PROGRAMMHEFT JUNI 2018 C H RISTIAN BALE
ROSA
UND PIKE
„Großartig!“
WES STUDI
„Ein cineastischer Meilenstein!“
DAILY MAIL
AWARDS CIRCUIT
„Atemberaubend!“ COLLIDER
„Monumental!“
„THE REVENANT trifft auf TRUE GRIT! Phänomenal!“
NYC MOVIE
PBS FLICKS
E I N F I L M V O N SCOTT COOPER
AB 31. MAI IM KINO
Karlsruhe
20.07. bis 09.09. 2018 OPEN AIR SPECIALS
20. Juli | 21.30 Uhr
303
PREMIERE mit Special Guests: Hauptdarsteller MALA EMDE & ANTON SPIEKER, Regisseur HANS WEINGARTNER
26. Juli | 21.30 Uhr
EIN LIED IN GOTTES OHR PREMIERE mit DARSTELLERN
28. Juli | 21.30 Uhr
ANNE CLARK – I‘LL WALK OUT INTO TOMORROW SPECIAL GUESTS: ANNE CLARK und Regisseur CLAUS WITHOPF
29. Juli | 21.30 Uhr
WEIT. DIE GESCHICHTE VON EINEM WEG UM DIE WELT SPECIAL GUESTS: GWENDOLIN WEISSER und PATRICK ALLGAIER
5. August | 21.00 Uhr
EGAL WAS KOMMT
SPECIAL GUESTS: Regisseur und Hauptdarsteller CHRISTIAN VOGEL
präsentiert von
SCHLOSS GOTTESAUE
KARTEN & GESCHENK-GUTSCHEINE
RIESENBILDWAND 24x10 Meter
Am Schloss Gottesaue 7, Karlsruhe. Haltestellen: Schloss Gottesaue Linie 6 Gottesauer Platz Linie 1, 2, S4, S5, S7, S8
in der SCHAUBURG, Marienstraße 16, Karlsruhe; im Musikhaus Schlaile; im TicketForum in der Postgalerie oder unter www.openair-karlsruhe.de
Info: 0721 3500018 www.openair-karlsruhe.de
ANTON SPIEKER & MALA EMDE
GWENDOLIN WEISSER & PATRICK ALLGAIER
BEVOR DER VORHANG AUFGEHT ANNE CLARK
Liebe Gäste und Freunde der Schauburg, seit Wochen herrschen schon hochsommerliche Temperaturen und blauer Himmel in Karlsruhe. Grund genug bereits an die Open Air Kinonächte am Schloss Gottesaus zu denken, die dieses Jahr vom 20. Juni bis 9. September stattfinden werden. Das komplette Open Air Kinoprogramm wird Ende Juni veröffentlicht aber es gibt schon einige feste Highlights, die wir Ihnen im Folgenden vorab gerne vorstellen möchten. Am 20. Juli eröffnen wir die diesjährige Saison mit der Premiere von „303“– ein altes Wohnmobil vom titelgebenden Typ 303 spielt mit die Hauptrolle in diesem Lovestory-Road-Movie – wir begrüßen die Hauptdarsteller Mala Emde und Anton Spieker sowie Regisseur Hans Weingartner am Schloss Gottesaue. Am 26. Juli sehen Sie die neue französische Komödie „Ein Lied in Gottes Ohr“– eine pointenreiche Komödie über eine virtuose Band mit viel bösem Witz – wir begrüßen die Darsteller des Filmes vor Ort. Am 28. Juli ist Anne Clark, eine der Pionierin der New Wave Musik, persönlich bei den Kinonächten und stellt Ihren Film „Anne Clark – I'll Walk Out Into Tomorrow” in Karlsruhe vor. „Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt“ wird am 29. Juli von den beiden sympathischen Filmemachern Gwendolin Weisser und Patrick Allgaier präsentiert und am 5. August kommt Christian Vogel zu uns auf die Open Air Kinonächte und zeigt mit seinem Film „Egal was kommt“ wie er mit seinem Motorrad einmal um die Welt gereist ist. Der Kartenvorverkauf für diese Veranstaltungen hat begonnen.
INHALT NEU IM JUNI AB 3. JUNI WUNDER DER WIRKLICHKEIT AB 7. JUNI SWIMMING WITH MEN GOODBYE CHRISTOPHER ROBIN MANTRA – SOUNDS INTO SILENCE AB 14. JUNI DIE BRILLANTE MADEMOISELLE NEÏLA PAPST FRANZISKUS – EIN MANN SEINES WORTES AB 21. JUNI AM STRAND HALALELUJA – IREN SIND MENSCHLICH! KOLYMA NICHT OHNE ELTERN AB 28. JUNI LOVE, SIMON DIE WUNDERÜBUNG
07 06 08 11 10 12 14 16 17 18 20 20
SONDERPROGRAMM KINDERKINO SENIORENKINO
22 23
SPECIALS IN DER SCHAUBURG
71. FILMFESTSPIELE IN CANNES SPECIALS IN DER SCHAUBURG
04 32
Mit cineastischen Grüßen
PROGRAMMVORSCHAU
JULI 2018
26
IMPRESSUM AUSGABE #109
Schauburg Kino Herbert Born, Marienstr. 16, 76137 Karlsruhe Tel: 0721 35 000 11 Fax: 0721 38 00 47 redaktion@schauburg.de schauburg.de REDAKTION Herbert Born, Wolfram Hannemann (www.wolframhannemann.de) GESTALTUNG Dušan Tomić HERAUSGEBER
Alle Starttermine sind unverbindlich. Programmänderungen sind nicht beabsichtigt, aber manchmal unvermeidbar. Das kostenlose Filmmagazin des Schauburg Filmtheaters, erscheint monatlich.
SPECIAL 04
71. FILMFESTSPIELE IN CANNES 8. BIS 19. MAI 2018
Daniela und Uwe Schebek berichten von den Internationalen Filmfestspielen in Cannes Beim Landeanflug auf Nizza sticht das Festivalgelände mit den weißen Pavillons schon ins Auge, das während der 12tägigen Filmfestspiele Mittelpunkt des Geschehens ist und das rund 75.000 Einwohner zählende Cannes an der Côte d’Azur in einen Ausnahmezustand versetzt. Zu erkennen ist sogar der berühmte rote Teppich, der ins Grand Théâtre Lumière führt, im dem 21 Filme im Wettbewerb um die goldene Palme präsentiert wurden. Das offizielle Plakat der 71. Filmfestspiele stellt eine Szene aus Jean-Luc Godard’s Pierrot Le Fou von 1965 mit Jean-Paul Belmondo und Anna Karina dar. Geduldig harren Schaulustige stundenlang hinter Absperrungen aus, um einen Blick auf die Celebrities zu erhaschen, die sich im Blitzlichtgewitter auf dem roten Teppich aalen. Ein Meer aus Leitern verhilft den Fotografen ohne Akkreditierung, die Schönen in ihren exklusiven Roben abzulichten. Aber man kann auch durchaus anders auf seine Kosten kommen. Für alle zugänglich und kostenfrei ist das Cinéma de la Plage, bei dem man allabendlich gemütlich vom Liegestuhl aus, Füße im Sand, einen Film unter freiem Himmel sehen kann. Dafür muss man aber eigentlich gar nicht so weit reisen, denn bald haben wir auch hier wieder die Möglichkeit, bei den Schauburg Open Air Kinonächten Filme unter Sternenhimmel zu sehen, das Rauschen des Meeres fehlt zwar, dafür entschädigt aber die herrliche Kulisse von Schloss Gottesaue. Konkurrierten in diesem Jahr hauptsächlich Beiträge weniger bekannter Filmemacher um die goldene Palme, waren dennoch die Amerikaner die Stars auf dem roten Teppich. Ein außerordentliches Rahmenprogramm wurde eigens für die Premiere von Solo: A Star Wars Story inszeniert – zunächst fegte Franky Zapata in luftiger Höhe mit seinem Flyboard Air über die Flaniermeile Croisette, dann wurde das Filmteam mit Regisseur Ron Howard auf dem roten Teppich bejubelt. Mit von der Partie waren auch Chewbacca und 16 galaktische Kampfsoldaten, die dann vor Filmbeginn auf der Bühne im Grand Théâtre Lumiere einmarschierten. Der außergewöhnliche Abend wurde mit einem Feuerwerk beendet. Bei der Abschlussveranstaltung performten nach der offiziellen Preisverleihung die Musiker Sting und Shaggy auf der berühmten Treppe. Hier zeigten sich auch die Jurymitglieder mit ihrer Präsidentin Cate Blanchett und den Preisträgern. In diesem Jahr erhält der japanische Regisseur Hirokazu Kore-eda für sein Familienmelodram Shoplifters die goldene Palme, eine Geschichte über Familienbande, die sich nicht zwangsläufig über Biologie definieren müssen. Mit dem dann folgenden Abschlussfilm The man who killed Don Quixote von Terry Gilliam wurden die Filmfestspiele offiziell beendet.
