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Bozen Reiseführer

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Die ÖBB verbinden Europa

Die ÖBB verbindet zahlreiche europäische Metropolen mit modernen Tages- und Nachtverbindungen.

Tagsüber bieten die ÖBB Railjets schnelle und komfortable Fernreisen in den Klassen Economy, First und Business.

Nachts sorgt der ÖBB Nightjet für eine erholsame und umweltfreundliche Reise quer durch Europa. Ob Sitzplatz,

neue Mini Cabins oder Liege- und Schlafwagen – für jeden Reisewunsch ist gesorgt.

Innerhalb Österreichs garantieren die Cityjets der ÖBB einen pünktlichen und bequemen Nah- und Fernverkehr.

Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten fi nden Sie über den Infobutton, der direkt zur Buchungsseite der ÖBB führt.

Übersicht

Griaß di Bozen

Altstadt

Kirchen

Museen

Sehenswert

Seilbahnen

Essen & Trinken

Impressum

Griaß di Bozen

Bozen bildet das lebhafte Herzstück von Südtirol. Die Hauptstadt des Landes lockt mit einer Vielzahl von Geschäften und Boutiquen, historischen Plätzen, einem vielfältigen Kulturangebot und exquisiter Gastronomie.

Bozen ist die Hauptstadt von Südtirol. Die Stadt beherbergt rund 110.000 Einwohner und ist somit die größte Stadt in Südtirol und die drittgrößte im historischen Tirol. Die Umgebung von Bozen zeichnet sich durch zahlreiche mit Wein bewachsene Hügel aus. Bozen wird oft als das Tor zu den Dolomiten bezeichnet. „Ötzi“, einer der ältesten Bewohner der Region, ist im Archäologischen Museum beheimatet.

Dem in Brixen geborenen Südtiroler Reinhold Messner wurde das Messner Museum im Schloss Sigmundskron gewidmet.

In den zahlreichen Weinkellern der Stadt können Besucher die lokalen Weine verkosten und mehr über die traditionsreiche Weinherstellung in der Region erfahren. Die malerische Altstadt von Bozen lädt zum Flanieren und Entdecken ein.

Bozen als Einkaufsstadt bekannt, mit einer Vielzahl von Boutiquen und Geschäften, die lokale Produkte und handgefertigte Waren anbieten. Die Mischung aus Kultur, Geschichte und Natur macht Bozen zu einem beliebten Reiseziel für Touristen aus aller Welt.

mit dem ÖBB railjet nach Bozen

Bahnhof Bozen

Der Bahnhof Bozen ist eine wesentliche Eisenbahnstation an der Brennerbahn. Hier beginnt die Verbindung zwischen Bozen und Meran, weshalb die „Stazione di Bolzano“ als Trennungsbahnhof fungiert.

1859 wurde das von Alois Negrelli entworfene Gebäude errichtet. An diesem Bahnhof halten die ÖBB Railjets aus Wien sowie die ÖBB Züge der Brennerbahn, die aus München oder Verona anreisen. Richtung Rom verkehrt von hier aus die Frecciarossa der Trenitalia.

Vom Bahnhof gelangt man in nur wenigen Minuten über die Via della Stazione ins Stadtzentrum. Der Waltherplatz befindet sich lediglich etwa 300 Meter entfernt. Entlang der Via Renon (nach Osten) liegt der Busbahnhof. Setzt man seinen Weg entlang dieser Straße fort, erreicht man die Talstation der Rittner Seilbahn.

Für detaillierte Informationen zur Brennerstrecke steht ein spezieller Reiseführer zur Verfügung, der alle Stationen von München bis Bologna kurz erläutert.

mit dem ÖBB railjet nach Bozen

Card befindet sich eine Liste der teilnehmenden Betriebe.

mit dem ÖBB railjet nach Bozen

Bozen Card

Altstadt

Lauben

Die Lauben haben ihren Ursprung im 12. Jahrhundert. Während der Herrschaft von Kaiser Friedrich I. Barbarossa errichteten die Bischöfe von Trient die charakteristische Marktanlage. Der zentrale Getreidemarkt und das Waaghaus wurden im historischen Zentrum von Bozen errichtet. Erstmals wurden die Lauben im Jahr 1490 als „unter den Gewölben“ schriftlich erwähnt. Über viele Generationen hinweg haben sich attraktive Geschäfte in den Lauben niedergelassen. Bis heute zeugen Schilder von der jahrhundertealten Geschichte der zentralen Einkaufsstraße

Bozens. Die charakteristischen Bögen und Gewölbe verleihen der Straße ein einzigartiges Flair und laden Besucher zum Schlendern und Entdecken ein. Ganz gleich, ob man auf der Suche nach traditionellen Handwerkskunst oder modernen Designläden ist, in den Lauben findet man eine vielfältige Auswahl an Geschäften und Boutiquen.

Jedes Gebäude erzählt seine eigene Geschichte und lässt die Besucher in vergangene Zeiten eintauchen. Tauchen Sie ein in das pulsierende Herz von Bozen und lassen Sie sich von der historischen Atmosphäre der Lauben verzaubern.

mit dem ÖBB railjet nach Bozen

K.u.K. Hof-Juwelier A. Dinzl

Waltherplatz

Der zentrale Platz der Stadt, bekannt als Walther-von-derVogelweide-Platz oder einfach Waltherplatz, ist ein beliebter Treffpunkt. Hier findet man eine Vielzahl von Restaurants und Cafés, die zum Verweilen einladen. Die imposante Waltherstatue, die eine Höhe von über drei Metern erreicht, wurde im Jahr 1889 errichtet. Jeder Besucher von Bozen wird unweigerlich auf dieses beeindruckende Denkmal stoßen, das zu den meistfotografierten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählt.

