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Erster Deutscher darf offiziell growen! AMSTERDAM

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Nun ist es offiziell: Der erste deutsche Cannabispatient darf legal zuhause sein Cannabis anbauen. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am 6. April entschieden und verkündet (Aktenzeichen BVerwG 3 C 10.14). Ein 52 Jahre alter Kläger aus dem baden-württembergischen Mannheim, der seit 1985 an Multipler Sklerose (MS) erkrankt ist und deshalb eine Ausnahmeerlaubnis der deutschen Bundesopiumstelle zum Erwerb von medizinischem Cannabis aus der Apotheke besitzt, konnte sich in dritter Instanz endlich gerichtlich durchsetzen. Seit 1987 behandelt der Mann seine Erkrankung und Symptome mit Cannabis. Text: Markus Berger Nachdem seine Anträge auf Heimproduktion seiner Medizin seit 2006 von der Bundesopiumstelle (einer Behörde innerhalb des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte, BfArM) abgeschmettert und versagt worden waren, hatte sich der Patient zusammen mit seinem Rechtsanwalt entschieden, vor das Bundesverwaltungsgericht zu ziehen. Die medizinischen Cannabisblüten aus der Apotheke kann der schwer kranke Mann sich bei Preisen von 14 bis 25 Euro pro Gramm nicht leisten – außerdem beklagen deutsche Cannabispatienten immer wieder die immensen Lieferengpässe, die entstehen, wenn in den Niederlanden der Bestand an Medizinalhanf zur Neige geht. Der Status Quo: Medizinalhanf wird zurzeit lediglich in den Niederlanden von der Firma Bedrocan aus Amsterdam produziert und ausgeliefert. Allerdings erhalten Patienten aus dem angrenzenden Ausland, so auch aus Deutschland, nur die übrig gebliebenen Mengen an Cannabis, die in Holland nicht benötigt werden. Aufgrund dieser Regelung kommt es in Deutschland und anderswo ständig zu Engpässen in der Versorgung der Apotheken. Damit ist die Belieferung von Medizinalcannabis an deutsche Patienten nicht regelmäßig sichergestellt und ein Heimanbau entsprechend das Mittel der Wahl – auch unter finanziellen Gesichtspunkten betrachtet. Genau dafür kämpft der Mannheimer seit über fünfzehn Jahren. Jetzt erteilte das Gericht dem 52-Jährigen die dafür benötigte Erlaubnis bzw. verpflichtete mit seinem Urteil die Bundesopiumstelle, dem Mann den Anbau nun zu genehmigen, „weil das Betäubungsmittel für seine medizinische Versorgung notwendig ist und ihm keine gleich wirksame und erschwingliche Therapiealternative zur Verfügung steht“ (Zitat aus der Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts, nachzulesen auf www.bverwg.de/presse/ pressemitteilungen/pressemitteilung.php?jahr=2016&nr=26). Der 52 Jahre alte Patient, der vor Gericht als Kläger gegen das BfArM auftrat, ist alles andere als ein Krimineller, der Hanfblüten zum Zwecke der persönliche Bereicherung produziert. Im Gegenteil: Aufgrund seiner unheilbaren und schwerwiegenden Krankheit ist er ohnehin schon mehr als gehandicapt und sieht sich darüber hinaus seit Jahren als Verbrecher stigmatisiert, obgleich er nichts weiter erreichen möchte, als die

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Linderung der Symptome, die mit seiner Multiplen Sklerose einhergehen. Daher hat das Gericht aufgrund der durch das deutsche Grundgesetz verankerten „Achtung vor der körperlichen Unversehrtheit“ (Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG) erklärt und entschieden: „Vom Vorwurf des unerlaubten Besitzes und Anbaus von Betäubungsmitteln ist er zuletzt im Januar 2005 freigesprochen worden. Das Strafgericht sah sein Handeln als gerechtfertigt an, weil ihm keine Therapiealternative zur Verfügung stehe. Den seit Mai 2000 gestellten Antrag des Klägers auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung zum Anbau von Cannabis zur medizinischen Selbstversorgung lehnte das BfArM mit Bescheid vom 6. Dezember 2007 und Widerspruchsbescheid vom 10. August 2010 ab. Das Verwaltungsgericht hob die Bescheide auf und verpflichtete die Beklagte, den Antrag des Klägers unter Beachtung der Rechtsauffassung des Gerichts erneut zu bescheiden.“ Die Bundesopiumstelle hat nach dem Urteil das Recht, die Ausnahmeerlaubnis zum Growing mit verschiedenen Auflagen zu versehen, um einen Missbrauch der produzierten Cannabisblüten zu unterbinden. Das können zum Beispiel Sicherheitsmaßnahmen sein, die ergriffen werden müssen, um Unbefugten den Zugiff auf die Plantage und fertige Medizin zu verwehren. Das Urteil ist ein Präzendenzurteil, das auch künftig weitere Gerichtsurteile nach sich ziehen wird. Der Cannabismedizin-Experte und Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (ACM), Dr. med. Franjo Grotenhermen, hat bereits all seinen Cannabispatienten empfohlen, ebenfalls Anträge auf Eigenanbau bei der Bundesopiumstelle einzureichen. Ein entsprechender Musterantrag, in den nur noch die persönlichen Daten eingegeben werden müssen, ist auf der Internetseite der ACM zum Download bereitgestellt: www.cannabis-med.org Quelle: www.bverwg.de


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:HHG :DUV 9RQ GHXWVFKHQ 'LVNUHSDQ]HQ Der War on Drugs, der Krieg gegen Drogen, treibt seltsame Blüten. Da wird auf der einen Seite das Ermittlungsverfahren gegen den Polizeibeamten, der 2014 in der bayerischen Stadt Burghausen auf einen flüchtenden mutmaßlichen Cannabisdealer geschossen und diesen damit getötet hat, von der zuständigen Staatsanwaltschaft eingestellt. Und viele fragen sich, wie das möglich sein kann – hatte der 33 Jahre alte verdächtige Deutschrusse doch weder eine Waffe gezogen, noch war er den Beamten gegenüber aggressiv geworden. Er war lediglich geflohen – und zwar zu Fuß. Der Schuss aus der Pistole des Polizisten Michael K. sollte den Flüchtigen in die Beine treffen, fand sein Ziel aber im Nacken- bzw. Kopfbereich des nun toten „Dealers“ André B. Und die Nation fragt sich: Was das wirklich nötig? War die Reaktion des Beamten nicht schlichtweg überzogen? Auf der anderen Seite wurde gerade einem Cannabispatienten höchstrichterlich gestattet, seine Medizin zuhause anzubauen (siehe Coverstory) – und wenige Wochen vorher gab es Freisprüche für Cannabispatienten, die mit ihren Cannabisgrows bzw. mit Schwarzmarktcannabis erwischt worden waren (siehe dazu auch die News). Alle vier Patienten, die eine Ausnahmeerlaubnis von der Bundesopiumstelle besitzen, wurden aufgrund des sogenannten entschuldigenden bzw. rechtfertigenden Notstands von vier verschiedenen Gerichten freigesprochen.

Die Varietät zeichnet sich durch ein angenehmes, starkes, vielschichtiges Weihraucharoma aus, mit süßen und moschusartigen Noten, ergänzt mit Andeutungen von Zitrone, "waldigen" Nuancen und von getrockneten Früchten. Blow Mind ist eine langstielige Automatiksorte, sehr harzig und produktiv! Genetik:

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Größer könnte die Diskrepanz, die damit in Deutschland entsteht, nicht sein. Die Grenzen zwischen kriminell und nicht-kriminell sind derzeit fließend. Mit der gesetzlichen Trennlinie zwischen medizinischen Nutzern und Freizeitgebrauchern wird eine weitere Zweiklassengesellschaft innerhalb des Staatsgefüges geschaffen. Die jedoch als Trennlinie noch nicht mal eindeutig ist. Denn auch Cannabispatienten, die offiziell ihr Marijuana besorgen und besitzen dürfen, sind nicht von der Strafverfolgung ausgenommen. Auch sie werden von Polizei, Staatsanwaltschaft und den Behörden zuweilen schikaniert und herumgeschubst und müssen jahre- oder jahrzehntelang um ihre Rechte kämpfen. Dabei wollen die meist Schwerkranken nichts weiter als Leidensfreiheit und ein wenig Normalität. Gesetz und Staatsgewalt machen es ihnen nicht leicht. Es ist ja wünschenswert, dass Polizei und Staatsanwaltschaften Verbrecher jagen. Also Menschen, die andere schädigen, verängstigen, verfolgen, misshandeln, bedrohen, bestehlen, verletzen oder ihnen gar das Leben nehmen. Genau dafür gibt es die Polizei: Sie soll unbescholtene Leute vor Kriminellen beschützen. Im Fall der sogenannten Drogendelikte – die bei uns noch immer mit dem von den Nazis geprägten Begriff „Rauschgift-Kriminalität“ bezeichnet werden – fehlt jedoch eine signifikante Variable, die ein Verhalten erst zum Verbrechen macht: das Opfer. Wenn jemand Cannabis oder auch andere Substanzen konsumiert, dann schädigt er sich damit allenfalls selbst, nicht jedoch andere Personen oder gleich die ganze die Gesellschaft. Der Fall von Cannabispatienten, die Hanf als Heilmittel benötigen, steht da auf einem ganz anderen Blatt – von Schädigung oder Selbstschädigung zu sprechen, käme einer unaussprechlichen Polemik gleich. Es zeigt sich immer wieder: In Sachen „Drogen“ waltet eine politische bzw. juristische Willkür, wie sie schlimmer nicht sein könnte. Es ist egal, ob man sich nun für eine andere Drogenpolitik erhitzt oder ob man der Überzeugung ist, dass alle psychoaktiven Substanzen verboten und verteufelt gehören: Jemand, der einer opferlosen Straftat verdächtig ist (die zu allem Überfluss auch noch auf dem Fundament der absoluten Willkür definiert wurde), sollte mit Milde behandelt werden, und jemand, der gesundheitlich sowieso schon das goldene A gezogen hat, sollte nicht auch noch gemobbt und verfolgt werden. Dass ein Cannabispatient 15 Jahre kämpfen muss, ehe er die notwendige Hilfestellung vom Staat erfährt, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Wo ein Leben nichts mehr zählt und unsinnige Gesetzgebung mit allen Mitteln durchgesetzt werden darf, kann ein Land sich nicht länger Rechtsstaat nennen. Cannabis hin, Cannabis her. Markus Berger


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Dexso Extrahieren Sie ethärische Öle mit dem vollen Spektrum aus Kräutern, Gewürzen und Früchten, mit einer Technik der Lebensmittelindustrie. Der DME (Dimethylether) welcher seit neuestem als Dexso D.M.E. erhältlich ist, ist ein echtes Extraktionsschleppmittel und bekannt als eines der reinsten. Seine Extraktionsfähigkeit ist, aufgrund der Bipolarität von DME ähnlich der von Ethanol, und deutlich särker als die Extraktionsfähigkeit von Butan. Dies resultiert in höheren Erträgen pro Extraktion, und ethärischen Ölen die das volle Spektrum der verwendeten Kräuter und Früchten wiederspiegeln. Die Extrakte sind am ehesten vergleichbar mit Ethanolextraktionen, jedoch mit deutlich höheren Reinheiten als mit Ethanol zu erreichen wären. Nebst dem ist DME flüchtiger als Ethanol oder Butan und praktisch rückstandsfrei. Aufgrund dieser positiven Eigenschaften ist DME für die Nahrungsmittelindustrie zugelassen, und seit Jahren ein gebräuchliches Mittel der Industrie. Aufgrunddessen wird DME, wie superkritisches CO2, für die Lebensmittelverarbeitung eingesetzt. DME bietet jedoch gegenüber superkritischen CO2 zusätzlich den Vorteil weniger mit weniger Energie und tiefen Temperaturen extrahieren zu können. Ausserdem arbeitet DME schneller als superkritisches CO2, da mit einer Extraktion das volle Spektrum auf einmal extrahiert wird. Dimethylether vereint somit für die Lebensmittelindustrie die positiven Eigenschaften von verschiedenen Extraktionsverfahren in einem Produkt. Profitieren nun auch Sie von diesen hervorragenden Eigenschaften, mit Dexso D.M.E. Die Dexso Produkte sind nicht für den illegalen Gebrauch gedacht. Zwingende Regelungen Ihres Landes zur Gasdruckextraktion mit Dimethylether müssen beachtet werden. Keine unbekannten Pflanzen extrahieren. Informieren Sie sich immer zu den Inhaltsstoffen von Pflanzen vor einer Extraktion und der Verwendung in Lebensmitteln um sich nicht zu vergiften! Jegliche Haftung wird von Dexso weggebunden.

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Fourtwenty Trading Im Februar 2002 eröffnete Michael „Mosi“ Mosimann in Langnau im Emmental einen ersten kleinen Hanfladen mit integrierter Kaffee-Bar - das Fourtwenty war geboren. Da Mosi damals kaum Geld zur Verfügung stand, zimmerte er aus Holzbrettern selbst eine Theke und die ersten Warengestelle zusammen. Sein Freund Marc-Andre hatte damals schon einen größeren Laden in Thun und half Mosi beim Start, indem er ihm viele Artikel wie Räucherstäbchen, Papers, Pfeifen oder Hanfprodukte auf Kommission in den Laden stellte. Das Geschäft lief gut an und schon nach 15 Monaten wurde der Laden zu eng und Langnau irgendwie viel zu klein. Durch Zufall konnte Mosi dann 2003 in einen doppelstöckigen alten Gewölbekeller in der unteren Berner Altstadt ziehen. Dort war nun endlich genug Platz, um das stetig wachsende Sortiment an Paraphernalia-Artikeln auszustellen und zu verkaufen. Schon damals spezialisierte sich das FourtwentyTeam auf hochqualitative Bongs und moderne Rauchsysteme - seitdem erweitert man ständig das Sortiment an Papers, Filters, Geschenkartikeln und Wohlfühlprodukten aller Art. 2006 fand man dann einen wunderschönen Gewölbekeller an der Kramgasse 3 in der oberen Berner Altstadt, unweit des berühmtesten Berner Wahrzeichens, dem Zytgloggeturm - wenn man sich

dermaßen verbessern kann, dann macht man das natürlich. Und so ist das auch heute noch die ideale Location für den Fourtwenty Trendshop. Im gleichen Jahr ging auch der allererste Webshop online - viele der angebotenen Artikel importierte Mosi schon damals direkt aus Holland oder Spanien. Da verwundert es kaum, dass Fourtwenty ab 2007 auch selbst als Großhändler in Erscheinung trat - aufgrund des stetig wachsenden Grosshandelsgeschäftes war es möglich, das Sortiment zu erweitern und gleichzeitig die Preise zu senken.So kamen auch immer mehr GrowArtikel ins Sortiment und der hohen und wachsenden Nachfrage folgend entschied man sich schließlich zum vielleicht wichtigsten Schritt der Firmengeschichte zur Eröffnung eines eigenen Growcenters, in dem der Kunde nicht nur eine Vielzahl von Grow-Produkten zur Auswahl hat, sondern die Waren auch ganz diskret einkaufen und mitnehmen kann. Seit Februar 2013 residiert nun das Fourtwenty Growcenter in einer 850 Quadratmeter großen, hellen und sauberen Location in der Worblentalstrasse 30 in Ittigen. Diese Location überzeugt nicht nur durch ihre riesige Fläche, sondern neben einem Personenlift auch durch einen 4-Tonnen-Warenlift und eine große Laderampe, die das ebenso diskrete wie einfache Ein- oder Ausladen von sperrigen und schweren Gütern ermöglicht. Des weiteren trumpft

das neue Growcenter mit eigenen Parkplätzen, einem sicheren Hintereingang und einem separaten Besprechungszimmer auf, welches Kunden ermöglicht, sich sicher und diskret beraten zu lassen. Aber auch im Internet entwickelte sich Fourtwenty beständig weiter: Nach mehrjähriger Entwicklungsphase wurde die eigene Webpräsenz nochmals professionell generalüberholt und der ebenso übersichtliche wie informative neue Webshop ging mit vielen multifunktionellen Features im August 2013 unter www.fourtwenty.ch online. Das Fourtwenty-Team ist mittlerweile auf vier

Vollzeitstellen und zwei Praktikumsstellen angewachsen und dank des neuen großen Lagers, hervorragender internationaler Kontakte sowie einer sich stetig verbessernden Einkaufspolitik war es möglich, die Preise vollständig auf Ostschweizer und Zürcher Niveau zu senken, ohne dabei an der Qualität oder der guten Beratung zu sparen. Ganz im Gegenteil, das Fourtwenty-Team ist immer bestrebt, die Beratungsqualität auf dem neuesten Stand zu halten und bildet sich daher selbst ständig weiter - sei es bei Workshops, Lesungen, Vorträgen, internationalen Messen oder durch Foren und Zeitschriften. Heute bietet das fachkundige Team um Mosi eine nahezu vollständige Palette an Head- & GrowshopArtikeln zu günstigen Preisen an, die durch die direkten Importbeziehungen zu den Herstellern ermöglicht werden. Im Headshop-Segment ist Fourtwenty mittlerweile auch ein Spezialist für BHO, Dabbing und Vaporizer - man hat hier einfach immer die neuesten Produkte am Start und bleibt dabei innovativ und preisbewusst. Getreu dem Motto: „Fourtwenty grows your head!“ www.fourtwenty.ch

United Seedbanks Es waren fünf Schweizer, die 2005 United Seedbanks gründeten - drei davon sind auch heute noch dabei. Die ursprüngliche Idee dahinter war die Erhaltung vieler in der Schweiz entwickelter Strains wie B52, Alpha Rock, WWA oder NXL, die nach dem Verbot potenter Hanfsamen Gefahr liefen ebenso zu verschwinden, wie die bis dato namhaften Schweizer Samenbanken Green Hornet oder Herbaria. Aus eben diesen rechtlichen Gründen zog das Start-Up dann auch direkt nach Österreich, wo man ab 2010 mit dem OnlineHandel begann. Über die Namensfindung erzählte uns Geschäftsführer Marco: "Der Gedanke dahinter war, dass wir die besten Samen von den besten Seedbanks auf einer Internetseite vereint anbieten wollten - daher das Wort 'united'. Es ist daher gar nicht so einfach, auf unsere Liste zu kommen - schließlich haben wir ziemlich strenge Auswahlkriterien."

schafft, wird sie erst einmal getestet - die Keimtests werden von Marco und seinen Mitstreitern selbst vorgenommen,für die Beurteilung des Wuchsverhaltens und der möglichen Erträge arbeiten sie mit erfahrenen Breedern in ganz Europa zusammen - so z.B. in Spanien, der Schweiz und natürlich auch direkt in Österreich. Nur dann, wenn alle Tests erfolgreich verliefen, werden die Strains in das Sortiment der United Seedbanks aufgenommen. Aber selbst danach werden immer mal wieder stichprobenartige Kontrollen durchgeführt, damit die einmal festgestellte Qualität auch langfristig erhalten bleibt. Die Anzahl der Nachkontrollen hängt dabei direkt mit der Anzahl der Kundenreklamationen zusammen - wenn eine Samenbank tatsächlich dauerhaft an Qualität verliert, dann wird sie wieder aus dem Angebot entfernt - bisher war das aber nur ein einziges Mal nötig.

Bevor es eine Sorte ins Angebot der United Seedbanks

Der Slogan der Firma lautet „Fresh seeds for smart

people“ - was dieser Slogan in der Praxis bedeutet, erklärte uns Marco so: „Das bedeutet, dass wir nur frische Samen verkaufen, deren Keimfähigkeit und Qualität wir selbst getestet haben. Jede Samenpackung erhält bei uns einen Eingangsstempel mit dem Datum der Anlieferung - nach einer Lagerfrist von 18 Monaten räumen wir bereits einen Rabatt von 20% ein. Nach zwei Jahren im Lager kostet die Packung nur noch 50% und nach 6 weiteren Monaten wird die Packung dann an Stammkunden verschenkt -

und den Rückmeldungen zufolge keimt da auch nach zweieinhalb Jahren noch eine ganze Menge.“

Onlineshops Zuchthaus.de / Cbd4you.de. Das Team steht Ihnen gerne von Montag – Freitag

von 10:30 Uhr bis 18:30 Uhr und Samstags 12-16 Uhr zur Verfügung und berät Sie gerne.

Inzwischen haben die Betreiber im österreichischen Bregenz auch ein Ladengeschäft eröffnet, in dem man von Mittwoch bis Samstag das ganze Sortiment auch in diskreter Atmosphäre persönlich erwerben kann - nur eine Stunde von Zürich bzw. zwei Stunden von Stuttgart oder München entfernt.

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Zuchthaus Das Zuchthaus ist ein Growshop, mitten im Herzen der Hansestadt Bremen. Mit einer Lagerfläche von ungefähr 1200 qm und mit über 2000 Artikeln zählt er zu den größten Growshops in Bremen. Das Zuchthaus hat nicht nur Artikel rund um Pflanzenbedarf, sondern auch einen CBD-Shop und einen eigenen Kiosk. Wartezeiten können Sie mit einem Kaffee, Tee oder einem Snack im Kiosk überbrücken, dieser ist vorne im Shop zu finden. Das nette und geschulte Personal berät Sie auch zu den CBD Produkten aus dem Shop. Das Zuchthaus-Team hat sich schon immer für die heilende Wirkung von Cannabidiol interessiert und deshalb entschlossen, selber CBD-Produkte zu verkaufen. Alle CBD-Produkte, die im CBD-Shop verkauft werden, sind tierversuchsfrei und vegan. Das Zuchthaus arbeitet stetig daran, ihr Sortiment zu

vergrößern und zu erweitern, sowohl im Bereich CBD als auch beim Pflanzenbedarf. Sie legen sehr viel Wert auf Diskretion, es gibt seperate Räume, in denen Sie die Möglichkeit haben, mit den Mitarbeitern alleine zu reden. Eine eigene, abgeschirmte Einfahrt gibt es ebenfalls. Wenn Sie keine Zeit haben, das Zuchthaus zu besuchen, dann rufen Sie doch unter Tel: +49 (0) 421 67377164 an oder besuchen die

Zuchthaus

Doventorsdeich 23-25, 28195 Bremen Tel: +49 (0) 421 67377164 Fax: +49 (0) 421 84740442 Web: Zuchthaus.de / Cbd4you.de E-Mail: info@zuchthaus.de / info@cbd4you.de


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beispielsweise Morphium). Die Regierung des Bundesstaates Victoria hatte bereits im vergangenen Jahr angekündigt, dass sie die Droge für den medizinischen Gebrauch 2017 legalisieren wird. Außerdem führt New South Wales zur Zeit Versuche mit dem Ziel eines Medikaments auf Cannabisbasis (Epidolex) durch, hauptsächlich für Kinder mit Epilepsie, und hat hinsichtlich der Ausrichtung auf Marihuana unter den einzelnen Bundesstaaten die Führung übernommen. The Therapeutic Goods Administration (TGA) soll ihre vorläufige Entscheidung über den Zeitplan zur Einführung von Cannabis für medizinische Zwecke im nächsten Monat weitergeben. Die Ministerin sagte, es werde ein unabhängiges Beraterkommitee zusammengestellt, um die nächste Phase der Etablierung einer nationalen Regulierungsbehörde für medizinisches Cannabis zu managen. "Eine nationale Regulierungsbehörde ermöglicht es der Regierung, die Entwicklung von Cannabisprodukten für die medizinische Anwendung genau zurückzuverfolgen, vom Anbau bis zu Ausgabe, und Versuchen von Kriminellen, dabei mitzumischen, einen Riegel vorzuschieben." (Ley) Die nationale Regelung ist eine gute Nachricht für eine Reihe von Firmen, die gegenwärtig um einen Anteil an diesem lukrativen Markt konkurrieren. Das Unternehmen MGC Pharmaceuticals (Branche Medizinisches Cannabis) sah seine Aktienkurse in die Höhe schnellen. Die Firma kooperiert mit der University of Sydney’s Business School, um ein regierungsamtliches Weißbuch (der Bundesregierung) zu erstellen, über die Entwicklung einer "medizinischen Cannabisindustrie". MGC Pharmaceuticals errichtet zur Zeit eine Plantage und Extraktionanlage in Slowenien. Quelle: businessinsider.com.au


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PARADISE SEEDS PRÄSENTIERT:

Die vermutlich größte CannabisPlantage, die Sie jemals gesehen haben Wir wetten, dass dies wahrscheinlich der größte Cannabisanbau ist, den Sie jemals gesehen haben. Genau genommen ist es auch gar kein Anbau... Es handelt sich hier um eine Plantage, und im April werden mehr als 30 Leute einen Monat damit verbringen, über 6500 Paradise Seeds-Pflanzen zu ernten. Die in Amsterdam ansässige Samenbank ist - jetzt im zweiten Jahr - der exklusive Samenlieferant für Lateinamerikas erste legale Plantage für medizinisches Cannabis, und die Ergebnisse - nun, sie sehen aus, als kämen sie geradewegs aus dem Paradies! Diese Pflanzen befinden sich in Chile und gehören zu einer Plantage, wo sie seit Oktober 2015 heranwachsen (in der südlichen Hemisphäre ist dies der Beginn des Frühjahres). Die Plantage wird von der Daya-Stiftung betrieben, einer Non-ProfitOrganisation, die das Ziel verfolgt, medizinisches Cannabis für Patienten in ganz Chile zu produzieren. "Sie sollten die Blüten sehen", sagt der DayaMitbegründer und Direktor Nicolas Dormal. "Sie sind phänomenal!" Er freut sich auf die Ernte im nächsten Monat, aber es graut ihm auch ein wenig davor. "Da kommt eine Menge Arbeit auf uns zu", sagt er und grinst. "Zum Glück haben wir letzte Woche eine Spende von 30 neuen Scheren erhalten. Wir werden sie brauchen!"

