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Dorf-Blitz Mai 2014

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Nr. 5 30.5.2014 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Im Überblick

Bassersdorf unterliegt Kloten im Duell «schweiz.bewegt»

Friedlicher Kampf um Minuten

Tieranatomie

Vom 2. bis 10. Mai massen sich Bassersdorf und Kloten im Rahmen der Bewegungswoche von «schweiz.bewegt» im sportlichen Gemeindeduell. Trotz Einsatz zahlreicher Sport- und anderer Dorfvereine sowie der Schule gelang es dem Herausforderer Bassersdorf nicht, den Rivalen zu schlagen. Die Organisatoren sprechen trotzdem von einem Erfolg. Urs Müller aus Birchwil braucht viel Geduld, Konzentration und anatomisches Fachwissen. Er arbeitet als einziger veterinärmedizinischer Präparator der Schweiz an der Universität Zürich. Es war ein Zufall, dass er gerade diesen Beruf ergriff. Seiten 4 / 5

Wahlbeschwerde Der FDP-Beitritt von Bassersdorfs Gemeindepräsidentin Doris Meier kurz nach ihrer glanzvollen Wiederwahl sorgt bei einigen Stimmbürgern für Unmut. Trotz eingereichter Wahlbeschwerde möchte sie sich weiter engagieren. Seite 11

von Reto Hoffmann

Erste Teilnahme

Seit 2009 findet unter dem Label «schweiz.bewegt», das Coop Gemeinde Duell von schweiz.bewegt statt. Ziel des Projektes ist es, die Bevölkerung durch vielfältige Bewegungs- und Ernährungsangebote zu einem gesünderen Lebensstil zu motivieren. Gemessen wird deshalb die Bewegungszeit und nicht die Leistung. In diesem Jahr konnten zum 10-Jahr-Jubiläum Schweiz weit 235 000 Teilnehmende registriert werden, welche insgesamt 400 000 Bewegungsstunden sammelten. Somit ist es das grösste zusammenhängende Bewegungs- und Ernährungsprojekt der Schweiz.

Erstmals hat sich auch die Gemeinde Bassersdorf an diesem volkssportlichen Anlass beteiligt; sie hat die Stadt Kloten herausgefordert. Organisator der Bewegungswoche in Bassersdorf war die Sport- und Freizeitlanlage bxa unter Leitung von Geschäftsführer Roland Wittmann. Er hatte von der Gemeinde den entsprechenden Auftrag erhalten. Der Leiter der bxa hatte, zusammen mit zahlreichen Helferinnen und Helfern, ein attraktives Programm zusammengestellt mit dem Ziel, möglichst viele Bassersdorferinnen und

Bassersdorfer für eine Teilnahme an einer Aktivität zu motivieren und so wertvolle Bewegungsminuten zu sammeln. Unterstützung fand Wittmann bei zahlreichen Vereinen, beispielsweise beim Turnverein Bas­ sersdorf, bei der Frauen- und Männerriege, dem FC Bassersdorf, dem Musikverein und sechs Schulklassen.

Zahlreiche Aktivitäten Den Auftakt bildete am Samstag, 3. Mai der «bxa-walk-and-run» mit einem 21 Kilometer langen Halbmarathon entlang der Gemeindegrenze. Die Teilnehmenden konnten die Strecke nach Wahl gehend oder rennend absolvieren. Im Angebot waren auch kürzere Distanzen über 2,8 oder 5,3 sowie 9,8 Kilometer. Leider konnten sich an diesem Tag wegen des nassFortsetzung auf Seite 2

Widerstand Gegen das Aus der aufsuchenden Jugendarbeit in Brütten auf Ende Juni regt sich Widerstand aus der Bevölkerung: Ein Komitee hat eine Initiative mit 162 Unterschriften bei der Gemeinde eingereicht. Seite 21

Zweiter Wahlgang Mit 804 Stimmen hat Christof Bösel die Kampfwahl für das Gemeindepräsidium gegen Urs Buchegger (750 Stimmen) für sich entschieden. Der bisherige Vize-Präsident Bösel kann auf mehrere Jahre Behördenerfahrung zurück blicken. Seite 31

Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf

ab Seite 7 ab Seite 18 ab Seite 28

Eröffnet wurde die Bewegungswoche am Samstag mit dem Halbmarathon entlang der Bassersdorfer Gemeindegrenze mit Start bei der bxa. (Bilder: Reto Hoffmann)


Thema des Monats

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Dorf-Blitz

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Spitze Feder wie es seine Art war. Mein Vater geht nun auf die 80 Jahre zu, ist gebrechlich und nicht mehr gesund. Meine Schwiegermutter kann diesen Sommer ihren 90. Geburtstag feiern und lebt ebenfalls noch immer weitgehend selbstständig in ihrer Wohnung. Beide bekommen eine minimale Unterstützung durch die Spitex, worüber wir sehr froh sind, und massive Hilfe durch uns Kinder. Annamaria Ress Mit zunehmendem Alter der Eltern brauchen diese immer mehr die Fürsorge und Hilfe ihrer Kinder. Dies ist für beide Seiten nicht einfach. Ich bin eine Halbwaise seit 33 Jahren. Lange Zeit managte mein Vater seinen Haushalt selbstständig und gewissenhaft, kalten Wetters wenige Sportler aufraffen und ihre Laufschuhe schnüren. Auf deutlich mehr Begeisterung stiessen dagegen am Sonntag die Bewegungslandschaften des Turnvereins in der Schulanlage Geeren. Gegen 80 Personen, darunter viele Kinder, bewegten sich in den attraktiven Sportstationen. Einen ähnlich grossen Zuspruch fand am darauffolgenden Mittwochnachmittag auch das Kinder-Plauschturnier des FC Bassersdorf auf dem Fussballplatz Acherwis. Etwas Originelles liess sich der Musikverein Bassersdorf (MVB) einfallen, um sich an der Bewegungswoche zu beteiligen. Zusammen mit

Schleichend tritt eine Zeitperiode ein, in der wir Söhne und Töchter uns plötzlich um einiges mehr kümmern müssen, damit nicht alles aus dem Ruder läuft. Ganz schnell ist sie übergross da, die Zeitspanne, in der wir Kinder – und das sind wir halt mit über 50 Jahren immer noch für unsere Eltern – für sie sorgen müssen. Die Zuständigkeiten der Stadtmusik Kloten und der Stadtjugendmusik veranstaltete der MVB in der Rüebisbachhalle in Kloten eine öffentliche Musik- und Marschprobe. Unter Leitung von Jean-Luc Kühnis von showband.ch lernten die rund 60 Personen das professionelle Show-Marschieren in einer Musikformation.

Kloten deutlich besser Am Samstag fand dann vor der Klotener Rüebisbachhalle die Abschlussveranstaltung und Verkündung des Duell-Gewinners statt. Die Bassersdorfer hatten sich entschlossen, den Weg nach Kloten zu Fuss zurückzulegen, um damit noch mehr Bewe-

IMPRESSUM

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Chefredaktion ·  Susanne Reichling Dorf-Blitz Lättenstrasse 25 8308 Illnau Telefon 052 343 68 77 Natel 079 258 55 79 Fax 086 052 343 68 77 E-Mail redaktion@dorfblitz.ch Sekretariat: Inserate | Allgemeines ·  Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 Fax 044 836 30 67 E-Mail inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8

Webmaster ·  Reto Hoffmann

Ich spreche hier nicht von einer Verantwortung, die wir innerhalb einer Familie und überhaupt gegenüber Mitgungsminuten zu sammeln. Trotz prominenter Begleitung durch Gemeindepräsidentin Doris Meier und Gemeinderat Richard Dunkel, Vorsteher des Ressorts Gesellschaft und Kultur, fanden sich nur gerade zwei Dutzend Leute ein, um gemeinsam nach Kloten zu marschieren. Dies vermochte natürlich nicht, das zu Gunsten von Kloten bestehende Endresultat zu kehren. So konnte die Stadt Kloten mit 4217 Bewegungsstunden als wohlverdiente Siegerin verkündet werden. Bassersdorf brachte es lediglich auf 1317 Stunden. Dem Bassersdorfer Organisator Wittmann war zwar die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben, trotzdem bli-

menschen haben. Doch die Tatsache, dass viele Nachkommen für ihre Eltern sorgen (einkaufen, Zahlungen erledigen, Bankgeschäfte tätigen, Steuererklärung ausfüllen, Transportfahrten zu Ärzten ermöglichen) und dies immer als eine Selbstverständlichkeit hingenommen wird, erachte ich als sehr schwierig. Hat «das Kind» nicht sofort und gerade jetzt Zeit, sind Eltern häufig gekränkt und fühlen sich nicht respektiert. Und trotzdem hat das alles für uns auch damit zu tun, dass wir Kinder in einen Gewissenskonflikt gedrängt werden, und dass die nachlassende Kraft der Eltern uns auch die eigene Endlichkeit vor Augen führt.

Annamaria Ress

ckte er aber auf eine erfolgreiche Veranstaltung zurück. «Es hat sich gezeigt, dass viele Dorfbewohner sportlich aktiv sind und sich für einen solchen Anlass begeistern lassen.» Doch selbstkritisch fügt er hinzu: «Wahrscheinlich müssen wir für ein nächsten Mal die Werbetrommel noch etwas stärker rühren.» Ob eine Revanche stattfinden wird, ist noch nicht entschieden. Als «Strafe» muss Bassersdorf für die Vertreter beider Behörden nun ein Unihockeyspiel organisieren; dieses soll noch vor den Sommerferien stattfinden. «So haben wir wenigstens Heimvorteil», meinte dazu der Bassersdorfer Gemeinderat Richard Dunkel schmunzelnd. ◾

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Produktionsleitung ·  Susanne Reichling | Annamaria Ress Redaktion ·  Nadja Bächi ·  Susanne Gutknecht ·  Reto Hoffmann ·  Tobias Jäger ·  Kevin Knecht ·  Sandra Lanz ·  Daniela Melcher ·  Yvonne Müller ·  Mano Reichling ·  Susanne Reichling ·  Annamaria Ress ·  Konrad Schwitter

kehren um und dauern häufig um einiges länger, als es für die Eltern der Fall war – um grad mal dieses Argument zu entkräften. So manche Tochter rutscht plötzlich in einen Pflegedienst hinein, ohne dass jemals ganz klare Abmachungen getroffen wurden. Und, seien wir doch ehrlich, es gibt einfach Tätigkeiten, die man nicht machen möchte, schon gar nicht bei den Eltern. Wo bleibt da eine gewisse gesunde Distanz, wo der Respekt voreinander? Von der seelischen Belastung ganz zu schweigen, wenn die Arbeiten ein Ausmass annehmen, die sich mit dem eigenen Alltag nur schwer vereinbaren lassen.

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Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat ­gratis in alle Haushaltungen der ­Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 26. Juni 2014.

Auflage 18. Jahrgang | 9100 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement Fr. 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.

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Thema des Monats

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Bewegen hiess auch, sich in den Ringen schwingen zu lassen.

Viel Spass hatten die Erst- bis Viertklässler bei den Bewegungslandschaften im Schulhaus Geeren am Sonntag.

Der Turnverein Bassersdorf hatte diverse Attraktionen.

Friedliches Kräftemessen zwischen Mädchen und Buben auf den «fliegenden Matten».

Eröffnet wurde die Bewegungswoche am Samstag mit dem Halbmarathon entlang der Bassersdorfer Gemeindegrenze mit Start bei der bxa.

Schwitzen für eine gute Sache: Beim bxa-Groupfitnessmarathon (hier das M.A.X) waren alle mit vollem Einsatz dabei.

Diese Schülerin macht sich auf, um zusammen mit ihrem Papi Bewegungsminuten zu sammeln.

Auch das Walking gab wertvolle Bewegungsminuten für das Erreichen eines guten Ergebnisses.

Kameradschaftliches Händeschütteln am Schlussanlass: Gemeinde- und Stadtvertreter sowie die Organisatoren der Duellwoche.


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Monatsinterview

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Urs Müller arbeitet als medizinischer Präparator am Veterinär-Anatomischen Institut der Universität Zürich

Den Studierenden die Anatomie plastisch darstellen Er braucht viel Geduld, noch mehr Konzentration und ein enormes anatomisches Fachwissen: Urs Müller aus Birchwil (Nürensdorf) ist der einzige veterinär-medizinische Präparator der Schweiz. Seine Arbeit dient in erster Linie studierenden Veterinärmedizinern am Veterinär-Anatomischen Institut der Universität Zürich. Ein interessanter Blick hinter die Kulissen eines seltenen Berufes. von Mano Reichling

Welchen Beruf haben Sie ursprünglich erlernt? Ich habe eine Lehre als Reprofotograf gemacht in einer Firma für Lithografie in Albisrieden. Nach dem Lehrabschluss, 1976, erlebten wir die starke Rezession; das grafische Gewerbe gehört in solchen Situationen immer zu den ersten Leidtragenden. Also stand ich mit meinem frischen Zeugnis als Arbeitsloser da. Ich habe immer schon Musik gemacht und hätte, anstatt meine Lehre zu absolvieren, auch das Klavier-Studium am Konservatorium machen können. Aber dannzumal sprach mein Vater ein Machtwort, das komme nicht in Frage. Zuerst solle ich einen Beruf lernen, war er überzeugt. Heute bin ich ihm dankbar, dass er meine Weichen so gestellt hat. Während meiner Lehre brach ich die klassische Klavierausbildung ab und begann in einer Band mitzuspielen. Wir spielten Soul, Rhythm & Blues und anderes mehr. Eines Tages ging ich in ein renommiertes Musikgeschäft in Zürich und stellte dort die Frage, ob in irgendeiner Band ein Pianist benötigt werde. Der Zufall wollte es, dass eine Schweizer Profi-Band auf Tournee in Norwegen einen Pianisten suchte, und so machte ich mich zusammen mit dem Bruder der Sängerin auf und fuhr mit ihm im VW-Bus nach Norwegen. Dort lernte ich die Bandmitglieder wie auch ihr Repertoire kennen und tingelte dann drei Jahre mit dieser Truppe umher.

Wie hiess die Band von damals? Das Sextett hiess Tomorrow Show Band (lacht). Nach drei Jahren hatte ich die Schnauze voll von Musik und

Skelette von Pferden und Rinder und plastinierte Objekte in der grossen Sammlung. (Bilder: Mano Reichling)

wollte etwas anderes machen. Zu meinem erlernten Beruf wollte ich aber nicht zurück. Ich las den Stellen-Anzeiger und entdeckte darin ein Inserat, in dem ein Veterinärmedizinischer Präparator gesucht wurde. Die Anforderungen waren einfach: Eine abgeschlossene Berufslehre in einem handwerklichen Betrieb wurde gefordert. Ich meldete mich auf das Inserat und landete hier am Veterinär-Anatomischen Institut der Universität Zürich.

«Nach drei Jahren Musik hatte ich die Schnauze voll und wollte etwas anderes machen» Sie brachten also keinerlei medizinische oder anatomische Grundkenntnisse mit? Nein, rein gar nichts in dieser Richtung. Mein damaliger Lehrmeister, ein Deutscher, hatte den Beruf als biologischer Tierpräparator in seiner Heimat erlernt. Dort wurden viele Tiere präpariert. Dieser Herr Steinmann weihte mich in alle Geheimnisse der Tierpräparation ein und wir arbeiteten rund zehn Jahre miteinander. Eine geregelte Ausbildung in meinem Beruf gibt es nicht, und so ist der Beruf auch nicht vom Biga (Bun-

desamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit) anerkannt. Aber das spielt heute überhaupt keine Rolle. Ich bin im veterinärmedizinischen Bereich der Einzige in der Schweiz, der diese Präparationen macht. Daneben gibt es aber Präparatoren in der Humanmedizin und Sektionsassistenten in der Pathologie.

Sie arbeiten alleine hier in Ihrem Atelier? Ich arbeite zusammen mit einer Bas­ sersdorferin, Kathrin Süss, sie ist zuständig für den Vorlesungsbetrieb in der (Tier-)Anatomie. Das heisst, sie ist verantwortlich, dass die richtigen Präparate in der richtigen Vorlesung oder Demonstration vorhanden sind und stellt sie danach wieder an den richtigen Ort. Dazwischen hilft sie mir bei der Bearbeitung der Präparate.

Das heisst, dass die Studenten an solchen Präparationen auch das Sezieren erlernen? Genau, das sind Vorlagen für die Studierenden, Professoren und wissenschaftlichen Assistenten, welche die Kurse leiten. Sie greifen immer wieder zu unseren Präparationen und Modellen zurück.

Dabei handelt es sich um künftige Tierärzte?

Ja, im Allgemeinen lehrt die Fakultät die Studenten in Anatomie der Haustiere. Dazu gezählt werden Katzen, Hunde, Schweine, Schafe, Rinder und Pferde. Mit diesen Tieren müssen die Studierenden arbeiten, danach können sie sich weiterbilden in Fächern wie Zoologie oder als Spezialisten für Wildtiere. Neben der Anatomie sind am Tierspital auch eine Pferde- und eine Rinderchirurgie unserer Fakultät angegliedert, welche hin und wieder Präparate benötigen. Ausserdem gibt es auswärtige Biologie-Schulen, die ab und zu alte Präparate zum Auffrischen zu uns bringen. Aktuell arbeite ich auch für das Kulturama, Museum des Menschen, und präpariere verschiedene Gehirne für eine Sonderausstellung.

«Aktuell arbeite ich auch für das Kultu­ rama, Museum des Menschen, und präpariere verschiedene Gehirne für eine Sonderausstellung» Wie viele Arten von Präparationen gibt es eigentlich? Oh, das sind viele. Beispielsweise Skelettpräparationen, Muskel-, Nerven-, Gefäss- sowie Bänderpräpara-


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tionen und weiteres mehr. Mein Job ist es immer, die Anatomie sichtbar zu machen. Ist das Fell eines Hinterbeins von einem Hund weg, sieht man noch kaum etwas ausser dem Bindegewebe. Meine Aufgabe ist es nun, die Fragestellung, also das Gewünschte, sichtbar zu machen.

Ist das Vorgehen immer gleich? Es gibt verschiedene Vorgehensweisen. Beim Skelett werden die ausgeweideten Knochen in Sodalösung ausgekocht; das angenehmere Verfahren, das wir ausführen, ist jedoch ein Enzymbad, in dem die Knochen auch von innen tadellos sauber gereinigt werden. So werden gar Austrittslöcher von Blutgefässen sichtbar. Knochen liegen etwa zehn Tage in diesem Bad, bis sie sauber sind. Dazu kommt das Extrahieren von Fetten im Autoklaven mittels dem Lösungsmittel Methylenchlorid. Soweit die Knochenpräparation. Was die Muskel-, Nerven und Sehnenpräparation betrifft: Wenn ein gestorbenes Tier zu uns kommt – immer im Einverständnis der Besitzer – wird der ausgeblutete Kadaver mit einem Fixationsmittel (zwei- oder vier prozentiges Formaldehyd) über das Blutgefässsystem fixiert. Dieses Mittel verteilt sich nun im ganzen Körper, das Eiweiss koaguliert bis in die Zellen. Die Eiweissmoleküle verändern sich, dass keine Fäulnis entstehen kann, sie können nur noch eintrocknen. Die so fixierten Strukturen erlauben es nun, die Objekte frei zu präparieren.

Monatsinterview Wie lange dauert eine solche Prozedur? Das dauert im Kühlraum bei fünf Grad Celsius rund zehn Tage, dann kann ich mit meiner Arbeit beginnen. Je nachdem, was gewünscht wird, muss das zu präparierende Teil zwischendurch immer wieder ins Fixationsbad eingelegt werden. Bis vor kurzer Zeit mussten die fertigen Präparate in Formaldehydlösungen aufbewahrt werden. Vor der Präsentation der Objekte musste das Formaldehyd wochenlang ausgewaschen werden und am Schluss mussten die Präparate wieder zurück ins Fixationsbad. Dank Professor Gunther von Hagens Erfindung, der von ihm entwickelten Plastination, können nun die Präparationen einfach ohne Flüssigkeit gelagert und ausgestellt werden.

«Dank Professor Gunther von Hagens Er­ findung, der von ihm entwickelten Plastination, können nun die Präparationen einfach ohne Flüssigkeit gelagert und ausgestellt werden» Wie funktioniert dieses Verfahren genau? Vereinfacht gesagt werden an dem mit Formaldehyd fixierten Objekt die Strukturen heraus gearbeitet. Dann folgt der Plastinationsprozess, bei dem zuerst das vorhandene Wasser

durch Aceton ausgetauscht wird, in einer grossen Wanne bei Minus 20 Grad in einem explosionsgeschützten Raum. Je nach Grösse des Objektes liegt das Teil für Tage, Wochen oder Monate im Aceton, bis zu 99 Prozent selbst in die tiefsten Schichten das Wasser verdrängt ist. Danach kommt das Objekt in ein vorgehärtetes Silikon und unter leichtem Vakuum, dort wird nun das Aceton vergast und durch das Silikon ersetzt. Dieser Prozess dauert minimal einen Monat. Danach bewirkt ein zweiter Härter, dass die Oberfläche fest wird, dann kann das plastinierte Präparat schon benutzt werden, im Innern ist das Silikon jedoch immer noch flüssig. Im Verlauf von einem bis zwei Jahren ist dann das Silikon gänzlich ausgehärtet. Eine wirklich clevere Lösung für uns, die Gunther von Hagens entwickelt hat.

«Für die Aufbewahrung anatomischer Präparationen bedeutet das Verfahren einen Quantensprung» Kennen Sie den Professor persönlich? Ich habe Gunther von Hagens anlässlich eines Kongresses in seinem Institut in Heidelberg kennen gelernt. Für die Aufbewahrung anatomischer Präparationen bedeutet das Verfahren einen Quantensprung. Man kann es aber nicht für alle Präparationen gebrauchen,

Sorgfältiges Arbeiten an einem Plastinat erfordert viel Geduld und Konzentration.

5 weil die Objekte – wie bereits erwähnt – hart werden.

Würden Sie auch einen Menschen präparieren? Nein, hier habe ich eine klare Barriere zwischen Tier und Mensch, die man sicher überwinden kann. Ich könnte vermutlich, möchte aber nicht an einem Menschen herumschneiden.

Wie lange hält denn ein derart plastiniertes Objekt? Das hält ewig und kann nur noch mechanisch zerstört werden.

Die langen Wartezeiten erfordern sicher, dass Sie an verschiedenen Objekten tätig sind? In der Tat arbeite ich immer an vier oder fünf Objekten gleichzeitig. Ungefähr 20 Plastinate sind das pro Jahr. Die präparative Arbeit erfordert eine sehr präzise Mechanik: Ein Schnitt mit dem Skalpell an einem falschen Ort wäre fatal. Ein ganzer Pferdekörper zum Beispiel braucht sicher zwei oder drei Monate nur präparative Arbeit. Mit den ganzen Bädern bis hin zum fertigen Plastinat muss man mit mehr als einem halben Jahr rechnen.

