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Die ÖBB verbindet zahlreiche europäische Metropolen mit modernen Tages- und Nachtverbindungen.
Tagsüber bieten die ÖBB Railjets schnelle und komfortable Fernreisen in den Klassen Economy, First und Business.
Nachts sorgt der ÖBB Nightjet für eine erholsame und umweltfreundliche Reise quer durch Europa. Ob Sitzplatz,
neue Mini Cabins oder Liege- und Schlafwagen – für jeden Reisewunsch ist gesorgt.
Innerhalb Österreichs garantieren die Cityjets der ÖBB einen pünktlichen und bequemen Nah- und Fernverkehr.
Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten fi nden Sie über den Infobutton, der direkt zur Buchungsseite der ÖBB führt.





CIAO GENUA

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MONUMENTAL
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ÜBER GENUA
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Die direkte ÖBB Nightjet-Verbindung zwischen Wien und den Zielen Genua sowie La Spezia wird ab dem Fahrplan 2026 nicht mehr angeboten. Als ideale Alternative empfiehlt sich die Reise von Wien Hauptbahnhof über Villach bis nach Venezia Mestre. Von dort aus setzen Sie die Fahrt mit dem Frecciarossa-Zug in Richtung Genova Piazza Principe fort. Die Strecke von Mestre nach Genua legt der Hochgeschwindigkeitszug in ungefähr vier
Stunden zurück. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, zunächst mit dem ÖBB Nightjet nach Venezia Mestre zu reisen und am Vormittag mit dem Frecciarossa nach Genua weiterzufahren. Von Genua aus bringt Sie der Hochgeschwindigkeitszug der Trenitalia nach La Spezia Centrale, das Tor zur Cinque Terre. Die Fahrtzeit zwischen Genua und La Spezia beträgt rund eine Stunde.

Die atemberaubende Stadt Genua ist ein wahres Schmuckstück und hat unzählige Attraktionen zu bieten. Sie fungiert als Hauptstadt der italienischen Region Ligurien und be fi ndet sich an der malerischen ligurischen Küste des Mittelmeers. Aufgrund ihrer langjährigen Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht, gilt sie heute noch immer als bedeutender Hafenort mit einer wichtigen Rolle im Handelswesen sowie bei Entdeckungsreisen.
Gleichzeitig präsentiert sich das heutige Genua auch von seiner modernen Seite: Eine pulsierende Kulturszene zeichnet diese Metropole aus - Kunstund Architekturliebhabern stehen zahllose Museen und Galerien offen; kulinarische Genüsse finden Besucher in den vielen Restaurants oder Bars vor
Ort wieder. Nicht zuletzt sorgen diverse Feste und Festivals für Abwechslung im Jahresverlauf. Langeweile kommt in Genua garantiert nicht auf! Ein absolutes Highlight ist der historische Stadtkern von Genua, welcher seit 2006 zum UNESCOWeltkulturerbe zählt. Hier schlendert man durch enge Gassen und vorbei an prächtigen Palazzi aus dem Mittelalter bis hin zur Renaissancezeit. Besonders beeindruckend sind die zahlreichen Kirchen mit ihren kunstvollen Fresken und Skulpturen sowie der berühmte Leuchtturm La Lanterna, das Wahrzeichen von Genua.

Im zehnten Jahrhundert war Genua lediglich eine kleine Handelsstadt. Doch innerhalb der folgenden 200 Jahre entwickelte sich die Stadt zur führenden See-Handelsmacht des Mittelmeers. Hier wurden Luxusgüter wie Gewürze oder Seide sowie Finanzdienstleistungen angeboten.
In ihrer bewegten Geschichte beteiligte sich die Republik an vielen Kriegen, darunter auch am Genuas.
Die Republik Genua gilt als wegweisendes Beispiel einer mittelalterlichen Stadtstaat-Republik. Sie war mächtig und einflussreich sowie prägend in der Geschichte des Mittelmeerraums. Hier stand das erste öffentliche Krankenhaus Europas und auch die erste Börse auf dem Kontinent wurde in der Hafenstadt gegründet.






