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Juni 2011 Programmheft Schauburg

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SCHAUBURG ProgrammHeft Ausgabe 25 JUNI 2011

BRAD PITT SEAN PENN GOLDENE P ALM CANNES 20 E 11

AB 16. JUNI IM KINO

WWW.TREE-OF-LIFE-FILM.DE © 2010 Cottonwood Pictures, LLC. All Rights Reserved.


»Wunderschön und betörend« DAZED & CONFUSED

EIN FILM VON

TRAN ANH HUNG

»Ein Stück schlichte, reine Kinopoesie« »Reiner visueller PROGRAMMKINO.DE

NACH DEM ROMAN VON

HARUKI MURAKAMI

Genuß«

SCREEN INTERNATIONAL

MUSIK VON

JONNY GREENWOOD

www.pandorafilm.de

AB 30. JUNI IN DER SCHAUBURG


Filmvorstellung 03

Bevor der Vorhang aufgeht … — Liebe Gäste und Freunde der Schauburg, Die Open Air Kinonächte am Schloss Gottesaue finden dieses Jahr vom 22. Juli bis 18. September statt. Das Programm werden wir im Juli Heft der Schauburg veröffentlichen. Auch dieses Jahr werden wir neben aktuellen Filmen einige Klassiker auf der Großbildwand am Schluss Gottesaue präsentieren. Helfen Sie uns doch bei der Zusammenstellung dieser Open Air Klassiker. Schreiben Sie uns eine E-Mail (openair@schauburg.de), ein Fax (0721-380047) oder füllen Sie eine der Antwortkarten, die in der Schauburg ausliegen, aus und geben Sie diese an der SchauburgKasse ab. Einsendeschluss ist der 15. Juni – unter allen Einsendungen verlosen wir 20 × 2 Freikarten für das Open Air Kino. Foto: © 2008 Achim Lammerts. achim.lammerts.de

Mit cineastischen Grüßen

Inhalt Willkommen

____________________________________ 03

Filmvorstellungen ____________________________________ 04

22

05

07

10

DAS BLAUE VOM HIMMEL_____________ 04 MORGEN DAS LEBEN__________________ 05 WIR SIND WAS WIR SIND_____________ 05 BEGINNERS__________________________ 06 COUNTRY STRONG____________________ 07 DER MANN DER ÜBER AUTOS SPRANG__ 08 LIFE IN A DAY________________________ 10 EINE INSEL NAMENS UDO_____________ 10 NOISE AND RESISTANCE_______________ 12 THE TREE OF LIFE____________________ 14 DIE FRAU DIE SINGT__________________ 16 THE BANG BANG CLUB________________ 17 MR. NICE____________________________ 18 ALLES KOSCHER!__ __________________ 20 LARRY CROWNE_____________________ 21 NAOKOS LÄCHELN__ _________________ 22

Impressum Herausgeber Schauburg Kino Herbert Born | Marienstr. 16 | 76137 Karlsruhe T 0721 | 35 000 11 F 0721 | 38 00 47 redaktion@schauburg.de schauburg.de Redaktion Herbert Born, Wolfram Hannemann (www.wolframhannemann.de) Gestaltung Dusan Tomic (mail@pictopunk.com)

Alle Starttermine sind unverbindlich. Programmänderungen sind nicht beabsichtigt, aber manchmal unvermeidbar. „Schauburg“, das kostenlose Filmmagazin des Schauburg-Filmtheaters, erscheint monatlich.


Filmvorstellungen 04

Das Blaue vom Himmel — Der plötzliche Gedächtnisverlust ihrer alternden Mutter konfrontiert Sofia mit ihrer mit ihrer bewegten Vergangenheit und führt sie schlieSSlich auf eine Spurensuche nach Lettland. Gut besetztes, gefühlsbetontes Drama über das Loslassen.

» Deutschland 1991. Als sie gerade dabei ist, eine Reportage über die Unruhen auf dem Baltikum anzufertigen, erhält die Berliner Fernseh-Redakteurin Sofia einen Anruf der Psychiatrie in Wuppertal. Dort wurde ihre äußerst aggressiv agierende Mutter Marga eingeliefert. Als Sofia ihrer Mutter gegenübersteht, erkennt die sie schon langst nicht mehr. Marga lebt in der Vergangenheit und spricht nur wirres Zeug. Nach und nach jedoch gelingt es Sofia, Informationen aus ihr herauszukitzeln und so einem großen Familiengeheimnis auf die Spur zu kommen. Dieses führt sie geradewegs zu den Wurzeln ihrer Familie zurück – nach Lettland... Hans Steinbichler erzählt sein Familiendrama auf zwei Zeitebenen. Die erste führt uns zurück nach Lettland kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Dort heiratet die junge Marga (gespielt von Karoline Herfurth) den jungen Yuris. Der aber hat sich in eine andere Frau verliebt und löst damit die Tragödie aus. Denn als das Deutsche Reich alle deutschstämmigen Bürger aus Lettland in die Heimat zurückbeordert, verlässt Yuris Marga und bleibt in Lettland. Die zweite Zeitebene zeigt uns Marga als eine an Alzheimer leidende alte Frau (gespielt von Hannelore Elsner), die gerne mit der Vergangenheit abschließen möchte, dies aber nicht kann. „Das Blaue vom Himmel“ ist gefühlsbetontes Kino mit sehr guter Kameraarbeit (Bella Halben) und exzellenter Filmmusik (Niki Reiser), das ein wichtiges Thema aufgreift: das Loslassen am Ende des Lebens. Denn das ist nur möglich, wenn man mit seinem Gewissen im Reinen ist. Ab 02. Juni 2011 in der Schauburg Deutschland 2011 Regie Drehbuch Darsteller

Laufzeit

Hans Steinbichler Robert Thayenthal, Josephin Thayenthal Juliane Köhler, Hannelore Elsner, Karoline Herfurth 104 Minuten


Filmvorstellungen 05

morgen das leBen —

wir sind was wir sind —

» Dem Klischeebild folgend ist münchen eine wohlhabende, glamouröse stadt, in der fesche Pärchen im sportwagen den stachus entlangfahren, mittags bei Käfer essen und abends ins P1 gehen. Das münchen-bild, das alexander riedel in seinem film entwirft, könnte anders nicht sein. er zeigt drei Personen um die 40, die die mitte ihres Lebens erreicht haben, aber dennoch nichts Wirkliches erreicht zu haben scheinen. Zumindest nichts, das den zeitgemäßen Insignien eines erfolgreichen Lebens entsprechen würde. Die ehemalige stewardess Judith (Judith al bakri) lebt als allein erziehende mutter mit ihrem kleinen sohn in einer anonymen Wohnsiedlung am rand der stadt und verdient mit Heimarbeit wie telefonmarketing ihr geld. ulrike (ulrike arnold) wurde gerade von ihrem freund verlassen, hat ihren sicheren beamtenjob aufgegeben und beginnt nun eine ausbildung zur masseurin. Der einzige mann im bund ist Jochen (Jochen strodthoff ), der sich mit gelegenheitsjobs durchschlägt, in einer art Wohnheim lebt und nun beschlossen hat, als Versicherungsvertreter zu arbeiten, um ein geregelteres Leben zu führen. In ruhigen, klaren einstellungen zeigt der film das Leben seiner drei Protagonisten, die sich nur einmal gegen ende begegnen. Viel bleibt unbestimmt, Hintergründe werden meist nur angedeutet, die genaueren umstände, wie es zu den aktuellen situationen gekommen ist, kann sich der Zuschauer selbst ausmalen. Die figuren würden so nur chiffren bleiben, typen, die für viele andere ähnliche Leben stehen würden, würden die drei Hauptdarsteller nicht so überzeugend in ihre rollen schlüpfen. Dass die drei figuren die Vornamen der sie verkörpernden schauspieler tragen, deutet schon an, wie viel raum regie und buch hier zur Interpretation gelassen haben, wie sehr die schauspieler ihre rollen – denn letztlich sind die gespielten figuren natürlich weit weg vom realen Leben der drei akteure – mit eigenen erfahrungen füllen konnten. Das ergebnis ist im engen rahmen seines bedächtigen und letztlich doch konventionellen ansatzes durchaus sehenswert.

