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Die ÖBB verbindet zahlreiche europäische Metropolen mit modernen Tages- und Nachtverbindungen.
Tagsüber bieten die ÖBB Railjets schnelle und komfortable Fernreisen in den Klassen Economy, First und Business.
Nachts sorgt der ÖBB Nightjet für eine erholsame und umweltfreundliche Reise quer durch Europa. Ob Sitzplatz,
neue Mini Cabins oder Liege- und Schlafwagen – für jeden Reisewunsch ist gesorgt.
Innerhalb Österreichs garantieren die Cityjets der ÖBB einen pünktlichen und bequemen Nah- und Fernverkehr.
Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten fi nden Sie über den Infobutton, der direkt zur Buchungsseite der ÖBB führt.




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Der ÖBB Nightjet bringt die Reisenden sicher, bequem und vor allem völlig stressfrei nach Verona. Ganz gleich, ob es eine Geschäfts- oder Urlaubsreise ist, mit der Bahn geht es nicht nur bequemer, es ist auch wesentlich umweltschonender.



Verona liegt an der bedeutenden Brenner-Linie. Seit dem Jahr 2000 gehört die Altstadt zum Weltkulturerbe. Die Geschichte von Verona lässt sich bis 550 v. Chr. zurückverfolgen. Viele Bauwerke stammen noch aus den Anfangstagen der Stadt. So wurde etwa die “Ponte Pietra” gegen 100 v. Chr. erbaut. Auch die Arena von Verona, die einen besonders hohen Stellenwert bei Kunstinteressierten hat, ist schon fast 2.000 Jahre alt und wurde ungefähr im Jahr 30 errichtet.
Im Laufe der Jahrhunderte gab es verschiedenste Herrscher über die Stadt: Verona war römische Kolonie, dann Residenz des Ostgotenkönigs, Teil des fränkischen Reichs und Markgrafschaft des Herzogtums Bayern. Von 976 bis 1184 war die Stadt Teil von Kärnten. Nach einer Phase der Selbstständigkeit kam sie erst unter mailändische und dann unter venezianische Herrschaft. Unter der Führung des österreichischen Reichs gehörte Verona zum oberitalienischen Festungsviereck (Quadrilatero). Dieses bestand aus Peschiera, Mantua, Legnago und Verona.
Vor allem die Nähe zum Gardasee und zu Venedig macht Verona zu einem beliebten Ausflugsziel.


Vor dem Bau des monumentalen Friedhofs im Jahr 1829, wurden die Toten der Stadt in den Kirchen bestattet. Die napoleonischen Gesetze verbannten den Friedhof zum jetzigen
Standort, der sich außerhalb der Stadtmauern befindet. Die Friedhofsanlage ist sehr sehenswert, aber wenn man Verona im Sommer besucht, kann es dort sehr heiß werden.

Während der Herrschaft der Venezianer war dieser Palast der Sitz des Kapitäns. Der Palast des Kapitäns (Palazzo del Capitano) wird auch “Palazzo di Cansignorio” genannt. Dem großen
venezianischen Feldherren wurde im Innenhof des Palazzo del Capitano, im Cortile del Tribunale, dieses Denkmal gewidmet.

Anfangs hieß der von 1836 bis 1848 erbaute Palast “Palazzo della Gran Guardia Nuova”. Während der österreichischen Herrschaft war hier der Verwaltungssitz. Darüber hinaus wurde
der Palast als Quartier für die Stadtwache benützt. Seit dem Anschluss Venetos an das Königreich Italien dient das mächtige Gebäude als Rathaus der Stadt.

Der veronesische Palazzo Canossa wurde vom italienischen Renaissance-Architekten Michele Sanmichel im Jahr 1527 entworfen. Der repräsentative Palast war der Stadtwohnsitz der
Familie Canossa. Der Palazzo Canossa be fi ndet sich in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.



Der Balkon des Hauses der Julia (Casa di Giulietta) zählt zu den wichtigsten und meist besuchten Sehenswürdigkeiten Veronas. Der Balkon, der ursprünglich Teil eines Sarkophags war, wurde 1930 eingebaut. Das Gebäude war im 14. Jahrhundert im Besitz der Familie dal Capello. Die Brüste der Statue zu berühren und eine Liebesbotschaft auf der Wand zu hinterlassen, soll angeblich Glück bringen. Vom ersten Stock des Geschäfts im
Innenhof kann man sowohl den Balkon als auch die Statue Julias bestens betrachten.

