Rieper Post 2015 Das Magazin rund um Futtermittel
Das Labor, unsere Kontrollstelle Experten-Tipps zur Tiergesundheit Hofberichte: Bauer sein ist Berufung
Werte Kundinnen, werte Kunden!
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26 Wir blicken auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Wie schon seit langem angekündigt, sind am 31.03.2015 die Milchquoten nun endgültig gefallen und es scheint, als habe Südtirol dieses jahrelange Schreckgespenst vorerst gut überstanden. Produzierte Milchmengen und Akontozahlungen blieben bis dato weitgehend unverändert. In den
Die Inhalte dieser Ausgabe
Nachbarregionen, sowohl im Trentino als auch in Nordtirol sind die Milchpreise deutlich gesunken und in Deutschland bewegen sich diese um einen Tiefpunkt von 27,8 Cent pro Kilogramm. Auch unter Berücksichtigung der Unterschiede im Auszahlungsmodus erscheint es bemerkenswert, dass wir uns in Südtirol auf einem deutlich höheren Preisniveau bewegen, und Südtirol in anderen Regionen oftmals auch als Vorbild für die Milchwirtschaft angeführt wird. Es ist offensichtlich eine gute Basis gegeben, und trotzdem liegt eine große Herausforderung vor uns allen: Wir müssen unseren
04 Nichts geht am Labor vorbei 28 1. RIEPER Malwettbewerb: die Gewinnerbilder 30 Sieger der Viehausstellungen 2015
regionalen und überregionalen Konsumenten und Handelspartnern aufzeigen, wie hoch die realen Herstellungskosten und das Qualitätsniveau unserer landwirtschaftlichen Produkte sind, sodass die Bauern in weiterer Folge für diese am Markt einen dementsprechend angemessenen Preis erhalten.
EDITORIAL
INHALT
AKTUELLES
Ein ernsthafter Vorsatz, der sich sicher nicht schnell umsetzen lässt, aber unser langfristiges Ziel 2
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bleiben muss.
FACHTHEMEN
Auch in diesem Heft stellen wir Ihnen wieder interessante Kunden und deren landwirtschaftliche
Vorbeugen ist besser als Heilen Kraftfutter richtig lagern Organisch gebundene Spurenelemente im Mineralfutter
Betriebe vor. Im Rahmen der Erstellung der Zeitung und auch bei anderen Gelegenheiten hatten wir die Möglichkeit, viele Betriebe kennenzulernen und ein bisschen in das Leben auf diesen Höfen einzutauchen. Jeder davon ist eine eigene Welt mit ihren Besonderheiten. Allen gemeinsam ist die Begeisterung für die Landwirtschaft, das hohe Maß an Qualitätsbewusstsein und der familiäre Zu-
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HOFBESUCHE 10 16 19 24
Petererhof, Fam. Walter Ralser, Pfulters/Freienfeld Oberprischerhof, Fam. Klaus Gufler, Rabenstein/Moos in P. Eggerhof, Fam. Nikolaus Lantschner, Aldein Siederhof, Fam. Manfred Profanter, Pardell/Villnöss
sammenhalt über mehrere Generationen. Wenn wir die Kräfte sehen, die hier gemeinsam Neues und Gutes schaffen, dann sind wir überzeugt, dass auch die vor uns stehenden Herausforderungen gemeistert werden. So wünschen wir Ihnen und Ihren Familien interessante Impulse auf der AGRIALP und ein erfolgreiches Arbeitsjahr!
IMPRESSUM Herausgeber: A. RIEPER AG B.-v.-Guggenberg Straße 6 39030 Vintl (BZ) Tel. 0472 867 900 www.rieper.com
Auflage: 5.000 Stück Grafik und Layout: hannomayr.communication
Ihre A. RIEPER AG
Vintl, im Oktober 2015
Das Team vom Labor (v.l.n.r.): Filipp Unterpertinger (Mühlenlabor), Elmar Fischnaller (Mühlenlabor), Christina Gasser (Futtermittellabor), Christoph Schneider (Futtermittellabor).
Labor als Bindeglied zwischen den Abteilungen
die auf den ersten Blick unscheinbar, aber für die
Eindeutig ist die bereichsübergreifende Funktion des
Wartung der sogenannten Prüfmittel. Jede Abteilung
Eine verantwortungsvolle Aufgabe der Laboranten, Präzision in der Herstellung unverzichtbar ist, ist die
Labors. Die täglichen Analysen stehen zwar im Mit-
verfügt über Waagen zur Gewichtskontrolle und
telpunkt der Tätigkeiten, doch alle Produktionsabläu-
Messeinrichtungen zur Qualitätsüberwachung. Jede
fe werden auf unterschiedliche Weise auch vom Labor
einzelne der Einrichtungen muss regelmäßig und
begleitet. Beratend zur Seite stehen die Laboranten
nach festgelegten Vorgaben auf Genauigkeit und
dem Einkauf bei der Definition der Merkmale für die
Funktion überprüft werden.
zu beschaffenden Rohstoffe, dem Silomeister bei der Warenannahme und den allerersten Kontrollen am
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LKW, den Schichtführern und Vorarbeitern bei den
Qualitätskontrollen an den automatischen Muster-
Nichts geht am Labor vorbei!
Der geprüfte Rohstoff, die Basis für hochwertige Produkte
entnahmen und On-line-Prüfstellen entlang des Herstellungsprozesses. Schließlich muss auch bei den Be-
Um nur den besten Rohstoff zu bekommen, macht
Im Jahr 1910 begann die Familie RIEPER in Vintl
Backeigenschaften nur durch entsprechende Kon-
musterungen und Endprüfungen der Fertigprodukte
sich bereits im Vorfeld, lange vor der Ernte, der Ein-
mit der Verarbeitung von Getreide. Bereits
trollen und Analysen produziert werden können. So
die letzte Begutachtung durch die Qualitätskontrolle
kauf direkt vor Ort bei den Lieferanten ein eigenes
richtete er unter größter Geheimhaltung bereits 1933
erfolgen.
Bild über die Qualität und verfolgt aufmerksam die
damals mit klaren Grundsätzen, die bis heute ihre Gültigkeit haben: Es dürfen nur erstklassige Rohstoffe eingesetzt werden, die Herstellung muss schonend und präzise erfolgen, nur geprüfte Ware darf zum Kunden kommen.
das erste Mühlenlabor ein und verschaffte sich dadurch einen Vorsprung zur Konkurrenz. Als 1948 mit der Kraftfutterproduktion begonnen wurde, konnte man auf Erfahrungen in der Analytik des Getreides und der Mehle zurückgreifen und am Markt bereits
DR. FLORIAN PIFFRADER
inhaltsgeprüfte Futtermittel anbieten. Die steigende Damit diese Firmenphilosophie von RIEPER konsequent durchgesetzt werden kann, bedarf es der
unter anderem auch eine intensive Forschung, die
Kompetenz erfahrener Mitarbeiter in einer entspre-
damals im Labor durch Sebastian Plaikner unterstützt
chenden Struktur: dem Labor. In der diesjährigen
wurde. Schließlich entstand ein eigenes, räumlich ge-
RIEPER Post dürfen wir Ihnen einen Einblick geben in
trenntes Futtermittellabor in dem bereits damals bis
den Stellenwert und in die Aufgaben dieser Abteilung.
Fütterungsexperte und Verantwortlicher für die Produktqualität
Nachfrage nach neuen Kraftfuttertypen erforderte
heute gültige, international standardisierte Referenzmethoden wie z.B. die Weender Futtermittelanalyse
zur Anwendung kamen. Die Tierhaltung und Fütte-
Grundlage für die zuverlässige Wirkung unseres Kraftfutters. Anhand
Qualitätssicherung, eine lange Tradition
rung entwickelten sich stetig weiter und damit ein-
der zahlreichen Analysen des vorhandenen Grundfutters können wir
hergehend auch der Bedarf an weiteren, komplexeren
das Kraftfutter genau auf die Bedürfnisse der Tiere abstimmen. Mit
Untersuchungen und modernen Laborgeräten. Im
den lückenlosen Rohstoffanalysen garantieren wir, dass nur beste
Anfang der Dreißiger-Jahre erkannte der damali-
Jahr 2011 konnten die vier Mitarbeiter ein geräumiges,
Rohstoffe in die Verarbeitung kommen. Mit den laufenden Fertig-
ge Firmenchef Albert Rieper, dass innovative Mehle
für Mehl und Futter einheitliches, gut ausgestattetes
produktanalysen stellen wir sicher, dass die gewünschten Nährwerte
höchster, gleichbleibender Qualität und mit besten
Labor in einem neuen Gebäudetrakt beziehen.
des Kraftfutters auch zuverlässig eingehalten werden.
Unsere eigenen Laboranalysen sind die wichtigste
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AKTUELLES 6
Witterungsverhältnisse in den einzelnen Regionen.
Bei den darauffolgenden Analysen im Labor geht es
um einiges strengere Grenzwerte fest. Dazu wird
Komplexere Analysen, wie z.B. auf Gentechnikfrei-
Zahlreiche Muster werden ins Labor gebracht, und
darum zu überprüfen, ob die Qualität der eingekauf-
eine sogenannte Risikoanalyse durchgeführt. Diese
heit, chemische Schadstoffe u.a. werden von spezia-
erst nach einer genauen Analyse der qualitativen Be-
ten Rohstoffe den RIEPER Qualitätskriterien ent-
Analyse ist notwendig, da jede Ernte, bedingt durch
lisierten, akkreditierten Labors durchgeführt. In die
schaffenheit werden die Einkaufsverträge mit den er-
spricht, keine Abweichungen vorliegen und ob die
Umwelteinflüsse, unterschiedlich ausfällt. Nährwerte
Tätigkeit der Laboranten fallen Musternahme und
forderlichen Qualitätskriterien festgeschrieben.
gesetzlichen Grenzwerte eingehalten werden. Nur
und Eigenschaften des Rohstoffes können variieren
Versand, sowie die Überprüfung und Verwaltung der
Jeder Wareneingang wird penibel überwacht, begin-
genaue, auf die vertraglichen Einkaufsspezifikatio-
und besonderes Augenmerk muss auf bestimmte
Ergebnisse.
nend mit der Kontrolle der Vorfrachten und des Hygie-
nen bezogene Untersuchungen an den Rohstoffen
Schadstoffe gelegt werden.
