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Wir machen Straßen fürs Leben.
Mach mit! Wir suchen Azubis im Straßenbetriebsdienst sowie in Technik- oder Verwaltungsberufen. Oder fahre zweispurig – mit einem dualen Studium in den Bereichen Bauingenieurwesen, Vermessung und Geoinformatik oder Verwaltung.
Jetzt bewerben und den Weg für deine Zukunft ebnen!
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In deiner Ausbildung bei Dehner.

Jetzt durchstarten mit einer
Kaufmann im Einzelhandel (m/w/d)
Schwerpunkt Garten-Center oder Zoofachhandel
oder beim Abiturientenprogramm zum
Handelsfachwirt (m/w/d)
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Wenn du dich auf Stellenausschreibungen und Praktikumsangebote aus diesem Heft bewirbst, dann gib bitte „AZUBIPLANER“ als Quelle an. Unser Dank gilt den Inserentinnen und Inserenten, mit deren Unterstützung wir dir dieses Heft kostenlos zur Verfügung stellen können!
Weitere Artikel findest Du unter: www.azubiplaner.de
Für alle hier erschienenen Artikel gilt: Die gewählte männliche*weibliche Form bezieht immer gleichermaßen alle Geschlechtsformen (m/w/d) ein. Auf konsequente Mehrfachbezeichnungen wurde zugunsten einer besseren Lesbarkeit verzichtet.
du stehst am Ende deiner Schulzeit oder studierst und orientierst dich in Richtung praxisnahe Ausbildung um? Die Möglichkeiten sind endlos und es ist schwer, das richtige Berufsziel zu finden. Es ist normal, dass diese Phase mit Unsicherheit und offenen Fragen einhergeht. Mit dem AzubiPlaner wollen wir dir ein persönliches Navigationssystem für die Strecke von der Berufswahl über die Bewerbung bis hin zum Karriere-Einstieg bieten. In den vergangenen Jahren hat sich auf dem Berufsund Ausbildungsmarkt viel bewegt. Immer mehr Unternehmen erkennen, wie wichtig gut ausgebildete und engagierte Mitarbeitende für die Herausforderungen der Zukunft sind. Das bietet dir gute Aussichten, deinem Traumberuf ein Stückchen näher zu kommen. Der erste Schritt besteht darin, deine Interessen, Stärken und Talente zu entdecken. Was macht dir Spaß, was machst du locker nebenher? Im zweiten Schritt gilt es, die praktischen Herausforderungen des anstehenden neuen Lebensabschnitts zu meistern. Die Infos auf den folgenden Seiten geben dir Tipps für deine persönliche Berufsorientierung. Neben Hintergründen zum Azubi-Leben erfährst du, wie man das Internet für die Bewerbung nutzen kann und mit welcher Taktik du im Vorstellungsgespräch punktest.
Viel Glück für deine Zukunft wünscht dir
Berufsstarter aufgepasst –Ausbildungspartner, Berufseinstiegshilfen, Bewerbungstipps und Azubi-Lifestyle auf einen Blick:

STADTPORTRÄT
6-9 WAS GEHT AB? LEBEN UND LERNEN IN MÜNSTER
IHK NORD WESTFALEN
12-17 START NOW!
DIE IHK NORD WESTFALEN HILFT DIR WEITER // GRÜNDE FÜR EINE AUSBILDUNG // BEWERBUNGSTIPPS // PASSGENAUE BESETZUNG // ALS AZUBI INS AUSLAND // REGIONALE AZUBIS AUF TIKTOK // JETZT #KÖNNENLERNEN
ARBEITSAGENTUR
20-21 STOLPERFALLE FACEBOOK & CO. // BERUFSAUSBILDUNG ODER STUDIUM
BRANCHENÜBERSICHT
22-25 WO GEHT´S HIN? EINSTIEGSHILFE FÜR SUCHENDE
BERUFSPORTRÄTS 26-27 NO PROBLAMA! ALLES, BLOSS KEIN SCHREIBTISCHJOB
BEWERBUNG
RATGEBER
28-31 RICHTIG BEWERBEN –SO FUNKTIONIERT´S GARANTIERT! ANSCHREIBEN, LEBENSLAUF, ANLAGEN UND CO.
KOMMUNIKATION
34-35 STARTKLAR!

SELBSTBEWUSST IN DEIN ERSTES BEWERBUNGSGESPRÄCH






BERUFSEINSTIEG
STYLING
KARRIEREOUTFIT –IST ERFOLG VON KLAMOTTEN ABHÄNGIG?
RECHTLICHES
RECHTE & PFLICHTEN FÜR AZUBIS! EIN ÜBERBLICK
ÜBERSICHT 44-45 VOLLER DURCHBLICKGUTE GRÜNDE FÜR EIN PRAKTIKUM
RATGEBER
NICHT VERGESSEN! DAS PRAKTIKUMSZEUGNISAUFBAU UND INHALTE

Im Jahr 2005 wurde Münster als „lebenswerteste Stadt der Welt“ ausgezeichnet. Und das ist schnell nachvollziehbar. Hier erfahrt Ihr, warum es sich lohnt, in dieser Stadt zu leben und zu arbeiten.


DOWNTOWNAMBIENTE MIT RELAXFAKTOR
Mit etwas mehr als 300.000 Menschen ist Münster als Großstadt relativ überschaubar. Das Stadtbild ist geprägt von historischen Gebäuden, zahlreichen Kirchen und modernen Häusern, die – im Gegensatz zu vielen anderen Städten in Deutschland – perfekt miteinander harmonieren. Auf den ältesten Marktstraßen Münsters rund um den Prinzipalmarkt lässt es sich super schlendern. Gleich um die Ecke befindet sich auch das historische Rathaus, welches gleichzeitig Wahrzeichen der Stadt ist. Was einem sofort ins Auge fällt, sind die vielen Fahrräder, die das städtische Ambiente gestalten. Hier gibt es kaum steile Straßen zu erklimmen und so hat sich der Drahtesel als kostengünstiges, schnelles und bequemes Fahrzeug bewährt. Genauso wie das Fahrrad gehört auch das Skateboard zu Münster. Und so hat sich die Skaterszene der Stadt einen einflussreichen Namen über die Grenzen Deutschlands hinaus gemacht. Münster besticht durch eine alternative und urbane Kulturlandschaft. Im Hansaviertel, welches sich vom Bereich des Bahnhofs über den Hansaring und den Hafen bis hin zum Hawerkamp erstreckt, laden zahlreiche Kultkneipen und Clubs zum Ausgehen ein.


Zu den angesagtesten Partylocations gehören z. B. Gleis 22, Fusion, Tryptichon oder die Sputnikhalle. Wer mit offenen Augen durchs Hansaviertel läuft, findet außerdem vegetarische Biergärten, Biobäcker und Mitternachtsupermärkte, neben abgefahrenen Fahrradläden, Ateliers, Proberäumen und coolen Secondhandläden. Letztere helfen nicht nur hippe Klamotten und Accessoires zu finden, sondern auch den Geldbeutel zu schonen. Wer in Münster einen Nebenjob sucht, hat bei der großen Anzahl an gastronomischen Einrichtungen sehr gute Chancen.

Diejenigen, die vom Feiern nicht genug bekommen haben, können sich auf einem der Festivals austoben. Die historische Altstadt wartet jährlich mit dem größten Open-Air-Festival der Region auf. Das Stadtfest "Münster Mittendrin" zieht ca. 100.000 internationale Besucher*innen an. Ein weiteres Highlight ist das Vainstream Rockfest, ein Muss für alle Fans von schweren Gitarrenklängen, und Kinogänger kommen auf dem Filmfestival Münster voll auf ihre Kosten. Kulturbanausen werden hier schnell eines Besseren belehrt. Die zahlreichen Sehenswürdigkeiten, Museen und kulturellen Einrichtungen machen sie schnell zu Experten. Es gibt so vieles zu entdecken, dass das reichhaltige kulturelle Angebot der Stadt es einem eigentlich schon schwer macht, überhaupt zum Lernen zu kommen. Wer dafür etwas mehr Ruhe mag, dem stehen viele Parks und Grünflächen zum Chillen und ungestörten Büffeln zur Verfügung, wie z. B. im Aaseepark. Dieser wurde 2009 sogar zum schönsten Park Europas gekürt.
Sehenswert


KiepenkerlStatue am Roggenmark


GANZ GROSS: KLEINE
UND MITTELSTÄNDISCHE UNTERNEHMEN
Münster ist ein Paradies für Azubis, Studierende und Berufseinsteiger. Hier warten Topchancen bei internationalen Unternehmen im Bereich Handwerk, im Gesundheits- und Sozialwesen sowie in kaufmännischen bzw. gewerblich-technischen Berufen. Die Stadt ist außerdem ein wichtiger Dienstleistungsund Verwaltungsstandort, sodass sich viele weitere Möglichkeiten für Ausbildung, Praktikum und Jobeinstieg eröffnen.

Wirtschaftlich ist die Stadt geprägt von zahlreichen klein- und mittelständischen Unternehmen. Diese haben, im Gegensatz zu den von Großkonzernen dominierten Ballungsgebieten in anderen Städten Deutschlands, eigene Unternehmenskulturen geschaffen. Hier spielen Nachhaltigkeit, Innovation und Spezialisierung eine wichtige Rolle. Viele dieser Unternehmen sind sogar europaund weltweite Marktführer bzw. international tätig. Wer den Fuß in eines dieser Unternehmen bekommt, kann

Münster – Stadt mit Sitz der Bezirksregierung

somit wertvolle Auslandserfahrungen sammeln. Ein Beispiel dafür ist etwa der Betrieb Armacell, der als weltweit führend in der Herstellung von Dämmstoffen und Isoliermaterialien gilt. Hier können Schulabgänger*innen eine kaufmännische oder gewerblichtechnische Ausbildung absolvieren. Azubis haben hier hohe Übernahmechancen, denn der Betrieb bildet vorwiegend für den eigenen Nachwuchsbedarf aus. Für Studierende gibt es neben verschiedenen Praktikumsangeboten in den Bereichen Controlling, Manufacturing, Engineering, Marketing, Personal oder Vertrieb noch die Möglichkeit, die Abschlussarbeit im Unternehmen zu verfassen. Auch Schüler*innen sind gerne gesehen und können bereits vor dem Schulabschluss in den Berufsalltag bei Armacell hineinschnuppern.
In Münster befindet sich auch die Hauptzentrale des internationalen Unternehmens Brillux GmbH & Co. KG, welches für sein Ausbildungsprogramm bereits mehrfach
ausgezeichnet wurde. Ausbildungsmöglichkeiten gibt es u. a. in den Richtungen Maler*in/Lackierer*in, Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel, im dualen Studiengang Bachelor of Science Informatik oder BWL. Weitere nennenswerte in Münster angesiedelte Betriebe sind beispielsweise BASF Coatings und die Westfalen AG mit interessanten Ausbildungs- und Praktikumsangeboten sowie Topchancen für Berufseinsteiger.
In erster Linie ist Münster jedoch als Dienstleistungs- und Verwaltungsort bekannt. Wichtige Gerichte des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, wie der Verfassungsgerichtshof und das Oberverwaltungsgericht, sowie viele Bildungs- bzw. Verwaltungseinrichtungen sind hier angesiedelt. Diese gehören zu den größten Arbeitgebern der Stadt, ebenso wie die Universität, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe und die Bezirksregierung Hier können verwaltungstechnische Berufe, etwa Verwaltungsfachwirt*in, Verwaltungsfachangestellte*r oder Verwaltungsinformatiker*in, aber auch Berufe des Handwerks, der Technik oder des Sozial- bzw. Gesundheitswesens erlernt werden. Weiterhin spielt der Finanzdienstleistungssektor eine wichtige Rolle in Münster. Angesiedelt sind hier z. B. Versicherungen, wie die Provinzial NordWest Versicherungsgruppe und die LVM Versicherung, und Banken, wie die Sparkasse Münsterland Ost, die Westdeutsche Landesbausparkasse, die VR Bank Westfalen-Lippe und die NRW Bank Wer sich für einen Ausbildungsplatz, etwa zum Bankkaufmann/-frau oder für ein duales Studium in den Bereichen Banking und Finance oder Wirtschaftsinformatik interessiert, hat hier sehr gute Karten.
An den diversen Hochschulen in Münster büffelt und forscht die zukünftige akademische Elite, um vielleicht schon bald in die Fußstapfen der heutigen Fach- und Führungskräfte zu treten. Aber das studentische Leben findet nicht ausschließlich in Hörsälen und Labors statt, sondern die zahlreichen Studierenden beleben mit ihrer jugendlichen Frische auch das Stadtbild, sei es auf den Straßen, in Cafés und Kneipen oder in Parks –und tragen so einen Großteil zum besonderen Flair Münsters bei.
Die Dichte an Hochschulen ist in Münster sehr hoch. Dreh- und Angelpunkt ist natürlich die Universität Münster, die mit etwa 45.000 Studierenden zu den größten Unis der Bundesrepublik zählt.


