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Burma

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MEERraum Lieblingsorte:

„Du lächelst - und die „ Welt verändert sich

Buddha

Eine Reise zur weltweit längsten TeakholzFotoreportage: Tom Richter brücke in Myanmar

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EERraum unterwegs an den für uns schönsten Plätzen auf dem Globus. Und wieder zieht es uns in den Süden, mit einem weiten Bogen nach rechts der aufgehenden Sonne entgegen. Mandalay. Ein schönes Wort, dessen Klang an uralte Städte und Legenden erinnert. Bertolt Brecht hat darüber geschrieben, Frank Sinatra und Robbie Williams haben diese Stadt besungen. Was werden wir dort wohl erleben? Welche Klänge, Farben & Bilder sind dieses Mal für uns bestimmt?

On the Road to Mandalay. Einst Zentrum des birmanischen Königsreiches, am Irawadi-Fluss gelegen und mit 1,6 Millionen Einwohnern nach Rangun heute die zweitgrößte Stadt des Landes. Der Historie nach wurde sie 1857 von König Mindon in freiem Gelände am Flussufer errichtet, um eine alte Prophezeiung zu erfüllen: dass sich genau an diesem Ort zum 2400. Jubiläum des buddhistischen Glaubens eine Stadt erheben würde. Im Zweiten Weltkrieg wurde Mandalay bei Kämpfen zwischen der japanischen Armee und den Briten weitgehend zerstört, und auch der Königspalast hielt diesem Beschuss nicht stand. Heute sind die alten Palastanlagen teilweise wieder aufgebaut.


>> Auch

eine Reise Ăźber tausend Meilen beginnt mit einem Schritt.<< Buddha

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Uns zieht es zur längsten Teakholzbrücke der Welt in Amarapura. 1784 errichtet, 11 Kilometer von Mandalay entfernt und etwa 1,2 Kilometer lang, überspannt sie den Taungthaman-See, der aufgestaut wurde und deshalb das ganze Jahr über Wasser führt. In der Regenzeit liegt der Pegel des Wassers ganz dicht unterhalb der Laufplanken. Amarapura stammt aus dem Sanskrit und bedeutet „Stadt der Unsterblichkeit“ – ob das als gutes Omen vielleicht auch auf uns abfärbt? Ganz früh am Morgen oder in der Abenddämmerung sind hier vor allem die Einheimischen unterwegs, gegen Mittag erreicht der touristische Besucherstrom seinen Höhepunkt. Auf 1.000 alten Baumstämmen soll das von weitem zerbrechlich wirkende Bauwerk ruhen. Die ursprüngliche Vergoldung ist schon lange nicht mehr zu erkennen, und manche Teakholzpfeiler wurden bereits durch Beton verstärkt, ein kleiner Tribut an die intensive Nutzung der „U Bein-Brücke“, die nicht nur bei Reisegästen aus aller Welt beliebt ist, sondern auch den hier lebenden Menschen als willkommene Abkürzung dient. Benannt wurde sie nach dem Stadtoberhaupt, das damals Amarapuras Amtsgeschäfte leitete. Auf der Brücke und entlang des Seeufers buntes Treiben und 1000 schöne Alltagsszenen. Wer möchte, setzt sich auf eine der Bänke oder verweilt im Schatten eines kleinen Pavillons, um von hier aus das Geschehen zu beobachten. Mönche in ihren orangen Gewändern tauchen auf. Fahrradfahrer in Aktion, obwohl man eigentlich auf der Brücke nur gehen darf. Fischer, die schwungvoll ihre Netze auswerfen und auf der Jagd nach den natürlichen Reichtümern des Sees sind. Manchmal müssen sie dabei die schaulustigen Entenschwärme aufscheuchen. Männer, die ihr Boot reparieren, das später wieder als eines von vielen Bootstaxis seinen Dienst verrichtet.Tagelöhner, die sich im Schatten von ausgebreiteten Sonnensegeln ausruhen und schlafen. Auch Bettler sind ein nicht unüblicher Anblick hier. Lastenträger, die fast alle Dinge des täglichen Bedarfs auf dem Kopf oder der Schulter balancieren. Frauen beim Wäsche waschen. Abgestorbene Bäume und in der Ferne am Seeufer die unverwechselbaren Dächer der sich über dem Wasser erhebenden Pagoden und Tempel.