Der Platz wird von bedeutenden Bauwerken umgeben, darunter die Dompfarrkirche Maria Himmelfahrt, das Palais

Menz und das Palais Campofranco mit dem etwa 160 Jahre alten „Elisabeth Ginkgo“.

Der Waltherplatz beeindruckt nicht nur durch seine imposanten Bauwerke, sondern auch durch die lebendige Atmosphäre, die dort herrscht. Tagsüber kann man hier das bunte Treiben der Einheimischen und Touristen beobachten, die über den Platz strömen. Abends bietet der Waltherplatz ein romantisches Ambiente, wenn die Lichter der Restaurants und Cafés angehen und die Livemusik erklingt.

mit dem ÖBB railjet nach Bozen

dem ÖBB railjet

Walther von der Vogelweide

Der tatsächliche Geburtsort des Minnesängers Walther von der Vogelweide ist unbekannt. Im 19. Jahrhundert gab es die weitverbreitete Annahme, dass er vom Vogelweiderhof in Lajen im Eisacktal stamme.

Obstmarkt

Nur wenige Schritte entfernt vom Waltherplatz befindet sich der bekannte Bozner Obstmarkt. Bereits im 14. Jahrhundert wurde hier Handel betrieben.

Ursprünglich als "Oberer Platz" bekannt, entwickelte sich daraus die Bezeichnung "Obstplatz", die schließlich zum heutigen Namen führte. Entlang des Straßenmarktes reihen sich auf beiden Seiten Verkaufsstände auf, die Blumen, Gemüse, Brot, Gewürze und viele regionale Spezialitäten anbieten.

Der Obstmarkt ist von Montag bis Freitag von 07:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Am Samstag schließt der Markt um 13:00 Uhr. Sonntags bleibt der Obstmarkt geschlossen.

Für Touristen ist der Besuch des Obstmarktes ein unverzichtbares Ziel. Einer der berühmtesten Besucher des Obstmarktes war Johann Wolfgang von Goethe, der während seiner Italienreise im Jahr 1786 über diesen Ort berichtete. Der Obstmarkt wird von einigen markanten und eindrucksvollen Gebäuden begrenzt.

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Kornplatz

Südlich der Bozner Lauben liegt der älteste Platz der Stadt, der Kornplatz. Dieser war das Herzstück der im 12. Jahrhundert gegründeten Marktsiedlung. Gemäß dem Bozner Stadtrecht war es vorgeschrieben, dass Getreide ausschließlich auf dem Kornplatz gehandelt werden durfte.

Im Laufe der Zeit wurden die Vorschriften auf den Handel mit Käse, Kastanien und Nüssen ausgedehnt. 1487 wurde in der Landesgerichtsordnung festgelegt, dass der Kornplatz fortan als allgemeiner innerstädtischer Versammlungs- und Aufgebotsort dienen sollte.

Der Kornplatz war somit nicht nur ein wichtiger Handelsplatz, sondern auch ein zentraler Ort für Versammlungen und Veranstaltungen in Bozen. Die Bewohner der Stadt nutzten den Platz nicht nur zum Handeln von Gütern, sondern auch als Treffpunkt, um Neuigkeiten auszutauschen und Entscheidungen zu treffen.

An dieser Stelle befanden sich früher die Burg der Fürstbischöfe von Trient, die im Jahr 1277 von Mainhard II. von Tirol zerstört wurde, sowie die Kirche des Heiligen Andreas, die im Jahr 1785 teilweise abgerissen wurde.

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Altes

Rathaus

Im Herzen der Altstadt von Bozen befindet sich das Alte Rathaus. Von 1455 bis 1907 war hier die Stadtverwaltung in den Lauben Nr. 30 untergebracht. In den historischen Räumen des Alten Rathauses hat man die Möglichkeit, die beeindruckenden Gewölbedecken zu bestaunen, die mit kunstvollen Malereien verziert sind.

Ein Spaziergang durch die historischen Säle und Stuben des Alten Rathauses entführt den Besucher unmittelbar in die Vergangenheit.

mit dem ÖBB railjet nach Bozen

Rathaus mit dem ÖBB railjet nach Bozen

Das Gebäude befindet sich zwischen den südlichen Lauben und dem ehemaligen zentralen Kornmarktplatz. Bis 1780 war es der Standort der öffentlichen Fronwaage, wo Getreide und Flüssigkeiten gemessen und gewogen wurden gemäß den alten Marktbestimmungen. Das Waaghaus am Kornplatz zählt zu den ältesten Gebäuden der Landeshauptstadt Bozen. Der Kornplatz gehört zu den ältesten Ecken Bozens, einst stand hier die Burg der Fürstbischöfe von Trient, die vermutlich im Jahr 1277 von Meinhard II. von Tirol bei einem Überfall zerstört wurde.

Das Café Waag, welches sich im Waaghaus befindet, ist ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen. Das historische Gebäude mit seinem charmanten Ambiente lädt zu einem gemütlichen Frühstück, einem Mittagessen oder einem entspannten Aperitivo ein.

Die Aussicht auf den geschäftigen Kornmarkt verleiht dem Café eine besondere Atmosphäre. Hier kann man die Geschichte der Stadt förmlich spüren und sich in vergangene Zeiten zurückversetzt fühlen.