Das kleinste von Ihnen präparierte Tier dürfte die Maus sein, haben Sie aber auch schon einen Elefanten präpariert? Die Maus stimmt, aber beim Elefanten waren es nur Teile davon. (lacht)

Jede Präparation, so stelle ich mir vor, ist für Sie Neuland; wie bereiten Sie sich vor? Ich arbeite mit Büchern. Und, wenn Arbeiten mit exotischen Tieren bevorstehen, informiere ich mich im Internet. Die Professoren kommen beispielsweise zum mir und erklären genau, was sie benötigen. Vielleicht ist es immer der gleiche Nerv, der Probleme bereitet. Oder bestimmte Eigenheiten im Operationsbereich, die ich dann so anschaulich wie möglich präpariere. Das spannende an meiner Arbeit ist ja, dass ich jedem Wunsch gerecht eine mir sinnvolle Methode ausdenken kann, das gewünschte Ziel zu erreichen. Meine Aufgabe besteht darin, die Anatomie so darzustellen, dass die Studierenden möglichst schnell begreifen, wo ein bestimmter Nerv, ein bestimmter Muskel oder ein bestimmtes Blutgefäss liegt. 


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Wir danken unseren drei abtretenden Mitgliedern der Kirchenpflege Rolf Baltensperger, Urs Gloor und Renate Luzi für ihre Arbeit und ihren Einsatz zu Gunsten unserer Kirchgemeinde herzlich und wünschen ihnen viel Freude an der wiedergewonnenen Freizeit!

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Wochenendreise nach Lissabon Vom 12. bis 15. September 2014 bietet Pfarrer Clemens Bieler eine Reise nach Lissabon an. Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.basinueri.ch und im «brennpunkt», Gemeindebeilage zu «reformiert.».

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Aus Behörde und Verwaltung

Gemeinde setzt auf einheimische Artenvielfalt

Zentrum erblüht mit naturnaher Bepflanzung Bei der Neubepflanzung rund um den Zentrumskreisel wird ab 2014 vollumfänglich auf fremdländische Pflanzenarten verzichtet. Die Gemeinde Bassersdorf übernimmt damit eine Vorbildfunktion bei der Förderung der einheimischen Artenvielfalt. Dass eine Aufwertung des öffentlichen Raums auch mit einheimischen Pflanzenarten möglich ist, zeigt die Neugestaltung des Zentrumskreisels. 2750 Setzlinge von ausschliesslich einheimi-

tion

Gratula

Wir gratulieren zum 90. Geburtstag am 14. Juni Walter Hammer-Rufibach Bahnhofstrasse 21 zum 85. Geburtstag am 11. Juni Max Baumann-Etter Altersheim Breiti am 16. Juni Madeleine Schwarz-Ducret Schatzackerstrasse 67 am 23. Juni Ernst Brunner-Burkhalter Wiesenweg 3 zum 80. Geburtstag am 13. Juni Margrit Pulfer-Brühwiller Im Lindenacher 25

schen Pflanzenarten wurden im Frühling 2013 für die Neubepflanzung verwendet. Acht verschiedene Pflanzenarten sorgen seit letztem Frühjahr zwischen April und Oktober für ein mehrfarbiges Blütenbild. Gezielt wurden Arten ausgewählt, die verschiedenfarbig und zu unterschiedlichen Zeiten im Jahr blühen. Der Kriechende Günsel und die Frühlings-Schlüsselblume als Frühblüher bilden dabei den Auftakt in den Frühling, während die WiesenMargerite und die Karthäuser-Nelke bis in den Herbst zu bewundern sind. Die geringe Wuchshöhe der gewählten Arten gewährleistet zu jeder Jahreszeit die Verkehrssicherheit. Zudem ist der Pflegeaufwand mit maximal zwei Schnitten pro Jahr und dem zwischenzeitlichen Jäten von eingewanderten Problempflanzen gering. In diesem Frühling wurde nun auch das Zentrum des Kreisels mit insgesamt zwölf einheimischen Arten bepflanzt und zwischen den Pflanzen eine artenreiche Magerwiesenmischung eingesät. Langfristig soll das Kreiselzentrum als pflegeleichte, artenreiche Magerwiese die Blicke erfreuen.

Förderung der Natur Einheimische Pflanzenarten bieten, im Gegensatz zu fremdländischen, der heimischen Tierwelt eine wichtige Nahrungs- und somit auch Le-

Einheimische Pflanzen in den Flächen um den Zentrumskreisel. (zvg)

bensgrundlage. Zudem gibt es genug Beispiele von gebietsfremden Arten, die sich unkontrolliert ausbreiten und so zu massiven naturschützerischen, gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schäden führen können. Die Kanadische Goldrute zum Beispiel wurde ursprünglich als beliebte Zierpflanze aus Nordamerika in die Schweiz eingeführt. Seit rund 60 Jahren breitet sich diese Art nun explosionsartig aus und muss in vielen Naturschutzgebieten und anderen wenig genutzten Flächen gezielt bekämpft werden, damit dieser sogenannte «invasive Neophyt» keine Reinbestände bildet und die einheimischen Pflanzenarten verdrängt.

Nachahmer gesucht Durch die naturnahe Bepflanzung des Zentrumskreisels erhofft sich die Gemeinde Bassersdorf auch einen gewissen Nachahmungseffekt. Das zentral gelegene Anschauungsbeispiel soll die Einwohnerinnen und Einwohner von Bassersdorf dazu anregen, vermehrt auch in den privaten Gärten auf die Schönheit einheimischer Pflanzenarten zu setzen und damit der einheimischen Tierwelt mehr Nahrung und Lebensraum zu bieten. Abteilung Bau + Werke

Schulhaus Chrüzacher / Ausstellung Projekte

Einbürgerungen

Am Orientierungsabend vom 20. Mai wurde das aus der öffentlichen Ausschreibung hervorgegangene Siegerprojekt vorgestellt (siehe auch Bericht in dieser Ausgabe). Die Modelle der eingereichten Projekte werden vom 26. Mai bis 6. Juni 2014 im Gemeindehaus B, 1. Stock, ausgestellt und können während den ordentlichen Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung besichtigt werden.

In das Bürgerrecht der Gemeinde Bassersdorf wurden aufgenommen: • Iamarino Medhina, geb. 22. März 1994, Staatsangehörige von Italien, wohnhaft Im Rietli 3; • Kulma Sakphatum, geb. 3. August 1977, Staatsangehöriger von Thailand, wohnhaft Ufmattenstrasse 27; • Moggio René, geb. 27. Dezember 1952, und Bolinger Moggio Ruth, geb. 24. November 1955, beide Schweizer Staatsbür ger, wohnhaft im Lindenacher 5; • Simoni Katja Gabriele, geb. 21. November 1974, Staatsange hörige von Deutschland, wohnhaft Zürichstrasse 61.

Gemeindeverwaltung Bassersdorf

Gemeinderat Bassersdorf


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Aus Behörde und Verwaltung

Eine Gemeindeverwaltung – verschiedenste Berufe

Bibliothekarinnen und ihre starken Helfer Im Rahmen unserer Vorstellung der verschiedenen Aufgabenbereiche der Verwaltung zeigen wir diesen Monat die Zusammenarbeit von zwei Bereichen, die unterschiedlicher kaum sein können. Was ist, wenn es in der Bibliothek darum geht, ausgemusterte Medien zu entsorgen, saisonale Medien vom Dachboden zu holen und wieder dorthin zu bringen, für eine Veranstaltung schwere Regale zu verschieben oder Stühle vom Schulhaus zur Bibliothek zu transportieren? Dann sind starke Männerhände gefragt. Für die Bibliothekarinnen ist es ein Geschenk, in solchen Fällen auf die Unterstützung der Werksarbeiter zählen zu dürfen. Sie sind zur Stelle, wenn Not an der Frau ist. Deshalb gebührt diesen «Heinzelmännern und –frauen» ein grosses Dankeschön – dank ihrer tatkräftigen Mithilfe bleibt den Bibliotheka-

Exkursion Überwerfung Hürlistein Am Donnerstag, 5. Juni 2014 haben Sie die Möglichkeit, das imposante Bauwerk der SBB aus der Nähe zu betrachten (gemäss ausführlichem Beschrieb in der Dorf-BlitzAusgabe April). Treffpunkt: 19 Uhr bei der Vereinshütte des Hundesports Effretikon und Umgebung Dürrholz (direkt bei der Überwerfung Hürlistein). Um 18.30 Uhr fährt ein Shuttlebus von der Bushaltestelle Bassersdorf, Baltenswil (Bus Nr. 765) bis zum Hürlistein.

rinnen einiges an harter körperlicher Arbeit erspart. Die Bibliotheksarbeit kann in drei Hauptbereiche eingeteilt werden: die Medienausleihe während den Öffnungszeiten, die Zusammenarbeit mit der Schule (vor allem die Klassenbesuche) und die Hintergrundarbeiten. Dies ist ein Bereich, zu dem viele kleine und grosse Aufgaben zählen, die vor allem ausserhalb der Ausleihzeiten erledigt werden müssen. Ein Grossteil der Zeit wird für den Einkauf und die Aufbereitung der Medien, das Planen und Organisieren von Veranstaltungen, das Aufstellen der saisonalen Medien und für viele kleine Arbeiten rund um den Bibliotheksbetrieb aufgewendet. Das Meiste kann von den Bibliothekarinnen selbst erledigt werden, doch ab und zu freuen sie sich auf die Unterstützung der Männer im orangen Dress. Bibliothek Bassersdorf

Mitarbeiter des Strassenteams schmökern in ausgemusterten Büchern. (zvg)

Die Gemeinde lädt zum zweiten Bevölkerungsanlass ein

«Älter werden in Bassersdorf» Nach dem erfolgreichen Workshop im November 2013 hat Pro Senectute die gesammelten, vielfältigen Ideen zusammengefasst und der Gemeinde einen Auswertungsbericht mit kurz-, mittel- und langfristigen Empfehlungsmassnahmen überreicht. Gerne präsentieren wir Ihnen diese Resultate und laden Sie zum zweiten Bevölkerungsanlass zu die-

sem Thema ein, am Dienstag, 10. Juni 2014, 19.30 Uhr im Franziskuszentrum.

Auswertungsbericht Nebst Nachbarschaftshilfe beschäftigt die Bevölkerung das Thema Informationsdichte und –Kanäle, welches gemäss Empfehlung von Pro

Wir freuen uns, wenn wir Sie am 10. Juni ausführlich über das Ergebnis des letzten Workshops informieren dürfen. Im zweiten Teil des Abends besteht wiederum die Möglichkeit, einige der vielen Ideen in kleineren Gruppen weiter zu diskutieren. Zudem wird Esther Diethelm, welche die neu geschaffene Stelle als Altersbeauftragte in Bassersdorf per 1. Juni antritt, ebenfalls vor Ort sein. Wir danken für Ihr Interesse.

Informationen zu dieser Exkursion finden Sie auf der Webseite der Gemeinde, www.bassersdorf.ch. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt, die Teilnahme ist kostenlos. Fachkommission Landwirtschaft + Naturschutz

Senectute vertieft überprüft werden soll. Ebenso wird es als wünschenswert erachtet, die verschiedenen Angebote für ältere Menschen wie TixiTaxi, Rotkreuzfahrdienst, Mahlzeitendienst sowie gesellschaftliche Angebote zu bündeln, indem beispielsweise ein Verein von Senioren für Senioren aufgebaut wird.

Ideensammlung aus dem Workshop 2013. (zvg)

Abteilung Soziales + Alter


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Aus Behörde und Verwaltung

Integrationsprogramm der Gemeinde Bassersdorf

Sprachfrühförderung durch Spielgruppe Chreisel Hilfe die Lernvoraussetzungen und damit der spätere Schulerfolg verbessert werden kann.

Waldspielgruppe Nebst der traditionellen Spielgruppe und der Spielgruppe plus bietet die Spielgruppe Chreisel auch an einem weiteren Morgen die Waldspielgruppe an. Am Mittwochmorgen versammeln sich zwölf Kinder und zwei Spielgruppenleiterinnen in der Nähe der Waldhütte Heidenburg und ziehen bei jedem Wetter los. Die Natur alleine regt die Kreativität und Fantasie der Kinder an. Sprachförderung wird grossgeschrieben in der Spielgruppe plus. (zvg)

entwickelten Sprachförderkonzept. Gefördert werden sowohl die kommunikative Kompetenz als auch das Sprachverständnis und die Erweiterung des Wortschatzes. Neben den einzelnen Sprachfördersequenzen wird gespielt, mit verschiedensten Materialien gewerkt, gesungen, gemalt, gebastelt, musiziert und Geschichten erzählt. Das Ziel der Spielgruppe plus ist es, ein sinnvolles und ganzheitliches Förderangebot für Kinder im Vorschulalter zu entwickeln, mit dessen

Mit dem Fahrplanwechsel gibt es einige Änderungen zu beachten. Bei der neuen S16 ist teilweise im Flughafen mit einer Wartezeit von zehn Minuten zu rechnen. Für Fahrten nach Zürich empfiehlt sich deshalb teilweise ein Ausweichen auf die S7. Ferner wurde an der Regionalen Verkehrskonferenz informiert, dass die S7 ab 14. Juni mit älteren Fahrzeugtypen fahren wird. In den meisten Zügen wird – in der Regel in der Zugsmitte – ein Wagen mit Niederflureinstieg mitgeführt. Die neu in Bassersdorf haltende S16 (Ersatz der bisherigen S2) verfügt demgegenüber durchgehend über Niederflureinstiege.

Abteilung Bau + Werke

Freie Plätze Die Gemeinde Bassersdorf hat im Rahmen der Integrationsmassnahmen eine Vereinbarung mit der Spielgruppe Chreisel getroffen, um ein Angebot zur Sprachfrühförderung zu schaffen. Die Spielgruppe Chreisel konnte 2013 ihr 20-Jahr-Jubiläum feiern und wurde zudem mit dem Qualitätslabel des Schweizerischen Spielgruppenleiterinnenvereins ausgezeichnet. Das Angebot Spielgruppe plus knüpft an die bereits etablierten Spielgruppen an und ergänzt diese durch gezielte Förderung des Spracherwerbs nach einem speziell

ZVV-Informationen

Zurzeit gibt es noch einige freie Plätze in der Spielgruppe und in der Waldspielgruppe. Am 2. Juni um 20 Uhr findet ein Elterninformationsabend im Singsaal des Schulhauses Geeren statt. Das Team der Spielgruppe Chreisel lädt interessierte Eltern herzlich dazu ein und freut sich jetzt schon auf die nächste Generation Spielgruppenkinder, die ab August 2014 dazu gehören. Weitere Informationen finden sich auf www.spielgruppe-chreisel.ch.

Dankeschön! Aufgrund unseres Aufrufes im Dorf-Blitz (März-Ausgabe) haben sich viele Menschen gemeldet und der Gemeinde für den Bereich Asylwesen nicht mehr benötigte Betten geschenkt. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön allen Spenderinnen und Spendern. Abteilung Soziales + Alter

Abteilung Bildung + Familie

Lesung mit Alex Capus zu seinem Nachbarn «Urs» Am Dienstag, 3. Juni, liest der Oltener Autor Alex Capus um 20 Uhr in der Bibliothek Geschichten aus der Kleinstadt, in welcher er mit seiner Familie seit vielen Jahren wohnt. In seinem neusten Werk «Mein Nachbar Urs» erzählt Capus von Gesprächen mit seinen Nachbarn auf dem Kiesplatz am Ende der Strasse - Gespräche über Gott und die Welt an lauen Sommerabenden.

Autor Alex Capus. (zvg)

Alex Capus ist am liebsten zu Hause in Olten. Dort hat er fünf Nachbarn, die alle Urs heissen. Eigentlich sind es sogar sechs, aber einer will nicht, dass man über ihn schreibt. An mil-

den Sommerabenden trifft er sich mit ihnen auf dem kleinen Kiesplatz, um Würste zu braten und sich die Welt erklären zu lassen. «Kein Mensch mag Bärlauch», sagt der erste Urs. «Bärlauch isst man nur, weil er halt da ist. Bärlauch ist wie Kaufhausmusik. Die hört man auch nur, weil sie halt da ist.» Voller Humor und Feingefühl, gutmütig und gnadenlos zugleich, hält Alex Capus einer ganz gewöhnlichen Kleinstadt den Spiegel vor. Seine bezaubernden kleinen Geschichten sind wie seine Romane, getragen von einer fröhlichen Melancholie und einer unerschöpflichen Menschenkennt-

nis, für die ihn seine Leserinnen und Leser so lieben. Alex Capus ist 1961 in der Normandie geboren und veröffentlichte 1997 seinen ersten Roman «Munzinger Pascha», dem seither 15 weitere Bücher mit Kurzgeschichten, Romanen und Reportagen folgten. Im Anschluss an die Lesung: Apéro und Bücherverkauf (auf Wunsch signiert vom Autor). Anmeldung erwünscht, Eintritt: 10 Franken. Bibliothek Bassersdorf


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BASSERSDORF

Am 30. März 2014 fanden in Bassersdorf die Wahlen in den Gemeinderat statt. Gewählt wurden dabei unter anderem die drei Kandidaten der FDP. Ebenfalls gewählt wurde die langjährige «parteiunabhängige» Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler. Nach Durchführung einer Mitgliederversammlung der FDP wurde am 25. April 2014, d. h. gerade mal 26 Tage nach den Wahlen, der Parteieintritt der «parteiunabhängigen» Doris Meier-Kobler in die FDP publiziert. Wählten die Bassersdorferinnen und Bassersdorfer also unbewusst ein FDP-Mitglied? Tatsache ist, dass • sich die SVP bereit erklärt hat, auf eine Kampfwahl zu verzichten, wenn die FDP eine / n Nachfolger / in für die zurücktretende Ruth Bösch nominieren würde • die FDP nun ohne vorherige Kampfwahl über ZWEI Nachfolger / innen verfügt • Doris Meier-Kobler nach den Wahlen im «Zürcher Unterländer» erklärt hat, sie habe sich schon lange mit dem Eintritt in die FDP beschäftigt • der Termin der Mitgliederversammlung der FDP Bassersdorf seit langem feststand • Doris Meier-Kobler davon ausgeht, sie werde die FDP im Kantonsrat (oder gar im Regierungsrat?) vertreten Wurden die Bassersdorferinnen und Bassersdorfer durch ein bewusstes, noch vor den Wahlen eingefädeltes Manöver getäuscht? Aufgrund der geschilderten Tatsachen kann man diese Frage nur schwer mit NEIN beantworten. Sollte es sich tatsächlich um ein bewusstes Manöver gehandelt haben, wäre dies unredlich und zutiefst undemokratisch. Die SVP Bassersdorf und mit ihr viele Bassersdorferinnen und Bassersdorfer sind von den Vorkommnissen ENTTÄUSCHT. Es bleibt somit zu hoffen, dass die Beteiligten für ein solches Vorgehen nicht auch noch belohnt werden.


Dorf-Blitz

Bassersdorf

05/2014

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Gemeindepräsidentin Doris Meier zu ihrem Parteibeitritt und der Wahlbeschwerde

«Die Reaktionen beschäftigen mich» Doris Meier-Kobler steht derzeit besonders im Fokus. Kurz nach ihrer Wiederwahl Ende März als Gemeindepräsidentin hat sie nun einigen Unmut auf sich gezogen. Um nächstes Jahr für einen Sitz im Kantonsrat zu kandidieren, ist sie Ende April der FDP beigetreten, was nicht allen gefällt. Eine Wahlbeschwerde wurde beim Bezirksrat eingereicht.

Was reizt Sie an einer Kantonsratskandidatur? Wichtige Entscheide, die im Kantonsrat gefällt werden, dürfen oder müssen wir in den Gemeinden umsetzen. Die Flughafenregion ist bei vielen Projekten in naher Zukunft betroffen und es ist sicher von Vorteil, sich aktiv bei der Bearbeitung einbringen zu können, als Exekutivvertreterin die Informationen aus erster Hand zu erfahren und somit auch zur Stärkung der Anliegen von Bassersdorf beizutragen.

von Reto Hoffmann Welche Beweggründe und Motivation hinter ihrer Kantonsratskandidatur stehen und wie sie mit dem Unmut in der Bevölkerung umgeht erläutert Doris Meier im Interview mit dem Dorf-Blitz. Was hat Sie bewogen, nach Jahren der Parteiunabhängigkeit in eine Partei einzutreten? Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit dem Gedanken, einen weiteren Schritt in der Politik zu machen. Dabei habe ich mir verschiedene Wege genau überlegt und bin zum Schluss gekommen, dass ich gerne meine Erfahrungen und mein Wissen im Kantonsrat einbringen möchte. Die Mitgliederversammlung der FDP Bas­ sersdorf hat mich dann beim Bezirk als Kantonsratskandidatin vorge-

Doris Meier: «Mein Engagement für Bassersdorf werde ich so weiterführen, wie es sich die Wähler von mir gewohnt sind.» (Bild: Archiv/Reto Hoffmann)

schlagen. Die Eingabefrist lief am 30. April 2014 ab, leider sehr kurz nach den Gemeinderatswahlen. Warum gerade die FDP? Die FDP verkörpert für mich eine liberale, bürgerliche Politik, die Wirtschafts- und Entwicklungsthemen

Vorstand wieder vollzählig An der Generalversammlung des Gemeinnützigen Frauenvereins vom 11. April konnte Präsidentin Rosa Feierabend über 100 Mitglieder, Gönner und Gäste begrüssen. Mit der Einladung wurden die Mitglieder mit einem umfassenden Bericht über das abgelaufene Vereinsjahr und die finanzielle Situation informiert. Somit konnten die Traktanden speditiv behandelt werden. Auch Ruth Frey-Ryser war anwesend, die dem Frauenverein schon 50 Jahre die Treue hält. Sie gründete die Sportartikel-Börse, die Wanderungen und den Rollstuhl-Spazierdienst. Nelly Eigenmann leitet seit 30 Jahren das Turnen. Beide Frauen wurden mit einem Blumenstrauss überrascht.

Nach acht Jahren trat Susi Castelmur aus dem Vorstand zurück. Ihre engagierte freiwillige Tätigkeit wurde gewürdigt. Als neue Vorstandsmitglieder wählte die Versammlung Ulla Bosshard, Annina Braumann und Claudia Schaffner Strässle, womit der Vorstand wieder vollzählig ist. Dank dem grossen Gewinn des Lädelis «Jm Centrum» sowie dem Einsatz von über 100 Helferinnen und Helfern bei den verschiedenen Aktivitäten konnte 2013 die Summe von 56 350 Franken an soziale Institutionen und Werke überwiesen werden.Bereits am Donnerstag, 5. Juni kann beim Sommerapéro im Lädeli «Jm Centrum» von 18.30 bis 21.30 Uhr geplaudert und eine gemütliche Zeit miteinander verbracht werden. (e)

ebenso wie gesellschaftliche Veränderungen in den Mittelpunkt stellt. In meiner Arbeit als Gemeinderätin habe ich bereits als Parteiunabhängige verschiedene Projekte zu diesen Themen in Bassersdorf umgesetzt. Nun hat ein Gemeindebürger eine Wahlbeschwerde beim Bezirksrat gegen Ihren FDP-Beitritt eingereicht. Macht Sie das traurig oder wütend? Die Reaktionen, die durch die Wahlbeschwerde von Dölf Kellenberger ausgelöst worden sind, beschäftigen mich. Mit den Vorbereitungen für die Gemeinderatswahlen 2014 habe ich zusammen mit meinem Unterstützungskomitee aber bereits Ende November 2013 begonnen. In dieser Zeit habe ich verschiedene Gespräche geführt, wie meine politische Zukunft weiter aussehen könnte. Meine Kontaktaufnahme mit der FDP steht im direkten Zusammenhang mit meinem Entscheid für eine Kandidatur in der Kantonsrat und hat deshalb erst nach den Gemeinderatswahlen stattgefunden. Ich kann nur betonen, dass sich meine Haltung in der kommunalen Politik dadurch nicht verändert hat.

