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Triest Reiseführer

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mit

Seit der Eröffnung des 33 Kilometer langen Koralmtunnels bieten die ÖBB täglich direkte Verbindungen vom Wiener Hauptbahnhof über Graz, Klagenfurt und Udine bis nach Trieste Centrale an. Die modernen Railjets der ÖBB bringen die Fahrgäste in knapp sieben Stunden an die Küste des Golfs von Triest. Mit dieser neuen Verbindung verkürzte sich nicht nur die

Reisezeit erheblich, sondern die Attraktivität des Bahnverkehrs im Alpen-Adria-Raum wurde nachhaltig gesteigert. Pendler, Touristen und Geschäftsreisende profitieren gleichermaßen von den komfortablen und umweltfreundlichen Transportmöglichkeiten, die eine nachhaltige Alternative zum Auto oder Flugzeug darstellen.

Ciao Trieste

Golf von Triest

Borgo Teresiano

Piazza Unità d’Italia

Castello di San Giusto

Kaffeemetropole

Schloss Miramare

Besonderes

Impressum

Ciao Trieste

Triest ist die Hauptstadt der autonomen Region Friaul-Julisch Venetien und beherbergt etwa 200.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die reizvolle Hafenstadt liegt nahe der slowenischen Grenze und besticht durch ihr einzigartiges Flair. Die Ursprünge von Triest lassen sich bis ins Jahr 128 v. Chr. zurückverfolgen.

Über viele Jahrhunderte hinweg gehörte die Stadt zu einem bedeutenden Teil der Habsburgermonarchie. Die eindrucksvollen Bauwerke und historischen Denkmäler zeugen von jener

Epoche, in der Triest als wichtiger Handelshafen fungierte und einer der Stützpunkte der k.u.k. Kriegsmarine war. Seit 1918 ist Triest Teil Italiens und bewahrt bis heute sein unverwechselbares Ambiente, das durch das Zusammenwirken verschiedener Kulturen, Sprachen, Ethnien und Religionen geprägt wird.

Triest gilt als „città mitteleuropea“, in der ein kosmopolitisches und oft mehrsprachiges Umfeld vorherrscht, das an die glanzvolle Zeit der Habsburgermonarchie bis 1914 erinnert.

mit dem ÖBB railjet nach Triest

Ciao Trieste

Salone degli Incanti Casa Chiozza

Farmacia Al Redentore Fontana del Giano Bifronte

Golf von Triest

Golf von Triest

Im Golf von Triest begegnet die beeindruckende Adria einer eleganten Historie. Vom zauberhaften Schloss Miramare, das strahlend weiß über dem klaren, türkisfarbenen Wasser thront, bis hin zum lebendigen Zentrum der Hafenstadt Triest erstreckt sich eine der reizvollsten Küstenabschnitte Norditaliens.

Entlang der Adriaküste können Besucher die stilvolle Uferpromenade genießen, den unvergleichlichen Ausblick auf die Bucht bewundern und das besondere Flair einer Stadt

erleben, die zwischen Mitteleuropa und dem Mittelmeer liegt. Triest zählt außerdem zu den bedeutendsten Kreuzfahrthäfen an der Adria: Moderne Kreuzfahrtschiffe legen direkt an der prächtigen Piazza Unità d’Italia an. Die Stadt eignet sich hervorragend als Start- oder Endpunkt für eine Kreuzfahrt. Von Triest aus ist Wien mit den modernen ÖBB Railjet-Zügen direkt erreichbar. Im Golf von Triest vereinen sich Meer, Kultur und Lebensgefühl auf einzigartige Weise.

mit dem ÖBB railjet nach Triest

Marina San Giusto

Nur wenige Gehminuten vom Piazza Unità d’Italia entfernt, mitten im historischen Zentrum des Porto Vecchio, befindet sich die Marina San Giusto. Im älteren Hafenbereich liegen Segelyachten mit einer Länge von bis zu 15 Metern vor Anker. Im Bereich für Mega-Yachten können Schiffe mit einer Länge von bis zu 120 Metern festmachen.

Die Marina San Giusto ist nicht nur der ideale Liegeplatz für alle, die hier einen Hafenplatz für ihre Yacht suchen – das Fischrestaurant „Pier the Roof“ verwöhnt Sie zudem mit delikaten Speisen. In der warmen Jahreszeit genießen Sie an der Dachbar erfrischende Cocktails in angenehmer Atmosphäre.

Von diesem Standort aus eröffnet sich Ihnen ein einzigartiger Ausblick: der San-Giusto-Hügel mit seiner imposanten Burg, das weiße Märchenschloss Miramare am Horizont sowie das funkelnde Wasser der Adria.