Nachdem Shakespeares Liebesgeschichte in Verona spielt, wurde es notwendig, neben dem Balkon auch eine letzte Ruhestätte der unglücklichen Julia zu schaffen. 1937 wurde das
antike Kapuzinerkloster aus dem 13. Jahrhundert als Grabstätte der jungen Capuleti gewählt. Im selben Gebäude ist auch das Freskenmuseum untergebracht.


In der "Guarienti-Halle" des 1230 erbauten Franziskanerklosters kann man auch den Bund fürs Leben schließen.

Liang Shanbo und Zhu Yingtai sind die Hauptfiguren der tragischen chinesischen Liebesgeschichte “The Butterfly Lovers”.

Der Pozzo dell’Amore (Liebesbrunnen) befindet sich in einem kleinen Hof. Der Ort ist eine Pilgerstätte für Verliebte, die auf dem Abdeckgitter des Brunnens Sicherheitsschlösser zum
Zeichen ihrer Liebe anbringen. Neben der Geschichte von Romeo und Julia gibt es auch die Leggenda del Pozzo dell’Amore.

Das Haus des Romeo (Casa di Romeo) heißt eigentlich “Casa di Cagnolo Nogarola detto Romeo”. Es ist eine weitere Sehenswürdigkeit, die bei einem Besuch in Verona zum Pflichtprogramm gehört.
Es handelt sich dabei zwar nicht um das tatsächliche Haus des Romeo, aber die Familie Montecchi wohnte damals in dieser Gegend.




Der Arco dei Gavi stammt aus dem I. Jahrhundert und erhielt seinen Namen von der römischen Familie Gavia. Der weiße Triumphbogen stand früher in der Mitte des Corso Cavour und diente im Mittelalter als Stadttor. Die Franzosen demontierten den Bogen, da er den Straßenverkehr behinderte. Seit 1932 steht er neben dem Castelvecchio.

Das Schloss, welches seinen Namen von der danebenliegenden Kirche San Pietro bekam, wurde 1398 von Giangaleazzo Visconti erbaut. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es mehrmals
umgestaltet, teilweise von den Franzosen gesprengt und schließlich zur Kaserne umgebaut.

Der Cangrande II. della Scala erbaute das Castelvecchio. In Notfällen sicherte die Brücke über die Etsch den Insassen der Burg einen Fluchtweg in die Besitzungen der Scaliger. Besonders
auffällig ist die Form, welche die Scaliger den Zinnen ihrer Bauwerke gaben. Diese werden Schwalbenschwanzzinnen genannt.




Die Porta dei Borsari stammt aus dem Jahr 265 und wurde unter Kaiser Gallienus erbaut. Das dreigeschossige Tor befindet sich in der Römerstraße Via Postumia. Das Bauwerk zählt neben dem
Amphitheater zu den am besten erhaltenen Zeugnissen der römischen Baukunst.


Das 13 Meter hohe Tor hatte die Höhe der römischen Stadtmauer. Es erhielt seinen Namen im 15. Jahrhundert. Dieser wurde von einem sich in der Nähe befindlichen steinernen
römischen Sarkophag inspiriert, der mit zwei Löwen verziert war. Die beiden Löwen findet man heute hinter dem Denkmal von Umberto I.

In der Via Leoni kann man Ausgrabungen des römischen Verona bewundern. Gleich um die Ecke des Porta dei Leoni ergibt sich ein schöner Blick auf die Grundmauern der Stadt. Da immer
wieder auf den Ruinen der alten Stadt gebaut wurde, liegt das römische Verona um einiges tiefer.


Das Porta Palio war Teil der Befestigungsanlage der Stadt. Es wurde zwischen 1550 bis 1561 erbaut und gilt als Meisterwerk des Architekten Michele Sanmicheli. Die Fassade des Tors
machte auf die Besucher, die nach Verona kamen, einen sehr pompösen Eindruck.


