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Dorf-Blitz Mai 2012

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Nr. 5 31.05.2012 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Im Überblick

Sernifit-Stele: Ein Geschenk der kantonalen Baudirektion

Oft auch unbequem

Brütten: Einen Tag lang im Mittelpunkt Am zweiten Samstag im Mai hat der Kanton Zürich am Brüttener Aussichtspunkt Gupf zu den Festivitäten «Kantonsmittelpunkt» und «100 Jahre amtliche Vermessung» eingeladen. Trotz Dauerregen gestaltete sich die Enthüllung des zylinderförmig geschliffenen Pfeilers aus Glarner Sernifit-Gestein in feierlichem Rahmen.

Sie ist zugänglich und offen, aber in kirchlichen Kreisen auch unbequem: Die in Bassersdorf wohnhafte Monika Schmid, Ge­ meindeleiterin der katholischen Pfarrei St. Martin Effre­ tikon, Lindau und Brütten, hat sich mit ihren ­ pointierten Be­ merkungen nicht nur Freun­de geschaffen. Seiten 4/5

Tempo 30 Eine Petition zeigt Wirkung: In Bassersdorf soll über flächendeckende Tempo 30-Zonen für eine erhöhte Verkehrssicherheit abgestimmt werden. Eine Mei­ nungsumfrage. Seiten 12/13

von Susanne Reichling «Das Bittschreiben der Organisatoren zum himmlischen Wetterpropheten wurde wohl nicht erhört, oder hat möglicherweise den Adressaten verpasst», meinte ein geladener Gast belustigt, mit Blick empor zum Himmel. Um zu den Feierlichkeiten im Festzelt zu gelangen, durchschritten die Besucher eine extra für diesen denkwürdigen Tag errichtete Fahnen­allee. Trotz der intensiven Regengüsse hatte sich ein gut gelauntes Publikum eingefunden. In den Nachmittagsstunden besuchten rund 250 Frauen, Männer und Kinder den Festakt auf dem «Gupf»; sie benutzten die Gele-

genheit, sich praxisnah und anschaulich Instrumente und Techniken sowie Anwendungs- und Ziel­bereiche der amtlichen Vermessung erklären zu lassen.

Alpenpanoramatafel In seiner Begrüssung im Namen des Gemeinderates präzisierte Martin Graf, dass er dank heute möglicher Vermessungstechnik aus verlässlicher Quelle verkünden könne, Brütten sei auf 640,97 Meter über Meer angesiedelt. Dass die einmalig und wunderschön gelegene Gemeinde, welche bei Fönlage ein Alpenpanorama mit mehr als sieben Dutzend

Berggipfeln zwischen Säntis und ­Pilatus in vermeintliche Griffnähe rücke, nun dank Präzisionsarbeit der Geometer zum vermessungstechnischen Mittelpunkt gekürt worden sei, löse besonders im Dorf grosse Genugtuung aus. Mit Freude erklärte der Gemeindepräsident weiter, dass die kantonale Baudirektion aus Anlass der Festivitäten der Gemeinde Brütten zur Erinnerung eine Panoramatafel schenken werde. Graf kündigte ein Einweihungsfest beim Standort Gupf – in unmittelbarer Nähe der von Ueli Thalmann (Teufen) geschaffenen Stele – voraussichtlich im kommenden Herbst an.

Digitalisierung Regierungspräsident Markus Kägi bedankte sich für den freundlichen Fortsetzung auf Seite 2

Die Kultur geprägt Seit 30 Jahren prägt Charly Hobi die vor vier Jahrzehnten gegründete Kulturkommission Brütten als Programmleiter. Unter seiner Führung entwickelte sich ein attraktives und vielseitiges Angebot. Seite 31

Energiestadt Nürensdorf gehört seit An­fang Mai zu den 285 Schweizer Energiestädten. Die An­ stren­ gungen der Gemeinde, nachhaltig zu planen und zu handeln, wurden mit einem Label ausgezeichnet. Seite 41

Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf

ab Seite 7 ab Seite 25 ab Seite 36

Die Enthüllung der Stele in Brütten musste bei starkem Dauerregen vollzogen werden; v.l.n.r.: Künstler Ueli Thalmann, Regierungspräsident Markus Kägi und Gemeindepräsident Martin Graf. (Bilder: Mano Reichling)


Spitze Feder das Grün auch geniessen. Allen voran unser Sohn und seine Freunde, die sich leidenschaftlich mit Fussball und anderen Ballspielen unterhielten.

Annamaria Ress

Vor sieben Jahren zogen wir in unsere Wohnung. Wir freuten uns auf den Garten mit Rasen rund herum, wenn uns auch bewusst war, dass dies gleichzeitig viel Pflegearbeit bedeuten würde. Eine Weile lang konnten wir

Mit der Freude war es allerdings irgendwann vorbei – und zwar richtig. Eine Nachbarin zeigte Erbarmen mit einer Tierheim-Katze und bot ihr ein neues Zuhause. Sie zeigte Tierliebe, auch wenn sie nicht ein einziges Mal gefragt hatte, ob man damit einverstanden sei, dass die Katze nun ständig auch «Gast» auf dem Nachbarsgrundstück – bei uns – werde. Womit wir alle nicht gerechnet hatten, war die ausgesprochene Begeisterung des Vierbeiners, sich hier an jeder nur möglichen Ecke zu erleichtern. So stapften wir also allmorgendlich mit Plastikhandschuhen bewaffnet durch

Fortsetzung von Seite 1

Teufener Steinmetz Ueli Thalmann.

Impressum

ww.dorfblitz.ch erate@dorfblitz.ch daktion@dorfblitz.ch

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Redaktionsleitung Susanne Reichling Dorf-Blitz Lättenstrasse 25 8308 Illnau Telefon: 052 343 68 77 Natel: 079 258 55 79 Fax: 086 052 343 68 77 E-Mail: redaktion@dorfblitz.ch susanne.reichling@dorfblitz.ch

Empfang und erläuterte die Bedeutung, Handhabung und Methodik der Vermessungsarbeiten. Erst 1907, mit der Einführung des Zivilgesetzbuches, entstand die Basis für einheitliche Regelungen und 1912 wurde das Geburtsjahr der Amtlichen Vermessung Schweiz. Die habe sich zu einem tragenden Pfeiler des schweizerischen Rechtssystems entwickelt, mit dem Hauptzweck, das Eigentum an Grund und Boden zu dokumentieren. «Stadtund Zonenpläne, Verzeichnisse unterirdischer Leitungen, Informations- und Navigationssysteme soSekretariat für Inserate/ Allgemeines Daniela Melcher Breitistrasse 66 · 8303 Bassersdorf Telefon: 044 836 30 60 Fax: 044 836 30 67 E-Mail: inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten: Montag 8.00–16.00 Uhr Internet: www.dorfblitz.ch PC 87-42299-8 Redaktion Susanne Beck Reto Hoffmann Kevin Knecht Sandra Lanz Daniela Melcher Marianne Oberlin

(sb) (rh) (kk) (sl) (dm) (mo)

den Rasen, um ihn vom Unrat zu befreien. Jedes Kind, das über die Wiese rannte, wurde gewarnt vor dem herumliegenden Katzen-«Gaggi», die Handwerker, die dennoch einen Schuh voll raus zogen, schimpften nicht druckreife Wörter und mir platzte langsam aber sicher der Kragen. Der Versuch, ein klärendes, vielleicht auch Verständnis bringendes Gespräch zu führen, scheiterte kläglich. Vor allem wohl deshalb, weil ich mir ein «intolerantes Denken» vorwerfen lassen musste und den Hinweis bekam, ich könne mir ja schliesslich auch ungefragt ein Haustier anschaffen, zum Beispiel einen Hund… Mein Sohn hat ein Aquarium mit kleinen Fischen. Diese aber versäubern sich nicht im Garten, nicht unter dem

wie etwa GIS-Browser wären ohne die Amtliche Vermessung inexistent», betonte der Baudirektor. Zurzeit werde im Kanton Zürich die Digitalisierung aller Vermessungsdaten umgesetzt. «Diese Arbeiten dürften per 2015 abgeschlossen sein», stellte er in Aussicht. An Gemeindepräsident Martin Graf – respektive der Administration in der Gemeindeverwaltung – überreichte Regierungsrat Kägi einen Bogen Sondermarken «100 Jahre Vermessung Schweiz», druckfrisch und mit Gegenwert von 50 Franken. Die ­Vorlage für diese Briefmarke wurde vom Winterthurer Grafiker Ricco Meierhofer kreiert. ◾ Monica Plüss Mano Reichling Susanne Reichling Annamaria Ress Konrad Schwitter Christian Weiss Webmaster

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Satz/Druck Zehnder Print AG Hubstrasse 60 · 9500 Wil SG Mattstrasse 4 · 9532 Rickenbach TG Telefon: 071 913 47 05 Fax: 071 913 47 99 E-Mail: dorfblitz@zehnder.ch Internet: www.zehnder.ch

Rosmarin und schon gar nicht in meinem neuen Rosenbeet, das unser Junior eigens für mich hergerichtet hat. Ich kann davon ausgehen, dass sich meine Nachbarn nicht durch die schwimmenden Tiere gestört fühlen. Sie müssen zudem nicht auf der Lauer liegen, um sie aus dem Garten zu verjagen (wie ich) und auch nicht ihre Grünflächen nach stinkendem Dreck absuchen, bevor sie das Gras mähen (wie ich). Sie denken, ich sei nicht tierlieb? Da liegen Sie falsch. Aber ich bin jemand, der so lange tolerant bleibt, wie dasselbe vom Gegenüber auch gewährt wird. Deshalb kaufe ich jetzt glaub‘ einen grossen, lauten Hund – selbstredend nur gedanklich. Aber wetten, es würde nützen? Annamaria Ress

Imposante Fahnenallee.

Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. Auflage 16. Jahrgang, 9000 Exemplare Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate spätestens 10 Tage vor Erscheinen. Abonnement, exkl. MWST Jahresabonnement Fr. 54.–

Die nächste Ausgabe erscheint am 28. Juni 2012.


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Thema des Monats

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Der Brüttener Gemeindepräsident Martin Graf begrüsste die Regierungs­ver­ treter und Vermessungsspezialisten des Kantons Zürich sowie weitere Gäste.

Der Zürcher Baudirektor und Regierungspräsident Markus Kägi während seiner Ansprache.

Der festliche Enthüllungsakt am Aussichtspunkt Gupf wird von den Gästen trotz garstigen Bedingungen mit Interesse verfolgt.

Stefan Osterwalder, Präsident der IG-Kommission, erklärt, wie Vermes­sun­ gen früher auf die Triangulationspunkte angewiesen waren.

Markus Kägi beschenkt Martin Graf mit einem Satz Sondermarken.

Zum Bestaunen: Antike Vermessungsinstrumente.


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Monatsinterview

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Gemeindeleiterin Monika Schmid fühlt sich in der katholischen Kirche daheim

«Ich lasse mich nicht aus der Kirche drängen» Sie hat sich nicht immer beliebt gemacht mit ihren träfen, aber ehrlichen Aussagen über die katho­lische Kirche, respektive ­deren Leitung. Die in Bassersdorf wohnhafte Kirchenfrau hat kürzlich den Preis der Herbert-Haag-Stiftung entgegen nehmen dürfen. von Annamaria Ress Für ihre Kritik in der TV-Sendung «Wort zum Sonntag» im Jahr 2008 am zögerlichen Umgang der Kirche mit pädophilen Priestern erhielt Monika Schmid vom Churer Bischof Huonder einen Verweis, vom «Beobachter» jedoch den «Prix Courage». Es ging ihr nach eigener Aussage nicht um Kritik an der Kirche, sondern um die Glaubwürdigket. Sie argumentierte damals, dass überführte pädophile Priester inner­halb der Kirche nur versetzt würden. Sie erhielten so zwar eine andere Stelle, blieben aber im Amt. Priester, die eine reife Beziehung leben, würden jedoch abgesetzt. Wie lange sind Sie bereits in der katholischen Kirche tätig? Ich arbeite seit 25 Jahren für die Kirche in Effretikon. Zuerst als Pastoralassistentin mit dem damaligen Pfarrer Jakob Romer, später als Gemeindeleiterin ad interim, ab 2005 mit Missio (Anmerkung: Die Missio canonica ist in der römisch-katholischen Kirche die Beauftragung mit Verkündigungs- und Lehraufgaben). Wäre ich

«Die ‹Grosswetterlage› der Kirche ist auch nicht gerade einfach für Menschen wie mich» Pastoralassistentin geblieben, wäre ich wohl kaum so lange geblieben. So hatte ich aber immer die Chance, mich zu verändern. Die Pfarrei St. Martin Illnau-Effretikon/Lindau/ Brütten ist eine sehr aufgeschlossene und offene Pfarrei. Da fällt es einem schwer, eine solche Pfarrei zu verlassen. Die «Grosswetterlage» der Kirche ist auch nicht gerade einfach für Menschen wie mich. Im Moment bin ich noch an einem Weiterstudium an der Universität Salzburg zum Thema

Monika Schmid steht häufig an der Kanzel in der Kirche. Ein Platz auch, an dem sie sich wohl fühlt. (ar)

«Spiritualität in verschiedenen Religionen». Das wäre mir nicht möglich, wenn ich in einer anderen Gemeinde neu starten müsste. Mit den Menschen in der Pfarrei, den rund 20 Angestellten, mit der Kirchenpflege und den vielen freiwillig Mitarbeitenden fühle ich mich sehr wohl hier. Sie haben ursprünglich den Beruf der Kindergärtnerin erlernt. Haben Sie in diesem Beruf auf lange Sicht keine Zukunft gesehen oder hat ein bestimmtes Erlebnis Sie dazu bewogen, für die Kirche tätig zu sein? Ich habe vier Jahre lang als Kindergärtnerin gearbeitet. Das Studium als Heilpädagogin hätte mich ebenso interessiert, oder das Konservatorium, da ich schon sehr lange Klavier spielte. Gleichzeitig hatte ich durch meine Arbeit in einem katholischen Dorf einen guten Einblick in die kirchliche Arbeit. Ein verbaler Zusammenstoss mit dem Pfarrer führte schlussendlich zu einer erfreulichen Zusammenarbeit. Ich spürte, dass ich mehr wissen wollte und entschied mich für das Studium der Religionspädagogik und Theologie. Die Kirchgemeinde Effretikon hat mich nach Abschluss der Ausbildung als

Pastoralassistentin angefragt, weil der ehemalige Stelleninhaber die Stelle aufgegeben hatte. Als ich den Pfarrer in Effretikon kennenlernte, konnte ich mir diese Zusammenarbeit sofort sehr gut vorstellen. Haben Sie sich je überlegt, für die evangelisch-reformierte Kirche zu arbeiten, statt für die katholische? Nein, nie. Viele Bekannten haben mir im Laufe der Jahre geraten, zu wechseln und für die reformierte Kirche zu arbeiten. Das aber war für mich nie eine Option. Für mich ist die katholische Kirche auch ein Stück Heimat, da habe ich meine Wurzeln, da gehöre ich hin. Ich schätze diese Kirche, mit ihrer Tiefe, dem Reichtum an Ritualen sowie den vielen Menschen, die sie mit ihrem Tun und Wirken geprägt haben. Der zweite Grund ist aber auch der, dass ich mich nicht aus dieser Kirche hinaus drängen lasse, nur weil ich meine Meinung öffentlich gesagt habe. Es gibt zwar immer wieder Leute, die mir aus irgendeinem Zipfel der Schweiz schreiben: «Treten Sie doch endlich aus, wenn es Ihnen nicht passt!» Wenn aber alle Kritiker einfach gehen, bringt das auch der Kirche als Institution keine Weiterentwicklung.

