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Innsbruck Reiseführer

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Die ÖBB verbinden Europa

Die ÖBB verbindet zahlreiche europäische Metropolen mit modernen Tages- und Nachtverbindungen.

Tagsüber bieten die ÖBB Railjets schnelle und komfortable Fernreisen in den Klassen Economy, First und Business.

Nachts sorgt der ÖBB Nightjet für eine erholsame und umweltfreundliche Reise quer durch Europa. Ob Sitzplatz,

neue Mini Cabins oder Liege- und Schlafwagen – für jeden Reisewunsch ist gesorgt.

Innerhalb Österreichs garantieren die Cityjets der ÖBB einen pünktlichen und bequemen Nah- und Fernverkehr.

Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten fi nden Sie über den Infobutton, der direkt zur Buchungsseite der ÖBB führt.

ANREISE

DIE STADT

SEHENSWERT

KIRCHEN

BERGISEL

SCHLOSS AMBRAS

ALPENZOO

NORDKETTE

LOKALER TRANSPORT

IMPRESSUM

Anreise

Schlafend nach Innsbruck

Der ÖBB nightjet bringt die Reisenden sicher, bequem und vor allem völlig stressfrei nach Innsbruck. Ganz gleich, ob es eine Geschäfts- oder Urlaubsreise ist, mit der Bahn geht es nicht nur bequemer, es ist auch wesentlich umweltschonender.

Die Stadt

Innsbruck

Das Innsbrucker Becken ist seit etwa 3.000 Jahren permanent besiedelt. Die Landeshauptstadt des Bundeslandes Tirol wurde nach der Brücke über den Inn benannt. Die erste Brücke über den Fluss Inn entstand zwischen 1165 und 1170. Die Bedeutung der Innbrücke wird durch die Abbildung der Brücke auf dem Stadtsiegel deutlich. Innsbruck liegt an der seit Jahrhunderten bedeutenden Brennerstrecke, die zu römischer Zeit Via Raetia genannt wurde und von Verona nach Augsburg führte.

mit dem ÖBB nightjet nach Innsbruck

erst im Jahr 1849 ab. Mit ihren etwa 130.000 Einwohnern ist Innsbruck die fünftgrößte Stadt Österreichs.

Die Stadt wird von eindrucksvollen Gebirgsketten begrenzt. Im Norden von Innsbruck liegt die Nordkette

aus gut sichtbar. 1964 und 1976 fanden in Innsbruck die Olympischen Winterspiele statt.

Sehenswert

Altes Rathaus

Annasäule

Die Annasäule wurde 1706 vom Brixener Fürstbischof gesegnet. Ihr Name kommt vom Annatag, dem 26. Juli. Geschaffen wurde die von der Mondsichelmadonna

gekrönte Säule vom Trentiner Bildhauer Cristoforo Benedetti. Die Säule erinnert an die Vertreibung der bayerischen Truppen am 26. Juli 1703.

Goldenes Dachl

Der Prunkerker der 1420 erbauten Residenz des Tiroler Landesfürsten wurde gegen 1500 im Auftrag von Kaiser Maximilian I. konstruiert. Das Goldene

Dachl wird von 2.657 feuervergoldeten Kupferschindeln geschmückt. Im Gebäude befindet sich das “Museum Goldenes Dachl”.

Kaiserliche Hofburg

Das Bauwerk wurde im Jahr 1500 unter Kaiser Maximilian I. fertiggestellt. Maria Theresia richtete die Hochzeit ihres Sohnes Leopold II. mit Maria Ludovica von Bourbon in der Hofburg Innsbruck aus. Am 4. Aug. 1765 begannen die Feierlichkeiten, die am 18. August durch den plötzlichen Tod von Kaiser Franz I. Stephan ein jähes Ende fanden.

mit dem ÖBB nightjet nach Innsbruck

Tiroler Landestheater

An dieser Stelle ließ Erzherzog Ferdinand Karl von 1653 bis 1655 das Hoftheater erbauen. Nach den Plänen von Giuseppe Segusini entstand zwischen 1844 und 1846 das beeindruckende Landestheater

mit seinen vier korinthischen Säulen. 1967 wurde die Erweiterung und Modernisierung des Landestheaters abgeschlossen.

Neues Rathaus

Das oberste Geschoss des neuen Rathauses wurde als voll verglaste und frei zugängliche Aussichtsplattform angelegt. Der ältere Teil in der Maria-Theresien-

Straße ist seit 1897 das “Neue Rathaus” der Stadt. Der moderne Glasbau und das Einkaufszentrum stammen aus dem Jahr 2002.