Neben den Klassikern Rechtswissenschaften, Medizin und Wirtschaft finden sich hier interessante, international ausgerichtete Bachelorstudiengänge, wie z. B. Human Movement in Sports and Exercise, oder Masterstudiengänge mit ausgefallenen Spezialisierungen, wie etwa Geospatial Technologies. Besonders Biologiefans haben hier die Möglichkeit, sich im Bereich Molekularbiologie auszutoben. Die Uni ist eng verknüpft mit den Forschungszentren Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin und Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME. Weitere Forschungsschwerpunkte finden sich in den Bereichen Geistes- und Sozialwissenschaften, Lebens- und Naturwissenschaften sowie Recht, Wirtschaft und Mathematik. Außer der
Universität gibt es noch die Fachhochschule Münster, an der Design, Architektur, Berufspädagogik oder Bildung im Gesundheitswesen, Bauingenieurwesen, Maschinenbau oder auch Immobilienwirtschaft studiert werden können. Kreative Köpfe sind an der Kunstakademie Münster super aufgehoben und wer sich mit philosophischen Fragestellungen auseinandersetzen möchte, kann an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Münster beispielsweise das Studium Theologie aufnehmen. Ein besonderes Highlight in der Hochschullandschaft Münsters ist die Deutsche Hochschule der Polizei. Hier werden Polizisten des gehobenen Dienstes für den höheren Dienst vorbereitet. Absolventen des zweiten Staatsexamens in Jura können hier ebenfalls promovieren.
Natürlich hat jede Stadt ihre Vor- und Nachteile. Wenn du einerseits Münster als Zielort für deine Ausbildung oder dein Praktikum ins Auge gefasst hast, aber dir andererseits noch unsicher bist, hier die entscheidenden Vorteile für deinen Berufseinstieg in Münster und Umgebung:
Durch seine zahlreichen Hochschulen ist Münster eine sehr junge Stadt. Hier bist du auch als Azubi oder Praktikant Teil des wahren Studentenlebens.
Breite Auswahl an kleinen und mittelständischen Unternehmen mit eigener Unternehmenskultur bietet dir ein ideales Klima für eine professionelle Ausbildung.
Weltweite Marktführer ermöglichen dir, Erfahrungen im internationalen Kontext zu sammeln und gegebenenfalls im Ausland zu arbeiten.
Die meisten Betriebe bilden für den eigenen Nachwuchsbedarf aus, so bestehen für dich tolle Chancen auf eine Übernahme nach der Ausbildung oder dem Praktikum.
Die Stadt ist nicht zuletzt aufgrund ihrer Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt worden. Sie ist umgeben von vielen Parks und Grünflächen, die problemlos mit dem Rad zu erreichen sind.





Kontakt:
Bewerber:innenmanagement:
Christine Tüllmann 0251 91555 1530
Schulleitung:
Natalie Große Maestrup 0251 91555 1501
Gut: Endlich durchstarten
Besser: Direkt ankommen
Besser gemeinsam weiterkommen.
Mit einer Ausbildung zum: Sozialversicherungsfachangestellten (m/w/d)
Mehr Infos unter aok.de/nw/ausbildung
AOK NordWest
Die Gesundheitskasse.
LWL-Pflegeausbildung: Psychiatrische Pflege ist Krankenpflege, aber cooler!
Wenn Sie sich schon immer für Kommunikation, interessante Menschen, Psychologie, Pädagogik, medizinische Aspekte und Pflege interessiert haben, dann sind Sie in unserer Ausbildung genau richtig!
Ausbildungsstart immer ortund zeitnah an den Standorten in Münster, Rheine und Lengerich 2026: Februar, Juni und Oktober

www.kreis-coesfeld.de/karriere
Du möchtest die Zukunft des Kreises Coesfeld mitgestalten?
Dann bewirb dich ganz bequem über unser Online-Bewerbungsportal!

Wir freuen uns jeweils im Sommer des Vorjahres über deine Bewerbung!
Ausbildung | Beginn: 01.08.
• Verwaltungsfachangestellte/r (m/w/d)
• Verwaltungswirt/in (m/w/d)
• Vermessungstechniker/in (m/w/d)
• Straßenwärter/in (m/w/d)
Duales Studium | Beginn: 01.09.
• Bachelor of Laws (m/w/d)
Weitere Infos unter www.kreis-coesfeld.de/karriere
Kreis Coesfeld • Der Landrat | 11 – Personal & Organisation Friedrich-Ebert-Straße 7 | 48653 Coesfeld ausbildung@kreis-coesfeld.de | Tel. 02541/18-1111

Du suchst einen Ausbildungsplatz?
Du möchtest eine Ausbildung machen und gleichzeitig studieren? Oder willst du eine Ausbildung mit einer Weiterbildung kombinieren?
Dann ist für dich die IHK Nord Westfalen die richtige Kontaktadresse. Sie unterstützt Jugendliche bei der Suche nach dem richtigen Beruf und hilft dir dabei, einen passenden Ausbildungsplatz zu finden – selbstverständlich alles kostenlos.
Jederzeit kannst du in der IHK-Lehrstellenbörse Ausbildung.NRW selbstständig nach freien Ausbildungsplätzen suchen. Auf www.ausbildung.nrw wird dir angezeigt, welche Angebote zu deinen Fähigkeiten passen und wo es freie Ausbildungsplätze in deinem Wunschberuf sowie passende Ausbildungsbetriebe gibt – entweder in deiner Region oder auch in ganz NRW.
Persönlich unterstützt dich das Team der Passgenauen Besetzung auf dem Weg in deine Ausbildung. Hier erfährst du, welche Betriebe aktuell freie Ausbildungsplätze anbieten. Außerdem bekommst du Feedback zu deinen Bewerbungsunterlagen, Tipps für Vorstellungsgespräche und bei Bedarf auch Vorschläge für passende Alternativen zu deinem Wunschberuf. Alle Kontaktdaten findest du unter www.ihk.de/nw/passgenau
Aktuell gibt es viele mittelständische Unternehmen, die Auszubildende suchen, aber keine oder zu wenig Bewerbungen bekommen.
Die Chancen, noch in diesem Jahr eine Ausbildung zu beginnen, stehen sehr gut. Viele Unternehmen suchen ständig Nachwuchskräfte und stellen Auszubildende auch kurzfristig ein. Für eine Bewerbung ist es also nie zu spät.
Für sämtliche Fragen stehen die IHK-Mitarbeiter*innen beratend zur Seite. Schüler*innen, Lehrkräfte, aber auch Eltern und Unternehmen erreichen sie unter anderem über eine entsprechende Hotline: 0251/707-555 (Münsterland) oder 0209/388-555 (Emscher-Lippe-Region).
Damit es auch in der Ausbildung rund läuft, stehen den Azubis die IHK-Ausbildungsberater*innen zur Seite: Sie informieren die Unternehmen über Ausbildungsvoraussetzungen, stehen in Kontakt mit den Berufsschulen oder helfen, wenn es zwischen Betrieb und Azubi Probleme gibt ( www.ihk.de/nw/ausbildungsberatung ).
Und wenn du einen Teil deiner Ausbildung im Ausland machen willst, hast du die Chance dazu. Hier hilft dir die IHK-Mobilitätsberatung weiter: www.ihk.de/nw/mobilitaetsberatung
INTERVIEW IHK Nord Westfalen

Warum ist eine betriebliche Ausbildung für alle, auch für Abiturientinnen und Abiturienten ein guter Start ins Berufsleben? Carsten Taudt im Interview.
Viele denken beim Thema Karriere immer noch zuerst ans Studium. Dabei lohnt es sich genauer hinzuschauen:
Eine Ausbildung bietet einen direkten Einstieg in die Praxis, bringt von Anfang an eigenes Geld und ermöglicht früh eigenständige Verantwortung. Außerdem gilt heute mehr denn je: Die Karrierewege sind offen und durchlässig.
Nach einer Ausbildung stehen zahlreiche Möglichkeiten offen – von einer Weiterbildung bis hin zum anschließenden oder nebenberuflichen Studium. Wer früh ins Berufsleben startet, sammelt wertvolle Berufserfahrung und Praxiskompetenz, die auf dem Arbeitsmarkt stark gefragt sind.
Gleichzeitig zeigt sich ein weiterer Vorteil: Wer früher eigenes Geld verdient und Verantwortung übernimmt, kann sich oft auch früher im Leben Wünsche erfüllen und größere Anschaffungen leisten. Diese finanzielle Unabhängigkeit ermöglicht es, das eigene Leben früher aktiv zu gestalten.
Welcher Weg ist nach der Schule der richtige – Ausbildung oder Studium?
Die wichtigste Frage ist immer „Was passt zu meinen Stärken und Interessen?“ Wer gerne praktisch arbeitet, früh eigenständig Verant-

wortung übernimmt, und die eigenen Ergebnisse direkt sehen möchte, ist in einer Ausbildung genau richtig. Wer sich stärker für theoretische Zusammenhänge interessiert, findet im Studium die richtigen Anforderungen. Entscheidend ist: Beide Wege können zu erfolgreichen und gut bezahlten Berufswegen führen.
Lohnt sich eine Ausbildung auch finanziell?
Hier hat sich viel verändert. Fachkräfte mit Aus- und Weiterbildung (z. B. Meister- oder Technikerabschluss) verdienen oft so viel wie Menschen mit einem Studienabschluss – nicht selten auch mehr. Gut qualifizierte Fachkräfte der Berufsausbildung sind gefragt, weil sie die Praxis kennen und handfeste Expertise mitbringen. Eine Ausbildung ist heute fachlich und finanziell attraktiv.
Wie können Eltern und Familien junge Menschen bei der Berufswahl begleiten?
Eltern sind zentral bei Fragen der Berufswahl. Wichtig ist, gemeinsam mit den jungen Menschen herauszufinden, wo deren Stärken liegen, was deren Interesse ist und welche Arbeitsweisen bzw. welches Arbeitsumfeld zu ihnen passt. Immer hilfreich sind Praktika, die entsprechend gewählt werden: Durch Gespräche mit Menschen aus echten Betrieben und durch Einblicke in verschiedene Berufsfelder entwickelt sich der eigene Berufswunsch. Das Ziel sollte aber sein, eine Entscheidung zu treffen, die zum jungen Menschen passt und nicht zu den Erwartungen anderer.
Wie stehen aktuell die Chancen auf einen Ausbildungsplatz?
Die Chancen sind insgesamt gut –aber nicht überall gleich. In beliebten Berufen gibt es weiterhin viele Bewerberinnen und Bewerber, während in Industrie, Gastronomie, Handel und vor allem in technischen Berufen viele Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben. Meine Ratschläge: Erstens, flexibel sein. Es gibt nicht nur einen Traumberuf. In der Regel passen eine Handvoll Berufe gleich gut. Zweitens, Interesse zeigen. Betriebe suchen Auszubildende, die sich motiviert und interessiert zeigen. Dann werden Noten zweitrangig. Drittens, Praktika nutzen. Viele haben ihre Traumausbildung durch ein Praktikum entdeckt. Außerdem steigen die Chancen auf eine Ausbildungsstelle ungemein, wenn Bewerber und Ausbilder sich bereits kennen gelernt haben.

