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kmu SICHER Winter 2014

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WINTER 2014

SICHER

mit meiner Krankenkasse

Sicher durch die Wintersaison

3 Neue Zusatzversicherungen 4 Skisport: Die Kehrseite der Medaille 5 Richtig vorbereitet auf die Piste 6 Bikram-Yoga – Training bei 40 Grad 8 Bei wem sind Sie gegen Unfall versichert ?


EDITORIAL

Liebe Leserin, Lieber Leser Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kmu-Krankenversicherung sind mit viel Elan ins neue Jahr gestartet. Bewegte und intensive zwölf Monate liegen hinter uns. So betreute die kmu-Krankenversicherung das erste Mal an der FamExpo in Winterthur einen Stand. Ein voller Erfolg war der Event für Firmenkunden mit Evelyne Binsack: Die Abenteurerin erzählte von ihrer Reise vom Berner Oberland an den Südpol. Eine Reise durch 16 Länder. Aus eigener Kraft. Nach 484 Tagen erreichte sie ihr Ziel. Dank einem positiven Geschäftsabschluss können wir unsere Produkte auch dieses Jahr zu attraktiven Prämien anbieten. In mehreren Kantonen haben wir die Prämien in der Grundversicherung nicht erhöht – zum Beispiel in den Kantonen Zürich, Nidwalden und Appenzell Innerrhoden. Dadurch konnten wir neue Versicherte gewinnen. Wir haben unsere Produktpalette im Zusatzversicherungsbereich überarbeitet und modernisiert. Alle Versicherten erhalten deshalb in den nächsten Monaten ein auf sie abgestimmtes Angebot mit unseren neuen Produkten. Wir sind überzeugt, dass wir mit diesen noch besser auf Ihre individuellen Bedürfnisse eingehen können – zu äusserst attraktiven Konditionen. Mehr darüber lesen Sie gegenüber auf Seite 3. Übrigens: Die kmu-Krankenversicherung veröffentlicht auf Facebook spannende Informationen und Wettbewerbe – besuchen Sie uns. Es lohnt sich. Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre und einen unfallfreien Winter. Herzliche Grüsse

Daniel Lauper Geschäftsführer

kmu-Krankenversicherung Bachtelstrasse 5 8400 Winterthur Telefon 052 269 12 60 www.kmu-kv.ch

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Impressum SICHER 1/2014 Redaktion SICHER, Haldenstrasse 25, 6006 Luzern, www.rvk.ch Bilder: iStockphoto, zvg

SICHER 1/2014

Vorsorgen schützt vor Sorgen In neun von zehn Invaliditätsfällen ist die Ursache auf eine Krankheit zurückzuführen, was schwerwiegende wirtschaftliche Folgen für die Betroffenen und die Angehörigen haben kann. Das KTI (Kapital-Versicherungsdeckung für Tod und Invalidität infolge Krankheit) ermöglicht eine gute finanzielle Absicherung, so dass Betroffene sich im Krankheitsfall nicht auch noch um die Finanzen sorgen müssen.

Die gesetzlichen Sozialversicherungen schützen Betroffene und ihre Angehörige – je nach Lebenssituation – nur ungenügend. Das KTI schliesst deshalb Versicherungslücken für Nichterwerbstätige (Hausfrauen, Kinder, Studierende), Selbständigerwerbende, Teilzeitbeschäftigte oder Kreditnehmer. Attraktives Preis-Leistungsverhältnis Bei einem versicherten Ereignis erhalten die Versicherten die vereinbarte Versicherungssumme ausbezahlt. Dies geschieht unabhängig von anderen Versicherungen. Ein Sparanteil ist nicht mit eingeschlossen. Die Prämien sind moderat und abhängig von Alter, Geschlecht und Versicherungsdeckung. Bei Tod und Invalidität werden bis zu 400 000 Franken ausbezahlt. Je nach Lebenssituation können Versicherte das KTI anpassen oder – auch unterjährig – kündigen.