Der Porto Antico in Genua war einst der Industriehafen, der an der benachbarten historischen Altstadt angrenzte. Im Jahr 1992 wurde der Hafen anlässlich des 500. Jahrestages der Entdeckung Amerikas vom genuesischen Architekten Renzo Piano aufgewertet und umstrukturiert. Seit- dem übt der Porto Antico eine unwiderstehliche Anziehungskraft sowohl auf Touristen als auch auf die Bewohner von Genua aus. Er ist jedoch nicht nur ein beliebtes Ziel für Reisende, sondern spielt auch eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Stadt. Der stolze Porto Antico dient nun als Vorzeigeprojekt dafür, wie alte industrielle Strukturen erfolgreich in moderne Bereiche für Freizeit und Kultur verwandelt werden können. Der Porto Antico ist heute ein Vorbildmodell für andere Städte weltweit.

Das "Acquario di Genova" in Genua ist das zweitgrößte Aquarium Europas. Besucher können dort 70 verschiedene Lebensräume bestaunen, die eine Vielfalt von 12.000 Exemplaren aus 600 Arten der Weltmeere präsentieren. Ein Rundgang durch das Aquarium dauert ungefähr zweieinhalb Stunden. Währenddessen erleben Besucher entlang von 39 Bassins naturgetreue
Nachbildungen der Lebensräume zahlreicher Fische und Reptilien. Die Hallen des Aquariums erstrecken sich über eine Fläche von etwa 9700 Quadratmetern. Darunter befinden sich drei große Meerwasserbecken, in denen Del fi ne, Haie, Robben und Wasserschildkröten zusammen mit einer Vielzahl kleinerer Fische leben.









Gegenüber dem Aquarium befindet sich eine Kuppel aus Stahl und Glas, die einen Durchmesser von 20 Metern hat. In diesem Mikrokosmos exotischer Tierwelt gibt es eine Vielfalt an tropischen Lebewesen, darunter bis zu 150 verschiedene Arten von Tieren und P fl anzen. Sobald man das Gebäude betritt, kann man unter den Zweigen einiger der höchsten Farne der
Welt spazieren gehen und zwischen Pflanzensorten wandeln, die normalerweise in tropischen Regionen gedeihen. Es handelt sich um einen außergewöhnlichen botanischen Garten, in dem viele unterschiedliche Vogelarten leben. Die computergesteuerte Biosphäre ist auch die Heimat einiger Landschildkröten, Fische und Insekten.






Das größte Museum dieser Art im Mittelmeerraum ist das Meeresmuseum “Galata - Museo del mare”. Das Museum befindet sich im Palazzo Galata, benannt nach der alten Kolonie Galata, in Darsena, einem Stadtviertel, in dem einst Galeeren gebaut wurden. Neben einer originalgetreuen Nachbildung einer genuesischen Galeere bietet das Museum
eine Vielzahl interaktiver Ausstellungsräume, die das Leben auf See veranschaulichen. Ein Großteil der Ausstellung widmet sich dem Seehandel während der Zeit der Seerepublik Genua. Besonders erwähnenswert ist die Simulation eines Sturms am Kap Hoorn. Im Außengelände liegt das U-Boot Nazario Sauro, welches 2002 außer Dienst gestellt wurde.






Bigo ist eine der spektakulärsten Attraktionen im Porto Antico: Ein Panoramalift, der 40 Meter hoch klettert und den Besuchern einen ungewöhnlichen Blick auf den Hafen und die Stadt bietet. Entworfen von Architekt Renzo Piano, erhält er seinen Namen und seine Form von den Kränen, mit denen früher Güter im Hafen von Genua verladen wurden.
Während des Aufstiegs führt die Kabine dieses Hebekrans eine 360-Grad-Drehung aus, sodass jeder an Bord die Aussicht genießen kann. In der Kabine befindliche Schrifttafeln führen Sie durch die Stadtansichten und eine mehrsprachige Aufnahme hebt die Hauptgebäude und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten hervor.







