59. Jahrgang
Sonderdruck aus „Der Landwirt“ Nr.18 vom
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59. Jahrgang
Sonderdruck aus „Der Landwirt“ Nr.18 vom
Bozen, 7. Oktober 2005
Nr.18
Die Revisoren des österreichischen Raiffeisenverbandes treffen sich alle zwei Jahre zur Bundesrevisorenkonferenz traditionellerweiseineinem anderen Bundesland. Heuer fand dieseerstmals in Südtirol statt.
Über vierhundert Revi-
soren des Österreichischen Raiffeisenverbandes,Vertreter des Österreichischen Wirtschaftsministeriums, der Österreichischen Nationalbank und der nationalen Aufsichtsbehörde sowie die Führungskräfte und
Revisoren des Südtiroler Raiffeisenverbandes trafen sich zur zweitägigen Österreichischen
Bundesrevisorenkonferenz im Kurhaus Meran. Die Konferenz, die alle zwei Jahreineinem anderen Bundesland ausgetragen wird, fand auf Einladung des Südtiroler Raiffeisenverbandes zumersten Malin Südtirol statt
Fit für Europa
Das Mottoder Tagung lautete: „Die Genossenschaftsrevision euro.fit für die Mitglieder“. In seinen Begrüßungsworten verwies Christian Konrad,Generalanwalt des Österreichischen Raiffeisenverbandes,aufdie engen historischen Bande zwischen Österreich und Südtirol und unterstrichdie wirtschaftliche und soziale Bedeutung der
Raiffeisenorganisation in ihrem
Ganzen. Landeshauptmann-
Stellvertreter Otto Saurer brach eine Lanzefür die genossenschaftliche Unternehmensform und bezeichnetedas genossenschaftliche Modell als „Modell
für die Zukunft“. Südtirols
Genossenschaftswesen stünde
internationalgut da Konrad
Palla, Direktor des Südtiroler
Raiffeisenverbandes, skizzierte in seinen einleitenden Worten

Raiffeisen-Revisoren aus ganz Österreich besuchten die Tagung im Meraner Kurhaus
die Entwicklung des Genossen-
schaftswesens Südtirols und
bedankte sich bei den öster-
reichischen Partnernfür die
lange und gutepartnerschaftli-
che Zusammenarbeit
Genossenschaftliche
Revision –ein Spezifikum
Derzeit wirddie 8. EU-Richtlinie („Prüfer-Richtlinie“) über-
arbeitet Sie regelt die gesetzlich
vorgeschriebene Unternehmensprüfung. Nochindiesem

Rennsportdirektor Toni Innauer: „Gezielte Jugendförderung wichtig“
Herbst wirdder endgültige Text
von den Experten der Kommission vorgelegt und von dieser
verabschiedet werden. Jürgen
Tiedje,Referatsleiter Rech-
nungslegung und Wirtschafts-
prüfung der EU-Kommission, bestätigte u a , dass in der neuesten Fassung der überarbeite-
ten Richtlinie die genossenschaftliche Revision als Sonder-
form anerkannt werde. Tiedje
fordertedie Anwesenden jedoch auf, rechtzeitig Vorschläge für die nun zu erarbeitenden
Leitmodelle der Prüfungsausschüsse zu unterbreiten. Dazu
werde es notwendig sein, dass die Revisionsverbände in ganz
Europa enger als bisher miteinander kooperieren, umihre
Interessen zu wahren. „Das Ver-
bandsprüfungssystem ist nicht
gefährdet“ , ergänzteder öster-
reichische Generalrevisor Hans
Chaloupka Wichtig seien die
Unabhängigkeit der Prüfung, die Qualitätssicherung und die Festlegung neuer internationaler Prüfungsstandards Dabei seien auch bei der Buchprüfung neue Regeln der Qualitätssicherung zu definieren, meinte Generalrevisor-Stellvertreter
Michael Rab

