27. 8. 2026 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch
8
Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten, Nürensdorf
REGION FAHNENMEER
Der Gewerbeverein Bassersdorf Nürensdorf verwandelt den Bassersdorfer Dorfplatz mit seiner Sommeraktion in ein Fahnenmeer. Seite 35
BASSERSDORF KEIN SCHLAF
Eine Bassersdorferin aus dem Richterwis-Quartier kämpft mit einer Petition gegen illegal parkierte Lastwagen, die ihr nachts den Schlaf rauben. Seite 13
BRÜTTEN GROSSES FEST
Sie können es, die Brüttener: Mit dem dreitägigen Dorffest anlässlich des 1150-Jahr-Jubiläums zeigten sie, was eine Dorfgemeinschaft leisten kann. Seite 23,26,27
Blauer Himmel, braune Landschaft: So präsentierte sich der Sommer 2026 in der Region. Viele Blumen und Pflanzen überlebten nur dank konstanter Bewässerung. (fr)
Wenn der Sommer zur Prüfung wird Die diesjährige Hitzewelle hatte Bassersdorf, Nürensdorf und Brütten fest im Griff. Auf den Strassen, in den Geschäften und auf den Feldern der Region zeigte sich, wie unterschiedlich Menschen und Unternehmen mit den hohen Temperaturen umgegangen sind. Stimmen aus einer in diesem Sommer besonders schwitzenden Region. von Fabian Rahm
NÜRENSDORF VIEL VOLK
Mit dem Spezialanlass «Nürensdorf im Wandel der Zeit» lockte das Ortsmuseum zahlreiche Besuchende an. Seite 33
W
ie aussergewöhnlich heiss dieser Sommer wirklich war, zeigt ein Blick auf die Daten von Daniel Ehrenmann aus Bassersdorf, der seit mehreren Jahrzehnten auf seinem Dach eine private Wetterstation betreibt: Der Rekordsommer des Jahres 2003 zählte 35 Hitzetage, also Tage mit einer Maximaltemperatur über 30 Grad Celsius. Am 16. August verzeichnete die Anlage Ehrenmanns
bereits 46 Hitzetage. «Die Daten bestätigen die subjektive Wahrnehmung des hiesigen Sommers: Es ist effektiv aussergewöhnlich heiss», erzählt Daniel Ehrenmann.
Anlage eingetragen: «Am 27. Juni gab es seit Messbeginn meiner Wetterstation von 2005 mit 37.4 Grad Celsius einen neuen Temperaturrekord», berichtet Ehrenmann.
Rekord pulverisiert Zum Vergleich: Letztes Jahr wurden gerade mal 20 solcher Hitzetage in Bassersdorf registriert. Doch nicht nur der Rekord der Hitzetage wurde pulverisiert, auch die höchste gemessene Temperatur wird vorläufig in die Geschichtsbücher von Ehrenmanns
Freibad als Abkühlung Der offensichtliche Gewinner des Hitzesommers scheint das Bassersdorfer Freibad Hasenbühl zu sein. Danach gefragt, ob dies wirklich so ist, antwortet Roland Wittmann als Fortsetzung auf Seite 2
2
THEMA DES MONATS
27. 8. 2026, Nr. 8
WIE HAT IHNEN DER SOMMER GEFALLEN? Wow – was für ein Sommer! Nonstop schönes Wetter. Sonne satt, ein Klima wie im Süden. Endlich ein Sommer, in dem man sich nicht ärgern musste, wenn man an einem sonnigen Wochenende einen Termin hatte und darum nicht in die Badi oder in die Berge konnte – weil: nächstes Wochenende war auch schönes Wetter. Und übernächstes auch. Und all die Tage dazwischen sowieso. Endlich konnte man sämtliche Sommerkleider anziehen, denen man in den Ferien im Süden nie widerstehen konnte, die dann aber normalerweise beim Schweizer Wetter jahrelang traurig im Kleiderschrank vor sich hinmotten. Nicht so diesen Sommer – es schien jeden Tag die Sonne. Dieser Sommer war ein Traum. Oder ein Albtraum? Denn das furchtbar schöne Wetter hatte auch seine Schattenseiten. Ausgetrocknete Böden, braune Wiesen, Wasserknappheit überall. Landwirte kämpfen mit einer beispiellosen Dürre. Gartenbesitzer schaben den letzten Tropfen aus ihren Regentonnen und zapfen dann mit schlechtem Gewissen den Wasserhahn an, um wenigstens Sträucher und Gemüse zu retten. Waldbrände bedrohen weite Teile Europas und zwingen hunderttausende Menschen zur Flucht. Unter der Hitze leiden Menschen, Tiere und Natur. Hundehalter überle-
Geschäftsführer der «bxa»: «Die Hitze hat sich effektiv positiv auf die Besucherzahlen ausgewirkt. Wir hatten per 6. August total 43 000 Eintritte in das Freibad. Das ist überdurchschnittlich, aber noch kein Rekord.» Während es in Vorjahren schon Tage mit beinahe 2000 Eintritten gab, lag der Höchstwert diesen Sommer bei 1566 Eintritten. Die vielen Besucher bringen neben den vielen verkauften Eintritten allerdings auch Herausforderungen mit sich: «Die alte Anlage zwingt uns an Hitzetagen, die Wasseraufbereitung mit viel Frischwasser zu ergänzen», erzählt
Wittmann. Positiv sieht der Geschäftsführer die Entwicklung der Hitzeschläge bei den Besuchern: «Es gab eher weniger Hitzeschläge, da ein grösserer Teil der Badegäste extra ins Freibad zur Abkühlung kam.» Herausforderung für Bauern Anders als das Freibad dürften die örtlichen Bauern weniger Freude an der ständigen Hitze verspürt haben. Peter Ball betreibt zusammen mit seiner Familie in Brütten einen Bauernhof und setzt dabei auf Bio-Qualität. Während die Getreide-Ernte noch gut war, litten die Tiere besonders unter der Hitze: «Besonders die Milchkühe
gen sich, mit dem Hund an den Nordpol zu emigrieren. Gartenbesitzer schauen Kakteen-Prospekte durch. Und Hausbesitzer prüfen den Preis von Klimaanlagen. Wer sich nachts schlaflos im Bett wälzt, denkt nur an eines: Wann wird es endlich wieder kühler? Birgit Günter Wie ist es Ihnen ergangen? Haben Sie das heisse Wetter genossen und sich gefreut, dass Sie sich den Stau am Gotthard sparen konnten, weil die Schweiz klimatechnisch bereits zu Italien mutiert war? Oder haben Sie unter der nicht enden wollenden Hitzewelle gelitten? Was haben Sie dagegen unternommen? Welche Tipps können Sie anderen Leserinnen geben? Und was sollten die Gemeinden gegen künftige Hitzewellen unternehmen?
MEHR INFO!
Reden Sie mit und schreiben uns Ihre Meinung an mitreden@dorfblitz.ch.
leiden stark. Ihre Leistung ist um rund 30 Prozent gesunken, ihr Immunsystem ist angeschlagen und sie sind anfälliger für Krankheiten geworden. Bei den Legehennen beobachte ich die gleiche Entwicklung», sagt Peter Ball. Weiter erzählt er: «Die grösste Ertragseinbusse haben wir bislang beim Wiesenfutter für die Wintervorräte. Wenn die Trockenheit anhält und wir keine Möglichkeit haben, Zwischenfutter anzubauen, wird der Vorrat für den Winter knapp,» Bislang sieht der Silomais in Brütten den Umständen entsprechend gut aus, aber er braucht gemäss Ball dringend Wasser.
Herausforderung für alle Weniger prekär sieht die Lage bei den Senioren der Region aus: «Die gesundheitlichen Auswirkungen halten sich in Grenzen, da viele unserer Kunden zu Hause bleiben. Dies entweder zu ihrem Schutz oder weil sie das Haus nicht verlassen können», berichtet Claudia Rabadzijev, CoLeiterin der KZU-Spitex Bassersdorf, Nürensdorf und Brütten. Dennoch ist es gemäss Rabadzijev sehr wichtig, diese Personen zu schützen: «Wir verteilen bei gefährdeten Kunden laminierte Karten mit der Aufschrift «Trinken» und dem Bild eines Wasserglases. Dazu empfehlen wir,
Auflage 27. Jahrgang | 9900 Exemplare
Jede Verwendung der redaktionellen Texte (insbesondere deren Vervielfältigung, Verbreitung, Speicherung und Bearbeitung) bedarf der schriftlichen Zustimmung durch die Redaktion.
IMPRESSUM Chefredaktion | Produktionsleitung Susanne Gutknecht | Birgit Günter Tel 079 258 55 79 | redaktion@dorfblitz.ch | online@dorfblitz.ch Sekretariat: Inserate | Allgemeines Daniela Melcher, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf Tel 044 836 30 60 | inserate@dorfblitz.ch Bürozeiten: Montag 8 bis 16 Uhr Redaktion Frédéric Bettosini (fb), Birgit Günter (bg),
Aisha Gutknecht (ag), Susanne Gutknecht (sg), Reto Hoffmann (rh), Tobias Jäger (tj), Daniela Melcher (dm), Ute Müller (um), Hanspeter Rahm (hr), Philipp Rahm (ph), Fabian Rahm (fr), Dunja Rhyner (dr), Andrina Schmid (sc), Astrid Steinbach (as), Fabienne Walker (fw), Livia Weber (lw) Druck / Produktion Staffel Medien AG, Seestrasse 315, 8804 Au ZH www.staffelmedien.ch
Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement CHF 58.– Erscheinen Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. Nächste Ausgabe: 24. September 2026.
dorfblitz online
3
THEMA DES MONATS
27. 8. 2026, Nr. 8
Besorgungen früh morgens zu erledigen und in der Nacht die Räume gut zu lüften.» Zudem seien die Mitarbeitenden der Spitex in diesem Hitzesommer besonders aufmerksam bei den Einsätzen, um mögliche Veränderungen in der Orientierung zur Person oder der Kognition rasch erkennen und entsprechende Massnahmen ableiten zu können. Schule im Keller Auch für die jüngeren Bewohner kann die Hitze, beispielsweise im Schulalltag, eine Belastung darstellen. «Wir halten uns an die Empfehlungen des Volksschulamtes des Kantons Zürich, um den Schülern einen möglichst normalen Schulbetrieb zu ermöglichen. Bislang haben wir von Eltern keine besonderen Rückmeldungen zum Umgang mit den hohen Temperaturen erhalten», lässt die Schulleitung der Schule Brütten, be-
stehend aus Manuela Arnet und Gian Decurtins, verlauten. Doch auch mit den Massnahmen gestaltet sich der Schulalltag nicht einfach: «Für die Lehrpersonen und Kinder ist das Unterrichten und Lernen in den heissen Schulzimmern mit teilweise 26 Kindern sehr herausfordernd. Ein Ausweichen auf Gänge, Treppen oder Kellerräume gehört unterdessen zum Alltag», erzählt die Co-Schulleitung. Leidende Flora Die ungewöhnlich warmen und niederschlagsarmen Wochen machen sich im Bassersdorfer Wald zunehmend bemerkbar: «Die Natur steht unter enormen Stress. Die Bäume verfärben sich bereits und die Nadelbäume verlieren zwei Nadeljahrgänge. Die Buchen und Birken haben bereits braunes Laub, es herbstet offensichtlich schon», berichtet August Erni, Revierförster des Hardwalds.
Doch nicht nur die Bäume leiden unter dem Wassermangel, auch die Pflanzen am Waldboden beginnen auszutrocknen. Dadurch steigt gemäss Erni die Gefahr von Waldbränden. Sowohl Tony Weiss von der Feuerwehr Altbach in Nürensdorf als auch Stefan Vogler von der Bassersdorfer Feuerwehr bestätigen die Gefahr. «Wir sind froh um jeden Tag, an dem nichts passiert», berichtet Vogler. Dennoch erzählen beide Kommandanten, dass die Hitze nicht zu mehr Einsätzen geführt habe: «Das Feuerwerksverbot sowie die Sensibilisierung der Bevölkerung hat sichtlich Wirkung gezeigt», fasst Vogler zusammen. Auch Weiss zeigt sich zufrieden: «Wir haben aber festgestellt, dass sich, aus unserer Sicht, die Bevölkerung in unserem Einsatzgebiet sehr gut an das verfügte Feuerverbot der Gemeinden und Kanton hält.» Dennoch kam es diesen Sommer zu
Klimaerwärmung in der Region Die Grafik der Wetterstation Bassersdorf dokumentiert die Abweichungen der mittleren Monatstemperaturen von Januar 2022 bis Juli 2026 gegenüber dem langjährigen Klimamittel der Referenzperiode 1991–2020. Von den rund 55 dargestellten Monaten liegen lediglich fünf unter der historischen Norm; alle übrigen weisen eine positive Abweichung auf. Die rot eingefärbten Balken, die überdurchschnittlich warme Monate markieren, prägen das Diagramm über die gesamte Zeitspanne und ziehen sich durch nahezu alle Jahreszeiten. Auffällig ist dabei insbesondere, dass sich die positiven Temperaturabweichungen nicht auf einzelne Jahreszeiten beschränken, sondern in allen entsprechend vorkommen. Die Beständigkeit dieses Musters deutet darauf hin, dass es sich nicht lediglich um einzelne Wetterkapriolen handelt, sondern um einen anhaltenden Trend, der sich über mehrere Jahre hinweg fortsetzt. Daniel Ehrenmann geht davon aus, dass sich diese Entwicklung in den kommenden Jahren fortsetzen wird: «In Bassersdorf wie auch im gesamten Mittelland ist seit 2008 ein durchschnittlicher Temperaturanstieg von 0,1 Grad Celsius pro Jahr festzustellen.» (fr)
Braun statt grün: Fussballrasen. (fr)
einem Zwischenfall. «Die Feuerwehr Bassersdorf wurde am 30. Juli zu einem Einsatz gerufen. Es handelte sich um einen lokalen Brand in der Nähe einer Wald-Feuerstelle. Der Brand konnte schnell gelöscht werden, wodurch die Ausbreitung des Feuers verhindert wurde», sagt Vogler. Die sommerliche Hitzewelle verdeutlichte, wie vielfältig die Auswirkungen extremer Temperaturen in Bassersdorf, Nürensdorf und Brütten waren. Je nach Lebens- und Arbeitsbereich zeigten sich die Folgen ganz unterschiedlich. Das Freibad freute sich über viele Besucher, welche die willkommene Abkühlung suchten. Schulen und Spitex passten ihre Tagesabläufe an, um besonders empfindliche Personen vor der Hitze zu schützen. Gleichzeitig beobachteten Forstdienste und Feuerwehr die zunehmende Trockenheit aufmerksam, da die Belastungen für Wald und Böden vielfach erst Monate oder sogar Jahre später vollständig sichtbar werden. Die Häufung von Hitzetagen, Trockenperioden und weiteren Extremereignissen lässt sich den Messungen von Daniel Ehrenmann zufolge kaum noch als einmalige Ausnahme abtun. Für Bassersdorf, Nürensdorf und Brütten stellt sich deshalb zunehmend die Frage, wie sie mit den veränderten klimatischen Bedingungen umgehen. Der diesjährige Sommer zeigt damit nicht nur die Folgen der aktuellen Wetterlage, sondern liefert zugleich einen möglichen Vorgeschmack darauf, mit welchen Bedingungen die Region in Zukunft häufiger rechnen muss.
4
MONATSINTERVIEW
27. 8. 2026, Nr. 8
«Aus einer Idee wurde ein fester Bestandteil von Brütten» Vom Pionierprojekt zum Kinderhaus – 25 Jahre Chrüsimüsi von Susanne Gutknecht
Graven, Lina Hansen und Claudia Knabenhans gegründet. Allerdings war schnell offensichtlich, dass wir für die Startphase eine Defizitgarantie benötigen. Dieses Vorhaben musste dann an die Gemeindeversammlung.
Das Kinderhaus Chrüsimüsi in Brütten feiert im September das 25-jährige Bestehen. Sabine Egli, Gründerin des Chrüsimüsi und die heutige Leiterin Petra Cammarota schauen zurück. 25 Jahre Kinderkrippe in Brütten: wie ist die Entstehungsgeschichte des Chrüsimüsi? Sabine Egli: Ich habe aus einer privat schwierigen Situation im Frühling-Sommer 2000 begonnen, in meiner Privatwohnung Kinder zu hüten. Ich hatte drei kleine Kinder und fragte mich, was ich machen soll mit ihnen, während ich auswärts arbeiten würde. Putzen oder servieren schienen mir die möglichen Alternativen zu sein. Einige Kolleginnen waren in derselben Klemme und so habe ich in meiner Privatwohnung neben meinen Kindern noch weitere gehütet. Aus fünf wurden sieben, dann neun. Wie haben das Ihre Kinder wahrgenommen? Gab es keine Eifersucht? Es war tatsächlich schwierig. Vor allem, da sie ihre privaten Spielwaren hergeben mussten für alle. Daher merkte ich bald, dass ich so nicht weitermachen kann. Als gelernte Kindergärtnerin war ich zwar gut vorbereitet auf diesen Job, aber es war halt eine Vermischung von privatem und geschäftlichem Umfeld. Wie haben Sie diese Krux gelöst? Durch Bekannte und Freunde, welche mich sehr unterstützten, habe ich dann gehört, dass das BaumannHüsli leer stand. Ich habe die Gemeinde angefragt und es an drei Tagen gemietet und dafür bezahlt. War dies der Startschuss zum Chrüsimüsi? Nein. Nach rund drei bis fünf Mona-
Petra Cammarota (li.) und Sabine Egli tauschen Erinnerungen über 25 Jahre Chrüsimüsi-Betrieb aus. (Bilder: Susanne Gutknecht)
ten kam eine Person von der Krippenund Tageseltern-Aufsichtsbehörde – anscheinend müssen sie einen Tipp erhalten haben – und hat mich darauf hingewiesen, dass ich dies in diesem Rahmen rechtlich nicht fortführen dürfe. Tagesmutter zu sein war auch nicht möglich, da man maximal fünf Kinder betreuen durfte und ich mit meinen Dreien und den weiteren neun die Anzahl der erlaubten Kinder schon klar überschritten hatte. Hat dies Ihren Ehrgeiz angestachelt, eine Krippe zu gründen? Zuerst war es ein Schock für mich, es lief gut und dann plötzlich war alles zu Ende. Ich stand vor der Wahl: entweder wieder aufhören oder dann professionell eine Krippe aufziehen.
«Ich stand vor der Wahl: entweder aufhören oder professionell eine Krippe aufziehen.» Kein leichter Entscheid … Nein, aber ich wollte das Erreichte nicht so einfach aufgeben. Daher habe ich mich dann in die Materie eingelesen, nachgeforscht, was es
braucht, welche rechtlichen Voraussetzungen gelten. Vor 25 Jahren war das Wort Krippe noch selten zu hören, es gab noch keine Krippenlandschaft, wie wir sie heute kennen. Am Ende kam ich zum Schluss, dass ich es unmöglich allein aufziehen kann. Für ein Projekt dieser Grössenordnung braucht es eine Firma oder einen Trägerverein. Wer hat Sie darin bestärkt, diesen Weg zu gehen? Je mehr ich darüber sprach, desto mehr Personen fanden Gefallen daran. Viele hatten Interesse daran, in Brütten eine Krippe zu haben. Auch in meinem engsten Kreis wurde ich bestärkt, mein bisher Erreichtes nicht aufzugeben, sondern den Weg weiterzugehen. Ich informierte mich weiter über Vereinsgründungen, rechnete anhand eines Budgets die Tragbarkeit einer solchen Krippe mit sämtlichen Auflagen und schrieb ein Pädagogisches Konzept. Als Kindergärtnerin war ich Fachfrau in diesem Thema. Die Gemeinde war offen dafür und konnte sich Räumlichkeiten im alten Bauernhaus an der Unterdorfstrasse vorstellen. So habe ich das Konzept Chrüsimüsi eingereicht und den Verein mit Irene
Kinderthemen sind meistens weniger umstritten – oder täuscht das? Es täuscht sehr! Ich habe viele Gespräche und Diskussionen geführt im Dorf. Oft hiess es, dass es keine Krippe brauche, nur damit die Hausfrauen mehr Tennis spielen könnten oder länger im Liegestuhl liegen können … ich war schon ein wenig erschüttert. Dass Frauen arbeiten wollen, war noch nicht so weit verbreitet wie heute. An der GV war die Halle voll – alle haben mobilisiert – wir als Befürworter genauso wie die Gegner. An Ende wurde es deutlich angenommen.
«Ich habe während eines Jahres gefühlt Tag und Nacht gearbeitet.» Warum eigentlich der Name Chrüsimüsi? Weil es ein Chrüsimüsi mit Kindern sowieso immer gibt. Ich hatte einen Korb mit verschiedenen Stofftieren drin, den ich Chrüsimüsi nannte. Das färbte dann ab. Das Chrüsimüsi war geboren und die Arbeit ging wahrscheinlich erst richtig los? Ich war extrem erleichtert über diesen Entscheid an der GV. Ich habe während eines Jahres gefühlt Tag und Nacht gearbeitet und war einfach hundertprozentig überzeugt, dass es ein Kinderhaus braucht in Brütten. Aber es war kein Selbstläufer. Wir haben vom Vorstand her Werbung gemacht und Personen angesprochen. Die Realität war, dass es schwierig ist, etwas Neues zu etablieren.
