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dorfblitz Mai 2026

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www.dorfblitz.ch

inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

REGION

GROSSER ERFOLG

Die zehnjährige Salome Bürki aus Birchwil hat beim Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb mit der Blockflöte den ersten Preis geholt.

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BASSERSDORF

NEUER ORT

Die Gemeinde- und Schulbibliothek muss 2028 aus dem Türmli ausziehen. Neues Zuhause ist voraussichtlich der Zentrumspavillon.

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BRÜTTEN

ALTES LEBEN

Die anlässlich des Dorfjubiläums lancierte Homepage www.bruetten1150.ch bietet viel Spannendes zum früheren Leben und Alltag in Brütten.

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NÜRENSDORF

VIEL VOLK

Beim Tag der offenen Tür im Gewerb88 liessen die vielen Besucherinnen und Besucher eine volksfestartige Stimmung aufkommen.

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Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten, Nürensdorf

Beim Thema Tempo-30 scheiden sich die Geister. Während die einen es als wichtige Sicherheitsmassnahme sehen, ist es für andere reine Schikane. (sg)

Zwiespalt bei Tempo-30

Tempo-30-Zonen sind nicht in allen Gemeinden im Zürcher Unterland beliebte Verkehrslenkungsmassnahmen. Dennoch versuchen in Bassersdorf und in Nürensdorf Anwohner verkehrsreicher Strassen mit Unterschriftensammlungen eine Tempo-30-Zone zu erwirken.

von Susanne Gutknecht

Tempo-30-Zonen spalten die Gemüter. Einige Verkehrsteilnehmer haben sich an die 30 Stundenkilometer in Wohnquartieren gewöhnt und erschrecken höchstens, wenn ein mobiler Geschwindigkeitsmessapparat überprüft, ob die gefahrene Geschwindigkeit auch eingehalten wird. Andere wiederum stören sich an den grossflächigen Zonen und dem Wechsel der Geschwindigkeiten auf kleinem

Raum. Der Standard im Strassenverkehr ist innerorts 50 Stundenkilometer zu fahren und ausserorts 80 Stundenkilometer. Wirft man einen Blick im Geoportal des Kantons Zürich auf die Region, sieht man grosse Unterschiede in der Handhabung solcher Verkehrslenkungsmassnahmen in den einzelnen Gemeinden. Grössere Gemeinden scheinen Tempo-30-Zonen eher zu befürworten, wie dies beispielsweise in Wallisellen, Effretikon, Bülach oder Kloten der Fall ist. Wäh-

rend Bassersdorf flächendeckend Tempo-30 im Jahr 2013 eingeführt hat, sind die Gemeinderäte von Nürensdorf und Brütten keine Verfechter dieser Tempo-Reduktionszonen. In Nürensdorf erklärte der Gemeinderat kürzlich an einem Workshop mit der Bevölkerung, dass man in Nürensdorf ein einheitliches und klares Temporegime bevorzuge mit dem Grundprinzip «ausserorts Tempo 80 – innerorts Tempo 50».

Mitreden – Ihre Meinung zählt

Was bewegt unsere Region? Welche Themen sorgen für Gesprächsstoff, regen auf oder begeistern?

Mit unserer neuen Rubrik «Mitreden» geben wir Ihnen das Wort. Jeden Monat greifen wir ein aktuelles Thema auf – und laden Sie ein, Ihre Gedanken dazu mit uns und unserer Leserschaft zu teilen.

Ob persönlich, kritisch, überraschend oder humorvoll: Schreiben Sie uns Ihre Meinung in rund 1500 Zeichen. Eine Auswahl der Einsendungen veröffentlichen wir in der nächsten Ausgabe. Wir freuen uns auf unterschiedliche Perspektiven – sachlich, persönlich und pointiert geschrieben.

Eine lebendige Region lebt vom Austausch – und von Stimmen, die gehört werden.

Das erste Thema finden Sie auf Seite 34.

Auch in Brütten stand das Thema 2019 und 2021 bereits auf der Agenda des Gemeinderates. Man prüfte, ob ein neues Temporegime nötig sei für die teilweise engen Strassen im Dorf. Dazu wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, bestehend aus verschiedenen Abteilungen der Gemeinde sowie Bürgern. Sie sollten abklären, wie sich die Verkehrssituation im Dorf präsentiert und welche Konsequenzen ein neues Temporegime nach sich ziehen würde. Im September 2021 entschied der Gemeinderat, auf die Einführung von Tempo 30 zu verzichten, jedoch – wo nötig – Massnahmen umzusetzen, was auch geschah. Die GLP Brütten ist noch nicht zufrieden mit der Lösung und möchte eine Verkehrskommission bilden, welche sich permanent mit der Situation befasst (siehe Bericht Seite 29).

Vorstösse mit Unterschriftensammlungen

Dennoch bleibt das Thema Tempo-30 bei Bürgerinnen und Bürgern permanent auf dem Tapet. So sind zurzeit in allen drei Gemeinden der dorfblitzRegion Anfragen von Bürgern in Form von Petitionen, Initiativen oder Paragraph-17-Anfragen eingegeben worden. Sie alle haben die «Verkehrsberuhigung» oder «Lärmverminderung» als wichtigstes Ziel ihrer Eingaben sowie die Sicherheit der Schulkinder, welche die der Schule angrenzende Strassen queren müssen. Während sich in Bassersdorf bei der Petition für die Beruhigung der Dietlikoner-/Bahnhofstrasse durch eine Tempo-30-Signalisation 113 Mitunterzeichner beteiligten, waren es in Nürensdorf für die Beruhigung der Hatzenbühlstrasse deren 108 Mitunterzeichner.

Hohe Auflagen für Gemeinden Gemeinden sind bei der Schaffung von Tempo-30-Zonen jedoch nicht völlig frei. Das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) regelt die Einzelheiten für die Festlegung abweichender Höchstgeschwindigkeiten und fordert detaillierte Informationen über die Ausgestaltung, Signalisation und Markierung. Dazu muss die Gemeinde ein Gutachten vorlegen, dessen Umfang und Inhalt wiederum in der Signalisations- und Verkehrsregelnverordnung (SSV) niedergeschrieben ist.

Mit diesem Gutachten muss die Gemeinde aufzeigen, dass es zweckmässig ist, die Geschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer zu reduzieren. Das umfassende Dokument muss dabei verschiedenste Aspekte vertieft untersuchen, wie beispielsweise verschiedene Geschwindigkeitsgutachten, mögliche Problem- und Gefahrenquellen durch die neue Signalisation, die Einordnung in die Hierarchie des bestehenden Strassenregimes, angestrebte Wohn- und Verkehrsqualität und begleitende Massnahmen wie Strassenkissen oder Hindernisse wie Blumentröge und vieles mehr. Dieser Bericht wird meistens durch externe Ingenieurbüros erstellt und kostet die Gemeinden bereits einen fünfstelligen mittleren Betrag, je nach Umfang des Gutachtens, ohne überhaupt mit dem Projekt begonnen

zu haben. Tempo-30-Projekte sind daher eine kostspielige Massnahme zur Verkehrssicherheit.

Einfluss der Geschwindigkeit überproportional Über die Auswirkungen der Geschwindigkeitsreduktion gibt es verschiedenste Studien und Gutachten. So hat das Bfu, die Beratungsstelle für Unfallverhütung, eine Fachdokumentation erarbeitet, in der sie ausweist, dass die gefahrene Geschwindigkeit sehr wohl einen Einfluss auf die Verkehrssicherheit hat. Fast zwei Drittel aller schweren Verkehrsunfälle passierten in der Schweiz innerorts, so das bfu. Allein auf Tempo-50-Strecken würden jährlich rund 1900 Verkehrsteilnehmer schwer verletzt, 80 kämen ums Leben. Die meisten dieser Opfer sind zu Fuss, mit dem Töff oder dem Velo unterwegs.

Studien belegen zudem: Je höher die Geschwindigkeit, desto höher das Unfallrisiko und desto gravierender die Unfallfolgen. Der Einfluss der Geschwindigkeit bei einem Aufprall ist dabei nicht linear, sondern überproportional stark. So ist das Sterberisiko (Anzahl Tote pro 10 000 Verletzte) für Fussgängerinnen und Fussgänger bei einer Kollision mit einem Fahrzeug, das 50 Stundenkilometer schnell unterwegs ist, um das Sechsfache höher als bei 30 Stundenkilometer.

Fahrverhalten beeinflussen

Eine neuere Studie der Björn Steiger Stiftung, Unfallforschung und Unfallprävention, aus dem Jahre 2025 zeigt desweitern auf, dass einzelne Tempo-30-Zonen in Städten das Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer auch in anderen Gebietsteilen beeinflusst hätte und sie langsamer fuhren. Die Lärmbelastung ist dadurch geringer, jedoch auch abhängig von der Topographie der Strassen und teilweise gar vom Wetter oder der Tages- und Nachtzeit.

Erwartung der Anwohner verfälscht

Ein weiterer Zielwert sind die Lärmemissionen. Auch wenn die durchschnittlichen Lärmemissionswerte nur geringfügig abnahmen, zeigten Befragungen der Anwohner, dass sie sich sogar bei gleichbleibend gemessenem Lärmpegel deutlich weniger gestört fühlten als vor der Reduzierung der Geschwindigkeiten. Die Studienautoren führen dies auf ein anderes Fahrverhalten in Tempo30-Zonen zurück. Ebenso könnten auch gewisse Erwartungshaltungen der Anwohnenden an eine Tempo30-Markierung und die damit erwartete Temporeduktion als mögliche Erklärungen für diese Aussage gelten, obwohl der Lärmpegel derselbe bleibt.

In Ballungszentren sind Tempo-30-Zonen weit beliebter als ausserhalb. (Quelle: Geoportal Kanton Zürich)

Kaum Auswirkungen auf Verkehrsfluss

Die Befürchtung, durch die niedere Geschwindigkeit werde der Verkehrsfluss gehemmt und man eine deutlich längere Fahrzeit für dieselbe Strecke Weg in Kauf nehmen muss, ist unbegründet. Untersuchungen hätten gezeigt, so das Bfu, dass Autofahrer mit der Reduktion auf 30 Stundenkilometer mit einer vernachlässigbaren Fahrzeitverlängerung von zwei Sekunden auf 100 Meter rechnen müssten.

Bassersdorf unterstützt Petition

Der Gemeinderat Bassersdorf hat in einem Beschluss festgehalten, dass er die von zwei Initianten eingereichte Petition «Verkehrsberuhigung Dietlikoner-/Bahnhofstrasse Bassersdorf» unterstütze. Darin wird gefordert, durch eine Signalisation von Tempo 30 eine Verkehrsberuhigung zu schaffen. Zusätzliche Unterbrechungen der geraden Strecken durch Baumnischen oder Blumentröge sollen zusätzlich helfen, ein sicheres Umfeld zu schaffen und gar das Ortsbild aufzuwerten, wie die Initianten formulieren, «indem Grünflächen und Bäume für ein attraktives Erscheinungsbild sorgten». Zurzeit ist das Gebiet um den Bahnhof stark betroffen durch Bauarbeiten für den Brüttenertunnel und die Bahnhofsareal-Umgestaltung. Die Gemeinde prüfe daher eine Tempo 30-Konzeption mit einem Gutachten der Belastungen der beiden Strassenabschnitte durch die Baustellen der SBB, das Projekt Hochwasserschutz und der allfällig späteren Einführung der Glattalbahn. Zudem werden beide Strassen auch intensiv durch die Busbetriebe genutzt. Bis im Sommer 2026 hofft der Gemeinderat auf vertiefte Erkenntnisse. (sg)

Nürensdorf will Hatzenbühlstrasse ohne Tempo-30 beruhigen

Der Gemeinderat Nürensdorf führte im September 2025 einen Workshop zur Beruhigung der Hatzenbühlstrasse mit der Bevölkerung durch. Bereits am Workshop erklärte der moderierende Ingenieur einer Planungsfirma, warum der Gemeinderat anstelle einer Tempo-30-Zone verschiedene Massnahmen zur Verkehrsberuhigung ausgearbeitet hatte. «Tempo 30 wurde für die Hatzenbühlstrasse geprüft, jedoch kann eine Zone nicht nur über eine einzelne Strasse gezogen werden, sondern es müssen mehrere Strassen in der Zone integriert sein», erklärte der Ingenieur und verwies auf die ablehnende Haltung der Bevölkerung an der Gemeindeversammlung 2013 gegen die flächendeckende Einführung. Mittlerweile lagen die überarbeitenden Pläne öffentlich auf und die Gemeinde erhielt bis zu sieben Einwände von Anwohnenden. «Diese werden nun geprüft mit den Planungsingenieuren und die Resultate in einem Bericht publiziert, wie es das Verfahren nach dem Strassenverkehrsgesetz vorsieht», erklärt Ronnie Kunz, Abteilungsleiter Werke in Nürensdorf.

«Ein alter Zopf»

Eine lancierte Online-Petition von Anwohnenden, die mittlerweile 108 Personen unterstützen, fordert weiterhin eine Tempo-30-Reduktion für die Hatzenbühlstrasse trotz aller Argumente seitens der Gemeinde. «Die Abstimmung ist dreizehn Jahre her und damit ein alter Zopf. Die geplanten Hindernisse und Schwellen sind eine Verschlimmbesserung. Die Übersicht wird schlechter und das Bremsen und Gas geben bei Schwellen ein ökologischer Unsinn», erklärt eine Initiantin auf Anfrage. Ronnie Kunz hält dagegen fest: «Auch wenn die Hatzenbühlstrasse Teil einer Tempo-30-Zone würde, müssten bauliche Massnahmen umgesetzt werden, damit die Geschwindigkeit eingehalten wird. In Tempo-30-Zonen sind Fussgängerstreifen grundsätzlich nicht erlaubt. Zudem hat der rollende Verkehr auch in einer Tempo-30-Zone weiterhin Vortritt gegenüber dem Fussverkehr.» (sg)

«Mit

der UBN-DNA in die Nationalliga B»

Präsident Simon

Weder über den Höhenflug im Verein und die eigene Zukunft

von Philipp Rahm

UBN hat Sportgeschichte geschrieben: Erstmals steigt das Herrenteam in die Nationalliga B auf. Vereinspräsident Simon Weder blickt im Interview auf den Erfolg zurück und verrät das Geheimrezept des Vereins.

Simon Weder, im entscheidenden Aufstiegsspiel haben Sie drei Tore erzielt. Hätten Sie sich dieses Drehbuch schöner vorstellen können?

Ehrlich gesagt nein. Das Drehbuch hätte man nicht besser schreiben können. In einem so wichtigen Moment drei Tore beizusteuern und damit den Aufstieg zu sichern, ist ein unbeschreibliches Gefühl. Es war eine enorme Freude und einfach nur purer Stolz auf das gesamte Team, diesen Meilenstein erreicht zu haben.

Nach dem Sieg ging es für das gesamte Team nach Amsterdam. Wie war die Stimmung dort nach dieser intensiven Saison?

Wir waren alle körperlich komplett am Ende, aber die Freude hat uns noch einmal zusammengeschweisst. Wir haben die ganze Zeit gemeinsam angestossen und der Aufstiegspokal war unser ständiger Begleiter, egal wo wir waren. Es war der perfekte Abschluss für eine Truppe, die über die gesamte Spielzeit alles füreinander gegeben hat.

Eigentlich wollten Sie nun Ihre Karriere beenden, auch weil Ihr Knie Probleme bereitet. In Amsterdam soll die Mannschaft Sie aber umgestimmt haben?

Das stimmt, einige der Jungs wollten mich überreden zu bleiben und haben in Amsterdam ordentlich Überzeugungsarbeit geleistet. Mein Arzt hat mir zwar im Dezember gesagt, dass mein Knie eigentlich für dieses Ni-

Simon Weder ist Herren 1-Spieler und Präsident zugleich. (zvg)

essenziell, um den Puls der Mitglieder wirklich zu spüren.

Was bedeutet der historische Aufstieg in die NLB für die Gemeinden Bassersdorf und Nürensdorf aus Ihrer Sicht?

UBN gehört nun offiziell zu den 24 besten Unihockey-Vereinen der Schweiz, was eine enorme Ausstrahlungskraft hat. Wir haben als Verein sehr vieles richtig gemacht und das spiegelt sich in der aktuellen Begeisterung wider. Für die Region ist das ein sportliches Aushängeschild, das weit über die Dorfgrenzen hinaus wahrgenommen wird.

«Wir spielen jetzt auf einem nationalen Top-Level»

Spüren Sie bereits eine neue Euphorie bei den jüngsten Vereinsmitgliedern?

veau am Ende ist, aber die Lust am Unihockey ist nach wie vor riesig. Ich möchte das Team jetzt im Hinblick auf die NLB nicht im Stich lassen, auf oder neben dem Feld.

Werden wir Sie also doch wieder auf dem Feld sehen?

Der Hunger auf das Abenteuer NLB wäre schon sehr gross. Ich werde diese Entscheidung aber erst in meinen Ferien definitiv und in aller Ruhe für mich fällen und dann spricht hier auch der Sportchef und neue Trainer ein Wort mit. Ein Rücktritt auf dem Höhepunkt wäre zwar schön, aber die Herausforderung NLB reizt mich auch.

Sie haben angekündigt, dass Sie spätestens im nächsten Sommer einen Nachfolger für Ihr Amt als Präsident suchen. Warum ist Ihnen dieser Zeitpunkt so wichtig?

Ich habe den Vorstand schon dieses Jahr informiert, dass ich mein Amt abgeben möchte, aber auch erwähnt, dass ich noch ein Jahr verlängere, falls keine Nachfolge gefunden werden kann. Dies auch, weil ich als Spieler zurücktreten will. Für mich ist diese Doppelfunktion wichtig: Wenn ich nicht mehr spiele, möchte ich auch nicht mehr Präsident sein. Diese Verwurzelung direkt im Verein ist für meine Art der Vereinsführung

Absolut! Die Juniorinnen und Junioren sind begeistert und wollen nach den Spielen oft Unterschriften oder sogar die Stöcke unserer Herren1-Spieler. Das schafft eine grossartige Perspektive für die Jugend, da sie sehen, was man im eigenen Verein erreichen kann. Der Aufstieg hat eine Sogwirkung entwickelt, die den Nachwuchs zusätzlich motiviert.

Organisatorisch bringt die NLB neue Hürden mit sich. Mit welchen Änderungen rechnen Sie als Präsident im Hintergrund?

Ich rechne mit höheren Kosten und einem grösseren logistischen Aufwand, da wir nun für die weiten Auswärtsreisen regelmässig einen Car benötigen. Gleichzeitig könnten die Einnahmen in unserer Sportbar sinken, da in der NLB tendenziell weniger Gästefans mitreisen als bei regionalen Derbys. Ich habe mir mit dem Aufstieg also definitiv auch ein Stück weit selbst mehr Arbeit geschaffen. (schmunzelt)

Wird UBN nun in der NLB auf ausländische Verstärkungen setzen, wie es viele Konkurrenten tun?