D I M I T R I R A SSA M , B E N JAM I N E L ALOU F U N D J É R ÔM E SE Y DOU X P R ÄSE N TI E R E N
DANIEL
CAMÉLIA
AUTEUIL
JORDANA
Ausgezeichnet mit dem
CÉSAR 2018 BESTE NACHWUCHSDARSTELLERIN
CAMÉLIA JORDANA
»Eine clever-charmante Komödie über die Kunst der Rhetorik!« LE FIGARO
E I N
F I L M
VO N
YVAN ATTAL VICTOR SAINT MACARY YAËL LANGMANN NOÉ DEBRÉ YVAN ATTAL
DREHBUCH IN ZUSAMMENARBEIT MIT BRYAN MARCIANO BASIEREND AUF EINER IDEE VON VICTOR SAINT MACARY KAMERA RÉMY CHEVRIN (A.F.C) SCHNITT CÉLIA LAFITEDUPONT MUSIK MICHAEL BROOK EINE PRODUKTION VON CHAPTER 2 MOONSHAKER II PATHÉ FRANCE 2 CINÉMA CN6 PRODUCTIONS IN KO-PRODUKTION MIT NEXUS FACTORY UND UMEDIA IN ZUSAMMENARBEIT MIT UFUND COFIMAGE 28 UNTER BETEILIGUNG VON CANAL + CINÉ + FRANCE TÉLÉVISIONS KO-PRODUZENTEN JONATHAN BLUMENTAL ARDAVAN SAFAEE SYLVAIN GOLDBERG SERGE DE POUCQUES NADIA KHAMLICHI GILLES WATERKEYN PRODUZENTEN DIMITRI RASSAM UND BENJAMIN ELALOUF
© 2017 CHAPTER 2 MOONSHAKER II PATHÉ PRODUCTION FRANCE 2 CINÉMA CN6 PRODUCTIONS NEXUS FACTORY
AB 14. JUNI IM KINO WWW.DIE-BRILLANTE-MADEMOISELLE-NEILA.DE
/MADEMOISELLENEILA.DERFILM
NEU IM JUNI 06
SWIMMING WITH MEN Großbritannien 2018
In der Tradition von „Ganz oder gar nicht“ strampelt sich in dieser Feel-Good-Komödie ein Trupp männlicher Synchronschwimmer ab, um sich im tristen Hallenbad ein bisschen Würde und Werte im Leben zu bewahren. Gebeugt schleicht Buchhalter Eric durch sein Büro. Und von dort nach Hause. Nur im Schwimmbad legt er einen kleinen Halt ein, um ein paar Bahnen zu ziehen. Dort trifft er rein zufällig auf eine Synchronschwimmer-Truppe. „Unser Verein ist mehr als ein Verein. Er ist eine Idee!“, erklärt der eine. „Ein Protest gegen das Ende von Träumen und die Sinnlosigkeit des Lebens“, schwärmt der zweite. „Ein Protest gegen das, was aus uns geworden ist“, ergänzt der dritte. Das neue Mitglied erweist sich als Naturtalent, das beim ersten Training bereits mühelos den „Schneebesen“ beherrscht. Dessen Vorliebe für Mathematik erweist sich zudem als nützlich für die sichere Konstruktion der neuen Schwebefiguren im Wasser. Im trauten Heim hängt derweil der Haussegen immer schiefer. Nur im Hallenbad schwimmt der Held seiner Midlife-Crisis erfolgreich davon. Umso größer die Freunde, als die Hobby-Planscher ganz große Pläne schmieden: Die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Mailand … Bei seinem Figurenkabinett der liebenswerten Loser verzichtet Regisseur Oliver Parker bewusst auf aalglatte Sixpack-Schönheiten aus dem „Magic Mike“-Traumfabrik-Katalog, stattdessen mühen sich hier die ganz normalen Durchschnitts-Typen mit gelegentlichem Übergewicht um Anmut über und unter Wasser. Ob Zahnarzt, Bauarbeiter, Bauer, Makler oder Kleinganove: In diesem Pool sind alle absolut gleich. Damit dies auch so bliebt, lautet der erste Paragraph der putzigen Vereinssatzung: „Was im Becken passiert, das bleibt im Becken.“ So originell die Story klingen mag: Das ist alles nur geklaut! Anno 2008 präsentierte Schweden bereits die Komödie „Männer im Wasser“. Zudem plätscherte eine schwedische Herren-Mannschaft in der Dokumentation „Men Who Swim“. Mit Sportsgeist verneigen sich die Briten vor dem Vorbild - und integrieren die Skandinavier kurzerhand als amüsanten Katalysator in ihre Story. Dem heimischen Komödien-Einerlei schwimmen diese schrägen Badenixen allemal mit weitem Abstand souverän davon.
AB 7. JUNI IN DER SCHAUBURG
REGIE Oliver Parker DARSTELLER Rob Brydon, Spike White, Rupert Graves, Jim Carter, Adeel Akhtar, Charlotte Riley LAUFZEIT 94 Minuten FSK ohne Altersbeschränkung VERLEIH Alamode VERTRIEB Die Filmagentinnen
NEU IM JUNI 07
WUNDER DER WIRKLICHKEIT Deutschland 2017 —Dokumentation
Dokumentarfilm über das Multitalent Martin Kirchberger, der am 22. Dezember 1991 bei einem Flugzeugabsturz während der Dreharbeiten für einen satirischen Kurzfilm starb. Es war eines der schlimmsten Flugzeugunglücke in der deutschen Geschichte: Am 22. Dezember 1991 prallte in der Nähe von Heidelberg eine DC-3A bei schlechter Sicht auf den keine 500 Meter hohen Berg Hoher Nistler. 28 Menschen kamen ums Leben, nur vier überlebten. Unter den Toten waren auch Martin Kirchberger und seine Crew, mit denen er an dem satirischen Kurzfilm zum Thema Sicherheit arbeitete, der „Bunkerlow“ heißen sollte. Bis Sekunden vor dem Unglück wurde gedreht, auch und vor allem im Cockpit, was den Ermittlern ermöglichte sehr präzise die Umstände des Unglücks zu ermitteln, was aber auch erlaubt, einen Einblick in die offenbar oft etwas fahrlässigen Arbeitsmethoden Kirchbergers zu nehmen. Traurige Ironie ist, dass dies der erste Film Kirchbergers war, der öffentliche Förderung bekam: Der teure Flug, der schließlich im Unglück endete, war also nur möglich, weil zum ersten Mal wirklich Geld zur Verfügung stand, da Kirchberger mit seinen Filmen endlich mehr Aufmerksamkeit bekam. Bis dahin hatte der 1960 geborene Kirchberger sich in Rüsselsheim und Umgebung als umtriebiger Tausendsasa einen Namen gemacht, der neben satirischen Kurzfilmen, die man heute zum Teil als Mockumentarys bezeichnen würde, als Schlagzeuger der Band „Kapitän Rüssel“, als Fassadenmaler und als politischer Aktivist agiert. Anhand von zahlreichen Filmdokumenten aus der Zeit und Gesprächen mit Kirchbergers Freunden und Mitstreitern wird eine Zeit zum Leben erweckt, in der auf ungewöhnlich freie Art Kunst gemacht, sich ausprobiert und auch mal über die Stränge geschlagen wurde. Haarsträubend muten die Aktionen Kirchbergers oft an, sich an Grenzen herantastend und sie immer wieder auch überschreitend. Dass am Ende eine solche Aktion in der Katastrophe endete, verleiht dem Leben und Wirken Martin Kirchbergers eine besonders tragische Note, und Thomas Frickels „Wunder der Wirklichkeit“ seinen doppeldeutigen Titel, denn Wunder ist nur ein Buchstabe von „Wunden“ entfernt.
AB 3. JUNI IN DER SCHAUBURG
REGIE & BUCH Thomas Frickel LAUFZEIT 96 Minute FSK 12 VERLEIH Real Fiction
NEU IM JUNI 08
GOODBYE CHRISTOPHER ROBIN Großbritannien 2017
Die Entstehungsgeschichte des Kinderbuchhelden Winnie Pooh, inszeniert von „My Week With Marylin“-Regisseur Simon Curtis als herzerwärmendes und hübsch anzuschauendes Märchen. Nach seiner Rückkehr aus dem Ersten Weltkrieg leidet der Veteran Alan Milne (Domhnall Gleeson) unter einem entsetzlichen Trauma. Immer wieder hört er nachts die dröhnenden Bombeneinschläge, liegt wach und treibt damit auch seine ihn liebende Ehefrau Daphne (Margot Robbie) langsam in den Wahnsinn. Als beide ihren ersten Sohn Christopher Robin (Will Tilston) bekommen, könnte sich das allerdings ändern. Nach einer schwierigen Geburt fällt es der jungen Frau schwer, eine Verbindung zu ihm aufzubauen und so wird Alan schnell zu Christophers engster Bezugsperson. Immer häufiger spielen die beiden im Wald – immer mit dabei: Christophers Kuscheltiere. Diese Erlebnisse inspirieren Alan zum Schreiben eines Kinderbuches, in dessen Mittelpunkt ein kleiner Junge und seine vielen tierischen Freunde aus dem Hundertmorgenwald stehen... In wenigen Wochen bringt der Disney-Konzern die Entstehungsgeschichte des berühmten Bären „Winnie Pooh“ auf die große Leinwand. Doch bevor es so weit ist, macht sich erst einmal Simon Curtis daran, den Mythos rund um den weltweit geliebten Bären zu ergründen. Es ist nicht das erste Mal, dass ein Film einem bekannten Popkulturphänomen auf den Grund geht: Man erinnere sich nur an das Beispiel „Mary Poppins“, das mit „Saving Mr. Banks“ quasi ein eigenes Biopic erhielt. „Goodbye Christopher Robin“ ist ein Märchen. Das beginnt bei der bilderbuchhaften Visualisierung, geht über in seichte Dialoge und endet schließlich bei der weitgehend facettenfreien Zeichnung von Gut und Böse. Die Grundidee ist stark: Der idealistische Vater lässt sich von seinem Erfolg blenden und übersieht dadurch die Belange seines Sohnes, der selbst eigentlich noch viel mehr für ebenjenen Erfolg verantwortlich ist und von seinen karrierefixierten Eltern plötzlich von einem öffentlichen Auftritt zum nächsten gescheucht wird. Die Karrieremoms und -dads gab es eben schon lange vor YouTube und Castingshows!
