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wo frustrierte Hänflinge dazu aufforderten, der Bundesmarlene Gewalt anzutun. Keine Frage, das ist infantiler Schwachsinn, mit Gewalt geht nun mal gar nichts. Aber wie war das doch gleich mit den Geistern, die ich rief?
AMSTERDAM
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Text: Markus Berger Die deutsche Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler hat es in diesen Tagen nicht gerade leicht. Das Mitleid darüber dürfte sich in der Szene der Hanfliebhaber jedoch eher in Grenzen halten. Kein Wunder, tritt Frau Mortler – ihres Zeichens Landwirtin und CSU-Politikerin – doch seit mittlerweile über einem Jahr als offizielle Kämpferin gegen das „Drogenproblem“ auf die Bildfläche der öffentlichen Medien – und labert von morgens bis abends Müll. Als Nachfolgerin der nicht minder unfähigen Mechthild Dyckmans, die ihren „Job“ als Bundesdrogentusnelda auch nie richtig gemacht hatte, ist Marlene angetreten, sich vollends lächerlich zu machen, und so zu tun, also ob ihr „das Wohl des Volkes“ am Herzen liege. Das Blöde ist nur: Niemand kauft es ihr ab. Oder genauer: Alle durchschauen die Schmierenkomödie, in der die Hauptakteurin, eben Marlene Mortler, sich erdreistet, erst öffentlich für Alkoholika Werbung zu machen und anschließend jene Menschen verunglimpft, die ab und zu mal gern an einer Tüte ziehen. Dann ist plötzlich von Drogenmissbrauch die Rede. Wenn Jugendliche sich ins Krankenhaus saufen, weil sie ihre Lokalpolitiker, Eltern oder Lehrer nachahmen, dann fällt das in die Kategorie Jugendsünden. Ja, mein Gott, die Kinder müssen eben ihre Erfahrungen machen. Diese Doppelmoral fällt sogar den Mainstream-Medien auf, wie ein Beispiel aus dem Tagesspiegel deutlich macht. Der schrieb Mitte Januar des vergangenen Jahres, kurz nach ihrer Einführung ins Amt, dass Mortler jetzt zur „Drogenbeauftragten ernannt worden [ist]. Vor einer Woche noch hatte sie bei Twitter einen hochprozentigen Obstler präsentiert“. Öl ins Feuer und Wasser auf die Mühlen: Marlene Mortler, von manchen liebevoll Bundesmarlene genannt, hatte vor Kurzem erst verlauten lassen, dass sie die Szene der Cannabis-Freunde für eine der gewalttätigsten halte, die es in unserem Land gibt. Grund für diese Einschätzung war eine Aktion auf Facebook,
Spiegel online berichtete über Marlene und ihre Meinung zu den Hanfspots des DHV: „Mortler warf dem Hanfverband vor, auf schäbige Art und Weise mit den Ängsten der Menschen zu spielen.“ Herrschaften, das ist ja wohl ein schlechter Witz. So ein Satz aus dem Munde der braun-triefenden Roboterfraktion der CSU – da weiß man nicht, ob man lachen oder direkt anfangen soll zu heulen. Wenn jemand auf „schäbige Art und Weise mit den Ängsten der Menschen spielt“, dann ja wohl eindeutig die Front der christlich-bigotten Polit-Verbrecher, die der Menschheit weismachen wollen, dass Cannabis zu Gewalttaten animiere und überhaupt ganz und gar teuflisch sei. Und das, während die Maß zum sabbernden Maul geführt wird. Es ist einfach nur ekelhaft. Wenn hier etwas aggressiv macht, dann schon eher die unverhohlene Lügerei dieser „Volksvertreter“. Was sollen wir noch weiter ausführen, was die Inkompetenz in Person – Marlene Mortler – noch alles für Schwachsinn von sich gibt. Die Frau entlarvt sich gegenüber jedem Hirnbenutzer doch nur selbst. Was übrig bleibt, sind die Wähler der CDU/CSU, aber von denen etwas Vernünftiges zu erwarten, ist etwa so, wie nach Sibirien zu fahren und dort auf eine heiße Strandparty zu hoffen. Mittlerweile hat jemand sogar eine Online-Petition zur Absetzung Marlene Mortlers gestartet, ohne zu wissen, dass Petitionen in Deutschland sich nicht gegen bestimmte Personen richten dürfen. Der Petent begründet die Aktion damit, dass Mortler nicht „qualifiziert genug ist, um der Aufgabe einer Bundesdrogenbeauftragten gerecht zu werden“. Da hat er zwar recht, aber was nützt uns das schon? Es geht hier ja gar nicht um Gerechtigkeit und Recht, sondern stets nur um die Macht derjenigen, die das Geld haben. Es ist ein Trauerspiel.
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Die Outdoor-Saison hat begonnen, und überall in unseren Landen sprießt allmählich der Hanf in versteckten Ecken, um Monate später die Herzen jener zu erfreuen, die sich am gepflegten Cannabisrausch natürlich gewachsener Pflanzen ergötzen. Denn es gibt Menschen, die Wert darauf legen, dass ihr Gras unter der Sonne gewachsen ist. Indoor-Weed habe keinen gesunden Geist, weil die Pflanzen in Growschränken nicht artgerecht gehalten würden – so die Meinung vieler Outdoor-Verfechter. Sei es um die Meinungen bestellt, wie immer es möchte, Fakt ist, dass hierzulande outdoors nicht immer gegrowt werden kann, sondern eben nur in den warmen Monaten. Und weil die jetzt anbrechen, freuen sich die mutigen Outdoor-Guerilla-Grower auf die kommende Ernte. Aber nicht immer sind alle, die sich mühsam um eine Cannabispflanzung im Wald, im Feld oder im Garten gekümmert haben, erfreut, weil allzu häufig Plantagen von gierigen und asozialen Dieben heimgesucht, abgeerntet oder gar zerstört werden. Ganz abgesehen von solchen Growplätzen, die von Denunzianten entdeckt und der Polizei gemeldet werden. Da wird der hanfige Outdoorspaß schnell zum Frust oder sogar zur Gefahr für den Grower, weil das Risiko, auf dem Weg zur Pflanzung gesehen worden zu sein, groß sein kann. Denn leider leben wir im deutschsprachigen Gebiet noch immer in Ländern, in denen man wider besseres Wissen einer veralteten Drogenpolitik anhängt, die menschenverachtend, hysterisch und irrational ist. Es ist ein Unsinn, dem wir als sogenannte „freie Bürger“ ausgesetzt sind. Vor allem dann, wenn man bedenkt, dass vor deutlich weniger als hundert Jahren hier überall der Hanf wuchs und seine duftenden Blüten trieb. Jeder zweite Landwirt hatte damals Hanf angebaut, dessen Blütenstände am Abend nach getaner Arbeit vor dem Hause in der Pfeife geschmaucht wurden. Als Arme-Leute-Kraut diente der Hanf als Tabakersatz – auch die leicht berauschende Wirkung der damaligen landirtschaftlichen Nutzpflanze war bei den Menschen geschätzt und keinesfalls als verheerender Drogenkonsum verrufen. Als der US-Prohibitions-Zar Harry J. Anslinger dann den Kampf gegen die Teufelsdroge Marijuana ausrief, war den Leuten hier gar nicht bewusst, dass in den Propaganda-Filmen und -Druckmedien in Wahrheit vom guten alten Hanf die Rede war. Wäre das den Menschen klar gewesen, so hätte die Hetzkampagne gegen Cannabis niemals Erfolg haben können. Die Leute hätten sich über die Aussage vom todbringenden Hanf schlicht totgelacht. Unter dem mexikanischen Namen Marijuana hingegen und garniert mit fremdländischen Schlagworten, die niemand richtig einordnen konnte, wie zum Beispiel, wenn vom Hasch die Rede war, konnten die Anti-Drogen-Roboter eine Pflanze verunglimpfen, die bis heute mit den Drogengesetzen bekämpft wird. Zwar geht von den USA und Uruguay (sowie zuletzt auch von Jamaika) allmählich eine gewisse Entspannung in dieser Hinsicht aus, jedoch schlafen die prohibitionistischen Gegner nicht und haben schon zum Schlag ausgeholt: Indem das International Narcotics Control Board (INCB) Uruguay und einigen US-Staaten eine Verwarnung aussprach, weil sie gegen die internationalen Anti-Drogen-Verträge der UN verstoßen würden. Zur Lage Uruguays findet sich ein entsprechender Artikel in dieser Ausgabe. Und deshalb ist es von Wichtigkeit, dass wir, die Cannabis-Liebhaber, uns weiterhin für eine gesunde und vorurteilsfreie Drogenpolitik einsetzen. Damit wir irgendwann auf legalem Wege und ohne als Kriminelle oder Drogensüchtige gebrandmarkt zu werden, die Frühjahrs- und Sommersonne nutzen können, um in Ruhe und ohne Angst ein paar hübsche Cannabispflanzen einfach im Garten oder auf der Terrasse zu ziehen. Denn was ist schon dabei? Wen schädigt das und wer hat einen Nachteil davon? Das Cannabisverbot ist blanker Unsinn, und alle vernünftigen Menschen wissen das. Cannabisanbauer sind harmlose Gärtner, die sich lediglich ein Pflänzchen heranziehen, das sie später gemütlich schmauchen wollen. Dass solche Leute sich als GuerillaGrower bezeichnen müssen, ist ein Armutszeugnis für die Politik und unsere Gesellschaft. Markus Berger
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NULL TOLERANZ IN BERLIN?
Berlin, Bezirk KreuzbergFriedrichshain: Mit einer sogenannten Null-Toleranz-Strategie wollte der Berliner Senat gegen die Schwarzmarktgeschäfte der Dealer im Görlitzer Park vorgehen. Mit viel Tamtam wurde deshalb in den Medien verkündet, künftig – ab dem 31. März dieses Jahres – keinerlei Drogen mehr zu dulden, selbst die in Berlin geltende geringe Menge von bis zu zehn Gramm dürfe man dort nicht mehr mit sich führen (ein Witz, weil man das ja vorher ebenfalls nicht gedurft hatte). Die Polizei sei nun angehalten, Drogendelikte mit aller Strenge zu verfolgen. So sehr sich die Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft jedoch auch aufgeblasen hatten, so wenig ernst nahmen die Menschen die Drohung. Im Gegenteil: Kurz nachdem die Deadline der tollen Null-Toleranz-Strategie erreicht und diese somit gültig war, trafen sich über 500 Hanffreunde im Görli zum friedlichen „Kiff-In“, um den Damen und Herren Staatsdienern zu zeigen, was sie von der neuen Regelung halten. Und die Polizei ist bei so vielen Menschen natürlich machtlos. Schön, dass unsere „Regenten“ sich immer wieder selbst ins Bein schießen. Quellen: diverse deutsche Medien: Spiegel, Bild, Süddeutsche Zeitung und andere.
CANNABISVERBOT NICHT ÖKONOMISCH Justus Haucap ist Wirtschaftsprofessor und einer der Spitzenökonomen Deutschlands. Der Düsseldorfer spricht sich jetzt ganz klar für eine Veränderung innerhalb der Drogenpolitik aus. Die Zeitschrift „Die Wirtschaftswoche“ hatte kürzlich einen entsprechenden Artikel veröffentlicht, in dem davon berichtet wird, dass führende Wirtschaftsexperten – neben Haucap sind das außerdem Lars Feld (Professor für Wirtschaftspolitik an der Uni Freiburg sowie einer der fünf sogenannten deutschen Wirtschaftsweisen) und Michael Hüther (Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft) – eine endgültige Legalisierung von Cannabis emp-
anderen Arzneimitteln gleichgestellt werden“. Bleibt zu hoffen, dass auch der Vorstoß der Apotheker ein weiterer Tropfen ist, der den drogenpolitischen Stein in Deutschland allmählich aushöhlen wird. Quelle: www.aerztezeitung.de
fehlen und anstreben. Die Prohibition sei gründlich gescheitert, nun solle Deutschland den Schritt wagen und mit einer Legalisierung des Hanfs ordentlich Kohle scheffeln. Das wäre nämlich nicht gerade ein Problem, wie wir wissen. Gegenüber NTV äußerte sich Haucap, die drogenbezogene Verbotspolitik Deutschlands sei „komplett unökonomisch. Wenn man unter Ökonomie versteht, ein Ziel bestmöglich zu erreichen, dann ist die Prohibition fehlgeschlagen. In dem Kampf gegen Cannabis-Konsum werden viele Ressourcen eingesetzt, aber die gewünschten Ergebnisse werden nicht erreicht“. Quelle: ntv.de
DEUTSCHE CANNABIS AG
Und nochmal eine Meldung aus der Wirtschaft. Die ewig geld- und machthungrigen Business People von der Wirtschaftsfront bereiten sich in aller Ruhe auf das vor, was an Knete abzugraben ist, sobald der Hanf in Deutschland (und anderswo) wieder legal geworden ist. Jetzt ist sogar schon eine Deutsche Cannabis AG an der Börse notiert. Auf der Internetseite dieser Aktiengesellschaft wird erklärt: „Die Deutsche Cannabis AG ist die erste europäische Private Equity-Gesellschaft für die CannabisIndustrie. Aus der seit dem Jahr 2000 börsennotierten F.A.M.E. AG ist die erste europäische Beteiligungsgesellschaft für Unternehmen der Cannabis-Industrie erwachsen: Die Deutsche Cannabis AG“. Quelle: www.deutschecannabis.com
GEWERBLICHER ANBAU VON CANNABIS Nein, diesmal sind es nicht die Guerilla Grower, die sich vorgenommen haben, sobald der Hanf in Deutschland legalisiert ist, Cannabis
in großem Stil anzubauen, um dann mit ihrem Lieblingskraut handeln zu können. Diesmal ist es eine Gruppe von wirtschaftlich fitten Typen, die jetzt schon Ackerland bei Hannover gekauft hat, um mit der Produktion von medizinischem Cannabis loslegen zu können, sobald es irgendwie möglich ist. Der 48 Jahre alte Rechtsanwalt aus Hannover, Jürgen Scholz, ist einer von ihnen. In der Zeitung Die Zeit erklärte er, wieso der großformatige Hanfanbau ihn und seine Kollegen interessiert: „In unserer Gruppe sind auch ein Professor der Medizinischen Hochschule Hannover und ein Pharmazeut, und aus Gesprächen mit Schmerzund Palliativmedizinern wissen wir, dass viele Praktiker den breiteren Einsatz von Cannabis befürworten, sie dürfen es aber nur in wenigen Fällen verschreiben. Wir halten die gesetzlichen Regeln für falsch und zudem wird das mal ein sehr großer Markt werden, auf dem wir uns als Pioniere positionieren wollen“. Die Gruppe kündigte an, zur Not auch vor Gericht für ihre Idee zu kämpfen. Soft Secrets wird verfolgen, wie die Geschichte weitergeht. Quelle: www.zeit.de
HANF IN DIE APOTHEKEN!
Cannabis ist eine Arznei und soll deshalb auch so behandelt werden, fordert Dr. Andreas Kiefer. Der Berliner Pharmazeut ist Präsident der Bundesapothekerkammer und möchte, dass mit Cannabispräparaten künftig genauso umgegangen wird, wie mit anderen Arzneimitteln. Die Ärztezeitung berichtete, dass der Apothekerpräsident sich dafür einsetze, dass die Apotheken die Hoheit auch über Hanfmedizin erhalten. Die Ärztezeitung zitiert Dr. Kiefer: „Wenn Cannabis gegen Schmerzen ärztlich verordnet wird und die Funktion eines Arzneimittels hat, dann muss es
CANNABISMEDIZIN AUCH FÜR KINDER Wenn in Deutschland kranke Menschen wegen ihrer Medizin kriminalisiert oder diskriminiert werden, dann sind beileibe nicht nur Erwachsene davon betroffen. Auch Kinder, die mit schweren Erkrankungen kämpfen, Multipler Sklerose, Krebs oder Spastiken etwa, könnten von der Cannabismedizin profitieren, wenn die Politik sich endlich zu einem vernünftigen Umgang mit der Pflanze durchringen wollte. So war Mitte April in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein Artikel zu lesen, in dem das Schicksal eines Vierjährigen thematisiert wurde. Das Kind leidet unter sogenannten Tetraspastiken, hat dadurch Bewegungsprobleme und ist teilweise gelähmt, außerdem kann es nicht richtig schlucken. Mit Dronabinol (ein THC-Präparat), so berichtet die FAZ, habe der Junge weniger Schmerzen, könne entspannen und einigermaßen normal schlafen. Wie die Zeitung weiter erläutert, rauchen Kinder und Jugendliche die Cannabismedizin natürlich nicht, sondern erhalten „Cannabinoide in Form von Tropfen oder Ölen als teilsynthetisch produzierte Rezeptur aus der Apotheke, die individuell auf den jeweiligen kleinen Patienten zugeschnitten ist“. Das hört sich ja alles schon ganz gut an, es gibt nur ein Problem: Dronabinol ist in Deutschland nicht zugelassen und wird damit nicht ohne Diskussion von den Krankenkassen finanziert. Falls überhaupt. Dabei kostet ein Fläschchen den Privatzahler um die 250 Euro. Und hier beginnt der War on Drugs sich sogar gegen die Schwächsten der Schwachen zu richten, gegen Kinder nämlich. Allerdings, so schreibt die FAZ, würden bei Kindern durchaus zuweilen auch die Kosten für Cannabinoidmedizin übernommen werden, wenn denn ein entsprechender Antrag vom Arzt gestellt werde. Quelle: www.faz.net
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Daya Foundation feiert reiche Ernte bei Südamerikas erstem Medizinalhanf-Grow Im März/April kündigt sich in der südlichen Hemisphäre der Herbst an – es ist Erntezeit in Südamerika. Die Daya Foundation, eine Non Profit-Organisation aus Chile, feiert zur Zeit eine Ernte aus Südamerikas erstem MedizinalhanfGrow, die größer als erwartet ausfiel. Die Gärtner der Daya Foundation schätzen, dass die 400 Pflanzen, die sie für die Gemeinde La Florida (eine Vorstadt der Hauptstadt Santiago) angebaut hatten, einen Ertrag von 120 Kilo getrockneter Blüten ergeben werden. In den kommenden Tagen werden diese Blüten, eskortiert von der Polizei, zu einem Labor transportiert, wo sich dann Wissenschaftler daran machen werden, aus ihnen Cannabisöl für die Verwendung durch Patienten zu extrahieren. Die Daya Foundation machte international Schlagzeilen, als sie ihr ambitioniertes Programm im September startete. Die dafür benötigten Samen wurden von der niederländischen Firma Paradise Seeds geliefert, die damit zum ersten Unternehmen wurde, das von der chilenischen Regierung eine Genehmigung für den Export von Cannabissamen nach Chile erhielt. Es waren einige ziemlich dramatische Monate für die Daya Foundation, die sich unermüdlich für das Recht von Patienten auf Zugang zu einer Cannabisbasierten Behandlung eingesetzt hatte. Mit dem Extrakt, der aus ihrer ersten Ernte gewonnen werden wird, sollen 200 Krebspatienten aus der Gemeinde La Florida behandelt werden. Die Daya Foundation plant bereits für die nächste Pflanzsaison (die im September beginnt) und beabsichtigt, ein neues, weiter außerhalb der Stadt liegendes Stück Land zu erwerben, damit die Pflanzen von saubererer Luft und einer verbesserten Kontrolle der Anbaubedingungen (durch Gewächshauskultur) profitieren können.
Desweiteren verfolgt sie auch ambitionierte Pläne für eine Ausweitung des Projekts – es wurden Gespräche mit fünfzehn Gemeinden über die Versorgung von Patienten in deren Gebieten mit Cannabisöl geführt. Daya-Mitbegründer Nicola Dormal sagt: „Wir hoffen, dass in der nächsten Phase 20 Gemeinden beteiligt sein werden, die dann ihren jeweiligen Anteil am Medizinalhanfanbau selbst finanzieren werden. Auf diese Weise können wir die Produktion steigern und gleichzeitig die Kosten senken. Mit der Beteiligung von 20 Gemeinden sollte es im nächsten Jahr möglich sein, genug Cannabisöl für die Behandlung von 4.000 Patienten zu produzieren.“ Beinahe aber wäre der Medizinalhanfanbau durch die Daya Foundation gar nicht zustande gekommen. Die Organisation konnte zunächst keine Samenfirma finden, die bereit war, sie mit Samen zu versorgen (aufgrund von Chiles Importbeschränkungen) – bis sie Luc Krol von Paradise Seeds kontaktierte. Er willigte in die Zusammenarbeit mit Daya ein, um das Projekt möglich zu machen, und siehe da: Daya erhielt von der Regierung eine Sondererlaubnis für den Import von 400 Samen, bestehend aus den Paradise Seeds-Sorten Wappa, Durga Mata und Ice Cream. Paradise Seeds-Gründer Luc Krol sagte dazu: „Wir sind stolz darauf, Teil des Anbauprojekts der Daya Foundation zu sein. Sie haben einen innovativen medizinischen Cannabispfad eingeschlagen, der am Gemeinwohl ausgerichtet ist und möglicherweise als Blaupause zur Nachahmung durch andere Länder dienen wird.“
Kontakt: nicolas.dormal@fundaciondaya.cl info@paradise-seeds.com
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Skunk #1
Sativa Diva
Skunk #1, eine reinrassige Varietät, die die Geschichte der Cannabis revolutionierte, ist verbreiteter, allgegenwärtiger und erfolgreicher als fast jede andere kommerzielle Sorte. Name der Sorte: The Pure (ursprünglich Skunk #1) Züchter: Flying Dutchmen Genetik: 75% Sativa / 25% Indica Herkunft: Colombian x Mexican x Afghan Blühphase: 8 Wochen Outdoor-Ernte: 56 Tage oder Mitte bis Ende September Skunk #1 ist überhaupt einer der ersten kommerziellen Cannabis-Hybride. Dieser wahrhaftige Superstrain wurde aus über zwanzigtausend Pflanzen selektiert, und seine Herkunft aus dem Gewächshaus bedeutet: Skunk kann drinnen oder draußen angebaut werden, in nahezu allen Klimaten, denn sie kann sich sowohl an künstliche als auch an natürliche Lichtzyklen anpassen. Als optimale Mischung kolumbianischer, mexikanischer und afghanischer Genetiken ist Skunk#1 eine unverfälschte, reinrassige Sorte, in der sich alle optimalen Eigenschaften dieser Landrasse-Sorten vereinen. Das macht die Genetik stabiler, zugänglicher, viel einfacher anzubauen und zu kontrollieren - ganz abgesehen davon, dass es dem Grower möglich ist, Dinge wie Wirkung, Geschmack, Erntezeit und Ertrag zu prognostizieren. Es ist keine Seltenheit, dass man in Plantagen unter tausenden Saatpflanzen verschiedener Marken Skunk-Phänotypen wiedererkennt. Tatsächlich hatte diese Sorte einen so großen Einfluss auf die frühe kommerzielle Hybridzüchtung, dass etwa in Großbritannien bis heute die ansehnlichen Blütenstände von Indoor-Pflanzen zumeist als "Skunk" bezeichnet werden, selbst wenn keine genetisch-verwandtschaftliche Beziehung besteht. Der Name ist zu einem Synonym für potente Indoor-Nuggets geworden – eben doch was anderes als die milderen Outdoor-Blüten oder das schwache Ditch Weed.
Herkunft der Skunk #1
Bevor jeder Cannabissamen online kaufen und sein eigenes Gras anbauen konnte, war die internationale Cannabisbranche sehr heterogen. Damals, in den 1970er und 1980er Jahren, kam das meiste selbst angebaute Marihuana aus in Tütengras vorhandenen Samen, der in eigenen Plantagen oder auf freiem Feld eingepflanzt wurde. Dies änderte sich grundlegend, als einige bewanderte Grower Züchter wurden, Kultur- und Landrasse-Sorten aus der ganzen Welt sammelten, nach Hause brachten, um sie anzubauen, zu stabilisieren und zu kreuzen. Um diese Zeit herum fanden sich einige prominente Schwergewichte der Szene zusammen, um eine der berühmtesten und einflussreichsten Sorten aller Zeiten zu kreieren - die Skunk #1. Ein Amerikaner, "Sam the Skunk" genannt, hatte erlesene Samen von zahlreichen Kulturvarietäten aus der ganzen Welt gesammelt und brachte sie Mitte der 1970er Jahre nach Holland zusammen mit einigen neuen Kreuzungen wie der Skunk #1. Dies war die Initialzündung für die vereinten holländischen und amerikanischen Anstrengungen, die die Branche revolutionierten und zahllose neue Zuchtprojekte anstießen.
Skunk #1
Einmal in den Händen eines versierten, begnadeten Züchters namens Eddy, wurden diese sorgfältig gesammelten "Bush Seeds" an verschiedenen Orten in den Niederlanden gepflanzt – auch in massiven Gewächshäusern, in denen sich die natürlichen Lichtzyklen nutzen ließen und die eine geschützte Umgebung für die Selektion der interessantesten Genetiken boten. Durch Selektion von buchstäblich Tausenden Pflanzen wurde der Skunk #1 stabilisiert und um das Jahr 1984 herum der erste echte reinerbige holländische Hybride erzeugt. Von Sacred Seeds über Mar Mar zur Seed Bank und dann Flying Dutchmen hatte Eddys Zuchtprojekt die Cannabisszene für immer verändert. Die Skunk #1 war zur archetypischen Varietät der speziell selektierten Genetiken geworden, die sich nicht nur mit Erfolg anbauen ließ - man konnte auch aufgrund ihrer Stabilität das Ergebnis vorhersagen.
Skunk #1-Anbau, Phänotypen und Wirkung
Skunk-Pflanzen sind für Einsteiger leicht anzubauen und sehr beliebt bei Leuten, die nur über einen begrenzten Raum verfügen. Kolumbianische Genetiken produzieren normalerweise große, schlanke, graziöse Pflanzen mit langen Internodien und grasigen, Haze-artigen Buds; mexikanische Gene zügeln diese Streckungstendenzen und bewahren gleichzeitig das klare, nur etwas benommen machende High, das kennzeichnend für LandrasseSativas ist. Auch die lange kolumbianische Blühphase wird durch die Vereinigung mit der mexikanischen Sativa verkürzt, aber die afghanische Vaterpflanze ist hauptsächlich verantwortlich für die kleine, untersetzte Statur, die achtwöchige Blühphase und die ertragssteigernden Eigenschaften der Skunk #1. Skunk-Pflanzen sind üblicherweise sehr robust, kräftig und "nicht nachtragend", für gewöhnlich halten sie Stress aus. Die zentralen Stängel sind dick und kräftig, was einen beeindruckenden Ertrag ermöglicht. Skunk-Pflanzen lassen sich in allen möglichen Systemen leicht anbauen - es ist wirklich keine Hexerei - und auf die Beseitigung der zentralen Cola, um das Wachstum der Seitenzweige und die Blütenproduktion zu fördern, reagieren sie extrem gut. Super-Cropping, Topping oder FIM führen zu exzellenten Resultaten; diese Verlässlichkeit und Beständigkeit ist im Wesentlichen auf die echte, reinerbige Natur der originalen Skunk #1 zurückzuführen und erklärt ihre Omnipräsenz und Langlebigkeit in der gesamten internationalen Cannabisszene.
Die meisten Skunk #1-Pflanzen lassen sich klein und buschig halten. Für eine derart sativadominante Sorte ist es erstaunlich, dass sie wie eine Indica wächst. Der Abstand zwischen den Nodien ist relativ kurz, aber für einen gute Luftstrom reicht es dennoch. Die Blätter sind mittelgroß bis groß und von goldbis mittelgrüner Farbe. Die Colas sind bauchig, dick, schwer und sehr dicht, präsentieren rötliche bis orangene Griffel, haben kurze Blätter an den Spitzen und sehr viele Calyxe, an denen unzählige winzige Seitenzweige hängen - ein charakteristisches Merkmal dieser Sorte. Ein weiteres Indiz für SkunkGenetik ist, dass eine kleine Blüte dieser Sorte "expandiert", nachdem sie einen Grinder passiert hat, sich dann aufplustert zu einer vollen Ladung penetrant riechenden Marihuanas. Der zitronige Blütenduft wird ausgeglichen durch ein würziges, berauschendes, markantes Aroma, wobei keines eine Ähnlichkeit mit den typisch afghanischen Tönen aufweist. Die Wirkung ist sehr stark, denn Körper und Geist werden durch den 75%-igen Sativagehalt stimuliert, der durch den 25%-Indicaanteil ausgeglichen und gemildert wird. Sie ist kein "Leisetreter"; die kräftige Wirkung der originalen Skunk #1 hält länger an und bleibt die gesamte Zeit auf einem angenehm hohen Niveau.
beispielsweise Super Skunk von der Sensi Seed Bank, oder Big Buddha's Cheese, die eine stechendere Variante des traditionellen Geruchs bietet, mit stärkeren Zitrusnoten und einem beinahe bitteren Unterton als Ergebnis des höheren Afghani-Anteils. Andere offenbaren ihr Skunk-Erbe durch Geschmack, Aroma, äußeres Erscheinungsbild und Wirkung. Orange Bud ist eine alte Sorte, die hinsichtlich Blütenstruktur, Geschmack und Wirkung der Skunk #1 ähnelt, und auch der OldSchool-Klassiker Warlock von Magus Genetics hat ein starkes Skunk-Erbe. Weil für alle Flying Dutchmen-Kreuzungen eine originale, reine Skunk verwendet wurde, was half, schwierige Genetiken zu zähmen, werden Grower, die sich einen einfachen Anbau wie mit der Skunk #1 wünschen, mit Pot of Gold (Hindu Kush x Skunk #1), Dutchmen’s Royal Orange (California Orange x Skunk #1) oder Aurora B. (Northern Lights x Skunk #1) von der legendären Marke zu einem vergleichbaren Erfolg kommen.