w w w. k m u - k v. c h

Neue Produktpalette Die Zusatzversicherungen der kmu-Krankenversicherung heissen nicht nur neu, sondern beinhalten innovative und grosszügige Leistungen. Die Zusatzversicherung KMU FAMILY richtet sich an Familien, die Wert auf Prävention, komfortable Leistungen bei Geburt und in der Alternativmedizin legt. Ihr gesundheitsbewusstes Verhalten in den Bereichen Ernährung, Bewegung und Prävention unterstützen wir aus dem persönlichen Gesundheitskonto: Sie erhalten zum Beispiel einen Beitrag ans Fitnessabo, ihren Vereinsbeitrag, die Ernährungsberatung oder das ElKi-Turnen. Mit der KMU FAMILY FLEX erhalten Sie die gleichen Leistungen, wählen aber bei Spitaleintritt die Abteilung (Allgemein, Halbprivat oder Ein- oder Zweibettzimmer). Bei beiden Versicherungen erhalten Kinder bis 18 Jahre einen Familienrabatt von 50 Prozent. Mit der Spitalversicherung KOMBI FLEX bleiben Sie flexibel und entscheiden unmittelbar bei Spi-

taleintritt, welche Abteilung Sie wählen. Ebenfalls wählen Sie, welches Spital Sie bevorzugen. Natürlich bieten wir auch die Spitalversicherungen Halbprivat und Privat an – zu attraktiven Konditionen. Mit der KOMBI GLOBAL sind Sie überall und jederzeit maximal versichert. Sie haben weltweit in der privaten Abteilung freie Arzt- und Spitalwahl. Für jede Lebenssituation Brillenträger haben bei uns den Durchblick: Aus den ambulanten Zusatzversicherungen und den Familienversicherungen bezahlen wir jährlich mindestens 150 Franken an Brillen oder Linsen. Zahnärztliche Behandlungen und die Prophylaxe unterstützen wir ebenfalls. Unsere Produkte bieten noch viel mehr: Sie decken jede Lebenssituation individuell ab. Unsere Mitarbeitenden erklären Ihren gerne alle Vorteile und vergleichen sie mit Ihrer aktuellen Versicherungsdeckung

Spartipps Sparen in der Grund- und Zusatzversicherung ist möglich. So geht’s: · Wählen Sie das Hausarztmodell. Im Krankheitsfall wenden Sie sich zuerst an Ihren Hausarzt – im Gegenzug zahlen Sie weniger Prämien. · Arbeiten Sie mehr als acht Stunden wöchentlich? Schliessen Sie Unfall beim Krankenversicherer aus. · Wir bieten attraktive Familienrabatte an – fragen Sie unsere Mitarbeitenden. · Bezahlen Sie Ihre Prämien im Voraus und profitieren Sie vom Skonto. · Kaufen Sie Generika-Produkte – sie enthalten die gleichen Wirkstoffe, sind jedoch meistens günstiger als die Originalpräparate. · Sie oder Ihre Kinder sind krank? Rufen Sie Medgate an. Für kmu-Versicherte ist der Service kostenlos.

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MEDIZIN

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Die Kehrseite der Medaille

Am meisten verunfallen Skifahrer (25 100), gefolgt von Snowboardern (8 300). Die jährlichen Kosten aller Wintersportunfälle betragen rund 304 Millionen Franken. Darin enthalten sind die Rettungsund Heilungskosten, Taggelder und Renten. Der grösste Teil davon, 207 Millionen Franken, «Skifahrer verletzen sich häufig an entsteht durch Skiunfälle: Diese sind durchschnittden unteren Extremitäten, vor allem lich doppelt so teuer wie am Knie. Bei Snowboardern hinSnowboardunfälle. Nicht, weil die Verletzungen gegen sind hauptsächlich die oberen schwerwiegender sind, Körperteile, also Schultern und sondern wahrscheinlich deshalb, weil die VerunOberarme, betroffen.» fallten älter sind und der Dr. med. Reto Kölbli Heilungsverlauf dadurch länger dauert.

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Die richtige Ausrüstung macht’s aus Bereits Kinder und die meisten Erwachsenen fahren Carving-Skier – höhere Tempi sind dadurch üblich. Ein Helm zählt deshalb zur Standardausrüstung, auch bei Snowboardern, und soll der europäischen Sicherheitsnorm EN 1077 entsprechen. Rückenprotektoren sind ebenfalls sinnvoll. Für Snowboarder gibt es Handgelenkschoner – eine norwegische Studie hat nachgewiesen, dass diese das Verletzungsrisiko am Handgelenk um fast die Hälfte minimieren.