Carsten Taudt
IHK-Geschäftsbereichsleiter Bildung der IHK Nord Westfalen, rät auch Abiturienten, über eine betriebliche Ausbildung nachzudenken:
„Traut euch, euren eigenen Weg zu gehen. Eine Ausbildung ist der Plan A für alle, die direkt anpacken möchten. Ein Berufsabschluss ist ein großartiges Fundament für das Berufsleben, auf dem man alles aufbauen kann.“


mit Familie oder Freunden üben. Kläre für dich und die Bewerbung, was dir wichtig ist und warum die Ausbildung zu dir passt. Und sprich an, warum du Beruf, die Ausbildung und das Unternehmen gewählt hast.
Eine Bewerbung ist zu jeder Zeit möglich
Du hattest eigentlich etwas anderes vor und möchtest nun als Studierende*r in eine Ausbildung wechseln, oder hast nicht den richtigen Ausbildungsplatz gefunden. Treffe für dich eine Entscheidung und wenn du bei der Umsetzung Unterstützung brauchst, dann frag bei uns nach. Wir begleiten dich gerne dabei.
Unternehmen suchen, mehr denn je nach jungen Menschen, die sie tatkräftig unterstützen. Unternehmen brauchen Nachwuchskräfte und sie freuen sich auf deine Bewerbung. Und du sicherst dir deine Zukunft.
Analog und digital präsentieren
Die Ausbildungssuche, aber auch die Vorstellung beim Unternehmen und Gespräche mit dem Personalverantwortlichen finden analog, aber auch häufig digital statt. Biete Unternehmen neben dem klassischen Kennenlernen auch ein Telefon- oder Videointerview an.

Anke Sültemeyer ist Ansprechpartnerin für Ausbildungsplatzsuchende
Geschmeidig bleiben
Läuft im Bewerbungsprozess mal nicht alles glatt, zeig Initiative: Melde dich und frage nach dem Stand deiner Bewerbung. Am besten aber digital per Email, dann ruft direkt der/ die richtige Verantwortliche zurück. Und du bekommst eine Antwort und hängst nicht in der Warteschleife.
Vorbereitung muss sein
Ob ein Vorstellungsgespräch per Videochat oder persönlich vor Ort. Auf Beides solltest du dich gleichermaßen vorbereiten. Personalverantwortliche wollen dich kennen lernen und stellen Fragen. Und du solltest deine eigenen Fakten parat haben und vorher so ein Gespräch
Warum überhaupt eine Ausbildung beginnen?
Es gibt viele Gründe sich für eine Ausbildung zu entscheiden: Eine Ausbildung wird vergütet. Man verdient eigenes Geld und ist nicht auf Aushilfsjobs angewiesen. Bei einer Ausbildung ist man in ein festes Team integriert und hat immer die gleichen Ausbilder*innen zur Betreuung. Die betriebliche Ausbildung findet in der Praxis und im Betriebsalltag statt. Digitale Abschnitte können das ergänzen, sind aber die Ausnahme. Ausbildung hat Zukunft!
Eine Berufsausbildung öffnet ausgezeichnete Perspektiven und viele Möglichkeiten zur passenden Karriere.
Willy-Brandt-Straße 3
46395 Bocholt
Tel.: 0 28 71/99 03-0
Gelsenkirchen
Rathausplatz 7
45894 Gelsenkirchen-Buer
Tel.: 02 09/388-0
Münster
Sentmaringer Weg 61 48151 Münster
Tel.: 02 51/707-0
Mehr erfahren unter: www.ihk.de/nw/passgenau oder www.facebook.com/ ihknordwestfalen


Auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz unterstützt das Team der Passgenauen Besetzung. Ganz bequem über www.ihk.de/nw/terminpassgenaue-besetzung ein Gespräch vereinbaren. Die Passgenaue Besetzung berät junge Menschen, egal ob Schulabgänger*innen oder Studienaussteiger*innen rund um die Bewerbung und konkrete Ausbildungsplätze. Die Beratung ist für Bewerber*innen kostenlos. www.ihk.de/nw/passgenau

Internationale Erfahrung für deinen Lebenslauf Während der Ausbildung ins Ausland?

Mit Erasmus+ ist das möglich! Ob Kundenkontakt auf Malta, Technik in Schweden oder IT in Griechenland –ein Auslandspraktikum bringt fachliche und persönliche Weiterentwicklung, stärkt Sprachkenntnisse und macht sich gut im Lebenslauf
Das Beste: Gehalt läuft weiter, Urlaub bleibt unberührt. Unterstützung gibt’s durch die Mobilitätsberatung der IHK.
Einblicke von Azubis auf Instagram: @ihk_nord_westfalen Instagram Serie #azubisfliegenaus

Hast du die IHK Nord Westfalen schon auf TikTok entdeckt?
Auf dem Kanal @ihk.azubistories zeigen echte Azubis von Betrieben aus dem Münsterland und der Emscher-Lippe-Region, was sie in ihrer Ausbildung bereits gelernt haben oder geben Einblicke in typische Aufgaben. Der Kanal unterstützt die bundesweite IHK-Kampagne für Ausbildung „Jetzt #könnenlernen. Ausbildung macht mehr aus uns.“
Das Ziel: Im ganzen Land ein neues Bewusstsein für das Thema Ausbildung zu schaffen und so dabei zu helfen, junge Menschen mit Betrieben zusammenzubringen. Während auf dem bundesweit gestarteten TikTok-Kanal der Kampagne Azubi-Influencer aus ganz Deutschland regelmäßig Videos hochladen, zeigt der Kanal der IHK Nord Westfalen regionale Gesichter.
„BEI DER AUSBILDUNGSSUCHE SOLLTEN SICH JUGENDLICHE VOR ALLEM VON IHREN STÄRKEN UND TALENTEN LEITEN LASSEN“, RÄT IHKGESCHÄFTSBEREICHSLEITER BILDUNG CARSTEN TAUDT. FÜR NIEMANDEN GIBT ES NUR EINEN „RICHTIGEN“ BERUF. WER VON VORNHEREIN ALTERNATIVEN WEISS, VERMEIDET UNNÖTIGEN FRUST. HIER DIE FÜNF TIPPS ZUR BERUFSWAHL:

www.tiktok.com/@ihk.azubistories 1 2 3 4 5
Nicht auf Modeberufe fixieren
In den vergangenen Jahren sind viele neue Ausbildungsgänge entwickelt worden, die ein vielseitiges Arbeitsfeld und gute Perspektiven bieten.
Frühzeitig informieren
Wer ein bis zwei Jahre vor dem Schulabschluss beginnt, sich zu informieren, reduziert das Risiko einer falschen Wahl. Praktika, Tage der offenen Tür oder Betriebserkundungen helfen.
Ausbildungsbetrieb suchen, der passt
Im Gespräch mit den Berater*innen der Ausbildungsstellenvermittlung der Agentur für Arbeit können sich Schüler*innen ihre Interessen, Wünsche und Fähigkeiten bewusst machen.
Rechtzeitig bewerben
In manchen Betrieben beginnt das Bewerbungsverfahren schon ein bis eineinhalb Jahre vor Ausbildungsbeginn.
Hartnäckig sein
Durch Absagen nicht entmutigen lassen – sie sind normal. Lass deine Bewerbungsunterlagen noch einmal prüfen, um es zukünftig besser zu machen.



Machen, wachsen, besser werden. So fühlt sich Ausbildung an. In einem von 250 Berufen wirst du nicht irgendwas, sondern in irgendwas richtig gut.

DIE STANDEN MAL GENAU DA, WO DU GERADE
STEHST: KURZ VOR DER ENTSCHEIDUNG, WIE ES IN ZUKUNFT WEITERGEHT. JETZT MACHEN SIE EINE AUSBILDUNG UND NEHMEN DICH MIT HINTER DIE KULISSEN – INS ECHTE AZUBI-LEBEN. LASS DICH INSPIRIEREN UND FINDE HERAUS, WAS #KÖNNENLERNEN FÜR DICH BEDEUTEN KANN.
Acht echte Azubis und eine Ausbilderin schaffen im ganzen Land ein neues Bewusstsein für das Thema Ausbildung und zeigen unter dem Motto Jetzt #könnenlernen, was alles in einer Ausbildung steckt – und welches Potential in allen ganz persönlich schlummert. Auch in dir!

Die Azubis geben dir das ganze Jahr über mit Videobeiträgen Einblicke in ihr Ausbildungsleben. Mal humorvoll mit Mechaniken bekannter Social-Media-Formate spielend, mal mit Tipps und Tricks für die anstehende Bewerbungsphase und mal ganz anders.
Welche Chancen stecken in der Ausbildung? Was sind nur Klischees? Und wie fühlt es sich eigentlich an, Azubi zu sein?
Die Azubis der Jetzt #könnenlernen-Kampagne haben es bereits erlebt: Eine Ausbildung steht vor allem für greifbare Ergebnisse, Selbstvertrauen und das Gefühl, persönlich zu wachsen. Genau das soll auf TikTok und in der gesamten Kampagne deutlich werden. Denn eine Ausbildung ist eben niemals nur ein bestimmter Fach- oder Arbeitsbereich, sondern immer auch ein ganz besonderes Lebensgefühl.
Schau dir die ganze Kampagne an www.ausbildung-macht-mehr-aus-uns.de oder folge unseren Azubis direkt auf TikTok die.azubis.
EINE KLASSISCHE BEWERBUNGSMAPPE WÜNSCHEN SICH IMMER WENIGER UNTERNEHMEN. SIE FORDERN JOBANWÄRTER DAZU AUF, IHRE UNTERLAGEN PER E-MAIL ZU SCHICKEN ODER EIN ONLINEFORMULAR AUSZUFÜLLEN. DAS SPART PAPIER- UND PORTOKOSTEN, STELLT DIE BEWERBENDEN ABER AUCH VOR NEUE HERAUSFORDERUNGEN. ELF TIPPS, WIE EINE GUTE ONLINE-BEWERBUNG GELINGEN KANN:

Du bist auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz?
Wir bilden aus! – Jedes Jahr zum 1. September
Armacell bietet Dir die Möglichkeit, einen umfassenden Einblick in die spannenden Abläufe eines international agierenden Industrieunternehmens zu erhalten. Unsere Ausbildung wird durch innerbetriebliche Weiterbildung unterstützt und ist die Basis für eine Weiterentwicklung in einer lockeren teamorientierten Atmosphäre.
Stellenanzeige gründlich lesen
Ist z. B. eine Onlinebewerbung erwünscht? Welche Dateiformate werden angenommen?
Ansprechpartner/-in herausfinden
E-Mails an Sammeladressen (info@...) vermeiden
Seriöse eigene E-Mail-Adresse verwenden z. B. vorname.nachname@anbieter.de
Jeweilige Ausbildungsplatzbezeichnung in die Betreffzeile schreiben
Anschreiben nicht in die E-Mail packen sondern zusammen mit dem Lebenslauf als PDF-Datei anhängen. Hierbei die Datei richtig mit Namen versehen, z. B. Max Mustermann.pdf oder Mustermann-Bewerbung.pdf
Zeugnisse und Bescheinigungen ebenfalls als PDF-Datei beifügen dabei auf „gerade“ eingescannte Dokumente und Dateigröße achten
Eingescannte Unterschrift (in Blau) verwenden das wirkt persönlicher
Bei Onlineformularen auf Fehler achten denn schnelles Eingeben von Daten führt oft zu Rechtschreibfehlern. Daher genügend Zeit für das Ausfüllen einplanen. Um im Vorstellungsgespräch alle Fragen zu Bewerbungangaben beantworten zu können, sollten Screenshots gemacht und gelernt werden
Ansonsten gelten die gleichen Regeln wie bei einer schriftlichen Bewerbung
E-Mail vor Versendung nochmals genau prüfen besonders ob sich die eigentliche Bewerbung auch wirklich im Anhang befindet.
Locker bleiben und Geduld haben nicht jedes Unternehmen schickt sofort eine Eingangsbestätigung der Bewerbung – daher abwarten und regelmäßig in den Spamordner schauen
Bewerbung unter: www.armacell.com/jobboards
Armacell GmbH
Robert-Bosch-Str. 10, 48153 Münster
Technische Berufe: Marco ter Vehn Telefon: 0251 7603-328, E-Mail: marco.tervehn @armacell.com
Kaufmännische Berufe: Sophia Wilkmann Telefon: 0251 7603-108, E-Mail: sophia.wilkmann @armacell.com
Technische Berufe
// Kunststoff- und Kautschuktechnologe (m/w/d)
// Elektroniker für Betriebstechnik (m/w/d)
// Industriemechaniker, Fachrichtung: Instandhaltung (m/w/d) // Fachlagerist (m/w/d)
Kaufmännische Berufe
// Industriekaufmann (m/w/d)
// Fachinformatiker für Systemintegration (m/w/d)
// Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d) // Speditionskaufleute (m/w/d)


BEWIRB DICH JETZT FÜR DAS AUSBILDUNGSJAHR 2027
DU STEHST KURZ VOR DEM SCHULABSCHLUSS UND ÜBERLEGST, WELCHER BERUF ZU DIR PASST?
SICHER
Sehr gute Übernahmechancen und sichere Zukunftsperspektiven
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Innovatives und modernes Arbeitsumfeld
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Familiäres Arbeitsumfeld und viele Benefits
UNSER AUSBILDUNGSANGEBOT 2027:
– METALLBAUER FACHRICHTUNG NUTZFAHRZEUGBAU*
– MECHATRONIKER*
– FACHKRAFT FÜR LAGERLOGISTIK*
– VERFAHRENSMECHANIKER FÜR BESCHICHTUNGSTECHNIK*
* Alle ausgeschriebenen Ausbildungsberufe richten sich an Menschen aller Geschlechter (m/w/d). Entscheidend sind Motivation, Interesse und Persönlichkeit.