St. Afra
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Stadttheater

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Haus der Kultur

Das Kulturzentrum „Walther von der Vogelweide“ liegt lediglich rund 300 Meter vom Hauptbahnhof Bozen entfernt. Der moderne „Kulturpalast“ bietet einen weitläufigen Theater- und Kongresssaal, der Platz für über 500 Zuschauer bietet. Ergänzende Veranstaltungsräume wie der Sparkassensaal sowie die zeitgemäße technische Ausstattung sorgen dafür, dass das „Waltherhaus“ zu einem bedeutenden Treffpunkt für kulturelle Events in Bozen avanciert. Neben dem kulturellen Erlebnis stellt das Theatercafé im unteren Foyer den idealen Ort dar, um einen Kaffee zu genießen.

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Kirchen

Dom Maria Himmelfahrt

Der Dom Maria Himmelfahrt befindet sich direkt am Bozner Waltherplatz. An dieser Stelle stand bereits eine frühe Basilika und eine romanische Kirche. Zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert wurde der heutige gotische Dom aus rötlichem (Grödner) und gelbem (Unterlandler) Sandstein errichtet. Der Dom Maria Himmelfahrt dient heute als Pfarrkirche von Bozen und als Kathedrale des Bistums Bozen-Brixen. Seit 1964 hat auch der Bischof seinen Sitz in Bozen, während der Dom in Brixen die Bischofskirche des römisch-katholischen Bistums Bozen-Brixen bleibt.

Im Inneren des Bozner Doms beeindrucken vor allem die prächtigen Fresken und Gemälde aus verschiedenen Epochen. Besonders sehenswert sind die Wandmalereien im gotischen Chor, die Szenen aus dem Leben Jesu darstellen. Die imposante Orgel und die kunstvollen Altäre ziehen ebenfalls die Besucher in ihren Bann. Der eindrucksvolle Dom strahlt eine tiefe spirituelle Atmosphäre aus und lädt dazu ein, innezuhalten und zur Ruhe zu kommen. Die reiche Geschichte und die beeindruckende Architektur machen den Bozner Dom zu einem besonderen Ort für Gläubige und Kunstliebhaber gleichermaßen.

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Dominikanerkirche

Die Dominikanerkirche und das ehemalige Kloster in Bozen gehören zu den bedeutendsten historischen Bauwerken Bozens. Die römisch-katholische Kirche ist dem Heiligen Dominikus gewidmet. Der Mönchschor der Kirche gilt als eines der frühesten Beispiele gotischer Sakralarchitektur in Tirol. Die gotischen Wandmalereien in Kirche und Kreuzgang aus dem Zeitraum zwischen 1320 und 1520 sind die wichtigsten ihrer Art in Bozen. Das Altarbild des Guercino im Langhaus ist ein herausragendes Beispiel des italienischen Barockstils. Die Fresken im Kreuzgang erzählen die Geschichte des Heiligen

Dominikus und sind in ihrer Detailgenauigkeit und Farbintensität beeindruckend. Besonders bemerkenswert ist die Darstellung der Heiligen Drei Könige, die mit kostbaren Gewändern und Geschenken vor dem neugeborenen Jesus knien. Diese Malereien sind Meisterwerke ihrer Zeit und ziehen jährlich viele Besucher und Kunstliebhaber in die Dominikanerkirche von Bozen.

Die Atmosphäre im Kloster ist geprägt von Ruhe und Besinnlichkeit, ein Ort der Einkehr und spirituellen Erfahrung für Gläubige und Interessierte gleichermaßen.

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Franziskaner Kloster

Bereits 1221 entstand am heutigen Standort ein Kloster des Franziskanerordens. Die Kirche stammt aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Heute prägt ein Gewölbe aus dem 14. Jahrhundert das Innere. Der Kreuzgang ist ein eindrucksvolles Beispiel gotischer Architektur, früher war dort ein romanischer Kreuzgang zu finden. In der Kirche gibt es zahlreiche Fresken aus verschiedenen Epochen, darunter Werke aus der Schule des Giotto sowie aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Besonders hervorzuheben ist der geschnitzte und bemalte Flügelaltar mit der Darstellung der Geburt Jesu, der vom Brixner Meister Hans

Klocker im Jahr 1500 geschaffen wurde. Der Innenraum der Kirche strahlt heute in einem einladenden Licht, das durch die modernen Glasfenster von Widmoser einfällt. Die kunstvoll gestalteten Fenster verschmelzen auf faszinierende Weise mit den historischen Gemälden und Fresken an den Wänden. So entsteht eine harmonische Verbindung zwischen Tradition und Moderne, die die Besucher in ihren Bann zieht. Der Kreuzgang, ein Meisterwerk gotischer Baukunst, lädt dazu ein, in vergangene Zeiten einzutauchen und die Geschichte des Franziskanerordens in all ihrer Pracht zu erleben.

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Herz Jesu Kirche

Die Herz-Jesu-Kirche wurde am 25. Juni 1897 von den Eucharistinern erbaut und ist baulich mit dem Ansitz Stillendorf verbunden. Der Bau erfolgte anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Weihe Tirols an das Heiligste Herz Jesu im Jahr 1796 sowie des fünfzigjährigen Regierungsjubiläums von Kaiser Franz Joseph I. Es handelte sich um die erste Kirche der Eucharistiner im deutschsprachigen Raum, die dank der Vermittlung der Familie Zallinger-Stillendorf im Herbst 1897 nach Bozen kamen. Kaiser Franz Joseph I. übernahm 1898 die Schirmherrschaft über die Kirche, die er zweimal besuchte.

Die Einweihung fand am 9. Juni 1899 durch Fürstbischof Eugenio Carlo Valussi von Trient statt, in Anwesenheit des österreichischen Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand. Während des Ersten Weltkriegs diente die Herz-Jesu-Kirche als Garnisonskirche der k.u.k. Kaiserjäger. Nachdem im Zweiten Weltkrieg alle größeren Kirchen Bozens durch Luftangriffe schwer beschädigt wurden, blieb die Herz-Jesu-Kirche als einzige unversehrt und wurde von 1944 bis 1950 als Gottesdienstkirche genutzt. Seit 1982 steht sie unter Denkmalschutz.