Die meisten Unfälle auf der Piste passieren gegen 15 Uhr: Die Fahrerinnen und Fahrer sind langsam körperlich müde und überschätzen sich. Auch um 11 Uhr stürzen viele – um diese Zeit sind besonders viele Personen unterwegs und die Frühaufsteher zeigen erste Anzeichen von Müdigkeit.

Reto Kölbli *, wie sieht die Top-Ten-Liste der Skisportverletzungen aus ? Es gibt Körperteile, die sind besonders anfällig. Die Schwere der Verletzungen kann variieren. So verletzen sich Skifahrer zum Beispiel häufig an den unteren Extremitäten, vor allem am Knie. Bei Snowboardern hingegen sind hauptsächlich die oberen Körperteile, also Schultern und Oberarme, betroffen. Zu den Top Ten der Skisportverletzungen gehören: · Schulter-, Kopf- und Knieverletzungen · Schlüsselbein-, Oberschenkel- und Knöchel brüche · Handgelenks- und Wirbelsäulenverletzungen · Muskelfaserrisse · Schürf- und Schnittwunden

Wie behandelt man zum Beispiel eine Verstauchung? Muss man zum Arzt ? Eine Verstauchung ist eine Distorsion (Verdrehung) eines Gelenks – man «vertrampt» sich oder knickt um. Eine Verstauchung kann äusserst schmerzhaft sein. Es verschieben respektive verdrehen sich


P R ÄV E N T I O N

Die Schweiz ist eine Nation der Wintersportler. Jede vierte Person, also rund zwei Millionen insgesamt, fahren Ski oder Snowboard. Schneeschuhlaufen findet immer mehr Anhänger, Langlaufloipen sind gut besucht und Schlitteln steht vor allem bei Familien hoch im Kurs. Doch die vergnüglichen Aktivitäten im Freien haben auch eine Kehrseite: Jährlich verunfallen in der Schweiz rund 46 000 Personen beim Ausüben einer Wintersportart.

Richtig vorbereitet auf die Piste Wer körperlich in Top-Form sein will, wenn die Wintersportgebiete den Betrieb aufnehmen, muss sich das ganze Jahr fit halten. Die gute Nachricht: Wöchentlich zwei- bis dreimal 20 Minuten trainieren genügt bereits. Text: Michelle Furrer Barsky

Text: Martina Ruoss

Diese Ergebnisse liefert eine Studie der Suva und des Instituts für Bewegungswissenschaften und Sport der ETH Zürich. Wer Ski oder Snowboard fährt, beansprucht vor allem die Rumpf- und Beinmuskulatur. Eine gute körperliche Verfassung verbessert nicht nur das technische Können, sondern erhöht auch den Fahrspass. Das Risiko, zu stürzen und sich zu verletzen, reduziert sich deutlich.

für einen kurzen Moment die Gelenkflächen. Die Gelenkkapsel und umliegenden Bänder werden stark überdehnt. Aufgrund der Schwellung, des Blutergusses und der Schmerzen kann das Gelenk nicht mehr richtig bewegt werden. Im Zweifelsfalle sollte eine ärztliche Untersuchung erfolgen – insbesondere, da es manchmal schwierig ist, einen Knochenbruch auszuschliessen. Je nach Fall kann dafür ein Röntgenbild nötig sein. Eine Verstauchung wird, je nach Schweregrad, mit abschwellenden und schmerzlindernden Massnahmen behandelt: hochlagern, bandagieren, kühlende Umschläge, Salben oder Schmerzmittel. Meistens steuert der Schmerz die langsame Wiederaufnahme der Belastung und Bewegung des betroffenen Gelenks.

