01 — 24
JANUAR
AB 25. JAN UAR I M KI N O
OLIVER
FANNY
JOHN
MILAN
UND MICKEY
MASUCCI ARDANT CLEESE PESCHEL ROURKE
AB 18. JANUAR IM KINO
LIEBE GÄSTE UND FREUNDE DER SCHAUBURG,
PoorThings
wir wünschen Ihnen für das neue Jahr viel Erfolg und Gesundheit und hoffen, mit Ihnen viele anregende und unterhaltsame Stunden in der Schauburg verbringen zu können. Das neue Jahr beginnt gleich mit analogen Neuigkeiten: Freuen Sie sich auf Sofia Coppolas neuen Film Priscilla, der exklusiv bei uns in 35mm-Projektion gezeigt wird. Außerdem kommt im Januar einer der Oscar®-Favoriten des Jahres auf unsere Bildwand. Mit Poor Things bringt Regisseur Yorgos Lanthimos einen Film ins Kino, der so außergewöhnlich ist, dass man ihn kaum fassen kann. Ein Hinweis in eigener Sache: Leider sind auch wir von den diversen Preis- und MwSt.-Erhöhungen nicht verschont geblieben. So müssen wir leider einige Preise ab Januar 2024 leicht anheben. Der Preis für die Goldkarte bleibt mit 35 Euro stabil, ebenso die Preise für das Seniorenkino, das Kinderkino und die Sneak-Preview. Wir glauben, Ihnen damit weiterhin ein interessantes Preismodell anbieten zu können und freuen uns, wenn Sie uns weiterhin die Treue halten.
NEU IM JANUAR AB 4. JANUAR Der Junge und der Reiher...........................................................................04 Priscilla..................................................................................................................................................06
15 Jahre......................................................................................................................................................07 AB 11. JANUAR Im letzten Sommer....................................................................................................07 The Royal Hotel.................................................................................................................08 Leere Netze....................................................................................................................................09 AB 18. JANUAR Poor Things...................................................................................................................................10 The Palace..........................................................................................................................................12 Becoming Giulia.................................................................................................................13 Stella. Ein Leben................................................................................................................14 AB 25. JANUAR
Roxy.................................................................................................................................................................15 The Holdovers.........................................................................................................................16
SPECIALS FILMVORSCHAU
Specials im Januar.........................................................................................................18 Februar 2024..............................................................................................................................22
Mit cineastischen Grüßen
IMPRESSUM
Schauburg Kino Herbert Born, Marienstr. 16, 76137 Karlsruhe Tel: 0721 35 000 11 / Fax: 0721 38 00 47 born@schauburg.de www.schauburg.de
Alle Starttermine sind unverbindlich.
REDAKTION
Herbert Born, Marcus Vetter, Wolfram Hannemann
GESTALTUNG
Dušan Tomić – www.duto.studio
Das kostenlose Filmmagazin des Schauburg Filmtheaters erscheint monatlich.
HERAUSGEBER
AUSGABE #163
Programmänderungen sind nicht beabsichtigt, aber manchmal unvermeidbar.
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NEU IN DER SCHAUBURG
NEUJAHRSPREVIEW MONTAG, 01. JANUAR 16:30 UHR AB 4. JANUAR
DER JUNGE UND DER REIHER ANIMATION, DRAMA, ABENTEUER · 124 MINUTEN · FSK 12 · JAPAN · 2023 REGIE
HAYAO MIYAZAKI BESETZUNG SOMA SANTOKI, MASAKI SUDA, TAKUYA KIMURA, AIMYON, KÔ SHIBASAKI
Ein Junge wagt sich in eine geheimnisvolle Welt, die von den Lebenden und den Toten geteilt wird. Halb-autobiografische Fantasie über Leben, Tod und Schöpfung und nicht zuletzt eine Hommage an die Freundschaft. Nachdem seine Mutter bei einem Luftangriff im Zweiten Weltkrieg umgekommen ist, muss der elfjährige Mahito Tokio verlassen. Er zieht zu seinem Vater und dessen neuer Frau in ein altes Herrenhaus, das sich auf einem riesigen Landgut befindet. Isoliert von der Welt, beginnt Mahito, die verzauberten Landschaften, die sein neues Zuhause umgeben, zu erforschen und begegnet einem mysteriösen Graureiher, der hartnäckig an seiner Seite bleibt. Nach und nach wird der Reiher zu seinem Führer und hilft ihm, die Welt um ihn herum besser zu verstehen und die Geheimnisse des Lebens zu lüften. Lange wusste man nichts über das neue Werk des japanischen Animationskünstlers Hayao Miyazaki, der mittlerweile weltweit stärker verehrt wird als Walt Disney. Mit “Der Junge und der Reiher” hat er, der Meisterwerke wie „Mein Nachbar Totoro“, „Prinzessin Mononoke“ oder „Chihiros Reise ins Zauberland“ verantwortet, erstmals einen autobiographisch geprägten Film gedreht. Inspiriert von Miyazakis Lieblingsroman „How Do You Live?“ von Genzaburo Yoshino erzählt er von seiner eigenen Jugend, dem Verhältnis zu seinem Vater, von Armut und seinem Weg zur spirituellen Reife. Und das macht er wie gewohnt in einem beeindruckenden Farbteppich von Fantasie und Eleganz, mit allen Mitteln der japanischen Animationskunst. “Der Junge und der Reiher” ist ein besonders kostbares Geschenk und möglicherweise der letzte Film des Meisterregisseurs, der sich visuell und erzählerisch auf dem Höhepunkt seines Könnens zeigt. “Der Junge und der Reiher” startete in Japan am 14.Juli 2023. An seinem Eröffnungswochenende hat der Film über 13,2 Millionen USD eingespielt und wurde damit zum erfolgreichsten Film in der Geschichte von Studio Ghibli und übertraf das Debüt von “Howl's Moving Castle” (9,8 Millionen USD) aus dem Jahr 2004.