Mit Skunk #1 verwandte Hybride
Vor etwa acht oder zehn Jahren wäre die Annahme, dass nicht weniger als sechzig Prozent der kommerziellen Cannabishybride zumindest etwas vom Skunk #1 enthielten, eine zurückhaltende Schätzung gewesen. Einige von diesen sind Kreuzungen zwischen Skunk #1 und Afghani, wie
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FÜR DEN ANBAU DER NÄCHSTEN GENERATION. Anbau in Kokossubstrat ist fast so einfach wie Anbau in Erde, allerdings mit wesentlich höheren Ertragsmöglichkeiten. Solche Ergebnisse erzielt man aber nur, wenn man die Anweisungen aus dem COCO Growguide befolgt. CANNA hat zwei verschiedene Substrate entwickelt: CANNA COCO Natural and CANNA Professional Plus. CANNA COCO Natural ist ein organisches Produkt, das nur äußerst leicht gepuffert wird und frei von schädlichen Viren und Bodenkrankheiten ist. Es gewährleistet eine hervorragende Bewässerung/ Belüftung und bietet somit ideale Umstände für diese Anbaumethode. CANNA COCO Natural wird weniger intensiv gepuffert als CANNA COCO Professional Plus. Das bedeutet: mehr Kontrolle über den Pufferungsprozess und eine bessere Beeinflussung von Wachstum und Blüte der Pflanze. CANNA COCO Professional Plus ist ein reines, organisches Produkt mit einer homogenen Struktur, das komplett gepuffert wurde. Dank des einzigartigen Produktionsverfahrens bei CANNA ist CANNA COCA Professional Plus frei von schädlichen Vieren und Bodenkrankheiten. Darüber hinaus ermöglicht es eine komplexe Bewässerung/Belüftung und schafft somit optimale Wachstumsbedingungen. Wie die Natural-Variante enthält auch CANNA COCO Professional Plus Trichoderma zum Schutz der Pflanze. CANNA COCO Natural ist in bestimmten Ländern erhältlich. Weitere Informationen zu beiden Produkten siehe www.canna-de.com.
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Dutch Passion gewinnt beim Cannabis Champions Cup den ersten Preis Dutch Passion seed company, from Amsterdam won 1st Prize in the 10th Champions Cup, held at the 2015 Spannabis event in Barcelona. The award was given for their potent new Skunk selection called The Edge, an easy-to-grow variety chosen for consistently producing 20%+ THC levels under a wide range of growing conditions. The Edge won 1st Prize in the Outdoor category, an award based on strength, taste and a top-quality overall ‘smoking experience’. The variety is a traditional feminized photoperiod Skunk variety bred primarily for indoor growing, but can also be grown in greenhouses/outdoors in reasonable (Southern/Central European) climates. The Edge is sativa dominant, and has an old-school shiva aroma. The sativa content in The Edge allows for slightly longer inter-nodal distances than normal, helping to contribute to the heavy yields. The Edge takes 8-9 weeks to flower indoors. Outdoors she finishes in mid/ late September in the Northern Hemisphere.
www.dutch-passion.nl
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Fledermausguano ist eine großartige Ressource, um sowohl drinnen als auch draußen biologische Nutzpflanzen von exzellenter Qualität zu erzeugen. Text: J. Searcher
Guanokalong begann den Verkauf mit stangenartigen Gebilden; die Inhaltsstoffe werden langsam freigesetzt und daher sind sie ein ideales Produkt, womit sich draußen angebaute Nutzpflanzen über ihren gesamten Lebenszyklus mit Nährstoffen versorgen lassen. Indoor-Grower zerkleinerten diese Riegel, damit sich der Guano besser löst und die sofortige Aufnahme durch die Pflanze erleichtert wird. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, wurde dann Guanokalong-Pulver als benutzerfreundliche Version für alle Umgebungen auf den Markt gebracht. Eine weitere Anwendungsmöglichkeit von Guano ist die Weiterverarbeitung zu "Guano-Tee" als Lieferant von Nährstoffen in flüssiger Form. Dies garantiert allerdings nicht die optimale Ausschöpfung des Guano-Potentials, denn eine völlige Auflösung zu erreichen gestaltet sich schwierig. Um dieses Problem zu lösen, führte Guanokalong ein drittes Produkt ein, Guanokalong-Extrakt, ein Zuschlagsstoff, der Enzyme sowie Mikroelemente liefert und den Geschmack von den Früchten verbessert. Dieses Produkt ist vakuumverpackt damit es möglichst lange hält.
Indoor-Pflanzen von Reggae Seeds auf einem Guano-Substrat, das Fledermausguano, Regenwurmhumus und Algen enthält Vampirfilme haben für den schlechten Ruf von Fledermäusen gesorgt. Sie werden gemeinhin als unheimliche, bedrohliche Kreaturen der Nacht gesehen. Tatsächlich sind diese lieben Säugetiere für Menschen völlig harmlos, denn sie greifen uns niemals an. Sie spielen für Ökosysteme eine wichtige Rolle, weil viele Arten Insektenfresser sind, große Mengen an Schädlingen vertilgen und somit Kulturpflanzen gesund halten. Als sei damit der Dinge nicht genug getan verbreiten sie im Fluge die Samen von zahlreichen Pflanzenarten.
Schließlich fassten sie den Entschluss, ihr Angebot mit zusätzlichen Produkten zu erweitern, die nicht auf Fledermausguano basieren, um den gesamten Bedarf von Bio-Anbauern zu decken. Die ersten vermarkteten Erzeugnisse waren Kalong Grow und Kalong Bloom, Flüssigdünger auf der Grundlage von Melassen und Proteinen, speziell für den Gebrauch in Erden - zusammen mit Guanokalong - entwickelt. Als nächstes sollte das Guanokalong-Substrat auf den Markt kommen, dem schwarzer und roter Torf, Regenwurmhumus und Fledermausguano beigemischt werden können. Dann wurde die GK Organics Line Of Organic Products für die Bodenvorbereitung präsentiert, Produkte wie Fischmehl, Vulkangestein, Palmenasche, Regenwurmhumus, Baumwollsamenpulver und Seealgenmehl. Das letzte herausgebrachte Erzeugnis ist Biogrow Complete Organics, ein exzellentes Mittel zur Bodenverbesserung, das sich mit der gesamten Produktpalette von GK Organics und Guanokalong gut verträgt. Es lässt sich ideal verwenden für einen einfachen Anbau auf unbearbeitetem Boden. Zur Zeit bereiten sie die Einführung von Guano Black vor, eine Mischung aus Fledermausguano mit Huminsäurekügelchen (ein wahrer Stimulator des Bodenlebens).
Fledermäuse sammeln sich in Höhlen, um dort zu schlafen. Sie bleiben Hunderte von Jahren in der gleichen Höhle. Nach und nach wird der Boden dieser Höhlen mit riesigen Schichten Kot überzogen, die allgemein als Fledermausguano bezeichnet werden. Dieser Guano wird seit Jahrhunderten als Dünger wegen seines Nährstoffgehalts und seiner positiven Auswirkungen auf den Boden sehr geschätzt. In jüngster Vergangenheit kam er mit der Einführung von chemischen Düngern aus der Mode. Aber heute nimmt sein Verbrauch mit der Ausweitung des biologischen Anbaus wieder zu. Der Nährstoffgehalt kann abhängig von der Ernährung der Fledermäuse und vom Alter des Guano variieren. Guano von Insekten fressenen Fledermäusen hat einen höheren Gehalt an Stickstoff, während der Guano von Früchte fressenden Fledermäusen einen hohen Phosphorgehalt aufweist. Neueres Guano enthält mehr Stickstoff als in alten Ablagerungen angesammeltes Guano.
Nutzung für den Cannabisanbau
Im Cannabisanbau ist Fledermausguano gut bekannt. Zweifellos handelt es sich ume eine der besten natürlichen Herkunftsquellen von Phosphor, und deshalb ist er unter Bio-Anbauern sehr beliebt. Offensichtlich wird der Phosphor langsam freigesetzt, so dass Pflanzen ihn während ihres gesamten Lebenszyklus aufnehmen. Ein weiterer Grund für den guten Ruf des Fledermausguano ist der süße, natürliche Geschmack, den er den Früchten verleiht (jemand beschrieb ihn als "ein Hauch von Mango"). Abgesehen davon, dass Guano ein erstklassiger Lieferant von Nährstoffen ist - er ist außerdem ein exzellenter Bodenverbesserer; sowohl die Struktur des Substrats als auch die Versorgung mit Sauerstoff kann durch ihn optimiert werden. Er trägt aufgrund seines Kalziumgehalts zur pH-Stabilisierung bei und verbessert die Speicherfähigkeit von Wasser und Nährlösung im Substrat. Andere weniger bekannte Vorteile: Er wirkt aufgrund seines Chitingehalts als Nematizid (Mittel gegen Fadenwürmer) und wird auch als Reinigungsmittel gegen toxische Abfälle im Boden eingesetzt. Als Bodenverbesserer kommt er optimal zur Geltung, wenn man ihn mit Regenwurmhumus mischt, denn Regenwurmkompost ist wegen seines Gehalts an Fulvinsäure, Enzymen und mikrobischer Flora ebenfalls ein ausgezeichneter Bodenverbesserer.
Guanokalongs Produktsortiment
Guanokalong ist eine der wegweisenden Marken hinsichtlich der Nutzung von Guano für den Cannabisanbau. Dieses Unternehmen bezieht Fledermausguano aus der ganzen Welt, um ein erstklassiges, ausgereiftes Produkt anzubieten. Gemäß dem Aufkleber hat der Guano eine NPK-Formel von 1-10-1 - aber nur, um die gesetzlichen Mindestvorgaben einzuhalten. In Wirklichkeit liegen die NPK-Werte in den vermarkteten Produkten, die auch eine Vielzahl von Mikronährstoffen enthalten, eher bei 2-15-2.
Blütenstand einer Dub#2, die unter Verwendung von Fledermausguano angebaut worden ist
Gesundheit
Um Geld zu sparen, sind manche Cannabisgrower verwegen genug, in von Fledermäusen bevölkerte Höhlen einzusteigen, um das Guano abzuholen. Wir raten unbedingt von dieser Praxis ab. Es ist illegal und könnte mit einer UmweltdeliktGeldstrafe geahndet werden. Dieses Vorgehen verursacht möglicherweise auch gesundheitliche Probleme, denn die Exkremente begünstigen zusammen mit den in der Höhle herrschenden Bedingungen die Übertragung von Krankheiten. Der Gebrauch von Guanokalong ist unproblematisch, da er von Experten gesammelt und verpackt wird. Auf jeden Fall ist es nicht zu empfehlen, Guanopulver einzuatmen,
während es in das Substrat gegeben wird. Einige besorgte Leser fragten uns, ob die Verwendung von Fledermausguano sicher sei, da sie gehört hätten, dass Fledermäuse die Ebola-Krankheit übertragen könnten. Diese Furcht ist völlig unbegründet: Der gesammelte Guano wird Fledermausguano erweist sich auch als hilfreich bei der verpackt, nach Holland Umpflanzung, wie hier bei dieser Critical transportiert und von Holland zum Großhändler, der ihn an Growshops verkauft. Es ist ein langwieriges Unternehmen, während die Aktivität von Ebola nur einige Tage andauert. Überdies nutzt Guanokalong Höhlen, dessen Guano aus einer Zeit in der Vergangenheit stammt, die einen beträchtlichen Zeitraum vor dem ersten Auftreten von Ebola liegt.
Guanokalong: Anwendungsbeispiele
aufgenommen wird. Dieses System leistet gute Dienste, wenn Sie in Urlaub fahren und jemand anderen sich um die Pflanzen kümmern lassen, weil Sie ihm die Unannehmlichkeit ersparen würden, mehrere Flaschen Flüssigdünger zu dosieren. Ein anderes Produkt, über das viel geredet wird, ist Guano-Tee. Eine mögliche Zubereitung: Einen mit Guano gefüllten Strumpf in einem mit Wasser gefüllten Bassin lassen, damit er sich allmählich darin löst. Alternativ lässt sich Guano direkt in lauwarmem Wasser lösen sowie durch Mischen mit Wasser; die Mischung wird dann umgerührt und über Nacht stehengelassen. Aber auf jeden Fall ist es ratsamer, sich für einen schon fertigen Guanokalong-Extrakt zu entscheiden, denn eine ordentliche Guano-Lösung zustande zu bringen ist eine ziemlich komplizierte Angelegenheit. Guanokalong-Extrakt kann auch genutzt werden, um durch mineralische Düngung den Geschmack der Pflanzen (auch beim HydroponikAnbau) zu verbessern. In der Aquaponik oder in Hydrokulturen mit Fischen kann man Guano verwenden. Normalerweise wird er während der Blühphase verabreicht - erst in einen Strumpf gefüllt, dann in einen Tank platziert, in dem Fische schwimmen.
Schlussbemerkungen
Fledermausguano ist ein phantastisches Erzeugnis für Cannabisgrower, wobei man ihn am einfachsten dem Substrat in Pulverform dazugibt und ihn nur wirken lässt. Er ist für biologisch angebaute Pflanzen in allen Umgebungen als Phosphorquelle oder als Bodenverbesserer von Nutzen, oder als Geschmacksverbesserer für Pflanzen, die chemisch gedüngt werden.
Am liebsten verwende ich Guanokalong in Form von Pulver - man muss es nur der Erde dazugeben, die darin enthaltenen Mikroorganismen ihr Werk verrichten lassen und ermöglichen, dass Makro-/Mikronährstoffe freigesetzt werden. Am geläufigsten ist der Einsatz von Guano zur Bodenvorbereitung. Außer dem Nutzen aus den Nährstoffen impliziert diese Anwendung einige weitere Vorteile: die Struktur des Boden wird verbessert und das Leben im Substrat gefördert. Guano lässt sich auch gut bei der Umsetzung von Pflanzen verwenden, denn es trägt zur Entwicklung der Wurzeln bei und stärkt die Vitalität der Sämlinge. Die Dosierungen variieren, beispielsweise reichen beim Innenanbau 2 bis 4 Löffel für einen 7-Liter-Topf, während man für draußen größere Mengen nehmen kann; die empfohlene Dosis liegt bei etwa 100 g pro Pflanze, obwohl problemlos sehr viel höhere Mengen dazugegeben werden können. Wenn im Freien große Pflanzen wachsen, kann man eine starke Dosis von 400 bis 500 g Fledermausguano pro Pflanze verabreichen, ohne dass man das geringste Risiko eingeht zu überdüngen. Zur Vorbereitung eines Substrats sollte 1 kg Guanokalong mit 100 bis 250 Liter Substrat gemischt werden, abhängig davon, wie stark das Substrat gedüngt werden muss. Eine weitere Anwendungsmöglichkeit besteht darin, eine dünne Schicht Fledermausguano und Regenwurmhumus auf die Bodenoberfläche aufzutragen, damit es mit dem Gießwasser von der Erde
Blütenstand einer Amnesia Haze, angebaut mit Fledermausguano
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Frisian Duck
Von Tony, Dutch Passion
Name: Frisian Duck Züchter: Dutch Passion Herkunft: Frisian Dew x Genebank Ducksfoot Blühphase: Etwa 8 Wochen Outdoor-Ernte: Ende September (Nördliche Hemisphäre). Ende März ((Südliche Hemisphäre) Die Erträge der originalen Ducksfoot sind nie besonders hoch ausgefallen, vor allem bei Klimaten hart an der Verträglichkeitsgrenze - nun hat die Kreuzung mit der Frisian Dew-Genetik den Ernteertrag erheblich verbessert. Um das volle Potential der Ducksfoot auszuschöpfen, war von vornherein klar, dass sie widerstandsfähiger gemacht werden musste. Frisian Duck gehört zu den am merkwürdigsten aussehenden Cannabissorten, die jemals von Dutch Passion entwickelt wurden. Sie ist eine heimliche Sorte mit schwimmhäutigen Blättern, die es schwierig machen, sie als Cannabispflanze zu identifizieren. Unsere Kunden verlangen schon seit Jahrzehnten nach einer zählebigen „InkognitoSorte“ - jetzt haben Outdoor- und Gewächshausgrower etwas, was eher nach einer Nessel aussieht. Sie ist eine Kreuzung zwischen Frisian Dew, der sich am besten verkaufenden Outdoor-Sorte von Dutch Passion, und einer sorgfältig selektierten Ducksfoot-Varietät der Genbank. Ducksfoot ist eine seltsam aussehende Cannabissorte mit Blättern, die Schwimmhäuten ähneln und somit ganz anders aussehen als die Blattform der traditionellen
C bi fl i wir i Cannabispflanze, wie alle sie kennen und lieben. Obwohl die originale Ducksfoot-Varietät seit Jahren unter uns weilt, wird ihre Beliebtheit durch die Tatsache gemindert, dass sie nie die Robustheit aufwies, um das unbeständige europäische Sommerwetter zu überleben.
Die Kreuzung der Ducksfoot mit der Frisian Dew sowie die selektive Züchtung über viele Generationen hinweg hat die Frisian Duck hervorgebracht. Es handelt sich um eine Varietät, beii der die besten Eigenschaften beider Eltern zu Tage treten. Sie ist robust genug für den Outdoor-Anbau in Nordeuropa oder entlang der Breitengrade tief unten im Süden der Südhalbkugel, und die schwimmhäutigen Blätter verleihen ihr die einzigartige Fähigkeit, sie wie irgendeine wildwachsende Pflanze aussehen zu lassen, an der man einfach vorbeigeht, ohne sie überhaupt zu bemerken. Die Züchtung der Frisian Duck zog sich über mehrere Jahre hin, aber das Ergebnis ist es wert und zeigt das bemerkenswerte Talent von wirklichen Meistern ihres Fachs. Ihre Blätter sehen zumeist wie Schwimmhäute aus und bleiben oft so bis ins Endstadium der Blühphase. Diese Schwimmhäute auf den Blättern sind eine sonderbare genetische Anomalie, die den Blättern ein Aussehen verleiht, das der Form eines Entenfußabdrucks gleicht. Während die meisten Leute die markante Form und kultige Silhouette eines normalen Cannabisblatts erkennen, würde es ihnen nicht gelingen, eine Frisian Duck als eine Cannabispflanze zu identifizieren. Selbst erfahrene Grower konnten es anfangs kaum glauben, dass es sich tatsächlich um Cannabis handelt. Daher ist Frisian Duck ideal für den urbanen Anbau geeignet (im Hinterhof, Innenhof, auf dem Balkon), oder für den Gewächshausanbau, für Grower, die sich die zusätzliche
Tarnung wünschen, durch die schwimmhäutigen Blätter gegeben, die der gequetschten Form eines Entenfußes ähneln. OutdoorGrower werden feststellen, dass sich die Frisian Duck-Pflanzen leicht verstecken lassen, und das ist gerade e das Gute an dieser Varietät - ob wir sie nun n auf dem Lande, am Flussufer, im Garten Gewächshaus anbauen.
oder im
Die Cannabis-Blütenstände auf der Frisian Duck wachsen ganz normal; sie riechen, schmecken und sehen aus wie gewöhnliches Cannabis. Das trifft auch auf die Wirkung zu, es ist Gras von guter Qualität. Häufig präsentieren sich die Blüten in herrlichen blauen Farben. Draußen ist sie Ende September (Nordhalbkugel) bzw. Ende März (Südhalbkugel) erntereif. In Mitteleuropa kann die Frisian Duck das Klima im Freien überleben, Gewächshaus oder sie hält sich im Ge einem Folientunnel e ausgezeichnet und a nimmt mit der Zeit n die Gestalt eines d Weihnachtsbaumes W an. Unter günstigen a Bedingungen kann B ssie 2-3 Meter groß werden. Die Erträge w ssind durchschnittlich oder etwas darüber, o doch die Qualität d des Marihuanas d ist gut - ein starkes Sativa-High mit einem würzigen Geschmack und Andeutungen von Pinie/Zitrus. Gelegentlich kann die Ernte ergiebig ausfallen, und sobald für die Pflanze offenbar die Zeit des Erntens gekommen ist, riechen und sehen die Blütenstände so aus, wie es uns vertraut ist - zu diesem Zeitpunkt ist die Pflanze fast reif für die Ernte. Frisian Duck kann auch drinnen wie eine normale feminisierte fotoperiodische Varietät angebaut werden. Die Blühphase beginnt, nachdem die Lampen auf 12/12 umgestellt wurden, das ist ganz normal. Auch beim Innenanbau haben die Blätter diese Form von Schwimmhäuten, wie e bei Entenfüßen. Weill das Cannabisaroma so stark ist wie das von herkömmlichem Cannabis, müssen beim Innenanbau mit dieser Sorte auch hier Aktivkohlefilter zum Einsatz kommen. Die Züchtung der Frisian Duck
bedeutete für Dutch be Passion eine der Pa schwierigsten und sc ungewöhnlichsten u Herausforderungen. H Seit Dutch Passion S in den 1980ern begann, ging es b bei sehr vielen b Kundenanfragen K um den Wunsch u nach einer n Cannabissorte, C bei deren Anbau b ssich nicht die traditionelle Blattkontur ausbildet. Diese Anfragen nach einer leicht zu verbergenden Cannabisvarietät kommen von Outdoor-/ Gewächshausgrowern, die eine Cannabissorte wollen, an der man vorübergehen kann, ohne auch nur etwas zu ahnen. Und das ist das Schöne an der Sorte - die natürliche Tarnung durch die ungewöhnliche Blattform verringert das Risiko, entdeckt zu werden und maximiert also die Wahrscheinlichkeit, dass es zur Ernte kommt. Wem es bisher widerstrebte, eine Cannabispflanze in der Ecke eines Gartens oder auf dem Lande anzubauen, wird spüren, dass sich nun die Waagschale deutlich zu seinen Gunsten geneigt hat. Eine Frisian Duck im Gewächshaus macht sich großartig unter den Tomatenpflanzen. Und mit ihren herrlichen violetten Farben würde eine Frisian Duck ideal zu den blühenden Stauden im Blumenbeet passen. Auf dem Lande, in Hügeln, an Flussufern, in Feldern fügt sich diese Varietät natürlich in die Umgebung ein. Der Frisian Duck macht es nichts aus, wenn sie trainiert wird (herunter gebunden wird), um sie klein zu halten, auch lässt sich die Spitze des Haupttriebs kappen, worauf sie mit einem buschigeren und niedrigeren Wuchs reagiert. Selbst gestandene Cannabisgrower konnten es aufgrund des äußeren Erscheinungsbildes der Pflanzen kaum glauben. Ohne die markante Kontur des Cannabisblatts ist die ganze Pflanze einfach nicht zu erkennen und verschmilzt mit der umgebenden Vegetation. Frisian Duck bietet etwas Besonderes und Einzigartiges für den urbanen eigenständigen Cannabisgrower. Es handelt sich E um ein typischen u Dutch PassionD Projekt: Etwas P Neues erschaffen N und dabei dem u Eigenanbauer noch E weitere praktische w Möglichkeiten M anzubieten, sein a eigenes Cannabis e anzubauen. Wir a hoffen, Sie finden ho für sie im kommenfü den Sommer ein de Plätzchen. Pl
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Wie man die richtige Belüftung aussucht und zusammenstellt DIE WAHL DER VENTILATORLEISTUNG Gemäß dem Zweck kann im Anbaubereich die Belüftung auf Zirkulation und Lüftung aufgeteilt werden. Die Zirkulation dient zur Luftzirkulation, während die Lüftung sich um den regelmäßigen Luftaustausch im Anbaubereich kümmert. Beide Belüftungen sollten in keinem Gewächshaus fehlen. Das erste, was man bei der Belüftungsplanung wissen sollte, ist die Größe des Gewächshauses, genauer gesagt, sein Volumen in Kubikmetern. Das Raumvolumen berechnen wir durch das Multiplizieren der Breite, Länge und Höhe des Raums, wie bestimmt alle wissen. Falls ihr also beabsichtigt in einem Zelt mit den Maßen 1 x 1 Meter mit einer Höhe von 2 Metern anzubauen, wisst ihr, dass das Volumen des Gewächshauses 2 m³ ist. Ein Raum mit den Maßen 3 x 2 Meter mit einer Höhe von 2,5 Meter hat ein Volumen von 9 m³. Diese einfache mathematische Ausführung wird euch besonders bei der Auswahl der Ventilatorleistung dienen, der sich um den Luftaustausch im Anbau kümmern wird. Eine der Anbaulehrsätze besagt, dass für die Luftabfuhr aus dem Gewächshaus ein Ventilator mit einer vierzigmal höheren Mindestleistung, als das eigentliche Volumen des Gewächshauses, notwendig ist. Für einen Anbaubereich mit einem Volumen von 2m³ brauch ihr also einen Ventilator mit einer Leistung von mindestens 80 m³ pro Stunde, für einen Anbaubereich von 9 m³ einen Ventilator mit einer Leistung von 360 m³ pro Stunde. Ich persönlich denke, dass die Berechnung für ein Gewächshaus mit LED-Beleuchtung, Sparlampen oder mit Ein-Lampen geeignet ist. Im Falle, dass das Gewächshaus mit einer höheren Anzahl an HID (Natrium- und Halogen-)Lampen ausgestattet ist, ist es besser sich nach ihren Leistungen zu richten. Für jedes Watt der installierten Lampenleistung rechnet ihr eine Ventilatorleistung von 1 m³/Stunde. In diesem Fall benutzt ihr für das Gewächshaus mit zwei HID Entladungslampen mit einer Leistung von 400 W einen Ventilator mit einer Leistung von 800 m³/Std für die Luftabfuhr. Allgemein kann man behaupten, dass man mit einem stärkeren Ventilator nie etwas falsch machen kann. Ihr könnt also für euer Zelt mit einem Volumen von 2 m³, in dem ihr mit einer Entladungslampe mit 400 W leuchtet, ruhig einen Ventilator mit einer Leistung von 400 m³/Std. anschaffen. Ein leistungsstärkerer Ventilator muss nicht immer notwendigerweise mit voller Leistung laufen, wodurch ihr eine niedrigere Lautstärke erzielt. Ein Ventilator für die Luftzufuhr ist nicht immer notwendig, aber immer nützlich. Seine Leistung sollte die Hälfte der Ventilatorleistung für den Abzug betragen. Bei Raum- (Zimmer-) Ventilatoren, die zur Luftzirkulation dienen, habe ich keinen Lehrsatz. Das Wesentliche ist, dass dieser Ventilator die Luft im Gewächshaus verlässlich so durchmischt, dass eine gleichmäßige Temperatur und Feuchtigkeit in allen Punkten des Anbaubereichs erreicht wird. Für eine Gewächsbox mit den Maßen 1 x 1 x 2 Meter reicht ein Zimmerventilator mit mehreren Geschwindigkeiten und Schraubendurchmesser bis 30 cm. Für größere Räume können mehrere Ventilatoren angewandt oder ein größerer Schraubendurchmesser
Die richtige Auswahl und Zusammenstellung der Belüftung im IndoorGewächshaus gehört zu den elementaren Schritten auf dem Weg zu einer erfolgreichen Ernte. Für die Pflanzen muss eine regelmäßige Zufuhr an optimaler Mischung Sauerstoff und CO2 gewährleistet werden und außerdem muss die ideale Temperatur und Feuchtigkeit sichergestellt werden. Die Belüftung beeinflusst sehr deutlich das Klima im Anbaubereich. Lest, wie ihr Fehler vermeidet und die erforderten Klimabedingungen erzielt. Mr. José (info@pestovat.cz)
zwar teurer und muss außerdem in eine spezielle Kiste mit Fassungen eingebaut werden. Sein großer Vorteil ist aber die hohe Leistung und der Stillgang. Bei Auswahl der Rohrventilatoren stoßt ihr auf Typen, die eine Leistungsregulierung haben, ob fließend von 0 bis 100 % oder abgestuft. Für diese Ausstattung bezahlt ihr zwar ein paar Hundert mehr, sie ist aber sehr nützlich und ermöglicht euch die Leistung gemäß dem aktuellen Bedarf mit Rücksicht auf die Klimaentwicklung im Gewächshaus zu regulieren. Falls ihr beabsichtigt irgendein komplexes System für die Klimasteuerung im Gewächshaus zu kaufen, dessen Bestandteil auch die Ventilator-Regulierung ist, ist die Möglichkeit der Regulierung am Ventilator überflüssig (in so einem Fall ist es notwendig sich beim Ventilator-Kauf zu vergewissern, dass die in eurem Besitz befindliche Bedienung es auch tatsächlich schafft die Leistung zu regulieren).
MINDERUNG DER LAUTSTÄRKE DER VENTILATOREN
Automatische Steuerungseinheit für einen und mehrere Ventilatoren. Raumventilator mit Clip, der für kleine Gewächsboxen geeignet ist. sind. Der Ventilator kann in jedem beliebigen
gewählt werden. Raumventilatoren sind mit einer Oszillationsfunktion ausgestattet, wo sich der Kopf mit der Schraube regelmäßig von einer Seite zur anderen dreht. Ich empfehle einen Ventilator mit Oszillation zu wählen. Er erfüllt seine Funktionen besser und auch die Pflanzen mögen es.
ROHRVENTILATOREN Für die Luftzufuhr und Abfuhr aus dem Gewächshaus ist es ideal Rohrventilatoren zu benutzen, die an spezielle Lüftungsanlagenrohre angeschlossen
Rohrleitungspunkt angeschlossen werden, was ein großer Vorteil ist, da es ermöglicht die Lautstärke des Ventilators zu verringern und einen Platz zu wählen, wo der Ventilator am wenigsten stört. Bei der Platzauswahl für den Ventilator muss auch daran gedacht werden, dass man die Ventilatorleistung am besten nutzt, wenn der längere Teil in Richtung des Luftzugs vor dem Ventilator und der kürzere hinter dem Ventilator ist. Für den Ventilator ist es einfacher die Luft durch die längere Lüftungsanlage aufzusaugen, als sie durch sie durchzudrücken. Je länger die Rohrleitung ist und je mehr Krümmungen die Luft auf dem Weg überwinden muss, desto höhere Ventilatorleistung brauchet ihr. Es hat nur Sinn sich mit dem Einfluss der Rohrleitungslänge und der Krümmungsanzahl bei ungleichmäßig geführten Rohrleitungen länger als 4 -5 Meter zu beschäftigen. Auf dem Markt ist eine ganze Reihe an Ventilatoren. Scheut euch nicht im Geschäft nach dem optimalen Typ für eure Bedürfnisse zu fragen. Teilt den Verkäufern mit, was für eine Leistung ihr braucht und war für eine lange Rohrleitung ihr beabsichtigt anzuwenden. Bestimmt können sie euch genau für eure Bedingungen beraten. Bei der Leistungsauswahl ist es notwendig auch die eventuelle Anwendung eines Geruchsfilters zu berechnen. Für größere Räume ist es optimal einen Ventilator des Typs ulita zu wählen. Er ist
Jeder Ventilator gibt bei seinem Betrieb irgendein Geräusch von sich. Ein Teil des Geräusches bildet die Luft, die durch die Rohrleitung durchgeht, ein Teil kommt vom Motor. Beide Geräuschursprünge können teilweise stummgeschaltet werden. Der Ventilator an sich kann so in der Lautstärke gemindert werden, dass ihr ein schalldichtes Gehäuse anfertigt. Die Anleitung im Stil Mach es selbst habe ich für Soft Secrets vor etwa zwei Jahren geschrieben. Den Ventilator könnt ihr entweder direkt mit Isolationswatte umhüllen. Diese Art ist einfach und wirksam, aber sieht nicht sehr gut aus. Eine noch bessere und ästhetischere Minderung der Lautstärke erzielt ihr durch die Herstellung einer doppelten Hülle aus Kunststoff, Metall oder Holz. Legt Polystyrol oder Isolierwatte zwischen zwei Verpackungsschichten. Je größer die Schicht, umso besser die Dämpfung. Die eleganteste Lösung ist es einen schon abgedämpften Ventilator zu kaufen, wo das Gehäuse professionell hergestellt ist und der Dämpfungsgrad wirklich extrem hoch ist. Ihr habt also den Ventilator an sich gedämpft. Jetzt bleibt nur noch den Lärm loszuwerden, den der strömende Klang produziert. Dies erzielen wir durch die Anwendung einer abgedämpften Rohrleitung. In Geschäften findet ihr drei Grundarten an Ventilationsrohrleitungen. Flexible Alu- oder Kunststoffrohrleitungen – nur bestehend aus Alu-/Kunststofffolie auf gedrehtem Draht; feste Alu- Rohrleitungen – schlechter biegsam, die die eingestellte Form halten; abgedämpfte Rohrleitungen (Sonoflex) – flexible Rohrleitungen, umhüllt mit einer Schicht Isolierungswatte und einer weiteren Schicht Aluminium. Eben die Letzt genannte Rohrleitung kann den Lärm effektiv verringern, der durch die strömende Luft in den Rohrleitungen entsteht. Für die maximale Dämpfung könnt ihr spezielle Dämpfer anwenden, die aus festen Aluminiumrohrleitungen und einer starken Schicht Isolierungsschaum oder Watte hergestellt sind.
