Skip to main content

Schauburg Karlsruhe Mai 2018

Page 1

PROGRAMMHEFT MAI 2018


Rupert

EVERETT

Colin

FIRTH

Colin

MORGAN

Edwin

THOMAS

Emily

WATSON

DAS LEBEN UND LIEBEN DES OSCAR WILDE

EIN FILM VON

RUPERT EVERETT

AB 24. MAI IM KINO THEHAPPYPRINCE-FILM.DE

/CONCORDEFILMVERLEIH

Tom

WILKINSON


WILLKOMMEN 03

INHALT NEU IM MAI 3. MAI HERRLICHE ZEITEN ELEANOR & COLETTE WER HAT EIGENTLICH DIE LIEBE ERFUNDEN? 10. MAI AUF DER JAGD – WEM GEHÖRT DIE NATUR? DER BUCHLADEN DER FLORENCE GREEN ISLE OF DOGS – ATARIS REISE SYSTEM ERROR Jan Harlan 17. MAI THE CLEANERS MARIA BY CALLAS WOHNE LIEBER UNGEWÖHNLICH DEADPOOL 2 24. MAI IN DEN GÄNGEN THE HAPPY PRINCE Liebe Gäste und Freunde der Schauburg, SOLO: A STAR WARS STORY SYMPATHISANTEN – UNSER DEUTSCHER HERBST am 12. Mai wird auf den Filmfestspielen in Cannes eine neue 70mm TASTE OF CEMENT – DER GESCHMACK VON ZEMENT Filmkopie von Stanley Kubricks „2001: Odyssee im Weltraum“ von 31. MAI FEINDE – HOSTILES Christopher Nolan anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Filmes AUGENBLICKE: GESICHTER EINER REISE präsentiert. TULLY Nur zwei Wochen später wird diese 70mm Kopie bei uns in der MEINE TOCHTER – FIGLIA MIA Schauburg zu Gast sein und in zwei Vorstellungen, am 26. und am

06 07 08 10 11 12 13 14 16 17 17 18 20 21 22 23 24 25 26 28

27. Mai auf unserer Cinerama Bildwand zu sehen sein. Anlass genug mit Ihnen zu feiern und in den Pausen der beiden Vorstellungen mit einem Glas Sekt und Häppchen anzustoßen. Zudem wird Jan Harlan, Stanley Kubricks Schwager und Produzent bei einem Großteil von Kubricks Filmen, der Vorstellung am 27. Mai als Ehrengast beiwohnen und Ihnen einiges über den Regisseur und die Entstehungsgeschichte des Filmes erzählen können. Worauf warten Sie also noch … der Vorverkauf hat begonnen.

30 31

BEVOR DER VORHANG AUFGEHT

Mit cineastischen Grüßen

SONDERPROGRAMM KINDERKINO SENIORENKINO

SPECIALS IN DER SCHAUBURG

NEUE 70MM FILMKOPIE VON 2001: ODYSSEE IM WELTRAUM SPECIALS IN DER SCHAUBURG

04 32

PROGRAMMVORSCHAU

JUNI 2018

26

IMPRESSUM AUSGABE #108

Schauburg Kino Herbert Born, Marienstr. 16, 76137 Karlsruhe Tel: 0721 35 000 11 Fax: 0721 38 00 47 redaktion@schauburg.de schauburg.de REDAKTION Herbert Born, Wolfram Hannemann (www.wolframhannemann.de) GESTALTUNG Dušan Tomić HERAUSGEBER

Alle Starttermine sind unverbindlich. Programmänderungen sind nicht beabsichtigt, aber manchmal unvermeidbar. Das kostenlose Filmmagazin des Schauburg Filmtheaters, erscheint monatlich.


SPECIALS IN DER SCHAUBURG 04

NEUE 70MM FILMKOPIE VON

2001: ODYSSEE IM WELTRAUM IN DER SCHAUBURG

Am Samstag 26. Mai und Sonntag 27. Mai 2018 laden wir Sie zu zwei GALA-Vorstellungen von Stanley Kubricks Meisterwerk vom Abenteuer im All „2001: odyssee im weltraum“ ein. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums dieses filmischen Meilensteines wurde auf Grundlage des originalen Kameranegativs eine neue 70-MillimeterKopie des Films angefertigt, die Kubrick-Verehrer Christopher Nolan („Interstellar“) im Mai beim Filmfestival von Cannes präsentieren wird. Nur zwei Wochen später hat auch das Karlsruher Publikum die einmalige Gelegenheit, diese 70mm Kopie zu sehen. Heute gilt „2001: Odyssee im Weltraum“ als Meilenstein der Filmgeschichte, als Meisterwerk, das Science-Fiction einerseits erdete und andererseits transzendierte, als Film, der die Grenzen von Raum und Zeit sprengte: Ein simpler Schnitt verband den „Aufbruch der Menschheit“ und deren erstes (Mord-)Werkzeug mit der Zukunft, mit Raumstationen, die sich im Walzertakt drehen. Ungesehenes traf auf Unerhörtes: Richard Strauss’ „Also sprach Zarathustra“ und György Ligetis „Lux Aeterna“ auf prähistorisches Treiben, Aram Khachaturian „Gayaneh’s Adagio“ auf den schnöden Weltraumalltag einer „Jupiter-Mission“. „2001“ war visionär: Tricktechnisch, aber auch inhaltlich, bereits vor 50 Jahren, also gut zwölf Monate vor Neil Armstrongs „großem Sprung für die Menschheit“, dachten Kubrick und sein Co-Autor Arthur C. Clarke, der zeitgleich den Roman zum Film vorlegte, über künstliche Intelligenz nach, die dem „Risikofaktor Mensch“ zusetzte. Das lässt einen noch heute, in Zeiten smarter Telefone und allgegenwärtiger Algorithmen, staunen. Und auch die Schauburg feiert ein 50-jähriges … 1968 wurde die Schauburg in drei Monaten Bauzeit aufwändig zu Baden-Württembergs einzigem CINERAMA Filmtheater umgebaut. Die überbreite gekrümmte Großbildwand und 70mm Projektion wurde installiert und mit dem Film „2001: odyssee im weltraum“ wurde feierlich neu eröffnet. Wir nehmen das zum Anlass auch diese beiden Vorführungen von „2001: odyssee im weltraum“ am 26. und 27. Mai feierlich zu begehen und Sie in der Filmpause zu Sekt und Häppchen einzuladen.

2OO1: A SPACE ODYSSEY USA 1968

SAMSTAG, 26. MAI 2018 — 19.30 UHR aufgenommen in Super Panavision 70 (2,21:1) präsentiert in 70mm Cinerama (2,20:1) 6 track digital stereo deutsche Sprachfassung 142 Minuten Roadshow Präsentation mit Pause Welt Premiere: 02.04.1968 Deutsche Premiere: 11.11.1968. PRODUKTION Stanley Kubrick REGIE Stanley Kubrick BUCH Stanley Kubrick, Arthur C. Clarke VORLAGE Arthur C. Clarke (Kurzgeschichte) KAMERA Geoffrey Unsworth, John Alcott MUSIK Aram Khatschaturian, Richard Strauss, Johann Strauß, György Ligeti SCHNITT Ray Lovejoy DARSTELLER Keir Dullea (David Bowman), Gary Lockwood (Frank Poole),

William Sylvester (Dr. Heywood Floyd), Leonard Rossiter (Smyslov), Daniel Richter (Mondbeobachter), Robert Beatty (Halvorsen), Frank Miller (Chef der Expedition), Ed Bishop Mit Einführung von Nils Daniel Peiler, Filmwissenschaftler und Kurator der aktuellen großen „2001“ Ausstellung im Frankfurter Filmmuseum

2OO1: A SPACE ODYSSEY USA 1968

SONNTAG, 27. MAI 2018 — 18.00 UHR aufgenommen in Super Panavision 70 (2,21:1) präsentiert in 70mm Cinerama (2,20:1) 6 track digital stereo englische Originalfassung mit deutschen UT 142 Minuten Roadshow Präsentation mit Pause mit Einführung von Wolfgang Petroll EHRENGAST Jan Harlan (ausführender Produzent bei vielen Stanley

Kubrick Filmen und Schwager des Regisseurs) im Anschluss an die Vorführung Q&A mit Jan Harlan


NEU IM MAI 06

HERRLICHE ZEITEN Deutschland 2017

Oskar Roehler wird einmal mehr seinem Ruf als Provokateur gerecht und erzählt mit einem brillanten Oliver Masucci in der Hauptrolle von Wohlstand, Langeweile, Sadismus und der Verführungskraft der Macht. In gutbürgerlicher deutscher Idylle lebt das Paar Claus (Oliver Masucci) und Evi (Katja Riemann), die den schönen, sprechenden Namen Müller-Todt tragen. Er hat sich mit Schönheitsoperationen eine goldene Nase verdient, sie ist Hypochonderin, die mit allerlei Pillchen ihren Biorhythmus am Laufen hält. Nachdem einmal mehr eine Haushaltshilfe geflohen ist, wird neues Personal gesucht, im Suff schreibt Claus in die Anzeige „Sklave gesucht“, der sich dann auch findet: Bartos (Samuel Finzi) verströmt distinguierten Charme und wird bald zusammen mit seiner sehr jungen Frau Lana (Lize Feryn) zum unverzichtbaren Teil des Müller-Todtschen Haushaltes: Moorpackungen, Massagen, fantastisches Essen, ein Leben wie im Traum. Sogar einen Pool will man sich bauen, Bartos organisiert osteuropäische Arbeiter und nicht nur dadurch nehmen die Strukturen von Herr und Diener sinistere Töne an … Satire lebt von der Überzeichnung und überzeichnet ist die Vororthölle von Oskar Roehlers Film vom ersten Moment an. Fast nie werden Haus und Grundstück der Müller-Todts verlassen, die wie Gefangene in ihrer eigenen Welt wirken, Gefangene in einem künstlichen, formatierten Leben. Einen Ausweg bietet hier allein der Exzess, das Spiel mit einer Rollenverteilung, in die gerade Claus bald mit zunehmender Begeisterung hineinwächst. Offensiv spielt Roehler mit der Verführungskraft von Macht, mit der Lust zu herrschen, zu unterdrücken, seinen Wohlstand zu zeigen und auszuleben. Politisch korrekt ist das in keinem Moment, weder das ein Araber als Ausgeburt des menschenverachtenden Exzesses geschildert wird, noch dass die Poolbauenden Schwarzarbeiter notorisch kriminell sind, und schon gar nicht, dass der gute Deutsche stets das Opfer der Umstände ist. Gewiss schießt Roehler manches Mal übers Ziel hinaus, wie das bei Satiren ebenso passiert, doch nicht zuletzt die Lust, mit der Masucci diesen Herrenmenschen spielt, ihn als verführerische, abstoßende Figur gibt, macht die Faszination dieses extremen, unbequemen Films aus.

