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Dorfblitz Oktober 2026

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29. 10. 2026 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

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Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten, Nürensdorf

REGION GEWERBEANLASS

Der GVBN organisiert am 25. September 2027 einen neuen Anlass für die Bevölkerung, an dem sich die Gewerbetreibenden präsentieren können. Seite 42

BASSERSDORF BAULÄRM

Der ohrenbetäubende Baulärm der SBB-Baustelle ist in der Region gut zu hören. Trotz allem dürfen die SBB jedoch weiterbauen. Seite 15

BRÜTTEN GESTALTUNGSPLAN

Der Gestaltungsplanentwurf für das Zentrum Brütten liegt bereits öffentlich auf. Ebenso ein Richtentwurf für die Strassengestaltung. Seite 21

Die drei dorfblitz-Gemeinden verzeichnen einen hohen Anteil an Seniorinnen und Senioren, besonders Nürensdorf und Brütten (auf dem Foto: Mitglieder der Wandergruppe des Senioren-Netzes Brütten). (zvg)

Wir werden immer älter – und jetzt? Die drei Gemeinden Bassersdorf, Nürensdorf und Brütten liegen nur wenige Kilometer auseinander – doch hinsichtlich Bevölkerungsstruktur trennen sie zum Teil Welten. Während Bassersdorf als dynamische Wachstumsregion gilt, entwickeln sich Nürensdorf und Brütten Richtung Rentnerhochburgen. Das bringt Herausforderungen mit sich – für alle drei Gemeinden. von Birgit Günter

NÜRENSDORF SIEGERPROJEKT

An einer Ausstellung im Ebnet konnte sich die Bevölkerung die eingereichten Projekte für den Zusatzbau beim Schulhaus Ebnet anschauen. Seite 29

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er von Bassersdorf hinauf nach Nürensdorf und weiter nach Brütten fährt, spürt sofort den Szenenwechsel. Während in der pulsierenden Agglomerationsgemeinde des Glattals Kräne in den Himmel ragen und derzeit wegen des Brüttenertunnels der halbe Ort umgekrempelt wird, herrscht weiter oben idyllische Ruhe, unterbrochen nur von Traktorengeräusch oder dem gelegentlichen Dröhnen der starten-

den Flugzeuge. In Bassersdorf prägen Mehrfamilienhäuser, Läden und enge Durchfahrten das Strassenbild. In Nürensdorf und Brütten sind es weite Felder, Einfamilienhäuser und ein Panoramablick über die Region. Grosse Unterschiede Doch der Kontrast zwischen den Nachbargemeinden ist nicht nur optischer Natur. Sie unterscheiden sich bezüglich Finanzkraft, Steuerfuss und Bevölkerungsstruktur. Bei Steuerfuss und Finanzkraft hat Brütten

jeweils die Nase vorn: Mit einem Steuerfuss von 85 Prozent (beantragt wird eine weitere Senkung auf 81 Prozent) gilt Brütten als absolutes Steuerparadies in der Region Winterthur. Auch Nürensdorf gehört mit einem Steuerfuss von 90 Prozent noch zu den diesbezüglich attraktiven Gemeinden (kantonaler Schnitt: 105 Prozent). Anders sieht es in Bassersdorf aus: Hier beträgt der Steuerfuss 114 Prozent. Fortsetzung auf Seite 2


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THEMA DES MONATS

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ENGLAND BÜSST PENDLER, DIE LAUT TELEFONIEREN – ENDLICH! Kennen Sie das – Sie sitzen im Zug, draussen rauscht gemütlich die Landschaft vorbei, aber drinnen ist die Hölle los. Ihr Sitznachbar schaut gerade ein Baller-Video, die Sitznachbarin macht mit ihrem Freund Schluss unter Aufzählung aller intimen Details, die man als Aussenstehender sicher nicht wissen will, und ein weiterer Mitreisender diskutiert mit dem Onkel in Italien in einer Lautstärke, dass er vermutlich ennet des Gotthards zu hören ist. Im übelsten Fall hört man Mitreisende sogar lautstark über Personen herziehen, die man selbst kennt.

nur weil Mitreisende nicht zwischen öffentlichem und privatem Raum unterscheiden? Zugfahren sollte eine Auszeit im Alltag sein – Ausruhen, Nichtstun, die Landschaft vorüberziehen lassen. Das geht nur ohne Berieselung durch Telefongespräche von Sitznachbarn. Birgit Günter

In Grossbritannien gibt es für dieses Phänomen der modernen Lärmbelästigung in öffentlichen Verkehrsmitteln ein Wort: «loudcasting». Ein wunderbares Wort – und noch besser: Seit Mitte Oktober gibt es sogar Bussen für dieses rücksichtslose Verhalten. Eine gleichzeitig gestartete Kampagne ermutigt Reisende, «den Wagen zu teilen und nicht den Lärm». Wer sich nicht daran hält, riskiert eine Busse von 100 Pfund – oder bei renitentem Verhalten im Zug sogar von bis zu 1000 Pfund.

Klar, Kopfhörer auf und Augen zu wäre eine Option. Sie lösen aber das Grundproblem nicht. Warum muss man sich mit solchen Massnahmen von der Welt abkapseln,

Junges Bassersdorf Spannend ist nun die Frage, wie sich dies in ein paar Jahrzehnten präsentieren wird. Denn die Bevölkerungsstruktur einer Gemeinde stellt die Weichen für die Zukunft. Hier steht für einmal das «arme» Bassersdorf besser da. Denn die Glattalgemeinde ist die einzige der drei Gemeinden, die gemäss Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) nicht als überaltert gilt, sondern als junge, dynamische Gemeinde. Mit einem Durchschnittsalter von 42,1 Jahren liegt es in der Statistikrangliste knapp unter dem kantonalen Schnitt von 42,7 Jahren. Unter den drei dorfblitz-Ge-

meinden ist Bassersdorf also tatsächlich ein Jungspund.

Was halten Sie davon? Wären Sie froh, wieder wie vor der Einführung der Smartphones in dezenter Atmosphäre Zug und Bus fahren zu können? Oder finden Sie es spannend, Einblicke in das Leben Ihrer Mitreisender zu erhalten, so dass Sie sich die abendliche Soap Opera im Fernsehen glatt sparen können? Oder würden wir mit Bussen einen weiteren Bereich unseres Alltags überregulieren?

MEHR INFO!

Reden Sie mit und schreiben uns Ihre Meinung an mitreden@dorfblitz.ch.

dort stehen diversen Todesfällen in der Regel keine bis nur wenige Geburten gegenüber. Beispiel Nürensdorf: Im Jahr 2024 starben 50 Menschen; geboren wurden 44. Zum Vergleich: Bassersdorf verzeichnet 59 Todesfälle und 124 Geburten. Die Zahlen variieren von Jahr zu Jahr zwar stark; sie zeigen aber eine Tendenz. Nur durch Zuzug schrumpfen Nürensdorf und Brütten mittelfristig nicht. Statt der einstigen Bevölkerungspyramide hat die Bevölkerungsstruktur in Bassersdorf nun die Form einer Säule angenommen, in Brütten und Nürensdorf sogar jene einer Zwiebel oder Urne:

schmale Basis, breiter Mittelteil und eine ausladende Spitze.

Druck / Produktion Staffel Medien AG, Seestrasse 315, 8804 Au ZH www.staffelmedien.ch

Jede Verwendung der redaktionellen Texte (insbesondere deren Vervielfältigung, Verbreitung, Speicherung und Bearbeitung) bedarf der schriftlichen Zustimmung durch die Redaktion.

Sekretariat: Inserate | Allgemeines Daniela Melcher, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf Tel 044 836 30 60 | inserate@dorfblitz.ch Bürozeiten: Montag 8 bis 16 Uhr

Redaktion Frédéric Bettosini (fb), Birgit Günter (bg), Aisha Gutknecht (ag), Susanne Gutknecht (sg), Reto Hoffmann (rh), Tobias Jäger (tj), Daniela Melcher (dm), Ute Müller (um), Hanspeter Rahm (hr), Philipp Rahm (ph), Fabian Rahm (fr), Dunja Rhyner (dr), Andrina Schmid (sc), Astrid Steinbach (as), Fabienne Walker (fw), Janina Stettler (js)

Auflage 27. Jahrgang | 9900 Exemplare

Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement CHF 58.–

Nächste Ausgabe: 26. November 2026.

Überalterte Gemeinden Deutlich älter sind Nürensdorf mit 45,1 Jahren und Brütten mit 45,3 Jahren – was Brütten zu einer der ältesten Gemeinden in der Region macht. Beide Gemeinden haben einen hohen Anteil an Senioren: In Nürensdorf gehört knapp ein Viertel aller Einwohner zur Generation 65+, in Brütten ein Fünftel – Tendenz steigend. Dass der ältere Bevölkerungsanteil in diesen beiden Gemeinden sehr hoch ist, zeigt sich etwa auch in den monatlichen Publikationen im dorfblitz:

Generationenmix fördern Für die Gemeinden bedeuten diese Strukturen eine Herausforderung. Wenn zum Beispiel immer mehr Erwerbstätige zu Rentnern werden, sinken die Steuereinnahmen. Gleichzeitig steigen die Kosten für Spitex und Pflegeheime. Langfristig könnte so auch ein wohlhabender Ort in eine finanzielle Schieflage geraten. Doch Fritz Stähli, Gemeindepräsident von Brütten, relativiert: «Da viele Seniorinnen und Senioren über Renteneinkommen und Vermögen verfügen,

IMPRESSUM Chefredaktion | Produktionsleitung Susanne Gutknecht | Birgit Günter Tel 079 258 55 79 | redaktion@dorfblitz.ch | online@dorfblitz.ch

Erscheinen Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.

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THEMA DES MONATS

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bleiben sie steuerrelevant.» Dennoch sei ein guter Generationenmix im Dorf wichtig: Um diesen zu fördern, baut der Gemeinderat auf die geplanten Genossenschaftswohnungen, die für Familien und ältere Menschen vorgesehen sind. Zusätzlich würden damit Einfamilienhäuser frei für Familien, wenn ältere Menschen diese aufgeben. So würde gewährleistet, dass Brütten kein ausschliessliches Rentner-Eldorado wird, sondern ein lebendiges Dorf mit Schulen und Kindertagesstätten bleibt. Zuhause betreuen Auch die beiden anderen Gemeinden waren nicht untätig. Hannes Schärer, Gemeindepräsident von Nürensdorf, verweist auf das Gesamtkonzept «Wohnen im Alter», das der Gemeinderat bereits vor zwanzig Jahren angestossen hat. «Dass die Menschen

immer älter werden, ist grundsätzlich positiv», betont Schärer. Um die Ausgaben zu dämpfen, setze die Gemeinde da an, wo es am ehesten möglich sei: «Wir können beeinflussen, wie lange jemand selbstbestimmt zu Hause wohnen bleiben kann.» Mit altersgerechten Wohnungen im Zentrum Bären und diversen unterstützenden Organisationen wie «Gemeinsam bis ins Hohe Alter» oder dem NüeriNetz fördert die Gemeinde, dass ältere Menschen autonom wohnen können. «Jeder Heimeintritt, der später erfolgt, ist für die betroffene Person und für die Gemeinde die bessere Lösung», sagt er. Dennoch macht Schärer kein Geheimnis daraus, dass die Kosten für die Pflegefinanzierung «rasant gestiegen» seien. Nürensdorf wendete im Jahr 2025 rund 4,2 Millionen Franken dafür auf – Tendenz stei-

gend. Die wachsende Anzahl Pflegebedürftiger bleibe eine der grössten finanziellen Herausforderungen. Doppelte Aufgabe Vor einer doppelten demografischen Herausforderung steht Jungspund Bassersdorf. Denn trotz tiefem Durchschnittsalter steigt die Zahl der über 85-Jährigen und damit tendenziell Pflegebedürftigen in den nächsten 15 Jahren stark an. Gleichzeitig muss die kinderreiche Gemeinde in Schulen, Turnhallen und Tagesstrukturen investieren. «Die grösste Herausforderung ist die Finanzierung. Diese parallelen Investitionen binden hohe zweistellige Millionenbeträge» sagt Gemeindepräsident Christian Pfaller. Um den Steuerfuss trotzdem möglichst nicht anheben zu müssen, setzt die Gemeinde auf frühzeitige Pla-

nung – damit teure Provisorien vermieden werden – und eine langfristige Finanzstrategie, bei der beispielsweise Bauvorhaben strikt gestaffelt werden. Im Altersbereich fokussiert die Gemeinde ebenfalls auf die Strategie «ambulant vor stationär», um das Kostenwachstum zu reduzieren. «Bassersdorf soll auch künftig ein attraktiver und bezahlbarer Wohnort für alle Generationen bleiben», betont Pfaller. Fazit: Den Gemeinden ist die Problematik, die in der aktuellen Altersstruktur schlummert, durchaus bewusst. Auch wenn sie ihre Hausaufgaben bestmöglich gemacht haben: dass aus der klassischen Bevölkerungspyramide eine Zwiebel oder ein Pilz geworden ist, konfrontiert alle mit neuen Realitäten – die älter werdenden Dörfer ebenso wie den lokalen Jungspund.

Demografischer Wandel: So beurteilen die Gemeindepräsidenten die Situation Bassersdorf ist demografisch deutlich jünger und dynamischer unterwegs als die Nachbargemeinden Nürensdorf und Brütten; wächst schnell und hat viele Kinder. Vor welche Herausforderungen stellt das die Gemeinde? Christian Pfaller: «Bassersdorf steht vor einer doppelten demografischen Herausforderung: Als junge, familienreiche Gemeinde müssen wir erheblich in zusätzlichen Schulraum, Dreifachturnhallen und Tagesstrukturen investieren. Gleichzeitig wird die Zahl der über 85-Jährigen bis 2040 deutlich steigen. Damit wächst auch der Bedarf an Pflegeplätzen, Alterswohnungen und Spitex-Leistungen. Die grösste Herausforderung ist die Finanzierung. Unsere Aufgabe als Gemeinderat ist es, die Vorhaben vorausschauend zu planen. So wollen wir den Bedürfnissen aller Generationen gerecht werden und gleichzeitig den Gemeindehaushalt im Gleichgewicht halten – möglichst ohne Erhöhung des Steuerfusses.»

Das durchschnittliche Alter der Brüttener Bevölkerung ist 45,3 Jahre. Über ein Fünftel ist über 65 Jahre alt. Tendenz steigend. Welche Herausforderungen kommen mit der Überalterung auf die Gemeinde zu? Fritz Stähli: «Die Menschen werden heute erfreulicherweise älter und bleiben dank guter medizinischer Versorgung und eines bewussteren Lebensstils länger selbstständig. Damit verändern sich aber auch die Bedürfnisse. Gefragt sind altersgerechte Wohnungen mit Lift, hindernisfreiem Zugang, kurzen Wegen und einer zentralen Lage in der Nähe von Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungen. Für die Gemeinde bedeutet dies, Infrastruktur und Angebote laufend weiterzuentwickeln. Gleichzeitig ist es wichtig, die soziale Teilhabe und die Selbstständigkeit der älteren Generation zu fördern. Unser Ziel ist, dass die Menschen möglichst lange und gerne in Brütten wohnen können.»

Knapp ein Viertel aller Nürensdorferinnen und Nürensdorfer sind über 65 Jahre alt. Welche Herausforderung bedeutet dieser auch im kantonalen Vergleich sehr hohe Anteil an Senioren für die Gemeinde? Hannes Schärer: «Die Herausforderung liegt weniger im Gesamtanteil der Bevölkerung über 65 Jahren. Dieser Anteil ist bei uns höher als der Durchschnitt, jedoch ziemlich stabil. Vielmehr ist es der konkrete Anteil an hochbetagten Personen, die effektiv auf Pflegefinanzierungen angewiesen sind. Die Anzahl Pflegefälle haben sich in den letzten Jahren rasant erhöht. Die Kosten werden weiter steigen, nach unseren Berechnungen wird sich das Tempo des Kostenwachstums ab 2030 etwas verlangsamen. Der Gemeinderat entwickelt die Strategie ‹Wohnen im Alter› mit Fokus auf auf die Stärkung des Zentrums Bären stetig weiter und sorgt mit einem Strauss an Massnahmen dafür, die Kostensteigerung in der stationären Pflegefinanzierung nach Möglichkeit zu dämpfen.»


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MONATSINTERVIEW

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«Ich möchte wieder spielende Kinder sehen» Marco Dübendorfer und Andreas Rusch zu Bauvorhaben am Bahnhof Süd von Reto Hoffmann Marco Dübendorfer ist Geschäftsführer der Terracom AG, Andreas Rusch Leiter Immobilien der Cellere Immobilien AG. Gemeinsam mit Andreas Hertner von der Neumann + Partner AG gehören sie zur Kerngruppe des Entwicklungsprojektes Bahnhof Süd in Bassersdorf. Sie vertreten 50 Prozent des überbaubaren Gebiets und wollen in der ersten Phase auf ihrem Areal bauen. Sie sind beide Grundeigentümer im Gebiet Bahnhof Süd. Welche Geschichte verbindet Sie mit diesem Quartier? Marco Dübendorfer: Als Kind spielte ich hier zwischen Holzschöpfen. Mein Grossvater kaufte das Land für unseren Familienbetrieb, die Firma Dübendorfer, mit rund 100 Mitarbeitenden im Transport- und Baunebengewerbe. Heute lagern hier Container und Baumaterial. Andreas Rusch: Das Grundstück erwarb vor rund 70 Jahren die damalige Cellere & Co. unter dem Grossvater von Marco Cellere. Die CellereGruppe ist heute ein Familienunternehmen in vierter Generation. Was motiviert Sie am Mitgestalten? Stehen wirtschaftliche Interessen im Vordergrund? Dübendorfer: Mich reizt die Möglichkeit, ein neues Quartier zu gestalten. Wie leben Menschen künftig zusammen? Braucht jeder Haushalt ein Auto? Solche Fragen treiben mich um. Für uns ist es ein Generationenprojekt: Mein Vater reichte das erste Baugesuch ein, nun bearbeite ich das Projekt und vielleicht sind beim letzten Gebäude meine vier Söhne am Zug. Wirtschaftlich muss das Projekt finanzierbar sein. Die Banken verlangen eine Mindestrendite, auch bei höheren Zinsen. Wichtig sind mir die Bedürfnisse der Bevölkerung.

Andreas Rusch (li.) und Marco Dübendorfer im obersten Stock des Cellere-Gebäudes, von wo aus man das neu zu gestaltende Gelände (im Hintergrund) überblicken kann. (rh)

Rusch: Uns geht es ähnlich. Meine Motivation besteht darin, diese Transformation aktiv mitzugestalten und einen Ort zu schaffen, der Lebensqualität bietet und das Gebiet über die kommenden Jahrzehnte hinweg positiv prägt. Das gesamte Areal hat viel Potenzial für Bassersdorf.

«Der Bahnhof rückt wieder ins Zentrum des Dorfes». Entspricht das Richtprojekt Ihren Vorstellungen? Rusch: Ich würde auf der angrenzenden Zürichstrasse das Tempo auf 50 reduzieren, um die Zufahrten sicherer zu machen. Für den Ort sehe ich eine sinnvolle, gemischte Verdichtung mit hochwertigem Wohnraum, guter Ar-

chitektur, attraktiven Aussenräumen sowie Gewerbe. Dübendorfer: Ich würde eine grüne Wohnüberbauung mit Innenhöfen für die BewohnerInnen und gemeinschaftlicher Kinderbetreuung schaffen. Im jetzigen Richtprojekt ist ein grosser Teil des Areals für öffentliche Nutzungen vorgesehen. Zudem waren Wohnen und Gewerbe in früheren Planungen stärker getrennt. Jetzt sind sie über die Gebäude verteilt, was nur stilles Gewerbe erlaubt. Büros gibt es in der Flughafenregion aber genug. Generell würde ich gerne zwei bis drei Stockwerke höher bauen. Nur so lassen sich öffentliche Grünflächen und Angebote finanzieren. Was überzeugt Sie am vorliegenden Konzept der Arbeitsgemeinschaft?

Dübendorfer: Die Gemeinde wählte die Gestaltungsteams und die Jury aus. Wir Grundeigentümer konnten Anregungen einbringen, entschieden aber nicht selbst. Beeindruckt hat mich, wie gut das Team von Lisa Euler auf unsere unterschiedlichen Bedürfnisse eingegangen ist. Rusch: Das Konzept verbindet die Bedürfnisse der Grundeigentümer hinsichtlich Verkehr, Erschliessung und Freiräumen und schafft einen grossen Grünraum. Das gewählte Richtprojekt bildet einen Zwischenstand mit solidem Gerüst. Es ist aber noch kein fertiger Bauplan. Abgesehen von der Nutzungsdichte entspricht es unseren ursprünglichen Vorstellungen. Auf dem Areal sind rund zehn Grundeigentümer involviert.