Supporte uns und starte deine zivile als Gärtner/in (m/w/d) beispielsweise beim
Bundeswehrdienstleistungszentrum Münster
Alles zu den Ausbildungen: bundeswehrkarriere.de
DEN UMGANG MIT SOCIAL MEDIA

Privates sollte auch privat bleiben

Gute Schulnoten, keine unentschuldigten Fehlstunden und eine ansprechende Bewerbungsmappe: Das wären wohl Standardantworten auf die Frage, was Bewerbende mitbringen müssen, um einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Immer mehr Personalverantwortliche haben aber auch etwas ganz anderes im Blick: Posts und Aktivitäten bei TikTok, Twitter, Instagram und YouTube können zur Stolperfalle bei einer Bewerbung werden.
Eine lustige Partynacht mit Freunden, schnell wird das Handy gezückt und ein Schnappschuss gemacht. Der landet eventuell auch auf Instagram und anderen Plattformen. „Vielen Jugendlichen ist nicht klar, dass Personalverantwortliche nicht nur in die Bewerbungsmappe, sondern immer mehr auch in soziale Netzwerke schauen“, betont Berufsberaterin Heike Böntrup von der Agentur für Arbeit Ahlen-Münster. „Je nachdem, was dort gepostet wird, kann es sein, dass Bewerbende eine Absage bekommen, obwohl Noten und Qualifikationen gut sind.“ Dabei seien, so Böntrup weiter, längst nicht alle privaten Bilder direkt ein Ausschlusskriterium bei einer Bewerbung. „Die Mischung macht’s“, fasst die Expertin ihre Erfahrungen zusammen. Dass junge Menschen ab und an Bilder von Partys oder aus dem Urlaub posten, sei ganz normal. Nehme dies auf einem Profil aber überhand, könnte es die Bewerbenden in ein schlechtes Licht rücken. „Auch eine durchgehend schlechte Rechtschreibung und Lästereien über Mitschüler*innen oder Lehrer sind bei Personalern nicht gerne gesehen“, so Böntrup. „Am besten ist es daher, schon vor dem Abschicken der ersten Bewerbungen das eigene Auftreten im Internet zu prüfen.“
Gerade soziale Medien leben davon, dass Posts von möglichst vielen Personen gesehen werden. Dennoch sollte jedes Profil, egal ob TikTok, Snapchat oder Instagram, auf „Privat“ stehen. Mit dieser Einstellung können nur noch ausgewählte Personengruppen wie Freunde oder Familie Einträge sehen. Die Privatsphäre lässt sich in den Einstellungen anpassen. Ganz wichtig: Profilbilder oder Sprüche (etwa auf WhatsApp) sind auch für Nutzer*innen sichtbar, die die restlichen Inhalte eines Profils nicht sehen können.
Frag Google
Sogenanntes „Ego-Googeln“ sollte ebenfalls schon vor dem Start in die Bewerbungsphase stattfinden. Dabei werden Vor- und Nachname in verschiedene Suchmaschinen eingegeben und es wird überprüft, welche Ergebnisse als Text oder Bild angezeigt werden. Bei eher häufig vorkommenden Namen kann es sinnvoll sein, mit ergänzenden Angaben wie Wohnort, Schule oder Sportverein zu suchen. Bei Einträgen, die Bewerbende in kein gutes Licht rücken, kann der Betreiber der entsprechenden Website kontaktiert und um eine Löschung oder Änderung gebeten werden. Bis eine Reaktion kommt, kann es aber dauern.
Freundschaftsanfrage für den Chef / die Chefin
Bei einer Bewerbung um einen Ausbildungsplatz sind häufig schon einige Namen von Mitarbeitenden des Ausbildungsbetriebs bekannt. Sei es der Chef / die Chefin des Unternehmens oder Mitarbeiter in der Personalabteilung: Die Versuchung kann groß sein. Selbst wenn sich aber ein passender Eintrag in sozialen Netzwerken findet, sind Freundschaftsanfragen oder Kommentare bzw. Likes unter Posts ein No-Go.
Wie heißen Sie noch mal?
Namen in sozialen Netzwerken sind eine Wissenschaft für sich. Zahlreiche Plattformen legen Wert darauf, dass man sich nur unter dem echten Namen anmeldet, sodass die Chance, gefunden zu werden, steigt. Zudem bieten Netzwerke auch oft die Möglichkeit, neben Vor- und Nachnamen noch Spitznamen anzugeben. Auch dieser Name ist, wie das Profilbild und der vollständige Name, für jeden sichtbar. Nichts spricht gegen Spitznamen, aber auch hier sollte im Einzelfall abwogen werden, ob der Name eher von Voroder Nachteil ist. Während ein „Music Lover“, der sich als Veranstaltungstechniker bewirbt, punkten könnte, sollte der „Gangsta King“ vor der Bewerbung bei der örtlichen Bank oder Sparkasse doch noch einmal sein Profil anpassen.

Agentur für Arbeit Ahlen-Münster
Martin-Luther-King-Weg 22, 48155 Münster Tel.: 0800 4 5555 00 www.arbeitsagentur.de
WIE SOLL MAN SICH BLOSS ENTSCHEIDEN?
Als junger Mensch ist es generell nicht ganz einfach, sich festzulegen. Dies macht sich auch bemerkbar, wenn es um die Wahl des zukünftigen Berufes geht. Der Traumberuf passt vielleicht nicht gerade mit den Tendenzen auf dem Arbeitsmarkt zusammen. Aber es bringt ja auch nichts, eine Ausbildung in einem Beruf zu beginnen, in dem zwar gerade händeringend Fachkräfte gesucht werden, in dem man jedoch selbst nicht glücklich ist. Durch Praktika während der Schulzeit ist es möglich, bereits in die gewünschte Branche hineinzuschnuppern. Außerdem sortieren sich einige Ausbildungsberufe schon allein nach dem Schulabschluss aus. Wer das Abitur absolviert hat, kann zwischen Ausbildung und Studium wählen. Doch wie soll man die richtige Entscheidung treffen? Zunächst empfiehlt es sich, eine Liste mit den eigenen Interessenund Fähigkeiten zu erstellen. Dann sollte berücksichtigt werden, ob die angestrebte Laufbahn zur eigenen Lebensplanung passt. Gespräche mit Freunden und Familie können dabei sehr nützlich sein.
DIE PROS
EINER
AUSBILDUNG:
Der größte Vorteil einer praktischen Berufsausbildung ist die Praxisnähe. Sie ist daher perfekt geeignet für Leute, die lieber anpacken und mit der Materie von Anfang an zu tun haben wollen. Im Gegensatz zum trockenen Theorieunterricht wird hier das erworbene Wissen direkt angewendet. Beim Studium gibt es zwar einen Studienplan, doch muss man hier aus verschiedenen Seminarangeboten und Lehrveranstaltungen wählen. Das macht die Strukturierung etwas komplizierter als bei einer Ausbildung, in der die Inhalte klar vorgegeben sind. Einer der wichtigsten Punkte ist wohl, dass in der Berufsausbildung bereits ein Gehalt gezahlt wird, während ein Studium eher mit Kosten verbunden ist. Zudem ist es in vielen Berufsausbildungen möglich, die Lehrzeit durch die (Fach-)Hochschulreife zu verkürzen. Die Übernahmechancen in den Ausbildungsbetrieben sind hoch, denn viele Unternehmen bilden Nachwuchskräfte für ihren eigenen Bedarf aus. Falls nach der Lehre ein Studium beabsichtigt ist, werden nicht selten Wartesemester oder auch Leistungen aus der Ausbildung angerechnet. Nach dem Hochschulabschluss hat man zusätzlich den Vorteil, über die praktischen Erfahrungen zu verfügen, die den Absolvent*innen ohne vorangegangene Lehre fehlen. Somit hat man einen deutlichen Vorsprung auf dem Arbeitsmarkt. Ein wichtiges Plus ist auch die Möglichkeit, im Handwerk etwa, den/die Meister*in zu absolvieren und sich danach selbstständig machen zu können oder zur qualifizierten Führungskraft in Unternehmen aufzusteigen. Von diesem Karriereschub können viele Hochschulabsolventen nur träumen.


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Du bist dabei deine Stärken, Fähigkeiten und Berufswünsche zu analysieren und weißt noch nicht so genau, was du in Zukunft machen möchtest?
Bevor die erste Bewerbung rausgeht, hier ein Überblick der verschiedenen Arbeitsfelder. Checke schnell selbst, welche Möglichkeiten es gibt, um deinem Traumberuf etwas näher zu kommen.
Vom Mechatroniker bis zum Automobilkaufmann –das Auto steht im Fokus
Für die einen ist es nur ein Transportmittel, für die anderen ist es die treueste Liebe des Lebens: das Auto! Wer sich für PS, dynamische Technik, neueste Modelle und Fahrqualität interessiert, kann im Autouniversum sein Hobby zum Beruf machen. Zwei große Ausbildungsbereiche im Kfz-Gewerbe sind der Beruf des Kfz-Mechatronikers und der des Automobilkaufmanns. Während die Mechatroniker alle technischen Details der Fahrzeuge kennen und sich vor allem um Reparatur und Instandhaltung kümmern, behält der Automobilkaufmann den Blick von außen auf das Modell und weiß, mit welchen Worten er technische Details für den Kunden verständ- lich macht. Dabei baut vor allem der Automobilkaufmann eine persönliche Käufer-Verkäufer- Beziehung auf, berät den Kunden, indem er individuelle Bedürfnisse erkennt, und pflegt die Daten in den Computer ein. Natürlich gibt es noch zahlreiche Spezialisierungen. So kann man sich als Kfz-Mechatroniker vor allem mit Lkws, Pkws oder Motorrädern befassen oder als Fahrzeuglackierer die Hülle des Autos pflegen. Auch als Berufskraftfahrer frönt man täglich seiner Leidenschaft für Autos. Egal für welchen Bereich du dich entscheidest, der Arbeitsplatz duftet nach frischem Lack und Maschinenöl. In Werkstätten und Autohäusern fühlen sich die Kollegen im Kfz-Gewerbe zu Hause und garantieren Qualität durch starkes Teamwork.

Durch einen Beruf in der Logistik mitten in die Wirtschaft
Jeder freut sich über vollgepackte Supermarktregale, neueste Modetrends im Lieblingsklamottenladen und exquisites Essen im Lokal. Wer jedoch täglich die Lager frisch und neu mit Konsumgütern auffüllt, fragen sich nur wenige Menschen. Erst beim Ausflug auf der Autobahn wird klar, wie viele Lkws täglich durch ganz Europa fahren und Produkte ausliefern.
In der Logistikbranche wird das Geheimnis gelüftet! Hier erhältst du Einblick in den Alltag von Export, Import und Zulieferung. An der Schaltzentrale überblickst du die täglichen Transportwege und Lagerräume. Du sitzt an der Steuerung der regionalen und überregionalen Warenströme. Logisches Denken, souveräner Umgang mit dem Computer und keine Scheu vor Paragrafen und Verordnungen sowie gute Fremdsprachenkenntnisse sind Grundvoraussetzungen für diesen Job. Auch ein Einsatz hinterm Lenkrad ist schon in der Ausbildung möglich. Dann bist du verantwortlich für deine Lieferware und packst beim Be- und Entladen ordentlich mit an.


