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HEX #46 – Summer 2026

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Keine Ausrede für Sport- und Bewegungsmuffel Plus

d’excuses pour les réfractaires au sport

VORWORT / PRÉFACE

Léif Lieserinnen a Lieser,

Chères lectrices, chers lecteurs,

D’Nordstad bleift e wichtege Wuesstemsmotor fir d’Regioun a bitt mat enger staarker Verkéiersubannung attraktiv Méiglechkeete fir Betriber an den ëffentleche Secteur. De Co-Working zu Schieren gewënnt lues a lues méi Notzer, wärend d’Aktivitéitszon Fridhaff sech dynamesch entwéckelt an ëmmer méi Entreprisen usidelt, dorënner och Heintz van Landewyck , déi hir Produktioun 2022 dohinner verluecht hunn. Gläichzäiteg entsteet zu Ettelbréck op hirem fréiere Site de Projet CAN (Centre Administratif Nordstad), e moderne Büro- a Geschäftscomplex mat ronn 600 Aarbechtsplazen, deen eng wichteg Investitioun an d’Zukunft vun der Regioun ass.

Och am Projet „Liewensmëttelpunkt“ geet et gutt virun. Zu Waarken, bei der Epicerie, leien elo déi éischt Zuele vir, an et schéngt, wéi wann d’Offer bei de Leit wierklech gutt ukënnt. Am Kader vum Zukunfts-Atelier am LTA sinn zousätzlech nei Iddien entstanen, dorënner Initiativen ewéi „Nordstad-Müsli“, Kachaktivitéite fir Jonk an Al souwéi eng verbessert Visibilitéit vu regionale Produiten op Mäert. Dat alles ënnersträicht, datt de Projet net stoe bleift, mee sech lieweg a villfälteg weiderentwéckelt.

Zousätzlech gëtt och de Projet vu Lafstrecken, déi duerch d’Nordstad gezeechent solle ginn, aktiv vun de Sportkoordinatoren weidergedriwwen an dréit dozou bäi, d’Liewensqualitéit an d’Beweegungsangebot an eiser Regioun ze stäerken.

Wat d’Fusioun zur Nordstad ugeet, si mir elo an enger wichteger Iwwergangsphas: mir beweegen eis vun der Konzeptioun an d’Finaliséierung an d’Validéierung. Dëst ass e weidere Schrëtt fir eng staark a gemeinsam Zukunft.

Jean-Paul Zeimes

Buergermeeschter vun der Gemeng Schieren

Impressum Édité par SAN s.àr.l. pour le compte de la Nordstad.

Syndicat intercommunal Nordstad 20, rue Fridhaff L-9148 Erpeldange-sur-Sûre

Tél. : (+352) 28 70 75 310 nordstad.lu ISSN : 2418-4128

Contactez-nous ! hex@nordstad.lu

La Nordstad reste un moteur de croissance pour la région et offre, grâce à une excellente desserte, des opportunités attractives aux entreprises comme au secteur public. Le co-working de Schieren attire peu à peu plus d’utilisateurs, et la zone d’activité Fridhaff accueille de plus en plus d’entreprises, dont Heintz van Landewyck, qui y a transféré sa production en 2022. Sur son ancien site à Ettelbruck prend forme le projet CAN (Centre Administratif Nordstad), complexe moderne de bureaux et commerces de quelque 600 postes — un investissement majeur pour la région.

Le projet Liewensmëttelpunkt avance bien : à Warken, les premiers chiffres de l’épicerie montrent que l’offre est très bien accueillie. L’atelier d’avenir au LTA a fait émerger de nouvelles idées : le Nordstad-Müsli, des activités culinaires pour tous les âges, une meilleure visibilité des produits régionaux sur les marchés. Vivant et varié, le projet évolue.

Les coordinateurs sportifs portent aussi le projet de parcours de course à pied à travers la Nordstad, qui renforcera la qualité de vie et l’offre de mouvement dans la région.

Quant à la fusion vers la Nordstad, nous entrons dans une phase clé : de la conception à la finalisation et à la validation. Un pas de plus vers un avenir fort et commun.

Jean-Paul Zeimes

Bourgmestre de la commune de Schieren

Mise en page : SAN – Creative Studio Tél. : (+352) 28 11 42-1 san.lu

Directeur Sandro Dimola

Coordinatrice Laure Gammaitoni

Régie Publicitaire : SAN – Creative Studio

Tél. : (+352) 28 11 42-1 hex@san.lu

Photo de couverture

Brainplug

Tirage 12.400 exemplaires

#46 – Sommer 2026 / Été 2026

06 Kompakt

Neuigkeiten aus der Region

Nouveautés de la région

20 Nogehaakt

Eure Meinung ist gefragt!

Votre avis est demandé !

28 #nordstad

Dein Foto im hex-Magazin

Ta photo dans le magazine hex 46 E Gudden

Wiesenlamm aus Beaufort

L’agneau des prés de Beaufort 48 Green Corner

Solarsimulator

Simulateur solaire 50 Liewensmëttelpunkt

Vom Nordstad-Müsli bis zum

Kochen mit Oma

Un muesli et un cours de cuisine dans la Nordstad

54 Hex Hex

Spiele für Groß und Klein!

Jeux pour petits et grands !

56 Réckbléck

Vergangene Nordstad-Events Événements passés de la Nordstad

65 Wat leeft?

Die Agenda der Nordstad L’agenda de la Nordstad

Coverstory

Keine Ausrede für Sport- und Bewegungsmuffel

Plus d’excuses pour les réfractaires au sport

Entwécklung Nordstad

Ein Zeichen der Zukunft

Sous le signe de l’avenir

Von Bildern, die verbinden und Details, die Gefühle anregen

Des peintures qui rapprochent, des détails pleins d’émotion

Rolle und Rad, Salto und Schraube Roulades, saltos et pirouettes

UniPop kommt nach Ettelbrück!

UniPop arrive à Ettelbruck !

Brainplug
© Christian Lamy
© WEIDart

Kompakt

© Ville d’Ettelbruck

Minigolf

für Maxi-Spaß

Das lange Warten hat endlich ein Ende: Der Ettelbrücker Minigolf-Platz ist in Betrieb! Seit dem 1. Mai rollen entlang des Alzette-Ufers die Bälle, denn auf den insgesamt zwölf unterschiedlichen Bahnen wird gegolft, was das Zeug hält. Die Saison geht bis zum 15. September, danach ist Winterpause, bis es am nächsten 1. Mai dann wieder losgeht. Bis dahin darf sich mit Familie und Freunden hier so richtig amüsiert werden. Für kleine Snacks und Getränke für zwischendurch sorgt das Team vom Ettelbrücker Camping, das das Chalet auf dem Minigolf-Platz führt. Wer keine eigenen Schläger und Bälle besitzt, kann sich diese hier gegen eine Kaution mieten, so dass entspannten Tagen unter freiem Himmel mit Spaß für Groß und Klein nun nichts mehr im Weg steht.

Minigolfplatz

38, Boulevard Grande-Duchesse Charlotte L-9013 Ettelbrück

MI–SO von 14 bis 19 Uhr

MO und DI geschlossen

Fast Food, but make it elegant

Seit Anfang April gibt es in Ettelbrück eine neue kulinarische Adresse. Das Rocca setzt auf einen Mix aus eleganter Atmosphäre und Speisen, die allen schmecken. Das Konzept: Premium Fast Food, mit einer Vielzahl verschiedener Burger, leckerem Fingerfood sowie Francesinha, dem traditionellen Sandwich in Tomaten-Bier-Soße aus Porto. Nach dreimonatigen Umbauarbeiten freut sich das Team seit der Eröffnung des Lokals über die vielen Gäste, die nicht nur zum Essen kommen, sondern auch für die fruchtigen Cocktails sowie die hausgemachte Sangria. Ein Plus: die schöne Terrasse inmitten der Einkaufsstraße, auf der man an lauen Sommerabenden die Stunden in guter Gesellschaft verstreichen lassen kann.

Rocca

49, Grand-Rue, L-9050 Ettelbrück

DI–DO und SO von 12 bis 15 Uhr und von 18 bis 23 Uhr FR und SA von 12 bis 15 Uhr und 18 bis 1 Uhr MO geschlossen

© Ville d’Ettelbruck

Text: Laura Tomassini

Süß, süßer, „Kawaii“

Seit Ende April bringt Pamda Pop die „Kawaii“-Kultur nach Ettelbrück. Das Wort, das auf Japanisch süß oder niedlich bedeutet, beschreibt den derzeit international beliebten Stil der asiatischen Pop-Kultur, den man nun auch im kleinen Shop im Norden findet. Süße und salzige Snacks, Süßigkeiten, Boba Tea oder Ramen: bei Pamda Pop findet man eine Vielzahl an asiatischen und amerikanischen Produkten, die es nicht im hiesigen Supermarkt gibt. Das Geschäft lädt zum Stöbern und Entdecken ein, bietet aber auch einen Onlineshop, über den man die internationalen Leckereien ganz leicht bestellen kann.

Pamda Pop

25, Grand-Rue, L-9050 Ettelbrück

MO, MI, FR und SA von 10 bis 18 Uhr DI und DO von 11 bis 18 Uhr SO geschlossen pamdapop.com

Erstes Urban Art Projekt in Warken

Nachdem in Ettelbrück Street Art schon seit Jahren Tradition hat, war es 2026 an der Zeit, auch ein entsprechendes Kunstwerk nach Warken zu bringen. Das XXL-Wandbild auf der Fassade eines Privathauses in der Rue de Welscheid/Rue de Burden ist eine Hommage an die langjährige Motocross-Geschichte der Stadt. Der Künstler, Rémi Tournier, hat sich hierfür an einem Archivbild von Pol Aschman inspiriert, aus der städtischen Photothek. Gezeigt wird ein Rennstreckenpolizist, der einem Fahrer dabei hilft, sein Motorrad wieder aufzurichten und somit eine Szene, die sich eher am Rande abspielt – ein typisches Motiv für den Künstler, der seine Werke auch immer mit einem Satz versieht, in diesem Fall: „Quand la colline devenait ferveur et poussière.“

Mehr Farbe auf den Mauern von Diekirch

Seit vergangenem Jahr investiert die Gemeinde Diekirch in Urban Art, also Kunst im öffentlichen Raum. Im Frühjahr wurden die neuesten Projekte präsentiert: die Wandmalerei von Künstler nuubla auf der Mauer vor der Maison de l’Orientation, sowie das Mural von Alain Welter auf dem alten Gebäude des Lycée classique de Diekirch. Das erste genannte Kunstwerk unterstreicht mit seinem grafischen Stil die Architektur des Gebäudes, dessen Farben in verschiedenen Elementen aufgegriffen werden und so für einen echten Hingucker sorgen. Welters Mural enthält hingegen zahlreiche figurative Elemente, die eine direkte Anspielung auf die Schule sowie die Gemeinde liefern.

© Ville d’Ettelbruck
© SAN – Creative Studio

Es darf gehangelt, gerutscht und gespielt werden

Seit dem 20. März erklingt auf dem Ettelbrücker Marktplatz endlich wieder freudiges Kindergelächter. Bei der Neugestaltung der Place Marie-Adélaïde erhielt diese nämlich auch einen neuen Spielplatz in Bauernhof-Optik, als Hommage an die historisch bedingte Identität von Ettelbrück. Auf Kühen, Schafen, Möhren und landwirtschaftlichen Wagen im Großformat, alles speziell für die Gemeinde entworfen, können sich die Kleinen nun so richtig austoben, dies durch eine Mauer abgeschottet vom anliegenden Parkplatz. Die Wiederbelebung des Marktplatzes stand schon lange auf der To-do-Liste der Gemeinde und konnte unter Bürgerbeteiligung schließlich ausgearbeitet werden. Das Resultat kann sich definitiv sehen lassen.

Schlemmen auf dem Marktplatz

Neben dem neuen Spielplatz gibt es seit März ebenfalls einen neuen Betreiber im Pavillon auf dem Ettelbrücker Marktplatz. Das Bistro Am Carré setzt auf Speisen, die wie kulinarische Kunstwerke auf dem Teller präsentiert werden und dabei ein wahres Geschmackserlebnis in gemütlichem Ambiente liefern. Das Menü setzt sich zusammen aus einem Mix luxemburgischer und portugiesischer Spezialitäten, mit einem Fokus auf Fleisch und Fisch, aber auch leckeren Burgern, Tapas sowie Pasta und Optionen für Vegetarier und Veganer. Wer einen Blick in die Getränkekarte wirft, sieht schnell, dass auch hier Variation an der Tagesordnung steht und für jeden Geschmack etwas geboten wird. Ein Plus: die große Terrasse, die an sonnigen Tagen zum Verweilen einlädt.

Am Carré

13, Place Marie-Adelaïde, L-9051 Ettelbrück

Küche: MO–SO von 12 bis 14 Uhr und von 18 bis 22 Uhr

Bistro: täglich von 12 bis 23 Uhr

am-carre.net

Kreativ, sozial und locker: Ein neuer Treffpunkt in Ettelbrück

Reden, basteln, malen, spielen oder einfach in gemütlichem Beisammensein einen Kaffee trinken, all das kann man seit Januar im Kreativ-Café De Fuedem deen eis verbënnt in Ettelbrück. Das Projekt, unterstützt von der Stadt Ettelbrück sowie der André Losch Stiftung, ist ein sozialer Treffpunkt, der zum Mitmachen einlädt. Geboten werden zwar keine klassischen Kurse, dafür aber Gemeinschaft, ein Ort, an dem man um verschiedenste Aktivitäten herum zusammenfindet. Ab September wird hier ebenfalls von A’Musée, einem vom Bildungsministerium anerkannten Verein, eine neue Ausbildung zum soziokulturellen Betreuer angeboten, bei der die Teilnehmer nach dem „learning by doing“-Prinzip neue Fähigkeiten erlernen.

De Fuedem deen eis verbënnt 92 Grand-Rue, L-9051 Ettelbruck Infos unter cafecreatif.lu

Sexuelle Traumata beim Fechten bekämpfen

Ab September startet in Diekirch ein Pilotprojekt der Europäischen Union für Opfer sexueller Gewalt. S.A.F.E., kurz für „Sexual Abuses and Fencing Energy“, wurde vor zwölf Jahren als Therapie-Ansatz in Paris entwickelt und soll nun ebenfalls in Portugal, Belgien und Luxemburg angeboten werden. Die Idee: die Traumata von sexueller Gewalt mit dem Säbel bekämpfen, in spezifisch hierfür ausgerichteten Ateliers. Die Sessions werden von einem multidisziplinären Team von Professionellen begleitet, um die betroffenen Frauen so bestmöglich in ihrem Wiederaufbau zu unterstützen. Das Projekt wird im Rahmen des Erasmus-Programms angeboten und in Zusammenarbeit mit dem Luxemburger Fechtverband sowie weiteren Partnern durchgeführt.

Alle Infos zu S.A.F.E. unter safe.escrime.lu oder project.safe.eu

© A’Musée
© Harpes Malou

Deng Meenung zielt!

Umfrage zum interkulturellen Zusammenleben

Das Nordstad Syndikat hat für die Gemeinden Diekirch, Erpeldingen-Sauer, Ettelbrück und Schieren am 02.12.2025 den Gemengepakt vum interkulturellen Zesummeliewen unterzeichnet: gemengen.zesummeliewen.lu. Nun sind hierzu die Vorschläge der Einwohner/innen der Nordstad-Gemeinden gefragt. Bei einer kurzen Umfrage des Ministeriums für Familie, Solidarität, Zusammenleben und Unterbringung von Flüchtlingen können sie ihre Ideen zum Gemengepakt einbringen. Dadurch tragen sie aktiv zum Zusammenleben und dem lebendigen Austausch in ihrer Gemeinde bei. Teilnahme unter etat.emfro.lu/s3/nordstad, per QR-Code oder das in den Nordstad-Gemeinden erhältliche Formular dort ausgefüllt abgeben.

