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dorfblitz Juni 2026

Page 1


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REGION

CENTRUMSHÜSLI

Die reformierte Kirche

Breite hat die Liegenschaft Centrumshüsli in Bassersdorf ausgeschrieben und einige Angebote dafür erhalten.

Seite 41

BASSERSDORF

RESPEKT

Die Fachkommission Landwirtschaft und Naturschutz (FKLN) verhalf mit Referaten zu vertieften Einsichten in die Waldnutzung.

Seite 19

BRÜTTEN

ANFRAGEN

Gleich vier Anfragen durfte der Gemeinderat an der Gemeindeversammlung beantworten. Das Dorf lebt.

Seite 29

NÜRENSDORF

VERABSCHIEDUNG

Zwei Verabschiedungen von politischen Urgesteinen prägten die Gemeindeversammlung von Nürensdorf.

Seite 36

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten, Nürensdorf

Alle gegen Nationalspieler Simon Knak in der Liegestütz-Challenge. (an)

Sporthelden begeistern Schüler

Vier Nachwuchstalente aus dem Sport haben vergangene Woche die Sekundarschulen Mösli in Bassersdorf und Hatzenbühl in Nürensdorf besucht. Der Bassersdorfer Business Circle (BBC) organisierte das Projekt «Champions in Classrooms» gemeinsam mit den Schulen. Die Schüler trainierten mit den Sportlern und konnten allerlei Fragen zum Alltag der Nachwuchstalente stellen.

von Andrina Schmid

Kurz vor acht Uhr werden in der Turnhalle Hatzenbühl noch die letzten Bänke zurechtgerückt. Ein Mikrofon wird getestet, Schüler tuscheln aufgeregt. Dann öffnet sich die Tür, Musik erklingt, Simon Knak, Eishockeyspieler bei den ZSC Lions, und Annic Büchi, Eishockeyspielerin beim EV Zug, betreten die Halle. Für die beiden Nationalspieler ist es eine Rück-

kehr an einen vertrauten Ort. Beide besuchten einst selbst die Sekundarschule Hatzenbühl. Heute kehren sie mit Medaillen und Erfahrungen aus dem Spitzensport zurück. Knak kommt dabei fast direkt vom Eis in die Turnhalle: Ende Mai gewann er mit der Schweizer Nationalmannschaft die Silbermedaille an der Heim-Weltmeisterschaft. Auch Büchi durfte in diesem Jahr bereits einen grossen Erfolg feiern und gewann mit der Schweizer Nationalmannschaft

Bronze an den Olympischen Winterspielen in Mailand. Einen ganzen Morgen lang können die Schülerinnen und Schüler mit den beiden Sportlern verbringen, Fragen stellen und sich sportlich mit ihnen messen. Das Programm haben sie selbst zusammengestellt. Den Auftakt macht ein Interview.

GROSSBAUSTELLE «MEHRSPUR ZÜRICH-WINTERTHUR»

Lange hat man darüber geredet und geschrieben: das Projekt «MehrSpur Zürich-Winterthur», über den Bau des Brüttenertunnels und den neuen Bassersdorfer Bahnhof. Alles schien noch sehr weit weg, als man schon in den 1980er Jahren zum ersten Mal über einen Brüttenertunnel sprach. Und plötzlich hat man die Grossbaustelle vor der eigenen Haustüre. Von einem Tag auf den anderen fahren schwere Baumaschinen auf, graben tiefe Gräben in den Strassen rund um den Bahnhof, schütten riesige Erdwälle auf dem freien Feld südlich des Bahnhofes auf, Bäume werden gefällt, ContainerBüros errichtet, dort wo früher Park & Ride-Parkplätze waren. Pendler müssen sich jetzt schon ihren Weg zum Bahnhof entlang der rot-weissen Bauabschrankungen bahnen.

Kein Stein bleibt auf dem anderen, titelten wir in der März-Ausgabe. Dabei hat der eigentliche Bau des neuen Bahnhofes und des Tunnels noch nicht einmal begonnen. Wie wird das, wenn es erst einmal richtig los geht? Vorund Installationsarbeiten nennen das die SBB in den mehr zufällig am Bahnhof aufgehängten Flyern. Scannt man den QR-Code, kommt man zwar auf eine Projektseite mit

Fragen an die «Champions» «Wissen kann man es nie, aber hoffen und an seine Ziele glauben», antwortet Büchi auf die Frage, ob sie damit gerechnet habe, erfolgreich zu werden. Drei Schülerinnen stellen den beiden Sportlern abwechselnd Fragen. Dann übernimmt ein zweites Moderationsteam bestehend aus drei Jungs. Ob sie denken, dass sie etwas im Leben verpasst haben, fragt einer der Schüler. «Es gab vielleicht schon ein paar Sachen und klar, manchmal konnte man nicht so viel unternehmen wegen des Trainings», sagt

IMPRESSUM

Chefredaktion | Produktionsleitung

Susanne Gutknecht | Birgit Günter Tel 079 258 55 79 | redaktion@dorfblitz.ch | online@dorfblitz.ch

Sekretariat: Inserate | Allgemeines

Daniela Melcher, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf Tel 044 836 30 60 | inserate@dorfblitz.ch

Bürozeiten: Montag 8 bis 16 Uhr

Redaktion

Video, wo die verschiedenen Schritte erklärt werden. Wer bitte schön will sich über den Baufortschritt immer Videos ansehen? Doch Informationen, wozu beispielsweise die riesigen Erdverschiebungen südlich des Bahnhofes nötig sind, sucht man vergeblich. Geschweige denn Informationen über ein Baudörfli, das anscheinend im Gebiet Eich eingerichtet wird und während des Tunnelbaus mehrere Hundert Bauarbeiter beherbergen soll.

Was halten Sie vom plötzlichen Start der Bauarbeiten rund um den Bahnhof Bassersdorf? Finden Sie sich als ÖV-Nutzer noch zurecht und fühlen Sie sich von den SBB gut informiert, über die Baustelle und alle ihre Einschränkungen? Reden Sie mit, schreiben Sie uns Ihre Meinung auf mitreden@dorfblitz.ch

Reto Hoffmann

Knak. Ein bisschen Schule habe er auch verpasst, ergänzt er mit einem Schmunzeln.

Knak und Büchi sitzen auf zwei Sprungkästen, die Jugendlichen ihnen gegenüber auf Bänken. Die Fragen drehen sich auch um den Alltag als Spitzensportler: Was isst man vor einem Spiel? Was passiert unmittelbar vor dem Anpfiff in der Garderobe? Wie schafft man es, erfolgreich zu werden? «Der Leidenschaft nachgehen, immer dranbleiben, und dann kommt es gut», antwortet Büchi darauf. Knak ergänzt: «Man darf den Spass nicht verlie-

ren, Freude haben und an die guten Zeiten denken, wenn man durch schwere geht. Denn es kommen wieder bessere.»

Vorbilder aus der Region «Junge Menschen brauchen Vorbilder», sagt Cyrill Zimmermann, Vorstandsmitglied des Bassersdorfer Business Circle (BBC). Er hat den Event «Champions in the classroom» zusammen mit den Schulen organisiert. Das Konzept kommt ursprünglich von Rainer Maria Salzgeber. Vor fünf Jahren lud er Joana Heidrich, Giulia Steingruber, Diego Benaglio

und Reto Hug in die Turnhallen ein. Zimmermann sagt, ihm sei es diesmal wichtig gewesen, Sportler aus der Region einzuladen. Einerseits, weil der BBC vor allem den Zweck verfolgt, die Vereine und Sportler aus der Region Bassersdorf-NürensdorfBrütten zu fördern, und andererseits, weil es zeigt: «Jeder kann es schaffen, auch wenn man aus einem kleinen Dorf wie Nürensdorf kommt.» Am Montag und Dienstag fand dasselbe Format in Bassersdorf in der Sekundarschule Mösli statt. Am Montag waren Nina Metzger, Unihockey-Nationalspielerin bei den

Frédéric Bettosini (fb), Birgit Günter (bg), Aisha Gutknecht (ag), Susanne Gutknecht (sg), Reto Hoffmann (rh), Tobias Jäger (tj), Daniela Melcher (dm), Ute Müller (um), Hanspeter Rahm (hr), Philipp Rahm (ph), Fabian Rahm (fr), Dunja Rhyner (dr), Andrina Schmid (sc), Astrid Steinbach (as), Fabienne Walker (fw), Livia Weber (lw)

Druck / Produktion

Staffel Medien AG, Seestrasse 315, 8804 Au ZH www.staffelmedien.ch

Auflage 27. Jahrgang | 9900 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement CHF 58.–

Erscheinen

Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.

Nächste Ausgabe: 30. Juli 2026.

Jede Verwendung der redaktionellen Texte (insbesondere deren Vervielfältigung, Verbreitung, Speicherung und Bearbeitung) bedarf der schriftlichen Zustimmung durch die Redaktion.

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Auf Parcours-Runden beweisen die Jugendlichen ihr sportliches Geschick: Simon Knak gibt wertvolle Tipps. (an)

Kloten-Dietlikon Jets, und Pia Sonderegger, Erstliga-Stürmerin bei Unihockey Bassersdorf Nürensdorf (UBN), vor Ort für die Schüler und Schülerinnen. Am Dienstag dann Knak und Büchi. Auch dort wurde fleissig Sport getrieben und die Sportler mit Fragen gelöchert.

Kräftemessen mit den Sportlern

Nach den vielen Fragen werden Büchi und Knak selbst auf die Probe gestellt. Die Schülerinnen und Schüler haben einen Parcours vorbereitet. Sieben Posten müssen in Zweierteams absolviert werden. Handstände, Burpees, Squats mit Medizinbällen und immer wieder Laufrunden sorgen dafür, dass alle ins Schwitzen kommen.

Bevor der Parcours losgeht, wird Knak noch zu einer Liegestütz-Challenge herausgefordert. Nach 37 Wiederholungen liegen die meisten Schüler erschöpft auf dem Boden. Bei 41 sind nur noch Knak und ein Schüler übrig. Es wird gratuliert und kräftig die Arme ausgeschüttelt. In der zweiten Hälfte des Morgens haben die Jugendlichen MiniTurniere geplant. Es werden Fussball, Pantherball und Unihockey gespielt. Beim anschliessenden Mittagessen findet ein reger Austausch zwischen den Schülern und

den beiden Sportlern statt. Knak und Büchi verteilen Autogramme und machen Fotos. Die Jugendlichen drängen sich um die Tische und bewundern auch die Medaillen, die die beiden Sportler mitgebracht haben.

Heimspiel im Hatzenbühl

«Auch wenn es mehr Arbeit für alle bedeutet und viel Organisation dahintersteckt: Man muss es trotzdem unbedingt machen», sagt Zimmer-

mann über das Projekt. Man müsse auf jeden Fall versuchen, solche Anlässe regelmässiger zu veranstalten, natürlich nach Möglichkeit und auch nach Verfügbarkeit von den Sportlern, die alle einen vollen Terminkalender hätten. «Diese Nähe, die es gibt zu Vorbildern bei solchen Anlässen, ist wichtig für junge Leute», betont Zimmermann nochmals abschliessend.

Für Knak und Büchi war das im Sportler-Jargon ein Heimspiel:

Beide haben die Sekundarschule Hatzenbühl besucht und auch das eine oder andere Mal die Turnhalle betreten. Von dort auf die internationale Bühne – und wieder zurück in die Turnhalle, wo die nächste Generation zuhört. Ein Morgen, an dem die Schüler und Schülerinnen gesehen haben, dass Weltklassekarrieren nicht zwingend im Grossen beginnen. Manchmal beginnen sie in einer Turnhalle in Nürensdorf.

Annic Büchi, Women’s League Eishockeyspielerin beim EV Zug

Hattest Du auch ein Vorbild, das Dich inspiriert hat?

Ja, früher war es sicher Alina Müller, die den Weg vorgespurt hat, nach Amerika gegangen ist und eine super Hockey-Spielerin ist. Sicher auch mein Bruder, der mit mir begonnen hat, Hockey zu spielen und immer schon eins weiter war als ich. Zu ihm habe ich auch hochgeschaut. Und nachher bei Winterthur war es Stefanie Wettli, die ein bisschen weiter war als ich.

Was motiviert Dich heute und treibt Dich an im Sport?

Sicher das Team. Wenn ich sehe, was meine Teamkolleginnen machen, dann denke ich mir, ja doch, ich mache jetzt auch noch ein bisschen mehr, wenn sie ein bisschen mehr machen. Aber auch die Ziele, die wir uns als Mannschaft setzen, da gibst du nochmals ein bisschen mehr Gas, um die Ende Saison zu erreichen. Und natürlich meine persönlichen Ziele.

Welchen Tipp gibst Du heute Jugendlichen mit, die ihre Träume verwirklichen wollen?

Immer dranbleiben, immer Freude haben. Ich glaube, wenn es einem Spass macht, ist es viel einfacher und dann kann man auch viel besser Phasen wegstecken, die nicht so einfach sind. Man erinnert sich zurück und spürt, dass es eine Leidenschaft ist. Dann kommt’s gut. (an)

Der BBC und die Schulen Bassersdorf und Nürensdorf organisieren für die Schüler das Projekt «Champions in classrooms». (zvg)

«Brütten hat einen einmaligen Drive»

OK-Präsident Daniel Wiesmann legt Hand an fürs Brüttener Dorffest

In etwas mehr als einem Monat ist es so weit – das Dorffest «1150 Jahre Brütten» startet. Sind Sie bereit?

Ja – und zwar sowas von!

Keine Stolpersteine mehr, die aus dem Weg geräumt werden müssen?

Nur das Übliche: Von den 990 Helferschichten sind noch rund 140 offen. Helfende Hände sind dringend gesucht. Es darf jeder mithelfen, auch wenn man nicht einem Verein angehört. Es gibt keine bessere Gelegenheit, um sich im Dorf zu vernetzen.

Das letzte Dorffest vor vier Jahren galt als «grösstes Fest, das Brütten je hatte». Wollen Sie das mit dem Dorffest 2026 nun toppen?

Das ist nicht unser Ziel. Wir möchten die beiden Feste nicht vergleichen, denn mit dem Jubiläum «1150 Jahre Brütten» ist dieses Mal der Rahmen etwas feierlicher. Was wir wollen, ist ein cooles, geiles Fest, das alle begeistert. Dafür legt sich das OK ins Zeug. Wir haben geschaut, dass für jeden und jede etwas dabei ist. Speziell dieses Mal ist, dass die Blaulichtorganisationen mit Polizei, Sanität und Feuerwehr direkt auf Platz sind – und wenn alles klappt, sogar inklusive eines Rettungs-Helikopters.

Was war die grösste Hürde, die Sie bei der Vorbereitung überwinden mussten?

Es wird tatsächlich immer schwieriger, Leute zu finden, die sich ehrenamtlich für das Wohl von anderen einsetzen. Die Suche nach Helfern –wir brauchen über 250 bis 300 davon, damit alle Schichten abgedeckt sind – gestaltet sich zäher als in früheren Jahren. Leider zeigt sich hier der gesellschaftliche Trend hin zu Egoismus und Konsum: Man möchte

Daniel Wiesmann, OK-Präsident des Brüttener Jubiläums-Dorffestes, sieht sich als «kleines Rädli in einem grossen Gefüge». (bg)

Reden wir über Geld: Wie stemmen Sie die Finanzierung des Festes?

Wir richten das Fest im Mandat der Gemeinde aus und die Finanzierung läuft daher zum grossen Teil über die Gemeinde. Die Identifikation der politischen Vertreter der Gemeinde mit dem Fest ist sehr gross – der Gemeinderat gibt richtig Gas. Das gibt uns die Sicherheit, dass wir auch unterstützt werden, wenn etwas schiefläuft. Sehr dankbar sind wir zudem für die Unterstützung durch Sponsoren aus dem lokalen Gewerbe. Ohne dieses Engagement könnten wir einen solchen Anlass nicht in diesem Umfang durchführen. Und natürlich hoffen wir auf ganz viele Besucherinnen und Besucher, die fleissig konsumieren. Ein Minus ziehen wir gar nicht in Betracht. Wir geben alles dafür, dass es ein erfolgreiches Dorffest wird.

Ein Unsicherheitsfaktor bei Dorffesten ist immer das Wetter. Gibt es einen Plan B für Schlechtwetter?

lieber nur konsumieren, statt sich zu verpflichten und zu engagieren.

Sie planen nun seit zwei Jahren auf dieses Fest hin – was treibt Sie selbst an, unzählige Stunden Freizeit dafür zu opfern?

Vielleicht ist es genau das: Ich akzeptiere diesen gesellschaftlichen Egoismus nicht. Ich möchte, dass eine Gesellschaft eine Gemeinschaft ist, die füreinander einsteht und zusammen etwas bewegt. Dafür braucht es Projekte wie dieses Fest. Ohne Projekte sterben die Vereine und die Dörfer sonst aus. Das Fest ist insofern ein Sozialprojekt; es soll dazu dienen, sämtliche soziale Schichten zusam-

menzuführen. Wir wollen die ganze Bevölkerung mit ins Boot zu holen, insbesondere auch die Jungen, denn die sind unsere Zukunft. Wichtig ist mir aber zu betonen, dass ich nur ein kleines «Rädli» in einem grossen Gefüge bin. Hinter mir steht das ganze OK mit Leuten, die mehrheitlich schon beim Fest 2022 dabei waren. Die leisten alle super Arbeit.

«Das Dorffest ist auch ein Projekt. Ohne solche Projekte sterben die Vereine und die Dörfer sonst aus.»

Tatsächlich plant man immer für gutes Wetter (lacht). Aber wir haben bei der Infrastruktur geschaut, dass sie schlechtwettertauglich ist: Wir haben Zelte, und die Arena für die Konzerte ist auch gedeckt. Wir sind vorbereitet. Für den Rest bleibt uns nur: beten, damit Petrus, Gott oder welche Himmelsgötter auch immer für gutes Wetter sorgen.

Ein solches Fest birgt stets Sicherheitsrisiken. Wie sieht Ihr Sicherheitskonzept aus?

Wir haben ein umfangreiches Gesamtsicherheitskonzept erarbeitet und bei der Gemeinde eingereicht. Es erfüllt alle geltenden Normen. Mit Mario Winiger, dem ehemaligen Feuerwehrkommandanten, ist dafür eine Top-Person zuständig. Wir haben noch mehr in die Sicherheit investiert als letztes Mal und alle neuralgischen Punkte überprüft und nachgebessert.

«Wir haben dieses Mal noch mehr in die Sicherheit investiert als letztes Mal.»

Welche waren das?

Beim letzten Fest waren kurzzeitig mehr Personen in der Bar als zulässig; wir waren damals richtiggehend überrannt worden. Nun haben wir eine vollumfängliche PersonenanzahlÜberprüfung eingerichtet. Auch die Durchgangsfrequenz beim Konzert haben wir verbessert: Wir haben die Durchgänge offener gestaltet und einzelne Stände anders platziert, so dass die Fluchtgassen grösser werden.

Wie stark ist der administrative Aufwand für solche Konzepte gestiegen?

Wir hatten bereits beim letzten Fest ein vollumfängliches SicherheitsDossier. Der Kanton Zürich kennt seit jeher hohe Auflagen; im Gegensatz zu anderen Kantonen im Westen. Für uns hat sich darum nicht viel verändert. Geändert hat sich die Antwort der Gemeinde auf unser Konzept: Kam das letzte Mal eine einseitige Antwort zurück, waren es dieses Mal sieben Seiten. Das zeigt: Das Thema wird bei der Gemeinde sehr ernst genommen, was wir auch begrüssen.

Sie präsidieren neben dem Fest-OK auch den Turnverein und die Männerriege Brütten, daneben arbeiten Sie als Leiter Berufsbildung bei der Schibli Gruppe in Kloten und haben Familie – hat der Tag bei Ihnen mehr Stunden als bei anderen?

Wichtig ist, dass man sich mit guten Leuten umgibt. Ich habe sowohl bei der Männerriege wie auch beim Dorffest einen sehr guten Vorstand respektive ein sehr gutes Organisationskomitee. Und das alles geht nur dank der Unterstützung aus meinem familiären Umfeld. Zuvorderst durch

meine Frau Yvonne, die mich voll unterstützt und all die Jahre mein Engagement in solchen Projekten mitgetragen hat. Sie hofft natürlich, dass ich nach diesem Projekt nicht schon wieder mit dem nächsten anfange

Was käme als Nächstes? Ein politisches Amt?

Dafür wollten mich schon viele motivieren, aber vergebens. Nein, ich denke eher, dass es nach dem Dorffest vielleicht Zeit ist, leiser zu treten. Man muss sich in einer solchen Position auch immer bewusst sein, dass man vielleicht der jüngeren Generation den Weg versperrt und es gut ist, Platz zu machen. Mein Ziel ist, im Jahr 2031, wenn Brütten vielleicht die RMS ausrichtet – also die Regionalmeisterschaften im Turnen –nichts anderes zu tun habe als einen Tag lang Würste zu brutzeln.

«Nach dem Dorffest ist

es für mich vielleicht Zeit, leiser zu treten.»

Im Unterschied zu vielen UrBrüttenern im OK sind Sie ein zugezogener Wiesendanger, der sich an allen möglichen Fronten für Brütten einsetzt Das hat weniger mit Wiesendangen zu tun als mit mir. Ich finde, man kann nicht in ein Dorf ziehen, um dort einfach zu schlafen. Ich kann akzeptieren, dass andere das so machen; für mich selbst stimmt das aber nicht. Ich bin einfach der Typ, der etwas «reissen» will. Was mir in Brütten gefällt, ist, dass es hier viele solche Leute gibt wie mich; Leute, die mit dem gleichen Virus infiziert sind; Leute also, die etwas bewegen wollen. Brütten ist ein cooles aktives Dorf mit Menschen, die viele Ideen haben – und die Tatkraft, diese umzusetzen. Die Idee für das Dorffest 2022 beispielsweise entstand bei einem Glas Wein und dem Spruch «mer

«Brütten ist ein cooles aktives Dorf mit Leuten, die viele Ideen haben –und die Tatkraft, diese umzusetzen», sagt OK-Präsident Daniel Wiesmann. (bg)

sött» mal wieder ein Dorffest machen. Gesagt, getan. Brütten hat da wirklich einen einmaligen Drive.

Welches ist die wichtigste Erkenntnis, die Sie aus dieser Zeit als OK-Präsident mitnehmen?

Du allein bist keiner – ohne Kolleginnen und Kollegen, viele Helfende und eine unterstützende Familie geht es nicht. So ein Fest ist eine Teamarbeit mit ganz vielen Playern inklusive der Gemeinde.

Auf welchen Programmpunkt am Fest freuen Sie sich am meisten?

Auf den Moment, an dem es nach zwei Jahren Planen endlich losgeht. Beim Spatenstich haben wir eine Flasche vergraben mit dem Ziel, diese bei Festbeginn auszugraben und damit auf das Fest anzustossen. Darauf freue ich mich enorm.