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Kapuzinerkloster

An der Stelle, wo einst die Burg Wendelstein stand, die Bozner Stadtburg der Grafen von Tirol, begannen im Jahr 1599 die Bauarbeiten für eine einfache Kirche des Kapuzinerordens. Es entstand die Ordenskirche mit dem dazugehörigen Kloster. Diese erste Kapuzinerkirche in Südtirol wurde dem Heiligen Antonius von Padua gewidmet.

Im Inneren ist die Kirche ebenfalls schlicht gehalten, jedoch ist das Altarbild am barocken Hauptaltar, welches von Felice Brusasorci aus Verona stammt, sehenswert. Dieses zeigt eine Darstellung des Heiligen Antonius von Padua, wie er den

Jesusknaben in den Armen hält. Seine typischen Attribute, das Jesuskind und das Liliengewand, sind deutlich erkennbar. Die kunstvolle Darstellung wirkt lebendig und strahlt eine tiefe Religiosität aus.

Die Gläubigen pilgern seit Jahrhunderten zu dieser Kapuzinerkirche, um die wundervollen Kunstwerke zu bewundern und in der spiritualen Atmosphäre Ruhe und Trost zu finden. Die Kapuzinerkirche und das dazugehörige Kloster entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem wichtigen spirituellen Zentrum der Stadt Bozen.

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Museen

Südtiroler Archäologiemuseum

Das Archäologiemuseum in Südtirol ist berühmt für die Ausstellung des „Mannes vom Tisenjoch“, bekannt als “Ötzi” und beherbergt eine beeindruckende Sammlung von Artefakten aus der Jungsteinzeit bis zur Römerzeit. Besucher können hier in die faszinierende Geschichte der Region eintauchen und die Entwicklung der menschlichen Kultur hautnah miterleben. Das Museum ist nicht nur ein Ort der Vergangenheit, sondern auch ein lebendiges Zeugnis für die Vielfalt und den Reichtum der Südtiroler Archäologie.

Eine besondere Attraktion des Archäologiemuseums in Südtirol ist die interaktive Ausstellung, die es den Besuchern ermöglicht, aktiv in die Welt der Archäologie einzutauchen.

Es gibt Workshops, in denen man die Techniken der Steinzeitmenschen selbst ausprobieren kann, sowie Führungen, die einen durch die römischen Ruinen der Region führen. Dadurch wird Geschichte lebendig und erlebbar gemacht. Sowohl Erwachsene als auch Kinder können auf unterhaltsame Weise Neues lernen.

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Merkantilmuseum Silbergasse
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Merkantilmuseum Lauben

In den letzten Jahren wurde der Museumsrundgang um einen Abstieg in den mittelalterlichen Keller von Bozen erweitert. Hier unten können Besucher die ursprünglichen Gewölbe bewundern, in denen einst kostbare Güter gelagert wurden. Das diffuse Licht, das durch schmale Fenster hereinströmt, taucht die steinernen Wände in ein geheimnisvolles Licht und lässt die Besucher sich wie in vergangenen Zeiten fühlen. Einzelne Exponate erzählen von der Handelsvergangenheit Bozens und lassen die Besucher in die Welt des mittelalterlichen Handels eintauchen.

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Messner Museum

Reinhold Messner präsentiert in sechs Bergmuseen einen umfassenden Einblick in seine Besteigungen und die Regionen, in denen sich die von ihm erklommenen Gipfel befinden. Das Museum Firmian bildet das Zentrum der Ausstellungsorte und befindet sich im Schloss Sigmundskron, hoch über dem Zusammenfluss von Etsch und Eisack. Diese Burg zählt zu den ältesten in Südtirol und gewährt mit ihren teilweise über fünf Meter dicken Mauern Einblicke in die Festungsbau-Technik.

Im Mittelpunkt der „Messner Mountain Museums“ (MMM) finden sich sowohl permanente als auch jährlich wechselnde

Ausstellungen. Hier wird die Beziehung zwischen Mensch und Berg thematisiert. Die Ausstellung erstreckt sich über das gesamte Areal des Schlosses. Die Besichtigung der alten Gemäuer und Wehrgänge gibt zudem einen authentischen Einblick in das Leben auf einer mittelalterlichen Burg. Wer das Museum Firmian besucht, taucht also nicht nur in die Welt der Berge ein, sondern auch in die faszinierende Vergangenheit Südtirols.

Das Museum Firmian ist von Ende März bis Anfang November geöffnet, wobei es an Donnerstagen geschlossen bleibt.

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Museion

Das Museion, ein Museum für moderne und zeitgenössische Kunst in Bozen, hat seinen Namen aus dem Griechischen, was "Musen-Tempel" bedeutet. Das futuristische Gebäude an den Talferwiesen wurde im Mai 2008 eröffnet.

Die beiden Brücken, die über die Talfer führen, sind architektonische Meisterwerke und ein beliebtes Fotomotiv für Besucher des Museions. Sie verbinden nicht nur die beiden Ufer, sondern symbolisieren auch die Verbindung zwischen Tradition und Moderne, die das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst verkörpert.

Ursprünglich lag der Fokus des Vereins "Museum für moderne Kunst" auf regionaler Kunstförderung und Dokumentation im Raum Ala bis Kufstein (historisches Tirol ab 1900). In den 90er-Jahren wurden aufgrund der geografischen Lage Bozens Unterschiede zwischen deutscher und italienischer Kunst diskutiert. Im Laufe der Zeit wandte sich das Museum immer mehr der zeitgenössischen Kunst zu und nahm 1991 den Namen Museion an.