Machen Ihnen solche gehässigen Aussagen zu schaffen oder stecken Sie diese gut weg? Anfänglich machten sie mir etwas aus. Wer lässt sich schon gerne beschimpfen. Da waren Briefe dabei, die waren echt unter der Gürtellinie. Wenn man sich mit «Nutte» betiteln

«Für mich ist die katholische Kirche ein Stück Heimat» lassen muss, dann lässt das einen nicht kalt, erst recht nicht, weil die Briefe ja von sogenannt rechtgläubigen Katholiken kamen. Auf echte Diskussionen würde ich mich gerne einlassen, es müssen ja wirklich nicht alle meiner Meinung sein. Aber Offenheit und Dialogbereitschaft sind Voraussetzung. Sie haben verschiedentlich den Zölibat für Männer, die Priester werden möchten, kritisiert. Sind Frauen damit auch konfrontiert? Nein, für Frauen gilt das nicht. Der Pflichtzölibat, wie es heisst, gilt nur für Priester. Das heisst, dass es sehr wohl verheiratete Gemeindeleiterinnen gibt. Der Unterschied liegt darin,


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dass nur Priester Sakramente spenden dürfen und darum voll und ganz eine Gemeinde leiten können. Den freiwilligen Zölibat stelle ich nicht in Frage. Es geht darum, dass die Auflage der Ehelosigkeit kirchenrechtlich an eine Berufung gebunden ist. Frauen und verheirateten Männern wird damit schon zum Vornherein

«Auf echte Diskussionen würde ich mich gerne einlassen» eine priesterliche Berufung verwehrt. Theologisch gibt es keine Begründung, dass nicht auch verheiratete Männer und Frauen Priester und Priesterin sein können. Ich weiss nicht, ob ich eine Öffnung noch erleben werde, aber mindestens habe ich mich eingesetzt für eine zukunftsfähige katholische Kirche. Leider konzentriert sich die Kirchenleitung zu stark auf diese von Menschen gemachten Gesetze, statt sich der Welt von heute zu stellen aus der Kraft des Evangeliums. Sie haben inzwischen den dritten Preis, respektive Auszeichnung erhalten zum gleichen Thema, nämlich für Ihren Mut, Ihre Meinung öffentlich zu vertreten. Was bedeutet Ihnen das? Der letzte Preis, der mir von der Herbert-Haag-Stiftung für «Freiheit in der Kirche» verliehen wurde, bedeutet mir wirklich sehr viel. Die ersten beiden Preise, der «Prix Courage» sowie jenen einer deutschen Pfarrei, erhielt ich vor allem für den Mut, mich zu äussern. Herbert Haag war selbst Theologie-Professor und wusste sehr gut, wovon er sprach. Für mich als Theologin ist eine Auszeichnung von einem Fachgremium natürlich besonders wertvoll. Er gilt auch als Anerkennung für 25 Jahre «dran zu bleiben» und die Stimme zu erheben. Ist es denn schwierig, seine Meinung auch dann zu äussern, wenn man weiss, dass zum Beispiel der Churer Bischof diese nicht teilt? Gehen Sie damit ein Risiko ein? Ich hatte nicht geplant, einen Riesenwirbel zu veranstalten, als ich in der Fernsehsendung «Wort zum Sonntag» Kritik übte. Eigentlich hatte ich nur gesagt, was Sache war und diese Thesen und Gedanken sinnbildlich auf den Tisch gelegt. Damit habe ich aber sehr schnell erfahren, wie schnell man unbequeme Arbeitnehmer eigent­lich

Monatsinterview lieber los werden möchte. Das war eine spezielle Erfahrung. Denn Kirche ist für mich ein Ort, der von Liebe geprägt ist, wo man miteinander verschiedene Meinungen diskutieren kann und Fragen stellen darf. In der Kirche hat die Tradition einen hohen Stellenwert, aber leider geht die Kirchenleitung in ihrer Argumentation immer nur zurück bis ins 16. Jahrhundert. Die Anfänge der Kirche und die verschiedenen Entwicklungen werden ausgeblendet. Um ein Beispiel zu nennen: In der alten Kirche war es üblich, dass Bischöfe vom Volk gewählt wurden. Davon sind wir heute weit entfernt. Es gibt sicher auch Bischöfe, die anders denken. Nur dürfen sie ihre Meinung nicht öffentlich kund tun – sonst sind sie ganz schnell weg.

Sie arbeiten in Effretikon, Lindau und Brütten, leben aber in Bassersdorf. Ist der Grund dafür die Möglichkeit der besseren Distanz oder Abgrenzung zu Ihrem beruflichen Alltag? Ich wohnte lange in Effretikon, schätze aber tatsächlich auch die räumliche Distanz, die ich jetzt habe. Leider bin ich nur in Bassersdorf wohnhaft, nehme sonst aber am Gemeindeleben wenig bis gar nicht teil. Eigentlich ist es schade, aber ich lebe mit vollem Engagement in meiner Pfarrei, die ja bis nach Brütten reicht.

5 Wie verbringen Sie denn eigentlich Ihre Freizeit, wenn Sie überhaupt welche haben? Ach, glauben Sie mir, ich habe schon Freizeit. Gehe sehr gerne schwimmen, auch im Hallenbad Bassersdorf, fahre Velo und bin eine leidenschaftliche Kinogängerin. Bei den neuen, anspruchsvolleren Filmen bin ich meist eine der Ersten, die sie gesehen hat. Ausserdem spiele ich noch immer gerne Klavier und Orgel und plane immer wieder Reisen, die mich in andere Länder und zu anderen Menschen bringen.

Sie hatten damals von Bischof Huonder einen Verweis erhalten und Ihre Amtszeit wurde nur ein Jahr statt um drei Jahre verlängert. Was ist inzwischen geschehen, nach diesen vier Jahren? Nach diesem einen Jahr wurde an einer Tagung für Gemeindeleitende in Zürich vom Bischof pauschal gesagt, allen, deren Missio abgelaufen sei, werde sie erneuert. Ich habe dann aber beim Generalvikar nachgefragt

«Ich bin leider nur in Bassersdorf wohnhaft, nehme sonst aber am Gemeindeleben wenig teil» und liess mir das schriftlich bestätigen. Inzwischen ist die Amtszeit sogar auf sechs Jahre verlängert worden. Der Prix Courage brachte einen Geldbetrag ein. Damals hatten Sie in einem Interview gesagt, sie wollten das Geld sinnvoll einsetzen, etwa für ein Entwicklungsprojekt in Ihrer Gemeinde. Wofür wurde es schliesslich eingesetzt? Ein Teil davon wird für eine Schule für Behinderte in der Nähe von Ramallah in Palästina investiert. Das liegt mir sehr am Herzen. Der andere Teil liegt auf einem besonderen Konto. Ich habe schon ein paar Ideen, sie haben mit der innerkirchlichen Vernetzung von kritischen Menschen zu tun. Das ist aber noch nicht ausgereift und die Grundlagen müssen erst erschaffen werden. ◾

Die kürzlich von der Herbert-Haag-Stiftung erhaltene Auszeichnung be­deu­ tet Monika Schmid sehr viel. (re)


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Bassersdorf

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Aus den Verhandlungen des Gemeinderates

Sanierung Löwenkreisel

Bauphase 3 mit neuer Verkehrsführung Die Bauarbeiten am Kreisel im Zentrum (Löwenkreisel) kommen gut voran und befinden sich im Zeit­plan. Am Montag, 4. Juni 2012, beginnt bereits die dritte Bauphase, welche zu einer Verkehrsumstellung führt.

en

tion Gratula Wir gratulieren

•  Der T-Knoten mit provisorischer Lichtsignalanlage wird aufgehoben. •  Die Winterthurerstrasse wird zwischen dem Kreisel und dem Bungertweg für Motorfahrzeuge in beide Richtungen gesperrt. •  Die Durchfahrt von der Baltenswiler- via die Dorfstrasse in die Winterthurerstrasse ist in beide Richtungen gesperrt. •  Die Erreichbarkeit der Gemeindehäuser ist von der Dorfstrasse her gewährleistet. •  Die Erreichbarkeit der Liegenschaften an der Winterthurer­ strasse und der Kirchgasse ist von der Winterthurerstrasse her gewährleistet. •  Die Verbindungswege für Fussgänger sind gewährleistet und signalisiert. •  Die Zufahrten zu sämtlichen Gewerbebetrieben an der Winterthurerstrasse bleiben während der Sperrung normal geöffnet. •  Die Zufahrt zum Parkplatz hinter dem alten Schulhaus ist gewährleistet. •  Die Busse der Linien 660 und 767 werden in beiden Richtungen über die Gerlisberg-, Steinlig-, Mösliund Birchwilerstrasse umgeleitet. Die Bushaltestellen Schmitte und Löwen werden an der aktuellen provisorischen Lage belassen. Anstelle der temporär aufgehobenen Haltestelle Gemeindehaus wird die Haltestelle Löwen bedient. Die Buslinien verkehren regulär. •  Zur Verhinderung von Schleichverkehr und zur Gewährleistung der Sicherheit (Schulhäuser Steinlig und Mösli) wird an der Mösli­ strasse die Durchfahrt mit einer Schranke gesperrt (Ausnahme: Busbetrieb). 17 Parkfelder der blauen Zone an der Möslistrasse werden temporär aufgehoben.

zum 100. Geburtstag am 29. Juni Maria Hug-Isler Opfikonerstrasse 1 Ab 4. Juni gilt im Zentrumskreisel eine neue Ver­kehrs­führung. (Bilder: zvg)

zum 85. Geburtstag am 10. Juni Hans Schiesser Im Schönengrund 16

zum 80. Geburtstag am 7. Juni Giovanni Paolino Im Baumgarten 9

am 18. Juni Anka Bieri-Matthiesen Auenring 31

Die Umleitungsstrecke von und nach Nürensdorf ist beschildert.

•  Die Einfahrt von der Winterthurerin die Schatzackerstrasse wird mittels Signalisierung «Verbotene Fahrtrichtung» (Einbahnstrasse) verhindert. Die Verkehrsumstellung erfolgt am Montag, 4. Juni 2012. Das dann geltende Verkehrsregime dauert voraussichtlich bis im Oktober 2012. Nach Abschluss dieser Bauphase wird der Kreisel in Betrieb genommen und ­die Bauarbeiten unter Verkehr fortgesetzt. Die Verkehrsumleitungen und Ein-

schränkungen werden grossräumig signalisiert und sind auch auf der Website der Gemeinde Bassersdorf (www.bassersdorf.ch) ersichtlich. Informationen zum öffentlichen Verkehr im Baustellenbereich werden auf der Website der Verkehrsbetriebe Glattal (www.vbg.ch) publiziert oder sind über Telefon 044 809 56 00 erhältlich. Tiefbauamt Kanton Zürich und Abteilung Bau + Werke, Bassersdorf

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Aus den Verhandlungen des Gemeinderates

Sport- und Freizeitanlage bxa

Eishalle-Planung: Zusammenarbeit mit Investor Der Gemeinderat hat sich entschieden, für die Planung einer Eishalle auf dem Areal der Sportund Freizeitanlage bxa mit der Projektreal AG (Oberengstringen) zusammenzuarbeiten.

für Eissportaktivitäten zur Verfügung stehen. Das Land für die Erstellung der Eishalle möchte die Gemeinde im Baurecht zur Verfügung stellen.

Im Zuge seiner Bereichsstrategie definierte der Gemeinderat Bassersdorf, dass ähnlich gelagerte Nutzungen an einem Standort zusammengefasst werden sollen. So soll das Areal der Sport- und Freizeitanlage bxa im Grindel für die Sportnutzungen zur Verfügung stehen. Unter anderem besteht die Absicht, dort auch Platz für eine durch private Investoren realisierte und betriebene Eishalle zur Verfügung zu stellen.

Gleichzeitig mit der Planung der Eishalle wird die Gemeinde ihr Ausbauprojekt der bxa-Anlage vorantreiben, wobei die Schnittstellen zwischen den beiden Projekten definiert und somit gemeinsame Synergien genutzt werden sollen. Der Souverän soll zuerst Gelegenheit erhalten, über den noch auszuhandelnden Baurechtsvertrag zwischen der Gemeinde und der Projektreal AG abzustimmen. Das Geschäft soll an einer Gemeindeversammlung Ende dieses Jahres oder im Frühjahr 2013 vorgelegt werden. Anschliessend werden die entsprechenden Abstimmungen zum Erweiterungsprojekt der bxa-Anlage stattfinden.

Absichtserklärung genehmigt Im Sommer 2011 beendete der Ge­mein­ de­rat die Zusammenarbeit mit den po­ ten­tiellen Investoren JUBE Holding AG und der IBAN AG. Anschliessend wurden mit neuen Investoren Gespräche aufgenommen, die Interesse an der

Stimmbürger entscheiden

Die Sport- und Freizeitanlage bxa aus der Vogelperspektive. (zvg)

Realisierung der Eishalle auf dem bxaAreal bekunden. In den nachfolgend intensivierten Verhandlungen konnte sich die Gemeinde mit den neuen Investoren über die grundlegenden Rahmenbedingungen einigen und diese in einer Absichtserklärung festhalten. An seiner Sitzung vom 15. Mai 2012 genehmigte der Gemeinderat die Absichtserklärung zwischen der Politischen Gemeinde Bassersdorf und der Investorengruppe unter Führung der Projektreal AG aus Oberengstringen. Inhaber der Projektreal AG ist Friedrich E. Höltschi, der in langjähriger

Verbindung zum EHC Kloten steht, wo er im Verein als Finanzchef für den Nachwuchs zuständig ist.

Landabgabe im Baurecht Die Projektreal AG projektiert und reali­ siert die Eishalle nach der Zustimmung des Souveräns auf dem bxa-Areal auf eigene Kosten. Die neue Eishalle soll als regionales Eissportzentrum für den Nachwuchs des EHC Kloten-Vereins und für weitere Vereine (unter anderem auch für den EHC Bassersdorf) aus dem Einzugsgebiet genutzt werden, aber auch der Bevölkerung und der Schule

Der Gemeinderat wird über die konkreten Abstimmungstermine zur gegebenen Zeit informieren. Gemeinderat Bassersdorf

Gemeindeversammlungsbroschüren

Ab Mitte Jahr: Einführung eines Abonnentensystems Aus ökologischen und Kosten­ grün­den hat der Gemeinderat entschieden, nicht mehr auto­matisch allen Haushaltungen eine Gemeindeversammlungsbroschüre zuzustellen. Ab Mitte Jahr wird ein Abonnentensystem in Kraft treten. Über 5000 Bassersdorfer Haushaltungen erhalten jeweils per Post die Gemeinde­versammlungsbroschüre mit den Traktanden und den Informationen zu den Geschäften der Gemein­ de­versammlung. Die Stimmberechtig­ ten, welche die Versammlung besuchen, können sich insbesondere mit der Bro­schüre optimal auf die Geschäfte vorbe­reiten. Der grösste Teil der ­Ge­­mein­de­versammlungs­broschüren

und somit viele Tausend Seiten Papier werden aber wohl vielfach ungelesen im Altpapier entsorgt. Die Druck- und Versand­kosten belaufen sich auf rund 30 000 Franken pro Jahr. Diese neue Regelung tritt ab Mitte 2012 in Kraft. Demzufolge wird die Broschüre für die Gemeindeversammlung vom 26. Juni 2012 die letzte sein, die flächendeckend verteilt wird.

