REGIE DAMIANO MICHIELETTO

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22. – 25. Mai 2026

Freitag, 22. Mai
17:00 DER TOLLKÜHNE JOCKEY
20:00 AUF DER SPUR DES TODES
22:00 JACOPETTI: MONDO CANDIDO
Samstag, 23. Mai
11:00 AN DER RIVIERA
13:00 DIE BANDITEN VON MAILAND
15:30 VILLA MIT 100 PS
17:45 THE SWIMMER
20:30 SATANISCHE SPIELE - GAMES
Sonntag, 24. Mai (Pfingstsonntag)
11:00 JAGT DEN FUCHS
13:15 LEGEND OF LOBO
15:00 MARY POPPINS
18:15 DER FILOU
21:00 MEDIUM COOL
Montag, 25. Mai (Pfingstmontag)
11:00 DAVY CROCKETT – KÖNIG DER TRAPPER
13:00 DAS FOTOMODELL
16:00 ABENTEUER DES DON JUAN
19:00 KÜSS MICH KÄTCHEN
(Alle Filme in deutscher Sprachfassung, außer THE SWIMMER und LEGEND OF LOBO jeweils in engl. Originalfassung)


DIE SCHAUBURG IST VOM 28. MAI BIS 12. JUNI
WEGEN RENOVIERUNG GESCHLOSSEN.
DIE MET OPER AM 30. MAI
FINDET ABER STATT!

Liebe Gäste und Freunde der Schauburg, der Mai bringt nicht nur die ersten warmen Abende und die Lust auf große Geschichten auf der Bildwand – er hält auch schon einen spannenden Ausblick auf die kommende Spielzeit bereit: Am 30. Mai startet der Vorverkauf für die neue Saison 2026/2027 der LIVE-Übertragungen aus der Metropolitan Opera New York. Einen Ausblick auf das Programm finden Sie in diesem Heft. Ein perfekter Moment also, um sich frühzeitig die besten Plätze für große Stimmen, opulente Inszenierungen und unvergessliche Opernabende zu sichern.
Gleichzeitig steht in der Schauburg eine wichtige Veränderung an: Vom 28. Mai bis einschließlich 12. Juni bleibt unser Haus aufgrund umfassender Sanierungs- und Renovierungsarbeiten geschlossen. Wir nutzen diese Zeit, um die Schauburg für Sie noch schöner, komfortabler und zukunftsfähiger zu gestalten.
Eine kleine, aber feine Ausnahme gibt es dennoch: Am 30. Mai öffnen wir ab 18 Uhr exklusiv zur MET-Oper „El último sueño de Frida y Diego“ unsere Türen – ein Lichtblick mitten in der Umbauphase, den Sie sich nicht entgehen lassen sollten.
Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis und Ihre Treue – und freuen uns schon jetzt darauf, Sie nach der kurzen Pause wieder bei uns begrüßen zu dürfen. Bis dahin wünschen wir inspirierende Kinomomente und einen wunderbaren Start in den Frühsommer!
Mit cineastischen Grüßen

IMPRESSUM
AUSGABE #192
HERAUSGEBER Schauburg Kino
Herbert Born, Marienstr. 16, 76137 Karlsruhe Tel: 0721 35 000 11 / Fax: 0721 38 00 47 born@schauburg.de www.schauburg.de
REDAKTION Herbert Born, Marcus Vetter, Wolfram Hannemann, Saskia Fleischhauer
Alle Starttermine sind unverbindlich.
Programmänderungen sind nicht beabsichtigt, aber manchmal unvermeidbar.
kostenlose Filmmagazin des
Filmtheaters
Der fesselnde Politthriller nach dem Buch „Der Nazi und der Psychiater“ von Jack El-Hai überzeugt mit einem internationalen Top-Cast und hat viel über das Hier und Heute zu sagen.

Am Ende des Zweiten Weltkriegs wird Reichsmarschall Hermann Göring verhaftet. Aufgrund der Größe des Verbrechens des Nazi-Regimes sollen die inhaftierten Parteigrößen aber nicht einfach exekutiert werden. Richter Robert Jackson setzt vielmehr alle Hebel in Bewegung, ein internationales Tribunal zu etablieren, das klarstellen wird, dass Staatenlenker für Verbrechen belangt werden können, für die es bis dahin keinen Tatbestand gab. Der Psychologe Douglas Kelley erhält den Befehl, die inhaftierten Nazis psychologisch zu evaluieren. Er entwickelt dabei eine besondere Beziehung zu Göring, einem Mann, den er als Narzissten einschätzt, der aber auch eine immense Menge Charme besitzt
Die Besetzung von Russell Crowe als Göring ist exzellent. Er füllt die Rolle mit Gravitas aus, vor allem aber verleiht er dem Mann Charme, so dass man die Sympathie, die Kelley für ihn empfindet, mehr als nur verstehen kann. Aber umso wirkungsvoller ist, als Kelley erkennt, dass Göring mit ihm gespielt hat. Es ist die Szene, als der Welt erstmals die durch die Befreier gemachten Aufnahmen aus den Konzentrationslagern gezeigt werden. In diesem Moment erkennt Kelley, dass Göring ihn angelogen hat, dass es ein System war, von dem der Reichsmarschall nicht nichts wissen konnte. Das gipfelt in einer Konfrontation in Görings Zelle, die schauspielerisch zum Besten gehört, was man dieses Jahr im Kino sehen kann. Bemerkenswert sind auch die Gerichtspassagen, bei denen Crowe und Michael Shannon als Ankläger Jackson glänzen. Michael Shannon, Russell Crowe und Richard E. Grant als britischer Ankläger spielten ihre Gerichtsszenen in vollständigen Einstellungen ohne Unterbrechung, die bis zu 25 Minuten dauerten. Im Schnitt des Films wird mit Gegenschnitten gearbeitet. Der in Ungarn gedrehte Film ist eine historisch sehr akkurate Darstellung. Ein wirkmächtiger Film, dessen Aussage in einer Zeit, in der das Völkerrecht mit Füßen getreten wird, wichtiger denn je ist. Beide sind, jeweils auf ihre Art, eine Warnung der Vergangenheit an die Gegenwart. programmkino.de / Peter Osteried
HISTORISCHES DRAMA 148 MIN FSK 12 USA 2025
Regie JAMES VANDERBILT Besetzung RUSSELL CROWE, RAMI MALEK, MICHAEL SHANNON, LEO WOODALL, JOHN SLATTERY, COLIN HANKS




Überlastete Ärzte, volle Kliniken, immer höhere Kosten. So geht es nicht nur in Deutschland, sondern auch in Dänemark, wie Zinnini Elkingtons Spielfilmdebüt zeigt, das ähnlich wie „Heldin“ die Folgen von Überlastung und Überstunden zeigt.
Ein neuer Arbeitstag beginnt für Alex (Özlem Saglanmak), Ärztin in der Neurologie eines Krankenhauses in Dänemark. Einmal mehr ist die Station unterbesetzt. Alex übernimmt die Aufsicht über die Station, damit auch über die Assistenzärztin Emilie (Mathilde Arcel), die nervös und übervorsichtig agiert. Ein junger Patient namens Oliver klagt über Kopfschmerzen, Emilie ist unsicher, ruft Alex hinzu, die den 18jährigen genau untersucht und in die Obhut seiner Mutter Camilla (Trine Dyrholm) entlässt. Doch noch bevor sie die Klinik verlassen haben, liegt Oliver auf dem Boden und fällt in ein Koma
„Det andet opfer“, das andere Opfer, lautet der Originaltitel des mitreißenden Dramas, das bei den dänischen Filmpreisen vielfach ausgezeichnet wurde. Kein Wunder, gelingt es Autorin und Regisseurin Zinnini Elkington doch, den Alltag in einem Krankenhaus intensiv und authentisch zu schildern. Gleich zu beginnt deutet Elkington ihre stilistischen Ambitionen in einer über 15 Minuten langen, ungeschnittenen Plansequenz an, die Alex beim Springen zwischen diversen Patienten folgt, während sie nebenbei Telefonate führt, von allen Seiten mit Informationen und Nachfragen bedrängt wird, dabei immer freundlich, aber auch distanziert zu wirken versucht und am Ende mit einem im Koma liegenden Patienten dasteht. Physisch spürbar wird in dieser Sequenz die systembedingte Überforderung von Ärzten, die in einem System funktionieren sollen, dessen Möglichkeiten durch Sparzwänge beschnitten werden, das zunehmend wie ein technokratisches Unternehmen funktionieren soll, obwohl am Ende immer noch Menschen mit Menschen interagieren. Ähnlich wie der vergleichbare „Heldin“ zeigt auch Zinnini Elkington in „Nachbeben“ auf authentische, emotionale Weise, wie das System Krankenhaus an seine Grenzen kommt, wie Ärzte und Pfleger versuchen, zu retten, was zu retten ist und dabei oft zwangsläufig scheitern. Ein mitreißender Film, hervorragend gefilmt und gespielt. programmkino.de / Michael Meyns
DRAMA 92 MINUTEN FSK 12 DÄNEMARK 2025
Regie ZINNINI ELKINGTON Besetzung ÖZLEM SAGLANMAK, TRINE DYRHOLM, MATHILDE ARCEL, OLAF JOHANNESSEN, ANDERS MATTHESEN

Draußen an der frischen Luft, Popcorn, Kino und ein tolles Team!
Draußen an der frischen Luft, Popcorn, Kino und ein tolles Team!
Wir suchen Mitarbeiter*innen für unser Open Air Kino vom
Wir suchen Mitarbeiter*innen für unser Open Air Kino vom 24. Juli - 13. September 2026. 24. Juli - 13. September 2026.