Was möchten Sie im Kantonsrat bewirken? Bassersdorf und die Region werden zum Beispiel bei der Umsetzung des kantonalen Richtplans durch wichtige Entscheide gefordert sein, hier würde ich versuchen, in den vorberatenden Kommissionen mein Fachwissen in den diversen Planungsthemen einzubringen. Eine praxisnahe Umsetzung der notwendigen Gesetze wird immer wichtiger werden und hier würde sich meine in über zehn Jahren gesammelte Exekutiverfahrung auswirken. Wäre eine Kandidatur als Parteiunabhängige nicht auch möglich gewesen? Im Gemeinderat widmen wir uns der Sach- und Themenpolitik. Mit meiner langjährigen Erfahrung habe ich festgestellt, dass die Parteizugehörigkeit eher sekundär ist. Um bei einer allfälligen Wahl im Kantonsrat, zur Stärkung der Anliegen des Bezirks, Einfluss geltend zu machen, ist eine Parteizugehörigkeit jedoch unumgänglich, da die Geschäfte in den Kommissionen oder Fraktionen vorbereitet werden. Was für Konsequenzen haben Parteibeitritt und Kandidatur für Ihr Amt als Gemeindepräsidentin? Ich bin immer noch die gleiche Person und an meiner Gesinnung hat sich nichts geändert. Bei einer allfälligen Wahl könnte ich aber die direkten Informationen für Bassersdorf gewinnbringend einbringen und hätte so einen Wissensvorsprung in  einigen Geschäften.


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Dorf-Blitz

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Bassersdorf

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Frage- und Orientierungsabend zum geplanten Schulhaus

Siegerprojekt für «Chrüzacher» präsentiert Für den diesjährigen Frage- und Orientierungsabend hatte der frisch gewählte Gemeinderat erstmals ein Schwerpunktthema bestimmt. Vorgestellt wurde das Siegerprojekt für das neue Schulhaus Chrüzacher, das aus einem öffentlichen Wettbewerb gewählt wurde. von Reto Hoffmann Rund 20 Monate sind vergangen, seit die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Bassersdorf an einer Gemeindeversammlung einen Projektkredit von 550 000 Franken für den Bau eines neuen Schulhauses genehmigten. In dieser Zeit hat sich eine breit abgestützte Baukommission formiert, um in einem zweistufigen Auswahlverfahren den Gesamtleistungsanbieter und Architekten zu bestimmen.

Fünf Projekte Dabei wurde den Bewerbern nicht nur punkto Kosten eine genaue Vorgabe gegeben, sondern auch konkrete An-

Das vorliegende Schulhausprojekt besticht durch seine ansprechende Holzfassade und einen grosszügigen Eingangsbereich. (Visualisierung: zvg)

forderungen gestellt, wie beispielsweise an die Anordnung von Arbeitsräumen oder an die Haustechnik, wie Christoph Füllemann, der neue Vorsteher für Finanzen und Liegenschaften, ausführte. Von den neun Bewerbern der ersten Präqualifikation gingen dann fünf Projekte hervor, welche die Schlussrunde zu bestehen hatten. Entschieden hat man sich schliesslich für den Vorschlag des Gesamtleistungsanbieters Strabag und den Horisberger Wagen Architekten, welche die Vorgaben am besten umgesetzt

hätten, so Füllemann. Das Architektenduo aus Zürich hat bereits verschiedene Schulhäuser in Hinwil, Wetzikon und Volketswil gestaltet.

Zukunftweisendes Konzept Christian Pfaller, Ressortvorsteher Bau + Werke, präsentierte den Anwesenden darauf anhand verschiedener Visualisierungen und Plänen das Siegerprojekt: Das neue Schulhaus besteht aus zwei Gebäudeteilen, einer halb in den Boden versenkten

Zweifachturnhalle und einem Schultrakt mit Aula und Doppelkindergarten. Die Anlage richtet sich am Bodenacherring aus. Die Gebäude sind mit einer ansprechenden Holzfassade aus einheimischen Nadelhölzern verkleidet. Der Schultrakt umfasst zwölf Klassenzimmer, sechs Gruppenräume, eine Bibliothek sowie eine Aula für 240 Personen. Das Gebäude ist zwei Stockwerke hoch. Grosszügige Treppenhäuser und ein Lichthof sorgen im Innern für eine helle und freundliche Atmosphäre. Das zukunftsweisende Projekt bietet eine optimale Nutzungsstruktur dank verschiebbaren Trennwänden in den Zimmern. Optional ist im Süden der Anlage ein Trakt für eine Tagesstruktur mit Hort, Krippe und Mittagstisch vorgesehen. Über das neue Schulhaus können die Bassersdorfer nach einer vorberatenden Gemeindesammlung am 23. September dann Ende November an der Urne abstimmen. Die Fertigstellung  ist auf April 2017 geplant.

Schüler testen neues Onlineportal Fröhliche Klänge zum Muttertag

Alle zwei Wochen erscheint ein neuer «Clever-Express», eine Online-Zeitung für Jugendliche und Schulen. Für das Pilotprojekt haben die beiden Journalistinnen und Schwestern Desirée und Nadja Müller (Bottighofen TG) 800 Schulen angeschrieben und ernteten 700 Rückmeldungen. Bereits haben 40 Schulen das Angebot abonniert, unter anderem auch die Sekundarschule Bassersdorf. Im Schulhaus Mösli beispielsweise diskutierte die Klasse von Regina Köppen (Bild) vor den Früh-

lingsferien das Thema Gripen. Durch leicht verständliche Texte und Erklärungen, die den Schülern als Diskussionsgrundlagen vorliegen, sowie ergänzenden Video- und Radiobeiträgen, sind dank dem Onlinedienst vertiefte Diskussionen über aktuelle Themen unserer Zeit möglich. In der lebhaften Diskussion der Bassersdorfer Klasse erlebte im Fallbeispiel der Kampfjet eine grobe Abfuhr: Neben lediglich zwei Befürwortern stimmten 18 Schüler dagegen. (re)

Das Muttertagskonzert in Bassersdorf hat auch am hundertsten Jahrestag nach Einführung des Muttertages nicht an Beliebtheit verloren. Mit fröhlichem Gesang und betörenden Klängen fand es am 11. Mai als Zeichen der Liebe und Verehrung der Mütter statt. Bei schönem Wetter versammelten sich rund 60 Besucher hinter der Bibliothek und lauschten am Sonntagvormittag der Musik des Musik-

vereins Bassersdorf und der Chorgemeinschaft der Männerchöre Bassersdorf und Brüttisellen. Mit Tuba, Trompeten, Klarinetten, Saxophonen und Querflöten legte sich eine Stunde lang ein schöner Klangteppich über das Dorf. Natürlich kam auch der Gesang nicht zu kurz. Nach dem Konzert durfte das Publikum dann den von der Gemeinde offerierten Apéro bei (ym) Sonnenschein geniessen.


Trotz Dauerregen feierte viel Publikum den Frühlingsanfang

Der 11. Bassersdorfer Böögg war eine Frau Schlechter hätte der Frühling punkto Wetter nicht beginnen können. Im Vergleich zum Vorjahr regnete es am diesjährigen Bassersdorfer Sechseläuten wie aus Kübeln, als sich die Zünfter und Zuschauer auf der Wiese hinter dem alten Dorfschulhaus zu ihrer alternativen Böögg-Verbrennung versammelten. Entsprechend lange dauerte es dann auch, bis der grosse Knall endgültig den Frühling einläutete. Mit 16 Minuten und 8 Sekunden brauchte die Schneefrau fast doppelt so lange wie ihr Kollege in Zürich. Doch man munkelt, dass die Pyrotechniker in der Limmatstadt ein bisschen gar grosszügig mit Brandbeschleuniger nachgeholfen haben

sollen. Ob dies einem schönen Sommer dienlich ist, wird sich weisen. Beim Bassersdorfer Böögg – pardon, der Bööggin – war nach Auskunft ihres Erbauers alles mit rechten Dingen zugegangen. Werner «Heimi» Hermann hatte die Schneelady ordentlich mit Knallkörpern gespickt, damit es mehrmals «gfürchig» krachte und goldener Funkenregen aus dem Busen sprühte. «Galaktische Milch» nannte es PierreLouis von Allmen verheissungsvoll. Der reformierte Bassersdorfer Pfarrer war auf Einladung der Zunft zum Rüttler als Ehrengast dabei. Erstmals in der Geschichte des Bassersdorfer Sechseläutens hatte sich das Zentralkomitee der

Bassersdorfer Zünfte für eine Schneefrau entschieden. Dies als Hommage an die abtretende Zeremonienmeisterin Marianne Moser, welche das Zepter in diesem Jahr in neue Hände übergeben hat. Neuer Marschall ist Katja Rettich, welche «die schöne Tradition in Bassersdorf weiterführen möchte», wie sie gegenüber dem Dorf-Blitz betonte. In gewohnter Manier drehten die elf Zünfte zum Sechseläuten-Marsch ihre Runden um die brennende Schneefrau, verteilten Blumen, Süssigkeiten, Bier oder gar gebratene Würste ab mobilem Grill, wie die Klotener Gastzunft «Goldenes Tor». Auch die im letzten Jahr neu gegründete gemeinderätliche

Zunft «zur Schwarzen Null» war wieder mit von der Partie; unter ihnen auch der kürzlich frisch gewählte Gemeinderat Christoph Füllemann. Für ihn war der Umgang im schwarzen Frack gewissermassen die erste Amtshandlung nach der konstituierenden Sitzung. Die letzte war es hingegen für die abtretende Gemeinderätin Ruth Bösch, die es rechtzeitig nach einem Erholungsurlaub in Thailand noch ans Sechseläuten schaffte. Tradition ist schliesslich Tradition. Text: Reto Hoffmann / Bilder: Reto Hoffmann und Mano Reichling

Bildergalerie unter www.dorfblitz.ch

Erinnerungen, wie es vor dem zweiten Weltkrieg war

Sechseläuten-Tradition in den 1930er-Jahren Immer am Dienstag nach dem grossen Sechseläuten-Umzug in Zürich kam die ganze Metzgerzunft in den «Löwen», um mit Zunftmitglied Sieber, dessen Metzgerei im unteren Teil des Bassersdorfer Gasthofs war, zu feiern. Das war auch ein Fest für uns Mädchen und Buben. Schon bald öffneten sich im ersten Stock die Fenster und an langen Stecken baumelten die ersten Servelas; vor unseren Nasen liessen die Herren diese auf- und abtanzen. Wer eine Wurst erwischte, durfte sie essen: Welch ein Hüpfen und Rufen!

Nebenan war eine Kletterstange aufgestellt, mit oben einem Kranz voller Servelas. Das war eine Übung für die Buben; wer oben ankam, durfte eine Wurst mitnehmen. Ganz clevere Burschen rissen zwei oder drei davon ab und warfen sie ihren schreienden Kollegen zu. Etwas später «regnete» es 10er-, 20er- und 50er-Rappenstücke aus den Fenstern; die Schnellsten waren dann immer die Glücklichsten. Für alle Kinder zugänglich wurde anschliessend eine riesige Zeine mit Servelas hingestellt und alle durften sich in

Einerkolonne daraus bedienen. Dann kam der Schlussgang: Alle Kinder mussten beim schmalen Brüggli hinter dem Lebensmittelladen auf die linke Bachseite. Der kleingewachsene dicke Metzger kam mit einem riesigen «Milchbecki» voller Schlagrahm. Jedes Kind kam über den Bach zurück und erhielt einen grossen Löffel Rahm in den Mund. Das war fein! Die Schulkinder aus dem Schatzacher waren ja Vegetarier; sie assen ihre Servelas auf dem Heimweg, und sie schmeckten ihnen gut. Mit dem

18 Uhr-Zug reisten die Herren Zünfter wieder ab und das aufregend schöne Fest war – mit schönsten Erinnerungen bis heute – zu Ende. Zu Hause erhielten Mutter, Vater und Grossvater auch einen Servela; meine Schwester und ich (Jahrgang 1926) teilten uns einen. Das Allerschönste war: Niemand musste etwas bezahlen, alles war durch die Zunftherren gespendet; alle durften kommen und mitmachen. Der zweite Weltkrieg brachte dem Fest das Ende. Annemarie Graf, Bassersdorf


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Bassersdorf

Grosszügige Spende nach Tag der offenen Türe

Papeterie Gutenberg neu mit Ladencafé

Die ehemalige Papeterie Gutenberg am Stiegweg heisst neu «Rita’s Papeterie» und ist neben Schreibwarenladen und Buchhandlung nun auch ein Ladencafé. Damit hat sich Inhaberin Rita Sigrist einen lange gehegten Traum erfüllt. Damit hat sie wegen schwindender Umsätze aus der Not auch eine

Tugend gemacht, in der Hoffnung, das Geschäft für ihre Kundschaft wieder attraktiver zu gestalten. Den vorderen Teil des Ladens hat sie in Eigenregie in ein gemütliches kleines Café umgestaltet, wo man nach dem Einkauf noch schnell einen Kaffee oder einen von Sigrist selbst gebackenen Kuchen

geniessen kann. Im hinteren Teil des Ladens sind weiterhin Papeterieartikel und Bücher erhältlich. Bei schönem Wetter kann man es sich auch auf einer kleinen Veranda vor dem Haus gemütlich machen und ein italienisches Eis versuchen, das Rita Sigrist (rh) ebenfalls im Angebot hat.

17 Mehr als 600 Besucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit wahrgenommen, am Tag der offenen Türe der Bassersdorfer Transportfirma Lienhart AG teilzunehmen. Die breite Palette des Familienunternehmens stiess dabei auf grosses Interesse. Am Beispiel Altmetall fanden zwei Jungs Flugzeugmodelle, die sie aus der Tonne geholt rasch zu begehrten Spielsachen erkoren, wenn auch nicht mehr alle Teile an den Modellen vorhanden waren (kleines Bild). Neu präsentierte Lienhart AG einen Autokran mit 45 Metern weiter Auslage, ein neues Waschmobil für die Containerreinigung und einen Tieflader, dessen Auflieger von 10,5 auf 22 Meter ausgefahren werden kann. Wie bereits vor vier Jahren, am letzten Tag der offenen Türe, war die Verpflegung für die Besucher gratis, Felix Lienhart stellte aber ein Kässeli auf für freiwillige Spenden. Er kann Fr. 2011.45 an die Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe überweisen. (re)

Dorfchilbi am Kreisel Am Wochenende Mitte Juni laden die ehrenamtlich mitwirkenden Dorfvereine sowie ausgewählte Marktfahrer wieder zur Chilbi ein. Gemäss Auskunft von OK-Präsident Walter Steinmann hat es in Folge der noch bis Ende Jahr stattfindenden Bauarbeiten Zentrumsgebäude heuer etwas weniger Platz für Marktstände und Festzelte. Wie bereits in den Vorjahren werden Mitglieder des Fakoba, der Feuerwehr, des Hockeyclubs und des Pfadivereins den grossen und kleinen Festbesuchern verschiedene Speisen und Getränke anbieten. An den Marktständen gibt es neben Magenbrot und gebrannten Mandeln natürlich auch Schmuck, Kleider, Lederwaren und modische Accessoires zu kaufen. Die Dorfchilbi 2014 startet am Freitag, 13. Juni um 17 Uhr; der erste Tag der beliebten Veranstaltung dauert bis 2 Uhr morgens. Am Samstag ist die Dorfchilbi von 13 Uhr bis Sonntagmorgen 4 Uhr geöffnet und dann wieder ab mittags 13 bis abends 22 Uhr zugänglich. Die Marktfahrer werden ihre Verkaufsstände am Sonntagabend (15. Juni) um 20 Uhr abbauen. (sr)


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Aus Behörde und Verwaltung

Wir suchen Mitglieder für die Kulturkommission und das Wahlbüro der Gemeinde Brütten Seit 1972 existiert die Kulturkommission in Brütten. In dieser Zeit hat sie sich in Brütten und Umgebung einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet. Ziel ist ein ausgewogenes, vielschichtiges und publikumsnahes Jahresprogramm zu präsentieren. Einige langjährige Kommissionsmitglieder treten zurück und deshalb suchen wir drei neue Personen aus Brütten, welche sich aktiv engagieren möchten. Voraussetzung ist eine offene und lebendige Haltung für kulturelle Angelegenheiten, Einbindung ins bestehende Team, sowie der Wille, auch eigene Vorschläge einzubringen. Aufgrund eines Rücktritts suchen wir ebenfalls einen Ersatz für das Wahlbüro. Die für das Wahlbüro gewählten Personen leisten an Abstimmungs- und Wahlsonntagen Urnendienst und helfen mit, das Resultat aufgrund der eingegangen Stimmzettel zu eruieren. Fühlen Sie sich angesprochen? Bewerbungen mit einem kleinen Lebenslauf und einem Motivationsschreiben nimmt die Gemeindeverwaltung (verwaltung@bruetten.ch / Brüelgasse 5, 8311 Brütten) gerne entgegen. Für weitere ergänzende Auskünfte bitten wir Sie, sich mit dem zuständigen Gemeinderat Fritz Stähli unter der Telefonnummer 052 345 27 89 (für die Kulturkommission) beziehungsweise mit Claudia Oswald unter der Telefonnummer 052 355 03 63 (für das Wahlbüro) in Verbindung zu setzen.

Gemeinderat Brütten

Eine Schleusenfahrt auf dem Rhein Unter dem Motto «Z’Basel an mym Rhii…» lädt das Altersforum Brütten zu einer Schleusenfahrt am Donnerstag, 12. Juni, um die Stadt Basel und die Baselbieterlandschaft vom Rhein aus kennen zu lernen. Knöpfel-Reisen bringt uns bequem dem Rhein entlang zur Schifflände, wo uns das Schleusenschiff erwartet. Auf der rund zweistündigen Fahrt werden wir von der Mannschaft mit einem feinen Zmittag verwöhnt. Wir erreichen um 14 Uhr das malerische Rheinfelden, das älteste Zähringerstädchen der Schweiz. Auf einem kurzen Rundgang erleben Sie dessen Ausstrahlung und Schönheit. Unser Reisebus fährt uns anschliessend durch schöne Landschaften an den Hallwylersee zu Kaffee und Kuchen. Weiter geht’s über Mutschellen nach Hause. Kosten: Abfahrt: Rückkehr:

Fr. 55.– 9.15 Uhr beim Parkplatz Gemeindehaus gegen 18.30 Uhr

Anmeldung bitte bis spätestens 5. Juni 2014 an: Lotti Mettler Telefon 052 345 29 63 lotti.mettler@bluewin.ch Anette Wälti Telefon 052 345 24 16 anette.waelti@gmx.ch Wichtig: Bitte GA oder Halbtaxabo nicht vergessen! Altersforum Brütten, Lotti Mettler und Anette Wälti

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung und Gemeindebetrieb Die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und des Gemeindebetriebes während den kommenden Feiertagen sind wie folgt: Auffahrt 2014 Mittwoch, 28. Mai ab 11.30 Uhr geschlossen Donnerstag, 29. Mai ganzer Tag geschlossen Freitag, 30. Mai ganzer Tag geschlossen Pfingsten 2014 Montag, 9. Juni

ganzer Tag geschlossen

Pikettdienst Bestattungsamt / Wasserversorgung: Bei einem Todesfall während den Feiertagen ist das Bestattungsamt jeweils zwischen 9 und 11 Uhr unter Telefon 079 598 81 22 erreichbar. Die Wasserversorgung ist bei Notfällen oder bei Leitungsbrüchen unter Telefon 079 327 95 53 erreichbar. Gemeindeverwaltung und Gemeindebetrieb Brütten

Feuerbrandverdacht melden

Feuerbrand ist eine bakterielle Pflanzenkrankheit, die in Kernobstanlagen, Hochstammobstgärten und Baumschulen (Apfel, Birne, Quitte) grossen Schaden anrichten kann. Zu den Wirtspflanzen gehören auch Cotoneaster, Scheinquitte, Feuerdorn, Vogelbeere und Weissdorn. Um eine Ausbreitung von Feuerbrand zu vermeiden - Feuerbrand ist meldepflichtig -, muss der Gemeindekontrolleur oder die Gemeindeverwaltung benachrichtigt werden.

Feuerbrand erkennen

Hauptsächlich über die Blüte dringen die Feuerbrandbakterien in die Wirtspflanzen ein. Vom Stielgrund her verfärben sich Blüten und Blätter braun bis schwarz. Oft krümmt sich die Spitze befallener Äste hakenförmig. Daraufhin sterben die Äste bis hin zur ganzen Pflanze ab. Erste Symptome sind bereits wenige Wochen nach der Blüte sichtbar.

Was tun bei Befallsverdacht?

Wenden Sie sich bei einem Verdachtsfall an Ihre Gemeindeverwaltung oder direkt an den Gemeindekontrolleur. Er verfügt über die nötigen Kenntnisse und Kontakte, wie im entsprechenden Fall am besten vorzugehen ist. Wegen der Verschleppungsgefahr sollten befallene Pflanzenteile nicht berührt oder selber abgeschnitten werden. Wenn Sie näher als 500 Meter zu einer Obstanlage wohnen, sind Neupflanzungen von Wirtspflanzen gemäss der Fachstelle Pflanzenschutz unerwünscht. Obstproduzenten Ihrer Gemeinde sind Ihnen dankbar, wenn Sie mithelfen, den Feuerbrandbefall so niedrig wie möglich zu halten. Eine vollständige Wirtspflanzenliste und viele weitere Informationen zu Feuerbrand sind auf der Internetseite www.feuerbrand-zh.ch zu finden. Zudem können Sie auf der Gemeindeverwaltung das Merkblatt «Feuerbrand im Hausgarten» gratis beziehen. Strickhof Lindau, Fachstelle Pflanzenschutz

Geschichtenmorgen in der Bibliothek Brütten Herzlich laden wir alle 2- bis 4-jährigen Kinder in Begleitung zum Zuhören und Mitmachen in die Bibliothek ein. Sommergeschichte: Mittwoch, 18. Juni 2014 10 bis 11 Uhr Wir freuen uns sehr auf euer Kommen! Das Bibliotheksteam Bibliothek Brütten, Brüelgasse 7, 8311 Brütten, Tel: 052 / 345 10 37

Typische Feuerbrandsymptome an Apfelbaum (zvg)


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Aus Behörde und Verwaltung Organisationsreglement

Einladung zur Gemeindeversammlung

Trinkwasserproben

Versammlungsort: Mehrzweckhalle Chapf, 8311 Brütten Datum: 12. Juni 2014 Zeit: 19.30 Uhr Reformierte Kirchgemeinde / 20.15 Uhr Politische Gemeinde

Aufgrund der neuen Amtsperiode 2014/18 wurde das Organisationsreglement überarbeitet. Dieses zeigt die Aufgaben und Verantwortlichkeiten jedes einzelnen Gemeinderatsmitgliedes sowie die zuständige Verwaltungsabteilung des jeweiligen Ressorts. Das überarbeitete Organisationsreglement tritt ab sofort in Kraft.