Acquario Marino della Città di Trieste

Das Civico Acquario Marino della Città di Trieste ist ein historisches Juwel direkt am Meer und zählt seit 1933 zu den beliebtesten Ausflugszielen der Stadt. Es gewährt einen besonderen Einblick in die faszinierende Unterwasserwelt des Golfs von Triest. In dem charmanten Gebäude der ehemaligen Pescheria Centrale befanden sich 30 Becken, die die vielfältige Tierwelt der nördlichen Adria anschaulich präsentierten. Besonders geschätzt wurden die großen Schauaquarien, welche das typische Leben am Meeresgrund detailgetreu darstellten. Das Aquarium wurde gerne von Familien, Schulklassen und allen, die das Meer schätzen, besucht. Das Acquario verband Wissensvermittlung, Forschung und eine tiefe Leidenschaft für den Schutz der Adria. Hier wurde die einzigartige Artenvielfalt der regionalen Küstenregion anschaulich vermittelt. Seit 2020 ist das Acquario Marino aufgrund umfangreicher Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen geschlossen. Nach mehreren Verschiebungen ist die Wiedereröffnung voraussichtlich erst im Jahr 2027 geplant.

Im historischen Antico Magazzino Vini, einem ehemaligen Weinlager aus dem Jahr 1902, entdeckt man die gesamte Vielfalt der italienischen Genusswelt. Eataly Trieste ist ein lebendiger Ort der italienischen Esskultur direkt am Wasser –ein unverzichtbares Ziel für alle, die qualitativ hochwertige Speisen, authentische Produkte und das besondere Ambiente von Triest schätzen. Mehrere Restaurants und Bars präsentieren die Vielfalt der italienischen Küche. Darüber hinaus gibt es hier einen großen Markt mit erstklassigen italienischen Spezialitäten: frische Pasta, Käse aus kleinen Manufakturen, Salami, Olivenöle, Weine (auch aus dem nahegelegenen Friaul und Slowenien), Brot, Süßwaren und vieles mehr. Für alle, die tiefer in die Geheimnisse der italienischen Kochkunst eintauchen möchten, werden im Eataly regelmäßig Kochkurse angeboten. Ganz gleich, ob Sie nur rasch einen Kaffee mit Meerblick genießen, regionale Produkte für zuhause einkaufen oder ausgiebig speisen möchten – Eataly Trieste verbindet die maritime Atmosphäre der Stadt mit der Leidenschaft für erstklassiges Essen.

Borgo Teresiano

Triest 1844

Diese sorgfältig ausgearbeitete historische Karte aus dem „Atlante Geogra fi co dell'Italia“ präsentiert den topografischen Stadtplan von Triest im 19. Jahrhundert. Sie veranschaulicht eindrucksvoll die städtebauliche Entwicklung und kontrastiert das geordnete Straßenraster des Borgo Teresiano deutlich mit den verwinkelten Gassen der Altstadt und des San-Giusto-Hügels.

Auch die Hafenanlagen, darunter das Alte und das Neue Lazarett an der Bucht, sind klar erkennbar.

Mitte des 18. Jahrhunderts ließ Kaiserin Maria Theresia das Borgo Teresiano errichten. Heute bildet dieses zusammen mit den Stadtteilen Borgo Giuseppino, Barriera Nuova, San Vito und Città Vecchia den Stadtbezirk 4 (Circoscrizione IV).

mit dem ÖBB railjet nach Triest

Canal Grande di Trieste

Der Canal Grande in Triest – ein venezianisches Juwel im lebendigen Herzen der Hafenstadt. Zwischen 1754 und 1766 errichtet, diente dieser malerische Kanal einst als Einfahrt für Handelsschiffe. Heute versprüht er im habsburgischen Borgo Teresiano authentisches LagunenFlair. Elegante Paläste, farbenfrohe Boote und einladende Cafés säumen das Ufer, während neoklassizistische Fassaden und die prächtige Kirche Sant’Antonio Nuovo

sich sanft im ruhigen Wasser spiegeln. Ob im warmen Licht des Sonnenuntergangs oder am Abend im stimmungsvollen Glanz der Beleuchtung – hier fühlt man sich stets geborgen. An der Ponte Rosso erinnert eine Statue an den irischen Schriftsteller James Joyce, der viele Jahre in Triest lebte. Auf der gegenüberliegenden Seite der Brücke begrüßt seit 2023 ein Denkmal in Form einer riesigen Maria-Theresia-Münze die Besucher.

mit dem ÖBB railjet nach Triest

James Joyce „Moneta“

James Joyce war häufig an verschiedenen Orten in Triest zu sehen, etwa an der Berlitz-Schule oder auf der Piazza Ponterosso, wo er einst wohnte und wo heute seine Bronzestatue steht.

Obelisco di Vetro

Das eindrucksvolle Denkmal in Gestalt eines Maria-Theresien-Talers ehrt die österreichische Kaiserin, die sich besonders um die Förderung Triests verdient gemacht hat.

Der Glasobelisk auf der Piazza Carlo Goldini ist den Opfern totalitärer Regime gewidmet. Ganz in der Nähe erhebt sich die Scala dei Giganti, die hinauf zum San-Giusto-Hügel führt.