» Kannibalen haben es nicht einfach. als der Vater plötzlich stirbt, stehen seine frau und die drei Kinder vollkommen alleine da. ein neues familienoberhaupt muss her, das für die Nahrungsbeschaffung zuständig ist. Der jüngere bruder kommt nicht in frage. er ist zu hitzköpfig und zu aggressiv. Die Wahl fällt auf den einfühlsamen Älteren, der mit seiner Homosexualität zu kämpfen hat. bei den außenseitern der gesellschaft finden sich die potentiellen opfer: straßenkinder, Huren, Homosexuelle. Doch zwei korrupte Polizeibeamte kommen den menschenfressern auf die spur... Jorge michel graus düsterer Horrorfilm ist trotz seiner recht krassen szenen, die absolut nichts für zart besaitete sind, durchaus arthaustauglich. sinnbildlich für alle randgruppen zeigt er am beispiel der Kannibalen, wie nicht einmal deren extremste Überlebensstrategien ausreichen, um in dieser Welt zu überleben. Wie außenseiter durch die gesellschaft behandelt werden, zeigt bereits die eröffnungssequenz ganz deutlich und steht damit sinnbildlich für den gesamten film. auf der suche nach Nahrung schleppt sich der alte Vater mit letzter Kraft durch eine noble einkaufsstraße, erbricht sich, bricht zusammen und bleibt liegen. Zwei sanitäter eilen herbei und schleppen ihn weg. unmittelbar danach rückt die Putzkolonne an und säubert in sekundenschnelle den marmorboden vom Dreck. und schon schlendern wieder ganz normale menschen über den glänzend sauberen boden als wäre nie etwas passiert. „Wir sind was wir sind“ sorgte bereits im vergangenen Jahr während des „fantasy filmfest“ für furore.

DreI meNscHeN um DIe 40 IN uNKLareN, PreKÄreN arbeIts- uND LebeNsVerHÄLtNIsseN. aLexaNDer rIeDeL VersucHt IN seINem sPIeLfILmDebÜt, DoKumeNtarIscHe beobacHtuNg mIt fIKtIVeN PersoNeN Zu VerbINDeN uND DaDurcH eIN besoNDeres mass aN autHeNtIZItÄt Zu erLaNgeN.

aB 02. Juni 2011 in der schauBurg

aB 02. Juni 2011 in der schauBurg

Deutschland 2010 Regie Drehbuch Darsteller

laufzeit

Der toD IHres erNÄHrers steLLt eINe famILIe VoN KaNNIbaLeN Vor scHIer uNLösbare ProbLeme. DÜsterer HorrorfILm, Der sIcH KrItIscH mIt DeN ÜberLebeNscHaNceN geseLLscHaftLIcHer raNDgruPPeN auseINaNDersetZt.

mexiko 2010 alexander riedel bettina timm, alexander riedel Judith al bakri, ulrike arnold, Jochen strodthoff 91 minuten

Regie & Drehbuch kamera Darsteller laufzeit

Jorge michel grau santiago sanchez francisco barreiro, alan chávez, Paulina gaitan 90 minuten


Filmvorstellungen 06

Beginners — Mit einer neuen Liebe konfrontiert muss sich ein Sohn mit der Homosexualität seines verstorbenen Vaters auseinandersetzen. In seiner eigenwilligen Tragikomödie zeigt Autor und Regisseur Mike Mills, wie lustig und wandelbar das Leben selbst in seinen ernsthaftesten Momenten sein kann.

» Durch die Begegnung mit der ebenso unkonventionellen wie attraktiven Anna beginnt Oliver ein einschneidendes Erlebnis zu verarbeiten: unmittelbar nach dem Tod seiner Mutter outet sich sein Vater Hal als homosexuell – und das im Alter von 75 Jahren. Hal genießt das Leben in vollen Zügen, legt sich einen jungen Liebhaber zu und tut all das, was man in seinem Alter eigentlich nicht mehr tut. Doch sein ausschweifendes Leben endet schon fünf Jahre später – Olivers Vater stirbt an Krebs. Mit interessanten Collagen von Bildern aus der jeweiligen Zeit kommentiert Mike Mills seinen autobiographischen Film. Da gibt es die fünfziger Jahre, in denen Olivers Eltern heirateten und in denen Homosexualität absolutes Tabu war. Und es gibt auch die Zeit davor, als seine Eltern noch Kinder und Jugendliche waren und in der sich Olivers Vater seiner Veranlagung bewusst wurde. Mills verarbeitet in seinem Film sowohl Allen Ginsbergs Gedicht “Howl” wie auch den Dokumentarfilm “The Life and Times of Harvey Milk” – beides Meilensteine auf dem Weg zur Enttabuisierung der Homosexualität. Mills Film bewegt sich dabei zwischen Komödie, Drama und Tragödie und führt dem Zuschauer deutlich vor Augen, dass wir doch alle Anfänger sind, wenn es um Beziehungen geht. Im Film überzeugt insbesondere das Ensemble: Ewan McGregor als Oliver, der sich seinen Gefühlen und einer Beziehung stellen muss. Christopher Plummer, einmal als intellektueller Schwuler, ein anderes Mal bereits auf dem Sterbebett liegend – aber immer energiegeladen. Und schließlich Mélanie Laurent als Anna, die Oliver wachrüttelt. Wie immer sind ihre Auftritte von einer ganz besonderen Aura umgeben. „Beginners“ ist Kino mit Anspruch. Ab 09. Juni 2011 in der Schauburg USA 2010 Regie & Drehbuch Kamera Darsteller Laufzeit

Mike Mills Kasper Tuxen Ewan McGregor, Christopher Plummer, Mélanie Laurent 104 Minuten


Filmvorstellungen 07

country strong — NacH eINer eNtZIeHuNgsKur VersucHt sIcH eIN WeIbLIcHer couNtrY & WesterN star aN eINem comebacK. DocH eINe affÄre, eINe KoNKurreNtIN uND DIe NocH NIcHt VerarbeItete VergaNgeNHeIt macHeN es IHr NIcHt eINfacH.

