Skip to main content

Schauburg Cinerama Karlsruhe - Programmheft Juni 2019

Page 1

PROGRAMMHEFT JUNI 2019


ROBER T PATTINSON

JULIETTE BINOCHE

ANDRÉ BENJAMIN

MIA GOTH

★★★★★

»Kompromisslos und radikal. Ein einzigartiges, schwarzes Juwel.« FIL M START S. D E

E I N F I L M VO N

CLAIRE DENIS

AB 30. MA I IM KINO


INHALT NEU IM JUNI AB 30. MAI HIGH LIFE ROADS ROCKETMAN AB 6. JUNI DAS LEBEN MEINER TOCHTER MAGIE DER WILDPFERDE BURNING ZWISCHEN DEN ZEILEN Liebe Gäste und Freunde der Schauburg, AB 13. JUNI SUNSET YOGA – DIE KRAFT DES LEBENS BRITT-MARIE WAR HIER vom 19. Juli bis 15. September freuen wir uns wieder, für Sie die THE DEAD DON’T DIE beliebten Open Air Kinonächte am Schloss Gottesaue auszurichten und werden uns bemühen, ein für alle Karlsruher Bürger interessantes AB 20. JUNI INNA DE YARD – THE SOULD OF JAMAICA TAL DER SKORPIONE Programm auf die Beine zu stellen. DER KLAVIERSPIELER VOM GARE DU NORD Aber nicht nur das Filmprogramm ist wichtig, auch die Mitarbeiter TOLKIEN dieses sommerlichen Freilichtkinovergnügens tragen wesentlich VERACHTUNG dazu bei, Ihnen einen entspannten und vergnüglichen Abend unter AB 27. JUNI EIN BECKEN VOLLER MÄNNER freiem Himmel zu bereiten. THEY SHALL NOT GROW OLD Wir suchen daher für diese Zeit engagierte Mitarbeiter ab 18 Jahre,

BEVOR DER VORHANG AUFGEHT

die in den Semesterferien den Tag frei zur Verfügung haben und abends in einer wunderschönen Atmosphäre und in einem jungen Team uns bei der Durchführung des Open Air Kinos unterstützen möchten. Nähere Informationen unter www.openair-karlsruhe.de wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Vielleicht kennen Sie auch jemanden, den diese Arbeit interessieren könnte, dann geben Sie diese Information bitte weiter. Mit cineastischen Grüßen

04 06 07 08 09 09 10 12 12 14 14 15 15 16 17 17 18 19

SONDERPROGRAMM KINDERKINO SENIORENKINO

20 21

SPECIALS IN DER SCHAUBURG

SPECIALS IN DER SCHAUBURG DIE SCHAUBURGFESTE DES JAZZCLUB KARLSRUHE

22 24

PROGRAMMVORSCHAU

PROGRAMMVORSCHAU FÜR JULI 2019

26

IMPRESSUM AUSGABE #121

Schauburg Kino Herbert Born, Marienstr. 16, 76137 Karlsruhe Tel: 0721 35 000 11 Fax: 0721 38 00 47 redaktion@schauburg.de schauburg.de REDAKTION Herbert Born, Wolfram Hannemann (www.wolframhannemann.de) GESTALTUNG Dušan Tomić HERAUSGEBER

Alle Starttermine sind unverbindlich. Programmänderungen sind nicht beabsichtigt, aber manchmal unvermeidbar. Das kostenlose Filmmagazin des Schauburg Filmtheaters, erscheint monatlich.


NEU IM JUNI 04

HIGH LIFE Deutschland, Frankreich, UK, Polen, USA 2018

Eine Gruppe Sträflinge begibt sich auf eine brenzlige Raumschiff-Mission. Wenn Frankreichs eigenwillige Arthaus-Diva Claire Denis einen Ausflug ins ScienceFiction Genre unternimmt, fällt das Ergebnis erwartungsgemäß ungewöhnlich aus. In den Tiefen des Weltalls. Jenseits unseres Sonnensystems. Monte (Robert Pattinson) und seine Tochter Willow (Jessie Ross) leben zusammen an Bord eines Raumschiffs, Raumschiff Nummer 7. Steuerungslos und gänzlich isoliert schweben sie durchs All, der Tag nur gegliedert durch Reparaturarbeiten und tägliche Statusreports an die Erde. Sie sind Teil einer experimentellen Mission, die außer Monte und Willow niemand überlebt hat. Eine Gruppe zum Tod verurteilter Straftäter hat ein Angebot des Staates angenommen: Lebenswichtige Energieressourcen im All zu finden und im Gegenzug dafür die Strafe erlassen zu bekommen. Ein trügerischer Deal. Und für die Crew eine Reise ohne Wiederkehr. So nähern sich auch Vater und Tochter ihrem letzten und unausweichlichen Ziel – dem Schwarzen Loch, dem Ende von Zeit und Raum. „High Life“ erzählt in poetischen Bildern eine existentielle Geschichte von Verlangen und Begierde, von Leidenschaft und menschlicher Grausamkeit – und eine Geschichte von allumfassender Liebe. Es ist Claire Denis‘ erstes englischsprachiges Projekt. Für ihr futuristisches Drama arbeitete sie mit einem herausragenden Schauspieler-Ensemble zusammen: neben Robert Pattinson und Oscar-Preisträgerin Juliette Binoche in den Hauptrollen u.a. auch mit OutKast-Sänger André Benjamin, Mia Goth, Lars Eidinger, Claire Tran und Agata Buzek. Für ihren Film holte sich Claire Denis die Expertise des renommierten Konzeptkünstlers Olafur Eliasson für das visuelle Design des Schwarzen Lochs. Den Soundtrack komponierte Stuart A. Staples von den Tindersticks. Für die Kamera zeichnete Yorick Le Saux verantwortlich. Das Szenenbild stammt von Francois Renaud Labarthe und Bertram Strauss.

AB 14. MÄRZ IN DER SCHAUBURG

REGIE Claire Denis DARSTELLER Robert Pattinson,

Juliette Binoche, Mia Goth, André Benjamin, Lars Eidinger LAUFZEIT 110 Minuten FSK 16 VERLEIH Pandora


NEU IM MAI 06

PREMIERE

ROADS

mit Regisseur Sebastian Schipper Samstag, 01.06. um 16:45 Uhr

Deutschland 2018

Ein englischer Teenager und ein Flüchtling aus dem Kongo treffen sich an einer Straße in Marokko und suchen gemeinsam den Weg nach Europa. Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft, die sich gegen alle Widerstände behauptet. Als wir Gyllen (Fionn Whitehead) zum ersten Mal sehen, steht er irgendwo in Marokko am Straßenrand und telefoniert verzweifelt mit Bekannten. Ob sie einen Trick wüssten, wie man dieses bockige Wohnmobil wieder startklar bekommt? Erst später wird der Zuschauer erfahren, dass Gyllen noch keine 18 ist und keinen Führerschein besitzt. Das Wohnmobil hat er kurzerhand seinem Stiefvater geklaut, um so dem Familienurlaub in Nordafrika zu entfliehen. Glücklicherweise kommt der 18-jährige William (Stéphane Bak) des Wegs. Er ist aus dem Kongo, will nach Europa. Dort lebt sein verschollener Bruder. William kann nicht nur Auto fahren, auch sonst ist er praktischer veranlagt als Gyllen. So werden sie zu Verbündeten. Doch wie sollen die beiden jungen Männer ohne Papiere auf die Fähre nach Spanien gelangen? Im Hafen von Tanger sprechen sie einfach den deutschen Hippie Luttger (Moritz Bleibtreu) an - obwohl er offensichtlich nicht ganz richtig tickt. Nicht nur, dass er mit Rauschgift handelt, er klaut den beiden, kaum in Spanien angekommen, auch das Wohnmobil... Ein Road Movie also, und wie in so vielen anderen Road Movies geht es auch hier, im neuen Film von Sebastian Schipper, der 2015 mit „Victoria“ für Furore sorgte, nicht so sehr um das Erreichen eines Ziels, sondern um das Unterwegssein, um eine Reise zu sich selbst. Gyllen und William sind getrieben von Abenteuerlust und einer unbestimmten Sehnsucht, sie wachsen auf ihrer Reise immer stärker zusammen und müssen Entscheidungen treffen, die ihr Leben und das von anderen nachhaltig beeinflussen. Symptomatisch hierfür ist Gyllens Besuch bei seinem leiblichen Vater (Ben Chaplin) in Frankreich. Der will die Dinge wieder richten und Gyllen mit seinem Stiefvater versöhnen. Doch der Junge verweigert sich und zieht einfach weiter. Sowohl der britische Shootingstar Fionn Whitehead („Dunkirk“) als auch der französische Schauspieler und Stand-UpComedian Stéphane Bak („Elle“) machen ihre Sache gut. Ihre Figuren werden zu Freunden in einer Welt, die sich durch die Flüchtlingskrise verändert hat. Da hilft nur Zusammenhalt.

AB 30. MAI IN DER SCHAUBURG

REGIE Sebastian Schipper DARSTELLER Fionn Whitehead, Stéphane Bak, Moritz Bleibtreu, Ben Chaplin LAUFZEIT 100 Minuten FSK 6 VERLEIH Studiocanal


NEU IM MAI 07

ROCKETMAN engl. Originalversion Großbritannien 2019

Endlich: das langerwartete Biopic über die Pop-Ikone Elton John ist da! Lasst Euch mit hinreissenden Musiknummern von einem tollen Ensemble in den Pop-Himmel katapultieren! Mitte der 1960er-Jahre: Reginald Dwight (Taron Egerton) ist ein ganz normaler Junge in einem Vorort von London, ein bisschen dick, viel zu schüchtern – nur am Klavier fühlt er sich wirklich wohl. Doch als er nach London kommt, kann er endlich seine wahre Leidenschaft ausleben: den Rock ’n’ Roll. Er trifft den Texter Bernie Taupin (Jamie Bell) und erregt schnell Aufmerksamkeit in der Londoner Szene. Nur der Name passt noch nicht: Erst als Reginald sich in Elton John umbenennt, steht seinem raketengleichen Aufstieg nichts mehr im Weg, denn auf der Bühne verwandelt sich der schüchterne Reggie in einen außergewöhnlichen Rocksänger. In kürzester Zeit schießt Elton John ganz nach oben in die Charts, schreibt einen Nummer-eins-Hit nach dem anderen und trägt immer wildere Kostüme und Brillen. Doch wer steil aufsteigt, kann auch tief fallen, und Elton John ist klar, dass er nicht auf ewig ein Rocketman sein kann. Es ist schwer zu glauben, aber „Rocketman“ ist der erste Film über das wechselhafte Leben und die Karriere des britischen Popmusikers Elton John. Kongenial übernimmt Taron Egerton („Kingsman: The Golden Circle“, „Robin Hood“) die Rolle des jungen Elton, der als Ausnahmetalent an der Royal Academy of Music begann und sich zur weltbekannten Musik-Ikone hocharbeitete. Unter der Regie von Dexter Fletcher („Eddie The Eagle“) und nach einem Drehbuch von Lee Hall („Billy Elliot – I Will Dance“) bringt „Rocketman“ die bisher unerzählte Geschichte dieser faszinierenden Persönlichkeit auf die große Leinwand. Gegen den Willen seines Vaters und geplagt von Selbstzweifel, verfolgt der junge Musiker den Traum von einer Musikkarriere, bis er schließlich zur Inspiration für Millionen wird. Alle Songs im Film werden von den Schauspielern gesungen und nahtlos in das fantastische Rock-’n’-Roll-Musical eingebunden.