•  Sie erhalten die Gemeindeversammlungsbroschüre per E-Mail •  Sie informieren sich auf der Webseite der Gemeinde Die Wahl können die Stimmberechtigten der Gemeinde mit dem Talon bekannt geben, welcher der Gemeindeversammlungsbroschüre für den 26. Juni 2012 beigelegt ist. Wenn keine Antwort eingeht, wird davon ausgegangen, dass sich diese Personen inskünftig nur über die Homepage informieren werden.

Die Stimmberechtigten können wählen, in welcher Form sie künftig über die Gemeindeversammlungen orientiert werden wollen. •  Sie erhalten die Gemeinde­versamm­ lungs­broschüre weiterhin per Post

Der Gemeinderat ist überzeugt, mit dieser neuen Praxis auch weiterhin bedürfnisgerecht über die Gemeindeversammlungen informieren zu können. Gemeinderat Bassersdorf

Für die GemeindeversammlungsBroschüre gilt ab Mitte dieses Jahres eine neue Regelung. (zvg)


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Dorf-Blitz

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Aus Behörde und Verwaltung

Die grün-gelben Schädlinge

Raupen machen sich über Buchsbäume her Sie wurden aus Ostasien eingeschleppt und sind äusserst gefrässig: die Raupen des Buchsbaumzünslers. Die Larven haben den Winter im Innern der Buchsbäume überlebt, trotz Eiseskälte im Februar. Nun sind die grün-gelben Raupen des Buchsbaumzünslers wieder unterwegs. Und sie sind hungrig auf Buchsbäume. Ob in Gärten, Parks oder auf Balkons – an vielen Orten gedeiht das immergrüne Modegewächs. Erste Buchsbäume zeigen Frassspuren auf. Im schlimmsten Fall sterben sie ab oder werden zumindest geschwächt. Bald schon können die ersten Schmetter­ linge ausfliegen und die Eier für die nächste Generation legen. Natürliche Feinde haben die Raupen nicht. Für

Keine natürlichen Feinde: Raupe des Buchsbaumzünslers. (zvg)

hiesige Vögel sind sie ungeniessbar. Buchs­baumzünsler vermehren sich in mehreren Generationen pro Jahr und es droht eine explosionsartige Vermehrung.

Bekämpfung Um die Raupen rechtzeitig zu entdecken und zu bekämpfen, braucht es keine

Erfahrung. Für die kleinflächige Be­ kämp­fung können die Raupen regel­ mässig mit einem Wasserstrahl abge­ spritzt oder per Abklopfen mit einem Stock von den Pflanzen geschüttelt werden. Die gesammelten Raupen und von Eigelegen besiedelte Blätter sollten in einem gut verschlossenen Sack der Kehrichtverbrennung zugeführt werden.

Keine Meldepflicht Für den Buchsbaumzünsler besteht keine Melde- oder Bekämpfungs­ pflicht, im Gegensatz zu den Problempflanzen Ambrosia oder beim Feuerbrand. Abteilung Bau + Werke

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Aus Behörde und Verwaltung

Kooperation zum Thema Klimaschutz

Energiespar-Angebot für KMUs Die Metropolitankonferenz Zürich setzt die Green Region-Strategie in die Tat um. Mit dem Ziel, die betriebliche Energieeffizienz und die Anzahl Energiestädte im Metropolitanraum Zürich zu erhöhen, ist sie eine Kooperation mit der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) eingegangen.

In Kürze Vereinsunterstützung Für das laufende Jahr hat der Gemeinderat Vereinsunterstützungsbeiträge in Höhe von total 615 000 Franken genehmigt. Dieser Betrag besteht aus drei Elementen: einem Grundbeitrag, abhängig von den Infrastrukturkosten eines Vereins, einem Jugendförderungsbeitrag für jugendliche Vereinsmitglieder und weiteren Unterstützungsleistungen, beispielsweise für Vereinsjubiläen.

Mit dem KMU-Modell bietet die Energie-Agentur der Wirtschaft kleinen und mittelgrossen Firmen wirtschaftlichen Klimaschutz, der exakt auf KMU-Bedürfnisse zugeschnitten ist. Das Unternehmen vereinbart Energiesparziele und profitiert gleich mehrfach: Energiekosten und CO2Ausstoss werden reduziert, gleichzeitig kann der Betrieb von der CO2-Abgabe und von kantonalen Detailvorschriften befreit werden. Einsteigen ins KMU-Modell können alle KMUBetriebe mit Energiekosten von bis zu 1 Million Franken pro Jahr.

Sanierung Gutrainund Breitistrasse

Sie wollen Ihren Betrieb energieeffizienter machen? (zvg)

Einfach und unbürokratisch Gemeinsam mit der EnAW setzt der Betrieb das KMU-Modell in sechs Schritten um: 1.  Energie-Checkup im Betrieb Der EnAW-Berater untersucht den Betrieb nach Energiesparpotentialen. Die Begehung dauert je nach Grösse des Betriebes bis zu einem Tag. Analysiert werden beispielsweise die Haustechnik, die Gebäudehülle oder der Produktionsprozess.

4.  Massnahmen umsetzen Das Unternehmen setzt die Massnahmen Schritt für Schritt in Eigenregie um. 5.  Jährliches Monitoring Jedes Jahr wird überprüft, ob das vereinbarte Sparziel erreicht worden ist. 6.  Klimaschutz-Label Stimmt die Bilanz, erhält der Betrieb das Klimaschutz-Label der EnAW.

Kosten und Förderbeiträge

2.  Vorschlag von Effizienz-Massnahmen Mit den Informationen aus dem Energie-Checkup schlägt der EnAW-Berater geeignete Effizienzmassnahmen vor. Jede Massnahme unterliegt dem Prinzip der Wirtschaftlichkeit.

Die Kosten für die Teilnahme am KMU-Modell sind von den Energiekosten des Unternehmens abhängig und liegen zwischen 520 und 6000 Franken pro Jahr.

3.  Zielvereinbarung unterzeichnen Auf Basis des Massnahmenkatalogs legen Unternehmensleitung und EnAW-Berater fest, wie viel Energie und CO2 der Betrieb einsparen soll. Die Laufzeit der Zielvereinbarung ist auf zehn Jahre ausgerichtet.

Einige lokale Stromversorgungsunter­ nehmen bieten den Unternehmen zusätzliche Anreize und finanzielle Unterstützung. Die Klimastiftung Schweiz trägt die Hälfte des EnAWTeilnehmerbeitrags und fördert die Umsetzung der Massnahmen.

Klimaschutz der sich auszahlt •  Das KMU erhöht die Energieeffizienz, schafft sich damit Wettbewerbsvorteile und reduziert die Betriebskosten. •  Die Zielvereinbarung gilt als Grundlage um den Grossverbraucherartikel der Kantone zu erfüllen: Dadurch wird das Unternehmen von kantonalen Detailvorschriften im Energiebereich befreit. •  Das KMU erhält das Klimaschutzlabel der EnAW, das als Marketinginstrument eingesetzt werden kann. Eine erste Kosten-Nutzen-Berechnung kann übers Internet gemacht werden. Auf www.enaw-kmu.ch kann rasch getestet werden, ob sich das KMU-Modell für Ihren Betrieb lohnt.

Gemeinderat Bassersdorf

Die Gutrainstrasse, Abschnitt Breitistrasse bis Geislooweg, wird von Juni bis September 2012 saniert. In erster Linie müssen Arbeiten an den Ver- und Entsorgungsinfrastrukturen ausgeführt werden. Die alte Graugusswasserleitung aus den Jahren 1925 bis 1931 hat ihre Gebrauchsdauer erreicht und muss ersetzt werden. Weiter ist die Kanalisationsleitung in der Breitistrasse hydraulisch überlastet und muss gemäss generellem Entwässerungsplan (GEP) vergrössert werden. Im Zuge dieser Sanierungsarbeiten werden auch an den Strassenoberflächen notwendige Sanierungsmassnahmen ausgeführt. Aufgrund der laufenden Kreiselsanierung im Zentrum wird die Sanierung der Breitistrasse, Abschnitt Brunnen- bis Schatzacker­ strasse, ins Jahr 2013 verschoben. Ansonsten würde die Baustelle die Zu- und Wegfahrt in die Quartiere Schatzacker und Hubstrasse während der dritten Phase der Kreiselsanierung zusätzlich erschweren. Gemeinderat und Gemeindeverwaltung Bassersdorf


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Neues Gutachten und veränderte Rahmenbedingungen

Flächendeckende Tempo 30-Zonen: Ja oder Nein? Sollen die Bassersdorfer Gemein­ de­strassen flächendeckend mit Tempo 30-Zonen belegt werden? Über diese Vorlage entscheiden die Stimmberechtigten an der kommenden Gemeindeversammlung vom 26. Juni. Über die Notwendigkeit einer solchen Massnahme ist man sich im Dorf zwar im Grundsatz einig, doch es gibt auch kritische Stimmen. von Reto Hoffmann Dass Tempo 30-Zonen zu einer Verkehrsberuhigung führen und dadurch mehr Sicherheit bringen, ist statistisch erwiesen. Viele Städte und Gemeinden haben dieses Konzept in ihrem kommunalen Strassennetz erfolgreich eingeführt. Nun hat sich auch der Bassersdorfer Gemeinderat dazu entschieden, diesen Schritt zu gehen und beantragt den Stimmberechtigten an der kommenden Gemeindeversammlung einen entsprechenden Antrag gutzuheissen.

Mit den Tempo 30-Zonen soll auch die Schulwegsicherheit verbessert werden. (Bilder: Reto Hoffmann)

Bereits 2002 ein Thema Die Idee allerdings ist nicht neu. Bereits in früheren Jahren wurde die Einführung von Tempo 30-Zonen zur Verkehrsberuhigung in den Bassersdorfer Wohnquartieren thematisiert. Gemäss dem

Verkehrskonzept der Gemeinde aus dem Jahre 2002 war die Umsetzung zusam­ men mit der Einführung der Blaue-ZoneParkplätze geplant, wurde jedoch nicht realisiert, weil als zu teuer eingestuft; ausserdem wurde das Blaue-ZoneKonzept als ausreichend betrachtet.

Neues Gutachten Vom Schleichverkehr nach wie vor ge­ plagte Quartierbewohner jedoch hielten ihre Forderung nach einer Umsetzung des Tempo 30-Zonen-Konzeptes aufrecht. Im April 2011 hat ein poli

Fortsetzung nächste Seite

Meinungsumfrage bei Bewohnern von Bassersdorf zum Abstimmungsthema Tempo 30-Zonen

Karin Rüedi

Doris Tobler

Urs Peterhans

René Wiestner

«Für unsere Familie, welche oft mit dem Velo unterwegs ist, sind Tempo 30-Zonen kein Problem. Im Gegenteil, wir können uns sicherer auf den Gemeindestrassen bewegen. Eine Geschwindigkeitsreduktion ist sinnvoll, denn sie erhöht die Lebensqualität, weil es auch ruhiger wird.»

«Grundsätzlich finde ich es eine gute Sache, Tempo 30 auf Gemeindestrassen einzuführen. Als besonders wichtig stufe ich ein, dass dies auch auf den grösseren Verbindungsstrassen wie der Gerlisbergstrasse geschieht. Dort wird trotz Verengungen noch immer zu schnell gefahren.»

«Eigentlich bin ich gegen immer mehr Gesetze und Beschränkungen. Vielmehr sollte man an die Eigenverantwortung und Freiwilligkeit appellieren. Doch in diesem Fall ist das nicht einfach zu erreichen. Darum sehe ich eine Beschränkung auf Tempo 30 als einzige Möglichkeit.»

«Eine flächendeckende Einführung von Tempo 30 auf Gemeindestrassen erachte ich nicht als sinnvoll. Die Beschränkung sollte punktuell erfolgen. Besonders auf Strecken, auf denen immer zu schnell gefahren wird, beispielsweise auf der Bahnhofstrasse oder im Umfeld der Schulhäuser.»


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tisch neutrales Petitionskomitee im Quartier Bassersdorf Nord-Ost über 1000 Unterschriften gesammelt und dem Gemeinderat eingereicht (der Dorf-Blitz berichtete). Die Exekutive hat in der Folge ein Gutachten in Auftrag gegeben, um eine Umsetzungsmöglichkeit neu zu prüfen. Das Papier zeigt auf, dass infolge veränderter Rahmenbedingungen eine Einführung jetzt als vorteilhaft erachtet werde, schreibt der Gemeinderat dazu in einem kürzlich publizierten Bericht. So wurde nun entschieden, den Bassersdorfer Stimmberechtigten einen entsprechenden Antrag zu unterbreiten.

«Es ist höchste Zeit» «Seit über 30 Jahren setzen sich Einwohnerinnen und Einwohner dafür ein, dass die Geschwindigkeit in den Wohnquartieren gesenkt wird»,

schreibt das Petitions-Komitee in einem im Vorfeld der Abstimmung an verschiedene Institutionen versandten offenen Brief. Es sei nun höchste Zeit, das kommunale Gesamtverkehrs­ konzept umzusetzen, fordern die Petitionäre und hoffen auf Unterstützung aus der breiten Bevölkerung.

Dafür und dagegen Auch die Ortsparteien von Bassersdorf beschäftigen sich derzeit mit dieser wichtigen Vorlage. Bis zum Redaktionsschluss dieser Dorf-BlitzAusgabe haben drei der fünf Ortsparteien bereits getagt und ihre Parolen gefasst. Die SP und die EVP sprechen sich für eine Annahme der Tempo 30-Zonen aus. Eine Temporeduktion schütze die schwächeren Quartierbewohnerinnen und -bewohner, insbesondere Kinder, Familien, betagte Menschen und Velofahrer, schreibt

etwa die SP in ihrer Stellungnahme. Und betont, es verbessere die Wohnund Lebensqualität in den Quartieren. Die EVP hält in ihrer Empfehlung fest, dass es unumgänglich sei, mit den Tempo 30-Zonen die Grundlagen zu schaffen, den Quartierverkehr zu beruhigen. Untersuchungen hätten gezeigt, dass es auch in Bassersdorf nicht nur die «bösen Auswärtigen» seien, welche auf den Quartierstrassen zu schnell unterwegs seien.

auf so genannten Sammelstrassen wie der Gerlisbergstrasse, der Bergoder Breitistrasse – der Kanton weitere bauliche Massnahme verfügen könne, was möglicherweise dann mit hohen (gebundenen) Kosten und Behinderungen verbunden sei. Die Mitglieder­ versammlung der SVP hat sich deshalb mehrheitlich dazu entschieden, die Vorlage so nicht zu unterstützen.

Etwas anders sieht es die SVP-Ortspartei. Sie befürchtet mit dieser Vorlage «die Katze im Sack zu kaufen». Grundsätzlich sei man sich zwar einig, dass es sinnvoll und richtig sei, wenn in Quartieren mit angepasstem Tempo gefahren werde. Dies mache ja heute schon der grösste Teil der Autofahrer. Sorgen bereite vielmehr die Tatsache, dass bei Nichteinhalten der Geschwindigkeitslimiten – besonders

Auch im Vorstand des Gewerbevereins Bassersdorf-Nürensdorf (GVBN) wurde die Vorlage thematisiert. «Wir haben eine neutrale Haltung zu diesem Thema», sagt Roger Bösch, GVBN-Präsident, auf Anfrage. «Aus Sicht des Gewerbes gibt es jedoch keinen Grund, der gegen eine Einführung der Tempo 30-Zonen spricht.» Wenn es dadurch weniger Unfälle gebe, sei das sicher ein Vorteil. ◾

Neues Unterhaltungslokal ist noch im Umbau

Wann die «Box Disco» öffnet, steht noch in den Sternen. (cw)

Frei, Hauswart im Spranglen-Quartier. Er meint: «In letzter Zeit ist es um das ‹Vibes› allerdings ziemlich ruhig geworden.» Gemäss Martinez sind die rückläufigen Besucherzahlen der Grund, dass der «Vibes-Club» eingestellt wurde. In der kurzlebigen Klubszene habe das Lokal immerhin mehr als zehn Jahre überstanden, so seine Überlegung zur erfolgten Schliessung.