» ein Jahr ist es her seit country & Western star Kelly canter wegen übermäßigem alkoholkonsum bei ihrem Konzert in Dallas von der bühne stürzte und dabei ihr ungeborenes Kind verlor. es folgte ein aufenthalt in einer entziehungsklinik, bei dem sie den talentierten song-schreiber beau Hutton kennen und lieben lernt – sehr zum missfallen ihres ehemannes James. obwohl Kelly noch nicht ganz geheilt ist, wird sie von James, der zugleich ihr manager ist, wieder für eine comeback-tournee verpflichtet, die ihr finale in Dallas finden soll. Widerwillig engagiert James beau Hutton für das Vorprogramm der show. auch die aufstrebende junge sängerin chiles stanton kommt als Vorprogramm mit an bord. bald schon bandelt sie mit dem sanftmütigen beau an... In „country strong“ übernimmt gwyneth Paltrow sozusagen die rolle, die Jeff bridges in „crazy Heart“ inne hatte. und sie tut das sehr überzeugend. Nicht nur, dass sie alle ihre Lieder selber singt, auch die gebrochene existenz nimmt man ihr ohne weiteres ab. gleiches gilt auch für die anderen mitglieder des ensembles. garrett Hedlund als beau erinnert an den jungen michael Paré und spielt seinen Part ebenfalls sehr glaubwürdig. Leighton meester jedoch, die als Jungtalent chiles stanton agiert, ist in ihrer rolle unglaublich gut! Naiv, schwärmerisch, aber auch ein bisschen geheimnisvoll und berechnend zugleich. regisseurin shana feste, die nach ihrem eigenen Drehbuch inszeniert hat, liefert mit „country strong“ keinen spektakulären film mit viel glitter und glamour ab, sondern beleuchtet vielmehr die schattenseiten des ruhms. aber sie tut dies ohne auf die notwendige Portion gefühl zu verzichten. und dass ihr das außerordentlich gut gelingt, dafür sorgt ihr hervorragender cast. Dass dabei freunde amerikanischer country & Western musik auf ihre Kosten kommen, versteht sich fast von selbst. aB 02. Juni 2011 in der schauBurg usA 2010 Regie musik Darsteller

laufzeit

shana feste randall Poster, michael brook gwyneth Paltrow, tim mcgraw, garrett Hedlund 117 minuten

anzeigen


Filmvorstellungen 08

der mann der ÜBer autos sprang — aus DeN uNterscHIeDLIcHsteN grÜNDeN macHt sIcH eINe KLeINe gruPPe VoN meNscHeN auf eINeN fussmarscH VoN berLIN NacH tuttLINgeN. fÜr aLLe beteILIgteN eNtWIcKeLt sIcH Das KLeINe abeNteuer Zu eINer sPIrItueLLeN erfaHruNg.

» Julian (robert stadlober), ein charismatischer junger mann, macht sich eines tages auf den Weg von berlin ins schwabenland – zu fuß. er hofft, dass durch die durch sein gehen freigesetzte energie der schwerkranke Vater seines besten freundes geheilt wird. auf seinem Weg trifft er ein paar menschen, die von ihm fasziniert sind und die sich ihm aus unterschiedlichen gründen anschließen. Da ist Ju (Jessica schwarz), eine Ärztin, die vor lauter arbeit ihr Herz verloren zu haben scheint. und ruth (anna schudt), die von ihrem ehemann unterdrückt wird. Was Julians Weggefährten allerdings nicht wissen: der sensible junge mann ist aus einer psychiatrischen anstalt ausgebrochen. so kommt Jan (martin feifel) ins spiel, ein Polizist, der Julian wieder finden soll. Doch Jan hat selber Ärger – im beruf und auch im Privatleben. bald gehört auch er der wandernden clique an... Der regisseur über seinen film: “Die menschen, die Julian trifft, glauben nicht unbedingt, dass Julian die macht hat, einen menschen durch die Kraft des gehens zu heilen. Vielmehr ist es so, dass sie in ihm jemanden erkennen, der an etwas glaubt. oder noch besser: jemand, der an die fähigkeiten der menschen glaubt.” so wird der film zu einem spirituellen roadmovie, an dessen ende die Protagonisten wieder beginnen, an sich selber zu glauben, um so ihr festgefahrenes Leben ändern zu können. eingefangen wird das alles in teilweise mystisch wirkenden cinemascope-bildern (Kamera: eeva fleig), die die botschaft des films versinnbildlichen: Der Weg ist das Ziel. aB 09. Juni 2011 in der schauBurg Deutschland 2010 Regie & Drehbuch kamera Darsteller

laufzeit

Nick baker-monteys eeva fleig robert stadlober, Jessica schwarz, martin feifel 105 minuten


Filmvorstellungen 09

”charmanter film mit großem herz” blickpunkt:film

drehbuch wolfgang kohlhaase regie

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ab 26. mai 2011 im kino

mit der musik von

”smod“ produziert von manu chao

www.iphoneyou-derfilm.de


Filmvorstellungen 10

Life in a Day – Ein Tag auf unserer Erde —

Eine Insel namens Udo

Filmisches Experiment, bei dem Regisseur Kevin Macdonald aus einer fast unendlich scheinenden Anzahl von Videoeinsendungen einen Tag auf unserem Planeten in Bildern zusammenfasst.

Ein etwas kauziger Kaufhausdetektiv wird erst durch die Liebe zu einer jungen Frau von seiner Umwelt wahrgenommen und läuft Gefahr, sein Anderssein aufzugeben. Humorvolles Plädoyer zu seinem Anderssein zu stehen.

» Ein Blick auf alle Kontinente, in 190 Länder, in unzählige Leben: Das globale Filmprojekt „Life in a Day – Ein Tag auf unserer Erde“ bringt über YouTube hochgeladene Privatvideos verschiedenster Kulturen zusammen, zeigt Schicksale und Alltagssituationen hautnah und authentisch. Es sind kurze Momentaufnahmen eines einzigen Tages, des 24. Juli 2010. Das Ergebnis ist manchmal simpel und belanglos, manchmal schockierend, ergreifend und komisch. Denn am Ende fühlt es sich genau so an – das Leben. Der Film, der als Experiment begann, kommt jetzt in die Kinos. Regisseur Kevin Macdonald („Der Adler der neunten Legion“, „Der letzte König von Schottland“) und seine Produzenten hatten über das Internet Menschen in aller Welt dazu aufgerufen, einen Film über einen Tag in ihrem Leben zu machen und ein paar Fragen zu beantworten. Der Tag war der 24. Juli 2010. Zu ihrem Erstaunen erhielten Macdonald und sein Team Zusendungen aus 192 Ländern und mussten über 4000 Stunden an Material sichten – eine Mammutaufgabe. Unter Macdonalds Aufsicht wurden die besten Clips ausgesucht, in einen Kontext gestellt und mit einem Score ausgestattet. Das Ergebnis ist höchst originell. Da sieht man Menschen aus aller Welt bei Alltäglichem – ob beim morgendlichen Aufstehen, beim Zähneputzen, beim Arbeiten, beim Heiraten. Und es sind Menschen aus allen Bevölkerungsschichten – arm und reich. Viele der Bilder animieren zum Nachdenken, manche zum Schmunzeln, andere zum Weinen. Zu letzteren Bildern gehören mit Sicherheit jene der tragischen Love Parade in Duisburg. Damit auch authentisch bleibt was authentisch ist, wird der Experimentalfilm im Original mit deutschen Untertiteln in die Kinos gebracht.

