48. JahrgangBozen, 27. Mai 2005
Neues Gesellschaftsrecht für Genossenschaften greift
Genossenschaftsregister neu geregelt – Korrekturdekret umgesetzt
Im Zuge der Reorganisation des Staates wurde im vergangenen Jahr das Gesellschaftsrecht reformiert und die Verwaltungskompetenzen in Fragen des Genossenschaftswesens grundsätzlich neu geregelt. Auch das provinziale Genossenschaftsregister wurde reorganisiert. Dieser Tage wurde die Eintragung vom Amt für Genossenschaftswesen neu festgeschrieben.
Am 31. Dezember 2004 waren im Genossenschaftsregister der Autonomen Provinz Bozen 913 Genossenschaften eingetragen. Im vergangenen Jahr sind 52 Genossenschaften gegründet worden, 37 wurden aufgelöst. Damit erhöhte sich die Gesamtzahl der Genossenschaften in unserem Land um 15 Einheiten. Bezogen auf die Bevölkerungsanzahl und im Vergleich zu anderen geographischen Räumen ist diese Zahl äußerst hoch.
Kompetenzen neu geregelt
Die Kompetenzen im Bereich Handel, Industrie, Handwerk und Landwirtschaft sowie Genossenschaftswesen wurden bereits am 1. Februar vergangenen Jahres von der Region auf die Provinzen übertragen. Die für das Genossenschaftswesenzuständige Landesrätin ist Luisa Gnecchi, Landesrätin für Arbeit und italienische Berufsausbildung. Die primäre Gesetzgebungskompetenz bleibt nach wie vor bei der Region. Ende Dezember wurde von der italienischen Regierung ein Korrekturdekret verabschiedet, das die Bestimmungen zur Gesellschaftsreform sowie das Bankwesengesetz abgeändert und ergänzt hat. Bis dahin beinhaltete das neue Gesetz einen Mandatsbeschränkung für die Verwaltungsräte in der AG-Genossenschaft
von drei aufeinanderfolgenden Mandaten. Diese wurde ersatzlos aufgehoben wurde, so dass eine Wiederwahl uneingeschränkt möglich ist; es sei denn, das Statut sieht eine derartige Beschränkung vor. Für die GmbH-Genossenschaft hat diese Einschränkung nie gegolten.
Die Bestimmung des Art. 2527 ZGB bezüglich Konkurrenzverbot wurde in dem Sinne geändert, dass nicht Mitglied werden kann, wer ein Unternehmen in Konkurrenz zu dem der Genossenschaft ausübt. Der Hinweis auf eine identische oder ähnliche Tätigkeit wurde gestrichen.
Wenn eine Genossenschaft die Voraussetzungen für die Einstufung als Genossenschaft mit vorwiegender Mitgliederförderung (cooperativa a mutualità prevalente) verliert, weil sie in zwei aufeinanderfolgenden Jahren die vorgesehenen Kriterien (laut Art. 2513 ZGB) nicht erfüllt, das Mitgliedergeschäft nach den gesetzlichen Bestimmungen nicht vorwiegend betrieben hat oder die „Mutualitätsklauseln“ aus dem Statut streicht, so muss sie die eigens zu erstellende Bilanz innerhalb von 60 Tagen dem für die Überwachung zuständigen Amt zur Förderung des Genossenschaftswesens zustellen.
Neue
Eintragungsnummer
Dem neuen Regionalgesetz entsprechend wurde nun das Genossenschaftsregister neu

Das Genossenschaftsregister der Provinz Bozen wurde neu geregelt. Auch die Raiffeisen-Genossenschaften bekommen eine neue Nummer zugeteilt.
organisiert und in zwei Sektionen unterteilt. In der ersten Sektion wurden die Genossenschaften mit vorwiegender Mitgliederförderung eingetragen und in der zweiten die übrigen Genossenschaften.
Die bestehenden Genossenschaften werden von Amtswegen vorübergehend in der Sektion 1 eingetragen, bis die vorgeschriebenen Voraussetzungen überprüft worden sind. Die neue Eintragungsnummer wird den Genossenschaften von der Landesregierung mitgeteilt.