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MONATSINTERVIEW

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Wie finden Sie gemeinsame Lösungen? Dübendorfer: Die Ausgangslagen unterscheiden sich stark. Einige haben gerade gebaut, andere besitzen ältere Gebäude oder wie ich einen Lagerplatz. Das Richtprojekt erlaubt zum Glück, dass jeder sein Projekt individuell verwirklichen kann. Schwierig wird die Verteilung der gemeinsamen Infrastrukturkosten. Ein Betrieb, der noch 20 Jahre bleibt, möchte heute nichts bezahlen müssen. Einen Park kann man aber nicht halb bauen. Hier braucht es faire Lösungen der Gemeinde. Rusch: Trotz unterschiedlicher Vorstellungen ist die Zusammenarbeit positiv. Alle sind motiviert. Das Siegerprojekt überlässt jedem Grundeigentümer die Wahl, ob er heute, morgen oder übermorgen umsetzen möchte oder nicht. Wie erleben Sie die Zusammenarbeit mit der Gemeinde? Rusch: Die Gemeinde ist gefordert, es ist auch für sie ein Jahrhundertprojekt. Insgesamt fühlen wir uns in den Prozess einbezogen und sie nimmt unsere Anliegen ernst. Dübendorfer: Die Gemeinde verantwortet die Gesamtplanung. Unsere Aufgabe ist es, Mieter zu finden und das Risiko zu tragen. Gibt es Reaktionen aus der Bevölkerung? Rusch: Das Interesse ist gross. Fragen gibt es, aber keine grundsätzliche Ablehnung. Die Bau- und Zonenordnung (BZO) wurde mit über 70 Prozent angenommen. Die Bevölkerung gab mit ihren Leitsätzen die Richtung vor. Wir prüfen jede Rückmeldung sorgfältig und beziehen sie nach Möglichkeit in die Planung ein. Alle Anliegen zu erfüllen ist allerdings nicht möglich. Dübendorfer: Die Stimmberechtigten bestimmen die Rahmenbedingungen. Ich kann zum Beispiel nicht einfach ein Logistikzentrum statt des

Parks planen. Ebenso müssen die Vorgaben finanzierbar sein. Deshalb sollte sich die Bevölkerung früh einbringen. Ein zentrales Thema im Dorf ist der Verkehr. Wenn Bassersdorf mit wenig Zusatzverkehr wachsen möchte, dann hier mit direktem Bahn-, Bus- und Autobahnanschluss! Eine allfällige Südumfahrung bleibt mit dem Gestaltungsplan möglich.

«Die Bevölkerung gab mit ihren Leitsätzen die Richtung vor». Das Gebiet wird über rund 20 Jahre entwickelt. Was planen Sie konkret? Dübendorfer: Gleichzeitig mit dem neuen Bahnhof möchte ich den Bahnhofsplatz und die erste Gebäudereihe realisieren. Meine Parzelle ist dafür zentral. Wenn der Gestaltungsplan rasch vorliegt, können wir zusammen mit der SBB planen. Sonst haben wir einen schönen Bahnhof mit einem von den Stimmberechtigten finanzierten Lift, der auf eine Wiese mit Containern führt. Das wäre unsinnig. Rusch: Wir rechnen damit, ab 2030 erste Etappen umzusetzen. Unser grosser Bestandesbau könnte gemischt genutzt werden. Details sind offen. Sicher braucht das Quartier Angebote des täglichen Bedarfs. Geplant sind rund 1200 Bewohner sowie 600 bis 800 Arbeitsplätze. Ist das realistisch? Dübendorfer: Wir sprechen von etwa 100 zusätzlichen Menschen pro Jahr, dies entspricht ungefähr der Anzahl Schulabgänger pro Jahr im Dorf. Dies ist auf diesem Areal mit Bahnanschluss verträglich – eine Verdichtung der Kernzone wäre ein viel grösserer Eingriff. Droht ein abgespaltenes Quartier ausserhalb des Dorfes? Rusch: Das Richtprojekt schafft hohe Aufenthaltsqualitäten für Bewoh-

Andreas Rusch und Marco Dübendorfer sind motiviert, auf diesem Areal etwas Neues zu schaffen. (rh)

nende und attraktive Standortbedingungen für Geschäfte. Es verwandelt ein wenig attraktives Industriegebiet in ein lebendiges, durchmischtes Quartier. Beispielsweise können die Restaurants in Bassersdorf Menschen von der einen Gleisseite auf die andere anziehen und umgekehrt. Dübendorfer: Der Bahnhof rückt wieder ins Zentrum des Dorfes. Gute Angebote und Wohnungen ziehen Menschen an. Ich glaube, beide Dorfteile werden schneller zusammenwachsen, als wir heute denken. Ist das Projekt nicht vor allem eine wirtschaftliche Überlegung der Grundeigentümer? Dübendorfer: Die Aufwertung wird oft überschätzt. Die erlaubte Dichte ist heute noch exakt gleich hoch wie vor 30 Jahren! Wenn es nur um Rendite ginge, gäbe es einfachere Wege als einen öffentlichen Gestaltungsplan mit 20 Jahren Planungshorizont. Was ist, wenn die Gemeindeversammlung den öffentlichen Gestaltungsplan 2028 ablehnt?

Dübendorfer: Es gibt kein Zurück zum früheren Gewerbegebiet. Die rechtskräftige Bau- und Zonenordnung sieht hier ein Mischgebiet vor. Bauen wäre weiterhin nach der Regelbauweise der BZO möglich. Es gäbe aber keinen öffentlichen Park, keinen Bahnhofsvorplatz und keine Bushaltestelle. Wünsche und Bedenken sollte man jetzt an den weiteren Veranstaltungen einbringen. Autoarmes Wohnen für Familien, ältere Menschen und Gewerbebetriebe – geht das? Dübendorfer: In Zukunft werden selbstfahrende Taxis oder autonome Quartierbusse wichtiger. Dann braucht es mehr Kurzhalteplätze und weniger private Parkplätze. Man bestellt ein Fahrzeug oder nutzt den ÖV. Rusch: Nicht alle können auf ein individuelles Fahrzeug verzichten. Das Entwicklungsgebiet mit kreisförmig angeordneter Zürichstrasse und dem Bahnhof im Zentrum bildet bereits nahezu die Grundlage für eine Idealstadt, die individuellen Verkehr und öffentlichen Verkehr ermöglicht.


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BASSERSDORF

29. 10. 2026, Nr. 10

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

NEUES PIKETTREGLEMENT Der Gemeinderat genehmigt das totalrevidierte Pikettreglement. Es vereinheitlicht die Organisation und Zuständigkeiten der bestehenden Pikettdienste. Neu wird auch im Bereich Liegenschaften ein Pikettdienst eingeführt. Die Anpassungen führen zu jährlichen Mehrkosten von rund 79 000 Franken. Die Mehrkosten im Alters- und Pflegezentrum werden durch Einsparungen bei den temporären Springerkosten kompensiert. Mit der Inkraftsetzung per 1. Oktober 2026 entstehen im Jahr 2026 nicht budgetierte Mehrkosten von rund 26 400 Franken.

PLAFONIERUNG DES STELLENPLANS Der Stellenplan der Gemeindeverwaltung und die damit verbundenen Personalkosten sind in den vergangenen Jahren gewachsen. Bis eine Personalstrategie und ein Personalcontrolling vorliegen, begrenzt der Gemeinderat deshalb das weitere Stellenwachstum. Neue Stellen sollen grundsätzlich nur noch in definierten Ausnahmefällen geschaffen werden, freiwerdende Stellen können weiterhin besetzt werden. Die Plafonierung gilt bis zur Verabschiedung der Personalstrategie.

EXTERNE UNTERSTÜTZUNG LIEGENSCHAFTEN Da die Nachfolge der frei gewordenen Stelle des Bereichsleiters Liegenschaften noch nicht besetzt werden konnte, wird die Vakanz vorübergehend durch die Firma EBP überbrückt. Gleichzeitig analysiert diese die Organisation des betreffenden Bereichs und erarbeitet Massnahmenempfehlungen. Der Gemeinderat bewilligt dafür einen Kredit von 130 000 Franken. Der Einsatz ist von September 2026 bis längstens März 2027 vorgesehen.

KONTROLLE DER VERPFLICHTUNGSKREDITE Der Gemeinderat nimmt das aktuelle Controlling der Verpflichtungskredite zur Kenntnis. Die von der Gemeindeversammlung oder an der Urne genehmigten Kredite liegen innerhalb der bewilligten Beträge. Bei einzelnen vom Gemeinderat bewilligten Krediten sind hingegen Überschreitungen eingetreten oder werden zumindest erwartet. Bei diesen Projekten werden die Ursachen und die weitere Kostenentwicklung geprüft und wenn möglich Massnahmen ergriffen, um die Mehrkosten zu begrenzen.

ANPASSUNG DER RECHNUNGSLEGUNG IM APZ BREITI Das Alters- und Pflegezentrum Breiti (APZ) passt seine Rechnungslegung rückwirkend per 1. Januar 2026 an. Künftig gelten für die Finanzbuchhaltung und die Kostenrechnung dieselben Grundsätze nach ARTISET, dem Branchenverband der Dienstleister für Menschen mit Unterstützungsbedarf. Dies vereinfacht die Abläufe und erhöht die Transparenz.

HALTEVERBOTE FÜR ELTERNTAXIS VOR SCHULHÄUSERN Um die Schulwegsicherheit insbesondere während der Bring- und Abholzeiten zu verbessern, sollen vor den Bassersdorfer Schulanlagen zeitlich beschränkte Halteverbotszonen eingeführt werden. Die Kantonspolizei Zürich unterstützt die Massnahme. Der Gemeinderat erlässt die dafür erforderlichen Verkehrsanordnungen.

FINANZ- UND AUFGABENPLAN 2026/2030 Der Gemeinderat genehmigt den Finanz- und Aufgabenplan 2026/2030. Dieser sieht Investitionen von rund 95 Mio. Franken vor, insbesondere in Schule, Hochwasserschutz, Sport

und weitere Infrastruktur. Der Steuerfuss bleibt bei 114 Prozent. Die laufenden Einnahmen decken die Ausgaben. Die geplanten Investitionen können jedoch nur rund zur Hälfte aus eigenen Mitteln finanziert werden. Dadurch steigen die langfristigen Darlehen bis Ende 2030 voraussichtlich auf rund 72 Mio. Franken und nähern sich der Obergrenze von 75 Mio. Franken. Der finanzielle Handlungsspielraum bleibt damit begrenzt. Der Gemeinderat wird die Investitionen deshalb weiter priorisieren und zeitlich abstimmen, damit die Finanzierung langfristig tragbar bleibt.

GESAMTSTELLENPLAN APZ BREITI Der Gemeinderat genehmigt einen Gesamtstellenplan für das Altersund Pflegezentrum Breiti (APZ). Dieser umfasst neu alle Bereiche und vereinfacht damit die Personalplanung. Innerhalb des bewilligten Rahmens kann die Zentrumsleitung den Personaleinsatz künftig nach Belegung und Pflegebedarf steuern. Mit der Neuregelung ist kein Stellenausbau verbunden. Gegenüber dem Vorjahr sind insgesamt 0,6 Vollzeitstellen weniger vorgesehen, die Lohnkosten bleiben stabil.

Gemeinderat Bassersdorf

EINLADUNG ZUR INFORMATIONS- UND DISKUSSIONSVERANSTALTUNG «BIG PICTURE» Am 10. November informiert der Gemeinderat die Bevölkerung und das Gewerbe über aktuelle Themen und den Stand wichtiger Projekte. Folgende Themen stehen am kommenden Anlass im Fokus: • Versorgungsplanung • Tagesstrukturen • Schulraumplanung Der Gemeinderat freut sich, die Bevölkerung am Dienstag, 10. November, von 19 bis 20.30 Uhr im Schulhaus Chrüzacher (Aula) zu begrüssen. Der anschliessende Apéro bietet Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Gemeinderat Bassersdorf


KONZERT ZIRKEL BASSERSDORF Konzertprogramm 2026/2027

Abschied vom Konzertzirkel Schade, dass die Zeit vorbei ist - schön, dass es sie gab Besuchen Sie unsere letzten Konzerte und geniessen Sie nochmals einmalige Musikerlebnisse Mitgliederbeitrag für drei Konzerte: Einzelmitglied Fr. 60.00 Paarmitglieder Fr. 110.00 Einzeleintritt Fr. 30.00

Capriccio Barockorchester Werke von Tartini u.a.

Weitere Infos finden Sie auch auf unserer Hompage. www.konzertzirkel-bassersdorf.ch

Sonntag, 18. April 2027, 17 Uhr Reformierte Kirche Bassersdorf

Voces Suaves Es ist ein Ros’ entsprungen Ein musikalischer Adventskranz Werke italienischer und deutscher Komponisten des 16. und 17. Jahrhunderts

Musique Simili zum Zweiten «DO RE MI FA LUNA» Überschwängliche Energie und poetischer Zauber Musik zwischen Traum und Wirklichkeit ein Geschenk des Vereins Centrumshüsli

sechs Sängerinnen und Sänger ein Instrumentalist

Vicky Papailiou, Gesang, Kontrabass, Gitarre, Percussion Juliette Du Pasquier, Violine, Kontrabass, Gesang Marc Hänsenberger, Akkordeon, Klavier, Gesang

Freitag, 18. Dezember 2026, 20 Uhr Reformierte Kirche Bassersdorf

Sonntag, 13. Juni 2027, 17 Uhr Reformierte Kirche Bassersdorf

Mit Leila Shayegh, Leitung und Violine

Wo Jesus barfuss geht

Was passiert, wenn ein Schweizer sein gewohntes Leben verlässt und mitten in einem indischen Slum neu beginnt? Markus Freudiger nimmt Sie mit auf eine persönliche Reise voller herausfordernder Begegnungen, bewegender Geschichten und überraschender Hoffnung. Als Leiter der Lepra-Mission Schweiz zeigt er eindrücklich, wie Menschen, die von Lepra betroffen sind, neue Würde und Perspektive finden. Seine Erlebnisse hat er im Buch „Wo Jesus barfuss geht“ festgehalten: ehrlich, bewegend und inspirierend.

Donnerstag, 19. November 2026 19.30 Uhr, Kirche Bassersdorf Eintritt frei Reformierte Kirchgemeinde Breite Lindauerstrasse 1

Dienstag, 17. November 2026 14.00 Uhr, Zentrumsbau Nürensdorf

8309 Nürensdorf

www.ref-breite.ch


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BASSERSDORF

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

HAUPTÜBUNG DER FEUERWEHR BASSERSDORF Samstag, 7. November, 15 bis ca. 16 Uhr KIBAG, Zürichstrasse 45, 8303 Bassersdorf

KAFFEE MIT DER POLIZEI Treffen Sie die Polizistinnen und Polizisten der Kommunalpolizei. Samstag, 14. November, 9 bis 12 Uhr, Dorfplatz Bassersdorf

Die Feuerwehr Bassersdorf zeigt an ihrer Hauptübung ihr Können. Besucherinnen und Besucher erleben eine spannende Schauübung und erhalten Einblick in die Arbeit der Einsatzkräfte.

Auf dem Dorfplatz im Zentrum von Bassersdorf stehen wir Ihnen für Fragen und Anliegen aller Art zur Verfügung. Kommen Sie auf einen Kaffee und Gespräch vorbei. Wir freuen uns auf einen regen Austausch.

Da keine Parkplätze zur Verfügung stehen, empfehlen wir die Anreise zu Fuss oder mit dem Velo. Der Weg zum Veranstaltungsort ist ab der SBB-Unterführung Wallisellerwegli/Hardstrasse ausgeschildert.

Zusätzlich vor Ort

Wir stellen das neue Erste-Hilfe-Notfallsystem von Lifetec «One Secure City» vor.

Kommen Sie vorbei – wir freuen uns auf Ihren Besuch! Feuerwehr Bassersdorf

Kommunalpolizei Bassersdorf

GEMEINDEVERSAMMLUNG Donnerstag, 10. Dezember 2026, 19 Uhr bxa Sport- und Freizeitanlage, Grindelstrasse 20 Traktanden 1. Politische Gemeinde, Budget 2027 und Festsetzung Steuerfuss 2027 2. Abfallverordnung, Totalrevision 3. Anfragen nach § 17 des Gemeindegesetzes Die Akten liegen in der Gemeinderatskanzlei zur Einsicht auf und es kann Auskunft über die Stimmberechtigung einer Person verlangt werden. Der Beleuchtende Bericht wird spätestens zwei Wochen vor der Versammlung auf der Gemeindewebseite www. bassersdorf.ch/gemeindeversammlung und in der App «VoteInfo» publiziert. Gemeinderat Bassersdorf

MEHR INFO!

ÖFFENTLICHE EINWEIHUNG DES «WIE GEHT’S DIR?»-BÄNKLIS Dienstag, 24. November 2026, 13.30 bis 15.30 Uhr Fachstelle für Altersfragen, (Pavillon) Baltenswilerstrasse 10 Gelb und munter wartet das neue Bänkli neben der Fachstelle für Altersfragen auf seine Einweihung. Es soll auf Angebote rund um die psychische Gesundheit aufmerksam machen und dazu einladen, miteinander ins Gespräch zu kommen. Seine Ankunft in Bassersdorf feiern wir mit herbstlicher Kürbissuppe und Tee. Gemeinderätin Linda Maduz liest dazu eine Geschichte für Gross und Klein. Alle sind herzlich willkommen, gemütlich zu sitzen, zu lauschen und zu schlürfen. Die Teilnahme ist kostenlos. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Fachstelle für Altersfragen


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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

«LOCAL SUNDAY»: KULTUR AUS DER REGION auf der grossen Zauberpark-Bühne

Am Sonntag, 22. November, gehört die Festivalbühne des Zauberparks am Flughafen Zürich der regionalen Kultur. Mit dem neuen Format «Local Sunday» bringen die Stadt Kloten und der Zauberpark junge Talente und etablierte Künstlerinnen und Künstler aus Kloten, Bassersdorf, Bülach, Dübendorf, Opfikon und Wallisellen zusammen. Das Publikum erwartet Musik, Tanz und Show. Mit dabei sind Tänzerinnen und Tänzer der Kantonsschule Zürcher Unterland, der Kinderchor der Musikschule Region Flughafen, die Jugendband Tuesday Jam und das showband.CH Drumcorps. Durch den ersten Teil führen Nadia D’Alessandro und der Magier Pad Alexander. Im zweiten Teil stehen Glattastic und der Schweizer Musiker Dodo gemeinsam auf der Bühne. Mit bekannten Popsongs, eigenen Arrangements und einer energiegeladenen Show sorgen sie für einen besonderen Abschluss. Unterstützt durch die Gemeinde Bassersdorf, Abteilung Gesellschaft Weitere Informationen und Tickets:

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ADVENTSKONZERT BUFFALO BAND BASSAVILLE Sonntag, 29. November, 17 Uhr Katholische Kirche, äussere Auenstrasse, Bassersdorf Mit der Unterstützung der Gemeinde, der reformierten Kirche Breite und der Pfarrei St. Franziskus spielt die Buffalo Band Bassaville ein Adventskonzert. Anschliessend an das Konzert wird ein gemütlicher Apéro im Innenhof offeriert. Buffalo Band Bassaville

GESCHICHTENZEIT: BILDERBÜCHER GEMEINSAM ENTDECKEN MIT LESEANIMATORIN MARLIES MERTL Donnerstag, 3. Dezember, 9 bis 9.30 Uhr

Bibliothek Bassersdorf, Klotenerstrasse 1, Bassersdorf Gemeinsam tauchen wir in die Welt der Bilderbücher ein. Lassen Sie Ihr Kind spielerisch Sprache erleben und geniessen Sie die gemeinsame Zeit. Für Kinder von 0 bis 4 Jahren und ihre Begleitpersonen. Der Eintritt ist frei. Anmeldung: Bis Montag, 30. November, per E-Mail an bibliothek@bassersdorf.ch oder telefonisch unter 044 838 86 60. Weitere Informationen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/bibliothek. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Bibliothek Bassersdorf

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BASSERSDORF

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

PFLEGENDE ANGEHÖRIGE – DAS HERZ DER PFLEGE ZU HAUSE Wer einen nahestehenden Menschen zu Hause pflegt, leistet Grosses. Die Gemeinde Bassersdorf dankt allen pflegenden Angehörigen und zeigt auf, welche Unterstützung ihnen zur Verfügung steht. Sie pflegen, begleiten, organisieren und sind da, oft rund um die Uhr. Gemäss Bundesamt für Gesundheit leisten in der Schweiz rund 600 000 Personen unbezahlte Arbeit für pflegebedürftige Menschen, knapp zwei Drittel davon sind berufstätig. Auch in Bassersdorf tragen viele Familien diese Verantwortung.

Angestellt pflegen – was heisst das? Seit einem Bundesgerichtsurteil von 2019 können Angehörige Leistungen der Grundpflege, beispielsweise Körperpflege oder das Anziehen von Stützstrümpfen, über die Krankenkasse abrechnen, sofern sie bei einer Spitex-Organisation angestellt sind. Im Kanton Zürich sind die über Spitex-Organisationen abgerechneten Pflegeleistungen für pflegende Angehörige von 2020 bis 2023 um 530 Prozent gestiegen. In Bassersdorf sind aktuell 55 Personen als pflegende Angehörige bei Spitex-Organisationen angestellt.

Wer bezahlt die Pflege? Die Pflegekosten werden von der Krankenkasse, der pflegebedürftigen Person und der Gemeinde gemeinsam bezahlt. Der Gemeindeanteil wird über Steuergelder finanziert. Wie hoch er ausfällt, hängt auch von der gewählten Spitex-Organisation ab. Bei privaten Organisationen übernimmt die Gemeinde bis zu 15.75 Franken pro Pflegestunde. Bei der KZU-Spitex Bassersdorf Nürensdorf Brütten (BNB) werden die tatsächlichen Kosten mit der Gemeinde abgerechnet. Dadurch entstehen für die Gemeinde deutlich tiefere Kosten. Eine Leistungsvereinbarung sorgt zudem für klare und nachvollziehbare Rahmenbedingungen. Die Wahl der Spitex-Organisation bleibt selbstverständlich den Betroffenen überlassen. Wer sich für die KZU-Spitex BNB entscheidet, unterstützt einen effizienten Einsatz der Steuergelder und stärkt gleichzeitig die Pflegeversorgung vor Ort.

Die KZU-Spitex BNB – Ihre Partnerin vor Ort Die öffentliche KZU-Spitex BNB arbeitet im Auftrag der Gemeinde und stellt ebenfalls pflegende Angehörige an. Sie klärt den Pflegebedarf fachlich ab, begleitet die pflegenden Angehörigen während ihrer Anstellung und ist täglich von 7 bis 22 Uhr erreichbar. Bei Ferien, Krankheit oder am Ruhetag übernimmt sie die Pflege nahtlos. Mehr über das Angebot für pflegende Angehörige erfahren Sie im Inserat der KZU-Spitex BNB in dieser Ausgabe.