Berufe im kaufmännischen Bereich und in der Verwaltung Egal ob Museum, Industrie, Universität, Großkonzern oder mittelstän- disches Unternehmen – an allen Arbeitsstellen braucht man sie: Kauf- leute für Büromanagement und Verwaltungsangestellte. Hier entdeckst du eine vielseitig einsetzbare Berufsbranche mit Zukunftssicherheit. Je nachdem, in welchem Unternehmen oder welcher Institution du deine Ausbildung oder dein Praktikum machst, wirst du auch die spezifischen Fachkenntnisse der jeweiligen Branche erlernen und mit solidem kauf- männischen Wissen verbinden. In der Verwaltung bist du die Schlüssel- stelle und verwaltest die Gelder, stellst Anträge, bearbeitest Rechnungen und übernimmst sonstige administrative Aufgaben im Umfeld deines Arbeitsplatzes. Mit Organisationstalent, Computer-Fitness, Struktur und Kommunikationsstärke bist du hier genau richtig!




Einen Fuß in Medien- und IT-Welt setzen
In deiner Freizeit hängst du vorm PC, lernst Programmiersprachen und weißt auch ohne Internet mit Nullen und Einsen etwas anzufangen? Oder du gestaltest Fotobücher für deine Freunde, um unvergessliche Momente festzuhalten? Dann ist der Bereich Mediengestaltung und IT wie für dich geschaffen!
Diese jüngeren Berufsfelder haben sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. In Sachen Medien und IT werden immer neue Maßstäbe gesetzt. Neue Programme, aktuelle Hard- und Software und moderne Gestaltungstrends machen die Wandelbarkeit dieser Berufsbranchen aus. Für Mediengestalter sind die Bereiche Beratung, Planung, Gestaltung und Technik wichtig. Hier probierst du dich an gestalterischen Computerprogrammen aus und zeigst, was du drauf hast. Technisches Wissen und Kreativität sind entscheidend. Im IT-Bereich tauchst du tief in die Welt von Systemen ein und programmierst diese für den Kunden. Ein Talent im Bereich Mathe und logisches Denken ist elementar. Probiere dich aus!
Handwerkliches Geschick und Präzision einsetzen
Vom Dachdecken über den Ausbau der Isolierung bis hin zum Parkettlegen und Streichen: Wenn es um den Bau oder die Sanierung von Häusern geht, gibt es viel zu tun. Du liebst Umzüge, kennst dich mit Farben und Baustoffen aus und bist immer dabei, wenn eine Wohnung renoviert werden soll? Dann wird ein Job im Baugewerbe vielleicht zu deiner beruflichen Erfüllung.


Während Maler und Lackierer wesentlich mehr als nur reine Kosmetiker von Räumen darstellen, sind auch Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerker wichtige Ansprechpartner für Hauseigentümer. In einem Praktikum oder in der Ausbildung bekommst du einen Eindruck von den einzelnen Arbeitsschritten im jeweiligen Handwerk und lernst an Baustellen vor Ort mit wichtigen Materialien umzugehen. Neue Wohnräume schaffen und alte Anlagen warten und sanieren, das Aufgabenfeld in der Haus- und Gebäudetechnik sowie im Handwerk der Innen- und Außenausstattung ist vielfältig. Und eins ist sicher: Gebaut, saniert und renoviert wurde schon bei den alten Griechen und Ägyptern, aber auch in weiter Zukunft wird es an Wohn- und Bauprojekten nicht fehlen.
Im kreativen Handwerk sind Feingefühl, Inspiration und Technik gefragt
Ein gewisses Maß an Kreativität ist für jeden Beruf nützlich.
Doch an einigen Arbeitsplätzen ist besonders viel Vorstellungskraft gefragt: Wenn Luisa die langen Zotteln gegen einen modernen Kurzhaarschnitt tauscht oder Lara ihr Hochzeitskleid in ein Ballkleid ändert, dann sind Handwerk, Technik und viel Fantasie gefragt!
Natürlich ist auch ein kreativer Beruf letztlich ein Handwerk, das man erlernt. Da geht es um den Umgang mit technischen Werkzeugen ebenso wie um bestimmte Basics im Vorgehen. Die besondere Herausforderung ist jedoch, dass man ein Pro dukt erzeugt, das den Kunden im besten Fall von den Socken haut. Nichts ist schlimmer als ein unzufriedener Abnehmer, der sich das Ganze völlig anders vorgestellt hat. In einem Praktikum oder in der Ausbildung erfährst du, ob du dir das kreative Handwerk tatsächlich zutrauen kannst.



Das Lebensmittelhandwerk gibt Durchblick im Produkte-Dschungel
Wer weiß heute schon noch, was in unseren täglichen Produkten aus Supermarkt, Fleischerei und Bäckerei so alles drin ist. Niemand? Doch! Die Fachkraft für Lebensmitteltechnik, der Fleischer, der Bäcker, der Koch und der Konditor können mit Sicherheit Auskunft über die Inhaltsstoffe geben.


Ein Praktikum oder eine Ausbildung im Lebensmittelbereich setzt ein Gesundheitszeugnis voraus, schließlich ist überall, wo Nahrung angeboten und verkauft wird, Hygiene ein oberstes Gebot. Wenn du den Schein vom Gesundheitsamt bekommen hast, kann es losgehen! Dann wirst du eingeweiht in die Welt der Produktherstellung. Beim Konditor werden aus feinen Zutaten süße Köstlichkeiten und beim Fleischer wird aus rohem Fleisch ein Gaumenschmaus. Im Bereich der Lebensmitteltechnik geht es weniger handwerklich, sondern eher industriell zu. Hier erfährst du, wie Nahrungsmittel für große Massen hergestellt werden, die nachher im Supermarkt landen. Wer also ein Faible für Essen hat, ist im Lebensmittelhandwerk genau richtig. Allerdings muss man sich eventuell auf frühe Arbeitszeiten einstellen, denn gebacken werden die Brötchen schon weit vor der Ladenöffnung. Außerdem ist Spaß am Umgang mit Menschen entscheidend, denn der Kunde will gut beraten und bedient werden. Ein detailliertes Wissen um die Nahrungsmittel ist aber auch eine große Bereicherung für das Privatleben.
Nachwuchs in Handwerk, Industrie und Technik wird immer gebraucht
Ein vernünftiges Handwerk kommt nie aus der Mode und ist zukunftsträchtig wie eh und je! In Werkstätten und auf Baustellen werden immer Fachkräfte gesucht, die bei Großraumprojekten oder kleineren Privataufträgen die Ärmel hochkrempeln und kräftig mit anpacken! In diesen Berufen sind körperliche Fitness, handwerkliches Geschick und logisches Denken gefragt.


Egal ob Tischler, Feinwerkmechaniker für Maschinenbau, Glaser, Klempner, Metallbauer für Konstruktionstechnik, Technische Produktdesigner für Maschinen und Anlagenkonstruktion oder Versorgungs- und Ausrüstungstechnik. Für Industrie und Gewerbe sind diese handwerklichen Experten unerlässlich. Auch auf den Straßen und unter der Erde werden Spezialisten gebraucht. Im Bereich Tiefbau für Straßenbauarbeiten oder für Rohr-, Kanal- und Industrieservice lernst du dir bislang unbekannte Berufsfelder kennen.
Die Welt der Elektronik
Der Strom kommt aus der Steckdose? Wenn du über derartige Aussagen nur müde lächeln kannst, könnte die Elektronik zu deinem Spezial- gebiet werden. Schon in der Schule lernst du in Physik einiges über Schaltkreise und Energiepole. Wenn du dieses Wissen aufgesaugt hast und ausbauen willst, stehen dir zahl-
Elektronikers ist enorm vielfältig. Du kannst dich auf Energie- und Gebäudetechnik, Automatisierungstechnik, Betriebstechnik oder sogar auf Lichtreklame und Schilder spezialisieren. Auch die Informationselektronik mit den beiden Schwerpunktbereichen Bürosystemtechnik oder Gerätetechnik gehört dazu. Ein Praktikum ist ideal, um in einige Arbeitsfelder hineinzuschnuppern und herauszufinden, was zu dir passt. In Aus- und Weiterbildungen wirst du dann zur begehrten Fachkraft!


DU WILLST ANPACKEN, ERLEBEN, ERFAHREN UND EXPERIMENTIEREN? WIR STELLEN DIR HIER VIER COOLE JOBS VOR, DIE ALLES ANDERE ALS SCHREIBTISCHARBEIT BIETEN UND SUPERSPANNEND SIND.
DANACH BRAUCHST DU DICH NUR NOCH ENTSCHEIDEN, OB DU IM FREIEN ODER LIEBER DRINNEN ARBEITEN MÖCHTEST.
1
Elefanten duschen, Affen füttern, den Giraffennachwuchs versorgen und das Leopardengehege säubern: Dein Arbeitsplatz ist ein Tierpark oder ein Zoo. Hier kümmerst du dich um Insekten, Vierbeiner, Vögel oder Reptilien. Etwas geruchsund wetterresistent solltest du sein und nicht gleich umfallen, wenn du einer Schlange ein Kaninchen zum Fraß vorwirfst. Dafür bist du für viele Tiere so etwas wie eine Bezugsperson. Neben Streicheleinheiten musst du auch ordentlich mit anpacken. Schreibarbeit kommt hier kaum auf dich zu, dafür aber eine Menge Verantwortung und Spaß bei der Arbeit. Tierpfleger*innen arbeiten übrigens auch in Tierheimen oder Kliniken.
2
Testen, Messen, Prüfen, Dokumentieren und Experimentieren: Das könnte dir so passen? Dann ist eine Ausbildung zum/zur Chemielaborant*in perfekt für dich. Die meiste Zeit arbeitest du im Stehen und sitzt dir nicht den Rücken krumm. Du sortierst Proben, führst Analysen durch und protokollierst die Ergebnisse. Dein Arbeitsplatz ist ein Labor, in welchem du Schutzkittel, -brille und Handschuhe trägst. Um etwas Arbeit am PC kommst du zwar nicht drum herum, aber diese hält sich in Grenzen. Arbeiten kannst du in der Lebensmittelindustrie, in Chemiefabriken oder auch in Pharmaunternehmen


Gutbürgerlich oder Gourmet, Gaststätte oder Mensa: Hier hast du alle Hände voll zu tun. An deinem Arbeitsplatz herrscht gründlichste Sauberkeit. Deine Werkzeuge sind Messer, Kochlöffel und Co. Du kennst dich mit Gewürzen, Zutaten und Lebensmitteln aus, weißt wie du sie lagerst, zubereitest und anrichtest. Dein Gaumen ist ein Experte, wenn es ums Abschmecken geht und deine Gäste applaudieren, wenn es wohlbekommen ist. Von Schreibarbeit weit und breit keine Spur. Wie gut, dass in diesem Beruf Nachwuchskräfte gebraucht werden und du dich hier auf verschiedene Schwerpunkte spezialisieren kannst. Gearbeitet wird in Restaurants, Hotels, in Mensen und sogar auf Schiffen.
Prothesen, Krücken oder Krankenbetten: In diesem Job stellst du Hilfsmittel für körperlich behinderte und kranke Menschen her. Du stehst im Kundenkontakt, wenn du ihre Maße nimmst, bearbeitest hochwertige Materialien und arbeitest mit verschiedenen Werkzeugen. Nachdem die korrekte Anpassung erfolgt ist, erläuterst du deinen Kunden/Kundinen den Umgang mit den Produkten. Arbeiten wirst du in Sanitätshäusern und in Werkstätten für Orthopädietechnik.