VENTILATOREN FÜR GEKÜHLTE REFLEKTOREN Die Anwendung der Reflektoren mit aktiver Kühlung hilft es eine übermäßige Lufterwärmung im Gewächshaus unter Anwendung von HID Entladungslampen zu verhindern. Am besten eignen sich zu diesem Zweck geschlossene Reflektoren, wo um die Entladungslampen Luft in einem geschlossenem Kreislauf strömt – das heißt, dass die Luft durch die Rohrleitungen zu den Entladungslampen aus dem Bereich außerhalb des Gewächshauses getrieben wird, wo sie auch auf gleiche Art abgeleitet wird. Falls ich in ein paar Reihen höher gesagt habe, dass es besser ist die Luft zu ziehen, als zu drücken, müssen wir in diesem Falle eine Ausnahme machen. Bei aktiver Kühlung der Reflektoren muss der Ventilator immer in Richtung der Luftströmung vor die Entladungslampen platziert werden. Wenn dieser erst hinter die Entladungslampen platziert würde, könnte ihn die heiße Luft der Entladungslampen unwiederbringlich beschädigen.
BELÜFTUNG UND KLIMATISIERUNG Die Belüftung dient in vielen Gewächshäusern nicht nur dazu, dass die Pflanzen genügend frische Luft haben, sondern auch dazu, dass die Temperatur nicht allzu hochsteigt. Zu diesem Zweck ist es möglich eine Klimaeinheit zu nutzen, ob mobil oder befestigt an der Wand. Falls ihr euch für die Anwendung einer wirksamen Klimatisierung entscheidet, könnt ihr
die viel Arbeit für euch erledigt. Stabile Temperatur, erforderliche Feuchtigkeit und optimales Sauerstoffniveau und CO2 sind für eine erfolgreiche Ernte sehr wichtig. Investieret Geld in automatische Steuereinheiten. An so einer Vorrichtung stellt ihr die erforderte Temperatur und minimale Drehzahl des Ventilators oder Ventilatoren ein. Die Lüftung wird ständig auf minimal eingestellte Umdrehungen laufen, wodurch es den erforderlichen Luftaustausch sicherstellt. Wenn die Temperatur das eingestellte Limit übersteigt, beschleunigen sich die Umdrehungen des Ventilators und die Temperatur im Gewächshaus wächst. Bessere Modelle schaffen es auch den erwähnten stabilen Unterdruck im Gewächshaus sicherzustellen. Ein billigeres Modell wird euch aber auch reichlich dienen. Glaubt daran, dass ein paar Tausend, die ihr in so eine Regulierung steckt, ihr schnell wieder zurück bekommt. Viele Züchter nutzen auch die klassische Einstellung für den Ventilatorenbetrieb mithilfe von Zeitschaltuhren. Dieser Vorgang ist wohl der billigste und garantiert auch eine Energieeinsparung. Es ist aber notwendig die Frequenz und Länge des Ventilatorenbetriebes zu meistern. Für den Anfang lasst beispielsweise die Ventilatoren einmal pro Stunde für eine Dauer von fünfzehn Minuten laufen. Beim Einstellen ist es wichtig einen Thermometer zu benutzen, der die im Gewächshaus minimal und maximal erreichte Temperatur erfasst. Falls sich die Temperatur außerhalb der Spannweite bewegt, regelt danach die Frequenz und Länge der Lüftung. Der Nachteil dieser Methode sind größere Temperaturschwankungen während der Lüftungsdauer und außer ihr. Auf der anderen Seite ist es notwendig zu bestätigen, dass mit diesem Grundvorgang die Mehrheit der Züchter züchtet.
Abgedämpfte Ventilationsröhre Sonoflex.
Alles was Sie schon immer über Cannabis Anbau wissen wollten…
EIN WORT ZUM SCHLUSS Falls ihr Pflanzen indoor züchten und wirklich stabile Ergebnisse erreichen Zuverlässiger und wollt, solltet ihr der Lüftung leistungsfähiger Typ der große Aufmerksamkeit widmen. diese Rohrleitungsventilatoren TD (TT). Vollautomatisierte Steuerung des nur noch Klimas ist ein wesentlicher Bestandteil jedes mit schwächeren Gewächshauses, dessen Betreiber die Verluste Ventilatoren für einen regelmäßigen, aber nicht ständigen Luftaustausch, ergänzen. minimieren und das hochwertigste Produkt erlangen Wendet zur Berechnung der Leistung das Prinzip an, will. Bestimmt erwähnen jetzt viele von euch, dass welches am Anfang dieses Artikels beschrieben wird automatisierte Steuerungseinheiten nicht billig sind. Ja, das ist richtig. Auf der anderen Seite ist deren und richtet euch nach dem Raumvolumen. Nutzen schon bei der ersten Ernte markant.
WIE OFT SOLLTE DIE LÜFTUNG LAUFEN? Falls ihr keine Lüftung und/oder Dosierung CO2 benutzt, ist es optimal die Lüftung stets mit niedrigerer Leistung laufen zu lassen. Der Ventilator, der Luft zuführt sollte immer auf einen niedrigeren Luftdurchfluss eingestellt werden, als der Abzugsventilator. Wenn ihr auf diese Art einen leichten Unterdruck im Gewächshaus schafft, wird die Luft von hier aus nicht durch andere Öffnungen ausströmen, als durch die von euch gewählten. Zu eurer Lüftungsanlage könnt ihr auch eine große Menge an Verbesserungen anschaffen,
Ich würde es ungern vergessen an eine wichtige Sache zu erinnern, die aber viele von euch schon längst wissen. Die Luftzufuhr in das Gewächshaus sollte immer auf dem Boden sein, die Abfuhr dabei an der Decke. Aus dem Gewächshaus müsst ihr meistens die Wärme abführen, die sich eben an der Decke hält. Der letzte Rat betrifft den Zufuhrventilator. Es ist nicht immer notwendig ihn zu installieren, hauptsächlich in kleinen Gewächshäusern. Es reicht, wenn ihr am Boden des Gewächshauses eine Öffnung lässt, durch die Luft rein strömen kann. Beim Einschalten des Abfuhrventilators strömt diese selbst.
Bestellen Sie bei www.mrjose.eu Mr. Jose, Autor dieser Artikels, ist sowohl Autor des Buches "INDOOR" Anbau, in dem ihr alle Informationen über den Anbau unter dem Kunstlicht erhalten. Mehr dazu findet ihr unter www.mrjose.eu
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Die Grundlage für die Autoflowers ist die Genetik einer sonderbaren Hanfpflanze, der Cannabis Ruderalis, die in Regionen nördlich des 50. Breitengrades wächst und gedeiht - von Polen über Zentralrussland bis nach China. Aufgrund des unwirtlichen Klimas hat sich diese erstaunliche Pflanze zu einem kleinen, buschigen Gewächs herausgebildet und eine Blühphase entwickelt, die an die langen Tage des nördlichen Sommers angepasst ist. Über viele Jahre wurde ihr Potential wegen des geringen THC-Gehalts verkannt, aber mit den Fortschritten in den Züchtungsmethoden wurde es möglich, die Ruderalis mit potenteren Genetiken zu kreuzen. So entstand eine neue Generation von selbstblühenden Cannabispflanzen, die einen höheren THC-Gehalt aufweist, einen größeren Ertrag abwirft und somit für Grower eine brauchbare Lösung bietet. Apropos gebührende Wertschätzung!... Sie kann es sicherlich nicht allen recht machen; Autoflowers sind ideal was betrifft: ȩ (LQVWHLJHU 'LH 5XGHUDOLV *HQH PDFKHQ diese Pflanzen resistenter gegen Krankheiten und Schimmel ȩ *HVFKZLQGLJNHLW 6LH ZDFKVHQ XQG EO¾KHQ VFKQHOO ,GHDO I¾U GHQ ungeduldigen Grower! ȩ 4XDOLW¦W %HL GHU JXWHQ *HQHWLN GLH 3DUDGLVH 6HHGV JHZ¦KUOHLVWHW NDQQ PDQ HLQ JXWHV 0DULKXDQD erwarten ȩ 6HOEVWYHUVRUJXQJ ,GHDO JHHLJQHW ZHQQ PDQ HKHU DQ HLQHP Erzeugnis für den persönlichen Verbrauch statt an einem kommerziellen Produkt interessiert ist ȩ *HULQJHU 5DXPEHGDUI ,KUH *U¸¡H PDFKW VLH ]XU JROGULFKWLJHQ Pflanze für kleine Gärten und Balkone ȩ 1HXJLHULJH 1DFKEDUQ :HJHQ LKUHU *U¸¡H O¦VVW VLH VLFK DXFK leicht tarnen! ȩ 1¸UGOLFKHU 6RPPHU 6HLHQ ZLU HKUOLFK 9RU GHQ $XWRIORZHUV war der Cannabisanbau in den nördlichen Breiten eine einzige Qual. Nun jauchzet! Autoflowers haben uns Nordländern ein Gras gebracht, das wir unser Eigen nennen können! Paradise Seeds ist eine der ersten Firmen, die AutofloweringSorten auf den Markt gebracht haben, und arbeitet weiter daran, Möglichkeiten zu finden, mit jeder neuen Generation Qualität und Ertrag zu verbessern. Bei Blühzeiten von 60-75 Tagen (drinnen) und 65-80 Tagen (draußen) verfügt das Unternehmen über Pflanzen, die für jeden Geschmack etwas bieten! Von tollen Sativas wie Auto Jack (Jack Herer/White Widow Kreuzung) und Auto Acid (eine Paradise-Version der Diesel-Sorte) bis zur geballten IndicaPower der Pandora (in der Tradition von Afghan und Sensi Star) und Auto White Berry (sehr schnell von Anfang bis Ende) und den medizinischen Eigenschaften von Vertigo (harzig und erntereif nach 60 Tagen) - in unserer Kollektion gibt es die jeweiligen Autoversionen! Sehen Sie nach auf der Webseite www. paradise-seeds.com. Damit Sie aus den Autoflowering-Varietäten von Paradise Seeds das Beste machen, hier das vorbereitete Programm in zehn Stufen, das Ihnen helfen soll, den Anbau zu optimieren und beste Ernten zu erzielen. Weiterlesen, lernen, genießen!
1. Autoflowers anpflanzen - das richtige Timing
Das Schöne an AutofloweringCannabispflanzen ist: Sie beginnen nach 2-3 Wochen zu blühen und sind nach 10 bis 12 Wochen erntereif, d.h. der Outdoor-Grower kann im Verlauf eines Jahres zwei oder sogar drei Ernten einbringen. Wie jeder Gärtner erzählen wird, ist die richtige zeitliche Planung äußerst wichtig. Unser Leitfaden zur ersten Orientierung: ȩ 'UDX¡HQ ]ZLVFKHQ GHP 0DL und 1. Juli anpflanzen ȩ ,P )UHLHQ YRQ (QGH -XOL ELV (QGH September ernten Es ist zu empfehlen, die Samen Anfang Mai zum Keimen zu bringen und sie Mitte des Monats (15. Mai) draußen einzupflanzen. Dies fällt zusammen mit dem Übergang zum Spätfrühling (in Holland „IJsheiligen“ genannt) das Datum, an dem sich Gärtner gewöhnlich orientieren, nach dem keine Nachtfröste mehr auftreten. Wird zu früh gepflanzt, kommt die Ernte wahrscheinlich auch zu früh und wird kleiner ausfallen. Wenn Sie der Anleitung folgen, werden die Autoflower-Pflanzen möglichst viel von dem natürlichen Licht profitieren.
2. Ermöglichen Sie Ihren Autoflowers einen guten Start in Leben
Wenn die Paradise Seeds-Packung mit den Cannabissamen ankommt, müssen sie in der richtigen Weise aufbewahrt werden. Ja, sie sind versiegelt, aber wie alle Samen mögen sie keine Temperaturschwankungen oder hohe Luftfeuchtigkeit. Am besten legt man sie in einen Kühlschrank oder in eine kühle Schublade von einem Schrank. Wenn Sie die Samen zum Keimen bringen und optimale Ergebnisse erreichen wollen, folgen Sie den Ratschlägen und Tipps (für Erde und hydroponische Systeme), die auf der Paradise Seeds-Webseite zu finden sind.
3. Gute hygrometrische Bedingungen für die Autoflowers
Es ist ratsam, den Cannabissamen gleich in den Topf zu pflanzen, in dem er den Rest seines Lebens verbringen wird. Es eignet sich ein 4 bis 10-Liter-Topf, der mit guter Qualitätserde gefüllt wird. Weil die mineralischen Bestandteile dieser Erde die Wurzeln verbrennen,wenn sie ihnen zu früh ausgesetzt sind, machen wir ein kleines Loch (bis zu den Fingerknöcheln tief) und füllen es mit Saaterde. Dann kommt der Same hinein und wird mit einer Plastikhaube abgedeckt, um ein Mikroklima zu erzeugen, welches das Wachstum des Keimlings/Sämlings fördert. Die einfachste Lösung ist eine Plastikflasche in der Mitte durchzuschneiden. Wir nehmen die Hälfte mit dem Deckel, entfernen ihn und stellen die Haube über den Samen. Das ist ideal, um die Saat in den ersten paar Tagen aufgehen zu lassen, drinnen oder draußen. Sobald sich die ersten Blätter zeigen, entfernen wir die Abdeckung.
4. Autoflowers das beste Pflanzmedium bieten
Hier auf keinen Fall an der falschen Stelle sparen! Die Ernte steht und fällt mit der Qualität der Genetik, des Pflanzmediums, den Umgebungsbedingungen und, in einem geringeren Maße, der Qualität der Nährstoffe. Das Pflanzmedium sollte luftig sein, um sowohl eine gute Drainage als auch eine gute Wasserspeicherung zu garantieren. Der pH weist am besten einen Wert zwischen 5,8 – 6,5 auf. Es sind viele gute
Qualitätserden in Growshops, Blumenläden und Gärtnereien erhältlich. Zu wählen gibt es nicht viel zwischen ihnen, obwohl organische Erde empfohlen wird - denn was man wo einpflanzt, nimmt man von dort wieder heraus! Sie können auch das Web nach Rezepten für Erden durchsuchen. Es ist möglich, Bestandteile wie Kokos, Blähton oder Perlit hinzuzufügen, um die Luftigkeit der Erde zu verbessern und den Wurzeln Raum zum Wachsen zu geben.
5. Autoflowers gießen: Weniger ist mehr
Die Pflanze zu überwässern gehört zum Schlimmsten, was man ihr antun kann. Den Wurzeln wird dadurch die Luft abgeschnürt und sie sind nicht mehr fähig, Nährstoffe zur Pflanze zu ziehen. Pflanzen zu viel Wasser geben ist ein Fehler, den Anfänger häufig machen. Wenn eine Cannabispflanze zu viel davon abbekommt, wird ihr Wachstum gehemmt. Ein Anfänger sieht also, dass die Pflanze nicht richtig wächst ... und dann gibt er ihr oft noch mehr Wasser und Nährstoffe (etwa so, als würde man einen Ertrinkenden weiter unter Wasser drücken!). Eine Lösung wäre, die Pflanze samt Topf in trockenem Zustand (beispielsweise unmittelbar nach dem Umtopfen) zu wiegen, anschließend eine Menge Wasser von 5-10 Prozent des Gewichts hineingießen, um einen Vergleichswert zu erhalten. Einige Hersteller von Softpots empfehlen, die Pflanzen mit 20% des Topfvolumens zu gießen (beispielsweise wären das bei einem 11-Liter-Topf mit jedem Mal 2,2 Liter Gießwasser). Wenn Sie Ihrer Gießmethode nicht trauen, könnten sie vielleicht über Systeme recherchieren, die automatisch bewässern oder die Feuchtigkeit im Boden kontrollieren (wie Autopot oder Blumat). Zu beachten: Es ist wichtig, dass die Wurzeln, bevor die Pflanze wieder gegossen wird, eine Periode relativer Trockenheit erleben - die Pfahlwurzel folgt dann dem sinkenden Wasserspiegel und demgemäß breiten sich die Wurzeln aus.
6. Autoflowers Nährstoffe zuführen: Ein kleiner Snack, keine schwere Mahlzeit Ein Autoflower-Same bringt eine Pflanze hervor, die kleiner und kompakter ist. Demzufolge sind die Wurzeln leichter und fragiler als die ihrer "normalen" oder feminisierten Cousinen. Aus diesem Grund nicht überdüngen.
In einem lebendigen, durchlüfteten Medium (einer Erde mit Trichoderma, Bakterien und Kompost, der Huminund Fulvinsäuren enthält) sollten die Pflanzen für zumindest 2-3 Wochen keine Nährstoffe benötigen. Falls Sie in den ersten Tagen die Wurzelentwicklung fördern möchten, gibt es dafür auf dem Markt eine Menge Booster-Produkte. Sie sollten die Anweisungen auf der Packung genau befolgen. Falls Sie einen Garten haben, wird eine Kompostbrühe, die 24 Stunden lang belüftet worden ist, ihren Pflanzen einen kräftigen Schub verleihen; und sie mit Neemöl zu besprühen, ist immer gut für die Pflanzen.
7. Pinching und Scrogging von Autoflowers - Ja oder Nein?
Sie werden diese Ausdrücke schon einmal gehört haben. Diese Methoden werden häufig angewandt, um das Wachstum anzukurbeln und den Ertrag zu erhöhen. ȩ 3LQFKLQJ ȟ 'LHVHV %HVFKQHLGXQJVYHUIDKUHQ fördert ein buschiges Wachstum; der Hauptstängel wird abgeknickt, so dass unterhalb der Knickstelle zwei neue Stängel herauswachsen. ȩ 6FURJJLQJ 'LHVH 0HWKRGH WUDLQLHUW GLH Pflanzen durch ein Drahtgitter zu wachsen. Die Spitzen ragen 7-10 cm über das Gitter hinaus und darunter wird der Rest der Pflanze angeregt, ein buschiges Gezweig zu bilden. Es lässt sich darüber streiten, ob diese Techniken hinsichtlich des Ertrags der Cannabispflanzen einen wesentlichen Unterschied bewirken - man denke nur an den kurzen Lebenszyklus einer Autoflower-Pflanze. Einsteiger sollten diese Methoden nicht anwenden und die Pflanze einfach ihren eigenen Weg gehen lassen. Falls Sie jedoch auf diese Weise vorgehen möchten, sollten Sie nicht zu spät (etwa wenn die Blühphase bereits begonnen hat) „pinchen“ und scroggen - mit früh blühenden Pflanzen oder mit solchen, die einen
langsamen Start hatten, sollte man es überhaupt nicht machen. Pflanzen mit einer längeren Blühphase kann man immer pinchen, in Verbindung mit LST (Low Stress Training). Weil die Autoflowers aber eine begrenzte Lebenszeit haben, erholen sie sich schlecht von allzu stressigen Bedingungen.
8. Autoflowers nach und nach ernten … und, falls notwendig, etwas länger warten Eine Sache, die Sie sicherlich bei Autoflowers feststellen werden: Die Spitzen der Haupttriebe werden früher erntereif als die der tieferen Zweige. Oft sehen die oberen Blütenstände aus wie auf dem Bild der Packung, während die Trichome der tieferen Blütenstände gerade erst beginnen, sich zu verfärben. Das ist normal!
In dieser Phase des Anbaus überwachen wir, falls wir im Freien anbauen, die Pflanzen aufmerksam, denn Umweltfaktoren könnten nun stärker wirksam werden - von Hitze- und Kälteschäden bis zur Entstehung von Schimmel. Wenn möglich ernten wir zuerst die obersten Blütenstände und warten weitere 6-10 Tage, bis die Blütenstände auf den tieferen Zweigen ihr volles Potential erreicht haben. Noch ein wenig warten führt zu besseren Ergebnissen: mehr Gewicht, bessere Qualität und höhere Potenz. Vor allem Geduld haben! Sich mit der Ernte nicht zu sehr beeilen. Faustregel: Autos brauchen draußen eine Blütewoche länger und die auf der Packung angegebenen Erntezeiten sind Richtwerte und kein ehernes Gesetz. Es gibt viele verschiedene Faktoren, die das Wachsen der Pflanzen beeinflussen - die Natur ist etwas Wunderbares, aber unberechenbar... Wenn wir zum Beispiel im Frühjahr recht früh anbauen, verlängert sich die Reifung der Pflanze, weil die Anzahl der Sonnenstunden erst noch zunehmen wird - und das fühlt die Pflanze auch. Und falls wir nach der Sonnenwende pflanzen, werden wir eine um eine oder zwei Wochen kürzere Blühphase feststellen. Mit Autoflower-Varietäten ist eine erste Ernte von guten Blüten im Hochsommer zu erwarten, und in einem Gewächshaus bis zu 3 Ernten im Jahr (bezogen auf 50° nördliche Breite).
9: Biologisch anbauen und die Qualität des Ernteertrags verbessern
Der biologische Anbau fördert das Leben von Mikroorganismen (Bakterien und Trichoderma), die den Faulungsprozess anregen und natürliche Nährstoffe für die Pflanze verfügbar machen. Dies bedeutet, für die Pflanze verringert sich das Risiko der Überdüngung und das Endprodukt brennt viel gleichmäßiger als wenn es mit mineralischen Nährstoffen überdosiert ist. Eine gute Woche mit pH-stabilisiertem Wasser, Enzymen oder einer verdünnten Kompostbrühe wässern unterstützt den Prozess noch mehr. Kombiniert man eine gute vorgemischte Erde mit organischem Dünger, der Seetangextrakte, Guano, Melassen, Zuckerrohrextrakte, Kokossaft, Wurmkompost enthält - dann hat die Pflanze das beste Leben, das man sich denken kann, und Sie werden die Ergebnisse bemerken.
10. Den nächsten Autoflower-Grow organisieren
Automatisch blühende Cannabispflanzen lassen entlang des 50. nördlichen Breitengrades (in Teilen der USA, in Kanada, Japan, Belgien, Frankreich, Deutschland, Tschechien) wenigsten zwei Outdoor-Ernten zu. Wenn wir zu unserem grundlegenden Leitfaden zurückkehren, werden Sie sehen, dass man mit ein wenig Planung das Einpflanzen der Cannabissamen zeitlich versetzen und dadurch mehr Ernten produzieren kann: ȩ 'UDX¡HQ ]ZLVFKHQ GHP 0DL XQG -XOL DQSIODQ]HQ ȩ ,P )UHLHQ YRQ (QGH -XOL ELV (QGH 6HSWHPEHU HUQWHQ Mit einem Gewächshaus ist es sogar möglich, ein vierte Ernte zu erhalten - der besondere Schutz erlaubt ein Pflanzen der Samen im August und eine Ernte Ende Oktober/Anfang November, bevor die ersten Winterfröste kommen. Für Südeuropäer ist in Teilen Frankreichs, Spaniens und Italiens sogar im Freien eine vierte Ernte möglich!... Natürlich bringt ein spätes Ernten im Jahr ihre eigenen Probleme mit sich - vor allem Schimmel aber ein gut belüftetes Gewächshaus sollte helfen. Wir hoffen, dass diese Tipps nützlich sind. Weitere Tipps und Informationen darüber, welche Samen sich in einer gegebenen Anbausituation am besten eignen, finden Sie auf der Webseite. Paradise Seeds wünscht Ihnen einen exzellenten Grow und eine reiche Ernte!
DUTCH PASSION Präsentiert AutoBlackberry Kush®
Die Auto BlackberryKush ist eine automatische Kreuzung zwischen der originalen Blueberry von Dutch Passion und einer dunkel gefärbten harzigen .XVK +DVFKSÀDQ]H GLH DXV XQVHUHU *HQEDQN DXVJHZlKOW ZXUGHQ 'LH $XWR %ODFNEHUU\.XVK ZXUGH HLQJHI KUW XP HLQH 7RS ,QGLFD 4XDOLWlW PLW HLQHP starken und schonungslosen Stone zusammen mit einem frischen fruchtiJHQ .XVK *HVFKPDFN ]X ELHWHQ 'LH %OXHEHUU\ NDQQ PDQFKPDO DEHU QLFKW LPPHU EHU GLH .XVK (LJHQVFKDIWHQ GRPLQLHUHQ XQG YHUOHLKW HLQH V H XQG IUXFKWLJH (LQZXUNXQJ JHPHLQVDP PLW GHP VWDUNHQ HUGLJHQ ,QGLFD %HLWUDJ GHU .XVK 'LH $XWR %ODFNEHUU\.XVK ZlFKVW PLW HLQHU NUlIWLJHQ +DXSWEO WH XQG ]DKOUHLFKHQ 6HLWHQlVWHQ KHUDQ W\SLVFK I U HLQH ,QGLFD $XWRIHP 'HU *UR WHLO GHU 3ÀDQ]HQ KDW EHL GHU (UQWH JHIlUEWH %OlWWHU %XGV JHOHJHQWOLFK N|QQHQ GLH KDUWHQ XQG NRPSDNWHQ %XGV EHVRQGHUV GXQNOH )DUEHQ DXVSUlJHQ 'LH $XWR %ODFNEHUU\.XVK HUUHLFKW W\SLVFKHU :HLVH HLQH +|KH YRQ XQJHIlKU 0HWHU XQG LVW FLUFD :RFKHQ QDFK GHP .HLPHQ HUQWHUHLI ZHQQ VLH PLW HLQHP /LFKW]\NOXV JHJURZW ZLUG 'LH $XWR %ODFNEHUU\.XVK ¿QGHW EHL *URZHUQ $QNODQJ GLH HUVWNODVVLJH *HQTXDOLWlW Z QVFKHQ GLH H[WUD NOHEULJH ;/ (UQWHQ PLW HLQHP ZLUNOLFK VWDUNHQ N|USHUOLFKHQ 6WRQH ELHWHQ NDQQ (LQH RSWLVFK VFK|QH DXWRPDWLVFKH .XVK GLH :LUNXQJHQ PLW 7RS 4XDOLWlW PLW JUR DUWLJHP *HVFKPDFN XQG $URPD HU]HXJW (LQH JUR DUWLJH QHXH VHOEVWEO KHQGH 9DULHWlW GLH HLQIDFK DOOHV KDW VHKU ]X HPSIHKOHQ
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Kein Weed in Südamerika? URUGUAY SETZT DEN MARIJUANAVERKAUF VERKAUF KURZFRISTIG AUS
Dass Kalifornien 1996 als erster US Bundesstaat den medizinischen Einsatz von Cannabis erlaubte, war ein Meilenstein, dem heute vermutlich zu verdanken ist, dass 18 Jahre später, im Jahr 2014, Marijuana zu Genusszwecken in Washington, Colorado und Uruguay legalisiert wurde. Dies zeichnete sich bereits 2013 ab, und Uruguay ist somit das erste Land, in dem Cannabis auch Text: Robert B. zu Genusszwecken wieder legal ist. Dem einstigen Präsident von Uruguay, Jose Mujica, ist diese Entwicklung in seinem Land maßgeblich zu verdanken. In den meisten Fällen sind positive Entwicklungen in der Legalisierung von Marijuana immer auf Volksbegehren, den Wählerwillen oder die Verfassungsgerichte zurückzuführen, aber nie auf die Spitzenpolitiker der Regierung. In Uruguay war es genau umgekehrt: Jose wollte legalisieren, aber zögerte,
neuen Gesetze nicht entsprepren, chend umgesetzt wurden, n wie z. B. in Washington und vor allem in Colorado. o. naanba bau, Im Jahr 2014 war Marijuanaanbau, e ner der Verkauf, der Besitzz ei einer d derr Kons nssum mit konbegrenzten Menge und Konsum g n in ge Urug u ua u y legal, aber es sumbezogenen Handlungen Uruguay elches angebaut wurde d und verkauft gab gar kein Marijuana, welches werden konnte. Dieses kann nn aller allerdings rdi ding n s eb e eben en n nicht auff dem Schwarzmarkt eingetrocknet werden soll. Es gab gekauft werden, der durch die Legalisierung ausg ausgetrocknet
ES GAB GAR KEIN MARIJUANA, WELCHES ANGEBAUT WURDE UND VERKAUFT WERDEN KONNTE da der Rückhalt in der Bevölkerung fehlte. Als es dann doch beschlossen wurde, waren die Hoffnungen groß und viele etwas enttäuscht, als die
sogar Pläne, dass die Armee das nötige Marijuana anbauen soll, welches dann in Apotheken verkauft wird, nachdem die Idee des Imports aus Kanada vermutlich aus Kostengründen verworfen wurde. Letztendlich wurde Ende 2014 öffentlich dazu aufgefordert, sich um kommerzielle Anbaulizenzen zu bewerben. Es mel-
Anbaulizenzen wurden erst im zweiten Halbjahr 2014 vergeben
deten sich für die 5 Lizenzen 22 Firmen, darunter auch Bedrocan. Privatleute machten kaum Gebrauch von ihrem Recht. Diese dürfen zwar bis zu 6 Pflanzen anbauen und bis zu 480 Gramm lagern und sogar ab Oktober 2014 Anbauclubs gründen, müssen dies jedoch melden. Immerhin hat sich Jose leider zurückgezogen, denn die Wahlen standen an. Der jetzige Präsident Tabare Vazquez musste seiner Partei vor der Wahl versprechen, die Marijuana-Legalisierung nicht rückgängig zu machen, aber er verkündete bereits nach seinem Sieg, man könne die Gesetze durchaus anpassen, er sei kein Hanffreund wie Jose. Dennoch startete der Anbau und Vertrieb von legalem Marijuana zu einem Preis von etwa 80 US-Cents, um zum Schwarzmarkt konkurrenzfähig zu bleiben. Die Marijuana-Legalisierung zeigt bislang in Colorado am deutlichsten, wie sinnvoll sie ist: Der Alkoholkonsum geht leicht zurück, es gibt weniger Suizidenten, einige Bereiche in den Kriminalstatistiken entwickeln sich mehr als nur positiv, und es gibt mehr Jobs und Steuereinnahmen. Die vorhergesagten Horrorszenarien blieben bislang aus: Die Gesundheit der Bevölkerung bessert sich eher, die Jugend ist nicht gefährdeter als vorher, sondern die Abgabestellen verhielten sich gegenüber minderjährigen Testkäufern
den internationalen Drogenverboten. Dass Drogenkonsum gefährlich ist und zur Verelendung führt, ist häufig auf die Drogenverbote zurückzuführen, die es für die Betroffenen schlimmer machen, als es ist. In den USA geht es voran, Jamaika hat legalisiert, die Schweizer haben Bußen eingeführt, in Belgien gibt es wie in Spanien Cannabis Social Clubs, Cannabis-Medizin wird immer offensichtlicher anerkannt und immer intensiver verwendet. Zugleich rudern die Niederländer mit dem Wietpas zurück, es werden weiterhin Konsumenten verfolgt, mit neuen Drogentests werden nüchterne Kraftfahrer ihres Führerscheins beraubt und vieles mehr. Dieses Taktieren beider Seiten
Handlungsspielraum: Die Produktion und der Handel werden untersagt, aber der Konsum, konsumbezogene Handlungen oder Studien und Modellprojekte nicht. Spanien und Belgien wurden nicht gerügt, da sie die Verträge genau studierten, bevor sie Cannabis Social Clubs tolerierten. In den Niederlanden wird selbst
DIE VORHERGESAGTEN HORRORSZENARIEN BLIEBEN BISLANG AUS Ab Oktober dürfen Anbauclubs sich selber versorgen
Marijuanaverkauf begonnen und wieder eingestellt
vorbildlich. Dennoch tritt nun leider der Internationale Kontrollrat für Betäubungsmittel, INCB, in Erscheinung und verwarnt Uruguay, Washington und Colorado scharf, da sie internationale Verträge gebrochen haben. Durch das Wirken von Harry Anslinger, dem maßgeblichen Akteur der Marijuanaverbote, wurde durch die UN die Single Convention on Narcotic Drugs im Jahr 1961 verabschiedet. Diese wurde von fast jedem Land der Erde unterzeichnet und die Unterzeichner verpflichten sich, die darin aufgeführten Drogen zu verbieten und deren Produktion und Handel zu verfolgen. Belegte Fakten und die Legalisierungserfolge, die sich am deutlichsten in Colorado abzeichnen, interessieren den INCB nicht. Diese Institution prüft, inwieweit die Single Convention durch alle Vertragszeichner eingehalten wird. Eine „hochrangige Kommission“ soll in Uruguay prüfen, ob ein Vertragsbruch stattfindet. Aufgrund des politischen Drucks wurde der legale Marijuanaverkauf vorerst ausgesetzt, der illegale Marijuanaverkauf dürfte demnach sein einstiges Ausmaß zurückgewonnen haben. Die Relegalisierung oder das Verschärften der Verbote von Marijuana ist ein Taktieren im verlorenen War on Drugs. Alle Ziele wurden nicht nur verfehlt, es wurde nicht einmal die gegenteilige Entwicklung aufgehalten: Heute werden erheblich mehr Drogen konsumiert als vor
findet seit Jahrzehnten statt, und es wird auch dabei bleiben, aber die Stoßrichtung geht offensichtlich in die richtige Richtung. Werden den Kiffern immer mehr Zugeständnisse gemacht, zeichnet sich bei Tabakkonsumenten jedoch ab, dass die sogenannten Nichtraucherschutzgesetze immer mehr zu Tabakverbotsgesetzen werden und man auch gegen den „übermäßigen Alkoholkonsum“ neue Taktiken ausarbeiten will. Das Konzept der Verbotspolitik ist somit nicht etwa im Begriff, überwunden zu werden, es wird nur taktisch und strategisch neu ausgerichtet. Viele Drogenverbotskrieger brauchen über eine Lockerung der Verbotsgesetze gar nicht erst nachdenken, da sie an internationale Verträge gebunden sind. Hinter diesen verstecken sie sich. Dabei bietet die Single Convention erheblichen
In Uruguay ist Kunstlichtanbau unüblich
ein kommerzieller Vertrieb gebilligt, solange dieser nur Konsumenten versorgt. In Kalifornien wird medizinischer Hanf seit fast 20 Jahren legal nach einer recht lockeren Regelung genutzt. Wäre Tabare Vazquez als neuer Präsident in Uruguay für die Marijuana-Legalisierung, käme er von ganz allein auf die Idee, die sie in Bolivien hatten: Die Verträge werden einfach gekündigt, dann muss man sie nicht mehr einhalten!