Josef Ressel

Josef Ressel, der Erfinder des Schiffspropellers, war Forstbeamter und Erfinder. Ab dem Jahr 1821 übernahm er in Triest die Verantwortung für die Wiederaufforstung des Karstes.

mit dem ÖBB railjet nach Triest

Im Zuge der Entstehung des Borgo Teresiano wurde der Platz bereits im 18. Jahrhundert angelegt. Zu jener Zeit trug er den Namen Piazza della Dogana, da der Palazzo della Dogana, welcher als Sitz der österreichischungarischen Verwaltung diente, den Platz überragte. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts erfolgte der Abriss der damaligen Gebäude, um an ihrer Stelle ein imposantes Postgebäude zu errichten. Ab diesem Zeitpunkt war der Platz unter dem Namen Piazza delle Poste bekannt. Seit

dem Jahr 1919 trägt er schließlich seinen heutigen Namen. Im Zentrum des Platzes befindet sich der markante Tritonenbrunnen. Im westlichen Bereich steht das Postgebäude, in dem das Museo postale e telegrafico della Mitteleuropa (Post- und Telegrafenmuseum Mitteleuropas) untergebracht ist. Direkt gegenüber liegt das Palazzo delle Ferrovie dello Stato, die ehemalige Verwaltung der Staatsbahnen, welches die Bedeutung der Eisenbahn in Italien symbolisiert.

mit dem ÖBB railjet nach Triest

Piazza Vittorio Veneto

Museo Telegrafico e Postale della Mitteleuropa

besonderer Fokus liegt dabei auf der Zeit der österreichischen Verwaltung in Friaul-Julisch Venetien. Die Ausstellung gliedert sich

Palazzo delle Ferrovie dello Stato

Der Palast entstand 1894 bis 1895. Zunächst war vorgesehen, das Gebäude für die Lloyd-Gesellschaft zu verwenden, doch schon bald diente es als Verwaltungsgebäude, zunächst für die

österreichischen Staatsbahnen und anschließend für die italienische Ferrovie dello Stato. Derzeit existieren Pläne, das Bauwerk in ein Hotel, Wohnungen und Geschäfte umzuwandeln.

mit dem ÖBB railjet nach Triest

Piazza della Borsa

Die Piazza della Borsa gilt nach der Piazza Unità d’Italia als das stilvolle zweite Wohnzimmer von Triest – ein lebhafter Platz voller Geschichte und Atmosphäre. Seit dem 18. Jahrhundert bildet dieser Ort das wirtschaftliche Zentrum

Triests: Der beeindruckende neoklassizistische Palazzo della Borsa Vecchia, der heute die Handelskammer beherbergt, erhebt sich wie ein antiker Tempel über dem Platz und erinnert an die glanzvolle Epoche als

bedeutende Handelsmetropole. Umrahmt von prächtigen Bauwerken aus drei verschiedenen Jahrhunderten –darunter die verspielte Liberty-Fassade der Casa Bartoli sowie der ehemalige Palazzo Dreher – pulsiert der dreieckige Platz mit Leben, zahlreichen Cafés und stilvollen Boutiquen. Die Fontana del Nettuno aus dem Jahr 1755 sowie die Statue von Leopold I. verleihen dem Areal eine majestätische Ausstrahlung.

mit dem ÖBB railjet nach Triest

Casa Bartoli La Fontana del Nettuno

Die Casa Bartoli, errichtet in den Jahren 1905 bis 1906 nach den Entwürfen des bedeutenden Architekten Max Fabiani, zählt zu den

Meridiana interattiva

Der Neptunbrunnen steht auf der Piazza della Borsa. Das 1750 von Giovanni Mazzoleni geschaffene Kunstwerk hebt die Rolle der Stadt

Imperatore Leopoldo I

Die 12m lange historische Sonnenuhr, die auf dem Boden vor dem Palazzo della Borsa angebracht ist wurde im Jahr 1820 von Antonio Sebastianutti geschaffen.

Die eindrucksvolle Leopoldsäule wurde zur Erinnerung an den Besuch von Leopold I, dem Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, im Jahr 1660 errichtet.

mit dem ÖBB railjet nach Triest

Piazza Unità d’Italia

Palazzo del Municipio

Palazzo della Luogotenenza austriaca

Der Palazzo wurde zwischen 1901 und 1905 nach den Plänen des Wiener Architekten Emil Artmann errichtet. Er gehört zu den imposantesten Bauwerken auf dem Platz. Ursprünglich diente es

dem Uhrenturm markieren die bronzenen Figuren Micheze und Jacheze die Stunden. So bildet es einen eindrucksvollen Abschluss

als Amtssitz der k.u.k. Statthalterei des Österreichischen Küstenlands. Der Palazzo della Prefettura dient heutzutage als eindrucksvoller Standort der Präfektur in Triest.

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Fontana dei Quattro Continenti

Palazzo Stratti & Palazzo Modello

Der Palazzo Stratti wurde 1839 im neoklassizistischen Stil vom Architekten Antonio Buttazzoni für den griechischen Kaufmann Nicolò Stratti errichtet. Hier befindet sich das bekannte Caffè degli

Specchi. Der Palazzo Modello entstand zwischen 1871 und 1872 nach den Entwürfen von Giuseppe Bruni und diente als stilistisches Muster für die Umgestaltung des Platzes im 19. Jahrhundert.

Palazzo del Lloyd Triestino

privaten Österreichisch-Ungarischen DampfschifffahrtsGesellschaft (Lloyd Austriaco, später Lloyd Triestino). Heute

Palazzo Pitteri & Grand Hotel Duchi d’Aosta

Der Palast Pitteri, errichtet im 18. Jahrhundert, ist der älteste Palazzo auf dem Piazza Unità d’Italia. Bei seiner Fertigstellung galt das Gebäude als ein Musterbeispiel zeitgemäßer Baukunst. Direkt

neben dem Palazzo Pitteri befindet sich das Grand Hotel Duchi d’Aosta. An dieser Stelle stand bereits im 14. Jahrhundert ein Hospiz, in dem zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten verweilten.

