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Brünn mit den ÖBB

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Die ÖBB verbinden Europa

Die ÖBB verbindet zahlreiche europäische Metropolen mit modernen Tages- und Nachtverbindungen.

Tagsüber bieten die ÖBB Railjets schnelle und komfortable Fernreisen in den Klassen Economy, First und Business.

Nachts sorgt der ÖBB Nightjet für eine erholsame und umweltfreundliche Reise quer durch Europa. Ob Sitzplatz,

neue Mini Cabins oder Liege- und Schlafwagen – für jeden Reisewunsch ist gesorgt.

Innerhalb Österreichs garantieren die Cityjets der ÖBB einen pünktlichen und bequemen Nah- und Fernverkehr.

Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten fi nden Sie über den Infobutton, der direkt zur Buchungsseite der ÖBB führt.

ANREISE BRÜNN

SEHENSWERT

MUSIK & THEATER KIRCHEN MUSEEN

IGNIS BRUNENSIS IMPRESSUM

Anreise

Anbindung

Die Bahnlinie von Graz über Wien nach Berlin führt direkt durch Brünn. Der komfortable ÖBB-Railjet fährt weiter bis nach Prag und Berlin. Von Wien kommend erreicht die Bahn die Stadt Brünn in weniger als 90 Minuten.

mit dem ÖBB railjet nach Brünn

Brünn

Fontána Socha Spravedlnosti (Statue der Gerechtigkeit)

Stadtteilen leben rund 380.000 Menschen. Der Name der Stadt geht auf die Burg Brünn zurück, die etwa zwischen 1021 und 1034 errichtet wurde.Im Jahr 1243 gründete Wenzel I. Brünn als eine Königsstadt mit besonderen Privilegien. Die Festung Spielberg, eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Brünns, wurde erstmals im Jahr 1277 schriftlich erwähnt. Ab 1349 diente Brünn als Residenz der Markgrafen von Mähren. Im Jahr 1641 wurde Brünn zur Hauptstadt Mährens ernannt.

Im Verlauf der Jahrhunderte wurde Brünn mehrfach durch kriegerische Auseinandersetzungen beeinträchtigt.

Krieg rückten preußische Truppen gegen Brünn vor.

In der Nähe von Brünn fand 1805 die Schlacht bei Austerlitz statt, auch bekannt als die „Drei-KaiserSchlacht“, in der Napoleon I. sowohl die österreichischen als auch die russischen Streitkräfte besiegte.

Heute ist Brünn vor allem für seine Gastfreundschaft und die zahlreichen einladenden Gasthäuser bekannt, in denen hervorragendes Bier und herzhafte Speisen serviert werden. Die Stadt liegt an der Bahnstrecke zwischen Wien und Prag und ist hervorragend an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen.

mit

Sehenswert

Stará radnice (Altes Rathaus)

Das historische Rathaus in Brno diente von 1373 bis 1935 als Verwaltungszentrum der Stadt. Es stellt das älteste profane Bauwerk innerhalb der Stadtgrenzen dar. Seine Entstehungsgeschichte lässt sich bis ins Jahr 1240 zurückverfolgen, als ein einstöckiges Bauwerk mit einem Turm errichtet wurde. Wer das Rathaus besucht, sollte unbedingt die Galerie sowie die historischen Räume besichtigen. Auch eine Besteigung des 63 Meter hohen Turms ist sehr zu empfehlen.

Es wirkt tatsächlich so, als ob das kunstvoll gearbeitete mittlere Türmchen, das in der Fachterminologie als Fiale bekannt ist, unmittelbar auf die Person herabzufallen droht, die das Tor passiert.

Einer Überlieferung zufolge war der Schöpfer des Portals, Anton Pilgram, mit der Vergütung unzufrieden, und als man seiner Bitte um eine zusätzliche Bezahlung nicht nachkam, errichtete er das Türmchen absichtlich schief.

