N°117 N°142 PRINTEMPS ÉTÉ 2020 2026
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Le magazine Le magazine du Ski-Club du Ski-Club Académique Académique Suisse Suisse Das Magazin Das Magazin des Schweizerischen des Schweizerischen Akademischen Akademischen Skiclubs Skiclubs
SCHNEEHASE VERNISSAGE UN SASLER EN MONGOLIE FISUNI 2020
SEASON RECAP
© Frank Heinen / VOIGT
OLYMPIC GAMES
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EDITO
Une saison olympique
Eine olympische Saison
Il y a des saisons qui passent, et d’autres qui marquent durablement l’histoire d’un club. Celle que nous venons de vivre appartient sans aucun doute à la seconde catégorie.
Es gibt Saisons, die vorübergehen, und solche, die die Geschichte eines Clubs nachhaltig prägen. Diejenige, die wir gerade erlebt haben, gehört zweifellos zur zweiten Kategorie.
En ski alpin comme dans les disciplines nordiques, nos athlètes ont porté haut les couleurs du club sur toutes les scènes, des SAS Cups aux Jeux Olympiques, confirmant une dynamique qui dépasse les résultats pour s’inscrire dans une véritable culture de l’engagement et de la performance.
Im alpinen Skisport wie auch in den nordischen Disziplinen haben unsere Athletinnen und Athleten die Farben des Clubs auf allen Ebenen mit Stolz vertreten – von den SAS Cups bis hin zu den Olympischen Spielen. Sie haben eine Dynamik bestätigt, die weit über Ergebnisse hinausgeht und eine echte Kultur des Engagements und der Leistung widerspiegelt.
Mais au cœur de cette saison, un moment s’impose naturellement comme un symbole: les Jeux Olympiques. Les pages qui leur sont consacrées témoignent de l’intensité de cette aventure. Nos athlètes y ont répondu présent avec une détermination et une maturité qui forcent le respect. Et puis, il y a cette médaille. Celle de Tanguy. Cette médaille reflète tout ce qui fait l’identité de notre club: la persévérance, l’esprit d’équipe et la passion du ski sous toutes ses formes. Au-delà des Jeux, cette saison a également été rythmée par de nombreux temps forts. De Bansko, où l’exigence de la compétition s’est mêlée à un esprit d’équipe exemplaire, aux épreuves de ski d’orientation, qui mettent en lumière des qualités techniques et d’adaptation remarquables, chaque discipline a contribué à écrire ce récit collectif. La Skitourenwoche, nous rappelle que notre passion ne se limite pas à la performance pure, mais s’inscrit aussi dans le partage, l’aventure et la découverte de la montagne dans toute sa beauté.
Im Zentrum dieser Saison steht ein Ereignis als klares Symbol: die Olympischen Spiele. Die ihnen gewidmeten Seiten zeigen die ganze Intensität dieses Abenteuers. Unsere Athletinnen und Athleten waren dort präsent mit einer Entschlossenheit und Reife, die grossen Respekt gebieten. Und dann ist da diese Medaille. Die von Tanguy. Sie spiegelt alles wider, was die Identität unseres Clubs ausmacht: Ausdauer, Teamgeist und die Leidenschaft für den Skisport in all seinen Facetten. Auch jenseits der Olympischen Spiele war diese Saison geprägt von zahlreichen Höhepunkten. In Bansko vereinten sich sportlicher Anspruch und ein beispielhafter Teamgeist, während die Ski-OL-Wettkämpfe eindrücklich die technischen Fähigkeiten und die Anpassungsfähigkeit unserer Athletinnen und Athleten unter Beweis stellten. Die Skitourenwoche erinnert uns daran, dass unsere Leidenschaft nicht nur auf Leistung ausgerichtet ist, sondern auch auf das gemeinsame Erleben, das Abenteuer und die Entdeckung der Bergwelt in ihrer ganzen Schönheit.
Enfin, nous rendons hommage à notre membre d’honneur, Truls D. Berg, récemment disparu.
Zudem ehren wir in dieser Ausgabe unser Ehrenmitglied Truls D. Berg.
Bonne lecture à toutes et à tous !
Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre!
Alexandra et Ségolène | L’équipe rédactionnelle | Das Redaktionsteam
SOMMAIRE 5
AICC
24
SAS-Stiftung & Wilhelm-Fonds
34
Alpin Team & Olympics
6
Italo-Suisse
25
Stamm Engadin Skimarathon
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Nordic Team & Olympics
16
Closing
27
In Memoriam: Truls D. Berg
37
Bäre Cup
21
Alpinismus
28
Latest News & Calendrier 2026-27 38
Pentathlon
22
Ski-OL
30
Le Mot du Président
IMPRESSUM Le SAS News, organe officiel du Ski-Club Académique Suisse SAS, paraît quatre fois par an, avec un tirage contrôlé (WEMF/ REMP) de 1’700 exemplaires. Il est envoyé individuellement à tous les membres du SAS. SAS News erscheint viermal jährlich in einer Auflage von 1700 Exemplaren (WEMF/REMP). Es wird an alle SAS-Mitglieder versandt und ist das offizielle Organ des Schweizerischen Akademischen Skiclubs SAS. www.sas-ski.ch
Editeur | Herausgeber SAS Ski-Club Académique Suisse c/o PIM Sportsguide SA Av. de Choiseul 23 | 1290 Versoix Rédaction | Redaktion Alexandra Yeterian et Ségolène Brunisholz sasmagazin@sas-ski.ch Publicité | Inserate Angela Aeschlimann sponsoring@sas-ski.ch communication@sas-ski.ch Impression | Druckerei Atar Roto Presse SA | 1242 Satigny
Production | Produktion Patrick Favre PIM Sportsguide SA | 1290 Versoix +41 22 774 32 21 | info@pim-sa.ch www.pim-sa.ch Changements d’adresse | Adressmutationen Simone Grünig et Tess Hoppeler office@sas-ski.ch
Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck ohne Genehmigung verboten. Tous droits réservés. Reproduction, même partielle, interdite sans l'autorisation des éditeurs.
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MOT DU PRÉSIDENT
LIEBE EHRENMITGLIEDER, LIEBE SASLERINNEN UND SASLER Die erste Wintersaison des Berner Zentralvorstandes ist bereits Geschichte! Wir durften wiederum, nebst spektakulären Rennen und wunderbaren Skitagen bei strahlendem Sonnenschein, zahlreiche Momente des gemeinsamen Zusammenseins erleben. So konnte der Zentralvorstand in der zweiten Saisonhälfte auch dank der nunmehr wieder aufgenommenen Kooperation mit Swiss University Sports (SUS) erstmalig einen SUS-Event im Rahmen des Gommerlaufs austragen. Dieser war ein voller Erfolg: Über 50 Studierende fanden sich im Goms ein und konnten sich im neuen SAS-Zelt im Zielgelände von den Strapazen erholen und sich untereinander austauschen. Fester Bestandteil unseres neu geschaffenen NordicKalenders ist natürlich auch der Engadiner Skimarathon. Am Abend vor dem grossen Rennen durfte der Zentralvorstand grosszügigerweise bei unserem Ehrenmitglied Ivan Wagner (SAS Zürich) im Engadin zum Apéro einladen. Ein grosser Dank gebührt hier unseren Co-Resortverantwortlichen Nordisch, Rahel Imoberdorf und Andrin Schellenberg. Ein tolles Rennwochenende, bei absolut besten Bedingungen durften wir auch am Bäre Leue-Cup erleben. Das Programm mit Riesenslalom, Parallelslalom und Langlaufrennen versprach bereits im Vorfeld viel dank der tollen Zusammenarbeit der beiden Sektionen unter Gian-Andrea Hehli (Präsident SAS Zürich), Luca Schütz und Lars Ackermann (Co-Präsidenten SAS Bern) wurden die Erwartungen aber gar übertroffen - auch hierfür möchte ich mich herzlich bedanken! Der Pentathlon und das SAS-Closing bildeten den Auftakt des Saisonendspurts. Während beim Pentathlon dank dem grossen Einsatz aller Helferinnen und Helfer trotz garstiger Bedingungen dennoch alle Disziplinen ausgetragen werden konnten, durften wir uns beim SAS-Closing über traumhaftes Wetter erfreuen. Die grosse Arbeit der Organisationskomitees unter Rolf Ringdal (SAS Zürich) sowie Julien Oppliger (SAS Lausanne) wurde mit gewohnt tollen Leistungen unserer SASlerinnen und SASler belohnt. Erfolgreich zeigten sich unsere SASlerinnen und SASler ausserdem auch am AICC, wo viele Medaillensätze an unsere Farben vergeben wurden. Knapp unterlagen wir dagegen unseren Freunden aus Italien bei der 60. Ausgabe des Italo-Suisse. Das tolle Programm, welches uns dank Andrea Gabus (SAS Lausanne) geboten wurde, liess die Niederlage jedoch schnell vergessen. Zu vielen dieser tollen Anlässen findet Ihr in dieser Ausgabe der SAS News einen Bericht. Selbstverständlich blicken wir aber auch nochmals auf die Olympischen Winterspiele
• Beim Bäre-Leue-Cup wieder einmal gemeinsam mit unserem TK-Präsidenten, Lukas Brawand, am Start!
zurück, an welchen wir uns über Tanguy’s Olympiasieg erfreuen durften – ein ganz spezieller Moment für Tanguy und ein historischer Tag in der Geschichte unseres Clubs! Für diese wunderbare erste Saison möchten wir uns bei Euch allen herzlich bedanken – Ihr Alle habt dafür gesorgt, dass der SAS lebt und unserem Slogan „one club - one spirit“ gerecht wird. Gemeinsam mit Euren Sektionspräsidenten und Rennchefs haben wir bereits die Saison Revue passieren lassen und erste Vorbereitungen für die nächste Wintersaison getroffen. Einige Verbesserungen, welche einerseits Euren Sektionsvorständen Unterstützung bieten und andererseits unseren Club noch attraktiver machen sollen, sind bereits geplant bzw. umgesetzt. So verfügen wir nunmehr über ein zentrales Materiallager, welches für Eure Sektionen sämtliches für die Rennen benötigtes Material sowie den SAS-Bus bereithält. Den lang gehegten Wunsch des Nordisch-Teams haben wir ausserdem erhört und einen weiteren Bus beschafft. Angela Aeschlimann (Resortverantwortliche ComCom) hat sich zudem eingehend mit dem Mitgliederverzeichnis beschäftigt und wird dieses im Sommer gemeinsam mit Euren Sektionsvorständen im Sommer wieder auf Vordermann bringen. Schliesslich hoffe ich, dass der Euren Sektionspräsidenten anlässlich der Präsidenten-Rennchefsitzung vorgestellte Leitfaden bei der Führung der Sektionen nützlich sein wird. Im Zeitpunkt des Redaktionsschluss dieser Ausgabe der SAS-News standen uns die Delegiertenversammlung und das Zentralfest unmittelbar bevor. Ich freue mich bereits auf den Erlebnisbericht zu diesem rauschenden Fest! Neben diesem Fixpunkt in unserem Jahresprogramm organisieren Eure Sektionen ein abwechslungsreiches Sommerprogramm. Wir freuen uns jedenfalls, Euch bei einem dieser Anlässe zu sehen. Übrigens, perfekt einkleiden für Sommer wie Winter könnt Ihr Euch derzeit im SAS-Onlineshop, attraktive Rabatte erwarten Euch! Auf einen tollen Sommer, vive le SAS and one club - one spirit. Mit herzlichen SASler Grüssen
Michael Toneatti | Zentralpräsident Schweizerischer Akademischer Skiclub
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IMPRESSIVE PERFORMANCES 28 active athletes. 66 podium finishes. Olympic Gold, World Cup top results, Continental Cups Podiums and student-athletes balancing elite sport and university life around the globe. Nick Niemeyer | Chef Alpin, SAS Zürich The 2025/26 season once again showed the unique strength of the SAS Alpin Team, combining elite-level ski racing with academic careers. From World Cup top results and Olympic highlights to FIS victories across Europe and North America, SAS athletes delivered impressive performances throughout the winter. Out of 28 active athletes, 17 reached at least one podium during the season – resulting in an outstanding total of 66 podium finishes across FIS Races in FIS, Junior-FIS, CITFIS, Entry-FIS and University-FIS competitions, as well as at Continental Cups and Olympic level. Beyond the podium finishes, SAS athletes achieved eight additional Europa Cup Top 10 results as well as numerous pointsscoring finishes across international competitions.