AB 3. MAI IN DER SCHAUBURG

REGIE Oskar Roehler BUCH Jan Berger, nach dem Roman von Thor Kunkel DARSTELLER Oliver

Masucci, Katja Riemann, Samuel Finzi, Lize Feryn, Alexander Beyer, Yasin El Harrouk LAUFZEIT 111 Minuten FSK 16 VERLEIH Concorde


NEU IM MAI 07

ELEANOR & COLETTE USA, Deutschland 2018

Gemeinsam mit einer streitbaren Anwältin nimmt eine mutige Psychiatriepatientin den Kampf gegen die Pharmaindustrie für mehr Selbstbestimmung auf. Erschütterndes Drama nach einer wahren Geschichte. San Francisco 1985, psychiatrische Abteilung St. Mary's Hospital. Eleonor Riese (Helena Bonham Carter) wehrt sich verzweifelt. Vier Pfleger zerren die schreiende Frau über den Flur in die Isolationszelle und schnallen sie fest. Grund: Die mit paranoider Schizophrenie diagnostizierte Patientin weigert sich das ihr verordnete Psychopharmaka einzunehmen. Doch sie kennt die starken Nebenwirkungen dieses Medikaments, die ihren Zustand nur verschlimmern. Sie will lediglich selber entscheiden, welches Präparat sie nimmt. Stark mitgenommen sucht sie nach dieser Zwangsbehandlung nach Hilfe, um dieses Gefühl des Ausgeliefertsein nicht länger ertragen zu müssen. Mutig erobert sie sich das Telefon am Gang und wählt die Nummer einer Selbsthilfeorganisation. Sie hat Glück. Die Anwältin für Patientenrechte Colette Hughes (Hilary Swank) am anderen Ende der Leitung spürt ihre Not. In einem so gut wie aussichtslosen Verfahren stellen sich die beiden gegen ein übermächtiges Establishment aus Pharmaindustrie und Ärzten … Geradlinig chronologisch und faktenbasiert inszeniert der dänische Oscar-Preisträger und zweifache Cannes-Gewinner Bille August sein erschütterndes Medizin-Drama. Mit ihrer gesamten schauspielerischen Kraft verkörpert das Londoner Ausnahmetalent Helen Bonham-Cater berührend die Figur der letztlich unerschrockenen Alltagsheldin aus der Psychiatrie. Im exzellenten Zusammenspiel mit der zweifachen Oscar-Preisträgerin Hilary Swank zeigt sich die Stärke der beiden Charakterdarstellerinnen, ganz direkt und ohne Gefälligkeit. Ihr Kampf für mehr Selbstbestimmung und Menschlichkeit hat einen realen Hintergrund. Die Amerikanerin Eleanor Riese erreichte 1987 mit Hilfe ihrer Anwältin ein Urteil, das für Psychiatriepatienten in den Vereinigten Staaten einen Meilenstein darstellt.

AB 3. MAI IN DER SCHAUBURG REGIE Bille August DARSTELLER Hilary Swank, Helena Bonham Carter, Jeffrey Tambor, Johan Heldenbergh, Cynthia Hoppenfeld, Edward Bennett, Vincent Riotta, Doreen Mantle, Florence Bell, Michael Culkin, Douglas Reith LAUFZEIT 115 Minuten FSK 12 VERLEIH Warner Bros. Pictures Germany


NEU IM MAI 08

WER HAT EIGENTLICH DIE LIEBE ERFUNDEN? Deutschland 2017

In ihrem Spielfilmdebüt schickt Regisseurin und Autorin Kerstin Polte ihre Protagonisten auf eine Reise zu sich selbst und in eine Herberge, deren Wirt sich für den lieben Gott hält. Charlotte (Corinna Harfouch) steckt in einer schwierigen Phase: Nach 37 Jahren, 5 Monaten und 21 Tagen besteht ihre Ehe mit Paul (Karl Kranzkowski) nur noch aus Routine und Missverständnissen. Dabei hätte sie ihm viel zu erzählen; zum Beispiel, dass sie in letzter Zeit mehr vergisst, als sie erlebt. Doch Charlotte hat beschlossen, ihr Leben noch einmal in vollen Zügen zu genießen. Und so lässt sie ihren Mann einfach an einer Autobahnraststätte zurück, um gemeinsam mit ihrer aufgeweckten Enkelin Jo ans Meer aufzubrechen. Mithilfe der Truckerin Marion (Sabine Timoteo) reisen Paul und Jos chaotische Mutter Alex (Meret Becker) den beiden hinterher. Auf einer einsamen Insel angekommen, treffen sie sich in der äußerst ungewöhnlichen ‚Pension Horster‘. Allmählich findet die Familie dort wieder zueinander, und auch Charlotte und Paul versuchen, ihre Liebe neu zu erfinden. „Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?“ ist eine fantasievolle Komödie, die vor der Kulisse der norddeutschen Küstenlandschaft spielt. Sie bezaubert mit ungewöhnlichen Bildern und einem wunderbaren Ensemble rund um Corinna Harfouch („Was bleibt“), Meret Becker („Lügen und andere Wahrheiten“) und Sabine Timoteo („Land der Wunder“). Ein Film voller außergewöhnlicher Frauen – vor und hinter der Kamera. Mit der Musik von Hannes Shaban Gwisdek, Meret Becker & Käptn Peng.

AB 3. MAI IN DER SCHAUBURG

REGIE Kerstin Polte DARSTELLER Corinna Harfouch, Karl Kranzkowski, Meret Becker u.a. LAUFZEIT 90 Minuten FSK 6 VERLEIH Alamode


2.TECHNICOLOR FILMFESTIVAL 10.-13. Mai 2018 DONNERSTAG 10.5. 17.00 20.00

DAS KABINETT DES PROFESSOR BONDI COVER GIRL (ENGL.) USA 1944 | Digital 4K

USA 1953

FREITAG 11.5. 13.00 15.30 18.00 21.00

PICKNICK USA 1956 LIEBE IM QUARTETT USA 1955 | 4-Kanal Magnetton POLONAISE / A SONG TO REMEMBER USA 1945 DRACULA GB 1958 SAMSTAG 12.5.

11.00 13.00 16.15 19.30 22.15

IN COLORADO IST DER TEUFEL LOS (ENGL.) USA 1958 SWEET CHARITY (ENGL.) USA 1969 | 4-Kanal Magnetton EIN SÜSSER FRATZ USA 1957 DER MANN, DER ZUVIEL WUSSTE (ENGL.) USA 1956 DER SCHWARZE FALKE USA 1956

10.00 13.15 15.00 20.00

PANAMERICANA - TRAUMSTRASSE DER WELT D 1958/61/68 TECHNICOLOR SHORTS & BITS & PIECES Kurzfilme - Trailer - Raritäten SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD I/USA 1968 DIE ROTE WÜSTE I/F 1963 COVER GIRL zeigen wir als restauriertes 4K DCP - alle anderen FIlme werden mit authentischen 35mm Technicolor Kopien vorgeführt.

Marienstraße 16 76137 Karlsruhe T. 0721 3500018 www.schauburg.de

Mit freundlicher Unterstützung der

GROSSBILDWAND

Änderungen nicht beabsichtigt aber vorbehalten! Foto: © Jag_cz – stock.adobe.com; Gestaltung: kummerdesign

SONNTAG 13.5.


NEU IM MAI 10

AUF DER JAGD – WEM GEHÖRT DIE NATUR? Deutschland 2017 — Dokumentarfilm

Hoch informativer Spaziergang durch Deutschland mit wunderschönen Naturaufnahmen. Für Jugendliche ebenso spannend und interessant wie für Kinofans, die sich mit Fragen von Umwelt und Natur beschäftigen. Zum Beginn sieht man Wölfe laufen – ein sehr ursprünglicher Anblick. Der Wolf ist nicht nur ein Wildtier, er ist Angstgegner und gleichzeitig Konkurrent des Menschen, wenn es um den Anspruch auf Beute geht. Falls man die Natur als Kriegsschauplatz betrachtet, dann hat der Mensch den Wolf besiegt. Im Verlauf des Films wird das Zusammenleben von Mensch und Wolf noch eine größere Rolle spielen. Hier, am Anfang eines Films über das Miteinander von Mensch und Natur, werden schon mal die Claims abgesteckt: Steinzeitliche Zeichnungen zeigen Jagdbilder, der Mensch wollte schon früh das festhalten und bewahren, was ihn beschäftigt. Und auch heute noch gibt es Jäger, doch in festen Ritualen, nach von Menschen gemachten Gesetzen. Lediglich ca. 10 Prozent der deutschen Waldgebiete werden nicht bewirtschaftet. Die Wildtiere haben sich in dieser Landschaft einen Platz suchen müssen, der immer knapper wird. Aber was würde geschehen, wenn es keine Aufsicht gäbe? Könnten die Tiere dann überhaupt überleben? Alice Agneskirchner gliedert ihren Film thematisch in mehrere, lose miteinander verbundene Teile, die jeweils für sich stehen und erst gemeinsam wirken: Landschaft und Jagd, das Tier als Nahrungsmittel, der Wolf als Rückkehrer in die Kulturlandschaft, der Kampf der Jäger gegen das Aussterben der Gams. Sie stellt als Autorin und Filmemacherin wichtige Fragen. Dabei konfrontiert sie den Wolf mit dem Menschen als Jäger – ist der Mensch gut oder böse, weil er jagt? Ist es der Wolf? Auf all diese Fragen gibt es keine leichten Antworten, sondern es scheint, als ob immer mehr Fragen entstehen, und die schwierigste lautet: Wie wollen wir künftig unsere Welt verwalten? Mit ihrem Film, der mit einem sparsamen Kommentar auskommt (Sprecher: Patrick Winczewski), liefert Alice Agneskirchner wichtige Denkanstöße. Dazu gibt es wunderschöne Bilder von Feld, Wald und Wiesen, und von den Tieren, die dort leben.

AB 10. MAI IN DER SCHAUBURG

REGIE & BUCH Alice Agneskirchner KOMMENTAR Patrick Winczewski MUSIK Gert Wilden Jr. LAUFZEIT 96 Minuten FSK 6 VERLEIH NFP VERTRIEB

Filmwelt


NEU IM MAI 11

DER BUCHLADEN DER FLORENCE GREEN Spanien, Großbritannien, Deutschland 2017

Eine junge Witwe eröffnet Ende der 1950er Jahre an der Ostküste Englands eine Buchhandlung. Kongenial inszenierter Film, in dem der Zwiespalt zwischen Konvention und Moderne verhandelt und gleichzeitig ein Loblied auf das Lesen gesungen wird. Florence Green (Emily Mortimer) hat im Krieg ihren Mann verloren. Von ihrem gesparten Geld erwirbt sie in Hardborough, einem verschlafenen Dorf an der Ostküste Englands, das etwas heruntergekommene Old House und macht daraus einen Buchladen. Ein mutiges Unterfangen, denn die Arbeiter und Fischer des Ortes sind wahrlich keine Leseratten. Und die Oberschicht hat so ihre eigenen Vorstellungen, was kulturell bedeutsam ist und was nicht. Doch Bücher wie Nabokovs „Lolita“ und Bradburys „Fahrenheit 451“ werden von den Kleinstädtern gern gekauft und verschlungen. Sehr zum Unwillen von Violet Gamart (Patricia Clarkson), einer vermögenden Dame mittleren Alters, die aus dem Old House lieber ein Kulturzentrum gemacht hätte. Nun lässt sie ihre Beziehungen spielen und beginnt, gegen Florence zu intrigieren. Nur einer eilt der Witwe zu Hilfe: Mr. Brundish (Bill Nighy), selbst ein Bücherwurm und auch sonst irgendwie anders … Während „Nobody Wants the Night“ in einer weiten, unwirtlichen Schneelandschaft spielte, hat sich Isabel Coixet mit ihrem neuen Film, der auf Penelope Fitzgeralds Roman „Die Buchhandlung“ beruht, geographisch große Schranken auferlegt. Wieder geht es um eine Frau, die sich gegen äußere Widerstände durchsetzen muss. Während sich Juliette Binoche im Vorgänger gegen ein feindliches Klima und die Wahrheit wehrte, bekommt es Emily Mortimer in einem scheinbar friedlichen und zivilisierten Mikrokosmos mit rigiden Konventionen und feindseligen Mitmenschen zu tun. Interessant: Eine Frau, nämlich Violet Gamart, nutzt ihren ganzen Einfluss, um Florence zu vertreiben. Sie zieht im Hintergrund die Fäden. Die Auseinandersetzungen zwischen den Figuren, von den drei Hauptdarstellern hervorragend gespielt, finden vor allem in ausgefeilt geschriebenen, messerscharfen Dialogen statt. Das verleiht dem Film einen ruhigen, unaufgeregten Rhythmus. Schließlich geht es hier um die Macht der Worte. Ein Thema also, das aktueller ist denn. ej.