Wieder ein Tanzlokal im Quartier Seit ein paar Wochen prangt nun eine Tafel mit einem neuen Schriftzug an der Aussenfassade des Gebäudes an der Vorbuchenstrasse: «The Box Disco». Ein fahrbarer Imbissstand steht auf dem

Gewerbeverein: neutral

«Basi-Fisch» im Hasenbühl

Aus «Vibes» soll «The Box Disco» werden

Schon seit einiger Zeit steht der ehemalige «Vibes-Club» an der Vorbuchen­ strasse bei der «Bananenbrücke» leer. Darüber sind die Anwohner im benach­ barten Spranglen-Quartier nicht unglücklich. Immer wieder kam es zu Lärmklagen wegen der auch wochentags oft bis tief in die Nacht geöffneten Disco. In den letzten Jahren hatte Vibes-Betreiber Alfonso Martinez versucht, die Situation bezüglich dieser Lärmbelästigungen zu entschärfen. Auf Anfrage erzählt er: «Wir liessen Sicherheitsleute auf Patrouille gehen; sie ermahnten heimwärts gehende Clubbesucher zur Ruhe.» Eine richtige Beruhigung habe sich allerdings erst eingestellt, als die Besucherzahlen stetig abnahmen, erklärt Markus

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grossen Kiesplatz, gelegentlich auch ein paar Lastwagen. Am Eingang hängt ein Plakat, das auf Umbauarbeiten hin­ weist. Ansonsten tut sich aber noch nicht viel. Wie die Gemeinde auf Anfrage bestätigt, hätten neue Betreiber angekündigt, sie würden wieder ein Unterhaltungslokal einrichten. Gesuche für eine entsprechende Betriebsbewilli­ gung seien jedoch noch nicht eingegangen. Der neue Eigentümer Rolf Blickenstorfer, Transportunternehmer aus Bissegg, bestätigt, es entstehe wieder ein Tanz­lokal. Allerdings solle es in Zukunft etwas ruhiger zu- und herge­hen. Wann die Tore der «Box-Disco» öffnen werden, ist gemäss seinen Ausführungen zurzeit nicht entschieden. (cw)

Am Mittwoch, 20. Juni – mit Verschiebedatum eine Woche später ­(27. Juni) – veranstaltet das Organi­sationskomitee Basi-Fisch in der Freibadanlage Hasenbühl einen Schwimm-Wettkampf für die Bassersdorfer Schulkinder. Diese konnten sich bis Mitte Mai für dieses Wettschwimmen anmelden. Als besonderen Anreiz gewinnt diejenige Schulklasse mit den meisten sportlichen Wettkämpfern einen Extrabonus von 200 Franken in die Klassenkasse. An alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird ein «Finisher-Preis» abgegeben und ausserdem können Medaillen gewonnen werden. Geschwommen wird in Jahrgangskategorien von der ersten bis zur neunten Klasse im Einzelwettkampf, oder ab Mittelstufe in der Stafette. Das 50-Meter-Schwimmbecken im «Hasenbühl» ist an diesem Nachmittag von 13 bis zirka 17 Uhr für die Durchführung des «Basi-Fisch» reserviert. Alle anderen Wasserbecken jedoch sind für die übrigen Badibenützer normal zugänglich. Wettkämpfer und Besucher bezahlen an diesem Nachmittag im Freibad einen reduzierten Eintritt von zwei Franken. (e)


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Schwach besuchter Frage- und Orientierungsabend in der bxa

Das Schulhaus Chrüzacher als Schwerpunktthema sonen vorgesehen. Dies sei wichtig, ergänzte Schulpräsident Hans Stutz, um in diesem Schulhaus auch eine Tagesschulstruktur anbieten zu können, was aber derzeit noch nicht entschieden sei. Das vorliegende Raumprogramm werde nun durch eine Machbarkeitsstudie geprüft, bevor der Gemeindeversammlung vom 25. September dann ein Projektierungskredit zur Abstimmung vorgelegt werden könne, führte Gemeindepräsidentin Meier weiter aus.

Traditionsgemäss hat der Gemeinderat die Bevölkerung zum alljährlichen Frage- und Orientierungsabend eingeladen. Schwerpunkttema war dieses Mal der geplante Bau des neuen Schulhauses Chrüzacher. Der Gemeinderat, welcher vollzählig anwesend war, stand auch für allgemeine Fragen Rede und Antwort. von Reto Hoffmann Der Gemeinderat hatte für das wichtige Thema Schulhausneubau einen Grossaufmarsch erwartet und die Veranstaltung, die sonst üblicherweise im Franziskuszentrum stattfindet, in die Sportanlage bxa verlegt. Doch die meisten Stühle blieben an diesem Abend leer: Nur knapp 50 Personen hatten sich eingefunden. Entsprechend enttäuscht zeigte sich Gemeindepräsidentin Doris Meier bei der Begrüssung.

Konkretes Raumprogramm erarbeitet In einer kurzen Einführung gab Meier einen Überblick zum aktuellen Pla-

Luftaufnahme des Quartiers Chrüzacher. Auf der hellgrünen Wiese (Bild­mitte) soll das neue Schulhaus zu stehen kommen. (Bild: google maps)

nungsstand eines Schulhaus-Neubaus im Gebiet Chrüzacher. Vor genau einem Jahr hatten die Stimmberechtigten in einer Grundsatzabstimmung einer Realisierung zugestimmt. Ein vom Gemeinderat eingesetzter Steuerungsausschuss, der sich aus Vertretern von Behörden und Schule zusammensetzt, hat in der Zwischenzeit aus den Resultaten der Werkstatt «Schule 2030» ein konkretes Raumprogramm erarbeitet. Das Schulhaus basiere nun auf einem Konzept mit 12 Klassenzim-

mern, wo durchschnittlich je 24 Kinder untergebracht werden könnten, führte Doris Meier aus. Ausserdem seien verschiedene Zusatzfunktionen und -nutzungen wie beispielsweise Klein­küche, Krippe, Hort sowie Spielund Sportplätze vorgesehen.

Aula für mögliche Tagesstruktur Neben der Zweifachturnhalle sei neu auch eine Aula mit Platz für 240 Per-

Fragen aus dem Plenum In der anschliessenden Diskussionsrunde fragten mehrere Anwesende, ob dieses neue Schulhaus möglicherweise nicht bereits zu knapp geplant werde; mit Berücksichtigung des so genannten «Masterplans Bahnhof», einer geplanten Einzonung und Besiedelung des Gebietes rund um den Bahnhof. Es gehe jetzt erst einmal darum, den bestehenden Platzbedarf an Schulraum zu decken, räumte Hans Stutz ein. «Ein Schulhaus auf Vorrat zu bauen, können wir uns ohnehin nicht leisten», präzi◾ sierte der Schulpräsident.

Referat im Schulhaus Geeren: Tipps eines Bildungsberaters

Das Elternhaus ist die Basis des Schulerfolgs Was können Eltern tun, um die Lern- und Entwicklungschancen ihrer Kinder zu verbessern? Dieser Frage widmete sich ein Vortragsabend der Bassersdorfer Elternräte. Ein Bildungsberater gab dabei den anwesenden Eltern von Kindern im Primarschulalter zahlreiche Tipps mit auf den Weg. von Christian Weiss «Starke Eltern können den Schulerfolg ihrer Kinder positiv beeinflussen.» Das ist eine der Kernaussagen des Frauenfelders Christian Rast. Der ehemalige Sekundarlehrer und mehrfache Familienvater betreibt heute eine Beratungsfirma, mit welcher er als Elternbildner Väter und Mütter bei der Förderung ihrer Kinder unterstützt. Anfang Mai stellte er sein Wissen auf Einladung der

Elternräte Geeren und Steinlig den Erziehungsberechtigten der Bassersdorfer Primarschüler zur Verfügung. Rund 50 Personen folgten der Einladung zum Vortrag im Singsaal Geeren.

Das Gehirn als Baustelle Zu Beginn seinen Referates machte Rast einen kleinen Exkurs in die Gehirnforschung: «Das Gehirn ist eine Baustelle», so der Elternbildner. Schon im Mutterleib nehme es Informationen auf, die es zunehmend mit anderen Erfahrungen vernetze. Zwischen abgelegten Informationen entstünden auf diese Weise Wege, die durch Erfahrungswiederholungen verbreitert werden. Hier brachte der Referent auch gleich ein praktisches Beispiel ein, wie Eltern diese Konstruktion nutzen können. Kinder würden den Alltag kennen

und bei alltäglichen Erfahrungen Altes mit Neuem verbinden. Wenn sie also beispielsweise in der Schule im Französisch die Gemüsearten lernen würden, so könnten sie dies zu Hause hervorragend in der Küche beim Vorbereiten des Abendessens vertiefen. Ebenfalls mit Bezug auf das Französisch gab Rast den Tipp, mit den Kindern eine Tiersendung im Westschweizer Fernsehen zu schauen. Der Lernerfolg bei solchen Themenverknüpfungen sei beachtlich.

Zeit investieren Allein schon förderlich für die Entwicklung der Kinder ist laut Rast, Zeit für den Nachwuchs zu investieren. «Beziehungszeit fördert die Intelligenz», meinte er dazu. Als besonders wichtig erachtet der Elternbildner jene Zeit, die gemeinsam am Esstisch

verbracht wird. Als ebenfalls sehr förderlich bezeichnet Rast das Spielen, wodurch die Sozialkompetenz gefördert werde. Zudem könne damit bereits Erlerntes vertieft werden. Sinnvoll seien insbesondere auch Spiele, welche die Sprachkompetenz fördern. Im Anschluss an das Referat konnten die Eltern sich in Diskussionsrunden austauschen. Sorgen mit Hausaufgaben, Unterschiede zwischen Mädchen und Knaben und Mobbing unter Kindern waren einige der angesprochenen Themen. In der anschliessenden kurzen Gesamtbesprechung wurde unter anderem der Wunsch nach einem engeren Kontakt zwischen Eltern und Lehrern geäussert, «der regelmässig und mit einer gewissen Verbindlichkeit stattfindet», wie ein Vater sein Anliegen formulierte. ◾


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100 Tage im neuen Jugendhaus nahe beim Zentrumskreisel

Das ehemalige JAM-Lokal wird nicht vermisst Rund 100 Tage ist es nun her, seit die Bassersdorfer Jugend ihre neue Lokalität im ehemaligen Feuerwehrgebäude bezogen hat. Noch sind die Räume des JAM nicht ganz so hergerichtet, wie dies eigentlich geplant wurde. Dafür haben sich in dieser Zeit Benutzer wie Betreuer schon gut am neuen Standort eingelebt. von Reto Hoffmann Mit einem Marsch vom alten Bassersdorfer Bahnhöfli zum ehemaligen Feuerwehrgebäude und dem Durchschneiden eines Bandes haben die Jugendlichen, Eltern und Gemeindevertreter am 21. Januar offiziell die Eröffnung des neuen Jugendhauses gefeiert (der Dorf-Blitz berichtete).

Erstaunlich gut akzeptiert Nun sind rund 100 Tage seit dem Bezug der neuen Lokalität vergangen. Die neuen Räumlichkeiten sind in dieser Zeit schon rege genutzt worden. Sei es während der regulären Öffnungszeiten für die Jugendlichen von Dienstag bis Freitag oder für spezielle Anlässe und Kurse, wie Englisch-Unterricht oder Deutsch für Fremdsprachige, welche in den Jugi-Räumlich­keiten tagsüber stattfinden. «Am Anfang war ich etwas unsicher, ob das neue JAM mit seiner jetzigen Einrichtung von den Jugendlichen akzeptiert wird», gesteht der Jugendbeauftragte Felix Goldinger. Während die Ju-

gendlichen im ehemaligen Bahnhofgebäude bei jeweils schummrigem Licht auf alten Sofas herumsitzen konnten, sitzen sie am neuen Ort jetzt bei heller Raumbeleuchtung im grossen Aufenthaltsraum um grosse Tische, diskutieren oder spielen. «Der anfängliche Run auf das neue ‹Jugi› ist zwar wieder etwas abgeflaut, aber die Benutzer haben die Lokalität erstaunlich gut akzeptiert», freut sich Goldinger. Auch Jugendhausleiter Luciano Dell‘Anna zeigt sich zufrieden: «Neben unseren Stammbesuchern konnten wir in den letzten Wochen auch mehr als ein Dutzend neue Gesichter begrüssen.»

Im Gespräch «Doch trotz des erfolgreichen Starts am neuen Ort ist noch nicht alles so, wie wir uns das vorgestellt haben», meint der Jugendbeauftragte. «Wir haben es beispielsweise unterschätzt, was es braucht, das alte JAM komplett zu räumen. Dies hat in den vergangenen Wochen noch sehr viel Zeit in Anspruch genommen, sodass wir mit einigen Feinarbeiten am neuen Ort noch nicht so weit fortgeschritten sind wie ursprünglich erhofft.» Beispielsweise sei der Garten noch nicht hergerichtet, im Discoraum würden die Graffitis an den Wänden noch fehlen und auch die Bar sei nicht fertig eingerichtet, ist weiter zu erfahren. Betrieblichen Herausforderungen musste sich das Team ebenfalls be-

Der abtretende Jugendbeauftragte Felix Goldinger (r.) und sein Nachfolger Andy Roth vor dem Jugendhaus. (Bilder: Reto Hoffmann)

reits stellen. So störten sich die Anwohner in der näheren Nachbarschaft an den hellen Blitzen der Discokugel im Untergeschoss. Abhilfe schafft nun ein neuer lichtdichter Vorhang, der am Fenster des Discoraumes montiert wurde. «Auch Lärm rund ums neue ‹Jugi› ist ein Thema, das wir im Einvernehmen mit den Nachbarn noch lösen müssen», weiss Goldinger zu berichten. Und schliesslich sei man auch mit der Gründung von Betriebsgruppen im Hintertreffen.

Personalwechsel stehen an

Das neue JAM kann auch für andere Aktivitäten genutzt werden; im Bild einige Teilnehmerinnen am Deutschkurs für Fremdsprachige.

Mit dem Umzug ins neue Jugendhaus bricht auch personell eine neue Aera an. Die jetzige Jugendarbeiterin Simone Hefti tritt nach vier Jahren Tätigkeit ab und Felix Goldinger verlässt sein Amt als Jugendbeauftragter von Bassersdorf nach fünf Jahren ebenfalls. Seine Arbeitgeberin bleibt aber die Gemeinde Bassersdorf: Er übernimmt am 1. Juni die Nachfolge von Renate Gafner als Abteilungsleiter der Abteilung «Soziales + Alter». Felix Goldinger blickt auf eine spannende und erfolgreiche Zeit zurück; er habe in der Bassersdorfer Jugendarbeit viel bewirken können. Dies nicht zuletzt dank dem enormen Goodwill der Poli-

tiker, den er für die Anliegen der Jugend in der Gemeinde erfahren durfte, wie er sagt. «Für mich war es ein Traumjob, diese Tätigkeit an der Schnittstelle von Jugendarbeit und Gemeindeverwaltung auszuüben», sagt Goldinger. «Mit dem Umzug ins neue Jugendhaus ist es nun auch ein guter Zeitpunkt, die Verantwortung in neue Hände zu übergeben», ist er überzeugt.