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Molo Audace

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs legte der italienische Zerstörer Audace am 3. November 1918 an dieser Mole in Triest an. Zur Würdigung dieses bedeutenden Ereignisses erhielt der Pier anschließend den Namen Audace.

Wenn man vom Piazza Unità d’Italia direkt in Richtung Meer schlendert, trifft man auf zwei Skulpturen des Künstlers Fiorenzo Bacci. Die erste stellt einen Soldaten dar, der eine Treppe hinaufsteigt – ein Symbol zur Erinnerung an die Ankunft dieser Militärtruppe in der julischen Stadt. Die zweite Statue trägt den Titel „Die Mädchen von Triest“ und zeigt zwei Frauen, die auf einer Mauer sitzen und die italienische Trikolore nähen.

Für alle, denen der Weg hinauf zum Schloss zu ermüdend erscheint, gibt es eine komfortable Alternative, um den Hügel von San Giusto zu erreichen: Die Buslinie 24 hält direkt neben der Kathedrale San Giusto. Zwar verkehrt der Bus nur alle 40 Minuten, doch ist diese Anreisemöglichkeit zweifellos die angenehmste.

Castello di San Giusto

Castello di San Giusto

Das Schloss von San Giusto erhebt sich imposant auf dem namensgebenden Hügel über der Stadt und gewährt einen spektakulären Ausblick auf die Stadt, den Golf von Triest sowie das Karst-Hinterland.

Seine Ursprünge lassen sich bis in die Bronzezeit zurückverfolgen, als an dieser Stelle ein prähistorisches Castelliere existierte; später wurde der Hügel zum

bedeutenden Zentrum des römischen Tergeste und beherbergte zudem eine frühchristliche Basilika.

Ab dem Jahr 1468 errichteten die Habsburger unter Friedrich III. eine befestigte Residenz für den kaiserlichen Hauptmann, die bis 1636 zu einer markanten dreieckigen Festung mit drei Bastionen ausgebaut wurde, darunter die venezianische Rundbastion von 1508/09.

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Über die Scala dei Giganti

Vom Piazza Carlo Goldoni aus gelangt man entlang der Via Silvio Pellico zur Scala dei Giganti, auch bekannt als die Treppe der Riesen. Der Beiname dieser Treppe bezieht sich einerseits auf die insgesamt 252 Stufen und andererseits auf die ungewöhnlich hohe Stufenhöhe.

Auf dem Weg in Richtung Schloss begegnen Besucher der Fontana di Montuzza, auch bekannt als Fontana di San Giusto. Dieser Brunnen wurde im Jahr 1938 anlässlich eines Besuchs von Benito Mussolini in Triest errichtet.

Eine weitere Treppe führt anschließend zum Monumento ai Caduti di Trieste, einem Denkmal zu Ehren der Gefallenen des Ersten Weltkriegs, das 1936 in Anwesenheit von König Viktor Emanuel III feierlich eingeweiht wurde.

Der Fußweg zum Castello di San Giusto über diese Treppenstrecke misst etwa 650 Meter und lässt sich in rund 15 Minuten bewältigen.

Über die Via della Cattedrale

Von der Via del Teatro Romano gelangt man zur beeindruckenden Scalinata delle Medaglie d’Oro (Goldmedaillentreppe), deren Bezeichnung den Trägern der Goldenen Tapferkeitsmedaillen, der höchsten italienischen Kriegsauszeichnung, gewidmet ist. Über diese Treppe erreicht man die barocke Kirche Santa Maria Maggiore.

Vorbei an der Kirche lässt sich zudem der Arco di Riccardo, ein antiker Bogen aus etwa 33 v. Chr., besichtigen. Von dort führt der Weg weiter bergauf, um die Aussicht vom Punto panoramico del parco (Aussichtspunkt des Gartens) zu genießen.

Der letzte Abschnitt des Aufstiegs zum Schloss verläuft entlang einer Allee direkt zur Cattedrale di San Giusto Martire. Für den Aufstieg empfiehlt sich festes Schuhwerk, da der Untergrund sehr uneben ist.

Der Fußweg zum Castello di San Giusto auf dieser Route beträgt circa 500 Meter und ist in etwa 10 Minuten zu bewältigen.