Themen immer wieder angesprochen, wenn sie über die Pflanzen sprechen: "Keimung" und "Stabilität". Paradise Seeds ist wegen ihrer Genetiken gut bekannt und hat sich im Verlauf von 20 Jahren ihren Ruf durch Züchtung mehrfach mit Preisen gekrönter Sorten erworben. Die Fotos, die von der diesjährigen DayaPlantage gemacht wurden, belegen die Stärke von Paradise auf diesem Gebiet: Gleichmäßigkeit der Pflanzen, nahezu identischer Wachstumsverlauf und Blütenentwicklung - das wird den Growern bekannt vorkommen, die Paradise Seeds Sorten gerade deshalb über Jahre anbauen. Firmenchef Luc Krol betreibt seine Zuchtprogramme seit über 20 Jahren. "Es ist sehr wichtig, einen Schwerpunkt auf diesen Prozess zu legen. Wir unternehmen große Anstrengungen, um alles richtig hinzubekommen, bevor wir eine Sorte herausbringen. Es werden viele Generationen kultiviert, bis wir die erhofften Eigenschaften bekommen, und mit zweitbesten Ergebnissen gebe ich mich niemals zufrieden! Starke Erbanlagen sind äußert wichtig für die Erzeugung einer stabilen Varietät. Mit der Stabilität bekommt man die Beständigkeit, und mit der Beständigkeit die Qualität, die jeder Same aufweist." Dies ist ein Aspekt, den Daya rasch erkannt hat. Stabilität

Wie Nicolas nach der ersten Daya-Ernte sagte: "Paradise Seeds ging in die Geschichtsbücher ein, als sie für den ersten legalen Cannabissamenimport Lateinamerikas engagiert wurden. Aber erst später wußten wir ihr weltweites Ansehen, basierend auf ihren Qualitätserzeugnissen, zu würdigen - und es wurde durch unsere hohen Keimungsraten von 94 % bestätigt.”

Auf Leistungsstärke gezüchtete Pflanzen

Für die 2015-2016 Daya-Plantage lieferte Paradise 16 seiner Spitzensorten, sowohl welche reich an THC als auch mit CBD-medizinischen Qualitäten. Außer CBDreichen medizinischen Varietäten - Nebula ll CBD und Durga Mata ll CBD - wünschte Daya eine Auswahl von Sorten mit ausreichend THC- und CBD-Cannabinoiden für die Extraktion und medizinische Weiterentwicklung. Neben medizinischen Varietäten entschieden sie sich dafür, auch den Gewinner des High Times- und High Life Cups, Sensi Star, zu pflanzen, ebenso die äußerst populäre Wappa, die sativadominante Jacky White, die stark zerebral wirkende Nebula sowie die Delahaze, die Favoritin unter den Konnaisseuren. Sie nahmen auch zwei Sorten, deren genetische Abstammungslinie ganz bis zur ursprünglichen Linie zurückreicht (deshalb sind sie auch mit dem IBL-Label versehen) - Original Cheese und Original White Widow.

Als Paradise und Daya in Kontakt kamen

Daya hatte den Anbau mit 6900 Samen von Paradise begonnen. Diese wurden direkt in Erde gepflanzt, die Hälfte der Pflanzen wuchs völlig im Freien, die andere Hälfte unter Plastik (Folientunnels). Nach dem großen Ernteerfolg im letzten Jahr experimentiert das DayaTeam dieses Jahr etwas mehr mit der Landwirtschaft- in dem Versuch, die Anbaumethoden noch zu verbessern. Dabei gingen einige Exemplare verloren, aber Nicolas macht sich deswegen keine allzu großen Sorgen. "Anfangs war unser Ziel (mit 6900 Samen) eine Tonne bis 1500 Kilo Blüten zu produzieren, um sie für die Extraktion und die Herstellung der Medizin ins Labor zu schicken. Ungefähr 6500 Pflanzen haben es geschafft, voll auszuwachsen, und wenn man die Blütenstände betrachtet, die sie tragen, halten wir eine Ernte von 2000 Kilo für wahrscheinlich."

Stabilität der Sorten und sensationelle Keimungsrate

In Unterhaltungen mit Daya-Growern werden zwei

der Erbanlagen bedeutet: Die Daya-Plantage ist voll mit Pflanzen mit gleichartigem Wachstum und Ertrag, wobei allerdings der prozentuale Gehalt von THC und CBD variiert. Das ist entscheidend für ihre Entwicklung von Arzneimitteln aus medizinischem Cannabis (Öle und Kapseln), denn die geernteten Blütenstände werden von einem speziellen Labor, das auf eine Beständigkeit der Cannabinoid-Gehalte angewiesen ist, geprüft und weiterverarbeitet. Der zweite Punkt, der die Daya-Grower beeindruckte, war die sensationelle Keimrate. Bei der Planung von einem Projekt dieser Größenordnung ist die Funktionsfähigkeit der Samen ein gewichtiger Faktor. Die staatliche Lizenz für den Import von Cannabissamen bringt die Verpflichtung mit sich, die Sache gemäß dem gesetzlichen Regelwerk durchzuführen. Und als die Samenlieferung von Paradise bei Daya ankam, zählten Zollbeamte jedes einzelne Samenkorn! Wenn Samen nicht keimten, gab es keine Möglichkeit, zusätzlich welche zu bekommen.

2014 erhielt Paradise Seeds eine E-Mail von dem Daya-Mitbegründer Nicolas Dormal. Er suchte eine Samenbank, die das Saatgut für ein "revolutionäres" medizinisches Cannabisprojekt liefern sollte. Viele Saatgut-Firmen ignorierten diese Anfrage, weil der Import von Cannabissamen nach Chile illegal war - Luc

Krol, der Eigentümer von Paradise Seeds, fühlte sich hingegen von diesem "Traum" angezogen. Die Geschichte, wie Daya begann und von den an diesem Projekt mitwirkenden Personen - von den Gründern und Growern bis zu Politikern, Wissenschaftlern, Doktoren und medizinischen Nutzern, denen die Daya-Medizin zugute kommt - wird erzählt in dem Dokumentarfilm Green Medicine: Chile’s Medical Cannabis Revolution, der auf dem Paradise Seeds Youtube Channel untergebracht worden ist und auf mehreren Expos und Festivals in diesem Jahr gezeigt werden soll. Wie Nicolas in dem Dokumentarfilm sagt: "Er (Luc Krol) war der einzige, der die Ernsthaftigkeit erfasste, mit welcher wir das Projekt betrieben. Er hatte den Weitblick zu erkennen, dass wir nicht verrückt waren, als wir nach Samen fragten für ein Projekt wie dieses in Chile." Um es kurz zu machen ... Daya erhielt in Chile eine staatliche Lizenz für die Anlage einer Plantage, und Paradise Seeds wurde der Lieferant von Cannabissamen, die im Oktober 2014 ausgesät wurden. Zu diesem Zeitpunkt erschien uns die Aussicht auf 300 Pflanzen eine große Sache. Aber das war natürlich bevor der zweite Anbau begann... Die Zukunft sieht sehr gesund aus, nicht nur wegen der kommenden Ernte, sondern auch für Dayas Entwicklung eines nachhaltigen Modells für medizinisches Cannabis in Chile, möglicherweise auch für ganz Lateinamerika. Das Ziel besteht darin, mit den lokalen Behörden zusammenzuarbeiten, um Arzneien preiswert oder kostenlos für medizinische Patienten anbieten zu können, die im jeweiligen Verwaltungsbezirk leben. Das sind aufregende Perspektiven, die auf starken Wurzeln gründen - den Genetiken von Paradise Seeds!


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&$11$%Ζ6 1(:6 '(876&+/$1' 67(55(Ζ&+ 81' 6&+:(Ζ= Text: Markus Berger

FREISPRÜCHE FÜR VIER CANNABISPATIENTEN Im März, also wenige Wochen, bevor ein 52 Jahre alter Cannabispatient aus Mannheim vom Leipziger Bundesverwaltungsgericht erlaubt bekam, sein Medizinalmarijuana selber zu growen (siehe Titelstory auf Seite 1), gab es an vier deutschen Gerichten Freisprüche für Cannabispatienten. Zwei waren mit selbst angebautem Marijuana in Höhe von bis zu knapp einem Kilo erwischt worden, einer mit zehn kleinen Pflänzchen und acht Cannabissamen und ein weiterer mit 13 Gramm Schwarzmarkt-Weed. Alle vier Patienten sind im Besitz einer Ausnahmegenehmigung zum Erwerb und Besitz von Medizinal-Marijuana aus der Apotheke, alle vier können sich jedoch das teure Cannabis nicht leisten (ein Gramm zwischen 14 und 25 Euro). Deshalb wurden sie von den Gerichten in Duisburg, Karlsruhe, Esslingen und Hannover freigesprochen, die jeweiligen Staatsanwälte werden keine Revision einlegen, sondern sind mit den Urteilen einverstanden. Das sind wahre Meilensteine auf dem Weg zur Vernunft. Quelle und Infos: www.arbeitsgemeinschaftcannabis-medizin.de

ERSTER CSC IN BERLIN GEGRÜNDET Am Bicycle Day, dem 19. April, wurde in Berlin der erste Cannabis Social Club gegründet. Der 1. Vorsitzende des Clubs, Torsten Dietrich, sieht die Zukunft des Vereins positiv – insbesondere nach dem bahnbrechenden Urteil des Leipziger Verwaltungsgerichts (siehe Titelstory). Sobald die Ampeln in Deutschland für den legalen Anbau von Cannabis auf grün stehen, will der Berliner CSC Gras growen und an die Mitglieder des Clubs verkaufen. In der Satzung des Clubs (einsehbar im Web) heißt es: „Der Cannabis Social Club Berlin setzt sich für regulierte Strukturen zum Umgang und Konsum von Cannabis ein. Insbesondere setzen wir uns für die Legalisierung des Eigenanbaus,

sowohl individuell, als auch gemeinschaftlich, ein. Nach Schaffung einer entsprechenden gesetzlichen Möglichkeit, strebt der Cannabis Social Club Berlin den legalen Betrieb einer Anbaugemeinschaft zum gemeinschaftlichen Eigenbedarfsanbau von Cannabis an“. Vereinsmitglieder, die von der Bundesopiumstelle eine Ausnahmegenehmigung für den Erwerb von medizinischem Cannabis haben, sollen das Gramm dann für 3 Euro, an alle anderen Mitglieder für 6 Euro erwerben können. Solange der rechtliche Rahmen für den Anbau aber noch nicht gegeben ist, hat sich der CSC der Aufklärungs- und Legalisierungsarbeit verschrieben. Quelle, Infos und Mitgliedschaft: www.cannabis-social-club.berlin

BAYERISCHER HANFVERBAND ENGAGIERT SICH FÜR MEDIZINALCANNABIS Mit einem geplanten Cannabis Therapie Center Bayern will Initiator Vaclav Wenzel Cerveny eine in Deutschland bislang einmalige Institution errichten. Ziel dieses Centers sei die Produktion von Medizinalcannabis für bis zu hundert bayerische Patienten sowie die Forschung am Hanf und an Cannabinoiden. Cerveny fiel in letzter Zeit durch Engagement und hehre Ziele auf – zuletzt hatte er ein gescheitertes Volksbegehren initiiert (Soft Secrets hatte darüber berichtet) und im vergangenen Jahr die erste Münchener Cannabismesse XXL ins Leben gerufen, die allerdings nicht ganz so erfolgreich gewesen war, wie erhofft. Jetzt versucht es der Ex-Kneipier mit dem Cannabis Therapie Center. Die benötigten 1,7 Millionen Euro will Vaclav Wenzel Cerveny per Crowdfunding und Spendenaufruf zusammenbekommen. Quelle und Infos: www.ja-zu-cannabis.de

SCHWEIZ: CANNABISMEDIZIN-PROJEKT IN BASEL Im Kanton Basel-Stadt soll nach Möglichkeit ein Forschungsprojekt

für Cannabismedizin durchgeführt werden. Mit Hilfe des Modellprojekts, das vom Basler Gesundheitsdepartement ausgeht, sollen diverse Fragestellungen, die noch nicht näher erläutert wurden, in Sachen Medizinalhanf erforscht werden. Zielgruppe für den Versuch seien Erwachsene Patienten, die sich bisher selbst mit Cannabis therapieren. Um das Modellprojekt angehen zu können, benötigen die Initiatoren eine Ausnahmegenehmigung vom Schweizer Bundesamt für Gesundheit. Vorher muss jedoch die Finanzierung abgeklärt werden. Der Kanton berichtet auf seiner Webseite: „Die Forschungsprojekte sehen vor, mit unterschiedlichen Zielgruppen wissenschaftliche Studien durchzuführen. Für eine regulierte Cannabisabgabe ist gemäss Betäubungsmittelgesetz zwingend eine Ausnahmebewilligung des Bundesamtes für Gesundheit für ein medizinisch-wissenschaftliches Forschungsprojekt nötig. Diese wird voraussichtlich im Spätherbst 2016 gemeinsam beantragt. Vorgängig braucht es das Einverständnis und die Budgetbewilligung der zuständigen Gremien in Basel-Stadt“. Quelle und Infos: www.bs.ch/news/201604-04-mm-65667.html

SCHWEIZ: GRÜNES LICHT FÜR HANFBAUERN? Der Schweizer Bundesrat und Gesundheitsminister Alain Berset würde die von diversen Städten geplanten oder anvisierten Modellprojekte zur vorübergehenden Abgabe von Cannabis an Erwachsene unterstützen. Das erzählte der Politiker in einem Gespräch mit der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ). Allerdings machte er klar, dass er nicht für eine komplette Legalisierung sei, sondern dass sich die Modellprojekte als wissenschaftliche Versuche verstünden. Das Betäubungsmittelgesetz, so Alain Berset, müsse in jedem Fall geachtet werden. Auch Schweizer Landwirte könnten vom Anbau des Hanfs profitieren, weshalb auch sie die Pläne der Großstädte (Basel, Bern, Zürich und Genf) goutieren, Cannabis im Modellversuch abzugeben. Was jedoch ein Wermutstropfen für die Bauern ist, die sich bereiterklären, Cannabis auf ihre Felder zu holen, ist die Tatsache, dass Felder und

Pflanzen – gerade vor der Ernte – besonders gesichert und geschützt werden müssten, weil die Gefahr besteht, dass Hanffreunde sich an den Blüten bedienen. In einigen Regionen der Schweiz wird Cannabis bereits als Faser- und Medizinalgewächs angebaut, zum Beispiel in Graubünden. Probleme mit Dieben gibt es dort nicht übermäßig, zumal es sich beim Graubündener Hanf um kastrierte, also THC-arme Industriepflanzen handelt. Das Ziel der Schweiz, so sind sich Experten wie der Agronom und Drogenexperte Thomas Kessler einig, solle sein, das abzugebende Cannabis (auch und gerade das medizinische) im eigenen Land zu produzieren. Quelle und Infos: bazonline.ch/ schweiz/standard/Bauern-wollenHanf-fuer-legale-Abgabe-anbauen/ story/19455384

ÖSTERREICH: CANNABISCROWDFUNDING Das Start-Up-Unternehmen HGV Kräutergarten GmbH aus der österreichischen Steiermark will mit dem Projekt „Hanfgarten“ einen legalen Vertrieb von Medizinalcannabis aufbauen. Seit einiger Zeit verkauft Gründer und Chef Andreas Troger bereits in Österreich legale Cannabisprodukte (Stecklinge, Saatgut und Hanftee), die laut Suchtmittelgesetz nicht zur Herstellung von „Suchtgift“ verwendet werden dürfen. Jetzt sei insbesondere das Thema Cannabismedizin für Andreas Troger interessant und von Bedeutung für die Zukunft. Innerhalb der kommenden Jahre, so ist sich der Unternehmer sicher, werde Cannabis zumindest als Medizin legal sein und dann wolle er mit seiner Firma gewappnet sein für die Großproduktion von Cannabis für Patienten. Zurzeit bewirtschaftet Troger 10.000 Quadratmeter Fläche, weitere 10.000 sollen für den Anbau von Medizinalcannabis dazu kommen. Um das alles finanziell stemmen zu können, hatte Andreas Troger eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen, bei der man sich noch bis Mitte Juni beteiligen kann. Die Fundingschwelle von 75.000 Euro war zu Drucklegung dieser Ausgabe bereits erfolgreich um knapp 400 Prozent überschritten. Quelle und Infos: steiermark.orf.at/news/stories/2768166, www.hanfgarten.at


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Cannabis-Märchenstunde MYTHEN, IRRTÜMER UND FEHLEINSCHÄTZUNGEN Wir wollen im Folgenden untersuchen, welche auf Cannabis bezogenen Mythen sich dauerhaft in den Köpfen der Gesellschaft etabliert haben, und wieso sie zurzeit nicht auszumerzen sind. Dabei gehen zwar die meisten der Cannabis-Mythen auf das Konto der Prohibitionisten, die sich – dem Beispiel des Erfinders des Cannabisverbots Harry J. Anslinger folgend – zahlreiche Märchen rund um den Hanf schlichtweg ausgedacht haben, um die Pflanze und ihre sogenannten „Drogenprodukte“ zu diskreditieren und im Illegalen zu halten. Es gibt aber auch Gerüchte und Mythen, die nicht

ES GIBT KIFFER, DIE ÜBERHAUPT KEINE ANDEREN SUBSTANZEN ZU SICH NEHMEN wirklich auf dem Mist der „Drogengegner“ gewachsen sind, die sich aber dennoch genauso halten und kaum aus der Sammlung irriger Gemeinplätze zu verbannen sind. Die schöne neue Cannabiswelt, wie sie in der Vorstellung einiger Zeitgenossen existiert, ist jedoch nur ein Wunschtraum vieler Hänflinge. Realistisch ist das entsprechende Bild, das von manchen gezeichnet wird, aber nun wirklich nicht. Werfen wir einen Blick auf die gängigsten, dämlichsten und irrigsten Vorurteile, die sich rund um die Hanfpflanze ranken.

KIFFEN IST IN DEUTSCHLAND VERBOTEN

Ein Mythos, der sich hartnäckig hält. Zwar sind in Deutschland der Erwerb und Besitz sowie die Herstellung und Weitergabe verboten. Das Kiffen an und für sich ist es jedoch nicht. Für den Konsum von Cannabis und seinen Produkten gibt es in Deutschland kein explizites Verbot, was jedoch eine juristische Spitzfindigkeit ist. Denn wie soll man legal konsumieren, wenn man auf der anderen Seite nur illegalerweise an den Stoff herankommt? Es gibt in der Praxis Lösungen: Wenn dir z. B. jemand einen Joint hinhält und dich ziehen lässt, dann kiffst du völlig im Rahmen des Gesetzes – strafbar macht sich nur derjenige, der den Joint besitzt und dir anbietet. Und zwar auf zweierlei Weise: Erstens ist er im Besitz von Cannabis und zweitens gibt er es weiter, betätigt sich also in diesem Augenblick als „Dealer“. Sagt er dann vor dem Gang aufs Klo noch etwa: „Hier, halt mal meine Tüte“, macht er sich zusätzlich der Aufforderung zur Begehung einer Straftat schuldig, weil er dich ja nötigt, sein Cannabis für eine gewisse Zeit zu besitzen. Auch wenn er der eigentliche Eigentümer des verbotenen Produkts ist, so ist schon der bloße zeitweilige Besitz in Deutschland strafbar.

CANNABIS FÜHRT AUTOMATISCH ZU ANDEREN, AUCH HÄRTEREN DROGEN

Die These von der „Einstiegsdroge“. Wie oft wurde sie schon im politischen Diskurs bemüht. Und sie lässt sich nur langsam aus dem Gedankengut der Gesellschaft verbannen. Dabei ist die Widerlegung dieses Postulats so einfach und erfordert nur ein simples Gedankenspiel: Die geschätzten vier Millionen Kiffer in Deutschland müssten dem Mythos zufolge alle nach einer gewissen Zeit an der Opiat-Nadel oder am Coca-Schnupfrohr hängen oder sich sonstwo im Schmutz der an den Rand der Gesellschaft gedrängten Szene von Nutzern harter Substanzen wälzen. Dem ist aber nicht so. Im Gegenteil: Es gibt eine große Anzahl von Kiffern, die überhaupt keine anderen Substanzen zu sich nehmen. Wenn in dieser Gesellschaft überhaupt etwas als Einstiegsdroge bezeichnet werden kann, dann die akzeptierten und ins öffentliche Leben eingebetteten Drogen Alkohol und Nikotin bzw. Tabak. Denn dies sind diejenigen Rauschmittel, mit denen unsere Kinder von Anfang an konfrontiert werden und die aufgrund der ständigen Verfügbarkeit als „recht harmlos“ betrachtet werden, obwohl sie es nicht sind.