Bewirb Dich direkt hier:

Regisseur David Dietl bringt einen der größten bayerischen Klassiker ins Hier und Heute, in dem Maximilian Brückner eine grandiose Interpretation des „Münchners“ liefert, begleitet von einem wunderbaren Ensemble.

Taxifahrer und Münchner Original Wiggerl (Maximilian Brückner) landet nach einem Autounfall im Himmel – aber statt Bier und Blasmusik gibt’s hier nur Soja-Manna und Yoga zu Harfenklängen. Ein Albtraum für den aufmüpfigen bairischen Dickkopf. Damit im Himmel wieder Ruhe und Frieden einkehrt, schickt man ihn kurzerhand mit einer Mission zurück. Wenn er es schafft sein Karma-Konto auf Vordermann zu bringen, darf er auf der Erde bleiben. Allerdings ist Wiggerls Tochter Toni (Momo Beier) die Einzige, die ihn jetzt noch sehen und hören kann. Für alle anderen ist er Luft. Seine Bitte, ihm zu helfen, schmettert Toni ab – schließlich hat sich ihr Vater zu Lebzeiten kaum um sie und ihre Mutter (Hannah Herzsprung) gekümmert. Nur mit einer ordentlichen Portion Selbsterkenntnis gelingt es Wiggerl schließlich wieder etwas Vertrauen zurückzugewinnen. Aber der Wettlauf gegen die Zeit ist noch nicht vorbei und Wiggerl dämmert so langsam, worum es bei seiner Mission eigentlich geht…
“Ein Münchner im Himmel – der Tod ist erst der Anfang” ist eine charmant-bayerische Komödie über Familie, Freunde und zweite Chancen. Regie führte David Dietl („Feste & Freunde – Ein Hoch auf uns!“, „Gute Freunde – der Aufstieg des FC Bayern“), der mit gewohnt feinem Gespür für besondere und berührende Geschichten das Münchner Lebensgefühl auf unverwechselbare Weise einfängt. Für das Drehbuch zeichnet Marcus Pfeiffer („Beckenrand Sheriff“) verantwortlich. Rund um Maximilian Brückner („Wunderschöner“) als Wiggerl spielt ein wunderbarer Cast: darunter Hannah Herzsprung als Tonis Mutter, die bereits in „Der Boandlkramer und die ewige Liebe“ ihr Gespür für bayerische Geschichten unter Beweis gestellt hat, Momo Beier („Alter weißer Mann“) als seine Tochter Toni, Marcel Mohab („Wie kommen wir da wieder raus“) als Wiggerls alter Freund Lucky, Michaela May („Familienfest“) als Tonis Oma, Heiner Lauterbach („Enkel für Fortgeschrittene“), Simon Pearce („Wer gräbt den Bestatter ein?), Sigi Zimmerschied („Rehragout-Rendezvous“), Robert Palfrader („Dampfnudelbluesl“), Maxi Schafroth („Servus Baby“, „Pumuckl und das große Missverständnis“) sowie Olli Schulz und Ina Müller.
KOMÖDIE 94 MINUTEN FSK 6 DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH 2026
Regie DAVID DIETL Besetzung MAXIMILIAN BRÜCKNER, MOMO BEIER, HANNAH HERZSPRUNG, MARCEL MOHAB, YASMIN OTT, MICHAELA MAY




Als Hannes Ex-Mann Kurt mit Alzheimer plötzlich vor der Tür steht und glaubt, noch immer mit ihr verheiratet zu sein, gerät das beschauliche Eheleben von Hanne und Bernd aus den Fugen. Ein einfühlsames Kammerspiel über Fürsorge, alte Gefühle und die Grenzen der Zweisamkeit.
Die Künstlerin Hanne (Dagmar Manzel) und der pensionierte Pfarrer Bernd (August Zirner) führen eine glückliche, nach Jahren etwas eingefahrene Ehe, als wie aus dem Nichts Hannes früherer Ehemann Kurt (Harald Krassnitzer) vor ihrer Tür steht. Durch seine Demenzerkrankung kann sich Kurt nicht mehr erinnern, dass er und Hanne bereits seit 20 Jahren geschieden sind. Als das Paar ihn vorübergehend bei sich aufnimmt, kehrt eine verloren geglaubte Leichtigkeit in ihre Ehe zurück. Doch je mehr Zeit vergeht, desto stärker gerät ihr gemeinsames Leben aus den Fugen. DER VERLORENE MANN erzählt eine berührende Geschichte über Vergessen und Erinnern, über Liebe und Freundschaft, über das Älterwerden und Jungbleiben, über Abschied und den Mut, neu zu beginnen. Mit großer Sensibilität und einem feinen Gespür für die Zwischentöne zeigt er die tragischen genau wie die komischen Momente, die gerade das Alter mit sich bringt und die unser Leben zu dem machen, was es ist. Im Zentrum des Films stehen Dagmar Manzel, Harald Krassnitzer und August Zirner, die zwischen Ernsthaftigkeit und leisem Humor als Hanne, Kurt und Bernd brillieren.
KOMÖDIE, DRAMA 102 MINUTEN FSK 12 DEUTSCHLAND 2025
Regie WELF REINHART Besetzung DAGMAR MANZEL HARALD KRASSNITZER, AUGUST ZIRNERN




dokKa XIII dokumentarfestival karlsruhe 13.5.–17.5.26 dokka.de






Karlas Weg vom Teenager zur jungen Erwachsenen im ländlichen Mexiko: Acht Jahre voller Mut, Selbstfindung und leiser Magie. Intimes Porträt einer trans Identität, in dem Realität und Fantasie verschmelzen und Freundschaft zum Kompass wird.
Über einen Zeitraum von acht Jahren begleitet der Regisseur die trans Jugendliche Karla im mexikanischen Städtchen Tepoztlán. Die Kamera wird Zeugin von Karlas Entwicklung, von den ersten Schritten der Transition bis hin zu ihrem Erwachsenwerden. In einer Umgebung, in der traditionelle Werte und die Realität einer queeren Identität immer wieder aufeinandertreffen, finden Karla und der Filmemacher in Gesprächen zueinander, die von Offenheit, Empathie und gegenseitigem Vertrauen geprägt sind. Dabei entstehen intime Porträts ihrer Freundschaft, aber auch authentische Einblicke in Karlas Hoffnungen, Zweifel und ihre Suche nach Akzeptanz. Der Film taucht tief ein in die alltäglichen Herausforderungen und Freuden, die das Leben als trans Jugendliche auf dem Land mit sich bringt, von familiären Beziehungen über Freundschaften bis hin zu gesellschaftlichen Erwartungen. Zugleich eröffnet Kani Lapuerta eine filmische Welt, in der sich dokumentarische Beobachtungen und imaginative Sequenzen durchdringen, sodass Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. „Niñxs“ ist eine lebensbejahende, mutige Erzählung über Selbstbestimmung, Zugehörigkeit und die Kraft, den eigenen Weg zu gehen, und lädt dazu ein, sich mit Karlas Lebenswelt und Träumen zu verbinden.

Während sich der Widerstand gegen die britische Kolonialmacht formiert, gerät der junge Yusuf zwischen Fronten und Schicksalen. Ein folgenschweres Ereignis zwingt ihn zur Entscheidung – und entfacht den Kampf um Freiheit.
Palästina 1936: Immer mehr Dörfer erheben sich gegen die britische Kolonialmacht, die ihren Einfluss mit Gewalt durchsetzt. Gleichzeitig siedeln sich europäische Juden, die vor dem Nationalsozialismus geflohen sind, in der Region an. Zwischen seinem ländlichen Heimatdorf und dem zunehmend angespannten Jerusalem pendelt der unparteiische Yusuf. Nach einem folgenschweren Ereignis schlägt sich der junge Mann auf die Seite des Widerstands. Er schließt sich Verbündeten wie dem Hafenarbeiter Khalid an, der angesichts der eskalierenden Situation keinen anderen Ausweg mehr sieht, als zur Waffe zu greifen. Während sich persönliche Schicksale und politische Umbrüche unaufhaltsam verweben, spitzt sich die Lage dramatisch zu – ein entscheidender Moment, welcher den Ursprung des Konflikts der gesamten Region markiert. Das jüngste Werk der palästinensischen Filmemacherin Annemarie Jacir („Das Salz des Meeres“, „Wajib“) und offizieller Oscar®-Beitrag für Palästina, feierte seine umjubelte Weltpremiere auf dem Toronto International Film Festival, wo es mit 20-minütigen Standing Ovations geehrt wurde. Mit ihrer neuen Regiearbeit schafft Jacir ein leidenschaftliches, bildgewaltiges Historienepos über den arabischen Aufstand von 1936, das diesem prägenden Moment der Geschichte ihres Landes ein filmisches Denkmal setzt. „Palästina 36” verortet präzise den Beginn des palästinensischen Widerstands und den Wendepunkt für das britische Empire. Gedreht an Originalschauplätzen in Palästina und Jordanien, entstand der Film trotz aller Komplikationen mit spürbarer Nähe zu den Orten der Geschichte. An der Seite der Schauspiel-Neuentdeckungen Karim Daoud Anaya und Wardi Elabouni versammelt Jacir eine beeindruckende Starbesetzung, darunter Hiam Abbass („Gaza Mon Amour“, „Succession“), Robert Aramayo („Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“), Saleh Bakri („Im Schatten des Orangenbaums“), Billy Howle („Dunkirk“), Liam Cunningham („Der Medicus II“) sowie Oscar®-Gewinner Jeremy Irons. HISTORISCHES
Regie ANNEMARIE JACIR Besetzung HIAM ABBASS, KAMEL EL BASHA, YASMINE AL MASSRI, JALAL ALTAWIL, ROBERT ARAMAYO, SALEH BAKRI

2. Mai 2026
Asmik Grigorian, Stanislas de Barbeyrac, Iurii Samoilov
Dirigent: Timur Zangiev Inszenierung: Deborah Warner


Ein Krimispaß der etwas anderen Art: hier übernehmen keine Geringeren als Schafe die Ermittlungen und klären ein Verbrechen auf ihrer Farm auf. Nach dem Roman von Leonie Swann.