AB 7. JUNI IN DER SCHAUBURG REGIE Simon Curtis DARSTELLER Domhnall Gleeson, Margot Robbie, Kelly Macdonald, Will Tilston, Alex Lawther, Stephen Campbell Moore, Richard McCabe, Geraldine Somerville LAUFZEIT 107 Minuten FSK 6 VERLEIH 20th Century Fox
100 JAHRE
INGMAR BERGMAN DAS SIEBENTE SIEGEL (1956)
Sa 14.07. 17 Uhr (dt.) Mo 16.07. 19 Uhr (OmU)
WILDE ERDBEEREN (1957)
Sa 21.07. 17 Uhr (dt.) Mo 23.07. 19 Uhr (OmU)
DIE JUNGFRAUENQUELLE (1959)
Sa 28.07. 17 Uhr (dt.) Mo 30.07. 19 Uhr (OmU)
LICHT IM WINTER (1962)
Sa 04.08. 17 Uhr (dt.) Mo 06.08. 19 Uhr (OmU)
DAS SCHWEIGEN (1963)
Sa 11.08. 17 Uhr (dt.) Mo 13.08. 19 Uhr (dt.)
DIE STUNDE DES WOLFS (1968) SZENEN EINER EHE (1973) HERBSTSONATE (1978)
Sa 18.08. 17 Uhr (dt.) Mo 20.08. 19 Uhr (OmU) Sa 25.08. 17 Uhr (dt.) Mo 27.08. 19 Uhr (dt.) Sa 01.09. 16 Uhr (dt.) Mo 03.09. 18.30 Uhr (OmU) Sa 08.09. 17 Uhr(dt.) Mo 10.09. 19 Uhr (OmU)
Marienstraße 16 76137 Karlsruhe T. 0721 3500018 www.schauburg.de
Mit freundlicher Unterstützung der
Plakatmotiv aus PERSONA
PERSONA (1966)
NEU IM JUNI 10
DIE BRILLANTE MADEMOISELLE NEÏLA Frankreich 2017
Ein zynischer Rhetorik-Professor nimmt eine junge Jurastudentin unter seine Fittiche, um ihr die Technik des Diskutierens beizubringen. Eine Paraderolle für Daniel Auteuil. Neïla Salah (Camélia Jordana) hat es, trotz ihres nordafrikanischen Migrationshintergrunds, geschafft. Sie darf an der renommierten Pariser Assas Law School studieren. Doch gleich am ersten Tag des Semesters kommt sie zu spät. Professor Pierre Mazard (Daniel Auteuil) ist nicht bereit, die Störung einfach so hinzunehmen: Wie sie heiße, ob Neïla der Vorname sei oder der Nachname, warum sie zu spät komme, warum sie sich nicht entschuldige. Mazard ist ein frauenfeindlicher und rassistischer Mistkerl, das merkt man sofort. Doch diesmal haben seine verbalen Ausfälle Folgen: Entweder Mazard nähme seinen Hut. Oder er helfe Neïla, den alljährlichen Rhetorikwettbewerb zu gewinnen. Neïla ist zunächst gar nicht begeistert: Der zynische alte Mann hat sie zu sehr beschämt. Doch dann sieht sie die Chance, von dem versierten und eloquenten Rhetoriker all das zu lernen, was sie später einmal als Rechtsanwältin wissen muss. Es geht also darum, wie Lehrer und Schülerin aufeinander zugehen und voneinander lernen. Das ist mitunter sogar komisch, etwa, wenn Mazard Neïla zwingt, in einer Metro die Aufmerksamkeit der Fahrgäste mit der Rede eines römischen Senators zu erringen. Natürlich geht es hier auch um die Macht des Wortes und die richtige Argumentation. In fein ziselierten, intelligent geschrieben Dialogen berührt der Film zahlreiche Themen, vom Rassismus bis zur Frauenfeindlichkeit, von der Bigotterie bis zur Wahrheit, von der Bildung bis zur Redefreiheit. Nicht umsonst wird hier Arthur Schopenhauers Technik des Diskutierens, auch bekannt als „Eristische Dialektik“, angeführt. 38 Kunstgriffe gibt es, die einem helfen, Recht zu behalten, von der Ablenkung bis zur Verallgemeinerung, von falschen Annahmen bis zur irritierenden Zwischenfrage. Und wenn der Gegner zu gewinnen droht, darf man ihn auch persönlich beleidigen. Wer hätte gedacht, dass Schopenhauer auch heute noch so aktuell ist?
AB 14. JUNI IN DER SCHAUBURG
REGIE Yvan Attal DARSTELLER Carmélia Jordana, Daniel Auteuil, Yasin Houicha, Nozha Khouadra LAUFZEIT 95 Minuten FSK ohne Altersbeschränkung VERLEIH Square One/ Universum, VERTRIEB Fox
NEU IM JUNI 11
LUCIO
SILLA
Musikdrama von Wolfgang Amadeus Mozart
MANTRA – SOUNDS INTO SILENCE Spanien, Deutschland 2017— Dokumentation
Dokumentation über eine Szene, die längst eine Fülle von „Stars“ hervorgebracht hat, die sich selbst jedoch weniger als Künstler sehen denn als Vermittler für das gemeinsame Singen von Mantras. Schneller, höher, weiter – so diktiert es der Alltag allenthalben und der Mensch hetzt mit. Das dringende Bedürfnis nach Entspannung und Ausgeglichenheit hat in der Gegenbewegung zur Beschäftigung mit östlichen Meditationspraktiken geführt, allen voran Yoga. Das dort bereits übliche Singen von Gebetsformeln und Mantras wiederum hat über die vergangenen Jahre auch in der westlichen Welt eine eigene Dynamik entfaltet und sich zur sogenannten Kirtan-Bewegung ausgeweitet. Damit gemeint ist das gemeinsame Singen und wiederholte Rezitieren heiliger Silben, Worte oder auch Verse eines Mantras. Die Filmemacherin Georgia Wyss stellt in ihrer Dokumentation eine ganze Reihe von Künstlern und Musikern vor, die bei Yoga-Festivals, Konferenzen, Retreats und längst auch Saalkonzerten auftreten und ihre Zuhörer zum Mitsingen bewegen und animieren. Dabei kommt heraus, dass auch der ein oder andere Künstler einstmals selbst über diese Form der Musik den Weg aus einer persönlichen Lebenskrise geschafft hat. Doch um die Musiker selbst geht es weniger, das Singen und seine Wirkung stehen klar im Vordergrund. Ja, singen, insbesondere in Gemeinschaft, tut gut, das zeigt sich aktuell auch in der Vielzahl junger Chöre in Städten und Gemeinden. Dass der Effekt von Mantras auf das Gehirn wissenschaftlich belegt ist, bestätigt in einer kurzen Sequenz der Neurowissenschaftler Andrew Newberg. Und der Amerikaner Stephen Rechtschaffen, Gründer eines Meditationszentrums in New York und Mitveranstalter des „Ecstatic Chant Festivals“, der sich mit der Entwicklung nachhaltiger Gemeinschaften und Lebensentwürfe befasst, sagt über die Wirkung von Meditation und Mantra auf den Körper: „Singen ist eine Gelegenheit, unser System wieder aus einem übersteigerten Lebenstempo in seine natürliche Taktung zu bringen.“ Um es mit einem der mitwirkenden Kirtan-Musiker zu sagen: „If we can change the ecology of our hearts, then we can change the ecology of what surrounds us“. Ein Film mit Tiefenwirkung also.
AB 7. JUNI IN DER SCHAUBURG REGIE & BUCH Georgia Wyss Mit Deva Premal & Miten, Manose, Krishna Das, Jai Uttal, Snatam Kaur, MC Yogi, Dave Stringer, C.C. White, Nina Rao u.v.m. LAUFZEIT 85 Minuten FSK ohne Altersbeschränkung VERLEIH Alpenrepublik
oli i g Fa o nc a r tF i M
AB
8.7.