Text: Markus Berger

CANNABIS IST HARMLOS UND BEEINTRÄCHTIGT DIE GEHIRNENTWICKLUNG NICHT Auch nicht wahr. Wer behauptet, auch elfjährige Sprösslinge könnten problem- und gefahrlos kiffen, der weiß nicht, was er redet. Bis zum Alter von 25 Jahren befindet sich das menschliche Gehirn meist in der Entwicklung. Die dauerhafte pharmakologische Veränderung der Hirnchemie kann da durchaus manipulativen Einfluss nehmen – und letztlich das Nervensystem nachhaltig beeinträchtigen. Deshalb ist es von Vorteil, möglichst spät mit dem Kiffen anzufangen. Was nicht heißt, dass der Wochenendjoint beim 18-Jährigen verheerenden Schaden anrichten muss. Ein chronischer bzw. regelmäßiger Konsum vor allem größerer Mengen im Jugendlichenalter hat da schon eher das Potenzial, negativ auf die Entwicklung einzuwirken.

CANNABIS HAT DAS POTENZIAL, DIE WELT ZU RETTEN

Romantischer Ansatz, jedoch ein wenig überzogen. Wenn jemand diese Welt, unseren Lebensraum, noch zu retten in der Lage ist, dann diejenigen Gestalten, die seit Jahr und Tag daran arbeiten, die Erde zu einem unbewohnbaren Planten zu machen: die Menschen selber nämlich. Sicherlich hat der Hanf eine ganze Palette an Eigenschaften, die dazu beitragen können, die Kehrtwende unseres zerstörerischen Handelns einzuleiten. So ließe sich mit Hanf als Nutzpflanze z. B. verhindern, dass der südamerikanische Regenwald für die Papierherstellung gerodet wird. Außerdem hat Cannabis die Fähigkeit, Schadstoffe aus dem Boden zu ziehen und unschädlich zu machen. Nur deshalb wurde beispielsweise rund um Tschernobyl Hanf gepflanzt – damit das Cannabis die radioaktiven Gifte aus dem Erdreich herausholt. Auch kann der Hanf so manche nebenwirkungsbehaftete Medizin ersetzen. Das alles ist ein wunderbarer Ansatz, der helfen kann, unseren Lebensraum doch noch zu retten. Wenn wir Menschen allerdings so weitermachen wie bisher, wird auch die Cannabispflanze uns nicht mehr weiterhelfen können. Da nützen auch keine verträumten Illusionen, was uns direkt zum nächsten Punkt bringt.

CANNABIS IST EINE UNIVERSELLE MEDIZIN, DIE ALLE ANDEREN PHARMAZEUTIKA ERSETZEN KANN

Solche Vorurteile werden von vielen geschürt, denen es auf echte Argumentation nicht so sehr ankommt. Der kanadische Pionier der Hanfmedizin zum Beispiel, Rick Simpson, der sich mit dem von ihm „erfundenen“ Cannabisöl (bekannt als Rick Simpson Oil, RSO) von seiner Krebserkrankung geheilt hat, behauptet, dass Hanfmedizin so gut wie alle schulmedizinischen Therapieansätze inklusive der dazugehörigen Pharmazeutika ersetzen kann. Das ist natürlich ein romantisch verklärter Trugschluss, der jeder Sachlichkeit entbehrt.

EINE FREIGABE VON CANNABIS ZERSCHLÄGT DEN SCHWARZMARKT UND DAMIT DIE KRIMINALITÄT

Das hört sich ja ganz schön an, und sicherlich würde sich im Falle einer Re-Legalisierung des Hanfs auch einiges vom Schwarzmarkt erzeugtes Leid von selber in Wohlgefallen auflösen. Die These aber, dass mit dem Wegfall des Drogenverbots die Mafia und andere kriminelle Vereinigungen plötzlich nichts mehr zu tun haben, ist nicht haltbar. Wir wollen als Befürworter einer akzeptanzorientierten Drogenpolitik lieber realistisch bleiben und keine Versprechen beschwören, die anschließend nicht eingehalten werden können. Nur weil die Politik sich dazu eventuell entschließt, den Weg der Vernunft einzuschlagen, wird das noch lange nicht dazu führen, kriminelle Subjekte zu läutern und zu guten Menschen zu machen. Die Mafia wird dann einfach bewährte Betätigungsfelder wie Menschen- und Waffenhandel, Kriegstreibereien etc. vertiefen. Was natürlich in der Tat ein großer Vorteil der weltweiten Drogenlegalisierung wäre, ist die Tatsache, dass den Kartellen damit der eminenteste Teil ihres Gewinns flöten ginge. Immerhin ist das Geschäft mit den illegalisierten Substanzen das lukrativste Business überhaupt. Wenn dann durch eine Legalisierung dieser Geldfluss deutlich an Kraft verlöre, könnten die Gruppen organisierter Kriminalität nicht mehr so frei agieren wie bisher.


CANNABIS IST NICHT CHEMISCH, SON DERN EIN GESUNDES NATURPRODUKT

Eine olle Kamelle, die immer wieder auf den Tisch der Hanf-Freunde kommt. „Naturprodukte sind was ganz Tolles und Gesundes, Chemie ist unnatürlich und gesundheitsschädigend.“ Das ist natürlich Unsinn. Das Problem dieses Mythos liegt im Unverständnis gegenüber der Eigenschaft und dem Wort „chemisch“. Zu behaupten, chemische Pharmaka seien ungesund, natürliche Arzneimittel und Drogen hingegen „besser für den Menschen“, zeugt von wenig Sachverstand, denn Natur ist immer „chemisch“: In Wirklichkeit ist unsere gesamte Welt das Produkt chemischer Prozesse. Das gilt für uns Menschen und unsere Körperfunktionen und das gilt im selben Maß für Pflanzen. Auch in ihnen, und das bezieht sich auf den Hanf wie auf alle anderen Gewächse, befinden sich chemische Substanzen, die dem Stoffwechsel der Organismen geschuldet sind und uns Menschen und Tieren als Heilmittel, aber auch als Gifte nützlich sein können. Um es auf den Punkt zu bringen: Alles ist chemisch. Was der geneigte (ungebildete) Ökofreak auszudrücken gedenkt, ist die Tatsache, dass nicht alle chemischen Stoffe bisher auch in der Natur entdeckt worden sind (was aber nicht heißt, dass es sie dort nicht gibt). Sowas nennt man dann „Synthetik“. Und solche Verbindungen werden solange synthetisch genannt, wie sie nicht in natürlichen Quellen nachgewiesen worden sind. Aber auch das muss gar nichts heißen, denn die Grenzen verschwimmen zunehmend. Immer wieder bringe ich in meinen Texten und Publikationen das Beispiel von den Substanzen Diazepam (Valium) und Dimethyltryptamin (N,N-DMT), die ursprünglich von Chemikern im Labor „erfunden“ worden waren, bevor sie nach einiger Zeit als Naturstoffe nachgewiesen werden

UNSERE GESAMTE WELT IST DAS PRODUKT CHEMISCHER PROZESSE konnten. Auch das Paradebeispiel einer „Chemiearznei“ par excellence, der Antibiotika nämlich, ist Zielscheibe einseitiger Verteufelungen von Unwissenden. Nehmen wir nur das Penicillin. Vermeintlich ökologisch orientierte Eltern kreischen beim Wort Penicillin schon und würden sich eher ins eigene Bein schießen, als ihren Kindern diese „künstliche und unnatürliche Chemiescheiße“ verabreichen zu lassen. In Wirklichkeit stammt der Wirkstoff aber von einem echten Naturprodukt, nämlich vom Schimmelpilz Penicillium, dessen antibakterielle Wirksamkeit vom schottischen Bakteriologen Alexander Fleming 1928 durch einen Zufallsfund entdeckt wurde. Sicher, heutzutage werden die Wirkstoffe und Analoga „künstlich“ hergestellt – das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es sich beim Penicillin eben nicht um „böse Synthetik“ handelt, sondern um einen Wirkstoff aus der Natur.

CANNABIS IST GENTECHNISCH VERÄNDERT

Noch so ein Mythos, der sich in der totalen Unwissenheit begründet. Wir kennen zwar feminisierte Pflanzen und seit einigen Jahren auch das Automatik-Cannabis, das unter anderem aus Ruderalis-Anteilen besteht (Soft Secrets hatte darüber bereits mehrfach berichtet). Bei beiden Variationen setzt die Gemeinde der Züchter auf die Kreuzung verschiedener Cannabis-Genetiken (wie überhaupt das Wort „Genetik“ sehr häufig als Synonym für Pflanzen unterschiedlicher Herkunft und verschiedener pharmakologischer Profile verwendet wird). Eine

genetische Manipulation der DNA, wie sie z. B. von Unternehmen wie Monsanto gepflegt wird, existiert in der Welt der Cannabis-Strains jedoch nicht. Alle neuen Hybriden und „HightechPflanzen“ sind nicht an der DNA manipuliert, sondern das Ergebnis jahrelanger Selektion und Zuchtforschung. „Gen-Cannabis“ ist also ein reiner Mythos.

CANNABIS IST KEINE DROGE, SONDERN EINE WUNDERPFLANZE

Beide Begriffe sind unsinnig. Das Wort „Droge“ bezeichnet alles und nichts, und „Wunderpflanzen“ sind sie ja im Grunde alle, unsere Gewächse aus Gottes schönem Garten. Das Wort Droge wird in unserem Sprachraum überdies vollkommen falsch verwendet. Um zu erkennen, dass solche Terminologie dem Wandel der Zeit unterworfen ist, genügt es zu wissen, dass das Wort „Droge“ aus dem Niederländischen stammt (droog = trocken) und ursprünglich alle getrockneten Pflanzenteile bezeichnete, die als Arzneimittel Verwendung finden. Vor nicht all zu vielen Jahren benutzte man das Wort noch für Medikamente aller Couleur (was latent noch immer in unserer Gesellschaft schlummert, denn immerhin zieht sich auch niemand an der Bezeichnung Drogerie hoch), und erst in neuerer Zeit gilt das Wort „Droge“ als Bezeichnung für illegalisierte Rauschmittel. Eine Wunderpflanze ist Cannabis genauso wie der Schlafmohn, der Coca-Strauch und andere Gewächse, die uns helfen können, die Befindlichkeit, Gesundheit und so weiter zu verbessern. Cannabis ist da nicht der einzige Kandidat. Vergessen wir also diese Pauschalierungen, die niemanden weiterbringen und die nur Verwirrung stiften.

CANNABIS IST EINE „GUTE SUBSTANZ“, ANDERE SUBSTANZEN SIND „SCHLECHT“

Wer solchen Blödsinn postuliert, gehört in die Reihe der Prohibitionisten, denn er oder sie bedient sich der selben „Argumentation“ und Terminologie wie die Roboter des War on Drugs. Wenn Hanffreunde verkünden, wie ungemein gesund und unschädlich ihre Lieblingssubstanz und wie schlimm und fies z. B. der Alkohol ist, dann unterstreichen sie damit nur ihre Verblendung und Inkompetenz, über dies Thema überhaupt zu sprechen. In Wirklichkeit ist jedwede Substanz – egal welche – weder „gut“ noch „schlecht“. Es ist immer der Mensch, der mit seinem Verhalten maßgeblich beeinflusst, ob eine Substanz heilsame oder schädliche Wirkungen auslöst. Genauso wie der Hanf für den einen vorteilhaft sein und für den nächsten ungünstig wirken kann (immer unter Berücksichtigung der korrekten Handhabe), verhält es sich auch mit allen anderen Stoffen. Wer verkündet, Opiate

GEN-CANNABIS IST EIN REINER MYTHOS seien „harte Drogen“ und deshalb abzulehnen, der ist offensichtlich noch niemals in die Verlegenheit geraten, von Morphin und Co. von unerträglichen Schmerzen befreit worden zu sein. Kurz gesagt: In der Hand des Arztes und im Falle eines medizinischen Bedarfs sind auch sogenannte harte Drogen ein Segen. Stoffgruppen zu verteufeln und abzulehnen, nur weil sie nicht zu einer wie auch immer gearteten Philosophie passen, IST de facto Drogenprohibition der schlimmsten Klasse. Solche „Hanffreunde“ sollten, wenn es um drogenpolitische Verhältnisse geht, tunlichst ihre Münder halten. Sie tun der Gesellschaft und sich selbst damit den größten Gefallen.


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Crystal Candy® Die Entwicklung dieser Sorte hatte zum Ziel einen Strain mit exquisitem und ungewöhnlich süßem Aroma das an einen Besuch im Süßigkeitenladen erinnern sollte zu schaffen. Der Strain verströmt einen Duft nach Bonbons, süßem Kaugummi, süß-sauren Erdbeeren und reifer Melone.

Sorte SWS58 Indica/Sativa: 60%/40% Indoor Blüte: 9 Wochen Outdoor Ernte: Mitte-Ende September

Der Strain produziert eine große Menge süßen Harzes, das die Blüten und Blätter bedeckt. Die Harzdrüsen sind langstielig und bilden große Harztropfen aus. Das Wachstum und die Struktur entspricht dem Gleichgewicht der Indica und Sativa Genetik. Die Sorte bildet große, kompakte Blüten mit langen Seitenzweigen.

www.sweetseeds.com Sweet Seeds verkauft keine großen Mengen oder lose Samen an Einzelhändler. Nur bei original verpackten Samen kann die Qualität und Echtheit garantiert werden. C/ Dr. Nicasio Benlloch, 36-38 · 46015 · Valencia · España · +34 963 890 403 / +34 628 593 887 · Großhändler: +34 963 473 730 / +34 963 404 289 · Fax: +34 961 939 618 · info@sweetseeds.es Nur für Erwachsene (über 18 Jahre). Die Samen dienen ausschließlich der Sammlung. Sweet Seeds übernimmt keine Haftung für den gesetzwidrigen Gebrauch ihrer Samen. Konsultiert die geltenden Cannabis-Gesetze in eurem Heimatland.


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Landrassegenetiken mit Zamalito 'LH 0HKUKHLW GHU &DQQDELVJURZHU ]LHKW HV YRU &DQQDELV =XFKWVRUWHQ LQGRRUV einen hübschen Ertrag ab. Über die Jahre hatte Erdreich fördert, dass aber auch durch die hohe ich in einer Zigarrenröhre aus Glas Samen gesam- Konzentration von Sporen in den Grasballen die DQ]XEDXHQ GDV LVW GHU JHJHQZ¦UWLJH 7UHQG /HW]WOLFK HQWVWDPPHQ GLHVH melt, die zum Teil mit frischem skunkigem North Pflanzen "schutzgeimpft" werden. Ich dünge mit 5 .XOWXUVRUWHQ HLQHP NOHLQHQ *UXQGVWRFN JHQHWLVFKHQ (UEPDWHULDOV ]XPHLVW Georgia Mid-Grade gefüllt war. Es ergab sich, dass Jahre altem Hühnermist, bin aber auch ein großer 6NXQN +D]H 9DULHW¦WHQ 'DV 6DPPHOQ YRQ /DQGUDVVH *HQHWLNHQ EHVFKU¦QNW VLFK diese zu wundervollen Pflanzen heranwuchsen. Fan von Kompost und Komposttees. Etwa die Hälfte waren reine Afghanen. Die andere DXI HLQH +DQGYROO SDVVLRQLHUWHU (QWKXVLDVWHQ GLH ¾EHU GHQ JDQ]HQ 3ODQHWHQ Hälfte ware Hybride mit kolumbianischem Einfluss Welchen Pflanzentyp baust du am liebsten an? YHUWHLOW VLQG 6¦HQ PLW &DQQDELVVDPHQ DXV IHUQHQ /¦QGHUQ GHU $QEDX GDQQ GLH und einem Traubenaroma. Eine Pflanze hatte Es ist schwer, einen Favoriten zu nennen. Ich lange, schmale Blätter. Sie waren sehr gezackt Von lazystrain (UQWH XQG GDV 0DQLN¾UHQ LVW LKUH /HLGHQVFKDIW und ähnelten Alligatorschwänzen. Der Stängel war hatte schon immer eine Vorliebe für pazifische Zamalito ist ein Cannabisforscher und KräuterBotaniker. Ganz erdverbunden werden seine Studien meisten auf dem Feld durchgeführt - nahe an den Pflanzen. Nur wenige Personen können von sich behaupten, so viele reine Landrassesorten, die von überallher aus der ganzen Welt gesammelt wurden, angebaut zu haben. Vom Kongo bis Kaschmir, von Burma bis Brasilien, die Verworrenheit von Cannabisgenetiken ist ein unüberschaubares Thema. Soft Secrets UK hat eine Frage & Antwort-Sitzung mit Zamalito arrangiert, um auf die Grundlagen zurückzukommen.

Wo in aller Welt befindet sich dein Aufenthaltsort? In letzter Zeit habe ich in den östlichen Blue Ridge Mountains im Südosten der Vereinigten Staaten angebaut. Ich habe festgestellt, dass sich diese Gegend hervorragend eignet, um ein wirklich phantastisches Marihuana zu produzieren, das meiner Meinung nach allen Indoor-Erzeugnissen weit überlegen ist. Im Unterschied zu Europa und dem pazifischen Nordwesten sind hier nur sehr wenige kommerzielle Sorten erhältlich, die outdoors die örtlichen Anbaubedingungen zu ihrem Vorteil nutzen können. Das ist der Hauptgrund, weshalb ich mit der Zucht von Landrassesorten begann. Das Wetter ist dieses Jahr wirklich fabelhaft. Es ist ein El Nino-Jahr, das die mit Hurrikanen und tropische Stürmen einhergehenden Regenfälle verhindert hat, die uns normalerweise im September/Oktober plagen. Die Blütenstände, die ich bis jetzt geerntet habe, sehen so aus, wie ich es nur von Blütenständen aus Hawaii kenne - wo nach dem Trocknen ein riesiges Spektrum an Farben zu sehen ist. Viele verschiedene Grüntöne, sehr viele bernsteinfarbene und rote Pigmente, es ist einfach eine überwältigende Ernte. Ich bin stolz wie nie zuvor. Die reinen Zamals müssen noch ausreifen, aber wenn man einen großen Pfeifenkopf mit Zamal x Parvati stopft, haben die diesjährigen eine kräftige süße Geschmacksnote, nach Karotten, wie ich es schon immer erreichen wollte seit ich die Zamal anbaue. Sie erzeugt immer wundervolle Aromen, aber bis heute verstehe ich nicht, weshalb Einheimische auf La Reunion das Aroma ihrer Cannabis als Mango/Karotte beschreiben. Es ist wirklich ein schönes Gefühl zu wissen, dass ich eine Landrasse angebaut habe mit den Eigenschaften ihrer ursprünglichen Umgebung.

Wann hast du mit dem Cannabisanbau angefangen?

Damals, als ich anfing, war nicht viel Qualität erhältlich - das trifft auch noch heute zu -, mit Ausnahme von einer in der Gegend angebauten flauschigen Roadkill Skunk Sativa, die sie "donkey dick" nannten. Mit einer Viertelunze (ca. 7g) Gras bekam man zumeist 1 oder zwei Samen, die darin enthalten waren. Ich hatte keine Ahnung, was ich tat, als ich einige dieser Samen im Wald in der Nähe meines Elternhauses pflanzte. Die meisten wurden vom Wild gefressen, das übrige Cannabis wurde zu früh geerntet und in der Mikrowelle getrocknet.

Etliche Jahre später bot ein Freund, der vom Glück verlassen war, seine Hydrofarm, 1000-WattHalogenidlampe sowie Ed Rosenthal’s Handbook und Mel Franks ‘Growers Guide’ zum Verkauf. Ich hatte gerade meinen Steuerbescheid bekommen und ging auf sein Angebot ein. Er hatte einige Jahre lang angebaut und Shiva Skunk Samen erworben, bevor Sensi ihre Lieferungen in die Staaten einstellte. Er gab mir einen schönen Steckling, aber es war fast immer der verrückte Wissenschaftler in mir, der sich mehr für das Pflanzen von "Tütensamen" interessierte. Und einmal im Jahr kam dieses süße harzige Skunk aus Oklahoma in die Stadt. Ich haute den Dealer wegen ein paar Samen an und sie wurden die erste Hauptsorte, mit der ich arbeitete. Sie produzierte Blüten mit violetten Griffeln und warf

auch anders. Es war eine Thai! Ich hatte meine erste Landrassen-Sativa angebaut.

Was für ein Verfahren wendest du an?

Seit einigen Jahren habe ich die Macke, draußen anzubauen. Da ich überwiegend Landrasse-Sativas pflanze und nicht in den Tropen lebe, muss ich einige Tricks anwenden, um eine schnellere Reifung der Pflanzen zu bewirken. Als erstes beginne ich mit dem Anbau meiner Pflanzen sehr frühzeitig, entweder drinnen oder in einem Frühbeetkasten. Wenn ich drinnen damit beginne, lasse ich sie unter 24 Stunden Licht heranwachsen, damit sie empfindlicher für Dunkelheit werden. Ich habe das Glück, mich in einer Anbausituation zu befinden, die es mir erlaubt, sehr große Pflanzen im vollen Sonnenlicht zu kultivieren, wobei sie durch ihre Umgebung getarnt bleiben. Die pralle Sonne ist entscheidend, damit die Landrassen-Hanfpflanze so schnell wie möglich erntereif wird. Dennoch liebe ich wirklich das Konzept, den Boden mit einigen der extremeren Sativasorten zu bebauen. Dieses Jahr hatte ich sie in Pflanzsäcken kultiviert. Bei vielen Varietäten, besonders denen aus den niedrigsten Breitengraden, tragen die zusammengepferchten Wurzeln dazu bei, die Pflanzen zum Blühen zu bringen. Sie schlagen dennoch außerhalb der Säcke Wurzeln unten im Boden, aber das scheint die Vorteile, die solche Behälter mit sich bringen, nicht zu schmälern. Ich umgebe dann die Säcke mit großen Ballen Stroh und sehr ligninhalti-

gem Gras. Meine Theorie ist, dass Gras mit viel Lignin die Anwesenheit nützlicher Pilze im

mexikanische Landrassen. Das Problem mit den Mexikanern (die ich habe!) ist - sie produzieren drinnen nirgendwo ein Marihuana von so guter Qualität, wie sie es unter Sonnenlicht erzeugen. Natürlich liebe ich die Zamal und ihre Hybriden. Ich mag die meisten Landrassen. Was ich am wenigsten mag sind die holländischen Indica-Sorten. Es scheint, als sei fast alles von der Befähigung, zusätzliche Canabinoide zu produzieren, aus dem modernen Indica-Genpool herausgezüchtet worden. Das ist sonderbar, weil Haschisch traditionell sehr hohe CBD-Werte aufweist. Wir dürfen nicht vergessen, dass CBD medizinische Qualitäten besitzt und für das High älterer Haschsorten wesentlich ist.

Magst du lieber Landrasseoder Zuchtsorten?

Seit ich dazu übergegangen bin, fast nur noch im Freien anzubauen, gibt es nicht so viele Zuchtsorten, die sich eignen - daher würde ich sagen Landrassen. Ich bin mir über die Bedeutung von Züchtungen völlig im Klaren, aber die große Vielfalt von Landrassesorten ist so schön. Ich glaube auch, wenn mehr Arbeit am Chemotyp vollbracht ist, werden wir feststellen, dass es kaum mehr Unterschiede zwischen den aufwendig gezüchteten Sorten geben wird, seien es Sativas oder Indicas. Vielleicht liege ich auch falsch, aber ich kann keinen großen Unterschied zwischen einer 75% Sativa Skunk #1, a Cinderella und Northern Lights erkennen. Wenn man hingegen eine Kashmiri Resin Factory und Deep Chunk (beide 100%-ige Indicas aus Zentralasien) nimmt, wird man sehen, dass zwischen beiden Welten liegen.

Erklär' und bitte die Genetiken deiner Sammlung etwas näher.

