PROGRAMMHEFT APRIL 2019 CHRISTIAN CLAVIER
CHANTAL LAUBY
EINE KOMÖDIE VON PHILIPPE DE CHAUVERON
MICHAEL
JIM
CAINE BROADBENT
TOM
COURTENAY
CHARLIE
COX
PAUL
MIT
MICHAEL
WHITEHOUSE GAMBON
UND
RAY
WINSTONE
VON DEN PRODUZENTEN VON
DIE DUNKELSTE STUNDE
6 RENTNER. 200 MILLIONEN PFUND. EINE FETTE PENSION.
AB 25. APRIL 2019 IM KINO
INHALT NEU IM APRIL
BEVOR DER VORHANG AUFGEHT Liebe Gäste und Freunde der Schauburg, ab Mittwoch 3. April sind wieder die INDEPENDENT DAYS in der Schauburg zu Gast. Zum 19. Male finden dieses Jahr diese Internationalen Filmfestspiele des unabhängigen Filmes bereits in Karlsruhe statt und seit vielen Jahren geben wir den Filmemachern und den Festivalgästen aus nah und fern gerne ein Zuhause für diese Zeit. Erleben Sie an diesen fünf Tagen, wie junge Filmemacher mit geringen finanziellen Mitteln aber dafür mit umso mehr Kreativität und Ideenreichtum aktuelle Themen aufgreifen und zur Diskussion stellen. Kommen Sie mit den Filmemachern an diesen fünf Tagen in der Schauburg ins Gespräch und geben Sie ihnen Feedback. Die Filmemacher sind mehr als hungrig auf Ihre Reaktionen. Wir sehen uns in der Schauburg! Mit cineastischen Grüßen
AB 4. APRIL ANOTHER DAY OF LIFE 04 MONSIEUR CLAUDE 2 06 BIRDS OF PASSAGE – DAS GRÜNE GOLD DER WAYUU 07 NIEMANDSLAND – THE AFTERMATH 08 DIE WIESE – EIN PARADIES NEBENAN 09 AB 11. APRIL CHRISTO – WALKING ON WATER 10 AB 18. APRIL GOLIATH96 12 DER FALL COLLINI 13 VAN GOGH – AN DER SCHWELLE ZUR EWIGKEIT 14 AB 25. APRIL WIE ICH LERNTE, BEI MIR SELBST KIND ZU SEIN 14 EIN LETZTER JOB 16 AVENGERS: ENDGAME 16 TEA WITH THE DAMES 17
SPECIALS IN DER SCHAUBURG
GEORG FRICKERS SCHAUBURG INDEPENDENT DAYS|19. SPECIALS IM APRIL
23 24 26
SONDERPROGRAMM KINDERKINO SENIORENKINO
28 29
PROGRAMMVORSCHAU
UNSERE PROGRAMMVORSCHAU FÜR MAI 2019
30
IMPRESSUM AUSGABE #119
Schauburg Kino Herbert Born, Marienstr. 16, 76137 Karlsruhe Tel: 0721 35 000 11 Fax: 0721 38 00 47 redaktion@schauburg.de schauburg.de REDAKTION Herbert Born, Wolfram Hannemann (www.wolframhannemann.de) GESTALTUNG Dušan Tomić HERAUSGEBER
Alle Starttermine sind unverbindlich. Programmänderungen sind nicht beabsichtigt, aber manchmal unvermeidbar. Das kostenlose Filmmagazin des Schauburg Filmtheaters, erscheint monatlich.
NEU IM APRIL 04
ANOTHER DAY OF LIFE Polen, Spanien, Deutschland, Belgien, Ungarn 2018
Die Geschichte von Ryszard Kapuściński, der in Angola als Reporter tätig war, sich aber in den Kampf um die Freiheit und Unabhängigkeit hineinziehen ließ. Ein bewegendes Stück Kino, das auf faszinierende Art und Weise ein Amalgam aus Dokumentation und Animation bietet. Über fünf Jahre hinweg wurde der Film produziert. Die Basis bildet Ryszard Kapuściński Buch „Wieder ein Tag Leben“, in dem er von seinen drei Monaten in Angola berichtet, als die Ausrufung der Unabhängigkeit kurz bevor stand. Kapuściński war mittendrin, als die angolanische Hauptstadt Luanda immer mehr verkam. Er erlebte mit, wie die MPLA, die Popular Movement for the Liberation of Angola moralisch immer mehr abbaute. Wie Südafrika sich in den Konflikt einschaltete und wie Angola in einem Kalten Krieg der Amerikaner und der Sowjets immer mehr aufgerieben wurde. Man hätte aus diesem Stoff auch einfach nur eine packende Dokumentation machen können, doch die Regisseure Raul de la Fuente und Damian Nenow wollten mehr. Sie wussten um die Kraft, die Animation entwickeln kann, weil sie an eine Emotionalität rüttelt, die bei einer nüchternen Betrachtungsweise der Geschehnisse nicht so direkt und nicht so wuchtig möglich gewesen wäre. Man folgt Kapuścińskis Geschichte, seiner Reise in den gefährlichen Süden, seiner Begegnung mit Kämpfern in diesem Konflikt, und seinem Weg zurück nach Hause, als alles gut zu werden schien, aber es nicht wurde. In einem der eindringlichsten Momente des Films, in dem die Farbe Rot plötzlich dominiert, findet Kapuściński zusammen mit seinem Kollegen Artur auf Dutzende Kilometer hinweg Zivilisten, die von der FNLA abgeschlachtet wurden. Aber das ist ein zu kurzer Moment, der im Donner der Gewehrsalven und der exzellenten Soundeffekte untergeht. Der Film wirkt wie eine lebendig gewordene Graphic Novel. Die Animation orientiert sich an Filmen wie „A Scanner Darkly“ oder „Waltz with Bashir“, in der Kombination mit den Interviews der noch lebenden Protagonisten, aber auch Bild- und Fotomaterial der Gefallenen, ergibt sich eine Direktheit, die der Empathie förderlich ist und mit einer gewissen Melancholie einhergeht, wenn klar wird, dass die Hoffnungen und Träume, die alle für ein freies Angola hatten, sich nie erfüllt haben.
AB 4. APRIL IN DER SCHAUBURG
REGIE Raul de la Fuente, Damian Nenow DARSTELLER Miroslaw Haniszewski, Vergil J. Smith, Tomasz Zietek LAUFZEIT 85 Minuten FSK 12 VERLEIH Pandora Film
NACH
DAS GRÜNE WUNDER – UNSER WALD UND MAGIE DER MOORE DER NEUE NATURFILM VON
JAN HAFT
AB 4. APRIL 2019 IM KINO www.DieWiese-DerFilm.de
/dokuversum
NEU IM APRIL 06
Auch
SENIORENKINO
In Anwesenheit von Darstellern
MONSIEUR CLAUDE 2
Mittwoch, 3. April um 14:30 Uhr
»QU'EST-CE QU'ON A ENCORE FAIT AU BON DIEU« — Frankreich 2018
Als seine multikulturell verheirateten Töchter auswandern wollen, sieht der Herr Papa Rot. Turbulentes Sequel zu „Monsieur Claude und seine Töchter“ mit einem Feuerwerk aus pointiertem Witz und erfrischender, schonungsloser Provokation. Claude (Christian Clavier) und Marie Verneuil (Chantal Lauby) haben sich mittlerweile daran gewöhnt, dass ihre vier attraktiven Töchter multikulturell geheiratet haben. Doch ihr beschauliches Leben in der französischen Provinz ist freilich nicht mehr ganz so wie früher. Denn die Heimatländer ihrer internationalen Schwiegersöhne warten schon auf sie. Und so rafft sich das großbürgerliche, konservative Paar zu einer Rundreise auf. „Ich halt´s nicht mehr aus Claude“, jammert Marie freilich völlig entnervt auf dem Rückflug in die Heimat. Und auch Claude hat sein Landleben bitter vermisst. Aber ihr Großelterndasein birgt immer noch genügend Fallstricke. Denn Familientreffen sind nach wie vor interkulturelle Minenfelder. Und der wirkliche Schock steht ihnen noch bevor: ihre Töchter wollen mit Kind und Kegel in die jeweiligen Heimatländer ihrer Ehemänner auswandern! Vor vier Jahren avancierte die schwarzhumorige, französische Familienkomödie über einen bourgeoisen Vater am Rande des Nervenzusammenbruchs, den seine Töchter Toleranz lehren, zum Publikumshit. Und auch diesmal zündet Regisseur Philippe de Chauveron mit seinem turbulenten Sequel des Culture-Clash-Streifen erneut ein Feuerwerk an pointiertem Witz und erfrischender, schonungsloser Provokation. Lustvoll lässt er seine Charaktere wieder aufeinanderprallen. Vor allem Pascal Nzonzi, der Charles‘ Vater André spielt, verbindet virtuos hammerharten Machismo mit überschäumendem Temperament. Der kongolesische Schauspieler zeigt sich als grandioser Komödiant, der vor nichts zurückschreckt und sich somit zum idealen Gegenspieler für Christian Clavier entwickelt. Und so können sich die Zuschauer mit Hauptdarsteller und Publikumsliebling Christian Clavier als „old school“-Repräsentant zwischen Zynismus und Lebenslust, bestens besetzten Nebenrollen, genauem Timing und einer verblüffenden Leichtigkeit, trotz des brisanten Themas, auf eine charmant-bissige gesellschaftliche Gratwanderung freuen. Definitiv ein idealer „Gute-Laune-Film“, den sich niemand entgehen lassen sollte.
AB 4. APRIL IN DER SCHAUBURG REGIE Philippe de Chauveron DREHBUCH Philippe de Chauveron, Guy Laurent DARSTELLER
Christian Clavier, Chantal Lauby, Frédérique Bel, Julia Piaton. Emilie Caen, Èlodie Fontan, Ary Abittan, Medi Sadoun, Frédéric Chau, LAUFZEIT 105 Minuten FSK ohne Altersbeschränkung VERLEIH Neue Visionen
NEU IM APRIL 07
„Ein Publikumsfilm!“ Variety
„Absolut unterhaltsam!“ Programmkino.de
BIRDS OF PASSAGE DAS GRÜNE GOLD DER WAYUU
CHRISTO WALKING ON WATER
»PÁJAROS DE VERANO« — Kolumbien, Dänemark, Mexiko 2018
Bildstarker Drogenwestern um einen kolumbianischen Familienclan, der mit Marihuana reich wird, ins Kokain-Geschäft einsteigt und eine Spirale der Gewalt entfesselt. Ein epischer Arthouse-Thriller über die Vorgeschichte des Medellin-Kartells. „Die Patin“ könnte der Film ebenfalls heißen, denn die Leitfigur im Hintergrund, die Clanchefin, ist eine Frau, die Schamanin Úrsula. Sie gehört, ebenso wie die meisten Beteiligten, zu den Wayúu, einer der größten indigenen Gemeinschaften Kolumbiens, mit einer matriarchalen Struktur. Zum Ende der 60er Jahre leben sie, relativ unbeeinflusst von der westlichen Zivilisation, nach ihren tradierten Bräuchen. Úrsulas Familie ist mächtig. Rapayet hat nichts und ist niemand. Trotzdem will er Zaida, die schöne Tochter, heiraten und umwirbt sie in einem Tanzritual. Doch Úrsulas Forderungen für den Brautpreis sind hoch, deutlich zu hoch für Rapayet. Der Kontakt mit ein paar US-Hippies bringt ihn dazu, ins Marihuana-Geschäft einzusteigen. Jahre später ist Rapayet auf dem Gipfel der Macht, er hat mitten in der Wüste eine Villa gebaut, in der Zaida und die Kinder wie in einem besonders luxuriösen Käfig leben. Rapayet legt sich mit anderen Drogenbossen an, und bald geht es nicht mehr um Geld und Macht, sondern ums Überleben. Der teils brutale, teils beinahe poetische Thriller über die Anfänge des kolumbianischen Drogenhandels spielt über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren und erzählt eine prinzipiell klassische Gangsterstory. Dabei mischen sich geschickt und manchmal überraschend ethnographische Aspekte und ThrillerElemente sowohl in der geheimnisvollen, manchmal surrealen Bildsprache als auch in der starken Filmmusik. Die Bilder erscheinen bis ins Detail sorgsam durchkomponiert. Farbeffekte unterstützen die mystische Stimmung. Mit Zwischentiteln wird die Geschichte zusätzlich strukturiert, eine Art Kapiteleinteilung, die nicht nur die einzelnen Zeitabschnitte gliedert, sondern den epischen Charakter verstärkt. Natalia Reyes spielt die Zaida, die Frau im goldenen Käfig, die das Schicksal vorhersehen kann und schon deshalb nicht besonders gut gelaunt wirkt. Carmiña Martínez als Úrsula zeigt viel Würde, und José Acosta als Rapayet verbindet gelungen Naivität, Skrupellosigkeit und Niedertracht.
