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RVK INFORMATION Dezember 2016

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Dezember 2016

Das Magazin fĂźr Mitglieder, Kunden und Partner

UNSER PLANET

5 Gesundheitspolitik aus Parlament und Bundesrat

14 RVK-ImPuls 2017 Der RVK-ImPuls im neuen Format

19 Pflegestufen-Controlling MarkteinfĂźhrung im 1. Quartal 2017

Unser Planet als Bildthema in der Dezemberausgabe.


Inhalt Gesundheitspolitik 5 BERICHT AUS BERN Parlament, Bundesrat, EDI, BAG

Informationen des RVK 13 RVK UND RVK RÜCK AG Jahresversammlungen 2017 14 RVK-IMPULS UND -FORUM Der RVK-ImPuls im neuen Format 15 KVAG/KVAV News zu den ab 2018 relevanten Vorgaben sowie weitere Infos des BAG 16 MEDGATE Medizinische Assistance 18 LEISTUNGSEINKAUF KVG Erneuerung der Zusammenarbeit 19 PFLEGESTUFEN-CONTROLLING Markteinführung im 1. Quartal 2017 20 MEDCASEPOOL Jahrestreffen der Vertrauensärzte 21 TREFFPUNKT «KVG» Tagung zur aktuellen Aufsichtspraxis des BAG 22 BILDUNGSANGEBOTE Aktuelle und neue Fachkurse 24 BILDUNGSANGEBOTE Rückblick Fachkurse 25 «FIT FÜR DEN VORSTAND» Rückblick: Seminar für Vorstandsmitglieder 26 KUNDENZEITSCHRIFT SICHER Vorschau Winterausgabe 27 NEUES VON DER RVK-CREW Neueintritte beim RVK 28 WEIHNACHTSESSEN 2016 Impressionen

Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner 30 KMU-KRANKENVERSICHERUNG Integration in ÖKK 31 RVK-MITGLIEDER Kurz vorgestellt

Agenda 32 TERMINE Veranstaltungen und Sessionen 2017

Impressum

Die INFORMATION ist das Mitteilungsblatt des RVK und erscheint viermal jährlich. Herausgeber / Redaktion RVK / Verband der kleinen und mittleren Krankenversicherer Haldenstrasse 25 / 6006 Luzern / 041 417 05 00 / www.rvk.ch / info@rvk.ch Bilder Die Bilder der vorliegenden Ausgabe sind Impressionen zum Thema «Unser Planet». Titelbild: istockphoto

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Liebe Mitglieder Sehr geehrte Damen und Herren Und schon ist wieder ein Jahr zu Ende gegangen. Viel ist passiert: So hat der RVK das RVK-Forum zum Thema «Vertrauensarzt – Richter in Weiss» durchgeführt, zwei neue Vorstandsmitglieder und drei neue Verwaltungsräte gewählt, einen neuen Markenauftritt entwickelt und sich anlässlich des Rücktritts von RVK-Präsident Dr. Charles Giroud mit der Nachfolge befasst. Für die Mitgliedskassen stand das Jahr 2016 ganz im Zeichen der neuen Aufsichtsvorschriften, die mit dem KVAG und der dazugehörigen Verordnung per 1. Januar 2016 in Kraft getreten sind. Bereits in der Prämienrunde im Frühjahr galt es, diese neuen Vorschriften zu berücksichtigen bzw. umzusetzen. Der Mitgliederbestand hat sich geringfügig verändert, nachdem die kmu per 1. Januar 2017 in die ÖKK integriert worden ist. Der Verband zählt neu 25 Mitgliedskassen.

«Ab 1. Januar 2017 zählt der RVK neu 25 Mitgliedskassen.»

Auch dieses Jahr haben wir unseren Weihnachtsgruss ausschliesslich elektronisch verschickt. Der eingesparte Betrag geht an die «Luzerner Zeitung», die mit ihrer Weihnachtsaktion Spenden für Familien und Menschen in Not sammelt. Für Ihr Vertrauen und die angenehme, wertschätzende Zusammenarbeit während des ganzen Jahres danke ich Ihnen im Namen des gesamten RVK. Ich bin gespannt, was das neue Jahr bringt, und wünsche Ihnen und Ihrer Familie Gesundheit, Freude und Erfolg. Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre.

Freundliche Grüsse, Ihr Daniel Herzog, Direktor

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GESUNDHEITSPOLITIK DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

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Mehr unternehmerische Freiheit im Gesundheitswesen Die Motion der vorberatenden Kommission des Nationalrats verlangt vom Bundesrat mehr unternehmerische Freiheiten im Gesundheitswesen. So sollen unter anderem die heutige Franchise-Wahlmöglichkeiten beibehalten oder augebaut sowie die Franchisen regelmässig an die Kostenentwicklung angepasst werden.

Pflegeheime als Leistungserbringer Die Motion von Ruth Humbel verlangt, dass Pflegeheime künftig ihre kassenpflichtigen Leistungen selbständig abrechnen können. Der Bundesrat beantragte Ablehnung der Motion. Im Nationalrat fand die Motion Unterstützung; er hat der Motion zugestimmt. Nun geht die Motion zurück in den Bundesrat.

Tarmed Bis zu den vom Bundesrat gesetzten Nachfristen konnten die Tarifpartner keine gemeinsame Tariflösung präsentieren. Der Bundesrat hat nun genehmigt, die bisherige Tarifstruktur bis Ende 2017 weiterzuführen. Er gedenkt jedoch, im Sommer 2017 eine bundesrätliche Revisionsvorlage in die Vernehmlassung zu schicken.

AXA zurück im Krankenzusatzversicherungsgeschäft Nachdem die AXA Winterthur vor Jahren ihre Krankenversicherungstochter an die SANITAS verkauft hat, tritt sie erneut mit Zusatzversicherungsdeckungen in den Markt ein.

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Gesundheitspolitik

Aus dem Parlament Die wichtigsten politischen Entwicklungen seit dem 30. September 2016 von Moritz Helfenstein zusammengefasst und kommentiert.

AUS DEM NATIONALRAT Nachbesserung der Pflegefinanzierung Parlamentarische Initiative Egerszegi-Obrist Christine Der Nationalrat hat sich dem vom Ständerat in der Herbstsession gefassten Beschluss angeschlossen, wonach zukünftig bei ausserkantonalen Pflegeheimaufenthalten derjenige Kanton für die Restfinanzierung aufkommen muss, in welchem die Person ihren Wohnsitz hat. Der Eintritt in ein ausserkantonales Heim begründet keinen neuen Wohnsitz. Ergänzend zum Beschluss des Ständerates hat aber der Nationalrat auf Antrag seiner vorberatenden Kommission zusätzlich beschlossen, dass bezüglich der Höhe der Restfinanzierung die Ansätze des Standortkantons des Heimes gelten. Mit dieser Ergänzung hat der Nationalrat der Vorlage mit 165:0 Stimmen ohne Enthaltungen zugestimmt. Zu der ergänzenden Bestimmung muss der Ständerat noch Stellung nehmen.

Franchise der Kostenentwicklung der obligatorischen Krankenpflegeversicherung anpassen Motion Bischofberger Ivo

Mehr unternehmerische Freiheit im Gesundheitswesen Motion SGK-NR In der Herbstsession 2016 hat der Ständerat – entgegen dem Antrag des Bundesrates – der Motion Bischofberger grossmehrheitlich zugestimmt. Auf Antrag der vorberatenden Kommission hat der Nationalrat der Motion mit 129:54 Stimmen ohne Enthaltungen zugestimmt. Die vorberatende Kommission des Nationalrates erarbeitete selber die zusätzliche Motion «Mehr unternehmerische Freiheit im Gesundheitswesen».

Diese verlangt vom Bundesrat: 1. Beibehaltung oder Ausbau der heutigen Franchise-Wahlmöglichkeiten 2. Mehr unternehmerische Freiheiten für Anbieter der obligatorischen Krankenpflegeversicherung, damit unterschiedliche Versicherungsmodelle entwickelt und getestet werden können 3. Regelmässige Anpassung der Franchisen an die Kostenentwicklung Der Bundesrat hat beantragt, auch diese Motion abzulehnen. Der Nationalrat hat der Kommissionsmotion mit 130:55 bei einer Enthaltung zugestimmt. Nun muss noch der Ständerat dazu Stellung nehmen.

Evaluation von KVG-widrigen Wettbewerbsverzerrungen Standesinitiative Kanton Bern Der Ständerat hat bereits in der Herbstsession 2016 beschlossen, der Initiative keine Folge zu leisten insbesondere mit der Begründung, dass die Datenlage ungenügend sei. Nun hat auch die vorberatende Kommission des Nationalrates beantragt, der Initiative keine Folge zu leisten. Der Rat hat diesem Antrag diskussionslos zugestimmt.