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Schutz des Allerheiligsten Bei der großen Mehrheit der Anbauer von medizinischem Cannabis handelt es sich um normale und durchaus sympathische Personen, die einen geregelten Tagesablauf haben und einen einfachen Lebensstil pflegen. Sie kümmern sich um ihre Grundstücke und Gärten ganz wie die Leute in der Nachbarschaft, veranstalten keine wilden, lärmenden Partys und kommen mit den Nachbarn überhaupt gut aus.
Der Anbauraum bleibt verschlossen, um unerwünschten Besuch zu verhindern. Jemandem die Plantage mit den medizinischen Cannabispflanzen zu zeigen, der nicht direkt daran mitarbeitet, führt fast unweigerlich zu Problemen. Leute reden und prahlen gerne. Ein unbedachtes Wort, und der Garten kann zu einem Risiko werden und Diebe anlocken. Fremde können auch Krankheiten und Schädlinge in den Garten einschleppen.
von medizinischem Cannabis können für ihren eigenen Seelenfrieden und den nahestehender Menschen sorgen - mit Hilfe von Geheimtüren und schwer zu findenden Eingängen in Werkstätten, Kellerräumen und Dachböden. Einige Grower bringen ein Stecktafel für Werkzeuge auf der Tür an oder bemalen sie mit einem Bild, um den Zugang zum Plantagenraum zu tarnen. Die verschlossene Tür wird über einen fernbedienten Elektro-Türöffner kontrolliert. š 6DPHQ XQG 6WHFNOLQJH LQ ·UWOLFKHQ Ausgabestellen für medizinisches Cannabis kaufen š 6DPHQ RGHU *URZ 3URGXNWH QLFKW direkt an die eigene Adresse oder den Ort der Plantage schicken lassen, sondern an eine "sichere" Adresse š )½U :DUHQ GLH ½EHU GHQ 9HUVDQGKDQGHO bezogen werden, per Banküberweisung bezahlen š 3ODXVLEOH 6WURPUHFKQXQJ ]XVWDQde bringen. Rechnungen und Anschaffungen für den Grow möglichst in bar bezahlen š %HVXFKHQ 6LH NHLQH LOOHJDOHQ &DQQDELV Plantagen und meiden Sie wirkliche Kriminelle, deren Geschäft auf Lüge, Betrug und Diebstahl basiert š =XWULWW ]XP *DUWHQ HLQVFKU¥QNHQ Anbauräume möglichst immer abgeschlossen halten š (QWGHFNXQJ XQG =XWULWW ]XP *DUWHQ erschweren š 'HQ $X HQEHUHLFK XP GDV *DUWHQKDXV Gewächshaus oder den Garten im Freien absichern. Ein robuster Zaun, Bewegungen erfassende Scheinwerfer, Überwachungskameras und vielleicht noch ein Wachhund helfen, die
Sicherheit des "Allerheiligsten" zu garantieren š *URZHU =XEHK·U VW½FNZHLVH QDFK XQG nach oder innerhalb einer verschlossenen Garage abladen š (V LVW NHLQH JXWH ,GHH DP 7HOHIRQ ½EHU medizinisches Cannabis zu sprechen auch nicht in Bundesstaaten, in denen medizinisches Cannabis zugelassen ist
eines Magnetventils Alarm auslösen, Überwachungskameras und Sprinkler einschalten. Indoor-Grower verwenden um den Gartenbereich herum Scheinwerfer mit Bewegungsmeldern, um unwillkommene Gäste zu stellen und abzuschrecken. OutdoorGrower setzen Bewegungsmelder und Überwachungskameras ein, die Lampen und Sprinkler in Betrieb setzen, um schädliche Pflanzenfresser (Rehe, Hasen usw.) und Diebe zu verscheuchen.
Überwachung des Allerheiligsten
Wildkameras (Fotofallen): Überwachungskameras sind erschwing-
Oft sind preiswerte Bewegungsmelder Lampen angefügt Bewegungsmelder sind billig und bringen für die meisten medizinischen Cannabisgrower zusätzliche Sicherheit. Ein zentraler Empfänger kann eingesetzt werden, um Signale von mehreren verschiedenen drahtlosen Sensoren zu empfangen. Bewegungssensoren sind auch in Gartenscheinwerfern oder Überwachungsscheinwerfern für Industrieanlagen eingebaut. Die Lampen schalten sich ein, wenn ein kleiner Sensor Bewegungen erkennt. Über andere Bewegungsmelder lassen sich mittels
lich und einfach einzusetzen. Mit ihnen lassen sich am Bildschirm oder &RPSXWHU 9LGHRV XQG *HU¥XVFKH überprüfen. Indoor-Grower installieren Kameras außerhalb des Gebäudes und richten sie für gewöhnlich auf Eingänge und Einstiege (Türen, Fenster). Outdoor-Grower monWLHUHQ .DPHUDV XP GLH 9RUJ¥QJH
Diese medizinische Cannabisplantage auf einem Dachboden ist über eine ausziehbare Treppe zu erreichen.
Eine Überwachungskamera ist einfach anzubringen. Alle Daten können direkt auf einen Computer übertragen werden und auf die Kamera lässt sich einfach über ein iPhone zugreifen
Selbst wenn medizinisches Cannabis dort, wo man lebt, legal sein sollte, könnten Nachbarn, Besucher und Familienangehörige dagegen sein und Konflikte verursachen. Indoor-Anbauer
im Garten zu überwachen. Teurere Überwachungskamerasysteme können über Computer, iPhone oder Android-Smartphones gesteuert werden. Per Handy lässt sich buchstäb-
Anbauer von medizinischem Cannabis, die in US-Staaten leben, wo das Verbot weiterhin in Kraft ist, kultivieren die Pflanzen oft in Mietwohnungen
Diese PlantCam macht alle fünf Minuten ein Foto. Sie zeichnet die Entwicklung des Gartens und Bewegungsvorgänge in ihm auf. Fotos werden auf einem kleinen Kamerachip gespeichert. lich das Wachsen und Gedeihen des Gartens verfolgen! Billige Überwachungskameras verVFKO½VVHOQ QLFKW GDV 9LGHRVLJQDO XQG es kann deshalb möglicherweise von jedem betrachtet werden, der eine ähnliche Kamera mit der gleichen GHz-Zahl besitzt. Modelle von besserer Qualität verschlüsseln das Signal XQG VLQG YLHO VLFKHUHU 9HUVLFKHUXQJHQ für medizinisches Cannabis setzen JHZ·KQOLFK HLQH 9LGHR½EHUZDFKXQJ des Gartens voraus. Outdoor-Grower können auch eine Gartenkamera benutzen - oder eine Wildkamera, wie es Rotwildjäger tun. Die batteriebetriebenen, wetterfesten Kameras werden an diskreten Orten oder an Bäumen entlang der Wildpfade installiert. Einige werden durch Bewegungsmelder aktiviert, andere schießen Fotos in bestimmten Zeitabständen. Die digitalen Aufnahmen - Standbilder oder 9LGHRFOLSV ODGHQ ZLU MHGH :RFKH herunter, betrachten sie, um zu VHKHQ RE 9·JHO .DQLQFKHQ 5HKH Diebe oder andere Übeltäter unseren Garten aufsuchen. Diese Aufnahmen haben Datumsangaben und Zeitcodes, um genau zu bestimmen, wann die Fieslinge aufgetaucht sind. Wir nutzen die Kameras auch, um in der Anbausaison zu gegebener Zeit Fotos
vom Garten zu machen. Alle Fotos ordnen wir der Reihe nach an, um eine Art Zeitraffervideo des Gartens zu erstellen, das die Entwicklung des Gartens von Anfang bis Ende zeigt. Einige Kameras sind mit einem Blitzlicht für Nachtfotos ausgestattet. Der Blitz erschreckt und vertreibt nachtaktives Rotwild und andere Tiere aus dem Cannabisgarten. Oft reicht das Blitzlicht schon aus, um Wildtiere zu kontrollieren. Einem befreundeten Grower wurden einmal seine Cannabispflanzen geklaut, woraufhin er mehrere Überwachungskameras um den Garten herum und am nahegelegenen Wildpfad anbrachte. Als die tatverdächtigen Diebe sich wieder in seinem Garten einfanden, knipsten die Kameras ihre Bilder und hielten Datum und genauen Zeitpunkt des "Besuchs" fest. Der Grower hatte zuvor massig Zeit gehabt, um die Pflanzen an einen sicheren Ort zu bringen. Und er besaß nun Fotos von den Dieben und konnte sie identifizieren. Halten Sie Überwachungskameras über das ganze Jahr in Betrieb, um Rotwildjäger, potentielle Diebe und pflanzenfressende „Raubtiere“ nicht aus den Augen zu lassen. Wir finden heraus, an welchen Orten man nicht auf Menschen trifft und bauen dort unser Cannabis an. Auf YouTube suchen wir nach aktuellen
Kameravideos zum Thema Schutz vor Plünderern und Raubtieren.
Außenseite einer Wand gehen, übertragen Geräusche nach draußen!
pro Minute laufen, um den Lärmpegel zu senken.
die Geräuschübertragung um 6 dB. Mit dichtem Dämmstoff oder mit Dämmstoffplatten isolierte Wände schlucken Geräusche wirksam. 9HUZHQGHQ 6LH HLQHQ 'H]LEHOPHVVHU (siehe Kapitel 15, Meters), um den Lärm im Anbauraum zu messen. Antischall-Generatoren bieten IndoorGrowern eine in die Jahre gekommene Technik. Ein Mikrofon nimmt Geräusche auf, die dann von einem Computer analysiert werden. Es werden Schallwellen mit entgegengesetzter Polarität (180 Grad Phase auf allen Frequenzen) erzeugt und über einen Lautsprecher abgegeben. Dies verursacht "destruktive Interferenz" und löscht den meisten Lärm. AntischallGeneratoren funktionieren am besten, wenn sich Geräusche auf einen kleinen Bereich wie Lüftungsleitungen beschränken lassen.
Ein Respekt einflößender Wachhund ist eines der besten Abschreckungsmittel gegen Diebe Denken Sie daran, dass andere Personen ebenfalls Wildkameras benutzen! Jäger gibt es überall in den USA und diese Kameras sind preiswert. Meistens nutzen Jäger sie, um Beute ausfindig zu machen. Werden Sie selbst nicht zu einem Opfer dieser Kameras. Selfies sind keine gute Idee!
Geräuschdämmung
Wir schirmen den Garten mit massiven Trennwänden aus Materialien wie Ziegelstein, dickem Glas, Beton oder Metall ab, um die Ausbreitung von Geräuschen zu verhindern. In Nordamerika ist "Soundboard" sehr beliebt. Geräusche werden von schwammigen oder porösen, offenporigen Schaumstoffen und glasfaserverstärktem Kunststoff absorbiert. 9LEUDWLRQHQ XQWHUELQGHQ ZLU GXUFK Auffangen des Schwungs, indem wir sie auf einer Matte aus Schaum, Kork oder einem Teppich abklingen lassen und verwenden Gummi- oder Federhalterungen.
Bauen Sie einen separate Kammer oder HLQH %R[ XP DQDORJH 9RUVFKDOWJHU¥WH herum, damit der Lärm gedämpft wird. Und daran denken: Es muss eine ausreichende Luftzirkulation stattfinden N·QQHQ 'LJLWDOH 9RUVFKDOWJHU¥WH HUIRUdern nur wenig Lärmisolierung, manchmal gar keine. Wir legen eine dicke 0DWWH XQWHU 9RUVFKDOWJHU¥WH GDPLW 9LEUDWLRQHQ DXIJHIDQJHQ ZHUGHQ Rohrventilatoren von hoher Qualität sind viel ruhiger und leistungsfähiger als Schneckenventilatoren. Wir installieren große Rohrventilatoren und lassen sie mit einer niedrigen Drehzahl
Rohrleitungen mit Isoliermaterial umwickeln, um Lärm zu dämpfen. Auch bereits isolierte Rohre sind erhältlich. Passen Sie die Rohrenden der Abzugsöffnung in der Wand (für den Wäschetrocknerschlauch oder etwas ähnlichem) an. Der Entlüftungsventilator wird dann nahe der Decke angebracht, damit er die warme, feuchte Luft hinausbefördert. Gewicht und Dicke einer Trennwand sind entscheidende Faktoren für die Fähigkeit, Geräusche abzublocken. "Soundboard" auf der Wand senkt den Lärmpegel um etwa 5 Dezibel (dB). 7,6 cm Luftraum verringern
Diese freiliegenden Vorschaltgeräte stellen nicht nur ein Brandrisiko dar; sie vibrieren und machen viel Lärm
Bei der Konstruktion eines Lärmschutzes keine Schrauben in die Wände hineinbohren; stattdessen Bauklebstoff nehmen. Schrauben, die von der Innen- bis zur
Rohrventilatoren laufen geräuscharm und beseitigen wirkungsvoll eine Menge Luft aus dem Anbauraum
Ein quietschender Ventilator ist ein Ärgernis und ein verräterischer Hinweis auf einen Anbauraum
Dies ist ein Textauszug aus Kapitel 14, “Preserving the Sanctuary”, der Cannabis Encyclopedia (594 Seiten, mehr als 2000 Farbseiten, großes A4 Format) von Jorge Cervantes entnommen, die von April 2015 an erhältlich ist. Weitere Informationen finden Sie auf Jorges Webseite www.marijuanagrowing.com.
Ζ1'225
WAS BEDEUTET PROPFEN UND WAS IST DARAN SO BESONDERS?
Propfen
3IURSIHQ LVW HLQH XUDOWH 0HWKRGH ]ZHL YHUVFKLHGHQH 3IODQ]HQ ]X YHUHLQHQ XP YHUVFKLH GHQH )U¾FKWH RGHU %O¾WHQ DXI GHP JOHLFKHQ :XU]HOVWRFN ZDFKVHQ ]X ODVVHQ (V LVW DXFK GLH *HKHLPZDIIH JHJHQ GLH QLHGULJHQ JHVHW]OLFKHQ =XODVVXQJV]DKOHQ I¾U GHQ $QEDX YRQ &DQQDELVSIODQ]HQ 3IURSIXQJ HUP¸JOLFKW YHUVFKLHGHQH 6RUWHQ DXI HLQ XQG GHUVHOEHQ 3IODQ]H ]X NXOWLYLHUHQ ZREHL GLH *HQHWLN MHGHU 6RUWH UHLQ HUKDOWHQ EOHLEW &RRO ZDV" Von Baron Wasteland
Das Pfropfen ist im kommerziellen Anbau von Obstbäumen und Tomaten ein weit verbreitetes Verfahren, für Cannabis wird es jedoch so gut wie gar nicht angewendet.
Nutzung der Propfung
Bevor wir zur Kurzanleitung kommen, wollen wir uns einige Gedanken darüber machen, wie die Marihuana-Propfung unsere Anbaugewohnheiten verändern könnte.
Zwei erfolgreiche Propfungen Propfreis Nr. 2 in einem Plastikbeutel
Für Regionen, wo die gesetzliche Höchstzahl für Cannabispflanzen niedrig ist, muss der Grower einen Kompromiss finden - soll er viele neue Sorten ausprobieren, die sich auf gut Glück als Volltreffer oder Nieten erweisen können oder sich einige bewährte Varietäten mit Hilfe von Stecklingen bewahren?
Bei der Propfung von Marihuana könnte man eine Mutterpflanze am Leben erhalten und viele verschiedene Sorten aus ihr wachsen lassen, was einem ermöglicht, aus einem Sortiment verschiedener Varietäten die "Rosinen" als Anbaupflanzen herauszupicken - alles von einer einzigen Mutterpflanze... Wir alle haben Sorten, die wir gerne ausprobieren würden, wollen uns aber nicht darauf einlassen, sie anzubauen, weil die Erträge bekanntlich gering sind (Urkle, OG Kush, Mendo Purps, Girl Scout Cookies, um nur einige zu nennen). Heute gibt es die Möglichkeit, einen feminisierten Samen einzupflanzen, zu warten bis das junge Gewächs einige Blattpaare ausgebildet hat, und es dann auf die reguläre Cannabissorte zu pfropfen. Wir können später einen einzigen Zweig mit den gewünschten Blüten ernten, und falls er sich als so hervorragend erweist, wie wir es uns erhofften, mehr davon anbauen. Falls sie sich als nicht so umwerfend erweisen sollten, wie wir es erwartet haben, wurde keine Zeit und Mühe verschwendet, um eine ganze Pflanze zur Reifung zu bringen - für etwas, was das alles nicht wert ist! Züchter, die sich einen Spaß machen wollen, könnten mehrere verschiedene weibliche Sorten mit einer robusten männlichen Pflanze als eine Art „Zuchthengst“ zusammen pfropfen; eine einzelne Pflanze wäre dadurch zur Selbstbestäubung befähigt, ohne dass dabei unerwünschte hermaphroditische Eigenschaften eingeschleppt würden. Diese Multipflanze könnte in einen einzelnen Stellplatz (statt eines ganzen Raumes) passen und es wäre die schnellste Methode, viele verschiedene neue Kreuzungen auf einer Kulturpflanze zu erhalten. Wenn wir nur eine männliche Sorte verwenden und die verschiedenen weiblichen im Blick behalten würden, könnten wir erfahren, was genau bei jeder Kreuzung herauskäme. Wir bekämen von jeder Sorte als Ergebnis natürlich nur die Samen, die sich an den einzelnen Zweigen entwickelt haben, aber wenn wir sie nicht in großen Mengen verkaufen wollen, sollte es für neue herausragende Genetiken vollauf genügen!
Transplantat wächst an
Wenn wir noch einen Schritt weitergingen, könnten wir durch die Anwendung von Gibberellinsäure auf der weiblichen Lieblingspflanze die Bildung männlicher Blüten erzwingen, die Zweige pfropfen und die Samen wären automatisch feminisiert. Wenn wir weiter mit dem Schicksal spielen wollten und auf Abenteuer aus wären, könnten wir mehrere verschiedene männliche Sorten auf die Superpflanze pfropfen, wobei jede auf diese Weise erzeugte Saatgutsorte einem Vorstoß in unbekannte genetische Züchtungen gleichkäme. Die Möglichkeiten für diese "Glückstopf"-Verfahren sind endlos und sie führen zweifellos zu unglaublichen F1-Genetiken. Grower mit einem kleinen Raum, die Landrassen oder die am längsten blühenden Sativas anbauen möchten, müssen eine Balance finden zwischen den eigenen Wünschen und der praktischen Anwendbarkeit. Bei einigen erlesenen Sativasorten kann die Blühphase bis zu sechzehn Wochen oder länger dauern; sie wachsen oft riesig, liefern aber nicht immer die entsprechenden Erträge. Manchmal müssen sich Grower für die gewöhnlichen, kleineren Anbaupflanzen entscheiden, um die Produktion zu maximieren, und darauf verzichten, einige der sehr seltenen, lang blühenden Sorten auszuprobieren.
Durch Pfropfung könnten wir verschiedene historische Sativasorten auf einer Pflanze haben man müsste den Platz für nur eine große Pflanze zur Verfügung stellen, um nach der Ernte viel unterschiedliches und exzellentes Head Stash zu besitzen. Wenn der Erntetag näherrückt, könnten wir einige Blätter und Triebspitzen an den Multipflanzen lassen, damit sie sich verjüngt (in die vegetative Phase zurückfällt), und das Ganze nochmal von Anfang an durchexerzieren! Soeben gepfropft
“Propfknoten”
Oder - falls Sie schon eine gesunde ausgereifte Pflanze von einer Sorte haben, die Sie aufgeben möchten, können Sie stattdessen andere Sorten auf ihr einpfropfen, damit sie die Vorteile einer ausgebildeten Wurzelzone nutzen können. Wie Sie sehen, eröffnen sich für Grower, die mit wenigen Pflanzen zurechtkommen müssen oder einzigartige Pflanzen haben möchten, durch Pfropfung unzählige Möglichkeiten.
Pfropfungstechniken und Terminologie
Die Propfungstechniken ähneln sehr dem Entnehmen von Stecklingen für die Klonung. Wir brauchen: ȩ (LQ VFKDUIHV VWHULOHV 6NDOSHOO ȩ 6FKDUIH GHVLQIL]LHUWH 6FKHUHQ ȩ .OHLQH OHLFKWH GXUFKVLFKWLJH 3ODVWLNEHXWHO FD cm. Ein leichter Schnellverschlussbeutel eignet sich hervorragend ȩ (LQHQ =HUVW¦XEHU ]XVDPPHQ PLW HLQHU .RPSOHWW Nährlösung für die vegetative Phase. Niedriger EC von 1,00, pH 6 (es ist immer besser, eine leicht alkalische Lösung zu sprühen, um zu vermeiden, dass Blätter durch Säureverätzung geschädigt werden) ȩ *HG¦PSIWH N¾KOH %HOHXFKWXQJ T5-Leuchtstofflampen (ca. 110 Watt) funktionieren prima ȩ (LQH VDXEHUH 2EHUIO¦FKH XP GDUDXI GHQ 6W¦QJHO mit dem Skalpell zuzuschneiden ȩ 3URSI &OLSV .ODPPHUQ DXV 6LOLNRQ ȩ 2GHU IDOOV 6LH NHLQH 3URSI &OLSV EHNRPPHQ können Sie mit einem Trinkstrohhalm und Klebeband improvisieren Wir wählen eine robuste vegetative Pflanze mit mehreren Zweigen aus - sie wird unser Wurzelstock (die Bezeichnung „Unterlage“ ist verbreitet) sein. Am besten eignet sich eine Pflanze, deren Wachstum ohne Probleme verläuft, weil die gute Gesundheit der Unterlage bis zur Ernte für den Erfolg des gesamten Projekts ausschlaggebend ist. Die Propfung muss schnell und effektiv erfolgen, um zu vermeiden, dass die Stängel austrocknen. Daher machen wir vor unserem geistigen Auge einen Probelauf, bevor wir versuchen, das Verfahren in die Praxis umzusetzen. Zuerst wählen wir die Zweige aus, die für das Pfropfen verwendet werden sollen. Diese Vorauswahl geschieht sowohl auf dem Wurzelstock (der Unterlage) als auch auf der Spenderpflanze.
Als Nächstes nehmen wir das Skalpell und schneiden die Mitte des gerade gekürzten Stängels, der an der Pflanze bleibt, vorsichtig nach hinten auf. Unser Ziel ist, die Mitte des Stängelstumpfes ca. 1,5 cm über die gesamte Länge sauber aufzutrennen. Den Schnitt sofort leicht besprühen, damit er feucht bleibt, während wir schon an den nächsten Schritt denken. Jetzt wählen wir den Spenderzweig auf Sorte Zwei aus, den wir auf die Unterlage pfropfen wollen. Wir brauchen einen kräftigen, gesunden Steckling mit einigen Internodien. Idealerweise sind die Stecklinge etwa 12 cm lang, aber mit kürzeren klappt es auch gut. Die Spenderpflanze wird erst einmal besprüht, dann wird der Steckling abgeschnitten, solange sie noch nass ist.
Die Pflanze ein wenig besprühen, dann den ausgewählten Zweig knapp unterhalb des ersten Internodiums sauber abtrennen. Wenn wir wollen, können wir dieses Teil als einen gewöhnlichen Steckling bewurzeln oder ihn einfach wegwerfen.
Und denken Sie daran, jeden Tag im Innern des Beutels zu sprühen, und auch wenn Sie ihn aufmachen, hauchen Sie dem Spross eine Kusshand zu und blasen Sie ein wenig CO2 hinein. Wenn er wieder verschlossen wird, ist darauf zu achten, dass der Beutel die Blätter so wenig wie möglich berührt. Man kann die ganze Pflanze auch in einem Minigewächshaus unterbringen, das gut Gespaltener Stängel, bereit für die Propfung
Schnell arbeiten, die größeren Blattpaare an der Basis des Stecklings abschneiden, so dass ungefähr 3 cm kahler Stängel bleiben. Es ist das gleiche Prinzip wie beim Klonen mit Stecklingen - lässt man zu viel Blätter stehen, transpirieren sie zu stark und trocknen aus, bevor sie die Möglichkeit hatten, mit der Unterlage zusammenzuwachsen. Gehen Sie sehr vorsichtig mit dem Skalpell um und schneiden Sie den Steckling auf jeder Seite so zu, dass er eine glatte scharfe Spitze von etwa 1,5 cm Länge bekommt. Wenn wir die Skalpellklinge erst anfeuchten, bleibt die Schnittstelle feucht. Wir müssen aufpassen, dass keine fransigen Stellen bleiben, denn diese können faulen. Die zugeschnittene Spitze wird in den Schlitz auf dem Zweig der Unterlage hineingesteckt, der Pfropf-Clip behutsam den Stängel über die Verbindungsstelle hochgeschoben, so dass die beiden Teile ineinander greifen. Wir besprühen den Zweig noch einmal. Falls Pfropf-Clips nicht zu bekommen sind, kann man einen dünnen Trinkstrohhalm verwenden, ihn in 1 cm lange Stücke schneiden, zweiteilen, dann mit etwas Klebeband festmachen. Das Verbindungsstück müssen wir nicht andrücken, sondern nur in der Position halten. Nicht vergessen, dass wir es später entfernen müssen, daher nicht zu sehr festkleben! Dann schieben wir den Plastikbeutel vorsichtig über den ganzen Zweig, sprühen drinnen und verschließen ihn sorgfältig am unteren Zweigende, um die Feuchtigkeit im Innern zu halten. Es ist sehr wichtig, dass die Innenseite des Beutels die Blätter möglichst wenig berührt, also schaffen wir Abstand zwischen ihnen, um im Plastikbeutel ein Mikroklima mit viel Platz um den Zweig herum zu erzeugen. Propfreis vorbereiten
Pflanzen gegen Ende über einen Zeitraum von einer oder zwei Wochen Spülungen mit reinem Wasser durchzuführen. Wenn nun die Längen der Blühphasen übereinstimmen, lässt sich die ganze Pflanze "in einem Aufwasch" wässern, ohne dass im Falle einer länger blühenden Sorte ein Nährstoffmangel verursacht würde. Wird beispielsweise eine lang blühende Sativasorte auf eine Indica mit einer kurzen Blühphase gepfropft, würde man vor die Wahl gestellt, entweder die Indica vor dem Durchspülen zu ernten, was minderwertige Blüten und einen bitteren Geschmack zur Folge hätte, oder man könnte die Pflanze rechtzeitig vor der Indicaernte durchspülen und dadurch allerdings einen Nährstoffmangel bei der länger blühenden Sativa verursachen, gerade dann, wenn sie die Nährstoffe am dringendsten benötigt! Beide Alternativen sind nicht gut, daher sollten wir versuchen, an Sorten festzuhalten, deren Blühphasen maximal eine Woche voneinander abweichen. Die Blütezeit ist nur dann unwichtig, wenn wir uns eine Pflanze als Unterlage nehmen, die gar nicht blüht. Falls wir eine Pflanze in der vegetativen Phase belassen, können wir, sofern wir es wollen, alle möglichen unterschiedlichen Sorten auf ihr haben, das wäre kein Problem. Und wenn wir plötzlich den Wunsch nach einigen frischen Blüten einer besonderen Sorte verspüren, nehmen wir uns einfach eine geklonte von dem ausgewählten Pfropfreis und haben eine reine Genetik zum Genießen.
abgedichtet ist, damit die Feuchtigkeit erhalten bleibt, aber nach meiner Erfahrung funktioniert die Methode besser, wenn das Feuchtigkeitszelt nur über den relevanten gepfropften Zweig gestülpt ist. Es macht keinen Sinn, den Respirationsprozess der gesamten Pflanze zu stören; in der Zeit, die der Steckling (Pfropfreis) zum Einwachsen braucht, könnte bei gesunden Blättern Fäulnis aufgrund von zu viel Feuchtigkeit verursacht werden.