POSTMODERNE RELOADED Traumfabrik #25 | 2023-24
Kultfilme der 80er & 90er Jahre
Immer Sonntags 15:00 Uhr in der Schauburg 14.01.24
NIGHT ON EARTH
21.01.24
PROSPEROS BÜCHER
28.01.24
BARTON FINK
04.02.24
PULP FICTION
11.02.24
EUROPA
18.02.24
DAS FÜNFTE ELEMENT
Jim Jarmusch | US 1991 | OmU | 35mm Peter Greenaway | GB 1991 | DF | 35mm
Joel & Ethan Coen | US 1991 | DF | 35mm Quentin Tarantino | US 1994 | DF | 35mm
Luc Besson | F/US 1997 | DF | 35mm
In Zusammenarbeit mit Marienstraße 16 76137 Karlsruhe T. 0721 3500018 www.schauburg.de
Alle Filme mit Mikroeinführung und anschließendem Kinogespräch. Filmreihe kuratiert von Wolfgang Petroll (ZAK) und Herbert Born (Schauburg). Eintritt: 9,50 € / Studierende/ermäßigt 8 € /Seminarteilnehmer 6 €
Mit freundlicher Unterstützung der
Änderungen vorbehalten.
Lars von Trier | DK 1991 | DF | 35mm
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NEU IN DER SCHAUBURG
AB 4. JANUAR
PRISCILLA BIOPIC, DRAMA · 110 MINUTEN · FSK 16 · USA · 2023 · ANALOGE 35MM PROJEKTION REGIE & BUCH
SOFIA COPPOLA BESETZUNG CAILEE SPAENY, JACOB ELORDI, ARI COHEN
Die toxische Beziehung zwischen Elvis Presley und Priscilla Beaulieu. Von Sofia Coppola nach Priscillas Autobiographie inszeniert. Als die Teenagerin Priscilla Beaulieu auf einer Party Elvis Presley kennenlernt, wird aus dem Mann, der bereits ein kometenhaft aufgestiegener Rock'n'Roll-Superstar ist, in privaten Momenten jemand völlig Unerwartetes: ein aufregender Schwarm, ein Verbündeter in der Einsamkeit, ein verletzlicher bester Freund. Durch Priscillas Augen erzählt Sofia Coppola in diesem einfühlsamen und hinreißend detaillierten Porträt von Liebe, Fantasie und Ruhm die unsichtbare Seite eines großen amerikanischen Mythos: Elvis und Priscillas langanhaltende Umwerbung und turbulente Ehe, von einem deutschen Armeestützpunkt bis zum sagenumwobenen Anwesen in Graceland. Geschrieben und inszeniert von Sofia Coppola basiert “Priscilla” auf den 1985 erschienenen Memoiren „Elvis und Ich“ von Priscilla Presley und Sandra Harmon. Hauptdarstellerin Cailee Spaeny (“Mare of Easttown”, “Bad Times at the El Royale”) wurde bei den 80. Internationalen Filmfestspielen von Venedig, wo “Priscilla” seine Weltpremiere im Wettbewerb feierte, als „Beste Darstellerin“ ausgezeichnet. Ebenfalls überzeugend sind Jacob Elordi (“Euphoria”, “The Kissing Booth”) als Elvis Presley und Dagmara Dominczyk (“Succession”, “Bottoms”, “The Lost Daughter”) als Priscillas Mutter Anne.
NEU IN DER SCHAUBURG
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AB 11. JANUAR
15 JAHRE DRAMA · 143 MINUTEN · FSK 12 · DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH · 2023 REGIE & BUCH
CHRIS KRAUS BESETZUNG HANNAH HERZSPRUNG, HASSAN AKKOUCH, ALBRECHT SCHUCH
Ein Film, der 17 Jahre nach „Vier Minuten“ spielt, in dem Hannah Herzsprung unschludig als Mörderin verurteilt wurde. Jetzt ist sie wieder frei und will ihren Liebhaber aufsuchen. Der fast zweieinhalb Stunden lange Film ist eine emotionale Wucht!
AB 11. JANUAR
IM LETZTEN SOMMER THRILLER, DRAMA · 104 MINUTEN · FSK 16 · FRANKREICH · 2023
Jenny ist nach 15 Jahren aus dem Gefängnis entlassen worden. Sie arbeitet in einer Reinigungsfirma. Durch Zufall trifft sie so einen alten Bekannten wieder, der als Klavierlehrer arbeitet. Er weiß um Jennys großes Talent und will sie dafür gewinnen, mit seinem Schützling Omar, einem begnadeten Komponisten, der in Syrien einen Arm verlor und fliehen musste, in einer Talent-Show aufzutreten. Daran hat Jenny kein Interesse, ihre Gedanken kreisen nur um den Mann, wegen dem sie 15 Jahre absitzen musste. Ein Mann, dem sie in der TalentShow wiederbegegnen könnte. Man muss „Vier Minuten“ nicht gesehen haben, um von „15 Jahre“ mitgerissen zu werden. Alles, was man wissen muss, erklärt Chris Kraus in seinem neuen Film. Hannah Herzsprung spielt erneut Jenny. Noch immer aggressiv, noch immer rebellisch, aber bemüht, ein neues Leben zu finden. Doch wie hebt man die Scherben eines Lebens auf? Wie findet man den inneren Frieden, den man braucht, um weiterzumachen? „Vergebung bedeutet, jede Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit loszulassen“, steht am Anfang des Films. Das ist ein Zitat von Jack Kornfield, einem buddhistischen Lehrer. Es ist exemplarisch für Jenny, deren Vergangenheit eine traurige ist und die niemals eine bessere werden wird. Solange sie an ihrer Wut festhält, wird ihre Vergangenheit niemals aufhören, auf sie einzuwirken. Aber das kann sie nicht. Erst recht nicht, als sie erfährt, welches Leben ihr Liebhaber von damals führt und was er aus sich gemacht hat. Sie kann ihm nicht vergeben, und sich vielleicht auch nicht. Das spielt Hannah Herzsprung mit immenser Intensität. Immer wieder gibt es extreme Nahaufnahmen. Ein Blick in ihre Augen ist ein Blick in ihre Seele – man erkennt die Trostlosigkeit und das Verlorensein dahinter. Am Ende ist nichts so, wie man es erwartet, und dann auch wieder schon. Weil der Autor und Regisseur Chris Kraus zumindest einen Hoffnungsschimmer bietet. Wer weiß, vielleicht wird man Jenny von Loeben in ein oder zwei Jahrzehnten wiedersehen. programmkino.de / Peter Osteried
REGIE
CATHERINE BREILLAT BESETZUNG LEA DRUCKER, OLIVIER RABOURDIN, CLOTILDE COURAU, SAMUEL KIRCHER, ANGELA CHEN
Zwischen einer brillanten Anwältin und ihrem 17-jährigen Stiefsohn entbrennt eine leidenschaftliche Affäre. Provokanter Film, der von Menschenkenntnis und Feingefühl zeugt. Anne ist eine brillante Anwältin, die sich um minderjährige Missbrauchsopfer und Jugendliche in Schwierigkeiten kümmert. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Pierre und den beiden adoptierten Töchtern führt sie ein harmonisches Familienleben in einer Villa am Rand von Paris. Doch als Théo, Pierres 17-jähriger Sohn aus einer früheren Ehe, bei ihnen einzieht, gerät das Idyll schnell ins Wanken. Denn Anne und der rebellische Teenager fühlen sich zueinander hingezogen – obwohl sie wissen, dass es nicht sein darf. Schon nach kurzer Zeit entspinnt sich eine leidenschaftliche Affäre, die nicht nur ihre Familie, sondern auch ihre Karriere fundamental gefährdet. Mit viel Menschenkenntnis und Feingefühl erzählt Catherine Breillat, bekannt für provokante Arbeiten wie “Missbrauch” und “Romance”, in ihrem jüngsten Film nach zehnjähriger Leinwandpause eine explosive Liebesgeschichte und zeichnet das bewegende Porträt einer Frau, die mit einer verbotenen Liebesbeziehung ihr bürgerliches Leben aufs Spiel setzt. In der Hauptrolle der zerrissenen Anne ist die großartige Léa Drucker (“Close”, “Nach dem Urteil”) zu sehen. Doch auch der junge Samuel Kircher in seiner ersten größeren Rolle als Théo und Olivier Rabourdin (“Black Box – Gefährliche Wahrheit”) als Pierre, begeistern mit nuancierten Darstellungen. Ein aufregend ehrlicher Film, der seine verstörende Kraft aus vielen kleinen emotionalen Momenten und den stimmungsvollen Bildern von Kamerafrau Jeanne Lapoirie (“Benedetta”, “120 BPM”) zieht. “Im letzten Sommer” basiert auf dem dänisch-schwedischen Film “Königin” (2018) und feierte im offiziellen Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes 2023 seine Welturaufführung.