TICKETS 0721 933 333 ABOS 0721 3557-323/-324 WWW.STAATSTHEATER.KARLSRUHE.DE
NEU IM JUNI 12
PAPST FRANZISKUS EIN MANN SEINES WORTES Italien, Schweiz u.a. 2018—Dokumentation
Auf Augenhöhe mit dem Papst. Ungewöhnlich starker Dokumentarfilm von Wim Wenders über einen Mann, der lebt, was er predigt. Der neue Dokumentarfilm von Wim Wenders „Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes“ ist eine persönliche Reise mit Papst Franziskus und nicht so sehr ein Film über ihn. Im Zentrum dieses Porträts stehen die Gedanken des Papstes, alle ihm wichtigen Themen, aktuelle Fragen zu globalen Herausforderungen und sein Reformbestreben innerhalb der Kirche. Das visuelle Konzept des Filmes lässt den Zuschauer mit dem Papst von Angesicht zu Angesicht sein. Ein Gespräch zwischen ihm und – im wahrsten Sinne – der Welt entsteht. Papst Franziskus teilt seine Vision einer Kirche, die von tiefer Sorge um die Armen geprägt ist, spricht über Umweltfragen, soziale Gerechtigkeit und sein Engagement für Frieden an den Kriegsschauplätzen dieser Welt und zwischen den Weltreligionen. „Papst Franziskus– Ein Mann seines Wortes“ ist in einer außergewöhnlichen Zusammenarbeit mit dem Vatikan entstanden. Für Wim Wenders, dessen Dokumentarfilme wie „Buena Vista Social Club“, „Pina“ und „Das Salz der Erde“ immer wieder ausgezeichnet und Oscar®-nominiert wurden, öffnete der Vatikan nicht nur seine Archive, sondern erlaubte dem Regisseur auch die Verwendung von exklusivem Bildmaterial. Mit „Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes“ ist ein Film entstanden, der uns in einer Zeit, in der das Misstrauen gegenüber Politikern groß ist und in der Lügen, Korruption und „alternative Fakten“ unser Leben bestimmen, einen Mann nahebringt, der lebt, was er predigt, und dem die Menschen aller Glaubensrichtungen, aus aller Welt und aus unterschiedlichsten Kulturen ihr Vertrauen schenken.
AB 14. JUNI IN DER SCHAUBURG
REGIE Wim Wenders DARSTELLER Papst Franziskus LAUFZEIT 96 Minuten FSK ohne Altersbeschränkung VERLEIH Universal
I N S P I R I E RT V O N E I N E R WA H R E N G E S C H I C H T E
A B D O N N E R S TA G , 7 . J U N I N U R I M K I N O /FoxKino
www.Goodbye-Christopher-Robin.de
#gbcr
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/FoxSearchlightDE
NEU IM JUNI 14
AM STRAND »ON CHESIL BEACH« — England 2017
Eine Hochzeitsnacht gerät zur Katastrophe und verändert das Schicksal zweier junger Menschen für immer. Beklemmende und melancholische Verfilmung des gleichnamigen Romans von Ian McEwan. Es ist der Sommer 1962. Florence (Saoirse Ronan) und Edward (Billy Howle), beide Anfang 20, haben soeben geheiratet. Nun sitzen sie in einem langweiligen, biederen Hotel am Chesil Beach in Dorset und essen zu Abend. Eine seltsame Spannung liegt über dem Dinner, die Unterhaltung kommt nicht recht in Gang, man ahnt, dass etwas nicht stimmt. Die bevorstehende Hochzeitsnacht legt sich wie Mehltau über diesen Spätnachmittag. Nun erfährt der Zuschauer in Rückblenden, wie Florence und Edward sich kennen gelernt haben, wer sie eigentlich sind. Florence stammt aus einer reichen, konservativen Familie, ihr herrischer Vater ist ein erfolgreicher Geschäftsmann. Edwards Vater hingegen ist einfacher Lehrer, seine Mutter ist nach einem Unfall geistig behindert. Florence spielt in einem Streichquartett meisterhaft Violine, Edward will einmal Autor werden. Zwei Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Der Liebe tut dies keinen Abbruch. Doch als Edward jetzt, im faden Hotelzimmer, Florence ungeschickt auf die Pelle rückt, stürmt die entsetzte Braut aus dem Hotel zum Chesil Beach... Der Roman ist berühmt für sein Ende, in dem Ian McEwan auf wenigen Seiten den Rest von Edwards Leben referiert. Die Absicht ist klar: Dieser eine Abend am Strand von Chesil war von höchster Bedeutung. Regiedebütant Dominic Cooke findet für den Schluss eine angenehmere Lösung, die den Zuschauer etwas weicher auffängt. Das ändert aber nichts an der Traurigkeit des Films, denn hier geht vor allem um verpasste Lebenschancen, um falsch gelebtes Leben und die Reue darüber. Saoirse Ronan und Billy Howle machen dieses Bedauern eindrücklich deutlich: zwei Menschen, die noch zu jung sind für das, was an diesem Abend auf sie zukommt. Besonders Ronan, die selten schöner war als in diesem Film, überzeugt als eigentlich selbstbewusstes Mädchen, das sich wortreich gegen die konservativen Eltern wehrt und sogar gegen die Atombombe demonstriert, mit Sex aber gar nichts am Hut hat.
AB 21. JUNI IN DER SCHAUBURG
REGIE Dominic Cooke DARSTELLER Saoirse Ronan,
Billy Howle, Anne Marie-Duff, Adrian Scarborough, Emily Watson, Samuel West LAUFZEIT 110 Minuten FSK 12 VERLEIH Prokino
mm) | Frankreich 1949 Tatis Schützenfest — So, 09.09. 19h (35 h 1953 — So, 16.09. 19h (35mm) | Frankreic t lo Hu ur sie on M s de Die Ferien 8 Mein Onkel — So, 23.09. 19h (35mm) | Frankreich 195 ch 1967 — So, 30.09. 17h (70mm) | Frankrei n ite Ze he lic rr he tis Ta ePlaytim h/Italien 1971 Trafic — So, 07.10. 19h (digital) | Frankreic en 1974 gital) | Frankreich/Schwed (di h 19 . .10 14 , So — e Parad
Mit freundlicher Unterstützung der
Marienstraße 16 76137 Karlsruhe T. 0721 3500018 www.schauburg.de
NEU IM JUNI 16
HALALELUJA – IREN SIND MENSCHLICH! »HALAL DADDY« — Deutschland / Irland 2017
Ein geschäftstüchtiger Pakistaner will seinen Sohn zum Chef eines Halal-Schlachthofs in einer irischen Kleinstadt machen. Hübsche Culture ClashGeschichte mit flotten Dialogen und guten Darstellern. Bis in den Nordwesten Irlands ist Raghdan vor seinem Vater geflüchtet, der ihn unbedingt verheiraten will. Im beschaulichen Sligo hat Raghdan bei Onkel Jamal und Tante Doreen Unterschlupf gefunden und widmet sich den angenehmen Dingen des Lebens, die im Wesentlichen darin bestehen, dass er mit seinen Kumpels abhängt oder mit Maeve, seiner Freundin, zusammen ist. Doch Vater Amir lässt nicht locker und steht eines Tages vor der Tür, ausgerechnet an Raghdans Geburtstag und kurz nach einem Streit mit Maeve. Das Geburtstagsgeschenk seines geschäftstüchtigen Vaters bringt Raghdan so richtig aus dem Konzept, das er nicht hat: Papa präsentiert ihm eine stillgelegte Großschlachterei, die er zum ersten Halal-Schlachtbetrieb für die muslimische Community in Irland umbauen will. Raghdan soll der Chefmanager werden. Der junge Mann hat sich bisher tatsächlich ziemlich wenig Gedanken über seine Zukunft gemacht, aber immerhin weiß er jetzt, was er nicht will … Auch Irland globalisiert sich, sogar der stürmische Nordwesten mit seiner grandiosen wilden Landschaft muss sich den Herausforderungen der neuen Zeit stellen. Die Kleinstadt Sligo ist da keine Ausnahme. Dass die katholische Mehrheit eher ablehnend auf die Idee eines Halal-Schlachthauses reagiert, ist zunächst keine Überraschung. Doch wenn es um Arbeitsplätze und damit um Geld geht, kann man schon mal ein paar Vorurteile sausen lassen. Die schönsten Szenen des Films, der sehr locker auf einer wahren Begebenheit beruht, haben mit dem Aufeinanderprallen der Kulturen zu tun. Auf der einen Seite stehen die ziemlich rumpeligen, aber herzlichen Iren, auf der anderen Seite steht – einsam, aber mächtig – Raghdans Vater Amir. Die gute Kameraarbeit von Mel Griffith zeigt in klaren, kühlen Bildern die landschaftliche Schönheit des irischen Nordwestens ebenso wie die offenkundigen Folgen der Wirtschaftskrise. Ob sich die Probleme für Sligo mit einem HalalSchlachthof verringern würden, der von einem widerwilligen Manager geleitet wird? Die Antwort darauf gibt‘s im Kino, in dieser warmherzigen, Sommerkomödie.
