Marcel Graf von der Kantonspolizei Zürich zeigte an einem Anlass auf, wie man sich vor Online-Betrug schützt und welche Tricks Kriminelle aktuell anwenden.
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BASSERSDORF FEUERWERK
Eine Initiative fordert, dass in Bassersdorf das Abbrennen von lärmendem Feuerwerk verboten wird.
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Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten, Nürensdorf
GROSSER OSTERWETTBEWERB SEITE 21
BRÜTTEN
REKURS
An der Infoveranstaltung zum Rekurs zur Zentrumsüberbauung gingen die Wogen hoch.
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Rund um den Bahnhof haben die SBB und die von ihr beauftragten Bauunternehmer bereits verschiedene Installationsplätze eingerichtet und Umleitungen signalisiert. (sg)
Kein Stein bleibt auf dem anderen
Die SBB haben an einer Medienveranstaltung ihr Bauprogramm und Zeitfenster für das Projekt «MehrSpur Zürich-Winterthur» offengelegt. Selbst für die SBB ist das 3,3 Milliarden Franken schwere Projekte ein grosses Projekt, an welchem am Ende eine vierstellige Zahl an Mitarbeitenden beteiligt sein werden.
von Susanne Gutknecht
NÜRENSDORF
SCHULPFLEGE
Die Nürensdorfer Stimmberechtigen straften die bisherige Schulpflege an der Urne ab und wählten stattdessen vier Neue.
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Eines ist schnell klar: in der Region Bassersdorf wird in den nächsten rund zehn Jahren intensiv gebaut und der Bevölkerung einiges abverlangt. Erste Installationsplätze und Rodungen haben bereits stattgefunden und der Bevölkerung angezeigt: jetzt geht’s los!
Im Netz der SBB ist die Strecke zwischen Zürich und Winterthur mit über 120 000 Reisenden und 670 Zügen pro Tag einer der beiden gröss-
ten Engpässe im Bahnnetz, erklärt Bruno Studer, Gesamtprojektleiter «MehrSpur Zürich-Winterthur». Mit dem Ausbau auf vier Spuren soll dieses Nadelöhr beseitigt werden. Zukünftig werden 900 Züge pro Tag diese Strecke passieren. Geplant ist ein Viertelstundentakt als Grundtakt im Kernnetz der Zürcher S-Bahn. Mit dem neun Kilometer langen Brüttenertunnel gewinnen die Bahnreisenden acht Minuten Zeit durch eine schnellere Verbindung, da die Züge im Brüttenertunnel mit einer
Geschwindigkeit von 160 Stundenkilometern verkehren. Zudem erhofft sich die SBB ein stabileres System und bessere Anschlüsse auch im Fernverkehr.
Eine Million Franken pro Tag Was gut tönt, hat einen Preis. Der Bund investiert rund 3,3 Milliarden Franken bei zehn Prozent Kostengenauigkeit in dieses Grossprojekt. Finanziert wird dieser Betrag über
Spitze Feder
Diesen Monat bin ich das erste Mal im Leben umgezogen und habe dabei festgestellt: Ein Umzug ist eine merkwürdige Sache. Voller Euphorie kaufe ich Karton-
den Bahninfrastrukturfonds des Bundes, in den auch Bund und Kantone einzahlen. «Bis jetzt war es hauptsächlich Kopfarbeit und Planverfahren», erzählt Josef Sautter, Leiter des Brüttenertunnelbaus. «Im Schnitt verbauen wir rund eine Million Franken pro Tag über die nächsten zehn Jahre.»
Nachtarbeiten nötig
Herausfordernd sind nicht allein die Kosten, sondern den Betrieb auch während der langen Bauzeit aufrecht
kisten, Umzugsbeschriftungen und motiviere Freunde und Familie, mir beim Schleppen zu helfen. Obwohl ich nicht weit wegziehe, packe ich über Wochen hinweg Kartonkisten und beschrifte Dinge, von denen ich nicht mehr weiss, warum ich sie überhaupt besitze. Und wie kann es sein, dass ich deutlich mehr Kabel als Geräte habe?
Beim Einpacken alter Gegenstände stosse ich auf Bücher, Fotos, Fussballtickets und Briefe. Knallhart wird man vor die Entscheidung gestellt: Was nimmt man mit? Was wandert in den Abfall? Auf einmal sieht man Gegenstände und Briefe,
zu erhalten und dennoch die Sicherheit der Mitarbeitenden zu gewährleisten. Und dies auf einer der meistbefahrenen Strecken. Ebenso muss die bestehende Infrastruktur gewartet werden. Die Verantwortlichen machen bereits darauf aufmerksam, dass einige Arbeiten aus Sicherheitsgründen in die Nacht verlegt werden müssen.
Vorarbeiten im Jahr 2026
Im Bauprogramm für die einzelnen Abschnitte – betroffen sind neben
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welche mir vor Jahren noch viel bedeutet haben, neben zerzausten Plastiktüten im Abfall liegen. Vor lauter Neugier schalte ich auch meine alten Mobiltelefone ein und begebe mich auf eine Reise durch mein altes Ich. Erinnerungen und Gefühle kommen hoch, aber viel Zeit für Gedanken an alte Tage habe ich im Eifer des Umzugsgefechts nicht. Doch stelle ich fest: Beim Umziehen geht es um weit mehr als nur Gegenstände transportieren, es ist eine kleine Inventur des Lebens. Am Ende bin ich doch sehr erstaunt, wie viel meines Lebens sich
Bassersdorf auch Winterthur, Dietlikon und Wallisellen – sind dieses Jahr vor allem die Vorarbeiten. Der rund 30 Kilometer lange Bauperimeter ist bestückt mit verschiedensten Installationsplätzen und Bodenlagern, an verschiedenen Orten müssen die Werkleitungen und unterirdisch Strom- und Wasserführungen umgelegt werden. Das ist das, was die Bevölkerung nun laufend sieht, ohne dass der Tunnel bereits in Bau ist. Die Projektleitung rechnet damit, dass die Bauarbeiten
in ein paar Kartons verstauen lässt. Und wenn ich sie in der neuen Wohnung wieder öffne und mir die Gegenstände in die Hände fallen, merke ich: Es waren nicht nur Gegenstände, welche ich eingepackt habe – sondern auch Erinnerungen, Gewohnheiten und ein paar Geschichten, die ich offenbar noch nicht ganz loslassen möchte.
Fabian Rahm
rund um Bassersdorf bis 2030 dauern werden. Parallel dazu dauern die Bauarbeiten für den Brüttenertunnel bis ins Jahr 2036. Die beiden Tunnelröhren sind je rund zehn Meter breit. Zwischen den beiden Tunnelröhren gibt es 20 Querverbindungen. So kann bei einem allfälligen Ereignis in einem Tunnel der andere Tunnel als Fluchtweg genutzt werden. Beim jedem Tunnelportal ist ein Interventionsund Rettungsplatz sowie ein Bahntechnikgebäude geplant.
Produktion
Staffel Medien AG
Seestrasse 315 8804 Au ZH
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Internet www.staffelmedien.ch
Auflage
27. Jahrgang | 9900 Exemplare
Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement CHF 58.–
Redaktions- / Inserateschluss
Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.
Erscheinungsweise
Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.
www.dorfblitz.ch
Die nächste Ausgabe erscheint am 30. April 2026.
Arbeiten Gleisbereich 2026 –2030
Ausbau Bahnhof 2027 –2030
Bau Kreisel ca. 2035
Gleisbau + Anschluss Tunnelgleise ca. 2033 + 2034
Unterführungen Hardstr. / Bahnhof / Zürichstr. etappiert bis Mitte 2030
Rückklassierung Baltenswilerstr. ca. 2035
Baugrube Tunnelportal ab 2026
bergmännisch ab 2032
Installationen für den Tunnelbau (z. B. Verladebahnhof und Förderbandanlagen) ab 2027
Die Schwerpunkt-Projekte in Bassersdorf im Überblick. (Quelle SBB)
Grosse Mengen an Abruchmaterial
Gebohrt wird der Tunnel mit einer 200 Meter langen Tunnelbohrmaschine, die sich langsam vorwärtsgräbt. Dahinter wird der Tunnel gesichert mit Tübbing – vorgefertigten Betonsegmenten, deren fünf davon bilden zusammengesetzt einen vollständigen Ring. Josef Sautter erklärt, dass rund 4,5 Millionen Kubik Tunnelmaterial anfallen werde, welches in etwa dem 45fachen Gewicht des Grossmünsters entspreche. Die Tunnelbohrmaschine wiege in etwa 2000 Tonnen. Deren zwei sind vorgesehen: von 2029 bis 2031 bohren sie von Dietlikon bis Winterthur, ab 2032 dann von Bassersdorf bis zur Verzweigung Mülberg. Sautter rechnet damit, dass die Bohrmaschinen etwa 10 bis 20 Meter pro Tag vorwärtskommen. «Würden wir das Material auf einen Zug verladen, würde dieser von Zürich bis Rom reichen», wagt Sautter einen weiteren Vergleich. Er erklärt: «Wir setzen hier Förderbänder ein, welche bis zu einem Verladebahnhof in Bassersdorf reichen und von dort das Material abtransportieren. Der Tunnelausbruch, sagt Sautter, werde in verschiedenste Kiesgruben in der Schweiz verteilt.
Die SBB-Verantwortlichen rechnen mit einer Inbetriebnahme dieser neuen Verbindung Ende 2037. «Es ist ein ambitionierter Terminplan», sagt Sautter, «die wichtigste Hürde haben wir mit dem Planungsverfahren hinter uns – jetzt geht es los.»
Treffpunkt Mehrspur
Für interessierte Personen ist ein Infocenter geplant, welches mit einer Ausstellung und Videos die Neugierde stillen soll. Ebenso können Termine mit der Projektverantwortlichen für den Abschnitt Bassersdorf, Tina Black, im Treffpunkt Mehrspur im SBBBaubüro am Bahnhof Bassersdorf vereinbart werden, wenn jemand spezifische Fragen stellen möchte. (sg) www.sbb.ch/mehrspur
BauvorhabenBauten Ungefähre Bauzeit
Bahnhof Bassersdorf
Sanierung Unterführung bxa – Hardwald
Tunnelportal Bassersdorf
Zwei neue und breite Unterführungen mit stufenfreien Zugängen zu den Perrons und in die Züge
2027–2030
Verlegung Kantonsstrasse
Sanierung im Auftrag der Gemeinde
Erstellung der Baugrube für das Tunnelportal. Bei der Baltenswilerstrasse tauchen die beiden neuen Gleise in den Brüttenertunnel ab.
Verschiebung der Kantonsstrasse (Baltenswiler / Bassersdorferstrasse), die neu südlich der Bahnlinie in die Zürichstrasse mündet.
2027
2026–2028
Einrichten / Nutzung Installationsp lätze
Aufhebung Unterführung Baltenswilerstrasse und Abstufung Strassenabschnitt
Flächen für Baumaterial, Maschinen und Werkzeuge sowie Arbeitsplätze für Mitarbeitende.
2026–2027
2026–2037
Tunnelbau
Flexibel Wohnen
Céline
Scherrer übernimmt die Leitung der Oase in Bassersdorf
von Susanne Gutknecht
Am 28. März kann die Bevölkerung am Tag der offenen Tür das Seniorenzentrum Oase in Bassersdorf besichtigen. Sie bieten 32 bezahlbare Mietwohnungen für Senioren sowie 22 Pflegeplätze.
Céline Scherrer, die Oase-Seniorenwohnungen sind ein Erfolgsmodell. In kürzester Zeit wurden neun Seniorenzentren in Betrieb genommen, sieben weitere Standorte sind in der Planung. Was ist so attraktiv an dieser Wohnform?
Unsere Seniorenzentren sind keine Altersheime, sondern attraktive Wohnumgebungen, um seinen Alltag in einer kleineren Wohneinheit zu gestalten, wenn vielleicht das Einfamilienhaus zu gross und aufwändig wird. Unsere Mietenden leben völlig autonom und selbständig. Sie müssen nichts nutzen, aber sie können zu jeder Zeit eine Dienstleistung dazunehmen, welche ihren Alltag erleichtert.
Von welchen Dienstleistungen ist hier die Rede?
Zum monatlichen Pensionspreis gehören eine monatliche Reinigung der Wohnung, ein umfangreiches Aktivitätenprogramm und ein 24-StundenNotrufsystem, welches wir dank der Pflegeabteilung sicherstellen können. Daneben sind Heizung, Wasser und die Hauswartung im Preis inkludiert. Was in anderen Oase-Zentren geschätzt wird ist zudem der Einkaufsservice. Ein eigenes Oaseauto steht für Senioren zur Verfügung – teilweise begleiten wir die Senioren bei ihren Einkäufen. Jeder Standort hat ein solches Rollstuhlauto, welches von der ‹Stiftung Oase für Wohnen im Alter› finanziert wird und auch der Öffentlichkeit zur Verfügung steht. Es wird nicht nur für Einkäufe genutzt, sondern auch für Ausflüge, Arztbesuche und weitere Fahrten.
welche am 1. April offiziell eröffnet wird. (Bilder: Susanne Gutknecht)
Warteliste. Es ist bei vielen Personen sowieso ein Prozess, sich für eine kleinere Wohnung oder für eine Seniorenresidenz zu entscheiden. Daher klären wir die Bedürfnisse miteinander und wissen so besser, ob jemand sofort eine freie Wohnung möchte oder erst in zwei bis drei Jahren.
In anderen Residenzen ist meistens im Mietpreis auch eine Mahlzeit inkludiert – bei Ihnen nicht. Hat das einen Grund? Es ist wiederum dem Freiheitsgedanken geschuldet. Aus anderen Zentren wissen wir, dass viele noch selbst kochen möchten – vor allem in einer neuen und schönen Küche, wie sie sie hier vorfinden. Für die einen ist Kochen ein Hobby, für andere lästiges Übel – daher wollen wir niemanden dazu zwingen. Aber jeder Mietende kann sich kurzfristig für ein Mittagessen im Restaurant entscheiden. Mieter können durch ein Essensabonnement vergünstigte Mahlzeiten beziehen. Wir halten uns da vor allem auch an die Erfahrungswerte, die wir mittlerweile aus den verschiedenen Oase-Zentren ziehen können.
Wie stark ist dieses Oase-Zentrum in sich geschlossen?
Ein Rundum-Wohlfühlpaket also. Wie viele Wohnungen sind in Bassersdorf vorgesehen?
Wir bieten acht Eineinhalb-Zimmerwohnungen, welche alle bereits vermietet sind, zwanzig ZweieinhalbZimmerwohnungen, von denen noch zwei verfügbar sind und vier Wohnungen mit dreieinhalb Zimmern. Alle zweieinhalb und dreieinhalbZimmer-Wohnungen verfügen über ein Kellerabteil und einen eigenen Waschturm und sind behindertengerecht. Kaum haben wir das Projekt beworben, ging es unglaublich
schnell und die ersten Telefone von Interessierten trafen bei uns ein.
«Der Grossteil der Wohnungen war im November 2025 bereits vermietet»
Innerhalb eines Jahres sind fast alle Wohnungen vermietet? Das ist richtig. Der Grossteil der Wohnungen war im November letzten Jahres bereits vermietet. Weitere Interessenten nehmen wir jetzt auf eine
Wir leben ein familiäres Umfeld in den Oase-Zentren und eine überschaubare Grösse der Anlage. Es ist so gross, dass sich noch alle persönlich kennen. Haustiere sind bei uns erlaubt und bereichern die Gemeinschaft. Wir habe auch keine Besuchszeiten auf der Pflegeabteilung, die man als Angehöriger einhalten muss. Im Gegenteil, uns ist es wichtig, die Angehörigen miteinzubeziehen. Ebenso ist es ein Anliegen, dass die Bewohner im Dorf zuhause sind und unser Restaurant auch von Auswärtigen genutzt wird. Die Öffnungszeiten von 11 bis 17 Uhr mit der Terrasse lassen hier gemütliche Treffen zu. Die bei uns einquartierten Dienstleistenden wie die Podologie, Coiffeur und Physiotherapie sind ebenfalls öffent-
Céline Scherrer leitet die Oase Bassersdorf,
lich. So haben wir bereits Anfragen entgegennehmen dürfen, welche nach einem Fitnessabonnement in unserem Fitnessraum gefragt haben. Wir schätzen den öffentlichen Austausch.
Gibt es eine Oase-Kultur, die man überall spürt?
Die Oase-Mitarbeitenden leben die Vision: lebendig, modern und natürlich agil sein. Wir gehen offen aufeinander zu und kennen alle Personen beim Namen. Neben der persönlichen Beziehung und einer positiven Grundstimmung hilft es den Personen: man wird gesehen und wahrgenommen. Es ist immer wieder faszinierend, wie sich mit der Zeit in den einzelnen Zentren eine Wohngemeinschaft bildet, die einen sind aktiver als andere, aber jeder so, wie er oder sie es braucht und geniessen kann.
Gibt es Beispiele, wie sich dieses Gemeinschaftsgefühl zeigt?
Gut sichtbar ist es bei den Freizeitaktivitäten, die neu entstehen ausserhalb des angebotenen Aktivierungsprogramms. Beispielsweise hat eine Gruppe begonnen mit Seniorenferien: Pläne geschmiedet, Orte ausgesucht und sich miteinander in die Ferien begeben. Am Oase-Stammtisch hörten andere Mieter davon. Seniorenferien sind mittlerweile ein Renner innerhalb der Oase-Zentren. Auch hier: freiwillig, niemand muss mitfahren, da die Kosten auch selbst übernommen werden müssen und wir die Senioren bei der Planung unterstützen, sie jedoch die Details untereinander regeln.
Sie bieten Rundum-Pflege mit Spitex und Pflegewohngruppen an. Wie fügen sie sich ins Angebot von Bassersdorf ein? Wir sind ein Anbieter wie andere auch und bieten zwei Wohngruppen mit je elf Einzelzimmern an. Die Zimmer sind mit einem Pflegebett bestückt, bieten aber genügend Raum für private Erinnerungsstücke oder
Möbel. In Bassersdorf pflegen wir einen guten Austausch und eine Zusammenarbeit mit der Gemeinde und den Fachstellen. Kurz nachdem klar war, dass wir in Bassersdorf bauen werden, hat der Austausch begonnen und so sind wir beim Runden Tisch mit allen Fachstellen seit letztem Herbst involviert. Die Oase versteht sich als Ergänzung zum bestehenden Angebot. Die Demografie zeigt auf, in welche Richtung die Versorgung gehen muss und wir können Hand bieten mit 22 Pflegeplätzen.
«So sind wir beim Runden Tisch mit allen Fachstellen involviert»
Wie wichtig ist die Verknüpfung von Seniorenwohnungen und Pflegezimmer?
Wir möchten für unser Klientel der Seniorenwohnungen die Möglichkeit haben, den Wechsel innerhalb der Anlage zu vollziehen. Unsere Erfahrung zeigt, dass es wichtig ist, dass beispielsweise ein Ehepartner noch in der Wohnung leben kann, der andere Ehepartner aber vielleicht wegen Demenz oder anderen gesundheitlichen Problemen auf eine intensivere Pflege angewiesen ist. Dennoch können sie gemeinsam ohne grosse Wege ihre Nähe weiterhin leben, aber ohne Belastung durch pflegerische Hilfestellung des einen Ehepartners. Eine Win-Win-Situation, die sehr geschätzt wird.