Link zur Umfrage:

Zeit für die nächste Radbonus-Challenge

Es ist wieder so weit: Ab dem 1. Juni startet die diesjährige Radbonus-Aktion. Bis zum 18. Oktober darf geradelt werden – auf dem Weg zur Arbeit, als Aktivität unter Freunden oder mit der Familie oder einfach alleine, weil es Spaß macht. Das Ziel: über die Radbonus-App Kilometer sammeln und so vielleicht einen Preis aus einem der lokalen Partnergeschäfte gewinnen. Auch dieses Jahr gibt es für das Team Nordstad wieder zwei coole Missionen zu lösen. Die erste große Herausforderung lautet: Wie oft legt das Team eine Strecke von 40.075 Kilometern zurück, was jeweils einer kompletten Weltumrundung entspricht? Und bei der zweiten Challenge stellt sich die Frage, wie oft die Mannschaft eine Hin- und Rückfahrt nach Paris, also jeweils etwa 800 Kilometer schafft. Lust mitzumachen? Dann App runterladen, Pedale richten und los! Alle Infos unter nordstad.lu

© iStock
Text: Christina Kohl | Foto: Brainplug

Spatenstich für die Quartiersschule in Warken

Mit dem symbolischen Spatenstich begannen am 24.03. die Arbeiten zum Bau der neuen modernen Quartiersschule in Warken. Die Stadt Ettelbrück plant das Projekt als Erweiterung der Grundschule und der Hortanlage aufgrund des künftigen demografischen Bedarfs. So wird der oberhalb der Sainte-Anne Kapelle in Richtung Welscheid gelegene Schul- und Sportcampus Platz für rund 450 Schüler/innen und 26 Klassenzimmer bieten. Der Gesamtentwurf der dreistöckigen Schule von Jonas Architectes aus Ettelbrück fügt sich harmonisch in die ländliche Umgebung ein. Da das Grundstück direkt an der Wark und damit in einem Überschwemmungsgebiet liegt, wird das Gebäude hochwassergerecht errichtet. Es erfüllt den hierfür höchstmöglichen Schwellenwert und unterirdische Bereiche wie die Sporthalle werden aus wasserdichtem Beton gefertigt. Der Schulkomplex beherbergt eine Vorschule, Grundschule mit angeschlossener Nachmittagsbetreuung, Maison Relais, Kantine sowie eine in zwei Bereiche unterteilbare Sporthalle. Sie ermöglicht parallele Sportaktivitäten für die Grundschule und die Maison Relais und soll außerhalb der schulischen Nutzung Vereinen zur Verfügung stehen. Ihr Dach wird für Sportarten im Freien sowie als Treffpunkt, Freizeitbereich und Freiluftklassenzimmer genutzt. Neben einer Sportanlage und dem Schulhof mit Laubengängen und Spielflächen im Außenbereich ist auch ein Lese- und Mehrzweckraum in der profanierten denkmalgeschützten Sainte-Anne Kapelle vorgesehen. Der Start der mit 96 Millionen € Gesamtkosten veranschlagten neuen Schule ist für September 2029 vorgesehen.

Premier coup de pelle pour l’école de quartier de Warken

Le 24 mars, un coup de pelle symbolique a marqué le lancement de la construction de la nouvelle école de quartier moderne de Warken. La Ville d’Ettelbruck développe ce projet pour répondre aux besoins démographiques futurs, en étendant l’école fondamentale et la structure d’accueil existantes. Situé au-dessus de la chapelle SainteAnne en direction de Welscheid, le campus scolaire et sportif accueillera environ 450 élèves dans 26 salles de classe.

Conçue par Jonas Architectes d’Ettelbruck, l’école de trois étages s’intègre harmonieusement dans son environnement rural. Le bâtiment, situé en zone inondable le long de la Wark, sera construit en conséquence : les zones souterraines comme le hall sportif seront réalisées en béton étanche.

Le complexe comprend une école préscolaire et fondamentale avec garderie, une Maison Relais, une cantine et une salle de sport divisible en deux. Celle-ci sera mise à disposition des associations en dehors des heures scolaires, avec un toit aménagé pour le sport en plein air et comme salle de classe extérieure. La chapelle Sainte-Anne, classée monument historique et désacralisée, accueillera une salle de lecture polyvalente.

L’ouverture est prévue pour septembre 2029, pour un coût total de 96 millions d’€.

Text: Christina Kohl | Fotos: Jonas Architectes s.a.

Nordstad-Fusion: Gemeindepersonal gibt wichtige Impulse

Im Fahrplan auf dem Weg zu einer möglichen NordstadFusion wird nach Abschluss der Phase „Analyse, Ausarbeitung und Beteiligung“ die Etappe der Finalisierung und Validierung eingeläutet. Eine wichtige Grundlage für die nächsten Schritte im Fusionsprozess bilden die Workshops mit Führungskräften und Mitarbeitenden aus Fachabteilungen der vier NordstadGemeinden. Hierbei ging es um die Chancen und Risiken einer möglichen Fusion für die Gemeindeverwaltungen aus Sicht des Personals. Darüber hinaus wurde über die Stimmung zum Thema Fusion berichtet. Der erste Workshop fand am 24.03. in der Däichhal in Ettelbrück mit den Leitenden der Verwaltungsabteilungen statt, der zweite am 26.03. in der Al Schoul in Schieren mit den Vorgesetzten der Services techniques Zusätzlich gab es für alle Angestellten der Gemeinden vom 24.02.–24.04. eine Online-Beteiligung auf meng.nordstad.lu. Das Fazit: innerhalb der Gemeinden besteht ein großes Interesse an präzisen Informationen, klaren Strukturen und frühzeitiger Orientierung. Viele zentrale Fragen müssen jedoch noch gezielt geklärt werden, z.B. Entscheidungen rund um Standorte, Organisation, Personal und politische Steuerung. Parallel dazu wird die interne Kommunikation gestärkt: die in den Workshops geäußerten Bedürfnisse sollen in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden — etwa durch regelmäßige Informationsformate, strukturierte Dialoge mit der Politik sowie Einblicke in den Stand der Arbeiten. Die wertvollen Ergebnisse der Mitwirkungsformate wurden ausgewertet und fließen in die Arbeit der Gruppen Secrétaires communaux und Services techniques ein. Außerdem wurden die Fragen des Personals bei der Infoveranstaltung für alle Mitarbeitenden am 03.06. mit den Bürgermeistern besprochen. Bis zu einem möglichen Referendum im Herbst 2027 sind weitere Beteiligungsmöglichkeiten für die Belegschaft der Gemeinden geplant.

Fusion de la Nordstad : la parole au personnel

Sur la route vers une éventuelle fusion de la Nordstad, la phase « analyse, élaboration et participation » s’achève ; place à la finalisation et validation. Les ateliers menés avec les cadres et collaborateurs des quatre communes en posent les bases : chances et risques d’une fusion vus côté personnel.

Premier atelier le 24 mars à la Däichhal d’Ettelbruck avec les responsables administratifs ; second le 26 mars à la Al Schoul de Schieren avec les chefs des services techniques. Du 24 février au 24 avril, le personnel pouvait aussi s’exprimer en ligne sur meng.nordstad.lu

Le constat : besoin d’infos précises, de structures claires et d’orientations en amont. Restent ouvertes : sites, organisation, personnel, gouvernance politique. La communication interne sera renforcée : rendez-vous réguliers, dialogues structurés avec les élus, points d’avancement.

Ces résultats nourrissent les groupes Secrétaires communaux et Services techniques. Le 3 juin, les questions du personnel ont été échangées avec les bourgmestres. D’autres formats sont prévus d’ici un éventuel référendum à l’automne 2027.

Text: Christina Kohl | Foto: Brainplug

Konferenz zur kinderfreundlichen Stadt Ettelbrück

Ettelbrück entwickelt sich Schritt für Schritt zu einer kinderfreundlichen Stadt: einen wichtigen Impuls hierzu gab eine Konferenz der Stadt Ettelbrück und der UP Foundation am 16.06. Sie machte bestehende Fortschritte sichtbar und zeigte Perspektiven auf, wie Kinder und Jugendliche künftig noch zielgerichteter in städtische Entscheidungen eingebunden werden können. Auch Claude Meisch, Minister für Bildung, Kinder und Jugend, sowie Charel Schmit, nationaler Ombudsman fir Kanner a Jugendlecher (OKaJu), nahmen an der Veranstaltung im Centre des Arts Pluriels Ettelbruck (CAPE) teil. Ein klares Ergebnis der Expertenrunde: Kinder erleben ihre Stadt anders als Erwachsene — und sie wissen oft sehr genau, was ihnen fehlt. Es ging deshalb auch um sichere Wege, Orte zum Spielen und Begegnen. Eine bedeutsame Grundlage zur Etablierung einer kinderfreundlichen Stadt wurde 2023 mit dem Service Enfance in Ettelbrück geschaffen. Er vernetzt Akteure aus Bildung, Betreuung und Verwaltung enger und integriert Kinder stärker in Planungs- und Entscheidungsabläufe. Wie sich zeigt, trägt diese Maßnahme bereits Früchte: Seit 2025 engagiert sich ein Kindergemeinderat in Ettelbrück aktiv für die Anliegen junger Menschen. Gleichzeitig wurden neue Beteiligungsformate etabliert, bei denen Kinder ihre Ideen einbringen können. So sammelten rund 90 Grundschulkinder konkrete Vorstellungen einer kinderfreundlichen Stadt bei einem Kinderforum im April. Ein weiteres Fazit der Konferenz: das Thema kinderfreundliche Stadt ist ein langfristiger Prozess, der Engagement und Zusammenarbeit erfordert. Doch eine für Kinder gut funktionierende Stadt ist letztlich für alle lebenswert.

Conférence à Ettelbruck, la ville à l’écoute

des enfants

Le 16 juin, la Ville d’Ettelbruck et UP Foundation ont organisé une conférence au CAPE pour faire le point sur les progrès accomplis et définir comment mieux intégrer enfants et jeunes dans les décisions municipales. Claude Meisch, ministre de l’Éducation, de l’Enfance et de la Jeunesse, ainsi que Charel Schmit, Ombudsman national fir Kanner a Jugendlecher (OKaJu), y ont participé.

Un constat clair est ressorti des échanges : les enfants perçoivent leur ville différemment des adultes et savent précisément ce qui leur manque — chemins sûrs, espaces de jeu et de rencontre. Une base importante a été posée en 2023 avec la création du Service Enfance, qui relie les acteurs de l’éducation, de l’accueil et de l’administration, et intègre davantage les enfants dans les processus de planification. Cette initiative porte déjà ses fruits : depuis 2025, un conseil municipal des enfants défend activement leurs intérêts. De nouveaux formats participatifs ont également été mis en place — en avril, quelque 90 écoliers ont exprimé leurs idées lors d’un forum dédié.

Conclusion de la conférence : faire d’une ville un endroit qui fonctionne bien pour les enfants, c’est la rendre agréable pour tous.

Text: Christina Kohl | Foto: Envato

Erntefreude im Herzen von Diekirch

Beim Einkaufsbummel mitten im Stadtzentrum ein paar leckere erntefrische Erdbeeren naschen, knackfrisches Gemüse für das Abendessen ernten oder den Kindern die Lust aufs Gärtnern näherbringen? All das ist beim Gärtnern auf kleinstem Raum im Herzen der Stadt Diekirch möglich. „Urban Gardening“ liegt voll im Trend und bringt sowohl der Bevölkerung als auch der Stadtverwaltung Diekirch viele Vorteile: sie hat in der Innenstadt über 20 Boxen mit Ziersträuchern und dekorativen Gemüsesorten wie vitaminreichem Kohl, mediterran anmutenden Artischocken und attraktivem Fenchel sowie Kräutern und Erdbeeren aufgestellt. Die genussreichen Kisten laden im Stadtzentrum (Grand-Rue und Dechensgaart) dazu ein, erntefrisches lokales Gemüse anzupflanzen und zu ernten. Wer in der Eselsstadt keinen Garten oder einen Balkon besitzt, muss daher auf den Gemüseanbau nicht verzichten und kann auch Kindern die Freude am Gärtnern vermitteln. Doch das Gärtnern in der Innenstadt unterstützt auch das soziale Miteinander und das Bewusstsein für lokale Lebensmittel. Durch den Gartenanbau auf kleinstem Raum wird die Artenvielalt in Diekirch gefördert und das Mikroklima in der Stadt verbessert. Die Pflanzen bringen außerdem grüne Oasen ins Zentrum und verschönern das Straßenbild. Die Gemüsekisten werden von der Stadt Diekirch verwaltet und alle Anwohnenden sind dazu eingeladen, mitzugärtnern und leckere Produkte aus unbedenklichem Anbau zu genießen. Gärtnerische Vorkenntnis ist dabei nicht notwendig: es geht vielmehr um die Freude daran, die Pflanzen wachsen zu sehen und sich an den heimischen Gemüsesorten mitten in der Stadt zu erfreuen.

La joie de la récolte au cœur de Diekirch

Grignoter des fraises fraîches en faisant ses courses, récolter des légumes croquants pour le dîner ou initier les enfants au jardinage : tout cela est possible en plein centre-ville de Diekirch. L’urban gardening est tendance, et la Ville en tire de nombreux bénéfices : plus de 20 bacs ont été installés dans l’hypercentre (Grand-Rue et Dechensgaart), garnis d’arbustes ornementaux et de variétés décoratives — choux vitaminés, artichauts méditerranéens, fenouil, herbes aromatiques et fraisiers.

Ces bacs invitent habitants et passants à planter et récolter des légumes locaux. Les résidents sans jardin ni balcon peuvent ainsi pratiquer la culture potagère et transmettre cette passion aux enfants. Au-delà du plaisir de la récolte, le jardinage urbain renforce le lien social, sensibilise aux produits locaux, favorise la biodiversité et améliore le microclimat. Les plantes apportent également des oasis de verdure qui embellissent le paysage urbain.

Les bacs sont gérés par la Ville de Diekirch et ouverts à tous — aucune expérience préalable n’est requise. L’essentiel est de prendre plaisir à voir pousser les plantes et à savourer des légumes du terroir en pleine ville.

Text: Christina Kohl | Foto: SAN – Creative Studio

Ausbau der B7 zwischen

Schieren und Ettelbrück

Im Rahmen einer Infoveranstaltung über den Ausbau der B7 zwischen dem Autobahnkreuz Schieren und Ettelbrück stellte die Straßenbauverwaltung der Bevölkerung das Bauprojekt am 11.03. im Schierener Kulturzentrum Al Schoul ausführlich vor. Geplant ist unter anderem der lang ersehnte vierspurige Ausbau der B7 und des Schieren-Viadukts. Im Zuge des Projektes wird ebenfalls der Radweg von der Route de Stegen zur Cité Peteschfeld wiederhergestellt und eine neue Radverbindung zwischen der Cité Peteschfeld und der Rue de Lehberg geschaffen. Auch von der Montée de Nommern zum Neie Wee und von der Rue du X Septembre zur Route de Stegen werden neue Radwege errichtet. Bei der Präsentation wurden auch die Lärmstudien mit den vorgesehenen Schallschutzwänden sowie verschiedene Umweltanalysen präsentiert. Inzwischen sind die Arbeiten zu den ökologischen Ausgleichsmaßnahmen gestartet: sie sollen die Auswirkungen auf geschützte Arten reduzieren und ihren Lebensraum erhalten. Hierzu gehören zum Beispiel die Zauneidechse, der Gartenrotschwanz oder die Dorngrasmücke. Darüber hinaus hat das Institut national de recherches archéologiques (INRA) die Überreste der gallo-römischen Villa freigelegt, inventarisiert und konserviert. Im Herbst soll der Baustart der neuen, 386 m langen Brücke von Schieren erfolgen, die parallel des bestehenden Viadukts gebaut wird. Dabei bleibt der Verkehr auf der B7 in jeder Richtung einspurig aufrechterhalten. Für das nächste Frühjahr ist der Bau von zwei der vier geplanten Wasserrückhaltebecken terminiert. Die gesamten Ausbauarbeiten voraussichtlich in ca. vier Jahren abgeschlossen sein.

Élargissement de la B7 entre Schieren et Ettelbruck

Le 11 mars, l’Administration des ponts et chaussées a présenté le projet d’élargissement de la B7 entre l’échangeur de Schieren et Ettelbruck lors d’une séance d’information au centre culturel Al Schoul Au programme : l’élargissement à quatre voies de la B7 et du viaduc de Schieren, ainsi que la création de plusieurs nouvelles pistes cyclables, notamment entre la cité Peteschfeld et la rue de Lehberg, et de la montée de Nommern au Neie Wee.

Des études acoustiques avec les murs antibruit prévus et diverses analyses environnementales ont également été présentées. Les mesures de compensation écologique ont déjà débuté afin de préserver les habitats d’espèces protégées comme le lézard des souches, le rougequeue à front blanc et la fauvette grisette. Par ailleurs, l’INRA a mis au jour, inventorié et conservé les vestiges d’une villa gallo-romaine.

La construction du nouveau pont de Schieren (386 m), parallèle au viaduc existant, débutera à l’automne, avec maintien d’une voie par sens sur la B7. Deux des quatre bassins de rétention d’eau sont prévus pour le printemps prochain. L’ensemble des travaux devrait s’achever dans environ quatre ans.

Mehr Infos unter: Plus d’infos :

Text: Christina Kohl | Foto: Ponts et Chaussées

Community & Participation im CAPE

Mit der Sparte Community & Participation wird das Centre des Arts Pluriels CAPE in Ettelbrück zu einem lebendigen Treffpunkt und kreativen Ort des Austauschs. Bei besonderen Mitmachmomenten sind gerade die Menschen aus der Nordstad zu spannenden Begegnungen eingeladen — vom Kind bis zum Senior: wie beim vielseitigen Programm der Residenzkünstlerin Elisabeth Schilling mit Familien-Workshops, offenen Proben, Märchenstunden oder künstlerischen Aktionen, die von Februar bis Mai stattfanden. Beim Kunstprojekt Together we rise interviewten Jugendliche Menschen aus Altenheim, Krankenhaus oder Konservatorium zu ausgewählten Themen und lieferten damit die Grundlage für künstlerische Umsetzungen. Das Klassenzimmerstück Mat dir! unter der Leitung von Autor und Regisseur Olivier Garofalo animierte Jugendliche dazu, in einer unübersichtlichen Welt Orientierung zu finden. Das Theaterprojekt Geflecht der Generationen: Antigone, Ismene und wir vereinte junge Menschen und Senioren. Dass die Freude am Singen Jung und Alt verbindet, bewies das Chorprojekt Carmina Burana unter der Leitung von Matthias Rajczyk, Professor für Chorleitung am Conservatoire du Nord. Auch Ettelbrücker Schulen, Vereine und kulturelle Akteure wie die Ettelbrécker Grondschoul, Ettelbrécker Guiden, das Conservatoire du Nord und die Chorale Municipale Lyra Ettelbruck bereicherten das facettenreiche Angebot im CAPE mit originellen Aufführungen. Viel Raum für Begegnungen bot ebenfalls die kapverdische Woche unter Mitwirkung zahlreicher Vereine. Aufgrund des großen Anklangs wird Community & Participation in der neuen Saison mit einem inspirierenden Repertoire fortgesetzt.