Nein, das ist kein Thema für uns. Ausländische Profis wollen Löhne sehen, die für UBN schlicht zu teuer sind und nicht zu unserer Philosophie passen. Wir wollen die «UBN-DNA» bewahren und weiterhin auf unsere eigenen Talente und den bestehenden Zusammenhalt setzen, punktuell verstärkt mit neuen externen Spielern. Das ist der Weg, der uns hierher geführt hat, und den gehen wir weiter.

Wie sieht es auf der Trainerbank aus? Ist dort für die NLBSaison bereits eine Lösung in Sicht?

Es war uns wichtig, auch hier Kontinuität zu wahren oder eine Lösung zu finden, die zu unserem Weg passt. Es zeichnet sich derzeit eine sehr gute Lösung ab, die bald spruchreif sein könnte. Ziel ist es, dass der TrainerStaff die bestehende Philosophie teilt und die Mannschaft sportlich auf das nächste Level hebt.

Der Nachwuchs ist Ihre Basis. Wird der Sprung in die erste Mannschaft durch das höhere NLB-Niveau nun schwieriger? Der «Gap» zwischen den Junioren und der ersten Mannschaft wird zweifellos grösser werden. Deshalb sind Gefässe wie unsere Herren-2und Damen-2-Teams extrem wichtig, um den Übergang abzufedern. Dennoch bleibt unser Ziel, die erste Mannschaft auch in Zukunft massgeblich mit Spielern aus der eigenen Jugend zu besetzen.

Ihre Unihockeyschule ist sehr beliebt. Wie gehen Sie mit dem grossen Andrang bei den Kleinsten um?

Wir haben tatsächlich zu Beginn der Saison jeweils eine Warteliste für die Unihockeyschule, was einerseits ein Luxusproblem ist, andererseits aber

zeigt, wie gesund der Verein ist. Die Liste ist glücklicherweise sehr dynamisch, sodass die Kinder meist relativ schnell nachrücken können. Es ist uns wichtig, jedem Kind in der Region die Möglichkeit zu geben, diesen Sport bei uns zu entdecken.

«Ausländische Profis wollen Löhne sehen, die für UBN schlicht zu teuer sind»

UBN wird oft für seine familiäre Atmosphäre gelobt. Wie schaffen Sie es, in einer Zeit des Ehrenamtsmangels immer genügend Helfer zu finden?

Wir haben das grosse Glück, dass wir eine Atmosphäre haben, in der wir freiwillige Helfer meist nicht lange suchen müssen. Während viele Vereine händeringend nach Unterstützung lechzen, funktioniert bei uns der Kreislauf: Ehemalige Spieler oder auch Eltern werden oft ganz selbstverständlich Juniorentrainer. Diese gegenseitige Inspiration und der familiäre Zusammenhalt sind unser eigentliches Geheimrezept.

Auch die Damen sind bei UBN sehr erfolgreich unterwegs. Ist dort der nächste NLB-Aufstieg nur eine Frage der Zeit?

Bei den Damen steht die Ausbildung im Vordergrund. Wir wollen eine starke Erstliga-Mannschaft stellen, die auf solidem Nachwuchs basiert. Ein Aufstieg wird nicht erzwungen –wenn es sportlich passiert, freuen wir uns riesig, aber es muss organisch wachsen. Für den Gesamtverein ist es sogar ein Vorteil, dass die Aufstiege der Herren und Damen nicht gleichzeitig stattfanden, so können wir wertvolle Erfahrungen sammeln.

Das Thema Infrastruktur brennt den Vereinen in der Region unter den Nägeln. Verhilft der NLB-Status dem Hallenprojekt zu neuem Schwung?

Wir spielen jetzt auf einem nationalen Top-Level, was das Bedürfnis nach einer adäquaten Halle natürlich noch einmal unterstreicht. Das Projekt könnte durch unseren Erfolg tatsächlich einen «Boost» bekommen, da das öffentliche Interesse nun noch grösser ist. Die Realisierung und Finanzierung bleibt zwar eine Heraus-

forderung und die Wege lang, aber der sportliche Erfolg ist ein starkes Argument für die Dringlichkeit.

Wie zeigt sich diese Dringlichkeit im Trainingsalltag?

Wir sind klar limitiert in den Hallenkapazitäten. Wir beim Herren 1 können unmöglich mehr als zweimal pro Woche trainieren, wie das in der NLB eigentlich üblich ist. Auch wenn wir beispielsweise genügend Mitglieder für eine zusätzliche Plauschmannschaft hätten, fehlen uns schlicht die Hallenkapazitäten dafür.

Wenn Sie für die kommende NLB-Saison drei Wünsche frei hätten, welche wären das? Sportlich wünsche ich mir, dass die Herren die Playoffs erreichen und unsere Damen sowie Juniorenteams weiterhin Spitzenleistungen zeigen. Infrastrukturell hoffe ich auf ein klares Zeichen beim Hallenprojekt, damit wir wissen, wann endlich gebaut wird. Und persönlich wünsche ich mir, dass wir eine passende Nachfolge für mich als Präsident finden, um den Verein nachhaltig in die Zukunft zu führen.

Simon Weder mit Pokal (in der Mitte) und seinem Team in Amsterdam. (zvg)

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OPTIMIERUNG ERSTE-HILFENOTFALLSYSTEM

Seit April 2024 organisiert die Gebäudeversicherung Zürich (GVZ) die Notfallversorgung im Kanton neu: mit freiwilligen First Respondern, die bei Herz-Kreislauf-Notfällen Soforthilfe leisten. Dafür sind öffentlich zugängliche Defibrillatoren entscheidend. Aktuell verfügt die Gemeinde nur über zwei rund um die Uhr zugängliche Geräte; beide sind veraltet. Weitere Defibrillatoren in Schulen und Gemeindehäusern sind nicht rund um die Uhr erreichbar. Die Gemeinde wird deshalb die folgenden acht Standorte mit modernen Defibrillatoren ausrüsten: Gemeindehaus B, Baltenswilerstrasse 10 (So-

zialamt), Feuerwehr/Entsorgungsstelle, Schulanlagen Mösli/Steinlig, Geeren, Chrüzacher, Friedhof, Baltenswil (Altes Schulhaus). Diese Geräte bieten eine automatische Alarmierung der Notrufzentrale 144, eine GPS-basierte Alarmierung von Ersthelfern, eine 24/7-Überwachung sowie eine vollständige Notfallausstattung inklusive Wartung.

OUTSOURCING DER LINGERIE IM APZ BREITI

Der Vertrag des Alters- und Pflegezentrums Breiti (APZ) mit dem bisherigen Anbieter für die Flach- und Bewohnendenwäsche läuft per 30.6.2026 aus. Deshalb wurden die Leistungen neu ausgeschrieben. In

GEMEINDEVERSAMMLUNG

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

zwei Einladungsverfahren prüfte die Gemeinde die eingegangenen Offerten auch im Hinblick auf mögliche Kosteneinsparungen. Für die Flachwäsche gingen drei Offerten ein. Den Zuschlag erhält die Wäscherei Baden. Ausschlaggebend waren die erfüllten Kriterien sowie die wirtschaftlichen Vorteile des Angebots. Für die Bewohnendenwäsche ging vom bisherigen Anbieter, dem Alterszentrum Hofwiesen in Dietlikon, eine Offerte ein, die alle Anforderungen erfüllt.

ZUSATZKREDIT FÜR DIE STRATEGISCHE KOMMUNIKATION APZ BREITI

Im Alters- und Pflegezentrum Breiti (APZ) steht die schrittweise Umset-

Dienstag, 23. Juni, 19 Uhr, Dorfplatz, Zentrum Bassersdorf

Traktanden

1. Jahresrechnung 2025 inkl. Sonderrechnungen, Genehmigung

2. Geschäftsbericht 2025, Genehmigung

3. Initiative «Verbot von lärmendem Feuerwerk»

4. Anfragen nach § 17 des Gemeindegesetzes

zung der Versorgungsplanung inklusive einer prozessbegleitenden Kommunikation gegenüber der Öffentlichkeit im Fokus. Für die Begleitung dieser Kommunikationsmassnahmen hat der Gemeinderat einen Zusatzkredit in der Höhe von 25 000 Franken genehmigt.

GENEHMIGUNG VEREINSUNTERSTÜTZUNG 2026

Der Gemeinderat hat die jährlichen Beiträge für die Vereinsunterstützung 2026 gemäss Vereinsunterstützungsverordnung und -reglement genehmigt und zur Auszahlung freigegeben.

Gemeinderat Bassersdorf

Die Akten liegen in der Gemeinderatskanzlei zur Einsicht auf und es kann Auskunft über die Stimmberechtigung einer Person verlangt werden.

Der Beleuchtende Bericht wird spätestens zwei Wochen vor der Versammlung auf der Gemeindewebseite www.bassersdorf.ch/gemeindeversammlung und in der App «VoteInfo» publiziert.

Gemeinderat Bassersdorf

FLOHMARKT VERSCHOBEN

Der Flohmarkt Bassersdorf musste kurzfristig verschoben werden. Die neuen Daten sind: 20. Juni und 12. September

Wo: auf dem Dorfplatz bei der Migros und Coop

Wann: jeweils von 9 bis 16 Uhr

Wieviel: Anmeldung Standplatz: 30 Franken (3x3 Meter) oder 40 Franken (3x4 Meter). Zufahrt über Dorfstrasse ab 6.30 Uhr.

Kontakt: Patrick Schütz, Mülihalden 7, 8303 Bassersdorf; Telefon: 079 466 65 26.

Gemeinde Bassersdorf

Der Verein OK Chilbi-Bassersdorf besteht aus Mitgliedern der Vereine: EHC Bassersdorf, FC Bassersdorf, FAKOBA, Feuerwehrverein und Wystübli. Ziel ist es, einmal im Jahr eine Chilbi für gross und klein mit Festzelt, Marktständen und weiteren Attraktionen zu organisieren.

Die Fahrgeschäfte werden jeweils von der Familie R.Bourquin gestellt. Dieses Familienunternehmen wird bereits in der 7. Generation betrieben.

Über euren Besuch an der Chilbi Bassersdorf freuen wir uns jetzt schon!

FESTBETRIEB

LUNAPARK WARENM ARKT

Freitag 17:00 – 00:30 Uhr 17:00 – 24:00 Uhr 17:00 – 22:00 Uhr

S Samstag 13:00 – 02:00 Uhr 13:00 – 24:00 Uhr 13:00 – 22:00 Uhr

S So nntag 13:00 – 22:00 Uhr 13:00 – 22:00 Uhr 13:00 – 20:00 Uhr

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

JUGENDLICHE GESTALTEN BETONSOFAS FÜR DEN JAM-GARTEN

Im Frühjahr realisierten Jugendliche gemeinsam mit Marcel Riedweg ein besonderes Projekt für den JAM-Garten der Jugendarbeit Bassersdorf. Zwei ausgediente Sofas aus dem Jugendtreff verwandelten sie in bunte Betonsofas.

Die Jugendlichen verkleideten die Sofas zunächst mehrlagig mit Drahtgittern. Anschliessend überzogen sie die Konstruktionen mit speziellem Zement und bearbeiteten die Oberflächen von Hand nach. Nach der Trocknungsphase transportierten sie die Sofas in den JAM-Garten, grundierten sie und gestalteten sie mit Graffiti.

Die neuen Betonsofas unter der Pergola schaffen zusätzlichen Platz zum Verweilen und können immer wieder neugestaltet werden. Gleichzeitig bot das Projekt den Jugendlichen die Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln und eigene Ideen umzusetzen.

Unterstützung aus Bassersdorf

Das Projekt entstand auf freiwilliger Basis und wurde von verschiedenen Unternehmen und engagierten Personen aus Bassersdorf unterstützt. Die Jugendarbeit Bassersdorf bedankt sich bei:

• Marcel Riedweg für sein grosses Engagement

• den Jugendlichen für ihre tatkräftige Mitarbeit

• der Huber Baugeschäft AG Bassersdorf, insbesondere Andrin Hasler, für die Beratung sowie die Unterstützung mit Material, Arbeitsgeräten und Räumlichkeiten

• der Emil Hitz AG Drahtwaren Bassersdorf für die kostenlosen Drahtgitter

• dem Werkhofteam der Gemeinde Bassersdorf für die Mithilfe bei Transporten und kurzfristigen Einsätzen

• der Brunner GmbH Eisenwaren Bassersdorf für die Unterstützung mit verschiedenen Materialien

Song und Musikvideo zur Einweihung

Zur Entstehung der Betonsofas komponierte Marcel Riedweg einen eigenen Song. Die Musikgemeinschaft «Jam Rebellen» hat diesen an der offiziellen Einweihung der Sofas live aufgeführt. Geplant ist zudem ein Musikvideo, das später auf dem YouTube-Kanal «Jam Rebellen Schweiz» veröffentlicht werden soll.

Abteilung Dienste + Sicherheit

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Freitag, 5. Juni, 20.15 Uhr St. Oswald Kapelle Breite

Wir feiern als ganze Gemeinde mit den 3. Klass-Unti-Kindern unser Tauffest in der Badi in Bassersdorf. Es gibt beim Tauffest für alle Kinder und Erwachsene die Möglichkeit der Tauferinnerung oder der Taufe. Im Anschluss gemeinsames Bräteln.

Sonntag, 14. Juni, 10.00 Uhr Badi Bassersdorf

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Zum dritten Mal wird der idyllische Pfarrhausgarten in Lindau Schauplatz einer spektakulären Party: Unter dem Motto «We are family» laden wir zur White Party mit Festwirtschaft, Gottesdienst, Live-Konzert und Tanzshow ein.

Samstag, 20. Juni, ab 17.00 Uhr Pfarrhausgarten Lindau

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

GEMEINDE BASSERSDORF INSTALLIERT ACHT NEUE DEFIBRILLATOREN (NOTFALLKOFFER)

Die Gemeinde Bassersdorf rüstet ihr Erste-Hilfe-Notfallsystem auf. An acht Standorten werden neue, rund um die Uhr zugängliche Defibrillatoren (Notfallkoffer) installiert. Damit verbessert die Gemeinde die Erstversorgung bei medizinischen Notfällen und stärkt die öffentliche Sicherheit. Für die Umsetzung bewilligt der Gemeinderat einen Kredit von rund 25 000 Franken.

Hintergrund ist die Neuorganisation der Notfallversorgung im Kanton Zürich: Seit April 2024 setzt die Gebäudeversicherung Zürich (GVZ) verstärkt auf freiwillige Ersthelfende, sogenannte First Responder. Diese leisten bei Herz-Kreislauf-Notfällen rasch Hilfe vor Ort und überbrücken die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Öffentlich zugängliche Defibrillatoren spielen dabei eine zentrale Rolle. Aktuell verfügt die Gemeinde über zwei Geräte, die rund um die Uhr erreichbar sind. Weitere Defibrillatoren befinden sich in Gemeindeliegenschaften und Schulen, sind jedoch nicht jederzeit zugänglich.

Mit dem neuen System «LIFETEC ONE Secure City» setzt die Gemeinde auf eine integrierte Notfalllösung. Beim Öffnen des Notfallkoffers wird automatisch die Notrufzentrale 144 alarmiert. Gleichzeitig erhalten Personen vor Ort telefonische Unterstützung durch medizinisches Fachpersonal. Die Notfallkoffer können mittels GPS jederzeit geortet werden und haben eine 24/7 Systemüberwachung.

Die Standorte wurden so gewählt, dass die Defibrillatoren im Notfall möglichst rasch erreichbar sind. Installiert werden die neuen Geräte beim Gemeindehaus B, an der Baltenswilerstrasse 10 (Sozialamt), bei der Feuerwehr/Entsorgungsstelle, bei den Schulanlagen Mösli/Steinlig, Geeren und Chrüzacher, beim Friedhof sowie beim alten Schulhaus in Baltenswil. Weitere Standorte können bei Bedarf ergänzt werden.

Gemeinde Bassersdorf

EXKURSION UND REFERATE: «SPANNUNGSFELD WALD»

Wann: Dienstag, 2. Juni, 19 bis 21 Uhr

Wo: Waldhütte Heidenburg

Abteilung Bau + Werke / FKLN Bassersdorf

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Bibliothek soll in Zentrumspavillon zügeln

Vertrag mit Lienis Kafi und Anninas Frisurästop läuft 2027 aus

Die Gemeinde- und Schulbibliothek muss 2028 in neue Räume umziehen. Grund dafür ist die umfassende Sanierung des Schulhauses Türmli, wo die Bibliothek derzeit untergebracht ist. Das alte Sekschulhaus soll danach ausschliesslich von der Abteilung Gesellschaft genutzt werden.

Der Gemeinderat und Verwaltung haben sich deshalb Gedanken gemacht, wo die Bibliothek in Zukunft untergebracht werden könnte. Als geeigneten Standort hat sich nun der Zentrumspavillon auf dem Dorfplatz erwiesen. Dies aus zwei Gründen. Erstens wird das Gebäude frei, da der Gewerbemietvertrag der Familie Lienhart für das Lienis Kafi und den Anninas Frisurästop ausläuft und von seiten der Pächterin Renate Lienhart nicht mehr verlängert werden möchte, wie sie gegenüber dem dorfblitz bestätigt.

Zweitens ist der Pavillon zentral gelegen und würde sich ebenfalls für einen Kultur- und Begegnungsort anbieten, wie von Doris Neuhäusler, Abteilungsleiterin Gesellschaft, auf Anfrage zu erfahren war.

Café soll bestehen bleiben

Der Gemeinderat genehmigte nun kürzlich einen Kredit für die Suche eines Gesamtleistungsplaners für die Sanierung des Schulhauses Türmli, sowie einen Kredit für eine Machbarkeitsstudie für einen neuen Standort der Bibliothek, verbunden mit einem Begegnungs- und Kulturort. Dabei soll auch das Café in geeigneter Form bestehen bleiben, so die Absicht.

Das Ziel der Verantwortlichen der Gemeinde ist, die Bibliothek im Frühjahr 2028 am neuen Standort zu eröffnen. Danach soll bis 2030/2031 die Sanierung des Türmli-Schulhauses erfolgen, nach dessen Abschluss sämtliche Bereiche der Abteilung Gesellschaft – also Kindheit, Jugend, Integration sowie Gesundheit und Alter – dort untergebracht werden. Derzeit

sind diese auf andere Standorte wie etwa den Pavillon Baltenswilerstrasse verteilt.