Verbandsdirektor Konrad Palla
Nachhaltigkeit durch
Leistung
In seinem Referat „Nachhaltigkeit und Spitzenleistungen –
Traumoder Wirklichkeit?“ schilderteder ehemalige Vorarlberger
Skispringer Toni Innauer, derzeit
Rennsportdirektor für Sprungkauf und nordische Kombination der österreichischen Nationalmannschaft, seine persönlichen
Erfahrungen als Spitzensportler
Innauer sprach sichfür eine gezielte und geschulte Jugendförderung aus, wie sie im Skigymnasium Zams erfolgreich praktiziert werde. Wie in der
Wirtschaft so sei auchim Sport
Nachhaltigkeit nur durchden
Willen des einzelnen Sportlers selbst, durchdie Unterstützung der Familie, der Freunde, der
Sportvereine und der Kaderschmiede möglich. „Indem
Spannungsfeld zwischen individueller Verwirklichung und dem
Wunschnach Geborgenheit in der Gruppe bewegen wir uns
Dabei kommt es aufdas richtige
Mischungsverhältnis an“, meinte
Rudi Klausnitzer,Vorsitzender der Geschäftsführung News-Ver-
lag, der mit seinem Vortrag und einer Diskussionsrunde die Tagung beendete.
„
Interview mit Christian Konrad, Generalanwalt des Österreichischen Raiffeisenverbandes
Er ist einer der einfluss-
reichsten Führungskräfteder
österreichischen Raiffeisenor-
ganisation. Christian Konradist
u. a. Generalanwalt des Öster-
reichischen Raiffeisenverbandes,Obmann der Raiffeisen-Landesbank Niederöster-
reich,Präsident der Internationalen Raiffeisen-Union (IRU)
und Aufsichtsrat einer Gesellschaften wie der Raiffeisen-
Zentralbank und der UNIQUA
Raiffeisenverband:Warum hat Raiffeisen Österreichgerade in Osteuropa diesen Erfolg?
Christian Konrad:Hinter Raiffeisen steckt die genossenschaftliche Idee, den Mitgliedern Nut-
zen zu stiften und nicht kurz-
fristige Gewinne zu machen.
Zudem sind wir lokale, selbstständige Einheiten mit Eigenverantwortlichkeit. Darüber hinaus aber in einem freiwilligen
Verbund zusammengeschlossen, umdie Kostenvorteile eines
Konzerns zu nutzen. Das macht die Entscheidungswege etwas
länger, hat aber den Vorteil,
dass, wenn Entscheidungen fal-
len, sie von allen mitgetragen werden.
Wie kann manden Menschen
in Osteuropa erklären, dass
eine Genossenschaft etwas
Positives ist?
Als Präsident der Internationalen Raiffeisen-Union sehe ich es als eine meiner wichtigsten
Aufgaben an, die gesellschaftli-
chen und gesetzlichen Rahmen-
bedingungen für die Gründung
neuer Genossenschaften auch
in den Oststaaten zu schaffen.
Dochdas dauert mindestens
eine Generation.
In Südtirol haben im laufenden Jahr 70 Unternehmen Insolvenz angemeldet Das sind mehr als im gesamten vorigen Jahr.

Generalanwalt Christian Konradim Meraner Kurhaus
Was kann Südtirols Wirtschaft dabei tun?
Es gibt in der Wirtschaft ständige Aufwärts- und Abwärtsbewegungen, das ist normal. Die Frage ist nur, wie mandamit umgeht Man sollte Krisensituationen früherkennen, dann
Reformen einleiten und sich von liebgewordenen Gewohnheiten trennen. Man solltenicht den Kopf in den Sand stecken, denn dann wird alles schwieriger
Welche Visionen haben Sie für die Zukunft?
Ichmöchtedie bestehenden
Geschäftsfelder festigen und neue Märkteerschließen. Dabei lege ichgroßen Wert aufdie
Tatsache, dass die genossenschaftliche Grundidee, dem Menschen zu dienen und diesem Nutzen zu schaffen, nicht verloren geht
Interview: Stefan Nicolini
Bei der Bilanzerstellung
müssen landwirtschaftliche
Genossenschaften in Zukunft die neuen zivilrechtlichen
Bestimmungen anwenden. Dar-
über informierten die Experten des Raiffeisenverbandes die Mitgliedsgenossenschaften aufeiner Fachtagung im Raiffeisenhaus in Bozen.
Während Unternehmensbera-
ter Walter Schullian und Robert
Nicolussi,Leiter der Abteilung
Revision und Vizedirektor, den zivilrechtlichen Aspekt beleuch-
teten, erläuterten Steuerfachmann Markus Fischer und Herbert Oberkalmsteiner,Leiter der Steuerabteilung im Raiffeisenverband, den steuerrechtlichen Teil.