5
MONATSINTERVIEW
27. 8. 2026, Nr. 8
Dennoch ist es gelungen, das Kinderhaus zu etablieren. Nach anfänglicher Mühe ging es Schlag auf Schlag. Wir sind schnell gewachsen und mussten immer wieder neu jonglieren mit dem Betreuungsschlüssel, genügend Mitarbeitenden, Teilzeitarbeitenden und genügend Räumlichkeiten. Es war sehr lebhaft und die ganze Administration habe ich jeweils am Abend und am Wochenende gemacht – es ging schlicht nicht anders, weil ich bei den Kindern gebraucht wurde. Mit Petra Cammarota habe ich früh eine gute Person gefunden, die mich tatkräftig unterstützte und so trugen wir uns gegenseitig. Immerhin hatten wir bereits rund 40 Kinder pro Woche zu betreuen, bildeten Lernende aus und kochten noch selbst für die Kinderschar. Der Kachelofen wurde mit Holz beheizt und wir tüftelten jeweils einen Plan aus im Vorstand, wer wann am Wochenende hingeht und wieder Holz auflegt, damit es am Montag nicht eiskalt war (lacht). Wie fanden Sie genügend Mitarbeitende? Wir hatten Mitarbeitende aus allen Richtungen. Es waren meistens Frauen in unterschiedlichen Lebenssituationen, die jedoch dieselben Wertvorstellungen teilten. Aber ich erinnere mich schon noch, wie viele Sitzungen wir hatten, um sich als Team zu finden. Aber das hat wiederum unglaublich Kitt gegeben, weil wir am selben Strick zogen. Hat es irgendwo rumort, haben wir es auf den Tisch gelegt und darüber diskutiert. Daran haben sich alle gehalten. Heute ist das Chrüsimüsi etabliert und für den Mittagstisch zuständig. Der Mittagstisch ist mittlerweile Sache der Schule. Doch zwischenzeitlich, nach sieben bis acht Jahren, hatten wir den Mittagstisch auch für die Schule angeboten. Man merkte, dass die ersten Kleinen, welche bei uns
waren, nun in die Schule kamen. Nur war das Betreuungsthema damit für die Eltern nicht gelöst, denn die arbeiten immer noch. Für mich war es ein Glücksfall, dass wir dies strukturell übernehmen konnten. Ich sehe es als Bestätigung für die grosse Arbeit, die Zeit und den Krampf, den wir alle – die Mitarbeitenden und der Vorstand – ins Chrüsimüsi gesteckt hatten. Für mich war nach zwölf Jahren Schluss – ich habe sehr viel Energie eingebracht und war ausgebrannt. Petra Cammarota: Sie leiten das Chrüsimüsi mittlerweile schon acht Jahre. Was hat sich geändert in der Krippenlandschaft? Petra Cammarota: Die familienergänzende Betreuung hat sich in den vergangenen 25 Jahren stark verändert und professionalisiert. Was früher noch etwas Neues war, ist heute für viele Familien selbstverständlich geworden. Gleichzeitig sind auch die Erwartungen an Qualität und Betreuung gestiegen. Das Kinderhaus Chrüsimüsi ist mit diesen Entwicklungen mitgewachsen. Unser Ziel ist es, Kindern einen Ort zu bieten, an dem sie sich wohlfühlen, Freundschaften schliessen und sich individuell entwickeln können. Dabei stehen dieselben Werte wie vor 25 Jahren im Mittelpunkt: Geborgenheit, Vertrauen und eine liebevolle Begleitung. Eine Kinderkrippe ist kein Spielen über Stunden, sondern orientiert sich an klaren pädagogischen Vorgaben. Was kommt da auf Sie zu? Die Anforderungen an Kindertagesstätten sind heute deutlich umfangreicher als noch vor einigen Jahren. Pädagogische Konzepte, Schutzkonzepte, Qualitätsstandards und regelmässige Überprüfungen gehören zu unserem Alltag. Wir begrüssen diese Entwicklung. Sie trägt dazu bei, dass Familien ihre Kinder mit einem guten Gefühl in unsere Obhut geben kön-
nen. Hinter all diesen Vorgaben steht ein engagiertes Team, das täglich mit viel Fachwissen, Erfahrung und Herzblut für die Kinder da ist. Was war für Sie ein bedeutender Meilenstein in den 25 Jahren? Ein wichtiger Meilenstein war der Umzug an unseren heutigen Standort. Dadurch konnten wir unser Angebot weiterentwickeln und den Bedürfnissen der Familien noch besser gerecht werden. Ebenso prägend war das stetige Wachstum des Kinderhauses. Aus einer kleinen Kinderkrippe ist Schritt für Schritt ein vielseitiges Betreuungsangebot entstanden. Heute begleiten wir Kinder oft über viele Jahre hinweg – vom ersten Krippentag bis zum Ende der Primarschule. Mit dem Wachstum ist auch unsere Organisation gewachsen. Was einst klein begann, ist heute ein professionell geführtes Kinderhaus mit klaren Strukturen, engagierten Mitarbeitenden und Ausbildungsplätzen für die nächste Generation von Fachpersonen. Auch eine eigene Köchin haben wir sowie jemand, der sich um die Finanzen und die Administration kümmert. Darauf sind wir stolz. Dieser Weg wäre ohne das grosse Engagement vieler Menschen nicht möglich gewesen – unserer Mitarbeitenden, des Vorstands, der Gemeinde, der Schule sowie der Familien, die uns seit 25 Jahren ihr Vertrauen schenken.
«Was einst klein begann, ist heute ein professionell geführtes Kinderhaus mit klaren Strukturen.» Wo soll es in Zukunft hin gehen? Unser Ziel bleibt, Familien in Brütten auch künftig zuverlässig zu begleiten. Gemeinsam mit der Gemeinde und der Schule möchten wir unser Angebot laufend weiterentwi-
Der Aussenraum ist für die Kinder wichtige Erweiterung zum Kinderhaus.
ckeln und den Bedürfnissen der Familien anpassen. Dabei möchten wir uns treu bleiben. Das Chrüsimüsi soll auch in Zukunft ein Ort sein, an dem Kinder gerne ihre Zeit verbringen, sich entfalten und mit Freude aufwachsen. Gleichzeitig möchten wir ein attraktiver Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb bleiben. Wenn wir auf die vergangenen 25 Jahre zurückblicken, erfüllt uns vor allem eines mit Dankbarkeit: Aus einer mutigen Idee ist eine etablierte Institution geworden, die heute aus Brütten kaum mehr wegzudenken ist. Dieses Jubiläum ist deshalb nicht nur ein Grund zum Feiern, sondern auch ein herzliches Dankeschön an alle, die das Kinderhaus Chrüsimüsi in den vergangenen 25 Jahren mitgetragen und geprägt haben. Samstag, 19. September: Jubiläumsanlass 13 Uhr bis 17.30 Uhr: Attraktionen und Rundgänge
Mir chaufäd gärn Ihres Auto Nöd verchaufä ohni eusi Offertä.
Wir suchen für 2027 einen Lehrling • Gebäudetechnikplaner Lüftung
Mir freued eus uf Sie.
DICH BEWIRB
JETZT pag.ch info@ha
Autos für den Schweizer Markt oder für Export. Seit über 37 Jahren in Baltenswil.
Neue Winterthurerstrasse 5 8303 Baltenswil 044 / 836 99 55 automb2000@gmail.com
HAPAG Gebäudetechnik AG Grindelstrasse 28, 8303 Bassersdorf Telefon 043 422 30 00, www.hapag.ch
LIENHART TRANSPORTE AG
Erste Hilfe für Ihren wertvollen Orientteppich 07.08.2025 15:05:19
2508_inserat_dorfblitz_lehrlinge.indd 2
Inserate neu_2020.indd 3
11.03.20 13:42
Wir suchen eine bzw. einen
Sigristin / Sigristen
für unsere Kirchgemeinde Pensum: 60-70 % Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: www.ref-breite.ch Telefonische Auskunft erteilt: Sonja Fernandes 079 244 70 46
2026_08_17_Dorfblitz Stellenausschreibung.indd 1
blitzpost ONLINE NEWS IM ABO
Teppichdoktor ® Rikonerstrasse 9 8307 Effretikon 052 343 39 38 �
Orientteppiche Beratung Restaurierung teppichdoktor.ch
17.08.2026 11:49:39
Hch.Hch. Albrecht-Klöti Albrecht-Klöti AG AG
Hch. Albrecht-Klöti AG
Bauunternehmung Tannenstrasse 8989Embrach Bauunternehmung Tannenstrasse Embrach
• • • • •
Bauunternehmung Tannenstrasse 89 Embrach
• •Neubauten Neubauten Neubauten • Umbauten • Neubauten Umbauten •Renovationen Umbauten • • Umbauten Renovationen Renovationen • •Kundenarbeiten • Renovationen • •Bohrund Fräsarbeiten Kundenarbeiten Kundenarbeiten • Kundenarbeiten Bohr-•und BohrFräsarbeiten und Fräsarbeiten
• Bohr- und Fräsarbeiten
Tel. 044 865 04 02
Jetzt aktuell:
DIE PILZSAISON IST ERÖFFNET! Vorschau:
WILDSPEZIALITÄTEN ab 19. September
info@albrecht-kloeti.ch
Herzlich willkommen!
04 Tel. 02044 865 04 02 865 04 02
info@albrecht-kloeti.ch
info@albrecht-kloeti.ch
MO–FR 8.30–14.00 & 17.30–23.00 / SA ab 17.30 / SO Ruhetag Tel 044 836 51 01 / www.frieden-bassersdorf.ch
7
BASSERSDORF
27. 8. 2026, Nr. 8
AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
EINLADUNG ZUR INFORMATIONSUND DISKUSSIONSVERANSTALTUNG «BIG PICTURE» Am 15. September informiert der Gemeinderat die Bevölkerung und das Gewerbe über aktuelle Themen und den Stand wichtiger Projekte. Folgende Themen stehen am kommenden Anlass im Fokus: • «100 Tage im Amt»: Vorstellungsrunde des Gesamtgemeinderats und Kurzüberblick über die laufenden Themen in den Ressorts • Infrastrukturprojekte: Update und Ausblick • Hochwasserschutz Der Gemeinderat freut sich, die Bevölkerung am Dienstag, 15. September, von 19 bis 20.30 Uhr im Schulhaus Chrüzacher (Aula) zu begrüssen. Der anschliessende Apéro bietet Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Gemeinderat Bassersdorf
VA BENE? GEHT ES GUT? Der Besuchsdienst «va bene» Bassersdorf bringt ältere Menschen und engagierte Freiwillige zusammen. Ob bei Spaziergängen, Gesprächen, Gesellschaftsspielen oder beim Vorlesen – die Besuche schaffen wertvolle Begegnungen und bereichern beide Seiten. Möchten Sie mehr über den Besuchsdienst «va bene» erfahren? Dann laden wir Sie herzlich zu unserem Informationsabend am Dienstag, 29. September, im Franziskuszentrum in Bassersdorf ein. Dort stellen wir Ihnen den Besuchsdienst und die Fachstelle für Altersfragen sowie die Inhalte des nächsten Einführungskurses vor. Wir zeigen Ihnen die vielfältigen Möglichkeiten eines freiwilligen Engagements und Unterstützungsmöglichkeiten auf. Interessierte freiwillige Besucherinnen und Besucher, sowie Seniorinnen und Senioren und ihre Angehörigen sind herzlich willkommen. Anmeldungen werden von Linda Mogicato oder der Fachstelle für Altersfragen bis am 15. September entgegengenommen unter Tel. 079 821 69 54 oder 044 838 85 75 oder per E-Mail an linda.mogicato@bassersdorf.ch. Gemeinde Bassersdorf, Bereich Gesundheit + Alter
HOMMAGE AN MANI MATTER «Mys nächste Lied» Zu Ehren des grossen Berner Chansonniers, der in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag gefeiert hätte, lässt Andreas Aeschlimann die Chansons von Mani Matter neu aufleben, gibt Einblicke in sein Leben und spannt den Bogen bis zum legendären Auftritt im Berner Bierhübeli im September 1972. Wann: Donnerstag, 29. Oktober, 20 Uhr Türöffnung und Barbetrieb ab 19 Uhr Wo: Schützenhaus Bassersdorf Ticketpreis: 25 Franken Vorverkauf: eventfrog.ch Kulturkommission Bassersdorf
MEHR INFO!
Wie sieht achtsames Handauflegen praktisch aus?
Heilsame Berührung: das achtsame Handauflegen
Seit gut drei Jahren legen jeweils zwei Frauen jeden Donnerstag in der Kirche St. Franziskus ihre Hände auf. Sie tun das in einer achtsamen und absichtslosen Haltung. Zurzeit besteht die Gruppe aus sieben sehr engagierten Frauen, die sich wünschen, dass mehr Menschen dieses wertvolle ökumenische Angebot kennenlernen. Welche Haltung steht dahinter? Die Frauen des Teams stimmen sich vor dem Handauflegen innerlich ein und öffnen sich für die göttliche, heilende Kraft. Sie begegnen jeder Person respektvoll und legen aufmerksam, sorgfältig und ab-
Handaufgelegt wird im Sitzen. Die Person nimmt auf einem bequemen Stuhl im freundlichen, ruhigen Kirchenraum Platz. Es können beispielsweise der Rücken, die Gelenke, Schultern, Kopf, Bauch oder Füsse berührt werden. Dabei liegen die Hände ca. 2 bis 3 Minuten auf der gleichen Stelle. Zum Schluss wird die Person gesegnet. Die Behandlung dauert maximal 25 Minuten. Die Person kann jederzeit sagen, wenn etwas unangenehm ist. Wie wirkt achtsames Handauflegen? Handauflegen kann zu einer angenehmen Entspannung führen, das Wohlbefinden stärken und Schmerzen reduzieren. Es kann sich sowohl körperlich als auch seelisch auswirken. Jeweils Kirche
donnerstags, 18.00-20.00 Uhr, St. Franziskus Bassersdorf
Rachel Wille, Religionspädagogin Christine Urfer, kath. Theologin
Reformierte Kirchgemeinde Breite Lindauerstrasse 1
Aufruf Weihnachtsspiel UNG ANMELD . .0 5 BIS 2 9
Jetzt anmelden!
Bild: AdobeStock
sichtslos die Hände auf. Für das Handauflegen-Team in Bassersdorf ist die Bibel die Grundlage des offenen, christlich-spirituellen, ökumenischen und freiwilligen Engagements. Sie führen damit eine alte christliche Tradition weiter.
Auch dieses Jahr gibt es wieder ein Weihnachtsspiel in der Kirche Bassersdorf. Wir führen am 13. Dezember das bewährte Musical «Beni ben Beitz» von Andrew Bond auf. Pfarrer Philipp Müller wird für das Musikalische besorgt sein und Jugendarbeiterin Vanessa Mandic führt Regie. Nicht verpassen, für alle Kinder vom 2. Kindergarten bis zur 6. Klasse: Anmeldung bis 25.09. bei Vanessa Mandic oder über unserer Webseite. Die voraussichtlichen Probedaten sind jeweils am Samstagmorgen: 31.10. / 14.11. / 21.11. / 28.11. / 5.12. / 12.12. / 13.12. (Hauptprobe) Vanessa Mandic: Tel. 076 390 52 21 vanessa.mandic@ref-breite.ch
8309 Nürensdorf
www.ref-breite.ch
Bauspenglerei Rüdisser AG Ihr Spezialist rund ums Dach 076 600 67 92 www.ruedisserag.ch
K
ru o F ZU
m
«WENN EINSICHT FEHLT – DEMENZ VERSTEHEN»
Kennen Sie dieses Phänomen auch: Betroffene nehmen ihre kognitiven Defizite nicht wahr, selbst dann nicht, wenn sie offensichtlich sind? Das kann Angehörige und das nahe Umfeld an den Rand der Verzweiflung bringen. Wir laden Sie herzlich ein, praxisnahe Einblicke, persönliche Erfahrungen und fachliche Perspektiven kennenzulernen.
Klotenerstrasse 2, 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 65 33 info@fasano-coiffure.ch www.fasano-coiffure.ch Dienstag bis Freitag: 09.00 bis 19.00 Uhr Samstag: 08.00 bis 14.00 Uhr
Referentinnen
Katharina Straubel, leitende Ärztin Anita Bittner, Leiterin Tageszentrum Alexandra Eicher, AIDA-Care-Beraterin
Datum
Dienstag, 22. September 2026
Zeit
17 bis 18 Uhr
Ort
Pflegezentrum Bächli Im Bächli 1 8303 Bassersdorf
Sie sind herzlich eingeladen!
Im Anschluss an diese Veranstaltung laden wir Sie herzlich zu einem Apéro ein.
Der Anlass ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung. KZU Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit | www.kzu.swiss
9 27. 8. 2026, Nr. 8
BASSERSDORF
AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
NIMM PLATZ 2026: E-MOBILITÄT AUF DEM DORFPLATZ Die Offene Kinder- und Jugendarbeit Bassersdorf verwandelte im Rahmen der kantonalen Aktion «Nimm Platz» den Dorfplatz an einem Freitagnachmittag erneut in ein gemütliches Wohnzimmer. Ziel der Aktion war es, Begegnungen zu ermöglichen und das Thema E-Mobilität aufzugreifen. Bei sommerlich heissen Temperaturen führten wir in unserem Outdoor-Wohnzimmer Gespräche mit rund 40 Jugendlichen. Dabei zeigte sich einmal mehr, wie wichtig der Dorfplatz für Jugendliche als Treffpunkt und Aufenthaltsort ist. Auch mit erwachsenen Passantinnen und Passanten ergaben sich einige wertvolle Gespräche.
Schwerpunkt E-Trottis und E-Mofas
Der Dorfplatz ist mit den Geschäften, dem Brunnen und den zahlreichen Sitzgelegenheiten ein stark frequentierter Begegnungsort für Menschen aller Generationen. Neben Jugendlichen halten sich dort besonders Familien mit Kindern sowie ältere Menschen auf. Im Austausch mit den Jugendlichen sprachen wir das Thema Verkehrssicherheit gezielt an und sensibilisierten für einen rücksichtsvollen Umgang im öffentlichen Raum. Gleichzeitig zeigten unsere Beobachtung vor Ort, dass einige Jugendliche mit hohen Geschwindigkeiten – teilweise über 30 km/h – über den Platz fuhren. Zudem wurden mit E-Trottis Fahrmanöver und Tricks geübt. Das schnelle Fahren und die Fahrmanöver sorgten bei verschiedenen Passantinnen und Passanten für Verunsicherung. Insbesondere Kinder und ältere Menschen wichen den Fahrzeugen teilweise aus oder beobachteten die Situation mit sichtlicher Vorsicht.
Der fachliche Standpunkt der Jugendarbeit Bassersdorf
Aus Sicht der offenen Jugendarbeit zeigt sich hier ein Spannungsfeld zwischen dem berechtigten Bedürfnis junger Menschen nach Bewegung, Freizeit und dem Erproben ihrer Fähigkeiten sowie dem ebenso berechtigten Sicherheitsbedürfnis der übrigen Bevölkerung. Jugendliche benötigen Räume, in denen sie sich treffen, ausprobieren und ihre Freizeit gestalten können. Gleichzeitig muss der öffentliche Raum für alle Generationen sicher und angenehm nutzbar bleiben. Die Aktion hat deshalb einen konkreten Handlungsbedarf aufgezeigt. Einerseits braucht es weiterhin den direkten Dialog mit Jugendlichen und eine Sensibilisierung für ein rücksichtsvolles Verhalten im öffentlichen Raum. Andererseits besteht ein Bedarf an geeigneten Übungs- und Bewegungsflächen, auf denen Jugendliche mit E-Trottis oder E-Mofas fahren und ihre Fahrtechnik verbessern können, ohne andere Menschen zu gefährden. Die Offene Kinder- und Jugendarbeit Bassersdorf wird diese Erkenntnisse in ihre weitere Arbeit einfliessen lassen und den Austausch mit Jugendlichen, der Bevölkerung und der Gemeinde fortführen. Ziel ist es, gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die sowohl den Bedürfnissen junger Menschen als auch dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung gerecht werden. Jugendarbeit Bassersdorf
Rohrreinigung + Schachtentleerung Strassen- und Flächenreinigungen 8309 Nürensdorf, alte Winterthurerstrasse 58 Tel. 044 836 90 27
Anmeldung zur 1. Kantonal Zürcher Jassmeisterschaft Wirst Du 1. Sieger in der 1. Kantonal Zürcher Jassmeisterschaft? Melde Dich an! Jeder Schieberjasser ist willkommen.
www.aweka.ch
F
für die Werterhaltung und Funktionstüchtigkeit Ihrer Anlagen
24 Std. Notfalldienst!
Samstag, 12. September 2026 Zeit: 09.45 – ca.17.00 h Ort: Restaurant bxa, Grindelstr. 20, 8303 Bassersdorf P: Parkplätze sind vorhanden ÖV: Bushaltstelle Bassersdorf, Sportanlage Wie wird gespielt: • Einzelschieber, zugeloste Partner mit Deutschschweizer Jasskarten • 8 Passen à 12 Runden • Jassregeln werden am Turniertag kommuniziert • Teilnahmegebühren CHF 65.00 • Inkl. Mittagessen und Dessert, exkl. Getränke
Wir reinigen und kontrollieren für Sie • Sickerleitungen • Kanalisationen • Lavabos • Küchen- / WC-Abläufe
ze !
www.flächenreinigung.ch
Für
PREISE 1.Preis CHF 600.00 Hauptsponsor Preisgeld ab 2. Preis gemäss Teilnehmerzahl Alle Teilnehmer erhalten einen Barpreis!
üsse !
Abfl d n u e r h o R e r ür saube
d Plät n u n e s s a r t S saubere
Wir wischen und reinigen für Sie Strassen, Gehwege, Park-, Sportplätze
Anmeldung bis 5. September 2026 per Twint oder Einzahlung auf IBAN CH19 0070 0352 4304 2284 8 und Tiefgaragen mit unseren mobilen Waschanlagen auf Rädern!
Die Anzahl der Jasser ist auf 100 Teilnehmer beschränkt, d.h. die Teilnahme-Berücksichtigung erfolgt nach Zahlungseingang.
Rohrreinigung + Schachtentleerung Strassen- und Flächenreinigungen 8309 Nürensdorf, alte Winterthurerstrasse 58 Tel. 076 363 76 20
www.kantonal-zuercher-jassverein.ch
Open Day SAMSTAG
12.09.2026
MODERNSTE GERÄTE
WORKOUT
SHAPE COACHING
BETREUUNG
PHYSIOTHERAPIE
Modern. Effektiv.
Grosszügig. Leistungsorientiert.
Individuell. Erfolgreich.
Zielgerichtet. Professionell.
Kompetent. Individuell.
10.00 – 17.00 UHR
FITNESS TRIFFT AUF GESUNDHEIT KOMM VORBEI UND ERLEBE DEN UNTERSCHIED. Zürichstrasse 38A, 8306 Brüttisellen
044 833 60 50
SPARE BIS ZU OPEN DAY SPECIAL BIS ZU
CHF 600.–
AUF DEIN FITNESSABO
ERÖFFNUNGSVORTEIL SICHERN!
info@physiotherapie-bruettisellen.ch
11
BASSERSDORF
27. 8. 2026, Nr. 8
Start zum Aushub des Tunnelportals Lärmintensive (Nacht)-Arbeiten beim Projekt MehrSpur Zürich-Winterthur von Reto Hoffmann Die verschiedenen Vorbereitungsarbeiten zum Bau des Projektes MehrSpur ZürichWinterthur sind schon in vollem Gange – zum Beispiel auch bereits der Aushub der Baugruben für den Bau des Tunnels.
D
ie Vorbereitungsarbeiten für den Bau des Brüttenertunnels im Abschnitt Bassersdorf und den Bau des neuen Bahnhofes sind unübersehbar. Vor allem südlich und östlich der Geleise sind so genannte Installationsplätze im Aufbau begriffen, die auf den freien Landwirtschaftsflächen errichtet werden. Im gesamten Projektperimeter werden derzeit Werkleitungsarbeiten ausgeführt und auch die Arbeiten an der neuen Bassersdorferstrasse (als Ersatz für die Unterführung) sind im Gang. Im September beginnen im Bereich Ufmatten und Bächli ausserdem die Aushubarbeiten für den Tunnel, dessen Bau im Jahr 2032 starten wird.
Die gesamte Baugrube für den Bau der Einfahrt in den Brüttenertunnel wird rund 500 Meter lang, bis zu 40 Meter breit und bis zu 25 Meter tief. Aufgrund ihrer Grösse und Länge wird sie in drei aufeinanderfolgende Bereiche unterteilt: die Baugruben West, Mitte und Ost. In den nächsten Monaten beginnen die SBB mit der Erstellung der Baugrube West auf der Höhe der Werkstoffsammelstelle Ufmatten, wie die Projektverantwortlichen kürzlich dem dorfblitz bei einem Ortstermin erklärten. Sie ist rund 250 Meter lang, bis zu 20 Meter breit und wird bis zu acht Meter tief ausgehoben. «Die Baugruben werden aus zwei Gründen benötigt», erklärt Josef Sautter, Leiter Abschnitt Brüttenertunnel: «Einerseits werden in rund sechs Jahren von hier aus die Tunnelbohrmaschinen mit dem Bau des Brüttenertunnels starten. Andererseits entstehen in den Baugruben vorgängig die sogenannten Tunnelrampen. Über diese nach unten führenden Rampen werden die Züge einst in den Tunnel einfahren.»