Das Museion ist montags geschlossen und donnerstags bis 22:00 Uhr geöffnet.

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Naturmuseum Südtirol

Das Naturmuseum in Bozen ist das alleinige Landesmuseum für Naturkunde in Südtirol. Es dient als zentrale Sammel- und Dokumentationsstelle für naturkundliche Objekte des Bundeslandes. Seit 2020 wird auch das Planetarium Südtirol in Gummer (südöstlich von Bozen) vom Naturmuseum verwaltet. Die Dauerausstellung gliedert sich in zwei Bereiche: die Geologie Südtirols und die charakteristischen Lebensräume der Region. Ein besonderes Highlight ist ein großer, lebendiger Ameisenhaufen. Besucher können zudem ein 9.000 Liter fassendes Korallenriff-Aquarium bestaunen, um einen Eindruck

davon zu bekommen, wie ein Korallenriff vor etwa 230 Millionen Jahren aussah. Wo heute die majestätischen Dolomiten stehen, erstreckte sich über Millionen von Jahren ein tropisches Urmeer. Das Museum hat täglich geöffnet und ist montags geschlossen. Zudem finden regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen aus dem Bereich der Naturwissenschaften statt. So können Besucher immer wieder Neues entdecken und ihr Wissen erweitern. Die interaktiven Elemente in den Ausstellungen machen den Besuch besonders spannend und lehrreich für Jung und Alt.

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Siegesdenkmal

Das Siegesdenkmal in Bozen wurde am 12. Juli 1928 enthüllt. Im Laufe der Jahrzehnte war es ein Symbol für verschiedene Herrscher und Ideologien. Im Jahr 2011 wurde eine Kommission von der italienischen Regierung, der Landesregierung von Südtirol und der Stadt Bozen ins Leben gerufen, um die Geschichte des Monuments aufzuarbeiten.

Unter dem Titel „BZ ´18-’45 ein Denkmal - eine Stadtzwei Diktaturen" entstand eine beeindruckende Ausstellung im Untergeschoss des Siegesdenkmals.

Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll die wechselvolle Geschichte des Monuments, das im Laufe der Zeit verschiedenen politischen Strömungen gedient hatte. Besucher können Artefakte und Dokumente aus der Zeit des Faschismus und Nationalsozialismus betrachten, die einen Einblick in die dunklen Kapitel der Vergangenheit gaben. Die Kommission arbeitete eng mit Historikern zusammen, um eine fundierte Darstellung zu gewährleisten und die Besucher für die Bedeutung der Aufarbeitung der Geschichte zu sensibilisieren.

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Stadtmuseum

Im Jahr 1882 wurde der Museumsverein Bozen gegründet mit dem Ziel, kirchliche Kunst zu bewahren. 1900 wurde der Bau eines Museums beschlossen, das fünf Jahre später eröffnet wurde. Die Sammlungen umfassen Gemälde, Skulpturen, Altäre sowie volkskundliche Gegenstände aus ganz Südtirol. Das Museum erfreute sich von Anfang an großer Beliebtheit Das Museum konnte im Laufe der Zeit sein Angebot stetig erweitern und sich somit als bedeutendes kulturelles Zentrum in der Region etablieren. Neben den klassischen Sammlungen von Gemälden, Skulpturen und volkskundlichen Gegenständen

beherbergt es nun auch eine Vielzahl an interaktiven Ausstellungen zu verschiedenen Themenbereichen. Diese Ausstellungen ermöglichen es den Besuchern, die reiche kulturelle Geschichte Südtirols auf eine spannende Art und Weise zu erleben und sich von der Vielfalt der Sammlungen inspirieren zu lassen.

Durch das breit gefächerte Angebot an Veranstaltungen hat das Museum seinen Ruf als Anziehungspunkt für Kunst- und Kulturliebhaber weiter gefestigt.

Sehenswert

Schloss Maretsch

Das Schloss Maretsch befindet sich östlich der Talferpromenade und ist von malerischen Weinbergen umgeben. Erstmals schriftlich erwähnt wurde die Niederungsburg im Jahr 1273. Die romanische Burg wurde von den Herren von Maretsch errichtet. Im Jahr 1558 verlieh die Familie Römer von Maretsch der Burg ihr heutiges Aussehen.

Gut erhaltene Fresken, in Auftrag gegeben von Lukas Römer, erzählen die Geschichte des Schlosses. Adelige, die dem protestantischen Glauben angehörten, trafen sich hier regelmäßig.

Im Laufe der Jahrhunderte wechselte das Schloss Maretsch mehrmals den Besitzer. Von 1919 bis 1974 beherbergte es das Staatsarchiv. Nach einer umfassenden Renovierung im Jahr 2003 wurde das Schloss ab 2007 als Tagungs- und Kulturzentrum genutzt.

Als repräsentativer Veranstaltungsort steht es Besuchern nur an Tagen ohne Veranstaltungen zur Besichtigung offen. Die jeweiligen Besichtigungstermine sind auf der Webseite des Schlosses Maretsch zu finden.

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Schloss Runkelstein

Das Schloss Runkelstein, das auf einem malerischen Aussichtsfelsen thront, ist berühmt für seine bedeutendsten und am besten erhaltenen weltlichen Fresken im Alpenraum.

Die Burg wurde ab 1237 von den Brüdern Friedrich und Beral von Wangen errichtet. Später erwarben die Brüder Niklaus und Franz Vintler, Mitglieder einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie aus Bozen, im Jahr 1385 das Schloss Runkelstein und ließen es erweitern und mit einzigartigen Wandmalereien schmücken. Diese Fresken sind ein einzigartiges Zeugnis der damaligen hö fi schen Kultur, der Kleidung des Adels und des

Turnierwesens. Im Laufe der Jahre wechselte das Schloss mehrmals den Besitzer, wurde erweitert und umgebaut.