«Ich hoffe, dass auch die nächste Generation den Mut hat, eine Bieridee zu haben –und diese dann umzusetzen.»

Was bleibt in Brütten zurück, wenn das Fest am 17. August vorbei ist?

Ich wünsche mir, dass der Funken, solche Feste auf die Beine zu stellen, weitergeht an die nächste Generation. Dass auch die nächste Generation den Mut hat, eine Bieridee zu haben und diese umzusetzen. Und dass der «Wir-Gedanke» gestärkt wird und hängenbleibt. Ein lebenswertes Dorf besteht nicht aus vielen «ich», sondern aus einem einzigen «wir».

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EINBÜRGERUNGSGESPRÄCHE KÜNFTIG NUR NOCH BEI BEDARF

Der Gemeinderat hat die Praxis bei Einbürgerungsgesprächen angepasst. Ab dem 1. Juli 2026 führt die Gemeinde Gespräche nur noch bei Bedarf durch. Ziel ist es, die Einbürgerungsverfahren einfacher und effizienter abzuwickeln. Einbürgerungsgespräche sind seit 2023 weder vom Bund noch vom Kanton vorgeschrieben. Ob die Voraussetzungen für eine Einbürgerung erfüllt sind, wird anhand verschiedener Nachweise geprüft. Dazu gehören unter anderem Sprachzertifikate, der Grundkenntnistest sowie Auszüge aus amtlichen Registern. Die Gemeinde prüft die Gesuche weiterhin nach den kantonalen Vorgaben. Das Gemeindeamt des Kantons Zürich begleitet und überwacht das Verfahren.

WALDKAUF MARCHEN

GENEHMIGT

Die Gemeinde Bassersdorf bewirtschaftet ihre Waldflächen gemeinsam mit dem Zweckverband «Forstrevier Hardwald Umgebung». Um die Eigentumsverhältnisse zu vereinfachen und die Bewirtschaftung zu erleichtern, erwirbt sie die Waldparzelle Kat.-Nr. 5381 mit einer Fläche von 0,1443 Hektaren. Die Parzelle grenzt an bestehende gemeindeeigene Waldflächen sowie an den Rötelweg. Der vereinbarte Kaufpreis beträgt CHF 2471.85 und entspricht dem geschätzten Verkehrswert.

INTERNE VERRECHNUNGEN

APZ AB 1. JANUAR 2027

Die internen Verrechnungen gegenüber dem Alters- und Pflegezentrum Breiti (APZ) wurden überprüft und aktualisiert. Das APZ finanziert sich weitgehend über Taxen und leistungsabhängige Beiträge und wird deshalb wie ein eigenwirtschaftlicher Betrieb behandelt. Die Gemeinde verrechnet ihre Leistungen nach dem Vollkostenprinzip. Ab dem 1. Januar 2027 erhöhen sich die

internen Verrechnungen von bisher CHF 622 786 auf CHF 689 000. Hauptgründe dafür sind die Anpassung der Miete an die aktuellen Gebäudewerte sowie höhere Kosten für die Führung der Lohnbuchhaltung. Gleichzeitig regeln die Gemeinde und das APZ ihre Zuständigkeiten beim Unterhalt und bei den Betriebskosten neu und klären die Nutzung der Photovoltaikanlage. Die Anpassungen schaffen mehr Transparenz über die tatsächlichen Kosten des APZ und stellen sicher, dass die Finanzierung nachvollziehbar und nach einheitlichen Grundsätzen erfolgt. Unter Berücksichtigung der neuen Regelungen ergibt sich somit für das APZ Breiti insgesamt eine zusätzliche Nettobelastung von rund CHF 40 500 pro Jahr.

SCHULHAUS CHRÜZACHER: KREDITFREIGABE FÜR BAULICHE MASSNAHMEN

Im Schulhaus Chrüzacher sind verschiedene Anpassungen nötig, um den Anforderungen des Schulbetriebs gerecht zu werden. Während der Sommerferien 2026 setzt die Gemeinde gezielte Verbesserungen im Innen- und Aussenbereich um. Geplant sind Umgebungsarbeiten, die Sanierung bestehender Sitzelemente, zusätzliche Aufenthaltsmöglichkeiten sowie neue Velound Kickboardabstellplätze. Zudem werden Fensterfolien installiert, um die Aufheizung der Schulzimmer während der Sommermonate zu reduzieren und das Raumklima zu verbessern. Der Gemeinderat bewilligt dafür einen Ausführungskredit von CHF 125 000. Gleichzeitig plant die Gemeinde weitere Projekte. Dazu gehören die Überdachung des Pausenplatzes, ein Aussenklassenzimmer, die nachhaltige Bewässerung der Grünanlagen sowie der Teilumbau von Klassenzimmern. Für die Planung dieser Vorhaben wird aufgrund der begrenzten internen Ressourcen ein externes Planungsbüro beigezogen. Der Gemeinderat bewilligt dafür einen Projektierungskredit von CHF 30 000.

KANALSANIERUNG 2025: KREDITABRECHNUNG

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

Im Jahr 2025 wurden im Gemeindegebiet verschiedene Kanalhaltungen innensaniert. Die Schlussabrechnung fällt tiefer aus als erwartet: Gegenüber dem vom Gemeinderat bewilligten Kredit von CHF 120 000 ergeben sich Minderkosten von CHF 28 642.65.

ABWASSERLEITUNG RATZENHALDEN: DIENSTBARKEIT WIRD AKTUALISIERT

Aufgrund einer baulichen Entwicklung auf der Parzelle Nr. 537 am Ratzenhaldenweg 3 musste eine Abwasserleitung neu verlegt werden. Da die Leitung unter anderem von der Gemeinde für die Strassenentwässerung genutzt wird, aktualisiert die Gemeinde die bestehende Dienstbarkeit aus dem Jahr 1965.

JUGENDKREDIT 2027: OUTDOOR-GYM-ANLAGE

Jugendliche und junge Erwachsene aus Bassersdorf wünschen sich eine

1. AUGUST FEIER

Herzliche Einladung zum offiziellen Festakt auf dem Karl-Hügin-Platz

frei zugängliche Outdoor-Gym-Anlage und haben dieses Anliegen mit einer Petition mit 59 Unterschriften bekräftigt. In der Gemeinde fehlt derzeit eine niederschwellige Infrastruktur für Kraft- und Funktionstraining im öffentlichen Raum. Das Vorhaben entspricht den Zielen des GemeindeSportanlagenkonzepts (GESAK). Die Jugendkommission hat eine Projektgruppe eingesetzt, die gemeinsam mit der Abteilung Finanzen + Liegenschaften die Grundlagen für die Realisierung einer Outdoor-Gym-Anlage erarbeitet. Dazu gehören insbesondere die Standortwahl, die Kosten und mögliche Umsetzungsvarianten. Der Gemeinderat befürwortet den Bau einer Outdoor-Gym-Anlage und beauftragt die Jugendkommission sowie die Abteilung Finanzen + Liegenschaften mit der Ausarbeitung eines Projekts und eines entsprechenden Kreditantrags.

Gemeinderat Bassersdorf

Kulturkommission

Der Gemeinderat lädt Sie herzlich zum offiziellen Festakt anlässlich der 1. August Feier ein.

Programm

1. August Feier

Herzliche Einladung zum offiziellen Festakt auf dem Karl-Hügin-Platz

Der Gemeinderat lädt Sie herzlich zum offiziellen Festakt anlässlich der 1. August Feier ein.

Programm

10.30 Uhr Eröffnung mit The Dixie Corporation

10.45 Uhr Begrüssung durch Christian Pfaller, Gemeindepräsident Ansprache von Nebojsa Racic Zentrumsleiter APZ Breiti gemeinsames Singen des Schweizerpsalms

10.30 Uhr Eröffnung mit The Dixie Corporation 10.45 Uhr Begrüssung durch Christian Pfaller, Gemeindepräsident Ansprache von Nebojsa Racic, Zentrumsleiter APZ Breiti gemeinsames Singen des Schweizerpsalms

Die Feier findet bei jeder Witterung statt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Kulturkommission Bassersdorf

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STRATEGIETAGUNG AUF DEM HASENSTRICK

Am 29. und 30. Mai führte der Gemeinderat Bassersdorf gemeinsam mit einzelnen Fachpersonen aus der Verwaltung seine letzte Strategietagung der Legislaturperiode 2022/26 durch. Auf dem Hasenstrick standen verschiedene Themen im Zentrum, welche die Entwicklung der Gemeinde in den kommenden Jahren prägen werden.

Hochwasserschutz

Ein Schwerpunkt der Tagung war der Hochwasserschutz. Der Gemeinderat diskutierte verschiedene Lösungsansätze und mögliche Vorgehensvarianten und beurteilte die nächsten Schritte. Über den aktuellen Stand und das weitere Vorgehen will er die Bevölkerung in der zweiten Jahreshälfte informieren.

Finanzielle Entwicklung

Ein weiterer Schwerpunkt war die finanzielle Perspektive der Gemeinde. Diskutiert wurden unter anderem erste Eckwerte für das Budget 2027, die Investitionsplanung sowie die Beteiligungen der Gemeinde. Zudem setzte sich der Gemeinderat mit strategischen Fragen zur finanziellen Steuerung auseinander.

Kinder und Jugendliche

Am zweiten Tag widmete sich der Gemeinderat mit externer Begleitung dem Thema Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 18 Jahren. Im Fokus standen die Weiterentwicklung und Abstimmung der Angebote für Familien, Kinder und Jugendliche – von der Schwangerschaft bis zur Volljährigkeit. Dieses Thema wird die Gemeinde auch in den kommenden Jahren intensiv beschäftigen.

Die Strategietagung bot dem Gemeinderat die Möglichkeit, zentrale Zukunftsthemen vertieft zu behandeln und wichtige Grundlagen für die kommende Legislaturperiode 2026/30 zu schaffen.

Gemeinderat Bassersdorf

Richard Dunkel, Tim Gelmi, Christian Pfaller, Daniel Hofmann, Selina Stampfli, Adrian Hediger tauschten sich über prägende Themen aus (v.l.n.r.). Auf dem Bild fehlt Christoph Isler. (zvg)

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

SCHÜTZEN SIE SICH VOR HITZE

Sonne tanken, baden und die langen Abende geniessen –so wünscht man sich den Sommer! Grosse Hitze kann aber auch zum Gesundheitsrisiko werden, denn Hitzewellen fordern den Körper heraus. Hohe Temperaturen können vor allem für Menschen ab 75 Jahren belastend sein. Auch chronisch Kranke, Schwangere, Kleinkinder und Säuglinge leiden mehr. So können Sie sich schützen:

• Trinken: Egal ob Sie durstig sind oder nicht: Trinken Sie mindestens 1.5 Liter pro Tag.

• Leicht essen, Salz: Auch kalte und erfrischende Speisen wie Gemüse, Früchte und Milchprodukte helfen. Achten Sie auf eine ausreichende Versorgung mit Salz.

• Anstrengung vermeiden: Schonen Sie den Körper. Verlegen Sie sportliche Tätigkeiten auf die kühleren Morgen- oder Abendstunden. Ältere Menschen können den Einkauf, Arztbesuch oder andere Aktivtäten im Freien auch auf diese Randstunden legen oder – soweit möglich – von jemand anderem erledigen lassen.

• Körper kühlen: Tragen Sie leichte Kleidung. Kühle Duschen und feuchte Tücher helfen ebenfalls, die Körpertemperatur zu senken.

• Hitze fernhalten: Halten Sie sich draussen möglichst nur im Schatten auf. Lassen Sie tagsüber die Läden runter. Lüften Sie nachts ausgiebig, um die Wohnung zu kühlen.

• Medikamente überprüfen: Wenn Sie regelmässig Medikamente einnehmen, fragen Sie in der Apotheke oder Arztpraxis, ob Sie etwas anpassen müssen. Gewisse Medikamente verändern bei Hitze die Wirkung.

Verspüren Sie Warnzeichen wie hohe Körpertemperatur, erhöhter Puls, Schwäche, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Muskelkrämpfe, Verwirrtheit, Schwindel, Bewusstseinsstörungen, Übelkeit, Erbrechen und/oder Durchfall legen Sie sich hin, kühlen Sie sich mit kaltfeuchten Tüchern und trinken Sie ein isotonisches Getränk. Wenn dies nicht hilft, melden Sie sich in Ihrer Hausarztpraxis oder rufen Sie das kostenlose AERZTEFON an, Telefon 0800 33 66 55.

Gemeinde Basssersdorf Bereich Gesundheit und Alter

Quelle: Bundesamt für Gesundheit

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

SEIT 40 JAHREN FÜR BASSERSDORF IM EINSATZ

Als Roland Schrepfer 1986 seine Stelle auf dem Steueramt Bassersdorf antrat, standen Schreibmaschine, Papierakten und Registerstammblätter im Mittelpunkt des Arbeitsalltags. Dass daraus einmal vier Jahrzehnte bei derselben Gemeinde werden würden, hätte er damals nicht gedacht.

Als aus einer Bewerbung 40 Jahre wurden

Der gelernte Kaufmann absolvierte seine KV-Lehre bei einer Gemeinde im Kanton St. Gallen. Als er während seiner Unteroffiziersschule eine Stelle in einer Zürcher Gemeinde suchte, führte ihn auch die Liebe in diese Region: Seine heutige Frau, die er damals kennengelernt hatte, stammt aus Uster. Die Bewerbung in Bassersdorf war erfolgreich – und bereits Anfang 1987 übernahm er die Stellvertretung des damaligen Steueramtsleiters.

«Natürlich hätte ich nie gedacht, dass ich fast ein halbes Leben lang auf dem Steueramt Bassersdorf verbringen werde», sagt Roland Schrepfer rückblickend. Dass daraus dennoch 40 Jahre wurden, hat auch mit seiner Verbundenheit zur Gemeinde zu tun: «Während dieser Zeit habe ich nur zwei Bewerbungen an anderen Orten gestellt. Das zeigt, dass ich mich in der Gemeinde Bassersdorf immer sehr wohlgefühlt habe.»

Vom Steuerregister zum Mausklick

In den vergangenen 40 Jahren hat sich die Arbeit auf dem Steueramt grundlegend verändert. «Anfangs waren die Schreibmaschine und die Steuer-Registerstammblätter das Mass aller Dinge. Von digitalen Hilfsmitteln und elektronischen Arbeitsprozessen war man damals noch weit entfernt. Die Steuererklärungen wurden von Hand geprüft.» Heute sind die meisten Abläufe digitalisiert, Steuererklärungen werden elektronisch archiviert und Veranlagungen mit spezialisierten Programmen erstellt.

Trotz aller technischen Veränderungen sind ihm vor allem die Begegnungen mit den Menschen geblieben. «Viele Steuerpflichtige konnte ich damals oft mit Namen am Schalter ansprechen, was sehr geschätzt wurde. Die Einwohnerzahl war auch nur etwa halb so gross wie heute.»

Eine Anekdote aus seinen ersten Monaten auf dem Steueramt ist ihm bis heute in Erinnerung geblieben. Damals mahnte er ausgerechnet den damaligen Gemeinderatspräsidenten zur Einreichung der Steuererklärung. Später stellte sich heraus, dass dieser gemäss den damaligen gesetzlichen Bestimmungen gar keine Steuererklärung hätte einreichen müssen.

Mehr als nur Steuern

Auch nach 40 Jahren kommt Roland Schrepfer noch immer gerne zur Arbeit. «Der stetige Wandel im Steuerbereich durch Veränderungen der Gesetzgebung motiviert mich bis heute. Zudem möchte ich zugunsten der Gemeinde Bassersdorf einen stets stabil funktionierenden Bereich führen.»

Besonders stolz ist er auf die Menschen, die er während seiner Laufbahn begleiten durfte. «Wir konnten über all die Jahre hinweg vielen jungen KV-Lernenden die spannende und vielseitige Steuermaterie vermitteln. Einige konnten wir später sogar als Sachbearbeitende gewinnen.»

Ebenso wichtig ist ihm sein Team: «Ich bin stolz und dankbar, dass ich als Bereichsleiter seit über 20 Jahren ein intaktes und harmonisches Team führen darf.»

Das schätzen die Mitarbeitenden:

«Roli ist ein geduldiger, humorvoller und verständnisvoller Chef. Er begegnet allen Menschen mit Respekt, hört zu und nimmt sein Gegenüber ernst. Seine ruhige Art gibt Sicherheit und auch in anspruchsvollen Momenten behält er stets den Überblick.»

Sandra Roo

«Roli ist ein loyaler und fairer Chef. Er sorgt dafür, dass es im Team für alle stimmt und niemand zu kurz kommt. Seine Gelassenheit wirkt ansteckend und trägt viel zu der angenehmen Atmosphäre in unserem Büro bei.»

Vanessa Huber

«Die Zusammenarbeit mit Roli ist sehr angenehm. Er ist ein guter Chef, der auch in hektischen Situationen ruhig bleibt. Zudem ist er stets hilfsbereit und man kann immer auf seine Unterstützung zählen.»

Daniela Asper

«Unser Chef ist die Ruhe in Person – selbst wenn das Büro brennt, sucht er erst einmal in aller Ruhe nach dem Feuerlöscher. Danke für diese stählerne Gelassenheit und deine Geduld.»

Moira Toretti

«Roli ist ein korrekter und hilfsbereiter Chef und Kollege. Einen besseren Chef kann ich mir kaum vorstellen. Dass ich seit über 32 Jahren gerne beim Steueramt Bassersdorf arbeite, hat auch mit ihm zu tun. Sein Nachfolger wird es einmal schwer haben, in seine Fussstapfen zu treten.»

Michael Gallobitsch

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

RÜCKBLICK DES GEMEINDERATES AUF DIE LEGISLATUR 2022/26

Christian Pfaller, Gemeindepräsident

«Gemeinsam für Bassersdorf» – dieses Motto hat unsere Legislatur geprägt und war stets Leitgedanke bei all unseren Entscheidungen. Zu Beginn der Legislatur wurden fünf von sieben Ressorts neu besetzt, was einen frischen Start und neue Impulse ermöglichten. Im Fokus stand dabei, klare und messbare Legislatur-Schwerpunkte zu definieren und laufende sowie anstehende Projekte transparent und offen gegenüber der Bevölkerung zu kommunizieren. Mit dem Dorfblitz, dem Newsletter, der Gemeindehomepage und diversen öffentlichen Informationsveranstaltungen haben wir diese Offenheit gelebt. Die grosse Beteiligung an der Bevölkerungsumfrage zeigte, wie stark das Interesse an der Mitgestaltung ist.

In dieser Legislatur wurden von rund 109 Projekten 38 erfolgreich abgeschlossen, 32 sind noch pendent und 39 befinden sich in Bearbeitung. Besonders hervorzuheben sind die Fortschritte im Bereich Digitalisierung und die Teilreorganisation der Verwaltung, die zur Effizienzsteigerung und zu einer positiven Entwicklung unserer Gemeinde beitragen. Die Schaffung der Abteilung Gesellschaft und die Initiierung des Projekts Geschäftsverwaltungssystem stehen beispielhaft für unseren Weg, Innovation und Nachhaltigkeit voranzutreiben. Insgesamt zeigen diese Ergebnisse deutlich, dass wir gemeinsam auf einem sehr guten Weg sind und mit Zuversicht in die Zukunft blicken können. Die kontinuierlichen Verbesserungen und das Engagement aller Beteiligten stärken unsere Gemeinde und machen sie fit für kommende Herausforderungen.

Richard Dunkel, Ressortvorsteher Bau + Werke

«Gut Ding will Planung haben, aber wann geht es endlich los?» Dieser Satz aus dem Jahresrückblick trifft auch auf die vergangene Legislaturperiode zu. Hochwasserschutz, Brüttenertunnel, Bahnhof Nord und Süd waren die grossen Themen. Dies alles neben dem Tagesgeschäft, welches unter anderem Unterschutzstellungen und Baubewilligungen umfasste. Nun, zum Ende dieser Legislatur geht es langsam mit dem Mehrspurprojekt los, die Aufschüttungen rund um Bassersdorf sind stille Zeugen davon, und ich hoffe, dass auch die anderen Planungsthemen in der nächsten Legislatur in die Umsetzungsphase kommen.

Daniel Hofmann, Ressortvorsteher Soziales

Während der vergangenen Legislatur durfte ich nach dem Wechsel vom Ressort Sicherheit das Ressort Soziales begleiten. In diesen vier Jahren konnten wichtige Grundlagen geschaffen und Projekte umgesetzt werden. Dazu gehört die Einführung der neuen Polizeiverordnung, der neue Polizeiposten sowie der Umbau des alten Sekundarschulhauses zum neuen Gemeindehaus für die Abteilung Soziales. Zudem wurde eine neue Kompetenzordnung für die Sozialbehörde erarbeitet. Herausforderungen bestehen weiterhin bei den Notwohnungen. Seit diesem Jahr gehört unsere Gemeinde zudem wieder zu den Trägergemeinden der Plattform Glattal. Christoph Isler, Ressortvorsteher Sicherheit

Ich blicke auf vier intensive und erfolgreiche Jahre der vergangenen Legislatur zurück. In meiner ersten Zeit als Sozialvorsteher gab es viele besondere Herausforderungen. Der Krieg in der Ukraine brachte zahlreiche Schutzsuchende in die Schweiz und stellte auch unsere Gemeinde vor grosse Herausforderungen. Gemeinsam ist es gelungen, die Aufnahme und Betreuung der Geflüchteten mit grossem Einsatz zu bewältigen.

In der zweiten Hälfte der Legislatur übernahm ich das Ressort Sicherheit. In dieser Funktion prägte insbesondere der Neubau des Polizeipostens meine Amtszeit. Mit dem neuen Polizeiposten konnten wir gemeinsam einen bedeutenden Meilenstein erreichen. Der moderne Standort bietet optimale Arbeitsbedingungen für die Polizei und verbessert gleichzeitig die Präsenz sowie die Erreichbarkeit für die Bevölkerung. Ich habe meine Aufgaben stets mit Verantwortungsbewusstsein und Engagement wahrgenommen. Mit dem Abschluss dieser Legislaturperiode beende ich meine Tätigkeit im Gemeinderat. Für das entgegengebrachte Vertrauen danke ich herzlich und wünsche der Gemeinde für die Zukunft weiterhin viel Erfolg.

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

Tim Gelmi, Ressortvorsteher Bildung

Vor einem Jahr habe ich das Amt des Schulpräsidenten von Hans Stutz übernommen – mit grossem Respekt vor dem, was er und der Gemeinderat in den vergangenen Jahren aufgebaut haben. Das erste Jahr habe ich bewusst für die Einarbeitung genutzt: Strukturen kennenlernen, Vertrauen aufbauen, zuhören.