Wenn du dich schon für einen bestimmten Beruf entschieden hast, dann folgt deine Bewerbung. Es gibt bestimmte Zeiten und Fristen, zu denen du dich bei den Unternehmen bewerben solltest. Bewerbungen für eine Beamtenlaufbahn etwa müssen zum Teil sogar bis zu einem Jahr im Voraus geschickt werden. Informiere dich daher rechtzeitig über die jeweiligen Bewerbungszeiträume. Falls du immer noch keine Lehrstelle hast, obwohl das Ausbildungsjahr schon begonnen hat, dann solltest du trotzdem deine Bewerbung noch abschicken.
Die Gründe dafür sind folgende: Manchmal werden bereits vergebene Lehrstellen wieder frei, weil noch während der Probezeit Auszubildende ihre Lehre abbrechen oder die Betriebe den Vertrag kündigen. Oder aber es werden zusätzliche Lehrstellen von den Unternehmen angeboten. Manchmal kommt es außerdem vor, dass ein Bewerber, der mehrere Zusagen bekommt, die Qual der Wahl hat. Er kann aber trotzdem nur einen Platz annehmen und sorgt somit dafür, dass die anderen Stellen wieder frei sind. Also nicht verzweifeln, sondern unbedingt trotzdem bewerben.

Sobald du deine Bewerbung geschickt hast, solltest du 14 Tage später im Betrieb anfragen, ob deine Bewer bungsunterlagen angekommen sind oder noch weitere Referenzen, Zeugnisse oder Nachweise benötigt werden. Das zeugt von Interesse und du rufst dich noch einmal in Erinnerung.
Als angehender Azubi kannst du aus nahezu 350 unterschiedlichen staatlich anerkannten Lehrberufen wählen. Viele davon sind als duale Ausbildung angelegt, bei denen sich die Praxis im Ausbildungsbetrieb und die Theorie in der Berufsschule abwechseln. Auch Abiturient*innen entscheiden sich vermehrt für eine Berufs- ausbildung, da sie so schon wertvolle Praxis- erfahrungen sammeln, die sie in einem anschließenden Studium anrechnen lassen und in ihrem Lebenslauf zur Geltung bringen können.





Herausgeber:
Patrick Schaab PR GmbH Luisenstraße 88 53721 Siegburg
Tel.: 0 22 41/2 52 88-0 Fax: 0 22 41/2 52 88 99 info@azubiplaner.de www.azubiplaner.de
Verantwortlich für den Inhalt: Patrick Schaab
Auflage: 20.000 Exemplare
Titelbild: KI-generiert mit Adobe Firefly
Bildnachweise / Stockbilder:
© Adobe Systems Software Ireland Ltd
© Unsplash Inc. (dwayne-joe)
In dieser Publikation wurden Bilder ganz oder teilweise mithilfe von Künstlicher Intelligenz (Adobe Firefly sowie generative KI-Funktionen in Adobe Photoshop) erstellt oder bearbeitet.
Redaktion (Konzept, Layout, Texte):
Damian Noki, Dagmar Nyenhuis, Yvonne Jungmichel, Anna Iliewa, Stella Jungmichel
Medienberatung:
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Karsten Meier Tel.: 0 22 41/2 40 90-91
Iris Schott Tel.: 0 22 41/2 40 90-92
Haftungsausschluss:
Alle Angaben in diesem Magazin erfolgen ohne Gewähr. Für Inhalte externer Internetseiten, auf die verwiesen wird, übernehmen wir keine Haftung.
Für die aufgeführten Kontaktadressen sowie die Verfügbarkeit von Praktikums- und Ausbildungsplätzen übernimmt die Patrick Schaab PR GmbH keine Gewähr. Informationen zur Verfügbarkeit erhältst du direkt bei den jeweiligen Unternehmen.
Übrigens: Unser Heft ist klimaneutral gedruckt! IMPRESSUM

HEY! NUN IST
– DU DRÜCKST
HEUTE ZUM LETZTEN MAL DIE SCHULBANK–UND DANN? WIE GEHTS BEI DIR WEITER?
TEXT AzubiPlaner
Ein guter Weg ins Arbeitsleben besteht beispielsweise darin, eine Ausbildung zu starten. Das bringt dir dein erstes Geld und du hast was Bodenständiges in der Tasche, auf das du natürlich später weiter aufbauen kannst. Doch damit du deinen zukünftigen Arbeits–vertrag sicher ergattern kannst, stehen einige lästige Aufgaben an, die wohl keiner so wirklich gerne mag. Du ahnst es schon –die Rede ist von Bewerbungsschreiben und Vorstellungsgesprächen.
Und jetzt die gute Nachricht: Mit der richtigen Strategie nimmst du garantiert auch diese Hürde. Wir zeigen dir hier in Kürze, wie das gelingen kann.









DAS ANSCHREIBEN –DEIN „LIEBESBRIEF“ AN DEIN ZUKÜNFTIGES UNTERNEHMEN
Ok, um eine Liebesbeziehung zu deiner Führungskraft soll es hier bitte nicht gehen – aber bedenke, mit deinem Anschreiben stellst du den ersten Kontakt her – und der sollte natürlich gut ankommen. Los geht´s mit dem Briefkopf. Hier stehen Kontaktdaten von dir und deinem Wunschunternehmen sowie Datum an oberster Stelle. Gefolgt von der Betreffzeile. Das ist sozusagen deine Überschrift, in der du in einem Satz dein Hauptanliegen formulierst. Als nächstes geht es bereits an den Haupttext, den du mit dem Namen deiner Kontaktperson in Form von „Sehr geehrter Herr X,“ oder „Sehr geehrte Frau Y,“ beginnst. Bei einer Initiativbewerbung kannst du auch ganz allgemein „Sehr geehrte Damen und Herren,“ schreiben.
Und dann wirds heikel. Jetzt musst du dich und dein Anliegen in den Vordergrund stellen: Schaue, dass du dich kurz und knapp hältst – also dein komplettes Anschreiben nicht umfangreicher als eine DIN A4-Seite wird. Hierzu ein paar Fragen, die dir beim formulieren hilfreich sein könnten:
WER BIST UND WAS MACHST DU?
WARUM MÖCHTEST DU GENAU DIESE AUSBILDUNGSSTELLE HABEN?
WARUM BIST GERADE DU FÜR DIESE STELLE SO GEEIGNET?
UND WARUM EINE AUSBILDUNG GENAU IN DIESEM UNTERNEHMEN?
Vergiss bitte auch nicht, selbstbewusst auf die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch einzugehen. Das könnte beispielsweise so klingen:
„In einem Gespräch vor Ort überzeuge ich Sie gerne persönlich von meiner Motivation.“


BEWERBUNGSFRISTEN –BEVOR ES LOSGEHT
In der Regel beginnen die meisten betrieblichen oder dualen Ausbildungen am 1. August oder 1. September. Das bedeutet für dich – nicht erst am letzten Schultag über eine Bewerbung nachdenken. Starte frühzeitig – so etwa zu Beginn deines vorletzen Schuljahres – und überlege dir, was du machen möchtest.
Kommen wir nun zum Schlussteil – hier wirds wieder einfacher. Mit der Abschiedsformel „Mit freundlichen Grüßen“ und deiner handschriftlichen Unterschrift* beendest du dein Anschreiben.
Bravo! Mit diesen kleinen Tipps schaffst du im Nu dein erstes Anschreiben. Im Netz findest du im Übrigen auch unzählige Mustervorlagen. Lass dich inspirieren, aber kopiere sie nicht – denn dein Anschreiben ist eine persönliche Angelegenheit.
* bei einer Onlinebewerbung scannst du deine Unterschrift ein

Sehr




DEIN WERDEGANG IM SCHNELLDURCHLAUF
Du hast dein Anschreiben schon frisch ausgedruckt neben dir liegen? Perfekt! Machen wir uns nun an einen der wichtigsten Unterlagen deiner Bewerbung –den Lebenslauf. In diesen gehören folgende Punkte:
DEINE KONTAKTDATEN (INKL. TELEFON UND E-MAIL)
DEINE SCHULISCHE LAUFBAHN (VON DER GRUNDSCHULE
BIS ZUM ABSCHLUSS BZW. VORAUSSICHTLICHER ABSCHLUSS DER SCHULZEIT)
DEINE SPRACHKENNTNISSE
DEINE HOBBYS
SONSTIGE KENNTNISSE UND FÄHIGKEITEN (Z. B. EDV-KENNTNISSE, FÜHRERSCHEIN)
DEINE PRAKTIKUMS- UND BERUFSERFAHRUNG
Dein Lebenslauf sollte übersichtlich sein und eine DIN A4-Seite nicht überschreiten. Lege alles in Stichpunkten tabellarisch an. Achte dabei auf die richtige chronologische Reihenfolge (d. h. von der Vergangenheit bis heute).
In die Kopfzeile schreibst du das Wort „Lebenslauf“. Oben rechts kannst du (musst du nicht) ein Bewerbungsfoto platzieren. Dann folgen deine Kontaktdaten sowie dein chronologischer Werdegang. Zu guter Letzt schließt du dein Schreiben mit Datum und Unterschrift ab.

Genau wie beim Anschreiben findest du im Netz garantiert jede Menge Vorlagen, die dir bei der Gestaltung deines Lebenslaufs weiterhelfen können. Auch hier gilt wieder: nicht kopieren – sondern inspirieren.
Apropos: Wenn Du denkst, dass du Kenntnisse oder Fähigkeiten besitzt, die besonders hervorgehoben werden sollen, kannst du diese auf einer sogenannten „Dritten Seite“ anlegen. Es empfiehlt sich aber nur dann, wenn du das Gefühl hast, deine außergewöhnlichen Talente im Anschreiben und Lebenslauf nicht ausreichend zum Ausdruck gebracht zu haben. Also Vorsicht vor Wiederholungen mit Langeweilefaktor! Wenn du unsicher bist, lass die „dritte Seite“ einfach weg – und gut ist.










DAS BEWERBUNGSFOTO – GIB DEINEM SCHREIBEN EIN GESICHT
Eins vorweg: Bewerbungsfotos sind heute nicht mehr zwingend notwendig – du kannst also deinen Lebenslauf anonymisieren. Trotzdem steigerst du deine Chancen, wenn du deiner Bewerbung ein Foto anhängst. Wichtg ist vor allem, dass dein Foto professionell wirkt. Schnappschüsse oder Selfies gehen gar nicht. Du willst doch einen guten Eindruck machen. Dazu solltest du auf Folgendes achten:
LASSE DEIN FOTO AM BESTEN IN EINEM FOTOSTUDIO ANFERTIGEN
VERWENDE EINE PORTRÄTAUFNAHME (STANDARDFORMAT 4,6 X 6 CM)
SEI ORDENTLICH ANGEZOGEN (BLUSE/BLAZER BZW. ANZUG EVTL. KRAWATTE JE NACH BRANCHE)
SCHAUE FREUNDLICH, KOMPETENT UND SELBSTBEWUSST
Übrigens: Wenn Du dein Foto nicht auf den Lebenslauf kleben möchtest, kannst du alternativ auch ein Deckblatt anlegen. Hier sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Du hast dann mehr Gestaltungsmöglichkeiten und kannst beispielsweise dein Bewerbungsfoto auch mal im Querformat präsentieren. Das funktioniert besonders gut mit digitalem Bildmaterial Achte hierbei auf eine gute Druckqualität


ANLAGEN – DEINE BISHERIGEN QUALIFIKATIONEN

Puh, Anschreiben und Lebenslauf sind geschafft –und auch du ein bisschen. Jetzt wirds leichter. Für deine Anlagen benötigst du lediglich einen Scanner oder einen Fotokopierer. Denn jetzt heißt es, deine letzten maximal drei Schulzeugnisse zusammenzutragen und diese als Kopie (bitte nicht das Original) zu deinen Bewerbungsunterlagen beizulegen. Des Weiteren kannst du –wenn vorhanden –Empfehlungen, Zertifikate, Gesundheitszeugnisse oder Bescheinigungen über Ehrenämter mit dazupacken.
Oje! Jetzt denkst du bestimmt „Mit diesem schlechten Zeugnis soll ich mich bewerben?“ Entspann dich mal – das Wichtigste ist, dass du einen Abschluss in der Tasche hast. Klar gibt es Unternehmen, die besonderen Wert auf Noten legen. Du darfst allerdings nicht vergessen, dass in vielen Firmen einfach Azubimangel herrscht – und du somit eventuell auch mit schlechteren Noten eine gute Chance hast. Überzeuge einfach mit einer guten handfesten Bewerbung – und du kannst nur gewinnen.