© Hafelekar

AM DACH

Triumphpforte

Der Triumphbogen wurde im Auftrag von Maria-Theresia im 18. Jahrhundert erbaut. Die Landmarke erinnert an zwei Innsbrucker Ereignisse: Auf der Südseite wurde die Freude über die Hochzeit des Sohnes von Maria Theresia und auf der Nordseite die tiefe Trauer über den plötzlichen Tod des Gemahls der Kaiserin verewigt.

Kirchen

Dom St. Jakob

Die erste urkundliche Erwähnung des Innsbrucker Doms geht auf das Jahr 1180 zurück. Der korrekte Name des Gotteshauses lautet “Dom zu St. Jakob”.

Er ist Teil der wichtigsten mittelalterlichen christlichen Wallfahrt, des Jakobswegs. Albrecht Dürer schuf ein bekanntes Aquarell des Innsbrucker Sakralbaus.

Der Dom von Innsbruck wurde vom bedeutenden Münchner Künstler Ägid Quirin Asam mit fantastischen Stuckarbeiten verziert. Ein Höhepunkt ist das Gnadenbild „Maria Hilf“ von Lukas Cranach d. Ä., das zum beliebtesten Muttergottesbild in den Alpen wurde.Im linken Seitenflügel des Gotteshauses befindet sich die letzte Ruhestätte Erzherzog Maximilians III.

Die Mariahilferglocke wurde 1846 von der historischen Glockengießerei Grassmayer in Innsbruck gegossen. Täglich zur Mittagszeit (12:15) ertönt das Innsbrucker Friedensglockenspiel. Mit seinen 57 Glocken ist das Carillon das größte Glockenspiel Österreichs. Die Glocken des stammen aus der Königlichen Glockengießerei Eijsbouts in Asten (Niederlande).

Hofkirche

Die Hofkirche wurde wie das angrenzende Franziskanerkloster von 1553 bis 1563 erbaut und dem Heiligen Kreuz geweiht. Die Hofkirche wird auch Franziskaneroder Schwarzmander-Kirche genannt. Sie sollte eigentlich das Grabmal Kaiser Maximilians I. werden, der sich jedoch in der Burg von Wiener Neustadt beisetzen ließ.

Eingang durch das Volkskunstmuseum

Der Zugang zur Hofkirche erfolgt durch das Foyer des Tiroler Volkskunstmuseums in der Universtätsstraße 2. Der Begriff “Schwarzmander” bedeutet "schwarze Männer" und bezieht sich auf die lebensgroßen Bronze fi guren, die den

Sarkophag des Kaisers bewachen. Übrigens: Acht der “Männer” sind Frauen, und der Kaiser, der hier eigentlich bewacht werden sollte, liegt in Wiener Neustadt begraben.

die Silberne Kapelle entgehen lassen, die sich im Stockwerk über der Kirche befindet.

Erzherzog Ferdinand II. und seiner Frau Philippine Welser.

Neben dem Silberaltar mit Madonna des Hofbaumeisters Giovanni Lucchese kann auch eine Orgel mit hölzernen Pfeifen bewundert werden.

Die größte Renaissanceorgel Österreichs, die fast 500 Jahre alte Schwalbennestorgel von Jörg Ebert, zählt zu den großen Sehenswürdigkeiten der Hofkirche.

ANDREAS

HOFERS LETZTE RUHESTÄTTE

Pfarrkirche Pradl

Die Grundsteinlegung der Pfarrkirche Pradl zu „Unserer Lieben Frau Mariä Empfängnis“ erfolgte 1677. Die Kirche beherbergt ein einmaliges altes Kleinod:

eine aus Birnholz geschnitzte gotische Pietà aus den Jahren 1430 bis 1440.

Jahrhundert. Nach einem Großbrand im Jahr 1620 wurde die Servitenkirche dem hl. Josef 1626 geweiht. Der Kirchturm stammt aus dem Jahr 1899. Servitenkirche

Die Witwe von Erzherzog Ferdinand II., Anna Caterina Gonzaga von Mantua, stiftete das Kloster im Jahr 1614. Dank der Förderung durch die Habsburger prosperierte das Kloster vor allem im 17.

Spitalskirche zum Heiligen Geist

Die Spitalskirche zum Heiligen Geist geht auf das Jahr 1326 zurück. Damals lag ein Stadtspital außerhalb der Stadtmauern. Im Jahr 1700 entstand an der Stelle des

ursprünglichen gotischen Gotteshauses die heutige Kirche. Das gotische Kruzifix, das in dem 1705 errichteten Hochaltar integriert ist, datiert um 1500.