Die „Galeone Neptune“ ist eine wunderbare Kopie einer spanischen Galeone aus dem 17. Jahrhundert. Entworfen wurde sie vom Marinearchitekten David Cannell. Das Schiff wurde im Jahr 1985 für den Film „Pirates" von Roman Polanski gebaut und stellte dort ebenfalls ein spanisches Schiff dar. Mit einer originalgetreuen Nachbildung über der Wasserlinie, einem teilweise aus Stahl
gefertigten Rumpf, Holzplanken und einem modernen Schottel-Antrieb, zieht die Neptune derzeit viele Touristen an, da es als Attraktion im Hafen von Genua dient. Im Jahr 2011 hatte die Neptun Galeone ihren letzten Auftritt in der TV-Serie „Neverland" und zwar als das Schiff „Jolly Roger“, welches Captain Hook gehört.







Der Sankt-Georg-Palast „Palazzo San Giorgio” ist ein historisches Gebäude von großer Bedeutung und Bekanntheit in Genua. Es dient derzeit als Hauptsitz der Westligurischen Meeres-Hafenbehörde.
Ursprünglich wurde das Gebäude mit dem Namen „Meerespalast" im Jahr 1260 vom Politiker und Admiral Guglielmo Boccanegra erbaut. Der Entwurf stammt von Bruder Oliverio, einem Zisterzienserarchitekten und Mönch. In dieser Zeit war es der Sitz der Gemeinde.
Nachdem Boccanegra im Jahr 1262 ins Exil gezwungen wurde, fungierte der Palast als Gefängnis.
Einer seiner berühmtesten Insassen soll Marco Polo gewesen sein, welcher zwischen September 1298 und Juli 1299 seine Reiseberichte (Il Milione) seinem Mitgefangenen Rustichello da Pisa diktierte.
Später wurde das Gebäude zum Zollhaus umfunktioniert und im 15. Jahrhundert ging es an die Banco di San Giorgio über - daher erhielt es seinen heutigen Namen. Im Laufe des 16. Jahrhunderts erfolgte eine Erweiterung des Palastes und gegen Ende des 19. Jahrhunderts restaurierte Alfredo d'Andrade ihn vollständig nach einer Phase des Verfalls. Seit dem Jahre 1903 beherbergt er nun die Büros der genuesischen Hafenbehörde.




Der Hauptleuchtturm des Hafens der Stadt Genua, bekannt als „Lanterna di Genova" oder einfach „Lanterna", erfüllt nicht nur eine wichtige Funktion für die Nachtschifffahrt in der Umgebung, sondern ist auch ein bedeutendes Symbol und Wahrzeichen der Stadt. Der aus Mauerwerk errichtete Turm ragt 76 m hoch empor.
In unmittelbarer Nähe zum Turm be fi ndet sich das Museo della Lanterna, welches über einen Spaziergang entlang alter Stadtmauern bis hinunter zur Via Milano erreicht werden kann. Das Hauptaugenmerk des Museums liegt auf der Geschichte von Genua und seinem Hafen, wobei zahlreiche Archivmaterialien präsentiert werden. Einige Ausstellungen beschäftigen sich außerdem mit der Navigation sowie den Navigationshilfen in Genua und zeigen verschiedene Signalsysteme, die auf See eingesetzt wurden.
Der Turm kann freitags bis sonntags sowie an Feiertagen zwischen 10:00 Uhr und 18:00 Uhr besucht werden (letzter Einlass um 17:30 Uhr). Montag bis Donnerstag bleibt er für Besichtigungen geschlossen.
Da es sich um militärisches Gebiet handelt, ist ein Zugang außerhalb dieser Öffnungszeiten nicht möglich. Bei Wetteralarm oder Gewittern sind Besuche ebenfalls ausgesetzt.