Und badende Kinder, die sich mit großer Neugier und ohne Scheu den Touristen nähern – um vielleicht ein kleines Souvenir an den Mann zu bringen. Die typischen Zeichnungen im Gesicht mit der traditionellen bräunlichen ThanakaPaste, die aus Sandelholzpulver gemacht wird und uns neben Sonnenbrand auch vor Moskitos schützt. An diesem Tag sind besonders viele chinesische Touristen auf der „U Bein-Brücke“ unterwegs und nehmen ihre Lieblingsmotive ins Visier. Mit einem der am Ufer wartenden Ruderboote kann man den Taungthaman und sein berühmtes Bauwerk ebenfalls entdecken und noch einmal andere Einblicke gewinnen. Vor der Brücke auf dem Markt sind überall Kinder zu sehen, die ebenfalls mit einem fröhlichen Lächeln ihren Tagesbeschäftigungen nachgehen. Manche von ihnen bieten kleine Mahlzeiten und Früchte an, verkaufen den vielen Reisenden und Passanten Souvenirs oder betätigen sich als Guide an.


Wir wollen erst einmal relaxen und lassen uns zu Füßen der riesigen Meh-Zeh-Bäume nieder, die Ende des 19. Jahrhunderts am Ufer angepflanzt wurden. Dort warten auf uns leicht erschöpfte Europäer die lukullischen Genüsse dieser Region: gut gekühltes Myanmar-Bier, gebratener Kürbis, Linsen mit schmackhafter Tamarindensauce, frittierte Fische oder Sojakuchen.

>> Es gibt nur eine Zeit,

in der es wesentlich ist, aufzuwachen. Diese Zeit ist jetzt.<< Buddha

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IMPRESSUM Das Magazin MEERraum erscheint vier Mal jährlich in einer Auflage von jeweils 20.000 Exemplaren Herausgeber: Tom Richter, Tel./ Fax: 0381-40 31 320, www.meerraum.de, post@meerraum.de Anzeigenverkauf: Tom Richter, Heike Zschommler, Tel./ Fax: 0381-40 31 320 Produktion: sand7media, Schonenfahrerstraße 7, 18057 Rostock, Tel./ Fax: 0381-40 31 320, www.sand7media.de, post@sand7media.de

Redaktionsleitung: Ricky Laatz Redaktion: Ricky Laatz, Richard Müller, Viola Haentschel, Benjamin Walther, Peter-Paul Reinmuth, Dr. Bettina Heinrichs Satz, Layout, Grafik: Fanni Robel Fotoquellen: Peter-Paul Reinmuth, Tom Richter, fotolia.com, Titelbild: © fotolia.com, Ricky Laatz Druck: ODR GmbH, Ostsee Druck Rostock, Koppelweg 2, 18107 Rostock-Elmenhorst Verteilung: Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein Alle Beiträge, Abbildungen und Anzeigengestaltungen sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck oder anderweitige Verwendung erfordert die Zustimmung des Verlages. Der Inserent schützt den Herausgeber und sand7media vor allen Forderungen, die aus dem Verstoß gegen Rechte Dritter im Bezug auf Marken, Patente, Handelsmodelle, Urheberrechte oder andere Rechte hervorgehen sollten. Der Herausgeber haftet nicht für eventuell erlittenen Schaden, der aus Fehlern und/oder Unvollständigkeiten aus dem Inhalt dieser Zeitschrift hervorgeht.


Bei aller im Vergleich zur westlichen Welt relativen Einfachheit des Lebens hier: Die Menschen haben fast immer ein Lächeln im Gesicht und scheinen in sich zu ruhen. Manchen Luxus kennen oder haben sie nicht. Dafür fehlt vielleicht auch mancher für uns wohlbekannte Stress. Wir kaufen von einem Straßenhändler einen der in Käfigen präsentierten Vögel, lassen ihn frei und wünschen uns von den zuständigen Göttern etwas für die Zukunft. Und wenn es neben Glück, Gesundheit oder einigen noch zu erfüllenden Wunsch nur Gelassenheit ist. Oder ein Reiseticket für unser nächstes Abenteuer…

>> Nicht der ist der Beste, der der Beste von allen ist,

sondern jener, der sich selbst überwindet. <<

Buddha


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