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NEU IN DER SCHAUBURG
AB 11. JANUAR
THE ROYAL HOTEL THRILLER · 91 MINUTEN · AUSTRALIEN, GROSSBRITANNIEN · 2023 REGIE
KITTY GREEN BESETZUNG JULIA GARNER, JESSICA HENWICK, HERBERT NORDRUM, DYLAN RIVER, KEYLAN DEVINE-INGERSON
Ein Barjob im australischen Outback wird für zwei BackpackTouristinnen zum Überlebenskampf. Top besetzter Thriller nach wahren Begebenheiten. Der Name des Pubs klang für die beiden Freundinnen vielversprechend nach einer abenteuerlichen Backpackerreise voller Sonnenschein und kistenweise Alkohol. Doch die Realität im heruntergekommenen Bergbaukaff ist ein harter Schlag: schmutzig, schonungslos und rau. Trotzdem beschließen Hanna und Liv, ein paar Wochen durchzuhalten, um sich ein rauschendes Urlaubsfinale am Bondi Beach zu finanzieren. Für den schroffen Barbesitzer Billy (Hugo Weaving) sind sie billige Arbeitskräfte, für seine Stammgäste eine neue, knackige Abwechslung. Der Spaß der ungezügelten Down-Under-Trinkkultur endet schnell, als die immer derberen Anmachen und vulgären Spielchen zur Bedrohung eskalieren. Gekränkt durch die Zurückweisung demonstriert der verschrobene Dolly (Daniel Henshall) seine Macht in einem psychotischen Spiel, das Hanna und Liv vor die Wahl stellt: Entweder behaupten sie sich in dieser unbarmherzigen Welt – oder sie gehen darin unter. Nach dem internationalen Erfolg ihres Spielfilmdebüts “The Assistant” und ihrer preisgekrönten Dokumentarfilme kehrt Filmemacherin Kitty Green in ihr Heimatland Australien zurück, um im “The Royal Hotel” einzuchecken. Inspiriert von wahren Begebenheiten schrieb sie gemeinsam mit Oscar Redding (“Van Diemen's Land”) das Drehbuch für diesen Thriller, den sie als scharfsinnige Betrachtung toxischer Dynamiken inszeniert. In den Hauptrollen agieren kongenial Julia Garner (u. a. ausgezeichnet mit drei Emmys und einem Golden Globe für “Ozark”, “Inventing Anna”) als sensible Hanna, Jessica Henwick (“Glass Onion: A Knives Out Mystery”, “Matrix: Resurrections”) als ihre abenteuerlustige Freundin Liv und die australische Schauspiel-Ikone Hugo Weaving (“Priscilla – Königin der Wüste”, “Matrix”-Trilogie, “V for Vendetta”, Trilogien “Der Herr der Ringe” und “Der Hobbit”) als schroffer Barbesitzer Billy. In weiteren Rollen sind Toby Wallace, Daniel Henshall, James Frecheville, Herbert Nordrum und Ursula Yovich zu sehen.
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AB 18. JANUAR
LEERE NETZE DRAMA · 101 MINUTEN · FSK 12 · FSK 12 · DEUTSCHLAND, IRAN · 2023 REGIE & REGIE
BEHROOZ KARAMIZADE BESETZUNG HAMID REZA ABBASI, SADAF ASGARI, PANTEA PANAHIHA
Bildstarkes, wuchtiges Drama aus dem Iran über eine große Liebe, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist. Spielfilmdebüt, das mit unverhohlener Kritik die Zustände im Iran zeigt. Narges und Amir, ein junges Liebesspaar, das im Iran eigentlich nur eine ganz normale Beziehung führen will, scheitert an den vertrackten Verhältnissen, denen sie nicht entkommen können. Die beiden wollen heiraten, doch Narges‘ Eltern wollen nicht auf das traditionelle Brautgeld verzichten, das Amirs Möglichkeiten um ein Vielfaches übersteigt. Als Amir dann auch noch seinen Job als Kellner verliert, sieht er seine Chancen auf ein gemeinsames Leben mit Narges schwinden: Wie soll er jetzt so viel Geld aufbringen? Zunächst verdingt Amir sich als Fischer, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Die Arbeit
sagt ihm zu: Er ist sportlich, kann sehr gut schwimmen und schreckt nicht davor zurück, sich anzustrengen. Doch das Brautgeld für Narges kann er auf diese Weise nicht verdienen. Als sich ihm die Chance bietet, seinen Arbeitslohn erheblich zu steigern, wagt Amir den nächsten, den verhängnisvollen Schritt. Er schließt sich einer Bande von Kaviar-Wilderern an... In starken, oftmals nachtdunklen Bildern, die im Verlauf der Handlung immer düsterer zu werden scheinen, zeigt Regisseur Behrooz Karamizade die gefährliche, abenteuerliche Welt der Fischer, in der sich Geschick und Wagemut durchsetzen. Sadaf Asgari als Narges und Hamid Reza Abbas als Amir überzeugen als Liebespaar in der Abwärtsspirale. Was bleibt, ist ein einigermaßen erschütterndes Portrait des Iran als Staat, der seiner Jugend die Zukunft raubt und sie geradezu in die Kriminalität zwingt, sobald es um die Verwirklichung von Lebensträumen geht. Diese jungen Leute haben einfach keine Chance, weder auf die große Liebe noch auf eine selbstbestimmte Zukunft. programmkino.de / Gaby Sikorski
S O
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internationale
57.