In der Machbarkeitsstudie für die Bibliothek soll geprüft werden, wie der Zentrumspavillon neben der Bibliothek noch für andere Aktivitäten genutzt werden könnte. Die Rede ist beispielsweise von einem Begegnungs- und Kulturort für Veranstaltungen aller Art. Doch wie dieser genau aussehen soll, will die Ge-

meinde auch von der Bevölkerung wissen. Deshalb erfolge anlässlich der Machbarkeitsstudie ein «partizipativer Teil», wo sich Interessierte mit Ideen einbringen können, verrät Neuhäusler. Auch die Form der Bibliothek wolle man überdenken und sie hin zu einer Bibliothek der Zukunft führen, die nicht nur Bücher ausleihe, so die Abteilungsleiterin Gesellschaft. Dabei sei ebenfalls eine Bibliothek der Dinge eine Option.

Wie jedes Jahr im Mai lud der Naturschutzverein Bassersdorf Nürensdorf (NBN) zum beliebten Pflanzen-Infostand auf dem Dorfplatz ein. Präsidentin Beatrice Tschirky zeigte sich sehr zufrieden über das Interesse. Für Unterhaltung sorgte zudem ein Glücksrad mit gebrannten Mandeln als Trostpreis und Pflanzen als Hauptgewinn. Von Jürg Sommerhalder gab es Tipps zu Pflanzen, die besonders für seltene und bedrohte Wildbienen geeignet sind. Präsentiert wurden unter anderem Lauchgewächse, Witwenblumen, Glockenblumen und Salbeipflanzen. Auch Andreas Dinkel stiess mit seinen Infos zu einheimischen Stauden und Trittsteingärten auf grosses Interesse. Nicht fehlen durfte Edi Schindler mit seinen einheimischen Setzlingen. Mit dem Verkauf seiner Pflanzen zeigte er sich sehr zufrieden. Der Infostand wurde einmal mehr zum Treffpunkt für alle, die sich für Natur, Garten und Biodiversität interessieren. (um)

Das Türmli Schulhaus muss in den kommenden Jahren umfassend saniert werden. Deshalb wird die Bibliothek ausquartiert. (rh)

Bassersdorf bekommt monatliche Kartonabfuhr

Gemeinderat unterstützt Petition aus der Bevölkerung

Die von 209 Personen unterschriebene Petition für eine monatliche Kartonabfuhr wird nun umgesetzt. Dafür wird die Abfallverordnung überarbeitet und der Gemeindeversammlung vorgelegt.

Im Dezember 2025 wurde die Petition «Einführung einer monatlichen Kartonabfuhr in Bassersdorf und Baltenswil» dem zuständigen Gemeinderat Richard Dunkel übergeben. Initiiert wurde das Anliegen von SVP-Ortspräsident Biagio Rizzo. Insgesamt 209 Personen unterstützten die Petition mit ihrer Unterschrift.

Der Gemeinderat will das Anliegen nun im Rahmen der Neuausschreibung der Entsorgungsdienstleistungen berücksichtigen. Vorgesehen ist eine separate Kartonabfuhr einmal pro Monat.

Onlinehandel: mehr Karton Gemeinderat Dunkel betont, dass jede eingegangene Petition ernst genommen werde. Die Einführung einer regelmässigen Kartonabfuhr sei sinnvoll und werde deshalb weiterverfolgt. «Durch den Onlinehandel fällt in den Haushalten heute deutlich mehr Karton an», so Dunkel. Die Gemeinde erhoffe sich, dass durch die Sammlung direkt vor Ort künftig mehr Karton recycelt werden könne. Vor der Einführung 2027 sind noch

mehrere Schritte nötig. Zunächst muss die überarbeitete Abfallverordnung an der Gemeindeversammlung im Dezember genehmigt werden. Anschliessend erfolgt die öffentliche Ausschreibung für die Abfuhr von Kehricht, Grüngut und Karton. Interessierte Unternehmen können sich für die Durchführung bewerben. Das Spezialfinanzierungskonto für die Abfallbewirtschaftung weist gemäss Dunkel aktuell einen Überschuss von über 700 000 Franken auf – genug, um die Kartonabfuhr einzuführen, ohne den Gemeindehaushalt zusätzlich zu belasten.

Im Kleinen etwas bewegen Biagio Rizzo zeigt sich erfreut über die positive Reaktion des Gemeinde-

Mit Neuerungen in den Badi-Sommer

rates. Er sei optimistisch gewesen, was die Annahme der Petition betrifft. «Auch im kleineren Rahmen kann etwas bewegt werden», so Rizzo. Besonders wichtig sei ihm gewesen, den Einwohnerinnen und Einwohnern einen praktischen Dienst zu erweisen – insbesondere auch den älteren Personen. «Es muss einfach finanziell und wirtschaftlich aufgehen», erklärt er. Dies sei hier der Fall. Mit der geplanten monatlichen Kartonabfuhr reagiert die Gemeinde auf veränderte Bedürfnisse in der Bevölkerung. Sollte die neue Abfallverordnung angenommen werden, könnte Bassersdorf künftig eine zusätzliche Dienstleistung erhalten, die Alltag, Recycling und Umwelt gleichermassen zugutekommt.

Badesaison startet mit frischen Ideen und Wechsel in Kioskleitung

von Ute Müller

Das mehrheitlich sonnige Wetter lockte am Saisonstart am Samstag, 9. Mai, einige Besucherinnen und Besucher in die Badi Hasenbühl.

Schon kurz vor der Öffnung um 9 Uhr warteten Badegäste, um sich die ersten Schwimmzüge des Jahres unter freiem Himmel nicht entgehen zu lassen. Bei einer Wassertemperatur von 19 Grad blieb der grosse Ansturm auf die Becken zwar aus, für ein erstes Sonnenbad und einen gemütlichen Aufenthalt reichte die Temperatur aber allemal.

Angepasstes Speiseangebot

Auch hinter den Kulissen war alles für den Saisonauftakt vorbereitet. Das Kioskteam konnte alle Arbeiten rechtzeitig abschliessen und präsentiert den Gästen ein leicht angepasstes Speise-

angebot. Weniger beliebte Menüs vom Vorjahr wurden aus dem Sortiment genommen, die beliebten FamilienCombos sind weiterhin erhältlich. Neu stehen ein verfeinertes Chnoblibrot auf der Karte sowie bei schönem Wetter saisonale Früchteteller.

Veränderungen gibt es auch personell: René Vorwerk, der seit 2024 sowohl das timeOut als auch den Badikiosk als Küchenchef geführt hat, beendet seine Tätigkeit Ende Mai. Die arbeitsintensiven Sommermonate an beiden Standorten hätten sich nur schwer mit dem Familienleben vereinbaren lassen, erklärt er.

Die Leitung übernimmt künftig Raed Al-Mayah. Der gelernte Gastronom bringt Erfahrung in Küche und Service mit und blickt mit Vorfreude auf seine neue Aufgabe. «Die Zufriedenheit der Gäste ist mir ein besonderes Anliegen» betont er. Deshalb freue er sich auf Rückmeldungen und Anregungen.

Auch bei den Unterhaltsarbeiten wurde rechtzeitig zum Saisonstart alles abgeschlossen. Wie Chefbademeister Thomas Ludwig erklärt, mussten unter anderem die Sprungbretter ersetzt und der Spielplatz saniert werden. Die Grillstelle erstrahlt ebenfalls in neuem Glanz. Zudem wurden die technischen Anlagen ge-

wartet. Erfreulich war laut Ludwig auch der Vorverkauf der Saisonabonnemente. Neu eingeführt wurde eine sogenannte «Fastlane»: Badegäste können am Eingang per QR-Code Einzeltickets online kaufen. Damit sollen Wartezeiten an der Kasse, insbesondere an stark frequentierten Sommertagen, reduziert werden.

Das Wohl der Gäste ist ihnen wichtig (v.l.) Muqtar (Koch), Thomas Ludwig (Chefbademeister), René Vorwerk (abtretender Küchenchef), Raed Al-Mayah (neuer Kioskleiter). (um)

Aufsicht mit Verantwortung

In der neuen Legislatur ist die RGPK neu zusammengesetzt

Die RGPK wird in der neuen Legislatur von Christian Schmid (parteiunabhängig) geführt. Der langjährige Präsident Lukas Müller trat nicht mehr an.

Bei der RGPK wurden sämtliche Kandidierende, welche sich für einen Sitz im siebenköpfigen Gremium bewarben, anfangs März gewählt. Darunter die beiden Neuen Güven Durgut und Axel Luyten. Das bisherige Mitglied Christian Schmid wird das Präsidialamt von Lukas Müller übernehmen. «Ich freue mich auf diese Funktion und bin sehr positiv gestimmt. In den letzten Jahren profitierten wir von einer sehr guten Zusammenarbeit und haben strukturell einiges verbessert», erklärt Schmid. Er sehe seine Rolle auch nicht nur als Kommissionsleiter, sondern möchte Akzente setzen, beispielsweise in der strategischen Weiterentwicklung oder der Digitalisierung von Prüfprozessen.

Die Rolle und Arbeit als Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission (RGPK) sei nicht ganz einfach. Der Zusatz «Geschäftsprüfung» sei entscheidend und weise aus, so Schmid, dass die Qualität und Matu-

rität ihrer Arbeit ein wichtiger Faktor sei. «Wir waren zu Beginn breit gestreut in den Themen. Jetzt definieren wir jährliche Schwerpunkte, die wir genauer ansehen möchten.» Neben der expliziten Prüfung von kontierten Belegen oder Zuständigkeiten, würden auch Entscheidungswege angeschaut: «Wird richtig gehandelt – ist die Entscheidung richtig abgestützt – und ist sie gesetzlich stufengerecht beim zuständigen Gremium. Ebenso prüfen wir, wie Submissionen durchgeführt wurden und ob diese rechtlich korrekt abliefen.» Daraus könne man erkennen, wie sensitiv diese Arbeit eben sei.

Mehrwert statt Hindernis

Christian Schmid sieht sich als guten Vermittler und versteht die Zusammenhänge auf einer Verwaltung, da er als Gemeindeschreiber amtet. Er lobt jedoch auch die gute Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und die qualifizierte Arbeit der Verwaltungsmitarbeitenden. «Wir werden gut dokumentiert und sind frühzeitig eingebunden, um Entscheide nachvollziehen zu können. Unsere Fragen werden transparent beantwortet – ich hoffe, es geht genauso weiter!» Das eherne Ziel sei es, ihre Kontrolle nicht als Hindernis zu sehen, sondern als ein Mehrwert.

Gratwanderung

«Die Arbeit einer RGPK ist eine Gratwanderung», sagt Schmid deutlich. Daher solle man nicht aus den Augen verlieren, welchem Ziel diese vertieften Prüfungen nutzen. «Wir fragen uns im Gremium beispielsweise bei einer grösseren Ausgabe, ob der Bürger etwas davon bemerkt, ob es eine Struktur tatsächlich verbessert oder welchem Ziel es dient. Am Ende sind es Steuergelder, die eingesetzt werden und darum begleiten wir die Arbeit des Gemeinderates

aufmerksam und kritisch», sagt der neu gewählte Präsident.

Christian Schmid tritt sein Amt mit einem gewissen Respekt an, auch vor der Leistung seines Vorgängers. Er schätze jedoch das Team und dessen Fähigkeiten. «Jeder bringt sich ein mit seinem Wissen und seiner Haltung. Ist der Entscheid gefällt, wird er vom Team getragen.» Eine seiner Aufgaben ist es, die Fachkompetenz sicherzustellen, denn «wir erwarten Professionalität vom Gemeinderat, dann müssen wir sie selbst auch liefern.»

«Endlich haben wir unseren ersten Trittsteinbalkon»

Trittsteinprojekt des

NBN blüht auf – dank eines Artikels im dorfblitz

Das Trittsteinprojekt des Naturschutzvereins NBN verzeichnet grossen Zuwachs – und den ersten Trittsteinbalkon.

Innert weniger Tage melden sich beim lokalen NaturschutzvereinBassersdorf-Nürensdorf gleich sechs Personen mit ihren naturnahen

Gärten für das Trittsteinprojekt an –fünf davon sind in Bassersdorf, einer in Brütten. Damit erhöht sich die Zahl der Trittsteingärten vier Jahre nach Projektstart auf 48; eine bisher noch nie erreichte Zahl.

Kleine Naturflecken helfen Als Premiere mit dabei ist auch der langersehnte Trittstein-Balkon. «Endlich haben wir unseren ersten Trittsteinbalkon», freut sich NBNPräsidentin Beatrice Tschirky. Ziel des Trittsteinprojekts ist es, möglichst viele naturnah gestaltete Kleinstbiotope zu schaffen, welche den Wildbienen und weiteren Insekten beim Überleben helfen – und dafür reiche bereits ein Balkon, der beispielsweise mit einheimischen Pflanzen bestückt ist. «Auch wer einen Garten hat, muss diesen nicht vollständig naturnah bepflanzen. Es reicht, wenn mindestens ein Teil des Gartens naturnah gestaltet ist, sodass dieser ein Lebensraum für die Tiere wird», erklärt Tschirky. Je mehr solcher naturnahen Flecken – eben sogenannte Trittsteine – es gibt, desto mehr Tierarten können davon profitieren, so Tschirky. Der NBN kämpftt mit diesem Projekt gegen das Artensterben in der Insektenwelt.

Lukas Müller (re.) übergibt das Amt an Christian Schmid. (sg)

ALLES NUR KOSMETIK, ODER WAS?

Mit Herzblut bilden wir seit vielen Jahren Lehrlinge zur KosmetikerIn EFZ aus. Immer wieder fällt mir auf, wie klischeebehaftet dieser Beruf ist. Ich höre Aussagen wie: «Ah, ihr tüend ä chli schminke & Nägeli lackiere» und dafür benötigt man drei Jahre Lehrzeit? Solche Aussagen ärgern mich sehr. Ich hatte schon eine heftige Diskussion mit einem Lehrer der Sek A, welcher einer Schülerin, die bei uns schnupperte, empfahl, einen anspruchsvolleren Beruf zu wählen. Auf meine Frage, ob er denn wisse, was eine Berufslehre als Kosmetikerin beinhalte, folgte zuerst Schweigen, dann ein verhaltenes «Nein, nicht wirklich.»

Ich zählte auf, was alles dazugehört: Anatomie, ein wichtiges Schulfach, der Aufbau der Haut, die genaue Hautanalyse, das Erkennen von Hauterkrankungen, Anomalien und deren Ursachen sowie das exakte Behandeln. Ausserdem die Beratung der Kunden, Produktekenntnisse und deren Wirkstoffe sowie die richtige Anwendung in der Behandlung. Und nicht zuletzt die Gesprächsführung, das Erkennen der Kundenbedürfnisse und das korrekte Verhalten in allen Situationen. Dies ist ein kleiner Ausschnitt des Lehrstoffes– nebst dem praktischen Arbeiten, welches viel Geschick und Einfühlungsvermögen verlangt. Möchten Sie mehr erfahren? Dann besuchen Sie uns. Unsere Lernende verrät Ihnen gerne, was ihre Ausbildung so spannend macht.

www.beautycorner.ch

Baubrache im Zentrum wechselt Besitzer Brunner verkauft Grundstück an Immobilienanlagestiftung

Nach jahrzehntelangem Stillstand kommt Bewegung in eine der bekanntesten Bassersdorfer Baubrachen: Die zentral gelegenen Grundstücke an der Ecke Klotener- und Opfikonerstrasse haben den Besitzer gewechselt.

Der bisherige Eigentümer Urs Brunner – im Dorf auch als «Tännli-Brunner» bekannt –, hat seine rund 3600 Quadratmeter grosse Parzelle bereits im Februar an die Zürcher Immobilienanlagestiftung HIG in Zürich verkauft, wie der Geschäftsführer Roland Thoma gegenüber dem dorfblitz bestätigte.

Lange geplant, nichts realisiert

Damit endet eine über 20 Jahre dauernde Planungsgeschichte, geprägt von Verzögerungen, Rechtsstreitigkeiten und immer neuen Projektankündigungen. Brunner hatte wiederholt eine Überbauung in Aussicht gestellt, umgesetzt wurde jedoch nie etwas. Geplant waren zwei mehrgeschossige Wohnhäuser mit rund 40 altersgerechten Wohnungen mit Service, Läden, Tiefgarage und einem kleinen Park auf

dem so genannten «Denner»-Parkplatz, der jedoch heute gesperrt ist.

Geschäftsführer Roland Thoma erklärte, der Erwerb sei im Rahmen der laufenden Portfolioentwicklung erfolgt: «Wir prüfen kontinuierlich geeignete Liegenschaften und Grundstücke, die unserer Anlagestrategie entsprechen.» Bassersdorf sei eine gut erschlossene Gemeinde mit stabiler Nachfrage nach Wohnraum. Ziel sei es, auf dem Areal mehrheitlich Wohnraum zu realisieren. «Zum heutigen Zeitpunkt besteht die Absicht, auf dem bestehenden Projekt aufzubauen. Die Absichten des Vorbesitzers nehmen wir dabei als wertvollen Hinweis zur Kenntnis», verrät der Geschäftsführer der Stiftung.

Die Zeit drängt Eine Baubewilligung für die altersgerechten Wohnungen liegt weiterhin vor und ist derzeit noch gültig, wie von der Gemeindeverwaltung zu erfahren war. Allerdings ist Eile geboten: Die bereits zweite Baubewilligung kann nicht verlängert werden und verfällt nach spätestens drei Jahren.

«Wir sind uns der zeitlichen Rahmenbedingungen bewusst. Ein Baustart ist geplant. Zu einem konkreten Datum können wir uns zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht äussern, da Bauprojekte verschiedene Planungs- und Bewilligungsschritte durchlaufen und zahlreiche externe Faktoren einen Einfluss haben», sagt Thoma.

VERWIRRUNG BEI CHILBI-DATUM

Zwischen dem OK der Bassersdorfer Chilbi und der Betreiberin des Lunaparks gab es ein Missverständnis wegen des Datums. Darum findet die Chilbi ausnahmsweise nicht am dritten Juni-Wochenende statt.

Das Wichtigste vorneweg: die diesjährige Bassersdorfer Chilbi findet vom 12. bis 14. Juni statt. Dies ist ausnahmsweise bereits das zweite Juni-Wochenende und nicht wie sonst das dritte. Der Grund dafür ist ein Missverständnis zwischen der Familie Bourquin, die den Lunapark betreibt, und

dem Chilbi-OK, wie das Chilbi-OK mitteilte. Weil die Bassersdorfer Chilbi im vergangenen Jahr vom 13. bis 15. Juni stattgefunden hat, hat die Familie Bourquin den Anlass dieses Jahr wieder auf das entsprechende Wochenende geplant. Das Chilbi-OK plant aber jeweils für das dritte Juni-Wochenende. In einer Hauruck-Übung habe man dann umgeplant und sich nach der Planung der Lunapark-Betreiberin gerichtet, weil es um «alles oder nichts» gegangen sei, so das OK weiter. Für die nächsten Jahre seien nun alle Termine mit allen Betroffenen koordiniert. (red.)