Meine drei Hauptsorten, die ich liebe und niemals verlieren könnte, sind meine Zamals, die Ghanaian Accra Skunk, und das Erbe Mexicans. Zur Zeit bin ich damit beschäftigt, diese Congolese und Senegalese Samen sowie die wamm Malawi (wo(mens) alliance for medical marijuana) zu reproduzieren. Zu den neusten Anschaffungen gehören - Kona Gold, Columbian Punto Rojó, Brazilian Cabeça de Negro (blackhead), Angola Red, Columbian Black, einige Thais, ein Sri Lankan, einige wundervolle Paraguayan Landrassen und eine sehr alte unbearbeitete vietnamesische Linie. Ich habe auch eine Burma Jam (weiblich), die einzige Pflanze, die aus 25 Jahre alten Samen keimte. Im Moment ist die Parvati meine wichtigste Indica-Züchtung. Sie ist fast perfekt als Pollenempfänger für die Landrassenhybride,


die ich gesehen habe. Sie weist eine riesige Varianz von zusätzlichen Cannabinoiden auf, und wenn man Parvati für eine Landrassenkreuzung nutzt, werden gewöhnlich die zusätzlichen Cannabinoide der weiblichen Pflanze an die F1-Generation weitergegeben. Dr. Greenthumbs Kashmir, Pine Tar Kush und Deep Chunk werden auch auf ihre Zuchtqualitäten getestet. Wie du dir vorstellen kannst, bringt das eine Menge Arbeit mit sich. Gott sei dank stecken meine Frau und mein bester Freund genauso mit drin wie ich selber. Gerade suche ich nach einem neuen Gewächshaus und hoffe ein geeignetes zu finden.

Wann und weshalb hast du damit begonnen, eigene Samenlinien zu züchten?

Als ich das erste Mal mit der Zucht begann, hatte ich keine Wahl, weil ich irgendwelche namenlosen Tütensamen pflanzte. Ich wollte schon oft mehr Samen erzeugen, aber ich konnte mir nicht sicher sein, welche männlich waren. Sie konnten aus einer völlig anderen Gegend stammen als ein anderer

Wie und weshalb hast du alle diese Sorten zusammengetragen?

Die klare Antwort lautet Arterhaltung, das macht einen wesentlichen Teil meiner Motivation aus. Seit ich jedoch Terrence McKenna’s ‘The Archaic Revival’ gelesen habe, steigt meine Wertschätzung für das, was indigene Kulturen anzubieten haben. Vieles, was ich zu den schönen Dingen des Lebens zähle, kommt von indigenen Völkern - das feinste Cannabis, die beste Musik, Kaffee, Nahrung, Tabak. Wir in der "zivilisierteren" Welt halten das Leben von Menschen in der Dritten Welt oft für hart, trostlos und leidvoll. Ich fühle, wie Cannabisvarietäten, die über einen längeren Zeitraum mit einer bestimmten Kultur verbunden sind, dazu tendieren, in dem Nutzer die Stimmungen, Einstellungen und Philosophien dieser Kulturen aufleben zu lassen. Jamaican, Ghanaian und Hawaiian Cannabis sind großartige Beispiele. Die Angehörigen dieser Kulturen sind locker drauf, aber aktiv, glücklich und dabei spirituell, und diese Paradoxien sind sicherlich auch im Cannabis enthalten. Nach dem Anbau und der Rückverfolgung meiner ersten LandrasseVarietäten stellte ich fest, dass sie so viele markante Eigenschaften hatten. Ich war fassungslos, als ich herausfand, dass Cannabis von unvergleichlicher Qualität seit Tausenden von Jahren existiert. In vielen Fällen ist es die Natur, die es Menschen glücklicherweise ermöglicht, an einigen herrlichen Orten zu leben, um Cannabis von bester Qualität zu züchten. Das ist es, was mich zum Sammeln motiviert.

Welche Sorte(n) schätzt du am meisten und weshalb?

Das ist eine schwierige Frage, denn es gibt einige Sorten, ohne die ich nicht leben könnte, die sich aber leicht ersetzen lassen - dann gibt es ein paar, die ich nur etwas weniger mag, die aber unersetzlich sind. Zur Zeit steht Wamm Malawi ganz oben auf meiner Liste, einfach aufgrund der Tatsache, dass es sich um eine Inzucht-Malawi handelt, die in einem gemäßigten Klima ausreifen soll. Sie hat alles - schmerzlindernde, angstlösende, stimmungsaufhellende Eigenschaften - und gleichzeitig gibt sie einem Antrieb. Die Zamals und Zamal x Parvati erzeugen, wenn sie richtig angebaut werden, Gras von bestmöglicher Qualität. Die Ghanaian ist eine in jeder Hinsicht fantastische Cannabispflanze, eine meiner potentesten Sorten und dabei unglaublich natürlich. Ghana hat eine enge Beziehung zu einigen Ländern wie Guyana und

Same, der weiblich war, in ein und derselben Tüte. So ist es eben mit kommerziellem Gras. Unnötig zu erwähnen, mit meinen frühen Zuchtexperimenten ging es nur langsam voran. Schließlich versuchte ich es mit holländischen Genetiken, und diese produzierten exzellentes Gras - ganz anderes als das, was ich vorher drinnen angebaut hatte. Die bei mir vorhandenen Umgebungsbedingungen führten dazu,

Welchen Rat würdest du Züchterkollegen von Landrassegenetiken geben?

dass Indoor-Sorten vom Schimmel befallen wurden, Outdoor-Sorten zu früh blühten und deren Blütenstände deshalb zu klein blieben. Ich wusste durch das Lesen über Botanik und Marihuana, dass Züchung am besten klappt mit stabilen Sorten. Schließlich hatte ich durch eigenes Reisen sowie die meiner Freunde und Familie - und nachdem ich diverse Saatgut-Kataloge durchsucht hatte - ein

nachgestaltet werden, so gut es nur geht. Wenn dies nicht gemacht wird, könnte man die Linie, mit der man arbeitet, durch diese Unterlassung substanziell verändern. Eine Möglichkeit, dagegen anzugehen, besteht darin, die besten verfügbaren Lagerungsverfahren anzuwenden und so wenige Generationen wie möglich zu züchten. Bei der Zucht der Saatpflanzen gibt es zwei Aspekte, die ich versuche zu berücksichtigen. Erstens, der prozentuale Anteil des Genpools, der von Generation zu Generation erhalten bleibt. Dies wird durch die Arbeit mit einer großen Pflanzenpopulation erreicht. Der zweite Aspekt ist die Häufigkeit oder das Vorhandensein der Gene (vor allem der erwünschten Gene). Wenn ich erwünscht sage, meine ich nicht unbedingt Potenz, Aroma, äußerer Eindruck etc., ich meine hauptsächlich das, was die Linie einzigartig macht. Da die weibliche Nachkommenschaft dazu tendiert, so stark wie möglich der Eizellenspenderin zu gleichen, wähle ich als Vertreterin eines jeden Phänotyps jeweils eine höchst begehrenswerte weibliche Pflanze aus. Dann mit einer größeren Menge Pollen männlicher Pflanzen bestäuben - wobei ein hohes Maß an Robustheit und Krankheitsresistenz das wesentliche Selektionskriterium ist. Der wichtigste Punkt für die Erhaltung ist jede Gelegenheit zu nutzen, die Landrasse in ihr Ursprungsgebiet zurückzubringen. Zumindest sollte man versuchen, tropische Varietäten in den Tropen zu verteilen, wenn irgend möglich. Die Rückführung von Indicas in eine passende Umgebung ist kompliziert, seit Nordindien und Afghanistan zu schwierigen Reisezielen geworden sind. Dennoch gibt es glücklicherweise, soweit ich gehört habe, noch einige Gegenden in Nordindien und Pakistan, wo die Menschen sehr gastfreundlich sind, und es scheint gut möglich, einige dieser Linien in ihre Heimat zurückzubringen.

Was für Projekte planst du für die Zukunft?

Jamaica, die stark von afrikanischen Einflüssen geprägt sind. Es ist ein sehr natürliches erdiges Cannabis mit starken Malawi- und kongolesischen Einflüssen. Last not least meine beiden Lieblingsmexikanerdie Acapulco Gold und die Oaxacan Pelo Rojo. Ich glaube das High von diesen beiden kann nicht übertroffen werden.

Ist die Sicherstellung von LandrasseGenetiken aus der ganzen Welt ein Hobby geworden?

Ja, sehr. Wenn nicht ein Hobby, dann eine Art der Lebensgestaltung! Ich fülle in meiner Community, in der etwa 20% der Leute rauchen, was ich produziere, eine Art Nische aus; dabei handelt es sich um Personen, die längere Zeit Cannabis aufgegeben hatten, weil das, was kommerziell erhältlich ist, keinen Anklang findet. Wir hier in den Staaten haben diese kommerziellen Erzeugnisse aus Kanada, welches die fadesten Produkte sind, die man sich vorstellen kann.

Sortiment historischer, überwiegend tropischer Varietäten und Landrassen gesammelt.

Wenn es jemand ist, der eine erhaltene Linie sehen will, kann er mit Rahan Kontakt aufnehmen über www.strainguide.overweed.net. Die Seite ist überwiegend auf Französisch, aber Rahan spricht auch Englisch und es sollte auf der Seite genug Englisch vorhanden sein, um sich zurechtzufinden. Ein weiterer wichtiger Aspekt, den man nicht außer Acht lassen sollte: Genetiken sind nicht statisch, sondern extrem dynamisch und die Umgebung muss der Ursprungsregion

Ich arbeite daran, die Brazilian Seed Company wiederzubeleben. Wir brauchen mehr Züchter an den idealen Orten, wo aufgrund der Umgebungsbedingungen ohne viel Hilfe durch den Menschen erstaunliches Cannabis wächst. In Brasilien können wir afrikanische, mexikanische und südamerikanische Genetiken erhalten, ohne uns Sorgen über die Veränderung von Linien zu machen, wie sie sich - sagen wir - ein Indoor-Grower oder ein Grower in den gemäßigten Breiten machen würde. Luiz von BSC ist ein feiner Kerl. Zusammen haben wir eine noch nie dagewesene Auswahl an LandrasseGenetiken, die wir den Growern verfügbar machen können: Etwa ein Dutzend afrikanische Sorten, die den ganzen Kontinent umfassen, ein Dutzend brasilianische Sorten, ein halbes Dutzend Kolumbianer, einige umwerfende hawaiianische Sorten, von denen man glaubte, sie seien ausgestorben - und viele, viele mehr. Unglücklicherweise ist Luiz vor Kurzem krank geworden und musste seine Zuchteinrichtung verkaufen, um seine Familie zu unterstützen. Ich bin damit beschäftigt, ihm eine neue zu besorgen, und in ein paar Jahren sollten wir alles zusammenhaben. Jeder, der sich für die Situation von BSC interessiert, kann mich, Zamalito, über die internationalen Foren jederzeit kontaktieren.


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Gesunde junge und sich gut entwickelnde Pflanzen

*581'/(*(1'( 3)/$1=(1 1 +5672))( Jeder richtige Gärtner sollte wissen, was alles Pflanzen brauchen. Und nicht nur das, er sollte sich dafür interessieren, wie Pflanzen reagieren, wenn ihnen etwas fehlt. Lass uns jetzt die erforderlichen Kenntnisse über die Mr. José / info@mrjose.eu Pflanzenernährung anschauen. PRIMÄRE BIOGENE ELEMENTE

Unter dem Begriff biogen versteht man Leben spendende Elemente, auf die kein Organismus auf unserem Planeten verzichten kann,Pflanzen sind davon nicht ausgeschlossen. Für die Bedarfsanforderungen der Pflanzen können wir als primäre biogene Elemente, also die Wichtigsten überhaupt, Sauerstoff, Kohlenstoff, Wasserstoff, Stickstoff und Kalium bezeichnen. Den Sauerstoff und Kohlenstoff gewinnen Pflanzen vor allem aus der Luft, den Wasserstoff gewinnen sie selbstverständlich überwiegend aus Wasser. Es bleiben uns also Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) über, oft gemeinsam bezeichnet als N-P-K. An dieser Stelle muss man darauf hinweisen, dass in der Sache der Aufteilung auf primäre und sekundäre Elemente keine 100% Übereinstimmung herrscht. Zum Beispiel die Bedeutung von Kalzium und Schwefel ist ebenfalls wesentlich. Nichtsdestotrotz ist die Hervorhebung von N-P-K als primärer Elemente für die Entwicklung von Pflanzen langjährig eingelebt. Da N-P-K für die Entwicklung von Pflanzen von absolut grundlegender Bedeutung sind, gibt man ihr Verhältnis auf den meisten Düngemitteln und auch auf ganzer Reihe von Anbausubstraten an. Manchmal ist das Verhältnis von N-P-K nur mit Zahlen gekennzeichnet, zum Beispiel 4-7-6. Das heißt, dass das jeweilige Produkt 4% Anteil Stickstoff, 7% Anteil Phosphor und 6% Anteil Kalium enthält. Dieselbe Bedeutung hat die Kennzeichnung N-P-K- 4-6-7 oder NPK 4-6-7. Wozu ist es gut? Jeder dieser Elemente beeinflusst grundlegend konkrete Entwicklungsprozesse in der Pflanze. Überdies ist es notwendig zu sagen, dass jede Pflanze andere Bedarfsanforderungen haben kann. Erdbeeren haben zum Beispiel völlig andere Bedarfsanforderungen als Paradeiser. Die Unterschiede kann man allerdings auch

bei anderen Sorten der gleichen Art finden. Auch bei Hanf gilt es, dass einzelne Sorten unterschiedliche Bedarfsanforderungen an die Ernährung haben,aber die Unterschiede sind nicht wesentlich. Das heißt, das ein Substrat oder ein Düngemittel bestimmt für den Anbau von Hanf wahrscheinlich alle Bedarfsanforderungen aller Hanf-Sorten befriedigt, allerdings beim Anbau von Radieschen erreichen Sie möglicherweise nicht das gewünschte Ziel. Genauso gilt es auch umgekehrt und das Düngemittel für Pelargonien muss somit nicht alle Bedarfsanforderung von Hanf befriedigen. Lass uns jetzt N-P-K näher anschauen.

STICKSTOFF – N

Reiner Stickstoff ist ein Gaselement, und deshalb wird er den Pflanzen als ein Bestandteil der Verbindungen, die ihn enthalten, geliefert. Der Stickstoff wird beispielsweise aus Ammoniak (NH3), Harnstoff ((NH2)2CO) oder aus Ammoniumnitrat (NH4NO3) gewonnen. Der Stickstoff ist für das Pflanzenwachstum, die Produktion von Aminosäuren, Proteinen, Nukleinsäuren und Chlorophyll, der für die Photosynthese erforderlich ist, verantwortlich. Pflanzen mit ausreichend Zufuhr von Stickstoff weisen die Merkmale eines starken Wachstums auf und können sich mit einer satten grünen Farbe schmücken. Beim Stickstoff-Mangel wird das Wachstum von Pflanzen langsamer und Blätter beginnen die Farbe zu verlieren. Blätter vergilben von Rändern in die Richtung zur Mitte. Dieses Signal erscheint zuerst bei älteren Blättern und erst bei NichtLösung dieses Problems verschiebt es sich auch auf neue, junge Blätter. Den Mangel kann man mit Hilfe einer allmählichen Dosiserhöhung eines Düngemittels, das den Stickstoff enthält,

lösen. Eine Überdosierung mit Stickstoff zeichnet sich durch einen erhöhten Wasserverbrauch aus, was Sie einfacher beim Indoor-Anbau erkennen können. Beim Anbau im Außenbereich merken Sie die Überdosierung erst im Zeitpunkt, wann die Blätter der Pflanzen dunkel bis braun werden und nachfolgend abfallen. Eine Überdosis hält die Wurzelbildung an und vermindert somit rapid auch die Aufnahme von Wasser und weiteren Nährstoffen.

PHOSPHOR – P

Den Phosphor gibt es in der Natur sehr häufig, und das in der Form von Verbindungen. Darüber hinaus ist er ein wichtiger Bestandteil von DNA und RNA, so dass er in allen lebenden Organismen auf der Erde vorkommt. Der Phosphor ist in Pflanzen für die Energieströmung verantwortlich und ist für die Bildung von Wurzeln, Stängeln und hauptsächlich Blüten erforderlich. Dieses Element liefern wir Pflanzen während des gesamten Lebenszyklus. Höhere Dosen in der Blütephase helfen größere Blüten zu erzielen. Beim Phosphor-Mangel wachsen Pflanzen langsamer, Stängel sind dünn und das Wurzelsystem leidet auch. Blätter färben sich dunkel rot bis violett, und dies von der Mitte und von der Spitze, wobei breitere Blattränder blass werden. Den Mangel kann man mit Hilfe einer mäßigen Erhöhung der Dosierung des Düngerbestandteiles, der am meisten Phosphor enthält, lösen. Der Überfluss an Phosphor erscheint durch mäßiges Erblassen von Blättern und beim fortsetzenden Überfluss verdrehen sich die Blätter und sie fallen ab. Der Hanf ist gegenüber dem Phosphor-Mangel sehr tolerant, insbesondere wenn wir den pH am richtigen Niveau halten. Mehr saures Umfeld im Anbaumedium schafft es die Phosphate zu binden, so dass die Überdüngung mit Phosphor nur sehr selten ist. Falls es dazu kommt, vermindert sich die Fähigkeit der Pflanzen andere Stoffe aufzunehmen. In Folge dessen kommt es zur Ertragsminderung der Pflanze und zur vorzeitigen Reife. Es ist günstig den Überfluss an

Phosphor mit Hilfe der Senkung des pH des Bodens oder Substrates unter 6, beim hydroponischen oder aeroponischen Anbau auf 5,6. Gleichzeitig setzen wir das Düngemittel, das Phosphor enthält, aus.

KALIUM – K

Der letzte Stoff der grundlegenden Dreiergruppe ist das Kalium. Zu seiner Gewinnung wird am häufigsten Kaliumoxid (K2O) verwendet. Das Kalium ist für die Bildung von Proteinen und Kohlenhydraten verantwortlich. Viel verständlicher kann man sagen, dass das Kalium die Kraft der Pflanze gewährleistet, ihre Widerstandsfähigkeit verbessert und gegen Infektionen schützt. Der Mangel am Kalium verursacht scheinbar nur kleine Änderungen, die allerdings nach kurzer Zeit zur allgemeinen Verschlechterung des Gesundheitszustandes von Pflanzen auswachsen. Blätterspitzen fangen an braun zu werden und gehen in gelbe Farbe über. Später werden ganze Blattränder braun und der Rest vom Blatt wird gelb. Zum Schluss verdrehen sich die Blätter und sie fallen ab. Der Überfluss am Kalium ist genauso schwer erkennbar, wie der Überfluss am Phosphor. In der Regel verursacht er verminderte Fähigkeit der Pflanze andere Elemente aufzunehmen, so dass die Erscheinungen von Zink-, Eisen-, Magnesium- und Manganmangel auf die Überdüngung mit Kalium zeigen könnten.

SEKUNDÄRE BIOGENE ELEMENTE

Sekundäre biogene Elemente spielen zwar nicht so eine wesentliche Rolle wie die Primären, allerdings auch ohne sie kann man keine perfekte und gesunde Entwicklung von Pflanzen erwarten. Einige Absätze höher wurde es erwähnt, dass die Ansichten hinsichtlich der Einteilung der Elemente auf primäre und sekundäre leicht abweichen können. Lass uns also die Bedeutung von diesen weiteren für die Entwicklung der Pflanze erforderlichen Elementen anschauen.


KALZIUM – CA

Das Kalzium kann man in der Natur in Verbindungen mit anderen Elementen finden, und das dank dem, dass es sehr einfach mit anderen Elementen reagiert. Das Kalzium brauchen Pflanzen während des gesamten Lebenszyklus und es ist im bestimmten Maß in den meisten Düngemitteln vertreten. Das Kalzium ist ein Baustoff, der die Zellwände festigt, und sich an ihrem Wachstum beteiligt. Die unersetzbare Funktion vom Kalzium ist die Beeinflussung der Durchlässigkeit von Zellen und Zellenmembranen. Weiter muss man die Tatsache hervorheben, dass er die Fähigkeit hat an sich einige organische Säuren zu binden, was einen Entgiftungseffekt hat. Der Mangel am Kalzium verursacht Störungen des Wurzelsystems – Wurzeln sterben von Spitzen ab und es werden keine Neuen gebildet. Randblätter beginnen eine ungewöhnlich dunkel grüne Farbe zu haben – besonders die Jungen, Neuen. Es wird auch die Blütenbildung wesentlich verlangsamt. Die Lösung des Mangels kann die Auflösung eines Löffels vom Kalziumhydroxid (gelöschter Kalk) in vier Litern Wasser und die Bewässerung von Pflanzen mit dieser Lösung sein.

SCHWEFEL – S

Der Schwefel beeinflusst die Photosynthese, die Bildung von Vitamin B und Thymian und die Aktivität von Enzymen. Hiermit beeinflusst er indirekt auch das Wachstum und die Entwicklung von Pflanzen. Der Schwefel ist ein Bestandteil von Baustoffen vieler Hormone, Proteine und Vitamine. Thymian, dessen Bildung direkt vom Schwefel abhängig ist, ist ein Pflanzenvitamin, der für die Oxidation von Ketonsäuren wichtig ist. Der Mangel am Schwefel erscheint durch das Vergilben von jungen Blättern (sehr ähnlich wie beim Stickstoff-Mangel). Blätter vergilben von Rändern, aber sie verdrehen sich nicht. Beim fortsetzenden Mangel nehmen Stängel bis zu violette Farbe an und Blätter vergilben komplett. Die Lösung des Mangels ist die Senkung von pH auf 5,8 – 6 und die Dosiserhöhung des Düngerbestandteils, der den Schwefel enthält, auf 1,5 faches der üblichen Dosis für die Zeit von 3 – 5 Tagen (diese Lösung

Rostfarbe erscheint auch an Blatträndern, das Wachstum der Pflanze stagniert deutlich.

ABSCHLUSS

Blätter der übermäßig gedüngten Hanf-Pflanzen. In so einem Fall ist es am besten die Düngemittel auszusetzen und möglichst viel mit reinem Wasser mit angepasstem pH zu gießen.

vom Chlorophyll, der einen wesentlichen Einfluss auf die Photosynthese hat. Neben der Chlorophyllbildung neutralisiert das Magnesium Säuren im Anbaumedium und giftige Stoffe, die durch Pflanzen produziert werden. Der Mangel am Magnesium erscheint durch unregelmäßige gelbe Flecken auf Pflanzenblättern. Die Flecken erscheinen auf verschiedenen Stellen der Blätter. Gleichzeitig können Blätter zu vergilben anfangen, allerdings wieder nicht von Rändern, sondern es bilden sich ziemlich regelmäßige Flecken. Blätter fangen auch an sich in die Richtung nach oben zu verdrehen. Die Lösung ist eine Anwendung vom Magnesiumsulfat, wann man 2 Teelöffel in 10 Litern einer Lösung, die zur Bewässerung verwendet wird, auflöst. Vermindern Sie die Dosierung der Düngemittel auf die Hälfte und gießen Sie 5 – 7 Tage. Man kann auch ergänzende Düngemittel, die Magnesium enthalten, zur Anwendung mittels Spritzens benutzen. Die Überdüngung mit Magnesium erkennen Sie optisch schwierig. In der Regel verursacht es eine verminderte Eigenschaft von Pflanzen andere Pflanzen, die Mangel am Stickstoff aufweisen

nutzen wir vor allem beim hydroponischen oder aeroponischen Anbau). Der Überfluss am Schwefel verursacht die Unfähigkeit der Pflanze weitere Elemente aufzunehmen. Beim niedrigen Niveau der Düngung taucht dieses Problem nicht auf. Der Überfluss hat kleinere Pflanzen und Brand an Blättern zur Folge. Passen Sie den pH auf den Wert 6 an und mindesten für die Zeit von drei Wochen gießen Sie nur mit Wasser mit angepasstem pH.

