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Kufstein Reiseführer

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Die ÖBB verbinden Europa

Die ÖBB verbindet zahlreiche europäische Metropolen mit modernen Tages- und Nachtverbindungen.

Tagsüber bieten die ÖBB Railjets schnelle und komfortable Fernreisen in den Klassen Economy, First und Business.

Nachts sorgt der ÖBB Nightjet für eine erholsame und umweltfreundliche Reise quer durch Europa. Ob Sitzplatz,

neue Mini Cabins oder Liege- und Schlafwagen – für jeden Reisewunsch ist gesorgt.

Innerhalb Österreichs garantieren die Cityjets der ÖBB einen pünktlichen und bequemen Nah- und Fernverkehr.

Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten fi nden Sie über den Infobutton, der direkt zur Buchungsseite der ÖBB führt.

Griaß di Kufstein

Altstadt Festung

Sehenswert

Kaiserlift

Hotels

Impressum

Griaß di Kufstein

Griaß di Kufstein
mit dem ÖBB railjet nach Kufstein

internationale Verbindung von Budapest nach Zürich führt durch die Stadt am Inn. Alle Destinationen und Attraktionen im Kufsteinerland sind bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Um das Wander- und Freizeitparadies zu entdecken, kann man umweltfreundlich und unkompliziert mit der Bahn anreisen. Der 360° Link bietet einen Blick auf den Bahnhof von Kufstein.

mit dem ÖBB railjet nach Kufstein

Karl Ganzer, 1947

1.

Kennst du die Perle, die Perle Tirols ? Das Städtchen Kufstein, das kennst du wohl!

Umrahmt von Bergen, so friedlich und still.

Ja das ist Kufstein dort am grünen Inn, Ja das ist Kufstein am grünen Inn,

Refrain:Ho – la – di – le .....

Ho – la – di – le ..... ............ bei uns in Tirol !

2.

Es gibt so vieles, bei uns in Tirol. Ein gutes Weinder’l aus Südtirol. Und mancher wünscht sich, s’möcht immer so sein.

Bei einem Madel und nem Glasel Wein, Bei einem Madel und einem Glasel Wein.

Refrain:Ho – la – di – le .....

Ho – la – di – le ..... ............ bei uns in Tirol !

3.

Und ist der Urlaub, dann wieder aus, dann nimmt man Abschied, und fährt nach Haus.

Man denkt an Kufstein, man denkt an Tirol.

Mein liebes Städtchen lebewohl, lebwohl Mein liebes Städtchen lebwohl, lebewohl.

Refrain:Ho – la – di – le .....

Ho – la – di – le ..... ............ bei uns in Tirol !

Marienbrunnen

Ursprünglich erhielt die Innenstadt von Kufstein ihre Trinkwasserversorgung über drei Brunnen. Heute ist lediglich der im Jahr 1861 errichtete Marienbrunnen aktiv und spendet Wasser. Eine originalgetreue Nachbildung der Brunnenspitze, die rund ein Jahrhundert lang verloren war, wurde im Jahr 2015 vom Heimatverein Kufstein in Auftrag gegeben.

Seit 1894 bezieht die Stadt ihr Trinkwasser aus der Hofinger Quelle im Kaisertal, die auch heute noch die Hauptquelle der Wasserversorgung darstellt. Der Marienbrunnen gibt reines Quellwasser ab, das im Naturschutzgebiet Kaisergebirge entspringt. Jeder hat die Möglichkeit, seine Wasserflasche am Brunnen zu füllen.

mit dem ÖBB railjet nach Kufstein

Seewanderung

Nördlich von Kufstein, in den Brandenberger Alpen, befindet sich der Hechtsee. Den Rundweg um den Hechtsee kann man in weniger als einer Stunde bewältigen. Für ausgedehntere Wanderungen empfiehlt sich die Seewanderung. Die Wanderung umfasst den Pfrillsee, Längsee und Hechtsee. Der Hechtsee stellt den größten See dieser Gruppe dar.

