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Die ÖBB verbindet zahlreiche europäische Metropolen mit modernen Tages- und Nachtverbindungen.
Tagsüber bieten die ÖBB Railjets schnelle und komfortable Fernreisen in den Klassen Economy, First und Business.
Nachts sorgt der ÖBB Nightjet für eine erholsame und umweltfreundliche Reise quer durch Europa. Ob Sitzplatz,
neue Mini Cabins oder Liege- und Schlafwagen – für jeden Reisewunsch ist gesorgt.
Innerhalb Österreichs garantieren die Cityjets der ÖBB einen pünktlichen und bequemen Nah- und Fernverkehr.
Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten fi nden Sie über den Infobutton, der direkt zur Buchungsseite der ÖBB führt.




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Der ÖBB Nightjet bringt die Reisenden sicher, bequem und vor allem völlig stressfrei nach Bologna. Ganz gleich, ob es eine Geschäfts- oder Urlaubsreise ist, mit der Bahn geht es nicht nur bequemer, es ist auch wesentlich umweltschonender.
mit dem ÖBB nightjet nach Bologna



wichtiger internationaler Verkehrsknoten. In der Universitätsstadt leben etwa 390.000 Menschen. Bereits 1088 wurde die erste Universität Europas, der “Alma Mater Studiorum” gegründet. Die Gründung der Universität brachte tausende Studenten in die Stadt und da für diese eine Unterbringung notwendig war, bauten die Einwohner vor Ihren Häusern Zimmer an. Diese Räume wurden über die Straßen gebaut und mit
Arkaden, für die Bologna bekannt ist.
Gutes Essen ist in Bologna sehr wichtig. Bologna ist die Heimat der Tortellini und der wohl berühmtesten Wurst Italiens: der Mortadella.
mit dem ÖBB nightjet nach Bologna



Das “Teatro Arena del Sole” wurde im Jahr 1810 eröffnet. Wenn man aus dem Theater heraustritt sieht man auf der gegenüberliegenden Strassenseite das Guiseppe Garibaldi Monument.
Über die Jahre war das Theater lange auch ein Kino. Seit 1984 ist das Gebäude im Eigentum der Stadt Bologna.

Die Säulengänge machen Bologna zu einem Fußgängerparadies. Sie schützen vor Hitze, Regen und Kälte. In Bologna gibt es mehr als 42 Kilometer Arkadenwege. Zur Wallfahrtskirche Santuario della
Madonna di San Luca, die auf dem Guardiahügel liegt, führt der weltlängste Arkadengang; er ist über vier Kilometer lang.


Canale - “Fenster zum Kanal”
Das Kanalsystem von Bologna wurde vom 12. bis zum 16. Jahrhundert geschaffen und ausgebaut. Es verband die Stadt mit den Flüssen der Umgebung und war ausschlaggebend für die wirtschaftliche Entwicklung des Textilzentrums
Italiens. Heute kann man die Reste der Kanäle nur mehr durch ein Fenster bewundern. Die meisten Kanäle in Bologna sind unterirdisch. An einigen Punkten gibt es aber die Möglichkeit, “in die Vergangenheit” zu schauen.


Die Bibliothek “Salaborsa” ist in einem Seitenflügel des Palazzo d'Accursio untergebracht. Auf dem Glasboden des Atriums wandelt man buchstäblich auf der Geschichte Bolognas. Über die Jahre
beherbergte das Gebäude einen botanischen Garten, die Börse, die Post, eine Bank und schließlich die Bibliothek der Stadt.

Im Untergeschoss kann man Ausgrabungen aus der Zeit 700 v. Chr., sowie frühe Siedlungen der Etrusker und Römer bestaunen.

Wie in vielen Städten Italiens, waren Geschlechtertürme auch in Bologna weit verbreitet. Die Höhe der quadratischen Wohntürme waren ein Symbol für den Reichtum und den Einfluss der
jeweiligen Familie. Die schiefen, nebeneinander stehenden Türme Garisenda und Asinelli sind die Wahrzeichen von Bologna.

Der Torre degli Asinelli ist 97,20 Meter hoch und kann auch bestiegen werden. Nach knapp 500 Stufen wird man mit einer tollen Aussicht belohnt.