Nahtloser Übergang Die Nachfolge wird der 45-jährige Andy Roth aus Rafz das Amt von Goldinger übernehmen. Der neue Beauftragte hat bereits grosse Erfahrung im Bereich Jugendarbeit (Leiter Jugend- und Schulsozialarbeit Neftenbach). Er wird seine neue Tätigkeit am 1. Juni aufnehmen und Goldingers Arbeit nahtlos weiterführen. Für Simone Hefti wird derzeit noch eine Nachfolgerin gesucht. Dass es eine Frau sein soll, ist jetzt schon klar, denn die neue Jugendarbeiterin wird sich vor allem um die Belange der Mädchen kümmern. Dieser Stellenwechsel im Jugendhaus ist per Beginn des neuen Schuljahres geplant. Bis zu diesem Zeitpunkt wird sich der Jugendhausleiter Luciano Dell’Anna alleine durchschlagen müssen. ◾


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Projektwoche im Schulhaus Geeren mit dem Thema Kunst

Speckstein schleifen statt Einmaleins büffeln In der zweiten Maiwoche war für die Schülerinnen und Schüler mitsamt den Kindergartenklassen alles anders. Fünf Tage lang konnten die insgesamt 520 Kinder das Einmaleins und auch das Frühenglisch an den berühmten Nagel hängen; dafür lernten sie Säge und

Feile, Leim und Farbe, Papier und Speck­ stein als Werkmaterialien kennen. Die 26 angebotenen Kurse waren so gegliedert, dass jedes Kind zwei Kurse besuchen konnte. Die Kurswoche wird alle drei Jahre angeboten, natürlich immer mit verschiedenen Themen-

vorgaben. Vom vielfältigen Angebot in der diesjährigen Projektwoche waren die Kindergärtler und Erst- bis Sechstklässler begeistert, wie eine kleine Umfrage bei den Schülerinnen und Schülern vor Ort zeigte. Am Freitag fand schliesslich die Präsentation des

Erlernten und Gefertigten statt. Ein gemeinsames Essen vor der angekündigten Überraschung, einem Konzert der Band «Schtärneföifi», bildete den Abschluss der lehr- und abwechslungsreichen Woche. Bilder und Text: Mano Reichling

Das Schattentheater inspiriert zu ausdrucksstarker Gestik.

Die Herstellung der venezianischen Gipsmasken erforderte Geduld.

Stolz werden die fertigen Masken präsentiert.

Rapper üben in der Turnhalle für ihren grossen Auftritt.


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Beim Einfüllen des heissen Zinns ist eine ruhige Hand notwendig.

Mit viel Einsatz wird der rohe Speckstein in die Form gesägt.

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Umjubelte Vorstellung eines Strassenkünstlers mit Unihockey-Stick und -Ball.

Eine Gipsmaske erhält ihre endgültige Bemalung.

Bleibender Schmuck: Die jungen Künstlerinnen verzieren eine Mauer bei der Turnhalle mit neuen Motiven.


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DR. MED. J. HARTMEIER Fachärztin Gynäkologie / Geburtshilfe

DR. MED. R. HARTMEIER Facharzt Allgemeinmedizin

Wir freuen uns, nach fast 30 Jahren in Bassersdorf unsere Doppelpraxis an ein erfahrenes Ärzteteam zu übergeben

F. DAVRONOV Facharzt Gynäkologie / Geburtshilfe

L. KELSCH Fachärztin Innere Medizin

Sie verfügen über eine langjährige berufliche Erfahrung in anerkannten Kliniken in Deutschland. Wir heissen sie in der Schweiz herzlich willkommen! In naher Zukunft wird ein weiterer Facharzt in der Allgemeinpraxis Rebhalden arbeiten. Bis zu diesem Zeitpunkt ist Dr. med. R. Hartmeier in einem reduzierten Pensum tätig.

Frau E. Darman, Fachärztin Gynäkologie /Geburtshilfe wird später zum Team stossen. Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre Treue und das uns entgegengebrachte Vertrauen.

Die Praxis bleibt vom 16.6.- 30.6.2012 geschlossen. PRAXIS REBHALDEN Rebhaldenstrasse 9 8303 Bassersdorf Frauenarztpraxis 044 838 60 33

Allgemeinpraxis 044 838 60 38

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Dorf-Blitz

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Die Holzspäne flogen am 12. Schweizer Mühlentag

Schauplatz bei historischer Mühle und «Sagi» Die Geschichte der «Sagi» begann bestimmt vor 1296, als sie erstmals im Verzeichnis der Abtei Frau­ münster erwähnt wurde. Wasser­ kraft hat die Sägeblätter lange singen lassen, und bei ­speziellen Anlässen, wie dem Schweizer Mühlentag sind Besucher herzlich willkommen. Dann wird die nostalgische Holzverarbeitung jeweils wieder zum ­Leben erweckt. von Susanne Beck Mit Wasserkraft entstehen aus Baumstämmen flache Bretter. (Bilder: Susanne Beck)

Die Gesellschaft «Pro Sagi» wurde 1975 gegründet. In Tausenden von Fron­ dienst­stunden wurden Mühle und Sägerei wieder zu neuem Leben erweckt. Nach Restaurierung, Pflege und Unter­ halt wurde 1990 auch eine Wasserpumpe eingebaut, welche 1893 in der Bassersdorfer Maschinenfabrik Hans Schwarz & Cie. gebaut wurde. Diese stand über Jahrzehnte im Stanserhorn im Einsatz, bis das Hotel, welches die Wasserpumpe im Einsatz hatte, 1976 einem Grossbrand zum Opfer fiel. Walter Büeler bedient die Pumpe am Sagi-Tag von Mitte Mai und erklärt, dass sie bis zu 30 Bar einsatzfähig ist.

Neuer Brunnentrog Die Besucher durften anlässlich des Sagi­ tags helfen, aus dem Stamm einer Tanne, welche anfangs Jahr geschlagen wurde, Holz heraus zu schlagen. Zumeist Männer liessen es sich nicht neh­ men, im Gegensatz zu ihrem Büro­all­ tag einmal handwerklich zu arbeiten. Der Brunnentrog bei der Mühle musste schon das eine oder andere Mal ausge­ bessert werden, doch nun beginnt er an verschiedenen Stellen zu faulen. Deshalb soll er bis im Herbst ersetzt werden.

Schärfen An einer alten Maschine der VollmerWerke aus dem deutschen BiberachRiss erklärten Markus Günther und der Präsident der Genossenschaft «Pro Sagi», Armin Fürst, wie die grossen Sägeblätter eingespannt werden und die Zähne nachgeschärft werden. Die Handhabung und Bedienung ist wie bei beinahe allen antiquarischen Werkzeugen nicht mehr bis ins Detail nachvollziehbar, doch für ihren Gebrauch und Einsatz immer noch sehr wertvoll. Fürst freut sich: «Es ist schön, dass 127 historische Mühlen in der Schweiz noch gepflegt werden.»

Der Bassersdorfer Sagitag war auch ein Thema für den Videojournalisten des Winterthurer Fernsehsenders Tele Top.

Baumstämme Beim Gebäude des Mühlerades wurde gezeigt, wie aus dem Stamm einer Tanne 25 Millimeter dicke Bretter gesägt werden. Fasziniert folgten die Zuschauer und der anwesende Videojournalist den Vorgang. Die Zeit schien offensichtlich wieder um einige Jahrzehnte in die Vergangenheit zurückversetzt worden zu sein. ◾

Muskelkraft ist zum Verschieben der Stämme notwendig.

Motoren dröhnen und die Späne fliegen

Der alte Brunnentrog fault; ein Ersatz entsteht.


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Workshops, basteln und eine Lego-Stadt bauen Einmal mehr hat die Freikirche GvC, unterstützt von der Jungschargruppe «Arassari» und durch die reformierte Kirche Bassersdorf-Nürensdorf, über Auffahrt die Kindertage durchgeführt. Im Programm mit organisatorischer Drehscheibe im Freihof an der Winterthurerstrasse 21 standen unter anderem verschiedene Workshops zu biblischen Themen sowie der Bau einer 30 Meter langen «Mega-LegoStadt» in der Mösli-Turnhalle. Gemäss Kindertage-Leiter Philipp Schwarz beteiligten sich auch bei der siebten Ausgabe der Kindertage wieder rund 100 Kinder ab erster bis und mit sechster Klasse an diesem dreitägigen Anlass. Im Bild: Mit sichtbar grossem Eifer bauen diese Buben in einem Lego-Fussballstadion bequeme Sitzgelegenheiten ein. (sr)

In der Zentrumszone: Schulhaus in alter Schönheit Seit Januar war das ehemalige Schulhaus, eines von Bassersdorfs einprägsamsten Wahrzeichen in der Zentrumszone, auf der Turmseite eingerüstet. Zwischen Weihnachten und Neujahr hatte ein Blitz in die Spitze eingeschlagen und dabei die Wetterfahne beschädigt. Bauspengler Daniel Artho (Effretikon) erhielt den Auftrag, diese zu reparieren. Gleichzeitig wurde die Gelegenheit genutzt, den verfaulten Dachunterbau und den Verputz des Kamins zu sanieren. Ende April haben die Mitarbeiter des ortsansässigen Baugeschäfts Huber das Gerüst nun wieder entfernt. So fehlt den Bassersdorfern zur Zeit zwar wegen Umbauarbeiten der geliebte Kreisel; die Liegenschaft Klotenerstrasse 1 jedoch präsentiert sich wieder in gewohnter Schönheit. (cw)

Dorf-Blitz

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«Tour de Bibliotheken» Mit einem Zusammenschluss haben die Bibliotheken im «glow. das Glattal» dafür gesorgt, dass seit Anfang Jahr gesamthaft rund 150 000 Medien mit einem einzigen Ausweis grenzübergreifend ausge­ liehen werden können (der DorfBlitz berichtete). In jeder «glow»Bibliothek – und somit auch in Bassersdorf – kann seit Jahresbeginn mit einem gültigen «glow»Ausweis das gesamte Ausleihangebot ohne Aufpreis genutzt werden. Um diese Möglichkeit weiter bekannt zu machen, fand Mitte April in allen acht «glow»-Bibliotheken ein «Tag der offenen Tür» statt. Ein Wettbewerb mit acht Fragen von den Projektverantwortlichen Matthias Ettlin (Kloten), Lina Meyer (Dietlikon) und Suzanne Ronner (Bassersdorf) sollte die Kundinnen und Kunden motivieren, eine «Tour de Bibliothek» zu machen und dabei gleichzeitig das Angebot in den Verbundbibliotheken kennen zu lernen. 59 Leser haben diese Gelegenheit genutzt. Margrit Hanselmann aus Bassersdorf gehörte unter die acht Gewinnerinnen und Gewinner, die einen der attraktiven Preise wie Restaurantoder beispielsweise Sport­anlagenGutschein und ähnliches ­erhielten. Als «Glücksfeen» konnten für den Anlass «glow. das Glattal»-Präsident René Huber (Stadtpräsident Kloten) sowie Marie-Ann Arnold, Bibliotheks­ ­beauftragte der Zürcher Bildungsdirektion, gewonnen werden. René Huber erläuterte in seiner kurzen Rede die auf allen Ebenen erfolgreiche Zusammenarbeit der Städte und Gemeinden im Glattal und lobte das äusserst «sinnvolle und gescheite» Bibliotheks­projekt. (e)


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Der Bassersdorfer Schüblig im Dreiländerkampf

Ein Kulturerbe macht Fernsehkarriere Welche ist besser? Die deutsche Curry-Wurst, die niederländische Frikandel oder der schwarze Bas­ sersdorfer Schüblig? Die Antwort dazu wurde im Format «Abenteuer Leben – täglich Wissen» des deutschen Privatsenders «Kabel 1» in einem Wurst-Nationenkampf ermittelt. Der Bassersdorfer Metzger Walter Steinmann hat für die Schweiz teilgenommen.

dern sprechen drei mit deutlichem Schweizer Akzent. Der Deutsche im Kampfgericht ist Mitglied des ­«Kabel-1»-Teams. Da diese Jury kaum repräsentativ ist, mag es ­Walter Steinmann wohl auch ver­ kraften, dass er am Schluss ganz knapp geschlagen hinter der Fri­ kandel auf dem zweiten Platz landete. Unter www.kabeleins.ch/tv/ abenteuer-leben-taeglich-wissen/clip/ nationenkampf-beste-wurst-1.64964 können Interessierte sich den Wurst-Wettkampf im Internet ­ansehen. ◾

von Christian Weiss Mit verschränkten Armen in grimmiger Pose stehen sich die nur mit ihren Vornamen präsentierten Kontrahenten Danny (Bundesrepublik Deutschland), André (Königreich der Niederlande) und Walter (Schweizerische Eidgenossenschaft) gegenüber. Bereit, sich einem erbitterten Wettkampf auf Pelle und Brät zu stellen. Der deutsche Privatsender «Kabel 1» hat zum Nationenkampf der Würste aufgerufen. Teilnehmer Walter aus der Schweiz ist niemand anders als Metzgermeister Walter Steinmann, Hüter über das Rezept des Bassersdorfer Schübligs, der im 19. Jahrhundert von Metzger Albert Siber nach einer Weiterbildung in Lyon kreiert wurde. Inzwischen ist der Schüblig mit der schwarzen Haut registriertes Kulturerbe der Schweiz.

Zwei Tage vor Ort «Sie haben jemanden in der Schweiz gesucht, der da mitmacht, und ir-

Kommentar

Was war mit den T ­ estern los?

Walter Steinmann und seine Hausspezialität, der Bassersorfer Schüblig. (Bilder: Christian Weiss)

gendwie sind sie auf mich gestossen», erzählt Steinmann. Die Teilnahme am Wettkampf erfolgte unentgeltlich. «Die Mitarbeiterin, die mich anfragte, hat den Zeitfaktor etwas untertrieben», so der Metzgermeister. Tatsächlich drehte das TVTeam für zwölf Minuten Sendezeit volle zwei Tage vor Ort in Bassersdorf. Ortskundige können problemlos auch entdecken, wo gefilmt

In der Koch-/Rauchanlage entsteht auch «Der Schwarze».

wurde: Die Startsequenz mit dem Auftritt der Wurst-Gladiatoren wurde hinter dem Restaurant-Hotel «Mexican Fiesta» gedreht.

Saucen gegen Wurst Die Fernseh-Verantwortlichen hatten es offenbar nicht einfach, einen deutschen Vertreter für den Wettkampf zu finden. «Sie wollten unbedingt eine Curry-Wurst am Start haben», weiss Steinmann zu berichten. Bei diesem Gericht ist die Sauce für den Geschmack ausschlaggebend. Nicht unbedingt das, was einen echten Wurstprofi reizt. Fündig wurden die Fernsehmacher schliesslich aber ebenfalls in Bassersdorf. Denn: Danny, im Film der deutsche Vertreter, arbeitet als Küchenchef im Restaurant «Mexican Fiesta». André, der Vertreter der Niederlande, ist in Deutschland wohnhaft, wo er für den deutschen Markt die Frikandel importiert. Diese Wurst wird frittiert und danach mit Mayonnaise und Ketchup zugedeckt. Auch die Jury hatte keinen weiten Anfahrtsweg. Von den vier Mitglie-

Zugegeben, wenn es um den Schüblig geht, bin ich keine objektive ­Instanz. Als erzpatriotischer Bas­sersdorfer würde ich unsere lokale Spezialität auch gegen ein sechsgängiges Gourmet-Menu eines 20-Gault-MillauPunkte-Kochs verteidigen. Aber was diese Testjury geboten hat, war für mich fast nicht zu begreifen. Als Fernsehzuschauer war ja der Fall schon optisch klar: Hier der schwarze Schüblig, «aamächelig» mit einem schön zubereiteten Kartoffelsalat und einem «Büürli» serviert, dort zwei undefinierbare Haufen, die farblich in ihrer Konsistenz dem oralen Auswurf eines Studenten einer schlagenden Verbindung nach seiner Initiationsfeier glichen. Da ein aus hochwertigen Rohprodukten erzeugtes Lebensmittel, dort vor allem Sauce, die man auch über zwei «Rugel» Styropor hätte giessen können. Dass die Tester einem Anschlag dieser europäischen Gaumenterroristen den Vorzug gegenüber dem Schüblig gegeben haben, lässt in mir die Vermutung aufkommen, dass die betreffenden Testpersonen von Beruf Feuerschlucker sein müssen.