AB 10. MAI IN DER SCHAUBURG

REGIE Isabel Coixet DARSTELLER Emily Mortimer, Bill Nighy, Patricia Clarkson LAUFZEIT 110 Minuten FSK ohne Altersbeschränkung VERLEIH Capelight


NEU IM MAI 12

ISLE OF DOGS – ATARIS REISE USA 2018 — Animationsfilm

Ein japanischer Diktator lässt Hunde verbannen. Stilistisch und qualitativ nahtlos an das Werk Wes Andersons anschließender Stop-Motion-Film, in dem es um Flüchtlinge, Diskriminierung und Machtmissbrauch geht. In einem leicht futuristischen Japan, der Metropole Megasaki spielt die Geschichte, eine Stadt, die vom mächtigen Kobayashi-Clan beherrscht wird, der eine besondere Vorliebe für Katzen hat. Dementsprechend schwer haben es die Hunde, die zunehmend unter Diskriminierung leiden, aber auch an einer endemischen HundeGrippe, einem Problem, das Kobayashi mit einer extremen Entscheidung lösen will: Alle Hunde sollen ins Exil abgeschoben werden, auf eine Müllinsel, wo sie fortan ohne ihre menschlichen Herrchen existieren. Allein der 12jährige Atari will sich nicht damit abfinden, dass sein Hund Spots ins Exil geschickt wurde. Doch seine Rettungsaktion scheitert, bis er von einer Gruppe Hunden gefunden und quasi adoptiert wird. Doch während sich die meisten Hunde darüber freuen, endlich wieder einem Herrchen gehorchen zu dürfen, verweigert der Streuner Chief die Gefolgschaft. Er lehnt jegliche Unterwerfung unter die Menschen ab, was wiederum Atari überaus irritiert. In Megasaki schmiedet Kobayashi derweil finstere Pläne und plant, dem Hundeproblem endgültig Herr zu werden: Mittels Vernichtungslager. Fast schon frivol mutet es an, wenn über solch einem Lager, ein leicht gerundetes, schmiedeeisernes Schild hängt, auf dem man „Welcome Dogs“ lesen kann, in unverkennbarer Anspielung an das „Arbeit macht frei“-Schild in deutschen Konzentrationslagern. Doch ehe man sich fragen kann, ob solch eine Anspielung vielleicht etwas schwierig ist, ist Regisseur Wes Anderson längst drei, vier Einfälle weiter, reißt der kaum zu Ruhe kommende Fluss von „Isle of Dogs“ weiter, weiter zu den nächsten fantastischen Bildern, vollgestopft mit Anspielungen an japanische Filme, die Popkultur, aber auch an die Großmeister der japanischen Animation von Hokusai bis Miyazaki. In einer Sichtung ist kaum zu erfassen, mit welchen Reichtum an Bildern und Verweisen Anderson die 100 Minuten seines Films gefüllt hat, die er in seinen typischen zentrierten Tableaus, mit Reißschwenks und Parallelfahrten inszeniert.

AB 10. MAI IN DER SCHAUBURG

REGIE & BUCH Wes Anderson LAUFZEIT 101 Minuten VERLEIH FOX


NEU IM MAI 13

ANNA

BOLENA

SYSTEM ERROR Deutschland 2018 —Dokumentation

Oper von Gaetano Donizetti

Fünf Tage nach dem 200. Geburtstag von Karl Marx kommt Florian Opitz „System Error“ ins Kino, eine Dokumentation, nein, eine Abrechnung mit dem Kapitalismus, die auf erschreckende, haarsträubende Weise zeigt, welchen Illusionen viel zu viele der Menschen nachhängen, die die wirtschaftlichen Geschicke der Welt prägen. „Wachstum ist ähnlich unabdingbar wie die Schwerkraft“ sagt gleich zu Beginn von Florian Opitz Dokumentation Markus Kerber, langjähriger Geschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie. Als solcher ist Kerber natürlich quasi qua Amt ein Verfechter von Kapitalismus, Globalisierung und all den anderen Dingen, die zwar eine ganze Weile ganz gut funktionierten und enormen Wohlstand generierten (zumindest wenn man das Glück hatte, im richtigen Land und der richtigen Schicht geboren zu werden), aber zunehmend hinterfragt werden. Wie ein Mantra ziehen sich Loblieder auf das Wachstum durch Opitz Film, für das der mehrfach mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete Autor und Regisseur Wissenschaftler, Hedgefondmanager, Rinderzüchter und viele andere interviewte. Auf der anderen Seite stehen Wachstumskritiker wie Tim Jackson, dessen Buch Wohlstand ohne Wachstum längst zum Standardwerk geworden ist. Ausführlich erklärt er den Irrglauben, dem weite Teile der Wirtschaft immer noch anhängen, die Exzesse des Finanzkapitals, bei dem dank modernster Computerprogramme automatisch Aktien in einer Geschwindigkeit gehandelt werden, die von Menschen gar nicht mehr kontrolliert werden können. Neben solch abstrakten Beispielen zieht es Opitz nach Brasilien, wo er Landwirte im Mato Grosso besucht, die im Laufe der letzten Jahre hunderttausende Hektar Regenwald abgeholzt haben, um immer mehr, immer größere Rinderherden züchten zu können, um den zunehmenden Hunger der Welt nach Fleisch zu befriedigen. Bemerkenswert ruhig bleibt Opitz angesichts der Exzesse, der Absurditäten, die er aufzeigt, ordnet das vielfältige Material zu einer schlüssigen Argumentation, der kaum zu widersprechen ist und die ganz nebenbei Marx bestätigt. „Nach uns die Sintflut ist der Wahlspruch jedes Kapitalisten.“ zitiert Opitz Marx am Ende und nach den erschreckenden, wütend machenden 95 Minuten von „System Error“ kann man diesem Urteil über die Menschen, die unser Wirtschaftssystem bestimmen, leider nur zustimmen.

AB 10. MAI IN DER SCHAUBURG

REGIE & BUCH Florian Opitz LAUFZEIT 95 Minuten VERLEIH Port au Prince Pictures

AB

3.6.

TICKETS 0721 933 333 ABOS 0721 3557-323/-324 WWW.STAATSTHEATER.KARLSRUHE.DE


NEU IM MAI 14

SONDERVORSTELLUNG Regisseur und anschließender Podiumsdiskussion

Sonntag, 20. 05. um 12.30 Uhr

THE CLEANERS Deutschland 2018—Dokumentation

Dokumentarfilm, der einen intimen Einblick in eine versteckte, dunkle Schattenindustrie gewährt – dorthin wo das Internet von kontroversen Inhalten „gesäubert“ wird. Der „The Cleaners“ enthüllt eine gigantische Schattenindustrie digitaler Zensur in Manila, dem weltweit größten OutsourcingStandort für Content Moderation. Dort löschen zehntausende Menschen in 10-Stunden-Schichten im Auftrag der großen SiliconValley-Konzerne belastende Fotos und Videos von Facebook, YouTube, Twitter & Co. Komplexe Entscheidungen über Zensur oder Sichtbarkeit von Inhalten werden so an die „Content Moderatoren“ outgesourct. Die Kriterien und Vorgaben, nach denen sie agieren, ist eines der am besten geschützten Geheimnisse des Silicon Valleys. Die Grausamkeit und die kontinuierliche Belastung dieser traumatisierenden Arbeit verändert die Wahrnehmung und Persönlichkeit der Content Moderatoren. Doch damit nicht genug. Ihnen ist es verboten, über ihre Erfahrungen zu sprechen. Parallel zu den Geschichten von fünf Content Moderatoren erzählt der Film von den globalen Auswirkungen der Online-Zensur und zeigt, wie Fake News und Hass durch die Sozialen Netzwerke verbreitet und verstärkt werden. Die utopische Vision einer vernetzten globalen Internetgemeinde wird endgültig zum Alptraum, wenn hochrangige ehemalige Mitarbeiter der Sozialen Netzwerke Einblicke in die Funktionsweisen und Mechanismen der Plattformen geben. Durch gezielte Verstärkung und Vervielfältigung jeglicher Art von Emotionen, werden die Plattformen zu gefährlichen Brandbeschleunigern, die soziale, politische und gesellschaftliche Konflikte anheizen und die drohende Spaltung unserer Gesellschaft vorantreiben. Die Regisseure Hans Block und Moritz Riesewieck erzählen in ihrem Debütfilm vom Platzen des utopischen Traums der Sozialen Medien und stellen die drängende Frage nach den Grenzen des Einflusses von Facebook, YouTube, Twitter & Co auf uns und unsere Gesellschaften. „The Cleaners“ feierte beim Sundance Film Festival 2018 in der Sektion „World Cinema Documentary Competition" seine umjubelte Weltpremiere, gefolgt von einer überwältigenden internationalen Presseresonanz.

AB 17. MAI IN DER SCHAUBURG

REGIE Hans Block, Moritz Riesewieck​LAUFZEIT 88 Minuten VERLEIH farbfilm


AB 3. MAI IM KINO


NEU IM MAI 16

MARIA BY CALLAS Frankreich 2017

Akribisch recherchierter Film über Maria Callas, in dem Interviews, Briefe, Fotos, Opern- und Konzertmitschnitte zum Bild einer Frau komponiert werden, die auch noch mehr als 40 Jahre nach ihrem Tod ihr Geheimnis wahrt. Im Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere in den 50er Jahren war Maria Callas die unangefochtene Herrscherin der Opernwelt. Die Medienwelt und ihre zahllosen Fans überschlugen sich darin, sie in jeder Beziehung anzuhimmeln. Ihre Stimme, ihr Gesicht, ihr Outfit: Sie wirkte stilbildend, wurde aber auch mit Haut und Haaren von der Öffentlichkeit vereinnahmt. Tom Volf erforscht in seiner vierjährigen Recherche den Mythos Maria Callas und versucht, der Starsopranistin über eine beeindruckende Menge an Bild-, Ton- und Textmaterial näherzukommen, ohne sie vom Podest zu stoßen. Das Ergebnis ist eine hoch interessante, stellenweise sehr spannende Auseinandersetzung mit einer Persönlichkeit, die augenscheinlich alles tut, sich der Entschlüsselung zu entziehen. Vor allem ist der Film eine große Liebeserklärung. Tom Volf geht chronologisch vor und bringt durch immer wieder neue Quellen sehr viel Abwechslung ins Spiel. Er zeigt die junge Maria Callas, ihren Stolz, ihre Würde, ihre Begeisterung für die Musik – und später auch genervte Blicke, Verstörung und Verwirrung. Er zeigt private Bilder: Nur selten ist sie übermütig, manchmal wirkt sie merkwürdig schüchtern und mädchenhaft, ab und an scheint sie Ansätze von Humor zu zeigen. Die Sensibilität, mit der Tom Volf vorgeht, steht im krassen Gegensatz zu dem, wie die Musikwelt, die Presse und viele ihrer vormals so begeisterten Fans mit ihr umgingen, als ihre Karriere zu kriseln begann. Depressionen, wachsende Probleme mit der Stimme, die schon in frühester Jugend auf Höchstleistungen trainiert war, und vielleicht auch ihr schwieriges Privatleben führten nicht nur zum teils ungewollten Rückzug von der Bühne, sondern möglicherweise auch zu ihrem Tod mit 53 Jahren. Was sie in ihrem kurzen Leben für die Musik und die Opernwelt getan hat – und für die Regenbogenpresse – das alles macht sie zur Legende. Tom Volf hat ein elegantes, erlesenes Denkmal dazu geschaffen: ein sehr feiner, interessant gemachter Film, wunderschön anzusehen und anzuhören.