CAPE

1, Place Marie-Adélaïde, L-9063 Ettelbrück cape.lu

Community & Participation au CAPE

Le projet Community & Participation fait du Centre des Arts Pluriels CAPE à Ettelbruck un lieu de rencontre vivant et créatif. Les habitants de la Nordstad sont régulièrement invités à participer à des moments d’échange — des enfants aux seniors. L’artiste résidente Elisabeth Schilling a proposé des ateliers familiaux, des répétitions ouvertes, des contes de fées et des actions artistiques de février à mai. Le projet Together we rise a vu des jeunes interviewer des résidents de maisons de retraite, d’hôpitaux et du conservatoire. La pièce Mat dir! d’Olivier Garofalo a aidé des adolescents à trouver leurs repères, tandis que Geflecht der Generationen: Antigone, Ismene und wir a réuni jeunes et seniors. Le projet choral Carmina Burana, dirigé par Matthias Rajczyk du Conservatoire du Nord, a prouvé que le chant unit les générations.

Écoles, associations et acteurs culturels d’Ettelbruck ont enrichi la programmation, tout comme la semaine cap-verdienne. Fort de son succès, Community & Participation sera reconduit la saison prochaine avec un répertoire renouvelé.

CAPE

1, place Marie-Adélaïde, L-9063 Ettelbruck cape.lu

Text: Christina Kohl | Fotos: Pierre Weber

Tooooor! Auf zur Fußball-WM

nach Ettelbrück!

Fußballfans aufgepasst: anlässlich der FIFA Fußball-Weltmeistermeisterschaft 2026 ist die Nordstad wieder im Fußballfieber. Erstmals hat auch die kapverdianische Nationalmeisterschaft an der Fußball-WM der Männer teilgenommen. Das war Grund genug für die kapverdianischen Vereine der Stadt Ettelbrück Adasa, Étoiles du Cap-Vert, Veteranos do Norte und Estrela do Norte gemeinsam ein „Public Viewing“ für das erste Spiel der kapverdianischen Mannschaft gegen Spanien am 15.06. in Ettelbrück zu organisieren. In der Stadt haben zahlreiche Menschen mit kapverdianischen Wurzeln ihre Heimat gefunden. Unterstützt wurden die Vereine bei der Durchführung des besonderen „Public Viewings“ durch die Kommission für interkulturelles Zusammenleben. Bei der bisher größten Auflage der Fußball-WM spielen 48 Teams in über 100 Partien vom 11.06.–19.07. in den USA, Mexiko und Kanada um den Weltmeisterschaftstitel. Damit fallen die LiveÜbertragungen der Spiele in Luxemburg eher in die späteren Abendstunden: da heißt es zusammen mitfiebern, jubeln und feiern. Das gilt natürlich insbesondere fürs Endfinale am 19.07. Hierfür organisiert die Stadt Ettelbrück auch anlässlich dieser Fußball-WM das beliebte „Public Viewing“

Mehr hierzu unter ettelbruck.lu

Buuut

! La Coupe

du monde s’invite à Ettelbruck

Avis aux fans de foot : à l’occasion de la Coupe du monde de la FIFA 2026, la Nordstad attrape la fièvre du ballon rond. Pour la première fois, l’équipe nationale du Cap-Vert participe à la Coupe du monde masculine. Une raison suffisante pour que les associations capverdiennes d’Ettelbruck — Adasa, Étoiles du Cap-Vert, Veteranos do Norte et Estrela do Norte — organisent ensemble une projection publique du premier match du Cap-Vert face à l’Espagne, le 15 juin à Ettelbruck. La ville accueille en effet de nombreux habitants aux racines capverdiennes. Les clubs ont été soutenus dans cette aventure par la Commission pour le vivre-ensemble interculturel.

Édition la plus vaste à ce jour, la Coupe du monde réunit 48 équipes pour plus de 100 matchs, du 11 juin au 19 juillet 2026, aux États-Unis, au Mexique et au Canada. Les retransmissions en direct au Luxembourg auront donc lieu en soirée — l’occasion de vibrer, encourager et faire la fête ensemble.

Cela vaut tout particulièrement pour la grande finale du 19 juillet, pour laquelle la Ville d’Ettelbruck organise sa traditionnelle projection publique. Plus d’infos sur ettelbruck.lu

Text: Christina Kohl | Foto: Envato

DIEKIRCH

UNE RÉSIDENCE

AU COEUR DE DIEKIRCH

Située rue Frebso / Rue Alexis Heck, la résidence « Bei der Distillerie » s’inscrit dans un projet urbain contemporain, au cœur de Diekirch, entre charme historique et vie citadine.

Conditions de lancement exclusives réservées aux premiers acquéreurs.

3, RUE ALEXIS HECK

Studios

Appartements de 1 à 3 chambres

Penthouses, Duplex

Emplacements intérieurs privatifs

Terrasses, balcons, loggias

Thillens & Thillens Architecte

„Ech fannen, datt Sport méi als Spaass soll gesi ginn, an datt net ëmmer kompetitiv Evenementer musse sinn, wou dann ee gewënnt an deen anere verléiert. Et geet méi ëm d’Freed um Sport wéi ëm d’Gewannen.“

„Et gi vill Méiglechkeete fir d’Weiderentwécklung vum Sport, z.B: et kéint en d’Vëlosweeër méi zougänglech maachen. An d’Plazen, wou ee Vëlo fiert oder lafe geet, sollte besser propper gehale ginn, besonnesch wann et Iwwerschwemmunge ginn.“

„Et ass wichteg, d’Leit zesummenzebréngen an hinnen ze weisen, datt et Gruppen a Méiglechkeete ginn, fir Sport ze maachen. Beim Vëlo fueren hunn net all Leit e Vëlo. Do kéint ee Vëloen ausléinen, fir datt jidderee matmaache kann.“

Nogehaakt

Comment le sport de loisir pourrait-il être développé dans la Nordstad ?

Wéi kéint de Fräizäitsport an der Nordstad opgewäert ginn?

„Ech weess dat mir eng Partie Coursen hunn an eiser Schoul, vun Zumba bis verschidden aner Sportaarten. D’Visibilitéit vun den Angeboter ass villäicht bëssen ze geréng.“

„Ech géif soen, et feelen einfach zevill Sportshalen hei am Norden. Et ass ganz schwéier, datt all d’Klassen a Schüler Zäit kréien a Plaz fannen, fir do kënne Sport ze maachen.

„Zu Schiere gëtt e grousse Veräi fir Petanque ze spillen. Ech weess, datt eng grouss Sportshal hei ass, wat elo wichteg ass, ass d’Accessibilitéit fir den ëffentlechen Transport ze hale fir datt een och ka Sport maache kommen ouni Auto.“

Fanny (34)
Maggy (60)
Ryan (20, rechts)
Jean-Michel (33)
Chantal (52)
Vito (60)
Textes et photos : Sarah Bahzad, Max Bäcker, Filip Vukotic et Sam Guerreiro Carvahlo

Keine Ausrede für Sport- und Bewegungsmuffel

Plus d’excuses pour les réfractaires au sport

Wer schon länger mal durch die Nordstad laufen wollte, jedoch nie so richtig wusste wo, der darf sich freuen, denn ab diesem Sommer gibt es hier neu ausgeschilderte Routen, die das Sporterlebnis unter freiem Himmel jetzt noch einfacher gestalten. Wo es lang geht und was es sonst noch alles an Bewegungsmöglichkeiten zu entdecken gibt, verraten wir euch hier.

Text: Laura Tomassini | Fotos: Brainplug

In der Nordstad wird gerne geradelt, gelaufen und gewandert, dies ist nicht nur eine Feststellung, die man selbst im Alltag machen kann, sondern auch das Resultat einer Analyse, die für den Masterplan Sport und Bewegung in der Nordstad durchgeführt wurde. Radfahren, Laufen und Wandern sind die Top 3 beliebtesten Aktivitäten in den Gemeinden Diekirch, Ettelbrück, Schieren und Erpeldingen-Sauer, die sich für die kommenden Jahre konkrete Ziele gesetzt haben, um das Sport- und Bewegungsangebot im öffentlichen Raum noch ansprechender zu gestalten.

Ein Fokus sind dabei die Laufwege. Zu jeder Zeit frei zugänglich, sind diese ein beliebter Treffpunkt für Familien, Sportler und Gruppen, die alleine oder gemeinsam unter freiem Himmel trainieren oder sich einfach nur etwas die Beine vertreten möchten. Zu jenen, die regelmäßig auf den Wegen des Nordens unterwegs sind, gehört das Team SauerBeen . 2022 gegründet,

versammelt das Gruppentraining für Mittelstreckenläufer des Leichtathletikvereins Celtic Diekirch jeden Sonntagmorgen zahlreiche Sportbegeisterte, die sich zum gemeinsamen Lauf unter Coach Bob Bertemes treffen – die perfekten Ansprechpartner für die Gemeinden, wenn es um die Definition neuer, interessanter Laufwege geht.

Das Ziel: bestehende Routen miteinander verbinden, das Wegenetz hierdurch ausweiten, dieses besser ausschildern und die Strecken möglichst so wählen, dass sie an sogenannten Impulspunkten vorbeiführen, wodurch sie auch für andere Alters- und Zielgruppen ansprechend werden. Laut Masterplan soll die Kreierung ebensolcher Bewegungsschleifen in Zusammenarbeit mit den Vereinen der verschiedenen Gemeinden geschehen und genau das wurde für die neuen Laufwege getan. Das Team SauerBeen wurde mit der Auswahl der genauen Routen beauftragt und

hat bei seinen Trainingseinheiten sämtliche Optionen auf Nieren und Herz geprüft. Es wurde gelaufen, diskutiert und beraten, denn den Vorschlägen mussten ebenfalls die vier Gemeinden sowie die beiden Nordstad-Sportkoordinatoren Vera Bertemes und Nick Hirt zustimmen.

Das Resultat: vier neue Laufwege, sprich einer pro Nordstad-Gemeinde. „Da es sich nun um ein Gemeindeprojekt handelt, wir aber weiterhin einen Touch SauerBeen in jeder Strecke haben wollten, wurde pro Route eine kleine Challenge integriert“ , verrät Vera Bertemes. Während die Diekircher Runde in ihren 7,7 Kilometern auch die SauerMeil beinhaltet, ein Rennen entlang der Sauer, das dieses Jahr am 10. Mai stattfand, gibt es im Laufweg durch Erpeldingen-Sauer einen 200 Meter Sprint in der Porte des Ardennes, in Ettelbrück einen Bergpreis und in Schieren einen besonderen Kilometer auf der Fahrradpiste, allesamt erkennbar markiert. Das Spannende: die Wege hängen alle auf die ein oder andere Weise zusammen, so dass Läufer daraus theoretisch eine lange Strecke machen können.

„Die Idee war es wirklich, die vier Gemeinden über die Routen miteinander zu verbinden und ein Bewegungsangebot zu schaffen, das für alle nutzbar ist, denn es sind zwar Laufwege, aber ob man am Ende dort joggt, mit dem Kinderwagen spaziert, radelt oder mit den Rollerblades fährt, ist egal“ , so die Sportkoordinatoren. Wie bereits erwähnt, ist eines der im Masterplan, der im März 2025 offiziell vorgestellt wurde, aufgeführten Ziele auch die Anbindung anderer Sport- und Bewegungsinfrastrukturen, die bereits im öffentlichen Raum existieren. Wie gut, dass es davon ganz schön viele in den Nordstad-Gemeinden gibt. Ein Blick auf die jeweiligen Strecken.

Der Diekircher Laufweg ist mit all seinen Details am Outdoor-Fitness A Bedingen ausgeschildert und führt gleich an einer Vielzahl unterschiedlicher Impulspunkte vorbei. Da wären etwa die Spielplätze A Bedingen , An der Kléck , bei der Ficellesbréck , am Camping de la Sûre und beim alten Schwimmbad, die vor allem für Familien beliebte Treffpunkte darstellen und allesamt über öffentliche Sanitäranlagen verfügen, über die sich wohl nicht nur diese freuen dürften. Oder aber der bereits genannte Outdoor Fitness A Bedingen, der Lëmmelsplaz, wo man Basketball spielen oder skaten kann, sowie die Bikestation am Camping Gritt, die auch Jugendlichen einen Ort der Zusammenkunft bieten. Und für jene, die es etwas gemütlicher mögen, führt die Route vorbei an der Petanque-Piste am alten Schwimmbad, so dass für jeden definitiv etwas dabei sein sollte.

Auch die Strecke von Ettelbrück hat so manch zusätzliche Aktivität zu bieten. Der 9,2 Kilometer lange Laufweg ist der längste auf der Liste und führt sowohl durchs Zentrum der Stadt, als auch vorbei an manch coolem Treffpunkt. Genau wie in Diekirch, gibt es gleich mehrere Spielplätze für kleine Sportler, nämlich in der Rue du Buerden sowie Rue Dr Léon Mischo

in Warken, in der Cité Warkdall sowie auf der Place Marie-Adelaide. Nicht direkt auf der Strecke, jedoch unweit von dieser entfernt, gibt es ebenfalls den Ettelbrücker Minigolf, der so manch einen zum Duell verlockt. Wer unterwegs nochmal so richtig Gas geben will, der kann dies am Outdoor Fitness auf der Anhöhe nahe der Rue de l’École Agricole oder aber auf dem Beachvolleyball- und Basketballfeld in der Rue Cité Warkdall tun. Einen Ort zum Verweilen und für eine kurze Pipi-Pause bieten hingegen die Däichwisen , durch die die Route ebenfalls führt.

Einen Ticken kürzer, deshalb aber gerade für etwas entspanntere Runden geeignet sind die Strecken von Schieren und Erpeldingen-Sauer. Mit ihren 6 Kilometern ist letztere die kürzeste im Bunde, dafür hat sie aber ein Highlight, das man sonst nirgends findet, nämlich das gratis XXL-Schachspielfeld im Schlosspark. Ein Plus: auch von dieser Route aus lässt sich durch einen kurzen Umweg der Minigolf in Ettelbrück erreichen, so dass sich auch hier eine Zusatzmöglichkeit für Bewegung bietet. Wer sich auf den 6,6 Kilometer langen Laufweg durch Schieren begibt, der kommt nicht nur vorbei am Spielplatz inklusive Petanque-Piste in der rue de la Gare, sondern erreicht auch schnell die Frankie Hansen Sporthalle von Ettelbrück, wo man eine Kletterwand, eine Skatepiste, ein Beachvolleyball-Feld sowie ein synthetisches Multisportfeld findet.

Egal für welche Route man sich entscheidet – oder aber einfach mehrere kombiniert –, langweilig wird es unterwegs definitiv nie.

LES MEILLEURS PARCOURS DE LA NORDSTAD

Plus d’excuses pour les réfractaires au sport

Celles et ceux qui ont toujours rêvé de courir dans la Nordstad sans vraiment savoir où aller peuvent se réjouir : dès cet été, de nouveaux itinéraires balisés rendent le sport en plein air encore plus accessible. Découvrez ici les parcours ainsi que les nombreuses autres possibilités d’activité physique.

Dans la Nordstad, on aime faire du vélo, courir et randonner. Ce constat quotidien est confirmé par une analyse réalisée dans le cadre du masterplan Sport et activité physique dans la Nordstad . Le vélo, la course à pied et la randonnée figurent parmi les trois activités les plus populaires dans les communes de Diekirch, Ettelbruck, Schieren et Erpeldange-sur-Sûre, qui se sont fixé des objectifs concrets pour rendre l’offre sportive dans l’espace public encore plus attractive.

L’un des axes principaux concerne les parcours de course à pied en libre accès permanent. L’équipe SauerBeen fait partie des habitués des parcours

de la Nordstad. Créé en 2022, ce groupe d’entraînement du club d’athlétisme Celtic Diekirch organise tous les dimanches matin un entraînement collectif encadré par le coach Bob Bertemes. Cela en faisait le partenaire tout désigné pour les communes lorsqu’il a fallu créer les nouveaux parcours.

L’objectif : relier les itinéraires existants, étendre le réseau, améliorer la signalisation et concevoir des parcours passant par différents points d’intérêt afin d’attirer différents publics et tranches d’âge. Le masterplan prévoyait de créer ces boucles d’activité en collaboration avec les associations locales, comme cela a été fait pour les nouveaux parcours. L’équipe SauerBeen a été chargée de sélectionner les tracés et a testé toutes les options. Les parcours ont été essayés, discutés et modifiés avant d’être validés par les quatre communes ainsi que par les deux coordinateurs sportifs de la Nordstad, Vera Bertemes et Nick Hirt.

