
52. Jahrgang
Bozen, 8. Mai 2009
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52. Jahrgang
Bozen, 8. Mai 2009
Das Jahr 2008 hat gut begonnen und die Finanzexperten prognostizierten ein überaus erfolgreiches Ergebnis, bis der wirtschaftliche Abschwung kam. Zu Jahresende sieht die Bilanz der Raiffeisen Landesbank AG im Vergleich gut aus.
So konnte Michael Grüner, Präsident der Raiffeisen Landesbank AG, in seinen Ausführungen bei der Vollversammlung vor den Aktionären in Bozen eine positive Bilanz über das schwierige Bankenjahr 2008 ziehen. Trotz eines hereinbrechenden Wirtschaftsabschwungs konnten alle qualitativen Ziele erreicht und ein zufriedenstellendes Ergebnis erwirtschaftet werden.
Lokale Bank
„Wir sind eine lokale Bank. Unser Augenmerk liegt darauf, die Wirtschaft und die Menschen in Südtirol zu unterstützen. Das ist uns im schwierigen Jahr 2008 sehr gut gelungen“, meinte Grüner im Raiffeisenhaus. Raiffeisen ist von jeher eng mit den Menschen und Unternehmen im Land verbunden. „Das sind Eigenschaften, die für uns sehr wichtig sind und im abgelaufenen Geschäftsjahr besonders zum Tragen kamen“, betonte Generaldirektor Zenone Giacomuzzi.

Der neu gewählte Verwaltungs- und Aufsichtsrat der Raiffeisen-Landesbank AG vor dem Gebäude in der Laurinstrasse.
So vergab die Landesbank im abgelaufenen Geschäftsjahr Kredite in Höhe von 867 Millionen Euro; das sind um 21 Prozent mehr, als im Jahr zuvor. „Förderungswürdige Unternehmen und Private können auf jeden Fall weiterhin mit Krediten rechnen. Unser Auftrag besteht darin, als Raiffeisen Geldorganisation die heimische Wirtschaft zu unterstützen“, betonte Grüner. Heiner Nicolussi-Leck, Obmann des Raiffeisenverbandes, zollte dem Verwaltungs- und Aufsichtsrat Lob für die geleistete Arbeit und wünschte der Landesbank im Namen aller Aktionäre eine glückliche Hand auch in schwierigen Zeiten.

Die umsichtige Risikopolitik der Landesbank zeigte im abgelaufenen Jahr seine positive Wirkung. „Uns ist es wichtig, die Risiken, die wir übernehmen, zu kontrollieren und überschaubar zu halten. Wir vergeben gute Kredite für gute Unternehmen“, sagte Grüner. Auch, wenn der Anteil der notleidenden Kredite gestiegen ist, so weist dieser einen Wert von nur 1,13 Prozent des Kreditvolumens auf.
Die Zunahme der direkten Einlagen beträgt 66,27 Prozent. Sie belaufen sich auf insgesamt 532 Millionen Euro. Vor allem Obligationen wurden von den Kunden nachgefragt. Die indirekten Einlagen wie Investmentfonds oder Veranlagungen in Versicherungsprodukten sind hingegen aufgrund der vorsichtigen Haltung der Anleger und der Kursverluste im Jahr 2008 um 9,8 Prozent auf 1.390 Millionen Euro gesunken. Die Steigerung der Bilanzsumme auf insgesamt 1.850 Millionen Euro zeigt, dass der richtige Weg eingeschlagen wurde. Dieses Wachstum von 38,25 Prozent ist in erster Linie auf höhere Einla-
gen, sowohl von Kunden als auch von anderen Banken, und auf einen höheren Bestand im Umlauf befindlicher Wertpapiere zurückzuführen. Der vorgelegte Nettogewinn ist angesichts der Ereignisse im Jahr 2008 zufriedenstellend. Das Ergebnis der Steuern beläuft sich auf 6,29 Millionen Euro und der Reingewinn auf 4,75 Millionen Euro, das sind um weniger als im Vorjahr.