NEUER BASI-FISCH

Der Basi-Fisch hat unter www. basi-fisch.ch eine neue Homepage in einem frischen Design erhalten.

Die neue Homepage des BasiFisches präsentiert sich mit einer verspielten Schrift und Fotos, die Lust aufs Schwimmen machen. Gleichzeitig bietet sie alle nötigen Infos sowie die Möglichkeit zur einfachen online-Anmeldung. Zu finden sind auch Ranglisten, Bilder und Wassertemperatur vergangener Jahre sowie die dorfblitz-Artikel dazu. Der diesjährige Basi-Fisch ist für den 24. Juni geplant. (red.)

Dieses Areal im Zentrum von Bassersdorf geht in neue Hände über. (rh)

Ära Spitexverein geht zu Ende Übergangszeit zu KZU-Spitex

Seit dem 13. Mai gibt es keinen Verein Spitex Bassersdorf Nürensdorf Brütten mehr. An einer letzten Vorstandssitzung wurde der Verein aufgelöst.

Der Verein Spitex Bassersdorf Nürensdorf Brütten (Spitex BNB) war 30 Jahre für die Betreuungs- und Pflegeleistungen in den Gemeinden zuständig. Ende August letzten Jahres stimmten die Vereinsmitglieder der Auflösung zu, nachdem das Leistungsportfolio an das KZU Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit (KZU-Spitex) übertragen wurde (wir berichteten). Da sich niemand finden liess, welcher einen Nachfolgeverein mit neuem Zweck weiterführen will, hat der Vorstand nun den letzten Schritt vollzo-

ist nun vollzogen

gen und den Verein am 13. Mai aufgelöst. Liquidator des Vereins ist der frühere Vereinspräsident Jann Rehli, der dazu sagt: «Mit diesem Vorgehen ist es gelungen, die Spitex zukunftsfähig aufzustellen und den Verein nun mit gutem Gewissen aufzulösen. Sämtlichen Verpflichtungen sind wir nachgekommen und haben auch den Mehraufwand des KZU für das Jahr 2025 übernommen.»

Wie in den Statuten des Vereins geregelt ist, wurde ein Fondsreglement beim KZU erstellt, welches definiert, wie das restliche Vereinsvermögen von gut 30 000 Franken genutzt werden darf. Jann Rehli erklärt: «Der Fonds dient der finanziellen Unterstützung der Klientel der KZU Spitex BNB. Dieser kommt dann zum Zug, wenn Betroffene sich Spitex-Leistungen aus wirtschaftlichen Gründen nicht leisten können.»

Fahrplan im Fokus

Bassersdorf bringt Anliegen ein

Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) überprüft alle zwei Jahre das Fahrplanangebot. Im Rahmen des aktuellen Fahrplanprojekts 2027/2028, das im März öffentlich aufgelegt wurde, nimmt nun die Gemeinde Bassersdorf Stellung.

Für Bassersdorf fallen die geplanten Anpassungen insgesamt gering aus. Bei den S-Bahn-Linien sind keine Änderungen vorgesehen, und auch die meisten Buslinien bleiben unverändert.

Eine Ausnahme bildet der Nachtbus N66: Hier soll die erste Fahrt ab Winterthur beziehungsweise Bassersdorf gestrichen werden. Der Gemeinderat bemängelt, dass diese Reduktion

nicht begründet ist, und fordert eine Überprüfung der Nachfrage.

Gemeinde bringt Anliegen ein Trotz der stabilen Ausgangslage sieht der Gemeinderat Verbesserungsbedarf im Busangebot. Die seit Ende 2025 verlängerte Buslinie 749 zwischen Bassersdorf und Dietlikon hat sich bewährt. Deshalb wird nun eine Weiterführung bis zum Bahnhof Dübendorf sowie ein Betrieb auch untertags angeregt, um die Verbindungen ins Zürcher Oberland zu verbessern. Zudem soll geprüft werden, ob eine neue Busverbindung vom Bahnhof Bassersdorf Richtung Wallisellen, allenfalls bis zum Glattzentrum, realisiert werden kann. In beiden Fällen fordert die Gemeinde eine Abklärung von Nachfrage und Kostenfolgen. Auch aus der Bevölkerung ging eine

Leistungsziele erreicht Wie Gesundheitsvorsteherin Selina Stampfli aus Bassersdorf sagt, blicke die Spitex KZU, welche die Dienstleistungen für die drei Gemeinden erbringt, auf ein herausforderndes neunmonatiges Geschäftsjahr zurück. Die rund 50 Mitarbeitenden des früheren Vereins wurden in die KZU-Organisation integriert und Abläufe ge-

schärft. «Die vereinbarten Leistungsziele, welche die drei Gemeinden definiert haben, wurden mehrheitlich erreicht», sagt Stampfli als eine der drei Gemeindevertretenden. «Weiteres Entwicklungspotenzial besteht insbesondere bei den ‹Spitex Plus›Leistungen sowie bei der Anstellung pflegender Angehöriger.»

Eine letzte Spitexsitzung zum Abschluss: Vereinspräsident Jann Rehli (v.l.), Cornelia Sigrist und die Gemeindevertreterinnen Sandra Winiger (Brütten) und Selina Stampfli (Bassersdorf). (zvg)

Eingabe ein: Gefordert wird ein Viertelstundentakt der Buslinie 765 an Sonntagen, analog zur restlichen Woche. Der Gemeinderat unterstützt dieses Anliegen grundsätzlich und hat den ZVV beauftragt, die Nachfrage sowie die finanziellen Auswirkungen zu prüfen.

Ausbaupläne und Perspektiven Neben den aktuellen Eingaben hält die Gemeinde an ihren langfristigen Zielen fest. Dazu gehören dichtere S-Bahn-Takte ab Bassersdorf sowie bessere Anschlüsse an den Fernverkehr. Grössere Fortschritte werden jedoch erst mit dem geplanten Brüttenertunnel erwartet, welches frühestens ab 2037 zusätzliche Kapazitäten schaffen soll.

Handlungsbedarf besteht zudem bei der Fahrplanstabilität zwischen

Nürensdorf, Dietlikon, Bassersdorf und dem Flughafen Zürich, wo zuverlässige Verbindungen und sichere Umsteigebeziehungen verbessert werden sollen.

Neue Buslinie 749 verbessert die Verbindung in der Region. (zvg)

SCHREIBEN ALS THERAPIE

Als alleinlebender Senior war auch ich von Einsamkeit, Traurigkeit oder Langeweile betroffen, wie viele ältere Menschen. Aber ich habe ein probates Mittel dagegen gefunden: das Schreiben. Nicht gerade ein ganzes Buch, aber zum Beispiel kleine Geschichten über ein besonderes Erlebnis. Oder ich erstelle mit Hilfe eines Fotobuches einen Bericht über eine gelungene Ferienreise. Und oh Wunder, eine glückliche Erinnerung daran wird wieder lebendig und ich kann mich nochmals richtig darüber freuen. Und zudem erlebt man das Formulieren der eigenen Gedanken wie das Vorlesen für einen stillen Zuhörer.

Wir schreiben grundsätzlich nur für uns selbst, von Hand oder mit der Maschine und wir werden erleben, dass die Enkelkinder plötzlich grosse Freude bekunden an den alten Geschichten ihrer Grosseltern.

Haben wir dann einmal etwas Übung und Freude am Schreiben, könnten wir auch einzelne Geschichten zu einem Lebenslauf zusammenfügen und werden erstaunt sein, was uns dabei alles wieder bewusst wird und welch stille Freude uns das bereiten kann. Wollen Sie es nicht versuchen? Es ist gar nicht so schwierig.

Felix Büeler informiert-im-alter@ bassersdorf.ch

Drollige Fellnasen

Sieben Hunde begeistern mit verschiedenen Kunststücken

von Astrid Steinbach

Im St. Franziskus waren in diesem Monat die Hunde los. Die katholische Kirche in Bassersdorf hatte im Rahmen ihres Seniorennachmittags 65+ den Hundezirkus Richterswil zu Gast. Schnell gewannen die Hunde das Publikum für sich.

Eine bunt gemischte Hundetruppe, die mit ihren Besitzerinnen kleinere und grössere Kunststücke einübt, trainiert und vorführt, das ist der Hundezirkus Richterswil. Gegründet wurde der Verein 2022 von Evi Irzl und Brigitte Meier. Nun erstmals zu Gast in Bassersdorf lockte er auch hier viele Besucherinnen und Besucher an.

Schon vor Beginn der Darbietungen war die Stimmung ausgelassen. Die Hundehalterinnen liessen sich Zeit, um jeden Besucher einzeln mit ihrem

Vierbeiner zusammen zu begrüssen. Wer wollte, konnte die Tiere streicheln oder auf den Schoss nehmen. Gestartet wurde mit einer lustigen Wägeli-Parade, bei der die Hunde mit ihren Frauchen vorgestellt wurden. Als die sieben Fellnasen im Anschluss ihre Kunststücke vorführten, war die Begeisterung gross und es gab immer wieder viele Lacher. Verschiedene Parcours waren zu bewältigen. Es wurde beim Aufhängen der Wäsche geholfen. Bulldogge Trudi verstand es hervorragend, Skateboard zu fahren, und Gwendoline und Page fuhren auf dem Trotti.

Beeindruckende Kunststücke

Es war beeindruckend, was die Vierbeiner alles vollbrachten und auch kein Problem, wenn ein Kunststück nicht gleich auf Anhieb klappte. Gern schaute man bei einem weiteren Versuch zu und freute sich umso mehr, wenn es doch noch klappte.

Roger Oesch und Esther Müller zeigten sich sehr zufrieden mit dem Anlass. Sie bedankten sich nach einer Stunde guter Unterhaltung beim Hundezirkus und luden Besucherinnen und Besucher sowie Akteure zum gemeinsamen geselligen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen ein.

Der Hundezirkus begeisterte die Zuschauenden. (as)

KULINARISCHER KURZTRIP

Das Thai-Streetfood-Festival lockte einmal mehr viele Besucher an. Bereits der Duft nach asiatischen Gewürzen wies einem den Weg zum Dorfplatz, wo thailändische Spezialitäten angeboten wurden. Ein Besucher fasste es gut zusammen: «Wo fangen wir an?»

Diese Frage war berechtigt,

denn das Angebot war gross. Von klassischen Currys, Pad Thai und Fried Rice reichte das Angebot bis zu Momos, fleischiger Kost oder dem trendigen «Mango Sticky Rice». Auf den sehr gut gefüllten Festbänken wurde probiert, geplaudert und geprostet – natürlich mit thailändi -

schem Chang-Bier –, begleitet von der Musik auf der Bühne. Diese hingegen passte mit Songs wie «La Isla Bonita» nicht immer ganz ins kulturelle Bild. Das schien die Besucher bei angenehmen 20 Grad und strahlendem Sonnenschein weder am Freitag noch am Samstag zu stören. (ag)

Jugendliche stellen eigene Betonsofas her Jugendhaus weiht mit Graffitis verzierte Betonsofas ein

Anfangs Mai wurde im Jugendhaus die Einweihung zweier Betonsofas gefeiert, unter anderem mit einem eigens dafür geschriebenen Song.

Am Samstag, 9. Mai, fand die Einweihung der beiden Betonsofas im Bassersdorfer Jugendhaus JAM statt. Der nicht öffentliche Anlass zog knapp vierzig Leute an: Jugendarbeitende, Eltern und Jugendliche. Die Jam Rebellen Schweiz erzeugten mit ihrem eigens für die Einweihung geschriebenen Song und mit weiteren Musikstücken eine wunderbare Stimmung.

Irene Pace, eine der vier anwesenden Jugendarbeitenden, eröffnete den Anlass mit einer Rede. Rasch kam sie auf das Projekt «Betonsofas» zu spre-

chen. Im Projekt federführend war, so Pace, Marcel Riedweg, der als Fachperson Jugendarbeit immer wieder aushilft: «Er hat koordiniert, Menschen zueinander geführt, verbunden, Geduld, Verständnis und soziale Kompetenz gezeigt», sagte Pace.

Immer neu inszeniert

Riedweg erklärte: «Meine Idee war es gewesen, Betonsofas zu bauen, die sich immer wieder neu inszenieren lassen.» Die Beweggründe hat er in sein Reggaelied einfliessen lassen. Zur Drucklegung dieser Zeitung, so Riedweg, sollte das Lied auf dem YouTube-Kanal seiner Jam Rebellen Schweiz abrufbar sein.

An den fröhlichen Anlass kamen auch ein paar von den etwa sechs Jugendlichen, die an den Sofas gearbeitet hatten. Einer von ihnen, Abdel, meinte: «Weil ich im Jugendhaus ei-

Das Muttertagsgeschenk

nen Nebenjob habe, kam ich dazu mitzuhelfen.» Raphael hatte ebenfalls Hand angelegt: «Ich wollte wissen, wie man so ein Betonsofa genau baut.» Besonders schwierig sei das Anbringen des metallenen Drahtes gewesen, so der Jugendliche.

Jugendarbeiterin Raphaela Inauen erklärt: «Es gab einen Graffiti-Workshop für die Jugendlichen. Dort lernten sie die Do’s and Don’ts.» Auch das

Grundieren sei geübt worden. Die Jugendlichen wissen, dass ihre Graffitis auf den Sofas zukünftig übermalt werden könnten. Dies, um neuen Jugendlichen zu ermöglichen, ihren eigenen Bezug mit neuen Graffitis herzustellen. Abschliessend sagt Pace: «Marcel hat den Hauptteil der Arbeit geleitet. Ich habe die strukturelle Gegebenheit geschaffen, dass er das Projekt leiten und durchführen konnte.»

der Musikvereine Stimmiges Muttertagskonzert unter freiem Himmel

Anfangs Mai sorgte die Buffalo Band Bassaville gemeinsam mit dem Männerchor Nürensdorf für einen schwungvollen Start in den Muttertag.

Der traditionelle Muttertagsanlass der Gemeinde Bassersdorf wurde wie gewohnt von der Buffalo Band Bassaville und dem Männerchor Nürensdorf organisiert. Rund 100 Personen kamen ans Konzert – und starteten so gemütlich in den Muttertag. «Der Besuch dieser Veranstaltung ist für mich zur Tradition geworden. Solche Anlässe sind schön – und von hohem sozialem Wert», meinte eine Besucherin.

Die beiden Nürensdorfer Musikvereine präsentierten dem Publikum

ein facettenreiches Programm aus ihrem jeweiligen Repertoire: Die Big Band spielte eine vielseitige Auswahl an gesungenen und instrumentalen Musikstücken; der Männerchor Nürensdorf ergänzte diese mit fröhlichen Gesangseinlagen. Zwischen den musikalischen Darbietungen hielt Christian Pfaller, Gemeindepräsident von Bassersdorf, eine Rede. Dabei sprach er über die wichtige Rolle der Mutter und führte beispielsweise aus, dass man sich oft erst bewusst werde, was die Mutter für einen geleistet habe, wenn man selbst Eltern sei.

Apéro als Ausklang

Um das Konzert abzurunden, gab es einen Apéro, der von der Schlossbraui Nürensdorf organisiert und von der Gemeinde Bassersdorf finanziert wurde. Der Muttertagsanlass fand nun

zum zweiten Mal auf dem Karl HüginPlatz statt. «Dieser Austragungsort eignet sich sehr gut für diese Veranstaltung; auch die Gäste scheinen die Atmosphäre auf diesem kleineren Platz zu schätzen», sagte Roman Brauchli, Präsident der Buffalo Band Bassaville. So war auch das diesjährige Muttertagskonzert eine stimmige Veranstaltung, die dem Publikum und

den Mitgliedern der Musikvereine Freude bereitete: «Uns ist der Auftritt gelungen, alles hat funktioniert und es war eine gute Stimmung. Schliesslich ist Singen die beste Medizin und macht einfach Freude – insbesondere bei so schönem Wetter unter freiem Himmel», meinte Hansruedi Meier, der seit rund 30 Jahren im Männerchor Nürensdorf singt.

Timo, Leandro, Raphaela, Irene, Marcel und Marc (von links) freuen sich über die neuen Sofas. (fb)

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PUBLIREPORTAGE

Alles unter einem Dach: Zahnmedizin, Kieferorthopädie,

Neuer ärztlicher Direktor und erweitertes ärztliches Team Bei edel + weiss Zahnärzte hat Dr. med. dent. Benjamin A. Just die Funktion des ärztlichen Direktors übernommen. Mit der Neuausrichtung wird die fachliche Leitung der Praxis gebündelt und strategisch weiterentwickelt. Gleichzeitig wurde das ärztliche Team gezielt erweitert und in mehreren Fachbereichen verstärkt. Dr. Just ist nicht nur Zahnarzt, sondern auch ausgebildeter Zahntechniker und hat einen Executive MBA der Universität St. Gallen (EMBA HSG) erworben. Die Verbindung aus zahnmedizinischer und zahntechnischer Expertise prägt seinen fachlichen Zugang: «Unser Anspruch ist eine Zahnmedizin, die medizinisch fundiert ist und für Patientinnen und Patienten nachvollziehbar bleibt», so Dr. Just. «Sorgfältige Diagnostik und eine transparente Beratung bilden die Grundlage jeder Entscheidung.»

4 Zahnärztinnen und Zahnärzte mit breitem Leistungsspektrum Die fachlichen Schwerpunkte im ärztlichen Team ergänzen sich gezielt: von ästhetischer und rekonstruktiver Zahnmedizin über Zahnerhaltung und Endodontologie bis hin zur Schulzahnmedizin, Kieferorthopädie, Implantologie, Oralchirurgie und Alterszahnheilkunde. Die einzelnen Zahnärztinnen und Zahnärzte verfügen über weiterführende Spezialisierungen in ihren jeweiligen Fachgebieten, die das Behandlungsspektrum zusätzlich vertiefen.

Dr. med. dent. Benjamin A. Just Ärztlicher Direktor, Zahnarzt & Zahntechniker · EMBA HSG

Dr. med. dent. Caroline Holstein Fachzahnärztin für Kieferorthopädie · SSO

edel + weiss Zahnärzte deckt damit das gesamte Spektrum moderner Zahnmedizin ab. Diagnostik, Planung und Behandlung erfolgen vor Ort und interdisziplinär abgestimmt. Für Patientinnen und Patienten bedeutet das kurze Wege, klare Zuständigkeiten und eine Betreuung aus einer Hand – unabhängig davon, welches Anliegen sie in die Praxis führt. Unterstützt werden die Ärztinnen und Ärzte von einem erfahrenen, freundlichen und motivierten Praxis-Team, das Organisation, Assistenz und Betreuung koordiniert und für strukturierte Abläufe sorgt.