Experten des Raiffeisenverbandes informieren ihre Mitgliedsgenossenschaften.

Fachtagung im Raiffeisenhaus in Bozen für Geschäftsführer,Buchhalter und Verwaltungsleiter landwirtschaftlicher Genossenschaften
ist es möglich, höhere steuerliche
Bilanz mit steuerlich begründeten Abschreibungen und Rückstellungen.
Wenn landwirtschaftliche Genossenschaften die steuerlich möglichen Abschreibsätze über-
schreiten, dann müssen sie diesen Teil in ihrer Steuererklärung
als nicht abziehbar anführen, was
bei diesen Genossenschaften Auswirkungen aufdie Wertschöpfungssteuer (IRAP)hat Weiters
Der Jahresabschluss ist nun ausschließlichnach zivilrechtlichen Bestimmungen zu erstellen. Eine weitere wesentliche Neuerung betrifft das Verbot der sogenannten „Verunreinigung“ der handelsrechtlichen
Abschreibungen außerbuchhalte-
risch vorzunehmen, um Steuern einzusparen. Damit verbunden
ist aber die Verpflichtung, diese aufeiner eigenen Übersicht in
der Steuererklärung (UNICO)
festzuhalten und festzuschreiben.
„Das macht für unsere Genos-
senschaften wenig Sinn, weil die
landwirtschaftlichen Genossen-
schaften für die eigene landwirt-
schaftliche Tätigkeit eine Steuer-
befreiung genießen“, sagt Herbert Oberkalmsteiner Während die Regierung anfangs von einer provisorischeingeführten Besteuerung des Gewinnes der Genossenschaften sprach, wurde diesemit dem Gesetz vom 30 Dezember 2004 endgültig eingeführt. Sie beträgt 20 Prozent des Reingewinnes Der Steuersatz für die Einkommensteuer IRES wurde von 34 Prozent auf 33 Prozent gesenkt
Neue Bestimmungen – Schriftliche Vereinbarung notwendig (Teil 5)
Die Regierung Berlusconi will mit der Reformdes Arbeitsrechtes neue Arbeitsplätze schaffen.
Sie änderte u. a.die Bestimmun-
gen über die andauernde und koordinierte Mitarbeit.
Seit dem 24. Oktober 2004 ist eine sogenanntefreie
Beauftragung nur mehr im Zuge der Verwirklichung eines Projektes, eines
Arbeitsprogrammes bzw.dessen Phasen und auf begrenzte Zeit
möglich. Die Arbeitsausführung muss dabei vollkommen frei innerhalb vereinbarter Rahmenbedingungen, zeitlich begrenzt und mit der Absicht der Erzielung eines Ergebnisses erfolgen. Eine Höchstzeit ist allerdings nicht vorgesehen.
Fehlt das Projekt oder ist es unzulänglichdefiniert, wirddie
Beauftragung als normales untergeordnetes Arbeitsverhältnis mit allen Konsequenzen gesehen.
Laut ministerieller Aussendung kann allerdings der Gegenbeweis hierzu erbracht werden.
Ausgenommen von der Pro-
jektarbeit und somit weiter in den Anwendungsbereichder
Bestimmungen über fort-
währende freie Mitarbeit fallen:
• die Bezieher einer Altersrente,
•Freiberufler, die einen intellektuellen Beitragliefern und in ein
Berufsalbumeingetragen sind,
• koordinierte Mitarbeiter in
Sportvereinen, die gesamt-
staatlichen Sportvereinen an-
geschlossen sind,
•Vorstände und Aufsichtsräte,
•Mitarbeiter in Kommissionen und Kollegien.
Konkrete Aufgabe
Als Projekt kann manein kon-
kretes und greifbares Ergebnis
verstehen, das man zu erreichen
beabsichtigt,als Programm eine
geordnete und detaillierte Dar-
legung von Aufgaben, die man
im Rahmen einer bestimmten
Tätigkeit machen will oder
muss. Das Arbeitsprogramm
oder dessen entsprechende Pha-
seist dadurchgekennzeichnet,
dass nur ein Teilergebnis er-
bracht wird. Dieses wird, im
Hochwasserkatastrophe in Tirol
Raiffeisen Südtirol und Trentino: 30.000 Eurofür Caritas-Diözese Innsbruck
Mit 30 000 Euroleisten die
Südtiroler Raiffeisenkassen und jene des Trentino gemeinsam einen Beitragfür die vom Hochwasser betroffenen Menschen in Tirol. Die Geldspende wurde am Sitz des Raiffeisen-
verbandes Tirol in Innsbruck an Georg Schärmer,Caritas-Direk-
tor der Diözese Innsbruck, überreicht
Caritas-Direktor Georg Schärmer bezeichnetedie Geldspende als „wunderbares Zeichen der gemeinsamen Solidarität aus Südtirol und dem Trentino“.
„Wir werden das Geld für unsere Überbrückungshilfe einsetzen“, sagte Schärmer. Die Cari-
tas Tirol stellt betroffenen Familien jeweils 2000 Euro als direkte Überbrückungshilfe zur
Verfügung, umnotwendige
Hausratsgegenstände des täglichen Bedarfs anzuschaffen.
Heiner Nicolussi-Leck,Ob-
mann des Südtiroler Raiffeisenverbandes, verwies aufdie Soli-
darität als einen der wichtigsten Wesenszüge von Raiffeisen. Er
betonte, dass mit dieser symbolischen Gestedie Verbundenheit der Südtiroler Raiffeisenkassen mit Tirol einen sichtba-
ren Ausdruckerhalten solle,
auch wenn 15.000 Euroimmer nur ein Tropfen aufdem heißen
Stein sind.
Ebenfalls 15.000 Euro stellt der
Trentiner Raiffeisenverband zur
Verfügung. „Wir fühlen uns in dieser schwierigen Situation mit dem Land Tirol und mit den von den Hochwasserschäden betroffenen Menschen nochenger verbunden“, sagte Carlo Dellasega, Direktor des Trentiner Raiffeisenverbandes Es sei auchfür seinen Verband eine selbstverständliche Verpflichtung, zu helfen.