Bei der Vollversammlung erfolgte die Neuwahl der Gremien. Dem Verwaltungsrat gehören an: Michael Grüner, Walter Dallemulle, Heinrich Renzler, Karl Leitner, Stefan Tröbinger, Hansjörg Riegler und Hans Telser. Letzterer folgte auf Karl Innerhofer, der nicht mehr kandidierte. Michael Grüner wurde bei der ersten Verwaltungsratssitzung als Präsident bestätigt. Im Aufsichtsrat wurde Hansjörg Verdorfer zum neuen Präsidenten gewählt, nachdem Karl Florian sich nicht mehr der Kandidatur stellte. Die Aufsichtsratsmitglieder Heinrich Eisendle und Eduard Enrich wurden bestätigt.
Vollversammlung des RVD – Bilanz positiv – Hohe Hagelschäden
Das Versicherungsgeschäft der Raiffeisen Geldorganisation entwickelte sich im Jahr 2008 erneut sehr positiv. Besonders die Sachversicherungen und die Sparte Rechtsschutz verzeichneten deutliche Zuwächse. Allein die Einnahmen in der Sparte der Lebensversicherungen sind aufgrund der Finanzkrise gesunken.
Unsere Kunden schätzen die professionelle Beratung vor Ort und die rasche Schadenbearbeitung über das Vertriebsnetz der Raiffeisenkassen“, sagte RVD-Direktor Arno Perathoner auf der Vollversammlung, was Präsident Konrad Palla ergänzend betonte. Die Prämieneinnahmen stiegen im vergangenen Jahr auf knapp 15 Mio. Euro an und verzeichneten ein Plus von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Nachfrage der Kunden im Bereich der KFZ-Haftpflichtversicherung ist gestiegen. Rund 65.000 Fahrzeuge wurden versichert. „In unserem Land ist die Konfliktbereitschaft groß“, sagte Perathoner. So hat sich das Prämienaufkommen in die-
ser Sparte um ganze 20 Prozent auf knapp 1,3 Millionen Euro erhöht. Insbesondere die Verkehrsrechtsschutzversicherung, die in Kombination mit der KFZ-Haftpflichtversicherung abgeschlossen wird, ist sehr beliebt.
Einbußen
Die Finanzmärkte wurden im September des vergangenen Jahres von der Finanzkrise in ihren Grundfesten erschüttert. Durch die internationale Verflechtung des Bankensystems ist der gesamte Geldflussmechanismus ins Stocken geraten und das Vertrauen der Kunden stark gesunken. Dem-

zufolge verzeichneten die Einnahmen bei den Lebensversicherungen vor allem im Bereich der Rendite- und Finanzprodukte große Einbußen.
Die Aufwendungen in der Hagelversicherung stiegen das zweite Mal in Folge stark an, was auf die ungünstigen Wetterbedingungen und die hohen Schäden durch Hagelschlag zurückzuführen ist. Der Marktanteil des RVD liegt in diesem Bereich bei 20 Prozent. Guten Zuspruch fanden die kapitalbildenden Lebensversicherungen. „Gerade in Zeiten instabiler Finanzmärkte bieten diese Pro-
dukte eine sichere Alternative“, sagte Perathoner. Mit 37,5 Millionen Euro bzw. 49 Prozent aller Prämieneinnahmen stellen die Lebensversicherungen nach wie vor den Hauptanteil im Versicherungsgeschäft. Insgesamt beliefen sich die Prämieneinnahmen aus dem Versicherungsgeschäft in der Raiffeisen Geldorganisation Ende 2008 auf über 76 Mio. Euro. Im vergangenen Geschäftsjahr wurden über die Raiffeisenkassen insgesamt 13.300 Schadenfälle bearbeitet und über 21 Millionen Euro an die Versicherungsnehmer ausbezahlt. Das sind knapp 5 Millionen Euro bzw. 30 Prozent mehr als im Geschäftsjahr 2007.
Die Neuwahl der Gremien und die Verleihung der RaiffeisenEhrennadel in Silber an Obmann Luis Götsch standen im Mittelpunkt der Jahresvollversammlung der Raiffeisenkasse Partschins im Geroldsaal in Rabland.