An seiner tiefsten Stelle weist der Hechtsee eine Tiefe von 57 Metern auf. Hier hat man zudem die Möglichkeit, ausgezeichnet zu baden, und es gibt sogar ein öffentliches Strandbad. Dieses Strandbad ist von Anfang Mai bis September geöffnet. Die Freizeitbuslinie 50 sorgt für eine Verbindung zwischen der Stadt Kufstein und dem Hechtsee.

mit dem ÖBB railjet nach Kufstein
© TVB Kufsteinerland

Thiersee

Der Thiersee ist ein Erholungssee, der sich über eine Fläche von 25 Hektar erstreckt und eine maximale Wassertiefe von 12 Metern aufweist. Hier kann man die Freude am Wasser in vollen Zügen auskosten. Ein etwa 2,1 Kilometer langer Rundweg ermöglicht es, sich auch am Ufer sportlich zu betätigen.

Neben seiner Funktion als Badesee ist der Thiersee besonders als Kraftort im Kufsteinerland bekannt. Die harmonische Verbindung aus grünen Wiesen, dichten Wäldern, den umliegenden Bergen und dem tiefblauen Wasser des Sees schafft einen Raum der Ruhe und Energie. Jeder Besucher wird rund um den Thiersee seinen ganz persönlichen Lieblingsplatz entdecken.

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© Sven Roscher

Antoniuskapelle

Die Ursprünge der Antoniuskapelle reichen bis ins Jahr 1711 zurück. Während des Bayerischen Erbfolgekriegs erlitten weite Teile von Ebbs Zerstörungen durch die französischen Truppen. Ein Landwirt aus dem Kaisertal baute aus Dankbarkeit, dass sein Hof und seine Familie im Krieg unversehrt blieben, die Antoniuskapelle.

Diese Kapelle dient als Erinnerungsstätte gegen den Krieg. Wanderer benötigen zwischen 60 und 90 Minuten, um vom Kaiseraufstieg in Ebbs zur Kapelle zu gelangen. Vor der Antoniuskapelle laden zahlreiche Bänke zur Erholung ein und bieten einen beeindruckenden Ausblick auf die bergige Landschaft.

mit dem ÖBB railjet nach Kufstein
© TVB Kufsteinerland

Thierberg-Kapelle

Von der Thierberg-Kapelle aus eröffnet sich ein atemberaubender Panoramablick auf die umliegende Berglandschaft. Im Burgfried sind zahlreiche Ausstellungsstücke aus der bayerisch-tiroler Geschichte zu finden. Die Burg wurde im Jahr 1280 erbaut. Ein steiler, jedoch lohnenswerter Aufstieg über viele mit Wurzeln und Stufen durchzogene Serpentinen führt zur

721 Meter hoch gelegenen Thierberg-Kapelle. Rund um die Gnadenkapelle sind immer wieder Statuen der Jungfrau Maria zu entdecken. Der Altar ist mit einem Bild der „Enthauptung des Hl. Johannes“ geschmückt.

Von April bis November wird mittwochs um 08:00 Uhr eine heilige Messe gefeiert.

mit dem ÖBB railjet nach Kufstein
© TVB Kufsteinerland

Erler Festspielhaus

Die Tiroler Festspiele Erl wurden im Jahr 1997 von Gustav Kuhn ins Leben gerufen und feierten ihre Premiere 1998 mit Richard Wagners „Das Rheingold“. Zunächst stand lediglich das Passionsspielhaus zur Verfügung, doch mit der Einweihung des beeindruckenden Erler Festspielhauses im Jahr 2012 begann eine neue Ära für die Tiroler Festspiele Erl.

Die Sommersaison erstreckt sich über einen Zeitraum von 25 Tagen und beginnt üblicherweise am ersten Donnerstag im Juli. Die Wintersaison hingegen findet vom 26. Dezember bis zum 6. Januar statt. Seit April 2017 werden die sogenannten „Klaviertage“ veranstaltet. Am Wochenende des Palmsonntags, von Donnerstag bis Sonntag, wird ein ganzes Wochenende dem Klavier gewidmet.

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© Lolin

Erler Festspielhaus - Passionsspiele

Die Passionsspiele in Erl gelten als das älteste Passionsspiel im deutschsprachigen Raum. Dieses religiöse Schauspiel, das seit 1613 aufgeführt wird, wurde in das Immaterielle Kulturerbe der UNESCO aufgenommen. Alle sechs Jahre wird die Leidensgeschichte Jesu Christi präsentiert. Ein besonderes Merkmal der Erler Passionsspiele ist die

Beteiligung von 600 Laiendarstellern, was etwa einem Drittel der Dorfbewohner entspricht. Die Erler Passionsspiele fi nden alle sechs Jahre statt, und während einer Saison von Mai bis Oktober werden insgesamt 32 Aufführungen durchgeführt.