Der Überlieferung zufolge lebte in der Nähe von Brünn ein Drache, der die Bewohner der Stadt in Angst versetzte und ihre Haustiere fraß. Tatsächlich handelt es sich bei dem sogenannten „Brünner Drachen“ jedoch um ein Krokodil, das der ungarische König Matthias II. der Stadt Brünn als Geschenk

überreichte. Der Legende nach fertigte der Zimmermann Georg (Jiři) Birk aus Eisgrub (Lednice) am 14. Mai 1636 ein Rad, das ohne einen einzigen Nagel konstruiert war. Dieses rollte noch am selben Tag eine Entfernung von 54 Kilometern bis nach Brünn.

mit dem ÖBB railjet nach Brünn

An der westlichen Außenwand des Alten Rathauses sind noch weitere Legenden zu entdecken. Dort ragt ein finsteres steinernes Antlitz aus der Mauer heraus. Einer Überlieferung zufolge kennzeichnet diese Stelle den Ort, an dem im Jahr 1424 während der Hussitenkriege ein verräterischer Ratsherr in die Wand eingemauert wurde. Die Stadt Brünn hatte sich im Krieg auf die Seite Kaiser Sigismunds gestellt, doch soll der Ratsherr laut der Sage versucht haben, den Hussiten die Stadttore zu öffnen.

Brněnský orloj (Astronomische Uhr)

Täglich um 11:00 Uhr, genau zum Klang der „Mittagsglocken“ der Kathedrale Petrov, ertönt in der astronomischen Uhr ein Glockenspiel. Aus dem Inneren der Uhr, die einem Geschoss nachempfunden ist, rollt anschließend eine Glaskugel heraus, die ein glücklicher Fänger als Souvenir

mitnehmen darf. Das Design der Uhr erinnert an die Verteidigung gegen die Schweden. Die herabfallende Kugel steht hingegen als Symbol für Schutz und Frieden. Die Uhr verkörpert den unaufhaltsamen Fluss der Zeit.

Morový sloup (Pestsäule)

Die Pestsäule wurde 1679 erbaut. Als Sockel wurde ein künstliche Grotte geschaffen, in der St. Rosalia (Patronin von Palermo) ruht. Die Heilige gilt in der katholischen Kirche als

Schutzherrin gegen die Pest. Auf dem Kapitell der Säule befindet sich eine beeindruckende Statue der Jungfrau Maria.

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Socha Markrabě Jošta (Markgraf Jobst zu

Im Jahr 2015 wurde die vom tschechischen Künstler Jaroslav Róna entworfene Skulptur des mährischen Markgrafen Jobst errichtet. Die ausgedehnten Beine des Pferdes erinnern in ihrer Form an eine Giraffe. Das geschlossene Visier des Reiters verleiht der Statue eine besonders geheimnisvolle

Ausstrahlung. Die Skulptur steht auf dem historischen Marktplatz und zieht sowohl Einheimische als auch Touristen an, die von der ungewöhnlichen Kombination aus mittelalterlicher Symbolik und moderner Gestaltung fasziniert sind.

Zelný trh (Kohlmarkt)

Der Kohlmarkt fungiert schon seit dem 13. Jahrhundert als zentraler Marktplatz der Stadt. Bis ins 15. Jahrhundert hinein war er unter dem Namen „Oberer Markt“ geläufig. In der Umgebung des barocken Parnas-Brunnens, der von Fischer von Erlach geschaffen wurde, präsentieren die Händler ihre

Produkte. Unterhalb des Platzes erstreckt sich ein weitläufiges Labyrinth aus Gängen und Räumen. Es diente einst als Lagerstätte und Fluchtweg Zahlreiche Cafés und Boutiquen säumen die umliegenden Straßen und laden zum Verweilen ein.

Kašna Parnas (Parnass Brunnen)

Der Brunnen im barocken Stil entstand in den Jahren 1690 bis 1695. Die Planung und Gestaltung stammen von Johann Bernhard Fischer von Erlach. An der obersten Stelle des Brunnens befindet sich eine Statue, die die Europa darstellt. Die Statue symbolisiert dabei nicht nur die mythologische Figur

Europa, sondern steht auch für die Verbindung zwischen Kontinenten und Kulturen. Umgeben ist sie von weiteren allegorischen Figuren, die Elemente wie Flüsse und Jahreszeiten verkörpern, wodurch der Brunnen als Ganzes eine harmonische Einheit aus Kunst und Natur darstellt.

Sloup Nejsvětější Trojice (Dreifaltigkeitssäule)

Der obere Bereich des Krautmarktes wird von einer Dreifaltigkeitssäule aus dem Jahr 1729 geprägt.

Die Säule dient nicht nur als religiöses Symbol, sondern auch als kunsthistorisches Zeugnis barocker Bildhauerkunst, das den Platz in seiner Gesamtheit prägt und Besucher zum Verweilen einlädt.