Die Tradition von Opernaufführungen geht in Bologna bis in das 17. Jahrhundert zurück. Das stattliche Gebäude auf dem Piazza Giuseppe Verdi
zählt zu den wichtigsten Opernhäusern Italiens. Das Opernhaus bietet fast 1.100 Besuchern Platz.



Die Universität Bologna hat bereits im Jahr 1.088 die Lehrtätigkeit aufgenommen. Somit ist das angesehene Haus die älteste Universität Europas. Die Liste der Absolventen beinhaltet viele
Berühmtheiten: Nikolaus Kopernikus, Guglielmo Marconi, Luigi Galvani, Enzo Ferrari, Giorgio Armani um nur einige zu nennen.


Mehr als 6.000 prachtvolle Wappen erinnern an Studenten und beinhalten deren Ehrenbekundungen an ihre Professoren.


1.637 wurden hier angehende Ärzte mit den anatomischen Grundsätzen vertraut gemacht. Um den Studenten eine möglichst gute Sicht zu vermitteln, wurde das Anatomische Theater in Form
eines Amphitheaters gebaut. Durch die Bombardierung 1944 stürzte der Saal ein, wurde aber anschließend wieder restauriert.


Die hohe Anzahl an Studenten in Bologna ist auch an den zahlreichen Graffitis zu erkennen. Neben vielen politischen Aussagen, werden immer wieder
auch optisch ansprechende Kunstwerke an die Wände gemalt.

Wenn Studenten etwas suchen, oder wenn sie was verkaufen wollen, eine Wohnung suchen: hier ist die optimale Informationsquelle.



Da der heutige Sitz des Bürgermeisters von Bologna der Wohnsitz des Rechtsgelehrten Accursius war, wird das Gebäude auch Palazzo d’Accursio genannt. Über dem Eingang thront eine Statue von Papst Gregor XIII. Gleich daneben die Skulptur “Madonna di Piazza”, die 1478 geschaffen wurde.
Im Gebäude befinden sich prächtige und historisch interessante Räumlichkeiten.
Der Gemeinderatssaal in der ersten und der Königliche Saal in der zweiten Etage. Karl V. wurde hier mit der Eisernen Königskrone Italiens gekrönt. Die Krönung zum Kaiser erfolgte anschließend in der Basilika San Petronio.

Das Podesta Kreuzgewölbe zwischen dem Palazzo del Podestà und dem Palazzo Re Enzo bietet eine akustische Besonderheit. Wenn man sich an eine der vier Säulen mit dem Gesicht zur Wand hinstellt und selbst leise flüstert, kann die Person schräg gegenüber alles klar verstehen.
Über die Jahrhunderte tagte in diesem prachtvollen Raum ein Gericht, dann wurde er in ein Theater umfunktioniert. Der etwa 800 m² große Raum bietet knapp 500 Besuchern Platz. Im oberen Stockwerk befindet sich der Sala Re Enzo. Der Saal wurde so rekonstruiert, wie er um 1771 tatsächlich aussah.

1245 wurde der Palazzo Re Enzo unmittelbar neben dem Palazzo del Podestà gebaut. Von 1249 bis 1272 war der Palast das Gefängnis von Enzio von Sardinien, dem Sohn Kaiser Friedrichs II.
Daher auch der Name des Palazzos - Palazzo Re Enzo (Palast des Königs Heinz).



Die “Chiesa di San Paolo Maggiore” ist eine historische römisch katholische Kirche der Augustinermönche, die 1267 erbaut wurde. Während der französischen Besatzung wurden die
Mönche vertrieben und kehrten erst 1824 wieder zurück. Das Kloster wurde zur einem Musikkonservatorium umgewandelt.


Wenn man die Via Zamboni entlang geht, kann man die alten Wandbilder unter den Arkaden bewundern. Wandbilder

Die Kirche des Hl. Martin stammt aus dem Jahr 1227. In 1293 wird sie den Karmelitenpatres übergeben. Seltene Spuren der Toskanischen Renaissance in der Region findet man im rechten
Schiff der Kirche: Überreste eines Freskos von Paolo Uccello aus dem Jahre 1437 “Anbetung des Kindes” - (Adorazione del Bambino).