Die nächsten Erler Passionsspiele beginnen am Sonntag, den 25. Mai 2025, um 13:30 Uhr.

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(c)Peter Kitzbichler

Altstadt

Rathaus

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurde der Grundstein für das Rathaus in Kufstein gelegt. Die auffällige Treppengiebelfassade entstand jedoch erst im Jahr 1923 im Zuge eines Umbaus. Im Jahr 2011 wurde das traditionsreiche Rathaus mit dem benachbarten Bildsteinhaus vereint. Der Eingang am Oberen Stadtplatz präsentiert sich eher schlicht und unprätentiös, ohne überflüssige Verzierungen. An der Ecke des Rathauses

befand sich bis ins 19. Jahrhundert ein Balkon, auf dem der Kufsteiner Pranger stand. Dort wurden verurteilte Personen angekettet und öffentlich zur Schau gestellt. Mitfühlende Bürger hatten die Möglichkeit, in einen bereitgestellten Hut Münzen zu werfen. Nach dem Aufenthalt am Pranger wurde der Verurteilte unter dem Hohn der Zuschauer durch das Obere Stadttor aus Kufstein geworfen.

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Oberer Stadtplatz

Komponisten sowie eine Inschrift, die auf das Lied verweist.

Menschen jeden Alters.
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Festung

Festung Kufstein

Die früheste Nennung der Festung unter dem Titel „Castrum Caofstein“ datiert auf das Jahr 1205. Zunächst gehörte sie den Bischöfen von Regensburg. Nach zahlreichen Verhandlungen wurde im Jahr 1924

das Eigentum der Festung an die Stadt Kufstein übertragen. Anstatt die Treppen zur Festung hinaufzusteigen, besteht auch die Möglichkeit, mit der Panoramabahn „Kaiser Maximilian“ zu fahren.

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Für das Fußvolk

Ein ungefähr 200 Meter langer Zickzackweg mit 174 Stufen stellt eine der Optionen dar, um auf den Festungsfelsen zu gelangen. Alternativ kann man vom Festungsneuhof auch mit der Panoramabahn Kaiser Maximilian zum Schlossrondell fahren. Die Kosten für den Eintritt beinhalten sowohl die Berg- als auch die Talfahrt mit der Bahn. Die heutige Seilbahn wurde im Jahr 1999 errichtet.

Bereits im 17. Jahrhundert war an dieser Stelle ein mechanischer Lastenaufzug die „Bayerisch Maschin“ in Betrieb. Damit wurde die Festung mit Nahrungsmitteln, Geschützen und Munition versorgt. Der historische Aufzug wurde im Jahr 1965 abgerissen. In der Bergstation hat man heute noch die Möglichkeit, Mauerreste sowie das Laufrad des alten Aufzugs zu bewundern.

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Gefängnis des Räuberhauptmanns

Der berüchtigte Räuberhauptmann Sándor Rózsa spielte eine bedeutende Rolle in der ungarischen Revolution von 1848. Nachdem der Aufstand niedergeschlagen worden war, wandte er sich erneut seiner ursprünglichen Beschäftigung, dem Raub, zu. Nach einer Vielzahl von Verbrechen wurde er schließlich im Jahr 1858 festgenommen. Zunächst zum Tod durch Erhängen verurteilt, wurde seine Strafe in lebenslange Haft in einer Festung umgewandelt. Die Wahl fiel auf die Festung Kufstein,

da sie weit entfernt von seinem Wirkungsbereich lag. Aufgrund seines vorbildlichen Verhaltens erhielt er 1868 eine Begnadigung. Als er jedoch erneut in das Räuberhandwerk einstieg, landete er bereits ein Jahr später in einem ungarischen Gefängnis, wo er 1878 verstarb.

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Sándor Rózsa (1813 - 1878)

Festungs- und Heimatmuseum

Heldenorgel

Die Heldenorgel wurde im Jahr 1931 als „Klangliches Denkmal“ zu Ehren der Gefallenen des Ersten Weltkriegs errichtet. Mit ihren 4.948 Pfeifen zählt die Heldenorgel zu den größten Freiluftorgeln weltweit.

Täglich um 12:00 Uhr und in den Monaten Juli und August zusätzlich um 18:00 Uhr, erklingt ein etwa zehnminütiges Konzert.