hof international film festival
hofer filmtage 2023 OFFICIAL SELECTION
D I C H
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AB 18. JANUAR
POOR THINGS DRAMA, FANTASY, SCI-FI, ROMANZE · 141 MINUTEN · FSK 16 · USA · 2023 REGIE
YORGOS LANTHIMOS BESETZUNG EMMA STONE, WILLEM DAFOE, HANNA SCHYGULLA
Eine Art Frankenstein erweckt eine Frau zum Leben, die sich gegen das Korsett der Gesellschaft auflehnt. Ein delirierend schöner Film mit einer herausragenden Emma Stone in der Hauptrolle. Bella wurde von Dr. Godwin Baxter wieder zum Leben erweckt, ist aber geistig auf dem Niveau eines Kindes. Erst langsam entwickelt sie sich – hin zu einer jungen Frau mit eigenen Wünschen und Bedürfnissen, die nicht länger die Gefangene des Mannes sein will, den sie nur „God“ nennt und der ihr auch einen Mann ausgesucht hat, mit dem sie ihm niemals entkommen kann. So nutzt sie die Chance, God mit einem anderen Mann zu verlassen und sich zu entfalten. Als eine Frau, die unangepasst ist und die eigene Lust nicht verheimlicht, sondern sie geradezu zelebriert. „Poor Things“ ist ein Film von immenser Schönheit – so prachtvoll, dass fast die Worte fehlen. Weil Yorgos Lanthimos eine Künstlichkeit erschaffen hat, die mit der seiner Hauptfigur harmoniert. Sein Film wirkt meist wie eine märchenhafte Version des Theaters. Das Bühnenbild ist opulent, verspielt, eigensinnig, herausfordernd. Die Bilder – jenseits von dieser Welt, so etwa das Schiff, auf dem Bella unterwegs ist und dessen Dampf grün in den Himmel aufsteigt. Anfangs ist der Film fast nur schwarzweiß, mit der Emanzipation der Hauptfigur wird er vollends farbig. Was zuerst eine Reminiszenz an die alten „Frankenstein“-Filme von Universal gewesen sein mag, wird dann zu einem Bildersturm, an dem man sich gar nicht sattsehen kann. Der Film ist optisch brillant, auch und gerade, weil immer wieder mit Linsen aufgenommen wurde, die das Bild verdrehen und verzerren. Aber er ist inhaltlich noch viel umwerfender. Weil er philosophisch die großen Fragen des Lebens angeht. Er fordert die Gesellschaft und ihre Regeln heraus, die das Normale abnorm erscheinen lassen, er spielt mit der Frage der Moral und geht der größten aller Fragen nach – der nach dem Sinn des Lebens selbst, indem er Bella auf eine Reise schickt, auf der sie sich selbst entdeckt. Sie bleibt sich immer treu, sagt, was sie denkt und lässt alle Eitelkeit und alle falsche Scham fallen. programmkino.de / Peter Osteried
MET OPERA LIVE IM KINO
6. Januar 2024
NABUCCO Giuseppe Verdi
Mit George Gagnidze, Liudmyla Monastyrska Dirigent: Daniele Callegari
/METimKino
www.metimkino.de
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NEU IN DER SCHAUBURG
AB 18. JANUAR
THE PALACE DRAMA, KOMÖDIE · 100 MINUTEN · FSK 12 · ITALIEN, SCHWEIZ, POLEN, FRANKREICH · 2023 ROMAN POLANSKI BUCH ROMAN POLANSKI, EWA PIASKOWSKA, JERZY SKOLIMOWSKI OLIVER MASUCCI, MICKEY ROURKE, JOHN CLEESE, FANNY ARDENT, BRONWYN JAMES, JOAQUIM DE ALMEIDA, LUCA BARBARESCHI, MILAN PESCHEL, FORTUNATO CERLINO
REGIE
BESETZUNG
Eine zu Silvester 1999 spielende groteske Satire, in der sich die Schönen und Reichen in eunem Schweizer Luxushotel treffen. Inszeniert von Meisterregisseur Roman Polanski. In den Schweizer Alpen, inmitten eines verschneiten Tals, steht ein imposantes Bauwerk mit märchenhafter Atmosphäre. Es ist das Palace Hotel, in dem sich jedes Jahr eine illustre Schar reicher, verwöhnter und lasterhafter Gäste einfindet, um den Jahreswechsel zu feiern. Auch in der Silvesternacht des Jahres 1999 kommen sie aus aller Welt zusammen, um gemeinsam das Ende eines Jahrtausends einzuläuten. Doch die Party in der luxuriösen Residenz nimmt eine unerwartete Wendung. Mit seiner bissigen Satire auf die High Society, die sich in der Silvesternacht 1999 im titelgebenden Schweizer Luxushotel einfindet, ist Erfolgsregisseur Roman Polanski ein großes Filmvergnügen gelungen. Um Multitalent Oliver Masucci, der den überforderten Hotelmanager Hansueli mimt, versammelt sich ein hochkarätiges internationales Ensemble. Als Hotelgäste überzeugen die bezaubernde französische Charakterdarstellerin Fanny Ardant, der britische Meister der Komik John Cleese, Hollywoodstar Mickey Rourke und Publikumsliebling Milan Peschel. “The Palace” feierte seine Weltpremiere auf den diesjährigen Internationalen Filmfestspielen von Venedig und wurde in der Sektion „Gala Premieren“ auf dem Zürich Film Festival 2023 gezeigt. Altmeister und Oscar®-Preisträger Roman Polanski lässt sein hochrangiges Ensemble in dieser turbulenten Komödie so manch eine Überraschung erleben.