Basilica cattedrale di San Giusto Martire

Die Basilica Cattedrale di San Giusto Martire ist die Bischofskirche von Triest und thront eindrucksvoll auf dem gleichnamigen Hügel. Im 14. Jahrhundert wurden die beiden älteren Kirchen Santa Maria und San Giusto miteinander verbunden und durch ein neues Mittelschiff ergänzt. Dieses Mittelschiff erhielt eine Decke, die an den Kiel eines Schiffes erinnert. Im Zuge der Umgestaltung entstand zudem eine neue Sandsteinfassade sowie eine

Fensterrosette aus Karstmarmor. Die Kathedrale besticht durch byzantinische Mosaiken aus dem 13. Jahrhundert und beeindruckende Fresken, die ihr eine einzigartige architektonische Ausstrahlung verleihen. Im Inneren ziehen die goldglänzenden Mosaiken in den Apsiden, das Grab des Stadtpatrons San Giusto sowie eine bedeutende Sammlung romanischer Kunstwerke alle Aufmerksamkeit auf sich – ein Ort voller Ruhe und spiritueller Atmosphäre.

mit dem ÖBB railjet nach Triest

Kaffeemetropole

In der k.u.k. Monarchie war Triest als bedeutender Freihafen und Tor zur Welt ein lebendiges Zentrum des Kaffeehandels –Rohkaffee strömte in großen Mengen in die Stadt und hinterließ einen bleibenden Eindruck. Die österreichischen Kaffeehäuser wie das Caffè Tommaseo (seit 1825/1830), das Caffè degli Specchi oder das berühmte Caffè San Marco (gegründet 1914) brachten die Wiener Kaffeehauskultur ans Meer: elegante Einrichtung, Zeitungen, lebhafte intellektuelle Gespräche und selbstverständlich die bekannte „Melange“. Diese Cafés waren weit mehr als bloße Treffpunkte – sie waren

Salons der Moderne, in denen Schriftsteller wie Italo Svevo, Umberto Saba und James Joyce lebten, diskutierten und ihre Werke schufen. Noch heute steht Kaffee in Triest für Lebensart und Identität: Mit etwa 1.500 Tassen pro Kopf und Jahr weist Triest den höchsten Pro-Kopf-Verbrauch auf und gilt als unangefochtene Kaffeemetropole. Die traditionellen Kaffeehäuser sind lebendige Brücken zur k.u.k.-Vergangenheit – Orte, an denen die Zeit langsamer zu vergehen scheint und ein guter Espresso bis heute ein kleines Stück kulturelles Erbe bleibt.

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Antico Caffè San Marco

Das Antico Café verkörpert das klassische Literatencafé im Geiste der Wiener Secession. Bereits seit seiner Eröffnung im Jahr 1914 zählten Größen wie James Joyce, Italo Svevo, Umberto Saba und Claudio Magris zu seinen Gästen. Einst diente dieses Etablissement sogar als geheimes Zentrum zur Herstellung gefälschter Pässe für anti-österreichische Patrioten.

Caffè degli Specchi

Das „Spiegelcafé“ liegt direkt am Piazza Unità d’Italia und wird oft als der „Salon von Triest“ bezeichnet. Hier kann man nicht nur hervorragenden Kaffee im pulsierenden Herzen des Platzes genießen, sondern auch erstklassige Cocktails. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1839 war das Café ein beliebter Treffpunkt bedeutender Persönlichkeiten wie James Joyce, Franz Kafka und Rainer Maria Rilke.

Caffè Pasticceria Pirona

Das Pirona wurde im Jahr 1900 eröffnet und gilt als ein Ort von besonderer literarischer Bedeutung, da James Joyce hier angeblich mit der Arbeit an „Ulysses“ begann. Vor allem durch seine traditionelle Wiener Gebäckkunst hat sich die Kaffee- und Konditorei Pirona zu einer festen Institution in Triest etabliert.

Die Berlitz-Schule, an der James Joyce lehrte, befand sich ganz in der Nähe – für ihn war das Stella Polare somit wie ein vertrautes Stammcafé. Trotz zahlreicher Renovierungen hat das Stella Polare seinen Belle-Époque-Charme bis heute bewahrt.

Caffè Stella Polare
© Kaethe17

Caffè Tergesteo

Das Café wurde im Jahr 1863 eröffnet und avancierte schnell zum zentralen Begegnungsort für die Intellektuellen von Triest. Der Dichter Umberto Saba ehrte den Tergesteo mit einem Vers in seinem Canzoniere.

Caffè Tommaseo

Das Tommaseo, eröffnet im Jahr 1830, ist das älteste noch bestehende Café der Stadt. Seine neoklassizistische Ausstattung verleiht dem Haus einen unverwechselbaren Charme. Im Jahr 1845 brachte das Café als erstes in Triest die Eiscreme auf den Markt, und das Gebäude gehörte zu den ersten, die mit Gasbeleuchtung ausgestattet wurden.

Caffè Urbanis

Vom Piazza Unità d’Italia zum Piazza della Borsa führt der Weg am Café Urbanis vorbei. In den warmen Monaten genießen die Gäste hier erfrischende Getränke, die von großzügigen, kostenfreien Snacks begleitet werden.

Triester Café Wörterbuch

Nero

normaler Espresso (in der klassischen Tazzina / Tasse).

Nero in B

Espresso im Glas serviert (B = Bicchiere = Glas; häufig etwas größer und ästhetisch ansprechender gestaltet).

Deca

Espresso decaffeinato (in der Tasse).

Deca in B

Decaffeinato im Glas.

Capo

Espresso macchiato (mit einem kleinen Klecks Milchschaum; serviert in der Tasse; vergleichbar mit einem kleinen Cappuccino, jedoch mit deutlich weniger Milch).

Capo in B

Das charakteristische Getränk aus Triest! Ein Espresso macchiato wird hier traditionell in einem kleinen Glas serviert und mit einer Schicht Milchschaum gekrönt – es handelt sich um den bekanntesten und beliebtesten Kaffee der Stadt. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Macchiato ist er deutlich cremiger, jedoch weniger milchhaltig als ein Cappuccino.