Italiens Arbeitsrecht hat die Projektarbeit neu geregelt
Hinblick aufdas Endergebnis,
durch weitere Arbeiten ergänzt
Wichtigstes Element der Projektarbeit ist die fehlende Wei-
sungsgebundenheit und Unter-
ordnung gegenüber einem
Arbeitgeber Ein Projektvertrag
muss stets schriftlich vereinbart
werden und folgende Elemente
beinhalten:
• die Dauer der Leistung,
• das genau beschriebene Projekt oder Arbeitsprogramm,
• das Entgelt (bemessen am
Umfang und zur Qualität der zu erbringenden Leistung),
•Fristen und Modalitäten der Leistungserbringung bzw. Zahlung,
• die Formder Abstimmung
mit dem Auftraggeber,
•Bestimmungen zum Schutz der Gesundheit.
Ein Projektmitarbeiter kann
auchfür mehrere Auftraggeber tätig sein, soferndiesenicht in
Konkurrenz zueinander stehen.
Er ist zur Vertraulichkeit und
Treue verpflichtet
Bei Schwangerschaft,Krankheit oder Unfall des Projektmit-
arbeiters ist nicht die Auflösung
des Vertragsverhältnisses vorgesehen, sonderndessen Aussetzung, und zwar ohne Entschädigung oder Vergütung.
Die Fälligkeit des Projektvertrages bleibt aufrecht Der Auftraggeber kann vom Vertrag zurücktreten, falls die Unter-
brechung länger als 1/6 der im Vertragfestgesetzten Dauer ausmacht Im Falle einer
Schwangerschaft hingegen wird
das Verhältnis für einen Mindestzeitraum von 180 Tagen verlängert
Christian Tanner, Leiter der Personalabteilung im Raiffeisenverband