Luis Götsch stand seit 1974 ohne Unterbrechung der Raiffeisenkasse als Obmann vor. „Es ist nicht selbstverständlich, so lange an der Spitze einer Bank zu stehen“, unterstrich Herbert von Leon. Der Vizeobmann des Raiffeisenverbandes zeichnete Götsch für seine Verdienste im Genossenschaftswesen mit der Raiffeisen-Ehrennadel in Silber aus. Luis Götsch war bis zu seiner Pensionierung Vertreter in der Lebensmittelbranche, führte das Gasthaus „Stiegenwirt“ und den
dazugehörigen Hof. Über Jahre war Götsch Gemeindereferent für Land- und Forstwirtschaft und Obmann der örtlichen Musikkapelle, gehört nach wie vor der Feuerwehr an und ist ein passionierter Jäger und Fischer. Bürgermeister Robert Tappeiner lobte Götsch als verantwortungsvollen Verwalter. Mit kräftigem Applaus verabschiedeten die Mitglieder den langjährigen Obmann. Im Rahmen der Neuwahlen wurde der bisherige Verwaltungsrat Christian Ungerer zum neuen Obmann und Rudi Schönweger zum Vizeobmann gewählt.
Bereits zuvor hatten die Mitglieder eine positive Jahresbilanz genehmigt. Geschäftsführer Christoph Ladurner verwies dabei auf eine stabile Entwicklung im
Geschäftsjahr 2008. So wies die Raiffeisenkasse zum Jahresende eine Bilanzsumme von 82,6 Mio. Euro auf. Die Ausleihungen stiegen auf 54,5 Mio. Euro, die Kundeneinlagen auf 44,5 Mio. Euro. Mit einer Eigenkapitalquote von 18 Prozent liegt die Bank über dem landesweiten Durchschnitt der Raiffeisenkassen. Nach einem Referat des Unternehmensberaters Harald Stauder zur wirtschaftlichen Lage in Südtirol, der Ehrung langjähriger Mitglie-

Herbert von Leon, Vizeobmann des Raiffeisenverbandes, überreicht dem Obmann Luis Götsch die RaiffeisenEhrennadel in Silber.
der und der Verlosung wertvoller Preise endete die Vollversammlung mit einem Abendessen beim „Rössl-Wirt“.
Das Jahr 2008 wird wie vielen anderen Wirtschaftszweigen auch der Milchwirtschaft lange in Erinnerung bleiben. Eine Achterbahnfahrt mit positivem Ausgang. Am Ende gab es u. a. höhere Auszahlungspreise für die Milchbauern der Mila bei einer geringeren Anlieferungsmenge. Dieses Niveau wird allerdings im laufenden Jahr kaum zu halten sein.
Die Geschäftsentwicklung im Detail analysierte Geschäftsführer Robert Zampieri, der auf die europäischen und globalen Zusammenhänge verwies. Während die erste Jahreshälfte für die europäische Milchwirtschaft durchaus positiv verlief, was zu einem Anstieg der Milchpreise führte, war die zweite Jahreshälfte vom Problem der Milchüberschüsse geprägt, die einen massiven Preisverfall im Bereich Frischmilch nach sich zog. So musste das Gesamtergebnis auch des Milchhofes in Bozen nach unten revidiert werden. Der Auszahlungspreis konnte dennoch gesteigert werden: im vergangenen Jahr betrug er 46,46, Eurocent/kg; ein Plus von 3,6 Eurocent/kg im Vergleich zum Vorjahr. Ein Grund dafür ist der erhöhte Veredelungsgrad. So wurden elf Mio. kg Milch mehr veredelt als im Jahr zuvor.