Basilika Wilten

Die Basilika Wilten wird “Basilika Unsere Liebe Frau von der unbe fl eckten Empfängnis” oder “Unserer Lieben Frau unter den vier Säulen” genannt. Es wird

erzählt, dass schon römische Legionäre an diesem Ort ein Marienbild verehrten. Das Gotteshaus gilt als die schönste Rokoko-Kirche Tirols.

Ruinen der römischen Siedlung Veldidena. Christentum bekehrten Riesen.

Stift Wilten

Bergisel

Bergisel

Begriffe, die man mit dem Innsbrucker Bergisel verbindet. Der Sightseer-Bus bringt die Besucher direkt zum Kaiserjäger Museum, das etwa 5 Minuten

Museum stehen eindrucksvolle Denkmäler von Kaiser Franz Josef I. und Andreas Hofer.

mit dem ÖBB nightjet nach Innsbruck

KAISER FRANZ JOSEPH I

Kaiserjägermuseum

Auf dem Bergisel fanden 1809 die entscheidenden Schlachten des Tiroler Freiheitskampfes unter der Führung von Andreas Hofer statt. Auf dem historisch bedeutenden Gelände wurde das Kaiserjägermuseum errichtet. Neben der

Andreas Hofer-Galerie kann man auch die Ahnengalerie bewundern. Anlässlich des 150-jährigen Gedenkens an 1809 wurde im Museum die eindrucksvolle Landesgedächtniskapelle eingerichtet.

mit dem ÖBB nightjet nach Innsbruck

Das schwebende Marienbildnis schuf der Tiroler Künstler Hans Pontiller. In der Kapelle liegen die Ehrenbücher des Landes, in denen die Tiroler Opfer der Befreiungskriege und der beiden Weltkriege eingetragen sind.

Der gesamte Bergisel ist ein Museum – die vielen Statuen und Bauwerke machen ihn unvergleichlich. Wenn man schon am Bergisel ist, sollte man zudem unbedingt die 2,2 km lange Panoramarunde um den Berg machen.

TIROL PANORAMA IM KAISERJÄGERMUSEUM

AUSSICHT UND EINKAUF

Bergiselschanze

Die Bergiselschanze ist nicht nur eine Skisprungstätte mit olympischer Vergangenheit, sondern zugleich auch Sportstätte, Veranstaltungsort und Restaurant. Die weltbekannte Architektin

Zaha Hadid hat den beeindruckenden Turm geplant. Ganz oben befinden sich das Panorama-Restaurant “Bergisel Sky” und eine große Aussichtsterrasse, die einen herrlichen Blick auf Innsbruck bietet.

mit dem ÖBB nightjet nach Innsbruck

Die Geschichte des Skisprungs auf dem Bergisel reicht bis ins Jahr 1927 zurück. Damals befand sich eine Naturschanze auf dem Berg. Seit dem 3. Jänner 1953 ist die Bergisel-Sprungschanze Austragungsort der Vierschanzentournee.

Diese Veranstaltung fi ndet in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen statt. 2003 wurde der Auslauf mit grünen Kunststoffmatten belegt, um die Schanze auch im Sommer verwenden zu können.

Schloss Ambras

Schloss Ambras

Das Schloss Ambras zählt zu den wichtigsten und schönsten Sehenswürdigkeiten Innsbrucks. In diesem be fi ndet sich das Kunsthistorische Museum Schloss Ambras Innsbruck. An der Stelle der heutigen Burg lebten schon

im 10. Jhd. die Vorfahren der Grafen von Dießen-Andechs. Unter Erzherzog Ferdinand II., der Künste und Wissenschaft sehr förderte, wuchs die Bedeutung von Schloss Ambras.

mit dem ÖBB nightjet nach Innsbruck

Der Erzherzog brachte seine Kunstsammlungen von Prag, wo er zuvor 20 Jahre als Statthalter tätig war, nach Innsbruck. Von 1572 bis 1583 und im Jahr 1589, in dem eine Erweiterung stattfand,

entstanden in Ambras die einzigen noch erhaltenen Museumsbauten der Renaissance. Die SgraffitoFassade des Innenhofs ist besonders beeindruckend.

Kunst- und Wunderkammer

Zahlreiche hervorragende Sammlungen machen Ambras zu einem “Muss” für alle Innsbruck-

Besucher: Die Kunst- und Wunderkammer, die

Rüstkammern und die Habsburger Porträtgalerie stellen nur einige wenige der vielen ansprechenden Kollektionen dar.