Entlastung aus einer Hand Als Teil des KZU Kompetenzzentrums Pflege und Gesundheit vermittelt die KZU-Spitex weitere Entlastungsangebote. Dazu gehören das Tageszentrum in Embrach (Montag bis Freitag, 9 – 18 Uhr), Ferienbetten im Pflegezentrum Bächli in Bassersdorf sowie die Beratung des AIDA-Care-Teams bei Verdacht auf Demenz (Telefon 044 838 51 48).

Wir beraten Sie gerne Sie überlegen, ob eine Anstellung bei der KZU-Spitex BNB für Sie infrage kommt? Wir nehmen uns gerne Zeit für ein unverbindliches Gespräch. Gemeinde Bassersdorf, Bereich Gesundheit & Alter Telefon 044 838 85 75 E-Mail: fachstelle.alter@bassersdorf.ch Quellen: Bundesamt für Gesundheit; Kanton Zürich, Gesundheitsdirektion (Medienmitteilung vom 14. August 2025, Kreisschreiben Normdefizite 2026); Gesundheitskonferenz Kanton Zürich GeKoZH (Analyse Januar 2026); medinside.ch (14. August 2025); KZU Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit (kzu.swiss)


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29. 10. 2026, Nr. 10

Eine seltsame, angespannte Stimmung herrscht bei der Versteigerung durch das Betreibungsamt. (bg)

Eine Wohnung kommt unter den Hammer Seltenes Spektakel einer Versteigerung von Birgit Günter Das Betreibungsamt Bassersdorf-Nürensdorf hat eine Immobilie an der Birchwilerstrasse 11 versteigern lassen. Die letzte Versteigerung liegt vierzehn Jahre zurück.

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er helle Ton eines Glöckchens durchschneidet die Stille. Endlich. Zuvor herrschte eine halbe Stunde lang ein angespanntes Schweigen im Singsaal des Schulhauses Mösli. Dreizehn Bietende, allesamt dunkel gekleidet, und ein halbes Dutzend Zuschauer warten auf die Versteigerung einer 3,5-Zimmer-Wohnung an der Birchwilerstrasse 11 in Bassersdorf. Jemand niest und entschuldigt sich sofort. Die meisten Bietenden kamen überpünktlich; nur zwei huschen in letzter Sekunde an den beiden wachhabenden Polizisten vorbei und setzen sich in die Bieterreihen. Um dort Platz nehmen zu dürfen, mussten sie vorgängig ein Zahlungsversprechen einreichen über 80 000 Franken. Keine Störungen Mit dem Glöckchen bricht Michael Anrig das Schweigen. Der Amtsleiter des Betreibungsamts BassersdorfNürensdorf verliest als Erstes die Spielregeln: keine Fotos geschweige denn Videos, keine Tonaufnahmen,

keinerlei Störungen des Bieterprozesses. Wer bieten will, ruft nicht, sondern hebt die Hand. Dann nennt er oder sie – unter den Bietenden sind drei Frauen – die Summe, den eigenen Namen und Wohnort sowie den Namen dessen, für den das Objekt ersteigert wird. Jedes Angebot muss mindestens 10 000 Franken über dem vorigen liegen. Das Objekt der Begierde: eine 3,5-Zimmer-Wohnung im ersten Obergeschoss inklusive Keller und Parkplatz. Amtlicher Richtwert: 685 000 Franken. Doch das erste Gebot kommt nicht aus dem Saal. Anrig verkündet, dass die Gläubigerin, die Schaffhauser Kantonalbank, bereits ein schriftliches Kaufangebot eingereicht hat. Summe: 424 000 Franken. Damit ist die Versteigerung eröffnet. Stille. Die Sekunden dehnen sich.

tausch kommt. Eine fünfte Privatperson steigt ein. Ab der 600 000-Franken-Marke lichtet sich das Feld. Nun schaukeln Privatperson Nummer 4 und ein Immobilienfirma-Vertreter gegenseitig den Preis hoch. Alle anderen scheinen aus dem Bieterprozess ausgestiegen zu sein. Soeben hat die Privatperson das Angebot der Immobilienfirma um 20 000 Franken erhöht auf 700 000 Franken – damit liegt der Kaufpreis über dem geschätzten Richtwert. Anrig hebt den Hammer. «Zum Ersten», sagt er und legt eine Pause ein, «zum Zweiten…» – doch bevor der Hammer niedersausen kann, meldet sich Privatperson Nummer 6: «710 000 Franken.»

Munteres Händeheben Dann schnellt in der vierten Reihe eine Hand hoch. Eine Frau erhöht auf 434 000 Franken. Sie arbeitet für eine Immobilienfirma mit Sitz im Kanton Aargau. Es folgt ein munteres Handheben. Eine Privatperson bietet, wird von einer anderen überboten, und kontert sofort zurück. Dann mischt sich ein Vertreter einer weiteren Immobilienfirma ein. Es folgen Privatpersonen Nummer drei und vier, bevor es zwischen den Immobilienvertretern zum Schlagab-

Wer an einer Versteigerung den Zuschlag erhält, kann davon nicht mehr zurücktreten. «Sollte der Käufer die Zahlung nicht leisten können, so müsste eine neue Versteigerung angeordnet werden», erklärt Anrig. Der säumige Ersteigerer haftet in einem solchen Fall nicht nur für die Kosten für eine erneute Versteigerung, sondern auch für einen allfälligen Differenzbetrag. (bg)

Risiko-Zuschlag

Und dabei bleibt es – der Mann aus Brüttisellen, der sich bis zu diesem Zeitpunkt völlig im Hintergrund gehalten hat, bekommt den Zuschlag. Niemand erhöht mehr. Der Hammer fällt: Zum Dritten. Kaum hat Anrig die Versteigerung für beendet erklärt, fällt die Anspannung im Saal ab. Die Anwesenden stehen auf, lächeln und plaudern. Fünf Minuten später ist der Spuk vorbei. Zurück bleiben der Amtsleiter, die Protokollandin und der frischgebackene, sichtlich überraschte neue Eigentümer, der als Erstes zum Handy greift. Neuer Trend Nach Ablauf einer zehntägigen gesetzlichen Wartefrist wird das Betreibungsamt die finalen Schritte einleiten und den Notariatstermin für die Eigentumsübertragung ansetzen. Dass solche Szenen in Bassersdorf zu sehen sind, ist eine absolute Seltenheit: «Die letzte Versteigerung in Bassersdorf liegt vierzehn Jahre zurück», berichtet Anrig. Meistens finden verschuldete Besitzer vorher private Käufer. Doch das könnte sich künftig ändern. «Wir beobachten einen Trend zur Zwangsverwaltung», sagt Anrig. Wenn die Gläubiger in solchen Fällen ihr Geld einfordern, könnten die Glöckchen in Bassersdorf künftig wieder öfter läuten.


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Wünsche pflücken und erfüllen Wunschbaum ab Mitte November beim Gemeindehaus bereit von Andrina Schmid Das erste Mal organisiert der Gemeinnützige Frauenverein zusammen mit der Gemeinde einen Wunschbaum. Das Angebot soll Eltern mit bescheidenen finanziellen Verhältnissen unterstützen. Die Kinder können ihren Wunsch anonym einreichen. Im November werden sie an den Weihnachtsbaum gehängt, wo jedermann sie abholen und erfüllen kann.

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inderwünsche erfüllen und das Fest für Familien in schwieriger Lage erhellen: Das ist das Ziel des Wunschbaums. Die Idee stammt von einem langjährigen Mitglied des Frauenvereins.

Präsidentin Ines Heusser griff den Vorschlag auf und wandte sich an die Sozialbehörde der Gemeinde. Diese stellte auch den Kontakt zu den betroffenen Familien her. In Bülach und Kloten gibt es bereits WunschbaumAktionen. «Dort funktioniert das sehr gut», sagt Heusser. Kinderwünsche erfüllen Die Wünsche der Kinder stehen im Mittelpunkt der Aktion. Familien werden durch die Sozialberatung über das Angebot informiert. Insgesamt handelt es sich in der Gemeinde um etwa 100 bis 120 Kinder, die einen Wunsch einreichen dürften. Die Teilnahme von den Familien ist freiwillig. Geschenke besorgen können alle Personen, unabhängig davon, ob sie in Bassersdorf wohnen oder nicht.

So werden Wünsche erfüllt Wer eine Wunschkugel pflückt, besorgt das passende Geschenk, verpackt es und versieht es mit der Nummer auf der Kugel. Bis zum 11. Dezember kann das Geschenk bei der Gemeindeverwaltung, der Sozialberatung, der Sanavera Naturdrogerie oder dem Sekretariat der Katholischen Kirche abgegeben werden. Der Sozialdienst teilt die Geschenke dann entsprechend zu. Die Familien können sie vom 14. bis 18. Dezember dort abholen. Am «Chlausmärt» in Bassersdorf werden die bis dahin noch verbleibenden Karten nochmals an einem Stand des Frauenvereins ausgehängt. Wünsche, die bis zum Schluss nicht abgeholt werden, organisiert der Frauenverein selbst. Ziel sei es, die

Aktion im Dorf zu verankern, sagt Heusser. Je regionaler gespendet werden kann, desto besser komme es an – «vom Dorf für das Dorf».

Wünsche stehen auf Christbaumkugel-Karten. (sc)

Schluss mit Elterntaxis vor den Schulhäusern Gemeinderat verfügt ab März 2027 Halteverbot zu Schulzeiten von Reto Hoffmann Ab März 2027 gelten vor vier Bassersdorfer Schulhäusern zeitlich begrenzte Halteverbote. Damit will die Gemeinde gefährliche Verkehrssituationen entschärfen und die Selbstständigkeit der Schulkinder fördern. Wer sich nicht daran hält, riskiert eine Busse.

D

rei Mal am Tag herrscht vor vielen Schulhäusern reger Betrieb. Eltern bringen oder holen ihre Kinder mit dem Auto, halten kurz an und lassen sie aus- oder einsteigen. Was gut gemeint ist, kann für andere Schulkinder gefährlich werden. In Bassersdorf will der Gemeinderat diesem sogenannten Elterntaxi-Verkehr nun mit konkreten Massnahmen begegnen. Ab dem 8. März 2027 werden vor den Schulhäu-

sern Steinlig, Mösli, Geeren und Chrüzacher Halteverbotszonen eingeführt. Betroffen sind Abschnitte der Steinligstrasse, Möslistrasse, Opfikonerstrasse und des Bodenacherrings. Missachtung wird gebüsst Die neuen Regeln gelten von Montag bis Freitag jeweils zwischen 7 und 8.30 Uhr, 11.30 und 13.30 Uhr sowie 15 und 17 Uhr. Während dieser Zeiten ist das freiwillige Anhalten innerhalb der signalisierten Zonen untersagt – auch wenn Eltern ihre Kinder nur kurz aussteigen lassen wollen. Wer die Signalisation missachtet, muss mit einer Busse rechnen. Wie der Tages-Anzeiger berichtet, stehen dabei 80 Franken im Raum. Selbstständigkeit fördern Bei diesem Verbot gehe es dem Gemeinderat nicht nur um die Verkehrssicherheit. Kinder, die ihren Schul-

weg selbstständig zurücklegen, lernten auch, sich im Strassenverkehr zu orientieren, Verantwortung zu übernehmen und soziale Kontakte zu pflegen, heisst es auf der Gemeindewebseite. Entscheid heftig diskutiert Doch so emotionsfrei ist das Thema Elterntaxi nicht. Auf der FacebookSeite des dorfblitz wird dieser Entscheid des Gemeinderates heftig diskutiert und kommentiert. Über 40 Kommentare wurden dabei platziert. Viele User begrüssen es, wenn Kinder zu Fuss in die Schule gehen. «Hatte damals einen Schulweg von sieben Kilometern und hab es auch ohne Mami geschafft», heisst es etwa. Andere dagegen fühlen sich in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt, die Kinder nicht mehr in die Schule fahren zu können. Zum Beispiel Mütter, welche danach gleich zur Arbeit

fahren müssen. Offenbar hat sich die News bereits herumgesprochen. Bei einem Augenschein am Montagmorgen nach den Herbstferien waren beispielsweise vor dem Schulhaus Geeren nur vereinzelt Autos zu sehen, welche Kinder ausluden. Findige haben sich jedoch schon einen Trick überlegt. Sie fahren auf den Schulparkplatz, parkieren schnell und laden dort ihre Sprösslinge aus.

Montag nach den Herbstferien: Vor dem Schulhaus Geeren waren nur vereinzelt Elterntaxisunterwegs. (rh)


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29. 10. 2026, Nr. 10

ALLES NUR KOSMETIK, ODER WAS? Das Einrammen der Spundwände raubt den Bassersdorfern den Schlaf. (rh)

Persilschein vom Bundesamt Ohrenbetäubender Lärm der Baustelle beschäftigt von Susanne Gutknecht Die Grossbaustelle für den Brüttenertunnel schlägt hohe Wellen. Die Bauarbeiten sind nicht nur zu sehen, sondern in den letzten Wochen auch gut zu hören – die ganze Nacht hindurch.

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s ist heftig: der Lärm der derzeitigen Bauarbeiten an der SBB-Baustelle nahe beim Bahnhof rauben der Region den Schlaf. Sogar in Nürensdorf und weiter weg gelegenen Ortsteilen von Bassersdorf hört man mitten in der Nacht das Dröhnen der Baumaschinen. Auch wenn man mit dem Fluglärm bereits einiges gewohnt ist, übertreffen diese nächtlichen Arbeiten diesen bei Weitem und erreichen Spitzenwerte auf der Lärmskala. Kein Wunder, quillen die Kommentare der Facebook-Gruppe «Du bisch vo Basi …» über und selbst die grösseren Landesmedien werfen sich auf das Thema Baulärm in Bassersdorf. Der krasse Lärm, der in den letzten Wochen zu mehreren Anfragen bei der Gemeinde als auch bei den SBB führte, kommt vom Einbau der Spundwände (wir berichteten). Ein Teil der lauten Spundwandarbeiten

muss aus Sicherheitsgründen in der Nacht ausgeführt werden, wenn der Bahnverkehr ruht, teilen die SBB mit. Lärmschutzwände oder neu eingesetzte Schalldämpfer, welche wegen der Nähe zu den Geleisen und Fahrleitungen nicht immer eingesetzt werden können, nützen faktisch nichts. Die Anwohner können nicht schlafen und ärgern sich, dass diese Lärmbelästigung überhaupt zugelassen wird von der Gemeinde und den SBB und bezweifeln, dass die Lärmschutz- und Baunormen eingehalten würden. Massnahmen gefordert Wie die SBB auf ihrer Homepage schreiben, halten sie sich an die Baulärm-Richtlinie des Bundesamtes für Umwelt. Das zuständige Bundesamt hält dafür einige Massnahmen fest: so beispielsweise Information der Anwohnenden, eine Anlaufstelle für Fragen rund um die Bautätigkeit und die Maschinen müssen dem neusten Stand der Technik entsprechen. Die SBB halten dies ein und informieren die Anwohnenden im nächsten Bauperimeter mit Flugblättern, und bald soll auch ein Infozenter eingerichtet sein. Dennoch geniessen die SBB für lärmige Arbeiten wegen des Bahnbetriebs und notwendiger Gleisarbeiten Privilegien. Im August 2026 ging ein

Schreiben vom Bundesamt für Verkehr (BAV) an die vom Bau betroffenen Gemeinden, an den Kanton und die Kantonspolizei Zürich mit folgendem Inhalt: «...Besonders unangenehm sind Nachtarbeiten, die der grundsätzlich geltenden Nachtruhe widersprechen. Betroffene könnten sich daher fragen, ob diese Nachtarbeiten bewilligt und damit rechtskonform sind», steht geschrieben. Im Brief geben sie dazu auch gleich eine klare Antwort: «Um allfällige Missverständnisse zu vermeiden, bestätigt daher das BAV mit diesem Schreiben gegenüber kantonalen und kommunalen Behörden genauso wie gegenüber Privatpersonen, dass es die mit dem Projekt Mehrspur Zürich-Winterthur verbundenen Bauarbeiten sowohl am Tag als auch in der Nacht rechtskräftig genehmigt hat. Die SBB benötigen hierfür keine zusätzlichen kantonalen oder kommunalen Bewilligungen.» Der «grosse Dank» für das Verständnis der Anwohnenden als Schlusssatz mutet wie ein Schlag ins Gesicht an. Dieser Persilschein für die lauten Nachtarbeiten ist für die geplagte Bassersdorfer Bevölkerung kaum ein Trost. Weitere zehn lärmige Nächte haben die SBB bereits in ihrem Anwohnerschreiben bestätigt.

Longevity versus Anti-Aging – über Jahre hinweg prägte der Ausdruck Anti-Aging die Werbung. Mit allen Mitteln wollte man das Altern verhindern und beschwor die ewige Jugendlichkeit herauf. In den letzten Jahren hat sich ein neuer Begriff etabliert: Longevity, was so viel bedeutet wie Langlebigkeit in Bezug auf die Lebens- und Gesundheitsspanne. Also nicht einfach länger zu leben, sondern möglichst bis ins hohe Alter gesund, vital und geistig fit zu bleiben. Skin-Longevity wird heute in der Dermatologie verwendet, um die Hautgesundheit zu verlängern. Es geht nicht einfach darum, Falten zu kaschieren, sondern die Haut auf zellulärer Ebene positiv zu beeinflussen. Exosome liegen heute hoch im Kurs, welche Botenstoffe transportieren, um die ermüdeten Zellen wieder zu aktivieren. Dies fördert die Festigkeit der Haut (Kollagen und Elastin) und macht sie widerstandsfähiger. Ausgewählte Vitamine und Aminosäuren tragen zudem zur Vitalität und Gesundheit der Haut bei. Genau diesen Ansatz verfolgen wir im Beauty Corner. Nebst spezifischen Technologien und Behandlungen setzen wir auf auserlesene Wirkstoffe, welche der Haut neue Vitalität und Gesundheit verleihen und sie stärken. Eine richtig versorgte und gepflegte Haut bleibt auch im Alter geschmeidig und verleiht ein rundum gutes Hautgefühl. Barbara Schütz www.beautycorner.ch


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Puzzlestück Angehörige bei Demenzerkrankung Erkrankt eine Person an Demenz, ist das Umfeld oft stark belastet von Andrina Schmid Bei einer fortschreitenden Demenzerkrankung ist es für Angehörige oft herausfordernd, sich um die betroffene Person zu kümmern. In einem Vortrag zeigte das KZU, wie Angehörige damit umgehen können, welche Hilfsangebote es gibt und warum es so wichtig ist, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

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rigitta Jakob, Leiterin Therapien im Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit (KZU), begrüsste rund 50 Personen

im Pflegezentrum Bächli zum Vortrag. Unter dem Titel «Wenn Einsicht fehlt – Demenz verstehen» gab Katharina Straubel, Leitende Ärztin, zunächst einen Überblick über die verschiedenen Demenztypen und die Symptome in den einzelnen Stadien, etwa eine veränderte Persönlichkeit oder gestörte Emotionskontrolle. Zur Therapie gehöre unter anderem auch die Wissensvermittlung über die Erkrankung. Eine ursächliche Behandlung gebe es bisher nicht. Niederschwellige Hilfe Angehörigen fällt es oft schwer, Hilfe anzunehmen, auch weil Be-

troffene ihre kognitiven Defizite häufig nicht wahrnehmen oder nicht wahrhaben wollen. «Es ist nicht einfach mit jemandem, der seine Demenz nicht akzeptieren will», sagte Alessandra Eicher, AIDA-Care-Beraterin, die diese Schwierigkeiten aus ihrem Alltag gut kennt. Das Angebot des KZU steht Angehörigen bei Verdacht auf Demenz offen. Die Beraterinnen und Berater besuchen die Betroffenen zu Hause und erarbeiten gemeinsam mit den Angehörigen Unterstützungsmöglichkeiten. Ein häufiges Thema in den Beratungen sei etwa das Autofahren. Wichtig sei ebenfalls die Anerken-

nung für die Arbeit, die Angehörige täglich leisten. Entlastung im Alltag Manchmal brauchen Angehörige mehr Unterstützung. Als letztes spricht Anita Bittner, Leiterin des Tageszentrums. Sie betreut jeden Tag Demenzerkrankte. Die Betroffenen leben weiterhin zuhause, sind jedoch an einzelnen Tagen im Tageszentrum. Das Zentrum solle vor allem eine Entlastung für Angehörige bieten. «Die Person mit Demenz kann nur so lange daheimbleiben, wie die Angehörigen auch fit sind», schliesst Bittner den Vortrag.

Einfach mal abschalten Handauflegen in der katholischen Kirche St. Franziskus von Birgit Günter Jeden Donnerstagabend können Interessierte kostenlos und ohne Anmeldung einen Moment der Ruhe und Entspannung finden – beim Handauflegen. Humbug oder Heilung? Ein Selbstversuch.