Im Bild von links:Heiner Nicolussi-Leck(Obmann des Raiffeisenverbandes Südtirol),Konrad Palla (Direktor des Raiffeisenverbandes Südtirol), Georg Schärmer (Caritas-Direktor der Diözese Innsbruck),Arnulf Perkounigg (Direktor des Raiffeisenverbandes Tirol),Carlo Dellasega (Direktor des Trentiner Raiffeisenverbandes – Federazione Trentina delle Cooperative), Peter Hechenberger (Obmann des Raiffeisenverbandes Tirol)
Peter Hechenberger,Obmann des Raiffeisenverbandes Tirol, verlieh seiner Freude Ausdruck, dass der Zusammenhalt über die Grenzen hinweg auch– und oft-
mals besonders –in schwierigen
Situationen sichtbar wird. Die
sofortigen Hilfsmaßnahmen auch
aus Südtirol hätten dies eindrucksvoll bestätigt.
Aneiner für Mitte Oktober
geplanten Spendengala in Inns-
bruck waren auchdie drei Raiffeisenverbände von Tirol,Südtirol und Trentino mit beteiligt sein.
gangenen
Geschäftspolitik verbunden ist. Dies stellt hohe
Geschäftsführung,Mitgliedern und Kunden,
Theurl,Direktorin des Instituts für Genossenschaftsforschung an der Universität Münster.
Im Kernder Genossenschaften stehen ihre Mitglieder, deren Interessen und deren Bedürfnisse. Ohne Mitglieder wären Genossenschaften nicht entstanden. Sie sind in ihrer Gesamtheit nicht nur die Eigentümer, sondern sie üben genau definierte Entscheidungs, Gestaltungs- und Kontrollrechte
aus Damit kann grundsätzlich
sichergestellt werden, dass die unternehmerische Tätigkeit an den Interessen der Mitglieder auszurichten ist, dass diese strategische Weichenstellungen
bestimmen und dass sie nicht
unfreundlich übernommen werden können.
Jedes Mitglied kann unabhän-
gig von Anzahl und Höhe der
Geschäftsanteile mit einer Stim-
me ander Entscheidungsfin-
dung mitwirken. Dies unter-
scheidet Genossenschaften etwa
von Aktiengesellschaften. Den-
nochdarfdie demokratische
Entscheidungsfindung, die mit
der genossenschaftlichen Mit-
gliedschaft verbunden ist, nicht
verklärt gesehen werden. So wie
sichdas wirtschaftliche Umfeld
heutedarstellt, geht es um
die Wettbewerbsfähigkeit von
Genossenschaften im Wettbe-
werb mit anders organi-
sierten Unternehmen. Damit
ist verbunden, dass die demo-
kratische Entscheidungsfindung
aucheine effiziente Entschei-
dungsfindung zu sein hat. Es
muss möglich sein, strategische
Neuorientierungen zu beschlie-
ßen,auch wenn damit eine Ver-
änderung gegenüber der ver-
Termin Kursangebot Ort
17 bis Die Quelle meiner Kraft und meines Kloster Neustift/ 19.10 Erfolges bin ich –für Führungskräfte Vahrn
18.10 Erbschaftsrecht und die Auswirkungen
Raiffeisenhaus/ aufdie Bankgeschäfte –für Führungskräfte,Bozen interessierte Mitarbeiter
19 bis Lehrgang Projektmanangement (Mod. 1) – EGOS/Bozen
21. 10 Projekteplanen und starten –für Geschäftsführer und Führungskräfte
20.10 Der Firmenkunde und seine Finanzierungen
Raiffeisenhaus/ für Firmenkundenbetreuer und -berater und Lana Mitarbeiter aus der Kreditabteilung
20.10 Signalerkennung und Cross Selling im Kandlburg/ Servicebereich –für Mitarbeiter im Servicebereich Mühlbach
20.10 Lehrgang für Führungskräfte– Abschlusstag Hotel Eberle/ Bozen
21. 10 Workshop für Sachbearbeiter Versicherung Kandlburg/ Mühlbach
25. und Basisausbildung Sachbearbeiter Personal- Kloster Neustift/ 26.10 wesen –für Sachbearbeiter im Personalbereich Vahrn
26 und Master-Lehrgang „FA – European Financial Hotel Eberle/
27.10 Advisor“(Modul V) –für Kundenberater und Bozen -betreuer
27 und Privatkundenbetreuung 3 – Kandlburg/ 28. 10.für Kundenberater und -betreuer Mühlbach
iffei
en
Anforderungen andie Mitglieder, und dies stellt ebensohohe
Anforderungen anjene Funktionäre, die Entscheidungen vorbereiten. Ihnen muss es gelingen,Entscheidungsalternativen mit den erwarteten Konsequenzen nachvollziehbar darzustellen. Expertenwissen darf keine Machtposition zu Lasten der Mitglieder begründen.