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LÉA DRUCKER
Im letzten
Sommer EIN FILM VON
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CATHERINE BREILLAT
BECOMING GIULIA DOKUMENTATION · 103 MINUTEN · FSK 6 · SCHWEIZ · 2022 REGIE
LAURA KAEHR BESETZUNG GIULIA TONELLI
Dokumentarfilm über eine Balletttänzerin, die nach ihrer Mutterschaft einen Wiedereinstieg wagt. Giulia Tonelli, 1. Solotänzerin am Opernhaus Zürich, hat die Bühne vermisst. Nach der Geburt ihres Sohnes kehrt sie nach elf Monaten aus dem Mutterschaftsurlaub zurück in den Arbeitsalltag einer professionellen Ballett-Tänzerin. Rücksicht auf Mütter wird kaum genommen, zwischen Proben und Vorführung ist die Zeit knapp, schon für einen Schokoriegel. Doch Giulia will nicht nur den Spagat zwischen Mutter und erstklassiger Ballerina schaffen, sondern auch ihre künstlerische Identität entfalten und anspruchsvollere Rollen im Ballett übernehmen. Bei den Proben, vor und während der Aufführungen und Zuhause am Küchentisch, dreht sich die Kamera mit ihr, beim Finden einer Balance zwischen den anspruchsvollen Welten einer Elite-Ballettkompanie und ihrem neuen Familienleben. Noch immer endet für viele Profitänzerinnen die Karriere mit einer Schwangerschaft – doch Ballettstar Giulia Tonnelli will noch höher hinaus als zuvor. Über drei Jahre gedreht, begleitet „Becoming Giulia“ sie auf ihrem Weg aus dem Mutterschutz zurück auf die großen, hart umkämpften Bühnen des Balletts. Das Vereinbaren von Traumkarriere und Mutterschaft erfordert viel von Giulia: Es ist ein Balanceakt zwischen eigenen und fremden Erwartungen. Regisseurin Laura Kaehr, selbst ehemalige Balletttänzerin, schafft ein intimes Portrait einer ambitionierten Frau, die gegen festgefahrene Rollenbilder ankämpft, um ihren eigenen Weg als Mutter zu gehen – inspirierend, weit über die Tanzwelt hinaus! Die Regisseurin: „Die Idee, Mutterschaft mit einer Tänzerinnenkarriere zu vereinen, wird für Frauen in einer derartigen Umgebung zu einer Quelle der Angst. Die Ballettwelt ist ein Mikrokosmos, der den Sprung in die Jetztzeit noch nicht wirklich geschafft hat. Dabei haben Öffentliche Institutionen eine große Verantwortung, Kultur und Gesellschaft in Einklang zu bringen.“
„Intimes, atmosphärisches, packendes Drama“ STUTTGARTER ZEITUNG
AB 11. JANUAR IM KINO
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AB 18. JANUAR
STELLA. EIN LEBEN. DRAMA, BIOPIC, KRIEG · 116 MINUTEN · FSK 16 · DEUTSCHLAND · 2023 REGIE
KILIAN RIEDHOF BESETZUNG PAULA BEER, JANNIS NIEWÖHNER, KATJA RIEMANN, LUKAS MIKO, JOEL BASMAN, DAMIAN HARDUNG
Eine jüdische Frau wird während des Zweiten Weltkriegs dazu gezwungen als Greiferin zu agieren und hunderte Juden an die Nazis zu verraten. Starkes deutsches Kino das für Diskussioen sorgen wird. Als Kind jüdischer Eltern wird Stella Goldschlag 1922 in Berlin-Charlottenburg geboren, wächst in bürgerlichen Verhältnissen auf und träumt von einer Karriere als Jazz-Sängerin im fernen Amerika. Doch dann kommen die Nazis, kommt der Krieg. Bis Anfang 43 können Stella, ihre Eltern und viele Freunde in Berlin leben und überleben. Doch der Druck wird immer größer, Stella wird von der Gestapo verhaftet, gefoltert und steht vor der Wahl: Sofort nach Auschwitz deportiert werden oder sich für die Nazis als Greiferin verdingen und andere Juden verraten. Auch um ihre Eltern zu retten wählt Stella die zweite Möglichkeit und schafft es so, den Krieg zu überleben. Eine Geschichte, die fast so klingt als wäre sie von Ewiggestrigen erfunden worden, um zu zeigen, dass die Juden ja selber Schuld an ihrem Schicksal waren. Die Gefahr, einen Film zu drehen, der Lob von der falschen Seite erhält, ist Regisseur Kilian Riedhof sehr bewusst. Um ihr zu entgehen versucht er in „Stella. Ein Leben“ einen Spagat. Einerseits werden die Ereignisse penibel erzählt, die nach einem kurzen Prolog im August 1940 vor allem von Februar 1943 bis Anfang 1944 spielt. Paula Beer spielt dabei Stella, Katja Riemann und Lukas Miko ihre Eltern, doch es ist Jannis Niewöhner, der herausragt. Er spielt den jüdischen Fälscher Rolf Isaakson, mit dem Stella eine Affäre beginnt und einen Tanz auf dem Vulkan erlebt. Exzessive Momente des Lebensglücks erleben die Beiden in einem Berlin, in dem fast jede Nacht der Himmel brennt, die Fliegerbomben einschlagen. Diese Momente des überdrehten Exzess kontrastieren zum Teil mit melodramatischen Szenen, dann wieder wirken Szenen betont realistisch. Gerade dass die Figur Stella Goldschlag den vorherrschenden Narrativen so diametral entgegensteht macht sie so interessant, macht das über sie Erzählen aber auch gleichzeitig so riskant. Wie das deutsche und auch internationale Publikum dieses gewagte Experiment aufnimmt, darauf darf man gespannt sein. programmkino.de / Michael Meyns
NEU IN DER SCHAUBURG
SONDERVORSTELLUNG MIT REGISSEUR DITO TSINTSADZE DIENSTAG, 30. JANUAR 18:30 UHR AB 25. JANUAR
ROXY THRILLER · 104 MINUTEN · FSK 16 · DEUTSCHLAND, BELGIEN, ZYPERN · 2022 REGIE
DITO TSINTSADZE BESETZUNG DEVID STRIESOW, CAMILLA BORGHESANI, VAKHO CHACHANIDZE, IVAN SHVEDOFF, SANDRO KEKELIDZE
Ein Taxifahrer wird zum Chauffeur zwielichtiger Russen. Devid Striesow brilliert als Underdog, der zum Tiger wird. Die Coen-Brothers lassen grüßen. Thomas Brenner ist Taxifahrer und erlebt in seinem alltäglichen Leben wenig Überraschungen. Am liebsten wäre er für die Welt um ihn herum unsichtbar. Doch eines Tages trifft er auf Fahrgäste, einschließlich ihres riesigen Kampfhundes Roxy, die sich auf der Flucht vor Leuten befinden, mit denen man sich nicht gerne anlegt. Levan, der Chef, findet Gefallen an Thomas und bittet ihn in den kommenden Tagen um weitere Fahrten und Dienste. Anfangs macht Thomas nur wegen des Geldes mit, doch als er Liza, Levans attraktive Frau, und ihren kleinen Sohn Vova kennenlernt, ändern sich seine Motive. Thomas wird in einen Strudel aus Lügen, Freundschaft, Liebe und Loyalität gezogen und entwickelt Fähigkeiten, von denen er nicht wusste, dass er sie besitzt. Devid Striesow brillierte jüngst in dem mit mehreren Oscars ausgezeichneten Kriegs-Epos “Im Westen nichts Neues” oder in “Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war” basierend auf dem autobiografischen Roman von Joachim Meyerhoff. Sein starkes Charakter-Spiel stellte er ebenfalls in zahlriechen TV-Produktionen und Tatort-Produktionen unter Beweis. Der 1957 in Tiflis geborene Regisseur und Georgier Dito Tsintsadze lebt seit vielen Jahren in Deutschland. Für sein filmisches Werk ist er mehrfach ausgezeichnet worden, so mit der Goldenen Muschel in San Sebastian und dem Silbernen Leoparden in Locarno. Sein Film “Inhale-Exhale” gewann 2019 den Grand Prix des Filmfestivals Shanghai. Sein jüngster georgischer Film “Shindisi” war im Oscar-Rennen für die Academy Awards 2020 für den besten ausländischen Film.