Warm-up ein absolutes Muss Sich vor der ersten Talfahrt aufzuwärmen, ist das A und O der richtigen Vorbereitung. Viele der Verletzungen sind darauf zurückzuführen, dass der Körper ungenügend aufgewärmt ist. Die Suva hat dieses Thema aufgegriffen und unter anderem die App «Slope Track» auf den Markt gebracht. Neben verschiedenen Aufwärmübungen sind Informationen zum Skigebiet und zu den Pisten- und Wetterverhältnissen ersichtlich und das App zeichnet die gemachten Fahrten auf.

 www.suva.ch

Wieso brechen eigentlich Knochen? Das menschliche Skelett besteht aus rund 206 verschiedenen Knochen. Sie können brechen, wenn sie zu stark belastet oder ausserordentlichen und plötzlichen Belastungsmechanismen ausgesetzt werden. Es bestehen aufgrund der sportlichen Betätigung «Sollbruchstellen», also Knochen oder Knochenstellen, die häufiger brechen. Bei Skifahrern passieren deshalb häufiger Schlüsselbein-, Rippen- und Oberschenkelbrüche. Aufgrund der modernen Skischuhe sind Knöchelbrüche seltener. * Dr. med. Reto Kölbli arbeitet beim RVK als Vertrauensarzt.

Die App «Slope Track» verbindet Prävention mit Fun.

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J U N G U N D A LT

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Training bei 40 Grad Bikram-Yoga findet in einem 40 Grad heissen Raum statt. Der Ablauf des 90-minütigen Trainings bleibt immer gleich: 26 Körperübungen, genannt «Asanas», gefolgt von 2 Atemübungen («Pranayama»). Erfunden hat das Bikram-Yoga der indische Yogameister Bikram Choudhury. Text: Michelle Furrer Barsky

Bikram-Yoga ist auch als Hot-Yoga bekannt. Die Wärme unterstützt die Muskel- und Sehnenarbeit und schützt vor Verletzungen. Zusätzlich entgiftet das Schwitzen den Körper. Die Yoga-Praktizierenden machen alle Übungen zweimal. Während einer 90-minütigen Trainingseinheit werden zwischen 500 und 1000 Kalorien verbrannt. Die YogaPositionen sind für Teilnehmerinnen und Teilnehmer jedes Fitness-Levels machbar. Yoga-Praktizierende sollten zwei Stunden vor dem Bikram-Yoga nichts mehr essen und ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Am besten Wasser oder ungesüssten Tee. Zwischen den Übungen sollen sie jedoch nur noch wenig trinken.

Akklimatisation nötig Anfängern kann der Kreislauf Schwierigkeiten bereiten. In diesem Fall ist es wichtig, sich zu setzen und dem Körper Zeit zu geben, sich an die Wärme zu gewöhnen. In der Regel hat sich der Körper nach einigen Versuchen an die neuen Trainingsumstände gewöhnt. Nach dem Training führen die Yoga-Praktizierenden dem Körper wieder ausreichend Flüssigkeit zu. Um den Elektrolytehaushalt wieder auszugleichen, eignet sich Wasser mit Zitronensaft, einer Prise Salz und einem Löffel Honig. Adressen von Bikram-Yoga-Studios in der Schweiz:  Luzern: www.bikramyogaluzern.ch  Zürich: www.bikramyoga.ch  Basel: www.bikramyogabasel.ch  Bern: www.hotyogabern.ch

BRANCHE

Systemwechsel verschlingt Milliarden In diesem Herbst stimmen die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger über die Einheitskasseninitiative ab. Der Systemwechsel zu einer staatlichen Einheitskrankenkasse würde 1,6 bis 2,2 Milliarden Franken kosten und beinhaltet unkalkulierbare Risiken. Die Kosten müsste die Schweizer Bevölkerung über Prämien und Steuern bezahlen, ohne einen Mehrwert zu erhalten. Text: Martina Ruoss

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Der Umbau des bewährten Gesundheitssystems kostet nicht nur Milliarden, sondern stellt ein riskantes Grossprojekt dar. Das zeigt eine Studie des Winterthurer Instituts für Gesundheitsökonomie. Es wäre zwingend, Standorte für den Hauptsitz und die kantonalen Agenturen der Einheitskasse aufzubauen, Personal zu transferieren und neu zu rekrutieren sowie neue Informatiksysteme einzuführen. Ein kostspieliger Parallelbetrieb des alten und des neuen Systems – während mehrerer Jahre – wäre notwendig. Die Initianten versprechen, dass die Einheitskasse günstiger würde, weil Werbeund Marketingkosten von 77 Millionen Franken pro Jahr wegfielen. Nun zeigt die Studie, dass nur schon mit der Einführung einer Einheitskasse für den Systemwechsel mehr ausgegeben würde, als in mehr als 25 Jahren an Werbe- und Marketingkosten eingespart werden könnte.