» Niemand nimmt ihn jemals wahr – doch es gibt ihn wirklich: Udo (Kurt Krömer). Der kauzige Typ mit dem vollkommen unscheinbaren Äußeren arbeitet als Kaufhausdetektiv. Hier kommt ihm sein chamäleonartiges Auftreten sehr zugute, kann er doch die Langfinger in Seelenruhe beobachten und sie dann auf frischer Tat erwischen. Ansonsten registriert jedoch niemand, wenn er einfach den Kaffee eines Kaufhausgastes vor dessen unsehenden Augen trinkt oder gar ein Stück Kuchen dem Besitzer entwendet. Doch eines Tages passiert das Unfassbare: die junge Jasmin (Fritzi Haberlandt) sieht ihn! Auch sie ein etwas kauziger Charakter und noch immer auf der Suche nach dem richtigen Partner. Es scheint, als haben sich endlich zwei Seelenverwandte gefunden. Doch ganz so einfach ist das mit der Liebe nicht... Markus Sehr liefert mit „Eine Insel namens Udo“ eine sympathische kleine Komödie ab, in der es nicht nur um das Anderssein geht, sondern auch darum, selbst dazu zu stehen. Da gibt es dann einige hübsche Episoden wie z.B. jene, in der die beiden Protagonisten bei ihrem ersten Date gemeinsam im Restaurant essen wollen und der Kellner nur Jasmin registriert, nicht aber Udo. Oder Udos perfekt zur Tapete passendes Hemd, das ihn auf einer kleinen Feier unsichtbar macht. Es macht großen Spaß, Kurt Krömer und Fritzi Haberlandt bei all ihren verrückten Einfällen zu beobachten und festzustellen, dass ein bisschen von all dem auch in einem selber steckt. Doch meistens traut man sich nicht, dem eigenen Kauz freien Lauf zu lassen. „Eine Insel namens Udo“ macht Mut dazu.

Ab 09. Juni 2011 in der Schauburg

—

Ab 16. Juni 2011 in der Schauburg

Großbritannien 2010

Deutschland 2011

Regie & Drehbuch Kevin Macdonald Executive Producer Ridley Scott Darsteller Cindy Baer, Matthew T. Irving, Caryn Waechter Laufzeit 95 Minuten

Regie Drehbuch Darsteller

Laufzeit

Markus Sehr Clemente Fernandez-Gil, Markus Sehr Kurt Krömer, Fritzi Haberlandt, Bernd Moss 80 Minuten


Filmvorstellungen

11 lm vo n Ei n Fi

Julia ostErtag

und

FrancEsca araiza andradE

Ein Film von Julia ostErtag und FrancEsca araiza andradE noisE and rEsistancE – voicEs From tHE diY undErground REgiE, KamERa, Schnitt FrancEsca araiza andradE und Julia ostErtag tonmiSchung www.tHEspok.com FaRbKoRREKtuR JErEmiE JEan EinE PRoduKtion von Julia ostErtag und FrancEsca araiza andradE aRtwoRK sEvEn dEtrEnd mit crass (uK),

sEEin rEd (nl), rubElla ballEt (uK), antimastEr (mEX), disFEar (SE), Fall oF EFraFa (uK), pErsonangrEpp (SE), la casa Fantom (nw), sJu svåra år (SE), tom sawYEr (Ru), politzEk (Ru), transicion (ES), våld (SE), vicious irEnE (SE), sookEE (gER), wHat wE FEEl (Ru) im vERlEih von nEuE

visionEn FilmvErlEiH

www.nEuEvisionEn.dE

www.noisE-rEsistancE.dE


Filmvorstellungen 12

noise and resistance — DIY – Do It YourseLf! fraNcesca araIZa aNDraDes uND JuLIa ostertags DoKumeNtarfILm Ist eIN auDIoVIsueLLes ZeItZeugNIs eINer facetteNreIcHeN, eINZIgartIgeN uND seHr KreatIVeN subKuLtur: PuNK

» es geht auch anders. Kommerz, Kapital und Konsum sind keine unumstößliche Notwendigkeit unserer gegenwart. Dass man mit dieser meinung nicht allein sein muss, zeigen francesca araiza andrade und Julia ostertag in ihrem wütenden und mitreißenden Dokumentarfilm „Noise and resistance“. Was manchen nur als Lärm und störung gilt, machen sie als vitale artikulation des Widerstands deutlich: Punk ist hier weder modeerscheinung noch verstaubtes relikt der Vergangenheit, sondernder lebendige ausdruck eines Lebensgefühls. Die beiden regisseurinnen begeben sich mitten hinein in eine höchst lebendige und pulsierende, eine aufbegehrende und selbstbewusste szene. ob Hausbesetzer aus barcelona, antifaschisten in moskau, niederländische gewerkschaftskämpfer, die aktivisten des englischen crass-Kollektivs, queere Wagenplatzbewohner aus berlin oder Punkgirl-bands aus schweden – immer ist die musik eine kollektive selbstbehauptung, ein vertontes Nein, dessen Losung „Do it yourself!“ zur lautstarken Internationale des 21. Jahrhundert geworden ist. „Noise and resistance“ ist eine inspirierende reise durch europas utopia der gegenwart, an subkulturelle sehnsuchtsorte, wo aus unabhängigkeit gemeinschaft entsteht – und der beste Punk-sound, den man seit Jahren gehört hat. „Noise and resistance“ dokumentiert eine lebendige szene in europa. mit dem credo DIY – Do It Yourself – hat sie seit über 30 Jahren eine einzigartige, kreative und facettenreiche subkultur hervorgebracht, die heute weltweit vernetzt ist und über nationale und gesellschaftliche grenzen hinaus funktioniert. Der film ist ein audiovisuelles Zeitzeugnis, das sich der DIY-bewegung in ihrer entstehung und geschichte sowie in ihrer aktuellen form nähert. aB 09. Juni 2011 in der schauBurg Dokumentarfilm, Deutschland 2011 Regie Darsteller

laufzeit

Julia ostertag, francesca araiza andrade antimaster, crass, Disfear, fall of efrafa, sooke, What We feel 94 minuten


Filmvorstellungen 13

AB 23. Juni im Kino www.mrnice-derfilm.de


Filmvorstellungen 14

the tree oF liFe — geraDeZu KosmIscHes ePos VoN ausNaHmeregIsseur terreNce maLIcK, Das DeN KINDHeItserINNeruNgeN eINes meNscHeN foLgt, Der aLLes um sIcH Herum mIt DeN augeN seINer seeLe seHeN KaNN.

» Jack wächst in den 60er Jahren im mittleren Westen der usa als ältester von drei brüdern auf. Vordergründig scheint die Welt in ordnung. alles geht seinen gewohnten gang, jeder hat seinen Platz in der gesellschaft. Der sonntägliche Kirchgang gehört ebenso zum festen ritual wie die gemeinsamen mahlzeiten im Kreis der familie. aber der kleine Jack sieht die risse in der fassade. Wie seine mutter (Jessica chastain) hat er die fähigkeit, mit der seele zu sehen und dadurch Liebe und empathie zu entwickeln. sein Vater (brad Pitt) hingegen predigt dem Kind, unnachgiebig für die eigenen Interessen zu kämpfen. er will ihn stärken für das „richtige, feindliche Leben“. Jack ist hin- und hergerissen zwischen seinen eltern und ihren Idealen. als er im Laufe seiner Kindheit mit Krankheit, Leid und tod konfrontiert wird, verdüstert sich seine heile Kinderwelt und erscheint ihm immer mehr als undurchdringliches Labyrinth. In der modernen Welt fühlt sich der erwachsene Jack (sean Penn) als verlorene seele, ständig auf der suche nach dem großen Plan, der im Wandel der Zeit unveränderbar bleibt und in dem jeder seinen festen Platz hat. ein tiefgreifendes ereignis führt ihn schließlich zu einer wunderbaren erkenntnis... auch der fünfte film von terrence malick („badlands“, „In der glut des südens“, „Der schmale grat“, „the New World“) ist eine Kinoerfahrung, die zum Nachdenken anregt. „the tree of Life“ ist eine Hymne an das Leben, die antworten auf die brennendsten fragen des menschseins zutage fördert, indem sie ein Kaleidoskop von ebenso intimen wie kosmischen Dimensionen entfaltet – von den nackten emotionen einer familie in einer texanischen Kleinstadt bis zu den extremsten, entferntesten randbereichen von raum und Zeit, vom Verlust jugendlicher unschuld bis zu den ehrfürchtigen begegnungen eines mannes mit den Wundern der transzendenz. aB 16. Juni 2011 in der schauBurg usA 2011 Regie & Drehbuch kamera Darsteller