AB 21. JUNI IN DER SCHAUBURG
REGIE Conor McDermottroe DREHBUCH Conor McDermottroe, Mark O'Halloran DARSTELLER
Nikesh Patel, Art Malik, Colm Meaney, David Kross, Sarah Bolger, Deidre O’Kane LAUFZEIT 95 Minuten FSK 12 VERLEIH Koch Films
NEU IM JUNI 17
AB 21. JUNI IN DER SCHAUBURG
REGIE & DREHBUCH Stanislaw Mucha LAUFZEIT 85 Minuten FSK 12 VERLEIH W-film
„Man darf nichts zu verlieren haben, um heute hier leben zu wollen.“ So lautet das Motto über diesem Film, in dem Lachen und Verzweiflung dicht beieinanderliegen. Die „Straße der Knochen“, so genannt nach den sibirischen Zwangsarbeitern, die hier ums Leben kamen oder ermordet wurden, ist auch im modernen Russland eine vergessene Region. Der Sommer ist kurz, der Winter lang – sehr lang – und die Menschen, die sich der Kamera stellen, sind manchmal vielleicht einfach froh, dass sich jemand mit ihnen unterhält. Die Landschaft ist karg, der Permafrost-Boden taut manchmal auf, hier und da liegt
Schnee, in der Tundra regnet es häufig, nur selten ist mal die Sonne zu sehen. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die hier leben. Manche sind hier gestrandet, einige kamen als Flüchtlinge, andere waren Häftlinge, nur wenige haben ihre Wurzeln hier. So wird die Fahrt über 2000 Kilometer entlang dem Kolyma zur Reise in die Vergangenheit. Ähnlich wie in seiner Schwarzmeer-Reise „Tristia“ hat Stanislaw Mucha wieder ein Roadmovie als Filmcollage gedreht. Die Kamera bleibt meist statisch, was ganz gut ist, denn das, was zu sehen ist, muss manchmal erstmal sacken. Die Gesprächspartner, die Stanislaw Mucha gefunden hat, sind eine Auswahl exquisiter Originale, lauter schräge Typen. Dazu liefert Stanislaw Mucha originelle Bilder aus dem sibirischen Alltag. Alles ohne Kommentar und Erklärungen. Unterbrochen werden die Interviews von beinahe bizarren Hobby-Kulturpräsentationen. Häufig sind es Kindertanzgruppen, die – ganz im Stil der Ex-Sowjetunion – Tänze und Songs zeigen. Diese skurrilen Revuenummern, gleichzeitig rührend und komisch, tragen ein bisschen Leichtigkeit in den Film, der im Grunde vom Leben mit einer traurigen Vergangenheit handelt, vom Wissen darüber, was Menschen hier anderen Menschen angetan haben. Am Ende gibt es dazu ein interessantes Statement, und vielleicht war die gesamte Reise von 2025 Kilometern bis Jakutsk nur die Vorbereitung für den Schluss.
„Die witzigste, warmherzigste Sommerkomödie des Jahres“
„Eine britische Feel-Good-Komödie, ebenso situationskomisch wie selbstironisch.“
Kino.de
programmkino.de
KOLYMA Deutschland 2017 — Dokumentarfilm
Die Reise durch Sibirien auf der „Straße der Knochen“ als absurd schräger Trip, eine Art Tour de Farce, mit bärbeißigem Humor. Ein kunstvolles, manchmal rätselhaftes Dokument über Menschen am Ende der Welt.
EIN FILM VON
OLIVER PARKER
AB 7. JUNI IM KINO
NEU IM JUNI 18
NICHT OHNE ELTERN Frankreich 2017
Ein älteres Ehepaar wird mit einem vermeintlich verschollenen Sohn konfrontiert. Mit sicherem Gefühl für Timing brilliert Christian Clavier als gutsituierter Ehemann, den der Familienzuwachs wenig begeistert Das gutsituierte französische Ehepaar Prioux ist kinderlos. Für den etwas sturen Geschäftsmann Alain (Christian Clavier) läuft trotzdem alles Bestens. Dass seine Frau Laurence (Catherine Frot) etwas vermissen könnte, kommt ihm nicht in den Sinn. Doch eines Tages stehen die beiden vor einem Rätsel. In ihrem Haus steht plötzlich ein fremder Mann (Sébastien Thiéry) unter ihrer Dusche. Erschreckt vermuten sie einen Einbrecher. Doch Patrick, fast taub ist, behauptet Alains verschollener Sohn zu sein. Vielleicht aus einer weit zurückliegenden Affäre, wie Laurence vermutet? Alain streitet alles ab. Doch Laurence lässt nicht locker. Sie zwingt ihn mit ihr zusammen die Frauen aus seinen Affären zu besuchen. Während Laurence beginnt, ihren neugewonnenen Sohn zu akzeptieren, bleibt Alain skeptisch. Er ist sich sicher Patrick ist ein betrügerischer Hochstapler, der hinter ihrem Geld her ist. Die Situation gerät ständig absurder. Besonders als Patrick seine Frau Sarah (Pascale Arbillot) vorstellt. Sarah ist blind und schwanger. Für Alain scheint der Zeitpunkt gekommen, endlich zu handeln. Mit seiner skurrilen Familienkomödie nach seinem gleichnamigen, umjubelten Bühnenstück wagt sich Regisseur und Hauptdarsteller Sébastien Thiery an das Thema Behinderung. Dass dabei das emotionale Taktgefühl nicht auf der Strecke bleibt verdankt er vor allem dem exzellenten Schauspiel-Duo Catherine Frot und Christian Clavier. Der 65jährige „old school"-Repräsentant aus dem Kinohit „Monsieur Claude und seine Töchter“ zeigt sich dabei erneut als versierter Komödiant zwischen Zynismus und Lebenslust, der vor praktisch nichts zurückschreckt. Catherine Frot an seiner Seite gelingt es in vielen Szenen über sich hinauszuwachsen ohne damit zur Karikatur zu werden. Nicht umsonst sind ihre Spezialität patente, lebenslustige Frauen, die sich durch nichts beirren lassen. Als Operndiva „Madame Marguerite oder die Kunst der schiefen Töne“ wurde sie mit dem César ausgezeichnet.
AB 21. JUNI IN DER SCHAUBURG
REGIE Sébastien Thiery, Vincent Lobelle DREHBUCH Sébastien Thiery, Pascale Arbillot DARSTELLER Catherine Frot, Christian Clavier,
Sébastien Thiery, Pascale Arbillot, Hervé Pierre LAUFZEIT 85 Minuten VERLEIH Concorde
SOMMERFESTIVAL DES TOLLHAUS KARLSRUHE 29 | 06 – 05 | 08 | 2018 29.06. Eröffnung FATOUMATA DIAWARA 30.06. DAS LUMPENPACK 01.07. LA DAME BLANCHE 04.07. MICHAEL MITTERMEIER 05.07. JEFF BECK ausverkauft 08.07. GISBERT ZU KNYPHAUSEN 09.07. HUDSON feat. JOHN SCOFIELD, JACK DEJOHNETTE, JOHN MEDESKI 12.07. SHANTEL & BUCOVINA CLUB ORKESTAR 13.07. ALICE PHOEBE LOU 14.07. AVISHAI COHEN „1970“ 16.07. ZIGGY MARLEY 17.07. YAEL DECKELBAUM „Prayer of the Mothers“ 18.07. CALEXICO 19.07. LADYSMITH BLACK MAMBAZO 24.07. ROSARIO SMOWING 25.07. LITTLE STEVEN & THE DISCIPLES OF SOUL 26.07. SÜDEN Schmidbauer-Pollina-Kälberer 27.07. RAINALD GREBE & DIE KAPELLE DER VERSÖHNUNG 28.07. DAARA J FAMILY feat. FAADA FREDDY 29.07. MELODY GARDOT 31.07. MELISSA LAVEAUX 01.08. MORCHEEBA 02.08. CHICO TRUJILLO 03.08. MAXÏMO PARK 04.08. DEINE FREUNDE 05.08. IMARHAN
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NEU IM JUNI 20
LOVE, SIMON USA 2018
Ein Teenager hadert mit seinem Coming-Out. Mit unaufgeregter Ruhe inszeniert, wird der Film zu einem echten Triumph – und vielleicht zum besten Young-AdultFilm jüngerer Kinogeschichte. Auf den ersten Blick führt der siebzehnjährige Simon (Nick Robinson) ein Bilderbuchleben. Doch in ihm drin sieht es anders aus, denn Simon ist schwul und zu einem Coming Out konnte er sich bislang nicht durchringen. Erst als sich eines Tages ein Schulkamerad auf einem anonymen Blog outet, fühlt er sich zum ersten Mal verstanden. Der geheimnisvolle Unbekannte nennt sich nur ‘Blue‘ und fortan offenbaren sie sich Nacht für Nacht die intensivsten Gefühle, bis sie sich schließlich sogar ein wenig ineinander verlieben. Aufgrund einer Unachtsamkeit könnte Simons Geheimnis jedoch schneller als Licht kommen, als ihm lieb ist: Ein Klassenkamerad entdeckt die Chatverläufe und erpresst Simon fortan damit, diese öffentlich zu machen. Aus Angst davor geht Simon auf verschiedene Forderungen ein und bringt schon bald Chaos in seine Clique … Vor allem eine Sache scheint Greg Berlanti am Herzen zu liegen: Das Hinterfragen der Norm. Passend dazu trägt der Roman im Original den weitaus originelleren Titel „Simon vs. The Homo Sapiens Agenda“, was auch in Anbetracht des Films viel besser passt. Mit diversen kreativen Ideen – unter Anderem einer überragend inszenierten Bildmontage, die zeigt, wie sich hetero(!)sexuelle Jugendliche vor ihren Eltern outen – fängt Berlanti die innere Zerrissenheit seines Protagonisten hervorragend ein. „Love, Simon“ bricht den Gedanken von Gut und Böse auf, gesteht jedem seinen Fauxpas zu, aber auch sein Happy End. In der Welt von Simon Spier passt alles zusammen – sogar eine perfekte Familie zu der Angst, sich vor dieser outen zu müssen. Völlig aus der Sicht Simons erzählt, ist in dessen Augen schließlich tatsächlich alles perfekt; bis auf die Tatsache, dass er eben schwul ist – und das bedeutet wiederum noch nicht einmal, dass er selbst nicht völlig mit sich im Reinen ist. Da kann ein Film auch schon mal haarscharf am Hollywoodromanzenkitsch vorbeischrammen und trotzdem immer noch wahrhaftig wirken. Gelacht, geweint, geträumt –„Love, Simon“ ist ohne Zweifel einer der besten Filme des Jahres!