AB 4. APRIL IN DER SCHAUBURG REGIE Cristina Gallego, Ciro Guerra DARSTELLER Natalia Reyes, Carmiña Martínez, José Acosta, Jhon Narváez, José Vincentes Cotes KAMERA David Gallego MUSIK Leonardo Heiblum LAUFZEIT 125 Minuten FSK 12 VERLEIH MFA+FilmDistribution
AB 11. APRIL IM KINO EIN FILM VON ANDREY M PAOUNOV
www.Christo-WalkingOnWater.de / ChristoWalkingOnWater.film
NEU IM APRIL 08
NIEMANDSLAND – THE AFTERMATH »THE AFTERMATH« — Großbritannien, Deutschland, USA 2018
Im besetzten Nachkriegsdeutschland entspinnt eine Romanze zwischen einem britischen Offizier und der Frau eines deutschen Architekten. Gefühlsbetontes Drama, das den geschichtlichen Hintergrund vernachlässigt, aber dafür superb gefilmt ist. Hamburg im Jahr 1945: Nur wenige Monate nach Kriegsende wird das Haus des Architekten Lubert (Alexander Skarsgard) von der britischen Armee konfisziert. Dort zieht Colonel Morgan (Jason Clarke) mit seiner Frau Rachael (Keira Knightley) ein. Morgan ist ein anständiger Mann, der versucht, den Besiegten wenigstens die Würde zu lassen. Auf seine Initiative hin müssen Lubert und seine Tochter Freda (Flora Thiemann) nicht ausziehen, was Rachael alles andere als Recht ist. Seit ihr kleiner Sohn drei Jahre zuvor im deutschen Bombenhagel umkam, ist sie auf die Deutschen nicht mehr gut zu sprechen, in Lubert findet sie jedoch jemanden, der ähnliches wie sie erlebt hat und ebenso wie sie, deren Mann ständig dienstlich unterwegs ist, einsam ist. Eine zarte Romanze entwickelt sich. Auf der Basis von Rhidian Brooks Roman erschafft Regisseur James Kent („Testament of Youth“) großes Gefühlskino, wobei er auf die exzellente Photographie von Franz Lustig („How I Live Now“) und ein sehr gutes Trio an Schauspielern zurückgreifen kann. Die undankbarste Rolle hat Skarsgard, dessen Lubert ein anständiger Mann zu sein scheint, über den man aber nicht viel erfährt. Er bleibt etwas rätselhaft, weswegen die Romanze zur erst reservierten Rachael auch etwas abrupt erscheint. Was funktioniert, ist der Umstand, dass beide nicht zwangsläufig die Liebe füreinander entdecken, sondern einander Trost spenden. Etwas außen vor scheint hier Jason Clarkes Figur Morgan zu sein, aber er ist derjenige, der vielleicht am Ehesten in diesem ganzen Szenario unschuldig ist. Dass er sich von seiner Frau zurückgezogen hat, war ein Überlebensmechanismus, dem er nach dem Tod seines Sohnes nicht entgehen konnte. So kreisen die drei Figuren umeinander. Zueinander getrieben, aber auch von den Umständen entzweit, und das bis zum konsequent durchdachten Finale, das in gewisser Weise glücklich ist. Weil es einen neuen Anfang darstellt – und dem immer auch ein Zauber innewohnt.
AB 4. APRIL IN DER SCHAUBURG
REGIE James Kent DARSTELLER Keira Knightley,
Alexander Skarsgard, Jason Clarke, Jannik Schümann LAUFZEIT 108 Minuten FSK 12 VERLEIH Fox
NEU IM APRIL 09
DIE WIESE – EIN PARADIES NEBENAN Deutschland 2018 — Dokumentarfilm
Der vielfach prämierte Regisseur und Kameramann Jan Haft widmet sich einem ganz besonderen Biotop, das jeder kennt, so aber noch nie gesehen hat. Sie ist das Paradies nebenan – die Wiese. Nirgendwo ist es so bunt, so vielfältig und so schön, wie in einer blühenden Sommerwiese. Hunderte Arten von Vögeln, Heuschrecken, Zikaden und anderen Tieren leben zwischen den Gräsern und farbenprächtig blühenden Kräutern der Wiese. Das Zusammenspiel der Arten, die Abhängigkeit der Tiere und Pflanzen voneinander, macht die Blumenwiese zu einem Kosmos, in dem es unendlich viel zu entdecken gibt. Eine faszinierende Welt, in der ein Drittel unserer Pflanzen- und Tierarten zu Hause ist. In nie gesehenen Bildern und mit großem, technischen Aufwand gedreht, stellt die Dokumentation einige der schönsten, liebenswertesten und skurrilsten Bewohner unserer Wiese vor. Die Hauptdarsteller des Filmes sind junge Reh-Zwillinge, die ein Leben zwischen Waldrand und Wiese führen und den Zuschauer mitnehmen auf ihre Abenteuer. „Die Wiese – Ein Paradies nebenan“ führt die Zuschauer in eine Welt, die jeder zu kennen glaubt, und die doch voller Wunder und Überraschungen steckt. Nach dem sagenhaften Erfolg seiner großen Naturfilmproduktionen „Das Grüne Wunder – Unser Wald“ und „Magie der Moore“ bringt der vielfach international prämierte Regisseur und Kameramann Jan Haft, der inzwischen als einer der besten Naturfilmer der Welt gilt, das nächste heimische Biotop auf die große Leinwand. „Die Wiese – Ein Paradies nebenan“ dokumentiert in beeindruckenden Aufnahmen die Vielfalt und Faszination der Blumenwiese – einer prachtvollen Wunderwelt direkt vor unserer Haustür. Dank neuester Technik und unter Einsatz eines erstklassigen Kamerateams eröffnet der Film einen völlig neuen Blick auf das heimische Naturspektakel. Gleichzeitig ist der Film, der von der Deutschen Wildtier Stiftung gefördert wurde, ein Aufruf zum achtsamen Umgang mit einem Lebensraum, dessen fortschreitender Rückgang schwerwiegende Auswirkungen haben könnte.
AB 4. APRIL IN DER SCHAUBURG
REGIE Jan HaftLAUFZEIT 93 Minuten FSK ohne Altersbeschränkung VERLEIH Polyband (24 Bilder)
NEU IM APRIL 10
CHRISTO – WALKING ON WATER Italien, USA 2018
Der bulgarisch-amerikanische Künstler Christo und sein spektakuläres Projekt „Floating Piers“. Feinfühliges Porträt des 81jährigen Ausnahmekünstlers. Ein sinnliches Kinoerlebnis, nicht nur für Kunstliebhaber. „Unsere Werke sind alle total nutzlos“, gibt der Ausnahmekünstler Christo unumwunden zu, „wir schaffen sie nur, weil wir sie gerne anschauen möchten“. Mit seinen spektakulären „Floating Piers“ im norditalienischen Iseo-See sorgte der agile 81jährige freilich dafür, dass die Besucher nicht nur staunend vor seinem gigantischen Kunstwerk standen. Fasziniert von seiner Idee „über Wasser zu wandeln“ spazierten Besucher aus aller Welt über drei Kilometer lange schwimmende Stege, die mit gelb-orange schimmerndem Gewebe überzogen waren. Bis es jedoch soweit war, hatten nicht nur die Götter den Schweiß gesetzt. Im Nachhinein auf der Leinwand die turbulente Entstehungsgeschichte dieses gigantischen Kunstwerks miterleben zu können ist ein besonderer Genuss. Denn Regisseur Andrey M. Paounov gelingt es im Sinne des Cinema Verite der 60iger Jahre, ohne autoritäre Voice-Over, ein absolut unterhaltsames soziologisches Fresco zu schaffen. Sein Blick hinter die Kulissen ist von Anfang an spannend. Dramaturgisch geschickt inszeniert er aus mehr als 700 Stunden Filmaufnahmen einen eindrucksvollen, authentischen Count-Down. Und so fiebert man förmlich mit, ob Christo, der wie kein zweiter Künstler an der Entgrenzung der Gegenwartskunst arbeitete, seine spektakuläre Idee wirklich umsetzen kann. Denn Hürden und heikle Verwicklungen gibt es genug. Angefangen von der Konstruktion der schwimmenden Installation über die Naturgewalten des Wetters bis hin zur italienischen Bürokratie, die ihm Rätsel aufgibt. Wie sollen die 220 000 Schwimmwürfel überhaupt miteinander verbunden werden, damit die drei Kilometer langen Stege vom Ort Sulzano auf die vorgelagerte Insel Monte Isola entstehen? Eine Diskussion, die der drahtige Christo lautstark und vehement mit seinem Neffen Vladimir Yavachev, dem Sohn seines älteren Bruders, führt. Das Projekt entwickelt sich zeitweise zum logistischen Albtraum. Vor allem nach seiner Eröffnung. Denn mit diesem riesigen Ansturm rechnete niemand. Züge und Buse sind überfüllt. Der kleine Ort platzt aus allen Nähten.
AB 11. APRIL IN DER SCHAUBURG
REGIE Andrey M. Paounov DARSTELLER Christos, Vladimir Yavachev MUSIK Danni Pensi, Saunders Juriaans LAUFZEIT 97 Minuten FSK ohne Altersbeschränkung VERLEIH Alamode Film
NEU IM APRIL 12
GOLIATH96 Deutschland 2018
Eine alleinerziehende Mutter kämpft um die Nähe zu ihrem Sohn. Thematisch brisanter, hochaktueller Mix aus Kammerspiel und Mutter-Sohn-Drama, der wichtige gesellschaftliche Fragen aufwirft. Kristin (Katja Riemann) und ihr Sohn David (Nils Rovira-Munoz) sprechen seit zwei Jahren nicht mehr miteinander, obwohl sie zusammenwohnen. Der junge Mann verlässt sein Zimmer nur, wenn Kristin aus dem Haus ist oder schläft. Diese geht an der Situation allmählich zugrunde. Eine alte Freundin von David erzählt ihr, dass David unter dem Pseudonym „Goliath96“ in einem DrachenbauForum aktiv ist. Kurz darauf registriert sie sich dort und schreibt David an. Mit Erfolg: Sein Interesse ist geweckt und tatsächlich werden die Chat-Gespräche zwischen den beiden immer länger – doch Kristin übersieht, welche tragischen Folgen das alles langfristig haben könnte. „Goliath96“ ist ein Familiendrama der etwas anderen, unkonventionellen Art. Im Mittelpunkt dieses kammerspielartigen Films stehen lediglich zwei Personen, zwischen denen es praktisch im ganzen Film nicht zu einer richtigen Face-to-Face-Kommunikation kommt. Dieser Ansatz ist höchst interessant, zumal er damit auch einer gefährlichen Entwicklung unserer Zeit Rechnung trägt. Einem Phänomen, das durch die neuen Medien und die immer weiter voranschreitende Digitalisierung noch befeuert wird: dem sogenannten Hikikomori. Damit ist die vollständige soziale Isolation gemeint. Allein in Japan sind über 500.000 Menschen betroffen. Die meisten sind junge, männliche Erwachsene – wie David. Die Kamera zeigt lange Zeit nur sein Gesicht, wie es vom Licht des ComputerBildschirms angestrahlt wird. Nils Rovira-Munoz gelingt es dank eines ausgefeilten, nuancierten Umgangs mit seiner Mimik und Körpersprache dennoch eindrucksvoll, sein Inneres nach außen zu kehren und für den Zuschauer sichtbar zu machen. Ihm gegenüber steht eine herausragende Katja Riemann, die hier eine kaum zu fassende, emotionale Tour-de-Force durchlebt. Ihre Leinwandpräsenz und ihr kraftvolles Spiel tragen den Film.