Dieses Orgelspiel ist in der gesamten Stadt zu hören. Bei optimalen Wetterbedingungen ertönt die Heldenorgel bis ins Kaisertal.

Vor dem Spieltisch, an dem der Organist das Instrument spielt, befindet sich eine Zuschauertribüne.

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Sehenswert

Riedel Tiroler Glashütte

Als der Glashändler Johann Christoph Riedel im Jahr 1673 begann, seinen Lebensunterhalt mit dem Handel von Glas zu verdienen, legte er den Grundstein für ein heute weltweit angesehenes Unternehmen. Riedel ist mittlerweile international bekannt für seine erstklassigen Gläser, die für sämtliche Getränkesorten geeignet sind. Die Tiroler Glashütte hat am Hauptsitz in Kufstein ein beeindruckendes Museum eingerichtet.

Die Geschichte der elf Generationen von Glasmachern verdeutlicht die Herausforderungen und Triumphe des Unternehmens Riedel. Im Glaskabinett werden die kunstvollen Glasarbeiten der Familie Riedel eindrucksvoll zur Schau gestellt. Zudem gibt es einen Bereich, der sich mit der Glasproduktion, der Geschichte des Glases sowie den Glashütten beschäftigt.

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Fohlenhof Ebbs

Der Ferienort Ebbs am Zahmen Kaiser, nur etwa 10 km von Kufstein entfernt, wird oft als Dorf der Haflinger bezeichnet. Im Jahr 1947 entschloss sich der Tiroler Haflinger Pferdezuchtverein, im Schloss Wagrain eine Unterkunft zu beziehen. In jener Zeit wurde zwischen dem Naturschutzgebiet Zahmer Kaiser und dem Inn das internationale Zentrum für Haflinger Pferde ins Leben gerufen. Hier leben mehr als 100 Tiroler Haflinger Stuten, Fohlen, junge Pferde und renommierte

Zuchthengste. Die Pferdekoppeln erstrecken sich über eine Fläche von 3 Hektar und bieten einen atemberaubenden Blick auf das Kaisergebirge. In den Sommermonaten werden regelmäßig Reitlehrgänge angeboten. Da der Unterricht individuell gestaltet wird, sind diese sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet.

mit dem ÖBB railjet nach Kufstein

© Fohlenhof Ebbs
© Fohlenhof Ebbs
© Fohlenhof Ebbs
© Fohlenhof Ebbs
© Fohlenhof Ebbs

Stadtpfarrkirche St. Vitus

Im heutigen Stadtteil Kufstein-Zell existierte bereits im 8. Jahrhundert eine Kirche. Im 9. Jahrhundert entstand am östlichen Hang des Festungsberges eine Siedlung mit einer Kirche, die jedoch erst im Jahr 1373 schriftlich erwähnt wird. Bis zum Jahr 1810 war sie Teil der Urpfarre Ebbs und hat in der turbulenten Geschichte der oft umkämpften Grenzstadt am Inn zahlreiche Ereignisse erlebt. Der klassizistische Hochaltar, entworfen von

Johann Stumpf, gilt als das älteste Möbelstück der Kirche.

Das Gemälde des Altars, geschaffen von Josef Arnold dem Älteren, zeigt den heiligen Vitus als Märtyrer, umgeben von Maria und Jesus. Den Altar flankieren zwei Apostel: links Petrus mit den Schlüsseln und rechts Paulus mit dem Schwert sowie dem Evangelium.

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Dreifaltigkeitskirche

Die Dreifaltigkeitskirche fungiert als Filialkirche der Stadtpfarrkirche zum heiligen Vitus. Im Jahr 1502 war der wohlhabende Kufstein Bürger, Weinränntl, der Initiator für den Bau dieses Gotteshauses. Offensichtlich wollte sich dieser respektierte Bürger einen festen Platz in der täglichen Messe sichern. Nach dem Stadtbrand im

Jahr 1703 wurde das Gotteshaus erneut errichtet. Der Rokoko-Baldachinaltar entstand im Jahr 1765.