Schließlich schenkte Kaiser Franz Josef im Jahr 1893 das Schloss Runkelstein der Gemeinde Bozen, die es bis heute besitzt. Seit dem Jahr 2000 sind die Tore des mittelalterlichen Schlosses von Bozen für Besucher geöffnet.

Die Buslinie 12 fährt direkt zur Haltestelle "Schloss Runkelstein". Für den Weg vom Bahnhof zum Schloss empfiehlt sich festes Schuhwerk.

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Kaiser Franz Josef Weg
mit dem ÖBB railjet nach Bozen

LA FAMIGLIA CLEMENS LÖWENHERZ

Die Burgschenke

Burgruine Treuenstein

Die Ruine der Burg Treuenstein (auch Troyenstein oder Trojenstein genannt) ist das Überbleibsel einer im 13. Jahrhundert errichteten Festung. Sie thront am nördlichen Rand der Stadt Bozen, im Stadtteil Gries. Wanderer, die sich der Ruine der Burg Treuenstein nähern, werden von einem geheimnisvollen Flair umgeben. Die dichten Bäume verleihen der Umgebung eine mystische Atmosphäre. Der schlanke Rundturm, auch bekannt als der "Gscheibte Turm", ragt majestätisch in den Himmel und fasziniert mit seinen Schwalbenschwanzzinnen. Wer den Weg vom Schloss

Runkelstein ins Stadtzentrum nimmt, kann den Turm aus der Ferne bewundern und die Schönheit dieser historischen Stätte genießen. Unterhalb des Bergfrieds liegt ein neugotischer Ansitz, der Geschichten aus längst vergangenen Zeiten zu erzählen scheint. Die Oswaldkapelle, versteckt zwischen den Bäumen, strahlt eine ruhige und spirituelle Aura aus. Obwohl der Treuenstein für Besucher nicht zugänglich ist, können sie dennoch die Geschichte und die Schönheit dieses Ortes auf sich wirken lassen und in vergangene Zeiten eintauchen.

mit dem ÖBB railjet nach Bozen

Seilbahnen

Drei Seilbahnen befördern in kurzer Zeit Besucher der umliegenden Berge auf über 1.200 Meter Höhe. Kohlern und der Ritten sind gut erreichbar und bieten spannende Abenteuer.

Der Ausblick von den Gipfeln auf Kohlern und den Ritten ist faszinierend. Viele Wanderwege laden dazu ein, die Umgebung zu erkunden und die Schönheit der Natur zu genießen.

Die Seilbahn nach Jenesien wird gerade abgebaut und danach neu errichtet. Jenesien ist mit dem Linienbus 156 erreichbar.

Die malerische Landschaft rund um Bozen lockt stets zu einem Aus fl ug. Auch wenn es möglich ist, mit dem Auto in die Berge zu fahren, sind die Seilbahnen das ideale Transportmittel für eine Wanderung.

mit dem ÖBB

Kohlerer Bahn

Vor mehr als hundert Jahren wurde der idyllische Ort Kohlern von wohlhabenden Boznern als ideale Sommerfrische entdeckt. Zu dieser Zeit war die Anreise zum Bergdorf nur zu Fuß oder mit Ochsenkarren möglich.

Der geschäftstüchtige Gastwirt Josef Staffler erkannte das Potenzial der malerischen Gegend und beschloss, den Tourismus durch die Einführung einer innovativen Transportmöglichkeit zu fördern: einer Seilbahn. Die Kohlerer Seilbahn wurde Ende 1908 eröffnet und ist heute die älteste

Personenseilbahn der Welt. Eine Nachbildung der originalen Kabinen kann in der Nähe der Bergstation bewundert werden. Reisende können von Montag bis Samstag mit den Buslinien 1, 6 und 9 vom Bahnhof Bozen zur Seilbahn gelangen, an Sonnund Feiertagen mit der Linie 14 vom Waltherplatz aus.

Die Kohlerer Seilbahn ist täglich von 06:50 bis 19:30 Uhr in Betrieb und fährt alle 15 Minuten. An Sonn- und Feiertagen beginnt der Betrieb um 08:00 Uhr. Während der Mittagspause von 11:00 bis 12:00 Uhr steht die Bahn still.

mit dem ÖBB railjet nach Bozen

Auf dem Weg zur Kohlerer Bahn bietet sich hier ein Ausblick auf den Eisack von der Ponte Campiglio.

Die Liftkabine auf der linken Seite ist im Kreisverkehr der SS12 vor der Talstation positioniert, während die Kabine auf der rechten Seite sich in der Nähe der Bergstation befindet und ein Modell der ersten Seilbahn darstellt. In der Mitte der Gastwirt und Begründer der Kohlerer Bahn Josef Staffler.

dem ÖBB railjet nach Bozen

Rittner Seilbahn

Im 4-Minuten-Intervall befördert die Rittner Seilbahn Fahrgäste von Bozen nach Oberbozen und umgekehrt. Nach lediglich 12 Minuten erreichen die Passagiere mit dieser Seilbahn ihr Ziel. Diese Luftseilbahn ist eine 3S-Bahn (Dreiseilumlaufbahn) und gehört zum Verkehrsverbund Südtirol. Die Rittner Seilbahn zieht von Bozen hinauf zum Ritten, wo Wanderer und Reisende eine Vielzahl an Aktivitäten entdecken können. Die Bergstation auf dem Ritten befindet sich an einer Haltestelle der Rittner Bahn.