1 Olympic Medal and World Cup Highlights • Tanguy Nef won Olympic gold in the Team Event and finished 6th in the Olympic Slalom after an incredibly consistent World Cup season with only two DNFs, one 21st-place finish and otherwise exclusively Top 10 results.
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• Andrej Drukarov finished 22nd in the Olympic Slalom and 23rd in the Giant Slalom, missing the fastest second-run time by less than half a second on a heavily deteriorating course. • Arnaud Boisset achieved a season-best 13th place in the World Cup Downhill in Courchevel during his comeback from multiple injuries from years past. • Marc Rochat finished 24th in Adelboden Slalom before announcing his retirement from professional skiing at the Swiss Championships in St. Moritz.
Continental Cups SAS Athletes were able to accomplish four podiums in Continental Cup Competition. • Arnaud Boisset: one 3rd place in Europa Cup • Andrej Drukarov: one 3rd place Far East Cup • Loïc Chable: one 2nd place in Nor-Am Cup • Nick Spörri: one 2nd place in Nor-Am Cup In addition, SAS athletes achieved eight further Europa Cup Top 10 finishes throughout the season.
ALPIN TEAM
Mentionable Athletes Swiss-Ski Selections National Team • Tanguy Nef B Team • Arnaud Boisset • Loïc Chable
C Team • Robert Clarke • Mathilde Phillips
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© Swiss-Ski - Sandro Anderes
14 athletes got on the podium 61 times in FIS competitions below World Cup and Continental Cup Level (FIS, NJR, CIT, ENL, UNI). Podium breakdown by athlete (alphabetical): • Elia Bach: 5 podium finishes • Loic Chable: 2 podium finishes • Axle Hafstetter: 4 podium finishes • Alec Hirsch: 2 podium finishes • Janis Hermann: 2 podium finishes • Alessandra Mansfield: 6 podium finishes • Andri Moser: 3 podium finishes • Mathilde Phillips: 16 podium finishes • Marc Rochat: 1 podium finish • Daniele Sette: 1 podium finish • Nick Spörri: 3 podium finishes • Federico Toscano: 3 podium finishes • Marah van der Valk: 6 podium finishes • Anina Zurbriggen: 7 podium finishes
© FIS-Naoki Morita
Major Results
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Non Swiss-Ski Full-Time Students Sarah Zoller (Westminster University, USA) and Axle Hafstetter (Plymouth University, USA) secured spots on highly competitive university teams in the United States. Athletes such as Nick Spörri (107 FIS GS Ranking), Federico Toscano (129 FIS GS Ranking) and Alec Hirsch (220 FIS GS Ranking) continued to achieve strong results while fully pursuing their academic careers outside the Swiss-Ski system, a major commitment financially, organizationally, academically and athletically.
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Andri Moser lost his spot in a Swiss-Ski team following a difficult season after injury. Nevertheless, he is still ranked 115th in the FIS Super-G Ranking and remains highly motivated to fight back in 2026/27.
Jeune SAS The next generation continues to grow strongly within the SAS system. Marah van der Valk, still one of the younger Jeune SAS athletes, improved into the world’s Top 600 in Slalom while simultaneously preparing for her Matura and now considering medical studies. Meanwhile, Thomas Weir, part of SAS Lausanne starting for South Africa, was one of the youngest Olympic participants in Alpine Skiing of the Games and will soon begin studies at EPFL. Finally, Janis Hermann, still completing his Matura, achieved a FIS victory this season and currently stands 333rd in the GS World ranking.
1 Tanguy Nef & Franjo von Allmen 2 Mathilde Phillips 3 Federico Toscana 4 Arnaud Boisset
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Andrej Drukarov
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Tanguy Nef
Thomas Weir
EARLY ADOPTERS
Anina Zurbriggen
Die Schweiz holt bei neuen olympischen Wintersport-Events überdurchschnittlich oft Gold. Bereits in Nagano schrieb Gian Simmen Geschichte, als er bei der ersten olympischen Austragung des Snowboard Halfpipe Gold gewann. Jüngst führten Curling und zuletzt Ski Mountaineering zu Medaillen. Nick Niemeyer | Chef Alpin, SAS Zürich Teil dieser besonderen Tradition ist nun auch der SASler Tanguy Nef. Gemeinsam mit Franjo von Allmen gewann er an den Olympischen Spielen Gold in der erstmals ausgetragenen Team-Kombination. Noch immer haben viele diesen besonderen Wettkampf vor Augen. Am besten lassen wir jedoch Tanguy selbst erzählen, wie sich dieser Tag am legendären Olympiahang in Bormio anfühlte. Im Interview blickt der Olympiasieger von MailandCortina nochmals auf den historischen Wettkampf zurück. Mit der schnellsten Slalomzeit des Tages sicherte Tanguy Nef dem Schweizer Duo den Sieg.
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Nicht nur hinsichtlich des Röstigrabens war der SAS seit jeher offen und verbindend – sondern auch weit über die Landesgrenzen hinaus. Ein Beispiel ist die 1951 gegründete SAS-Norge-Sektion, entstanden durch Norwegerinnen und Norweger, die in der Schweiz studierten und nach ihrem Studium in ihre Heimat zurückkehrten.
vom SAS Bern startet für Litauen. Anina Zurbriggen vom SAS Basel fährt als schweizerischbulgarische Doppelbürgerin für Bulgarien. Thomas Weir vom SAS Lausanne startet als schweizerischsüdafrikanischer Doppelbürger für Südafrika. Alle drei hatten ebenfalls die Möglichkeit, an den Olympischen Winterspielen 2026 teilzunehmen.
Auch heute trainieren internationale Studierende im SAS Alpin Team und vertreten den SAS auf höchstem Niveau – teilweise unter einer anderen Nation. Andrej Drukarov
Das sind ihre Eindrücke.
TANGUY NEF RÉPOND AUX QUESTIONS DU SAS NEWS Lorsque tu as franchi la ligne d’arrivée lors de l’épreuve par équipes, as tu tout de suite senti que ta performance pouvait suffire pour l’or ? Tanguy Nef: Oui, quand j’ai franchi la ligne d’arrivée – je bouclais évidemment là ma toute première manche aux Jeux Olympiques ! –, j'ai eu le sentiment d’avoir réussi une très bonne performance, à la hauteur des meilleures manches jamais réalisées à l’entraînement. Mais honnêtement, je ne savais pas vraiment si cela allait suffire pour gagner. J’étais assez convaincu que cela pouvait nous valoir une médaille avec Franjo. À de tels moments, on ne réalise pas vraiment, on ne saisit pas complètement ce qui se passe. Je crois que j’étais simplement rempli d’adrénaline et super heureux d’avoir réussi une bonne manche, d’avoir franchi la ligne d’arrivée et retrouvé Franjo en éprouvant ce sentiment de soulagement que tout s’était bien passé. Ensuite, nous avons dû attendre que quelques autres skieurs, trois ou quatre je crois, franchissent encore la ligne d’arrivée, et c’est à ce moment-là que nous avons commencé à nous dire peu à peu: d’accord, ça pourrait vraiment être suffisant. Surtout quand Loïc est arrivé derrière nous et que nous étions tous là ensemble, sans vraiment vouloir dire quoi que ce soit trop tôt. Mais oui, à ce moment-là, on a bien senti que l’or était possible…
© Frank Heinen / VOIGT
© Frank Heinen / VOIGT
ALPIN TEAM
Comment décrirais-tu le moment où vous avez compris que vous aviez réellement remporté l’or olympique ? Honnêtement, c’était assez vertigineux. Je pense que c’était une expérience différente pour Franjo, parce qu'il s'agissait déjà de sa deuxième médaille d’or olympique. Pour moi, tout est allé si vite, un peu comme l’année précédente aux championnats du monde dans le combiné par équipes. Mais cette fois, j’ai vraiment essayé de profiter de chaque instant. Les épreuves par équipes sont encore assez nouvelles en ski par rapport à d’autres sports. Qu’as tu ressenti en concourant en équipe plutôt qu’individuellement ? Ton parcours universitaire/NCAA aux États-Unis (ndlr. Tanguy a étudié aux États-Unis, au Dartmouth College) t’as-t-il aidé dans cet environnement? L’épreuve par équipes est vraiment récente. La première a eu lieu aux championnats du monde 2025, et la voilà maintenant aux Jeux Olympiques. Je pense que tous les athlètes qui y ont participé ont apprécié le format. Bien sûr, quelques slalomeurs ont dû éprouver une certaine frustration, leur nation n’ayant pas de descendeurs, ce qui les a empêchés d'être de la partie. Mais pour la Suisse – avec une équipe de descente aussi forte –, c’est clairement un avantage !
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© Frank Heinen / VOIGT
C’était franchement très sympa de discuter de la tactique avec les coéquipiers, d’avoir un plan ensemble et de passer toute la journée à suivre la course des autres. Et oui, je pense que mon expérience en NCAA m’a clairement aidé, déjà l’an dernier d’ailleurs, parce qu’en ski universitaire, on est habitué à ne pas évoluer seulement pour soi-même, mais aussi pour l’équipe. On ressent du coup un peu plus de responsabilité. Et je crois que cela m’a effectivement aidé – aussi bien en NCAA qu’aux Mondiaux ou aux Jeux Olympiques – à être encore un peu meilleur que d’habitude. Nous avons tous appris à te connaître comme un vrai SASler, quoi que cela veuille exactement dire. Au SAS, on ne se contente pas de skier vite, surtout toi, on sait aussi célébrer comme il se doit. Y a-t-il eu une vraie fête après cette médaille d’or ? Oui, la célébration de la médaille d’or a en fait commencé le soir même. Franjo était très fatigué, et des gars comme Loïc et Marco avaient encore plusieurs courses au programme, donc ils sont restés, disons, assez sérieux. Mais nous sommes allés à la Swiss House, et il y avait cette foule immense qui chantait, c’était vraiment un moment très spécial. Nous avons un peu parlé avec le public avant que la plupart des gens n’aillent se coucher. Pour moi, il restait encore une semaine avant ma prochaine course, donc c’était un très beau moment. Ma sœur était là elle aussi, nous avons partagé un bon dîner et pris quelques verres, mais rien de trop fou. En partie parce que je n’avais toujours pas complètement réalisé ce qui s’était passé, mais aussi parce que je savais qu’une semaine plus tard m’attendait encore le slalom le plus important de la saison. Et honnêtement, l’année précédente, après la médaille d’argent aux championnats du monde, peutêtre avais-je un peu trop fêté...
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Tu as été le slalomeur le plus rapide lors de l’épreuve par équipes. Cela t’a-t-il donné davantage confiance pour le slalom olympique ensuite ? Cela a clairement renforcé ma confiance, mais aussi créé beaucoup de pression. Loïc a d’ailleurs mentionné qu'il n'est jamais facile de soudain devoir gérer toute l’attention médiatique et tout ce qui se passe autour de soi, puis de réussir d’une manière ou d’une autre à se remobiliser pour une autre échéance vraiment importante. Donc, un peu des deux, d’un côté la confiance et de l’autre la pression. Du style «d’accord, tu as déjà gagné une médaille d’or, et maintenant pourquoi ne pas tout donner pour en décrocher une deuxième ?». Il y a aussi la réalité du slalom. C’est un sport brutal.