Beide Kirchen wurden auf dem Areal des ehemaligen Stadtfriedhofs erbaut. Zum Gedenken daran zeugen zahlreiche Grabdenkmäler an den Wänden der Dreifaltigkeitskirche.

mit dem ÖBB railjet nach Kufstein

Friedhofskirche zum Heiligen Geist

Die neueste Kirche in Kufstein wurde im Jahr 2013 erbaut. Vor der Errichtung der Friedhofskirche mussten die Trauergäste nach der Zeremonie am Friedhof zur Stadtpfarrkirche gehen, um dort den Gottesdienst zu besuchen. Der Neubau entstand neben der alten Aussegnungskapelle. Die Innenausstattung der Kirche umfasst teilweise Elemente des Inventars der

ehemaligen Spitalskirche, an deren Stelle ein Trakt der Fachhochschule errichtet wurde.

Eine besondere Eigenschaft dieses Gotteshauses ist, dass der Raum auch für weltliche Abschiedszeremonien genutzt werden kann. Der Feierraum in der Kirche wird von drei Seiten mit natürlichem Licht durchflutet.

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Madersperger Museum

Josef Georg Madersperger erblickte am 6. Oktober 1768 in Kufstein das Licht der Welt. In dem Geburtshaus des Erfinders der Nähmaschine befindet sich heute ein kleines Museum. Dort wird eine Sammlung von Nähmaschinen präsentiert. Das Leben und Werk des Erfinders wird durch audiovisuelle Medien anschaulich dargestellt. Madersperger teilt das Schicksal vieler bedeutender Erfinder. Zu Beginn fand niemand

einen praktischen Nutzen für die Nähmaschine. Da kein Interesse an der ersten Nähmaschine bestand und folglich auch kein Käufer gefunden werden konnte, übergab er diese im Jahr 1839 dem k.k. polytechnischen Institut in Wien. Das Grab des 1850 verstorbenen Madersperger liegt auf dem Wiener St. Marxer Friedhof und wird bis heute von der Wiener Schneiderinnung betreut.

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Kaiserlift

Friedrich List-Denkmal

Auf dem Weg zum Kaiserlift begegnet man einem beeindruckenden Denkmal. Der Bildhauer Norbert Pfretzschner aus Kufstein entwarf dieses Denkmal im Jahr 1906. Friedrich List war ein deutscher Nationalökonom, der sich besonders für die Zollfreiheit zwischen den deutschen Fürstentümern sowie für die Erweiterung des Eisenbahnnetzes engagierte. Er war seiner Zeit weit voraus und geriet beim König Wilhelm I.

von Württemberg in Missgunst. Letztendlich wurde er aufgrund seiner reformerischen Ideen zu einer Festungshaft verurteilt. Den Rest seines Lebens verbrachte er in Unruhe und sah sich immer wieder mit der Sturheit der Politiker konfrontiert. 1846 erreichte Friedrich List am Ende seines Lebensweges Kufstein, wo er durch Selbstmord seinem Leben ein Ende setzte.

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Kaiserlift

In nur 30 Minuten erreichen die Passagiere die Bergstation Brentenjoch, die sich auf einer Höhe von 1.256 Metern befindet. Der Kaiserlift ist in zwei Abschnitte unterteilt, wobei an der Mittelstation Duxer Alm auf 896 m in den zweiten Abschnitt des Kaiserlifts umgestiegen wird. Der Kaiserlift ist vom 1. Mai bis zum 2. November täglich von 08:30 bis 16:30 Uhr geöffnet. Während des Ein- und Ausstiegs in den Sessellift

gewährleisten Mitarbeiter Komfort und Sicherheit. Gelbe und rote Flaggen signalisieren, ob die Geschwindigkeit für ein sicheres Aussteigen verringert werden sollte. Wer einen Kinderwagen mitnehmen möchte, sollte darauf achten, dass dieser geländetauglich ist. Oben am Brentenjoch laden die Brentenjoch-Alm und das Gästehaus Weinberghaus dazu ein, eine Pause einzulegen.

mit dem ÖBB railjet nach Kufstein

Hotels

Hotels im Kufsteinerland

Das Kufsteinerland erfreut sich großer Beliebtheit bei sportlich aktiven Menschen. Die Aussicht auf die Tiroler Berglandschaft, einschließlich der Ausläufer des Zahmen- und Wilden Kaisers sowie zahlreicher Berge und Gipfel, ist beeindruckend. Die Region bietet zudem eine Vielzahl von erholsamen Unterkünften in unterschiedlichen Preiskategorien.

