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Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten, Nürensdorf
REGION FAKE NEWS
Ein Vortrag über «Fake News» zeigte Möglich keiten auf, Informatio nen auf ihren Wahrheits gehalt zu überprüfen. Seite 43
BASSERSDORF JAGDPACHT
Nach rechtlichen Quere len ist die Jagdpacht nun an Fabian Moser bestä tigt worden. Seite 15
BRÜTTEN ÖFFNUNG
Neu können auch Verei ne und Parteien der Ge werbegruppe Brütten beitreten. Die Öffnung soll die Vernetzung för dern. Seite 27
Naturnahe Gärten wie jener von Peter und Christiana Maag in Nürensdorf fördern mit einheimischen Pflanzen, Totholz und Wasserstellen die Artenvielfalt, erklärt NBN-Präsidentin Beatrice Tschirky (Mitte). (bg)
NBN kämpft gegen Insektensterben Mit sogenannten Trittsteingärten geht der lokale Naturschutzverein (NBN) gegen das Artensterben an. Nach dem guten Projektstart vor vier Jahren mit 41 Trittsteingärten in Bassersdorf, Nürensdorf und Brütten sind kaum weitere dazugekommen. Um den Wildbienen und generell den Insekten zu helfen, müssten dringend weitere folgen. von Birgit Günter
NÜRENSDORF ATMOSPHÄRE
Die Buffalo Band Bassa ville schafft es, eine Turnhalle in einen Fest saal zu verwandeln und untermalt dies mit Mu sik und Köstlichkeiten. Seite 38
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enn ein Buckelwal in der Ostsee strandet, hält dies Tausende von Menschen in Atem. Direkt vor unserer Haustür findet jedoch ein Massensterben statt, das kaum Beachtung findet: das Insektensterben. «Dabei wäre das Insektensterben ein mindestens so drängendes Thema», betont Beatrice Tschirky, Präsidentin des Naturschutzvereins Bassersdorf-Nürensdorf (NBN). «Sterben die Insekten aus, überlebt
das mittelfristig auch der Mensch nicht.» Denn die Insekten helfen beim Bestäuben der Pflanzen, sie halten die Böden fruchtbar, und sie dienen als Nahrung für grössere Tiere wie etwa die Vögel, erklärt Tschirky. Gemäss Studien sind in Mitteleuropa in den vergangenen rund 30 Jahren drei Viertel aller Fluginsekten verschwunden. Vernetzung wichtig Um das Insektensterben aufzuhalten, hat der NBN vor vier Jahren das Projekt «Trittsteingärten» lanciert. Dabei
geht es darum, dass die Menschen in der Region ihre Gärten und Balkone möglichst insektenfreundlich gestalten – etwa, indem sie einheimische Blütenpflanzen und Sträucher fördern. «Eintönige Gärten mit englischem Rasen, sauber gestutzten Kirschlorbeerhecken und exotischen Pflanzen bieten unseren Insekten weder Nahrung noch Nistplatz», sagt Tschirky. Da gleichzeitig die Insekten in der industriellen LandwirtFortsetzung auf Seite 2