Christian Weiss


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80. Generalversammlung Raiffeisenbank

Erfreuliche Entwicklung in allen Bereichen Die Raiffeisenbank Oberembrach-Bassersdorf-Wallisellen zeigte sich an ihrer 80. Generalversammlung in guter Form. Der abtretende Verwaltungsratspräsident Urs Grünig durfte erneut ein erfreuliches Ergebnis präsentieren. Nach elf Amtsjahren hat er die Genossenschaftsbank an Nachfolger Martin Müller übergeben. Rund 900 Genossenschaftsmitglieder und Gäste versammelten sich Ende April in der Stadthalle Bülach zur 80. Generalversammlung der Raiffeisenbank Oberembrach-Bas­ sersdorf-Wallisellen. Verwaltungsratspräsident Urs Grünig und Bankleiter Hermann Fässler konnten einmal mehr positive Ergebnisse präsentieren: Im 2011 ist die Bilanzsumme um über 8 Prozent auf 589 Millionen Franken gestiegen; der Reingewinn kletterte knapp 5 Prozent nach oben.

ten Art war er für das Unternehmen eine grosse Bereicherung. Erfreulicherweise konnten die beiden Abgänge Grünig und Kienholz mit zwei neuen Verwaltungsräten aus der Region ausgeglichen werden: Walter Sommer (Bassersdorf) und Reto Müller aus Wallisellen (nicht verwandt mit dem neuen Verwaltungsratspräsidenten Martin Müller) wurden an der Generalversammlung mit grossem Applaus in den Verwaltungsrat der Raiffeisenbank OberembrachBassersdorf-Wallisellen gewählt. Der abtretende Raiffeisen-Verwaltungsratspräsident Urs Grünig (r.) hat das Steuer seinem Nachfolger Martin Müller übergeben. (zvg)

Das Steuer abgegeben Während acht Jahren hat Verwaltungsratspräsident Urs Grünig sein Raiffeisen-Schiff mit viel Engagement und Umsicht gesteuert. Auch in den stürmischen und turbulenten Zeiten seit Ausbruch der Finanzkrise konnte er den eingeschlagenen Kurs

stets erfolgreich halten. Nun hat der Walliseller das Steuer an das bisherige Vorstandsmitglied Martin Müller (Oberembrach) übergeben. Nach zwölf Jahren hat Verwaltungsrat und Vizepräsident Jürg Kienholz (Nürensdorf) seinen Rücktritt genommen: Mit ausgewiesener Fachkompetenz und seiner stets überleg-

Erfreulichen Aussichten Für das vergangene Geschäftsjahr erlauben die guten Zahlen erneut eine Verzinsung der Genossenschaftsanteile von 6 Prozent. Für das laufende Jahr gehen die Verantwortlichen von einem anhaltenden Wachstum von gut 5 Prozent und dem Gewinn von weiteren Marktanteilen in allen Bankbereichen aus. (e)

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Exkursion zum Thema «Natur im Siedlungsraum»

Besser sind einheimische Pflanzen statt Neophyten Was können Privatpersonen und öffentliche Institutionen tun, um den Siedlungsraum naturnaher zu gestalten? Dieser Frage widmete sich eine Exkursion der Gemeinde Bassersdorf. Rund 70 interessierte Einwohner folgten der Einladung und liessen sich von Fachleuten informieren.

unbedingt auf heimische Arten zu setzen und Neophyten aktiv zu bekämpfen. Um die Neophyten zu erkennen, sind bei der Gemeinde Bassersdorf entsprechende Informationsbroschüren erhältlich.

von Christian Weiss

Den einheimischen Stauden widmete sich der dritte Referent, Edi Schindler, Gärtnermeister aus Baltenswil. Der ehemalige Betriebsleiter der Landheim-Gärtnerei in Brüttisellen zieht seltene, vom Aussterben bedrohte Wildstauden auf, die er an Naturschutzprojekte und zur Aufwertung im Siedlungsraum veräussert. Die Wildstauden sind auf nährstoffarme Böden angewiesen. Um diese anzupflanzen, muss in Fettwiesen zuerst der Nährstoffeintrag reduziert werden. Dazu empfiehlt Schindler, gemähtes Gras nicht liegen zu lassen. Auch dürften Wiesen nicht mehr als intensive Weideflächen genutzt werden, da durch den Kot der weidenden Tiere ebenfalls Dünger in den Boden eindringe.

Die Schweiz besteht heute weitgehend aus von Menschenhand geschaffenen Landschaften. Dies ist laut Thomas Winter, Geschäftsleiter der Stiftung «Wirtschaft und Ökologie», nicht immer zum Vorteil für die Natur. So seien rund 95 Prozent der Blumenwiesen den einst artenarmen Fettwiesen gewichen, 90 Prozent der Fliessgewässer seien zu begradigten Abwasserkanälen degradiert und etwa 92 Prozent der Feuchtgebiete verschwunden. Um diesem Umstand ein bisschen entgegenzuwirken, zeigte Referent Winter anlässlich der Exkursion Mitte Mai den rund 70 Teilnehmern an praktischen Beispielen, wie der Siedlungsraum ökologisch verträgli-

Wasser soll in die Böden fliessen

Hohe Randabschlüsse – hier im Beispiel am Steinligweg – verhindern das Abfliessen des Regenwassers in die angrenzenden Wiesen und Gärten. (Bilder: Christian Weiss)

cher gestaltet werden kann. Zusammen mit Co-Referent René Gilgen, Umweltberater der Gemeinde Bas­ sersdorf, wies Winter insbesondere auf die Problematik der Neophyten hin. Jener Pflanzen also, die aus anderen Ländern und Kontinenten in die Schweiz eingeführt oder bewusst angepflanzt wurden.

Fehlende Nahrung für Tiere Eigentliche Trendpflanzen wie Kirsch­ lor­beer oder Forsythien sorgen dafür, dass heute viele Gärten im privaten und auch öffentlichen Raum einander

Auch einheimische Pflanzen glänzen mit Farbenpracht.

Jungmusiker zeigen ihr Können Am Sonntag, 24. Juni, spielt die Stadtjugendmusik Kloten (SJMK) ihr Jahreskonzert in der reformierten Kirche in Bassersdorf. Acht Musiker des 30-köpfigen Ensembles sind in den drei Dorf-Blitz-Gemeinden wohnhaft. Im Bild (vorne v.l.n.r.) Milena Montinaro, Katja Knecht, Yvonne Baltensberger und (hinten) Jan Baumann, Martin Knecht, Andrin Hasler, Vanessa Marti, Simon Städeli. So kommen diese Musiker für einmal in den Genuss eines kürzeren Anfahrtswe-

ges zum Ort der Darbietung. Auch SJMK-Dirigent Daniel Wegmann hat einen Bezug zu Bassersdorf: Er unterrichtet im Schulhaus Mösli. Die SJMK vereint zahlreiche verschiedene Musikstile, geboten wird ein breites Repertoire, von bekannten Jazzklassikern wie «I Got Rhythm» über Filmmusik bis hin zu slawischer Volksmusik. Auch die Tambouren und das Aspirantenspiel zeigen ihr Können; das Konzert beginnt um 16.30 Uhr, der Eintritt ist frei. (e)

gleichen. Das sei nicht nur eintönig, sondern könne für die einheimische Flora und Fauna zum Problem werden, erklärte der Exkursionsleiter. Die Neuankömmlinge bieten nämlich – im Gegensatz zu heimischen Arten – mehrheitlich keine Nahrung für die einheimische Tierwelt. Zudem können sogenannt invasive, also gebietsfremde Neophyten, zu einer eigent­ lichen Plage werden und einheimische Pflanzen verdrängen sowie die Artenvielfalt zerstören. Wie Botaniker René Gilgen ausführte, ist das Phänomen, wie aus normalen Neophyten plötzlich invasive Gewächse werden, noch nicht richtig erforscht. «Spezielle Umweltereignisse können dazu führen, dass bisher wenig problematische Pflanzen sich plötzlich unkontrolliert vermehren», so Gilgen. Klimaveränderungen könnten ein Faktor sein, doch reichten sie als Erklärung nicht immer aus. Sowohl Gilgen wie Winter raten bei der Gestaltung des eigenen Gartens,

Thomas Winter ging neben der Gartengestaltung und der Neophytenproblematik auf ein weiteres Problem ein: Die zunehmende Versiegelung der Böden. Am Beispiel des Steinligwegs verwies er auf die in der Schweiz üblichen hohen Randabschlüsse der Strassen, die das Ablaufen des Wassers in die benachbarten Wiesen und Gärten verhindern. ◾


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Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Chrüsimüsi Die von der Generalversammlung genehmigte und von der Rechnungsprüfungskommission kontrollierte Jahresrechnung 2011 des Vereins Kinderhaus «Chrüsimüsi», welche bei Aufwendungen von 305 866 Franken und Einnahmen von 300 830 Franken mit einem Verlust von 5 036 Franken abschliesst, wurde vom Gemeinderat genehmigt. Die Defizitgarantie 2011 der Gemeinde Brütten beträgt 14 822 Franken.

Bibliothekspersonal Der Gemeinderat hat Franziska Eppler, wohnhaft in Winterthur, als neue Bibliotheksleiterin angestellt. Die neue Mitarbeiterin wird bereits ab 1. Juni in der Bibliothek anzutreffen sein und per 1. Januar 2013 die heutige Stelleninhaberin, Ursula Wyss, ablösen. Ursula Wyss wird die Biblio-

thek altershalber verlassen. Der Gemeinderat sowie das Verwaltungsund Betriebsteam heissen Franziska Eppler bereits jetzt herzlich willkommen und freuen sich auf die Zusammenarbeit.

zur Verfügung hat, wurde für die Anschaffung eines zusätzlichen Halters im Schulhaus Chapf vom Gemeinderat ein Kredit von 2200 Franken genehmigt.

Teilsanierung Rasen Die Bibliotheksmitarbeiterin Denise Jost hat ihre Anstellung per Ende Juni 2012 aus persönlichen Gründen gekündigt. Der Gemeinderat sowie das Bibliotheks-, Verwaltungs- und Betriebsteam bedauern ihren Weggang und wünschen Denise Jost alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft. Die Nachfolgeregelung wird vom Gemeinderat im zweiten Halbjahr in Angriff genommen.

Kickboardhalter Da immer mehr Kinder mit dem Kickboard in die Schule fahren und der bestehende Halter keinen Platz mehr

Die Rasenfläche hinter dem Gemeindehaus hat sich stark gesenkt. Dadurch spritzt der Regen an die Fassade des Gemeindehauses und verursacht Verunreinigungen. Der Gemeinderat hat darum für die Teilsanierung des Rasens einen Kredit von 3400 Franken genehmigt. Die bestehende Wiese wird auf Lichtschachthöhe aufhumusiert und die vorhandenen zwei Kanalisationsschächte werden um zirka zehn Zentimeter erhöht. Zudem wird das Fassadengeröll ersetzt und durch einen Rasenstein ergänzt.

on

ti a l u t a r G

Wir gratulieren zum 85. Geburtstag am 3. Juni Ernst Wegmann Unterdorfstrasse 54

Gemeinderat Brütten

Aus Behörde und Verwaltung

Uhren-Reparatur-Atelier

Kurzbericht der Ajuga Brütten zum ersten Quartal 2012 Die Ajuga hat auch im ersten Quartal 2012 verschiedene Aktivitäten für Kinder und Jugendliche aus Brütten angeboten. Bei den wöchentlichen Präsenzen am Mittwoch wurden diverse Bastel- und Spielaktivitäten durchgeführt, so unter anderem die Gestaltung von Plakaten, Collagen und Kartonschächtelchen, welche von den Brüttener Kindern mit viel Engagement und Liebe bemalt, beklebt und verziert wurden.

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Zuwachs hat die Betriebsgruppe des Jugendtreffs erhalten: Mit Silvan Frei konnte ein zuverlässiger Jugendlicher als stellvertretender Leiter des Treffs gewonnen werden. Die engagierte und top motivierte Betriebsgruppe besteht somit derzeit aus Nicolas Grob (Leitung), Silvan Frei (Stellvertretung), Sophia Graven, Luca Mayer, Jonas Link und Moritz Gerster. Unter Leitung und Begleitung fanden im ersten Quartal ein Spielabend mit dem Ajuga eigenen Computerspiel «Step & Win» und eine glamouröse «Oscar-Night» mit verschiedenen Wettbewerben statt. Eine geplante Übernachtungsaktion in der Zivilschutzanlage unterhalb des Jugendtreffs vor den Sportferien musste jedoch aufgrund der frostigen Temperaturen im Februar abgesagt werden; es war schlichtweg zu kalt im Bunker. Für die kommenden Wochen ist eine «Hawaii-Party» am 2. Juni, exklusiv für die Fünftklässler, und eine «Black & White-Party» für die Sechstklässer am 30. Juni geplant. Ebenso laufen die Vorbereitungen für das Brüttener Dorffest im August auf Hochtouren; die Ajuga wird in und um den Jugendtreff eine Geisterbahn mit Gruselbar präsentieren. Erfolgreich gestartet ist der Freifachkurs «Wald» an der Primarschule, welcher sich an Unterstüfler richtet. Unter dem Motto «Robin Hood» wird jeden zweiten Montag ein «Räuberrat» im Wald abgehalten, wo jeweils ein Weggefährte von Robin das Thema und die Ausgangslage der Aktivitäten darstellt und eifrig an der Hütte der Gefährten gebaut wird. Am 26. Januar hat das erste Meeting des Jugendausschusses stattgefunden. Dieses Gremium soll künftig in regelmässigen Abständen Jugendarbeit, Gemeinde, Schule, Kirche und die zahlreichen Vereine in Brütten an einen Tisch bringen, um einen Austausch zu pflegen und Kinder- sowie Jugendthemen gemeinsam anzugehen.

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Brütten

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Vereine

Brütten

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Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text­ inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der ­Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.

EINLADUNG: Ausflug zum Seleger Moor am Freitag, 15. Juni 2012 Mit dem Car fahren wir an den Zugersee. Während einer knapp dreistündigen Schiff-Rundfahrt nehmen wir das Mittagessen ein. Danach Weiterfahrt zum Seleger Moor in Rifferswil (rollstuhlgängig), welches vor vielen Jahren dort entstanden ist, wo Reuss- und Linthgletscher zusammenstiessen. 1953 begann Robert Seleger an diesem Ort Rhododendren zu pflanzen. Von seinen Reisen brachte er winterharte Pflanzen heim und kreuzte sie mit anderen Züchtungen. So entstanden andersfarbige Sorten. Während Jahrzehnten gestaltete Seleger eine natürliche, wunderschöne Moorlandschaft mit Seerosenteichen, Bächen und anderen Pflanzen. Hier im Seleger Moor schalten wir einen Zvieri-Halt ein; es gibt Erdbeerkuchen und andere Süssigkeiten sowie Grillwürste oder Sandwiches. Ebenfalls erhältlich sind warme und kalte Getränke. Abfahrt: 10 Uhr beim Gemeinde-Parkplatz Kosten: 50 Franken für Car, Schiff, Mittagessen und inklusive Eintritt Seleger Moor; Getränke und Zvieri auf eigenen Kosten Weil die Schiffsküche um Angabe der Teilnehmerzahl zwei Wochen vor Reisedatum bittet, bitten wir um möglichst sofortige Anmeldung, spätestens jedoch bis Montag, 4. Juni an: Anette Wälti, Telefon 052 345 24 16 oder Lilly Salzmann, Telefon 052 345 23 33. Wir freuen uns, wenn viele Brüttemer mit uns diesen Tag verbringen.