Beibehaltung des derzeitigen Zulassungstopps für neue Arztpraxen Standesinitiative Kanton Tessin Mit der Verlängerung des Zulassungsstopps in der Sommersession 2016 durch die Bundesversammlung ist die Initiative überholt. Deshalb hat bereits der Ständerat in der Herbstsession 2016 beschlossen, der Initiative keine Folge zu leisten. Auf einstimmigen Antrag der vorberatenden Kommission hat auch der Nationalrat diskussionslos in diesem Sinne entschieden.

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Gesundheitspolitik

UNSER PLANET Aktuell ist der kälteste Ort der Welt auf der östlichen Seite des Südpols. Dort kann es unfassbare minus 93,2 Grad kalt werden.

Transparenz bei der Spitalfinanzierung durch die Kantone Motion der SGK SR Die vorberatende Kommission hat dem Rat beantragt, der vom Ständerat in der Herbstsession 2016 angenommenen Motion in nachstehender, leicht modifizierten Form Folge zu leisten:

Rahmen auch ein zusätzlicher Antrag auf Schaffung eines separaten Risikoausgleiches für Kinder gestellt und vom Rat abgelehnt wurde, hat der Rat folgende Beschlüsse gefasst: −− Die Prämien für Kinder in Haushalten mit unteren und mittleren Einkommen müssen von den Kantonen um mindestens 80 Prozent verbilligt werden. Bisher betrug die Reduktion 50 Prozent. Für Jugendliche in Ausbildung soll die Prämienverbilligung weiterhin 50 Prozent betragen.

«Der Bundesrat wird beauftragt, im Rahmen der laufenden Wirkungsanalyse der KVG-Revision zur Spitalfinanzierung aufzuzeigen, welche Kantone ihre Leistungserbringer in wel- −− Beim Risikoausgleich werden die Beiträge der Versicherer chem Ausmasse bei Kosten direkt oder indirekt subventioniefür die 19- bis 25-Jährigen um 50 Prozent reduziert. Die ren, die OKP-berechtigt wären.» Der Rat hat diesem Antrag damit frei werdenden Mittel sollen die Krankenversicherer diskussionslos zugestimmt. zur Reduktion der Prämien der 19- bis 25-jährigen Versicherten verwenden. Das Ausmass der Prämienreduktion Prämienbefreiung für Kinder wird aber gesetzlich nicht vorgeschrieben. Die Reduktion Parlamentarische Initiative Humbel Ruth des Risikoausgleichsbeitrages für Jugendliche führt zu erÄnderung der Prämienkategorie für Kinder, höhten Risikoausgleichszahlungen bei den Erwachsenen.

Jugendliche und junge Erwachsene

Parlamentarische Initiative Rossini Stéphane Mit der parlamentarischen Initiative von Ruth Humbel, deren Behandlungsfrist schon zwei Mal aufgeschoben wurde, wird eine Gesetzesänderung in dem Sinne verlangt, dass Kinder von Krankenkassenprämien befreit werden. Die Initiative Rossini Stéphane verlangt, dass die Altersprämienkategorien Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene revidiert und die Versicherer verpflichtet werden für diese Kategorien tiefere Prämien festzusetzen. Der Rat hat die beiden Vorlagen zusammen behandelt. Nach intensiven Beratungen, in dessen

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Das Geschäft geht nun in den Ständerat.


Gesundheitspolitik

Praxisorientierte Gestaltung der Übergangspflege

Neuer Verteilmechanismus beim Bundesbeitrag für die Prämienverbilligung

Parlamentarische Initiative Humbel Ruth Mit der Initiative wird verlangt, Artikel 25a Absatz 2 KVG so zu präzisieren, dass die Leistungen der Akut- und Übergangspflege vollumfänglich (Pflege, Betreuung, Behandlung/Therapie sowie Hotellerie) nach den Regeln der Spitalfinanzierung vergütet werden. Zudem sei die Zeitdauer von zwei Wochen zu überprüfen. Begründet wird der Verstoss damit, dass heute in den Pflegeheimen nur die eigentlichen Pflegeleistungen nach den Regeln der Spitalfinanzierung abgerechnet werden. Die vorberatende Kommission hat dem Rat beantragt, die parlamentarische Initiative anzunehmen. Dies im Gegensatz zur vorberatenden Kommission des Ständerates, die ihrem Rat Ablehnung beantragte. Der Nationalrat hat die Initiative mit 94:93 Stimmen abgelehnt. Dies insbesondere mit der Begründung, dass zuerst die vom Bundesrat in Auftrag gegebene Evaluation der Neuordnung der Pflegefinanzierung abzuwarten sei.

Motion Schenker Silvia Die Motionärin wollte mit ihrem Vorstoss den Bundesrat beauftragen, eine Änderung von Artikel 66 KVG zu prüfen, mit welcher künftig der Anteil des Bundesbeitrages zur Prämienverbilligung für einen Kanton entsprechend an der Prämienverbilligung aller Kantone festgesetzt wird. Dabei soll auch gesamtschweizerisch einheitlich definiert werden, welche Ausgaben unter dem Begriff Prämienverbilligung zu verstehen sind. Zudem soll im KVG festgelegt werden, wie hoch die Mindestbeiträge der Kantone an die Prämienverbilligung sein müssen. Der Bundesrat hat Ablehnung der Motion beantragt. Nach kurzer Diskussion hat der Rat mit 133:56 beschlossen, der Motion keine Folge zu leisten.

Ambulanter Bereich der obligatorischen Krankenversicherung. Qualitätssicherung und Transparenz durchsetzen Motion Humbel Ruth Die Motion verlangt vom Bundesrat, den gesetzlichen Bestimmungen der Qualitätssicherung auch im ambulanten Bereich der OKP Nachachtung zu verschaffen. So sollen durchsetzbare Sanktionsmöglichkeiten eingeführt werden, falls die notwendige Qualität nicht erhoben und nachgewiesen wird. Der Bundesrat hat Ablehnung der Motion beantragt. Der Nationalrat hat mit 180:0 Stimmen bei elf Enthaltungen Annahme der Motion beschlossen.

Praxistaugliche Zulassung der Pflegeheime als Leistungserbringer Motion Humbel Ruth Mit der Motion soll der Bundesrat beauftragt werden, die gesetzlichen Bestimmungen im KVG so anzupassen, dass Pflegeheime selbständig ihre kassenpflichtigen Leistungen vollumfänglich zulasten der Krankenversicherung abrechnen können und Pauschalierungen der Leistungen möglich sind. Begründet wird der Vorstoss insbesondere damit, dass Pflegeheime gemäss Artikel 39 Absatz 3 KVG ein umfassendes Leistungsangebot anzubieten haben, gemäss Artikel 50 KVG aber die Versicherer nur Leistungen wie bei ambulanter Krankenpflege vergüten. Dies sei ein Widerspruch. Der Bundesrat hat Ablehnung der Motion beantragt. Der Nationalrat hat der Motion mit 153:38 Stimmen zugestimmt.

Medikamentenpreise senken Postulat Heim Bea Mit dem Postulat wird der Bundesrat beauftragt, der neuen Währungssituation angemessene kostensenkende Massnahmen bei den Medikamentenpreisen zu prüfen und aufzuzeigen, wie und auf welchen möglichst frühen Zeitpunkt er entsprechende Massnahmen treffen wird. Der Bundesrat hat Ablehnung des Postulates beantragt, mit der Begründung, die heutigen Festsetzungsmassnahmen für Medikamentenpreise, die auch die Währungssituation berücksichtigen, seien genügend. Der Rat hat das Postulat mit 128:61 Stimmen bei zwei Enthaltungen abgelehnt.

Verkaufte Patientinnen und Patienten Postulat Heim Bea Der Bundesrat soll mit dem Postulat beauftragt werden, zu prüfen und aufzuzeigen, welche Massnahmen respektive welche Regelungen zu treffen sind, um fragwürdigen Praktiken zwischen Leistungserbringern auf Kosten der Versicherten Einhalt zu gebieten. Gemäss der Postulantin seien einige Beispiele von Provisionen für Überweisungen von Patienten an Spitäler oder Spezialisten bekanntgeworden. Der Bundesrat hat Ablehnung des Postulates beantragt. Der Rat hat das Postulat mit 136:54 Stimmen ohne Enthaltungen abgelehnt.

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Gesundheitspolitik

AUS DEM STÄNDERAT Im Gegensatz zum Nationalrat hat der Ständerat das Thema Krankenversicherung fast gänzlich links liegen lassen.