AB 30. MAI IN DER SCHAUBURG

REGIE Dexter Fletcher​DARSTELLER Taron Egerton​ VERLEIH Paramount


NEU IM JUNI 08

DAS LEBEN MEINER TOCHTER Deutschland 2019

Ein Familienvater gerät in einen moralischen Konflikt, als er seiner kranken Tochter auf illegalem Weg ein neues Herz besorgen will. Ein stark gespielter, aufwühlender und spannender Kinobeitrag zu einem gesellschaftlich relevanten Thema. Das Familienleben von Micha und Natalie Faber (Christoph Bach, Alwara Höfels) verläuft harmonisch. Das Ehepaar kümmert sich liebevoll um die achtjährige Tochter Jana (Maggie Valentina Salomon) und erwartet ein zweites Kind. Doch dann erkrankt Jana an einer Herzmuskelentzündung und benötigt ein Spenderherz. Die statistische Wartezeit beträgt acht Monate. Ein Jahr später steht immer noch kein passendes Organ zur Verfügung und Jana liegt nach wie vor im Krankenhaus, wo sie an eine Herzunterstützungsmaschine angeschlossen ist. Micha verliert die Geduld und spielt mit dem Gedanken, das Herz auf illegale Weise zu besorgen. Obwohl Natalie dagegen ist, kontaktiert er einen Organhändler aus Bukarest, der 250.000 Euro für ein Herz verlangt. Zunächst wirkt der Deal überraschend „seriös“, doch vor Ort schwant Micha, dass der Unterwelthandel nicht mit rechten Dingen zugeht. Der Vater bringt die ethische Frage, auf die es hier hinausläuft, folgendermaßen auf den Punkt: „Sollen wir Jana legal sterben sehen oder ihr illegal helfen?“ Als Micha schließlich auf eigene Faust zu einer zwielichtigen Transplantationsklinik nach Bukarest reist, spitzt sich der Konflikt im Thriller-Modus zu. Bis dahin entfaltet sich „Das Leben meiner Tochter“ als nüchternes Familien- und Beziehungsdrama, in dem eine Krankheit den Alltag von jetzt auf gleich völlig bestimmt. Schauspielerisch überzeugen die erwachsenen Mimen ebenso wie die Kinodebütantin Maggie Valentina Salomon als erkrankte Tochter. Filmsprachlich kommt die SWR-Koproduktion mit klaren Bildern, einer übersichtlichen Montage und einem dezenten Score daher. Die zurückgenommene Inszenierung steht ganz im Dienst der Charakterzeichnung. Wenn die hell ausgeleuchteten Flure aus dem deutschen Krankenhaus den dunklen Fluren aus der illegalen rumänischen Klinik entgegenstehen, kehrt das zugleich Michas Innenleben nach außen.

AB 6. JUNI IN DER SCHAUBURG

REGIE & DREHBUCH Steffen Weinert DARSTELLER/INNEN

Marleen Lohse, Alwara Höfels, Christoph Bach, Michael Kranz, Barbara Philipp, André M. Hennicke, Erik Madsen, Birge Schade LAUFZEIT 90 Minuten VERLEIH Camino Filmverleih


NEU IM JUNI 09

PREMIERE

Regisseurin Caro Lobig

MAGIE DER WILDPFERDE

Freitag, 07.06. um 19:00 Uhr

Deutschland 2019 — Dokumentation

Dokumentarfilm, der sich der Lebenssituation von wildlebenden Pferden in unterschiedlichen Ländern widmet auf aufzeigt, wie eine dem Tier zuträgliche Betreuung abseits des ursprünglichen Lebensraums gewährleistet werden kann. Sie sind Tiere der offenen Landschaften, leben wild und in Familienherden: Wildpferde. Die Frage ist nur: Wie lange noch? Denn die Weideflächen werden rar. Das zwingt den Menschen zum Eingreifen. Andererseits aber entsprechen Paddocks, Koppeln und Auffangstationen nicht dem Wesen der Tiere. Die Dokumentation „Die Magie der Wildpferde“ stellt die Frage, ob Freiheitsdrang und Anpassung miteinander vereinbar sind. Regisseurin Caro Lobig machte sich auf den Weg zu Experten auf der ganzen Welt, um sich diesem komplexen Thema zu widmen. Der Film zeigt die anmutigen Tiere in ihrer angestammten Umgebung: in Steppen, Graslandschaften und den weiten Wüstenregionen Oregons. Ebenso anmutig und erhaben sind die Bilder, die Lobig findet, um das Leben der Tiere in den Herden und in freier Wildbahn zu dokumentieren. Dabei beweist sie ein gutes Gespür für eine genaue, allerdings nie zu aufdringliche Beobachtung der Tiere. Sie hält sich angenehm zurück und lässt – aus sicherer Entfernung – die (Natur-) Aufnahmen ganz für sich sprechen. Lobenswert ist, dass „Die Magie der Wildpferde“ die Situation der Tiere in verschiedenen Regionen der Welt thematisiert. So reist Lobig zum Beispiel zu den Marismeña-Wildpferden nach Spanien, beobachtet polnische Konik-Wildpferde sowie die Mustangs im Nordwesten der USA, auf denen der Schwerpunkt liegt. Nicht ohne Grund: „Die Pferde fressen sich selbst ihr Zuhause weg“, bringt es eine der interviewten Expertinnen auf den Punkt. Das Problem ist die immer weiter ansteigende Population und die damit einhergehende Überweidung. Die einzige Lösung: man muss die Tiere einfangen und in Auffangstationen bringen.. Dass es die Tiere auch weit weg von der „Heimat“ (den Umständen entsprechend) gut haben können, beweisen die Szenen bei den Pferdetrainern. Mit Einfühlungsvermögen und Bedacht ebnen sie den Pferden den Weg in ein menschengeführtes Leben.

BURNING Südkorea 2018

Als seine Freundin spurlos verschwindet, macht sich der junge Jongsu auf die Suche und wird mit einem Labyrinth aus Misstrauen und Paranoia konfrontiert. Neues Meisterwerk des südkoreanischen Genrekinos. Nach seinem Studium kehrt der junge Jongsu in sein Heimatdorf zurück. Ein zufälliges Wiedertreffen mit seiner Schulkameradin Haemi führt zu einer gemeinsamen Nacht. Jongsus Gefühle sind geweckt, doch der Zeitpunkt ist ungünstig – Haemi steht kurz vor einem lange geplanten Trip nach Afrika. Sehnsüchtig erwartet Jongsu den Tag ihrer Rückkehr. Am Flughafen trifft er Haemi jedoch nicht alleine an. Auf der Reise hat sie den wohlhabenden und mysteriösen Ben kennengelernt, der von nun an nicht mehr von ihrer Seite weicht. Als Haemi plötzlich spurlos verschwindet, stürzt die verzweifelte Suche nach ihr Jongsu in ein Labyrinth aus Misstrauen und Paranoia. Der vielfach ausgezeichnete Mystery-Thriller „Burning“ von Regisseur Lee Chang-dong beruht auf einer Kurzgeschichte von Haruki Murakami und war u. a. 2018 für die Goldene Palme bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes nominiert, erhielt dort den FIPRESCI-Preis der internationalen Filmkritik und konnte auf zahlreichen weiteren Festivals Kritiker und Publikum gleichermaßen überzeugen. Yoo Ah-in und Newcomerin Jun Jong-seo brillieren neben „The Walking Dead“-Star Steve Yeun in diesem psychologisch vielschichtigen Suspense-Thriller, der mit seinen poetisch-melancholischen Bildern als neues Meisterwerk des südkoreanischen Genrekinos hervorsticht.

AB 6. JUNI IN DER SCHAUBURG

AB 6. JUNI IN DER SCHAUBURG

REGIE Caro Lobig LAUFZEIT 94 Minuten FSK ohne Altersbeschränkung VERLEIH

REGIE Lee Chang-dong​DARSTELLER Yoo Ah-in, Steven Yeun, Jun Jong-seo​LAUFZEIT 148 Minuten VERLEIH Capelight (Central)

Catamaranfilms / barnsteiner-film


NEU IM JUNI 10

ZWISCHEN DEN ZEILEN »DOUBLES VIES« Frankreich 2018

Der stetige Wandel, exemplarisch am Buchgeschäft festgemacht, beschäftigt die Hauptfiguren in Olivier Assayas Film, der die Frage stellt, wie man in Zeiten des Wandels bewahrt, was einem lieb ist. Leonard (Vincent Macaigne) ist ein Autor, dessen Romane man als Auto-Fiktion beschreiben könnte, weil er immer sein Leben und seine Liebschaften nimmt, die er in den Mittelpunkt rückt, aber auch reichlich zynisch damit abrechnet. Seinem Verleger Alain (Guillaume Canet) gefällt das mittlerweile nicht mehr, weswegen er Leonards neues Buch ablehnt. Alains Frau, die Schauspielerin Selena (Juliette Binoche), ist hingegen aus persönlichen Gründen von dem Buch angetan, während Leonards Frau Valerie (Nora Hamzawi) sich politisch engagiert, aber immer anderer Meinung als ihr Ehemann ist. Während die persönlichen Verstrickungen immer mehr überhandnehmen, wird fleißig über den kulturellen und digitalen Wandel diskutiert. Olivier Assayas fühlte sich von Eric Rohmers „Der Baum, der Bürgermeister und die Mediathek“ aus dem Jahr 1993 inspiriert, der im Kern eine Debatte über die damalige französische Gesellschaft darstellt. Dem folgt der Autor und Regisseur nun mit seiner ganz eigenen Debatte, die zuerst sachlich um die Frage kreist, wie der digitale Wandel jeden Einzelnen trifft, dann aber zusehends persönlicher wird. Es ist ein schleichender Prozess in einem klar strukturierten Film, der einem Theaterstück gleich eine dialoglastige Szene an die andere reiht und sauber voneinander abgrenzt. Rein filmisch gibt es hier nicht viel zu entdecken, in erster Linie ist „Zwischen den Zeilen“ großes Schauspielkino, das mit seinen eleganten Dialogen, aber auch der teils sehr trockenen Darbietung derselben punktet. Vincent Macaigne, der weltfremd mit treudoofem Dackelblick allen Entwicklungen begegnet, ist grandios, das übrige Ensemble aber nicht minder hochwertig. Der Film konzentriert sich auf die Digitalisierung als Sinnbild, das Thema geht aber weit darüber hinaus und gilt in praktisch allen Branchen, aber auch für das Leben selbst, und somit auch für Olivier Assayas. Aber solange er noch immer kleine, intelligente Filme wie diesen machen kann, muss zumindest er sich vor der Zukunft nicht fürchten.