Der Bau der größten Backsteinkirche und des insgesamt fünftgrößten Gotteshauses der Welt begann bereits 1390. Da man sich bis heute nicht über die Fassade einigen konnte, bleibt die
Hauptkirche von Bologna unvollendet. 1530 fand die Krönung von Kaiser Karl V. durch Papst Clemens VII. in der Basilika statt.

Die Kathedrale von Bologna wurde 1028 erbaut. Nach einem Brand 1141 entstand das Gotteshaus 1184 wieder neu. Die Kirche beherbergt zahlreiche Kunstschätze, darunter ein aus Zedernholz
gefertigtes Kruzifix und eine Figurengruppe, die Alfonso Lombardi Anfang des 16. Jahrhunderts schuf.


Die Basilika Santo Stefano wird auch als “Sette Chiese” (Sieben Kirchen) bezeichnet. Geschichtlich gehen Teile des Komplexes bis in das 5. Jahrhundert zurück. Im Laufe der Zeit
wurden durch Restauration und Umbauten aus den ursprünglichen sieben Kirchen nur mehr vier.



1944 gründeten die Brüder Bruto und Poerio Carlo Carpigiani ein Unternehmen, welches sich mit der Herstellung von Eiserzeugungsmaschinen beschäftigte.
Heute ist das Unternehmen führend, wenn es um die Herstellung des typischen “Gelati” geht. In Bologna kann man das Werk, die Universität und das Museum besuchen.

Die Gelato Universität von Carpigiani führt laufend Lehrgänge für professionelle Eishersteller durch.


G ELATO M USEUM
Man könnte fast sagen, dass die Geschichte von Carpigiani auch die Geschichte des typischen italienischen “Gelato” ist.


Hier kann jeder selbst sein Eis erzeugen. Unter professioneller Anleitung werden köstliche gefrorene Spezialitäten hergestellt.


Gilberto ist eines der vielen typischen Lebensmittelgeschäfte in Bologna. Seit über hundert Jahren werden hier alle Zutaten der italienischen Küche angeboten. Die italienische
Lebensfreude und vor allem die Liebe zu gutem Essen, was Bologna auch einen der Spitznamen einbrachte, wird bei Gilberto zu Ausdruck gebracht.

Süßes und Saures
Ob süßes italienisches Backwerk oder hochwertiger Aceto Balsamico Traditionale, hier gibt es alles was ein Feinschmeckerherz begehrt.


Wenn das Schlaraffenland einem Vorbild nachgebaut wurde, dann könnte Simoni genau dieses Vorbild sein. Hier gibt es frische Tortellini, Salami, Schinken in vielen Varianten, Balsamico
und natürlich die Königin der Würste, die Mortadella. Ein Besuch in dem Genusstempel zahlt sich auf jeden Fall aus.

Frischer geht es nicht mehr
Wenn die Käselieferung kommt, werden die Laibe von Hand in den Laden getragen. Eine Kostprobe überzeugt auch kritische Gaumen.

Einfach ein Markt, könnte man annehmen. Aber der Mercato di Mezzo ist eine “Sammlung” von kleinen Restaurants und Cafès, die ihresgleichen suchen. Besonders erwähnenswert ist die Centrale del
Gusto. Hier gibt es Cafè, Eis und sensationelle Süßigkeiten. Geführt wird die Centrale del Gusto vom führenden Konditor der Region.

Übrigens hier kaufen vor allem Einheimische ein, zu Mittag ist es ratsam schon vor 12:00 Uhr im Markt zu sein, es wird danach voll.



Besonders sympathisch ist, dass es ein umfangreiches lokales Angebot von Geschäften gibt, die großen Ketten sind eher im Hintergrund.


Streckenübersicht ÖBB Nightjet und ÖBB Nightjet Partner











Dieses eBook wurde durch die freundliche Unterstützung der regionalen Tourismusbüros und der ÖBB ermöglicht. Deutsches Lektorat und Editorial: Martin Andergassen. Quellenangabe
Alle Texte, Videos und Fotos, wenn nicht anders angegeben: Rudolf J. Strutz. Fahrpläne und Reiseinformationen: ÖBB
Für die Bearbeitung von Bildern, wie etwa das Entfernen unerwünschter Elemente, kommt teilweise KI-Software zum Einsatz. Zudem können KI-Programme bei der Verbesserung der Bildschärfe und der Rauschunterdrückung eingesetzt werden.

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