UNTERLAGEN –SO BAUST DU DEINE BEWERBUNG RICHTIG AUF
Du bist jetzt wirklich schon einen guten Schritt weiter – Gratulation! Fassen wir also zusammen: Damit deine Bewerbung (egal ob digital oder per Post) vollständig und lückenlos auf dem Schreibtisch deiner zukünftigen Personalabteilung landet, sollte sie aus folgenden Bestandteilen in folgender Reihenfolge aufgebaut sein:
DECKBLATT (OPTIONAL)
ANSCHREIBEN
LEBENSLAUF
DRITTE SEITE/MOTIVATIONSSCHREIBEN (OPTIONAL)
ZEUGNISSE
ZERTIFIKATE
SONSTIGE ANLAGEN

alleschecken

Prima! Wir hoffen, du hast an alles gedacht, denn gerade eine unvollständige oder unsortierte Blättersammlung macht in den Personalabteilungen keinen guten Eindruck. Und noch etwas: Das Thema Rechtschreibung muss hier eine besondere Erwähnung finden. Denn es gibt nichts Abtörnenderes für Personalabteilungen als eine Bewerbung mit etlichen Fehlern. Daher lies vorher noch einmal alles gründlich durch und lass auch deine Eltern, Geschwister und Freunde drüberschauen. Mehr Augen sehen einfach mehr!
























































































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DAS MACHST DU Produktionsanlagen bedienen und überwachen
Roh- und Zusatzstoffe nach Rezeptur verarbeiten
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DAS BRINGST DU MIT
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DER ERSTE MEILENSTEIN IST GESCHAFFT. DIE BEWERBUNG VERLIEF ERFOLGREICH UND DIE EINLADUNG ZUM VORSTELLUNGSGESPRÄCH STEHT. SUPER! JETZT GILT ES, SICH GUT VORZUBEREITEN, DENN AUCH WER SELBSTBEWUSST UND POSITIV AUFTRITT, KANN SICH IM GESPRÄCH MIT DEN PERSONALERN DIE FINGER VERBRENNEN. FANGFRAGEN LAUERN, NERVOSITÄT BEHINDERT MANCHMAL DAS SELBSTVERTRAUEN UND AUCH BEI DER BESTEN VORBEREITUNG LÄSST EINEN DAS GEFÜHL NICHT LOS, DASS MAN IN DES MESSERS SCHNEIDE LÄUFT. DIE FRAGEN IM VORSTELLUNGSGESPRÄCH SIND MANCHMAL WIRKLICH TRICKY. WIR ERKLÄREN DIR, WORAUF ES ANKOMMT, WAS PERSONALABTEILUNGEN DAMIT BEZWECKEN UND WIE DU AM BESTEN DARAUF REAGIEREN KANNST.


Was man von dir wissen will ...
Mach dir klar, dass du bereits mit deinen Zeugnissen, Referenzen und Zertifikaten von deinen fachlichen Leistungen überzeugt hast. Jetzt geht es darum, dich als Person und als potenzielles Teammitglied sowie deine Ziele und deine Motivation kennenzulernen. Um dich besser einschätzen zu können, haben sich bestimmte Gesprächstechniken etabliert. Deshalb stellen dir Führungskräfte eine Reihe von interessanten bis hin zu bizarren Fragen. Doch auch du kannst die Gelegenheit nutzen und Fragen stellen, um das Unternehmen sowie das Team kennenzulernen. Wir stellen dir hier ein paar der häufigsten Fragen der Personalabteilungen vor, die dich dazu inspirieren sollen, deine eigenen Antworten zu entwickeln. Diese sollten jeweils auf dich, deine Situation und das Unternehmen zugeschnitten sein. Beachte unbedingt, dass du bei deinen Antworten immer authentisch bleibst, denn nur so kommst du einmalig, glaubwürdig und sympathisch rüber. „Erzählen Sie doch mal ein wenig über sich!“ Hier geht es darum, sich kurz (!) selbst zu präsentieren. Ziehe ein paar Highlights aus deinem Ausbildungs- und Berufsleben, auf die du stolz bist, und stelle jeweils einen Bezug zur angestrebten Stelle her. Orientiere dich dabei an diesen Aspekten: Wer bist du, was kannst du und was möchtest du. Übe diese kurze Präsentation vor einem Spiegel und stoppe die Zeit. Drei bis fünf Minuten sind völlig ausreichend.
„Welche Stärken und Schwächen kennzeichnen Sie?“
Cool bleiben. Fange mit den Stärken an und verwandele deine Schwächen ebenso in Stärken. Das arbeitgebende Unternehmen will sehen, ob du zum Job bzw. ins Team passt. Wenn Organisationstalent gefragt ist, dann ist das eine deiner Stärken. Führe dazu unbedingt Beispiele an, bei denen du dies bewiesen hast. Denke daran: Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit oder Pünktlichkeit sind selbstverständliche Dinge! Die Frage nach den Schwächen soll zeigen, ob du dich ehrlich selbst einschätzen kannst. Wenn du dies in deiner Antwort – gepaart mit dem Vorsatz, daran zu arbeiten – formulierst, dann punktest du mit Sympathie und Glaubwürdigkeit.


„Warum sind Sie der/die Richtige für die Stelle?“
Von dieser Frage brauchst du dich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Antworte hier mit dem Mehrwert, den das Unternehmen durch deine Mitarbeit erfahren wird. Beziehe dich dabei auf deine Kenntnisse und Fähigkeiten.
„Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?“
Ein Betrieb ist daran interessiert, Mitarbeitende möglichst langfristig zu behalten. Daher wollen sie herausfinden, ob du eher sprunghaft bist und dich treiben lässt oder ein Mensch bist, der einen Plan hat und sich im Betrieb entwickeln möchte. Daher brauchst du keine ausführliche Antwort zu geben, sondern nur deine Motivation darzulegen und deine Entwicklungsperspektiven anzugeben, die du dir in diesem Unternehmen erhoffst.
Antworten auf die beliebtesten Fangfragen
Es gibt eine Reihe von Fangfragen, mit denen Firmen gern hinter die Fassade der Kandidierenden schauen möchten. Beispiele dafür sind: Wenn Sie im Lotto gewinnen würden, was würden Sie tun? Erzählen Sie uns etwas über unser Unternehmen! Wie geht es Ihnen heute? Welches eine Wort beschreibt sie am treffendsten? Auf diese Fragen sind die Bewerber*innen häufig nicht vorbereitet. Daher gilt auch hier als erstes: Cool bleiben. Lass dir für die Antwort Zeit. Halte dich kurz, spontan, sei dabei ehrlich und authentisch.
Die Frage danach, ob du noch Fragen hast
Auch wenn dir gerade nichts einfällt: Antworte unbedingt mit einem „Ja!“. Alles andere zeugt von keinem Interesse oder davon, dass du unvorbereitet zum Gespräch gekom men bist. Fragen zum Unternehmen, die nicht beantwortet wurden und zu den eigenen Entwicklungsmöglichkeiten im Betrieb beitragen, bieten sich hierfür besonders gut an. Wir drücken dir die Daumen!



Wusstest du, dass über die Hälfte aller Deutschen am Arbeitsplatz Freizeitkleidung trägt? Dabei spielt die Kleidung für den beruflichen Erfolg eine große Rolle. Wenn du dich einmal in den Managementebenen umschaust, dann wirst du kaum Führungskräfte in Jeans und T-Shirt finden. Warum uns gut gekleidete Menschen seriös und kompetent vorkommen und wie du deine Karriere damit ankurbeln kannst, verraten wir dir hier.

Ob Meeting, Geschäftsessen oder normaler Arbeitstag, sobald du angemessen gekleidet erscheinst, hinterlässt du einen ersten und vor allem bleibenden Eindruck. Mit der richtigen Kleidung wirkst du seriös, zuverlässig, professionell und erfahren. Das Tragen „erfolgreicher“ Kleidung hat gleich noch einen doppelten Effekt. Sobald du in sie hineinschlüpfst, verhältst du dich auch entsprechend. Du wirst dich anders bewegen, anders auf dem Stuhl sitzen, anders sprechen und gestikulieren. Du ziehst den Erfolg quasi buchstäblich an. Doch woraus besteht die richtige, erfolgreiche Kleidung? Dazu haben wir für dich diese Tipps zusammengefasst.
Neonorange und Tarnfarben mögen hip oder cool sein, haben aber auf der Karriereleiter nichts zu suchen. Sogenannte „kompetente“ Farben sind hingegen Schwarz, Dunkelblau, Grau oder Weiß und Beige. Auch wenn dir das etwas farblos erscheint, du wirst dich schnell daran gewöhnen und nach Arbeitsschluss kannst du immer noch deinen Jogginganzug überstreifen. Setzte Farbakzente lieber nur vorsichtig mit einem Halstuch oder einer Krawatte. Verzichte auch auf zu auffällige Muster. Wenn du mehr Individualität möchtest, dann wähle lieber interessante Schnitte.
Lass deine Sneakers zuhause, wenn du erfolgreich werden willst. Herren wählen Business-Schuhe, und zwar schwarze oder braune. Damen tragen immer geschlossenes Schuhwerk mit einem nicht zu hohen Absatz.

Schuhe werden subtil wahrgenommen, verraten aber eine Menge über die jeweiligen Personen. Achte mal darauf, wenn du durch die Stadt gehst.
Das Tragen edlen Zwirns verlangt von dir natürlich auch ab, dass du ihn konsequent durchziehst. Mit aufgeknöpften Hemden oder aufgelockerten Krawatten ruinierst du deinen Look und erweckst nur den Eindruck, dass du diesem Niveau nicht gewachsen bist.
Trage die richtige Länge!
Ärmel, Hosenbeine und Röcke bzw. Kleider müssen die richtige Länge haben. Alles andere wirkt unprofessionell und albern. Der Rocksaum berührt nur das obere Ende der Kniescheibe. Der Ärmel berührt am hängenden Arm nur die Daumenwurzel. Lass deine Kleidung entsprechend von einem Schneider ändern. Wenn du diese Erfolgsgeheimnisse befolgst, dann bist du schon einen Schritt in Richtung der oberen Zehntausend.




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Bei uns in der LBS NordWest dreht sich alles um das eigene Zuhause den wichtigsten Ort der Welt. Dafür braucht es ein engagiertes und motiviertes Team.

Unser Plus? Ein Zusammenhalt, der jeden Tag von allen Mitarbeitenden weiterentwickelt wird. Zudem gehören wir als Teil des Sparkassenverbundes der größten Finanzgruppe Europas an und bieten durch wirtschaftliche Stärke und erstklassige Produkte eine sichere Zukunft und spannende Aufgaben.

Wir geben deiner Zukunft ein Zuhause.


DAS BERUFSBILDUNGSGESETZ ENTHÄLT SOWOHL FÜR AUSBILDER*INNEN ALS AUCH FÜR AUSZUBILDENDE RECHTE UND PFLICHTEN:
Dir steht eine angemessene Vergütung zu. Diese erhöht sich mit fortschreitendem Ausbildungsstand.
Du hast Anspruch darauf, dass dir alle Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt werden, die notwendig für das Erreichen des Berufzieles sind.
Alle dir aufgetragenen Tätigkeiten müssen dem Ausbildungszweck dienen.
Sämtliche Mittel, die für Ausbildung/Prüfung erforderlich sind, werden dir kostenlos zur Verfügung gestellt.
Für den Besuch der Berufsschule und die Teilnahme an Prüfungen und Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte wirst du freigestellt.
Du hast am Ende der Ausbildung das Recht auf ein Zeugnis, welches Auskunft über Art, Dauer und Ziel der Ausbildung sowie über die erworbenen Fertigkeiten und Kenntnisse geben muss.