Niccolò Paganini, der berühmte Geiger und Komponist wurde 1782 in Genua geboren. Er war weit mehr als nur ein Musiker. Obwohl er für seine unkonventionellen Auftritte bekannt war –wie das Spielen auf Friedhöfen oder mit einer einzigen Saite – lag sein Erfolg nicht allein an seinen spektakulären Inszenierungen.
Paganini verstand es auch als Erster in der Instrumentalmusik, die Bedeutung von Eigenwerbung und Selbstvermarktung zu erkennen. Mit seinem markanten Aussehenschwarze Kleidung, lange Haare und intensiver Blick - zog er stets eine große Menge an Fans an. Doch wäre dies alles gewesen, hätte sich sein Ruhm wohl kaum bis heute gehalten.
In Wirklichkeit war Niccolò Paganini nämlich ein herausragender Künstler: der größte Geiger aller Zeiten sowie zugleich hervorragender Dirigent und Komponist seiner Zeit! Kein Wunder also, dass viele Kollegen ihn bewunderten; sie widmeten ihm sogar eigene Werke unter Verwendung seiner berühmtesten Themen zurückgreifend.



Link zum Geburtshaus von Niccolò Paganini
Vor knapp 200 Jahren flüsterten die Menschen den Namen Niccolò Paganini nur mit einem Kreuzzeichen aus, denn sie glaubten fest daran, dass der Geiger ein Hexenmeister sein muss. Denn seine virtuosen Fähigkeiten auf seiner Geige waren so außergewöhnlich und magisch, dass es unmöglich schien für einen menschlichen Körper diese Kunst zu beherrschen. Doch was war das Geheimnis hinter seinem zauberhaften Spiel?
Seine Musik hatte eine gewaltige Wirkungskraft auf sein Publikum: Frauen fielen in Ohnmacht und gestandene Männer weinten vor Rührung –einfach unvorstellbar.
Dieser Genueser verdient daher höchste Anerkennung dafür, dass er dank seines außerordentlichen Talents durch den ganzen Kontinent reiste und als erster wirklich europäischer Instrumentalstar gilt. 1829 wurde das Conservatorio «Niccolò Paganini» di Genova gegründet. Seit 1974 ist es ein staatliches Konservatorium. Das renommierte Institut befindet sich in der Via Albaro n. 38.




Genua ist die Heimat einiger berühmter Künstler, Entdecker und Weltreisender. Das Geburtshaus von Christoph Kolumbus wurde nachgebaut. Der Entdecker des amerikanischen Kontinents verbrachte seine Kindheit an diesem Ort. Ein Besuch des Hauses gibt einen Eindruck davon, wie das Leben zu jener Zeit war.








Admiral Andrea Doria erblickte in Imperia das Licht der Welt, gelegen rund 120km südwestlich von Genua. Als brillanter Stratege und politischer Führer avancierte er zu einer der mächtigsten und ein fl ussreichsten Persönlichkeiten Genuas. Ebenfalls aus der Stadt der Entdecker stammt Franco Malerba, dem ersten Astronauten Italiens.



Genua beherbergt eine Vielzahl beeindruckender Sakralbauten. Als repräsentatives Beispiel dieser Gotteshäuser wird hier die prächtigste Kirche vorgestellt. Die Ursprünge der Kathedrale reichen bis ins Jahr 1118 zurück. Archäologische Funde bestätigen, dass die erste Kathedrale Genuas bereits im 5. oder 6. Jahrhundert an dieser Stelle errichtet wurde.

























Genova Piazza Principe

Genova Piazza Principe Regional * IC ***
* Die Regionalzüge verkehren in einem Intervall von 30 Minuten.
** Am Bahnhof von Santa Margherita Liguria in den Linienbus 782 umsteigen.
*** Da die ICs meist gut gebucht sind, ist es ratsam eine Platzreservierung vorzunehmen.