Um die Baugrube stabil und sicher auszuführen und gleichzeitig den Bahnbetrieb sowie das Grundwasser zu schützen, werden in der Baugrube West 23 Meter lange Spundwände eingebaut. Dabei handelt es sich um profilierte Stahlwände, die tief in den Boden gerammt werden. Arbeiten auch in der Nacht Die dafür erforderlichen Bohr- und Spundwandarbeiten wollen die SBB, wann immer möglich, tagsüber ausführen. Trotzdem komme es verein-
zelt zu Nacharbeiten, da dann keine Züge fahren und die Fahrleitung aus Sicherheitsgründen ausgeschaltet werden kann, wie Sautter ausführt. Diese Arbeiten finden von Mitte September bis Mitte Dezember statt. Die gute Nachricht sei, wie der der Projektleiter sagt: «Solch umfangreiche Nachtarbeiten sind nur für die Baugrube West erforderlich. Die Baugruben Mitte und Ost werden in den kommenden zwei Jahren erstellt. Diese Arbeiten können nahezu vollständig tagsüber ausgeführt werden.»
Die Luftaufnahme vom Gebiet Ufmatten / Bächli veranschaulicht, wo die Baugruben für den Tunnel ausgehoben werden. Im Vordergrund der Bau der neuen Bassersdorferstrasse. (zvg)
Richtprojekt für «Bahnhof Süd» abgeschlossen Infoveranstaltung «Big Picture» am 15. September erläutert Details von Reto Hoffmann Im Gebiet Gebiet Pöschen / Gmeindwisen, südlich des Bahnhofs, wird in den kommenden 20 Jahren ein neues Quartier gebaut. Das kürzlich vom Gemeinderat verabschiedete Richtprojekt bildet nun die Grundlage für die Ausarbeitung des Gestaltungsplanes.
D
ie Arbeitsgemeinschaft ARGE Lisa Euler mit Weyell Zipse Architekten, Westpol Landschaftsarchitektur und Kontextplan AG, deren Gestaltungsidee im
Dezember vergangenen Jahres als Sieger aus dem Studienauftragsverfahren auserkoren wurde, hat nun ihr Projekt verfeinert und ein sogenanntes Richtprojekt erstellt. Themen waren insbesondere die Ausmasse und die genaue Platzierung der Bauten, die Definition der Flächen und Qualitäten des Freiraums sowie die genaue Erschliessung des neuen Quartiers, wie von Patrik Baumgartner, Abteilungsleiter Bau + Werke, zu erfahren war. Das Richtprojekt wurde durch das Siegerteam im Entwurf erstellt und an zwei Sitzungen und einer Schlussbesprechung zusammen mit Vertretern des Gemeinderates, des Beurteilungs-
gremiums und der Eigentümerschaften bereinigt und nun vom Gemeinderat zur Kenntnis genommen. Basis für Gestaltungsplan Basierend auf diesem Richtprojekt wird nun der Gestaltungsplan ausgearbeitet, der die ortsräumlichen Regelungen rechtsverbindlich festlegt. Der Gestaltungsplan wird dann öffentlich zur Mitwirkung aufgelegt. Dabei können Berechtigte auch Einwendung machen. Schliesslich kommt der Gestaltungsplan vor die Gemeindeversammlung und muss später noch von der kantonalen Baudirektion genehmigt werden. Das ge-
schieht voraussichtlich im 2027.
Infoveranstaltung und Ausstellung Am 15. September wird der Gemeinderat im Rahmen des nächsten «Big Picture»-Anlasses die Bevölkerung über den Stand des Richtprojekts informieren. In einer anschliessenden Ausstellung im Gemeindehaus B kann das Projekt im Detail besichtigt werden, mit der Möglichkeit, Anregungen zu geben. (rh)
12
BASSERSDORF
27. 8. 2026, Nr. 8
«Mein Herz hat Platz für zwei Heimaten» Nebojsa Racic, Zentrumsleiter APZ Breiti, hält eindrückliche 1.August-Rede von Birgit Günter Bei Sonnenschein trifft sich ein zahlreiches Bassersdorfer Publikum auf dem Karl-Hügin-Platz und hört gebannt der 1. August-Rede zu von Nebojsa Racic, dem neuen Leiter APZ Breiti.
N
ie hätte der gebürtige Serbe Nebojsa Racic geglaubt, dass er jemals eine Rede zum Nationalfeiertag der Schweiz halten würde. Doch knapp 30 Jahre, nachdem er der Liebe wegen in die Schweiz gekommen war, steht er genau da: Am 1. August-Rednerpult vor einem zahlreich erschienenen Bassersdorfer Publikum. «Die ersten Monate in der Schweiz sind hart gewesen», erzählt Racic, der heute Leiter des APZ Breiti ist. Weder sein Diplom als Pflegefachmann
noch sein Führerausweis seien anerkannt worden. So arbeitete er ein Jahr lang als Möbelträger, geplagt von der Einsamkeit, da er ausser seiner Frau kaum jemanden kannte und Anrufe in die Heimat damals zwei Franken pro Minute kosteten. Das Leben anpacken «Irgendwann kam der Punkt, an dem ich mir gesagt habe: Entweder klage ich jetzt ein Leben lang über meinen Verlust – oder ich nehme mein neues Leben selbst in die Hand.» Er lernte die Sprache, und aus dem Möbelträger wurde wieder ein Pflegefachmann, dann ein Abteilungsleiter, und seit vier Monaten sogar ein Pflegeheimleiter. Und dies, obwohl eine Personalfachfrau ihm einmal gesagt hatte: «Sie bringen zwar fachlich alles mit, aber mit dem Namen Racic werden Sie nie Heimleiter.»
Aus dieser Erfahrung hat er zwei Dinge gelernt: Wer in der Schweiz etwas erreichen wolle, erhalte eine Chance. Und: Niemals vorschnell über Menschen zu urteilen, schon gar nicht wegen ihres Namens. «Wir müssen nicht alle gleich sein, um zusammenzugehören», betont er. Die neue Heimat sei in seinem Herzen gewachsen – «durch Begegnungen, Vertrauen und Verantwortung», sagt er. Diesen
«Wir müssen nicht alle gleich sein, um zusammen zu gehören», sagt Nebojsa Racic, neuer APZ-Leiter. (bg)
Gedanken verfolge er auch im APZ, das ebenfalls zur neuen Heimat für die Bewohnenden werden solle. «Wunderbare Rede» Um eine neue Heimat zu finden, müsse man die alte nicht aufgeben, führt er aus. «Ich bin stolz auf meine serbischen Wurzeln, aber mein Herz hat Platz für zwei Heimaten», sagt Racic. Die Bassersdorfer hören Racic’s Rede gebannt zu und diverse Zuhörer gratulieren ihm anschliessend zu seiner «wunderbaren Rede». Im Rahmenprogramm hat Gemeindepräsident Christian Pfaller ebenfalls betont, dass Gemeinschaft gelebt werden müsse und dass Freiheit, Frieden und Demokratie nicht selbstverständlich seien, sondern gepflegt werden müssen. «Bassersdorf ist mehr als ein Wohnort.» Es sei ein Ort der Gemeinschaft, eine Heimat.
In Bassersdorf lebt die halbe Welt Menschen mit 105 verschiedenen Staatsangehörigkeiten in der Gemeinde von Birgit Günter Bassersdorf verzeichnet Einwohnerinnen und Einwohner aus 105 Nationen, was über der Hälfte der Nationen weltweit entspricht. Die tatsächliche Vielfalt dürfte aber noch höher sein.
T
heoretisch kann man in Bassersdorf auf Weltreise gehen, ohne die Gemeinde zu verlassen. Dies zeigt ein Blick in die Statistik der Gemeinde. Denn unter den rund 12 000 Einwohnerinnen und Einwohnern leben aktuell Menschen mit 105 verschiedenen Staatsangehörigkeiten. «Die aktuellen Einwohnerdaten zeigen, wie international die Gemeinde geworden ist», erklärt Jessica Lachnit, Leiterin Bereich Integration und Frühförderung. «In Bassersdorf
begegnen sich täglich Menschen mit ganz unterschiedlichen Sprachen, Geschichten und Lebenswegen.» Am meisten Deutsche In Zahlen bedeutet das: Rund 28 Prozent – aktuell 3459 Personen – haben einen ausländischen Pass. Unter den ausländischen Staatsangehörigkeiten sind Deutschland und Italien die grössten Gruppen: 544 Personen haben die deutsche, 502 die italienische Staatsangehörigkeit. Gegenüber der Auswertung vor vier Jahren haben die Deutschen den Vorsprung ausgebaut. Danach folgen Kosovo, Portugal, Spanien, Türkei, Ukraine, Serbien, Rumänien, Nordmazedonien, Griechenland, Österreich und Polen. Die tatsächliche Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund dürfte allerdings noch höher liegen. Denn in
der Bassersdorfer Statistik erfasst wird der Pass einer Person, nicht ihre Herkunft. Alle Eingebürgerten werden demzufolge als Schweizer erfasst. Zudem weist die Statistik elf staatenlose und sechs Personen mit unbekannter Staatsangehörigkeit aus. Für die Gemeinde bedeute diese Vielfalt eine «Gestaltungsaufgabe», so Lachnit: «Informationen müssen verständlich sein, und Schule und Vereine spielen eine wichtige Rolle bei der Integration.» Auch der Bereich Integration und Frühförderung sei von zentraler Bedeutung. «Integration beginnt nicht erst, wenn Probleme entstehen. Sie beginnt dort, wo Familien früh erreicht werden und bei Angeboten für Kinder und Eltern.» Die Zahl von 105 Staatsangehörigkeiten macht deutlich: Aus dem einstigen Bauerndorf ist innert weniger
Jahrzehnte eine internationale Gemeinde geworden. «Vielfalt ist eine gesellschaftliche Gestaltungsaufgabe und zugleich eine wertvolle Ressource – besonders angesichts der gemäss den Szenarien zunehmend alternden Schweizer Bevölkerung. Zugewanderte Menschen stärken Arbeitsmarkt, Vereine, lokale Wirtschaft und Gemeindeleben», so Lachnit.
Die grössten Ausländergruppen sind die Deutschen (blau) und die Italiener (orange). (zvg / Jessica Lachnit)
13
BASSERSDORF
27. 8. 2026, Nr. 8
AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
Auch ein Chauffeur aus Belgien stellte seinen Lastwagen über Nacht unerlaubt in der blauen Zone ab. (zvg)
Kampf gegen nächtlichen LKW-Lärm Bassersdorferin sammelt Unterschriften gegen unerlaubtes Parkieren im Grindel von Reto Hoffmann Seit fünf Jahren kämpft eine Bewohnerin des RichterwisQuartiers für ihre Nachtruhe. Mit einer Petition an den Gemeinderat versucht sie nun, dem nächtlichen Motorenlärm von illegal abgestellten Lastwagen an der Grindelstrasse Einhalt zu gebieten.
I
n der Gewerbezone im Industriegebiet Grindel in Bassersdorf gibt es auf der Höhe der Logistikunternehmen Egger und Fischer Road Cargo entlang der Grindelstrasse zahlreiche Parkplätze der blauen Zone. Diese sind jedoch nur für Autos dimensioniert. Trotzdem parkieren dort seit Jahren, vor allem nachts, schwere Lastwagen und Sattelschlepper. Die Chauffeure halten dort das Nachtfahrverbot und ihre vorgeschriebenen Ruhezeiten ein und nutzen die blaue Zone als kostenlosen Rastplatz. Darunter befinden sich zahlreiche Lastwagen aus dem Ausland, etwa aus Luxemburg oder Belgien, aber auch Fahrzeuge mit Schweizer Nummernschildern. Das Parkieren mit schweren Fahrzeugen ist dort gemäss Signalisationsverordnung nicht erlaubt. Weiter westlich, auf der Höhe
des Strassenverkehrsamtes, stehen eigens bezeichnete Lastwagenparkplätze zur Verfügung. Diese Wildparkierer sind Francisca Brechbühler seit Jahren ein Dorn im Auge. Sie wohnt im rund 80 Meter entfernten Richterwis-Quartier. Viele Chauffeure würden nach 22 Uhr rangieren und während der Nacht ihre Kühlaggregate laufen lassen, sagt sie. «Dies raubt mir regelmässig den Schlaf, sodass ich oftmals mit nur drei Stunden Ruhe auskommen muss. Das geht an die Substanz. Schlafentzug macht krank», sagt Brechbühler. Der dumpfe Schall der Dieselkühlgeräte liege gemäss ihren Messungen über dem nachts erlaubten Grenzwert. Mit ihrem Anliegen ist sie bereits verschiedentlich bei Gemeinde und Kommunalpolizei vorstellig geworden – aus ihrer Sicht mit geringem Erfolg. Rechtliche Schritte begrenzt Gemeinde und Polizei haben rechtlich nur begrenzte Möglichkeiten. Mirjam Hilty, Abteilungsleitung Dienste + Sicherheit a.i. und Stv. Verwaltungsdirektorin, schreibt auf Anfrage: «Die Kommunalpolizei kontrolliert den betroffenen Bereich im Rahmen ihrer personellen Möglichkeiten praktisch täglich. Festgestellte Widerhandlungen werden konse-
quent mittels Ordnungsbusse geahndet.» Diese beträgt 40 Franken. Werde ein Fahrzeug trotz Busse längere Zeit nicht entfernt, könne zusätzlich ein Rapport an das Statthalteramt erstellt werden. Bei nächtlichen Zuwiderhandlungen sei die Kantonspolizei Zürich über die Notrufnummer 117 zuständig. Rechtliche Massnahmen seien nur möglich, wenn eine Patrouille den Sachverhalt vor Ort feststellen könne. Bei den Kontrollen sei bislang ein Lastwagen mit laufendem Kühlaggregat festgestellt worden. Brechbühler widerspricht: Nach ihrer Beobachtung komme dies etwa einmal pro Monat vor. Ruhestörung oder nicht? Für Brechbühler ist die Busse von 40 Franken zu wenig wirksam. Auch die Empfehlung, die Nummer 117 anzurufen, empfindet sie als schwierig: «Wer ruft schon wegen eines solchen Falls die Notrufnummer an?» Auch bezüglich der Nachtruhe ist die Rechtslage nicht eindeutig. Da das Gebiet an der Schnittstelle zwischen Wohn- und Gewerbenutzung liege, könnten dort auch bewilligte gewerbliche Tätigkeiten stattfinden. Nicht jede nächtliche Geräuschemission stelle deshalb automatisch eine rechtlich relevante Ruhestörung dar,
so die Gemeinde. «Dass es sich beim Zweckentfremden der Blauen Zone durch schwere Lastwagen um eine schlichte Verkehrsregelverletzung auf öffentlichem Grund handelt und nicht um eine bewilligte Gewerbetätigkeit, lässt die Gemeinde dabei unerwähnt», moniert Brechbühler. Petition soll Druck erhöhen Nun versucht Brechbühler, sich mit einer Petition Gehör zu verschaffen. Auf der Schweizer Petitionsplattform www.act.campax.org sammelt sie unter dem Titel «Stoppt den illegalen LKW-Dauerlärm im GrindelQuartier» Unterschriften. Bis Redaktionsschluss haben über 30 Personen unterzeichnet. Ziel seien rund 100 Unterschriften. Seit Brechbühler den Link auf der FacebookSeite «Du bisch vo Basi...» publiziert hat, wird das Thema dort auch kontrovers diskutiert. In ihrer Petition fordert sie den Gemeinderat auf, an der Grindelstrasse ein Nachtparkverbot für den Schwerverkehr zu signalisieren. Zudem verlangt sie einen konsequenten Rechtsvollzug durch Gemeinde und Polizei sowie LKW-Parkflächen mit Stromanschluss im eigentlichen Industriegebiet Grindel, weiter westlich in Richtung Kloten.
14
BASSERSDORF
27. 8. 2026, Nr. 8
AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
Feuerwehrkalender stärkt Zusammenhalt des Teams Fotoshooting als gefragte Abwechslung im Feuerwehralltag von Frédéric Bettosini Die Feuerwehr Bassersdorf hat ihren dritten Kalender seit der Erstausgabe 2018 produziert. Rund die Hälfte der Mannschaft war am Projekt beteiligt, das den Zusammenhalt stärken und zugleich den Nachwuchs unterstützen soll.
S
tefan Vogler, Feuerwehrkommandant der Feuerwehr Bassersdorf meint zu den Beweggründen, den Kalender zum dritten Mal zu produzieren: «In erster Linie soll mit dem Feuerwehrkalender der Zusammenhalt innerhalb der Feuerwehr Bassersdorf gestärkt werden. Für uns ist der gemeinsame Weg fast wichtiger als das fertige Produkt.» Obwohl die Arbeit sehr viel Freude bereitet hätte, so Vogler, wird ein
nächster Kalender frühestens in vier bis fünf Jahren wieder realisiert werden. «Voraussetzung ist natürlich, dass ein solches Projekt auch dann noch zeitgemäss ist und innerhalb der Mannschaft auf Akzeptanz und Begeisterung stösst», so Vogler. Abgebildet sind jeweils gleich viele weibliche wie männliche Modelle. «Der Kalender ist doppelseitig gestaltet», erklärt Vogler. «Auf der einen Seite befindet sich ein vollständiger Jahreskalender mit den Herren, auf der anderen Seite einer mit den Frauen. Zusammen mit den jeweiligen Titelbildern ergeben sich insgesamt 26 Aufnahmen.» Alle Models aus eigenen Reihen Für die aktuelle Ausgabe arbeitete die Feuerwehr mit einem erfahrenen Fotografen zusammen, der insbesondere auch im Bereich Hochzeitsfotografie
tätig ist. «Ein grosser Vorteil war, dass er selbst Feuerwehroffizier ist und dadurch ein sehr gutes Verständnis für den Feuerwehralltag, das Material und die Menschen vor der Kamera mitbrachte», so Vogler. Sämtliche Models sind Frauen und Männer aus den eigenen Reihen. «Rechnet man
neben den Models auch alle Helferinnen und Helfer dazu, war rund die Hälfte der Feuerwehr Bassersdorf in irgendeiner Form involviert.» Sollten die Einnahmen die Ausgaben übersteigen, kommt der Überschuss dem Nachwuchs der Feuerwehr Bassersdorf zugute.
Insgesamt 26 sexy Aufnahmen von Männern und Frauen aus der Feuerwehr Bassersdorf bietet der Kalender. (zvg)
Bassersdorf sucht den Jass-Champion Erste kantonale Jassmeisterschaft findet in bxa statt von Birgit Günter In der bxa geht am 12. September die erste kantonale Zürcher Jass-Meisterschaft über die Bühne. Der Anlass soll das Spiel wieder bekannter machen.
K
urt Stieger ist ein passionierter Jasser. Zusammen mit rund 40 Gleichgesinnten trifft sich der Präsident des Kantonal Zürcher Jassvereins jeweils am Donnerstagabend in der bxa in Bassersdorf (oder am Mittwoch in Embrach), um dem Schweizer Traditionsspiel zu frönen. In einer dieser Runden keimte der Gedanke auf, einen «richtig schönen Jass-Event auf die Beine zu stellen», erzählt er. Die Idee der ersten kantonalen Jassmeisterschaft war geboren.
«Wir würden gern das Jassen wieder populärer machen», erklärt Stieger. Zwar werde in gemütlichen Runden oder beispielsweise nach Sporttrainings immer noch munter gejasst – aber es fehlten die grossen Anlässe, die das Jassen aus der versteckten Ecke holten und an denen sich die Jasserinnen und Jasser mit anderen Spielern messen können. Diese Lücke will der Zürcher Jassverein nun mit der ersten kantonalen Jass-Meisterschaft schliessen. Partner wird zugelost «Der Anlass richtet sich an alle Schieberjasserinnen und -jasser», sagt Stieger. Gespielt wird Einzelschieber mit zugelostem Partner; im Einsatz sind die Deutschschweizer Karten. Der Sieger erhält einen Preis im Wert von 600 Franken. Weitere
Barpreise werden vergeben; kein Spieler geht ohne einen Bargewinn nach Hause. Der Anlass dauert den ganzen Tag. Die Teilnehmerzahl ist auf hundert beschränkt. Sollten sich aber die Jasser in grossen Massen anmelden, würde der Verein die Teilnehmerzahl zu erhöhen versuchen. Nachwuchs ansprechen Der Kantonal Zürcher Jassverein wurde 1994 gegründet und besteht aus rund 80 Mitgliedern. Ziel und Zweck des Vereins ist es, seinen Mitgliedern das Jassen in gemütlicher Runde zu ermöglichen und daneben auch immer wieder grössere Turniere und Anlässe zu organisieren, an denen man sich mit anderen messen kann. Vielen Senioren und Seniorinnen hilft das gemeinsame Kartenspiel dabei, sozial und mental aktiv zu blei-
ben. «Josephine, unser ältestes Mitglied, ist bereits 96 Jahre alt», berichtet Stieger. Und der 93-jährige Mario reise regelmässig von Schindellegi an, um an den Jasstreffen teilnehmen zu können. Wichtig ist den Mitgliedern aber zudem, dass auch jüngere Spieler vermehrt angesprochen werden. «Das Jassen muss weiterleben», so das Motto des Vereins.
Jassen hilft dabei, sozial und mental aktiv zu bleiben. (zvg)
15
BASSERSDORF
27. 8. 2026, Nr. 8
ALLES NUR KOSMETIK, ODER WAS? Die Braun Real Estate GmbH hat den Zuschlag für den Kauf des Centrums hüsli erhalten. (bg)
Centrumshüsli kommt in neue Hände Käufer für Centrumshüsli gefunden von Birgit Günter Nachdem das Kulturprojekt «Im Centrum» an der Urne gescheitert war, hatte die Reformierte Kirche Breite die Liegenschaft zum Verkauf ausgeschrieben. Mit Erfolg.
