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Die ÖBB verbindet zahlreiche europäische Metropolen mit modernen Tages- und Nachtverbindungen.
Tagsüber bieten die ÖBB Railjets schnelle und komfortable Fernreisen in den Klassen Economy, First und Business.
Nachts sorgt der ÖBB Nightjet für eine erholsame und umweltfreundliche Reise quer durch Europa. Ob Sitzplatz,
neue Mini Cabins oder Liege- und Schlafwagen – für jeden Reisewunsch ist gesorgt.
Innerhalb Österreichs garantieren die Cityjets der ÖBB einen pünktlichen und bequemen Nah- und Fernverkehr.
Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten fi nden Sie über den Infobutton, der direkt zur Buchungsseite der ÖBB führt.







Interlaken hat zwei Bahnhöfe: Interlaken Ost und Interlaken West. Interlaken Ost ist der größere der beiden Stationen und er ist auch der Ausgangspunkt für die Reise auf die Jungfrau über Lauterbrunnen oder Grindelwald.
mit dem ÖBB nightjet zum Junfgraujochh



1893 sicherte sich der Visionär Adolf Guyer-Zeller die Konzession für eine Zahnradbahn, die von der Kleinen Scheidegg durch einen Tunnel auf den Gipfel der Jungfrau führen sollte. Nach Erhalt der Konzession begannen die Bauarbeiten 1896. Die Strecke sollte von Anfang an elektrisch betrieben werden, deshalb sicherte sich der Industrielle
auch die Wasserrechte der beiden Lütschinen. Die Strecke ist 9,34 km lang, wovon ein Tunnel auf einer Strecke 7 km sowohl Eiger wie auch Mönch durchquert. In 50 Minuten überwindet die Jungfraubahn 1.400 Höhenmeter und langt in Europas höchstgelegem Bahnhof ein.

Die Passhöhe zwischen Eiger und Lauberhorn heißt “Kleine Scheidegg”. Der Bahnhof, von dem aus die Jungfraubahn durch Eiger und Mönch zum Jungfraujoch fährt, liegt in knapp über zweitausend Me-
ter Seehöhe. Von hier aus hat man auch einen fantastischen Panoramablick zu den drei Gipfeln.
mit dem ÖBB nightjet zum Junfgraujochh

Nach der Station Eigergletscher beginnt der über sieben Kilometer lange Tunnel auf das Jungfraujoch. Die Station liegt in 2.320 Meter. In diesem Bahnhof ist die Werkstätte der Jungfraubahn unter-
gebracht. Die Station wurde 1898 von Adolf GuyerZeller, dem Erbauer der Jungfraubahn eröffnet.

Die Tunnelstation Eigerwand ist eine der beiden Aussichtsstationen der Jungfraubahn. Von der auf 2.864 Meter gelegenen Station hat man einen überwältigenden Blick auf die berüchtigte Eigernordwand. In den Anfangsjahren war die Plattform nur durch einem Zaun gesichert, heute schützt eine Glaswand.

Der Ausblick auf die Südostflanke des Eigers zeigt ein gigantisches Meer aus Eis. Den zweiten Stopp auf dem Weg zum Top of Europe legt die Jungfrau-
bahn bei der Station Eismeer, die auf 3.158 Meter liegt, ein.
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Das Jungfraujoch ist nicht nur Europas höchstgelegener Bahnhof, hier findet man auch das höchstgelegene Postbüro des Kontinents. Hier ist alles sehr organisiert und obwohl eine riesige Anzahl von Passagieren ankommt und abfährt, geht alles problemlos und bestens vonstatten.



Von Interlaken Ost erreicht man mit der Berner Oberland-Bahn (BOB) sowohl Grindelwald wie auch Lauterbrunnen. Generell fahren zwei Garnituren, wobei in Zweilütschinen die Aufteilung erfol-
gt. Da ein Teil nach Grindelwald und der Andere nach Lauterbrunnen fährt, sollte man als Reisender vorher prüfen, wohin man fahren möchte.
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Die Wengernalpbahn (WAB) verkehrt seit 1893, sie ist die längste durchgehende Zahnradbahn der Welt. Von Lauterbrunnen oder von Grindelwald aus gelangt man mit der Bahn auf die 2061 Meter
hoch gelegene Kleine Scheidegg. Da der Kurort Wengen autofrei ist, wird die gesamte Güterversorgung mit der Wengernalpbahn durchgeführt.
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Mit der Bergbahn Lauterbrunnen-Mürren (BLM) erreicht man von Lauterbrunnen den Ferienort Mürren. Von Lauterbrunnen schwebt man mit einer gewaltigen Luftseilbahn nach Grütschalp. Von Grütschalp nach Mürren führt eine etwa vier Kilometer lange Schmalspurbahn aus dem Jahr1891. Die Strecke ist einspurig und in Winteregg wird auf den entgegenkommenden Zug gewartet.