AB 17. MAI IN DER SCHAUBURG

REGIE & BUCH Tom Volf BRIEFE gelesen von Eva Mattes (Deutsche Synchronisation), Fanny Ardant (französisches Original) LAUFZEIT 113 Minuten Verleih: Prokino


NEU IM MAI 17

PREMIERE

mit Regisseur

WOHNE LIEBER UNGEWÖHNLICH

Montag, 14. 05. um 18.30 Uhr

»C’EST QUOI CETTE FAMILLE?! / WE ARE FAMILY« — Frankreich 2015

Sieben Halbgeschwister haben es satt, ständig von einem zum anderen Elternteil herumgereicht zu werden. Kurzerhand drehen sie den Spieß einfach um. Beschwingt und chaotisch – hier ist gute Unterhaltung garantiert! „Die bürgerliche Familie ist die Keimzelle einer modernen Gesellschaft“ hat der französische Ethnologe Claude Lévi-Strauss einmal postuliert, und es ist in Gabriel Julien-Laferrières Familienkomödie ein Schlüsselsatz, den der 13-jährige Bastien einmal formuliert – und damit die Erwachsenen verblüfft. Bastien hat sechs Halbgeschwister plus noch einige Cousinen, denen es allen gleich ergeht: ein richtiges Zuhause haben sie nicht, leben ihre Eltern doch getrennt, sind geschieden oder bereits schon wieder mit neuem Partner - und ständig auf Achse sowieso. Nicht erst am Wochenende stellt sich dann die Frage, welches Elternteil mit der Betreuung an der Reihe ist. Mitunter schließen die Kinder bereits Wetten ab, bei wem sie sich als nächsten wohl einfinden werden. Bastien und seine Halbgeschwister sind es leid, dass die chaotische Lebensführung ihrer Eltern auf ihrem Rücken ausgetragen wird. „Beziehungen funktionieren doch höchstens noch im Film“, sind sie sich einig. Als sie Wind davon bekommen, dass eine ausreichend große Wohnung einer verstorbenen Großmutter leer steht, ziehen sie kurzerhand in diese ein und diktieren nun den Eltern, wer von ihnen wann Besuchszeit hat und verantwortlich für den Betreuungsdienst ist... Es ist anfangs gar nicht so leicht, den Überblick über die fast 20 Figuren zu bekommen, regiert hier doch klar das Prinzip der charakterlichen Vielfalt, was aber wiederum nötig ist, um das Chaotische und Uneinheitliche an dieser bunten Familiensituation deutlich zu machen. Manchmal hat man gar den Eindruck, die Erwachsenen seien kindischer als ihr Nachwuchs. Erfreulich aber, dass die Komödie nicht in Blödeleien ausartet, sondern schlicht und ergreifend die angebotene Versuchsanordnung nach dem Motto „Das Problem ist die Lösung“ mit Blick auf die unterschiedlichen Reaktionen und Verhaltensweisen der Erwachsenen mit einem angenehmen Humor durchexerziert wird.

DEADPOOL 2 USA 2018 — Englischsprachige Originalfassung

Die lang erwartete Fortsetzung mit dem unwiderstehlichsten Antihelden aller Zeiten bricht sich Bahn auf unsere gekrümmte Cinerama-Bildwand Nachdem er eine beinahe tödliche Rinderattacke überlebte, setzt ein entstellter Cafeteria-Koch (Wade Wilson) alles daran, seinen Traum zu verwirklichen, der heißeste Barkeeper Mayberrys zu werden, während er zudem noch mit dem Verlust seines Geschmacksinns zurechtkommen muss. Auf der Suche nach neuer Schärfe in seinem Leben – als auch einem Fluxkompensator – muss Wade gegen Ninjas, die Yakuza und eine Horde sexuell aggressiver Hunde kämpfen. Dabei reist er um die Welt, entdeckt die Bedeutung von Familie, Freundschaft und Flavour, findet neuen Geschmack an Abenteuern und verdient den begehrten Kaffeebecher-Titel „World’s Best Lover“. Lange musstet Ihr schlaflos in Euren Bettchen liegen und Euch – die Tränen stets unterdrückend – fragen: „Wann kommt endlich „Deadpool 2“, das fantastische Sequel mit dem wundervollsten Antihelden aller Zeiten, in die deutschen Kinos?“ - Nun erlösen wir Euch endlich von dieser Qual! „Deadpool 2“ wird nämlich am 17. Mai 2018 in die megastarke Schauburg nach Karlsruhe kommen!

AB 17. MAI IN DER SCHAUBURG

AB 17. MAI IN DER SCHAUBURG

REGIE Gabriel Julien-Laferrière DARSTELLER Julie Gayet, Thiery Neuvic, Julie Depardieu, Claudia Tagbo, Lucien Jean-Baptiste, Philippe Katerine, Chantal Ladesou, Arié Elamaleh, Teilo Azaïs LAUFZEIT 99 Minuten FSK ohne Altersbeschränkung VERLEIH Neue Visionen

REGIE David Leitch​ DARSTELLER Ryan Reynolds, Morena Baccarin, Josh Brolin​VERLEIH Fox


NEU IM MAI 18

IN DEN GÄNGEN Deutschland 2017

Minimalistische, zugleich märchenhafte Lovestory eines schüchternen Staplerfahrer, der seine Kollegin von der Süßwaren-Abteilung anhimmelt. Liebenswerte Figuren und großartige Darsteller garantieren poetische Momente. Mit Walzerklängen eröffnet diese Lovestory im Supermarkt. Zur „Schönen Blauen Donau“ flitzen die Gabelstapler durch die Regale des Großmarkts. Für Christian (Franz Rogowski) beginnt der erste Arbeitstag. Angelernt wird der Neue von Bruno (Peter Kurth), dem wortkargen Leiter der Getränkeabteilung. Bruno macht gerne „15“, raucht heimlich auf der Toilette oder spielt Schach mit einem Kollegen. Für den gleichfalls wenig redseligen Christian avanciert er bald zum väterlichen Freund. Andere Kollegen reagieren frostiger: „Meine Ameise ist tabu für dich, Neuer!“, wird gemeckert, als Christian den Hubstapler ausprobiert. „Staplerkonflikte“, kommentiert der erfahrene Bruno die Hierarchien im Großmarkt. Ganz andere Konflikte erwachsen, als Christian durch das Regal hindurch auf der anderen Seite in der Süßwarenabteilung Marion (Sandra Hüller) erblickt. Für ihn ist es Liebe auf den ersten Blick, doch Marion lässt ihn zappeln. „Frischling“ spottet sie. Fortan ist die ganze Lebenserfahrung von Bruno in Liebesangelegenheiten gefragt. „IdG“, wie die Lovestory mit Kürzel genannt wird, geriet zum strahlenden Leuchtturm der diesjährigen Berlinale. Die elementarste Drehbuch-Regel, vielfach ignoriert, wird hier vollendet umgesetzt: Empathie mit den Figuren – bis zur kleinsten Nebenrolle. Rogowski avancierte zum Festival-Liebling und ganz großen Favoriten für den Bären. Auch Hollywood rückt näher, fand „IdG“ rasant schnell einen Verleih in den USA. Das Etikett „German Joaquin Phoenix“ klebt seit Berlin mehr denn je an dem 32-Jährigen Darsteller. Die Hüller und der Kurth? Beide spielen wie immer in der charismatischen Champions League, mehr Verletzlichkeit und zugleich Würde lässt sich kaum schaffen. Dieses warmherzige Märchen umarmt sein Publikum. Und lässt es nicht mehr los. Bis zu jenem zauberhaften Ende, an dem ein alter Stapler-Trick von Bruno zur Geltung kommt. Kaurismäki. Phoenix und Blanchett dürften neidisch sein.

AB 24. MAI IN DER SCHAUBURG

REGIE Thomas Stuber DARSTELLER Franz Rogowski, Sandra Hüller, Peter Kurth LAUFZEIT 120 Minuten VERLEIH Zorro Film


Vorverkauf ab 28.04. 2018

LIVE

per Satellit in HD in die

SCHAUBURG

2019

06. Oktober 2018, 19 Uhr

12. Januar 2019, 19 Uhr

AIDA

Cilea

20. Oktober 2018, 19 Uhr

Saint-Saëns

02. Februar 2019, 19 Uhr

SAMSON ET DALILA

Bizet

27. Oktober 2018, 19 Uhr

Puccini

LA FANCIULLA DEL WEST

MARNIE

Donizetti Wagner

LA TRAVIATA

Marienstraße 16 76137 Karlsruhe T. 0721 3500018 www.schauburg.de

LA FILLE DU RÉGIMENT

30. März 2019, 17 Uhr

15. Dezember 2018, 19 Uhr

Verdi

CARMEN

02. März 2019, 19 Uhr

10. November 2018, 19 Uhr

Muhly

ADRIANA LECOUVREUR

DIE WALKÜRE

11. Mai 2019, 18 Uhr

Poulenc

Karten in der SCHAUBURG, im Musikhaus Schlaile und im TicketForum in der Postgalerie. Online unter www.opernkino.de

DIALOGUES DES CARMÉLITES

GROSSBILDWAND

Foto: Vincent Peters / Metropolitan Opera; Gestaltung: kummerdesign

Verdi

2018


NEU IM MAI 20

THE HAPPY PRINCE Großbritannien, Deutschland 2017

Die letzten Jahre im Leben des Skandalautors Oscar Wilde. Rupert Everetts Regiedebüt ist ein Herzensprojekt für den Schauspieler, der jahrelang an der Entstehung des Films arbeitete. Von 1895-97 saß der legendäre Schriftsteller und Homosexuelle Oscar Wilde (Rupert Everett) im Zuchthaus eine Strafe wegen Unzucht und Sodomie ab. Nach seiner Entlassung war er in seiner englischen Heimat geächtet. Durch die moralische und vor allem finanzielle Unterstützung von Freunden wie Reggie Turner (Colin Firth) und Robbie Ross (Edwin Thomas), einem ehemaligen und aktuellen Liebhaber, konnte Wilde in Frankreich und später in Italien im Exil leben. Doch das Geld war knapp, diverse Süchte – Kokain, Absinth, junge Männer – brachten Wilde immer wieder in Geldnöte. Auch seine große Liebe Alfred Bosie Douglas (Colin Morgan) – eigentlich aus reichem Haus, aber von seiner Familie wegen seiner fortgesetzten Beziehung zu Wilde verstoßen – mit dem Wilde rauschende Feste feierte, trug zum baldigen Ruin des einstmals gefeierten Autors bei … Erst im letzten Jahr wurde Wilde zusammen mit gut 50.000 anderen Briten posthum begnadigt, was Rupert Everetts biographischem Film ungewollte Aktualität verleiht. Doch die gesellschaftliche Ächtung, die Wilde durch seine Homosexualität erfuhr, ist nur ein Randaspekt von „The Happy Prince“, der sich vielmehr um Wildes ewige Suche nach Liebe dreht. Während in London seine Frau Constance (Emily Watson) vergeblich auf die Rückkehr ihres Mannes hofft, mit dem sie zwei Kinder hat, freundet sich Wilde im Exil mit zwei Straßenjungs an, denen er seine Erzählung The Happy Prince erzählt. Als Leitmotiv dient Everett diese Erzählung des glücklichen Prinzen, der nie Leid gekannt hat, im extremen Gegensatz zu dem ausufernden, von Tragik und Skandalen geprägten Leben, das Wilde gelebt hat. Im Gegensatz zu Brian Gilberts 1997 entstandenem Film „Oscar Wilde“, in dem Stephen Fry den Autor spielte, konzentriert sich Everett komplett auf den Verfall des Autors, die letzte Phase in einem reichen Leben, die nicht mehr von literarischem und gesellschaftlichem Ruhm gekennzeichnet war, sondern von Leid, Sucht und schließlich einem frühen Tod.