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Magistrát města Brna (Neues Rathaus)

Bereits in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts versammelte sich hier das Parlament der Stände Mährens. Besonders ins Auge fallen in den Innenhöfen der Brunnen, der die Allegorie der zwölf Monate darstellt, sowie der imposante Wasserspeier. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Gebäude mehrfach erweitert und umgestaltet, wobei verschiedene architektonische Stile miteinander verschmolzen. Besonders hervorzuheben sind die gotischen Gewölbe und die barocken Verzierungen, die dem Bauwerk eine einzigartige Atmosphäre verleihen.

Hrad Špilberk (Burg Spielberg)

König Přemysl Otakar II. ließ die Burg auf dem Spielberg im Jahr 1250 erbauen; damals war er noch ein mährischer Landgraf. Ein Spaziergang durch den Kerker sowie die Kasematten erweckt die Vergangenheit der Festung als gefürchtetes Gefängnis erneut zum Leben. Innerhalb der Burg

haben Gäste die Möglichkeit, in einem Restaurant einzukehren. Der Aussichtsturm im inneren Bereich der Burganlage gewährt einen reizvollen Blick über Brünn. Schon seit frühester Zeit diente die Burg als militärische Befestigungsanlage, heute findet man Kunst und Kultur in den Gemäuern der Burg.

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Hrad Veveří (Burg Eichhorn)

Die Burg Eichhorn wurde erstmals im Jahr 1222 schriftlich erwähnt. Diese Burg, die als königliche Festung Böhmens erbaut wurde, ist aufwendig restauriert worden und stellt definitiv einen lohnenswerten Ausflugsort dar. Die Hrad Veveří befindet sich am Ufer des Brünner Stausees. Mehrfach zählte Winston Churchill zu den Gästen dieser Burg. Die Burg Veveří beeindruckt nicht nur durch ihre historische Bedeutung, sondern auch durch ihre malerische Lage, die zahlreiche Besucher anzieht.

Zoo Brno (Zoo Brünn)

Schon im Jahr 1935 wurde eine Organisation ins Leben gerufen, deren Zweck die Anlage eines Tierparks in Brünn war. Die offizielle Eröffnung des Zoos fand schließlich 1953 statt. Heutzutage leben dort nahezu 1.700 Tiere aus etwa 370 verschiedenen Arten.

Der Zoo hat sich im Laufe der Jahrzehnte kontinuierlich weiterentwickelt und legt heute großen Wert auf den Schutz bedrohter Tierarten sowie auf die Umweltbildung seiner Besucher. Zahlreiche moderne Gehege und naturnahe Lebensräume bieten den Tieren optimale Bedingungen.

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Musik & Theater

Divadlo Reduta (Reduta Theater)

Die Historie des Reduta Theaters reicht zurück bis ins Jahr 1605, als an diesem Ort erstmals ein städtisches Theater eröffnet wurde. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Gebäude mehrfach durch Brände zerstört. Nach einer umfassenden Renovierung diente das Theater in den 1950er Jahren für rund vier Jahrzehnte als Spielstätte der tschechischen Operettenszene. Im Jahr 2005 erfolgte ein weiterer Umbau, wodurch es heute zu den drei Spielstätten des Nationaltheaters in Brünn zählt. Im Jahr 1767 trat hier der elfjährige Wolfgang Amadeus Mozar auf.

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Janáčkovo divadlo

Bei der Eröffnung im Jahr 1965 galt das Janáček-Theater als das größte sowie technisch fortschrittlichste Theatergebäude in der damaligen Tschechoslowakei. Seit seiner Gründung im Jahr 1965 präsentiert das Nationaltheater Brünn – Janáček-Theater vorwiegend Opern- und Ballettaufführungen.

Das Theatergebäude beeindruckt nicht nur durch seine markante Architektur, sondern auch durch seine exzellente Akustik und moderne Bühnentechnik, die es ermöglichen, anspruchsvolle Inszenierungen auf höchstem Niveau zu realisieren.

Mahenovo divadlo (Mahen-Theater)

Das Mahen-Theater wurde von 1881 bis 1883 als deutsches Stadttheater erbaut. Es war das erste vollständig elektrifizierte Theatergebäude von Brünn. 1919 wurde es zur Bühne des Nationaltheaters Brünn.

Hier fanden Uraufführungen der Opern von Leoš Janáček statt. Seit seiner Eröffnung erfreut sich dieses Theater hoher Beliebtheit.

Kirchen

Kostel svatého Michala (St. Michael Kirche)

Die St. Michael-Kirche ist eng mit der Arbeit des Dominikanerordens in Brünn verbunden. Bereits im 13. Jahrhundert war das Gotteshaus ein fester Bestandteil des Dominikanerklosters.