Weniger Milch
Insgesamt wurden 222 Mio. Liter Milch von den 2500 Mitgliedsbauern der Mila angeliefert. Das ist ein Rückgang von 9,5 Mio. Liter (- 4 Prozent). Dieser Trend hat bereits im Juni 2006 begon-

Geschäftsführer Robert Zampieri: „Chance für Bergbauern“
nen. Die Ursachen dafür liegen in der Tatsache, dass immer mehr Bauern die Milchproduktion einstellen und auf Mutterkuhhaltung umstellen. Zudem sind über 200 Mitgliedsbauern aus den Gemeinden Gröden, Barbian, Latzfons und Lajen ausgetreten, um zum Milchhof Brixen zu wechseln. „Wenn der Trend so weiter geht, dann könnte Milch aus Südtirol knapp werden. Das ist eine Chance für jene Bauern, die nach wie vor darauf setzen“, erläuterte Geschäftsführer Zampieri, der gleichzeitig die gesellschaftspolitische Bedeutung der Mila betonte, die mit 103 Mio. Euro erwirtschafteten Umsatz die größte Südtiroler Genossenschaft darstellt. Obmann Alfons Alber meinte, dass man bestrebt sei, die Zusammenarbeit zwischen den beiden Milchhöfen, Senni und Mila, weiter auszubauen. Der neue Obmann des Bauernbundes, Leo Tiefenthaler, lobte in seinen Worten die Arbeit der Bergbauern, die einen weitaus

Alfons Alber: „Engere Kooperation zwischen Senni und Mila“
höheren Lohn verdient hätten. Herbert Dorfmann, offizieller EU-Kandidat der SVP, versuchte in seinem Referat, unbegründete
Vorurteile gegenüber der EU zu nehmen, indem er u.a. auf den vergleichsweise kleinen Beamtenapparat einging. Paul Gasser, Generaldirektor des Raiffeisenverbandes, verwies auf den Erfolg des Unternehmens, indem er den motivierten, leitenden Mitarbeitern ein Kompliment aussprach.
Im kommenden Jahr soll das erste Baulos für die Generalsanierung des Milchhofes umgesetzt werden. Im Herbst soll bei laufendem Betrieb mit den Bauarbeiten begonnen werden. Was die Auszahlungspreise betrifft, so werden dieses Niveau – so der Grundtenor – im laufenden Jahr kaum zu halten sein, da die Preise eingefallen sind.

Der Trend der letzten Jahre hat sich laut Obststatistik des Raiffeisenverbandes fortgesetzt. Das Vinschgau ist mit Abstand zurmengenmäßig größten Anbauregion in Südtirol avanciert. Nicht nur im konventionellen Anbau, sondern auch in der biologischen Anbauweise steht das Vinschgau an erster Stelle, denn immer mehr Bauern haben ihren Betrieb auf die biologische Produktion umgestellt. So ist die Anlieferungsmenge bei der Ernte 2007 bei Bio gegenüber dem Vorjahr um 639,6 Waggon bzw. 65,9 Prozent angestiegen. Insgesamt im Jahr 2007 ist den Obstgenossenschaften mit
901.809 Tonnen eine Erntemenge angeliefert worden, die um 6,6 Prozent höher war als die Ernte des Vorjahres. Die Anlieferungsmenge des nach traditioneller Anbauweise erzeugten Obstes ist um 6,2 Prozent, während jene des biologisch erzeugten Obstes um 24,0 Prozent gestiegen ist. Auch beim Flächenertrag liegt das Vinschgau vorne: Auf Landesebene konnte ein durchschnittlicher Flächenertrag von 5,49 Wg/ ha erreicht werden. Der höchste Bezirksertrag ist im Vinschgau mit 6,06 Wg/ha, der niedrigste im Bezirk Meran mit 4,73 Wg/ha erzielt worden.
Bei der 3. Ausgabe der Wirtschaftsgespräche im Vinzentinum bildete die wirtschaftliche Entwicklung den thematischen Schwerpunkt. Die Podiumsteilnehmer waren sich darüber einig, dass die soziale Marktwirtschaft gestärkt werden muss.