Was ich dabei vorgefunden habe, stimmt mich zuversichtlich. Das ICT-Projekt, das Hans Stutz massgeblich vorangetrieben hat, ist eine Erfolgsgeschichte: Alle Schülerinnen und Schüler arbeiten heute mit ihren eigenen Geräten. Die Schule Bassersdorf ist damit gut für eine digitale Lernwelt gerüstet, auch wenn der verantwortungsvolle Umgang mit den Geräten eine kontinuierliche pädagogische Aufgabe bleibt.

Eine wichtige strukturelle Weichenstellung ist uns in diesem Jahr ebenfalls gelungen: Die Funktion der Schulleitung Bildung wurde in der Gemeindeordnung verankert und die Stelle konnte erfolgreich besetzt werden. Gleichzeitig haben wir die Geschäftsordnung der Schule von Grund auf überarbeitet. Dabei handelt es sich um ein wenig sichtbares, aber zentrales Fundament für klare Zuständigkeiten und eine professionelle Führung.

In der neuen Legislatur stehen strategische Projekte im Vordergrund: Die Überprüfung und Weiterentwicklung der Tagesstrukturen sowie die langfristige Schulraumplanung werden uns fordern. Gemeinsam mit einem engagierten Team und einer Bevölkerung, der Bildung sichtbar am Herzen liegt, wollen wir den nächsten Schritt machen. Ich freue mich auf diese Aufgaben!

Adrian Hediger, Ressortvorsteher Finanzen + Liegenschaften

Die letzten vier Jahre waren geprägt von grundlegenden Weichenstellungen. Weniger sichtbare Einzelprojekte, dafür umso mehr die Erarbeitung von Konzepten und Grundlagen für die kommenden Jahre.

Im Ressort Finanzen und Liegenschaften haben wir zentrale Grundlagen geschaffen – insbesondere zur Infrastruktur im Schulraum, bei den Tagesstrukturen, den Sportanlagen und im Verwaltungsbereich. Gleichzeitig haben wir mit der Finanzstrategie und dem Liegenschaftenfonds die finanzielle Steuerung gezielt weiterentwickelt.

Parallel dazu konnten wir konkrete Projekte vorantreiben: die Teilrevision der Solarenergieverordnung mit Investitionen in Photovoltaik, den Neubau des Doppelkindergartens Auenring, die Projektierung von zwei neuen Fussballplätzen sowie die Sanierung des alten Sekundarschulhauses zum Verwaltungsgebäude und der Heizung des Alters- und Pflegeheims Breiti.

Gleichzeitig bleibt das Spannungsfeld zentral: steigende Erwartungen bei begrenzten finanziellen Mitteln. Wir priorisieren konsequent – nicht alles Wünschbare ist machbar. Ziel bleibt eine langfristig tragfähige Finanzpolitik, damit Bassersdorf handlungsfähig bleibt und sich gezielt weiterentwickeln kann.

Das Ressort Gesellschaft war in diesen Jahren stark in Bewegung: Die Neubildung der Abteilung erforderte und ermöglichte einige strukturelle, inhaltliche und personelle Entwicklungen. Über alle Themen hinweg steht die Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung, mit der Bevölkerung und die Nutzung von Synergien im Zentrum. Sei es bei der Entwicklung der Sportinfrastruktur, in der Bettenplanung oder bei der Integrationsarbeit – die vielen Schnittstellen mit gemeinsamen Interessen wollen und sollen zusammengebracht werden. Durch die Einbindung der Jugendlichen und der Stärkung des Zusammenhalts zwischen Generationen werden Potentiale aktiviert, die allen Freude bereiten. Mit Herzblut, viel Denk- und Sitzungszeit und mit anhaltender Freude habe ich acht Jahre mitgestaltet.

Gemeinderat Bassersdorf

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

ABFALL UND UNORDNUNG: WER IST ZUSTÄNDIG?

Regelmässig erhält die Gemeinde Hinweise auf illegal entsorgte Abfälle oder Unordnung im öffentlichen Raum und auf privaten Liegenschaften. Mit den steigenden Temperaturen nimmt auch das Littering auf Strassen, Plätzen und Grünflächen wieder zu.

Für die Reinigung von Strassen und Plätzen ist die Gemeinde zuständig. Das Strassenwesen ist deshalb auch an Wochen- und Feiertagen im Einsatz. An Sonntagen übernimmt eine externe Firma diese Aufgabe. Auf Privatgrundstücken liegt die Verantwortung hingegen bei den Eigentümerschaften beziehungsweise den zuständigen Hauswartungen. Dies gilt auch für private Kehricht- und Grüngutcontainer.

Besonders nach Zügelterminen bei Mehrfamilienhäusern bleiben immer wieder Gegenstände oder Abfälle zurück. Das Bauamt steht in solchen Fällen im Austausch mit Eigentümerschaften, Verwaltungen und dem Entsorgungsunternehmen Lienhart Transporte. In Ausnahmefällen können Räumungen oder Leerungen auf Kosten der Eigentümerschaft angeordnet werden.

Warum werden Container teilweise nicht geleert? Rückfragen erhält die Gemeinde auch zu Kehricht- und Grüngutcontainern, die nicht geleert wurden. Häufig enthalten sie Fremdmaterial, weshalb die Entsorgungsunternehmen die Container stehen lassen müssen. Sie kontrollieren die Inhalte, da die Entsorgung von Haushaltskehricht und Grüngut vollständig über Gebühren finanziert wird und die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden müssen. Unser Grüngutverwerter, die Axpo Kompogas, kann die Annahme bei zu viel Fremdmaterial verweigern.

Gemeinsam gegen Littering

Mit Anti-Littering-Plakaten und dem jährlichen Clean-up-Day mit Primarschulklassen sensibilisiert die Gemeinde für einen sorgfältigen Umgang mit dem öffentlichen Raum.

Ein herzliches Dankeschön gilt den Einwohnerinnen und Einwohnern, die freiwillig Abfall einsammeln oder andere freundlich auf die Nutzung der Abfalleimer aufmerksam machen. Sie leisten einen wertvollen Beitrag zu einem sauberen Bassersdorf.

Weitere Informationen zur Abfallbewirtschaftung und das Merkblatt «Was gehört in die Grüngutsammlung».

Gemeinde Bassersdorf

Abteilung Bau + Werke

ROTKREUZ-FAHRDIENST: FREIWILLIGE GESUCHT

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MERKBLATT «WAS GEHÖRT IN DIE GRÜNGUTSAMMLUNG»

Fahren Sie gerne Auto? Begleiten Sie Menschen in die Arztpraxis oder ins Spital!

Freiwillige vom SRK-Fahrdienst in Bassersdorf bringen ältere und in der Mobilität eingeschränkte Bewohnerinnen und Bewohner zu ihrem medizinischen Termin und sicher wieder zurück nach Hause. Für dieses wichtige Hilfsangebot sucht das SRK Kanton Zürich neue Freiwillige vor Ort, die sich engagieren möchten. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Telefon 044 388 25 00, fahrdienst@srk-zuerich.ch

Abteilung Gesellschaft

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Bassersdorfer sagen Ja zu Liftanlagen am Bahnhof

Folgekosten bereiten Gemeinderat Sorgen

Mit 2048 Ja- zu 1770 Nein-Stimmen entschieden sich die Stimmbürger an der Urne für den Einbau von Liftanlagen am neu entstehenden Bahnhof Bassersdorf. Damit stimmten sie gegen Gemeinderat und RGPK, die gegen die Vorlage waren. Der Ja-Stimmen-Anteil lag bei 53,64 Prozent.

Beim Geschäft ging es um die Genehmigung eines Kredits von 2,2 Millionen Franken für den Einbau von Personenliften beim Bahnhof Bassersdorf, der im Zuge des SBB-Grossprojekts «MehrSpur Zürich–Winterthur» neu gebaut

wird. Die SBB hatte, wie bei Bahnhöfen dieser Grösse üblich, lediglich Rampen für den Zugang mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen vorgesehen. Die IG Basi hat mit ihrer Initiative erwirkt, dass die Geleise 1 und 4 nun auch mit einem Lift erschlossen werden. Finanziert werden diese durch die Gemeinde.

Erfolg gilt den Benutzern Die IG Basi zeigte sich erfreut über den Ausgang der Abstimmung, obwohl Initiant Eduard Hofmann persönlich eher unsicher war, in welche Richtung es gehen würde, wie er verrät. «Primär gilt der Erfolg jedoch jenen Menschen, die diese Lifte in Zukunft benützen werden», sagte Hofmann.

Aufgrund des frühen Projektstands weisen die Berechnungen der 2,2 Millionen Franken allerdings noch eine Kostengenauigkeit von plus/minus 30 Prozent auf. Im ungünstigsten Fall könnten die Kosten somit deutlich höher ausfallen. Diese Zahl stellt Initiant Hofmann jedoch infrage. Nach seinen neuesten Informationen der SBB würde die Kostengenauigkeit aufgrund der Erfahrungen mit dem Bahnhof Wallisellen eher gegen zehn Prozent tendieren. Hinzu kommen gemäss SBB jährliche Folgekosten von rund 121 000 Franken für Betrieb, Unterhalt, Abschreibungen und Zinsen. Auch diese Faktoren konnten die Stimmberechtigten von Bassersdorf jedoch nicht davon abhalten, ein Ja in die Urne zu legen.

Herzlich willkommen in Bassersdorf

Gemeinderat begrüsst Neuzuzüger im Chilbi-Zelt

von Ute Müller

Im Rahmen der Chilbi hiess der Gemeinderat die Zuzüger am 13. Juni offiziell willkommen. Insgesamt 51 Personen, darunter mehrere Familien mit Kindern, nahmen an der Informationsveranstaltung auf dem Dorfplatz teil.

Gemeindepräsident Christian Pfaller zeigte sich erfreut über das grosse Interesse. Er stellte sich und die Mitglieder des Gemeinderates vor und gab einen Überblick über das Programm. Dabei vermittelte er einige interessante Fakten zur Gemeinde. Rund zwei Drittel des Gemeindegebiets bestünden aus Landwirtschafts- und Waldflächen, während etwa ein Drittel auf Siedlungs- und Verkehrsflächen entfalle. Auch der Steuerfuss von 114 Prozent blieb nicht unerwähnt.

Anschliessend informierten die Gemeinderatsmitglieder über aktuelle und zukünftige Projekte in ihren Ressorts. Themen waren dabei das Bevölkerungswachstum, die Schulraumplanung sowie laufende Bauvorhaben. Nicht alle Gemeinderäte konnten persönlich anwesend sein, ihre Ressorts wurden anhand von Folien vorgestellt.

Vielfältige Wohngemeinde Nach dem offiziellen Teil folgte ein von Jessica Lachnit, Bereichsleiterin Integration und Frühförderung der Abteilung Gesellschaft, organisierter Postenlauf. In drei Gruppen erhielten die Teilnehmenden an verschiedenen Stationen spannende Einblicke in ihre neue Wohngemeinde.

Im Chilbi-Zelt präsentierte Christian Pfaller Sehenswürdigkeiten, aktuelle Themen und Entwicklungsprojekte. Besonders im Fokus standen die Bauarbeiten rund um den Bahn-

hof sowie die künftige Entwicklung des Gebiets, aber auch der Hardwald mit seinem beliebten Aussichtsturm.

Vor der Schmitte vermittelte Markus Lienhart Wissenswertes zur Geschichte Bassersdorfs. Mit interessanten Anekdoten zeigte er auf, wie sich das Dorf im Laufe der Jahrzehnte verändert hat.

Im alten Schulhaus Türmli standen Integration, Sprachförderung und Kinderbetreuung im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Karin Ruckstuhl hatte Jessica Lachnit Informationsstände vorbereitet. Gerade bei internationalen Neuzuziehenden stiessen

Knapper Ausgang

Weniger erfreut zeigte sich Gemeindepräsident Christian Pfaller. Er spricht von einem sehr knappen Ergebnis, das genauso gut hätte anders ausfallen können. Dem Gemeinderat bereiteten insbesondere die Kosten Sorgen, so Pfaller, da diese bisher nicht in der Investitionsplanung der Gemeinde vorgesehen seien. Dennoch nehme man den Entscheid des Souveräns zur Kenntnis und werde nun die notwendigen Schritte zur Umsetzung des Volksentscheids einleiten sowie die weiteren Projektierungs-, Genehmigungs- und Ausführungsarbeiten gemeinsam mit den zuständigen Stellen koordinieren.

die Angebote zu Sprachkursen und Integration auf grosses Interesse. In Bassersdorf leben heute Menschen aus über 100 Nationen. Zum Abschluss konnten sich die Gäste mit Informationsmaterial von Vereinen eindecken. Pfaller offerierte zudem Gutscheine, die an der Chilbi oder für einen Eintritt in die Badi eingelöst werden konnten. Der Anlass bot Gelegenheit, erste Kontakte zu knüpfen und vielleicht trüge auch ein Engagement in einem der zahlreichen Vereine dazu bei, sich rasch heimisch zu fühlen.

Die Gemeinderäte vermitteln den Zuzügern im Chilbi-Zelt Informationen zur neuen Wohngemeinde. (um)

DIE SITZBANK

Viele ältere Menschen sind noch vital und unternehmungslustig, haben leider ihren Partner verloren oder leben aus anderen Gründen allein. Sie möchten gerne neue Menschen kennenlernen, was jedoch im Alter zunehmend schwieriger wird. Wie findet jemand neue Bekanntschaften? Nicht alle haben den Mut, einfach auf andere Menschen zuzugehen, sich allein in ein Café oder Restaurant zu setzen oder sich in einem Verein anzumelden. Jetzt in der warmen Jahreszeit bietet sich an, Folgendes zu tun: Man setzt sich bei schönem Wetter einfach mal auf eine Sitzbank und schaut, was sich daraus entwickelt.

Eine Möglichkeit ist; ein Schild neben sich hinzulegen «Für ein Gespräch –bitte setzen.» Ich bin mir sicher, dass sich jemand – oder mehrere Menschen – hinzugesellen werden und dadurch nette, inspirierende Gespräche wie auch neue Bekanntschaften entstehen können. Wenn es beim ersten Versuch nicht funktioniert, bitte nicht aufgeben. Neue Freunde lassen sich nicht nur in jungen Jahren finden. Man muss jedoch ein wenig offen sein und einen Platz neben sich frei lassen. Ich wünsche allen viel Glück.

Gabriella Brändli informiert-im-alter@ bassersdorf.ch

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Blick hinter die Kulissen Werkhof «Ufmatten» öffnete seine Tore

von Tobias Jäger

Am 6. Juni lud die Gemeinde zum Tag der offenen Tore ein –und feierte gleichzeitig 20 Jahre Werkhof, Sammelstelle und Feuerwehrdepot Ufmatten. Wer kam, erhielt viele spannende Einblicke.

Von 10 bis 17 Uhr besuchten Neugierige aller Altersgruppen das für einmal komplett zugängliche Gelände an der Ufmatten 1. Der Anlass war als Postenlauf organisiert: An über 40 Stationen stellten die Abteilungen Feuerwehr, Strassenwesen, Wasserversorgung, Wertstoffsammelstelle sowie der Zivilschutz Hardwald und die Samariter nicht nur ihre Fähigkeiten, Räumlichkeiten und Aufgaben unter Beweis, sondern informierten sympathisch und aktiv zu den unterschiedlichen Themenbereichen. Die Besuchenden konnten in eigenem Tempo von Posten zu Posten schlendern, Fragen stellen sowie Fahrzeuge und Maschinen aus der Nähe bestaunen. Wer also wissen wollte, was täglich im Unter- oder Hintergrund von Bassersdorf läuft, fand an den Informationsposten klare Antworten.

Wasser, Abfall und Grünzeug

Die Wasserversorgung versorgt zum Beispiel aktuell 12 317 Einwohner

über ein zirka 41 Kilometer langes

Rohrnetz mit 452 Hydranten. Pro Person und Tag fliessen rund 201 Liter durch die Wasserleitungen – insgesamt gab die Wasserversorgung 2025 rund 904 000 Kubikmeter Wasser ab; dies bei einem Wasserverlust von lediglich zwei bis drei Prozent. Auch die Wertstoffsammelstelle informierte mit Zahlen aus dem Jahr 2025: Damals kamen 1413 Tonnen Kehricht und 1229 Tonnen Grüngut zusammen. Dazu 237 Tonnen Altpapier, 170 Tonnen Glas und 154 Tonnen Karton. Angenommen wurden auch Altmetalle, Sperrgut, Batterien, Elektroschrott und vieles mehr.

Unmengen an Abfall

Das Strassenwesen kümmert sich nicht nur um Schneeräumung im Winter – mit einem Salzsilo von 50 Tonnen und sieben Fahrzeugen jeweils von Ende Oktober bis Anfang April im Pikettdienst –, sondern auch um Grünunterhalt, Reinigung und die Leerung von 81 Abfallhaien, 27 Abfallkörben und 41 Robidogs im ganzen Gemeindegebiet. 2025 wurden dabei rund 48 Tonnen Abfall durch die Kübeltour und weitere 55 Tonnen Wischgut eingesammelt.

Besonders beliebt war der Blick ins Feuerwehrdepot, Garderobe inklusive. Die Feuerwehr Bassersdorf verfügt über sieben Einsatzfahrzeuge, darunter ein 18-Tonnen-Tanklösch-

fahrzeug mit 2800 Litern Wassertank, ein Öl- und Wasserwehrfahrzeug sowie ein Sanitätsfahrzeug für die Erstversorgung. Die Rundfahrten mit einem Feuerwehr-Oldtimer sorgten nicht nur bei den kleinsten Besuchern für strahlende Augen.

Die Zivilschutzorganisation Hardwald, zuständig für Bassersdorf, Kloten, Opfikon, Dietlikon und Wallisellen, erklärte ihre Aufgaben im Falle von Hochwasser oder Erdbeben. Auch die Samariter – seit über 100 Jahren in der Region aktiv – nutzten den Tag, um ihr Tätigkeit bekannt zu machen und um neue Mitglieder zu gewinnen.

Grün unterwegs

Zum Jubiläum hat sich das Gebiet an der Ufmatten 1 baulich verändert: Im Frühling 2026 wurde das Dach des Werkgebäudes vollflächig mit einer Photovoltaikanlage bestückt: 326 Module auf 653 Quadratmetern Fläche produzieren künftig rund 155 000 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Beheizt wird das Gebäude mit Holzschnitzeln – eine Anlage, die 2025 altersbedingt erneuert wurde und nun 140 Kilowatt Leistung erbringt. Das Dachwasser wird in einem 10 000-Liter-Tank gesammelt und für die Fahrzeugreinigung genutzt.

Nach all diesen Fakten war ein kulinarischer Stopp in der Festwirtschaft willkommen.

Kaiserwetter für die Chilbi

Hoch

in die Lüfte und viel

Die Chilbi zog am vergangenen Wochenende zahlreiche Gäste an und verwandelte das Dorfzentrum in einen lebhaften Begegnungsort.

Vom 12. bis 14. Juni fand in Bassersdorf die traditionelle Chilbi statt, die zu den grösseren jährlich stattfindenden Veranstaltungen der Gemeinde zählt. Über drei Tage hinweg besuchten zahlreiche Leute – darunter viele Familien mit Kindern – die Chilbi und genossen das vielseitige Angebot auf dem Festgelände. Mitgeholfen hat sicher das Kaiserwetter mit strahlendem Sonnenschein.

Facettenreiche Attraktionen

Das Festgeschehen verteilte sich auf mehrere Standorte in Bassersdorf: Auf dem Dorfplatz, dem Karl HüginPlatz, dem Sechseläutenplatz sowie dem Parkplatz beim alten Schulhaus sorgten Marktstände, Verpflegungsangebote und Unterhaltungsmöglichkeiten für eine lebendige Atmosphäre. Ergänzt wurde das Angebot durch den Vergnügungspark der Bourquin Lunapark AG mit Fahrgeschäften wie Autoscooter oder Ka-

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Gekreische beim Vergnügungspark

russell. Auch die Verpflegungsmöglichkeiten waren vielseitig ausgestaltet: An verschiedenen Gastronomieständen konnten die Besuchenden Speisen aus unterschiedlichen Kulturkreisen geniessen.

Lokales Engagement Organisiert wurde die Chilbi wie gewohnt vom Verein OK Chilbi-Bassersdorf, der aus Mitgliedern der Vereine EHC Bassersdorf, FC Bassersdorf, FAKOBA, Feuerwehrverein Bassersdorf sowie dem «WyStübli» besteht. Die enge Zusammenarbeit der Vereine trägt seit

Jahren wesentlich zum Gelingen des Anlasses bei und verleiht der Chilbi einen stark verankerten lokalen Charakter.

So zeigte sich die diesjährige Chilbi insgesamt erneut als eine gut besuchte, stimmungsvolle Veranstaltung. «Ich verbrachte einen tollen Nachmittag an der Chilbi; das Wetter war super und ich habe mit meinen Kolleginnen vor allem das actionreiche Angebot gerne genutzt», meinte eine junge Bassersdorferin.

ALLES KOSMETIK, ODER WAS?

Am 1. Juni 2024 ist eine neue Verordnung (V-NiSSG) in Kraft getreten, welche u.a. die Anwendungen von Radiofrequenz, Ultraschall, Laser und IPL in der Kosmetik regeln. Dies bedeutet für die Kosmetikerin das Absolvieren intensiver, kostspieliger Weiterbildungskurse zur Erlangung der entsprechenden Sachkundeausweise. Ohne diese Zertifikate ist es nicht mehr erlaubt, Gerätebehandlungen, die diese Technologien beinhalten, durchzuführen. Anfänglich haben sich viele erfahrene Kosmetikerinnen darüber aufgeregt und es als Schikane empfunden. Als Prüfungsexpertin habe ich jedoch schnell festgestellt, dass eine Auffrischung den meisten Kosmetikerinnen viel neues Fachwissen und mehr Sicherheit gebracht haben. Wir arbeiten heute mit sehr potenten Geräten und daher ist es wichtig zu wissen, was wir tun und bewirken. Beispielsweise wird die Radiofrequenz im Gesicht zur Straffung der Kontur eingesetzt, dazu bedarf es der richtigen Temperatur und Intensität, um ein gutes Resultat zu erzielen. Die Lasertechnologie zur dauerhaften Haarentfernung ist weit entwickelt. Aber nicht alle Geräte erbringen die Leistung, um die Haare dauerhaft zu zerstören. Somit ist Fachwissen bereits bei der Wahl der richtigen Geräte gefragt. Also versichern Sie sich vor Ihrem Termin, ob die entsprechenden Sachkundeausweise vorhanden sind.

Barbara Schütz

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Japankäfer erreicht Bassersdorf

Auch Bassersdorf ist von kantonalen Schutzmassnahmen betroffen

Der Befall des Japankäfers soll vermieden und die Pufferzone auf Teile von Bassersdorf ausgeweitet werden. Dafür gelten härtere Massnahmen.

Mit der Erweiterung des Befallsgebiets gelten in Teilen von Bassersdorf nun dieselben Vorschriften wie bisher in den besonders betroffenen Gebieten rund um Kloten.