Können Sie auch dementiell erkrankte Personen pflegen?
Wir sind auch darauf eingerichtet, dementiell erkrankte Personen zu pflegen und haben beispielsweise in Bassersdorf einen sicheren und naturnahen Demenzgarten gebaut.
Nun steht der Start vor der Tür: haben Sie das Personal bereits akquiriert? Man hört von Knappheit in Pflegeberufen…
Wir sind nun seit einem halben Jahr in der Rekrutierung des Personals und konnten gute Leute ins Boot holen, die unsere Haltung und Werte unterstützen können. Im Gespräch spüren wir das recht deutlich. Wir können mit guten Gewissen eröffnen!
Als Leiterin der Oase Bassersdorf sind Sie bereits Monate engagiert – sind die Batterien für den Start noch geladen? (lacht) Der Aufbau und der Start eines Oasezentrums ist mit viel Arbeit verbunden und anstrengend. Aber genauso motivierend, weil man Teil des Aufbaus ist und mitgestalten kann. Wichtig ist, dass wir im Team nun eine Kultur etablieren können. Einige Mitarbeitende sind bereits in die Büros eingezogen und dies füllt meine Batterien zusätzlich: zu sehen, wie motiviert alle sind und erwartungsvoll, was auf uns zukommt.
Hellen Wohnraum, wertigen Ausbau und einen Balkon zum Geniessen bieten die Wohnungen.
Was ist das Typische für diese Eröffnungszeit?
Fragen, Fragen und nochmals Fragen! In einer neuen Wohnumgebung sind viele Fragen für das Leben im Alltag. Dazu sind wir da: Die Abteilungsleitenden haben sich bei allen Personen vorgestellt und ich bin ebenfalls sehr präsent. Man spürt jedoch schon, dass sich die Mietenden teilweise von früher kennen und einander helfen – was wollen wir mehr! Ebenso haben die Angehörigen viele Fragen und Unsicherheiten –auch für sie sind wir Ansprechpersonen. Es ist wichtig, eine Beziehung aufzubauen miteinander und den Austausch zu pflegen. Daher ist ein grosser Teil meiner Arbeitszeit zu Beginn auch, Fragen zu beantworten und Vertrauen zu schaffen für die Mietenden wie für die Angehörigen. Erst dann wird unsere Oase eine wirklich lebenswerte Oase!
INITIATIVE FEUERWERKSVERBOT
Im Januar wurde dem Gemeinderat die Initiative «Verbot von lärmendem Feuerwerk» eingereicht. Dieser hat die Initiative geprüft und für gültig erklärt. Die Initiative wird den Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung vom 23. Juni 2026 zur Abstimmung vorgelegt. Der Gemeinderat empfiehlt die Initiative abzulehnen.
ERWEITERUNG STELLENPLAN REINIGUNG FÜR GEMEINDEHAUS D
Die Abteilung Soziales bezieht Mitte Mai 2026 das neue Gemeindehaus D an der Baltenswilerstrasse 10. Gemäss geltendem Reinigungskonzept der Gemeinde Bassersdorf werden gemeindeeigene Gebäude durch eigenes Personal gereinigt. Für die zusätzliche Fläche ist im Bereich Liegenschaftenunterhalt (Reinigung) eine Aufstockung um 25 Stellenprozente erforderlich.
ERSATZ KANALISATION BIRCHWILERSTRASSE
Die öffentliche Kanalhaltung in der Birchwilerstrasse (Höhe Tennisplatz) weist diverse nicht mehr reparierbare Schäden auf und ist undicht. Um dem Gewässerschutzgesetz nachzukommen sowie die weitere Funktionstüchtigkeit der Abwasserleitung zu gewährleisten, muss dieser Abschnitt komplett ersetzt werden. Die Gesamtprojektkosten belaufen sich auf 120 000 Franken.
SANIERUNG WASSERLEITUNG BAHNHOFSTRASSE
Die Gruppenwasserversorgung Lattenbuck (GWL) muss ihr Leitungssystem infolge des Projekts «Mehrspur Zürich-Winterthur» anpassen. Infolge dieser Anpassungsarbeiten wird die Leitung der GWL in die Bahnhofstrasse verlegt. Mit dem Vorhaben der GWL soll zugleich die Wasserleitung der Gemeinde im selben Graben erneuert werden. Die mit vorliegendem Beschluss genehmig-
ten, gebundenen Gesamtprojektkosten der umfassenden Sanierung belaufen sich auf 530 000 Franken.
KONZEPTION
ERSCHLIESSUNG BAHNHOF /REGELUNG TEMPO 30
In den nächsten Jahren sind die Bahnhof- und die Dietlikonerstrasse durch die Bauarbeiten der SBB belastet. Zudem wird die Nutzung durch die Busführung, das anstehende Hochwasserschutzprojekt sowie dem Anliegen der Einführung einer Tempo 30-Konzeption mitbestimmt. Zur Klärung der Belastung und Festlegung von Massnahmen wurden die verkehrsplanerischen Arbeiten an die tribus verkehrsplanungs ag in Dübendorf vergeben. Der Gemeinderat genehmigte den entsprechenden Kredit von 35 000 Franken.
GEWÄSSERRAUM: FESTLEGUNG, PLANUNG, KREDIT UND ARBEITSVERGABE
Gemäss Vorgaben des Kantons ist in den nächsten Jahren der Gewässerraum in Bassersdorf festzulegen. Der Gemeinderat hat die planungsrechtlichen Arbeiten dazu an die EBP Schweiz AG in Zürich vergeben und den Kredit von 89 000 Franken genehmigt.
WASSERVERSORGUNG, GEBÜHREN FÜR TEMPORÄRE WASSERBEZÜGE
Im Dezember 2025 hat der Gemeinderat die neuen Wassergebühren ab dem 1. Januar 2026 festgelegt. In teilweiser Wiedererwägung dieses Beschlusses bestimmte er nun angepasste Regelungen für Wasserbezüge für temporäre oder provisorische Anschlüsse sowie den Wasserbezug für temporäre Grossbezüger und für Familiengärten ohne fixen Wasserschluss.
ÜBERARBEITUNG ABFALLVERORDNUNG
Zeitnah sollen die Leistungen für die Sammlung von Haushaltkehricht, Grüngut und Karton neu ausgeschrieben werden. Vorgängig sind die kom-
AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
munalen Rechtsgrundlagen für das Abfallwesen zu aktualisieren. Der Gemeinderat hat die Arbeiten dazu an die Kommunal Partner AG in Kirchlindach vergeben und den Kredit von 33 500 Franken genehmigt.
KOMMUNALER
BAUMKATASTER, KREDIT UND ARBEITSVERGABE
Auf den Strassen- und Liegenschaftsparzellen im Eigentum der Gemeinde Bassersdorf stehen diverse Bäume. Als Grundeigentümerin ist die Gemeinde für deren Schutz, deren biodiversen Ausrichtung und Unterhalt zuständig und hat sicherzustellen, dass die Bäume kein Sicherheitsrisiko darstellen. Der Gemeinderat hat dafür die Erstellung eines Baumkatasters an das Forstrevier Hardwald Umgebung und die GIS-Aufschaltung an die Gossweiler Ingenieure AG vergeben und den dafür notwendigen Kredit von 11 500 Franken bewilligt.
JAGDPACHTVERGABE
2025–2033
Mit Beschluss des Bezirksrats Bülach vom Dezember 2025 wurde der Rekurs der bisherigen Jagdgesellschaft gegen die Jagdreviervergabe gemäss Beschluss des Gemeinderates vom Juli 2025 abgewiesen. Da gegen diesen Beschluss keine Beschwerde einging, ist die Vergabe rechtsgültig und der Jagdpachtvertrag mit der Jagdgesellschaft Bassersdorf (neu) mit Obmann Fabian Moser kann nun abgeschlossen werden. Zusätzlich hat die Jagdgesellschaft Bassersdorf (neu) an einer ausserordentlichen Generalversammlung vom 26. August 2025 Michael Würsten als zusätzlichen Gesellschafter und Jagdpächter aufgenommen. Der Gemeinderat stimmte nun dem Vertrag und der Neuaufnahme zu.
Die Kontaktdaten des Jagdaufsehers sind auf der Gemeindewebseite unter Politik + Verwaltung / Verwaltung / Dienstleistungen A–Z / Tiere/Jagd zu finden. Bei Unfällen mit Wildtieren bitten wir Sie den Polizeinotruf 117 zu kontaktieren.
STAATS- UND GEMEINDESTEUERN, FESTLEGUNG DER BEZUGSPROVISIONEN
Die Revisionsstelle hat anfangs Dezember 2025 bei der Gemeindeverwaltung im Sachbereich Steuern eine Revision durchgeführt. Im abschliessenden Revisionsbericht empfiehlt sie, den Gemeinderatsbeschluss zu den Bezugsprovisionen vom 26. September 2006 zu überarbeiten. Damit soll die Rechtskonformität sichergestellt werden. Konkret sollen die massgeblichen Bezugsgrössen präzisiert und an die geltenden rechtlichen Vorgaben angepasst werden. Die Grundlage ist eine Weisung der Finanzdirektion. Seit dem 1. Januar 2019 gilt bei allen Steuerarten das Brutto-Steuersoll als massgebliche Bezugsgrösse. Diese Praxis wird bereits angewendet. Sie wurde jedoch bisher nicht formell im Beschluss nachvollzogen.
FINANZIELLE STEUERUNG, MITBERICHTSVERFAHREN
Der Gemeinderat führt für alle Geschäfte mit finanziellen Auswirkungen ein einheitliches Mitberichtsverfahren ein. Der Mitbericht wird von der Abteilung Finanzen + Liegenschaften erstellt und zeigt die finanziellen Auswirkungen eines Geschäfts strukturiert und transparent auf. Er ist Bestandteil der Antragsunterlagen und unterstützt den Gemeinderat und die Geschäftsleitung dabei, Entscheide in Einklang mit der Finanzstrategie zu treffen.
PROJEKT
VERSORGUNGSPLANUNG, KREDITABRECHNUNGEN
Die Gemeinde Bassersdorf hat ihr Pflegeversorgungskonzept (Stand 2012) überarbeitet, um die Versorgung bis 2040 sicherstellen und die neuen gesetzlichen Planungsanforderungen antizipieren zu können. Der Gemeinderat beauftragte schrittweise die ValeCura AG mit der Überprüfung des Konzepts, der Weiterentwicklung des Alters- und Pflegezentrums Breiti (APZ) und der Prozessbegleitung, da
sie bereits über Fachwissen und Kenntnisse der lokalen Strukturen verfügte. Ein Massnahmenplan legte wichtige Teilprojekte fest, darunter die Klärung der Rechtsform des APZ Breiti, die Leistungsvereinbarung Spitex und die Revision der Altersstrategie. Mit zunehmender Komplexität
der Umsetzung wurde 2025 die Projektleitung vollständig extern übernommen, ergänzt durch eine Schnittstellenfunktion zur Verwaltung. Im Januar 2026 konnten bedingt durch die Rekrutierung interner Fachkompetenz auf Ebene Abteilungsleitung Gesellschaft und Bereichsleitung Alter +
AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
Gesundheit die Umsetzungsmassnahmen aus dem Projekt Versorgungsplanung konkretisiert und dynamisiert werden. Ausgenommen vom Kredit für die Prozess- und Projektbegleitung, die bei Bedarf nach wie vor in Anspruch genommen wird, wurden alle weiteren Kredite, welche im Rah-
GEMEINDEVERWALTUNG PASST ORGANISATIONSSTRUKTUR AN
men des Projekts Versorgungsplanung vergeben wurden, nun abgerechnet. Der Gemeinderat genehmigte die Kreditabrechnung mit Gesamtausgaben von 61 641 Franken und einer Kreditunterschreitung von –76%.
Gemeinderat Bassersdorf
Der Gemeinderat Bassersdorf hat kürzlich eine gezielte Weiterentwicklung der Organisationsstruktur der Gemeindeverwaltung beschlossen. Mit der Anpassung des Organigramms werden Zuständigkeiten klarer geregelt, Schnittstellen transparenter gestaltet und die Führungsstrukturen nachhaltig gestärkt. Für die Bevölkerung bedeutet dies einfachere Abläufe und eine effizientere Verwaltung.
Im Zuge dieser Weiterentwicklung wird die neue Abteilung «Steuerung + Stab» geschaffen. In der neuen Abteilung werden künftig zentrale, bereichsübergreifende Aufgaben wie Personal, Digitalisierung, Strategie und Entwicklung sowie Kommunikation zusammengeführt. Dadurch werden Fachthemen gebündelt und die Zusammenarbeit zwischen den Fachabteilungen weiter verbessert.
Neben dieser strukturellen Anpassung erfolgen auch organisatorische Veränderungen innerhalb der Verwaltung. Diese sind Teil der laufenden Organisationsentwicklung der Gemeindeverwaltung Bassersdorf und basieren auf internen Analysen sowie Workshops mit externer Begleitung. Ziel ist eine organisatorische Weiterentwicklung der Verwaltung und gleichzeitig eine effiziente Nutzung fachlicher Synergien.
Bei den Anpassungen handelt es sich nicht um eine grundlegende Neuorganisation, sondern um eine gezielte Weiterentwicklung der bestehenden Strukturen. In diesem Zusammenhang kommt es auch zu Veränderungen in der Führung: Wie kürzlich berichtet wurde, übernimmt der Verwaltungsdirektor Christian Pleisch auf eigenen Wunsch künftig die Leitung der Abteilung «Dienste + Sicherheit». Die Umsetzung erfolgt insgesamt ressourcenneutral im Rahmen des genehmigten Budgets 2026 und wird im Verlauf des Jahres schrittweise vorgenommen.
Gemeinderat Bassersdorf
Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung über die Ostertage
Gründonnerstag, 2. April durchgehend von 7.30 Uhr – 14 Uhr geöffnet ab 14 Uhr geschlossen
Karfreitag, 3. April ganzer Tag geschlossen
Ostermontag, 6. April ganzer Tag geschlossen
Notfallnummern
Pikettdienst Bestattungsamt Samstag, 4. April, 9 – 11 Uhr
Ab Dienstag, 7. April, sind wir gerne wieder für Sie da – wir wünschen Ihnen frohe Ostern!
Gemeinde Bassersdorf
AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
SELBSTÄNDIG ZU HAUSE LEBEN – MIT DER RICHTIGEN UNTERSTÜTZUNG
Liebe Seniorinnen und Senioren
Wünschen Sie sich, so lange wie möglich selbstständig und sicher in Ihrem Zuhause leben zu können? Mit der passenden Unterstützung ist das möglich. Personen im AHV-Alter, die zu Hause wohnen und Zusatzleistungen zur AHV beziehen, können zusätzliche Betreuungs- und Unterstützungsleistungen in Anspruch nehmen. Dazu gehören beispielsweise:
• Unterstützung im Haushalt
• Psychosoziale Betreuung
• Entlastungsdienste
• Tages- oder Nachtheimaufenthalte
• Mehrkosten für Mittagstische und Mahlzeitendienste
• Transporte zu Mittagstischen und Tagesheimen
• Hilfsmittel, wie z.B. Notrufsysteme und Gehhilfen
Die Sozialversicherungsanstalt (SVA) Zürich übernimmt pro Kalenderjahr maximal 25 000 Franken pro Person bzw. 50 000 Franken pro Ehepaar. Damit können Betreuungsleistungen sowie weitere Krankheits- und Behinderungskosten, wie Franchise und Selbstbehalte der Krankenkasse oder Zahnarztkosten, gedeckt werden.
Um diese Leistungen zu erhalten, wird zuerst Ihr persönlicher Bedarf abgeklärt. In Bassersdorf ist dafür die Fachstelle für Altersfragen zuständig. Melden Sie sich gerne bei uns. Die Mitarbeitenden beraten Sie individuell und informieren Sie über passende Unterstützungsangebote.
Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme unter Telefonnummer 044 838 85 75 oder per E-Mail an fachstelle.alter@bassersdorf.ch.
Gemeinde Bassersdorf, Fachstelle für Altersfragen
RESULTATE DER WILDBIENEN-KARTIERUNG
137 Wildbienenarten leben in Bassersdorf. Sie stellen die Bestäubung von Wild- und Nutzpflanzen sicher, leisten dadurch essenzielle Beiträge zur Ernährungssicherheit und zur Artenvielfalt. Aufgrund ihrer hohen Diversität und ihrer mitunter ausgeprägten Spezialisierung auf wenige Pflanzen sind sie ein präziser Zeiger für die Gesundheit von Ökosystemen.
Die Wildbienen-Population wurde seit 2023 durch Jürg Sommerhalder im Auftrag der Gemeinde untersucht. Die PDF-Berichte zur Kartierung inklusive Arten-Portraits und Beispiele, wie Sie Wildbienen mit einfachen Massnahmen fördern können, finden Sie auf bassersdorf.ch
Förder-Massnahmen
137 Wildbienenarten leben in Bassersdorf. (Foto: Jürg Sommerhalder)
Mit dem Bee-Finder können Sie Ihren Standort eingeben und erhalten entsprechend den bereits in Ihrem Umfeld vorkommenden Wildbienen konkrete Pflanzen- und Fördervorschläge. Jede Blüte zählt, auch auf Balkonen oder kleinen Gärten.
Weitere Informationen: bee-finder.ch und bassersdorf.ch
Gemeinde Bassersdorf
Ostern: Karfreitag Ostersonnt ag + Ostermontag geschlossen
SA 4 April offen von 16 00 – 24 00
MO 20 April, Bassersdorfer Sechseläuten offen ab 15 00 bis 02 00
Andys Grillstand vor dem Haus
Mai – September, Samstag von 11 00 bis 18 00 geöffnet
Gemütliches Sommergärt li und Neuer Wintergarten
DER FRÜHLING IST DA!
AKTUELL:
Herzlich willkommen im Frieden. Wir freuen uns auf Sie!
8.30–14.00 & 17.30–23.00 / SA ab 17.30 / SO Ruhetag Tel 044 836 51 01 / www.frieden-bassersdorf.ch
BILDERBÜCHER GEMEINSAM ENTDECKEN MIT LESEANIMATORIN MARLIES MERTL
Gemeinsam tauchen wir in die Welt der Bilderbücher ein. Lassen Sie Ihr Kind die Sprache hautnah erleben und geniessen Sie die gemeinsame Zeit. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Donnerstag, 16. April, 9 bis 9.30 Uhr
Für Kinder von 0–4 Jahren und ihre Begleitpersonen. Der Eintritt ist frei.
Anmeldung bis Montag, 13. April per E-Mail oder Telefon (bibliothek@bassersdorf.ch; 044 838 86 60).
Bibliothek Bassersdorf
WISSENSWERTES AUS DER BIBLIOTHEK
Öffnungszeiten Ostern:
AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
Gründonnerstag, 2. April, durchgehend geöffnet von 9.30 bis 14.00 Uhr. Karfreitag bis Ostermontag bleibt die Bibliothek geschlossen.