Obwohl der Name dieser Stadt schon seit langer Zeit existiert, gibt es bis heute keine eindeutige Erklärung wie er entstand. Einer Legende nach stammt er von dem verkürzten Namen „Casa de Moglie“. Während die Seeleute unterwegs waren, brachten sie ihre Frauen (mogli) in einem gemeinsamen Heim unter (casa), was zur Bezeichnung der Stadt führte.
Camogli war im Spätmittelalter ein bedeutender Seehafen mit einer Flotte aus Hunderten von Großseglern und wurde als "Stadt der tausend weißen Segel" bekannt. Im Jahr 1798 beherbergte die Stadt große Teile von Napoleons Flottenkontingenten, welche später in der Seeschlacht bei Abukir (Battle of the Nile) durch Vizeadmiral Horatio Nelson besiegt wurden.
Die renommierte Marineschule "Cristoforo Colombo", benannt nach dem genuesischen Seefahrer Christoph


Kolumbus, wurde hier 1874 gegründet. Im Jahr 1880 gab es in diesem ehemaligen Fischerdorf etwa 12.000 Einwohner; davon waren rund 500 registrierte Schiffskapitäne. Der Hafen von Camogli ist auch heute noch einer der wichtigsten Fischereihäfen an der ligurischen Küste und bietet frische Meeresfrüchte direkt vom Boot auf den Teller. Camogli hat jedoch nicht nur historische Bedeutung, sondern auch kulturelle Relevanz.
Jedes Jahr am zweiten Sonntag im Mai findet das “Sagra del Pesce” statt - ein Festival zu Ehren des Heiligen Fortunato, dem Schutzpatron der Fischer. Während des Festes wird in einer riesigen Pfanne Fisch frittiert und kostenlos an alle Besucher verteilt. Camogli lebt heute hauptsächlich vom Tourismus und ist vor allem wegen seiner farbenfrohen Häuser am Strand bekannt - diese dienten früher dazu, den Fischern von Camogli dabei zu helfen, ihren Weg zurück zum Hafen zu finden.
mit dem OBB nightjet nach Genua

Die Stadt ist etwa 35 Kilometer von Genua entfernt und von den Hügelausläufern des ligurischen Apennins umgeben. Santa Margherita Ligure bietet mediterrane Vegetation mit traumhaften Parkanlagen sowie Gärten entlang der Delfinküste (Costa dei Delfini), welche das Gebiet zwischen dieser Gemeinde und Portofino trennt.
Ein Teil dieses kommunalen Territoriums gehört zum regionalen Naturpark Portofino (Parco naturale regionale di Portofino). Außerdem verwalten Santa Margherita Ligure gemeinsam mit Camogli und Porto fi no das Meeresschutzgebiet in diesem Bereich. Die Stadt selbst ist ein beliebtes Reiseziel für Touristen, die auf der Suche nach einem entspannten Urlaub sind. Die malerischen Gassen und Plätze laden zum Flanieren ein und bieten zahlreiche Möglichkeiten zum Shoppen oder Einkehren in gemütliche Cafés und Restaurants. Besonders sehenswert ist die Piazza Martiri della Libertà mit ihrem imposanten Brunnen aus


dem 17. Jahrhundert, sowie das Castello di Santa Margherita Ligure. Neben all diesen Vorzügen hat die Stadt auch kulturell viel zu bieten: Das jährlich stattfindende „Festival Internazionale del Folklore“ zieht jedes Jahr tausende Besucher an.
Santa Margherita Ligure vereint somit alles, was man sich von einem perfekten Urlaubsort wünscht - mediterranes Klima, traumhafte Landschaften, kulinarische Köstlichkeiten sowie vielfältige Freizeitmöglichkeiten - kurz gesagt: Hier kommt jeder auf seine Kosten! Von Genua erreicht man Santa Margherita Ligure in etwa 30 Bahnminuten. Mit dem Bus der Linie 782 gelangt man nach Portofino. Die Linie 782 verwendet aufgrund der engen Straßen nur relativ kleine Busse. Um einen guten Platz im Bus zu bekommen, sollte man das Ticket bereits vorher besorgen und von der Bahn direkt zur Busstation gehen.