N
un öffnet sich ein neues Kapitel beim Centrumshüsli mitten in Bassersdorf. Die Reformierte Kirche Breite sieht vor, das denkmalgeschützte Haus für 570 000 Franken an die Braun Real Estate GmbH aus Neftenbach zu verkaufen. «Das höchste Angebot bekam die Zusage», erklärt Daniel Brunner, der ehemalige Liegenschaftsverwalter der Kirchgemeinde, der diese Aufgabe im Mandat übernommen hatte. Insgesamt haben sich auf die für eine halbe Million Franken ausgeschriebene Liegenschaft 155 Interessierte gemeldet, 18 haben das Angebot vertieft geprüft und fünf haben schliesslich ein Kaufangebot eingereicht. Kirchgemeinde stimmt ab Der Käufer hat bereits eine Anzahlung geleistet und den Reservationsvertrag unterzeichnet. Definitiv wird
der Verkauf aber erst, wenn die Mitglieder der Kirchgemeinde an der ausserordentlich angesetzten Kirchgemeindeversammlung am 29. September diesem zugestimmt haben. Nutzung noch offen Wie das Haus künftig genutzt werden soll, ist noch offen. «Der künftige Eigentümer prüft derzeit gemeinsam mit seinem Architekten verschiedene Möglichkeiten. Konkrete Ergebnisse liegen noch nicht vor», sagt Brunner. Damit wird beim im Jahr 1840 gebauten Haus ein neues Kapitel aufgeschlagen. Das Haus war ursprünglich Teil der Handwerker-Überbauung «Im Chratz» und wurde 1971 von der Kirche gekauft und in den vergangenen Jahren unter Schutz gestellt. Da die Reformierte Kirche Breite das Haus nicht mehr verwenden konnte, bot sie es der politischen Gemeinde Bassersdorf zu einem symbolischen Preis an – die Gemeinde wollte das Haus aber nicht. Lange Vorgeschichte Anschliessend beschloss die Kirchgemeindeversammlung im November 2022, die Liegenschaft auf dem freien Markt an den Meistbietenden
zu verkaufen – ausser ein Käufer würde sie für kirchliche, kulturelle oder soziale Zwecke nutzen und damit der Öffentlichkeit zugänglich machen. Als sich darauf der Verein «Im Centrum» gebildet hat, der das Centrumshüsli zu einem kulturellen Treffpunkt umbauen wollte, bot die Kirche Hand und versprach dem Verein das Haus für einen symbolischen Betrag von 1000 Franken. Kulturprojekt gescheitert Der Verein kämpfte drei Jahre lang für das Kulturprojekt, schaffte es aber nicht, die dafür nötigen rund 1,5 Millionen Franken aufzutreiben. Nachdem auch sein Antrag auf ein Gemeinde-Darlehen über eine halbe Million Franken im März dieses Jahrs an der Urne sehr knapp gescheitert war, gab der Verein auf – und die Kirche schrieb das Objekt zum Verkauf aus. «Die Kirchenpflege hat im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles unternommen, um eine Nutzung des Centrumshüsli zugunsten der Allgemeinheit zu ermöglichen», resümiert Brunner. «Wir sahen keine realistische und finanziell tragbare Alternative zum vorgesehenen Verkauf mehr.»
Die Haarentfernung ist ein wichtiges Thema bei uns. Ob Gesicht, Achsel, Rücken oder Beine, immer ist es eine sehr individuelle Angelegenheit. Während der Radfahrer für die entscheidenden Sekunden im Rennen glatte Beine wünscht, suchen andere nur eine unkomplizierte Lösung für den Sommer oder ein dauerhaft haarfreies Ergebnis. In unserer Beratung erklären wir die verschiedenen Behandlungsmethoden. Beim Waxing werden die Haare samt Wurzeln förmlich ausgerissen, deshalb bedarf es den Profi, der mit der richtigen Technik möglichst schmerzarm die Haare sauber entfernt und nicht nur abbricht. Oft empfehlen wir die Laseranwendung. Diese ist im Vergleich bei den Beinen viel gefässschonender und dauerhaft. Dabei spielt das Lasergerät nebst dem V-NiSSG Zertifikat, das die Kosmetikerin besitzen muss, einen entscheidenden Faktor. Nur ein Hochleistungslaser liefert die nötige Energie, um die Haarwurzeln und die umliegenden Stammzellen dauerhaft zu zerstören. Für einzelne, hartnäckige Haare im Gesicht eignet sich hingegen die Nadelepilation. Dabei wird eine hauchdünne Spezialnadel in den Haarkanal eingeführt, die das Haar und die Wurzel mittels hochfrequenten Stroms präzise verödet. Egal welche Methode gewählt wird, ein perfektes Ergebnis erfordert immer grosses Fachwissen und höchste Präzision. Barbara Schütz www.beautycorner.ch
16
BASSERSDORF
27. 8. 2026, Nr. 8
Abschied von der Drogerie Hafen Serge Hafen gibt sein Geschäft in neue Hände von Ute Müller
ALTERNATIVE WOHNFORMEN Ist Ihnen der Haushalt in der grossen Wohnung oder in Ihrem Haus inzwischen auch zu einer oft zeitraubenden und anstrengenden Belastung geworden? Wäre Ihnen mehr Zeit für Ihr Hobby auch willkommen? Das lässt sich ändern im Sinne von verbessern. Eine Alternative wäre ein Tapetenwechsel. Eine Alters-WG? Zu zweit oder zusammen mit mehreren Personen ist eine geräumige Wohnung finanzierbar. Betreutes Wohnen, falls Sie auf Unterstützung angewiesen sind? Oder eine Siedlung mit altersgerechten Wohnungen und einem gemeinsamen Aufenthaltsraum für Kontakte oder Zusammenkünfte? Ein Alters- und Pflegeheim, wo immer auch ein Arzt und Pflegepersonal bereitstehen? Wäre ein Dauer-Campingplatz für Sie eine Lösung? Oder träumen Sie von einer Bleibe am Meer oder in den Bergen? Natürlich wäre beides ein quasi «neues Leben», ein neues soziales Netz wäre aufzubauen und alte Gewohnheiten müssten Sie verändern. Aber Neues macht das Leben abwechslungsreich – auch im Alter. Überlegen Sie sich, was für Sie am schönsten und machbar wäre und lassen Sie sich beraten. Viel Glück! Christa Stahel informiert-im-alter@ bassersdorf.ch
Fast 30 Jahre lang führte Serge Hafen mit Herzblut, Fachwissen und einem offenen Ohr für die Kundschaft die Drogerie an der Klotenerstrasse. Nun ist die Zeit für einen Wechsel gekommen.
A
nfang September übergibt Hafen sein Geschäft an Ursina Borowski und startet im Oktober eine neue berufliche Herausforderung. «Ich gehe mit einem weinenden und einem lachenden Auge», sagt er. Der Entscheid zur Übergabe sei nicht von heute auf morgen gefallen. In den vergangenen Monaten habe er gesundheitlich zunehmend seine Grenzen gespürt, erzählt er. Lange wollte er dies nicht wahrhaben, aber auch seine Familie habe dies bemerkt und ihm geraten, kürzer zu treten. Zufälle, die alles veränderten Dann kam eines zum anderen. Hafen lernte die Drogistin Ursina Borowski kennen. Im Gespräch mit ihr erfuhr er, dass es ihr grosser Wunsch sei, einmal eine eigene Drogerie zu führen. «Nach diesem Gespräch dachte ich mir: das könnte passen», erinnert er sich. Kurz darauf erhielt Hafen einen Anruf einer Bekannten von der Firma
«Herbamed». Das Unternehmen suchte jemanden für Schulungen von Drogistinnen und Heilpraktikern sowie für die Entwicklung neuer Produkte. Die Anforderungen passten perfekt zu Hafens Erfahrung und Fachwissen. Bewährtes bleibt erhalten Nach kurzer Bedenkzeit und Rücksprache mit seiner Familie stand sein Entschluss fest: er würde Borowski seine Drogerie anbieten. «So eine Gelegenheit hätte sich kein zweites Mal ergeben», macht er klar. «Es war ein perfektes Zusammenspiel von Zufällen.» Er freue sich sehr, dass er sein ganzheitliches Wissen an Interessierte weitergeben und sich weiterhin in seinem Herzensgebiet einsetzen kann. Mit der Übergabe werden für Hafen zwei Anliegen erfüllt. Seine langjähri-
gen Mitarbeiterinnen können ihre Arbeit unter der neuen Leitung fortsetzen. Gleichzeitig soll die Drogerie ihren bisherigen Charakter und den Schwerpunkt Naturheilkunde behalten. Seit jeher hat Hafen auf pflanzliche Heilmethoden gesetzt und viel Herzblut in diesen Bereich investiert. Für ihn gehören Schulmedizin und Naturheilkunde zusammen: «Ich glaube, dass diese Kombination die Zukunft sein sollte.» Anfang September übernimmt Ursina Borowski das Geschäft. Für einen kleinen Umbau bleibt die Drogerie anschliessend während zwei bis drei Wochen geschlossen. Der Abschied nach beinahe drei Jahrzehnten fällt Serge Hafen nicht leicht. Dennoch sei er überzeugt, dass der Zeitpunkt richtig ist. Mit Zuversicht und Freude blickt er auf das, was vor ihm liegt.
Hafens ganzer Stolz – die Wand mit den vielfältigsten Pflanzenheilmitteln. (um)
Bassersdorf lässt fünf Bäume fällen Gefahr für Menschen und Fahrzeuge Wegen akuter Umsturz- und Abbruchgefahr mussten die beiden Rottannen beim Spielplatz des alten Schulhauses und drei Eschen in der Altbachböschung gefällt werden.
E
in herabfallender Ast hatte in Bassersdorf ein auf einem Privatparkplatz an der Bahnhofstrasse geparktes Auto beschä-
digt. Glücklicherweise wurden dabei keine Menschen verletzt, teilt die Gemeinde auf ihrer Website mit. Nach den Sturmböen in den Juli- und Augustwochen liess die Gemeinde darum diverse Bäume auf Umsturzgefahr und Abbruchgefahr von grossen Ästen überprüfen. Zwei Rottannen und drei Eschen wurden daraufhin auf Anordnung des Revierförsters gefällt.
«Schweren Herzens» Die beiden Rottannen standen beim Spielplatz des alten Schulhausplatzes und die drei Eschen in der Altbachböschung auf Höhe Bahnhofstrasse 2 und dem ehemaligen Elektrizitätswerk-Turm. Die Entscheide wurden «schweren Herzens» getroffen, wie die Gemeinde schreibt. Ersatzpflanzungen seien geplant, heisst es weiter. (red.)
17
BASSERSDORF
27. 8. 2026, Nr. 8
Mit Ehrgeiz und Herz auf dem Weg zur Ärztin Bassersdorfer Studentin erhält hochrangiges Stipendium für Medizinstudium von Aisha Gutknecht Die vielseitig engagierte Julie Thesenvitz aus Bassersdorf hat ein Stipendium für ihr Medizinstudium erhalten, was ihr neuen Elan für ihre hoch angesetzten Zukunftsziele gibt.
S
eit mehr als sieben Jahren lebt Julie Thesenvitz in Bassersdorf – obwohl sie derzeit in Fribourg Medizin studiert. Seit Kurzem erhält die 21-Jährige dabei Unterstützung von der Bärbel + Paul Geissbühler Stiftung, die ausgewählte Studierende finanziell unterstützt. Die Stipendien richten sich an junge Menschen, die hervorragende akademische Leistungen erbringen und das Potenzial für eine brillante Zukunft mitbringen. «Es ist für mich eine grosse Wertschätzung meines bisherigen Weges und meines Engagements», sagt Thesenvitz. Gleichzeitig motiviere sie die Unterstützung zusätzlich für ihr wei-
teres Studium und zeige ihr, dass sich ihr Einsatz lohne. Der Wunsch, Ärztin zu werden, begleitet sie schon seit Langem. Besonders die Verbindung von Naturwissenschaft und direktem Menschenkontakt fasziniert sie. Eine genaue Fachrichtung hat sie momentan noch nicht im Blick, da sie erst einen kleinen Teil der grossen Vielfalt der Medizin kennengelernt hat. «Ich möchte mir die Entscheidung noch offenhalten und im Laufe des Studiums herausfinden, was am besten zu mir passt», erklärt sie. Viel Elan vorhanden Der unermüdliche Elan der Bassersdorferin zeigt sich auch in ihrer Freizeit. Julie Thesenvitz ist Teil der Fachschaft, die einen Teddybärspital organisiert; ein Ort, an dem Kinder spielerisch einen Spitalbesuch erleben und so ihre Ängste abbauen können. «Ich schätze besonders den Kontakt mit den Kindern und die Möglichkeit, ihnen Medizin auf
eine positive und ungezwungene Art näherzubringen», sagt die angehende Ärztin. Etwas bewirken können Dieses Engagement steht sinnbildlich für ihr Verständnis von Medizin: Sie beginnt nicht erst bei der Diagnose, sondern dort, wo jemand zuhört, verständlich erklärt und Si-
cherheit vermittelt. Genau diese Haltung möchte sie auch in ihren späteren Berufsalltag mitnehmen. Ihr Ziel ist es, unabhängig von der Fachrichtung, eines Tages für ihre Patientinnen und Patienten wirklich etwas bewirken zu können. Dabei soll auch neben dem Beruf genügend Raum für Familie und Freunde bleiben.
Julie Thesenvitz wurde für ein hochrangiges Stipendium ausgewählt. (zvg)
Badmeister kämpfen weiterhin mit Littering Fünf Container Abfall jedes Wochenende von Birgit Günter Das Personal der Badi Hasenbühl in Bassersdorf sammelt täglich säckeweise Müll ein. Der Appell via Soziale Medien, weniger Abfall liegenzulassen, verhallte bisher ohne grossen Erfolg.
D
er diesjährige Sommer lockte die Badegäste in Scharen ins Freibad Hasenbühl. Doch wenn die Massen abends erfrischt wieder abzogen, blieb auf den Liegeflächen haufenweise Müll liegen. «Nach Betriebsschluss sind wir dann jeweils noch eine bis zwei
Stunden mit Aufräumen beschäftigt», berichtet Badmeister Thomas Ludwig. An den Wochenenden füllte das Badipersonal oft fünf Container mit Abfall. «Manche Gäste nehmen viele Sachen mit von daheim und deponieren alle Verpackungen, Flaschen und Kartons dann einfach in der Badi. Das ist respektlos uns gegenüber», so Ludwig. Mehr Anstand gefordert Bereits im Juni veröffentlichte das Personal auf den Sozialen Medien unter dem Account «badibasi8303» mehrere Fotos, die der Zustand am Abend zeigten, zusammen mit einem Appell, das Personal mit mehr An-
stand und Respekt zu behandeln. «Der Erfolg war bisher bescheiden», bilanziert Ludwig. Für die letzten verbleibenden BadiTage bekräftigt er darum den Wunsch des Personals nach mehr Anstand.
«Wir arbeiten alle mit Herzblut jeden Tag daran, unseren Gästen eine gute Auszeit bei uns zu ermöglichen. Es wäre schön, wenn wir uns weniger um Müll und mehr um den sonstigen Betrieb kümmern könnten.»
Um die Badi sauberzuhalten, arbeiten die Badmeister Extraschichten. (bg)
Wir kümmern uns um Ihr Auto, egal welche Marke!
Servicestelle von Subaru
Homberger Gartenbau & Unterhalt
www.homberger-gartenbau.ch Strubikonerstrasse 4, 8311 Brütten Tel. 052/345 30 08 Mobile 079/408 70 18
Gartenbau und Kleinbaggerarbeiten Spezial: Bäume fällen Bäume und Sträucher schneiden
www.garage-buchmoos.ch Garage Buchmoos H. Suhner | Buechmes 4 | 8311 Brütten | T 052 345 25 77 | WhatsApp 078 768 57 94
Säntisstrasse 53 CH-8311 Brütten +41 76 345 87 63 info@haenni-gaerten.ch www.haenni-gaerten.ch
ACHTUNG! HIER KÖNNTE IHR INSERAT STEHEN. INTERESSIERT? Rufen Sie uns an: tel. 044 836 30 60 oder inserate@dorfblitz.ch
Deine HaarentfernungsProfis Wir beraten dich kompetent zu kurz- und langfristigen Methoden.
044 836 61 80 www.beautycorner.ch
Das K Z U ist für Sie da - auch ambulant Das KZU Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit bietet auch ausserhalb der stationären Angebote Unterstützung und Begleitung – mit vier Schwerpunkt-Bereichen, die genau auf Ihre Bedürfnisse ausgelegt sind:
KZU-Spitex
Tageszentrum
KZU-Therapien
AIDA-Care
Unsere Spitex-Teams sorgen mit professioneller Pflege, Betreuung und hauswirtschaftlichen Dienstleistungen dafür, dass Sie sicher und selbstständig in Ihrer vertrauten Umgebung leben können.
Unser Tageszentrum in Embrach bietet Pflege und Betreuung, Aktivierung und Gemeinschaft. Damit Angehörige unterstützt werden und Betroffene aktiv bleiben.
Unsere Therapieteams engagieren sich für Ihre Gesundheit mit:
Ein Angebot für Betroffene, Angehörige, Nachbarn und Fachpersonen von Menschen mit Verdacht auf Demenz:
Einsatzgebiete: Bassersdorf, Nürensdorf, Brütten, Winkel
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 8 bis 17 Uhr auch halbe Tage möglich
Praxisstandorte: Bassersdorf, Nürensdorf, Embrach, bei Ihnen zu Hause
professionell | verlässlich | alltagsnah
044 838 51 05
www.kzu.swiss
Scan me
flexibel | individuell | entlastend
044 838 51 47
Scan me
herzlich | kompetent | zielorientiert
> Physiotherapie > Ergotherapie > Handtherapie
043 266 52 04
Scan me
beratend | begleitend | unterstützend
Wir beraten, begleiten und unterstützen – damit Menschen mit Demenz möglichst lange in ihrem gewohnten Umfeld leben können. 044 838 51 48
Scan me
19
BRÜTTEN
27. 8. 2026, Nr. 8
AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
GRUNDSTÜCKGEWINNSTEUER Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 21. Juli sechs weitere Grundstückgewinnsteuersteuererklärungen veranlagt. Dabei erhält die Gemeinde Grundstückgewinnsteuern von rund 155 000 Franken.
INSTANDHALTUNG WALDUND FLURSTRASSEN Der Gemeinderat bewilligte für die Strukturerhaltung der Wald- und Flurstrassen einen Kredit von 12 000 Franken. Die Arbeiten werden durch die Bussinger AG am Tannholzweg sowie am Goussiweg/Oberen Tobelweg ausgeführt.
INTERNE VERRECHNUNG – NEUE FESTLEGUNG PER 1. JANUAR 2027 Die interne Verrechnung erfolgt künftig auf einer aktualisierten und sachgerechten Grundlage. Bisher basierte diese auf einem Beschluss aus dem Jahr 2003, welcher aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen nicht mehr den aktuellen Gegebenheiten entspricht. Im Zuge der Überprüfung wurden die internen Raumkosten an die heutigen Verhältnisse angepasst. Zudem erfolgt die interne Verrechnung der Personalkosten künftig nicht mehr über die Funktion 0220. Stattdessen werden die Personalkosten bereits bei der Lohnverbuchung direkt auf der jeweils korrek-
ten Funktion verbucht. Diese Anpassungen werden erstmals im Budget 2027 vollständig berücksichtigt und schaffen eine transparentere sowie verursachergerechtere Zuordnung der Kosten.
wendig. Dazu gehören Maler- und Bodenbelagsarbeiten sowie der Ersatz der Silikonfugen, des Backofens und des Dampfabzugs. Die dafür anfallenden Kosten von knapp 26 500 Franken wurden genehmigt.
GRATULATION
ERNEUERUNG VERTRAGLICHEN GRUNDLAGEN KREMATORIUM ROSENBERG
BRÜELGASSE 8 – EINBAU LEICHTBAUWAND
WIR GRATULIEREN!
Die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Brütten und der Stadt Winterthur im Bereich der Kremationsdienstleistungen wird ab 2027 auf eine neue vertragliche Grundlage gestellt. Der bisherige Vertrag wird per 31. Dezember 2026 beendet und durch einen neuen Rahmenvertrag ersetzt. Dieser berücksichtigt die aktuellen rechtlichen und betrieblichen Vorgaben im Bestattungs- und Friedhofwesen. Neu ist insbesondere die Regelung zur Entnahme und Wiederverwertung von körperfremden Stoffen aus der Kremationsasche, wobei die Angehörigen über ihr Widerspruchsrecht informiert werden. Der Gemeinderat hat dem neuen Vertrag zugestimmt und damit die bewährte Zusammenarbeit mit der Stadt Winterthur auch ab 2027 sichergestellt.
UNTERHALTSARBEITEN ABWARTSHAUS SCHULE INFOLGE MIETERWECHSEL
In der 2,5-Zimmer-Wohnung an der Brüelgasse 8 wird im Wohnzimmer eine Leichtbauwand eingebaut, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Damit können künftig auch zwei voneinander unabhängige Personen in der Wohnung untergebracht werden. Die dafür anfallenden Kosten von 4300 Franken wurden genehmigt.
Zu Diamantenen Hochzeit am 2. September Elisabeth und Fritz Ingold-Bolliger Harossenstrasse 27
UPDATE INNOSOLV Im Jahr 2027 steht ein Update des Innosolv-Programms (IT-Programm der Einwohnerkontrolle) an. Dafür wurden Kosten von 7500 Franken genehmigt. Im Betrag sind neben dem Update auch die erforderlichen Schulungen der Benutzerinnen und Benutzer enthalten.
Gemeinde Brütten
ABSCHIED Stefan Mösli ist am 4. 8. 2026 verstorben. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinde Brütten
Aufgrund des Mieterwechsels nach 23 Jahren im Abwartshaus sind verschiedene Unterhaltsarbeiten not-
25 JAHRE KINDERHAUS CHRÜSIMÜSI Feiert mit uns 25 Jahre Chrüsimüsi! Freut euch auf einen fröhlichen Nachmittag mit Spiel, Spass, spannenden Attraktionen und feinen Köstlichkeiten für Gross und Klein. Wann: 19. September 13:00–17:00 Uhr Hausführungen um 14 und um 15:30 Uhr. Das Chrüsi-Team freut sich auf euch! Kinderhaus Chrüsimüsi
20
BRÜTTEN
27. 8. 2026, Nr. 8
AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
AN DER SEITE EINES GELIEBTEN MENSCHEN MIT DEMENZ Einen Menschen mit Demenz zu begleiten, ist für Angehörige sehr anspruchsvoll. Die Betreuung und Pflege fordert den Körper und geht oft auch an die seelischen Kräfte. Von der Diagnose bis zum Tod vergehen häufig Jahre, in denen sich der Zustand der erkrankten Person Schritt für Schritt verschlechtert. Erinnerungen gehen verloren, Fähigkeiten nehmen ab, und die Pflegebedürftigkeit wächst stetig. Angehörige erleben diesen Prozess hautnah. Sie stehen immer wieder vor neuen Veränderungen und müssen sich ständig auf neue, oft schwierige Situationen einstellen.
Welche Dynamiken bringt eine Demenzerkrankung mit sich?
Eine Demenzerkrankung verändert Beziehungen grundlegend. Die Rollen zwischen der betroffenen Person und den Angehörigen verschieben sich. Was früher selbstverständlich war, funktioniert plötzlich nicht mehr. Das führt zu Unsicherheiten und Ängsten – auf beiden Seiten. Der früher selbstständige und kompetente Ehemann wird vergesslich, verliert die Orientierung. Die Ehefrau erlebt, wie sie ihren Partner, so wie sie ihn kannte, nach und nach verliert und immer mehr Verantwortung übernehmen muss. Auch bei Kindern, die ihre an Demenz erkrankten Eltern unterstützen, kommt es zu einer Rollenumkehr. Die Eltern, die einst Halt und Sicherheit gegeben haben, sind nun selbst auf Hilfe angewiesen. Dieser Prozess ist für alle Beteiligten emotional sehr anspruchsvoll. Die Gefühle von Angehörigen reichen von Mitleid und Hilflosigkeit über Trauer und Angst bis hin zu Wut, Schuldgefühlen und Scham. Diese Reaktionen sind verständlich, denn die fortschreitende Erkrankung bringt immer neue Herausforderungen mit sich und fordert viel Kraft. Oft bestimmt die Krankheit den gesamten Alltag. Alles richtet sich nach dem Zustand der betroffenen Person. Für die eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Interessen der Angehörigen bleibt dabei nur wenig Raum.
