Im Hardwald können sich die Jogger bald wieder auf Trails austoben. Die neuen Trails als Ersatz des Helsana-Trails werden in den nächsten Tagen erstellt.
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BASSERSDORF
SCHLAGABTAUSCH
Der Wahlkampf geht in den Endspurt. Am Podium lieferten sich die Kandidierenden spannende Rededuelle.
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BRÜTTEN
AUSSICHTSTURM
Der Gemeinderat plant einen Holzturm auf dem Buck und hat dazu eine Arbeitsgruppe gebildet.
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NÜRENSDORF
EINWEIHUNG
Die Schule Nürensdorf weihte gemeinsam mit der Jugendmusikschule die neuen Musikzimmer sowie den Mittagstisch im Schulhaus Sunnerain ein.
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Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten, Nürensdorf
Die Bassersdorfer Fasnacht beweist auch bei der Ausgabe 2026, dass sie zu Recht die Fasnachtshochburg in der Region ist. (rh)
Bassersdorf erweist sich selbst die Ehre
Die grösste Fasnacht in der Region stand dieses Jahr im Zeichen des 70-Jahr-Jubiläums und des Abschieds von Obernarr Rolf Zemp. Tausende von Fasnachtsbegeisterten schauten sich die beiden Umzüge an, vergnügten sich an den Maskenbällen oder genossen den besonderen Guggen-Gottesdienst.
Schönes Wetter, Unmengen von gut gelaunten Fasnächtlern und Konfetti, wohin das Auge blickt: So war der diesjährige Fasnachtsumzug in Bassersdorf. Es war eine ganz spezielle Fasnacht in mehrfacher Hinsicht: Zum Einen feierte das Fasnachtskomitee sein 70-jähriges Bestehen, zum anderen gab der langjährige Obernarr Rolf Zemp nach 28 Jahren sein Zepter ab. Am grossen Fasnachtsumzug dominierten neben diesen beiden Themen aber auch die ganz normalen Fasnächtler das Ge-
schehen: Quallen, Dinosaurier, Hexen und Piraten - alle waren sie mit dabei. Zwischen wilden Konfettischlachten und dröhnenden Treichelklängen wuselten Mädchen als Prinzessinen, Glückskäfer oder Pippi Langstrumpf herum; bei den Jungen beherrschte Spiderman die Szene.
Närrisch jung geblieben
Dieses Jahr konnten sich die Zuschauer an den zahlreichen Bassersdorfer Umzugsteilnehmern erfreuen: wie üblich waren die Guggenmusik
Kookaburra und die Seelenfänger mit dabei. Neu jedoch auch neben Kindergärten, Krippen oder «Eusi Böögli» aus der Kinderschar von Bassersdorf die Reformierte Kirche Breite gemeinsam mit der katholischen Kirche mit einer Arche Noah im Umzugsreigen. Ebenso outeten sich Mitglieder des Altersforum Bassersdorf als «närrisch jung geblieben» und trugen Schilder um den Hals mit dem Spruch «mir sind wieder da …aktiv».
Spitze Feder
Februar ist Ferienzeit. Wir fahren in die Berge zum Skifahren, nach Lappland zu den Rentieren oder vielleicht an die Wärme an den Strand. Unsere Körper erfahren Erholung – wer aber fast nie Pause erhält, sind unsere Augen.
Es zeigt sich, dass die Bassersdorfer Fasnacht immer noch einen grossen Anteil an Anhängern in ihrer Heimatgemeinde hat. Auch auf dem VIPWagen, auf dem sich jeweils die Gemeinderatsmitglieder den Umzug anschauen, waren einige verkleidete Gestalten auszumachen. So glänzte Gemeindepräsident Christian Pfaller für einmal nicht haarlos, sondern mit wilder Frisur! Adrian Hediger war als Blondie mit langen Haaren unterwegs, Daniel Hofmann in Silber als Weltraummitarbeiter und Richard
Ich fahre mehrmals die Woche Zug, und was mich jedes Mal wieder erstaunt, ist, wie bildschirmsüchtig wir Menschen mittlerweile sind. Fast alle Fahrgäste blicken in ihre Smartphones, scrollen durch Social Media, chatten mit Freunden oder lesen eine digitale Zeitung. In den rund zwanzig Fahrminuten von A nach B schauen viele nicht einmal hoch, um ihr Umfeld und das reale Treiben zu beobachten – in jener Welt, in der wir eigentlich leben. Da die Mehrheit von uns auch bei der Arbeit acht oder mehr Stunden auf einen Bildschirm blickt und abends oft noch vor dem Fernseher sitzt, erhalten
Dunkel blieb wegen seiner Gesichtsmaske unerkannt. Tim Gelmi stiess später dazu, hatte er doch noch im Speakerwagen zu Beginn des Umzugs einen Einsatz.
Ein Meer an Emotionen
Der abtretende Obernarr Rolf Zemp wurde mit einem Umzugswagen überrascht, auf dem er auf einem weiteren Thron nach demjenigen vom Donnerstagabend Platz nehmen konnte. Ebenfalls überrascht wurde seine Nachfolgerin Andrea Bann-
IMPRESSUM
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unsere Sehorgane kaum eine Pause vom schädlichen blauen Licht. Auch ich starre manchmal in mein Smartphone, beantworte Nachrichten oder schaue nach, was bei den Olympischen Spielen passiert ist. Aber: Ich rufe mir immer wieder ins Gedächtnis, es nicht zu tun. Denn es gibt so viel mehr und Spannenderes, was man in diesen Minuten tun kann, ohne das Gehirn gleich am Morgen mit – seien wir ehrlich – oftmals belanglosem Inhalt zu füllen und die Augen zusätzlich zu strapazieren. So rate ich Ihnen: Schauen Sie aus dem Fenster, verfolgen Sie den Son-
wart, die auch mit auf den Wagen durfte und der das Fakoba-Team alles Gute für die Zukunft wünschte, wie man auf dem Wagen lesen konnte. «Es hat mich überwältigt, wie die positiven Emotionen und das Wohlwollen richtiggehend auf den Wagen hochgeschwappt sind», sagte Rolf Zemp nach dem Umzug.
Ein erstes Mal emotional geworden war es bereits bei der Schlüsselübergabe zu Fasnachtsbeginn am Donnerstag. Mit feuchten Augenwinkeln hatte Zemp von seinen Vorstandskol-
nenaufgang, studieren Sie die Landschaft oder lassen Sie einfach einmal die Gedanken schweifen. Wem es draussen zu schnell vorbeizieht, kann auch Details im Zugabteil entdecken – Sie würden staunen, was alles zu finden ist –oder Menschen beobachten und sich von ihren Outfits oder Frisuren inspirieren lassen. Es gibt übrigens sogar eine Challenge im Internet: fünf Minuten am Tag nichts tun – um wieder eine gesunde Beziehung zur Langeweile zu entwickeln. Denn sie ist nichts Schlechtes. Aisha Gutknecht
legen eine Fotocollage aus seinen 28 Jahren Präsenz als Obernarr entgegengenommen. Und tapfer hatte er sich der von Gemeindepräsident Christian Pfaller geforderten Aufgabe gestellt, alle 111 Minuten ein Selfie aufzunehmen und unter dem Hashtag «obernarr26_ontour» zu posten.
Narrenkrieger unterwegs Am Freitag stand traditionell die Bubenfastnacht alias Bubenmarsch auf dem Programm; seit 20 Jahren wieder ein fixer Bestandteil der Bassers-
Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.
Erscheinungsweise
Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.
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Die nächste Ausgabe erscheint am 26.März 2026.
dorfer Fasnacht. In Begleitung von Tambouren, Pajassen sowie Ross und Wagen zogen die Narrenkrieger in diesem Jahr nach Pfäffikon zu den dort ansässigen «Banauslikern».
Rund zu und her ging es jeweils am Freitag- und Samstagabend in der Mösli-Turnhalle am traditionellen Maskenball. Viele kostümierte Fasnächtler feierten zum Sound von DJ Chris White bis in die frühen Morgenstunden. Zwischendurch gab es musikalische Abwechslung durch verschiedene Guggen-Formationen, welche der Halle im Laufe des Abend einen Besuch abstatteten.
Bevor am Sonntagnachmittag mit dem grossen Umzug der grösste Publikumsmagnet anstand, fand am Morgen der traditionelle Guggengottesdienst im Fakoba-Festzelt statt. Das Festzelt war dabei bis auf den letzten Platz gefüllt. Unter der Leitung des abtretenden Pfarrers Paul Zimmerli und der katholischen Seelsorgerin Tatjana Oesch wurde die Predigt, wie in den Vorjahren, komplett in Versform vorgetragen.
Ewige Liebe im Gottesdienst Passend zum Valentinstag stand der Gottesdienst in diesem Jahr ganz unter dem Thema «Liebe». Die humorvollen Reime der Seelsorgenden und die kraftvollen Klänge der Guggenmusiken sorgten für eine hervorragende Stimmung. Musikalisch wurde der Gottesdienst mit Liedern wie «Ewigi Liäbi» und «Marmor, Stein und Eisen bricht» bereichert. Das Publikum ging begeistert mit. Die Botschaft des Guggen-Gottesdienstes: man soll und darf das ganze Jahr über Liebe schenken, auch ohne grossen Klimbim. Der gelungene Anlass hatte einen idealen Auftakt zum anschliessenden grossen Fasnachtsumzug geboten.
Mit der Dorffasnacht und dem imposanten Nachtumzug am Montag sowie dem in diesem Jahr speziellen «Giigeli Zyschtig» ging schliesslich eine Fasnacht zu Ende, bei der Bassersdorf gezeigt hat, dass die Gemeinde zu Recht als die Fasnachtshochburg in der Region gilt. (sg/sc/um/red.)
Weitere Fasnachtsberichte auf den Seiten 21, 30, 45.
Farbenprächtige Gestalten.
Danke, Rolf.
Vorboten des Frühlings. (Fotos: Reto Hoffmann und Ute Müller)
Keinen Aufwand gescheut.
Pfarrer Paul Zimmerli singt über die Liebe.
«Ein bisschen Wehmut, aber auch Zufriedenheit»
Ehemaliger VBB-Präsident Frieder Schneider über Glanzzeiten und Pionierarbeit
von Reto Hoffmann
Frieder Schneider, vergangenes Jahr wurde bekannt, dass sich der Verkehrs- und Verschönerungsverein Bassersdorf nach knapp 100 Jahren aufgelöst hat. Sie waren selbst lange im Vorstand und auch Präsident. Tut Ihnen das weh?
Nein. Nach dem, was in den letzten Jahren gelaufen ist, war das die logische Konsequenz. Die Möglichkeiten für so einen Verein haben sich verändert und teilweise auch eingeschränkt. Vor allem aber fehlten am Schluss die Leute.
Wie ist es konkret zur Auflösung gekommen? War das ein plötzlicher Entscheid?
Nicht unbedingt, das hat sich langsam abgezeichnet. Seit der Generalversammlung vor etwa sechs Jahren hat man das immer wieder diskutiert: Entweder einen Neustart mit neuen Kräften oder aufhören. Die Mehrheit war der Ansicht: aufhören. Das vorgeschobene Problem war: Die Statuten verunmöglichten dies.
Wie kritisch war der Mitgliederschwund am Schluss?
Eigentlich nicht. Im Vorstand waren am Schluss zwar nur noch zwei Personen. Gemäss Statuten hätten es mindestens fünf sein sollen. Mitglieder dagegen gab es noch, vielleicht gegen hundert. Aber an den JahresGV’s erschienen lediglich zwischen fünf und neun Personen. So kann kein Verein überleben.
«An einer GV erschienen zwischen fünf und neun Personen. So kann kein Verein überleben.»
Sie sind 1986 als Präsident zurückgetreten und später auch aus dem Vorstand gegangen. Warum?
Frieder Schneider ist stolz, dass die Familiengärten bis heute bestehen blieben. (Bilder: Reto Hoffmann)
mals war der Verkehr ein zentrales Thema im Dorf. So ein Anlass war eine Plattform, wo man die Problematik der Bevölkerung erklären konnte, ohne dass es parteipolitisch war.
Und dann gab es auch diese Petition rund um die neue Bahnverbindung zum Flughafen. Was war da die Rolle vom VVB? Da haben wir die Initiative ergriffen. Das war Ende der 70er-Jahre. Es ging darum, dass das Zürcher Oberland besser an den Flughafen angebunden wird. Wir haben Unterschriften gesammelt, bis nach Fehraltorf und Pfäffikon. Das brauchte einige Organisation. Die S2 führte zehn Jahre von Wetzikon über Bassersdorf zum Flughafen und Zürich, natürlich für Bassersdorf auch ins Oberland.
Ich war 25 Jahre im Vorstand und hatte Nachfolger gefunden. Wenn neue Leute Verantwortung übernehmen, soll man sie auch machen lassen.
Heutzutage klingt der Name «Verkehrs- und Verschönerungsverein» für viele etwas altmodisch. Was war damals der Sinn?
Von aussen gesehen war es vielleicht ein Wald- und Wiesenverein. Aber die Idee war sehr konkret: Das Dorf pflegen, verschönern, Dinge anstossen, die sonst niemand macht. In vielen Dörfern waren Sitzbänke ein erster Schritt: Orte zum Ausruhen, Treffpunkte. Dazu kamen Aktionen wie Blumenkistchen am Bach, und Wettbewerbe unter Vorgärtenbesitzenden. Für ein grosses Dorffest organisierten wir einmal unter den Vereinen einen Wettbewerb für den Blumenschmuck der zahlreichen Dorfbrunnen.
Viele Aufgaben, die früher der VVB machte, sind heute Gemeindeaufgaben, wie die Blu-
menpflege am Altbach. War der Verein damit auch ein Pionier? Ja, das kann man so sagen. Wir haben Dinge angestossen, bis die Gemeinde gemerkt hat: Das ist sinnvoll, das soll dauerhaft laufen. Dann hat die Gemeinde es übernommen. Und wir haben auch regelmässig die 1.-August-Feier organisiert, inklusive Festredner. Das war lange eine Selbstverständlichkeit des Vereins.
Der VVB hatte also Gewicht im Dorf? Auch politisch?
Er hatte ein gewisses Gewicht, ja. Wenn etwas anstand, wie zum Beispiel seinerzeit die Sagi-Renovation, hat man uns angefragt oder mit einbezogen. Auch haben wir Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung organisiert.
Können Sie dazu ein Beispiel nennen?
1972 veranstalteten wir einen grossen Informationsabend mit dem damaligen Regierungsrat und Zürcher Baudirektor Alois Günthard. Schon da-
Heute würde man sagen: Das ist Verkehrspolitik. Ja, ein Stück weit schon. Aber nicht im Sinn von Parteipolitik. Eher als Stimme aus dem Dorf, die sagt: Das betrifft uns, das ist relevant, schaut es euch an.
«Es waren Dorforiginale und Dorfträger, welche damals beim VVB mitmachten.»
Wenn Sie an die Blütezeit denken: Wer war damals beim VVB dabei?
Das waren Leute aus verschiedenen Kreisen, die sehr mit dem Dorf verbunden waren. Der Förster, der Strassenmeister, der Postverwalter, auch Leute von der Bahn und vom Gewerbe. Und dann Personen, die sich um Blumenschmuck und solche Dinge kümmerten. Man kann sagen: Es waren Dorforiginale und Dorfträger.
Was hat der VVB in dieser Zeit konkret aufgebaut, das bis heute nachwirkt?
Zwei Dinge, die mich besonders freuen: Erstens die Familiengärten.
Das ist aus einer ganz praktischen Frage entstanden: Immer wieder erhielt die Gemeinde Reklamationen wegen Wildwuchs von Hobbygärten. Die Gemeinde sagte: Das könne sie nicht machen, das müsse ein Verein anpacken. Und so wurde der VVB zum Erbauer und zum Gründer von dem, was bis heute funktioniert.
Und zweitens eine Heckenpflanzaktion auf «der Ebene». Die Hecke gedeiht heute noch bestens. Das zeigt: Manche Ideen halten, auch wenn der Verein längst Geschichte ist. Es gab auch einen Robinson-Spielplatz, den der Verein baute und betreute. Das klingt nach viel Aufwand. War es auch. Da brauchte es Bewilligungen, Material, Organisation. Und man brauchte Menschen, die wirklich zupackten. Dieses Projekt gelang schliesslich nur, weil ein Vorstand und eine Leitung gefunden wurden, die die Verantwortung trugen. Als später niemand mehr da war, der die konkrete Führung übernehmen wollte, musste man den Spielplatz aus Verantwortungsgründen auflösen.
Wenn Sie das so erzählen: Früher hat man einfach gemacht. Heute wird vieles zerredet. Sehen Sie das auch so?
Ich finde, heute ist die Negativkritik sehr stark. Man sollte allen Ansprüchen gerecht werden, alles absichern, alles perfekt machen. Dann wird es komplex, und am Schluss passiert nichts. Früher war auch nicht alles einfach, aber man hat eher gesagt: Wir versuchen es, und wenn es nicht perfekt ist, passen wir es an.
«Ein
Teil
von dem, was wir geschaffen haben, lebt weiter.»
Warum hat der Verein am Schluss keine neue Rolle mehr gefunden?
Weil die Energie und die Fantasie fehlten. Eine Idee zu haben ist das eine. Sie durchzuziehen das andere. Und es gab zu viele, die wohl den Beitrag aus Sympathie oder Tradition bezahlten, aber eigentlich nicht mehr mitmachen wollten. Zudem: Vieles, was früher beim VVB lag, ist heute bei der Gemeinde oder bei anderen Organisationen angesiedelt.
Was war der letzte Versuch, den Verein wiederzubeleben?
Noch gut erinnern kann sich Schneider an die Heckenpflanzaktion auf «der Ebene». Die Hecke gedeiht auch heute noch bestens.