AB 18. APRIL IN DER SCHAUBURG
REGIE Marcus Richardt DREHBUCH Thomas Grabowsky, Marcus Richardt DARSTELLER Katja
Riemann, Nils Rovira-Munoz, Elisa Schlott, Jasmin Tabatabai LAUFZEIT 90 Minuten VERLEIH Little Dream Entertainment
NEU IM APRIL 13
AB 18. APRIL IN DER SCHAUBURG
REGIE Marco KreuzpaintnerDARSTELLER Elyas M'Barek, Alexandra Maria Lara, Heiner Lauterbach LAUFZEIT 118 Minuten VERLEIH Constantin
DER FALL COLLINI Deutschland 2019
Was treibt einen völlig unbescholtenen Mann zu einem Mord? Und was hat Recht mit Gerechtigkeit zu tun? Mit diesen Fragen sieht sich Elyas M’Barek als Pflichtverteidiger in der Verfilmung des Bestsellers von Ferdinand von Schirach konfrontiert. Anwalt Caspar Leinen (Elyas M‘Barek) gerät über eine Pflichtverteidigung an einen spektakulären Fall: Über 30 Jahre lang hat der 70jährige Italiener Fabrizio Collini (Franco Nero) unbescholten in Deutschland gearbeitet und dann tötet er anscheinend grundlos den angesehenen Großindustriellen Hans Meyer (Manfred Zapatka) in dessen Berliner Hotelsuite. Für Caspar steht weit mehr auf dem Spiel als sein erster großer Fall als Strafverteidiger. Das Opfer ist der
KARL
MARKOVICS
VALENTIN
HAGG
Großvater seiner Jugendliebe Johanna (Alexandra Maria Lara) und war wie ein Ersatzvater für Caspar. Zudem hat er mit der Strafverteidiger-Legende Richard Mattinger (Heiner Lauterbach) einen Gegner, der ihm haushoch überlegen scheint. Caspar muss herausfinden, warum Collini ausgerechnet einen vorbildlichen Menschen wie Meyer ermordet hat. Auch das öffentliche Interesse an dem Fall ist immens, doch Collini schweigt beharrlich zu seinem Motiv. Als Caspar gegen alle Widerstände immer tiefer in den Fall eintaucht, wird er nicht nur mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert, sondern stößt auf einen der größten Justizskandale der deutschen Geschichte und eine Wahrheit, von der niemand wissen will. Basierend auf dem gleichnamigen Roman des Erfolgsautors Ferdinand von Schirach („Schuld“, „Terror“) hat Regisseur Marco Kreuzpaintner („Beat“, „Krabat“) ein spannungsgeladenes Drama inszeniert, das von einem der größten deutschen Justizskandale erzählt. Kinostar Elyas M’Barek („Dieses bescheuerte Herz“, „Fack Ju Göhte“-Trilogie) zeigt sich in der Bestsellerverfilmung von einer neuen Seite. Auch die weiteren Rollen sind mit Alexandra Maria Lara („Control“), Franco Nero („Django“) und Heiner Lauterbach („Willkommen bei den Hartmanns“) namhaft besetzt.
SABINE
TIMOTEO
NACH MOTIVEN DER GLEICHNAMIGEN ERZÄHLUNG VON
ANDRÉ HELLER
AB 25. APRIL IM KINO
ANDRÉ
WILMS
NEU IM APRIL 14
VAN GOGH – AN DER SCHWELLE ZUR EWIGKEIT »AT ETERNITY'S GATE« — USA 2018
WIE ICH LERNTE, BEI MIR SELBST KIND ZU SEIN Österreich 2018
Vielleicht ist ein Künstler der Richtige, einen Film über einen Künstler zu drehen. Dem Maler und Filmemacher Julian Schnabel ist ein außerordentlicher Film über einen außerordentlichen Maler gelungen.
Um den Demütigungen seines Vaters zu entkommen, flüchtet sich der 12-jährige Paul in eine Welt, in der das Merkwürdige und Seltsame zelebriert wird. Der Film zelebriert es auch und ist trotz Überlänge keine Sekunde langweilig.
1888 siedelt Vincent van Gogh (Willem Dafoe) von Paris in den Süden Frankreichs um, in das kleine Dorf Arles. 35 Jahre ist er zu diesem Zeitpunkt alt, hat hunderte Gemälde gemalt, doch noch keins verkauft. Nur das Geld, das sein Bruder Theo (Rupert Friend) als Kunsthändler verdient, hält Vincent über Wasser. Es ermöglicht ihm, sich in einem winzigen Zimmer in einer Pension einzumieten und ziellos durch die atemberaubende Natur zu streifen, zu beobachten, wie sich das Licht in den Weizenfeldern und den sattgrünen Bäumen bricht, wie die Farben leuchten und zu malen. Ein Bild nach dem anderen entsteht, doch es scheint, dass van Gogh es kaum aushält, die Welt endlich klar zu sehen. Immer wieder wird er von Anfällen geplagt, die seinen Bruder schließlich dazu bringen, ihn für einige Zeit in ein Spital einweisen zu lassen. Ein Besuch von seinem guten Freund und Kollegen Paul Gauguin (Oscar Isaacs) lindert für einige Wochen van Goghs Schmerz, doch Gauguin verlässt ihn bald, van Gogh bleibt allein zurück, mit sich und seinen Gedanken. Viele große Regisseure haben sich mit Vincent van Gogh beschäftigt. Sicher kein Zufall, gelingt van Gogh doch etwas, wonach auch die besten Regisseure streben: Nicht zu erzählen, sondern durch Bilder Emotionen zu evozieren. Weniger um eine konventionelle Narration geht es somit auch Julian Schnabel in seinem Film, sondern um den Versuch anzudeuten, wie van Gogh die Welt sah. Weite Passagen von „Van Gogh - An der Schwelle zur Ewigkeit“ bestehen aus impressionistischen Aufnahmen, gefilmt vom brillanten Kameramann Benoît Delhomme, der ebenfalls ein Maler ist und zusammen mit Schnabel Bilder gefunden hat, die es schaffen, anzudeuten, was van Gogh gesehen haben mag: Gleißendes, mal weiches, mal hartes Licht, satte Farben, geprägt von dem Gelb der Felder, dem Grün der Blätter, dem Blau des Himmels, das van Goghs Gemälde prägt. Selten wurde der Schaffensprozess eines Künstlers so authentisch auf die Leinwand gebracht wie es Schnabel, Dafoe und Delhomme hier gelingt.
Ende der 1950er Jahre in Wien: Zu seinem Vater Roman Silberstein (Karl Markovics) hat der zwölfjährige Paul (Valentin Hagg) keine besonders gute Beziehung. Der Mann, der während des Krieges ins Exil gehen musste, vom Judentum zu Katholizismus konvertiert ist, und vermögend in die Heimat zurückkehrte, ist kalt und unnahbar. Jemand, der mit sich selbst nicht im Reinen ist. Ganz anders als der kleine Paul, der gerne als merkwürdig oder seltsam beschrieben wird, aber Wege findet, sich der strengen Hierarchie zuhause oder im Internat zu entziehen. Indem er ein junges Fräulein verehrt, das er nie getroffen hat und dennoch liebt, indem er das Anderssein zelebriert und zum „funkelnden Hundling“ wird – auch wenn er noch ein Leben lang brauchen wird, um herauszufinden, was das alles beinhaltet. Es ist ein ungewöhnlicher Film, den Rupert Henning hier präsentiert. Einer, der auf André Hellers Buch basiert, aber dennoch eigene Wege geht, weil er mit dem Medium des bewegten Bilds noch weit mehr Möglichkeiten hat, den Zuschauer in die traumhafte Welt der Hauptfigur zu entführen. Er nutzt literarische Kniffe, indem er den Zuschauer an den Gedanken des kleinen Pauls teilhaben lässt, die Visualisierung ist es aber, die ihresgleichen sucht. Weil Henning hier ein Terrain betritt, das das deutschsprachige Kino nur selten beschreitet: Ein surreales Sammelsurium, das mit seinem Hang zum Skurrilen immer wieder die Lachmuskeln anregt. Aber „Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein“ ist nicht nur ein Film, der wirkt, als hätten Tim Burton und Luchino Visconti ein Kind der Liebe gezeugt, sondern auch ein in ernsten Momenten schwelgendes Familiendrama, in dem es um das Erwachsenwerden eines Jungen geht. Dieser Film, der mit knapp zweieinhalb Stunden Laufzeit daherkommt, ist ein echtes Juwel, das dem Außenseitertum mit seiner prickelnden Kinomagie ein Denkmal setzt, zugleich aber auch ein in den richtigen Momenten stilles Drama über den Konflikt der Kriegs- mit der Nachkriegsgeneration ist.