AB 6. JUNI IN DER SCHAUBURG

REGIE & DREHBUCH: Olivier Assayas DARSTELLER

Juliette Binoche, Guillaume Canet, Vincent Macaigne, Nora Hamzawi LAUFZEIT 107 Minuten FSK 6 VERLEIH Alamode


NEU IM JUNI 12

SUNSET »NAPSZÁLLTA« Ungarn 2018

Eine junge Hutmacherin kommt 1913 nach Budapest und wird in seltsame Ereignisse verstrickt. Die spektakuläre, atmosphärisch intensive Visualisierung dürfte vor allem Filmkunstfans mit cineastischer Vorbildung ansprechen. Iris Leiters Reise nach Budapest ist eigentlich eine Rückkehr zu ihren Wurzeln, denn dort betrieben ihre Eltern den weithin bekannten Hutmodesalon Leiter. Sie kamen bei einem Feuer ums Leben. Iris‘ unerwartetes Auftauchen löst im Nachfolgebetrieb Irritationen aus, auch weil sie einen älteren Bruder hat, der in politisch motivierte Verbrechen verwickelt sein könnte und versucht haben soll, den neuen Inhaber des Hutsalons, Herrn Brill, zu töten. Iris stellt bald fest, dass im Salon Leiter bei weitem nicht alles so hübsch und adrett ist, wie es nach außen für die wohlhabende Kundschaft demonstriert wird. Aus den zahlreichen Mädchen, die hier offenbar auch nach optischen Kriterien für die Arbeit ausgewählt werden, sticht Iris schon aufgrund ihrer Ernsthaftigkeit heraus. Sie geht auf die Suche nach ihrem Bruder und begibt sich dabei in Gefahr, weil sie unversehens zwischen die Fronten des dekadenten K.u.K.-Regimes, eines Elendsproletariats und ungarischer Freiheitskämpfer gerät... Wie Iris nach Budapest kommt und die Stadt für sich entdeckt, hat sehr viel von einem Traum oder von einem Märchen, das nicht unbedingt auf ein gutes Ende hinarbeitet. Die visuelle Gestaltung ist exzeptionell. László Nemes und sein Kameramann Mátyás Erdély arbeiten mit vielen „Tracking Shots“ und mit langen Verfolgungen frontal ins Bild hinein. Bei diesen Kamerafahrten ist Iris oft von hinten zu sehen, wobei die Blickachse und die Handlungsachse identisch sind. Die Kamera heftet sich buchstäblich an Iris‘ Fersen. Die Wirkung ist exorbitant: Die Zuschauer werden förmlich ins Bild hineingesogen. Dabei bleibt die direkte Umgebung oft in der Unschärfe, der Fokus ist also relativ klein und beschränkt sich auf Iris, die auf diese Weise sehr verloren wirkt: eine einsame junge Frau inmitten der Menschenmenge. Dazu kommt eine Geräuschkulisse von verwirrender und beunruhigender Intensität. Interessant ist der Film vor allem für cineastisch interessierte Kinofans.

AB 13. JUNI IN DER SCHAUBURG

YOGA – DIE KRAFT DES LEBENS Frankreich 2019 — Dokumentarfilm

Dokumentarfilm über faszinierende Menschen, die durch Yoga gerettet wurden. Nach einer hochriskanten Operation am Rücken erwacht ein Mann mit knapp 40 Jahren querschnittsgelähmt. Die Ärzte teilen ihm mit, dass er nie wieder laufen können wird. Nach Jahren mit größten Schmerzen entdeckt er die Möglichkeit, durch Yoga geheilt zu werden. Durch diese Reise nach innen lernt er nicht nur sich selbst besser kennen, er öffnet sich auch der Welt gegenüber. Er macht sich auf, um faszinierende Menschen in den entlegensten Ecken der Welt zu treffen, die alle durch Yoga gerettet wurden.

AB 13. JUNI IN DER SCHAUBURG

REGIE László Nemes DREHBUCH László Nemes, Clara Royer, Matthieu Taponier DARSTELLER Juli

Jakab, Vlad Ivanov, Evelin Dobos, Susanne Wuest, Marcin Czarnik, Judit Bárdos, Benjamin Dino LAUFZEIT 142 Minuten FSK 12 VERLEIH MFA+

REGIE Stéphane Haskell​Laufzeit: 85 Minuten VERLEIH Arsenal


FILM x MUSIK TRAUMFABRIK #17 / 2019

Ein vielschichtiges Wechselspiel Beginn jeweils 15 Uhr

So 5. Mai

ERÖFFNUNGSGALA „90 JAHRE SCHAUBURG“ ENTR’ACTE (René Clair/Francis Picabia, 1924) & UN CHIEN ANDALOU (Luis Buñuel/Salvador Dalí, 1929) LIVE-Vertonung: Kammerflimmer Kollektief

METROPOLIS (Fritz Lang, 1927) So 19. Mai MODERN TIMES (Charlie Chaplin, 1936, OV) So 12. Mai

So 26. Mai So 2. Juni So 9. Juni So 16. Juni So 23. Juni

Zum Schauburg-Technicolor-Festival

WOODSTOCK (Michael Wadleigh, 1969, DF) SINGIN‘ IN THE RAIN (Stanley Donen / Gene Kelly, 1952, OmU) DER MANN, DER ZUVIEL WUSSTE (Alfred Hitchcock, 1956, DF) SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD (Sergio Leone, 1968, DF) 2001 – A SPACE ODYSSEY (Stanley Kubrick, 1968, OV) FILMSEMINAR in der Schauburg – 6 Filmanalysen an 6 Terminen

ab Fr 28. Juni 17:30–19 Uhr FILM x MUSIK – vom Stummfilm zu Soundscapes

FANTASIA (Walt Disney, 1940, DF) KOYAANISQATSI – LIFE OUT OF BALANCE (Godfrey Reggio, 1982, OV) So 14. Juli LOST HIGHWAY (David Lynch, 1997, DF) So 21. Juli INSIDE LLEWYN DAVIS (Joel & Ethan Coen, 2013, OmU)

So 30. Juni

Gestaltung: kummerdesign

So 7. Juli

Marienstraße 16 76137 Karlsruhe T. 0721 3500018 www.schauburg.de

Mit freundlicher Unterstützung der

Alle Filme mit Mikroeinführung und anschließendem Kinogespräch. Filmreihe kuratiert von Wolfgang Petroll und Herbert Born. Eintritt: 9€ / Studierende/ermäßigt 7,50€ /Seminarteilnehmer 6€


NEU IM JUNI 14

BRITT-MARIE WAR HIER »BRITT-MARIE VAR HÄR« Schweden 2019

Als herauskommt, dass ihr Mann sie betrügt, verlässt ihn Britt-Marie, sucht sich einen Job, für den sie nicht qualifiziert ist und fängt ein neues Leben an, weil es nie zu spät ist, alten Ballast über Bord zu werfen. Gelungene Mixtur aus Drama und Komödie

THE DEAD DON’T DIE USA, Schweden 2019

Als es schien, dass das 40-jährige Zusammenleben auch weitergehen würde, dass sie einander bis zum Tod begleiten würden, erleidet Britt-Maries Mann Kent einen Herzinfarkt. Sie findet heraus, dass er sie schon seit geraumer Zeit betrügt. Britt-Marie könnte sich damit vielleicht arrangieren, aber sie will es nicht. Sie verlässt Kent und sucht im Alter von 63 Jahren Arbeit. Die findet sie auch, als Fußballtrainerin einiger Kids in dem kleinen Örtchen Borg. Natürlich hat Britt-Marie keine Ahnung, was sie überhaupt macht, aber wie bei allem in ihrem Leben stellt sie sich auch dieser neuen Aufgabe mit Hingabe. „Britt-Marie war hier“ ist ein ruhiger Film, passend zu dem kleinen Örtchen, in dem er spielt. Dieses wird von einer Vielzahl interessanter, dreidimensionaler Figuren bewohnt, die im Wechselspiel mit der Protagonistin allesamt ihre kleinen Macken und Eigenheiten offenbaren. All das macht das Figuren-Ensemble und damit auch die Geschichte sehr authentisch, da es um sehr reale Ängste und Probleme geht. Denn in seinem Kern geht es um das Älterwerden und die damit einhergehende Angst, allein zu sein. Man muss sich nicht mit einem Leben arrangieren, in dem Trott und Gewohnheit die einzigen Begleiter sind. Es ist möglich, auch in späten Jahren noch etwas herauszuholen, sich zu verwirklichen, neu zu erfinden, kurz: dorthin zu gehen, wo man schon immer mal sein wollte. All das und noch viel mehr findet man in „Britt-Marie war hier“, einem der charmantesten Filme der letzten Jahre, der eigentlich von einem ganz normalen, kleinen Leben erzählt, aber so viel mehr zu bieten hat.