Es gab einen Versuch mit einem Anlass, um Leute zur Generalversammlung zu holen, sogar mit einer Führung. Aber es kamen etwa gleich viele wie sonst: vielleicht fünf. Das war dann ziemlich eindeutig.
Hätte es seither Möglichkeiten für den VVB gegeben?
Ja, man hätte die Initiative der IG Basi für einen Ortsbus oder die Aktion für den Erhalt des Sodbrunnens im Dorf aktiv unterstützen können. Oder zur Meinungsbildung über die Notwendigkeit der SBB-Fussgängerunterführung bei der BXA beitragen müssen.
Was passiert mit dem, was der VVB hinterlässt?
Denkt man an den VVB, denkt man an die Ruhebänke, welche die Mitglieder jahrelang in Stand gehalten haben.
Es gab noch finanzielle Mittel und Aufgaben wie die Pflege der Bänke, was nun an die Gemeinde übergegangen ist. Ein Teil von dem, was wir geschaffen haben, lebt weiter. Das ist das Schöne.
Zum Schluss: Was überwiegt bei Ihnen persönlich, wenn Sie an die Auflösung denken? Wehmut oder Zufriedenheit?
«Der VVB wurde zum Erbauer und zum Gründer der heutigen Familiengärten.»
Beides. Wehmut, weil es eine Institution war. Aber auch Zufriedenheit, weil manches bis heute Bestand hat: die Familiengärten, die Hecke, viele Erinnerungen. Und weil die Auflösung am Schluss schlicht konsequent war.
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Gemeindepolitik ist Führungs- und Teamarbeit zugleich. Budgets, Infrastrukturprojekte oder organisatorische Fragen lassen sich nicht im Alleingang lösen. Sie müssen vorbereitet, diskutiert und mehrheitsfähig gemacht werden. „In der Exekutive geht es wohl auch um persönliche Profile, aber entscheidend sind Vertrauen und Zusammenarbeit“, sagt Gemeindepräsident Christian Pfaller. Parteigebundene Kandidierende stehen nicht nur für sich selbst, sondern für eine klare politische Haltung. Das schafft Orientierung – im Gemeinderat wie gegenüber der Bevölkerung. Parteilose Kandidaturen können Diskussionen bereichern, doch bei Kandidierenden mit klarer Parteizugehörigkeit ist die Grundhaltung transparent – das bedeutet Verlässlichkeit und Kontinuität.
Verlässlichkeitentscheidet
ia io i o andidiert f r den emeinderat und set t si h f r eine star e ertretun on altens il ein.
Für Baltenswil ist Kontinuität besonders zentral. Gemeinderatskandidat Biagio Rizzo aus Baltenswil erinnert daran: „Der Bau des Brüttenertunnels wird unser Dorf während rund zehn Jahren prägen. In dieser Zeit wird Baltenswil durch die Grossbaustelle von Bassersdorf abgeschnitten. Solche und weitere Themen brauchen eine kontinuierliche, verlässliche politische Begleitung.“
u h im orf eigt si h, ie i htig tabilität ist. r uns ist i htig, dass nts heide na h oll iehbar sind und bleiben. Manmerkt,obPolitikkoordiniertarbeitet“,sagtMarkusGrob,TreuhänderausBassersdorf. Die kommenden Herausforderungen verlangen neue Ideen – für ein lebenswertes Dorf, selbständiges Wohnen im Alter und einen starken Wirtschaftsstandort. Dafür braucht es gebündelte Kräfte und Kandidierende mit klarer Haltung und Verantwortung.
Am 8. März 2026 entscheiden wir, wem wir dieses Vertrauen geben. Christian Pfaller als Gemeindepräsident und Biagio Rizzo als Gemeinderat stehen für eine klare bürgerliche SVP-Politik: Sicherheit, Eigenverantwortung und gesunde Finanzen –getragen von Kontinuität, Verlässlichkeit und echter Zusammenarbeit.
Christian Pfaller am Wahlpodium im Februar 2026.
RICHTPROJEKT GEBIET
BAHNHOF SÜD, KREDITGENEHMIGUNG UND ARBEITSVERGABE
Für das Gebiet Pöschen / Gmeindwisen südlich des Bahnhofs Bassersdorf ist in der rechtskräftigen Bauund Zonenordnung (BZO) eine fünfgeschossige Wohn-Gewerbezone mit Gestaltungsplanpflicht verfügt. Es soll in den nächsten Jahren mit den Phasen Studienauftrag, Richtprojekt und Gestaltungsplanverfahren zur Planungs- und Baureife geführt werden. Für die Phase Richtprojekt genehmigte der Gemeinderat einen Kredit von 213 570 Franken und vergab die Planerleistungen an WeyellZipse Architekten GmbH, Basel, und EBP Schweiz AG, Zürich. Die Fachleistungen werden bei Bedarf gesondert vergeben.
VERNEHMLASSUNG BETREFFEND FESTLEGUNG DER BETREIBUNGSKREISE
Die Gemeinden wurden vom Regierungsrat zur Vernehmlassung hinsichtlich einer Überprüfung der Betreibungskreise betreffend ihre Grösse eingeladen. Die Betreibungskreise werden gemäss dem kantonalen Einführungsgesetz zum Bundegesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (EG SchKG) vom Regierungsrat nach Anhörung der Gemeinden festgelegt. Die Gemeinde Bassersdorf lehnt die vom Regierungsrat vorgeschlagenen Varianten, um die Anzahl der Betreibungskreise zu reduzieren, entschieden ab. Bassersdorf hat nach der letzten Reorganisation (2008-2010) das Gemeindeammann- und Betreibungsamt Bassersdorf-Nürensdorf fest in seine Strukturen (Infrastruktur, Lehrlingsausbildung, IT, Standort dezentral mit der Kommunalpolizei, Schuldenprävention an den Schulen usw.) eingebunden.
NEUBEWERTUNG FINANZVERMÖGEN
Gemäss Gemeindegesetz ist das Finanzvermögen einmal pro Le -
gislaturperiode neu zu bewerten. Die letzte Neubewertung erfolgte 2019 mit der Einführung von HRM2, dem neuen Rechnungsmodell. Für das Rechnungsjahr 2025 ist erneut eine Neubewertung vorgesehen.
Die Bilanzwerte werden an die aktuellen Markt- und Bewertungsverhältnisse angepasst. Daraus ergibt sich eine Wertberichtigung von insgesamt 20.2 Mio. Franken. Zudem werden vier Grundstücke vom Verwaltungsvermögen ins Finanzvermögen überführt. Dies führt zu einem zusätzlichen Buchgewinn von 2.2 Mio. Franken. Die gesamte Aufwertung von 22.4 Mio. Franken ist rein buchhalterischer Natur und hat keine Auswirkungen auf die Liquidität der Gemeinde.
REPORTING DARLEHEN UND LIQUIDITÄTSPLANUNG 2026
Der Gemeinderat wurde über die Liquiditätsplanung 2026 sowie über die bestehenden Darlehen und Festgelder informiert. Im Jahr 2025 konnte die Gemeinde Darlehen im Umfang von 4 Mio. Franken zurückzahlen. Anfang 2026 betragen die Darlehensschulden 36 Mio. Franken. Im laufenden Geschäftsjahr werden Darlehen von 12 Mio. Franken zur Rückzahlung fällig. Diese sind spätestens bis Ende des 1. Quartals 2027 zu refinanzieren. Im Jahr 2025 wurden keine Festgeldanlagen getätigt. Für 2026 sind ebenfalls keine Festgeldanlagen geplant.
Im Dezember 2022 genehmigte die Gemeindeversammlung den Mietvertrag für den neuen Kindergarten in Baltenswil sowie einen Investitionskredit von 165 000 Franken für den Mieterausbau. Der Ausbau des Kindergartens im ehemaligen Bauernhaus ist abgeschlossen. Der Betrieb wurde zum Schuljahr 2024/2025 aufgenommen. Die
AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
budgetierten Kosten für den Ausbau und die Gestaltung des Aussenraums konnten eingehalten werden. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 164 700 Franken.
FESTLEGUNG KAMERASTANDORTE POLIZEIPOSTEN UND STELLVERTRETUNG
Im neuen Polizeiposten am Bungertweg sind zwei Videokameras installiert, welche insbesondere dem Schutz vor Sachbeschädigungen und zur Verhinderung von Straftaten dienen. Die Kameras werden im Anhang zum Reglement zur Videoüberwachung ergänzt und auf der Gemeindewebseite publiziert. Gleichzeitig wird die Stellvertretung für die Einsichtnahme, Auswertung, Vernichtung und Speicherung des aufgezeichneten Bildmaterials bei Abwesenheit der zuständigen Personen im Reglement geregelt.
SANIERUNG WIESENWEG 2026, PROJEKT- UND KREDITGENEHMIGUNG
Die Werkleitungen wie auch der Strassenbelag im Wiesenweg sind veraltet und schadensanfällig. Im
Wiesenweg wird der Strassenoberbau sowie sämtliche Werkleitungen (Wasser, Abwasser, Elektro) erneuert. Die Gesamtprojektkosten belaufen sich auf 430 000 Franken.
INDUSTRIEWASCHMASCHINE, TUMBLER UND DOSIERANLAGE FÜR FEUERWEHR BASSERSDORF
Der Feuerwehr Bassersdorf gehören aktuell 78 Mitglieder an. Sie sind für die feuerwehrliche Intervention in Bassersdorf sowie die Nachbarschaftshilfe zuständig. Die Reinigung der kontaminierten Einsatzkleidung erfolgt derzeit über eine Wäscherei in Bassersdorf. Da es nicht mehr zeitgemäss ist, die Einsatzkleidung ohne eigene, dafür geeignete Waschtechnik extern reinigen zu lassen, ist die Beschaffung einer professionellen Waschmaschine für die dauerhafte Einsatzfähigkeit der Feuerwehr erforderlich. Zudem steigen die Anforderungen der GVZ im Bereich der Schwarz-Weiss-Trennung und der Einsatzhygiene kontinuierlich. Der Gemeinderat genehmigte die Anschaffung im Umfang von 56 000 Franken.
Gemeinderat Bassersdorf
NEUER FRIEDHOFSGÄRTNER
AUF DEM FRIEDHOF BACHTOBEL
Der Unterhaltsvertrag mit der Firma Blumen Zweerus für die Pflege- und Bestattungsarbeiten auf dem Friedhof Bachtobel lief per Ende Dezember 2025 aus. Die Arbeiten mussten gemäss kantonaler Submissionsverordnung neu ausgeschrieben werden.
Seit dem 1. Januar 2026 sorgt das Unternehmen Göldi AG Garten- und Sportplatzbau aus Winterthur (www.goeldiag.ch; Telefon: 052 224 50 00) für die Fortführung der gewohnten Grabpflege auf dem Friedhof Bachtobel. Dazu gehören unter anderem die laufende Pflege der Gräber und die saisonalen Bepflanzungen.
Gemeinde Bassersdorf, Dienste + Sicherheit
Details zu all unseren Angeboten finden Sie auf unserer Website:
Feierlicher Gottesdienst: Das Fest beginnt mit einem von den 3. KlassKindern gestalteten Gottesdienst und steht ganz im Zeichen des Abendmahls. Anschliessend gibt es ein feines Mittagessen, zu dem man sich bis am 5. März anmelden kann.
Frühlingsserenade
Königliche Musik aus Frankreich: Oboe, Cello und Orgelpositiv transportieren das Publikum in die Zeit des französischen Barocks und lassen die Kapelle Breite in majestästischem Glanz erstrahlen.
Mit Power durch die Wechseljahre: Alltagstaugliche Impulse für körperliches Gleichgewicht mit ErnährungsCoach Karin Arigoni. Ein Abend unter Frauen mit Raum für Austausch und Begegnung.
Unterstützt von: Sabine Arnold, Kantonsrätin Grüne; Regine Bachmann; Ulla Bosshard; Sonja Brolle, Head of Experience Design; Stefan Buol, Grafiker; Claudia und Simon Caprez Gaus; Armon Däster; Curdin Däster; Fabienne Däster, Pflegefachfrau; Matthias Dübendorfer, Pfarrer; Nadim El Guindi, Elektroingenieur; Gabriela Finkbeiner; Martin Gast, Geschäftsleitung Soziale Fachdienste AG; Elisabeth und Paul Gaus; Elisabeth und Hannes Graf; Ursina Graf Gast, Schulleiterin; Paula und Guido Gschwind; Sabine Hess, Kleinkinderzieherin und Deutschlehrerin; Roland Klöti, Senior System Engineer; Christina Kobel, Branchenmanagerin ÖV; Peter Lämmli, Wirtschaftsprüfer; Milena Legnini, Primarlehrerin; Miguel Maurer, Principal Scientist; Franziska Morger, Hausärztin; Regine und Matthias Rich; Sarah Roth, Sozialpädagogin; Nina und Daniel Schmid; Priska Seiler Graf,Nationalrätin; Selina Stampfli, Gemeinderätin, Sozialarbeiterin; Ramun Vital, Sozialarbeiter FH; Ece Widmer
Im Januar 2026 haben die SBB grünes Licht für das Bauprojekt Mehrspur Zürich-Winterthur erhalten. Die Bauunternehmungen sind bestimmt, die Detailpläne in der Schlussbearbeitung. Im Anschluss an die MärzGemeindeversammlung informieren die SBB und die Gemeinde über das Projekt und die anstehenden Bauarbeiten. Zudem gibt der Gemeinderat Einblick in den Zwischenstand seiner Legislaturschwerpunkte.
Donnerstag, 26. März, 19 bis ca. 21 Uhr bxa Sport- und Freizeitanlage, Grindelstrasse 20, Bassersdorf
– Gemeindeversammlung mit Vorberatung Initiative Liftanlagen auf die Gleise 1 und 4 im Bahnhof Bassersdorf / Anfragen nach §17 Gemeindegesetz
– SBB-Mehrspur Zürich-Winterthur, Projektstand und anstehende Arbeiten
– Zwischenstand Legislaturschwerpunkte des Gemeinderates
1. Initiative «Liftanlagen auf die Gleise 1 und 4 im Bahnhof Bassersdorf» (Vorberatung)
2. Anfragen nach § 17 des Gemeindegesetzes
Im Anschluss an die Gemeindeversammlung informieren die SBB und die Gemeinde über den anstehenden Baustart des Projekts Mehrspur Zürich-Winterthur. Zudem gibt der Gemeinderat Einblick in den Zwischenstand seiner Legislaturschwerpunkte.
Die Akten liegen in der Gemeinderatskanzlei zur Einsicht auf und es kann Auskunft über die Stimmberechtigung einer Person verlangt werden.
Der Beleuchtende Bericht wird spätestens zwei Wochen vor der Versammlung auf der Gemeindewebseite www.bassersdorf.ch/gemeindeversammlung und in der App «VoteInfo» publiziert.
Gemeinderat Bassersdorf
Gemeinderat Bassersdorf MEHR
CYBERKRIMINALITÄT
Das Zeitalter der Digitalisierung schreitet rasant voran und prägt unseren Alltag zunehmend. Ob der Kauf von Zugtickets, das Bezahlen an der Kasse oder im Restaurant oder die Informationsbeschaffung – viele Lebensbereiche haben sich in den digitalen Raum verlagert.
Neben den zahlreichen Vorteilen bringt diese Entwicklung jedoch auch Risiken mit sich, wie Passwortdiebstahl oder Viren über E-Mails. Viele dieser Risiken im Internet lassen sich jedoch erkennen und vermeiden, wenn man über das nötige Wissen verfügt.
Nehmen Sie sich Zeit, um die Gefahren im Internet besser zu verstehen, und besuchen Sie uns am Donnerstag, 19. März, um 14 Uhr im Franziskuszentrum.
Dort erwartet Sie ein spannender Vortrag der Kantonspolizei Zürich zum Thema «Verhalten im Internet». Sie erhalten wertvolle Informationen und praxisnahe Tipps, wie Sie sich sicher im digitalen Raum bewegen können.
Bei Rückfragen stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer 044 838 85 75 oder per E-Mail an fachstelle.alter@bassersdorf.ch gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Gemeinde Bassersdorf, Fachstelle für Altersfragen
UNTERSTÜTZUNG FÜR FAMILIEN MIT KLEINKINDERN
Die Gemeinde Bassersdorf unterstützt Familien mit kleinen Kindern. Haben Sie ein Baby oder ein Kleinkind im Alter von 1 bis 4,5 Jahren und wohnen Sie in Bassersdorf?
Die Gemeinde bietet das Frühförderungsprogramm schritt:weise an. Dieses Angebot begleitet Familien in den ersten Lebensjahren ihrer Kinder und unterstützt Eltern sowie Bezugspersonen mit alltagsnahen Impulsen und Austausch rund um Entwicklung und Erziehung. Ziel ist es, Familien zu stärken und die gesunde Entwicklung der Kinder von Anfang an zu fördern.
Die Frühförderung begleitet Ihr Kind auf dem Weg Richtung Kindergarten und Schule und hilft dabei, Fähigkeiten und Interessen spielerisch zu entfalten.
Das Angebot ist kostenlos und vertraulich.
Kontakt und Anmeldung: Jessica Lachnit, Bereichsleiterin Integration und Frühförderung
Alltagszoff unter Nachbarn – ein kabarettistisches Theaterstück
Eigentlich funktioniert die Nachbarschaft im «Block 22» ganz gut: Man grüsst sich freundlich und trifft sich in der Waschküche. Das ändert sich schlagartig mit dem geplanten Gemeinschaftsraum. Das Duo Barista entlarvt auf komödiantische Art menschliche Abgründe, Wünsche und Träume.
Türöffnung und Barbetrieb ab 19 Uhr Vorverkauf: eventfrog.ch
Ticketpreis: 35 Franken
Kulturkommission Bassersdorf MEHR INFO!
AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
Auf Sommer 2026 suchen wir eine/n Lernende/n
Fachfrau / Fachmann
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Die ausführlichen Stellenbeschreibungen und weitere Informationen unter www.bassersdorf.ch/berufsbildung.
Wir freuen uns darauf, Dich kennen zu lernen!
Gemeinde Bassersdorf
Bassersdorf ist eine innovative Gemeinde im Zürcher Unterland mit 12000 Einwohnern. Zurzeit besuchen rund 1400 Schülerinnen und Schüler (Kindergarten bis Sekundarstufe) in vier Schuleinheiten unsere Schule.
Die Freude, von- und miteinander zu lernen, steht für uns im Zentrum.
Zur Schule Geeren gehören 16 Primar- und 4 Kindergartenklassen. Gemeinsam schaffen wir eine motivierende, unterstützende Lernatmosphäre und einen kooperativen Umgang im Team und im Klassenzimmer. Als Kooperationsschule der PHZH unterstützen wir angehende Lehrpersonen in der Kompetenzentwicklung.
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Für Fragen steht Ihnen die zuständige Schulleiterin Annette Gloor unter 044 838 60 44 gerne zur Verfügung.
Weitere Informationen über unsere Schule finden Sie unter www.schule-bassersdorf.ch.
Schulpflege Bassersdorf
Christian Pfaller
Apacke für Bassersdorf
wieder in den Gemeinderat und als Gemeindepräsident
Am 8. März 2 × auf Ihren Wahlzettel
Unterstützt durch Komitee Wahlen Christian Pfaller, den Gewerbeverein Bassersdorf - Nürensdorf (GVBN), die FDP und die SVP
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Mit Erfahrung
kooperativ transparent kompetent erneut in den Gemeinderat 2026 2030
Richard Dunkel bisher
Klare Haltung der Kandidierenden
Am Wahlpodium war die Aula des Chrüzacher-Schulhauses bis auf den letzten Platz besetzt. (tj)
an Wahlpodium
Präsidentschaftskandidaten lieferten sich Schlagabtausch
von Tobias Jäger
Bassersdorf erlebt einen politisch aktiven Jahresauftakt. So fand Anfang Februar in der Aula des Schulhaus Chrüzacher ein öffentliches Wahlpodium statt.
Die Aula im Schulhaus Chrüzacher war bis auf den letzten Platz gefüllt, als sich die Gemeinderatskandidierenden für die Behördenwahlen auf der Bühne einfanden. Organisiert hatte das Podium die Parteienkoordination, der Zusammenschluss der Parteien EVP, Die Mitte, FDP, GLP, IG Basi, SP und SVP. Die zehn Kandidierenden für die Gemeinderatsämter teilen sich auf in fünf Bisherige und fünf neu Kandidierende, darunter zwei Frauen.
Die Podiumsdiskussion, moderiert durch Susanne Gutknecht vom dorfblitz, bot Raum für den Austausch über die Zukunftsfragen der Gemeinde. Besonders intensiv diskutiert wurde das Thema «Verkehr». Verschiedene Teilnehmende plädierten für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs, sicherere Veloverbindungen und intelligente Verkehrsleitsysteme, um den zunehmenden Stau im Dorfkern zu mindern. Selbst die Tramlösung entlang der Hauptstrasse kam zur Sprache. Einige sehen sie als Lösung, andere wiederum würden sie an die Peripherie des Dorfes verlegen. Kostenbewusst zeigten sich alle Kandidierenden: Kostenfolgen müssten realis-
tisch mitberücksichtigt werden. Trotz unterschiedlicher Schwerpunkte herrschte Einigkeit, dass der Mobilitätsdruck weiter steigen wird und die Gemeinde aktiv gegensteuern muss. Auch das Bevölkerungswachstum war ein zentraler Diskussionspunkt. Die anhaltende Bautätigkeit, insbesondere rund um den Bahnhof Bassersdorf bringe Chancen, aber auch Belastungen. Einige Kandidierende forderten eine noch sichtbarere strategische Planung.
Bildung und Infrastruktur
Ein weiterer Themenschwerpunkt waren die Räumlichkeiten der schulergänzenden Betreuung. Während alle Kandidierenden Handlungsbedarf anerkannten, gingen die Lösungswege auseinander. Ein Teil setzt weiterhin auf modulare Provisorien, die rasch zusätzlichen Raum schaffen könnten und die «unhaltbaren Zustände» verbessern sollen. Andere bevorzugen Investitionen in neue und grössere Schulhäuser. Alle Beteiligten betonten aber auch, dass eine vorausschauende Planung unabdingbar sei, um Engpässe gar nicht erst entstehen zu lassen. Die Frage, welche Projekte Priorität erhalten sollen, führte zu lebhaftem Wortwechsel innerhalb der Podiumsgruppen.
Schlagabtausch der Kandidaten Einen krönenden Schlusspunkt setzten die beiden Präsidentschaftskandidaten mit Herausforderer Sascha Balmer-
Bühler (Die Mitte) und dem amtierenden Präsidenten Christian Pfaller (SVP). Beide politisieren seit 16 Jahren: Pfaller in der Gemeindepolitik und als Kantonsrat, Balmer als Mitglied der Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission (RGPK). Das schien jedoch auch der einzige gemeinsame Nenner zu sein. Sascha Balmer-Bühler scheut sich nicht, von der Arbeit der RGPK im Hintergrund nun als Frontfigur Verantwortung zu übernehmen. «Ich schaue aus einer Vogelperspektive auf die Gemeinde und sehe da und dort schon Verbesserungspotential.»
So fehlt ihm anscheinend der Einbezug jüngerer Bürger und deren Meinung zu Zukunftsfragen ebenso wie diejenige der Unternehmen. In Sachen Verantwortung übernehmen tue er sich nicht schwer: «Ich finde es richtig, wenn man öffentlich zu seiner Haltung steht und sie kommuniziert und sich nicht hinter dem Rat versteckt.» Pfaller konterte sofort: «Versteh ich dich richtig, dass du das Kollegialitätsprinzip nicht unterstützt?» – Balmer bejahte dies.
«Müssen Autos akzeptieren»
In Sachen Umfahrung und Verkehr nehmen die beiden Kandidaten ebenfalls gegensätzliche Haltungen ein. Pfaller erklärte, dass ohne politischen Willen und Einsatz des Kantons und umliegender Gemeinden keine Lösung möglich sei. «Wir müssen die Autos akzeptieren.» Balmer will noch nicht
aufgeben und sich weiterhin für eine Umfahrungsstrasse einsetzen. Christian Pfaller setzte bei seinem Auftritt auf die Rolle als Vermittler innerhalb des Gemeinderates und auch zur Bevölkerung. Die Kommunikation der Gemeinde sieht er als gut an. Sascha Balmer hat sich bei seinem Auftritt als Unternehmer präsentiert, der Führungsverantwortung übernehmen will, um die Gemeinde voranzubringen. Die zwei Stunden dauernde Veranstaltung endete mit verdientem Applaus des Publikums. Viele Diskussionen wurden anschliessend im Foyer beim Apéro weitergeführt, was als Ausdruck des starken politischen Interesses gedeutet werden kann. Diese Podiumsdiskussion machte deutlich, dass die Wahlen am 8. März entscheidend dafür sind, wie sich die Gemeinde Bassersdorf in den kommenden Jahren entwickeln wird.
Wer macht das Rennen?
Christian Pfaller oder Sascha Balmer-Bühler? Bisherig oder neu? In einem kurzen Video präsentieren sich die beiden Kandidierenden für das Amt des Gemeindepräsidenten der Bevölkerung. Zu finden ab 28. Februar auf www.dorfblitz.ch. (red)
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Die Dietlikonerstrasse zu Stosszeiten. Da kann es mit Bus und parkierten Autos schon mal eng werden. (zvg)
Tempo 30 auf Dietlikoner- und Bahnhofstrasse?
Anwohner kämpfen mit Petition um Temporeduktion auf der Ringstrasse
von Reto Hoffmann
Anwohner der Dietlikoner- und Bahnhofstrasse in Bassersdorf haben beim Gemeinderat eine Petition eingereicht, welche die Einführung von Tempo 30 auf den Zubringerachsen zum Bahnhof fordert. Der Gemeinderat lässt das Anliegen in ein Verkehrsgutachten einfliessen, das derzeit in Arbeit ist.
Eingereicht haben die Petition die beiden Bassersdorfer Reto Huber und Roland Klöti. Sie wohnen direkt an der viel befahrenen Dietlikonerstrasse beziehungsweise an der Kreuzung zur Äusseren Auenstrasse. Unterzeichnet wurde diese von 111 weiteren Personen. Nach ihren Aussagen erleben sie es fast täglich, dass Fahrzeuge mit übersetzter Geschwindigkeit die beiden schnurgeraden Strassen rauf- oder runterfahren und dabei sowohl Fussgänger als auch andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Sie ärgern sich auch über jene Automobilisten, die nachts mit ihren getunten Fahrzeugen auf Spritztour unterwegs sind. «Manchmal kommt es tagsüber zu heiklen Situationen, wenn gleich zwei Busse des ÖV auf der schmalen Strasse unterwegs sind und sich mit Autos kreuzen müssen, während gleichzeitig Schulkinder die Strasse überqueren wollen», so Huber. Diese Ringstrasse zum Bahnhof ist noch der einzige Strassenzug im Siedlungsgebiet, auf dem Tempo 50 gilt.
Alle übrigen Gemeindestrassen wurden bereits 2013/2014 auf Tempo 30 abklassiert. Der Grund für den Verbleib wurde mit der Fahrplanstabilität der Busse der VBG begründet. Das Anliegen der beiden Petitionäre ist nicht neu. Bereits 2023 stellte Reto Huber an der Juni-Gemeindeversammlung eine diesbezügliche Anfrage. Der Gemeinderat zeigte damals wenig Gehör und verwies auf regelmässige Messungen der Kommunalpolizei, die keine überdurchschnittliche Überschreitung der Geschwindigkeiten feststellen konnten. Im Messzeitraum von drei Jahren seien sechs leichtere Unfälle vermerkt worden, und es gelte somit nicht als Unfallschwerpunkt, hiess es damals in der Begründung.
Tempo 30 wird nun evaluiert Im zweiten Anlauf scheint sich nun etwas zu tun. Offensichtlich haben
die Initianten gerade einen geeigneten Zeitpunkt für ihr Anliegen erwischt. Sie wurden zu zwei Sitzungen eingeladen, um das Anliegen zu besprechen. Wie Patrik Baumgartner, Abteilungsleiter Bau + Werke, bestätigt, sei man daran, ein verkehrsplanerisches Gutachten für die beiden Kommunalstrassen und das Verkehrsregime am Bahnhof zu erstellen. Dies wegen des Neubaus des Bahnhofes im Rahmen des Projekts Mehrspur Zürich–Winterthur und den dafür benötigten Baustellenzufahrten. Das Thema Tempo 30 werde jetzt ebenfalls in das Gutachten einfliessen.
Nach Rechtskrafterreichung der Plangenehmigungsverfügung und der Wahl der Bauunternehmungen würden nun von Seiten der SBB die Detailpläne für die Baustellenzufahrten erstellt. Diese würden ebenfalls ins verkehrsplanerische Gutachten
GRÜNES LICHT FÜR BAUSTART
einfliessen, so Baumgartner. Die SBB würden sich deshalb auch an den Kosten des Gutachtens beteiligen, vermerkt der Gemeindevertreter. Doch wie das Verkehrsregime während der Bauphase geführt wird, ist noch nicht bekannt. Geprüft werden beispielsweise Einbahnverkehre auf der ganzen Strecke oder auf Teilabschnitten. Dies müsse jedoch mit den Verkehrsbetrieben Glattal abgestimmt werden, so Baumgartner. Und dann eben jetzt auch Tempo 30. Mitbeurteilt würden auch die Auswirkungen auf die Strassenzüge Chrüzacherstrasse und Auenring. Was jetzt schon feststeht, ist, dass die Haltestellen der ÖVBusse während des Bahnhofsumbaues auf die Strasse verlegt werden und die Reisenden über Korridore zu den Zügen geleitet werden, weiss der Abteilungsleiter Bau + Werke. Bis im Juni soll das Verkehrskonzept vorliegen.
Wie einem Flyer der SBB an alle Haushalte von Bassersdorf zu entnehmen ist, haben die SBB grünes Licht für das Bauprojekt Mehrspur Zürich–Winterthur erhalten. Das Bewilligungsverfahren sei nun einen entscheidenden Schritt weiter, heisst es in der Medienmitteilung der SBB, denn das Bundesverwaltungsgericht habe die hängigen Beschwerdeverfahren gegen die Plangenehmigung für das Bauprojekt Mehrspur Zürich–Winterthur abgeschrieben. Dies bedeutet, dass das Grossprojekt in Angriff genommen werden kann. Die SBB werden nun das definitive Bauprogramm festlegen. Die Bauzeit dauert insgesamt rund zehn Jahre. Die ersten Vorarbeiten zum Einrichten der Baustellen sind Anfang 2026 gestartet. Es handelt sich um Arbeiten an Boden und Gehölz sowie an der Bahntechnik – so auch am Bahnhof Bassersdorf. Ein Vorbote ist der Abbruch der Jail-Train-Station (Haltestelle des Gefängniszuges), der dieser Tage in Angriff genommen wurde. Ausserdem ist das Avec-Provisorium kurz vor der Fertigstellung. Man rechnet mit einer Eröffnung Anfang März. (rh)
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Güggeli Express mit Sitz in Bassersdorf musste in Konkurs
von Reto Hoffmann
Die in Bassersdorf ansässige Firma «Güggeli Express» musste den Betrieb einstellen. Bereits kursieren Namen von möglichen Rettern der Firma.
Die Meldung verbreitete sich
Anfang Februar in den Medien wie ein Lauffeuer, als 20 Minuten als erstes Medium vom Konkurs berichtete – basierend auf einen Leserreporter, der seinen Güggeliwagen in Tagelswangen vermisste. Selbst das SRF und die NZZ widmeten dem konkursiten Güggeli Express eine Story. In den sozialen Medien bekundeten viele ihr Bedauern. Der Poulet Caterer scheint der Bevölkerung im Kanton Zürich ans Herz gewachsen zu sein. Seit 28 Jah-
ren betrieb das Unternehmen mit Sitz im Bassersdorfer Industriegebiet Grindel das Poulet-Business.
Platz vor der Metzgerei
Rund 30 Mitarbeitende waren zuletzt mit 14 Fahrzeugen täglich unterwegs und verkauften ihr Grillgut an rund 72 Standorten. In Bassersdorf machte der Güggeli-Express jede Woche zwei Mal Station; samstags neben der «Schmitte» und montags vor der Metzgerei Steinmann (heute Basi Metzg). Walter Steinmann stellte seit bald 20 Jahren dem Güggeli Express-Wagen jeweils montags (wenn die Metzgerei geschlossen ist), auf seinem Privatgrund vor der Metzgerei einen Platz zur Verfügung.
«Ich hatte vor allem mit dem Gründer des Unternehmens, Hans-Peter Strobel, zu tun», erzählt der pensionierte Metzgermeister. «Unser Deal war, der
Güggeli Express bestellte bei mir Fleisch- und Wurstwaren, und ich stellte ihm den Platz zur Verfügung.»
Vom Konkurs sei auch er überrascht worden: «Ich wünsche es niemandem, so etwas durchmachen zu müssen.»
Verschiedene Medien suchten indes nach den Gründen für den Konkurs. Die jetzige Firmeninhaberin Karin Suter nannte es gegenüber dem Tages-Anzeiger eine «Verkettung unglücklicher Umstände». Ein Unfall mit einer Verletzung hätte die ohnehin schwierige finanzielle Situation noch verschlimmert. Eine Treuhänderin hätte Suter entlasten sollen. Doch diese habe stattdessen die Bilanz beim Konkursamt deponiert. Karin Suter war für eine Stellungnahme nicht mehr zu erreichen. Das Firmentelefon ist mittlerweile abgeschaltet und die Webseite vom Netz.
Auch über den Verbleib der 30 Mitarbeitenden ist nichts bekannt. Wie es weiter geht, ist offen. Die Inhaberin möchte das Kult-GüggeliBusiness weiterführen. Ihre Hoffnung: Investoren zu finden oder mit Crowdfunding zu Geld zu kommen. Bereits bringen die Medien erste Namen von Rettern ins Spiel: Der Zürcher Gastrokönig Michel Péclard hätte Interesse bekundet. Man wird sehen.
GEMEINDE SCHLIESST PARKPLATZ VIS À VIS DENNER
Der Parkplatz an der Ecke Klotener-/Opfikonerstrasse ist seit Jahren ein beliebter Parkplatz für den Besuch beim Denner, da die dazugehörige Tiefgarage oft besetzt ist. Nun ist der Parkplatz seit rund drei Wochen mit rot-weissen Baustellenlatten und einem Parkverbotszeichen abgesperrt. Parkieren ist dort seither nicht mehr möglich, sehr zum Unmut der Bassersdorferinnen und Bassersdorfer. Was ist passiert? Das Grundstück der Gemeinde, auf dem der einst öffentliche Parkplatz steht, ist im Zusammenhang mit dem Bauprojekt von Urs Brunner (bekannt als Tännli-Brunner) von der Gemeinde an ihn abgetreten worden. Mit dem Ziel, an dieser Stelle im Rahmen des Neubaus von altersgerechten Wohnungen einen kleinen Park zu errichten. Der Bauherr hat zwar seit Jahren eine gültige Baubewilligung (bereits die zweite, da er die erste hat verstreichen lassen). Doch geschehen ist nichts. Brunner hat seither das Parkieren auf seinem Privat-Grundstück gewähren lassen, obwohl es dafür eine Bewilligung bräuchte. Trotz mehrfacher Aufforderung ist Brunner der Einreichung eines entsprechenden Gesuches nicht nachgekommen, wie von Patrik Baumgartner, Abteilungsleiter Bau + Werke der Gemeinde, zu erfahren war. Weshalb die Gemeinde nun gehandelt hat und den Parkplatz einstweilen schloss. Wie es weitergeht, auch mit dem Bauprojekt, ist offen. (rh)
Verwaiste Güggeli-Wagen beim Firmensitz im Gebiet Grindel. (rh)
Wenn das Glück an die Tür klopft
Röbi Koller gewährt Einblicke in seine Zeit als Moderator bei Happy Day
von Aisha Gutknecht
An einer Lesung seines Buches «Backstage: Hinter den Kulissen von Happy Day» erzählte Moderator Röbi Koller von lustigen, spannenden und traurigen Geschichten aus dem Leben und seiner Zeit bei der SRF-Kult-Sendung.