AB 18. APRIL IN DER SCHAUBURG
AB 25. APRIL IN DER SCHAUBURG
REGIE Julian Schnabel BUCH Julian Schnabel,
Jean-Claude Carrière, Louise Kugelberg DARSTELLER Willem Dafoe, Rupert Friend, Oscar
Isaacs, Mads Mikkelsen, Mathieu Amalric, Niels Arestrup, Emmanuelle Seigner, Vincent Perez LAUFZEIT 110 Minuten FSK 6 VERLEIH DCM
REGIE Rupert Henning BUCH Rupert Henning, Uli Brée DARSTELLER Valentin Hagg, Karl Markovics, Sabine Timoteo LAUFZEIT 146 Minuten FSK 12 VERLEIH Studio Hamburg
LIVE
2020
per Satellit in HD in die
SCHAUBURG
11. Januar 2020, 19 Uhr
Berg
01. Februar 2020, 19 Uhr
The Gershwins’
12. Oktober 2019, 19 Uhr
TURANDOT
29. Februar 2020, 19 Uhr
Händel
26. Oktober 2019, 19 Uhr
Massenet
MANON
Wagner
MADAMA BUTTERFLY AKHNATEN
Puccini
TOSCA 09. Mai 2020, 19 Uhr
Donizetti Marienstraße 16 76137 Karlsruhe T. 0721 3500018 www.schauburg.de
DER FLIEGENDE HOLLÄNDER 11. April 2020, 19 Uhr
23. November 2019, 19 Uhr
Glass
AGRIPPINA 14. März 2020, 19 Uhr
09. November 2019, 19 Uhr
Puccini
PORGY AND BESS
Karten in der SCHAUBURG, im Musikhaus Schlaile und im TicketForum in der Postgalerie. Online unter www.opernkino.de
MARIA STUARDA
GROSSBILDWAND
Foto: Richard Hubert Smith; English National Opera; Gestaltung: kummerdesign
2019 Puccini
WOZZECK
EIN LETZTER JOB »KING OF THIEVES« — Großbritannien 2018
Eine Rentner-Gang plant das ganz große Ding. Sir Michael Caine, Meister der Ironie und des zündenden Wortwitzes, spielt in dieser Kriminalkomödie gemeinsam mit einigen der besten und ältesten Haudegen der britischen Film- und Theaterwelt Ja, ja … das Alter! Brian Reader kann ein Lied davon singen. Doch nicht nur die Gesundheit lässt nach, auch die allgemeine Lebensfreude. Früher war er eine große Nummer in der britischen Verbrecherszene und erinnert er sich gern an die alten Zeiten. Und so sammelt er ein paar Kumpels um sich, die meisten ebenfalls im Rentenalter. Gemeinsam planen sie den Einbruch in einen Safe im Londoner Diamantenviertel. Dank der gesammelten jahrzehntelangen Erfahrungen kommen die Senioren bei den Vorbereitungen gut voran. Trotz kleiner Irritationen und einiger Pannen gelingt der Coup. Doch kaum ist alles vorbei, verwandelt sich die eben noch professionelle und liebenswerte Rentnergang in einen undisziplinierten Haufen niederträchtiger Ungeheuer. Sämtliche Vorsichtsmaßnahmen werden über den Haufen geworfen, Gier und Egoismus ersetzen die Kollegialität … und gleich um die Ecke lauert Scotland Yard auf den ersten Fehler, der auf die Spur der Jahrhundertverbrecher führt. Sir Michael Caine spielt den Ideengeber und Anführer Brian Reader mit eleganter Gelassenheit. Readers Führungsqualitäten sind, besonders zu Beginn, ebenso beachtlich wie seine Neigung zu ironischen Bemerkungen. Später wird er zur tragischen Figur, und angesichts der Entwicklung geht ihm dann beinahe die Ironie flöten. Seine gierige Gang führt sich auf wie die Horde nichtsnutziger, zänkischer, unmoralischer und dämlicher Verbrecher, die sie tatsächlich sind, und dasselbe gilt im Grunde für Brian Reader. Auch wenn er sich nicht gern die Hände schmutzig macht, ist er keineswegs der noble Gentleman-Gauner, als der er gerne auftreten möchte. Wie Michael Caine diese Entwicklung unter Einsatz minimaler Mittel spielt, wie er es schafft, der Gaunerfigur Leben einzuhauchen, ist absolut beachtenswert. Zusätzlich zur exquisiten Besetzung machen ein guter Soundtrack und eine angemessen temporeiche Bildführung den Film zu einem insgesamt kurzweiligen Kinoerlebnis, das vor allem ein älteres Publikum anziehen könnte – als Seniorenkriminalkomödie mit etwas Tiefgang und einer gehörigen Portion Ironie.
AB 25. APRIL IN DER SCHAUBURG
REGIE James Marsh DARSTELLER Sir Michael Caine, Jim Broadbent, Tom Courtenay, Ray Winstone, Paul Whitehouse, Charlie Cox, Michael Gambon LAUFZEIT 103 Minuten FSK 12 VERLEIH Sudiocanal GmbH
NEU IM APRIL 17
TEA WITH THE DAMES »NOTHING LIKE A DAME« — Großbritannien 2018
Vier große alte Schauspielerinnen, die von der Queen den Titel Dame für ihre Beiträge zur Schauspielkunst erhalten haben, treffen sich von Zeit zu Zeit in einem Cottage und unterhalten sich über die alten Zeiten. Und das ist ausgesprochen witzig. Die großen Schauspielerinnen Judi Dench, Eileen Atkins, Maggie Smith und Joan Plowright, die alle in den Stand einer Dame erhoben wurden, sind seit vielen Jahrzehnten miteinander befreundet und treffen sich von Zeit zu Zeit im Cottage von Laurence Oliviers Witwe Joan, um über die alten Zeiten zu sprechen, ein Glas Champagner zu trinken, und zu lachen. „Notting Hill“-Regisseur Roger Mitchell wohnte mit einem Team einem solchen Treffen bei, um zu beobachten, worüber die alten Damen so reden, wobei er bisweilen auch Themen anstößt, um zu sehen, wohin sie führen. Dies ist keine klassische Dokumentation, sondern eher ein intimes Treffen von Freunden, dem man beiwohnen darf. Natürlich versteht man dabei nicht alles. So mancher Spruch, so manches verschmitztes Zwinkern lässt erkennen, wie gut sich die Freundinnen kennen. Sie können über Dinge lachen, zu denen der Zuschauer gar keinen Zugang findet, weil sie nur angedeutet werden – wenn überhaupt. Aber das kommt erfreulicherweise nur selten vor. Stattdessen lauscht man den vier Damen dabei, wie sie sich über alte Zeiten unterhalten. Darüber, wie sie alle neben Laurence Olivier gespielt haben und wie eingeschüchtert sie waren, über ihre Anfänge im Showgeschäft, über ihre Ernennung zur Dame Commander of the British Empire, ihre Ehemänner und vieles mehr. Die Themen wechseln schnell und erratisch. Einer Dramaturgie folgt man dabei nicht. Eher wird über das gesprochen, was gerade in den Sinn kommt. „Tea with the Dames“ ist keine Dokumentation, die den Blick des Zuschauers auf die Welt verändern würde, aber ein sehr charmanter, höchst vergnüglicher Film, der mit intelligenter Konversation, großer Herzlichkeit und sehr viel Humor daherkommt. Eine echte Perle, wie es sie nicht so häufig gibt.
AVENGERS: ENDGAME engl. Originalversion USA 2019
Seid Ihr bereit für den Blockbuster des Jahres? It is going to be Marvel-lous! Nach der Dezimierung von Thanos müssen sich die verbliebenen Avengers und ihre Verbündeten versammeln, um Thanos’ Handlung rückgängig zu machen und die Ordnung im Universum wiederherzustellen. Was 2008 mit „Iron Man“ begann, wird jetzt mit einem bombastischen Knall enden. Nach zahlreichen unvergleichlichen Superhelden-Abenteuern und dem dramatischsten Finale der jüngsten Filmgeschichte in „Avengers: Infinity War“, laufen alle Fäden des Marvel Cinematic Universe zum ultimativen, alles verändernden Showdown zusammen. Nie wurde über ein Fingerschnipsen mehr spekuliert und diskutiert, nie waren die Folgen verheerender! Die Auflösung des wohl größten Cliffhangers der Kinogeschichte kündigt sich atemberaubend, packend und legendär an. Was „Avengers: Infinity War“ mit überragender Bildgewalt in Gang setzte, steuert nun mit voller Wucht auf ein action- und emotionsgeladenes Spektakel zu: „Avengers: Endgame“. Das epische Finale steht unmittelbar bevor und verlangt den Superhelden alles ab – das Endspiel kann beginnen …
AB 25. APRIL IN DER SCHAUBURG
AB 25. APRIL IN DER SCHAUBURG
REGIE Roger Mitchell DARSTELLER Eileen Atkins, Judi Dench, Joan Plowright, Maggie Smith LAUFZEIT 84 Minuten FSK ohne Altersbeschränkung VERLEIH KSM / 24 Bilder
REGIE Anthony Russo, Joe RussoDARSTELLER Robert Downey Jr., Brie Larson, Josh Brolin LAUFZEIT 142 Minuten VERLEIH Walt Disney
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GEORG FRICKERS SCHAUBURG DER HARTE WEG ZUR KARLSRUHER KINOKULTUR Friedrich Schumacher unter Verwendung eines Textes von Dr. Peter Kohl
Nicht wirklich positiv standen für Georg Fricker (1936-2008) die Vorzeichen, als er 1971 die Schauburg bekam. Sie war inzwischen zum Busensexkino heruntergekommen. Kein nüchtern kalkulierender Geschäftsmann erwog etwas anderes als den Abriss. Fricker war 1946 mit seiner Familie vor der Roten Armee aus Ungarn nach Bruchhausen geflüchtet. Sein Vater – aus einfachen Verhältnissen in der Landwirtschaft kommend – bestand auf einer ordentlichen Berufsausbildung: als Einzelhandelskaufmann in einem Karlsruher Kaufhaus. Seiner Liebe zum Film und zum Kino frönte Georg Fricker nebenbei aushilfsweise in Karlsruher Filmtheatern. Dort verbrachte er seine Freizeit als Filmvorführer und Kinotechniker, im Umland machten er und sein Freund Günter Fritz (1933-1994) Wanderkinovorstellungen, reparierten in den damals noch existierenden Dorfkinos. Wissbegierig, fleißig, anspruchslos und pfiffig träumten sie gemeinsam zäh und stringent von einer Zukunft mit Kino. Dann kam alles ganz schnell. 1929 hatten Salomon (1870–1935) und sein Sohn Willy Mansbacher (1905–1973) die Schauburg an der Stelle des Apollo Varietétheaters erbaut. Als Jude musste er einem arischen Strohmann, dem Bauingenieur Richard Brannath (* ca. 1900) , die Geschäftsführung übergeben und 1937 vor den Nazis in die USA fliehen. 1951 kam er von dort zurück. Die durch Bomben zerstörte Schauburg hatte Brannath zusammen mit Eugen Krauter inzwischen wieder aufgebaut. Mit der Schauburg-Immobilie sollte Mansbacher dann bei der Verpachtung an einen überregionalen Kinobetreiber (Deutsche Cinerama, Freiherr vom Stein) Schiffbruch erleiden, war ohne Erben, zudem sterbenskrank ( 19.4.1973). Als Fricker bei Ausführung einer Reparatur mit der Bitte um Anmietung des Saals für ein paar Vorstellungen an ihn herantrat, machte Mansbacher dem verblüfften kinobegeisterten Mittdreißiger ein riskantes, aber letztlich lukratives Angebot: auf Erbpachtbasis könnte der bei überschaubaren monatlichen Belastungen die gesamte Schauburg-Immobilie haben.