Die Altstadt von Verona ist noch heute von großen Teilen der Stadtmauer umschlossen. Während die Etsch den Stadtkern umschließt, steht im Südwesten - beginnend bei der Arena - die
Stadtmauer. Außer dem Grab der Julia befinden sich fast alle Sehenswürdigkeiten innerhalb der Mauer.


In Verona gibt es unzählige Mahn- und Denkmäler. Neben futuristisch anmutenden Plastiken, sind natürlich auch zahlreiche Denkmäler vorhanden, die an große Dichter, Künstler,
Staatsmänner und Politiker erinnern. Die bewegte Vergangenheit von Verona spiegelt sich in diesen Kunstwerken wider.












Der Palast der großen Wache (Palazzo della Gran Guardia) wurde Anfang des 17. Jahrhunderts vom Baumeister Domenico Curtoni gebaut. Das heutige Aussehen hat der Palast seit dem
Jahr 1853. Der Palazzo della Gran Guardia wird von der Stadt Verona für Festivitäten und Ausstellungen verwendet.

Das Museo Lapidario Maffeiano zählt zu den ältesten archäologischen Museen Europas. Bereits 1612 wurden in der Vorhalle der Philharmonischen Akademie die ersten Exponate
ausgestellt. Schwerpunkte des Museums sind Stelen und Urnen, die sich in den Räumen befinden. Im Außenbereich findet man viele Inschriften und Reliefs.

Im Palast der Vernunft (Palazzo della Ragione) ist die “Galleria d'Arte Moderna Achille Forti” untergebracht. Der Platz, auf dem der Palast steht, war in den vergangenen Jahrhunderten das Zentrum der Macht Veronas. Die Treppe der Vernunft (Scala
della Ragione) war für mehr als zweihundert Jahre der Zugang zum Gericht. In der süd-östlichen Ecke des Palasts steht der Lamberti-Turm (Torre dei Lamberti).




Die Basilica di San Zeno Maggiore gehört zu den wichtigsten Kirchen Veronas. Erbaut wurde das Gotteshaus im 12. und 13. Jahrhundert. Bereits im 4. Jahrhundert stand an diesem Ort eine
Kirche. Der Wehrturm (Torre di San Zeno) ist der letzte erhaltene Rest der zerstörten Benediktinerabtei.

Der Dom von Verona (Cattedrale Santa Maria Matricolare) wurde im Jahr 1187 geweiht. Besonders sehenswert sind das von Nicolò geschaffene Portal und die fantastischen Fresken. Im
Dom findet man auch das Altargemälde von Tizian. Durch eine Tür gelangt man in die Taufkirche (S. Giovanni in Fonte).





Die Pfarre Zum unbefleckten Herzen Marias (Parrocchia Cuore Immacolato di Maria - Tempio Votivo) wurde 1952 eingeweiht. In der Kirche steht die vom Malteserorden gespendete
Holzstatue der Jungfrau Maria, die im Jahr 1949 in Castelgandolfo von Papst Pius XII gesegnet wurde.

Die gotische Kirche San Ferma Maggiore (Chiesa di San Fermo Maggiore) wurde 1138 fertiggestellt. Die Benediktinermönche begannen im Jahr 1065 mit dem Bau des Gotteshauses.
Sehenswert sind insbesondere die hölzerne Decke und die romanische Krypta. Die Fassade weist romanische und gotische Stilelemente auf.



San Pietro da Verona in Santa Anastasia wird auch als Sant'Anastasia bezeichnet. Die Kirche wurde von 1280 bis 1400 von den Dominikanern erbaut. Der Glockenturm ist 72 Meter
hoch und beherbergt neun Glocken. Die imposante Fassade ist in drei vertikale Elemente geteilt. Der Innenraum ist sehr detailreich und prunkvoll.


Der Bau der Kirche Unserer Lieben Frau vom Land (Chiesa di Madonna di Campagna) begann im Jahr 1559. Auf dem Hügel thronend, sieht die eigentlich ovale Kirche wie ein rundes
Gebäude aus. Die Überraschung ist groß, wenn man die Kirche betritt, denn der Innenraum ist achteckig.











PONTE PIETRA




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Dieses eBook wurde durch die freundliche Unterstützung der regionalen Tourismusbüros und der ÖBB ermöglicht. Deutsches Lektorat und Editorial: Martin Andergassen. Quellenangabe
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Rudolf Strutz
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