Der Saal ist gefüllt, die Lichtanimation – fast – bereit und die Zuschauer warten auf ihn: Röbi Koller. Sobald seine Stimme durch den Kirchengemeindesaal hallt, fühlen sich die vielen Anwesenden zurückversetzt ins Wohnzimmer an einem herbstlichen Samstagabend, bereit, Tränen zu vergiessen. 18 Jahre lang hat der Moderator und mittlerweile Autor die Kult-Sendung «Happy Day» moderiert, und so
jeden Wunsch seiner Sendungsgäste erfüllt. Egal ob es um lang gesuchte Eltern ging, eine Fahrt mit der Müllabfuhr oder die Wiedervereinigung mit dem geliebten Hund – Röbi Koller stand für einen glücklichen Tag –oder sicher Moment – für die auserwählte Person und rund 500 000 Zuschauer vor dem Bildschirm. Darüber wollen die Gäste am Dienstagabend mehr erfahren – wie lief das ab, welche Wünsche konnten nicht erfüllt werden, war es der Traumjob?
Doch darauf lässt Koller warten. Er erzählt zuerst, wie sein Alltag nun aussieht, von einem angebissenen Apfel «von ausgesuchter Hässlichkeit», den er in einem Schaufenster im Shopville gesehen hat, dass «Glück das ist, was man spürt, wenn es einfach da ist», oder wie wichtig Lesen und Wörter im Leben sind. Erst nach einer halben Stunde kommt das
Kunterbunte Kirche
Das etwas andere Gottesdienstformat
von Astrid Steinbach
Am 31. Januar lud die Pfarrei St. Franziskus zur dritten Kirche Kunterbunt ein. Das Konzept erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. Auf dem Programm stand diesmal das Thema «Licht».
Die «Kirche Kunterbunt» ist eine lebendige Art von Kirche, die sich besonders an Familien mit Kindern richtet. Sie bietet die Möglichkeit, miteinander den Glauben zu entdecken, zusammen zu feiern, Gemeinschaft zu erleben und steht dabei jeweils unter einem besonderen Motto. Nach «Wasser» im August und «Samichlaus» im Dezember stand nun das «Licht» im Mittelpunkt.
Gestartet wurde mit der Willkommenszeit auf dem Vorplatz des Franziskusbaus. Nach der Begrüssung gab es für die Kinder eine wilde Jagd auf der Suche nach dem versteckten Licht. Das Versteckspiel sorgte für grösste Freude. Für die anschliessende Feierzeit begaben sich die Besucherinnen und Besucher in die Kirche. Seelsorgerin Tatjana Oesch führte spielerisch durch die kurze Feier. Es wurde gemeinsam gesungen und Oesch las eine Geschichte vor, welcher die Kinder gespannt folgten.
Konzept immer beliebter In der darauffolgenden Aktivzeit war handwerkliches Geschick gefragt. Unter Anleitung der Jungwacht Blauring-Schar Montezuma, der das Kirche Kunterbunt-Team zur Seite stand, konnten Kerzen gezogen und verziert
lang ersehnte Thema: Happy Day. Koller erzählt von der ersten Sendung, als ein 90-Jähriger eine private Vorstellung von Eiskunstläufer Stéphane Lambiel erhielt und ihm klar war: «Wenn Happy Day so weitergeht, kommt es gut.»
Arbeit hinter den Kulissen Schnell wird aber klar: So einfach und schön, wie es im Fernsehen dargestellt wird, war es nicht immer. Koller erzählt von Pannen, langen Arbeitstagen und vielen Umwegen auf dem Weg zum Glück. Die vermeintlich «schönen Ferienreisli auf Kosten der Gebührenzahler» waren nicht immer so rosig, wie es wirkte. Auch wurde nicht jeder Wunsch erfüllt: Spieldates mit Federer, 50 000 Franken nach Hause geschickt oder einmal Formel 1 fahren – leider auch bei Happy Day nicht möglich.
Abgeschlossen wird der Abend mit der Geschichte seiner Eltern und wie die Aussage seines Vaters ihn prägt. Dieser wollte nämlich nicht beten –was dasselbe sei wie bitten – er wollte lieber danke sagen. Eine Botschaft, die Koller den Gästen auf den Weg geben möchte.
werden. In der Kirche konnten die fertigen Kunstwerke anschliessend selbst gesegnet werden. Zwischendrin lud das Bistro zur Schlemmerzeit ein. «Das Konzept hat sich bewährt und erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. Die Kirche Kunterbunt ist ein zusätzliches Angebot zu den klassischen Gottesdiensten, das speziell
Kinder und ihre Begleitpersonen anspricht, um spielerisch und kindgerecht den christlichen Glauben zu entdecken», so Oesch. Die nächste Kirche Kunterbunt findet am Samstag, 30. Mai von 16 bis 20 Uhr mit gemeinsamen Znacht unter dem Motto «Feuer» statt. Mitwirken wird dann die Feuerwehr Bassersdorf.
Die Kirche Kunterbunt ist eine lebendige
Form von Kirche, die sich besonders an Familien mit Kindern richtet. (as)
Röbi Koller mit seinem Buch. (ag)
Mit Bingo den Abend ausklingen lassen
Dorfverein Baltenswil lud
zu gemütlichem
Spielabend
ein
von Fabienne Walker
Der Dorfverein Baltenswil veranstaltete anfangs Februar im alten Schulhaus in Baltenswil einen Bingo-Abend, an dem die Teilnehmenden grosszügige Preise gewinnen konnten.
Bereits zum vierten Mal organisierte der Dorfverein Baltenswil einen Bingo-Anlass – und wie schon in den Vorjahren stiess auch der diesjährige Bingo-Abend auf reges Interesse. 25 Personen nahmen am Anlass teil, darunter Mitglieder des Dorfvereins, aber auch Leute aus den umliegenden Gemeinden. Das Ziel des Dorfvereins ist es, mit dem Bingo-Abend einen Anlass zu organisieren, bei dem die Leute zusammenkommen und in Gesellschaft ein Spiel spielen können.
Insgesamt wurden drei Runden Bingo gespielt. Damit sich die Teilnehmenden verpflegen konnten,
stellte der Dorfverein Wein, Softgetränke sowie Snacks zur Verfügung.
Für die Teilnahme am Spielabend wurde ein kleiner Kostenbeitrag verlangt, allerdings konnten die Teilnehmenden auch grosszügige Preise gewinnen, die von Sponsoren zur Verfügung gestellt wurden. Bei zwei kompletten Reihen beim Bingo gab es zum Beispiel ein «Beauty-Set» inklusive Landi-Gutschein; als Hauptpreis wurde ein Geschenkkorb mit Köstlichkeiten von «VolkiMarkt» überreicht. Dieser beinhaltete unter anderem einen Gutschein für das Restaurant «Sumak», das im Februar in Bassersdorf seine Neueröffnung feierte.
Teilnehmer waren begeistert Nach den Spielrunden blieb Zeit für Gespräche, sodass sich die Anwesenden vor Ort unterhalten und den Abend gemütlich ausklingen lassen konnten. «Es war einmal mehr ein toller Spielabend, der wiederum für
grosse Begeisterung bei den Teilnehmenden sorgte – nicht zuletzt wegen des grosszügigen Gabentisches. Leider hatten wir Baltenswiler das Nachsehen; das Glück war nicht auf unserer Seite – die meisten Preise haben die auswärtigen Gäste abgeräumt», berichtete Veronika Bölsterli vom Dorfverein Baltenswil.
BAUM MUSSTE WEICHEN
Jahrelang stand die auffällige Pappel weithin sichtbar an der Rietacherstrasse in Baltenswil. Nun ist sie Opfer des Brüttenertunnels geworden. Die SBB haben den Baum fällen lassen, weil er sich im Bereich des Trassees befand. «Der Grund ist, dass wir für die geplanten Bauvorhaben Platz brauchen und zum Teil Bäume fällen müssen, die leider genau dort stehen, wo wir bauen müssen», erklärt SBB-Mediensprecher Moritz Weisskopf. Die Bilder zeigen die Pappel im Januar (oberes Bild) und die leere Fläche im Februar (Bild unten). (bg/zvg)
HILFREICHE LITERATUR
Haben Sie schon lange kein Buch mehr gelesen? Schade, denn gute Bücher haben es in sich. Grundsätzlich ist jede Art von Literatur für jemanden hilfreich. Es kommt darauf an, wofür Sie sich interessieren. Lieben Sie Abenteuerliches? Dann wählen Sie sich etwas Entsprechendes aus und erleben Sie die beschriebenen Abenteuer mit. Das funktioniert auch auf dem Balkon oder im gepolsterten Sessel mit Kuscheldecke. Oder schmilzt Ihre Seele bei Gedichten? Nicht nur in der deutschen Literatur wimmelt es von zauberhaften Gedichten von Eichendorff und Novalis bis Christian Morgenstern. Literatur öffnet den Lesern die Welt und macht neugierig auf mehr. Ich bin skeptisch gegenüber «Lebensberatung». Wenn ich so etwas lese, fühle ich mich bemüssigt, so zu sein wie alle andern. Wie geht es Ihnen? Sie sind doch einmalig, niemand denkt wie Sie, niemand spricht wie Sie, niemand singt wie Sie, und niemand lacht wie Sie. Lesen Sie, was immer Sie interessiert, und Sie werden erfüllt sein von all dem Wunderbaren, das immer wieder geschieht oder geschah. Schöne Träume und Zufriedenheit!
Auch ausserhalb Bürozeiten und Hausbesuche (ohne Aufpreis) möglich!
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Übrige Daten wie Vorjahr )
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Schaurig-schönes Spektakel bei ausgeschalteten Strassenlaternen
von Reto Hoffmann
Die Krönung der Fasnacht in Bassersdorf ist der Nachtumzug. Das schaurig-schöne Spektakel feierte dieses Jahr sein zehnjähriges Bestehen.
Zahlreiche Zuschauer säumten die Umzugsroute, als sich die Maskengruppen und Guggenformationen Richtung Dorfplatz bewegten. Punkt 20:21 Uhr setzte sich der Umzug in Bewegung, nachdem ein «Miniböller» den Start angekündigt hatte, wie Speaker Rolf Zemp spitz bemerkte. Denn auch hier hätten sich die Vorschriften weiter verschärft. Erstmals wurden die Strassenlampen ausgeschaltet, um die leuchtenden Kostüme noch besser zur Geltung zu bringen. Insgesamt zogen 17 Formationen durch die Bassersdorfer Stras-
sen. Mit dabei auch lokale Maskengruppen und Guggenformationen wie die Kookaburra aus Nürensdorf, die Bazzilsmannli aus Bassersdorf oder das Fakoba mit seinem Jubiläumswagen «70 Jahr Chaos Puur».
Mit Lichtermeer geehrt
Von vielen erwartet wurden die Seelenfänger aus Nürensdorf mit ihrem obligaten Feuerspektaktel. Sie setzten den Schlusspunkt im Umzug. Da es für Speaker Rolf Zemp auch der letzte Nachtumzug als Obernarr war, wurde er auf den Wagen der Seelenfänger eingeladen, wo er für seinen langjährigen Einsatz für die Bassersdorfer Fasnacht nochmals gebührend verdankt wurde. Mit einem Lichtermeer aus Handytaschenlampen zollten ihm die Fasnächtsfans am Strassenrand Respekt für sein unermüdliches Engagement.
«I did it my way – und jetzt isch fertig luschtig» Obernarr Rolf Zemp verabschiedet sich singend von seinem Amt
von Ute Müller
Am «Giigeli Zyschtig» ging die Fasnacht mit dem letzten Akt zu Ende: der Schlüsselrückgabe im Gemeindehaus.
Noch-Obernarr Rolf Zemp sinnierte in seiner Abschlussrede darüber, dass dies tatsächlich schon seine 28. Schlüsselrückgabe sei. «Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man Spass hat.» Besonders oft sei er in diesen Tagen gefragt worden: «Wie geht’s dir, wie fühlst du dich?» Zemps Antwort kam prompt: super – denn gemeinsam mit alten und neuen Mitgliedern des Fakoba habe man erneut bewiesen, dass Bassersdorf Fasnacht kann. Schmunzelnd erwähnte er, dass er in all den Jahren
bereits vier Gemeindepräsidenten erlebt habe. Die von Gemeindepräsident Christian Pfaller auferlegte Selfie-Mission hat Zemp erfüllt. 54 Stück seien es geworden, eines fehle noch, nämlich von der Schlüsselübergabe. Er werde aber nie mehr Selfies machen – die Arme seien zu kurz und die Jacke zu eng.
Für seine letzte Schlüsselübergabe hat sich Zemp etwas Besonderes einfallen lassen. Seine Abschiedsrede präsentierte er singend zum Stück «I did it my way» – ein emotionaler Rückblick auf 28 Jahre Fasnacht als Obernarr, voller Stolz, mit einem Hauch Wehmut. Der lange Applaus ging ihm sichtbar nahe. Zum Abschluss überreichten ihm Säckelmeister Daniel Vogler und die neue Obernärrin Andrea Bannwart einen ganz speziellen Erinnerungsschlüssel.
Auch das Rütli-Pub ehrt den abtretenden Obernarr. (rh)
Nachts hat die Fasnacht ihren ganz speziellen Reiz. (rh)
Urtümliche Gestalten auf Bassersdorfs Strassen. (rh)
Daniel Vogler, Rolf Zemp und Andrea Bannwart mit Erinnerungsschlüssel. (um)
Ein starkes Trio für Brütten Wahlen
am 8. März
Peter Ball
•Bio Landwirt
•Vorstand Gewerbegruppe Brütten
•Hagelexperte Schweizer Hagel Versicherung
Die SVP Brütten emp ehlt zusätzlich: Fritz Stähli als Gemeindepräsident Sandra Winiger als Gemeinderätin und die Wahlvorschläge der FDP Brütten
Mitte Jahr 2025 hat der Gemeinderat beschlossen, das Baufeld B, im Einverständnis mit den Erben Menzi, an die H. P. Hebeisen AG resp. an die dafür gegründete Chätzler AG zu verkaufen. Der Gemeinderat hatte dafür einen Vorvertrag genehmigt, welcher die Grundzüge des Verkaufs regelt. Inzwischen hat der Gemeinderat auch den entsprechenden Abtretungsvertrag genehmigt. Dieser umfasst neben der Eigentumsübertragung die Begründung verschiedener Dienstbarkeiten sowie die Vereinbarung eines Kaufrechts und eines Vorkaufsrechts. Im Rahmen der Landumlegung tritt die Gemeinde eine Fläche von knapp 1004m² zu einem Preis von 440 Franken pro m² ab und erzielt daraus einen Erlös von insgesamt 441 320 Franken. Zudem werden diverse Dienstbarkeiten geregelt. Weiter erhält die Gemeinde Brütten ein bedingtes Kaufrecht an der neuen Kataster-Nr. 1519 zum gleichen Quadratmeterpreis. Dieses kann ausgeübt werden, falls die Parzelle nicht innert fünf Jahren bestimmungsgemäss überbaut wird.
Der Abtretungsvertrag muss noch von allen Parteien unterzeichnet und beim Grundbuchamt WülflingenWinterthur öffentlich beurkundet so-
EINWOHNERZAHLEN
wie im Grundbuch eingetragen werden. Aufgrund der Landumlegung ist zudem die bestehende Trafostation der EKZ zu verlegen. Diese wird künftig auf dem Grundstück der Gemeinde (neu Kat.-Nr. 1520) betrieben. Zur rechtlichen Sicherung wird auch hierfür eine entsprechende Dienstbarkeit im Grundbuch eingetragen. Zudem wird die Gemeinde Brütten zur Errichtung der Entsorgungsstelle eine Fläche von 220 m² mit Herrn und Frau Menzi abtauschen.
ARBEITSGRUPPE FÜR AUSSICHTSTURM
Der Gemeinderat verfolgt das Ziel, auf dem Buck einen Aussichtsturm zu errichten. Für das Jahr 2026 sind für das Vorstudium 30000 Frankenbudgetiert. Um das Projekt erfolgreich zu begleiten und voranzutreiben, bilden Fritz Stähli, Peter Ball, Martin Sichler und Yves Anthon die Arbeitsgruppe «Aussichtsturm».
KREDITFREIGABE KANALREINIGUNG UND KANAL-TV
Im Rahmen der Überarbeitung des generellen Entwässerungsplans (GEP), werden die öffentlichen Siedlungsentwässerungsanlagen gereinigt und mittels Kanal-TV
Aufnahmen auf Schäden geprüft. Es ist vorgesehen diese Arbeiten in drei Etappen von 2026 bis 2028 durchzuführen. Für die Vergabe der notwendigen Arbeiten wurde eine Submission im Einladungsverfahren durchgeführt. Nach Einreichung der Angebote hat der Gemeinderat die Arbeiten an die KIBAG Entwässerungstechnologie AG vergeben. Für die Kanalreinigung wurde ein Kredit von 80600 Franken gesprochen und für die Kanal-TV Aufnahmen ein Kredit von 60800 Franken.