Schäfer George (Hugh Jackman) liest seinen geliebten Schafen jeden Abend Krimis vor und nimmt an, dass sie kein Wort davon verstehen. Doch als ein mysteriöser Vorfall das friedliche Leben auf der Farm durchbricht, wird den Schafen bewusst, dass sie selbst nun die Ermittlungen übernehmen müssen. Also folgen sie der Spur der Beweise und machen menschliche Verdächtige ausfindig. Dabei beweisen sie, dass auch Schafe brillant darin sein können, Verbrechen aufzuklären. Ein neuer, geistreicher Krimi der etwas anderen Art! Die Hauptrollen in dieser überaus charmanten und amüsanten Krimi-Komödie spielen Hugh Jackman, Nicholas Braun, Nicholas Galitzine, Molly Gordon sowie Hong Chau und Emma Thompson. In der englischen Originalfassung sind außerdem Julia Louis-Dreyfus, Bryan Cranston, Chris O’Dowd, Regina Hall, Patrick Stewart, Bella Ramsey, Brett Goldstein und Rhys Darby zu hören. In der deutschen Fassung leihen Anke Engelke Schaf Lily und Bastian Pastewka Schaf Mopple ihre prägnanten Stimmen. Anke Engelke sagt über ihr Casting: „Nanu, habe kurz gedacht, das kreative Team von „Glennkill: Ein Schafskrimi” könnte Bastian und mich vor Augen gehabt haben, als es sich Mopple und Lily ausdachte: Ein Schaf, das auf den Schultern des anderen stehen darf, um von oben besser sehen zu können! Ein Schaf, das dem anderen einerseits Mut (wenn’s gefährlich wird) und andererseits Dampf macht (wenn’s schnell gehen soll). Zwei Schafe, die sich nur gemeinsam über eine bedrohlich wirkende Straße trauen! Kurzum ein kuschelig-lustiger und spannender Film über Freundschaft – das passt.“ Bastian Pastewka fügt hinzu: "Der Film überzeugt durch Tempo, vielmehr aber mit gekonntem, lakonischem und hintergründigem Humor; er wird mit Sicherheit allen gefallen, die zuschauen. Mein Schaf Mopple wird im Original von Chris O´Dowd gesprochen und ich habe mich bemüht, seinen Ton zu treffen. Ich bin Fan von vertrackten Krimirätseln – und habe den Schurken aus „Glennkill: Ein Schafskrimi” nicht mal ansatzweise erraten.”
KOMÖDIE, KRIMI, MYSTERY 110 MIN FSK 12 GBR, USA, IRL, DEU 2026
Regie




30. Mai 2026


Gabriela Lena Frank / Nilo Cruz
Gabriella Reyes, Isabel Leonard, Nils Wanderer, Carlos Álvarez
Dirigent: Yannick Nézet-Séguin
Inszenierung: Deborah Colker
Änderungen vorbehalten

Ein junges Mädchen im Venedig des 17. Jahrhunderts wird als Violinistin im Waisenhaus ausgebildet und findet mit Antonio Vivaldi als Lehrmeister zu ihrer wahren Bestimmung. Klug ausgedachtes Drama mit teils wunderschönen Bildern.

Die junge Cecilia (Tecla Insolia) ist fast noch ein Kind, gilt aber bereits als hochbegabte junge Violinistin. Kurz nach ihrer Geburt wurde sie von ihrer Mutter im kirchlichen Ospedale della Pietà abgegeben. Das eigentliche Ziel für alle hier ist die Ehe. Die meisten Mädchen betrachten die Ehe als willkommene Gelegenheit, dem strengen Regiment des Waisenhauses zu entkommen, aber das gilt nicht für Cecilia. Ihr bedeutet die Musik sehr viel, doch als verheiratete Frau dürfte sie nicht mehr musizieren. Als der neue Maestro auftaucht, ein Mönch namens Antonio Vivaldi (Michele Riondino), der künftig als Musiklehrer und Dirigent im Waisenhaus arbeitet, beginnt Cecilia zu verstehen, dass die Musik ihr mehr bedeutet als alles andere im Leben – sie wird für Cecilia zum Symbol ihrer Freiheit.
Nach dem Roman „Stabat Mater“ von Tiziano Scarpa entstand „Vivaldi und ich“ als musikalisch durchkomponierte Emanzipationsfantasie. Zu Beginn begleitet die Musik ganz zart die Handlung, doch bald wächst sie an Bedeutung. Cecilia ist parallel dazu zu Beginn noch sehr kindlich. Durch Vivaldi und seinen Einfluss verändert sie sich, sie wird erwachsener und damit anspruchsvoller. Das kluge Drehbuch spielt erfolgreich mit Erwartungen, Wünschen und Klischees. Der Film wirft auch einen kritischen Blick auf die Allmacht der Kirche und auf den Geschäftssinn des Klerus. Auch wenn sich „Vivaldi und ich“ der kitschigen Postkartenromantik verweigert, sind die Aufnahmen dennoch von manchmal traumhafter Schönheit, von der nebligen Lagune bis in die kleinen Kanäle. Aber Daria D’Antonios Kamera schweift auch durch prächtige Innenräume, die von der Macht der Kirche und des Geldes erzählen, und sie zeigt ebenso die düsteren Gewölbe, in denen die Mädchen schuften müssen. Sie sind in den Augen der Kirche nichts weiter als rechtlose Sklavinnen. Doch hier geht es nicht nur um weibliche Selbstbestimmung, sondern zusätzlich auch um die Kunst an sich – um Perfektion und um die Kraft, sich gegen alle Widerstände zu behaupten. programmkino.de / Gaby Sikorski
MUSIKDRAMA 110 MINUTEN FSK 12 ITALIEN, DEUTSCHLAND 2025
Regie DAMIANO MICHIELETTO Besetzung MICHELE RIONDINO, TECLA INSOLIA, FABRIZIA SACCHI, ANDREA PENNACCHI



Freitag, 22. Mai
17:00

Originaltitel: Money From Home / USA 1953 / Aufgenommen in 35mm Dynoptic 3-D (1:1.66) (Dual Strip 3D) / Präsentiert in 35mm (1:1.66) / Mono Lichtton / Deutsche Fassung / 100 Minuten / Technicolor / Welturaufführung: 31.12.1953 (2D), 03.02.1954 (3D) / Deutsche Erstaufführung: 17.12.1971 / Produktion: Hal B. Wallis / Regie: George Marshall / Buch: Hal Kanter, James B. Allardice (Vorlage: Damon Runyon) / Kamera: Daniel L. Fapp / Musik: Leigh Harline / Schnitt: Warren Low / Darsteller: Jerry Lewis, Dean Martin, Pat Crowley, Robert Strauss, Marjie Millar, Richard Haydn, Gerald Mohr, Sheldon Leonard, Romo Vincent, Jack Kruschen, Edward Clark, Charles Horvath, Maidie Norman
Das Mitglied eines Wettbetrügerringes soll mit Hilfe seines Freundes, eines Tierarzt-Gehilfen, dafür einstehen, daß ein berühmtes Rennpferd nicht gewinnt, sorgt dann aber dafür, daß das Pferd als erstes durchs Ziel geht. Komödie um das ungleiche Komiker-Gespann Jerry Lewis und Dean Martin, die ihre unterhaltsamsten Momente in der Verulkung von Gangsterfilmen hat.
Alle Vorführungen mit Original 35mm Technicolor Dye-Transfer Filmkopien. Vorgeführt mit Schneider Cinelux Première Objektiven.
PREISE
• Festival-Pass: 160,00
• Festival-Pass für Studenten/Schüler: 120,00
• Festival-Tagespass: 70,00
• Festival-Tagespass für Studenten/Schüler: 55,00
• Einzelvorstellung: 13,00
• Einzelvorstellung Studenten/Schüler: 11,00
Die Festivalpässe berechtigen zum Besuch aller Veranstaltungen des Technicolor Festivals. Für Festivalpass-Inhaber zusätzlich: (für TagespassInhaber zusätzlich am jeweiligen Gültigkeitstag)
- inkl. buntes „Technicolor“ Frühstücks-Buffett am Sonntag und Montag um 10 Uhr
- inkl. Kaffee-, Tee- und Kuchenpausen am Samstag-, Sonntag- und Montagnachmittag
- inkl. kalt/warmes Buffet in der Abendpause am Samstag, Sonntag und Montag
- Get-Together mit Hoepfner Bierspezialitäten am Samstagabend nach dem letzten Technicolor Film
- Festivalbroschüre
- Festivalplakat A1
- 1 Sekunde (24 Bilder) Original Technicolor Filmstreifen
20:00
Originaltitel: Red Sundown / USA 1956 / Aufgenommen in 35mm (1:2.00) / Präsentiert in 35mm (1:2.00) / Mono Lichtton / Deutsche Fassung / 81 Minuten / Technicolor / Welturaufführung: März 1956 / Deutsche Erstaufführung: 24.08.1956 / Produktion: Albert Zugsmith / Regie: Jack Arnold / Buch: Martin Berkeley (Vorlage: Lewis B. Patten) / Kamera: William E. Snyder / Musik: Hans J. Salter / Schnitt: Edward Curtiss / Darsteller: Rory Calhoun, Martha