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NEU IN DER SCHAUBURG
AB 25. JANUAR
THE HOLDOVERS DRAMA, BIOPIC, KRIEG · 133 MINUTEN · USA · 2023 REGIE
ALEXANDER PAYNE BESETZUNG PAUL GIAMATTI, DA’VINE JOY RANDOLPH, DOMINIC SESSA, CARRIE PRESTON, ANDREW GARMAN, TATE DONOVAN, GILLIAN VIGMAN
Mit „Sideways“ feierte Alexander Payne seinen größten Erfolg. Jetzt schickt er seinen damaligen Hauptdarsteller Paul Gimatti auf eine Selbstfindungsreise, die als nostalgisches Road Movie funktioniert. Kurz vor Weihnachten im Jahre 1970 an einer kleinen Internatsschule im amerikanischen Nordosten. Hier fristet der Lehrer Paul Hunham (Paul Giamatti) ein eher karges Dasein, wird weder von seinen Kollegen und schon gar nicht von seinen Schülern mit allzu viel Respekt behandelt. Bald ist Weihnachten und dieses Jahr fällt es Hunham zu, in der Schule zu bleiben, um die sogenannten Holdovers zu betreuen, Schüler, die über die Feiertage nicht zu ihren Eltern können. Einer dieser Holdovers ist Angus (Dominic Sessa), eigentlich ein guter Schüler, der aber seine Arroganz noch etwas zu offensiv vor sich herträgt. Bald sind alle Holdover-Schüler bis auf Angus verschwunden, allein die Haushälterin Mary Lamb (Da’Vine Joy Randolph) leistet dem Lehrer-Schüler-Duo Gesellschaft. Und bringt die Truppe bald auf den Weg, denn Angus hat den Wunsch geäußert, ein paar Tage im nicht zu fernen Boston zu verbringen... Man mag sich keinen anderen Schauspieler in der Rolle des Paul Hunham vorstellen als Paul Giamatti, der es wunderbar versteht auf den ersten Blick wenig sympathische Figuren zu spielen, dabei aber doch ihren gut versteckten menschlichen, von Verletzungen geprägten Kern durchscheinen zu lassen. Immer wieder deutet Regisseur Alexander Payne jedoch einen größeren Rahmen an, lässt Hunham von den Kriegen der alten Griechen berichten, spielt auf den damals gerade währenden Vietnamkrieg an, der die amerikanische Gesellschaft zu zerreißen drohte, arm und reich, schwarz und weiß trennte und schlägt den Bogen zu den Konflikten der Gegenwart. Ganz unterschiedlich laufen die Konflikte ab, aber doch ähnlich, die Fehler der Vergangenheit wiederholend. Ob es aus diesem ewigen Kreislauf einen Ausweg geben kann ist die Frage, die unter der Oberfläche von „The Holdovers“ mitschwingt. Wenn am Ende dann sowohl Hunham als auch Angus ihre kleinen Lebenslektionen gelernt haben und einen melancholischen Abschied hinter sich haben mag man das als kleinen Hoffnungsschimmer verstehen, dass sich auch das große Ganze ändern kann, wenn im kleinen Veränderungen möglich sind.programmkino.de / Michael Meyns
MET OPERA LIVE IM KINO
27. Januar 2024
CARMEN
Georges Bizet Mit Aigul Akhmetshina, Angel Blue, Piotr Beczala Dirigent: Daniele Rustioni
/METimKino
www.metimkino.de
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SPECIALS
SPECIALS IM JANUAR NEUJAHRS-MATINEE
2001: ODYSSEE IM WELTRAUM SONNTAG · 01. JANUAR · 13:00 UHR · DEUTSCHE FASSUNG · 70MM PROJEKTION
Wie könnte 2024 gelungener starten als mit dem Film der Filme – und das auch noch in bestmöglicher analoger Qualität? Wir zeigen traditionell zu Neujahr die von Christopher Nolan in Auftrag gegebene „unrestored“ Fassung von Stamley Kubrick’s Meilenstein in deutscher Synchronfassung. „Hänschen klein, ging allein, in die weite Welt hinein…“
KURZFILME IN DER SCHAUBURG
DER JUNGE UND DER REIHER SONNTAG · 01. JANUAR · 16:30 UHR
Studio Ghibli: Ein Junge, der sich nach seiner Mutter sehnt, wagt sich in eine geheimnisvolle Welt, die von den Lebenden und den Toten geteilt wird. Dort findet der Tod ein Ende und das Leben einen neuen Anfang. Miyazakis („Chihiros Reise ins Zauberland“) halb-autobiografische Fantasie über Leben, Tod und Schöpfung ist eine Hommage an die Freundschaft und soll sein letzter Film sein.