AB 28. JUNI IN DER SCHAUBURG REGIE Greg Berlanti DARSTELLER Nick Robinson, Jennifer Garner, Josh Duhamel, Katherine Langford, Alexandra Shipp, Logan Miller, Keiyan Lonsdale, Tony Hale LAUFZEIT 110 Minuten FSK ohne Altersbeschränkung VERLEIH 20th Century Fox
DIE WUNDERÜBUNG Österreich 2017
Ein Paar, ihr Therapeut, ein Raum und der Versuch, eine Ehe zu retten. Das sind die Zutaten der Verfilmung eines Theaterstücks von Daniel Glattauer mit pointierten Dialogen und guten Darstellern. Seit Jahren sind Joana (Aglaia Szyszkowitz) und Valentin (Devid Striesow) verheiratet, haben zwei Kinder, sind beruflich erfolgreich, doch zusammen sind sie nur noch auf dem Papier. Letzte Hoffnung ist ein Paartherapeut (Erwin Steinhauer), der jedoch schnell an dem streitbaren Paar zu verzweifeln beginnt. Auch noch die kleinste Übung, mit der ein gewisser Zusammenhalt geschaffen werden soll, ist für das Paar zu viel. Doch nach einer kurzen Ruhepause, die sowohl Therapeut als auch Klienten dringend benötigen, verändert sich die Situation. Fahrig wirkt der Therapeut auf einmal und offenbart, dass er gerade am Telefon von seiner Frau verlassen wurde. Plötzlich hat sich die Situation umgedreht, plötzlich ist es nicht mehr der Therapeut, der das Paar berät, sondern das Paar, das dem Therapeuten mit guten Ratschlägen zur Seite steht. Ein überraschender Zusammenhalt, der zeigt, dass in dieser Ehe vielleicht doch noch nicht alles verloren ist. 90 Minuten dauert die Sitzung beim Paartherapeuten, genauso lange ist auch die Filmversion des erfolgreichen Theaterstücks von Daniel Glattauer, dass Michael Kreihsl nun schon zum zweiten Mal verfilmt. Vor einigen Jahren inszenierte er ebenfalls mit Aglaia Szyszkowitz in der weiblichen Hauptrolle einen Fernsehfilm, nun also eine Kinoversion, in der mit Devid Striesow einer der bekanntesten deutschen Schauspieler die männliche Hauptrolle übernimmt. Passend wenn auch konventionell besetzt, hat Striesow in den letzten Jahren doch immer wieder Männer gespielt, die nur scheinbar stark sind, deren Souveränität sich jedoch schnell als Fassade erweist, hinter der sich eine weiche, verletzliche Seite versteckt. Nach diesem Muster funktioniert auch ein Stück, das weniger von seiner psychologischen Komplexität lebt, als von mitunter pointierten Dialogen und einer finalen Wendung.
AB 28. JUNI IN DER SCHAUBURG
REGIE Michael Kreihsl BUCH Michael Kreihsl,
nach dem Theaterstück von Daniel Glattauer DARSTELLER Aglaia Szyszkowitz, Devid Striesow, Erwin Steinhauer LAUFZEIT 95 Minuten FSK ohne Altersbeschränkung VERLEIH NFP
TÄGLICH 15.00 UHR
KINDERKINO IM JUNI nur
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31. MAI – 06. JUNI
07. – 13. JUNI
14. – 20. JUNI
ZOOMANIA – GANZ SCHÖN AUSGEFUCHST!
JANOSCH – OH, WIE SCHÖN IST PANAMA
5 FREUNDE UND DAS TAL DER DINOSAURIER
Zoomania, eine gigantische Stadt voller Möglichkeiten! Die junge Polizistin Judy Hopps wird mit einem spannenden Auftrag betraut, braucht aber die Hilfe des vorlauten Fuchs und Trickbetrüger Nick Wilde.
Verfilmung des Klassikers von Janosch über den kleinen Tiger und den kleinen Bär, die sich auf die Reise nach Panama machen, um festzustellen, dass es nirgends schöner ist als daheim.
Die fünf Freunde, die in ihrer Freizeit gerne Kriminalfälle lösen, suchen in ihrem neusten Abenteuer nach einem vollständig erhaltenen Dinosaurierskelett.
LÄNGE: 73 Min. FSK: 0
LÄNGE: 100 Min. FSK: 0
21. – 27. JUNI
28. JUNI – 04. JULI
DER FROSCHKÖNIG (1954)
DEEP BLUE
Der Hauptteil der schwarz/weiss-Verfilmung beschäftigt sich mit dem Leben am Hof der Prinzessin, alle Frosch-Szenen, werden durch einen echten Frosch dargestellt – mit musikalischen Beiträgen.
Der Film zeigt die Weltmeere in all ihren Facetten: von Korallenriffs und Lagunen bis hin zu den tiefen Ozeanen und ihren Bewohnern. Dabei sind Aufnahmen aus bis zu 5000 Meter Tiefe zu sehen.
LÄNGE: 87 Min. FSK: 6
LÄNGE: 91 Min. FSK: 6
LÄNGE: 108 Min. FSK: 0
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GEBURTSTAGSFEIER IM KINO??
Es ist ganz einfach und viel günstiger als Sie vielleicht denken. Wenn gewünscht inklusive Feier mit Kuchen, Kakao und Führung hinter die Kulissen der Schauburg. Sprechen Sie uns einfach an ... Telefon 0721 35000 15 / -17 / -18 (Büro) info@schauburg.de
Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien hat die SCHAUBURG von 1976 bis 2017 jährlich für ein hervorragendes Kinder- und Jugendfilmprogramm ausgezeichnet.
JUNI
SENIORENKINO Immer Mittwoch 14.30 Uhr im großen Schauburg Saal Eintritt 5€ inkl. 1 Glas Sekt
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Marienstraße 16 76137 Karlsruhe T. 0721 3500018 www.schauburg.de
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SPECIALS IN DER SCHAUBURG
Lasst 1000 Blumen blühen! Traumfabrik #15/2018
Filmträume der 68er, heute
Alexander Kluge | BRD 1966 | 88 Min.
Jean-Luc Godard | F 1967 | 105 Min.
um Schauburg-TECHNICOLOR-Festival
a il West / TRAUMFABRIK Spiel mir #15 Tod (DF) Sergio Leone | I 1968 | 165 Min.
PHANTASM – DAS BÖSE
FREITAG, 1. JUNI 23:00 UHR — DEUTSCHE FASSUNG SAMSTAG, 2. JUNI 23:00 UHR — ENGLISCHE ORIGINALFASSUNG
Nach einer Bestattung beobachtet Mike, wie ein dubioser Mann mit bloßen Händen den Sarg wegschleppt. Er folgt ihm und entdeckt, dass dieser „Tall Man“ tote menschliche Körper zu seltsamen Zwergsklaven So 24. Juni | 15 Uhr verwandeln kann, die an einen anderen Planeten ausgeliefert werden. Woodstock (DF) Michael Wadleigh | USA 1970 | 184 Min. Sie finden, diese Geschichte hört sich krude an? Na sicher, ist sie! Fr 29. Juni | 17:30 Uhr Doch Vorsicht, hinter dieser Fassade lauert einer der atmosphärisch Filme um 1968: Revolte und Experimente, Autorenfilme und Independents aufgeladensten Horror-Produktionen der siebziger Jahre. Über 35 Beginn Filmseminar Traumfabrik in der Schauburg. Anmeldung: www.awwk-karlsruhe.de Jahre lang war der Film in der BRD indiziert und beschlagnahmt. Nach So 1. Juli | 15 Uhr erfolgter Rehabilitation erstrahlt Don Coscarelli’s Kultstreifen in Bananas (OmU) Woody Allen | USA 1971 | 82 Min. einem neu abgetasteten Scan fürs Kino. So 8. Juli | 15 Uhr
LASST 1000 BLUMEN BLÜHEN! Une belle fille comme moi / Ein schönes Mädchen wie ich FILMTRÄUME DER 68ER, HEUTE chätzchen
aby
(DF) Roman Polanski | USA 1968 | 136 Min.
BRD 1968 | 80 Min.
(OmU) François Truffaut | F 1972 | 98 Min.
So 15. Juli | 15 Uhr IMMER SONNTAGS UM 15.00 UHR
Soylent Green / Jahr 2022… die überleben wollen (DF) Richard Fleischer | USA 1973 | 97 Min.