MAGNESIUM – MG

Es spielt eine wichtige Rolle bei der Bildung

Stellen, die nicht vergilben, verlieren grüne Farbe und werden dunkel.

Zink (Zn)

Beim Mangel verlieren die Blattspitzen Farbe, trocknen und verdrehen sich. Neue Austriebe und Blätter hören zu wachsen auf. Blätter verlieren allgemein grüne Farbe.

Mangan (Mn)

Falls es einen Mangel am Mangan gibt, werden die Blätter vom Stängel gelb und es erscheinen auf ihnen rote Brandflächen.

Wie Sie selbst sehen, brauchen Pflanzen viele Elemente, wie wir uns bereits am Anfang sagten, ihre Kombination muss den Bedarfsanforderung dieser Art der Pflanzen, die Sie anbauen, entsprechen. Falls Sie Chili anbauen, wird es günstig sein dazu bestimmte Düngemittel zu verwenden. Dasselbe gilt auch im Fall von Hanf. Beim Indoor-Anbau ist es ideal zumindest die Grundreihe der Düngemittel von einem der vielen Düngemittel-Hersteller zu wählen. In so einem Fall passiert bei richtiger Dosierung nur selten die Situation, wann der Mangel eines Elementes auftritt. Wir begegnen dann eher die Überdosierung eines Elementes, und dies in der Folge einer übermäßigen Düngung mit der Sicht des höheren Ertrags. Beim Outdoor-Anbau haben wir mehrere Möglichkeiten mit natürlichen Nährstoff-Quellen zu arbeiten, zu denen zum Beispiel Rind- oder Pferdemist, Vogelkot, kompostierte Erde und ähnliche natürliche Quellen gehören. Falls Sie den Boden für den Anbau selbst vorbereiten, ist das Risiko vom Ungleichgewicht unter den Elementen höher, und deshalb muss man mehr aufpassen, wie sich die Pflanzen entwickeln. Die Überdüngung mit einem Element lösen Sie am häufigsten so, dass Sie den Bestandteil, der es enthält, für die erforderliche Zeit aussetzen, eventuell andere empfohlene Schritte tun. Bei der Lösung des Mangels beliebigen Elementes, muss man die Dosis vorsichtig steigern, damit man im Gegenteil keine Überdüngung verursacht.

Alles was Sie schon immer über Cannabis Anbau wissen wollten…

Elemente aufzunehmen. Gehen sie genauso vor, wie im Fall der Überdüngung mit Stickstoff.

SPURENELEMENTE

Neben den vorangeführten Elementen brauchen Pflanzen noch eine bestimmte Menge von Spurenelementen.Auch ihre Anwesenheit ist wichtig für die gesunde Entwicklung von Pflanzen und für gute Ernte.

Eisen (Fe)

Sein Mangel verursacht das Vergilben von Blättern in der Richtung vom Stängel. Die

Bestellen Sie bei www.mrjose.eu Mr. Jose, Autor dieser Artikels, ist sowohl Autor des Buches "INDOOR" Anbau, in dem ihr alle Informationen über den Anbau unter dem Kunstlicht erhalten. Mehr dazu findet ihr unter www.mrjose.eu


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LEDs und Wärme

Alle elektrischen Geräte erzeugen Wärme, LEDs sind hierbei keine Ausnahme. Bei der Entwicklung der ersten Hochleistungs-LED bestand ein Problem darin, die Schmelzung des Chips zu verhindern! Alle Energie, die eine LED verbraucht, wird entweder in Licht oder Wärme umgewandelt. Die Effizienz einer LED beruht auf der großen Menge des erzeugten Lichts bei möglichst geringer Wärmeentwicklung. Eine blaue oder weiße Qualitäts-LED beispielsweise, die etwa 2,4 Watt verbraucht und 50 Prozent der Eingangsenergie in Licht umwandelt, produziert ungefähr 1,2 Watt an Wärme. Das hört sich nicht nach viel Wärme an. Doch die LED ist auf einem superdünnen Chip (1 mm × 1 mm) konzentriert. Ein 30 mm x 30 mm-Chip würde mehr als 1000 Watt Wärme erzeugen! Eine LED von geringer Qualität, die nur 20 Prozent des elektrischen Stroms in Licht umwandelt, produziert etwa 1,92 Watt an Wärme. Die Hitze muss beseitigt werden, sonst überhitzt sich der Chip und fällt aus. Umso kühler die LED bleibt, umso effizienter arbeitet sie (produziert mehr Licht) und umso höher ist ihre Lebensdauer. Der Emitter (LED-Chip) auf hochwertigen LEDs ist auf einer Basis angebracht, die aus einer speziellen wärmeleitenden Keramik gefertigt ist. Für preiswertere LEDs wird ein kleines Stück Metall ("slug") benutzt.

Dieses Foto wurde einige Minuten nach dem vorherigen gemacht. Toni (siehe Kapitel 13, Fallstudie 2), der Fotograf, veränderte die Lichteinstellung seiner Kamera, um ein anderes Lichtspektrum zu zeigen.

Als nächstes wird die LED auf eine Spezialleiterplatte gelötet, die Hitze weiterleiten soll. Das MCPCB (metal core printed circuit board - Leiterplatte aus Metallkernsubstraten) ist aus einer Schicht Aluminium gefertigt, die mit einer dünnen Schicht eines Materials überzogen ist, das Wärme gut leitet, aber nicht elektrischen Strom. Hierbei handelt es sich um die dielektrische Schicht. Umso höher die Wärmeleitfähigkeit (gemessen in Watt pro Kelvin [W/K]), umso besser. Billige Platinen haben eine Leitfähigkeit von ca. 0,5 W/K, Platinen besserer Qualität einen Wert von 1 W/K und

die besten hochwertigen Platinen einen Wert von 2,2 W/K. Billige Platinen haben eine Leitfähigkeit von ca. 0,5 W/K, Platinen besserer Qualität einen Wert von 1 W/K und die besten hochwertigen Platinen einen Wert von 2,2 W/K. Etwas Kupfer wird auf die dielektrische Schicht platziert, damit elektrischer Strom geleitet wird und die Lötpunkte für das Anbringen der LEDs und eine schützende Schicht gegeben sind. Diese Leiterplatten werden oft auf einen Wärmeableiter montiert, der einen Kühlventilator aufweisen kann. Bei einigen Lampen sind die LEDs auf konventionellen KunststoffLeiterplatten angebracht, um Geld zu sparen. Diese Plastikplatten leiten die Wärme nicht gut ab und verursachen ein rasches Versagen der LEDs aufgrund von Überhitzung.

LED-Nennwerte

Was die LED-Nennleistungen betrifft herrscht eine heillose Verwirrung. LEDs werden nach Watt eingestuft. Diese Nennwerte geben allerdings nicht den tatsächlichen Stromverbrauch von LEDs in Watt wieder. Die Wattzahlen von LEDs (1, 3, 5, 10 Watt etc.) bedeuten in Wirklichkeit eine Klassifizierung oder Einstufung nach Produktfamilie und haben keinen realen Bezug zum tatsächlichen Energieverbrauch der LED. 1-Watt-LEDs funktionieren mit 350 mA 3-Watt-LEDs funktionieren mit at 700 mA 5-Watt-LEDs funktionieren mit 1000 mA 10-Watt-LEDs funktionieren mit 1500 mA Alle Qualitäts-LEDs in diesen EVO LED 70-Lampen wurden von Cree hergestellt. Jede 70 cm-Leuchte enthält vier Gruppen LEDs. Jede Gruppe von 9 LEDs liefert 15 Watt, so dass es insgesamt 60 Watt sind.

Anmerkung: Größere LEDs erfordern höher Voltzahlen und sind weniger effizient.

Die "Watt-Klassifizierung" wurde festgelegt, um Netzgeräte und Spannungsquellen zu standardisieren, so dass LEDs von verschiedenen Herstellern in ein und derselben Leuchte kombiniert werden können. Die Standards waren nur für weiße und blaue LEDs gedacht. Die Bezeichnung von jeder Klasse war ziemlich präzise - eine 3-Watt-LED verbrauchte ungefähr 3 Watt. Aber die Effizienz von LEDs ist dramatisch gestiegen und die erforderliche Voltzahl, um die LED auf 700 mA zu treiben, ist gesunken. Heute verbraucht eine durchschnittliche weiße oder blaue 3-Watt-LED etwa 2,4 Watt. Verschiedenfarbige LEDs derselben Klasse verbrauchen unterschiedlich viel Strom, weil für die verschiedenen Farben jeweils andere Materialien eingesetzt werden, die unterschiedliche Voltzahlen benötigen. Die Wattleistung wird nach dem dem Ohm'schen Gesetz errechnet. Die Formel lautet: Watt = Volt x Ampere (W = V × A); hier ist eine Aufstellung der tatsächlichen Stromverbrauchswerte von 3-WattLEDs verschiedener Farben: Rot/ Hyperrot - 2,4 Volt, die tatsächliche Wattleistung bei 700 mA beträgt 2,4 Volt x 0,7 Watt = 1,68 Watt; Blau/ Königsblau/Weiß - 3,4 Volt, die tatsächliche Wattleistung bei 700 mA beträgt 3,4 Volt x 0,7 Watt = 2,38 Watt.

Helligkeit

Wenn LEDs in Gruppen zusammengefasst werden, können sie genug Licht für den Anbau von medizinischem Cannabis erzeugen. Eine LED-Leuchte sollte nicht weiter als 30 cm von Pflanzen entfernt sein, damit sie eine effektive Lichtquelle für den Cannabisanbau ist. Abhängig vom Hersteller produzieren moderne LEDs zwischen 40 bis 70 Lumen pro Watt (lm/W). Neue und Versuchs-LEDs erzeugen mehr als 200 lm/W. Seit 2014 vermarktet Cree Incorporated eine LED, die 152 lm/W produziert. Aber wie Sie im folgenden lesen werden, sind Lumen pro Watt nur ein Teil der Geschichte. Die Helligkeit von LEDs wird, abhängig von der Wellenlänge, auf zwei verschiedene Arten gemessen. LEDs zwischen 640 nm und 460 nm werden in Lumen angegeben. LEDs mit Wellenlängen über 640 nm oder kürzer als 460 nm werden nach ihrer Strahlungsleistung (Strahlungsfluss) in mW (Milliwatt) eingestuft. Mit Hilfe von Lumen lässt sich kein gutes Messsystem für die Leistung von LEDs einrichten. Sie stellen kein lineares System dar, d.h. es werden nicht alle Wellenlängen/ Farben gleich gemessen. Es wurde


für die Messung von sichtbarem Licht entwickelt und misst die wahrnehmbare Helligkeit - wie hell ein Licht dem menschlichen Auge erscheint. Lumen wurden eingeführt, um weiße Lichtquellen einzuordnen anstatt einfarbige LED-Lichtquellen zu messen. Außerdem reagiert das menschliche Auge auf Licht extrem unterschiedlich. Farben im Zentrum des sichtbaren Spektrums wie Grün erscheinen viel heller als ein ebenso helles Licht oder als Rot bzw. Blau. Lumen können nur für den Vergleich von (LED)Lichtquellen mit genau derselben Wellenlänge herangezogen werden. Dies erklärt, warum manche LEDs mit Wellenlängen von 660 nm hyperrot (nahe an der Grenze des menschlichen Sehvermögens) oft als "dominante Wellenlänge 640 nm" klassifiziert werden.

cm (4 foot) lange energieeffiziente 22-Watt-T8-LED-Röhre erzeugt 1248 Lumen. Sie passen nicht in vorhandene Haltevorrichtungenn für T8 Leuchtstofflampen. Die flimmerfreien Röhren haben eine Lebensdauer von mehr als 50.000 Stunden.

LEDs lassen sich zu vielen verschiedenen Farbkombinationen gruppieren. Dieses Foto zeigt ein weniger intensives violettes Licht, was die tieferen Blätter grün wiedergibt.

LED-Gehäuse Weißes Licht wird anhand der Farbtemperatur in verschiedene Kategorien eingeteilt. Unter Farbtemperatur ist die Temperatur eines "schwarzen Körpers" (ein Objekt, das kein Licht reflektiert) zu verstehen, der so lange erwärmt wurde, bis das Licht, das er abgibt, der Farbe der weißen Lichtquelle entspricht. Die Farbtemperatur des weißen Lichts ist dann gleich der Oberflächentemperatur (in Kelvin) des glühenden schwarzen Körpers.

Halten Sie LEDs so nahe wie möglich an den Pflanzen, denn Licht nimmt mit dem Quadrat der Entfernung ab. Abgesehen von den Vorteilen der LEDs - viele punktförmige Lichtquellen und ausgewählte Lichtfrequenzen - Licht ist Licht und alle Naturgesetze bleiben in Kraft.

Spektrum

Anmerkung: Das Spektrum jeder LED kann auch Helligkeit und Lichtleistung bestimmen. LEDs sind im Unterschied zu Leuchtstofflampen monochrom und erzeugen über einer schmalen Bandbreite von Wellenlängen eine einzige Farbe. Weiße LEDs sind in Wirklichkeit blau, oder manchmal ultraviolett. Manche LEDs haben eine PhosphorBeschichtung , der das blaue Licht absorbiert und es in größeren Wellenlängen wieder abgibt ("downshift phosphor"). Die Phosphorschicht enthält ein Gemisch aus verschiedenen Phosphoren,

DIE MEISTEN LED-GROWLAMPEN BESTEHEN AUS LEDS MIT FOLGENDEN WELLENLÄNGEN: hyperrot rot blau königsblau

660 nm 630 nm 470 nm 450 nm

Rote T8-Röhren (Wellenlänge 660 nm) enthalten 288 LED-Birnen. Spektren lassen sich auch trennen in Blau und Weiß mit einer 50/50-Aufteilung bei LEDs mit 420 nm/5500 K, jeweils 144 rote und weiße LEDs. Einige Haltevorrichtungen ermöglichen eine Mischung von LED-Röhren mit T8 Leuchtstoffröhren, um das Spektrum zu verbessern. Die Röhren arbeiten bei kühlen Temperaturen und können bis auf wenige Zentimeter an die die Pflanzen herangebracht werden.

SIE KÖNNEN AUCH ETWAS VON FOLGENDEM ENTHALTEN: dunkelrot orange (bernstein) gelb grün UV (eigentlich fast UV)

740 nm 617 nm 590 nm 530 nm 390 nm

wobei jede eine andere Farbe abstrahlt, die zusammen weißes Licht erzeugen. Der richtige Farbmix verursacht verschiedene Temperaturen und dadurch entsteht weißes Licht. Mehr Rot und weniger Blau erzeugt ein wärmeres Weiß. Mehr Blau und weniger Rot ergibt ein kühleres Weiß. Anmerkung: Das menschliche Auge nimmt kühleres Weiß verglichen mit wärmerem Weiß als heller wahr. Deshalb hat es höhere Lumenwerte, obwohl es real nicht mehr Photonen produziert.

LED-Growlampen nutzen den Vorteil, dass LEDs verschiedene Wellenlängen zur Verfügung stellen, so dass sich Lampen fertigen lassen, die nur Licht erzeugen mit Wellenlängen, das die Pflanzen am effizientesten nutzen können. In anderen Worten, die Wellenlängen sind passend zu den photosynthetischen Absorptionsspitzen der Pflanzen. Die LED-Technologie erlaubt es den Herstellern, das Spektrum der Leuchten buchstäblich auszuwählen und unglaublich hohe PAR-Werte zu erreichen. Schon allein diese Tatsache macht sie pro Watt effizienter.

LED-Birnen und -Röhren

Eine größere Birne, die in das Schraubgewinde der Fassung einer Haushaltsglühbirne passt, lässt sich mit einer Unmenge LEDs vollpacken und nachrüsten. Solche Birnen kosten zwischen 15 und 30 US-Dollar und sind gewöhnlich nicht hell genug, um Pflanzen gut anzubauen. Sie werden als Ersatzartikel für Glühbirnen geführt. Beispielsweise kann eine 75-Watt-Glühbirne durch eine 15,5-Watt-LED ersetzt werden. LED-Röhren sind wie normale T12, T8 ud T5 Leuchtstofflampen geformt, aber die Röhren sind mit LEDs gefüllt. Mehr als 200 LEDs passen in eine ca. 120 cm lange T12 Röhre. Aber nicht alle LEDs sind gleich geschaffen. LED-Röhren sind mit kleinen LEDs gefüllt. Eine etwa 120

Normalerweise werden verschiedene LEDs in einem Lampenkörper kombiniert, um ein spezifisches Lichtspektrum zu erreichen. Eine Reihe einzelner LEDs kann in einem quadratischen, rechteckigen oder runden Gehäuse eingebaut und verdrahtet werden. Oder es kann lange T12 und T8 Glasröhren enthalten, die mit LEDs vollgepackt sind. Die praktikabelsten Ausführungen gestatten einen einfachen Austausch der in einer Birne gepackten individuellen LED-Gruppen. Solche Lampenkörper ermöglichen auch eine preiswerte Nachrüstung auf LEDs.

LED- versus HID-Lampen

Wir können einfach die Wattleistung, den Lichtstrom (in Lumen) und die lm/W-Leistung von LEDs und HIDs miteinander vergleichen. Aber der Vergleich anhand von Milliwatt pro Quadratmeter (mW/ m2) und PAR Watt sind die korrekten Messmethoden für das Licht, das Pflanzen für die Photosynthese brauchen. PAR Watt zu vergleichen ist die beste Methode. LEDs besitzen mehrere Eigenschaften, die HIDs nicht haben. Erstere erzeugen sehr wenig Wärme und können näher an das Blätterdach des Gartens herangebracht werden, so dass die Pflanzen mehr helles Licht abbekommen.*LED-Licht lässt sich auch bündeln und durch eine Linse leiten, wodurch das Licht intensiviert wird. Diesen Faktor können wir nur vergleichen, wenn wir die gesamte Helligkeit der Leuchte betrachten. Es gibt noch weitere Details bezüglich des Spektrums, die angesprochen werden müssen. LED-Leuchten können einige hundert LEDs enthalten, wobei die LEDs viele verschiedene Spektren haben können. Die Lampengehäuse werden so hergestellt, dass sie LEDs mit verschiedenen Spektren aufnehmen und die Lampen hinsichtlich des Pflanzenwachstums die besten


LEDs geben das charakteristische violette Glimmen ab, das alle Fotos lila färbt!

Pflanzen zeigen ihre natürliche grüne Farbe, nachdem die LEDs abgeschaltet wurden.

Voraussetzungen bieten können. Ich hatte jedoch Schwierigkeiten, akkurate Tests über die Helligkeit von LED-Leuchten zu finden. *Siehe "Quadratabstandsgesetz", S. 259, früher in diesem Kapitel.

Lebensende

LEDs haben eine Lebensdauer von 25.000 bis 50.000 Stunden, manchmal auch länger. Sie fallen aus, indem sie mit der Zeit trüb werden. LEDs sind für Gärtner so neu, dass es keine genauen Informationen gibt, wann sie ersetzt werden sollten. Viele LEDs mit einer ganzen Reihe

von Spektren werden in den Gehäusen zusammengepackt. Eine einzelne LED, die ausfällt oder nicht so hell strahlt wie die anderen, beeinträchtigt die Gesamtleistung nicht genug, dass ein Austausch erforderlich wird. Allgemein kann ich empfehlen, eine Leuchte zu ersetzen, wenn sie 85 bis 95 Prozent Lichtleistung erbringt. Machen Sie sich keine Sorgen, dass Sie gefährliche Substanzen wegschmeißen, wenn Sie LEDs in den Müll werfen. Sie enthalten kein umweltvergiftendes Quecksilber. LEDs und Lampenkörper lassen sich recyceln.

Dies ist ein Auszug aus Kapitel 17 "Licht, Lampen & Elektrizität" der Cannabis Encyclopedia (596 Seiten, mehr als 2000 Farbbilder, großes A4-Format) von Jorge Cervantes, die überall auf Englisch erhältlich ist. Mehr Informationen auf Jorges Webseite www.marijuanagrowing.com.


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Dunkelrot-Lampen So fasste ich den Entschluss, meine Theorie zu testen und platzierte Ende Juni vier 730nm (dunkelrot strahlende)-Lampen über mehrere Pflanzen, um zu sehen, ob ich eine frühzeitige Blühphase auslösen könnte, wenn ich sie in der Abenddämmerung einschaltete. Ich stellte auch eine Gruppe von Kontrollpflanzen zusammen, um meine Theorie zu testen. Diese erhielten tagsüber natürliches Licht, aber nicht das tiefrote Licht der Lampen am Ende des Tages.

Im Sommer 2015 entschloss ich mich, mit einigen Dunkelrot- Lampen ein Experiment durchzuführen - ich hatte nur auf eine Gelegenheit gewartet für ihre Verwendung. Der Zweck dieses Experiments war, die durch die Hinzunahme von DunkelrotLampen in einem Indoor-Anbau hervorgerufenen

Zuerst plante ich meinen Versuchsgarten. Ich setzte die Pflanzen in ein selbstgemachtes Deep-Water Culture-System, in dem sie prächtig wuchsen. Es wurde ein geflochtenes 9,5-mm-Nylonseil als Docht genommen, um Wasser vom Boden des Behälters hochzuziehen. So wie die Wurzeln Wasser entnahmen, wurde es über den Docht durch die Erdmischung nach oben gezogen.

Veränderungen (falls es welche geben sollte) zu

Ungefähr eine Woche später, am 1. Juli, wurde die Formel des Nährstoffmixes von der für die

niert hatte, eine frühzeitige Blüte auslösen.

untersuchen und aufzuzeichnen. Ich hoffte, das dunkelrote Licht würde bei den wenigen Pflanzen, die ich direkt unter das zusätzliche Licht positio-

vegetative Phase auf die der Blühphase umgestellt und der EC bei 550-600 ppm gehalten, der PH bei etwa 6. Wasser und Nährstoffe wurden nach Bedarf dazugegeben, um diese Werte aufrecht zu erhalten. Während der Sommermonate brauchten die Pflanztrays zusätzlich Wasser und Nährstoffe, so zweimal pro Woche. Das System hätte man allerdings auch automatisieren können durch die Hinzufügung eines Schwimmerventils in einem Reservoir (beispielsweise ein großer Eimer, der über dem Wasserniveau angebracht wird). Eine Leuchtstofflampe wurde auf eine Seitenwand montiert und lieferte Licht nur für die Mitte des Gartens. Die Pflanzen nahe der Vordertür oder hinteren Tür bekamen kein Licht von der Lampe. Diese Pflanzen waren meine "Kontrollen" für das Experiment. Bis Anfang August waren die Experimentierpflanzen länger als fünf Wochen dem Einfluss der Dunkelrot-Lampen ausgesetzt gewesen. Die

Die Pflanzen unter der Leuchtstofflampe reiften zuerst. Die anderen benötigten mehrere Wochen um zu reifen

Großaufnahme eines Blütenstandes - die prall gefüllten Trichome sind deutlich zu sehen

Ein reifer Blütenstand

Der liebste Moment für den Anbauer - die Ernte!