Die Produktentnahmen im Werk und bei den Kun-
nezustandes des Fahrzeuges. Der Rohstoffanalyse im
machen es möglich, die gleichbleibend hohe Qualität
den durch die Sanitätseinheit und den Tierärztlichen
Labor geht die sensorische Prüfung bei der Warenan-
der Produkte und den Nährstoffgehalt des Futters zu
Dienst sind ein weiterer Beitrag für die Sicherheit der
nahme voraus, wobei an verschiedenen Positionen am
sichern. Weist der Rohstoff Abweichungen bei den
LKW Muster entnommen werden. Nur wenn die Ware
Inhaltsstoffen auf, müssen die Zusammensetzungen
frei von groben Verunreinigungen und Schädlingen ist,
der Kraftfuttermischungen angepasst oder neu be-
Qualitätskontrollen am Endprodukt
Futtermittel. Die mehrmals jährlich durchgeführten Analysen an Rohstoffen und Fertigprodukten sind für unser internes System eine sehr zweckmäßige Er-
geruchsmäßig einwandfrei und nicht zu feucht, zudem
rechnet werden.
Mit weiteren, planmäßigen Fertigproduktanalysen
gänzung, denn sie dienen auch der Abgleichung mit
die verschiedenen Schnelltestverfahren bestanden hat,
Neben den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwer-
wird kontrolliert, ob der berechnete Nährwert auch
unseren Werten.
wird entladen und eingelagert. Bei Mängeln wird die
ten für Futtermittel, setzt die Firma RIEPER einmal im
wirklich im hergestellten Produkt enthalten ist. Die
Ware kompromisslos abgelehnt.
Jahr nach der Erntezeit eigene, firmeninterne, noch
laufende Anpassung der Kraftfutterrezepturen soll sicherstellen, dass dem Tier auch bei leicht schwankender Rohstoffqualität, es handelt sich bei den Roh-
Reklamationsbearbeitung
stoffen ja immerhin um ein Produkt aus der Natur,
CHRISTOPH SCHNEIDER
immer der Nährwert zur Verfügung steht, der für die
Treten bei den Kunden im Stall oder mit der Fütterung
Leistung notwendig ist.
Probleme auf, so liegt der Gedanke nahe, dass es am
Selbstverständlich wird auch sämtliche, zugekaufte
Futter liegen könnte. Bei Reklamationen qualitativer
Handelsware regelmäßig in eigenen Verfahren auf
Natur ist das Labor maßgeblich in die Kontrollpro-
ihre Qualität und den Einsatz beim Kunden getestet.
zesse involviert und es ist Aufgabe der Laboranten schnellstmöglich zu ermitteln, inwieweit ein Zusam-
Laborant
menhang mit dem Futter besteht und den Betrieb
Zusammenarbeit mit externen Labors und behördliche Kontrollen
bei der Klärung der Ursachen zu unterstützen. Die Labormitarbeiter gehen den gesamten Herstellungsprozess noch einmal mit Hilfe der eingelagerten Rückstellproben durch. Somit werden die Schritte
Wir Laboranten sehen uns als Verteidiger der Quali-
Während bis vor drei Jahren alle Rückstandskontrollen
von der Herstellung bis zur Lieferung zum Kunden
tät. Durch unseren Einsatz können wir dazu beitragen, dass unsere
extern durchgeführt wurden, machte es das verstärkte
genauestens untersucht. Erst nach der lückenlosen
Kunden gleichbleibende Produkte erhalten und somit Störungen und
Auftreten bestimmter Mycotoxine (Schimmelpilzgifte)
Analyse und der detaillierten Auswertung der Ergeb-
Probleme in ihren Betrieben vermieden werden. Dank genauester
erforderlich, die Lieferungen bereits vor dem Abladen
nisse kann festgestellt werden, ob es sich um eine
und regelmäßiger Kontrollen, beginnend bei den Rohstoffen bis zu
mittels Schnelltests im Haus zu untersuchen. Die Er-
gerechtfertigte oder ungerechtfertigte Reklamation
den Fertigprodukten, ist es uns in den letzten Jahren gelungen, die
gebnisse der Schnelltests werden natürlich laufend mit
handelt. Ist sie berechtigt, wird das Futter zurückgeholt
Sicherheit unserer Produkte maßgeblich zu erhöhen.
Referenzanalysen abgeglichen.
und der Kunde mit neuem Produkt versorgt.
7
Untersuchungen 2014:
1.558
13.012
Grundfutteranalysen
Mycotoxinanalysen (Aflatoxin und Deoxynivalenol)
Rohstoffanalysen
Ein nicht mehr weg zu denkender, wichtiger Schwer-
4.555
punkt im Laboralltag sind die Grundfutteranalysen, ein besonderer Service für unsere Kunden. Die Landwirte schicken eine Probe ihres hofeigenen Futters
Grundfutteranalysen
2.036
ins Labor, dieses wird dort auf seinen Nährstoffgehalt und die Feuchtigkeit untersucht. Auf der Basis
Fertigproduktanalysen
der Ergebnisse kann der Hofberater gemeinsam mit dem Kunden die genau dazu passende Ergänzungsfütterung und Ration berechnen. Allein im Jahr 2014 haben wir 1.009 Grundfutterpro-
Insgesamt
22.074
ben analysiert, im Jahr 2015 sind es bis jetzt bereits 906. Die Ergebnisse kommen auch anderen RIEPER Kun-
AKTUELLES
den zugute. Alle Werte aus den Grundfutterunter-
Analysen futteranalyse scheinen nach der Untersuchung für
suchungen sind in einer Datenbank einsehbar und
den jeweiligen Betrieb im Kundenbereich der RIEPER
können als Durchschnittswerte je nach Region,
Webseite www.rieper.com auf. Kunden und Hofbe-
Zeitraum und Produkt für die Rationsberechnung
rater können anhand der Daten prompt agieren und
herangezogen werden. Die Ergebnisse der Grund-
kommunizieren.
■
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Hl-Gewicht-Messungen von Fertigprodukten
8
DR. WILFRIED VON MERSI Verantwortlicher für die Qualitätssicherung
Methoden, Häufigkeiten, Ziel- und Grenzwerte für
die Untersuchungen an den Rohstoffen, Fertigprodukten und Handelswaren sind genau festgelegt und in Analysenplänen erfasst. Ein digitales, internes Informationssystem ermöglicht bei Abweichungen ein unverzügliches Einschreiten durch die Verantwortlichen. Unterstützt wird das Qualitätssicherungssystem durch die ISO Norm 9001, die HACCP Vorgaben und den IFS Standard. Die Einhaltung wird alljährlich durch eine externe Zertifizierungsstelle überprüft. Unverzichtbar für eine moderne Qualitätssicherung ist die Einhaltung der Rückverfolgbarkeit. Sie wird gewährleistet durch das Zurücklegen eines Musters jedes einzelnen Rohwareneingangs und jeder produzierten Futtercharge, sowie durch die Speicherung sämtlicher Parameter und Bewegungen der computergesteuerten Anlagen. Auch diese Tätigkeit wird von den Laboranten gemeinsam mit den Mitarbeitern im Hauptsilo und in der Produktion abgewickelt.
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Abriebkontrollen von Fertigprodukten
In der Oberliga der Milchwirtschaft
HOFBESUCH
Mit Jungbauer Michael schauen wir in
ner Getreidemischung und einem Pro-
die Zukunft. Und unser Gespräch kommt
ler Laufstall wurden errichtet. Als letztes kam 2010 der
uns am Vormittag verabredet, weil dort die
Stadel mit Warmbelüftung und Luftentfeuchter für die
teinkonzentrat aufgewertet. Die Getrei-
Heutrocknung und eine Photovoltaikanlage hinzu.
demischung bietet mit 50 % Maisschrot,
Bewirtschaftet werden 15,5 Hektar Grünland, davon 3
30 % Gerste gequetscht und 20 % Rübenschnit-
Hektar Maisanbau, und 33 Hektar Wald.
zeln ein ausgewogenes Verhältnis an langsam
lungsmöglichkeiten in der Viehwirtschaft. Es bleiben
Walter und Michael Ralser halten 35 Milchkühe und
und schnell abbaubaren Kohlenhydraten, wobei
viele offene Fragen. Doch die unternehmerische Denk-
Sonne den Peterer Hof besonders schön be-
10
Dieses wird in der Mischration mit ei-
Es regnet und ist wolkenverhangen. Wir hatten
leuchtet. Aber trotz des schlechten Wetters gibt der Hof mit seinen bestens gepflegten
auf aktuelle Themen wie die EU-Vorgaben für Großvieheinheiten, mögliche Reglementierungen in der Gülleausbringung, Milchpreise und Entwick-
Flächen, sauberen Gebäuden und Stallungen
21 Jungtiere, die aus eigener Nachzucht stammen. Ein
ein Teil der Energie aus der leicht verdaulichen Rohfa-
weise, gepaart mit Bodenständigkeit, Weitblick und
ein einladendes Bild ab.
Drittel ist Braunvieh, die restlichen Tiere sind Schwarz-
ser der Rübenschnitzel stammt. Das Proteinkonzentrat
dem Sinn fürs Machbare bilden gute Voraussetzungen
buntkühe. Die gute Genetik der Herde hat dazu beige-
enthält 38 % Rohprotein, das aus verschiedenen Quel-
zur Bewältigung der künftigen Herausforderungen und
Gerade eben fährt der Tankwagen des Sterzinger
tragen, dass auch im Jahr 2014 wieder ausgezeichnete
len mit unterschiedlicher Abbaubarkeit stammt. Das
für einen erfolgreichen Fortbestand des Peterer Hofes.