Wird in unserem Leben die Propfung das Klonen vollständig ersetzen? Keineswegs. Klonieren ist immer noch das einfachste Verfahren der schnellen Pflanzenvermehrung, wobei die Genetik bewahrt wird. Allerdings beanspruchen viele Pflanzen Erfolgreiche Pfropfung Nr. 2
Nach etwa zwei Wochen ist der Vorgang abgeschlossen. Dann ist ein Höcker zu sehen, der um die Verbindungsstelle herum gewachsen ist. Aus zwei wird eins und die Sorte B wächst auf dem Pflanzenkörper von Sorte A. Herzlichen Glückwunsch zu der Frankenstein-Pflanze! Der neue Trieb ist kräftig und gesund. Pfropfen erzeugt keine Kreuzung von Genetiken - die frischen Austriebe nach dem Pfropfen bleiben genetisch unverändert, also wie die ursprüngliche Sorte, von welcher der Steckling gepfropft wurde. Das ist unglaublich praktisch, wenn wir traditionelle Sorten erhalten wollen.
Erfolgreiche Pfropfung Nr. 3
Es ist möglich, mehrere Propfungen gleichzeitig durchzuführen. Ich habe mit Erfolg drei verschiedene Sorten gleichzeitig auf eine Unterlage gepfropft, aber zu viele auf einmal könnte die Unterlage doch zu sehr stressen. Wahrscheinlich ist es besser, erst nachdem zwei Stecklinge erfolgreich transplantiert wurden weitere Sorten hinzuzufügen.
Was die Unterlage angeht, wäre zu überlegen, das Pfropfen auf einem tieferen Zweigstumpf durchzuführen, denn falls wir sie nach der Ernte verjüngen wollen, lässt sich die Unterlage für Runde Zwei in einer ansehnlichen Form halten. Die „Propfklammer“ wird am unteren Ende des ausgewählten Stängels der Unterlage angebracht, dann rutschen wir mit der Klammer vorsichtig ein wenig nach oben, so dass unterhalb des ersten Internodiums etwa 2 cm Raum bleiben.
Auch Beutel anderer Art lassen sich lose an der Basis zusammenbinden oder sonst wie mit Draht, Schnur (oder was auch immer) einigermaßen verschließen.
Wenn Sie einen verschließbaren Plastikbeutel haben, machen Sie ihn einfach um den Stamm herum zu. Er muss nicht völlig abgedichtet werden, solange sich im Beutel Feuchtigkeit bilden kann, um eine Dehydrierung des abgeschnittenen Stängels zu verhindern.
Ich möchte auch raten, zuerst einige Probeläufe auf einer Extrapflanze durchzuführen, denn das Pfropfen ist ein Verfahren, bei dem das Risiko des Scheiterns höher ist als bei der Stecklingsvermehrung. Es ist knifflig und erfordert ein wenig Übung, aber nichts von Wert lässt sich ohne Mühe erschaffen.
Auswahl von Sorten für das Pfropfen
Wenn wir zwei verschiedene Sorten auswählen, wobei die eine auf die andere gepfropft wird, ist es wichtig, dass beide ähnliche Blütezeiten haben. Wir wissen alle, wie wichtig es ist, bei den
zusätzlichen geeigneten Raum, mehr Licht, Nährstoffe, Erde und Pflege. Falls Sie sich wegen der Anzahl der Pflanzen, des Stromverbrauchs oder der Größe des Anbauraums nicht sorgen, können Sie auch beim Klonen bleiben. Aber falls Sie den Anbau pfiffiger betreiben wollen, bietet Pfropfen die Möglichkeit, aus all diesen Faktoren größtmöglichen Nutzen zu ziehen. Es ist überhaupt eine tolle Sache!
Plantarium, Nimwegen
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In dem schönen Nimwegen (Nijmegen), der ältesten Stadt der Niederlande ist bereits seit 1995 der Grow- und Headshop Plantarium gefestigt. Nur 5 km entfernt von der Deutschen Grenze, in der Nähe des Ruhrgebiets. Ein sehr relaxter Shop, in dem alle Mitarbeiter auch Deutsch sprechen. Mit einem sehr kompletten Sortiment für kleine Züchter, aber auch alles für den Raucher. Glas- und Acryl bongs, Shishas und mehr als 100 Sorten Cannabissamen auf Lager. Auch für Reparaturen und Beratung sind Sie jederzeit willkommen. Adresse: Gerard Noodtstraat 50, 6511 SX Nijmegen Niederlande. Tel.: 0031-24-3888408 Fax: 0031-24-3607237 www.plantarium.biz info@plantarium.biz Öffnungszeiten: Di. bis Fr. 10.00-18.00 Uhr Sa. 10.00-17.00 Uhr Montags geschlossen
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Grow-Bonn, Bonn
Grow-Bonn bietet alles für große und kleine Gärtnerträume Der Shop für Begrünungskonzepte bietet auf ca. 40m2 Verkaufsfläche allen Gärtnern das, wonach eine gute Züchtung verlangt. Die Produktpalette reicht von Beleuchtungs- und Belüftungssystemen über Messgeräte, Dünger zur Pflanzenaufzucht, Substrate, Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung bis zu Homeboxen sowie Regel- und Steuerungstechnik. Zudem werden Komplettsets angeboten, mit denen jeder Hobbygärtner sofort loslegen kann mit der eigenen Züchtung. Grow-Bonn, Franzstraße 37, 53111 Bonn. Telefon: 0228-9095783 Telefax: 0228-9095772. www.grow-bonn.de info@grow-bonn.de Öffnungszeiten: Mo. - Fr.: 11.00 bis 19.00 Uhr Sa.: 10.00 bis 16.00 Uhr.
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Kalidad, Malsch Größter Grow - und Headshop im Rhein Neckar Kreis
Riesige Auswahl an Düngern, Substraten, Leuchtmitteln, Homeboxen und vielem mehr. Persönliche, kompetente, freundliche und diskrete Beratung vor Ort. Ausserstädtisch im Industriegebiet Rot-Malsch gelegen, erreichbar auch mit der S-Bahn ( Haltestelle vor dem Haus ) via Karlsruhe, Heidelberg oder Mannheim. Kalidad, am Bahnhof 6, 69254 Malsch Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 10.00 -18.30 Uhr, Sa 10.00 – 14.00 Uhr www.kalidad.de info@kalidad.de Tel.+Fax: +49(0)7253 9324144
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Hulabalooza IFBE t HSPX t TNBSU t TUZMF
www.
Als bis dato einziger Head- und Growshop zwischen Linz und Wien ragt in Wieselburg der Bud unter Österreichs Fachgeschäften stolz empor! Wir von „Hulabalooza“ lieben dich, oh Kunde, genauso sehr wie der Gärtner sein Zimmerpflänzchen: Neben dem umfangreichen Sortiment, bei dem kein Auge ausgetrocknet bleibt, zeichnen wir uns vor allem durch leidenschaftliche Kompetenz in Beratung und strikter Geheimhaltung aus. Und das Beste daran ist: Unser Nachbar „Mission For Green“ hat einen Steckling- und Sämling-Shop! Katze zum Streicheln ebenso verfügbar wie guter Röstkaffee! Grestner Straße 19 , 3250 Wieselburg, +43 / 664 / 73 60 222 4 www.hulabalooza.at, Öffnungszeiten : Mo., Di., Do., Fr. von 12 -19 Uhr, Sa. 12-17Uhr
Klaus der Gärtner, Berlin
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Growshop 150m2
Headshop 100m2
Straßmannstr. 1 10249 Berlin Tel. +49 30 373 00 376 Tel. +49 30 373 00 377 Fax. +49 30 373 00 380 www.klausdergaertner.de E-mail: info@ klausdergaertner.de Öffnungszeiten: Mo-Fr: 11-20 Uhr Sa: 14-18 Uhr
Straßmannstr. 33 10249 Berlin Tel. +49 30 373 00 376 Tel. +49 30 373 00 377 Fax. +49 30 373 00 380 www.klausdergaertner.de E-mail: info@ klausdergaertner.de Öffnungszeiten: Mo-Fr: 11-20 Uhr Sa: 14-18 Uhr
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Gras Grün, Berlin
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Growshop, Headshop Fachhandel für ambitionierte Zimmergärtner. Schnellversand Farbkatalog anfordern! Oranienstr. 183 10999 Berlin Tel: +49 (0)30-611 31 90 Fax: +49 (0)30-611 27 9 27 Parkplatz im Hof U-Bhf. Kottbusser Tor www.grasgruen.de
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t FJO[JHBSUJHFT *OGPSNBUJPOT VOE ,OPX )PX $FOUFS NJU VNGBTTFOEFS Beratung für Grower (vom Anfänger bis zum Profi). t 'BDINBSLU NJU LPNQMFUUFS "VTXBIM VOE PQUJNBMFS 7FSGàHCBSLFJU BVDI von grossen Abnahmemengen. t #FSBUVOH JO %FVUTDI &OHMJTDI 6OHBSJTDI 5TDIFDIJTDI VOE 4MPXBLJTDI Industriestrasse D / Nr. 5, 2345 Brunn am Gebirge Mo - Fr 10 - 19, Sa 10 -18 Uhr HSPXDJUZ DPN T +43 (0) 2236 31 55 69
7
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Bereits als Kind habe ich durch Entnehmen von Stecklingen, die ich in ein Glas Wasser gestellt habe, Pflanzen vermehrt, dabei das Wasser täglich gewechselt, und einmal gepflanzt, fingen die Wurzeln an zu wachsen. Dieses Vorgehensweise war meistens erfolgreich. Es ist ein allgemein bekanntes, überall auf der Welt angewandtes Verfahren, um seine bevorzugten Pflanzen zu vermehren. Seither habe ich viele Techniken genutzt, einschließlich einiger, die in diesem Artikel skizziert werden. Nachdem ich jedoch alle ausprobiert hatte, kam ich zu dem Schluss, dass die Bewurzelung von Pflanzen mit Hilfe eines Wassermediums das einfachste und schnellste Klonierungsverfahren ist, das ich jemals angewandt habe. Es ist auch sehr praktisch.
DIE THEORIE
Wurzeln benötigen Wasser, das sie zu dem Xylem der Pflanze hochleiten, damit es über die ganze Pflanze verteilt wird. Sie brauchen auch Sauerstoff, den sie für den Stoffwechsel und andere Zwecke
nutzen. Wurzeln benötigen kein Kohlendioxid, weil sie nicht photosynthetisieren und sie transportieren es nicht zu den Blättern. Die Stecklinge nehmen über den untergetauchten Teil des Stängels Wasser und Sauerstoff auf - in der gleichen Weise wie sie es täten, wenn man sie in ein Pflanzmedium platzieren würde. Auf mit Sauerstoff angereichertes Wasser reagieren die Stecklinge mit einem erstaunlich schnellem Wachstum. Dieses System bietet gegenüber den populären aeroponischen Systemen einige Vorteile: ȏ (V EHQ¸WLJW ZHQLJHU YHUWLNDOHQ Raum ȏ :XU]HOQ ELOGHQ VLFK LQ N¾U]HUHU =HLW ȏ 'LH :XU]HOQ VLQG GLFNHU XQG HV JLEW überreichlich davon ȏ 'DV 6\VWHP ZLUG YRQ HLQHU Luftpumpe angetrieben, die mit Bubblern verbunden ist, so dass es keine allzugroßen Wasserbewegungen gibt - es wird keine Wasserpumpe eingesetzt ȏ (V LVW HLQIDFK DXI]XEDXHQ XQG preiswert zu haben
Das Entnehmen von Stecklingen der besten Marihuana-Pflanzen bietet die Möglichkeit, das vorhandene genetische Erbgut einer Pflanze zu verwenden, um eine genetisch identische neue Pflanze zu erzeugen. Das ist der Grund, weshalb Gärtner oft Klone gegenüber Saatpflanzen den Vorzug geben, denn bei letzteren ist die Genetik unterschiedlich und somit variieren auch Wachstumsmuster, Ertrag und Qualität.
Es gibt viele Verfahren des Klonens. Eine der beliebtesten Methoden besteht darin, Stecklinge in Steinwoll- oder Oasis®-Würfel, Erdmischungen oder Vermiculit/Perlit/Torfmoos-Mischungen einzupflanzen. Bei diesem Verfahren muss die Luftfeuchtigkeit hoch gehalten werden, entweder mit einem Luftbefeuchter im Raum oder durch den Einsatz von Abdeckhauben über den Pflanztabletts. Ein weiteres populäres Verfahren ist die Nutzung von Aeroponik. Cloner wie der EZ-Clone® sprühen fortwährend einen feinen Nebel über die Stängel der Stecklinge, die in Neopren-Krägen gehalten werden. Es sind viele Modelle und Konstruktionsanleitungen für den Bau eines eigenen Cloners im Netz erhältlich. Diese Verfahrensweise hat gegenüber dem Pflanzen von Klonen in ein Medium viele Vorteile: ȏ =XPHLVW HUK¸KHQ &ORQHU GLH (UIROJVTXRWH ȏ 'HU =HLWDXIZDQG I¾U :DUWXQJ XQG 3IOHJH ZLUG YHUULQJHUW ȏ ( V EHVWHKW QLFKW PHKU GLH 1RWZHQGLJNHLW I¾U HLQH VWUHQJH .RQWUROOH der Luftfeuchtigkeit oder für den Gebrauch von Hauben ȏ 'LH =HLW I¾U GDV .ORQHQ YHUULQJHUW VLFK XP 3UR]HQW Das Problem mit diesen Einheiten ist, dass sie sehr voluminös sind. 'LH PHLVWHQ ZHLVHQ HLQH +¸KH YRQ FP RGHU PHKU DXI 9LHOH VLQG O¦QJHU DOV FP
AUFBAU
Material ȏ *HHLJQHWHV 3IODQ]WDEOHWW DXV 3ODVWLN GDV FP :DVVHU DXVKDOWHQ NDQQ ȏ FP GLFNH 6W\URSRU 3ODWWH ȏ 6HKU OHLVWXQJVI¦KLJH $TXDULXP /XIWVSUXGOHU ȏ +RFKOHLVWXQJV /XIWSXPSH I¾U GHQ $QWULHE GHU 6SUXGOHU ȏ 3ODVWLNVFKO¦XFKH DOV 9HUELQGXQJ GHU 3XPSH PLW GHQ /XIWVSUXGOHUQ ȏ FP 6W\URONXQVWVWRIINU¦JHQ ȏ FP +\GUR 3IODQ]EHK¦OWHU RSWLRQDO PDQFKH *URZHU EHQXW]HQ NOHLQH Tassen oder Becher, was den Umgang mit den Klonen erleichtert ȏ .OHLQH :DVVHUSXPSH RSWLRQDO HLQLJH *URZHU VHW]HQ HLQH NOHLQH Wasserpumpe ein, damit das Wasser in der Pflanzschale zirkuliert; so wird eine gleichmäßige Temperatur und Belüftung gewährleistet ȏ *XW OHVEDUHU 7KHUPRPHWHU YRU]XJVZHLVH DXI]HLFKQHQGHU 7KHUPRPHWHU ȏ $TXDULXP +HL]JHU¦W RSWLRQDO IDOOV HLQ 5LVLNR EHVWHKW GDVV GLH Wassertemperatur unter 20°C fallen könnte, nehmen wir einen
Wassererhitzer hinzu, damit sich die Wurzeln nicht abkühlen ȏ 9RUULFKWXQJ I¾U Leuchtstofflampe(n), die eine Leistung von 10-20 Watt auf 0,09 Quadratmeter haben
WERKZEUG
Elektrische Bohrmaschine (5-cmBohrer)
KONSTRUKTION
ȏ (LQ 3IODQ]WDEOHWW DXVVXFKHQ (V sollte klein genug sein, dass es sich mühelos bewegen lässt, wenn es nicht mit Wasser gefüllt ist
ȏ ΖQ 3RVLWLRQ EULQJHQ )DOOV GLH Pflanzschale auf den Fußboden gestellt werden soll, stellen wir sie auf eine Styropor-Platte, damit sie von der Bodentemperatur isoliert ist ȏ 6FKO¦XFKH DQ /XIWVSUXGOHU XQG Luftpumpe anbringen ȏ 'LH 6SUXGOHU DXI GHQ %RGHQ GHV Tabletts stellen, die Schläuche hängen über dem Rand ȏ 6W\URSRU ]XUHFKWVFKQHLGHQ GDVV es problemlos in die Pflanzschale passt ȏ 5HLKHQ YRQ FP /¸FKHUQ LQ GDV Styropor schneiden, wobei der
TIPP AUS „ASK ED“: ANPFLANZEN Wenn Sie in einer tagsüber warmen Gegend leben, oder falls Sie ein Gewächshaus besitzen, könnte man sich überlegen, beizeiten eine Autoflower-Sorte anzubauen. Diese Varietäten sind nicht photosensitiv, d.h. ihre Blühphase basiert nicht auf der Länge des Tages (eigentlich Länge der Nacht), sondern hauptsächlich auf ihrem Alter. ΖKU JHVDPWHU /HEHQV]\NOXV HQGHW JHZ¸KQOLFK QDFK 7DJHQ 'LH Pflanzen blühen dann in der Zeit intensivster Sonneneinstrahlung, LP +RFKVRPPHU :HQQ GLH $EHQGH N¾KO VLQG XQWHU r& ODVVHQ ZLU die Behälter auf Wägen stehen, um sie über Nacht in einen warmen Raum zu rollen.
Raum zwischen ihnen 2,5 cm beträgt ȏ :DVVHUWKHUPRPHWHU DQEULQJHQ ȏ 'HQ DXI r& HLQJHVWHOOWHQ Wassererhitzer nahe an der Wasserpumpe installieren ȏ 'DV 3IODQ]WDEOHWW FP PLW Wasser füllen (pH etwa bei 6)
ȏ /XIWSXPSH DQVFKOLH¡HQ ȏ 3ODVWLNEHFKHU LQ GLH /¸FKHU VWHOOHQ ȏ 6WHFNOLQJ LQ GHQ Styrolkunststoffkragen tun und unterhalb des Kragens 5-7 cm des Stängels herausragen lassen ȏ 'HQ 6W\URONXQVWVWRIINUDJHQ PLW dem Steckling in das Loch setzen
ȏ :LHGHUKROHQ ELV GDV 3IODQ]WDEOHWW mit Stecklingen gefüllt ist ȏ .DOWZHL¡H /HXFKWVWRIIODPSHQ aufhängen (ca. 0,09 Watt pro Quadratmeter) Innerhalb von 2-4 Tagen bilden sich "Kallusse" an den Seiten des
Stängels. Es folgt ein sehr kräftiges Wurzelwachstum um den ganzen Stängel herum, was ihm das Aussehen einer Bürste mit schneeweißen Borstenhaaren verleiht. Der Klon ist 8-10 Tage, nachdem er ins Wasser gestellt worden war, zum Einpflanzen bereit.
TIPP AUS „ASK ED“: SPINNMILBEN ELIMINIEREN Weil sich Spinnmilben rasend schnell vermehren, sind für die Ausmerzung des Befalls einige Anstrengungen erforderlich. Es gibt eine Anzahl wirkungsvoller Kontaktpestizide, doch der Versuch, mit einem Sprayer oder einer Sprühlanze jeden Stängel oder jedes Blatt zu erreichen, funktioniert nicht. Eine bessere Methode ist der Einsatz eines Verneblers, der die Tröpfchen zerstäubt und das Pestizid auf die Unterseite der Blätter bringt, wo die Milben hängen. Um die Kolonie wirklich zu vernichten, muss man die Pflanzen mehrmals behandeln, damit die Milben gleich nach dem Ausschlüpfen getötet werden. Zu diesem Zweck muss der Garten regelmäßig behandelt werden, so lange bis keine Schlüpflinge mehr übrig bleiben. Den Garten alle drei Tage drei oder vier Mal einzunebeln wäre eine angemessene Vorgehensweise. Gegen Ende des vierten Durchgangs sollte er frei von Milben sein.
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ÜBER DAS GROWING MIT SELBSTBLÜHENDEM CANNABIS Es gibt immer wieder Trends und neue Technologien innerhalb der Disziplin des Cannabis-Growings, die von der Anbauergemeinde nicht akzeptiert und angenommen werden. Zumindest zu Beginn der jeweiligen Innovation ist das meist der Fall. Das war bei feminisiertem Cannabis so und auch bei den LED-Lampen fürs Indoor-Growing. Allmählich aber sind diese neuen Finessen ausgetüftelt, optimiert und erprobt und damit in Grower-Kreisen angekommen und weitgehend integriert. Ganz ähnlich verhält es sich mit den auch noch nicht so lange existierenden selbstblühenden CannabisSorten, den sogenannten Automatikoder Autoflowering-Strains. Diese Hybriden verfügen über die einzigartige Eigenschaft, unabhängig von der täglichen Lichtdauer automatisch in die Blüte zu gehen, weshalb man sie auch „selbstblühend“ nennt. Was das heißt und wie das sein kann, was das bringt und wie der Grower sich mit der Thematik vertraut machen kann, erfahren wir in diesem Artikel. Zur Erinnerung: Was sind AutofloweringPflanzen? Bei Autoflowering-Cannabis handelt es sich um Hanfzüchtungen, bei der spitzfindige Breeder sich eine ausgeklügelte Technik ausgedacht haben, um sich die Eigenschaft des Ruderalhanfs zunutze zu machen, unabhängig vom Lichtzyklus die Blüte einzuleiten. Bei diesen Strains ist es nicht nötig, durch eine Verkürzung der Photoperiode auf 12 Stunden Licht und 12 Stunden Dunkelheit den Blühimpuls zu provozieren. Was aber ist Ruderalhanf und wieso geht der ganz von selbst und unabhängig vom Licht in die Blüte? Der Ruderalhanf nennt sich botanisch Cannabis ruderalis und kommt wild wachsend vom Kaukasus bis nach China vor: „Ursprünglich kommt Cannabis ruderalis nur im südöstlichen Russland wild vor. Er wurde vermutlich von den Skythen in die Mongolei eingeführt und hat sich dort verwildert“, schreibt der Ethnobotaniker Christian Rätsch in seiner Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen. Der wilde
(6 .$11 921 *5266(0 9257(Ζ/ 6(Ζ1 $/6 *8(5Ζ//$ *52:(5 0Ζ7 $8720$7Ζ. 3)/$1=(1 =8 $5%(Ζ7(1 Ruderalhanf „wird nur 30 bis 60 cm hoch, hat fast keine Verzweigungen und recht kleine Blätter. Der Blütenstand ist nicht besonders üppig und tritt nur am Ende des Stengels auf. Die Samenhülle hat eine fleischige Basis“, führt Rätsch weiter aus. Aufgrund der ziemlich langen und meist recht kühlen Tage in dieser Gegend hat sich bei dieser Cannabis-Art die Eigenart ausgeprägt, die Blüte der Pflanzen nicht abhängig vom Licht, sondern bei Erreichen des entsprechenden Stadiums einzuleiten, damit die Gewächse in freier Wildbahn die Chance haben, sich zu reproduzieren. Wegen des doch eher rauen Klimas im eurasischen Heimatgebiet der Cannabis ruderalis (wo selbst Schnee die Pflanzen zuweilen bedecken kann) haben die Gewächse die Angewohnheit, relativ kompakt und kleinwüchsig zu gedeihen. Sind Indica-Pflanzen im Vergleich zu Sativas schon kleinwüchsig, so ist der Ruderalhanf sozusagen der Zwerg in der Familie. Das für Cannabis eigenartige Blühverhalten und die relative Kompaktheit sind beides Eigenschaften, die für Grower von erheblichem Vorteil sein können – was im nächsten Absatz dann besprochen werden wird. Deshalb haben Breeder
Text: Markus Berger
sich an die Arbeit gemacht und diese Charakteristika des Ruderalhanfs durch Einkreuzung in die gängigen Sativa- und Indica-Strains eingebracht. Dabei werden die daraus resultierenden Strains mit einem Anteil von zwischen 10 und 35 Prozent RuderalisGenetik gezüchtet. Christian Rätsch: „Sehr beliebt sind Kreuzungen aus Cannabis indica und Cannabis ruderalis, da sie sehr klein und zugleich hochpotent sind. Kreuzungen mit Cannabis ruderalis eignen sich gut für den Anbau im Freien, da sie ungeachtet der Länge der Tage früh blühen“. Und in der Tat sind dabei im Lauf der Zeit Pflanzen herausgekommen, die leicht zu ziehen, mitunter enorm potent und nur wenig auffällig sind sowie früh zur Reife gelangen können. Das bringt uns direkt zum nächsten Punkt, nämlich zu den Vorzügen dieser Pflanzen. Die Vorteile des automatischen Cannabis auf einen Blick Weil der Anbau von Cannabis in den meisten Gegenden nach wie vor verboten ist, kann es von großem Vorteil sein, als Guerilla Grower mit Automatik-Pflanzen zu arbeiten. Aber auch, wer seine Pflanzung nicht vor den Augen des Gesetzes verstecken muss, kann sich die diversen Vorzüge dieser Strains zunutze machen. Hier Big Devil Auto von Sweet Seeds die Vorteile dieser Züchtungen auf einen Blick: - Von der Aussaat der Samen bis zur Ernte des Weeds vergehen in aller Regel nur ca. zehn Wochen. - Die Gewächse gehen unabhängig von der Photoperiode nach zwei bis fünf Wochen in die Blüte - Durch schnelles Wachstum und rasche Blüte sind mehrere Ernten pro Saison möglich - Automatisches Cannabis ist meist kleinwüchsig (viele Sorten nur bis etwa 70 cm) und damit nur wenig auffällig - Autoflowering-Pflanzen prägen in der Regel keinen so starken Geruch aus wie normale Strains - Autoflowering Cannabis ist feminisiert, bringt also keine männlichen Pflanzen hervor Haben diese Pflanzen auch Nachteile? Manche Grower, insbesondere die Puristen und Old School Anbauer, lehnen genetisch modifiziertes Saatgut und entsprechende Pflanzen strikt ab. Solche Grower verzichten auf feminisierte Cannabispflanzen ebenso wie auf selbstblühende Automatik-Strains. Letzten Endes ist es jedoch schlicht eine Glaubensfrage, welchen Sorten man den Vorzug gibt. Dabei gibt es im Grunde nicht wirklich etwas zu meckern. Denn es hat sich in der vergangenen Zeit viel getan in der Szene. Die Autoflowering-Strains sind heutzutage merklich verbessert und haben qualitativ um Einiges zugelegt. Sie sind damit deutlich besser, als es noch vor wenigen Jahren der Fall war. Auch gibt es mittlerweile so gut wie alle klassischen und bewährten Strains auch in Autoflowering-Ausführung. Der einzige echte Nachteil, den man gegen die Autoflowering-Pflanzen hervorbringen könnte, ist die geringe Menge, die pro Ernte und Exemplar zu erwarten steht, und die aufgrund der nur geringen Größe der Auto-Pflanzen ein hinzunehmender Faktor ist. Durchschnittliche Automatik-Gewächse bringen in der Regel zwischen 15 und maximal 75 Gramm Gras auf die Waage, wobei letztere Menge in den meisten Fällen schon recht hoch gegriffen ist. Auch wenn die Samenbanken teilweise Werte bis zu 125 Gramm pro Pflanze angeben (die natürlich, wenn überhaupt, nur unter optimalen Bedingungen erreicht werden können), so zeigt doch die Praxis, dass meist sehr viel weniger Weed am Ende eines
Growzyklus herauskommt als versprochen. Die kurze Dauer von der Keimung des Samens bis zur Erntereife macht diesen Punkt aber gut wett. Wollte man weitere Nachteile der Automatik-Pflanzen nennen, so bliebe im Grunde nur übrig, dass von solchen Sorten weder Stecklinge noch Mutterpflanzen produziert werden können. Aber auch dies ist durch den raschen Growzyklus der Selbstblühenden kompensiert. Und wer weiß, was die Breeder dieser Welt sich in Zukunft noch alles ausdenken werden? Möglicherweise ist die Technologie noch nicht am Ende des Machbaren angekommen und wird auch weiterhin ausgeklügelt und verfeinert werden.