Praktikumsplätze in privaten Praxen und ausserklinischen Bereichen Motion SGK-NR Mit der Motion sollte der Bundesrat beauftragt werden, eine Anpassung des Krankenversicherungsgesetzes vorzulegen, die die Ausbildungstätigkeit für nichtuniversitäre Gesundheitsberufe in privaten Praxen und weiteren ausserklinischen Situationen ermöglicht. Mit einer entsprechenden gesetzlichen Regelung verbunden wäre dann auch das Recht, die Leistungen der Praktikantinnen und Praktikanten über die Krankenversicherung abzurechnen. Der Bundesrat hat Ablehnung der Motion beantragt. Dies insbesondere mit der Begründung, dass es nicht Aufgabe der Krankenversicherung sei, für die Ausbildungskosten aufzukommen. Der Nationalrat hat die Motion in der Sommersession 2016 angenommen. Der Ständerat hat diskussionslos beschlossen, der Motion keine Folge zu leisten.

UNSER PLANET Die Polarlichter werden durch die geladenen Teilchen des Sonnenwindes, welche an unserem Magnetfeld abprallen, erzeugt.

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Gesundheitspolitik

BUNDESRAT/EDI/ BAG Prämienregionen Die von Bundesrat Berset beabsichtigte Änderung der Prämienregionen in den Kantonen hat einiges Aufsehen erzeugt. Mehrere Parlamentarierinnen und Parlamentarier haben sich bei den Fragestunden im Verlauf der Wintersession warnend an Bundesrat Berset gewandt. Wenn die vorgesehene Änderung in Kraft gesetzt wird, führt dies in vielen Gebieten zu grösseren, zusätzlichen Prämienerhöhungen. Diese werden dann wieder den Krankenversicherern «angelastet». Dabei müsste diese aber der Bund verantworten. Die Vernehmlassungsfrist zu den bundesrätlichen Absichten läuft Mitte Januar 2017 ab. Bleibt zu hoffen, dass die vielen, ablehnenden Stellungsnahmen Bundesrat Berset zum Umdenken veranlassen. Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Tarmed – kein Ende in Sicht Wie zu erwarten haben es die Tarifpartner bis zu den vom Bundesrat gesetzten Nachfristen nicht geschafft, gemeinsam eine revidierten Behandlungstarif-Struktur einzureichen. «Einzelsprungweise» reichen nun verschiedene Tarifpartner beim Bund Teil-Projekte für Teil-Revisionen ein. Ein breit abgestütztes Tarif-Revisionsmodell liegt aber in weiter Ferne. Am 23. November 2016 hat der Bundesrat die Vereinbarung der Tarifpartner, die bisherige Tarifstruktur bis Ende 2017 weiterzuführen, genehmigt. Dies, um einen vertragslosen Zustand und damit chaotische Zustände zu vermeiden. Gemäss Aussagen von Bundesrat Berset gedenkt dieser, im Sommer 2017 eine bundesrätliche Revisionsvorlage in die Vernehmlassung zu schicken.

Prämienverbilligungen Im Rahmen des Sparprogrammes sollen die Prämienverbilligungen des Bundes von 7,5 Prozent der Bruttokosten der Krankenversicherung auf 7,3 Prozent gesenkt werden. Dabei müssen die «eingesparten» Mittel neu durch diejenigen Versicherten getragen werden, die ohnehin finanziell nicht auf Rosen gebettet sind. Hinzu kommt, dass auch verschiedene Kantone im Rahmen ihrer Sparprogramme ihren Anteil an den Prämienverbilligungen ebenfalls kürzen.

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Gesundheitspolitik

UMFELD Makler-/Vermittlerentschädigungen Die hohen Entschädigungen, die die verschiedenen Krankenversicherer vertraglich an Makler und Vermittler für Versicherungsabschlüsse auszahlen, lassen mehr als aufhorchen. Bedenklich stimmt auch, dass verschiedene Makler und Vermittler nicht zu Gunsten der Versicherten arbeiten, sondern nur um hohe Provisionen zu verdienen. Wer viele Abschlüsse tätigt, wird zusätzlich noch mit Super-Boni belohnt. Es darf daher nicht überraschen, wenn die Krankenversicherer erneut an den Pranger gestellt werden. Erstaunen darf auch nicht, wenn bald auch die Politik und/oder die Aufsichtsbehörden aktiv werden und neue Regulierungen oder gar neue Vorstösse in Richtung Einheitskasse aufs Tapet kommen. Die Tatsache, dass die hohen Zahlungen an die Makler und Vermittler das Zusatzversicherungsgeschäft betreffen, verfängt weder beim Volk, noch bei den Politikerinnen und Politikern. Die Zahlungen erfolgen durch die Krankenversicherer.

AXA Winterthur Im Krankenzusatzversicherungsgeschäft tritt ein neuer Konkurrent in den Markt ein. Die AXA Winterthur sieht – nachdem ihre Krankenversicherungstochter vor Jahren an die SANITAS verkauft wurde – neu wieder ein Potential im Zusatzversicherungsgeschäft.

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Gesundheitspolitik

UNSER PLANET Mit neun Millionen Quadratkilometer ist die Sahara die grĂśsste TrockenwĂźste der Welt.

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INFORMATIONEN DES RVK DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

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Jahresversammlungen 2017: Wahlen Am 23. Juni 2017 findet die Delegierten- und Generalversammlung des RVK und der RVK Rück AG statt. Anlässlich der Rücktritte von RVK-Präsident Dr. Charles Giroud und Vorstands- und Verwaltungsratsmitglied Martin Horisberger stehen an den diesjährigen Jahresversammlungen Ersatzwahlen im Vorstand an.

Leistungseinkauf KVG: Erneuerung Die überarbeitete Anschlussvereinbarung des KVG-Dienstleistungsvertrag zwischen santésuisse und dem RVK tritt per 1. Januar 2017 in Kraft. Sie verzeichnet Änderungen in der Laufzeit, dem Preis und dem Leistungsumfang. Neben allen bisher angeschlossenen Krankenversicherern konnte der RVK die Kolping Krankenkasse AG als neues Mitglied der Einkaufsgemeinschaft gewinnen.

Pflegestufen-Controlling: Markteinführung Das neue Produkt «Pflegestufen-Controlling» wird nach einer erfolgreichen Pilotphase im 1. Quartal 2017 im Markt eingeführt. Das vom RVK entwickelte System kontrolliert bei den Heimen vor Ort die Pfegeeinstufungen und trägt so dazu bei, die Kosten tief zu halten.

Spannende Bildungs­angebote Der RVK überprüft seine Bildungsangebote regelmässig und passt seine Kurse den veränderten Gegebenheiten des Gesundheitsmarktes an. Neue Fachthemen ergänzen deshalb auch 2017 die bestehenden Angebote. So findet zum Beispiel im neuen Jahr der Fachkurs «Sprechstunde Vertrauensarzt» statt.

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Informationen des RVK

RVK und RVK Rück AG JAHRESVERSAMMLUNGEN 2017

Am Freitag, 23. Juni 2017, findet die 85. Delegiertenversammlung des RVK und die sechste ordentliche Generalversammlung der RVK Rück AG in Luzern statt. Die Jahresversammlungen werden im Hotel Astoria in Luzern durchgeführt. Anträge der Delegierten sind bis zum 24. April 2017 (Posteingang beim RVK) schriftlich an den Vorstand zu richten.

Rücktritte im Vorstand Wie bereits anlässlich der Delegiertenversammlung 2016 informiert wurde, befassen sich Vorstand und Direktion des RVK bzw. der RVK Rück AG seit einiger Zeit mit der Nachfolge. Bereits in den vergangenen Jahren konnte der RVK den Vorstand mit neuen Kräften besetzen, die sich gut eingearbeitet haben und inzwischen den RVK bzw. die RVK Rück AG gut kennen. Nun stehen anlässlich der kommenden Delegiertenversammlung die nächsten Veränderungen an: Dr. Charles Giroud tritt nach 27 Jahren als Präsident des RVK und damit auch als Präsident der RVK Rück AG auf den Termin der Delegiertenversammlung 2017 zurück. Da das Präsidium auch in Zukunft durch eine externe Person wahrgenommen werden soll, machte sich bezüglich der Suche nach einer geeigneten Nachfolge die Arbeitsgruppe Strategie unter Leitung von Dieter Boesch bereits seit Sommer 2016 Gedanken. Sie ist auf der Basis des Pflichtenheftes mit möglichen Kandidatinnen und Kandidaten im Gespräch. Einen Wahlvorschlag wird der Vorstand den Delegierten rechtzeitig präsentieren.