laufzeit

terrence malick emmanuel Lubezki brad Pitt, sean Penn, Jessica chastain, fiona shaw 138 minuten


premiere ***

IN ANWESENHEIT DER FILMEMACHER silke schranZ UND christian wÜstenBerg

***

AM 7. Juli UM 19.00 uhr IN DER schauBurg


Filmvorstellungen 16

Die Frau die singt — Das Testament ihrer Mutter schickt die beiden Kinder auf eine Spurensuche in den Nahen Osten. Nach und nach decken sie dabei ein Familiengeheimnis tragische AusmaSSes auf. Einzigartiges Kino mit Sogwirkung über die Grauen des Krieges.

» Bei der Verlesung des Testaments ihrer Mutter werden die Zwillinge Jeanne und Simon mit einer Überraschung konfrontiert. Sie erhalten zwei versiegelte Briefe. Einen sollen sie ihrem Vater übergeben, den sie nie kennenlernten, weil sie ihn für tot hielten. Ein weiterer ist an ihren Bruder adressiert, von dessen Existenz sie keine Ahnung hatten. Weil Simon mit der Sache nichts zu tun haben möchte, macht sich Jeanne zunächst alleine auf den Weg in die Heimat ihrer Mutter – in den Nahen Osten. Nach und nach lüftet sie das Geheimnis, das ihre Mutter fast zwanzig Jahre lang gut gehütet hatte... Denis Villeneuves für den Auslands-Oscar nominierter Film entfaltet eine ganz eigenartig hypnotische Sogwirkung, der man sich als Betrachter nicht entziehen kann. Auf zwei ineinander verschachtelten Zeitebenen erzählt er zum einen die tragische Geschichte von Nawal Marwan, die nach der Entbindung ihres unehelichen Sohnes aus ihrem Heimatdorf vertrieben wird und ihren Sohn zurücklassen muss. Zum anderen ist es die Spurensuche ihrer Kinder, deren Weg sie von Kanada in den Libanon führt und an deren Ende eine große Tragödie aufgedeckt wird – eine Tragödie über das Grauen des Krieges, der die Narben der Gewalt hinterlässt und auch über die unbezwingbare Kraft des Überlebenswillens. Der im Original „Incendies“ (was soviel bedeutet wie Brandkatastrophe oder Großfeuer) betitelte Film ist emotional wuchtiges Kino, das tief unter die Haut geht. Ein exzellentes Ensemble, bemerkenswerte Kameraarbeit und sparsam platzierte Filmmusik machen den Film zu einem der Höhepunkte des Jahres und beweisen aufs Neue, dass Denis Villeneuve („Polytechnique“) einer der begabtesten kanadischen Filmemacher ist. Ab 11. Juni 2011 in der Schauburg Kanada 2010 Regie & Drehbuch Buchvorlage Darsteller

Laufzeit

Denis Villeneuve Wajdi Mouawad Lubna Azabal, Mélissa Désormeaux-Poulin, Maxim Gaudette 130 Minuten


Filmvorstellungen 17

The Bang Bang Club — Wie weit darf man für ein gutes Foto gehen? Authentisch, hart und ohne eine moralische Wertung betrachtet der Film einen Beruf, der nicht selten unglaubliche persönliche Opfer verlangt. Es ist die wahre Geschichte von vier Fotojournalisten, deren Bilder aus Südafrika kurz vor Ende der Apartheid um die Welt gegangen sind.

» Im Jahre 1990 kommt der Fotojournalist Greg Marinovich nach Südafrika, um dort für Associated Press Bilder von den Unruhen in Soweto zu liefern. Bei seiner gefährlichen Arbeit lernt er drei weitere Fotoreporter kennen. Zusammen würden die vier bald in die Annalen des Fotojournalismus eingehen. Marinovichs Foto, das einen Unterstützer des ANC (African National Congress) dabei zeigt, wie er auf einen brennenden Mann der IFP (Inkatha Freedom Party) mit der Machete einschlägt, gewinnt den Pulitzer-Preis. Doch die vier Fotohelden sehen sich auch mit einem großen Dilemma konfrontiert: wie weit darf man gehen, um ein gutes Foto zu schießen? “The Bang Bang Club” nannten sich die vier Unerschrockenen, deren Bilder es zu verdanken ist, dass die Welt über die Greueltaten in Südafrika informiert wurde. Südafrika war in jener Zeit gerade im Umbruch – die Apartheid endete 1994. Steven Silver zeigt in seinem Film, den er nach dem Buch zweier der überlebenden Fotografen inszenierte, welchen Konflikten die Kriegsfotografen Greg Marinovich, Kevin Carter, Ken Oosterbroek und Joao Silva ausgesetzt waren. Während Marinovich anfangs noch zögerlich mit seiner Kamera auf sterbende Menschen hielt, lässt ihn sein Pulitzer-Preis das Leid schnell vergessen und führt zu seiner Abstumpfung. Sein Freund und Kollege Carter versucht die inneren Konflikte mit Drogen zu überwinden. 1994 begeht er Selbstmord. Kurz zuvor erhält auch er den Pulitzer-Preis für ein Bild, das um die Welt ging. Es zeigt ein verhungerndes Mädchen im Sudan, hinter dem bereits ein Aasgeier Platz genommen hat. Das Bild wirft viele Fragen auf, die Carter schließlich zu seiner folgenschweren Entscheidung veranlassen. Seine Figur ist die interessanteste im ganzen Film und wird von Taylor Kitsch hervorragend gespielt. Auch wenn es nach außen hin den Anschein hat, so ist „The Bang Bang Club“ kein Mainstream-Kino, sondern ein Film mit Anspruch. Und der ist durchaus diskussionswürdig. Ab 23. Juni 2011 in der Schauburg Kanada, Südafrika 2010 Regie & Drehbuch Steven Silver Darsteller Ryan Phillippe, Taylor Kitsch, Malin Akerman, Frank Rautenbach, Neels van Jaarsveld Kamera Miroslaw Baszak Laufzeit 108 Minuten


Filmvorstellungen 18

Mr. Nice — Er galt als einer der gröSSten Drogendealer aller Zeiten: Howard Marks. Seine Geschichte ist so unglaublich, dass sie eigentlich nur wahr sein kann. Mit bestem britischen Witz ausgestattete Komödie über eine lebende Legende.

