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Bring Dich mit all Deinen Facetten bei uns ein – für Menschen, Klima, Energiewelt und Region. Du. Mit uns.
Ausbildung zur/zum
• Elektroniker*in für Betriebstechnik
• Kauffrau/-mann (w/m/d) für Büromanagement
• Mechatroniker*in
Du bist motiviert und vielseitig interessiert? Du hast Mut, Neues zu wagen, Strukturen mal anders zu denken, und traust Dich, Deine Zukunft selbst in die Hand zu nehmen? Dann ist die Ausbildung bei Westnetz genau das Richtige für Dich. Gestalte mit uns eine nachhaltige Zukunft für die nächsten Generationen und für Dich.
Einstiegsqualifizierung „Ich pack’ das!”
Wir sehen Dich – und Deine Chance für einen energiegeladenen Start ins Arbeitsleben. Du möchtest Deine Zukunft mit uns gestalten und hast noch keinen Ausbildungsplatz? Mit „Ich pack’ das!“ – der Einstiegsqualifizierung bei Westnetz – bekommst Du trotzdem Deine Chance. Wir bilden Dich fachlich sowie persönlich weiter und unterstützen Dich bei der Vermittlung in eine technische Ausbildung.
Bei Westnetz in Arnsberg bieten wir Dir neben einer modernen Arbeitsumgebung auch genügend Freiraum für Deine individuellen Entwicklungsmöglichkeiten. Du hast Interesse an Technik/Elektronik oder an kaufmännischen Vorgängen und willst etwas bewirken? Dann bewirb Dich jetzt online unter ausbildung.westnetz.de.
Deine Ansprechpartnerin ist Nadine Hoffmann, T +49 2931 84-2028.
Mit unserer offenen und wertschätzenden Unternehmenskultur heißen wir alle Menschen willkommen.
Denn wir sind davon überzeugt, dass uns Unterschiede bereichern – sei es in Herkunft, Geschlecht, Alter, Lebens- und Arbeitsstilen, Talenten, Fähigkeiten und Einschränkungen.
Hier scannen und mehr erfahren.


Wenn du dich auf Stellenausschreibungen und Praktikumsangebote aus diesem Heft bewirbst, dann gib bitte „AZUBIPLANER“ als Quelle an. Unser Dank gilt den Inserentinnen und Inserenten, mit deren Unterstützung wir dir dieses Heft kostenlos zur Verfügung stellen können!
Weitere Artikel findest Du unter: www.azubiplaner.de
Für alle hier erschienenen Artikel gilt: Die gewählte männliche*weibliche Form bezieht immer gleichermaßen alle Geschlechtsformen (m/w/d) ein. Auf konsequente Mehrfachbezeichnungen wurde zugunsten einer besseren Lesbarkeit verzichtet.
du stehst am Ende deiner Schulzeit oder studierst und orientierst dich in Richtung praxisnahe Ausbildung um? Die Möglichkeiten sind endlos und es ist schwer, das richtige Berufsziel zu finden. Es ist normal, dass diese Phase mit Unsicherheit und offenen Fragen einhergeht. Mit dem AzubiPlaner wollen wir dir ein persönliches Navigationssystem für die Strecke von der Berufswahl über die Bewerbung bis hin zum Karriere-Einstieg bieten. In den vergangenen Jahren hat sich auf dem Berufsund Ausbildungsmarkt viel bewegt. Immer mehr Unternehmen erkennen, wie wichtig gut ausgebildete und engagierte Mitarbeitende für die Herausforderungen der Zukunft sind. Das bietet dir gute Aussichten, deinem Traumberuf ein Stückchen näher zu kommen. Der erste Schritt besteht darin, deine Interessen, Stärken und Talente zu entdecken. Was macht dir Spaß, was machst du locker nebenher? Im zweiten Schritt gilt es, die praktischen Herausforderungen des anstehenden neuen Lebensabschnitts zu meistern. Die Infos auf den folgenden Seiten geben dir Tipps für deine persönliche Berufsorientierung. Neben Hintergründen zum Azubi-Leben erfährst du, wie man das Internet für die Bewerbung nutzen kann und mit welcher Taktik du im Vorstellungsgespräch punktest.
Viel Glück für deine Zukunft wünscht dir
Das Online-Stellenportal für Karrierestarter! Praktikum, Ausbildung, duales Studium –alles auf einer Plattform.

Warum nicht bequem von der Couch aus zum passenden Ausbildungsplatz surfen? Auf www.jobevolution.de , dem OnlineStellenportal für Karrierestarter*innen, finden alle Jobsuchenden garantiert einen Praktikums-, Ausbildungs- oder dualen Studienplatz. Vergiss umständliche Registrierungsorgien. Lade ganz easy dein Anschreiben und Lebenslauf hoch, drücke auf Senden und zack! – schon landet deine Bewerbung im Posteingang deiner potenziell zukünftigen Arbeitsstelle. Um die Chancen zu erhöhen, schicke einfach gleich mehrere Ausschreibungen raus. Riesige Auswahl an Karrieremöglichkeiten – für jeden was dabei !


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Berufsstarter aufgepasst –Ausbildungspartner, Berufseinstiegshilfen, Bewerbungstipps und Azubi-Lifestyle auf einen Blick:

HOCHSAUERLANDKREIS
6-7 NICHT NUR GRÜN!
DAS SAUERLAND HAT
VIEL ZU BIETEN
ORIENTIERUNG
BERUFSPORTRÄTS
8-11 WOHLTÄTER ODER LOGISTIKERWELCHER TYP BIST DU?
BEWERBUNG
RATGEBER
14-20 RICHTIG BEWERBEN –SO FUNKTIONIERT´S GARANTIERT!
ANSCHREIBEN, LEBENSLAUF, ANLAGEN UND CO.
BERUFSEINSTIEG
RECHTLICHES
22 RECHTE & PFLICHTEN FÜR AZUBIS! EIN ÜBERBLICK
AZUBI-LEBEN
WOHNEN
24-25 HOMESTORY –WILLKOMMEN IM ECHTEN LEBEN!





RATGEBER
26-27 READY FÜR DIE ZUKUNFTDAS SOLLTEST DU IN DEINER AUSBILDUNG LERNEN
KURZ & KNAPP
28-29 VOLLER DURCHBLICKGUTE GRÜNDE FÜR EIN PRAKTIKUM
RATGEBER
30 NICHT VERGESSEN!
DAS PRAKTIKUMSZEUGNISAUFBAU UND INHALTE



LERNEN UND ARBEITEN WO ANDERE URLAUB MACHEN
Sucht man im Internet nach dem Hochsauerlandkreis, findet man unter den vielen Bildern fast ausschließlich idyllische Landschaftsfotos. Kein Wunder, denn er ist bekannt für seine Berge und Grünflächen. Wunderschöne Flusstäler sowie die waldreiche Mittelgebirgslandschaft wirken malerisch und friedlich.
Im besagten Kreisgebiet befinden sich die höchsten Erhebungen Nordrhein-Westfalens. Der ca. 2.000 km2 große Kreis mit rund zwölf Gemeinden und knapp 262.000 Einwohner*innen liegt mittig in Südwestfalen und ist damit landesweit der Flächengrößte. Entstanden ist der Hochsauerlandkreis im Jahre 1975 mit der kommunalen Neugliederung. Der Hochsauerlandkreis besteht aus Städten wie Arnsberg, Brilon, Hallenberg, Marsberg, Medebach, Meschede, Olsberg, Schmallenberg, Sundern und Winterberg sowie den Gemeinden Eslohe und Bestwig



Auch Sport- und Freizeitangebote sind sehr beliebt bei den Touristen. Die Museumslandschaft, Kunstausstellungen und musikalische Darbietungen prägen die Kultur. Darüber hinaus gibt es nicht nur Naturparks sondern auch 555 Naturschutzgebiete, um die Tier- und Pflanzenwelt zu schützen.
Aber auch viele Städte in der Region laden zum Ausgehen ein. Beispielsweise in Soest, wo coole Partys mit begleitendem Bowling im Red Bowl einen Ausgleich zum Alltag des Azubis bieten. Vor allem aber in Arnsberg, Meschede und Brilon kann man in tollen Clubs (z. B. dem C’est la vie oder dem Club 51) abends abfeiern und die Freizeit genießen.

Im Gegensatz dazu findet ihr neben Erholung, Spaß und jeder Menge Freizeitaktivitäten auch wirtschaftlich eine gute Grundlage, um beruflich durchzustarten. Die aktuelle Wirtschaftsstruktur ist geprägt von moderner Technik, Marktnähe, Flexibilität sowie Ortsverbundenheit
Die Infrastruktur ist essentiell für die positive Entwicklung der Wirtschaft. Autobahn und Schnellstraße runden das gut ausgebaute Verkehrsnetz ab. Bodenständigkeit und Innovativität sind Merkmale von Unternehmen und bieten eine Gewähr für sichere Ausbildungsplätze. Durch günstige Rahmenbedingungen sorgt die Verwaltung des Kreises für eine stetige Weiterentwicklung.
Seit 2007 kooperieren der Märkische Kreis sowie die Kreise Olpe, Siegen-Wittgenstein und Soest eng mit dem Hochsauerlandkreis. Über 44% der Arbeiter*innen sind im produzierenden Gewerbe tätig und liegen damit über dem Landesdurchschnitt. Der Dienstleistungssektor entwickelte sich im letzten Jahrzehnt mit 55% zum größten Bereich. Die Arbeitslosenquote des Kreises ist im Laufe der Zeit deutlich zurückgegangen und liegt bei derzeit etwa 6%.