Martin Horisberger, innova Versicherungen AG in Gümligen, tritt nach 25 Jahren als Mitglied des Vorstandes RVK und als Verwaltungsrat der RVK Rück AG ebenfalls zurück. Dieser Rücktritt steht in direktem Zusammenhang mit seinem Ausscheiden aus der Geschäftsleitung der innova Versicherungen per Ende Juni 2017. Bezüglich seiner Nachfolge lädt der Vorstand bzw. der Verwaltungsrat Interessierte ein, sich für diese Funktion bis spätestens 24. April 2017 mit einem schriftlichen Dossier zu bewerben. Der RVK freut sich auf Kandidatinnen und Kandidaten, die Interesse an dieser Aufgabe haben und in ihrer Organisation die Funktion der Geschäftsführung innehaben oder Mitglied der Geschäftsleitung sind. Für weitere Informationen stehen der Präsident und der Direktor jederzeit gerne zur Verfügung. Dr. Charles Giroud, Präsident RVK 031 313 88 88, charles.giroud@bvmberatung.net Daniel Herzog, Direktor 041 417 05 00, d.herzog@rvk.ch

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RVK-ImPuls und -Forum DER RVK-IMPULS IM NEUEN FORMAT

Der Vorstand des RVK hat beschlossen, das RVK-Forum nur noch bei Bedarf durchzuführen. Im Gegenzug wird der RVK-ImPuls zu einem Netzwerkanlass für seine Mitglieder, Kunden und Partner ausgebaut. Der Beschluss basiert auf einer gründlichen Analyse sowie einer intensiven Beurteilung und Entscheidungsfindung durch die Geschäftsstelle und den Vorstand des RVK. Das RVK-Forum wird nicht mehr regelmässig durchgeführt, sondern immer dann, wenn es aktuelle und interessante Themen zu diskutieren gibt. Darüber und in welchem Rahmen ein nächstes RVK-Forum stattfinden wird, informiert der RVK frühzeitig. Mit dem überarbeiteten ImPuls-Format möchte der RVK näher an seine Mitglieder, Kunden und Partner gelangen und ihnen

die Möglichkeit zur Pflege und zum Ausbau ihres Netzwerkes geben. Der exklusive Anlass findet erstmals am 22. Juni 2017 im Château Gütsch in Luzern statt. Ein spannendes KeyNote trägt zur Horizonterweiterung bei. Die Mitglieder verbinden ihren Aufenthalt in Luzern mit der am darauffolgenden Tag stattfindenden Delegierten- und Generalversammlung. Das Programm setzt sich wie immer aus aktuellen Fachreferaten sowie den anschliessenden Jahresversammlungen zusammen. Der RVK ist überzeugt, mit diesem Konzept seinen Kunden, Mitgliedern und Partnern noch attraktivere Netzwerkund Fachveranstaltungen bieten zu können. Das RVK-Team freut sich schon jetzt darauf, Sie an einem dieser Anlässe zu begrüssen. Daniel Herzog, Direktor 041 417 05 00, d.herzog@rvk.ch

UNSER PLANET Die Erde umkreist die Sonne mit einer Geschwindigkeit von etwa 29,7 Kilometer pro Sekunden in 365 Tagen, fünf Stunden und 48 Minuten. Aus diesem Grund gibt es alle vier Jahre einen zusätzlichen Tag, um dies auszugleichen.

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Informationen des RVK

KVAG / KVAV NEWS ZU DEN AB 2018 RELEVANTEN VORGABEN SOWIE WEITERE INFOS DES BAG Mit dem HOTLINE vom 7. November 2016 wurden die Mitglieder über die ab 2018 relevanten Vorgaben zum Krankenversicherungsaufsichtsgesetz und -verordnung sowie über weitere Informationen des BAG in Kenntnis gesetzt. Anlagereglement Artikel 45, Absatz 1 KVAV schreibt vor, dass der Krankenversicherer ein Anlagereglement erlassen muss. Diese Vorgabe ist zwar nicht neu (vergleiche Artikel 80c KVV), es sind aber mit der Einführung des KVAG und des KVAV einige Neuerungen resp. Änderungen (zum Beispiel gebundenes Vermögen KVG, Anlagevorschriften) in Kraft getreten. Dies hat den RVK veranlasst, zusammen mit einer Grossbank ein Anlagereglement zu erarbeiten, welches die Vorgaben für die obligatorische Krankenpflegeversicherung aus KVAG und KVAV sowie diejenigen aus dem FINMA-Rundschreiben 2016/5, Anlagerichtlinien Versicherer, für die Zusatzversicherungen abdeckt. Das Musterreglement sollte spätestens Anfang 2017 verfügbar sein. Versicherer, welche an diesem Musterreglement interessiert sind, nehmen bitte mit Stephan Bernet, Telefon 041 417 05 71, E-Mail st.bernet@rvk.ch, Kontakt auf. Die Kosten für die Erarbeitung dieses Musterreglements werden vom RVK getragen. Kassenspezifische Anpassungsarbeiten oder Beratungsaufwendungen unter Beizug des RVK müssen hingegen in Rechnung gestellt werden.

Diese Vorgaben sind unter www.finma.ch/de/bewilligung/ versicherungen/geschaeftsplan/ abrufbar. Detaillierte Angaben finden sich in den Erläuterungen zum Geschäftsplan von Versicherungsunternehmen oder bei den einzelnen Formularen. Internes Kontrollsystem (IKS) / Risikomanagement Das im Frühjahr 2016 vorgestellte Projekt zur gemeinsamen Erarbeitung eines IKS und eines Risikomanagements in Zusammenarbeit mit PricewaterhouseCoopers (PwC) konnte bekanntlich nicht realisiert werden. Artikel 48 und 49 KVAV umschreiben die Anforderungen. Gerne sind wir bereit, Kontakte zu Personen oder Unternehmen zu vermitteln, die Sie bei der Einführung und der Durchführung eines IKS und des Risikomanagements unterstützen können. Wenden Sie sich bitte an Stephan Bernet, Telefon 041 417 05 71, E-Mail st.bernet@rvk.ch. Präzisierungen des BAG zu Artikel 6 KVAG Artikel 6, Absatz 2 lit. b KVAG verwendet im Zusammenhang mit den nicht auslagerbaren Aufgaben den Begriff «sonstige zentrale Führungsaufgaben». Darunter versteht das BAG lediglich die Geschäftsleitungsaufgaben im engeren Sinn. Es verweist in diesem Zusammenhang auf die in Absatz 3 aufgeführte Vorgabe, wonach die Versicherer die Aufsicht auch über die ausgelagerten Aufgaben uneingeschränkt sicherstellen müssen. Stephan Bernet, Bereichsleiter Ressourcen 041 417 05 71, st.bernet@rvk.ch

Geschäftsplan Jeder Krankenversicherer muss beim BAG bis 31. Dezember 2017 einen Geschäftsplan einreichen. Die mit einem Bewilligungsgesuch einzureichenden Unterlagen sind in Artikel 7 KVAG aufgelistet. Das BAG wird keine weiteren detaillierten Vorgaben für diesen Geschäftsplan veröffentlichen und verweist auf Artikel 7 KVAG sowie auf die Vorgaben und Dokumentationen der FINMA zum Geschäftsplan.

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Medgate MEDIZINISCHE ASSISTANCE

Ob Krankheit oder Unfall: Weltweit benötigen Versicherte auf Reisen medizinische Hilfe. Doch nicht immer steht eine optimale Infrastruktur zur Verfügung.

sowie Agenten vor Ort. Die Agenten werden insbesondere in Hochkostenländern eingeschaltet und kümmern sich unter anderem darum, dass keine überteuerten Tarife in Rechnung gestellt werden.

Medgate-Leistungen Medgate setzt in der medizinischen Assistance auf die medizinische Beratung. Ziel ist es, die Kunden telemedizinisch optimal zu behandeln. Erst wenn es nötig ist, wird eine medizinische Behandlung vor Ort organisiert oder eine Repatriierung in die Wege geleitet. Verschiedene Krankenversicherer des RVK sind der medizinischen Assistance von Medgate angeschlossen.

Triage plus Beratung Telefonische Schilderungen der Krankheitsbilder sind für die geschulten Medgate-Ärztinnen und -Ärzte kein Problem. Im Zweifelsfall schickt der Medgate-Arzt die Patienten zu einem Arzt vor Ort und erkundigt sich danach direkt beim behandelnden Arzt über den medizinischen Zustand der Patienten. Der Medgate-Arzt entscheidet, ob eine weitere Behandlung vor Ort, ein Rücktransport in die Schweiz oder sonstige Massnahmen notwendig sind. Im Notfall werden die nötigen Hilfeleistungen umgehend eingeleitet. Rettungs- und Transportaktionen sowie Arzt- oder Spitalbesuche im Ausland sind sehr teuer. Ohne ein professionelles Fallmanagement mit gezielter Steuerung der Kunden können die Kosten aus dem Ruder laufen. Dank fundierten medizinischen Kenntnissen können Medgate-Ärzte Kostengutsprachen erteilen. Allenfalls notwendige Repatriierungen werden zuerst analysiert. Medgate unterhält ein Netz von ausgewiesenen Rettungsdienstleistern, Transportunternehmungen

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Die medizinische Assistance von Medgate umfasst folgende Leistungen: −−24-Stunden-Notfalldienst −−Medizinische Beratung – auch vor Reiseantritt −−Vermittlung von Leistungserbringern im Ausland −−Ausstellen des Formulars E111 als Ersatz für die Versichertenkarte −−Fallmanagement und medizinische Betreuung −−Organisation von Verlegung, Repatriierung, Such-, Rettungs- und Bergungsaktionen −−Kostengutsprachen

Rahmenvertrag medizinische Assistance Medgate hat in den vergangenen Monaten seine Assistance-Dienstleistung überprüft und entschieden, sich auf die telemedizinische Beratung zu konzentrieren. Um die Assistance-Dienstleistung weiterhin anbieten zu können, arbeitet Medgate ab 2017 mit dem Schweizer Assistance-Marktführer Medicall zusammen. Medicall wird zukünftig die organisatorischen Leistungen im Auftrag von Medgate erbringen. Aufgrund der Auslagerung der Assistance-Leistungen hat der RVK den Rahmenvertrag mit Medgate angepasst. Mit dieser Massnahme kann er den Übergang zum neuen Dienstleistungsmodell gewährleisten. Für die RVK-Poolpartner hat dies in der Zusammenarbeit mit Medgate keine Änderungen zur Folge.