Seine kargen Ersparnisse und die seines Kompagnon Fritz, Darlehen aus dem privaten Umfeld und die überschaubaren Einnahmen reichten gerade – hofften beide. Ohne lange oder gar „vernünftig“ zu zögern fühlten sie sich direkt im Kinohimmel. Die baulichen und technischen Gegebenheiten auf dem Schauburg-Areal waren eine brutale Herausforderung an die jungen Kinoverrückten. Im Riesensaal mit Balkon liefen damals simple Busenfilme, alles war marode, reparaturbedürftig, ungepflegt und heruntergekommen. Aber das konnte sie nicht zurückhalten: ein eigenes Kino, eigene Entscheidungen treffen und Kinoträume wahr machen! Dafür schränkten die ohnehin asketisch-bescheiden Lebenden sich privat ein. Vom Erfolg ihres Einzelkino träumten nur die beiden, belächelt von Mitbewerbern und der gesamten Branche. Das Traditionskino – eine verharmlosende Umschreibung des in Karlsruhe als „Flohkischt“ disqualifizierten Schmuddelhauses – lag auch noch in der Karlsruher Südstadt, im „Indianerviertel“, im Sanierungserwartungsland. Den Staatstheaterbau gab es erst nach 1975, die Gleise und Anlagen des Güterbahnhofs liefen noch jahrzehntelang bis an die Rüppurrer Straße, das sich bis zur Kaiserstraße erstreckende „Dörfle“ war ein gigantisches Baufälligkeitskonglomerat. Die abrissbirnige Sanierung ist dann allerdings brutal und ohne historisches Fingerspitzengefühl durchgezogen worden. In diesem Ambiente war die Schauburg in der Marienstraße das ramponierte Billigkino mitten im sozialen Brennpunkt – trotz Cinerama, 70mm Riesenbildwand nichts für Karlsruher Bürgersleut. In immer mehr Haushalten gab es inzwischen „Buntfernseher“, die Kinobesucherzahlen waren rückläufig. Das Kinosterben in Karlsruhe ging weiter, nachdem in den 60er-Jahren insgesamt 11 Kinos, vor allem in den Außenbezirken schließen mussten, folgte in den 70er-Jahren das Aus für vier weitere Kinos, darunter die drei Lichtspieltheater in Durlach (zwei davon hatten sogar 4 Kanal Magnetton). Experimentierfreudig und unternehmenslustig nahm Georg Fricker nach außen federführend den Kampf ums Kinopublikum auf, vor allem um das junge Publikum. Ausprobieren,
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Schauburg in den 50er Jahren – Willy Mansbacher inmitten seiner Mitarbeiterinnen
optimieren, reparieren waren gleichzeitig zu bewerkstelligen. Für solch eine Endlosfron hatte er Selbstvertrauen und eine zwanghafte Vision mit Erfolgsglauben bei allen Experimenten: · 1973 richtete er ein tägliches zweistündiges Juniorenprogramm ein, bestehend aus einem nicht allzu anspruchsvollen Spielfilm, umrahmt von Zeichentrick-, Slapstick- und Kulturfilmen und Wochenschauen. Das Regina und zwei andere Karlsruher Kinos hatten es mit Non-Stopp-Vorführungen a la Bahnhofskino erfolglos versucht. Das Konzept konnte auch in der Schauburg vermutlich nicht funktionieren, weil jeweils der Hauptbahnhof direkt beim Kino fehlte. Aber bei diesem Versuch machte Fricker eine für ihn höchst nützliche Bekanntschaft: Gerhard Zimmermann leitete u. a. in Bielefeld, Mönchengladbach und Bonn jeweils ein „Woki“ (Wochenschaukino), mit der genialen Idee, ab 18 Uhr aber Filmkunst anzubieten. Diese Mischung brachte vormittags sicheres Geld, ermöglichte beim Filmkunstprogramm moderate Eintrittspreise und federte das finanzielle Risiko ab. Bonn war noch Bundeshauptstadt und erst im benachbarten Köln gab es Niveaukino-Konkurrenz. In Karlsruhe hoffte Fricker auf Studenten und Schüler und dass die badische Metropole auch aus dem Umland Besucher anzog. Und noch etwas war unabdingbar: Filme müssen im Kino medienadäquat in bestmöglicher Technik präsentiert werden. Bonn hatte 4 Kanal Magnetton, HiFi-Tonanlagen, Klipschorn-Lautsprecher, immer die neuesten Bildwände und hochwertigste Projektionsoptiken. Seinem Kollegen Fricker trat Zimmermann manches Teil ab, wenn mal wieder eine Neuanschaffung ins Woki kam. Viele Ideen zu Programmreihen und Präsentationen konnte er von ihm übernehmen. Außerdem hatte er in Karlsruhe einen riesigen Saal mit 70mm, Cinerama-Bildwand und die Möglichkeit, ohne Projektionseinbußen zwei weitere Kinosäle zu schaffen. All das hatte er den deutschen Programmkinos in anderen Städten voraus. · Ein anderes Konzept für die Sommermonate und damit die Ferienzeit, in der die Filmverleiher damals so gut wie keine neuen Filme starteten, wurde ausprobiert, als an Open Air noch gar nicht zu denken war. Mit einem buntgemischten Programm aus Kassenerfolgen und Klassikern ließ sich der Saal füllen. Dieses Programmangebot lockte auch ein anspruchsvolleres Publikum in die
Schauburg, das auf der gekrümmten Großbildwand spektakuläre klassische Filmepen, aber auch die bildmächtigen Filme von Stanley Kubrick in voller Pracht erleben konnte wie sonst kaum noch! Das „Schauburg-Festival“ war 1974 so erfolgreich, dass es im Jahr darauf auf vier Monate mit insgesamt hundert Filmen verlängert wurde – zum Schrecken der Filmvorführer. Das Angebot reichte von gottesfürchtigen Spektakeln in 70mm Todd AO oder CinemaScope wie „Untergang des römischen Reiches“, „El Cid“, „Ben Hur“ bis zu den (damals) neuen Filmen von Roman Polanski, Woody Allen und den Regisseuren des Jungen Deutschen Films. Diese Spannbreite und auch die Tiefe dieses Angebots sollte die Schauburg auch weiterhin auszeichnen und ihr neben der medienadäquaten Präsentation in Bild und Ton ein überzeugendes Alleinstellungsmerkmal in der badischen Kinolandschaft verleihen. Einfach war das nicht, denn in Karlsruhe gab es einstmals noch bis zu drei andere 70mm Kinos: das Capitol (1956-1971) an der Kaiserallee kurz hinterm heutigen Kaisergarten, die Kamera im Stadtsparkassenhaus (1953-2001) und das auch an der Kaiserstraße gelegene City/Universum. Die ließen aber inzwischen ihre 70 mm Anlagen ungenutzt – sehr zur Freude Georg Frickers. · Zur Schauburg gehörten auch als Nischenangebot Filme in Originalsprache. “Einen Querschnitt durch die Kultur der Vereinigten Staaten“ wollte ein Reihe von US-Filmen in Originalfassung bieten, die von April bis Juli 1976 in der Schauburg gezeigt wurden – an Filmkopien war nur schwer heranzukommen! Der Filmjournalist Thomas Rübenacker erstellte den illustren Filmreigen unter anderem mit zwei Barbra Streisand-Filmen, einem B-Picture mit der schwarzen Heldin Cleopatra Jones, dem damals noch jungen Klassiker „Bonnie and Clyde“ und dem brandneuen Film von Hal Ashby „Last Detail“, der Jack Nicholson einen Oscar eingebracht hatte. Nicht fehlen durfte der frühere Ashby-Film „Harold and Maude“. Die bittersüße Geschichte, die auch noch durch den Cat StevensSong „If You Wanna Be Free“ veredelt wurde. H&M entwickelte sich zu einem Dauerbrenner im Schauburg-Repertoire. Schauburg 1995 - ganz links Georg Fricker mit Gästen
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Das US-Programm ließ sich Fricker werbewirksam vom DistriktKommandeur der US-Army in Karlsruhe absegnen. Es sollte die Karlsruher mit den hier stationierten US-Soldaten zusammenbringen. Das funktionierte zwar nicht, die US-Truppen in Karlsruhe hatten schließlich im Minute Man-Theater in der Nordstadt ein eigenes Kino, in dem US-Filme für sie schon vor dem deutschen Kinostart zu sehen waren. Aber die anglo- und americanophilen Karlsruher Filmfans sowie die Studenten waren begeistert. Für uns Heutige ist es kaum vorstellbar, dass man damals noch keine Originalfassungen (auf Kassette, Scheibe oder gar im Internet…) bezahlbar bekommen konnte. · Zum Programmprofil passte von Anfang an der Blick zum französischen Nachbarn. Vom Mai bis Juli 1978 zeigte die Schauburg französische Filme in Originalfassung; natürlich waren die Filme von Louis Malle und Jean-Luc Godard dabei. Ein besonderes Schmankerl waren Filme des in Frankreich ungeheuer populären Filmemachers und Schriftstellers Marcel Pagnol. Die Schauburg öffnete, ohne Hollywood links liegen zu lassen, den Blick auf das internationale Filmgeschehen, dies- und jenseits des Rheins, in Europa und in der Welt. Es gab in den 70er-Jahren Reihen zu Ingmar Bergman, Woody Allen, Andy Warhol usw. . Das Etikett „Internationale Filmkunsttage“ erwies sich bald als überflüssig; alle Tage waren und sind in der Schauburg internationale Filmkunsttage. · Jazzfeste, Silvesternächte, Fasching, Kabarett, Theater, Musik, Tanz, Kleinkunst – viele, die damals in einem Karlsruhe ohne Jubez, Substage, Tollhaus, Tempel, ZKM, Orgelfabrik, Gotec, Alte Hackerei, und und und noch gar keine anderen Auftrittsmöglichkeiten hatten, nutzen die riesige Schauburg-Bühne hinter der inzwischen umgebauten auffaltbaren Bildwand – und den grenzenlosen Mut von Georg Fricker, der sich zur Risikowahrnehmung keine Zeit nahm. Dann gab es noch Dauerbrenner wie die Filmzelebration „Rocky Horror Picture Show“ im Publikumsmitmachformat… · Schon in den 70er-Jahren begann auch die Kooperation mit gesellschaftlichen und kulturellen Gruppen, denen die Schauburg immer wieder ein Forum gab, am liebsten und am passendsten in Verbindung mit Filmvorführungen zu einem bestimmten Themenkreis. Im April 1977 zeigte und diskutierte man in Zusammenarbeit mit der Filmgruppe Frauenzentrum Karlsruhe vier Frauenfilme von Helma Sanders, Alexander Kluge und Agnes Varda. Eine Auflistung der gesellschaftlichen und kulturellen Initiativen, der Kulturvereine und Institutionen, mit denen die Schauburg im Lauf der Zeit kooperiert hat, würde Seiten füllen, einige davon wie die Filmgruppe Frauenzentrum, die aus einem bestimmten Zeitgeist heraus entstanden sind, erwiesen sich als nicht sehr langlebig. Aber dank der Schauburg konnten sie wie viele andere ihr Anliegen unter die Leute bringen. Dabei verstand es sich in den bewegten 70er-Jahren, kurz nach 68, und in den 80er-Jahren fast von selbst, dass der Film ein Medium der Linken war und sogenannte progressive Ideen transportierte: die Emanzipation der Frau, die Einbindung sozialer Randgruppen, das Brechen gesellschaftlicher Tabus. Dazu gehörte damals noch das Thema Homosexualität! Das war zudem riskant, denn der §175 wurde erst 1994 abgeschafft. Gerade dieser Aspekt verdient in Bezug auf die Schauburg und Georg Fricker besondere Beachtung. In einer konservativen Stadt wie Karlsruhe, der damals und immer noch das Image einer Beamtenstadt anhing, und einer ebenso konservativen Lokalzeitung war es gar nicht so einfach, dafür publizistische und andere Unterstützung zu finden. Für die
Schauburg Kassenhalle Cinerama Umbau 1968 Bekanntgabe solch unbürgerlicher Waghalsigkeiten wäre eine publizistische Unterstützung auch durch Radio und Fernsehen hilfreich gewesen. Nicht alle Eltern fanden es damals gut, wenn nachmittags in diesen Räumlichkeiten zu niveauvollen Kinder- und JugendfilmProgrammen oder Schulvorstellungen eingeladen wurde. Es bedurfte der mit 25.000 DM dotierten Auszeichnung 1977 durch das Bundesministerium des Inneren für eine exzellente Programmgestaltung, die zweitbeste in ganz Deutschland, die auszeichnungswürdige Qualität des Schauburgprogramms auch außerhalb der Cineastenkreise bekannt zu machen. Fricker polterte spontan ins Rathaus und raunzte den Oberbürgermeister sowie den Kulturreferenten an, weil sie ihm zu dieser Auszeichnung nicht gratuliert hatten und überhaupt für Kinokultur keine Zeit und keine Unterstützung gaben. Dass er das alles ohne Subventionen schaffte, macht seine wütende Enttäuschung verständlich. Auf dem Höhepunkt des grassierenden Kinosterbens und am Beginn der „Zellteilung“ der überlebenden Innenstadtkinos wie Universum, Luxor und Kurbel erzählte Fricker im November 1976 dem Karlsruher Kulturmagazin Dambedei von der Schauburgsituation. Auch dort war in diesem Jahr durch einen Umbau im Anbau noch ein kleiner Kinosaal mit 70 Plätzen dazu gekommen, der entsprechend seiner Größe den niedlichen Namen Bambi erhielt. Schon Jahre zuvor war durch die Abtrennung des Balkons der große Schauburgsaal in zwei Säle unterteilt worden, mit einer Sitzkapazität von dann nur noch 385 und 148 Plätzen. Dabei gelang es sogar, der Cinerama-Schauburg die große stark gewölbte Bildwand in voller Pracht zu belassen und einen neuen Vorführraum mit projektionstechnisch viel besserer Positionierung einzurichten. In einer Kinoanzeige in den BNN im Januar 1976 firmieren die beiden größeren Säle als Kino 1 und Kino 2. Im Interview nennt Fricker das kleinere von beiden „Cinema“ und dabei ist es dann auch geblieben. An den von ihm schon damals beklagten Standortnachteilen des Kinos – versteckt in der Südstadt, an einer Einbahnstraße gelegen, die kaum Parkmöglichkeiten