Patientinnen und Patienten sind herzlich willkommen

Mit der neuen ärztlichen Leitung und dem erweiterten Team setzt edel + weiss Zahnärzte auf eine langfristige, fachlich breit abgestützte Ausrichtung. Patientinnen und Patienten sind jederzeit herzlich willkommen – für Vorsorge, Beratung oder weiterführende Behandlungen in allen Bereichen der modernen Zahnmedizin.

edel + weiss Zahnärzte

Klotenerstrasse 50, 8303 Bassersdorf 044 838 30 60 | kontakt@edel-weiss-zahnaerzte.ch www.edel-weiss-zahnaerzte.ch

Montag bis Freitag von 08:00–17:00 Uhr

Med. dent. Christine Hamann Zahnärztin

Dr. med. dent. Kevin Seeber Zahnarzt · SSO · Spezialist für Alterszahnheilkunde DGAZ

VERSICHERUNG, POLIZEIBEWILLIGUNG UND SICHERHEITSKONZEPT

DORFFEST 2026

Vom 14. bis 16. August findet das Dorffest 2026 statt. Die Gemeinde Brütten hat hierfür eine Veranstaltungshaftpflichtversicherung sowie eine Versicherung für einen allfälligen Ausfall infolge Unwetters oder anderer Ereignisse abgeschlossen. Die Kosten für die Versicherung belaufen sich hierbei auf 3500 Franken. Zudem hat der Gemeinderat

dem OK Dorffest die Polizeibewilligung erteilt und das eingereichte Sicherheitskonzept genehmigt. Der Gemeinderat dankt dem OK-Team bereits heute herzlich für seinen engagierten Einsatz sowie für das ausführlich und sorgfältig ausgearbeitete Konzept.

ABSCHLUSS PROJEKTWOCHE UND EINWEIHUNG PAUSENPLATZ

Am Freitagmorgen, 5. Juni, ab 10 Uhr laden die Schulpflege und der

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

Gemeinderat die Bevölkerung herzlich ein, beim gemeinsamen Abschluss der Projektwoche der Primarschule Brütten dabei zu sein. Nach der offiziellen Eröffnung des neuen Pausenplatzes werden die Ergebnisse aus den Workshops von den Schülerinnen und Schülern präsentiert.

Gemeinde Brütten

GLASFASER FÜR DIE GEMEINDE BRÜTTEN AB 2027

Swisscom plant die Glasfasererschliessung (Fibre to the Home – FTTH) der Gemeinde Brütten in mehreren Etappen: Die Bauarbeiten beginnen noch in diesem Frühling 2026 – bereits ab Herbst 2027 sollen erste Glasfaseranschlüsse verfügbar sein.

Ultraschnelles Internet ab Herbst 2027

Wie gegenüber den lokalen Behörden angekündigt, beginnt Swisscom in wenigen Tagen mit der kostenlosen Glasfasererschliessung im Zentrum von Brütten. Sobald die Ausbauetappe im Herbst 2027 abgeschlossen ist, profitiert ein Grossteil der Bevölkerung von Brütten von ultraschnellem Internet. Weitere Etappen sind bereits vorgesehen. Die Ausbauarbeiten werden durch den Partner Circet im Auftrag von Swisscom umgesetzt.

Glasfaser bietet Internetgeschwindigkeiten im Gigabitbereich: Ein Fotoalbum von rund einem Gigabyte lässt sich damit in wenigen Sekunden herunterladen. Auch die gleichzeitige Nutzung anspruchsvoller Anwendungen wie Homeoffice mit Videokonferenzen oder verschiedener Streaming-Dienste ist problemlos möglich. Die aktuelle Netzleistung kann unter www.swisscom.ch/checker adressgenau geprüft werden.

Freie Anbieterwahl

Auf dem Glasfasernetz von Swisscom können Kundinnen und Kunden aus Angeboten verschiedener Dienstanbieter wie beispielsweise Wingo, Salt oder Sunrise wählen.

Swisscom Netzstrategie: Glasfaser statt Kupfer

Der Ausbau in Brütten erfolgt im Rahmen der Swisscom Netzstrategie, die bis Ende 2030 eine Glasfaserabdeckung von 75 bis 80 Prozent anstrebt. Bis 2035 soll das Glasfasernetz in den Siedlungsgebieten einer jeden Gemeinde vollständig ausgebaut sein. Ergänzend eingesetzte Alternativtechnologien stellen sicher, dass alle Haushalte und Geschäfte einen Internetanschluss im Gigabitbereich nutzen können.

Swisscom baut auch das Mobilfunknetz kontinuierlich aus

Neben dem Glasfaserausbau investiert Swisscom in modernste Mobilfunktechnologien wie 5G. Damit wird die Versorgung von abgelegenen Gebieten und Streusiedlungen ergänzt, um auch dort ultraschnelles Internet bereitzustellen.

Bern / Brütten, April 2026

Gemeinde Brütten und Swisscom

GRATULATION

WIR GRATULIEREN!

ZUM 92. GEBURTSTAG

am 7. Juni

Tina Bosshard-Janett Unterdorfstrasse 44

ZUM 85. GEBURTSTAG

am 7. Juni

Emil Hauser Alpenblick 13

GEBURTEN

11. 4. 2026

Lilly Aileen Róisín Wüger Tochter von Selina Leu und Gordian Wüger

Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs!

Gemeinde Brütten

ABSCHIED

Heidi Meili-Naef ist am 27. 4. 2026 verstorben.

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

Gemeinde Brütten

Ihre

SPITEX BNB

KZU Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit

KZU-Spitex Bassersdorf Nürensdorf Brütten

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Wir stellen auch pflegende Angehörige ein.

Beratung, Gestaltung, Druck und Versand

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Bei uns im Geschäft und auf www.trauerkartendruck.ch können Sie eine grosse Auswahl an Trauerkarten schnell und einfach bestellen. Wir bieten Unterstützung bei der Auswahl und Gestaltung der Trauerkarten, der Formulierung der schmerzlichen Nachricht und der späteren Dankesworte.

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PROFESSIONELLE WERBUNG BEGINNT MIT EINEM INSERAT.

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

DIE RUHBANK-EICHE IM BRÜTTENER WALD

Knapp ein Drittel der Fläche der Gemeinde Brütten besteht aus Wäldern. Der markanteste Baum ist die Ruhbank-Eiche.

Mit mehr als dreihundert Jahren ist die Ruhbank-Eiche wohl eines der ältesten Lebewesen in Brütten. Der markante Baum befindet sich am Rebweg im Wingertenholz kurz vor dem Abstieg nach Dättnau, wo die Brüttener Bäuerinnen und Bauern bis um 1900 Rebland bewirtschafteten. Dieser Weg war von 1836 bis zum Aufkommen der Velos in den 1920er-Jahren auch der Schulweg der Brüttener Jugendlichen in die Sekundarschule Töss. Gemäss der Überlieferung liegt südlich des Baums ein Friedhof aus der Franzosenzeit.

Rasten unter dem Baum

Der Name der Eiche kommt von einer Bank zum Ausruhen, die sich seit jeher an diesem Ort befindet. Hier sollen die Brüttener Frauen und Kinder gerastet haben, wenn sie von der Arbeit in den Weinbergen in Dättnau heimkehrten. In Brütten wurde wie an vielen Orten im Kanton Zürich früher auch Wein angebaut. Aufgrund klimatischer Probleme und des Befalls durch die Reblaus wurden jedoch alle Brüttener Rebberge Anfang des 20. Jahrhunderts aufgegeben.

Gemeinde Brütten

INFORMATIONSVERANSTALTUNG

Kaufmann / Kauffrau mit oder ohne BMS

LEHRE AUF DER GEMEINDE

Die kaufmännische Lehre bei einer öffentlichen Verwaltung ist ein interessanter Einstieg in die Berufswelt. Die Lehre führt dich über den Büroalltag hinaus – mitten hinein ins Leben. Dank dem Einblick in verschiedene Abteilungen ist die dreijährige Ausbildung vielseitig und abwechslungsreich.

Wenn du dich für eine Lehre auf der öffentlichen Verwaltung interessierst, laden wir dich herzlich zu einer Informationsveranstaltung ein:

Wo: Gemeindeverwaltung Brütten

Brüelgasse 5, 8311 Brütten

Datum: 24. Juni 2026

Zeit: 14 bis 16 Uhr

Haben wir dein Interesse geweckt? Dann melde dich bis spätestens 17. Juni 2026, telefonisch oder per E-Mail an. Wir freuen uns auf dich.

Tel. 052 355 03 55 oder E-Mail verwaltung@bruetten.ch

Mehr über die Gemeinde Brütten erfährst du unter www.bruetten.ch.

Gemeinde Brütten

Freibadkiosk

• Mittagspause am Pool

• Getränke, Glacé und Snacks

• Kaffee und Süsses

Gäste, die ausschliesslich in den Freibadkiosk kommen, haben kostenlosen Zutritt zum Freibad.

bxa-Freibadkiosk Hasenbühl

Telefon 044 836 34 25

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

EIN WÜRFEL VOLLER VORFREUDE

Mit einem Werbekubus der besonderen Art hat sich das OK des Dorffestes etwas Augenfälliges einfallen lassen.

Ein schlichtes Viereck aus Holz und einer aufgespannten Plastikplane bildete den Auftakt auf der Wiese im Chätzler am 6. Mai. Vorbeifahrende Autolenker waren bereits abgelenkt und fragten sich, was daraus wohl entstehen wird: ein Werbekubus der besonderen Art. Eine simple Werbeblache ist dem OK zu wenig, um das grosse Dorffest im August anzukünden. Es muss schon was Grosses sein, was ins Auge springt.

So bauten denn Marco Schäuble, Andreas und Levin Bühler tatkräftig ein Holzgestell, stellten Palettenkisten auf für dekorative Blümchen und schaufelten Holzschnitzel auf den Planenboden. Zwischenzeitlich grub Andreas Bühler einen Graben vom Verteiler zur Plattform für das Elektrokabel, so dass der später hinzustossende Daniel Wiesmann gleich die Lampen zur abendlichen Beleuchtung des Werbekubus verlegen konnte. Die Arbeiten gingen den vier Herren locker von der Hand, es wurde gelacht und einander ältere Projekte freudvoll um die Ohren gehauen.

Die Arbeit blieb nicht unbemerkt und so gab es von der nahen Autogarage eine Zwischenverpflegung in Form von Bier, mit welchem nach getaner Arbeit angestossen wurde. Zuerst war der Kubus noch in schwarze Planen verkleidet – das OK wollte die Spannung steigern. Am 12. Mai weihten die Mitglieder des Gemeinderates und das OKTeam den enthüllten Kubus ein: das Dorffest-Datum ist nun für alle sichtbar. Keine Entschuldigungen zählen mehr, wenn man diesen Grossanlass verpasst!

Susanne Gutknecht

DAS DORF STRAHLT BLUMIG

In den letzten Tagen erhielten die Brüttenerinnen und Brüttener spezielle Post. Jetzt liegt es an ihnen, ob im August am Dorffest überall Sommerblumen blühen.

Ein kleiner Gruss – eine schöne Idee – so wurde das Briefkuvert angepriesen vom OK des Dorffestes Brütten. Im Kuvert fanden die Brüttenerinnen und Brüttener Samen für Sommerblumen. Die Idee wurde bereits am letzten Dorffest 2022 geboren und sorgte dannzumal für fröhliche Blumen überall in Brütten. «Die Sommerblumen fanden grossen Anklang bei der Bevölkerung, daher haben wir das für dieses Jahr gerne wieder übernommen», sagt OK-Präsident Daniel Wiesmann.

Mit den einzelnen Aktionen im ganzen Dorf soll das Miteinander für ein lebendiges Dorf noch mehr gefördert werden. Wiesmann hofft, dass die Empfänger nun die Samen im Mai gleich eintopfen und eifrig beginnen mit Hegen und Pflegen ihrer Blumen, damit jeder einen Beitrag leisten kann. Am Fest sollen die gewachsenen Sommerblumen in Trögen vors Haus gestellt oder der Balkon begrünt werden: «Das ganze Dorf soll blumig strahlen», hofft Wiesmann. Susanne Gutknecht

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

EIN SCHREIBPROJEKT FÜR ALLE

Wie im letzten dorfblitz erwähnt, erlebt der «Geschichtenautomat» am Dorffest 1150 Jahre Brütten sein Comeback!

Er hält jedoch nicht allein Geschichten bereit, sondern Beiträge aller Art. Zwei Merkmale haben diese gemein: Jeder Beitrag trägt zum einen «Brütten» in sich, ob offensichtlich oder diskret angedeutet, und stammt zum anderen von einer Person aus dem Dorf.

Das Projekt ist auf Brüttener:innen angewiesen, die Lust haben, Texte auszubrüten.

Die Teilnahmebedingungen erhalten Sie in der Bibliothek.

Wir freuen uns über viele Beiträge aus dem Dorf.

Zur Info: Die Schreib-Workshops mit Brigitte Spalinger am Freitag, 5.6., und Samstag, 13.6., haben beide noch freie Plätze.

Bibliothek Brütten

Das alte Brütten wird digital wieder lebendig Spannende Fotos und Filme auf Jubiläums-Homepage bruetten1150.ch

Die anlässlich des 1150-Jahr-Jubiläums lancierte Homepage ist eine digitale Schatztruhe. Sie bietet historische Fotos, Filme und digitalisierte Dokumente wie beispielsweise alte Dorfzeitungen.

Derzeit fristet die eigens für das Dorf-Jubiläum konzipierte Homepage (www. bruetten1150.ch) noch ein Mauerblümchen-Dasein. Angeschaut wird sie vermutlich hauptsächlich von «einer kleinen Gruppe aus Ur-Brüttenern und Historikern, die sich mit der Aufarbeitung der Geschichte Brüttens befassen», berichtet Gemeinderat Martin Kuhn, der sich von Gemeinde-Seite um die Homepage kümmert. Schade eigentlich –denn die Seite ist eine Art digitale

Schatzkiste, die gefüllt ist mit historischen Perlen.

Da finden sich alte Fotos, die Obstwiesen mitten in Brütten zeigen, oder handgeschriebene Dorfchroniken, die bis ins Jahr 1902 zurückgehen und die über damalige Probleme erzählen. Blogbeiträge berichten über Zeiten, als die Franzosen in Brütten gegen die Österreicher kämpften oder darüber, dass zu Zeiten der Römer in Brütten eine Art Raststätte für Reisende und Tiere stand.

Film vom Dorffest 1976

Auch ein 50-jähriger Film ist zu sehen, der unter anderem die Feier zum 1100-Jahre-Jubiläum von Brütten im Jahr 1976 zeigt. Ausserdem sind die alten Ausgaben des «dorfblitz» sowie der früheren Dorfzeitung «Sichle» verfügbar.

«Die Homepage ist ein Archiv für alle, die sich für die Geschichte von

Brütten interessieren», sagt Kuhn. «Aber nicht nur», hängt er an. Denn die Homepage beinhaltet auch einen Veranstaltungskalender und steht Vereinen und Kommissionen zur Berichterstattung von Anlässen zur Verfügung. Die genaue Ausrichtung der Homepage sei ein laufender Prozess, führt Kuhn aus.

Klar ist jedoch, dass die Homepage zwar für das diesjährige Dorfjubiläum erstellt wurde, aber darüber hinaus weitergeführt werden soll –möglicherweise von einem eigens dafür gegründeten Verein. «Ziel ist, dass die Geschichte und das Dorfleben Brüttens erhalten und für alle gut zugänglich bleibt», erklärt Kuhn.

Gemeinderat Martin Kuhn betreut die Homepage von

Rock, Motoren und ganz viel Herz

Am «Ride Rock» feiert Brütten den alljährlichen Love Ride

Auf ihrem Rundkurs durchs Zürcher Unterland kommen die Bikerinnen und Biker des alljährlichen Love Ride auch in Brütten vorbei – unter anderem im Weiler Eich. Dort wird der Durchzug jedes Jahr zu einem kleinen Volksfest.

Auf dem Hof von Peter und Marianne Hungerbühler hat sich der «Ride Rock» längst als fester Treffpunkt für Fans, Dorfbewohner und Töffbegeisterte etabliert. Was einst eher zufällig entstand, ist heute ein Anlass mit Kultcharakter – heuer bereits zum 16. Mal. «Eigentlich wollten wir früher einfach weg sein an diesem Wochenende, weil uns der Töfflärm zu viel war», erzählt Initiant Peter Hungerbühler schmunzelnd. Doch aus der Flucht wurde eine Idee: Warum nicht den Love Ride feiern und den vorbeiziehenden Tross gleich selbst willkommen heissen? Gesagt, getan –und der Ride Rock war geboren.

Rockbands machen Stimmung

Was damals klein begann, ist heute ein stimmungsvolles Openair geworden. Neu findet das Ganze in und rund um die frisch gebaute Scheune statt, wo auf der Bühne ordentlich eingeheizt wird. Mit dabei sind die «Hausbands» Purple Lights – mit Sänger Hungerbühler persönlich am Mikrofon – sowie Rewind, einer Band des Vereinsmitglieds Christian Frei. Für zusätzliche Energie sorgt jeweils eine Gastband: Dieses Jahr rockte die AC/DC-Coverband «No Class» die Bühne.

Bauernbrunch und Blasmusik

Der Tag startet gemütlich mit einem reichhaltigen Brunch, begleitet von der Dorfmusik Bachenbülach, die für die passende sonntägliche Atmosphäre sorgt. Später duftet es nach Grilladen, Gespräche werden lauter, und die Spannung steigt.

Gegen Mittag ist es dann so weit: Die ersten Bikes und Trikes rollen durch Eich. Jubel brandet auf, als der Tross vorbeizieht. Viele Besucherinnen und Besucher haben ihre Fest-

SO BITTE NICHT

Was da Anfang Mai auf einer Brüttener Strasse herumliegt, ist nicht schön. Wer Kehrichtsäcke schon am Vorabend an die Strasse stellt, riskiert solche Szenen, weil Tiere in der Nacht die Säcke aufreissen und den Abfall verstreuen. «Zum Glück sehen wir solche Fälle eher selten», berichtet Urs Altorfer, Werkhof-Verantwortlicher der Gemeinde Brütten. «Aber wenn es vorkam, haben wir das ganze Material auch schon zurück auf das Grundstück gebracht.» Theoretisch dürfen Gemeinden solche Abfallsünder sogar mit Bussen bestrafen. In Brütten werde das jedoch nicht gemacht, so Altorfer: «Meistens sammeln die Leute den Abfall selbst wieder ein. Denn wer hat schon gerne eine solche Schweinerei vor dem Haus?» Augenzeugen zufolge hat in diesem Fall ein Kind am Morgen den ganzen Abfall wieder eingesammelt. (fb)

bänke kurzerhand bis an den Strassenrand getragen, um das Spektakel aus nächster Nähe mitzuerleben. Für einen Moment verschmelzen Rockmusik, Motorensound und Dorfleben zu einer einzigartigen Kulisse. Rund 1000 Gäste zählt der Anlass jeweils.