Résultat : quatre nouveaux parcours de course à pied, soit un par commune. « Comme il s’agit désormais d’un projet communal, mais que nous souhaitions conserver une touche SauerBeen dans chaque parcours, un petit défi a été intégré à chaque itinéraire », explique Vera Bertemes. Ainsi, le parcours de Diekirch, long de 7,7 kilomètres, inclut également la SauerMeil, une course le long de la Sûre qui s’est tenue cette année le 10 mai. À Erpeldange-sur-Sûre, le parcours comprend un sprint de 200 mètres à la Porte des Ardennes ; à Ettelbruck, un passage avec dénivelé chronométré ; et à Schieren, un kilomètre spécial sur la piste cyclable. Particularité intéressante : les parcours sont reliés entre eux, ce qui permet de les combiner.

« L’idée était vraiment de relier les quatre communes entre elles et de proposer une activité accessible à tous. Ce sont des parcours de course à pied, mais on peut les utiliser comme on le souhaite : jogging, promenade avec

une poussette, vélo ou encore rollers », expliquent les coordinateurs sportifs. Comme mentionné précédemment, l’un des objectifs du masterplan, présenté officiellement en mars 2025, est également de relier les infrastructures sportives et d’activité déjà présentes dans l’espace public. Et celles-ci sont nombreuses dans les communes de la Nordstad. Petit aperçu des différents parcours.

Le parcours de Diekirch est entièrement balisé au niveau de l’Outdoor Fitness A Bedingen et passe par de nombreux points d’intérêt. On y trouve notamment plusieurs aires de jeux ( A Bedingen , An der Kléck , près de la Ficellesbréck , au Camping de la Sûre et près de l’ancienne piscine) qui constituent des lieux de rencontre prisés des familles et disposent toutes de sanitaires publics. Le parcours passe également par l’Outdoor Fitness

A Bedingen , le Lëmmelsplaz (terrain de basketball et skatepark) ainsi que la station de vélos du Camping Gritt, offrant des espaces de rencontre pour les jeunes. Pour les activités plus calmes, un terrain de pétanque est également accessible près de l’ancienne piscine.

Le parcours d’Ettelbruck propose lui aussi de nombreuses activités. Avec ses 9,2 kilomètres, c’est le plus long itinéraire. Il traverse le centre-ville et passe par plusieurs lieux de rencontre intéressants. Comme à Diekirch, plusieurs aires de jeux sont accessibles, notamment dans la rue du Buerden, la rue Dr-Léon-Mischo à Warken, la Cité Warkdall et la place Marie-Adélaïde. À proximité du parcours se trouve également le minigolf d’Ettelbruck. Pour celles et ceux qui souhaitent se dépenser davantage, un espace de fitness outdoor situé en hauteur près de la rue de l’École-Agricole ainsi que des terrains de beach-volley et de basketball dans la Cité Warkdall sont accessibles. Les Däichwisen offrent quant à eux un espace de détente et une pause bienvenue.

Un peu plus courts, les parcours de Schieren et d’Erpeldange-sur-Sûre conviennent particulièrement aux sorties plus tranquilles. Avec ses 6 kilomètres, ce dernier est le plus court, mais il propose une attraction unique : un échiquier géant gratuit dans le parc du château. Autre avantage : un petit détour permet également de rejoindre le minigolf d’Ettelbruck. Le parcours de

Schieren, de 6,6 kilomètres, passe non seulement par une aire de jeux avec terrain de pétanque dans la rue de la Gare, mais permet aussi d’accéder rapidement à la salle de sports Frankie Hansen à Ettelbruck, équipée d’un mur d’escalade, d’une piste de skate, d’un terrain de beach-volley et d’un terrain multisport synthétique.

Quel que soit le parcours choisi, même en combinant plusieurs itinéraires, personne ne risque de s’ennuyer.

@Ville_de_Diekirch

Diekirch

@ fredloeschphotography

Bettendorf

@ adri_captur

Ettelbrück

@ thebaldrambler

Ettelbrück

@ alexi.weemaes

Diekirch

@simone.elisabeth.marthe Ettelbrück

@ chef.joey.savage

Diekirch

nordstad

#diekirch #erpeldingensauer #ettelbruck #schieren

Tag dein Instagram- oder Facebook-Bild mit einem dieser Hashtags und mit ein bisschen Glück findest du dein Bild in der nächsten Ausgabe wieder.

@nordstad_lux Schieren

@ paulrodenbourg

Diekirch

CENTRE

ADMINISTRATIF NORDSTAD (CAN)

Ein Zeichen der Zukunft

Sous le signe de l’avenir

Résumé en français page 32

Text: Christina Kohl | Fotos: WEIDart

Wo einst Tabak verarbeitet wurde, entsteht derzeit ein Symbol der nachhaltigen Erneuerung: Auf dem Gelände der ehemaligen Heintz van LandewyckFabrik in Ettelbrück realisiert Landimmo Real Estate mit dem Centre Administratif Nordstad (CAN) einen großen modernen Büro- und Geschäftsstandort des Landes.

Dank ihrer großzügigen Flächen und guten Verkehrsanbindung ist die Nordstad ein attraktiver Standort mit großem Entwicklungspotential für Unternehmen verschiedener Branchen und den öffentlichen Bereich: das Syndikat Nordstad setzt sich daher gezielt dafür ein, die Region nachhaltig zu stärken und ihre Zukunftschancen weiterzuentwickeln. Ein wichtiger Motor für

die Wirtschaft ist die moderne regionale Aktivitätszone Fridhaff, wo sich auch der Sitz des Syndikats Nordstad befindet und bereits zahlreiche Betriebe angesiedelt haben. Hierhin hat ebenfalls das traditionsreiche Unternehmen Heintz van Landewyck 2022 seine Produktion verlegt. Wo sich am früheren Betriebsstandort am Stadtrand von Ettelbrück einst die Tabakmanufaktur befand, wurde ein neues Büro- und Geschäftsgebäude mit fast 20.000 m² oberirdischer Bruttogeschossfläche errichtet. Das Centre Administratif Nordstad (CAN) bietet Raum für rund 600 Arbeitsplätze im öffentlichen Sektor, bei Unternehmen oder in der Gastronomie. Die Fertigstellung des innovativen Baukomplexes mit dem Fonds de Compensation als Investor ist für Ende dieses Jahres geplant.

Blickfang mit vielseitigem praktischen Mehrwert

Bis ins Jahr 2020 begrüßte das legendäre „Maryland“Schild die Besucher am Ortseingang von Ettelbrück. Nun übernehmen zwei moderne Türme diese Rolle. Beide stehen auf einem gemeinsamen Sockel und prägen mit einer Länge von 180 m den Stadteingang. Das CAN ist für alle ein Blickfang, die aus Richtung Süden kommen. Für die Nutzer bietet die Stadtrandlage zudem viele praktische Vorteile: Das Bürohaus liegt nur wenige Minuten Fußweg vom Ettelbrücker Zentrum entfernt und bietet eine direkte Zufahrt zur Autobahn A7. Zudem besteht eine unmittelbare Busverbindung zum Bahnhof Ettelbrück und auch Radwege befinden sich direkt vor der Haustür. Mit seiner hochwertigen Architektursprache ist das Projekt außerdem so durchdacht geplant, dass Menschen mit Wohlbefinden darin arbeiten können. Die 4- bzw. 7-stöckigen Baukörper verfügen über attraktive Außenbereiche und Terrassen sowie große Fensterflächen, die für viel Licht in allen Stockwerken sorgen. Von der Tiefgarage mit rund 300 Stellplätzen bis hin zu den Sanitäranlagen sind sämtliche Gebäudeflächen bequem und barrierefrei erreichbar.

Foto (v.l.n.r.)

Jürgen PRIMM (Landimmo)

Yvonne KUNATH (BFF architecture et urbanisme)

Jil AREND (Landimmo)

Joachim ENGSTLER (Landimmo)

Fassade und Innenausstattung mit klarem Design

Das Architekturbüro BFF architecture et urbanisme hat mit dem Design des CAN klare Linien mit nachhaltigen und langlebigen Materialien geschaffen: eine 7.000 m² große Ziegelfassade als Hommage an die industrielle Tradition, in Verbindung mit einer Stahlbetonkonstruktion. Das Fassadenspiel ist subtil: Der niedrigere Turm weist ein klassisches Fensterraster auf, während sich der höhere zu einer eleganten Bandfassade öffnet. So entsteht ein Dialog zwischen Stabilität und Bewegung, der durch die abgerundeten Ecken unterstrichen wird. Sie verleihen dem Ensemble eine optische Leichtigkeit. Im Innenbereich verbindet das Design darüber hinaus Sichtbeton, warmes Holz und schwarze Trennwände in den Fluren.

Innovative technische Lösungen aus der Region

Bei der technischen Ausstattung liegt der Fokus auf innovativen Lösungen: Die Betonkernaktivierung, Wärmepumpen und ein ausgeklügeltes Lüftungssystem garantieren Komfort und Energieeffizienz. Besondere Aufmerksamkeit wurde der Schalldämmung der Fenster gewidmet, da das Gebäude zwischen einer befahrenen Straße und Eisenbahnschienen liegt. Bei der Umsetzung war Landimmo der lokale bzw. regionale Aspekt besonders wichtig, betont Geschäftsführer Jürgen Primm: „Wir haben in zahlreichen Fällen die passenden Partner direkt vor Ort in der Nordstad gefunden, und die anderen Aufträge konnten wir an Firmen aus der Region vergeben. Damit unterstreichen wir als Teil der Landewyck-Group erneut unsere Rolle als Luxemburger Unternehmen, das sich seit Generationen Land und Leuten verbunden fühlt. Das liegt uns gerade in Anbetracht der derzeitigen wirtschaftlichen Situation besonders am Herzen, sowohl im Bausektor als auch generell.“

Ein Symbol der Zukunftschancen

Im Erdgeschoss werden Gewerbeflächen und Dienstleistungsangebote angesiedelt, darunter eine „Maison Médicale“. Die begrünten Terrassen auf den Dächern und zwischen den beiden Türmen bieten Erholungsbereiche mit Blick auf Ettelbrück und die Umgebung. Dank seiner strategischen Lage, vielfältigen Nutzung und der symbolischen Bedeutung der Neugestaltung des Geländes geht das CAN weit über den Rahmen eines gewöhnlichen Gebäudes hinaus. Es ist als Wahrzeichen zu sehen, das für eine nachhaltige und zukunftsfähige Perspektive der regionalen Entwicklung steht.

Mitarbeitende staatlicher Stellen machen den Anfang

Nach wie vor schreiten die Arbeiten planmäßig voran. So wurden in den vergangenen Monaten die Doppelböden und Trennwände in den künftigen Büroräumen sowie im medizinischen Zentrum installiert. Weiterhin wurden unter anderem die Trockenbauwände fertiggestellt, die abgehängten Decken montiert und der Bodenbelag verlegt. Unter den für Ende 2026 erwarteten ersten Nutzern werden vor allem Beschäftigte verschiedener staatlicher Dienststellen sein: zum Beispiel die Université Populaire (UniPop), die hier Kurse im Bereich der Erwachsenenbildung anbietet. Zusätzlich ziehen zahlreiche Behörden, die bisher in der Nordstad ansässig waren, vom ehemaligen Militärstützpunkt in Diekirch in das Gebäude um. Dazu gehören unter anderem das Katasteramt, der Zoll und bestimmte Abteilungen des Bildungsministeriums. „Das Centre Administratif Nordstad ist eine wesentliche Säule im Rahmen der staatlichen Anstrengungen, die Hauptstadt zu entlasten, indem z. B. öffentliche Verwaltungen dezentralisiert werden. Die effiziente Nutzung unseres Gebäudes ist in diesem Kontext von zentraler Bedeutung“, hebt Jürgen Primm hervor. Mehr Infos unter ettelbruck-one.lu

Sous le signe de l’avenir

Une ancienne manufacture de tabac transformée en symbole du renouveau : là où se dressait jadis l’usine de Heintz van Landewyck à Ettelbruck, l’entreprise Landimmo Real Estate réalise le projet Centre Administratif Nordstad (CAN), un complexe de bureaux et de commerce d’envergure nationale.

Dotée de vastes espaces et bien desservie, la Nordstad est un site intéressant tant pour les entreprises privées que pour le secteur public, et bénéficie de l’engagement du syndicat Nordstad en faveur d’un développement durable. La zone d’activité Fridhaff, un moteur économique pour la région qui abrite le siège du syndicat Nordstad, accueille aussi, depuis 2022, l’entreprise Heintz van Landewyck. À la fin de cette année, Centre Administratif Nordstad (CAN), un nouveau complexe de près de 20 000 m², sera inauguré sur l’ancien site de l’entreprise, grâce à l’investissement du Fonds de Compensation

Un phare aux multiples facettes

Les deux tours du projet CAN, bien visibles à l’entrée de la ville, seront également un pôle économique pour toute la région. Situé à quelques minutes à pied du centre-ville, avec un accès direct à l’autoroute A7, une liaison rapide en bus et des pistes cyclables à proximité immédiate, le site offre bien des avantages. L’architecture élégante et pratique est soulignée par des espaces extérieurs et de grandes fenêtres, tout en étant entièrement adaptée aux personnes à mobilité réduite.

Un design épuré

Pour CAN, le bureau BFF architecture et urbanisme a choisi des lignes claires et des matériaux durables : une façade de 7 000 m² en briques habille une structure en béton armé. Les subtiles différences entre les façades ouvrent un dialogue entre stabilité et mouvement, souligné par les coins arrondis qui confèrent à l’ensemble sa légèreté. L’aménagement intérieur marie la force du béton, la chaleur du bois et les éléments de séparation noirs.

Des innovations techniques régionales

Parmi les solutions techniques innovantes, citons l’activation du noyau en béton, les pompes à chaleur et le système de ventilation, mais aussi l’insonorisation des fenêtres. Landimmo a mis l’accent sur l’aspect local et régional du projet, comme l’explique son directeur, Jürgen Primm. « Dans la plupart des cas, nous avons trouvé des partenaires dans la Nordstad ou la région. Le Landewyck-Group a ses racines au Luxembourg et nous voulons soutenir la région, surtout dans le contexte économique actuel. »

Un symbole d’avenir

Le rez-de-chaussée sera occupé par des commerces et services, dont une maison médicale. Les espaces verts sur et entre les bâtiments invitent à se détendre et offrent une belle vue sur la ville. CAN se distingue par son emplacement stratégique, sa polyvalence et la revitalisation du site. C’est un monument au développement régional et aux perspectives d’avenir durables.

Des institutions nationales parmi les locataires

Les travaux avancent bien, avec l’installation des sols, plafonds et cloisons. Parmi les premiers locataires, on trouve des institutions nationales, comme l’Université Populaire (UniPop) et de nombreux fonctionnaires jusqu’ici installés dans l’ancien centre militaire de Diekirch, notamment le cadastre, la douane et certains départements du ministère de l’Éducation. En effet, CAN est un pilier important de la stratégie visant à alléger la capitale en décentralisant certains services, comme le souligne M. Primm.

Plus d’informations sous ettelbruck-one.lu

Von Bildern, die verbinden und Details, die Gefühle anregen

Des peintures qui rapprochent, des détails pleins

Résumé en français page 37

So vielfältig wie ihre Gemeinden, ist auch die Kulturund Kunstszene der Nordstad. Von Hobby-Heimwerkler/innen, über erfahrene Noten-Virtuos/innen und professionelle Künstler/innen bis hin zu jungen Kreativen mit Talent: Die aktuelle Artikel-Serie widmet sich all jenen, deren Köpfe nur so vor Ideen sprudeln und deren Projekte Abwechslung in unser aller Alltag bringen.