Informationen des RVK

Der RVK freut sich, dass alle bisherigen Poolpartner weiterhin dem Rahmenvertrag angeschlossen bleiben. Ab 1. Januar 2017 begrüsst der RVK die innova Versicherung AG als neues Pool-Mitglied.

Administrative Entlastung durch den RVK Um die medizinische Assistance abzuwickeln, ist ein Datenaustausch zwischen dem Versicherer und Medgate erforderlich. Der RVK unterstützt die Datenübermittlung und übernimmt einen Teil der administrativen Abwicklung. Dazu gehören die statistischen Auswertungen sowie die Betreuung der IT-Schnittstellen. Für weitere Informationen steht Ihnen Ivo Gasser jederzeit gerne zur Verfügung. Ivo Gasser, Produktmanager Versicherungen 041 417 05 57, i.gasser@rvk.ch

UNSER PLANET Auf der Erde leben circa 8,7 Millionen verschiedene Organismen. Rund ⅛ davon sind Insektenarten.

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Leistungseinkauf KVG ERNEUERUNG DER ZUSAMMENARBEIT

Seit 1. Januar 2011 vermittelt der RVK die Dienstleistungen von tarifsuisse an eine Gemeinschaft von aktuell 26 Krankenversicherern mit einem Bestand von knapp 800 000 versicherten Personen (Durchschnittsbestand gemäss BAG). Der Marktanteil, bezogen auf das von tarifsuisse vertretene Volumen, beträgt rund 16 Prozent mit Marktführerschaft in verschiedenen Kantonen. Die Dienstleistungen von tarifsuisse sind umfassend: Es geht nicht nur um die schweizweiten Tarifverhandlungen mit stationären und ambulanten Leistungserbringern, sondern auch um Genehmigungs- und Festsetzungsanträge sowie die Beschwerdeführung vor Bundesverwaltungsgericht. Der Vorteil eines Beitritts zur Einkaufsgemeinschaft des RVK gegenüber einem Direktanschluss liegt in erster Linie beim Preis für die Dienstleistung sowie im hohen Marktanteil der Vertretung, die dem einzelnen Versicherer ein grösseres Gewicht in der Interessenvertretung ermöglicht. Sie wird durch Mitwirkung von Versicherer- und RVK-Vertreterinnen und -Vertretern in den beratenden Gremien von Direktion und Verwaltungsrat bzw. in den Verhandlungsdelegationen und -kommissionen der tarifsuisse sichergestellt. Aufgrund des Austritts der CSS aus der Einkaufsorganisation tarifsuisse per 31. Dezember 2015 hatte der Verwaltungsrat von tarifsuisse entschieden, die Verträge mit ihren Kunden zu erneuern und den veränderten Gegebenheiten anzupassen. Davon ist auch der KVG-Dienstleistungsvertrag vom 25. November 2013 zwischen tarifsuisse und dem RVK betroffen. In intensiven Verhandlungen zwischen Vertretern von tarifsuisse und RVK wurde versucht, den geltenden Rahmenvertrag weiterzuführen, um die Risiken einer Kündigung der darauf abgestützten Anschlussvereinbarungen und den Aufwand der damit einhergehenden Erneuerung zu vermeiden. Weil der

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Antrag des RVK abgelehnt wurde, sah sich dieser gezwungen, die Anschlussvereinbarungen fristgerecht per 31. Dezember 2016 zu kündigen. Am 12. Juli 2016 durfte der RVK den angeschlossenen Versicherern eine überarbeitete Anschlussvereinbarung mit Inkrafttreten per 1. Januar 2017 unterbreiten. Die von tarifsuisse gemäss Rahmenvertrag übernommenen Rechte und Pflichten wurden, wie in der aktuellen Version, mit den notwendigen Anpassungen in die Anschlussvereinbarungen übertragen. Gegenüber der bis Ende Jahr gültigen Fassung sind folgende Änderungen zu verzeichnen: −−Laufzeit: Die Vereinbarung ist neu auf jedes Jahresende ordentlich kündbar. Bei Preiserhöhungen von tarifsuisse besteht zudem ein ausserordentliches Kündigungsrecht. −−Preis: Der Versichertenbeitrag von tarifsuisse wurde leicht erhöht. Im Gegenzug erhalten jene Kunden, die seit der Gründung von tarifsuisse der Dienstleistung angeschlossen sind, einen grösseren Rabatt. −−Leistungsumfang: Nationale Verträge zu TARMED und DRG sowie Leistungen im Bereich der Qualitätssicherung sind seit der Reorganisation vom 1. Januar 2016 Aufgabe von santésuisse. Ende Oktober 2016 konnte das Anschlussverfahren abgeschlossen werden: Neben allen bisher angeschlossenen Krankenversicherern konnte der RVK mit der Kolping Krankenkasse AG ein neues Mitglied in der Einkaufsgemeinschaft aufnehmen. Der RVK freut sich, die bewährte Zusammenarbeit im KVG-Bereich weiterzuführen, und dankt für das entgegengebrachte Vertrauen. Dieter von Ehrenberg, Leiter Leistungseinkauf 041 417 05 52, d.ehrenberg@rvk.ch


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Pflegestufen-Controlling MARKTEINFÜHRUNG IM 1. QUARTAL 2017

Mit der Einführung des neuen Produktes «Pflegestufen-Controlling» nimmt sich der RVK der Prüfung von Pflegeeinstufungen in Pflegeheimen an. Der RVK hat ein System entwickelt, um die Pflegeeinstufungen bei den Heimen vor Ort zu kontrollieren. Die Dienstleistung «Pflegestufen-Controlling» ist dem Case Management angegliedert. Die gut ausgebildeten Case Managerinnen des RVK überprüfen die jeweiligen Pflegestufen. Dabei konzentriert sich der RVK vorerst auf die Deutschschweiz, wo die beiden Systeme BESA und RAI-NH im Einsatz sind. In der eben abgeschlossenen Pilotphase, in welcher man sich mit dem System BESA befasst hat, wurde das Prüfverfahren in der Praxis erprobt. Die ersten Dossierprüfungen wurden von einer Fachperson vom BESA begleitet. Somit konnten wertvolle Inputs von Seiten des Systembetreibers einfliessen. Mit der Betreiberfirma Q-Sys des Systems RAI-NH steht der RVK in Kontakt, um das weitere Vorgehen zu definieren. Am Beispiel des Hauses für Pflege und Betreuung Seeblick in Sursee kann das Prüfverfahren aufgezeigt werden. Es wurden insgesamt vierzehn Bewohnerdossiers geprüft: vier Dossiers inhouse beim RVK und zehn vor Ort in Sursee. Jeder Fall wurde durch die Case Managerinnen des RVK zur Überprüfung neu kodiert. Die Beanstandungen wurden fallbezogen schriftlich dokumentiert und mit der Heimleitung besprochen.