Pflanzenspitzen mit zusätzlicher dunkelroter oder fluoreszenter Beleuchtung Dunkelrot-Lampen hängen auf der rechten Seite, die Leuchtstofflampe in der Mitte. Pflanzen ohne Lichtergänzung befinden sich links Ergebnisse waren unerwartet. Das dunkelrote Licht beschleunigte nicht die Blühphase. Ich denke immer noch, dass die dahinterstehede Theorie stichhaltig ist und diese Lampen nur nicht genug Leuchtkraft geliefert haben, um die Reaktion der Phytochrome auszulösen, nach der ich gesucht hatte. Jedoch hatte ich, ohne dass ich es bemerkte, versehentlich ein anderes Experiment zuwege gebracht. Indem ich eine 300-Watt-Leuchtstofflampe in die Mitte des Versuchsfelds positioniert hatte, erhielten einige der Pflanzen fünf Stunden lang zusätzliches Licht während der Beleuchtungszeit, blieben aber über den Tag dennoch für einige Zeitabschnitte beschattet. Keine dieser Pflanzen bekam die Behandlung mit dunkelrotem Licht. Es gab noch eine dritte Gruppe von Pflanzen, die ebenfalls als Kontrolle gesehen werden könnte. Sie waren auf der

Nahaufnahme einer Spitze, die ergänzendes dunkelrotes Licht erhält. Das Blühstadium wird nicht beeinflusst

Nahaufnahme eines Blütenstandes unter zusätzlicher Beleuchtung durch eine Leuchtstofflampe. Die Entwicklung der Blüten hat sich beschleunigt


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anderen Seite der Leuchtstofflampe, also am entgegengesetzen Ende, abgewandt von der Behandlung durch dunkelrotes Licht - sie erhielten weder dunkelrotes noch zusätzliches Licht. Das Ergebnis war: Die Blütenstände auf den Pflanzen, die das zusätzliche Licht der Leuchtstofflampen erhielten, waren nach fünf Wochen 7-10 Tage in der Entwicklung voraus gegenüber denen, die dunkelrotes Licht bzw. kein ergänzendes Licht bekamen. Bei der Kontrollgruppe, die kein zusätzliches Licht empfing sowie bei den mit dunkelrotem Licht behandelten Pflanzen war die gleiche langsamere Entwicklung der Blütenstände festzustellen. Dies zeigt, dass weniger intensives Licht die Blütenentwicklung und Reifung verlangsamt zusätzlich zur Verminderung des Ertrags und der Qualität. Von Pflanzen, die im Schatten oder unter Wolken wachsen, ist bei mehr Zeitaufwand ein niedrigerer Ertrag zu erwarten. Jedoch lässt sich durch wenig zusätzliches Licht der Ernteertrag verbessern und die Reifezeit verkürzen. Bis zur ersten Septemberwoche, also einen Monat später, zeigten die Pflanzen - je nachdem, wo sie standen, es lag nicht an der jeweiligen Sorte - erhebliche Unterschiede. Die Blütenstände, die der Leuchtstofflampe am nächsten und in direktem Kontakt mit dem Sonnenlicht waren, reiften als erste. Und diejenigen Blütenstände, die weniger Licht erhielten, lagen einige Tage zurück; aber die Pflanzen, die kein zusätzliches Licht bekamen, waren zwei Wochen oder länger von der Reifung entfernt. Dieses Ergebnis steht im Einklang mit anderen Untersuchungen im Zusammenhang mit dem DLI (daily light integral - Gesamtmenge des von der Pflanze im Zeitraum von 24 Stunden nutzbaren Lichts). Die Theorie besagt, dass Wachstum und Reifung der Pflanze abhängig sind von der Menge an Licht, die sie erhält. In diesem Experiment erhielten weder die Pflanzen, die mit zusätzlichem Licht versorgt wurden, noch die Kontrollpflanzen das Maximum an Licht, was sie hätten verarbeiten können, aber erstere bekamen doch erheblich mehr. Demnach würden Unterschiede beim Wachstum und bei der Reifung, die nicht an der

Pflanzen hängen in einem kühlen Raum um zu trocknen. Dieser Vorgang dauert ungefähr drei Wochen Sorte liegen, der erhöhten Lichtmenge in der Versuchsgruppe zuzuschreiben sein. In der Folge wuchsen die Pflanzen der Versuchgruppe größer und reiften schneller als die der Kontrollgruppe. Das Ergebnis dieses Experiments ist für die Praxis von Bedeutung: Natürliches Licht plus zusätzliche Lichtstärke aus elektrischen Quellen erhöht den Ertrag, während gleichzeitig die Reifungszeit verkürzt wird. Die Lampe lässt sich nutzen, um im Herbst den ganzen Garten mit zusätzlichem Licht zu versorgen, wenn die natürliche Lichtintensität mit jedem Tag abnimmt. Das Licht im schattigen Bereich des Gartens zu verstärken, vor allem wenn die Pflanzen reifen, ist sogar noch vorteilhafter. Natürliches Licht mit dem Licht von Leuchtstofflampen, weißen LEDs oder Metallhalogenidlampen zu ergänzen fügt Helligkeit hinzu, was normalerweise für den zufällig Vorbeigehenden nicht erkennbar ist, denn alle ihre Spektren sind nahe am natürlichen Licht. Die Pflanzen unter der Lampe wurden am 3. September geerntet, die Kontrollpflanzen 12 Tage später - doch bis dahin hatte sich das Wetter geändert. In Oakland, einer Küstenstadt in Kalifornien, ist die Luftfeuchtigkeit sehr hoch. Nachts sinken die Temperaturen auf 13°C, die Pflanzen verbringen einen großen Teil der Zeit bei Temperaturen zwischen 13 und 21°C - da ist es fast nicht zu vermeiden, dass die Pflanzen von Echtem Mehltau befallen werden. Wir versuchten ihn mit einer 10%-igen Milchlösung und pflanzlichen Fungiziden zu bekämpfen, aber die Attacke war überwältigend. Der zweite Teil der Ernte war unsere Mühe nicht wert wegen der schlaffen Blütenstände infolge der niedrigen Lichtstärken Ende September und des großflächigen Befalls mit Echtem Mehltau. Die Verwendung von ergänzendem Licht führte also zu höheren Erträgen bei den Pflanzen, die davon abbekamen, verkürzte auch deren Reifungszeit und bewahrte sie vor den Attacken des Herbstwetters.

Die Leuchtstofflampe brennt, wenn es schattig ist. Sie beleuchtet Pflanzen vor ihr, nicht seitlich

Die ungeschnittenen Pflanzen wurden für etwa drei Wochen in einem ungeheizten Raum aufgehangen; die Temperatur blieb im kühleren Bereich, etwa zwischen 15 und 21°C. Die Blütenstände trockneten und behielten aber eine gewisse Elastizität - ideal zu rauchen, nicht zu trocken, nicht muffig oder spröde. Ein Freund manikürte dann die vier Pflanzen. Die beiden Jack-Hybride wogen 68 Gramm bzw. 87 Gramm. Zwei


unbekannte Hybride wogen 80 Gramm bzw. 53 Gramm, macht insgesamt 288 Gramm. Alle Blütenstände waren von bescheidener Größe, aber kompakt und vollbeladen mit Trichomen. Die Blüten wurden in saubere Glasgefäße getan und werden, damit sie frisch bleiben, in einem Kühlschrank bei etwa 7 °C gelagert. Da der Versuch mit dunkelroten Licht und Phytochromen abgeschlossen ist - mit negativen Ergebnissen -, entferne ich die Lampen aus dem Raum. Ich plane, mehr Lampen zu installieren, die auch tagsüber brennen sollen in der Zeit, in welcher die Pflanzen sonst im Schatten stehen würden. Das wird wohl zu einem höheren Ernteertrag, beschleunigten Wachstum und Reifeprozess führen. Die Kontrollpflanzen bleiben ohne zusätzliches Licht, um den Unterschied zu sehen.

Alle Blütenstände waren kompakt

Großaufnahme hängender Blütenstände

Die Jack-Hybride produzierte lange feste Blütenstände mit herrlichen Farben und einem gemischten Aroma

Vom Stängel geschnittene Zweige, bereit für die Maniküre

Drei von den Varietäten werden manikürt. Die vierte steht kurz davor

Mein Glück ist vollkommen. Mehr Gefäße werden benötigt, um die Blüten aufzubewahren


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Dünger und Nährstoffe VOR DER ERNTE DEN DÜNGER ABSETZEN ODER SPÜLEN? Gerade hydroponisch kann nicht ohne Dünger angebaut werden: Pflanzen brauchen Licht, Wasser, Wärme, Luft und eben auch Dünger! Ohne Nährstoffe kann die Pflanze nicht wachsen. Mit wenigen Nährstoffen wird sie weniger Erntegewicht haben, aber mit viel Dünger wird das Marijuana nicht schmecken und mit noch mehr Dünger wird die Pflanze wiederum schlechter wachsen oder sogar eingehen. Weiterhin kommt es auch auf die Qualität der Nährstoffe und deren Zusammensetzung an. In der Regel kann einfach zum Wuchsmedium der passende Dünger eines etablierten Herstellers nach dessen Angaben verwendet werden, ohne dadurch grundlegend etwas falsch zu machen. Erde ist ein lebender Raum, da in diesem Medium viele Bakterien und andere Organismen leben und arbeiten: Nährstoffe werden umgewandelt und fließend freigesetzt! Deswegen muss Erde nicht ständig mit Nährstoffen gefüttert werden, damit eine Pflanze gut wachsen kann. In der Hydroponik hingegen lebt es in den Steinwollmatten oder anderen Wuchsmedien weniger oder gar nicht und hier wird deswegen auch ein anderer Dünger

ES GIBT EINEN WEG, DEN DÜNGERGEHALT ZU MINDERN mit mehr Spurenelementen benötigt. Damit dieser nicht durch Altern seine Qualitäten verliert, werden immer 10 bis 20 Prozent drainiert. Das bedeutet, dass auf zehn gegossene Liter ein bis zwei Liter wieder rausfließen. Mit diesem Wasser fließen alte Nährstoffe ab und es wird Platz für die frischen gemacht. Dennoch sammeln sich die Nährsalze an und der EC-Wert in den Matten nimmt beim normalen Düngen zu. Bei diversen hydroponischen Systemen ist das Spülen leicht

Text: Robert B.

Ob Erde, Steinwolle oder anderes Wuchsmedium: Wird über Wochen ständig mit gehaltvoller Nährlösung gegossen, reichern sich die Nährstoffe an und diese haben in höherer Konzentration eine negative Auswirkung auf die Qualität der Marijuanablüten, auch wenn diese dadurch schneller wachsen. Deswegen hat es sich etabliert, dass14 Tage vor der Ernte der Dünger abgesetzt wird und nur noch mit klarem Wasser gegossen wird. Dabei ziehen die Pflanzen Nährstoffe aus dem Boden und die Konzentration in diesem nimmt ab. In der Hydroponik werden mit dem Dränagewasser auch die Nährstoffe ausgeschwemmt. Wird auf Erde angebaut und reichlich gedüngt, kann trotz Düngerverzicht in den letzten zwei Wochen noch viel Dünger am Erntetag im Boden enthalten sein. Aber gerade dann ist es wichtig, nicht noch mehr Dünger mit dem Gießwasser zuzuführen. Neben dem frühzeitigen Absetzen vom Dünger

gibt es einen zweiten Weg, den Düngergehalt im Wuchsmedium sogar schlagartig zu mindern: Es können pro Liter Wuchsmedium ein oder zwei Liter klares Wasser durchgespült werden. Das sollte drei Tage vor der Ernte geschehen. Die Nährstoffe werden zum Großteil herausgespült und die Blüten reifen sauber. Wer auf Erde anbaut oder in irgendeiner Weise Staunässe befürchten muss, sollte die Töpfe nur dann spülen, wenn diese innerhalb von zwei Tagen wirklich so trocken wären, dass wieder nachgegossen werden muss. Wird nass gegossen, aber innerhalb von zwei Tagen oder sogar am nächsten Tag müsste wieder gegossen werden, wird diese kurze Staunässe gut vertragen. Wird längere Staunässe befürchtet, sollte der Dünger zur Vorsicht doch 14 Tage vor der Ernte abgesetzt werden, um auf Spülen zu verzichten. Generell dürfen nicht einmal die untersten Wurzelspitzen in einer Wasserlache stehen, da sie Schaden nehmen würden. Läuft ständig Wasser aus dem Growzelt raus, sollten die Töpfe zur Vorsicht etwas aufgebockt werden. Weiterhin sollte man beim Spülen der Töpfe oder Matten darauf achten, dass man intelligent arbeitet: Das auslaufende Wasser muss natürlich irgendwo abfließen. Wer es nicht auffangen und abpumpen kann, sollte den Topf deswegen in die Duschwanne stellen und dann spülen. Durch das finale Spülen können die Nährstoffe in hoher Konzentration bis kurz vor der Ernte wirken, aber sind im letzten Moment entfernt. Hanfparade 2015

Steinwolle in Librakästen

Wuchsmedium auf dem Ebbe-&Flow-Tisch, die Abdeckung fehlt

Gießwassertanks für genug temperiertes Wasser


Die Pflanze bildet sich nicht zurück und verliert nicht an Erntegewicht oder Wirkstoffgehalt. Die Blüten reifen sauber und werden beim Konsum besser schmecken und wirken. Durch das Spülen kann zu jedem Zeitpunkt eine kritische Überdüngung von heute auf morgen behoben werden. Lediglich den Dünger abzusetzen und mit klarem Wasser weiter zu gießen würde vielleicht bei einer Überdünung reichen. Bei einer kritischen Überdüngung hingegen wächst die Pflanze langsamer und beginnt bereits mit dem Absterben. Dann reicht es nicht mehr aus, nur mit klarem Wasser weiter zu gießen, es muss zwingend gespült werden, selbst wenn man Staunässe befürchten muss. Wenn junge Pflanzen zu viele Nährstoffe im Boden vorfinden, können diese sich nicht gut entwickeln. Zu viele Nährstoffe behindern das Wurzeln und das ist für junge Pflanzen oder Pflanzen im Wachstum entscheidend. Was ist klares Wasser? Handelt es sich um weiches Regenwasser oder kalkhaltiges Brunnenwasser? Oder sind im Wasser aus dem Bohrloch bereits so viele Nitrate enthalten, dass kaum noch Dünger zugeführt werden kann? Klares Wasser sollte einen EC-Wert von unter 1,0 haben. Weiterhin soll der pH-Wert mit 5,4 bis 6,3 für die Pflanzen verträglich sein. Als dritter entscheidender Faktor sollte auch die Temperatur um 20° Celsius liegen, damit es den Wurzeln nicht zu warm oder kalt wird.

CoGr-Matten spülen und mehrfach verwenden

Das Wasser sollte also nicht kalt aus der Leitung stammen, sondern über Nacht abstehen. Es gibt Enzyme, die dem Gießwasser beigesetzt werden. Wer das Wuchsmedium mehrfach verwendet,

Bepflanzung vor. Es gibt Präparate, die zum Spülen oder in den letzten Wochen der Blütephase dem Wasser zugesetzt werden, um die Nährstoffe aus dem Wuchsmedium zu lösen und herauszuspülen

DIE BLÜTEN WERDEN BEIM KONSUM BESSER SCHMECKEN sollte diese stetig verwenden. Die richtigen Enzyme zersetzen nur die bereits abgestorbenen Wurzeln und bereiten den Boden somit für die nächste

und/oder den Geschmack zu verbessern. Wer Wasser sparen möchte, wird mit diesen Zusätzen vermutlich nichts falsch machen.

Die letzten Tage für den Geschmack ohne Dünger reifen


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Text: Robert B. Von diesen Zuständen sind wir in Deutschland glücklicherweise weit entfernt, hier wird der „Verdächtige“ eher genötigt, stigmatisiert und ihm seine Existenz erschwert. Erschossen werden allerdings die wenigsten. André B. machte am 25. Juni 2014 im bayerischen Burghausen einen tödlichen Fehler: Michael K. und sein Kollege, beide in Zivil, wollten ihn stellen. Für André B. war ein Haftbefehl ausgestellt. Er saß bereits wegen Dealerei ein, dann hatte ihn ein alter Bekannter angeschwärzt. Vermutlich grundlos und nur, um den eigenen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, also als sogenannte Entlastungsaussage. Bei André B. konnten im weiteren Verlauf keine verbotenen Drogen gefunden werden. Es ging in seiner „Karriere“ nur oder überwiegend um Cannabis. André B. wollte sich der Festnahme entziehen und lief weg. Daraufhin wurde er von Michael K. in Kopf oder Genick getroffen und starb. Eine Person mit dem Kürzel KS startete auf Change. org im Sommer 2015 eine Petition und schilderte den Fall. Als Petitionsziel sollte die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Todesschützen erheben. Der Todesschütze wurde angeblich bei vollem Gehalt beurlaubt und suchte im Internet aufmerksam nach „übler Nachrede“. Michael K.

Hanfparade 2015

Todesschütze Michael K. muss sich nicht verantworten nutzte seine Zeit, um Leute wegen Beleidigungen zu verklagen. Dabei konnte er sich durchsetzen, und die Angeklagten mussten für Verfahrenskosten und Schmerzensgeld tief in die Tasche greifen. Sich gegenseitig zu beleidigen und zu hetzen, ist generell sehr kontraproduktiv. Hier kann sich zudem ein vermeintlicher Täter als Opfer hinstellen, das spielt ihm vielleicht sogar noch in die Tasche. Das Petitionsziel wurde leider nicht erreicht. Mitte Februar 2016 erklärten verschiedene Zeitungsberichte, dass die Staatsanwaltschaft nach reichlicher Prüfung den Fall einstellte. Die Faktenlage einiger Artikel stimmt dabei nicht mit den Inhalten der Petition überein. Aus dem Inhalt der Petition geht hervor, dass die Beamten in Zivil eigentlich für die Sicherung des Fußballstadions beim dortigen Fußballspiel eingesetzt worden waren. Diese hatten dennoch die Wohnung der Freundin von André B.

observiert, da ein Haftbefehl gegen ihn ausgestellt vorlag. Der Beschuldigte wurde angetroffen und rannte weg, der folgende Kopfschuss tötete ihn. Dabei hatte Michael K. in Kauf genommen, dass sein Kollege sich zwischen ihm und André B. befand – außerdem spielten in unmittelbarer Nähe Kinder. Nicht nach Anweisung zu handeln und stattdessen einen Menschen für einen Haftbefehl, der auf Falschaussagen oder Mutmaßungen beruht, zu erschießen, ist ein starkes Stück. Dabei aber auch noch die Sicherheit anderer zu gefährden, ist extrem fahrlässig. In der Petition wird bereits von versuchter Verschleppung gesprochen: Es wird auf Zeit gespielt, bis es nicht mehr interessiert. In verschiedenen Zeitungsartikeln wurde dies damit begründet, dass man Gutachter bestellt hatte, die die Tat rekonstruieren und alles sehr genau prüfen wollten. Damit zogen also 18 Monate dahin und eine Anklage wurde und wird nicht erhoben, die Ermittlungen werden eingestellt. Michael K. wird vermutlich ohne jegliche Konsequenzen seinen Polizeidienst wieder aufnehmen.

Für das eigene Recht auf die Straße gehen, jedes Jahr im Mai!

Die Männer in zivil gaben sich als Polizeibeamte zu erkennen und gaben vor dem Todesschuss einen Warnschuss ab. André B. wusste also, dass er stehenbleiben sollte und dass es sich um Polizeibeamte handelte. Weiß man in „zwielichtigen“ Kreisen also immer so genau, dass es sich um Beamte in Zivil handelt? Behaupten kann das immerhin jeder, Waffen haben viele unbefugte Personen, und eine Polizeimarke kann man sich selber basteln. Wenn einem zugerufen wird: „Polizei, stehen bleiben!“, rennt man vielleicht trotzdem – womöglich einfach aus Todesangst.

Zumindest stellte die Staatsanwaltschaft fest, dass Michael K. sich im rechtlichen Rahmen bewegt hatte. Ein gezielter Todesschuss kann nicht unterstellt werden, da aus der Entfernung von 6,50 bis 10,20 Metern ein präzises Zielen aus dem Stegreif nicht möglich sei. Das kann schonmal passieren, dass Leute für gar nichts erschossen werden. Akte zu und das war es dann? Vermutlich nicht, die Gegenseite wird jede rechtliche Möglichkeit ausschöpfen, um Michael K. dennoch zu belangen. Beim bisherigen Verlauf wird das voraussichtlich, abgesehen von der Medienwirkung, gar nichts bringen. Polizisten sind also unsere Freunde, Helfer und manchmal auch Exekutoren. Das Töten darf hierbei nicht als vorsätzlicher, sondern als versehentlicher Akt verstanden werden. In den USA verlieren im Schnitt mehr als zwei Personen täglich ihr Leben durch Cops und deren Schusswaffen. Es sind so viele Einzelfälle, dass es kaum jemand mitbekommt. André B. ist jedoch ein Einzelfall in Deutschland, vielleicht aber doch kein seltener? Neben dem Tod durch Schusswaffen, gibt es diverse andere Möglichkeiten, durch Polizistenhand ums Leben zu kommen. Aber auch da steht Deutschland im Schatten der USA. Tödliche Verfolgungsjagden gibt es auch in Deutschland, aber in den USA ist das durchaus Alltag. Es gibt zudem Statistiken aus der Schweiz, die besagen, dass bei stärkerer Repression die Zahlen der Drogentoten zunehmen. Es sterben ständig Menschen durch Polizeigewalt, in den USA ist es jedoch bedeutend schlimmer. Aber das darf jetzt keine Entschuldigung und kein Freifahrtschein für deutsche Beamte sein. Wir alle müssen solche Fälle wahrnehmen, kommunizieren und entsprechend intervenieren, damit solche Vorfälle „tragische Einzelfälle“ bleiben. In den USA ist all das so alltäglich, dass die Hemmschwelle der Beamten weit abgesunken ist und sich eher die „Erst schießen, dann fragen“Mentalität verbreitet: Das darf jedoch nicht sein, da die Polizei uns alle, auch Kiffer und Freaks, beschützen und nicht exekutieren soll.