Nelson Neves –Kunst, die Brücken schlägt

„Wenn ich ein Malatelier leite, geht es nicht darum, so schön wie möglich zu malen, sondern durch Kunst Werte zu vermitteln, denn wenn wir uns alle gegenseitig respektieren, können wir gemeinsam Schönes kreieren.“ 25 Jahre, so lange ist Nelson Neves bereits Künstler. Seine Malerei hat für ihn viele Bedeutungen: Sie ist Ausdruck, Heimat, Leidenschaft, Therapie und Werkzeug zugleich, denn wenn Nelson malt, verbindet er. „Brückenbauer“, so wird der Luxemburger mit kapverdischen Wurzeln genannt und genau diesem Titel wird er mit allem, was er tut, gerecht. Im Alter von sieben Jahren zog Nelson mit seiner Familie von der kapverdischen Insel Santo Antão nach Luxemburg. Bereits damals verbrachte er Stunden damit, zu zeichnen. Mit Stiften, Kugelschreibern und Wasserfarben kreierte er in Comics eigene Welten und entdeckte so seine Liebe zur Kunst. Im Laufe der Zeit veränderte sich sein Stil, hin zu einer Mischung aus figurativen und abstrakten Motiven, die Nelson mithilfe von Pinseln und Acrylfarben auf Leinwänden zum Leben erweckt. „Die Leute sagen immer, dass meine Bilder eine Explosion der Farben und Kontraste sind“, so der 53-Jährige. Nelson malt, was er im Alltag sieht: die Landschaften seiner beiden Länder,

Text: Laura Tomassini | Fotos: Christian Lamy

Portraits von Menschen auf der Straße, die Stände und Produkte kapverdischer Märkte. Zwei- bis dreimal pro Jahr reist der Künstler zurück nach Kap Verde. Stets mit dabei: sein Zeichenblock, auf dessen Seiten er unentwegt skizziert. „Mein Kopf steckt voller Ideen, aber ich bringe diese nur auf die Leinwand, wenn ich Zeit und Lust habe.“ Nelson ist nämlich leidenschaftlicher Hobbykünstler und das aus gutem Grund. Mit seiner Kunst ist er zwar erfolgreich und wurde für diese bereits mehrfach ausgezeichnet, den Druck des Künstlerdaseins will der Luxemburger jedoch nicht, denn: „Ich will frei bleiben.“

Rückblick auf die Karriere

Er malt in erster Linie für sich selbst, „nicht um Häuser zu dekorieren, sondern um mich zu amüsieren“, sagt er. Die „Terres Rouges“, seine Wahlheimat nach einer Kindheit und Jugend in Diekirch, die Fischverkäufer von São Vicente, afrikanische Frauen aber auch mythische Szenen und Totenköpfe, all das hilft Nelson dabei, mit seinen Gefühlen umzugehen, ist wie Therapie: „Wenn ich gestresst oder genervt bin, mit etwas nicht einverstanden, das ich aber nicht ändern kann, oder die Ungerechtigkeiten der Welt nicht ertrage, dann ziehe ich mich in mein Atelier zurück, schalte Musik an und male.“

Die Kulturen von Luxemburg und Kap Verde sind dabei stets spürbar, auch in den per KI animierten Reels seiner Bilder, die Nelson in den sozialen Netzwerken teilt und mit kapverdischer Musik unterlegt.

Was ihm bei allem am wichtigsten ist, ist der soziale Aspekt hinter seiner Kunst. Seit über 20 Jahren leitet Nelson nämlich Kunstateliers und Workshops in Schulen, reist mit Gruppen in weniger privilegierte Gegenden und verteilt dort Materialien, vor allem an Kinder. „ Kinder sind die Zukunft und ich versuche ihnen durch meine Kunst etwas zu vermitteln, damit auch aus manchen von ihnen irgendwann Brückenbauer werden“, sagt Nelson. Er ist dankbar für die vielen Momente, die er durch seine Kunst bereits erleben durfte und durch die er 2021 den Titel Chevalier de l’Ordre de Mérite du Grand-Duché de Luxembourg erhielt. Etwas, das er wohl nie vergessen wird, war etwa jene Reise nach Praia für die Semaine culturelle luxembourgeoise au Cap-Vert im Jahr 2008, als der Künstler zusammen mit anderen Vertretern der hiesigen Kultur in sein Geburtsland reiste, um dort Luxemburg zu repräsentieren. „Dies hat mir ungemein viel bedeutet, da ich ja nicht hier geboren bin und dennoch ausgewählt wurde, um meine Kunst dort mit anderen zu teilen.“

All diese Erinnerungen fließen in Nelsons Rétrospective ein, die er am 30. September im Ettelbrücker CAPE präsentiert. Der Rückblick auf seine Karriere mit bereits bekannten Werken, aber auch neuen Malereien, wird den ganzen Oktober über dort zu sehen sein und wandert anschließend im November nach Ribeira Grande auf Santo Antão. Auch beim zehnten Weekend Capverdien im Juli in der Däichhal wird man Nelson antreffen, denn überall, wo Kulturen zusammentreffen, fühlt der Künstler sich zuhause – und das kann man spüren.

Kontakt: nelsonneves.lu | Instagram: @nelsonneves993

Steven Cruz – Fotos und Fresken mit Geschichte

„Heutzutage ist alles minimalistisch und flach. Man konsumiert und wirft Dinge dann weg. Früher hingegen gab es viel mehr Details und man spürte eine stärkere Verbindung zu Objekten und das will ich in meiner Kunst wiederfinden.“ Steven Cruz’ Portfolio ist bunt, detailreich und sticht sofort ins Auge. Manches hält der 30-Jährige in Bildern fest, manches präsentiert er auf Böden und Wänden, hier und da erkennt man seine Handschrift im Programm eines künstlerischen Events. Der Luxemburger mit portugiesischen Wurzeln ist freischaffender Künstler, Mitgründer des Vereins La Concierge und als Creative Director unterwegs, denn Stevens Interessen sind vielseitig. „Aktuell mache ich viel Fotografie und arbeite mit Keramik, ich will aber nicht dabei stehenbleiben und mich auf eine Richtung festlegen, sondern frei sein, mich nicht einschränken.“

Schon als kleiner Junge war Steven kreativ: er malte, knüpfte Ketten aus Perlen, interessierte sich für die Arbeit mit Holz. Mit 16 kaufte er sich seine erste Kamera und organisierte Shootings in seinem Heimatdorf Schieren, im Lycée des Arts et Métiers lernte er dann eine Vielzahl an Materialien und Kunsttechniken kennen, die er nach dem Abitur wieder hinter sich ließ, um in Lissabon Design zu studieren. Einen richtigen Plan für eine Karriere hatte Steven nie, denn er liebt es, sich treiben zu lassen, zu sehen, was sich ergibt. Etwa, dass er 2018 beim Ageas Hackathon seinen ersten Preis gewinnen und für sechs Monate bei einer Startup an zwei Apps arbeiten würde. Oder aber, dass genau dies seinen Weg fortan komplett neu zeichnen würde. „Ich merkte irgendwann, dass ich etwas anderes tun wollte und verließ den Job, dann kam Covid und ich beschloss, einen Master zu absolvieren.“

In Brüssel widmete sich Steven also der Szenografie, übte sich in Innenarchitektur und kreierte sein erstes Werk aus Keramik, jenem Material, das ihn seither nicht mehr loslässt. Mit Faggot, seinem Kunstwerk aus Fliesen, das er als Abschlussarbeit einreichte, gewann er abermals einen Preis, wurde Teil der Gruppenausstellung Young Luxembourgish Artists und Gewinner des Graduation Prize in Brüssel, das ihm einen Platz im dortigen MAD Museum sicherte. „Im selben Jahr gewann ich auch bei Generation Art von RTL. All das hat mich in eine Richtung katapultiert, die ich so nie erwartet hätte“, sagt Steven. Seit drei Jahren pendelt er nun für Projekte zwischen Brüssel und Luxemburg, genießt als Selbstständiger die damit einhergehende Freiheit und leitet zusammen mit Künstlerin Liliana Francisco La Concierge.

Die Message dahinter

„Aktuell bereiten wir für die Rotondes die diesjährige Triennale Jeune Création mit dem Titel „Common Ground“ vor, die von Juni bis August stattfindet und bei der es um die Kultur des Nachtlebens, Underground-Szenen sowie marginalisierte Minoritäten und ihre Safe Spaces geht“, verrät der 30-Jährige, dem es wichtig ist, dass seine Projekte mit seinen Werten übereinstimmen. Identität, Immigration, Kultur, Gefühle und Sexualität, all diese Themen sind für Stevens

Werke typisch, gleichzeitig aber auch sehr persönlich. „Ich nutze meine Kunst, um mich in der Welt zurechtzufinden, sie zu verstehen und dadurch auch mich, denn als schwuler Mann mit Migrationshintergrund habe ich immer diese Dualitäten gelebt und lange Zeit versucht, meine Identität zu verstecken.“

Heute teilt Steven diese via seine Kunst, so ist sein rezentestes Werk Marés Vivas, eine Keramik-Installation aus 855 Fliesen neben den Rotondes, an der der Künstler anderthalb Jahre lang arbeitete, eine Hommage an die Kultur seiner Vorfahren, mit maritimen Symbolen und Ornamenten, die an die traditionellen Azulejos-Fliesen aus Portugal erinnern. „Kunst ist für mich immer auch politisch und soll eine Message haben, anstatt nur ästhetisch zu sein. Es ist ein Privileg, überhaupt Kunst machen zu dürfen, deshalb tragen wir als Künstler eine gewisse Verantwortung “, sagt Steven. Er will mit seinen Werken etwas in anderen auslösen, lernt aber auch vieles durch sie und versucht, Kunst zugänglicher zu machen, weg vom elitären Objekt hin zu etwas demokratischem, das jeder versteht.

Wo sein Weg ihn nach der Ausstellung in den Rotondes hinführt, weiß der Künstler noch nicht. Ein Projekt schwebt ihm aber bereits vor Augen: „Ich würde gerne etwas über die Herkunft meiner Familie machen, denn der Name meines Großvaters väterlicherseits war Lê, aus dem Vietnamesischen, und auf dieser Seite der Familie haben viele auch asiatische Züge, allerdings existieren dazu keine Dokumente.“ Die Frage danach, wer wir wirklich sind, nach unserer Herkunft und Identität, zieht sich wie ein roter Faden durch Stevens Werke, ist aber auch genau das, was sie für ihre Betrachter so anziehend macht, denn es ist eine Frage, die viele verbindet.

Kontakt: stevencruz.com | Instagram: @stevenccruz

© Steven Cruz

SÉRIE : LA SCÈNE CRÉATIVE DE LA NORDSTAD – PARTIE 14

Des peintures qui rapprochent, des détails pleins

d’émotion

La scène culturelle et artistique de la Nordstad est aussi variée que ses communes. Cette série d’articles est consacrée à tous ceux dont l’esprit bouillonne d’idées et dont les projets apportent de la diversité à notre quotidien.

Nelson Neves –Un artiste qui bâtit des ponts

« Pour moi, l’objectif d’un atelier n’est pas de créer des peintures parfaites, mais plutôt de partager des valeurs. C’est en se respectant que l’on peut trouver la beauté ensemble. » Cela fait 25 ans que Nelson Neves s’exprime par la peinture, et le Luxembourgeois aux racines cap-verdiennes est un véritable bâtisseur de ponts.

Son style a évolué vers des motifs entre le figuratif et l’abstrait, riches en couleurs et en contrastes. Il peint ce qui l’entoure : paysages, portraits, scènes de marché. Il voyage 2 à 3 fois par an au Cap-Vert, toujours accompagné de son calepin de dessin. Malgré son succès, il a choisi de ne pas en faire une carrière à plein temps : la pression lui ferait perdre sa liberté.

© Steven Cruz

Souvenirs de sa carrière

Les motifs choisis relèvent d’une démarche personnelle : l’Afrique et le Luxembourg, les scènes mythiques et les têtes de mort. « Lorsque je n’en peux plus, je me retire dans mon atelier », explique l’artiste. Il apprécie l’aspect social de son travail, et on le retrouve souvent dans des écoles ou dans des quartiers défavorisés. Il a non seulement reçu le titre de Chevalier de l ’Ordre de Mérite du Grand-Duché de Luxembourg en 2021, mais il a également représenté le Luxembourg à Praia lors de la Semaine culturelle luxembourgeoise au Cap-Vert en 2008.

Tout cela fait partie de l’exposition Rétrospective, qu’il présentera le 30 septembre au CAPE à Ettelbruck. En octobre, le public pourra y découvrir de nouvelles œuvres ainsi que des toiles connues, avant que la collection ne parte pour Ribeira Grande, sur Santo Antão. Nelson participera également au Weekend capverdien organisé en juillet au Däichhal : là où les cultures se rencontrent, il se sent chez lui.

Contact : nelsonneves.lu

Instagram: @nelsonneves993

Steven Cruz – photos et fresques avec une histoire

« De nos jours, tout est plat. On consume, on jette, on a perdu le sens du détail et le rapport à l’objet. » L’artiste luxembourgeois aux racines portugaises, cofondateur de l’association La Concierge, a plus d’une corde à son arc : aujourd’hui la photographie et la céramique, mais demain, qui sait ? Une chose est certaine : il veut rester libre.

Après le Lycée des Arts et Métiers, il part étudier le design à Lisbonne. Il suit toujours son instinct, remportant un prix à l’Ageas Hackathon en 2018 avant de travailler dans une start-up. Il poursuit ensuite ses études à Bruxelles, où il découvre la céramique. Son œuvre Faggot, sa première création, remporte un prix et il participe à l’exposition Young Luxembourgish Artists. Le Graduation Prize à Bruxelles lui permet d’intégrer le musée MAD, et il remporte l’émission Generation Art sur RTL. Il est aujourd’hui indépendant et dirige La Concierge avec Liliana Francisco depuis trois ans.

Le message

L’association prépare actuellement l’exposition Common Ground dans le cadre de la Triennale Jeune Création, organisée par les Rotondes de juin à août. Elle évoquera la vie nocturne, les minorités et les espaces qu’elles occupent. Les thèmes de l’identité, de l’immigration, de la culture, des émotions et de la sexualité lui tiennent particulièrement à cœur : « Je suis un homme homosexuel avec des racines étrangères, mon identité a longtemps été cachée. »

Sa dernière œuvre, Marés Vivas, est un hommage à la culture de ses ancêtres portugais. Il considère que l’art doit toujours véhiculer un message politique, tout en restant accessible. Il a déjà un nouveau projet : « Mon grand-père avait un nom vietnamien, Lê, et une partie de ma famille a des traits asiatiques. » Origine et identité sont des thèmes importants pour Steven, mais aussi pour son public, car ce sont des questions que nous nous posons tous.

Contact : stevencruz.com | Instagram: @stevenccruz

TURNSPORT IN DER NORDSTAD

Rolle und Rad, Salto und Schraube

Roulades, saltos et pirouettes

Résumé en français page 40

Text: Sandra Blass-Naisar | Fotos: Sven Benz

„Es geht nicht darum, der Beste zu sein, es geht darum, besser zu sein als gestern.“ So einfach ist das beim Nordstad-Turnveräin. Und alle machen da mit. Ob im Freizeitsport bei den vielen unterschiedlichen Kursen für Jung und Alt oder beim Turnen und Kunstturnen mit Trainingseinheiten für Groß und Klein, für Mädchen und Jungen.

280 Kinder und Jugendliche aus der Nordstad und Umgebung turnen in der Sporthalle in Ettelbrück. 500 Freizeitsportler sind in den verschiedenen Kursen aktiv von Yoga bis Jazz Dance, Aqua-Gym, Zumba, Pilates, Body Shape, Full Body HIIT, Faszientraining, Rhythm Workout, Fast Burner, HIIT Cardio, Muskelaufbau, Fitness für den Rücken, Bauch, Beine, Po Training, Fitness für Herren, Mobilität und Flexibilität.

Turnsport und Kunstturnen boomen. Wer in eine der begehrten Gruppen möchte, muss sich derzeit in eine Warteliste eintragen. „Wir können leider nicht jeden Wunsch erfüllen. Mit unseren 50 Trainern und vor allem der Sporthalle in Ettelbrück kommen wir an unsere Grenzen“, sagt Vizepräsident Jean-Marie Laubach, ein leidenschaftlicher Sportler, der als Turner im Nationalkader sieben Tage die Woche drei bis fünf Stunden trainiert hat. Er weiß, wovon er spricht. „Die Gespräche mit der Gemeinde laufen, was den Ausbau der Sporthalle betrifft. Mehr Platz würde eben auch bedeuten: mehr Möglichkeiten. Die Nachfrage ist jedenfalls immens.“

„Es geht nicht darum, der Beste zu sein, es geht darum, besser zu sein als gestern.“

Jean-Marie Laubach

Vizepräsident Nordstad-Turnveräin

Das Angebot des Nordstad-Turnveräins kann sich sehen lassen.

Da gibt es die „Adultes“ für Jugendliche ab 14 Jahren mit der Möglichkeit, sich in einem strukturierten Trainingsprogramm auf die verschiedenen Wettkämpfe vorzubereiten. Die Altersklasse „Espoires“ richtet sich an Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 13 Jahren Im Mittelpunkt: der Wettkampfsport. Hier dreht sich bei den Mädchen alles um Boden, Stufenbarren, Sprung und Schwebebalken, bei den Jungen um Boden, Pauschenpferd, Ringe, Barren, Sprung und Reck. Trainiert werden Kraft, Koordination, Beweglichkeit, Ausdauer und neue Elemente für die Kür.

Die „Minis“ für Kinder im Alter von 5 bis 8 Jahren werden spielerisch auf ihre weitere sportliche Laufbahn vorbereitet und lernen die Grundlagen des Turnens kennen. Die Trainingspläne unterscheiden sich auch bei den Minis: Anfänger, Mittelstufe, Fortgeschrittene und Kunstturner. Beim „Kinderturnen“ für die Kleinen im Alter von 4 bis 5 Jahren geht es um das Spielerische und die Entwicklung der Grobmotorik. Parcours mit Matten, Balken und Trampolinen sowie Koordinationsübungen wie Laufen, Springen, Rollen und Ballwerfen helfen, Gleichgewicht und räumliches Bewusstsein zu entwickeln. Und schließlich wird auch für die Kleinsten mit ihren Müttern und Vätern ein Kurs angeboten, um nicht nur die körperlichen, sensorischen und kognitiven Fähigkeiten der Kinder zu stimulieren, sondern gleichzeitig auch die Sozialisierung zu fördern.