Oben auf dem Ritten angekommen, eröffnet sich den Gästen ein spektakulärer Blick auf die umliegenden Dolomiten. Die

klare Bergluft und die Stille der Natur laden dazu ein, ausgedehnte Spaziergänge oder Wanderungen zu genießen. Neben den zahlreichen Wanderwegen finden sich hier auch einladende Berghütten und Einkehrmöglichkeiten, um regionale Südtiroler Köstlichkeiten zu probieren. Für diejenigen, die es etwas abenteuerlicher mögen, stehen Mountainbike-Touren zur Verfügung oder im Winter kann man die Skipisten hinunterfahren. Die breite Palette an Freizeitaktivitäten auf dem Ritten lässt keine Wünsche offen und zieht jedes Jahr viele Besucher an.

mit dem ÖBB railjet nach Bozen

dem ÖBB railjet
Bozen

Im Jahr 1907 fand die feierliche Eröffnung der Rittner Bahn statt. Zu jener Zeit führte die Strecke vom Waltherplatz direkt auf den Ritten. Auf einem Teil des Weges kam aufgrund der Steilheit ein Zahnradantrieb zum Einsatz. Diese Bergbahn wurde nach dem Vorbild der Belle Epoque in der Schweiz konstruiert, mit dem Ziel, die Berge für wohlhabende Touristen zugänglich zu machen. Im Laufe der Jahre wandelte sich die Rittner Bahn zunehmend zu einem allgemeinen Verkehrsmittel für die ansässige Bevölkerung. Im Jahr 1966 wurde die Zahnradstrecke stillgelegt und stattdessen eine Seilbahn von Bozen nach

Rittner Bahn

Oberbozen errichtet. Seit 2009 wurde die alte Seilbahn durch die moderne Rittner Seilbahn ersetzt. Heute ist die Schmalspurbahn die letzte ihrer Art in Südtirol.

Die Rittner Bahn verbindet Oberbozen mit Klobenstein und führt weiter nach Maria Himmelfahrt. Die Fahrt mit der Schmalspurbahn ist ein unvergessliches Erlebnis, das die Besucher in eine vergangene Ära zurückversetzt und gleichzeitig die Schönheit der Natur Südtirols offenbart. Die Rittner Schmalspurbahn ist das ganze Jahr über in Betrieb.

mit dem ÖBB railjet nach Bozen

dem ÖBB railjet
Bozen

Essen & Trinken

Essen & Trinken

Küche mit regionalen Spezialitäten aus. Besonders beliebt sind die gemütlichen Gartenlokale, in denen man die bekannten Südtiroler Weine, lokalen Biere und schmackhaften Speisen aus der Küche genießen kann. Auch die zahlreichen Restaurants bieten eine Vielzahl von Gerichten für jeden Geschmack an, von klassisch mediterraner Küche bis hin zu internationalen Spezialitäten. So findet jeder Besucher ganz sicher das passende Lokal für einen genussvollen Aufenthalt in Bozen.

mit dem ÖBB railjet nach Bozen

Forsterbräu

Via Goethe, 6

Batzen Häusl

Via Andreas Hofer, 30

Die urige Brauerei Forst steht für mehr als nur gutes Bier. Mit ihrer langen Tradition und dem freundlichen Ambiente lädt sie Gäste aus Nah und Fern dazu ein, gemütliche Stunden zu verbringen. Die rustikale Einrichtung und die vielfältige Speisekarte sorgen dafür, dass sich jeder Besucher sofort wohl fühlt und gerne wiederkommt. Von deftigen Brotzeiten über herzhafte Hauptgerichte bis hin zu süßen Desserts - hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wer die Brauerei Forst besucht, taucht ein in die Geschichte des Brauwesens und kann gleichzeitig das heutige Leben in Bozen genießen. Ein Ort, der Tradition und Moderne auf einzigartige Weise verbindet.

Ein charmantes Gasthaus, in dem Besucher aller Altersgruppen sich äußerst wohlfühlen. In der warmen Jahreszeit erfreut sich der großzügige Biergarten großer Beliebtheit. Die vielfältige Speisekarte wird durch die hauseigenen Bierspezialitäten bereichert. Neben klassischen Biersorten werden im Batzen Häusl auch die „Meistersud-Biere“ gebraut. Die Biere überraschen mit unerwarteten Aromen wie Zitrusfrüchten, Mango, Aprikosen, Kirschen, Ananas, Honig, Whiskey, Kaffee und Vanille und bieten ein wahres Geschmackserlebnis. Der beste Weg, die geschmackvolle Vielfalt des Batzen Häusls zu erkunden, ist es, sich von der Bedienung beraten zu lassen.

mit

Via Museo, 2/A

deutschen Ritter sowie die biblischen Kundschafter Josua und Kalb. Besonders bemerkenswert sind die vielen bunten Figuren an den Fenstern des Torgglhauses.

mit dem ÖBB railjet nach Bozen

Torgglhaus
mit dem ÖBB railjet nach Bozen

Fink Gasthaus

Via della Mostra, 9

Das Fink gehört zu den traditionsreichsten Gaststätten in Bozen. Neben einer hervorragenden Auswahl an regionalen und internationalen Speisen hat man hier auch die Möglichkeit, eine Pizza zu genießen. Das Restaurant erfreut sich stets großer Beliebtheit, weshalb es empfehlenswert ist, im Voraus einen Tisch zu reservieren.

Franziskanerstuben

Via dei Francescani, 7

Zudem bietet das Fink einen besonderen Service an: Flyingknödel, ein Catering-Service, der Feierlichkeiten und verschiedene Events mit einem besonderen Flair bereichert. Wer sich für Flyingknödel entscheidet, kann sicher sein, dass seine Veranstaltung zu einem vollen Erfolg wird.