Sowohl die Käfer als auch die Larven verursachen Schäden. Besonders problematisch sind die Larven, die im Boden leben und sich von Pflanzenwurzeln ernähren, vor allem Gräser auf feuchten Wiesen, Sportplätzen und Rasenflächen. Braune, vertrocknete Stellen auf Rasenflächen können ein Hinweis auf einen Befall sein. Die

erwachsenen Käfer wiederum fressen an Blättern, Blüten und Früchten zahlreicher Pflanzenarten.

Keine Bewässerung

Die Entwicklung des Japankäfers hängt stark von der Bodenfeuchtigkeit ab, da die Weibchen ihre Eier bevorzugt in feuchte Böden legen. Bewässerte Rasenflächen schaffen ideale Bedingungen. Deshalb gilt seit dem 1. Juni bis Ende September ein Verbot der Bewässerung von Rasenund Grünflächen.

Ebenso gelten Grüngut und Bodenmaterial als besonderes Risiko, da

Larven auf diesem Weg unbemerkt verschleppt werden können. Gemeinderat Richard Dunkel und Ueli Meier, gemeindeinterner Koordinator zum Thema Japankäfer, begleiten die Umsetzung der Massnahmen, welche nicht von der Gemeinde festgelegt würden, betonen beide, sondern vom Kanton. «Wir sind verpflichtet, sie umzusetzen», erklärt Meier. Die kommunale Grüngutabfuhr bleibt für

Verdächtige Funde sollen mit Foto und Fundortangabe dem Strickhof gemeldet werden, der Anlaufstelle für Auskünfte und Meldungen. japankaefer@strickhof.ch, Telefon 058 105 98 19.

Baustelle im Zeitraffer aufgenommen

die Bevölkerung weiterhin möglich. Das in Bassersdorf gesammelte Grüngut wird über einen Entsorgungspartner verarbeitet, der sämtliche kantonalen Vorgaben erfüllt. Für die Bauarbeiten beim Bahnhof gelten dieselben Vorschriften wie im restlichen Gebiet. Gemäss Richard Dunkel bestehen klare Vorgaben für den Umgang mit Aushubmaterial.

Sportanlagen und Freibad Wie bxa-Geschäftsführer Roland Wittmann bestätigt, ist für die Fussballplätze und die Grünflächen im Freibad rund um die Becken eine Ausnahme beantragt worden. Voraussetzung dafür ist eine spätere Behandlung der Flächen durch Experten mit Nematoden. Zwar sind keine systematischen Kontrollen vorgesehen, bei Verstössen sind jedoch Bussen bis zu 10 000 Franken möglich.

Gemeinsam gelingt es, den schädlichen Japankäfer zu tilgen.

Danke für Ihre Mitarbeit!

Mehr Informationen, auch in weiteren Sprachen: zh.ch/japankaefer

Aus 1364 Bildern entstand eine Dokumentation des Baus des Kindergarten Auenring

von Susanne Gutknecht

Aus 1364 Bildern entstand eine filmische Dokumentation des Baus des neuen Kindergartens Auenring.

Der in Bassersdorf aufgewachsene Patrick Eyholzer hat vom Bau des Kindergartens Auenring aus 1364 Einzelbildnern einen Film geschnitten, der im Zeitraffer die Entstehung des Kindergartens zeigt. Begonnen hat es mit einem Foto, als Patrick Eyholzer vom Balkon gesehen hat, wie das alte Gebäude abgerissen wurde. «Ich bin in Bassersdorf aufgewachsen, daher ist der Kindergarten ein Stück Kindheitserinnerung.» Aus einem Foto wurden mehrere und am Ende hat Patrick Eyholzer über einen Zeitraum

von mehr als einem Jahr wann immer möglich den Bau filmisch dokumentiert. «Irgendwann war der Punkt überschritten und ich konnte nicht mehr aufhören», sagt er lachend. «Meine Neugierde wuchs über die Zeit und mein Blick ging immer zuerst auf die Baustelle, wenn sich draussen etwas tat. Wenn etwas Spannendes oder Neues geschah, habe ich es fotografiert.»

Ohne Stativ Nach rund drei Monaten hat er seine Idee, daraus einen Film zu schneiden, mit dem bisher geknipsten Fotomaterial ausprobiert: «Ich war nicht sicher, ob der Film dann fliesst. Denn ich habe ohne Stativ gearbeitet, sondern mit Referenzpunkten, die ich mir gemerkt habe. Nur waren die immer wieder verdeckt durch Material

oder einen Lastwagen.» Der erste Schnitt passte und ab dann nahm das Projekt seinen Lauf. ««Es war nicht einfach, immer zur richtigen Zeit für die nächsten Bilder bereit zu stehen, weil ich nie schon am Morgen wusste, ob etwas für die Sequenz Wichtiges geschehen wird.» Am Ende ist Patrick Eyholzer jedoch zu-

frieden mit dem Resultat und den vielen Stunden Arbeit, die in den Film geflossen sind.

Der Film zeigt sämtliche Entstehungsstufen des Kindergartens.

Mehr Respekt für Wald gefordert

Fachkommission Landwirtschaft und Naturschutz (FKLN) lädt zu Referaten ein

Die geplante Exkursion der FKLN Anfang Juni zur Waldhütte Heidenburg zum Thema «Spannungsfeld Wald» musste wegen drohender Gewitter kurzfristig verlegt werden.

Gemeinderat Richard Dunkel begrüsst die Teilnehmenden und stellt die Referenten vor: Kreisforstmeister Res Guggisberg, Revierförster August Erni sowie Jagdgesellschafts-Obmann Fabian Moser.

Res Guggisberg zeigt die Komplexität des Themas auf. Rund ein Drittel der Kantonsfläche sei bewaldet, verteilt auf etwa 18 000 Waldbesitzer. Der Wald erfülle gleichzeitig Schutz-, Nutz- und Wohlfahrtsfunktionen. Er liefere Holz, sauberes Trinkwasser

und Sauerstoff, binde CO2 und diene als wichtiger Erholungsraum. Diese Leistungen müssten langfristig und nachhaltig sichergestellt werden. Mit dem Waldentwicklungsplan verfügt der Kanton Zürich über ein strategisches Instrument zur Koordination dieser Ansprüche, zur Entschärfung von Nutzungskonflikten und zur Anpassung an den Klimawandel. Dazu gehören auch Versuche mit neuen Baumarten.

Fabian Moser beleuchtet das Thema aus Sicht der Wildtiere. Seine Arbeit umfasst neber der Regulierung von Wildbeständen auch die Verhinderung von Wildschäden, die Rehkitzrettung mit Drohnen und die Zusammenarbeit mit Land- und Forstwirtschaft. «Tiere reagieren unterschiedlich auf Störungen», erklärt Moser. Besonders Hunde lösten bei vielen Wildtieren starke Fluchtreaktionen aus. Durch die zu-

Bassersdorf zählt sein Grün

nehmende Zahl von Erholungssuchenden gingen wichtige Rückzugsorte verloren. Solche Ruhezonen seien jedoch entscheidend, damit Tiere Energie sparen und Stress vermeiden könnten. Sein Appell: auf den Wegen bleiben, Tiere beobachten statt stören und Hunde an der Leine führen.

Eigenverantwortung nimmt ab August Erni berichtet aus seiner 35-jährigen Tätigkeit im Hardwald. Neben Spaziergängern, Bikern und Fa-

milien nutzten heute auch Waldkindergärten, Jugendgruppen und Geocacher den Wald intensiv. Dies führe zu Konflikten. Viele Besucher erwarten einen aufgeräumten Wald. Für die Natur sei jedoch Totholz wertvoll, da es Lebensraum biete und Feuchtigkeit speichere. Erni betont, dass die Verantwortung der Förster wachse, während die Eigenverantwortung vieler Besucher abnehme. Sein Wunsch: mehr Rücksicht und Respekt gegenüber dem Wald und seinen vielfältigen Funktionen.

Unterhalt zu erleichtern

Die Gemeinde ist in diesem Jahr ein neues Projekt angegangen: Eine systematische Erfassung aller Bäume im öffentlichen Raum soll künftig die Arbeit erleichtern.

Die Gemeinde Bassersdorf hat im März angekündigt, einen sogenannten Baumkataster einzuführen. Das heisst, der Baumbestand in der Gemeinde soll in der kommunalen GeoWeb-Plattform GIS, welche neben Infrastrukturplänen, Flurkarten auch Standorte von Abfalleimern oder Feuerstellen beinhaltet, systematisch erfasst und gepflegt werden. Neu ist die Thematik bei der Gemeinde jedoch nicht: Das Projekt sei schon lange ein Thema

und längst überfällig, sagt Ueli Meier von der Abteilung Bau + Werke. Bereits 1988 gab es in Bassersdorf einen solchen Kataster, damals aus Gründen des Ortsbildschutzes.

Markante Bäume festhalten Festgehalten werden markante Bäume im öffentlichen Raum, also entlang von Strassen, auf Plätzen und in Parks sowie bei Schul- und Sportanlagen oder auf dem Friedhof. Eingetragen werden unter anderem Baumart, Alter, Stamm- und Kronendurchmesser sowie der allgemeine Gesundheitszustand. Sind Bäume morsch oder Äste bruchgefährdet, können diese künftig engmaschiger kontrolliert und notfalls schneller darauf reagiert werden. «Der Kataster hat verschiedene Zwecke, primär soll jedoch die Zusammenarbeit unter den Akteuren erleich-

tert und die Sicherheit erhöht werden», erklärt Meier. Pflegearbeiten, Kontrollen und Schutzmassnahmen seien leichter umzusetzen als bisher nur durch periodische Kontrollen. Denn mit zunehmenden Wetterextremen steige die Bedeutung einer regelmässigen Kontrolle von Baumgesundheit und Sicherheit.

Vergeben wurde der Auftrag an das Forstrevier Hardwald Umgebung, das sich um die Erfassung kümmert. Der stellvertretende Revierförster Cornelius Steinegger sei zurzeit damit beschäftigt, die Bäume zu erfassen. Gemäss Meier sollen andere auf den weiteren Grundstücken der Gemeinde zeitnah folgen.

Bäume prägen das Ortsbild. (ag)
Der Anlass zum Thema Wald fand Anklang: August Erni, Richard Dunkel, Fabian Moser, Res Guggisberg (v.li.). (um)

Fröhliches Frühlingsfest auf dem Kirchengelände

Kultureller

und kulinarischer Genuss in Gemeinschaft

Bei der reformierten Kirche Breite in Bassersdorf fand ein Frühlingsfest mit einem facettenreichen Abendprogramm für die ganze Familie statt.

Bei frühsommerlichen Temperaturen und bester Stimmung lud die Ortskirchenkommission Bassersdorf-Nürensdorf Ende Mai zum Frühlingsfest auf dem Gelände der reformierten Kirche Breite in Bassersdorf ein. Das vielseitige Programm lockte zahlreiche Besuchende an und bot Menschen jeden Alters die Gelegenheit, einen abwechslungsreichen Abend in Gesellschaft zu verbringen.

Für das leibliche Wohl war am Anlass bestens gesorgt: Die Gäste konnten sich kostenlos an einem vielfälti-

gen Buffet mit Spezialitäten aus der Schweiz und aus Spanien bedienen. Zudem gab es Würste vom Grill und eine Cocktailbar, an der sich die Besuchenden alkoholfreie Drinks mischen lassen konnten. Abgerundet wurde das kulinarische Angebot mit einem reichhaltigen Dessertbuffet. In gemütlicher Atmosphäre kamen die Besuchenden ins Gespräch und genossen gemeinsam die leckeren Speisen. «Ich finde es toll, dass man hier Leute trifft, sich austauscht und einfach das Miteinander geniessen kann», meinte eine Bassersdorferin.

Ansprechende Unterhaltung

Der Abend am Frühlingsfest wurde mit einem abwechslungsreichen Programm bereichert: Alexandra Forster spielte bekannte Love Songs – Masako Ohashi und Felix Sutter begeisterten mit klassischer Musik an Flügel

und Orgel. Zudem gab es eine Darbietung der Roundabout-Tanzgruppen. Für die Kinder stand eine Hüpfburg bereit – und am späteren Abend organisierte die Jungschar Arassari eine Schnitzeljagd, an der Kinder spontan teilnehmen konnten.

Um den Abend schliesslich in Ruhe ausklingen zu lassen, gab es zum Abschluss des Fests ein «Bettmümpfeli», vorgelesen von Karin Hagen. Rückblickend meint Pfarrer Clemens Bieler, Mitglied der Ortskirchenkommission Bassersdorf-Nürensdorf: «Es herrschte eine schöne Stimmung am Fest; die Leute waren gut gelaunt und insbesondere die Konzerte scheinen den Leuten gefallen zu haben.»

Voraussichtlich findet in zwei Jahren wieder ein Frühlingsfest statt.

Frühlingsfest bei der reformierten Kirche in Bassersdorf einen sonnigen Abend in Gesellschaft. (fw)

Taufgottesdienst unter freiem Himmel

Kirchgemeinde Breite feiert Tauffest im Freibad Hasenbühl

Die Badi wurde am Sonntagmorgen, 14. Juni, zum Schauplatz eines Taufgottesdienstes unter freiem Himmel. Angehörige, Freunde und Gemeindemitglieder waren gekommen, um die Tauffamilien zu begleiten. Pfarrer Clemens Bieler sprach mit einem Schmunzeln von «Festivalstimmung».

Es herrschte eine feierliche und zugleich ungezwungene Atmosphäre. Die zahlreichen Gäste sassen auf bereitgestellten Bänken, auf Decken oder direkt auf dem Boden und feierten gemeinsam diesen besonderen Anlass. Wie bereits in den vergangenen Jahren wirkten auch Schülerinnen und Schüler des Dritt-

klass-Unti aktiv am Gottesdienst mit. Für die musikalische Umrahmung sorgte eine Live-Band mit Gesang. Im Mittelpunkt standen die Täuflinge aus zwei Familien: sieben Monate alte Zwillinge, ein sechsjähriges Mädchen sowie ein dreijähriger Junge. Da die Kinder noch zu jung für eine Taufe im Wasserbecken sind, wurde die Taufe in diesem Jahr in der gewohnten Form ausserhalb des Beckens gefeiert.

Individueller Taufspruch

Nach der Predigt von Pfarrer Clemens Bieler und gemeinsam gesungenen Liedern richtete er persönliche Wünsche an die Täuflinge und überreichte jedem Kind einen individuellen Taufspruch. Mit der Taufe und dem anschliessenden Segen wurden die Kinder offiziell in die Kirchgemeinde aufgenommen.

Zum Abschluss wies Pfarrer Bieler auf das Angebot der Tauferinnerung hin, das von mehreren Anwesenden gerne genutzt wurde. Danach blieb Zeit für Gespräche und Begegnungen. Der Gottesdienst klang in entspannter Atmosphäre aus und hinterlässt bei den Familien und Gästen sicher viele schöne Erinnerungen an einen besonderen Tag.

Ungezwungener Taufgottesdienst in der Badi. (um)
Zahlreiche Leute genossen am

Alle drei Jahre – und jedes Mal ein Höhepunkt

18 Welten unter einem Schuldach

Hämmern, würfeln, kochen und debattieren: in der Woche vom 18. Mai konnten die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Mösli in verschiedene Kurse eintauchen und Dinge ausprobieren, die im Stundenplan keinen Platz haben.

Es gibt 18 verschiedene Kurse, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Hinter jeder Türe des Schulhauses befindet sich eine eigene kleine Welt. Im Klassenzimmer des Kurses «Breaking-News» ist es laut. Die Schülerinnen und Schüler unterhalten sich angeregt. Sie begleiten und dokumentieren diese Kurswoche. «Wir erstellen Videos über die anderen Gruppen und dürfen diese dann

auf Instagram posten», erklärt die 14-jährige Jana aufgeregt.

Nur wenige Türen weiter herrscht eine andere Stimmung: ruhig und entspannt. Die Jugendlichen arbeiten für sich und unterhalten sich nur leise. Hier wird Handlettering gemacht. Eine solche Arbeit sei fast schon meditativ, meint TTG-Lehrerin Silke Dusik. «Viele blühen hier gestalterisch richtig auf und machen einfach ihr Ding.»

Kurse von Lehrpersonen

Schulleiter Urs Worni ist stolz auf die Umsetzung: «Alle der 300 Teilnehmenden haben ihre erste oder zweite Kurswahl erhalten, das freut mich sehr!» Das Mösli organisiert diese Kurswoche alle drei Jahre, so haben alle einmal in ihrer Schulzeit die Chance, an diesen Kursen teilzunehmen. Das Lehrpersonal habe sich die

Ideen für die Kurse selbst ausgedacht und auch ihre eigenen Interessen eingebracht, von Kochen über Basteln bis hin zu «Dungeons & Dragons», dem beliebten Rollenspiel.

Unkonventionelle Fragen

Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch von Nationalrätin Rosmarie Quadranti (Die Mitte) und Gemeindepräsident Christian Pfaller (SVP) im Kurs «Politik – Tschäggsches!?». Es ist mucksmäuschenstill im Raum: Alle hören gespannt zu, wie die beiden Politikschaffenden die teilweise unkonventionellen Fragen der Jugendlichen beantworten. Es ist ein seltenes, aber durchaus schönes Bild. Und eines, das bleibt –genau wie die Erinnerungen an eine spezielle Woche, die gezeigt hat, dass Schule weit mehr sein kann als nur Unterricht.

Sicher im Sattel: Velo-Kurs in Bassersdorf

Ob selbst gestalten oder Fragen stellen – in der Projektwoche im Mösli ist alles möglich. (js)

Kinder lernen im ProVelo-Kurs wichtige Grundlagen für den Verkehr

Bei perfektem Wetter lehren die Kursleiter von ProVelo die Bassersdorfer Kinder, wie sie mit einem Zweirad im Strassenverkehr umgehen müssen.

Zehn Kinder stehen am Samstagmorgen früh auf dem Sportplatz des Schulhauses Geeren mit Velo und Helm. Auch jeweils ein Elternteil ist dabei – ebenfalls mit Zweirad ausgestattet, denn auch sie sollen im Kurs des unabhängigen Vereins ProVelo nochmals ihr Wissen testen und auffrischen. Gemäss Stefan Kessler, einer der Kursleiter, wird ein pädagogischer Ansatz verfolgt, da oftmals Eltern mehr Angst hätten als die Kinder selbst. «Am Ende lernen die Kinder hier nur die Grundlagen, das Festigen

erfolgt später im Alltag.» Sogleich teilen sich die Gruppen auf: Während sich die Erwachsenen der Theorie widmen, nehmen die Kinder zuerst einmal unter die Lupe, wie man einen Helm richtig aufsetzt und ob das Velo und vor allem die Bremsen funktionieren.

Übung gibt Sicherheit

Während der restlichen Kurszeit folgen diverse Übungen, um die Sattelfestigkeit, die Geschicklichkeit, die Regeln im Strassenverkehr und vor allem die Sicherheit zu festigen. So müssen die Kinder fahrend den Kursleitern einen Stoffball übergeben, auf einem aufgezeichneten Kreisverkehr das Prinzip des Rechtsvortritts lernen oder auf eine Strasse einspuren. Dabei setzt ProVelo auf Hilfsmittel wie gezeichnete Augen oder Hände, damit die Kinder den Seitenblick und das

Blinken mit dem Arm nicht vergessen. Zur Abwechslung werden Aufgaben zu Fuss gemacht, oder im Sitzkreis die Strassenschilder repetiert. Die Eselsbrücke: «Rund und rot gleich Verbot.»

Gegen Ende des Morgens gehen einige der Kinder mit ihrem Elternteil auf einem Parcours durch Bassersdorf üben. Die Kursleiter schauen genau

hin, wer noch nicht sattelfest genug ist, bereits zu müde scheint oder wem eine gewisse Reife für den echten Strassenverkehr fehlt. «Man merkt, dass die Jüngsten irgendwann nicht mehr aufmerksam sind», erklärt Kursleiterin Gabi. Diese bleiben dann im sogenannten Schonraum und machen Spiele wie Zeitungslesen-Stopp auf dem Velo.

Jung hilft Alt

Projekt «Sackgeldbörse» vermittelt Arbeit zwischen Jugend und Senioren

Das neue Projekt «Sackgeldbörse» soll den Dialog zwischen den Generationen fördern. Gesucht werden nun Anbieter, die kleine Jobs für Jugendliche haben.

Viele Jugendliche wünschen sich, mit kleinen Jobs zusätzliches Sackgeld verdienen zu können. Und viele ältere Menschen, aber auch Familien oder Betriebe, wären manchmal froh um eine Hilfeleistung im Alltag – rasch und unbürokratisch. Das Ende Mai lancierte Projekt «Sackgeldbörse» sieht nun vor, gleich beide Bedürfnisse zu erfüllen: Wer Hilfe bei einfachen Alltags-Arbeiten brauchen kann, registriert sich auf der Plattform bassersdorf.smalljobs.ch und

bietet diese Jobs dort an. Jugendliche ab 13 Jahren, die ihr Sackgeld aufbessern möchten, bewerben sich über die Jugend-App für die Jobs. Hinter dem Projekt steht die Jugendarbeit Bassersdorf, die Pfarrei St. Franziskus und die Jugendkommission. Die Jugendarbeiterin Irene Pace leitet das Projekt, unterstützt von Lukas Zuber von der Jugendarbeit der katholischen Kirchgemeinde. «Wir führen Gespräche und begleiten den Auftrag zwischen Anbietenden von Jobs und Jugendlichen. Damit ermöglichen wir eine gelingende Erfahrung für beide Parteien», erklärt Pace.

Jugendliche wollen arbeiten Die Idee zur Sackgeldbörse entstand in der Jugendkommission. Als deren Mitglied Armon Däster sie vorschlug, begrüssten alle anderen Mitglieder

den Vorstoss. «Es handelt sich um ein absolut bedarfsorientiertes Projekt», sagt Pace. «Bei den Jugendlichen besteht eine grosse Nachfrage nach solchen bezahlten Arbeitseinsätzen. Das stellen wir auch im Jugendhaus in Rahmen unseres JAM-Jobs Angebots fest.» Hierbei haben Jugendliche ab 13 Jahren die Möglichkeit, im Jugendhaus kleinere Alltagsarbeiten zu übernehmen wie Rasen mähen oder Küche reinigen und so ihr Sackgeld aufzubessern.

Im Unterschied dazu agiere das Projekt «Sackgeldbörse» ausserhalb des Jugendhauses und sei weit mehr als eine reine Jobvermittlung, betont sie: «Es ist auch eine grosse Chance zur Förderung des Generationendialogs: Denn wenn Jung und Alt positiv aufeinandertreffen, bauen sich Vorurteile und Berührungsängste ab.» Zudem unterstütze das Projekt Senio-

Abschied von der Litfasssäule

rinnen und Senioren in ihrem Wunsch, möglichst lange zuhause wohnen bleiben zu können.