62 0$1&+(5 +$7 6Ζ&+ 6&+21 %(5 35 &+7Ζ*67( 3)/$1=(1 *()5(87 Indoor oder outdoor? Selbstblühende Hanfsorten können sowohl indoors wie auch outdoors angebaut werden. Da die meisten Strains innerhalb von zehn oder elf Wochen reif werden, können sowohl im Freiland (bei uns natürlich besser im Kübel) wie auch unter künstlicher Beleuchtung drinnen mehrere Grow-Durchgänge und damit Ernten pro Jahr stattfinden. Die Autoflower-Sorten werden nicht in Indoor- und OutdoorStrains aufgeteilt, sondern können alle sowohl unter Kunstlicht wie auch im Garten gezogen werden. Je nach dem, welche Methode man bevorzugt und zur Anwendung bringt, entwickeln sich die Pflanzen etwas unterschiedlich. Drinnen bleiben sie etwas kleiner als draußen und wachsen ein wenig kompakter, der Ertrag jedoch sollte sich indoors wie outdoors mengenmäßig annähernd ähneln. Die Beleuchtung der Pflanzen Es gibt Freizeitgrower, die ihr Autoflowering-Cannabis einfach in den Kübel pflanzen, diesen im Freien stehen lassen, ab und zu wässern, vielleicht auch mal düngen – und ansonsten nichts tun, bis die Gewächse fertig ausgereift sind. Das ist eine Methode, die mit Autoflower-Strains in der Tat häufig funktioniert. So mancher hat sich schon über prächtigste Pflanzen gefreut, aber auch gewundert – weil der Pflege der Pflanzung, die nun eine schöne Ernte zum Ergebnis hat, möglicherweise keine Bedeutung beigemessen worden war. Und dennoch haben die Auto-Pflanzen sich womöglich hervorragend gemacht. Wer seine Auto-Schätzchen lieber drinnen ziehen möchte, der kann den Pflanzen mit wenig Aufwand zu einem schönen Leben verhelfen (wenngleich dieses Leben als solches nur von kurzer Dauer sein wird). Manche Auto-Grower spendieren ihren Zöglingen schlicht und ergreifend 18 Stunden Licht pro Tag, den Rest erledigt die Ruderalis-Genetik. Wie weiter oben bereits erwähnt, muss die Photoperiode zum Einleiten der Blüte bzw. während der Blütezeit nicht auf einen 12/12-Stundenzyklus umgestellt werden, da es, wie oben schon erklärt, die Haupteigenschaft der Autoflowering-Pflanzen ist, die Blüte unabhängig von der täglichen Lichtdauer zu beginnen. Die Wahl der richtigen Sorte Je nachdem, welche Anforderungen an die Pflanzen gestellt werden, entscheidet sich der Grower für bestimmte Strains. Wichtig ist zu beachten, wie viel Platz den Pflanzen zur Verfügung steht und wie hoch diese werden dürfen. Es gibt Autoflowering-Strains, die etwa 1,5 Meter hoch werden, aber auch solche, die nur 30 bis 50 Zentimeter hoch wachsen. Außerdem muss entschieden werden, ob das Gras eher indica- oder sativalastig sein soll, ob es eher mehr oder lieber etwas weniger THC bzw. CBD enthalten soll und wie viel Zeit man investieren will oder kann. Auch ist der zu erwartende Ertrag von Bedeutung. Letzten Endes müssen die jeweils individuellen Präferenzen des Growers berücksichtigt werden, damit bei aller Vielfalt der heute erhältlichen Auto-Strains auch der richtige ausgesucht wird. Darin unterscheiden sich die Auto-Strains also von den klassischen nicht. Im Folgenden präsentieren wir einige Empfehlungen für Autoflowering-Cannabis der klassischen Züchtungen. Strain-Empfehlungen Sensi Seeds bietet mittlerweile eine schier unerschöpfliche Palette an AutomatikStrains an. Besonders interessant sind zum Beispiel die „White Diesel Haze Automatic“ (70 % Sativa) sowie die Auto-Strains der echten Klassiker, wie etwa „White Widow Automatic“ (35 % Sativa, 65 % Indica), „Northern Lights Automatic“ (90 % Indica) und „Super Skunk Automatic“ (80 % Indica). Zurzeit sind im Katalog von Sensi Seeds elf Auto-Strains zu finden. Der Breeder Royal Queen Seeds hat aktuell 16 Auto-Strains im Programm, unter anderem die sehr empfehlenswerten Sorten „Amnezia Haze Automatic“ (50 % Sativa, 20 % Indica, 30 % Ruderalis), „Royal Cheese Automatic“ (30 % Sativa, 50 % Indica, 20 % Ruderalis) und „Royal Jack Automatic“ (40 % Sativa, 30 % Indica, 30 % Ruderalis). Paradise Seeds hat derzeit sieben Auto-Strains im Angebot. Ganz besonders zu
empfehlen sind unter anderem die „Auto Wappa“ (40 % Sativa, 50 % Indica, 10 % Ruderalis), die „Auto Acid“ (50 % Sativa, 40 % Indica, 10 % Ruderalis) und die „Auto Jack“ (70 % Sativa, 20 % Indica, 10 % Ruderalis). Bei den obigen Empfehlungen kann es sich natürlich nur um eine verschwindend kleine Auswahl handeln, denn mittlerweile bietet jeder Breeder und jede Seedbank Saatgut von Autoflowering-Strains an: Sie alle haben damit auf die Zeichen der Zeit reagiert, ob Dinafem, Dutch Passion, Green House Seeds, Barney's Farm, CBD Seeds, Serious Seeds oder tatsächlich so gut wie jeder andere Samenproduzent. Die Datenbank Seedfinder (de.seedfinder.eu) listet zurzeit 873 Automatic-Strains auf. Und das dürften längst nicht alle sein, die derzeit auf dem Markt erhältlich sind. Sogar die Samen von durchschnittlichen No-NameFirmen sind zum Teil von guter Qualität und lassen sich leicht und effektiv anbauen – was uns direkt zum nächsten Punkt führt. Auto Cannabis: Perfekt für Patienten Eigentlich darf man ja offiziell gar nicht darüber sprechen, denn der Anbau von Cannabis ist schließlich fast überall verboten – das gilt gerade in unseren Landen. Fakt ist aber, dass Autoflowering-Strains sich geradezu perfekt vor allem für Cannabis-Patienten eignen, die sich nicht erst lang und breit in die große und von einer Menge Fachwissen abhängige Welt des Cannabis-Growings einarbeiten können oder wollen. Eine Auto-Pflanze verträgt zumeist kühlere Temperaturen bzw. Temperaturschwankungen, ist nicht kompliziert oder heikel in der Pflege, und sie ist darüber hinaus in wenigen Wochen erntereif. Auto-Pflanzen können daneben deutlich einfacher als Balkonpflanzen gezogen werden, weil sie nicht von vorgeschriebenen Belichtungszyklen abhängig sind. Das macht diese Pflanzen zu geeigneten Kandidaten für Cannabis-Patienten, die nicht die Zeit oder zu wenig Energie haben, um sich eingehend um ihre Pflanzung zu kümmern. Fazit Autoflowering-Cannabis ist sicherlich noch nicht komplett zu Ende entwickelt. Durchaus möglich, dass die Züchter dieser Welt sich noch so manchen Gedanken um diese so bequem zu ziehenden Pflanzen machen werden. Für Freunde des Cannabis-Growings stellen die Automatik-Pflanzen sicherlich eine schöne Abwechslung dar, deren Kultur in vielen Fällen von gärtnerischem Erfolg gekrönt ist und nicht so schnell zur demotivierenden Frustfalle wird.
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Bild: Pepita Seeds
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Silver Calyx – Indoor-Anbau in Großbritannien
Text: Charlie Stone
Einst war der Cannabisanbau in Großbritannien ein Hobby, das auf die "Outdoor-Gardening Community" beschränkt war. Heute kann fast jeder drinnen sein eigenes Cannabis anbauen. Tatsächlich ist es nicht immer möglich, zwischen Züchter und Grower klar zu unterscheiden, die Trennungslinie ist zuweilen sehr unscharf. Einige der besten Grower züchten nicht, während einige der besten Züchter manchmal anbauen. Soft Secrets organisierte ein Interview mit einem britischen Grower, der sich dafür entschieden hat, Cannabis drinnen anzubauen. Silver Calyx ist hinsichtlich des Cannabisanbaus, von der Wurzelbildung bis zur Blüte, ein großer Enthusiast. Er liebt es auch, Sorten anzubauen, die pH-neutrales Regenwasser gut vertragen, da er im Grunde genommen ökologisch eingestellt ist. Und Vorsicht, man braucht nur das Wort "Bubble-Hasch" zu erwähnen, schon spitzt er die Ohren. Silver Calyxs "mumble-crumble" ist dafür bekannt, dass es die Leute dazu bringt, Unverständliches vor sich hinzumurmeln – und das geht bis in die frühen Morgenstunden hinein. Um herauszufinden, wie er das Hasch aus den Pflanzen, die er so offensichtlich liebt, hervorzaubert, griffen wir zur Feder und hörten - statt dass wir redeten - zur Abwechslung mal lieber zu. Silver Calyx: “Ich begann als Teenager Cannabispflanzen anzubauen. Meine ersten Versuche waren mit "Pet City"-Hanfsamen. Ich ging in den Laden für Haustierbedarf, grapschte mir eine Handvoll Vogelfutter, pickte die Cannabissamen heraus und pflanzte sie in frische Erde ein. Das sind meine ersten Erfahrungen mit dem Anbau von Hanfpflanzen. An einem bestimmten Zeitpunkt hatten ich und mein Kumpel mehr als hundert Hanfsämlinge, die in einem Hochbeet unter Leuchtstofflampen heranwuchsen. Ich erinnere mich, dass aus einem dieser Sämlinge eine wirklich hübsche Pflanze wurde, da wir sie ernährten wie eben unser eigenes Ziehkind. Zu diesem Zeitpunkt rauchten wir nur Haschisch im Bong, daher war es nicht immer einfach, schöne Samen zum Anpflanzen zu finden. Eines Tages sammelte ich dann Tütensamen von einem indischen Gras ein, das ein lokaler Dealer rauchte. Eine indische Pflanze wurde draußen in "Miracle Grow"-Erde gezogen, nachts zur sicheren Aufbewahrung und um die Temperatur aufrechtzuerhalten, in ein Gewächshaus gebracht. Sie wurde so groß, dass ein Verwandter die Hälfte davon abschneiden musste, um sie klein zu halten, während ich im Urlaub war. Bis zum Ende wuchs sie mir über den Kopf und brachte einen Ernteertrag von etwa 57 Gramm. An diesem Punkt ging ich weg und kaufte den
"Marijuana Grower's Guide" von Mel Franks. Der half mir, mit verschiedenen Arten von Cannabis vertraut zu werden und leitete mich an, wie man Pflanzen an unterschiedlichen Orten am besten anbaut. Schließlich tauschte/verlieh ich das Buch an einen anderen Typen für eine Packung "Misty"Samen von Homegrown Fantaseeds. Dann sah ich eines Tages einen Flyer von einen lokalen Hydro-Shop. Ich besuchte den Laden noch am selben Tag und kam mit einem Aqua-Farm Grow Pot, einem 400-W-Lampensystem und einer Flasche PK13/14 nach Hause. In dieses System platzierte ich einen einzigen "Misty"-Sämling und beobachtete, wie er aufwuchs. Mein zweiter Anbau und die Ernte waren ein totaler Erfolg. Daher ging ich raus, kaufte ein GT205 NFT Pflanztablett und begann, Stecklinge von den verbliebenen "Misty"-Pflanzen, die ich angebaut hatte, zu schneiden. Dann, eines Tages, während ich einen Spaziergang machte, sah ich, dass eine Tankstelle abgerissen wurde. Im Außenbereich lagen mehrere Beleuchtungseinheiten. Ich pfiff nach einem der Arbeiter und fragte ihn und seine Kollegen, ob ich sie als Gegenleistung für die Boxen, die sie beseitigten, auf ein paar
"Man lernt besser aus den eigenen Fehlern. Solange du wirklich aus ihnen lernst, ist es ganz gleich, denke ich, aber versuche immer das, was du lernst, auf deine Pflanzen anzuwenden. So lernst du bis zum letzten Tag deines Cannabisanbaus immer wieder etwas Neues. Nach einer kurzen Phase der Untätigkeit bot sich mir wieder die Gelegenheit, die eigenen Fähigkeiten an meinen eigenen Pflanzen in meinem eigenen Raum zur Geltung zu bringen. Meine Leidenschaft für den Anbau schwächte sich in dieser Zeit niemals ab, es lag einfach an den Umständen, dass ich mein eigenes Grow-Projekt nicht verwirklichen konnte. Schon bald stieß ich auf „Haze#19“-Samen und auf “Jack Herer“-Samen (aus Tütengras), die mir zur Aufbewahrung wert schienen. Ich startete die nächste Anbaurunde. Die Blüten der überlebenden Haze#19-Pflanze erwiesen sich als männlich. Aber die Jack Herer waren alle weiblich. So schnitt ich mir einige Stecklinge von einer Mutterpflanze, die ich mir zurückbehielt. Seither habe ich mit verschiedenen Sorten von verschiedenen Growern und Züchtern experimentiert, sowohl mit Saatpflanzen als auch mit Stecklingen. Wenn ich etwas finde, was mir vom Aussehen gefällt, entnehme ich davon Stecklinge und sichere sie mir für später. Aus dem Stegreif kann ich mich an Sorten erinnern, die wirklich hervorragend sind: „White Pearl“ und “Holland’s Hope“, zwei Sorten von „Californian Orange“, „Grapefruit“ und „Heavy Duty Fruity“. Zur Zeit rauche ich selbst gerne Bubble-Hasch mit dem Bong - das ist es , was ich an und für sich mit meinen Pflanzen erreichen will. Pflanzen, die viel Harz produzieren, um daraus Hasch herzustellen, sind genau richtig. Die Sorten, die zu rauchen mir den größten Genuss bereiten, sind “Blue Berries“ und “Strawberry Cough“. Der begrenzte Raum erlaubt es mir nicht, zu viele Sorten gleichzeitig zu kultivieren, deshalb halte ich normalerweise 4-5 Varietäten. Einige habe ich selbst aus Samen gezogen, andere werden als Stecklinge gehandelt oder gekauft. Zu lernen, meine eigenen Stecklinge - von den originalen Mutterpflanzen, oder von den Klonen, die ich erhielt - zu bewurzeln und anzupflanzen, ist ein wertvoller Bestandteil meiner Arbeitsmethode, da ich in meinem Garten immer die qualitativ besten Marihuanapflanzen anbauen will. Ich habe gerade einen “Diesel“-Steckling in die Hände bekommen, der wirklich hübsche längliche Blütenstände ausbildet. Nachdem ich einmal in Amsterdam diese Sorte geraucht hatte, kam sie auf meine Growliste. Ein Freund eines Freundes sandte mir die Sorte, damit ich mit ihr rumspielen kann - ich versuchte es also mit ihr in einem meiner Räume. Ein anderer Steckling, den ich gerade ausprobiere, heißt ‘Blue Ice’, man hat mir gesagt, er stamme von einer Welsh-Wizard (danke). Ich halte mir auch gerne fleischfressende Pflanzen, nicht nur Cannabis. Diese besorge ich mir auf Spezialmärkten von den entsprechenden Züchterexperten (so wie es Leute mit Hanfsamen auf Cannabismessen machen). Diese Pflanzen zu vermehren bedeutet eine ebensolche Herausforderung wie bei Cannabis. Zum Überleben brauchen sie nur Regenwasser und müssen nicht mit zusätzlichen Nährstoffen versorgt werden. Ich finde es interessant, diese Arten von Pflanzen zu beobachten, wenn ich stoned und ganz entspannt bin. Sie fangen alle möglichen Insekten und halten Fliegen aus meinem Gewächshaus, das ich manchmal für die Wuchsphase meiner Cannabispflanzen nutze.
Indoor-Garten Bier einladen dürfte. Für £20 lud der Kerl acht 400-W-Vorschaltgeräteeinheiten (einschließlich Lampen) vor meiner Haustür ab. Jetzt hatte ich genug Beleuchtungsmittel, um einige Experimente zu starten. Die Glasscheiben an der Vorderseite der Lichtboxen machten es möglich, sie ganz nahe an die Pflanzen heranzubringen. In jener Zeit konzentrierte ich meine Aufmerksamkeit darauf, einige alte Freunde beim Anbau zu unterstützen. Sie bauten damals eine kommerzielle Sorte von "Big Bud" an (die Einrichtung war amateurhaft) und verwendeten Blähton/Hydro-Balls. Im Verlauf dieser ganzen Geschichte hielt ich mich im Hintergrund. Es klappte ganz gut, doch ich lernte von den Fehlern anderer statt von meinen eigenen."
Fehler
Mein Indoor-Garten schöpft den verfügbaren Raum voll aus, was nicht immer einfach zu machen ist, weil Cannabispflanzen gerne so schnell wachsen. Mein Blühraum ist in zwei Bereiche getrennt. Als Hauptfläche werden 2,5 x 3 Meter mit Zugangsbereich genutzt. In diesem Raum sonnen sich oft zu viele Pflanzen auf 2 NFT-Pflanztabletts unter 2 x 600 W (ungefähr 10 Pflanzen pro Tablett). Bei solchen Zahlen blühen die meisten Sorten in einem dichten Blätterdach. Ein weiteres abseits stehendes Pflanztablett beherbergt gewöhnlich einige andere Pflanzen in Kokos. Mein kleinerer Raum misst nur 1,5 x 2,5 m, so dass es schon recht eng werden kann. Dieser Raum hat für das Wässern und die Pflege der Pflanzen nur einen Frontzugang, so dass ich manchmal auch als ein Verrenkungskünstler auftreten muss. Darin verbrauchen 12 Pflanzen in Kokos 1000 W (600 W auf einer Lichtschiene, 400 W statisch). Die Entlüftung, die die Wärme überall herabsetzt, konzentriert sich auf diesen Raum. Alle Wände in beiden Räumen sind mit Mylar-Folie ausgekleidet, um die Reflexion zu verstärken. Weil mein Anbaubereich im Haus ist, sorgt ein laufender 125-mm-Ansaugventilator für frische Luft. Dies trägt dazu bei, die Temperatur kühler zu halten. Jeder Raum hat seinen eigenen Schwenkventilator, um in der Umgebung eine Luftbewegung und gute Zirkulation aufrecht zu erhalten. Schließlich befördert ein 200-mm-Entlüfter, ausgestattet mit einem 200-mm-Kohlefilter, die alte Luft nach draußen. Ohne Absaugung würde die Luftfeuchtigkeit insgesamt zu hoch sein, was Schimmel in den Blütenständen verursachen könnte.
Für die letzten beiden Anbauzyklen habe ich Kokos in 10-Liter Töpfen als Hauptpflanzmedium genutzt. Zuvor hatte ich Erden genommen, die speziell für Cannabispflanzen entwickelt worden waren. Ich würde gerne größere Töpfe für größere Pflanzen verwenden, aber es dreht sich alles um die Organisation meines Raumes und der Ressourcen. Gewässert wird von Hand, was bedeutet, dass ich meine Anbaupflanzen mit einem 20-LiterKanister gießen muss. Das Gießen von Hand ermöglicht mir, die Nährstoffe genau im Auge zu behalten und jedes Mal eine angemessene Menge zu mischen. Ich verwende organische zusammen mit chemischen Nährstoffen." "Wenn du ein Substrat wie Kokos nimmst, müssen Bakterien darin leben können (genauso wie in Erde). Aus diesem Grund wären nur chemische Nährstoffe nicht gut; die Vorzüge steriler Nährmittel werden beim Cannabiswachstum nicht maximiert. Bakterien binden Nährstoffe stärker durch eine natürlichere symbiotische Beziehung an die Pflanze als nur chemische Zusätze. Aus diesem Grund gieße ich manuell, denn die angegebenen Werte würden ein automatisches System rasch blockieren. Fairerweise muss ich erwähnen, mein Versorgungssystem wird schon seit einiger Zeit umgestellt, da ich neue Produkte teste. Ich stelle gerade fest, dass die richtige Kombination zur richtigen Zeit zu funktionieren scheint. Derzeit nehme ich House & Garden Coco A & B und H&G Top Booster als Basis. Ein Spritzer Bio-Bizz Grow & Bloom, falls notwendig, und ein Tropfen Super Thrive. Ich verwende auch frühzeitig und in Abständen Voodoo Juice sowie Rhizotonic, um schöne, kräftige, gesunde Wurzelsysteme zu fördern. Als Enzyme nehme ich gerne Canna-zyme, weil es abgestorbenes Material zerlegt und, wie ich finde, meinen Pflanzen hilft. Die EC-Werte werden ständig überprüft und der pH auf 6,1 eingestellt, damit zu Beginn der Blühphase Nährstoffe besser aufgenommen werden können. Bei diesem gemischten Ernährungsprogramm muss ich manchmal bis zu 10 Tage vor der Ernte durchspülen, um die Pflanzen von jeglichen Giftstoffen zu befreien.
Verfahren Ich übernehme einiges von Somas Super-
Cropping-Techniken. Dazu gehört, während der vegetativen Phase die fleischigeren oberen Nodien zu drücken und zu brechen, und die Beseitigung der tieferen, dünnen Zweige. Dies ermöglicht eine gute Luftzirkulation unterhalb des Blätterdachs. Mir gefällt der Gedanke, dass Pflanzen während des Wachstums Energie aufsaugen und sich ihre ganze Konzentration auf die Hauptzweige mit dem größten Wachstumspotential richtet. Ich denke, durch die Anwendung dieses Verfahrens haben die Blütenstände eine bessere Form und die Pflanzen allgemein werden während der Blüte größer. Ein anderer Trick, der mir half, die höchsten Temperaturen zu senken (im Sommer hatte ich anfangs damit zu kämpfen), war der Einsatz eines Wanderlichts an einer Schiene. Auf diese Weise wird innerhalb eines begrenzten Bereichs eine gleichmäßigere Verteilung der Lichtmenge bewirkt. Zusammen mit Jojos, die verirrte Zweige runterdrücken, und einem guten Belüftungssystem erhalte ich nun im gleichen Raum wie zuvor ein viel gleichmäßigeres Blätterdach und es werden dickere Blütenstände ausgebildet. Ich mag auch meine Geräte, etwa den EC-Stab und den pH-Messer. Und gerade erst habe ich mich auch dafür entschieden, in ein Laserthermometer zu investieren, um die spezifischen Temperaturen bei einzelnen Blütenständen und Blättern zu messen. Den roten Punkt auf etwas richten (Lampenschirm/Lampen/Erde/Pflanze), den Knopf drücken und man erhält einen exakten Messwert. Das gibt mir die Möglichkeit, anschließend Veränderungen in meinem Garten vorzunehmen und zu versuchen, die Temperaturen über dem Blätterdach der Pflanzen auszugleichen.
Bubble-Hasch Letztes Jahr habe ich damit begonnen, aus meinen Abfall Stash, einen Vorrat Hasch, zu gewinnen. Nachdem ich mir mehrere Downloads und Videos angesehen hatte, ging ich hinaus und investierte in die notwendige Ausrüstung, und, mein Gott, wie viel Stash habe ich bis jetzt gemacht! Bubble-Hasch zu ernten ist zu einer Art Ritual geworden. Während des Trimmens in einem möglichst staubfreien Umfeld werden alle Schnittreste (außer die großen Blätter, Stängel und Stile) auf eine große,
saubere Plastikplane gelegt. Wenn er getrocknet ist, wird der Schnittabfall gefroren, dafür wird eine Menge Eis vorbereitet. Ich verwendete ein 2-Sack-System mit einem ExtraAuffangsack, um zwei Qualitäten Hasch zu produzieren, Fein und Ultrafein. Nachdem das Hasch sich gesammelt hat, wird es durch den Sack trockengepresst, dann auf ein
Geschirrtuch gelegt, damit die restliche Feuchtigkeit entweichen kann. Anschließend wird das Hasch auf eine Pappe gelegt und zu feinem Sand zerkleinert. Es ist wichtig, das Bubble-Hasch immer sauber zu halten. Im Verlauf der Trocknung wird es dunkler und entwickelt sein natürliches Aroma. In diesem krümeligen Zustand belassen, gefällt mir für meinen Privatvorrat die Bezeichnung "mumble crumble". Wenn möglich, lasse ich dieses Hasch vor dem Gebrauch 7 Tage lang richtig trocknen. Ich rauche das häufig nur in der Pfeife, zu gegebener Zeit, sonst rauche ich Gras-Spliffs mit Blüten aus den Einmachgläsern. Die erste Kostprobe der Saison ist immer ein aufregendes Erlebnis. Meine Freunde unterziehen gewöhnlich einige Blüten bzw. ein mit "mumble crumble" versetzten CocktailSpliff einem Testsmoke. Verschiedene Sorten haben bei verschiedenen Leuten einen unterschiedlichen "Mumble-Effekt" zur Folge. Heavy Duty Fruity liefert wirklich schönes Bubble-Hasch. Während des Ausreifens triefen die Blütenstände vor Harz, was einen schönen "Mumble" geben wird. Mit Californian Orange-Pflanzen lässt sich ein sehr schönes Bubble-Hasch erzeugen, ein einzigartiges Aroma und ein High, wie es bei anderen Pflanzen nicht zu finden ist. Das Californian Orange Bubble, das wir früh von frischen/ lebenden Pflanzen machten, also früh ernteten, wies eine Konsistenz wie Karamell auf und hatte ein süßliches Orangenöl-Aroma. Bevor du selbst nicht versucht hast, aus deinen Abfällen Bubble-Hasch zu erzeugen, wirst du nicht glauben, wie wertvoll die zum Wegwerfen vorgesehenen Blätter und Blüten werden können. Wie bei dem Regenwasser, mit dem ich meine Fliegenfallen ernähre, geht es meines Erachtens darum, etwas zu gebrauchen, von dem man denkt, es sei Abfall. Dies ist ein Grund, weshalb ich nun jede Pflanze voll ausreifen lasse, um besseres BubbleHasch zu produzieren. Es bringt dem Endprodukt einen viel volleren Geschmack, was zum Rauchen immer besser ist.
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9$325Ζ=( Ζ7 9RQ GHQ 9RU]¾JHQ GHV 9DSRULVLHUHQV Seit 2007 gibt es einen ganz speziellen Fachhandel für Vaporizer – bei „Verdampftnochmal“ werden ausschließlich Vaporizer und das dazugehörige Zubehör angeboten. Als GbR für den Onlinehandel gegründet, unterhält die Firma im Berliner Stadtteil Treptow inzwischen auch ein eigenes Ladengeschäft. Wir sprachen mit Andreas Halbmeier, einem der zwei Gründer und Eigentümer über die Vorzüge Text: Martin Müncheberg des Verdampfens. Kannst du uns etwas über die Anfänge des Vaporisierens erzählen? Im Grunde genommen wurden Vaporizer in Deutschland erfunden – alles begann mit der Heißluftpistole von "Steinhel", die als erstes dazu verwendet wurde, Stoffe zu verdampfen. Eigentlich war sie ja entwickelt worden, um Farbe abzubrennen, aber man stellte schnell fest, dass sie auch zum Verdampfen von Kräutern geeignet war. Selbst bei Cheech & Chong kam schon mal ein Vaporizer vor – der war zwar nicht wirklich einer, sollte wohl aber einer sein. Aber das ist ja auch schon sehr lange her. So richtig angefangen hat dann alles Mitte der 90er Jahre, als „Eagle Bill“ den ersten Vaporizer auf den Markt brachte. Das war noch ein Gerät mit einer Art
9$325Ζ6Ζ(5(1 Ζ67 -$ .(Ζ1 +(;(1:(5. Ȃ $% *5$' *(+7 (6 /26 81' %(Ζ *5$' %(*Ζ117 6Ζ&+ '$11 '(5 '$03) =8 (17:Ζ&.(/1 Glühbirne, die mit dem Feuerzeug von unten erhitzt wurde – das funktioniert allerdings relativ schlecht. Das war auch das erste Gerät, das ich persönlich ausprobiert habe - und ich war nicht gerade davon begeistert. Die ersten marktreifen elektronischen Vaporizer hießen dann „Aromed“ und „Volcano“ und sie funktionierten schon richtig gut. Dann kam „Vapir“ in den USA mit einem ersten digitalen Gerät raus – das war allerdings keine gute Qualität und unter diesem Image-Schaden leidet die Firma auch heute noch etwas. Da war dann eine gute Heißluftpistole immer noch besser geeignet? Klar, denn damit konnte man ja in Kombination mit einem Glas-Chillum und einer Bong auch selber verdampfen. Man brauchte nur einen vernünftigen Glas-Adapter, der in die Heißluftpistole rein passte und dann konnte man bei einer vernünftigen digitalen Heißluftpistole – oder auch bei einer mit analogen Reglern – die gewünschte Temperatur einstellen. Je nach Länge des Chillums konnte man dann die entsprechende Temperatur an die Kräuter bringen und diese verdampfen. Vaporisieren ist ja kein Hexenwerk – ab 160 Grad geht es los und bei 180 Grad beginnt sich dann der Dampf zu entwickeln. Man hatte ja irgendwann festgestellt, dass jedes Kräuterchen seinen eigenen Siedepunkt hat, bei dem seine ätherischen Öle oder andere Wirkstoffe extrahiert werden. Das Spektrum ist hierbei sehr groß: Bei Wasser liegt der Siedepunkt ja bekanntermaßen bei 100 Grad – es gibt aber auch Kräuter wie Salvia Divinorum, da liegt der Siedepunkt bei etwa 260 Grad Celsius. Und nur ein paar Grad mehr und das Kraut würde sich entzünden. Wann begannen Vaporizier auch in Deutschland beliebt zu werden? Das kann ich dir genau sagen: Das war 2007, als wir mit dem Fachhandel angefangen haben (lacht). Das ist zumindest mein persönliches Empfinden, denn davor hatte ich mich mit der Materie noch nicht so richtig beschäftigt. Aber ich glaube schon, dass wir inzwischen das Thema europaweit vorangebracht haben. Natürlich sind wir inzwischen nicht mehr die Einzigen in diesem Bereich – aber wir sind immer noch die Einzigen in Europa, die sich zu 100 Prozent auf Vaporizer spezialisiert haben. Wir kennen auch kein anderes Laden-Geschäft, welches ausschließlich Vaporizer und Vaporizer-Zubehör im Angebot hat.