Das sichere Auftreten im Wirtschaftswettbewerb wird geprägt von den über 140 Weltmarktführern der Industrieregion. Diese sind laut IHK-Studie beispielsweise BJB GmbH & Co. KG Arnsberg für Lampenfassungen, REMBE GmbH Safety + Control Brilon für flammenlose Explosionsdruckentlastung oder Jakob Eschbach GmbH Marsberg für Feuerwehrschläuche.








MENSCHEN IN NOT HILFE ANBIETEN? ODER LIEBER PRODUKTE ORGANISIEREN, STRUKTURIEREN UND TRANSPORTIEREN? WAS MEINST DU, LIEGT DIR MEHR? NACHFOLGEND FINDEST DU EINIGE BERUFSPORTRÄTS, IN DENEN DIE BEIDEN BEREICHE VORGESTELLT WERDEN.







Egal ob im medizinisch-technischen
Bereich oder in der Pflege: Im Mittelpunkt aller Belange steht im Sozialwesen der Mensch. Ein Höchstmaß an Verantwortungsbewusstsein und Einfühlungsvermögen

immer spannend? Du verfügst über ein hohes Verantwortungsbewusstsein? Dann solltest du eine Ausbildung zum/zur Anästhesietechnischen Assistent/-in anstreben. Dieser Beruf ist abwechslungsreich und anspruchsvoll zugleich. Du bist die erste Person, die einen Patient sieht, wenn er aus der Narkose aufwacht.
Du bereitest die Anästhesie nach Anleitung des Fachpersonals und der Ärzte vor. Außerdem assistierst du im OP und bist zuständig für entsprechende Schmerztherapien der Patienten. Du überwachst Atmung und Kreislauf des Kranken und den Verlauf der Anästhesie. Bei Komplikationen oder in Krisensituationen handelst du zielgerichtet und weißt sofort, welche Handgriffe zu tun sind. Die Tage im Krankenhaus können sehr lang werden. In der Nachtschicht und im Notfall behältst du einen kühlen Kopf, auch wenn eine Reanimation nicht erfolgreich ist. Darüber hinaus muss dir der Betriebsarzt des Krankenhauses bescheinigen, dass du gesundheitstauglich bist.
Die Lehre findet dual statt. Das bedeutet, dass du während deiner Lehre abwechselnd im Krankenhaus arbeitest und in die Schule gehst. Die Schwerpunkte der theoretischen Ausbildung sind Anatomie des Menschen,

Du bist hilfsbereit, verantwortungsbewusst und gehst offen auf andere Menschen zu? Dann könnte eine Ausbildung zum/zur Sozialassistent/-in gut zu dir passen. In diesem Beruf unterstützt du Menschen, die im Alltag Hilfe benötigen, und arbeitest eng mit pädagogischen und sozialen Fachkräften zusammen. Du übernimmst Verantwortung, erlebst viel Dankbarkeit und kannst jeden Tag sehen, wie deine Arbeit anderen hilft.
Als Sozialassistent/-in arbeitest du in unterschiedlichen Bereichen. Du unterstützt Kinder, Jugendliche, ältere Menschen oder Menschen mit Behinderung – zum Beispiel in Kindertagesstätten, Wohn- und Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Behindertenhilfe oder bei sozialen Diensten. Dort hilfst du bei der Alltagsgestaltung, unterstützt bei der Betreuung und förderst soziale und praktische Fähigkeiten. Je nach Einsatzbereich begleitest du bei Freizeitaktivitäten, hilfst bei einfachen pflegerischen Aufgaben oder unterstützt im Haushalt. Dabei baust du häufig eine enge Vertrauensbasis zu den Menschen auf, mit denen du arbeitest.
Die Ausbildung zum/zur Sozialassistent/-in ist in der Regel schulisch aufgebaut und wird durch Praxisphasen ergänzt. Dauer und genaue Inhalte können je nach Bundesland und Bildungseinrichtung variieren. Während der Ausbildung erwirbst du Kenntnisse über den menschlichen Körper, Grundlagen der Pädagogik sowie soziale und hauswirtschaftliche Tätigkeiten. Außerdem lernst du, wie du Menschen im Alltag anleitest, unterstützt und förderst. Nach dem Abschluss stehen dir verschiedene Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten offen, zum Beispiel in Richtung Erzieher/-in, Heilerziehungspflege oder durch ein weiterführendes Studium im sozialen Bereich.

GESUNDHEITS- UND PFLEGEHILFEBERUFE
Du fühlst dich dazu berufen, anderen Menschen zu helfen, und deine soziale Ader wird von deinem Umfeld sehr geschätzt? Diese Stärken kannst du in einem Pflegehilfeberuf sinnvoll einsetzen. In diesem Bereich wirst du dringend gebraucht und kannst täglich viel Gutes tun. Wenn du außerdem gerne Verantwortung übernimmst, körperlich und psychisch belastbar bist und dich über ein dankbares Lächeln freust, solltest du diesen Berufszweig näher kennenlernen.
In Pflegehilfeberufen ist ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen gefragt. Du unterstützt kranke, ältere oder hilfsbedürftige Menschen bei alltäglichen Aufgaben. Dabei ist Geduld besonders wichtig, denn Routinetätigkeiten wie Zähneputzen, Anziehen oder Waschen benötigen oft mehr Zeit. Du hilfst bei der Körperpflege, unterstützt beim Gehen, begleitest bei der Medikamenteneinnahme und übernimmst pflegerische Handgriffe. Teilweise ist auch körperlicher Einsatz gefragt, etwa beim Umlagern oder beim Transfer in und aus dem Rollstuhl. Zusätzlich arbeitest du eng mit Pflegefachkräften und weiterem medizinischem Personal zusammen. Auch organisatorische Aufgaben und das Einhalten von Ordnung und Hygiene gehören dazu. Einsatzmöglichkeiten findest du in Krankenhäusern, Arztpraxen und Gesundheitszentren sowie in Pflegeheimen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung oder bei ambulanten Pflegediensten.
Die Ausbildung im Pflegehilfebereich ist in der Regel schulisch organisiert und wird durch praktische Einsätze ergänzt. Dauer und genaue Ausgestaltung können je nach Bildungseinrichtung und Region variieren. Mit einem Hauptschulabschluss hast du gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Während der Ausbildung lernst du den Umgang mit Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen. Außerdem erhältst du Kenntnisse zu Hygiene, Pflegeabläufen und dem sicheren Unterstützen bei der täglichen Versorgung. Pflegehilfskräfte werden überall gesucht, sodass du meist auch wohnortnah eine Ausbildung beginnen kannst. Anschließend bestehen vielfältige Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten, etwa in Richtung Pflegefachkraft, Fachwirt/-in im Gesundheits- und Sozialwesen oder durch eine weiterführende Ausbildung in der Pflege.


BERUFSKRAFTFAHRER/-IN
„On the road“ zu sein, wäre für dich das Größte? Du bist eins mit der Straße und genießt es, wenn Wälder und Felder stundenlang an dir vorüberziehen? Dann solltest du Berufskraftfahrer/-in werden. Dabei beförderst du nicht nur Güter quer durch die Lande, sondern auch Personen von A nach B. Dies ist ein sehr verantwortungsvoller Job, denn Sicherheit im Straßenverkehr ist oberstes Gebot.
Du arbeitest entweder im Personenverkehr als Busfahrer/-in oder du bist im Güterverkehr als Lkw-Fahrer/-in bundes- und europaweit unterwegs. Du kennst dich mit den Verkehrsregeln in Deutschland, aber auch im Ausland aus. Als Berufskraftfahrer im Güterverkehr kontrollierst du die vollständige und sichere Be- und Entladung der Fahrzeuge. Bei der Personenbeförderung bist du für die Sicherheit deiner Passagiere verantwortlich. Du hältst die gesetzmäßig vorgeschriebenen Pausen ein und lieferst dennoch die Kunden oder die Fracht pünktlich und sicher am Ziel ab. Arbeit findest du in Transportunternehmen bzw. Speditionen, in kommunalen Verkehrsbetrieben oder Bus-Reiseunternehmen, aber auch bei Post- und Kurierdiensten. Berufsschule und Praxis wechseln sich ab. In der Grundausbildung lernst du alle Sicherheitsrichtlinien kennen. Dazu gehört, wie die Fracht überprüft und sicher aufbzw. abgeladen wird. Außerdem lernst du kaufmännische Grundlagen und wie die Fahrt dokumentiert wird. Zum theoretischen Teil deiner Ausbildung gehören zudem Personenund Güterbeförderung, Logistik, Wirtschaftsund Sozialkunde. Zusätzlich erfährst du, wie dein Fahrzeug aufgebaut ist und funktioniert, damit du bestens für die Straße gerüstet bist. Jetzt darfst du endlich ans Steuer und erhältst ein intensives Fahrtraining mit Sattelschleppern und großen Brummis. Weiterbilden kannst du dich mit einer Techniker- oder Fachwirtausbildung oder du hängst den Meister an.