ZENTRUMSÜBERBAUUNG: REKURSE TEILWEISE GUTGEHEISSEN
Gegen die Beschlüsse des Gemeinderates vom 14.Januar 2025 zur Erteilung der Baubewilligung für zwei Mehrfamilienhäuser (Brüelgasse 7 und 8) sowie zur Baubewilligung für die Gemeindetiefgarage wurden mehrere Rekurse erhoben. Aus prozessökonomischen Gründen wurden die Verfahren vereinigt. Nun liegen die Urteile des Baurekursgerichts vom 22.Januar 2026 betreffend Genossenschaft Zentrum und Tiefgarage vor.
Bei der Bewilligung für die Gemeindetiefgarage wurden die Rekurse vom Baurekursgericht abgewiesen. Die Rekurrentinnen und Rekurrenten haben jedoch noch die Möglichkeit, den
Einwohner per 31.12.202531.12.2024
UND VERWALTUNG
Entscheid an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich weiterzuziehen. Die Rekurse gegen die Baubewilligung von zwei Mehrfamilienhäusern wurden vom Baurekursgericht teilweise gutgeheissen und zur Überarbeitung zurückgewiesen. Der Gemeinderat hat beschlossen, den Entscheid nicht an das Verwaltungsgericht weiterzuziehen. Die beanstandeten Punkte werden im weiteren Verfahren sachlich und unter Beachtung der einschlägigen Rechtsgrundlagen geprüft. Sobald die Entscheide rechtskräftig sind, wird die Gemeinde Brütten die Bevölkerung über das weitere Vorgehen informieren.
Gemeinderat Brütten
am 19.3.2026
Nelly Wegmann-Peter Unterdorfstrasse 53
Gemeinde Brütten
AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
Der politische Gemeindeverein Brütten (pgv) lädt herzlich ein zum
ABSTIMMUNGS-KAFI
Gratis Kaffee und Gipfeli an allen Abstimmungssonntagen 2026 im Zentrumsbau Allmend von 10 bis 12 Uhr
Wir freuen uns auf ein gemütliches Beisammensein.
Alle sind herzlich eingeladen.
Daten 2026:
8. März / 14.Juni / 27.September / 29. November
Anlässlich der Behördenwahlen vom 8.März organisiert turnusgemäss der Politische Gemeindeverein pgv Brütten im Namen aller Ortsparteien einen WAHLAPÉRO
am Sonntag, 8. März
ab 15.30 Uhr im Gemeindesaal Brütten (oder bei schönem Wetter auf dem Gemeindeplatz)
Gerne möchten wir mit den gewählten Mitgliedern der Behörden anstossen.
Der politische gemeindeverein pgv Brütten lädt deshalb alle Interessierten herzlich zu einem Wahlapéro ein und freut sich auf einen spannenden Anlass, an welchem Wählerinnen und Wähler die neuen Behörden persönlich kennenlernen können.
pgv Brütten im Namen aller Ortsparteien
GESUCHT: SENIORENAUSFLUGS-ORGANISATORIN
Seit vielen Jahren organisiert und leitet Beatrice Breslaw zusammen mit Claudia Wobmann alljährlich den beliebten und gut besuchten Brüttener Seniorenausflug Mitte August.
Nun möchten sie etwas kürzertreten und diese dankbare Aufgabe in jüngere Hände weitergeben.
Wer hat Freude und am Organisieren, Rekognoszieren, Neues entdecken? Wer mag sich in sinnvoller Freiwilligenarbeit für die Brüttener Senioren engagieren?
Bitte nehmen Sie doch direkt Kontakt auf mit Beatrice Breslaw:
Telefon 052 345 36 74 oder E-Mail: hugo.eigensatz@hispeed.ch
Altersforum Brütten
Ein neuer Aussichtsturm für Brütten
Arbeitsgruppe plant fixen Holzturm auf dem Buck
von Birgit Günter
Auf dem Buck soll in einigen Jahren wieder ein Aussichtsturm stehen wie während des Dorffestes 2022. Für Vorarbeiten sind 30 000 Franken budgetiert.
Er war der heimliche Star des Dorffestes 2022 gewesen: ein begehbarer Holzturm auf dem Wasserreservoir in Brütten. Mit rund 16 Kubikmeter Holz gebaut, bot der Turm während drei Monaten eine grandiose Aussicht – manche Brüttener haben den Turm fast täglich bestiegen, dabei zahllose Sonnenuntergänge und Mondaufgänge fotografisch festgehalten und die Stimmung genossen. «Man hat immer jemand angetroffen dort oben», hatte
damals eine Brüttenerin im dorfblitz erzählt. Nach dem geplanten Abbau im November 2022 hatte sich eine Gruppe von Brüttenerinnen gebildet, die öffentlich ihren Wunsch nach einem fest installierten Turm äusserten. Nun geht der Gemeinderat das Projekt «Aussichtsturm Brütten» an. Er hat eine Arbeitsgruppe gebildet mit Gemeindepräsident Fritz Stähli, den Gemeinderäten Peter Ball und Martin Sichler, sowie Gemeindeschreiber Yves Anthon. Für das Vorstudium sind im Budget 30 000 Franken eingerechnet.
«Noch ganz am Anfang»
«Wir stehen mit der Planung noch ganz am Anfang», betont Gemeindeschreiber Yves Anthon. Klar ist bis jetzt einzig, dass es auch ein Holzturm werden soll, gebaut mit
Brüttener Fichtenholz. In einem ersten Schritt hat Anthon Hochschulen angefragt wegen einer möglichen Zusammenarbeit bei der Entwicklung des Bauprojekts. Als nächste Schritte stehen Drohnen-Bilder an, um herauszufinden, wie hoch der Turm werden muss und um die genaue Aussicht festzuhalten, sowie Bodenproben.
Nicht höher als zwanzig Meter Geplanter Standort ist auf dem Buck bei der Schaukel. Das Land gehört dem Kanton. Darum braucht es eine Baubewilligung plus eine Bewilligung vom Kanton Zürich. Der Kanton hat laut Anthon schon angedeutet, dass er eine Bewilligung erteilen würde, wenn das Projekt gewisse Auflagen erfülle. Dazu gehört unter anderem, dass der Turm aus Holz
Mysteriöse maschinelle Poesie
«Poetomat»
verblüfft
Kinder mit Dichtkunst
von Fabienne Walker
Ende Januar sorgte der sogenannte «Poetomat» in der Bibliothek Brütten an einem Samstagmorgen für ein faszinierendes Erlebnis für Kinder.
Der «Poetomat» wird als Kinder-Literatur-Veranstaltung von «KinderLiteraturStadt» aus Basel angeboten. Pro Jahr wird der «Poetomat» in 40 verschiedenen Bibliotheken in der Schweiz installiert; das Ziel dabei ist es, den Kindern auf spielerische Weise einen ersten Zugang zu Gedichten zu ermöglichen. Auf den ersten Blick scheint der «Poetomat» eine Maschine aus Karton zu sein, die ein Gedicht generiert, wenn man ein kreisförmiges Stück Karton mit Buchstaben oder Wörtern beschriftet in die Maschine einsetzt. Da-
bei las der «Poetomat» das Gedicht jeweils vor und danach kam das Gedicht in schriftlicher Form aus der Maschine heraus.
Faszinierende Funktionsweise
Die rund zehn teilnehmenden Kinder zeigten sich begeistert – viele Kinder wunderten sich aber auch darüber, wie der «Poetomat» funktioniert. Es fiel auf, dass die Worte auf dem Kartonstück die Maschine beim Dichten kaum beeinflusst haben – oder zumindest hat sich der «Poetomat» eine sehr grosse «dichterische Freiheit» eingeräumt. Als beispielsweise ein Kartonstück mit den Worten «Prinz», «Pferd» und «Sonne» in die Maschine eingesetzt wurde, spuckte diese Folgendes aus: «Abzählreim: Auf einem GummiGummi-Berg, da wohnt ein GummiGummi-Zwerg. Der Gummi-GummiZwerg hat eine Gummi-Gummi-Frau.
Die Gummi-Gummi-Frau hat ein Gummi-Gummi-Kind…».
Die Freude der Kinder trübte dies jedoch nicht, alle äusserten sich erfreut über ihre Erfahrungen mit der Wortmaschine: «Es ist ein cooles Erlebnis; es ist witzig, dass man Wörter in die Maschine geben kann und danach ein Gedicht herauskommt»,
gebaut wird, sich in die Umgebung einbettet und nicht höher als zwanzig Meter ist.
Projekt braucht Zeit
Anders als beim temporären Turm während des Dorffestes im Jahr 2022 ist es bis zu einem fixen Turm auf dem Buck nun noch ein langer Weg. Zuerst müsse das Projekt jetzt ausgearbeitet werden, erklärt Anthon. Wenn es zustande kommt, wird es der Gemeindeversammlung vorgelegt. Schafft das Projekt diese Hürde und die Brüttener stimmen ihm zu, dürfte es nochmals Monate dauern, bis der Aussichtsturm auf dem Buck dann realisiert ist – wer sich schon heute auf grandiose Aussicht, Sternegucken und Sonnenuntergänge-Fotografieren freut, übt sich also besser in Geduld.
meinte ein Mädchen. Nach einer Weile vermutete ein Grossteil der Teilnehmenden, dass sich in der Kartonkiste eine Person befand, die ein Gedicht auswählte, dieses vorlas und dann das Gedicht in Schriftform aus dem Automaten herausgab – und damit wurde wohl die Funktionsweise der Wortmaschine entlarvt.
Der «Poetomat» verblüffte die Kinder mit originellen Gedichten. (fw)
Dorf mitgeprägt
FDP-Ortspartei feiert ihr 50-jähriges Bestehen
von Susanne Gutknecht
Einen Tag und 50 Jahre nach der Gründung der FDP Ortspartei am 4. Februar 1976 feierten die heutigen Mitglieder mit geladenen Gästen aus den Nachbargemeinden ihr Jubiläum.
Unter den Schirm der Feierlichkeiten von 1150-Jahre Brütten hat auch die FDP-Ortspartei ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. Parteipräsident Philipp Guggisberg freute sich: «Es war eine gelungene und unkomplizierte Feier – wie es unserem liberalen Prinzip entspricht.» In ihrem Grusswort nahm Nationalrätin Regine Sauter Bezug auf den historischen Kontext, in der sich die Partei schon ganz zu Beginn für die Gemeinde verdient gemacht habe: «50 Jahre ist für eine Ortspartei in einer kleinen Gemeinde eine beachtliche Leistung. Das zeugt von Stabilität und grossem Engagement. Mit ihrer Haltung haben die Parteimitglieder den Willen zum Fortschritt unterstrichen.»
So habe die FDP die Entwicklung vom landwirtschaftlich geprägten Bauerndorf zur attraktiven Agglomerationsgemeinde mitgeprägt, attestierte auch Gemeindepräsident Fritz Stähli. Mit der Ansiedlung von Mitarbeitenden der nahen Sulzer/Rieter-Betriebe und der Swissair habe sich der Mix der Bevölkerung geändert. Dennoch führe man einen guten Dialog – ob nun mit den Behörden oder mit anderen Parteien, erklärt Guggisberg. So sei die Gründung neuer Parteien wie kürzlich der GLP durchaus positiv zu werten und gebe neue Impulse.
Legendäre Versammlung
Rudolf Bosshart, lange Jahre Präsident der FDP Brütten sowie früherer Gemeindepräsident, erzählte einige Anekdoten aus der Parteigeschichte und erinnerte an die Raumplanungsideen des Kantons, denen eine «legendäre Gemeindeversammlung» Einhalt gebot. Aber nicht immer war es rosig um die Ortspartei bestellt. Auch Auflösungsgedanken finden sich in den Vereinsprotokollen wegen zu wenig Mit-
Ortspartei stark verankert
gliedern – «jetzt ist das ganz anders!» Der amtierende Präsident blickte in seiner Botschaft in die Zukunft: «Wir sind gut aufgestellt und zeigen in den aktuellen Behördenwahlen, dass wir starke und jüngere Kandidierende bringen, die den liberalen Geist weiter einbringen möchten.» Der FDP-Vorstand wolle die Demokratie pflegen –«sie ist ein Privileg» – und gleichzeitig lösungsorientiert Verantwortung übernehmen für Brütten, bekräftigte Guggisberg. «Als Partei sind wir in der
Verantwortung für das Dorfleben. Wir sind kein Schlafdorf, wie das in früheren Vereinsprotokollen als Befürchtung formuliert wurde, sondern eine attraktive Wohngemeinde», so Guggisberg. Dafür setze sich die FDP ein. Im Laufe des Abends gab es genügend Gelegenheit, sich mit anderen auszutauschen. Ebenso nahmen die Behörden-Kandidatinnen die Möglichkeit wahr, sich mit Regine Sauter auszutauschen und einige Tipps fürs Politisieren als Frauen zu holen.
Rudolf Bosshart (ehemaliger FDP-Partei- und Gemeindepräsident), Fritz Stähli (Gemeindepräsident), FDP-Nationalrätin Regine Sauter und FDP-Präsident Philipp Guggisberg. (zvg)
Neun neue Mitglieder an gut besuchter GV der SVP Brütten
von Susanne Gutknecht
An der Generalversammlung begrüsste SVP-Ortsparteipräsident Jürg Stahl gleich neun neue Mitglieder und schaute auf zwei Anlässe mit Alt-Bundesrat Ueli Maurer und Statthalter Robert Hinnen zurück.
Der Pavillon Säntisblick inmitten von Brütten war gut gefüllt an der Generalversammlung der SVP Brütten am 2. Februar. Ortsparteipräsident Jürg Stahl interpretierte es als eindrückliches Zeichen, wie stark die Partei im
Dorf verankert sei. Gleich neun neue Mitglieder begrüsste er in den SVPReihen. Der bedeutende Zuwachs wurde mit grossem Applaus gewürdigt und unterstreiche das wachsende Interesse an einer engagierten, bürgerlichen Politik für Brütten, so der Präsident.
In seinem Jahresbericht schaute er auf ein intensives und erfolgreiches Jahr zurück und freute sich an «inhaltlich starken Anlässen fürs Dorf». So war einerseits der Gastauftritt von Alt-Bundesrat Ueli Maurer ein Erfolg, der in seinem pointierten Referat das schweizerische Milizsystem als tragende Säule des Landes lobte
und eindringlich zum Mitmachen in einer Behörde oder Partei aufrief. Ebenso war der traditionelle Dreikönigsanlass am 6. Januar – dieses Jahr bei klirrender Kälte – gut besucht und wurde vom Referat von Statthalter Robert Hinnen bereichert.
Bestätigung des Vorstands
An der Versammlung wurde der Vorstand einstimmig für weitere vier Jahre wiedergewählt. Mit den bevorstehenden Gemeindewahlen sowie mehreren wichtigen Abstimmungsthemen stehe ein intensives politisches Jahr bevor. Stahl rief die Mitglieder dazu auf, engagiert,
sichtbar und entschlossen für die Werte und Anliegen der SVP Brütten einzustehen.
SVP-Ortsparteipräsident
Brütten soll Verkehrskommission bekommen
Grünliberale lancieren Initiative
von Birgit Günter
Drei Mitglieder der GLP Brütten haben eine Einzelinitiative eingereicht zur Gründung einer Verkehrskommission. Diese soll den Gemeinderat fachlich unterstützen und ein Verkehrssicherheitskonzept erarbeiten.
Brütten wächst, und damit nimmt auch der Verkehr zu.
Die GLP-Mitglieder Saskia Dias, Sabine Jakob und Patricia Monnard fordern darum eine Verkehrskommission für die Gemeinde. Die Einzelinitiative dazu haben sie Anfang Februar bei der Gemeinde eingereicht.
Die Verkehrskommission soll laut Initiantinnen den Gemeinderat fachlich unterstützen und sich systematisch mit Fragen der Verkehrssicher-
heit und Verkehrsplanung befassen. Zudem soll die Kommission ein Verkehrssicherheitskonzept erarbeiten, eine Gefahrenkarte erstellen und Bauprojekte, Gestaltungspläne und weitere Vorhaben beratend begleiten. «Die Verkehrskommission hat keine Entscheidkompetenz, aber eine klar beratende Rolle», erklärt dazu Fabian Heer, Präsident der GLP Brütten.
Gefährliche Situationen
Die Initiantinnen berufen sich auf das gewachsene Verkehrsaufkommen und die damit verbundenen «erhöhten Anforderungen an die Verkehrssicherheit». Viele vergleichbare Gemeinden hätten bereits eine Verkehrskommission. In Brütten wird das Thema Verkehr bisher vom Finanzvorsteher betreut.
Besonderen Handlungsbedarf in Sachen Verkehrssicherheit orten Dias,
«Gute Sache fürs Dorf»
«abStimmungs-Kafi» wird zu
von Birgit Günter
Das vom Politischen Gemeindeverein Brütten (pgv) vor zwei Jahren als Versuch lancierte «abStimmungs-Kafi» hat sich etabliert. An der Generalversammlung beschloss der Verein, das Kafi weiterzuführen.
Als der pgv vor zwei Jahren das «abStimmungs-Kafi» einführte, war unklar, ob das neue Angebot auf Anklang stossen würde. Dann zeigte sich: es tut. «Wir waren positiv überrascht», sagt pgvCo-Präsident Urs Schöni. Das Kafi, das jeweils an den Abstimmungssonntagen von 10 bis 12 Uhr im Zentrumsbau Allmend stattfindet, besuchen zwischen 20 und 40 Personen. «Die Gäste sind kunterbunt gemischt
Jakob und Monnard im Dorfzentrum rund um Volg, Schmittenplatz, Kinderhaus Chrüsimüsi und Hintergässli, sowie bei der Unterdorfstrasse und der Brühlstrasse. Ein weiteres Problem sei das vermehrte Parkieren auf öffentlichem Grund. Dabei käme es immer mal wieder zu gefährlichen Situationen, wie beispielsweise im vergangenen Jahr: Bei einer Feuerwehrübung an der Zelglistrasse konnte das Einsatzfahrzeug wegen am Strassenrand parkierten Autos nicht ungehindert zum Einsatzort gelangen.