Portofino liegt etwa 40 Kilometer von Genua entfernt. Die unaufhörlichen Ströme an Touristen, die besonders durch die zahlreichen wohlhabenden und attraktiven Besucher angezogen werden, stellen die wichtigste Einnahmequelle des charmanten Städtchens dar. Die engen Zufahrtsstraßen verwandeln die Anreise mit dem eigenen Auto in ein wahres Hindernisrennen. Eine besonders angenehme Möglichkeit, Portofino zu erreichen, bietet die Bahnverbindung über den Bahnhof in Santa Margherita Ligure. Über dem Ort erhebt sich das im 14. Jahrhundert erbaute Castello Brown. Das ursprünglich als „Castello di San Giorgia“ bekannte Bauwerk fungiert heute als Museum von Portofino. Auf dem Weg vom Castello Brown ins Herz des Ortes passiert man die
romanische Chiesa di San Giorgio. Diese wurde ursprünglich im 12. Jahrhundert errichtet und 1950 wiederaufgebaut, nachdem sie im Zweiten Weltkrieg vollständig zerstört worden war. Portofino wurde von den Universal Studios in Orlando nachgebildet und diente zahlreichen Filmen als eindrucksvolle Kulisse. Gegenwärtig liegen im Hafen luxuriöse Yachten vor Anker. 2023 hat die Stadtverwaltung eine Regelung eingeführt, die empfindliche Strafen für Personen vorsieht, die an touristisch attraktiven Plätzen Selfies machen und „herumlungern“.Zahlreiche Restaurants und Bars laden dazu ein, sich zu verweilen, und aufgrund der wohlhabenden Gäste können auch verschiedene Luxusartikel direkt am Hafen erworben werden.







mittelalterlichen Burg (die heute als Kunst- und Kulturzentrum genutzt wird). Das historische Stadtzentrum selbst besticht durch eine charmante Anordnung alter
Blick aufs Mittelmeer inklusive umliegender Berglandschaft. Ein weiteres Highlight bildet der Golfplatz nordwestlich von Rapallo – eine Rarität in dieser hügeligen Region.



Castelletto erhebt sich über dem historischen Stadtzentrum von Genua. An diesem Ort gibt es zahlreiche grüne Flächen. Von der Aussichtsplattform aus eröffnet sich ein atemberaubender Blick auf die Stadt. Es ist ein beliebter Ort sowohl für Touristen als auch für die ansässige Bevölkerung.
Heute ist das Belvedere Montaldo, auch bekannt als Spianata Castelletto. Die
Terrasse ist über zwei Aufzüge zugänglich. Der östliche Aufzug (Station Levante) führt zu einer farbenfrohen Jugendstilloggia aus Glas.
Das Belvedere bietet eine Panoramaterrasse, von der aus man den Blick auf den Porto Antico, die prächtigen Paläste an der Strada Nuova und die Dächer des historischen Zentrums genießen kann.






Der Aufzug verbindet die Galleria Garibaldi mit dem etwas mehr als 60m höher gelegenen Belvedere Castelletto Garten.
Die „Spianata Castelletto“ wird als die „Terrasse über der Altstadt“ bezeichnet und gewährt einen spektakulären Blick über Genua.






In der Mitte des Tunnels Galleria Giuseppe Garibaldi gibt es einen Eingang zum Aufzug, der zur darüberliegenden Aussichtsplattform hinaufführt.



Direkt am Beginn des Tunnels liegt der Zugang Castelletto Levante. Die Aufschrift „Panorama della Citta`“ über dem Eingang deutet auf den beeindruckenden Blick über Genua hin.
Für die Benutzung der Lifts und Standseilbahnen ist, wenn nicht anders hingewiesen, eine gültige Fahrkarte notwendig.








Vom technischen Standpunkt ist dieser „BahnLift“ äußerst bemerkenswert. Zuerst fährt der Lift als Bahn durch einen Tunnel. Die Bahn wird dann zum Lift und hebt ab. Es sind immer zwei Kabinen im Einsatz, die sich bei der Liftstation treffen. Oben angekommen sind es nur wenige Schritte, um das sehenswerte Schloss D'Albertis zu besuchen.