Der Nordstad-Turnveräin blickt auf eine junge, dynamische Vereinsgeschichte zurück, die 2011 aus einer Fusion der beiden Gründervereine Ettelbrück und Diekirch entstanden ist. Vizepräsident Jean-Marie Laubach ist einer der Initiatoren gewesen und freut sich heute, 15 Jahre später, über das, was im Verein mit seinen 800 aktiven Mitgliedern und einer Bilanzsumme von 250.000 € gewachsen ist. „Durch die Umstrukturierung und Neuorganisation konnten wir das Angebot der turnerischen Aktivitäten deutlich erweitern. Die vielen Neuzugänge in allen Bereichen haben dazu beigetragen, einen großen, wettbewerbsfähigen Verein zu schaffen, der auf regionaler, nationaler und sogar internationaler Ebene Erfolge einfährt. Die verbesserten Trainingsbedingungen in der neuen Sporthalle in Ettelbrück haben ganz sicher dazu beigetragen.“

1.500 begeisterte Zuschauer bei großer Turn-Gala

Einmal im Jahr ist Showtime beim NordstadTurnveräin. Dann dürfen alle in aufwändig gestalteten Motto-Shows zeigen, was sie können. Auf eine riesengroße Begeisterung ist im März die Turn-Gala NTV Horrorshow gestoßen. 250 Turnerinnen und Turner entführten ihr Publikum an zwei Tagen in eine Welt des Grauens. Die 1.500 Zuschauer waren sich einig: „Tolle Akrobatik, ausgefallene Kostüme, super zusammengestellte Musik und hinreißende Choreografien.“ Mehr als ein halbes Jahr wird im Verein auf die Gala hingearbeitet. Und alle freuen sich – auf und vor der Bühne.

GYMNASTIQUE DANS LA NORDSTAD

Roulades, saltos et pirouettes

« Il ne s’agit pas d’être le meilleur, mais d’être meilleur qu’hier. » C’est cet esprit qui unit petits et grands, garçons et filles, amateurs et professionnels au sein du Nordstad-Turnveräin. L’association compte déjà 280 enfants et adolescents, ainsi que 500 pratiquants inscrits aux nombreux cours proposés.

La gymnastique est en plein essor, et une liste d’attente existe même pour certains cours. Le vice-président, Jean-Marie Laubach, lui-même un sportif passionné, déplore le manque de place. « Nous avons déjà évoqué un agrandissement avec la commune, compte tenu de la demande. »

L’offre de l’association est très variée. La catégorie « Adultes » destinée aux adolescents à partir de 14 ans propose des entraînements pour se préparer à différentes compétitions.

La catégorie « Espoirs » s’adresse aux garçons et filles de 9 à 13 ans, avec un objectif clair : la compétition. Les jeunes y développent non seulement leurs compétences techniques, mais aussi leur force, leur coordination, leur souplesse et leur endurance.

La catégorie « Minis », accueille les enfants de 5 à 8 ans, qui y apprennent les bases de la gymnastique et sont préparés de manière ludique à la suite de

leur parcours dans les groupes débutants, intermédiaires, avancés et en gymnastique artistique.

La catégorie « Jeux » est destinée aux enfants de 4 à 5 ans et met l’accent sur le développement physique à travers des activités ludiques axées sur la motricité et la coordination. L’objectif est de développer le corps, l’équilibre et la conscience spatiale.

Enfin, les tout-petits et leurs parents peuvent participer à un cours qui stimule les aptitudes physiques, sensorielles et cognitives de l’enfant, tout en favorisant la socialisation.

L’association doit aussi sa renommée à son offre variée de cours pour tous : Yoga, Pilates, Body Shape, Rhythm Workout, Zumba, Aqua-Gym, HIIT et bien d’autres.

Le Nordstad-Turnveräin est une association jeune et dynamique, née de la fusion des clubs d’Ettelbruck et de Diekirch. Jean-Marie Laubach a été l’un des initiateurs de cette fusion et se réjouit, 15 ans plus tard, du résultat : « La restructuration nous a permis d’élargir notre palette d’activités. Nous sommes devenus une grande association compétitive au niveau régional, national et même à l’international. La nouvelle halle de sport à Ettelbruck y a certainement contribué. »

1 500 spectateurs enthousiastes lors du grand Turn-Gala

Une fois par an, c’est l’heure du spectacle au NordstadTurnveräin. Tous les membres ont alors l’occasion de montrer leur savoir-faire dans des shows à thème élaborés. En mars, le Turn-Gala NTV Horrorshow a suscité un enthousiasme immense. 250 gymnastes ont emmené leur public, le temps de deux soirées, dans un monde de l’épouvante. Les 1 500 spectateurs étaient unanimes : « Une acrobatie fantastique, des costumes originaux, une musique parfaitement sélectionnée et des chorégraphies époustouflantes. » C’est plus d’un demi-an que le club consacre à la préparation du gala. Et tout le monde s’en réjouit — sur scène comme dans la salle.

KIDS’ DAY

KIDS’ DAY

KIDS’ DAY Samschdes, den 18.

Samschdes, den 18. Juli 2026

KIDS’ DAY

Samschdes, den 18. Juli 2026

Samschdes, den 18. Juli 2026

Samschdes, den 18. Juli 2026

11:00 - 18:00 am Park zu Dikrich

11:00 - 18:00 am Park zu Dikrich

11:00 - 18:00

11:00 - 18:00 am Park zu Dikrich

am Park zu Dikrich

Organisateur: Syndicat d’Initiative Dikrich mat der Ënnerstetzung vun der Gemeng Dikrich an den Dikricher Veräiner

Organisateur: Syndicat d’Initiative Dikrich mat der Ënnerstetzung vun der Gemeng Dikrich an den Dikricher Veräiner

Organisateur: Syndicat d’Initiative Dikrich mat der Ënnerstetzung vun der Gemeng Dikrich an den Dikricher Veräiner

Organisateur: Syndicat d’Initiative Dikrich mat der Ënnerstetzung vun der Gemeng Dikrich an den Dikricher Veräiner

18:00

zu Dikrich

10.00 bis 18.00 Auer Stroossemaart am Zentrum Eselsfest am Park Rallye op béide Plazen

ERWACHSENENBILDUNG,

UniPop kommt nach Ettelbrück!

UniPop arrive à Ettelbruck !

Résumé en français page 44

Ab Ende des Jahres zieht die Université Populaire Luxembourg, kurz UniPop, nach Ettelbrück. Mit der dritten Antenne im Land bringt die Plattform für Allgemeinbildung ihre Vielzahl interessanter Kurse für Erwachsene nun endlich auch in den Norden des Landes und macht die Freude an kontinuierlicher und persönlicher Weiterentwicklung dort so einfach wie noch nie.

Aller guten Dinge sind drei, nach diesem Motto eröffnet die UniPop Ende des Jahres einen dritten Standort in Ettelbrück. Nachdem die Initiative des Bildungsministeriums 2021 zuerst in Belval startete und inzwischen ebenfalls im Zentrum des Landes Kurse anbietet, ist es Zeit für ein neues Kapitel in der Nordstad. Das Ziel: das neue Verwaltungszentrum CAN, das in den kommenden Monaten

in die ehemalige Zigarettenfabrik direkt am Eingang von Ettelbrück zieht. Wo aktuell noch eine große Baustelle zu sehen ist, werden künftig gleich mehrere Institutionen ihre Türen öffnen, darunter auch die Université Populaire

Das Angebot ist breit gefächert und in stetiger Entwicklung, wie Yves Siebenaler vom Service de la formation des adultes (SFA) des zuständigen Ministeriums erklärt: „ Die UniPop hat sich über die Jahre kontinuierlich aber mit Bedacht entwickelt, denn es gibt keine Schablone für alle Regionen, in denen sie präsent ist. Wir werden sicherlich ein Grundprogramm anbieten, aber auch die Nachfrage austesten, um das Angebot möglichst anzupassen, sprich Kurse oder Themenbereiche, die gut funktionieren, auszubauen und andere, die weniger beliebt sind, durch neue zu ersetzen.“

Text: Laura Tomassini | Fotos: UniPop
„UniPop ist eine Anlaufstelle für alle Erwachsene, die sich weiterbilden wollen und Lust haben, neue Dinge zu entdecken.“
Yves Siebenaler Service de la formation des adultes (SFA)

Das Allgemeinbildungsprogramm für die Antenne im Norden steht noch nicht im Detail, sondern wird noch vorbereitet, bis die Räumlichkeiten in Ettelbrück definitiv bezugsfähig sind. Ab Ende des Jahres heißt es dann, sich diese aneignen und loslegen. „Wir wollen für alle Niveaus und Interessen etwas anbieten und das verteilt über den Tag, vor allem ab spätem Nachmittag und punktuell am Wochenende. Das Angebot wird nach und nach aufgebaut und an die Bedürfnisse der Region angepasst“, so Siebenaler. Kunst, Wissenschaft, Technologie, Bewegung, Soziales: die Themenbereiche sind vielfältig, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Das Konzept von UniPop beruht nämlich auf der persönlichen Motivation, etwas Neues zu lernen und dem Zusammenkommen in einem sozialen Kreis, dies im Rahmen der allgemeinen Bildung. Die Kurse, die bereits im Süden und im Zentrum des Landes angeboten werden, reichen dabei von Fotografie bis Kunstgeschichte, von Astronomie bis Handwerkskunst, von Literatur bis Schmuckkreation. Genau diese Panoplie soll man ebenfalls in der Nordstad wiederfinden.

Bei der UniPop gehe es darum, „out of the box“ zu denken, sprich die Kursteilnehmer wirklich in die verschiedenen Themen eintauchen zu lassen, so dass die Initiative auch stark auf die Zusammenarbeit mit externen Partnern setzt. In Ettelbrück könnten dies zum Beispiel die lokalen und regionalen Kulturhäuser sein, aber auch andere Akteure kommen in Frage, wenn es um die gemeinsame Ausgestaltung der Kurse geht, welche teils in-house, teils außerhalb der UniPop-Räume stattfinden werden. „UniPop ist eine Anlaufstelle für alle Erwachsene, die sich weiterbilden wollen und Lust haben, neue Dinge zu entdecken. Menschen verschiedenster Herkunft profitieren von diesen Alternativen zum Bildschirm und finden sich in den Kursen um ein gemeinsames Interessenfeld zusammen, tauschen sich aus und knüpfen Kontakte und dies zu einem Preis, der niemanden ausschließt“, betont Siebenaler. Ziel der über die Plattform UniPop angebotenen Kurse, Workshops oder Konferenzen, ist es, die persönliche Entwicklung sowie das Zusammenleben zu fördern. Genau deshalb setzt

man bei den Kursleitern auch auf Leidenschaft statt nur Diplome, wie der Verantwortliche für Unipop beim SFA erklärt: „Wir funktionieren nach dem Prinzip, dass jeder, der Wissen zu einem bestimmten Thema sowie diese gewisse Passion besitzt, dies auch an andere weitergeben soll, egal ob die Person studiert, sich das Wissen über die Jahre via Kurse angeeignet oder autodidakt beigebracht hat.“

Die Université Populaire, wie ihr Name es schon verrät, ist nämlich keine Adresse für rein akademisches Wissen, sondern für jenes, das die breite Bevölkerung erreicht, sei es auf Seite der Lernenden, als auf jener der Lehrenden. „Wir wollen zur Aktivierung der Bürger beitragen und in ihnen den Hunger nach Wissen, gemeinsamer Passion und sozialem Zusammenkommen entfachen“, sagt Siebenaler, der darauf hinweist, dass Interessierte die Plattform unipop.lu sowie die Social Media Kanäle der UniPop im Auge behalten sollen, denn spätestens im Herbst wird man schon wird man hier alle Infos zum neuen Angebot im Norden finden.

LA FORMATION POUR ADULTES QUI FAIT PLAISIR

UniPop arrive à Ettelbruck !

Dès la fin de l’année, l’Université Populaire Luxembourg, UniPop, s’installe à Ettelbruck. Avec cette troisième antenne dans le pays, la plateforme de culture générale apporte enfin sa riche palette de cours pour adultes au nord du pays et rend le plaisir d’un développement personnel continu plus accessible que jamais.

Jamais deux sans trois : UniPop ouvrira en fin d’année un troisième site à Ettelbruck. Après ses débuts à Belval en 2021 et l’ouverture entretemps d’une antenne au centre du pays, l’initiative du ministère de l’Éducation nationale entame un nouveau chapitre dans la Nordstad. Sa future adresse : le centre administratif CAN, qui prendra ses quartiers dans les mois à venir dans l’ancienne usine de cigarettes, à l’entrée d’Ettelbruck. Là où s’étend aujourd’hui un vaste chantier, plusieurs institutions ouvriront bientôt leurs portes, dont l’Université Populaire

L’offre est variée et en constante évolution, comme l’explique Yves Siebenaler du Service de la formation des adultes (SFA) du ministère compétent : « UniPop s’est développée au fil des années de manière continue mais réfléchie, car il n’existe pas de modèle unique pour toutes les régions où elle est présente. Nous proposerons un programme de base, mais nous testerons aussi la demande afin d’adapter au mieux notre offre : développer les thématiques qui fonctionnent et remplacer celles qui marchent moins par de nouvelles »

Le programme détaillé de l’antenne du nord est encore en préparation et sera finalisé lorsque les locaux seront prêts. « Nous voulons proposer quelque chose pour tous les niveaux et tous les intérêts, à différents moments de la journée, surtout en fin d’après-midi et ponctuellement le week-end. L’offre se construira progressivement, au plus près des besoins de la région », précise-t-il. Art, sciences, technologie, mouvement, social : il y en a pour tous les goûts. Le concept d’UniPop repose sur la motivation personnelle d’apprendre du nouveau et sur la rencontre dans un cadre social, au service de la culture générale. Les cours déjà proposés au sud et au centre du pays vont de la photographie

à l’histoire de l’art, de l’astronomie à l’artisanat, de la littérature à la création de bijoux. C’est cette même palette que l’on retrouvera dans la Nordstad.

Chez UniPop, il s’agit de penser « out of the box » et de plonger réellement les participants dans les sujets abordés. L’initiative mise donc fortement sur la collaboration avec des partenaires externes : à Ettelbruck, ce pourront être les maisons de culture locales et régionales, mais aussi d’autres acteurs, pour concevoir des cours qui se tiendront en partie sur place, en partie hors des locaux d’UniPop « UniPop est un point de rencontre pour tous les adultes qui veulent se former et découvrir de nouvelles choses. Des personnes d’horizons très variés profitent de ces alternatives à l’écran : elles se retrouvent autour d’un centre d’intérêt commun, échangent et tissent des liens, à un prix qui n’exclut personne », souligne-t-il.

Cours, ateliers et conférences ont pour but de favoriser le développement personnel et le vivre-ensemble. Côté intervenants, on mise sur la passion plus que sur les diplômes : « Toute personne qui possède un savoir et une passion doit pouvoir les transmettre, qu’elle ait étudié, suivi des cours au fil des années ou appris en autodidacte ». L’Université Populaire, comme son nom l’indique, n’est pas un lieu pour un savoir purement académique, mais pour un savoir qui touche la population, du côté des apprenants comme des enseignants. « Nous voulons contribuer à activer les citoyens et éveiller en eux la soif de savoir, la passion partagée et l’envie de se retrouver », conclut Yves Siebenaler, qui invite les intéressés à suivre la plateforme unipop.lu et les réseaux sociaux d’UniPop : au plus tard en automne, on y trouvera toutes les informations sur la nouvelle offre au nord du pays.

Pré-inscriptions :

Vous pouvez dès à présent envoyer votre dossier de pré-inscription par voie postale à

EHTL Campus Diekirch EHTL Campus Sud

Secrétariat des élèves 19, rue Joseph Merten L-9257 Diekirch

Secrétariat des élèves 4-6, rue des Trois Cantons L-3980 Wickrange

Journées d’inscription 16, 17 & 20.07 2026

Striving for Excellence

L’agneau des prés de Beaufort

Navarin d’agneau printanier au Cassero, petits légumes au beurre et pommes de terre rattes

EHTL | Fotos: Anne Lommel CUISINER AVEC L’ÉCOLE D’HÔTELLERIE ET DE

À chaque édition, hex vous propose une recette recherchée et facilement réalisable chez vous. Cette recette vous est proposée par Christophe Moreira, chargé d’enseignement.

Text:

Ingrédients

pour 4 personnes

Ingrédients :

800 g de collier d’agneau sans os

1 gousse d’ail

1 oignon blanc

5 g de thym

1 feuille de laurier

20 g de concentré de tomates

80 ml de vin blanc

200 ml de liqueur Cassero

1,5 l de fond de veau clair huile de colza

Petits légumes vapeur :

4 carottes fanes

8 mini navets

20 oignons grelots

4 mini courgettes vertes

50 g de beurre sel fin poivre du moulin

Pommes de terre rattes :

300 g de pommes de terre rattes sel fin

Instructions

Épluchez l’ail et l’oignon, coupez l’ail en deux et retirez le germe. Ciselez l’oignon. Coupez la viande en cubes de 3 cm, salez et poivrez. Faites chauffer une cuillère à soupe d’huile de colza dans une cocotte et versez-y la viande, puis colorez-la pendant 5 à 6 minutes à feu vif en remuant avec une spatule. Ajoutez l’oignon et l’ail, un brin de thym et le laurier, puis laissez revenir 1 minute. Incorporez le concentré de tomate et laissez cuire encore 1 minute en mélangeant soigneusement, puis nettoyez les bords de la cocotte avec un pinceau humide. Préchauffez le four à 160 °C. Arrosez de vin blanc, décollez les sucs de cuisson en grattant avec la spatule et laissez réduire le vin pendant 3 à 4 minutes pour enlever l’acidité. Versez le fond de veau et le Cassero, portez à ébullition, puis couvrez la cocotte, enfournez et laissez cuire pendant 1 heure.