Bei neu gegründeten Genossenschaften muss der gesetzliche Vertreter die Eintragung binnen drei Monaten beantragen, was direkt beim Amt für das Genossenschaftsregister oder beim Handelsregister erfolgen kann. Neben einer beglaubigten Kopie der Gründungsurkunde sind dem Amt
eine Erklärung mit Angabe der Anzahl der Mitglieder, des gezeichneten und eingezahlten Genossenschaftskapitals und des Bestehens der in den gesetzlichen Bestimmungen und im Statut vorgesehenen Voraussetzungen für die Aufnahme als Mitglied vorzulegen. Zudem ist die Sektion und die Kategorie anzugeben, in die die Genossenschaft eingetragen werden soll. Dieser Tage wird das Amt für Genossenschaftswesen den Genossenschaften die neue Nummer mitteilen. „Wir erinnern daran, dass die Genossenschaften mit vorwiegender Mitgliederförderung die Sektion und die Eintragungsnummer immer auf die Firmenpapiere, in der Korrespondenz und in Urkunden anführen müssen“, sagt Alois Zelger, Leiter der Rechtsabteilung im Raiffeisenverband.
Schüler sparen 15.000 Kilo Kohlendioxid ein
Klimaschutzprojekt in der Schule – Raiffeisen als Sponsor
Vierzig Prozent der Südtiroler Grund- und Mittelschüler haben sich heuer an einem Klimaschutzprojekt des Landes beteiligt. Mitte Mai wurden die besten Klassen prämiert.
Die globalen Klimaveränderungen stellen eine erhebliche Gefahr für den Planeten Erde dar. Die Hauptaufgabe der dem Klimabündnis angehörenden Gemeinden und Länder liegt darin, klimagefährdende Emissionen zu verringern und zum Erhalt der Regenwälder beizutragen. In Südtirol sind inzwischen 75Gemeinden dem Klimabündnis beigetreten.
Die Koordinationsstelle „Klimabündnis Südtirol“ unterstützt die Mitgliedsgemeinden in ihren Klimaschutzaktivitäten. Gemeinsam mit den Schulen wurde im heurigen Winter die Aktion „Klima.Schule“ durchgeführt, an der 7000 Schüler teilgenommen haben.

Konkreter Klimaschutz in Bozen: Schulkinder zeigen, wie es geht.
Fünf Cent für jeden Klimaschritt
„Unsere Gesellschaft ist zu sehr auf das Auto fixiert. Die Schüler zeigen uns, wie es auch anders geht“, sagte Umweltlandesrat Michl Laimer im Rahmen der Prämierung der zehn besten Klassen Mitte Mai in der Rosminischule in Bozen. Bei der Akti-
on „Autofrei zur Schule – Wir sammeln Klimaschritte“ bewältigten die Schüler einen Monat lang den Schulweg zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Dabei sammelten die Schüler 145.000 Klimaschritte. Norbert Lantschner, Koordinator des Klimabündnisses Südtirol und Direktor des
Landesamtes für Luft und Lärm, rechnete vor: „Im Schnitt ist der Schulweg einen halben Kilometer lang. So wurden 72.430 Kilometer umweltfreundlich zurückgelegt. Damit konnten allein schon 15.000 kg Kohlendioxid eingespart werden.“
10.000 Euro für Ecuador
Die Schüler sparten nicht nur Schadstoffe ein, sondern verdienten auch noch Geld: Die Südtiroler Raiffeisenkassen und zwei Südtiroler Klimabetriebe honorierten jeden Klimaschritt und jeden Energiesparpunkt mit 5 Cent. Insgesamt kamen dadurch 10.340 Euro zusammen, die das „Klimabündnis Südtirol“ in ein Partnerschaftsprojekt zur Verbesserung der Schulausbildung in Ecuador investiert. Klaus Schwarz, Leiter der Marketingabteilung im Raiffeisenverband: „Die Kinder sind heute wichtige Meinungsbildner in den Familien. Wir unterstützen daher mit voller Überzeugung solche Projekte.“
Synergien im IT-Bereich besser nutzen
Raising Unified Network (RUN) expandiert – IT-Sicherheit gefragt
Raising Unified Network (RUN) AG wurde Anfang 2001 als strategische Allianz zwischen dem Raiffeisenverband Südtirol und der Südtiroler Sparkasse gegründet. Inzwischen arbeitet das Unternehmen auch im Veneto und expandiert weiter.
Miteinem Team hochspezialisierter Mitarbeiter verbindet die RUN AG über Südtirols größtes und kapillarstes Netzwerk die Bankgeschäftsstellen der Raiffeisenkassen und der Sparkassen sowie Obst- und Kellereigenossenschaften und Raiffeisen OnLine. „Wir bieten Dienstleistungen an, die weitgehend wettbewerbsneutral sind“, sagt der technische Leiter Peter Werth. R.U.N. betreut alle

Peter Werth, technischer Leiter bei RUN: „Großes Einsparungspotential.“
Bankenbranchen im technischen Bereich, ohne dabei auf Kunden und Mitglieder der jeweiligen Bank Einfluss zu nehmen.