AB 13. JUNI IN DER SCHAUBURG

Die Verschiebung der Erdachse löst eine Zombieepedemie aus, derer der örtliche Sheriff mit Machete und Schrotflinte entgegen tritt. Mit Jim Jarmusch als Regisseur dieser Horrorkomödie kann das nur Kult werden! Eine Verschiebung der Erdachse löst eine Abfolge seltsamer Geschehnisse in der beschaulichen Kleinstadt Centerville aus. Während Sheriff Cliff Robertson (Bill Murray) noch rätselt, ist sich sein Kollege Ronald Peterson (Adam Driver) sicher: Es muss sich um eine Epidemie von Zombies handeln. Diese haben es allerdings nicht nur auf die Bürger von Centerville abgesehen, sondern auch auf Dinge, mit denen sie sich bevorzugt zu Lebzeiten beschäftigt haben. So wandeln sie auf den Straßen - hungrig nach Menschenfleisch, Kaffee und gerne auch einem Gläschen Chardonnay. Als sich herausstellt, wie man der untoten Ghule habhaft werden kann, macht das Polizistenduo bewaffnet mit Machete und Schrotflinte und unterstützt von ihrer jungen Kollegin (Chloë Sevigny) nun Jagd auf Zombieköpfe, um die Stadt doch noch vor der Invasion zu retten. Unerwartete Unterstützung bekommen sie von der schrägen schottischen Bestatterin Zelda Winston (Tilda Swinton), die mit überirdischer Präzision ihr Samurai-Schwert schwingen lassen kann. Independent-Regisseur Jim Jarmusch lässt die Toten auferstehen in seiner neuen Horrorkomödie „The Dead Don’t Die“. Für seinen satirischen Ausflug ins Zombiegenre konnte Jim Jarmusch eine herausragende Besetzung verpflichten: Bill Murray, Adam Driver, Steve Buscemi, Tilda Swinton, Chloë Sevigny, Caleb Landry Jones, Rosie Perez, Selena Gomez, Tom Waits, Iggy Pop und RZA.

AB 13. JUNI IN DER SCHAUBURG

REGIE Tuva Novotny DREHBUCH Tuva Novotny,

Andres Frithiof August, Oystein Karlsen DARSTELLER Pernilla August, Vera Vitali, Peter Haber, Olle Sarri, Malin Levanon LAUFZEIT 97 Minuten FSK ohne Altersbeschränkung VERLEIH

Prokino

REGIE Jim Jarmusch​DARSTELLER Bill Murray, Adam Driver, Chloë Sevigny​LAUFZEIT 103 Minuten VERLEIH Universal


NEU IM JUNI 15

PREMIERE

INNA DE YARD – THE SOULD OF JAMAICA Frankreich 2018

In einem Haus an den Hängen der jamaikanischen Hauptstadt Kingston treffen sich die legendärsten Stimmen des Reggaes, um in einer Jam-Session ein neues Album aufzunehmen. Doku, die Interessantes über eine Musikrichtung offenbart, aber auch die Kultur, die dahintersteckt. Sie sind die Größen des Reggaes: Ken Boothe, Winston McAnuff, Kiddus I und Cedric Myton, die sich nicht nur auf eine Tournee – ihre vielleicht letzte – vorbereiten, sondern an einem neuen Album arbeiten, das den Namen „The Soul of Jamaica“ trägt und zu den Wurzeln dessen zurückkehren soll, mit dem sie in den 1970er Jahren auch weltweit erfolgreich waren. Dass mit dem Ruhm nicht automatisch auch Reichtum kam, zeigt diese Dokumentation eher nebenher, dringt dafür aber auch tief ins Leben und Denken dieser musikalischen Größen vor. Man erlebt jeden dieser Sänger dabei, wie er seinen größten Hit noch einmal vorträgt – für das Album und auf der Tournee. Es geht aber auch um ihre Philosophie. Um das, was hinter dem Reggae steckt, um die Sprache dieser Nation, wie es jemand in diesem Film so schön sagt. Um Liebe, die das Zentrum des Reggaes ist. Um Jamaika selbst und die Kultur, die diese Musik hervorgebracht hat. Und er erzählt von den persönlichen Höhen und Tiefen der Sänger, die manchmal am Weltruhm kratzten, dann aber in ihrer Heimat wieder abgestürzt sind. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich, das Ergebnis aber letztlich dasselbe. Brechen ließ sich davon aber keiner, weil es eben nicht um Ruhm und Geld, sondern um die Musik an sich geht. Passion steht hier über allem, das spürt man in jeder Sekunde dieses Films. Darüber hinaus wird man mit einigen phantastischen Songs beglückt, die Reggae-Fans wieder- und Unkundige erstmals entdecken können. So wie „Row, Fisherman, Row“ von Cedric Myton, dem Mann mit der ungewöhnlichen Gesangsstimme, oder „Everything I Own“ von Ken Boothe, den man früher nicht von ungefähr den Frank Sinatra von Jamaika genannt hat, da er denselben Schmelz in der Stimme hat.bequem gelegen auf halbem Weg zwischen London und Paris?

TAL DER SKORPIONE

mit Regisseur Patrick Roy Beckert und Darstellern Samstag, 22.06. um 20:30 Uhr

Deutschland 2019

In einem wilden Tal liefern sich kriminelle Psychos einen Kampf auf Leben und Tod. „Battle Royale“ meets „Deliverance“ – mit Action, Blut und derben Sprüchen geht es zum Gladiatorenkampf mitten in der Wildnis. „Tal der Skorpione“ erzählt von einem gnadenlosen Spiel in der Wildnis, wo kriminelle Psychopathen gegeneinander ums Überleben kämpfen müssen. Urheber dieses Gladiatorenkampfes sind die größenwahnsinnigen Wissenschaftler Gebrüder Ribbeck, die aus den Genen des Siegers einen Übermenschen klonen wollen. Zufällig findet sich auch der Polizist Kamarowski im Tal der Skorpione wieder und ist gezwungen, den Kampf gegen seine bis an die Zähne bewaffneten Kontrahenten aufzunehmen. „Tal der Skorpione“ lädt das Publikum ein auf eine abenteuerliche, skurrile Reise voller Thrills, schwarzem Humor, Action, Blut und derben Sprüchen – eine Offenbarung für alle Fans des Genres und ein kurioses Filmhighlight mit Kultpotenzial. In den Haupt- und Nebenrollen sind prominente Altstars wie Ralf Richter („Bang Boom Bang“), Martin Semmelrogge („Das Boot“), Claude-Oliver Rudolph („James Bond – Die Welt ist nicht genug“) zu sehen. Die Rolle des Oberschurken wurde mit Mathieu Carrière („Ein Mann will nach oben“, „Die flambierte Frau“) besetzt. Abgerundet wird das prominente Team durch Celebrity Girl Micaela Schäfer („GNTM“) und Mathieus Tochter und „GNTM“ Finalistin Elena Carrière, an ihren Seiten spielen bekannte Gesichter wie Bert Wollersheim („Das Sommerhaus der Stars“), Taynara Joy („Alles oder nichts“, „GNTM“), Uwe Fellensiek („SK Kölsch“), Anouschka Renzi („Verbotene Liebe“), Dirc Simpson („Alarm für Cobra 11“), Mascha von Kreisler („Der Lehrer“) und Newcomer wie Bartholomäus Kowalski, Nazif Kilic und Curd Berger. Auch im kreativen Team jenseits der Kamera wartet der Film mit angesehenen Namen auf. So wird ein Lied des Soundtracks von der neunzehnjährigen Opernsängerin Sophie Schwerthöffer gesungen, die 2013 als Finalistin der RTL Show „Das Supertalent“ für Furore sorgte und als Junior Botschafterin der Peter Ustinov Stiftung tätig ist. Einen anderen Song steuert die australische Popsängerin Coby Grant bei, die Kandidatin bei „The Voice of Germany“ war.

AB 20. JUNI IN DER SCHAUBURG

AB 20. JUNI IN DER SCHAUBURG

REGIE Peter Webber DARSTELLER Cedric Myton, Ken Boothe, Winston McAnuff LAUFZEIT 99 Minuten FSK 6 VERLEIH MFA+

REGIE Patrick Roy Beckert​DARSTELLER ClaudeOliver Rudolph, Mathieu Carrière, Ralf Richter​ LAUFZEIT 131 Minuten FSK 18 VERLEIH Busch Media Group


NEU IM JUNI 16

DER KLAVIERSPIELER VOM GARE DU NORD Frankreich 2018

Ein begnadeter junger Pianist, der in die Illegalität abzudriften droht, erhält sene große Chance am Pariser Konservatorium. Berührendes Musikdrama mit exzellenter Besetzung. Bahnhofstrubel in Paris: Menschen strömen durcheinander, gehetzt, anonym, merkwürdig blind und taub füreinander. Doch für einen gilt diese Beschreibung nicht. Mathieu Malinski hat sich auf eine Insel inmitten dieses geschäftigen Gewusels zurückgezogen. Der junge Mann sitzt an einem öffentlichen Klavier, er spielt ganz für sich und doch auch für die ganze Welt. Und einer ist im Publikum, der wahrnimmt, dass die Musik für Mathieu mehr ist als ein zerstreuendes Hintergrundrauschen: Pierre Geithner, Leiter des Pariser Konservatoriums. Nur zu gern würde er den jungen Mann fördern, doch Mathieu hat schon zu viele Enttäuschungen erlebt, um sein Glück annehmen zu können. Und so weist er das Angebot ab. Bis zu dem Tag, an dem er wegen Diebstahls vor Gericht steht und niemanden hat, an den er sich wenden kann – außer Pierre Geithner, der seine Haftstrafe in Sozialstunden am Konservatorium umwandeln lässt. Pierre hat Mathieus außergewöhnliches Talent erkannt und meldet ihn zum renommiertesten Klavierwettbewerb des Landes an. So betritt der rebellische Schüler eine Welt, deren Regeln er nicht kennt. Nicht nur die strenge Klavierlehrerin, „die Gräfin“, die ihn auf den Wettbewerb vorbereiten soll, hegt begründete Zweifel an seiner Eignung. Doch Pierre lässt sich nicht beirren und setzt alles auf Mathieu. „Der Klavierspieler vom Gare du Nord“ ist eine so brillante wie elektrisierende Geschichte über die vereinende Kraft der Musik und die große Chance, die im gegenseitigen Vertrauen liegt. Regisseur Ludovic Bernard versammelt in seinem mitreißenden Film große Stars wie Lambert Wilson und Kristin Scott Thomas und stellt sie an die Seite eines umwerfenden jungen Talents, Jules Benchetrit. Ein Film voller Atmosphäre und Energie, der uns von der ersten Minute an in Bann zieht.