EXTREMSPORT-KURZFILME
EUROPEAN OUTDOOR FILM TOUR 2023 FREITAG · 19. JANUAR · 20:00 UHR
Freut euch auf spannende Geschichten von Draußen und folgt unseren Abenteurer:innen beim Klettern auf ausgesetzten Graten oder schwingt euch mit ihnen auf in luftige Höhen. Wie immer, zeigen wir Euch die Show mit Moderation und Gewinnspielen.
SPECIALS
19
JANUAR
SENIORENKINO Immer Mittwoch 14.30 Uhr im großen Schauburg Saal Eintritt 6€ inkl. 1 Glas Sekt LIVE-ÜBERTRAGUNG AUS DER METROPOLITAN OPERA IN NEW YORK
GIUSEPPE VERDI: NABUCCO SAMSTAG · 06. JANUAR · 19:00 UHR
Mit Nabucco gelang Verdi 1842 der Durchbruch als Opernkomponist. Große Gefühle wie Leidenschaft, Hass und Wahnsinn hat er in diesem Werk mit beeindruckender Genauigkeit und musikalischer Kraft gestaltet.
03.01.
10.01.
17.01.
24.01.
LIVE-ÜBERTRAGUNG AUS DER METROPOLITAN OPERA IN NEW YORK
GEORGES BIZET: CARMEN SAMSTAG · 27. JANUAR · 19:00 UHR
Die realistische Milieuschilderung, Dramatik und schicksalhafte Tragik machten Carmen zu einem Vorläufer des Verismo. Wegen der schonungslosen Handlung wurde die Uraufführung 1875 in der Opéra-Comique eher ablehnend aufgenommen. Bald darauf wurde Carmen aber zu einem der größten Welterfolge der Operngeschichte, den der Komponist allerdings nicht mehr erlebte.
QUEERFILMNACHT
NORWEGIAN DREAM
31.01.
Der 19-Jährige Pole Robert ist gerade an die norwegische Küste gezogen. In einer Fischfabrik will er genug Geld verdienen, um die Schulden seiner Mutter begleichen zu können. Robert findet schnell Anschluss im Team und verliebt sich in Ivar, den Adoptivsohn des Fabrikeigentümers. In seinem Spielfilmdebüt erzählt Leiv Igor Devold eine mitreißende schwule Liebesgeschichte vor der atemberaubenden Kulisse der norwegischen Fjord-Landschaft.
Foto: © Monkey Business – fotolia.com
MITTWOCH · 31. JANUAR · 21:00 UHR · OMU
Marienstraße 16 76137 Karlsruhe T. 0721 3500018 www.schauburg.de
GROSSBILDWAND
20
SPECIALS
TRAUMFABRIK
POSTMODERNE RELOADED KULTFILME DER 80ER UND 90ER JAHRE IMMER SONNTAG UM 15.00 UHR
Die 25. Traumfabrik wirft Blicke in eine filmisch hoch kreative Zeit und zeigt eine bunte Mischung von Filmen aus verschiedenen Kulturen und unabhängigen Filmemachern: vom „harten Kern“ der Prä-Milleniums-Generation, in verschiedenen Genremischungen aus SciFi, Psychothriller, Melodrama, Road Movie, Horror, Avantgarde und Comedy.
21. JAN |
PROSPEROS BÜCHER | 35mm
„Wir sind der Stoff, aus dem die Träume sind.“ In einem imaginären Reich der Phantasie schreibt Shakespeare’s Prospero seine Geschichte selbst. - Medienkünstler Peter Greenaway gelingt ein intermediales Zauberreich zwischen Magie, Allmacht der Gedanken, Wissenschaft und Kunst: ein postmoderner Trip!
POSTMODERNE RELOADED Traumfabrik #25 | 2023-24
14. JAN |
NIGHT ON EARTH | OmU | 35mm
Zufällige Begegnungen bei Taxifahrten: eine vielbeschäftigte Casting-Agentin in Los Angeles, ein ostdeutscher früherer Zirkusclown in New York, zwei afrikanische Diplomaten und eine Blinde in Paris, ein Priester in Rom, drei Betrunkene in Helsinki – Jarmuschs Episodenmeisterstück glänzt mit der Musik von Tom Waits.
28. JAN |
BARTON FINK | 35mm
Kultfilme der 80er &Fink, 90er Jahre sozial engagierter Theaterautor in Barton erfolgreicher
Hollywood, wird von einem Studioboss angeworben, um das Drehbuch zu einem Wrestler-Film zu schreiben – eine undankbare Aufgabe. – Treffsicher karikieren die Coens Traumfabrik, American Dream, existentielle und kinematographische Alpträume.
Immer Sonntags 15:00 Uhr in der Schauburg 22.10.23
BLADE RUNNER
29.10.23
DAS LEBEN DES BRIAN
Ridley Scott | GB/HK 1982 | DF Monty Python | GB 1979 | DF
PULP FICTION
04. FEB | | 35mm 05.11.23 THE SHINING
Stanley Kubrick | US 1980 | OV
Die Profikiller Vincent und Jules diskutieren die Interkultura12.11.23 SCHIFF DERund TRÄUME lität von Cheeseburgern geraten in eine Debatte über die Federico Fellini | I 1983 | DF Bedeutung von Fußmassagen und Bibelzitaten – Tarantinos 19.11.23 DIVA erhielt 1994 die „Goldene Palme“ in Cannes! Meisterstück Jean-Jacques Beineix | F 1981 | OmU
26.11.23
DER HIMMEL ÜBER BERLIN
03.12.23
DAS GESETZ DER BEGIERDE
Wim Wenders | D 1987 | DF
Täglich 15.00 Uhr
KINDERKINO IM JANUAR
28. DEZEMBER – 03. JANUAR
04. – 10. JANUAR
11. – 17. JANUAR
PADDINGTON 2
DER KLEINE MAULWURF
Der knuddelige Bär Paddington ist in London heimisch geworden. Als er ein hübsches Buch entdeckt und es verschenken möchte, braucht er Geld und findet schnell einige Jobs. Doch er ist auch etwas tollpatschig...
Der kleine Maulwurf erlebt und entdeckt sehr viel. Ob als Maler oder im Karneval – acht Episoden seiner schönsten Abenteuer als Kinofilm mit hohem Unterhaltungswert für die ganze Familie.