La première manche du slalom olympique ne s’est pas vraiment déroulée comme prévu. J’ai peutêtre un peu trop essayé de retrouver exactement les mêmes sensations et la même humeur que lors de l’épreuve par équipes, mais j’étais probablement un peu trop détendu. Ensuite, lors de la deuxième manche, je n’avais plus grand-chose à perdre, j’ai tout donné et j’ai terminé au sixième rang. Ceci reste évidemment un résultat honorable, mais je pense qu’il y avait sans doute encore un peu plus à aller chercher, peut-être même une médaille. Mais bon, il va maintenant falloir attendre encore quatre ans pour avoir cette chance. Une 6 e place aux Jeux Olympiques reste un résultat des plus appréciables. Toutes nos
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• Tanguy Nef & Franjo von Allmen
félicitations aussi pour cette performance. De manière plus générale, tu as réalisé une saison incroyablement régulière: presque toujours dans le Top 10 ! Comment expliques-tu cette régularité au plus haut niveau ? Oui, je suis effectivement non seulement très heureux des Jeux Olympiques, mais aussi de ma saison dans son ensemble. La régularité est quelque chose que je travaille depuis trois ans, que ce soit avec l’équipe, à l’entraînement ou sur le plan personnel, et je pense que j’ai enfin vraiment trouvé cette régularité. Ce qui a aussi été très positif cette saison, c’est que j’ai commencé à me battre pour les toutes premières places avec beaucoup plus de maîtrise. Je pense que j’ai toujours
eu la vitesse, mais cette année, j'ai skié de manière plus intelligente, avec davantage de contrôle. J'ai mieux compris où je pouvais vraiment attaquer et où je devais rester un peu plus patient et prudent. Honnêtement, la saison écoulée, tout a simplement formé un très bon ensemble: une excellente ambiance d’équipe, non seulement entre les athlètes mais aussi avec les entraîneurs et le staff, un technicien qui a fait les bons choix de skis, une marque de skis qui a bien fonctionné, tout s’est un peu aligné. Je pense que c’est là la raison pour laquelle les choses ont si bien fonctionné, et aussi pourquoi les progrès accomplis au cours des deux ou trois dernières années se sont matérialisés.
C’est très agréable à entendre, et nous n'en sommes que plus impatients à te voir à l'œuvre la saison à venir. Mais avant cela, racontes-nous, où se trouve la médaille d’or maintenant ? La médaille d’or continue un peu à voyager avec moi. Nous avons eu de très belles célébrations, l’une à Verbier avec quelque 500 à 600 personnes, et quelques événements à Berne avec tous les médaillés olympiques suisses. Donc je l’emmène encore avec moi dans certains endroits et en certaines circonstances. Je ne la transporte évidemment pas avec moi tous les jours, mais elle se trouve encore souvent quelque part dans mon sac à dos. J’ai récemment emménagé avec ma copine, et nous trouverons peut-être bientôt un endroit approprié pour ma médaille. Nous avons déjà quelques idées. Mais oui, je l’ai gagnée, elle est à moi, et je la garderai définitivement toute ma vie. Et tu l’as vraiment méritée. Merci beaucoup pour ces éclairages très intéressants. Le SAS est très fier de son champion olympique, et nous espérons tous te revoir très bientôt. Avec plaisir. Et ce sera sans nul doute le cas.
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© Mine Kasapoglu
"IT FELT AMAZING" Thomas Weir As one of the youngest participants, how did it feel to compete at the Olympic Games? Honestly, it felt amazing. Growing up, I always watched the Olympic Games, so actually being able to participate was incredible. I was pretty nervous at first because I was still quite new to all of it, but at the same time it was a very special experience.
„WIE EIN HEIMRENNEN“ • Andrej Drukarov
Andrej Drukarov Italien ist eine zweite Heimat für dich, da du dort Skifahren gelernt hast, bevor du später dein Studium in Luzern begonnen hast. Wie speziell war es, dort Olympia zu fahren? „Diese Olympia war für mich fast wie ein Heimrennen. Ich bin skifahrerisch seit 2017 in Bormio aufgewachsen. Die Olympischen Spiele in China waren während Covid und mit sehr vielen Einschränkungen verbunden. Es hatte keine Zuschauer:innen und kaum Emotionen — alles fühlte sich etwas seltsam an. Diesmal war das komplett anders.“ „Diesmal hatte ich sehr viele Kolleg:innen, Freund:innen und Bekannte am Berg — Leute, mit denen ich aufgewachsen bin. Sie haben mich während meinen Rennen angefeuert und das war
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extrem emotional. Die Skikultur in Italien ist riesig. Gleichzeitig hatte es viele Schweizer Fans, auch vom SAS, vor Ort. Die volle Tribüne bereits vom Start aus zu sehen, war besonders geil.“ Wo siehst du noch Verbesserungspotenzial? Schielst du bereits Richtung Olympische Spiele 2030? Die letzte Saison war schwierig. Vor allem technisch bin ich etwas zurückgefallen. Der Material- und Teamwechsel für die nächste Saison überzeugt mich aber sehr und ich bin sicher, dass ich mich technisch und mental nochmals deutlich verbessern werde. Ich fahre Ski, weil ich das Potenzial sehe, eines Tages ein Top-10-Riesenslalomfahrer zu sein. Deshalb werde ich weiterkämpfen, bis ich dieses Ziel erreiche.“
You and your family are basically a huge part of the RSA ski community/ federation. How difficult was the organization and preparation to compete at the Olympics?
© Yohei Osada
ALPIN TEAM
It definitely wasn’t easy because there were loads of paperwork and courses to complete, so the whole process was quite long. Luckily, my parents took a big part in all of that and honestly made my participation at the Olympics possible. What will you remember most from these Olympic Games? The opening and closing ceremonies were definitely some of the biggest moments I will remember from the Games. Being able to meet athletes from all over the world and make new friends there was also something I really enjoyed.
• Anina Zurbriggen
«QUELQUE CHOSE D’INCOMPARABLE»
• Thomas Weir
Anina Zurbriggen Comment as-tu vécu cette première expérience olympique ? Quelque chose d’incomparable par rapport à tout ce que j’avais vécu auparavant. Que ce soit l’ambiance, la dimension de l'événement ou simplement l’importance de la course elle-même, tout était spécial. Mon cœur battait plus fort que jamais au départ, et la nervosité que j’ai ressentie était quelque chose que je n’avais jamais vécu auparavant. Tu as malheureusement manqué le Top 30 de peu. Avec un peu de recul, comment analyses-tu tes courses ? Le Top 30 était bien sûr un objectif, notamment en géant. J’avais le dossard 45 et je savais qu’avec une bonne manche, un tel classement
était possible. Malheureusement, envahie par toutes mes émotions, j'ai voulu partir très fort et j’ai un peu oublié mon plan. Plus je descendais et plus je faisais de fautes. Mais, malgré cela, je suis contente d’avoir tout donné jusqu’au bout, et c’est ce qui compte le plus pour moi. Quelles sont les principales expériences ou leçons que tu retiens de ces Jeux Olympiques ? La principale leçon que je retiens, c’est de ne jamais oublier qu’on fait du ski avant tout pour le plaisir. Même si ces courses ont été remplies d’émotions positives et négatives – j’ai pleuré après mon DNF en géant ! –, l’important, à la fin de la journée, c’est d’être fier de soimême et de savoir qu’on a tout donné.
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STIFTUNG & WILHELM-FONDS
verlangten den Athlet:innen alles ab. An einigen Toren warteten knietiefe Löcher. In der Schweiz wären die Rennen längst abgesagt worden. Nicht so in Bulgarien: Die Organisatoren kämpften mit beeindruckender Motivation gegen Wetter und die sich auflösende Piste. Scharen von Helferinnen und Helfern salzten den Hang, rutschten Schnee aus den Spuren und arbeiteten ununterbrochen am Untergrund. Es wurde sogar gemunkelt, man habe versucht, den Nebel wegzupusten – so gross war der Wille, die Rennen durchzubringen.
Auf Teufel komm raus
BULGARISCHES RODEO „For sure, today was not fair, and also today was not safe. But if we didn’t do the race today, we lose the race.“ Mit diesen Worten eröffnete der Veranstalter die Mannschaftsführersitzung am dritten Renntag in Bansko/Bulgarien. Nick Niemeyer | Chef Alpin, SAS Zürich Im April machte sich ein Teil des SAS Alpin Teams auf den Weg nach Bansko zu den bulgarischen Meisterschaften und Juniorenmeisterschaften. Vor Ort empfing uns der Skiort zunächst von seiner schönsten Seite. Strahlender Sonnenschein, tiefblauer Himmel und ein perfekt präparierter Weltcuphang liessen die Vorfreude auf die kommenden Rennen sofort steigen. Nach dem Reisetag machte sich das Team mit dem Gelände und den Schneeverhältnissen vertraut.
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Gefahren wurde dort, wo normalerweise der Weltcup in Bansko Station macht. Entsprechend hochklassig war das Teilnehmerfeld. Mit Albert Popov stand gar ein Weltcupsieger am Start. Dass selbst er sowohl im Riesenslalom als auch im Slalom ausschied, zeigte, wie anspruchsvoll die Bedingungen waren.
Knietiefe Löcher Nebel, Schneefall und eine Piste, die sich im Laufe der Rennen teilweise in ein einziges Schlachtfeld verwandelte,
Bereits am zweiten Tag war klar: Hier wird gefahren, komme was wolle. Und somit würde unsere Reise definitiv nicht umsonst gewesen sein. So war auch keine Zielankunft vergebens - wenn „DJ Sprite“, der Local Hero, Speaker der Snowboard-Weltcuprennen und Institution im Nachtleben von Bansko, die Athlet:innen den Zielhang hinunter anfeuerte.
ALPIN TEAM
Das schien insbesondere dem SAS Team zu helfen. Im Riesenslalom klassierten sich Kevin Oester und Elia Bach bei den bulgarischen Meisterschaften auf den soliden Rängen sechs und sieben. Bei den Juniorenmeisterschaften fuhr Thomas Weir auf einen starken achten Platz. Auch im Slalom konnten die Herren überzeugen. Kevin Oester belegte bei den Juniorenmeisterschaften Rang fünf, während Elia Bach bei den nationalen Meisterschaften Siebter wurde. Besonders bemerkenswert war dabei sein zweiter Lauf: Nachdem er im ersten Durchgang mit hoher Startnummer starten musste und bereits früh viel Zeit auf die Spitzengruppe verlor, zeigte er im Finale eine eindrückliche Reaktion. Mit lediglich einer halben Sekunde Rückstand auf den späteren Sieger Kalin Zlatkov – die Nummer 103 der Weltrangliste– gelang ihm einer der schnellsten Läufe des Tages.
Erfolgreiche SASlerinnen Noch erfolgreicher verliefen die Rennen für die Damen. Alessandra Mansfield erzielte ihr zweitbestes Karriereergebnis, während Anina Zurbriggen gleich alle vier Rennen, in denen sie am Start stand, gewinnen konnte. Mara Van der Valk komplettierte die starken Teamresultate mit zwei zweiten Plätzen im Riesenslalom sowie zwei dritten Plätzen im Slalom. Alessandra Mansfield fuhr im Slalom zweimal auf Rang zwei. Dabei wäre sogar noch mehr möglich gewesen. Im Riesenslalom lag Alessandra beide Male auf Podestkurs, ehe ihr im zweiten Lauf jeweils der Ski aufging. Glücklicherweise konnten die Schwierigkeiten rechtzeitig vor den Slalomrennen behoben werden – mit den bekannten starken Resultaten.
Mit Sommerreifen im Schnee Die schwierigen Wetterbedingungen machten sich nicht nur auf der Rennpiste bemerkbar. Auch die normalerweise wunderschön zu fahrende Strasse hinunter ins Tal entwickelte sich zu einer Abenteuerprüfung. Für die Rückfahrt benötigten wir nach den Rennen teilweise fast dreimal so lange wie beim Aufstieg. Nicht unbeteiligt daran waren die lokalen Autofahrer:innen, die versuchten, dem Frühlingsschnee mit Sommerreifen und einer bemerkenswert optimistischen Drifttechnik entgegenzuwirken. Selbst unser schwer beladenes Mietauto musste an einzelnen Gegenhängen kurzfristig angeschoben werden. Dabei wurde von allen Seiten reichlich Hilfe angeboten. Genau solche Momente machten diesen Trip so besonders. In Bansko lernte man unglaublich schnell neue Leute kennen. Die Stimmung unter Athlet:innen, Trainer:innen und Helfer:innen war aussergewöhnlich offen und herzlich. Auf und neben der Piste entstanden neue Kontakte und Gespräche – etwas, das man im internationalen Rennzirkus nicht mehr überall in dieser Form erlebt. Diese positive Atmosphäre wirkte sich auch innerhalb des Teams aus. Die erfolgreichen Renntage wurden regelmässig bei gemeinsamen Abendessen in Bansko und den umliegenden Dörfern gefeiert. Besonders hilfreich war dabei Anina Zurbriggen vom SAS Basel, die dank ihrer bulgarischen Wurzeln die besten Restaurants der Region kannte. Kulinarisch liess Bulgarien definitiv keine Wünsche offen – ausser vielleicht für Vegetarier:innen.