AB 20. JUNI IN DER SCHAUBURG

REGIE Ludovic Bernard​ DARSTELLER Jules Benchetrit, Lambert Wilson, Kristin Scott Thomas​ LAUFZEIT 106 Minuten FSK ohne Altersbeschränkung VERLEIH Neue Visionen


NEU IM JUNI 17

VERACHTUNG »JOURNAL 64« Dänemark, Deutschland 2018

Als in einer Wohnung drei mumifizierte Leichen gefunden werden, ermitteln die Polizisten Mørck und Assad und stochern damit in ein gigantisches Wespennest. Vierte Verfilmung nach Jussi Adler Olsen, gewohnt spannend und unterhaltsam gestaltet.

TOLKIEN USA 2019

Die Geschichte des jungen Tolkien, der zur Waise wird, sich zwischen Studium und Liebe entscheiden muss und schließlich auf die Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs zieht. Bewegendes Biopic über die Jugendjahre des J.R.R. Tolkien. Als die Mutter von John Ronald Reul Tolkien stirbt, ist er noch nicht erwachsen. Ein Priester nimmt sich seiner an und vermittelt ihn zusammen mit seinem Bruder in eine Familie, in der er aufwachsen kann. An der Schule lernt er Freunde fürs Leben kennen – Jungs, mit denen ihn ein Band verbindet, das nur durch die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts vernichtet werden kann. Tolkien verliebt sich aber auch, und zwar in die liebliche Edith Bratt, doch dann muss er sich entscheiden: die Liebe oder der Weg nach Oxford. Tolkien geht studieren, aber er bereut, sich gegen Edith entschieden zu haben. Ob das Schicksal den beiden noch eine Chance gewährt? Auf sehr bewegende Art und Weise beleuchtet Regisseur Dome Karukoski („Tom of Finnland“) den Werdegang von J.R.R. Tolkien, dem Schöpfer der „Herr der Ringe”-Fantasyromane. Während Tolkien im Ersten Weltkrieg im Schützengraben verzweifelt nach seinem besten Freund sucht, holen ihn seine Erinnerungen ein: an die „Gefährten”, mit denen er während des Studiums einen geheimen Club gründete, in dem über Gott und die Welt, aber insbesondere über die Künste debattiert wurde und an seine große Liebe Edith, die ein jähes Ende zu nehmen drohte. In beeindruckenden Bildern (Kamera: Lasse Frank Johannessen) entwirft Karukoski den Nährboden für Tolkiens viele Jahre später folgende Fantasy-Romane: die grausamen Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs. Als Sahnehäubchen im Film erweist sich einmal mehr Thomas Newmans Score, der in perfekt unaufdringlicher Weise musikalisch Gefühle sprechen lässt.

In einer Mietswohnung werden hinter einer später eingezogenen Wand drei mumifizierte Leichen gefunden. Wie sich herausstellt, hat die drei Opfer allesamt etwas verbunden – ein Mädchenheim auf einer Insel, in dem in den frühen 1960er Jahren junge Frauen, die man als liberale Freigeister bezeichnen könnte, als moralisch unanständige Individuen weggesperrt waren. Die Morde müssen etwas damit zu tun haben. Carl und Assad ermitteln, aber Letzterer ist eigentlich schon auf dem Weg in ein neues Betätigungsfeld und Ersterer weiß nicht, wie er dem begegnen soll. Denn mit einem grantigen Griesgram wie Carl Mørck einer ist können wirklich nur die Wenigsten zusammenarbeiten – Assad konnte es aber. Wie schon bei den Vorgängern hält sich das Skript von Nikolaj Arcel, hier von Bo Hr. Hansen unterstützt, nahe an die Vorlage. Den Fällen von Mørck und Assad war schon immer gemein, dass sie etwas ungewöhnlicher waren. Man könnte auch sagen: etwas weniger realistisch. Dafür versucht man, das Privatleben der Figuren wieder etwas stärker zu betonen. Etwa, wenn die Assistentin Rose ein Date hat, Assad mit seinen Nachbarn spricht oder Carl damit hadert, dass sein einziger Freund seine Abteilung verlässt. Etwas, das er Assad gegenüber aber natürlich nicht zugeben kann. Weil Carl Mørck noch immer ein sozial unangepasster, ziemlich taktloser Griesgram ist, den nur die Wenigsten wirklich ertragen können. Ein Sympathieträger ist Carl Mørck nicht, aber Nikolaj Lie Kaas spielt das hervorragend. Es ist auch die Kameraderie zwischen Carl Mørck und Assad, die diese skandinavischen Thriller von anderen abhebt. Als Kriminalgeschichte ist „Verachtung“ spektakulär, Die Auflösung kommt darum ein wenig schnell, im Anschluss folgen ein paar Nachklappen, die den Fans den Abschied von den Figuren erlauben. Denn das soll es nun ja gewesen sein, aber vielleicht überlegen es sich die Macher und Stars noch einmal anders. Immerhin gibt es noch drei weitere Romane mit Carl Mørck.

AB 20. JUNI IN DER SCHAUBURG

AB 20. JUNI IN DER SCHAUBURG

REGIE Dome Karukoski DARSTELLER Nicholas Hoult, Lily Collins, Colm Meaney LAUFZEIT 110 Minuten VERLEIH Twentieth Century Fox

REGIE Christoffer Boe DARSTELLER Nikolaj Lie Kaas, Fares Fares, Fanny Leander Bornedal, Clara Rosager, Elliott Crosset Hove, Anders Hove LAUFZEIT 118 Minuten FSK 12 VERLEIH NFP Marketing & Distribution


NEU IM JUNI 18

EIN BECKEN VOLLER MÄNNER »LE GRAND BAIN« Frankreich 2018

Eine Gruppe von Männern in der Middlife-Crisis sucht nach neuer Motivation – und findet diese ausgerechnet beim Synchronschwimmen. Die sympathischen Darsteller sorgen für unterhaltsame zwei Stunden. Seit Monaten befindet sich Bertrand (Mathieu Amalric) in einer schweren Depression. Seinen Job hat er schon vor zwei Jahren verloren, schluckt Psychopharmaka und geht zu Hause seiner Frau zunehmend auf die Nerven. Aus schierer Langeweile beschließt er, bei einem Kurs im Schwimmbad seiner Heimat, einer französischen Kleinstadt, teilzunehmen. Synchronschwimmen steht auf dem Programm, geleitet von der ehemaligen Profi-Athletin Delfine (Virginie Efira), die nach einem schweren Unfall zur Alkoholikerin wurde. Das ist weit weg vom Profi-Sport, was sich hier abspielt. Mittelalte Männer, meist wenig trainiert, oft auch mit deutlich sichtbarem Bauchansatz bewegen sich durchs Becken, weniger grazil als grobschlächtig. Gemeinsamkeiten gibt es in der Truppe kaum, dementsprechend wenig synchron läuft auch das Synchronschwimmen zunächst ab, doch dann packt die Männer der Ehrgeiz: Die Weltmeisterschaft in ihrer Disziplin steht an und die Amateure aus der Provinz wollen nichts lieber, als nach Norwegen zu reisen, um ihr Land im Becken zu vertreten. Eigentlich haben ja die Briten fast ein Monopol auf Filme, in denen eine Gruppe abgehalfterter Männer sich eine ungewöhnliche Freizeitbeschäftigung zulegt, um aus ihrem tristen Alltag auszubrechen. Besonders an die Stripperkomödie „Ganz oder gar nicht“ muss man da natürlich denken, doch auch das Synchronschwimmen ist nicht unbekannt. „Swimming with Men“ hieß Oliver Parkers Film, der erst im Juni letzten Jahres in Deutschland im Kino lief. In seiner neuen Komödie vereint der bekannte Regisseur und Schauspieler Gilles Lellouche („Das Leben ist ein Fest“, „Kleine wahre Lügen“) eine bunte Mischung prominenter französischer Gesichter, wie u.a. Mathieu Amalric („Grand Budapest Hotel“), Guillaume Canet („Zusammen ist man weniger allein“), den mehrfach ausgezeichneten Benoit Poelvoorde („Das brandneue Testament“), Jean-Hugues Anglade („Ruhelos“), Virginie Efira („Victoria – Männer & andere Missgeschicke“) und Leïla Bekhti („Paris, je t'aime“).

AB 27. JUNI IN DER SCHAUBURG REGIE Gilles Lellouche BUCH Ahmed Hamidi,

Julien Lambroschini, Gilles Lellouche DARSTELLER Mathieu Amalric, Guillaume Canet,

Benoît Poelvoorde, Jean-Hugues Anglade, Virginie Efira, Leila Bekhti LAUFZEIT 122 Minuten FSK 6 VERLEIH Studio Canal


NEU IM JUNI 19

THEY SHALL NOT GROW OLD Großbritannien, Neuseeland 2018 – Dokumentarfilm

Peter Jacksons Dokumentarfilm verbindet historische Bild- und Tonaufnahmen über den Ersten Weltkrieg und verknüpft sie zu einem filmischen Meisterwerk. Radikal nah, zutiefst menschlich und gleichzeitig von hochgradig dokumentarischem Wert. Zwischen den Jahren 1914 und 1918 änderte ein globaler Konflikt den Lauf der Geschichte. Die Menschen, die ihn mitmachten, lebten nicht in einer stummen, schwarz-weißen Welt. Reisen Sie zurück in der Zeit, und erleben Sie Geschichte Seite an Seite mit jenen, die tatsächlich dort waren. Vom Oscar®-prämierten Filmemacher Peter Jackson („Der Herr der Ringe“-Trilogie, „Der Hobbit“-Trilogie) kommt die außergewöhnliche Dokumentation „They Shall Not Grow Old“ anlässlich des 100. Jahrestages der Unterzeichnung des Versailler Friedensvertrages (28. Juni 1919) in ausgewählte deutsche Kinos. Jackson schuf ein äußerst ergreifendes, umfassendes und authentisches Kinoerlebnis, indem er historisches Filmmaterial – sorgfältig ausgewählt aus Hunderten Stunden Originalmaterial vom Ersten Weltkrieg aus den Archiven des britischen Imperial War Museum (IWM) – unter Verwendung modernster Technik restaurierte, kolorierte und mithilfe von 3-D-Technologie konvertierte. Die einzigen Begleitkommentare stammen von Veteranen des Ersten Weltkriegs, ausgesucht aus über 600 Stunden Interviews aus den Archiven der BBC und des IWM. Gemeinsam schaffen sie eine packende Darstellung des Ersten Weltkriegs, erzählt von den Soldaten, die ihn erlebten. Die Restauration des originalen Filmmaterials auf nie dagewesenem Niveau lässt das menschliche Gesicht des Ersten Weltkriegs mit schmerzlicher Klarheit durch den Nebel der Geschichte zum Vorschein kommen. Jackson setzt die tagtäglichen Erlebnisse der Soldaten ins Bild und zeigt die Realität des Kriegs für diejenigen, die an der Front kämpften: ihre Haltung zum Konflikt, die Kameradschaft und das Bedürfnis nach Humor inmitten des Grauens, den Alltag in den Schützengräben und das Leben der Soldaten in Ruhephasen. Indem er mithilfe neuester Methoden die 100 Jahre alten Aufnahmen in Material verwandelt, das aussieht, als wäre es heute gedreht, gedenkt und ehrt Jackson überdies eine Generation, die für immer durch einen weltumfassenden Krieg verändert wurde.