F) Dennis Hopper | USA 1969 | 9515. Min.Auflage Unsere
der Traumfabrik in Kooperation mit dem So 22. Juli | 15 Uhr Zentrum für angewandte Kulturwissenschaften widmet sich Dawn of the Dead /(ZAK) Zombie (DF) George A. Romero | USA 1978 | 118 Min. r Rainer Werner Fassbinder | BRD 1969 | 88 Min. den wilden 60er Jahren. Zwischen Autorenund Genrefilm versuSo 29. Juli | 15 Uhr r chen wir die Strömungen hin Aufbruch, KonvenLe zu Fantôme deAvantgarde la libertéund / Das Gespenst e der 68er: Neue Wellen der Freiheit (DF) Luis Buñuel | F 1974 | 104 Min. tionsverweigerung aufzuspüren. Marsch in die Postmoderne
mausschnitten im ZKM Medientheater. Eintritt FREI
nt
Termin wird noch angekündigt | Traumfabrik Extra: 50 Jahre Kubricks Space Odyssey / Dennis Hoopers Roadtrip EASY RIDER: Ein 50 Jahre Cinerama in der Schauburg
Am 03.06. zeigen wir 2001 – eine A Space Odyssey | USA 1968 | Drogendeal am Flughafen von LA, abgelegene Farm,Stanley JohnKubrick Ford’s Neu restaurierte 4K-Fassung. Monument Valley, eine Hippiekommune, ein Südstaatenknast, gewaltbereite Rednecks und Mardi Gras in New Orleans – Stationen auf der Suche nach dem alternativen American Dream der 60er Jahre.
(DF) Michelangelo Antonioni | USA 1970 | 112 Min.
Alle Filme mit Mikroeinführung und anschließendem Kinogespräch oder Podiumsdiskussion. Filmreihe kuratiert von Marienstraße 16 Wolfgang Petroll und HerbertKinofilm Born. Eintritt: 9€ / Studierende/ermäßigt 7,50€ /Seminarteilnehmer 6€ 10.06.: Fassbinder’s früher KATZELMACHER beschreibt 76137 Karlsruhe T.minimalistischer, 0721 3500018 aber schonungsloser Weise das Spießertum und www.schauburg.de
in
die Fremdenfeindlichkeit bayrischer Vorstadt-Jugend. Neben „Liebe ist kälter als der Tod“ das wohl nachhaltigste Werk des Neuen Deutschen Films. Michelangelo Antonioni läutete mit ZABRISKIE POINT (am 17.06.) das unwiderrufliche Ende des Summer of Love ein: Er übt Kritik an der 68er Protestbewegung, der Entfremdung der modernen Lebenswelt und an der profitorientierten Ausbeutung der Natur. Experimentell und mit exquisitem Soundtrack (u.a. Pink Floyd). Am 24.07. präsentieren wir ein Musikfest für Hippiefreunde: WOODSTOCK, die preisgekrönte Dokumentation über das legendäre Musikereignis des Jahrhunderts und Durchbruch der Alternativkultur. Der Film wird auf unserer gewölbten Cinerama-Leinwand in analoger 35mm Projektion und analogem 4-Kanal-Magnetton aufgeführt.
Programmänderungen sind nicht beabsichtigt, müssen wir uns jedoch ausdrücklich vorbehalten. Illustration: ©balabolka – stock.adobe.com; Gestaltung: kummerdesign
gestern
SONDERVORSTELLUNG
Mit freundlicher Unterstützung der
PREMIERE MIT EINEM GLAS SEKT IN ANWESENHEIT VON REGISSEUR THOMAS FRICKEL UND SOUND DESIGNER GUNTER OEHME
WUNDER DER WIRKLICHKEIT SONNTAG, 3. JUNI UM 13.00 UHR
Sorgfältig recherchierter Dokumentarfilm über Film- und Konzeptkünstler Martin Kirchberger, der 1991 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Weggefährte Thomas Frickel zeichnet Kirchberger’s Wirken und Leben nach – auch gerade in seiner provinziellen Heimatstadt Rüsselsheim. Wir begrüßen den Regisseur und seinen Sound Designer in der Schauburg, nach der Vorstellung gibt es Gelegenheit zur Publikumsdiskussion.
SPECIALS IN DER SCHAUBURG 25
ZUSATZTERMIN
PARIS – ALLES ANSICHTSSACHE SONNTAG, DEN 1. JULI, 17.00 UHR
RETROSPEKTIVE
100 JAHRE INGMAR BERGMAN
Daniela und Uwe Schebek entführten unseren großen, ausverkauften Schauburg-Saal in Frankreich’s Metropole Paris: Neben den touristischen Highlights wie Eiffelturm, Notre-Dame, Champs-Élysées und Louvre sind die wahren Schätze versteckt: Idyllische kopfsteingepflasterte Gassen, lauschige Plätze, versteckte Hinterhöfe, nostalgische Einkaufswelten. Doch nur, wer die ausgetretenen Touristenpfade verlässt, kann das wahre Paris entdecken. Sichern Sie sich schnell ihre Karten, bevor es zu spät ist.
AB DONNERSTAG, 14. JUNI IMMER SAMSTAGS 17 UHR UND MONTAGS 19 UHR Begleitend zur Margarethe von Trotta-Dokumentation „Auf der Suche nach Ingmar Bergman“ zeigen wir ab dem 14.07. (Bergman wäre hier 100 Jahre alt geworden) eine kleine Retrospektive. Immer samstags 17 Uhr und montags 19 Uhr öffnet sich der Vorhang für den „„Besten Filmregisseur aller Zeiten“ (Ehrung bei den Filmfestspiele Cannes, 1997). Neben frühen Erfolgen wie „Wilde Erdbeeren“ oder „ Das Schweigen“ zeigen wir ebenfalls spätere Werke wie „Herbstsonate“ und „Szenen einer Ehe“.
PREMIERE MIT EINEM GLAS SEKT IN ANWESENHEIT VON PROTAGONIST DEEP DEKA
MANTRA – SOUNDS INTO SILENCE
AB DONNERSTAG, 14. JUNI IMMER SAMSTAGS 17 UHR UND MONTAGS 19 UHR Auf der Suche nach Konzentration und Gemeinschaft wenden sich weltweit Menschen einer uralten Form des Zusammentreffens zu: „Kirtan“ dem gemeinsamen Singen von Mantras. Die Dokumentation von Georgia Wyss und Wari Om portraitiert unter anderem den Sänger Deep Deka, der am Anschluß an unsere Premiere dem Publikum eine kleine Darbietung präsentieren wird. Der Vorverkauf hat begonnen.
QUEERFILMNACHT
MARVIN
MITTWOCH, 27. JUNI UM 21.00 UHR FRANZÖSISCHEN ORIGINAL MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN Martin Clement, geboren als Marvin Bijou, ist geflüchtet. Vor dem Dorf seiner Kindheit, der Tyrannei seines Vaters, der Resignation seiner Mutter und den Schikanen seiner Geschwister und Mitschüler. Für ihr authentisches Porträt eines schwulen Jungen, der sich von seiner prekären Herkunft befreit und zu einer eigenen künstlerischen Stimme findet, wechselt Regisseurin Anne Fontaine zwischen Marvins traumatischer Vergangenheit in der ostfranzösischen Provinz und Martins verheißungsvoller Gegenwart in der Pariser Bohème hin und her.
LIVE AUS DEM BOLSCHOI-THEATER IN MOSKAU
COPPÉLIA
SONNTAG 10. JUNI UM 17.00 UHR Swanhilda bemerkt, dass ihr Verlobter Franz sich in die wunderschöne Coppélia verliebt, welche jeden Tag lesend auf ihrem Balkon verbringt. Die einzigartige Version des Bolschoi von Coppélia zeigt eine faszinierende Rekonstruktion der originalen Choreographie des 19. Jahrhunderts. Eine überschwängliche Komödie voller Verwicklungen um eine entschlossene Heldin, ein jungenhafter Verlobter, der einer anderen Frau nachschaut. Letzter Termin der laufenden Saison.
PROGRAMMVORSCHAU 26
UNSERE PROGRAMMVORSCHAU FÜR
JULI 2018
12. JULI 2018
12. JULI 2018
19. JULI 2018
Den zahllosen Dokumentationen, Würdigungen, Huldigungen, die im Lauf der Jahre über Ingmar Bergman, einen der ganz großen der Filmgeschichte, gedreht wurden, kann Margarethe von Trotta zwar wenig Sachliches hinzufügen. Ihre Dokumentation überzeugt stattdessen durch einen persönlichen Ansatz, in dem von Trotta die Bedeutung Bergmans für ihr eigenes Schaffen reflektiert.
Bis über beide Ohren verliebt entschließen sich Tami und Richard gemeinsam in See zu stechen. Doch mitten auf dem Pazifik geraten sie in einen gewaltigen Hurrikan: das Boot ist ein Wrack und Richard schwer verletzt. Ohne eine Möglichkeit, mit der Außenwelt Kontakt aufzunehmen, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Große Gefühle und überwältigende Spannung vor atemberaubender Natur!
Mit einem alten Daimler will eine junge Studentin nach Portugal zu ihrem Freund fahren. Unterwegs nimmt sie einen Tramper auf. Die beiden philosophieren, streiten, flirten während der gesamten Reise. Beim Quatschen über Gott und die Welt natürlich noch genügend Zeit zum Suchen und Finden der Liebe. Kapitalismuskritischer Coup mit Kultfilm-Qualitäten.