» Nachdem die Anfangstitel auf einen Bühnenvorhang projiziert wurden, öffnet sich dieser und gibt den Blick frei auf einen halbwegs gefüllten Saal. Ein älterer Herr betritt die Bühne und spricht zum Publikum: “ Sind hier heute zufälligerweise Polizisten in Zivil anwesend?” Bei dem Herrn, der jetzt seine Lebensgeschichte zum Besten gibt, handelt es sich um Howard Marks, dessen Autobiographie zum Bestseller geworden ist. Und das nicht ohne Grund. Der Oxford-Student aus einfachen Verhältnissen steigt zum internationalen Drogenboss auf. Dabei kam Marks zu den Drogen fast so wie die Jungfrau zum Kind. Nach ersten Berührungen mit Hasch in studentischen Kreisen in Oxford muss er aus Gefälligkeit für einen Kumpel einspringen, der als Drogenkurier arbeitet. Und er findet großen Gefallen daran. Nicht nur an den Drogen selbst, sondern auch an dem Adrenalinkick, den er als Drogenkurier erfährt. “Ich hätte alles am liebsten selber geraucht – aber es gab einfach zuviel. Deshalb habe ich begonnen, es zu verkaufen!”, erklärt Marks lakonisch. Rhys Ifans spielt den charismatischen, manchmal auch etwas naiv wirkenden Drogendealer mit einer solch liebenswerten Lässigkeit, dass man ihn einfach mögen muss. Seine schier unglaubliche Karriere, die er mit Hilfe eines IRA-Anführers sowie als Agent des MI-6 antritt, verläuft alles andere als nach Plan. So stürzt Marks immer wieder in Katastrophen, kann sich aber dank seiner Verbindungen fast immer wie Münchhausen an seinem eigenen Schopf aus dem Schlamassel ziehen. Ein Film, der mit englischem (oder genauer: walisischem) Witz klarmacht, wo richtig Geld verdient werden kann! Ab 11. Juni 2011 in der Schauburg Großbritannien 2010 Regie & Drehbuch Bernard Rose Musik Philip Glass Darsteller Rhys Ifans, Chloë Sevigny, David Thewlis Laufzeit 120 Minuten


Oper Live

Filmvorstellungen 19

Aus der METropolitan Opera New York Übertragung in die SCHAUBURG „live“ in HD auf unsere große CINERAMA-Bildwand.

Saison 2011/12 15. Oktober 2011, 19 Uhr Gaetano Donizetti:

ANNA BOLENA

Produktion: David McVicar Dirigent: Marco Armiliato Besetzung: Anna Netrebko, Elina Garanča, Ildar Abdrazakov

29. Oktober 2011, 19 Uhr Wolfgang Amadeus Mozart:

DON GIOVANNI

Produktion: Michael Grandage Dirigent: James Levine Besetzung: Mariusz Kwiecien, Barbara Frittoli, Ramón Vargas

5. November 2011, 17 Uhr Richard Wagner:

SIEGFRIED

Produktion: Robert Lepage Dirigent: James Levine Besetzung: Deborah Voigt, Gary Lehman, Bryn Terfel

10. Dezember 2011, 19 Uhr Charles Gounod: FAUST

Produktion: Des McAnuff Dirigent: Yannick Nézet-Séguin Besetzung: Marina Poplavskaya, Jonas Kaufmann, René Pape

21. Januar 2012, 19 Uhr Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi, Jean-Philippe Rameau u.a.:

THE ENCHANTED ISLAND

Produktion: Phelim McDermott Dirigent: William Christie Besetzung: Joyce DiDonato, Plácido Domingo, David Daniels

11. Februar 2012, 18 Uhr Richard Wagner:

GÖTTERDÄMMERUNG 7. April 2012, 18 Uhr Jules Massenet: MANON

Produktion: Laurent Pelly Dirigent: Fabio Luisi Besetzung: Anna Netrepko, Piotr Beczala, Paulo Szot

14. April 2012, 19 Uhr Giuseppe Verdi: LA TRAVIATA Marienstr. 16, 76137 Karlsruhe www.schauburg.de Reservierungs-Tel.: 0721 – 35 000 18 Vorverkauf an der Schauburg Kasse, bei Musikhaus Schlaile, Ticketforum in der Postgalerie, Touristik-Information oder online unter www.opernkino.de

Produktion: Willy Decker Dirigent: Fabio Luisi Besetzung: Natalie Dessay, Matthew Ploenzani, Dmitri Hvorostovsky Eintrittspreise Einzelkarte: 3er Abonnement:

28,50 € 75,00 €

5er Abonnement:

110,00 €

(25,00/Ticket bei gleichzeitigem Kauf ) (22,00/Ticket bei gleichzeitigem Kauf )

Abonnements nur an der Schauburg-Kasse erhältlich. Begrüßungssekt & Programmheft inkl. – Dieses Programm ist vorläufig. Änderungen bei Werken & Besetzung möglich.

Auf unserer Großbildwand

Foto: Anna Netrebko in „Anna Bolena“ / Gestaltung: kummerdesign.de

Produktion: Robert Lepage Dirigent: James Levine Besetzung: Deborah Voigt, Waltraud Meier, Hans-Peter König


Filmvorstellungen 20

Alles koscher! — Ein britischer Moslem stürzt in eine schwere Identitätskrise, als er erfahren muss, dass er nur adoptiert wurde und eigentlich einer jüdischen Familie entstammt. Augenzwinkernd und mit typisch britischem Witz erzählte Geschichte, die sich humorvoll der Weltreligionen annimmt.

» Mahmud Nasir (Omid Djalili) ist ein liebender Ehemann, aufopferungsvoller Vater und überzeugter, wenn auch nicht gerade strenggläubiger Moslem. Als seine Mutter stirbt, macht er jedoch eine Entdeckung, die sein komplettes Leben auf den Kopf stellt. Er findet seine Geburtsurkunde, die ihn nicht nur als Adoptivkind, sondern auch als Juden ausweist… sein richtiger Name ist Solly Shimshillewitz! Um seinen vermeintlichen Vater Izzy Shimshillewitz im Altersheim besuchen zu können, muss Mahmud dem kranken Mann als Jude unter die Augen treten, und so begibt er sich äußerst widerwillig bei dem jüdischen Taxifahrer Lenny (Richard Schiff ) in die religiöse und kulturelle Lehre. Regisseur und Drehbuchautor David Baddiel schrieb „The Infidel“ (so der Originaltitel des Films), weil er nach eigenem Bekunden schon immer ein Fan von Komödien wie „Big“ oder „Die Glücksritter“ war. Dort geht es um das Eintauschen eines Lebens gegen ein vollkommen anderes. Seiner Meinung nach bereiten Rasse und Religion den Menschen Angst, insbesondere wenn es dabei um die Belange von Moslems und Juden geht. „Wenn Menschen Angst haben, dann sollten sie eines tun – nämlich lachen!“, so Baddiel. Dass gelacht werden kann, dafür sorgt der bekannte britische Komiker Omid Djalili, der in der Hauptrolle des in Gewissensnöte geratenen Mahmud Nasir brilliert. Doch auch wenn sich der Film vordergründig als Komödie gibt, so versteht er es dennoch, eine klare Botschaft zu vermitteln: die der gegenseitigen Toleranz. Und was könnte schöner sein als diese Botschaft mit Freudentränen zu vernehmen! Ab 30. Juni 2011 in der Schauburg USA 2010 Regie Drehbuch Darsteller Laufzeit

Josh Appignanesi David Baddiel Matt Lucas, Archie Panjabi, Omid Djalili 105 Minuten


Filmvorstellungen 21

Larry Crowne — Während ein Ex-Manager noch mal die Schulbank drückt, verliebt er sich in seine Lehrerin. Romantik-Komödie mit Star-Potenzial über die Kraft nicht aufzugeben.