Das Kantonale Labor Zürich hat fünf Proben (Eich 6, Unterdorfstrasse 17, Säntisstrasse 53, BS Steighäuli, QWPW Steighäuli) aus der Wasserversorung der Gemeinde Brütten geprüft. Gemäss Untersuchungsbericht entspricht das Trinkwasser den gestellten Anforderungen.

Kanalisations-Sanierungen

Die Jahresrechnung wurde anfangs April von der Firma Lucio Revisionen GmbH (Oberglatt) finanztechnisch geprüft. Die Jahresrechnung für das abgeschlossene Rechnungsjahr 2013 entspricht den für die Organisation geltenden Vorschriften. Sie empfehlen daher der Gemeindeversammlung, die Jahresrechnung zu genehmigen. Der Gemeinderat hat den Revisionsbericht zur Kenntnis genommen.

Politische Gemeinde 1. Genehmigung Jahresrechnung 2013 2. Kinderhaus Brütten, Genehmigung Gesamtprojekt mit Investitionskosten sowie jährlich wiederkehrendem Betriebsbeitrag 3. Pfarrgasse, Kreditgenehmigung für Strassensanierung und Ersatz Wasserleitung 4. Säntisstrasse, Kreditgenehmigung für Belagssanierung, Ersatz Strassen beleuchtung und Verkehrsberuhigungsmassnahmen 5. Zusammenlegung Gemeindewerke Brütten-Nürensdorf, Genehmigung Anschlussvertrag mit der Gemeinde Nürensdorf 6. Anfragen gemäss § 51 Gemeindegesetz

Behörde komplett

Die Akten und das Stimmregister liegen ab Mittwoch, 28. Mai 2014, während den Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf.

Die beiden freien Sitze in der Sozialund Gesundheitsbehörde konnten am Sonntag, 18. Mai im zweiten Wahlgang mit Jürgen Link und Hubert Scherer besetzt werden. Der Gemeinderat gratuliert Jürgen Link und Hubert Scherer zur erfolgreichen Wahl und wünscht viel Erfolg und Befriedigung im neuen Amt.

Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind dem Präsidenten der Gemeindevorsteherschaften spätestens 10 Arbeitstage vor der Versammlung einzureichen. Die Weisungsbroschüre wird allen Haushaltungen zugestellt. Weitere Exemplare können bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden.

Für die Sanierung der Kanalisationsleitungen auf dem Gemeindegebiet Brütten hat das Ingenieurbüro Walter Leisinger AG (Seuzach) zusammen mit der Tiefbaukommission einen Sanierungsplan erarbeitet. Der Plan erstreckt sich über sieben Jahre und ist an die Systemeinteilung A bis E aus der Generellen Entwässerungsplanung (GEP) geknüpft. Vorgesehen ist, dass im ersten Jahr die Projektierungen und die notwendigen Kanal-TV-Aufnahmen durchgeführt werden und im darauffolgenden Jahr die Sanierungsarbeiten. Im letzten Jahr werden die Regenwasserleitungen ausserhalb des Dorfes saniert. 2013 wurde das Projekt mit dem System A (Gebiet Hofacker) gestartet. Die Firma Mökah AG (Henggart) hat die notwendigen Kanalreinigungen sowie Kanal-TV-Aufnahmen durchgeführt. Aufgrund der Untersuchungen konnten Schäden in den Leitungen der öffentlichen Kanalisation sowie bei den Hausanschlüssen eruiert werden. Da die Abwasserkanäle aufgrund dieser Schäden an verschiedenen Stellen die gesetzlichen Anforderungen nicht mehr erfüllen, müssen sie örtlich saniert werden. Diese Arbeiten werden mit einem Roboter ausgeführt, welcher kostspielige Tiefbauarbeiten weitgehend überflüssig macht. Der Gemeinderat hat für die Sanierungen der öffentlichen Kanalisationsleitungen im System A einen Kredit von 127 000 Franken genehmigt. Für die Sanierung der Hausanschlüsse müssen die privaten Grundeigentümer selbst aufkommen.

Revision Jahresrechnung

Gemeinderat Brütten

Traktanden: Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung Jahresrechnung 2013 2. Wahl von fünf Mitgliedern für die Rechnungsprüfungskommission der Reformierten Kirchgemeinde 3. Wahl eines Präsidenten für die Rechnungsprüfungskommission der Reformierten Kirchgemeinde 4. Anfragen gemäss § 51 Gemeindegesetz

Die Gemeindevorsteherschaften laden alle Stimmberechtigten zu dieser Gemeindeversammlung ein.

Reformierte Kirchenpflege Brütten Gemeinderat Brütten

Geburten 15. März 2014 Liam Hirsiger

Sohn von Denise und Thomas Hirsiger Säntisstrasse 46

on

ti Gratula

Wir gratulieren

zum 91. Geburtstag am 14. Juni Klara Erb-Kessler Alterszentrum im Geeren Kirchhügelstrasse 5 8472 Seuzach

Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinde Brütten

Abschied Riccardo Prestini Alpenblick 10 ist am 16. April 2014 verstorben.

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinde Brütten

ZUR ERINNERUNG – DER LUFTIBUS KOMMT! Datum: Mittwoch, 4. Juni 2014 Zeit: 13 bis 20 Uhr Standort: Gemeindeparkplatz (vis à vis Volg) Testkosten: gratis Gemeindeverwaltung Brütten in Zusammenarbeit mit der Lunge Zürich


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Aus Behörde und Verwaltung

Menschen im Einsatz für unsere Dorfbewohner

Brigitta Junker Die 70-jährige Brigitta Junker ist mit ihren Eltern und einem Bruder in Saanen aufgewachsen. Die Eltern beide im Lehrerberuf tätig - lehrten sie viele Aspekte des Lebens. Im Kindesalter verbrachte Junker einige Landdienste bei einer liebevollen Familie im Zürcher Oberland. Während ihrer Seminarzeit weilte sie in Bern bei ihrer warmherzigen Grossmutter, einer zentralen Figur in ihrem Leben. Die innige Beziehung zwischen Alt und Jung und der gegenseitige Respekt sind Brigitta Junker auch heute noch ein Vorbild bei ihren eigenen Enkeln und ihrem freiwilligen Engagement. Mit 20 Jahren lernte sie auf einer Hochzeits-Kutschenfahrt ihren Ehe-

mann Willi kennen. 1966 heirateten die beiden und sie gab ihren Primarlehrerberuf auf. Brigitta Junker fand eine neue Herausforderung im bäuerlichen Leben. In Eich baute sie mit Willi ein neues Leben auf. Sie kniete sich daraufhin mit viel Leidenschaft in ihre neue Berufsausbildung und absolvierte das eidgenössische Bäuerinnendiplom. Sie bildete dabei auch Lehrtöchter aus und konnte sich mit deren Hilfe in den Bereichen der Freiwilligenarbeit einbringen. Ein schwerer Schicksalsschlag traf die Familie, als das jüngste der drei Kinder tödlich verunglückte.

dem Brüttener Alltag anlässlich der Schulhaus Einweihung 1972. Sämtliche Kulissen hat sie selber gestaltet und auch gemalt. Ein weiterer Einsatz kam der Heimatschutzgruppe Brütten zu Gute und sie schrieb während rund zehn Jahren begeistert für die «Sichle». Bei der 1100-Jahr-Feier trug sie mit der Darstellung einer Taufe zum Umzug bei. Auch öffentliche Ämter bekleidete Brigitta Junker in ihrem Leben. So amtete sie von 1977 bis 1985 als Bezirksschulpflegerin. 1992 engagierte

Brigitta Junker erinnert sich an viele ihrer freiwillig geleisteten Dienste. So an die Inszenierung von Bildern aus

Der Gemeinderat bedankt sich für diese uneigennützige Mitarbeit.

Vereine

Brütten

Brigitta Junker. (sl)

sie sich in der Sozialbehörde «Vormundschaft» und leitete dieses Ressort acht Jahre lang. Organisieren liegt ihr im Blut. Unter Beweis stellte sie dies 2005, als sie die Seniorenferien Brütten ins Leben rief. Mit ihrer Erfahrung aus der Schule fällt ihr die Planung solcher Urlaube leicht und das Strahlen auf ihrem Gesicht verrät den Erfolg dieser Wochen. Sie schliesst mit den Worten: «Altwerden ist wie auf einen Berg steigen. Je höher man steigt, desto mehr Kräfte sind verbraucht, aber umso weiter sieht man.» Sandra Lanz

Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text­ inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der ­Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.

Zum Jubiläum: Den schönsten Grillplatz aufgebaut Der älteste und schönste Grillplatz in Brütten befindet sich im östlichen Gemeindegebiet beim Franzosenbrunnen. Die Bezeichnung stammt aus der Franzosenzeit 1798, als Frankreich Österreich den Krieg erklärte. Französische und helvetische Truppen wurden damals bei Frauenfeld vom kaiserlichen Regiment unter Erzherzog Karl

geschlagen und das Kriegsgeschehen näherte sich dem Raum Winterthur. Vom Heiligberg bei Winterthur wurde gegen die Brüttener Höhe geschossen, wo sich die französischen Soldaten verschanzten. Die nahegelegene Wasserquelle diente dem Heer mit den vielen Pfer-

Traumhafte Aussicht ab Grillplatz. (Bilder: zvg)

den als Durstlöscher und ein Brunnen wurde errichtet. Während etlicher späterer Trockenzeiten lieferte die Quelle stets das nötige Wasser für die Bauern. Zum 750 Jahre-Jubiläum Stadtrecht Winterthur wird ein Wanderweg rund um das Stadtgebiet eröffnet

und führt an diesem Grillplatz vorbei. Die Turnveteranen von Brütten haben diesen Grillplatz mit Brunnen freiwillig gebaut. Die Kosten hat die Stadt Winterthur übernommen. Somit dient der Franzosenbrunnen weiterhin Wanderern, die sich hier erholen möchten. Turnveteranen Brütten

Der Brunnen der Turnveteranen dient vielen Wanderern zur Erholung.


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Widerstand mit 162 Unterschriften gegen das Ende der Jugendarbeit

Eltern haben Initiative bei Gemeinde eingereicht Ein anfangs März gegründetes Komitee hat 162 Unterschriften gesammelt. Am 10. Mai hat es nun eine Initiative bei der Gemeinde eingereicht. Die Initianten wollen an der nächsten Gemeindeversammlung nochmals auf den getroffenen Entscheid für die Kürzung des Budgets eingehen.

Plattform eine Lösung finden können.» Signale dazu glaubt Link gespürt zu haben bei beiden involvierten Parteien.

von Susanne Gutknecht Bettina Caflisch Vogt, Marilyn Vaccaro Link und Jürgen Link geben nicht auf. Anfangs März suchten sie Verbündete, die sich mit ihnen in einem Komitee für die Weiterführung der aufsuchenden Jugendarbeit Ajuga stark machen sollten. Mittlerweile haben sie 135 Erwachsene und 32 Jugendliche gefunden, die ihre Anliegen teilen. Nämlich nicht einfach hinzunehmen, dass der an der Brüttener Gemeindeversammlung von Dezember 2013 um die Hälfte gekürzte Budgetbetrag für die Jugendarbeit auch deren Aus auf Ende Juni bedeuten soll. Der Verein Plattform Glattal als Leistungserbringer der Ajuga hatte mitgeteilt, dass sie kein sinnvolles Angebot für den Betrag von 42 000 Franken bieten könnten.

Marilyn Vaccaro Link, Jürgen Link und Bettina Caflisch Vogt (v.l.) hoffen auf die Unterstützung der Bevölkerung. (sg)

so auch präventiv zu wirken, werde erreicht. Für Link ist klar: «Früher gab es häufiger Problemfälle. Das hat sich durch die Arbeit der Ajuga gebessert.» Die Kosten seien angemessen und rechtfertigten sich aus dem erzielten Nutzen.

Das Komitee ist überrascht, wie viele Unterschriften sie sammeln konnten. Aber es gab auch Absagen. «Wir sind uns bewusst, dass es kein Spaziergang werden wird», sagt Link. «Wir hoffen darauf, dass wir mit der Gemeinde sowie dem Verein

Für die neue gewählte Gemeinderätin Erika Schäpper Trüb ist diese Initiative ein harter Einstieg in den Amtsalltag ihres Ressorts Soziales und Gesundheit. Sie bestätigt, dass die Initiative eingegangen ist und an einer der nächsten GemeinderatsSitzungen ein Thema sein wird. «Niemand wollte die Ajuga im Dezember 2013 abschaffen», betont sie. «An der Gemeindeversammlung wurde der Beitrag von den Stimmbürgern lediglich gekürzt.» Jetzt müsse der Gemeinderat schauen, wie es weitergehe. Der Nürensdorfer Gemeinderat hat bereits am 12. März die Türen für die Brüttener Oberstufenschüler offen gehalten und erklärt, dass die gemeinsamen Projekte wie «Ajugastar» weitergeführt werden sollen. 

Viele Aufgaben für den Gemeinderat

Unterschriften sammeln Caflisch, Vaccaro und Link haben mit der Unterstützung der 162 Personen, die ihr Ansinnen teilen, am 10. Mai eine Einzelinitiative bei der Gemeinde eingereicht. Für die drei Brüttener ist die aufsuchende Jugendarbeit eine Erfolgsgeschichte und ein wichtiger Pfeiler der Präventionsarbeit. Dass die über die Jahre betriebene Aufbauarbeit des Vereins Plattform Glattal einfach sang- und klanglos ausradiert werden soll, ist für sie unverständlich. «Wir möchten, dass die aufsuchende Jugendarbeit auf der Grundlage der bisherigen Leistungsvereinbarung weitergeführt wird», erklärt Initiant Jürgen Link. Auf dem Unterschriftenblatt begründen die Initianten ihren Vorstoss. Die Arbeit sei etabliert und habe sich bewährt. Das Ziel, durch Freizeitangebote Kontakt und Vertrautheit mit Jugendlichen aufzubauen und

An der ersten Sitzung vom 14. April hat sich der Gemeinderat konstituiert und seine Arbeit für die Legislatur 2014 /18 somit aufgenommen. Überraschungen in der Ressortverteilung gab es wenige: (v.l.) André Imhof (FDP) behält das Ressort Hochbau, Orts- und Raumplanung, der neu hinzugekom-

mene SVP-Gemeinderat Peter Ball übernimmt das Ressort Liegenschaften. Fritz Stähli (parteilos) widmet sich weiterhin dem Ressort Schule und Bibliothek, ebenso wie Beat Lanz (parteilos) für Sicherheit und Natur, Landschaft, Landwirtschaft und Forst zuständig bleibt. Er übernimmt jedoch

noch das Ressort Tiefbau vom neuen Gemeindepräsidenten. Die einzige Frau im Gemeinderat, Erika Schäpper Trüb (PGV) ist die neue Vorsteherin des Ressorts Soziales und Gesundheit. Rudolf Bosshart (FDP) betreut neben der Führung der Exekutive weiterhin die Finanzen. (sg)


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Entscheid für oder gegen ein Haus des Kindes

Konzentrieren auf wenige Standorte Für die Brüttener Kinder und Eltern ist die Gemeindeversammlung vom 12. Juni wegweisend. Dann entscheiden die Stimmbürger über das Projekt Haus des Kindes, das seit langem diskutiert wird sowie über die Zusammenlegung der Werke mit Nürensdorf. Daneben sind auch die beiden Jahresrechnungen 2013 der Reformierten Kirchgemeinde und der Politischen Gemeinde auf der Traktandenliste.

wände erhoben und schlägt die Rechnung zur Genehmigung vor, ebenso wie die Kirchenpflege diejenige der reformierten Kirchgemeinde Brütten. Am meisten zu Reden geben zwei andere Geschäfte: nämlich das Kinderhaus Brütten und die Zusammenlegung der Gemeindewerke Brütten und Nürensdorf.

von Susanne Gutknecht

Beim Kinderhaus Brütten, auch «Haus des Kindes» in der Projektierungsphase genannt, geht es nicht nur alleine um den Umbau des alten Schulhauses an der Brüelgasse 2. Es ist ein Gesamtprojekt mit vielen Facetten, das zur Abstimmung kommt. Darin sind alle nötigen Investitionskosten für verschiedene Schauplätze enthalten, die zu einer Konzentration der schul- und familienergänzenden Betreuung an zwei Orten

Für einmal sind die beiden Jahresrechnungen der Kirche und der politischen Gemeinde ein Nebenschauplatz an der Gemeindeversammlung. Beide Rechnungen weisen eine gute Bewirtschaftung der Finanzen aus, so dass diese ohne Probleme genehmigt werden sollten. Die Rechnungsprüfungskommission hat denn auch keine Ein-

Investition in Zukunft

führen. Mit dem heutigen pädagogischen Ansatz, die Kinder altersdurchmischt zu unterrichten, macht eine Konzentration auf wenige Standorte Sinn. So wäre der Kindergarten im Schulhaus Chapf integriert und könnte ebenfalls vom vielseitigen Raumangebot profitieren. Aus der Ablehnung der Gemeindeordnung im November des vergangenen Jahres hat der Gemeinderat seine Lehren gezogen und bereits am 1. Februar an einer Informationsveranstaltung die Fakten auf den Tisch gelegt. Belohnt wurde der Vorstoss von rund hundert Personen, die mit Fragen dem Projektteam auf den Zahn fühlten. Negative Voten gab es wenige, obwohl das Investitionsvolumen mit 175 000 Franken für den Umbau des Schulhauses Chapf und 1,015 Millionen Franken für den Umbau der Liegenschaft Brüelgasse 2 nicht wenig ist. Aber eine Sanierung der Liegenschaft Unter-

dorfstrasse 38 würde den Steuerzahler auch viel Geld kosten.

RPK Mitglieder gesucht Weit schwieriger dürfte das Geschäft der operativen Zusammenlegung der Werkbetriebe sein. Hierzu gab es harsche Voten und man darf gespannt sein, in welche Richtung der Stimmungsbarometer ausschlägt (weitere Infos dazu finden sich auf der Seite 36 in dieser Ausgabe. Die Kirchgemeindeversammlung muss im Vorfeld der Gemeindeversammlung der Politischen Gemeinde noch die Mitglieder ihrer RPK bestimmen. Zur Wahl stehen Urs Schöni und Niklaus Blaser, beide auch Mitglieder der RPK der Politischen Gemeinde. Drei weitere Mitglieder müssen sich an der Versammlung vom 12. Juni noch finden lassen. 

Ende wegen schwindenden Besucherzahlen

Auflösung des Festivals Brütten Nach zehn Jahren hat das OK des Festivals Brütten Mitte Mai die Auflösung bekannt gegeben. Fünf Events haben seit 2005 die Kulturszene in der Region bereichert. 2013 soll es letztmals gewesen sein. Aufgrund schwindender Besucherzahlen und damit finanziellem Verlust wurde entschieden, nicht mehr weiterzumachen. Am 10. und 11. Mai 2013 haben Musikgrössen wie Stefanie Heinzmann oder Baschi, aber auch regionale Künstler wie die Nashville Rebels die Bühne des Festival Brütten gerockt. Nun hat das OK bekannt gegeben, dass die fünfte Ausgabe des Festivals gleichzeitig auch die letzte gewesen sei. «Wir haben lange hin und her überlegt, neue Konzepte geprüft und Fehler gesucht. Nach einigen Sitzungen war aber klar, dass wir so nicht mehr weitermachen wollen», sagt OK-Präsident Alain Ehrsam, der seit Beginn dabei ist. Die Konkur-

renz in Form von Clubs und anderen Events in der Region Winterthur und damit im Raum Zürich sei einfach zu gross und das Interesse am Anlass in der Gegend immer mehr gesunken. Mit kleinem Budget und dank der Unterstützung von zahlreichen Sponsoren und freiwilligen Helfern ist es dem ehrenamtlichen OK in den vergangenen zehn Jahren gelungen, einen gut funktionierenden Anlass im Zweijahresrhythmus auf die Beine zu stellen. Dennoch war die Ausgabe 2013 defizitär. Dank Reserven kam es nicht zu einer Verschuldung, aber das Risiko für eine Weiterführung des Events sei sehr gross, da im Festivalbereich ein Überangebot herrsche und Brütten offenbar wenig attraktiv sei. «Wir sind enttäuscht, möchten uns aber lieber jetzt zurückziehen, wo wir noch voller Stolz auf das Geleistete zurückblicken können», erklärt Ehrsam. (e)

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Brütten

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Jugendsporttag mit 1600 Kindern erfolgreich durchgeführt

Brütten empfiehlt sich als Austragungsort Am Wochenende von Mitte Mai war Brütten einer der fünf Austragungsorte des Jugendsporttages des Zürcher Turnverbandes. Rund 1600 Kinder bevölkerten die Sportanlage Chapf und die Lautsprecher-Durchsagen waren weit herum zu hören. von Susanne Gutknecht Überall im Ort deuteten die ParkplatzWegweiser auf das Grossereignis Jugendsporttag hin, das am Wochenende vom 17. und 18. Mai auf der Schulhausanlage Chapf stattfand. Der Turnverein hatte sich mit der Durchführung viel Arbeit aufgebürdet, aber wie den Stimmen der Besucher zu entnehmen war, klappte der Anlass nahezu reibungslos. Keine Selbstver-

ständlichkeit, wenn sich 1600 Kinder mit ihren Riegenbetreuern und den Eltern im Schlepptau jeweils am richtigen Ort der Anlage einfinden sollen. Es wurde denn auch hart gekämpft, einige Tränen vergossen und bei den Gruppenspielen die Hände hochgehalten, damit der Ball auch wirklich angeflogen kam und man zum Sieg beitragen konnte. Neben den offiziellen Betreuern kommentierten einige übereifrige Eltern lautstark, wie ihre Sprösslinge sich anstrengen sollten. Die Szenerie war friedlich und dank des schönen Wetters kam sogar Volksfest-Stimmung auf. Wer genug hatte vom Anfeuern, setzte sich in die gut besuchte Festwirtschaft und genoss dort das Zusammensein mit anderen Eltern.

Start ins Rennen. (Bilder: Susanne Gutknecht)

Gezielter Wurf, um die Gegnerin zu treffen.

OK-Leiter Sven Strehler vom TV Brütten zeigte sich sehr zufrieden. «Einfach super» war seine kurze Zusammenfassung. «Das Ganze lief ab wie am Schnürchen und wir hatten keine Pannen zu beklagen.» Keine Selbstverständlichkeit, wusste Wettkampfleiterin Simone Graber vom Zürcher Turnverband aus Erfahrung. «Es ist ein junges OK für die Organisation eines solch grossen Anlasses», sagte sie. «Aber sie haben es sehr gut gemacht!» Vor allem die vielen Mutationen – bis zu 100 Stück – bereiteten der Wettkampfleiterin am Samstagmorgen Kopfzerbrechen. «Viele Vereine haben keine Ahnung, was solche An- und Abmeldungen für Folgen auf den ganzen Tagesablauf haben.

Es geht nicht nur um die Kinder. Bei weniger Anmeldungen sind auch weniger Wettkampfrichter nötig und vieles mehr. Wir müssen hier in Zukunft wahrscheinlich härter sein und keine Mutationen mehr zulassen», sagte sie mit Nachdruck. Sven Strehler kümmerte es wenig. Seine Crew habe auch diese Klippe gut gemeistert und das Programm sei zeitgerecht abgelaufen. Bereits tönte vom Wettkampfplatz das «Achtung – bereit… Schuss» und die Kinder rannten in der abschliessenden Pendelstafette nochmals mit letzter Energie dem Ziel entgegen. In der Zwischenzeit waren die Helfer, erkennbar an den grünen und schwarzen T-Shirts, bereits mit dem Abbau beschäftigt. 