«Die Einzelinitiative befindet sich derzeit in der formellen Prüfung. Wir gehen davon aus, dass sie am 10. Juni der Gemeindeversammlung zur Behandlung vorgelegt wird», so Fabian Heer. «Die GLP Brütten unterstützt die Initiative einstimmig. Sie stärkt die Verkehrssicherheit, unterstützt eine nachhaltige Dorfentwicklung
und trägt zu einer hohen Lebensqualität in Brütten bei.»
Wegen parkierten Fahrzeugen kann das Feuerwehrauto nicht ungehindert passieren –ein Verkehrskonzept soll solche Situationen vermeiden. (zvg)
fixem Anlass in der Brüttener Agenda
durch alle Parteien hindurch», so Schöni. In einer offenen Stimmung werde bei Gratis-Gipfeli und Kaffee das Dorfgeschehen miteinander diskutiert, ungeachtet der politischen Gesinnung. Die Freiwilligen des pgv, die das «Kafi» betreiben, hätten dafür viele positive Feedbacks erhalten. «Das ist eine gute Sache fürs Dorf», bilanzierten darum die pgv-Mitglieder an ihrer Generalversammlung Anfang Februar und nahmen das «abStimmungs-Kafi» nun fix in ihre Agenda und ihr Budget auf. «Die Kosten für den Betrieb halten sich dank den Zustüpfen der Gäste ins Kässeli im Rahmen», so Schöni. Budgetiert sind 100 Franken pro Jahr. Zusätzlich zum Wahlapéro am Nachmittag sind speziell zum nächsten «abStimmungsKafi» vom 8. März alle Kandidierenden für die Behördenwahl eingeladen.
Neumitglieder werben
Daneben plant der pgv am 7. Juli einen weiteren Anlass für die Dorfbevölkerung – eine Führung an die historischen Plätze Brüttens. Der Anlass soll auch als Mitgliederwerbung dienen. «Wir hatten im vergangenen Jahr einen Neuzugang und sind stabil bei derzeit 39 Mitgliedern, aber unser Ziel ist, über 50 zu haben», erklärt Schöni. Ein Dauerbrenner auf der Traktanden-
liste des pgv sei der in Brütten weiterhin fehlende Glasfasernetz-Anschluss. «Da bleiben wir dran, auch wenn wir dem Gemeinderat glauben, dass die Verantwortung für diesen Missstand nicht bei der Gemeinde, sondern bei der Swisscom liegt», sagt Schöni. Aktuelles Traktandum sind die Wahlen am 8. März: «Da möchten wir unser Mitglied Nicola Nater in die Schulpflege bringen.»
Der pgv führt das beliebte «abStimmungs-Kafi» weiter. (zvg)
Familiensauna Sonntag auf Anfrage. Reservation erforderlich.
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Brüttener mittendrin im europäischen Fasnachtsfieber
Andreas Kappeler begrüsste viele Gäste aus europäischen Fasnachtshochburgen
von Birgit Günter
Winterthur war dieses Jahr «Närrische Europäische Kulturstadt». Andreas Kappeler aus Brütten war als Präsident des Winterthurer Fasnachtskomitee Mitorganisator dieses Grossanlasses.
Der vergangene Monat stand in der Region ganz im Zeichen der Fasnacht. Während Bassersdorf, die zweitgrösste Fasnacht im Kanton, ihr 70-Jahr-Jubiläum feierte, erlebte Andreas Kappeler aus Brütten als Präsident des Fasnachtskomitees Winterthur eine ganz spezielle Fasnacht: Die Eulachstadt war im Vorfeld zur «Närrischen Europäischen Kulturstadt 2026» gekürt worden. Als Kappeler vor über einem Jahr diese frohe Nachricht erfahren hatte, hatte es dem ansonsten gesprächigen
52-Jährigen für eine halbe Stunde lang die Sprache verschlagen – aus lauter Freude. «Das war für uns, wie wenn der FC Bassersdorf in der Champions League mitspielen dürfte», sagt Kappeler. Das europäische Komitee mit Sitz in Köln hatte Winterthur ausgesucht, weil den Mitgliedern «der Charme, die Familienfreundlichkeit und die über 500-jährige gelebte Tradition» des Anlasses gefallen hatte. Kappeler sieht diese Auszeichnung auch als «Lohn für unsere Arbeit». Vor fünf Jahren war er spontan Nachfolger des damals überraschend verstorbenen Präsidenten geworden. «In dieser Zeit hat mein Team es geschafft, die Winterthurer Fasnacht auf ein Niveau zu heben, dass wir sogar international wahrgenommen werden», freut er sich. Mittlerweile kämen aus halb Europa Anfragen von Gruppen, die am Umzug mitlaufen
wollen; dieser sei aber bereits seit Sommer ausgebucht gewesen. Das Ziel sei, den Umzug dereinst verlängern zu können, damit mehr mitmachen können: «Da suchen wir zusammen mit der Stadt nach Lösungen.»
Internationaler Besuch
Unter die Besucher mischten sich dieses Jahr auch die Vorstandsmitglieder der Mitglieder der Närrischen Europäischen Gemeinschaft, unter anderem kamen sie aus Slowenien, Holland oder Frankreich. Davon abgesehen hatte man sich auf die Fasnacht vorbereitet wie auf die bisherigen. Der einzige Unterschied lag auf der emotionalen Ebene: «Für uns war diese Auszeichnung emotional eine riesige Sache. Bei vielen Mitgliedern war der Puls darum deutlich höher als bei bisherigen Fasnachten», so der Fakowi-Präsident.
Leidenschaftliches Engagement für Kuba
Die Winterthurer Fasnacht, die als grösste im Kanton gilt, ging am Montagabend mit dem Böögg-Verbrennen zu Ende. Nun heisst es für Kappeler und sein Team: aufräumen, Eindrücke sortieren – und dann zurückschauen auf ein Jahr, als die eigene Fasnacht mitten auf der europäischen Fasnachtsbühne stattfand.
Andreas Kappeler, Präsident des Fasnachtskomitee Winterthur, zusammen mit Maskottchen, am Umzug 2025. (zvg)
Mit Kinderhilfsorganisation das Wohl der Bevölkerung fördern
von Fabienne Walker
Im Rahmen eines Unterhaltungsnachmittags, der von der reformierten Kirche Breite organisiert wurde, präsentierte Mark Kuster seine Kinderhilfsorganisation Camaquito in Kuba.
Mark Kuster ist in Winterthur Töss aufgewachsen und lebte einige Jahre in Brütten. Als 25-Jähriger bereiste er erstmals Kuba, um an einer Geburtstagsfeier eines Freundes teilzunehmen. Nach dem einwöchigen Aufenthalt in Kuba liess ihn dieses Land in der Karibik nicht mehr los – und er entschied sich, sich für das Wohl des kubanischen Volkes einzusetzen. So gründete er im Jahre 2001 die Kinderhilfsorganisation Camaquito. «Ich
habe Visionen; ich will etwas bewegen, die Welt in kleinen Schritten verbessern», meinte Kuster.
Vielseitige Projekte
Die Kinderhilfsorganisation Camaquito setzt sich in den Bereichen Bildung, Sport, Kultur, Gesundheit, Umwelt und neuerdings auch Entrepreneurship ein. Beispielsweise werden mit finanziellen Mitteln Renovierungen von Bildungseinrichtungen oder Spitälern ermöglicht. Des Weiteren unterstützt Camaquito Freizeitaktivitäten, die eine gesellschaftspolitische Aufgabe erfüllen. So soll Fussball nicht nur als Sport gefördert werden, sondern ebenso die Inklusion unterstützen und Kinder mit Beeinträchtigungen besser integrieren. Insgesamt geniesst die gemeinnützige Organisation grossen Rückhalt
in der Schweizer Regierung oder beispielsweise auch in der japanischen Botschaft, jedoch betonte Kuster, dass seine Kinderhilfsorganisation unabhängig bleiben solle und er daher die finanziellen Mittel primär aus Privatspenden beziehe. Pro Jahr kämen rund 260000 bis 300000 Franken aus Privatspenden zusammen. Um den Vortrag abzurunden, nahm
Kuster auf die wirtschaftliche und politische Lage in Kuba Bezug: Neben der Lebensmittelkrise sei insbesondere die US-Ölblockade für die ohnehin stark angeschlagene Wirtschaft ein harter Schlag. Doch Kuster versicherte, dass er sich mit seiner Kinderhilfsorganisation auch zukünftig bestmöglich für das Wohl der kubanischen Bevölkerung einsetzen möchte.
Mark Kuster gewährte im Gemeindesaal Brütten einen Einblick in seine Projekte, die er mit seiner Kinderhilfsorganisation Camaquito verfolgt. (fw)
GEMEINDEVERSAMMLUNG
Die vorsorglich auf den 8. April 2026 terminierte Gemeindeversammlung fällt aus. Die nächste Versammlung findet am 17. Juni 2026 statt.
KREDITBEWILLIGUNGEN/ ARBEITSVERGABEN
Für den Ersatz des Gong- und Durchsageanlage im Schulhaus Ebnet hat der Gemeinderat einen Kredit von 11 500 Franken als gebundene Ausgabe bewilligt. Der Auftrag geht an die Mobatime AG, Dübendorf. Für die Projektierung der Revitalisierung des Müliweihers und des Altbachs hat der Gemeinderat einen Kredit von 55000 Franken bewilligt. Die Aufträge gehen an die Geoinfra Ingenieure AG, Kemptthal und die Praxiswerk Atelier Gewässer, Dietlikon.
FINANZEN
Durch die Revisionsstelle Baumgartner & Wüst GmbH wurde am 28. November 2025 die jährliche Geldverkehrsrevision vorgenommen. Dabei wurde eine ordnungsgemässe Füh-
rung des Geldverkehrs festgestellt und keine Hinweise oder Empfehlungen gemacht. Der Gemeinderat hat den aus der Revision resultierenden Bericht genehmigt.
Für sieben Handänderungen gewährte der Gemeinderat Steueraufschub.
KREDITABRECHNUNGEN
• Die Abrechnung über die Sanierung des Brunnenwegs inklusive Ersatz der Beleuchtung und Wasserleitungen mit Kosten von 114 850.50 Franken und damit Minderkosten von 25149.50 Franken gegenüber den bewilligten Krediten von 140 000 Franken wurde vom Gemeinderat genehmigt.
• Die Abrechnung über die Sanierung der Strasse Im Buchsel inklusive Ersatz der Beleuchtung und Wasserleitungen mit Kosten von 191 138.30 Franken und damit Minderkosten von 18861.70 Franken gegenüber den bewilligten Krediten von 210 000 Franken wurde vom Gemeinderat genehmigt.
• Die Abrechnung über die Sanierung des Oberligwegs inklusive Ersatz der Beleuchtung mit Kosten von 120 310.35 Franken und damit
Die Gemeinde Nürensdorf sucht per sofort oder nach Vereinbarung eine engagierte und motivierte Persönlichkeit für die folgende freie Stelle:
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Gemeinderat Nürensdorf
AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
Mehrkosten von 310.35 Franken gegenüber dem bewilligten Kredit von 120000 Franken wurde vom Gemeinderat genehmigt.
• Die Abrechnung über die Sanierung der Tambelstrasse inklusive Ersatz der Beleuchtung mit Kosten von 128 571.25 Franken und damit Minderkosten von 6428.75 Franken gegenüber dem bewilligten Kredit von 135 000 Franken wurde vom Gemeinderat genehmigt.
• Die Abrechnung über die Umrüstung der Strassenbeleuchtung auf LED-Leuchten im Gebiet BirchwilOberwil mit Kosten von 155 052.15 Franken und damit Mehrkosten von 52.15 Franken gegenüber dem bewilligten Kredit von 155000 Franken wurde vom Gemeinderat genehmigt.
• Die Abrechnung über den Neubau der Transportleitung, entlang der Brüttener- und der Tüfistrasse, und der Druckerhöhungsanlage mit Kosten von 547263.52 Franken und damit Minderkosten von 22 736.48 Franken gegenüber den bewilligten Krediten von 570000 Franken wurde vom Gemeinderat genehmigt.
Gemeinderat Nürensdorf
GRATULATION
WIR GRATULIEREN!
Zur Diamantenen Hochzeit
Am 31. März
Anita und Franz Muggli Rainstrasse 17, 8309 Nürensdorf
ABSCHIED
Kistler, Margaretha geb. 1941 verstorben am 19. Januar
Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.
In die Baukommission, bisher & als Gemeindepräsident, bisher
Elisabeth (Lisa) Schneider
In den Gemeinderat Nürensdorf, bisher
& als Gemeindepräsident, neu
Hannes Schärer
In den Gemeinderat Nürensdorf, bisher
Heini Bosshart
Parteilos
Unsere Empfehlung für die Wahlen vom 8. März 2026
AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
FREIZEITKURSE FÜR ERWACHSENE
Buffonis Wurstkurs – wursten, grillieren & geniessen Wolltest du schon immer selbst eine Wurst nach deinem Gusto herstellen und probieren? In geselliger Runde wird gewurstet, du lernst, welches Fleisch verwendet wird und wie die Würste abgefüllt werden. Zum Schluss werden die Würste zusammen grilliert, degustiert und genossen. Vier Stunden Spass ist garantiert!
SKEMA Selbstverteidigung stärkt Fitness und Selbstvertrauen, um in verschiedensten Situationen bestehen zu können. Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit werden gestärkt, körperliche und geistige Koordination gefördert.
Natürliches verreisen: die bewährte Reiseapotheke & Summer must haves für die ganze Familie Von Aufregung und aufgeschürften Knien, Bienenstichen, erholsamer Schlaf, Sonnencreme, Verdauung bis Zeckenspray: Du möchtest mehr über die bewährte Öl-Reiseapotheke für die ganze Familie erfahren? Dann komm mit auf diese ganz besondere Duftreise und tauche ein in die faszinierende Welt der ätherischen Öle. Die Kursleiterin zeigt dir, wie unglaublich breit das Anwendungsspektrum der ätherischen Öle sein kann, auf was man achten muss und wie man sich mühelos eigene Mischungen machen kann. Du kannst an diesem Abend vieles ausprobieren und darfst dir auch eine eigene Mischung mit nach Hause nehmen.
Kennenlernen des eigenen E-Bikes; Grundposition und Bikeeinstellung; Bremstechnik; einfache Kurventechniken; richtig Schalten; Bergauf- / Bergabfahren mit korrekter Unterstützung; richtige Linienwahl auf dem Naturweg; verschiedene Balanceübungen
Bilderbuchkino mit Bär Otto für Kinder ab 4 Jahren
Dienstag, 10. März, 16 Uhr
Spannende und unterhaltsame Kurzgeschichten für Erwachsene liest das Team der Bibliothek im Foyer des Zentrum Bären. Geniessen Sie eine kurzweilige halbe Stunde. Eintritt frei.
Mittwoch, 11. März, 10 Uhr
Gschichtezug - Geschichten und Versli hören, zuschauen, mitmachen, spielen - für Kinder ab 2 Jahren mit Begleitung
Freitag, 27. März, 19 Uhr
BiblioWeekend: Filmvorführung «22 Bahnen», Cüpli: Fr. 5.–Kostenloser Eintritt für alle ab 12 Jahren. Beschränkte Platzzahl – Anmeldung unter bibliothek@nuerensdorf.ch
Samstag, 28. März, 11 bis 12.15 Uhr
BiblioWeekend: Interaktive Lesung mit Stefan Baiker, Schweizer Autor der Reihe «Geisterkickboarder» für Kinder ab der 2. Klasse. Beschränkte Platzzahl – Anmeldung unter bibliothek@nuerensdorf.ch
Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf.
Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihren Besuch.
Bibliothek Nürensdorf
Personelle Wechsel im Ortsmuseum Nürensdorf
Neue Vorstandsmitglieder und Investitionen prägen das Vereinsjahr
von Andrina Schmid
Im Verein Ortsmuseum Nürensdorf gibt es ab dem neuen Jahr zwei neue Gesichter im Vorstand. Am Mittwoch, 4. Februar, fand die Generalversammlung in der Turnhalle Ebnet statt. Rund 80 der insgesamt 158 Mitglieder nahmen daran teil.
Zu Beginn der GV wurden der Jahresbericht sowie die Jahresrechnung präsentiert. Für Auflockerung sorgte zudem eine rund zehnminütige Video-Schau vom Vizepräsidenten und Kassier Willi Kobel, welche das Museumsjahr 2025 in Bildern zusammenfasste. Neue Mitgliederanträge gingen keine ein.
Finanziell schliesst das Ortsmuseum mit einem Verlust von rund 11 000 Franken ab. «Das haben wir aber bewusst gemacht», erklärt Vereinspräsidentin Yvonne Guggenbühler. Im vergangenen Jahr wurde insbesondere in die Infrastruktur investiert. So wurde die Elektrizität erneuert und das Gebäude technisch auf den neuesten Stand gebracht. Auch kleinere Ausbauarbeiten im hinteren Bereich des Museums wurden umgesetzt.
Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor Auch im Vorstand kam es zu personellen Änderungen. Myrta Merki tritt aus dem Vorstand zurück, bleibt dem Ortsmuseum aber als aktives Mitglied erhalten und wird sich weiterhin bei Führungen engagieren.
Ihre Nachfolge übernimmt Jolanda Mielebacher. Zusätzlich verstärkt Jantina Bachmann den Vorstand und wird künftig vor allem für die Website sowie administrative Aufgaben zuständig sein. «Ich bin froh, dass wir auch jüngere Leute gewinnen können für den Vorstand», sagt Guggenbühl. Dies sei generell ein Ziel des Museums: «Das Ortsmuseum lebt ja nur, wenn wir mitunter auch jüngere Leute ansprechen.»