Nach den Wettkämpfen führte die Reise weiter nach Sofia, wo das Team die letzte gemeinsame Nacht verbrachte. Das Abschlussessen bildete den perfekten Schlusspunkt für eine intensive, erfolgreiche und unvergessliche Woche. Während der Grossteil der Mannschaft am Samstag wieder Richtung Schweiz flog, machte sich der Materialbus mit den 27 Paar Ski erneut auf den langen Heimweg quer durch Europa. Und irgendwo zwischen Weltcuphang, Schneesturm, Schlaglöchern, Driftmanövern und Podestplätzen bleibt Bansko wohl genau als das in Erinnerung, was Skirennsport manchmal eben auch ist: leicht chaotisch, selten fair, manchmal grenzwertig – aber dafür voller Geschichten, die man noch lange erzählt. Diese Geschichte wäre ohne die grosszügige Unterstützung der SAS Stiftung nicht möglich gewesen. Das Alpin Team und alle beteiligten Athlet:innen möchten sich an dieser Stelle nochmals herzlich dafür bedanken.
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ERFOLGREICHSTE SAISON SEIT JAHREN Die Saison 2025/2026 war geprägt von Top-Resultaten unserer Athletinnen und Athleten- sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Rückblickend war es eine der erfolgreichsten Saisons seit vielen Jahren. Matthias Leibundgut & Helena Guntern l SAS Lausanne & SAS Norge erreichte. Beide qualifizierten sich für die Junioren- Weltmeisterschaften in Lillehammer, wo sie mit der Staffel einen hervorragenden 4. Rang herausliefen. Hervorzuheben ist zudem Nolans Leistung im Sprint: Rang 3 in der Qualifikation und der starke 4. Schlussrang. Im Ski-OL ging mit der erfolgreichsten Saison eine Ära zu Ende: Zum Abschluss ihrer Karrieren wurde Eliane Deininger Welt- und Vizeweltmeisterin und Nicola Müller ergänzte seine beeindruckende Medaillensammlung um weiteres WM-Silber. Zudem konnten wir den JuniorenWeltmeistertitel von Lavio Müller feiern.
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Auch Sophia Velicer (TPE) zeigte konstante Fortschritte im Weltcup und qualifizierte sich für die Olympischen Spiele. Sie erreichte bei der Königsdisziplin, dem 50 kmKlassischrennen, den starken 22. Rang. Währenddessen wurden auch auf nationaler Ebene starke Resultate erzielt, wobei mehrere Athletinnen und Athleten (Maxime Béguin, Carla Wohler, Lavio Müller, Malia Elmer, Nolan Gertsch) regelmässig von Swiss- Ski für die FESA Cups selektioniert wurden. Bei den FESA Cups überzeugte besonders Nolan mit Podestplätzen und seinem ersten internationalen Sieg im klassischen Sprint in Gressoney (Italien), während auch Lavio mehrere starke Resultate © Nordic Focus
Der Auftakt gelang bereits beim Swiss Cup in St. Moritz, wo Nolan Gertsch mit einem Doppelsieg sowie Carla Wohler die ersten Podestplätze der Saison feierten. Gleichzeitig stand für Lea Fischer der Weltcupeinsatz in Ruka an. Mit einem 14. Rang im Prolog sowie einer Top- 20- Platzierung im Final erfüllte sie bereits die halbe Olympianorm. Dass diese Topleistung kein Zufall war, bestätigte Lea während der Saison mit Qualifikationen für die Heats der besten 30 in Davos, Oberhof und Goms. Diese konstant starken Leistungen führten schliesslich zur klaren Qualifikation für die Olympischen Spiele in Val di Fiemme. Dort hatte Lea ihren Einsatz im Sprint in der klassischen Technik und ein 10km skating Einzelstart.
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NORDIC TEAM
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Lavio Müller bewies seine konstanten Fortschritte in der klassischen Technik mit dem Schweizer Meistertitel bei den Junioren. Carla Wohler lief bei den Schweizer Meisterschaften der Frauen zu Gold und Silber und Maxime Béguin holte sich bei den Herren die Bronzemedaille über 10 km klassisch.
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Der Gommerlauf wurde dieses Jahr vom SAS mitorganisiert. Sportlich gesehen war der Anlass ein voller Erfolg: An beiden Wettkampftagen dominierten unsere Athletinnen und Athleten und insgesamt wurden sechs Podestplätze gesammelt. Beim zweiten Teil der Schweizer Meisterschaften sammelten unsere Junioren zwei weitere Podestplätze. Das grosse Highlight war jedoch der Staffeltag: Der SAS stellte nicht nur die meisten Staffeln über sämtliche Kategorien, sondern holte die Goldmedaille mit der Juniorenstaffel (Mario Fröhlich, Lavio Müller, Nolan Gertsch) sowie Silber bei den Frauen (Helena Guntern, Carla Wohler, Lea Fischer). 5
1 SAS-Doppelsieg bei den Junioren Schweizermeisterschaften: Lavio Müller (m.) und Nolan Gertsch (l.) 2 Staffel Silbermedallie für Carla Wohler, Lea Fischer und Helena Guntern (v.l.). 3 Carla Wohler (vorne) auf dem Weg zu Silber an den Schweizer Meisterschaften. 4 Gold für die Juniorenstaffel mit Lavio Müller, Nolan Gertsch und Mario Fröhlich. 5 Gruppenbild SM Les Diablerets.
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© Nordic Focus
NORDIC TEAM
AM TAG X 10. Februar 2026: Tag X - Sprintwettkampf bei den Olympischen Winterspielen. Auf diesen Tag habe ich die letzten vier Jahre hingearbeitet. Jeden Morgen aufgestanden, mein Training absolviert. Meine körperliche Verfassung könnte nicht besser sein. Auch die letzten Vorbereitungen sind gut gelaufen. Ich bin bereit.
STIFTUNG & WILHELM-FONDS
Lea Fischer l SAS Bern
Danach heisst es Langlaufschuhe anschnallen, Stöcke und Ersatzstöcke bereitlegen und ab zum Skitest. Eineinhalb Stunden vor dem Start testen wir unsere Rennskis. Mein Servicemann hat mir die finalen drei Paar klassisch Skis bereitgemacht. Schnell wird klar, welcher Ski mir besser mit Kick und auch Speed passt. Wir wechseln den dritten Ski ein und vergleichen ihn in einem Aufstieg. Meinen Favoriten nimmt der Servicemann zurück in den Lastwagen und gibt ihm den Feinschliff, bevor er ihn in die Fluorkontrolle kommt. In der Zwischenzeit gehe ich zurück in unsere Kabine und warte ab, bis ich mit meiner Warmup Routine beginne. Etwa eine Stunde vor dem Start gehe ich raus auf die Wettkampfstrecke und laufe mich locker warm. Ich erkenne meine Familie und Freunde und kann ihnen von der Strecke aus zuwinken. Der Puls ist bereits hoch, die Nervosität und Vorfreude steigen. Nach 30 Minuten Laufen absolviere ich einer Sprintrunde im Schwellentempo und einige Abschnitte und Übergänge im Renntempo, um noch einmal die wichtigen Passagen und Linien zu spüren. Anschliessend streife ich mir in der Kabine mein Wettkampfdress über, ziehe die Startnummer an und laufe zum Prolog-Start.
Viertelfinale
dass ich die Wettkampfspannung behalte, aber auch nicht zu nervös bin. Höre ein bisschen Musik und konzentriere mich auf meinen Atem. Kurz telefoniere ich mit meinem Trainer und wir besprechen einige taktische Sachen für das Viertelfinale.
Um 9:18:15 Uhr laufe ich los. Das Stadion tobt. Ich laufe wie im Film - alles läuft automatisch. Die sehr anstrengenden 1.5 Kilometer absolviere ich in 3:48 Minuten und qualifiziere mich unter den besten 30 Athletinnen für die Viertelfinale.
Neue Verhältnisse
Nach einem kurzen Cooldown, gehe ich zu den Heatselections und wähle den dritten von fünf Heats. Die Konkurrenz ist stark, aber ich weiss, dass wir auch einen schnellen Heat laufen können um uns gegebenenfalls über Lucky Looser Zeiten zu qualifizieren.
Eine Stunde vor dem Start gehe ich nochmals raus und teste meinen Rennski. Die Verhältnisse haben sich massiv verändert! Innerhalb von nur zweieinhalb Stunden sind die Temperaturen stark gestiegen und der Schnee hat sich in eine nasse, lose Strecke mit zum teilweise fast keiner Spur mehr verwandelt. Mir liegen diese Verhältnisse und ich weiss, dass ich am Schlussanstieg meine Stärke ausspielen kann.
Zurück in der Kabine esse ich Riegel und Banane und trinke viel Sportgetränk. Unsere Teamphysio lockert mir für ein paar Minuten Beine und Arme. Ich versuche so weit herunterzufahren, © Julia Piatkowska
Um 5.50 Uhr klingelt der Wecker. Nach meinen morgendlichen Bewegungsübungen und einem guten Frühstück fahren wir vom Hotel, das nur fünf Minuten vom Olympischen Dorf in Predazzo entfernt ist, ins Stadion nach Tesero. Obwohl früh am Morgen, sind schon viele Fans vor Ort und drängen sich durch die Sicherheitskontrollen. Auch wir werden kontrolliert und können im abgesperrten Bereich unsere Rucksäcke deponieren.
Nach einem weiteren Warmup gehe ich an den Start. Im dritten Heat laufen wir zu sechst. Das Anfeuern der Zuschauer beflügelt mich. Ich laufe aktiv vorne mit und gestalte das Rennen sehr schnell. Bis zum höchsten Punkt bin ich voll dabei. In der Abfahrt merke ich jedoch, dass der Ski nicht gleich gut zieht, und habe auch im Windschatten keine Chance dranzubleiben. Auf der Zielgerade gebe ich alles, was ich noch in mir habe. Ich überquere die Ziellinie als Vierte. Der Heat war sehr schnell. Die dritte qualifiziert sich über die Zeit weiter, für mich reicht es leider knapp nicht. Ein bisschen enttäuscht, aber auch stolz auf meine Leistung, kniee ich ausgepumpt im Schnee. Im Endklassement qualifiziere ich mich im 20. Rang. Nach der Dopingkontrolle kann ich endlich meine Familie und Freunde in die Arme schliessen.
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NORDIC
"SO, HOW WERE THE OLYMPICS?"
People have been asking me this since I got back, and every time, I pause for just a bit too long. The honest answer is complicated. Sophia Velicer l SAS Lausanne My road to Milano-Cortina was not a battle. The spot was mine, and I knew it. Five years of early mornings, rearranged finances, self-managed logistics and choices that quietly reorganized my life around skiing. But no climactic qualification moment. Just a quiet, growing certainty, and with it, a quelled sense of achievement I could never quite shake. I arrived at the Games having had DNF for the first time at the last World Cup race before the Olympics, confidence shattered, fully expecting not to be able to perform, but hoping I could. The first three races were an emotional rollercoaster. I performed at my normal level in the skiathlon and the sprint, which was better than I could expect, but the 10km was incredibly disappointing: 63 rd . I was hoping for a Top 35! But what I actually remember most from the first three races are not the results, it's my grandmother and uncle flying from Taiwan, family and friends coming from the States and across Europe, all of them cheering from the stands in giant pink fan bibs with my face on them, shouting my name in unison so loud that people on the other end of the course could hear them. The Olympics, I was learning, were not really just about the races.
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Then came the 50km. "Just enjoy it. Just finish it" I told myself, unsure if I would manage not to get lapped and finish the race. “Bang!” The race started. The first lap felt alright. The second wasn't too bad. I found myself skiing in a group of good skiers, great skiers actually, people I had no business being near and I was still feeling good… "You're fighting for 24th" Jonte yelled as I passed, and something shifted. I had to actually race this thing. "TWENTY THIRD!" Lars Ljung, the Swedish women's coach, the best in the world, yelled in my ear at a feed station. "Amazing race, Sophia!" The Swedish team had essentially adopted me throughout the season, giving me wax support, skis, feeds, splits… everything, for no other reason than the love of the sport. I finished 22nd, the first Taiwanese woman to complete an Olympic 50km, thirty seconds behind one of the greatest of all time, Krista Pärmäkoski. I finally felt like I had earned my spot. None of this was individual. It was the Swedish team, my coach, SAS, my training group, and the people who flew across the world and stood in the cold believing in me, often more than I believed in myself. That, I think, is the honest answer to how the Olympics were. Not the races. The people. And the incredible things that become possible when they show up for you.