Der Name leitet sich von der nur wenige Schritte entfernten Franziskaner-Kirche ab. Im Untergeschoss kann die ehemalige Weinpresse bewundert werden. Einst war das Untergeschoss auf gleicher Höhe mit dem Erdgeschoss. Überschwemmungen und Bauschutt führten dazu, dass der damalige erste Stock heute als Eingang zum Gasthof dient. Die Speisekarte bietet sowohl regionale als auch internationale Spezialitäten. Besonders hervorzuheben sind die selbstgemachten Desserts sowie die umfangreiche Auswahl an Weinen. Das „Wirtshaus der Altstadt“ ist nicht nur ein Ort für gutes Essen, sondern auch für genussvolle Momente rund um den edlen Rebensaft.

Die Franziskanerstuben hat dienstags geschlossen.

mit dem ÖBB railjet nach Bozen

Am Eingang des Obstmarktes befindet sich seit 1998 Hopfen & Co, das zu einer festen Größe in Bozen geworden ist. Als erste Wirtshausbrauerei in Südtirol erlebte das Gasthaus rasch einen großen Ansturm von Gästen. Hier haben Besucher die Möglichkeit, das Bozner Bier sowie eine traditionelle Küche mit mediterranen Akzenten zu genießen. Neben dem Bozner Bier wird auch frisches Bozener Brot gebacken. Besonders bemerkenswert ist die umfangreiche Sammlung von Bier-Werbeschildern. Auch Bierverkostungen und Veranstaltungen wie Bierfeste oder Live-Musik-Abende werden hier oft organisiert. Das vielfältige Angebot und die traditionsreiche Geschichte machen Hopfen & Co zu einem beliebten Treffpunkt für Einheimische und Touristen gleichermaßen.

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Hopfen & Co
Piazza delle Erbe, 17

Zur Kaiserkron

Im „Weißen Rössl“ wird die Tradition hochgehalten. Das älteste Wirtshaus der Stadt liegt in der Bindergasse, in unmittelbarer Nähe des Naturkunde-Museums. Neben Gulasch, Wiener Schnitzel und Kaiserschmarrn werden auch typische Spezialitäten aus Südtirol, wie Knödel, serviert und sorgen für kulinarische Freude. Hier fi nden sowohl Einheimische als auch Touristen Zuflucht. Die mit Holz verkleideten Wände betonen das behagliche Flair des traditionsreichen Gasthauses. Das Weiße Rössl ist nicht nur ein Ort der kulinarischen Genüsse, sondern auch ein Ort der

Das Weiße Rössl hat sonntags geschlossen.

Das stilvolle Restaurant Zur Kaiserkron ist im Erdgeschoss des bezaubernden Palais Pock angesiedelt. Früher befand sich hier das renommierte Hotel Kaiserkrone, in dem bedeutende Persönlichkeiten wie Papst Pius VI., Kaiser Franz I. und Kaiser Franz Josef residierten. Nach dem Abschluss des Ersten Weltkriegs wurde der Hotelbetrieb eingestellt. Hinter den Türen des eleganten Zur Kaiserkron steht die Freude am Genuss an erster Stelle. Hier wird exquisite italienische Küche serviert.

Das erfahrene Küchenteam zaubert mit Leidenschaft und Kreativität köstliche Gerichte, die die Sinne verführen.

mit

Via dei Bottai, 6
Piazza della Mostra, 1

META Skybar & Restaurant

Direkt am Waltherplatz, auf dem Dach des Palais Campofranco, liegt eines der beeindruckendsten Restaurants der Stadt. Die warmen Sonnenstrahlen hüllen den Waltherplatz in ein goldenes Licht, während man auf der Terrasse des META Platz genommen hat und die lebhafte Umgebung überblickt. Das META verströmt eine entspannte mediterrane Atmosphäre und bietet einen atemberaubenden Ausblick. Als Gast im META sammelt man zu jeder Tages- und Nachtzeit unvergessliche Erlebnisse. Jeder Bissen und jeder Schluck ist ein Fest für die Sinne und lässt einen die Zeit vergessen. Im META verschwimmen die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, und man fühlt sich wie in einer anderen Welt.

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Piazza Walther, 11
Piazza Walther, 13

Im ehemaligen Wirtshaus „Zum Pfau“ wurde im Jahr 1833 das Perlåggen erfunden. Dieses Kartenspiel findet hauptsächlich in Südtirol, im Tiroler Oberland sowie in der Region Innsbruck seine Anhänger. Zu Beginn trugen die bevorzugten Karten keine speziellen Namen. Erst viel später setzte sich der Terminus „Perlågg“ durch. Das Spiel wird mit dem Deutschen Blatt gespielt, das aus den vier Farben Eichel, Laub, Herz und Schell besteht und insgesamt 33 Karten umfasst. In den Räumlichkeiten des Gasthauses befindet sich heute „Gandolfi zum Pfau“, ein Ort, der ganz im Zeichen des Weines steht.

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Via dei Bottai, 5a

Impressum

Streckenübersicht ÖBB Nightjet und ÖBB Nightjet Partner

IT52_DE_Bozen © 2026 (Vers. 26.0)

Das Team

Dieses eBook wurde durch die freundliche Unterstützung der regionalen Tourismusbüros und der ÖBB ermöglicht. Deutsches Lektorat und Editorial: Martin Andergassen.

Quellenangabe

Alle Texte, Videos und Fotos, wenn nicht anders angegeben: Rudolf J. Strutz. Fahrpläne und Reiseinformationen: ÖBB

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