Dean
Robert Middleton, James Millican, Grant Williams, Lita Baron, Trevor Bardette, Leo Gordon, David Kasday, Steve Darrell
Der Tod eines Freundes bringt einen Revolvermann zur Besinnung; er wandelt sich zum gesetzestreuen Hilfssheriff und steht den Einwohnern einer Stadt beim Kampf gegen kriminelle Elemente zur Seite. Logisch aufgebauter, realistischer Western, der das Thema Notwehr relativ ernsthaft behandelt.
Alternativtitel: Mondo Candido –Blutiges Märchen / Originaltitel: Mondo Candido / I 1974 / Aufgenommen in 35mm TechniScope® (1:2.35) / Präsentiert in 35mm CinemaScope® (1:2.35) / Mono Lichtton / Deutsche Fassung / 107 Minuten / Technicolor / Welturaufführung: 21.02.1975 / Deutsche Erstaufführung: 23.05.1975 / Produktion: Camillo Teti / Regie: Gualtiero Jacopetti, Franco E. Prosperi / Buch: Gualtiero Jacopetti, Franco E. Prosperi, Claudio Quarantotto (Vorlage: Voltaire) / Kamera: Giuseppe Ruzzolini / Musik: Riz Ortolani / Schnitt: Franco Letti / Darsteller: Christopher Brown, Michele Miller, Jacques Herlin, José Quaglio, Richard Domphe, Gianfranco D‘Angelo Candide, der naive Idealist aus Voltaires unsterblichen Klassikern, wird von einem Schloss verwiesen, nachdem seine Zuneigung zur Tochter des Hausherrn zu weit gegangen ist. Eine abenteuerliche Odyssee führt ihn durch Raum und Zeit, über Schlachtfelder, in die Fänge der Inquisition und ins moderne Manhattan. Stets auf der Suche nach seiner großen Liebe, die sich längst einem ausschweifenden Lebensstil hingegeben hat.

MONDO CANDIDO ist Gualtiero Jacopettis letzter Film: ein Meisterwerk des Deliriums, eine wilde Reise voller schockierender Begegnungen und ein bravouröser Beweis für seine These, dass die Menschheit dem Untergang geweiht ist.
Samstag, 23. Mai
11:00

Originaltitel: On The Riviera / USA 1951 / Aufgenommen in 35mm (1:1.37) (3-strip Technicolor) / Präsentiert in 35mm (1:1.37) / Mono Lichtton / Deutsche Fassung / 89 Minuten / Technicolor / Welturaufführung: Mai 1951 / Deutsche Erstaufführung: 24.04.1953 / Produktion: Sol C. Siegel / Regie: Walter Lang / Buch: Valentine Davies, Phoebe Ephron, Henry Ephron (Vorlage: Hans Adler, Rudolph Lothar) / Kamera: Leon Shamroy / Musik: Alfred Newman, Earle Hagen, Cyril J. Mockridge / Schnitt: J. Watson Webb Jr. / Darsteller: Danny Kaye, Gene Tierney, Marcel Dalio, Corinne Calvet, Jean Murat, Henri Letondal, Clinton Sundberg, Sig Rumann
Im eleganten Milieu von Monte Carlo stößt ein berühmter Flugkapitän, der weibliche Schönheit mehr bei anderen als seiner eigenen Frau zu schätzen pflegt, auf einen Komiker, der sein Zwillingsbruder sein könnte. Verwechslungs- und Revuelustspiel.
13:00

Originaltitel: Banditi A Milano / I 1968 / Aufgenommen in 35mm TechniScope® (1:2.35) / Präsentiert in 35mm CinemaScope® (1:2.35) / Mono Lichtton / Deutsche Fassung / 98 Minuten / Technicolor / Welturaufführung: 29.03.1968 / Deutsche Erstaufführung: 13.09.1968 / Produktion: Dino de Laurentiis, Nino Crisman / Regie: Carlo Lizzani / Buch: Carlo Lizzani, Dino Maiuri, Massimo De Rita / Kamera: Giuseppe Ruzzolini, Otello Spila / Musik: Riz Ortolani / Schnitt: Franco Fraticelli / Darsteller: Gian Maria Volonté, Don Backy, Ray Lovelock, Ezio Sancrotti, Piero Mazzarella, Margaret Lee
Die authentische Geschichte einer Mailänder Bankräuberbande. Der Anspruch des Films, Methoden und Ziele eines neuen Verbrechertums in den Großstädten Norditaliens aufzudecken, wird nicht realisiert; statt dessen offeriert der Film effektvoll spannende Unterhaltung.
15:30
VILLA MIT 100 PS


Originaltitel: The Swimmer / USA 1968 / Aufgenommen in 35mm (1:1.85) / Präsentiert in 35mm (1:1.85) / Mono Lichtton / Englische Originalfassung / 95 Minuten / Technicolor / Welturaufführung: 15.05.1968 / Deutsche Erstaufführung: 17.01.1969 / Produktion: Frank Perry, Roger Lewis / Regie: Frank Perry, Sydney Pollack / Buch: Eleanor
Perry (Vorlage: John Cheever) / Kamera: David Quaid / Musik: Marvin Hamlisch / Schnitt: Sidney Katz, Carl Lerner, Pat Somerset / Darsteller: Burt Lancaster, Janice Rule, Janet Landgard, Kim Hunter, Tony Bickley
Ein alternder Junggeselle bricht aus seinem Alltag aus und fasst die verrückte Idee, von Swimmingpool zu Swimmingpool durchs Villenviertel „nach Hause“ zu schwimmen. Was als spielerisches Experiment beginnt, wird mehr und mehr zur bitteren Bilanz seines Lebens: Demütigungen, Desillusionierungen und erneute Vereinsamung säumen seinen Weg. Die allegorische Filmfabel demonstriert an der Figur eines heimatlosen Wanderers die Borniertheit des gutsituierten amerikanischen Bürgertums. Klassifiziert als Roadmovie, wirkt der Film inzwischen angenehm altmodisch und gleichzeitig so wunderbar absonderlich, dass sich eine Neuentdeckung lohnt.

Originaltitel: Games / USA 1967 / Aufgenommen in 35mm TechniScope® (1:2.35) / Präsentiert in 35mm CinemaScope® (1:2.35) / Mono Lichtton / Deutsche Fassung / 100 Minuten / Technicolor / Welturaufführung: 17.09.1967 / Deutsche Erstaufführung: 01.02.1968 / Produktion: George Edwards, John W. Hyde / Regie: Curtis Harrington / Buch: Gene R. Kearney (Story: Curtis Harrington, George Edwards) / Kamera: William A. Fraker / Musik: Samuel Matlovsky / Schnitt: Douglas Stewart / Darsteller: Simone Signoret, James Caan, Katharine Ross, Don Stroud, Estelle Winwood, Kent Smith, Marjorie Bennett, Ian Wolfe, Anthony Eustrel, Eloise Hardt, Carmen Phillips
Originaltitel: The Long, Long Trailer / USA 1954 / Aufgenommen in 35mm (1:1.33) / Präsentiert in 35mm (1:1.75) / Mono Lichtton / Deutsche Fassung / 96 Minuten / Technicolor / Welturaufführung: 17.02.1954 / Deutsche Erstaufführung: 17.11.1954 / Produktion: Pandro S. Berman / Regie: Vincente Minnelli / Buch: Albert Hackett, Frances Goodrich (Vorlage: Clinton Twiss) / Kamera: Robert Surtees / Musik: Adolph Deutsch / Schnitt: Ferris Webster / Darsteller: Lucille Ball, Desi Arnaz (Nicholas Carlos Collini), Marjorie Main, Keenan Wynn, Gladys Hurlbut, Moroni Olsen, Bert Freed, Madge Blake, Walter Baldwin, Emory Parnell, Jack Kruschen
Die Hochzeitsreise eines jungen Ehepaars mit einem 13 Meter langen Wohnwagen nebst Straßenkreuzer führt zu allerlei vergnüglichen Verwicklungen. Schwungvolle Hollywood-Komödie mit zivilisationskritischen Seitenhieben. Obwohl das heitere Temperament nicht bis zum Ende durchgehalten wird, ein unbeschwerter Film, der sympathisch unterhält.
Ein junges Ehepaar mit Luxusvilla, das sich mit harmlosen Spielen die Zeit vertreibt, wird durch eine geheimnisvolle Besucherin zum Sadismus gedrängt, der schließlich mit Mord endet. Elegant verpacktes psychologisches Kriminalspiel mit sadistischer Grundtendenz, das den reinen Schock als Unterhaltung anbietet.
Sonntag, 24. Mai (Pfingstsonntag)
11:00