DIE EISKÖNIGIN – VÖLLIG UNVERFROREN
LÄNGE: 95 MIN. / FSK: 0
JAHR: 1963-75 / LÄNGE: 66 MIN. / FSK: 0
Das Königreich Arendelle fällt in einen ewigen Winter. Nur die Königstochter Anna kann den Bann brechen. JAHR: 2013 / LÄNGE: 103 MIN. / FSK: 0
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18. – 24. JANUAR
25. – 31. JANUAR
01. – 07. FEBRUAR
TITINA
DAS FLIEGENDE KLASSENZIMMER
Umberto ist ein Luftschiffkonstrukteur und führt ein ruhiges Leben mit seiner Hündin Titina. Als der Entdecker Roald Amundsen ein Luftschiff zur Eroberung des Nordpols bei ihm bestellt, lässt Umberto sich diese Gelegenheit nicht entgehen.
Der Film dreht sich um das Leben von Schülern in einem Internat in der fiktiven Alpenstadt Kirchberg. Die Handlung konzentriert sich auf Freundschaften, Abenteuer und die Herausforderungen des Schulalltags. Neuverfilmung von Erich Kästners Roman.
JIM KOPF UND LUKAS, DER LOKOMOTIVFÜHRER
JAHR: 2022 / LÄNGE: 90 MIN. / FSK: 6
Verfilmung des Kinderbuches von Michael Ende über den Waisenjungen Jim, der auf der Insel Lummerland aufwächst und Abenteuer mit dem Lokomotivführer erlebt. JAHR: 2018 / LÄNGE: 110 MIN. / FSK: 0
JAHR: 2023 / LÄNGE: 90 MIN. / FSK: 0
STAG SK IN DE R! AC HT UN G GE BU RT ag habt Ihr An Eurem Geburtst
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GEBURTSTAGSFEIER IM KINO?? Es ist ganz einfach und viel günstiger als Sie vielleicht denken. Wenn gewünscht inklusive Feier mit Pizza, Chicken Nuggets oder Kuchen und Kakao. Eine Führung hinter die Kulissen der Schauburg ist möglich. Sprechen Sie uns einfach an ... Telefon 0721 35000 15 / -17 / -18 (Büro) / info@schauburg.de
Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien hat die SCHAUBURG von 1976 bis 2021 jährlich für ein hervorragendes Kinder- und Jugendfilmprogramm ausgezeichnet.
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VORSCHAU
FILMVORSCHAU FEBRUAR 2024
AB 1. FEBRUAR
AB 1. FEBRUAR
GREEN BORDER
A GREAT PLACE TO CALL HOME REGIE
MARC TURTLETAUB SIR BEN KINGSLEY, HARRIET HARRIS, JANE CURTIN DARSTELLER
Als eine fliegende Untertasse mitsamt einem Alien im Garten eines alten Witwers landet, wirbelt es nicht nur sein eintöniges Leben, sondern auch das zweier Witwen gehörig durcheinander. Mit viel Witz, großer Wärme und einem außerirdisch starken Gefühl für zwischenmenschliche Gemeinschaft erzählt.
REGIE
AGNIESZKA HOLLAND BESETZUNG JALAL ALTAWIL, MAJA OSTASZEWSKA, BEHI DJANATI ATAI
An der so genannten "grünen Grenze" zwischen Belarus und Polen, an der Flüchtlinge in einer geopolitischen Krise gefangen sind, treffen sich die Lebenswege von Julia, einer frischgebackenen Aktivistin, die ihr bequemes Leben aufgegeben hat, Jan, einem jungen Grenzbeamten, und einer syrischen Familie aufeinander.
AB 8. FEBRUAR
DIE FARBE LILA REGIE
BLITZ BAZAWULE BESETZUNG TARAJI P. HENSON, DANIELLE BROOKS, COLMAN DOMINGO
Die Geschichte der außergewöhnlichen Freundschaft dreier Frauen, die das Schicksal untrennbar zusammengeschweißt hat. Mutige Neuauflage des beliebten Klassikers.
AB 8. FEBRUAR
GELIEBTE KÖCHIN REGIE
AB 29. FEBRUAR
DUNE: PART TWO
TRẦN ANH HÙNG BESETZUNG JULIETTE BINOCHE, BENOÎT MAGIMEL, PIERRE GAGNAIRE
Seit 20 Jahren steht eine begnadete Köchin im Dienst eines legendären Gourmets. Aus der gemeinsamen Zeit ist weit mehr als nur eine Liebe fürs Essen erwachsen. Doch sie will ihre Freiheit nicht aufgeben und hegt keinerlei Absichten ihn zu heiraten. Also beschließt dieser, etwas zu tun, das er noch nie zuvor getan hat: für sie zu kochen. Außergewöhnliche und im wahrsten Sinne des Wortes appetitanregende Liebesgeschichte um die Kunst der Verführung und die Sinnlichkeit des Essens.
REGIE
AB 15. FEBRUAR
RÜCKKEHR ZUM LAND DER PINGUINE REGIE
LUC JACQUET
Nach dem Riesenerfolg des Oscar®ausgezeichneten Dokumentarfilms “Die Reise der Pinguine” kehrt Regisseur Luc Jacquet in die Antarktis zurück. Seine Reise wird für ihn nicht nur zu einer Rückkehr an seinen Sehnsuchtsort, sondern auch zu einer Rückkehr zum Land der Pinguine.
DENIS VILLENEUVE BESETZUNG TIMOTHÉE CHALAMET, ZENDAYA, REBECCA FERGUSON
Die Geschichte der mythischen Reise von Paul Atreides, der sich mithilfe von Chani und den Fremen auf einen Rachefeldzug gegen die Verschwörer begibt, die seine Familie vernichtet haben. Der junge Paul steht vor der Wahl zwischen der Liebe seines Lebens und dem Schicksal des gesamten Universums. Mit allen Mitteln aber muss er versuchen, eine schreckliche Zukunft zu verhindern – eine Zukunft, die niemand außer ihm vorhersehen kann.
DER NEUE FILM VON YORGOS LANTHIMOS
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ABENDZEITUNG
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FAZ
SPIEGEL.DE
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
AB 18. JANUAR EXKLUSIV IM KINO
01 — 24
JANUAR
THE TIMES
THE GUARDIAN
THE TELEGRAPH
TIME OUT
BBC
NME
CINEVUE
EIN FILM VON
SOFIA COPPOLA MIT
CAILEE SPAENY UND JACOB ELORDI
„EINE REISE IN DAS DÜSTERE HERZ DER PROMINENZ... COPPOLAS BESTER FILM” ROLLING STONE
IM KINO
AB 4. JANUAR
PREVIEWS
AB 26. DEZEMBER
mubi.com/priscilla