Das Bibliotheks-Team wünscht frohe Ostern!
Bibliothek Bassersdorf
Neue Parkplätze im Sommer 2026
Wegen Mehrspur-Grossprojekt mussten Parkplätze weichen
von Susanne Gutknecht
Für viel Aufruhr sorgte Ende Februar die unangekündigte Aufhebung der Parkmöglichkeiten am Bahnhof Bassersdorf. Eine Park-and-Ride-Möglichkeit fällt am Bahnhof bis im Sommer aus.
Die SBB haben im Februar mit der Vorbereitung für das Grossprojekt Mehrspur Zürich-Winterthur begonnen und erste Umschlagplätze und Rodungen vorgenommen. Dieser fielen auch die rund 50 bisher als Park-and-Ride-Parkplätze genutzten Plätze zum Opfer. Kaum verwunderlich, dass es bei den Bahnbenutzern, die dies völlig unvorbereitet traf,
zu grosser Kritik kam. Auch in den Sozialen Medien wurde die Sperrung heftig diskutiert und als «Affront für alle Pendler» taxiert.
Land gehört SBB und Kanton
Auf Nachfrage bei der Gemeinde fällt die Antwort von Gemeindepräsident Christian Pfaller knapp aus: «Der Boden rund um den Bahnhof gehört den SBB und dem Kanton, daher haben wir da keinen Einfluss drauf.» Leider sei auch die Gemeinde überrascht worden von der Schliessung der Parkplätze und sie suchte den Kontakt zu den SBB, da auch die Gemeinde mit etlichen Telefonen nach Lösungsmöglichkeiten angefragt wurde. Die Projektleiterin für den Abschnitt Bassersdorf im Mehr-
spur Zürich-Winterthur-Projekt, Tina Black, sagt dazu: «Es ist leider bei einem Projekt dieser Grössenordnung so, dass es Einschränkungen gibt und noch geben wird in den nächsten Jahren.»
Die Änderungen würden jedoch laufend auf der projekt-eigenen Homepage www.sbb.ch/mehrspur aufgeschalten und mit Flyern an die Bewohner kommuniziert.
Neue Parkplätze geplant
Dass bei einigen Personen, die ihre Autos auf freien Plätzen rund um den Bahnhof parkierten und dafür gebüsst wurden, grosser Frust aufkommt, liegt in der Sache. Gemeindepräsident Pfaller verspricht, dass sie mit den Verantwortlichen engen Kontakt su-
chen, um solche Situationen zu vermeiden. Aber auf dem Land der SBB hätte die Gemeinde keine Verfügungsgewalt. Tina Black stellt in Aussicht, dass es ungefähr im Sommer 2026 Ersatzparkplätze im Spickel der Bahnhofstrasse/Wallisellerweg geben wird. Wie viele Parkplätze dort Platz finden, ist noch nicht klar.
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Nachruf: Gottfried „Göpf“ Schäppi
* 23.12.1933 † 14.02.2026
Ein bekanntes Gesicht unserer Gemeinde hat uns verlassen. Mit dem Tod von Göpf Schäppi verlieren viele Einwohner nicht nur einen geschätzten Handwerker, sondern auch einen Menschen, der über Jahrzehnte hinweg als zuverlässiger Helfer in unzähligen Situationen zur Stelle war.
Nach seinem Rückzug aus dem aktiven Geschäftsleben widmete er sich vermehrt seinen persönlichen Interessen: Reisen, Lesen, Wandern und dem Wassersport. Besonders Freude bereitete ihm auch sein Schrebergarten, wo er gerne Zeit verbrachte.
Göpf Schäppi wird vielen Menschen als hilfsbereiter Fachmann, engagierter Unternehmer und geschätzter Mitbürger in Erinnerung bleiben. Danke Göpf!
Wir sprechen den Angehörigen unser herzliches Beileid aus und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Schäppi & Meier AG.
Die Zeit ist für alle ein kostbares Gut. Nutzen Sie die Zeit für Ihr Kerngeschäft, wir unterstützen Sie effizient und fachkompetent.
Als Treuhand und Steuerberatungsunternehmen, mit langjähriger Erfahrung und breitem Fachwissen engagieren wir uns für unsere Kunden in folgenden Bereichen:
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Die Nachbarschaftshilfe
Es gibt im Leben immer wieder Situationen, in denen wir allein nicht mehr weiterkommen. Wie gut, dass wir einander gegenseitig unterstützen können! Genau dafür gibt es die Nachbarschaftshilfe: Sie will im Dorf und in der Gemeinde ein Netzwerk gegenseitiger Unterstützung aufbauen und Kontakte der Einwohnerinnen und Einwohner untereinander fördern. Ziel ist es, Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen zusammenzubringen. Einerseits Freiwillige mit Zeit und dem Willen zu einem unentgeltlichen Einsatz und andererseits Personen, die Unterstützung benötigen.
Die Nachbarschaftshilfe ist ein konfessionell neutral gestaltetes ökumenisches Angebot der Reformierten Kirche Breite und der Katholischen Pfarrei St. Franziskus Bassersdorf-Nürensdorf. Sie wird zudem durch die politische Gemeinde unterstützt. Wenn Sie sich von dem Angebot angesprochen fühlen – ob nun, um Unterstützung anzufragen oder anzubieten – freuen wir uns sehr über Ihre Kontaktaufnahme.
Kontakt:
Tamara Grämiger
Telefon 079 197 06 82 nachbarschaftshilfe@ref-breite.ch
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«Spielen macht Spass»
Christian Pfaller überzeugte am Wahlpodium als Gemeindepräsidentenanwärter anscheinend die Wählerschaft. (Archiv)
Christian Pfaller bleibt Gemeindepräsident
Zwei Frauen nehmen Einsitz im Gemeinderat
von Susanne Gutknecht und Reto Hoffmann
Nach einem Zählmarathon am Wahlsonntag und dem Nachzählen der Sozialbehördestimmen wurde das Resultat gegen den späteren Nachmittag aufgeschalten.
Die Würfel sind gefallen:
Alle bisherigen Gemeinderäte wurden wiedergewählt. Neu ziehen Linda Maduz (SP) und Alexandra Lukas (FDP) in den Gemeinderat ein. Christian Pfaller bleibt für die nächsten vier Jahre Gemeindepräsident.
Mit 2119 Stimmen das beste Resultat machte Tim Gelmi (parteiunabhängig). Er war erst im Frühling 2025 als Schulpräsident gewählt worden und nahm auch im Gemeinderat Einsitz. Mit dem zweitbesten Ergebnis als Gemeinderat schneidet Christian Pfaller (SVP, 1994 Stimmen) ab.
Daniel Hofmann (FDP, 1887 Stimmen) und Adrian Hediger (SP, 1833 Stimmen) wurden im Amt bestätigt. Ebenfalls werden wieder zwei Damen im Gemeinderat politisieren: Alexandra Lukas (FDP, 1692 Stimmen) und Linda Maduz (SP, 1465 Stimmen). Der amtsälteste Richard
Dunkel (IG Basi, 1371) muss sich mit dem letzten Platz genügen. Das absolute Mehr betrug 1149 Stimmen, die Wahlbeteiligung lag bei 43,24 Prozent.
Deutlicher Präsidialkampf
Die Verlierer des Wahltages waren Sascha Balmer-Bühler (Die Mitte), der im Präsidialkampf mit 563 Stimmen gegen Pfaller mit 1687 Stimmen unterlag. Balmer wie auch Biagio Rizzo (SVP) erreichten zwar genügend Stimmen, schieden jedoch als überzählig aus. Michael Walthard (parteiunabhängig) scheiterte mit 1090 Stimmen am absoluten Mehr.
Christian Pfaller freut sich, dass er als Gemeindepräsident bestätigt wurde und mit den Gemeinderatskollegen weiterarbeiten kann. «Man ist immer ein wenig angespannt, daher freut es mich nun umso mehr. Ich werte es so, dass die Bevölkerung wahrgenommen hat, was wir in den letzten vier Jahren geleistet haben.»
Dass nun zwei Neulinge im Team dabei sein werden, freut ihn. «Ich zähle auf die Verwaltung und das Gemeinderatsteam, dass wir sie möglichst schnell einarbeiten können. Auf jeden Fall sind es zwei neue
Personen, die ihre Stärken einbringen, das tut jedem Gremium gut.»
Viel Positives mitnehmen
Sascha Balmer-Bühler sei natürlich betrübt, dass er als Überzähliger ausgeschieden ist. «Das ist Demokratie! Positives gibt es dennoch: Ich wurde ja gewählt und die Rückmeldungen aus der Bevölkerung waren ebenfalls positiv.» Anscheinend polarisiere er als Person und habe seine politische Haltung zu wenig aufzeigen können. «Ich werde sicher mit Werbung das nächste Mal präsenter sein.»
Gestört hat ihn einzig, dass die Aussage bezüglich des Kollegialitätsprinzips am Wahlpodium derart aufgebauscht worden sei und er sich dazu nicht mehr erklären konnte. «Politisieren macht mir Freude und die Brennpunkte bleiben bestehen. Daher bin ich durchaus offen für weitere Wahlen.»
Jede Stimme zählt
Zum Auszähllapsus in der Sozialbehörde meint Christian Pfaller: «Erstens zeigt es klar auf: jede Stimme zählt bei einer Wahl. Wenn eine Auswertung derart eng ausfällt, wird immer nachgeprüft und plausibilisiert – so auch am 8. März.» Er bedauere, dass das Resultat zu früh kommuni-
ziert wurde. Am Ende nimmt nun Karin Rüedi (EDU) mit zwei Stimmen mehr als der bisherige Gary Roth (SP) in der Sozialbehörde Einsitz; Roth scheidet als überzählig aus. Sandra Riklin (GLP 1955 Stimmen), Andrea Walthard (FDP, 1869 Stimmen) und Ramun Vital (SP, 1512 Stimmen) behalten ihren Sitz.
Zwei neue Gesichter in der Schulpflege
Zu einer Überraschung kam es bei der Schulpflege. Der bisherige Walter Bleuler (parteiunabhängig) schied als überzählig aus. Dagegen schafften Maureen Glesti (FDP) und Sercin Hitz (parteiunabhängig) den Sprung in die Schulpflege. Bestätigt für das Vierergremium wurden für weitere vier Jahre Markus Adam (SP) und Silvana Müller (parteiunabhängig).
Guter Mix in der RGPK
Bei der RGPK wurden sämtliche Kandidatinnen und Kandidaten, welche sich für einen Sitz im siebenköpfigen Gremium bewarben, gewählt. Darunter die beiden neuen parteiunabhängigen Güven Durgut und Alex Luyten. Mit einem Glanzresultat wird Christian Schmid (parteiunabhängig) als neuer RGPK-Präsident gewählt.
Ja zu neuen Fussballfeldern bei der bxa
Bei Sportanlage bxa können zwei neue Fussballfelder gebaut werden
Von Reto Hoffmann
1883 Stimmberechtigte sagten knapp Ja zum Verpflichtungskredit von 4.3 Millionen Franken. 1777 Personen legten ein Nein in die Urne. Das ist ein Ja-StimmenAnteil von 51.85 Prozent.
Damit ist nun der Weg frei für den Bau von zwei neuen Fussballpätzen auf dem gemeindeeigenen Grundstück «Grabmenswisen», östlich der Sportanlage bxa. Sie sind der Ersatz für den Platz «Acherwis» und den «SBB Platz», welche in der nächsten Zeit aufgehoben werden müssen. Der Platz in der Acherwis muss gemäss kantonaler Vorgabe spätestens 2034 wieder der Landwirtschaft übergeben werden. Der «SBB Platz» nahe der bxa liegt auf einem Grundstück eines privaten Investors, das künftig anderweitig genutzt werden soll. Geplant sind ein
Rasen- und ein Kunstrasenplatz in Normgrösse.
Für Jugend und Sport
Der Gemeinderat nehme das Ergebnis erfreut zur Kenntnis und werde nun die nächsten Schritte für die Planung und Umsetzung des Projekts einleiten, schreibt er auf der Gemeindewebseite. Mit diesem Entscheid habe sich die Stimmbevölkerung für eine Stärkung des Sports, für die Jugendförderung sowie für die Weiterentwicklung der Sportanlage bxa als Begegnungsort ausgesprochen.
Auch FC Bassersdorf «happy»
Auf von Seiten des Fussballclubs Bassersdorf (FCB), dem Hauptnutzer der Plätze, zeigte man sich erleichtert über den Ausgang der Abstimmung. Präsident Felix Pfister: «Wir freuen uns riesig, dass es trotz des knappen Resultates geklappt hat. Für den Verein ist es ein wichtiger Entscheid.»
Durch die Nein-Parole der RGPK sei man nicht so sicher gewesen, ob genug Ja-Stimmen zusammenkommen würden, so Pfister. Doch er sei überzeugt, dass die intensiven Werbeaktionen des FC mit Standaktion und Flyern noch einige Stimmberechtigte habe überzeugen können. Die neuen Fussballfelder stehen im Zusammenhang mit dem Gemeinde-Sportanla-
genkonzept (GESAK), das 2023 von der Gemeinde erarbeitet und 2024 verabschiedet wurde. Auch die Sportanlage bxa mit der Tennishalle muss in nächster Zeit saniert werden. Daher ist die Gemeinde derzeit daran, ein Nutzungskonzept für die bxa zu erarbeiten mit einer Finanzierungsstrategie. Dabei ist auch eine Dreifachturnhalle im Gespräch.
Auf diesem gemeindeeigenen Feld können nun die Fussballfelder gebaut werden. (Archiv)
Veränderung in der Geschäftsleitung der Gemeinde
Christian Pleisch übernimmt Abteilungsleitung Dienste + Sicherheit
von Susanne Gutknecht
Die Gemeinde kommuniziert erste personelle Veränderungen in der Geschäftsleitung im Rahmen der zurzeit laufenden Reorganisation der Gemeindeverwaltung.
Mit der Reorganisation werde die Organisationsstruktur angepasst und Aufgaben und Verantwortlichkeiten präzisiert, erklärt der Gemeinderat. Christian Pleisch übernehme auf eigenen Wunsch nach rund elfjähriger Tätigkeit als Verwaltungsdirektor die vakante Stelle als Abteilungsleiter «Dienste + Sicherheit» und die Stellvertretung der Verwaltungsdirektion.
Der Gemeinderat freue sich, dass Christian Pleisch diese Vakanz übernehme. In den vergangenen rund elf Jahren habe Christian Pleisch die organisatorische, personelle und strategische Entwicklung der Verwaltung massgeblich mitgeprägt. «Die Abteilungsleitung Dienste + Sicherheit wird sich vertieft auf korrekte Verwaltungsabläufe, Rechtssicherheit und operative Arbeiten – insbesondere um Vorbereitung und Protokollierung von Beschlüssen, rechtliche Beratung oder Prüfung von Geschäften fokussieren», erklärt der neue Abteilungsleiter.
Die damit freiwerdende Stelle der Verwaltungsdirektion werde zeitnah ausgeschrieben, bis dahin bleibe Christian Pleisch weiterhin im Amt.
Klarere Trennung strategische und operative Arbeit
Die Reorganisation der Gemeindeverwaltung habe zum Ziel, Aufgaben und Verantwortlichkeiten in der Verwaltungsführung neu zu definieren und zu präzisieren, wie die Gemeinde mitteilt. Künftig konzentriere sich die Stelle der Verwaltungsdirektion stärker auf Führung, Koordination und die strategische Weiterentwicklung. «Mit klareren Rollen und Zuständigkeiten, einer vorausschauenden Personalplanung sowie stärkeren Führungs- und Zusammen arbeitsstrukturen wird die Verwaltung zukunftsorientiert aufgestellt», kommuniziert der Gemeinderat. Ein allenfalls einhergehendes Stellenwachstum in der Verwaltung
wurde an der letzten Gemeindeversammlung im Dezember 2025 beleuchtet, begründet und Massnahmen vorgestellt.
Schreiber-Handwerk widmen Mit dem neuen Job von Christian Pleisch geht er in ein zweites Glied zurück, da die Position des Verwaltungsdirektors höhergestellt ist. Kann man sich als vorhergehender Rolleninhaber zurücknehmen? Christian Pleisch sagt dazu: «Ich bin überzeugt, dass das geht. Der Fokus der Position Verwaltungsdirektor wird vertiefter auf den Management-Bereich ausgerichtet sein. Nach fast elf Jahren möchte ich mich wieder vermehrt dem eigentlich GemeindeschreiberHandwerk widmen.»
Wie weiter mit dem Centrumshüsli?
Nach Rückzug des Vereins «Im Centrum» kommt Objekt auf freien Markt
von Birgit Günter
Weil die Öffentlichkeit das Projekt zu wenig unterstützte, hat sich der Verein «Im Centrum» zurückgezogen. Das Schicksal des historischen «Centrumshüsli» ist nun wieder völlig offen.
Das Centrumshüsli ist zurück auf Feld eins. Drei Jahre lang hatte der Verein «Im Centrum» mit viel Herzblut darauf hingearbeitet, dem historischen Gebäude neues Leben einzuhauchen und «einen Ort für Kultur und Gemeinschaft zu schaffen», wie Vereinspräsident und Alt-Gemeinderat Christoph Füllemann sagte.
Projekt knapp gescheitert Die Vereinsmitglieder hatten Konzepte erarbeitet, finanzielle Zusagen von insgesamt 700 000 Franken gesammelt und sich gefreut, als die Gemeindeversammlung im September 2025 das benötigte Darlehen über 500 000 Franken guthiess. Dann allerdings verlangte ein Stimmbürger, dass das Darlehen der Gesamtbevölkerung unterbreitet wird und damit an die Urne musste. Dort scheiterte das Projekt Anfang März knapp mit rund 52 Prozent Nein-Stimmen.
Christoph
Füllemann, Vereinspräsident
Enttäuscht und traurig
Mit «grosser Enttäuschung» haben die Vereinsmitglieder den Entscheid zur Kenntnis genommen und schliesslich «schweren Herzens» entschieden, dass sie «das Projekt unter diesen Umständen nicht weiterführen können». Es fehlte der Rückhalt des Gemeinderates, eines Grossteils der Bevölkerung und die Summe von rund 700 000 Franken. Der Verein wird nach Entscheid über die Verwendung der restlichen Spenden in den nächsten Wochen aufgelöst.
«Uns bleibt die Erinnerung an die vielen gemeinsamen Momente, wie etwa die Tage der offenen Tür, die Ostereier-Suche für Kinder oder die wunderschönen Adventsfenster», schreibt der Verein in einer Mitteilung. Die schriftlichen Zahlungsversprechen sind hinfällig geworden; die Unterstützerinnen und Unterstützer bereits informiert.
Noch offen ist, was mit den Spenden passiert, die nicht für Gutachten oder weitere Ausgaben verwendet wurden – gemäss Schätzungen noch rund 22 000 Franken. «Laut Statuten geht das Vereinsvermögen an eine Institution mit ähnlicher Ausrichtung», teilt Füllemann mit. Welche das ist, oder ob das Geld anteilsmässig an die Spender
Haben Sie das «Aus» für das Centrumshüsli schon verdaut?