Originaltitel: Caccia Alla Volpe / After The Fox / I/GB/USA 1966 / Aufgenommen in 35mm Panavision® Anamorphic(1:2.35) / Präsentiert in 35mm CinemaScope® (1:2.35) / Mono Lichtton / Deutsche Fassung / 103 Minuten / Technicolor / Welturaufführung: 08.09.1966 / Deutsche Erstaufführung:
16.12.1966 / Produktion: John Bryan, Maurizio Lodi-Fè / Regie: Vittorio De Sica / Buch: Neil Simon, Cesare Zavattini / Kamera: Leonida Barboni / Musik: Piero Piccioni, Burt Bacharach / Schnitt: Russell Lloyd / Darsteller: Peter Sellers, Victor Mature, Britt Ekland, Paolo Stoppa, Martin Balsam, Akim Tamiroff
Eine Gangsterbande steht vor dem Problem, eine Ladung geraubter Goldbarren von Ägypten nach Europa zu bringen. Unter der Leitung des genialen „Fuchs“ wird das Landeunternehmen als Spielfilmproduktion getarnt. Eine sonderbare Kreuzung italienischer und angelsächsischer Komödienklischees, die mit einer Satire auf die Filmbranche kombiniert sind.
13:15

Originaltitel: The Legend Of Lobo / USA 1962 / Aufgenommen in 35mm (1:1.37) / Präsentiert in 35mm (1:1.37) / Mono Lichtton / Englische Originalfassung / 67 Minuten / Technicolor / Welturaufführung: 07.11.1962 / Deutsche Erstaufführung: 20.12.1997 (Super RTL) / Produktion: James Algar, Jack Couffer, Walt Disney / Regie: James Algar / Buch: Dwight Hauser, James Algar (Vorlage: Ernest Thompson Seton) / Kamera: Jack Couffer, Lloyd Beebe / Musik: Oliver Wallace / Schnitt: Norman R. Palmer Naturfilm, der die Geschichte eines im Mexiko des vorigen Jahrhunderts gefürchteten Wolfes erzählt. Auf Grund der Ausrottung der Büffel seiner natürlichen Nahrungsgrundlage beraubt, beginnt ein Wolf, Vieh zu reißen, woraufhin eine Belohnung auf ihn ausgestellt wird. Der Film übernimmt die Perspektive des Wolfes und zeigt ihn als Kreatur, die nicht von Natur aus wild ist, sondern aus Selbsterhaltung tötet. Grandiose Landschaftsaufnahmen runden das Bild des engagierten Films ab.

Originaltitel: Mary Poppins / USA 1964 / Aufgenommen in 35mm (1:1.66) / Präsentiert in 35mm (1:1.66) / Mono Lichtton / Deutsche Fassung / 139 Minuten / Technicolor / Welturaufführung: 27.08.1964 / Deutsche Erstaufführung: 22.10.1965 / Produktion: Walt Disney, Bill Walsh / Regie: Robert Stevenson / Buch: Bill Walsh, Don DaGradi (Vorlage:
Pamela L. Travers) / Kamera: Edward Colman / Musik: Irwin Kostal, Richard M. Sherman, Robert B. Sherman / Schnitt: Cotton Warburton / Darsteller: Julie Andrews, Dick van Dyke, Glynis Johns, David Tomlinson, Ed Wynn, Elsa Lanchester, Hermione Baddeley, Karen Dotrice, Matthew Garber, Reta Shaw, Arthur Treacher, Reginald Owen, Jane Darwell, Arthur Malet, Cyril Delevanti
Als Kindermädchen Mary Poppins schwebt eine gute Fee in die Familie eines Londoner Bankiers, um alle Griesgrämigkeit aus dem viktorianischen Haus zu vertreiben. Der märchenhafte Stoff der englischen Kinderbuchautorin Pamela L. Travers wird in der Disney-Produktion zu einem Showmusical in reicher Ausstattung; effektvolle Tricks, groteske Komik, schwungvolle Tanzeinlagen und einige inzwischen zu Klassikern gewordene Songs sorgen für gelungene Familienunterhaltung.
18:15
DER FILOU

Originaltitel: Peccato Veniale / I 1974 / Aufgenommen in 35mm (1:1.85) / Präsentiert in 35mm (1:1.85) / Mono Lichtton / Deutsche Fassung / 96 Minuten / Technicolor / Welturaufführung: 24.01.1974 / Deutsche Erstaufführung: 30.08.1974 / Produktion: Silvio Clementelli / Regie: Salvatore Samperi / Buch: Ottavio Jemma, Alessandro Parenzo, Salvatore Samperi / Kamera: Tonino Delli Colli / Musik: Fred Bongusto / Schnitt: Sergio Montanari / Darsteller: Laura Antonelli, Alessandro Momo, Orazio Orlando, Lilla Brignone, Tino Carraro
Das lüsterne Spiel einer jungen Frau mit ihrem jugendlichen Schwager während der Abwesenheit ihres Mannes endet mit einem Ehebruch, der von der Familie als Männlichkeitsbeweis des Jungen gefeiert wird.

Originaltitel: Medium Cool / USA 1969 / Aufgenommen in 16mm & 35mm (1:1.85) / Präsentiert in 35mm (1:1.85) / Mono Lichtton / Deutsche Fassung / 111 Minuten / Technicolor / Welturaufführung: 27.08.1969 / Deutsche Erstaufführung: 23.10.1970 / Produktion: Jerrold Wexler, Haskell Wexler, Tully Friedman, Michael Philip Butler, Steven North / Regie: Haskell Wexler / Buch: Haskell Wexler / Kamera: Haskell Wexler / Musik: Mike Bloomfield / Schnitt: Verna Fields / Darsteller: Robert Forster, Verna Bloom, Peter Bonerz, Marianna Hill, Harold Blankenship
Kameratechnisch hervorragende, virtuos montierte Dokumentaraufnahmen von den Unruhen, die 1968 Chicago erschütterten, werden mit der Geschichte eines Fernsehreporters verflochten. In seinem Regieerstling greift der Kameramann Haskell Wexler die Problematik der Massenmedien in der amerikanischen Gesellschaft mit ihren rassistischen und gewalttätigen Exzessen auf.
Montag, 25. Mai (Pfingstmontag)
11:00

Originaltitel: Davy Crockett, King Of The Wild Frontier / USA 1955 / Aufgenommen in 35mm (1:1.37) / Präsentiert in 35mm (1:1.85) / Mono Lichtton / Deutsche Fassung / 93 Minuten / Technicolor / Welturaufführung: 25.05.1955 / Deutsche Erstaufführung: 03.08.1956 / Produktion: Bill Walsh, Walt Disney / Regie: Norman Foster / Buch: Thomas W. Blackburn / Kamera: Charles P. Boyle / Musik: George Bruns / Schnitt: Chester Schaeffer / Darsteller: Fess Parker, Buddy Ebsen, Basil Ruysdael, William Bakewell, Hans Conried, Kenneth Tobey, Pat Hogan, Helen Stanley, Nick Cravat, Don Megowan, Mike Mazurki, Jeff Thompson, Hal Youngblood
Szenen aus dem Leben des Indianerscouts Davy Crockett, eines amerikanischen Volkshelden in den Jahren 1813-1836. Auf naive Weise unterhaltendes Western-Abenteuer mit gelegentlichen humorvollen Akzenten, das vom Regisseur der TV-Serie aus drei Episoden zusammengestückelt wurde und einen recht rauhen Ton anschlägt. Nach dem Überraschungserfolg des Films brachte man ein Jahr später eine Fortsetzung („Flußpiraten“) mit einem schon merklich humaneren Titelhelden.
13:00

Originaltitel: Model Shop / USA 1969 / Aufgenommen in 35mm (1:1.85) / Präsentiert in 35mm (1:1.85) / Mono Lichtton / Deutsche Fassung / 97 Minuten / Technicolor / Welturaufführung: 11.02.1969 / Deutsche Erstaufführung: 08.08.1969 / Produktion: Jacques Demy / Regie: Jacques Demy / Buch: Jacques Demy, Carole Eastman / Kamera: Michel Hugo / Musik: Spirit, Marty Paich, Johann Sebastian Bach, Robert Schumann, Nikolai Rimski-Korsakow / Schnitt: Walter Thompson / Darsteller: Anouk Aimée, Gary Lockwood, Carol Cole, Tom Fielding, Alexandra Hay, Severn Darden, Duke Hobbie, Craig Littler, Fred Willard
Die knapp 24 Stunden währende Romanze zwischen einem herumstreunenden Amerikaner in Los Angeles, der kurz vor der Einberufung zum Militär steht, und einer geschiedenen, als Fotomodell arbeitenden Französin, die ihre Rückkehr nach Europa vorbereitet. Melancholische Liebesgeschichte mit ironischen Untertönen und atmosphärisch dichten Bildern, inszeniert als eine Art Fortsetzung von Jacques Demys Erstlingsfilm „Lola, das Mädchen aus dem Hafen“ (1960). Der Film spielt reizvoll mit den Oberflächenreizen seiner Bilder und setzt somit geschickt Bezüge zur amerikanischen Wirklichkeit.