Doch sie kommen nicht nur wegen der guten Stimmung. Denn der Ride Rock hat auch eine soziale Seite: Ein Teil der Einnahmen fliesst als Spende zurück an den Love Ride und unterstützt damit Menschen mit Behinderungen.

Beim Anblick dieser Gefährte schlägt das Herz der Bikerfans höher. (rh)

Gemeinderat lehnt Verkehrskommission ab

Initiative für ungültig erklärt

Die von einem GLP-Mitglied eingereichte Einzelinitiative zur Gründung einer Verkehrskommission scheitert an formellen Voraussetzungen. Für die GLP ist das Thema aber nicht vom Tisch.

In Brütten scheiden sich die Geister, ob bei der Verkehrssituation Handlungsbedarf besteht oder nicht. Der Gemeinderat sieht dafür keine Notwendigkeit und beruft sich unter anderem jeweils auf die Unfallstatistik und Gespräche mit der Kantonspolizei. Doch immer wieder melden sich vereinzelte Stimmen, die das anders sehen und von «gefährlichen Situationen» berichten.

Aktuell ist es Brüttens jüngste Partei, die GLP, die sich für das Thema Verkehrssicherheit stark macht. Im Februar haben es die drei GLP-Mitglieder Saskia Dias, Sabine Jakob und Patricia Monnard mit einer Ein-

zelinitiative versucht, die eine Verkehrskommission für Brütten fordert. Der Gemeinderat erklärt die Initiative jedoch aus formellen Gründen für ungültig – weil sie in seinen Kompetenzbereich eingreife. «Einzelinitiativen dürfen nur über Gegenstände eingereicht werden, die in die Zuständigkeit der Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung oder an der Urne fallen», heisst es in der Begründung.

«Kommission ist unnötig» Abgesehen von diesem Formfehler erachtet der Gemeinderat grundsätzlich die Einrichtung einer Verkehrskommission als nicht notwendig. «In Fragen der Verkehrssicherheit steht die Gemeinde in regelmässigem Austausch mit der Geoinfra Ingenieure AG, die sie in verkehrstechnischen Angelegenheiten unterstützt und berät», erklärt Gemeindepräsident Fritz Stähli. Zudem finde ein kontinuierlicher Austausch mit der Kantonspolizei statt.

Stähli verweist ausserdem auf eine «umfassende Verkehrsprüfung» aus dem Jahr 2020, in deren Rahmen eine Gefahrenkarte erstellt wurde. Auf dieser Grundlage seien verschiedene Massnahmen umgesetzt worden; darunter die Verbreiterung des Trottoirs an der Dorfstrasse, die Installation zweier Berliner Kissen in Strubikon sowie Temporeduktionen in Obereich. An neuralgischen Punkten im Dorf führe die Polizei regelmässig Radarkontrollen durch. «Zudem beschäftigt sich der Gemeinderat auch

in der neuen Legislaturperiode mit Verkehrsbeschränkungen und der Sicherheitslage in und um Brütten», so Stähli.

Damit ist die GLP zurück auf Feld eins. Doch das Spiel geht weiter: «Wir bleiben auf jeden Fall am Thema dran», erklärt Fabian Heer, Präsident der GLP Brütten. «Verkehrssicherheit ist sehr relevant für Brütten.» Nächster Schritt: Ende Mai treffen sich Mitglieder des Gemeinderats und der GLP-Ortspartei für einen Austausch zu diesem Thema.

Genossenschaft blickt trotz Rückschlägen nach vorne

Verlust von 35 000 Franken wegen Kosten für Rechtsberatung

Die Generalversammlung der Genossenschaft Zentrum Brütten liefert den Genossenschaftern Aufschluss zur finanziellen Situation. Beim Projekt kommt Plan B zum Tragen.

Präsident Ueli Arn begrüsst am vergangenen Donnerstagabend alle persönlich an der Tür zum Gemeindesaal in Brütten. Die vier Stuhlreihen mit je acht Plätzen füllen sich ausnahmslos, während der Vorstand vorne unter der Leinwand Platz nimmt. Zehn Traktanden stehen an der fünften GV der Genossenschaft auf

der Agenda. 40 Stimmberechtigte sind anwesend, insgesamt zählt die Genossenschaft 129 Mitglieder.

Projekt zum Fliegen bringen Der Jahresbericht 2025 wird ohne Einwände angenommen – trotz eines «schwierigen Jahres», wie Arn sagt. «Wir haben einiges gelernt, besonders juristisch.» Der Präsident dankt den Genossenschaftern für ihre Unterstützung. Diese gebe dem Vorstand den nötigen Mumm, weiterzumachen: «Voller Energie, denn wir glauben daran, dass das Projekt zum Fliegen kommt.» Anschliessend präsentiert Simon Baltensperger die Jahresrechnung. Den deutlich höheren Verwal-

tungsaufwand begründet er mit hohen Kosten für die Rechtsberatung. Der Jahresverlust von knapp 35 000 Franken wird ohne Einwände angenommen. Für 2026 wird mit einem Budget von 20 500 Franken gerechnet. Ebenso stimmen die Anwesenden der Decharge an den Vorstand zu. «Ein Vertrauensbeweis an uns», meint Arn. Wie bereits berichtet wurde, gingen gegen die Baubewilligung Rekurse ein – unter anderem wegen der Verkehrssituation, der Grenzabstände sowie der Einordnung der Bauten. «Wir wurden auf Feld eins zurückgeworfen», zeigt sich Arn enttäuscht. Diese Entwicklung bremse das Projekt sowohl zeitlich als auch finanziell.

Der Vorstand verfolge nun Plan B. Dieser sieht vor, dass die Gemeinde einen Gestaltungsplan ausarbeitet, auf dessen Grundlage eine Sonderbauvorschrift entstehen soll. Dadurch sollen spätere Abweichungen möglich werden. Der Plan werde anschliessend der Gemeindeversammlung vorgelegt, Einsprachen seien weiterhin möglich. Das Vorhaben benötige jedoch viel Zeit – mindestens bis Ende Jahr, da verschiedene Stellen und Ämter involviert seien. «Es braucht Geduld, aber es lohnt sich zum Wohl des Dorfes.» Gleichzeitig lobt Arn die enge Zusammenarbeit mit der Gemeinde, die in zügigem Tempo arbeite.

Die Verkehrssituation in und um Brütten bleibt ein Thema. (zvg)

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KREDITBEWILLIGUNGEN/ ARBEITSVERGABEN

Für die Umsetzung der elektronischen Behördenkommunikation DigiLex hat der Gemeinderat einen Kredit von 74 000 Franken als gebundene Ausgabe bewilligt. Der

Auftrag geht an die Upgreat AG, Fehraltorf.

FINANZEN

Für drei Handänderungen wurden Grundstückgewinnsteuern im Betrage von 294 560 Franken veranlagt.

GENOSSENSCHAFT ZENTRUM BÄREN

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

In sechs Fällen gewährte der Gemeinderat Steueraufschub. Eine weitere Handänderung wurde ohne Grundstückgewinnsteuern veranlagt.

Gemeinderat Nürensdorf

GRATULATION

WIR GRATULIEREN!

ZUR GOLDENEN HOCHZEIT

am 11. Juni

Nach eingehender Prüfung hat sich die Genossenschaft Bären entschieden, die Pacht für den Gasthof Bären nochmals neu auszuschreiben. Zwar waren Gespräche mit möglichen Interessenten bereits weit gediehen, mussten jedoch am Ende aufgrund offener Detailfragen beendet werden.

In der Zwischenzeit hat die Genossenschaft die Chance genutzt, um verschiedene bauliche Sanierungen vorzunehmen und die Fassade zu renovieren. Dadurch präsentiert sich der traditionsreiche Gasthof heute in einem erneuerten Erscheinungsbild und steht neuen Pächterinnen oder Pächtern mit frischem Auftritt zur Verfügung.

Genossenschaft Zentrum Bären

Der Vorstand

TAG DER OFFENEN TÜR

ASYLWESEN NÜRENSDORF

Samstag, 20. Juni, 11 bis 15 Uhr

Wir laden Sie herzlich zum Tag der offenen Tür in der Unterkunft Nürensdorf ein.

Freuen Sie sich auf spannende Einblicke, interessante Gespräche sowie einen offenen Austausch mit Mitarbeitenden und Bewohnerinnen und Bewohnern.

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Die Asylsuchenden aus verschiedenen Kulturen bereiten einen kleinen Apéro für Sie vor.

Treffpunkt: Um 11 Uhr an der Eigentalstrasse 11 in Nürensdorf.

Wir freuen uns auf regen Besuch.

Kontakt: Herr Nihat Halis, Co-Leiter Fachstelle Soziales, Telefon 044 838 40 92

Fachstelle Soziales

STELLENANGEBOT

Sachverständige als nebenamtliches Mitglied der Fachstelle Soziales (10%)

An dieser Stelle erwarten Sie abwechslungsreiche und vielfältige Aufgaben in enger Zusammenarbeit mit den Bereichsleitungen der wirtschaftlichen Sozialhilfe und im Asylbereich.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.nuerensdorf.ch.

Gemeinde Nürensdorf

Hélène und René Häusler Maulackerstrasse 31

am 25. Juni

Christa und Josef Matt Untere Chilenzelg 26

ZUM 90. GEBURTSTAG

am 17. Mai

Doris Huber Aufenthalt Oase Bassersdorf

am 20. Mai

Edith Ruoss Kanzleistrasse 7

am 6. Juni

Annetta Pani Lindauerstr. 26

ABSCHIED

Karl Güntert ist am 23. 4. 2026 verstorben.

Rosmarie Krämer ist am 26. 4. 2026 verstorben.

Max Robmann ist am 3. 5. 2026 verstorben.

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

Bestattungsamt Nürensdorf

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

SELBSTBESTIMMT ZU HAUSE IM FORTGESCHRITTENEM ALTER

Damit Sie so lange wie möglich selbstbestimmt daheim leben können, werden ab dem 1. Januar 2025 weitere Hilfsmittel und Unterstützungsleistungen von den Ergänzungsleistungen finanziert, um die Lebensqualität zuhause zu erhöhen.

Das heisst, wenn Sie eine AHV-Rente beziehen und Anspruch auf Ergänzungsleistungen haben, könnten Sie Anspruch auf diverse Hilfsgegenstände im Haushalt wie auch Unterstützung im Alltag haben (Betreuung und Pflege zu Hause, Gehhilfen, Transport zur nächstgelegenen Behandlungsstelle, Kosten für Hilfsmittel etc.).

Um diesen Bedarf im Detail abzuklären, können Sie sich an das KZU Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit, Bassersdorf wenden.

Lassen Sie sich beraten!

Bedarfsabklärungsstelle der Gemeinde Nürensdorf: KZU Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit, Bassersdorf, Telefon 044 838 51 47 oder disposition@kzu.swiss

Abteilung Soziales

BIBLIOTHEK NÜRENSDORF

Veranstaltungen

Mittwoch, 3. Juni, 10 Uhr

Gschichtezug – Geschichten und Versli hören, zuschauen, mitmachen, spielen – für Kinder ab 2 Jahren mit Begleitung

Dienstag, 9. Juni, 16 Uhr

Spannende und unterhaltsame Kurzgeschichten für Erwachsene liest das Team der Bibliothek im Foyer des Zentrum Bären.Geniessen Sie eine kurzweilige halbe Stunde. Eintritt frei.

SommerLeseClub für Schüler

Ab 22. Juni Abgabe der SommerLeseClub-Karte in der Bibliothek oder direkt über die Website herunterladen

Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf.

Bibliothek Nürensdorf

Postomat verschwindet aus Nürensdorf Rückbau per Dezember 2026

von Dunja Rhyner

Der Gang zum Postautomaten in Nürensdorf ist für einige Einwohnerinnen und Einwohner Teil des Alltags. Doch damit ist bald Schluss: Der Automat soll per Anfang Dezember 2026 zurückgebaut werden.

Der heutige Standort direkt neben dem Volg wird dann nicht mehr bestehen. Wie die Post auf Anfrage bestätigt, wurde ein entsprechendes Baugesuch eingereicht. Damit verliert Nürensdorf seinen einzigen Postomaten. Die Ausserbetriebnahme und der Rückbau sind auf Anfang Dezember 2026 vorgesehen.

Ersatz wäre zu aufwendig Als Hauptgrund nennt die Post das Ende der technischen Lebensdauer des

Automaten. Ein Ersatz hätte bauliche Anpassungen notwendig gemacht. Diese seien laut Post angesichts der heutigen Nutzung nicht mehr verhältnismässig. Gleichzeitig sei das Transaktionsvolumen in Nürensdorf zu tief, um einen Weiterbetrieb zu rechtfertigen. Konkrete Nutzungszahlen veröffentlicht die Post nicht.

Immer mehr zahlen kontaktlos Der Entscheid steht jedoch stellvertretend für eine Entwicklung, die schweizweit zu beobachten ist: Bargeld verliert im Alltag zunehmend an Bedeutung. Immer häufiger wird heute kontaktlos bezahlt – ob im Restaurant, im Detailhandel oder sogar an Marktständen. Smartphone, Karte oder Smartwatch ersetzen dabei zunehmend das klassische Portemonnaie. Besonders jüngere Generationen greifen immer seltener zu

Bargeld, während auch viele Unternehmen ihre Zahlungsinfrastruktur entsprechend anpassen.

Bargeldbezug bleibt verfügbar Ganz ohne Bargeldmöglichkeiten bleibt Nürensdorf jedoch nicht. Kundinnen und Kunden mit einer PostFinance Karte können weiterhin in der Partnerfiliale im Volg Bargeld beziehen. Möglich sind Bezüge bis maxi-

mal 500 Franken, garantiert werden 50 Franken pro Bezug. Damit bleibt zumindest eine gewisse Grundversorgung im Dorf bestehen. Darüber hinaus bestehen in der Region weitere Möglichkeiten für Bargeldbezüge, etwa an Kassen in Supermärkten oder Tankstellenshops. Der klassische Gang zum Postomaten dürfte in Nürensdorf jedoch bald der Vergangenheit angehören.

Nur noch bis Dezember in Betrieb:

Parkierungsregeln überzeugen nicht restlos

Eine gültige Initiative für ein Parkierungsregime liegt vor

Tiziano Rosa hat Ende Januar eine Initiative beim Gemeinderat eingereicht, welche fordert, dass man im Gemeindegebiet messbare Parksysteme einführt und rigoros gegen das Wildparkieren vorgeht.

Nach den heftigen Diskussionen an der Gemeindeversammlung Mitte November 2025 über das Parkregime und ungehemmte Wildparkierer sowie der mittlerweile in Kraft gesetzten revidierten Polizeiverordnung liegt nun bei der Gemeinderatskanzlei eine Initiative auf. Initiant Tiziano Rosa fordert darin, dass man in der Gemeinde Nürensdorf – analog der

Nachbargemeinde Lindau – nicht mehr gratis parkieren kann. Besuchende sollen ihre Parkmöglichkeiten digital über die Parkingpay-App, mit E-Parkkarten oder am Schalter der Einwohnerkontrolle bezahlen können. «Denn diese Systeme werden an vielen Orten genutzt und sind etabliert», sagt Rosa. Auch Gratisparkzeiten können damit angezeigt werden und machen sichtbar, ab wann bezahlt werden muss.

Lindau als Vorbild

Der Initiant will den Artikel 30 der Polizeiverordnung ersatzlos streichen und dafür ein separates Parkregelment erarbeiten lassen. Artikel 30 sieht heute vor, dass Fahrzeuge, Anhänger und dergleichen nicht länger als 72 Stunden ununterbrochen auf öffentlichem

Grund stehengelassen werden dürfen. Signalisierte Parkzeitbeschränkungen blieben vorbehalten. Dies geht dem Initianten zu wenig weit. «Die 72-Stunden-Regel der heutigen Polizeiverordnung ist nicht messbar, auch wenn mittlerweile mehr Bussen verteilt werden», erklärt er. «Dies führt dazu, dass Fahrzeuge ausserhalb der Parkfelder parkiert werden, dass die Parkkapazität für Anlässe eingeschränkt wird, dass gemietete Parkplätze gekündigt und gratis auf öffentlichem Grund parkiert wird und dass private Parkplätze ohne Konsequenzen fremdbelegt werden können.»

Bereits an der Gemeindeversammlung setzte er sich für eine Lösung ein, wie sie die Nachbargemeinde Lindau bereits hat. Dort beschied ihm Sicherheitsvorsteher André Meier,

Spontanes «Volksfest» in Nürensdorf

Entdecken, erleben und begegnen im Gwerb88

von Aisha Gutknecht

Beim Tag der offenen Tür im Gwerb88 präsentierten sich die Betriebe mit vielen Mitmachaktionen und Einblicken in ihren Arbeitsalltag. Zwischen Werkbank, Farbpalette und Festwirtschaft entstand bei sonnigem Frühlingswetter eine volksfestartige Stimmung.

Die Pfeile am Boden wiesen den Weg am Tag der offenen Tür im Gwerb88, durch die Schreinerei über die Malerei bis zur Hundebetreuungsstätte. Die einzelnen Teams griffen dabei auf unterschiedliche Blickfänge zurück. In der Schreinerei Meili konnten Besucher bei der Erstellung eines Mühlebretts zuschauen und dieses danach bemalen. Ähnlich kreativ mit Farbe ging es bei «MyMaler» weiter, wo man sein

eigenes Gemälde produzieren konnte. Jennifer Wildensee aus dem Adminteam zeigte sich sehr zufrieden mit dem Besucherandrang. Es seien bereits viele Leute gekommen und die speziell für den Anlass ausgeliehene «Malmaschine» – sozusagen ein Fass mit Drehscheibe, in das man ein Blatt Papier mit Farbe hineinlegen kann –locke besonders die Kinder und demnach deren Eltern an.

Für jeden etwas dabei Auf eigene Betätigung der Gäste setzte auch Gisler Heizungen und Sanitär, die verschiedene Herausforderungen bereithielt, wie Griffkraft messen oder eine Werkbank aufräumen. Dazu stellten sie ihr Team mit witzigen Steckbriefen und Kuchendiagrammen an einer Pinnwand vor. Elektro Neidhart griff hingegen auf die klassische Powerpoint-Präsentation zurück und klärte die anwesen-

den «Laien» von Halogenspots bis Elektromobilität auf – es war für Jedermann etwas dabei.