NORDIC TEAM
Langlauf rückwärts
PARALLELSLALOM IM FLUTLICHT Vom Nachtskifahren bis «Sie und Er»-Rennen im Langlauf: Das alles bot das Rennwochenende des Bäre-Leue Cups am Rinerhorn in Davos. Nadine Langenegger, Laura Hoenes & Liv Anthamatten l SAS Zürich Viele Fahrerinnen und Fahrer nutzten die Gelegenheit, um sich bereits am Freitag mit der Strecke vertraut zu machen und letzte Abstimmungen vorzunehmen. Mit etwas Glück konnte man zudem einen Blick auf Weltmeisterin Jasmine Flury erhaschen, die zuvor auf derselben Piste trainierte. Beim Apéro bei Samantha und Ernst Pfenniger liess man den Trainingstag in gemütlicher Atmosphäre ausklingen. Schon der Weg dorthin sorgte für Gesprächsstoff, als sich einige Teilnehmende für eine vermeintliche Abkürzung durch den Wald entschieden und sich durch tiefen Schnee kämpfen mussten. Die kleine Expedition brachte zwar nasse Füsse, aber vor allem viele Lacher und trug zur ohnehin ausgezeichneten Stimmung bei.
erforderten. Die Pistenverhältnisse waren zu Beginn sehr gut, wurden jedoch im Laufe des Tages zunehmend anspruchsvoller. Auch wenn nicht alle das Ziel erreichten, war der Einsatz bei allen spürbar. Der faire Wettkampf sowie der gemeinsame Spass am Sport standen im Vordergrund. Die anschliessende Siegerehrung auf der sonnigen Terrasse des Bergrestaurants Jatzmeder bot einen würdigen Rahmen, um die besten Fahrerinnen und Fahrer des Tages zu ehren.
Am Abend folgte mit dem ParallelNachtslalom am Bolgen ein weiteres Highlight des Wochenendes. Unter Flutlicht traten die Athletinnen und Athleten im direkten Duell gegeneinander an. Die besondere Atmosphäre mit Beleuchtung, Musik und vielen lauten und mitfieberndem Publikum machte diesen Anlass zu einem Erlebnis. Mit jedem Lauf wurde die Strecke eisiger – und die Stimmung ausgelassener. Am Sonntag wurde das Wochenende mit einem Langlaufrennen abgerundet. Die Strecke war bewusst kreativ gestaltet und bot mit einem Slalomparcours sowie Abschnitten, die rückwärts absolviert werden mussten, eine willkommene Abwechslung zum klassischen Langlauf. Highlight war das «Sie und Er»-Rennen, das ursprünglich aus dem Riesenslalom bekannt ist und nun erstmals im Langlauf durchgeführt wurde. Ergänzt wurde das Programm durch einen Massenstart über 5 Kilometer, bei dem nochmals alle Kräfte mobilisiert wurden. Kinder wie Erwachsene, Jung und Alt sowie Personen mit ganz unterschiedlicher Langlauferfahrung standen gemeinsam am Start. In der Gesamtwertung über das ganze Wochenende setzten sich bei den Frauen Nina Toneatti-Bertsch und bei den Männern Gianni Hehli durch und durften sich als verdiente Gesamtsieger feiern lassen.
Der Samstag stand ganz im Zeichen des alpinen Rennsports. Rund 140 Fahrerinnen und Fahrer waren am Start. Auf einer anspruchsvollen Strecke wurden zwei Riesenslaloms ausgetragen, die sowohl technisches Können als auch eine gute Linienwahl
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• The OK, the local Grindelwald Team and the helpers during their well-deserved lunch.
ONE OF THE COOLEST WEEKENDS! Forty-seven editions in, and the SAS Pentathlon still finds new ways to surprise. This year the adventure began on Friday, well before the official start of the program, with a rather unscheduled addition to the program: manual labor. Alexandra Steinerbrunner l SAS Zürich The Organizing Committee, the local Grindelwald team and a handful of willing volunteers headed up to First to build the Giant Slalom course and the ski jump nearly from scratch. The Giant Slalom preparations went smoothly. The ski jump was another matter entirely. The Pistenbully that normally does heavy lifting on the jump was in the repair shop, which meant only one thing: get the shovels. After a few hours of hard work under a gloriously blue sky and temperatures that felt more like summer than spring, the Norwegian contingent and several others had well and truly earned their lunch.
• Rolf Ringdal, Jan Frederik Rosenberg and Tobias Melbo Torgersen.
After the lunch break in the sunshine, work continued until everything was in order, and then the whole crew made their way to Käthi's Pistenbeizli at the Alpwäg for a beer that had never tasted more deserved. That evening, the first competitors were already out at the curling rink finding their rhythm on the ice, before everyone gathered at Hotel Sunstar for the traditional briefing. With that, everything was in place for the Pentathlon to begin. Race day dawned with clouds and the first flakes of snowfall, and by the time the Giant Slalom was underway the snow was coming down with increasing enthusiasm. The visibility held, however, and so did the competitors. In raw speed, it was Arne Ackermann from La Piazza del Schütz und Ackermann who set the fastest time of the day with 53.90 seconds. After the handicap calculations did their work, Martina Gebert came out on top with a superb time of 59.67s. At the end of the Giant Slalom the best team was Blizzard Squad with Jessica Albertin, Nina ToneattiBertsch and Michael Toneatti. As it turned out, the name fit the day rather better than anyone had anticipated. As the snowfall intensified, the help of every competitor was needed to stamp down the landing slope with their skis to keep it viable, and for a short while nobody was entirely sure whether all that shoveling from the day before had been in vain. After a careful assessment and a test jump by Christian Erichsen, our discipline's longtime expert, a safe solution was found: no braking, two jumps instead of three, and straight out onto the slope that was
• Christian Eriksen, our discipline's longtime expert.
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SAS PENTATHLON
helpfully empty thanks to the weather. Once the first ten competitors had completed their test jumps without incident, confidence was restored and everyone followed suit. Heming took the most points in the ski jump with Jan Fredrik Rosenberg, Rolf Ringdal and honorary guest Marc Girardelli. The longest leap of the day belonged to Matteo Piazza from La Piazza del Schütz und Ackermann and Paal Andreas Furuseth from The Mountain Goats with an impressive 22.5 meters, but adding the handicap points it was Jan Fredrik Rosenberg who claimed the individual title. After two disciplines on the mountain, the competitors descended in varying states of dampness and cheerfulness. Some made it straight for lunch. Others were found in the spa at Hotel Sunstar, mentally preparing for the evening's curling discipline. Curling night is always one of the more social disciplines of the Pentathlon weekend, and this year was no exception. Those not on the ice were kept well-supplied with an apéro and had plenty of opportunity to study the techniques of those who were. There was, however, one small irregularity: the bar was inexplicably closed. Before this could develop into a crisis, Rolf Ringdal, Jan Fredrik Rosenberg and Tobias Melbo Torgersen stepped in, returning with a well-stocked shopping trolley. Crisis averted. Spirits restored. The technique most worth studying that night was that of Michael Rudin of Après Ski All-Stars, who accumulated an extraordinary 62 curling points. The overall team winner in curling was also Après Ski All-Stars. • A well-deserved second place for team Heming with our honorary guest Marc Girardelli, Jan Frederik Rosenberg and Rolf Ringdal.
• This years' winning team Après Ski All Stars with Marc Rudin, Constantin Schrafl and Kevin Lanz.
Honorary guest Marc Girardelli Once Saturday's disciplines were complete, all participants gathered at Hotel Sunstar for a delicious Flying Dinner, where this year's honorary guest Marc Girardelli spoke about his impressive career, but was above all keen to look ahead together with us. Since retiring from ski racing, Marc has become a successful entrepreneur, and his brand Marc Girardelli Skiwear will be producing the new SAS ski clothing for our Alpine Team next season. After a good evening of food and drinks, a small group made their way to the Mescalero for a final chapter involving the dance floor. For anyone assuming this was only for those without podium ambitions on Sunday, at least one of this year's overall winners was spotted there too. This year brought a significant change to the Sunday program. With no cross-country track available in the valley due to lack of snow, cross-country skiing was replaced for the first time by ice skating, an idea that came from Nina ToneattiBertsch. Two teams took to the ice simultaneously for five minutes, racing to complete as many laps as possible. The format was a hit. The ice, however, became progressively more characterful as the race went on, despite some spirited broom work. The grooves carved into the surface grew deeper with each team, meaning later starters faced increasingly creative cornering conditions. Whether this affected the final tally is an open question, since Oliver Binkert from Après-Ski Trio and Matteo Piazza were not among the early starters
and yet both achieved the highest individual count of 19 laps. The team prize went to Heming, and the individual honors went to Sean Langmuir from BUSC Scottish Ski Club. For the final discipline, everyone changed into their swimwear and gave everything they had left. The Handles with Jürg Schweizer, Marc Russenberger and Hans Grüter took the discipline win, and Jürg Schweizer took the individual title as well. The fastest time in the water was posted by Clément Schoeb from Flying Rabbits with 41.91 seconds. Like every year, one of the coolest weekends in the SAS calendar was over far too quickly. Everyone gathered for the prize-giving ceremony at Hotel Sunstar, where the best team of this year's Pentathlon was crowned: Après Ski All-Stars with Michael Rudin, Kevin Lanz and Constantin Schrafl. The individual title was claimed by Nina Toneatti-Bertsch, and not only did she win the overall ranking with handicap, but she also topped the standings without handicap, making her also the best lady. A big thank you to the Organizing Committee, to the local Grindelwald team, and to every helper who was there when needed. It was, as always, an exciting, sporting and varied weekend that everyone will remember fondly. The date for next year is already confirmed. Mark your calendars for 5-7 March 2027 and bring your friends inside or outside the SAS, or your family. At the Pentathlon, everyone is welcome!
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AICC
Riesenslalom (2 Durchgänge) Am Donnerstagmorgen ging es mit der RS-Besichtigung schon um 8 Uhr los und als absolutes Novum wurden die zwei Riesentorläufe gleichzeitig gestartet, um den frühlingshaften Temperaturen zu trotzen. Die ‘Oldies’ starteten auf Blau, die Ladies-Kategorie auf Rot, damit die je 130 TeilnehmerInnen möglichst schnell unten waren. Danach wurden die Läufe und Kategorien gewechselt. Um 12 Uhr waren beide Läufe bereits absolviert und die Teams genossen in unterschiedliche Konstellationen das wunderschöne Skigebiet rund um Lech. Beim fast schon rennmässigen Erkunden der Steilhänge rund ums Madloch und dem langen Zug wurden beim Zmittag erste Erkenntnisse und alte (und neue) SAS-Geschichten ausgetauscht. Thomas Zumbrunn kam als Besucher dazu. Zusammen mit Luki Brawand, Thomas Almer und mir war das siegreiche SAS-Team wieder wie vor 10 Jahren am selben Ort. Unsere jungen SASler kamen direkt im Rennanzug zur Gondel hoch nach Oberlech ans AICC-Alpine Dinner – wohl direkt vom letzten Drink, wo sie noch getanzt und den wunderschönen Sonnenuntergang mit anderen internationalen Teams genossen, haben… Hinunter zur RudAlpe nahmen sie wahlweise Athletinnen anderer Teams auf den Rücken. Wir hingegen stapften durch den kniehohen Schnee. Die älteren SASler*innen hatten an jenem Abend ebenso ihren Spass und gute Stimmung beim AICC-Dinner im Tal bis spät in den Abend.
Super G und Parallel-Slalom
SAS SIEGT BEIM AICC IN LECH Unser SAS-Team war auch beim diesjährigen AICC in Lech das Mass aller Dinge – nicht nur bezüglich der Resultate, sondern durch unseren einmaligen SAS-Spirit, quer durch verschiedene SAS-Sektionen und in allen Alterskategorien! Thomas Pool l Ehrenmitglied, SAS Zürich Wir trafen uns am Mittwochabend zum Auftakt zum AICCApéro und zum gemeinsamen SAS-z’Nacht. Nachdem die Startnummern verteilt waren und sich die Teams (mit einigen Neulingen) ‘beschnuppert’ hatten, spürte man bereits den unglaublichen Team-Spirit. Unsere AICC-Rookies Rolf Ringdal, Thomas Steinebrunner, Jürg Willi, Gianni Hehli und Lisa Loepfe wurden vom rund 30-köpfigen Team herzlich begrüsst.