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er Lärm bleibt weit draussen. Die Stille, die einem beim Handauflegen in der katholischen Kirche umfängt, ist ungewöhnlich und eindrücklich. Der Atem geht ganz ruhig. Dort, wo die Handauflegerin ihre Hände hinlegt, macht sich wohlige Wärme breit. Nach etwa zwanzig Minuten berührt sie einem am Ellbogen, man öffnet die Augen und kehrt zurück in die Welt da draussen. Zurück bleibt ein Gefühl der inneren Ruhe. Immer am Donnerstagabend bieten die katholische und die reformierte Kirche das Handauflegen an. Eine der beiden anwesenden geschulten Frauen legt den Teilnehmenden dabei

im Sitzen die Hände auf – beispielsweise auf Rücken, Schultern oder auf schmerzende Gelenke. Die Anwendung dauert maximal 25 Minuten und findet in tiefer Stille statt. Wohlbefinden fördern «Ziel ist, den Teilnehmenden eine Auszeit zu schenken und das Wohlbefinden zu fördern», sagt Christine Urfer, die Initiantin des seit rund drei Jahren bestehenden Angebots. Es gehe nicht darum, Menschen zu heilen, sondern ihnen etwas Gutes zu tun. Man müsse auch nicht religiös sein, um das Angebot zu nutzen. Zwar ist das Handauflegen in einer jüdisch-christlichen Tradition verankert; es lehnt sich an Jesus an, der den Menschen immer wieder die Hände aufgelegt hat – doch während es für die einen eine Begegnung mit Gott ist, ist es für andere schlicht eine Form von Meditation. Wissenschaftlich erwiesen Dass dabei tatsächlich etwas mit einem passiert, ist gemäss Chris-

tine Urfer wissenschaftlich erwiesen: «Die Hirnströme wechseln in den Alpha- oder sogar in den Thetabereich», erklärt sie. Das bedeutet einen Moment der tiefen Entspannung, Von diesem positiven emotionalen Zustand profitieren sogar die Handauflegerinnen. «Die Atmosphäre und die Stille beim Handauflegen tun auch mir gut», erzählt eine der Freiwilligen. «Ich bin dann ganz bei mir.» Eine andere ergänzt: «Mich motiviert die

Zufriedenheit und die Dankbarkeit der Menschen.» Wer es ausprobieren will: Das Angebot kann ohne Voranmeldung jeweils donnerstags zwischen 18 und 20 Uhr genutzt werden – ab nächstem Jahr dann freitags zwischen 9 und 10.30 Uhr. Mit den geänderten Zeiten hoffen die Handauflegerinnen, dass mehr Menschen das Angebot nutzen können. Derzeit kommen pro Abend zwischen null und fünf Personen vorbei.

Kostenlose Oase der Ruhe: Handauflegen in der Kirche. (bg)


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Wenn «KI» auf die Bühne kommt Ein Abschied mit Improvisation und Humor von Ute Müller Was haben Migros oder Coop, Sommer oder Winter mit Digitalisierung zu tun? Auf den ersten Blick nicht besonders viel. Doch beim Improvisationstheater zum Abschluss des Themenjahres wurde daraus eine Geschichte – eine, die niemand vorhersehen konnte.

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m 1. Oktober, dem internationalen «Tag der älteren Menschen», lud die Projektgruppe «Gemeinsam bis ins Hohe Alter» (GeHA) zu einem Nachmittag ins Franziskuszentrum ein. Gleichzeitig ging damit das diesjährige Themenjahr «Digitalisierung» zu Ende. Nach zahlreichen Referaten rund um künstliche Intelligenz, Fake News, Internet und digitale Medien durfte es zum Abschluss etwas lockerer zugehen. Digitalisierung und Spontaneität Roger Oesch, Pfarreibeauftragter der katholischen Kirche St. Franziskus, begrüsste Besucherinnen und Besucher herzlich. «Der ‹Tag der älteren Menschen› gehört jedes Jahr zum festen Programm der GeHA», erklärte er. Er sei auch ein Zeichen der Solidarität und solle die Gesellschaft für die Anliegen älterer Menschen sensibilisieren. Das Themenjahr sei sehr erfolgreich verlaufen, so Oesch weiter. Die jeweils gut besuchten Veranstaltungen hätten gezeigt, wie sehr die Digitalisierung interessiert und bewegt. Für den Abschluss hatte sich die GeHA etwas Besonderes einfallen lassen: Zwei Schauspielerinnen des Zürcher Schauspielensembles «AnundPfirsich» zeigten, was Improtheater bedeutet und wie unterhaltsam es sein kann. Und improvisiert wurde tatsächlich. Keine Rollen waren vorbereitet, kein Text auswendig gelernt, keine Szene geprobt. «Wir wissen selber nicht, was in den nächsten 45

Minuten passiert», erklärten die beiden. Für Erleichterung beim Publikum sorgte die nächste Information: auf die Bühne müsse niemand. Dafür waren spontane Zurufe gefragt. Publikum bestimmt, was passiert Und Zurufe gab es einige. «Angst», «Fake News» und «KI» lauteten erste Stichworte. Danach wurde es persönlicher: Migros oder Coop? Sommer oder Winter? Schnitzel oder Bratwurst? Auch das «Internet» wurde genannt. Zusammen mit dem Zusatz «kompliziert» war damit der Titel für die erste Geschichte gefunden: «Das komplizierte Internet». Nun kamen die Schauspielerinnen zum Zug: Sie erzählten eine Geschichte, in der jede immer nur ein einziges Wort abwechselnd sagen durfte. Wort für Wort entstand so eine völlig unvorhersehbare Handlung mit den zuvor erhaltenen Stichworten. Später verwandelten sich die beiden in eine allwissende künstliche Intelligenz und beantworteten Fra-

gen aus dem Publikum. Die spontanen Antworten sorgten jeweils für herzhaftes Lachen. Ein heiterer Schlusspunkt Nach rund 45 Minuten war das Themenjahr auf höchst unterhaltsame Weise beendet. Roger Oesch meinte, dass es nach vielen ernsten Themen doch schön sei, das Jahr mit viel Humor abzuschliessen. Natürlich fehlte der traditionelle Apéro nicht, der jeweils für Begegnungen und Geselligkeit sorgt. Das neue Jahresprogramm 2027 sei noch in Arbeit und werde Ende Jahr veröffentlicht, führte Oesch aus. Nur so viel: ein neues Themenjahr sei nicht geplant, stattdessen warte eine bunte Themenmischung auf die Besuchenden. Mit grossem Applaus bedankte sich das Publikum bei der Arbeitsgruppe für das abwechslungsreiche Jahr. Auch wenn das Internet manchmal kompliziert ist – gemeinsam lässt es sich wunderbar darüber lachen.

Vertreter des Projektteams GeHA (nicht komplett) (v.l. Esther Saurenmann, Birgitta Jakob, Elsbeth Moser, Evelina Els, Roger Oesch). (um)

EINKAUFEN IM ALTER Viele Senioren im höheren Alter leben allein – viele auch mit beschränkten Budgets. Entsprechend sind die Bedürfnisse für Dinge des täglichen Bedarfs auch mengenmässig beschränkt. Wenn ich nun im Supermarkt vor den Regalen stehe, so fällt mir auf, dass täglich viele Aktionen angeboten werden, jedoch oft nur mit Mehrfach- oder Grosspackungen. Der Rentner mit beschränktem Budget steht vor dem Dilemma: «sparen» und diese Grosspackung nehmen oder kleinere Packung zu höherem Preis kaufen. Mit der Grosspackung besteht die Gefahr, dass bis zum Ablauf der Konsumationsfrist nicht alles konsumiert ist und der Inhalt vergammelt. Besteht für die Grossverteiler nicht auch eine Verpflichtung in ökologischer Hinsicht? Wo bleibt die Ökologie, wenn ein Teil der Waren im Abfall landet? Ich bin mir bewusst, dass ein Appell an die Grossverteiler wenig Wirkung zeigt. Aber welche Möglichkeiten haben die Senioren, um diesem Dilemma zu entgehen? Eine Variante besteht darin, solche Aktionspackungen gemeinsam zu kaufen und den Inhalt zu teilen. Vielleicht haben Sie weitere Ideen. Auf Ihre Reaktionen bin ich gespannt! Hansruedi Egli informiert-im-alter@ bassersdorf.ch


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BRÜTTEN

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

RÄBELIECHTLI-UMZUG Auch in diesem Jahr findet der Räbeliechtli-Umzug in Brütten auf der bewährten Route und mit einigen kleinen Neuerungen statt!

Dienstag, 3. November 2026 / 18 bis 19 Uhr Start Schulhaus Chapf bis zum Gemeindeplatz Route Schulkinder: Schulhaus Chapf, Hintergässli, Dorfstrasse, Brühlstrasse, Alpenblick bis zur Brüelgasse. Der Umzug endet gemütlich auf dem Gemeindeplatz. Wir bitten die Eltern, wie in den letzten Jahren, nicht direkt am Umzug mitzulaufen. Beim Start sowie am Ende des Umzugs sind jedoch alle Eltern herzlich eingeladen, dem Chor zuzuhören. Die Kinder werden ausschliesslich zu diesen beiden Zeitpunkten gemeinsam singen. Die Strassenbeleuchtung entlang der Route wird von 17.45 bis 19 Uhr ausgeschaltet sein. Die Sicherheitsvorkehrungen dazu übernimmt die Feuerwehr Altbach.

GLP Ideenküche 2.0 Die GLP Brütten kocht wieder auf: Spaghetti, Ideen und eure Visionen für unser Dorf. Alle sind eingeladen, mitzudenken und mitzugestalten. Kernthema dieses Jahr: Was machen wir mit dem Überschuss von CHF 2.3 Mio.?

Mittwoch, 4. November 2026, 18:00 Uhr, Gemeindesaal Brütten Es erwarten euch feines Essen und Impulse von Fachleuten und kreativen Köpfen.

Am Ende des Umzugs singen alle Kinder auf dem Gemeindeplatz ihre schönen Lieder. Anschliessend gibt es eine kleine Verpflegung: Neben Hot Dogs, Kuchen und Getränken wird es auch Chili con Carne geben. Wir freuen uns sehr auf einen gemütlichen und stimmungsvollen Räbeliechtli-Umzug 2026! Jugendtreff Brütten Schule Brütten Kinderhaus Chrüsimüsi Elternrat Brütten

Als Gast begrüssen wir zudem Viviane Kägi, unsere neue GLP-Kantonsrätin! Die Teilnahme ist kostenlos und setzt keine GLP-Mitgliedschaft voraus. Damit wir Foodwaste vermeiden, bitten wir um eine kurze Anmeldung per QR-Code.

Wir freuen uns auf euch! Eure GLP Brütten

Brütten

Und welches ist dein Lieblingsinstrument?

SAMICHLAUS-ANMELDUNG Da Samichlaus und dä Schmutzli chömed das Jahr am 4./ 5./ 6. Dezember wieder zu dä Brüttener Chind. Amälde chamer ab sofort bis am 15. November under www.samichlaus-bruetten.ch De Reingwünn vo de Spände gaht wie immer ane wohltätigi Organisation. Chlausgruppe Brütten

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BRÜTTEN

29. 10. 2026, Nr. 10

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

REVISIONSBERICHT SACHBEREICHSPRÜFUNG GEBÜHREN 2026 Die Gebührenrechnungen wurden durch die externe Revisionsstelle überprüft. Dabei wurden einzelne Hinweise und Optimierungsmöglichkeiten festgestellt. Insbesondere soll die Siedlungsentwässerungsverordnung aktualisiert werden. Zudem werden die Grundlagen für die Berechnung der Abwassergebühren systematisch überprüft, um eine einheitliche und korrekte Gebührenveranlagung sicherzustellen. Die Gemeinde hat die entsprechenden Empfehlungen aufgenommen und wird die notwendigen Anpassungen umsetzen.

UMSTELLUNG BIBLIOTHEKSSOFTWARE «WINMEDIO» – «SAAS-TECHNOLOGIE» Die Bibliothek wird ihre Software «winMedio» auf die «SaaS-Technologie» umstellen. Damit bleibt die für Ausleihe und Bestandsverwaltung zentrale Software als Windows-Anwendung auf dem Bibliotheks-PC nutzbar, die Datenbank wird, wie bis anhin, bei der Predata AG betrieben und die Sicherung über die Cloud abgewickelt. Weiter können Kundinnen und Kunden die Verfügbarkeit der Bücher über die App überprüfen. Die Umstellung schafft zudem die techni-

sche Grundlage für eine allfällige mögliche spätere Einführung von «Open Library». Damit könnten Kundinnen und Kunden die Bibliothek künftig auch ausserhalb der Öffnungszeiten nutzen. Mit dem bewilligten Entscheid entstehen jährlich wiederkehrende Kosten von 3600 Franken sowie einmalige Installationskosten von 1500 Franken.

GRUNDSTÜCKGEWINNSTEUER Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 29. September zwölf weitere Grundstückgewinnsteuerfälle veranlagt. Daraus resultieren Grundstückgewinnsteuern von knapp 690 000 Franken. Bei zwei Fällen wurde zudem aufgrund einer Ersatzbeschaffung ein Steueraufschub gewährt.

ANGEMESSENE FALLPAUSCHALE FÜR FRIEDENSRICHTER/IN IN BRÜTTEN Der Verband der Friedensrichterinnen und Friedensrichter des Kantons Zürich hat im April ein Empfehlungsschreiben zur Entlöhnung der Vergütung von Friedensrichterinnen und Friedensrichtern herausgegeben. Aufgrund dieses Schreibens und des Gemeindevergleichs hat der Gemeinderat entschieden, die Fallpauschale von 420 Franken auf 700 Franken zu erhöhen.

GEMEINDERAT ERLÄSST DEM DORFFEST-OK 10 000 FRANKEN Die Gemeinde verzichtet auf die Rückforderung des dem OK Dorffest 2026 gewährten Darlehens von 10 000 Franken. Damit anerkennt der Gemeinderat den grossen Einsatz des Organisationskomitees, welches das Dorffest erfolgreich organisiert und den Jubiläumsanlass wesentlich unterstützt hat. Das Darlehen war Anfang 2025 zur Sicherung der Liquidität gewährt worden. Mit diesem Entscheid bringt der Gemeinderat seine besondere Anerkennung für das ausserordentliche Engagement des OK und der Vereine zum Ausdruck. Der Erlass wird in der Dorffest-Rechnung verbucht. Die definitive Schlussabrechnung steht noch aus.

GEBURTEN 8. 9. 2026 Valerio Golini Sohn von Wisansaya und Romano Golini Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinde Brütten

LEHRSTELLE 2027 BIS 2030 VERGEBEN Die ausgeschriebene Lehrstelle bei der Gemeindeverwaltung ist erfolgreich besetzt: Ruven Müller wird im August 2027 seine Verwaltungslehre beginnen. Der Gemeinderat und das Verwaltungsteam freuen sich, ihn bald willkommen zu heissen und wünschen ihm schon jetzt eine spannende und lehrreiche Ausbildungszeit.

Gemeinderat Brütten

ABSCHIED Robert Allgaier ist am 1. 10. 2026 verstorben.

BEVÖLKERUNGSUMFRAGE: IHRE MEINUNG ZÄHLT

Heinz Gruner ist am 14. 10. 2026 verstorben.

Wie soll sich Brütten weiterentwickeln? Der Gemeinderat lädt alle in Brütten wohnhaften Personen ab 16 Jahren ein, ihre Wünsche und Vorschläge für die neuen Legislaturziele einzubringen. Die Umfrage wird Ende Oktober 2026 verschickt.

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

Die Umfrage behandelt unter anderem Verkehr, Raumplanung, Klimaschutz, allfälliger Aussichtsturm, das Schulareal sowie Angebote für Jugendliche und ältere Menschen. Auch eigene Anregungen sind willkommen.

Gemeinde Brütten

Teilnahmeschluss ist der 30. November 2026. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Sicht auf Brütten einzubringen und an der Erarbeitung der neuen Legislaturziele mitzuwirken. Der Gemeinderat dankt Ihnen herzlich für Ihre Teilnahme. Gemeinderat Brütten


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BRÜTTEN

29. 10. 2026, Nr. 10

Klarheit schaffen Gestaltungsplan liegt öffentlich auf von Susanne Gutknecht Nach nur sechs Monaten seit dem Entscheid des Baurekursgerichtes, die Rekurse zum Zentrumsbau gutzuheissen, legt die Gemeinde nun einen privaten Gestaltungsplan auf.

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on Sommerpause keine Spur – die Gemeinde macht Dampf und hat kürzlich ihren privaten Gestaltungsplan für die Zentrumsüberbauung bereits öffentlich aufgelegt und dem Kanton zur Vorprüfung vorgelegt. Eines ist klar: der Gestaltungsplan folgt dem bereits erarbeiteten Projekt der Genossenschaft und schärft überall dort, wo Parameter zu schwammig waren oder Auslegungen möglich wären. Bausekretär Daniel Spiess ordnet das Gestaltungsplanverfahren ein: «Das Zentrumsprojekt besteht immer noch aus vier Etappen: die erste war der Bau der Alterswohnungen, die zweite ist die Zentrumsüberbauung mit der Tiefgarage, die wir jetzt im privaten Gestaltungsplan noch detaillierter ausführen. Die dritte Etappe ist die Freiraumgestaltung Allmend und die vierte wird die Gestaltung der Brüelgasse.» Ein Grund, dass die Gemeinde sich mit der GestaltungsplanErarbeitung sputet, ist die gültige Baubewilligung für die Tiefgarage. Das Baurekursgericht wies die Rekurse dazu im März dieses Jahres ab. Innert drei Jahren nach Erhalt der Baubewilligung muss mit der Baute begonnen werden. Diesen Termin wolle man nicht verstreichen lassen. Enges Korsett festgelegt Im vorgelegten Gestaltungsplan wurden einige Parameter wie beispielsweise die Maximal-Höhen (in m.ü.M) oder anrechenbare Geschossflächen festgelegt und zementiert. Sie sind rechtlich verbindlich und können nicht nachträglich abgeändert werden. Daniel Spiess führt aus: «Wir haben ein engeres Korsett fest-

gelegt als in der Bau- und Zonenordnung gefordert.» Ebenso sei die Firstrichtung der Gebäude festgelegt worden und der bestehenden Bauten im Betrachtungsperimeter des Dreiecks Brüelgasse, Unterdorfstrasse und Dorfstrasse angepasst worden. Mit Belagswechseln werde die Strassenhierarchie unterstrichen. Der Allmendraum soll in seiner zentralen Funktion als Dorfplatz gestärkt werden. Deshalb ist die Allmend auch als Freiraum im Gestaltungsplan definiert. Spiess dazu: «Zukünftig wird Bauen dort verboten sein und der Freiraum ist gesichert.» Die vorgelagerten Plätze sollen vielfältige Nutzungen ermöglichen, vom Boulespiel, Quartiertreff bis zum Marktplatz – für Spiel und Aufenthalt aller Altersklassen, so der Bericht. Klarheit schaffen Einem der grössten Kritikpunkte – der Brüelgasse und der Volg-Anlieferung –, hat der Gemeinderat mit einem Richtprojekt für den Strassenraum besonderes Augenmerk geschenkt. Die Anlieferungssituation wurde detailliert überprüft. «Es sind acht Solofahrzeuge pro Woche», führt Spiess aus. Zwei Lieferungen erfolgen in der Nacht und die restlichen zwischen 11 bis 18 Uhr. Die Solofahrzeuge wenden auf dem Werkhofgelände und fahren vorwärts in die Brüelgasse. Mit der Neugestaltung soll ein ortsangepasster Strassenraum entstehen, der durch gestalterische Massnahmen, räumliche Gliederung und gezielte Elementen verkehrsberuhigt wird und für genügend Sicherheit auch kleinerer Strassenteilnehmer sorgt. Der Vorschlag schaffe zudem die Möglichkeit, eine Langsamfahrzone zu signalisieren. Eine entsprechende Umsetzung sei vom Gemeinderat vorgesehen. Sämtliche Pläne und Berichte liegen bis 1. Dezember öffentlich auf. Infoveranstaltung 31. Oktober, 9.30 Uhr Mehrzweckhalle Chapf

Die baulichen Details für die beiden Gebäude im Zentrum sind unter anderem im Gestaltungsplan festgelegt. (zvg)

Feb 2014

Ideengruppe Zentrumsentwicklung (GR, Hochbaukommission, 10 Personen aus Brütten)

Dez 2015

Ankündigung Gemeindeversammlung: Planungsstart

2017

Selektiver Ideenwettbewerb für Zentrumsplanung: Projektwettbewerb für Alterswohnungen mit Freiraumgestaltung

Okt 2019 Idee einer Genossenschaft Zentrumsplanung

2020

1. Etappe: Bau Alterswohnungen

18. Mai 2021

Gründung Genossenschaft Zentrum Brütten

3. Sept. 2023

Urnenabstimmung Erlass Genossenschaft Zentrum Baurechtsverträge für die Landstücke Darlehen der Gemeinde für die Genossenschaft Kredit Tiefgarage

Jan 2025

Baubewilligung für Zentrumsbau und Tiefgarage

Feb 2025 Rekurse gegen Zentrumsbau und Tiefgarage

Jan 2026

Urteil Baurekursgericht: Rekurs gegen Tiefgarage abgewiesen Rekurs gegen Zentrumsbau stattgegeben

Okt 2026 Auflage privater Gestaltungsplan «Zentrum Brütten»


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BRÜTTEN

WARUM MAG UNSER NACKEN KEINEN WIND? Ein frischer Herbstwind, ein offenes Autofenster oder ein Luftzug im Schlafzimmer – und plötzlich ist der Nacken steif. Kann das am Wind liegen? In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gilt Wind als äusserer krank machender Faktor. Besonders spannend: Wind kommt nach TCM-Vorstellung selten allein. Er kann Kälte, Hitze oder Feuchtigkeit mit sich bringen. Und ausgerechnet am Nacken liegen Akupunkturpunkte, deren Namen «Windteich» und «Windpalast» bedeuten. Dort verlaufen wichtige Leitbahnen. Nach TCMVorstellung können Wind und Kälte den freien Fluss des Qi beeinträchtigen und Verspannungen begünstigen. Mein TCM-Tipp: Schützen Sie Ihren Nacken an windigen Tagen mit einem Schal. Schlafen Sie gerne bei offenem Fenster? Achten Sie darauf, dass kein kalter Luftzug direkt auf Kopf und Nacken trifft. Frische Luft ist willkommen – Zugluft am Hals muss nicht sein. Vielleicht ist der Schal im Herbst also mehr als ein modisches Accessoire! Melanie Frick www.lianora.ch

29. 10. 2026, Nr. 10

Unter den Augen von Zita serviert Bibliotheksleiterin Petra Kowalski stilvoll Tee. (as)

«Afternoon Tea» echt schweizerisch Dienen als Zeichen von Freundlichkeit und Respekt von Astrid Steinbach Zita Langenstein, erste Schweizer Butler-Schul-Absolventin in England und 20 Jahre im englischen Buckingham Palace tätig, erzählt mit sanftem Humor und überraschender Authentizität aus ihrem Leben.