Pendant ce temps, lavez les courgettes et épluchez les carottes, les mini-navets et les oignons grelots. Coupez les carottes et les courgettes en morceaux de 3 cm de long, laissez les mini-navets entiers et grattez les pommes de terre.

Après 1 heure de cuisson, sortez la cocotte du four, ouvrez-la et mélangez bien. Ajoutez les pommes de terre et les oignons grelots, rectifiez l’assaisonnement et ajoutez un peu d’eau s’il n’y a pas assez de liquide. Nettoyez à nouveau les bords de la cocotte, couvrez, enfournez et laissez cuire encore 30 minutes.

Dans un faitout, faites fondre le beurre à feu doux, ajoutez les carottes fanes et les mini-navets, couvrez les légumes à mi-hauteur d’eau, assaisonnez de sel et de poivre, puis couvrez et laissez cuire pendant 6 minutes. Ajoutez ensuite les courgettes et poursuivez la cuisson pendant 4 minutes. Vérifiez la cuisson des légumes et de la viande en les piquant avec la pointe d’un petit couteau, puis rectifiez l’assaisonnement.

Ce menu a été concocté en tenant compte des produits locaux et régionaux !

Décorations : fleurs et herbes comestibles Découvrez les formations de l’EHTL ehtl.lu

Déposez la viande et les légumes sur des assiettes bien chaudes en les nappant d’un peu de jus et décorez avec des herbes et des fleurs comestibles.

École d’Hôtellerie et de Tourisme du Luxembourg

Solarsimulator

Text und Foto: Klima-Agence

Eigenen Strom zu erzeugen, ist für viele Haushalte gerade in der aktuellen Energiesituation zunehmend interessant. Um Sie dabei zu unterstützen, unabhängiger zu werden und Ihre Solaranlage richtig zu planen, wurde der Solarsimulator entwickelt. Denn die richtige Dimensionierung in Verbindung mit anderen Dekarbonisierungsmaßnahmen ist entscheidend, um das Potenzial einer Photovoltaikanlage optimal zu nutzen.

Der Solarsimulator von Klima-Agence unterstützt bei der Vorbereitung eines solchen Projekts. Sie können zunächst das Potenzial Ihrer Dachfläche einschätzen, Ihren Stromverbrauch berücksichtigen und verschiedene Anlagengrößen testen. In einem weiteren Schritt lassen sich zusätzliche Komponenten integrieren, etwa ein Heimspeicher, eine Wärmepumpe oder eine Ladestation. So wird verständlich, wie Stromerzeugung und Verbrauch zusammenwirken und wie sich dadurch Kosten einsparen lassen.

Die Ergebnisse werden in Echtzeit angezeigt. Dazu gehören unter anderem Eigenverbrauch, Wirtschaftlichkeit und der Grad der Energieunabhängigkeit. Mehrere Varianten können verglichen werden, um eine passende Lösung zu identifizieren.

Der Simulator bietet damit eine fundierte Grundlage für die ersten Planungsschritte vor einer Investition.

Probieren Sie den Simulator aus: solar.klima-agence.lu

INDÉPENDANCE ÉNERGÉTIQUE DU LOGEMENT

Simulateur solaire

Produire sa propre électricité devient de plus en plus pertinent pour les ménages face aux défis énergétiques actuels. Afin de les aider à devenir plus indépendants énergétiquement et à planifier correctement leur installation solaire, le simulateur solaire a été développé. En effet, le bon dimensionnement ainsi que la combinaison avec d’autres mesures de décarbonation sont essentiels pour exploiter pleinement le potentiel d’une installation photovoltaïque.

Le simulateur solaire Klima-Agence accompagne la préparation du projet. Il permet d’estimer le potentiel de la toiture, de prendre en compte la consommation du ménage et de tester diverses puissances d’installation. On peut également intégrer

une batterie de stockage, une pompe à chaleur ou une borne de charge.

Les résultats sont affichés en temps réel : autoconsommation, rentabilité et degré d’indépendance énergétique. Plusieurs scénarios peuvent être comparés afin d’identifier la configuration adaptée et de mieux comprendre comment réduire les coûts.

Testez le simulateur : solar.klima-agence.lu

MAACH MAT BEIM SPILLPLAZ-RALLYE

KREATIVE ARBEITSGRUPPEN DER INITIATIVE LIEWENSMËTTELPUNKT

Vom Nordstad-Müsli bis zum Kochen mit Oma

Un muesli et un cours de cuisine dans la Nordstad

Résumé en français page 52

Drei Jahre nach dem Start der innovativen Initiative Liewensmëttelpunkt (LMP) organisierte das Syndikat Nordstad mit den Projektbeteiligten einen richtungsweisenden Workshop. Hierbei wurden unter anderem die Fortschritte und kreativen Projektvorschläge der vier thematischen LMP-Arbeitsgruppen vorgestellt.

Das zukunftsweisende Projekt Liewensmëttelpunkt (LMP) stellt lokale, regionale und saisonale Qualitätslebensmittel in den Mittelpunkt der regionalen Entwicklung der Nordstad. Es vernetzt die Akteure im Lebensmittelbereich aktiv und ideenreich mit den Verbrauchern: Institutionen, Erzeuger, Händler, die Gastronomie und den

Bildungsbereich. Zusätzlich unterstützt die Initiative LMP die hiesige Produktion und Verarbeitung, indem sie das Marketing und den Vertrieb verbessert. Damit wird die Verwendung regionaler Lebensmittel gefördert und das Bewusstsein für eine nachhaltige Ernährung geschärft.

Während eines sogenannten „Zukunfts-Ateliers“ zum Thema LMP im Lycée Technique Agricole Gilsdorf (LTA) am 18.03. wurden die Maßnahmen zur weiteren Entwicklung des LMP-Projekts besprochen. Darüber hinaus stand eine Vorstellung der einfallsreichen Vorschläge der vier thematischen LMP-Arbeitsgruppen auf dem Programm. Diese kleineren Teams waren aus einem im Oktober 2025 stattgefundenen großen LMP-Workshop hervorgegangen.

Nordstad-Müsli: ein leckeres Vorzeigeprodukt für die Region

Ein Team der LMP-Gruppe widmet sich einem spannenden neuen Vorzeigeprodukt, das sich für einen perfekten Start in den Tag oder eine gesunde Zwischenmahlzeit eignet: das Nordstad-Müsli mit lokalen und regionalen Zutaten. Hierzu möchten die Mitwirkenden eine vollständige Wertschöpfungskette von der Produktion bis zum Marketing aufbauen. Wie das Müsli-Team berichtete, hat es bereits einige konkrete Lösungsansätze beim Reinigungs- und Verflockungsprozess von Hafer erzielt. Darüber hinaus erwartet die Müsli-Gruppe die technische Stellungnahme vom Institut fir biologesch Landwirtschaft an Agrarökologie Luxemburg a.s.b.l. (IBLA) zum vorgeschlagenen Verfahren.

Zusätzlich wurden verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, wie das Nordstad-Müsli weiterentwickelt werden kann. So könnte das Produkt zum Beispiel auch lokale Kürbiskerne enthalten. Die Teilnehmenden des Workshops waren sich einig, dass die Zutaten für die LMP-Produkte nicht ausschließlich aus der Nordstad stammen können, da die Auswahl sonst zu begrenzt wäre. So führt auch der im Oktober 2025 eröffnete und beliebte 24/7 LMP-Buttek in Warken ein vielfältiges Sortiment aus regionalen Lebensmitteln.

Text: Christina Kohl | Fotos: SAN – Creative Studio

Kochen mit Oma und Kochwettbewerb für Jung und Alt

Produktive Ergebnisse lieferte ebenfalls die LMP-Arbeitsgruppe zum Thema „Wissenstransfer“, das mögliche generationenübergreifende Beteiligungsformate vorstellte: unter dem Motto Kochen mit Oma sollen Jung und Alt bei inspirierenden Abendworkshops zusammenkommen. Dabei können junge Menschen und Kocherfahrene jede Menge Rezepte, Wissen und Methoden rund um Saisonalität, regionale Produkte und die Bekämpfung von Lebensmittelverschwendung austauschen. Auch ein Kochwettbewerb für alle Generationen, bei dem überwiegend regionale Produkte verwendet werden, sowie ein Wettbewerb für regionale und saisonale Rezepte, sind weitere originelle Ideen des WissenstransferTeams. Hierbei möchten die Beteiligten gerne aktiv mit der Nordstad-Jugend und dem Club Aktiv Plus Nordstad des Familienministeriums zusammenarbeiten.

Regionale Lebensmittel auf Märkten sichtbarer machen

Um eine bessere Sichtbarkeit regionaler Lebensmittel auf Veranstaltungen und Märkten kümmert sich das LMP-Team „Marktpräsenz“. Es möchte damit den Direktvertrieb, die Sensibilisierung und Kommunikation rund um die lokalen Lebensmittel verbessern. Die Gruppe hat daher ein Standpaket entwickelt, das verschiedene visuelle und materielle Materialien umfasst: praktische Roll-Up-Banner, Flyer, Tragetaschen, QR-Codes und Aufkleber, die zu den Projektplattformen verlinken, und anschauliche Berichte über die Produzenten. Zudem schlägt die Marktpräsenz-Gruppe ein Label namens „Liewensmëttelpunkt-Partner“ vor, das die offiziellen Beteiligten an der Initiative LMP kennzeichnen soll. Hierzu

müssen jedoch noch wichtige Fragen wie die Mitgliedschaftskriterien und die Methoden zur Überwachung und Nachverfolgung geklärt werden.

Ein „Entdeckertag“ für Schulen und Lebensmittelerzeuger

Junge Menschen durch die Entwicklung konkreter Bildungsformate mit lokalen Lebensmittelerzeugern in Kontakt bringen möchte die LMP-Arbeitsgruppe „Produzenten und Schulen“. Sie stellte beim Workshop das Konzept eines erlebnisreichen „Entdeckertages“ vor, der aus einem Vormittag für Treffen mit Experten, einer Exkursion am Mittag und einem gemeinsamen Workshop am Nachmittag besteht. Um eine mögliche Zusammenarbeit zwischen den UNESCO-Schulen und der LMPGruppe „Produzenten und Schulen“ zu besprechen, tauschten sich Vertreter von Nordstad-Schulen innerhalb der UNESCO-Nationalkoordination für Schulen am 23.03. aus. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass ein Entdeckertag an Schulen großes Potenzial besitzt, aber noch einen präzisen Rahmen und institutionelle Bestätigung benötigt.

Am Nachmittag stand das interessante „Zukunfts-Atelier“ im LTA dann im Zeichen der künftigen Perspektiven für die Initiative Liewensmëttelpunkt. Hierbei versetzten sich die Teilnehmenden gedanklich ins Jahr 2035 und stellten sich ein bereits erfolgreich entwickeltes Projekt vor. Zusammen entwarfen sie kreative und zugleich realistische Zukunftsbilder und leiteten hieraus vielfältige neue Chancen für das Projekt LMP ab. Der Workshop zeigte daher umso deutlicher: Die Initiative LMP ist nicht nur ein spannendes Einzelprojekt, sondern eine langfristige gemeinsame Entwicklungschance für die Nordstad.

Un muesli et un cours de cuisine dans la Nordstad

Cela fait déjà trois ans que l’initiative innovante Liewensmëttelpunkt (LMP) a été lancée, et le syndicat Nordstad a organisé un atelier avec les participants afin de présenter les idées des groupes de travail du LMP.

Le projet d’avenir Liewensmëttelpunkt (LMP) met les aliments locaux, régionaux et de saison au centre de la stratégie régionale de développement de la Nordstad. Il crée des liens entre les différents acteurs du secteur et les consommateurs afin d’encourager une alimentation locale et durable. Dans ce cadre, un atelier consacré à l’évolution du projet LMP a eu lieu le 18/03 au Lycée Technique Agricole de Gilsdorf (LTA). En matinée, les propositions des quatre groupes de travail thématiques formés en octobre 2025 ont été présentées.

Le muesli de la Nordstad

Un des groupes de travail du LMP souhaite créer une chaîne d’approvisionnement complète pour un muesli local. L’équipe a déjà identifié des solutions concrètes pour les flocons d’avoine et attend un avis technique de l’Institut fir biologesch Landwirtschaft an Agrarökologie Luxemburg a.s.b.l. (IBLA). Plusieurs pistes ont été explorées pour diversifier le produit, mais les participants ont indiqué qu’un produit constitué exclu-

sivement d’ingrédients provenant de la Nordstad serait probablement trop limité. C’est également le constat de l’épicerie 24/7 LMP Buttek à Warken, qui propose une palette variée de produits principalement luxembourgeois.

Cuisiner

avec grand-mère

Le groupe de travail du LMP chargé du transfert de connaissances propose un format participatif transgénérationnel : les ateliers cuisiner avec grand-mère Les plus jeunes pourraient y apprendre à cuisiner avec des produits régionaux et de saison, tout en évitant le gaspillage alimentaire. L’équipe propose également des concours basés sur les produits locaux. Pour concrétiser ces projets, une collaboration avec la Nordstad-Jugend et le Club Aktiv Plus Nordstad est envisagée.

Plus de visibilité pour les produits régionaux

Renforcer la visibilité des produits régionaux sur les marchés et lors des événements : tel est le défi relevé par un autre groupe de travail du LMP. Pour soutenir la vente directe, la sensibilisation et la communication autour des aliments régionaux, l’équipe a développé un kit de stand comprenant du matériel visuel et physique. Elle propose également un label permettant d’identifier les parte-

naires officiels de l’initiative LMP, même si de nombreuses questions pratiques restent encore à clarifier, notamment les critères, l’évaluation et le suivi.

Une journée découverte pour les écoles

Enfin, le dernier groupe de travail du LMP vise à rapprocher les jeunes et les producteurs locaux à travers une journée découverte composée d’une matinée de rencontres, d’une excursion à midi et d’un atelier l’après-midi. Les écoles labellisées UNESCO de la Nordstad et le groupe du LMP ont discuté de cette proposition lors d’une réunion le 23/03. Si le potentiel d’une telle journée est réel, il reste encore à en définir le cadre exact avec les institutions concernées. Après ces présentations, l’après-midi était consacré à la projection dans l’avenir. Les participants se sont projetés en 2035 afin d’imaginer un projet à succès. Cela a permis d’identifier des pistes créatives et réalistes, et a montré une nouvelle fois qu’il ne s’agit pas seulement d’un projet ponctuel, mais bien d’une opportunité de développement à long terme.

D ’NORDSTAD ZESUMME GESTALTEN

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Biergerbedeelegung | Participation citoyenne

SPIELE FÜR GROSS UND KLEIN

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Fragen-Rätsel

Beantworte die Fragen zum Thema Nordstad und finde das richtige Lösungswort!

1. Welches neues Nordstad-Produkt entstand im Rahmen der LMP-Arbeitsgruppen? (Nordstad-...)

2. Wie lautet der Kurzname der Université Populaire Luxembourg ?

3. Was entsteht in der ehemaligen Heintz van Landewyck Fabrik in Ettelbrück? (... gebäude)

4. Was wird in Diekirch von Juli bis August zum Chillen und Sport eingerichtet?

5. Was will Nelson Neves durch seine Kunst vermitteln?

6. Wie viele UniPop-Standorte gibt es in Luxemburg nach der Eröffnung in Ettelbrück?

7. Welche Kunstform betreibt Steven Cruz aktuell vor allem? (...grafie)

8. Was ist laut Masterplan eine der Top-3Aktivitäten in der Nordstad?

9. Welche Übung trainieren die Kunstturner beim Nordstad Turnverein? (... und Schraube)

10. Wie lautet die Abkürzung des Centre des Arts Pluriels in Ettelbrück?

Gemeinsam für eine saubere Umwelt

Ensemble pour un environnement plus propre

Text: SAN – Creative Studio | Fotos: Brainplug

Am 21. März wurden die Bürger/innen der vier Gemeinden aufgerufen, am Grouss Naturbotz an der Nordstad teilzunehmen. Bei sonnigem Wetter nutzten die motivierten Teilnehmer die Gelegenheit, zusammen einen wertvollen Beitrag zu einer saubereren und nachhaltigeren Umwelt in ihrer Region zu leisten.

Le 21 mars, les citoyens et citoyennes des quatre communes ont été invités à participer au Grouss Naturbotz dans la Nordstad. Par beau temps ensoleillé, les participants motivés ont pu contribuer ensemble à un environnement plus propre.