Woran kann ich erkennen, dass mich die Situation allmählich überfordert?
Die Betreuung und Pflege eines Menschen mit Demenz erstreckt sich häufig über Jahre. Sie kann mit der Zeit sehr kräftezehrend sein und an die Grenzen der eigenen Belastbarkeit führen. Mögliche Anzeichen einer Überforderung sind: – Anhaltende Lustlosigkeit, starke Erschöpfung oder Schlaflosigkeit – Sozialer Rückzug und Vernachlässigung eigener Interessen – Depressive Verstimmungen – Gereiztheit oder aggressive Impulse
Was kann helfen?
– Die eigenen Gefühle und Bedürfnisse wahrnehmen und ernst nehmen – Sich bewusst Zeit für Pausen und Erholung nehmen, um neue Kraft zu schöpfen – Den Austausch mit anderen suchen, zum Beispiel innerhalb der Familie, in Selbsthilfe- oder Angehörigengruppen – Unterstützung durch Hausärztinnen und Hausärzte oder psychologische Fachpersonen annehmen – Entlastungs- und Unterstützungsangebote nutzen – Sie müssen diese Aufgabe nicht allein bewältigen Altersfachstelle Brütten Sind Sie von diesem Thema betroffen und möchten Sie Ihre Situation mit einer Fachperson besprechen? Die Altersfachstelle Brütten ist spezialisiert auf Fragen rund ums Thema Alter. Die Gespräche sind vertraulich und kostenlos. Beratungen sind nach telefonischer Anmeldung – entweder in den Räumlichkeiten vom Zentrums-Treff oder bei Ihnen zu Hause möglich. Die Altersfachstelle ist am Dienstagnachmittag von 14:00 bis 16:30 Uhr geöffnet. Sie erreichen uns unter der Telefonnummer 052 320 40 67 oder per E-Mail an: altersfachstelle.bruetten@seuzach.ch.
21
BRÜTTEN
27. 8. 2026, Nr. 8
Jeder Liter zählt Kritischer Wasserstand: Brütten rief mit Brief zu Wassersparen auf von Birgit Günter Die extreme Trockenheit der vergangenen Monate zwang die Gemeinde, Massnahmen zu ergreifen. Brunnen wurden abgestellt, Rasenflächen nicht mehr bewässert.
B
is Mitte August hat es in der Region seit Monaten kaum mehr geregnet. Quellen versiegten, Grundwasserspiegel sanken bis zu historischen, kritischen Tiefständen. Das auf einem Hochplateau gelegene Brütten ist von Wasserknappheit dabei noch stärker betroffen als tiefer gelegene Gemeinden. Darum riefen Tiefbauvorsteher Peter Ball und Tiefbausekretär Daniel Spiess in einem Brief an die Einwohner von Mitte August diese zum Wassersparen auf.
«Die ausbleibenden Niederschläge haben den Ertrag der Quelle Steighäuli stark reduziert», heisst es darin. Momentan liefert die Quelle nur noch 35 Liter pro Minute – im Jahresmittel wären es 100 Liter. Auch die Grundwasserpegel der Zulieferer sinken stetig. «Damit sich die Situation wieder entspannt, sind mehrere Tage und Wochen mit verbreitetem Regen notwendig», erklärt Spiess. Dieser sei derzeit aber leider nicht in Aussicht. Als erste Massnahme stellte die Gemeinde die Brunnen ab, die ans Trinkwassernetz angeschlossen sind, und sie bewässerte keine Rasenflächen mehr. Zudem legte sie den Einwohnerinnen und Einwohnern eine Reihe von Massnahmen ans Herz, mit denen diese zum Wassersparen beitragen können. Dazu gehört, keine Rasenflächen zu bewässern, keine Pools zu füllen, und keine Autos, Terrassen
und Vorplätze zu waschen. Zudem sollte man nicht länger als fünf Minuten duschen und den Wasserhahn nie unnötig laufen lassen. Verbrauch halbieren «Aktuell verbraucht eine Person rund 300 Liter Wasser pro Tag», erklärt Spiess. «Unser Ziel ist es, diesen Wert auf 150 Liter zu senken.» Die Empfehlungen gelten bis auf Weiteres. «Sollte der Verbrauch nicht sinken und
sich die Situation weiter verschärfen, behalten wir uns die Verfügung von Massnahmen vor», sagt Spiess. Brütten war nach Neftenbach und Lindau eine der ersten Gemeinden in der Region, die aktiv zum Wassersparen aufriefen. Zwar gab es seit Mitte August nun einige Niederschläge, doch bis sich Quellen und Grundwasserspiegel erholen, dauert es je nach Tiefe der Quelle Wochen, Monate oder sogar mehrere Jahre.
Brütten stellt per sofort die Brunnen ab, um Trinkwasser zu sparen. (bg)
Bundesfeier im Zeichen der Gemeinschaft FDP-Nationalrätin Susanne Vincenz-Stauffacher hielt Festrede am 1. August von Fabienne Walker Anlässlich der Bundesfeier in Brütten hielt Susanne VincenzStauffacher, Nationalrätin und Co-Präsidentin der FDP Schweiz, die Festrede.
N
achdem Fritz Stähli, Gemeindepräsident von Brütten, den Festakt eröffnet hatte, übergab er das Wort an Vincenz-Stauffacher. Vincenz-Stauffacher ist nicht nur in der Politik aktiv; sie ist ebenso als selbständige Rechtsanwältin tätig und engagiert sich darüber hinaus ehrenamtlich. In ihrer Rede betonte sie, wie wichtig es sei, in Gemeinschaft zu agieren: Schliesslich gehe es immer darum, gemeinsam Ziele zu verfolgen. Und genau dies sehe man in Gemeinden wie
Brütten, beispielsweise wenn sich unzählige Menschen freiwillig engagieren. So waren auch bei der Bundesfeier zahlreiche Freiwillige im Einsatz: Die Veranstaltung wurde vom Schiessverein Brütten und dem Turnverein Brütten organisiert. «Ohne dieses Engagement wäre die Gemeinde Brütten nicht das, was sie heute ist – nämlich lebendig, solidarisch und zukunftsfähig. Schliesslich ist Freiwilligenarbeit nicht nur oft unbezahlt, sondern auch unbezahlbar», so Vincenz-Stauffacher. Gemeinsam gefeiert Die FDP-Nationalrätin nahm auch Bezug auf aktuelle Herausforderungen: «Die Welt ist in Bewegung – und dies nicht immer zum Guten.» Wirtschaftliche Unsicherheiten, technologische Umbrüche, Krieg, Klimawan-
del sowie Fragen nach Gerechtigkeit und Zusammenhalt in einer zunehmend polarisierten Welt forderten uns als Gemeinschaft heraus. Das Staatssystem der Schweiz sei jedoch mit der starken Machtteilung vorbildlich: Die Vielfalt der politischen Meinungen sei eine grosse Stärke, sofern man bereit ist, einander zuzuhören. Die Rede von Vincenz-Stauffacher
stiess auf reges Interesse; zahlreiche Leute besuchten die 1. August-Feier. Die Gäste konnten vor Ort kostenlos eine Bratwurst und ein Getränk beziehen. So feierten die Einwohnenden von Brütten den Nationalfeiertag gemeinsam bei guter Stimmung – auch wenn aufgrund des Feuerverbots auf das Höhenfeuer und das Feuerwerk verzichtet werden musste
Viele Besucher an 1. August-Feier beim Schulhaus Chapf in Brütten. (fw)
22
BRÜTTEN
27. 8. 2026, Nr. 8
Unter Applaus wurde die neue Fahne auf der Bühne abgerollt und der Öffentlichkeit präsentiert. (Fotos: Fabienne Walker)
Festliche Fahnenweihe Eine neue Vereinsfahne für den TV Brütten von Fabienne Walker Für den Turnverein Brütten war der 8. August 2026 ein besonderer Tag: Die neue Vereinsfahne, die den Turnverein in den kommenden Jahrzehnten an offiziellen Anlässen repräsentieren soll, wurde im Rahmen eines stimmungsvollen Festakts eingeweiht.
E
s war ein eindrücklicher und emotionaler Moment, als die neue Fahne des TV Brütten am 8. August enthüllt und erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Schliesslich beginnt mit der Einweihung der neuen Fahne für den TV Brütten ein neues Kapitel in seiner
Vereinsgeschichte. Die letzte Vereinsfahne war seit 1972 im Einsatz. Da der Stoff in den letzten Jahren zunehmend Risse aufwies, hat sich der Turnverein entschieden, die Fahne zu ersetzen. «Einmalige Aufgabe» Die Fahnenkommission des TV Brütten, die aus sieben Personen aus verschiedenen Turnriegen besteht, empfand es als etwas Besonderes, bei der Gestaltung einer neuen Vereinsfahne mitgewirkt zu haben. Die Fahne wurde unter der Leitung von Simon Meili, Präsident der Aktivriege des TV Brütten, projektiert. «Für mich war dies eine wohl einmalige und ehrenvolle Aufgabe», meinte Meili, der seit seiner Kindheit im Turnverein aktiv ist. Die Vereinsfahne besteht
Der Festakt wurde mit einer Turnvorstellung des TV Brütten eröffnet. (fw)
aus hochwertiger Damastseide und wurde ganzheitlich von Hand genäht und gestickt. So beliefen sich die Kosten auf einen Betrag zwischen 15 000 und 20 000 Schweizer Franken. Bei der Finanzierung durfte der Turnverein auf die Unterstützung eines Gönnerclubs zählen. Eindrücklicher Festakt Bei der Fahnenweihe waren geladene Vertreter der Gemeinde, Vereinsmitglieder aller Riegen des TV Brütten, Mitglieder von Turnvereinen aus den umliegenden Gemeinden sowie Vertreter des Schiessvereins Brütten anwesend. Den Festakt eröffneten Turnerinnen und Turner des TV Brütten mit einer Showeinlage – anschliessend hielt Daniel Wiesmann, Ge-
samtvereinspräsident des TV Brütten, eine Rede. Daraufhin erfolgte die Fahnenweihe: Die neue Fahne wurde auf der Bühne abgerollt und vom Publikum mit grossem Applaus begrüsst. Der Fahnengruss, bei dem die neue und die alte Fahne gleichzeitig geschwungen wurden, schloss den offiziellen Festakt ab. Begleiter bei Anlässen Künftig wird die Fahne die Mitglieder des Turnvereins bei offiziellen Veranstaltungen, Turnfesten sowie bei besonderen Anlässen wie beispielsweise Hochzeiten begleiten. So wird die Vereinsfahne voraussichtlich an den Regionalmeisterschaften in Weisslingen im Juni 2027 erstmals zum Einsatz kommen.
Anja-Mae Lewis (am Rednerpult), Präsidentin des OK Fahnenweihe, zeigte sich über die gelungene Organisation des Anlasses erfreut und dankbar. (fw)
23
BRÜTTEN
27. 8. 2026, Nr. 8
Gemeindepräsident Fritz Stähli und Regierungsrätin Natalie Rickli sind sich einig: Brütten bietet viele Pluspunkte. (Foto: Bruno Dürmüller)
Brütten feierte sich selbst Viel Politprominenz an Festakt zu 1150-Jahr-Jubiläum von Birgit Günter Brütten zelebrierte Mitte August sein 1150-jähriges Bestehen mit einem offiziellen Festakt im Rahmen des dreitägigen Dorffestes. SVP-Regierungsrätin Natalie Rickli lobte Brütten in höchsten Tönen.
I
n der bis auf den letzten Platz besetzten, blau-gelb-weiss dekorierten Chapf-Halle und in Sauna-Atmosphäre eröffnete Brüttens Gemeindepräsident Fritz Stähli das Jubiläumsfest zu Ehren des 1150-jährigen Bestehens der Gemeinde – Brütten war als «Pritta» im Jahr 876 erstmals schriftlich erwähnt worden. Dabei hielt Stähli seine Rede nach dem Bikini-Prinzip: knapp genug, um das Interesse zu halten, aber doch so, dass alle wichtigen Punkte abgedeckt waren. Vereine sind Brüttens Herz In seiner Rede hob Stähli alle Vorzüge Brüttens hervor, von der PanoramaLage bis zur soliden Finanzlage. «Der grösste Pluspunkt von Brütten sind aber seine Vereine», betonte er. Die Energie der Dorfvereine würden ganz Brütten prägen. «Ohne Vereine gäbe es dieses Dorffest nicht», so Stähli.
Rickli im Steuerhimmel Natalie Rickli, SVP-Regierungsrätin, knüpfte in ihrer Festrede an Brüttens Trümpfe an. Rickli, die in Winterthur wohnt – Steuerfuss: 125 Prozent – fühlt sich, als käme sie direkt «von der Steuerhölle in den Steuerhimmel» – Brütten: Steuerfuss 85 Prozent. Dass ihr Herz aber trotzdem für Winterthur schlägt, zeigte ihr Spruch: «Das Dorffest Brütten ist klar das zweitschönste Fest – nach dem Albanifest in Winterthur.» Für Brütten hatte sie zudem einen Verbesserungsvorschlag: die Brüttener Feuerwehr möge doch auch «einen solchen sexy Kalender mit Feuerwehrmännern» machen wie die Bassersdorfer Feuerwehr. Brütten als Mustergemeinde Rickli pickte in ihrer Rede ein paar Punkte aus der Geschichte Brüttens heraus, wie etwa, dass Brütten es nur dank erlegten Füchsen und Hasen einmal in die NZZ geschafft hatte oder dass die früheren Brüttener Gemeindepräsidenten reihenweise Baltensperger hiessen, was die Korrespondenz mit der Gemeinde vereinfacht habe, da man in den Briefen jeweils nur das Datum ändern musste. Heute sei Brütten eine Mus-
tergemeinde mit Muster-Steuerzahlern und einem Muster-Gemeindepräsident. «Und welche Gemeinde kommt schon auf die Idee, ausgerechnet einen kantonalen Steuerkommissär zum Gemeindepräsidenten zu wählen?», fragte sie und erntete damit einige Lacher Abschliessend versprach Rickli, zur 1200-Jahre-Feier wieder zu kommen. Das Angebot von Gemeindepräsident Fritz Stähli, sie dürfe gern nach Brütten ziehen und er würde ihr eigenhändig beim Möbelschleppen helfen, nahm sie vorläufig noch nicht an.
schichten aus der Geschichte zu fesseln. So erfuhr man unter anderem, dass in Brütten bis vor einem Jahrhundert noch Wein angebaut wurde, dass schon in den 1950er Jahren Windräder in der Gemeinde standen und warum beim Neubau der Kirche die Gräber umgelegt werden mussten. Vieles davon kann auf dem neuen Dorfrundgang erfahren werden. Sandmeier schloss mit dem Hinweis, dass Brütten zur Römerzeit bereits eine wichtige Raststation war: «Insofern könnte man heute auch 2000 Jahre Brütten feiern.»
Brütten direkt an der A1 Schulpflegepräsident Martin Kuhn blickte in seiner Rede sogar zurück bis in die Zeit der Römer, als Brütten «quasi direkt an der A1 der Römer lag», nämlich auf der Strecke zwischen Winterthur und Windisch. Er verwies auch auf die Plattform bruetten1150.ch, die im Zuge des Jubiläums erarbeitet wurde, die aber hoffentlich lange darüber hinaus bestehe.
Viele Oberhäupter vor Ort Doch egal ob 2000 oder 1150 Jahre Brütten – Hauptsache, in Brütten wird gefeiert. Fritz Stähli schloss den stimmigen Festakt denn auch mit den Worten: «Genug geredet, jetzt wird gefeiert.» Das Publikum, in dem sich auch diverse regionale Gemeindepräsidenten, Gemeinderätinnen und Gemeinderäte befanden, sowie Stadtpräsidenten wie etwa Winterthurs Stadtpräsident Stefan Fritschi, wie ebenso kirchliche Würdenträger, strömte denn auch rasch ins Freie aufs Festareal und genoss bei den langsam angenehmer werdenden Temperaturen die diversen Angebote des Brüttener Jubiläumsfestes.
2000 Jahre Brütten Als letzte Rednerin und obwohl die Chapfhalle mittlerweile zu einer kollektiven Schwitzbude mutiert war, schaffte es die Historikerin Annina Sandmeier, die Gäste mit ihren Ge-
Wellness Dampfbad und Sauna Preise Wellness bxa-Hallenbad Geeren: Jahresabo Jahresabo
Erwachsene CHF 430.00 Studenten, AHV, IV CHF 390.00
Einzeleintritt Alle 10er-Abo Alle
CHF 10.00 CHF 90.00
Mo und Fr Di und Do Mi und Sa
Sauna Damen Sauna Herren Sauna gemischt
Sonntag
Familiensauna auf Anfrage. Reservation erforderlich.