Bemühe dich intensiv, jene Fertigkeiten und Kenntnisse zu erwerben, die erforderlich sind, um das Ausbildungsziel zu erreichen.
Führe alle Arbeiten mit Sorgfalt aus.
Du hast den Weisungen deiner Ausbilder*innen und deiner Vorgesetzten Folge zu leisten.
Beachte die geltende Betriebsordnung. Gehe sorgsam mit vorhandenen Maschinen und Einrichtungsgegenständen um.
Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse sind streng geheim.
Du bist verpflichtet, an Ausbildungsmaßnahmen und am Berufsschulunterricht teilzunehmen.
Während deiner Ausbildung musst du einen Ausbildungsnachweis führen. Er dient der Dokumentation der vermittelten Ausbildungsinhalte und ist Zulassungsvoraussetzung für die Teilnahme an der Abschlussprüfung.
(ZFA) (m/w/d)
Du suchst einen abwechslungsreichen Beruf, bei dem du mit Menschen zu tun hast und Verantwortung übernehmen kannst? Dann ist die Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA) genau das Richtige für dich!
Die Zahnärztekammer Westfalen-Lippe (ZÄKWL) ist für die Ausbildung zur ZFA zuständig. Du wirst direkt in einer Zahnarztpraxis ausgebildet und besuchst zusätzlich ein Berufskolleg – das nennt man duale Ausbildung: Lernen in der Praxis und in der Schule. Früher nannte man ZFAs „Sprechstundenhilfen“ –heute ist das ganz anders!
Als ZFA brauchst du: medizinisches Wissen, Organisationstalent und einen feinfühligen Umgang mit Menschen
Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Und auch danach stehen dir viele Wege offen – mit Fort- und Weiterbildungen kannst du dich zum Beispiel in bestimmten Bereichen spezialisieren oder eine Aufstiegsfortbildung machen.


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Dann besuche uns im Web unter: www.zahnaerzte-wl.de/pages/passgenaue-besetzung oder folge uns auf Instagram @azubis_of_dentistry Ruf uns an unter 0251 / 507 558 – wir beantworten gerne deine Fragen!

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In den Ferien arbeiten? Klingt erstmal stressig, kann aber echt fresh und erfüllend sein – schließlich soll Arbeit auch Spaß machen! Bei einem Praktikum findest du heraus, ob dein Traumberuf wirklich etwas für dich ist, entdeckst neue Fähigkeiten, bist richtig nützlich und sammelst dazu noch coole Qualifikationen für deinen Lebenslauf. Wenn du dich später mal für eine Ausbildung bewirbst, bist du mit Arbeitserfahrung direkt interessanter! Und wer weiß, vielleicht lernst du im Praktikum auch Leute kennen, die dir später mal weiterhelfen können. Und nach Feierabend? Freibad oder Kino hast du dir dann sowas von verdient!
Für ein erfolgreiches Praktikum sind folgende Punkte entscheidend:
Welche Stärken habe ich und wo kann ich sie einsetzen oder weiterentwickeln?
Bringt mich das Praktikum meinem Berufswunsch näher?
In welchem Unternehmen will ich arbeiten?
Baut das Praktikum meine Fähigkeiten aus?
Wann habe ich Zeit für ein Praktikum?

Wann muss ich mich bewerben und fehlen mir Infos für die Bewerbung?
Muss mein Praktikum bestimmte Formalien für Schule oder spätere Ausbildung erfüllen?
Gibt es Praktikumsberichte, die mir weiterhelfen?
Wenn ich bereits Praktika absolviert habe, bringt ein weiteres vertiefende Erfahrungen?




Ein Praktikum ist perfekt, um einen ersten Ein blick in die Arbeitswelt zu bekommen. Abhängig von deinem Alter, deiner schulischen Vorbildung und deinen Zielen gibt es verschiedene Varianten.
Alle Praktika wollen die Teilnehmer*innen an das spätere Arbeitsleben heranführen. Dabei sollen sie erleben, was ihnen in der Schule erlerntes Wissen im Beruf wert ist, sie müssen mit der erwachsenen Kollegschaft zusammenarbeiten und in Teams ihren Platz finden.



Im berufsorientierenden Schülerpraktikum werden Schüler*innen für zwei bis drei Wochen vom Unterricht freigestellt, um in dieser Zeit in Betrieben erste Erfahrungen zu sammeln. In der Regel werden diese Praktika von den Schulen organisiert, wobei sie versuchen, auf die Wünsche der Schüler einzugehen. Immer kann das allerdings nicht gelingen. Diese Praktika werden im Unterricht vorbereitet und dort auch ausgewertet.
Das freiwillige Praktikum ist eine Möglichkeit, weitere Kenntnisse in einem möglichen zukünftigen Berufsfeld zu sammeln. Hier entscheidet dein Engagement, wie groß der Nutzen dieses Gastspiels in einem Unternehmen für dich ist. Viele Studierende nutzen ihre Semesterferien für Praktika, um berufliche Erfahrungen zu sammeln und den Lebenslauf aufzuwerten. Zudem gibt es etliche Betriebe, die ihre Ausbildungs- und Traineeplätze bevorzugt mit bewerbenden Personen besetzen, die sie vorher schon in der Praktikumszeit kennengelernt haben.
Das strukturierte Praktikum oder Fachpraktikum ist an manchen berufsbildenden Schulen obligatorisch. Hier werden Schüler*innen tage- oder wochenweise in ausgewählte Betriebe geschickt, um dort berufliche Praxis zu sammeln. Hierbei arbeiten Schule und Betrieb eng zusammen.
Viele Einrichtungen haben es sich zur Aufgabe gemacht, Schülerinnen und Schülern sowie anderen Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern bei der Berufswahl zu helfen. Dank Internet kann man schnell und bequem von zu Hause aus Berufstests machen. Mit wenigen Klicks findest du heraus, welche Berufe zu deinen ganz eigenen Stärken und Interessen passen.
Berufstest des Berufsinformationszentrums (BiZ)
Das BiZ ist die wohl bekannteste Adresse in Deutschland, wenn es um Berufsorientierung geht. Hier kann sich jeder rund um Bildung, Beruf und Stellenmarkt informieren und wird zum Berufseinstieg beraten. Auf der Website www.planet-beruf.de öffnet sich ein ganzes Universum an Berufsperspektiven. Von dort aus wird man auf den witzigen Online-Test www.check-u.de geleitet. Mit wenigen Klicks findest du passende Berufsfelder zu deinen Interessen.
Der Berufswahlpass
Auch der Berufswahlpass kitzelt deine Talente heraus und schlägt dir passende Berufe vor. Er bietet einen detaillierten Fahrplan über die verschiedenen Schritte zur Berufswahlentscheidung. Vielen Schülerinnen und Schülern hilft das Heft bei der Orientierung. Auch online kann man den Berufswahlpass auf www.berufswahlpass.de kostenlos herunterladen.
Job- und Bildungsmessen sowie Hilfe im Netz Immer wieder finden Job- und Bildungsmessen statt, auf denen sich Vertreter verschiedener Branchen und Berufsfelder vorstellen. Der Besuch einer solchen Messe verschafft einen Überblick und den direkten Kontakt zu Unternehmen. Termine in deiner Nähe gibt´s auf www.jobmessen.de. Zudem erhältst du auf der Internetseite www.einstieg.com weitere Termine zu Bildungsmessen ebenso wie Berufsberatung. Nach offenen Ausbildungs- und Praktikumsstellen kannst du auch im Online-Portal www.jobevolution.de stöbern. Weiterführende Infos rund um den Berufsstart gibt es natürlich auch bei www.azubiplaner.de

Nach dem Ende des Praktikums hast du Anspruch auf eine Praktikumsbescheinigung. Du kannst allerdings auch um ein Praktikumszeugnis bitten, in dem deine Aufgaben und vor allem deine Leistungen ausführlicher beschrieben und bewertet sind. Das macht sich bei späteren Bewerbungen besser.




Nach Beendigung deines Praktikums hast du genauso Anspruch auf ein ordentliches Praktikumszeugnis. Du kannst dieses von deinen Vorgesetzten einfordern, denn nur damit wirst du deine Tätigkeit als Referenz bei zukünftigen Bewerbungen nachweisen können. Lies hier, wie dein Praktikumszeugnis aufgebaut sein muss und welche Inhalte hinein gehören …
Auch wenn es sich „nur“ ein Praktikumszeugnis ist, solltest du darauf verzichten, dir lediglich ein einfaches Zeugnis ausstellen zu lassen. Da du sowieso Anspruch hast, hole dir lieber gleich ein qualifiziertes Praktikumszeugnis. In diesem werden nämlich, neben Dauer und Art deiner Tätigkeit, zusätzlich die Inhalte, deine Kompetenzen sowie dein Verhalten eingetragen. Wenn sich deine Führungskraft weigert, dir ein solches Zeugnis auszustellen, kannst du es rechtlich, nach §109 der Gewerbeordnung, einklagen. In der Regel stellen jedoch die Unternehmen ohne Probleme, innerhalb einer Frist von 14 Tagen, ein qualifiziertes Praktikumszeugnis aus.
WAS GEHÖRT IN DAS PRAKTIKUMSZEUGNIS?
Per Gesetz ist festgelegt, welche Inhalte hinein gehören. Das Zeugnis muss klar und verständlich formuliert, auf Firmenpapier gedruckt sein und folgende formalen Bestandteile enthalten: Ausstellungsdatum, Überschrift „Praktikumszeugnis“, vollständiger Name und Geburtsdatum, Praktikumszeitraum, Tätigkeitsbereiche, Kompetenzen und die Bewertung der Leistungen der Praktikanten sowie die Signatur der Kontaktpersonen bzw. den Stempel des Praktikumsbetriebes. Die Bewertung der Leistungen ist im Zeugnis der wichtigste Teil. Dieser ist durch bestimmte Formulierungen nach einem bestimmten System aufgebaut.


Die Bewertung erfolgt ähnlich einem Notensystem. Allerdings erhältst du keine Zensuren, sondern die Beurteilungen werden ausformuliert. Dabei kommt es eben genau auf die Wortlaut an. Negativformulierungen werden zwar vermieden, aber gerade dies macht es so schwierig, die Bewertung richtig zu deuten. An folgenden Beispielen kannst du erkennen, welche Aussage welcher Note entspricht:
Sehr gut: „...stets zu unserer vollsten Zufriedenheit...“
Gut: „...stets zu unserer vollen Zufriedenheit...“
Befriedigend: „...zu unserer vollen Zufriedenheit...“
Ausreichend: „...zu unserer Zufriedenheit...“
Mangelhaft: „...im Großen und Ganzen zu unserer Zufriedenheit...“
Ungenügend: „...hat sich bemüht...“
Überprüfe dahingehend dein Zeugnis. Deine Leistungen sollen eindeutig darauf hinweisen, dass du Aufgaben selbständig erledigt hast. Wenn du Zweifel daran hast, besprich dies unbedingt mit deinen Ansprechpartnern. Falls die Personalabteilung dich nicht persönlich kennt und du der Meinung bist, dass hier etwas schief gelaufen ist, dann setze dich unbedingt mit ihnen in Verbindung. Manchmal kann so etwas auch aus einfachen Missverständnissen heraus passieren.
Dein Praktikumszeugnis ist für deinen Berufseinstieg eine bedeutende Referenz. Damit legst du nicht nur deine berufspraktischen Erfahrungen dar, sondern belegst auch Kompetenzen, die du erworben und wichtige Soft Skills, die du ausgeprägt hast. Allgemeine Aussagen sind daher nicht aussagekräftig. Achte deshalb darauf, dass deine fachlichen und persönlichen Fähigkeiten anschaulich im Zeugnis wiedergegeben sind. Dazu gehören neben beruflichem Fachwissen, Arbeitsweise, Auffassungsgabe, Sozialverhalten, Teamfähigkeit, Belastbarkeit, Eigenständigkeit sowie Flexibilität bzw. Engagement. Die fachlichen Fertigkeiten müssen ebenso konkret veranschaulicht werden.
Du kannst deinen Ansprechpartnern übrigens vorschlagen, dein Praktikumszeugnis selbst zu erstellen. Dies ist für dich die optimale Ausganglage, um dir ein Zeugnis zu verfassen, dass mit allen Wassern gewaschen ist. Wenn deine Personalverantwortlichen dir das auch noch unterschreibt und abstempelt – prima! Orientiere dich an unserem Leitfaden und mache dir Stichpunkte zu deinen Praktikumsinhalten, bevor du es verfasst. Halte dich an die wichtigen Formulierungen nach dem Notensystem, um wirklich das Beste für dich herauszuholen.







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2-3 Jahre Ausbildung
Fachagrarwirt/in Baumpflege Golfplatzpflege Natur- und Landschaftspflege


B.Sc. Landschaftsarchitektur B.Eng. Grünflächenmanagement