Die Barockterrasse des Doms ist mit Steinfiguren von Heiligen verziert. Die Kirche ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

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Katedrála sv. Petra a Pavla (St. Peter und Paul)

Die Anfänge des Gotteshauses gehen auf das Jahr 1180 zurück; damals gab Markgraf Konrad Otto den Auftrag zum Bau der Kirche. In den Kriegswirren des Dreißigjährigen Krieges wurde das Gebäude stark beschädigt und von 1743 bis 1745 umfangreich erneuert. 1777 wurde St. Peter und Paul zur Bischofskirche des Bistums Brünn.

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Mittagsläuten schon um 11 Uhr

Das Mittagsläuten vom Brünner Dom hört man nicht wie üblich um 12 Uhr, sondern bereits um 11 Uhr. Die Erklärung für diese Besonderheit lässt sich in einer Legende aus dem Dreißigjährigen Krieg finden:

Die Stadt Brünn wurde unter dem Befehl eines sehr klugen Feldherren, Jean-Louis Raduit de Souches, gegen die Schweden verteidigt. Vom 4. Mai bis zum 15. August 1645 belagerte das schwedische Heer unter Lennart Torstensson, Graf von Ortala die Stadt. Trotz schwerem Beschuss war es den Schweden nicht möglich, das wehrhafte Brünn einzunehmen.

Schlussendlich versprach der bereits ungeduldig gewordene Torstensson seinen Soldaten, die Belagerung aufzugeben, wenn er es nicht schaffen würde, Brünn bis zum Läuten der Mittagsglocken am 15. August einzunehmen. An besagtem Tag – die Schlacht war voll im Gange – gab Souches den Befehl, die Mittagsglocken bereits eine Stunde früher läuten zu lassen.

Die Schweden zogen ab, und seitdem ist Brünn allen anderen um „eine Stunde voraus” – zumindest was das Mittagsgeläute betrifft.

Červený kostel (Rote Kirche)

Die „Christuskirche” wurde 1867 eingeweiht. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging das Gotteshaus an die Evangelische Kirche der Böhmischen Brüder und wurde in „Jan-Ámos-

Komenský-Kirche” umgetauft. Aufgrund der roten Backsteine wird das Bauwerk im Volksmund als „Rote Kirche” bezeichnet.

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Kostel sv. Jakuba (St.-Jakobs-Kirche)

Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen gehen auf das Jahr 1228 zurück. Hier feierten die Kolonisten aus Deutschland und Flandern ihre Messen. Die Kirche in ihrer heutigen Form wurde 1592 vollendet.

Hier findet man auch das Grabmal von Jean-Louis Raduit de Souches, der die Stadt gegen die Schweden verteidigte.

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Kostel sv Tomáše (St.-Thomas-Kirche)

1350 beauftragte Markgraf Johann Heinrich von Luxemburg den Bruder von Kaiser Karl IV. mit dem Bau eines Augustinerklosters. Während des Dreißigjährigen Kriegs wurde die Kirche zerstört und von 1665 bis 1675 erneuert.

Das Gemälde der Offenbarung Christi an die Apostel ist einer der großen Kunstschätze der Kirche.

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Museen

Kostnice u sv. Jakuba (Beinhaus St. Jakob)

Das Beinhaus unter der St. Jakobs-Kirche ist mit seinen mehr als fünfzigtausend Gebeinen eines der größten Europas. Die Knochen stammen aus der Kirche von Petrov, die 1784 aufgelöst wurde.

Im Laufe der Jahrhunderte geriet das Gewölbe in Vergessenheit und wurde 2001 zufällig wiederentdeckt. Seit 2012 steht es Besuchern offen.

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Labyrint pod Zelným (Labyrinth am Kohlmarkt)

Das unter dem Kohlmarkt gelegene Labyrinth setzt sich aus den Relikten der Kellerbereiche früherer Wohnhäuser zusammen. Zum einen wurde das ungefähr 6 bis 8 Meter unter dem Marktplatz befindliche weitverzweigte Netz aus Kammern und Gängen zur Aufbewahrung von Nahrungsmitteln genutzt, zum anderen diente es als Zufluchtsort in bedrohlichen Situationen. Die engen Gänge und die teilweise feuchten Wände zeugen noch heute von der langen Geschichte und den vielfältigen Nutzungen dieses unterirdischen Komplexes.