Auf ihn kann man sich 100-prozentig verlassen.
Du bestellst etwas im Internet per Express und zack ... ist es innerhalb von 24 Stunden da. Wer ist dafür verantwortlich, dass alles so perfekt reibungslos funktioniert? Das sind die flinken Fachkräfte im Lager eines Versandhauses. So etwas würde dich auch interessieren? Dann absolviere eine Ausbildung zum/zur Fachlagerist/-in. Dieser Job ist vielseitig, herausfordernd und macht Spaß.
Du arbeitest in Lager- oder Fabrikhallen, aber auch in Kühlhäusern von Unternehmen der verschiedensten Branchen, bei Versandhäusern, Speditionen oder Logistikbetrieben.
Du bist dafür zuständig, die Lieferung von Waren und Gütern zu erfassen. Du packst sie aus, prüfst ihren Zustand und lagerst sie ein. Sobald die Bestellung eines Online-Kunden eingeht, bist du dafür verantwortlich, die Ware für den Versand vorzubereiten. Du suchst die bestellten Artikel zusammen und machst sie fertig für die Auslieferung. Dazu verwendest du bestimmte EDV-Programme.
Weiterhin bist du verantwortlich für die Kontrolle des Lagerbestands. Dazu führst du regelmäßig Inventuren durch. Ebenfalls kennst du dich bestens mit den Papieren und Unterlagen für den Zoll aus, falls Lieferungen ins Ausland gehen. Zudem belädst du die Transporter und Lkws mithilfe von Gabelstaplern. Dir wird gezeigt, wie du Qualitätskontrollen bei eingehenden und ausgehenden Waren durchführst. Du lernst die Technik und EDV-Programme kennen, die du für deine Arbeit brauchst. Wenn du dich weiterbilden möchtest, kannst du noch ein Ausbildungsjahr anhängen und absolvierst die Prüfung zur Fachkraft für Lagerlogistik. Danach steht der/die Technische Fachwirt/-in oder der/die Technische Betriebswirt/-in an.
Außerdem besteht die Möglichkeit, den Meister zu machen oder später ein Studium zum Betriebswirt für Logistik aufzunehmen.

POSTDIENSTLEISTUNGEN
Als Kind hast du den Paketträger mit großen Augen bewundert, weil er es war, der dir dein Weihnachtsgeschenk gebracht hat? Umso größer war dein Erstaunen, wenn es nicht pünktlich kam? Damit das nicht mehr passiert, haben wir bald dich, wenn du eine Ausbildung zur Fachkraft Kurier-, Express- und Postdienstleistungen absolvierst.
Du brauchst schon eine gute körperliche Kondition, wenn du zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs bist, um den Menschen die Briefe vorbeizubringen. Pakete schleppst du natürlich nicht. Dafür bekommst du einen Transporter. Aber du bist nicht nur im Außendienst tätig. In einem Briefzentrum unterstützt du das automatische System dabei, Sendungen zu sortieren. In einer Schalterhalle berätst und betreust du die Kunden. Beschäftigung findest du bei Briefund Paketdiensten, Kurier- oder Expressdiensten, aber auch in Speditionen. Dein Arbeitsplatz ist sowohl im Freien als auch an Zustellstützpunkten oder in einem Brief- bzw. Frachtzentrum.
Du erlernst den Umgang mit modernen Sortiersystemen und erfährst, wie Frachtgut ordnungsgemäß versendet wird. Wichtige Dokumente und Unterlagen müssen per Express schnell an Ort und Stelle geschickt werden. Dabei wird deine Konzentrationsfähigkeit ausgebaut. Außerdem erlernst du, wie du die Versandabwicklungen sorgfältig handhabst. Du lernst in einer Schalterhalle den Umgang mit Kunden und wie du schnell ihre Wünsche erfüllst.
Weiterbilden kannst du dich zum/zur Kaufmann/-frau für Postdienstleistungen oder du beginnst später ein Studium in Logistik.

NOCH MEHR
ORIENTIERUNG GEFÄLLIG?
Über 300 weitere Berufsporträts findest du auf: www.jobevolution.de/berufe
Oder lieber als einminütigen Videoclip unter: azubi.tv






































Alle Infos zur Ausbildung:













































Schul-Praktika + BIB + kAoA-Berufsfelderkundung


Ausbildung 2026/27 Ausbildung 2026/27











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Dein Kontakt zu uns: Frau Nina Schirp humanresources@FALKE.com 02972/799-340
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Wir bieten Ausbildungplätze zum „Karosserie- u. Fahrzeugbaumechaniker“ (m/w/d) Fachrichtung Fahrzeugbautechnik










































































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Suchst du nach der Schule in Südwestfalen einen erstklassigen Berufseinstieg? Dann lerne uns kennen! Mit einer Ausbildung im Finanzbereich legst du den Grundstein für deine Zukunft. Spannende Aufgaben, Teamspaß und Abwechslung erwarten dich bei uns vom ersten Tag an. Wir vergeben Ausbildungsplätze im Bereich: Bankkaufmann (m/w/d)
Dualer Studiengang „Bachelor of Arts“ Kaufmann (m/w/d) im Digitalisierungsmanagement volksbank-hellweg.de/karriere
Diese Aufgabe reizt dich?
Dann bewirb dich ganz bequem online und gestalte mit uns die Herausforderungen von morgen. Wir freuen uns auf dich.
Deine Ausbildung zur Pflegefachfrau / zum Pflegefachmann
Ausbildungsstart 3x im Jahr: 1. April, 1. August, 1. Oktober
Interessiert? Bewirb Dich einfach online: klinikum-hochsauerland.de/ karriere-bildung
www.klinikum-hochsauerland.de
Supporte uns als Air Battle Management Service (m/w/d)
beispielsweise in Erndtebrück

Alles zum Job unter: bundeswehrkarriere.de
HEY! NUN IST
– DU DRÜCKST
HEUTE ZUM LETZTEN MAL DIE SCHULBANK–UND DANN? WIE GEHTS BEI DIR WEITER?
TEXT AzubiPlaner
Ein guter Weg ins Arbeitsleben besteht beispielsweise darin, eine Ausbildung zu starten. Das bringt dir dein erstes Geld und du hast was Bodenständiges in der Tasche, auf das du natürlich später weiter aufbauen kannst. Doch damit du deinen zukünftigen Arbeits–vertrag sicher ergattern kannst, stehen einige lästige Aufgaben an, die wohl keiner so wirklich gerne mag. Du ahnst es schon –die Rede ist von Bewerbungsschreiben und Vorstellungsgesprächen.
Und jetzt die gute Nachricht: Mit der richtigen Strategie nimmst du garantiert auch diese Hürde. Wir zeigen dir hier in Kürze, wie das gelingen kann.









DAS ANSCHREIBEN –DEIN „LIEBESBRIEF“ AN DEIN ZUKÜNFTIGES UNTERNEHMEN
Ok, um eine Liebesbeziehung zu deiner Führungskraft soll es hier bitte nicht gehen – aber bedenke, mit deinem Anschreiben stellst du den ersten Kontakt her – und der sollte natürlich gut ankommen. Los geht´s mit dem Briefkopf. Hier stehen Kontaktdaten von dir und deinem Wunschunternehmen sowie Datum an oberster Stelle. Gefolgt von der Betreffzeile. Das ist sozusagen deine Überschrift, in der du in einem Satz dein Hauptanliegen formulierst. Als nächstes geht es bereits an den Haupttext, den du mit dem Namen deiner Kontaktperson in Form von „Sehr geehrter Herr X,“ oder „Sehr geehrte Frau Y,“ beginnst. Bei einer Initiativbewerbung kannst du auch ganz allgemein „Sehr geehrte Damen und Herren,“ schreiben.
Und dann wirds heikel. Jetzt musst du dich und dein Anliegen in den Vordergrund stellen: Schaue, dass du dich kurz und knapp hältst – also dein komplettes Anschreiben nicht umfangreicher als eine DIN A4-Seite wird. Hierzu ein paar Fragen, die dir beim formulieren hilfreich sein könnten:
WER BIST UND WAS MACHST DU?
WARUM MÖCHTEST DU GENAU DIESE AUSBILDUNGSSTELLE HABEN?
WARUM BIST GERADE DU FÜR DIESE STELLE SO GEEIGNET?
UND WARUM EINE AUSBILDUNG GENAU IN DIESEM UNTERNEHMEN?
Vergiss bitte auch nicht, selbstbewusst auf die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch einzugehen. Das könnte beispielsweise so klingen:
„In einem Gespräch vor Ort überzeuge ich Sie gerne persönlich von meiner Motivation.“