Die Speaker sorgen für den geregelten Ablauf.

Engagiertes Gewusel auf den einzelnen Spielplätzen.


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Aus Behörde und Verwaltung Posaune, Posaune, Klarinette Klarinetteoder oder Posaune, Klarinette oder

Posaune, Klarinette oder doch Gitarre? doch Gitarre? doch Gitarre? Gitarre? doch

Vorlesegeschichten

Oder eines der anderen 25 InstruOder eines der anderen 25 InstruOder eines eines der deranderen anderen25 25InstruInstrumente, die Schülerinnen, Schüler mente, die Schülerinnen, Schüler mente, Schülerinnen, Schüler mente, die die Posaune, Schülerinnen, Schüler Klarinette oder und Jugendliche uns lernen und Jugendliche bei bei uns lernen und bei uns lernen Gitarre? und Jugendliche Jugendliche bei unsunterlernen können. An doch unserer Schule können. An An unserer unserer Schule Schule unterunterkönnen. richten 160 qualifizierte können.rund AnOder unserer untereines der Schule anderen Lehr25 Instrurichten rund 160 qualifizierte mente, die Schülerinnen,LehrSchüler personen in allen Stadtkreisen und richten rund 160 qualifizierte Lehrrichten rundund160 qualifizierte LehrJugendliche bei uns und lernen personen in allen Stadtkreisen in den umliegenden Gemeinden. personen in allen und An unserer Schule unterpersonen inkönnen. allenStadtkreisen Stadtkreisen und Für das Herbstsemester ist am in den umliegenden Gemeinden. richten rundGemeinden. 160 qualifizierte Lehrin den umliegenden in den Gemeinden. 31. Maiumliegenden 2014 Anmeldeschluss. personen in allen Stadtkreisen und Für ist Für das das Herbstsemester Herbstsemester ist am am inSie den uns umliegenden Für Mai das2014 Herbstsemester ist am Kontaktieren unter Gemeinden. 31. Anmeldeschluss. 31. Mai 2014 Anmeldeschluss. Für das Herbstsemester ist am 052 213 2014 24 44 Anmeldeschluss. oder 31. Mai 31. Maiuns 2014unter Anmeldeschluss. Kontaktieren Sie mail@jugendmusikschule.ch. Kontaktieren Sie uns unter uns unter Sie Kontaktieren unsSie unter Weitere finden 052 213 Informationen 24 Kontaktieren 44Sie oder 052 213 24 44 oder 052 213 24 44 oder bei www.jugendmusikschule.ch 052 213 24 44 oder mail@jugendmusikschule.ch. mail@jugendmusikschule.ch. mail@jugendmusikschule.ch. Bis bald! Weitere Informationen finden Sie mail@jugendmusikschule.ch. Weitere Informationen finden Weitere Informationen finden Sie Sie bei www.jugendmusikschule.ch Weitere Informationen finden Sie bei www.jugendmusikschule.ch Bis bald! bei www.jugendmusikschule.ch bei bald! www.jugendmusikschule.ch Bis Bis bald! Bis bald!

Jeden ersten Mittwoch im Monat (ausser in den Schulferien) erzählt unser Bär Otto den Kindern ab vier Jahren von 15 bis 15.30 Uhr Geschichten.

Schulverwaltung bleibt geschlossen Die Schulverwaltung Nürensdorf bleibt vom 13. bis 23. Juni 2014 aus betrieblichen Gründen geschlossen. Schulverwaltung Nürensdorf

Nächster Vorlesetag: 4. Juni 2014 Das Bibliotheks-Team und der Bär Otto freuen sich auf eine grosse Kinderschar. Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net /nuerensdorf.

Zu vermieten

Bibliothek Nürensdorf In der Überbauung Zentrum Bären vermieten wir per sofort oder nach Vereinbarung eine schöne und moderne 2,5-Zimmer-Seniorenwohnung. Parkett, kleine Küche mit Induktionsherd. Ein Tiefgaragenplatz kann gemietet werden. Die Genossenschaftswohnung wird nur an Seniorinnen und Senioren vergeben. Mietpreis inklusive Nebenkosten: 1352 Franken plus Dienstleistungspauschale 250 Franken. Diese umfasst Rezeptionsdienste, 24 Stunden-Notruf, Wellness/Fitness, Zeitschriften und Aktivitäten. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Christian Meierhans (christian.meierhans@nuerensdorf.ch, Telefon 044 838 40 67) gerne zur Verfügung.

Vorsicht auf dem Motorrad Nur 2 Prozent der auf den Schweizer Strassen gefahrenen Kilometer werden von Motorradfahrenden zurückgelegt – und doch machen diese 30 Prozent der bei Verkehrsunfällen schwer verunfallten Personen aus. Insgesamt verletzen sich pro Jahr rund 13 000 Biker (inklusive Dunkelziffer). Obwohl die Zahl der schwerverletzten und getöteten Biker im Strassenverkehr im letzten Jahrzehnt zurückgegangen ist, bleibt das Unfallrisiko überproportional hoch. Dabei ist es keineswegs so, dass die Motorradfahrenden die Hauptschuld tragen. Auswertungen der bfu zeigen: Wenn ein Motorrad mit einem Auto kollidiert, ist der Autolenker in rund zwei Drittel der Fälle ganz oder zumindest teilweise schuld. Aber selbst in diesen Fällen können die Biker viel zur eigenen Sicherheit beitragen: •  Rechnen Sie jederzeit damit, dass andere Sie übersehen. •  Fahren Sie vorausschauend, defensiv und regelkonform. •  Überschätzen Sie Ihre Fähigkeiten nicht – insbesondere nicht auf schweren und leistungsstarken Motorrädern. •  Tragen Sie zusätzlich zum Helm eine gute Schutzausrüstung – auch auf kurzen Strecken. •  Fahren Sie ein Motorrad mit Antiblockier- und Integralbremssystem. Die Föderation der Motorradfahrer der Schweiz FMS und die bfu führen gemeinsam die Kampagne «Stayin’ Alive» durch. Ziel der Kampagne: die Anzahl der Kollisionen von Motorrädern reduzieren. Mehr auf www.stayin-alive.ch. bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung Hodlerstrasse 5a, 3011 Bern info@bfu.ch, www.bfu.ch; Telefon 031 390 22 22

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Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung Verkehrsmassnahmen Der Gemeinderat hatte am 9. Juli 2013 die Sicherheitsabteilung beauftragt, gestützt auf den Ergebnisbericht des Ingenieurbüros ewp (Effretikon) über Schwachstellen bei der Verkehrssicherheit auf den Gemeindestrassen, Lösungen vorzuschlagen. Auf der Bohnackerstrasse in Breite wurden inzwischen Massnahmen beschlossen. Auf der Hatzenbühlstrasse sollen als erste Massnahme zwei Übergänge mit Strassenverengung sowie eine Markierung «Kinder» ausgeführt werden. Dafür hat der Gemeinderat zu Lasten des laufenden Strassenunterhaltes einen Kredit von 40 000 Franken bewilligt. Zusätzlich wird die Erstellung eines Rad- und Gehweges zwischen Fussball- und Parkplatz Turnhalle Hatzenbühl in den Voranschlag 2015 aufgenommen. Auf der Ebnetstrasse sind Verkehrsmassnahmen ebenfalls 2015 zur Ausführung vorgesehen und werden budgetiert. Die Massnahmen beinhalten bauliche Anpassungen beim Übergang Tobelwiesweg über die Ebnetstrasse, die Optimierung der Beleuchtung und Strassenmarkierungen.

Bürgerrecht Gestützt auf dessen Bürgerrechtsgesuch wurde Gianni Staffieri, italienischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Nürensdorf, ins Bürgerrecht der Ge-

Abschied Isler Berta Altersheim Breiti Bassersdorf am 17. April 2014 Nater Ueli Auf der Halde 4 Nürensdorf am 4. Mai 2014 Gsell Franziska Hinterdorfstrasse 7 Nürensdorf am 10. Mai 2014

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinde Nürensdorf

meinde Nürensdorf aufgenommen. Der Bürgerrechtsbewerber ist in der Schweiz geboren.

Bauwesen Auf Antrag der Baukommission hat der Gemeinderat eine Ausnahmebewilligung für die Erstellung einer nicht zonenkonformen Schlepplukarne für ein Gebäude in der Kernzone erteilt. Die Bestimmungen über die Dachgestaltung von Lukarnen in der Kernzone lassen sich beim bestehenden Mehrfamilienhaus, welches aus einer neueren Zeitepoche stammt, nicht anwenden.

ermöglicht den Seniorinnen und Senioren zu einem Pauschalpreis von 16 Franken täglich eine Mahlzeit inklusive Getränke und Kaffee einzunehmen. Der Verein Nüeri-Netz hat die wichtige Rolle der Betreuung und Begleitung dieses Angebots übernommen. Der Mittagstisch erfreut sich laufend grösserer Beliebtheit und ist eine willkommene Gelegenheit, der gesellschaftlichen Isolation im Alter zu entgegnen. Für die Fortsetzung der persönlichen Hilfestellung und Begleitung durch den Verein Nüeri-Netz hat der Gemeinderat den jährlich wiederkehrenden Kredit von 10 000 Franken bewilligt.

Zusatzleistungen

Liegenschaften

Die Gemeinde Nürensdorf richtet an Bezüger von Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenbeihilfen Gemeindezuschüsse aus. Bei den Gemeindezuschüssen handelt es sich um freiwillige Beiträge. Bisher wurden diese dem Fonds der Stiftung für gemeinnützige und wohltätige Zwecke entnommen. Weil das Stiftungsgut gemäss Zweckbestimmung nur über die Erträge verfügen kann und die Zinserträge den Aufwand nicht mehr zu decken vermögen, muss die Finanzierung ab 2015 aus Steuermitteln erfolgen. Die aus dem Jahre 1987 stammende Verordnung hat der Gemeinderat nun ersatzlos aufgehoben und den Beitrag unverändert bei 30 Prozent der kantonalen Beihilfe festgesetzt. Für die Ausrichtung der Gemeindezuschüsse hat er einen jährlich wiederkehrenden Kredit von 20 000 Franken bewilligt.

Die Gemeindeliegenschaft Kanzleistrasse 4/6 befindet sich in baulich schlechtem Zustand und ist nur noch sehr beschränkt nutzbar. Ein in Auftrag gegebenes baugeschichtliches Gutachten kommt zum Schluss, dass die Liegenschaft weitgehend unter Schutz zu stellen ist. Die Schutzanordnung wird der Gemeinderat in einem späteren Zeitpunkt erlassen. Die hohen Investitionskosten für Restaurierung und Erneuerung der Bausubstanz setzen eine nachhaltige Nutzungsmöglichkeit voraus. Der Gemeinderat hat beschlossen, dafür eine Vorprojektstudie in Auftrag zu geben. Dafür ist es auch unerlässlich, über Plangrundlagen des Gebäudes zu verfügen. Die benötigten Gebäudeaufnahmen mittels Hochgeschwindigkeits-3D-Scanner wurden durch ein spezialisiertes Unternehmen zum Preis von 14 800 Franken offeriert. Der Auftrag für die Projektstudie hat der Gemeinderat im freihändigen Verfahren dem Architekturbüro Hasler Schlatter Partner Architekten AG (Zürich) zum Offertpreis von pauschal 28 000 Franken zuzüglich Mehrwertsteuer und Nebenkosten vergeben.

Kinderspielplatz Breite Aus Sicherheitsgründen muss die Seilbahn des Spielplatzes Breite ersetzt werden. Dafür wurde als gebundene Ausgabe ein Kredit von 23 000 Franken bewilligt.

Altersfürsorge Am 20. September 2011 bewilligte der Gemeinderat einen Kredit von 24 000 Franken für die Betreuung des Mittagstisches im Zentrum Bären während den ersten drei Jahren. Der Kreditbeschuss läuft dieses Jahr aus. Die Genossenschaft Zentrum Bären

Tiefbauarbeiten für die Verkehrsberuhigungsmassnahmen.

Finanzen Die Bauabrechnung des Zweckverbandes Friedhof Bassersdorf-Nürensdorf für die Sanierung und Umnutzung des Werkgebäudes auf dem Friedhof Bachtobel mit Ausgaben von Fr. 616 717.60 hat der Gemeinderat genehmigt. Der Anteil der Gemeinde Nürensdorf beträgt gemäss Kostenverteiler 196 813 Franken. Ebenso hat der Gemeinderat die Jahresrechnung 2013 des Zweckverbandes genehmigt. In der Laufenden Rechnung resultiert ein Ausgabenüberschuss von Fr. 369 713.80 (Voranschlag 348 600 Franken). Die Stiftung für gemeinnützige und wohltätige Zwecke mit einem aktuellen Bestand von Fr. 322 655.62 wird mit gleicher Zweckbestimmung unverändert fortgeführt. Über die Verwendung der jährlichen Zinserträge des Fonds verfügt neu die Fachstelle Soziales. Die Bestimmung, wonach das Kapital nicht angegriffen werden soll, hat der Gemeinderat bestätigt. Für 13 Handänderungen hat der Gemeinderat Steueraufschub im Sinne von § 216 Steuergesetz gewährt und die entsprechenden Veranlagungsentscheide getroffen.  Gemeinderat Nürensdorf

n

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Abwasserentsorgung zum 90. Geburtstag Für ein Teilstück einer neuen Meteorwasserleitung in der Oberwilerstrasse im Bereich der Bushaltestellen wurde ein Objektkredit von 45 000 Franken bewilligt. Die Ausführung erfolgt zusammen mit den

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Nürensdorf

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Der neue Gemeindepräsident wurde für langjährige Amtsarbeit belohnt

«Habemus Praesidem»: Christof Bösel ist gewählt Nach einem Kopf- an Kopf-Rennen ist es nun entschieden: Christof Bösel (SVP) ist neuer Gemeindepräsident und wird die nächsten vier Jahre den Gemeinderat leiten und die Geschicke Nürensdorfs beeinflussen. Der Unterlegene Urs Buchegger (parteilos) hat das relative Mehr nur knapp verpasst. von Annamaria Ress Im ersten Wahlgang lag Christof Bösel nur sehr knapp vor Urs Buchegger, beide jedoch verfehlten sie das absolute Mehr zur Wahl als Gemeindepräsident. Im zweiten Wahlgang am 18. Mai entschieden die Stimmbürger sich für Bösel (804 Stimmen), der bereits zwei Amtsperioden im Gemeinderat hinter sich hat. Erfahrung also, die Urs Bucheg-

Christof Bösel (r.) hat den Wahlkampf gegen Urs Buchegger ums Gemeindepräsidium gewonnen. (Bild: Yvonne Müller)

ger (750 Stimmen) noch nicht aufweisen konnte.

Erfahrung belohnt Dennoch: Beide Unternehmer sind in den Gemeinderat gewählt, beide sind

eher dem bürgerlichen Lager zuzuordnen. Auch Urs Buchegger, heute parteilos, gehörte einst zur SVP. Den Vorschuss an Vertrauen, den er beim ersten Wahlgang von den Wählern erhielt, basiert wohl auf seiner wilden Kandidatur für ein Exekutivamt, und

dies ohne politische Amtserfahrung. Christof Bösel jedoch wurde belohnt für seine stets zuverlässige Gemeinderatsarbeit in den letzten acht Jahren. Der Tagespresse verriet der bisherige Gemeinderats-Vizepräsident Anfang des Monats, er habe unter anderem gelernt, dass die politische Führung nicht wie in einer Firma streng hierarchisch funktioniere. «Da muss man auch bereit sein, etwas anzupacken, das einem vielleicht nicht so passt», so der selbständige Unternehmer. Mit 47 Jahren ist Christof Bösel jung genug, um offen zu bleiben für alle Anliegen, die in nächster Zeit auf ihn zukommen. Etliche Themen werden seine Liste ergänzen. Der 15 Jahre ältere Urs Buchegger hat das Wahlresultat gemäss seinem eigenen Wahlspruch «Entscheiden muss das Volk» wohl akzeptiert. Er wird seinen Einfluss nun im Gemeinderatsgremium einbringen können. 

100-jähriges Protokoll erinnert an beschwerliche Transportwege

Strassenentwicklung vor hundert Jahren In heutiger Zeitrechnung scheinen 100 Jahre keine unvorstellbare Zeitdauer zu sein. Und doch wähnt man sich um genau diese Dekade in eine für uns fremde Epoche zurückversetzt. Ein Protokoll des Bezirksrates Bülach vom Juli 1914 erzählt davon. Das Zeitdokument mit interessanten Formulierungen wurde der Redaktion zur Information übergeben. von Annamaria Ress

Loorenstrasse, heute ein Flurweg. (Bild: Yvonne Müller)

Im April 1914 beschwerten sich Obholzer Einwohner beim Bezirksrat über den Gemeinderat Nürensdorf. Dieser hatte ihre Eingabe mit Aufforderung für eine Bekiesung der Loorenstrasse zwischen Obholz und Oberwil im Jahr zuvor nicht beantwortet. Und dies, obwohl der Bezirksrat schon 1909 so entschieden habe. Nun wurde gefordert, der Bezirksrat habe die Politische Gemeinde Nürensdorf zu verpflichten, die Bekiesung auf deren Rechnung auszuführen, die Strasse danach auch zu unterhalten. Bemängelt wurde gleichzeitig, dass die Verhandlungen

mit Nürensdorf über den Unterhalt der Strasse bis ins Jahr 1891 zurück reichen würden. Seit damals hatte nur die Gemeinde Kloten die Bekiesung des auf ihrem Gemeindegebiet liegenden Strassenteils jeweils übernommen.

Bedürfnis erwiesen Die Gemeinde Nürensdorf hatte gefordert, die Grundbesitzer hätten für den Landerwerb und den Unterbau für die Strasse zu sorgen. Erst dann werde

der Unterhalt durch die Gemeinde ausgeführt. Diese Forderung war bereits 1908 umgesetzt worden. Auf den Strassenunterhalt und die Bekiesung warteten die Beschwerdeführer noch immer. Ein einmaliger Beitrag von 600 Franken wurde von der Gemeinde gutgeheissen, die Übernahme der Strasse in eine der dritten Klasse jedoch abgelehnt. Der Streit also ging in die Jahre, obwohl «das Bedürfnis für die Korrektion der Strasse Obholz-Oberwil, sowie dies noch für den im Banne Nürensdorf liegenden Teil derselben ausstehe» tatsächlich vorhanden sei. Die damalige Verbindungsstrasse wurde vor 100 Jahren für den Verkehr mit Winterthur auch von Militärpersonen benutzt, ist im Protokoll zu lesen. Auch die in Kloten und Oberembrach anliegenden Müllerbetriebe würden sich über die misslichen Verhältnisse der Strasse beklagen. Den Bewohnern von Obholz stehe für den Verkehr mit Oberwil und Winterthur die gut unterhaltene Strasse über Birchwil zur Verfügung, entgegnete die Gemeinde Nürensdorf.

Flurweg-Hintergrund Der Bezirksrat resümierte in seinen damaligen Überlegungen, dass der Verkehr auf der Strasse sich wohl etwas gesteigert habe. Von etlichen Beitragsofferten sei er nicht in Kenntnis gesetzt worden, weshalb dieser langjährige Streitfall so erledigt werden müsse, dass er den veränderten Verhältnissen Rechnung trage. Der Gemeinde Nürensdorf werde deshalb auferlegt, den auf ihrem Gebiet liegenden Strassenteil bekiesen zu lassen und denselben nach Ausführung als eine Strasse dritter Klasse zu übernehmen und entsprechend auch zu unterhalten. Die Kosten beliefen sich damals auf rund 650 Franken, wofür jedoch nach Ansicht des Bezirksrates die Ortschaft Obholz «für ihren Fernverkehr in der Richtung Winterthur ein günstiges Verbindungsmittel» erhielt. Heute die ist die Loorenstrasse gemäss Gemeindeschreiber Heinz Stauch im Strassenverzeichnis ein Flurweg im Eigentum der Gemeinde, der für die Landwirt schaft zu unterhalten ist.


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Nürensdorf

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Einweihung Doppelkindergarten Sunnerain

Bildungszentrum mit Standort Birchwil Am Samstag vor der Wahl des neuen Gemeindepräsidenten wurde der Doppelkindergarten Sunnerain eingeweiht. Die Kindergärtler haben die Räume bereits nach den Frühlingsferien mit ihrer Lebenslust erobert.

jedoch nicht ohne massive Eingriffe in die bestehende Bausubstanz möglich gewesen. Durch das jetzt vorhandene Raumangebot seien auch Begleitungen durch schulische Fachpersonen möglich. Die Strategie des Gemeinderates, eigentliche Bildungszentren an den zwei Schulstandorten Ebnet und Sunnerain zu bilden, sei nun in Birchwil gelungen. An der nächsten Gemeindeversammlung vom 25. Juni sollen die Stimmbürger über den Neubau des Doppelkindergartens Ebnet abstimmen.

von Annamaria Ress Zahlreiche Eltern, Behördenvertreter und Lehrpersonen standen vor der mit einem gelben Band geschlossenen Eingangstür des Kindergartens bereit. Die Kindergärtler warteten brav auf ihren Einsatz, hatten sie doch zwei fröhliche Lieder zur Einweihung einstudiert.

Die Kindergärtler sangen mit Ihrer Lehrerin ein Lied. (ar)

Doch vorher richtete Schulleiter David Steinbeck das Wort an die Anwesenden. Er freue sich sehr über den attraktiven Bau, der zahlreiche Möglichkeiten biete. Kurz ging er nochmals auf die letzten Monate ein, während denen Kinder, die noch keine Erfahrung im öffentlichen Verkehr hatten, plötzlich lernen mussten, den Bus zu benützen, um in den temporären Kindergarten

Ebnet zu gelangen. Für die Lehrpersonen sei der Aufwand ebenso immens gewesen, hätten sie doch alles einpacken müssen, um es dann nach erfolgten Bauarbeiten wieder auszupacken. Der Kindergarten sei von ihnen allen nach den Frühlingsferien wieder belebt worden – und inzwischen hätten Kinder, die früher den Bus benutzten, sich als geübte Fussgänger erwiesen.

Holz zum bauen

40 Jahre Sunnerain Schulpräsident Roland Burri ging in seiner Ansprache unter anderem auf die Bevölkerungsstruktur in Birchwil ein, wo gerade in den letzten Jahren viele Familien mit Kindern zugezogen sind. Der alte Doppelkindergarten Sunnerain wäre dieses Jahr 40 Jahre alt geworden. Eine Anpassung an die kantonalen Vorschriften wäre

Architekt Thomas Bucher hatte auf die Überreichung eines überdimensionierten Schlüssels verzichtet, «der ohnehin ein Staubfänger wird», wie er lachend sagte. Dafür hatte er den Kindern eine Kiste Holzstücke mitgebracht, die sie später dann «verbauen» sollen. Der neue Kindergarten und der Psychomotorikraum waren danach offen für die Bevölkerung, die sich auf dem Rundgang einen eigenen Eindruck bilden konnte. 