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Am Freitagmorgen stand der SG auf dem Programm. Für Einige war es noch etwas sehr früh, doch nach gutem Einfahren waren bis zum Start alle wieder voll fit und ‘hungrig’. Die Vortagesergebnisse waren in fast allen Kategorien sehr eng und es konnte noch alles passieren. Ein Lauf «Allin» – und unsere SASler*nnen lieferten wieder ab. Gianni Hehli konnte schliesslich seine Top-Form nach einem eher konservativen ‘Riesentorlauf’ doch noch zeigen und stellte die Tagesbestzeit auf – zuvor hatte lange Zeit unser Edeltechniker Kari Eggen an der Spitze des Klassements gelegen. Der Parallelslalom in mixed Teams und Kategorien ist ein alljährliches Schauspiel sondergleichen. Alt mit Jung, Profi mit Anfänger, Ambitionierte mit passionierten Engländern und Italienern. Im Ziel gab es Würste, Bier und Schaumwein. Um 20 Uhr ging’s zum AICC-Gala-Dinner wie gewohnt stylisch, sportlich und elegant. Der Veranstalter wurde gefeiert und verdankt, der SC Arlberg hat ein grossartiges AICC auf die Beine gestellt. Der SAS konnte wiederum mehrere Siege und Podestplätze einfahren und die Podeste wurden mit Musik, Applaus und Sprechchören zelebriert. Für mich persönlich war das diesjährige AICC eine Art Versöhnung mit dem letzten Jahr. Ich musste oder durfte zwar ‘nur’ zuschauen, konnte das Ganze aber mit etwas Distanz ganz anders geniessen. Ich möchte mich bei Michael Toneatti, unserem Zentralpräsidenten, für seinen Support herzlich bedanken (die AICC-Zepter-Übergabe läuft...). Beim ganzen SAS-Team für den wunderbaren SAS-Spirit. Im 2027 treffen wir uns vom 11. – 14. März in Livigno. Die Zimmer sind bereits reserviert. Let’s race together!
ITALO-SUISSE À CORTINA
UNE 60e ÉDITION PLACÉE SOUS LE SIGNE DU SPORT ET DE L’AMITIÉ
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La 60e édition de l’Italo-Suisse s'est tenue du 25 au 28 mars à Cortina d’Ampezzo, dans un lieu qui, quelques semaines après les Jeux Olympiques d’hiver, était encore pleinement marqué par l’esprit du ski international. Eleonora Cerutti l SAS Fribourg
© Andrea Toski
Au-delà des courses, l’Italo-Suisse a une nouvelle fois démontré, lors de cette 60e édition, qu’elle est bien plus qu’une simple confrontation sportive. Les journées passées à Cortina ont été marquées par des échanges empreints de camaraderie, qu'il s'agisse de moments partagés sur les pistes ou en dehors de celles-ci. Savant mélange de tradition, compétition et amitié, voilà qui caractérise cet événement depuis des décennies. Le chalet du Sci Club 18 a une fois encore offert un cadre privilégié aux repas du soir, dans une atmosphère chaleureuse.
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© Andrea Toski
Sur le plan sportif également, les conditions étaient réunies pour des courses passionnantes. Après la défaite de Wengen il y a deux ans, le Sci Club 18 s’est présenté avec une équipe très solide, comptant notamment plusieurs anciens athlètes de niveau européen. Le SAS était lui aussi redoutable, avec une équipe variée et de qualité: aux côtés de l’Olympien Andrej Drukarov, Martin Stricker, Gianni Hehli, Lars Ackermann, Julie L’Hôte, Linda Wyser et Eleonora Cerutti étaient au départ.
Le SAS a parfaitement lancé la compétition lors du slalom parallèle au Col Gallina. L’équipe a livré une bonne performance collective et a terminé cette première journée de course en tête. La décision est tombée le samedi à l'issue du slalom géant sur la Faloria. Le Sci Club 18 y a pleinement fait valoir sa domination et a pris une avance décisive au classement général. Malgré un bel engagement, le SAS n’a finalement pas réussi à résister aux Italiens qui ont ainsi été sacrés vainqueurs de cette édition 2026.
© Andrea Toski
Pour la délégation du SAS, il est rapidement devenu évident que cette édition jubilaire resterait dans les mémoires. Nous avons été accueillis dans le cadre impressionnant des Dolomites par nos amis du Sci Club 18 qui ont contribué à l’organisation de l’événement avec beaucoup d’engagement. Nous avons été particulièrement heureux de partager cette édition avec Amadeo Reale durant sa dernière année de présidence du Sci Club 18.
Un grand merci aux organisateurs, en particulier à Ségolène Brunisholz et Andrea Gabus pour le SAS, ainsi qu’à nos amis du Sci Club 18. Cortina s’est révélée être un cadre à la hauteur de cette édition jubilaire, et l’Italo-Suisse 2026 restera sans aucun doute un très beau souvenir pour toutes les personnes présentes.
1 Andrej Drukarov. 2 Jean Philippe Rochat (à droite) et Amadeo Reale.
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CLOSING
UN WEEK-END HAUT EN COULEUR ! Retour en images sur le week-end du Closing qui a eu lieu du 27 au 29 mars à la Tzoumaz.
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SKITOURENWOCHE IM AOSTATAL 1.-6. MÄRZ 2026
Eine wunderbare Skitourenwoche auf dem Grossen St. Bernhard und im oberen Aostatal: Zwischen BourgSaint-Bernard und Saint-Rhémy finden sich wunderbare Hänge, hohe Berge mit steilen Flanken und schöne Wälder – eine eindrückliche Szenerie. Neun wackere Streiter machten sich auf den Weg, um unter der kundigen Leitung unserer Bergführer Ruedi und Toni eine Woche in den Bergen zu verbringen.
Tag 1: Prosciutto, Schmuggler und das Fenêtre de Sereina Nach einer kurzen Fahrt durch den Tunnel deponierten wir unser Material im Hotel in SaintRhémy. Bevor es auf die Ski ging, machten wir einen kurzen Stopp in einer Prosciutteria. Eine Besonderheit des Aostatals sind die Fleischspezialitäten in allen möglichen Formen: Schinken, Speck und rezenter Bergkäse sind fester Teil des lokalen Speisezettels. Frisch gestärkt fuhren wir zum Parkplatz Crévacol und stiegen in Richtung des Fenêtre de Sereina auf. Die Seitentäler hier sind noch französischsprachig – zumindest auf den Ortsschildern. Im Alltag wird untereinander Französisch gesprochen, doch eigentlich ist man schon richtig in Italien.
Am Sonntagmorgen trafen wir uns am Hauptbahnhof Bern, stiegen in zwei Busse und zogen Richtung Süden. Unser Ziel war es nicht, wie die meisten, die Alpen zu queren, sondern genau dort zu bleiben, wo die meisten möglichst schnell wegwollen. Antoine Lombard l SAS Fribourg
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Nach rund 950 Höhenmetern Aufstieg auf den Col klarte das Wetter auf und wir wurden mit einem kurzen Blick in Richtung Gran Paradiso belohnt. Der Gran Paradiso ist der einzige ganz auf italienischem Boden stehende Viertausender und historisch gesehen die Heimat aller Steinböcke im Alpenraum. Vor rund 100 Jahren war dies das Jagdgebiet des Königs Vittorio Emanuele. Schweizer Wildhüter und Schmuggler raubten dort Steinbockkitze und zogen sie im Wildpark in St. Gallen auf. Technisch gesehen sind also alle Steinböcke in den Alpen Italiener.
Tag 2: Blindflug am Mont Palietta Am zweiten Tag verwehrte uns das Wetter jegliche Sicht – verhangen und neblig sahen wir die Hand vor
ALPINISMUS
den Augen nicht. Wir beschlossen, im Wald in Richtung Mont Palietta aufzusteigen. Der gefrorene Schnee an den Föhrennadeln sorgte für eine mystische Stimmung. Ich wusste irgendwann nur noch, dass wir oben waren, als es nicht mehr weiter ging. Umso erstaunlicher war es, auf dem Gipfel eine grössere Gruppe anzutreffen. Erst im letzten Moment merkte ich, dass ich bei der falschen Gruppe stand – unsere befand sich 50 Meter weiter im Nebel. Der kurze Austausch mit den französischen Tourengängern aus den Pyrenäen war dennoch äusserst freundlich. Ich war tief beeindruckt, wie gut unsere Bergführer uns in fast totalem Weiss sicher zu den besten Schwüngen führten.
Tag 3: Sulzschnee und die „Gruppe Cappuccino“ am Mont Flassin Ein klarer, kalter Morgen mit bester Sicht. Wir starteten beim Snowpark Flassin, das in einem tiefen Schattenloch liegt und kraxelten in einem langen, stetigen Anstieg durch lichte Wälder. Am Ende des Tals landeten wir in einem riesigen Kessel, der unzählige Möglichkeiten bot. Nach rund 1380 Höhenmetern in Richtung Mont Flassin wurden wir mit einer wunderbaren Abfahrt im Sulz belohnt. Für einen Teil der Gruppe reichte das: Die sogenannte „Gruppe Cappuccino“ sass bei einem Maiensäss in der Sonne, während der Rest eine Zusatzrunde auf dem Col de Vertosan mit weiteren 440 Höhenmetern anhängte.
Tag 4: 360°-Panorama am Mont Fourchon und Alpinismus Da das Wetter auf der Südseite umschlug, fuhren wir zurück in Richtung Norden und Schweiz. Wir starteten am Nordportal des Grossen St. Bernhards und stiegen zum Hospiz auf, das seit rund 600 Jahren durchgehend bewirtet wird. Nach einem Kaffee fuhren wir über die Passstrasse ab, fellten an und stiegen rund 1220 Höhenmeter auf den Mont Fourchon. Oben wartete ein 360°-Panorama auf den Hauptalpenkamm: Mont Blanc, Grandes Jorasses und Gran Paradiso reihten sich aneinander. Im steilen Schlussstück hiess es: Ski auf den Rucksack, Steigeisen an und mit dem Pickel weiter. Über diesen Pass fuhren wir schliesslich wieder zum Parkplatz ab.
Tag 5: Das „kernige S“, Harscheisen und die Halfpipe der Pointe Valetta Der kommende Tag bot eine Überraschung: Am Gegenhang des Hotels liegt ein steiles, dicht bewaldetes Flusstal. Eng schlängelt sich der Weg, den wir in Anlehnung an Bruno Kernen das "kernige S" nannten, den Berg hoch. Wir fuhren erst das Tal hinunter, am Snowpark Flassin vorbei, und fellten unsere Skier an. Durch den Wald und dichte Vogelbeersträucher stiegen wir das Flusstal hinauf. Auf dem Sockel angekommen, öffnete sich ein wunderschönes Hochtal mit lichten Lärchenwäldern. Nach einem flachen Stück zog der Aufstieg auf den letzten 400 Höhenmetern in Richtung Pointe Valetta an. Die Bergflanke mündet in einen schönen, runden Gipfel. Damit wir die Harscheisen nicht umsonst mitgenommen hatten, montierten wir sie für die letzten 100 Höhenmeter und stiegen sicher auf. Belohnt wurden wir mit einer schönen Abfahrt in das breite Tal. Kurz waren wir unsicher, ob wir mit geschulterten Skiern absteigen oder die Abfahrt durch das enge Flusstal wagen sollten. Die Entscheidung für die Ski war goldrichtig: Fast wie in einer Halfpipe fuhren wir über Buckel und gefrorene Wasserfälle rasant und mit grosser Freude hinunter zum Parkplatz.
Tag 6: Kurzärmelig auf Les Monts Telliers und Tschugger-vibes Am Nordportal des Grossen St. Bernhards liegt die verlassene Talstation des Skigebiets Super St. Bernard, die durch die Fernsehserie Tschugger eine gewisse Berühmtheit erlangt hat. Wir stiegen erneut in Richtung Hospiz auf, bogen dann aber rechts ab zu Les Monts Telliers. Nach einem kurzen Sattel zog sich eine lange Talseite vor uns auf. Bei praller Sonne, kurzärmelig und bestem Wetter stiegen wir dem Gipfel entgegen. Ein grosses Lob und Dankeschön an unsere Bergführer Ruedi und Toni sowie an George für die Organisation. Wir durften eine Ecke der Schweiz erkunden, die die meisten von uns noch nicht kannten und für sich entdeckt haben.