Kufstein selbst ist hervorragend an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Urlauber erhalten in den Unterkünften die kostenlose „Kufsteinerland-Karte“, die zahlreiche Vorteile bietet.

Für weiterführende Informationen einfach auf das Bild der „Kufsteinerland-Karte“ klicken.

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Arte Hotel Kufstein

Ein zeitgemäßes Hotel, das sich in unmittelbarer Nähe zum Kultur Quartier Kufstein be fi ndet. 85 helle Doppelzimmer, ausgestattet mit individuell regulierbarer Klimaanlage, Dusche und WC, bieten eine Unterkunft auf vier-Sterne-Niveau. Kostenloses Internet sowie eine kostenpflichtige Tiefgarage ergänzen das Angebot.

Im obersten Stockwerk haben Gäste die Möglichkeit, auf modernen Kardiogeräten aktiv zu werden. Der Blick auf die Festung ist auch eine Etage höher in der Sauna einfach atemberaubend.

mit dem ÖBB railjet nach Kufstein

Sport über den Dächern Kufsteins

Boutique Hotel Auracher Löchl

Das Auracher Löchl blickt auf eine 600-jährige Geschichte zurück. Dieses außergewöhnliche BoutiqueHotel bietet nicht nur beeindruckende Zimmer, sondern auch eine erstklassige Gastronomie.

Das Boutique Hotel Auracher befindet sich in einem Gebäudekomplex, der ein Steakhouse, ein Restaurant, ein Bistro und ein einzigartiges Hotel umfasst.

Für Gin-Enthusiasten ist Kufstein besonders reizvoll. In der Gin Bar „Stollen 1930“ hat man die Möglichkeit, an einer unvergesslichen Gin-Verkostung teilzunehmen. Mit über 1.000 verschiedenen Ginsorten wurde die Gin Gallery im Guinness-Buch der Rekorde verzeichnet. Jeden letzten Sonntag im Monat findet das exklusive Gin Dinner statt, das eine Reise durch die Welt des Gins mit einem kulinarischen Hochgenuss kombiniert.

mit dem ÖBB railjet nach Kufstein

1930 - Gin-Bar

© dasKAISER

dasKAISER

Das Hotel „dasKAISER“ befindet sich in Ebbs, ungefähr 9 km vom Bahnhof Kufstein entfernt. Die Zimmer im „dasKAISER“ sind äußerst geräumig (zwischen 28 und 35 m²) und verfügen über einen eigenen Balkon. In der hauseigenen Küche wird besonders auf regionale Produkte geachtet. Gäste, die mehr über Kräuter erfahren möchten, haben die Möglichkeit, an einem Kräuter-Workshop teilzunehmen. Im Rahmen dieses Seminars werden saisonale Kräuter verarbeitet. Unter der

Anleitung der Seniorchefin kreieren die Teilnehmer entweder ein Kräuterkissen, eine wohltuende Creme oder ein Kräuteröl. Auch im SPA-Bereich können die Gäste entspannen. Das Panorama-Hallenbad sowie die Bio-Kräuter-Sauna aus Zirbenholz bieten puren Genuss und Erholung.

mit dem ÖBB railjet nach Kufstein

© dasKAISER
© dasKAISER
© dasKAISER

Das familiengeführte Hotel befindet sich im Zentrum von Kufstein. Der Vier-Sterne-Betrieb richtet sich insbesondere an Geschäftsreisende. Die charakteristische Tiroler Gastfreundschaft und ein individueller Service stehen im Mittelpunkt des Andreas Hofer Hotels. Nach eigener Aussage wird der Aufenthalt in Tirol zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Besonders hervorzuheben ist die beeindruckende Dachterrasse, die einen direkten Blick auf die Kufsteiner Festung bietet.

Das Zimmerangebot umfasst Studio-Apartments, Ferienwohnungen mit drei oder vier Zimmern sowie Unterkünfte für Langzeitgäste.

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Hotel Andreas Hofer
Lounge Hotel Andreas Hofer

Hotel Stadt Kufstein

Das Hotel Stadt Kufstein ist speziell auf die Durchführung von Kongressen, Tagungen und Seminaren ausgerichtet. In einem Geschäftshotel spielt jedoch auch das Wohlbefinden, die Entspannung und die Kulinarik eine bedeutende Rolle. Die Zimmergrößen variieren zwischen 19 und 50 m²

Die Elephant Kufstein Lounge hat sich zu einem angesagten Treffpunkt in der Stadt entwickelt.