Schulhaus Breite soll als Familienwohnung genutzt werden

Verkauf des ehemaligen Schulhauses vor Abschluss Für das alte Schulhaus Breite besteht nach der Teilrevision des Zonenplans (Dorf-Blitz vom November 2013) kein Bedarf der öffentlichen Hand. Eine Tierärzte-Familie soll künftig im alten Schulhaus Breite wohnen. Vorgängig aber soll die Gemeindeversammlung im Juni den Verkauf für 1,2 Millionen Franken bewilligen. Für die Kindergärtler wurden in Nürensdorf zwei Standorte konzipiert, nämlich im Sunnerain und Ebnet (siehe Artikel oben). Mit dem beschlossenen Umzug der Kinder von Breite nach Birchwil steht nun das alte Schulhaus zum Verkauf. Allerdings erlaubt der bauliche Zustand des Gebäudes ohne Sanierung und Umbau keine neue Nut-

zungen, wie der Gemeinderat in seinen Überlegungen festgestellt hat. Ein Privateigentümer jedoch könnte das unter Schutz stehende Gebäude unter Wahrung der Auflagen der Schutzverfügung für eigene Zwecke umbauen und nutzen. Im Finanzplan wurde deshalb vorgesehen, die Liegenschaft zu verkaufen und damit einen finanziellen Beitrag an die grossen Investitionen der neuen Kindergärten zu realisieren. Ein erster Bewerber, ein Architekturbüro, beabsichtigte im Erdgeschoss Büros einzurichten und das Obergeschoss als Wohnung umzubauen. Aus finanziellen Gründen musste jedoch das Angebot ausgeschlagen werden. Nun soll aber das ehemalige Schulhaus für 1,2 Millionen Franken in die Hände eines

Tierärztepaars gehen. Die Familie mit zwei Kindern ist von Grossbritannien zugezogen. Seit letztem Sommer sind die Eltern an der Universität Zürich tätig. Geplant ist, die Räume als Familienwohnung zu nutzen.

Der Gemeinderat ist überzeugt, dass sich mit der privaten Nutzung des denkmalgeschützten Gebäudes der Objektschutz am besten sichern lässt. Dafür müssten künftig auch keine neuen Steuermittel eingesetzt werden. Annamaria Ress

Das ehemalige Schulhaus in der Breite soll als Familienwohnung dienen. (ar)


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KEVIN ALLEIN BEIM VEREIN

In dieser Rubrik schildert Dorf-Blitz-Redaktor Kevin Knecht im 2014 in freier Berichterstattung regelmässig über seine Besuche und Erfahrungen bei willkürlich ausgewählten Vereinen in Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.

Preisglück beim Frauenverein Brütten

Lottozahlen, Früchtekörbe, Hörnli und Kuchen Zweimal im Jahr veranstaltet der Brüttener Frauenverein einen Lottonachmittag. Diesen Frühling war auch Dorf-Blitz Redaktor Kevin Knecht dabei, als es im Gemeindesaal viele Preise zu gewinnen gab. An einem wunderschönen Donnerstagnachmittag finde ich mich im Gemeindesaal inmitten einer Gruppe freundlich dreinblickender Damen wieder. Diese sehen mich zwar neugierig bis leicht verwirrt an, bis mich Rosmarie Dünki, die Präsidentin des Brüttener Frauenvereins, als «Zeitungsbesuch» vorgestellt hat, dann schenken sie mir aber ein herzliches Lächeln.

Lotto! Kaum ist die Runde komplett, wenden wir uns schon dem eigentlichen Anlass des Treffens zu: dem Lottospiel. Rasch werden jedem Teilnehmenden drei Spielscheine mit Nummern verteilt, dann geht es bereits los. Zahl um Zahl zieht die Spielleiterin aus dem Beutel und rund um mich herum werden fleissig Ziffern durchgestrichen. Ich gehe Mal für Mal leer aus, bis mich Rosmarie Dünki sogar etwas mitleidig ansieht. Doch dann wendet sich das Spielglück und ich erwische eine regelrechte Zahlensträhne. Bald schon fehlt mir nur noch eine Zahl für

eine ganze Reihe, was mir den Sieg und damit die freie Wahl des Preises einbringen würde. Da ich als Gast aber keinesfalls einen der beiden grossen Lebensmittelkörbe gewinnen will, hoffe ich nun bei jeder Ziehung, dass nicht meine Zahl genannt wird. Schliesslich werde ich von einem lauten «Lotto!»-Ruf erlöst. Die strahlende Siegerin wählt sich einen der Körbe aus, womit nur noch einer im Spiel verbleibt. Die «Gefahr» ist also noch nicht ganz gebannt, und prompt wird nach einigen weiteren Ziehungen meine fehlende Zahl ausgerufen. Mich in mein Schicksal fügend mache ich mein Lotto bekannt, entscheide mich am Gabentisch aber dann trotz Einwänden der Damen für eine Packung Hörnli statt des zweiten Korbs.

Zweite Runde Kurz darauf erreicht eine weitere Dame eine volle Reihe und gewinnt den zweiten Korb. Nun darf erst nach einem vollständigen Spielschein «Lotto!» gerufen werden, was sich nach und nach häuft. Wer in der laufenden Runde noch nichts gewonnen hat, darf sich jeweils einen Preis aus-

Es winken grosse Preise: Sonja Bachmann präsentiert die von ihr zusammengestellten Lottopreise. (Bilder: Kevin Knecht)

suchen, bis schliesslich alle Zahlen gezogen sind und alle Anwesenden etwas vor sich stehen haben.

spiel, und so geniesse ich Kuchen und Gesellschaft. Zweimal im Jahr veranstaltet der Frauenverein dieses Lottoabenteuer, an dem jeweils viele der älteren Mitglieder teilnehmen.

Dann wird ein neuer Gabentisch hereingerollt, die Spielleiterin ausgewechselt und eine zweite Runde gestartet. Diese verläuft ähnlich wie der erste Umgang, nur habe ich diesmal keine Chance auf eine Spitzenposition. Die Stimmung ist locker und freundlich; die gelegentlichen falschen «Lotto!»-Rufe werden ebenso mit Humor und Selbstironie genommen wie verpasste oder falsch durchgestrichene Zahlen. Man schaut seinen Nachbarn über die Schulter und hilft, falls eine Zahl verpasst wurde oder schwer auffindbar ist. Auch ich werde so auf mein erstes Lotto dieser zweiten Runde aufmerksam gemacht; die fehlende Zahl muss schon vor Runden genannt worden sein. Ich sammle meinen Gewinn (eine Tafel Schokolade) ein und kurz darauf ist auch die zweite Runde zu Ende.

Rund 100 Frauen zwischen 39 und 89 Jahren gehören dem Verein an, der 1961 gegründet wurde und ursprünglich Landfrauenverein Brütten hiess. Schon damals wurden alle Brüttenerinnen als Mitglieder akzeptiert, wodurch der Frauenverein bald zu einer Plattform des Dorflebens wurde. Heute stehen nicht nur Lottonachmittage, sondern viele andere Anlässe wie Ausflüge, Theaterbesuche, Spielnachmittage, die Mithilfe an Dorffesten oder eine Adventsüberraschung auf dem Programm. «Wir veranstalten auch jedes Jahr Ende Oktober einen Kreativ-Hobby-Markt», erzählt Rosmarie Dünki. Am 25. und 26. Oktober wird dieser beliebte Anlass, bei dem Kreative die Chance erhalten, Selbstgemachtes feilzubieten, zum ersten Mal in der Mehrzweckhalle Chapf stattfinden und dadurch für Verkaufsstände wesentlich mehr Platz bieten als in den Vorjahren.

Kaffee und Kuchen Nun werden Kaffeetassen verteilt und Torten angeschnitten. Beisammensein und Austausch scheinen den Damen ebenso wichtig zu sein wie das Lotto-

Nach und nach löst sich die gemütliche Lotto-Runde auf. Ich helfe noch beim Wegräumen der Stühle und Tische, verabschiede mich rundum und mache mich mit meinen Hörnli und meiner Schokolade auf den Heimweg. Kevin Knecht

Nach dem nervenaufreibenden Lotto wird die Gemeinsamkeit bei Kaffee und Kuchen genossen.


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Brütten und Nürensdorf: Zusammenlegung Gemeindewerke

Werke wirtschaftlich und kompetent führen Die Stimmbürger von Nürensdorf und Brütten werden an den nächsten Gemeindeversammlungen im Juni darüber befinden, ob die Gemeindewerke zusammengelegt werden sollen. Obwohl einige Stimmbürger eine Fusion vermuten, geht es weitgehend um die Optimierung der Organisation. von Annamaria Ress Bereits im Februar hatte der heutige Brüttener Gemeindepräsident Rudolf Bosshart keine leichte Aufgabe. Anlässlich einer Informationsveranstaltung über das «Haus des Kindes» wurde heftig über die Zusammenlegung der Gemeindewerke Brütten und Nürensdorf diskutiert (Dorf-Blitz vom Februar 2014). Votanten übten Kritik am Vorhaben und mutmassten ein Führungsproblem der Verwaltung. Inzwischen ist der Anschlussvertrag

optimal und wirtschaftlich erfüllt werden können. Brütten hingegen sieht sich durch die Verwaltungsorganisation mit ungünstigen Rahmenbedingungen für die erfolgreiche Führung der Gemeindewerke konfrontiert. «Der Der Vertrag regelt die Zusammen- maschinelle Fortschritt, die Ansprüche arbeit und beinhaltet die von Brütten an die Unterhaltsleistungen, die fachlian Nürensdorf übertragenen Aufga- che Ausbildung des Personals sind ben im Bereich der werkseitigen Tä- wichtige Gründe, weshalb der Kleinbetigkeiten. Dazu gehören die Bereiche trieb an Grenzen stösst», erläutert die Strassenunterhalt, Abwasserentsor- Weisung zur Nürensdorfer Gemeindegung, Wasserversorgung, Abfallent- versammlung. Dass der Entscheid auf sorgung und Liegenschaftenbewirt- Nürensdorf fiel, liegt ebenfalls auf der schaftung. Ausgenommen werden Hand, sind doch schon Erfahrungen in die bereits durch regionale Zusam- anderen Bereichen der Zusammenmenschlüsse wahrgenommenen arbeit vorhanden wie Oberstufe, Feuerwehr, Schiessanlage und andere. Tätigkeiten.

zwischen den beiden Gemeinden erstellt und soll von beiden Gemeindeversammlungen bewilligt werden. Alsdann tritt er ab 1. Januar 2015 in Kraft.

An Grenzen gestossen

Rahmenbedingungen

Tatsache ist, dass die Zusammenarbeit unter Gemeinden immer wichtiger wird, damit die vielfältigen Aufgaben

Die Werkbetriebe sollen nun also operativ zusammengelegt werden, unter einheitlicher Führung der Ge-

Fotowettbewerb

Wo befindet sich dieses leuchtende Tulpenfeld? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung zusammen mit Ihrer kompletten Adresse bitte bis am Montag, 9. Juni per E-Mail an sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DBAusgabe publiziert und kann gegen Vorlage des Dorf-Blitzes bei der DorfDrogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.

Auflösung Das Bild im Fotowettbewerb des letzten Dorf-Blitz zeigte ein altes Antriebsrad und einen Schleifstein bei der Sagi im Wisental in Bassersdorf. Als Gewinnerin des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Andrée Pfister aus Bassersdorf. (dm)

meinde Nürensdorf als Trägergemeinde. Sämtliche Anlagen, Gebäude und Werke verbleiben jeweils im Eigentum derjenigen Gemeinde, in welcher sie sich befinden. Finanziell rechnet sich das Modell ebenfalls, denn grundsätzlich sollen die anfallenden Kosten möglichst nach den Leistungen in den jeweiligen Gemeinden verteilt werden. Unterhalt und Erweiterung der Anlagen sowie Gebäude bleiben immer Sache der betreffenden Gemeinde. Diese entscheidet autonom. Wichtig ist auch die Absicht der Exekutiven, die Unterhaltsstandards und Dienstleistungen möglichst zu harmonisieren und für gleiche Rahmenbedingungen zu sorgen. Der Vertrag sieht weiter vor, die bisherigen Arbeitsverhältnisse zwischen der Anschlussge- meinde und dem Betriebspersonal zu übernehmen. 

Wurst ist nicht gleich Wurst Ob Obligationenanlagen am Finanz- deckt sind. Zudem entstehen für den markt oder Interpreten des Eurovi- Investor zusätzliche Kosten wie Aussion Song Contest (ESC), auf die Ver- gabekommissionen, Handelsgebühpackung schaut man zuren, Steuern und ähnlierst. Obligationenfonds ches. Höhere Verfallrensind erst in den verganditen in den Obligatiogenen 20 Jahren, wähnenportfolios ergeben rend denen die Anleger sich erst wieder bei deutnoch von attraktiven Zinlich gestiegenem Marktsen profitieren konnten, zinsniveau, was in Kürze so richtig populär gewor- Philippe Kaufmann nicht zu erwarten ist. den. Durch die sukzessiv rückläufigen Zinsen haben diese Pro- Als Alternative bleibt nur die altherdukte in den letzten Jahren schöne gebrachte Methode, EinzelobligatioRenditen abgeworfen. Diese Erfolge nen im Wertschriftendepot zu halhaben die Investoren verwöhnt und ten. Mit Einzelobligationen ist man ihren Blick auf die Kostenseite in den weniger breit diversifiziert und Hintergrund gerückt. muss daher genauer auf die Bonität der Schuldner achten. Wenn man jeAufgrund der weltweiten Notenban- doch die Kosten und die Steuerfolgen keninterventionen hat sich die Zins- auf den Zinserträgen beim Kauf situation drastisch geändert. Tiefe sorgfältig prüft, sind EinzelobligatioZinsen in Kombination mit hohen nen im Tiefzinsumfeld die bessere Verwaltungsgebühren machen Obli- Variante. Oder um beim «ESC» zu gationenfonds zum Verlustgeschäft. bleiben: Schlussendlich zählt die Bei manchen Fonds fällt auf, dass die akustische Leistung, der Rest ist Kosten gemessen an der TER (Total mehr oder weniger Wurst. Expense Ratio; jährliche versteckte Ihre Raiffeisenbank Gesamtkosten) nicht mehr durch die Oberembrach-Bassersdorf Rendite des Obligationenfonds ge- Philippe Kaufmann


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Bauernhof-Tag auf dem Strickhof mit grossem Besucherandrang

Moderne Landtechnik von nahem betrachtet Wenn eingeladen wird zum Bauernhof-Tag, sind die Besucher froh um den freien Arbeitstag am 1. Mai. Die «moderne Technik» zeigte sich auch heuer bereits in den zahlreichen Autos, die entlang der Zufahrtsstrasse parkiert waren. Nicht umsonst aber waren die vielen Familien auf dem Ausbildungs- und Versuchsbetrieb erschienen. Der Bauernhof-Tag hat bereits Tradition auf dem Strickhof. Schon zum zehnten Mal luden die Bauernfami-

lien aus Lindau und Umgebung, die Landfrauen des Bezirks Pfäffikon, der Damen-Turnverein Grafstal, und das Pferdesportzentrum Rooswiler zusammen mit dem Ausbildungsund Versuchsbetrieb Strickhof in Lindau ein. Ein spezielles landwirtschaftliches Thema wird jeweils den Besuchern näher gebracht. Dieses Mal stand das Motto «Moderne Landtechnik» mit Traktoren und Landwirtschaftsmaschinen im Vordergrund.

giebiger Bauernhof-Brunch angeboten wurde. Speck und Eier, frisches Brot und andere hausgemachte Produkte verführten zum Verweilen. Die grosse Röstipfanne, in der rund 60 Kilogramm Kartoffeln verarbeitet wurden, war pausenlos in Betrieb. Ebenfalls nicht darben mussten auch jene Besucher, die sich lieber im Freien umsehen mochten und sich mit Grillwürsten und Raclette, Kuchen oder Bauernhof-Glacé verpflegten.

Wie gewohnt fand sich viel Publikum in der grossen Halle ein, wo ein aus-

Besonders für Kinder ist dieser Bauernhof-Tag ein Erlebnis sonderglei-

Eine Kutschenfahrt nicht nur für Könige.

Keiner zu klein, um ein grosser Traktorfahrer zu sein.

chen. Selten kommen sie einheimischen Tieren so nah und dürfen sie bestaunen und teilweise auch streicheln. Kälbchen und herzige Ferkel, Ziegen und Pferde brachten die kleinen Besucher zum Staunen. In der Halle luden ein überdimensionaler Sandkasten, eine Rutschbahn und eine Kletterwand zu Spiel und Bewegung ein. Und wer dann gar etwas müde war, durfte eine Fahrt mit der Kutsche oder dem Traktor geniessen. Text und Bilder: Annamaria Ress

Der Sandkasten in der Halle war beliebt bei den Kindern.

Keine Scheu vor grossen Tieren.

Wer möchte nicht auch einmal eine grosse Landmaschine bedienen?

Kälbchen streicheln mit Jöö-Effekt.

Kleine Ferkel begeisterten grosse und kleine Besucher.


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Strasse durch das Naturschutzgebiet im Eigental bleibt gesperrt

Der Kanton wird im Eigental zum Entscheidungsträger Die «Provinzposse» oder der «Schildbürgerstreich», wie viele Anwohner den Streit um die Eigentalstrasse nennen, hat eine neue Stufe erreicht. Gemäss Zürcher Verwaltungsgericht soll die Baudirektion für die Benennung der Naturschutzmassnahmen zuständig sein.

Nürensdorf das 800 Meter lange Teilstück zwischen dem Kreisel Kreuzstrasse und der Abzweigung Gerlisberg für rund 50 000 Franken reparieren lassen. Damit wird nun auch der Birchwiler Dorfkern vom Durchgangsverkehr etwas entlastet.

von Annamaria Ress

Nun hat das Zürcher Verwaltungsgericht Mitte April diesen Entscheid aufgehoben und damit auch den Bezirksrat in seine Schranken gewiesen. Kloten und Nürensdorf hätten Naturschutzmassnahmen angeordnet, die nicht in ihre Kompetenz fallen würden, weil es sich um ein Schutzgebiet von nationaler Bedeutung handle und somit allein Sache des Kantons sei. Eine sofortige Strassensanierung sei unzulässig, bevor die nötigen Naturschutzmassnahmen festgelegt seien. Die Gemeinden müssen nun in Zusammenarbeit mit dem Kanton eine Gesamtlösung ausarbeiten. Nürensdorfs Alt-Gemeindepräsident Franz Brunner bestätigt: «So muss eine Studie für eine Verkehrslösung im Eigental inklusive Radweg und Umfahrungsmöglichkeit erarbeitet werden und darf nicht in irgend einer Schublade verschwinden.» Im Entscheid des Verwaltungsgerichts wird ausserdem erwähnt, dass die Baudirektion allenfalls verfügen könne, den Motorfahrzeugverkehr massiv einzuschränken oder sogar aufzuheben. Weiter könnte die Erstellung von Amphibientunnels angeordnet werden, allerdings – aus moorschutzrechtlichen Gründen – verbunden mit einer Verschmälerung der Strasse.

Es ist bekannt: Die Eigentalstrasse musste nach dem Kälteeinbruch im Jahr 2012 wegen zunehmender Schäden gesperrt werden. Die Gemeinden Oberembrach und Nürensdorf einigten sich daraufhin zusammen mit der Stadt Kloten, die Strasse zu sanieren und geeignete Massnahmen zugunsten des Naturschutzes zu überdenken. Die Strasse wird seit etlicher Zeit jeweils im Frühling gesperrt, zugunsten der Amphibienwanderung. Diese Massnahme unterbricht aber auch die direkte Verbindung, was Mehrverkehr in den umliegenden Dörfern zur Folge hat.

Entscheid aufgehoben

In der ersten Hälfte April wurde das 800 Meter lange Stück auf Nürensdorfer Gemeindegebiet repariert. (Bild: Yvonne Müller)

Strassensanierung Die gewünschten Massnahmen von Kloten und Nürensdorf (temporäre Sperrung der Strasse und Lastwagenverbot) zusammen mit der Sanierung deckten sich nicht mit den Vorstellungen anderer Mitwirkenden, die beim Bezirksrat Bülach den Entscheid anfochten. Der Strassenbelag auf Oberembracher Gemeindegebiet wurde

im letzten Sommer bereits einmal renoviert – auch wenn die Strasse dennoch eine Sackgasse blieb. Im Juli vergangenen Jahres gab der Bezirksrat Bülach der Gemeinde Oberembrach insofern Recht, als er verfügte, die Strasse sei sofort zu sanieren und der Bau von Amphibientunnels sei gleichzeitig voranzutreiben. Inzwischen hat die Gemeinde

Ausfahrt für einen guten Zweck

Prognosen

Bei schönstem Frühsommerwetter fand am ersten Sonntag im Mai der Love Ride Switzerland statt. Der europaweit grösste Bikeranlass dieser Art zog gemäss Schätzungen des Organisators Love Ride Switzerland gut 5000 Motorräder auf den «Ride-Out», welcher auch dieses Jahr teilweise durch das Einzugsgebiet des DorfBlitz führte und auf dem Flugplatz

Dübendorf endete. Knapp über 300 muskelkranke und behinderte Menschen liessen es sich nicht entgehen, als Mitfahrer auf dem Sozius oder im Seitenwagen der Motorräder Platz zu nehmen und sich den Fahrtwind ins Gesicht wehen zu lassen. Zu sehen auf diesem Bild, das an der Kreuzung Baltenswil gemacht wurde. Dies ist ein Rekord im Anlass, der dieses Jahr

zum 22. Male ausgetragen wurde. Die zahlreichen Zuschauer an der Strecke, die den Fahrern zuwinkten, trugen zu der gelungenen Veranstaltung bei. Der diesjährige Spendenbetrag, der vollumfänglich muskelkranken und behinderten Menschen zu Gute kommt, dürfte gemäss dem Veranstalter deutlich über 400 000 Fran(tj) ken sein.

Die betroffene Bevölkerung wird wohl weiterhin auf die Strassenöffnung warten müssen. Franz Brunner blieb Anfang Mai auf Anfrage noch bei seiner Prognose, dass das Verfahren noch länger dauern könnte «und vermutlich auch noch das Bundesverwaltungsgericht und eventuell das Bundesgericht beschäftigen wird.» Er hoffe allerdings, dass es im zweiten Anlauf mit Hilfe der kantonalen Stellen gelinge, eine Lösung zu finden, die für alle akzep tabel sei.