AB 27. JUNI IN DER SCHAUBURG

REGIE Peter Jackson​ LAUFZEIT 99 Minuten FSK 16 VERLEIH Warner


Täglich 15.00 Uhr

KINDERKINO IM JUNI

30. MAI – 05. JUNI

06. – 12. JUNI

13. – 19. JUNI

BAMBI

ASTERIX UND DAS GEHEIMNIS DES ZAUBERTRANKS

PIPPI LANGSTRUMPF

Walt-Disney Klassiker in restaurierter Fassung: Das neu geborene Rehkitz Bambi findet im Wald erste Freunde, sieht seine Familie und sich aber bald der von den Menschen ausgehenden Gefahr gegenüber.

Miraculix sucht nach einem Nachfolger — doch wem soll er das Geheimnis des Zaubertranks anvertrauen?

Die Geschichte eines kleinen Mädchens, das alleine in einer großen Villa lebt, den Erwachsenen an Kraft und List überlegen ist und damit ganz zufrieden ist.

JAHR: 2019 / LÄNGE: 86 MIN. / FSK: 0

JAHR: 1969 / LÄNGE: 96 MIN. / FSK: 6

JAHR: 1942 / LÄNGE: 70 MIN. / FSK: 6

nur

€

F

roß & Kl

4

ein

ür G

20. – 26. JUNI

27. JUNI – 03. JULI

04. – 10. JULI

MARY POPPINS‘ RÜCKKEHR

CHIHIROS REISE INS ZAUBERLAND

Nach vielen Jahren kehrt Mary Poppins zurück in die Cherry Tree Lane, wo ihre Schützlinge erwachsen geworden sind. Charmante Fortsetzung des Musical-Hits von 1964.

Der weltweit zweiterfolgreichste japanische Film, sowie der weltweit meistausgezeichnete Zeichentrickfilm. Qualitätsware von Studio Ghibli.

DIE WINZLINGE – ABENTEUER IN DER KARIBIK

JAHR: 2018 / LÄNGE: 131 MIN. / FSK: 0

JAHR: 2001 / LÄNGE: 125 MIN. / FSK: 0

Familienfreundlicher Animationsfilm. Der Marienkäfer und die schwarze Ameise unternehmen eine unfreiwillige Reise in die Karibik. JAHR: 2019 / LÄNGE: 89 MIN. / FSK: 0

STAG SK IN D ER ! AC H TU N G G EB U RT stag habt Ihr An Eurem Geburt

FREIEN EerINkinoTR! ITT ins Kind

GEBURTSTAGSFEIER IM KINO??

Es ist ganz einfach und viel günstiger als Sie vielleicht denken. Wenn gewünscht inklusive Feier mit Pizza, Chicken Nuggets oder Kuchen und Kakao. Eine Führung hinter die Kulissen der Schauburg ist möglich. Sprechen Sie uns einfach an ... Telefon 0721 35000 15 / -17 / -18 (Büro) / info@schauburg.de

Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien hat die SCHAUBURG von 1976 bis 2017 jährlich für ein hervorragendes Kinder- und Jugendfilmprogramm ausgezeichnet.


JUNI

SENIORENKINO Immer Mittwoch 14.30 Uhr im großen Schauburg Saal Eintritt 5€ inkl. 1 Glas Sekt

12.06.

19.06.

26.06.

Foto: © Monkey Business – fotolia.com

05.06.

Marienstraße 16 76137 Karlsruhe T. 0721 3500018 www.schauburg.de

GROSSBILDWAND


QUEERFILMNACHT ENGLISCHES ORIGINAL MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

STUDIO 54 – THE DOCUMENTARY!

SPECIALS IN DER SCHAUBURG TRAUMFABRIK #17

MITTWOCH, 29. MAI UM 21.00 UHR

Wilde Partys, Drogenexzesse und hemmungsloser Sex – der New Yorker Nachtclub Studio 54 war das leuchtende Symbol für die Exzentrik und das Lebenshochgefühl der 1970er. Mit seinen ausschweifenden Feiern zog er Weltstars wie Michael Jackson, Andy Warhol und Liza Minelli in seinen Bann. Regisseur Matt Tyrnauer zeichnet ein lebendiges Porträt des bekanntesten Clubs der Welt.

TRAUMFABRIK #17: FILM X MUSIK

EIN VIELSCHICHTIGES WECHSELSPIEL, IMMER SONNTAGS UM 15 UHR Unsere Traumfabrik geht in die 17. Runde. In Zusammenarbeit mit dem ZAK und der AWWK eröffnet Dozent Wolfgang Petroll mit kurzer Einführung. Nach den Filmvorstellungen gibt es Raum zur Diskussion.

02. JUNI SINGIN‘ IN THE RAIN Die beschwingte Musicalkomödie von Stanley Donen markiert den Umbruch der Stummfilmära hin zum Tonfilm in den 30er Jahren.

09. JUNI DER MANN, DER ZUVIEL WUSSTE Alfred Hitchcock lädt zu Hochspannung bis zum letzten Beckenschlag ein. DER MANN, DER ZUVIEL WUSSTE macht die Musik zum Komplizen und Mithelfer eines politischen motivierten Mordes. Daneben hören wir die bezaubernde Doris Day mit ihrem Welthit „Que sera, que sera“.

16. JUNI SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD SONNTAG, In Sergio Leones Italowesternvon 1968 vereinen sich das Quietschen eines Windrads, das Pfeifen einer Lokomotive, das Zirpen von Grillen, Flattern von Vögeln und natürlich Schüsse mitder Musik von Ennio Morricone und ihren Leitmotiven in unkonventioneller Instrumentierung. Am Ende wird die Mundharmonika als Instrument des Sadismus und der Rache enthüllt – der Film ist ein Hochgenuß!

23. JUNI 2001– A SPACE ODYSEY Eine analoge 70mm Vorführung von Stanley Kubricks Meisterwerk. Wahrscheinlich einer der nachhaltigsten Produktionen in der Geschichte des Mediums Film – die Weltraumoper entfaltet seine volle Wirkung nur auf großer Leinwand im Kino Ihrer Wahl.

30. JUNI FANTASIA Hi zeigen wir einen weiteren analogen Leckerbissen: Fantasia war Walt Disneys Versuch ein neues Filmgenre zu begründen: den animierten Konzertfilm. Selten sieht man eine derart perfekte Symbiose aus Ton und Bild.

SONDERVORSTELLUNG MIT EINEM GLAS SEKT IN ANWESENHEIT VON REGISSEUR SEBASTIAN SCHIPPER

ROADS

SAMSTAG, 01. JUNI UM 16.45 UHR Er schenkte uns einen der waghalsigsten und erfolgreichsten deutschen Filme der letzten Jahre. Regisseur Sebastian Schipper legt nach „Victoria“ seinen neuen Film ROADS vor – am 01.06. ist er bei uns in der Schauburg vor Ort und nach der Vorstellung für ein Publikumsgespräch parat. Ein englischer Teenager und ein Flüchtling aus dem Kongo treffen sich in Marokko und suchen gemeinsam den Weg nach Europa. Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft, die sich gegen alle Widerstände behauptet.

PREMIERE MIT EINEM GLAS SEKT IN ANWESENHEIT DER REGISSEURIN CARO LOBIG

MAGIE DER WILDPFERDE FREITAG, 07. JUNI UM 19.00 UHR

Sie leben wild und haben einen freien Geist: Wildpferde sind auf der ganzen Welt zu Hause. Nur wie lange noch? Weideflächen werden rar, ihr natürlicher Lebensraum schwindet – und der Mensch ist gezwungen einzugreifen, um ihren Fortbestand zu sichern. Regisseurin Caro Lobig wird im Anschluss an unsere Premiere für ein Publikumsgespräch bereitstehen.


SPECIALS IN DER SCHAUBURG 23

PREMIERE MIT EINEM GLAS SEKT IN ANWESENHEIT DER FILMEMACHER PABLO BEN YAKOV & ANDRÉ KRUMMEL

PREVIEW IM ENGLISCHEN ORIGINAL MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

LORD OF THE TOYS

DIENSTAG, 02. JULI UM 18.45 UHR

THE DEAD DON’T DIE

Max „Adlersson“ Herzberg aus Dresden, 20 Jahre alt, hat entschieden sein Leben nicht mit Arbeit zu verbringen. Seitdem referiert er über Messer und alle möglichen andere Produkte, öffnet Gangsta-RapFanboxen, erzählt von sich selbst, besäuft sich in aller Öffentlichkeit, pöbelt und grölt herum, erniedrigt Schwächere, reißt derbe Witze und testet jede Grenze aus, die er sieht – Max ist YouTuber und lebt davon. Am 02. Juli begrüßen wir Dokumentarfilmer Pablo Ben Yakov und Kameramann André Krummel in unseren Hallen für ein Filmgespräch nach der Vorstellung.

Jim Jarmusch kehrt zu den Untoten zurück. Nach ONLY LOVERS LEFT ALIVE diesmal ohne Pathos, aber mit dem spröden Charme seiner ersten Werke oder auch seines letzten: PATERSON. Der Zombiespaß ist mit exzellentem Cast gespickt: Iggy Pop, Tom Waits, Bill Murray, Chloé Sevigny, Adam Driver & Tilda Swinton! Der Eröffnungsfilm von Cannes 2019 ist ein Kniefall vor George Romero’s NIGHT OF THE LIVING DEAD von 1968 – die Initialzündung des amerikanischen Independent Kinos.