Teilnehmer: Marc Achermann, Jörg Hotz, Martin Hug, Thomas Hug, Markus Jenny, Antoine Lombard, Marcel Müller, Jürg Schweizer (Organisation) Bergführer: Toni Dinkel, Ruedi Kellerhals
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TRAININGSLAGER FÜR DIE SKI-OL WM JAPAN Orientierungslauf und Ski-OL leben von spannenden, neuen Wettkampfgeländen, um die Fähigkeiten der Athleten zu testen. Der wichtigste Anlass der diesjährigen Saison, die Weltmeisterschaften, fand im weit entfernten Japan statt. Lars Beglinger l SAS Zürich Zwar ist das Gelände nicht ganz neu, denn vor 17 Jahren fand im Skiort Rusutsu schon die Ski-OL WM statt, jedoch haben nur noch 3 internationale Athleten und einige Trainer persönliche Erinnerungen an die letztmalige Austragung. Um uns optimal auf die WM vorbereiten zu können und das Gelände, die Schneebedingungen und das lokale Essen kennenzulernen, ist die SAS-Delegation des Teams früh angereist. Die Teilnahme an lokalen Ski-OLs war abwechslungsreich: Ein Wettkampf fand in einem verschneiten Freizeitpark unter den Achterbahnen statt. Etwas relevanter für die echten Rennen war der Wettkampf direkt angrenzend an das WM-Gelände. Wir konnten vorher entscheiden, wann es sich lohnt, quer zu laufen. Trotz der über zwei Meter dicken Schneedecke wurde schnell klar, dass im kompakten Frühlingsschnee vielerorts gefirnt werden kann. So können sich die Athleten viel Distanz im Rennen sparen. Die zusätzliche Vorbereitung vor Ort hat sich ausgezahlt: Bereits im Sprint holte das Schweizer Team die erste
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STIFTUNG & WILHELM-FONDS
SKI-OL
Medaille. Delia Giezendanner zeigte einen fehlerfreien Lauf und lief in einem physisch harten Wettkampf zu Bronze. Auch die beiden anderen Schweizer Frauen brachten sich in starke Ausgangslagen für die Verfolgung am nächsten Tag: Eliane Deininger lief zu Rang 6 und Flurina Müller zu Rang 8. Delia Giezendanner (SAS Bern) Die WM waren zwei Wochen mit wunderbaren Erlebnissen und wertvollen Erfahrungen. Dass ich dabei überraschend eine Medaille gewann, macht das Ganze noch viel schöner. Eliane Deininger (SAS Bern) Die WM war eine Once-in-a-lifetime Experience, die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Nicht nur, weil ich das erste Mal Weltmeisterin wurde, sondern auch wegen der langen Reise, den speziellen Schneeverhältnissen, dem täglichen Reis zum Frühstück und all den Emotionen, die wir als Team erleben durften. Flurina Müller (SAS Bern) Die WM war perfekt organisiert und bot uns spezielles und herausforderndes Gelände mit coolen Bahnen. Es war sehr emotional, da viele historische Top-Resultate gelaufen wurden. Und auch kulturell wurde uns mit neuen Eindrücken einiges geboten.
Bei den Männern verpasste Nicola Müller mit Rang 7 das Diplom knapp. Corsin Müller zeigte wie immer in dieser Saison erneut eine starke Leistung mit Rang 12. Die Verfolgung begann mit einer Überraschung seitens Organisatoren. Der organisierte Bustransport an den Start endete nicht dort, wo wir ihn erwartet haben, sondern mitten in den schroffen Flanken des vulkanischen Geländes. Ein skitechnisch schwieriger Wettkampf
Nicola Müller (SAS Bern) Noch nie hat die Schweizer Ski-OL Delegation so viel Zeit und Einsatz in eine WM investiert. Athlet:innen und Staff haben mit enormem Engagement gearbeitet. Unser Wachsteam hat vor Ort intensiv getestet, lokalen Wachs eingekauft und erstmals war auch eine eigene Physiotherapeutin dabei. All dies hat zu vielen Medaillen und sehr guten Resultaten in Japan beigetragen und wäre ohne die Unterstützung des SAS nicht möglich gewesen, wofür wir sehr dankbar sind. Corsin Müller (SAS Bern) Die WM war sehr toll. Zwar unerwartet, aber vorteilhaft für mich versanken wir nicht im Pulverschnee, sondern konnten auf 2 Meter hartgepresstem Schnee firnskaten. Die Wettkämpfe waren für mich ein Erfolg: Zum einen, da ich mein drittes Mal in die Weltcup Top 10 lief und zum zweiten, da ich durch die guten Resultate im U23 Weltcup auf den 2. Rang vorstiess. Ein sehr guter Abschluss einer schon sehr großartigen Saison.
mit steilen Abfahrten quer durch den Wald stand bevor. Zudem gefror die von der Sonne aufgeweichte, oberste Schneeschicht über Nacht, was das Querlaufen neben den Spuren noch attraktiver machte. Trotz der abenteuerlichen Schilderung sind solche Bedingungen vorteilhaft für unser Team und wir Schweizer sind uns steile Bergflanken mehr gewohnt als die üblichen Favoriten aus Skandinavien. Diesen Vorteil spielten wir aus: Im Männerrennen schloss Nicola Müller schnell zur Spitze auf und lief nach einer Stunde zusammen mit dem Vortages-Sieger ins Zielgelände ein. Im Zielsprint fehlte ihm nur eine Schuhlänge auf den 1. Platz. Corsin Müller machte Plätze gut und beendete das Rennen als Achter, respektive Zweiter in der separat geführten U23 Wertung.
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SKI-OL
Corsin Boos (SAS Zürich) Es war sehr cool, mit dem Team nach Japan reisen zu können. Für mich waren die Wettkämpfe ein Auf und Ab: Mit dem Sprint und der Verfolgung war ich enttäuscht und habe mir mehr erhofft. Bei der Mitteldistanz konnte ich dann aber doch noch mein Ziel eines Top 10 Rangs erreichen. Vielen Dank für die Unterstützung!
Jan Lauenstein (SAS Zürich) Die Ski-OL WM in Japan war ein bereicherndes Erlebnis, sowohl sportlich als auch kulturell. Meine persönlichen Resultate waren nicht ganz, was ich mir nach dem erfolgreichen Start in die Saison erhofft habe, aber ich werde weiter hart trainieren, um stärker zu werden. Gian-Andri Müller (SAS Bern) Die WM war super organisiert und vor allem im Gelände der Verfolgung zu navigieren, war eine einmalige Erfahrung und Spektakel. Der Anlass bleibt mir als einzigartiges Erlebnis in Erinnerung.
Eliane Deininger konnte ihre Fähigkeiten und Erfahrung aus dem Fuss-OL einsetzen: Also sehr fein über Höhenkurvenbilder zu navigieren, anstatt wie üblich den Schneetöff-Spuren zu folgen. Gemeinsam mit einer finnischen Athletin liefen sie ins Zielgelände ein. Im Sprint auf der ansteigenden Zielgerade konnte sich Eliane durchsetzen und gewann die erste Goldmedaille für die Schweiz in der Geschichte des Ski-OL. Wie schon im Sprint beendeten die beiden anderen Schweizerinnen ihre Wettkämpfe in den Top 10, Delia Giezendanner auf Rang 6 und Flurina Müller auf Rang 10, wobei Flurina ohne einen Stockbruch in die Diplomränge hätte laufen können. Nach einem Ruhetag ging es mit viel klebrigem Neuschnee weiter mit der Mitteldistanz. Nicola Müller musste sich mit dem vierten Rang begnügen. Nach einem enttäuschenden WM-Start konnte Corsin Boos sein Potential abrufen und lief im letzten Einzelrennen in die Top 10. Eliane Deininger gelang ein weiterer Exploit mit dem geteilten zweiten Rang. Die Sprintstaffel fand vor Augen vom Ehrengast, der imperialen Kronprinzessin Akashino, statt.
Die erste WM-Goldmedaille für die Schweiz im SkiOL – ergänzt mit zwei weiteren Silber- und einer Bronzemedaille: Eine unglaubliche Bilanz für die eher kleine Ski-OL Nation Schweiz. Wir möchten uns herzlichst bei der SAS-Stiftung für die Unterstützung in der Vorbereitung bedanken. Wir glauben, dass die zusätzlichen Tage und Trainingswettkämpfe den Unterschied zwischen einer guten und grossartigen WM gemacht haben.
Lars Beglinger (SAS Zürich) Ich wusste in der Planung der Delegationsleitung, wie wichtig den AthletInnen diese WM ist und wie viel sie dafür investiert hatten. Auch für mich war dadurch der Druck grösser als sonst, aber dank den zuverlässigen Organisatoren und dem selbstständigen Team ging alles perfekt auf und wir können alle stolz auf die Resultate sein. Selina Bebi (SAS Zürich) Die Betreuung der Ski-OL-Athletinnen und -Athleten als Physio an der WM in Japan war für mich ein unglaublich spannendes Erlebnis! Ein supercooles Team, gute Stimmung, ein neues Land mit einer faszinierenden Kultur und dazu noch erfolgreiche Resultate – rundum cool! Andri Jordi (SAS Bern) Die WM in Japan war für mich ein grosses Highlight. Auf der anderen Seite des Planeten, in wunderschönen Wäldern, einer super Form und einem tollen Team. Meine persönlichen Wettkämpfe liefen mal besser, mal schlechter, aber das ist Sport. Herzlichen Dank an die SAS Stiftung für eure Unterstützung.
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UNTERSTÜTZT TRAININGS- UND WETTKAMPFKONZEPT
• Nick Spoerri
Ob auf der Piste, im Trainingslager oder bei internationalen Wettkämpfen, die SAS-Stiftung und der Wilhelm-Fonds unterstützen Studierende und Gymnasiast*innen in ihrer Leidenschaft für den wettkampfmässigen Ski- und Schneesport. Demzufolge unterstützen wir Projekte vom ambitionierten Breitensport bis zum Weltcup. Hans Grüter l Für die Taskforce «Trainings- und Wettkampfkonzept»
Die SAS-Stiftung hat sich in den letzten Jahren zu einem tragenden Pfeiler in der Finanzierung der Aufgaben des Zentralvorstandes und der Technischen Kommission entwickelt. Dank dem sehr erfolgreichen Fundraising (siehe Artikel in SAS-News Nr. 141) und der sehr grosszügigen Spende von Philippe Stern (siehe Artikel in SAS-News Nr. 139) ist ein beträchtliches Vermögen zur Finanzierung von Projekten vorhanden. Auf dieser Basis hat sich der SAS-Stiftungsrat zusammen mit dem Zentralvorstand und der Technischen Kommission das Ziel gesetzt, ein Trainings- und Wettkampfkonzept zu entwickeln, das der beachtlichen finanziellen Situation Rechnung trägt und dezidiert auf die Bedürfnisse der Athlet*innen ausgerichtet ist. Wir wollen ein visionäres und pragmatisches Konzept entwickeln, das organisatorisch effizient umsetzbar ist, schnell Wirkung zeigt und ändernde Bedürfnisse berücksichtigt. «ONE CLUB – ONE SPIRIT» ist auch hier der Leitstern!
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Die Mitglieder der Taskforce «neues Trainings- und Wettkampfkonzept» sind: • Michael Toneatti, Zentralpräsident, Zentralvorstand Alpin • Rahel Imoberdorf, Zentralvorstand Nordic • Andrin Schellenberg, Zentralvorstand Nordic • Lukas Brawand, Leiter Technische Kommission • Nick Niemeyer, Chef Alpin • Matthias Leibundgut, Chef Nordic • Hans Grüter, Präsident SAS-Stiftung In einem ersten Schritt haben wir einen Projektkatalog definiert, der aufzeigt, was wir den aktuellen und zukünftigen SAS-Athlet*innen anbieten können und wollen. Die einzelnen Projekte werden betreffend finanzielle und organisatorische Machbarkeit überprüft und mit den Bedürfnissen der Athlet*innen abgeglichen. Ziel ist es, möglichst schnell erste Projekte umzusetzen und sequenziell die weiteren folgen zu lassen.