Nein. Drei Jahre lang haben ich und das ganze Team so viel Herzblut da hineingesteckt – das braucht noch etwas Zeit, bis wir das verdaut haben. Wir haben bis zuletzt gehofft, dass es klappt.
Woran ist es gescheitert? Was hätten Sie anders machen können?
Kultur hat es grundsätzlich schwer, nicht nur in Bassers-
zurückgezahlt wird, teile der Verein zu einem späteren Zeitpunkt mit.
Haus mit vielen Auflagen
Damit ist wieder die Besitzerin am Zug, die Reformierte Kirche Breite. Statt das Haus wie geplant für den symbolischen Beitrag von 1000 Franken dem gemeinnützigen Verein zu überlassen, kommt das Gebäude nun laut Kirchenpflegepräsidentin Rahel Rageth in den nächsten ein, zwei Monaten auf den freien Markt. Daniel Brunner, ehemaliger Liegenschaftsverwalter der Kirchgemeinde, übernimmt diese Aufgabe im Mandat. «Wegen der Unterschutz-Stellung sind mit dem Haus aber viele regulatorische Zwänge verbunden», erklärt Rageth. «Dadurch verliert das Objekt für viele Käufer deutlich an Attraktivität.»
Genau diese Unterschutzstellung ist Adolf Kellenberger ein Dorn im Auge. Er war jener Stimmbürger, der an der Gemeindeversammlung die Urnenabstimmung verlangt und damit dem Projekt den Todesstoss versetzt hatte. Für ihn ist das Gebäude ein «Schandfleck, der die Kirche verdeckt» und er verlangt von der Gemeinde, die Unterschutz-Stellung aufzuheben. Er hofft, dass man das Haus abreissen könne. Der Verein «Im Centrum» hofft indes, dass auch nach seinem Rückzug das Haus «als Kulturzeuge erhalten und der Bevölkerung zugänglich gemacht wird». «Ohne ein Projekt droht das Haus langfristig zu zerfallen», befürchtet der Verein.
Das letzte Kapitel in Sachen «Centrumshüsli» dürfte noch lange nicht geschrieben sein.
dorf. Für mich ist das ein Beispiel der «Betroffenheitsdemokratie». Wer selber nichts mit Kultur anfangen kann, stimmt Nein. Vielleicht spielte auch – unter anderem – eine Rolle, dass gleichzeitig über die Fussballplätze abgestimmt wurde. Dort sind mehr Menschen direkt betroffen; also stimmt man den Millionenbeträgen zu. Um gleichzeitig zu sparen, verweigert man dem Kulturprojekt das Darlehen. Vielleicht hätten wir noch mehr
Werbung machen müssen. Aber das kann man im Nachhinein immer sagen.
Wenn sich kein Käufer findet, droht das Haus zu zerfallen.
Ja, solche Fälle gibt es. Ich glaube allerdings nicht, dass die Kirche das zulässt. Ich hoffe immer noch, dass ein Privater kommt und damit etwas für die Öffentlichkeit macht. Vielleicht ist das blauäugig. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. (bg)
«Liebhaber gesucht»: das historische Centrumshüsli. (zvg)
Gemeinde hilft bei persönlicher Notlage
Unbürokratische Hilfe für von häuslicher Gewalt betroffene Frau
von Birgit Günter
Weil eine Frau von ihrem Mann bedroht wurde, schlief sie eine Nacht auf der Strasse. Am nächsten Tag holte sie sich Hilfe bei der Gemeinde – und erhielt ein Notzimmer.
Serife K.* (Name geändert) ist müde und verzweifelt. Am Vorabend ist ihr Ehemann zum wiederholten Mal auf sie losgegangen. Sie floh – und hat die Nacht auf einer Sitzbank in Zürich verbracht. Am nächsten Tag erscheint sie pünktlich zu ihrer Arbeit als Putzfrau in einem Bassersdorfer Haushalt – und beichtet der Hausherrin schliesslich ihre Notlage. Das von der Hausherrin darauf angebotene Gästezimmer möchte sie nicht annehmen – auf ihren Ratschlag hin meldet sie sich dafür bei der Gemeinde. Obwohl sie sich für ihr Anliegen schämt, wie sie erzählt. Am Schalter wird sie von einem «sehr freundlichen Herrn» empfan-
gen, angehört und darauf zum Zimmer begleitet, wo sie insgesamt fünf Monate Unterschlupf findet. Nachher kann sie zurück in ihre Wohnung; der Ehemann musste ausziehen. Die Gemeinde Bassersdorf bestätigt den Vorfall. Auch wenn sowas nicht häufig vorkäme, sei man für solche Fälle gerüstet: «Im Rahmen des Konzepts Notbeherbergung konnten wir ihr ein Zimmer in einer Asylunterkunft anbieten», erklärt Simon Stark, Leiter Abteilung Soziales.
Pro Jahr werde die Abteilung Soziales mit rund zwei Fällen von häuslicher Gewalt konfrontiert. Obwohl die Gemeinde in der Regel erste Anlaufstelle sei, läge die Zuständigkeit beim Kanton. Die Gemeinde leitet die Betroffenen darum an Opferberatungsstellen weiter oder an die Frauenhäuser oder Schutzunterkünfte im Kanton.
Gemeinde hilft wenn möglich Im vorliegenden Fall wollte die betroffene Frau jedoch gar nicht Anzeige erstatten, sondern suchte nur eine vorü-
bergehende Bleibe. «Bei einer persönlichen Notlage wie etwa der hier vorliegenden können sich alle Einwohnerinnen und Einwohner an die Abteilung Soziales wenden», betont Stark. Die Gemeinde vermittelt ihnen darauf ein befristetes Zimmer – allerdings nur, wenn die Gemeinde über passenden Leerstand verfügt, so Stark weiter; manchmal könne man auch nur ein Bett in der Notschlafstelle vermitteln. Und das Angebot ist nicht kostenlos.
Auch Serife K. zahlte monatlich rund 500 Franken für das Zimmer. Doch noch heute, einige Monate später, betont sie: «Ich bin der Gemeinde Bassersdorf sehr, sehr dankbar für diese schnelle Hilfe.» Sowohl sie wie auch die Hausherrin, bei der sie putzt, seien überrascht gewesen, wie unbürokratisch ihr geholfen wurde. Mit ihrer Geschichte möchte sie anderen betroffenen Frauen – oder Männern – Mut machen, sich ebenfalls Hilfe zu holen.
Eine Bassersdorferin in Not suchte bei der Gemeinde um Hilfe – und erhielt umgehend Unterstützung. (zvg)
Avec-Shop am Bahnhof Bassersdorf umgezogen
Provisorium stellt schnellen Einkauf trotz Bauarbeiten sicher
von Reto Hoffmann
Der Bau des Brüttenertunnels bringt für den Bahnhof Bassersdorf grosse Veränderungen mit sich. Das Bahnhofsgebäude wird abgerissen und durch einen neuen Perron ersetzt. Anfang März ist der Avec-Shop darum in ein Provisorium umgezogen.
Die temporäre Verkaufsstelle wurde von den SBB nördlich der Buseinfahrt auf dem einstigen Kurzparking erstellt. Der Bau dauerte rund zweieinhalb Monate. Das Provisorium des Avec Laden öffnete am Sonntag, 1. März,
erstmals seine Türen. Eine spezielle Eröffnungsfeier gab es nicht. Beim Umzug wurde der gesamte Warenbestand aus dem bisherigen Geschäft gezügelt. Für Kundinnen und Kunden bleibt das Angebot damit praktisch unverändert: Das Sortiment wurde grossmehrheitlich übernommen. Etwas kompakter ist allerdings die Fläche. Während der frühere Laden rund 160 Quadratmeter gross war, umfasst das Provisorium etwa 120 Quadratmeter. Das bisherige Verkaufsteam blieb bestehen. Weiterhin arbeiten acht Mitarbeitende im Schichtbetrieb im Store.
Auch die Öffnungszeiten bleiben unverändert. Der Shop ist von Mon-
tag bis Freitag von 5.30 bis 22 Uhr, am Samstag von 6 bis 22 Uhr und am Sonntag von 7 bis 22 Uhr geöffnet
Provisorium für fünf Jahre
Für Kundinnen und Kunden stehen beim Provisorium insgesamt zehn Parkplätze zur Verfügung, davon sind fünf speziell für den Avec-Shop reserviert. Neu ist auch eine gebührenpflichtige öffentliche Toilette, welche rund um die Uhr von aussen zugänglich ist. Sie befindet sich rechts neben dem Haupteingang.
Das Provisorium dürfte länger zum gewohnten Bild beim Bahnhof gehören: Der Avec-Store wird voraussichtlich rund fünf Jahre an diesem
Standort betrieben – solange, bis die Bauarbeiten rund um den Bahnhof Bassersdorf abgeschlossen sind.
Am 1. März öffnete das Avec-Provisorium in Bassersdorf seine Türen und begrüsste seine Kunden mit farbigen Ballonen. (rh)
Der Männerchor verstummt
Ende einer 190-jährigen Tradition
von Ute Müller
Der Männerchor Bassersdorf, ältester Verein der Gemeinde, hat im Februar beschlossen, sich aufzulösen. Damit endet nach 190 Jahren ein bedeutendes Kapitel der lokalen Vereinsgeschichte.
Gegründet wurde der Chor bereits 1836, als Bassersdorf noch ein kleines, stark ländlich geprägtes Dorf war. Klaus Denecke, jahrzehntelanges Mitglied des Männerchors, gibt Einblicke. Die Chronik beschreibt nicht nur den Aufbau und die Entwicklung des Männerchors, sondern vermittelt auch Einblicke in das Chorwesen und das gesellschaftliche Leben jener Zeit. Die ersten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts gelten als Geburtszeit vieler Gesangsvereine in Stadt und Land. In dieser Bewegung entstand auch der Männerchor Bassersdorf. Während
fast zwei Jahrhunderten gestaltete dieser das kulturelle Leben im Dorf mit. Zahlreiche traditionelle Anlässe und Auftritte prägten das Vereinsleben. Noch heute gibt es die alte Vereinsfahne mit dem Reichsapfel – dem Wappen, das Bassersdorf im Jahr 1836 führte. Weitere Dokumente und Aufzeichnungen zeugen von der langen Geschichte des Vereins.
Kameradschaft und Geselligkeit Über Generationen hinweg war der Chor ein Treffpunkt für Männer verschiedener Alters- und Berufsgruppen. Das Repertoire war vielseitig und reichte von klassischer Männerchor-Literatur über Gospel bis zu Volks- und Trinkliedern. Neben der Musik spielte vor allem die Kameradschaft eine wichtige Rolle. Proben, Auftritte und gesellige Treffen stärkten den Zusammenhalt der Sänger.
Einen Aufschwung erlebte der Männerchor Anfang der 1970er Jahre. In den letzten drei Jahrzehnten
machte sich jedoch ein zunehmender Mitgliederschwund bemerkbar. Der dringend benötigte Nachwuchs blieb aus. Trotz Werbeaktionen konnten kaum neue Sänger gewonnen werden, obwohl sich die Einwohnerzahl von Bassersdorf in dieser Zeit mehr als verdoppelte.
Um dem entgegenzuwirken, schloss sich der Männerchor mit dem Nachbarverein aus Brüttisellen zusammen.
Bassersdorf soll Feuerwerk verbieten
Initiative fordert Verbot von lärmenden Feuerwerk
von Birgit Günter
Bassersdorf entscheidet voraussichtlich am 23. Juni über ein Verbot von lärmendem Feuerwerk. Der Gemeinderat lehnt die Initiative ab.
Viele Zürcher Gemeinden kennen es bereits: ein Verbot, Raketen, Böller und anderes lautes Feuerwerk abzubrennen. Nun soll Bassersdorf nachziehen –zumindest, wenn es nach dem Willen der Initianten geht. Die Initiative fordert ein ganzjähriges Verbot von lärmendem Feuerwerk. Nicht lärmendes Feuerwerk soll weiterhin erlaubt bleiben.
Noch nicht restlos geklärt ist, ob ein Verbot auch Anlässe wie etwa das Sechseläuten beinhalten würde. «Grundsätzlich würde das Verbot auch lärmendes Feuerwerk im Rahmen solcher Anlässe betreffen», erklärt Verwaltungsdirektor Christian Pleisch. Allerdings sehe die Initiative Ausnahmen vor. «Sie erlaubt weiterhin die Erteilung von Ausnahmebewilligungen für besondere Anlässe im öffentlichen Interesse», so Pleisch.
«Polizeiverordnung reicht»
Der Gemeinderat hat die im Januar eingereichte Initiative für gültig erklärt, empfiehlt sie jedoch zur Ablehnung. Pleisch: «Der Gemeinderat anerkennt die Anliegen der Initiative,
insbesondere den Schutz von Mensch, Tier und Umwelt.» Gleichzeitig sei er jedoch der Meinung, dass die geltende Polizeiverordnung bereits eine klare Grundlage für die Verwendung von Feuerwerk bilde. «Die Verwendung von Böllern und das Abbrennen von Feuerwerk in Menschenansammlungen ist bereits heute verboten», erklärt Pleisch. Ebenso gelte, dass Feuerwerk nur so abgebrannt werden dürfe, dass keine Personen, Tiere oder Sachen gefährdet würden. Im Vergleich dazu sei das Abbrennen von lärmendem Feuerwerk in den Nächten vom 1. August und dem 31. Dezember für den Gemeinderat vertretbar.
Ein weiterer Grund für die Ablehnung sei die Vereinheitlichung der
2010 entstand so der Männerchor Bassersdorf-Brüttisellen. Doch auch diese Zusammenarbeit konnte den langfristigen Fortbestand nicht sichern. Mit der Auflösung endet die Geschichte eines Vereins, der über Generationen hinweg Menschen zusammengeführt hat. Auch wenn der Männerchor Bassersdorf nun verstummt, bleibt sein kulturelles Erbe Teil der Dorfgeschichte.
Polizeiverordnungen der HardwaldGemeinden. «Diese hat sich im Polizeialltag bewährt. Eine Anpassung der Polizeiverordnung von Bassersdorf würde diesem Ziel widersprechen», sagt Pleisch.
Volk entscheidet
Die Initiative wird voraussichtlich am 23. Juni dem Volk vorgelegt. Im Kanton Zürich haben schon knapp zwanzig Gemeinden ein Feuerwerksverbot, darunter Embrach, Rorbas oder Wangen-Brüttisellen. In einigen Gemeinden stimmte das Volk für das Verbot, obwohl der Gemeinderat die Ablehnung empfohlen hatte. Auch auf nationaler Ebene wird ein Feuerwerksverbot thematisiert.
Probe aus lang vergangenen Tagen, Markenzeichen Strohhut mit Pins. (um)
100 investierte Ferientage der Fakobaner
540
Schübligwürste Umzugsteilnehmer
Wie Sie richtig stürzen lernen
So
lassen
sich Unfälle im Alter minimieren
von Ute Müller
Beim Vortrag zum Thema «Sturzprävention» im Franziskuszentrum forderte die Referentin Friederike Schulte vom «SturzZentrum Schweiz» die Teilnehmenden auf, Stolperfallen im Haushalt zu beseitigen –und im Workshop lernten Interessierte, richtig zu stürzen.
Anhand eindrücklicher Zahlen zeigt Friederike Schulte, wie häufig Stürze gerade bei älteren Menschen vorkommen. Jährlich verletzen sich viele Seniorinnen und Senioren dabei schwer, in manchen Fällen enden Stürze sogar tödlich. Oft seien es scheinbar kleine, alltägliche Ursachen, die zu einem Unfall führen.
Ein klassisches Beispiel ist das Stolpern auf Treppen. Fehlt ein Handlauf oder wird die unterste Stufe übersehen, wird dies schnell gefährlich. Auch rutschende Teppiche oder schlecht beleuchtete Bereiche zählen zu typischen Stolperfallen im Haus-
halt. Schulte findet es deshalb wichtig, die Wohnumgebung regelmässig zu überprüfen und mögliche Gefahrenquellen zu beseitigen.
Gezielt trainieren
Neben einer sicheren Umgebung spielen gemäss Referentin vor allem drei Faktoren eine wichtige Rolle für stabiles Gehen im Alter: Gleichgewicht, Kraft und Aufmerksamkeit. Diese Fähigkeiten lassen sich gezielt trainieren und tragen wesentlich dazu bei, die Sicherheit im Alltag zu verbessern. Im anschliessenden Workshop erhielten die Teilnehmenden praktische Tipps, wie sie sich beim Stolpern oder Fallen möglichst verletzungsarm verhalten können. Gezeigt wur-
den unter anderem Techniken wie das kontrollierte Abrollen oder bewusstes «Kleinmachen», um die Distanz zum Boden zu verkleinern.
Trotzdem sind sich die Teilnehmenden einig, dass bei einem echten Sturz kaum Zeit bleibt, um bewusst zu reagieren. Genau deshalb sei regelmässiges Üben so wichtig, erklärt die Kursleiterin. Nur so könnten Bewegungsabläufe automatisiert werden. Studien zeigen, dass solche Techniken das Risiko schwerer Verletzungen deutlich senken können.
Die beiden Veranstaltungen machen deutlich: mit Aufmerksamkeit, Bewegung und regelmässigem Training lässt sich viel dazu beitragen, auch im Alter sicher unterwegs zu sein.
DER ZAUBER DER MUSIK
GROSSER OSTERWETTBEWERB
Während die dorfblitz-Redaktion die vorliegende Zeitung gestaltete, hoppelte in einer Nacht der Osterhase vorbei und hat viele bunte Eier aus seinem Körbchen verloren. Zählen Sie, wie viele es sind – und gewinnen Sie einen blumigen Frühlingsgruss von «Martin’s Blumenwelt» in Bassersdorf. Die Eier sind in der ganzen Ausgabe auf den redaktionellen Seiten versteckt. Das auf dieser Seite abgebildete Ei zählen Sie auch mit.
Die Anzahl der gefundenen Eier geben Sie auf unserer Homepage www. dorfblitz.ch ein oder mittels QRCode. Aus allen richtigen Einsendungen losen wir drei Gewinner aus.
Einsendeschluss ist der 29. März.
Die Gewinnerinnen und Gewinner dürfen sich in der Woche bis Ostern ihren Gewinn bei Martin’s Blumenwelt an der Klotenerstrasse 11 in Bassersdorf abholen. Martin’s Blumenwelt produziert einen grossen Teil der Blumen –vor allem des Sommerflors – in der eigenen Gärtnerei direkt vor Ort in Bassersdorf.
Viel Spass und Erfolg wünscht Ihnen die dorfblitz-Redaktion! (bg)
Kürzlich bin ich mit einer kleinen Gruppe tanzen gegangen. Gewiss hatte ich ab und zu daheim, allein für mich, getanzt – dann etwa, wenn gerade stimmige Musik oder eines meiner Lieblingslieder im Radio gespielt wurde. Das machte jeweils gute Laune. Tanzen, gleichgültig welches Geburtsjahr jemand hat, kann man immer und überall. Mit körperlicher oder geistiger Einschränkung, im Sitzen, draussen oder in einem Raum, mit und ohne Partner. Im Mittelpunkt steht immer die Freude, nicht das Können, denn das ist nebensächlich. Tanzen im Alter ist mehr als ein Hobby – Tanzen beinhaltet Schritte, Musik und Rhythmus. Es stärkt den Körper, erinnert an die Leichtigkeit, fördert das Gleichgewicht, stärkt die Psyche, weckt Erinnerungen und verbindet Menschen miteinander. Musik sowie Bewegung wirken entspannend und beides berührt uns im Innersten. Auch wenn sich meine vernachlässigte Fitness, sowie am nächsten Tag gewisse Körper teile, bemerkbar machten, werde ich mit der Gruppe wieder tanzen gehen. Gemeinsames Tanzen und Lachen macht eben ganz viel Spass!