P R ÄV E N T I O N

Richtig Spass machen Ski- und Snowboardfahren nur, wenn man fit ist. Damit Kinder möglichst sicher auf den Brettern stehen, benötigen sie neben Ausdauer vor allem Kraft und ein gutes Gleichgewicht. Text: Dr. Lukas Zahner

Fit auf die Piste Fürs Training benötigen Kinder weder Hanteln noch Kraftgeräte. Es genügt, wenn sie mit ihrem eigenen Körpergewicht arbeiten. Es gibt einige interessante Übungen, die nicht nur fit, sondern auch Spass machen. Eltern sollten versuchen, die Übungen möglichst regelmässig in den Tagesablauf der Kinder zu integrieren. Übung macht den Meister Direkt nach dem Aufstehen kommt die erste Herausforderung: das Lauberhorn-Abfahrtsrennen. Das Kind geht in die Hocke und stellt sich das Rennen mit all den Kurven, Sprüngen und Gleiterstrecken vor. Dabei verlagert es sein Gewicht von einem Bein auf das andere und bleibt möglichst lange in der Abfahrtsposition. Die nächste Übung folgt im Badezimmer: Zähne-

putzen auf nur einem Bein, allenfalls auch etwas in der Hocke, vielleicht sogar mit geschlossenen Augen. Es trainiert dadurch seine Kraft in Kombination mit dem Gleichgewicht. In der Schule warten weitere Herausforderungen auf die Kinder: Sie können zum Beispiel die Schulhaustreppe auf verschiedene Arten nach oben hüpfen. In der Pause gibt es tausend weitere Kraft- oder Gleichgewichtsübungen – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Viel Spass dabei wünscht Lukas Zahner

Lukas Zahner Dr. phil. nat., Mitglied Institutsleitung am Institut für Sport und Sportwissenschaften der Uni Basel

Tipp: Nutzen Sie möglichst viele Alltagssituationen, um Ihre Kinder im Kraft- oder Gleichgewichtsbereich zu fordern. Mit Freunden zusammen macht das doppelt Spass. Die Kinder werden staunen, wie fit sie auf der Skipiste sind.

GESUNDHEIT

Fleischlos gesund Vegetarismus ist kein Trend, sondern hat eine lange Geschichte: Die fleischlose Ernährung hat ihren Ursprung bereits in der Antike. In der Schweiz verzichten knapp 3 Prozent bewusst auf Fleisch. Die Gründe dafür sind vielfältig. Text: Martina Ruoss

Neben pflanzlichen Lebensmitteln essen Vegetarierinnen und Vegetarier nur Produkte, die vom lebenden Tier stammen. Dazu zählen Eier, Milch, Käse und andere Milchprodukte. Fleisch und Fisch meiden sie. Doch Vegetarier ist nicht gleich Vegetarier. Die meisten Vegetarier ernähren sich ovo-

lacto-vegetarisch, jeder Zehnte ernährt sich vegan. Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE) beurteilt den OvoLacto-Vegetarismus als bedarfsdeckende Ernährungsweise – die Empfehlungen der Lebensmittelpyramide können umgesetzt werden. Wie epidemiologische Studien zei-

Vegetarische Ernährungsweisen:

Diese Lebensmittel werden gemieden:

Ovo-Lacto-Vegetarismus

Fleisch, Fisch

Ovo-Vegetarismus

Fleisch, Fisch, Milch/Milchprodukte

Lacto-Vegetarismus

Fleisch, Fisch, Eier

Veganismus

Fleisch, Fisch, Milch/Milchprodukte, Eier, Honig

gen, sind Vegetarier gesundheitlich im Vorteil gegenüber Mischköstlern (Personen, die Fleisch und Fisch konsumieren): Weniger Vegetarier leiden frühzeitig an HerzKreislauf-Erkrankungen und sie sterben seltener an Krebs. Zudem haben sie tiefere Blutdruckwerte und seltener Übergewicht. Diese gesundheitlichen Vorzüge sind nicht nur eine Folge davon, dass Vegetarier auf tierische Lebensmittel verzichten, sondern dass sie häufig generell gesünder leben als Mischköstler. Wie Befragungen zeigen, treiben Vegetarier mehr Sport, rauchen seltener und trinken weniger Alkohol.