Die Erkenntnisse flossen in die Schulung der Mitarbeitenden des Heims ein. Dem Seeblick konnte ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt werden. Es gab nur wenige Beanstandungen. Der RVK überreichte der Heimleitung ein entsprechendes Zertifikat. Natürlich war auch das Feedback der Heimleitung an die Adresse des RVK sehr wichtig. Dieses war durchwegs positiv und bestärkt den RVK den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Speziell das professionelle Vorgehen und die Qualität der schriftlichen Beanstandungen wurden hervorgehoben. An dieser Stelle bedankt sich der RVK bei der Heimleitung des Seeblick und bei den prüfenden Fachpersonen des RVK. Parallel zu den Aktivitäten des Prüfverfahrens fanden diverse Gespräche mit den Zielgruppen des neuen Produktes «Pflegestufen-Controlling» statt. Dabei hat sich herausgestellt, dass neben den Krankenversicherern auch die öffentliche Hand ein grosses Interesse an den Überprüfungen von Pflegestufen hat. Denn die sogenannten Restfinanzierer, allen voran die Gemeinden, sehen sich immer höheren Kosten gegenüber, welche vielerorts zunehmend zum Problem werden. Das Produkt wird finalisiert und im 1. Quartal 2017 im Markt eingeführt. Thomas Lustenberger, Key Account Manager 041 417 05 61, th.lustenberger@rvk.ch

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MedCasePool JAHRESTREFFEN DER VERTRAUENSÄRZTE

Am 10. November 2016 vereinigte das jährliche Treffen der Vertrauensärzte MedCasePool (MCP) 24 Vertrauensärzte sowie Mitarbeitende des RVK. Daniel Herzog, Direktor RVK, kam nach der Begrüssung auf die personellen Veränderungen und die Abgänge von Dr. Reto Kölbli, Dr. Konrad Imhof und Dr. Jean-Paul Egloff zu sprechen. Anschliessend erläuterte er die Strukturen des RVK und die neue Organisation des MCP, welcher seit 1. Juli 2016 unter der Leitung von Andreas Hert steht. Andreas Hert gab darauf einen Überblick über Umsatz und Kennzahlen des MCP: 62 Prozent des Umsatzes werden durch den VAD erbracht, 27 Prozent durch die DRG-Prüfstelle und 11 Prozent durch das Case Management. Während 2006 25 RVK-Mitglieder zu den Kunden zählten, arbeitet der MCP nun mit 125 Kunden zusammen – nebst mit Krankenversicherern auch mit Pensionskassen, IV-Stellen, Unfallversicherern, Privatversicherern und Unternehmen. Als neuer Leiter Vertrauensarzt stellte sich Dr. Peter Graf, Facharzt für allgemeine innere Medizin und Vertrauensarzt

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Information Dezember 2016

SGV, vor. Er wird am 1. März 2017 seine Funktion beim RVK antreten. Dr. Ruedi Häuptle, der seit September 2016 wieder in einem Teilzeitmandat für den RVK tätig ist, erläuterte die Eckpunkte des Qualitätscontrollings. Ziele dieser Massnahmen sind die Optimierung der vertrauensärztlichen Stellungnahmen und die Sicherung der Kundenzufriedenheit. Das abschliessende Referat hielt Dr. Peter Wiedersheim, Präsident der Konferenz der kantonalen Ärztegesellschaften. Die in der Praxis tätigen Ärzte kritisieren, dass die Vertrauensärzte der Krankenversicherer nicht oder nur mangelhaft erreichbar seien und sich häufig einer fachlichen Diskussion verweigerten. Eine Arbeitsgruppe des SGV und der Konferenz ist nun daran, Grundlagen für eine bessere Zusammenarbeit zu erarbeiten. Das anschliessende Apéro und das gemeinsame Nachtessen gaben Gelegenheit zum kollegialen Austausch. Dr. Rudolf Häuptle, Vertrauensarzt SGV 041 417 05 60, r.haeuptle@rvk.ch


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Vorschau TREFFPUNKT «KVG» ZUR AKTUELLEN AUFSICHTSPRAXIS DES BAG Die Tagung treffPUNKT «KVG» thematisiert die aktuelle Aufsichtspraxis des BAG. Sie findet am 25. Januar 2017 in Zürich statt. Seit der Einführung des Krankenversicherungsaufsichtsgesetzes per 1. Januar 2016 nimmt das Bundesamt für Gesundheit eine stärkere Rolle im Aufsichts- und Genehmigungsprozess ein. Nach den diesjährigen Interaktionen mit dem BAG und der ersten Prämiengenehmigung unter dem neuen Aufsichtsgesetz kann eine erste Beurteilung vorgenommen werden: Welche Erfahrungen werden gemacht? Wie sieht die Umsetzung der Verordnung in der Praxis aus? Welche Veränderungen bringt der neue Risikoausgleich? An der Tagung vom 25. Januar 2017 beleuchtet der RVK das Thema aus verschiedenen Perspektiven. Zusammen mit seinen Referenten zeigt er auf, wie die Gesellschaften ihre Positionen gegenüber dem BAG vertreten können und welche Handlungsweisen möglich sind.

Die Referenten am treffPUNKT «KVG»: −−Prof. Dr. iur. Tomas Poledna, Rechtsanwalt, Poledna RC −−lic. iur. Reto Gygax, Rechtsanwalt, VIALEX Rechtsanwälte AG −−Dr. oec. HSG Thomas Gisler, Managing Director, Aktuar SAV, Valucor Group AG −−Rolf Bächler, Partner, Financial Services – Insurance, Ernst & Young −−Dieter Boesch, Geschäftsführer Aquilana Versicherungen, Vizepräsident RVK / santésuisse Am anschliessenden Apéro besteht die Gelegenheit, sich mit den Referenten auszutauschen. Das Bildungsteam des RVK erwartet wiederum zahlreiche Teilnehmende aus der gesamten Krankenversicherungsbranche. Marco Fäh, Leiter Bildung & Events 041 417 05 62, m.faeh@rvk.ch

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Bildungsangebote AKTUELLE UND NEUE FACHKURSE

Neben den bestehenden und bewährten Weiterbildungen bietet der RVK auch immer wieder neue oder überarbeitete Kursmodelle an. Mit der RVK-Frühlingstagung erhalten die Teilnehmenden zudem alljährlich die Möglichkeit, aktuelle Themen in praxisnaher Unterrichtsform zu erfahren. Die «RVK-Frühlingstagung» findet am 28. und 29. März 2017 neu in Luzern statt. Die beliebte Tagung feiert bereits ihr 10-jähriges Bestehen. Auch bei der nächsten Ausgabe stehen sieben spannende Workshops zur Auswahl. Die Themen sind in erster Linie auf die Bedürfnisse der Krankenversicherungsbranche ausgerichtet und orientieren sich an aktuellen Fragestellungen aus dem Leistungsmanagement. Neben der fachlichen Vertiefung präsentiert sich die RVK-Frühlingstagung als wirkungsvolle Plattform für den persönlichen und branchenspezifischen Erfahrungsaustausch. Beim Fachkurs «Sprechstunde Vertrauensarzt» berichtet der Vertrauensarzt über aktuelle Fälle und zeigt anhand von Praxisbeispielen die effiziente Fallbearbeitung auf. Im Fokus steht dabei der Erfahrungsaustausch zwischen dem Vertrauensarzt und den Personen, mit denen er zu tun hat. Im Weiteren stellt der Vertrauensarzt ausgewählte Krankheitsbilder anhand von Fallbesprechungen vor. Der neue Fachkurs bietet eine ideale Plattform, um mit dem Vertrauensarzt gegenwärtige Fälle und Fragestellungen rund um den vertrauensärztlichen Dienst zu diskutieren.

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Die bestehenden Weiterbildungsangebote des RVK werden zudem laufend weiterentwickelt. So wurde zum Beispiel der Fachkurs «Psychische Krankheitsbilder» auf zwei Fachkurse ausgeweitet. Nach zwei erfolgreichen Durchführungen im vergangenen Jahr finden beide Kurse auch im diesjährigen Bildungskalender ihren festen Platz. Im Weiteren dürfen wir die Vertrauensärztin Dr. med. dent. Nadine Waldner sowie den Vertrauensarzt Dr. med. Arthur Marx, MPH, in unserem Referentenpool willkommen heissen. Das RVK-Bildungsprogramm ist auf der letzten Seite der INFORMATION gesamthaft aufgeführt. Weitere Details sind auf der Webseite unter www.rvk.ch/bildung zu finden. Übrigens: Der RVK stellt fest, dass die Nachfrage nach Inhouse-Schulungen steigt. Insbesondere hier profitiert der Kunde von einem spezifischen und kompakten Wissenstransfer. Die bisherigen Erfahrungen stimmen das Bildungsteam sehr positiv. Für weitere Informationen steht Ihnen Philipp Dünki jederzeit gerne zur Verfügung. Philipp Dünki, Produktverantwortlicher Bildung & Events 041 417 05 63, p.duenki@rvk.ch


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RVK-Frühlingstagung 28. und 29. März 2017 AUS DER PRAXIS – FÜR DIE PRAXIS Auch die 10. Auflage der RVK-Frühlingstagung verspricht mit ihrem spannenden Themenkatalog ein Erfolg zu werden. Die Workshops verhelfen Ihnen dazu, die fachlichen und persönlichen Kompetenzen im Berufsalltag umzusetzen, den Erfahrungsaustausch zu fördern und das Netzwerk auszubauen. An der Tagung treffen sich über 60 Teilnehmende aus der gesamten Krankenversicherungsbranche. Gestalten Sie Ihr Tagungsprogramm nach Ihren individuellen Bedürfnissen. Sieben praxisnahe Workshops bieten eine wirkungsvolle Weiterbildung. Profitieren auch Sie von unserer zweitägigen Wissensplattform in Luzern.