AB 24. MAI IN DER SCHAUBURG REGIE & BUCH Rupert Everett DARSTELLER Rupert

Everett, Colin Firth, Colin Morgan, Edwin Thomas, Emily Watson, Franca Abategiovanni, Alister Cameron LAUFZEIT 105 Minuten VERLEIH Concorde


NEU IM MAI 21

BEST FEATURE INTERNATIONAL COMPETITION

SPECIAL MENTION

GRAND PRIX BEST FEATURE DOCUMENTARY

Visions du Réel

Valetta Film Festival

Mediterranean Film Festival Split

HARRELL AWARD BEST DOCUMENTARY

THE BEST DOC FILM

THE EMERGING INTERNATIONAL FILMMAKER AWARD Open City Documentary Festival London

Camden International Film Festival

Batumi International Art-House Film Festival

DOC ALLIANCE SELECTION AWARD

THE NEW WAVE COMPETITION PRIZE

THE FLINDERS UNIVERSITY BEST DOCUMENTARY

La Roche-sur-Yon International Film Festival

Adelaide Film Festival

JURY PRIZE

GOLDEN KEY

SPECIAL JURY PRIZE

FRONTDOC Italy

Kasseler Dokfest

RIDM Montreal

EMERGING DIRECTOR PRIZE

DON QUIXOTE PRIZE & SPECIAL MENTION

Porto/Post/Doc

l’Alternativa Festival de Cine Barcelona

BEST DOCUMENTARY FEATURE

THE AUDIENCE AWARD

Dubai International Film Festival

Ramdam Film Festival

THE AUDIENCE AWARD

PUBLIKUMSPREIS

BEST CINEMATOGRAPHY

Festival Internacional de Cine FICUNAM

Arab Film Festival Tübingen

Global Cinema Festival Boston

USA 2018 — Englischsprachige Originalfassung

Bei einer Reihe waghalsiger Abenteuer in der düsteren und gefährlichen kriminellen Unterwelt lernt Han Solo (Alden Ehrenreich) seinen späteren Co-Piloten Chewbacca (Joonas Suotamo) kennen und trifft auf den berüchtigten Glücksspieler Lando Calrissian (Donald Glover). „Solo: A Star Wars Story“ markiert den Beginn der außergewöhnlichen Freundschaft des wohl ungewöhnlichsten Helden-Duos der Star-Wars-Saga! Unter der Regie von Oscar®-Preisträger Ron Howard begeistern in „Solo: A Star Wars Story“ Alden Ehrenreich als Han Solo, Woody Harrelson, Emilia Clarke, Donald Glover als Lando Calrissian, Thandie Newton und Phoebe Waller-Bridge sowie Joonas Suotamo als Chewbacca. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Lawrence und Jon Kasdan. Als Produzenten zeichnen Kathleen Kennedy, Allison Shearmur und Simon Emanuel verantwortlich. Die Co-Produzenten sind Kiri Hart, Susan Towner und Will Allegra, die ausführende Produzenten sind Lawrence Kasdan und Jason McGatlin.

PUMA AWARD BEST FILM Festival Internacional de Cine FICUNAM

DER GESCHMACK VON ZEMENT

SOLO: A STAR WARS STORY Der coolste Pilot der Galaxis, Han Solo, und sein großer Freund Chewbacca kehren mit Lichtgeschwindigkeit auf die große Leinwand zurück!

OPEN EYES PRIZE MedFilm Festival Roma

„Atemberaubend.

„Eine

Eine Tour de Force.“

Symphonie aus

Libération

Bildern“

The Hollywood Reporter

„Ein Film, der

in aller Pracht die Tiefe des Lebens

feiert.“ Le Monde

„Mit

großer

visueller Poesie“ Screen International

AB 24. MAI IN DER SCHAUBURG EIN FILM VON

ZIAD KALTHOUM

WWW.TASTEOFCEMENT.COM

REGIE Ron Howard​ DARSTELLER Alden Ehrenreich, Donald Glover, Emilia Clarke​LAUFZEIT 135 Minuten VERLEIH Walt Disney

Ab 24.5. in der Schauburg! Und am Montag, 28.5. um 18:30 Uhr eine exklusive Vorführung in Anwesenheit des Regisseurs Ziad Kalthoum.


NEU IM MAI 22

SYMPATHISANTEN – UNSER DEUTSCHER HERBST Deutschland 2018

Dokumentarfilm, der in eindringlichen, emotionalen Bildern, kombiniert mit hervorragenden zeitgenössischen Dokumenten, von einer aufgeladenen Epoche in den 1970er Jahren erzählt. Der Deutsche Herbst als Familiengeschichte, Filmgeschichte und Gesellschaftsporträt! Margarethe von Trotta gewährt im Film erstmals Einblicke in ihre privaten Tagebücher aus dieser Zeit. Zu Wort kommen – neben den Eltern des Regisseurs (Margarethe von Trotta sowie Stiefvater Volker Schlöndorff), die im Zentrum des Films stehen – Daniel Cohn-Bendit, Peter Schneider, René Böll, Christof Wackernagel, Marius Müller-Westernhagen, Karl-Heinz Dellwo und weitere Weggefährten. Regisseur Felix Moeller über seinen Film: „Die Bundesrepublik in den 1970er Jahren. Künstler, linksliberale Intellektuelle, Hochschullehrer, Journalisten und Geistliche gerieten als vermeintliche geistige Wegbereiter des RAF-Terrorismus ins Fadenkreuz von Polizei, Presse und Politik. Sie wurden als „Sympathisanten“ bezeichnet, eine Wortschöpfung der damaligen Zeit. (...) Als kritische und engagierte Künstler wurden auch meine Eltern zu den „Sympathisanten“ gezählt, die Filme wie „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“, „Deutschland im Herbst“ oder „Die bleierne Zeit“ gemacht haben. Beide haben sich in ihren Filmen sehr mit dem Thema Terrorismus und den Motiven von Radikalisierung und Gewalt der Protestgeneration auseinandergesetzt. Viele ihrer Arbeiten gelten bis heute auch international als Hauptwerke des politischen Kinos in Deutschland. Prominente Sympathisanten sahen sich damals zum Feindbild erklärt. (...) Der Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger Heinrich Böll beschrieb es als Hetzklima aus Denunziantentum und Hexenjagd. Wie konnte es zu so einer polarisierenden Stimmung in der Bundesrepublik der 70er Jahre kommen? Der Film soll dieses Kapitel erstmals beleuchten (...). Mein Film ist eine persönliche Annäherung an 40 Jahre Deutscher Herbst.“

AB 24. MAI IN DER SCHAUBURG

REGIE Dr. Felix Moeller​LAUFZEIT 110 Minuten VERLEIH NFP (Filmwelt)


NEU IM MAI 23

VORSTELLUNG

mit Regisseur Ziad Kalthoum

TASTE OF CEMENT DER GESCHMACK VON ZEMENT

Montag, 28. 5. um 18. 30 Uhr

Deutschland 2017— Dokumentarfilm

Schillerndes Essay über die Bedeutung des Lebens, dessen poetische Sicht des Erzählers sich in diesem ästhetisch aufregenden Werk mit den Klängen und Bildern von Aufbau und Zerstörung in einer traumähnlichen Dissonanz vermischt. In den strahlend blauen Himmel über Beirut wachsen neue Wolkenkratzer mit Traumblick auf das Mittelmeer. Tagsüber werden sie von syrischen Bauarbeitern errichtet. Zu Hause in ihrer Heimat zerstört der Krieg zur gleichen Zeit ihre eigenen Häuser. Auch nachts dürfen sie die Baustelle nicht verlassen. Sie müssen hinunter in die Keller der Betongiganten, wo sie kochen, hoffen, schlafen. In Ziad Kalthoum ästhetisch ungewöhnlichen, dichtem, bildund tongewaltigem Dokumentarfilm vermischen sich Poesie und die Klänge und Bilder von Wiederaufbau und Zerstörung in einer traumähnlichen Dissonanz. „Taste of Cement — Der Geschmack von Zement“ ist ein schillerndes Essay über die Bedeutung des Lebens im Exil. Der syrische Filmemacher brachte das Bildmaterial aus dem Libanon nach Deutschland mit und stellte seinen Film in kreativer Zusammenarbeit mit den Produzenten der BASIS BERLIN Filmproduktion fertig. Er lebt und arbeitet seitdem in Berlin. Mittlerweile feierte „Taste of Cement — Der Geschmack von Zement“ seine Weltpremiere auf einem der renommiertesten Dokumentarfilmfestivals der Welt, dem „Visions du Réel“ in Nyon, wo er als „Bester Film“ ausgezeichnet wurde. Aktuell ist Kalthoums Film für die Goldene Lola als Bester Dokumentarfilm beim Deutschen Filmpreis 2018 nominiert. Der Regisseur über seinen Film: „Taste of Cement“ ist ausschließlich für das Medium Kino erschaffen, es funktioniert nicht auf einem Fernseher oder gar auf einem mobilen Gerät. Der Betrachter muss sich mit dem Film „einsperren„ lassen. Der Raum des Kinos macht die Lebenssituation der Arbeiter erlebbar. Die Klaustrophobie des Abwartens und der Erinnerungen ist als physisches Experiment in der ersten Person nur in der Gruppe des Publikums wirklich erfahrbar.“

AB 24. MAI IN DER SCHAUBURG

REGIE Ziad Kalthoum DREHBUCH Ziad Kalthoum,

Talal Khoury und Ansgar Frerich KAMERA Talal Khoury LAUFZEIT 85 Minuten FSK 12 VERLEIH 3Rosen, deutschfilm


NEU IM MAI 24

FEINDE – HOSTILES USA 2017

1892 soll ein Captain einen Cheyenne-Häuptling nebst Angehörigen von einem Gefängnis-Fort nach Montana bringen. Atemberaubend fotografierter Western, der den bitteren Hass zwischen Ureinwohnern und Weißen drastisch deutlich macht. Im New Mexico des Jahres 1892 geht eine weiße Siedlerfamilie ihrem Alltag nach, als plötzlich Comanchen die Farm überfallen. Sie erschießen und skalpieren den Vater, töten die Kinder und setzen die Farm in Brand. Nur Rosalie Quaid (Rosamund Pike) kann sich im nahegelegenen Wald verstecken. In der nächsten Szene lernt der Zuschauer U.S. Army Captain Joseph Blocker (Christian Bale) kennen, der in der Vergangenheit mehrere gnadenlose Feldzüge gegen die Indianer geführt hat und sie abgrundtief hasst. Darum ist er wenig begeistert, als er den kranken, alt gewordenen CheyenneHäuptling Yellow Hawk (Wes Studi) und seine Angehörigen von Fort Berringer in das Stammesland der Cheyenne nach Montana bringen soll. Unterwegs lesen sie noch die schwer traumatisierte Rosalie Quaid und einen wegen Mordes verurteilten Soldaten auf – was den beschwerlichen Weg nicht einfacher macht. Eigentlich ist die große Zeit des Westerns schon lange vorbei, nur noch selten kommt einer in die Kinos. Noch seltener ist es, dass ein Film so anschaulich und beklemmend den bitteren Hass beschreibt, der die Indianer von den Siedlern, die ihnen ihr Land wegnahmen, und den Soldaten, die sie vertrieben, trennte. Dieser Hass lässt sich vor allem an Joseph Blocker festmachen, dem Christian Bale mit wenigen Gesten Verbitterung und Wut verleiht. Sein Gesicht offenbart die Jahre des Schmerzes und der Gewalt, die er erfahren, aber auch bis zum Exzess ausgeübt hat. Das gilt auch für Yellow Hawk, der die Weißen genauso verachtet wie Blocker die Indianer. In puncto Gewaltbereitschaft und Grausamkeit schenken sich beide Männer nichts. Im Folgenden geht es also darum, gemeinsam an einem Strick zu ziehen, weil die Gefahren der Reise nur gemeinsam abzuwehren sind. Vor allem Blocker macht die größte Wandlung durch, weil er seine Menschlichkeit wiederfinden muss, um den Cheyenne so etwas wie ein menschenwürdiges Dasein zu gewährleisten. Ein wuchtiges Drama nicht zuletzt wegen der atemberaubend schönen Landschaftsaufnahmen und der starken Leistungen der Darsteller.