Kapitän Enrico Alberto d’Albertis ließ zwischen 1886 und 1892 das Schloss erbauen. Es wurde auf den Überresten einer befestigten Struktur aus dem 13. Jahrhundert errichtet. Das Schloss erhebt sich majestätisch über dem Bahnhof „Genova Piazza Principe“. Nach dem Ableben des Kapitäns im Jahr 1932 fiel das Schloss in den Besitz der Stadt Genua.
In den Mauern des Schlosses befindet sich das Museum der Weltkulturen (Museo delle culture del mondo).
Das Museum der Weltkulturen beherbergt eine faszinierende Sammlung von Artefakten aus den exotischen Ländern, die Kapitän Enrico Alberto d’Albertis auf seinen Reisen besucht hat.






Von kunstvoll geschnitzten Masken aus Afrika bis hin zu antiken Tempel Asien - die Vielfalt der Exponate ist beeindruckend. Besucher können in die fernen Welten eintauchen, die der Kapitän einst erkundet hat, und sich von den


Schätzen vergangener Kulturen verzaubern lassen. Die geschichtsträchtigen Mauern des Schlosses umhüllen die Besucher mit einer Aura der Vergangenheit, die noch lange nach dem Besuch nachhallt.







Die Standseilbahn stellt eine Verbindung zwischen Zecca und Righi her. Sie verläuft über den Granolo-Hügel hinauf zum 302m hohen Righi. Von hier aus genießen Besucher einen spektakulären Blick auf Genua. In der Mitte der Strecke kreuzen sich die beiden Bahnen. Fünf Haltestellen ermöglichen es den Reisenden, die Stadt von unterschiedlichen Standorten aus zu entdecken.







Die Standseilbahn wurde bis 1980 durch den Einsatz von mit Wasser gefüllten Ballasttanks betrieben. Über den Fußgängertunnel, der entweder vom Corso Magenta oder dem Eingang in der Via Acquarone zugänglich ist, gelangt man zu einem privaten Aufzug, der zur historischen Apotheke (Antica Farmacia Sant’Anna) führt.










Ein umfangreiches Netzwerk aus Bussen, Standseilbahnen, Aufzügen sowie jeweils einer Schiffs- und U-Bahnlinie, der Zahnradbahn von Cremagliera und der historischen Schmalspurbahn von Genua nach Casella sorgt für eine gute Erreichbarkeit in der Hafenstadt. Die Fahrkarten sind entweder über die App „AMT GENOVA“ im App Store oder bei
Google Play erhältlich. Zudem können Tickets auch in den Informationszentren für Touristen erworben werden. Es sind auch preiswerte Tageskarten für das gesamte Netzwerk verfügbar. Mit den Tageskarten können die Attraktionen der Stadt besichtigt werden. So können Besucher die Vielfalt von Genua unkompliziert entdecken und erleben.


















Streckenübersicht ÖBB Nightjet und ÖBB Nightjet Partner









Dieses eBook wurde durch die freundliche Unterstützung der regionalen Tourismusbüros und der ÖBB ermöglicht. Deutsches Lektorat und Editorial: Martin Andergassen. Quellenangabe
Alle Texte, Videos und Fotos, wenn nicht anders angegeben: Rudolf J. Strutz. Fahrpläne und Reiseinformationen: ÖBB
Für die Bearbeitung von Bildern, wie etwa das Entfernen unerwünschter Elemente, kommt teilweise KI-Software zum Einsatz. Zudem können KI-Programme bei der Verbesserung der Bildschärfe und der Rauschunterdrückung eingesetzt werden.
Die Reiseführer stehen auch auf dem Online-Portal der ÖBB Flotte kostenlos zur Verfügung. Das Unterhaltungs- und Internet Portal railnet ist in allen Fahrzeugen der railjets, nightjets und cityjets verfügbar.


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Rudolf Strutz
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