Altersforum Brütten

KINDERTURNEN 2012/13 Spielen, rennen, lachen, singen, hüpfen, tanzen, klettern… Im Kinderturnen findet sich für jeden etwas. Nach den Sommerferien startet unser neuer Kurs. Für Wann Dauer Beginn Ort Kosten

alle KindergartenschülerInnen (5 bis 7 Jahre) dienstags, 16.30 bis 17.30 Uhr 60 Minuten Dienstag, 21. August 2012 Turnhalle Schulhaus Chapf Fr. 100.– / Jahr

Anmeldung: Tina Huber, Telefon 052 345 08 85 (ab 18 Uhr) oder E-Mail an: hubschu@gmx.ch Die Platzzahl ist beschränkt. Anmeldungen werden nach Eingang berücksichtigt; Anmeldeschluss ist am 17. Juni 2012. Wir freuen uns auf turnbegeisterte Kinder und auf ein spannendes Schuljahr. Jugendsportriege TV Brütten Tina Huber und Petra Steinmann

Aus Behörde und Verwaltung

Mitten im Dorf Brütten betreibt der Verein Kinderhaus Chrüsimüsi in einer charmanten Umgebung eine Kinderkrippe mit 15 Ganztagesplätzen für Kinder ­zwischen 1 und 5 Jahren und 5 Mittagstischplätze für Kindergarten- und Schulkinder. Als

Krippenleiterin 60 bis 100% suchen wir per 1. Juli 2012 oder nach Vereinbarung eine erfahrene Person, w ­ elche für die pädagogischen und organisatorischen Aspekte verantwortlich ist und sich auch in der Kinderarbeit engagiert. Wir erwarten entweder eine abgeschlossene Ausbildung zur Kinderkrippenleiterin oder eine sehr erfahrene Gruppenleiterin mit der Ausbildung Fachfrau Betreuung / Pädagogin und der Bereitschaft, die Ausbildung zur Krippenleiterin zu machen. Gute Führungs- und Kommunikationsfähigkeiten sowie Teamfähigkeit runden Ihr Profil ab. Das Kinderhaus Chrüsimüsi bietet ein Bildungskonzept nach den Grundsätzen von elmar, welches von einem eingespielten Team von Erzieherinnen, einer Lernenden und Praktikantinnen umgesetzt wird. Der Vorstand des Vereins Kinderhaus Chrüsimüsi unterstützt die Krippenleitung in betriebswirtschaftlichen Belangen. Weitere Informationen erhalten Sie bei Simone Büchi-Kopieczek: Telefon 052 534 81 31 (Vorstand Verein Kinderhaus Chrüsimüsi, Personal). Ihre Bewerbung richten Sie bitte an: Verein Kinderhaus Chrüsimüsi, Simone BüchiKopieczek, Hagenstrasse 14b, 8311 Brütten.

Kinderhaus Chrüsimüsi

Einzelunternehmer/in für den Winterdienst 2012/13 gesucht Die Gemeinde Brütten sucht als Ergänzung zum bestehenden WinterdienstTeam auf die nächste Wintersaison 2012/13 eine/n Einzelunternehmer/in inklusive Fahrzeug und Ausrüstung für die Besorgung des Winterdienstes. Das Fahrzeug sollte folgende Bedingungen erfüllen: • • • •

Traktor (Allrad) schwenkbarer Schneepflug Schneepflugbreite 230 cm Räumbreite 215 cm

Sind Sie zudem bereit, Pikettdienst zu leisten und können Sie eine Stellvertretung gewährleisten? Dann freuen wir uns auf Ihre schriftliche Bewerbung mit Angaben über das vorhandene Fahrzeug an folgende Adresse: Gemeinde­verwaltung, Doris Jenny, Brüelgasse 5, 8311 Brütten. Für allfällige Fragen steht Ihnen unser Strassenmeister Ulrich Baltensperger, unter Telefon 079 409 59 83 gerne zur Verfügung.

Gemeindeverwaltung Brütten


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Aus Behörde und Verwaltung

Jahresbericht der Wasserversorgung Im vergangenen Jahr wurden in der Gemeinde Brütten 5210 Kubikmeter mehr Wasser verbraucht als im Vorjahr.

Leitungsbrüche Leitungsbrüche können in einer Wasserversorgung immer wieder auftreten. Dies war auch im Jahr 2011 der Fall. Es wurden insgesamt vier Lecks festgestellt. Anfangs November wurde das gesamte Wasserleitungsnetz erneut auf Wasserverluste geprüft. Aus der Messstelle wurde ersichtlich, dass keine Wasserverluste vorliegen. Die Registrieranlage in Kleinikon zeichnet momentan einen Nachttiefwert von 5 Kubikmetern pro Stunde auf. Bei diesem Wert ist das Leitungsnetz verlustfrei. Anteil Wasserförderung Eigene Wasserförderung Fremdbezug Total Wasserverbrauch Brütten

Zahlen der Wasserversorgung

Weiler Sonnenbühl, Werkleitungsneubauten: Totalsperre Weilerdurchfahrt / Fahrverbot

Das Eigenwasser der Quelle Steighäuli hat gegenüber dem Vorjahr um 14 716 Kubikmeter abgenommen. Um den Gesamtverbrauch inklusive Vertragspartner zu decken, mussten 330 725 Kubikmeter Wasser bereit gestellt werden. Dies entspricht 21 630 Kubikmetern mehr als im Jahr 2010.

Wasserversorgung Brütten

2010 50 978 m3 100 236 m3 151 154 m 3

2011 36 626 m3 119 738 m3 156 364 m 3

Eigene Wasserförderung Eigene Wasserförderung Minderförderung

2010 2011 2011

50 978 m3 36 262 m3 -14 716 m 3

Verbrauch Brütten über Wassermesser Verbrauch Brütten über Wassermesser Minderverbrauch

2010 2011 2011

143 793 m3 130 475 m3 -13 318 m 3

Übersicht Wasserverbrauch 130 475 m3 Abgabe über Wasser 146 194 m3 Bauwasser 50 m3 640 m3 öffentliche Brunnen 2 150 m3 5 160 m3 Bezug ab Hydranten und Leitungsbau (geschätzt) 50 m3 120m3 Verluste an den Wassermessern 3% 1 000 m3 1 665 m3 3 Leitungsbereiche Verluste 11.7% 1 710 m 18 304 m3 Total Wasserverbrauch 151 154 m 3 156 364 m 3

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13. Juli 2012 10. August 2012 14. September 2012   9. November 2012 14. Dezember 2012

Gemeindeverwaltung Brütten

Gemeinde Oberembrach

Ort: Objekt:

Sonnenbühl, 8425 Oberembrach Neubau Wasserleitungsnetz

Dauer der Sperre:

6. August bis 10. Oktober 2012

Infolge Werkleitungsbauten wird die Höhenstrasse durch den Weiler Sonnen­ bühl für jeglichen Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Verkehrsumleitung erfolgt von Untereich über Mühlberg nach Unterwagenburg respektive umgekehrt von Unterwagenburg über Mühlberg nach Untereich. Die Signalisation der Strassen­ sperre und der Verkehrsumleitung erfolgt durch die Gemeinde Oberembrach in Absprache mit der Gemeinde Brütten. Die Missachtung der Signalisation wird als Übertretung von Art. 27 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 19. Dezember 1958 über den Strassenverkehr gestützt auf dessen Art. 90 bestraft. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an ge­ rechnet, beim Regierungsrat des Kantons Zürich, 8090 Zürich, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthal­ ten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit mög­ lich beizulegen. Einem allfälligen Rekurs wird die aufschiebende Wirkung entzogen. Besondere, zwingende Gründe: Verkehrssicherheit, Arbeitssicherheit, enge Platzverhält­ nisse, kürzere Bauzeit und Qualität.

Gemeinde Oberembrach

Geburten 2. April 2012 Miro Marroni Sohn von Patrick und Judith Marroni Harossenstrasse 18

18. April 2012 Robin Ivo Baltensperger Sohn von Guido und Angela Baltensperger Dorfstrasse 30

Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinderat Brütten


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Brütten

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40 Jahre Kulturkommission Brütten KKB

Der Kultur seit 30 Jahren ein Gesicht gegeben Er scheint das Interesse an seiner Person zu fürchten wie der Teufel das Weihwasser: Charly Hobi arbeitet lieber im Hintergrund und überzeugt im Stillen mit umfangreichem Fachwissen und ebenso grossem Gespür für das, was ihm Kultur bedeutet: Offenheit, Menschlichkeit und Freude an allem musischen Schaffen. Seit nunmehr 30 Jahren ist der heute 75-Jährige Programmleiter der vor vier Jahrzehnten gegründeten Kulturkommission. von Mano Reichling Trotz allem Bemühen, seine Person nicht zu sehr ins Rampenlicht zu zerren, kann Charly Hobi das Licht nicht unter den Scheffel stellen. Die grosse Arbeit, welche der umtriebige KKBProgrammleiter für das kulturelle Geschehen in Brütten geleistet hat und zumindest bis Ende der Legislatur noch leisten will, stuft auch Gemeindepräsident Martin Graf als ausserordentlich ein. In seiner Funktion als Mitglied der Exekutive ist Graf Vorsteher für kulturelle Angelegenheiten des Gremiums, das neben den beiden bereits erwähnten Personen noch zusätzlich mit Silvia Wehrli, Regula Dihr, Annette Büchi und Willy Egli zuständig zeichnet für abwechslungsund geistreiche Unterhaltung im kleinen Dorf. Und darüber hinaus.

Dies entspreche auch einem Leistungsausweis für ein kleines Dorf wie Brütten, wo sich das kulturelle Schaffen und das Interesse daran in den letzten 40 Jahren kontinuierlich habe entwickeln können, ist Hobi überzeugt. Und dann lobt er den Gemeinderat, der jährlich Gelder spreche und damit das Kulturleben in Brütten ermögliche. «Das Engagement der Kulturkommission wurde nie in Frage gestellt», lobt Charly Hobi das umsichtige, übergeordnete Gremium. Ettore Cella, der bis zu seinem Tod in Brütten wohnhaft gewesene Schauspieler und Regisseur, gab Charly Hobi zu Beginn von dessen kulturellem Engagement anfangs der 1970erJahre den Tipp, ein möglichst breites kulturelles Spektrum anzubieten.

Grosses Interesse

Junge Künstler

Denn, die kulturellen Anlässe, von denen es im Durchschnitt der nunmehr 40-jährigen Geschichte der KKB jährlich deren zehn gibt, mögen nicht nur die in der Gemeinde wohnhafte Bevölkerung hinter dem berühmten Ofen hervorlocken, sondern es interessieren sich dafür rund 700 weitere Menschen der näheren und weiteren Umgebung. Diesen Fakt bezeichnet selbst der zurückhaltende Charly Hobi als Erfolg.

Die neue Orgel für die reformierte Kirche war Anlass für die Kulturkommission und Charly Hobi, während seiner ersten Jahre als Programmleiter sämtliche KKB-Anlässe mit Musik der «Königin der Instrumente» zu bereichern. Dies führte zu Kritik, und schon im folgenden Jahr wurde Wert auf ein breiter gefächertes Angebot gelegt. Ein stetes Anliegen von Charly Hobi war und ist es, jungen Talenten eine

Charly Hobi und Martin Graf schwelgen in vergangenen Produktionen, die das kulturelle Leben der Gemeinde Brütten bereicherten. (re)

Plattform zu geben und sie bekannt zu machen. Jüngstes Beispiel dafür war das Jubiläums-Festkonzert vom 13. Mai in der Kirche Brütten, bei dem gleich mehrere junge Musikerinnen und Musiker mitwirken durften (Bericht folgt in der Juni-Ausgabe). Einen Höhe­ punkt in der Geschichte der KKB bildete auch der Auftritt der erst zwölf Jahre jungen Violinistin Elisso Gogibedaschwili. Sie wurde in Österreich in eine aus Georgien stammende Musikerfamilie hinein geboren und hat die Begabung zum «Jahrhunderttalent». Von diesem Konzert schwärmt Hobi noch heute, und man merkt ihm sogar den Stolz an, dieses junge Talent nach Brütten geholt zu haben.

Auch bekannte Namen Im Rahmen der insgesamt gegen 300 Anlässe unter Programmleitung von Charly Hobi sind neben (noch) eher un­ bekannten jungen Talenten auch nam­ hafte bekannte Persönlichkeiten der Einladung gefolgt, um in Brütten auf-

Die Kulturkommission Brütten mit Silvia Wehrli, Präsident Charly Hobi, Gemeindepräsident Martin Graf, Regula Dihr und Annette Büchi; nicht im Bild ist Willy Egli. (rh)

treten zu können. Gerne präsentiert Charly Hobi sein Gästebuch, in dem sich alle Künstlerinnen und Künstler neben den eingeklebten Programmflyern mit ihrer Unterschrift – und ab und zu auch mit persönlichen Worten – verewigt haben. Als besonderen Höhe­ punkt seines Wirkens in jüngerer Ver­ gangenheit erwähnt Hobi den Auftritt «Flamenco & Appenzell» mit Bettina Castaño, Nadia Räss, Elias Roth und den Alder Buebe in der bis auf den letzten Platz besetzten Mehrzweckhalle Chapf am 18. Januar dieses Jahres (der Dorf-Blitz berichtete). Der «Palmarès» der Brüttener Kulturkommission darf sich sehen lassen. Einer, der hier mit seinem neuesten Programm auftritt, ist unter anderem der Schweizer Kabarettist Joachim Rittmeyer. Die Belgierin und heute in Montreal Kanada lebende Bildhauerin und Papierbildnerin Horta van Hoye verblüffte Brütten mit ihrer Kunst ebenso wie die erfolgreichste Violinistin Japans, Kyoko Takezawa. Oder beispielsweise der aktuelle Tourneegast im Circus Knie, Kabarettist und Magier Michel Gammenthaler. Franz Hohler, die Schweizer Jazzpianistin und Schlagzeugerin Irène Schweizer, Drehbuchautor und Schriftsteller Charles Lewinsky sowie Pianist Dave Ruosch und viele weitere Künstler mehr sind in Brütten aufgetreten. Das Netzwerk von Charly Hobi ist enorm; dass es weiterhin für kulturelle Leckerbissen eingesetzt werden kann, darauf hoffen alle Beteiligten. Und insbesondere auch die grosse KKBFangemeinde. ◾


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Bruno Huber kümmert sich um den Bestand seiner Bienenvölker

Die Tonart gibt Auskunft über das Befinden Täglich besucht Imker Bruno Huber seine Bienenvölker am Waldrand des Wingertenholz. Je nachdem, in welcher «Tonart» sie ihn begrüssen, weiss er bereits fast sicher, wie es ihnen geht. Der letzte Winter mit dem kalten Februar hat ihm gut die Hälfte seiner «Haustiere» geraubt. Aktuell muss Huber die Bienen auf Sauerbrut, eine bakterielle Erkrankung, kontrollieren lassen.

Kinder-Exkursion im Herbst

von Annamaria Ress Es summt und brummt leise ums Bienenhäuschen herum. Bruno Huber, eben noch kommunikativer Gesprächspartner, wird plötzlich ganz still, bewegt sich langsam und bedächtig und gibt genaue Anweisungen. Das ist wichtig, denn Hubers Bienen, seine «Haustiere», wie er sie liebevoll nennt, funktionieren nach ganz bestimmten Regeln. Schwüles Wetter zum Beispiel lieben sie nicht; sie sind dann auch entsprechend angriffig.