(490.00 Auswärtige) (430.00 Auswärtige) (plus Eintritt Hallenbad) (plus Eintritt Hallenbad)
Öffnungszeiten Hallenbad und Wellness: Mo bis Fr 9 bis 21 Uhr Sa 11 bis 17 Uhr So 10 bis 17 Uhr Infos und mehr: Telefon Hallenbad 044 836 56 60 und auf www.bxa.io Ort: Opfikonerstrasse 25, 8303 Bassersdorf, im bxa-Hallenbad Geeren
bxa • bassersdorf x aktiv ag • Grindelstrasse 20 • 8303 Bassersd
dorf • www.bxa.io • Telefon bxa-Hauptsitz 044 836 77 77
26
BRÜTTEN
27. 8. 2026, Nr. 8
Brütten im Ausnahmezustand – zwölf unvergessliche
Umtrunk Nach drei Jahren Planung und unzähligen Stunden ehrenamtlicher Arbeit war es am 14. August endlich soweit: Das Dorffest 2026 konnte beginnen. Die OK-Mitglieder und dessen Präsident Daniel Wiesmann stiessen auf diesen langersehnten Moment mit einer Flasche an, die sie vorgängig beim Spatenstich zu diesem Zweck verbuddelt hatten. Die Freude darüber, dass alles bereit war für einen unbeschwerten Festgenuss, war riesig. Eine der grössten Sorgen im Vorfeld – dass das Wetter nicht mitspielen würde – erwies sich als unnötig: Petrus hatte ein Herz für die Brüttener und sorgte für drei hochsommerliche, regen- und gewitterfreie Festtage. (bg/Foto Bruno Dürmüller))
GGB Funpark Der Höhepunkt für die Kinder war wohl eindeutig der GGB Funpark. Während des ganzen Wochenendes tummelten sich die jungen Gäste hinter dem Schulhaus auf dem roten Platz und probierten sich an den verschiedenen Attraktionen aus. Während die einen beim Broome/Wipeout versuchten, dem «Uhrenzeiger» geschickt auszuweichen, wagten sich andere auf den Island Hopper und zeigten bei Saltos und grossen Sprüngen ihr Können. Beim Bungee Run galt es, trotz des federnden Seils einen Stab möglichst weit nach vorne zu platzieren. Für die kleineren Gäste standen zudem eine Hüpfburg und ein Clown bereit, der aus bunten Ballons die verschiedensten Figuren zauberte. (ag)
Dodo rockt das Fest Der «Zürimaa vo Bern» startete sein Konzert pünktlich um 19.30 am Samstagabend. Vor der Bühne versammelten sich zahlreiche DorffestBesucher, um dem Reggae-Künstler Dodo zuzuhören. Die Stimmung wurde mit jedem Song ausgelassener. Natürlich durften auch Klassiker wie «Zürimaa» und «Hippie-Bus» nicht fehlen. Es wurde getanzt, geklatscht und mitgesungen. «Bitte bitte bis mim Brütigam» wurde ganz schnell umgetextet auf «Brütte-gam». Bis um 21 Uhr dauerte das Konzert. Zum Abschluss schallte nochmal Hippie-Bus aus den Lautsprechern. Auch die Temperaturen waren abgekühlt und eine frische Brise zog über den Buck. (sc)
Klassentreffen Um 16 Uhr am Samstagnachmittag versammelten sich Jung bis Alt in der festlich dekorierten Mehrzweckhalle im Schulhaus Chapf. Vor vier Jahren fand das grosse Klassentreffen zum ersten Mal im Rahmen des Dorffestes in Brütten statt und stiess auch damals auf grossen Anklang. Die Idee, dass ehemalige und jetzige Brüttenerinnen und Brüttener sich in diesem festlichen Rahmen treffen konnten, erwies sich als so gut, dass sie wiederholt wurde. Eingeladen waren alle, die jemals in Brütten die Schulbank gedrückt hatten. Auch dieses Jahr fanden sich rund 60 Leute in der Turnhalle ein und schwelgten in gemeinsamen Erinnerungen. (sc)
«Dorf-Zmorge» Wie bereits am letzten Dorffest erfreute sich der «Dorf-Zmorge» grosser Beliebtheit: Rund 170 Personen starteten bei sonnigem Wetter mit dem «Dorf-Zmorge» gemütlich in den Tag. Die Gäste genossen ein reichhaltiges Frühstück; die Bäckerei Bosshart sorgte für frisch gebackene Brote und Zopf. Zahlreiche Helfende unterstützten die Veranstalter bei der Durchführung. Für die musikalische Begleitung sorgten die Alphornklänge der Alphornbläser- und Fahnenschwinger-Vereinigung Zürcher Unterland. So bot der «DorfZmorge» eine schöne Gelegenheit, im Rahmen des Dorffests gemeinsam den Sonntag zu starten und die festliche Atmosphäre zu geniessen. (fw)
Bond-Konzert Am Samstagnachmittag trat der erfolgreiche Schweizer Kinderliedermacher Andrew Bond auf. Mit seinen bekannten Songs – wie zum Beispiel «Suneschtraal tanz emaal» – sorgte er für eine gute Stimmung. Bereits ab dem ersten Lied bezog Bond das Publikum mit ein: Er zeigte Kindern sowie Erwachsenen jeweils kurze Choreographien vor, die zu den Liedern passten. Die Anwesenden klatschten, tanzten und sangen die Songtexte mit. So gelang es Bond, das Publikum mit seinen Kinderliedern zu begeistern und ein lockeres, fröhliches Konzert zu gestalten. «Dieses Konzert bereitete mir richtig gute Laune», meinte eine Besucherin nach dem Auftritt von Bond. (fw)
27
BRÜTTEN
27. 8. 2026, Nr. 8
Momente des dreitägigen Dorffestes «Mir sind Brütte»
Sommerblumen Im Vorfeld des Dorffestes hatten alle in Brütten wohnhaften Haushalte Samen für Sommerblumen erhalten, die rechtzeitig eingepflanzt werden sollten, damit das Dorf am Festwochenende Mitte August in voller Blütenpracht erstrahlt. Ganz so lückenlos gelang das zwar nicht – was angesichts der anhaltenden Hitze und Trockenheit durchaus verständlich war. Dennoch schmückten zahlreiche Blumentöpfe die Strassen rund um den Chapf. Einige Bewohnerinnen und Bewohner platzierten ihre Blumen sogar auf erhöhten Tonnen oder Briefkästen, andere versahen die Töpfe mit kleinen Brüttenflaggen oder stellten sie gut sichtbar an den Strassenrand. (ag)
Schülerkonzert Um 13 Uhr füllten sich die Bänke in der Arena mit Eltern, Grosseltern und Geschwistern, während hinter der Bühne aufgeregtes Getuschel zu hören war. Etwas scheu betraten die Schulkinder das Podest und probierten schon einmal die Mikrofone aus – mit teilweise überraschend lauter Wirkung. Nach einer kurzen Ansprache erklang die Musik, und einige mutige Stimmen setzten ein. Nach und nach stimmten alle Kinder mit ein und sangen ihr eigens für das Dorffest komponiertes Lied über die vier Jahreszeiten, die Schönheit der Natur und den Sonnenschein. Ganz jeden Ton trafen die jungen Sängerinnen und Sänger zwar noch nicht, doch für den Jö-Effekt war allemal gesorgt. (ag)
«Kids-Run» Am Sonntagnachmittag fand erstmals ein «KidsRun» statt, bei dem Kinder mit Jahrgang 2010 und jünger in verschiedenen Kategorien teilnehmen konnten. Insgesamt meldeten sich über 125 Kinder für ein Rennen an. Die Teilnehmenden rannten – je nach Altersklasse – eine ganze oder eine halbe «Bienenhausrunde» auf den Feldwegen unterhalb des Schulhauses. Dabei wurden sie kräftig von den Zuschauenden unterstützt. So gaben die Kinder bei den Rennen trotz hoher Temperaturen ihr Bestes. Schliesslich erhielten die Teilnehmenden zur Belohnung nach dem Zieleinlauf eine Medaille. Im Anschluss folgte eine Rangverkündigung in der Arena. (fw)
Kirchturm-Besteigen und Dorfführungen Am Samstag- und Sonntagnachmittag wurde der Kirchturm für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Die mit jedem Stockwerk enger werdende Treppe war dabei nichts für Menschen mit Platzangst. Wer den Aufstieg wagte, wurde dank des perfekten Sommerwetters mit einer weitreichenden Aussicht belohnt und konnte zudem direkt auf das Festgelände hinunterblicken. Wer sich für die Geschichte des Dorfes interessierte, konnte ausserdem an einer der Dorfführungen teilnehmen. Während etwas mehr als einer Stunde führten Jürg Baltensperger und Sami Vogt durch Brütten und erzählten von der Entwicklung des Dorfes, längst vergessenen Plätzen und besonderen Bauten. (ag)
Gottesdienst Beim Ökumenischen Gottesdienst stand im Zentrum, was die Seele Brüttens ausmacht. Der reformierte Pfarrer Marc Burger und der katholische Pfarrer Felix Hunger hatten vorgängig die Brüttener gefragt, wer sie denn seien. 120 Gläubige erlebten dann einen schwungvollen Gottesdienst. Hunger erwähnte den Turnverein als einen der vier wesentlichen Punkte, die Brütten ausmachen: «Turnverein, das ist the place to be.» Die drei anderen waren: man kenne sich, sei stolz auf das lokale Gewerbe und die Nähe zur Stadt und zur Natur. Zum Abschluss sang MG GRACE, der den Gottesdienst musikalisch begleitete, die Ballade «Can’t help falling in love with you», was eine Anwesende zu Tränen rührte. (fb)
Die spinnen, die Brüttener Viel zu bald war das Fest am Sonntagabend auch schon wieder vorbei. In ihren Abschlussreden dankten sich Gemeindepräsident Fritz Stähli und OK-Präsident Daniel Wiesmann gegenseitig für die Unterstützung sowie allen Freiwilligen und Sponsoren für die grossartige Hilfe. «Das OK hat Engagement, Kreativität und Ausdauer bewiesen», lobte Stähli. Wiesmann, der auf dem Festgelände 70 000 Schritte absolviert hatte, staunte auf seinen Rundgängen jeweils selbst, «was wir da alles geleistet haben.» Der «Spirit», der in Brütten solche Anlässe möglich mache, sei unglaublich. «Die spinnen, die Brüttener», meinte er mit viel Stolz und Dankbarkeit im Unterton. (bg)
Coiffeur Silvano 8309 Nürensdorf 8309 Nürensdorf 8309 Nürensdorf Tel. 044 888 65 22 Daniel Gisler Daniel Gisler
Telefoninfo@sanitaer-gisler.ch 044 888 65 22 Telefon 044 888 65 22
www.sanitaer-gisler.ch
Simon Gisler Simon Gisler
Installationen • Reparaturen • Badumbauten • WC & Boilerentkalkungen 8ÊSNFQVNQFO • #PJMFSFOULBMLVOHFO • 3FQBSBUVSFO *OTUBMMBUJPOFO Morgenackerstrasse 2 8309 Nürensdorf Morgenackerstrasse 2 8309 Nürensdorf
Tel. 044 / 888 65 22 Mobil 079 / 270 01 76 Tel. 044 / 888 65 22 dgisler@bluewin.ch Mobil 079 / 270 01 76
dgisler@bluewin.ch Wärmepumpen • Boilerentkalkungen • Reparaturen & Installationen Wärmepumpen • Boilerentkalkungen • Reparaturen & Installationen
Morgenackerstrasse 2 8309 Nürensdorf Morgenackerstrasse 2 8309 Nürensdorf
Tel. 044 / 888 65 22 Mobil 078 / 898 68 64 Tel. 044 / 888 65 22 dgisler@bluewin.ch Mobil 078 / 898 68 64
dgisler@bluewin.ch Wärmepumpen • Boilerentkalkungen • Reparaturen & Installationen Wärmepumpen • Boilerentkalkungen • Reparaturen & Installationen
Morgenackerstrasse 2 8309 Nürensdorf Morgenackerstrasse 2 Tel. 044 / 888 65 22 8309 Nürensdorf dgisler@bluewin.ch Tel. 044 / 888 65 22
46_Gisler_100x45_Nueri_Sep23.indd 1
dgisler@bluewin.ch
NÄCHSTE BOILERENTKALKUNG: ............................................. NÄCHSTE NÄCHSTE BOILERENTKALKUNG: BOILERENTKALKUNG: ............................................. .............................................
Morgenackerstrasse 2 8309 Nürensdorf Morgenackerstrasse 2 8309 Nürensdorf
Tel. 044 / 888 65 22 Mobil 079 // 888 270 65 01 22 76 Tel. 044 Mobil 079 / 270 01 76
"SELBST WENN DAS LEBEN NICHT PERFEKT IST, KÖNNEN ES DEINE HAARE UND NÄGEL ABER SEIN!" Ihr Silvano Team Lindauerstrasse 1 8309 Nürensdorf Tel.044 836 67 66 / www.coiffeursilvano.ch
31.08.2023 15:38:41
NÄCHSTE NÄCHSTE BOILERENTKALKUNG: BOILERENTKALKUNG: ............................................. ............................................. NÄCHSTE NÄCHSTE BOILERENTKALKUNG: BOILERENTKALKUNG: ............................................. ............................................. NÄCHSTE BOILERENTKALKUNG: .............................................
Morgenackerstrasse 2 l 8309 Nürensdorf Morgenackerstrasse 2 l 8309 Nürensdorf
Us Nüeri – für Nüeri Als Ihr Immobilienpartner direkt aus Nürensdorf kenne ich nicht nur den Markt, sondern auch das, was unser Dorf besonders macht. Setzen Sie auf Ver trauen, Nähe und echte Ortskenntnisse! Aeberhard + Partner Immobilien GmbH www.aeberhard-partner.ch
Unsere Kunden (Familie) suchen ein Einfamilienhaus in Ihrer Region Wir freuen uns auf Ihren Anruf!
WA LL I S E LL E N 043 500 68 68 engelvoelkers.com/wallisellen
Fabrikation, Montage und Reparaturen von Rollläden, Sonnen- und Lamellenstoren, Alu-Jalousieläden
8406 Winterthur
Telefon 052 203 12 52
Wir stellen Ihren Garten von Sommerzeit auf Winterzeit um.
Qualität und Service, die Sie vertrauensvoll begleiten Für Ihre Küche: moderne, hygienische Kehrichtsysteme als Ersatz für Ihr Altes.
TEL. 052 345 24 33 info@meili-schreinerei.ch www.meili-schreinerei.ch
29
NÜRENSDORF
27. 8. 2026, Nr. 8
AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
KREDITBEWILLIGUNGEN/ ARBEITSVERGABEN
BIBLIOTHEK NÜRENSDORF Veranstaltungen
Verlosung der drei SommerLeseClub-Hauptpreise in der Bibliothek – alle Teilnehmenden erhalten eine Urkunde und ein kleines Geschenk Wer nicht teilnehmen kann, meldet sich vorgängig in der Bibliothek – Urkunde und Geschenk können dann bis zum 12. September abgeholt werden
Das Elektrofahrzeug Garia der Gemeindewerke hat nach rund 52 000 Kilometern Laufleistung einen Zellschluss in der Batterie. Eine Reparatur ist nicht mehr wirtschaftlich. Der Gemeinderat hat deshalb für eine Ersatzbeschaffung einen Kredit von 29 200 Franken als gebundene Ausgabe bewilligt. Der Auftrag geht an die Züko AG, Wetzikon.
Dienstag, 8. September 2026, 16 Uhr
Gemeinderat Nürensdorf
Mittwoch, 2. September 2026, 14 Uhr
Bilderbuchgeschichten mit Bär Otto für Kinder ab 4 Jahren
Samstag, 5. September 2026, 11 Uhr
Spannende und unterhaltsame Kurzgeschichten für Erwachsene liest das Team der Bibliothek im Foyer des Zentrum Bären. Geniessen Sie eine kurzweilige halbe Stunde. Eintritt frei. Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf. Bibliothek Nürensdorf
ABSCHIED
ADVENTSFENSTER NÜRENSDORF 2026 BIRCHWIL BREITE HAKAB OBERWIL Auch dieses Jahr möchten wir gemeinsam den traditionellen Adventsfenster-Rundgang durchführen.
Machen auch Sie mit und gestalten Sie ein Adventsfenster!
GRATULATION WIR GRATULIEREN!
Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt – ob schlicht, traditionell oder originell. Es braucht keine besonderen künstlerischen Fähigkeiten, sondern einfach Freude am Mitmachen. Lassen Sie sich überraschen, wie viele schöne Begegnungen und Momente daraus entstehen können.
Zur Goldenen Hochzeit
Sie können zwischen einem offenen und einem geschlossenen Adventsfenster wählen: - Offenes Adventsfenster An Ihrem Wunschdatum empfangen Sie Gäste – drinnen oder draussen. Ab diesem Tag wird Ihr Fenster oder Objekt jeweils beleuchtet. - Geschlossenes Adventsfenster Ab Ihrem Wunschdatum wird Ihr Fenster oder Objekt beleuchtet, jedoch ohne Bewirtung oder Empfang von Gästen.
am 11. September Maria und Bernhard Meyer Obholzerstrasse 5
Anmeldung
Melden Sie sich bis Montag, 21. September 2026, per E-Mail an kultur@nuerensdorf.ch an. Geben Sie dabei Ihr Wunschdatum sowie zwei Ersatztermine an. Die Kultur- und Freizeitkommission teilt die Daten zu. Kultur- und Freizeitkommission Nürensdorf
Schweizer, Willy geb. 1932 ist am 11. 7. 2026 verstorben.
am 11. September Rosmarie und Hermann Zbinden Baltenswilerstrasse 6
am 17. September Doris und Peter Specker Bohnackerstrasse 13 Zur Diamanten Hochzeit am 16. September Denise und Peter Haymoz Alte Winterthurerstrasse 68 am 23. September Anna und Rudolf Wyss Auf der Halde 18
Paulus, Roland geb. 1942 ist am 19. 7. 2026 verstorben. Ulrich, Elsa geb. 1942 ist am 21. 7. 2026 verstorben. Heydenreich, Hartmut geb. 1953 ist am 4. 8. 2026 verstorben. Schweizer, Margaretha geb. 1935 ist am 6. 8. 2026 verstorben. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Bestattungsamt Nürensdorf
30
NÜRENSDORF
27. 8. 2026, Nr. 8
AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
FREIZEITKURSE FÜR ERWACHSENE Hatha-Yoga
Dieser Kurs führt Sie behutsam in die Praxis des Hatha-Yoga ein. Sie lernen Atemübungen kennen, die Sie zu einer natürlichen Atmung zurückführen; Körperhaltungen, die ganzheitlich wirken, den Körper stark und flexibel machen. Entspannungsübungen, die im Alltag schnell helfen können. Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Kursleitung:
Christina Polanka-Altorfer, Dipl. Yogalehrerin SYV Kursdauer: 14x Montag, 18.00 – 19.15 Uhr Kursdaten: 17.08./24.08./31.08./07.09./21.09./ 19.10./26.10./02.11./09.11./16.11./ 23.11./30.11./07.12. und 14.12.2026 Kursort: Spiegelsaal, Schulhaus Hatzenbühl, 8309 Nürensdorf Mitbringen: Yoga- oder Gymnastikmatte, bequeme Kleidung und warme Socken Kurskosten Einwohner: CHF 150.00 Kurskosten Auswärtige: CHF 200.00
Hatha-Yoga
Dieser Kurs führt Sie behutsam in die Praxis des Hatha-Yoga ein. Sie lernen Atemübungen kennen, die Sie zu einer natürlichen Atmung zurückführen; Körperhaltungen, die ganzheitlich wirken, den Körper stark und flexibel machen. Entspannungsübungen, die im Alltag schnell helfen können. Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Kursleitung:
Christina Polanka-Altorfer, Dipl. Yogalehrerin SYV Kursdauer: 14x Montag, 19.30 – 20.45 Uhr Kursdaten: 17.08./24.08./31.08./07.09./21.09./ 19.10./26.10./02.11./09.11./16.11./ 23.11./30.11./07.12. und 14.12.2026 Kursort: Spiegelsaal, Schulhaus Hatzenbühl, 8309 Nürensdorf Mitbringen: Yoga- oder Gymnastikmatte, bequeme Kleidung und warme Socken Kurskosten Einwohner: CHF 150.00 Kurskosten Auswärtige: CHF 200.00
Rope Skipping
Wird dir das Seilspringen zum Aufwärmen oder für die Ausdauer langsam zu langweilig oder möchtest du dich zum Beispiel im Double Under verbessern? Beim Rope Skipping (bzw. Seilspringen) kommen neben der Fitness auch Koordination und Rhythmus zum Zug. Möchtest du neue Sprünge lernen, um deinen Fitnessalltag etwas aufzufrischen oder einfach Neues auszuprobieren? Dann bist du in diesem Kurs genau richtig! Neben Sprüngen mit dem Einzelseil lernen wir auch diverse andere Seilformen kennen, die zu zweit oder in Gruppen ausgeführt werden können. Kursleitung: Kursdauer: Kursdaten: Kursort:
Selina Lüchinger Samstag, 09.30 – 11.30 Uhr 26.09.2026 untere Turnhalle, Schulhaus Sunnerai, 8309 Birchwil Mitbringen: Spezialseile und Einzelseile werden organisiert – Teilnehmende, die eigene Seile besitzen, sollen diese unbedingt vor Ort dabeihaben Kurskosten Einwohner: CHF 20.00 Kurskosten Auswärtige: CHF 25.00
Pilzgrundlagen und Basiswissen
Dieser Kurs vermittelt eine fundierte Einführung in die Grundlagen der Pilzkunde und der Pilzbestimmung. Die Teilnehmenden lernen den grundlegenden Aufbau und die Lebensweise von Pilzen kennen und erhalten einen Überblick über die wichtigen Merkmale, die für das Erkennen und Unterscheiden von Pilzarten relevant sind. Ein Schwerpunkt liegt auf den Grundlagen der Bestimmungspraxis: Es wird aufgezeigt, welche Merkmale beobachtet werden müssen und wie erste Bestimmungsschritte systematisch erfolgen können. Kursleitung: Kursdauer: Kursdaten: Kursort:
Sandra Arias 2x Dienstag, 19.00 – 21.00 Uhr 29.09. und 06.10.2026 Naturkundezimmer, Schulhaus Hatzenbühl, 8309 Nürensdorf Kurskosten Einwohner: CHF 40.00 Kurskosten Auswärtige: CHF 50.00
31
NÜRENSDORF
27. 8. 2026, Nr. 8
AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
DORF-CHILBI NÜERI 2026 Samstag, 5. September – Montag, 7. September 2026 Dorfzentrum & Hinterdorfstrasse
PROGRAMM Samstag, 5. September 2026 Verlängerte Polizeistunde bis 04.00 Uhr
Sonntag, 6. September 2026 Normale Polizeistunde
ab 13.30 Uhr Eröffnung sämtlicher Festwirtschaften, Attraktionen und des Chilbibetriebs
09.00 – 17.00 Uhr Flohmarkt an der Hinterdorfstrasse
13.30 – 19.00 Uhr Harassenstapeln (Pfadi Landskron – Werdegg) ab 19.00 Uhr Liveband «Trio Rötstock» beim Armbrustschützenverein
10.00 – 17.00 Uhr Harassenstapeln (Pfadi Landskron – Werdegg) 10.30 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst im Zelt des Skiclubs Altbach, unter Mitwirkung des Männerchors
20.00 Uhr Auftritt der Guggenmusik Kookaburra
11.45 Uhr Auftritt der «Buffalo Band Bassaville» beim Skiclub Altbach
ab 20.00 Uhr Barbetrieb mit DJ
ab 12.00 Uhr Eröffnung sämtlicher Festwirtschaften
Montag, 7. September 2026
ab 14.00 Uhr Eröffnung des Chilbibetriebs
Verlängerte Polizeistunde bis 04.00 Uhr ab 17.00 Uhr Eröffnung sämtlicher Festwirtschaften, Attraktionen und des Chilbibetriebs ab 19.00 Uhr Liveband «Winti Fäger» beim Armbrustschützenverein 20.00 Uhr Auftritt der Guggenmusik Kookaburra ab 20.00 Uhr Barbetrieb mit DJ
15.00 – 18.00 Uhr Liveband ab 18.00 Uhr Auftritt der Guggenmusik Kookaburra ab 20.00 Uhr Barbetrieb mit DJ
Buffalo Band Bassaville lädt ein zum
BIG BAND BRUNCH Sonntag, 20. September 2026
Datum: Zeit: Ort: Konzertblöcke:
10:00 bis 13:00 Uhr Bauernhof Familie Illi Sägetweg 9, 8309 Nürensdorf / Birchwil 10:30 Uhr, 11:40 Uhr
Kollekte
www.buffaloband.ch
EINTAUCHEN IN DIE LOKALE WELT!
Deine-Auszeit-Insel
Nimm Dir Zeit für Dich und komm auf die Insel... Jetzt Termin buchen: www.deine-auszeit-insel.ch Tel. 079 851 71 71
gönne Dir eine Massage: klassische Massagen, Schröpfen, Anti-Aging-Gesichtsund Körperbehandlung mit Bellabaci, Kiefermassage uvm. mit diversen Naturprodukten und -ölen zudem: Polarity und Hypnose
DU SCHREIBST GERNE, DICH INTERESSIERT, WAS IN DEINER WOHNREGION LÄUFT ... MELDE DICH BEI UNS ALS REDAKTOR/IN
REDAKTION@DORFBLITZ.CH
TEL 079 258 55 79
Irene Meier, Geissbergstrasse 16a, Bachenbülach
'Ğďƌ͘ ĂůƚĞŶƐƉĞƌŐĞƌ ' >ŝŶĚĂƵĞƌƐƚƌĂƐƐĞ Ϯϵ ϴϯϭϳ dĂŐĞůƐǁĂŶŐĞŶ dĞů͘ ϬϱϮ ϯϰϱ Ϯϲ ϮϮ
Reparatur + Montageservice Sonnenstoren – Rollladen – Lamellenstoren Fensterladen – Insektenschutz Rolf Meli, Geerenstrasse 9, 8304 Wallisellen Tel. 079 236 45 16, info@meliroll.ch
ǁǁǁ͘ŐĞďĂůƚĂŐ͘ĐŚ
ÄRZTLICHER NOTFALLDIENST
BASSERSDORF, BRÜTTEN, NÜRENSDORF
Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar oder haben Sie keine Hausarztpraxis?
Unter der Nummer 0800 33 66 55 erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in der Region, an 365 Tagen im Jahr. Notruf: 144, Tox-Zentrum: 145, Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten: Telefon 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch
33
NÜRENSDORF
27. 8. 2026, Nr. 8
Nürensdorfer schwelgen in Erinnerungen Ortsmuseum erlebt Besucheransturm an Spezialanlass von Aisha Gutknecht Trotz der hohen Temperaturen fand ein regelrechter Ansturm aufs Ortsmuseum Nüeri statt, als dieses zu seinem Sonderanlass «Nürensdorf im Wandel der Zeit» einlud.
O
bwohl es am ersten Augustsonntag nach den Feierlichkeiten des Nationalfeiertags am Vorabend eher ruhig ist in Nürensdorf, trifft sich ein grosser Teil der Bevölkerung an einer Stelle: dem Ortsmuseum Nüeri. Bereits bevor der eigentliche Anlass startet, sind die Festbänke unter den Zelten gefüllt und es werden fröhlich Spaghetti Bolognese oder Pesto verschlungen. Präsidentin Yvonne Guggenbühler und ihr Team laden an diesem Sonntag zu einem Sonderanlass im Zeichen von Nürensdorf früher versus heute ein und veranschaulichen darin, wie sich das Dorf innerhalb der
letzten knapp 100 Jahre verändert hat. «Das Publikum wird von einem 70-, einem 80- und einem 90-Jährigen in die Vergangenheit entführt», scherzt sie. Aufgrund des hohen Ansturms entscheidet sich das OK spontan dazu, die Diashow zweimal laufen zu lassen. Das erfordert Geduld – schliesslich dauert ein Durchgang etwas mehr als eine Stunde. Hoher Wiedererkennungswert Begonnen wird die Vorführung von Andy Morf, der anhand von Fotos Nürensdorf von damals bis heute zeigt. Das eher ältere Publikum macht begeistert mit und schwelgt in Erinnerungen. Einige werden sogar zum Schweigen ermahnt, um den anderen Anwesenden nicht die Antworten vorwegzunehmen. So erkennen die langjährigen Einheimischen Orte, Häuser und gar Menschen wie den ehemaligen Gemeindeschreiber Hermann Morf. Fotos von einer unverbauten Halde
mit dem Lattenbuck dahinter sorgen für Staunen. Generell zeigt die Fotoserie eindrücklich, wie sich das Dorf von einem 800-Seelen-Örtchen zur heutigen Gemeinde gewandelt hat. Wo früher noch Telefonzellen standen, stehen heute Geschäfte. Nach einer kurzen Unterbrechung aufgrund der Überhitzung des Beamers – ein Zeichen für die Hitze –, folgen nach Morf noch Impressionen
durch Willi Kobel, der den Grenzzaun etwas versetzt in seiner Präsentation und umliegende Weiler wie Birchwil, Oberwil oder Hakab zeigt. Abgerundet wird der Nachmittag von einer digitalen Exkursion in die Landwirtschaft und Getreideernte von früher, festgehalten in einem Video von Karl Döbeli, Mitglied des Dröschschopf-Vereins Oberwil.