Es kostet Überwindung, einen Sturz zu simulieren. (um)
So viele Neumitglieder wie noch nie
Bassersdorfer
Business Circle hielt Generalversammlung ab
von Reto Hoffmann
Der Bassersdorfer Business Circle (BBC) blickt auf ein erfreuliches Vereinsjahr zurück. Es wurden 19 neue Mitglieder gewonnen und der Verein unterstützte Sportorganisationen aus der Region mit Beiträgen von rund 50 000 Franken.
Der Verein wurde 2014 von Unternehmerinnen und Unternehmern aus Bassersdorf, Nürensdorf und Brütten gegründet. Sein Ziel: Menschen und Organisationen aus den drei Gemeinden bei ihren sportlichen Aktivitäten finanziell und ideell zu unterstützen. Besonders profitieren davon der FC Bassersdorf und der Unihockeyclub BassersdorfNürensdorf, die jährlich namhafte Sockelbeiträge erhalten.
So wurde im Jahr 2025 der Unihockeyclub mit 8000 Franken unterstützt, während der FC Bassersdorf rund 28 000 Franken erhielt. Zusätzlich vergibt der BBC immer wieder Beiträge für kleinere Projekte und Aktivitäten. Dazu gehörten etwa ein Jugendanlass des TV Brütten, ein Kinder-Tanztheater oder ein Trainingslager des FC Bassersdorf.
«Beach-Volley-Projekt fliegt» Finanziell unterstützt wurden auch die Betreiber der Beachvolleyballhalle bei der bxa. Die Anlage wurde vor fünf Jahren mit Hilfe des BBC realisiert. Dieses Engagement endet nun allerdings: Wie BBC-Präsident Dani Bleuler an der Generalversammlung erklärte, stehe das Projekt inzwischen auf eigenen Beinen. «Das Beach-Volley-Projekt fliegt jetzt selbst», hiess es.
Der Flusskrebs-Fan
43 Mitglieder des BBC versammelten sich Ende Februar zur ordentlichen Generalversammlung im Singsaal des Schulhauses Mösli. (rh)
Der Verein finanziert seine Aktivitäten über Mitgliederbeiträge seiner aktuell 92 Mitglieder, sowie Zuwendungen. Neben der Unterstützung verschiedener Institutionen pflegt der BBC auch ein aktives Vereinsleben. Der Verein erfreut sich wachsender Beliebtheit. «Im vergangenen Jahr konnten wir 19 Neumitglieder gewin-
nen, so viele wie noch nie», sagte Präsident Bleuler. Im laufenden Jahr unterstützt der BBC im Juni das Projekt «Sport meets School». Dabei können Oberstufenschülerinnen und -schüler mit den drei lokalen Top-Nachwuchssportlern Annic Büchi (Eishockey), Nina Metzger (Unihockey) und Simon Knak (Eishockey) trainieren.
Passionierter, nachhaltiger Fischer widmet sich auch den Flusskrebsen
von Frédéric Bettosini
Hanspeter Lüthi beobachtet seit Jahren die Entwicklung der Flusskrebse in heimischen Gewässern. Der Hobbyfischer hofft mit seiner Begeisterung und mit einem Vortrag im April in Bassersdorf das Interesse der Bevölkerung zu wecken.
Seit Kindesbeinen frönt Hanspeter Lüthi seinem Hobby, dem Fischen. Mittlerweile 73 Jahre alt, hat Lüthi sein Tätigkeitsgebiet seit einigen Jahren ausgeweitet: Er interessiert sich nun ebenfalls für die Flusskrebse. Die Fischerei betreibt er nachhaltig, und mit dem selben Naturschutzgedanken verfolgt er die Krebsentwicklung in heimischen Gewässern. Besorgt ist er wegen der
Wasserqualität: «Der Krebs ist ein Indikator für gesundes Wasser. Verschwindet er, bedeutet dies eine abnehmende Wasserqualität», so Lüthi.
Pest bedroht Krebse Zudem stellen Pestizide eine Gefahr für alle Krebse dar – für die einheimischen und die ausländischen. Zweitgenannte wurden um etwa 1850 in die Schweiz eingeführt und waren zum Verzehr vorgesehen. Es waren dies der Galizierkrebs, der Kamberkrebs, der Signalkrebs und der rote amerikanische Flusskrebs. «Seit jeher tragen diese ausländischen Krebse die Krebspest auf sich», so Lüthi. Nebst den neuerlichen Umwelteinflüssen wie wärmere Gewässer und tiefere Wasserstände ist die Krebspest die hauptsächliche, oft tödliche Gefahr für die drei einheimi-
schen Arten Edelkrebs, Steinkrebs und Dohlenkrebs.
Krebskartierung: Hilfe gesucht
Eine Krebskartierung fand letztmals ab 2009 statt: während fünf Jahren arbeitete man daran, den Bestand der Krebse im Kanton Zürich in etwa abzuschätzen. «Die Krebse sind nachtaktiv: ab 21.30 Uhr ging es jeweils los», so Lüthi. «Für mich war dies unbekannt und deshalb sehr spannend. Und die Leute schauen nicht ins Wasser – ich wollte es aber tun!»
Nun ist der Zeitpunkt gekommen für eine neue Kartierung: «Wir suchen Freiwillige, die uns helfen», so Lüthi. Leider sei in allen drei dorfblitzGemeinden der Krebs ausgestorben. Ein Vorprojekt für eine Wiedereingliederung wurde 2025 aufgegleist, aber nicht weiterverfolgt, weil sie
aussichtslos erschien. Lüthi ordnet ein: «Der Grundbestand im Eigental lässt einen Besatz zurzeit nicht zu.»
Vortrag über Flusskrebse: 14. April, 19.30 Uhr, Katholisches Kirchgemeindehaus, Bassersdorf
Hanspeter Lüthi aus Bassersdorf schaut dorthin, wo sonst wenige hinschauen: ins Wasser und seine spannende Fauna. (zvg)
PRIVATER GESTALTUNGSPLAN ZENTRUM
Der Entscheid des Baurekursgerichts zum Zentrumsbau liegt vor, wobei der Rekurs gutgeheissen wurde. Der Gemeinderat hat sich intensiv mit der Erarbeitung einer Lösung befasst, um den Urnenentscheid über den Erlass der Genossenschaft Zentrum vom 3. September 2023 umzusetzen. Damit der Genossenschaftsbau realisiert werden kann, muss ein privater Gestaltungsplan von der Gemeindeversammlung genehmigt werden. Für die Erarbeitung dieses Gestaltungsplans hat der Gemeinderat einen Kredit von 40 000 Franken bewilligt. Die Arbeiten wurden an das Planungsbüro PlaneRaum vergeben.
Der Gemeinderat hat, wie bereits in der Januarausgabe berichtet, der Ersatzbeschaffung für den bisherigen Mercedes Vito zugestimmt. Als neues Betriebsfahrzeug wurde ein Renault Trafic ETech zum Preis von 38 000 Franken bestellt. Die Lieferung wird bis Ende März erwartet. Im Februar 2026 hat der Gemeinderat zusätzlich einen Kredit von 14 000 Franken (inkl. MWST) für die Innenausstattung des neuen Betriebsfahrzeugs sowie 1000 Franken für dessen Beschriftung genehmigt. Damit belaufen sich die Gesamtkosten auf 53 000 Franken und liegen somit 2000 Franken unter dem im Budget vorgesehenen Betrag von 55 000 Franken.
REVISIONSBERICHT SACHBEREICH LIEGENSCHAFTEN
Der Gemeinderat hat für den Bereich Liegenschaften bei baumgartner & wüst eine Sachbereichsrevision durchführen lassen. Dabei wurde die Liegenschaftsbuchhaltung als sehr gut und sauber geführt beurteilt. Besonders positiv hervorgehoben wurde der quartalsweise Abgleich mit der Finanzbuchhaltung, der sorgfältig dokumentiert wird. Zudem erhielt der Gemeinderat zwei Hinweise zur internen Verrechnung sowie zur einmaligen Vermietung von Räumlichkeiten. Diese Punkte wird der Gemeinderat entsprechend umsetzen. Er nimmt den Revisionsbericht erfreut zur Kenntnis.
GRUNDSTÜCKGEWINNSTEUERN
Der Gemeinderat hat sieben Grundsteuerfälle mit einem Netto-Steuerertrag von insgesamt 442 000 Franken zugunsten der Laufenden Rechnung veranlagt. Dabei wurde bei zwei Verkäufen aufgrund des Erwerbes einer Ersatzliegenschaft die Grundstückgewinnsteuer aufgeschoben.
ERSATZ ABFALLBEHÄLTER
RESERVOIR
Der Gemeinderat hat einen Kredit von 7555.85 Franken für den Ersatz von drei Abfallbehältern bewilligt. Ein sogenannter Abfallhai bei der Bushaltestelle Zentrum wurde durch Vandalismus beschädigt und muss ersetzt werden. Die beiden anderen
Behälter beim Hofacker und beim Reservoir sind ältere Gitterkübel, die den heutigen Bedürfnissen nicht mehr entsprechen. Die neuen Abfallbehälter werden beim Hersteller Antaswiss bezogen. Die Fundamente werden durch den Gemeindebetrieb Brütten erstellt.
TRINKWASSERKONZEPT IN MANGELLAGEN
AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG GRATULATION
WIR GRATULIEREN!
ZUM 90. GEBURTSTAG
Das Konzept «Trinkwasserversorgung in schweren Mangellagen (TWM)» regelt die Vorbereitung von Massnahmen, damit die Bevölkerung und Nutztiere auch bei erheblichen Störungen der normalen Trinkwasserversorgung mit Trinkwasser versorgt werden können. Die Wasserversorgung verfügt über mehrere unabhängige Bezugsquellen sowie Anlagen in gutem technischem Zustand, wodurch die Versorgung auch beim Ausfall einzelner Komponenten weitgehend sichergestellt ist. Bei einem grossräumigen Stromausfall steht eine Notstromversorgung zur Verfügung. In schweren Schadensfällen würde die Trinkwasserabgabe über definierte Bezugs- und Abgabestellen organisiert. Der Gemeinderat hat das entsprechende Konzept vom 12. Februar 2026 genehmigt.
1. AUGUST-FEIER 2026 –SICHERHEITSDIENST
Zur Gewährleistung der Sicherheit bei der 1. August-Feier wurde die Firma Smart Guard Protection mit der Überwachung beauftragt. Der Einsatz umfasst die Präsenz von zwei Sicherheitsmitarbeitern und Kontrollgänge.
Vom 28. bis 30. März findet das 5. BiblioWeekend statt.
An diesem Frühlingswochenende stehen in der ganzen Schweiz die Bibliotheken im Mittelpunkt. Sie öffnen ihre Türen für alle Bevölkerungsgruppen zu allen möglichen (und unmöglichen) Zeiten.
Unser Programm: Samstag, 28. März, 10 bis 13 Uhr
– offene Bibliothek mit feinem Zopf, Kaffee / Tee und Orangensaft – bei schönem Wetter draussen
– Seifenblasen- und Kreidemalspass
– um 10.30 Uhr gibt es ein Bilderbuchkino für die Kleinsten
Bibliothek Brütten
am 5. April Erika Blatter Dorfstrasse 2
GOLDENE HOCHZEIT
am 1. April
Elisabeth und Kurt Meili-Baumgartner Unterdorfstrasse 10
am 24. April
Heidi und Franz Baltensperger-Weiss Büechli 1
BRONZE FÜR ANNIC BÜCHI
Der Gemeinderat zeigt sich über das Ergebnis der Eishockeynationalmannschaft an den Olympischen Winterspielen sehr erfreut. Besonders stolz ist die Gemeinde darauf, dass mit Annic Büchi auch eine Brüttenerin zu den Bronzemedaillengewinnerinnen gehört. Der Gemeinderat gratuliert ihr sowie der Mannschaft herzlich zu diesem beeindruckenden Resultat und wünscht ihnen weiterhin viel Erfolg und alles Gute.
Datum und Zeit der Messung: 19.02.2026, 14:51–18:16 Uhr
Signalisierte Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h
Gemessene Höchstgeschwindigkeit: 74 km/h
Gemessene Fahrzeuge 305
Anzahl Übertretungen: 29
Sicherheitssekretariat Brütten
ÖFFNUNGSZEITEN OSTERN UND FRÜHLINGSFERIEN
An Ostern bleibt die Bibliothek vom Karfreitag, 3. April, bis Ostermontag, 6. April, geschlossen. Wir sind gerne für Sie da am Gründonnerstag bis 19 Uhr und ab Dienstag, 7. April, zu den gewohnten Öffnungszeiten.
Während der Frühlingsferien ist die Bibliothek wie folgt geöffnet: Freitag, 24. April, von 15–19 Uhr Donnerstag, 30. April, von 15–19 Uhr (Achtung!)
Wir wünschen allen frohe Ostern und schöne Frühlingsferien!
Bibliothek Brütten
E-TROTTINETT – FLOTT UNTERWEGS, ABER NICHT OHNE RISIKO
Sie sind praktisch, leise und schnell: E-Trottinette gehören heute zum Stadtbild und immer öfter auch auf die Strassen in ländlichen Gemeinden. Doch mit dem Fahrspass steigt auch die Unfallgefahr.
Die Zahl der Unfälle mit E-Trottinetten hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Besonders häufig betroffen sind junge Erwachsene – oft wegen zu hoher Geschwindigkeit, fehlender Schutzkleidung oder unübersichtlicher Verkehrssituationen. Auch Alkohol oder Unachtsamkeit spielen eine Rolle. Sicherheitstipps für alle, die mit dem E-Trottinett unterwegs sind:
– Helm tragen. Auch wenn er nicht vorgeschrieben ist – bei Stürzen schützt er zuverlässig vor schweren Kopfverletzungen.
– Keine Fahrten zu zweit. Die Fahrzeuge sind nicht dafür ausgelegt und das Gleichgewicht geht schnell verloren.
– Tempo dem Umfeld anpassen. Langsamer fahren auf schmalen Wegen oder wenn es viele Fussgängerinnen und Fussgänger hat.
– Nur nüchter n fahren. Für E-Trottinette gelten dieselben Alkoholgrenzwerte wie für Autos!
– Nachts: Licht einschalten und sichtbar sein. Reflektoren und helle Kleidung helfen, erkannt zu werden.
Sobald das Trotti an einem nicht vorgesehenen Ort parkiert ist, wird es zur Stolperfalle, etwa für sehbehinderte Menschen. Die parkierten E-Trottis können aber auch Menschen mit Gehhilfen oder Personen mit Kinderwagen den Weg versperren.
Das sagt das Gesetz:
Die für den Schweizer Strassenverkehr zugelassenen E-Trottinetts sind den langsamen E-Bikes gleichgestellt. Das heisst: Sie dürfen nur auf Velowegen und der Strasse genutzt werden, nicht aber auf dem Trottoir. Sie dürfen auch erst ab 14 Jahren gefahren werden. Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren benötigen einen Fahrausweis der Kategorie M («Töffli-Ausweis»). Ab 16 Jahren ist kein Fahrausweis mehr erforderlich. Ein Helm ist nicht vorgeschrieben, wird aber empfohlen. Gemeinde Brütten
Hch. Albrecht-Klöti AG
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Bauunternehmung Tannenstrasse 89 Embrach
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• Neubauten
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• Umbauten
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• Renovationen
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Bei uns im Geschäft und auf www.trauerkartendruck.ch können Sie eine grosse Auswahl an Trauerkarten schnell und einfach bestellen. Wir bieten Unterstützung bei der Auswahl und Gestaltung der Trauerkarten, der Formulierung der schmerzlichen Nachricht und der späteren Dankesworte. Spross AG – Trauerkarten | Bachstrasse 5 | 8302 Kloten | Tel. 044 552 11 33
Frühlingsausstellung 28. + 29. März 2026
Samstag 28. März von 09:00 bis 17:00 Uhr
Sonntag 29. März von 10:00 bis 17.00 Uhr
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Zürcherstrasse 159 8406 Winterthur 052 203 60 00
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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
RÖMISCHES BRÜTTEN
Die Steig war bereits zur Römerzeit Teil des römischen Wegnetzes von Winterthur (Vitudurum) nach Windisch (Vindonissa). An ihrem oberen Ende, in Brütten, stand ein stattlicher Gebäudekomplex. Vermutlich diente er als Station für die reisenden Menschen und Tiere.
Römisches Strassennetz
Die wichtige antike Überlandstrasse von Oberwinterthur zum Legionslager in Windisch verlief zwischen dem Steighof und dem Hof Breite nördlich der heutigen Zürcherstrasse. Sie war Teil des ausgedehnten römischen Strassennetzes, welches seit dem Alpenfeldzug unter Kaiser Augustus (63 v. Chr.–19 n. Chr.) die Versorgung der militärischen Lager, aber auch Transport und Handel auf dem Gebiet der heutigen Schweiz sicherstellte. Dabei handelte es sich meist um Schotter- oder Kies-Trassees von vier bis sieben Metern Breite.
Die Situation Brüttens im römischen Strassennetz von Oberwinterthur nach Windisch und die Befestigungsanlagen am Rhein unter Kaiser Valentinian im 4. Jahrhundert. Der Wachturm 41 sind die zwei sogenannten «Heidenburgen» bei Birchwil, die in die Römerzeit zurückgehen.
Karte: Klassische Bibliothek der Universität Zürich.
Archäologisches Fieber
In der Nähe dieser römischen Strasse, auf den Fluren Steinmüri und Bäppur südlich der Bushaltestelle Harossen, kamen gemäss Berichten seit der Mitte des 19. Jahrhunderts immer wieder Steine zum Vorschein, die auf eine römische Besiedlung hindeuteten. Der Fund eines Ziegels mit dem Stempel der XXI. Legion im Jahr 1860 liess vermuten, dass hier zwischen 48 und 70 nach Christus gebaut wurde, als die XXI. Legion in Windisch stationiert war und in Rupperswil Ziegel brannte. Wiederholt haben Interessierte aus dem Dorf und gelegentlich ganze Schulklassen versucht, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Lange ging man von einer römischen Villa aus, also einem Gutsbetrieb, von dem aus Ackerbau und vielleicht auch Viehzucht betrieben wurde.