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Fussball WM: Bisher gedämpfte Vorfreude in der Region

Fussball-Euphorie lässt noch auf sich warten

von Susanne Gutknecht Während an den Stadien für die Fussball Weltmeisterschaft (WM) in Brasilien noch mit Hochdruck gebaut wird, schlägt die WM in Bas­ sersdorf, Brütten und Nürensdorf kleine Wellen. Auf allen drei Gemeinden sind keine Anträge für Public Viewings eingegangen, wie sie auf Anfrage erklären. Die FussballVorfreude und Euphorie scheint an der diesjährigen WM noch weit weg zu sein. Waren doch bei den Austragungen von Europa- oder Weltmeisterschaften in europäischen Ländern noch in Restaurants oder öffentlichen Plätzen Leinwände und gemeinsames Anschauen der Spiele - sogenannte Public Viewings – der Massstab für ultimativen Fussballgenuss. Thomas Rutz, Dienstchef Polizei bei der Gemeinde Bassersdorf, sieht dem WM-Monat gelassen entgegen: «Die Zeitverschiebung ist ein wichtiger Aspekt. Ich nehme an, dass die späte Anspielzeit auch wenig Raum lässt für Public Viewings.» Für die Polizei scheint eher die Nachtruhestörung ein Problemfeld zu sein, falls Fans die späten Spiele auf ihren Balkonen oder Sitzplätzen am Fernseher ansehen. Rutz dazu: «Manchmal schlägt die Individualität Purzelbäume bei den Leuten. Aber das ist naheliegend, wenn so viele Leute auf engem Raum wohnen wie bei uns in der Schweiz.» Da sei die Toleranz von allen gefragt. Auch das Wetter spiele hier sicher eine grosse Rolle und welche Teams weiterkommen.

wird auf kleinem Feuer gekocht. «Es ist schwierig abzuschätzen, wie viele Fans sich die Spiele wirklich ansehen wollen», sagt Geschäftsführer Roland Wittmann von der Bassersdorfer Sportanlage bxa. Er wählt einen flexiblen Ansatz und bietet bei genügend Anmeldungen Grillabende oder Spaghetti-Essen im Restaurant, wo man nebenbei auf der Leinwand die Spiele mit verfolgen kann. Als Alternative für Fussballfans bietet sich der «Löwen» Bassersdorf an. Pächter Markus Leutenegger hat sich in seinen Räumlichkeiten eine moderate Alternative zum öffentlichen Zelt und «Tamtam» ausgedacht. «Wir werden jeden Abend im ersten Stock Matches auf die Leinwand projizieren.» Mit der IndoorLeinwand sei auch das mühsame Diktat des Fussballverbandes FIFA über die Lizenzgebühren kein Thema. Bis jetzt hat Leutenegger bereits einige Anmeldungen für die Spiele der Schweizer erhalten. «Man kann vorher Essen und nachher gemütlich den Match ansehen. Bei grossem Andrang kann ich auf den Saal ausweichen. Es hat genug Platz für alle, die nicht alleine zuhause schauen wollen.» Beide betonen, dass Voranmeldungen erwünscht seien.

Das Fussballfieber für die WM 2014 ist noch nicht ausgebrochen, wie auf diesem Foto. (Archivbild: Mano Reichling)

Spontanes Schauen Die Jugendarbeit nimmt das Thema mit einem gemeinsamen Street Soccer-Turnier von vier Gemeinden auf. Jugendbeauftragter Andy Roth aus Bassersdorf erklärt: «Bei den Jugendlichen läuft alles spontaner ab. Wie viele am Ende mitmachen, ist noch eine Frage der Motivation und was die Kollegen machen.» Seine Erfahrung zeige, dass solche Fussballspiele auch oft im Jugendhaus geschaut werden oder man gehe zu

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einem Jugendlichen nach Hause und schaue dort. «Das Jugi ist halt um 22 Uhr geschlossen.» Selbst beim FC Bassersdorf, immerhin nah mit Fussball verknüpft, ist nichts Besonderes geplant für die Fans. «Wir werden wahrscheinlich am Grümpi vom 4. bis 6. Juli noch einen Fernseher aufstellen, damit diejenigen, die dort sind, nichts verpassen», sagt Gabriela Caminada vom Sekretariat. Diesen Ansatz werden sicher noch einige Bars und Restaurants in der Gegend verfolgen. 

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Am 12. Juni beginnt die Fussball Weltmeisterschaft in Brasilien. War die Euphorie bei den Europaund Weltmeisterschaften in Europa noch gross und wurde mit zahlreichen Public Viewing-Festen gefeiert, scheint sie dieses Jahr keine grossen Wellen zu schlagen.


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Unter uns

GEWERBEGEFLÜSTER Eher ein Zufall führte vor 41 Jahren dazu, dass Silvano Pfister im Juni 1973 in Nürensdorf sein Coiffeurgeschäft eröffnete. Zusammen mit einer Lehrtochter begann er, seinen eigenen Salon aufzubauen; dannzumal war er der einzige Coiffeur in Nürensdorf. Heute sind es drei Geschäfte. Ob Damen oder Herren, bei Coiffeur Silvano wird persönlich beraten. Fachliches Wissen, gepaart mit steter Weiterbildung ist das Eine. «Wir setzen auf die persönliche und individuelle Beratung und gehen in erster Linie auf Kundenwünsche ein», präzisiert der Nürensdorfer Figaro. «Die heutige Zeit ist eher stillos, was sich jedoch positiv für uns und unsere Kundschaft auswirkt. Denn dadurch sind individuelle, auf die Kunden fokussierte Haarschnitte möglich, und nicht nur Kopien des leidlich bekannten Haarschnittes der Lady Di – um nur ein bekanntes Beispiel zu nennen», führt Pfister weiter aus.

Silvano Pfister ist ein weit in die Zukunft blickender Coiffeur-Meister. Bereits vor 20 Jahren begann er, sein Geschäft auch am Montag zu öffnen, die Kundinnen und Kunden dankten es ihm, die Konkurrenz der Umgebung erwachte aus dem Dornröschenschlaf und zog nach. Der frühere alte Volg, in dem Coiffeur Silvano eingemietet war, musste einem Neubau weichen. Im neuen Zentrum Nürensdorf an der Lindauerstrasse 1 ist «Coiffeur Silvano» zurück vom Provisorium im Schloss und bedient seine Kundinnen und Kunden, als ob nichts geschehen wäre. Wie positiv Silvano Pfister denkt, zeigt sich in der Tatsache, dass er – ohne lange zu zögern – einen zehn Jahre gültigen Vertrag mit der Gemeinde abgeschlossen hat. Dies, obschon Pfister bereits 66 Jahre alt ist. Immerhin gönnt er sich mittlerweile zwei freie Tage pro Woche. Mano Reichling

Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

Bild des Monats Was Zürich hat, bietet Bassersdorf allemal: Nach dem Sechseläuten tauchte auf einer Brücke über dem Altbach ein Hafenkran auf, sehr zum Gaudi vieler Passanten. Erbaut wurde die Attraktion von Christian Weiss und Markus «Obi» Oberholzer, die während dem Errichten des Bööggs noch Zeit fanden, den Kran zu erstellen. Etwa zwei Stunden hätten sie dazu benötigt, erzählte Oberholzer. Vorgesehen war, den Kran am Dienstag nach dem Sechseläuten auf dem Löwen-Kreisel zu montieren. «Dieser Plan wurde leider verhindert durch den Hinweis auf das Gemeinde-Duell, der von eben diesem Tag an den Kreisel zierte», ergänzt «Obi». Der Bassersdorfer Hafenkran musste bereits einmal repariert werden und wird vermutlich nicht so (re) lange stehen bleiben wie das Zürcher Pendant, aber Freude bereitet er nach wie vor.

Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?

Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Barbara Bieber aus Breite beantwortet. Was hat Sie gefreut? Der Frühling ist für mich der absolute Höhepunkt des Jahres. Die Vögel finden den Weg zurück zu uns und zwitschern jeden Morgen vor sich hin. Wenn ich aus dem Küchenfenster schaue, sehe ich neue Blumen blühen. Ich kann täglich beobachten, wie sich Knospen öffnen und die Sträucher ihre Blätter bekommen. Es ist schön zu sehen, wie alles zum Leben erwacht. Wenn die Sonne scheint und es warm ist, sind die Menschen um mich herum glücklich und froh. Vor allem in diesem Jahr zeigt sich der Frühling in seiner schönsten Form. Mein Mann mäht den Rasen absichtlich lange nicht, damit die Primeln, Narzissen und Margritli in unserem Rasen sich frei entfalten können. Bald können wir auch unsere Palmen aus ihrem Winterdomizil bringen lassen. Darauf freue ich mich ganz besonders. Was hat Sie geärgert? Es gibt zwei Dinge, über die ich mich wirklich ärgere. Erstens, dass wir immer wieder Vorlagen oder Initiativen erhalten, über die wir abstimmen können und dann wird trotzdem nichts geändert. Zweitens ärgert es mich, dass in der Adventszeit bei uns in Breite keine Weihnachtsbeleuchtung brennt. Das Thema ist im Moment nicht aktuell, aber ärgern tut es mich trotzdem. Ich finde das sehr schade und würde mich freuen, wenn unsere Steuergelder vielleicht auch für solche Sachen verwendet werden. (ym)


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Meditatives Tanzen Jeden zweiten Dienstag im Monat findet im Zentrumsbau Nürensdorf, an der Lindauerstrasse 1, (Saal, 3. Stock) von 19.30 bis 21 Uhr dieser meditative Anlass statt. Musik, Tanz und Texte tragen dazu bei, sich vom Alltag weg auf Gott auszurichten sowie persönlich und gemeinsam in eine friedliche Atmosphäre einzutauchen, die Freude und Erleichterung bewirkt. Das nächste «Meditative Tanzen» findet ausnahmsweise wegen Verschiebung am Dienstag, 24. Juni, zum Thema «Pfingstfeuer» statt. Es hat noch Plätze frei und Interessierte dürfen sich von der Faszination dieser Tänze anstecken lassen. Es braucht keine Tanzerfahrung und keine Anmeldung. Pro Anlass beträgt der Unkostenbeitrag 5 Franken. Organisiert werden die Abende von Katharina Berweger, Sozialdiakonin, Christine Urfer, Leiterin Tanz-Gebärde-Gebet und Nunzia C. Natuzzi. (e)

Pigna-Fest Die in Kloten ansässige Stiftung «Pigna» macht am Samstag, 14. Juni, ihre Türen für die Öffentlichkeit auf. An der Graswinkelstrasse 32 wird ab 10 Uhr morgens einiges geboten. Musik spielen um 10 Uhr die Steelband «Gin Gin Drummers», um 13 Uhr die «Trychler Gruppe», um 14.30 Uhr «Nicolas Senn mit Formation» sowie um 18 Uhr «Rolf Raggenbass & Country Heart Band». Um 16.30 zeigt die Hip-Hop-Tanzgruppe «roundabout» ihr Können. Eine Bilderauktion wird um 17.15 Uhr durchgeführt. Weiter im Angebot sind unter anderem Streichelzoo und Kinderschminken; unter Anleitung von Chocolatier Fabian Rimann können Besucherinnen und Besucher zudem eine eigene «Pigna-Schokolade» herstellen. Mehr über die Besonderheiten der gemeinnützigen Institution – Bassersdorf und Nürensdorf sind Stiftergemeinden, Brütten ist «Pigna»-Partnergemeinde – erfahren die Besucherinnen und Besucher anlässlich eines regelmässig stattfindenden Rundgangs. (e)

Region / Leserforum

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Kunsthandwerk neu entdeckt Textile Spitzen sind dieser Tage wieder gross in Mode. Wer glaubt, dass handgefertigte Klöppel-, Nadel- und andere Spitzen altmodisch sind, kann sich am Samstag, 21. und Sonntag, 22. Juni 2014 vom Gegenteil überzeugen. Da findet im Zentrum GvC Chile Hegi in Winterthur die Tagung der Vereinigung Schweizerischer Spitzenmacherinnen (VSS) statt. Die Veranstaltung startet mit der Vernissage der Ausstel-

lungen am Vorabend um 18 Uhr im Müliareal. Ein Schwerpunkt der Tagung sind die breit gefächerten Ausstellungen im Müliareal, in der Parkarena und im Saal der Giesserei. Unter anderem werden Arbeiten mehrerer Klöpplerinnen aus dem Einzugsgebiet des Dorf-Blitz ausgestellt sein. So von den Gruppen von Silvia Streuli und Monika Zehnder,

Nadelkunst Atelier Nürensdorf. Besonders hervorzuheben ist der Klöppelnachwuchs aus Bassersdorf unter der Leitung von Monika Zehnder. Stolz stellen die Kinder ihre Kunstwerke für die Ausstellung zur Verfügung. Sie werden am Samstag selber anwesend sein und unter Beweis stellen, dass die Herstellung von Klöppelspitzen keine Hexerei ist, sondern kinderleicht und spitze. (e)

Blitzableiter Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.

Vermehrt Hundekot

Nachlese zur Fasnachtszeitung

Liebe Hundebesitzerinnen, liebe Hundebesitzer, ich möchte mich bei all jenen Hundebesitzern bedanken, welche den Hundekot mittels eines kleinen roten «Säcklis» zuverlässig zusammennehmen und in einem der vielen Robi Dog-Behältern entsorgen.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Leute das Fakoba mit seiner Fasnachtszeitung «De Schwarz» zu erreichen vermag. Trotz bescheidener Auflage von zirka 750 Stück, werden unsere Artikel – wie es sich bei einer Fasnachtszeitung gehört – nicht ganz ernst genommen.

Mir fällt leider in letzter Zeit auf, dass es wieder ein paar schwarze Schafe unter den «Hündelern» gibt. Ich stelle fest, dass es vermehrt Hundekot auf den Trottoirs und Waldwegen sowie an Strassen- und Waldrändern hat. Selbst die Wiesen beim Spielplatz beim Gemeindezentrum sind mit Hundekot «garniert». Können Sie sich vorstellen, wie unangenehm es ist, die Schuhe unseres Sohnes vom Kot zu reinigen oder gar unserem Zweijährigen mit Hundekot verschmierte Hosen auszuziehen, weil er im besten Moment umgefallen ist, mitten in einen «Hundedräck»? Angela Baltensperger-Bigler, Brütten

Nun gibt es aber immer wieder Leute, die beharren schon fast auf den Aussagen unseres Blattes, weil sie immer noch der Meinung sind: Was in der Zeitung steht, muss ja stimmen. Wenn nun zum Beispiel geschrieben war, der «Freihof» in Lufingen gehe zu, dann geht doch dahin und vergewissert Euch selbst, dass sich dieses Restaurant in bester Verfassung befindet und nicht im Entferntesten daran denkt zu schliessen, obwohl ein Kunde derselben Gaststätte dieses Gerücht in Umlauf gebracht hat.

Die meisten unserer Leser sind mündige Bürger und in der Lage, selber ein Urteil zu bilden. Und weil wir selbst urteilen können greift zum Beispiel eine unserer lokalen TV-Stationen zu sehr kuriosen Methoden, einen Bericht zusammenzuschneiden. Sie filmen im Falle des Berichtes über den FDP-Beitritt unserer Gemeindepräsidentin explizit nur negative Voten und wenn doch noch etwas Positives im Interview erwähnt war, wird es herausgeschnitten. Das ist keine objektive Berichterstattung obwohl die Macher sich Profis nennen. Wir machen unsere Fasnachtszeitung in unserer Freizeit, im Frondienst und wir halten der Leserschaft lediglich den Spiegel vor, wie es seit hunderten von Jahren der Narr praktiziert. Rolf Zemp, Obernarr Fakoba, Bassersdorf

Regeln für Leserbriefe im Dorf-Blitz Das Dorf-Blitz-Team freut sich über Leserzuschriften, vor allem mit Meinungen und Ansichten zu erschienenen Artikeln oder Themen aus der Region. Wer sich im Leserforum äussern möchte, sollte die folgenden Vorgaben beachten: • Keine Einsendungen ohne Angaben der genauen Absenderadresse (Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); dies gilt auch für Zusendungen per E-Mail. • Je kürzer ein Leserbrief, desto besser; als oberste Grenze gelten 1700 Zeichen inklusive Leerschläge. Leserbriefschreiber sind gebeten, den Text elektronisch erfasst in einem Word-Dokument abzuliefern. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offensichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organisierte «Kampagnenbriefe», Wahloder Abstimmungspropaganda, Dankesabstattungen, sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden. • Die Bearbeitung (beispielsweise in Bezug auf Titelsetzung), die Kürzung und generell die Auswahl von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. Leserbriefe bitte per E-Mail an redaktion@dorfblitz.ch oder per Post an Sekretariat Dorf-Blitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, senden. (DB)


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Alltag im Dorf

Dorf-Blitz

05/2014

Marianne und Hansruedi Moser ziehen nach Thailand

Im Traumland den verdienten Ruhestand geniessen «Wir brechen unser Zelt ab und wandern nach Thailand aus.» Marianne und Hansruedi Moser aus Birchwil erfüllen sich den Traum, ihr Rentendasein an einem neuen Ort geniessen zu dürfen. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge, denn schmerzhaft ist für sie, sich von ihren vielen Freunden zu verabschieden. von Mano Reichling Das Haus ist vermietet, die beiden Autos verkauft, drei Katzen sind gut umgesiedelt und die wenigen Sachen, die sie an ihren künftigen Wohnort mitnehmen, sind in Kisten verpackt. Marianne und Hansruedi Moser aus Birchwil (Nürensdorf) verlassen die Schweiz und siedeln in Thailand an. Dort wollen sie ihren Ruhestand geniessen. Soweit sind das die Fakten, aber die beiden Auswanderer sind dermassen gut vernetzt, dass ihr Abschied doch etwas genauer beschrieben werden muss.

Helfer in allen Lagen «Das Haus in der Schweiz ist unsere Altersrente. Falls unsere Mieter es kaufen wollen, werden wir verkaufen. Denn wir behalten es nicht, um eventuell wieder zurück zu kehren», betont Hansruedi Moser. Das Wohnen in einem dreistöckigen Bau sei im Alter eher beschwerlich und mühsam, stellt er klar. Bei der sehr geringen Wahrscheinlichkeit, in die Schweiz zurück zu kommen, würde sich schon eine geeignete Bleibe finden, sind sich Marianne und Hansruedi Moser einig. Mosers sind trotz Wohnsitz in Nürensdorf beinahe ganz auf Bassersdorf fixiert. Marianne ist Ur-Bassersdorferin, Hansruedi zog 1962 hierher. Sie ist in keinem Verein, er im «Zapfenclub». Ein Herrenclub mit 20 Mitgliedern, die sich noch einmal monatlich treffen; «früher haben wir wahnsinnig viel zusammen unternommen, heute ist es ein lockerer Altherrenclub», so Hansruedi Moser. «Ich war in den letzten 21 Jahren beruflich fast ständig im Ausland unterwegs, so dass die Mitgliedschaft in einem oder

Die letzte der zehn Kisten für Thailand wird verklebt. (Bilder: Mano Reichling)

mehreren Vereinen keinen Sinn gemacht hätte.» Viel bedeutet hat den beiden die Fasnachtszeit. Sie hätten trotzdem überall mitgeholfen, wenn Hilfe nötig war, erklären Mosers. Mit einem Engagement, das vermutlich grösser war als bei manch einem Vereinsmitglied, fügen sie schmunzelnd hinzu. Vor allem sei bekannt, dass sie gut ausgerüstet waren für Feste. Und vielfach wurde Hansruedi als gelernter Metzger viel und gerne als Grillchef angestellt und Marianne gebeten, doch noch einen Salat beizusteuern. «Mit Freude haben wir jeweils zugesagt», betonen sie. Denn Kochen – und dies am liebsten gemeinsam – sei ihr grosses Hobby.

Europa wäre zu teuer Hansruedi hat sich mit 64 Jahren ein Jahr früher pensionieren lassen, Marianne kann dieses Jahr ihren 60. Geburtstag feiern. Die Frage, was sie im Alter machen wollen, sei schon länger ein immer wieder kehrendes Thema gewesen. Und vor allem in die fernere Zukunft gerichtet, was sie machen werden, wenn sie körperlich nicht mehr so «zwäg» seien wie heute. «Wir sind beide zur Überzeugung gelangt, dass wir einen neuen Lebensabschnitt zusammen erleben wollen», und so hielten sie Umschau, zuerst in Europa wie beispielsweise in Spanien. Denn Marianne lebte fünf Jahre lang in Spanien und kennt deshalb das Land gut. Aber bald sei die Einsicht gekommen, dass für sie das Leben in Europa ohne Zukunft sei. In der Zeitung haben sie einen Bericht gelesen über ein Resort

in Hua Hin (Thailand) und besuchten es im September vergangenen Jahres. Ausserdem habe das Fernsehen SRF früher schon einen Bericht über das Resort «Lotuswell» ausgestrahlt, und bereits damals sei sie fasziniert gewesen, erinnert sich Marianne Moser. In Gesprächen mit bereits dort sesshaften Leuten haben sie versucht, auch Negatives über das Leben im Resort heraus zu hören, aber es gab einfach keine negativen Kritiken. Zuerst waren Mosers enttäuscht, dass kein Bungalow zum Verkauf feil war, dann konstatierten sie, dass dieser Umstand auch eine Chance sein könnte: «Falls es uns wider Erwartung nach drei Jahren nicht mehr gefallen sollte in diesem Resort, hätten wir die Möglichkeit, an einen anderen Ort zu ziehen.»

Begeistert vom neuen Leben Nicht nur die angenehme Wärme hat es den beiden Auswanderern angetan, die ganze Siedlung sei ein Traum,

Schwärmen sie vor. Unter anderem ist es ein 1500 Quadratmeter grosser Swimming-Pool, der über ein Kanalnetz von und zu jedem Bungalow führe. «Wir können also künftig von unserer Haustüre aus in den Pool schwimmen», präzisiert Hansruedi. Ebenfalls sind sie vom Resort eigenen Restaurant hell begeistert, «s’ zieht der d’ Schueh ab!», so fein sei die Küche. Wenn sie Besuch bekommen, quartieren sie ihre Gäste im Hotel ein, das unweit ihres Bungalows angesiedelt und sehr günstig ist. Das Resort liegt etwa 250 Kilometer südlich von Bangkok und rund fünf Kilometer von der Königsstadt Hua Hin und vom Meer entfernt. Der Bungalow ist für drei Jahre fix gemietet, eventuell wird das Resort noch erweitert, dann wollen Mosers sich überlegen, eine eigene Bleibe zu kaufen. Wie haben die Kolleginnen und Kollegen wie auch die vielen Freunde reagiert, als Mosers die Nachricht über den Wegzug publik machten? «Ihr schpinned!», «Was wänder dänn deet?» und ähnlich habe es getönt, berichtet Marianne Moser. Sie habe dann zurück gefragt, was sie denn hier machen solle. Künftig wollen Marianne und Hansruedi viel Reisen, von Thailand aus haben sie demnächst die besten Voraussetzungen dafür, um Vietnam, Burma und weitere Länder zu erkunden. Am 7. Juli geht das Abenteuer los, bereits am 19. Juli hat sich der erste Besuch angemeldet. Den Mosers wird es sicher nicht langweilig. Nur, dass die vielen spontanen Besuche ihrer Freunde ausbleiben werden. 

Ein Zimmer dient als Gantlokal für brauchbare Gegenstände.