Milchhofes vor und saugt die Milch direkt aus dem
Milchmengen und Inhaltsstoffe erwirtschaftet wur-
Rohprotein aus dem pansengeschützten Rapsschrot
Tank in der Milchkammer. Die schweren Milchkannen
den. Die Braunviehkühe erreichten einen Stalldurch-
wird zu 85 % nicht im Pansen abgebaut und sichert
gehören der Vergangenheit an. Von den harten, oft
schnitt von 9.290 kg, mit 4,44 % Fett und 3,47 % Ei-
auch bei einem hohen Energiebedarf der Milchkuh eine
kargen Zeiten der Vergangenheit erzählt mir Altbauer
weiß, während die Schwarzbunten einen Durchschnitt
ausreichende Versorgung mit nutzbarem Rohprotein
Ignaz Ralser, dem ich als erstem begegne. „Die Jungen
von 10.460 kg Milch, mit 4,15 % Fett und 3,55 % Eiweiß
im Darm, was der Milchkuh besonders bei hohen Leis-
sind auf der Jagd“, eine Leidenschaft, die alle drei Ge-
erzielten. Dank dieser erstklassigen Inhaltsstoffe liegt
tungen zu Gute kommt. Sojaschrot und Rapskuchen
nerationen am Peterer Hof verbindet. „Die Regulierung
der Auszahlungspreis konstant über dem Durchschnitt.
sind als mittelschnell und schnell lösliche Proteinquel-
der Wildbestände ist eine wichtige Funktion für die Er-
Die in den letzten Jahren verliehenen Auszeichnungen
len enthalten. Abgerundet wird das Rohproteinange-
haltung der Kulturlandschaft.“ Wenig später kehren sie
für die Milchqualität und ein Zellgehalt zwischen
bot durch geschützten, langsam freisetzbaren Harn-
auch schon zurück, Betriebsleiter Walter Ralser und
80-120.000 bestätigen zusätzlich das vorbildliche
stoff, der die Pansenbakterien im Tagesverlauf ständig
sein ältester Sohn Michael. Und so machen wir uns auf
Stallmanagement.
mit geringen Mengen an verfügbarem Stickstoff ver-
zur Besichtigung ihres Hofes, der in Pfulters in der Ge-
Eine wichtige Rolle spielt dabei das Fütterungskon-
sorgt und dadurch den Rohfaserabbau im Grundfut-
meinde Freienfeld auf 940 Metern Höhe liegt.
zept, welches Walter und Michael Ralser gemeinsam
ter verbessert. Zusätzlich enthält das Konzentrat ein
Seit Walter Ralser den Hof 1991 übernahm, hat er bau-
mit unserem Hofberater Armin Thaler an die jeweiligen
Wirkstoffpaket mit inaktivierter Hefe, Lebendhefe und
lich vieles verändert: ein neues Wohnhaus und ein hel-
Eigenschaften des Grundfutters anpassen.
organisch gebundenen Spurenelementen. Zusätzlich zur aufgewerteten Mischration erhalten die Kühe das Kraftfutter M-262/p mit 19 % Rohprotein und 2,5 % Mi-
RIEPER UNTERWEGS
neralfutter P-16/p. Dieses Ergänzungsfutter verbessert durch seinen Wirkstoffgehalt, darunter vor allem ein Extrakt aus dem Pilz Aspergillus Oryzae, den Rohfaserabbau durch die Mikroorganismen. Jede Kuh erhält davon im Autotandem-Melkstand täglich 1,5 kg, darüber hinaus werden je nach Leistung über den Transponder bis zu maximal 6 kg pro Kuh und Tag verabreicht. Sehr vieles hat sich verändert in der Milchviehhaltung
Peterer Hof
der letzten 25 Jahre. Entwicklungen, die Walter Ralser
Fam. Walter Ralser
an seinen Hof angepasst und mit Erfolg umgesetzt hat.
Pfulters/Freienfeld 940 m
■ RATION FÜR CA. 26 L MILCH IM MISCHWAGEN - 1 kg Heu - 1 kg Grummet - 2 kg Luzerne - 16 kg Grassilage - 16 kg Maissilage - 2,8 kg Getreidemischung (Maisschrot, Gerste, Rübenschnitzel) - 2,4 kg Mix/m Proteinkonzentrat mit 38 % RP ÜBER DEN AUTOMATEN, JE NACH LEISTUNG - Bis zu 6 kg M-262/p Sondermischung Ralser (mit 2,5 % Mineralfutter P-16/p)
11
futter und eventuell andere energiereiche Futtermittel,
bzw. Enerex. Während es sich bei Propylenglycol und
wie Maissilage, weiter reduziert werden.
Natriumpropionat um reine Wirkstoffe handelt, liefern
Fette Kühe haben schwächere Wehen, neigen zu
Stimulex und Enerex neben diesen Wirkstoffen noch
Schwergeburten und Nachgeburtsverhaltung. Sie ha-
weitere, vielseitige Zuckerquellen. Enerex enthält zu-
ben wegen der hohen Blutfettwerte weniger Appetit
sätzlich appetit- und verdauungsanregende, organi-
und leiden durch die geringere Futteraufnahme bereits
sche Säuren.
vor dem Kalben an Energiemangel. Der einsetzende
FACHTHEMA
Vorbeugen ist besser als Heilen
12
Körperfettabbau führt zu einer Leberverfettung, die
Milchfieber führt zu Folgeerkrankungen
meist schon einige Wochen vor dem Kalben auftritt.
Beim Kalben kann die Stoffwechsellage zusätzlich
Die Leberverfettung beeinträchtigt die Stoffwechsel-
durch das Milchfieber verschärft werden.
leistung der Leber und hemmt darüber hinaus noch
Da das Heu bereits mehr Calcium enthält, als die Kuh
ihre Entgiftungsfunktion.
für die Bedarfsdeckung in der Trockenstehzeit benötigt,
Die schlechten Abwehrkräfte führen zu vermehrten
sollen keine weiteren calciumreichen Futtermittel, wie
Entzündungen in Euter, Gebärmutter und Klauen.
blattreiches Grummet, Luzerne, Rübenschnitzel oder
Der Körperfettabbau kann bereits vor dem Kalben
calciumhaltiges Mineralfutter gefüttert werden.
durch eine angemessene Vorbereitungsfütterung mit
Durch das hohe Calciumangebot vor dem Kalben ver-
Jeder Milchbauer kann die Tiergesundheit im
weiterer Folgekrankheiten wie Labmagenverlagerung,
Getreidemischung verhindert werden. 3 Wochen vor
liert die Kuh die Fähigkeit, das für die Milchbildung nach
Kuhstall langfristig verbessern und Krankheiten
Euter- und Gebärmutterentzündungen, Fruchtbar-
dem Kalben sollte mit einer geringen Fütterungsmenge
dem Kalben benötigte Calcium aus den Reserven in
keitsstörungen und Klauen- und Gliedmaßenerkran-
von 0,5 kg begonnen werden, die langsam bis auf ca.
den Knochen bereitzustellen.
vorbeugen, wenn er die nachfolgenden Hinweise und Tipps unseres Experten für Tierernährung Dr. Florian Piffrader beachtet und rechtzeitig auf Störungsbilder reagiert.
Stoffwechselerkrankungen bei Milchkühen zu Laktationsbeginn vermeiden
kungen.
3 kg unmittelbar vor dem Kalben gesteigert wird. Der
Besonders ältere Kühe können beim Einschießen der
Diese Krankheitsbilder können durch eine gute Tier-
hohe Stärkegehalt in der Getreidemischung bereitet
Milch das notwendige Calcium nicht mehr bereitstellen
beobachtung rechtzeitig erkannt und dank einer leis-
den Pansen schon vor dem Kalben gut auf die Kraftfut-
und leiden unter Muskellähmungen.
tungs- und wiederkäuergerechten Fütterung sowie
tergaben vor, die von den Pansenbakterien in der Lak-
Akute Milchfieberfälle zeigen sich im typischen Festlie-
einer angemessenen Mineralstoff- und Wirkstoffver-
tation viel besser verwertet werden können. Ergänzt
gen in Brustlage mit eingeschlagenem Kopf, Schwäche-
sorgung vermieden werden.
wird die Getreidemischung mit 100-150 g Mineralfutter
zustand, schlaffer Lähmung und Auskühlen des Körpers.
P-14/p für trockenstehende Kühe, das viele wertvolle
Problematisch sind aber auch die schleichenden und unerkannten Milchfieberfälle, die durch eine reduzier-
Hohe Leistungen bei nicht optimaler Futtergrundlage
Fette Kühe sind Risikokühe
Vitamine zur Unterstützung der Lebertätigkeit und der
stellen für den Stoffwechsel der Milchkühe eine große
Der Teufelskreis der Stoffwechselerkrankungen be-
Abwehrkräfte enthält. Die zusätzliche Verabreichung
te Futteraufnahme, verminderte Pansenbewegungen,
Belastung dar.
ginnt oft bereits mit einer Verfettung der Kühe zu Lak-
des Hefepräparates Rumenfit verbessert die Pansen-
schwache Wehentätigkeit, unzureichende Gebärmut-
Niedrige Milchinhaltsstoffe, hoher Milchzellgehalt,
tationsende, möglicherweise ausgelöst durch eine lan-
tätigkeit und die Futteraufnahme.
terkontraktion und Schwächung des Zitzenschließ-
wechselnde Kotkonsistenz, struppiges Fell, Gelenks-
ge Zwischenkalbezeit, weil die Kuh längere Zeit nicht
Bei Risikokühen kann durch die Verabreichung von
muskels zu einer Reihe von Folgeerkrankungen, wie Ketose, Labmagenverlagerung, Nachgeburtsverhal-
schwellungen, Klauenbeschwerden, Umrindern und
trächtig geworden ist.
blutzuckerbildenden Substanzen ab mindestens 10 Ta-
Zysten sind häufige Folgen von versteckten Stoffwech-
Deshalb ist es wichtig, die Körperkondition der Kühe
gen vor dem Kalben der Körperfettabbau eingedämmt
tung, Gebärmutterentzündung und Euterinfektion
selerkrankungen und Verdauungsstörungen.
in der Laktation laufend zu beobachten und die Kraft-
und die Lebertätigkeit unterstützt werden. Dazu eig-
führen.
Milchfieber, Pansenübersäuerung und Ketose treten oft
futtermenge an die sinkende Leistung anzupassen. Bei
nen sich entweder eine tägliche Gabe von 250 g Propy-
Als wichtigste Vorbeugemaßnahme gegen das Milch-
zu Laktationsbeginn auf und begünstigen eine Reihe
Anzeichen von zu starkem Fettansatz muss das Kraft-
lenglycol, 300 g Natriumpropionat oder 800 g Stimulex
fieber muss der Calciumüberschuss in der Trocken-
Fur mehr Tiergesundheit Nervöse Störunge
n
Energiemangel
Verfettung
Futterverw
eigerung
rungen
ö Vedauungsst
Muskellähmungen
Stoffwechselerkrankungen
schlechte Fruchtbarkeitsergebnisse
kgang
Milchrüc
13
AUS UNSEREM SPEZIALFUTTER SORTIMENT
FACHTHEMA
TYPE
14
Propylenglycol
Natriumpropionat
Stimulex
Enerex
Calform
DOSIERUNG
250 g pro Kuh/Tag
300 g pro Kuh/Tag
800 g pro Kuh/Tag
0,5 bis 1,0 kg pro Kuh/Tag
2-4 Flaschen pro Kuh/Tag
BESCHREIBUNG
Flüssiges Einzelfuttermittel in pharmazeutisch reiner Qualität als Hauptwirkstoff zur Stabilisierung des Leberstoffwechsels und zur Ketosevorbeuge. Ein Teil wird direkt ins Blut aufgenommen und unterstützt den Leberstoffwechsel, der andere Teil wird im Pansen zu Propionsäure umgewandelt und für die Blutzuckerbildung verwendet. Je nach Bedarf in der Zeit von 2 Wochen vor bis 3 Monate nach dem Kalben in der Menge von 250 g pro Kuh und Tag zuteilen. Erhältlich in Kanistern zu 25 kg und Fässern zu 200 kg.