Lambert WILSON

SONNTAG, 09. JUNI UM 21.00 UHR

Kristin SCOTT THOMAS

Jules BENCHETRIT

Karidja TOURÉ

Eine Entdeckung, die Freude macht. FRANCE INTER

Brillant. LE PARISIEN

Ein Film von Ludovic BERNARD EINE ORIGINALIDEE VON LUDOVIC BERNARD UND CATHERINE BERNARD DREHBUCH UND DIALOGE LUDOVIC BERNARD UND JOHANNE BERNARD MIT BESONDERER BETEILIGUNG VON MICHEL JONASZ MIT ELSA LEPOIVRE VON DER COMÉDIE FRANÇAISE ANDRÉ MARCON VANESSA DAVID BILD THOMAS HARDMEIER SCHNITT ROMAIN RIOULT AUSSTATTUNG PHILIPPE CHIFFRE ORIGINALMUSIK HARRY ALLOUCHE PRODUKTIONSLEITUNG PASCAL ROUSSEL CASAS CASTING NATHALIE CHÉRON DAVID BARANES GUILLAUME MOULIN KOSTÜME MARYLIN FITOUSSI TON AMAURY DE NEXON MISCHUNG JÉRÔME WICIAK PRODUZENTEN MATHIAS RUBIN ÉRIC JUHERIAN EINE KOPRODUKTION VON RÉCIFILMS TF1 STUDIO FRANCE 2 CINÉMA NEXUS FACTORY UMEDIA EVEREST FILMS MIT BETEILIGUNG VON CANAL+ CINÉ+ FRANCE TÉLÉVISIONS C8 IN ZUSAMMENARBEIT MIT COFIMAGE 29 UND UFUND IN PARTNERSCHAFT MIT BNP PARIBAS


DIE SCHAUBURGFESTE DES JAZZCLUB KARLSRUHE von Peter Kohl

„Traditionen sind oft langweilig – diese nicht. Warum? Die einzig­ artige Atmosphäre, die sich zwischen 19und 3 Uhr entwickelt und gegen 23 Uhr zum Überbrodeln kommt, erzeugt durch die viel­ schichtigen Stile und Besetzungen der Karlsruher Formationen ein derartiges Hochgefühl, dass einem gar nichts anderes übrigbleibt, als bis zur letzten Note auszuharren. Und das Jahr für Jahr. Dazu kommt die angenehme Möglichkeit, Leute wiederzutreffen, die man schon seit einem Jahr nicht mehr gesehen hat.“ So war es im Programmheft des Jazzclubs Karlsruhe im Herbst 1994 zu lesen. Ähnlich begeisterte Ankündigungengab es auch schon in den Vorjahren, auch wenn für die bis heute als legendär geltenden Veranstaltungen keiner großen Werbung bedurfte. Das Schauburgfest, das von 1979 bis 1998 auf dem Spielplan der Schauburg und des Jazzclubs stand, zeichnete sich nicht nur durch Originalität, sondern besonders auch durch Beständigkeit aus. Jährlich im November präsentierten sich von Freitagabend bis Samstagmorgen rund ein Dutzend Jazzensembles aus Karlsruhe und der Region. Die Programme der Schauburgfeste des Jazzclubs lesen sich wie ein Whoʼs Who der Karlsruher Jazzgeschichte der 80er und 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts: Armin Heitz und sein Zigan Swing Trio, die Funny Bone Big Band, die Bigband Moritz, Giga Brunner und Magnitubel Pødes. Swing Union, Tart, A Funny Avocado On A Slow Train. Big Noise, das Wauwau Adler Trio und fast immer die Jazzclub­ Hausband Dinkel/Frisch/Theilmann

­meist mit, gelegentlich auch ohne Helmut Bieler­Wendt, die mit ihrer frei improvisierten Musik in schöner Regelmäßigkeit den sperrigsten musikalischen Beitrag der langen Jazznacht lieferten. Einige der lokalen Jazzgrößen sind immer noch aktiv, anderen Formationen war kein langes Leben beschieden, selten dürften sie ein größeres Publikum gehabt haben als in der Schauburg. Aber ganz ehrlich, wer wo was gerade spielte, war für diemeisten Schauburg­ festbesucher gar nicht so wichtig. Mal schaute und hörte man hier rein, mal dort, trank sein Bier, aß, was an Essbaren im Angebot war, und traf beim Hin und Her zwischen den Sälen gute alte Bekannte und tauschte Neuigkeiten aus, sofern es die von den Bühnen kommende Lautstärke zuließ, denn auch das Foyer vor der Treppe wurde bespielt.Richtig voll wurde es meist gegen 22 Uhr,dann gab es auf der großen Schauburgtreppe kaum noch ein Durchkommen und automatisch die alljährliche baustatische Zustandsprüfung ihrer Tragfähigkeit. Aber drangvoll eng wurde es der Menge nie; die Leute vom Jazzclub hatten die Sache schon im Griff und wussten den Besucherstrom sicher zu regulieren. So ist in all den Jahren nichts passiert, wie Elke Wiedemann, die langjährige, 2017 verstorbene Vorsitzende des Jazzclubs, rückblickend selbst etwas erstaunt und gleichzeitig beruhigt einmal feststellte. 1984 hatte sie als Vertreterin des Jazzclubs bei der Kulturmarkt AG zusätzlich die Zuständigkeit für das Schauburgfest übernommen. Sie packte gleich energisch ein paar Probleme an – zum Beispiel den chronischen Mangel an Parkplätzen: „Das war für die Musiker immer ein echtes Problem mit dem Parken in der Marienstraße. Da hab ich den Rektor der Uhlandschule angerufen, den Siegfried König, den habe ich gekannt, um einen Termin mit ihm auszumachen. Da hör ich, wie er die Sekretärin anblafft; ʼMit dem Fricker red ich nicht.ʼ Der hat sich darüber aufgeregt, dass die Leute nachts, wenn die Türen der Schauburg aufgemacht wurden, mit der Bierflasche in der Hand auf dem Schulhof herumstanden und ihre Kippen und anderen Müll zurückgelassen haben. Ich habe dann aber tatsächlich den Schlüssel gekriegt und habe die Musiker reingelassen, die auf dem Schulhof geparkt haben, und die Tür hinter ihnen abgeschlossen. So hatte sich das Kippenproblem erledigtund die Musiker hatten ihren Parkplatz.”


90 JAHRE SCHAUBURG 25

Dieses Privileg hatten die Musiker, die beim ersten Schauburgfest des Jazzclubs am 30. November 1979 auftraten, noch nicht. Mit von der Partie waren: Nada, das Günter Möll Quartett, die Jazz AG des Humboldt-Gymnasiums, Fun, Mama’s Washhouse Stompers, Catfish, Blasmusik, Fred Rabold & his Jazzmen, Neuzeit, Raulset, Four on Six, Karree, Waldschrat und ULB. Der Jazzclub feierte damit sein zehnjähriges Bestehen, und viele kamen, um mitzufeiern, wie der Journalist H.G. Klusch im Programmheft der Schauburg (Januar 1980) berichtete. So blieb es über all die Jahre, die Stimmung war gut und der Besucherzuspruch groß, zum Schauburgfest kamen auch viele, die sich das ganze Jahr über nicht im eigentlichen Jazzclub­Domizil blicken ließen. Die letzten unermüdlichen Besucher musste Elke Wiedemann stets im Morgengrauen persönlich verscheuchen, damit die Putzkolonne ihre Arbeit und die Schauburgwieder den Kino­ betrieb aufnehmen konnten. Das Ende rückte schleichend heran. Mitte der 90er Jahre mussten Elke Wiedemann und ihre Mitstreiter erkennen, dass sich die Sache angesichts gestiegener Kosten nicht mehr rechnete: „Wir haben auf einmal drauflegen müssen, als es anfing mit dem Mehrweggeschirr und den vielen Auflagen, die man erfüllen musste. Wenn es Null auf Null ausging, war es ja okay. Aber Drauflegen geht auf Dauer nicht. Dann gab es auch zu jener Zeit mittlerweile viel mehr Kulturange­ bote in Karlsruhe - als wir anfingen, war noch weitgehend tote Hose. Es gab dann in den letzten Jahren leichte Besucherrückgänge, weil in der Stadt noch so viel anderes los war, so dass wir uns gesagt haben, das rechnet sich nicht mehr. Georg Fricker selbst hat nie gesagt, dass Schluss sei.“ Zwischen dem Schauburg­Chef und Elke Wiedemann hatte sich nach anfänglichen kleineren Reibereien, zum Beispiel wegen des Aufstellens eines Popcorn­Automaten oder wegen des Einhaltens sicherheitstechnischer Bestimmungen, eine Freundschaft entwickelt, die das Schauburgfest noch lange überdauerte. Am 27. November 1998 gingdas 20. Jazzfest in der Schauburg mit ein paar Neuerungen im Stil der Zeit über die Bühne. Erstmals war ein DJ dabei, der einen musikalischen Cocktail aus altem und neuem Jazz mixte, Studierende der HfG übernahmen die grafische Gestaltung der Spielstätten. Dinkel/Frisch/Theilmann/Bieler­Wendt improvisierten zum Abschied noch einmal drauf los, was das Zeug hielt. Im November 1999 gab es kein Schauburgfest mehr.

Das Bedauern über das Ende der jährlichen Institution im Karlsruher Veranstaltungskalender war noch über Jahre zu hören, aber die Großveranstaltung zu organisieren und das Risiko zu tragen, dazu fand sich niemand mehr bereit. Auch Versuche, Sponsoren oder öffentliche Zuschüsse zu erhalten, scheiterten schon in den Vorgesprächen. Der Jazzclub, der 2019 sein 50­jähriges Jubiläum feiert, soll übrigens bald wieder in einem Kinoraum veranstalten und in einigen Monaten nach einem Umbau seine dauerhafte Bleibe im ehemaligen Kurbel­Kino in der Kaiserpassage beziehen.


PROGRAMMVORSCHAU 26

PROGRAMMVORSCHAU FÜR

JULI 2019

11. JULI 2019

11. JULI 2019

11. JULI 2019

Mit internationaler Starbesetzung erzählt der mehrfach preisgekrönte Regisseur Thomas Vinterberg von einer Katastrophe, die zur Jahrhundertwende die Welt neun Tage lang in Atem hielt. Das U-Boot K-141 Kursk, Stolz der russischen Marine, wird nach einer Explosion an Bord schwer beschädigt und sinkt. Während die Überlebenden auf Hilfe warten, verweigert die russische Regierung jede internationale Unterstützung.