Kryt 10-Z (Atombunker)

Die Bunkeranlage entstand während der Zeit des Nationalsozialismus. Nach dem Ende des Krieges diente der Schutzraum, der sich im Fels unterhalb der Festung Spielberg befindet, einem Weingroßhändler als Nutzfläche. In den Jahren von 1948 bis 1959 wurde der Bunker vom kommunistischen Regime erweitert, um Schutz vor Angriffen mit Atomwaffen zu bieten. In den folgenden Jahrzehnten blieb der Bunker weitgehend ungenutzt und geriet zunehmend in Vergessenheit. Im Zuge historischer Aufarbeitungen rückte die Anlage wieder in den Fokus der Öffentlichkeit.

Kapucínská hrobka (Kapuzinergruft)

Die Kapuziner sind bereits seit 1604 in Brünn. In diesem Jahr begann auch der Bau des ersten Kapuzinerklosters der Stadt. Seit Mitte des 17. Jahrhunderts dient die Krypta als Gruft des Klosters. Hier trockneten die Toten auf natürlichem Wege aus und mumifizierten ohne Balsamierung. Kaiser Josef II. verbot diese Art der Bestattung im Jahr 1784.

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Muzeum města Brna (Stadtmuseum Brünn)

Das Stadtmuseum Brünn ist in mehreren Gebäuden untergebracht. Die Festung Spielberg beinhaltet neben dem Museum auch die Verwaltung und das Archiv. Weitere zum Verbund gehörende Museen sind das “Menin Tor” und die “Villa Tugendhat”, ein wichtiges Bauwerk des deutschen

Architekten Ludwig Mies van der Rohe. Die uneinnehmbare Festung entwickelte sich zu einem der berüchtigtsten Gefängnisse Europas, dem sogenannten "Kerker der Nationen".

Diecézní muzeum (Diözesanmuseum)

Im Diözesanmuseum kann man die Dauerausstellung “Vita Christi – Das Leben Christi” bewundern. Hier befinden sich gotische und barocke Ausstellungsstücke aus den Kirchen und Pfarren der Brünner Diözese.

Besonders Stolz ist man auf das Gemälde “Madonna aus Eichhorn”, das aus den vierziger Jahren des 14. Jahrhunderts stammt.

Ignis Brunensis

Ignis Brunensis

In Brünn werden jedes Jahr bedeutende Feuerwerksfestivals veranstaltet. Die internationalen Wettbewerbe der herausragendsten Feuerwerke finden am Stausee von Brünn statt. Das abschließende Feuerwerk wird in der Stadt auf der Burg Spielberk präsentiert. Der Zugang zu den Feuerwerken ist kostenfrei. Neben Feuerwerken werden auch AI-gestütze Drohnenshows vorgeführt. Im Rahmen des Ignis Brunensis finden Besucher auch Musikdarbietungen, kulinarische Stände und kunsthandwerkliche Märkte.

Impressum

Streckenübersicht ÖBB Nightjet und ÖBB Nightjet Partner

Erlebe

CZ02_DE_Brünn © 2026 (Vers. 26.0)

Das Team

Dieses eBook wurde durch die freundliche Unterstützung der regionalen Tourismusbüros und der ÖBB ermöglicht. Deutsches Lektorat und Editorial: Martin Andergassen. Quellenangabe

Alle Texte, Videos und Fotos, wenn nicht anders angegeben: Rudolf J. Strutz. Fahrpläne und Reiseinformationen: ÖBB

KI-Unterstützung

Für die Bearbeitung von Bildern, wie etwa das Entfernen unerwünschter Elemente, kommt teilweise KI-Software zum Einsatz. Zudem können KI-Programme bei der Verbesserung der Bildschärfe und der Rauschunterdrückung eingesetzt werden.

ÖBB Railnet

Die Reiseführer stehen auch auf dem Online-Portal der ÖBB Flotte kostenlos zur Verfügung. Das Unterhaltungs- und Internet Portal railnet ist in allen Fahrzeugen der railjets, nightjets und cityjets verfügbar.

Copyright

Dieses Werk steht unter der Creative Commons-Lizenz. Es darf nicht kommerziell genutzt, nicht bearbeitet und nur in unveränderter Form unter Namensnennung weitergegeben werden. Die Nutzung einzelner Bilder und Texte ist nicht gestattet. Der gesamte Reiseführer wird kostenlos zur Verfügung gestellt.

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mit dem ÖBB railjet nach Brünn

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