REGIE Margarethe von Trotta, Dr. Felix Moeller
REGIE Baltasar Kormákur DARSTELLER Shailene Woodley, Sam Claflin
REGIE Hans Weingartner DARSTELLER Mala Emde, Anton Spieker, Martin Neuhaus
19. JULI 2018
19. JULI 2018
26. JULI 2018
Als Sophie schwanger wird, vertraut sie sich den Freundinnen ihrer Mutter an. Die erzählen Sophie, wie ihre Mutter damals Sam, Harry und Bill kennen und lieben lernte – und wie sie, schwanger und auf sich allein gestellt, ihr Leben selbst in die Hand nahm. Zehn Jahre nach dem großen Erfolg von „Mamma Mia!“ kommt jetzt die Fortsetzung – wieder voller unwiderstehlicher Songs von ABBA!
FBI-Agent Matt Graver und sein Kollege Alejandro Gillick treiben im Kampf gegen die Drogenbosse die Eskalation an der USmexikanischen Grenze voran – und entfachen damit einen bitteren Krieg. Die Fortsetzung des fesselnden Thrillers „Sicario” treibt die Spannung auf ein Maximum: Im komplexen Kampf zwischen Macht und Gier verschwimmen die Grenzen zwischen Gut und Böse.
„Papillon“ wird im Frankreich der 30er Jahre zu Unrecht zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt, die er in der Strafkolonie St. Laurent in Französisch-Guayana verbüßen muss. Dort begegnet er dem seltsamen Louis Dega. Im Laufe der Zeit entwickelt sich zwischen den Männern eine tiefe Freundschaft. Neuauflage des Filmklassikers von 1973 nach autobiografischen Romanen von Henri Charrière.
REGIE Ol Parker DARSTELLER Meryl Streep, Amanda Seyfried, Pierce Brosnan
REGIE Stefano Sollima DARSTELLER Benicio Del Toro, Josh Brolin, Catherine Keener
REGIE Michael Noer DARSTELLER Charlie Hunnam, Rami Malek, Tommy Flanagan
AUF DER SUCHE NACH INGMAR BERGMAN
MAMMA MIA! HERE WE GO AGAIN
DIE FARBE DES HORIZONT
SICARIO 2
303
PAPILLON
FEINDE - HOSTILES
AB DO
31.5.
Von Scott Cooper („Black Mass“) Mit Christian Bale („The Dark Knight“) Rosamund Pike („Gone Girl“) Wes Studi („Der letzte Mohikaner“) Stephen Lang („Avatar“) New Mexico, 1892: Der verdiente Offizier Joseph Blocker erhält den Auftrag, den kranken Cheyenne-Häuptling Yellow Hawk in dessen Stammesland nach Montana zu begleiten. Der letzte Wunsch des als unerbittlich bekannten Indianers ist es, zu Hause zu sterben. Blocker und Yellow Hawk haben eine gemeinsame Vergangenheit, weswegen Blocker den Auftrag nur äußerst widerwillig annimmt. Gemeinsam mit einigen Soldaten und der Familie des Häuptlings bricht die Truppe auf. Unterwegs stoßen sie auf die junge Witwe Rosalie Quaid, deren gesamte Familie kaltblütig von Komantschen umgebracht wurde. Die traumatisierte Frau schließt sich ihnen an und die Gruppe setzt ihren gefährlichen Weg quer durch das unwegsame Land und eine extrem feindselige Umgebung fort.
JURASSIC WORLD
AB DO
6.6.
DAS GEFALLENE KÖNIGREICH
FILMhighlights im JUNI LOVE, SIMON
AB DO
28.6. Von Greg Berlanti („Dawson‘s Creek“) Mit Jennifer Garner („30 über Nacht“) Nick Robinson („Jurassic World“) Josh Duhamel („Transformers“) Alexandra Shipp („X-Men Apocalypse“) Jeder verdient eine große Liebesgeschichte. Aber für den 17-jährigen Simon Spier ist es etwas komplizierter: Er muss Familie und Freunden noch erzählen, dass er schwul ist, und kennt nicht einmal die Identität des Klassenkameraden, in den er sich online verliebt hat. Beide Probleme zu lösen, erweist sich als gleichzeitig unglaublich witzig, angsteinflößend und lebensverändernd... LOVE, SIMON eine witzige und herzliche Coming-of-age Geschichte über die spannende Reise auf der Suche nach sich selbst und der ersten Liebe.
Von J.A. Bayona („The Impossible“) Mit Chris Pratt („Guardians of the Galaxy“) Jeff Goldblum („Jurassic Park“) Vier Jahre sind vergangen, seit der Themenpark Jurassic World von gefährlichen Dinosauriern zerstört wurde. Seit die Menschen von der Isla Nublar fliehen mussten, behaupten sich nun die übrig gebliebenen Saurier als unangefochtene Herrscher des Dschungels. Doch als der inaktiv geglaubte Vulkan der Insel anfängt zu brodeln, müssen Owen und Claire zurückkehren, um die letzten Dinosaurier vor dem Aussterben zu bewahren...
PAPST FRANZISKUS - EIN MANN SEINES WORTES
AB DO
14.6.
Von Wim Wenders („Buena Vista Social Club“, „Der Himmel über Berlin“) Der neue Dokumentarfilm von Wim Wenders ist eine persönliche Reise mit Papst Franziskus und nicht so sehr ein Film über ihn. Im Zentrum dieses Porträts stehen die Gedanken des Papstes, alle ihm wichtigen Themen, aktuelle Fragen zu globalen Herausforderungen und sein Reformbestreben innerhalb der Kirche. Das visuelle Konzept des Filmes lässt den Zuschauer mit dem Papst von Angesicht zu Angesicht sein. Ein Gespräch zwischen ihm und – im wahrsten Sinne – der Welt entsteht. Papst Franziskus teilt seine Vision einer Kirche, die von tiefer Sorge um die Armen geprägt ist, spricht über Umweltfragen, soziale Gerechtigkeit und sein Engagement für Frieden an den Kriegsschauplätzen dieser Welt und zwischen den Weltreligionen.
OCEAN´S EIGHT
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21.6.
Von Gary Ross („Die Tribute von Panem“) Mit Sandra Bullock („Gravity“) Cate Blanchett („Elizabeth“) Rihanna („Battleship“) Anne Hathaway („Les Misérables“) Helena B. Carter („The King‘s Speech“) Fünf Jahre ist es her, seit Debbie Ocean mit der Planung ihres größten Coups begonnen hat. Dazu braucht sie das bestmögliche Team und rekruiert ein achtköpfiges Team von Spezialisten. Ihre begehrlichen Augen richten sich auf Diamanten im Wert von 150 Millionen Dollar – diese Diamanten zieren den Hals der weltberühmten Schauspielerin Daphne Kluger, die den Mittelpunkt des diesjährigen Superevents bildet: die Met Gala. Der Plan ist hieb- und stichfest – falls er ohne Zwischenfälle über die Bühne geht: Das Team will sich die Klunker einfach schnappen und verduften – vor aller Augen.
LadyPalast inkl. ein Glas Sekt nur Mi 20.6., 19:45 Uhr
MEINE TEUFLISCH GUTE FREUNDIN
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28.6.
Von Marco Petry („Doktorspiele“) Mit Emma Bading („Lucky Loser“) Janina Fautz („Das weiße Band“) Ludwig Simon Emilio Sakraya Lilith, die 14-jährige Tochter des Teufels und wohnhaft in der Hölle, langweilt sich furchtbar zwischen all den erwachsenen Mitarbeitern ihres strengen Vaters, der sie permanent maßregelt. Denn irgendwie ist Lilith auch nur ein Teenager, der Spaß haben und die Welt erkunden will. Deshalb schließt sie mit ihrem Papa einen teuflischen Pakt: eine Woche hat sie Zeit, um auf der Erde einen guten Menschen zum Bösen zu bekehren. Schafft sie es, darf sie dort bleiben und weiter ihr Unwesen treiben. Gelingt es ihr nicht, droht ihr ein sterbenslangweiliger Job in der höllischen Buchhaltung - und zwar für immer. Vater und Tochter schlagen ein, der Deal steht. Auf Erden lernt Lilith ihre Zielperson kennen: Greta Birnstein, die Tochter ihrer Gastfamilie, die genauso alt ist wie sie, bloß etwas... anders.
RENEGADES – MISSION OF HONOR
AB DO
28.6.
Von Steven Quale („Final Destination 5“) Mit J.K. Simmons („Spider-Man“) Sylvia Hoeks („Blade Runner 2049“) Clemens Schick („James Bond 007“) Sullivan Stapleton („300“) Sarajewo, 1995. Eine Gruppe Navy SEALs ist nicht gerade begeistert, als sie zu ihrem Boss zitiert und vorübergehend suspendiert wird. Nun heißt es erstmal, sich die freie Zeit anderweitig zu vertreiben. Da hören sie von einem sagenhaften Goldschatz, der während des Zweiten Weltkriegs von den Nazis geraubt worden und seit Jahrzehnten auf dem Grund eines nahe-gelegenen Sees liegen soll. Gemeinsam mit der Einheimischen Lara begeben sich die fünf Navy SEALs auf eigene Faust auf die Suche nach der millionenschweren Beute. Bei ihren heimlichen Tauchgängen werden sie vom serbischen General Petrovic aufgespürt und merken schon bald, dass sie nicht die einzigen sind, die es auf das versunkene Gold abgesehen haben...
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PROGRAMMHEFT JUNI 2018 VOM PREISGEKRÖNTEN REGISSEUR
WIM WENDERS
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A B 14 . J U N I I M K I N O