Die Strecke Lauterbrunnen zur Bergstation Grütschalp wird mit einer Luftseilbahn bewältigt. Die Seilbahn kann bei voller Beladung 100 Perso-
nen und 6 Tonnen Material befördern. Bei voller Auslastung wiegt die Gondel 26 Tonnen.



Die Schynige Platte-Bahn (SPB) verbindet Wilderswil mit dem Aussichtsberg Schynige Platte. Die über sieben Kilometer lange Strecke wurde 1893 gebaut und hat eine Spurbreite von 800 mm. Pas-
sagiere dieser Bahn haben einen besonders schönen Ausblick auf den Thuner- und Brienzersee. Auf dem Weg zur Bergstation kann man das Panorama Eiger, Mönch und Jungfrau bestaunen.
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Mit der Harderbahn gleitet man in acht Minuten auf den Hausberg von Interlaken, den Harder Kulm. Die Strecke ist 1,47 km lang und überwindet 755 Höhenmeter. Der Harder Kulm ist nicht nur wegen
seiner Aussicht berühmt, im Restaurant wird man auch vorzüglich bewirtet. Beim Sonnenuntergang färben sich die Berge rötlich ein und bieten ein unvergessliches Schauspiel.
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Das Kernstück der Firstbahn ist eine Gondelbahn. Die Bahn führt von Grindelwald über Bort und Schreckfeld auf First. Die mit Sechserkabinen ausgestattete Bahn befördert bis zu 1.200 Personen
pro Stunde. Die Fahrzeit von Grindelwald bis First beträgt etwa 25 Minuten. Die ersten Pläne für eine Firstbahn stammen aus den 1930er-Jahren des letzen Jahrhunderts.
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Hinter dem Eispalast befindet sich eine naturbelassene Aussichtsplattform. In den Sommermonaten kann die Temperatur tagsüber knapp über den Gefrierpunkt steigen. Bei Windstille ist es sogar sehr
angenehm. Was man aber unbedingt bedenken muss: Man geht auf Eis und hartem Schnee, also Flipflops oder glatte Sohlen bitte unbedingt vermeiden!
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1937 wurde die hochalpine Forschungsstation Jungfraujoch erbaut. Das Sphinx-Observatorium wurde bereits vor Baubeginn der Jungfraubahn geplant.
Von der Sphinxhalle transportiert der schnellste Lift der Schweiz die Fahrgäste in 25 Sekunden in die verglaste Aussichtshalle der Sphinx.

Zum 100-Jahr-Jubiläum der Bahn wurde der 250 Meter lange Erlebnisrundgang “Alpine Sensation” eingeweiht. Er liegt zwischen Sphinx-Halle und dem Eispalast und präsentiert die Geschichte und Gegenwart der Jungfrau Region. Hier wird auch den Arbeitern und deren enormen Anstrengungen gedacht.












Direkt am Jungfraujoch kann man natürlich auch einige Produkte, die typisch für die Schweiz sind, käuflich erwerben. Besonders zu erwähnen ist “Kirchhofer - High Time”, wo man sich eine
Schweizer Uhr kaufen kann und natürlich der “Lindt Chocolate Shop”. Dazu gibt es noch ein Geschäft, in dem man Andenken erstehen kann.
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In den 30er Jahren gingen zwei Bergführer daran, eine Höhle in das Gletschereis zu schneiden. Nur mir Muskelkraft, Eispickel und Säge schufen sie ein etwa ein tausend Quadratmeter großes Labyrinth.
Seit 2002 ist der Eispalast durch den Ice-Gateway erreichbar. Der Eispalast wird konstant auf drei minus Grad gehalten.



Streckenübersicht ÖBB Nightjet und ÖBB Nightjet Partner









Dieses eBook wurde durch die freundliche Unterstützung der regionalen Tourismusbüros und der ÖBB ermöglicht. Deutsches Lektorat und Editorial: Martin Andergassen. Quellenangabe
Alle Texte, Videos und Fotos, wenn nicht anders angegeben: Rudolf J. Strutz. Fahrpläne und Reiseinformationen: ÖBB
Für die Bearbeitung von Bildern, wie etwa das Entfernen unerwünschter Elemente, kommt teilweise KI-Software zum Einsatz. Zudem können KI-Programme bei der Verbesserung der Bildschärfe und der Rauschunterdrückung eingesetzt werden.
Die Reiseführer stehen auch auf dem Online-Portal der ÖBB Flotte kostenlos zur Verfügung. Das Unterhaltungs- und Internet Portal railnet ist in allen Fahrzeugen der railjets, nightjets und cityjets verfügbar.


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