Unter der Leitung des Wirtschaftslehrers Martin Alber diskutierten Landeshauptmann Luis Durnwalder, Unternehmer Michael Seeber, Raiffeisen-Generaldirektor Paul Gasser und CaritasMitarbeiter Alexander Notdurfter zum Thema „Wirtschaft in Südtirol: Wo stehen wir, wo wollen wir
19.5.09 Raiffeisen Bildungstag für Geschäftsführer und Ausbildungsverantwortliche der Raiffeisenkassen
20.5.09 Mindmanager – Einführung für alle Interessierten, die das effiziente Arbeiten mit MindManager kennen lernen wollen
20.5.09 finanzierung im Gastgewerbe für Firmenkundenbetreuer und -berater
20.5.09 compliance für Compliance-Verantwortliche, ComplianceReferenten
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22.5.09 Impulstag für Mitarbeiter im Innenbereich
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26.–27.5.09 teams effektiv führen für Führungskräfte, Teamleiter, Projektverantwortliche
26.–27.5.09
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Master-Lehrgang „fA–European financial Advisor“ für Kundenberater u. Kundenbetreuer für das gehobene Privatkundengespräch–Modul IX
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Raiffeisenverband Südtirol–Mitteilungen–Impressum

Paul Gasser, Generaldirektor des Raiffeisenverbandes, Landeshauptmann Luis Durnwalder, Moderator Martin Alber, Michael Seeber, Unternehmer, Alexander Nothdurfter, Caritas Bozen
hin?“. Nach der Begrüßung durch Schuldirektor Christoph Stragenegg verwies der Landeshauptmann auf die Chancen des Wirtschaftsstandortes Südtirol an der Schnittstelle zwischen dem italienischen und dem deutschen Markt. Pluspunkte der heimischen Wirtschaft sind die vielen Familienbetriebe, die gute Ausbildung und die Einstellung der Südtiroler zur Arbeit. Negativ wirken sich hohe Grundstückpreise, ausufernde Bürokratie, hohe Abgaben und eine schwierige Steuergesetzgebung aus. Zur Abfederung der Wirtschaftskrise müsse zudem bei der Vergabe von Beiträgen die aktuelle Einkommenssituation stärker berücksichtigt werden. Michael Seeber von der Leitner AG meinte u. a. Krisen seien nicht nur negativ zu bewerten, sie können auch eine Chance sein und die Wirtschaft voranbringen. Der Tiefpunkt sei zwar noch nicht erreicht, ein Aufschwung werde früher oder später sicher wieder kommen. Der Generaldirektor des Südtiroler Raiffeisenverbandes Paul Gasser, selbst ein Schüler des Vinzentinums, ging auf die Vorzüge des Genossenschaftswesens und der vorwiegend lokal agierenden Südtiroler Bankinstitute ein. „Wir wurden in die Finanzkrise weit weniger hineingezogen, als die international tätigen Bankriesen. Deshalb ist auch das Vertrauen der Kunden in uns durch die Krise gewachsen.“ Die Krise zeigt, dass Wirtschaft und Finanzen kein Selbstzweck sind, sondern der Gesellschaft und den Menschen dienen müssen. Der Bereichsleiter der Caritas Alexander Nothdurfter meinte, die aktuelle Wirtschaftskrise berge für viele Menschen die Gefahr in sich, unter die Armutsgrenze abzusacken. Auch kleine Freiberufler seien stark gefährdet.
Immer mehr Südtiroler finden ein passendes Wohnobjekt über das Internet. „Wohnen in Südtirol“ so heißt das Internetportal der Raiffeisenkassen Südtirols. Diese Plattform führt Angebot und Nachfrage auf dem Südtiroler Immobilienmarkt zusammen und nützt Käufern und Verkäufern gleichermaßen. Aktuell, übersichtlich, neutral und kostenlos will es sein. Und die Zahlen sprechen für sich: 18.000 Nutzer sind unter „Wohnen in Südtirol“ registriert. Damit hat das Immo-
bilienportal der Südtiroler Raiffeisenkassen eine Lücke in der Branche geschlossen. Das Bedürfnis von Maklern und Bauträgern nach einer gemeinsamen neutralen Plattform bestand seit langem. Neben den Profis steht die Internetseite auch allen Privatpersonen offen, um sich ein Bild der Angebote auf dem Südtiroler Immobilienmarkt zu machen. Wer Objekte zum Kauf anbieten oder kaufen will, kann sich kostenlos auf www.Wohnen-in-Suedtirol.it registrieren.
Redaktion und Gestaltung: Dienststelle für Presse und Öffentlichkeitsarbeit im Raiffeisenverband, Tel. 0471 945453, Fax 0471 970228, E-Mail: rvs-presse@raiffeisen.it
Verantwortlicher Leiter: Dr. Stefan Nicolini; Redaktion: Mag. Thomas Hanni; fotos: Archiv Internetadresse: www.raiffeisen.it/raiffeisenverband