W

er sich für gediegene Lebensweise versetzt mit royalem Glamour interessiert, war am 24. Oktober genau richtig in der Bibliothek Brütten. Bibliothek und Kulturkommission hatten gemeinsam zu einem einzigartigen «Afternoon Tea» eingeladen. Binnen kurzer Zeit waren die 30 angebotenen Plätze bereits ausgebucht. Schliesslich bekommt man nicht alle Tage die Möglichkeit, einer waschechten Butlerin zuzuhören, die rund zwei Jahrzehnte regelmässig im Dienst der britischen Königsfamilie stand. Mit viel Charme und Humor erzählte Zita von ihrer Herkunft, ihrer Ausbildung und ihrer Arbeit, deren Grundlagen Diskretion, Perfektion und immer einen Schritt voraus zu sein sind. Bereits als sechsjähriges Bauernmädchen durfte sie Gäste ihrer Eltern

bedienen. Diese Erfahrung prägte sie und liess sie den Weg zur Gastronomie einschlagen mit dem steten Wunsch, einmal Butler zu werden. Hartnäckig zum Ziel Fast 20 Jahre lang bewarb sie sich Jahr für Jahr an der renommierten «Ivor Spencer School of London» und erhielt ebenso viele Absagen. Ihre Hartnäckigkeit zahlte sich dennoch aus und führte zur ersehnten Aufnahme. Mit ihrer Abschlussarbeit «Royal Afternoon Tea – Swiss Style» belegte sie den ersten Platz, der es ihr erlaubte, ihr Konzept der Queen zu präsentieren. Die Monarchin fand so grossen Gefallen daran, dass sie sich bis zu ihrem Tod jährlich einen «Afternoon Tea – Swiss Style» von Zita servieren liess. Gleichzeitig öffnete dieser Erfolg die Tore zum Buckingham Palace. Regelmässig reiste die Nidwalderin von da an nach England, um bei Grossanlässen, Staatsbanketten und Feierlichkeiten zu dienen. Stilvoller «Cream Tea» Der absolute Höhepunkt wartete in der Mitte der Veranstaltung auf die Kulturkommissionsgäste. Ein original britischer «Cream Tea». Stilvoll zubereitetet und serviert durch das Team der Bibliothek wurden neben

verschiedenen erlesenen Teesorten auch klassische Gurkensandwiches, frisch gebackene Scones mit Clotted Cream und Marmelade angeboten. Vielen Anwesenden erschien diese traditionelle Kombination im ersten Moment ungewöhnlich – schmeckte jedoch hervorragend und rundete den Nachmittag perfekt ab. Dienen macht glücklich Trotz ihres Lebens inmitten von Reichtum und Luxus ist Zita Langenstein bodenständig und authentisch geblieben. Ihre Botschaft ging an diesem Nachmittag über das korrekte Verhalten zu einer traditionellen TeeZeit hinaus. Auf Nachfrage aus dem Publikum erwiderte sie: «Man dient letztendlich in jedem Beruf. Dienen macht glücklich und ist ein Zeichen von Freundlichkeit und Respekt.» Als der Nachmittag bei anregenden Gesprächen und dem letzten Schluck Tee ausklang, war im Saal spürbar, dass den Gästen dieser Nachmittag wohl noch lange wie ein perfekt servierter englischer Tee in Erinnerung bleiben wird.


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BRÜTTEN

29. 10. 2026, Nr. 10

Mario Fehr: «Sicherheit im Fokus» Zürcher Sicherheitsdirektor besucht Brütten von Fabienne Walker Ende September organisierte die SVP Brütten einen Anlass mit Regierungsrat und Sicherheitsdirektor Mario Fehr. Im Gemeindesaal sprach er über sein vielseitiges Tätigkeitsfeld und die kantonale Sicherheit.

M

ario Fehr wurde im Jahr 2011 in den Zürcher Regierungsrat gewählt und ist seither Vorsteher der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich. Jürg Stahl, Präsident der SVP-Ortspartei, verbindet mit Fehr eine langjährige Freundschaft, die über die Politik und den Sport geprägt ist. Nun lud Stahl Mario Fehr ein, im Rahmen eines öffentlichen Anlasses von seinem ab-

wechslungsreichen Tätigkeitsbereich zu erzählen. Sicherheit im Fokus Fehr thematisierte in seinem Referat die öffentliche, die soziale und die militärische Sicherheit. So führte er aus, dass er grossen Wert auf die Sicherheit der Einsatzkräfte lege: «Es ist mir wichtig, dass die Polizistinnen und Polizisten bei ihren Einsätzen bestmöglich geschützt sind.» Um dies zu gewährleisten, würden ihnen Schutzkleidung sowie die nötigen Zwangsmittel zur Verfügung gestellt. Auch bezüglich der militärischen Sicherheit betonte Regierungsrat Fehr, dass die Armee gut ausgerüstet sein müsse, denn schliesslich sei dies für eine leistungsfähige Armee zentral.

Wirkungsvolle Zusammenarbeit Als entscheidende Grundlage für die erfolgreiche Arbeit der Sicherheitsorgane nannte Fehr das Vertrauen der Bevölkerung in die Sicherheitsorgane. Zudem spüre er bei seiner Arbeit einen starken Rückhalt aus der Politik. Erfreulich entwickle sich ebenso die Kriminalitätslage im Kanton Zürich: Im vergangenen Jahr sei

die Zahl der polizeilich bekannten Straftaten um fünf Prozent zurückgegangen; insbesondere die Zahl der Einbruchdiebstähle habe deutlich abgenommen. Im Anschluss an das rund 45-minütige Referat folgte eine Fragerunde; anschliessend konnten sich die zahlreichen Gäste auf dem Gemeindeplatz verpflegen und sich untereinander austauschen.

Regierungsrat Mario Fehr (2.v.r.) lockte alle Gemeinderatsmitglieder an seinen Vortrag. (fw)

Bühne frei für die Turner TV Brütten sorgt dafür, dass «Freude herrscht» von Fabienne Walker Der Turnverein Brütten bereitet sich derzeit für seine Abendunterhaltung vor, die Mitte November stattfinden wird. Alisha Kessler ist dieses Jahr erstmals als OK-Präsidentin für die Organisation zuständig.

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ie diesjährige Abendunterhaltung des TV Brütten steht unter dem Motto «Freude herrscht». Das Motto spielt auf eine bekannte politische Rede an, die zu einer derzeitigen Grossbaustelle in der Region passt und gleichzeitig die Richtung für den Abend vorgibt. Die Gäste dürfen sich auf zwölf Nummern mit kreativen turnerischen Einlagen und humorvoller Unterhaltung freuen. Dabei werden sich alle Riegen am Programm beteiligen. Wie bereits im vergangenen Jahr

werden an den beiden Samstagen Mitte November jeweils eine Nachmittags- und eine Abendvorstellung stattfinden, bei der rund 260 Personen Platz finden. Nach den Abendvorstellungen wird es in der Turnhalle einen Barbetrieb geben, sodass die Besuchenden den Abend gemeinsam ausklingen lassen können. Der Online-Vorverkauf startet bereits ab dem 31. Oktober. Neue OK-Präsidentin Dieses Jahr ist erstmals Alisha Kessler als OK-Präsidentin für die Organisation des Traditionsanlasses verantwortlich. Sie übernahm das Amt von Lukas Frei. Seit 2018 ist Kessler Mitglied der Damenriege des TV Brütten und ist mit den Abläufen einer Abendunterhaltung bestens vertraut. im Juni fand die erste OK-Sitzung hinsichtlich der Planung des diesjährigen Höhepunktes statt, seit-

her laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Als OK-Präsidentin kümmert sich Kessler unter anderem um die Hallenreservationen, die OKSitzungen sowie um organisatorische und sicherheitsrelevante Fragen. Eine besondere Herausforderung ist das erstmals erforderliche Brandschutzkonzept. Aufgrund der erhöh-

ten Brandschutzvorschriften, die als Reaktion auf den Vorfall in CransMontana Anfang Jahr erlassen wurden, mussten für die Abendunterhaltung zusätzliche Vorgaben berücksichtigt werden. So muss beispielsweise darauf geachtet werden, dass Dekorationen in ausreichender Höhe angebracht werden.

Die Aktivriege des TV Brütten probt derzeit im Rahmen ihrer Trainings für die Abendunterhaltung. (fw)


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NÜRENSDORF

29. 10. 2026, Nr. 10

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

NÜERI-NETZ MIT NEUEM VORSTAND Liebe Einwohnerinnen und Einwohner Sicherlich haben sich viele von Ihnen in den letzten Wochen und Monaten gefragt, wie es mit dem Nüeri-Netz weitergeht. Heute können wir Ihnen die erfreuliche Nachricht überbringen: Die Zukunft des Nüeri-Netzes ist gesichert! Der aktuelle Vorstand wird an der Vereinsversammlung vom 16. März 2027 zurücktreten. Die Aktivitäten werden bereits dem zukünftigen Vorstand peu à peu übergeben, sodass auch 2027 wieder ein attraktives und abwechslungsreiches Programm angeboten werden kann. Esther Saurenmann wird die Geschicke des Vereins als Präsidentin leiten: esther.saurenmann@nueri-netz.ch, Telefon 044 836 41 32. Für den Vorstand werden noch weitere Mitglieder gesucht, die sich gerne in einem Verein engagieren. Bei Interesse können Sie sich unverbindlich für Fragen und Auskünfte an Edith Betschart (079 677 54 46, E-Mail: edith@ betsch.ch) wenden. Wir wünschen eine goldige Herbstzeit und weitere schöne Begegnungen bei den Angeboten des Nüeri-Netzes. Der Vorstand des Nüeri-Netzes www.nueri-netz.ch

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NÜRENSDORF

29. 10. 2026, Nr. 10

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

GEMEINDEPERSONAL

FINANZEN

GEMEINDEORGANISATION

Nihat Halis hat sich dazu entschieden, die Gemeinde Nürensdorf zu verlassen, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen. Wir nutzen diese Gelegenheit und danken ihm für sein Engagement bei der Gemeinde Nürensdorf. Wir wünschen ihm auf seinem weiteren Lebensweg alles Gute. Als neue Lernende für die Lehrstelle als Kauffrau mit Lehrbeginn Sommer 2027 konnte Emily Riedel gewonnen werden. Der Gemeinderat freut sich auf ihren Eintritt und wünscht ihr bis dahin einen guten Abschluss der Sekundarschule.

Durch die Revisionsstelle Baumgartner & Wüst GmbH wurde eine Geldverkehrsrevision durchgeführt. Dabei wurde eine ordnungsgemässe Durchführung des Geldverkehrs festgestellt. Der Gemeinderat hat den aus der Revision resultierenden Bericht genehmigt. Für drei Handänderungen wurden Grundstückgewinnsteuern im Betrage von 175 200 Franken veranlagt. In zwei weiteren Fällen gewährte der Gemeinderat Steueraufschub. Desweitern behandelte der Gemeinderat einen Fall ohne Grundstückgewinnsteuern.

Für die weitere Begleitung des Bauprojekts Neubau Zentrumsgebäude Schulanlage Ebnet hat der Gemeinderat eine Objektbaukommission eingesetzt. Nebst der Liegenschaftenvorsteherin Elisabeth Peter als Präsidentin gehören der Kommission als weitere Mitglieder an: Gemeindepräsident Hannes Schärer, Schulpflegepräsident Reto Baumgartner, Schulpflegemitglied Rino Dalla Corte und der Leiter der Abteilung Bau, Christian Meierhans.

Gemeinderat Nürensdorf

LESUNG MIT BLANCA IMBODEN Dienstag, 24. November, 19.30 Uhr Die Innerschweizer Autorin Bianca Imboden präsentiert ihr neues Buch «Blumen schenke ich mir selbst». Neben Auszügen aus ihren Büchern und Kolumnen gewährt sie dem Publikum persönliche Einblicke in ihr Leben und Schaffen. Im Anschluss an die Lesung laden wir Sie zu einem Apéro ein.

ABSCHIED Bretscher, Hans-Peter geb. 1942 ist am 15. 9. 2026 verstorben. Brand, Urs geb. 1941 ist am 23. 9. 2026 verstorben. Hüni, Ingeborg geb. 1935 ist am 1. 10. 2026 verstorben. Janusch, Sieglinde geb. 1936 ist am 6. 10. 2026 verstorben. Ochsner, August geb. 1932 ist am 11. 10. 2026 verstorben.

Eintritt: 10 Franken Beschränkte Platzzahl – Anmeldungen bis 21. November an der Theke oder unter bibliothek@nuerensdorf.ch.

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Bestattungsamt Nürensdorf

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Bibliothek Nürensdorf

DIGITALER ABFALLKALENDER MIT PUSH-BENACHRICHTIGUNG Mit der kostenlosen Smartphone-App «CityMobile» sind Sie immer informiert, wann die diversen Abfallsammlungen stattfinden. Die Erinnerungsfunktion per Push oder E-Mail kann kostenlos abonniert werden. 1. Laden Sie die citymobile-App herunter: citymobile.ch/app 2. Öffnen Sie die App, suchen Sie nach «Nürensdorf», oder geben Sie die PLZ 8309 ein. 3. Wählen Sie die Gemeinde Nürensdorf aus. 4. Tippen Sie auf «Abfallkalender» Gemeinde Nürensdorf

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NÜRENSDORF

29. 10. 2026, Nr. 10

Die Fachjury sowie die Gewinner freuen sich über den abgeschlossenen Wettbewerb. (sg)

Flexibel heisst nicht einfach Projektwettwerb bringt klaren Gewinner hervor von Susanne Gutknecht Ende Oktober konnten an zwei Veranstaltungen die fünf Projekte für das Zentrumsgebäude im Schulhaus Ebnet begutachtet werden.

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in Meilenstein sei erreicht, erklärt Gemeindepräsident Hannes Schärer den geladenen Gästen aus Schule, Behörden, Gemeinde und Jury am Donnerstagabend Ende Oktober. An diesem Abend konnten sie die fünf Projekte näher begutachten, welche am zweistufigen Projektwettbewerb für das neue Zentrumsgebäude auf der Schulanlage Ebnet teilgenommen hatten. Als «klarer Sieger» wurde dabei das Gebäude «Tempietto» – was soviel wie Tempel bedeute –, der ARGE Wolfgang Rossbauer GmbH und Notari Pagano GmbH gewürdigt. Im zweistufigen Projektwettbewerb bewarben sich 24 interessierte Planungsteams. Aus diesen wählte ein Beurteilungsgremium, welches aus einem Fachpreisgericht mit Fachleuten aus der Architektur und einem Sachpreisgericht, welches mit Vertretern der Gemeinde und Schule bestückt war, fünf Teams aus, die einen detaillierteren Projektvorschlag aus-

arbeiteten, welcher im Schulhaus der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Adrian Kramp, welcher das Fachpreisgericht präsidierte, ging an diesem Abend im Schnellzugstempo durch die fünf Projektvorschläge mit den klingenden Namen «Come Together», Karussel, Chamäleon, Ciranda und Tempietto. Er erklärte mit wenigen Worten, woran es jeweils beim Vorschlag für die Jurymitglieder haperte, würdigte aber auch die Vorzüge der jeweiligen Projekte. Wie bei einem solchen Verfahren üblich, wissen die Jurymitglieder nicht, wer hinter den Vorschlägen steckt – der Prozess verläuft anonym und erst nach definitivem Entscheid wird der Schleier gelüftet. Nutzung kann sich einnisten Für das Projekt Tempietto verlor Kramp besonders lobende Worte: «Es ist ein einfaches und robustes Konzept, welches eine schlüssige und nachhaltige Antwort auf die Anforderungen der Ausschreibung gibt.» Anscheinend war Tempietto im Gremium ein klarer Gewinner: es sei gut strukturiert und beleuchtet – da könne sich eine Nutzung einnisten, wie Kramp weiter ausführt. Die Nutzung des Zentrumsgebäudes ist einer der Knackpunkte. Bevor

das Gebäude seiner definitiven Bestimmung als Tagesstrukturgebäude zugeführt wird, wird es noch als Durchgangslösung während der Sanierung der beiden Schultrakte genutzt. Die Ausschreibung beinhaltete diese «Rochaden und Zwischennutzung», welche die Architekturbüros zu berücksichtigten hatten. Flexibel und modular Das Architektentrio mit Wolfgang Rossbauer, Vincenzo Pagano und Giorgio Notari betonten bei der Präsentation denn auch, dass das Wort flexibel sehr häufig gefallen sei bei der ersten Besichtigung des Bauplatzes und der Umgebung vor Ort. Daraufhin hätten sie sich zusammengesetzt und Tempietto sei entstanden. Giorgio Notari sagte dazu: «Man darf sich nicht täuschen lassen. Auch

wenn unsere Grundrisszeichnungen für Laien vielleicht einfach aussehen, so ist die Komplexität unserer Projektes gut verborgen.» Auf den Plänen springt die Strukturierung in 18 Quadratmeter-Rechtecke ins Auge. Vincenzo Pagano erzählt, dass dies der Grundstein für die flexible Nutzung und die Modularität der Innenraumgestaltung sei. Ein Kern aus Beton in der Mitte des Gebäudes verleiht die nötige Stabilität und gibt Halt für den Infrastrukturkern mit Lüftung, Leitungen und anderer technischer Infrastruktur. Die filigrane Ansicht und Durchsicht im Gebäude gibt Raum für Verbesserung. Adrian Kramp gab mit auf den Weg, den «industriellen Charakter» des Gebäudes nochmals anzugehen und dem Gebäude mehr Wärme einzuhauchen – trotz Holzbau.

Das Projekt «Tempietto» war der Gewinner des Wettbewerbs. (zvg)


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NÜRENSDORF

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Batteriespeicher im Unterwerk Breite Axpo hegt Pläne zur Erweiterung ihrer Anlage in der Breite von Susanne Gutknecht In der neuen Teilrevision des Richtplans des Kantons Zürich ist ein neuer Eintrag für einen Ausbau des Unterwerks in der Breite aufgetaucht.

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amit die Energiewende gelingt, muss das Leitungsnetz kontinuierlich ausgebaut werden. In der neusten Teilrevision des kantonalen Richtplans, welcher zurzeit öffentlich aufliegt, ist neu ein Eintrag in Nürensdorf ausgetaucht. Im Unterwerk Breite plant die Axpo einen Ausbau ihrer Infrastruktur mit einem Batteriespeicher, der direkt an das Unterwerk angeschlossen wird. Dieser soll zur Netzstabilität und Versorgungssicherheit in der Region und

in der ganzen Schweiz beitragen, wie die Axpo schreibt. Der Plan der nationalen Netzgesellschaft Swissgrid zeigt diesen Ausbau in ihren Netzprojekten 2040 bereits auf. Swissgrid hat 31 wesentliche Netzverstärkungs- und Netzausbauprojekte im Schweizer Höchstspannungsnetz identifiziert, die bis 2040 umgesetzt sein müssen, um die Energiezukunft sicherzustellen. Dieser Plan zeigt ebenso, dass beim Knotenpunkt Breite verschiedenste Energieströme aus der Ostschweiz oder vom Kernkraftwerk Beznau zusammenlaufen. Steuerung des Netzes Solarstrom liefert Strom, aber nicht immer dann, wenn er gebraucht wird. Um dieses Ungleichgewicht besser

steuern zu können, werden Batterien immer wichtiger. So auch das geplante Batteriespeicherwerk in der Breite: Die bestehende Transformierung wird durch zwei neue 800-MVATransformatoren erweitert. Ziel ist die Steigerung der Stabilität im Übertragungsnetz. Wie die Swissgrid mit-

teilt: «Unsere moderne Gesellschaft ist darauf angewiesen, dass Strom jederzeit selbst an den abgelegensten Orten verfügbar ist.» Die Axpo informiert an einer Veranstaltung am Dienstag, 24. November, um 20.15 Uhr in der Mehrzweckhalle Ebnet über das geplante Projekt.

Der Netzprojektplan zeigt die Bedeutung des Unterwerks. (Swissgrid)

Geschäftsleitung stärken Einführung «Leiter Bildung» mit Teilrevision an der Urne bestätigt von Susanne Gutknecht Mit der Annahme der Teilrevision der Gemeindeordnung und der damit abgesegneten Einführung einer Leitung Bildung an der Urnenabstimmung vom 27. September soll die Führungsebene der Schule Nürensdorf gestärkt werden.

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ie Schule Nürensdorf ist mit rund 650 Schülerinnen und Schülern und rund 67 Mitarbeitenden keine kleine Schule. Bereits heute ist mit Oliver Stotz ein Leiter Bildung seit anfangs April 2025 in einem Pilotversuch mit 50 Stellenprozenten an der Schule tätig und hat erste Erkenntnisse mit dieser neuen Hierachiestufe gesammelt. An der Urne wurde nun mit 69,4 Prozent Ja-Stimmenanteil auch die Teilrevision der Gemeindeordnung gutge-

heissen, welche die rechtliche Grundlage dazu bietet, die Leitung Bildung einzusetzen. Mit der Änderung des Volksschulgesetzes vom April 2020 wurde für Gemeinden die Möglichkeit geschaffen, mit einer «Leitung Bildung» die Behörde und Verwaltung zu entlasten. Während sich Monika Manfredi als administrative Leitung mit strukturellen Entscheiden auseinandersetzt, ist die Leitung Bildung für die pädagogischen Fragen und Entwicklung der Schule zuständig und stellt ein Bindeglied zwischen den Schulleitungen und der Schulpflege dar. Sie bilden gemeinsam die Geschäftsleitung. Die Schulpflege kann sich sodann der strategischen Ebene widmen. Langer Prozess Bereits die vorher im Amt tätigen Schulpflegemitglieder haben sich in-

tensiv an Workshops mit diesen geänderten gesetzlichen Rahmenbedingungen befasst und diskutiert, wie man die Schule Nürensdorf neu ausrichten könnte. Diese Stärkung der Führungsstruktur fand auch in den Legislaturzielen der Schulpflege Einlass: «Das Geschäftsleitungsmodell mit der Leitung Bildung und der Leitung Abteilung Bildung wird nachhaltig etabliert. Klare Rollen, Zuständigkeiten und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit schaffen die Grundlage für eine effiziente Führung und eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Schule.» Schulpflegepräsident Reto Baumgartner sieht den Wert dieser Änderung in der Führungsstufe wie folgt: «Die Schulpflege konzentriert sich künftig noch stärker auf ihre Kernaufgabe: die strategische Führung. Operative Aufgaben werden vom Leiter Bildung schnell,

effizient und kompetent übernommen. Dies treibt die Professionalisierung der gesamten Schulführung nachhaltig voran.» «Möglichst kostenneutral» An der kommenden Gemeindeversammlung wird eine weitere Auswirkung dieser Urnenabstimmung nun sichtbar. «Der Beschäftigungsanteil des Schulpräsidiums und der Mitglieder der Schulpflege wird aufgrund der Einstellung einer Leitung Bildung respektive Gesamtschulleitung reduziert», heisst es in der zur Abstimmung gebrachten Entschädigungsverordnung. Damit sollte die Umsetzung dieser Führungsstruktur möglichst kostenneutral möglich sein.