Unsere Themen für Sie − Unfallerkennung – ist ein Unfall immer ein Unfall? − Case Management – die Fallbegleitung im Fokus − Rheumatologie – Sprechstunde mit dem Vertrauensarzt − Managed Care 2.0 – ein Blick hinter die Kulissen − Datenschutz in einem digitalisierten Arbeitsumfeld − Spitex – Hilfe und Pflege zu Hause − Komplementär- versus Schulmedizin im Spannungsfeld des Kostendrucks

Erfahren Sie mehr unter WWW.RVK.CH/BILDUNG RVK / Haldenstrasse 25 / 6006 Luzern

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Bildungsangebote RÜCKBLICK FACHKURSE

Im Herbst 2016 fand der Fachkurs «Vertiefung Leistungen ambulant» und der Crashkurs «Kollektiv-Krankentaggeld für die Kundenberatung» statt. Rückblick Fachkurs «Vertiefung Leistungen ambulant» Neue Behandlungsmethoden, unbekannte Medikamente und komplexere Fragestellungen – die Mitarbeitenden der Krankenversicherungen werden immer stärker gefordert. Der Vertiefungskurs stellt sich genau diesen Herausforderungen. Am 14. September 2016 hat der Fachkurs «Vertiefung Leistungen ambulant» erstmals mit 13 Teilnehmenden stattgefunden. Die Highlights dieses Kurses für Fachleute aus dem ambulanten Bereich waren der intensive Austausch unter den Teilnehmenden sowie die zahlreichen praxisnahen Fallbeispiele. Auch wurde dank einer guten Übersicht über die komplizierten Tarife für die Teilnehmenden der Tarifdschungel etwas lichter. Die aktive Beteiligung der Kursteilnehmenden bereitete den Referenten grosse Freude. Ein weiterer Vertiefungskurs findet am 19. September 2017 statt.

Erfolgreiche Durchführung – Crashkurs «Kollektiv-Krankentaggeld für die Kundenberatung» Die Folgen einer krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit sind für die Betroffenen und dessen Arbeitgeber eine erhebliche Belastung. Bei Anspruch auf ein Krankentaggeld stellen sich zahlreiche Fragen und verschiedene Abklärungen sind zu treffen. Mit dem Crashkurs lancierte der RVK ein erstes Angebot für Versicherungsberaterinnen und -berater. Die verschiedenen Themen wurden durch den Referenten, lic. iur. Ruedi Luginbühl, mit praxisnahen Beispielen aus dem Alltag eines Kundenberaters vermittelt. Der ausgebuchte Kurs und die äusserst positiven Rückmeldungen der Kursteilnehmer sind für den RVK Anlass, den Kurs am 5. April 2017 wieder durchzuführen.

Kundenstimmen zum letzten Kurs: «Fazit: Der Kurs war sehr gut – kurz, umfassend und lehrreich.» (A. Baumann, Vorsorge- und Versicherungsberater Bank EKI) «Ein äusserst interessantes Thema. Ich werde die Mandatsleiter an den nächsten Kurs anmelden.» (W. Reho, Geschäftsleiter ap&p Versicherungstreuhand)

Kundenstimmen zum letzten Kurs: «Der Kurs war sehr praxisnah gestaltet. Der Austausch mit den kompetenten Referenten und den übrigen Kursteilnehmenden hilft mir, die Probleme in der täglichen Arbeit zu lösen.» (M. Walker, Stv. Geschäftsführer Kranken- und Unfallkasse Einsiedeln)

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Die vollständigen Kundenstimmen finden Sie unter www.rvk. ch/bildung/crashkurs-kollektiv-krankentaggeld Sacha Duner, Projektleiter Bildung 041 417 05 43, s.duner@rvk.ch


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«Fit für den Vorstand» RÜCKBLICK: SEMINAR FÜR VORSTANDSMITGLIEDER Erstmals führte der RVK am 23. November 2016 das Seminar «Fit für den Vorstand» durch. Das Angebot richtete sich an bestehende und angehende Vorstandsmitglieder sowie Verwaltungs- und Stiftungsräte der Krankenversicherer. Als oberste Instanz muss sich das Verwaltungsorgan mit zahlreichen Fragen einer guten Unternehmensführung befassen sowie wichtige Kontrollaufgaben wahrnehmen. Mit dem Inkrafttreten des Krankenversicherungsaufsichtsgesetzes (KVAG) wurden die Bestimmungen zur verlässlichen und transparenten Unternehmensführung noch stärker verankert. Am Intensivseminar «Fit für den Vorstand» informierten sich Ende November 2016 13 Teilnehmende aus Vorstand, Stiftungs- und Verwaltungsrat über ihre Rolle im Führungsgremium, wie sich die Zusammenarbeit mit der operativen Ebene gestaltet und in welchem Ausmass ein Vorstand für Handlungen der Organisation haftet.

Führung hin und erklärte die elementaren Prinzipien einer funktionelle Governance-Kultur in einem Unternehmen. Um den Anforderungen der neuen Aufsichtsverordnung gerecht zu werden, zeigten die Wirtschaftsprüfer von PricewaterhouseCoopers (PwC) auf, wie die Compliance weiter verbessert werden kann und wie das Risk Management mit einem integrierten Ansatz auszubauen ist. Dass im KVAG auch unternehmerische Aufgaben wie die Prämienkalkulation und die Reservierung zunehmend reglementiert werden, belegte Stephan Bernet, Bereichsleiter Ressourcen des RVK, anhand von anschaulichen Beispielen. Daniel Herzog, Direktor des RVK, orientierte die Teilnehmenden kurz und kompakt über die wichtigsten Gesetzesgrundlagen. Die positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden bestätigen das Konzept und bekräftigen das RVK-Bildungsteam in seiner Entscheidung, das Seminar weiterzuführen. Marco Fäh, Leiter Bildung & Events 041 417 05 62, m.faeh@rvk.ch

Dr. Charles Giroud, Berater und Partner bei B’VM wies in seinem Beitrag auf die zentralen Elemente der strategischen

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Kundenzeitschrift SICHER VORSCHAU WINTERAUSGABE

Die erste Ausgabe 2017 der Kundenzeitschrift SICHER widmet sich dem Thema «Mittagspause richtig nutzen». In den viel zu kurzen Wintertagen bleibt vielen oft nur die Mittagspause, um Sonnenlicht zu tanken, sich zu bewegen und frische Luft einzuatmen. Krankenversicherer verschicken diese Ausgabe im Januar 2017 an ihre Kundinnen und Kunden. In den Wintermonaten verkriechen sich viele Menschen gerne in die eigenen vier Wände, wo es warm und gemütlich ist. Bewegung an der frischen Luft und Sonnenschein kommt oft zu kurz, ist nun aber besonders wichtig. Oft sind die Aktivitäten in den Wintermonaten auf Standby, deshalb gibt es bezüglich der Gesundheitsvorsorge einiges zu beachten: Gesundheitliche Risiken wie Bluthochdruck aufgrund fettiger, salzreicher Ernährung und Bewegungsmangel sind nicht zu unterschätzen. Aber auch Vitamin-D-Mangel und der «Winter-Blues» sind zu dieser Zeit immer wieder im Gespräch. Worauf man achten sollte und wie man die Mittagspause gesund und freudvoll gestalten kann, erfahren Leserinnen und Leser der Kundenzeitschrift SICHER in der neusten Ausgabe.

W I N T E R 2 017

SICHER

mit meiner Krankenkasse

Zudem verrät Prof. Dr. phil. Lukas Zahner in seinem Artikel, wie Eltern mit ihren Kindern Freude an einer gemeinsamen Mittagspause finden.

4 Im Winter gesundheitlich vorsorgen 6 Mittagspause richtig nutzen 7 Die GDK: kurz vorgestellt

Doris Durrer, Fachspezialistin Kommunikation 041 417 05 73, d.durrer@rvk.ch

Weitere Themen im SICHER Branche Die GDK: kurz vorgestellt

Versicherungsratgeber Die Krankenversicherungskarte gehört ins Reisegepäck Die Printausgabe kann beim RVK bestellt oder unter www.rvk.ch heruntergeladen werden.

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8 Die Krankenversicherungskarte gehört ins Reisegepäck


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Neues von der RVK-Crew NEUEINTRITTE BEIM RVK

Seit dem 1. September 2016 führt Karin Willimann das Direktionssekretariat beim RVK und hat in dieser Funktion auch die Verantwortung für die Ausbildung der kaufmännischen Lernenden. Karin Willimann verfügt über langjährige Erfahrung im Sekretariats- und Administrationsbereich.