Das Projekt läuft jetzt ein Jahr lang in einer Pilotphase. Nach einem Jahr wird entschieden, ob und in welcher Form es weitergeführt wird.

«Es handelt sich um ein absolut bedarfsorientiertes Projekt», sagt Jugendarbeiterin Irene Pace. (zvg)

Litfasssäule im Zentrum wird nach über 40 Jahren abgebrochen

Nach mehr als vier Jahrzehnten verschwand beim Parkplatz des Coiffeurgeschäftes Häuptli ein vertrauter Bestandteil aus dem Dorfbild: die Litfasssäule wurde abgebrochen.

Während vieler Jahre diente die Säule als zentrale Informationsplattform für Vereine und Veranstalter aus Bassersdorf und der Region. Konzerte, Vereinsanlässe, Dorffeste oder Theateraufführungen wurden hier angekündigt und erreichten zahlreiche Passantinnen und Passanten. In den vergangenen rund 30 Jahren funktionierte die Plakatierung organisiert und zuverlässig. Vereine konnten ihre Plakate im Coiffeurgeschäft

Häuptli abgeben. Dort wurden sie von einer spezialisierten Firma abgeholt und fachgerecht mit Kleister an der Säule angebracht. Dabei erhielten lokale Vereine bevorzugt gut sichtbare Plätze.

Keine Nachfolgelösung

Im vergangenen Herbst änderte sich die Situation grundlegend. Die für die Plakatierung zuständige Firma stellte ihren Betrieb ein. Trotz intensiver Suche konnte keine Nachfolgelösung gefunden werden und so brachten Veranstalter ihre Plakate und Flyer selbst an. Schon früher hatte sich gezeigt, dass diese Form der Bewirtschaftung rasch zu einem unübersichtlichen Erscheinungsbild führt. Oft wurden ungeeignete Kleber verwendet, die Witterung setzte den Anschlägen zu, alte Plakate blieben hängen. Die Säule

wirkte zunehmend ungepflegt. Dieser Zustand gab schliesslich den Ausschlag für den Abriss. Gleichzeitig sieht der Auftraggeber dies als Zeichen des Wandels. Viele Vereine werben heute verstärkt über digitale Kanäle und soziale Medien.

Eine Jubiläumsidee

Die Geschichte der Säule reicht bis ins Jahr 1983 zurück. Dann nämlich feierte der Turnverein Bassersdorf sein 100-jähriges Jubiläum. Für das Dorffest wurde eine mobile Werbesäule auf Rädern erstellt, die als zentrale Informationsstelle für die zahlreichen Veranstaltungen diente.

Diese Idee fand Anklang und zwei Bassersdorfer Geschäftsleute beschlossen daraufhin, im Dorfzentrum eine feste Litfasssäule zu errichten. Ein Maurer fertigte den markanten

«runden Hut» aus massivem Beton. Über vier Jahrzehnte hinweg machte die Säule auf das vielfältige Dorfleben aufmerksam. Nun ist ihre Zeit vorbei – und mit ihrem Abbruch verschwindet ein weiteres Stück Bassersdorfer Geschichte.

Die prägnante Säule hat ausgedient. (um)

SANIERUNG TÜFISTRASSE

GENEHMIGUNG PROJEK­

TIERUNGSKREDIT

Die Sanierung der Tüfistrasse (Schmittenplatz bis Zelglistrasse) inklusive Neubau der Bushaltestelle Zelgli soll 2027 umgesetzt werden. Für die Projektierung hat der Gemeinderat einen Kredit von 40 000 Franken bewilligt und den Auftrag an die Ingesa AG vergeben. Das Projekt soll im Dezember 2026 der Gemeindeversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Mit dem Vorhaben wird die Verkehrssicherheit

verbessert und die bestehende Infrastruktur erneuert. Gleichzeitig wird die Bushaltestelle hindernisfrei und damit insbesondere auch für Menschen mit einer Beeinträchtigung besser zugänglich ausgestaltet.

GEMEINDERAT NIMMT

STELLUNG ZUM FAHRPLANVERFAHREN 2027/28

Der Gemeinderat Brütten hat an seiner Sitzung vom 26. Mai die öffentliche Auflage des Verbundfahrplanprojekts 2027/28 beraten und dazu Stellung genommen. Für die Ge-

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

meinde bringt der neue Fahrplan eine Verbesserung der ÖV-Anbindung, insbesondere durch den neu vorgesehenen direkten Anschluss in Effretikon auf die S8, was die Verbindung in Richtung Zürich deutlich attraktiver macht. Der Gemeinderat begrüsst diesen Ausbau auf einen ganztägigen Halbstundentakt unter der Woche sehr.

Kritisch beurteilt der Gemeinderat hingegen Bestrebungen, die Linie 662 über Winterberg Dorf umzuleiten. Eine solche Anpassung würde für die Bevölkerung von Brütten eine

ÖFFNUNGSZEITEN WÄHREND DER SOMMERFERIEN

Die Gemeindeverwaltung schliesst während der Sommerferienzeit zwischen dem 13. Juli und dem 14. August am Montag bereits um 16 Uhr, die übrigen Öffnungszeiten bleiben unverändert.

Der Betrieb schliesst nach Möglichkeit um 16 Uhr. Sie verlegen ihren Arbeitsstart in die frühen Morgenstunden.

Selbstverständlich können Sie nach telefonischer Vereinbarung auch ausserhalb dieser Öffnungszeiten einen Termin vereinbaren.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen schöne Sommerferien.

Ihre Gemeindeverwaltung

ÖFFNUNGSZEITEN DER BIBLIOTHEK WÄHREND

DER SOMMERFERIEN!

Neu ist die Bibliothek während der Sommerferien vom 13. Juli bis 16. August jeweils am Donnerstag, von 15 bis 19 Uhr, geöffnet.

Am Samstag, 11. Juli, und ab Montag, 17. August, sind wir wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie da.

Wir wünschen allen schöne Ferien, erholsame Momente und viel Zeit zum Lesen!

Bibliotheksteam

Fahrzeitverlängerung von rund 30 bis 35 Prozent bedeuten und die Attraktivität der Verbindung erheblich mindern. Der Gemeinderat ersucht die zuständigen Stellen daher, an der im Auflageprojekt vorgesehenen direkten Linienführung mit Anschluss an die S8 in Effretikon festzuhalten.

Gemeinderat Brütten

ABSCHIED

Roland Urban Eng ist am 13.5.2026 verstorben.

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

Gemeinde Brütten

Programm-Highlights

Two And The Sun| Roger O’Dubler & The Crying Doves

SchülerInnen-Konzert der Schule Chapf, Brütten (bekannt von Robinsong, Hippie-Bus, Zürimaa, ...)

The Next Movement | Purple Lights | uvm.

Für die ganze Familie

Andrew Bond

Blaulicht-Nachmittag (mit Feuerwehr, Ambulanz, Polizei & Heli)

Gewerbegruppe-Funpark (Bungee-Trampolin, Surf-Rider, uvm.)

Kasperli-Theater (2 Aufführungen)

Marius & die Jagdkapelle

Für mehr Geselligkeit

Klassenzusammenkunft Schulhaus Chapf (alle Jahrgänge)

Dorf-Zmorge, musikalisch begleitet (Anmeldung via Homepage) Ökumenischer Gottesdienst (ref./kath.)

Für

Kopf, Bauch und Beine

abwechslungsreiche Verpflegung - für jeden Geschmack

Barbetrieb mit DJ Rikky Wingate (bis 04:00 Uhr)

Dorfführungen | Zugang Kirchturm Brütten| Kreativmarkt

Gewerbeausstellung | Präsentation Landmaschinen | uvm.

Kids-Run für Kinder und Jugendliche (Anmeldung via Homepage

Fr, ab 19:00

Sa, 13:00

Sa, 19:30

Sa, So Sa, 13:30 Sa, 11-18:00

Sa, So So, ab 10:30 So, 13:30 Sa, 16:00 So, 09:30 So, 11:15 Fr, Sa, So

«Das Dorffest lebt von den Menschen, Vereinen und dem Gewerbe, die gemeinsam etwas Grossartiges auf die Beine stellen. Es ist unser Fest – von Brütten für die ganze Region.»

Dorffest OK

Dorffest Brütten

Ort: Rund ums Schulhaus Chapf

Festzeiten: Freitag, 14. August

Samstag, 15. August

Sonntag, 16. August

Gemeinschaft erleben

ab 17 Uhr

09:30 bis 04:00 Uhr

09:30 bis 22:00 Uhr

Ein Fest von Brütten für die Region – gemeinsam feiern und geniessen.

Unterhaltung für alle

Drei Tage voller Musik, Attraktionen und Erlebnisse für Jung und Alt. Programmpunkte gratis.

Zusammen geniessen

Abwechslungsreiche Kulinarik, lebendige Festbereiche und echte Dorffest-Stimmung.

Hilfst du mit?

Wir suchen noch Helferinnen und Helfer!

Es gibt noch einige spannende Einsätze zu besetzen; ob Festwirtschaft, Bar, Bau und Unterhalt, Sicherheit, Verkehr oder Unterstützung bei einzelnen Festivitäten –jede Stunde zählt.

Vielen Dank diesen und vielen weiteren Sponsoren, Gönnerinnen und Gönner:

Mithelfen und Mitfeiern

Änderungen vorbehalten - weitere Informationen unter dorffestbruetten.ch

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

«SCHMITTEPLATZ» – HANDWERK UND GEWERBE IN BRÜTTEN

Neben der Landwirtschaft prägten Handwerk und Gewerbe den Arbeitsalltag in Brütten. Nur wenige Geschäfte überlebten bis ins 21. Jahrhundert.

Der Schmitteplatz in Brütten von Süden her gesehen um 1900. Links hinter dem Brunnen die Schmiede. (Quelle: Sammlung Hansueli Kägi)

Die noch ungeteerte Unterdorfstrasse mit der 1912 erbauten Transformatorenstation, dahinter die Sattlerei Baltensperger, die Wagnerei Isler und der Tröschschopf, 1936. (Quelle: Sammlung Hansueli Kägi)

Handwerk und Gewerbe in Brütten war ganz auf die Bedürfnisse des Dorfs abgestimmt. Die vielen landwirtschaftlichen Betriebe hatten vor der Motorisierung einen grossen Bedarf an Rädern und Wagen. Für den Nachschub sorgten zwei Wagner. Das Aufziehen glühend heisser neuer Wagenreifen auf die vom Wagner zur Schmiede gebrachten neuen hölzernen Wagenräder bot ein besonderes Schauspiel: In einem grossen Reisighaufen wurden die Eisen zuerst erhitzt und die fertigen Wagenräder anschliessend zischend im Brunnentrog gekühlt. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts wurden am Schmiedeplatz zudem Pferde und auch Kühe beschlagen, letztere, weil sie häufig als Zugtiere dienten.

Von der Selbstversorgung zur Konsumgesellschaft Vor der Entstehung der heutigen Konsumgesellschaft ab den 1950erJahren mit grossen Warenhäusern wurden Kleider und Schuhe vor Ort hergestellt. Es gab zeitweise bis zu drei Schuhmacher im Dorf. Schreinereien sorgten für die Möblierung jeder Lebensphase: von der Wiege über die Aussteuer zur Hochzeit bis zum Sarg. Metzger verarbeiteten die Tiere der Bauernhöfe zu Fleisch und Bäcker stillten die Nachfrage nach Gebäck. Die Mechanisierung der Landwirtschaft sorgte für neue Nachfrage. So gab es in Brütten eine Pflugfabrik sowie eine Traktorenwerkstatt. Während die meisten Betriebe des täglichen Bedarfs mit dem veränderten Konsumverhalten schliessen mussten, expandierte die1874 gegründete Bäckerei Bossart und unterhält heute weitere zwei Filialen an anderen Orten.

Platz für das Gewerbe

1960 erhielt die Gemeinde erstmals eine Bauordnung mit Zonenplan, die auch eine Gewerbezone umfasste. In den 1970er- und 1980er-Jahren führte diese immer wieder zu Diskussionen. Vor allem Gewerbetreibende setzen sich für die Gewerbezone ein, um Betrieben einen Anreiz zur Ansiedlung zu bieten. Zwischen 1975 und 1980 war das Quartier Zegli südlich der Unterdorfstrasse eine Zeit lang Gewerbezone, wurde dann aber wieder einer gemischten Wohn- und Gewerbezone zugeteilt. Heute verfügt Brütten mit dem Chätzler über eine kleine Gewerbezone. 1986 schlossen sich die Brüttener Gewerbetreibenden zur Gewerbegruppe Brütten zusammen, die heute über 60 Mitglieder hat. Betriebe aus verschiedenen Branchen setzen sich für eine Stärkung des lokalen Gewerbes durch Vernetzung, gemeinsame Werbung und Einflussnahme auf politische Entscheide ein.

Das Geschäft verfügte über das erste Telefon im

Annina Sandmeier, Historikerin und Mitglied der Arbeitsgruppe Erinnerungsorte
Die Bäckerei Bosshart um 1915, bereits in der 2. Generation betrieben.
Dorf. (Quelle: Sammlung Hansueli Kägi)

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

GUTE BETREUUNG IM ALTER –UNTERSTÜTZUNG FÜR EIN SELBSTSTÄNDIGES LEBEN

Betreuung zu Hause wird hauptsächlich von Familienangehörigen, Nachbarinnen und Nachbarn sowie Freundinnen und Freunden geleistet. Manchmal fehlt dieses Umfeld. Es kann beispielsweise sein, dass die Angehörigen selbst Unterstützung und Hilfe benötigen oder noch im Arbeitsleben stehen und daher wenig Zeit haben. In solchen Konstellationen können alltägliche Aufgaben zur Herkulesaufgabe werden. Auch die Selbstfürsorge und der Kontakt zu anderen Menschen kann darunter leiden.

Wenn die Kraft für liebgewonnene Aktivitäten nicht mehr reicht und sich der Bewegungsradius verkleinert, schränkt dies die Möglichkeiten zur Mitwirkung und der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ein. Plötzlich wird die Welt kleiner und die Isolation und/oder Einsamkeit grösser. Diese Faktoren beeinflussen das Wohlbefinden und das «sich sicher und geborgen fühlen».

Gute Betreuung setzt genau hier an. Sie unterstützt ältere Menschen dabei, ihren Alltag trotz Einschränkungen möglichst selbstständig zu gestalten. Sie hilft auch, in Kontakt mit anderen Menschen zu bleiben. Dabei stehen die Wünsche und Bedürfnisse der betroffenen Person im Mittelpunkt: Wie möchte sie leben und welche Unterstützung ist dafür nötig?

Der Bedarf an Betreuung entsteht oft, bevor Pflege nötig wird. Der Begriff Betreuung meint eine Vielzahl von Aktivitäten wie Beratung und Alltagskoordination (z.B. Organisation von Terminen), Hilfe im Haushalt, Einkauf, Zubereitung von Mahlzeiten, gemeinsame Aktivitäten (Spazieren, Besuch eines Museums, Ausübung eines Hobbies usw.)

Fühlen Sie sich angesprochen? Möchten Sie Ihre persönliche Situation einmal in Ruhe mit einer Fachperson besprechen?

Als Altersbeauftragte der Gemeinde Brütten, nehme ich mir gerne Zeit für Sie. Die Gespräche sind vertraulich und kostenlos. Ich zeige Ihnen passende Betreuungsmöglichkeiten auf und beantworte Ihre Fragen.

Beratungen sind entweder bei mir in den Räumlichkeiten des Zentrums-Treffs oder bei Ihnen zu Hause möglich.

Die Altersfachstelle ist am Dienstagnachmittag von 14 bis 16.30 Uhr geöffnet. Sie erreichen mich unter der Telefonnummer 052 320 40 67 oder per E-Mail an: altersfachstelle.bruetten@seuzach.ch.

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Der Steuerfuss bleibt ein Thema

Rekord-Ergebnis trotz gesenktem Steuerfuss

Finanzvorstand Florian Küng verabschiedet sich aus dem Amt mit einem Rekord-Ergebnis von 2,365 Mio Franken. Mit vier Anfragen mussten die Stimmbürger Sitzleder beweisen.

Die 57 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger durften sich an einem äussert positiven Jahresergebnis von 2,365 Mio Franken erfreuen. Und dies, obwohl der Steuerfuss letztes Jahr auf 85 Prozent gesenkt wurde. Bei einem Aufwand von 14,1 Mio Franken und einem Ertrag von 16,5 Mio Franken wurde der budgetierte Aufwandüberschuss von rund 290 000 Franken bei weitem übertroffen. Grund seien die unerwartet hohen Steuererträge sowie ein Einmaleffekt durch die Aufwertung der Liegenschaften im Finanzvermögen, wie Florian Küng an seiner letzten Gemeindeversammlung ausführt.

Gewinnverwendung

Lukas Grossert (GLP) möchte vom Gemeinderat wissen, welche strategischen Prioritäten er setze und wie er den Gewinn nutzen wolle. Die Partei interessiert sich dabei für Investitionen in Bildung, Verkehr, öffentliche Infrastruktur oder Nachhaltigkeit. Der Gemeinderat antwortete zurückhaltend und verwies auf den Finanzund Aufgabenplan 2025/29, der jährlich diskutiert werde und wo nötig, in der Priorisierung geändert werde. Ein Resultat bewirke jedoch keine umfassende Überarbeitung.

Lukas Grossert (GLP) erwähnte daraufhin, dass er es gutheisse, dass die Gemeinde langfristig plane, das sei für eine nachhaltige Entwicklung wichtig. (sg)

Florian Küng lobte zudem die hohe Kostendisziplin der Verwaltung. Die tiefe Umsetzungsquote von 22 Prozent der geplanten Investitionen sei den Verzögerungen rund um das Projekt Zentrum geschuldet.

Hoher Handlungsspielraum

Abschliessend zeigte Küng die Kennzahlen auf, welche auf ein Polster für kommende Jahre hindeuteten. Das Eigenkapital mit neu 38,32 Mio Franken biete einen hohen Handlungsspielraum. Eine provisorische Berechnung habe ergeben, dass ab 2027 die Gemeinde rund 220 000 Franken an den Finanzausgleich abgeben müsse. RGPK-Präsident Stefan Kammerlander (FDP), der im Juli in den Gemeinderat wechselt, lobte die sorgfältige Arbeit der Behörde und Verwaltung. Er erwähnte, dass der Gewinn umgerechnet auf die Einwohner rund 1000 Franken pro Person an Steuern ausmachen würde und niemand gerne zu viel bezahle. Rund

Solarsituation

Fabian Heer (GLP) stellte die Anfrage zur Situation der Solarprojekte der Gemeinde. Ihn interessieren ebenso mögliche Energiespeicher wie Zusammenschlüsse solcher Solarinstallationen zum Eigenverbrauch. Der Gemeinderat habe eine Firma beauftragt, einen Bericht über Möglichkeiten und Standorte weiterer Solaranlagen zu erarbeiten. Dieser müsse nun geprüft werden. Darin enthalten seien auch die angetönten Zusammenschlüsse und Speichervarianten. Voraussichtlich im Dezember 2026 sollte es zur Beschlussfassung an die GV. Fabian Heer tönte an, dass man solche Projekte ebenfalls anpacken sollte, von denen alle Bürger profitieren könnten. (sg)

vierzehn Steuerprozentpunkte würde rein rechnerisch einem Steuerfuss von 71 Prozent gleichkommen. Damit würde Brütten sich den tiefsten Steuerfuss mit der Gemeinde Zumikon teilen. Gemeindepräsident Fritz Stähli unterband diese Gelüste jedoch mit Blick auf die Budgetversammlung im Dezember und dem Hinweis, dass dieses Thema dorthin gehöre. Auch die Parteiverantwortlichen lobten einhellig den Gemeinde-

rat für dieses Ergebnis und brachten sich bereits in Stellung fürs Thema Steuerfusssenkung. «Wir haben das Geld lieber bei uns im Portemonnaie», sagte Philipp Guggisberg, FDP-Präsident, dazu. Die Abstimmung zur Jahresrechnung war denn auch eine reine Formsache. Gelobt wurde ebenfalls der Jahresbericht: «Informativ, zeigt Attraktivität unserer Gemeinde», waren die Voten.

Klassengrössen

Patricia Monnards (GLP) Anfrage drehte sich um die maximale Klassengrösse von 21 Schülerinnen und Schülern. Fritz Stähli zeigte auf, dass im Brüttener System mit Mehrklassenstufen in allen Klassen diese Anzahl zwar überschritten wird, das Volksschulamt bisher sämtliche Vorstösse der Schulleitung und Schulpflege dazu verweigerte. Die Klassen würden durch Schulassistenzlektionen gestützt. Zudem hätte die Schule durch das Mehrklassensystem mehr Spielraum, die Klassengrössen auszugleichen. Patricia Monnard hätte sich zu ihrer Anfrage eine ausführlichere Antwort gewünscht trotz des komplexen Themas. Sie werde nochmals direkt auf die Schulpflege zugehen. (sg)

Zentrumsentwicklung

Jürg Stahl (SVP) nahm sich des Themas Zentrumsentwicklung an und vor allem der finanziellen Risiken. Die SVP wünscht sich hier mehr Transparenz. Die Antwort des Gemeinderates fiel detailliert aus. Man habe sich intensiv mit der Zentrumsentwicklung auseinandergesetzt und erklärte, wo welche Kosten anfielen und wie sie beglichen wurden, teilweise als gebundene Ausgaben, unter Anwaltsund Gerichtskosten oder waren in der Kompetenz des Gemeinderates. Sämtliche Kosten seien in der Buchhaltung ausgewiesen. Stahl erklärte, dass die SVP nicht die Zentrumsentwicklung kritisiere, sondern Vorgehen und Intransparenz. Man wünsche sich weiter eine gute Risikobeurteilung. (sg)

Florian Küng (FDP, li) geht, Stefan Kammerlander (FDP) kommt. (sg)

Gute Bettenauslastung im Alterszentrum

Positive Jahresrechnung trotz Verzögerungen beim Umbau

Im Festsaal des Alterszentrums

Geeren in Seuzach präsentierte Roger Stutz, Vorsitzender des Finanzausschusses, ein deutlich besseres Jahresergebnis 2025 als budgetiert. Und dies trotz Mehrkosten bei der Sanierung von Haus Mitte.

An der Delegiertenversammlung des Alterszentrums im Geeren (AZiG) genehmigten die Delegierten aus den elf Zweckverbandsgemeinden, darunter die Gemeinde Brütten, die Jahresrechnung 2025 sowie die überarbei-

teten Eigner- und Unternehmensstrategien einstimmig. Dank hoher Bettenauslastung schloss das AZiG deutlich besser ab als budgetiert: Bei 28,3 Millionen Franken Ertrag resultierte ein Gewinn von 1,06 Millionen Franken, im Budget war ein Überschuss von 90 500 Franken angedacht gewesen.