SAS-STIFTUNG
Der Projektkatalog ist definiert und eine erste Validierung und Priorisierung hat stattgefunden. Auch wenn noch nicht vollständig ausgereift, wollen wir hier die Projekte skizzieren, an denen wir arbeiten:
Alpin • SAS Pro (Top Athlet*innen) und SAS-Breitensport wo möglich und sinnvoll kombinieren • Sommer- und Wintertrainings und Rennserien in Norwegen (auch Skihalle), Schweiz und Europa, südliche Hemisphäre, Teilnahme an Skirennen (global) mit Aussicht auf tiefe FIS-Punkte • Ticket-Modell für Topathlet*innen, d.h. Teilfinanzierung einer Mitgliedschaft in einem Global Racing Team • Engagement einer Trainerkraft für Betreuung von Top Athlet*innen, Camps und Rennserien evtl. kombiniert mit dem Ticket-Model für Topathlet*innen • Universiade-Level als Hauptkriterium für die Subventionierung
Nordic • Frühzeitige und kontinuierliche Betreuung des SAS-FISU Team (z.B. gemeinsame Trainingslager, Wettkampvorbereitung) • Entwicklung Coaching und Team-Management zur Sicherung der Professionalität • SAS-Excellence Programm für die leistungsstärksten Langlauf Athlet*innen • SAS Loppet und Community Programm auch als Breitensportförderung • SAS Nordic Team Mobilität und Wachsmöglichkeiten (Personenbus und evtl. ein Wachsanhänger) • Zusammenarbeit mit anderen Regionalverbänden und Pro Nordic wo sinnvoll
• Anglo-Swiss 2026
Weitere Möglichkeiten • SAS-Race-Office Alpin und Nordic falls sinnvoll und effizient • Angebote im Mentalbereich auch nach Verletzungen • Coaching für den Einstieg ins Berufsleben Diese Projekte sind als Erweiterung und Konkretisierung des bestehenden Leistungsangebotes an die Athlet:innen zu verstehen. Zu beachten ist, dass Alpin und Nordic in Bezug auf die Ausgangssituation, das Umfeld (auch Swiss-Ski), die Anzahl Athlet*innen, Team- versus individueller Approach sowie finanzieller Erfordernisse sehr unterschiedlich sind. Im nächsten Schritt geht es darum, definierte Projekte detailliert zu planen auch in Bezug auf Kosten und Finanzierung durch die TK, ZV sowie die SASStiftung und den Wilhelm-Fonds. Zu erwähnen ist, dass die Stiftungen ihre finanzielle Unterstützung auf Grund von Subventionsanträgen bestimmen. Den Hauptträgern dieser Taskforce, Lukas Brawand, Nick Niemeyer und Matthias Leibundgut gehört ein sehr grosser Dank für die Zeit, das Engagement und den Enthusiasmus, den sie in dieses Projekt stecken. Es macht Spass mit ihnen zusammenzuarbeiten!
• Opening Zermatt
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STAMM
SAS-APERO ERÖFFNET ENGADIN SKIMARATHON
Anfangs März waren 25 SASler der Einladung von Gastgeber Ivan Wagner und dem Zentralvorstand gefolgt, um den traditionsreichen Engadin Skimarathon in der Cha Suot in Bever gemeinsam einzuläuten. Andrin Schellenberg l Zentralvorstand, SAS Bern Ivan Wagner servierte ein reichhaltiges Apero riche, das Jung und Alt, Alpine wie Nordische, an einen Tisch brachte. Das Ziel eines disziplin- und altersübergreifenden Treffens wurde damit eindrucksvoll erreicht. Besonders praktisch für alle, die sich nicht mit dem Skiwachsen beschäftigen wollten: Gegen ein kleines Entgelt konnten die Skis dem SAS Nordisch Wachsteam abgegeben werden - am Marathontag warteten dann perfekt präparierte, blitzschnelle Latten.
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Mit Helena Guntern und der ehemaligen Spitzenläuferin Bettina Gruber waren zwei Topathletinnen vertreten, die dem Anlass zusätzlichen Glanz verliehen. Eine besondere Ehre war zudem der Besuch von Jamie Brown, dem Präsidenten des prestigeträchtigen Kandahar Skiclubs. Die Rückmeldungen der SASMitglieder waren durchwegs positiv. Viele wünschen sich eine Wiederholung im kommenden Jahr - idealerweise in ähnlicher Form.
HOMMAGE
TRULS D. BERG (1932–2026) SAS-EHRENMITGLIED SEKTION BERN Mit Truls Berg ist eine herausragende Persönlichkeit des SAS von uns gegangen. Sein Tod bedeutet einen grossen Verlust. Er wird fehlen – als Freund, Mentor, Gentleman und aussergewöhnlicher Sportler. Martin Hodler und Urs Schüpbach Ehrenmitglieder Sektion Bern
Der SAS war für Truls weit mehr als ein Club; er war ein zentraler Bestandteil seines Lebens. Mit Beginn seines Studiums an der ETH Zürich startete der junge Sportler sowohl als Langläufer, Alpiner und sogar als Skispringer mit Erfolg an Studentenrennen und wurde 1956 in die SAS Sektion Zürich aufgenommen. Erst mit der beruflichen Tätigkeit nach dem Studium in Bern wechselte er 1961 in die SAS Sektion Bern. Von 1972 bis 1975 amtete er als SAS-Zentralpräsident. Auch den nachfolgenden Generationen der Sektionen Bern und Basel stand er jederzeit mit Rat, Unterstützung und grosser Loyalität zur Seite. Auf Truls war stets Verlass. 1981 wurde er mit der SAS-Ehrenmitgliedschaft geehrt. Sinnbildlich dafür steht das Zitat von Henrik Ibsen auf seiner Todesanzeige: «Für einen treuen Freund kann keiner je zu viel tun.»
Truls – der aussergewöhnliche Sportler Truls war schon seit seiner Jugend ein begnadeter und vielseitiger Sportler. Nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer beim Rudern, beim Tennis und später beim Golfspiel. Es ging ihm jedoch nie darum, sich selbst oder seine Leistungen in den Mittelpunkt zu stellen. Umso beeindruckender war seine kompromisslose Hingabe an den Sport. Damals gab es weder Handys noch Internet oder Laptops und schon gar nicht Homeoffice. Aber Truls zügelte jeweils vor dem Engadiner sein ganzes Büro in ein Hotel im Engadin. Dort kombinierte er intensives Training in der Höhenluft mit seinen Büroarbeiten und Telefonaten. Diese Disziplin führte – neben seinen vielfältigen beruflichen Verpflichtungen – zu bemerkenswerten Leistungen. Seine persönliche Bestzeit erreichte er am Engadin Skimarathon mit einer Zeit von 1:41h im Alter von 61 Jahren (!) und verlor dabei nur knapp 20 Minuten auf den Sieger.
Attisholz Holding mit den Unternehmen Cellulose Attisholz AG, Papierfabrik Balsthal/Tela, Vlesia und Hakle. Zudem engagierte er sich als Verwaltungsrat zahlreicher weiterer Unternehmen. Neben fachlicher Kompetenz, verbunden mit Zielstrebigkeit, Leistungsbereitschaft und unternehmerischer Klarheit, beeindruckte vor allem seine aussergewöhnliche Menschlichkeit. Und nicht zuletzt auch sein mit einem Lächeln und mit norwegischem Akzent eingestreuter Humor, der ihn so überaus sympathisch machte. Trotz grosser Verantwortung blieb Truls stets nahbar und hilfsbereit. Sein Führungsstil war geprägt von Vertrauen, Respekt und dem Wunsch, gemeinsam besser zu werden. Für viele Menschen war Truls ein Vorbild – als Freund, Sportler und Unternehmer. Auch für jüngere SAS-Generationen, die ihn nicht mehr persönlich kennenlernen konnten, bleibt er beispielhaft. Seine Offenheit, Geradlinigkeit und Bescheidenheit machten ihn zu einem aussergewöhnlichen Menschen. Wer Truls näher kannte, wusste: Er kämpfte lieber mit sich selbst als gegen andere. Sein Glaube an eine höhere Macht und sein Lebenswille erlaubten es ihm, sich nach schweren Schicksalsschlägen, Unfällen und gesundheitlichen Problemen immer wieder zu erholen, bis es ihm sein fortgeschrittenes Alter nicht mehr ermöglichte. Die Laudatio anlässlich seiner Ernennung zum SASEhrenmitglied im Jahr 1981 bringt seine einzigartige Persönlichkeit treffend auf den Punkt: «Truls verfügt über die Härte eines Wikingers, die Fairness eines englischen Gentlemans und die Grosszügigkeit eines Mentors. Er kommt dem SASlerischen Archetypus verblüffend nahe.»
Truls – Unternehmer und Vorbild Truls Berg wurde 1932 in Buenos Aires geboren, wuchs in Norwegen auf und absolvierte an der ETH Zürich ein Ingenieurstudium. Sein beruflicher Weg führte ihn vom Planungsteam eines Kernkraftwerks bis an die Spitze der
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LATEST NEWS
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CALENDRIER SAS 2026-27
SAMEDI 27 ET DIMANCHE 28 JUIN À LENZERHEIDE Événement spécial «SAS – Meet your Athletes»
SCAN ME!
9-11 Oktober 2026 | Zermatt Camp Intersection 17 Oktober 2026 | TBD Präsi-Rennchefsitzung 11-13 December 2026 | Zermatt WE SAS Cup 1 – Opening & Kids Cup 19 December 2026 | TBD Einlauf-/Schnuppertour Ost&West
La Fondation SAS organise, en FONDATION & collaboration avec la section de Zurich, FONDS WILHELM un événement spécial à Lenzerheide le week-end du 27-28 juin. À cette occasion, trois athlètes soutenus par la Fondation SAS – Arnaud Du Pasquier (biathlon, SAS Norge), Lea Fischer (ski nordique, SAS Norge) et Arnaud Boisset (ski alpin, SAS Lausanne) – ainsi que le fait de mener une double carrière seront au cœur du débat. Pendant deux jours, des activités variées, des échanges autour d’un repas commun, une table ronde passionnante et bien d’autres choses encore sont au programme. Il est également possible de ne participer qu’à certaines activités. Veuillez l’indiquer lors de l’inscription. Informations et date limite d’inscription: Date limite d’inscription: 26 juin 2026 Informations détaillées et inscription sur www.sas-ski.ch Personnes de contact: Lucia Moser, présidente de la section de Zurich (lucia.moser@bluewin.ch)
Le calendrier complet est régulièrement mis à jour sur sas-ski.ch.
Hans Grüter, président de la Fondation SAS (hans.grueter@icloud.com)
2 Januar 2027 | Lenzerheide Langlauf-Tag 9-10 Januar 2027 | TBD Januartour 10-14 Januar 2027 | St. Moritz Anglo-Swiss 23-24 Januar 2027 | Hoch Ybrig WE SAS Cup 2 – Bebbi Cup (BS) & Kids Cup SUC – Alpin 30-31 Januar 2027 | Meiringen-Hasliberg FISU Races - Alpin 30-31 Januar 2027 | Davos Variantenfahren 6-7 Februar 2027 | Jaun WE SAS Cup 3 – SAS Cup (GE/FR) 6-13 Februar 2027 | Valle Maira (ITA) Skitourenwoche 8-12 Februar 2027 | Avers Skitouren SAS Plaisir 20-21 Februar 2027 | Meiringen-Hasliberg WE SAS Cup 4 – Bäre Cup (BE) & Kids Cup 27-28 Februar 2027 | Goms 55. Int. Gommerlauf & SUC – Nordic
CARNET ROSE
6-7 März 2027 | Grindelwald Pentathlon 11-14 März 2027 | Livignio (ITA) AICC
Ils se sont dit oui ! Louise Gueissaz (SAS Fribourg) et Miro Vuille (SAS Fribourg) se sont dit oui le 25 avril 2026. Andrea Gabus (SAS Lausanne) et Melissa Fischer se sont dit oui le 16 mai 2026.
14 März 2027 | Engadin 57. Engadiner Ski Marathon - Nordic 18-21 März 2027 | Andermatt WE SAS Cup 5 – Closing (LA) & Kids Cup 9-10 April 2027 | Allalin, Strahlhorn April-Wochenende
DÉLAI DE RÉDACTION REDAKTIONSCHLUSS NR. 143 14 août 2026 Automne | Herbst 2026
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NR. 144 14 novembre 2026 Hiver | Winter 2026-27
NR. 145 14 février 2027 Printemps | Frühling 2027
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