Die Projekte der RUN haben eine Grundlinie gemeinsam: die bisher eher handwerklichen Teillösungen zu einer industriellen Gesamtlösung zusammenzuführen und diese
von Grundlagen-Diensten im Sinne der Strategie der steten Kostendämmung anzubieten. Beim Aufbau eines neuen Netzwerks konnten die Stückkosten dadurch merklich gesenkt werden: um ansehnliche 700.000 Euro im Jahr. RUN betreibt zudem Qualitätssicherung durch Vertragsstärke mittels Bündelung von Service- & Lieferverträgen. Der Aufbau eines Agentur-Netzwerkes für die genossenschaftliche Versicherungsgesellschaft Assimoco mit 140 Agenturen italienweit ist ebenso ein vorrangiges Ziel. Darüber hinaus werden ab dem heurigen Jahr Netzwerkdienste für einige Genossenschaftsbanken (BCC) im Veneto angeboten.
„Der nächste Schritt ist die Betreuung der Arbeitsfläche und Wartung der Geräte vor Ort“, sagt Werth, der betont, dass die Serviceleistungen von RUN nicht nur auf Banken reduziert sind, sondern auch auf private Firmen und Körperschaften anwendbar sind. Das aufstrebende Unternehmen hat derzeit 21 Mitarbeiter, Tendenz steigend. Werth zeigt sich zuversichtlich: „Nach dem Anfangsboom und dem Investitionsrückgang erholt sich der Markt wieder.
Viele Firmen erkennen die Notwendigkeit, wieder zu ihrem Kerngeschäft zurückzukehren und die IT-Dienste einem professionellen Partner zu überlassen.“
Werth glaubt, in den kommenden Jahren weitere 800.000Euro im Jahr an Kostendämmung zu erreichen.
„Ein Kompetenzzentrum für die Milchwirtschaft!“
Joachim
Reinalter
ist der neue Obmann im Sennereiverband – Klare Ziele
Obwohl sich Hermann Furtschegger der Wiederwahl zum Obmann des Sennereiverbandes gestellt hatte, unterlag er seinem Herausforderer Joachim Reinalter. Drei Vorstände stimmten für Furtschegger, sieben für Reinalter, der gleichzeitig Obmann der Senni, Vize-Obmann der Milkon und Bürgermeister von Percha ist. Über seine Ziele mehr dazu im folgenden Gespräch.
Sehr geehrter Herr Reinalter, Sie wurden vom Vorstand des Sennereiverbandes überraschenderweise zum neuen Obmann gewählt. Wie beurteilen Sie die Arbeit Ihres Vorgängers?
Joachim Reinalter: Mein Vorgänger Hermann Furtschegger hat in den vergangenen neun Jahren eine sehr gute Arbeit geleistet. Für mich war die Wahl zum Verbandsobmann dennoch überraschend. Es hat sich jedoch ein Wechsel an der Spitze abgezeichnet, als Furtschegger in Toblach nicht mehr zum Obmann gewählt wurde und der Sennereiverband ja als Vertretungsorgan der einzelnen Sennereien fungiert.
Sie sind gleichzeitig Obmann der Senni, Vize-Obmann der Milkon und Bürgermeister von Percha. Ist diese Arbeit bewältigbar?
Die Tätigkeit im Sennereiverband ist vor allem eine repräsentative Tätigkeit, die sich sehr gut mit den verschiedenen anderen Aufgaben im Milchsektor kombinieren lässt.
Welche Ziele haben Sie sich als neuer Obmann des Sennereiverbandes Südtirol für die kommenden Jahre gesteckt?
In Südtirol gibt es z.B. keine Fachausbildung für Molkereiwesen oder Lebensmitteltechnologie. Deshalb wäre eines meiner Ziele, ein Kompetenzzentrum

für Milch- bzw. für Bergmilchwirtschaft zu errichten. Zu diesem Zwecke sollten Ressourcen aus anderen Bereichen wie aus universitären Strukturen bis hin zu Forschungseinrichtungen herangezogen werden. Ich weiß, dass es dazu einer jahrelangen Vorarbeit bedarf, um dieses Vorhaben auch zu realisieren, aber wir sollten es angehen.
Welche kurzfristigen Ziele haben Sie sich gesteckt? Ein großes Problem ist der Milchauszahlungspreis für die Bauern, der einem großen Druck ausgesetzt ist. Welches Rezept haben Sie? Wie kann der Milchpreis gehalten werden?