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Eine neue Auswahl von CBD-Pflanzen 1HEHQ GHP $XIOLVWHQ 7+& UHLFKHU 6RUWHQ VROO GHU 'LQDIHP .DWDORJ GHU Blätter und eine violette Farbe haben. Es besteht kein Der ausgiebige Selektionsprozess brachte in ]XN¾QIWLJHQ 1DFKIUDJH QDFK OHJDOHQ &%' HQWKDOWHQGHQ 3IODQ]HQ JHUHFKW ZHU Zweifel! jeder Hinsicht ausgezeichnete Mütter hervor. GHQ JDQ] JOHLFK RE VLH I¾U PHGL]LQLVFKH =ZHFNH RGHU DOV *HQXVVPLWWHO JHEUDXFKW ZHUGHQ ΖQ GLHVHP $UWLNHO HUNO¦UW 'LQDIHPV /HLWHU GHU ) ( $EWHLOXQJ 'U .XVK GLH Auf diese Selektion folgte die Produktion einer feminisierten Purple Orange CBD Varietät, die J. Searcher verschiedene CBD:THC Verhältnisse aufwies; QHXHQ 'XUFKEU¾FKH GHU 6DPHQEDQN In der Vergangenheit wiesen die Genusssorten einen hohen THC-Gehalt auf, der CBD-Gehalt hingegen war relativ gering, praktisch nicht existent - dementsprechend war die psychoaktive Wirkung sehr stark. Die wohltuenden Eigenschaften von CBD wurden erstmalig 1981 von Dr. Mechoulam entdeckt. Auf dem schwarzen Markt werden für Produkte mit starker psychoaktiver Wirkung die höchsten Preise verlangt. Beim Eigenanbau jedoch, wo die Produktion geregelt verläuft und mehr unter gesundheitlichen Aspekten betrieben wird, gibt es mehr Raum für andere Arten von Pflanzen. Wir leben nicht mehr in einer Zeit illegalen Whiskys mit 60% Alkohol. Die Zeiten haben sich geändert und neue Produkte sind auf den Markt gekommen, wie beispielsweise 2-prozentiges Bier mit Zitronengeschmack. Dinafem möchte den Konsumenten und Growern neue, leichter zu nutzende, nicht so potente Produkte mit weniger Nebenwirkungen anbieten. Diese Produkte dürften wegen ihrer neuroprotektiven und antipsychotischen Eigenschaften auch sicherer sein, was sie unter den medizinischen Cannabispflanzen, also vor allem im Bereich Gesundheit, zu den effektiveren macht. Dies wird unterstrichen durch die Tatsache, dass man sie intensiv konsumieren kann und der "Morgen-Danach-Effekt" ausbleibt - genau aus diesem Grund können sie Teil einer ausbalancierteren, ganzheitlichen Methode in der Medizin werden, wodurch der Gebrauch eines einzigen Therapeutikums vermieden wird. Wirft man einen Blick in die Zukunft mit einem globalen Markt von legalem medizinischem Marihuana, wird es eine bessere Balance des Cannabinoid-Gehalts geben mit zielgerichteteren Anwendungen. Dinafem denkt darüber nach, diese Produktfamilie intensiv zu fördern aufgrund der Rolle, die sie zukünftig in der Cannnabisszene spielen wird. Daher konzentrieren sie sich nun auf die F+E, wo dieses Konzept begierig aufgegriffen wird, um ausgewogenere Produkte anbieten zu können. Natürlich enthält der neue Katalog auch Amnesia Kush, eine Varietät für THC-Fanatiker, aber die übrigen Produkte haben auch einen hohen CBD-Gehalt. Zu den anderen Pionierleistungen des neuen 2016 Dinafem Katalogs, um die neue Nachfrage auf dem Markt zu befriedigen, gehört auch die umfangreiche Arbeit an neuen Geschmacksrichtungen. Dr. Kush: "Unsere Arbeit ist auf den legalen Markt ausgerichtet, wir steuern in eine neue Richtung. Der Anbau aller Genetiken wird legal sein, bei einem regulierten Markt, mit fortschrittlichen Anbaumethoden, wodurch Genetiken professionell getestet werden." Dieser neue Katalog ist daher für Grower bestimmt, die in einem legalen Markt operieren, mit einem ausgiebigen Angebot an Verhältnissen (THC:CBD), Farben und Blütezeiten sowie einer Vielfalt an Cannbinoid- und Terpenprofilen.

Amnesia CBD, Cheese CBD und Bubba Kush CBD

Vor zwei Jahren, Anfang Frühjahr 2014, besuchte Dr. Kush Jimmi und Anna, zwei Reggae Seeds Züchter. Es war ein lustiger Tag, an dem CBD ausprobiert wurde, auch mit vielen guten Gesprächen. An diesem Abend vereinbarte Dr. Kush mit ihnen den Kauf einer CBD-reichen genetischen Basis, was für sie nicht nur eine Bezahlung in Cash bedeutete, sondern auch eine erhöhte Anerkennung mit sich brachte. Nachdem ein Labor soweit eingerichtet war (eigens für diese Pflanzen ausgerüstet), wurde eine große Anzahl von Samen selektiert, um die CBD-Produktion zu maximieren. Wie Dr. Kush meinte: "Es war die umfangreichste Selektion, die jemals von uns bei Dinafem durchgeführt wurde." Am Ende dieses Versuchs stand die Produktion mehrerer weiblicher Champions mit CBD-Anteilen von mehr als 20% und THC-Anteilen unter 1% - und mit anderen interessanten Eigenschaften wie z.B. enorme Stärke, erstklassige Harzqualität, hoher Ertrag, intensiver Geruch und violette Farbtöne. Es gab auch einige exzellente männliche Pflanzen. Nachdem die besten Elternpflanzen getestet worden waren, fand eine "Play-off-Selektion" zwischen zwei Finalisten statt, einer Vater- und einer Mutterpflanze, beide mit hohem CBD-Anteil. Die weibliche wurde mit ertragreichen, viele Cannabinoide enthaltende Eliteklonen gekreuzt, um neue Hybride für die neue Saison zu erhalten: Amnesia CBD, Cheese CBD und Bubba Kush CBD - alle mit mehr CBD als THC und einem Gesamt-Cannabinoid-Gehalt von 15% bis 20%.

Purple Orange CBD

Die genetische Basis ist kalifornisch. Es wurde eine California Orange mit einer Diesel gekreuzt, und das Ergebnis war eine Pflanze mit SativaMerkmalen: schmale Blätter, helle Farbe und ein zitronenartiger Diesel-Geschmack. Wegen des Geburtsortes, des Geschmacks und CBD-Gehalts scheint diese Genetik mit der gegenwärtigen CBDWelle in Verbindung zu stehen. Als Dinafem diese genetische Basis erhielt, war der CBD-Gehalt unbekannt, denn die erste Selektion sollte nur einen vorzüglichen Zitrusgeschmack bewahren. Und auch der Ganjazz Club führte seine eigene Selektion durch. Als die Ernten analysiert wurden, vor der Weitergabe von Samen an die Partner, entdeckten sie den hohen CBD-Gehalt. Die zweite Selektion wurde daraufhin aus einer großen Menge regulärer Samen gemacht. In dieser Phase wurden die Pflanzen anhand von Sichtprüfungen und Laboruntersuchungen ausgelesen. Interessanterweise hatten einige Individuen ein CBD:THC Verhältnis von 3:1, also drei Teile CBD auf ein Teil THC.Am Ende waren ein Dutzend fantastische Mütter selektiert, die alle einen hohen Cannabinoid-Gehalt aufwiesen. Die letzten Selektion wurde durchführt im Hinblick auf das beste Ergebnis, was Geruch, die Menge an Harz und die Anzahl an Blütenkelchen betrifft - sie sollten auch wenig

Amnesia CBD

typischerweise 3:1, manche Individuen auch 2:1 oder 1:1 - der durchschnittliche Cannnabinoid-Gehalt betrug annähernd 15%.Andere charakteristische Eigenschaften: Ein zitronenähnlicher Dieselgeschmack, schöne violette Farbtöne, hoher Ertrag, eine zufriedenstellende Menge Blütenkelche, Struktur einer Sativa.

Industrial Autoflowerig CBD und Haze Autoflowering CBD

Zum ersten Mal hat Dinafem selbstblühende CBDreiche Pflanzen in ihren Katalog aufgenommen. Diese Sorten sind für unerfahrene Grower bestimmt, die CBD-reiches Cannabis zum medizinischen Gebrauch oder für Genusszwecke erzeugen möchten, mit einem mäßigen Canabioid-Gehalt und einer daher ausgewogeneren Wirkung. Ein großartiger Geschmack wurde sowohl bei der Haze Autoflowering CBD als auch bei der Industrial Plant Autoflowering CBD erzielt; beiden wurde der Geschmack ihrer Mütter vererbt, ohne jede Spur von einem typischen Autoflower-(Ruderalis) Aroma. Wegen ihres verbesserten Erscheinungsbilds können diese Produkte nicht mit konventionellen Automatiks in einen Topf geworfen werden.Ein weiterer interessanter Aspekt ist ihre Wachstumsgeschwindigkeit, sie sind nach spätestens 70 Tagen erntereif. Sie haben eine gute Struktur mit kompakten fleischigen und fast blattlosen Blütenständen.

Amnesia Kush

Bubba Kush CBD

Critical Mass CBD, Shark Shock CBD und Moby Dick CBD

Diese frühen CBD-reichen Pflanzen wurden von Dinafem in mehreren vergangenen Saisons in einem Projekt präsentiert, das in Zusammenarbeit mit der "CBD Crew" Samenbank entwickelt worden war und Versionen von Critical Mass, Shark Shock and Moby Dick erzeugen sollte, mit einer ausgewogeneren Wirkung, (wieder) erzielt durch Erhöhung des CBDAnteils gegenüber dem des THC. Der bewirkte Geschmack ist einfach toll, wobei die Gegenwart der ursprünglichen Aromen deutlich zu spüren ist.

Schlussbemerkungen

In Samenbank-Katalogen aufgeführte THC-reiche Pflanzen sind die direkte Folge der CannabisProhibition. Die Welt bewegt sich allerdings nach und nach in Richtung Legalisierung, d.h. ausgewogenere Sorten werden bald für verschiedene Zwecke stark gefragt sein. Natürlich enthält der neue DinafemKatalog eine Pflanze mit hohem THC-Gehalt, Amnesia Kush, aber auch CBD-reiche Produkte (wie Amnesia CBD, Cheese CBD und Bubba Kush CBD), eine Pflanze mit mäßigem bis hohem CBD-Gehalt (Purple Orange CBD), und schließlich zwei Automatikpflanzen mit mäßigem CBD-Gehalt (Industrial Plant Autoflowering CBD und Haze Autoflowering CBD). Diese Erzeugnisse sind nicht nur für die medizinische Verwendung gedacht, sondern lassen sich auch für zahlreiche andere Zwecke (zur Entspannung, als Genussmittel) nutzen, um einen ausbalancierteren und gezielteren Effekt zu realisieren, etwa um konzentrierter arbeiten zu können oder nur um die psychoaktive (und keinesfalls zerstörerische) Wirkung zu genießen.

Cheese CBD

Cheese CBD


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Innensenators vor allem Symbolpolitik. Zumal man längst erkannt habe, dass die Bekämpfung des Drogenhandels so gar nicht funktioniert. Auch bei der Polizei selbst regt sich Unmut, gespeist vor allem durch die Frustration, dass die massenhaft erfolgten Haftbefehle durch die Kollegen nur selten zu Verurteilungen führen.

(Ζ1 -$+5 2+1( 72/(5$1= 6HLW GHP 0¦U] O¦VVW &'8 ΖQQHQVHQDWRU )UDQN +HQNHO LP *¸UOLW]HU 3DUN Antwort nachzulesen, die der innenpolitische Sprecher Grünen, Benedikt Lux, von der Senatsverwaltung LQ %HUOLQ .UHX]EHUJ MHGHQ .U¾PHO &DQQDELV VWUDIUHFKWOLFK YHUIROJHQ 1XQ OLHJHQ der für Inneres erhalten hat. Neben den Drogenfunden HUVWH =DKOHQ YRU GLH ]HLJHQ ZLH ȌVLQQYROOȊ GLHVH 1XOO 7ROHUDQ] 'URJHQSROLWLN LQ (15,7 Kilo Cannabis, 0,025 Kilogramm Kokain, Text: Martin Müncheberg 0,0002 Kilo Heroin, 0,118 Kilo Haschisch) sind dort GHU 3UD[LV WDWV¦FKOLFK LVW Am 30. März letzten Jahres, dem Vorabend des Inkrafttretens der Null-Toleranz-Regel für den „Görli“, waren für ein „Solidaritäts-Kiff-In“ etwa 500 Menschen in den Park gekommen. Sie äußerten lautstark ihre Meinung und erklärten, dass es hier um weit mehr geht als nur um Drogenhandel. Sie hatten Schilder dabei, auf denen "Schluss mit den rassistischen Polizeikontrollen" und "Refugees welcome" stand. Die Polizei sah dem Treiben aus einiger Entfernung zu, ihre Einsatzwagen waren ein Stück abseits geparkt. Schließlich interessiere sich die Polizei nicht unbedingt für Klein-Konsumenten, erklärte ein Polizeisprecher. Es ginge den Behörden um die Dealer… Der Görlitzer Park steht heute in zahlreichen PartyReiseführern als DER Ort in Berlin, an dem man mit höchster Wahrscheinlichkeit Cannabis erwerben kann. Das war ein offenes Geheimnis und dennoch für Polizei wie Anwohner lange Zeit kein Problem. Doch dann zog der Park mit steigender Popularität immer mehr Berliner Kiffer und Partytouristen an - und mit ihnen kamen auch immer mehr Dealer, die bald auch härtere Drogen verkauften. So war es mit der liebevollen Duldung der Anwohner schließlich vorbei: Es seien zuletzt zu viele Dealer geworden, als dass man dort noch in Ruhe spazieren gehen könne, sagten immer mehr Anwohner. Die Situation verschärfte sich dann

noch einmal, als ein kleines Mädchen beim Spielen im Park eine Päckchen Kokain ausbuddelte. Am 31. März 2015 trat dann die umstrittene Regel in Kraft - seit dem wird im „Görli“ der Besitz von Cannabis schon ab dem ersten Gramm bestraft. Eine besondere Ironie dieser Geschichte ist,dass die Coffeeshop-Idee der Kreuzberger Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann inzwischen als ein Vorbild für Legalisierungsbefürworter in ganz Deutschland gilt. Doch vor Ort passiert nun genau das Gegenteil - während im Rest Berlins weiterhin die relativ hohe Toleranz-Menge von 15 Gramm Cannabis gilt, heißt es nun ausgerechnet im Herzen von Kreuzberg: null Toleranz. Nach einem Jahr darf man sich da schon mal fragen, was dieser absolute Mangel an Toleranz nun gebracht hat. Klar, für den Innensenator ist der Kampf gegen die Dealer im Görlitzer Park ein Erfolg. Dafür sorgen 60 Polizisten der Direktion 5, von denen die meisten eigentlich ihren Dienst anderenorts in KreuzbergFriedrichshain oder Neukölln ableisten müssten. Aber (CDU) Innensenator Frank Henkel hat ja die Bekämpfung der Drogenkriminalität hochtrabend zur Chefsache erklärt. Eine erste Bilanz der neuen Strategie ist nun in der

auch die immer weiter steigenden Einsatzstunden der Polizei aufgelistet - dabei sank jedoch die Zahl der Strafanzeigen (wegen des „Besitzes unerlaubter Drogen“) von 914 im Jahr 2014 auf 678 im Jahr 2015.

Tatsächlich laufen die meisten Fälle bei der Sicherstellung von bis zu 5 Gramm Cannabis auf - also deutlich im Bereich dessen, was außerhalb der „NullToleranz-Zone“ konsequent toleriert wird. Für GrünenPolitiker Lux ein erfolgloses Unterfangen: "Die Zahlen zeigen bislang, dass der Polizeieinsatz im Görlitzer Park wenig bis gar nichts bringt. Die Polizei braucht mehr als vier Stunden, um ein Gramm Cannabis zu finden. Das ist nicht effektiv.“ Dieser Kritik widersprach Innensenator Henkel: "Es geht nicht nur um Drogen, sondern auch um Begleiterscheinungen des Drogenhandels, um Revierkämpfe und Gewalt. Ausgangspunkt war eine unerträgliche Situation für die Anwohnerinnen und Anwohner." Die allerdings äußern sich nun selbst kritisch zu dem seit Monaten laufenden Polizeieinsatz vor ihrer Haustür - so zumindest der Sprecher der „Anwohnerinitiative Görlitzer Park“, Martin Heuß: "Das hat zu einer Verdrängung geführt - weniger Dealer im Park, aber gleichzeitig mehr Dealer in den Seitenstraßen. Ob es da jetzt positive Nettoeffekte gibt, möchte ich bezweifeln." Für Heuß ist die "Null-Toleranz-Strategie" des

Gleichzeitig sieht man, dass die Polizisten, die hier im Einsatz sind, an anderer Stelle fehlen - öffentlich darf das aber kein Polizist äußern. Eine Ausnahme stellt Steve Feldmann dar: Der Beamte spricht für die Gewerkschaft der Polizei (GdP) und sagt, dass der Innensenator durch diesen Polizeieinsatz sogar die Kriminalitätsbekämpfung an sich gefährde. Auch die Verkehrssicherheit leide darunter: "Wenn sich die Eltern fragen, warum in Neukölln und in FriedrichshainKreuzberg ein bisschen weniger Schulwegsicherung stattfindet als in anderen Bezirken, dann sage ich immer: eine Dankeskarte an den Innensenator schicken!" Die Kritik am Einsatz der Polizei gegen den Drogenhandel im Görlitzer Park reicht inzwischen bis ins Lager der großen Regierungskoalition. Im Gespräch mit dem rbb forderte beispielsweise SPD-Innenexperte Tom Schreiber eine endgültige Entscheidung über eine Fortführung noch in diesem Jahr. "Bei diesem Einsatz werden Polizisten verheizt", sagte Schreiber. Aufwand und Nutzen stünden dort in einem deutlichen Missverhältnis. Der SPD-Politiker bemängelte weiterhin, dass Kriminalitätsfelder wie die Bandenoder Einbruchskriminalität in Kreuzberg-Friedrichshain und in Neukölln nun nicht mehr angemessen von der Polizei bearbeitet werden könnten. Wegen des personalintensiven Einsatzes der 60 Polizisten am Görlitzer Park würden etliche Beamte von ihren sonstigen Aufgaben in diesen Bezirken abgezogen. Auf Anfrage teilte ein Sprecher der Senatsverwaltung für Inneres mit, dass man an dem bisherigen Konzept des Polizeieinsatzes festhalten wolle - dabei wurden seit Einführung der Null-Toleranz-Regel gerade mal 12 Dealer "dauerhaft aus dem Verkehr gezogen". Aber was für ein Aufwand wurde dafür seit dem 31. März 2015 betrieben? Über 52.700 Einsatzstunden leistete die Berliner Polizei seither im Görlitzer Park - fast doppelt so viele wie 2014. Damit hätte sie auch 6 Beamte das ganze Jahr lang 24 Stunden am Tag hier stationieren können, anstatt überfallartig immer wieder mit Hundertschaften zu erscheinen. Benedikt Lux bestätigte die Meinung vieler Hanfaktivisten als er erklärte: „Die offensichtliche Verschwendung von Ressourcen bestätigt uns in unserer Forderung nach einer kontrollierten Abgabe von Cannabis an Erwachsene.“


DIE CANNABIS-ONLINE-ENZYKLOPÄDIE

/SoftSecretsDE @cannabisinfo_de


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"Dann machen wir das eben" Hanfmessen haben in Berlin bisher nur eine kurze Geschichte: Es gab schon mal eine - und jetzt gibt es wieder eine: die Mary Jane. Wir sprachen mit Duc, dem Veranstalter der Cannabis-Fachmesse, die Ende Mai im Berliner Postbahnhof stattfinden wird. Duc ist ein Berliner mit vietnamesischen Wurzeln und 26 Jahre alt. Schon seit über 10 Jahren organisiert er Partys, Konzerte und Festivals. Und nun bald auch eine Hanfmesse in der Bundeshauptstadt, zu der er insgesamt 10.000 Besucher erwartet - über 14.000 Zusagen auf der Facebookseite der Mary Jane hat er schon. Was hast du bisher so gemacht? Ich habe mit verschiedenen Teams im Laufe der letzten 10 Jahren viele Events im Nightlife-Bereich veranstaltet. Wir haben ganz verschiedene Party-Reihen von HipHop bis House gemacht - dann kamen Live-Acts und Live-Konzerte dazu und inzwischen machen wir auch Festivals wie das hiesige

Text: Martin Müncheberg organisiert und sind uns sicher, dass wir inzwischen mit unserem Marketing-Team viele Besucher zu allen möglichen Veranstaltungen ziehen können - also auch zu einer Hanfmesse in Berlin. Hier kennen wir uns aus und haben schon zahlreiche andere Großveranstaltungen organisiert. Und nichts anderes ist ja letztendlich auch eine Hanfmesse. Nun gab es ja auch in Süddeutschland eine neue deutsche Hanfmesse, welche die hohen Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte - was tut ihr für eine möglichst erfolgreiche Mary Jane? Wir verfolgen eh einen etwas anderen Ansatz als die Cannabis XXL - zum einen wollen wir die

Aussteller aus der Hanfbranche und wer weiß wenn Deutschland in ein paar Jahren Cannabis legalisiert, könnte das Geschäft hier ja auch richtig boomen. Schon jetzt sind einige große Samenbanken wie Dinafem auch in Berlin mit dabei, weil sie hier ihre deutschen Kunden am besten erreichen können.

WIR WOLLEN ERSTMAL NUR MÖGLICHST ALLE AUSSTELLER UND BESUCHER GLÜCKLICH MACHEN UND DIE MARKE MARY JANE ETABLIEREN. Holy-Festival, was viele sicherlich aus Indien kennen. Das läuft schon seit ein paar Jahren sehr erfolgreich, außerdem machen wir hier in Berlin auch verschiedene Beach-Festivals und noch einiges mehr. Unser Hauptaugenmerk liegt einfach auf dem Veranstaltungsbereich mit allen seinen Facetten. Und wie bist du schließlich auf die Idee gekommen, hier in Berlin eine Hanfmesse zu veranstalten? Vor zwei Jahren war ich zu einem knapp einjährigen Auslandssemester in den Vereinigten Staaten - genauer gesagt, in Seattle, im Bundesstaat Washington, einem der ersten Bundesstaaten, die Cannabis auch für Freizeitkonsumenten weitgehend legalisiert haben. Die Palette an THC-reichen Produkten ist da ja riesig und wächst immer weiter - ich spürte, da passiert gerade was. Aber erst, als ich dann eine große Hanfmesse in Seattle besuchte, war ich so richtig geflasht und merkte erst so richtig, was da gerade noch so alles abging. Zurück in Deutschland haben mein Team und ich dann wie immer mal neue Ideen und Konzepte besprochen - und so kam dann auch das Thema Hanfmesse auf den Tisch. Das war letztes Jahr zu der Zeit, als gerade die Hanfmesse „Canna Berlin“ angekündigt wurde - also dachten wir: Wenn es sowas schon gibt, dann brauchen wir das nicht machen. Doch dann wurde die Messe ja im Oktober abgesagt und so dachten wir uns: Okay, dann machen wir das eben. Wir haben ja schon mal eine Start-Up Messe in Frankfurt

politische Seite nicht so überbetonen, auch wenn wir natürlich hinter der Hanfpflanze und ihrem vielfältigen Nutzen stehen. Zum anderen verstehen wir uns vor allem als Unterstützer beim „Urban Gardening“ - ganz egal, was die Leute dann eben anbauen. Wir wollen einfach möglichst viele Menschen ansprechen und dabei möglichst wenige verschrecken. Schließlich wollen wir mit der Mary Jane aus dem Stand heraus auf insgesamt 10.000 Besucher kommen. Und ich glaube, wir schaffen das - zumal wir mit den ersten Messen auch noch nicht zwingend Gewinn erwirtschaften müssen, da unsere etablierten Partys und Festivals genug einbringen. Wir wollen erstmal nur möglichst alle Aussteller und Besucher glücklich machen und die Marke Mary Jane etablieren. Darf man auf der Mary Jane als Besucher eigentlich irgendwo rauchen? Im Postbahnhof selbst nicht, aber es gibt einen Outdoor-Bereich, in dem man auch rauchen kann - offiziell dürfen hier natürlich nur anerkannte Patienten Cannabis rauchen, aber wir sehen uns auch nicht in der Pflicht, auf dem Veranstaltungsgelände eine unsinnige Verbotspolitik auf eigene Kosten durchzusetzen. Gab es eigentlich Schwierigkeiten mit den Berliner Behörden bei der Anmeldung der Messe? Überhaupt nicht - mit allen Behörden war die Kooperation bisher sehr entspannt. Übrigens wird auch Monika Herrmann, die Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg unsere Messe besuchen. Das klingt natürlich nach einem klaren Standortvorteil für den Berliner Stadtbezirk, in dem ja auch der Postbahnhof liegt. Aber obwohl ich mich über eine Hanfmesse in meiner Heimatstadt freue, scheint der Standort Deutschland ja nicht so optimal für größere legale Hanfgeschäfte zu sein. Da sind doch Barcelona, Prag und Wien schon ganz weit vorn, oder soll die Mary Jane Berlin da irgendwann auch mithalten können? Wir haben uns für Berlin entschieden, weil das unserer Meinung nach die liberalste deutsche Stadt ist - und damit die beste Stadt für unsere Messe. Wir haben nun auch in Berlin viele internationale

Um diese Kunden zu erreichen, müsst ihr sicherlich ordentlich Werbung für die Messe machen - wie ist denn da eure Strategie? Wir sind natürlich zunächst einmal in allen deutschen Hanfzeitschriften präsent. Gleichzeitig werden bzw. wurden überall in Berlin Plakate geklebt. Wir haben einige große Auto-Trailer, die an allen großen Verkehrsknotenpunkten wie dem ErnstReuter-Platz oder dem Columbiadamm stehen - insofern wird es in Berlin kaum Autofahrer geben, die unsere Messeplakate nicht sehen werden. Wir setzen unser Werbebudget in Höhe von ca. 40.000 Euro natürlich möglichst sinnvoll ein und werben auch in den Berliner Stadtmagazinen und in der Tagespresse für unsere Messe. Unser Hauptpartner im Radio-Bereich ist übrigens der Sender FluxFM, dessen Zielgruppe gut zu unserer passt und natürlich nutzen wir auch intensiv soziale Netzwerke. Wie gesagt - wir wissen seit ca. 6 Jahren nun schon ziemlich genau, wie man das Berliner Publikum zu Veranstaltungen jedweder Art zieht. Und was hältst du persönlich von Cannabis? Ich stehe voll und ganz hinter der Pflanze - in ihr steckt noch so viel unerforschtes Potenzial, dass es Zeit wird, sich eingehender mit Cannabis zu beschäftigen. Es gibt ja immer noch viele, die gar nicht wissen, das Cannabis auch Medizin ist. Vielleicht können wir ja mit der Mary Jane unseren Beitrag für den Siegeszug der Hanfpflanze leisten.