Capo deca

Macchiato decaffeinato (in der Tasse).

Capo deca in B

Decaffeinato-Macchiato im Glas.

Goccia oder Gocciato

Espresso, der lediglich einen winzigen Tropfen Milchschaum in der Mitte besitzt – sehr dezent „macchiato“ genannt, nahezu reiner Espresso mit einem feinen Schimmer von Milch.

Caffèlatte oder Caffelatte

Das, was andernorts als Cappuccino bezeichnet wird, besteht aus Espresso, einer großen Menge heißer Milch und Milchschaum; häufig wird er in einer größeren Tasse serviert.

Capo in B tanta

Capo in B mit extra viel Schaum (tanta = viel).

Capo in B special Cappuccino in B mit einer Schicht Kakao obendrauf (gelegentlich auch als „tanta special“ bezeichnet, was viel Milchschaum plus Kakao bedeutet).

Zusätzliche Varianten:

Capo chiaro in B mit mehr Milch (heller).

Capo scuro in B mit weniger Milch (dunkler).

Schloss Miramare

Castelletto di Miramare

Dieses bezaubernde „kleine Schloss“ im eklektischen Stil, errichtet zwischen 1856 und 1860 auf dem Gelände vom Schloss Miramare in Triest, diente Erzherzog Maximilian von Habsburg und Prinzessin Charlotte von Belgien von 1859 bis 1860 als vorübergehende Residenz, während ihr Hauptwohnsitz vollendet wurde.

Klein, doch voller Charme wie sein großes Pendant, eröffnet es einen atemberaubenden Panoramablick auf

den Golf von Triest und den malerischen Hafen von Grignano.

Das liebevoll restaurierte Schloss ist heute für Besucher zugänglich: Im Erdgeschoss erwartet Sie ein kleines Museum mit persönlichen Erinnerungsstücken des Paares, dem Flämischen Zimmer, dem Maurischen Zimmer sowie einer kostbaren Porzellansammlung.

mit dem ÖBB railjet nach Triest

Das Schloss Miramare in Triest ist das berühmte weiße Märchenschloss an der Adria. Erzherzog Maximilian von Habsburg ließ die romantische Residenz zwischen 1856 und 1860 für sich und Carlotta errichten. Majestätisch thront das Schloss auf einer Klippe über dem Golf von Triest. Im eklektischen Stil aus istrischem Stein erbaut, besticht das Schloss mit seinen Türmen, Arkaden und originalen Möbeln durch pure habsburgische Eleganz.

Besonders sehenswert sind das Arbeitszimmer Maximilians sowie das Schlafzimmer von Carlotta, deren Schicksal eng mit dem Schloss verbunden ist.

Eingebettet in einen 22 Hektar großen Park voller exotischer P fl anzen zählt es zu den beliebtesten Aus fl ugszielen der Region. Die Gärten mit ihrem einzigartigen Meerblick laden zu traumhaften Spaziergängen und unvergesslichen Fotos ein.

mit dem ÖBB railjet nach Triest

Castello di Miramar

Mit dem Boot zum Miramar

Die Sommerlinie Triest - Barcola - Grignano - Sistiana legt in der Nähe des Schlosses Miramare an. Die Fahrtzeit beträgt circa 40 Minuten. Abfahrt ist am Molo Bersaglieri, direkt an der Riva Nazario Sauro, nur wenige Schritte von der Piazza Unità d’Italia entfernt.

Vom Busbahnhof oder der Schiffsanlegestelle sind es rund 750 Meter bis zum Schloss Miramare. Auf dem sanft ansteigenden Weg hinauf zum Hügel eröffnet sich

Mit dem Bus zum Miramar

Die öffentliche Buslinie 6 verkehrt zwischen dem Piazzale Gioberti und Grignano (Miramare). Die Fahrt dauert ungefähr 30 Minuten. Vor allem im Sommer sind die Busse, die unterwegs an mehreren Stränden halten, häufig sehr gut ausgelastet.

ein herrlicher Blick über die Bucht von Grignano und den Hafen. Der Google-Maps-Link zeigt den genauen Routenverlauf.

© Andrzej Otrębski

Massimiliano d’Austria Imperatore del Messico

Maximilian von Habsburg, der jüngere Bruder Kaiser Franz Josephs I., und Prinzessin Charlotte von Belgien, Tochter König Leopolds I., ließen sich in Triest nieder.

Auf Drängen Napoleons III. sowie mexikanischer Konservativer nahmen sie 1864 die Kaiserkrone Mexikos an: Maximilian wurde zu Kaiser Maximilian I., Charlotte zu Kaiserin Carlota – ein hoffnungsvoller Traum von

Fortschritt und Liberalismus, der jedoch bald in einen düsteren Albtraum umschlug.