Fotos vom alten Dorf wecken Erinnerungen bei den Nürensdorferinnen und Nürendorfern. (zvg)
Dröschschopffest ohne Höhenfeuer Gute Stimmung trotz Feuerverbot an 1. August-Feier von Andrina Schmid Wegen der Trockenheit musste am 1. August auch in Oberwil auf das Höhenfeuer verzichtet werden. Gefeiert wurde beim Dröschschopffest trotzdem.
I
n Oberwil fand am 1. August das alljährliche Dröschchopffest statt, organisiert und durchgeführt vom Knabenverein Nürensdorf. Zahlreich erschienen die Bewohnerinnen und Bewohner von Nürensdorf bei der Scheune oberhalb der Breitenloostrasse. Die Holztische auf der Wiese waren bis auf den letzten Platz besetzt. Die Stimmung war ausgelassen. Der
Knabenverein bediente die Festgesellschaft mit Essen vom Grill und Getränken. Gegen Abend kühlte sich das Wetter langsam ab. Die Hitze und die dadurch entstandene Trockenheit führten trotzdem zu einem Feuerverbot. Damit sollten die Natur und insbesondere der Wald geschützt werden, erklärt Gemeinderat André Meier in seiner Begrüssungsrede. Meier gratuliert zudem dem Armbrustschützenverein Nürensdorf, der beim Eidgenössischen Armbrustschützenfest in Weesen das beste Ergebnis in der Vereinsgeschichte erzielte. Anschliessend übergibt er das Mikrofon an Elisabeth Peter, die im März neu in den Gemeinderat gewählt wurde.
Der Wert der Schweiz «Vieles hat sich diesen Sommer um die Fussballweltmeisterschaft gedreht. Dabei ist immer der Begriff Marktwert gefallen.» Mit diesen Worten eröffnet Peter ihre 1.-AugustRede. Ihre Rede dreht sich rund um den Begriff «Wert» – um die Werte der Schweiz und jene Werte, die die Men-
schen als Gemeinschaft verbinden. Diese entstünden jeden Tag aufs Neue in den Familien und in der Gemeinschaft. «Sie sind das Fundament von unserem Dorf», schliesst Peter ihre Rede. Danach stimmen die Anwesenden die Nationalhymne an und lassen den Abend ohne Höhenfeuer, aber mit festlicher Stimmung ausklingen.
Elisabeth Peter, neu gewählte Gemeinderätin, hielt die Ansprache an der diesjährigen 1. August-Feier. (sc)
34
REGION / LESERFORUM
UNANGENEHME ERFAHRUNGEN EINER RADGRUPPE «Wir waren mit einer Radgruppe von zwölf Personen unterwegs und wollten eine kleine Erfrischung einnehmen. Weil draussen vor dem Lienis Kafi zu wenig Schattenplätze vorhanden waren, suchten wir drinnen Platz (das «Kafi» war nur spärlich besetzt). Sogleich wurden wir mit lauter Stimme von der Chefin darauf hingewiesen, dass wir die Tische nicht zusammenstellen dürften, da das Kafi 45 Minuten später Feierabend machen wolle. Verblüfft fügten wir uns und ein Teilnehmer fragte sie, ob er
27. 8. 2026, Nr. 8
seinen Akku des Velos einstecken dürfe, da er knapp an Strom sei. Barsch kam die Antwort, das sei nicht möglich. Es kämen jeden Tag Radfahrer und das koste zu viel Geld. Bei der Nachfrage, ob er wenigstens seinen Handyakku laden dürfe, erteilte sie ebenso unfreundlich eine Absage. Schade, ich war schon einige Male da und hatte die Bedienung stets als freundlich und zuvorkommend erlebt. Dieser Eindruck hat nun aber sehr gelitten und ich würde mit einer Gruppe nicht mehr hier anhalten.»
LESERFORUM Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken. Die Regeln für Lesebriefe finden Sie unter dorfblitz.ch/ Services/Leserforum. Wir nehmen keine Leserbriefe ohne genaue Absenderangabe entgegen. Gerne an redaktion@ dorfblitz.ch senden. (db)
Urs Schöni Brütten
BILD DES MONATS Katzen sind bekanntlich ausgezeichnete Kletterer und offenbar ziemlich schwindelfrei. Das beweist auch eine Katze an der Sägetstrasse in Bassersdorf. Um in ihr Zuhause im dritten Stock zu gelangen, nimmt sie nicht etwa den Hauseingang, sondern eine spektakuläre Katzenleiter. Rund zehn Meter geht es an der Fassade hoch, über etwa 40 schmale Stufen. Kurz vor dem Ziel wartet noch eine besondere Mutprobe: ein schmaler Balken, der zum Fenster führt. Dort wird die vierbeinige Kletterkünstlerin von Frauchen oder Herrchen in Empfang genommen. Es dürfte eine der originellsten Katzenleitern der Umgebung sein und für die Katze wohl längst einfach ihr ganz normaler Heimweg. (rh)
Fulminante Musikfesttage Die überregionalen Musikfesttage Wallisellen finden dieses Jahr vom 23. bis 30. Oktober im Saal zum Doktorhaus in Wallisellen statt. Einmal im Jahr wird Wallisellen zur Musikstadt mit einem vielseitigen Programm und viel Prominenz. Dabei stehen verschiedene Stilrichtungen zur Auswahl; von Italo-Pop über Schweizer Volksmusik, ABBA, Kinderliedern und Jazz bis zu klassischer Musik. Alle Informationen unter www.musikfesttage.ch. Tickets gibt’s per sofort online bei www.Seetickets.com sowie ab 18. September auch gebührenfrei bei der Medbase Apotheke in Wallisellen. Für den Intendanten Roland Raphael sind es seine letzten Musikfesttage; er macht nach fast 20 Jahren einem neuen Team Platz. (red.)
Nächtliche Messflüge Seit dem 24. und bis zum 29. August führt der Flughafen Zürich die periodischen Messflüge für die Überprüfung der Navigationsanlagen durch, wie er mitteilt. Die Flüge erfolgen am Nachmittag sowie in der Nacht nach Beendigung des ordentlichen Flugbetriebs, bis spätestens um 2 Uhr morgens, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Sollten die Messflüge in dieser Zeit aufgrund unvorhergesehener Vorkommnisse nicht abgeschlossen werden können, dient die Woche ab dem 14. September als Reserve. Die periodische Überprüfung der Navigationsanlagen dient der Sicherstellung ihrer Genauigkeit. Für die Kontrolle der Instrumentenlandesysteme sind dabei Anflüge seitlich, oberhalb und unterhalb des publizierten Flugwegs erforderlich. (red.)
35
REGION
27. 8. 2026, Nr. 8
Gewerbeverein zeigt Flagge Beachflags der GVBN-Mitglieder wehen auf Bassersdorfer Dorfplatz von Birgit Günter Der Gewerbeverein Bassersdorf Nürensdorf macht mit einer neuen Aktion auf sich aufmerksam und hüllt den Bassersdorfer Dorfplatz in ein buntes Fahnenmeer.
U
m den Menschen im Gedächtnis zu bleiben, müssen die Gewerbetreibenden sich immer wieder bemerkbar machen. Nachdem die Aktion «’s Gwerb im Dorf» nach der ersten Ausführung im Jahr 2024 letztes Jahr bereits wieder pausierte, lanciert der Gewerbeverein Bassersdorf Nürensdorf (GVBN) dieses Jahr eine Flaggenaktion.
Rund 40 Flaggen Dabei gestalteten die GVBN-Mitglieder eine vorgefertigte Flagge nach ihren Wünschen. Die rund 40 sogenannten Beachflags stehen nun seit dem 19. August für knapp einen Monat auf dem Bassersdorfer Dorfplatz, bevor sie Mitte September den Platz wieder räumen müssen. «Wir möchten den Menschen mit den Flaggen zeigen, wie viele spannende Gewerbebetriebe es in der Region gibt», erklärt Stefan Hertach, GVBN-Vizepräsident und Organisator der Aktion. Die Beachflags schliessen damit an ähnliche Aktionen an wie etwa jene, als sich die Gewerbetreibenden mit individuellen Blumenkästen auf dem Dorfplatz präsentierten.
Einmalige Aktion «Die Flaggen werden aber eine einmalige Aktion bleiben», so Hertach. Für nächstes Jahr ist wieder ein Tages-An-
lass geplant, kündigt der Vizepräsident an. Wie dieser jedoch genau aussehen wird – darüber brüten die kreativen Köpfe des GVBN derzeit noch.
Bassersdorfer Dorfplatz im Fahnenmeer. (zvg)
GEWERBEGEFLÜSTER Ansatz empfehlen.» TCM kann beispielsweise helfen bei chronischen Schmerzen, Schlafstörungen, Verdauungsbeschwerden, Stress oder Frauenbeschwerden. Melanie Frick kennt den Einsatz verschiedener Kräuter und wendet sie patientenspezifisch an. (sg)
In der neu eröffneten TCM-Praxis «Lian Ora» in Brütten ist alles bereit für Patienten. Der Raum strahlt Wärme aus und lädt zum Entspannen ein. Melanie Frick hat nach sechs Jahren Studiums der Chinesischen Medizin (TCM) bereits in anderen Praxen gearbeitet und macht sich nun ab 1. September selbständig. TCM sei vor 2000 Jahren entstanden und beinhalte ein tiefes Wissen von Kräutern und Essenzen. «Die Chinesen haben Erkenntnisse gewonnen über deren Aus-
wirkungen und einen grossen Erfahrungsschatz gesammelt», so Frick. In einer Behandlung werde der Mensch als Ganzes von Kopf bis Fuss ergründet. Es sei wie bei einer Zwiebel – Schicht um Schicht wird freigelegt und man stosse auf den Kern, wo die Ursache der Blockade sei, welche den Energiefluss behindere. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse legt Melanie Frick eine Behandlungsstrategie fest. Dies können nur Teile des TCM-Spektrums sein, wie beispielsweise Akupunktur, Schröpfen, Massage oder Moxa oder
aber ein Mix verschiedener Behandlungsmethoden. Melanie Frick ist gelernte Pharmaassistentin und hat im Studium rund 1200 Stunden Schulmedizinwissen dazu gelernt, bevor sie sich in die TCM-Medizin vertieft hat. Wichtig sind ihr das Zusammenspiel von Schulmedizin und TCM-Behandlung: «TCM-Anwendungen haben ihre Grenzen sowie schulmedizinische Behandlungen eben auch. Ich hoffe, dass es vermehrt Ärzte gibt, die ihren Patienten einen gemeinsamen
Melanie Frick hat anhand von zwei völlig unabhängigen medizinischen Problemen bei sich erkannt, was TCM im Körper auslösen kann. «Wir können keinen Krebs heilen oder Diabetes wegzaubern, aber wir können Personen helfen, welche Linderung suchen im Alltag, ihr Leben zurückhaben wollen und einen Weg einschlagen möchten, der nicht nur Medikamente beinhaltet.» Lianora.ch Mittwoch bis Freitag ganzer Tag geöffnet Vortrag über TCM-Medizin am 10. 9. 2026 um 19 Uhr im Gemeindesaal Brütten Anmeldung an praxis@lianora.ch
Wir sorgen für Sicherheit.
certum.ch
Ihr gutes Sehen liegt uns am Herzen!
Ihr Toyota-Partner für die Region Kloten! Garage Harlacher AG Neu: in Winkel und Bülach wo Qualität Zuverlässigkeit trifft.
www. garage-harlacher. ch
37
REGION
27. 8. 2026, Nr. 8
Voller Einsatz am Netz Kinder tauchten in Welt des Racketsports ein Vom 4. bis 7. August gastierte MS Sports mit dem Rotel Racket Camp in Bassersdorf. 27 sportbegeisterte Kids übten sich im Sport mit dem Schläger in der Hand.
W
ährend vier Tagen tauchten die Kinder und Jugendlichen aus Bassersdorf und der Region in die Welt der Racketsportarten ein. Das tägliche Programm dauerte von 9.30 bis 16 Uhr und umfasste zwei Trainingseinheiten in verschiedenen Racketsportarten. «Dabei profitierten die Kids
von einem erfahrenen und engagierten Trainerteam», teilt Angela Käslin von der MS Sports AG mit, welche solche Camps organisiert. Am Mittag erhielten die Kinder ein Mittagessen, und beim anschliessenden Mittagsprogramm konnten sie sich bei diversen Spielen erholen und neue Energie für den Nachmittag tanken. Spiel und Spass «Die einzelnen Sportarten in den Rotel Racket Camps variieren je nach Standort und bieten den Kindern und Jugendlichen eine abwechslungsreiche Woche voller Bewegung, Spiel
Viele unterschiedliche Schläger-Sportarten konnten die Kids ausprobieren.
SELTENES SPEKTAKEL Am Abend des 12. August erlebte die Schweiz bei wolkenlosem Himmel die grösste partielle Sonnenfinsternis seit dem Jahr 1999. In der Region genossen Hunderte von Menschen dieses Schauspiel; ausgestattet mit speziellen Schutzbrillen – so etwa auch in Brütten (Bild). In der dorfblitz-Region erreichte die Verdunklung um 20:18 Uhr ihren Höhepunkt mit einer Verdunklung zu rund 91 Prozent. Auf dem Bild gibt der Mond die Sonne bereits wieder frei, bevor diese dann wenige Minuten später am Horizont untergeht. Die nächste partielle Sonnenfinsternis mit einer Verdunklung von rund 55 Prozent steht bereits am Morgen des 2. August 2027 an. Die nächste totale Sonnenfinsternis hingegen tritt hierzulande erst im Jahr 2081 auf. (bg) (Leserfoto Eva Gebbory)
und Spass», so Käslin weiter. Im Sportzentrum Grindel standen Tennis, Badminton, Squash und Streetracket auf dem Wochenprogramm. So konnten die Teilnehmenden verschiedene Racketsportarten kennenlernen, ihre Fähigkeiten verbessern und gleichzeitig viel Zeit auf dem Platz verbringen. Auch die Rahmenbedingungen stimmten: «Infrastrukturell war das
Camp hervorragend aufgestellt. Die Zusammenarbeit war wie immer sehr angenehm», berichtet Campleiter Adrian Sattler. Dank der abwechslungsreichen Aktivitäten, der guten Infrastruktur und der positiven Stimmung sei das Camp für alle Beteiligten gelungen. (red.)
Neben dem Lernen stand auch der Spass im Zentrum. (Fotos: zvg)
BADEZIMMER SANIEREN
1
Einfach, schnell und unkompliziert!
ONLINE BEDÜRFNISAUFNAHME
2
REALISTISCHE 3D-VISUALISIERUNGEN
3
UMSETZUNG DEINES BADEZIMMERS
! NDEigitU le a
ation Innov d! im Ba
BAD-PROJEKT ONLINE STARTEN www.schaeppi-meier.ch
I�� M���� �u� ��� Re�i��
mit farbenfreude im Trend
H.P. Hebeisen, Heizung und Sanitär AG Rigacher 5 8315 Lindau Beratung, Projektierung und Installation von Heizungsanlagen und Alternativheizungen PV-Anlagen, Unterhalt/Reparatur Sanitäre Installationen
Tel. 052 345 19 49 info@hebeisenag.ch www.hebeisenag.ch
Presenting Partner
Maturierenden-Messe Zürich Samstag, 12. September 2026 Was macht dein Kind nach der Matura? Unterstütze es bei dieser Entscheidung! Jetzt anmelden: www.mmzuerich.ch
39
RÄTSELECKE
27. 8. 2026, Nr. 8
Jetzt QR-Covia d Term e buchein n!
Vereinbaren Sie bequem und einfach online Ihren Wunschtermin. Speise aus roh. Rindfleisch
schnau- engl. Flächenben mass
Edelmann
Wertpapier
europ. Insel
orthod. OrdensPriester brüder
Autokz. Chile
Körpertraining
lat.: Recht
engl.: Hund
Zuckerersatz
nicht leise Abk.: Eidg. Finanzkontrolle
8
Börsentief
12
Taxis in England
Bergkaffee
frz. Königsanrede
Erweiterung
Montage, Installation
Rechtsnormen nach unten
Weltwirtschaftsforum
5
Fotosharingplattform
20
engl.: Tee
v. oberhalb Vorn. Jürgens von †
Jeansstoff
Schalterstellung (engl.)
Fassbrett
Erzieherin
17 trop. Ölpflanze
Handelsplatz span. Flotte
trocken (Wein)
Hafenstadt Kenias
Gebäckstangen (frz.)
1
15 schädl. Stoff
Hauptort d. Kt. AG
Verhaftung
10 Charakter Mz.
ital. Name des Ätna
Bezugnahmen
16
kurz für: darauf
Raiffeisenbank Region Glatt
Derwisch
9
Stromspeicher
seichte Stelle
digitales Telefonnetz
Karpfenfisch
Vorn. v. Sharif † Grundlage
Frevel, Sakrileg
als Sinnbild
Freude, Genuss Andrea Wochinger
4
Mannschaft
gerollter Teigfladen mit Füllung
Bindewort Kellerkrebse
Raubfisch
Rüsseltier
entzogenes Wohlwollen
Ziel beim Schiessen
Korbblütler
Wahrzeichen Triers: Porta ...
echt, wirklich
heilig b. Muskelportug. zucken Städten
männl. Fürwort (3. Fall)
Name Irlands
nicht eure
engl. Titel
19
raetsel.ch 08_26
2
3
4
Jetzt Lösungswort einsenden und tolle Preise gewinnen!
5
Weinstock
Halbton unter D
Weltalter
11 6
7
8
9
Figur bei Gershwin †
Gerinnmittel
verrückt (ugs.)
erneut, wieder
Stern im Skorpion
Geliebte des Zeus
14
span. Süssspeise
2
6 Froschgelege
an jenem Ort
7 Abk.: Telefon
Berner Einkaufszentrum
Internetbegriff
Unwissender
Hüpfspiel
1
Spezialist
Schulfestsaal
Einblicklinse
3
Jubelwelle: La ...
13
Marktbude
Vermögensberatung – persönlich für Sie und Ihre finanziellen Ziele.
Vorn. v. Schauspielerin Liu
Mausunterlage
Marco Baumgartner
Aurelio Giovanoli
Verfügung
10
11
12
13
14
18 15
16
17
18
19
20
Die Raiffeisenbank Region Glatt verlost monatlich einen attraktiven Preis. Senden Sie das Lösungswort bis spätestens am letzten Donnerstag des Monats an: regionglatt@raiffeisen.ch. Der/Die Gewinner/in wird von uns schriftlich benachrichtigt. Eine Barauszahlung ist nicht möglich.
40
SPORT
27. 8. 2026, Nr. 8
Gute Lösung gefunden: Urs Menzi (bisheriger Geschäftsführer, Mitte) mit Yannick Moser (CEO Padelta, rechts) und Kilian Betschart (CFO Padelta, links). (zvg)
Sportzentrum Grindel in neuen Händen Schweizweiter Padelhallen-Betreiber übernimmt das Sportzentrum von Fabian Rahm Das Bassersdorfer Sportzentrum «Grindel» nahe der Klotener Industriezone wurde per 1. August von der Padelta AG übernommen. Die wichtigste Neuerung dabei: Zur bestehenden Infrastruktur werden vier Padelplätze gebaut.
D
ie Übernahme markiert einen Generationenwechsel für den etablierten Racketsport-Standort im Zürcher Unterland, der bislang unter der Leitung von Urs Menzi geführt wurde. Für die Padelhallen-Betreiberin, die bereits an mehreren Standorten in der Schweiz tätig ist, handelt es sich um einen weiteren Schritt in ihrer Expansionsstrategie – für die Region rund um Bassersdorf vor allem aber um eine Geschichte der Kontinuität. Wie Yannick Moser, Geschäftsführer der Padelta AG, erklärt, sei der Betrieb ohne Unterbruch weitergeführt worden, und das gesamte bestehende Team habe die Übernahme angetreten. Charakter bleibt gleich Für die Racketsport-Enthusiasten aus der Region verändert sich damit vorläufig wenig. Gleichzeitig
möchte die neue Betreiberin den Standort gezielt weiterentwickeln: Ab Frühjahr 2027 entstehen zusätzlich vier neue Padelplätze. «Wir erweitern das bestehende Angebot sinnvoll, ohne den Charakter des Grindels zu verändern», so Moser. Langfristig soll der Standort zu einem vielseitigen Kompetenzzentrum für den Racketsport in der Region ausgebaut werden. Klassische Nachfolgelösung Zur Übernahme selbst kam es im Rahmen einer klassischen Nachfolgelösung. «Wir haben vor etwa 45 Jahren zusammen mit einer anderen Familie den Grindel gebaut», erinnert sich der bisherige Geschäftsführer und Teilhaber Urs Menzi. Weiter erzählt er: «Bald war klar, dass wir eine externe Lösung anstreben und haben uns an einen Berater für Unternehmensverkäufe gewendet.» Die schlussendliche Lösung sieht vor, dass sämtliche Immobilien des Grindels an einen Schweizer Immobilienfonds verkauft wurden, welcher mit der Padelta AG einen langfristigen Mietvertrag für die Sporträumlichkeiten abgeschlossen hat. Auch die übrigen Mietverträge, etwa mit einer Flugcatering-Gesellschaft, wurden übernommen.
Die Übergabe lässt Menzi an alte Zeiten zurückdenken: «Grundsätzlich war die Nachfrage nach Racketsport stets da. Besonders extrem war es in den Achtziger- und Neunzigerjahren, da waren wir praktisch restlos ausgebucht.» Selbst jüngere Trends seien am Grindel nicht spurlos vorübergegangen: «Auch einen Federer-Effekt konnten wir spüren», so Menzi. Als einen der wichtigsten Erfolgsfaktoren nennt er sein langjähriges Personal: «Die haben über die Jahre unglaubliche Arbeit geleistet und sind dem Grindel stets treu geblieben. Deshalb war es uns auch eine grosse Herzensangelegenheit, dass der neue Betreiber die Mitarbeitenden übernimmt.» Tennis bleibt Mit der Padelta AG übernimmt nun eine Unternehmung, die schweizweit in der Vermietung von Padelplätzen tätig ist. Besonders überzeugt habe die neue Betreiberin, dass es sich um einen etablierten Standort mit langjähriger Geschichte, einer treuen Community und einem engagierten Team handle. «Für uns war schnell klar, dass wir hier nicht einfach einen weiteren Standort übernehmen, sondern die Chance erhalten, etwas Wertvolles
langfristig weiterzuführen und behutsam weiterzuentwickeln», sagt Yannick Moser. Dass Padel schweizweit einen regelrechten Boom erlebt, ist bekannt – Sorgen um weitere Standorte in der Region muss man sich laut Moser aber nicht machen: Für das Gebiet rund um Bassersdorf seien aktuell keine zusätzlichen PadelStandorte geplant. Auch die bestehende Tennis-Infrastruktur bleibt weitgehend unangetastet. Zwar werden im Zuge des Umbaus drei der bisherigen Tennisplätze in vier Padelplätze umgewandelt, die verbleibenden fünf Tennisplätze bleiben jedoch langfristig erhalten. Verträge beibehalten Sämtliche übernommenen Verträge mit Tennisschulen, Vereinen und weiteren Partnern werden unverändert fortgeführt. «Wir sehen Padel nicht als Ersatz, sondern als sinnvolle Ergänzung des bestehenden Angebots. Tennis ist nach wie vor eine etablierte und stabile Sportart mit einer treuen Community», betont Moser.