Feines Salz, das im Pansen sofort in Lösung geht und als Propionat direkt für die Blutzuckerbildung zur Verfügung steht. Verwendung zur Ketosevorbeuge in der Menge von 300 g pro Kuh und Tag. Darüber hinaus kann Natriumpropionat in Pulverform oder aufgelöst in Wasser als Konservierungsmittel gegen Nacherwärmung in Silagen oder Mischrationen verwendet werden (3-5 kg/t).
Flüssiges Energiekonzentrat mit Propylenglycol, Glycerol, Propionat und Zucker, sowie den Leberschutzvitaminen Vitamin B12 und Niacin zur Ketosevorbeuge. 500 g pro Kuh und Tag, 2-3 Wochen vor dem Kalben, und 800 g pro Kuh und Tag nach dem Kalben. Die Verabreichung kann auf zwei Tagesgaben aufgeteilt werden. Flüssiges Energiekonzentrat mit Glycerol und Zuckersirup zur Erhöhung des Blutzuckerspiegels und zur Förderung der Futteraufnahme. Die organischen Säuren, Apfelsäure, Propionsäure und Essigsäure, fördern Bakterien, welche die unerwünschte Milchsäure in die wertvolle Propionsäure umwandeln und dadurch eine Pansenübersäuerung vermeiden oder beseitigen. 0,5 bis 1,0 kg pro Kuh und Tag zuteilen. Weiche Calciumpaste mit Calciumformiat, das rasch ins Blut aufgenommen wird und Milchfieber vorbeugt. Anfälligen Kühen werden vor und nach dem Kalben im Abstand von 12 Stunden insgesamt 2-4 Flaschen eingegeben. Eine Flasche einen halben Tag vor dem Kalben, die zweite Flasche unmittelbar nach dem Kalben und die weiteren Flaschen jeweils im Abstand von einem halben Tag. Das Produkt wird in die Backentasche eingegeben und muss von der Kuh allein geschluckt werden.
stehzeit möglichst gering gehalten werden. Da das
ber hinaus wird beim Abbau des Körperfettes das darin
Calcium-Phosphor-Verhältnis nicht unter 1,5:1 liegen
gespeicherte Trächtigkeitshormon Progesteron wieder
sollte, ist eine geringe Phosphorergänzung mit dem
freigesetzt. Die Folge sind
calciumfreien Mineralfutter P-14/p empfehlenswert.
schlechte Fruchtbarkeitser-
Der Kaliumgehalt der Gesamtration muss unter 15 g/kg
gebnisse durch verzögerten
Trockenmasse liegen, weshalb mit Gülle gedüngte
Eisprung oder Eierstockzys-
Grassilagen besonders sparsam verwendet werden
ten.
sollten.
Die Voraussetzungen einer
Die Milchfieberanfälligkeit nimmt mit dem Alter der
ausreichenden Energiever-
Tiere zu. Deshalb sollten bekannte Problemkühe un-
sorgung sind ein hoher Ener-
mittelbar vor und nach dem Kalben unterstützend
giegehalt des Futters und
mehrere Gaben des flüssigen Calciumpräparates Cal-
eine gute Futteraufnahme.
form erhalten, das über das Maul verabreicht wird. Da
Spätestens ab zwei Wochen
das Milchfieber den Schluckreflex hemmt, dürfen diese
vor dem Kalben soll die Kuh
Präparate wegen der Verschluckungsgefahr nur vor-
nur bestes Grundfutter er-
beugend bei noch vollkommen gesunden Kühen ver-
halten, das möglichst oft vor-
wendet werden.
gelegt wird. Stärkereiches
Kraftfutter
DR. FLORIAN PIFFRADER
Experte für Tierernährung und Verantwortlicher für Produktqualität bei RIEPER.
Hohe Leistung begünstigt Ketose
muss gut aufgeteilt werden,
Die üblichen, hohen Milchleistungen verursachen zu
damit die Futteraufnahme
Laktationsbeginn immer einen Energiemangel, da die
der Kuh erhalten bleibt und die Verdauung nicht ge-
zum Kalbezeitraum um 20-40 % reduzierte Futterauf-
stört wird. Im ersten Laktationsmonat wird die Kraft-
nahme viel langsamer ansteigt als die Milchleistung.
futtergabe ausgehend von der bereits vor dem Kalben
Wenn der Körperfettabbau die Verarbeitungsfähigkeit
zugeteilten Menge mit einer langsamen Anfütterung
der Leber übersteigt, entsteht die Stoffwechselerkran-
um täglich 250 g auf die für die Leistung notwendige
kung Ketose. Im offensichtlichen Verlauf zeigt eine
Menge gesteigert.
Milchkuh mit Ketose Teilnahmslosigkeit, Futterverwei-
Puffersubstanzen wie Natriumbicarbonat oder Hefe
gerung, Milchrückgang bis hin zu nervösen Störungen
helfen mit, Pansenübersäuerung zu vermeiden und eine
oder Festliegen. Im verdeckten Verlauf gibt es nur un-
ausreichende Futteraufnahme zu gewährleisten.
deutliche Anzeichen, wenn eventuell das Kraftfutter
Bei fetten Kühen und bei Kühen mit sehr hohen Leis-
nicht gerne gefressen wird, der Milchfettgehalt auf über
tungen sollen die blutzuckerbildenden Präparate Propy-
4,8 % ansteigt oder der Milcheiweißgehalt stark abfällt.
lenglycol, Natriumpropionat, Stimulex oder Enerex auch
Die Kuh frisst schlecht, ist schwach, magert schnell ab
nach dem Kalben täglich weiter gefüttert werden, so-
und die Milchleistung geht zurück.
lange eine Stoffwechselstabilisierung notwendig ist. Der
Bei Energiemangel können die Fruchtbarkeitshormone
hohe Blutzuckerspiegel verbessert Energieversorgung
nicht in ausreichender Menge gebildet werden. Darü-
und Fruchtbarkeit und bremst den Körperfettabbau. ■
HOFBESUCH
Ein ganz besonderer Flecken Erde Katzen und zwei Hunde werden am Hof gehalten.
che Rohfaser zur Verbesserung der Pansenverdauung
Auf den Wiesen rund um den Hof gehen sich zwei
und des Milchfettgehaltes. Als Mineralstoff- und Vi-
Die ersten Sonnenstrahlen streifen den Berg-
Schnitte aus, die Bergwiesen werden im zweijähri-
taminergänzung verwendet er bei frischmelkenden
rücken, als ich mit der kleinen Seilbahn nach
gen Rhythmus gemäht. „Wenn die Hänge hier nicht
Kühen das Mineralfutter P-16/p zur Verbesserung der
regelmäßig gemäht und gepflegt werden, werden sie
Fruchtbarkeit, bei besonderen Bedürfnissen ein Vi-
Oberprisch hinauffahre. Neben einem schma-
instabil und rutschen ab.“ Aufgrund der extremen Steil-
tamin E-Präparat zur Stärkung der Abwehrkräfte des
heit muss das Heu per Hand geerntet werden. In die-
Euters. Die Kälber werden in den ersten Monaten mit
sen Wochen zeigt sich der vorbildliche Zusammenhalt
dem Aufzuchtfutter K-40/p versorgt. Mit dieser Ra-
auch dieser Südtiroler Bergbauernfamilie besonders:
tion erzielt Klaus einen Stalldurchschnitt von 5.000 kg
Hinteren Passeiertal steht. Einzigartig sind die
Geschwister und Freunde helfen bei der harten Arbeit.
Milch mit 3,8 % Fett und 3,3 % Eiweiß.
Lage und der Blick über den Talkessel, aber mit
Dabei ist es nicht ungefährlich, bei der extremen Nei-
Eine weitere wichtige Einnahmequelle für den Hof
gung dieser Hänge. Spektakulär aber wohl noch am
stellen die Ziegen dar. Unkompliziert in der Haltung
len Fußweg, ist dies die einzige Verbindung zum Hof, der auf einem lawinensicheren Keil auf 1.700 Metern hoch über Rabenstein im
wie viel harter Arbeit die Bewirtschaftung dieses Hofes verbunden ist, kann ich erst erahnen. Mit seinen 180 Erschwernispunkten ist er eines
sichersten ist der letzte Arbeitsschritt, wenn die fast
verbringen sie das halbe Jahr auf den weitläufigen
50 kg schweren, mit Netzen zusammengebundenen
Wiesen und Weiden des Hofes. Daneben erhalten sie
Heuballen über das Seil der Materialseilbahn von der
noch die energiereiche Sondermischung EN-K/p, mit
der extremsten Beispiele für Berglandwirt-
Alm auf den Hof „geschossen“ werden.
viel Mais und pansengeschütztem Fett und mit einer
schaft in Südtirol.
Die warmen Monate im Sommer verbringen die Kühe
speziellen Vitaminergänzung für Ziegen, einschließlich
auf der Alm, wofür sich die widerstandsfähigen Grau-
Selenhefe zur Förderung der Lebenskraft der Kitze. Von
Drei Generationen der Familie Gufler leben und ar-
viehrinder dank ihres ausgeprägten Instinktes für die
März bis Oktober werden die Ziegen gemolken und die
beiten auf dem Hof: die Altbauern Karl und Monika,
Futtersuche besonders gut eignen. In den Wintermo-
Milch an die Algunder Sennerei geliefert. Besonders zu
Jungbauer Klaus mit seiner Frau Evelyn und den drei
naten erhalten sie das hofeigene Grundfutter, zwei
Ostern ist auch das zarte Fleisch der Kitze gefragt. „Die
Kindern Felix, Hannes und Lena, und Klaus’ jüngster
Drittel Heu und ein Drittel Grummet. Angepasst an
Abnehmer schätzen zwar die hochwertige, einheimi-
Bruder Andreas.
die hervorragenden Nährwerte des betriebseigenen
sche Qualität, wegen der Konkurrenz aus dem Ausland
Klaus Gufler zeigt mir seine besondere Welt, und aus
Grundfutters füttert Klaus Gufler eine RIEPER Sonder-
ist der Preis aber seit Mitte der Neunziger Jahre stetig
jedem seiner Sätze schwingt Begeisterung und Über-
mischung mit 14 % Rohprotein. Der hohe Anteil an Rü-
gesunken“, berichtet Klaus Gufler. Gestiegen ist hin-
zeugung für sein Wirken, in dem Herausforderungen
benschnitzeln in dieser Mischung liefert hochverdauli-
gegen der Absatz von Fleisch der eineinhalb jährigen
jeglicher Art an der Tagesordnung stehen. Wer hier Stillstand vermutet täuscht sich gewaltig: Mit dem Lauf der Jahreszeiten wird ständig erhalten, gepflegt und verbessert.