Die Investitionsrechnung 2025 des Alterszentrums fiel unterschiedlich aus: Während die betrieblichen Investitionen rund 140 000 Franken unter Budget blieben, führten Verzögerungen bei der Sanierung von Haus Mitte zu höheren Baukosten. Insgesamt lagen die Investitionen mit 890 000 Franken

deutlich über dem budgetierten Betrag von 343 000 Franken.

Gründe für Bauverzögerungen Brüttens Gemeindepräsident Fritz Stähli und Delegiertenversammlung -Vizepräsident meinte zu den Bauverzögerungen: «Materialpreissteigerungen, Lohnteuerung und Energiepreisänderungen sowie auch die Covid-Zeit sind sowohl für Verzögerungen als auch für höhere Kosten mitverantwortlich. Im letzten Jahr wurden auch noch Wassereintritte in den Nasszellen festgestellt, welche ausserplanmässige Reparaturen mit sich brachten.»

Weitere Arbeiten, Neubauten und Sanierungen seien zurzeit nicht geplant

Senioren-Netz-Angebot wird ausgebaut

Vereinsmitglieder sollen sich gegenseitig im Alltag helfen

Kaum ein Jahr alt und schon setzt sich das Senioren-Netz in Brütten neue Ziele.

Gegründet von 14 Personen im April 2025, schaut der vierköpfige Vorstand des Vereins Senioren-Netz auf das vergangene Jahr zurück. Mittlerweile zählt der Verein bereits rund 68 Mitglieder. Seit September letzten Jahres bietet das Senioren-Netz jeweils monatlich eine Computeria (Support für Handy und Computerprobleme), eine Reparia (kostengünstige Reparaturen) und eine Wanderia (drei bis vierstündige, geführte Wanderungen) an, die bereits rege genutzt werden und auch das Basis-Angebot des Senioren-Netz Brütten bilden sollen.

An der gut besuchten Vereinsversammlung vom Februar 2026 wurden Erfahrungen ausgetauscht und bereits zwei neue Projekte in Aussicht gestellt. Neu sollen im Sommer

dieses Jahres die Vermittlung von Alltagsdiensten und ein Bildungsangebot dazukommen.

Vermittlung Alltagsdienste

Urs Schöni hat in Zollikon von einer ähnlichen Plattform erfahren. An der Vereinsversammlung wurde eine Umfrage gestartet, welche Arbeiten und Dienstleistungen aus dem Kreis der Mitglieder angeboten werden könnte. «Sehr erfreut nehmen wir zu Kenntnis, dass unsere Mitglieder eine breite Palette von Alltagsdiensten anbieten können», konstatiert Urs Schöni, Präsident des SeniorenNetzes. Diese Dienste wurden systematisch erfasst und in sechs Kategorien eingeteilt. Um die Vermittlung zwischen einem Leistungserbringer und einem Leistungsbezüger sicherstellen zu können, schaltet das Senioren-Netz eine «Plattform» auf seiner Webseite www.senioren-netz.ch auf. Darin finden Mitglieder die Angebote und können sich mit der Person in Verbindung setzen. «Wir

möchten administrativ möglichst schlank bleiben, und starten jetzt einmal einfach damit», sagt Schöni. Für die Nutzung aller Angebote ist eine Mitgliedschaft zwingend notwendig, auch um den Datenschutz sicherzustellen, Kostenpunkt 40 Franken. Als Empfehlung für eine Entlöhnung gibt der Vorstand 24 Franken pro Stunde an. «Es ist jedoch den Mitgliedern überlassen, wie sie es am Ende regeln.»

Kernangebote des AZiG An der Delegiertenversammlung (DV) wurde ebenfalls festgehalten, dass in den Strategien unter anderem Tagesbetreuungsplätze und stationäre Palliativpflege als Kernangebote verankert werden. Geschäftsführer Reto Engi berichtete zudem von guten Kennzahlen im ersten Quartal dieses Jahres: «Alle Kennzahlen sind über Budget, wir haben eine stabile, gute Bettenauslastung bei hohen Bewohnermutationen.» An der DV vom November 2026 stehen Wahlen an, da einige der Delegierten vom Gemeindeamt zurücktreten, darunter auch DVPräsident Urs Borer.

Bildungsangebot «Lerneria»

In Zusammenarbeit mit «Bildung im Alter Winterthur» (BiAW) hat der Vorstand einen KI-AnwendungsWorkshop organisiert, der bereits fast ausgebucht ist, wie Urs Schöni sagt. Ein zweiter soll bald folgen. Solche Kurse sollen unter der Rubrik «Lerneria» laufen und Mitgliedern kostenlos angeboten werden.

www.senioren-netz.ch

«Eiserne Jungfrau» entpuppt sich als Fake-News

Brüttener entdecken Kyburg an Jubiläumsführung

Im Rahmen der Feierlichkeiten zu «1150 Jahre Brütten» lud der Gemeinderat Brütten am Samstag, 30. Mai, zur Kyburg ein. Dies, um die enge historische Verbindung zwischen der Gemeinde und der Burg zu würdigen. Und um endlich mit einer Legende aufzuräumen.

Bei prächtigem Wetter fanden sich etwa neunzig Interessierte ein, die sogleich in zwei Gruppen aufgeteilt wurden für eine Führung. Während der einstündigen Rundgänge erfuhren die Brüttener und Brüttenerinnen allerhand über die Kyburg. So auch Bruno Meier: «Die Führung war sehr informativ und hervorragend.» Meier führt aus, dass er heute erfahren habe, dass die sagenumwobene «Eiserne Jungfrau» wohl nie als Folterinstru-

ment eingesetzt worden war. Während der Sandwich-Pause ergriff zuerst Fritz Stähli, Gemeindepräsident von Brütten, das Wort. Mit vielem habe er gerechnet, was zu tun wäre als Gemeindepräsident, aber: «Nie hätte ich damit gerechnet, auf der Kyburg eine Rede zu halten.» Das Amt sei gut für Überraschungen, schmunzelte er. Auch er erwähnte, dass die «Eiserne Jungfrau» wohl eine «FakeNews» gewesen sei.

Geschichtlicher Rückblick

Susanne Sorg, die zweite Rednerin und Präsidentin des Vereins Museum Schloss Kyburg, klärte über die geschichtliche Bedeutung von Burgen während des Mittelalters auf. Auch über Legenden, die sich hartnäckig gehalten hätten, gab es etwas zu erwähnen: «Es gibt Legenden von verborgenen Fluchttunneln, durch die niemand je in die Freiheit geflohen ist. Oder Folterinstrumente, die nie

Ein Abend voller Groove

zum Einsatz kamen – wie unsere ‹Eiserne Jungfrau›.»

Gemeinderat Martin Kuhn stellte den Zusammenhang von Brütten und der Kyburg her und erzählte: «Im Jahr 2027 feiert die Kyburg ihre tausendjährige Ersterwähnung.» Er zeigte ebenfalls auf, wer alles schon über Brütten geherrscht hatte: St. Galler, Habsburger, Einsiedler, Schwyzer und Deutsche. Als er auch Thurgauer erwähnte, ging ein leises Gelächter durchs Publikum. Doch sogleich be-

ruhigte er die Gemüter: «Seit Napoleon haben jedoch nur noch Zürcher über Brütten geherrscht.» Es gab an diesem Tag nur positive Voten unter den Anwesenden. Susy, eine engagierte Brüttenerin, ist hier, weil sie es «cool findet, dass wir von der Gemeinde eingeladen worden sind.» Ihr gefällt der Anlass sehr gut. Dem schliesst sich Erika an: «Ich fand es einen ganz tollen Anlass. Es war wunderbar; es war ein fröhlicher Tag – was will man mehr.»

«Soulsnowband» begeistern Publikum in Brütten

Mit einem Mix aus eigenen Songs und Cover-Versionen sorgte die Formation «Soulsnowband» für einen facettenreichen musikalischen Abend. Für Schlagzeuger Andy Salzmann war es ein emotionales Heimspiel.

Schon ab den ersten Takten war klar, das sich die Besucherinnen und Besucher an diesem Abend auf einen musikalischen Genuss freuen durften. Die Band bewies von Beginn an im vollbesetzten Gemeindesaal ihre pure Freude an der Musik und zog das Publikum mühelos in ihren Bann. Mit instrumentalem

Können und einer überragenden Gesangsleistung von Claudia Hofer, deren dunkle und klare Stimme das Herz der Soulsnowband ist, sprang der Funke sofort über. Das Programm bot eine facettenreiche musikalische Reise. Im Wechsel präsentierten die Musiker ihre persönlichen Lieblingscover und Eigenkompositionen mit Einflüssen aus Indie Rock, Pop Rock, Blues, Soul und Funk. Sämtliche Eigenkompositionen beeindruckten mit handwerklichem Können und standen den Coverversionen in nichts nach.

Fröhliches Mittanzen

Jeder Song wurde mit Applaus gefeiert. Schon nach kurzer Zeit hielt es einige nicht mehr auf den Sitzen und die freien Flächen im Saal wur-

den zum Tanzen genutzt. Nach dem ersten Set folgte eine Pause. Diese nutzten die Besucherinnen und Besucher nicht nur für einen Abstecher an die Bar, sondern auch für einen direkten Austausch mit den Musikern, die sich unter die Gäste gemischt hatten und die Zeit für persönliche Gespräche und die Entgegennahme von Gratulationen zum gelungenen Auftritt nutzten.

Die Kraft der Live-Musik

Der zweite Teil des Abends stand dem ersten in nichts nach und sorgte weiterhin für gute Stimmung. Nach riesigem Applaus verabschiedete sich die Band rund um Lokalmatador Andy Salzmann vom Publikum. Ein rundum gelungener Konzert-

abend, der einmal mehr gezeigt hat, wieviel Kraft in handgemachter Live-Musik steckt.

Für Andy Salzmann am Schlagzeug war der Abend ein Heimspiel. (as)
Die Brüttener erfahren auf der Kyburg, wer alles schon über sie geherrscht hat – sogar schon Thurgauer. (fb)

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GEMEINDEBEHÖRDEN

Der Gemeinderat hat sich im Hinblick auf die neue Amtsdauer wie folgt konstituiert:

Gemeindepräsident: Hannes Schärer (Urnenwahl)

1. Vizepräsident: André Meier

2. Vizepräsident: Daniel Neukomm

Ressort Finanzen: Elisabeth Peter Ressort Bildung: Reto Baumgartner (Urnenwahl)

Ressort Raum und Umwelt: Lisa Schneider

Ressort Infrastruktur und Versorgung: Daniel Neukomm

Ressort Soziales: Sandro Gerber

Ressort Sicherheit: André Meier

Ressort Gesellschaft und Kultur: Hannes Schärer

Aufgrund ihrer Funktion als Ressortvorsteherin Raum und Umwelt hat der Gemeinderat Lisa Schneider als

Präsidentin der Baukommission gewählt. Auch die Abordnungen des Gemeinderats in verschiedene weitere Organe und Organisationen wurden festgelegt.

KREDITBEWILLIGUNGEN/ ARBEITSVERGABEN

Für der Ersatz des Ersteinsatzfahrzeugs der Feuerwehr Altbach hat der Gemeinderat einen Kredit von CHF 271 534.70 als gebundene Ausgabe bewilligt. Der Auftrag geht an die GVZ.

GEMEINDELIEGENSCHAFTEN

Die Liegenschaft Lebernstrasse 3 wurde vom Gemeinderat als strategische Reserve erworben. Die neue Liegenschaft im Finanzvermögen schliesst die Lücke zwischen der Lebernstrasse 1 und dem Ortsmuseum, welche sich beide bereits im Gemeindebesitz befinden. Vorerst wird die

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

bisherige Bewohnerin die Liegenschaft mieten.

FINANZEN

Für sechs Handänderungen wurden Grundstückgewinnsteuern im Betrage von CHF 690 376.00 veranlagt. In sechs Fällen gewährte der Gemeinderat Steueraufschub. Eine weitere Handänderung wurde ohne Grundstückgewinnsteuern veranlagt.

BÜRGERRECHT

Der Gemeinderat hat gestützt auf das Bürgerrechtsgesuch und den positiven Antrag des Bürgerrechtsausschusses Gey Barbara, von Deutschland und Laluha Lukas, von der Slowakei, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen.

Gemeinderat Nürensdorf

Treffpunkt für Angehörige von demenzerkrankten Personen

Die Gemeinde Nürensdorf bietet neu einen begleiteten Angehörigentreff von demenzerkrankten Personen an, um Sie bei alltäglichen Herausforderungen zu unterstützen:

• neue Kraft zu schöpfen

• aus der Isolation auszubrechen

• zu erzählen und zuzuhören – dies mit Respekt und Wertschätzung

• Erfahrungen austauschen

• von Fachleuten profitieren

Wann: jeden ersten Mittwoch im Monat

Zeit: 9 bis 11 Uhr

Wo: Schlosssaal Nürensdorf

Moderation: Edith Betschart und Brigitte Huber

Beginn: 5. August 2026

Anmeldung bei: Brigitte Huber, Email: brihuber@gmx.ch, Handy 077 405 57 37

Gemeinde Nürensdorf

GRATULATION

WIR GRATULIEREN!

ZUR EISERNEN HOCHZEIT

Am 15. Juli Helene und Ottavio Bundi Auf der Halde 15 8309 Nürensdorf

ZUR DIAMANTENEN HOCHZEIT

Am 15. Juli

Anna-Rosa und Florian Scherr Oberwilerstrasse 36 8309 Nürensdorf

ABSCHIED

Künzle, Babette geb. 1934 verstorben am 22. Mai

Bender, Hermann geb. 1938 verstorben am 22. Mai

Nadler, Werner geb. 1960 verstorben am 30. Mai

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

Bestattungsamt Nürensdorf

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

ABFALL KORREKT ENTSORGEN!

Nicht ordnungsgemässe Abfallentsorgung Falsch entsorgte Haushaltsabfälle, Plastik im Kompost oder Littering im öffentlichen Raum: Auch in unserer Gemeinde stellt die illegale und unsachgemässe Abfallentsorgung ein wachsendes Problem dar. In den vergangenen Monaten musste vermehrt festgestellt werden, dass Abfälle nicht korrekt entsorgt oder sogar bewusst im öffentlichen Raum deponiert werden.

Diese Entwicklung ist besorgniserregend. Unsachgemäss entsorgte Abfälle verschmutzen nicht nur die Umwelt und beeinträchtigen das Ortsbild erheblich, sondern verursachen auch zusätzliche Kosten, die letztlich von der Allgemeinheit getragen werden müssen.

Typische Fälle unsachgemässer Entsorgung betreffen insbesondere:

• Abfallsäcke, die ausserhalb der erlaubten Zeit bereitgestellt werden

• die Verwendung von nicht gebührenpflichtigen Abfallsäcken

• falsch befüllte Grüncontainer, etwa durch Plastik oder verunreinigtes Grüngut

• unsachgemässes Deponieren und Entsorgen von Abfällen an den Sammelstellen

• das Ablagern von Sperrgut oder anderem Material im öffentlichen Raum

• die Entsorgung von Haushaltsabfällen in öffentlichen Abfallbehältern

Diese Verstösse führen nicht nur zu Mehraufwand in der Entsorgung, sondern beeinträchtigen auch die Qualität der Wiederverwertung und erhöhen die Betriebskosten erheblich.

Die Gemeinde erinnert daher eindringlich an die geltenden Vorschriften:

• Abfallsäcke, die nicht in Containern entsorgt werden, dürfen erst am Abholtag ab 7 Uhr am offiziellen Abholort bereitgestellt werden.

• Es dürfen ausschliesslich die gebührenpflichtigen Zürcher Unterland (IGKSG) Kehrichtsäcke verwendet werden.

• Das Deponieren von Abfällen in Wäldern, Feldern oder auf öffentlichem Grund ist strikt untersagt.

• Sperrgut, Haushaltsabfälle und andere Materialien sind ausschliesslich an den vorgesehenen Sammelstellen gemäss Abfallkalender zu entsorgen.

Konsequenzen bei Widerhandlungen

Illegale Abfallentsorgung sowie das Missachten der Vorschriften werden nicht toleriert. Wird ein Verursacher festgestellt, werden Umtriebsentschädigungen ausgesprochen. Fehlbare Personen müssen mit Anzeigen sowie entsprechenden Bussen rechnen.

Die Gemeinde appelliert an die Eigenverantwortung aller Einwohnerinnen und Einwohner und dankt für die Mithilfe bei der Sauberkeit und dem Schutz unserer Umwelt.

Gemeinde Nürensdorf

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

SOMMERABENDFEIER

Freitag, 3. Juli, ab 18 Uhr Gemeindehausarena

Wir freuen uns, die Einwohnerinnen und Einwohner unserer Gemeinde herzlich zur diesjährigen Sommerabendfeier der Kultur- und Freizeitkommission einzuladen.

Für die musikalische Unterhaltung sorgt dieses Jahr die Band THE PANHANDLES. Mit Rock- und Popmusik schafft sie beste Stimmung und sorgt für eine sommerliche Atmosphäre.

Die Kultur- und Freizeitkommission freut sich auf einen gemütlichen Abend und zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Kultur- und Freizeitkommission

BIBLIOTHEK VERANSTALTUNGEN

Kurzgeschichten für Erwachsene

Das Team der Bibliothek liest, am Dienstag, 14. Juli um 16 Uhr im Foyer des Zentrum Bären, spannende und unterhaltsame Kurzgeschichten für Erwachsene. Geniessen Sie eine kurzweilige halbe Stunde. Eintritt frei.

Sommerferien – wir haben für Sie geöffnet!

Vom 13. Juli bis 15. August sind Sommerferien, jedoch – wir sind trotzdem für Sie da! Die Bibliothek ist jeweils dienstags von 15 bis 19 Uhr und samstags von 9.30 bis 12 Uhr geöffnet.

Das Bibliotheksteam wünscht Ihnen schöne und erholsame Ferien!

Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf.

Bibliothek Nürensdorf

Urgestein der Nürensdorfer Politik tritt ab

Christoph Bösel bestritt

seine

letzte Gemeindeversammlung

Das Traktandum der Jahresrechnung 2025 war das einzige Traktandum der Juni-Gemeindeversammlung.

Ein bisschen Wehmut schlich sich in die Stimmung der Gemeindeversammlung. Verständlich, hat doch Gemeindepräsident Christoph Bösel am 17. Juni seine letzte Gemeindeversammlung geführt. Diese besuchten 63 Stimmberechtigte.

Finanzverantwortlicher Hannes Schärer (FDP) führte wie gewohnt flott durch die Zahlenkolonnen. Die Jahresrechnung 2025 schliesst mit einem Aufwandüberschuss von rund 1,021 Mio Franken. Im Budget war

noch mit einem Minus von 2,75 Mio Franken gerechnet worden.

Höherer Steuerertrag

einrichtung gehen müsse, helfe Kosten zu sparen, so Schärer. Die grossen Infrastrukturprojekte der Schulen belasten auch interne Ressourcen und haben zu Korrekturen geführt. Damit sind auch die geringeren Investitionsvolumen zu erklären sowie auch geringere Abschreibungen als geplant. Rund 1,5 Mio Franken weniger wurde in-

vestiert, teils auch zugunsten einer Einbindung in grössere Projekte.

RPK-Präsident Jürg Schnyder –auch sein Auftritt war der letzte als RPK-Präsident an einer Gemeindeversammlung – erklärte, dass alle Zahlen und Transaktionen verständlich erklärt wurden und beantragte der Versammlung die Annahme, was problemlos mit grossem Mehr auch geschah.

Das Resultat noch verbessert hat der Mehrertrag bei den Steuern - sowohl bei den regulären Steuererträgen mit rund 4,25 Mio Franken als auch bei der Grundstückgewinnsteuer, die sich fast verdoppelt hat gegenüber dem Vorjahr. Einer der grössten Kostenblöcke ist wie so oft die Pflegefinanzierung. Hannes Schärer dazu: «In der Alterspyramide ist Nürensdorf eher überaltert im Vergleich zu anderen Gemeinden im Unterland. Das führt dann zu diesen Pflegefinanzierungskosten.» Er sei sehr froh um das Nüeri-Netz und die Nachbarschaftshilfe, denn jede sechs Monate, die eine Person nicht in eine Pflege- «Schon ein komisches Gefühl», sagt Christoph Bösel. (sg)

Drei Langgediente verlassen politische Bühne

Die Juni-Gemeindeversammlung am Ende einer Legislatur ist jeweils der Zeitpunkt für die Verabschiedung der austretenden Gemeinderäte. So verlassen auch drei Personen die politische Bühne: neben Gemeindepräsident

Christoph Bösel mit 20 Jahren im Dienst der Gemeinde auch Edith Betschart (SVP) mit zwölf Jahren und Schulpflege-Präsident Gerry Romanescu (FDP) mit 16 Jahren Amtszeit.

Menschliche Art

Christoph Bösel würdigte seine Vizepräsidentin Edith Betschart und sagte: «Du hättest noch einen viel grösseren Strauss verdient für alles, was du gemacht hast in den zwölf Jahren.» Ihre menschliche Art und das unglaubliche Engagement sei beispielslos gewesen und zudem sei sie die beste Vizepräsidentin gewesen, sagte er mit einem Schmunzeln. Für Edith Betschart waren es lehrreiche Jahre, wie sie sagt. «Die Diskrepanz zwischen Reich und Arm auch in Nürensdorf zu sehen, die tolle Zusammenarbeit mit meinen Verwaltungspersonen und den Gemeinderatskollegen werden mir sicher bleiben.» Sie werde sicher gerne an diese Zeit zurückdenken und habe diesen Entscheid, Gemeinderätin zu sein, nie bereut trotz der vielen Arbeit.

Captain im Sturm Gerry Romanescu hat zwei Amtszeiten hinter sich. Zuerst acht Jahre als Sozialvorstand, in der er einiges vorgespurt habe, wovon die Sozialabteilung heute noch profitiere, sagte Bösel. Was ihn jedoch am meisten beeindruckt habe, sei die Standfestigkeit während der letzten Jahre, als er sich als «Captain im Sturm» bewiesen habe und sein Team nicht im Stich liess, sondern das Ruder nie losgelassen habe. Dafür habe er seinen grössten Respekt, erklärt Christoph Bösel mit Nachdruck.