Als die republikanischen Truppen unter Juárez die Oberhand gewannen, wurde Maximilian 1867 in Querétaro hingerichtet. Charlotte, verzweifelt und in Europa um Hilfe bittend, verfiel in geistige Umnachtung und lebte bis zu ihrem Tod im Jahr 1927 zurückgezogen.

mit dem ÖBB railjet nach Triest

Besonderes

Arco

Es wird angenommen, dass der Arco di Riccardo (Richardbogen) zu den römischen Stadttoren der Stadt Triest gehörte. Errichtet wurde der Bogen in der Regierungszeit Kaiser Octavian Augustus, und zwar in den Jahren 33 bis 32 v. Chr. Andere Quellen vertreten hingegen die Ansicht, dass es sich hierbei um einen der Zugänge zum Heiligtum der Magna Mater handelte. Der Name des Bogens geht laut einer Legende auf Richard

Löwenherz zurück. Bei seiner Rückkehr aus dem Heiligen Land soll Richard Löwenherz auch in Triest gefangen gehalten worden sein.

Archäologische Untersuchungen und historische Quellen liefern unterschiedliche Hinweise zur genauen Funktion und Bedeutung des Bogens, doch steht fest, dass er eine zentrale Rolle im städtischen Gefüge Triests einnahm.

mit dem ÖBB railjet nach Triest

di Riccardo

Teatro Verdi Trieste

Das Teatro Verdi in Triest ist seit 1801 das legendäre Opernhaus der Stadt. Entworfen von Gian Antonio Selva, der auch das berühmte Opernhaus La Fenice in Venedig schuf, gehört es zu den ältesten noch aktiven Opernhäusern Italiens.

Die elegante neoklassizistische Fassade an der Piazza Verdi und der prächtige, rot-goldene Saal mit rund 1.300 Plätzen begeistern jeden Besucher. Genießen Sie

erstklassige Verdi-Opern, Sinfoniekonzerte und das renommierte Operettenfestival – pure italienische Leidenschaft! Neben dem prachtvollen Interieur beeindruckt das Teatro Verdi auch durch seine erstklassige technische Ausstattung, die sowohl klassische als auch moderne Inszenierungen ermöglicht.

Ein unverzichtbares Highlight in Triest: Geschichte, Akustik und Magie direkt am Meer.

mit dem ÖBB railjet nach Triest

Politeama Rossetti

Das Politeama Rossetti stellt das pulsierende kulturelle Herz Triests dar – es ist das größte Theater der Stadt und zugleich der Standort des Teatro Stabile del Friuli Venezia Giulia. Im Jahr 1878 im eleganten eklektischen Stil erbaut, beeindruckt die weitläufige Sala Principale (auch bekannt als Sala Assicurazioni Generali) mit über 1.500 Sitzplätzen. Sie bietet den perfekten Rahmen für bedeutende Aufführungen: von intensiven Theaterstücken über

mitreißende Musicals und Ballettvorstellungen bis hin zu internationalen Konzerten und Tanzveranstaltungen. Das abgebildete Foto zeigt einen Gastauftritt der k.u.k. Wiener Regimentskapelle IR4.

Die charmante, kleinere Sala Bartoli ergänzt das Angebot durch intime Inszenierungen moderner Dramatik und experimenteller Kunst – hier entsteht eine besondere Verbindung zwischen Bühne und Publikum.

mit dem ÖBB railjet nach Triest

Städtische Museen in Triest

An jedem ersten Sonntag im Monat ermöglichen zahlreiche kulturelle Institutionen in Triest einen kostenfreien Eintritt. Dazu zählen unter anderem das Revoltella-Museum, die Burg San Giusto, das CarloSchmidl-Theatermuseum, das Diego-de-HenriquezMuseum mit dem Schwerpunkt Friedenskrieg sowie das Naturkundemuseum. Die nachfolgend aufgeführten Museen sind hingegen das gesamte Jahr über ohne

Eintrittsgeld zugänglich: das Schifffahrtsmuseum, das Museum für Orientalische Kunst, das Sartorio-Museum, das J.J. Winckelmann Museum für Antike, die Risiera di San Sabba, das Dokumentationszentrum Basovizza Foiba, das Risorgimento-Museum und der Oberdan-Schrein, das LETS Trieste Literaturzentrum sowie das Petrarchesco Piccolomineo Museum und die wechselnden Ausstellungen in den Räumen von Warehouse 26.

mit dem ÖBB railjet nach Triest

Scala di Via Ciamician

Die Scala di Via Ciamician, oft einfach Scala Ciamician genannt, zählt zu den markantesten und fotogensten Treppen Triests.

Diese steile, malerische Treppe, einst als Via degli Armeni bekannt, führt vom historischen Stadtzentrum hinauf zum Colle di San Vito und eröffnet dabei einen atemberaubenden Blick über den Golf von Triest, die roten Dächer der Altstadt und das Meer. Besonders

Fotografen und Spaziergänger schätzen diesen Ausblick sehr. Die Treppe be fi ndet sich in einer ruhigen, authentischen Ecke nahe dem Cavana-Viertel, nur wenige Schritte vom Zentrum entfernt, und verkörpert ganz den besonderen Charme der triestinischen „scontrosa grazia“ – eine spröde, aber faszinierende Anmut.

Ein wahrer Geheimtipp für alle, die Triest von seiner romantisch-windumtosten Seite kennenlernen möchten.

mit dem ÖBB railjet nach Triest

Nazario Sauro (1880–1916) war ein italienischer Irredentist und Seemann. Er wurde in Capodistria geboren, einer Stadt, die heute als Koper in Slowenien bekannt ist und damals zum Gebiet Österreich-Ungarns gehörte.