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Seit Jahren arbeitet Larry Crowne (Tom Hanks) als Manager einer Supermarktkette, war sogar mehrfach Mitarbeiter des Monats. Bis er eines Tages aus heiterem Himmel gefeuert wird. Angeblich, weil er kein Studium vorweisen kann. Von heute auf morgen arbeitslos entschließt er sich kurzerhand, wieder die Schulbank zu drücken und seinen Abschluss nachzuholen. Eine Entscheidung, die sein Leben verändern wird. Denn dort trifft er nicht nur auf einen bunten Haufen Mitschüler in allen Lebenslagen - sondern vor allem auf seine bezaubernde Lehrerin Mercedes Tainot (Julia Roberts) … Die hat sowohl die Lust an ihrem Beruf als auch an ihrer Ehe verloren und steckt selbst mitten in einer handfesten Krise. Doch Larrys unbeholfenem Charme kann sie auf Dauer nicht widerstehen. Und Larry lernt seine Lektion: Gerade wenn du denkst, dass alles verloren ist, kann es passieren, dass du das Wesentliche im Leben findest. „Larry Crowne“ ist das romantischste Zusammentreffen des Sommers: Zum ersten Mal seit „Der Krieg des Charlie Wilson“ haben die Oscar®-Preisträger Tom Hanks („Forrest Gump“, „Philadelphia“) und Julia Roberts („Valentinstag“, „Eat Pray Love“) wieder gemeinsam einen Film gedreht. Hanks führte selbst Regie in dieser wunderbar romantischen Komödie über das Scheitern und die Kraft, wieder aufzustehen. Er schrieb das Drehbuch in Zusammenarbeit mit Nia Vardalos, aus deren Feder „My Big Fat Greek Wedding“ stammt – eine der wohl temperamentvollsten Komödien der letzten Jahre.

Ab 30. Juni 2011 in der Schauburg USA 2011 Regie Drehbuch Darsteller Laufzeit

Tom Hanks Tom Hanks, Nia Vardalos Tom Hanks, Julia Roberts, Bryan Cranston 99 Minuten


Filmvorstellungen 22

naokos lÄcheln —

eLegIscHe LeINWaNDaDaPtatIoN Des bestseLLers VoN KuLtromaNcIer HaruKI muraKamI Über erste LIebe, sexuaLItÄt, töDLIcHeN VerLust uND erWacHseNWerDeN. uNgeWöHNLIcH INteNsIVes gefÜHLsKosmos IN erLeseNeN PoetIscH-sINNLIcHeN bILDerN.

»

tokio, in den späten 60er Jahren. auch in Japan bricht sich ein neues Lebensgefühl bahn. studentenrevolte, beatles und Hippiekultur. schweigend streift der 20jährige toru Watanabe (Kenichi mazuyama) stundenlang mit seiner wiedergetroffenen schulfreundin Naoko (rinko Kikuchi) durch die unruhige stadt. beide verbindet eine traumatische erfahrung: Der unerwartete selbstmord ihres gemeinsamen freundes Kizuki. Dabei wird sich der student der theaterwissenschaft seiner Liebe zu ihr bewusst. Doch nach einer zärtlichen Liebesnacht verliert die verletzliche junge frau ihr seelisches gleichgewicht und verschwindet zunächst aus seinem Leben. Verzweifelt schuftet toru in der fabrik, um sich von seiner sehnsucht nach Naoko abzulenken. Währenddesanzeigen

sen lernt toru die lebensfrohe und temperamentvolle midori (Kiko mizuhara) kennen. Ihre selbstbewusste und offene art fasziniert ihn. und so scheint es, als müsste sich toru nicht nur zwischen den beiden jungen frauen, sondern auch zwischen seiner Vergangenheit und seiner Zukunft entscheiden. „Ich lege sehr großen Wert auf behutsamkeit“, verrät regisseur tran anh Hung, „bei den gesten und bewegungen meiner schauspieler“. Nicht zuletzt damit gelingt es dem 48jährigen Ästheten, für seine Literaturverfilmung einen eigenen ton zu finden, mit dem die sechziger Jahre liebevoll nachgestellt werden. fast meditativ folgt seine schwebende Kamera den Protagonisten. In ruhigen einstellungen schwelgt sie in traumhaft fließenden Übergängen von kargen Innenräumen zu idyllischen Landschaften mit wogenden grasähren auf tief grün leuchtenden, regenfeuchten hügeligen Wiesen unter eisblauem Himmel. Vor allem die schauspielerische Leistung von rinku Kikuchi als introvierte Naoko überzeugt. glaubwürdig verkörpert die 30jährige Japanerin, die ihren internationalen Durchbruch in alejandro gonzales Innaritus „babel“ feierte, die seelentiefe ihrer mädchenhaften Protagonistin. erneut entstand so ein stück schlichte, reine Kinopoesie, das seine faszination aus einem ungeheuren bilderreichtum und einer feinen Zeichnung seiner charaktere bezieht. aB 30. Juni 2011 in der schauBurg Japan 2010 Regie & Drehbuch Buchvorlage Darsteller

laufzeit

tran anh Hung Haruki murakami rinko Kikuchi, Kenichi matsuyama, Kiko mizuhara 133 minuten


Schauburg – Repertoire

HANGOVER 2

AB DO 2.6.

REGIE: Todd Phillips („Stichtag“, „Hangover“) MIT: Bradley Cooper („Ohne Limit“, „A-Team“) Zach Galifianakis („Stichtag“) Justin Bartha („Lieber verliebt“) Mike Tyson Phil, Stu, Alan und Doug reisen ins exotische Thailand, um Stus Hochzeit zu feiern. Nach der unvergesslichen Junggesellenparty in Las Vegas will Stu jedes Risiko ausschließen – er wünscht sich ein unverfängliches, ganz normales Brunch vor der Hochzeitsreise, mit Pfannkuchen, Kaffee … und ohne Alkohol. Allerdings läuft nicht alles so wie geplant. Zwei Abende vor dem großen Tag im thailändischen Traumhotel gibt Stu endlich nach: Jeder darf eine Flasche Bier trinken. Was kann da schon schief gehen? Vegas war Vegas – doch Bangkok übertrifft selbst die schlimmsten Befürchtungen.

PREVIEW:

FILMhighlights im Juni 23

BAD TEACHER REGIE: Jake Kasdan

Hangover 2

MIT: Cameron Diaz („Knight and Day“) Justin Timberlake („The Social Network“) Jason Segel („Nie wieder Sex mit der Ex“)

am Mi 1.6., 20:00 Uhr

PREVIEW UND DOPPELNACHT:

Hangover + Hangover 2 am Mi 1.6., 20:15 Uhr

X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG

AB DO 9.6.