Unsere Markenzeichen sind: Qualität, Ursprung und Frische. Wir müssen verstärkt in die Werbung unserer Südtiroler Marken investieren. Wenn wir den Joghurt-Bereich anschauen, dann sehen wir, dass die Marktführer nicht die billigsten Anbieter sind, im Gegenteil: Sie sind hochpreisig. Das sollte uns Vorbild sein, die eigene Preispolitik zu überdenken. Voraussetzung dafür ist aber, ein gemeinsamer Auftritt aller Südtiroler Sennereien. Ziel muss es auch sein, die Warenströme von Südtirol nach Oberitalien zu bündeln. Eine Studie wurde in Auftrag gegeben, wir sind gespannt auf das Ergebnis.
Interview: Stefan Nicolini
Krankenzusatzversicherung wird immer bedeutender
Vollversammlung des WKV – Beiträge erhöht – Leistungen ausgeweitet
Die Mitarbeiter der Raiffeisen-Geldorganisation haben vor sieben Jahren einen Verein ins Leben gerufen, der als Zusatzkrankenversicherung dem vermehrten Bedürfnis nach Krankenabsicherung entgegenkommt. Eine richtige Entscheidung, die bereits jetzt ihre Früchte trägt.
Seit längerem zeichnet sich ab, dass sich die öffentliche Hand aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen zurückzieht, um sich auf die Grundversorgung zu konzentrieren. Das macht es für den Einzelnen erforderlich, selbst rechtzeitig Vorsorge zu treffen. So ersetzen private Kranken- und Pflegeversicherungen immer öfter Leistungen, die von der öffentlichen Gesundheitsvorsorge nicht mehr abgedeckt werden.
„Der Wechselseitige Krankenbeistandsverein (WKV) der Raiffeisen-Geldorganisation ist

Vollversammlung des WKV im Raiffeisenhaus: Vize-Vorsitzender Mauro Bazzanella, Vorsitzender Christian Tanner, Sekretär Christof Gamper
eine brauchbare Antwort darauf“, sagt Christian Tanner, Vorsitzender und gleichzeitig Leiter der Personalabteilung im Raiffeisenverband. Auf der Basis gewerkschaftlicher Vereinbarungen und Absprachen wird so ein Leistungspaket für den Versicherten geschnürt, das eine Reihe von Leistungen beinhaltet: von der freien Arzt- und Krankenhauswahl in vorbe-
stimmten Gebieten, kostenlosen stationären Aufenthalten, der Abdeckung von Behandlungen bei Heilpraktikern und Physiotherapeuten über den teilweisen Ersatz von Brillen und Sehhilfen bis hin zur Absicherung der steuerlich zu Lasten lebenden Familienmitglieder und dem weltweiten Versicherungsschutz im Urlaub reicht die Leistungspalette.
Der WKV hat insgesamt 4335Mitglieder. Neben den aktiven 2190Mitarbeitern in der Raiffeisen-Geldorganisation zählen die Ehepartner, Kinder, Mitarbeiter im Ruhestand und deren Ehepartner dazu. Im Jahr 2004 wurden insgesamt 3650 Schadensfälle registriert, wobei eine Schadensliquidierung von knapp einer Million Euro vorgenommen wurde. „Es zeichnet sich ab, dass immer mehr Gewicht auf die Abdeckung großer Risiken und sozialer Härtefälle gelegt werden wird“, sagte Christian Tanner bei der Vollversammlung im Raiffeisenhaus. Nachdem in den letzten Jahren die eingezahlten Beiträge nicht mehr genügten, um die Kosten auszugleichen, entschieden die Sozialpartner eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge. Der Arbeitgeber zahlt anstatt 490Euro ab sofort 540 Euro jährlich, der Arbeitnehmer statt 10Euro nun 15Euro als Beitrag ein.
Hinter jedem Kunden steckt ein Mensch Lehrgang für Kundenberater
Mit einer Präsentation der Evaluationsergebnisse und der Überreichung der Abschlusszertifikate an 14 Kundenberater aus Raiffeisenkassen durch Verbandsdirektor Konrad Palla endete kürzlich ein neuer „Lehrgang für Kundenberater“.