RIEPER UNTERWEGS
Insgesamt gehören 250 Hektar Grund zum Hof, vieles davon ist aber unzugänglich und somit unproduktiv. Bewirtschaftet werden 8 Hektar Wiesen rund um den Hof, 20 Hektar Bergwiesen und ein Teil der 40 Hektar Wald. 9 Milchkühe, Jungtiere und Trockensteher der Grauviehrasse, an die 90 Passeirer Gebirgsziegen, Hühner, ein paar Schweine, eine Haflingerstute und ein Fohlen,
Oberprischer Hof Fam. Klaus Gufler Rabenstein/Moos in P. 1700 m
17
HOFBESUCH 18
Böcke, dank des Wiederauflebens einer alten Tradition
Wie alle Landwirte aus Überzeugung und Leidenschaft
rund um den Hoch Unser Frauen Tag, wo in vielen
wünschen sich auch Klaus und Evelyn Gufler den Fort-
Gastbetrieben im Passeiertal Gerichte mit Ziegen-
bestand ihres Hofes in der Zukunft. „Zum Leben reicht
fleisch angeboten werden. Die Ziegenmilchbutter und
es immer, ohne Subventionen würden sich die hier
die Kaminwurzen aus Ziegenfleisch finden auf dem
oben notwendigen Investitionen aber nicht ausgehen.
lokalen Bauernmarkt reißenden Absatz.
Das wichtigste ist die Freude an den Tieren. Wenn
Neben der vielen Arbeit am Hof findet Klaus Gufler
man die von klein auf lebt, dann mag man auch die
noch die Zeit im Vereinsleben im Dorf mitzuwirken.
damit verbundene Arbeit und kann sich keine bessere
Weiters ist er Gründungsmitglied der Grauviehjung-
vorstellen“, zeigt sich Klaus zuversichtlich, und wenn
19
züchter Passeier und war zwei Amtsperioden im Lan-
ich die strahlenden Augen und die Begeisterung des
des-Jungzüchterausschuss. Auch bei Viehausstellun-
zweitgebohrenen Sohnes Hannes erlebe, bin ich mir
„Ohne Qualität keine Chance“
gen erzielt er immer wieder Platzierungen unter den
sicher, dass der Betrieb auf dem Oberprischer Hof auch
Am Dorfrand von Aldein, auf 1.200 Metern, in
ersten drei.
in der nächsten Generation weiter gehen wird.
wunderbarer Lage und mit weitem Blick über
■
das Unterland, liegt der Eggerhof von Nikolaus Lantschner, seiner Frau Karin und den drei Töchtern. Als er den Hof 1998 in Pacht über-
und Entwicklungsmöglichkeit für seinen Betrieb. So begann er mit der Haltung der ersten Gruppe von 500 Hennen in Freilandhaltung. Heute sind es 6.000 Hühner, aufgeteilt auf drei Gruppen, die an die 1,5 Millionen Eier pro Jahr legen. Über die strengen EU Richtlinien hinaus, hat Nikolaus
nahm, war es ein kleiner, traditioneller Milch-
Lantschner die besten Bedingungen für eine artge-
viehbetrieb.
rechte Haltung geschaffen, bei der die Tiere ihre na-
Es waren die Jahre als auch in Südtirol die Nachfra-
fen und Sandbaden ausleben können. Das Stallinnere
türlichen Verhaltensweisen wie Scharren, Picken, Lauge nach Freilandeiern anstieg, und Klaus Lantschner
ist mit feinem Stroh bedeckt und die Hühner können
erkannte darin eine interessante Zukunftsperspektive
sich frei bewegen. Auf erhöhten Gitterrosten befinden
RIEPER UNTERWEGS
Stephanie Rünzi, unsere neue MarketingAssistentin, war zwei Tage mit unseren LKW-Fahrern Heinrich und Paul unterwegs und berichtet hier von ihren interessanten Erfahrungen.
Eggerhof Fam. Nikolaus Lantschner Aldein 1200 m
HOFBESUCH 20
sich die Futter- und Trinkeinrichtungen zur freien Auf-
Die Verpackung liegt in den Händen von Frau Karin
Laufstall mit Auslauf gehalten. Die Abkalbungen wer-
rend ihre zwei älteren Schwestern eigene berufliche
nahme, sowie die Sitzstangen für die Nachtruhe. Der
und Tochter Sonja. Eine Tätigkeit, die Sorgfalt und
den saisonal im Frühjahr geplant, um die Weide besser
Wege eingeschlagen haben, begeistert sie sich für den
Mist fällt durch die Gitterroste auf das darunterliegen-
Genauigkeit erfordert, muss doch jedes Ei gestempelt,
auszunützen. Gefüttert werden die Rinder mit dem
elterlichen Betrieb. Nach dem Besuch der landwirt-
de Förderband und kann so regelmäßig aus dem Stall
nach Größe sortiert und verpackt werden. Zusätzlich
hofeigenen Grundfutter, das neben Gräsern und Klee
schaftlichen Oberschule in Auer, hat sie das Studium der Agrarwissenschaften und Marketing an der Freien
befördert werden. Dies trägt maßgeblich zur Verbes-
zur eigenen Produktion übernimmt und vermarket Ni-
auch viele, wertvolle Kräuter enthält. Zusätzlich er-
serung der gesamten Stallhygiene bei. In den ausrei-
kolaus Lantschner unter dem Namen „Berghöfe Reg-
halten die säugenden Mutterkühe das ausgeglichene
Universität Bozen aufgenommen.
chend vorhandenen Nestern bleiben die Eier sauber
gelberg“ auch die Eier von sieben weiteren Hühnerhal-
Ergänzungsfutter M-260/p, die Kälber das Anfangs-
Die Ausbildung soll ihr als Grundlange dienen, sich lang-
und unbeschadet und gelangen über ein weiteres För-
tern aus der Gegend. Die Auslieferung findet an allen
mastfutter K-10/p.
fristig auf die Fortführung des Familienbetriebes vor-
derband in den Eiersammelraum.
Werktagen statt. Bedient werden mit verschiedenen
Mit ca. 1,5 Jahren werden die Jungtiere in der Metz-
zubereiten. Vor allem aber soll der vom Vater gepflegte Qualitätsgedanke am Eggerhof auch in Zukunft wei-
Im Übergang zwischen Stall und Freilauf befindet sich
Verpackungseinheiten Handelsketten, Lebensmittel-
gerei in Aldein geschlachtet und direkt verkauft. Dass
der überdachte Sandauslauf. Die großzügigen Außen-
geschäfte, Konditoreibetriebe und die Gastronomie.
es das aromatische und zarte Fleisch der begehrten
tergetragen werden, denn Qualität ist „die“ Chance für
flächen sind gut eingezäunt und mit Netzen versehen,
Von Beginn an hat sich Klaus Lantschner Gedanken
Sprinzen nicht das ganze Jahr über gibt, daran haben
einheimische Erzeuger, ist auch Sonja überzeugt.
um die Hühner vor Raubvögeln und anderen Beutejä-
darüber gemacht, wie er die kleinen Eier der Größe S
sich die Konsumenten gewöhnt und umso reger ist der
gern zu schützen.
und die Brucheier bestmöglich einsetzen könnte. Am
Absatz bei Verfügbarkeit.
In der Fütterung setzt Klaus Lantschner auf das na-
Anfang stand eine Idee: die Herstellung von Eierteig-
Man könnte annehmen, dass all diese Aktivitäten die
türliche Geflügelfutter von RIEPER, das gentechnikfrei,
waren. Verwegen mag es klingen, was da in einem
Tage von Klaus Lantschner bereits mehr als ausfüllen.
ohne tierische Rohstoffe, ohne künstliche Dotterfarb-
kleinen Labor gemeinsam mit dem gelernten Koch
Aber seine rührige Vielseitigkeit lässt immer wieder
stoffe oder medikamentöse Zusätze ist. Getreu dem
Erich Gruber am Eggerhof im Entstehen war.
Neues entstehen.
Motto: hochwertiges, einwandfreies Futter für gesun-
Die Nudeln fanden jedoch so guten Absatz, dass 2002
So baut er auf einem halben Hektar für den Südtiroler
de, leistungsfähige Tiere und Spitzen-Hofprodukte.
eine getrennte Produktionsstätte errichtet wurde,
Winzer Franziskus Haas Blauburgunder Trauben an.
Nach dem Einstallen erhalten die Junghennen das Vor-
in der heute 90 Tonnen pro Jahr produziert werden.
Auch die Haselnussstauden, anfänglich nur als ideale
legefutter B-1/g, welches sie optimal auf den Legebe-
Dank der Kreativität von Erich Gruber wird das Sor-
Schattenspender für die Hühner gepflanzt, könnten
ginn vorbereitet. Bei geringem Gewicht erhalten die
timent stetig erweitert und umfasst bereits an die 20
Tiere das Legestartfutter L-Phase 1/g PLUS. Dank der
verschiedene Sorten, mit Spezialitäten, die von Schüt-
höheren Nährstoffdichte sorgt es für ein rasches Er-
telbrotnudeln über Steinpilztagliatelle bis hin zu
reichen einer verkaufsfähigen Eigröße. Daran schließt
Lagreinondonellen, und vielen weiteren mehr,
das Alleinfutter L-Phase 1/g an, das den Nähr- und
reichen. Alle von höchster Güte, rein aus
Wirkstoffbedarf der Hennen in der ersten Legeperio-
frischen Eiern, Hartweizengrieß und
de abdeckt. Gegen Ende der Legeperiode kommt das
den Geschmacksträgern hergestellt,
sich zu einem interessanten Produkt entwickeln. Nebenbei wird noch ein Spezialitätengeschäft in Aldein betrieben, wo die hochwertigen Produkte vom Eggerhof und vieler weiterer Bauern aus der
Futter L-Phase 2/g zum Einsatz, welches die Schalen-
ohne Zusatz von Farbstoffen und
Umgebung
qualität verbessert und zu hohe Eigewichte vermeidet.