REGIE: Matthew Vaughn („Kick-Ass“) MIT: James McAvoy („Wanted“) Michael Fassbender („Inglourious Basterds“) Kevin Bacon („Apollo 13“, „Frost/Nixon“) Jennifer Lawrence („Winter‘s Bone“) January Jones („Mad Men“) Charles Xavier und Erik Lehnsherr kannten sich schon in ihrer Jugend, lange bevor sie ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten entdeckten und als Professor X und Magneto berühmt wurden. Damals als junge Männer waren sie keine Erzfeinde, sondern im Gegenteil engste Freunde, die zusammen mit anderen Mutanten versuchten, die Welt vor dem Untergang zu retten. Doch in der Wahl ihrer Mittel und der Einschätzung des Verhältnisses zwischen Mutanten und Menschen driften sie immer weiter auseinander - bis es zum endgültigen Bruch kommt und der Kampf zwischen den beiden und ihren jeweiligen Anhängern beginnt. Als Anführer der X-Men und der Bruderschaft der Mutanten schreiben sie Geschichte: Charles Xavier als weiser und weitsichtiger Professor X - Erik Lehnsherr als impulsiv-gefährlicher und mächtiger Magneto.

THE TREE OF LIFE

LADYPALAST

Glas Sekt inkl. Buffet und ein

nur Mi 22.6., 19:45 Uhr

MIT: Shia LaBeouf („Eagle Eye“, „Wall Street 2“) John Malkovich („R.E.D.“) Hugo Weaving („Herr der Ringe“, „Matrix“) Tyrese Gibson („Fast & Furious Five“) John Turturro („Leg dich nicht mit Zohan an“) Am 20. Juli 1969 landet Apollo 11 auf dem Mond: Neil Armstrong schreibt Geschichte, als er als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond setzt. „Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit“ – doch das ist nur die halbe Wahrheit: Auf der dunklen Seite des Mondes stoßen die Astronauten auf das Wrack eines Raumschiffs… kein Leben an Bord... oder scheint es nur so?! 40 Jahre lang hält die Regierung die Entdeckung geheim. Dann überschlagen sich die Ereignisse: Ein bislang unentdeckter Transformer wird an Bord des Raumschiffs reaktiviert, es ist der verschollen geglaubte Herrscher von Cybertron, Shockwave. Seine Rückkehr entfacht den erbitterten Krieg zwischen den Autobots und den Decepticons aufs Neue. Jetzt geht es nicht mehr

MIT: Brad Pitt („Der seltsame Fall des Benjamin Button“, „Inglourious Basterds“) Sean Penn („Milk“, „Das Spiel der Macht“)

AB DO 23.6.

REGIE: Mark Waters („Der Womanizer“) MIT: Jim Carrey („Der Ja-Sager“, „Ich, beide & sie“, „Bruce Allmächtig“) Carla Gugino („Sucker Punch“) Angela Lansbury („Eine zauberhafte Nanny“) Arbeit ist alles für Tom Popper. Dafür hat der von Ehrgeiz getriebene New Yorker Geschäftsmann viel geopfert, lebt getrennt von seiner Frau Amanda und den beiden gemeinsamen Kindern. Die wichtigen Dinge im Leben erkennt Mr. Popper nicht – bis er eine ungewöhnliche Erbschaft macht. Sein Vater, ein Abenteurer, der Frau und Kind früh verließ, hinterlässt ihm einen Pinguin, aus dem schon bald sechs werden. Schnell stellen die neugierigen Vögel sein Leben völlig auf den Kopf, sorgen für ordentlich Chaos und verwandeln Mr. Poppers luxuriöses Apartment in eine verschneite Winterlandschaft. Gemeinsam mit seinen beiden Kindern, die die Pinguine schnell in ihr Herz schließen, durchlebt er viele spaßige Abenteuer beim Versuch die Tiere erst loszuwerden und dann wieder zurückzuerobern. Dabei lernt Mr. Popper eine tierische Lektion über den Wert von Freundschaft und Familie…

AB DO 30.6.

REGIE: Michael Bay („Pearl Harbor“, „Die Insel“, „Armageddon“, „Bad Boys“)

REGIE: Terrence Malick („Der schmale Grat“)

MR. POPPERS PINGUINE

Manchen Lehrern ist alles sch…egal. Elizabeth zum Beispiel. Sie hat ein loses Mundwerk, kennt keine Skrupel und ist für ihren Beruf völlig ungeeignet. Sie trinkt, ist meistens high und kann es kaum erwarten, einen reichen Mann zu heiraten, damit sie endlich ihren lästigen Tagesjob hinschmeißen kann, bei dem sie allen ohnehin nur etwas vorgaukelt. Als ihr Verlobter sie sitzen lässt, wirft Elizabeth ein Auge auf einen ebenso vermögenden wie attraktiven jungen Vertretungslehrer. Allerdings muss sie um dessen Aufmerksamkeit mit Amy, einer bei allen sehr beliebten Kollegin, buhlen. Gleichzeitig muss Elizabeth die hartnäckigen Avancen eines sarkastischen und überaus respektlosen Sportlehrers abwehren. Die Folgen von Elizabeths hemmungslosen und skandalträchtigen Intrigen sorgen dafür, dass ihre Schüler und Kollegen, sowie nicht zuletzt sie selbst, einige Lektionen fürs Leben lernen, die sich gewaschen haben.

TRANSFORMERS 3

AB DO 16.6.

Jack wächst in den 60er-Jahren im mittleren Westen der USA als ältester von drei Brüdern auf. Vordergründig scheint die Welt in Ordnung. Alles geht seinen gewohnten Gang, jeder hat seinen Platz in der Gesellschaft. Der sonntägliche Kirchgang gehört ebenso zum festen Ritual wie die gemeinsamen Mahlzeiten im Kreis der Familie. Aber der kleine Jack sieht die Risse in der Fassade. Wie seine Mutter hat er die Fähigkeit, mit der Seele zu sehen und dadurch Liebe und Empathie zu entwickeln. Sein Vater hingegen predigt dem Kind, unnachgiebig für die eigenen Interessen zu kämpfen. Er will ihn stärken für das „richtige, feindliche Leben“. Jack ist hin- und hergerissen zwischen seinen Eltern und ihren Idealen. Als er im Laufe seiner Kindheit mit Krankheit, Leid und Tod konfrontiert wird, verdüstert sich seine heile Kinderwelt und erscheint ihm immer mehr als undurchdringliches Labyrinth. In der modernen Welt fühlt sich der er-

AB DO 23.6.

LARRY CROWNE

AB DO 30.6.

REGIE: Tom Hanks („Band of Brothers“) MIT: Tom Hanks („Illuminati“, „Terminal“) Julia Roberts („Erin Brockovich“, „Eat Pray Love“, „Pretty Woman“) Seit Jahren arbeitet Larry Crowne als Manager einer Supermarktkette, war sogar mehrfach Mitarbeiter des Monats. Bis er eines Tages aus heiterem Himmel gefeuert wird. Angeblich, weil er kein Studium vorweisen kann. Von heute auf morgen arbeitslos entschließt er sich kurzerhand, wieder die Schulbank zu drücken und seinen Abschluss nachzuholen. Eine Entscheidung, die sein Leben verändern wird. Denn dort trifft er nicht nur auf einen bunten Haufen Mitschüler in allen Lebenslagen - sondern vor allem auf seine bezaubernde Lehrerin Mercedes Tainot … Die hat sowohl die Lust an ihrem Beruf als auch an ihrer Ehe verloren und steckt selbst mitten in einer handfesten Krise. Doch Larrys unbeholfenem Charme kann sie auf Dauer nicht widerstehen. Und Larry lernt seine Lektion: Gerade wenn du denkst, dass alles verloren ist, kann es passieren, dass du das Wesentliche im Leben findest.

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Filmvorstellungen 24


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Juni 2011 Programmheft Schauburg by Schauburg Kino & Theater - Issuu