Das Genossenschaftliche Geschäftsmodell: die „sechs K“

Prof TheresiaTheurl,Direktorin des Instituts für Genossenschaftsforschung ander Universität Münster
Gelingt es, die Vorzüge der genossenschaftlichen Mitbestimmung und Einflussnahme mit einer effizienten Entscheidungsfindung zu kombinieren, wird Systemvertrauen entstehen. Es bilden sich Erwartungen über das Verhalten von Mitgliedern und Funktionsträgernheraus Vor diesem Hintergrund sind Mitglieder auch bereit,Entscheidungen zu delegieren. Denn Vertrauen ist dann keine riskante Vorleistung, sondernes ist eine rationale Verhaltensweise, die im eigenen Interesseliegt.
Zwei
Dut-
zend Südtiro-
ler Produzen-
ten stellten in
Hamburg über
150 ausgesuchteheimische
Weine vor
Dabei konnten
die autoch-thonen Rebsorten
Lagrein,Vernatsch und Ge-
würztraminer

das norddeutsche Fach-
publikum aus Handel,Gastronomie und Presse besonders
begeistern. Die Sonderverkostung „Pinot Neroist Trumpf“
fand ebensogroßen Anklang.
Aufden exzellenten Südtiroler
Weißweinjahrgang ging Wein-
journalist und Buchautor Jens
Priewein seinem Seminar
„Dem Klima sei Dank!“ ein.
„Die Erzeugerpräsentation in
Hamburg war eine hervorragende Möglichkeit, die Vielfalt der Südtiroler Weinwelt zu präsentieren“, meint Thomas Augschöll von der Südtiroler Weinwerbung der Handelskammer
Bozen. Die Werbeaktivitäten in
Hamburg werden bis November
mit Promotionen in der Gastronomie fortgeführt.
Redaktion und Gestaltung: Dienststelle für Presse und Öffentlichkeitsarbeit im Raiffeisenverband,Tel. 0471945453,Fax 0471970228,E-Mail: rvs-presse@raiffeisen.it Verantwortlicher Leiter: Dr Stefan Nicolini; Redaktion: Mag. Thomas Hanni; Fotos: MEV-Verlag,Archiv Internetadresse: www raiffeisen.it/mitteilungen
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