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V E R S I C H E R U N G S R AT G E B E R

SICHER 1/2014

Was Grossmutter noch wusste … !

Bei wem sind Sie gegen Unfall versichert ? Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind durch den Arbeitgeber obligatorisch gegen Unfall versichert. Oft ist nicht bekannt, bei welchem UVG-Versicherer der Arbeitgeber das Risiko «Unfall» abgedeckt hat. Viele wissen zudem nicht, ob der Arbeitgeber nur das gesetzliche Minimum versichert oder eine überobligatorische Regelung getroffen hat.

… gegen Durchfall

Text: Elisabeth Janssen

Für Betriebe mit hohem Unfallrisiko und Verwaltungen, die ähnlich risikoreiche Arbeiten ausführen, ist die Suva für die obligatorische Unfallversicherung der Arbeitnehmenden zuständig (Artikel 66 UVG). Es handelt sich zum Beispiel um Industrieunternehmen, handwerkliche Gewerbebetreiber, Transportbetriebe, Betriebe oder Verwaltungen des Bundes. Alle anderen Unternehmen sind nicht der Suva unterstellt. Sie unterstehen aber trotzdem der obligatorischen Versicherungspflicht. Die Arbeitgeber müssen ihre Mitarbeitenden in diesem Fall bei einem Versicherer nach Artikel 68 UVG (private Versicherer, öffentliche Unfallversicherungskassen, anerkannte Krankenkassen) versichern.

Gemäss der obligatorischen Unfallversicherung (UVG) hat der Versicherte nebst Taggeld- und Rentenleistungen Anspruch auf Behandlung, Verpflegung und Unterkunft in der allgemeinen Spitalabteilung. Es gibt Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden freiwillig überobligatorisch für die halbprivate oder private Spitalabteilung unfallversichern. Tipp: Informieren Sie sich bei Ihrem Arbeitgeber, bei wem und wie das Unfallrisiko versichert ist. Weisen Sie bei einem Spitalaufenthalt aufgrund eines Unfalls darauf hin.

Man nimmt einen Teelöffel Muskatnuss-Pulver und vermischt es mit etwas Flüssigkeit. Die lindernde Wirkung tritt bereits nach kurzer Zeit ein. Ruth Brechbühl, Emmenmatt

Gerne veröffentlichen wir interessante und nützliche Tipps von Leserinnen und Lesern. Tipps einsenden an: Redaktion SICHER, Haldenstrasse 25, 6006 Luzern Publizierte Beiträge werden mit 100 Franken belohnt!

 www.krankenversicherer.ch Ú Es berät Sie gerne: Rita Hess, Leiterin Rechnungskontrolle, Telefon 052 269 12 60, r.hess@kmu-kv.ch

Kreuzworträtsel Winter 2014

Senden Sie uns das Lösungswort (inkl. Angabe Ihrer Adresse und Ihres Versicherers) via www.krankenversicherer.ch oder mittels Postkarte an: Redaktion SICHER, Haldenstrasse 25, 6006 Luzern. Einsendeschluss: 28. Februar 2014 8

Die Gewinner werden ausgelost und persönlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ihre Daten werden ausschliesslich für den Wettbewerb verwendet.

6006 Luzern

Lösen Sie das Kreuzworträtsel und gewinnen Sie zwei mal zwei Eintrittskarten für das Sea Life Konstanz oder eines von zwei Relax-Paketen für die Bodensee Therme Konstanz.

P.P.

www.therme-konstanz.de

Redaktion SICHER · Haldenstrasse 25 · 6006 Luzern

www.sealife.de


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