41
SPORT
27. 8. 2026, Nr. 8
Balance, Mut und ein Velo ohne Sattel Nina Christen aus Brütten an den «Trial World Games» in Lausanne von Fabian Rahm Vom 24. bis 26. Juli wurde Lausanne zum Treffpunkt der besten Nachwuchsfahrer im VeloTrial. Mit dabei war auch die elfjährige Nina Christen aus Brütten, die die Schweiz in der Kategorie «Girls U13» vertreten durfte.
A
nders als in der gleichzeitig stattfindenden «Tour de France» ging es bei den Weltmeisterschaften in der Sportart Velo-Trial nicht um Geschwindigkeit: Auf speziell gebauten Rädern müssen die Athleten Hindernisse wie Steine, Baumstämme oder Betonblöcke möglichst kontrolliert und fehlerfrei überwinden. Oft stehen die Wettkämpfer mit dem Fahrrad beinahe aus dem Stillstand vor einem Hinder-
nis, bevor sie mit einem gezielten Sprung darauf oder darüber fahren. «Ich habe mich für diese Sportart entschieden, weil man dabei sehr geschickt mit dem Velo umgehen muss und viel Balance, Kraft und Ausdauer braucht», erzählt Nina Christen. Das Trial-Velo wiegt nur etwa sieben bis acht Kilogramm, hat weder Federung noch Sattel und sehr präzise Bremsen. Gute Leistung Die elfjährige Trial-Fahrerin aus Brütten nahm in Lausanne sowohl am Einzel- wie auch am Teamwettbewerb teil. Im Teamwettkampf erreichte die Schweiz den fünften Rang, im Einzelwettkampf kämpfte Nina Christen mit viel Einsatz um den Finaleinzug und belegte am Ende Rang 13 – und verpasste damit die Finalqualifikation nur knapp. «Im ersten Moment war ich etwas ent-
täuscht über die verpasste Chance, im Finale zu starten. Mittlerweile bin ich stolz auf meine Leistung», erzählt Nina Christen.
Hindernis überwunden: Nina Christen mit viel Elan. (zvg)
Zur Sportart gekommen ist Nina über ihren Vater: «Mein Vater fährt schon seit längerer Zeit MotorradTrial. Vor vier Jahren entdeckte mein Vater den Velo Trial Club Zürich im Internet. Zu dieser Zeit suchte ich gerade eine Sportart, bei der ich meine Balance, Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit fördern konnte – und wurde so fündig.» Trainiert wird zwei- bis dreimal pro Woche: «Im Club trainiere ich zweimal wöchentlich, jeweils am Montag und am Mittwoch. Im Sommer trainieren wir auf einem Aussengelände und im Winter in einer Halle in Zürich.» Danach gefragt, ob ihr gewöhnliches Velofahren überhaupt noch Spass mache, entgegnet die Schülerin: «Ich fahre mit dem Velo zur Schule und gehe manchmal auch Downhill fahren. Es macht definitiv auch ohne Trial Spass.»
Historischer Erfolg für den ASV Nürensdorf Am Eidgenössischen Armbrustschützenfest Vereinsgeschichte geschrieben Der ASV Nürensdorf kehrt mit der besten Sektionsrangierung seit Bestehen des Vereins, mehreren Podestplätzen und starken Einzelleistungen aus Weesen zurück.
W
ährend zehn Tagen traf sich in Weesen die Armbrustschützen-Elite aus der ganzen Schweiz. Der ASV Nürensdorf war mit 18 Schützinnen und Schützen vertreten. Wind und wechselnde Lichtverhältnisse machten die Bedingungen anspruchsvoll, doch die Nürensdorfer fanden stark ins Fest. Bereits im Verbändefinal der Elite trug Martin Raschle zum 2. Rang des Zürcher Kantonalverbands bei. Auch im Swiss Cup, der Schweizermeisterschaft der Gruppen, war Nürensdorf gleich mit zwei Teams vertreten. Die
zweite Gruppe erreichte den guten 10. Rang und die erste den 15. Rang. Ein sportlicher Höhepunkt folgte an der Schweizermeisterschaft Elite kniend. Martin Raschle qualifizierte sich mit 292 Punkten als Erster für den Final der besten acht und beendete diesen auf dem starken 7. Rang. Bei den Besten dabei Historisch wurde es auch im Ausstich zum Eidgenössischen Schützenkönig. Gleich vier Nürensdorfer schafften den Sprung unter die besten 35 des Festes. Martin Raschle, Sven Bachofner, Marcelina Häringer und Richi Raschle traten nebeneinander an und bestätigten die starke Vereinsleistung eindrücklich. Martin Raschle erreichte Rang 13, Sven Bachofner Rang 18, Marcelina Häringer Rang 21 und Richi Raschle Rang 31.
Beim Absenden durfte besonders Bachofner mehrfach jubeln. Er erreichte in der Ehrengabe den hervorragenden 2. Rang sowie zwei weitere Podestplätze in den Matchmeisterschaften. Auch im Mannschaftswettkampf setzte Nürensdorf ein Zeichen: Als einziger Verein stellte der ASV vier Gruppen. Die erste Mannschaft mit Richi Raschle, Martin Raschle,
Marcelina Häringer und Sven Bachofner erreichte den 2. Rang. Den krönenden Abschluss bildete der Sektionswettkampf. Mit 57.728 Punkten erreichte der ASV Nürensdorf den sensationellen 2. Rang und wurde mit dem Goldkranz ausgezeichnet. Damit geht Weesen als erfolgreichstes Eidgenössisches der Vereinsgeschichte ein. (red)
ASV Nürensdorf 1 mit den Schützen Sven Bachofner, Martin Raschle, Marcelina Häringer und Richi Raschle erreichte erstmalig den 2. Rang (zvg)
42
VERANSTALTUNGEN
27. 8. 2026, Nr. 8
GEMEINDE BASSERSDORF Einmalige Anlässe Tag Datum
Zeit
Veranstalter
Fr
28.08.
12:15–14:30
Pflegezentrum Bächli
So
30.08.
08:57–17:01
Naturschutz NBN
Mo
31.08.*
17:00–19:00
Gemeinde Bassersdorf
Mi
02.09.
08:00–11:00
Gemeinnütziger Frauenverein
Mi
02.09.
14:00–17:00
Pro Velo KT. Zürich
Mi
02.09.*
19:00–20:00
Gemeinde Bassersdorf
Do
03.09.*
14:00–16:30
Kjz-Kloten
Sa
12.09.
Sa
12.09.
09:45–17:00
Sa
12.09.
10:15–12:00
Di
15.09.
19:00–20.30
Gemeinderat
Do
24.09.
17:00–19:00
Jugendarbeit Bassersdorf
Fr
25.09.
12:15–14:30
Pflegezentrum Bächli
Fr
25.09.
19:30
Naturschutz NBN
Sa
26.09.
10:00–15:00
Di
29.09.
19:00–20:30
OK Flohmarkt Kantonal Zürcher Jassverein Naturschutz NBN, NBN Kids
www.bassersdorf.ch Anlass Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren Anm. 044 838 51 21, gastronomie@kzu.swiss Besichtigung Bachmuschel- und Steinkrebszucht Thalwil
Ort / Kontakt
1. Kantonal Zürcher Jassmeisterschaft
Restaurant BXA
Exkursion: «Der Waldboden»
TP Migros Nürensdorf
Informations- und Diskussionsveranstaltung «Big Picture» Offenes Büro – Jugendberatung (individuelle Termine auf Anfrage möglich) Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren Anm. 044 838 51 21, gastronomie@kzu.swiss Edel- und Steinkrebse im Schein der Taschenlampe für Erwachsene und Kinder in Begleitung
Aula Schulhaus Chrüzacher JAM, jugendarbeit@ bassersdorf.ch
TP 08:40 am Bhf. Bassersdorf Klotenerstrasse 1, EG, Beratungsangebot Schreibdienst Bassersdorf Aktionsraum schreib* findet jede Woche montags statt dienst-bassersdorf@ outlook.com Ref. Kirchgemeindehaus Zmorge für alle info@frauenvereinbassersdorf.ch Velofahrkurs für Kinder und ihre Eltern Schulhaus Geeren Klotenerstrasse 1, EG, Beratungsangebot IT-Hilfe Bassersdorf Aktionsraum ithilfe* findet jede Woche mittwochs statt bassersdorf@proton.me Mütter-Väter Beratung Klotenerstrasse 1, EG, 14:00–15:00 Uhr mit Anm., 15:00–16:30 Uhr ohne Anm. Aktionsraum *findet jede Woche donnerstags statt mvb.kjzkloten@ajb.zh.ch Flohmarkt Dorfplatz
Repair-Café Team Repair-Café Kloten, Bassersdorf Fachst. Für Altersfragen Infoabend «va bene»
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag Zeit Veranstalter Anlass Jeden Mo
17:00–19:00
Gemeinde Bassersdorf
Beratungsangebot Schreibdienst Bassersdorf
Jeden Mi
19:00–20:00
Gemeinde Bassersdorf
Beratungsangebot IT-Hilfe Bassersdorf
Jeden Mi
19:30–21:30
Rainbow Chor
Chorprobe
Jeden Mi
19:30–21:30 Kantorei Bassersdorf Mi 14:00–20:00 Jugendarbeit Fr 18:00–23:00 Bassersdorf Reformierte Kirche 14:00–16:30 Breite
Jeden Mi + Fr Jeden Do ausser Schulferien Jeden Do
Kjz-Kloten
jeden 1. Do
14:00–16:00
Jeden 1. Sa Jeden 1. Sa Täglich
10:00–11:30 10:00–12:00 11:45–13:00 Mo 13:30–15:30 Di–Fr 9:30–11:30
Täglich
Nachbarschaftshilfe Basi Pro Sagi Bassersdorf Schmitte Pflegezentrum Bächli Gemeinde Bassersdorf
Im Bächli 1 (Cafeteria)
Chorprobe Jugendtreff JAM
Im Bächli 1 (Cafeteria) PP beim Eigentalweiher B Bungertstube U. Hammer, 079 773 88 92 Franziskuszentrum
Ort / Kontakt Türmli, EG, Aktionsraum schreibdienst-basserdorf@ outlook.com Türmli, im EG, Aktionsraum ithilfe-bassersdorf@ proton.me Franziskuszentrum www.rainbow-chor.ch Ref. Kirchgemeindehaus JAM, jugendarbeit@ bassersdorf.ch
Begegnungscafé Heiliger Bimbam
Ref. Kirchgemeindehaus
Mütter-Väter Beratung 14:00–15:00 Uhr mit Anmeldung, 15:00–16:30 Uhr ohne Anmeldung)
Türmli im EG, Aktionsraum mvb.kjzkloten@ ajb.zh.ch,
Offenes Haus für alle Interessierten und Engagierten
Ref. Kirchgemeindehaus
Öffentliche Vorführung der Sagi (April-Oktober) Sagi im Wisental Öffentliche Vorführung der Schmitte (April-Dezember) Schmitte im Dorfzentrum Mittagstreff ohne Anmeldung Im Bächli 1 (Cafeteria) Familientreff-Türmli
Altes Schulhaus Türmli im 2. Stock Jessica Lachnit, Tel.044 838 85 72
43
VERANSTALTUNGEN
27. 8. 2026, Nr. 8
Tag
Zeit
Veranstalter Gemeinnütziger Frauenverein
Anlass Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di, Jan–November), Zmorge (1. Mi), Stricktreff (2./4. Do) Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, jeden 1. Fr Vorträge Frühförderung – schritt:weise: Ein Spiel- und Lernprogramm für Kinder im Vorschulalter.
Ort / Kontakt www.frauenvereinRegelmässig bassersdorf.ch www.afobasi.ch, Infos: Regelmässig Altersforum E. Moser, 044 836 72 95 jessica.lachnit@bassersRegelmässig Gemeinde Bassersdorf dorf.ch, Tel. 044 838 85 72 deutschkurse@ Regelmässig Gemeinde Bassersdorf Deutschkurse für fremdsprachige Erwachsene bassersdorf.ch Weitere Details und den tagesaktuellen Stand zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen
GEMEINDE BRÜTTEN
www.bruetten.ch oder Telefon 052 355 03 55
Einmalige Anlässe Tag Datum So 30.08.
Zeit 08:40–17:01
Veranstalter Naturschutz NBN
Anlass Bachmuschel- und Steinkrebszucht
Mi
14:00–16:00
Senioren-Netz
Computeria
17:00–23:00
Pavillon Team
Treffpunkt zum langen Tisch
Pavillon Säntisblick
19:00–22:00 10:15–12:00
Praxis Lian Ora NBN Kids (4–7 J.)
TCM Vortrag von Melanie Frick Exkursion: «Der Waldboden»
Gemeindesaal TP Migros in Nürensdorf Bushaltestelle Zentrum oder gem. Programm Gemeindesaal Chrüsimüsi, Brüelgasse 2 Gemeindesaal
02.09.
Do Sa
03.09. – 04.09. 10.09. 12.09.
Mi
16.09.
09:00–16:00
Senioren-Netz
Wanderia
Do Sa Fr
17.09. 19.09 25.09.
09:00–11:00 13:00–17:00 18:00–19:00
Senioren-Netz Chrüsimüsi Gemeinde
Fr
25.09.
19:30–21:30
NBN
Sa Sa So
26.09. 26.09. 27.09.
09:00–16:00 10:00–13:30 10:00–11:00
Schiessverein Brütten SVP Brütten
Lerneria KI für Senioren 25 Jahre Chrüsimüsi Neuzuzüger-Feier Edel- und Steinkrebse im Schein der Taschenlampe für Erwachsene und Kinder in Begleitung Dorfschiessen Öffentlicher Anlass mit Regierungsrat Mario Fehr Abstimmung
So
27.09.
10:00–12:00
pgv
abStimmungs-Kafi
Di Mi
29.09. 30.09.
09:00–11:00 13:00–18:00
Senioren-Netz Turnveteranen
Lerneria «Dateiverwaltung mit Windows Explorer» Führung bei Rathgeb Bio
Do, Fr
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag Zeit Veranstalter Anlass Mo/Di/Do 15:00–19:00 Bibliothek Ausleihe Bibliothek Sa 10:00–12:00 Spielgruppe Spielgruppe für abenteuerlustige Kinder ab 2 Jahren, Jeden Mo 08:45–11:15 Zwärgewirbel an versch. Erlebnisplätzen Verein Fitness & Jeden Mo 09:00–10:00 Pilates/Bodyforming Gesundheitssport Jeden Mo–Fr Turnverein Trainings diverser Riegen-Details siehe Homepage Frauenverein, Jeden 1. Mo 14:30–16:30 Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach Altersforum Jeden Di 09:30–11:00 Verein Chäferliturnen Chäferliturnen für Kinder bis 4 Jahre Jeden Di 12:00–13:30 Altersforum Mittagstisch für alle Jeden Di
14:00–16.30
Altersbeautragte
Altersfachstelle
Jeden 1. Di
09:00–11:00
Kjz Winterthur
Mütter-/Väterberatung (ohne Terminvereinbarung)
Jeden Di/Mi
Ursula Müller
Jeden Di/Do
Mirta Honegger
Jeden Mi Jeden Do Jeden Do Jeden 2. Do Jeden 2. + 4. Do Jeden Fr Jeden Sa
10:00–11:15 14:00–17:00 18:30–19:30 14:00 09:30–11:00 08:45–10:00 14:00–17:00
Christina Polanka Altersforum Katharina Egli Ref. Kirche Breite MuKi-Treff Bettina Caflisch Pfadi Waldmann
Pilates (Di 18.30/19.45, Mi 08.30/19.45) www.pilatesbruetten.com Zumba-Kids: Di 18–19, Zumba Kids Jr: Do 17–18, Zumba Erwachsene Di 19–20, Do 8.30–9.30 Hatha Yoga, Tel. 079 253 33 38 Kafi im Zentrumstreff im Erdgeschoss Gym-Move (Bodyforming, Pilates) 079 509 63 56 Altersnachmittag (Oktober bis und mit März) MuKi-Treff für Mütter/Väter mit Kindern bis 4 Jahre Yoga (Anm. 076 387 07 00) Pfadi-Treffen «Nepomuk»
Ort / Kontakt Langnau am Albis Gemeinschaftsraum Allmend
PP beim Eigental-Weiher Schiessstand Brütten Gemeindesaal Gemeindehaus Gemeinschaftsraum Allmend Gemeindesaal Unterstammheim
Ort / Kontakt Bibliothek bibliothek@bruetten.ch zwaergehuesli8311@ gmail.com Turnhalle Chapf www.tvbruetten.ch AziG, Abf. Brü 14.00 Turnhalle Chapf Gemeindesaal Gemeinschaftsraum Allmend Gemeinschaftsraum Allmend Dachraum Gemeindezentrum Gemeindesaal (Di), Dachraum Gemeindezent. (Do) Dachraum Gemeindezentr. Zentrumstreff Mehrzweckhalle Chapf Gemeindesaal Dachraum Gemeindezentr. Dachraum Gemeindezentr. www. pfadiwaldmann.ch
44
VERANSTALTUNGEN
27. 8. 2026, Nr. 8
GEMEINDE NÜRENSDORF Einmalige Anlässe Tag Datum
Zeit
Veranstalter
So
30.08.
08:57–17:01
Naturschutz NBN
Mi
02.09.
09:00–11:00
Gemeinde und Alzheimer Zürich
So Sa So
05.09.– 07.09. 06.09. 12.09. 20.09.
Fr
25.09.
Sa–Mo
www.nuerensdorf.ch oder Telefon 044 838 40 50 Anlass Besichtigung Bachmuschel- und Steinkrebszucht Thalwil
Ort / Kontakt TP 08:40 am Bhf. Bassersdorf Schlosssaal, Brigitte Huber Treffpunkt für Angehörige von Menschen mit Demenz. Tel. 077 405 57 37 Weitere Daten sind: 7.10., 4.11., 2.12. Email: brihuber@gmx.ch
Gemeinde
Dorfchilbi
10:15–12:00 10:00–13:00
Kulturkommission NBN Kids (4-7 J.) Buffalo Band Bassaville
19:30
Naturschutz NBN
Dorfchilbi Flohmarkt Exkursion: «Der Waldboden» Big Band Brunch Edel- und Steinkrebse im Schein der Taschenlampe für Erwachsene und Kinder in Begleitung
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag Zeit Veranstalter Anlass Nach Bedarf Gemeindepräsident Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 838 40 65) Sprechstunde Schulpräsident Nach Bedarf Schulpflege (Tel. Anmeldung 044 838 40 72) Präsidentin ref. Nach Bedarf Sprechstunde (tel. Anmeldung 079 129 49 94) Kirchgem. Breite Sportclub Nürensdorf Jeden Mo–Fr Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage (SCN) Jeden Mo, Di, Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9.00 Uhr, 12:00–13:00 Mittagstisch Luftballon Mi, Do, Fr Tel. 076 816 68 40) ausser Schulferien Jeden 1. Mo 13:30 Nüeri-Netz Lismitreff Spielgruppe Oberwil-Birchwil Jeden Di, Mi, Do, Fr Spielgruppe Info: www.spielgruppe-oberwil-birchwil.com Jeden Di, Mi, Do Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Ludothek Jeden 1. Sa Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch Jeden 1. Di
17:00–20:00
Jugendarbeit
«Wunstig» Mittel- u. Oberstufentreff – Projektabend
Jeden 1. Di Jeden 2. Di
18:30 11:30
Nüeri-Chuchi Ref. Kirchgem. Breite
Männerkochclub «Nüeri-Chuchi» Breiti-Zmittag, Anm. 044 836 68 00
Jeweils Di
17:00–20:00
Jugendarbeit
Gourmetplausch – Kochanlass, Termine s. Flyer
Jeden Di
20:00–22:00
Sportclub Nürensdorf (SCN)
Mixed Volley
Jeden Di/Mi Jeden Mi Jeden Mi Jeden Mi Jeden Mi
Ajuga 09:30–10:30 13:30–17:00 16:00–19:30 14:00 19:00
Jeden Mi, Do, Fr Jeden Mi–Fr
09:00–11:30
Jeden 1. Do
14:30–16:30
Jeden 1.+ 3. Do
09:30–11:30
Jeden Do
Sportclub Nürensdorf (SCN) Jugendarbeit Nüeri-Netz Töffair Nü Verein Fitness & Gesundheitssport Kita Luftballon Pflegewohnungen Nürensdorf
TP Migros in Nürensdorf Pferdehof im Säget PP beim Eigentalweiher
Ort / Kontakt Gemeindehaus Gemeindehaus Ort nach Absprache www.sportclubnuerensdorf.ch Hort Ob, (altes Schulhaus) Hort Nü, (Weiherstr. 1) Bibliothek Altes Schulhaus Ob Im Schloss, Neuhofstr. 1 Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 www.jugi51.ch Hatzenbühl Schulküche Zentrumsbau, 3. Stock Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 www.jugi51.ch Turnhalle Hatzenbühl
Ajuga-Bus, Di 13–13.30 Ebnet, 14.15–16.45 Hatzenbühl, Bei den Schulhäusern in Mi 14.00–17.00 Sunnerain Nürensdorf Mukiturnen für Eltern und Kinder bis zum Turnhalle Hatzenbühl Kindergarten Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 Kidstreff (Mittelstufe) Oberstufentreff www.jugi51.ch Jassnachmittag Restaurant Bären Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder Clubhaus Hinterdorfstr. 27 Pilates/Bodyforming (Mi 18.30–20.30, Do 09.00–10.00, Unt. Turnhalle Sunnerain Fr. 19.00–20.30) Familientreff Luftballon Alte Winterthurerstr. 11b Bären-Treff in den Pflegewohnungen Nürensdorf
Alte Winterthurerstr. 49
kjz-Kloten
Mütter-/Väterberatung nur mit Voranmeldung 043 259 98 30 oder www.zh.ch/kjz-kloten
Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49
17:30–19:00
Sportclub Nürensdorf (SCN)
Mädchen-Riege
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Do
20:00–22:00
Männerchor
Jeden Fr
16:00–18:00 18:00–23:00
Jugendarbeit
Jeden letzten Fr
14:00
Jeden 1. So
12:00–17:00
Den Notfallbalken finden Sie auf S.32
Proben/Leitung: Tabea Herzog, Auskunft: W. Tschannen 044 836 76 30 Kidstreff Jugendtreff (Oberstufe)
Ref. Kirche, Nüeri-Netz, Spielen macht Spass Impuls Ökumene Besichtigung, Attraktionen und Verpflegung mit Ortsmuseum gemütlichem Beisammensein (April–Nov)
Singsaal Ebnet mc-nueri.ch Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 Zentrumsbau Ortsmuseum Nürensdorf