BEWERBUNGSFRISTEN –BEVOR ES LOSGEHT
In der Regel beginnen die meisten betrieblichen oder dualen Ausbildungen am 1. August oder 1. September. Das bedeutet für dich – nicht erst am letzten Schultag über eine Bewerbung nachdenken. Starte frühzeitig – so etwa zu Beginn deines vorletzen Schuljahres – und überlege dir, was du machen möchtest.
Kommen wir nun zum Schlussteil – hier wirds wieder einfacher. Mit der Abschiedsformel „Mit freundlichen Grüßen“ und deiner handschriftlichen Unterschrift* beendest du dein Anschreiben.
Bravo! Mit diesen kleinen Tipps schaffst du im Nu dein erstes Anschreiben. Im Netz findest du im Übrigen auch unzählige Mustervorlagen. Lass dich inspirieren, aber kopiere sie nicht – denn dein Anschreiben ist eine persönliche Angelegenheit.
* bei einer Onlinebewerbung scannst du deine Unterschrift ein

Sehr




DEIN WERDEGANG IM SCHNELLDURCHLAUF
Du hast dein Anschreiben schon frisch ausgedruckt neben dir liegen? Perfekt! Machen wir uns nun an einen der wichtigsten Unterlagen deiner Bewerbung –den Lebenslauf. In diesen gehören folgende Punkte:
DEINE KONTAKTDATEN (INKL. TELEFON UND E-MAIL)
DEINE SCHULISCHE LAUFBAHN (VON DER GRUNDSCHULE
BIS ZUM ABSCHLUSS BZW. VORAUSSICHTLICHER ABSCHLUSS DER SCHULZEIT)
DEINE SPRACHKENNTNISSE
DEINE HOBBYS
SONSTIGE KENNTNISSE UND FÄHIGKEITEN (Z. B. EDV-KENNTNISSE, FÜHRERSCHEIN)
DEINE PRAKTIKUMS- UND BERUFSERFAHRUNG
Dein Lebenslauf sollte übersichtlich sein und eine DIN A4-Seite nicht überschreiten. Lege alles in Stichpunkten tabellarisch an. Achte dabei auf die richtige chronologische Reihenfolge (d. h. von der Vergangenheit bis heute).
In die Kopfzeile schreibst du das Wort „Lebenslauf“. Oben rechts kannst du (musst du nicht) ein Bewerbungsfoto platzieren. Dann folgen deine Kontaktdaten sowie dein chronologischer Werdegang. Zu guter Letzt schließt du dein Schreiben mit Datum und Unterschrift ab.

Genau wie beim Anschreiben findest du im Netz garantiert jede Menge Vorlagen, die dir bei der Gestaltung deines Lebenslaufs weiterhelfen können. Auch hier gilt wieder: nicht kopieren – sondern inspirieren.
Apropos: Wenn Du denkst, dass du Kenntnisse oder Fähigkeiten besitzt, die besonders hervorgehoben werden sollen, kannst du diese auf einer sogenannten „Dritten Seite“ anlegen. Es empfiehlt sich aber nur dann, wenn du das Gefühl hast, deine außergewöhnlichen Talente im Anschreiben und Lebenslauf nicht ausreichend zum Ausdruck gebracht zu haben. Also Vorsicht vor Wiederholungen mit Langeweilefaktor! Wenn du unsicher bist, lass die „dritte Seite“ einfach weg – und gut ist.










DAS BEWERBUNGSFOTO – GIB DEINEM SCHREIBEN EIN GESICHT
Eins vorweg: Bewerbungsfotos sind heute nicht mehr zwingend notwendig – du kannst also deinen Lebenslauf anonymisieren. Trotzdem steigerst du deine Chancen, wenn du deiner Bewerbung ein Foto anhängst. Wichtg ist vor allem, dass dein Foto professionell wirkt. Schnappschüsse oder Selfies gehen gar nicht. Du willst doch einen guten Eindruck machen. Dazu solltest du auf Folgendes achten:
LASSE DEIN FOTO AM BESTEN IN EINEM FOTOSTUDIO ANFERTIGEN
VERWENDE EINE PORTRÄTAUFNAHME (STANDARDFORMAT 4,6 X 6 CM)
SEI ORDENTLICH ANGEZOGEN (BLUSE/BLAZER BZW. ANZUG EVTL. KRAWATTE JE NACH BRANCHE)
SCHAUE FREUNDLICH, KOMPETENT UND SELBSTBEWUSST
Übrigens: Wenn Du dein Foto nicht auf den Lebenslauf kleben möchtest, kannst du alternativ auch ein Deckblatt anlegen. Hier sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Du hast dann mehr Gestaltungsmöglichkeiten und kannst beispielsweise dein Bewerbungsfoto auch mal im Querformat präsentieren. Das funktioniert besonders gut mit digitalem Bildmaterial Achte hierbei auf eine gute Druckqualität


ANLAGEN – DEINE BISHERIGEN QUALIFIKATIONEN

Puh, Anschreiben und Lebenslauf sind geschafft –und auch du ein bisschen. Jetzt wirds leichter. Für deine Anlagen benötigst du lediglich einen Scanner oder einen Fotokopierer. Denn jetzt heißt es, deine letzten maximal drei Schulzeugnisse zusammenzutragen und diese als Kopie (bitte nicht das Original) zu deinen Bewerbungsunterlagen beizulegen. Des Weiteren kannst du –wenn vorhanden –Empfehlungen, Zertifikate, Gesundheitszeugnisse oder Bescheinigungen über Ehrenämter mit dazupacken.
Oje! Jetzt denkst du bestimmt „Mit diesem schlechten Zeugnis soll ich mich bewerben?“ Entspann dich mal – das Wichtigste ist, dass du einen Abschluss in der Tasche hast. Klar gibt es Unternehmen, die besonderen Wert auf Noten legen. Du darfst allerdings nicht vergessen, dass in vielen Firmen einfach Azubimangel herrscht – und du somit eventuell auch mit schlechteren Noten eine gute Chance hast. Überzeuge einfach mit einer guten handfesten Bewerbung – und du kannst nur gewinnen.




UNTERLAGEN –SO BAUST DU DEINE BEWERBUNG RICHTIG AUF
Du bist jetzt wirklich schon einen guten Schritt weiter – Gratulation! Fassen wir also zusammen: Damit deine Bewerbung (egal ob digital oder per Post) vollständig und lückenlos auf dem Schreibtisch deiner zukünftigen Personalabteilung landet, sollte sie aus folgenden Bestandteilen in folgender Reihenfolge aufgebaut sein:
DECKBLATT (OPTIONAL)
ANSCHREIBEN
LEBENSLAUF
DRITTE SEITE/MOTIVATIONSSCHREIBEN (OPTIONAL)
ZEUGNISSE
ZERTIFIKATE
SONSTIGE ANLAGEN

alleschecken

Prima! Wir hoffen, du hast an alles gedacht, denn gerade eine unvollständige oder unsortierte Blättersammlung macht in den Personalabteilungen keinen guten Eindruck. Und noch etwas: Das Thema Rechtschreibung muss hier eine besondere Erwähnung finden. Denn es gibt nichts Abtörnenderes für Personalabteilungen als eine Bewerbung mit etlichen Fehlern. Daher lies vorher noch einmal alles gründlich durch und lass auch deine Eltern, Geschwister und Freunde drüberschauen. Mehr Augen sehen einfach mehr!



Bevor du deine Bewerbung startest, solltest du einen Blick auf die Stellenausschreibung richten. In den meisten Anzeigen findest du klare Angaben darüber, ob deine Bewerbung digital oder klassisch per Post erfolgen soll. Halte dich bitte daran! Manche Unternehmen wünschen die Unterlagen per E-Mail Größere Firmen haben auf Ihren Webseiten eigene Karriereseiten mit Online-Formularen. Ob klassisch oder digital – das hängt meistens auch von der jeweiligen Branche ab. Schauen wir uns einmal an, welche Arten von Bewerbungen heute so üblich sind:



OK, etwas in die Jahre gekommen – denkst du. Allerdings gibt es immer noch Unternehmen die besonderen Wert auf die klassische Papierform legen. Wenn dem so sein sollte, packe deine Bewerbungsunterlagen wie in angegebener Reihenfolge ordentlich (d. h. Eselsohren oder Kaffeeflecken sind tabu) in eine Bewerbungsmappe und stecke diese in einen DIN A4-Umschlag mit Sichtfenster Alternativ geht auch ein Umschlag ohne Sichtfenster. Dann verwende zusätzlich ein Klebeetikett mit deiner Adresse. Zum Schluss: Briefmarke nicht vergessen und ab in den Kasten damit. Geschafft! Bitte einmal tief durchatmen ;-)
BEWERBUNG PER E-MAIL –DIE AKTUELLE
7.2
Hallo Glückskind! In deiner Stellenausschreibung wird eine Bewerbung per E-Mail verlangt. Das hat echte Vorteile für dich. So kannst du dir teure Bewerbungsmappen und einen langsamen Weg per Post sparen. Außerdem ist der schnelle Klick umweltschonend und deine Daten kommen direkt an. Doch jetzt zurück zur Arbeit, denn auch eine Bewerbung per Mail muss strukturiert und ordentlich aufgebaut sein. Und hier steckt der Teufel im Detail. Schnell hat sich ein unverzeihlicher Fehler eingeschlichen. Daher solltest du auf Folgendes achten:
VERWENDE EINE SERIÖSE E-MAIL-ADRESSE (Z. B. MAX.MUSTERMANN@GMAIL.COM)
SCHREIBE EINE AUSSAGEKRÄFTIGE BOTSCHAFT IN DIE BETREFFZEILE
(Z. B. BEWERBUNG UM EINE AUSBILDUNG ALS ...)
FALLS DEINE STELLENAUSSCHREIBUNG EINE JOB-ID BEINHALTET, PACKE DIESE MIT IN DIE BETREFFZEILE
VERFASSE NUN EINEN KURZEN EINSTIEGSTEXT, DER AN DIE AUSGESCHRIEBENE PERSONALABTEILUNG ADRESSIERT IST. HIER EIN BEISPIEL:
Sehr geehrte(r) Herr XY bzw. Frau XY,
… gerne möchte ich mich um die Ausbildung als ... bewerben und übersende Ihnen im Anhang meine Bewerbungsunterlagen als PDF-Datei. Sollten Sie Rückfragen haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
HÄNGE DEINE VOLLSTÄNDIGE BEWERBUNG (ANSCHREIBEN, LEBENSLAUF, ZEUGNISSE, ETC.) ALS PDF-DATEI AN
ACHTE DARAUF, DASS DEINE UNTERLAGEN ORDENTLICH EINGESCANNT SIND (GUT LESBAR/GERADE AUSGERICHTET)
PLATZIERE DEIN FOTO AUF DEM LEBENSLAUF
ÜBERSCHREITE BEI DEINEN ANHÄNGEN NICHT DIE MAXIMALE DATEIGRÖSSE VON 5 MB







Wenn du nach dieser Reihenfolge vorgehst, kann nicht wirklich viel schief gehen. Trotzdem sei wachsam und prüfe vor dem Absenden noch einmal alle Komponenten auf Rechtschreibung und Vollständigkeit.
in seiner Einfachheit, d. h. durch diese schnelle Form der Bewerbung trudeln bei den Unternehmen dementsprechend viele Unterlagen ein. Diese müssen erst einmal alle gelesen werden, und das kann halt dauern. Bleib gelassen. Eine Benachrichtigung kann zwischen einer Woche und zwei Monaten erfolgen. Übrigens: Manche Plattformen möchten, dass du dich vorher bei ihnen registrierst Hierzu legst du dann einen Account an, mit dem du dich jederzeit einloggen kannst.
INITIATIVBEWERBUNG – GEHT IMMER

7.3
ONLINE-BEWERBUNG –MIT EIN PAAR KLICKS HOCHGELADEN
Online-Shopping ist dir bestimmt ein Begriff! Naja –dann kennst du dich auch mit Formularfeldern aus. Denn bei einer Online-Stellenausschreibung läufts nach demselben Prinzip: Du wählst einen Beruf aus und erhältst ein Formular, das du mit deinen persönlichen Angaben ausfüllen musst. Achte hier besonders auf Tippfehler. Zudem benötigst du ein Anschreiben, einen Lebenslauf sowie Zeugnisse und optional ein digitales Bewerbungsfoto, das du auf der jeweiligen Portalseite hochladen kannst. Die Datei-Formate sind normalerweise angegeben (z. B. PDF / JPG). Also bereite deine Unterlagen dementsprechend vor, ehe du sie hochlädst.
Zum Schluss auf „Jetzt online bewerben“ klicken und auf eine Bestätigungs-Mail warten.
Ja – und das Warten kann es in sich haben. Verzweifle nicht, wenn du keine direkte Antwort erhältst. Der Nachteil einer Online-Bewerbung liegt




7.4
Du bist verzweifelt – immer noch nicht die passende Stellenausschreibung gefunden. Und dann das: Plötzlich findest du im Netz dein absolutes Traumunternehmen. Doch leider ist auch hier keine Stelle ausgeschrieben. Und jetzt? Mit einer Initiativbewerbung kreierst du ganz einfach selbst deine neue zukünftige Stelle. Was hast du zu verlieren –überzeuge das Unternehmen davon, dass es gerade dich als neuen Azubi braucht. Also los – du hast ja schon gelesen, wie man eine Bewerbung (egal ob digital oder per Post) aufsetzt. Auch hier dürfen Anschreiben, Lebenslauf und Anlagen nicht fehlen. Es gibt allerdings ein paar Besonderheiten, die sich von einer ausgeschriebenen Bewerbung unterscheiden:
DU MUSST BESTENS MIT DEM UNTERNEHMEN VERTRAUT SEIN D. H. INFORMIERE DICH GRÜNDLICH Z. B. AUF DEREN HOMEPAGE ODER FACEBOOK-ACCOUNT
DU MUSST DEUTLICH MACHEN, WARUM DU NUR DORT EINE AUSBILDUNG STARTEN MÖCHTEST UND WARUM MAN AUF DICH NICHT VERZICHTEN KANN
DU MUSST ANSPRECHPARTNER*IN UND ADRESSE HERAUSSUCHEN

DU RUFST DORT AN UND FRAGST NACH, OB EINE BEWERBUNG SINNVOLL WÄRE
DABEI KANNST DU DICH GLEICHZEITIG ÜBER DAS UNTERNEHMEN INFORMIEREN
Puh, Anschreiben und Lebenslauf sind geschafft –und auch du ein bisschen. Jetzt wirds leichter. Für deine Anlagen benötigst du lediglich einen Scanner oder einen Fotokopierer. Denn jetzt heißt es, deine letzten maximal drei Schulzeugnisse zusammenzutragen und diese als Kopie (bitte nicht das Original) zu deinen Bewerbungsunterlagen beizulegen. Des Weiteren kannst du –wenn vorhanden –Empfehlungen, Zertifikate, Gesundheitszeugnisse oder Bescheinigungen über Ehrenämter mit dazupacken.
NIMM SPÄTER IN DEINER BEWERBUNG BEZUG AUF DEIN VORAB GEFÜHRTES TELEFONAT (z. B. Ich danke Ihnen für das freundliche Gespräch bei der Firma ... Auch wenn Sie zurzeit keinen Ausbildungsplatz als ... anbieten, möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich als zukünftigen Bewerber vorzustellen.)
Noch eine Sache zu deinem Anschreiben: Hier sollte ein Bezug zu einem zukünftigen Vorstellungsgespräch hergestellt werden. Eine selbstbewusste Formulierung wäre z. B. Folgende:
„In einem Vorstellungsgespräch überzeuge ich Sie gerne persönlich von meiner Motivation.“
Oje! Jetzt denkst du bestimmt „Mit diesem schlech ten Zeugnis soll ich mich bewerben?“ Entspann dich mal – das Wichtigste ist, dass du einen Abschluss in der Tasche hast. Klar gibt es Unternehmen, die besonderen Wert auf Noten legen. Du darfst aller dings nicht vergessen, dass in vielen Firmen einfach Azubimangel herrscht – und du somit eventuell auch mit schlechteren Noten eine gute Chance hast. Überzeuge einfach mit einer guten handfesten Bewerbung – und du kannst nur gewinnen.
Du siehst, auch eine Initiativbewerbung kann bei richtiger Vorbereitung eine Möglichkeit sein, seinem Ausbildungsplatz näher zu kommen.
Nur Mut!




VIDEO-BEWERBUNG –NICHT ERST SEIT CORONA


Eine Video-Bewerbung ist nicht jedermanns Sache. Wenn du merkst, dass die Eigenproduktion ins Stocken gerät, lass dein Video lieber professionell von einem Dienstleistungsunternehmen produzieren. Bevor du deinen Clip absendest, hol dir auch Feedback von Familie und Freunden ein, um zu sehen, wie dieser ankommt. Zuletzt überlege dir, wie du dein Video versenden möchtest. Hier kannst du beispielsweise einen Upload auf Youtube vornehmen.
Vorteil: Dein potentielles Unternehmen erhält lediglich einen Link, den er anklicken muss. Ansonsten besteht natürlich auch die Möglichkeit, das Video deiner Bewerbung anzuhängen. Achte aber hierbei auf eine angemessene Dateigröße (max. 3 MB).