Originaltitel: Adventures Of Don Juan / USA 1948 / Aufgenommen in 35mm (1:1.37) (3-strip Technicolor) / Präsentiert in 35mm (1:1.37) / Mono Lichtton / Deutsche Fassung / 110 Minuten / Technicolor / Welturaufführung: 24.12.1948 / Deutsche
Erstaufführung: 30.01.1951 / Produktion: Jerry Wald / Regie: Vincent Sherman / Buch: George Oppenheimer, Harry Kurnitz (Vorlage: Herbert Dalmas) / Kamera: Elwood Bredell / Musik: Max Steiner / Schnitt: Alan Crosland jr. / Darsteller: Errol Flynn, Viveca Lindfors, Robert Douglas, Alan Hale, Romney Brent, Ann Rutherford, Robert Warwick, Jerry Austin, Douglas Kennedy, Mary Stuart, Helen Westcott, Fortunio Bonanova, Aubrey Mather, Jeanne Shepherd, Una O‘Connor, Raymond Burr, David Bruce, Pedro de Cordoba
Der berühmte Galan Don Juan beglückt am königlichen Hof im Madrid des 17. Jahrhunderts nicht nur zahlreiche schmachtende Frauenherzen, sondern durchkreuzt auch eine Palastrevolte und die Pläne eines kriegslüsternen Ministers. Aufwendig und schwungvoll inszenierter farbenfroher Mantel-und-Degenfilm, der den viel besungenen Erotomanen ebenso dezent wie glorifizierend ins Bild setzt.
19:00 KÜSS MICH, KÄTCHEN!

Originaltitel: Kiss Me Kate / USA 1953 / Aufgenommen in 35mm Metrovision Tri-D (1:1.33) (Dual Strip 3D) / Präsentiert in 35mm / Mono Lichtton / Deutsche Fassung / 109 Minuten / Technicolor / Welturaufführung: 05.11.1953 (2D), 09.12.1953 (3D) / Deutsche Erstaufführung: 20.09.1954 / Produktion: Jack Cummings / Regie: George Sidney / Buch: Dorothy Kingsley (Vorlage: Sam Spewack, Bella Spewack, William Shakespeare) / Kamera: Charles Rosher / Musik: Cole Poter / Schnitt: Ralph E. Winters / Darsteller: Kathryn Grayson, Howard Keel, Ann Miller, Keenan Wynn, Bob Fosse, Bobby Van, Tommy Rall, James Whitmore, Kurt Kasznar, Ron Randell, Willard Parker, Claud Allister, Dave O‘Brien, Ann Codee
Ein geschiedenes Schauspielerehepaar, das in einer Theaterinszenierung von Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“ die Hauptrollen spielt, ficht im Privatleben einen vergleichbaren Machtkampf aus. Temperamentvolle Verfilmung des melodienreichen Broadwaymusicals von Cole Porter.









































































































Ein erschöpfter Popstar hinter glitzernder Fassade sucht in einer Krise Hilfe bei ihrer entfremdeten Freundin. Während ein neues Bühnenoutfit entsteht, brechen alte Wunden auf – und eine emotionale Reise zwischen Vergangenheit und Neuanfang beginnt.
Mother Mary (Anne Hathaway) ist ein Megastar – auf der Bühne eine glamouröse und unvergleichliche Erscheinung, doch hinter den Kulissen erschöpft und einsam. Überwältigt von ihrem mit Spannung erwarteten Bühnen-Comeback sucht sie Zuflucht bei ihrer einstigen Freundin und Weggefährtin Sam (Michaela Coel), einer Modedesignerin, die den ikonischen Stil von Mother Mary zu Beginn ihrer Karriere geprägt hat. Beide Frauen haben sich seit vielen Jahren nicht mehr gesehen und der Bruch ihrer Freundschaft sitzt tief. In ihrer persönlichen Krise bittet Mary Sam um Hilfe: Sie soll ein Outfit für ihr bevorstehendes Comeback designen. Während das neue Kostüm entsteht, kommen alte Konflikte ans Licht, lange Verschwiegenes wird offenbart und tief verborgene Wunden treten wieder an die Oberfläche. Während die Grenzen zwischen Gegenwart und schmerzlichen Erinnerungen verschwimmen, begeben sich die beiden Frauen auf eine emotionale Reise mit ungewissem Ausgang.
Schillernd zwischen Musik, Mode und surrealem Horror entfaltet MOTHER MARY ein traumwandlerisches Spektakel: Marys Suche nach dem perfekten Kleid wird zu einem betörenden Tanz zweier Frauen, die die Bruchlinien ihrer Vergangenheit noch einmal durchschreiten. Oscar®-Preisträgerin Anne Hathaway („Der Teufel trägt Prada“, „Interstellar“) und Emmy-Gewinnerin Michaela Coel („Black Panther: Wakanda Forever", „I May Destroy You“) brillieren in diesem mitreißenden, intensiven Pop-Drama in den Hauptrollen. Ausnahmeregisseur David Lowery („A Ghost Story“, „The Green Knight“) zeichnet für Drehbuch und Regie verantwortlich. In weiteren Rollen sind u. a. Hunter Schafer („Die Tribute von Panem: The Ballad of Songbirds and Snakes“), Supermodel Kaia Gerber („American Horror Story“), Sian Clifford („The Ballad of Wallis Island“) sowie Sängerin FKA twigs („The Crow“) zu sehen, die gemeinsam mit Charli xcx und Jack Antonoff die OriginalSongs zum Soundtrack geliefert hat.
MUSIKDRAMA 112 MINUTEN FSK 12 USA 2025
Regie DAVID LOWERY Besetzung ANNE HATHAWAY, MICHAELA COEL, HUNTER SCHAFER

Berlinale-Gewinner Dietrich Brüggemann transformiert den allgegenwärtigen digitalen Irrsinn in eine so schräge wie wahnwitzige Komödie.
Wer kennt es nicht: Marie und Florian (Nadine Dubois und Joseph Bundschuh) wollten eigentlich zuhause nur etwas essen und einen Film schauen. Doch der gemütliche Abend auf dem Sofa wird zu einem Höllentrip durch Streamingportale, Gutscheincodes, Lieferservice-Apps und kaputte Fernbedienungen. Die Situation eskaliert zwischen den beiden und bringt immer genervteres Doch-noch Ansprechen von allerlei Unausgesprochenem zu Tage. Wird ihre Beziehung das überstehen?
Regie-Statement von Dietrich Brüggemann: „Die guten Ideen, sagt man, liegen auf der Straße. Vielleicht liegen sie auch auf dem Sofa oder auf dem Wohnzimmerteppich. Das Leben, das wir alle führen, ist interessanter als das, was wir uns ausdenken. Aber wenn die Deutschen Filme machen, schauen sie gerade dort nicht so genau hin. Entweder finden sie ihr eigenes Leben nicht so interessant, oder sie schämen sich dafür, oder was auch immer der Grund sein mag. Das fiel mir schon vor 20 Jahren auf. Seitdem hat sich viel geändert. Alle kleben jetzt dauernd am Handy und gucken Netflix. Ich sehe aber keine Filme über Leute, die am Handy kleben und Netflix gucken. Ich klebe ja selber öfter mal am Handy und versuche abends Filme zu gucken. Ein Film über Leute, die am Handy kleben und Netflix gucken, läge also quasi auf dem Sofa. Zu Sendern und Förderern bin ich mit meiner Idee aber gar nicht erst gegangen, weil mir das zu lang gedauert hätte und vermutlich nichts gebracht hätte. Statt mit Fernsehredakteuren habe ich dann auf dem Filmfest München 2023 mit allen möglichen Leuten geredet und immer denselben Satz gesagt: Ich drehe jetzt einen Film über ein Pärchen, das den ganzen Abend auf dem Sofa sitzt und es nicht schafft, einen Film zu gucken. Die Reaktion hierauf war immer dieselbe, nämlich eine Kombination aus heller Begeisterung und nacktem Entsetzen, gefolgt von dem Ausruf „den will ich sehen!”. Allein das schien mir schon Grund genug, diesen Film zu machen. Also habe ich ihn gemacht.“
KOMÖDIE 85 MINUTEN DEUTSCHLAND 2025
Regie DIETRICH BRÜGGEMANN Besetzung NADINE DUBOIS, JOSEPH BUNDSCHUH, KAROLINE TESKA, ANNA BRÜGGEMANN, FOLKE RENKEN