Humor kam nie zu kurz

Edith Betschart verabschiedete daraufhin Christoph Blocher alias Bösel, ein Versprecher, den sie trocken «als freudschen Versprecher» kommentierte. Er hätte zuerst als Gemeinderat acht Jahre den Zentrumsbau aktiv begleitet und dafür gesorgt, dass auch die Natur aufatmen konnte. Als Gemeindepräsident sei er zwölf Jahre tätig gewesen und habe dabei Weitsicht und Kompromissbereitschaft erkennen lassen. «Auf dein Wort war und ist Verlass und wir haben immer am selben Strick gezogen – auch in dieselbe Richtung», erklärte sie. Als kleines Schmankerl nahm sie den Kreiselbau auf, bei dem die Trottoirabschlüsse zu hoch waren für Personen mit Rollatoren, was zu einem Sturm der Entrüstung führte. Die Abschlüsse wurden korrigiert und alle waren zufrieden. «Man darf sich auch mal im Kreis drehen, Kanten glätten und am Ende den Ausgang finden», gab sie allen mit auf den Weg. (sg)

Wieder ein Stück Dorfkultur weniger

Gemischter Chor Oberwil-Birchwil wird nach 123 Jahren aufgelöst

Nach mehr als einem Jahrhundert endet eine Ära: Der Gemischte Chor Oberwil-Birchwil wurde per Ende Mai aufgelöst. Die Theatergruppe bleibt jedoch bestehen.

Mit dem Gemischten Chor Oberwil-Birchwil verliert Nürensdorf einen traditionsreichen Verein. Es endet eine Geschichte, die im Januar 1903 begann und das kulturelle Leben der Gemeinde über mehr als zwölf Jahrzehnte mitprägte.

Generationen von Sängerinnen und Sängern pflegten gemeinsam das Chorsingen und gestalteten Unterhaltungsabende und kulturelle Anlässe mit. Doch schwindende Mitgliederzahlen, fehlender Nachwuchs und die

zunehmende Belastung der verbliebenen Vereinsmitglieder machten eine Weiterführung unmöglich.

Wie viele andere Chöre blieb auch der Gemischte Chor von den Folgen der Corona-Pandemie nicht verschont. Ende 2021 fand in der Kirche Bassersdorf der letzte öffentliche Auftritt statt. Die Mitglieder wurden älter und konnten neben den Proben die Arbeit rund um die Veranstaltungen nicht mehr bewältigen. Trotz aller Bemühungen gelang es nicht, genügend Mitglieder für einen geregelten Chorbetrieb zu gewinnen.

Die Bühne bleibt

Seit den siebziger Jahren wurde bei Anlässen wie zum Beispiel dem «Chränzli» auch Theater gespielt. Nicht nur, weil es einfach dazu gehörte, sondern weil es immer wieder theaterbegeisterte Sänger und Sänge-

rinnen gab. So entstand aus den Reihen des Gemischten Chors 2007 die Theatergruppe «Chrüz & Quer». Mit Komödien und Lustspielen bereicherte sie über Jahre die gemeinsamen Unterhaltungsabende mit dem Männerchor Nürensdorf.

Auch wenn der Gemischte Chor sich auflöst, bleibt die Theatergruppe bestehen. Sollten sich künftig geeignete Auftrittsgelegenheiten ergeben,

könnten erneut Theaterstücke einstudiert werden, wie von Susanne Illi zu erfahren war.

Diese Geschichte steht sinnbildlich für eine Entwicklung vieler Dorfvereine: Vereinstradition verliert an Bedeutung, während Freizeitangebote heute vielfältiger sind denn je. Mit dem Gemischten Chor OberwilBirchwil verschwindet ein weiteres Stück lebendiger Dorfkultur.

an der Abendunterhaltung.

SVP-Vertreter übernehmen Schulpflege

Iris Kühn holt sich beim zweiten Wahlgang den freien Sitz

von Susanne Gutknecht

Nun ist es also soweit: alle bisherigen Schulpflegemitglieder wurden abgewählt und durch SVP-Exponenten ersetzt. Einzig Rino Dalla Corte (FDP) vertritt eine andere Partei.

Der zweite Wahlgang am 14. Juni wurde nötig, weil Iris Kühn (SVP) beim ersten Wahlgang knapp das absolute Mehr verpasste. Jetzt ist ihr allerdings im zweiten Wahlgang der SVP-Coup gelungen und mit 663 Stimmen bei einer Stimmbeteiligung von 42 Prozent nimmt sie nun neben ihren Parteikollegen Reto Baumgartner, Samuel Frempong und Beatrice Kat-Mooser Einsitz in die Schulpflegebehörde. Damit ist der vollständige Wechsel in-

nerhalb der Schulpflegebehörde gelungen, welchen die SVP-Vertreter als grösste Kritiker der vorhergehenden Behördenmitglieder angestrebt hatten. Sie waren daher auch als Team angetreten, wie sie immer wieder betonten.

Die Parteiunabhängige Claudia Zimmermann kam auf 558 Stimmen. Thomas Sigrist (Parteiunabhängig), welcher verhindern wollte, dass das Know-how der letzten Jahre verloren geht, konnte die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger nicht überzeugen. Er kam auf 281 Stimmen und war damit klar geschlagen. Auch Brigitte Meier (Parteiunabhängig) musste mit 109 Stimmen zufrieden sein.

Neuanfang umsetzen

Einige Stimmen in Nürensdorf sind bereits zu hören, die sich fragen, wie eine Behörde aus lauter Politneulin-

gen und einer Behörde, die frisch zusammenwürfelt wird, den von ihnen angestrebten Neuanfang in der Schule Nürensdorf umsetzen möchte. Ebenso goutieren nicht alle die starke

SVP-Macht innerhalb der Behörde. Die Stimmbürger dürfen nun gespannt sein auf die neu gewählte Behörde, welche ihre Arbeit am 1. Juli aufnehmen wird.

Das Team der SVP-Kandierenden war erfolgreich und wurde gewählt: (v.l.) Samuel Frempong, Beatrice Kat-Mooser, Iris Kühn und Schulpflegepräsident Reto Baumgartner. (zvg)

«Chrüz & Quer» mit viel Spielfreude
(Archiv)

Wir sorgen für Sicherheit.

certum.ch

Neue Recyclinghalle ist eröffnet

Zeitgemässe Infrastruktur

für Bassersdorf

und Nürensdorf

von Hanspeter Rahm

Seit Juni ist die neue Entsorgungshalle der Lienhart-Transporte AG an der Birchwilerstrasse in Betrieb. Nach Monaten im Provisorium können private Haushalte ihre Wertstoffe nun in der neu erstellten Halle abgeben.

Bis Ende Mai diente die benachbarte Garage der Lienhart-Transporte AG als provisorische Entsorgungsstelle. Dieses Provisorium war eingerichtet worden, nachdem die Entsorgungsstelle Bärwis im Jahr 2024 behördlich geschlossen worden war. Mit dem Be-

zug der neuen Halle ist der Betrieb nun wieder an einem definitiven Standort organisiert.

Angepasste Zufahrten

Geschäftsinhaber Felix Lienhart zeigt sich zufrieden mit dem Neubau und dem Umzug aus dem Provisorium. «Die Kundinnen und Kunden haben sehr positiv auf die neue Anlage reagiert», sagt er. Auch die angepassten Zufahrten hätten vom ersten Tag an reibungslos funktioniert. Felix Lienhart ist überzeugt, dass durch die neue Recyclinghalle wieder eine zeitgemässe Infrastruktur für die Entsorgung in den Gemeinden Nürensdorf und Bassersdorf zur Verfügung steht.

«Malen ist für mich leben»

Am Angebot ändert sich für die Nutzerinnen und Nutzer nichts: Die bisherigen Entsorgungsmöglichkeiten bleiben bestehen. Vorerst steht die

Halle allerdings ausschliesslich privaten Haushalten offen. Ab August soll der neue Recyclinghof wieder vom Gewerbe genutzt werden können.

Kunstmalerin Heidi Thöni stellt Bilder in der Raiffeisenbank aus

von Reto Hoffmann

Seit gut drei Jahren werden die Schalterräume der Raiffeisenbank Bassersdorf im Rahmen des Zyklus «Kunst in der Bank» als Kunstgalerie genutzt. In der aktuellen Ausstellung sind Bilder der Klotener Kunstmalerin Heidi Thöni zu sehen.

Regionale Kunst den Menschen im öffentlichen Raum zugänglich machen: das war die Idee des Bassersdorfer Objekt-Künstlers und Kurators Walter (Grapa) Gautschi. Bei der Suche nach geeigneten Lokalitäten stiess er vor rund drei Jahren bei den Verantwortlichen der Raiffeisen-Filiale in Bassersdorf auf offene Ohren. Geschäftsstellenleiter Joël Merlo war von der Idee begeistert und erklärte sich bereit, seine Schalterräume für dieses Projekt lokalen Kunstschaffenden für die Präsentation ihrer Werke zur Verfügung zu stellen.

Seither haben sechs Künstlerinnen und Künstler dort ihre Werke der Öffentlichkeit präsentiert.

Farbenfrohe Acryl-Malerei

Seit Ende Mai zeigt aktuell die Klotener Kunstmalerin Heidi Thöni ihre Werke. Zu sehen sind fünfzehn AcrylBilder – am 28. Mai fand im Beisein der Künstlerin die Vernissage statt. Für die 76-jährige gebürtige Aargauerin ist die Kunstmalerei mehr als ein Hobby, sondern ihre Leidenschaft. «Malen bedeutet für mich leben», sagt die Autodidaktin. Am liebsten steht Thöni in ihrem Atelier im Bassersdorfer Industriegebiet Grindel und kreiert dort neue Bilder. Ihre Werke sind lebendig und farbenfroh. Vom Stil her dem Expressionismus zugeordnet mit pop-artigen Einflüssen. «In meiner aktuellen Arbeit beschäftige ich mich mit dem menschlichen Gesicht als Träger von Emotion, Erinnerung und Identität», so die Künstlerin. Eine Auswahl dieser Bilder stellt sie nun in

der Bank aus. «Die Augen bilden das emotionale Zentrum. Sie schaffen eine direkte Verbindung zwischen Werk und Betrachter und verleihen den Figuren eine starke Präsenz», beschreibt die aktive Pensionärin ihr aktuelles künstlerisches Schaffen.

Eigene Ausdrucksform

Ihr Gesamtwerk umfasst eine Vielzahl von Stilrichtungen, die Ausstel-

lung konzentriert sich auf die AcrylFarben-Werke. Auch Kurator Walter Gautschi zeigt sich von ihren Werken begeistert. «Die Bilder von Heidi Thöni haben es mir angetan, weil sie eine eigene, von ihr geprägte Ausdrucksform entwickelt hat.» Die Ausstellung kann noch bis Anfang Juli in der Raiffeisenbank zu den regulären Öffnungszeiten besucht werden.

Kunstmalerin Heidi Thöni flankiert von Kurator Walter Gautschi (li.) und Joël Merlo von der Raiffeisenbank Bassersdorf. (rh)

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Gute Rechnung dank mehr Einnahmen

Anlässe der Reformierten Kirche Breite besser besucht als in früheren Jahren

Die Kirchgemeindeversammlung der Reformierten Kirche Breite genehmigte einstimmig die erfreuliche Rechnung und erfuhr Neuigkeiten zum Centrumshüsli-Verkauf und zum Steinlig-Neubau.

Die Reformierte Kirche Breite schaut auf ein finanziell erfolgreiches Jahr zurück: Bei einem Aufwand von rund 3,7 Millionen Franken und einem Ertrag von vier Millionen Franken resultierte ein Überschuss von rund 300 000 Franken. Damit fällt die Rechnung 600 000 Franken besser aus als budgetiert. Hauptgrund dafür sind die deutlich höheren Steuereinnahmen, erklärt Kirchgemeindeschreiberin Gabriela Schneider. «Steuern zu budgetieren ist schwierig, da sich Austritte oder Todesfälle nicht vorhersagen lassen», erläutert sie.

Ein weiterer Grund für das gute Resultat: «Wir hatten weniger Geld für das Personal ausgegeben, da nicht alle

Stellen unserer Mitarbeiter besetzt werden konnten», sagt Schneider.

Drei Pfarrer gesucht

Auch bei den Pfarrstellen sind derzeit gleich drei nicht besetzt: Die Pfarrwahlkommission sucht Nachfolger für Paul Zimmerli (Bassersdorf), Pierre-Louis von Allmen (Nürensdorf) und Martin Roth (Brütten). Da der Arbeitsmarkt sehr ausgetrocknet sei, könne das noch eine Weile dauern, sagt Kirchenpflegepräsidentin Rahel Rageth. «Dank Vikariaten, die von der Landeskirche gestellt werden, läuft der Betrieb aber reibungslos weiter», betont Rageth.

Offen ist noch, wie viele Stellenprozente den Pfarrpersonen in der neuen Pfarrwahlperiode von Zürich zugesprochen werden. Denn die Stellenprozente werden von der Landeskirche zugewiesen und sind abhängig von der Mitgliederzahl der Kirchgemeinde. Im vergangenen Jahr hat die Kirchgemeinde Breite 250 Mitglieder durch Austritt oder Todesfall verloren – eine Quote, die dem landesweiten Durchschnitt entspreche.

«Bisher sind 130 Anfragen zum Centrumshüsli eingegangen.»

Rahel Rageth, Kirchenpflegepräsidentin

Thema am Rande waren auch das Schicksal des Centrumshüslis sowie der Steinlig-Neubau in Bassersdorf. Das Centrumshüsli ist seit Monatsbeginn für eine halbe Million Franken zum Kauf ausgeschrieben. «Bisher sind 130 Anfragen dazu eingegangen», sagt Rageth. Für elf ernsthafte Interessenten hätten Führungen stattgefunden. «Etwas Konkretes hat sich aber noch nicht ergeben.»

Steinlig: Betonskelett steht Beim Steinlig-Neubau sei man im Fahrplan – das Betonskelett mit den Liftanlagen ist erstellt; als Nächstes folgt der Holzbau. Ab Mitte 2027 sollten die Wohnungen bezugsbereit sein; die Miet-Inserate dafür werden derzeit aufgegleist.

Nachts besser schlafen können

Kanton lehnt Nachtruhe-Initiative

Mitte Juni schmetterte der Kantonsrat die Nachtruhe-Initiative mit 171 zu 5 Stimmen ab – und nahm stattdessen den Gegenvorschlag mit 105 zu 71 Stimmen an. Die Nachtruhe soll mit finanziellen Anreizen gewährt werden.

Am Flughafen Zürich darf weiterhin zwischen 6 und 23 Uhr geflogen werden; mit einer Toleranzphase bis 23.30 und in Ausnahmefällen bis 24 Uhr. Die sogenannte Nachtruhe-Initiative, die eine

Neben der Rechnung, welche die 41 anwesenden Mitglieder einstimmig genehmigten, wählte die Versammlung auch die Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission. Gewählt sind: Rolf Baltensperger (Bassersdorf), Alexander Daneschwar (Lindau), Heinrich Heider (Tagelswangen), Peter Hutter (Tagelswangen; Präsident), Christine Knecht (Bassersdorf).

Zudem erfuhren die Mitglieder Erfreuliches: Die diversen Anlässe wie etwa Tauffest, Abendmahlfest, Frühlingsfest oder White Party «finden grossen Anklang», so Rageth, und seien besser besucht gewesen als in den Vorjahren. Es zeige sich, dass der Weg, die Kirche moderner zu gestalten, der richtige sei.

ab, stimmt aber dem Gegenvorschlag zu

strikte Nachtruhe ab 23 Uhr gefordert hatte, scheiterte im Kantonsrat klar mit 171 Nein- zu 5 Ja-Stimmen. Die Gegner der Initiative hatten angeführt, dass der Flughafen Zürich ansonsten massiv schlechter erreichbar wäre und an Attraktivität verlieren würde.

Je später, desto teurer Angenommen wurde hingegen der von der Grünliberalen Partei angeregte und von der parlamentarischen Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt (KEVU) ausgearbeitete Gegenvorschlag. Dabei sollen Flüge, die nach 23 Uhr starten oder landen, dafür

finanziell bestraft werden – je später, desto teurer wird es für die Fluggesellschaften. Der Verein Region Ost, der sich seit 2004 für weniger Fluglärm und eine strikte Nachtruhe einsetzt, begrüsst das Ja zum Gegenvorschlag: «Das Ja ist ein politisches Zeichen, dass die Zahl der Flüge während der Nachtsperrzeit sinken und der Regierungsrat verstärkt auf die Einhaltung der Nachtflugordnung hinwirken muss», schreibt der Verein.

Die Flughafen Zürich AG zeigt sich erfreut über das Nein zur Initative, aber wenig begeistert über den Gegenvorschlag: «Dieser bringt nur höheren

administrativen Aufwand, ohne die Verspätungssituation zu verbessern», schreibt sie. Sollte der Gegenvorschlag in Kraft treten, werde man jedoch wie gefordert die Ausnahmen künftig auch zuhanden der kantonalen Behörden rapportieren. Der Gegenvorschlag tritt in Kraft, sofern kein Referendum ergriffen wird. Auch auf nationaler Ebene sind die Betriebszeiten ein Thema: Das Luftfahrtgesetz wird derzeit revidiert und sieht Betriebszeiten bis 23.30 Uhr vor, die gesetzlich geschützt sind und nicht mehr von kantonalen Initiativen geändert werden können.

«KI im Alltag» – zwischen Faszination und Vorsicht

Spannende Einblicke in die Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz

Im Rahmen ihres Themenjahres zur Digitalisierung lud die Projektgruppe «Gemeinsam bis ins Hohe Alter» zu einem informativen Anlass «KI im Alltag».

Zusätzliche Stühle waren nötig, so gross war das Interesse am Thema «KI im Alltag». Roger Oesch zeigte sich in seiner Begrüssung erfreut über den grossen Andrang. Nach einleitenden Worten von Claudia Frey von Pro Senectute übernahm Referent Ralph Landolt. Mit Fachwissen, Humor und Beispielen führte er durch die Welt der «Künstlichen Intelligenz». Um es vorwegzunehmen: dieser Bericht wurde mit viel menschlichem Hirnschmalz verfasst. «Die Resultate moderner KI-Systeme werden immer

überzeugender und sind oft kaum noch von menschlicher Arbeit zu unterscheiden», erklärt Landolt.

Doch was ist KI? Dies sei nicht so einfach zu beantworten, meinte Landolt. Bereits der Begriff «Intelligenz» könne nicht eindeutig definiert werden. Eigentlich erledige eine KI Aufgaben, die bisher menschliche Fähigkeiten voraussetzten. Sie kann Texte schreiben, Bilder erstellen, übersetzen, Zusammenfassungen liefern oder Fragen beantworten.

Rund die Hälfte der Anwesenden hatte das Programm ChatGPT bereits einmal ausprobiert. Landolt zeigte Beispiele, wie einfach sich Texte erstellen lassen. Die Beispiele sorgten für Staunen und Schmunzeln im Publikum. Die Resultate waren erstaunlich kreativ und hatten die gestellten Anforderungen präzise erfüllt. Landolt machte deutlich, dass KI nicht

versteht, was sie schreibt. Die Antworten wirken intelligent, beruhen jedoch nicht auf eigenem Verständnis oder Bewusstsein. «Ist KI ein Werkzeug oder bereits ein eigenständiges Wesen?». Es gibt drei Formen der KI: die heutigen Systeme gehören zur «schmalen KI». Sie löst einzelne Aufgaben besser als der Mensch, bleibt aber ein Werkzeug. Eine «allgemeine KI», die dasselbe könne wie Menschen, existiere bislang nicht. Noch weiter entfernt ist die Vorstellung einer «Superintelligenz», die den Menschen überall übertreffe. Kurz gesagt – aktuelle KI-Systeme besitzen kein eigenes Bewusstsein. Sie verfolgen keine Absichten und entwickeln keinen eigenen Willen. Falschinformationen oder manipulierte Inhalte entstehen nicht von selbst: verantwortlich sind Menschen, die KI einsetzen.

Kirche Kunterbunt trifft Feuerwehr

Mit der Feuerwehr auf den Spuren des Pfingstfeuers

Gemeinsam mit der Feuerwehr Bassersdorf organisierte die Pfarrei eine «Kirche Kunterbunt» zum Thema Feuer. Kinder und Erwachsene durften gleich selbst Hand anlegen.

Ein Feuerwehrauto auf dem Parkplatz vor der St. Franziskus-Kirche in Bassersdorf sorgte Ende Mai für Aufmerksamkeit. Hinter dem Anlass steckt ein Konzept, das ursprünglich aus England stammt. Die «Kirche Kunterbunt» möchte Glauben nicht nur im Gottesdienst, sondern mitten im Leben erfahrbar machen. Kirche soll dort stattfinden, wo die Menschen sind und das gemeinsame Erleben steht dabei im Zentrum. «Kirche wird manchmal als et-

was Abstraktes wahrgenommen, obwohl sie mitten im Leben stattfindet», sagt Tatjana Oesch, die den Anlass gemeinsam mit dem Kirche-Kunterbunt-Team organisiert hat.

Zum Thema Feuer passte die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr besonders gut. Einerseits als sichtbares Element, andererseits als Symbol für Leidenschaft und Begeisterung. In der «Feierzeit», wie es nach dem Konzept der Kirche Kunterbunt heisst, spielten die Besuchenden die Pfingstgeschichte nach. Gemeinsam gestalteten sie ein grosses Feuer aus Papierflammen und hielten darauf fest, wofür sie brennen und welche Talente sie mitbringen.

Erweitertes Wohnzimmer

Neben der «Feierzeit» gehört auch immer eine «Aktivzeit» zum Programm.

An verschiedenen Posten konnte man eine Feuerwehrjacke anprobieren, ein Feuerwehrauto von innen betrachten oder mit einer Löschdecke selbst einen Brand löschen. Etwa 60 Personen nahmen an dem Event teil.

Das Konzept komme sehr gut an, sagt Oesch. «Wir hatten schon Leute, die ihren Besuch einfach zur Kirche Kunterbunt mitgenommen haben.»

Es sei wie ein erweitertes Wohnzim-

Kritisches Denken wichtig Deshalb sei kritisches Denken wichtiger denn je, betonte Landolt. Informationen sollten nicht ungeprüft übernommen werden. «Der gesunde Menschenverstand darf nicht ausgeschaltet werden.»

Auch die Möglichkeiten der Bildbearbeitung wurden von Landolt angesprochen. Personen können entfernt, Farben angepasst oder ganze Bildinhalte neu erzeugt werden. Dadurch entstehen faszinierende Möglichkeiten, aber auch neue Anforderungen im Umgang mit Wahrheit und Glaubwürdigkeit.

Die Teilnehmenden erhielten in den zwei Stunden sehr viele Informationen. Landolt erklärte verständlich, was im Hintergrund so alles abläuft, wie KI aufgebaut ist und warum sie sich ständig weiterentwickelt.

mer. «Statt zuhause, trinkt man dann einfach hier einen Kaffee zusammen», sagt Oesch. Die nächste Kirche Kunterbunt findet am 23. August zum Start ins neue Schuljahr statt. Am 8. November lädt das Kirche Kunterbunt-Team zum Entdecken der Geschichte des Heiligen Martin ein, dessen Beispiel bis heute Menschen zum Teilen und füreinander Dasein ermutigt.