Gehörst du zu den Trendsettern der Kommunikationsbranche und willst zukünftig im Vertrieb, Marketing oder der Kundenbetreuung tätig sein? Perfekt! Dann macht eventuell eine Video-Botschaft an deine/n zukünftige/n Chef*in Sinn. Diese Form der Bewerbung hat in Zeiten von Corona einen Boom erlebt und wird gerade in den oben genannten Branchen gerne gesehen. Grundsätzlich gilt: Ein Bewerbungsvideo ersetzt deine Bewerbungsunterlagen nicht vollständig, sondern ergänzt sie! Um ein solches Video erstellen zu können, gibt es mittlerweile einige Apps (z. B. Talentcube, Viasto oder Jobufo), die dir eine Step-by-Step-Anleitung mit an die Hand geben, damit ein seriöses Ergebnis erzielt wird. Was du brauchst, ist lediglich ein modernes Smartphone (am besten mit 4K-Kamera), einen ruhigen Hintergrund und einen gut ausgeleuchteten Raum. Hier ein paar kurze Tipps für dein Bewerbungs-Video:
SCHAUE, DASS DEIN VIDEO NICHT ZU LANG WIRD (90 SEK. REICHEN IN DER REGEL VOLL AUS)
ZIEH DIR WAS ANGEMESSENES AN UND PRÜFE DEINE HAARFRISUR
ACHTE AUF DEINE KÖRPERSPRACHE, SEI SELBSTSICHER UND MACHE EINEN FREUNDLICHEN UND ENTSPANNTEN GESICHTSAUSDRUCK
SCHAUE DIREKT IN DIE KAMERA
STELLE DICH ZU BEGINN MIT DEINEM NAMEN VOR
FINDE DIE PERFEKTEN ARGUMENTE, DIE FÜR DICH SPRECHEN


BEWERBUNG DIREKT VOR ORT –NICHTS IST UNMÖGLICH


ÜBERLEGE DIR INHALTLICH EIN PAAR FRAGEN, DIE DU BEANTWORTEN MÖCHTEST
WIEDERHOLE NICHT EINFACH DEIN ANSCHREIBEN ODER DEINEN LEBENSLAUF (LANGWEILIG!)
NOTIERE DIR VORHER EIN PAAR STICHPUNKTE, ABER LERNE KEINEN GANZEN TEXT AUSWENDIG
WIEDERHOLE DIE AUFNAHME, BIS SIE SITZT
Wir haben dir bereits einige Bewerbungsformen vorgestellt. Eine weitere Möglichkeit bestünde in folgendem verwegenen Plan: Wie wäre es, wenn du dich einfach persönlich vor Ort in deinem zukünftigen Betrieb vorstellen würdest? Zugegebenermaßen, ist diese Form der Bewerbung in den wenigsten Unternehmen üblich –dennoch gibt es Firmen, wie beispielsweise kleine Märkte oder Apotheken bei denen sich ein Vor-Ort-Termin lohnen könnte. Immer mit im Gepäck: Natürlich deine vorbereiteten vollständigen Bewerbungsunterlagen, eine optimistische Grundeinstellung sowie angemessene Kleidung. Und denke bitte daran –mit der Mentalität „Hoppla hier komme ich“ wirst du wahrscheinlich nicht punkten können. Überrumple also niemanden, sondern warte ab, bis man dich anspricht. Und wer weiss, vielleicht erhältst du ja die Gelegenheit, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.
Wir wünschen dir für deine Bewerbung viel Glück und Erfolg und hoffen, dass du mit dieser kleinen Anleitung einfach durch die Bewerbungszeit kommst.
IMPRESSUM

Herausgeber:
Patrick Schaab PR GmbH Luisenstraße 88 53721 Siegburg
Tel.: 0 22 41/2 52 88-0 Fax: 0 22 41/2 52 88 99 info@azubiplaner.de www.azubiplaner.de
Verantwortlich für den Inhalt: Patrick Schaab
Auflage: 15.500 Exemplare
Titelbild: KI-generiert mit Adobe Firefly
Bildnachweise / Stockbilder:
© Adobe Systems Software Ireland Ltd © Unsplash Inc. (joshua-rawson-harris, dwayne-joe)
In dieser Publikation wurden Bilder ganz oder teilweise mithilfe von Künstlicher Intelligenz (Adobe Firefly sowie generative KI-Funktionen in Adobe Photoshop) erstellt oder bearbeitet.
Redaktion (Konzept, Layout, Texte):
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DAS BERUFSBILDUNGSGESETZ ENTHÄLT SOWOHL FÜR AUSBILDER*INNEN ALS AUCH FÜR AUSZUBILDENDE RECHTE UND PFLICHTEN:
Dir steht eine angemessene Vergütung zu. Diese erhöht sich mit fortschreitendem Ausbildungsstand.
Du hast Anspruch darauf, dass dir alle Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt werden, die notwendig für das Erreichen des Berufzieles sind.
Alle dir aufgetragenen Tätigkeiten müssen dem Ausbildungszweck dienen.
Sämtliche Mittel, die für Ausbildung/Prüfung erforderlich sind, werden dir kostenlos zur Verfügung gestellt.
Für den Besuch der Berufsschule und die Teilnahme an Prüfungen und Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte wirst du freigestellt.
Du hast am Ende der Ausbildung das Recht auf ein Zeugnis, welches Auskunft über Art, Dauer und Ziel der Ausbildung sowie über die erworbenen Fertigkeiten und Kenntnisse geben muss.


Bemühe dich intensiv, jene Fertigkeiten und Kenntnisse zu erwerben, die erforderlich sind, um das Ausbildungsziel zu erreichen.
Führe alle Arbeiten mit Sorgfalt aus.
Du hast den Weisungen deiner Ausbilder*innen und deiner Vorgesetzten Folge zu leisten.
Beachte die geltende Betriebsordnung. Gehe sorgsam mit vorhandenen Maschinen und Einrichtungsgegenständen um.
Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse sind streng geheim.
Du bist verpflichtet, an Ausbildungsmaßnahmen und am Berufsschulunterricht teilzunehmen.
Während deiner Ausbildung musst du einen Ausbildungsnachweis führen. Er dient der Dokumentation der vermittelten Ausbildungsinhalte und ist Zulassungsvoraussetzung für die Teilnahme an der Abschlussprüfung.







Moment mal, heißt das nicht auch, dass du eine eigene Wohnung beziehen könntest und Schluss mit „Hotel Mama“ ist? Dazu solltest du allerdings einige Dinge abwägen. Wir verraten dir hier, welche Möglichkeiten du hast und wie du an deine eigene Bude kommst …

Bevor du dich in den Immobiliendschungel begibst, solltest du darüber nachdenken, vielleicht in eine Wohngemeinschaft zu ziehen. In einer WG zu wohnen, bietet dir viele Vorteile: Man teilt sich Miete und Nebenkosten, kann zusammen kochen und spart Geld. Außerdem ist man nie allein und lernt schnell neue Leute kennen.
Wichtig ist, dass du dir deine Mitbewohner gut aussuchst. Auch wenn jeder sein eigenes Zimmer hat, können unterschiedliche Vorstellungen von Ordnung, Sauberkeit oder Lautstärke schnell Stress verursachen. Ein vorheriges Kennenlernen ist daher Pflicht. Vielleicht kennst du ja schon jemanden, der ebenfalls ausziehen möchte? Perfekt – dann weißt du direkt, woran du bist. WG-Angebote findest du auf vielen Portalen im Internet. Hier lohnt es sich, schnell zu reagieren, denn günstige Zimmer sind heiß begehrt.

Möchtest du lieber deine Ruhe haben und dich voll auf deine Ausbildung konzentrieren? Dann such dir eine kleine Single-Wohnung. Dafür gibt es zahlreiche Immobilienbörsen im Netz. Viele Vermieter stellen ihre Angebote mittlerweile direkt online ein – Maklergebühren fallen dank des „Bestellerprinzips“ heute in der Regel nicht mehr für Mieter an. Achte bei der Suche besonders auf die Gesamtkosten. Häufig ist nur die Kaltmiete angegeben. Nebenkosten wie Wasser, Hausverwaltung, Heizung oder Müll kommen zusätzlich dazu. Ebenfalls extra einplanen musst du Strom, Internet und eventuell GEZ-Gebühren. Rechne dir dein Budget vorher genau aus, damit du am Ende nicht überrascht wirst. Bevor du den Mietvertrag unterschreibst, lies ihn gründlich durch. Prüfe Kündigungsfristen, Regelungen zu Schönheitsreparaturen und ob Staffelmieten oder Indexmieten vereinbart sind.




Hast du eine passende Wohnung gefunden, brauchst du natürlich einen Plan, wie du die Miete bezahlst. In den meisten Fällen wird zusätzlich eine Kaution fällig – oft bis zu drei Kaltmieten. Sie dient dazu, mögliche Schäden abzudecken und wird dir beim Auszug zurückgezahlt, wenn alles in Ordnung ist.
Da die Ausbildungsvergütung dafür meist nicht ausreicht, kannst du deine Eltern um Unterstützung bitten oder eine moderne Mietkautionsversicherung nutzen. Alternativ können deine Eltern auch eine Bürgschaft übernehmen, wodurch du die Kaution nicht direkt zahlen musst. Solche Lösungen sind inzwischen weit verbreitet und werden von vielen Vermietern akzeptiert.
Vergiss zudem nicht, auch die ersten Anschaffungen und laufenden Haushaltskosten einzuplanen, damit du finanziell gut in deinem neuen Zuhause ankommst.

Wusstest du, dass viele Wohnungsbaugesellschaften spezielle Azubi Wohnungen anbieten?
Mit einem gültigen Ausbildungsvertrag und je nach Anbieter einem Alter zwischen etwa 16 und 27 Jahren kannst du dort deutlich günstiger wohnen.Die Mietnachlässe sind unterschiedlich,liegen aber meist spürbar unter den normalen Mieten. Genial, oder?