Was ist eigentlich so großartig am vaporisieren? Es ist einfach nicht so ungesund wie Kräuter mit Tabak zu rauchen. Wer pur raucht ist hier schon klar im Vorteil – das bestätigen Studien, die u. a. auch auf Jamaika und in den USA durchgeführt wurden, wo die Meisten ja Cannabis pur rauchen. Hier ist die Lungenkrebs-Rate bei den Pur-Rauchern gering bis gleich null. Nichtsdestotrotz hat die Vaporisation auch noch eine Menge anderer Vorteile: Zum einen schmeckt es viel besser, es ist angenehmer zu inhalieren und kratzt nicht so. Außerdem wird die Raumluft nicht so belastet und es findet eine viel bessere Verwertung der Kräuterinhaltsstoffe statt. Man braucht einfach viel weniger und konsumiert somit effektiver. Ähnlich unschädlich wie Vaporisieren ist eigentlich nur die orale Aufnahme – aber die lässt sich meist nicht so gut dosieren und ist daher nicht alltagstauglich. Spürt man die Wirkung mit einem Vaporizer eigentlich ähnlich unmittelbar wie beim Rauchen? Nicht ganz – es können schon mal bis zu fünf Minuten vergehen, bis die Wirkung einsetzt. Viele, die zum ersten Mal vaporisiert haben, sagten danach, es käme irgendwie hinten herum. Insofern sollte man beim ersten Mal auch nicht zu ungeduldig sein und in den ersten Minuten unentwegt inhalieren, sondern lieber erst ein paar Minuten abwarten, ob sich nicht doch noch eine Wirkung einstellt. Denn was dann kommt, das ist das „klare High“ bzw. das „echte High“. Alles andere ist ja doch irgendwie beeinträchtigt – durch die Verbrennung und vor allem durch die Beimengung von Tabak, der wie ich meine schlimmste Einstiegsdroge überhaupt. Die Tabak-Sucht ist tatsächlich eine der schlimmsten – das merke ich selbst in meinem eigenen Bekanntenkreis. Da könnte jeder von mir zum Freundschaftspreis oder sogar kostenlos einen Vaporizer abstauben – und die finden das dann auch immer ganz nett, wenn sie es probiert haben, aber letztendlich heißt es: „Okay, dann lass uns mal ein Zigarettchen drehen!“ Vaporizer werden inzwischen ja häufig auch medizinisch eingesetzt – welche Anwendungsgebiete gibt es hier? Wenn man mal von unseren Lieblingskräutern absieht, gibt es eine ganze Reihe medizinischer Anwendungsgebiete – wenn man nur mal die Heilkräuter Salbei oder Pfefferminze betrachtet, so hat das schon einen echten heilenden Aspekt. Das geht ja auch in Verbindung mit unseren Lieblingskräutern – Leute die AIDS- oder Krebs-krank sind und einen Vaporizer verschrieben bekamen, für die ist Cannabis ja DAS Medikament schlechthin, da es appetitanregend wirkt und sie wieder gut einschlafen können. Bei anderen Patienten wirkt das Vaporisieren von Salbei schweißmindernd und desinfizierend. Und Pfefferminze kann man bei Magenbeschwerden verdampfen – das wirkt besser, als wenn ich einen Tee trinke. Insofern kann man mit dem Vaporizer viele verschiedene Heilkräuter nutzen. Können Vaporizer hierzulande auch schon von Ärzten verschrieben werden? Ja, aber das kommt ganz auf den Arzt an - es gibt schlaue Ärzte und Ärzte, die in der Hinsicht dämlich sind. Ich selbst habe ja einen „Aromed“ von meinem Arzt verschrieben gekriegt – ich hatte damals etwa ein viertel Jahr lang einen schweren Husten, der einfach nicht weggehen wollte und habe das mit dem
„Aromed“ und etwas Salbei auch gut in den Griff bekommen. Zuvor hatte ich auch schon Kortison und viele weitere Mittel probiert, ohne dass sich eine Besserung einstellte. Also hat mir mein Arzt dann einen Vaporizer verschrieben, wobei ich dazu sagen muss, dass ich Privatpatient bin. Für privat Versicherte ist es relativ leicht einen Vaporizer verschrieben zu bekommen – da muss nur der Arzt ein Rezept unterschreiben und dann muss man sich ein Gerät kaufen. Danach zahlt dann die Versicherung ihren Anteil - bei mir waren das 70 Prozent und ich habe auch von anderen Leuten erfahren, dass das funktioniert. Und wenn man kein Privatpatient ist? Wenn man über gesetzliche Krankenkassen einen Vaporizer erhalten will, dann muss man weitgehend ausmedikamentiert sein und der Arzt muss
noch nie gehört – ganz im Gegenteil: Wir hatten auch schon Asthmatiker bei uns, die einfach nicht mit ihrem Lieblingskraut aufhören wollten und auf Vaporizer umgeschwenkt haben. Bei Lungenproblemen sollte man es eh mit einer eher zu niedrigen Temperatur versuchen – schon ab 160 Grad werden ätherische Öle freigesetzt und dann kann man auch zehn Minuten lang bei 160 Grad vaporisieren, anstatt nur drei Minuten bei 190 Grad. Bei 160 Grad extrahiert man langsamer und schonender und braucht daher auch länger, bis die Wirkung kommt – aber kommen tut sie. Das haben wir übrigens auch schon mal in einem Eigenversuch getestet: Bei 160 Grad dauerte es eine gute Viertelstunde bis sich die gewohnte Wirkung einstellte. Und das Kraut bleibt grün – scheinbar bleibt der Farbstoff Chlorophyll bei niedrigen Temperaturen eher im Verdampfungsrückstand, der hier grün bleibt. Bei 190 Grad scheint sich Chlorophyll dagegen zu lösen und der Verdampfungsrückstand ist
Ζ&+ 6(/%67 +$%( -$ (Ζ1(1 Ȍ$520('Ȋ 921 0(Ζ1(0 $5=7 9(56&+5Ζ(%(1 *(.5Ζ(*7 Ȃ Ζ&+ +$77( '$0$/6 (7:$ (Ζ1 9Ζ(57(/ -$+5 /$1* (Ζ1(1 6&+:(5(1 +867(1 '(5 (Ζ1)$&+ 1Ζ&+7 :(**(+(1 :2//7( 81' +$%( '$6 0Ζ7 '(0 Ȍ$520('Ȋ 81' (7:$6 6$/%(Ζ $8&+ *87 Ζ1 '(1 *5Ζ)) %(.200(1 bescheinigen, dass diese Applikationsmethode von Heilkräutern oder Medikamenten für den jeweiligen Patienten die beste ist. Dann übernehmen auch die gesetzlichen Krankenkassen ganz oder teilweise die Kosten für einen Vaporizer – aber letztendlich sind das immer Einzelfallentscheidungen, für die wir natürlich keine Gewähr übernehmen können. Zählen viele Patienten zu euren Kunden und was vaporisieren die in der Regel? Wir haben sicherlich eine ganze Reihe von Kunden, die Vaporizer nutzen, um aus medizinischen Gründen ganz verschiedene pflanzliche Materialien zu verdampfen. Darunter sind natürlich auch verbotene Kräuter oder Heilpflanzen, die man gar nicht benutzen darf – das regelt das deutsche Betäubungsmittelgesetz ja schon von vornherein. Gibt es auch für die Verwendung von Vaporizern gewisse Risiken und Nebenwirkungen? Mir sind bisher keine bekannt und auch persönlich habe ich noch nie irgendwelche unerwünschten Nebenwirkungen gespürt. Ich weiß aber, dass es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen kann, wenn man ein kaputtes Gerät hat oder ein intaktes falsch bedient. Wenn ich die Temperatur zum Beispiel zu hoch ansetze, dann kann es sein, dass der Dampf die Lunge reizt und man sehr heftig husten muss. Dann war entweder die Temperatur zu hoch oder das Kraut zu potent. Das heißt, wenn der Richtwert 190 Grad korrekt eingestellt war und ich trotzdem husten musste, dann habe ich hier sehr potentes Material und muss mit der Temperatur runter bis auf 180 Grad gehen. Wir hatten auch schon Fälle, wo auf Messen in Prag oder Spanien Leute zu uns kamen, die ihre mitgebrachten Blüten in den Vaporizer stopften und wir bis auf 170 Grad runtergehen mussten, damit man den Dampf überhaupt einatmen konnte ohne zu husten. Das muss hochpotentes Zeug jenseits der 20-Prozent-Marke gewesen sein, da es erst bei 170 Grad inhalierbar wurde - insofern ist ein Vaporizer auch ein Indikator für die Qualität der verbrannten Pflanzenmaterialien. Wir hatten natürlich auch oft genug die gegenteiligen Fälle, wo die Leute mit ihrem Material kamen und bei 190 Grad einfach gar nichts passierte. Auch bei 200 Grad ändert sich nichts und die Leute monierten: „Was ist denn das für ein Scheiß-Gerät? Da kommt ja nur so ein dünner, blauer Dampf raus!“ Das lag dann allerdings nicht am Gerät, sondern an dem mitgebrachten Zeug. Man muss also bei geringerer Qualität die Temperatur höher ansetzen und bei hoher Qualität mit der Temperatur heruntergehen. In einem Interview mit einem legalen Cannabispatienten erzählte mir dieser, dass er etwa ein Jahr lang einen Vaporizer genutzt hatte und diesen danach absetzen musste, da er das Gefühl ihm würden die Lungenbläschen verkleben und er asthmatische Probleme kriegte – woran kann so was liegen? Dann müsste man wissen: Welches Gerät hat er verwandt und bei welchen Temperaturen hat er welches Material verdampft? Denn wie schon gesagt – eine falsche Bedienung kann durchaus zu unerwünschten Nebenwirkungen führen und falls es ein Billig-Gerät war, welches schon bei der Produktion mit chemischen Substanzen kontaminiert wurde, dann kann das auch der Grund für diese Symptome sein. Dass eine sachgemäße Nutzung eines Qualitäts-Vaporizers zu Lungenproblemen führen kann, habe ich bisher
braun. Hier werden wir auf alle Fälle noch weiter experimentieren und neue Forschungsergebnisse aus aller Welt auch weiterhin genau studieren. Was ist deiner Meinung nach der zurzeit beste und beliebteste Vaporizer auf dem deutschen Markt? Mein persönlicher Liebling ist der "Vapman" für unterwegs und daheim benutze ich gerade sehr gerne den "Herborizer XL" mit unserem neuem Wasserfilter "deBlub GTF". Im Laden sieht unsere persönliche Hierarchie wie folgt aus: „Volcano“, „Aromed“, „Extreme“ – das kann man ganz klar so sagen und das spiegelt ja auch die Preis-Hierarchie wider. Der Beste ist nun mal auch der Teuerste und das ist der „Volcano“ – wenn ich dieses Gerät verkaufe, kriege ich eigentlich nie ein Feedback, denn der Kunde ist weg und kommt nicht wieder, da er wunschlos glücklich ist. Der „Aromed“ ist auch sehr gut und sticht dadurch hervor, dass er eine Glühbirne als Heizelement verwendet – das gefällt mir persönlich auch sehr gut, da er dadurch sehr geschmacksneutral ist. Außerdem hat er auch einen Wasserfilter eingebaut, der somit auch als Feinstaubpartikelfilter fungiert. Und der „Extreme“ ist einfach der klare PreisLeistungs-Sieger mit einer Menge Funktionen – er ist sehr funktionell und gut zu handhaben. Und wie auch bei den beiden anderen Vaporizern gibt es auf das Gerät volle drei Jahre Garantie. Aber auch günstiger Geräte können durchaus gut funktionieren - letztendlich muss halt jeder selbst herausfinden, welcher Vaporizer für einen der Beste ist.
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Ζ&+ :2//7( 6&+21 Ζ00(5 0 * /Ζ&+67 3(5)(.7( %21*6 0$&+(1 Wie ist deine Liebe zu geblasenem Glas im Allgemeinen und zu Glasbongs im Besonderen entstanden? Nach meiner Grundausbildung durch Schule und Abitur stand ja die Frage im Raum, was ich nun werden wolle. Ich wollte damals sehr gerne etwas Künstlerisches machen. Wie es der Zufall dann wollte, hatte ich einen Glasbläser kennengelernt, den ich öfter mal besuchte, denn er war einer der Ersten, die damals solche Rauchgeräte hergestellt haben. Anfang der 90er Jahre war ja noch eine Zeit, in der viele Kunsthandwerker ganz gut von ihrer Arbeit leben konnten und da mich das Glas auch schnell fasziniert hat, entstand in mir der Wunsch, das auch lernen zu wollen. Das war dann wohl die Initialzündung, denn danach habe ich dann meine Ausbildung zum Glasapparatebauer gemacht, da man Kunst ja nicht lernen kann. An der Schule habe ich mir dann auch gleich meine erste Werkstatt aufgebaut und dann fleißig am Abend oder am Wochenende die Sachen gemacht, die man in der Schule nicht herstellen durfte. So sind meine ersten Geräte entstanden, die in meinem Freundeskreis sehr gut ankamen und ich merkte, dass ein großer Bedarf an guten Rauchgeräten bestand. Damals gab es in Deutschland ja gerade mal eine Handvoll Headshops und noch keine Hanfszene, denn die fing erst 1995 mit der ersten Cannabusiness an. Da haben sich die Leute kennengelernt und gemerkt, dass sie nicht alleine sind. Plötzlich waren da auch Hanfsamen zu haben und Grow-Equipment und Grinder und jede Menge Head-Shop-Sachen - da haben dann natürlich sehr viele Leute einen Laden aufgemacht und das Zeug verkauft. Daraufhin haben sich verschiedene Großhändler gebildet und Branche expandierte. Anfangs gab es noch gedruckte HeadshopVerzeichnisse und dann fing das ja langsam mit dem Internet an. Das kann man sich heute ja kaum noch vorstellen - ein Leben ohne Handys und Internet. Mit welcher Zielstellung oder Philosophie bist du damals gestartet? Ich habe den Anspruch an mich, Sachen entweder gar nicht oder richtig zu machen. Und so habe ich das auch mit dem Glas gehalten. Ich habe eine gute Berufsausbildung
'LH 0DUNH 5225 DXV GHP SI¦O]LVFKHQ )UDQNHQWKDO NDQQ DXI HLQH M¦KULJH (UIROJVJHVFKLFKWH ]XU¾FNEOLFNHQ XQG LVW KHXWH ZHOWZHLW GDI¾U EHNDQQW GDVV VLH K¸FKVWHQ 4XDOLW¦WVDQVSU¾FKHQ JHQ¾JW :LU VSUDFKHQ PLW 0DUWLQ %LU]OH GHP - halt echte deutsche Qualitätsarbeit. Text: Martin Müncheberg, Fotos: RooR Und da konnte der B-Real dann 0DQQ KLQWHU GHU 0DUNH
Mit wie vielen Angestellten hast du vor 20 Jahren angefangen und wie viele sind es heute? Die ersten fünf Jahre war ich ja noch alleine, dann kam mit Laszlo mein erster Angestellter dazu, der übrigens auch heute noch mit an Bord ist. Inzwischen sind wir hier in Frankenthal ein Team von 13 Leuten - weltweit sind es derzeit etwa 30 Leute, die in der einen oder anderen Weise für ROOR arbeiten. Dazu kommen weitere Glaskünstler aus den USA mit denen wir limitierte Einzelstücke aus farbigem Glas herstellen – wer mehr über die US-amerikanische Glaskunstszene erfahren will, dem empfehle ich den Dokumentarfilm „Degenerated Art“. Der einzige europäische Glaskünstler, mit dem wir eng kooperieren, ist übrigens Bernd Weinmeyer aus Österreich – mit ihm zusammen haben wir schon drei Mal den High-Times-Cup gewonnen.
natürlich nicht nein sagen, also habe ich mir ein Logo von ihm schicken lassen und es beim Goldschmied aus massivem Gold und Silber herstellen lassen - ebenso wie auch einen dreidimensionalen Schädel, den wir noch modulieren ließen und in dessen Augen zwei Brillis steckten. Als das edle Stück schließlich fertig war, ist mein Sohn damit in die USA geflogen und hat es B-Real persönlich übergeben. Das hat auch alles gut geklappt und da B-Real und seine Kollegen die Bong sehr zu schätzen wussten, sind wir in Kontakt geblieben und haben ab und zu mal telefoniert und wenn Cypriss Hill irgendwo in Europa gespielt haben, wurden wir zum Konzert eingeladen und haben uns die Show angesehen. Dabei fiel uns auf, dass sie immer noch eine eher mittelmäßige Bong für ihre Auftritte verwenden und haben angeboten, ihnen eine amtliche Show-Bong "made in Germany" zu entwerfen und zu produzieren. So ist die Excalibur entstanden - das ist ein 2,20 Meter großes Gerät aus 9 Millimeter dickem Glas, dass sich mit Schnellspannern aus vier Einzelstücken zusammensetzen lässt. Dazu haben wir noch ein passendes Flight-Case geliefert, in dem die Bong sicher und komfortabel transportiert werden kann. Als Cypriss Hill dann im Hamburger Club "Übel und Gefährlich" spielten, übergaben wir das gute Stück an B-Real, der sich sehr darüber gefreut hat. Seitdem nehmen sie das Teil auf allen ihre US-Touren mit - also nur innerhalb der US-Grenzen, da sie nicht riskieren wollen, dass die Excalibur bei einer Flugreise entdeckt und beschlagnahmt wird. Wenn man auf YouTube mal Cypress Hill, ROOR und Excalibur eingibt, findet man Videos von einem Haufen Konzerte, auf dem sie das Ding geraucht haben. Die Jungs benutzen die Bong jedenfalls auch heute noch - offensichtlich haben sie gut darauf aufgepasst. Außerdem haben wir mit B-Real auch noch die PhunkyFeelTips entwickelt – das sind Filtertips aus Glas für den dauerhaften Gebrauch.
Inzwischen ist ROOR ja eine weltweit bekannte Marke, für die selbst Stars wie B-Real von Cypress Hill werben - wie kam es eigentlich zu der Kooperation mit den Westcoast-Rappern? Für mich war das auch eher eine Art Zufall - ein Freund von mir hatte mich über ein Internetvideo darauf aufmerksam gemacht, dass die Band während ihrer Bühnenshow immer eine Bong rauchte, die von unsäglich schlechter Qualität war. Da kam uns die Idee, denen mal ein richtig gescheites Gerät zu machen
Hast du dir bei der Gründung von ROOR schon den Erfolg vorstellen können, den du heute mit der Firma hast oder warst du eher überrascht von dem Erfolg? Bei Gründung hätte ich mir das noch nicht vorstellen können, ich bin tat-
genossen und da ich meine Arbeit liebte, konnte ich den Glasapparatebauer auch mit besten Noten abschließen. Später habe ich dann gemerkt, dass auch teure Einzelstücke ihre Abnehmer finden und dass manche Menschen gerne bereit sind, für hohe Qualität auch einen angemessenen Preis zu zahlen. Die Spezialisierung auf Premium-Produkte hat sich dadurch ganz selbständig ergeben.
sächlich eher vom Erfolg überrascht worden. Ich vermute, da hat die Qualität einfach für sich gesprochen und für reichlich Mundpropaganda gesorgt. Anfangs dachte ich natürlich noch nicht am Entferntesten an eine nahezu weltweit agierende Firma. Aber ich wollte schon immer möglichst perfekte Bongs machen, die auch gut aussehen und trotzdem die genau richtigen Durchmessern, Längen und Mengenverhältnissen aus Rauch und Wasser haben. Eben kunstvoll gestaltete, ideale Gaswaschflasche - denn nichts anderes ist ja eine Bong vom physikalischen Prinzip her. Welche Erfahrungen hast du als Bong-Hersteller bisher mit deutschen Behörden oder auch mit Behörden anderer Länder gemacht? Wurdest du stets wie eine ganz normale Firma behandelt oder war die Nähe zu Cannabis manchmal auch problematisch fürs Geschäft? Am problematischsten war und ist wohl für unsere Branche, dass Bongs in den USA verboten sind. Schon seit Mitte der 90er Jahre verfährt die DEA nach einem Grundsatzurteil, nach dem so ein Rohr mit einem Schliff dran zum Marihuana-Rauchen benutzt wird und damit der „Förderung des Rauschgiftkonsums“ dient. Auch wenn man so etwas wie "for tobacco use only" mit rauf schreibt, kann man Pech haben - wenn die wollen, nehmen sie es dir einfach weg. Aber es gibt auch noch eine ganze Reihe von Ländern wie zum Beispiel die Vereinigten Arabischen Emirate, in denen Paraphenalia sogar noch strikter verboten sind. Hier geht für ROOR natürlich gar nichts – es gibt da nur einen Haufen Shishas und Cannabis zu rauchen ist strengstens verboten und mit drakonischen Strafen belegt. Aber hier in Europa sind Bongs nun mal legal und deshalb waren wir auch schon mal auf SWR3 im Fernsehen und haben hier auch die politische Seite des Ganzen angesprochen. Ich sagte damals, dass man auch in Deutschland mit
Bongs Probleme kriegen kann, wenn man damit an den Falschen gerät und da sind die SWR-Leute prompt ins Gericht zu einem Staatsanwalt gegangen und haben ihn dazu befragt – dabei erklärte der Staatsanwalt dann, dass die Geräte zu produzieren, sie zu kaufen, sie zu besitzen und sogar Cannabis darin zu rauchen legal sei. Strafbar mache man sich nur, wenn man das Cannabis erwirbt. Gibt es noch irgendwas, was du mit ROOR noch nicht erreicht hast, aber noch gerne erreichen willst? Nachdem wir jetzt fünf Mal in Folge den High-Times-Cup mit unseren Bongs gewonnen haben, gab es schon Momente, wo ich mir gesagt habe, viel mehr kannst du mit ROOR ja nun gar nicht mehr erreichen. Schließlich hatte ich das alles ja nicht so geplant – inzwischen kann ich aber davon leben und sogar noch anderen Leuten ein gutes Leben ermöglichen. Da hat sich direkt so eine Art Familie gebildet, was nicht heißt, dass bei mir jeder kommen und gehen kann, wann er will und dabei vielleicht noch den ganzen Tag am Rauchen ist. Aber Urinkontrollen führe ich natürlich auch nicht bei meinen Mitarbeitern durch – schließlich arbeitet man ja um zu leben und lebt nicht, um zu arbeiten. Was ich mir aber noch für die Zukunft wünsche, ist, dass es uns gelingt, erfolgreich gegen die ganzen Markenrechtsverletzer vorzugehen. Derzeit gehe ich in fünf verschiedenen Ländern rechtlich gegen die Produzenten von FakeBongs vor - so zum Beispiel gegen billige chinesische Plagiate, die von sehr schlechter Qualität sind, sich aber trotzdem mit meinem Logo schmücken. Da versuchen andere, von meinem Erfolg zu profitieren und schaden gleichzeitig dem hochqualitativen Marken-Image von ROOR, indem sie diesen ganzen Billigmüll unter die Leute bringen. Gegen derartige Plagiate vorzugehen kostet einen Haufen Nerven, Zeit und Geld – da wäre es natürlich schön, wenn ich mir den Ärger in Zukunft sparen könnte. Aber das wird wohl nichts, denn wie ich weiß, gibt es allein in China sechs Fabriken, die solche Fake-Bongs mit meinem Logo darauf herstellen. Einmal waren die sogar so frech und haben mein Originallogo einfach auf den Kopf gestellt und als neue Eigenmarke in China angemeldet. Das haben die denen da auch glatt durchgehen lassen – auf dem deutschen Patentamt wären sie damit natürlich nicht durchgekommen, aber in Asien läuft das halt anders. Natürlich wehre ich mich dagegen, aber wer weiß, ob es letztendlich tatsächlich was bringt. Unabhängig davon sind wir aber stets dabei, die gute Zusammenarbeit mit einem stets wachsenden Händlernetz weiter auszubauen Das scheint dann ja so etwas wie der „Fluch des Erfolgs“ zu sein... Richtig, und das belastet ich im Moment auch sehr schwer – auf der einen Seite ehrt es einen zwar auch, denn wenn man nur schlechte Waren produ-
ziert, macht die ja keiner nach. Aber auf der anderen Seite muss man ja auch von der eigenen Arbeit leben können - ein gutes Markenimage lässt sich nur ganz langsam aufbauen – durch Fälschungen kann es dann aber auch wieder ganz schnell beeinträchtigt werden. Zumal die Fälscher ja auch keine Forschungund Entwicklungskosten tragen, sondern dir nur das Image ruinieren und die Gewinne schmälern. Aber mit derartigen Problemen haben heutzutage fast alle Produzenten von internationalen Qualitätswaren zu kämpfen. Glaubst du, dass wir mit Uruguay und einigen US-Bundesstaaten derzeit den Anfang vom Ende der weltweiten Hanfprohibition miterleben? Ohne diese Meilensteine hätte ich sicherlich deutlich mehr Bedenken, dass es auch in Europa in absehbarer Zeit zu einer ähnlichen Entwicklung kommen könnte. Aber nach Colorado und Uruguay habe ich auch die Hoffnung, dass die weltweite Cannabisprohibition nun Stück für Stück – wie ein Kartenhaus – zusammenbrechen wird. Die Amerikaner waren ja die, die es verboten haben und nun sind sie es auch, die es wieder legalisieren – die Mehrheit der US-Bürger scheint damit auch gar kein Problem zu haben. Und so stehen auch andere US-Bundesstaaten bereits kurz vor einer Legalisierung - und wenn die erstmal mitkriegen, wie viele Steuermillionen man dank Hanf einnehmen kann, während man gleichzeitig Repressionskosten spart, dann ist diese Entwicklung sicherlich gar nicht mehr aufzuhalten. Insofern glaube ich schon daran, dass wir auch hier bei uns – zum Beispiel mit der Resolution der 120 Strafrechtsprofessoren – auf einem eigenen deutschen Weg zur Legalisierung von Cannabis sind. Wir werden es also hoffentlich alle noch erleben, dass auch hier in Deutschland Schluss mit Krimi und Cannabis endlich legal ist!
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Petition für Patienten
Text: Robert B.
ANHÖRUNG IM BUNDESTAG ZU CANNABIS ALS MEDIZIN Bereits im Frühjahr 2014 hatte Dr. Franjo Grotenhermen seine „Cannabis als Medizin“-Petition 52664 nicht nur formuliert, sondern im Deutschen Bundestag als Onlinepetition gestartet. Gewisse Auffälligkeiten erschwerten es, in nur vier Wochen das Quorum von 50.000 Stimmen für eine öffentliche Anhörung zu erreichen. Die Petition ging erst nach der Hanfparade online, auf dieser hätte man bereits sehr gut Unterschriften sammeln können. Zudem konnten offline per Unterschriftenlisten weitere Stimmen gesammelt werden, und dies war vielen, selbst den Organisatoren der Petition, erst unklar. Mehrere Personen hatten im Bundestag angerufen und erfragt, ob für die postalisch zugestellten
Dr. Franjo Grotenhermen, Treffen für Unterschriftensammler, November 2014
ist, hier jedoch nicht für jeden Anwendungsbereich bereits umfassende Studien vorliegen würden. Dies wäre aber auch bei anderen Medikamenten häufig nicht der Fall, die dennoch verschrieben werden, wenn es im Einzelfall Sinn machen würde. Dies wäre
und suchterzeugende Medikament muss erst getestet werden und nur, wenn Cannabis besser wirkt, wird die Ausnahmegenehmigung erteilt. Patienten, die diesen Weg gingen, berichten, wie Lars Scheimann, von einer jahrelangen unzumutbaren Tortur mit schwersten Nebenwirkungen physischer und psychischer Natur und von schwersten Medikamentenentzügen. Das ist selbst für gesunde Menschen unzumutbar, für geschwächte Patienten kann das tödlich enden.
Der tragische Tod von Robert Strauß, der nicht nur zur Apotheke, sondern aus Kostengründen und im Notstand auch zum Dealer ging, endete tödlich, da die Polizei ihn verfolgte und seine Hanfmedizin raubte. Das ist kein Einzelfall, auch wenn die meisten Patienten deswegen nicht direkt versterben, aber in den Reihen des ACM, mit dessen Hilfe Franjo Grotenhermen die „Cannabis als Medizin“-Petition erstellte, kennt man mehrere Todesfälle, die auf Repression zurückführbar sind.
Herr Baumann vertritt das Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz und scheint leider wie so viele andere Erfolgsmenschen den Bezug zur Realität der einfachen Bürger völlig verloren zu haben. Er erklärt,
B. Wöllert (MdB), Die Linke, stellt deswegen nicht unbegründet die Frage, ob sie denn mit der Annahme und ihrem persönlichen Eindruck richtig liege, dass eine Auflockerung der Gesetze für Cannabis-Konsumenten und -Patienten immer nur auf Weisung des Deutschen Verfassungsgerichtes zustande komme, da politisch wirklich alles blockiert wird, was sich blockieren lässt. Hermann Gröhe (MdB), CDU, erklärt, dass dieses definitiv nicht der Fall wäre, z. B. wurde 2011 das Medikament Sativex zugelassen, ohne dass es auf Weisungen des Bundesverfassungsgerichtes zurückzuführen wäre. Hier ist jedoch naheliegend, dass man den Klagen zuvorkommen wollte, um nicht weiter sein wahres Gesicht zu offenbaren. In Deutschland wie in anderen Ländern ist es so, dass die wirklich positiven Entscheidungen sich auf Volksbegehren oder in Deutschland auf das Bundesverfassungsgericht zurückführen lassen und nicht auf gewählte Volksvertreter!
WIR MÜSSEN „VOLKSVERTRETERN“ ZUSEHENS AUF DIE FÜSSE SPRINGEN, DAMIT SIE SPUREN! Unterschriften der Tag des Eintreffens oder der Poststempel ausschlaggebend ist und übereinstimmend die Antwort erhalten, der Poststempel sei entscheidend. Dies war nicht so und deswegen gingen vermutlich mehrere Hundert bis wenige Tausend Stimmen verloren. Vermutlich werden Petenten vorsätzlich nicht hinreichend informiert und keine FAQ eingerichtet, der alles zu entnehmen wäre. Wir alle haben 33- bis 34.000 Stimmen erreicht, Herr Grotenhermen erbat, dennoch öffentlich gehört zu werden und dies wurde bewilligt. Die Anhörung fand am 23. Mai statt und kann unter https://youtu.be/iXZKB1cQ8cM angesehen werden. Herr Grotenhermen hat chronische Gesundheitsprobleme und kann Veranstaltungen nicht mit Sicherheit besuchen, sondern nur bei entsprechender Verfassung, er war im Bundestag dennoch zugegen, zur Vorsicht hatte Herr Huber das Anliegen stellvertretend geschildert und Herr Grotenhermen hat nur fachlich ergänzt. Herr Huber erklärte, dass Cannabis als Arzneimittel erwiesenerweise wirksam
in Deutschland für 100.000 bis 1.000.000 Menschen der Fall. Diese müssen jedoch hohe Hürden nehmen: Jedes andere möglicherweise wirkende Medikament müsse erst getestet werden und nur, wenn diese nicht genügend wirken und nur Cannabis besser wirkt, darf das Gras auch verschrieben werden. Gefordert wird nicht allein eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen für Cannabisarznei, gefordert wird zudem eine Vereinfachung des Zugangs zu Cannabismedizin, und das auch dann, wenn es nur gleichgut wie andere Medikamente wirkt. Andere Medikamente weisen häufig ein erheblich größeres Gefahrenpotenzial als Cannabismedizin auf. Alles in allem ist die derzeitige „Lösung“ der Problematik keine Lösung für den Großteil der Patienten, die zum einen meist keinen mitwirkenden Arzt finden, um die Ausnahmegenehmigung nach § 3 Abs. 2 BtMG zu beantragen und zum anderen die horrenden Kosten nicht erstattet bekommen. Selbst dann würden viele Patienten diesen Weg nicht gehen, da sie erst „austherapiert“ sein müssen: Jedes andere auch noch so schädliche
sobald ein Arzt dem Patienten Cannabismedikamente verschrieben hat, fallen diese Patienten aus der strafrechtlichen Verfolgung automatisch heraus und es gebe somit keinerlei Probleme hinsichtlich der Verfolgung von Cannabispatienten. Diese Aussage ist fernab jeglicher Realität, denn aufgrund der Hürden haben von 100.000 bis 1.000.000 potenziellen deutschen Cannabispatienten, die es vermutlich zu einem großen Teil bereits illegal nutzen, derzeit keine 400 eine Ausnahmegenehmigung nach § 3 Abs. 2 BtMG. Nur wenige Tausend erhalten Medikamente auf Grundlage von Cannabinoiden aus der Hanfpflanze, diese sind in der Regel jedoch noch weniger bezahlbar und die Verwendung illegal beschaffter Cannabisblüten ist weiterhin strafbar, solange diese mehr THC als 0,2 % enthalten! SelbstdiePatientenmiteinerAusnahmegenehmigung werden weiterhin strafrechtlich verfolgt und das teils ausschließlich aufgrund vom medizinischen Cannabis. Hier werden Klagen vielleicht eingestellt, aber doch wird dem Patienten sein Medikament erst weggenommen, so, wie er auch zum Anwalt muss.