Spannendes Miteinander von Feuerwehr und Kirche. (zvg)

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KURZNEWS

FUSSBALL

Damen – Abstieg

Die FCB-Frauen müssen einen Rückschlag in ihrer jungen Geschichte hinnehmen: Sie steigen aus der 3. Liga ab. In 20 Spielen gelangen den Bassersdorferinnen bescheidene 22 Tore, zudem waren sie vor allem in der Defensive sehr anfällig. Im Durchschnitt mussten sie fünf Gegentore pro Spiel hinnehmen und durften lediglich zwei Siege feiern.

Herren – Ligaerhalt

Besser lief es bei den Herren, denn sie konnten sich am letzten Spieltag den Ligaerhalt sichern und verbleiben in der 2. Liga. Als Tabellenelfter steht das Team auf dem ersten Nichtabstiegsplatz mit 31 Punkten, nachdem es die ganze Saison über das Abstiegsgespenst im Nacken gespürt hat. Die Sommerpause dürfte sowohl für die Frauen als auch für die Männer eine willkommene Gelegenheit sein, um sich intensiv auf die neue Saison vorzubereiten. (ph)

Alexandra Gunsch verlässt FC Bassersdorf

Gelungener Aufbau einer Frauen- und Juniorinnen-Abteilung

Alexandra Gunsch verlässt den Fussballclub Bassersdorf per Ende Juni. (as) von Astrid Steinbach

Fast fünf Jahre lang war Alexandra Gunsch Leiterin und Gesicht der Frauen- und Juniorinnenfussball-Abteilung des FC Bassersdorf und massgeblich für den Aufbau verantwortlich. Zum 30. Juni beendet sie nun überraschend ihre Tätigkeit.

Nach fast fünf Jahren an der Spitze der Frauen- und Juniorinnen-Abteilung des FC Bassersdorf beendet Alexandra Gunsch ihre Tätigkeit zum 30. Juni. Die Leiterin des Frauen- und Mädchenfussballs hatte ihren Rücktritt bereits im März bekannt gegeben.

Im September 2021 übernahm Gunsch die Aufgabe, beim FC Bassersdorf eine Juniorinnen-Abteilung aufzubauen. Zuvor war sie während mehrerer Jahre als Spielerin und Trainerin beim FC Kloten aktiv. Auf Anfrage von Guido Altdorfer entschied sie sich, mit Loredana Walser für die neue Herausforderung in Bassersdorf.

Mit ersten Schnuppertrainings wurde im Herbst 2021 der Grundstein für den Mädchenfussball im Verein gelegt. Die Nachfrage war von Beginn an gross, sodass bereits kurz nach dem Start ein erstes Juniorinnen-Team für den Spielbetrieb angemeldet werden konnte. Anfang 2022 folgte die Gründung eines zweiten Teams. In den darauffolgenden Jahren entwickelte sich die Abteilung kontinuierlich weiter.

Weitere Herausforderung

Im Mai 2022 wechselte durch die Auflösung eines bestehenden Frauenteams eine grössere Gruppe von Spielerinnen nach Bassersdorf. Gemeinsam mit dem Verein wurde daraufhin kurzfristig eine Frauenmannschaft für den Spielbetrieb aufgebaut. Damit entstand eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung des Frauenfussballs im Verein.

In den folgenden Jahren wurde das Angebot im Frauen- und Mädchenbereich schrittweise erweitert und Strukturen geschaffen. Heute umfasst die Abteilung neben der Frauen -

mannschaft mehrere JuniorinnenTeams in verschiedenen Altersstufen. Ein sportlicher Höhepunkt war der Aufstieg der Frauenmannschaft im Sommer 2024.

Verantwortung weitergeben Für ihren Rücktritt nennt Alexandra Gunsch in erster Linie persönliche Gründe. Nach den intensiven Aufbaujahren möchte sie künftig mehr Zeit für private Anliegen und ihre eigene Balance aufwenden. Gleichzeitig sei der Zeitpunkt gekommen, Verantwortung weiterzugeben und neuen Personen die Möglichkeit zu bieten, sich für die Entwicklung weiblichen Fussballs stark zu machen. Wie die Nachfolge geregelt wird, ist derzeit noch offen. Dem Frauenfussball bleibt Gunsch jedoch weiterhin verbunden. Auf Verbandsebene (FVRZ) engagiert sie sich nach wie vor in der Juniorinnenförderung und wird ihre Erfahrung auch künftig in die Entwicklung des Mädchen- und Frauenfussballs einbringen. Mit ihrem Engagement hat Alexandra Gunsch ihre Spuren im FCB hinterlassen.

Treffsicher zum Erfolg

Lokale Austragung des Eidgenössischen Feldschiessens

In der ganzen Schweiz ertönten am letzten Mai-Wochenende Schüsse von den Schiessplätzen her. Auch in Brütten, wo dieses Jahr die regionale Austragung des Eidgenössischen Feldschiessens durchgeführt wurde.

Die Klänge in der Nähe des Schiessplatzes unterhalb von Brütten verrieten es schon: Es war ein Event im Gange. Von überall her parkten am Samstag bei sonnigem Wetter und fast 30 Grad Autos auf dem Feldweg Richtung Schützen-Beizli: Schaffhausen, Thurgau, Luzern … und natürlich viele Zürcher.

Die lokale Austragung des Eidgenössischen Feldschiessens wurde

war ein Erfolg WM-Auftakt im Rütli Pub

nach zehn Jahren wieder in Brütten durch den Schiessverein organisiert und durchgeführt. Vom 29. bis 31. Mai konnten regionale Schützen und auch Laien ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen. Männer und Frauen reisten dafür mit ihren Ordonnanzwaffen an und mussten sich zuerst im Büro für ihren Startplatz registrieren. Sogleich erhielten sie ihre Munition und mussten sich vor Betreten des Standes noch einem kurzen WaffenCheck unterziehen. Schweizweit nahmen weit über 100 000 Schützen teil, in Brütten waren es 317.

Schuss und Geselligkeit Immer vier Teilnehmende durften mit Ohrenschutz Pamir ausgestattet gleichzeitig ihren Platz einnehmen und die Zielscheibe anvisieren. Im Einzelfeuer wurden sechs Schüsse in sechs Minuten abgegeben. Anschlies-

send folgten zwei Kurzfeuer-Serien mit je drei Schüssen in 60 Sekunden.

Den Abschluss bildete das Schnellfeuer mit sechs Schüssen in einer Minute. Die maximale Punktzahl betrug 72 Punkte bei 18 Schüssen. Der lokale Gewinner, Michael Fäller vom SV Rickenbach erzielte 70 Punkte.

Am Ende stand jedoch auch die Geselligkeit im Vordergrund. So erzählt ein älterer Schütze, er habe seit er 17 Jahre alt war, kein einziges Feldschiessen verpasst. Die Punktzahl sei dabei nebensächlich, es gehe darum,

Zeit mit den Vereinskollegen zu verbringen. Michael Dürsteler vom Schiessverein Brütten zeigte sich zufrieden mit dem Event. Und dies, obwohl am Samstagvormittag noch zwei Scheiben einen Defekt aufwiesen und die Ablösungen umgeplant werden mussten auf vier statt sechs Schützen. Auch die zentrale Applikation war teilweise überlastet bei der Registrierung, was zu längeren Wartezeiten führte. Dennoch: «Alle im Verein halfen einander, es war ein tolles Wochenende!»

Gemeinsam Fanen für die Schweizer Farben

Mit dem ersten Spiel gegen Katar ist die Schweiz offiziell in die Fussball-Weltmeisterschaft 2026 gestartet, was von scharfen Augen auch im Rütli Pub verfolgt wurde.

Pünktlich um 21 Uhr fiel der Anpfiff für das erste Spiel der Gruppenphase an der WM in San Francisco für die Schweiz. Der Gegner: Katar. Ein leichtes Spiel, sollte man glauben, so zumindest die entspannte Stimmung im Rütli Pub in Bassersdorf. Pub-Besitzer Marc Stocker hat passend zur Public-ViewingPhase einmal mehr in seinen Fundus gegriffen und den Innenraum farbenfroh dekoriert. So zieren diverse Flaggen die Decke, Pappteller mit Fussbäl-

len darauf ergänzen das Stimmungsbild und am wichtigsten ist natürlich die Grossleinwand im Raucherstübli –oder neu «WM-Stübli». Ein Spielplan im XXL-Format hilft zudem, den Überblick über den Fusballgrossevent zu behalten. Passend dazu trägt das zweiköpfige Team an diesem Abend rote Fussballshirts mit der Aufschrift «Team Rütlipub» und ist den Zuschauern einen Schritt voraus – die sind aktuell noch leger gekleidet.

Getrübte Stimmung

Auch wenn das Outfit der Anwesenden noch verbesserungswürdig scheint, verfolgen die Zuschauer gespannt das Spiel, welches mit einem erfolgreichen Elfmeter nach 17 Minuten für die Schweiz vielversprechend beginnt. Für die Schweizer Nati bleibt es aber bei diesem Vor-

sprung, trotz vierzehn weiteren Schüssen auf das Tor. Obwohl die Statistik für das hiesige Team spräche, schleichen sich Fehler ein und kurz vor Schluss kommt das Gegentor, womit das erste Spiel an der WM mit einem 1:1 Unentschieden endet. Nati-Trainer Murat Yakin sagt gegenüber SRF: «Wir müssen uns sicher an der eigenen Nase nehmen.»

Gemeinsames Verfolgen des Spiels
Höchste Konzentration beim Anvisieren der Zielscheibe. (ag)

GEMEINDE BASSERSDORF

Einmalige Anlässe Tag Datum Zeit

Veranstalter Anlass

Fr 26.06. 12:15–14:30 Pflegezentrum Bächli

www.bassersdorf.ch

Ort / Kontakt

Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren Anm. 044 838 51 21, gastronomie@kzu.swiss Im Bächli 1 (Cafeteria)

Sa 27.06. 10:00–15:00 Repair-Café Team Repair-Café

Bungertstube

Mi 01.07. 08:00–11:00 Gemeinnütziger Frauenverein Zmorge Ref. Kirchgemeindehaus

Do 02.07. 14:00–16:30 Ref. Kirche Breite

Begegnungscafé Heiliger BimBam Ref. Kirchgemeindehaus Fr 03.07. 9:00 Altersforum Freitagstreff Ref. Kirchgemeindehaus

Mi 08.07. 16:00–19:30 Samariter Bassersdorf, Nürensdorf Blutspenden

Mi 08.07. 19:00–23:30

Balti-Openair-Kino

Do 09.07. 19:00–23:30 Balti-Openair-Kino

Fr 10.07. 19:00–23:30 Balti-Openair-Kino

Sa 11.07. 19:00–23:30 Balti-Openair-Kino

Turnhalle Mösli

Kontaktperson: Claudia Carigiet

Balti-Openair-Kino Film «Footloose» info@baltiopenairkino.ch https://baltiopenairkino.ch/

Balti-Openair-Kino Film «Nobody 2» info@baltiopenairkino.ch https://baltiopenairkino.ch/

Balti-Openair-Kino Film «Ewigi Liebi» info@baltiopenairkino.ch https://baltiopenairkino.ch/

Balti-Openair-Kino Film «Mein Freund Barry» info@baltiopenairkino.ch https://baltiopenairkino.ch/

Di 21.07. 12:00 Gemeinnütziger Frauenverein Mittagessen für Senioren

Fr 31.07. 12:15–14:30 Pflegezentrum Bächli

Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren Anm. 044 838 51 21, gastronomie@kzu.swiss

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag Zeit Veranstalter Anlass

Jeden Mo 17:00–19:00 Gemeinde Bassersdorf Beratungsangebot Schreibdienst Bassersdorf

Jeden Mi 19:00–20:00 Gemeinde Bassersdorf Beratungsangebot IT-Hilfe Bassersdorf (ausser während Schulferien)

Ref. Kirchgemeindehaus

Im Bächli 1 (Cafeteria)

Ort / Kontakt

Türmli, EG, Aktionsraum schreibdienst-bassersdorf@ outlook.com

Türmli, im EG, Aktionsraum ithilfe-bassersdorf@ proton.me, 076 595 95 36

Jeden Mi 19:30–21:30 Rainbow Chor Chorprobe Franziskuszentrum www.rainbow-chor.ch

Jeden Mi 19:30–21:30 Kantorei Bassersdorf Chorprobe Ref. Kirchgemeindehaus

Jeden Mi+Fr Mi 14:00–20:00 Fr 18:00–23:00 Jugendarbeit Bassersdorf

Wiederkehrend Donnerstags 17:00–19:00 Jugendarbeit Bassersdorf

Jeden Do 14:00–16:30 Reformierte Kirche Breite

Jeden Do Kjz-Kloten

Jugendtreff JAM (ausser während Schulferien) JAM, jugendarbeit@ bassersdorf.ch

Offenes Büro – Jugendberatung, individuelle Termine nach Absprache möglich (ausser während Schulferien)

JAM, jugendarbeit@ bassersdorf.ch

Begegnungscafé Heiliger Bimbam (ausser während Schulferien) Ref. Kirchgemeindehaus

Mütter-Väter Beratung

14:00–15:00 Uhr (mit Anmeldung) 15:00–16:30 Uhr (ohne Anmeldung) Wiegen und Messen sind ohne Anmeldung möglich

Türmli im EG, Aktionsraum mvb.kjzkloten@ajb.zh.ch, jeden 1. Do 14:00–16:00 Nachbarschaftshilfe Basi offenes Haus für alle Interessierten und Engagierten Ref. Kirchgemeindehaus

Jeden 1. Sa 10:00–11:30 Pro Sagi Bassersdorf Öffentliche Vorführung der Sagi (April–Oktober) Sagi im Wisental Jeden 1. Sa 10:00–12:00 Schmitte Öffentliche Vorführung der Schmitte (April–Dezember) Schmitte im Dorfzentrum Täglich 11:45–13:00 Pflegezentrum Bächli Mittagstreff ohne Anmeldung Im Bächli 1 (Cafeteria)

Regelmässig Mo 13:30–15:30 Di–Fr 9:30–11:30 Gemeinde Bassersdorf Familientreff-Türmli (ausser während Schulferien)

Regelmässig

Gemeinnütziger Frauenverein

Altes Schulhaus Türmli im 2. Stock, Jessica Lachnit, Tel.044 838 85 72

Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di, Jan–November), Zmorge (1. Mi), Stricktreff (2. / 4. Do) www.frauenvereinbassersdorf.ch

Regelmässig Altersforum Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, jeden 1. Fr Vorträge www.afobasi.ch, Infos: E. Moser, 044 836 72 95

Regelmässig

Regelmässig

Gemeinde Bassersdorf Frühförderung – schritt:weise: Ein Spiel- und Lernprogramm für Kinder im Vorschulalter. jessica.lachnit@ bassersdorf.ch Tel. 044 838 85 72

Gemeinde Bassersdorf Deutschkurse für fremdsprachige Erwachsene (ausser während Schulferien) deutschkurse@bassersdorf.ch

Weitere Details und den tagesaktuellen Stand zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

GEMEINDE BRÜTTEN

Einmalige Anlässe

Tag Datum Zeit Veranstalter Anlass

Mi 01.07. 14:00–16:00

Seniorennetz Computeria

Do 02.07. 09:00–11:00 Seniorennetz KI Workshop – Lerneria

Ort / Kontakt

Zentrumstreff beim Gemeindehaus

Gemeindesaal Mi 08.07. 07:30–18:30 Turnveteranen Jahresreise mit Partnerinnen an den Bodensee Region Bodensee Mi 08.07. 14:00–16:00 Seniorennetz Reparia

Zentrumstreff beim Gemeindehaus

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag Zeit Veranstalter Anlass

Ausleihe Bibliothek

Ort / Kontakt Mo / Di / Do Sa 15:00–19:00 10:00–12:00 Bibliothek

Jeden Mo 08:45–11:15 Spielgruppe Zwärgewirbel

Jeden Mo 09:00–10:00 Verein Fitness & Gesundheitssport

Jeden Mo–Fr Turnverein

Jeden 1. Mo 14:30–16:30 Frauenverein, Altersforum

Bibliothek/ bibliothek@bruetten.ch

Spielgruppe für abenteuerlustige Kinder ab 2 Jahren, an versch. Erlebnisplätzen zwaergehuesli8311@ gmail.com

Pilates / Bodyforming Turnhalle Chapf

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage www.tvbruetten.ch

Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach AziG, Abf. Brü 14.00

Jeden Di 09:30–11:00 Verein Chäferliturnen Chäferliturnen für Kinder bis 4 Jahre Turnhalle Chapf

Jeden Di 12:00–13:30 Altersforum Mittagstisch für alle Gemeindesaal

Jeden Di 14:00–16:30 Altersbeautragte Altersfachstelle

Zentrumscafé

Jeden 1. Di 09:00–11:00 Kjz Winterthur Mütter-/Väterberatung (ohne Terminvereinbarung) Gemeinschaftsraum Allmend, Brühlstr. 4

Jeden Di / Mi Ursula Müller Pilates (Di 18.30 / 19.45, Mi 08.30 / 19.45) www.pilatesbruetten.com

Jeden Di / Do Mirta Honegger Zumba-Kids: Di 18–19, Zumba Kids Jr: Do 17–18, Zumba Erwachsene Di 19–20, Do 8.30–9.30

Dachraum Gemeindesaal

Gemeindesaal (Di), Dachraum Gemeindes. (Do)

Jeden Mi 10:00–11:15 Christina Polanka Hatha Yoga, Tel. 079 253 33 38 Dachraum Gemeindehaus

Jeden Do 14:00–17:00 Altersforum Kafi im Zentrumstreff im Erdgeschoss Zentrumstreff

Jeden Do 18:30–19:30 Katharina Egli Gym-Move (Bodyforming, Pilates) 079 509 63 56 Mehrzweckhalle Chapf

Jeden 2. Do 14:00 Ref. Kirche Breite Altersnachmittag (Oktober bis und mit März) Gemeindesaal

Jeden 2.+4. Do 09:30–11:00 MuKi-Treff MuKi-Treff für Mütter / Väter mit Kindern bis 4 Jahre Dachraum Gemeindesaal

Jeden Fr 08:45–10:00 Bettina Caflisch Yoga (Anm. 076 387 07 00) Dachraum Gemeindesaal

Jeden Sa 14:00–17:00 Pfadi Waldmann

GEMEINDE NÜRENSDORF

Einmalige Anlässe

Pfadi-Treffen «Nepomuk» www.pfadiwaldmann.ch

www.nuerensdorf.ch oder Telefon 044 838 40 50

Tag Datum Zeit Veranstalter Anlass

/ Kontakt Fr 03.07. 18:00 Kulturkommission Sommerabendfeier Gemeindehausarena Nüri So 05.07. 12:00–17:00 Ortsmuseum Gemütlicher Nachmittag mit der Jugendmusik Ortsmuseum Fr 31.07. Knabenverein Birchwil 1. August Fest Dröschschopf

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Nach Bedarf Gemeindepräsident Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 38 38) Gemeindehaus

Nach Bedarf Schulpflege Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anmeldung 044 836 80 83) Gemeindehaus

Nach Bedarf Präsidentin ref. Kirchgem. Breite Sprechstunde (tel. Anmeldung 079 129 49 94) Ort nach Absprache

Jeden Mo–Fr

Sportclub Nürensdorf (SCN)

Jeden Mo, Di, Mi, Do, Fr 12:00–13:00 Mittagstisch Luftballon

Jeden 1. Mo 13:30 Nüeri-Netz

Jeden Di, Mi, Do, Fr

Jeden Di, Mi, Do

Jeden 1. Sa

Spielgruppe

Ludothek

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage www.sportclubnuerensdorf.ch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9.00 Uhr, Tel. 076 816 68 40) ausser Schulferien

Lismitreff

Spielgruppe Oberwil-Birchwil Info: www.spielgruppe-oberwil-birchwil.com

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Jeden 1. Di 17:00–20:00 Jugendarbeit «Wunstig» Mittel- u. Oberstufentreff – Projektabend

Jeden 1. Di 18:30 Nüeri-Chuchi

Jeden 2. Di 11:30 Ref. Kirchgem. Breite

Männerkochclub «Nüeri-Chuchi»

Breiti-Zmittag, Anm. 044 836 68 00

Hort Ob, (altes Schulhaus) Hort Nü, (Weiherstr. 1)

Bibliothek

Altes Schulhaus Ob

Im Schloss, Neuhofstr. 1

Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 www.jugi51.ch

Hatzenbühl Schulküche

Zentrumsbau, 3. Stock

Jeweils Di 17:00–20:00 Jugendarbeit Gourmetplausch – Kochanlass, Termine s. Flyer Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 www.jugi51.ch

Jeden Di 20:00–22:00 Sportclub Nürensdorf (SCN) Mixed Volley

Jeden Di / Mi Ajuga

Ajuga-Bus, Di 13–13.30 Ebnet, 14.15–16.45 Hatzenbühl, Mi 14.00–17.00 Sunnerain

Turnhalle Hatzenbühl

Bei den Schulhäusern in Nürensdorf

Jeden Mi 10:30–11:30 Sportclub Nürensdorf (SCN) Mukiturnen für Eltern und Kinder bis zum Kindergarten Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Mi 13:30–17:00 16:00–19:30 Jugendarbeit Kidstreff (Mittelstufe) Oberstufentreff

Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 www.jugi51.ch

Jeden Mi 14:00 Nüeri-Netz Jassnachmittag Restaurant Bären

Jeden Mi 19:00 Töffair Nü Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder Clubhaus Hinterdorfstr. 27

Jeden Mi, Do, Fr Verein Fitness & Gesundheitssport

Pilates / Bodyforming (Mi 18.30–20.30, Do 09.00–10.00, Fr. 19.00–20.30)

Unt. Turnhalle Sunnerain

Jeden Mi–Fr 09:00–11:30 Kita Luftballon Familientreff Luftballon Alte Winterthurerstr. 11b

Jeden 1. Do 14:30–16:30 Pflegewohnungen Nürensdorf Bären-Treff in den Pflegewohnungen Nürensdorf Alte Winterthurerstr. 49

Jeden 1.+3. Do 09:30–11:30 kjz-Kloten

Mütter- / Väterberatung nur mit Voranmeldung 043 259 98 30 oder www.zh.ch/kjz-kloten Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden Do 17:30–19:00 Sportclub Nürensdorf (SCN) Mädchen-Riege Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do 20:00–22:00 Männerchor

Proben / Leitung: Tabea Herzog, Auskunft: W. Tschannen 044 836 76 30

Jeden Fr 16:00–18:00 18:00–23:00 Jugendarbeit Kidstreff Jugendtreff (Oberstufe)

Singsaal Ebnet mc-nueri.ch

Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51

Jeden letzten Fr 14:00 Ref. Kirche, Nüeri-Netz, Impuls Ökumene Spielen macht Spass Zentrumsbau

Jeden 1. So 12:00–17:00 Ortsmuseum

Besichtigung, Attraktionen und Verpflegung mit gemütlichem Beisammensein (April–Nov) Ortsmuseum Nürensdorf

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