KINEMATHEK KARLSRUHE · FREITAG · 15. MAI · 20.00 UHR
SCHAUBURG SAMSTAG 16. MAI 20.45 UHR
SCHWEIZ 123 MINUTEN REGIE: CHRISTIAN FREI
Jahrelang warnen drei Forschende aus den USA, China und Singapur vor der nächsten Pandemie. Als sie Recht behalten, werden sie nicht gehört – sondern beschuldigt. Hassnachrichten, Todesdrohungen, politische Schuldzuweisungen. Christian Freis Dokumentarfilm zeigt, wie Wissenschaft zum Spielball wird, wenn die Antworten unbequem sind – und wie gezielt geschürtes Misstrauen eine Gesellschaft aus den Fugen bringt. Blame erzählt auch von unserem Umgang mit der Natur und dass unsere Hybris im Umgang mit den Ressourcen des Planeten geradewegs in die nächste Pandemie führt.
KINEMATHEK KARLSRUHE MITTWOCH 13. MAI 19.00 UHR
SCHAUBURG DONNERSTAG 14. MAI 19.00 UHR
DEUTSCHLAND 121 MINUTEN REGIE: YULIA LOKSHINA
Caazapá, „die Stadt der Zauber und Legenden" – eine der ärmsten Gegenden Paraguays. Zwei junge Studierende versuchen sich hier eine Existenz aufzubauen: als Guides wollen sie Touristen die verborgenen Orte ihrer Region zeigen. Zwölf Kilometer roter Erde weiter, hinter bewachtem Zaun, haben sich europäische Aussteiger ihr eigenes Paradies gebaut: Freiheit, Heilung, Rettung vor dem Weltuntergang. Feuchte Hitze, Zikadenchöre, Grabenkämpfe hinter dem Zaun. Jeder hat hier seine eigene Erzählung vom Paradies.
KINEMATHEK KARLSRUHE DONNERSTAG 14. MAI 20:00 UHR
SCHAUBURG FREITAG 15. MAI 20:45 UHR
DEUTSCHLAND 80 MINUTEN REGIE: DANIEL KÖTTER
Wälder verwüstet durch Trockenheit und Borkenkäfer im Bergischen Land, gerodet für Profit in Indonesien und der DR Kongo. Der Filmemacher Daniel Kötter lädt seine jahrelangen Kollaborationspartner – den Instrumentenbauer Ikbal Lubys und die Journalistin Olande Byamungu – in seine deutsche Heimat ein, um die Verwüstung gemeinsam anzusehen. Im Gegenzug führen sie ihn an die Orte ihrer eigenen Verluste. Ein dokumentarisches Märchen, das fragt: Was macht einen Wald aus – und wem gehört er?
PREVIEW
WISE WOMEN –FÜNF HEBAMMEN, FÜNF KULTUREN
DIENSTAG · 5. MAI · 18.45 UHR
„Geburt folgt keinem Drehplan“: Regisseurin Nicole Schergs Dokumentarfilm begleitet fünf Hebammen in Äthiopien, Brasilien, Marokko, Nepal und Österreich. Ein Film über nichts weniger als unsere Menschwerdung und ihre Umstände.


QUEERFILMNACHT LOVE ME TENDER
MITTWOCH 6. MAI 19.00 UHR FRANZÖSISCHES OMU
Die frühere Anwältin Clémence geht in ihrem neuentdeckten Begehren gegenüber Frauen auf. Mit ihrem Noch-Ehemann Laurent teilt sie sich freundschaftlich das Sorgerecht für ihren achtjährigen Sohn Paul. Doch als dieser von ihren Liebschaften erfährt, fordert er das alleinige Sorgerecht. Ein Kampf um Selbstbestimmung beginnt.

KINDERVORSTELLUNG MIT GRATIS KREATIV-WORKSHOP WIR KINDER AUS BULLERBÜ
SONNTAG 10. MAI 15.00 UHR
Gratis Kreativ-Workshop nach der Vorstellung in Kooperation mit der staatlichen Kunsthalle Karlsruhe. Anmeldungen an: vetter@schauburg.de Ein Dorf, drei Bauernhöfe, sechs Kinder. Es vergeht kein Tag, an dem Lisa, Lasse, Bosse, Ole, Britta und Inga nicht gemeinsam Abenteuer in dem kleinen Dorf oder auf den Feldern rund um die drei Bauernhöfe erleben. Die Welt der Kinder von Bullerbü ist klein, aber traumhaft idyllisch. Nach der Vorlage von Astrid Lindgren.
DER VORVERKAUF FÜR DIE MET-SAISON 2026/27 STARTET AM 30.05.26!

LIVE-ÜBERTRAGUNG AUS DER METROPOLITAN OPER IN NEW YORK TSCHAIKOWSKY: EUGEN ONEGIN
SAMSTAG 2. MAI 19.00 UHR
Dvorák schrieb über Tschaikowskis wohl schönste Oper: "Diese Musik ist bestrickend und dringt so tief in unser Herz ein, dass man sie nie wieder vergessen kann." Deborah Warners Inszenierung siedelt die Geschichte im späten 19. Jahrhundert an, zwischen Bauernhaus und Tanzsaal.

LIVE-ÜBERTRAGUNG AUS DER METROPOLITAN OPER IN NEW YORK FRANK: EL ÚLTIMO SUEÑO DE FRIDA Y DIEGO
SAMSTAG · 30. MAI · 19.00 UHR
Gabriela Lena Franks Oper erzählt farbenfroh und musikalisch mitreißend von dem turbulenten Leben und der toxischen Beziehung zweier Ikonen der Kunstgeschichte: Frida Kahlo und Diego Rivera.







Immer Mittwoch 14.30 Uhr im großen Schauburg Saal Eintritt 6€ inkl. 1 Glas Sekt 6.05. 13.05. 27.05. PREVIEW 20.05. PREVIEW PREVIEW











SONDERVORSTELLUNG IN ANWESENHEIT DES REGISSEURS KANI LAPUERTA
in Kooperation mit Pride Pictures e.V NIÑXS – DAS LEBEN GLITZERT
MONTAG 11. MAI 19.00 UHR OMU
Der sterbende Komponist Gustav Mahler erinnert sich während einer Zugfahrt nach Wien im Jahr 1911 an seine Lebensstationen: Eine unglückliche Kindheit, die Auseinandersetzung mit Antisemitismus, seine Konvertierung zum Katholizismus, seine Beziehung zu seiner Frau Alma und den Tod seiner Tochter. Die Umsetzung ist eine bunte, eklektische Mischung aus Visionen, Kitsch und Delirium, die Mahlers Musik mit seinen persönlichen Erfahrungen und seinen Obsessionen verbindet.
DIENSTAG 12. MAI 18.45 UHR
Über einen Zeitraum von acht Jahren begleitet der Filmemacher Kani Lapuerta die trans Jugendliche Karla im mexikanischen Städtchen Tepoztlán. Die Kamera wird Zeugin von Karlas Entwicklung, von den ersten Schritten der Transition bis hin zu ihrem Erwachsenwerden. Wir freuen uns zusammen mit den Pride Pictures e.V. auf ein spannendes Filmgespräch mit dem Regisseur nach der Vorstellung.

PREMIERE MIT EINEM GLAS SEKT mit Protagonist & Regisseur Tim Hund
SEGELJUNGS – MIT NULL AHNUNG UM DIE WELT
FREITAG 1. MAI 20.30 UHR
Ganz nach dem Motto „Einfach machen“, erfüllen sich vier Jungs einen Traum – nach der Schule einmal um die ganze Welt! Tim, Vince, Michi und Tom aus Bad Tölz im bayrischen Oberland stürzen sich ohne jede Segelerfahrung in das Abenteuer ihres Lebens. Nach der Vorstellung gibt es ein Publikumsgespräch mit Protagonist und Regisseur Tim Hund.

SONDERVORSTELLUNG MIT EINEM GLAS SEKT in Anwesenheit der Filmemacher
SONNTAG 3. MAI 16.30 UHR
Seit ihrem erstem Ultraschallbild produziert Lucas Familie lukrativen LifestyleContent für knapp drei Millionen Follower. Als Luca herausfindet, dass ihre Eltern ein weiteres Kind bekommen möchten, versucht sie mehr denn je, deren Erwartungen zu erfüllen und stürzt in eine tiefe Kriese. Nach der Vorstellung diskutieren wir beim Filmtalk mit unseren Gästen über Social Media und toxische Familiendynamiken.


PREVIEW MIT EINEM GLAS SEKT mit Regisseure Erec Brehmer und Benjamin Rost BORN TO FAKE
MONTAG 18. MAI 18.30 UHR
Ein Dokumentarfilm über den skandalösen Aufstieg und Fall von Michael Born, Selfmade-Journalist und selbsternannter Erfinder der Fake News, der in den 1990er-Jahren in Deutschland sensationelle Nachrichtenberichte fälschte und damit ganz Deutschland an der Nase herumführte. Regisseur Erec Brehmer, der bereits mit seinem Film LA PALMA bei uns zu Gast war, bringt Regiekollege Benjamin Rost für ein Filmgespräch mit.

EXTREMSPORT-KURZFILMPROGRAMM
OCEAN FILM TOUR VOL. 12
DIENSTAG 12. MAI 20.00 UHR
Die fünf neuen Filme der International Ocean Film Tour erzählen von Menschen, die Aufbruch und Veränderung wagen. Ihre Geschichten führen uns hinaus aufs offene Meer, an raue Küsten und zu Begegnungen, in denen das Leben intensiv spürbar wird. Wollt auch ihr mit Familie Schwörer um die Welt segeln, drei schottische Brüder auf ihre Pazifiküberquerung begleiten, neben Mantarochen tauchen oder dem Wind mit dem Kite und den Wellen mit der Kamera hinterherjagen?