Wir knüpfen hier an den letzten Abschnitt an: Die Politiker werden die richtigen Entscheidungen, die wir uns wünschen, nicht freiwillig treffen, sondern wir müssen „Volksvertretern“ zusehens auf die Füße springen, damit sie spuren!
Vortrag zu Cannabis als Medizin
NEU im Härze vo dä Schwiiz Gewerbezone Erli · Erlistrasse 2A · 6417 Sattel 041 835 19 78 · info@lospazio.ch · www.lospazio.ch
Grow- & Headshop
DIE CANNABIS-ONLINE-ENZYKLOPÄDIE
/SoftSecretsDE @cannabisinfo_de
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CRITICAL 2.0 (Ζ1( $872)/2:(5 6257( %(67(5 48$/Ζ7 7
Critical Auto zählt wegen der ausgezeichneten Qualität ihrer Genetik und der überwältigenden Akzeptanz unter den Konsumenten zu Dinafems Flaggschiffen. Als eine der ersten selbstblühenden Varietäten, die auf den Markt gebracht wurden, diente sie anderen Autoflower-Sorten wie Cheese Auto oder Widow Auto, in die die selbstblühende Eigenschaft eingefügt J. Searcher wurde, als Grundlage. Nach mehreren erfolgreichen Saisons mit Critical 1.0 machten sich Dinafems Ingenieure daran, die Genetik weiter zu verbessern.
Die geheime Basis
Zum ersten Mal und mit exklusiver Genehmigung konnte Soft Secrets den geheimen Ort besuchen, wo Critical Auto produziert wird. Bei unserem Einsatz mussten wir mehrere Stunden im Gebirge verbringen und eine Grenze überqueren - eine unverzichtbare Vorsichtsmaßnahme, um die Sicherheit und Integrität dieser Enklave zu gewährleisten. Als wir an der Produktionsstätte ankamen, deutete nichts auf die eigentliche Nutzung hin. Erst eine Hintertür führte uns zu dem geheimen Ort, wo wir mehrere Räume mit Pflanzenkulturen vorfanden, die für die Zucht und Selektion der Critical 2.0 bestimmt sind, außerdem Zelte für die Keimung und die frühe Wuchsphase. Ein hervorstechendes Leistungsmerkmal dieser Anlage ist ihre Funktionsfähigkeit. Die Pflanzen erhalten alles, was sie brauchen, ohne dass man besonders auf Details achten muss, wie es für genügsamere Kulturpflanzen typisch ist. Das ausgewählte Pflanzmedium ist Kokosschale, die mit einem hydroponischen ZweiKomponenten-Dünger gegossen wird.
Der Innenraum ist so konzipiert, dass darin große rechteckige Töpfe (wie normalerweise für Erdsubstrate verwendet) untergebracht werden können. Die Lösung ist ganz einfach: Töpfe werden nur unten mit Kokosschalensubstrat gefüllt, während der übrige Raum leer bleibt. Dünger werden in großen Tanks, die als Düngerreservoirs dienen, mit Wasser gemischt, und von dort zu den Tropferschläuchen über den Töpfen gepumpt, auch die Nährstoffe werden wie vorgesehen abgegeben. Große, mit Aktivkohlefiltern ausgestattete Abluftventilatoren beseitigen die schlechte Luft aus dem Raum; es gibt auch mehrere Ventilatoren, die auf dem Boden stehen und an den Wänden angebracht sind, um Raumluft zu entfernen. Das ganze System ist mit einem sog. "Intelligent Crop Controller" verbunden, einer besondere Einheit, die Temperatur-, Luftfeuchtigkeits- und Bewässerungsparameter kontrolliert. Es ist in der Tat ein einfaches, aber sehr effektives System.
Eine Sache der Statistik
Das Endergebnis ist nur mit viel Beharrlichkeit und Unverzagtheit zu erreichen - nach einem langwierigen Prozess des Ausrangierens individueller Pflanzen in verschiedenen Stadien. Wie Statistiken zeigen, gibt es nur einen gangbaren Weg, um hochwertige Autoflower-Sorten zustande zu bringen: Die Arbeit mit sehr vielen Pflanzen, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, einige herausragende Individuen zu bekommen, die sich als genetische Basis nutzen lassen. In der ersten Generation keimen normalerweise mehr als 1000 Pflanzen, von denen in den ersten Lebenswochen ein Drittel beseitigt wird (wegen Anzeichen von Missbildungen oder Schwäche). Die Selektion geht während der Wuchsphase und im ersten Abschnitt der Blühphase weiter, indem Pflanzen, die offensichtlich problematisch sind - wozu
Spätentwickler gehören und solche, die nicht dem gewünschten Phänotyp entsprechen - aussortiert werden. Von den 500 übrigbleibenden Pflanzen kommt die Hälfte weg, sobald sich ihr Geschlecht herausstellt; demgemäß bleiben nach dieser ersten Selektion etwa 250 weibliche Pflanzen übrig. Weitere Gründe für die sofortige Elimination von Pflanzen sind sichtliche Anzeichen von Hermaphroditismus oder Intersexualität, denn der Genpool soll hermaphroditische Individuen ausschließen. Infolgedessen wird die Geduld des Züchters, und sein Vermögen, über mehrere Generationen hinweg Pflanzen zu selektieren, schließlich mit der Stabilisierung der gewünschten Eigenschaften Früchte tragen.
Acht Pflanzengenerationen
Dieses Projekt begann in den ersten Tagen der Autoflower-Pflanzen mit der Kreuzung des Roadrunners - Dinafems erster Autoflower-Linie - mit dem berühmten Critical Bilbo Klon. Nur ein geringer Prozentsatz von selbstblühenden Pflanzen waren aus dieser anfänglich erzeugten Sorte zu erhalten. Diese Exemplare wurden miteinander gekreuzt, um die zweite Generation hervorzubringen. Die zweite Generation kam durch offene Bestäubung zustande und die besten weiblichen Pflanzen wurden auf Vergleichsbasis selektiert. In dieser Phase waren die Selbstblüher-Merkmale besser zu erkennen und die besten AutoflowerEinzelpflanzen wurden selektiert, sie lieferten die Samen für die dritte Generation. Bei der Selektion
anwuchs und schließlich als erste Ladung für die Markteinführung verwendet wurde.
Schlussfolgerungen
Wie es einer der Schöpfer dieser neuen Linie ausdrückt: "Anfangs waren diese Pflanzen nur so was wie Oregano, ich wäre nie in Versuchung geraten, sie zu rauchen. Critical 1.0 erwies sich bereits als eine bessere Pflanze. Jetzt sehe ich diese Blütenstände wachsen und sie sehen so gut aus, dass ich ganz
Trotz der großen Ähnlichkeit mit dem originalen Critical Bilbo-Phänotyp sollten sich die ersten angebauten, geernteten und probierten Critical 2.0-Pflanzen mit ihrem unglaublichen, sehr süßen Geschmack und den erdigen Noten als eine echte Überraschung erweisen. Bei diesem überwältigenden, mehrere Minuten anhaltenden Geschmack handelt es sich um eine weitere vererbte Eigenschaft, den sie im Gaumen hinterlässt - man bekommt ein etwas klebriges
Dr Kush in einem der Anbauräume für Autoflower-Pflanzen
der dritten Generation wurde größte Sorgfalt auf die Auswahl der gewünschten Eigenschaften angewandt. In diesem Stadium waren nicht weniger als 75% Prozent der Pflanzen selbstblühend, und dieser Anteil stieg auf 99% in der vierten Generation. Unter diesen wurden wieder die besten Pflanzen selektiert, um andere zu bestäuben und dadurch die
Doch sie ruhten sich nicht auf ihren Lorbeeren aus. Ganz im Gegenteil! Sie führten das gesamte Verfahren noch einmal von Anfang an durch. Die erste Kreuzung war eine Critical 1.0 mit dem Eliteklon Critical Bilbo, um die fünfte Generation zu erzeugen, die fast keine selbstblühenden Merkmale aufwies. Diese Pflanze wurde weiter
begierig bin nach einem aus ihnen gebauten Joint. Sie sind groß, sehr harzig und sehen denen der originalen Critical sehr ähnlich."
Pflanzentöpfe werden durch darüber liegende Bewässerungsleitungen versorgt
erste für den Markt bestimmte Auflage von Critical Auto 1.0 Samen zu erzeugen, die von den Growern begeistert aufgenommen wurden. Mit der Vermarktung dieser Varietät nutzte das Dinafem-Team eine ausgezeichnete Chance.
selektiert und gekreuzt, um die sechste Generation zu erhalten, wo der Anteil der Autoflowers an der Gesamtzahl der Pflanzen auf 25% anstieg. Die siebte Generation präsentierte sich bereits mit einer Mehrheit von Autoflower Pflanzen 75% -, die in der achten Generation auf 99%
Das hervorstechende Kennzeichen dieser Sorte ist tatsächlich die große Ähnlichkeit hinsichtlich des Erscheinungsbilds und Geschmacks mit der ursprünglichen Critical, mit der sie mehrere Eigenschaften teilt: von den großen Blütenständen, die die doppelte Anzahl von Zweigen ausbilden bis zu der wie bei einer Sativa spärlichen Belaubung mit aus länglichen, schmalen Blattfingern zusammengesetzten Blättern. Die Blütenstände sind groß und sehr klebrig, mit einem süßen Aroma, das bereits wahrgenommen wird über den Geruch, den die lebenden Pflanzen verströmen. Der Stone ist stark, ziemlich körperlich, aber trotzdem irgendwie "harmonisch". Er wirkt leicht entspannend, kein Gefühl der Benommenheit.
Gefühl im Mund, als würde man Zucker lutschen. Es ist überhaupt das erste Mal, dass sich eine Autoflower-Varietät eines eindeutigen CriticalGeschmacks rühmen kann. Die typischen CriticalQualitäten lassen sich sogar schon früher an ihrem Geruch wahrnehmen, aber sie können erst aufgrund ihres großartigen Geschmacks richtig gewürdigt werden, der deutlich besser als der von Critical Auto 1.0 ist, so dass die frühen Autoflower-Sorten daneben verblassen. Auf erfahrene Grower von Autoflower-Pflanzen wirkt der Fortschritt vom früheren Roadrunner zur heutigen Critical 2.0 mit den über die Jahre fortlaufenden Verbesserungen schier unglaublich. Das Leben ist nun für Grower leichter geworden. Eine Packung Critical 2.0 kaufen - das ist alles, was zu tun ist - und Sie werden von der erstklassigen Qualität überrascht sein!
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Outdoor Gießdinger für Pampa-Grow?
Text: Robert B.
NOTBEWÄSSERUNG FÜR TROCKENE HERANWACHSENDE OUTDOORPFLANZEN Beim Guerilla-Outdoor-Grow ist es entscheidend, den Pflanzen gute Startbedingungen zu geben, damit sie ohne ständige Pflege überhaupt eine Chance haben. Gartenpflanzen, die über Sonne, guten Boden und genügend Wasser verfügen, schießen von Mitte Mai bis Ende September auf 3 Meter Höhe, bleiben aber am Feldrand teils unter einem Meter Höhe oder gehen ein, da sie nicht laufend überwacht und gepflegt werden. Wer die Setzlinge im Mai raus in die Wildnis setzt, wird natürlich im Hochsommer nicht mit dem Tankwagen durch die Pampa fahren. Sind die Pflanzen groß, sind sie dies in der Regel unterirdisch auch und holen sich genügend Wasser aus der Tiefe. Solange sie noch nicht groß sind, reichen die Wurzeln auch nicht bis tief in die Erde, und wenn eine trockene Woche kommt, können ein paar 100 ml Wasser den entscheidenden Unterschied machen, damit die Pflanze sich weiter entwickelt oder wenigstens nicht eingeht. Somit stellt sich die Frage, wie die Outdoor-Pflanzen gleichmäßig mit einer Notreserve Wasser versorgt werden, wenn man nur einmal die Woche kontrollieren kommt und nicht viel Wasser mitführen kann. Um eine Antwort zu finden, wird hier ein Produkttest ausgeführt, in dem verschiedene Systeme mit unterschiedlichem Erfolg getestet wurden. Es handelt sich um ein No-Name-Produkt der Versandgärtnerei Bakker, um zwei ähnliche Systeme des in Growkreisen vielleicht weniger bekannten, aber dennoch interessanten Herstellers Bio Green, um zwei Systeme der für uns bekannteren Marke Blumat und ein weiteres No-Name-Produkt, welches dem Vergleich mit einem der Blumat-Produkte dienen soll. Vorweg: Alle Systeme funktionieren, haben aber Stärken und Schwächen und sind teils anders, als durch die Hersteller vorgesehen, verwendbar.
Blumat, zwei verschiedene Techniken
Als Hersteller bietet Blumat einige Möglichkeiten, um mit einer Bewässerungsanlage auch ohne Pumpe seine Pflanzen über einen Hochtank wässern zu können oder über einen ebenerdigen Wassereimer oder mit einer Flasche auf einem Tonkegel. Bei der Bestellung interessierten wir uns nur für Systeme, die für je eine Outdoor-Pflanze die Notversorgung übernehmen können. Der Blumat-Watering-Universal-Adapter wird in Größen von 200 und 300 ml pro Tag geliefert, er wird auf eine leere Trinkflasche gesteckt, die oben aufgeschnitten und anschließend mit Wasser gefüllt wird. Mit dem Tonkegel wird diese Flasche an der Stelle in den Boden gesteckt, wo Wasser abgegeben werden soll. Zudem gibt es auch den Zimmer Blumat XL, der als Tonkegel das Wasser durch einen Schlauch aus einem Wasserbehälter ansaugt, dessen Wasserpegel jedoch auf gleicher Höhe oder etwas niedriger als der Schlauch, der in den Tonkegel führt, sein soll. Zu dieser Wässerungsvariante wurden zwei No-NameBillig-Tonkegel zum Vergleich getestet.
Alle Gießdinger funktionieren
Bio Green
02 Bio Green Gießdinger
Bakker No-Name Gießdinger
Alle getesteten Gießdinger
Ansaugende Gießdinger mit Schläuchen
Blumat Watering Universal Adapter mit 200 ml
Der Tonkegel, der in einen Kunststoff-Stopfen mündet, passt genau auf handelsübliche Trinkflaschen, zur Hand waren diese mit einem Volumen von 1,5 Liter. Es wurde oben mit einem Teppichmesser eine Öffnung geschnitten, obwohl Blumat erklärt, es soll nur ein Loch reingestochen werden. Der Vorteil ist jedoch, dass der im Boden steckende Tonkegel nicht bewegt werden muss, um die Flasche zu füllen. Sehr zuverlässig wurden 200 ml Wasser pro Tag abgegeben. Es ist möglich, den Tonkegel mit einem ½-Zoll-Schlauch anstelle der Wasserflasche zu koppeln, wenn der Schlauch mit Teflonband umwickelt und dann in den Tonkegel gesteckt wird. Somit kann ein Hochtank mehrere Tonkegel versorgen oder es ließe sich eine ganze Gießleitung einrichten. Die empfindlichen Tonkegel müssen natürlich über Winter trocken gelagert werden.
Zimmer- Blumat XL
Dieser Technik haben wir etwas misstraut und sie zum Vergleich mit den No-Name-Billigkegeln getestet. Zuerst müssen die Tonkegel im Wasser ein-
auch nicht deutlich tiefer sein, da es dann schwieriger wird, das Wasser anzusaugen. Nach Tagen hatten die Billigkegel, nicht aber der ZimmerBlumat XL Wasser im Inneren verloren. Deswegen ist der Zimmer-Blumat XL besser: Das Wasser entweicht durch den Tonkegel in den Boden, es entsteht ein Unterdruck und mit diesem wird neues Wasser angesogen. Das geht nur solange, wie Wasser entweichen und Unterdruck entstehen kann und so kann der Tonkegel vermutlich nicht aus unendlicher Tiefe Wasser ansaugen. Ihn regelmäßig zu öffnen und den Wasserstand zu prüfen, wäre neben dem regelmäßigen Nachfüllen vom Quelltank vermutlich notwendig. Sollten sich im Wasser Algen bilden, könnte der Schlauch verstopfen, aber das Gewicht zieht ihn zu Boden, wo das Wasser vielleicht weniger Schwebteile enthält.
Gießdinger auf Flaschen
weichen und komplett nass sein. Das kann am besten über Nacht passieren, zur Sicherheit aber wenigstens über zwei Stunden. Die Kunststoffhauben werden nun abgenommen, der Innenraum wird mit Wasser gefüllt, die Deckel aufgesetzt und die Tonkegel werden in den Boden gesteckt. Der Wassertank darf mit seinem Wasserspiegel nicht höher als der Schlauch sein, der in den Tonkegel mündet. Er sollte vermutlich
Der auf Gartenprodukte spezialisierte Hersteller Bio Green hat ebenfalls ein sehr gut funktionierendes Notbewässerungssystem hervorgebracht. Dieses funktioniert in einer Variante mit einer Trinkflasche, auf die ein Aufsteckteil geschraubt wird, oder es funktioniert ohne Aufsteckteil mit einer langhalsigen Weinflasche. Vom System her funktionieren beide Produkte gleich: Auf die volle Flasche wird der Tonkegel gesteckt, um beides umzudrehen und in den Boden zu stecken. Unvermeidbar ist es, dass dabei bereits eine Luftblase in der Flasche aufsteigt. Das Wasser wird bei Trockenheit aus dem Tonkegel in den Boden ziehen und somit sinkt im Innern der Wasserstand, Luft steigt in die Flasche auf und etwas Wasser entweicht. Das passiert genau so lange, wie Wasser in der Flasche ist, dann sollte sie wieder aufgefüllt werden. Mehr als 200 ml pro Tag sollte sich der Guerilla-Grower jedoch nicht versprechen. Für die Trinkflaschen muss jedoch ein dickwandiges Modell gewählt werden. Im Versuch hat das Wasser so viel Gewicht, dass es die Flasche zusammenzieht und zum Teil direkt entweicht. Zudem kann hier und auch in anderen Konstellationen die senkrecht stehende Flasche umkippen. Sie mit vier Bambusstäben zu fixieren oder an einen zu befestigen, wäre dann die vorsorgliche Lösung. Aus diesem System lässt sich kein Gießsystem mit einem Quelltank für mehrere Tonkegel bauen. Es kann jedoch in das Modell für die Weinflasche natürlich ein Gartenschlauch gelegt werden oder das Kunststoffstück vom anderen Modell an den ½-Zoll-Schlauch mit Teflonband angeschlossen werden, um alles an einen luftdichten Kanister anzuschließen, solange der Schlauch dabei bis zum Kanister eine Steigung aufweist, damit sich keine Luftblasen bilden können. Wer das möchte, sollte jedoch eher auf Blumat zurückgreifen und vielleicht mehrere Tonkegel pro Pflanze und Kanister anbringen.
Bakker No-Name
zugefügt werden und die Pflanzen düngen zu wollen, kann sogar der Grund für die Notwässerung sein. Entscheidend ist jedoch, wirklich nicht zu viel Flüssigdünger zu geben, da dieser ansonsten bei Trockenphasen die Wurzeln verbrennen kann.
Der ganze Produkttest ging mit einem Gutschein für den Onlinegartenversand Bakker los: Was aus dem Sortiment kann denn gebraucht werden? Neben dem Langfingerigen Rosenwaldmeister als Schmetterlingspflanze fiel eben dieses No-Name-Gießding in den Blick und die gewiss zehn Jahre alte Frage, wie man für Outdoorpflanzen eine Notwässerung einrichten könnte, flackerte wieder auf, es wurde nach weiteren Produkten gesucht. Dieses No-Name-Gießding ist nicht so beschaffen, wie wir es uns wünschen, von der Flasche zum Tropfer führt ein kurzer Schlauch, aber auch dieser kann verstopfen. Beim Auspacken machte es einen guten Eindruck, dass das Wasser vor dem Schlauch schon ein wenig gefiltert wird. Der Unterschied zu allen anderen bislang beschriebenen Gießdingern ist jedoch, dass die abgegebene Wassermenge bei dem Tropfer eingestellt werden kann. Um die Unterschiede zu sehen, wurden somit gleich zwei der Gießdinger aufgestellt. Hier konnten die Ergebnisse jedoch nicht ganz stimmen: Ein Pricker auf Stufe 5 hatte weniger Wasser abgegeben, als der andere auf kleinerer oder höherer Stufe, und beide auf gleicher Stufe geben ebenfalls unterschiedliche Wassermengen ab. Bei genauerer Betrachtung muss
WENN DER BODEN NASS IST, GEBEN TONKEGEL WENIGER WASSER AB sichergestellt werden, dass der Schwimmer im Pricker nicht verdreckt ist und dieser funktionieren kann. Beim Verstellen muss zudem abschließend der Deckel auf den Boden gedrückt werden, da dieser nicht immer anliegt. Und auch dann funktioniert es noch nicht, und auf Stufe 5 gibt ein Pricker in einem Tag 1,5 Liter und der andere nur 400 ml ab. Letzteres oder sogar noch weniger wäre unser Wunsch. Dieser lässt sich auch erfüllen, indem die Pricker einfach vorab auf dem Balkon getestet werden und für jeden einzelnen die gewünschte Einstellung gesucht wird. Einmal eingestellt, kann dieser Pricker mit Wasserflasche outdoor angebracht werden. Auch hier kann die Wasserflasche oben aufgeschnitten werden, um sie besser füllen zu können, wenigstens ein Loch sollte in jedem Fall in den Flaschenboden gestochen werden. Werden nur die Schläuche mit den Prickern verwendet, können diese mit handelsüblichen T-Stücken und Schläuchen an eine Gießleitung angeschlossen werden.
Algen in der Gießanlage
Algen bilden sich automatisch, sobald Licht auf das Wasser einwirkt und Luft daran kommt. Sobald das Gießding mit einem Schlauch funktioniert, kann dies zum Problem werden. Die Wasserflasche, den Kanister oder Tank einfach mit einer schwarzen, lichtundurchlässigen Tüte zu überstülpen, wäre eine Lösung, wenn die Tüte denn mit der Gießanlage wieder aus der Pampa entfernt wird. Bei den Tonkegeln ohne Schlauch wären Algen hingegen völlig unproblematisch, da sie sich im Inneren absetzen und der Tonkegel sich deswegen nicht zusetzt, aber sich nach dem Einsatz reinigen lässt. Eine Pampa-Notwässerung ohne dünne Schläuche und Engstellen wäre deswegen im jeden Fall die Empfehlung!
Richtige Notwässerung
In den Instruktionen der Produkte steht dabei, dass die Pricker nie direkt am Stiel, sondern an den äußeren Wurzelballen gesteckt werden sollen. Staunässe ist für die meisten Pflanzen, auch für Hanf, absolutes Gift. Solange der
DIE CANNABIS-ONLINEENZYKLOPÄDIE
Gießdinger in Action
Gießdinger für Gießleitung umbauen?
Tonkegel Gießdinger geben Feuchtigkeit weniger Wasser ab!
Wasser- Abgabemenge der Tonkegel
Blumat gibt an, dass die Watering Universal Adapter entweder 200 oder 300 ml Wasser abgeben. Woher wissen die das so genau und gilt das auch dann, wenn der Bodengrund gerade absäuft? Somit ein letztes Experiment: Ein Tonkegel wird in die Luft gehängt, der andere hängt in einen mit Wasser gefüllten Eimer, ohne noch Kontakt zur Luft zu haben. Abwarten. Nach drei Tagen standen die Ergebnisse fest: Die Watering Universal Adapter geben maximal 200 oder 300 ml ab, aber wenn der Boden nass ist, geben Tonkegel weniger Wasser ab, aber immer noch mindestens 25 Prozent der Maximalmenge. Das wäre im Vergleich zum Bakker No-NameGießding ein erheblicher Vorteil, da Staunässe unerwünscht ist und das knappe Wasser somit für die trockenen Tage gespart wird.
Abschließende Meinung
Bakker No-Name Gießdinger mit einstellbarer Wasserabgabe
Wurzelballen am Rand Wasser findet, wird die Pflanze nicht eingehen. Da in der Regel die obersten Zentimeter vom Boden schnell abtrocknen, ist es ein Vorteil, die Pflanze etwas tiefer (bei bewölktem Regenwetter ab Mitte Mai) einzupflanzen und den Pricker auch etwas tiefer in den Boden zu stecken. Das Wasser tritt aus und verdunstet nicht direkt wieder, es ist im Boden, wo es zu hundert Prozent aufgenommen werden kann.
Flüssigdünger
Ob mit Tropfer oder Tonkegel: Flüssigdünger kann dem Wasser
Es ist mit 1,5-Liter-Flaschen keine Bewässerung, mit der Pflanzen optimal mit Wasser versorgt werden, sondern eine Notwässerung für noch nicht tief in den Boden wurzelnde Pflanzen. Die Notbewässerung kann bei buschigen Pflanzen bis 70 Zentimetern und bei schlanken Gewächsen bis über einen Meter das Überleben sichern. Mit dem Blumat Watering Universal Adapter sollte es genügen, in Trockenphasen einmal die Woche die Flaschen zu füllen. Außerdem wollen die wirklichen Guerilla-Outdoor-Grower gar nicht die Pflanzen gießen, sondern nur ihr Überleben sichern. Sie haben gar nicht die Möglichkeit, genügend Wasser zu die Pflanzen zu bringen, um diese in der Trockenheit optimal zu bewässern. Bei mehreren Pflanzen wären es dann nämlich Hunderte Liter pro Woche!
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OUTDOOR Anbau – Cannabis in deinem Garten Boris Berrea - info@pestovat.cz Mr. José, der Autor des Buches „INDOOR“-Anbau stellt gerade auf dem deutschsprachigen Markt sein zweites Buch mit dem Titel OUTDOOR -Anbau – Cannabis in deinem Garten vor. Wie der Titel schon vermuten lässt, widmet sich das Buch diesmal allen Anbaumöglichkeiten von Cannabis unter freiem Himmel. Das Buch macht auf mich gleich aus mehreren Gründen einen guten Eindruck. Es ist sehr übersichtlich, es enthält wirklich alle notwendigen Informationen, die einzelnen Passagen sind nicht langweilig und das Buch liest sich generell sehr gut, was für Anbauratgeber nicht selbstverständlich ist. Schon von Beginn an ist das Buch gut strukturiert. Der Inhalt ist sehr detailliert und somit lässt sich schnell und einfach alles Notwendige finden. Mr. José arbeitet sich schrittweise von allgemeinen Informationen über Cannabis über Passagen zu Schädlingen und Krankheiten, Düngung, die Vorbereitung der Pflanzgefäße bis hin zur Auswahl der richtigen Samen. Alle Abschnitte sind sehr gut verarbeitet und einfach lesbar auch für einen Laien, da jeder Begriff ordnungsgemäß erklärt wird. Ich habe in dem Buch keinen Abschnitt gefunden, in dem sich Mr. José etwas ausdenkt oder ungenau wird. Mir gefällt auch das nüchterne Herangehen an die häufig sehr emotionale Problematik biologische gegen chemische Zutaten und Düngung. Nach der theoretischen Einführung folgt der praktische Teil, in dem der Autor langsam den gesamten Lebenszyklus der Pflanze vom Keimen bis zur Ernte beschreibt. Monat für Monat beschreibt er, was bei den Pflanzen gerade passiert, was beachtet werden muss, was zu tun ist und wie man den Pflanzen das Leben schöner macht. Er hat in sein Buch sogar Informationen über selbstblühende (autoflowering) Arten integriert, welche zur Zeit sehr populär sind. Das achte ich sehr, da der Großteil der Züchter, vor allem die Erfahrenen, diese Tendenz als Modeerscheinung ohne lange Dauer abtun. Am Ende des Buches findet sich, noch vor dem Register, eine mehrseitige Abhandlung über die Lösung von Problemen. Anhand von Anzeichen kann man ungefähr bestimmen welches Problem die Pflanze hat und wie man dieses lösen kann. Bei der Identifikation des Problems helfen auch Bilder der Cannabisblätter welche die konkreten Anzeichen zeigen. Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das Buch sehr gefällt. An manchen Stellen ist es kürzer als es zu ihm passt aber kaum jemand würde mehr Informationen wirklich nutzen. Ein großes Plus ist die hervorragende Übersichtlichkeit, die aus dem Buch einen idealen Ratgeber macht, welchen man immer dabei haben kann und wenn man ein Problem an einer Pflanze erkennt, kann man es durchblättern und mit großer Wahrscheinlichkeit findet man heraus, was das Problem ist und wie man es lösen kann. Bisher fehlte ein modernes, deutschsprachiges Buch über den Außenanbau. Ich denke, dass OUTDOOR -Anbau – Cannabis in deinem Garten diese Lücke vollwertig ausfüllt. Der Anbau unter der Sonne ist der einfachste und ökonomischste Weg zu qualitativ hochwertigem Bio - Cannabis. Ich empfehle das Buch allen Anfängern und auch fortgeschrittenen Züchtern. Es kann auch für erfahrene Züchter hilfreich sein, da es eine Zusammenfassung der grundlegenden Informationen gut gebündelt beinhaltet. Die empfohlenen 14€ ist es definitiv wert und es sollte in keinem Bücherregal der Anbauer fehlen. Das Buch können Sie in jedem guten Growshop, Headshop oder bei Amazon.de erwerben.
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