Für Banken ist die individuelle Kundenberatung ein entscheidenderWettbewerbsfaktor. Viele sehen in ihr eine Dienstleistung mit stark wachsender Bedeutung. Kein anderes Geschäftsfeld verzeichnet nämlich eine ähnlich hohe Investitionsbereitschaft. Gute Beratung und ein breit gefächertes Angebot müssen dabei Hand in Hand gehen. Aus diesem Grund wurde von der Bildungsabteilung des Raiffeisenverbandes ein Lehrgang ins Leben gerufen, um die Beratungskompetenz von Kundenberatern der Raiffeisenkassen zu erhöhen.
abgeschlossen – Zertifikate überreicht

Die erfolgreichen Absolventen: Ulrike Brunner, Stefan De March, Erwin Egger Karlegger, Markus Fleischmann, Markus Gruber, Helmut Gufler, Paul Höller, Thomas Longhi, Roland Moser, Andreas Nigg, Robert Oberhammer, Barbara Tasinaro, Herbert Torggler, Doris Wisthaler
Das eigene Beraterverhalten stand ebenso auf dem Prüfstand wie die aktive Gestaltung der Kundenansprache, die Entwicklung der Sensibilität für die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden sowie die Pflege einer stabilen Geschäftspartnerschaft.
Der Lehrgang, an dem Mitarbeiter verschiedener Raiffeisenkassen Südtirols teilgenommen haben, erstreckte sich zeitlich über mehrere Monate und war modular in Seminarblöcken auf-
Ordentliche Vollversammlung des Raiffeisenverbandes
Am Freitag, 17. Juni, mit Beginn um 9.30 Uhr findet die Jahresvollversammlung des Raiffeisenverbandes im Pavillon des Raiffeisenhauses statt.
A) Interner Teil
Beginn 9.30 Uhr
1.Vorlage der Bilanz zum 31. Dezember 2004 und Beschlussfassung darüber
2.Ernennung des Schlichtungskollegiums lt. Art. 38 des Statutes
B) Öffentlicher Teil
Beginn 10.30 Uhr
3.Begrüßung der Ehrengäste
4.a)Bericht des Verbandsobmannes
b)Bericht des Verbandsdirektors: schwerpunktmäßige Aussagen über die Verbandsarbeit und über die Leistungen und den Stand der Raiffeisen-Genossenschaften in Südtirol
5.Verleihung einer Ehrennadel
6.Kurzansprache des Landeshauptmannes
7.Grußworte der Ehrengäste
gebaut. Der Verhaltenstrainer Wolfgang Tschuschner gab praxistaugliche Tipps, die darauf abzielten, das Verkaufsverhalten kritisch zu hinterfragen, zu analysieren und Lösungswege im verbesserten Kundenumgang aufzuzeigen.
Eine Voraussetzung für erfolgreiches Handeln im Kundenkontakt ist nach wie vor eine aktive und intensive Betreuung. Der Mitarbeiter selbst schafft sich mit dem eigenverantwortlichen Ler-
nen eine Basis der erforderlichen fachtheoretischen Grundlagen, damit er von seiner Raiffeisenkasse gezielt auf seine künftigen Aufgaben als Kundenberater hin gefördert werden kann.
„Das Heranbilden einsatzfähiger und qualifizierter Kundenberater ist eine besondere Herausforderung der Bildungsarbeit“, sagt Lehrgangsleiter Georg Terleth, der sich mit den Evaluationsergebnissen zufrieden zeigte.
Gustav-Mahler-Musikwochen
Bereits seit einem Vierteljahrhundert werden in Toblach in Gedenken an den österreichischen KomponistenGustav Mahler die gleichnamigen Musikwochen veranstaltet. Von 9.Juli bis 6. August werden einige musikalische Höhepunkte zu hören sein. Unter dem Motto „Mahler in Toblach“ werden jene Werke aufgeführt, die Gustav Mahler während seiner Sommerfrische in den Jahren 1908 – 1910 in Toblach komponiert hat. „Von Anbeginn hat Raiffeisen diese Veranstaltung als Sponsor unterstützt. Diese Unterstützung erwächst

Raiffeisen unterstützt die Gustav-Mahler-Wochen von Anfang an: Direktor Konrad Rabensteiner, Präsident Hansjörg Viertler, künstl. Leiter Josef Lanz, Vizedir. Raiffeisenverband Paul Gasser.
aus der Überzeugung heraus, dass die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes eng mit der kulturellen Entwicklung verwoben ist“, sagte Paul Gasser, Vizedirektor des Raiffeisenverbandes. Weitere Informationen unter: www.gustav-mahler.it
Raiffeisenverband Südtirol-Mitteilungen-Impressum
Redaktion und Gestaltung: Dienststelle für Presse und Öffentlichkeitsarbeit im Raiffeisenverband, Tel. 0471 945453, Fax 0471 970228, E-Mail: rvs-presse@raiffeisen.it
Verantwortlicher Leiter: Dr. Stefan Nicolini; Redaktion: Mag. Thomas Hanni; Fotos: Hermann Maria Gasser, Archiv Internetadresse: www.raiffeisen.it/mitteilungen