GRISAILLEMALEREI IM INNENHOF

Alpenzoo

Alpenzoo Innsbruck

Der Innsbrucker Alpenzoo liegt auf einer Seehöhe von 750 Metern und ist damit der höchstgelegene Zoo Europas. Er beherbergt etwa 2.000 Tiere und insgesamt 150 Tierarten, die den gesamten Alpenraum repräsentieren. Von

Innsbruck aus erreicht man ihn am einfachsten mit der Hungerburgbahn oder mit der Buslinie W. Der Zoo liegt an der Sonnenseite von Innsbruck, am Fuß der Nordkette.

mit dem ÖBB nightjet nach Innsbruck

Nordkette

Inntal- oder Nordkette

Downhill Strecke Europas: Von der Station Seegrube aus können erfahrene und vor allem mutige Biker auf einer 4.200 Meter langen Strecke über 800 Meter Seehöhe überwinden. An der

Nordkette fi ndet man auch eine hochalpine Kletterarena mit 40 Touren in den Schwierigkeitsstufen 4-9. Zuletzt muss noch die Hafelekarrinne erwähnt werden, die mit 70%

INNSBRUCKER NORDKETTEN BAHNEN

Lokaler Transport

Tram und Busse

Der Großraum Innsbruck ist bestens mit öffentlichen Verkehrsmitteln ausgestattet. Neben Straßenbahnen und Bussen steht für die Fahrgäste auch die Regionalbahn bereit. Bei der Tramlinie 6 handelt es sich

um die Innsbrucker Mittelgebirgsbahn. Die eindrucksvolle Fahrt mit dieser Linie führt von der Endhaltestelle der Linie 1 in Bergisel bis nach Igls.

mit dem ÖBB nightjet nach Innsbruck

Sightseer

Der “Sightseer Innsbruck” ist ein Busservice der Innsbrucker Verkehrsbetriebe. Die Fahrzeuge sind mit Audioguides ausgestattet, die die

Touristen in acht Sprachen über die Sehenswürdigkeiten auf der Route informieren. Inhaber der "Innsbruck Card" genießen freie Fahrt auf dem Sightseer.

Impressum

Streckenübersicht ÖBB Nightjet und ÖBB Nightjet Partner

Erlebe die Züge der ÖBB in 360°.

Das Team

Dieses eBook wurde durch die freundliche Unterstützung der regionalen Tourismusbüros und der ÖBB ermöglicht. Deutsches Lektorat und Editorial: Martin Andergassen. Quellenangabe

Alle Texte, Videos und Fotos, wenn nicht anders angegeben: Rudolf J. Strutz. Fahrpläne und Reiseinformationen: ÖBB

KI-Unterstützung

Für die Bearbeitung von Bildern, wie etwa das Entfernen unerwünschter Elemente, kommt teilweise KI-Software zum Einsatz. Zudem können KI-Programme bei der Verbesserung der Bildschärfe und der Rauschunterdrückung eingesetzt werden.

ÖBB Railnet

Copyright

Dieses Werk steht unter der Creative Commons-Lizenz. Es darf nicht kommerziell genutzt, nicht bearbeitet und nur in unveränderter Form unter Namensnennung weitergegeben werden. Die Nutzung einzelner Bilder und Texte ist nicht gestattet. Der gesamte Reiseführer wird kostenlos zur Verfügung gestellt.

Links

Alle angegebenen Links sind zum Zeitpunkt des Erscheinens des eBooks aktuell. Links zu Eintrittskarten führen in der Regel zum Ort der Ausstellung. Für Fahrkarten und Fahrpläne wird auf lokale öffentliche Verkehrsmittel verwiesen. Für Touren wird der Service von Smart-Guide und Google Maps verlinkt.

Logos und Firmennamen

Alle Logos und Firmennamen werden ausschließlich zur Information verwendet. Jede Verwendung außerhalb dieser Publikation ist mit den Rechteinhabern abzuklären. AT10_DE_Innsbruck

Die Reiseführer stehen auch auf dem Online-Portal der ÖBB Flotte kostenlos zur Verfügung. Das Unterhaltungs- und Internet Portal railnet ist in allen Fahrzeugen der railjets, nightjets und cityjets verfügbar.

SCOTTY mobil zeigt die Fahrpläne des gesamten öffentlichen Verkehrs an und hilft Ihnen dabei, Ihre Reiseroute optimal zu planen.

Online buchen, den Fahrplan online und direkt am Mobiltelefon ansehen – dies alles und noch mehr bietet die Buchungs-App der ÖBB.

AuVi Photos & eBooks

Rudolf Strutz

Hasengasse 33/25 1100 Wien

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