Seine Verbundenheit mit der Heimat zeigte er, indem er 1915 zur italienischen Marine desertierte. Im darauffolgenden Jahr wurde er im Rahmen einer

Sabotageaktion gefangen genommen und anschließend in Pula hingerichtet.

Nazario Sauro gilt als einer der bedeutendsten Märtyrer des Ersten Weltkriegs.

Besonders in den Regionen, die einst Teil ÖsterreichUngarns waren, gilt Nazario Sauro als Symbol des Widerstands und der Verbundenheit mit Italien.

mit dem ÖBB railjet nach Triest

Nazario Sauro

Parrocchia di Santa Maria Maggiore

Die barocke katholische Pfarrkirche Santa Maria Maggiore wurde im 17. Jahrhundert von der Jesuitengemeinde in Triest errichtet. Seit dem Jahr 1922 liegt die Betreuung dieses Gotteshauses in den Händen des Franziskanerordens. Die Kirche zeichnet sich durch ihre prächtige Innenausstattung aus, die reich an kunstvollen Stuckverzierungen und barocken Gemälden ist. Besonders hervorzuheben sind der beeindruckende Hochaltar sowie

die zahlreichen Seitenaltäre, die verschiedenen Heiligen gewidmet sind und Besuchern einen Einblick in die religiöse Kunst jener Epoche bieten. Auch die Architektur der Kirche beeindruckt durch ihre harmonische Verbindung von klassizistischen und barocken Elementen, die dem Bauwerk eine majestätische Erscheinung verleihen. Regelmäßig finden hier zudem musikalische Veranstaltungen statt.

mit dem ÖBB railjet nach Triest

Teatro Romano di Trieste

Das Theater wurde gegen Ende des 1. Jahrhunderts errichtet. Die Bühne befand sich zu jener Zeit direkt am Ufer des Meeres. An diesem Ort fanden die Theateraufführungen statt. Die halbkreisförmige Zuschauertribüne war durch Treppen in vier keilförmige Sitzbereiche untergliedert. Das Teatro Romano di Trieste bot Platz für etwa 3.500 bis 6.000 Zuschauer. Es wird angenommen, dass das Theater im Jahr 568 von den

Langobarden zerstört wurde, als diese Triest überfielen. Über viele Jahrhunderte hinweg lagen die Überreste des Theaters unter der mittelalterlichen Stadtmauer sowie den angrenzenden Gebäuden verborgen. Im Jahr 1938 wurde das Theater im Zuge eines umfangreichen städtischen Umbaus wiederentdeckt. Heute sind die Überreste des Teatro Romano di Trieste ein bedeutendes archäologisches Denkmal.

mit dem ÖBB railjet nach Triest

Tram di Opicina

Die Straßenbahnverbindung zwischen Triest und Opicina wurde im Jahr 1902 in Betrieb genommen. Nach einem Unfall im Jahr 2016 wurde der Betrieb eingestellt, bevor er im Jahr 2025 wieder aufgenommen wurde. Da bislang keine genauen Informationen darüber vorliegen, wann die Bahn im Jahr 2026 erneut fahren wird, empfiehlt es sich, die aktuellen Angaben auf der offiziellen Webseite zu überprüfen. Falls die Bahn nicht in Betrieb ist, steht auf

jeden Fall ein Schienenersatzverkehr mit Bussen zur Verfügung. Die Strecke ist etwas mehr als 5 Kilometer lang und überwindet dabei einen Höhenunterschied von etwa 340 Metern. Aufgrund der starken Steigung ist ein Teilabschnitt der Strecke als Seilstrecke ausgelegt. Dabei wird die Straßenbahn bergauf durch Schieben unterstützt und bergab mithilfe eines Standseilwagens kontrolliert abgebremst.

mit dem ÖBB railjet nach Triest

Obelisco di Opicina

Wer an der Haltestelle Obelisco aussteigt, hat die Möglichkeit, den Obelisken zu bestaunen, der dem österreichischen Kaiser Franz I. gewidmet wurde. Von diesem Punkt aus lässt sich ein malerischer

Strada Napoleonica

Die Benennung der Straße geht auf eine Legende zurück, die besagt, dass die napoleonischen Soldaten sie als erste betreten hätten. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass der Name von dem

Spaziergang mit herrlicher Aussicht entlang der Vicentinischen oder Napoleonischen Straße beginnen. Nach Prosecco beträgt die

Ingenieur Vicenti stammt, der für die Planung der Straße verantwortlich war. Von Prosecco aus besteht die Möglichkeit, mit dem Linienbus ins Stadtzentrum zurückzufahren.

Impressum

Streckenübersicht ÖBB Nightjet und ÖBB Nightjet Partner

IT15_Triest_DE © 2026 (Vers. 26.0)

Das Team

Dieses eBook wurde durch die freundliche Unterstützung der regionalen Tourismusbüros und der ÖBB ermöglicht. Deutsches Lektorat und Editorial: Martin Andergassen. Quellenangabe

Alle Texte, Videos und Fotos, wenn nicht anders angegeben: Rudolf J. Strutz. Fahrpläne und Reiseinformationen: ÖBB

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