QUEERFILMNACHT MAUERN AUS SAND
MITTWOCH 27. MAI 19.00 UHR KROATISCHES OMU
Marko glaubt, seinen Weg gefunden zu haben: In der Schule wird er als Sportler gefeiert, mit seiner Freundin führt er eine stabile Beziehung, in der Werkstatt seines Vaters wartet ein guter Job. Doch dann taucht ein Freund aus der Vergangenheit auf und weckt Gefühle, die Markos sorgsam zusammengebautes Selbstbild in Frage stellen…
ANALOGE FILMPRÄSENTATIONEN

OV: FREITAG 1. MAI 16.00 UHR
OMU: SONNTAG · 3. MAI · 13.00 UHR
KILL BILL: THE WHOLE BLOODY AFFAIR
22 Jahre nach KILL BILL Vol. 1 & 2 veröffentlicht Regisseur Quentin Tarantino nun seine Wunschfassung am Stück mit 275 Minuten Länge in den Kinos. Die neue Fassung enthält eine neue Montage, verlängerte Szenen und neues Anime-Material. Es lohnt den Abspann abzuwarten, da anschließend ein Bonus-Kurzfilm folgt: Kill Bill: The Lost Chapter: Yuki's Revenge.

OV: DO · 30. APRIL · 20.30 UHR + FR · 1. MAI · 12.30 UHR
OMU: DIENSTAG 5. MAI 19.00 UHR
Naturwissenschaftler Ryland befindet sich Lichtjahre von der Erde entfernt. Er soll das Rätsel um eine mysteriöse Substanz lösen, die dafür verantwortlich scheint, dass die Sonne bald erlischt. Um alles und jeden auf der Erde vor dem Aussterben zu bewahren, muss er auf sein wissenschaftliches Fachwissen und einige unorthodoxe Ideen zurückgreifen.
SONNTAGS 15:00 UHR
Großes Kino heißt große Gefühle – ein Film, der unsere Emotionen gar nicht ansprechen kann, wäre als Kunstwerk misslungen. Doch was kann Gefühle so wirkungsvoll erzeugen wie Musik? Daher erinnern wir uns an bestimmte Filmszenen und an bestimmte Stimmungen, wenn wir die Musik hören. Schon längst gehört Filmmusik zur Hochkultur: Filmkomponisten werden als Künstler anerkannt und mit Retrospektiven geehrt!




3. MAI
ROBERT WISE: THE DAY THE EARTH STOOD STILL
Amerikanische Archetypen – demokratische Tradition und Rationalität stehen gegen irrationale Ängste vor dem Fremden, orientierungslose Politik, schießwütige Militärs. Bernard Herrmann, bekannt für seine Musik zu Hitchcock-Filmen wie „Vertigo“, Oscar-nominiert für „Citizen Kane“ oder „Taxi Driver“, war einer der ersten Komponisten, der mit elektronischer Musik experimentierte.
10. MAI
FEDERICO FELLINI: LA STRADA
Die kindlich-naive Gelsomina und der große Zampano ziehen über die Straßen des Nachkriegs-Italien und führen das kärgliche Leben von Artisten ohne festes Engagement. Fellini verband hier nüchternen Neorealismus mit gefühlvollen Momenten. Die Filmmusik von Nino Rota verbindet die ungleichen Protagonisten und lässt ihre phantastische Reise zu einer Erfahrung menschlicher Werte werden.
17. MAI
SERGIO LEONE: THE GOOD, THE BAD, AND THE UGLY
Geld regiert alles, Krieg ist die Hölle – kaum ein Filmemacher kannte den Western so gut wie Sergio Leone. Der Vater des Italowesterns machte Clint Eastwood zum Star und begann mit der Dollar-Trilogie die Zusammenarbeit mit Komponist Ennio Morricone (Oscar für „The Hateful Eight") – die Instrumentierung nachempfunden dem Geheul eines Coyoten.
24. MAI
Auf ungewöhnliche Weise gelingt es dem neuen Kindermädchen Mary Poppins und ihrem wandlungsfähigen Freund Bert, einer Mittelstands-Familie zu zeigen, welche ungeahnten Freuden das Leben zu bieten hat. – Walt Disney schrieb Musical-Geschichte mit diesem modernen Familien-Märchen, einer überraschenden Mischung aus Schauspiel und Animation, Songs und Tanz.

Verfilmung des Klassikers von Janosch über den kleinen Tiger und den kleinen Bär, die sich auf die Reise nach Panama machen, um festzustellen, dass es nirgends schöner ist als daheim.
JAHR: 2006 / LÄNGE: 73 MIN. / FSK: 0

21. – 27. MAI PIPPI LANGSTRUMPF
Die Geschichte eines kleinen Mädchens, das alleine in einer großen Villa lebt, den Erwachsenen an Kraft und List überlegen und damit ganz zufrieden ist.
JAHR: 1968 / LÄNGE: 100 MIN. / FSK: 6

10.05.: Mit gratis Kreativ-Workshop nach der Vorstellung in Kooperation mit der staatlichen Kunsthalle Karlsruhe - Anmeldungen bitte an: vetter@schauburg.de

Im kleinen, idyllischen schwedischen Dorf Bullerbü erleben sechs Kinder in ihren Sommer ferien die tollsten Abenteuer. Die Buchvorlage schrieb Astrid Lindgren.
JAHR: 1986 / LÄNGE: 87 MIN. / FSK: 0

18. – 24. JUNI TIERISCH ABGEFAHREN –RETTET DIE PETS
Waschbär Falcon nimmt einen Job an und gerät in ein rasantes Abenteuer: Ein führerloser Hochgeschwindigkeitszug voller Haustiere rast außer Kontrolle. Nur Falcon kann die tierischen Passagiere vereinen und das Chaos stoppen.
JAHR: 2026 / LÄNGE: 87 MIN. / FSK: 6
Ein Sommer voller Trubel: Eine Schildkröte, ein Ausflug und Nachbar Burkes Geburtstag wirbeln Pumuckl und Eder ganz schön durcheinander. Vor lauter Ereignissen kommt es zu einem Missveständnis – und ihre Freundschaft gerät in Gefahr.
JAHR: 2025 / LÄNGE: 98 MIN. / FSK: 0

25. JUNI – 1. JULI WILLI UND DIE WUNDER DIESER WELT
Reporter Willi reist quer über den Globus, um die atemberaubende Vielfältigkeit unseres Planeten zu präsentieren.
JAHR: 2008 / LÄNGE: 78 MIN. / FSK: 0
Es ist ganz einfach und viel günstiger als Sie vielleicht denken. Wenn gewünscht inklusive Feier mit Pizza, Chicken Nuggets oder Kuchen und Kakao. Eine Führung hinter die Kulissen der Schauburg ist möglich. Sprechen Sie uns einfach an ... Telefon 0721 35000 15 / -17 / -18 (Büro) / info@schauburg.de

AB 4. JUNI
Regie JAN KOMASA
Besetzung STEPHEN GRAHAM, ANDREA RISEBOROUGH, ANSON BOON
Eine Familie entführt den 19-jährigen Tommy, um den Kriminellen zu „reformieren” und wird dabei immer tiefer in die dysfunktionale Familiendynamik hineingezogen… Packender und provokanter Gesellschaftsthriller, der Genregrenzen überschreitet und von „The Guardian“ bereits mit Kubricks „Uhrwerk Orange“ verglichen wird.

AB 18. JUNI
Regie SOPHIE FILLIÈRES Besetzung AGNÈS JAOUI, PHILIPPE KATERINE, VALÉRIE DONZELLI
Barberie Bichette, die man zu ihrem Leidwesen Barbie nennt, mag schön gewesen sein, eine gute Mutter, eine verlässliche Kollegin, eine großartige Liebhaberin, ja, vielleicht... aber das war, bevor sie unausweichlich 55 wurde… Komödie über eine Frau in mittleren Jahren, die auf die Idee kommt, das zu tun worauf sie Lust hat, statt immer nur zu funktionieren.

AB 18. JUNI
Regie MICHAEL SARNOSKI Besetzung HUGH JACKMAN, JODIE COMER, BILL SKARSGÅRD
Er gilt als Rächer der Enterbten, Beschützer von Witwen und Waisen und steht wie keine andere Figur für Gerechtigkeit: Robin Hood. Die Legende des edlen Räubers reicht bis ins Mittelalter zurück und fasziniert die Menschen bis heute. Doch was, wenn diese Legende eine Lüge ist? Kompromisslose Geschichte über Schuld und Sühne eines gnadenlosen Geächteten – das Ende eines Mythos.

AB 25. JUNI
INGEBORG BACHMANN
Regie REGINA SCHILLING Besetzung SANDRA HÜLLER, INGEBORG BACHMANN
Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar. Filmisches Porträt, das die Zerbrechlichkeit und Kraft einer Künstlerin feiert, die sich jeder Vereinnahmung entzog und deren Werk bis heute eine visionäre Wucht besitzt.
19. September 2026
GEBURTSTAGSGALA
20 Jahre Met live im Kino
3. Oktober 2026
COSÌ FAN TUTTE
Wolfgang Amadeus Mozart
17. Oktober 2026
MACBETH
Giuseppe Verdi
5. Dezember 2026
SAMSON ET DALILA
Camille Saint-Saëns
23. Januar 2027
LA FANCIULLA DEL WEST
Giacomo Puccini
3. April 2027
MANON
Jules Massenet
24. April 2027
OTELLO
Giuseppe Verdi
5. Juni 2027
PARSIFAL
Richard Wagner