Zurück beim RVK ist Dr. Rudolf Häuptle. Seit Anfang September ist er in einem Teilzeitpensum wieder als Vertrauensarzt tätig. Rudolf Häuptle hat den MedCasePool aufgebaut und während vieler Jahre geleitet. Wir heissen Karin Willimann und Rudolf Häuptle ganz herzlich willkommen im RVK-Team Judith May, Leiterin Personal und Finanzadministration 041 417 05 72, j.may@rvk.ch

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Weihnachtsessen 2016 ENTDECKUNGSREISE «SCHOKOLADE» UND KULINARISCHE KREATIONEN IN EINER VILLA Das Weihnachtsessen des RVK fand am 1. Dezember 2016 statt. Als Vorprogramm besuchte das RVK-Team die multimediale Erlebniswelt «Swiss Chocolate Adventure» im Verkehrshaus Luzern. Die anregende Fahrt veranschaulichte die ganze Wertschöpfungs- und Transportkette der Schokolade – vom Anbau der Kakaobohne über den Transport in die Schweiz bis zur Herstellung und den Vertrieb des Fertigprodukts. Kulinarisch verköstigt wurde das Team anschliessend im traditionsreichen Restaurant Villa Hausermatte, wo es im stilvollen Ambiente einen gemütlichen und genussreichen Abend verbrachte.

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INFORMATIONEN UNSERER MITGLIEDER, KUNDEN UND PARTNER DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

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kmu-Krankenversicherung per 1. Januar 2017 in ÖKK integriert Die kmu-Krankenversicherung wurde am 1. Januar 2017 in die ÖKK integriert. Bereits seit einigen Jahren arbeiten die beiden Krankenversicherer erfolgreich zusammen. Künftig tritt die kmu-Krankenversicherung unter dem Logo der ÖKK auf. Für die Versicherten bleibt jedoch alles beim Alten.

Krankenkasse KLuG Krankenversicherung und Krankenkasse Visperterminen In unserer Vorstellungsreihe «RVK-Mitglieder: Kurz vorgestellt» wird in dieser Ausgabe die KLuG Krankenversicherung und die Krankenkasse Visperterminen vorgestellt. Die Krankenkasse Visperterminen besteht seit 1917 und ist in der Region Oberwallis tätig. Die KLuG Krankenversicherung zählt über 10 000 Versicherte und wurde ursprünglich als Betriebskrankenkasse der Landis & Gyr gegründet.

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Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner

kmu-Krankenversicherung INTEGRATION IN ÖKK

Die kmu-Krankenversicherung wurde am 1. Januar 2017 in die ÖKK integriert. Sie tritt künftig unter dem Logo der ÖKK auf. Für die Versicherten ändert sich aber nichts. Bereits seit dem 1. Januar 2015 ist die kmu-Krankenversicherung der ÖKK angeschlossen. So hat die ÖKK mit der Stimmenmehrheit Einsitz in die kmu-Stiftung genommen. Die kmu-Krankenversicherung wurde seither als eigenständige Gesellschaft weitergeführt und beschäftigt nach wie vor die zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die beiden Krankenversicherer arbeiteten schon davor zwei Jahre im Bereich Zusatzversicherung (VVG) erfolgreich zusammen. Da sie sich aus unternehmerischer Sicht ergänzten, wurde die Partnerschaft weiter ausgebaut. Die Qualität der Services und der Leistungen bleiben auch nach der Integration unverändert: Die ÖKK steht für dieselben Werte wie die kmu-Krankenversicherung. Für die Versicherten bleibt somit alles beim Alten. Mehr Informationen dazu finden Sie unter www.oekk.ch. Daniel Herzog, Direktor 041 417 05 00, d.herzog@rvk.ch

UNSER PLANET Die mittlere Entfernung zwischen Mond und Erde wächst jährlich um etwa 3,8 Zentimeter. Denn die bei den Gezeiten auftretende Reibung entzieht dem System «Erde-Mond» Energie, sodass der Mond fortwährend wegdriftet.

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Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner

RVK-Mitglieder KURZ VORGESTELLT Auch in dieser Ausgabe der INFORMATION stellt der RVK zwei der insgesamt 25 Mitglieder vor: die KLuG Krankenversicherung und die Krankenkasse Visperterminen.

KLUG KRANKENVERSICHERUNG

Krankenkasse Visperterminen

Persönlich und individuell seit fast 100 Jahren

Regional verankert und persönlich

Der Name «KLuG» weist auf den Ursprung der Versicherung hin: Die Landis & Gyr gründete 1918 eine eigene Betriebskrankenkasse. Heute ist die KLuG ein Verein und die einzige Krankenkasse mit Sitz in Zug. Ein Teil der Versicherten der KLuG stammt noch aus der früheren Belegschaft von Landis & Gyr und ihrer Nachfolgefirmen. Längst hat sich die KLuG von der reinen Betriebskrankenkasse zur heute öffentlichen, allen zugänglichen, schweizweit tätigen Krankenversicherung mit über 10 000 Versicherten entwickelt.

Die Krankenkasse Visperterminen ist ein eigenständiger Krankenversicherer für Privatkunden in der Region Oberwallis. Als kleine Versicherung mit rund 4 000 Mitgliedern kennt die Krankenkasse Visperterminen ihre Kundinnen und Kunden und legt grossen Wert auf den persönlichen Kundenkontakt. Das Unternehmen besteht seit 1917 und beschäftigt aktuell drei Mitarbeitende.

KLuG beschäftigt zwölf Mitarbeitende in Voll- und Teilzeitpensen. Jeder Kunde und jede Kundin hat eine/-n persönliche/-n Berater/-in, dadurch profitieren sie neben dem optimalen Versicherungsschutz auch von einer ganzheitlichen Beratung. KLuG-Kundenberaterinnen und -berater können zu sämtlichen Versicherungsbereichen vollumfänglich Auskunft geben. Sie verfügen über einen Fachausweis und bilden sich kontinuierlich weiter. Neben der obligatorischen Krankenpflegeversicherung bietet die KLuG auch ein umfassendes, qualitativ hochstehendes Angebot an Zusatzversicherungen an, die in Zusammenarbeit mit dem grössten Krankenversicherer der Schweiz angeboten werden.

Qualität, Effizienz und Datenschutz werden bei der Krankenkasse Visperterminen grossgeschrieben, weshalb sich die Versicherten sicher aufgehoben fühlen können. Dank überschaubaren Strukturen und kurzen Entscheidungswegen können die Versicherten individuell und persönlich beraten werden. Die Entscheide werden schnell und unbürokratisch gefällt, in Zweifelsfällen zugunsten der Versicherten. Aufgrund ihrer überschaubaren Grösse verfügt die Krankenkasse Visperterminen schlanke und effiziente Organisationsstrukturen. Diese halten die Verwaltungskosten tief; zudem weist sie eine günstige Versichertenstruktur auf. Das Angebot basiert auf klar definierten Bausteinen. So können die Kundinnen und Kunden die Versicherungsleistungen optimal nach ihren Wünschen zusammenstellen.

Es entspricht der Philosophie von KLuG, durch moderne Verwaltungsstrukturen, Kostenkontrollen und umsichtiges Leistungsmanagement die Voraussetzungen für eine attraktive Preispolitik zu schaffen. Dank der individuell optimierten Versicherungsleistungen, des unbürokratischen persönlichen Service und der hochwertigen Produkte weisen die KLuG-Kunden eine hohe Gesamtzufriedenheit auf.

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Agenda 2017 Veranstaltungen Januar

Fachkurs «Psychische Krankheitsbilder 1»

18.

Luzern

Prüfungstraining «Krankenversicherungsfachleute»

ab 24.

Baden

Grundkurs 1

24./25.

Luzern

treffPUNKT «KVG»

25.

Zürich

Prüfungstraining «Krankenversicherungsfachleute»

ab 31.

Luzern

Februar

Grundkurs 2

28.2./1.3.

Luzern

März

Grundkurs 1

21./22

Luzern

10. RVK-Frühlingstagung

28./29.

Luzern

April

Crashkurs «Kollektiv-Krankentaggeld für die Versicherungsberatung»

5.

Luzern

Mai

Fachkurs «Medizinische Kenntnisse»

ab 10.

Luzern

Grundkurs 1

30./31.

Luzern

Fachkurs «Zahnmedizin»

8.

Luzern

Grundkurs 2

20./21.

Luzern

RVK-Impuls – Treffen. Erfahren. Austauschen.

22.

Luzern

Delegiertenversammlung RVK / Generalversammlung RVK Rück AG 23.

Luzern

Juni

Juli

Luzern

August

Grundkurs 1

23./24.

Luzern

September

Fachkurs «Krankentaggeld»

5.

Luzern

Fachkurs «Psychische Krankheitsbilder 2»

6.

Luzern

Grundkurs 2

13./14.

Luzern

Fachkurs «Vertiefung Leistungen ambulant»

19.

Luzern

Grundkurs 1

14./15.

Luzern

Fachkurs «Sprechstunde Vertrauensarzt»

29.

Luzern

Grundkurs 2

12./13.

Luzern

November Dezember

Sessionen Frühling

27. Februar bis 17. März

Bern

Sommer

29. Mai bis 16. Juni

Bern

Herbst

11. bis 29. September

Bern

Winter

27. November bis 15. Dezember

Bern Information Dezember 2016

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