Für die Kinder gab es eine Bobbycar-Abfahrt in die Tiefgarage. Unten warteten weitere Spielecken, damit auch den kleinen Gästen nicht langweilig wurde. Diese waren jedoch bereits von den süssen Hunden bei «Buddy&Friends» entzückt.

Der Tag glich mit der ausgelassenen Stimmung einem Volksfest. Das son-

dass dies in ein Parkreglement gehöre und nicht in eine Polizeiverordnung, die als Basis gelte. Rosa sieht dies als reines Lippenbekenntnis – ein zusätzliches Parkreglement zu erarbeiten wurde offengelassen. «Die Wildparkierer haben wenig Scham, wo sie ihr Auto parken. Auf dem Ebnetparkplatz stehen Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen am Wochenende, obwohl keine Veranstaltung in der Halle stattfindet.» Die Respektlosigkeit vor dem Gesetz habe zugenommen – Konsequenzen würden tragbarer oder vernachlässigbar klein und damit sei das Feld für absichtliches Falschparken weit offen.

Die Initiative wurde für gültig erklärt und wird voraussichtlich an einer nächsten Gemeindeversammlung behandelt.

nige Frühlingswetter und die musikalische Begleitung der Handorgelgruppe luden geradezu ein, auf den vielen Festbänken zu verweilen und sich mit Bekannten auszutauschen. Dazu steuerte das reichhaltige Festwirtschaftsangebot seinen Teil bei. Nebst diversen Kuchenbuffets standen ein Foodtruck und ein Pizzamobil bereit, um die Mägen zu füllen. Abgerundet wurde das Angebot von lokalem Bier sowie Softdrinks und Kaffee.

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TAG DES LOKALJOURNALISMUS

Mit einer länderübergreifenden Kampagne am 5. Mai setzten lokale Medien ein gemeinsames Zeichen für den Lokaljournalismus. Allenthalben reissen die negativen Voten um die schlechte Zukunft der Branche und die Qualität der Berichterstattung in Zeiten von KI nicht ab. Glauben Sie mir: auch der dorfblitz macht sich viele Gedanken darum, wie die Zukunft aussieht. Unser Herz schlägt für unsere drei Gemeinden. Dieser enge Kosmos stellt uns aber wirtschaftlich vor grosse Probleme: schwindende Inserentenzahlen, hohe Druckkosten und faire Entlöhnung unserer Korrespondentinnen und Korrespondenten sind allgegenwärtige Themen in unserem Vorstand.

Bis jetzt haben wir klare Signale von unserer Leserschaft: Sie wollen den dorfblitz – Sie wollen informiert sein darüber, was in Ihrer Wohngemeinde passiert, wo neue Restaurants öffnen, warum eine Wiese lange nicht überbaut wird oder warum die Gemeindevertreter sich für einen Weg entschieden haben. Je näher dran wir recherchieren, desto spannender ist es für die Lesenden und desto sinnstiftender ist unsere Arbeit als Lokaljournalisten. Wir sind vor Ort, wenn die Badi eröffnet wird, ein Hundezirkus die Senioren besucht oder das Nürensdorfer Gewerbe ein Fest feiert, und wir reden mit

IMPRESSUM

Chefredaktion | Produktionsleitung

Susanne Gutknecht | Birgit Günter Tel 079 258 55 79 | redaktion@dorfblitz.ch | online@dorfblitz.ch

Sekretariat: Inserate | Allgemeines

Daniela Melcher, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf Tel 044 836 30 60 | inserate@dorfblitz.ch

Bürozeiten: Montag 8 bis 16 Uhr

Redaktion

Frédéric Bettosini (fb), Birgit Günter (bg), Aisha Gutknecht (ag), Susanne Gutknecht (sg), Reto Hoffmann (rh), Tobias Jäger (tj), Daniela Melcher (dm), Ute Müller (um), Hanspeter Rahm (hr), Philipp Rahm (ph), Fabian Rahm (fr), Dunja Rhyner (dr), Andrina Schmid (sc), Astrid Steinbach (as), Fabienne Walker (fw), Livia Weber (lw)

Druck / Produktion

Staffel Medien AG, Seestrasse 315, 8804 Au ZH www.staffelmedien.ch

Ihnen, wenn Sie eine Petition einreichen, eine Initiative starten oder Sie sonst wo der Schuh drückt – das alles leisten wir als Lokaljournalistinnen und Lokaljournalisten und das überlassen wir auf keinen Fall der KI.

Wir befassen uns mit der Region, wir sind nah dran und oft als Bürger selbst betroffen – und dennoch ist es uns wichtig, ausgewogen und fair zu berichten.

Wie denken Sie darüber?

Wann ist guter Lokaljournalismus für Sie erfüllt? Sind wir nah am Puls der Lesenden? Braucht es lokale Medien?

Schreiben Sie uns Ihre Meinung an mitreden@dorfblitz.ch!

Susanne Gutknecht / Birgit Günter Redaktion dorfblitz

BILD DES MONATS

Der Kreisel im Bassersdorfer Zentrum präsentiert sich derzeit als farbenfroher Blickfang. Die Bepflanzung wurde gezielt unter Berücksichtigung der Biodiversität gestaltet. Verschiedene einheimische Stauden bieten Nahrung und Lebensraum für Insekten sowie seltene Wildbienenarten. Besonders auffällig ist der derzeit in voller Blüte stehende Kugellauch mit seiner intensiven violetten Farbe. Die Pflanze blüht bis in den August hinein und gilt als wertvoller Insektenmagnet. Vor allem die seltene Maskenbiene ist auf den Pollen von Lauchgewächsen angewiesen. Aber auch Hummeln, Schmetterlinge und weitere Wildbienenarten werden von der Pflanze angelockt. (um)

Auflage

27. Jahrgang | 9900 Exemplare

Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement CHF 58.–

Erscheinen

Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.

Nächste Ausgabe: 25. Juni 2026.

Jede Verwendung der redaktionellen Texte (insbesondere deren Vervielfältigung, Verbreitung, Speicherung und Bearbeitung) bedarf der schriftlichen Zustimmung durch die Redaktion.

dorfblitz online

Massnahmen gegen Japankäfer

gültig ab 1. Juni bis 30. September

Der Japankäfer verursacht grosse Schäden an über 400 Wirtspflanzen, darunter landwirtschaftliche Kulturen aber auch Bäumen, verschiedene Zierpflanzen wie Rosen oder Rasenflächen.

In der Nachbargemeinde Kloten ist der Befall dank der Massnahmen bislang klein und isoliert. Um zu verhindern, dass Japankäfer unbeabsichtigt verschleppt werden, hat der Bund und Kanton die bisherigen Zonen – ein Kilometer für den Befallsherd und fünf Kilo-

meter um den Befallsherd in der Pufferzone – per 1. Juni 2026 nun ausgeweitet.

Für Bassersdorf gilt: (Zone Befallsherd) Grüngut, Kompost und Bodenmaterial dürfen ganzjährig nicht aus dem Befallsherd hinaustransportiert werden. Zudem ist die Bewässerung von Rasen- und Grünflächen verboten. Die Gemeinden können Ausnahmen beantragen für öffentliche Grünflächen wie Freibäder oder Sportplätze.

Für Nürensdorf und Brütten gilt: (Pufferzone)

Es ist verboten, zwischen dem 1. Juni und dem 30. September Grüngut aus der Pufferzone zu transportieren.

Für alle gilt:

Die kommunale Entsorgung über die Grünabfuhr der Gemeinden bleiben weiterhin möglich!

Fund eines Japankäfers unbedingt melden!

Fangen Sie den Käfer ein in einem verschlossenen Behältnis. Senden

Sie ein Foto des toten oder lebendigen Käfers mit Angaben zum Fundort an japankaefer@strickhof.ch oder melden Sie es an Telefonnummer 058 105 80 00.

Gemeinden Bassersdorf, Brütten, Nürensdorf

Erster Preis für Blockflötistin aus Birchwil

Salome Bürki trat erfolgreich am Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb auf

von Fabienne Walker

Anfangs Mai gewann Salome Bürki (10) aus Birchwil am Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb (SJMW) in der Kategorie I, Blockflöte-Solo, den ersten Preis.

Mitte März erreichte Salome Bürki mit ihrem Blockflötenspiel bereits am regionalen Qualifikationswettbewerb, dem Entrada-Wettbewerb des SJMW, den ersten Preis. Somit hatte sie sich für das Finale des SJMW qualifiziert. Bürki präsentierte ihr Programm im Konservatorium Zürich anlässlich des Finales souverän. Ihr Auftritt wurde von der Jury so gut bewertet, dass sie den ersten Preis in der Kategorie I, Blockflöte-Solo, erhielt. «Vor dem Auftritt war ich sehr aufgeregt. Die Juroren waren sehr

nett, deswegen war ich während des Vorspielens dann auch ruhig und hatte einfach Freude, vor der Jury spielen zu können. Als ich bei der Rangverkündigung hörte, dass ich den ersten Preis gewonnen habe, habe ich mich richtig gefreut», so Bürki. Die Bewertung erfolgte durch Punktevergabe, wobei Kriterien wie Musikalität, Ausstrahlung, Sensibilität oder auch der Umgang mit Texttreue und Stil massgeblich waren.

Ausdauer belohnt

Stefano Lai, Blockflötenlehrer der Musikschule Winterthur und Umgebung, ist stolz auf die Leistung seiner Schülerin: «Da steckt so viel Arbeit dahinter; in den wöchentlichen Lektionen feilt man an den Details und an der musikalischen Gestaltung, und zwischendurch muss man auch Krisenphasen überwinden. Nachdem schon enorm viel Zeit für den Entrada-

Wettbewerb investiert wurde, muss man für das Finale noch rund zwei weitere Monate am Ball bleiben. Das ist eine sehr grosse Leistung, insbesondere für Kinder. Salome hat – nebst der Begabung – die entsprechende Arbeitsmentalität und auf der Bühne die nötige Nervenstärke und Konzentration. Ich freue mich immer über Erfolge meiner Schülerinnen und Schü-

ler; den ersten Preis hat Salome absolut verdient.» Damit die Musikschülerinnen und -schüler Auftrittsroutine sammeln können, organisiert Lai regelmässig Konzerte. So werden Bürki und weitere junge Talente am 19. Juni um 19 Uhr in der Kapelle Breite auftreten und dabei Werke namhafter Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts präsentieren.

Salome Bürki freut sich über ihren Erfolg am SJMW 2026. (zvg)

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«An der Eishockey-WM ist für uns alles möglich»

Für Simon Knak aus Birchwil ist die Heim-WM ein absoluter Höhepunkt

Kaum sind die Schlittschuhe nach einer intensiven Saison beim HC Davos getrocknet, wartet für Simon Knak der nächste Höhepunkt: die HeimWeltmeisterschaft. Für den Birchwiler ist es eine Zeit der grossen Emotionen – zwischen dem Abschied aus dem Bündnerland, der Vorfreude auf die Zürcher Heimat und dem Traum von Edelmetall.

Obwohl das grosse Ziel, der Schweizermeistertitel, im Finale gegen den HC Fribourg-Gotteron knapp verpasst wurde, blickt Simon Knak positiv auf die Saison zurück: «Es war eine super Saison mit dem HCD. Wir hätten natürlich gerne den Titel gewonnen, doch schlussendlich dürfen wir zufrieden sein», erzählt Knak. Die Davoser lieferten sich gegen Fribourg eine packende Finalserie, die im entscheidenden siebten Spiel in der Verlängerung entschieden wurde.

Das Spiel war gleichzeitig das letzte Spiel für Simon Knak auf Davoser Schlittschuhen. Nächste Saison wird Knak für die ZSC-Lions auflaufen. Der Abschied von Blau-Gelb fällt für den Birchwiler emotional aus. Knak betont, dass er stets alles für den Club gegeben habe und der HCD immer ein Teil seiner Identität und Karriere bleiben werde: «Ich hatte sechs unglaublich schöne Jahre in Davos und werde die Zeit nie vergessen.»

Mission

Heim-WM

Die Konzentration gilt nun voll und ganz der Schweizer Nationalmannschaft. Eine Weltmeisterschaft im eigenen Land zu bestreiten, sei für den Birchwiler eine «unglaublich grosse Ehre». Schon bei dem Gedanken daran, wie ein volles Stadion die Schweizer Nationalhymne singen wird, bekommt der Stürmer eine Gänsehaut. Wie schon bei der letzten WM und den Olympischen Spielen wird er seine Rolle als «Powerstürmer» in der vierten Linie einnehmen. «Ich möchte viel Energie ins Spiel bringen und dabei viel Druck auf das

UBN-JUNIOREN BRILLIEREN

Die Junioren D - schwarz spielen zusammen, seit sie im Kindergarten die ersten Stöcke hielten. Diese Vertrautheit bildete das Fundament für eine Saison der Superlative: Sie blieben ungeschlagen und stürmten mit 189 Toren in 17 Spielen zum Gruppensieg. Hinter dem Erfolg steht die jahrelange Arbeit von Jenny Huber und ihrem Trainerteam. «Wir haben gezielt in Positivität und Teamzusammenhalt investiert – dieses Vertrauen war die ganze Saison spürbar», erklärt Huber. Nach acht Jahren gemeinsamer Reise ziehen die Jungs nun weiter aufs Grossfeld in die U14. Sie gehen den nächsten Schritt ohne ihre langjährige Trainerin, aber als eingeschworene Einheit: «Die Jungs haben eine tolle Einstellung und sind bereit für das neue Abenteuer.» (ph/zvg)

gegnerische Tor erzeugen. Dabei möchte ich auch viel physische Präsenz markieren», erzählt Knak. Das Ziel der Schweizer Eishockeymannschaft ist klar definiert: Man will mit einem guten Gefühl durch die Gruppenphase kommen, in der mit den USA und Finnland bereits frühe Prüfsteine warten. Knak ist überzeugt, dass die Schweiz sich nicht verstecken muss und nach den Erfolgen der letzten Jahre «alles möglich ist».

Mit Blick auf die kommende Saison bei den ZSC Lions erzählt Knak: «Ich habe eine neue Herausforderung gesucht und diese mit meinem Engagement bei den ZSC Lions gefunden.» Da die neue Heimspielstätte für Knak nun in der SwissLife Arena in ZürichAltstetten sein wird, wird Knak nun wieder «nahe vom dorfblitz-Gebiet» wohnen. «Ich freue mich sehr auf die kommende Zeit, doch nun liegt mein ganzer Fokus auf der Heim-WM, was für mich das Grösste ist.»

Konzentriert im Einsatz: Simon Knak. (zvg)

Der FCB kommt nicht vom Fleck

Die

Herren und die Damen spielen um den Ligaerhalt

von Philipp Rahm

Die Herren und die Frauen des FC Bassersdorf spielen eine durchzogene Saison. Während die Frauen schon fast abgestiegen sind, kämpfen die Herren um jeden Punkt, damit sie in der Liga bleiben können.

Eigentlich sind es gute Nachrichten, denn die FCB-Frauen gewannen gegen den Tabellennachbarn Schwerzenbach mit 5:4. Es war der zweite Sieg in der Rückrunde und ein sehr wichtiges Lebenszeichen im Kampf um den Ligaerhalt. Es bleiben noch vier Spiele, um die zehn Punkte Rückstand auf Schwerzenbach aufzuholen und so auch nächstes Jahr in der 3. Liga spielen zu können. In den letzten Spielen trifft der FCB noch auf drei der bes-

ten vier Teams, weshalb für es für den Ligaerhalt wohl die Mithilfe der Fussballgötter braucht.

Punkten ist Pflicht

Etwas komfortabler, aber auch nicht sehr gemütlich, sieht die Situation bei den Herren aus. Zurzeit liegt das Team auf dem achten Rang der 14er-Tabelle. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt jedoch nur drei Punkte, denn es gibt drei Absteiger. Bis zum Saisonende verbleiben fünf Spiele, in denen der FCB gut beraten ist, zu punkten. Die kommenden zwei Direktduelle gegen Greifensee und Küsnacht sind im Kampf um den Ligaerhalt entscheidend. Gegen den Tabellennachbarn FC Wald spielten die Herren zuletzt auswärts 3:3. In der letzten Spielminute erzielte das Heimteam den Ausgleich und brachte den FCB um die wichtigen drei Punkte.

Das nächste Spiel für die Herren findet am 30. Mai um 18 Uhr zuhause in Bassersdorf gegen den FC Küsnacht statt. Die Frauen spielen einen Tag

später um 15 Uhr auswärts in Seen. Beide Teams sind dringend auf Punkte angewiesen, um noch eine Chance auf den Ligaerhalt zu haben.

Grösstes Schützenfest der Welt in Brütten

Ende Mai findet das eidgenössische Feldschiessen

Das diesjährige eidgenössische Feldschiessen in der Region wird vom SV Brütten durchgeführt. Der Tag lockt mit einer sportlichen Herausforderung und einer geselligen Stimmung.

Die regionale Austragung des eidgenössischen Feldschiessens wird nach 16 Jahren wieder in Brütten durchgeführt. Vom 29. bis 31. Mai treffen sich mehrere Hundert Schützen aus der Umgebung auf dem lokalen Schiessstand und schärfen oder beweisen ihre Treffsicherheit. Schweizweit werden es üblicherweise bis zu 100 000 Teilnehmende. Begleitet wird das – gemäss dem Schweizer Schiesssportverband – weltweit

grösste Schützenfest von Speis und Trank in der Festwirtschaft.

Teilnehmen können alle Bürger und Bürgerinnen ab dem zehnten Lebensjahr, die ihre Fähigkeiten im Umgang mit dem Gewehr testen möchten. Es ist keine vorgängige Anmeldung notwendig. Für Interessierte, die noch keine Schusserfahrung haben, eigne sich eher das Dorfschiessen im Spätsommer, betont Michael Dürsteler, Mitglied des SV Brütten. Wichtig auch: Man sollte über eine zugelassene Waffe verfügen. Geschossen wird nämlich nur mit Ordonnanzwaffen.

Freude am Sport

Das Wettkampfprogramm umfasst drei Teile: Im Einzelfeuer werden sechs Schüsse in sechs Minuten abgegeben. Anschliessend folgen zwei

in Brütten statt

Kurzfeuer-Serien mit je drei Schüssen in 60 Sekunden. Den Abschluss bildet das Schnellfeuer mit sechs Schüssen in einer Minute. Mit dem Gewehr muss man auf 300 Meter treffen, bei der Pistole jeweils auf 50 und 25 Meter. Eine offizielle Rangliste gebe es nicht, erklärt Dürsteler.

Schützen, welche eine hohe Punktzahl erreichen, werden mit einer Anerkennungskarte, einer Kranzauszeichnung oder Medaille belohnt. Grundsätzlich stehe aber nicht nur der Wettkampf im Vordergrund: «Es geht ums Beisammensein und die Freude am Sport.»