AB 31. MAI IN DER SCHAUBURG

REGIE Scott Cooper DARSTELLER: Christian Bale, Rosamunde Pike, Wes Studi, Timothée Chalamet, Ben Foster LAUFZEIT 134 Minuten FSK 16 VERLEIH Universum Film VERTRIEB Central


NEU IM MAI 25

AB 31. MAI IN DER SCHAUBURG REGIE & DREHBUCH JR, Agnès Varda MITWIRKENDE JR, Agnès Varda, Jean-Paul Beaujon, Amaury Bossy, Yves Boulen, Jeannine Carpentier, Marie Douvet, Jean-Luc Godard LAUFZEIT 89 Minuten FSK ohne Altersbeschränkung VERLEIH Weltkino

AUGENBLICKE: GESICHTER EINER REISE »VISAGES VILLAGES« — Frankreich 2017

Filmemacherin Agnès Varda und Streetart-Künstler JR bereisen das ländliche Frankreich, wo sie überlebensgroße Porträts ansässiger Menschen an Gebäsude anbringen. Dokumentarisches Roadmovie und poetische Reisedoku zugleich. Mit Filmen wie „Cleo – Mittwoch zwischen 5 und 7“ prägte die 1928 geborene Agnès Varda das moderne Kino als innovative Filmemacherin mit. Der über ein halbes Jahrhundert jüngere Fotograf und StreetartKünstler Juste Ridicule alias JR tat sich in den letzten Jahren hervor, als er beispielsweise Fotos von Menschen aus den Banlieues an abrissreife Häuser plakatierte oder mit dem Graffitikünstler Blu am stadtbekannten Graffiti an der Berliner Cuvry-Brache arbeitete. Wenn sich Varda und Ridicule zusammentun, treffen also zwei Generationen aufeinander, die einen künstlerischen Blick auf die Welt teilen. In einem umgebauten Kamera-Van, der über eine Fotokabine verfügt und übergroße Poster drucken kann, fahren Varda und JR durch

Frankreich. Auf einem Bauernhof in der Provence oder am Strand der Normandie, wo ein deutscher Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg in die Brandung gekippt ist, fotografieren die Künstlerin und der Künstler ansässige Menschen wie eine Kellnerin oder Ziegenbauern. Die Porträts befestigen sie an ausgewählten Fassaden, an Zügen oder auch mal an den Containern im Hafen von Le Havre, wo sie Porträts der Ehefrauen der Arbeiter anbringen. Auf Motivsuche ergeben sich immer wieder Zufälle und Fügungen, die das per Crowdfunding finanzierte Kunstprojekt beeinflussen. Es geht um Landschaften und Gesichter und natürlich um Agnès Varda und JR selbst. Der essayistische Film nimmt sich Zeit für feinsinnige Beobachtungen und Anekdoten. Wie in „Agnès' Strände“ aus dem Jahr 2008 erinnert sich Varda an ihre Vergangenheit und lässt sich sogar zum Arzt begleiten, wo sie den neusten Stand ihrer unheilbaren Augenkrankheit erfährt. In einer Szene besuchen Varda und JR das Grab des Fotografen Henri Cartier-Bresson und seiner Frau Martine Francke, in einer anderen erweisen sie der berühmten Louvre-Szene aus Jean-Luc Godards „Außenseiterbande“ eine Referenz. Gegenwärtiges trifft auf Vergangenes, Heiterkeit auf Melancholie. Das Gefühl, das dieser poetische Film vermittelt, liegt irgendwo dazwischen.


NEU IM MAI 26

TULLY USA 2018

Die wundervolle Freundschaft zwischen einer dreifachen Mutter und einer „Night Nanny“. warmherziges, sensibles und humorvolles Portrait über Mutterschaft im Jahr 2018. Marlo (Charlize Theron) hat gerade erst ihr drittes Kind bekommen, als ihr Bruder ihr ein besonderes Geschenk macht: Eine „Night Nanny“, die sich nachts um die Kinder kümmern soll. Marlo ist zunächst skeptisch gegenüber dem Gedanken, Hilfe von einer fremden Person anzunehmen, doch als sie die junge, schlaue und witzige Nanny namens Tully (Mackenzie Davis) kennenlernt, entwickelt sich eine einzigartige Freundschaft zwischen den beiden Frauen. Mit „Juno“ begeisterten Regisseur Jason Reitman und die Oscar®-prämierte Drehbuchautorin Diablo Cody eine ganze Generation. Ihre neue Komödie „Tully“ ist ein warmherziges, sensibles und humorvolles Portrait über Mutterschaft im Jahr 2018 – mit der Oscar®-prämierten Hauptdarstellerin Charlize Theron.

Statements des Regisseurs im Q&A auf Twitter: Wie ist es, mit Diablo Cody wieder zusammenzuarbeiten? „Diablo Cody ist mein Kopilot...Moment, ich korrigiere mich – ich bin Diablo Cody Kopilot!“ Gibt es irgendwelche besonderen Überschneidungen in der Arbeit mit drei Drehbüchern von Diablo Cody? „Wir sind scheinbar besessen mit dem Motiv des Erwachsenwerdens... und wie oft man sich dabei zurückgelassen fühlt.“ Alle Deine Filme fühlen sich sehr persönlich an. Wie passt „Tully“ da rein? Ist er persönlicher als andere? „Ich fühle mich, als würden Diablo und ich ein langes Tagebuch schreiben. mit fünf Jahre langen Pausen.“ Hat eine bestimmte Mutter Dich zu diesem Film inspiriert? „Die, die mich seit 40 Jahren aushält. Danke, Mom!

AB 31. MAI IN DER SCHAUBURG

REGIE Jason Reitman​DARSTELLER Charlize Theron, Mackenzie Davis​ LAUFZEIT 95 Minuten FSK 12 VERLEIH DCM


Lasst 1000 Blumen blühen! Traumfabrik #15/2018

So 29. April | 15 Uhr

Abschied von gestern

So 24. Juni | 15 Uhr Alexander Kluge | BRD 1966 | 88 Min.

So 6. Mai | 15 Uhr

Weekend

So 13. Mai | 15 Uhr | Zum Schauburg-TECHNICOLOR-Festival

C’era una volta il West / Spiel mir das Lied vom Tod (DF) Sergio Leone | I 1968 | 165 Min. So 20. Mai | 15 Uhr

(DF) Roman Polanski | USA 1968 | 136 Min.

So 27. Mai | 15 Uhr

Zur Sache Schätzchen (DF) Dennis Hopper | USA 1969 | 95 Min.

So 1. Juli | 15 Uhr

Bananas

(OmU) Woody Allen | USA 1971 | 82 Min.

So 8. Juli | 15 Uhr

Une belle fille comme moi / Ein schönes Mädchen wie ich (OmU) François Truffaut | F 1972 | 98 Min.

So 22. Juli | 15 Uhr

So 10. Juni | 15 Uhr

Rainer Werner Fassbinder | BRD 1969 | 88 Min.

Do 14. Juni | 18:30 Uhr

Filmexperimente der 68er: Neue Wellen auf dem langen Marsch in die Postmoderne

Filmexploratorium mit Filmausschnitten im ZKM Medientheater. Eintritt FREI

So 17. Juni | 15 Uhr

Zabriskie Point

Beginn Filmseminar Traumfabrik in der Schauburg. Anmeldung: www.awwk-karlsruhe.de

Soylent Green / Jahr 2022… die überleben wollen (DF) Richard Fleischer | USA 1973 | 97 Min.

So 3. Juni | 15 Uhr

Katzelmacher

Filme um 1968: Revolte und Experimente, Autorenfilme und Independents

So 15. Juli | 15 Uhr

May Spils / Werner Enke | BRD 1968 | 80 Min.

Easy Rider

(DF) Michael Wadleigh | USA 1970 | 184 Min.

Fr 29. Juni | 17:30 Uhr

(OmU) Jean-Luc Godard | F 1967 | 105 Min.

Rosemary’s Baby

Woodstock

(DF) Michelangelo Antonioni | USA 1970 | 112 Min.

Dawn of the Dead / Zombie So 29. Juli | 15 Uhr

Le Fantôme de la liberté / Das Gespenst der Freiheit (DF) Luis Buñuel | F 1974 | 104 Min. Termin wird noch angekündigt | Traumfabrik Extra: 50 Jahre Kubricks Space Odyssey / 50 Jahre Cinerama in der Schauburg

2001 – A Space Odyssey

Neu restaurierte 4K-Fassung.

Marienstraße 16 76137 Karlsruhe T. 0721 3500018 www.schauburg.de

(DF) George A. Romero | USA 1978 | 118 Min.

Stanley Kubrick | USA 1968 |

Alle Filme mit Mikroeinführung und anschließendem Kinogespräch oder Podiumsdiskussion. Filmreihe kuratiert von Wolfgang Petroll und Herbert Born. Eintritt: 9€ / Studierende/ermäßigt 7,50€ /Seminarteilnehmer 6€

Mit freundlicher Unterstützung der

Programmänderungen sind nicht beabsichtigt, müssen wir uns jedoch ausdrücklich vorbehalten. Illustration: ©balabolka – stock.adobe.com; Gestaltung: kummerdesign

Filmträume der 68er, heute


NEU IM MAI 28

MEINE TOCHTER – FIGLIA MIA Italien, Deutschland u.a. 2018

Der Sommer kurz vor ihrem 10. Geburtstag bringt für Vittoria die Herausforderung zwei Mütter zu hassen, zu lieben und ihnen zu vergeben. Die schüchterne Vittoria hat ein enges Verhältnis zu ihrer liebevollen Mutter Tina. Aber ihr ruhiges Leben auf Sardinien wird auf den Kopf gestellt, als das junge Mädchen entdeckt, dass die feierlustige Angelica ihre leibliche Mutter sein könnte. Als Angelica aus finanziellen Gründen bald das Dorf verlassen muss, bittet sie darum, Vittoria vor ihrem Weggehen treffen zu können. Tina stimmt zu, beruhigt durch das Wissen, dass die Frau bald verschwunden sein wird. Auf der Suche nach etwas Grundsätzlichem und Unerklärbarem verbringen Vittoria und Angelica immer mehr Zeit miteinander gegen Tinas Willen … „Meine Tochter – Figlia Mia“ ist die Geschichte eines Mädchens zwischen zwei Müttern, eine, die sie mit Liebe aufgezogen hat und ihre leibliche Mutter, die sie instinktiv für sich beansprucht. Die Geschichte einer unvollkommenen Mutterschaft, untrennbarer Bande, dem Kampf mit überwältigenden Gefühlen und dem Umgang mit Wunden. Wie schon in ihrem Regiedebüt „Vergine giurata“ begleitet Laura Bispuri eine Heldin, die sich mit verschiedenen Vorbildern konfrontiert sieht, diese imitiert und hinterfragt und sich dabei ihrer selbst bewusst wird. Das warme Licht des sardischen Sommers begleitet Vittoria bei ihrer aufwühlenden Expedition.

AB 31. MAI IN DER SCHAUBURG

REGIE Laura Bispuri​DARSTELLER Valeria Golino, Alba Rohrwacher​ LAUFZEIT 100 Minuten VERLEIH RealFiction (Filmagentinnen)


20.-22. Juli 2018 Günther-Klotz-Anlage · Karlsruhe

WWW.DASFEST.DE

Vorfest ab

13.07.18

FUN UND ACTION BEI FREIEM EINTRITT IM SPORT-, KINDER- UND KULTURBEREICH 4 BÜHNEN MIT VOLLEM PROGRAMM: HAUPT-, FELD-, KULTUR- UND DJ-BÜHNE MUSIKALISCHES WARM-UP: BANDS DER REGION VON 13.-19.07.2018

Veranstalter:


TÄGLICH 15.00 UHR

KINDERKINO MAI nur

€

F

roß & Kl

4

ein

ür G

26. APRIL – 02. MAI

03. – 09. MAI

10. – 16. MAI

DER KLEINE EISBÄR

COCO – LEBENDIGER ALS DAS LEBEN!

PETTERSON UND FINDUS

Der kleine Eisbär Lars lebt glücklich am Nordpol, bis ein riesiges Fischfangschiff auftaucht und seine Freunde und Familien einfängt. Lars fasst einen mutigen Befreiungsplan!