Das Skript eines palästinenischen Drehbuchautors gerät bei einer Checkpoint-Kontrolle in die Hände eines israelischen Kommandeurs. Der Nahostkonflikt als große Soap Opera. Vor dem Hintergrund des Nahostkonfliktes gelingt Regisseur Sameh Zoabi das Kunststück einer absurden und unglaublich witzigen Komödie. Zoabi verpackt das politisch brisante Thema auf humorvolle und subtile Art.

Nach einem mysteriösen weltweiten Stromausfall scheinen die Beatles und ihre zeitlosen Klassiker aus dem Gedächtnis der Menschen ausgelöscht zu sein – nur nicht bei Jack Malik, einem ebenso erfolglosen wie leidenschaftlichen Sänger. Mit einem riesigen Fundus an unbekannten Welthits in der Tasche verzaubert Jack schnell sein ahnungsloses Publikum … Liebenswert-romantische Komödie mit einem herausragenden Ensemble.

REGIE Thomas Vinterberg DARSTELLER Colin Firth, Léa Seydoux, Matthias Schoenaerts

REGIE Sameh Zoabi DARSTELLER Kais Nashif, Lubna Azabal, Yaniv Biton

REGIE Danny Boyle DARSTELLER Lily James, Himesh Patel, Kate McKinnon

18. JULI 2019

18. JULI 2019

Hinter Anna Poliatovas atemberaubender Schönheit versteckt sich ein Geheimnis: Sie ist nicht nur eines der gefragtesten Models in Paris, die junge Russin besitzt auch einzigartige Fähigkeiten, die sie zu einer der weltweit gefürchtetsten Killerinnen des KGB macht. Als die CIA sie ins Visier nimmt, verstrickt Anna sich zunehmend in einem Netz aus Lügen und Intrigen, aus dem es scheinbar keinen Ausweg gibt… Action von Luc Besson

Als Lisa Azuelos Tochter Thaïs Alessandrin zum Studieren auf einen anderen Kontinent gehen will, begann sie im Vorfeld, sie mit dem Handy zu filmen. Um Erinnerungen zu bewahren. Das macht nun auch ihre fiktive Figur, deren Tochter von Alessandrin gespielt wird. Realität und Fiktion gehen so Hand in Hand – und das in einem bittersüßen Film, in dem sich Eltern bei vielen Szenen wiedererkennen werden.

REGIE Luc Besson DARSTELLER Sasha Luss, Luke Evans, Helen Mirren

REGIE Lisa Azuelos DARSTELLER Sandrine Kiberlain, Thais Alessandrin, Victor Belmondo

KURSK

ANNA

TEL AVIV ON FIRE

YESTERDAY

AUSGEFLOGEN 25. JULI 2019

LEID UND HERRLICHKEIT Faszinierendes Vexierspiel zwischen Fiktion und autobiographischer Wahrheit. Über drei Epochen fächert er das schillernde Leben von Salvador Mallo auf, einem berühmten Filmregisseur, der sich unerwartet am Ende seiner Laufbahn wiederfindet. REGIE Pedro Almodóvar DARSTELLER Antonio Banderas, Asier Etxeandía, Penélope Cruz


AB DO

6.6.

Von Simon Kinberg Mit Sophie Turner („Game of Thrones“) Jennifer Lawrence („Silver Linings“) Michael Fassbender („Steve Jobs“) James McAvoy („Split“) Nicholas Hoult („Mad Max“) Die X-Men müssen sich in nicht nur ihrem stärksten und mächtigsten Gegner stellen, sie sind auch mit der Tatsache konfrontiert, dass dieser Gegner aus ihren eigenen Reihen stammt. Es ist Jean Grey, die von einer unbekannten kosmischen Kraft getroffen wird. Bei ihrer Rückkehr von dieser Mission sind diese Kräfte zwar viel stärker und mächtiger geworden – doch sie sind auch viel instabiler und kaum kontrollierbar. Jean kämpft mit diesen neuen ihr innewohnenden Kräften, die sie weder versteht, noch zügeln kann. Der Kontrollverlust führt dazu, dass sie die Menschen, die ihr wirklich nahe sind und die sie liebt, vor den Kopf stößt und verletzt.

TKKG

FILMhighlights im JUNI LONG SHOT

Von Jonathan Levine („Mädelstrip“) Mit Charlize Theron („Atomic Blonde“) Seth Rogen („Bad Neighbors 2“) O’Shea Jackson Jr. („Straight Outta Compton“) Andy Serkis („Black Panther“) June Diane Raphael („Grace & Frankie“) Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an und Charlotte Field und Fred Flarsky könnten unterschiedlicher nicht sein: Sie, die Außenministerin der Vereinigten Staaten, intelligent, gebildet und versiert. Er, ein durchaus talentierter Journalist mit leichtem Hang zum Chaotischen. Nichts verbindet die beiden, außer dass sie vor Jahren sein Babysitter und er unsterblich in sie verliebt war. Als die beiden sich nun wiedertreffen, stellt Charlotte ihn spontan als Redenschreiber ein. Stellt sich nur die Frage: Wie schafft man es, als Nerd eine wahnsinnig elegante Frau zu beindrucken? Und wie gut ist die Idee, ein Verhältnis mit seiner Chefin anzufangen?

AB DO

6.6.

Von Robert Thalheim („Eltern“) Mit Ilyes Moutaoukkil Lorenzo Germeno Manuel Santos Gelke Emma-Louise Schimpf Als Tim und Willi sich kennenlernen, ist es für beide der erste Tag auf dem Internat. Zuerst verbindet die beiden gegensätzlichen Jungen nicht viel, Tim stammt aus armen Verhältnissen und ist nur dank eines Stipendiats am Internat während Willis Eltern sehr reich sind. Doch als Willis Vater entführt wird und noch dazu eine wertvolle Statue aus dessen Kunstsammlung gestohlen wird, sind die beiden Zimmergenossen gezwungen zusammenzuarbeiten, denn Tim ist der einzige, der Willi glaubt. Sie schließen sich mit dem intelligenten Außenseiter Karl und der cleveren Polizistentochter Gaby zusammen und ermitteln auf eigene Faust, denn sie sind überzeugt, dass die Polizei auf der falschen Fährte ist. Nach und nach decken sie eine Verschwörung auf und wachsen zu einer Bande zusammen. TKKG ist geboren…

AB DO

20.6.

TOLKIEN

AB DO

20.6. Von Dome Karukoski Mit Nicholas Hoult („X-Men“) Lily Collins („Chroniken der Unterwelt“) Colm Meaney („Con Air“) TOLKIEN erzählt von den prägenden Jugendjahren des visionären Autors, in denen er Freundschaft, Mut und Inspiration inmitten einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten an seiner Schule findet. Zusammen erleben sie Liebe und Verlust, von Tolkiens turbulenter Umwerbung seiner großen Liebe und Muse Edith Bratt, bis hin zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs, der die „Gefährten“ auseinander zu reißen droht. All diese Erfahrungen inspirieren Tolkien zu seinen weltbekannten MittelerdeRomanen.

AB DO

13.6.

Von F. Gary Gray („Fast & Furious“) Mit Chris Hemsworth („Avengers: Infinity War“) Tessa Thompson („Thor: Tag der Entscheidung“) Emma Thompson („Die Schöne und das Biest“) Liam Neeson („96 Hours - Taken 3“) Die Men in Black haben die Erde immer vor dem Abschaum des Universums beschützt. In diesem neuen Abenteuer müssen sie sich ihrer bisher größten Bedrohung stellen: einem Maulwurf innerhalb der Men in Black Organisation.

THE DEAD DON‘T DIE

AB DO

13.6.

Von Jim Jarmusch („Broken Flowers“) Mit Bill Murray („Lost in Translation“) Adam Driver („Star Wars“) Steve Buscemi („Reservoir Dogs“) Tilda Swinton („Doctor Strange“) Selena Gomez („Spring Breakers“) Eine Verschiebung der Erdachse löst eine Abfolge seltsamer Geschehnisse in der beschaulichen Kleinstadt Centerville aus. Während Sherriff Cliff Robertson noch rätselt, ist sich sein Kollege Ronald Peterson sicher: Es muss sich um eine Epidemie von Zombies handeln. Diese haben es allerdings nicht nur auf die Bürger von Centerville abgesehen, sondern auch auf Dinge, mit denen sie sich bevorzugt zu Lebzeiten beschäftigt haben. So wandeln sie auf den Straßen - hungrig nach Menschenfleisch, Kaffee und gerne auch einem Gläschen Chardonnay. Als sich herausstellt, wie man der untoten Ghule habhaft werden kann, macht das Polizistenduo bewaffnet mit Machete und Schrotflinte und unterstützt von ihrer jungen Kollegin nun Jagd auf Zombieköpfe, um die Stadt doch noch vor der Invasion zu retten.

PETS 2

3D

AB DO

27.6.

Von Chris Renaud („Der Lorax“, „Ich - Einfach unverbesserlich 2“) Es geht wieder tierisch zur Sache! Drei Jahre nach dem großen Sommerhit PETS erzählt die Fortsetzung PETS 2 von neuen Abenteuern für Terrier Max und seinen neuen besten Freund, dem wuscheligen Duke. Kaum schließt sich morgens die Haustür, beginnt ein buntes Treiben, wenn die ansonsten ganz braven tierischen Mitbewohner ihrem eigenen, sehr turbulenten Leben nachgehen. Im neuen Abenteuer wird das geheime Leben der Haustiere noch mehr durcheinandergewirbelt, als plötzlich ein kleines Menschenbaby behütet werden muss und die neurotischen Großstadttiere es auch noch mit einer ganzen Reihe von Farmtieren zu tun bekommen.

WWW.FILMPALAST.NET


PROGRAMMHEFT JUNI 2019

Karlsruhe

19.7. – 15.9.2019 Schloss Gottesaue Am Schloss Gottesaue 7, Karlsruhe. Karten & Geschenk-Gutscheine in der SCHAUBURG, Marienstraße 16, Karlsruhe; im Musikhaus Schlaile; im TicketForum in der Postgalerie oder unter www.openair-karlsruhe.de Info 0721 3500018 www.openair-karlsruhe.de


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Schauburg Cinerama Karlsruhe - Programmheft Juni 2019 by Schauburg Kino & Theater - Issuu