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Günter Fritz
Mitgesellschafter und Freund Georg Frickers. In den Wanderkinojahren fuhr er mit einem zweiten Wagen über die Dörfer. Danach war er die gute Seele der Schauburg: rund um die Uhr, als Filmvorführer, Aufsicht, Süßwarenverkäufer, Chef der Gebäudereinigung, Reparaturhelfer und - Koch, denn alle Mitarbeiter wurden beköstigt …
(29.1.1933 - 21.3.1994)
bietet –, hat sich bis heute nichts geändert, was aber Georg Fricker um so heftiger anspornte, eine Fülle von Aktivitäten zu entfalten, die über den bloßen Kinobetrieb hinausgingen. Fricker war ein kontaktfreudiger, aber auch nerviger Kollege. Die Filmkunstkinos in Deutschland - später Programmkinos genannt - und die meisten dieser Kinomacher kannte er von den Treffen bei Gilde, AG-Kino oder Verbands-Tagungen. Besonders zu Gerhard Zimmermann (1922-2004) vom alten Woki in Bonn (siehe oben), Franz Stadler (1939-2017) vom Filmkunst 66 in Berlin, Dr. Dieter Buchwald vom Cinema München (1940-2018) und Heiner Pier (1939-2011) vom Cinema, Kurbelkiste, Metropolis in Münster hatte er jahrzehntelang engen Kontakt. Die befragte er stringent nach Besucherzahlen und Tipps, was spielenswert und was bei denen weniger saalfüllend war. Fricker: „So schön es ist, Nischenkultur zu präsentieren, es muss auch das Geld dazu da sein.“ Die Schaltung von Werbefilmen war in der Schauburg nur gering, die Eintrittspreise moderat, also musste der Kartenverkauf stimmen. Ab 1980 gab Fricker ein Stadtmagazin heraus, „KiK, Kultur in Karlsruhe“, zunächst wöchentlich, später vierzehntägig. Mut hatte er dabei, denn so was gab es damals nur in Berlin und dort kommerziell gesichert. „KiK“ brachte exklusiv neben allgemeinen, auf den Großraum Baden bezogene Kulturthemen, vor allem Infos zur Filmkultur und deren Machern sowie den kulturgeschichtlichen Zusammenhang. Weil die regionalen Medien damals auch auf Druck der anderen Kinobetreiber „viel zu wenig über uns berichten“, wollte er das mit eigener Publikation ändern; sie sollte der Besucher/Leserbindung an die Schauburg dienen. Zur Auflagensteigerung gab es z. B. eine grenzwertige Fotoreportage „Heiligabend im Karlsruher Puff“ und exklusiv damals riskant freizügige Kontaktanzeigen. Selbst an Beschlagnahmungen hatte er gedacht und deshalb in einem versteckten Hinterhofgebäude in der Nachbarschaft die „Redaktion“ und eine professionelle Lichtsatzanlage „versteckt“. Viele junge Autoren haben in „KiK“ ihren journalistischen Einstieg und den Hungerlohnjob probeschnuppern können. Es erschienen auch Artikel, deren Nachdruck sich große Redaktionen sicherten. Aber 1986 stellte Fricker dieses unrentable Projekt ein. Die 106 Hefte sind heute noch ein Lesevergnügen.
Die Schauburg hatte sich unter Fricker in der deutschen Kinoszene zu einer kulturellen Institution von Rang entwickelt. Mit seinem Kampf für das anspruchsvolle Kino stand er bundesweit nicht allein. 1972 war in Hamburg die Arbeitsgemeinschaft (AG) Kino von sieben Kinoleuten aus dem Norden der Republik gegründet worden. Die AG Kino unter Führung von Werner Grassmann (*1926), dem Gründer des Hamburger Kinos Abaton, hatte sich den Einsatz für eine vielfältige Kinolandschaft auf die Fahne geschrieben. Sie kämpften gemeinsam und trotz deftiger Meinungsstreitereien gegen die Blockadepolitik der Kinocenter und Kino-Platzhirsche. Die Schauburg bekam das ständig bei Programmplanungen zu spüren. Gegen den „Filmgroschen“ des ersten Filmförderungsgesetzes, der Kinos zwang, 10 Pfennig pro Besucher an die Filmförderungsanstalt abzuführen, unabhängig von der Höhe des Eintrittspreises, stritt man ebenfalls erfolgreich. Denn das benachteiligte eindeutig Kinos, die mit niedrigen Eintrittspreisen ein studentisches Publikum anzogen. Dass mit dieser Zwangsabgabe nicht der Neue Deutsche Film, der noch nicht den großen Publikumszuspruch hatte, sondern nach dem Prinzip der Referenzförderung allen Ernstes eine fragwürdige, aber publikumsträchtige Reihe wie „Schulmädchenreport“ gefördert wurde, gehörte zu den Fragwürdigkeiten dieser Filmförderung, die nicht zuletzt dank der AG Kino und Frickers Schonungslosigkeit nach und nach abgestellt wurden. Als Vorkämpfer für kleine Nischenkinobetreiber hat er 1989 erfolgreich gegen die Blockadepolitik der Filmverleiher und Kinoketten im Kinokartellstreit einen schwierigen, teuren Rechtsstreit bis zum Erfolg geführt. U. a. Heinz Riech von den Ufa-Kinos und Filmverleiher wurden vom Bundeskartellamt mit hohen Strafen belegt. Durch sein knallhartes Engagement und unerbittlichen Fleiß hatte er damit für alle Zeiten den kleinen Kinomachern erheblich bessere Konditionen und mehr Rechte gegenüber den Branchenmultis erstritten. Gewürdigt und gedankt hat man ihm das kaum, zumal man diesem kleinen Randalierer aus Baden den unerwarteten Sieg neidete. Ganz auf der Linie der AG Kino lagen Filmemacher wie Alexander Kluge, der Vordenker des deutschen Autorenkinos, und Max Willutzki, die mit gesellschaftskritischen Filmen wie „Der lange Jammer“ und „Faust in der Tasche“ eine mittlerweile fast vergessene realistisch-sozialkritische Spielart des deutschen Films in der Ära nach ´68 repräsentierten. Nicht nur ihre Filme liefen in der Schauburg, sie kamen auch selbst vorbei, um sich der Publikumsdiskussion zu stellen. Die Förderung des künstlerischen Films war und ist auch das Ziel der „Gilde deutscher Filmkunstheater“. Der 1953 gegründete Verein sorgte maßgeblich dafür, dass französische und italienische Filme, klassische Hollywoodfilme, aber auch Filme aus dem Ostblock den Weg in deutsche Kinos fanden. Ohne die Gilde wäre das sperrige Filmwerk des Schweden Ingmar Bergman in Deutschland wohl kaum derart populär geworden - lange vor „Das Schweigen“. Es versteht sich fast von selbst, dass Georg Fricker auch der Gilde beitrat und somit in einer Person den Zusammenschluss der beiden Institutionen, der erst im September 2003 erfolgte, schon Jahrzehnte zuvor vorwegnahm. Ab 1980 konnte man an der Kasse der Schauburg den Gilde-Kino-Pass erwerben. Als Gilde-Mitglied kam man damit in den Genuss reduzierter Eintrittspreise zu den meisten Filmvorstellungen in der Schauburg. Es war eine kleine Investition in die Zukunft des niveauvollen Kinos, die sich für regelmäßige Kinogänger schon nach kurzer Zeit auszahlte. An guten und interessanten Filmangeboten herrschte in der Schauburg nie Mangel – auch nicht in den 80er-Jahren.
FILM x MUSIK TRAUMFABRIK #17 / 2019
Ein vielschichtiges Wechselspiel Beginn jeweils 15 Uhr
So 5. Mai
ERÖFFNUNGSGALA „90 JAHRE SCHAUBURG“ ENTR’ACTE (René Clair/Francis Picabia, 1924) & UN CHIEN ANDALOU (Luis Buñuel/Salvador Dalí, 1929) LIVE-Vertonung: Kammerflimmer Kollektief
So 12. Mai So 19. Mai So 26. Mai So 2. Juni So 9. Juni So 16. Juni So 23. Juni
METROPOLIS (Fritz Lang, 1927) MODERN TIMES (Charlie Chaplin, 1936) Zum Schauburg-Technicolor-Festival
FANTASIA (Walt Disney, 1940, u.a.) SINGIN‘ IN THE RAIN (Stanley Donen / Gene Kelly, 1952) THE MAN WHO KNEW TOO MUCH (Alfred Hitchcock, 1956) SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD (Sergio Leone, 1968) 2001 – A SPACE ODYSSEY (Stanley Kubrick, 1968) FILMSEMINAR in der Schauburg – 6 Filmanalysen an 6 Terminen
ab Fr 28. Juni 17:30–19 Uhr FILM x MUSIK – vom Stummfilm zu Soundscapes
WOODSTOCK (Michael Wadleigh, 1969) KOYAANISQATSI – LIFE OUT OF BALANCE (Godfrey Reggio, 1982) So 14. Juli LOST HIGHWAY (David Lynch, 1997) So 21. Juli INSIDE LLEWYN DAVIS (Joel & Ethan Coen, 2013)
So 30. Juni
Gestaltung: kummerdesign
So 7. Juli
Marienstraße 16 76137 Karlsruhe T. 0721 3500018 www.schauburg.de
Alle Filme mit Mikroeinführung und anschließendem Kinogespräch. Filmreihe kuratiert von Wolfgang Petroll und Herbert Born. Eintritt: 9€ / Studierende/ermäßigt 7,50€ /Seminarteilnehmer 6€
Mit freundlicher Unterstützung der
Filmfestspiele Karlsruhe
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Filmfestspiele Karlsruhe lsruh
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DAS FÜNFTÄGIGE FESTIVAL HAT DAS FORMAT DES „KURZFILMS“ IM FOKUS. Die INDEPENDENT DAYS residieren auch dieses Jahr wieder in der Schauburg in Karlsruhe. 150 Filme aus 43 Ländern werden den Stoff der Leinwand erblicken, darunter viele Welt-, Europa- und Deutschlandpremieren. Unser Programmkino bietet Filmemachern, vor und die “India Shorts” kommen am Samstag um 13 Uhr, “Vive la France!” hinter der Kamera, Produzenten, sowie Filmkomponisten oder auch bietet am Donnerstag, den 04.07. das europäische Pendant. Hierfür Filmverleihern eine angemessene Plattform des Austauschs und der konnten wir in Karlsruhes Partnerstadt Nancy Filmmusik-Komposiproudly present our2019 partners partners: und Studierenden der Music Academy International tions-Professoren Präsentation. Von Mittwoch, demWe 3., bis Sonntag, 7. April trifft and media gewinnen, die ebenfalls während unseres Festivals einen viertägigen sich die Kurzfilmszene hier. Filmmusik-Workshop anbieten werden. Ein Höhepunkt ist der Vortrag des international renommierten Komponisten Lucio Godoy (“The Karlsruhe wird dadurch von allen Seiten, besonders auch von der des Others”, “The Hidden Face”) am Samstag, 06. April, um 11:30 Uhr. Publikums, als Veranstaltungsort für eine eher marginal-auftauchende Kunstform wahrgenommen, deren Intentionen oder künstlerische Ausdrucksformen dem Langfilm im Kino in nichts nachstehen muss. Sensible Geschichten um die Sorgen und Nöte von Teenagern thematisieren wir am Freitag, den 05. April um 15 Uhr, in unserem Die Kurz- und auch Langfilme des Programms sind inhaltlich an allen Block „Ausgrenzung? Gibt’s nicht!“. Es geht um Mut, um Selbstbehauptung, um Toleranz und um das gruselige Gefühl kein Kind mehr Ufern beheimatet. Von brisanten gesellschaftlichen Themen bis hin zu sein. Für Jugendliche bis 18 Jahren ist diese Vorstellung gratis. zu höchst persönlichen Geschichten ist alles vertreten – ob als SpielDanke für die Unterstützung an das Bundesprogramm „Demokratie oder Dokumentarfilm. leben!“ des Bundesministeriums für Familie. Die Filme sind durchgehend untertitelt, also auch gehörlosen Menschen ohne Einschränkung Das Eröffnungsprogramm am 3. April um 17 Uhr gibt die inhaltliche zu empfehlen. Tendenz und Grundausrichtung des Festivals wieder: Generationenkonflikte einer überalternden Gesellschaft, der Ausbruch aus der gesellschaftlichen Zwangsjacke, der alltägliche Stress am Arbeitsplatz Kein Festival ohne Preise: Neben den beiden Hauptpreisen, der mit drohendem Burnout. Die vermeintlich tragischen Stoffe werden Filmpreis der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe und der oft von beißendem oder lakonischem Humor gekontert und münden Filmpreis der Stadt Karlsruhe, gibt es den Georg Fricker Award für den nicht selten in komödiantischen Beiträgen. Der Kurzfilm ist kurzweibesten osteuropäischen Film, den Female Award für die beste lig, zuweilen amüsant und am besten ohne moralisch erhobenen weibliche Regiearbeit und den Indie-Award für den Besten Langfilm, Zeigefinger. Wir sehen hoffnungsvolle Lichtblicke in einer scheinbar den ZEUS Award für die beste schauspielerische Leistung sowie der düsteren Realität! Roncalli-Forum Filmpreis und Die Kleine ID.