Ein überraschender neuer Befund
Auf Anregung der Arbeitsgruppe 1150 Jahre Brütten führte die Kantonsarchäologie Zürich 2025 im Areal Magnetik- und Georadarmessungen durch, die neue Hinweise darauf geben, was sich unter der Oberfläche verbirgt. Sie zeigen den überraschenden und interessanten Befund, dass auf dem Gelände mindestens drei teilweise sehr grosse Gebäude standen. Von der römischen Überlandstrasse führte eine gepflästerte Zufahrtsstrasse in spitzem Winkel zu einem mehrteiligen Gebäudekomplex. Direkt an der Zufahrt konnte ein mittelgrosser Bau mit einer Erweiterung nach Westen festgestellt werden. Vor allem aber befand sich etwas nordwestlich davon ein stattlicher 50 Meter langer und 23 Meter breiter Bau, der weiter unterteilt war, mit einem 15 mal 11 Meter grossen Annex nach Süden. Südlich davon konnte ein weiterer quadratischer Fundamentgrundriss in der Grösse 8 auf 8 Meter bestimmt werden, wohl ein weiteres Gebäude. Im Lauf der Arbeiten kamen zusätzliche Fundstücke zum Vorschein, darunter eine abgegriffene römische Münze und die hier abgebildete Scherbe.
Römische Keramikscherbe vom Rand einer Reibschüssel mit Ausguss. Eine Reibfläche aus feinen Quarz- oder Kalkksteinchen auf der Innenseite ermöglichte das Zerreiben und Mischen von Kräutern und Gewürzen, ähnlich den heutigen Mörsern. Foto: Kantonsarchäologie Zürich, Martin Bachmann.
Die Interpretation dieser neuen Resultate ist noch nicht abgeschlossen. Es könnte sein, dass sich in Brütten nicht, wie lange vermutet, ein römischer Gutshof befand, sondern eine gut ausgestattete Station mit einer Herberge und Stallungen für die Benützer der römischen Überlandstrasse, ähnlich wie sie auch in Rümlang nachgewiesen werden konnte. Der Verlauf der Strasse konnte in diesem Abschnitt durch die Arbeiten nun ebenfalls besser gesichert werden.
Cornel Dora, Historiker und Mitglied der Arbeitsgruppe Erinnerungsorte
Charakter zeigen
Einige neue Köpfe in der Behörde
von Susanne Gutknecht
Das langjährige RGPK-Mitglieder Oliver Boser (pgv) wurde mit einem sehr guten Resultat für das Präsidium der Behörde gewählt. Mit drei gewählten Frauen wird die Behörde nun eindeutig weiblicher geprägt.
Mit Oliver Boser, der dem pgv angehört, übernimmt ein gewiefter Fuchs das Präsidium der Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission (RGPK). Er ist bereits seit zehn Jahren Mitglied in der Behörde und acht Jahre davon als Aktuar tätig. «Meine Verankerung im Dorf, die Beständigkeit und die Kontinuität, die ich mit meinen zehn Jahren leisten kann, waren sicher Punkte für das gute Abschneiden bei den Wahlen», erklärt Oliver Boser sein gutes Resultat. Etwas bahnbrechend Neues in der Ausrichtung sieht er als Präsident nicht für nötig an. Auch hier setzt Boser auf Kontinuität: «Wir haben mit Stefan Kammerlander als Präsident in dieser Legislatur unsere Behördentätigkeit geschärft und Charakter gezeigt», ist er überzeugt. Die gute Zu-
sammenarbeit mit dem Gemeinderat und der Verwaltung wolle man pflegen. Man sehe sich aber nicht als «Abnick-Gremium», sondern wolle den kritischen Blick auf die Geschäfte weiterhin bewahren. «Unsere Behörde ist eine Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission und muss auch die Sinnhaftigkeit und Vorgehensweise der Geschäfte im Blick haben.» Dafür seien sie vom Volk gewählt.
Komfortable Situation
Stabile Finanzen sind ein wichtiger Pfeiler der Arbeit der RGPK. «Wir stehen in Brütten komfortabel da –die Finanzen sind stabil, eine Steuersenkungsrunde ist bereits vorüber und wir werden sicher den Blick darauf werfen, ob Potential für eine weitere Senkung vorhanden ist.» Auch das hohe Nettovermögen müsse nicht per se so hoch sein, grössere Investitionen stünden zurzeit keine an. «Schulraumthemen stehen keine an, die Druckerhöhungsanlage ist installiert und die meisten grösseren Tiefbauprojekte wurden ebenfalls realisiert», erklärt Boser.
Die RGPK-Behörde wird bedeutend weiblicher, sind doch die beiden
FDP-Damen Karin Grossenbacher und Vanessa Guggisberg neu zur Behörde gestossen. Die bisherigen Ursina Baltensperger (SVP) und Yann Bürgisser (FDP) sind auch noch keine Urgesteine, daher ist Oliver Boser der «Dienstälteste» mit dem grössten Behördenwissen und der Geschäfte in der Vergangenheit. «Ich freue mich sehr, dass wir da neu zusammengewürfelt sind. Sicher müssen wir uns einmal kennenlernen und ich muss herausfinden, wie der Hintergrund und das Fachwissen aller
Personen sind.» Aber er sei sehr zuversichtlich für die kommende Legislatur, so Oliver Boser.
Einen Wunsch hätte der neue Präsident: «Ideal wäre es natürlich, wenn Stefan Kammerlander im Gemeinderat die Finanzen übernehmen könnte von Florian Küng. So könnten wir die gute Zusammenarbeit über alle Personen hinweg weiterführen.» Im Juli wird die Konstituierung stattfinden im Gemeinderat und Oliver Boser wissen, ob sein Wunsch in Erfüllung gehen wird.
Die neuen Mitglieder der RGPK treffen sich am Wahlapéro. (fw)
KAMMERLANDER NEU
An den Behördenwahlen blieb im Gemeinderat fast alles beim Alten. Der bisherige RGPK-Präsident Stefan Kammerlander (FDP) wurde neu in den Gemeinderat gewählt und ersetzt seinen Parteikollegen Florian Küng. Am meisten Stimmen heimste Gemeindepräsident Fritz Stähli (parteiunabhängig) ein mit 746 Stimmen bei einem absoluten Mehr von 359 Stimmen, aber auch seine Ratskollegen wurden deutlich bestätigt. Martin Kuhn (FDP) nimmt als gewählter Schulpräsident ebenfalls Einsitz im Gemeinderat. Ebenso deutlich wurde Fritz Stähli auch als Gemeindepräsident wiedergewählt und im Amt bestätigt. (sg)
«Es geht um Brütten und nicht weniger» Rund 110 Intessierte an der Info des Gemeinderates
von Susanne Gutknecht
An einer Information am vergangenen Samstagmorgen erklärte Gemeindepräsident Fritz Stähli, wie es nach Rekursen mit der Zentrumsgestaltung weitergehen soll.
Der Gemeindesaal füllte sich zügig am 21. März, weitere Stühle mussten aufgestellt werden, um den rund 110 Personen Platz zu bieten, welche an den Informationen des Gemeinderates interessiert waren. Man spürte förmlich das stille Brodeln im Saal und die Neugierde, was wohl kommen wird. Im Dorf war das Verdikt der Baudirektion auf die Rekurse bereits im Vorfeld ein Thema, da die Ergebnisse von Rekurrenten an die Öffentlichkeit getragen wurden. Gemeindepräsident Fritz Stähli rügte dieses Vorgehen, waren doch die Urteile dannzumal noch nicht rechtskräftig. Jetzt habe man die Grundlage, verlässlich zu informieren.
«Wir wollen uns nicht ducken» Fritz Stähli begann mit den Grundsätzen des Gemeinderates, was bei einigen Zuhörern für ein Augenverdrehen sorgte. Er zeigte anhand einiger der wegweisenden Projekte in
Brütten und deren Abstimmungen, dass die Bevölkerung die Mehrzweckhalle Chapf, die Alpenblick 17-Überbauung oder den Chätzler jeweils kontrovers diskutierte, am Ende jedoch mit guten Resultaten gutgeheissen wurde. «Heute will niemand mehr darauf verzichten», so Stähli. Alle Beispiele zeigten, der Gemeinderat müsse dranbleiben, Ausdauer zeigen und «sich nicht ducken, wenn es schwierig wird».
Keine Ausnahmebewilligungen
Fritz Stähli zeigte den bisherigen Weg bis zum heutigen Projekt auf, welches eine hohe Gestaltungsqualität aufweise und zu Brütten passe. Er verwies darauf, dass der Gemeinderat mit einem ausgewiesenen Fachmann zusammengearbeitet habe, um die richtigen Schritte und rechtlichen Verfahren zu wählen. Unverständlich sei für den Gemeinderat, dass das Baurekursgericht ohne einen Augenschein zu nehmen – was normalerweise Usus sei – das Urteil fällte. Stähli betonte auch, dass keine Ausnahmebewilligungen erteilt worden seien, «es ist innerhalb der gültigen Bau- und Zonenordnung.» Bei den Rekursen, deren Hauptbeanstandung die Einordnung und Gestaltung war, die Verkehrssicherheit und Erschliessung sowie Lärmschutz und Umge-
bungsgestaltung des Zentrumbaus, seien bis zu 40-seitige Repliken und Dupliken geschrieben worden –«man hatte das Gefühl, dass es nicht um die Sache geht, sondern darum, das Projekt zu verhindern», sagte Stähli deutlich.
Entscheid für Gestaltungsplan
Nach intensivem Austausch im Gemeinderat sei klar: aufgeben ist keine Option – daher gehe man den Weg des Gestaltungsplans. Dieser könne von der BZO abweichen, werde jedoch durch die Gemeindeversammlung abgenommen. Auch bei diesem Verfahren können Einwohner Einwände erheben und Rekurse gemacht werden. Man rechne mit rund eineinhalb Jahren Verfahrenszeit. «Die in den Rekursen erwähnten Kritikpunkte können ebenso einfliessen.»
Der Gemeindepräsident beendete seine Präsentation mit den Worten: «Brütten hat die Weichen richtig gestellt. Aber es geht jetzt um Brütten und nicht weniger.»
Mit Kritik nicht gespart
Gerüchteküche
Fritz Stähli ging auf Gerüchte um finanzielle Nöte der Genossenschaft ein. Die Genossenschaft hatte bis anhin ausschliesslich die Planungskosten zu bewältigen. Sollten die Planungskosten abgeschrieben werden müssen, werde die Gemeinde zusätzliche Anteilsscheine zeichnen, so Stähli. Die Pläne des Projektes, welche die Gemeinde mit etwa 85 000 Franken beziffert, würde sie der Genossenschaft abkaufen. «Wir sind stärker auf die Genossenschaft angewiesen als umgekehrt», stellte Stähli klar.
Auch wenn die Diskussionen und negativen Voten – «das war wieder eine reine Werbeveranstaltung», «allgemeines Geplapper» – «ich brauche keine Begegnungszone mit Café, ich finde meine Leute, wenn ich sie treffen will», brachten zwei Anwesende ihre Kritik offen an. So störte sich ein Votant an der 30-prozentigen Mehrausgabe für die Tiefgarage und sagte, dass es sich der Gemeinderat einfach gemacht habe, diese Mehrausgabe als gebunden zu taxieren. Er frage sich, ob das so weitergehe. Desweitern stört ihn, dass man Land, welches er mit vier Millionen Franken Verkaufswert bezifferte, der Genossenschaft für lächerliche 40 000 Franken gebe. Zu Beginn hätte man von Räumen fürs Gewerbe gesprochen, dies sei plötzlich nichtig. Auch das Café sei schön dargestellt, aber es in eigener Regie zu betreiben, sei schwierig wenn nicht gar unmöglich, wie andere Beispiele zuhauf zeigten.
Ein weiterer Votant nahm die Kritik mit der Verkehrssituation auf der Brüelgasse auf: die Anlieferung für den Volg sei nicht durchdacht und werde auch durch eine Begegnungszone nicht besser gelöst. Am Ende sei ein wildes Parken ausserhalb des Perimeters die Folge. Ideen, die Feuerwehr in den Chätzler zu verschieben und den Volg dort einzuquartieren, verwarf Stähli mit Blick auf die fehlende Zonenkonformität. «Der Chätzler ist als Arbeitsplatzgebiet bezeichnet. Das Amt für Raumentwicklung schaut bei solchen Projekten genau hin. Ich bin sicher, dass wir eine Lösung finden werden.» (sg)
Die arrivierten Parteien machten das Rennen
Zwei Frauen nehmen Einsitz in der RGPK
von Susanne Gutknecht
Die arrivierten Parteien FDP, SVP und pgv durften sich über die gewonnenen Sitze ihrer Kandidierenden freuen. Auf der Strecke blieb die noch junge GLPOrtspartei.
Neben der eher unaufgeregten Gemeinderatswahl, in der niemand mit einem Scheitern von Stefan Kammerlander (FDP) gerechnet hatte, gab es in anderen Behörden eine grössere Auswahl.
Für die RGPK wurden die Wiederkandidierenden Oliver Boser (pgv), Yann Bürgisser (FDP), Ursina Baltensperger (SVP, 584 Stimmen) gewählt. Neu dazu kommen
die FDP-Damen Karin Grossenbacher (604 Stimmen) und Vanessa Guggisberg (472 Stimmen). Das Nachsehen hat Fabian Heer (GLP), der zwar das das absolute Mehr erreichte, aber als überzähliger Kandidat ausschied.
Senkrechtstarter Nicola Nater
Bei der Schulpflegewahl wurden ebenfalls alle Bisherigen in ihrem Amt bestätigt: Corina Kurz-Kugler (FDP, 596 Stimmen), Martin Kuhn (FDP, 557 Stimmen) und Sabine Stahl (SVP, 537 Stimmen). Senkrechtstarter war Nicola Nater (pgv), der mit dem besten Resultat von 600 Stimmen neu in die Schulpflege einzieht. Ein «toller Erfolg», wie Urs Schöni, pgv-Co-Präsident, sagt. Auch Regina Baltensperger (FDP)
holte sich bei ihrer ersten Wahl mit 584 Stimmen ein gutes Resultat. Patricia Monnard (GLP) erreichte das absolute Mehr (337 Stimmen) mit den gewonnenen 429 Stimmen, schied jedoch als überzählig aus. Als Schulpflegepräsident wurde Martin Kuhn (FDP) mit 478 Stimmen (absolutes Mehr 356 Stimmen) gewählt. Auffällig ist die hohe Anzahl von 233 «vereinzelten Stimmen», die auf mehrere Personen abwanderten.
Bittere Pille
Eine bittere Pille gab es für die noch junge GLP-Partei zu schlucken. Patricia Monnard und Fabian Heer schieden am Ende als Überzählige aus. Ortsparteipräsident Fabian Heer sagt dazu: «Auch wenn es für uns beide knapp nicht gereicht hat, ist das
Neue Infrastruktur in der Natur
Resultat für eine erste Wahl sehr erfreulich und zeigt, dass eine grünliberale Stimme in den Behörden wünschenswert ist. Wir verstehen dieses Ergebnis als klaren Auftrag, dranzubleiben; wir setzen uns weiterhin aktiv für Brütten ein und verfolgen unser Ziel, in allen Gremien der Gemeinde vertreten zu sein.»
FDP-Präsident Philipp Guggisberg ist «sehr erfreut, dass alle Kandidierenden gewählt wurden.» Zudem lobt er die «tolle Kultur», mit dem die Kandidierenden aller Parteien in Brütten einen fairen und engagierten Wahlkampf betrieben. SVP-Präsident Jürg Stahl stellt in Aussicht: «Das Ziel ist es – neben der verlässlichen und pragmatischen Mitarbeit in den Gremien – den Anteil mit SVP-Kandidaturen zu erhöhen.»
Gemeinde Brütten stellte auf Wunsch eines Bürgers Sitzbank auf
von Fabienne Walker
Die Gemeinde Brütten hat auf Wunsch des Turnveterans Emil Hauser eine neue Sitzbank beim «Steigacher» aufgestellt. Ebenso wurde der Grillplatz beim Waldeingang hinter dem Tennisplatz neu gekiest.
Die Gemeinde Brütten hat auf Wunsch von Emil Hauser, Turnveteran des Turnvereins Brütten, eine neue Sitzbank etwas ausserhalb von Brütten installiert. Anfangs Februar wurde die Sitzbank fertig installiert; sie befindet sich am Weg «Steigacher», der am Waldrand in der Nähe des Restaurants «Stars and Stripes» entlangführt. Hauser wünschte sich an jener Stelle eine Sitzbank, weil er oftmals zusammen mit seiner Ehefrau eine Runde um Brütten spaziere und er da-
bei in der Hälfte seiner Route gerne eine Pause einlegen möchte. So meldete er sich im vergangenen Sommer bei der Gemeinde Brütten, worauf sich Gemeindeschreiber Yves Anthon umgehend bei Hauser meldete. Hausers Wunsch wurde dem Gemeinderat vorgeschlagen und daraufhin hat Urs Altorfer, Betriebsleiter der Gemeinde, die Bank errichtet. Hauser erzählt, dass er nun rund alle vierzehn Tage diese Route ablaufe und «seine» Sitzbank immer wieder gerne benutze.
Neu gekiester Grillplatz
Zusätzlich zur neuen Sitzbank hat die Gemeinde den Grillplatz beim Waldeingang hinter dem Tennisplatz neu gekiest. Die Gemeinde habe sich entschieden, den Platz zu kiesen, da die Schnitzel vor allem in der feuchten Jahreszeit nicht optimal gewesen seien, berichtet Hoch- und Tiefbausekretär Daniel Spiess.
Emil Hauser (li.) freut sich über die Sitzbank, die auf seinen Wunsch von der Gemeinde installiert wurde. (fw)
Der Grillplatz in Brütten wurde mit neuem Kies aufgeschüttet. (fw)
GEMEINDEPERSONAL
Als neue Mitarbeiterin der Bibliothek konnte Simona Girola angestellt werden. Der Gemeinderat freut sich auf die neue Mitarbeiterin. Er wünscht Simona Girola in ihren neuen Funktionen viel Freude und Erfolg.
KREDITBEWILLIGUNGEN/ ARBEITSVERGABEN
Für die Dienstleistungen der Bedarfsabklärungsstelle im Rahmen der Zusatzleistungsverordnung hat der Gemeinderat einen jährlich wiederkehrenden Kredit von 10 000 Franken bewilligt. Der Auftrag geht an das KZU, Bassersdorf.
Für die Instandsetzung der AussenWC-Anlage des Schlosses hat der
Gemeinderat einen Kredit von 63 951.75 Franken bewilligt. Der Auftrag geht an die Huber Baugeschäft AG, Bassersdorf.
Für die Neugestaltung und die Neophytenbekämpfung im Bereich der Umgebung des Schlosses hat der Gemeinderat einen Kredit von 60 000 Franken bewilligt. Die Aufträge gehen an die Artenreich Bolinger Gärtner AG, Kloten und an die Tech-nick GmbH, Lindau.
Für die Überarbeitung des Generellen Entwässerungsplanes hat der Gemeinderat für das Jahr 2026 einen Kredit von 113 500 Frank en bewilligt. Die Aufträge gehen an die Firma Holinger AG, Winterthur und an die Firma Ingesa AG, Andelfingen.
BIBLIOTHEK NÜRENSDORF
Veranstaltungen
Freitag, 27. März, 19 Uhr
AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
Für den Auftrag als Generalplaner für die Sanierung und Erweiterung der Schulanlage Sunnerain hat der Gemeinderat einen Kredit von 1 296 924.90 Franken bewilligt. Der Auftrag geht an die Dahinden Heim Planer Architekten AG, Winterthur.