Konservierungsmitteln.
kauft werden.
Sollten trotzdem aufgrund des hohen Körpergewichts
Ein weiteres Standbein und die
We i t e r g e t r a g e n
der Hennen die Eier zu groß werden, hilft eine spe-
ganz besondere Leidenschaft von
zielle Sondermischung mit reduziertem Sojaölanteil
Nikolaus Lantschner ist die Mut-
die Eigröße auf ein ideales Maß einzuschränken.
terkuhhaltung. 12 Rinder und einiges
Bei Parasitenbefall hat Klaus Lantschner gute Erfah-
Jungvieh der Rasse Pustertaler Sprin-
rungen mit der Beimischung verschiedener Kräuter-
zen, die für ihre ausgezeichnete Fleisch-
extrakte gemacht.
qualität bekannt sind, werden in einem hellen
■
ver-
werden das Interesse und die Liebe zur
Landwirtschaft
von der jüngsten Tochter Sonja, die bereits tatkräftig auf dem Hof mitarbeitet. Wäh-
Wie der Vater, so die Tochter: Begeisterung für die Sache ist das Wichtigste. Der Nachwuchs am Eggerhof ist gesichert!
21
Geeignete Lagerungsbedingungen
- Kraftfutter muss kühl, trocken und gut beluftet gelagert werden. - Im Stall soll grundsätzlich kein Kraftfutter gelagert werden, da die
Feuchtigkeit im Tierbereich vom trockenen Produkt schnell aufgenommen wird. - Durch schadhafte Dächer oder undichte Silos darf kein Regenwasser an das Futter gelangen.
Kraftfutter richtig lagern FACHTHEMA
hohe Mischfutterqualität bis zur Verfütterung erhal-
Die gängigen Lagerformen
Holzsilos
Wichtige Hygienemaßnahmen zur Sicherung
ten bleibt, muss das Kraftfutter sachgerecht gelagert
Die in der Vergangenheit häufig
der Futterqualität
werden. Verdorbenes Futter kann die Leistung und die
eingebauten Holzsilos bzw. Holz-
Gesundheit der Nutztiere beeinträchtigen. Im land-
kisten aus Pressplatten werden
Das von der A. RIEPER AG hergestellte Kraftfutter wird
wirtschaftlichen Betrieb sollten deshalb regelmäßig die
heute immer weniger verwendet,
in den verschiedenen Verarbeitungsstufen mehrfach
Lagerungseinrichtungen kontrolliert und gereinigt wer-
geprüft und wird grundsätzlich in lagerfähiger und hy-
den und das Kraftfutter sollte vor der Fütterung auf Aus-
Sacksilos
form für Kraftfutter erwiesen haben. Meist
gienisch einwandfreier Qualität geliefert. Damit diese
sehen und einen einwandfreien Geruch geprüft werden.
Eine sehr gute Lagerungs-
haben Holzsilos nämlich einen zu flachen Boden, wo-
form von losem Kraftfutter
durch das Kraftfutter im hinteren und seitlichen Be-
sind Sacksilos aus luftdurch-
reich des Silos über die gesamte Lagerzeit unbewegt
lässigem Kunststoffgewebe, die
liegen bleibt. Wenn das Kraftfutter einen unvermeidli-
im Stadel aufgehängt werden. Sie
chen Pulveranteil enthält, verdichtet es sich durch den
22
REGELMÄSSIGE ENTLEERUNG
SILOREINIGUNG
da sie sich als nicht optimale Lager-
In allen Siloarten können an ungünstigen Stellen alte
Wenn Futterverderb oder Schädlinge
ermöglichen einen guten Luftaustausch, der durch
Eigendruck. Da die Holzplatten keinen Luftaustausch
Futterreste liegen bleiben, die Ausgangspunkte für
festgestellt werden, muss der Silo
einen ausreichenden Freiraum rund um den Silo nicht
ermöglichen, kann das Futter in diesen Bereichen bei
die Vermehrung von Schädlingen und für Futterver-
gründlich gereinigt und desinfiziert
behindert werden darf. Sacksilos dürfen keinesfalls an
warmen Sommertemperaturen leicht verderben. Die
derb sind. Sacksilos mit hineinragenden Auslassstut-
werden. Ist eine Nassreinigung er-
einer Wand oder an einem Heulager anliegen, da das
vollständige Entleerung vor jeder neuen Lieferung
zen, Kunststoffsilos, bei denen sich der Pulveranteil an
forderlich, so sollte diese richtig ge-
Kraftfutter von feuchten Mauern oder einem schwit-
sowie eine regelmäßige Überprüfung und Reinigung
den Seitenbereichen ablagert und erst am Ende aus-
plant werden. Mehrere Tage vor der
zenden Heustock Feuchtigkeit annehmen kann.
sind daher bei dieser Lagerform besonders wichtig.
fließt, angeschlossene Futterschnecken mit Totzonen
nächsten Lieferung muss das verblei-
oder Holzsilos mit flachem Boden können Bereiche
bende Kraftfutter aus dem Silo entnom-
aufweisen, in denen altes Futter monatelang liegen
men und für die laufende Fütterung zwischengela-
bleibt. In dieses Produkt wandern Schädlinge wie
gert werden. Die Verschmutzungen und die Krusten
Käfer, Milben oder Motten ein, die sich hier
im Silo werden mit einem fettlösenden Reinigungs-
ungehindert vermehren können. Ritzen
mittel (Melkanlagen- oder Geschirrreiniger) einge-
Kunststoffsilos
und Fugen von Holzsilos sind eben-
weicht und anschließend mit dem Hochdruckreiniger
Da Kunststoffsilos wegen des undurch-
falls Brutstätten von Schädlingen.
mit warmem Wasser entfernt. Nach der ersten Ab-
lässigen Behälters nur einen begrenzten
an der Decke und an den Innenwänden des
Aus diesem Grund muss jeder Silo
trocknung wird der Silo mit dem Desinfektionsmittel
Luftaustausch über die dafür vorgesehe-
Silos nieder und bildet Tropfen und Feuchtig-
mehrmals jährlich restlos entleert
Halamid eingesprüht, das Viren, Bakterien, Hefen und
ne Öffnung an der Oberseite bzw. über
und sauber ausgekehrt oder ausge-
Pilze abtöten soll. Vor der neuerlichen Befüllung mit
den Silodeckel bieten, ist es umso wichtiger,
klopft werden. Aus Holzkisten oder
Kraftfutter muss der Silo wieder vollständig trocken
dass diese Entlüftungsöffnungen auch frei ge-
ter kalt wird, schlägt sich das Kondenswasser
keitsnester. Unter diesen Bedingungen kommt es zu Keimvermehrung, Schimmelwachstum und Klumpen- oder Krustenbildung. Nur eine gute Lüf-
Holzsilos muss vor jeder neuen Liefe-
sein. Es dürfen keinesfalls Wasserreste in Kanten oder
halten werden. Der ideale Standort für Außensilos ist
tung des Silos kann eine Kondenswasserbildung ver-
rung das restliche Kraftfutter entnommen
Rillen stehen bleiben. Da bei Sacksilos eine gründliche
der Schatten, da direkte Sonneneinstrahlung die Luft
hindern. Es ist daher unbedingt darauf zu achten, dass
und die Kiste sauber ausgekehrt werden. Besonders im
Nassreinigung schwierig ist, muss dieser bei Futter-
in den Kunststoffsilos stark aufheizt. Ein Teil der na-
das vorgesehene Entlüftungsrohr frei und offen bleibt
Sommer sollte das Kraftfutter möglichst kurz gelagert
verderb oder Schädlingsbefall ausgetauscht werden.
türlichen Feuchtigkeit des Kraftfutters verdunstet und
und keinesfalls verschlossen wird, damit die feuchte
werden und in zeitweise unbenutzten Silos dürfen sich
Für Holzkisten gibt es keine Möglichkeit einer gründ-
sammelt sich als Luftfeuchtigkeit im Siloinnenraum
und warme Luft durch die ausreichend große Öffnung
keine Futterreste befinden.
lichen Reinigung oder Desinfektion.
an. Wenn es dann in der Nacht oder bei Schlechtwet-
ungehindert nach außen entweichen kann.
■
23
Höchste Durchschnittsleistung in Südtirol Der Siederhof in Pardell/Villnöss auf 950 Metern
Mit dementsprechender Sorgfalt widmet er sich auch
Futtermittel einen sehr hohen Stärkegehalt, der den
mit seinen ganzen Mais- und Haferkörnern die Pan-
ist die Heimat von Manfred Profanter. Vor 12
seinen 7 Hektar eigenem Grünland und den 8 Hektar
Pansenbakterien zur Bildung von darmverfügbarem
senwand stimuliert und somit das Pansenwachstum
Pachtflächen, denn „je besser das Grundfutter, umso
Protein und der Milchkuh zur Abdeckung einer hohen
und die frühzeitige Grundfutteraufnahme anregt.
24
Eltern übernommen und lebt dort mit seiner Frau Veronika und den Söhnen Alex und Max. Seither hat sich vieles verändert und die Erfolge sind beachtlich.
mehr kann man aus der Ergänzungsfütterung her-
Milchleistung zur Verfügung steht. Frischmelkende
Weiters hat der Jungbauer eine Ausbildung zum Klau-
ausholen“. Auf den Wiesen, welche sich zur Hälfte in
Kühe erhalten daneben noch das 100-Tage-Futter
enpfleger absolviert. Diese Tätigkeit führt ihn weit im
Steillage befinden, gehen sich in guten Sommern bis
M-268/p, das sie mit zusätzlichen Wirkstoffen zum
Land herum und er schätzt den Meinungsaustausch
zu 5 Schnitte aus. Heu und Grummet werden mit Hil-
Schutz der Leber und zur Verbesserung der Frucht-
mit anderen Landwirten. Zudem arbeitet er in den
fe einer Dachlüftung gedörrt. Die Folgeschnitte wer-
barkeit versorgt. Die trockenstehenden Milchkühe er-
Wintermonaten im Skigebiet von Gröden und findet auch noch die Zeit, aktives Mitglied bei der Freiwilligen
den im Hochsilo oder in Rundballen siliert. Manfred
halten das Mineralfutter P-14/p.