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Mit dem Programmblock “Green World” am Donnerstag, den 4. April um 12 Uhr möchten wir einen Blick auf dringliche Umweltfragen werfen. Thematisch arbeiten wir uns an Fragestellungen zur regenerativen Energie, dem Müllproblem oder einer nachhaltigen Ernährung ab. Neben den filmischen Beiträgen laden wir anschließend zur Podiumsdiskussion. Dank der Förderung durch die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg ist der Eintritt frei!
Unsere Trophäen ziert dieses Jahr die Karlina, eine kleine Mops-Dame, die auch fortan das Gesicht des Festivals sein wird. Die große Award Gala findet am Samstag, den 6. April, um 21 Uhr statt, davor läuft um 19 Uhr das Finale des Publikumswettbewerbs. Der geneigte Zuschauer hat die Möglichkeit, für diese beiden Programmpunkte ein vergünstigtes Doppel-Ticket zu erstehen.
In diesem Jahr bieten wir gleich mehrere Kurzfilmprogramme mit Fokus auf spezifische Länder, Regionen oder Kontinente: “The Voice Of Africa!” am 06. April um 15 Uhr zeigt den afrikanischen Kurzfilm,
Best Of-Programmen und den nominierten Filmen sowie Preisträgern.
www.independentdays.de #IDIF
We proudly present our partners and media partners:Der Ausklang am Festivalsonntag verspricht hochkarätige Kost mit www.independentdays.de
SPECIALS IM APRIL 25
THE FOUR DIMENSIONAL CAN
RUMBU
CHUCHOTAGE
HANS IM PECH – HAPLESS HANS
RUN ROSTAM RUN
SPECIALS IN DER SCHAUBURG
KURZFILMFESTIVAL
CINE MAR – SURF MOVIE NIGHT MONTAG, 15. APRIL UM 20:30 UHR
AUFZEICHNUNG AUS DEM BOLSCHOI IN MOSKAU
DAS GOLDENE ZEITALTER SONNTAG, 7. APRIL UM 17:00 UHR
Surfer-Freunde aufgepasst! Ab dieser Saison besucht das Cine-MarTeam auch die Schauburg. Freut Euch auf Wellen, alternativen Lifestyle, Wellen, das Suchen nach Wellen, Wellen und Surf-Action, bien sur! Präsentiert werden eine Handvoll Kurzfilme (im englischen Original) rund um die Faszination des Ozeans.
Mit Schostakowitschs moderner Musik und der Konzertsaal-Atmosphäre ist „Das goldene Zeitalter“ ein wohltuender und bunter Ausflug in die tosenden 20er Jahre. Der junge Fischer Boris verliebt sich in Rita. Er folgt ihr zum Varieté-Club „Kabarett“ und erfährt, dass sie dort eine wunderschöne Tänzerin namens „Madmoiselle Margot“ verkörpert. Rita ist leider zudem die Angebetete des lokalen Ganoven Yashka…
AKTION ZUM KARLSRUHER KLIMA FRÜHLING
IMMER NOCH EINE UNBEQUEME WAHRHEIT: UNSERE ZEIT LÄUFT FREITAG, 31. MAI UM 17.00 UHR
In Kooperation mit der Stadt Karlsruhe präsentieren wir Al Gore’s Plädoyer für Nachhaltigkeit! Der ehemalige US-Vizepräsident macht auf die katastrophalen Folgen des Klimawandels aufmerksam. Sehr anschaulich erklärt er Fakten und neueste Zahlen zu einem der brisantesten Themen unserer Zeit. Ein Aufruf zum Engagement!
LIVE-ÜBERTRAGUNG AUS DER METROPOLITAN OPERA IN NEW YORK
QUEERFILMNACHT (OMU)
DIALOGUES DES CARMÉLITES VON FRANCIS POULENC KONSEQUENZEN SAMSTAG, 11. MAI UM 18:00 UHR
MITTWOCH, 24.APRIL UM 21.00 UHR
Die Uraufführung fand als Auftragswerk für die Mailänder Scala 1957 statt und war ein großer Erfolg. Das Werk behandelt die Ereignisse im Kloster der Karmelitinnen von Compiègne: 16 dort zugehörige Frauen wurden während der Französischen Revolution 1794 mit der Guillotine hingerichtet, weil sie nicht bereit waren, ihre Gelübde zu brechen. Sie gingen singend in den Tod und wurden 1906 durch Papst Pius X. selig gesprochen.
Weil er sich nicht an Regeln halten kann, landet der 17-jährige Andrej erst vor Gericht und dann in einer Besserungsanstalt für Jugendliche. Dort beginnt der junge Željko Interesse am Neuling zu gewinnen. Fesselnd und authentisch erzählt der Coming-of-Age Film von aufkeimender Sexualität und Teenage Angst, von den rohen Impulsen des Heranwachsens und den Unsicherheiten, die darunter liegen.
SPECIALS IN DER SCHAUBURG 27
SENIORENKINO-PREVIEW IN ANWESENHEIT DER SCHAUSPIELER NOOM DIAWARA UND TATIANA ROJO
MONSIEUR CLAUDE 2
REISEREPORTAGE
MITTWOCH, 3. APRIL UM 14.30 UHR
PARIS – ALLES ANSICHTSSACHE, REISEREPORTAGE
Sie sind wieder da! - Monsieur Claude, seine Töchter und die schlagfertigen Schwiegersöhne kehren zurück für einen neuen großen Wurf im Roulette der Traditionen. Regisseur Philippe de Chauveron hat dem zweiten Teil viel Liebe und noch mehr Scharfsinn, Esprit und Witz eingehaucht. In unserem wöchentlichen Seniorenkino bieten wir dieses Mal neben dem gratis gereichten Glas Sekt zudem zwei Schauspieler der Claudschen Darstellerriege: Noom Diawara und Tatiana Rojo präsentieren Ihnen höchstpersönlich die Fortsetzung der Erfolgskomödie!
Daniela und Uwe Schebek entführten uns bereits vier Mal in ausverkauften Vorstellungen in Frankreichs Metropole Paris: Neben den touristischen Highlights wie Eiffelturm, Notre-Dame, ChampsÉlysées und Louvre sind die wahren Schätze versteckt: Idyllische kopfsteingepflasterte Gassen, lauschige Plätze, versteckte Hinterhöfe, nostalgische Einkaufswelten. Doch nur, wer die ausgetretenen Touristenpfade verlässt, kann das wahre Paris entdecken. Sichern Sie sich schnell ihre Karten, bevor es zu spät ist.
SONNTAG, 12. MAI UM 17.00 UHR
3. TECHNICOLOR FILMFESTIVAL 24.- 26. Mai 2019
15. TODD-AO 70mm Filmfestival
Marienstraße 16 76137 Karlsruhe T. 0721 3500018 www.schauburg.de
Foto: © agsandrew – Adobe Stock
4.— 6. Oktober 2019
Mit freundlicher Unterstützung der
GROSSBILDWAND
TÄGLICH 15.00 UHR
KINDERKINO IM APRIL nur
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28. MÄRZ – 03. APRIL
04. – 10. APRIL
11. – 17. APRIL
DIE BIENE MAJA
DRACHENZÄHMEN LEICHT GEMACHT 3
WIR KINDER AUS BULLERBÜ
Biene Maja widersetzt sich allen Regeln des Bienenstocks und bringt die Ordnung der Arbeitsgesellschaft mit ihrem Entdeckergeist mächtig durcheinander.
Hicks ist als neuer Stammesführer in die Fußstapfen seines Vaters getreten. Rückblickend erinnert er sich an seine Abenteuer mit dem Drachen Ohnezahn.
Im kleinen, idyllischen schwedischen Dorf Bullerbü erleben sechs Kinder in ihren Sommerferien die tollsten Abenteuer. Die Buchvorlage schrieb Astrid Lindgren.
JAHR: 2014 / LÄNGE: 88 MIN. / FSK: 0
JAHR: 2019 /LÄNGE: 104 MIN. / FSK: 6
JAHR: 1986 / LÄNGE: 87 MIN. / FSK: 0
18. – 24. APRIL
25. APRIL – 1. MAI
02. – 08. MAI
DIE HÄSCHENSCHULE
OSTWIND 3 – AUFBRUCH NACH ORA
MIA & DER WEISE LÖWE
Man nehme: ein goldenes Ei, drei Füchse und viele Hasen. Heraus kommt ein spannender Animationsfilm!
Mika büchst nach Andalusien aus, wo sie Ostwinds Herkunft vermutet und die Ausritte in vollen Zügen genießt. Dabei trifft sie auf eine Herde Wildpferde, die Ostwinds Familie sein könnten.
Berührender Abenteuerfilm für die ganze Familie über die Beziehung zwischen einem Mädchen und einem weißen Löwen, die sich auf eine gefährliche Reise begeben.
OSTER-WOCHE
JAHR: 2017 / LÄNGE: 76 MIN. / FSK: 0
JAHR: 2019 / LÄNGE: 98 MIN. / FSK: 6 JAHR: 2017 / LÄNGE: 110 MIN. / FSK: 0
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GEBURTSTAGSFEIER IM KINO??