Dorf-Blitz

Reisen

05/2014

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Entdeckungen eines fremden Universums

Chaos und Farben bestimmen den Alltag Indien ist für seine Farbenvielfalt und Gewürze bekannt, welche die Sinne verwöhnen. Das Spannende an Indien sind jedoch die grossen Unterschiede zum Leben in der Schweiz. Lässt sich der Reisende auf das Chaos ein, gewinnt er vielfältige Eindrücke über einen völlig anderen Lebensalltag.

nerungen an Sisyphus werden wach. Traktoren sind keine vorhanden, dafür vollkommen überladene Eselkarren oder Lastwagen, und manchmal noch die Arbeiter oben drauf. Auch einfache Ziegel-Brennöfen prägen das Bild im Norden. Zuerst werden die Ziegel in der Sonne getrocknet und nachher in den Öfen mit ihren hohen, von weitem sichtbaren Kaminen gebrannt. Die Luftreinhalteverordnung ist ein Fremdwort.

von Susanne Gutknecht Der Besuch des Taj Mahal im nordindischen Staat Uttar Pradesh ist mit Sicherheit ein Höhepunkt jeder Indienreise. Indien hat daneben aber sehr viele grossartige Monumente und Tempelanlagen, die anzusehen sich lohnen. Ausgangspunkt einer Nordindienreise ist oft Delhi: Ein Moloch einer Grossstadt mit rund elf Millionen Einwohnern und vielen Facetten. Da gibt es moderne Viertel mit Wolkenkratzern, Läden und Restaurants. Im alten Viertel scheint das Mittelalter näher als die Neuzeit. Hellhäutige europäische Besucher werden pausenlos von Indern mit Handys fotografiert – offen oder versteckt, es gleicht einem Spiessrutenlauf. Das erste Mal werden die Sinne von Farben und Gerüchen der indischen Küche gefangen genommen. Zwischen all den Mopeds, Karren und vielen Menschen suchen sich Kühe ihren Weg. Abgemagert liegen sie auf dem sonnigen Asphalt und schauen dem geschäftigen Treiben zu.

Abfall verschandelt ein Wasserbecken in Jaipur. (Bilder: Susanne Gutknecht)

Adrenalin-Kick Strasse Der Weg zum südlich liegenden Taj Mahal ist abenteuerlich. Den puren Adrenalin-Kick erfahren Europäer auf den Strassen Indiens. Die Hupe wird pausenlos benutzt, so scheint es. Linien auf den Strassen werden grundsätzlich ignoriert, der Abstand zwischen Autos an der Ampel ist geschätzte zwei Millimeter. Das stört jedoch niemanden – es wird mit stoischer Gelassenheit gefahren. Sobald sich eine kleine Lücke auftut, wird diese sogleich von einem Auto oder hoch beladenen Fahrrad gefüllt. Auffällig ist die Kulanz der Autofahrer. Muss ein anderer Fahrer wegen zu starkem Gegenverkehr reindrücken, darf er dies problemlos tun. Auf den Landstrassen wird zügig gefahren, ärmliche Hütten säumen die

Strassen aus Delhi hinaus. Beim Überholen, ob links oder rechts, wird gehupt, um anzuzeigen: «Hallo, jetzt komme ich!» Dazwischen betreten sowohl Inder als auch Kühe die zweispurigen Strassen, die schnurgerade durch die Dörfer führen: Von Leitplanken keine Spur. Bei den Indern wird gehupt und drauflosgefahren, bei den in Indien heiligen Kühe zeigen die Autofahrer mehr Respekt.

Bananenblatt als Teller Ein Halt in einem Restaurant, ein aus Brettern und Tüchern gezimmerter Unterstand, entführt in eine andere Welt. Plastikstühle sind kaputt und wären in der Schweiz vor Jahren schon auf dem Müll gelandet. Dazwischen flitzt eine Maus durch das Restaurant, gefolgt von einem streunenden Hund. Die zu jedem Essen gereichten brotartigen Naan-Fladen scheinen für europäische Mägen unbedenklich. Hygienevorschriften sucht man vergebens, dafür ist das Restaurant-Erlebnis authentisch. Ein Bananenblatt als Teller, die Finger als Besteck und los geht es mit dem kulinarischen Feuerwerk. Die Inder sind scharfes Essen gewöhnt, sie muten es den Touristen jedoch nicht zu. Für rund einen Franken mit Getränk und à discretion ist das Essen ein Erlebnis der Sonderklasse.

Abfall so weit das Auge reicht

Mit Korn vollbeladenes Gefährt auf dem Heimweg.

Auf riesigen Feldern arbeiten Frauen in farbenfrohen Saris bei 40 Grad mit der Handsichel und der Hacke. Erin-

Am auffälligsten sind die Abfallberge, ein bunter Mischmasch aus Petflaschen, Kleiderfetzen und täglichen Abfällen, die die Strassen säumen. Zwischendurch notdürftig zusammengewischt und von Zeit zu Zeit abgebrannt. Kühe, die Kartonresten kauen, streunende Hunde und Ziegen, die Papier von den Plakatwänden fressen, sind häufig anzutreffen. Auch vor den Läden, ob in der Stadt oder auf dem Land, liegen haufenweise Abfälle. Um persönliche Sauberkeit sind die Inder mehr bemüht. An den Ziehbrunnen oder den öffentlichen Wasserstellen verrichten die ärmeren Inder ihre Morgentoilette. Aber nicht zu verschweigen sind auch diejenigen, die am Strassenrand ihr Geschäft verrichten oder einen Plastikeimer mit Abfällen auf einem nahen Feld ausleeren. Der Unterschied zur cleanen Schweiz ist unbeschreiblich riesig!

Detailreichtum Indien ist in vielem so anders als die Schweiz. Genau darin liegt der Reiz einer Indienreise. All die Annehmlichkeiten zu hinterfragen, die wir als Schweizer geniessen und oft nicht mehr wirklich wahrnehmen, gehört ebenso zum Erlebnis Indien wie das Eintauchen in Farben, Gerüche und die Begegnungen mit vielen offenen und freundlichen Menschen. Die Monumente und Tempelanlagen sind riesig, wunderschön im Detailreichtum und werden von den Menschen mit Leben gefüllt. Erst zaghaft beginnt die indische Regierung, solche Zeitzeugen zu schützen und für die Reisenden zu erhalten. So wie das berühmte Taj Mahal, das einen klein und sprachlos zurücklässt. ◾


Gesundheit

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Dorf-Blitz

05/2014

«Swissness» als Pflanze Heute wird das Edelweiss wie ein inoffizielles Markenzeichen für «Swissness» verwendet. Bevor es unter Naturschutz gestellt wurde, war die widerstandsfähige Alpenpflanze eine begehrte Trophäe für Bergsteiger und Alpenliebhaber. Die Nutzung des Edelweisses als Heilpflanze hat eine lange Tradition. Bergbauern kannten das Edelweiss auch als «Bauchwehblume» und haben die Extrakte des Edelweisses erfolgreich als Heilmittel gegen Durchfall und Magenbeschwerden eingesetzt. Als Salbe verarbeitet vertreibt das «Ewigweiss» auch rheumatische Beschwerden. Mehr als 40 vielver-

sprechende chemische Substanzen wurden bereits in der weissen «Wunderblume» entdeckt. Neueste Forschungen bestätigen zudem die Fähigkeit der Pflanze, freie Radikale zu binden und antioxidativ zu wirken. Der hohe Gehalt an Tanninen verleiht dem Edelweiss eine hautschützende Wirkung. Ferner konnten antibakterielle, antiseptische, antimykotische und gefässverengende Charakteristiken nachgewiesen werden. Ausserdem sollen die Flavonoide von Leontopodium alpinum die Brüchigkeit von Blutkapillaren verhindern und die Gefässe vor der Bildung von Besenreissern

und Couperose schützen. Diese Kriterien machen das Edelweiss­ extrakt zur optimalen Ingredienz in Kosmetika gegen Hautalterung und Falten. Besonders die Schönheitsindustrie hat daher das Geheimnis der weissen Wunderpflanze für sich entdeckt. Die Extrakte des Edelweisses werden für die Herstellung von Anti-AgingProdukten genutzt. So setzt beispielsweise Gerda Spillmann Swiss Cosmetics ein Konzentrat aus Edelweiss in ihren Produkten ein, welches auf 1500 Metern über Meer im Wallis biologisch angebaut wird. Wir beraten Sie gerne. Ihr Dorf-Drogist Serge Hafen

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Dorf-Blitz

Veranstaltungen

05/2014

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Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Mo

02.06.

20.00 – 21.30

Spielgruppe Chreisel

Informationsabend Spielgruppe Chreisel

Singsaal Schulhaus Geeren

Di

03.06.

20.00

Bibliothek

Lesung mit Alex Capus: «mein Nachbar Urs»

Bibliothek, Anmeldung erwünscht

Mi

04.06.

14.00 – 17.00

Elternforum

Waldnachmittag für Kinder

Treffpunkt beim Châlet Waldgarten

Do

05.06.

19.00 – 21.00

Fachkomm. Landwirtschaft + Exkursion: SBB Überwerfung Hürlistein Naturschutz Shuttle-Bus ab 18.30 ab Haltestelle Baltenswil

Di

10.06.

19.30

Gemeinde

«Älter werden in Bassersdorf» 2. Teil – Auswertung der Resultate des Workshops

Franziskuszentrum

Fr – So

13.06. – 15.06.

OK Chilbi

Dorfchilbi mit Marktständen, Lunapark und Festwirtschaft

Rund ums alte Dorfschulhaus

Sa – So

14.06. – 15.06.

07.00 – 19.00

Hundesport

Agility-Meeting

Gelände Hundesport Bassersdorf

Sa

21.06.

08.00 – 16.00

Mägi Dübendorfer

Flohmarkt

Platz hinter Bibliothek

Treffpunkt bei der Vereinshütte des Hundesports Effretikon u. Umg. Dürrholz

So

22.06.

10.00 – 17.00

Fam. Brunner

Chriesifäscht 2014

Äntschberghof, Fam. Brunner

Di

24.06.

19.30

Pol. Gemeinde

Gemeindeversammlung

Franziskuszentrum

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Zeit

Gemeindepräsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelmässige Spaziergänge und Wanderungen Vorträge

Info: Tel. 044 837 08 24 oder 044 836 91 89

Regelmässig

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2. / 4. Do)

Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch

Sagi und Schmitte

Öffentliche Vorführungen (April – Oktober)

Sagi im Wisental, Schmitte Ba

Jeden 1. Sa

10.00 – 12.00

Weitere Details zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

So

01.06.

08.30 – 12.00

Schiessverein

Eidg. Feldschiessen

Schiessstand Altikon

Mi

04.06.

Frauenverein

Spiel-Nachmittag im Garten

Säntisstrasse 34

04.06.

13.00 – 20.00

Gemeindeverwaltung + Lunge ZH

LuftiBus – lernen Sie die Leistung Ihrer Lunge kennen

Gemeindeparkplatz

Mi Do

05.06.

08.30

Schiessverein

Jubiläumsschiessen 150 Jahre Pfungen

Schiessstand Pfungen

Do

05.06.

20.00 – 22.00

Samariterverein

Samariter-Übung

Hof Künzi, Buchsächer

Do

12.06.

09.15 – 18.30

Altersforum

Ausflug: Schleusenfahrt von Basel nach Rheinfelden

Info Lotti Mettler, Anette Wälti

Gemeinde

Rechnungs-Gemeindeversammlung (19.30 Ref. Kirchgemeinde, 20.15 Pol. Gemeinde)

MZH Chapf

Do

12.06.

19.30 14.00 – 16.00

Sa

14.06.

Sa / So

14.06. – 15.06.

Mi

18.06.

Fr – So

20.06. – 22.06.

10.00 – 11.00

Schiessverein

Freie Übung

Schützenhaus Brütten

Turnverein

Regionalturnfest Ossingen

Sportanlagen Ossingen

Bibliothek

Geschichtenmorgen für unsere kleinen Bibliotheksbesucher (2-4 Jahre)

Dachraum Gemeindesaal

Turnverein

Regionalturnfest Ossingen

Sportanlagen Ossingen

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Andrea Reutimann

Gemeindesaal

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Jeden Mo – Fr Jeden Mo

13.30 – 14.20

Jeden Di

ab 12.00

Altersforum Brü

Mittagstisch Seniorinnen und Senioren

Gemeindesaal

Jeden Di

14.00 – 15.00

Altersforum Brü

Seniorenturnen, Leitung Ursula Müller

Gemeindesaal

Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte)

erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp / Min.) Wichtige Nummern: Notruf ☎ 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale ☎ 145 Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


Veranstaltungen

46

Dorf-Blitz

05/2014

Jeden Mi

14.40 – 18.00

Ajuga

Jugendtreff Impuls (Mittelstufe)

Jugendtreff «Jugi Impuls» Mirjam Ebertshäuser 079 626 45 10

Jeden Mi

16.30 – 17.30

Altersforum Brü

Gesundheitsturnen, Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf

Jeden 2. Do

14.00

Altersforum Brü

Altersnachmittag

Gemeindesaal

Jeden 2. Do

20.00

Samariterverein

Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm

Schulhaus Chapf

Jeden 2. + 4. Do

09.30 – 11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter/Väter mit 0- bis 4-Jährigen

Dachraum Gemeindezentrum

Jeden letzten Do

14.00 – 17.00

Altersforum Brü

Seniorinnen-Spielnachmittag

Gemeindesaal

Jeden 2. Fr

14.00 – 16.00

Jugendsekretariat Winterthur-Land

Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00 – 17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Infos: www.pfadinepomuk.ch

Betriebsgruppe Jugendtreff

Jugendtreff Impuls – Öffnungszeiten gem. Anhang am Anschlagbrett vor dem Treff

Jugendtreff Impuls

Jeden Sa

Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Do

05.06.

19.30

Männerchor Nü

Singen im Altersheim Bassersdorf

Altersheim Breiti, Ba

Mi

11.06.

10.00

Nüeri-Netz

Wanderung

Infos: Ruth Meyer, Tel. 044 836 58 13

Fr

13.06.

20.15

Ref. Kirchgemeinde Ba/Nü

Sommerserenade

Kapelle Breite

Sa

14.06.

10.00 – 12.00

Schützenverein Nü

Freie Übung

Schiessstand Brütten

Mi

18.06.

18.00 – 20.00

Schützenverein Nü

Obligatorisches Programm, 2. Übung

Schiessstand Brütten

Do

19.06.

14.00

Nüeri-Netz

Nüeri-Netz-Treff

Restaurant Bären, 1. Stock

Do

19.06.

19.30

Männerchor Nü

Geburtstagssingen 1. Halbjahr

Alterszentrum Bären

Sa

21.06.

09.00 – 16.00

Samariterverein Ba/Nü

BLS/AED Grundkurs

Feuerwehrgebäude Ufmattenstr. 3, Ba, www.abc-samariter.ch Link Ba/Nü

Sa

21.06.

10.00 – 20.00

Armbrustschützenverein Ob Volksschiessen

Armbrustschützenhaus Ob

Sa/So

21.06. – 22.06.

Kavallerie Verein Kloten + Umg.

Concours Complet

Im Säget, Nü

Di

24.06.

19.30 – 21.00

Ref. Kirche

Meditatives Tanzen «Pfingstfeuer»

Zentrumsbau, 3. Stock

Mi

25.06.

20.15

Pol. Gemeinde

Gemeindeversammlung

MZH Ebnet

Sa

28.06.

13.00

Armbrustschützenverein Nü Volksschiessen (11.00 Infostunde für Verein-Suchende)

Armbrustschützenhaus Nü

Sa/So

28.06. – 29.06.

Kavallerie Verein Kloten + Umg.

Im Säget, Nü

Concours Complet

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anmeldung 044 386 80 83)

Gemeindehaus

Jeden Mo, Di, Do, Fr

11.30 – 14.00

Mittagstisch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9.00 Uhr, Tel. / Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien

Altes Schulhaus Ob

Jeden Mo

15.30 – 17.00

Frauenverein Ob / Bi

English Conversation (Ausk.-Tel. 044 836 53 93)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Mo

20.00 – 22.00

Gemischter Chor Ob / Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Frauenverein Ob / Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Di, Mi, Do, Fr Jeden Di, Mi Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob / Bi Frauenverein Nü / Br / Ha

Ludothek Ping Pong

Im Schloss, Nü; Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Jeden Di

13.15 – 14.15

Muki-Turnen Bi

Muki / Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Di

18.00 – 19.30

Jugendriege Nü

Jugendriege

Schulhaus Ebnet

Jeden Di

20.00 – 22.00

Volleyballclub Nü

Training: 1.+ 2. Mannschaft (1. / 2. Liga)

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Mi

13.30 – 16.30

Offene Jugendarbeit Nü

Kidstreff (Mittelstufe)

Kidstreff-Hotline 044 836 31 38

Jeden Mi

17.00 – 21.00

Offene Jugendarbeit Nü

Offener Jugendtreff authentic mit Nachtessen (Oberstufe)

Simon Merki 079 262 35 81 Isa Tacheron 079 773 10 55

Jeden Mi

17.00 – 19.00

Offene Jugendarbeit Nü

«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler / innen und Lehrlinge

Jeden Mi

19.00 - 23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27 Altes Schulhaus Ob

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob / Bi

Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Jeden 1. Mi

15.00 – 15.30

Bibliothek

Vorlesegeschichten in Mundart mit Bär Otto für Kinder im Vorschulalter

Bibliothek Nü

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Restaurant Bären

Jeden 2. + 4. Mi

14.00 – 16.00

Kiz-Kloten

Mütter- / Väterberatung

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Frauenverein Ob / Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

08.45 – 09.45

Jeden Do

09.00 – 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming / Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

09.00 – 10.00

MuKi Turnen Nü

MuKi-Turnen

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

15.15 – 17.00

Chrabbelgruppe Nü

Mütter + Väter mit Kleinkindern ausser Sommerferien

Ref. Kirchgemeindesaal

Jeden Do

17.30 – 19.00

Mädchenriege Nü

Mädchenriege

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

20.00 – 22.00

Männerchor Nü

Proben / Leitung: Tabea Herzog

Singsaal Ebnet

Jeden letzten Do

19.00

Bibliothek

Donnerstagstreff (ausser Ferien)

Bibliothek Nü

Jeden Fr

15.00 – 17.00 17.00 – 18.00

Aufsuchende Jugendarbeit Ajuga-Bus beim Schulhaus Hatzenbühl Mirjam Ebertshäuser Ajuga-Bus bei der Landi Nü Tel. 079 626 45 10

Schulhaus Hatzenbühl Landi Nü

Jeden letzten Fr

19.00

Töffair Nü

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27

Musikveranstaltung im Clubhaus


Dorf-Blitz

Veranstaltungen

05/2014

47

Andere Gemeinden Tag

Datum

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Sa

14.06.

Stifung Pigna, Kloten

Pigna-Fest mit viele Attraktionen/Aktivitäten ab 10.00 Uhr

Graswinkelstr. 10, Kloten Infos: www.pigna.ch

Jeden Mi

14.30

Regionaler Seniorinnen- und Seniorenverband Winterthur

Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Senioren. Beginn Frühjahrs-Vorlesungen: Mi 19.3.14

Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch)

Jeden 2. Mi

14.00 – 17.30

Kulturkommission Kloten

Tanznachmittag für ältere Menschen

Stadtsaal Kloten

Restaurant

S t e r nBreite en

Restaurant Sternen Breite ∙ Rita Spühler alte Winterthurerstr. 203 ∙ 8309 Nürensdorf Telefon 044 837 09 30 Mo bis Fr 06.00 – 20.00 Uhr oder länger Sa 09.00 – 20.00 Uhr oder länger So und allg. Feiertage 09.00 – 17.00 Uhr

Verkauf ab Restaurant Verschiedene Käse, Sennenmutschli, Geräuchtes, grosse Eier sowie verschiedene Würste. Am Samstag frische Butter-Zöpfli

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Treffpunkt

48

Dorf-Blitz

05/2014

digital world

internet apps and links alles dabei im urlaub

Kaum ein Urlaub wird ohne das brennende Gefühl im Nacken angetreten, etwas vergessen zu haben. Obwohl man alles dreimal durchgegangen ist und sich sogar gegenseitig kontrolliert hat, verschwinden die Zweifel nicht. In solchen Fällen kann die App «PackTheBag» Abhilfe schaffen, die den gesamten Packprozess managt. Mit ihr kann eine Liste aller Dinge zusammengestellt werden, die im Urlaub mit dabei sein müssen. Je nach Destination kann man dabei aus unzähligen passenden Vorschlägen das benötigte auswählen – für Strandurlaub werden beispielsweise Utensilien wie Badehosen oder Strandtuch vorgeschlagen. So wird eine individuelle Checkliste erstellt, die man dann vor der Abreise noch einmal durchgehen kann.

helfer für die strasse

Die vom Touring Club Schweiz angebotene Gratis-App bietet viele nützliche Funktionen für jeden, der motorisiert auf Schweizer Strassen unterwegs ist. Durch eine Notruffunktion kann beispielsweise schnell und einfach der Pannendienst alarmiert werden, die Ortungsfunktion erleichtert die Positionsübermittlung an die Pannenhelfer. Unter «Verkehrsinfo» sind auf einer Karte alle Staus, Baustellen und Berichte über den Zustand von Tunnels und Pässen eingetragen, womit sich kritische Stellen meiden lassen. Weitere Funktionen sind eine automatische Parkhaus- und Parkplatzsuche, ein Reifenvergleich und ein Bereich, in welchem TCS-Mitglieder ihre Informationen abrufen können.

quizspiel

App «94 Sekunden», verfügbar für Android und iOS

Um Radio zu hören braucht man längst keine jener unhandlichen Apparaturen mit Antenne mehr. Auch mit einem Computer oder einem Smartphone kann jeder Sender übers Internet abgespielt werden. Besonders praktisch für Mobiltelefone ist dabei die App «SwissRadio», auf der alle der über 60 Schweizer Radiosender zur Verfügung stehen. Wer im Welschland unterwegs ist und plötzlich Lust auf Radio Grischa bekommt, kann sich diesen Wunsch also jederzeit ohne Probleme erfüllen. Auch sämtliche Lokalsender sowie DRS und NRJ können immer – und auch an Orten mit schlechtem Radioempfang – abgespielt werden; nötig ist nur eine genügend schnelle Internetverbindung (WLAN oder mindestens 3G).

visitenkarten digitalisieren

App «TCS», verfügbar für Android und iOS

«94 Sekunden» ist ein packendes Quizspiel, das nach demselben Prinzip funktioniert, wie der Klassiker «Stadt, Land, Fluss». Die App gibt eine Kategorie und einen Anfangsbuchstaben vor, der Spieler muss ein passendes Wort eintippen. Neben den drei Urdisziplinen sind über 20 Kategorien wie «Küchengeräte», «Säugetiere», «Bäume» oder «Sportarten» vorhanden. In 94 Sekunden gilt es nun, so viele Wörter wie möglich einzugeben, wobei unübliche Antworten mehr Punkte wert sind. Gespielt werden kann gegen menschliche Gegner oder zu Übungszwecken für sich selbst. Rekorde und Errungenschaften werden dokumentiert, womit man den eigenen Fortschritt jederzeit verfolgen kann.

radio-app

App «PackTheBag», verfügbar für iOS

App «SwissRadio», verfügbar für Android und iOS

Visitenkarten gehören im Geschäftsleben längst zum guten Ton und ihr Austausch ist der heimliche Höhepunkt jedes «Business-Meetings». Leider geraten Sammlungen solcher Karten schnell ausser Rand und Band, bis man schliesslich die Übersicht über die Kontaktinformationen im Kreditkartenformat völlig verloren hat. Abhilfe schafft da die App «SamCard». Über die Kamera des Smartphones werden die Informationen digitalisiert und können dann direkt ins Adressbuch übernommen werden. Die kostenlose Scanner-App für das iPhone arbeitet äusserst effizient und erstaunlich präzise; fast immer werden sämtliche Namen, Nummern und Adressen richtig erkannt und abgespeichert.

App «SamCard», verfügbar für iOS

Texte: Kevin Knecht/Fotos: www


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Dorf-Blitz Mai 2014 by dorfblitz - Issuu