Bereits das zweite Jahr in Folge hat Manfred Profanter
Profanter füttert ohne Mischwagen und hält bei der
Das Fütterungskonzept hat sich in seinem Betrieb mit
Feuerwehr und den Schuhplattlern in Villnöss zu sein.
mit seiner Braunviehherde die höchste Durchschnitts-
Grundfutterzuteilung eine genaue Reihenfolge ein. Vor
einem Stalldurchschnitt von 11.700 kg, 4,52 % Fett und
Seine Frau Veronika kümmert sich nicht nur um den
leistung in ganz Südtirol erwirtschaftet. Den Erfolg
dem Melken das Dürrfutter für eine gute Strukturver-
3,76 % Eiweiß bestens bewährt. Der konstant niedrige
Haushalt und die beiden lebhaften Buben, sie bringt
sieht Manfred Profanter in einer Kombination aus ver-
sorgung, anschließend kommen Grassilage, Maiskol-
Harnstoffgehalt bestätigt den guten Gesundheitszu-
sich voll auf dem Hof ein und erledigt die Stallarbeit, wenn ihr Mann im Nebenerwerb tätig ist. Und Man-
schiedenen Faktoren begründet: Erstklassige Grund-
bensilage und Biertreber für eine gute Energieversor-
stand der Tiere.
futterqualität, ein fein abgestimmtes Fütterungskon-
gung dazu. Maissilage wird nur im Winter gefüttert.
Auch in der Nachzucht läuft es bestens am Siederhof.
fred Profanter weiß nicht nur ihre tatkräftige Hilfe zu
zept, hoher Tierkomfort dank des 2010 errichteten,
Das Kraftfutter erhalten die Kühe über den Automaten.
Manfred Profanter führt die Besamungen mit gesex-
schätzen, sondern auch, dass sie sich mit dem Leben
modernen Laufstalls und nicht zuletzt die ausgezeich-
Bei der Ergänzungsfütterung seiner 24 Milchkühe setzt
tem Sperma selbst durch, eine Tätigkeit, die neben
am Hof identifiziert und sie sich untereinander aus-
nete Genetik der Kühe. Sein Ziel sind allerdings nicht
Manfred Profanter seit 2011 auf die Futtermittel Planta
Wissen und Können auch viel Gespür erfordert. So
tauschen können. Vielfältig sind die Themen, wie die
kurzfristige, hohe Leistungen, er ist sehr bedacht auf
16/p und Planta 14/p, die gleichzeitig gefüttert werden.
konnte er im heurigen Jahr bereits 12 Kälber verkau-
heutige Zeit und das bunte Nebeneinander von Tie-
das Gleichgewicht im Stall, auf Gesundheit und Wohl-
Diese Futtermittel zeichnen sich durch das einzigarti-
fen. Da im eigenen Stall der Platz fehlt, ist das Jungvieh
ren am Siederhof: Hühner, ein paar Katzen und einen
befinden seiner Tiere und eine gute Gesamtlebensleis-
ge Planta-Konzept aus, das durch den Gehalt an He-
zur Aufzucht beim Nachbarn untergerbacht. Neben
Hund. Und wenn es nach Alex und Max ginge, müss-
tung. „Als Bauer muss man Freude für die Tiere haben,
fen, Kräuterextrakten und Salzen die Pansenbakterien
Heu erhalten die Tiere bis zur 14. Lebenswoche das
ten unbedingt noch ein Ross, eine Ziege und ein Schaf
man muss sich mit ihnen beschäftigen, immer dazu-
fördert, die Proteinverwertung verbessert und Pan-
Ergänzungsfutter für Aufzuchtkälber Körnermüsli, das
dazukommen.
lernen, nur so kommt man weiter mit der Arbeit und
senübersäuerung verhindert. Durch den reduzierten
im Leben“, weiß Manfred Profanter.
Rohprotein- und Rohfasergehalt enthalten die PlantaRIEPER UNTERWEGS
Siederhof Fam. Manfred Profanter Pardell, Vilnöss 950 m
25
■
Foto: Luca Nolli
HOFBESUCH
Jahren hat er den schönen Erbhof von seinen
Eisenüberschuss im Grundfutter verdrängt die wichtigsten Spurenelemente
säur
A
Fe
Cu
Kupfer
Aminos
Am
ino
Zinc
m
Se
Selen
osäure
Fe
Eisen
in
uren sä
osäure in
Am
Zn
n
Eisen
Fe
Eisen
en
Zinc
Fe
Eisen
ur
Zn
Fe
Cu
Kupfer
im Darm.
Fe
ä
o
Zinc
Eisen n
Amin
Zn
en
Cu
Kupfer
Se
Selen
Fe
Fe
Eisen
Eisen
Se
Eisen
Selen
Fe
Zn Zinc
Eisen
Spurenlement- Aminosäuren -Verbindungen werden unabhängig von Eisen aufgenommen.
Cu
Kupfer
FACHTHEMA
Organisch gebundene Spurenelemente im Mineralfutter
26
WIRKSTOFFGEHALT IM VOLLVITAMINIERTEN MINERALFUTTER
Mineralfuttermittel dienen der Versorgung
werden als die üblicherweise verwendeten anorgani-
der Milchkuh mit lebensnotwendigen Mine-
schen Verbindungen. Dabei werden Kupfer und Zink
ralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen. Durch ihre verschiedenen Funktionen im Stoffwechsel sind diese Wirkstoffe unverzicht-
in Form einer Chelatverbindung mit der Aminosäure Glycin verwendet. Selen hingegen stammt aus der Se-
P-14/p
P-16/p
P-17/p
P-18/m
Für Milchkühe in der Trockenstehzeit
Für Milchkühe in Laktation & für eine gute Fruchtbarkeit
Für Milchkühe in Laktation
Für Milchkühe in Laktation 1.500.000 I.E.
lenhefe, wo es fest in die Aminosäure Methionin ein-
Vitamin A
1.500.000 I.E.
1.500.000 I.E.
1.500.000 I.E.
gebaut ist.
β-Carotin
1.000 mg
2.000 mg
150 mg
Vitamin D3
200.000 I.E.
200.000 I.E.
200.000 I.E.
200.000 I.E.
bar für Wachstum, Leistung, Fruchtbarkeit,
Anorganische Spurenelemente sind, in vielen Fällen,
Krankheitsabwehr und nicht zuletzt für die
im Futter schlecht verfügbar. Sie können von chemi-
Produktqualität.
schen Verbindungen, wie Oxalaten, Phosphataten oder
Vitamin E
7.500 mg
7.500 mg
7.500 mg
7.500 mg
Phytaten festgelegt werden oder bei der Aufnahme
Vitamin K
50 mg
50 mg
50 mg
50 mg
Obwohl bereits das Kraftfutter eine Grundversorgung
im Darm von anderen Mineralstoffen verdrängt wer-
mit Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen
den. So hemmt zum Beispiel ein hoher Eisengehalt im
Vitamin B1
500 mg
500 mg
500 mg
500 mg
gewährleistet, ist eine Ergänzung mit Mineralfutter in
Grundfutter, wie er bei uns in Südtirol aufgrund der
Vitamin B2
100 mg
100 mg
100 mg
100 mg
vielen Situationen besonders wichtig:
Bodenverhältnisse oder Futterverschmutzung mit
Vitamin B6
100 mg
100 mg
100 mg
100 mg
Vitamin B12
3 mg
3 mg
3 mg
3 mg
Erde vorherrscht, die Aufnahmen von Kupfer und Zink. • •
•
wenn eine Kuh wenig Kraftfutter bekommt, wie
Dies führt vielfach zu einem im Blutplasma nachweis-
z.B. in der Trockenstehzeit,
baren und mit offensichtlichen Mangelerscheinungen
Niacin
20.000 mg
20.000 mg
20.000 mg
20.000 mg
Biotin
100 mg
100 mg
100 mg
100 mg
Cholinchlorid
2.500 mg
2.500 mg
2.500 mg
2.500 mg
Pantothenat
520 mg
520 mg
520 mg
520 mg
Folsäure
25 mg
25 mg
25 mg
25 mg
wenn sie größere Anteile an Ergänzungsfutter
einhergehenden, sekundären Kupfer- oder Zinkmangel
mit geringem Wirkstoffgehalt bekommt, wie z.B.
bei den Tieren, obwohl diese ausreichend mit anorga-
Getreidemischung,
nischen Spurenelementen versorgt werden.
oder wenn sie wegen ihrer hohen Leistung mehr
In diesen Fällen kann eine Erhöhung von Kupfer- oder
und besondere Wirkstoffe zur Unterstützung
Zinksulfat die Aufnahme nicht wesentlich steigern.
der Leberfunktion, zum Aufrechterhalten der
Diese wird vom Eisenüberschuss blockiert, gegen den
Krankheitsabwehr oder zum Ersatz von was-
sich das Tier wegen der in hohen Mengen giftigen Wir-
Iod
150 mg
150 mg
150 mg
150 mg
serlöslichen Vitaminen, die die belasteten Pansen-
kung von Spurenelementen schützen muss.
Kobalt
9 mg
9 mg
9 mg
9 mg
bakterien nicht mehr in vollem Umfang bereitstel-
Die von Aminosäuren gebundenen Spurenelemente
len können, benötigt.
hingegen unterliegen keinen Wechselwirkungen mit
Kupfer als Sulfat
1.050 mg
1.050 mg
1.050 mg
1.050 mg
anderen Mineralstoffen und werden ungehindert und
Kupfer als Chelat
450 mg
450 mg
450 mg
450 mg
In den vollvitaminierten RIEPER Mineralfuttermitteln
fast vollständig aufgenommen. Speziell für solche Si-
Mangan
4.000 mg
4.000 mg
4.000 mg
4.000 mg
für Milchkühe P-14/p, P-16/p, P-17/p und P-18/m wird
tuationen wird in RIEPER Mineralfuttermitteln die
ein Teil der drei wichtigsten Spurenelemente Kupfer,
Grundversorgung an üblichen anorganischen Spuren-
Zink als Sulfat
3.500 mg
3.500 mg
3.500 mg
3.500 mg
Zink und Selen in organisch gebundener Form zuge-
elementen mit einem Drittel der Menge in organisch
Zink als Chelat
1.750 mg
1.750 mg
1.750 mg
1.750 mg
setzt. Organisch gebundene Spurenelemente können
gebundener Form ergänzt.
