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ACTION AUF DEM ATLANTIK.

Portugals Hotspots fĂźr Wellenreiter


PORTUGAL – PART 3 Wir sind am südöstlichsten Zipfel Europas angekommen, wo der Atlantik für richtig gute Wellen sorgt. Deshalb ist diese Gegend fest in der Hand der Wellenreiter und Surfer. Doch das Wasser, über dem majestätisch orangerote, graue oder braune Felsen thronen, kann auch gefährlich sein. Schon in mehr als einer Saison sind Surfer im aufgewühlten Ozean ertrunken. Doch heute ist alles friedlich, und auch die Klippenfischer scheinen die raue Küste im Griff zu haben.

Ohne Umwege fährt man als Wellenreiter direkt dorthin, wo das Meer ist. Viele typische Surferbusse und Jeeps stehen ziemlich dicht an der Küste und an den flacher abfallenden Strandzugängen. Für viele Insider sind der Herbst und das Frühjahr die beste Zeit, wenn die Sonne noch nicht ganz so heiß brennt. Für uns ist dann aber praktisch immer noch T-Shirt-Wetter. Aber warum in Sagres? Seine geografische Lage ist quasi unschlagbar: zwei Küstenlinien mit mehr als 15 Surfspots auf 15 km Länge. Noch viele weitere Spots für unterschiedliche Skills befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Hier auf keiner Welle zu reiten ist so gut wie ausgeschlossen, sagen die Cracks. Die beiden Küstenverläufe arbeiten dabei ziemlich gut zusammen: „Werden die Herbst- und Winterswells an der offenen Westküste zu groß, fangen die unzähligen Surfspots an der Südküste an zu feuern“, sagen die Jungs von surfnomade.de


„Surfing it’s like the mafia. Once you’re in – your in. There’s no getting out.“ (Kelly Slater, 11-facher Surfweltmeister)


Die Elemente sind hier auf beeindruckende Weise in Aktion. Die Wucht des Wassers, das gegen die Felsformationen schlägt und in Millionen von Wassertropfen und Gischt zerstäubt. Die türkisblau oder smaragdgrün leuchtenden Wellen. Das intensive Licht des Südens, in dem die Surfer kurze Ruhepausen finden oder aber schon wieder Ausschau nach der nächsten Surfaction halten. Ein faszinierendes Schauspiel mit eigenen Regeln, den Insidern in Fleisch und Blut übergegangen.

Jedes Jahr im Juli finden bei Amado und Cordoma die WQS-Weltmeisterschaften statt, der offizielle Wettbewerb der Wellenreiter, ausgerichtet von der World Surf League. Dass sich in dieser Area viele Surfschulen und Surfshops niedergelassen haben, versteht sich von selbst. Wenn man an Portugal und Brettsport auf dem Wasser denkt, taucht automatisch immer auch der Ort Peniche auf. Hier hat einmal alles angefangen, und auch aktuell schlägt hier das Herz der portugiesischen Surferszene. Die bis zu 5 Meter hohen Wellen am „Supertubos“ und am

Pointbreak von Lagide werden von Surfpros aus der ganzen Welt gejagt. Interview & Text: Ricky Laatz Fotos: Tom Richter


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