Guggenbühler lobt die Zusammenarbeit im Vorstand: «Wir können über alles reden und diskutieren und kommen immer wieder auf einen gemeinsamen Nenner.»
Auch die vielen Freiwilligen, die beispielsweise sonntags beim Servieren helfen, seien ein Höhepunkt im Vereinsleben.
Bald schon öffnet das Ortsmuseum mit einer neuen Ausstellung. Am 5. April wird die Swissair-Ausstellung in Nürensdorf eröffnet. Dort sind unter anderem Bilder verschiedener Flugzeugmodelle sowie Uniformen und Kostüme zu sehen.
Die Vereinsmitglieder beim Apéro nach der Generalversammlung. (zvg)
Liebe Mitbürgerinnen
Liebe Mitbürger
Das Anliegen unserer Einwohnerinnen und Einwohner ist mir wichtig. Meine Arbeit ermöglicht mir täglichen Kontakt mit der Bevölkerung. Seit fünf Jahren engagiere ich mich mit Herzblut im Gemeinderat im Ressort «Raum und Umwelt». Auf dem Land aufgewachsen, konnten wir in der Freizeit die Umgebung uneingeschränkt erkunden. Bauzonen und Baureglement haben schon zu jener Zeit Einfluss auf die Besiedelung genommen. Derzeit ist eine Überarbeitung im Gange.
Zu «Raum und Umwelt» gehört auch die Gestaltung von Freiräumen sowohl für Menschen, als auch für Tiere. In diesem Bereich ist eine gute Koordination zwischen den Anliegen von Bevölkerung, Landwirtschaft, Forstwesen, Jagd und Naturschutz eine zentrale Aufgabe.
Ich setze mich lösungsorientiert für die Anliegen unserer Einwohnerinnen und Einwohner ein. Gemeinsam gestalten wir eine lebenswerte Gemeinde.
Danke für Ihre Unterstützung.
Freundliche Grüsse
Wahlen 2026
Gemeinderat Nürensdorf
unabhängig / volksnah / kostenbewusst Agnes + Ruedi Baltensperger, Erika + Richi Baumgartner, Bernadette + Peter Brunold, Irma + Urs Buchegger, Ruth + Erwin Bürkler, Margrit Büsser, Denise + Michel Chappuis, Dr. Elisabeth Constam, Elisabeth + Jürg Grossglauser, Karin Homberger, Franz Imhof, Iris Isler, Monika + Rainer Koch, Hansjörg Kraus, Ueli Kümmerli + Martha Weber, Mariza + Peter Naef, Balz Oertli, Esther + Georg Parel, Helena + Thomas Raschle, Katja + Roman Rettich, Irene Schaub, Theres + Albert Schellenberg, Claudia + Martin Simmler, Padmaja + Dr. Dieter Spälti, Vreni + Hansjürg Städeli, Beatrice van Sambeek, Marlene + Daniel Weideli, Vesna + Michael Würsten, Beatrice + Walter Zihlmann, Sandra + Jürg Zürcher
Liebe Mitbürgerinnen
Liebe Mitbürger
Als Mitglied des Gemeinderates werde ich genau hinhören, aktiv mitgestalten und Lösungen finden, die unsere Gemeinde weiterbringen und den Zusammenhalt stärken werden. Dabei ist mir eine nachhaltige und vorausschauende Finanzpolitik ein wichtiges Anliegen.
Meine Ausbildungen im Finanz- und Verwaltungswesen sowie meine beruflichen Erfahrungen durch die Arbeit in mehreren Geeindeverwaltungen haben mir gezeigt, wie wichtig eine verlässliche Zusammenarbeit innerhalb des Gemeinderats sowie eine effiziente Gemeindeverwaltung ist.
Das Leben auf einer Mehrgenerationenfarm hat mich gelehrt, dass für die Gestaltung unserer Zukunft die Anliegen aller Generationen miteinbezogen werden müssen.
Ihre Unterstützung zählt.
Freundliche Grüsse
Wo die Noten tanzen
Musikschulzentrum festlich eingeweiht
von Susanne Gutknecht
Ende Januar weihte die Schule Nürensdorf gemeinsam mit der Jugendmusikschule die Musikzimmer sowie den Mittagstisch im Schulhaus Sunnerain ein.
Am 31. Januar liessen es sich rund 300 Besucher nicht nehmen, die neuen Musikschulräumlichkeiten und den Mittagstischraum im Schulhaus Sunnerain zu besichtigen. Neben einer Schlüsselübergabe musizierten die jugendlichen Musikkünstler in mehreren Konzerten vor der gut gefüllten Aula im Eingangsbereich. Für den Hunger verteilte die Elternmitwirkung Kaffee und Kuchen. Weit über 200 Portionen «G’hackets und Hörnli mit Öpfelmues» wurden bis zum Ende der Veranstaltung verspiesen. In seiner Eröffnungsrede lobte Gemeindepräsident Christof Bösel die präzise Planung aller Beteiligten und die ständige Koordination, so dass nur gut ein Jahr nach dem Beschluss an der Gemeindeversammlung die Arbeiten schneller als geplant abgeschlossen werden konnten.
Bilder sprechen lassen
Auffällig ist das Graffito im Eingangsbereich der Musikschulzimmer: tanzende Noten und grosse Notenschlüssel weisen bereits darauf hin, was in den
Räumen der ehemaligen Hauswartwohnung nun für eine Nutzung Platz findet. Auf den Türen prangen verschiedene Musikinstrumente und zeigen den Musikschülerinnen und -schülern den Weg ins richtige Zimmer für ihre Musikstunde. Ebenfalls hat die Klasse 5A aus dem Schulhaus Ebnet weitere Bilder für die weissen Wände gestaltet. «Es soll kindgerecht sein und nicht aussehen wie eine Wohnung», erklärt Schulpflegepräsident Gerry Romanescu.
Bereits am ersten Tag kurz vor der Eröffnung musizierten Lehrpersonen der Jugendmusikschule mit ihren Schülerinnen und Schülern. Sie zeigten sich angetan von der Akustik der Räume. Gar der musikalische Selbstversuch des Schulpräsidenten, Pascal Spicher von der Schulpflege und Finanzvorstand Hannes Schärer, welche kräftig an Djembe, Rhythmustrommel und Schlagzeug ihr Können versuchten, wurde in den anderen Räumen nicht gehört. «Vielleicht besser so», scherzten die drei Amateurmusiker. Bezüglich Akustik hat sich das Trio, das den Bauausschuss bildete, von Spezialisten beraten lassen. «Wir haben ein Maximum herausgeholt», ist Spicher überzeugt. Die Wände sind aus Doppelschalenmauerwerk, grosse Akustikpanels sind davorgehängt und die Wände sind minim schräg gebaut, so dass in jedem Raum unbekümmert musiziert werden kann. «Alle Vor-
schläge konnten wir aus finanziellen Gründen nicht umsetzen. Einiges wird sich im Betrieb auch erst zeigen», erklärt Hannes Schärer.
Musikinstrumente ausprobieren
Den Tag der offenen Tür nutzte die Jugendmusikschule dazu, den Besuchenden neue und bekannte Instrumente vorzustellen. So durften Kinder vom Waldhorn über Harmonika, Cello bis Posaune alles ausprobieren und munter versuchen, den Instrumenten Töne zu entlocken. Die Musikschullehrpersonen unterstützten die Versuche tatkräftig.
Einige der Zimmer sind zurzeit noch von der Logopädie oder als Sitzungszimmer genutzt. Nach der geplanten Sanierung des Haupttraktes im Schulhaus können diese Zimmer anderweitig genutzt werden. Ebenfalls soll der heute als Handarbeitsraum und der danebenliegende Materialraum nach erfolgter Sanierung als Tagesstrukturund Hortraum genutzt werden mit angegliederter Küche. Der aufgestockte Mittagstischraum soll dannzumal als zusätzliches Schulzimmer genutzt werden können. «Vorbereitet ist alles. Ziel ist es, eine klare Trennung des Schulbetriebes zur Betreuungsstruktur zu erreichen», erklärt Romanescu. Die beim Umbau geforderte Behindertengleichstellung stellte den Bauausschuss zuerst vor Probleme. Im bereits
Im Eingangsbereich des Musikschulzimmers prangt ein grosses Graffito.
bestehenden Teil der Baute konnte anstelle des Treppenhauses mit viel luftleerem Raum ein Lift eingesetzt werden. Diese Kosten gehen zu Lasten der normalen Investitionsrechnung und hätten bei der Sanierung sowieso ausgeführt werden sollen, erklärt Schärer.
Lob an Bauleitung
Neben dem Zeitfaktor kann das Trio auch auf das Einhalten des finanziellen Rahmens zurückblicken. Spicher dazu: «Die Bauleitung war gut orchestriert und ging zeitnah auf bauliche Fragen ein. Wir liegen gut im Kostenrahmen drin und konnten die Entflechtung des Schulbetriebs zu den Bauarbeiten jederzeit gut einhalten. Hier gebührt den Handwerkern ein Lob, die grosse Anlieferungen auf unterrichtsfreie Stunden legten.»
Die Bevölkerung hat im November 2024 an einer Gemeindeversammlung den Umbau der Hauswartwohnung zur Musikschule sowie die Aufstockung des Schul-Pavillons für den Mittagstisch bewilligt. Seit Ende August 2025 können die Kinder den Mittagstisch im aufgestockten Pavillon nutzen. Der Pavillon bietet auf rund 100 Quadratmetern Platz für 80 bis 100 Kinder. (sg)
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ZVV-Verbundfahrplanprojekt 2027/2028 –
öffentliche Auflage
Vom 9. bis 29. März liegt das Fahrplanprojekt 2027/2028 des Zürcher Verkehrsverbundes öffentlich zur Stellungnahme auf. Die Unterlagen sind auf der ZVV-Homepage (www.zvv.ch/ fahrplanverfahren) einsehbar.
Änderungsanträge können seitens der Bevölkerung bis spätestens 30. März 2026 schriftlich an die Wohngemeinde gerichtet werden.
Die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf
PUBLIREPORTAGE
Willkommen im Gewerbe 88
Leben zieht wieder ein ins Gewerbe 88 an der alten Winterthurerstrasse 88. Das machen sich die Gewerbler zu Nutze und lassen die Öffentlichkeit einen Blick werfen. Ausser der Elektro Neidhart AG und der Indergand Partner AG sind alle neu zugezogen in den letzten Monaten in die auffällige rosarote Industriebaute. Die Gewerbetreibenden sind sehr zufrieden mit ihrem Standort. «Die Lage ist perfekt», erklärt Thomas Neidhart. «Wir sind zentral innerhalb der Region, in der wir mehrheitlich tätig sind und beim Vorbeifahren sieht man uns problemlos.» Keine der Firmen ist auf Laufkundschaft ausgerichtet, und dennoch ist es wichtig, dass sie wahrgenommen werden.
Zentrale Baukompetenz
Im Gewerbe 88 sind verschiedenste Firmen untergebracht, die sich mit Umbauten oder Neubauten befassen. Und das Beste: «Wir nutzen die kurzen Wege zueinander und arbeiten miteinander in einzelnen Projekten», sagt Fabian Meili von der Meili Schreinerei AG. «Im Gewerbe 88 ist viel Baukompetenz unter einem Dach zusammengefasst. Hat jemand von uns ein Problem zu lösen, setzen wir uns zusammen und schauen uns die Pläne an», bekräftigt auch Thomas Neidhart. Beide loben den Teamspirit, der hier herrsche.
Türen öffnen für Bevölkerung
Die ansässigen Firmen öffnen nun am 9. Mai ihre Tore und lassen die Bevölkerung von 10 bis 20 Uhr hinter die Kulissen schauen. «Es ist eine Mischung zwischen Ausstellung und Fest», sagt Simon Gisler von der Gisler Heizungen & Sanitär GmbH. Während man die Firmen auf einem Rundgang besichtigen kann, findet parallel dazu ein Rahmenprogramm mit Musik, Festwirtschaft und Kinderprogramm statt – und das bis spätabends und mit reichhaltiger Essensauswahl. Ein Wettbewerb mit Fragen über die Firmen gibt einen Einblick in das breite Schaffen, welches im Gewerbe 88 zu finden ist.
Simon Gisler (v.l.), Thomas Neidhart, Daniel Wildensee, Walter Indergand und Fabian Meili. (sg)
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Eine grosse Runde (gelb) und drei kleine Runden (blau) sollen die Laufbegeisterten bald wieder durch den Hardwald führen. (swisstopo/zvg)
Die Jogger können sich freuen Ersatz-Trails für entfernten Helsana-Trail sind in den nächsten Wochen bereit
von Birgit Günter
Das Forstrevier Hardwald hat vier neue Trails erarbeitet, die in rund einem Monat gebaut werden sollen. Neu haben alle fünf Anrainer-Gemeinden einen Einstiegsort inklusive Parkplatz.
Schon bald können sich die Laufbegeisterten aus der Region wieder auf einem Runningtrail im Hardwald austoben. Neu soll es drei kleinere Trails (à je rund vier Kilometer) und einen grossen Trail (à zehn Kilometer) geben. Diese Hardwald-Trails dienen als Ersatz für den Ende
2025 zurückgebauten HelsanaTrail. Neu ist dabei, dass es eine dritte kleinere Runde gibt, so dass Opfikon und Kloten ebenfalls einen Zugang haben.
Fünf Einstiegsorte
«Damit gibt es künftig fünf Einstiegsorte», erklärt Revierförster August Erni, «je einen für die Anrainergemeinden Bassersdorf, Dietlikon, Wallisellen, Opfikon und Kloten.» Die Runden entsprechen in Länge und Lage mehrheitlich den früheren Trails. Bei der Streckenführung wurde allerdings besonders auf eine Entflechtung von Laufwegen und Bewirtschaftungswegen geachtet. «Das reduziert
Nutzungskonflikte und erhöht die Sicherheit», so Erni. Erstellt werden die HardwaldTrails – so der neue Name – ab Ende März von den lokalen Forstbetrieben (Kloten und Forstrevier Hardwald Umgebung). Die Forstbetriebe sind auch für den Unterhalt besorgt. An den Startpunkten werden Tafeln mit dem Routenplan montiert. Wegweiser führen die Läufer durch den Hardwald. «Auch die Kilometrierung wird wieder vor Ort erstellt», sagt Erni.
Kosten werden aufgeteilt
Die Kosten von derzeit geschätzten rund 20 000 Franken werden auf die Anrainergemeinden aufgeteilt; der Verteilschlüssel richtet sich nach An-
zahl Einwohner. Der frühere HelsanaTrail war zurückgebaut worden, nachdem der Verein Glow per Ende 2024 die diesbezügliche Zusammenarbeit mit der Helsana Versicherungen AG beendet hatte. Diese Massnahme war in Rücksprache mit der Stadt Wallisellen erfolgt, die seit Jahren die Unterhaltskosten übernommen hatte. Für viele Laufbegeisterte war der Wegfall der Trails ein herber Verlust. «Die Rückmeldungen haben uns gezeigt, wie wichtig dieses Angebot für die lokale Bevölkerung ist», sagt Erni. Mit den neuen Hardwald-Trails bieten Forstrevier und Anwohnergemeinden den Laufbegeisterten der Region nun wieder eine Möglichkeit für Erholung und Sport.
ILLEGALER ABFALL
Immer wieder entdecken Spaziergängerinnen und Spaziergänger Abfallentsorgung der unfeinen Art in den umliegenden Wäldern – wie hier eine Anhäufung von drei prall gefüllten Abfallsäcken und massenhaft Brettern im Wald von Brütten. Ein erfrischender Spaziergang erhält so einen faden Beigeschmack. Der Anblick ist nicht schön: auf einer Fläche von etwa 80 Quadratmetern liegen verstreut sehr viele Spanplatten, fast ausnahmslos zersplittert und in verschiedenen Grössen, sowie Abfallsäcke herum. Dazu kommt Plastikmüll. Alles wurde achtlos weggeworfen, bloss wenige Meter neben den Spazierwegen. Nur dank guten Geistern, die in solchen Fällen wieder aufräumen müssen, verkommt der Wald nicht zur Müllhalde. (fb)
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Älter werden im digitalen
Zeitalter
Ein interessiertes Publikum am Auftakt zum Themenjahr «digital vernetzt». (um)
«Gemeinsam bis ins Hohe Alter (GeHA)» startet in Themenjahr «digital
von Ute Müller
Mit dem Vortrag «Digital Seniors» wurde Anfang Februar das Themenjahr «digital vernetzt» der Projektgruppe «GeHA» eröffnet. Organisiert wurde der Anlass vom Altersforum Bassersdorf unter der Leitung von Kuno Ledergerber.
Roger Oesch, Co-Leiter der «GeHA», zeigt sich erfreut über das grosse Interesse: Dies mache deutlich, dass Digitalisierung auch im Alter ein hochaktuelles Thema sei. Mit der Vortragsreihe «digital vernetzt» werde ein Thema in den Fokus gerückt, so Oesch, das längst die ganze Gesellschaft betreffe. Der Auftakt dazu bot eine fundierte und zugleich gut verständliche Einführung in das Thema. Als Referent ist Dr. Alexander Seifert von der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW (Fachhochschule Nordwestschweiz) eingeladen. Er leitet die Studienreihe «Digital Seniors», die im Auftrag von Pro Senectute Schweiz durchgeführt wird. Die aktuelle vierte Studie untersucht die Auswirkungen der Digitalisierung auf Menschen ab 65
Jahren und basiert auf schweizweiten Befragungen. Die Studie beleuchtet Bereiche wie Nutzung und digitale Kompetenzen sowie Barrieren und Herausforderungen. Auch Sicherheitsaspekte sind ein wichtiges Thema.