Oscarprämiertes Animationsabenteuer aus dem Hause Pixar um einen jungen Musiker aus Mexiko, der am Tag der Toten seine Verwandten in der Unterwelt besucht.

Pettersson und sein Kater Findus segeln und fischen am See. Doch der Frieden ist trügerisch, denn am Himmel brauen sich riesige Sturmwolken zusammen... LÄNGE: 74 Min. FSK: 0

LÄNGE: 78 Min. FSK: 0

LÄNGE: 105 Min. FSK: 0

17. – 23. MAI

24. – 30. MAI

31. MAI – 06. JUNI

WENDY – DER FILM

PIPPI LANGSTRUMPF

Die zwölfjährige Wendy möchte nach einem Unfall nicht mehr reiten und hat von Pferden die Nase voll. Doch dann trifft Wendy auf den Wallach Dixie.

Die Geschichte eines kleinen Mädchens, das alleine in einer großen Villa lebt, den Erwachsenen an Kraft und List überlegen ist und damit ganz zufrieden ist.

ZOOMANIA – GANZ SCHÖN AUSGEFUCHST!

LÄNGE: 91 Min. FSK: 0

LÄNGE: 82 Min. FSK: 6

Zoomania, eine gigantische Stadt voller Möglichkeiten! Die junge Polizistin Judy Hopps wird mit einem spannenden Auftrag betraut, braucht aber die Hilfe des vorlauten Fuchs und Trickbetrüger Nick Wilde. LÄNGE: 108 Min. FSK: 0

STAG SK IN D ER ! AC H TU N G G EB U RT stag habt Ihr An Eurem Geburt

FREIEN EerINkinoTR! ITT ins Kind

GEBURTSTAGSFEIER IM KINO??

Es ist ganz einfach und viel günstiger als Sie vielleicht denken. Wenn gewünscht inklusive Feier mit Kuchen, Kakao und Führung hinter die Kulissen der Schauburg. Sprechen Sie uns einfach an ... Telefon 0721 35000 15 / -17 / -18 (Büro) info@schauburg.de

Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien hat die SCHAUBURG von 1976 bis 2017 jährlich für ein hervorragendes Kinder- und Jugendfilmprogramm ausgezeichnet.


MAI

SENIORENKINO Immer Mittwoch 14.30 Uhr im großen Schauburg Saal Eintritt 5€ inkl. 1 Glas Sekt

09.05.

16.05.

23.05.

30.05.

Foto: © Monkey Business – fotolia.com; Gestaltung: kummerdesign

02.05.

Marienstraße 16 76137 Karlsruhe T. 0721 3500018 www.schauburg.de

GROSSBILDWAND


SPECIALS IN DER SCHAUBURG

Lasst 1000 Blumen blühen! Traumfabrik #15/2018

gestern

So 24. Juni | 15 Uhr Alexander Kluge | BRD 1966 | 88 Min.

ean-Luc Godard | F 1967 | 105 Min.

a il West / Spiel mir Tod (DF) Sergio Leone | I 1968 | 165 Min.

(DF) Roman Polanski | USA 1968 | 136 Min.

hätzchen

D 1968 | 80 Min.

(DF) Michael Wadleigh | USA 1970 | 184 Min.

Fr 29. Juni | 17:30 Uhr

m Schauburg-TECHNICOLOR-Festival

by

Woodstock

TRAUMFABRIK #15

Filme um 1968: Revolte und Experimente, Autorenfilme und Independents

PHANTASM – DAS BÖSE

FREITAG, 1. JUNI 23:00 UHR — DEUTSCHE FASSUNG SAMSTAG, 2. JUNI 23:00 UHR — ENGLISCHE ORIGINALFASSUNG Nach einer Bestattung beobachtet Mike, wie ein dubioser Mann mit bloßen Händen den Sarg wegschleppt. Er folgt ihm und entdeckt, dass dieser „Tall Man“ tote menschliche Körper zu seltsamen Zwergsklaven verwandeln kann, die an einen anderen Planeten ausgeliefert werden. Sie finden, diese Geschichte hört sich krude an? Na sicher, ist sie! Doch Vorsicht, hinter dieser Fassade lauert einer der atmosphärisch aufgeladensten Horror-Produktionen der siebziger Jahre. Über 35 Jahre lang war der Film in der BRD indiziert und beschlagnahmt. Nach erfolgter Rehabilitation erstrahlt Don Coscarelli’s Kultstreifen in einem neu abgetasteten Scan fürs Kino.

Beginn Filmseminar Traumfabrik in der Schauburg. Anmeldung: www.awwk-karlsruhe.de

So 1. Juli | 15 Uhr

Bananas

(OmU) Woody Allen | USA 1971 | 82 Min.

So 8. Juli | 15 Uhr

Une belle fille comme moi / Ein schönes Mädchen wie ich (OmU) François Truffaut | F 1972 | 98 Min.

LASST 1000 BLUMEN BLÜHEN! Soylent Green / Jahr 2022… die überleben FILMTRÄUME DERwollen 68ER, HEUTE So 15. Juli | 15 Uhr

Dennis Hopper | USA 1969 | 95 Min.

(DF) Richard Fleischer | USA 1973 | 97 Min.

IMMER SONNTAGS UM 15.00 UHR

Rainer Werner Fassbinder | BRD 1969 | 88 Min.

So 22. Juli | 15 Uhr

Dawn of the Dead / Zombie So 29. Juli | 15 Uhr

(DF) George A. Romero | USA 1978 | 118 Min.

Programmänderungen sind nicht beabsichtigt, müssen wir uns jedoch ausdrücklich vorbehalten. Illustration: ©balabolka – stock.adobe.com; Gestaltung: kummerdesign

Filmträume der 68er, heute

SONDERVORSTELLUNG

Unsere 15. Auflage der Traumfabrik in Kooperation mit dem Le Fantôme de la liberté / Das Gespenst der 68er: Neue Wellen Zentrum für angewandte Kulturwissenschaften widmet sich der Freiheit (DF) Luis (ZAK) Buñuel | F 1974 | 104 Min. arsch in die Postmoderne den wilden 60er Zwischen Autorenund Genrefilm versuchen usschnitten im ZKM Medientheater. Eintritt Jahren. FREI Termin wird noch angekündigt | 50 Jahre Kubricks Space Odyssey / wir die Strömungen hin zuTraumfabrik Aufbruch,Extra: Avantgarde und Konventions50 Jahre Cinerama in der Schauburg t (DF) Michelangelo Antonioni | USA 1970 | 112 Min. verweigerung aufzuspüren. 2001 – A Space Odyssey Stanley Kubrick | USA 1968 | Neu restaurierte 4K-Fassung. Jean-Luc Godard mit Am 06.05. zeigt uns Nouvelle Vague-Begründer PREVIEW MIT EINEM GLAS SEKT „Weekend“ die Abgründe bürgerlicher Moral. IN ANWESENHEIT VON REGISSEUR GABRIEL JULIEN-LAFERRIÈRE Eine Woche später am 13.05., eingebettet in unser 2. Technicolor Festival, hören wir Charles Bronson das Lied vom Tod spielen. „C’era Alle Filme mit Mikroeinführung und anschließendem Kinogespräch oder Podiumsdiskussion. Filmreiheseiner kuratiert von Marienstraße 16 il West“ MONTAG, 14. MAI UM 18.30 UHR una volta ist wohl der nachhaltigste Italowestern Wolfgang Petroll und Herbert Born. Eintritt: 9€ / Studierende/ermäßigt 7,50€ /Seminarteilnehmer 6€ Mit freundlicher Unterstützung der 76137 Karlsruhe Zeit. Sergio Leone montiert in seine opernreife Bleioper einen T. 0721 3500018 Sophie und Hugo sind frisch verliebt, haben einen kleinen bezauerstaunlichen psychedelischen Unterbau. www.schauburg.de bernden Sohn, Gulliver, und heiraten im siebten Himmel. Von Am 20.05. rückt Roman Polanski mit „Rosemary’S Baby“ das Sophies skeptischen Sohn Bastien, der schon die Trennung am Klischee der idyllischen amerikanischen Durchschnittsfamilie Horizont sieht, wollen sie sich nichts vermiesen lassen. Bastien hat zurecht. Die werdenden Eltern Mia Farrow und John Cassavetes schon zu viele Väter kommen und gehen sehen und weil nicht nur geraten in die Fänge einer satanischen Sekte. Oder ist das ungeboreSophie nach drei Ehen drei Kinder hat, sondern auch die Väter ne Kind vielleicht doch die Materialisierung des Bösen? fleißig weiter heiraten, ergibt das nach Patchwork-Arithmetik: 6 Wär hätte gedacht, was aus Uschi Glas werden würde? 1968 brillierte Halbgeschwister, 8 Erziehungsberechtigte und ebenso viele Zuhause. sie in May Spils deutscher Version von „Außer Atem“: Frech, frisch, Mit viel Sinn, Humor und Verstand für die Fallstricke moderner authentisch, zum Aufstand bereit. Matin ist ein Gammler. Er lebt Familienkonzepte erzählt WOHNE LIEBER UNGEWÖHNLICH von sorglos in den Tag hinein bis er in Polizeiermittlungen hineingezoeiner grandiosen Wohnidee, die das Leben schöner, die Familien gen wird. Barbara verhilft ihm zur Flucht – mit einem Striptease! familiärer, Eltern menschlicher und das Chaos bunter macht. „Zur Sache, Schätzchen“ am 27.05. im Kino Ihres Vertrauens.

WOHNE LIEBER UNGEWÖHNLICH


SPECIALS IN DER SCHAUBURG 33

FILM FESTIVAL

2. TECHNICOLOR FESTIVAL 2018 DONNERSTAG, 10. MAI BIS SONNTAG, 13. MAI

Nachschlag zum Festival in 2017: Technicolor, ein mittlerweile ausgedientes Farbentwicklungsverfahren, um bewegte Bilder bunt gestalten zu können. Filme wie „Spiel mir das Lied vom Tod“, „Vertigo“ oder „The Wizard of Oz“ bekamen durch diese spezielle Art der Farbgebung ihren ganz eigentümlichen Charme. Wir frönen 4 Tage lang dieser Technik alter Tage mit analogem Filmmaterial zwischen Western („Der schwarze Falke“), Musical („Cover Girl“ mit der unwiderstehlichen Rita Hayworth), Zeitdokument („Panamericana“) und Filmkunst („Rote Wüste“ von Antonioni).

FILM FESTIVAL

PARIS – ALLES ANSICHTSSACHE

ZUSATZTERMIN AM SONNTAG, DEN 1. JULI, 17.00 UHR Daniela und Uwe Schebek entführten unseren großen, ausverkauften Schauburg-Saal in Frankreich’s Metropole Paris: Neben den touristischen Highlights wie Eiffelturm, Notre-Dame, Champs-Élysées und Louvre sind die wahren Schätze versteckt: Idyllische kopfsteingepflasterte Gassen, lauschige Plätze, versteckte Hinterhöfe, nostalgische Einkaufswelten. Doch nur, wer die ausgetretenen Touristenpfade verlässt, kann das wahre Paris entdecken. Sichern Sie sich schnell ihre Karten, bevor es zu spät ist.

QUEERFILMNACHT

DIE HÜTTE AM SEE

MITTWOCH, 30. MAI UM 21.00 UHR Leevi bereist Finnland, um bei der Renovierung eines alten Ferienhauses zu helfen. Zur Hand gehen soll ihm dabei der junge Syrer Tareq, der als Flüchtling nach Finnland gekommen ist. Beide kommen sich nach und nach näher. Elegant verschränkt Regisseur Mikko Makela die verschiedenen Lebens- und Familienperspektiven des Emigranten Leevi und des Immigranten Tareq. Ein vielschichtiger Film über die Frage nach Herkunft und die Suche nach einer neuen Heimat.