Es ist ganz einfach und viel günstiger als Sie vielleicht denken. Wenn gewünscht inklusive Feier mit Kuchen, Kakao und Führung hinter die Kulissen der Schauburg. Sprechen Sie uns einfach an ... Telefon 0721 35000 15 / -17 / -18 (Büro) info@schauburg.de
Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien hat die SCHAUBURG von 1976 bis 2017 jährlich für ein hervorragendes Kinder- und Jugendfilmprogramm ausgezeichnet.
APRIL
SENIORENKINO Immer Mittwoch 14.30 Uhr im großen Schauburg Saal Eintritt 5€ inkl. 1 Glas Sekt
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Foto: © Monkey Business – fotolia.com
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Marienstraße 16 76137 Karlsruhe T. 0721 3500018 www.schauburg.de
GROSSBILDWAND
PROGRAMMVORSCHAU 30
UNSERE PROGRAMMVORSCHAU FÜR
MAI 2019
2. MAI 2019
DER FLOHMARKT VON MADAME CLAIRE Im Mittelpunkt steht Claire Darling, eine alte Dame, die sich in den Kopf gesetzt hat, ihr gesamtes Hab und Gut zu verkaufen. Auf unterschiedlichen Zeitebenen enthüllt sich nach und nach Claires tragische Geschichte. Catherine Deneuve spielt die Madame Claire mit würdevoller Eleganz, ihre Tochter im Leben, Chiara Mastroianni, ist auch die Tochter im Film, und die beiden Stars gemeinsam spielen zu sehen, ist ein echtes Erlebnis.
2. MAI 2019
DAS SCHÖNSTE PAAR Wie kann eine Beziehung nach einem brutalen Angriff weitergehen? Wie geht die Frau damit um, vergewaltigt worden zu sein, wie der Mann, hilflos gewesen zu sein? Diese Fragen beschäftigen Sven Taddicken in seinem Beziehungsdrama, das mit Wucht und Emotionalität überzeugt.
24. – 26. MAI 2019
TECHNICOLOR FESTIVAL
REGIE Julie Bertuccelli DARSTELLER Catherine Deneuve, Chiara Mastroianni, Alice Taglioni
REGIE Sven Taddicken DARSTELLER Maximilian Brückner, Luise Heyer, Leonard Kunz
Vom 24. – 26. Mai öffnet sich unser samtroter Vorhang bereits zum dritten Mal, um unsere Bildwand „in herrlichen Farben“ zum Leuchten zu bringen! Ein ganzes Wochenende lang zeigen wir Ihnen Klassiker der Filmgeschichte so, wie sich das gehört: von authentischen 35mm-Technicolor-Druckkopien.
9. MAI 2019
16. MAI 2019
30. MAI 2019
Sie haben Generationen begeistert, Stan Laurel und Oliver Hardy, das erfolgreichste Komikerduo der Filmgeschichte. Millionen haben sie in ihr Herz geschlossen und über ihre hinreißend komischen Sketche gelacht. Der Film setzt den beiden Kinostars ein bewegendes Filmdenkmal und erzählt nicht nur von den Höhen und Tiefen einer äußerst erfolgreichen künstlerischen Partnerschaft, sondern insbesondere die Geschichte einer großen Freundschaft.
Es ist nicht einmal ein Familienfoto, das in diesem Film seine besondere Bedeutung erlangt, sondern nur eines der drei Kinder, die ihre Sommerferien immer bei ihrer Großmutter verbracht haben. Die ist mittlerweile dement und würde von ihrem Sohn ins Heim abgeschoben, wenn seine Töchter sich der alten Dame nicht annehmen würden. Weniger eine Komödie, als vielmehr ein intensives Drama, das mit seiner Wahrhaftigkeit lange nachwirkt.
Vier Jahre nach dem sensationellen Erfolg von „Victoria“ schickt der preisgekrönte Regisseur Sebastian Schipper zwei Achtzehnjährige auf einen ebenso aufregenden wie bewegenden Trip durch Europa: die Geschichte einer bedingungslosen Freundschaft zweier Jugendlicher – angesiedelt in einer Welt, die sich im radikalen Umbruch befindet.
REGIE Jon S. Baird DARSTELLER Steve Coogan, John C. Reilly, Shirley Henderson
REGIE Cecilia Rouaud DARSTELLER Vanessa Paradis, Camille Cottin, Pierre Deladonchamps
REGIE Sebastian Schipper DARSTELLER Fionn Whitehead, Stéphane Bak, Moritz Bleibtreu
STAN & OLLIE
DAS FAMILIENFOTO
ROADS
SHAZAM!
3D
AB DO
4.4.
Von David F. Sandberg („Annabelle 2“) Mit Zachary Levi („Chuck“) Mark Strong („Kingsman“) Djimon Hounsou („Gladiator“) In uns allen steckt ein Superheld – mit nur ein bisschen Magie können wir ihn hervorzaubern. In Billy Batsons Fall muss er einfach das Wort „Shazam!“ rufen, und schon verwandelt sich das freche 14-jährige Pflegekind in den erwachsenen Superhelden Shazam. Gerade weil Billy im Grunde noch ein Kind ist, genießt er sein muskelbepacktes, göttergleiches Alter Ego in vollen Zügen und probiert seine Superkräfte genauso aus, wie jeder Teenager es tun würde: Hauptsache, es macht Spaß! Kann er fliegen? Verfügt er über den Röntgenblick? Shazam testet seine Fähigkeiten bis zum Anschlag – mit kindlich-unbekümmerter Rücksichtslosigkeit. Doch bald wird aus dem wilden Spiel tödlicher Ernst: Wenn Shazam seine besonderen Fähigkeiten nicht schnellstens in den Griff bekommt, wird er sich gegen die bösen Mächte von Dr. Thaddeus Sivana nicht zur Wehr setzen können.
MONSIEUR CLAUDE 2
FILMhighlights im APRIL DER FALL COLLINI
Mit Elyas M’Barek („Fack ju Göhte“) Alexandra Maria Lara („Der Untergang“) Heiner Lauterbach („Mitten im Leben“) Franco Nero („Django Unchained“) Anwalt Caspar Leinen gerät über eine Pflichtverteidigung an einen spektakulären Fall: Über 30 Jahre lang hat der Italiener Fabrizio Collini unbescholten in Deutschland gearbeitet und dann tötet er anscheinend grundlos den Großindustriellen Hans Meyer. Für Caspar steht weit mehr auf dem Spiel als sein erster großer Fall als Strafverteidiger. Das Opfer ist der Großvater seiner Jugendliebe und war wie ein Ersatzvater für Caspar. Zudem hat er mit der Strafverteidiger-Legende Richard Mattinger einen Gegner, der ihm haushoch überlegen scheint. Caspar muss herausfinden, warum Collini ausgerechnet einen Meyer ermordet hat. Als Caspar gegen alle Widerstände immer tiefer in den Fall eintaucht, wird er nicht nur mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert, sondern stößt auf einen der größten Justizskandale der deutschen Geschichte.
4.4.
Von Philippe de Chauveron Mit Christian Clavier („Asterix & Obelix“) Chantal Lauby („Hochzeit ohne Plan“)
LadyPalast inkl. ein Glas Sekt nur Mi 3.4. um 19:45 Uhr
AB DO
11.4.
Von Neil Marshall Mit David Harbour Milla Jovovich („Resident Evil“) Ian McShane Im Kampf gegen das Böse kann es nur einen geben: Halbdämon Hellboy! Er muss die mächtige Hexe Nimue und das Monster Gruagach stoppen, die zusammen mit einer Reihe weiterer mythischer Wesen, Tod und Zerstörung unter die Menschen bringen wollen. Doch dafür brauchen sie Hellboy. Denn seine Bestimmung war einst, selbst den Weltuntergang zu starten – bis sein Ziehvater Professor Broom ihn auf die gute Seite holte und als Spezial-Agent gegen die Monster dieser Welt einsetzte. Während Hellboy nun von Broom für einen Auftrag nach London geschickt wird, zieht Nimue eine Schneise der Verwüstung durch ganz England. Und plötzlich sehen sich Hellboy und seine Mitstreiter Anna und Ben nicht nur mit einer Armee der Finsternis konfrontiert, sondern auch mit ureigenen Dämonen. Die blutrote Schlacht kann beginnen!
18.4.
Von Marco Kreuzpaintner („Krabat“)
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Was mussten Monsieur Claude und seine Frau Marie nicht alles über sich ergehen lassen?! Beschneidungsrituale, Hühnchen halal, koscheres Dim Sum und nicht zuletzt die Kofis von der Elfenbeinküste. Doch seit den vier maximal ultikulturellen Hochzeiten ihrer Töchter sind die beiden im Integrieren unübertroffen. Monsieur Claude rafft sich sogar auf, allen Heimatländern einen Besuch abzustatten. In der französischen Provinz finden die Verneuils es aber doch am schönsten. Und so freuen sie sich auf ihr Großeltern-Dasein. Abermals haben sie die Rechnung ohne ihre Töchter gemacht. Als die ihnen erklären, dass mit diesen Ehemännern in Frankreich auf keinen grünen Zweig kommen und sich deshalb mit Kind und Kegel im Ausland ihr Glück suchen, sind die Gesichter der Großbürger plötzlich sehr lang...
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EIN LETZTER JOB
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25.4. Von James Marsh („Die Entdeckung der Unendlichkeit“) Mit Sir Michael Caine („Gottes Werk & Teufels Beitrag“) Jim Broadbent („Moulin Rouge!“) Ray Winstone („Departed“) Michael Gambon („Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“) Charlie Cox („Marvel‘s Daredevil“) X Der Ruhestand ist was für Rentner, das findet zumindest Brian Reader. Seine alten Freunde sitzen im Knast, die Ehefrau ist unter der Erde und auch sonst verflucht der Ex-Ganove seinen ereignislosen Alltag. Ein letztes Mal juckt es ihn in den Fingern, sich und allen anderen zu beweisen, dass er es immer noch drauf hat. Und so versammelt Brian, dem Alter und der modernen Technologie zum Trotz, eine Riege Krimineller der alten Schule um sich und wagt gemeinsam mit ihnen einen riskanten Coup, der als größter Einbruch aller Zeiten in die Geschichte Großbritanniens eingehen wird. Doch es ist wesentlich leichter Beute zu machen, als sie loszuwerden.
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25.4.
Von Anthony Russo und Joe Russo
WENN DU KÖNIG WÄRST
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18.4.
Von Joe Cornish („Attack the Block“) Mit Louis A. Serkis („Alice im Wunderland“) Dean Chaumoo Tom Taylor Rhianna Dorris Angus Imrie Patrick Stewart („X-Men“) Rebecca Ferguson („Mission Impossible“) Magie der alten Schule trifft auf moderne Welt in dem epischen Abenteuer WENN DU KÖNIG WÄRST. Alex hält sich für unscheinbar, bis er über das mythische Schwert im Stein, Excalibur, stolpert. Nun muss er seine Freunde und Feinde zu einer Ritterrunde vereinen und zusammen mit dem legendären Zauberer Merlin gegen die boshafte Magierin Morgana antreten. Die Zukunft ist in Gefahr – und Alex muss die Rolle des Anführers übernehmen, die er nie für möglich gehalten hätte.
Mit Brie Larson („Captain Marvel“) Scarlett Johansson („Lucy“) Josh Brolin („No Country for Old Men“) Karen Gillan („Jumanji“) Paul Rudd („Trauzeuge gesucht“) Was 2008 mit „Iron Man“ begann, wird 2019 mit einem bombastischen Knall enden. Nach zahlreichen unvergleichlichen Superhelden-Abenteuern und dem dramatischsten Finale der jüngsten Filmgeschichte in „Avengers: Infinity War“, laufen alle Fäden des Marvel Cinematic Universe zum ultimativen, alles verändernden Showdown zusammen.
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PROGRAMMHEFT APRIL 2019