Selen als Selenit
28 mg
28 mg
28 mg
28 mg
Selen aus Selenhefe
12 mg
12 mg
12 mg
12 mg
im Darm der Kuh wesentlich besser aufgenommen
■
27
bi s 6 Ja hre
RIEPER kenne ich, weil…
10 bis 13 Ja h re
7 bis 9 Jahre
So lautete das Thema des ersten RIEPER Malwettbewerbs für Kinder bis 13 Jahre. Rund 170 Bilder und Zeichnungen haben uns erreicht. Jedes einzelne Bild ein kleines Kunstwerk! Deshalb ist es der Jury nicht leicht gefallen, sich für die 15 Sieger zu entscheiden. Allen Kindern, die teilgenommen haben, ein ganz herzliches Danke und den Gewinnern viel Freude mit den Preisen!
Die ersten Platze der 3 Kategorien:
David Pichler, Deutschnofen
2.
Klara Stoll, Pichl
3.
Leo Tschager, Petersberg
4.
Kristin Ploner, Wengen
2.
Jan Pedevilla, Wengen
3.
Fabian Corazza, Castelfondo
4.
Claudia Haberer, St. Magdalena
AKTUELLES
2.
1. 28
1.
Katja Fiedler, Weitental
3.
Johanna Steinmayr, Gsies
4.
29
Scalet Nicola, Transacqua
Andreas Kofler, Deutschnofen
F inde die Maus, die sich zwischen den Bildern versteckt hat. Viel Spaß beim Suchen!
1.
Lena Stabinger, Niederdorf
5.
Johanna Grunser, Bruneck
5.
Hannes Rieder, Rodeneck
5.
Gregor Steinmayr, Gsies
Sieger der Viehausstellungen 2015 Herzlich gratuliert die A. RIEPER AG allen Züchtern, die bei Leistungsschauen unterschiedlicher Zuchtverbände im Laufe des Jahres 2015 mit Siegertieren für ihre Zuchtarbeit ausgezeichnet wurden.
AKTUELLES
Jubiläumsschau „15 Jahre Grauvieh-Jungzüchter” in Bozen am 28. März 2015
Pichler Johann, Farmerhof, Schweinsteg/St. Leonhard in P. Siegerin 1. Gruppe Kalbinnen
Kneisl Georg, Oberwies, Moos in P. Siegerin 2. Gruppe Kalbinnen
Pixner Paul, Hinterbrugg, St. Martin in P. 30
Siegerin 3. Gruppe Kalbinnen
Trafoier Alexander, Eggen, St. Gertraud/Ulten Siegerin 4. Gruppe Kalbinnen
Alber Ulrich, Kamperhof, Hafling Siegerin 5. Gruppe Kalbinnen Siegerin 1. Gruppe Erstlingskühe
Mittermair Paul, Gruben, Deutschnofen Siegerin 6. Gruppe Kalbinnen
Taber Josef, Kerscherhof, Jenesien Siegerin 7. Gruppe Kalbinnen
Pichler Andreas, Pranterhof, Ausserwalten/St. Leonhard in P. Siegerin 2. Gruppe Erstlingskühe
Gruber Josef, Ausserschwien, St. Walburg/Ulten Siegerin 3. Gruppe Erstlingskühe
Schwarz Oswald, Außerpircher, St.Walburg/Ulten Siegerin 1. Gruppe Mehrmelkkühe
Ennemoser Michael, Stefflgut, Rabenstein/Moos in P. Siegerin 2. Gruppe Mehrmelkkühe
50 Jahre Braunviehzuchtverein Afers am 19. April 2015
Prader Heinrich, Bacher, Afers/Brixen Siegerin Kategorie I: Jungrinder
Tauber Richard, Lazzurer, Afers/Brixen Siegerin Kategorie II: Jungrinder Siegerin Kategorie III: Jungkühe Siegerin Kategorie IV: Zweitmelkkühe Siegerin Kategorie V: Drittmelkkühe Siegerin Kategorie VII: Trockenstehende Kühe Reservesieg Kühe Eutersieg Kühe
Gesamtsieg Jungrinder und Kalbinnen Reservesieg Jungrinder und Kalbinnen
Tauber Albert, Tauberhof, Afers/Brixen Siegerin Kategorie VI: Mehrmelkkühe Gesamtsieg Kühe Tschögglberger Spitzen-Grauvieh in Mölten am 25. April 2015
Alber Josef, Gfrarhof, Aschl/Vöran Siegerin 1. Gruppe Kalbinnen Siegerin 1. Gruppe Mehrmelkkühe Siegerin 5. Gruppe Mehrmelkkühe
Alber Ulrich, Kamperhof, Hafling Siegerin 2. Gruppe Kalbinnen
Mittelberger Matthias, Untermoar, Aschl/Vöran Siegerin 3. Gruppe Kalbinnen
Gamper Johann, Oberwirthof, Jenesien Siegerin trockenstehende Kühe
Alber Ulrich, Kamperhof, Hafling Siegerin 2. Gruppe Jungzüchterbewerb
Egger Hansjörg, Duregger, Aschl/Vöran Siegerin 1. Gruppe Erstlingskühe
Schwarz Alois Franz, Schwob, Schlaneid/Mölten Siegerin 2. Gruppe Erstlingskühe Siegerin 6. Gruppe Mehrmelkkühe
Taber Josef, Kerscherhof, Glaning/Jenesien Siegerin 2. Gruppe Mehrmelkkühe
Profanter Hubert, Platzlunger, Ums/Völs
Jakob Gartner, Oberachrain, St. Jakob/Ahrntal
Siegerin 1. Gruppe Mehrmelkkühe Siegerin 3. Gruppe Mehrmelkkühe Reserve-Schausiegerin Eutersiegerin
Siegerin Champion Alt Siegerin 4. Gruppe Jungkühe Siegerin 2. Gruppe Zweitmelkkühe Siegerin Viertmelkkühe
Lageder Josef, Tatscher, Tagusens/Kastelruth
Wilhelm Steiner, Jogeler, Kematen/Pfitsch
Siegerin 4. Gruppe Mehrmelkkühe Gesamt-Schausiegerin
Siegerin 2. Gruppe Drittmelkkühe
Trompedeller Florian, Ratschigl, Tiers Siegerin Jungrinder Siegerin Erstlingskühe
Robatscher Roman, Möttelehof, St. Zyprian/Tiers Siegerin 1. Gruppe Mehrmelkkühe Gesamt-Schausiegerin
Trompedeller Horst, Schmalzer, Tiers Siegerin 2. Gruppe Mehrmelkkühe Gebietsbraunvieh- und Jersey-Schau in Reischach am 01. Mai 2015
Reier Roland, Bachmair, St. Magdalena/Gsies Siegerin Kategorie II: Jungrinder Siegerin Kategorie V: Jungrinder und trächtige Kalbinnen Reservesieg Kalbinnen Gesamtsieg Jungzüchterwettbewerb
Leitner Hansjörg, Lechnerhof, Prettau Siegerin Kategorie IV: Jungrinder und trächtige Kalbinnen
Oberhuber Klara, Oberhofer, Aufhofen/Bruneck Siegerin Kategorie VI: Trächtige Kalbinnen Gesamtsieg Kalbinnen
Vers. Zent. Laimbrug, Aussenstelle Mair am Hof, Dietenheim/Bruneck Siegerin Kategorie VII: Jungkühe frischmelkend
Gruber Martin, Obersinner, Unterplanken/Gsies
Reiterer Konrad, Praghof, Aschl/Vöran
Siegerin Kategorie IX: Jungkühe spätmelkend Siegerin Kategorie XIV: Mehrmelkkühe mit mind. 5 Abkalbungen Eutersieg Kühe
Siegerin 3. Gruppe Mehrmelkkühe Siegerin 4. Gruppe Mehrmelkkühe
Rainer Hubert, Hanser, Innichen Siegerin Kategorie X: Zweitmelkkühe frischmelkend
Grauvieh und Holstein Zuchtrinderschau in Völs am 01. Mai 2015
Lantschner Hubert, Platieder, Untervöls/Völs Siegerin 1. Gruppe Kalbinnen Siegerin 1. Gruppe Erstlingskühe Reserve-Schausiegerin Eutersiegerin
Pitschieler Paul, Obergamper, Latzfons/Klausen Siegerin trockenstehende Kühe
Hainz Walter, Pfalzen Siegerin Kategorie XV: Jersey-Jungrinder und Jersey-Kalbinnen Fleckvieh-Landesausstellung in St. Lorenzen am 02. Mai 2015
Hubert Reiterer, Gargazoner, Aschl/Vöran Siegerin trächtige Kalbinnen
Andreas Schuster, Oberredensberg, Rasen-Antholz Siegerin Euterchampion Siegerin 1. Gruppe Jungkühe
Wilfried Lechner, Voppichler, St. Jakob/Ahrntal Siegerin Fünftmelkkühe Braunvieh- und Jersey-Jungzüchterschau Burggrafenamt in St. Felix am 09. Mai 2015
Egger Roman, Leiterhof, U.L.F im Walde Siegerin Kategorie I: Jungrinder
Staffler Siegfried, Unterjochmairhof, St. Gertraud/Ulten Siegerin Kategorie VII: Jungkühe Reservesieg Kühe
Zöschg Anton, Grabenhof, St. Walburg/Ulten Siegerin Kategorie VIII: Zweitmelkkühe Eutersieg Kühe
Breitenberger Stephan, Threinhof, St. Nikolaus/Ulten Siegerin Kategorie XII: Dauerleistungskühe
Karnutsch Richard, Simianhof, St. Walburg/Ulten Siegerin Jersey-Jungkühe Reservesieg Jersey-Kühe
Innerhofer Helmuth, Haashof, Hinterkofl/Vöran Gesamtsieg Kühe
Breitenberger Helmut, Pflonz, St. Waldburg/Ulten Gesamtsieg Original Braunvieh Braunviehausstellung Graun im Vinschgau am 17. Mai 2015
Folie Maas Elisabeth, Glaser, Reschen Siegerin Kategorie III: Jungrinder und trächtige Kalbinnen
Köllemann Konrad, St. Valentin/Graun Siegerin Kategorie VI: Jungkühe in Laktation Siegerin Kategorie VII: Zweitmelkkühe in Laktation Eutersieg Braunvieh Kühe
Stecher Roman, Spinhof, Graun Siegerin Kategorie VIII: Drittmelkkühe in Laktation Reservesieg Braunvieh Kühe
Thöni Manfred, Patscheid, Innerlangtaufers/Graun Siegerin Kategorie IX: Mehrmelkkühe Siegerin Kategorie X: Dauerleistungskühe mit über 40.000 kg Milch Gesamtsieg Kühe Euterreservesieg Braunvieh Kühe
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