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Armbrustschützen gehören zur nationalen Spitze Minimale fünf Punkte Rückstand fehlten zum Sieg Nürensdorf 1 qualifizierte sich erstmals seit 2020 wieder für den Mannschaftsmeisterschafts-Final der Nationalliga A und belegte mit nur fünf Punkten Rückstand den hervorragenden 2. Rang.

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er Final der Mannschaftsmeisterschaft wurde in diesem Jahr in Nürensdorf ausgetragen. Erstmals seit 2020 qualifizierte sich die erste Mannschaft wieder für den Finalwettkampf der Nationalliga A.

Der Weg dorthin war jedoch steinig. Seit April kämpften die acht NLA-Mannschaften in sieben Heimrunden und Direktbegegnungen um die begehrten Finalplätze. Die Resultate der Nürensdorfer zeigten immer wieder das grosse Potenzial der Mannschaft, gleichzeitig war die Finalqualifikation nie frühzeitig gesichert. Obwohl das Team mit Martin Raschle, Marcelina Häringer, Sven Bachofner, Richi Raschle, Andreas Portner und Lukas Raschle Nürensdorf 1 noch im Halbfinal bis zum letzten Schuss zittern musste, sicher-

ten sie sich den ersten Podestplatz seit sieben Jahren. Im Final traten sie befreit auf, dennoch gelang keinem Nürensdorfer ein Wettkampf nach

Wunsch. Am Ende entschieden lediglich fünf Punkte über den Meistertitel. Nürensdorf 1 unterlag Rümlang 1 und wurde Zweiter. (sg)

Verdienter 2. Rang nach hartem Wettkampf. (zvg)

Musikalische Wege kreuzten sich in Wetzikon Stressige Zeit für die Big-Band Mitglieder von Fabienne Walker

ie «Buffalo Band Bassaville» trat in den vergangenen Wochen gleich dreimal auf: Ende August war die Big Band beim «6. Harmonie OpenAir» zu Gast, Anfang September folgte traditionsgemäss ein Konzert an der Chilbi in Nürensdorf – und Mitte September lud der Musikverein zum jährlichen Big Band Brunch in Birchwil ein.

eingeladen. Dieses Gemeinschaftskonzert bildete den feierlichen Abschluss einer langjährigen Dirigententätigkeit: Roman Christoffel, der aus Birchwil stammt, verabschiedete sich als musikalischer Leiter der Harmonie Wetzikon. Dass die «Buffalo Band Bassaville» den musikalischen Rahmen mitgestalten durfte, war kein Zufall. Schliesslich verbindet die Big Band mit Christoffel eine gemeinsame musikalische Vergangenheit. Christoffel dirigierte die Big Band einst selbst, bevor Fortunat Häfliger vor rund neun Jahren die musikalische Leitung übernahm. Bis heute bestehen zudem enge personelle Verbindungen zwischen den beiden Formationen; mehrere Musiker der «Buffalo Band Bassaville» sind auch Mitglieder der Harmonie Wetzikon.

Gemeinschaftskonzert Wetzikon Das «Harmonie OpenAir», das auf einem Bauernhof in Wetzikon stattfand, bot für die «Buffalo Band Bassaville» einen besonderen musikalischen Moment. Die organisierende Harmonie Wetzikon hatte die Bassersdorfer Big Band als Gastformation

Genügend Helfende Nachdem die «Buffalo Band Bassaville» Anfang September an der Chilbi in Nürensdorf aufgetreten war, folgte zwei Wochen später der «Big Band Brunch» auf dem Birchwiler Hof Säget. Die Gäste erwartete ein reichhaltiges Brunch-Buffet, das

Von Wetzikon über Nürensdorfer Chilbi bis zum Big Band Brunch – die Buffalo Band Bassaville sorgte in den vergangenen Wochen gleich mehrfach für stimmige musikalische Unterhaltung.

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von den Bandmitgliedern und Helfenden mit viel Engagement vorbereitet wurde. Für die musikalische Umrahmung des Brunchs sorgte dann die Big Band: In zwei Konzertblöcken spielte die Formation eine vielseitige Auswahl an Gesangs- und Instrumentalstücken. Für gute Stimmung sorgte insbesondere die präsentierte Big-Band-Version des Sechseläutenmarsches. Während der Veranstaltung herrschte auf dem Hof eine gemütliche und ungezwungene Atmosphäre. So konnten die rund 250 Besuchenden, darunter auch einige Familien, bei Sonnenschein mit einem köstlichen Frühstück und stim-

miger Musik in den Sonntag starten. Nach dem Auftritt resümierte Präsident Roman Brauchli: «Die Organisation dieses Anlasses ist gut gelungen – entsprechend dankbar bin ich für das wertvolle Engagement der Bandmitglieder und der Helfenden. Es ist nicht selbstverständlich, für lokale Kulturanlässe genügend Freiwillige zu finden, deshalb ist es umso schöner, dass dies bei unserem Brunch Jahr für Jahr so gut funktioniert. Auch das Wetter hat bestens mitgespielt; so waren alle Bedingungen erfüllt, dass wir unseren Auftritt geniessen konnten – es macht einfach Freude, mit dieser Band zu musizieren.»

Die Buffalo Band Bassaville trat am «Harmonie OpenAir» in Wetzikon als Gastformation auf. (zvg)


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Der Männerchor freut sich über die Wertschätzung. (um)

Preisverleihung zwischen Einkaufswagen Männerchor und Guggenmusik profitieren vom Migros-Kulturprozent von Ute Müller Am 29. September kamen Kunden und Belegschaft in der Migros Nürensdorf überraschend in den Genuss musikalischer Darbietungen. Der Grund: Zwei Nürensdorfer Vereine durften sich über je 2500 Franken aus dem Migros-Kulturprozent freuen.

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adine Jucker, Filialleiterin der Migros Nürensdorf, konnte auch dieses Jahr wieder Vereine aus der Gemeinde für das Kulturprozent vorschlagen. Ihre Wahl fiel auf den Männerchor Nürensdorf und die Guggenmusik Kookaburra, die mit ihren Auftritten das regionale kulturelle Leben bereichern. Beide Vereine hatten zur Preisverleihung eine musikalische Überraschung vorbereitet. Ständchen in Gemüseabteilung Beim Männerchor war die Freude über die Auszeichnung gross. Eine fast vollständige Delegation liess es sich nicht nehmen, gleich beim Eingang eine Kostprobe ihres Könnens zu geben. Einige Kunden blieben überrascht stehen und lauschten dem spontanen Ständchen. Präsident

Werner Tschannen sieht die Ehrung als Wertschätzung für den Einsatz des Männerchors bei verschiedenen Anlässen im Dorf. Der Chor sucht seit längerer Zeit nach Verstärkung. Der erhaltene Betrag soll deshalb vor allem für Werbung und Gewinnung neuer Mitglieder eingesetzt werden. Tschannen hofft, künftig auch jüngere Stimmen für den Chor zu begeistern. Geld für Nachwuchswerbung Auch mit der einheimischen Kookaburra Guggenmusik wurde es musikalisch – und deutlich lauter. In Kostümen und mit Pauken und

Trompeten wurden zwei Stücke zum Besten gegeben. Auch die Jüngsten machten eifrig mit. Der Klang der Instrumente erfüllte den ganzen Laden, Kunden staunten über die ungewohnte Einlage und wippten bald freudig im Takt mit. Zwei Jugendliche brachten es auf den Punkt: «Hey, wie lässig – was isch au i dere Migros los?» Auch die Guggenmusik um Präsident Reto Weiss hat mit Nachwuchssorgen zu kämpfen. Mit dem neuen Projekt «Youngsters», für das der Preis eingesetzt wird, soll bereits bei den Kleinsten Interesse geweckt werden. Schon ab drei bis vier Jahren

Pure Freude über den Zustupf bei der Guggenmusik Kookaburra. (um)

können Kinder spielerisch ein Instrument kennenlernen. Ein Abschied mit Musik Für Nadine Jucker war die Preisverleihung ein emotionaler Moment. Es war ihr vorletzter Arbeitstag in dieser Migrosfiliale und sie war sichtlich berührt. Beim anschliessenden Apéro wurde sodann nicht nur auf die Auszeichnungen angestossen, sondern auch herzlich von ihr Abschied genommen. Beide Gruppen bedankten sich bei Nadine Jucker und wünschten ihr für ihre neue berufliche Herausforderung in der Migros alles Gute.


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Aggression verstehen – Eskalation verhindern Aggressionen beginnen nicht grundlos – Experte aus Nürensdorf ordnet ein von Frédéric Bettosini In Zeiten, in denen viele Personen einen raueren Umgang im Alltag wahrnehmen, hilft Üle Hofmann, Fachmann für Deeskalation und Gewaltprävention, mit Kursen, Aggressionsauslöser zu verstehen.

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ine Studie von «gfs.bern» stellte 2025 fest, dass eine Mehrheit der Menschen in der Schweiz das Gefühl haben, dass Rücksichtslosigkeit, Egoismus und Gereiztheit zunehmen. Nehmen deshalb auch Aggressionen zu? Der Nürensdorfer Üle Hofmann, selbständiger Trainer für Aggressionsmanagement, meint dazu: «Ja, in Politik und Wirtschaft wird die Macht des Stärkeren gefeiert, das färbt auf alle ab.

Die Weltlage macht Angst und die steigenden Anforderungen bei der Arbeit können überfordern, demütigen oder ausgrenzen. Diese Not ist die Ursache hinter der Aggression. Viele sind gestresst, die Frustrationstoleranz sinkt – da braucht es nur noch wenig, dass jemand ausrastet.» Entschärfen kann man lernen Die Schwerpunkte der Arbeit von Hofmann umfassen Deeskalation, Krisenintervention und Gewaltprävention. «Der Schlüssel zur Verringerung eines Konfliktpotenzials», sagt er, «ist das Herausarbeiten der Not hinter der Aggression, sowie positive Beziehungserfahrungen zu erzeugen. Das gelingt mit der Methode der verbalen Deeskalation, die man trainieren kann.» Zudem sei es wichtig, die Dynamiken bei Aggressionen zu er-

kennen, erklärt Hofmann: «Es braucht das Verständnis über die Auslöser und Einflussbereiche, welche die Aggressionsspirale antreiben. Wenn ich die verstehe, kann ich den Prozess beeinflussen.» Respekt und Wertschätzung Es sei bereits wirkungsvoll, wenn wir freundlich und respektvoll miteinander sprechen und Wertschätzung zeigen, meint Hofmann, und fügt an: «Es wirkt präventiv, wenn wir unsere Mitmenschen fair behandeln, ihre Würde und Autonomie wahren und wenn wir sie einbeziehen. Wenn Menschen sich gehört, gesehen, zugehörig, sicher oder gar geborgen fühlen, geht es ihnen gut und sie haben keinen Grund, aggressiv zu werden.» Abschliessend meint der Fachmann: «Bei meiner Arbeit als Pfle-

gefachmann und Berufsschullehrer entwickelte ich über die letzten dreissig Jahre ausgeprägte Kompetenzen, um Menschen in ihrer Entwicklung und bei Veränderungsprozessen zu unterstützen – dazu gehört auch ihr Umgang mit Aggressionen – ein spannendes Betätigungsfeld, das ich liebe!»

Üle Hoffmann aus Nürensdorf. (zvg)

Hackbraten und gute Laune Herbstmarkt beim Ortsmuseum: Ein Sonntag für alle Sinne von Ute Müller Anfangs Oktober zeigte sich der Herbst von seiner schönsten Seite und das Ortsmuseum von seiner geselligen. Schon zur Mittagszeit waren die Tische gut besetzt. Schliesslich lockte nicht nur das schöne Wetter, sondern auch ein feines Herbstmenu.

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b 12 Uhr servierte das Gastro-Team Hackbraten mit Herbstspätzli und Dörrbohnen. Offenbar traf dies den Geschmack der Besucher, die Plätze waren schnell belegt und es wurde munter geplaudert und gelacht. Wer einen Platz im Garten ergatterte, konnte das Mittagessen sogar unter freiem Himmel geniessen. Der erste Sonntag im Monat ist für viele Nü-

rensdorferinnen und Nürensdorfer längst ein fixer Termin. Dann öffnet das Ortsmuseum seine Türen und das Gastro-Team sorgt für das leibliche Wohl. Beim Herbstmarkt gab es diesmal zusätzlich einiges zu entdecken. Für jeden was dabei Um 13 Uhr öffneten die fünf Marktstände. Anfangs blieben viele Gäste noch gemütlich sitzen, doch nach und nach machte sich die Neugier breit. Die schön präsentierten Waren luden zum Rundgang ein. Bunte Apfelsorten, verschiedene Weine, hausgemachte Amaretti, gebrannte Mandeln, Magenbrot und verschiedene Konfitüren – bei so viel Auswahl war für Schleckermäuler einiges dabei. Auch verschiedene Honigprodukte fanden ihre Abnehmer. Etwas herzhafter ging es beim Käsestand zu. Vom ganzen Laib bis zum

einzelnen Stück und Mutschli konnte man sich für zu Hause eindecken. Nicht weit entfernt lockten kunstvoll handgefertigte und bemalte Tonsachen für den Garten. Die wetterfesten Sujets waren so liebevoll gestaltet, dass die Wahl schwerfiel. Arbeit, die sich lohnt Für das Team des Ortsmuseums be-

deutet ein solcher Anlass einiges an Vorbereitung und Arbeit, wie Präsidentin Yvonne Guggenbühler erzählt. Doch wenn die Gäste zahlreich erscheinen und es geniessen, sei die Mühe schnell vergessen. Und einmal mehr zeigte sich: Im Ortsmuseum gibt es nicht nur Geschichte zu entdecken – hier wird sie auch ein Stück weit gelebt.

Gut gelaunt am Honigstand beim Herbstmarkt. (um)


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Richtiges Timing ist alles Theaterverein Drami Nüeri startet neu aufgestellt von Susanne Gutknecht Die Theatergruppe «Drami Nüeri» steht vor ihrer neuen Saison – ab 7. November suchen sie Mr. Bien, eine turbulente Slapstick-Komödie in zwei Akten.

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urbulenzen auf und neben der Bühne gab es beim Drami Nüeri auch in den vergangenen Monaten. Neben Einstudieren des Textes, vielen Proben mit Gelächter und Bühnenbaufragen hat sich der Theaterverein auch hinter den Kulissen neu aufgestellt. Der Vorstand wurde fast vollständig ausgewechselt und leitet nun die Geschicke des Vereins. Neben der neuen Präsidentin Daniela Rudolf, welche Ute Müller ablöst, sind Urs Villa (Kassier), Renate Gottet (Aktuarin), Manon Bonfranchi (Beisitz) und

Manu Strässle als Beisitzer im Vorstand aktiv. Spielfreude und Zusammenhalt Das Ziel des neuen Vorstandes ist einfach: mehr Freude und Zusammenhalt ins Theaterteam einbringen. Anscheinend ging dies in den letzten Jahren ein wenig verloren. «Viele von uns sind schon lange dabei, wir verbringen unsere Freizeit mit Theaterspielen und sehen es als Hobby an. Irgendwie sind wir wie ein KMU vorgegangen und die Lust und Freude ging verloren», erklärt es Daniela Rudolf. Für sie ist die Drami-Bühnenluft eine Herzensangelegenheit – sie war schon als Kind mit ihrer Mutter beim Drami dabei und hat vor 37 Jahren erstmals selbst mitgespielt. «Als sich ein Wechsel abzeichnete, war ich unsicher, ob ich diese Aufgabe im Verein überhaupt wahrnehmen soll. Aber ein gutes Team im

Rücken ist die halbe Miete!» Gemacht hat Daniela Rudolf schon vieles im Verein: Regieassistenz, Technik, souffliert, Bühnenbau und Buffet – und jetzt noch Präsidentin. Nun steht der Drami Nüeri vor der neuen Saison mit acht Spieltagen und neun Aufführungen. Das einstudierte Stück heisst «Wo ist Mr. Bien?» und handelt von einem schwarzen Neufundländer mit dem Namen «Mr. Bien», der Augapfel des Protagonis-

ten Daniel Hofmann, der mit seiner Frau Simona – keine begeisterte Hundehalterin – einen Recycling-Hof führt. Simona sollte eigentlich für einmal auf den Hund aufpassen – da passiert es: er wird überfahren! …. Alles Weitere darf man sich an einer der Aufführungen ansehen. Auf jeden Fall begleiten humorvolle Dialoge, spannende Handlungen und viel Slapstick einen vergnüglichen Theaterabend. www.drami.ch

Bei den Proben wird an den letzten Details gefeilt. (um)

«Wenn der Berg kommt» Eine musikalische Lesung voller tiefer Gefühle von Astrid Steinbach Was bedeutet es, im Schatten der Berge zwischen Schönheit und Bedrohung zu leben? Anicia Kohler gibt den Menschen in ihrem neuen Buch eine Stimme hinter den Schlagzeilen.

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itte Oktober luden die Bibliothek Nürensdorf und die reformierte Kirche Breite gemeinsam zu einer musikalischen Lesung mit der Berner Autorin und Musikschaffenden Anicia Kohler in den Zentrumsbau ein. Im Mittelpunkt der gut besuchten Veranstaltung stand ihr neues Buch «Wenn der Berg kommt – Geschichten vom Weiterleben», für das sie monatelang durch bedrohte und von Naturkatast-

trierte und spürbare Aufmerksamkeit ob der fesselnden Schicksale. Im Anschluss nutzten die Zuhörenden die Gelegenheit für Fragen und Bücher signieren zu lassen. Bei einem reichhaltigen Apéro fand die Lesung einen gemütlichen Ausklang.

rophen gezeichnete Bergregionen in der Schweiz gereist ist, um mit Betroffenen über das Ereignis und die Zeit danach zu sprechen. Musikalisch umrahmt wurde der Anlass an diesem Tag vom Männerchor Nürensdorf unter der Leitung von Tabea Herzog.

ras und dem Nachlassen des weltweiten Interesses eigentlich weitergeht. Wie Verlust und Zerstörung, aber auch grenzenlose Hilfsbereitschaft und Solidarität den Alltag von nun an geprägt hatten. Während der gesamten Lesung herrschte im Saal konzen-

Fesselnde Schicksale Das im September erstmals erschienene Buch erzählt von der unberechenbaren Kraft der Natur und den damit verbundenen Herausforderungen des Lebens in den Berggebieten. So erhielten an diesem Nachmittag Betroffene aus den Orten Brienz, Gondo und Blatten eine Stimme und man bekam Einblicke vom Leben vor, während und nach der Katastrophe. Auch wurde beleuchtet, wie das Leben nach dem Abziehen der Kame-

Anicia Kohler liest aus ihrem neu erschienenen Buch vor. (as)


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REGION

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Centrumshüsli wird Goldschmied-Atelier Kirchgemeindeversammlung stimmt Verkauf mit Änderungsantrag zu von Birgit Günter Mit zwei Gegenstimmen segneten die 38 Stimmberechtigten an der ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung den Verkauf des Centrumshüsli in Bassersdorf an die Braun Real Estate GmbH ab.

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un ist es definitiv: Das historische Centrumshüsli im Zentrum Bassersdorfs geht in neue Hände über. Die Mitglieder der Reformierten Kirche Breite – der langjährigen Besitzerin des denkmalgeschützten Hauses – genehmigten an der ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung Ende September den Verkauf an die Braun Real Estate GmbH mit Sitz in Neftenbach. Kaufpreis: 570 000 Franken. Wichtiges Detail Wichtiges Detail in der ansonsten ohne grosse Diskussionen geführten Abstimmung war der Änderungsantrag der Kirchenpflege bezüglich einer weiteren Dienstbarkeit. Dieser

Passus besagt, dass es dem neuen Eigentümer verboten ist, das Haus für Sexgewerbe zu nutzen. «Mit dieser Dienstbarkeit sichert sich die Kirche rechtlich ab», erklärt Daniel Brunner, der ehemalige Liegenschaftsverwalter der Kirchgemeinde, der den Verkauf im Mandat übernommen hatte. Der Käufer war bei zwei seiner anderen Liegenschaften mit dem Sexgewerbe in Verbindung gebracht worden. Gegenüber der Kirchenpflege hatte er stets glaubhaft versichert, dass er damit nichts zu tun haben möchte und im Centrumshüsli mit Sicherheit eine andere Nutzung vorsehe, betont Brunner. Strenge Auflagen Tatsächlich ist geplant, dass im Centrumshüsli ein Goldschmiedeatelier eingerichtet wird. Angedacht ist ein einstöckiger Anbau auf der rechten Seite. Die Auflagen des Heimatschutzes sind streng und betreffen sowohl das innere wie das äussere Erscheinungsbild des Hauses. Diese Auflagen hatten viele Käufer im Voraus

abgeschreckt; insbesondere auch, weil die Banken sich darum geweigert hatten, bei einer Finanzierung Hand zu bieten. Die politische Gemeinde Bassersdorf hatte das Haus wegen der Auflagen und Unsicherheiten vor ein paar Jahren nicht einmal als Geschenk übernehmen wollen. Nachdem der darauf gegründete Verein mit seinem Kulturprojekt im März dieses Jahres an der Urne knapp gescheitert war, bot die Kirche das Haus auf dem freien Markt an. Von den 155 Interessierten hatten fünf schliesslich ein Kaufangebot eingereicht. Der Zuschlag ging an den Meistbietenden. «Freude an alten Häusern» Mit dem Besitzer der Braun Real Estate GmbH hat sich ein Käufer gefunden, der laut Eigenaussage «Freude an alten Häusern habe und diese gern auf Vordermann bringe». Tatsächlich gilt das Centrumshüsli als Liebhaberobjekt. Je nachdem, wie stark sich Denkmalpflege und Heimatschutz in den Umbau einmischen, ist das Centrumshüsli ein Minusgeschäft.