FINANZEN
Für sechs Handänderungen wurden Grundstückgewinnsteuern im Betrage von 368 821 Franken veranlagt. In sieben Fällen gewährte der Gemeinderat Steueraufschub. Zwei weitere Handänderungen wurde ohne Grundstückgewinnsteuern veranlagt.
Gemeinderat Nürensdorf
BiblioWeekend: Filmvorführung «22 Bahnen», Cüpli: 5 Franken Kostenloser Eintritt für alle ab 12 Jahren Beschränkte Platzzahl – Anmeldung unter bibliothek@nuerensdorf.ch
Samstag, 28. März, 11 bis 12.15 Uhr
BiblioWeekend: Interaktive Lesung mit Stefan Baiker, Schweizer Autor der Reihe «Geisterkickboarder» für Kinder ab der 2. Klasse
Beschränkte Platzzahl – Anmeldung unter bibliothek@nuerensdorf.ch
Mittwoch, 1. April, 10 Uhr
Gschichtezug - Geschichten und Versli hören, zuschauen, mitmachen, spielen - für Kinder ab zwei Jahren mit Begleitung
Dienstag, 14. April, 16 Uhr
Spannende Kurzgeschichten für Erwachsene liest das Bibliotheks-Team im Foyer des Zentrum Bären. Geniessen Sie eine kurzweilige halbe Stunde. Eintritt frei.
Öffnungszeiten über die Ostertage / Frühlingsferien
Gründonnerstag: 2. April, geschlossen
Karfreitag: 3. April, geschlossen
Samstag: 4. April, 9.30 bis 12 Uhr
Ostermontag: 6. April, geschlossen
Während den Frühlingsferien vom 20. April bis 2. Mai ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 15 bis 19 Uhr und am Samstag von 9.30 bis 12 Uhr geöffnet.
Bibliothek Nürensdof
GRATULATION
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Zur Eisernen Hochzeit
Am 15. April
Bernadeta und August
Ochsner
Rietbachstrasse 23 8309 Nürensdorf
Am 29. April
Jeanette und Fritz Glesti
Alte Winterthurerstrasse 49 8309 Nürensdorf
Häderli, Anna geb. 1943 verstorben am 12. Februar
Buser, Josef geb. 1938 verstorben am 10. März
Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.
Bestattungsamt Nürensdorf
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Wir freuen uns auf euch!
Sonntag, 12.April 2026
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Kennenlernen des eigenen E-Bikes; Grundposition und Bikeeinstellung; Bremstechnik; einfache Kurventechniken; richtig Schalten; Bergauf- / Bergabfahren mit korrekter U nterstützung; richtige Linienwahl auf dem Naturweg; verschiedene Balanceübungen
Kursleitung: Werner Wettach / Roman Gschwend Kursdauer: Mittwoch, 13.30–16.30 Uhr
Gespannt war man auf den Ausgang der Wahlen – genügend Auswahl an Kandidierenden war vorhanden. Kaum überraschend: die bisherigen Schulpflegemitglieder wurden abgestraft.
Neben den parteiunabhängigen Damen Lisa Schneider, die mit einem Top-Resultat im Amt bestätigt wurde (1403 Stimmen) und der Senkrechtstarterin Elisabeth Peter, die als neu Kandidierende gleich das zweitbeste Resultat hinlegte (1305 Stimmen), ist die Behörde fest in FDPHand. Der neu gekürte Gemeindepräsident Hannes Schärer erzielte ebenfalls mit 1283 Stimmen ein gutes Resultat und freut sich auf die kommende Legislatur, in der er als Gemeindepräsident amten wird. «Es ist ein Riesenvorteil, dass ich bereits vier Jahre im Gemeinderat Mitglied bin. Zudem erhält man im Bereich Finanzen auch einen guten Einblick in alle Ressorts», sagt Schärer. Er habe ein gutes Gefühl für die neue Zusammensetzung im Gemeinderat. «Wir sind fast hälftig Bisherige und Neulinge. Alle bringen ihre Kompetenzen mit ein und menschlich scheint es ebenfalls gut zu passen.»
Ebenfalls gewählt wurden die bisherigen FDP-Mitglieder André Meier (1050 Stimmen) und Daniel Neukomm (943 Stimmen) sowie der Neuling im
Der neue Gemeinderat: (v.l.) Elisabeth Peter, Hannes Schärer, Lisa Schneider, Daniel Neukomm, André Meier, Sandro Gerber, Reto Baumgartner. (an)
Gemeinderat, Sandro Gerber mit 861 Stimmen. Da SVP-Ortspräsident Tiziano Rosa 18 Stimmen weniger als Sandro Gerber erzielte, erreichte Rosa zwar das absolute Mehr von 706 Stimmen, schied dennoch als überzähliges Mitglied aus. Eine bittere Pille, verliert damit die SVP nach dem Abgang von Gemeindepräsident Christoph Bösel und Vizepräsidentin Edith Betschart einen Sitz in der Exekutive und sind nun nur durch den Einsitz des gewählten Schulpflegepräsidenten Reto Baumgartner vertreten. Chancenlos blieb der Parteiunabhängige Thomas Walser mit 652 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei hohen 48 Prozent.
Die Parteiunabhängige Elisabeth Peter fühlt sich geehrt ob ihres TopResultats. Zurückführen tut sie es auf verschiedene Faktoren: «Einige werden mich noch aus meiner Raiffeisenzeit kennen oder andere als Präsidentin des Frauenvereins. Aber ich war schon sehr nervös, als Christoph Bösel die Resultate von unten her vorlas und ich nicht auftauchte», sagt sie lachend. Jetzt freue sie sich, Neues zu lernen und sich mit einem Team an Projekte zu machen, welche alle auch andere Sichtweisen einbrächten. Mit ihrem Diplom als Gemeindeschreiberin kennt sie die Abläufe bereits sehr gut.
Baukommission mit Neuen
In der vierköpfigen Baukommission nimmt eine Frau Einsitz: Silvia Kist-
ler (parteiunabhängig) schaffte den Sprung in die Behörde mit guten 1021 Stimmen. Ebenfalls hat SVPMitglied Andreas Baumgartner mit 781 Stimmen den Sprung geschafft. Die beiden parteiunabhängigen bisherigen Mitglieder Heini Bosshart
(mit 1224 Stimmen) und Ruedi Ammann (mit 1041 Stimmen) hängen eine Amtsperiode an. Über die Klinge springen mussten die bisherigen Thurgi Schwendener (parteiunabhängig) und Rocco Carpignano (FDP), die das absolute Mehr verpassten.
Vollständiger Wechsel in der Schulpflege
Nach den Wogen um die Schulpflegemitglieder haben sich das Volk mit einer Stimmbeteiligung von 46 Prozent für die härteste Variante entschieden und alle bisherigen Behördenmitglieder abgewählt. Stattdessen wird die Behörde nun von den massgeblichen Kritikern aus den Reihen der SVP bestellt: mit 1005 Stimmen Reto Baumgartner, Samuel Frempong (793) und Beatrice Kat-Mooser (731). Rino Dalla Corte (FDP) komplettiert das Quartett (783). Auf die vier Behörden-Neulinge dürfte somit viel Arbeit zukommen. Bei der Ausmarchung zum Schulpflegepräsidentenamt hatte der bisher in der Behörde tätige Thomas Sigrist mit 429 Stimmen keine Chance gegen Herausforderer Reto Baumgartner (SVP), der mit 859 Stimmen gewählt wird und damit auch im Gemeinderat Einsitz nimmt.
Reto Baumgartner ist froh, dass die Stimmbevölkerung dem Versprechen eines Neuanfangs gefolgt sei. «Wir sind als Team angetreten. Unser oberstes Ziel ist es, die Schule im Sinne der Bevölkerung zu führen und ein positives Schulumfeld zu gestalten.» Offene Sachen müssten auf den Tisch. «Wir wissen nicht alles und brauchen auch Informationen», erklärt der neue Schulpflegepräsident. Bereits hätten sich die SVP-Mitglieder für einen Kurs angemeldet im Juni, um gut vorbereitet starten zu können.
Vier Kandidierende treten nochmals an
Von den sieben nicht Gewählten treten zum zweiten Wahlgang für das fehlende Mitglied vier Personen nochmals an: Iris Kühn (SVP) sowie die parteiunabhängigen Kandidierenden Brigitte Meier, Claudia Zimmermann und Thomas Sigrist. Sigrist erklärt seine Kandidatur, dass er es schwierig fände, wenn nur Behördenneulinge vertreten seien. «Es geht so sehr viel Know-how verloren, was nicht im Sinne der Schule sein kann.» (sg)
Sicht bedeutet Sicherheit und Wohlbefinden
Aufforderung zum Pflanzenrückschnitt an Strassen und Fusswegen
Zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit und des maschinellen Strassenunterhaltes sind die in den Strassenbereich hineinragenden Pflanzen zurückzuschneiden. Dabei gilt zu beachten:
• Der Rückschnitt hat senkrecht zur Strassen- / Fussweggrenze zu erfolgen.
• Das Lichtraumprofil ist nach den Vorschriften der Verkehrserschliessungsverordnung bis 4.50 Metern Höhe bei Gemeindestrassen (4.80 Meter bei Staatsstrassen) und 2.65 Metern Höhe bei Fusswegen einzuhalten.
• Es ist darauf zu achten, dass Strassenschilder und Signaltafeln sowie Strassenlampen nicht durch Pflanzen verdeckt werden. Achten Sie bitte auch auf morsche Äste.
• Auf der Innenseite von Kurven sowie bei Strassenverzweigungen und Ausfahrten müssen die Sichtbereiche (Pflanzen maximal 0.80 Meter Höhe) freigehalten werden.
Die Eigentümer von Grundstücken an öffentlichen Strassen, Fusswegen und Plätzen werden aufgefordert, ihre Bereiche zu überprüfen und den nötigen Rückschnitt bis spätestens Ende April auszuführen. Im Namen aller VerkehrsteilnehmerInnen sowie der Strassenunterhalts-Equipen danken wir bestens.
Bau + Werke Bassersdorf Gemeindewerke Brütten Abteilung Werke Nürensdorf
Bassersdorf
Bitte beachten Sie den Abfallkalender betreffend Grüngutabfuhr montags. (Offene Gebinde mit max. Länge von 1.5 m gebündelt. Bis 20 kg mit einer Grüngutmarke.) Für einen Häckselservice wenden Sie sich direkt an einen privaten Unternehmer.
Brütten
Die Grüngutcontainer und Grüngutbündel sind jeweils am Montagmorgen bis 7.30 Uhr mit der notwendigen Plombierung an den Strassenrand zu stellen. Bei grösseren Mengen wenden Sie sich direkt an einen privaten Unternehmer.
Nürensdorf
Die Grüngutabfuhren sind jeweils am Donnerstag; von März bis November wöchentlich, von Dezember bis Februar alle 2 Wochen (Ausnahmen: siehe Abfallkalender). Die Häcksel-Aktion findet vom 13. bis 16. April 2026 statt, gemäss separatem Flyer.
Geldforderung? Immer Nein!
Präventionsanlass der Raiffeisenbank
von Dunja Rhyner
Die Digitalisierung bringt viele Vorteile – aber auch neue Gefahren. Wie man sich vor Online-Betrug schützt und welche Tricks Kriminelle aktuell anwenden, erklärte Marcel Graf von der Präventionsabteilung der Kantonspolizei Zürich bei einem Infoanlass der Raiffeisenbank.
Wer als Passwort 123456 oder den eigenen Vornamen verwendet, macht es Betrügerinnen und Betrügern besonders leicht. Trotzdem gehören genau diese Passwörter zu den am häufigsten genutzten, was die Relevanz des Themas digitale Sicherheit deutlich macht. Das Interesse am Thema war gross: 42 Personen meldeten sich für den kostenlosen Informationsabend an. Auch im Alltag der Raiffeisenbank zeigt sich der Informationsbe-
darf. Immer wieder wenden sich Kundinnen und Kunden mit Fragen zur digitalen Sicherheit und zu möglichen Betrugsversuchen an die Mitarbeitenden. Aufgrund der hohen Nachfrage sind im Juni und Oktober zwei weitere Veranstaltungen geplant.
Betrugsfälle nehmen stark zu Der Informationsbedarf ist nicht überraschend. Die Zahl der Fälle von digitaler Kriminalität steigt deutlich. Im Jahr 2024 wurden laut dem Bundesamt für Statistik 49 Prozent mehr Betrugsfälle registriert als im Jahr zuvor. Marcel Graf ist überzeugt, dass diese Entwicklung weitergehen wird. Grosse finanzielle Schäden entstehen unter anderem durch Phishing, Anlagebetrug, Liebesbetrug oder Betrug auf Online-Kleinanzeigeplattformen. Oft fehlt das Bewusstsein für die Risiken. «Umso wichtiger sind Wachsamkeit und ein gesundes Misstrauen bei unbekannten Kontakten», rät Graf.
Graf macht deutlich, dass fast jede Person irgendwann mit einem Betrugsversuch konfrontiert wird: «Es ist nicht die Frage, ob Sie einmal einen solchen Anruf bekommen, sondern wann.» Gerade bei solchen Schockanrufen versuchen Täter, ihre Opfer unter Druck zu setzen, Sie behaupten beispielsweise, ein Familienmitglied habe einen Unfall verursacht und benötige dringend Geld.
Der wichtigste Rat des Experten: ruhig bleiben, einen Realitätscheck machen und im Zweifel nachfragen. Webseiten wie Cybercrimepolice.ch bieten zudem aktuelle Informationen zu neuen Betrugsmaschen. Der Abend zeigte: Digitale Sicherheit wird immer wichtiger, doch es gibt wirksame Vorsichtsmassnahmen, um sich und die eigenen Finanzen wirksam zu schützen.
Gut besuchter Informationsabend der Raiffeisenbank über digitale Sicherheit. Wichtig ist ein gesundes Misstrauen gegen Unbekannte. (dr)
Auf den Spuren des Frühlings
Ein Spaziergang durch die aufblühende Natur
von Astrid Steinbach
Am 7. März startete der NBN seine jährliche Exkursionsreihe für die Kleinsten. Bei herrlichem Sonnenschein erlebten die Teilnehmenden das Frühlingserwachen von Flora und Fauna.
Der Naturschutzbund Bassersdorf Nürensdorf (NBN) führt im Rahmen seiner Jugendgruppe NBN Kids regelmässig Exkursionen für Vier- bis Siebenjährige durch. Während dieser Ausflüge werden die Kinder und ihre Familien auf die Vielfalt der Natur aufmerksam gemacht. Nicht nur für die Kinder ist die Zeit im Wald spannend, auch die Erwachsenen lernen Neues dazu.
Bei schönstem Wetter begrüsste Jule Ochsner am Vormittag «Im Rietli» die Kinder und ihre Begleitpersonen. «Wir hatten mehr Anmeldungen als freie Plätze und musste leider fünf Familien vertrösten», so die Landschaftsarchitektin, die an diesem Tag bereits zum dritten Mal eine der KidsExkursionen mit viel Freude und umfangreichem Fachwissen führte.
Sechs gesuchte Pflanzen
Jede Familie erhielt am Start eine Karte, auf der jeweils Haselnuss, Bärlauch, Eibe, Aronstab, Waldmeister sowie das Buschwindröschen abgebildet waren und die es zu finden galt. Wurde eine Pflanze gefunden, konnte Jule Ochsner viel Spannendes zu jedem einzelnen Gewächs berichten.
Zwischendurch machte sie die Teilnehmenden auf die verschiedenen Vogelstimmen aufmerksam, bestimmte die einzelnen Vogelarten und wusste immer wieder Interessantes über deren Eigenarten zu berichten. Nach anderthalb Stunden waren alle
sechs Pflanzen gefunden und es ging in Richtung Feuerstelle «Langentannen». Hier warteten Muffins, Apfelmost und ein Lagerfeuer. Der Anlass zeigte, dass der Frühling eine Zeit der Erneuerung ist und sich ein Ausflug in die Natur jetzt besonders lohnt.
Jule Ochsner hielt viel spannendes Wissen zu Flora und Fauna bereit. (as)
Wir sorgen für Sicherheit.
certum.ch Willkommen bei der Zürcher Kantonalbank in Bassersdorf.
zkb.ch
Kirchenpflege bereit für neue Amtszeit
Reformierte Kirche Breite: Sieben Mitglieder für Kirchenpflege gewählt
von Birgit Günter
Bei einer Stimmbeteiligung von knapp 40 Prozent wählten die Mitglieder der Reformierten Kirche Breite die neue Kirchenpflege. Das Gremium wurde von neun auf sieben reduziert.
Neben den vielen Wahlen in die Gemeindebehörden fanden auch die Erneuerungswahlen für die Kirchenpflege der Reformierten Kirche Breite statt. Gewählt wurden: Tanja Spahn (bisher, Brütten, parteilos, 2359 Stimmen), Manuela Anselmo (neu, Nürensdorf, parteilos, 2358 Stimmen), Petra Berwert (bisher, Birchwil, parteilos, 2353 Stimmen), Thomas Farner (neu, Tagelswangen, parteilos, 2349 Stimmen),
«Es war für uns ein schöner Erfolg, dass wir für alle sieben Sitze genug Kandidierende hatten.»
Rahel Rageth
Roland Huber (bisher, Grafstal, parteilos, 2332 Stimmen), Rahel Rageth (bisher, Birchwil, parteilos, 2316 Stimmen), Barbara Jucker (bisher, Bassersdorf, GLP, 2307 Stimmen). Das Absolute Mehr betrug 1171 Stimmen; die Stimmbeteiligung lag bei 39,67 Prozent.
Präsidium bleibt
Neu zählt die Kirchenpflege nur noch sieben statt wie bisher neun
Mitglieder. Die Reduktion wurde möglich dank der neu geschaffenen Stelle der Kirchgemeindeschreiberin, die die Kirchenpflege entlastet. Dass für alle sieben Sitze überhaupt genug Kandidierende gefunden wurden, sei in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich, betont Kirchenpflegepräsidentin Rahel Rageth. «Das war für uns schon ein schöner Erfolg», sagt sie. Bis Ende der Amtsperiode am 30. Juni zählt die Kirchenpflege
Königliche Klänge in der Kapelle Frühlingsserenade mit französischem Flair
von Fabienne Walker
Mitte März fand in der Kapelle St. Oswald in Breite bei Nürensdorf die Frühlingsserenade «Les fables et la musique du roi» statt. Die königliche Musik aus Frankreich und die gehaltvollen Fabeln ergänzten sich auf bereichernde Weise.
Um bereits zu Beginn dem Anlass ein gewisses französisches Flair zu vermitteln, rezitierte Pfarrer Matthias Dübendorfer die französische Fabel «Le Corbeau et le Renard». Anschliessend wechselten sich musikalische Darbietungen mit weiteren Rezitationen von Fabeln, die alle aus der Feder des französischen Schriftstellers Jean de la Fontaine stammten, ab. Die Musiker Michel
Trösch (Flauto dolce / Oboe / Oboe d’amore), Michael Dieterle (Violoncello) und Christoph Schönenberger (Orgelpositiv) spielten zuerst ein Werk des deutschen Komponisten Johann Sebastian Bach. Darauf folgten vier Werke von vier verschiedenen französischen Komponisten; so etwa «Concert Nr. 6 Prélude-AllemandeSarabande-Air de Diable-Sicilienne» von François Couperin (1668–1733).