DER DIEKIRCHER OSTERMARKT VERZAUBERT GROSS UND KLEIN

Kunsthandwerk und Eiersuche

Artisanat et chasse aux œufs

Text: SAN – Creative Studio | Fotos: Christian Lamy

Beim Ostermarkt in Diekirch konnten die Besucher mal wieder die Fußgängerzone in Frühlingsstimmung erleben. Neben der zahlreichen Verkaufsstände wurden dieses Jahr auch wieder Animationen für Kinder wie auch Live-Musik geboten – die obligatorische Eiersuche durfte natürlich auch nicht fehlen.

Au marché de Pâques de Diekirch, les visiteurs ont pu profiter de la zone piétonne dans une ambiance printanière. En plus des nombreux stands de vente, des animations pour enfants ainsi que de la musique live ont également été proposées – et bien sûr, la traditionnelle chasse aux œufs était au rendez-vous.

Das große Kräftemessen der Landjugend

Le grand défi de la Landjugend

Beim diesjährigen Landjudenddag in Diekirch traten 180 Teams in 5 spannenden Spielen und einer Rallye gegeneinander an. Neben dem sportlichen Wettkampf sorgten Essen, Musik und Animationen für tolle Stimmung. Die besten Teams wurden abschließend am Abend mit Preisen ausgezeichnet.

Lors du Landjugenddag à Diekirch, 180 équipes se sont affrontées dans 5 jeux passionnants et un rallye. En plus de la compétition sportive, la restauration, la musique et les animations ont créé une excellente ambiance. Les meilleures équipes ont été récompensées par des prix en soirée.

Das Schierener Fest feiert seine Premiere

Le Schierener Fest célèbre sa première édition

Text: SAN – Creative Studio | Fotos: Brownie Records

Vom 22. bis 24. Mai 2026 feierte die Gemeinde Schieren mit ihren Vereinen die 1. Ausgabe des Schierener Fest beim Centre Culturel Al Schoul – mit Live-Musik, Kirmes-Attraktionen und strahlendem Sonnenschein bei sommerlichen Temperaturen.

Du 22 au 24 mai 2026, la commune de Schieren a célébré, avec ses associations, la 1ère édition du Schierener Fest au Centre Culturel Al Schoul — avec de la musique live, des attractions de kermesse et un soleil radieux sous des températures estivales.

Farben und Lacke gehören

nicht

in den Müll.

Bringen Sie Ihre alten Farben zurück:

Mobile Sammlung der SDK oder Ressourcenzentern

Welche Produkte werden gesammelt:

Behälter mit Farben und Lacken (Restbestände oder unbenutzte Produkte) Reste von Holzschutzmitteln Verschmutztes Arbeitsmaterial

Kultur

17/07 –19/07

Kapverdisches Kulturwochenende in Ettelbrück

Bereits zum 10. Mal bringt das kapverdische Kulturwochenende vom 17.-19.07. mitreißende afrikanische Lebensfreude nach Ettelbrück: mit Tanzvorführungen, Kunst, Genuss und vielem mehr bei der Däichal. Darüber hinaus verzaubern kapverdische Musiker uns mit ihren mitreißenden Klängen. In Ettelbrück haben zahlreiche kapverdische Familien ihre Heimat gefunden und bereichern das kulturelle Leben mit vielfältigen Aktivitäten. Das kapverdische Kulturwochenende wird vom Verein Veteranos do Norte und zahlreichen Partnern organisiert. Das abwechslungsreiche Programm startet am Freitag, 17.07., ab 20:30 Uhr mit verschiedenen Vorführungen. Ein perfekter Auftakt in den Tag bietet Samstag, 18.07., ab 10 Uhr mit einem Frühstück, und beim Kunsthandwerkermarkt lässt sich viel Schönes entdecken. Zudem wird ein buntes kulturelles Angebot präsentiert und ab 19 Uhr beginnt das erste Konzert. Sonntags, 19.07., locken leckere traditionelle kapverdische Gerichte und Getränke sowie andere Spezialitäten zum Mittagessen. Auch eine Modenschau, Karneval und Volkstänze sowie Musikdarbietungen für Kinder (ab 16 Uhr) laden alle Interessierten zu einem geselligen kapverdischen Kulturwochenende ein.

Am 17. Juli ab 20:30 Uhr, 18. Juli ab 10 Uhr und 19. Juli ab 12 Uhr

Däichhal

Rue du Deich

L-9012 Ettelbrück

Week-end capverdien à Ettelbruck

Pour la 10 e fois déjà, du 17 au 19 juillet, le week-end culturel capverdien apporte à Ettelbruck toute la chaleur africaine : danses, art, gastronomie et bien plus encore à la Däichhal. Des musiciens capverdiens nous entraînent au son de leurs mélodies envoûtantes.

De nombreuses familles capverdiennes ont trouvé à Ettelbruck leur patrie et enrichissent la vie culturelle locale par leurs activités variées. L’événement est organisé par l’association Veteranos do Norte et de nombreux partenaires.

Au programme : vendredi 17 juillet à partir de 20h30, soirée d’ouverture avec plusieurs spectacles. Samedi 18 juillet dès 10h, petit-déjeuner et marché d’artisanat, programme culturel varié et premier concert à 19h. Dimanche 19 juillet, savoureux plats capverdiens traditionnels et spécialités au déjeuner. Défilé de mode, carnaval, danses populaires et animations musicales pour enfants (dès 16h) clôturent ce week-end convivial.

17 juillet dès 20h30, 18 juillet dès 10h, 19 juillet dès 12h.

Däichhal

Rue du Deich

L-9012 Ettelbruck

Text: Christina Kohl | Foto: Ville d’Ettelbruck

01.06. - 18.10.26

Jetzt mitmachen: Radbonus-App II installieren, Zugangscode „Nordstad“ eingeben.

Alle Challenges und mehr Infos unter: nordstad.lu

Play Store App Store

Veranstaltung

17/07 –14/08

D’Plage:

„Walking

on sunshine & summer vibes“ in Diekirch

„Summer in the city“ klingt in Diekirch wie „Walking on sunshine“ und „On the beach“. Gute Laune Musik, die das Summer feeling zurück an den Strand bringt. Diekirch Plage mit seinen vielen Liegestühlen, Palettenmöbeln, Bänken und Sonnenschirmen lädt vom 17. Juli bis zum 14. August zum Chillen und Sportlich Sein ein – ganz nach Lust und Laune. Die große Wiese hinter dem Schwimmbad in der Rue Joseph Merten verwandelt sich wie letzten Sommer zum WohlfühlStrandplätzchen in der Stadt. Hier wird Beachvolleyball gespielt, hier warten Überraschungen in der Spielekiste mit tollen Outdoor-Aktivitäten wie dem Wikinger Schach, Pétanque oder Mölkky. Pool und Hüpfburg sorgen nicht nur bei den Kleinen für viel Spaß.

Summer Vibes bringen beim Opening am 17. Juli The Noisemakers mit auf die Bühne. Beach Party Feeling pur. Immer donnerstags finden die Cocktail-Workshops statt, freitags zum Afterwork gibt’s viel tolle Musik und samstags startet das Wochenende in Diekirch mit sportlicher Aktivität. Geplant sind ein Yoga und Brunch-Event (25. Juli und 8. August) sowie ein Padel-Turnier am 1. August.

An den Sonntagen kommen Familien voll auf ihre Kosten. Jonn Häppi heißt es am 19. Juli, Make-up Artisten und Lufballonkünstler laden am 26. Juli zum Staunen und Strahlen ein, auf Schatzsuche geht es in einer großen Rallye am 2. August, viel Spaß verspricht der Bastelnachmittag am 9. August.

Geöffnet immer von sonntags bis donnerstags von 14 bis 19.30 Uhr, freitags und samstags bis 21 Uhr.

D’Plage : « Summer vibes » à Diekirch

À Diekirch, de la musique entraînante ramène le « summer feeling » sur la plage. Avec ses transats, meubles en palettes, bancs et parasols, Diekirch Plage invite à se détendre ou à bouger, du 17 juillet au 14 août.

La grande pelouse derrière la piscine, rue Joseph Merten, se transforme en petit coin de plage en ville : beach-volley, boîte à jeux avec Kubb (jeu de quilles suédois), pétanque ou Mölkky, piscine et château gonflable au rendez-vous.

Le 17 juillet, The Noisemakers ouvrent le bal pour une ambiance « beach party ».

Au programme : ateliers cocktails le jeudi, « afterwork » musical le vendredi, samedis sportifs avec yoga et brunch (25 juillet et 8 août) et tournoi de padel le 1er août.

Les dimanches, place aux familles : Jonn Häppi le 19 juillet, maquillage et sculpteurs de ballons le 26 juillet, rallye chasse au trésor le 2 août, aprèsmidi bricolage le 9 août.

Ouvert du dimanche au jeudi de 14h à 19h30, vendredi et samedi jusqu’à 21h.

Text: Sandra Blass-Naisar | Foto: Christian Lamy

Donnesdes 9. Juli bis

Dënsdes 14. Juli

26 20

18/07 –16/08

7. Auflage vom Vëlosummer Luxemburg

Helm auf, auf den Sattel und los!

Zum siebten Mal startet vom 18. Juli bis zum 16. August der Vëlosummer, das Radfahrer-Paradies in Luxemburg.

Am Wochenende, 1. und 2. August, findet die NordstadTour statt. Sie führt durch alle Nordstad-Gemeinden und ist ganz auf Familien ausgerichtet. Sie geht von Welsdorf aus sowohl über den Radweg durch Schieren als auch über den CR345 (der an diesem Wochenende für den übrigen Verkehr gesperrt ist) nach Ettelbrück. Von dort aus verläuft der Weg weiter über den nationalen Radweg nach Ingeldorf. Geradelt wird zu beiden Seiten des Flusses bis zum Camping in Diekirch.

Entlang dieser Strecke liegen viele attraktive Haltestellen, die für Familien und Kinder interessant sind. Zu entdecken gibt’s Spielplätze und Minigolf sowie tolle Einkehrmöglichkeiten in der Gastronomie. Durch die vielen Brücken zwischen Ingeldorf und Diekirch kann die Länge der Runde ganz nach Belieben angepasst werden.

Am Wochenende, 8. und 9. August, findet die „Duerch de Waark- an de Sauerdall“-Tour statt, von Feulen über Welscheid, Warken und Ettelbrück nach ErpeldingenSauer und weiter nach Michelau. Dieses Event umfasst die Strecken, die sonst im Rahmen des Autofräie Sauerdall und des Bike4All im Herbst angeboten wurden und nun in den Vëlosummer integriert sind, wie Chantal Hermes vom Bauund Stadtplanungsamt Ettelbrück informiert.

Vëlosummer Luxembourg : 7e édition

En selle, c’est parti !

Pour la septième fois, du 18 juillet au 16 août, le Vëlosummer fait du Luxembourg un paradis pour cyclistes.

Le week-end des 1er et 2 août, place au Nordstad-Tour, qui sillonne toutes les communes de la Nordstad dans un format familial. Au départ de Welsdorf, elle rejoint Ettelbruck par la piste cyclable via Schieren ou par le CR345 (fermé à la circulation). De là, le parcours suit la piste cyclable nationale jusqu’à Ingeldorf, puis longe les deux rives jusqu’au camping de Diekirch.

Le long du tracé, de nombreuses haltes attendent petits et grands : aires de jeux, minigolf et belles adresses gourmandes. Les ponts entre Ingeldorf et Diekirch permettent d’ajuster la longueur de la boucle à sa guise.

Le week-end des 8 et 9 août, place au tour Duerch de Waark- an de Sauerdall, de Feulen via Welscheid, Warken et Ettelbruck jusqu’à Erpeldange-sur-Sûre, puis Michelau. Elle reprend les parcours autrefois proposés en automne dans le cadre de l’Autofräie Sauerdall et de Bike4All, désormais intégrés au Vëlosummer, précise Chantal Hermes, du service urbanisme d’Ettelbruck.

Text: Sandra Blass-Naisar | Foto: Envato

SPEZI

MIR FUERE FIR DECH!

11.07. / 12.07. / 15.07. freides samschdes dënschdes

leschten Départ Richtung Méischtref

leschten Départ Richtung Colmer-Bierg

03 h50

03 h20

Nave e: Café Kaell - Bierden 13.07. / 14.07. sonndes méindes

leschten Départ Richtung Méischtref

leschten Départ Richtung Colmer-Bierg

01 h50

01 h20

Colmar-Bierg Schieren E elbréck Warken Ierpeldeng-Sauer Angelduerf Dikkrich Gilsdref Be enduerf Méischtref

Randonnée Jempy Schmitz: 32. Auflage der Radtour

Ob Radanfänger oder Profi, ob E-bike oder Rennrad: bei der Randonnée Jempy Schmitz am 9. August ist jede/r willkommen. Start und Ziel der 32. Auflage der beliebten Radsportveranstaltung zu Ehren des Radrennfahrers Jempy Schmitz ist das Centre Sportif Diekirch (1, rue Joseph Merten). Zur Wahl stehen 4 wunderschöne Strecken, die durch das ehemalige Trainingsgebiet von Jempy Schmitz führen: A: 48 km (Diekirch – Bivels – Diekirch, Start 7–11:30 Uhr), B: 80 km (Diekirch – Marnach – Bivels –Diekirch, Start 7–11 Uhr), C: 120 km (Diekirch – Marnach –Huldange – Bivels – Diekirch, Start 7-10 Uhr) und D: 155 km (Diekirch – Marnach – Munshausen – Bourcy – Huldange –Bivels – Diekirch, Start 7–9 Uhr). Die Einschreibung findet morgens vor dem Start statt und ein Teil des Erlöses wird für einen guten Zweck gespendet. 2025 wurde ein Scheck in Höhe von 8.000 € an die Île aux Clowns a.s.b.l. übergeben. Verpflegung gibt es je nach Strecke in Munshausen, Huldange und Bivels, und für den kleinen Hunger und Durst bei Wiederankunft in Diekirch ist bestens gesorgt. Die Randonnée Jempy Schmitz wird von Les Amis de Jempy Schmitz, dem Veloclub Diekirch und Lions Club Éislek veranstaltet. Der Radsportler Jean-Pierre (genannt Jempy) Schmitz (1932–2017) aus Huldange gewann 1956 bei seiner ersten Teilnahme an der Tour de France die 12. Etappe, und nahm insgesamt 5-mal an der „Grande Boucle“ teil. Außerdem wurde er 1955 Vizeweltmeister im Straßenrennen und war 1954 und 1958 Sieger der Luxemburg-Rundfahrt

Am 9. August ab 7 Uhr

Centre Sportif Diekirch

1, rue Joseph Merten

L-9257 Diekirch

Mehr Infos unter randonneejempyschmitz.lu

Randonnée Jempy Schmitz — 32e édition

Débutant ou pro, en e-bike ou vélo de course : la Randonnée Jempy Schmitz du 9 août accueille tout le monde. Départ et arrivée au Centre Sportif Diekirch Quatre parcours sillonnent l’ancien terrain d’entraînement du champion : A : 48 km (Diekirch –Bivels – Diekirch, 7h–11h30), B : 80 km (via Marnach, 7h–11h), C : 120 km (via Marnach et Huldange, 7h–10h) et D : 155 km (via Marnach, Munshausen, Bourcy et Huldange, 7h–9h).

Inscription sur place le matin ; une partie des recettes va à une bonne cause. En 2025, 8 000 € ont été remis à l’asbl Île aux Clowns. Ravitaillements à Munshausen, Huldange et Bivels selon le parcours, collation et boissons à l’arrivée. Organisé par Les Amis de Jempy Schmitz, le Veloclub Diekirch et le Lions Club Éislek Jean-Pierre « Jempy » Schmitz (1932–2017), originaire de Huldange, a remporté la 12e étape du Tour de France en 1956, dès sa première participation, et disputé cinq fois la « Grande Boucle ». Vice-champion du monde sur route en 1955, il a aussi gagné le Tour de Luxembourg en 1954 et 1958.

9 août dès 7h

Centre Sportif Diekirch 1, rue Joseph Merten L-9257 Diekirch

Plus d’infos : randonneejempyschmitz.lu

Text: Christina Kohl | Foto: RTL / Ketty & Rom Hankes

Organiséiert vun: Ënnerstëtzt vun :

Eis Partner :

17. Juli 17 bis 1 Auer

Kiermesbal um Äschenhiwwel

Ettelbrécker Musek d’Paltongszéier la Schlapp sauvage

1. bis 31. August

vu Méindes bis Freides 10 bis 17 Auer

7. & 14. August ab 15 Auer

bis 15. September

Sandkëscht Place Guillaume

Musek um Maart Kannerliesung vun der Ettelbrécker Bibliothéik

vu Mëttwochs bis Sonndes 14 bis 19 Auer Minigolf all Freides am August ab 10:30

Uelzecht Park

Méi Informatiounen op Place Guillaume an der Foussgängerzon

visitettelbruck.lu

Hex Hex Lösungen Seite 54–55

Fehlersuchbild S. 54

Fragen-Rätsel S. 55

1. MÜSLI

2. UNIPOP

3. BÜRO

4. STRAND

5.WERTE

6. DREI

7. FOTO

8. LAUFEN

9. SALTO

10 CAPE

Lösungswort: SPORTROUTE

Sudoku S. 55

Nächste Ausgabe

#47 Herbst 2026: Mitte September

Prochaine édition #47 Automne 2026 : Mi-septembre

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