Die Lounge hat täglich von 07:30 bis 23:30 Uhr geöffnet. Das besondere „Hotelbar-Flair“ ist jeden Tag ab 16:00 Uhr zu erleben.

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Hotel Panorama Royal

Südwestlich von Kufstein erstreckt sich Bad Häring. Hier findet man eine wahrhaft majestätische Unterkunft: das Hotel Panorama Royal. Ein echter Tempel der Wellness empfängt die Gäste. Der Wellnessbereich erstreckt sich über beeindruckende 7.500 m², und die sieben Pools bieten ganzjährig die Möglichkeit zur Entspannung. Die Überschrift auf der Website des Hotels: „Quelle der Energie, Kraft und Lebensfreude“ ist in der Tat eher

zurückhaltend formuliert. Die komfortablen Zimmer variieren in ihrer Größe von 28 m² bis hin zu 90 m² Kulinarische Genüsse werden im Atelier Freund-Schafft groß geschrieben. Der mit drei Hauben ausgezeichnete Koch Markus Freund kreiert hier dreimal wöchentlich ein exklusives Gourmet-Erlebnis. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das Hotel Panorama Royal ein Rückzugsort für umfassende Erholung ist.

mit dem ÖBB railjet nach Kufstein

© Panorama Royal
© Panorama Royal
© Panorama Royal
© Panorama Royal
© Panorama Royal

Mit 15 Zimmern und Suiten präsentiert sich das Altstadthotel Platzhirsch als ein kleiner, gemütlicher Betrieb. Hier wird besonders viel Wert auf Exklusivität und persönlichen Service gelegt. Neben dem Hotelbetrieb gibt es einige besondere Aspekte, die man über den Platzhirsch wissen sollte. „Casual Dining“ fungiert als Talentschmiede und bietet jungen

Gastronomie-Talenten die Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Auf der Webseite des Platzhirschen können Gäste stets die neuesten Veranstaltungen einsehen.

Das hervorragende Kaffeehaus stellt eine Oase in der Stadt Kufstein dar. Die hauseigene Kaffeerösterei sorgt für hochwertigen und frischen Kaffee.

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Hotel Platzhirsch

Impressum

Streckenübersicht ÖBB Nightjet und ÖBB Nightjet Partner

Das Team

Dieses eBook wurde durch die freundliche Unterstützung der regionalen Tourismusbüros und der ÖBB ermöglicht. Deutsches Lektorat und Editorial: Martin Andergassen.

Quellenangabe

Alle Texte, Videos und Fotos, wenn nicht anders angegeben: Rudolf J. Strutz. Fahrpläne und Reiseinformationen: ÖBB

KI-Unterstützung

Für die Bearbeitung von Bildern, wie etwa das Entfernen unerwünschter Elemente, kommt teilweise KI-Software zum Einsatz. Zudem können KI-Programme bei der Verbesserung der Bildschärfe und der Rauschunterdrückung eingesetzt werden.

ÖBB Railnet

Die Reiseführer stehen auch auf dem Online-Portal der ÖBB Flotte kostenlos zur Verfügung. Das Unterhaltungs- und Internet Portal railnet ist in allen Fahrzeugen der railjets, nightjets und cityjets verfügbar.

Copyright

Dieses Werk steht unter der Creative Commons-Lizenz. Es darf nicht kommerziell genutzt, nicht bearbeitet und nur in unveränderter Form unter Namensnennung weitergegeben werden. Die Nutzung einzelner Bilder und Texte ist nicht gestattet. Der gesamte Reiseführer wird kostenlos zur Verfügung gestellt.

Links

Alle angegebenen Links sind zum Zeitpunkt des Erscheinens des eBooks aktuell. Links zu Eintrittskarten führen in der Regel zum Ort der Ausstellung. Für Fahrkarten und Fahrpläne wird auf lokale öffentliche Verkehrsmittel verwiesen. Für Touren wird der Service von Smart-Guide und Google Maps verlinkt.

Logos und Firmennamen

Alle Logos und Firmennamen werden ausschließlich zur Information verwendet. Jede Verwendung außerhalb dieser Publikation ist mit den Rechteinhabern abzuklären.

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Rudolf Strutz

Hasengasse 33/25 1100 Wien

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mit dem ÖBB railjet nach Kufstein

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