Als Azubi hast du mehrere Möglichkeiten, finanzielle Unterstützung zu bekommen. Wenn du nicht mehr zu Hause wohnst, müssen deine Eltern dir das Kindergeld auszahlen. Zusätzlich kannst du Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) beantragen. Die Einkommens- und Wohnkostenregelungen wurden in den letzten Jahren angepasst und sind für viele Azubis deutlich günstiger geworden.
Wird dein BAB-Antrag abgelehnt oder besteht kein Anspruch, kannst du dich bei der Wohngeldstelle melden. Durch das „Wohngeld Plus“ profitieren deutlich mehr junge Menschen von staatlicher Miethilfe. Ein Antrag lohnt sich also in jedem Fall, wenn BAB nicht greift.
Machst du eine schulische Ausbildung, bei der du keine Vergütung erhältst, können deine Eltern verpflichtet sein, dich finanziell zu unterstützen. Falls das nicht möglich ist, kannst du BAföG beantragen. Auch hier wurden Sätze und Freibeträge zuletzt erhöht.
Und schließlich bleibt dir auch noch die Option, einen Nebenjob anzunehmen. Du kannst im Rahmen eines Minijobs bis zur jeweils geltenden Verdienstgrenze dazuverdienen, ohne dass dir deshalb das BAB gekürzt wird.
Wohnung gefunden? Mietvertrag in Sack und Tüten? Prima! Dann geht es ab in dein neues Zuhause. Ein Umzug erfordert etwas Planung. Lass dir von Eltern und Freunden helfen, so macht das Ganze gleich noch viel mehr Spaß. Du wirst sicher nicht so viel Geld haben, dir komplett neue Möbel kaufen zu können. Einige wirst du aus deinem bisherigen Heim mitnehmen. Es gibt aber auch Secondhandläden für Möbel –einfach mal im Netz googlen. Schau dich dabei auch gleich nach Möbelbörsen um. Viele Leute bieten allerlei preiswerte Haushaltsgeräte, Möbel und nützliche Dinge an. So kannst du bares Geld sparen. Plane rechtzeitig, Internet und Strom anschließen zu lassen, sonst sitzt du im Dunkeln und bist nicht erreichbar.
Übrigens: Du kannst dir mit einem Nachsendeauftrag bei der Post sogar deine Briefe in deinen neuen Briefkasten nachschicken lassen, bis alle wichtigen Stellen deine neue Adresse haben.


In der Ausbildung geht es vor allem darum, einen Beruf zu erlernen. Fachwissen, Abläufe und praktische Fähigkeiten stehen dabei im Vordergrund. Doch mindestens genauso wichtig sind Kompetenzen, die nicht im Ausbildungsplan stehen. Sie prägen deine Persönlichkeit, beeinflussen deinen beruflichen Weg und helfen dir auch im privaten Leben weiter. Viele dieser Fähigkeiten entwickeln sich nicht automatisch, sondern müssen bewusst gelernt und geübt werden. Welche das sind und warum sie so entschei dend sind, zeigen wir hier.



Verantwortung übernehmen
Fehler gehören zum Alltag und sind ein fester Bestandteil jedes Lernprozesses. Niemand erwartet, dass immer alles perfekt läuft. Entscheidend ist vielmehr, wie man mit Fehlern umgeht. Wer Verantwortung für das eigene Handeln übernimmt, zeigt Reife und Zuverlässigkeit. Ehrlichkeit und die Bereitschaft, aus Fehlern zu lernen, schaffen Vertrauen und fördern die persönliche Entwicklung. Diese Haltung wird im Berufsleben ebenso geschätzt wie im privaten Umfeld.
Mit Kritik umgehen können
Kritik zu erhalten ist selten angenehm. Oft fühlt man sich angegriffen oder missverstanden. Dennoch ist Kritik eine wichtige Grundlage für Weiterentwicklung. Wer lernt, sachliche Rückmeldungen anzunehmen und einzuordnen, kann daraus wertvolle Erkenntnisse gewinnen. Ein souveräner Umgang mit Kritik stärkt das Selbstbewusstsein und hilft dabei, eigene Stärken auszubauen und Schwächen gezielt zu verbessern.
Zuverlässig sein
Zuverlässigkeit ist eine der wichtigsten Eigenschaften im Berufsleben. Dazu zählen Pünktlichkeit, das Einhalten von Absprachen und ein verantwortungsvoller Umgang mit Aufgaben. Menschen, auf die man sich verlassen kann, genießen Vertrauen und Anerkennung. Wer dagegen Zusagen häufig nicht einhält, riskiert seinen guten Ruf. Gerade zu Beginn des Berufslebens ist es wichtig, die eigenen Möglichkeiten realistisch einzuschätzen und Verantwortung für getroffene Vereinbarungen zu übernehmen.


Hinfallen und wieder aufstehen
Nicht alles im Leben verläuft nach Plan. Rückschläge, Misserfolge oder schwierige Phasen gehören dazu. Wichtig ist, solche Situationen nicht als endgültiges Scheitern zu betrachten. Wer lernt, mit Niederlagen umzugehen, entwickelt Stärke und Widerstandskraft. Nach einer Phase der Verarbeitung wieder nach vorne zu schauen und neue Motivation zu finden, ist eine Fähigkeit, die im weiteren Leben von großem Wert sein wird.

Geduld entwickeln
Erfolg entsteht selten über Nacht. Viele Ziele lassen sich nur mit Zeit, Ausdauer und Einsatz erreichen. Gerade in jungen Jahren ist der Wunsch nach schnellen Ergebnissen groß. Doch Geduld zu entwickeln und den eigenen Weg Schritt für Schritt zu gehen, zahlt sich langfristig aus. Erfahrungen, auch schwierige, tragen dazu bei, zu reifen und sich weiterzuentwickeln.

Mit beiden Beinen im Leben stehen
Auch der Umgang mit Geld ist ein wichtiger Bestandteil des Erwachsenwerdens. Während der Ausbildung steht meist nur ein begrenztes Einkommen zur Verfügung. Umso wichtiger ist es, früh ein Gefühl für finanzielle Verantwortung zu entwickeln. Dazu gehört, Ausgaben bewusst zu planen, Rücklagen zu bilden und Prioritäten zu setzen. Wer früh lernt, mit seinem Geld umzugehen, schafft eine stabile Grundlage für die Zukunft.
Offen für Veränderungen
Veränderungen gehören zum Leben. Neue Aufgaben, andere Arbeitsumfelder oder veränderte Lebensumstände können jederzeit auftreten. Wer offen und flexibel bleibt, kann sich besser auf neue Situationen einstellen. Anpassungsfähigkeit hilft dabei, Chancen zu erkennen und auch in ungewohnten Situationen handlungsfähig zu bleiben. Diese Offenheit erleichtert den Umgang mit Veränderungen und stärkt die persönliche Entwicklung.
Die Ausbildung ist weit mehr als der Einstieg in einen Beruf. Sie ist eine wichtige Phase, um grundlegende Fähigkeiten fürs Leben zu entwickeln. Wer Verantwortung übernimmt, zuverlässig handelt, mit Kritik umgehen kann und offen für Veränderungen bleibt, schafft eine solide Basis für die berufliche und persönliche Zukunft.


In den Ferien arbeiten? Klingt erstmal stressig, kann aber echt fresh und erfüllend sein – schließlich soll Arbeit auch Spaß machen! Bei einem Praktikum findest du heraus, ob dein Traumberuf wirklich etwas für dich ist, entdeckst neue Fähigkeiten, bist richtig nützlich und sammelst dazu noch coole Qualifikationen für deinen Lebenslauf. Wenn du dich später mal für eine Ausbildung bewirbst, bist du mit Arbeitserfahrung direkt interessanter! Und wer weiß, vielleicht lernst du im Praktikum auch Leute kennen, die dir später mal weiterhelfen können. Und nach Feierabend? Freibad oder Kino hast du dir dann sowas von verdient!
Für ein erfolgreiches Praktikum sind folgende Punkte entscheidend:
Welche Stärken habe ich und wo kann ich sie einsetzen oder weiterentwickeln?
Bringt mich das Praktikum meinem Berufswunsch näher?
In welchem Unternehmen will ich arbeiten?
Baut das Praktikum meine Fähigkeiten aus?
Wann habe ich Zeit für ein Praktikum?

Wann muss ich mich bewerben und fehlen mir Infos für die Bewerbung?
Muss mein Praktikum bestimmte Formalien für Schule oder spätere Ausbildung erfüllen?
Gibt es Praktikumsberichte, die mir weiterhelfen?
Wenn ich bereits Praktika absolviert habe, bringt ein weiteres vertiefende Erfahrungen?




Ein Praktikum ist perfekt, um einen ersten Ein blick in die Arbeitswelt zu bekommen. Abhängig von deinem Alter, deiner schulischen Vorbildung und deinen Zielen gibt es verschiedene Varianten.
Alle Praktika wollen die Teilnehmer*innen an das spätere Arbeitsleben heranführen. Dabei sollen sie erleben, was ihnen in der Schule erlerntes Wissen im Beruf wert ist, sie müssen mit der erwachsenen Kollegschaft zusammenarbeiten und in Teams ihren Platz finden.