Stimmige Kombination
Die Kombination des Barockkonzerts mit den Rezitationen sorgte für ein stimmiges Abendprogramm: Die Fabeln wie «Der Fuchs und der Hahn» oder «Der Fuchs und die Krähe», die eine Lebensweisheit vermitteln, bereicherten und inspirierten die musikalischen Vorträge. Rund 30 Personen besuchten die stündige Veranstaltung,
weiterhin neun Mitglieder, wovon eines bereits vorzeitig ausgeschieden ist. Für die neue Amtsperiode wiedergewählt als Kirchenpflegepräsidentin wurde mit 2309 Stimmen Rahel Rageth.
Brunner als Mandatsträger Nicht mehr zur Wiederwahl gestellt haben sich Daniel Brunner, Tamara Grämiger, Daniel Handschin und Heinrich Heider. Daniel Brunner wird allerdings als Mandatsträger weiterhin für die Reformierte Kirche Breite tätig sein: Er wird die notwendigen Schritte in die Wege leiten, um das «Centrumshüsli» in Bassersdorf nun auf dem freien Markt zu verkaufen. Dies wurde nötig, nachdem der bisherige Interessent, der Verein «Im Centrum», sein Kaufangebot zurückziehen musste (siehe Seite 17).
die kostenfrei besucht werden konnte. «Insbesondere hat mich gefreut, dass Leute nach dem Konzert aktiv auf mich zugekommen sind und gefragt haben, ob sie eine Kollekte geben dürfen», erzählte Christoph Schönenberger, der seit rund 15 Jahren die Serenaden in der Kapelle St. Oswald
organisiert. Bis anhin wurde bei Serenaden noch nie eine Kollekte gesammelt; die Gagen für die Musiker erfolgen aus dem «Legat Dr. E. Bleuler», das vor Jahren im Namen der Familie Bleuler der Kirche zugesprochen wurde, um Anlässe in der Kapelle St. Oswald zu finanzieren.
Im Rahmen der Frühlingsserenade in der Kapelle St. Oswald in der Breite wurden Werke französischer Komponisten präsentiert. (fw)
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Fast ausgeschieden und nun im Playoff-Final
UBN gelingt deutliche Leistungssteigerung
von Fabian Rahm
Mit dem Rücken zur Wand im Viertelfinal gelingt UBN die grosse Wende. Trainer Luca Schaffner ordnet die Trendwende ein und blickt mit viel Zuversicht auf die kommende Playoff-Finalserie.
Das Fanionteam hat in diesen Playoffs eindrücklich Moral bewiesen. Im Viertelfinal gegen die Unihockey Rheintal Gators lagen die Zürcher Unterländer nach zwei Niederlagen mit 0:2 zurück und waren nur noch eine Niederlage vom Saisonende entfernt. Statt aufzugeben startete das Team eine bemerkenswerte Aufholjagd. Mit grossem Kampfgeist und viel Einsatz gewann UBN die nächsten drei Spiele in Serie und drehte die
Serie tatsächlich noch zu seinen Gunsten. «Alle im Team haben an die Wende geglaubt und es war wichtig, dass wir Spiel für Spiel genommen haben», erklärt Trainer Luca Schaffner. Er ergänzt: «Sich drei Siege in Serie vorzunehmen wäre mental viel schwieriger gewesen.»
Unerwarteter Trainerwechsel
UBN startete vom fünften Tabellenplatz in die Playoff-Serie und erlebte damit eine eher durchwachsene Saison. Dazu erfuhr das Team noch einen ungeplanten Trainerwechsel inmitten der Saison. «Normalerweise spielen wir eine sehr gute Hauptsaison. Dieses Jahr erreichten wir unsere Leistungen noch nicht, weshalb jeder Spieler jetzt in den Playoffs noch mehr Verantwortung übernimmt und entsprechend starke Leistungen zeigt», so Schaffner. Das Fanionteam
hat sich anfangs der Saison den Meistertitel zum Ziel gesetzt.
Der Schwung aus dem Comeback im Viertelfinal trug das Team weiter durch die Playoffs. Im Halbfinal setzte sich UBN anschliessend gegen die Red Devils March Höfe durch und sicherte sich so den Einzug in den Playoff-Final der 1. Liga. Damit hat das Team nicht nur seine Saison verlängert, sondern auch gezeigt, dass mit
ihm selbst in scheinbar aussichtslosen Situationen zu rechnen ist. «Was uns derzeit enorm auszeichnet, ist der Zusammenhalt und Einsatz im Team. Speziell möchte ich auch die Leistung der Verteidigung hervorheben, da wir derzeit nur wenige Gegentore eingestehen müssen», betont Schaffner. Nun steht UBN im Final gegen die Jona Uznach Flames – und der Traum vom Meistertitel lebt weiter.
UBN-Damen feiern Gruppensieg
Chance
von Dunja Rhyner
Aufstieg in die NLB
Mit einer starken Saisonleistung sichern sich die Damen von Unihockey Bassersdorf Nürensdorf (UBN) den Gruppensieg. Damit darf das Team erstmals seit der Vereinsgründung vom Aufstieg in die Nationalliga B (NLB) träumen.
Über die gesamte Saison hinweg zeigte das Frauenteam konstante Leistungen und setzte sich in einer ausgeglichenen Gruppe an die Tabellenspitze. Besonders in wichtigen Spielen bewies die Mannschaft ihre Stärke und sammelte entscheidende Punkte. Entsprechend gross ist die Freude bei Spielerinnen und Trainerteam. «Die Saison war intensiv, aber gleichzeitig auch sehr
schön. Der Einzug in die Playoffs ist die verdiente Belohnung für den grossen Einsatz des gesamten Teams und Staffs», resümiert Nadia Hofer.
Das Erfolgsrezept
In einer Gruppe, in der jeder jeden schlagen kann, braucht es einige besondere Zutaten, um am Ende ganz oben zu stehen. Für Lara Maggioni gehört dazu vor allem der starke Teamzusammenhalt: «Wir kämpfen alle für- und miteinander und verbringen auch neben dem Feld viel Zeit zusammen.»
Solche gemeinsamen Momente, etwa das Tanzen an der Bassersdorfer Fasnacht, hätten den Teamgeist zusätzlich gestärkt. Auch sportlich und mental habe sich das Team weiterentwickelt. «Wir haben gelernt, wirklich an uns zu glauben», sagt Hofer. «Dadurch konnten wir Spiele auch dann noch drehen,
wenn wir zwischenzeitlich im Rückstand lagen.» Für Vanessa Schmid sind drei Faktoren entscheidend: «Der Glaube an uns selbst, der Teamzusammenhalt und der Siegeswille.»
Nun richtet sich der Fokus auf die kommenden Spiele. In den Aufstiegsspielen trifft UBN auf Lok Reinach, die Zweitplatzierten der anderen Gruppe. Aktuell liegen die UBN-Damen in der Serie mit 2:0 in Führung. Mit einem weiteren Sieg könnte sich das Team für die nächste Runde qualifizieren und gegen ein NLB-Team um den Aufstieg spielen. «Es wird eine intensive Zeit, aber ich freue mich darauf, zusammen diese neue Erfahrung machen zu dürfen», sagt Schmid.
Damit die Mannschaft ihr Potenzial ausschöpfen kann, setzt Maggioni auf die richtige Balance: «Einerseits müssen wir in wichtigen Momenten voll
fokussiert sein. Andererseits ist es auch wichtig, den Kopf zwischendurch vom Unihockey zu lösen und locker zu bleiben.» Mit dieser Mischung aus Fokus, Teamgeist und Freude am Spiel wollen die UBNDamen nun auch die nächsten Schritte in Richtung Aufstieg machen.
Grosser Jubel bei den UBN-Damen: Mit dem Gruppensieg sichern sie sich den Pokal und die Chance auf den Aufstieg. (zvg)
Erleichtert über die Wende: UBN nach dem Sieg in Widnau. (fr)
Von Birchwil an die olympischen Spiele
Simon Knak über sein Abenteuer Olympia
von Fabian Rahm
Simon Knak erlebte die olympischen Spiele in Italien erstmals als Eishockey-Nationalspieler hautnah mit. Nach einer intensiven und emotionalen Zeit richtet er den Fokus nun wieder auf das ambitionierte Saisonziel vom HC Davos.
Das Einlaufen im San Siro mit der Schweizer Delegation zähle zu seinen schönsten Erinnerungen an Olympia, erzählt Simon Knak. «Da waren 80000 Leute im Stadion, diese Momente werde ich nie mehr vergessen.» Daneben hat ihm das Leben im olympischen Dorf sehr gefallen, da es dort viel Möglichkeiten für Gespräche mit anderen Sportlern gab.
An Weltspitze dabei Sportlich zieht Knak insgesamt eine positive Bilanz: «Wir zeigten starke Leistungen und bewiesen,
dass wir mit der internationalen Spitze mithalten können. Natürlich war es schade, dass wir in den entscheidenden Minuten nicht auf der Höhe waren, doch insgesamt können wir zufrieden mit unserer Leistung sein.»
Für den 24-jährigen Birchwiler verlief das Turnier zunächst etwas harzig. Zu Beginn stand er nicht in der Aufstellung – eine Entscheidung, über welche ihn Trainer Patrick Fischer frühzeitig informiert hatte. Seine Chance kam schliesslich durch Verletzungen, sodass er im Spiel gegen Tschechien auflaufen durfte. «Ich denke, dass ich durch meinen Auftritt nochmals ein Element in das Schweizer Spiel bringen konnte und bin mit meiner Leistung zufrieden», blickt Simon Knak zurück.
Der Fokus liegt nun auf Davos Nach den olympischen Eindrücken richtet sich sein Fokus wieder auf den Schweizer Ligaalltag, wo dem -
nächst die Playoff-Phase losgeht. Wie an Olympia möchte er Akzente setzen und die Mannschaft optimal unterstützen. «Bis jetzt hatten wir eine super Saison. Doch es ist klar, dass mit den Playoffs eine Art zweite Saison losgeht und die Zähler zurückgesetzt werden», erzählt der Birchwiler und ergänzt: «Unser Ziel ist klar, wir wollen Schweizermeister werden.»
FLEISSIGE TURNER
An der Generalversammlung des Turnvereins Bassersdorf blickte der Verein auf ein solides Jahr zurück. Diskutiert wurde die Anschaffung eines neuen Vereinszelts. Mit einem neuen Zelt will der Verein auch künftig bei Wettkämpfen und Anlässen gut ausgerüstet sein. Ein Höhepunkt der Versammlung waren die Ehrungen: Daniela Siber wurde für ihr 15-jähriges Engagement in der Aktivriege zum Freimitglied ernannt. Auch Xeno Bösch wurde für seine Erfolge in der Leichtathletik ausgezeichnet. Bei den Leiterinnen und Leitern ist die Situation derzeit ebenfalls erfreulich. Bis zum Sommer sind alle Trainingslektionen abgedeckt. Präsidentin Rahel Bär betont jedoch: «Engagierte Leiterinnen und Leiter sind immer willkommen.» Zum Jahresprogramm gehören Regionalmeisterschaften, der Trotzdem-Cup und der Adiletten10-Kampf sowie Vereinsanlässe wie Rangturnen, Turnfahrt und Chlausabend. Andrea Casserini (links im Bild) wurde von der Oberturnerin Liliane Häfeli als fleissigster Turner ausgezeichnet. (dr/zvg)
KURZNEWS UNIHOCKEY
UBN
Sowohl die UBN-Herren als auch die Damen verbuchen fleissig Siege und sind damit mit ihren hochgesteckten Saisonzielen auf Kurs. UBN fehlt nun noch ein Sieg zum Meistertitel.
Resultate Herren
UBN vs. Flames 6:2
Flames vs. UBN 2:4
Resultate Damen
UBN vs. Reinach 7:4
Reinach vs. UBN 1:2
Reinach vs. UBN 1:0
EISHOCKEY
EHC Bassersdorf
Mit viel Herzblut kämpfte das Frauenteam des EHCB um den Halbfinaleinzug. Schlussendlich mussten sie sich jedoch gegen die Frauen des HC Lausanne geschlagen geben. Damit ist die Saison für beide Teams des EHCB bereits vorüber.
Resultate Damen
Lausanne vs. EHCB 1:0
EHCB vs. Lausanne 0:1
FUSSBALL
FC Bassersdorf
Der FCB ist zurück aus der Winterpause und spielt auswärts gegen Stäfa 2:2. Mit diesem Unentschieden gelingt es dem FCB, dem zweitplatzierten Team wichtige Punkte abzuknöpfen. (fr)
Resultate
Stäfa vs. FCB 2:2
Spielplan
28.3.: Herrliberg vs. FCB
12.4.: FCB vs. Beringen
19.4.: Brüttisellen vs. FCB
Mit vollem Einsatz dabei: Simon Knak an Olympia. (zvg)
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Do/Fr 02.04.–03.04. 17.00–23.00 Pavillon Team
Mi 08.04.14.00–16.00 Senioren-Netz
Anlass
Brändi Dog Turnier
Biblioweekend
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Ort / Kontakt
Pavillion Säntisblick
Bibliothek
Computeria – Hilfe bei Computer- / H andyproblemen Zentrumstreff
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Reparia – reparieren nicht wegwerfen Zentrumstreff
Sa 11.04. 19.00 Kulturkommission Konzert «Trio Pancorde» Ref. Kirche
Di 14.04. 19.30 Naturschutz NBN Vortrag Flusskrebse, anschliessend Mitgliederversammlung (21.00) Franziskuszentrum Ba
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Mo–Fr 20.04.–24.04. 09.30–16.00 Verein Kinder-Camps Polysport-Camp Winterthur
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Spielgruppe für abenteuerlustige Kinder ab 2 Jahren, an versch. Erlebnisplätzen zwaergehuesli8311@ gmail.com
Jeden Mo 09.00–10.00 Verein Fitness & Gesundheitssport Pilates / Bodyforming Turnhalle Chapf
Jeden 1. Mo 14.30–16.30 Frauenver./Altersforum Besuch aller Brüttener im Altersheim in SeuzachAziG, Abf. Brü 14.00
Jeden Di 09.30–11.00 Verein Chäferliturnen Chäferliturnen für Kinder bis 4 Jahre Turnhalle Chapf
Jeden Di 12.00–13.30 Altersforum Mittagstisch für alle
Gemeindesaal
Jeden 1. Di 09.00–11.00 Kjz Winterthur Mütter- / Väterberatung (ohne Terminvereinbarung) Gemeinschaftsraum Allmend Brühlstr. 4
Jeden Di / Mi Ursula Müller Pilates (Di 18.30 / 19.45, Mi 08.30 / 19.45) www.pilatesbruetten.com
Jeden Di / Do
Mirta Honegger
Zumba-Kids: Di 18–19, Zumba Kids Jr: Do 17–18, Zumba Erwachsene Di 19–20, Do 8.30–9.30
Dachraum Gemeindesaal
Gemeindesaal (Di), Dachraum Gemeindes. (Do)
Jeden Mi 10.00–11.15 Christina Polanka Hatha Yoga, Anmeldung Tel: 079 253 33 38 Dachraum Gemeindehaus
Jeden Do 14.00–17.00 Altersforum Kafi im Zentrumstreff im Erdgeschoss Zentrumstreff
Jeden Do 18.30–19.30
Katharina Egli Gym-Move (Bodyforming, Pilates), 079 509 63 56 Mehrzweckhalle Chapf Jeden 2. + 4. Do 09.30–11.00 MuKi-Treff MuKi-Treff für Mütter / Väter mit Kindern bis 4 Jahre Dachraum Gemeindesaal
Jeden Fr 08.45–10.00
Bettina Caflisch
Yoga (Anm. 076 387 07 00)
Dachraum Gemeindesaal
Jeden Sa 14.00–17.00 Pfadi Waldmann Pfadi-Treffen «Nepomuk» www.pfadiwaldmann.ch
GEMEINDE NÜRENSDORF
Einmalige Anlässe
Tag DatumZeit Veranstalter Anlass
Do 26.03. 20.00 Sportclub Nürensdorf Generalversammlung
www.nuerensdorf.ch oder Telefon 044 838 40 50
Ort / Kontakt
MZH Ebnet
Rest. Linde Oberwil Fr Sa 27.03. 28.03. 20.00 19.00 Buffalo Band Bassaville Bigband Dinner
Mi 08.04. 19.30 Naturschutz NBN
Vortrag: Flusskrebse im Kt. Zürich, anschliessend Mitgliederversammlung
Kath. Kirchgemeindehaus, Ba
So 12.04. 14.00 Männerchor Gesang, Jodel, Unterhaltung mit Festwirtschaft (So ab 13.00) Ebnetsaal1 Fr 17.04. 20.00 Kulturkommission Schlosskonzert (Türöffnung 19.15) Schlosssaal
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf
Jeden 1. Do 14.30–16.30 Pflegewohnungen Nürensdorf Bären-Treff in den Pflegewohnungen Nürensdorf
Jeden 1. + 3. Do 09.30–11.30 kjz-Kloten
Mütter- / Väterberatung nur mit Voranmeldung 043 259 98 30 oder www.zh.ch/kjz-kloten
Alte Winterthurerstr. 11b
Alte Winterthurerstr. 49
Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49
Jeden Do 17.30–19.00 Sportclub Nürensdorf (SCN) Mädchen-Riege Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Do 20.00–22.00 Männerchor
Jeden Fr 16.00–18.00 18.00–23.00 Jugendarbeit
Proben/Leitung: Tabea Herzog Auskunft: W. Tschannen 044 836 76 30
Kidstreff Jugendtreff (Oberstufe)
Jeden letzten Fr 14.00 Ref. Kirche, Nüeri-Netz, Impuls Ökumene Spielen macht Spass
Jeden 1. So 12.00–17.00Ortsmuseum
BILD DES MONATS
Besichtigung, Attraktionen und Verpflegung mit gemütlichem Beisammensein (April–Nov)
Wenn die ersten Primeln, entdeckt auf einer Wiese neben dem Bassersdorfer Dorfplatz, zwischen den Grashalmen aufblühen, dann ist der Frühling nicht mehr weit. Ihre gelb-weissen und violetten Blüten setzen kleine Farbtupfer in die noch eher karge Landschaft und wirken wie ein freundlicher Gruss der Natur. Mit erstaunlicher Kraft strecken sie sich dem Licht entgegen, zart und doch voller Lebensfreude. Während die Tage langsam länger werden und die Sonne wieder mehr Wärme schenkt, erwacht auch draussen Schritt für Schritt neues Leben. Die Primeln gehören neben Schneeglöckchen zu den ersten, die diese Veränderung sichtbar machen. Es sind kleine, leuchtende Zeichen dafür, dass die Natur langsam wieder in Bewegung kommt. Der Frühling kann kommen. (rh)