LIVE AUS DEM BOLSCHOI-THEATER IN MOSKAU

GISELLE

SONNTAG 10. JUNI UM 17.00 UHR Swanhilda bemerkt, dass ihr Verlobter Franz sich in die wunderschöne Coppélia verliebt, welche jeden Tag lesend auf ihrem Balkon verbringt. Letzter Termin der laufenden Saison 17/18: Eine überschwängliche Komödie voller Verwicklungen um eine entschlossene Heldin, einen jungenhaften Verlobten und einen alten Puppenmacher


PROGRAMMVORSCHAU 34

UNSERE PROGRAMMVORSCHAU FÜR

JUNI 2018

7. JUNI 2018

7. JUNI 2018

14. JUNI 2018

Seltener Einblick in die Beziehung zwischen dem beliebten Kinder-Buchautor A. A. Milne und seinem Sohn Christopher Robin, dessen Spielzeug die fantastische Welt von Winnie Puh inspirierte. Als die Familie vom internationalen Erfolg der Bücher förmlich überrannt wird, stellt sich die Frage, welchen Preis die Familie für diesen Erfolg zahlen muss?

In der Tradition von „Ganz oder gar nicht“ oder „Kalender Girls“ strampelt sich in dieser Feel-Good-Komödie ein Trupp männlicher Synchronschwimmer ab, um sich im tristen Hallenbad ein bisschen Würde und Werte im Leben zu bewahren. Die sportlichen Anstrengungen der schrägen Stehaufmännchen fallen erwartungsgemäß ebenso situationskomisch wie selbstironisch aus.

Ein für seine provokante und gar nicht politisch-korrekte Art bekannter Professor wird von der Universitätsleitung gezwungen, einer Jurastudentin zu helfen, einen prestigeträchtigen Rhetorikwettbewerb zu gewinnen. Wunderbare Komödie mit Witz und jeder Menge Charme über zwei starke Charakterköpfe.

REGIE Simon Curtis DARSTELLER Domhnall Gleeson, Margot Robbie, Kelly Macdonald

REGIE Oliver Parker DARSTELLER Rob Brydon, Rupert Graves, Adeel Akhtar

REGIE Yvan Attal DARSTELLER Camélia Jordana, Daniel Auteuil, Yasin Houicha

14. JUNI 2018

21. JUNI 2018

21. JUNI 2018

Wim Wenders Dokumentarfilm ist eine persönliche Reise mit Papst Franziskus und nicht so sehr ein Film über ihn. Im Zentrum stehen die Gedanken des Papstes, alle ihm wichtigen Themen, aktuelle Fragen zu globalen Herausforderungen und sein Reformbestreben innerhalb der Kirche. Das visuelle Konzept des Filmes lässt den Zuschauer mit dem Papst von Angesicht zu Angesicht sein.

Es könnte so einfach sein: zwei Menschen, die sich lieben, ein einsamer Strand, ein Abend, der seit langem geplant ist. Und trotzdem wird diese Hochzeitsnacht zur Katastrophe, die das Schicksal von zwei Menschen für immer verändern soll. Beklemmende und melancholische Verfilmung des gleichnamigen Romans von Ian McEwan, der auch die Lustfeindlichkeit und Prüderie im Nachkriegsengland beschreibt.

Das zufriedene und geruhsame Leben eines alten, kinderlosen Ehepaars wird tüchtig aus der Bahn geworfen, als ein seltsamer Typ plötzlich behauptet, dass er ihr Sohn sei. Eine bis zur letzten Sekunde ebenso amüsante wie hintersinnige Kinounterhaltung, wie nur das französische Kino sie hervorbringt. Ebenso packend wie subtil brillieren Frankreichs Kinostars Christian Clavier und Catherine Frot.

REGIE Wim Wenders

REGIE Dominic Cooke DARSTELLER Saoirse Ronan, Billy Howle, Emily Watson

REGIE Vincent Lobelle, Sebastien Thiery DARSTELLER Christian Clavier, Catherine Frot, Sebastien Thiery

GOODBYE CHRISTOPHER ROBIN

PAPST FRANZISKUS – EIN MANN SEINES WORTES

SWIMMING WITH MEN

AM STRAND

DIE BRILLANTE MADEMOISELLE NEILA

NICHT OHNE ELTERN


SHERLOCK GNOMES

3D

AB DO

3.5.

Von John Stevenson („Kung Fu Panda“) Nachdem der Streit zwischen den beiden Gartenzwerg-Familien Zinnoberrot und Blaublut endlich begraben werden konnte und Gnomeo seine Julia heiraten durfte, begeben sich die einstigen Rivalen gemeinsam nach London und leben dort friedlich Gartenzaun an Gartenzaun. Nichts kann das ZwergenIdyll stören, so scheint es. Doch dann verschwinden plötzlich Gartenzwerge spurlos in der ganzen Stadt, was die heile ZwergenWelt gehörig aus den Fugen geraten lässt. Die Lage ist knifflig, aber Gnomeo und Julia bekommen professionelle Unterstützung vom furchtlosen Beschützer der Gartenzwerge – keinem Geringeren als dem berühmten Meisterdetektiv Sherlock Gnomes. Gemeinsam mit ihm und seinem Assistenten Watson begeben sie sich auf ein bis in die Zipfelmützen spannendes Abenteuer mit der Mission: Rettet die Gartenzwerge!

LILIANE SUSEWIND - EIN TIERISCHES ABENTEUER

FILMhighlights im MAI I FEEL PRETTY

Mit Amy Schumer („Dating Queen“) Michelle Williams („Manchester by the Sea“) Emily Ratajkowski („Gone Girl“) Renee weiß sehr wohl wie es ist, gerade so knapper Durchschnitt in der Welt der Schönen zu sein. Doch ihr Selbstbild ändert sich buchstäblich schlagartig mit einem ungebremsten Sturz vom Fitnessrad: plötzlich sieht sie sich wunderschön, auch wenn ihre Umgebung das nicht genauso erkennt und der Kopf dazu noch ganz schön brummt. Mit ganz neuem Selbstvertrauen klettert sie unerwartet auf der Karriereleiter einer Kosmetikfirma nach oben und gewinnt endlich den Respekt der von ihr so bewunderten Chefin Avery LeClaire. Doch was passiert, wenn sich die anfängliche Wirkung verflüchtigt und die Realität wieder einsetzt?

AB DO

10.5.

Mit Malu Leicher Christoph Maria Herbst („Stromberg“) Tom Beck („Vaterfreuden“) Aylin Tezel („Am Himmel der Tag“) Meret Becker („München“) Peri Baumeister („Irre sind männlich“) Aaron Kissiov

LadyPalast inkl. ein Glas Sekt

Die elfjährige Liliane Susewind, genannt Lilli, hat eine außergewöhnliche Fähigkeit: Sie kann mit Tieren sprechen! Diese besondere Gabe hat Lilli bis jetzt allerdings immer nur in Schwierigkeiten gebracht. Als ein Stadtfest wegen ihrer Fähigkeiten komplett im Chaos versinkt, muss sie mit ihren Eltern und ihrem Hund Bonsai umziehen. In der neuen Stadt schwört Lilli, ihr Geheimnis für sich zu behalten. Doch dann macht ein gemeiner Tierdieb den städtischen Zoo unsicher. Nur Lilli kann helfen, Babyelefant Ronni und die anderen Tiere zu retten. Das Abenteuer kann beginnen!

nur Mi 9.5., 19:45 Uhr

AB DO

17.5.

Von David Leitch („Atomic Blonde“) Mit Ryan Reynolds („Selbst ist die Braut“) Morena Baccarin („Serenity“) Josh Brolin („No Country for Old Men“)

PREVIEW am So 6.5., 14:30 Uhr

3D

AB DO

10.5.

Von Brad Peyton („San Andreas“) Mit Dwayne Johnson („Jumanji“) Primatenforscher Davis Okoye hat Probleme im Umgang mit seinen Mitmenschen – dagegen verbindet ihn eine unerschütterliche Freundschaft mit George, dem außergewöhnlich intelligenten Silberrücken-Gorilla, den er von Geburt an aufgezogen hat. Doch als ein illegales Genexperiment aus dem Ruder läuft, mutiert dieser sanftmütige Affe zu einem rasenden Monster von gewaltigen Ausmaßen. Damit nicht genug – bald stellt sich heraus, dass auch weitere Tiere auf diese Art manipuliert worden sind. Während diese neu geschaffenen AlphaRaubtiere Nordamerika unsicher machen und alles vernichten, was sich ihnen in den Weg stellt, tut sich Okoye mit einer in Ungnade gefallenen Gentechnikerin zusammen, um ein Gegenmittel zu entwickeln, wobei er auf einem sich ständig wandelnden Schlachtfeld einen schweren Stand hat.

10.5.

Von Abby Kohn Marc Silverstein

Von Joachim Masannek („Die Wilden Kerle“)

RAMPAGE – BIG MEETS BIGGER

AB DO

PREVIEW Mi 16.5., 20 + 23 Uhr

Nachdem er eine beinahe tödliche Rinderattacke überlebte, setzt ein entstellter Cafeteria- Koch alles daran, seinen Traum zu verwirklichen, der heißeste Barkeeper Mayberrys zu werden, während er zudem noch mit dem Verlust seines Geschmacksinns zurechtkommen muss. Auf der Suche nach neuer Schärfe in seinem Leben – als auch einem Fluxkompensator – muss Wade gegen Ninjas, die Yakuza und eine Horde sexuell aggressiver Hunde kämpfen. Dabei reist er um die Welt, entdeckt die Bedeutung von Familie, Freundschaft und Flavour, findet neuen Geschmack an Abenteuern und verdient den begehrten Kaffeebecher-Titel „World’s Best Lover“.

SOLO: A STAR WARS

AB DO

24.5.

PREVIEW am Mi 9.5., 20:15 Uhr

WAHRHEIT ODER PFLICHT

AB DO

10.5.

Von Jeff Wadlow („Kick-Ass 2“) Mit Lucy Hale Die Studentin Olivia lässt sich nur ungern von ihrer Freundin überzeugen, den letzten Spring Break vor ihrem Abschluss in Mexiko zu verbringen. Dort angekommen, sind ihre Bedenken aber schnell vergessen und sie feiert ausgelassen mit ihren Freunden. Während einer Partynacht lernt sie den charmanten Carter kennen, der die Gruppe zu einer geheimnisvollen Höhle führt und sie überredet, das Partyspiel „Wahrheit oder Pflicht“ zu spielen. Die erst lustige Stimmung schlägt schnell um, als Carter anfängt, von einem Fluch zu erzählen. Zurück in Kalifornien hat Olivia den Vorfall schon fast vergessen, als sie unheimliche Botschaften erreichen, die sie auffordern, zwischen Wahrheit oder Pflicht zu wählen. Anfangs hofft sie noch, dass sie sich alles nur einbildet, doch dann erkennt sie, dass sie die Regeln befolgen muss, um zu überleben.

PREVIEW am Mi 9.5., 20:00 Uhr

Von Ron Howard („Rush - Alles für den Sieg“, „Apollo 13“, „Illuminati“) Mit Alden Ehrenreich Emilia Clarke („Game of Thrones“) Donald Glover („Der Marsianer“) Woody Harrelson („Zombieland“) Paul Bettany („The Avengers 2“)

Bevor er zur Legende der Rebellion wurde und sich gegen die finsteren Mächte des Imperiums zur Wehr setzte, war Han Solo als Schmuggler unterwegs. Solo: A Star Wars Story entführt in die frühen Tages jenes Halunken, der sich waghalsig von einem Abenteuer in das nächste stürzt und dabei so einige Eskapaden in der kriminellen Unterwelt erlebt.

WWW.FILMPALAST.NET


PROGRAMMHEFT MAI 2018

A B D O N N E R S TA G , 1 0 . M A I N U R I M K I N O /FoxKino

www.IsleOfDogs-derFilm.de

#IsleOfDogs

/foxkino

/FoxSearchlightDE


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Schauburg Karlsruhe Mai 2018 by Schauburg Kino & Theater - Issuu