Im berufsorientierenden Schülerpraktikum werden Schüler*innen für zwei bis drei Wochen vom Unterricht freigestellt, um in dieser Zeit in Betrieben erste Erfahrungen zu sammeln. In der Regel werden diese Praktika von den Schulen organisiert, wobei sie versuchen, auf die Wünsche der Schüler einzugehen. Immer kann das allerdings nicht gelingen. Diese Praktika werden im Unterricht vorbereitet und dort auch ausgewertet.
Das freiwillige Praktikum ist eine Möglichkeit, weitere Kenntnisse in einem möglichen zukünftigen Berufsfeld zu sammeln. Hier entscheidet dein Engagement, wie groß der Nutzen dieses Gastspiels in einem Unternehmen für dich ist. Viele Studierende nutzen ihre Semesterferien für Praktika, um berufliche Erfahrungen zu sammeln und den Lebenslauf aufzuwerten. Zudem gibt es etliche Betriebe, die ihre Ausbildungs- und Traineeplätze bevorzugt mit bewerbenden Personen besetzen, die sie vorher schon in der Praktikumszeit kennengelernt haben.
Das strukturierte Praktikum oder Fachpraktikum ist an manchen berufsbildenden Schulen obligatorisch. Hier werden Schüler*innen tage- oder wochenweise in ausgewählte Betriebe geschickt, um dort berufliche Praxis zu sammeln. Hierbei arbeiten Schule und Betrieb eng zusammen.
Viele Einrichtungen haben es sich zur Aufgabe gemacht, Schülerinnen und Schülern sowie anderen Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern bei der Berufswahl zu helfen. Dank Internet kann man schnell und bequem von zu Hause aus Berufstests machen. Mit wenigen Klicks findest du heraus, welche Berufe zu deinen ganz eigenen Stärken und Interessen passen.
Berufstest des Berufsinformationszentrums (BiZ)
Das BiZ ist die wohl bekannteste Adresse in Deutschland, wenn es um Berufsorientierung geht. Hier kann sich jeder rund um Bildung, Beruf und Stellenmarkt informieren und wird zum Berufseinstieg beraten. Auf der Website www.planet-beruf.de öffnet sich ein ganzes Universum an Berufsperspektiven. Von dort aus wird man auf den witzigen Online-Test www.check-u.de geleitet. Mit wenigen Klicks findest du passende Berufsfelder zu deinen Interessen.
Der Berufswahlpass
Auch der Berufswahlpass kitzelt deine Talente heraus und schlägt dir passende Berufe vor. Er bietet einen detaillierten Fahrplan über die verschiedenen Schritte zur Berufswahlentscheidung. Vielen Schülerinnen und Schülern hilft das Heft bei der Orientierung. Auch online kann man den Berufswahlpass auf www.berufswahlpass.de kostenlos herunterladen.
Job- und Bildungsmessen sowie Hilfe im Netz Immer wieder finden Job- und Bildungsmessen statt, auf denen sich Vertreter verschiedener Branchen und Berufsfelder vorstellen. Der Besuch einer solchen Messe verschafft einen Überblick und den direkten Kontakt zu Unternehmen. Termine in deiner Nähe gibt´s auf www.jobmessen.de. Zudem erhältst du auf der Internetseite www.einstieg.com weitere Termine zu Bildungsmessen ebenso wie Berufsberatung. Nach offenen Ausbildungs- und Praktikumsstellen kannst du auch im Online-Portal www.jobevolution.de stöbern. Weiterführende Infos rund um den Berufsstart gibt es natürlich auch bei www.azubiplaner.de

Nach dem Ende des Praktikums hast du Anspruch auf eine Praktikumsbescheinigung. Du kannst allerdings auch um ein Praktikumszeugnis bitten, in dem deine Aufgaben und vor allem deine Leistungen ausführlicher beschrieben und bewertet sind. Das macht sich bei späteren Bewerbungen besser.




Nach Beendigung deines Praktikums hast du genauso Anspruch auf ein ordentliches Praktikumszeugnis. Du kannst dieses von deinen Vorgesetzten einfordern, denn nur damit wirst du deine Tätigkeit als Referenz bei zukünftigen Bewerbungen nachweisen können. Lies hier, wie dein Praktikumszeugnis aufgebaut sein muss und welche Inhalte hinein gehören …
Auch wenn es sich „nur“ ein Praktikumszeugnis ist, solltest du darauf verzichten, dir lediglich ein einfaches Zeugnis ausstellen zu lassen. Da du sowieso Anspruch hast, hole dir lieber gleich ein qualifiziertes Praktikumszeugnis. In diesem werden nämlich, neben Dauer und Art deiner Tätigkeit, zusätzlich die Inhalte, deine Kompetenzen sowie dein Verhalten eingetragen. Wenn sich deine Führungskraft weigert, dir ein solches Zeugnis auszustellen, kannst du es rechtlich, nach §109 der Gewerbeordnung, einklagen. In der Regel stellen jedoch die Unternehmen ohne Probleme, innerhalb einer Frist von 14 Tagen, ein qualifiziertes Praktikumszeugnis aus.
WAS GEHÖRT IN DAS PRAKTIKUMSZEUGNIS?
Per Gesetz ist festgelegt, welche Inhalte hinein gehören. Das Zeugnis muss klar und verständlich formuliert, auf Firmenpapier gedruckt sein und folgende formalen Bestandteile enthalten: Ausstellungsdatum, Überschrift „Praktikumszeugnis“, vollständiger Name und Geburtsdatum, Praktikumszeitraum, Tätigkeitsbereiche, Kompetenzen und die Bewertung der Leistungen der Praktikanten sowie die Signatur der Kontaktpersonen bzw. den Stempel des Praktikumsbetriebes. Die Bewertung der Leistungen ist im Zeugnis der wichtigste Teil. Dieser ist durch bestimmte Formulierungen nach einem bestimmten System aufgebaut.


Die Bewertung erfolgt ähnlich einem Notensystem. Allerdings erhältst du keine Zensuren, sondern die Beurteilungen werden ausformuliert. Dabei kommt es eben genau auf die Wortlaut an. Negativformulierungen werden zwar vermieden, aber gerade dies macht es so schwierig, die Bewertung richtig zu deuten. An folgenden Beispielen kannst du erkennen, welche Aussage welcher Note entspricht:
Sehr gut: „...stets zu unserer vollsten Zufriedenheit...“
Gut: „...stets zu unserer vollen Zufriedenheit...“
Befriedigend: „...zu unserer vollen Zufriedenheit...“
Ausreichend: „...zu unserer Zufriedenheit...“
Mangelhaft: „...im Großen und Ganzen zu unserer Zufriedenheit...“
Ungenügend: „...hat sich bemüht...“
Überprüfe dahingehend dein Zeugnis. Deine Leistungen sollen eindeutig darauf hinweisen, dass du Aufgaben selbständig erledigt hast. Wenn du Zweifel daran hast, besprich dies unbedingt mit deinen Ansprechpartnern. Falls die Personalabteilung dich nicht persönlich kennt und du der Meinung bist, dass hier etwas schief gelaufen ist, dann setze dich unbedingt mit ihnen in Verbindung. Manchmal kann so etwas auch aus einfachen Missverständnissen heraus passieren.
Dein Praktikumszeugnis ist für deinen Berufseinstieg eine bedeutende Referenz. Damit legst du nicht nur deine berufspraktischen Erfahrungen dar, sondern belegst auch Kompetenzen, die du erworben und wichtige Soft Skills, die du ausgeprägt hast. Allgemeine Aussagen sind daher nicht aussagekräftig. Achte deshalb darauf, dass deine fachlichen und persönlichen Fähigkeiten anschaulich im Zeugnis wiedergegeben sind. Dazu gehören neben beruflichem Fachwissen, Arbeitsweise, Auffassungsgabe, Sozialverhalten, Teamfähigkeit, Belastbarkeit, Eigenständigkeit sowie Flexibilität bzw. Engagement. Die fachlichen Fertigkeiten müssen ebenso konkret veranschaulicht werden.
Du kannst deinen Ansprechpartnern übrigens vorschlagen, dein Praktikumszeugnis selbst zu erstellen. Dies ist für dich die optimale Ausganglage, um dir ein Zeugnis zu verfassen, dass mit allen Wassern gewaschen ist. Wenn deine Personalverantwortlichen dir das auch noch unterschreibt und abstempelt – prima! Orientiere dich an unserem Leitfaden und mache dir Stichpunkte zu deinen Praktikumsinhalten, bevor du es verfasst. Halte dich an die wichtigen Formulierungen nach dem Notensystem, um wirklich das Beste für dich herauszuholen.

M/W/D
Du willst nicht den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen? Dann baue Treppen, Fassaden und Konstruktionen, die Jahrzehnte bleiben.


Runtestraße 4, 59457 Werl Tel.: 02922/ 8959555
E- Mail: thomas.gallas@wulf-werl.de
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azubiland – das neue Stellenverzeichnis für angehende Auszubildende und Praktikanten –bietet jungen Karrierestartern die Möglichkeit, schnell und bequem dem passenden Traumberuf näher zu kommen. Mit der gezielten Suche nach geeigneten Ausbildungs-/Praktikumsbetrieben und einem intuitiven Navigator zur Berufsorientierung erhältst du auf unterhaltsame und informative Weise einen spielerischen Einblick in die Welt der Ausbildungsberufe.
Auf Entdeckungsreise gehen: www.azubiland.de



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