Drei Klauseln Neben dem Verbot des Sexgewerbes sind im Verkaufsvertrag zwei weitere Dienstbarkeiten vorgesehen. Eine besagt, dass dem Centrumshüsli ein Parkplatz zur Verfügung stehen muss, und die andere gibt der Kirche das Recht, mit einem Anschlagkasten und mit Plakaten auf dem Areal des Centrumshüslis weiterhin auf ihre Angebote hinzuweisen. Neuer Glanz Für die Refomierte Kirche ist das Kapitel Centrumshüsli nach einer langjährigen Vorgeschichte damit bald abgeschlossen. Voraussichtlich noch im Verlauf des Oktobers soll auf dem Grundbuchamt der Verkauf definitiv unterzeichnet werden, sagt Daniel Brunner. Für das Centrumshüsli hingegen öffnet sich in seiner knapp 200-jährigen Geschichte ein neues Kapitel: Das einstige Handwerkerhaus und spätere Bürogebäude der Reformierten Kirche dürfte nun bald als Goldschmiedeatelier in neuem Glanz erstrahlen.

BUNTE BLÜTEN, BRAUNE BAUSTELLE Der Herbst zeigt sich von seiner farbenprächtigen Seite. Ein Meer aus Dahlien leuchtet in Gelb, Orange, Pink und Rot und setzt fröhliche Farbtupfer in die Landschaft. In der Ferne zieht ein Zug seine Bahn, dazwischen verändert sich das Landschaftsbild sichtbar. Wo einst Felder und Wiesen lagen, beginnt die Grossbaustelle in Bassersdorf. Braune Erdflächen, mächtige Aushubhügel und Baumaschinen prägen die Szenerie. Der Kontrast könnte kaum grösser sein: hier die üppige Blütenpracht, dort die aufgewühlte Erde und die Spuren der Bauarbeiten. Das Foto zeigt nicht nur einen schönen Herbstmoment, sondern auch den Wandel, der in Bassersdorf derzeit deutlich sichtbar ist. (um)


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REGION

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GEWERBEGEFLÜSTER

Pilar Stalder (li.) und Monika Kellermüller haben ein Flair für schöne Dinge. (ag)

Bei Chasetta dreht sich alles um ausgewählte «Lieblingssachen» wie Wohnaccessoires, Modeaccessoires, Schmuck oder besondere Geschenkideen. Das rätoromanische Wort Chasetta bedeutet übersetzt «Häuschen» und verrät bereits einiges über die Atmosphäre des gleichnamigen Geschäfts an der Winterthurerstrasse 11 in Bassersdorf. Der Concept Store wird seit mehr als fünf Jahren mit viel Herzblut von Pilar Stalder und Monika Kellermüller geführt.

In einem Concept Store sind die Produkte aufeinander abgestimmt und ergänzen sich gegenseitig. Genau das ist den beiden Inhaberinnen wichtig. Sie denken in Themenwelten und möchten zum Entdecken und Kombinieren anregen. Statt einfach eine Tasse zu verkaufen, möchten sie das Gefühl einer entspannten Auszeit vermitteln. Die Müslischale soll den Morgen verschönern, der Taschenanhänger und die Handykette zur Handtasche passen.

Ihre gemeinsame Leidenschaft fürs Dekorieren und Einrichten prägt die Gestaltung des Ladens ebenso wie die Freude am persönlichen Austausch. Bei der Auswahl ihrer «Lieblingssachen» überlegen sich die beiden, was ihre Kundinnen anspricht, ihnen Freude bereitet und den Alltag schöner macht. Dabei begleiten sie ihre Kundschaft von der Beratung bis zum fertig verpackten Geschenk. Besonders freuen sich die zwei auf die nächste Themenwelt. Ab

LESERFORUM

Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken. Die Regeln für Leserbriefe finden Sie unter dorfblitz.ch/Services/Leserforum. Wir nehmen keine Leserbriefe ohne genaue Absenderangabe entgegen. Gerne an redaktion@dorfblitz.ch senden. (db)

ES WAR EINMAL EIN SCHÖNES DORF Erlauben Sie mir etwas Nostalgie. Wie war das in Bassersdorf als wir Kinder waren? Zum Einkaufen ging es zum Usego Meier, zu Frau Kraus oder dem LVZ. Für Bäckerwaren hatten wir drei gute einheimische Bäckereien zur Auswahl und an Metzgereigeschäften hat es uns nicht gefehlt. Wir konnten noch Schuhe im Dorf besorgen sowie

Herrenbekleidung, sogar ein Mercerie-Geschäft gab es. Heute bleiben uns noch die Grossverteiler und je eine Bäckerei und Metzgerei. Auch offene Beizen gab es genug, immer ein idealer Treffpunkt für Freunde und Bekannte. Wir Kinder vom ennet dem Bach mussten uns in die Schule beeilen, damit wir vor der Barriere hindurch schlüpfen konnten, um nicht zu spät in die Schule zu kommen. (Die Bahn-

linie ging mitten durchs Dorf). Man kannte sich im Dorf und wusste, welche Kinder zu welchen Familien gehörten. Wenn wir Unfug trieben, kam die Nachricht sofort zu den Eltern. Nur Weniges blieb anonym! Wagen wir einen Ausblick in die Zukunft. Das Gebiet Bahnhof Süd soll überbaut werden für ca. 2600 Einwohner und 700 Arbeitsplätze. Eine schöne altehrwürdige Villa wird abgebrochen, nun entstehen acht Ein-

November lädt das Chasetta mit weihnachtlicher Atmosphäre zum Stöbern und Verweilen ein. Ob kleine Aufmerksamkeiten fürs Wichteln, Überraschungen für den Adventskalender oder ein Geschenk für unter dem Christbaum – hier finden sich viele Ideen. Aisha Gutknecht

familienhäuser auf dem Grundstück. Schön, das ergibt zusätzlichen Wohnraum für Familien. Man scheut sich auch nicht, die Hueb-Kurve zu überbauen – für «familienfreundliche Häuser». Das Zauberwort heisst verdichten. Bassersdorf ist nun mal im Sog des Flughafens, der immer grösser und lärmiger wird. Zwischen den Städten Zürich und Winterthur ist Bassersdorf der ideale Wohnort für Pendler. Zurzeit wird unser Dorf noch mehr verschandelt durch die riesige Baustelle für den Brüttenertunnel. Sehr viel Kulturland geht verloren. Für den Pessimisten sind das alles traurige Nachrichten. Für den Optimisten schöne Aussichten für Neues im Dorf.

Ulla Bosshard, Bassersdorf


PUBLIREPORTAGE

Wenn Kunst den Alltag bereichert – die Raiffeisenbank Bassersdorf als Galerie

Region Glatt

Die Raiffeisenbank Bassersdorf hat sich in den vergangenen Jahren zu einem besonderen Ort für Kunst entwickelt. Seit 2022 verwandeln wechselnde Ausstellungen die Bank in einen inspirierenden Begegnungsraum und bieten regionalen Kunstschaffenden eine attraktive Plattform. Nach Ausstellungen von Grapa Gautschi, Piet Blanken und Susy Giesch, Nadia & Peter Reinhard, Peter Ridolfi sowie Heidi Thöni sind nun Werke von Paul Nievergelt zu sehen. Der in Zürich geborene Künstler lebt und arbeitet in Wangen-Brüttisellen. Sein beruflicher Weg führte ihn über die Ausbildung zum Handbuchbinder, Aufenthalte in Paris und London sowie viele Jahre im Kunsthandel zur freien Kunst. Seit 2002 widmet er sich vollständig seinem eigenen künstlerischen Schaffen.

Einladung zur Kunstausstellung mit Apéro Am Donnerstag, 5. November 2026, von 17.00 bis 20.00 Uhr, laden Grapa Gautschi und die Raiffeisenbank Bassersdorf zur öffentlichen Kunstpräsentation der Werke von Paul Nievergelt ein. Nutzen Sie diese Gelegenheit, die Galerie zu besichtigen, mit dem Künstler ins Gespräch zu kommen und sich von seinen Arbeiten inspirieren zu lassen. Ausstellung mit Apéro

Die Arbeiten von Paul Nievergelt zeichnen sich durch das Zusammenspiel von Form, Linie und Farbe aus. Inspiriert von Landschaften, Strukturen und natürlichen Formen entwickelte er eine konstruktivkonkrete Bildsprache. Klare Kompositionen, harmonische Farbwelten und eine ruhige, präzise Gestaltung prägen seine Werke. Objektkünstler Grapa Gautschi, Initiator des Ausstellungsformats, sagt: «Bankräume sind Orte der Begegnung. Kunst schafft Nähe zur Region, eröffnet neue Blickwinkel und macht lokale Kreativität im Alltag erlebbar.» Die Galerie ist während der regulären Schalteröffnungszeiten frei zugänglich. Besuchen Sie die Ausstellung und lassen Sie sich inspirieren.

Die aktuelle Ausstellung zeigt Werke von Paul Nievergelt.

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Mehr als Freiheit Generalversammlung und öffentlicher Vortrag

23. ordentliche und öffentliche 19. ordentliche und öffentliche Generalversammlung GeneralLeitung: Präsident Kurt Klose, Rechtsanwalt und Co-Präsident Dr. Walter Rohr. versammlung Freitag, 18. November, 19.00 Uhr im Franziskuszentrum Bassersdorf

20.15 Uhr Fach-Vortrag von Dr. Ing. ETH Jean-Marc Wunderli, Abteilung Akustik / Lärmminderung, EMPA Dübendorf

Freitag, 13. November 2026, 19.00 Uhr im Franziskuszentrum, äussere Auenstrasse 3, Bassersdorf

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RÄTSELECKE

29. 10. 2026, Nr. 10

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Wander- Verfü- Sprache schaft gungen in Indien Wortteil: Luft

12

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Kolbenweg

Hauttönung

Blütenstand

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dt. Sagenfigur

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Erdzeitalter

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4 sanft, mild

Gesteinsart

Gewichtung

Pädagogin

eh. CHSportreporter †

grosser Raum

Buddhis- engl.: musform Schluss in Japan

kontrovers

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griech. Göttin

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7

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Abk.: lateinisch

1 Abk.: nördl. Breite

Weltmeer

Gefrorenes

liturg. Gewand engl.: eins

Siegestrophäen

Problemphasen

3

Nebenfluss d. Aare

... und Strolch

weibl. Raubkatze

engl.: neun

2

2

kurze Vorrede Vorn. v. Maler Magritte †

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REGION / SPORT

29. 10. 2026, Nr. 10

Neuer Gewerbeanlass in den Startlöchern GVBN lanciert 2027 das «Basi Nüeri Festival» für das Gewerbe von Aisha Gutknecht Im September 2027 soll auf dem Dorfplatz Bassersdorf ein neuer Gewerbeanlass Premiere feiern. Das «Basi Nüeri Festival – s’Gwerb verbindet» bringt lokales Gewerbe, Musik, Kulinarik und Menschen aus der Region zusammen.

W

ie kann ein möglicher Nachfolgeanlass von «s’Gwerb im Dorf» gestaltet werden? Mit dieser Frage beschäftigte sich eine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern des Gewerbevereins Bassersdorf Nürensdorf (GVBN). Mitte Juni lud sie ihre Mitglieder ein, ihre Ideen und Wünsche in einer Umfrage einzubringen. Ziel war es, die Bedürfnisse der Gewerbetreibenden abzuholen und herauszufinden, wie ein Folgeanlass aussehen könnte. Die Rückmeldungen fielen positiv aus: «Die Rückmeldungen zu der Umfrage im Gewerbeverein war überwältigend! Mehr als 25 Prozent der Mitglieder haben sich an der Umfrage beteiligt und ein positives

Feedback abgegeben», freut sich Tania Hess, Vorstandsmitglied der Arbeitsgruppe. Musik und Marktstände Anfang Oktober folgte daher die definitive Bestätigung: Das neue Festival findet erstmals am Samstag, 25. September 2027, statt. Die Datumssuche gestaltete sich zunächst ein wenig schwierig, um andere be-

Bereits Konzepte entwickelt Rund um eine gedeckte Bühne auf dem Dorfplatz präsentieren die Mitgliedsfirmen ihre Produkte, Dienstleistungen und Ideen an einzelnen Marktständen. «Die Teilnehmenden haben sich bereits erste Gedanken für die Umsetzung des Konzeptes an einem möglichen Stand gemacht. Die Kreativität und Abwechslung dieser Ideen hat das OK sehr gefreut und für

«Die Kreativität und Abwechslung der Ideen hat uns gefreut und für die künftige Arbeit beflügelt»

Aufgaben und Fragen durch die Stände führt. Die Vorbereitungen laufen Das Organisationskomitee hat inzwischen die Arbeit aufgenommen und steckt mitten in den Vorbereitungen. Das «Basi Nüeri Festival – s’Gwerb verbindet» soll nicht nur eine einmalige Veranstaltung sein. Das Ziel ist klar: Ein langfristiges, jährlich wiederkehrendes Dorffest, das Gewerbe, die Kultur und die Gemeinschaft verbindet. Der Anlass soll alternierend in Bassersdorf und Nürensdorf stattfinden und ein fester Bestandteil des Dorflebens werden.

Tania Hess währte Anlässe nicht zu konkurrieren. Es soll schliesslich Platz für alle Anlässe im Gemeindeleben haben, betont Hess. Mit dem «Basi Nüeri Festival – s’Gwerb verbindet» soll ein Anlass entstehen, der das lokale Gewerbe auf zeitgemässe Weise präsentiert und gleichzeitig Raum für Begegnungen, Austausch und Unterhaltung schafft.

die künftige Arbeit beflügelt», erzählt Tania Hess. In der Mitte laden Festbänke zum Verweilen ein. Das musikalische Programm soll vielfältig werden und auch kulinarisch wird das Festival von lokalen Gastronomiebetrieben unterstützt. Für zusätzliche Unterhaltung könnte eine Gewerbe-Rallye sorgen, welche die Besucher mit

VOLTIGIEREN Valérie Stahl aus Brütten gewann Ende September im Rahmen der Schweizermeisterschaften in Avenches den Final des Nachwuchscups in der Kategorie «DJ» (D Junioren). Dieser Wettkampf soll jungen Athleten ermöglichen, Wettkampferfahrung im Einzelvoltigieren zu sammeln; geturnt wird auf einem Voltigierbock. Für diesen Erfolg hat Stahl intensiv trainiert: Sie begann im Alter von fünf Jahren mit dem Voltigieren, derzeit trainiert sie mit der Voltigegruppe Harlekin II viermal pro Woche und nimmt auch an Turnieren in der zweithöchsten Kategorie teil. Beim Voltigieren schätzt Stahl neben dem sozialen Zusammenhalt ihrer Gruppe auch die turnerischen Elemente, die Zusammenarbeit mit dem Pferd und die künstlerische Gestaltung der Küren. (fw/Bild: Lorena La Spada)


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SPORT

29. 10. 2026, Nr. 10

KURZNEWS UNIHOCKEY UBN Resultate Herren Ticino vs. UBN 2:5 UBN vs. Obwalden 9:4 UBN vs. Basel 7:4 UBN vs. Sarganserland 2:1 n.P. Resultate Damen Laupen vs. UBN 1:7 UBN vs. Winterthur 5:1 UBN vs. Uri 3:4

FUSSBALL

Pure Freude über jeden gewonnen Match in der NLB. (zvg: Vanessa Schmid)

FC Bassersdorf Resultate Herren Embrach vs. FCB 1:2 FCB vs. Gossau 0:5 Greifensee vs. FCB 0:2 FCB vs. Herrliberg 1:1 Wiesendangen vs. FCB 3:1 FCB vs. Oberwinterthur 1:3 Resultate Damen Glattbrugg vs. FCB 1:5 FCB vs. Züri Unterland 3:2 Oberglatt vs. FCB 0:14

EISHOCKEY EHC Bassersdorf Resultate Herren EHCB vs. Ascona 2:3 EHCB vs. Effretikon 3:6 EHCB vs. Urdorf 3:2 Wollerau vs. EHCB 2:5 Küsnacht vs. EHCB 4:3 Resultate Damen EHCB vs. Sissach 5:2 EHCB vs. Effretikon 3:6 Rapperswil vs. EHCB 2:1 EHCB vs. Sursee 1:4 Lyss vs. EHCB 3:6 EHCB vs. GCK 2:0 EHCB vs. Thurgau 4:2 (ph)

Aufsteiger mischt die Liga auf Traumstart für UBN in der NLB von Janina Stettler Sechs Spiele, sechs Siege: Unihockey Bassersdorf Nürensdorf träumte vom Ligaerhalt und ist in der Nationalliga B zum Albtraum der Gegner geworden.

F

ür Unihockey Bassersdorf Nürensdorf (UBN) ist die Nationalliga B (NLB) Neuland. Nach dem Aufstieg im Frühling wartet nun eine deutlich stärkere Konkurrenz: mit Aufstiegsfavoriten, einem Absteiger aus der Nationalliga A und vielen ausländischen Spielern. Eingeschüchtert hat das UBN bislang nicht. Präsident und Spieler Simon Weder erzählt, warum sein Team so erfolgreich ist und warum es in der Garderobe niemand fassen kann. Ein neues Spiel Der Unterschied im Niveau zwischen der 1. Liga und der NLB sei klar spürbar: «Das Spiel ist schneller und körperintensiver, viele Gegner haben ausländische Spieler, die das Niveau brutal erhöhen», erklärt Simon Weder. Hinzu kommt, dass es der Spiel-

plan dem Aufsteiger nicht leicht machte: Fünf der ersten sechs Gegner gehören zu den Topteams der Liga. Umso erstaunter über die Siegesserie waren nicht nur das Publikum, sondern auch die UBN-Spieler selbst. «Wir gehen nach jedem Sieg in die Garderobe, schauen uns an, und keiner checkt so richtig, dass es schon wieder passiert ist und wir schon wieder gewonnen haben», sagt Weder. Die Kraft des Underdogs Seit dem Ligawechsel hat sich im Team einiges getan. Das Kader blieb grösstenteils gleich, doch mit den Tschechen Jan Dobosz und Dan Se-

«Wir haben nichts zu verlieren, von uns erwartet niemand etwas, und das macht uns gefährlich.»

merád konnten laut Simon Weder «zwei sehr gute Spieler» dazugewonnen werden. Zudem investiert das Team viel mehr in die Gegneranalyse und die Matchvorbereitung. Den grössten Unterschied mache aber die Aufopferungsbereitschaft: «Wir gehen in jedes Spiel, als wäre es unser letztes.» Dabei hilft die Rolle des Aufsteigers: «Wir haben nichts zu verlieren, von uns erwartet niemand etwas, und das macht uns gefährlich.» Die Siege werden nicht als selbstverständlich erachtet: «Das Gaudi wird immer grösser. Wir feiern jeden Sieg, als wären wir gerade aufgestiegen.» Trotz der gefeierten Erfolge bleibt das Team bodenständig: Das Ziel ist weiterhin der Ligaerhalt durch die Playoff-Qualifikation. Dass auch Niederlagen kommen werden, ist dem Präsidenten bewusst. Unterschätzen werde UBN nun aber niemand mehr. Die Mission für die restlichen 16 Spiele ist klar: «Wir wollen die Liga nerven und zeigen, was wir draufhaben.»


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SPORT

29. 10. 2026, Nr. 10

Stefan Vogler muss die letzten Kraftreserven anknabbern. (zvg)

Das Ziel zu erreichen war bereits Belohnung für die Strapazen. (zvg)

Vom Verletzten zum Eisenmann in Hawaii Stefan Vogler aus Bassersdorf kämpft sich an die Ironman-WM zurück von Fabian Rahm Sechs Monate vor dem Start lag Stefan Vogler auf dem Operationstisch: Die Schulter war gebrochen und ausgekugelt. Für viele wäre damit der Traum von der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii ausgeträumt gewesen. Doch der 46-jährige Bassersdorfer liess sich nicht aufhalten – und stand am Renntag trotzdem an der Startlinie.

B

egonnen hatte alles im Sommer 2025 am Ironman in Thun. Dort gelang Stefan Vogler ein starkes Rennen, das ihm den Schweizermeistertitel in seiner Alterskategorie einbrachte. In der Gesamtrangliste belegte er Rang 27 von rund 2350 Teilnehmenden, sodass er einen von 40 zu vergebenden Startplätzen für die Weltmeisterschaft auf Hawaii ergattern konnte. Allein reisen wollte er nicht, für ihn kam nur eine Kombination mit Familienferien in Frage. «Glücklicherweise stimmte meine Familie zu, und dank der längeren Vorlaufzeit konnte ich mein Vorhaben auch bei der Arbeit regeln», erzählt Vogler.