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300 m² Ladenlokal, Lieferservice und Europa-weiter 7FSTBOE ULLa Versand , Gustavstr. 6-8 (im Hinterhof ), 50937 Köln-Sülz Telefon 0221-169 15 66, E-Mail kontakt@ulla-versand.de Öffnungszeiten: montags bis samtags 11.00 – 18.30 Uhr donnerstags 11.00 – 20.00 Uhr, samstags 11.00 – 15.00 Uhr Wir sind auf den Direktverkauf von hochwertigen Produkten für den Anbau von Gemüse, Grünpflanzen, Schnittblumen, Obst und Kräuter spezialisiert. Unser Laden in der Gustavstraße ist zum Einkaufen und Abholen von montags bis samstags geöffnet.

Chalice, Grow & Headshop %FS QSPGFTTJPOFMMF 'BDIIBOEFM GàS (FXÊDITIBVTUFDIOJL VOE 3BVDIFSCFEBSG 8JS CJFUFO BVG àCFS N¤ FJOF HSP F "VTXBIM BO %àOHFSO 4VCTUSBUFO (SPXCPYFO .FTTHFSÊUFO 3FHFM o VOE 4UFVFSUFDIOJL TPXJF -àGUVOHT -JDIU VOE #FXÊTTFSVOHT TZTUFNFO GàS (SP VOE ,MFJO BO %JTLSFUJPO VOE LPNQFUFOUF #FSBUVOH TJOE GàS VOT TFMCTUWFSTUÊOEMJDI Chalice Grow Chalice Grow Osnabrück Herford ,JSLTXFH 4UFJOTUS 0TOBCSàDL )FSGPSE 5FM 5FM www.chalice-grow.de www.chalice-grow.de ½ò OVOHT[FJUFO ½ò OVOHT[FJUFO .P 'S̓ CJT .P 'S̓ CJT 4B̓​̓​̓​̓​̓​̓​̓​̓ CJT 4B̓​̓​̓​̓​̓​̓​̓​̓ CJT

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Outdoor-Anbau Ein leichter Start Der Anbau von Hanf im Sonnenlicht ist die preiswerteste und einfachste Methode, sich diese Pflanze zunutze zu machen. Ob man Hanf aus medizinischen Gründen oder als Genussmittel braucht - der Anbau im Freien sollte ernsthaft in Betracht gezogen werden. Dank der Automatiksorten ist es heute möglich, Hanf auch an Orten zu kultivieren, wo es früher unmöglich gewesen wäre. Sehen wir uns an, wie der Outdoor-Anbau anfangs durchzuführen ist. Mr. José / info@mrjose.eu Wir müssen offen und ehrlich sagen, dass der Anbau unter freiem Himmel sehr von den Launen der Natur beeinflusst wird und es die Aufgabe des Growers ist, mit diesen Tücken irgendwie zurechtzukommen. Es wäre nur ein bisschen übertrieben zu sagen, zur rechten Zeit zu sähen und ein ideales Wetter seien manchmal ausreichend, um eine gute Ernte zu garantieren. Und in anderen Zeiten kümmern wir uns tagtäglich um die Pflanzen, versuchen die Auswirkungen von rauhem Wetter zu eliminieren und erreichen doch nicht das erwartete Ergebnis. So ist das Leben. Trotz alledem ist Hanf eine relativ tolerante Pflanze und ihr Anbau ist nicht allzu kompliziert; sie kann sogar lange anhaltenden Schlechtwetterperioden standhalten. Falls ein Gewächshaus zur Verfügung steht, ist die Ausgangslage etwas günstiger, weil man nicht nur die Bewässerung besser kontrollieren kann, sondern bis zu einem gewissen Grad auch die sonstigen klimatischen Bedingungen. Der Anbau in einem Gewächshaus hat sich als eine gute Lösung erwiesen, vor allem in Regionen mit kälterem und gemäßigtem Klima, wo das Frühjahr kühl ist und die Sommerhitze spätestens bis September endet. Doch in wärmeren Gegenden würde die Temperatur in einem Gewächshaus zu sehr ansteigen. Dennoch ist es möglich, Hanf sowohl unter sehr warmen als auch unter kühleren Bedingungen anzubauen. Natürlich ist es notwendig, sich an diese Bedingungen anzupassen, geeignete Varietäten auszuwählen und sich für ein entsprechendes Anbauverfahren zu entscheiden.

Ein geeigneter Ort für den Anbau Bevor die Entscheidung über die Sorte getroffen wird, muss klar sein, wo sie kultiviert werden soll. Das ideale Plätzchen wäre eine freie Fläche in der Sonne, mit fruchtbarer Erde, leicht verfügbarem Wasser und dazu Temperaturen um die 30 °C - und das alles an einem Ort,

wo sich das warme Wetter mindestens sieben Monate vielleicht keine schlechte Wahl; es wäre nicht allzu belebt lang hält. Nicht zu vergessen: Die meisten Hanfsorten und die Wildtiere hielten sich fern. Hanf lässt sich auch reifen an Tagen mit 12 Stunden Tageslicht, also müssen zu Hause auf einem Fensterbrett kultivieren, allerdings die Tage für 2-3 Monate während des für die Reifung ist dann keine besonders reichhaltige Ernte zu erwarten. günstigsten Zeitabschnitts ungefähr diese Länge haben. Viel bessere Chancen auf eine exzellente Ernte ergeben Doch in der realen Welt, in der natürlich die meisten sich, wenn wir Hanf auf einem Balkon oder einer Terrasse von uns leben, steht solch ein Ort nicht zur Verfügung. anbauen - falls vorhanden. Aber das macht nichts, weil man auch mit weniger günstigen Bedingungen fertig werden kann. Wenn Sie Wahl der richtigen Sorten Nach der Wahl eines Platzes kommt es darauf an, sich ein Gewächhaus besitzen, räumen Sie für eine passende Varietät zu entscheiden - mögeinfach eine Stelle frei und versulichst eine, die bestens mit den gegebenen chen Sie wenigstens ein paar Bedingungen zurechtkommt. Zur Zeit Pflanzen anzubauen. Für sind die selbstblühenden Hanfsorten den Anbau einer klassi(Automatiksorten) sehr populär, weil schen nichtautomatisie nicht so groß werden und sie schen Hanfsorte wird ihre Blütenstände unabhängig mindestens 1 m2 von der Menge des Tageslichts benötigt, für eine ausbilden, so dass sie viel früher Automatiksorte reifen. Dies bedeutet, selbst unter die Hälfte dieser kühleren Bedingungen können Fläche. Wer kein Grower Hanf anbauen, und in Gewächshaus hat, wärmeren Gegenden können aber einen Garten, sie sogar mehrere Ernten in einer sucht einen sonSaison einfahren. Darüberhinaus lasnigen Platz, wo sich sen sich einige Risiken eliminieren. Um ein kleines fruchtbares Sämlinge mit ihren so kürzer die Zeit zwischen dem Säen Blumenbeet anlegen oder ersten echten Blättern. und der Ernte ist, um so geringer ist das ein Blumentopf aufstellen Risiko, dass die Pflanzen von Krankheiten und lässt und wo das Gießen leicht Schädlingen befallen werden, die Stelle des Anbaus fällt. Und wenn an Ihrem Wohnort endeckt wird oder andere Probleme auftreten. die Gefahr extrem hoher Die Pflanzen werden nicht so groß, daher Temperaturen besteht, wäre benötigen sie nicht sehr viel Pflege, es nicht unvorteilhaft, was den Anbau sogar für Anfänger wenn die Pflanzen in einfacher macht. Durchschnittlich der Mittagszeit im reifen Automatiksorten innerhalb Schatten stünden. von 70 Tagen nach der Aussaat. Ist der Anbau von Hanf sollte März (Südeuropa) bis Hanf nicht legal, Mai (Mittel- und Nordeuropa) oder selbst wenn ausgesät und September bis er geduldet wird November geerntet werden. - es ist immer gut Automatiksorten kann man im daran zu denken, Juli sähen, in Regionen mit einem dass nicht jeder, langen Sommer sogar noch im der am Garten vorAugust. beigeht, ihn sehen Frisian Dew, in Kurzum, bei der Sortenwahl ist daran muss geschweige denn Dänemark angebaut. zu denken, was möglich ist und was die Hanfpflanzen. Wenn Sie für besondere Umstände an dem jeweilisich die Stelle für den Anbau gen Ort walten. Beispielsweise findet ein Grower aussuchen, sollten Sie die aktuelin Nordeuropa Anbaubedingungen vor, die le Rechtslage zu Cannabis und ihr sich von denen in Süditalien grundlegend Verhältnis zu den Nachbarn unterscheiden. Während die Dänen berücksichtigen. Wer übereine Automatiksorte wählen oder haupt kein Stück Land eine Sorte, die nicht später als im besitzt, kann Hanf in September reift, können es sich die der Wildnis anbauSizilianer leisten, über Varietäten en. Da müsste nachzudenken, deren Reifung man allerdings Detailansicht mehr Zeit benötigt, oder sogar eine Stelle finden, eines daran zu denken, mit einer wo niemand die Blütenstandes Automatiksorte bis zu vier Ernten Ernte stehlen wird, der zu erzielen. Beim Anbau haben und man könnte Automatiksorte diese Grower völlig unterschiednur hoffen, dass Red Dwarf liche Probleme zu lösen. Während kein Wildtier die Sizilianer mit Dürren zu kämpfen Pflanzen auffrisst. haben, müssen die Dänen hoffen, Ein Gelände an einer dass es mitten im Sommer keinen plötzEisenbahnstrecke wäre


45 lichen Kälteeinbruch geben wird. Daher muss man bei der Manche Grower schwören auch auf normale Varietäten, Wahl der Varietät ihre bekannten Parameter berücksichtigen. weil ihrer Meinung nach das Aroma und die Wirkung des Die Eigenschaften, denen wir die größte Aufmerksamkeit Endproduktes besser sind als das der Automatiksorten. zuwenden sollten, sind die Reifeperiode, die Wuchshöhe Das ist natürlich Ansichtssache. Da es in diesem Artikel sowie die Eignung für den Outdoor-Anbau. Sorten für um das Thema einfacher Outdoor-Anbau geht, sollten den Innenanbau werden draußen in den wärmeren wir uns vielleicht hauptsächlich mit Automatiksorten Gegenden Südeuropas wahrscheinlich gut wachsen, in oder normalen früh reifenden Sorten von kleiner oder Mittel- oder Nordeuropa aber keinen Erfolg bringen. mittlerer Größe beschäftigen, mit einer weniger ausDie Sorte, die man für den Anbau im Freien wählt, muss geprägten Tendenz, Seitenzweige zu entwickeln. Falls eben dafür geeignet sein. Falls Sie beabsichtigen, Hanf in Sie schon Erfahrung mit dem Anbau anderer Pflanzen einer ausgesprochen kalten oder gebirgigen Gegend zu haben und sich für einen guten Gärtner halten, können pflanzen, sollten Sie nach Varietäten suchen, die mit diesen Sie es wagen, größere und kompaktere Pflanzen zu kultivieren. Bedingungen zurechtkommen. Einige Samenproduzenten Die klassische Varietät züchten Pflanzen unter rauhen Umgebungsbedingungen, und Opium Beginn des Anbaus diese haben bei schlechtem und kaltem Wetter bessere Chancen Beim Outdoor-Anbau ist es normalerweise sinnvoll, Sämlinge vorzum Überleben und Ausreifen. Die Größe der Pflanzen ist auch sehr zuziehen, wenn man keine Stecklinge pflanzt. Wir lassen die Samen in wichtig. Wenn Sie im Gewächshaus oder zu Hause auf dem Balkon anbauen, Torftabletten oder in einer kleinen Menge eines leichtes Substrats in wählen Sie eine Sorte mit der passenden Höhe. Grundsätzlich gilt: Je einem kleinen Blumentopf oder Becher keimen. Substrate kann kleiner die Pflanze, um so einfacher ist sie zu kultivieren. In der Tschechischen man in jedem Growshop kaufen. Es ist eine gute Idee, die Man darf auch nicht die Art des Saatguts außer Acht lassen. Republik ist es einfach, sogar in einem Samen 24 Stunden in Wasser einzuweichen und sie dann Heute werden hauptsächlich feminisierte Samen - d.h. aus Blumentopf 0,5-1 cm tief in die Erde einzupflanzen. Nach einigen jedem Samen entwickelt sich eine weibliche Pflanze - zum Tagen sollten die Sämlinge durch die Erde stoßen. Jetzt Verkauf angeboten. Das bringt für den normalen Grower brauchen sie sehr viel Licht, sonst würden sie sich zu enorme Vorteile. Das Ernteprodukt ist "rein", enthält keine sehr danach strecken und ganz schwache Stängel entSamen, und es ist nicht erforderlich, männliche Pflanzen wickeln. Falls notwendig verpflanzen wir die Sämlinge zu identifizieren und zu eliminieren, die andernfalls die in größere Töpfe, wenn sie die ersten echten Blätter weiblichen befruchten würden. Wer jedoch seinen eigebilden; die ersten winzigen Keimblätter, die am Anfang nen Samen für die nächste Saison erzeugen möchte, aus dem Samen sprießen, kann man schwerlich als muss sich für klassischen (normalen) Samen entscheiden. Blätter bezeichnen. Sobald sie etwas gewachsen sind, Aus diesen Samen wachsen sowohl männliche als auch können die Pflanzen umgesetzt werden. In dieser Zeit weibliche Pflanzen, und in der Erntezeit bekommt man sind die Sämlinge sehr sensibel, benötigen Wärme und vor eine große Anzahl an Samen geliefert für die zukünftige allem auch feuchte Luft. Das Substrat muss feucht, darf aber Verwendung als Saatgut oder für die Herstellung von Hanföl nicht nass sein. Die Pflanzen können nach draußen umgesetzt und anderen Produkten. werden, wenn die Temperaturen nicht unter 10 °C fallen (die Bei der Auswahl der Varietät ist es nicht ratsam, den Saatgutverkäufern Pflanzen können am Morgen kurze kältere Perioden aushalten). Wenn immer blind zu vertrauen. Man kann auch Stecklinge, also Ableger das Wetter warm ist, können wir die Samen gleich draußen sähen und das von Hanf-Mutterpflanzen, besorgen. In Österreich beispielsweise werden Stecklinge normalerweise in Fachgeschäften verkauft. Wenn es jedoch bis nach Vorziehen ausfallen lassen. Dennoch stehen die Chancen auf Erfolg besser, wenn wir Österreich zu weit ist, haben Sie vielleicht Freunde, die Ihnen Stecklinge aus eige- die Pflanzen vorziehen. nen Quellen abgeben können. Ich muss ausdrücklich darauf hinweisen, dass das Wenn die Pflanzen drinnen vorgezogen wurden und sie sollen nun in den Sonnenschein verpflanzt werden, muss man sie zuerst an die direkte Sonneneinstrahlung gewöhnen. Entnehmen von Klonen nur mit nicht-automatischen Sorten möglich ist. In der Sonne bilden sie auf ihren Blättern eine dünne wachsartige Schicht, die sie vor Normale oder Automatiksorten? dem intensiven Sonnenlicht schützt. Pflanzen, die in Innenräumen herangewachsen Wir haben bereits über einige Unterschiede zwischen normalen und Automatiksorten sind, haben nicht diese wächserne Schicht, daher sollten wir sie an einer schattigen gesprochen. Letztere eignen sich für kühlere Wetterbedingungen, sie reifen schneller, Stelle unterbringen oder sie täglich nur für wenige Stunden direkt in die Sonne stelund somit ist es möglich, mehrmals im Jahr zu ernten. Wegen ihrer geringeren Größe ist len. Es wird so etwa eine Woche dauern, bis die Pflanzen sich daran gewöhnt haben der Anbau einfacher, und weil sie schneller reifen, ist das Risiko kleiner, dass Probleme und den schützenden Belag bilden, dann können sie auf Dauer in der Sonne bleiben. auftreten. Aber warum sollte dann noch jemand die normalen Sorten anbauen wollen? Wenn wir vorgezogene Pflanzen gleich in die pralle Sonne stellten, würden sie von den Zu den Hauptgründen zählen Größe und Ertrag. Die normalen Varietäten können unge- Strahlen verbrannt werden. Aus dem Gesagten ließe sich folgern, dass es am besten ahnte Dimensionen erreichen. Wenn die Pflanze über genug Raum verfügt, bei einem wäre, die Pflanzen draußen direkt in der Sonne keimen zu lassen. Dies ist Growern guten Klima und dem richtigen Gehalt an Nährstoffen, kommt sie mühelos auf eine möglich, die in warmen und gemäßigten Klimaten leben, aber in kühleren Regionen ist Höhe von über zwei Meter. Die Ernte von nur einer solchen Pflanze ergibt oft sehr viel erst das Vorziehen im Haus unbedingt notwendig. mehr als ein Kilogramm. Einen solchen Ertrag am gleichen Ort mit einer Automatiksorte So viel zum Thema, wie einfach es ist, draußen mit dem Anbau von Hanf zu beginnen. zu erzielen wäre außergewöhnlich, selbst wenn man vier Mal im Jahr ernten könnte. Wie es weitergeht, darüber reden wir ein anderes Mal. Viel Glück!

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05 1Ζ&( +2:$5' 0$5.6 67Ζ5%7 Ζ0 $/7(5 921 -$+5(1 Der ehemalige Drogenschmuggler, dann Autor und Performer, der nach der Veröffentlichung seiner Autobiographie berühmt wurde, ist an Krebs gestorben. Der Autor, Performer und ehemalige Drogenschmuggler Howard Marks ist im Alter von 70 Jahren den Folgen eines Krebsleidens erlegen. Als Marks letztes Jahr seine Krankheit bekanntgab, sagte er, dass er wegen seines Lebens keine Reue empfinde. In der Nachrichtensendung, die am Sonntag seinen Tod vermeldete, wurde er als eine

„sehr liebenswürdige, unterhaltsame und inspirierende Persönlichkeit" beschrieben. Die breite Öffentlichkeit wurde zum ersten Mal auf ihn aufmerksam, als er 1996 seine BestsellerMemoiren veröffentliche - ein Jahr nach seiner Entlassung aus einem US-Gefängnis, in dem er wegen Drogendelikten eingesperrt war. Marks, gemeinhin als Mr Nice bekannt, war ein "echter moderner Volksheld", der "so viele lustige, schockierende, illegale Sachen" angestellt hat, teilte sein Freund und früherer Kollege James Brown - Schöpfer und Gründer des Loaded-Magazins - dem Guardian am Sonntag mit. Marks wurde 1945 in der Nähe von Bridgend (Wales) geboren. Er absolvierte ein Studium an

der University of Oxford und wandte sich dem Cannabisschmuggel zu. Nach der Festnahme durch US-Behörden im Jahre 1988 wurde er zu 25 Jahren Freiheitsentzug im Terre Haute Hochsicherheitsgefängnis verurteilt - "Amerikas härtestem", sagte er. 1995 wurde er gegen Auflagen entlassen, nachdem er sieben Jahre verbüßt hatte. In seinem späteren Leben wurde er ein Vorkämpfer für die Legalisierung von Cannabis. In einem Interview mit dem Observer Januar letzten Jahres, in welchem er verriet, dass Krebs an ihm diagnostiziert worden war, sagte er: "Die Legalisierung von Marihuana für medizinische Zwecke ist natürlich zu begrüßen. Aber ich selber würde mir niemals wünschen, so lange warten zu müssen, bis ich Krebs hätte, um endlich legal rauchen zu dürfen." "Ich will, dass es als Genußmittel legalisiert wird und es freut mich sehr zu sehen, dass es nun in vier US-Bundesstaaten gemacht wurde. Nach meinen Erfahrungen in den Fängen des US-Justizsystems hatte ich gedacht, Amerika sei das letzte Land in der Welt, um die Führungsrolle zu übernehmen." Bei der britischen Parlamentswahl 1997 kandidierte Marks in vier Wahlbezirken mit dem Thema Cannabislegalisierung, und er sagte, dass er sich später um die Position des "Drogenzars" beworben hatte, eingerichtet durch die Labour-Regierung, die wenig später an die Macht gekommen war. Keith Halliwell "kam mir um Haaresbreite zuvor". In dem Observer-Interview aus dem vergangenen Jahr sagte Marks, er habe sich der die Diagnose seiner Krankheit gefügt durch "weinen lernen". Er sagte: „Im Gefängnis habe ich innerlich geweint, doch ich musste der harte Kerl sein und durfte keine Verletzlichkeit zeigen. Aber dann sage ich mir, wie lange soll ich eigentlich leben? Ich will nicht 350 Jahre werden. "Das Seltsame ist, dass ich keinen Moment wirklich depressiv war. Ich denke, Leute sind aus viel schlimmeren Situationen wie dieser herausgekommen, und es geht darum zu versuchen, so schnell wie möglich wieder in einen normalen Tagesablauf hineinzukommen ... und einfach weiterzuleben." Quelle: theguardian.com

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