Der FCB erzielte gegen den FC Wald drei Tore. (zvg)
Erfahrene Schützen am Werk. (zvg)

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Mo 01.06. 17:00–19:00

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Di-Fr 02.06.05.06. 09:30–11:30 Gemeinde Bassersdorf Familientreff-Türmli

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Ort / Kontakt

Klotenerstrasse 1, im 2. Stock, Jessica Lachnit, Tel. 044 838 85 72

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Sportanlage im Birch, 8050 Zürich, Kontaktperson: Cédric Bochsler, Tel. 079 573 20 90, hallo@ shane-osteosarcoma.ch

Klotenerstrasse 1, im 2. Stock, Jessica Lachnit, Tel. 044 838 85 72

Klotenerstrasse 1, EG Aktionsraum, schreibdienstbassersdorf@outlook.com

Klotenerstrasse 1, im 2. Stock, Jessica Lachnit, Tel. 044 838 85 72

Di 02.06. 19:00–21:00 FKLN, Abt. Bau + Werke Exkursion «Spannungsfeld Wald» Waldhütte Heidenburg

Mi 03.06. 19:00–20:00 Gemeinde Bassersdorf Beratungsangebot IT-Hilfe Bassersdorf

Do 04.06. Kjz-Kloten Mütter-, Väterberatung 14:00–15:00 Uhr (mit Anmeldung), 15:00–16:30 Uhr (ohne Anmeldung)

Klotenerstrasse 1, EG Aktionsraum, ithilfebassersdorf@proton.me, 076 595 95 36

Klotenerstrasse 1, EG Aktionsraum, mvb.kjzkloten@ajb.zh.ch

Sa 06.06. 10:00–12:00 Genossensch. Pro Sagi Vorführung alte Sagi im Wiesenthal Sago. Sagiweg 11 Sa 06.06. 10:00–12:00 Schmitte Vorführung Schmitte Schmitte im Dorfzentrum

Sa 06.06. 10:00–17:00 Feuerwehr, Abt. Bau + Werke

Mo 08.06. 17:00–19:00

Di–Fr 09.06.–12.06. 09:30–11:30

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Gemeinde Bassersdorf Familientreff-Türmli

Mi 10.06. 19:00–20:00 Gemeinde Bassersdorf Beratungsangebot IT-Hilfe Bassersdorf

Do 11.06. 14:00–16:00

Reformierte Kirche Breite & Arbeitsgruppe GeHA Vortrag KI im Alltag

Do 11.06. 14:00–16:30 Kjz-Kloten

Fr–So 12.06.–14.06. Ok Chilbi

Mütter-, Väterberatung 14:00–15:00 Uhr (mit Anmeldung), 15:00–16:30 Uhr (ohne Anmeldung)

Chilbi

Sa 13.06. 17:00–21:00 Dorfverein Baltenswil Kulinarische Entdeckungsreise

Mo 15.06. 13:30–15:30

Mo 15.06. 17:00–19:00

Di–Fr 16.06.–19.06. 09:30–11:30

Mi 17.06. 19:00–20:00

Gemeinde Bassersdorf Familientreff-Türmli

Gemeinde Bassersdorf Beratungsangebot Schreibdienst Bassersdorf

Gemeinde Bassersdorf Familientreff-Türmli

Gemeinde Bassersdorf Beratungsangebot IT-Hilfe Bassersdorf

Klotenerstrasse 1, EG Aktionsraum, schreibdienstbassersdorf@outlook.com

Klotenerstrasse 1, im 2. Stock, Jessica Lachnit, Tel. 044 838 85 72

Klotenerstrasse 1, EG Aktionsraum, ithilfebassersdorf@proton.me 076 595 95 36

Franziskuszentrum

Klotenerstrasse 1, EG Aktionsraum, mvb.kjzkloten@ajb.zh.ch

Dorfzentrum

Kleinküche Schulhaus Chrüzacher, Bodenacherring 46, Bassersdorf

Klotenerstrasse 1, im 2. Stock, Jessica Lachnit, Tel. 044 838 85 72

Klotenerstrasse 1, EG Aktionsraum, schreibdienstbassersdorf@outlook.com

Klotenerstrasse 1, im 2. Stock, Jessica Lachnit, Tel. 044 838 85 72

Klotenerstrasse 1, EG Aktionsraum, ithilfebassersdorf@proton.me, 076 595 95 36

Do 18.06. Kjz-Kloten

Mütter-, Väterberatung 14:00–15:00 Uhr (mit Anmeldung), 15:00–16:30 Uhr (ohne Anmeldung)

Fr–So 19.06.–21.06. OK Chilbi Bassersdorf Chilbi Bassersdorf

Sa 20.06. 10:00–12:00

Mo 22.06. 13:30–15:30

Mo 22.06. 17:00–19:00

Di–Fr 23.06.–26.06. 09:30–11:30

Di 23.06. 19:00

Mi 24.06. 19:00–20:00

Gemeinde Bassersdorf Neuzuzügeranlass

Gemeinde Bassersdorf Familientreff-Türmli

Gemeinde Bassersdorf Beratungsangebot Schreibdienst Bassersdorf

Gemeinde Bassersdorf Familientreff-Türmli

Gemeinde Bassersdorf Gemeindeversammlung

Gemeinde Bassersdorf Beratungsangebot IT-Hilfe Bassersdorf

Türmli im EG, Aktionsraum mvb.kjzkloten@ajb.zh.ch

Dorfplatz und PP altes Schulhaus

Chilbi Festzelt auf dem Dorfplatz

Klotenerstrasse 1, im 2. Stock, Jessica Lachnit, Tel. 044 838 85 72

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Klotenerstrasse 1, im 2. Stock, Jessica Lachnit, Tel. 044 838 85 72

Bei guter Witterung auf Dorfplatz

Klotenerstrasse 1, EG Aktionsraum, ithilfebassersdorf@proton.me, 076 595 95 36

Mi 24.06. 13:30–17:00 Basi-Fisch Komitee Basi-Fisch Bxa Freibad Hasenbühl

Do 25.06. Kjz-Kloten Mütter-, Väterberatung 14:00–15:00 Uhr (mit Anmeldung), 15:00–16:30 Uhr (ohne Anmeldung)

Klotenerstrasse 1, EG Aktionsraum, mvb.kjzkloten@ajb.zh.ch

Sa 27.06. 10:00–15:00 Repair-Café Team Repair-Café Bungertstube

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag Zeit Veranstalter Anlass

Ort / Kontakt

Jeden Mi 19:30–21:30 Rainbow Chor Chorprobe Franziskuszentrum www.rainbow-chor.ch

Jeden Mi 19:30–21.30 Kantorei Bassersdorf Chorprobe

Jeden Mi + Fr Mi 14:00–20:00 Fr 18:00–23:00 Jugendarbeit Bassersdorf Jugendtreff JAM

Wiederkehrend Donnerstags 17:00–19:00 Jugendarbeit Bassersdorf Offenes Büro – Jugendberatung

Ref. Kirchgemeindehaus

JAM, jugendarbeit@ bassersdorf.ch

JAM, jugendarbeit@ bassersdorf.ch

Nach Absprache individuell Jugendarbeit Bassersdorf Offenes Büro – Jugendberatung JAM, jugendarbeit@ bassersdorf.ch

Jeden Do ausser Schulferien 14.00–16.30 Reformierte Kirche Breite Begegnungscafé Heiliger Bimbam

jeden 1. Do 14:00–16:00 Nachbarschaftshilfe Basi offenes Haus für alle Interessierten und Engagierten

Täglich 11:45–13:00 Pflegezentrum Bächli Mittagstreff ohne Anmeldung

Regelmässig Gemeinnütziger Frauenverein Bassersdorf

Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di, Jan–November), Zmorge (1. Mi), Stricktreff (2. / 4. Do)

Regelmässig Altersforum Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, jeden 1. Fr Vorträge

Regelmässig

Regelmässig

Ref. Kirchgemeindehaus

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Im Bächli 1 (Cafeteria)

www.frauenvereinbassersdorf.ch

www.afobasi.ch, Infos: E. Moser, 044 836 72 95

Gemeinde Bassersdorf Frühförderung – schritt:weise: Ein Spiel- und Lernprogramm für Kinder im Vorschulalter. jessica.lachnit@bassersdorf.ch, Jessica Lachnit, Tel. 044 838 85 72

Gemeinde Bassersdorf Deutschkurse für fremdsprachige Erwachsene deutschkurse@ bassersdorf.ch

Weitere Details und den tagesaktuellen Stand zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

GEMEINDE BRÜTTEN

Einmalige Anlässe

Tag Datum Zeit

Veranstalter Anlass

Fr 29.05. 19:00 FDP Brütten

Generalversammlung FDP Brütten

www.bruetten.ch oder Telefon 052 355 03 55

Fr–So 29.05.–31.05. Schiessverein Feldschiessen (Fr. 17–20, Sa, 9–12, 13:30–17:00,So 9–12)

Ort / Kontakt

Pavillon Säntisblick

Schiessstand Brütten

Sa 30.05. 13:00 Kyburger Gemeindetag, Führung und Apéro Kyburg

Mi 03.06. 14:00–16:00

Do/Fr 04.06.–05.06. 17:00–23:00

Senioren-Netz Computeria – Hilfe bei Computer-/Handyproblemen Zentrumstreff

Pavillon Team

Treffpunkt zum langen Tisch – gemeinsam feiern und geniessen

Pavillon Säntisblick,

Fr 05.06. 18:30–21:30

B. Spalinger + Biliotheksteam

Schreibworkshop «Ideen gibt es an jeder Strassenecke» Bibliothek Sa 06.06. 19:30 Kulturkommission Konzert «Soulsnowband»

Gemeindesaal Mi 10.06. 14:00–16:00 Senioren-Netz Reparia – reparieren nicht wegwerfen Zentrumstreff Mi 10.06. 19.30 Pol. Gemeinde Gemeindeversammlung

MZH Chapf Sa 13.06. 09:00–12:00 B. Spalinger + Biliotheksteam

Schreibworkshop «Umgekehrt wird ein Schuh daraus» Bibliothek

So 14.06. Pol. Gemeinde Abstimmung

Gemeindehaus So 14.06. 10:00–12:00 pgv abStimmung-Kafi Zentrumsbau Allmend

Do 18.06. 09:00–16:00 Senioren-Netz Wanderia – Wanderung

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag Zeit Veranstalter Anlass

TP Bushaltestelle Zentrum Anm. info@senioren-netz.ch

Ort / Kontakt Mo/Di/Do Sa 15:00–19:00 10:00–12:00 Bibliothek Ausleihe Bibliothek

Jeden Mo 08:45–11:15 Spielgruppe Zwärgewirbel

Bibliothek / bibliothek@bruetten.ch

Spielgruppe für abenteuerlustige Kinder ab 2 Jahren, an versch. Erlebnisplätzen zwaergehuesli8311@ gmail.com

Jeden Mo 09:00–10:00 Verein Fitness & Gesundheitssport Pilates / Bodyforming Turnhalle Chapf

Jeden Mo–Fr Turnverein Trainings diverser Riegen–Details siehe Homepage www.tvbruetten.ch

Jeden 1. Mo 14:30–16:30 Frauenverein, Altersforum Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach AziG, Abf. Brü 14.00

Jeden Di 09:30–11:00 Verein Chäferliturnen Chäferliturnen für Kinder bis 4 Jahre Turnhalle Chapf chaeferliturnen@gmx.ch

Jeden Di 12:00–13:30 Altersforum Mittagstisch für alle Gemeindesaal

Jeden Di 14:00–16.30 Altersbeautragte Altersfachstelle Zentrumscafé

Jeden 1. Di 09:00–11:00 Kjz Winterthur Mütter- / Väterberatung (ohne Terminvereinbarung) Gemeinschaftsraum Allmend, Brühlstr. 4

Jeden Di/Mi Ursula Müller Pilates (Di 18.30/19.45, Mi 08.30/19.45) www.pilatesbruetten.com Dachraum Gemeindesaal

Jeden Di/Do Mirta Honegger Zumba-Kids: Di 18–19, Zumba Kids Jr: Do 17–18, Zumba Erwachsene Di 19–20, Do 8.30–9.30

Gemeindesaal (Di), Dachraum Gemeindes. (Do)

Jeden Mi 10:00–11:15 Christina Polanka Hatha Yoga, Tel. (Anm. 079 253 33 38) Dachraum Gemeindehaus

Jeden Do 14:00–17:00 Altersforum Kafi im Zentrumstreff im Erdgeschoss Zentrumstreff

Jeden Do 18:30–19:30 Katharina Egli Gym-Move (Bodyforming, Pilates) 079 509 63 56 Mehrzweckhalle Chapf

Jeden 2. Do 14:00 Ref. Kirche Breite Altersnachmittag (Oktober bis und mit März) Gemeindesaal

Jeden 2. + 4. Do 09:30–11:00 MuKi-Treff MuKi-Treff für Mütter/Väter mit Kindern bis 4 Jahre Dachraum Gemeindesaal

Jeden Fr 08:45–10:00 Bettina Caflisch Yoga (Anm. 076 387 07 00) Dachraum Gemeindesaal

Jeden Sa 14:00–17:00 Pfadi Waldmann Pfadi-Treffen «Nepomuk» www.pfadiwaldmann.ch

GEMEINDE NÜRENSDORF

Einmalige Anlässe Tag Datum Zeit Veranstalter Anlass

Do–Mo 28.05.–01.06. Turnverein Schnupperwoche

Sa–So 30.05.–31.05. 09:00–14.00 09:00–18.00 UBN

www.nuerensdorf.ch oder Telefon 044 838 40 50

UBN Schüler- und Schülerinnenturnier

Sa 13.06. 09:00–20:00 ASV Oberwil Volksschiessen ASV Oberwil

Mi 17.06. 20:15 Pol. Gemeinde Gemeindeversammlung

Sa 20.06. 11:00–15:00 Fachstelle Soziales Tag der offenen Tür Asylwesen

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf

Tag Zeit Veranstalter Anlass

Ort / Kontakt

Schulhaus Hatzenbühl + Sunnerain, www.sportclubnuerensdorf.ch

Turnhalle Hatzenbühl

Schützenhaus unter Linde Oberwil

MHZ Ebnet

Eigentalstrasse 11

Ort / Kontakt

Nach Bedarf Gemeindepräsident Sprechstunde (Tel. Anm. 044 836 38 38) Gemeindehaus Nach Bedarf Schulpflege Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anm. 044 836 80 83) Gemeindehaus Nach Bedarf Präsidentin ref. Kirchgem. Breite Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 079 129 49 94) Ort nach Absprache

Jeden Mo–Fr Sportclub Nürensdorf (SCN) Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage www.sportclubnuerensdorf.ch

Jeden Mo, Di, Mi, Do, Fr 12:00–13:00 Mittagstisch Luftballon Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9.00 Uhr, Tel. 076 816 68 40), ausser Schulferien

Hort Ob, (altes Schulhaus) Hort Nü, (Weiherstr. 1) Jeden 1. Mo 13:30 Nüeri-Netz Lismitreff

Bibliothek

Jeden Di, Mi, Do, Fr

Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa

Spielgruppe

Ludothek

Jeden 1. Di 17:00–20:00 Jugendarbeit

Jeden 1. Di 18:30 Nüeri-Chuchi

Jeden 2. Di 11:30 Ref. Kirchgem. Breite

Jeweils Di 17:00–20:00 Jugendarbeit

Spielgruppe Oberwil-Birchwil Info: www.spielgruppe-oberwil-birchwil.com

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

«Wunstig» Mittel- u. Oberstufentreff – Projektabend

Altes Schulhaus Ob

Im Schloss, Neuhofstr. 1

Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 www.jugi51.ch

Männerkochclub «Nüeri-Chuchi» Hatzenbühl Schulküche

Breiti-Zmittag, Anm. 044 836 68 00 Zentrumsbau, 3. Stock

Gourmetplausch – Kochanlass, Termine s. Flyer Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 www.jugi51.ch

Jeden Di 20:00–22:00 Sportclub Nürensdorf (SCN) Mixed Volley Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Di / Mi Ajuga

Jeden Mi 10:30–11:30 Sportclub Nürensdorf (SCN)

Ajuga-Bus, Di 13–13.30 Ebnet, 14.15–16.45 Hatzenbühl, Mi 14.00–17.00 Sunnerain

Bei den Schulhäusern in Nürensdorf

Mukiturnen für Eltern und Kinder bis zum Kindergarten Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Mi 13:30–17:00 16:00–19:30 Jugendarbeit Kidstreff (Mittelstufe) Oberstufentreff

Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 www.jugi51.ch

Jeden Mi 14:00 Nüeri-Netz Jassnachmittag Restaurant Bären

Jeden Mi 19:00 Töffair Nü

Jeden Mi, Do, Fr Verein Fitness & Gesundheitssport

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder Clubhaus Hinterdorfstr. 27

Pilates / Bodyforming (Mi 18.30–20.30, Do 09.00–10.00, Fr. 19.00–20.30)

Unt. Turnhalle Sunnerain

Jeden Mi–Fr 09:00–11:30 Kita Luftballon Familientreff Luftballon Alte Winterthurerstr. 11b

Jeden 1. Do 14:30–16:30 Pflegewohnungen Nürensdorf Bären-Treff in den Pflegewohnungen Nürensdorf Alte Winterthurerstr. 49

Jeden 1.+3. Do 09:30–11:30 kjz-Kloten

Mütter-/Väterberatung nur mit Voranmeldung 043 259 98 30 oder www.zh.ch/kjz-kloten

Jeden Do 17:30–19:00 Sportclub Nürensdorf (SCN) Mädchen-Riege

Jeden Do 20:00–22:00 Männerchor

Jeden Fr 16:00–18:00 18:00–23:00 Jugendarbeit

Proben / Leitung: Tabea Herzog, Auskunft: W. Tschannen 044 836 76 30

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Turnhalle Hatzenbühl

Singsaal Ebnet mc-nueri.ch

Kidstreff Jugendtreff (Oberstufe) Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51

Jeden letzten Fr 14:00 Ref. Kirche, Nüeri-Netz, Impuls Ökumene Spielen macht Spass Zentrumsbau

Jeden 1. So 12:00–17:00 Ortsmuseum

Besichtigung, Attraktionen und Verpflegung mit gemütlichem Beisammensein (April–Nov)

Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar oder haben Sie keine Hausarztpraxis? Unter der Nummer 0800 33

erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in der Region, an 365 Tagen im Jahr. Notruf: 144, Tox-Zentrum: 145,

Ortsmuseum Nürensdorf

Gemeinsam gelingt es, den schädlichen Japankäfer zu tilgen.

Danke für Ihre Mitarbeit!

Mehr Informationen, auch in weiteren Sprachen: zh.ch/japankaefer

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