Zahlen, Fakten, Aha-Momente Anhand verschiedener Folien belegt der Referent, dass die Internetnutzung der über 65-Jährigen in den letzten Jahren stark zugenommen hat: von 38 Prozent im Jahr 2010 auf heute rund 89 Prozent. Dennoch bleibt ein Teil offline, insbesondere bei den über 85-Jährigen. Die digitalen Kompetenzen sind bei den 65- bis 74-Jährigen relativ hoch, nehmen mit zunehmendem Alter aber deutlich ab. Wer mit Kassetten, Schallplatten oder Tonband gross geworden sei, so der Redner, habe einen anderen Zugang zur Digitalisierung als jüngere Generationen. Ein Beispiel macht dies anschaulich und sorgt für Gelächter – das Beispiel der Kassette und des Bleistifts. Alle im Saal kennen den «Bandsalat», der mit einem Bleistift wieder in Ordnung gebracht werden musste. Junge Erwachsene können hier gemäss Seifert keine Verbindung herstellen.
Digitalisierung prägt den Alltag zunehmend: Online-Tickets, QR-Rechnungen oder kontaktloses Bezahlen werden immer häufiger. Bargeld, Dienstleistungen am Post- oder Bankschalter treten in den Hintergrund. Ein Ergebnis der Studie: viele ältere Menschen wünschen sich eine Kombination aus digitalen und klassischen Angeboten. Besonders bestimmte Dienstleistungen sowie Bargeld sollen erhalten bleiben – grosse Zustimmung beim Publikum. Fernsehen und Radio sind nach wie vor die wichtigsten Informationsquellen bei den Älteren. Begriffe wie KI, ChatGPT oder Streaming sind teilweise bekannt, werden aber kaum aktiv genutzt. Sicherheitsbedenken spielen eine grosse Rolle, wie etwa beim Online-Banking.
Kompetenzen fördern
Die Studie zeigt: die ältere Bevölkerung ist keine homogene Gruppe. Digitale Kompetenzen unterscheiden sich stark. Neue Pensionierte bringen oft Fähigkeiten aus dem Berufsleben mit und behalten diese. Ältere Senioren finden oft keinen Zugang mehr. Gezielte Unterstützungsangebote wie Schulungen
vernetzt»
werden benötigt und parallel dazu nicht-digitale Zugänge.
Themenjahr geht weiter Gemäss Roger Oesch werden die Vortragsreihen im Intervall von drei Jahren geplant. «Digital vernetzt» ist das zweite Themenjahr der Projektgruppe. Der erste Anlass geht mit einer angeregten Frage- und Diskussionsrunde zu Ende. Ein erstes Fazit: es ist wichtig, sich auch im Alter mit neuen Technologien auseinanderzusetzen – trotz Lernaufwand und Sicherheitsbedenken. Nach dem erfolgreichen Auftakt folgen vier weitere Veranstaltungen: Sicherheit im Internet, Umgang mit Fake News und praktische digitale Anwendungen. Ziel sei es, so Roger Oesch, zu sensibilisieren, Orientierung zu bieten und Ängste abzubauen.
Nächstes Thema der Reihe ist «Cyberkriminalität»; der Anlass findet am 19. März im Franziskuszentrum statt. Bei IT-Problemen hilft jederzeit das kostenlose Beratungsangebot der Gemeinde weiter: ithilfe-bassersdorf@proton.me.
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Kirche feiert an der Fasnacht mit
Reformierte und katholische Kirche liefen zum ersten Mal am Fasnachtsumzug mit
von Birgit Günter
Unter dem Motto «Arche Noah» nahm eine Gruppe der Reformierten Kirche Breite und der katholischen Kirche gemeinsam am Umzug teil.
Kirche kann auch bunt und lustig sein. Dies wollten Evelina Els, Sozialdiakonin der Reformierten Kirche Breite, und ihre Kollegin Beatrice Zihlmann, Sigristin aus Nürensdorf, der Bevölkerung zeigen. So entstand die Idee, an der Bassersdorfer Fasnacht mitzulaufen.
Fröhliche Kirche
«Wir möchten als Kirche nahbar, offen und fröhlich auftreten», erklärt Els. Der Umzug biete die Möglichkeit, auch besinnliche Themen auf humorvolle Weise einzubringen und
Präsenz jenseits der Kirchenmauern zu zeigen. «Kirche findet nicht nur im Kirchenraum, sondern mitten unter den Menschen statt», führt sie aus.
Unter dem Motto «Arche Noah» mischten sich darum rund 15 Personen aus reformierter und katholischer Kirche als Gruppe unter die Fasnächtler; verkleidet als Tiere. «Die Arche NoahGeschichte steht für Vielfalt, Gemeinschaft und Hoffnung», sagt Els.
Historisch verbunden
Mit der Teilnahme wollen sie auch aufzeigen, dass die Kirche fest in der Dorfgemeinschaft verankert ist, und dabei die Gelegenheit nutzen, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende zu pflegen. Gleichzeitig stärke das gemeinsame Mitmachen den internen Zusammenhalt und unterstreiche die gute Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche. Und auch wenn
Neue Aufgabe in Regensdorf
von Frédéric Bettosini
Nach zwölf Jahren verändert sich Paul Zimmerli beruflich, um in der Region Regensdorf eine neue Aufgabe zu übernehmen. Zeit für einen Rückblick auf seine vielseitige Tätigkeit in der Region.
Paul Zimmerli, reformierter Pfarrer der Kirchgemeinde Breite, verlässt diese Ende Februar und zieht in Richtung reformierter Kirche Furttal. «Nun ist die Zeit gekommen weiterzugehen», sagt er. Auf ein Stelleninserat der Kirche Furttal meldete er sich und erwähnte seine 61 Jahre bei der Bewerbung. Gar kein Thema sei es gewesen, meint er überrascht. «Ich betrachte den Stellenwechsel als
Chance und Geschenk, etwas Neues zu machen», fügt er an. Nun werde er vor allem mit älteren Menschen zusammenarbeiten. In der Kirchgemeinde Breite hatte er unter anderem mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet; nebst den Tätigkeiten in der Seelsorge, bei Taufen, Konfirmationen und Beerdigungen.
Beruflicher Werdegang Aufgewachsen in Horgen, hat der 1964 geborene Zimmerli als junger Bursche die Kaufmännische Lehre absolviert. Nach ein paar Jahren Berufserfahrung, unter anderem als Kehrrichtlader, holte er die Matura nach. Anschliessend studierte er evangelische Theologie in Basel und Zürich, bis hin zum Master. Warum diese Entscheidung damals? Zimmerli sagt: «Als Kind besuchte ich
die Verbindung von Kirche und Fasnacht auf den ersten Blick eher schräg anmute, so seien die beiden historisch eng miteinander verbunden: «Die Fasnacht markiert traditionell den Beginn der 40-tägigen Fastenzeit vor Ostern», so Els. Die Fasnacht stehe bewusst als «Gegenzeit» zur anschliessenden Fastenzeit: «Noch einmal feiern, lachen und Gemeinschaft erleben, bevor Besinnung und Verzicht beginnen.»
Ob die Kirchen künftig regelmässig an der Fasnacht teilnehmen, ist noch offen. «Zuerst ziehen wir Bilanz und schauen dann weiter. Ideen wären vorhanden», verrät Els. Klar ist: Mit ihrer Aktion haben sie auf sich aufmerksam gemacht und für das eine oder andere Lächeln am Strassenrand gesorgt.
Farbenfroh: Mit einer Arche und dem Motto «Volle Hoffnung voraus» laufen Mitglieder der Kirchgemeinden – als Tiere verkleidet – an der Fasnacht mit. (rh)
Pfarrer Zimmerli verlässt Kirche Breite
stets die Sonntagschule und auch meine langjährige Mitgliedschaft in der CEVI führte dazu, dass ich mit Menschen arbeiten wollte.»
Höhepunkte des Berufslebens Legendär waren seine Weihnachtsspiele, die er mit jungen Menschen gestaltete. Fast ein Vierteljahrhundert, also noch vor seiner Zeit in der Breite, waren dies Fixpunkte in seiner Jahresplanung gewesen. Ein Höhepunkt war auch die Vielfalt der Arbeiten, so Zimmerli. Er führt als Beispiel die «Nacht ohne Dach» auf: «Als dieser Anlass zum ersten Mal stattfand, war dies sehr elektrisierend und motivierend für das ganze Team.» Der Fasnachtsgottesdienst war ebenfalls stets ein Glanzpunkt: «Den ganzen Gottesdienst konzentriert zu sein, ein Zelt voller
Menschen und die Predigt in Reimform – einmalig!» Die Emotionen sind noch heute spürbar. Der Gottesdienst Mitte Februar in Bassersdorf war zugleich seine letzte Amtshandlung als Pfarrer in Bassersdorf. Ein schöner Abschluss für Paul Zimmerli.
Pfarrer Paul Zimmerli. (zvg)
Die Raiffeisenbank Region Glatt lädt zur
Präventionsveranstaltung
«Digital sicher» ein
Die Digitalisierung erleichtert unseren Alltag – doch sie eröffnet auch neue Wege für Kriminelle. Phishing-Mails, gefälschte Anrufe oder manipulierte Links: Die Betrugsversuche werden raffinierter.
Um die Bevölkerung für aktuelle Gefahren im Internet zu sensibilisieren, organisiert die Raiffeisenbank Region Glatt am 12. März 2026 eine kostenlose Informationsveranstaltung im Eventraum an der Bahnhofstrasse 1 in Wallisellen.
Der Präventionsfachmann Marcel Graf von der Kantonspolizei Zürich zeigt anhand aktueller Beispiele, wie digitale Betrugsmaschen funktionieren, woran man sie erkennt und welche einfachen Schritte den eigenen Alltag deutlich sicherer machen. Praktische Verhaltenstipps stehen im Zentrum – verständlich, alltagsnah und direkt anwendbar. Die Teilnehmenden erfahren, wie sie ihre Daten und ihr Vermögen wirksam schützen können.
Der Anlass beginnt um 18.00 Uhr mit der Begrüssung durch Matthias Wirz, Leiter Kundenberatung der Raiffeisenbank Region Glatt. Danach erwartet Sie ein spannendes einstündiges Referat von Marcel Graf. Anschliessend bleibt Zeit für Ihre Fragen sowie für einen gemütlichen Austausch beim gemeinsamen Apéro.
Die Teilnahme ist kostenlos, die Platzzahl jedoch begrenzt. Anmeldeschluss ist der 6. März 2026.
Schützen Sie sich und andere vor den Gefahren im Internet
Vo Kanton zu Kanton verschiede! Herzlich willkommen!
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Donnerstag, 12. März 2026, 18 Uhr Raiffeisenbank in Wallisellen
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«BasiOne» unterliegt dem Favoriten
Herren des EHCB scheiden gegen den SC Küsnacht aus
von Philipp Rahm
Nach einer intensiven Saison ist für den EHC Bassersdorf im Playoff-Viertelfinal Endstation. Gegen den amtierenden Meister SC Küsnacht unterlagen die Unterländer in der «Best-of-3»Serie mit 0:2, zeigten aber insbesondere im Rückspiel eine deutliche Leistungssteigerung.
Die Basis für den PlayoffEinzug legte der EHC Bassersdorf in einer soliden Qualifikationsphase, die das Team mit insgesamt 20 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz einer starken Gruppe abschloss. Damit sicherte man sich die Teilnahme an den Playoffs, traf dort jedoch auf den zweitplatzierten und amtierenden Meister SC Küsnacht. Die Vor-
zeichen nach dem ersten Spiel am 3. Februar waren schwierig: Nach einer deutlichen 0:10-Niederlage in Küsnacht stand das Team unter Zugzwang. Beim Rückspiel am Donnerstag, 5. Februar, in der heimischen Swiss Arena zeigte die Mannschaft jedoch eine starke Reaktion. Der EHCB startete diszipliniert und hielt das erste Drittel gegen den favorisierten Meister torlos.
Abpraller verwertet
Auch den Führungstreffer der Küsnachter in der 27. Minute beantworteten die Bassersdorfer entschlossen. In der 33. Minute belohnte Robin Kreis den Aufwand, als er sich in den Slot durchtankte und seinen eigenen Abpraller zum 1:1-Ausgleich verwertete. In der Folge bewies das Heimteam defensive Stabilität und überstand unter anderem eine kriti-
sche Phase in doppelter Unterzahl ohne Gegentreffer.
Ein früher Treffer der Gäste zum 1:2 in der 41. Minute entschied die Partie schliesslich. Trotz eines Sturmlaufs in der Schlussphase, in der Bassersdorf den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers ersetzte, gelang der erneute Ausgleich nicht mehr.
Trotz des Ausscheidens blickt der Verein bereits in die Zukunft. Für personelle Konstanz hinter der Bande ist gesorgt: Trainer Gunnar Hosner hat seinen Vertrag schon für die kommende Saison unterschrieben. Mit 20 gewonnenen Punkten in der regulären Saison und der gezeigten Gegenwehr in den Playoffs gegen die Top-Teams der Liga hat die Mannschaft eine Basis geschaffen, auf der das Trainerteam nun für die Spielzeit 2026/27 aufbauen kann.
Olympia-Sieg im EHC-Festzelt
Parallel zum Fasnachtstreiben lud der EHC Bassersdorf am Sonntag, 15. Februar, zum Public Viewing auf dem Dorfplatz ein. Im Festzelt verfolgten die Besucher in geselliger Runde bei «Ghackets mit Hörnli» das olympische Vorrundenspiel zwischen der Schweiz und Tschechien. Während die Atmosphäre lange Zeit entspannt blieb, änderte sich dies in der nervenaufreibenden Schlussphase, als die Führung mehrfach wechselte und die Spannung im Zelt spürbar stieg. Die Erleichterung und Freude war gross, als Dean Kukan der Schweiz in der Verlängerung schliesslich den 4:3-Sieg sicherte. (ph)
UBN
in einer nervenaufreibenden Viertelfinalserie gegen die Rheintal Gators gelingt UBN die Kehrtwende. Die ersten beiden Partien gingen verloren und UBN stand kurz vor dem Ausscheiden. Danach gewann UBN dreimal in Folge und steht nun im Playoff-Halbfinal. Der Gegner der Serie heisst Red Devils March-Höfe.
Resultate Herren
Rheintal Gators vs. UBN 4:3. UBN vs. Rheintal Gators 3:7. Rheintal Gators vs. UBN 1:9. UBN vs. Rheintal Gators 5:3. Rheintal Gators vs. UBN 2:10.
Resultate Damen Oberland Pumas vs. UBN 1:2. Obwalden vs. UBN 3:4.
EISHOCKEY
EHC Bassersdorf
Während die Saison für die Herren bereits fertig ist, stehen die EHCB Ladies definitiv in den Playoffs. Mit 22 Punkten aus 18 Spielen qualifizierte sich das Team auf dem siebten Rang für den Playoff-Viertelfinal. Dort warten die Frauen vom EHC Lausanne.
Resultate Damen
EHCB vs. Lakers 1:5. Zunzgen-Sissach vs. EHCB 2:3. EHCB vs. Brandis Juniors 0:3. (ph)
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Jeden Mo 09.00–10.00 Verein Fitness & Gesundheitssport Pilates/Bodyforming Turnhalle Chapf
Jeden Mo–Fr Turnverein Trainings diverser Riegen–Details siehe Homepage www.tvbruetten.ch
Jeden 1. Mo 14.30–16.30 Frauenver./Altersforum Besuch aller Brüttener im Altersheim in SeuzachAziG, Abf. Brü 14.00
Jeden Di 09.30–11.00 Verein Chäferliturnen Chäferliturnen für Kinder bis 4 Jahre Turnhalle Chapf
Jeden Di 12.00–13.30 Altersforum Mittagstisch für alle Gemeindesaal
Jeden 1. Di 09.00–11.00 Kjz Winterthur Mütter-/Väterberatung (ohne Terminvereinbarung)
Jeden Di/Mi
Ursula Müller
Jeden Di/Do Mirta Honegger
Pilates (Di 18.30/19.45, Mi 08.30/19.45) www.pilatesbruetten.com
Zumba-Kids: Di 18–19, Zumba Kids Jr: Do 17–18, Zumba Erwachsene Di 19–20, Do 8.30–9.30
Gemeinschaftsraum Allmend, Brühlstr.
Dachraum Gemeindesaal
Gemeindesaal (Di), Dachraum Gemeindes. (Do)
Jeden Do 14.00–17.00 Altersforum Kafi im Zentrumstreff im Erdgeschoss Zentrumstreff
Jeden Do 18.30–19.30 Katharina Egli Gym-Move (Bodyforming, Pilates) 079 509 63 56
Mehrzweckhalle Chapf
Jeden 2. Do 14.00 Ref. Kirche Altersnachmittag (Oktober bis und mit März) Gemeindesaal
Jeden 2. + 4. Do 09.30–11.00
Jeden Fr 08.45–10.00
MuKi-Treff
MuKi-Treff für Mütter/Väter mit Kindern bis 4 Jahre
Bettina Caflisch Yoga (Anm. 076 387 07 00)
Dachraum Gemeindesaal
Dachraum Gemeindesaal
Jeden Sa 14.00–17.00 Pfadi Waldmann Pfadi-Treffen «Nepomuk»
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So 22.03. 08.00–17.00
Sportclub Nürensdorf Geräteturnen
Schoggistängeli-Wettkampf
Di 25.03. 19.30 Waldverein Hardwald + Umg. Mitgliederversammlung
Do 26.03. 20.00 Sportclub Nürensdorf Generalversammlung
Turnhalle Hatzenbühl mit Festwirtschaft
Aula Hatzenbühl
Rest. Linde Oberwil
Fr 27.03. 20.00 Buffalo Band Bassaville Bigband Dinner MZH Ebnet
Sa 28.03. 19.00 Buffalo Band Bassaville Bigband Dinner
MZH Ebnet
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag Zeit Veranstalter Anlass Ort / Kontakt Nach Bedarf Gemeindepräsident Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 38 38) Gemeindehaus