Herber Rückschlag Inmitten seiner Vorbereitung erlitt der Bassersdorfer Feuerwehrkommandant plötzlich einen Rückschlag: Der 46-jährige Sportler stürzte beim Curlingspielen auf die Seite und zog sich eine schwere Schulterverletzung zu. Dies hatte zur Folge, dass er sich exakt sechs Monate vor dem Start einer Operation unterziehen musste. «Trotz dieses Rückschlags war für mich ganz klar, dass ich auf Hawaii starten möchte. Deshalb machte ich viel Physiotherapie und achtete auf einen gesunden Lebensstil», erzählt Vogler. Der Einsatz von Vogler machte sich bezahlt, und die Rehabilitation schritt rasch voran: Bereits Anfang Juni nahm er am Halb-Ironman in Rapperswil teil. Um die verletzte Schulter zu schonen, schwamm er die 1,9 Kilometer ausschliesslich mit dem linken Arm. Anfang Juli folgte der Wettkampf in Thun. Wegen des starken Winds schwamm er die 3,8 Kilometer in Brustlage und verlor dabei viel Zeit. Doch Vogler liess sich nicht entmutigen und arbeitete sich Stück für Stück voran. Der grosse Tag Neun Tage vor dem Rennen reiste die Familie nach Hawaii. «Wir waren

überrascht, was für ein riesiger Anlass das ist», erzählt er. Die vielen durchtrainierten Sportlerinnen und Sportler beeindruckten Vogler zunächst. «Ich habe fast Komplexe bekommen. Das macht schon Eindruck», erzählt Vogler. Am Renntag warteten bereits im Wasser die ersten Herausforderungen. Der starke Seegang machte vielen Teilnehmenden zu schaffen, selbst Profis wurden dabei seekrank. Auch Vogler schluckte mehrmals Salzwasser. Das sollte sich später bemerkbar machen: Auf dem Velo rebellierte sein Magen, weshalb er deutlich weniger Nahrung aufnehmen konnte als geplant. Eigentlich wollte er pro Stunde rund 120 Gramm Kohlenhydrate und einen Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Doch neben den Magenproblemen erschwerten auch Regen und Seitenwind die 180 Kilometer lange Velostrecke. Überwältigende Gefühle Auf dem anschliessenden Marathon kam die Hitze hinzu – die Magenprobleme blieben. «Bei Kilometer 24 rechnete ich nach und stellte fest, dass eine Zielzeit von unter zehn Stunden noch möglich war. Der Ge-

danke daran gab mir nochmals Kraft für die letzten Kilometer.» Als Vogler die Ziellinie überquerte, nahmen die Emotionen ihren Lauf: «Die Finishline in Kona zu erreichen, war eine surreale Vorstellung. In diesem besonderen Moment waren meine Gedanken von tiefster Dankbarkeit und einer überwältigenden inneren Ruhe geprägt.» Lebensstil verändern Ein Zeitziel hatte sich Vogler für Hawaii nie gesetzt. «Ich habe mich angemeldet, weil ich gesünder leben wollte», erklärt er. Mehr schlafen, ausgewogener essen: Wer das ein Jahr lang konsequent durchziehe, entwickle neue Gewohnheiten. Zeit und Rang seien für ihn deshalb zweitrangig. Nach einem Jahr voller Verletzung und Reha sei er vor allem dankbar, überhaupt an der Startlinie gestanden zu haben. «Ob im Sport oder in der Feuerwehr: Der Erfolg unter extremen Bedingungen basiert auf unzähligen Trainingsstunden, konsequenter Vorbereitung und Handgriffen, die so oft geübt wurden, bis sie auch in entscheidenden Momenten zuverlässig sitzen», fasst Vogler sein Abenteuer zusammen.


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VERANSTALTUNGEN

29. 10. 2026, Nr. 10

GEMEINDE BASSERSDORF Einmalige Anlässe Tag Datum Do 29.10.

Zeit 19:00

Fr

30.10.

09:30–12:30

Fr

30.10.

12:15–14:30

Fr

30.10.

19:30

Mi

04.11.

08:00–11:00

Fr

06.11.

09:00

Sa

07.11.

10:00–16:00

Sa

07.11.

11:00

Sa Sa

07.11. 07.11.

14:00 15:00–16:00

Jodlervereinigung Zürich Unterland Frauenverein Bassersdorf Altersforum Bassersdorf Frauenverein Bassersdorf Frauenverein Bassersdorf APZ Breiti Feuerwehr

Di

10.11.

19:00–20:30

Gemeinderat

Do

12.11.

14:00–17:00

Sa

14.11. 15.11.– 21.11. 17.11.– 05.12.

09:00–12:00

Di

17.11.

12:00

Mi

18.11.

14:00

So

22.11.

Di

24.11.

13:30–15:30

Do

26.11.

14:00–17:00

Do–Fr

26.11. 27.11.

19:00

Fr

27.11.

12:15–14:30

So

29.11.

17:00

So–Sa Di–Sa

18:00

Veranstalter Kulturkommission Fachstelle für Altersfragen Pflegezentrum Bächli

Frauenverein Bassersdorf Kommunalpolizei Frauenverein Bassersdorf Frauenverein Bassersdorf Frauenverein Bassersdorf Kath. Pfarrei St. Franziskus Zauberpark am Flughafen Zürich Fachstelle für Altersfragen Frauenverein Bassersdorf Frauenverein Bassersdorf

www.bassersdorf.ch Anlass Hommage an Mani Matter «Mys nächste Lied»

Ort / Kontakt Schützenhaus Bassersdorf

Tag der betreuenden und pflegenden Angehörigen

Ref. Kirchgemeindehaus

Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren Anm. 044 838 51 21, gastronomie@kzu.swiss

Im Bächli 1 (Cafeteria)

Benefiz-Jodel-Konzert

Ref. Kirche

Zmorge

Ref. Kirchgemeindehaus

Freitagstreff

Ref. Kirchgemeindehaus

Nähstube

Bungertstube

Spaghetti-Essen

Franziskuszentrum

Seniorenbühne Zürich mit «Gfiiret wird im Säli» Hauptübung Feuerwehr Informations- und Diskussionsveranstaltung «Big Picture»

APZ Breiti KIBAG Zürichstrasse 45 Aula Schulhaus Chrüzacher

Strick-Treff für alle

Bungertstube

Kaffee mit der Polizei Kerzenziehen (So 10-18, Mo-Fr 10-12 und 14-20, Sa 10-16)

Dorfplatz

Bassersdorfer Wunschbaum

Weihnachtsbaum beim Gemeindehaus

Mittagessen für Seniorinnen und Senioren

Ref. Kirchgemeindehaus

Nachmittag 65plus

Franziskuszentrum

Zauberpark «Local Sunday» Kultur aus der Region

Flughafenpark im Circle

Öffentliche Einweihung des "Wie geht's dir?"-Bänklis mit Linda Maduz

Baum neben der Fachstelle für Altersfragen

Strick-Treff für alle

Bungertstube

Adventskranz binden

Martins Blumenwelt, Bergstr. 27

Pflegezentrum Bächli

Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren Anm. 044 838 51 21, gastronomie@kzu.swiss

Im Bächli 1 (Cafeteria)

Buffalo Band Bassaville

Adventskonzert

Kath. Kirche, äussere Auenstr.

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag Zeit Veranstalter Anlass Jeden Mo

17:00–19:00

Jeden Di + Mi

Di 08:30–09:30 Frauenverein Mi 10:00–11:00 Bassersdorf

Turnen für alle: FIT / GYM LEICHT

Jeden Mi

19:00–20:00

Gemeinde Bassersdorf

Beratungsangebot IT-Hilfe Bassersdorf

Jeden Mi

19:30–21:30

Rainbow Chor

Chorprobe

Jeden Mi

19:30–21.30 Kantorei Bassersdorf Mi 14:00–20:00 Jugendarbeit Fr 18:00–23:00 Bassersdorf Jugendarbeit 17:00–19:00 Bassersdorf Reformierte Kirche 14.00–16.30 Breite

Jeden Mi + Fr Wiederkehrend Donnerstags Jeden Do ausser Schulferien

Bungertstube

Gemeinde Bassersdorf

Beratungsangebot Schreibdienst Bassersdorf

Ort / Kontakt Türmli, im EG, Aktionsraum schreibdienst-bassersdorf@ outlook.com Bungertstube

Offenes Büro – Jugendberatung. Individuelle Termine möglich

Türmli, im EG, Aktionsraum ithilfebassersdorf@proton.me Franziskuszentrum www.rainbow-chor.ch Ref. Kirchgemeindehaus JAM, jugendarbeit@ bassersdorf.ch JAM, jugendarbeit@ bassersdorf.ch

Begegnungscafé Heiliger Bimbam

Ref. Kirchgemeindehaus

Chorprobe Jugendtreff JAM


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VERANSTALTUNGEN

Jeden Do

29. 10. 2026, Nr. 10

Mütter-Väter Beratung (14–15 mit Anmeldung, 15–16.30 Uhr ohne Anm.)

Türmli, im EG, Aktionsraum mvb.kjzkloten@ajb.zh.ch,

Offenes Haus für alle Interessierten und Engagierten

Ref. Kirchgemeindehaus

Öffentliche Vorführung der Sagi (April-Oktober) Öffentliche Vorführung der Schmitte (April-Dezember) Boule / Pétanque Mittagstreff ohne Anmeldung

Sagi im Wisental Schmitte im Dorfzentrum Parkplatz hinter Türmli Im Bächli 1 (Cafeteria)

Gemeinde Bassersdorf

Familientreff-Türmli

Altes Schulhaus Türmli, im 2. StockJessica Lachnit, Tel.044 838 85 72

Altersforum

Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, jeden 1. Fr Vorträge

www.afobasi.ch, Infos: E. Moser, 044 836 72 95

Kjz-Kloten

jeden 1. Do

14:00–16:00

Jeden 1. Sa Jeden 1. Sa Jeden So Täglich

10:00–11:30 10:00–12:00 09:45–12:00 11:45–13:00 Mo 13:30– 15:30 Di–Fr 9:30– 11:30

Täglich

Regelmässig

Nachbarschaftshilfe Basi Pro Sagi Bassersdorf Schmitte Ueli Blatter Pflegezentrum Bächli

Weitere Details und den tagesaktuellen Stand zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

GEMEINDE BRÜTTEN Einmalige Anlässe Tag Datum Sa 31.10.

Zeit 09.30

Di

03.11.

18:00–19:00

Mi

04.11.

Mi Do

www.bruetten.ch oder Telefon 052 355 03 55

Veranstalter Gemeinde Jugendtreff, Schule, Chrüsimüsi, Elternrat

Anlass Infoveranstaltung Gestaltungsplan

14:00–16:00

Senioren-Netz

Computeria + Reparia

18:00–22:00 09:00–11:00

GLP Senioren-Netz

GLP Ideenküche 2.0 Lerneria: Cyber Security

17:00–23:00

Pavillon Team

Treffpunkt zum langen Tisch

Pavillon Säntisblick

Do

04.11. 05.11. 05.11. – 06.11. 12.11.

Ort / Kontakt MZH Chapf Start Schulhaus Chapf, Ende Gemeindeplatz Zentrumstreff beim Gemeindehaus Gemeindesaal Gemeindesaal

09:30–10:15

Bibliothek

Buchstart mit Kleinkind ab Geburt – mit Marlies Mertl

Fr

13.11.

09:00–16:00

Senioren-Netz

Wanderia

Fr Di

20.11. 24.11.

13:30–17:30

FDP Turnveteranen

Herbstversammlung mit Kulinarik Jahresabschlussanlass der Turnveteranen

Do

26.11.

19:30–21:30

GLP

Offene Ortsgruppensitzung – Budget 2027

Fr Sa So

27.11. 28.11. 29.11

19:00–21:00 16:00 10:00–11:00

Bibliothek Kulturkommission Pol. Gemeinde

Lotto für Kids ab der 4. Klasse Alex Porter – Familienprogramm Nepp Abstimmung

So

29.11.

10:00–12.00

pgv

abStimmungs-Kafi

Bibliothek Bushaltestelle Zentrum oder gem. Programm Pavillon Säntisblick Hof Buchsächer Gemeinschaftsraum Allmend Bibliothek Gemeindesaal Gemeindehaus Gemeinschaftsraum Allmend

Do, Fr

Räbeliechtli-Umzug

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag Zeit Veranstalter Anlass Mo/Di/Do 15:00–19:00 Bibliothek Ausleihe Bibliothek Sa 10:00–12:00 Spielgruppe Spielgruppe für abenteuerlustige Kinder ab 2 Jahren, Jeden Mo 08:45–11:15 Zwärgewirbel an versch. Erlebnisplätzen Verein Fitness & Jeden Mo 09:00–10:00 Pilates/Bodyforming Gesundheitssport Jeden Mo–Fr Turnverein Trainings diverser Riegen–Details siehe Homepage Frauenverein, Jeden 1. Mo 14:30–16:30 Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach Altersforum Jeden Di 09:30–11:00 Verein Chäferliturnen Chäferliturnen für Kinder bis 4 Jahre Jeden Di 12:00–13:30 Altersforum Mittagstisch für alle Jeden Di

14:00–16.30

Altersbeautragte

Altersfachstelle

Jeden 1. Di

09:00–11:00

Kjz Winterthur

Mütter-/Väterberatung (ohne Terminvereinbarung)

Jeden Di/Mi

Ursula Müller

Pilates (Di 18.30/19.45, Mi 08.30/19.45) www.pilatesbruetten.com

Jeden Di/Do

Mirta Honegger

Zumba-Kids: Di 18–19, Zumba Kids Jr: Do 17–18, Zumba Erwachsene Di 19–20, Do 8.30–9.30

Ort / Kontakt Bibliothek/bibliothek@ bruetten.ch zwaergehuesli8311@ gmail.com Turnhalle Chapf www.tvbruetten.ch AziG, Abf. Brütten 14.00 Turnhalle Chapf Gemeindesaal Gemeinschaftsraum Allmend Gemeinschaftsraum Allmend Dachraum Gemeindezentrum Gemeindesaal (Di), Dachraum Gemeindezentrum (Do)


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VERANSTALTUNGEN

29. 10. 2026, Nr. 10

Jeden Mi Jeden Do Jeden Do Jeden Do Jeden 2. Do

10:00–11:15 19:50–21:05 14:00–17:00 18:30–19:30 14:00

Jeden 2. + 4. Do

Christina Polanka

Hatha Yoga, Tel. 079 253 33 38

Altersforum Katharina Egli Ref. Kirche Breite

Kafi im Zentrumstreff im Erdgeschoss Gym-Move (Bodyforming, Pilates) 079 509 63 56 Altersnachmittag (Oktober bis und mit März)

09:30–11:00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter/Väter mit Kindern bis 4 Jahre

Jeden Fr

08:45–10:00

Bettina Caflisch

Yoga (Anm. 076 387 07 00)

Jeden Sa

14:00–17:00

Pfadi Waldmann

Pfadi-Treffen «Nepomuk»

GEMEINDE NÜRENSDORF Einmalige Anlässe Tag Datum Do 29.10.

Zeit 09:30

Veranstalter Bibliothek

So

01.11.

12:00–17:00

Ortmuseum

Sa

07.11.

14:30–20:00

Drami

20:00

Ort / Kontakt Bibliothek

Drami

Drami Theater: «Wo ist Mr. Bien?»

MZH Ebnet

10:00

Kulturkommission

Martinimarkt

Dorfzentrum

20:00

Drami

Drami Theater: «Wo ist Mr. Bien?»

MZH Ebnet

19:30

Bibliothek

Lesung mit Blanca Imboden Informationsveranstaltung «Batteriespeicher in Nürensdorf»

Bibliothek

Drami Theater: «Wo ist Mr. Bien?»

MZH Ebnet

Di Di

24.11.

20:00

Axpo

Do–Sa

26.11.– 28.11.

20:00

Drami

Sa Fr/Sa

www.nuerensdorf.ch oder Telefon 044 838 40 50 Anlass Büchervorstellung mit Daniela Binder Informativer Nachmittag zum Thema «Brandschutz/Feuerwehr» Drami Theater Nachmittags- und Abendvorstellung «Wo ist Mr. Bien?»

13.11.– 14.11. 14.11. 20.11.– 21.11. 24.11.

Fr/Sa

Dachraum Gemeindezentrum Zentrumstreff Mehrzweckhalle Chapf Gemeindesaal Dachraum Gemeindezentrum Dachraum Gemeindezentrum www. pfadiwaldmann.ch

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag Zeit Veranstalter Anlass Nach Bedarf Gemeindepräsident Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 838 40 65) Sprechstunde Schulpräsident Nach Bedarf Schulpflege (Tel. Anmeldung 044 838 40 72) Präsidentin ref. Nach Bedarf Sprechstunde (tel. Anmeldung 079 129 49 94) Kirchgem. Breite Sportclub Nürensdorf Jeden Mo–Fr Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage (SCN) Jeden Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9.00 Uhr, 12:00–13:00 Mittagstisch Luftballon Mo, Di, Mi, Do, Fr Tel. 076 816 68 40) ausser Schulferien Jeden 1. Mo 13:30 Nüeri-Netz Lismitreff Jeden Spielgruppe Oberwil-Birchwil Spielgruppe Di, Mi, Do, Fr Info: www.spielgruppe-oberwil-birchwil.com Jeden Di, Mi, Do Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Ludothek Jeden 1. Sa Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Ortsmuseum MZH Ebnet

MZH Ebnet

Ort / Kontakt Gemeindehaus Gemeindehaus Ort nach Absprache www.sportclub-nuerensdorf.ch Hort Ob, (altes Schulhaus) Hort Nü, (Weiherstr. 1) Bibliothek Altes Schulhaus Ob Im Schloss, Neuhofstr. 1 Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 www.jugi51.ch Hatzenbühl Schulküche Zentrumsbau, 3. Stock Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 www.jugi51.ch

Jeden 1. Di

17:00–20:00

Jugendarbeit

«Wunstig» Mittel- u. Oberstufentreff – Projektabend

Jeden 1. Di Jeden 2. Di

18:30 11:30

Nüeri-Chuchi Ref. Kirchgem. Breite

Männerkochclub «Nüeri-Chuchi» Breiti-Zmittag, Anm. 044 836 68 00

Jeweils Di

17:00–20:00

Jugendarbeit

Gourmetplausch – Kochanlass, Termine s. Flyer

Jeden Di

20:00–22:00

Sportclub Nürensdorf (SCN)

Mixed Volley

Turnhalle Hatzenbühl Bei den Schulhäusern in Nürensdorf

Gemeinde + Alzheimer Schweiz Sportclub Nürensdorf (SCN)

Ajuga-Bus, Di 13–13.30 Ebnet, 14.15–16.45 Hatzenbühl, Mi 14.00–17.00 Sunnerain Treffpunkt für Angehörige von Menschen mit Demenz Brigitte Huber 077 405 57 37, brihuber@gmx.ch Mukiturnen für Eltern und Kinder bis zum Kindergarten

Jugendarbeit

Kidstreff (Mittelstufe) Oberstufentreff

Nüeri-Netz Töffair Nü Verein Fitness & Gesundheitssport

Jassnachmittag Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder Pilates/Bodyforming (Mi 18.30–20.30, Do 09.00-10.00, Fr. 19.00-20.30)

Jeden Di/Mi

Ajuga

Jeden 1. Mi

09:00–11:00

Jeden Mi

09:30–10:30

Jeden Mi Jeden Mi Jeden Mi Jeden Mi, Do, Fr

13:30–17:00 16:00–19:30 14:00 19:00

Schlosssaal Turnhalle Hatzenbühl Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 www.jugi51.ch Restaurant Bären Clubhaus Hinterdorfstr. 27 Unt. Turnhalle Sunnerain


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VERANSTALTUNGEN

Jeden Mi-Fr

09:00–11:30

Jeden 1. Do

14:30–16:30

29. 10. 2026, Nr. 10

Kita Luftballon Pflegewohnungen Nürensdorf

Familientreff Luftballon

Alte Winterthurerstr. 11b

Bären-Treff in den Pflegewohnungen Nürensdorf

Alte Winterthurerstr. 49 Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden 1.+ 3. Do

09:30–11:30

kjz-Kloten

Mütter-/Väterberatung nur mit Voranmeldung 043 259 98 30 oder www.zh.ch/kjz-kloten

Jeden Do

17:30–19:00

Sportclub Nürensdorf (SCN)

Mädchen-Riege

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

20:00–22:00

Männerchor

Proben/Leitung: Tabea Herzog, Auskunft: W. Tschannen 044 836 76 30

Singsaal Ebnet mc-nueri.ch

Jeden Fr

16:00–18:00 18:00–23:00

Jugendarbeit

Kidstreff Jugendtreff (Oberstufe)

Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51

Jeden letzten Fr

14:00

Jeden 1. So

12:00–17:00

Ref. Kirche, Nüeri-Netz, Spielen macht Spass Impuls Ökumene Besichtigung, Attraktionen und Verpflegung mit Ortsmuseum gemütlichem Beisammensein (April-Nov)

Zentrumsbau Ortsmuseum Nürensdorf

Im Notfall schnell beim Patienten Nach nur zehn Monaten Bauzeit hat das Spital Bülach Mitte Oktober seine neue Rettungswache in Bülach Nord eröffnet. Der neue Standort der Rettungswache liegt direkt bei der Autobahnzufahrt und verbessere die Ausgangslage für eine schnelle Notfallversorgung der Bevölkerung, da bei medizinischen Notfällen jede Minute zähle, erklärt die Medienstelle des Spitals Bülach. Mit vier Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug leistet der Rettungsdienst jährlich rund 8400 Einsätze sowie zusätzlich etwa 950 Notarzteinsätze. Rund 60 Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter sind für die Unterländer Bevölkerung rund um die Uhr im Einsatz. Beim feierlichen Durchschneiden des Eröffnungsbandes strahlen die verantwortlichen Personen des Rettungsdienstes um CEO Sabrina Gänsbacher (2.v.li.) um die Wette. (e)

ÄRZTLICHER NOTFALLDIENST

BASSERSDORF, BRÜTTEN, NÜRENSDORF

Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0800 33 66 55 erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in der Region, an 365 Tagen im Jahr. Notruf: 144, Tox-Zentrum: 145, Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten: Telefon 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


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