Die Waben im Bienenkasten werden von Bruno Huber jeweils genau kontrol­ liert. (Bilder: Annamaria Ress)

Eines der Tiere ist besonders neugierig und brummt langsam heran, möchte den Platz mit uns im Häuschen wohl teilen. Bruno Huber streckt die Hand flach aus und schiebt es wieder nach draussen mit den Worten: «Geh du nur wieder raus, hier drinnen ist nicht dein Raum.» Tatsächlich, die Biene zieht von dannen.

Bienenstiche gehören dazu Heute aber scheint alles in Ordnung zu sein. Bruno Huber streift nicht einmal seinen Imkeranzug mit Gesichtsnetz über den Kopf. Selbst für den fotografierenden Gast sind nur einige mündlichen Anweisungen nötig, was bei einem Angriff zu tun sei. «Ganz ruhig weglaufen, dann verliert die Biene das Interesse», sagt er. Bei Führungen mit Schulklassen oder anderen Gästen, frage er jeweils nach allfälligen Allergikern. Auch da weiss der Brüttener Imker natürlich, was zu tun wäre. Er selbst, berichtet er lachend, könne gut und gerne fünf bis zehn Stiche an einem Tag ertragen.

Die Kommunikation zwischen Bienen und Imker funktioniert nach einem eigenen System: Bruno Huber zündet erst mal eine kleine Pfeife an, die mit ihrem Rauch den Bienen «Achtung Gefahr!» signalisiert. «So wissen sie wenigstens, dass jemand da ist und machen sich bereit, im Falle eines Brandes die Flucht zu ergreifen.» Das ist offensichtlich nicht nötig, und so kann der Imker im eingebauten Schrank die verschiedenen Bienenwaben kontrollieren. Stimmt der Fortschritt des Wabenbaus, ist die Brut gesund? Dabei erklärt er die Funktion eines solchen Bienenkastens und auch, dass rund die Hälfte für den Brutraum, die andere Hälfte für den eigentlichen Honig vorgesehen ist.

resse auch vielerlei Informationen. Eine stetige Weiterbildung stuft der Brüttener Imker als not­wendig und wichtig ein; er wird nächstens einen Königinnen-Zuchtkurs besuchen. Die Bienenvölker sind durch verschiedene Krankheiten bedroht, wie etwa Sauer- oder Faulbrut. Der Befall wird hauptsächlich durch Bienenzukauf, verseuchte Waben, Räuberbienen, «verseuchte» Geräte oder durch den Imker selbst übertragen. Zudem können bedingt durch die Witterungs­ verhältnisse ganze Völker dahingerafft werden. Denn: Steigen die Temperaturen, beginnt die Königin Eier zu legen. Je wärmer der Winter, desto früher beginnt sie damit. Auch die Var­roa­ milbe, der schlimmste Schädling für die Bienenbrut, kann sich dann problemlos entwickeln. Der aus Asien importierte Parasit ist praktisch durch nichts auszurotten. Es gebe natürlich

Der Naturschutz Bassersdorf Nürens­ dorf (NBN) führt im Rahmen seiner Jugendarbeit (NBN Kids) am Samstag, 15. September eine Exkursion zum Imker Bruno Huber und dessen Bienen durch. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler der dritten bis zur sechsten Klasse; Treffpunkt ist um 14 Uhr bei der Bushaltestelle Hofacker in Brütten. Weitere Auskunft ist per E-Mail-An­ frage unter sybille.stemmler@nbn.ch erhältlich. (ar) verschiedene Methoden, dagegen vorzu­gehen, erklärt Bruno Huber. Jedoch, mit Chemie zu arbeiten, sei nicht sein Ding, da chemischen Zusätze dann auch im Honig zu finden wären.

Im Einklang mit der Natur Der Brüttener steht mit seinem ganzen Wesen und Handeln hinter einer ökologischen Landwirtschaft, wozu er die Bienen als besonders wichtiges Element zählt. Zwischen 20 000 und 40 000 Tiere zählt eines der acht Bienenvölker. Unschwer vorstellbar, wie aufwendig deren Pflege sein kann. Und trotzdem sagt er lächelnd: «Eigentlich hätte ich lieber 16 Völker und ein schönes, modernes neues Bienenhaus. Obwohl, dieses hier im Wald ist schon idyllisch, nicht wahr?» Sagt’s und schiebt die Wabe wieder in den Bienenkasten zurück. ◾

Kampf gegen Parasiten

Die Rahmen mit den vorbereiteten Waben werden präpariert.

Acht Bienenvölker nennt Bruno ­Huber sein eigen. Diese hat er von seinem Schwiegervater übernommen. Das Hand­werk des Imkers allerdings musste Huber zuerst an samstäglichen Kursbesuchen – über zwei Jahre verteilt – erlernen. Auch sein in Embrach wohnhafter Bruder imkert. Die beiden Brüder teilen so neben dem Inte-

Das schmucke Bienenhäuschen steht idyllisch am Waldrand. Bruno Huber kümmert sich um den Bestand seiner Bienenvölker.


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Brütten

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Leipziger Calmus Ensemble: Lupenreine Tonqualität

Gesangsgruppe mit Schweizer Erstaufführung Die Vokalgruppe Calmus aus der Bachstadt Leipzig trat anfangs Mai mit ihrem geistreichen und kurzweiligen Programm «Durch die Blume» in der Reformierten Kirche vor ein zahlreich erschienenes Publikum. Zum dritten Mal bereits war die stimmstarke Gruppe in Brütten zu Gast.

­Harald Banters Jazz-Balladen nach Gedichten von Charles Baudelaire. Diese wurden an diesem Abend das erste Mal in der deutschen Über­ setzung in der Schweiz aufgeführt. Mit viel Rhythmus und stimmlichen ­Taktmustern wurde dieser Vortrag zum Höhepunkt des Abends.

Auch Galgenlieder von Sandra Lanz Anfänglich gastierten die Sänger in Sechser-Besetzung; 1999 traten sie an die Öffentlichkeit, was ihnen sofort grossen Erfolg bescherte. Heute präsentieren sie sich zu fünft als Ensemble: Anja Lipfert (Sopran), Sebastian Krause (Countertenor), Tobias Pöche (Tenor), Ludwig Böhne (Bariton) und Joe Roesler (Bariton). Anlässlich ihres zehnjährigen Jubi­ läums gaben sie ein Festkonzert in der legendären Leipziger Spielstätte ­«Gewandhaus».

Musikalische Einheit Die Zuhörer wurden auf eine Reise durch eine literarisch geprägte ­Epoche mitgenommen und vor jeder Darbietung ausführlich mit Worten eingestimmt. Mit viel übertragener Symbolik (durch die Blume) wurde durch den Abend moderiert; eingeführt mit einem politischen Aspekt und dem Lied «Die Gedanken sind frei». Weitere Volkslieder wurden mit lupenreiner Tonalität vorgetragen und die Klarheit jeder einzelnen Stimme floss ineinander zu einer gesamten musikalischen Einheit. Die Einsätze erfolgten präzis und klanglich übereinstimmend.

Deutsche Übersetzung Vorgetragen wurden Hugo Distlers Werke aus Mörikes Chorliederbuch (op.19). Eine Storchengeschichte mit lustigem Ausgang, aber auch Erzählungen, wo Wirklichkeit und Fantasie zu verschwimmen scheinen. Jede einzelne Stimme gab dem Vortrag ihren Beitrag zum ganzen Klangteppich. Inszeniert wurden auch Robert Schumanns Chorwerke aus Romanzen und Balladen (op.67), gefolgt von

Nach der kurzen Pause, wo die ­Sängerstimmen Erholung finden und der Publikumsaustausch stattfinden konnten, nahm der Programmverlauf seine Fortsetzung. Die Galgen­ lieder von Christian Morgenstern, in einer Interpretation von Harald Banter vorgetragen, lösten hie und da ein hörbares Lachen im Publikum aus. Zum Abschluss präsentierte die Vokalgruppe Calmus Werke des österreichischen Kabarettisten, Komponisten, Sängers und Dichters Georg

Das Calmus Ensemble Leipzig in seinem Element. (sl)

Kreisler, welcher erst Ende letzten Jahres verstorben ist und mit seinen Liedern voll ätzender Zeitkritik nicht überall auf Zustimmung gestossen war. Pointiert und witzig zugleich,

nicht nur im Wort, sondern auch im Klang. Nach einer abschliessenden Zugabe «Es klappert die Mühle am rauschenden Bach» wurde der Abend «klipp-klapp» beendet. ◾

Statt Krönchen eine Auszeichnung Im Trendlokal «escherwyss» in Zürich (der Dorf-Blitz berichtete) hat Salome Müller Mitte Mai am eigenen Leib erfahren, was die Bezeichnung «Nervenkitzel» in Tat und Wahrheit bedeutet. Vor mehreren hundert Zuschauern – darunter auch zahlreichen Freunden und Verwandten – hat die 19-jährige Brüttenerin mit dem fotogenen Aussehen im Scheinwerferlicht gestanden, zusammen mit zehn anderen Kandidatinnen um das Krönchen der «Miss Zürich» gefiebert. Am Schluss der Wahlnacht jedoch stand fest: Gewinnerin wurde Sandra Marjanovic aus Volketswil. Salome Müller hat es immerhin in den Finaldurchgang der letzten sechs geschafft und wurde dank bewiesener sportlicher Ausdauer zur «Miss Fit and Healthy» ausgezeichnet. Im Vorfeld der mehrstündigen Bühnenshow hatten die Finalistinnen über mehrere Wochen diverse Trainings und Übungen absolvieren müssen: In einem Ausdauertest hatte Salome Müller überragende 140 Kniebeugen mit 27 Kilogramm Gewicht auf den Schultern, 26 Liegestützen, 9 Klimmzüge und weiteren Bodenübungen geschafft. (sr)


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Nürensdorf

Dorf-Blitz

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Aus Behörde und Verwaltung

Eine gute Ausbildung für Reiter ist notwendig Jährlich verunfallen in der Schweiz im Durchschnitt 6500 Personen beim Pferdesport. Zwei bis drei dieser Fälle enden tödlich. Verletzungen nach Reitunfällen sind oft schwer und in den meisten Fällen die Folge von Stürzen. Bei Kindern sind es vorwiegend Frakturen und Schädel- oder Hirnverletzungen. Bei Erwachsenen Prellungen und Quetschungen am Rücken. Tipps: •  Machen Sie sich mit den Verhaltensweisen von Pferden vertraut. •  Lassen Sie sich und Ihre Kinder durch Fachleute ausbilden. •  Tragen Sie beim Führen und Ausreiten Reitstiefel, Handschuhe und Reithelm. •  Unternehmen Sie Ausritte nicht allein und tragen Sie ein Mobiltelefon auf sich. •  Kontrollieren Sie regelmässig Zaumzeug, Sattel und Steigbügel. BfU-Beratungsstelle für Unfallverhütung; Hodlerstrasse 5a, 3011 Bern info@bfu.ch, www.bfu.ch Telefon 031 390 22 22

Baubewilligungen erteilt

Einladung zur Elternbildung

Die Baukommission hat die folgenden baurechtlichen Bewilligungen im ordentlichen Verfahren erteilt:

«Kinder bei Konflikten begleiten – Frieden schliessen, gewusst wie»

• Joho Roger und Sonja, Birchwil; Umbau und Sanierung Gebäudehülle, Einfamilienhaus Brunnacker­strasse 4, Birchwil • Gemeinde Nürensdorf; Erstellung von vier Untergrundcontainern für Alu/ Dosen und Glas, Grundstück Kat.-Nr. 2807, Breitenloostrasse bei 4b, Oberwil • Gemeinde Nürensdorf; Erstellung von vier Untergrundcontainern für Alu/ Dosen und Glas, Grundstück Kat.-Nr. 2035, Hitzenbachstrasse bei 5, Breite • Fahrer Christoph, Nürensdorf; Innere Umbauten und Wohnraumerweiterung, Breitenloo 7, Birchwil • Casagrande Maja, Breite; Erstellung Doppelcarport mit Abstellraum, Alte Winterthurerstrasse 208, Breite • Archetti Sergio und Karin; Abbruch Scheunenteil und Ersatzbau Dorfstrasse 21, Birchwil • Weilenmann Urs, Breitenloo; Anbau Milchviehlaufstall an Remise, Erweiterung Siloanlage und Terrainveränderung, Breitenloo 4, Nürensdorf.

Donnerstag, 7. Juni 2012, 19.30 bis 21.30 Uhr Was tun bei Konflikten zwischen Geschwistern, Nachbarskindern oder befreundeten Kindern? Verhaltenstipps für Eltern. Zielgruppe Eltern von Kindergarten-, Primar- und Oberstufenkindern Wo Singsaal Schulhaus Hatzenbühl Referentin Gabi Moser, Erwachsenenbildnerin FA, Supervisorin, Coach Kosten kostenlos

Weiter wurde für die nicht ausgeführten Pflanzenrückschnitte an Strassen und Wegen die Ersatzvornahme im Säumnisfall angeordnet.

Baukommission Nürensdorf

Elternrat Sunnerain, Nürensdorf


Dorf-Blitz

Nürensdorf

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Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Naturschutz Der Gemeinderat hat dem Vernetzungs­ projekt zugestimmt, wie dieses durch die Firma «Aqua Terra» (Dübendorf) in Zusammenarbeit mit der Naturschutzkommission erarbeitet wurde. Dieses wird nun dem Kanton Zürich zur Genehmigung eingereicht. Beim Vernetzungsprojekt handelt es sich um eine planerische Grundlage, wie bestehende naturnahe Lebensräume aufgewertet, gezielt ergänzt und miteinander vernetzt werden können. Der Bund hat im Jahre 2001 eine Ökoqualitätsverordnung (ÖQV) festgesetzt. Darin werden Anreize zur gezielten Förderung der biologischen Qualität und der Vernetzung von öko-

Zentrum Bären Die Bauabrechnung über den Ausbau der zwei Pflegewohnungen mit insgesamt 16 Pflegeplätzen schliesst mit Gesamtkosten von ­ Fr. 1 122 394.75 ab. Die Minderkosten gegenüber dem bewilligten Kredit betragen Fr. 27 605.25. Der Gemeinderat hat die Bauabrechnung genehmigt und der Gesundheitsdirektion der Kantons Zürich zwecks Ausrichtung des zugesicherten Staatsbeitrages (160 000 Franken) eingereicht. Für die Ausstattung des Zentrums Bären mit einem Kunstobjekt hat der Gemeinderat die erforderliche Ausgabe von 25 000 Franken bewilligt. Er hat sich nach Evaluation einiger Vorschläge für ein Kunstwerk des Künstlers René Düsel entschieden. Dieses besteht aus zwölf Lichtspielobjekten in farbigem Acrylglas mit drehbaren Metallhalterungen auf zwölf Rohrkonstruktionen. Es hat sich gezeigt, dass sich die farbenfrohe, fröhlich wirkende Installation als Spiel mit Sonne und Wind sehr gut in den vorgesehenen Raum beim Zugang zum Foyer einpasst und innerhalb der drei Hauptfassaden einen willkommenen Akzent zu setzen vermag. Für Kunst am Bau hat der Gemeinderat aus den Preisgeldern des Alterskonzeptes diesen Betrag zurückgestellt.

logischen Ausgleichsflächen und natur­ nahen Lebensräumen in unserer Landschaft geschaffen. Wenn ein Landwirt seine Ökoflächen innerhalb der bezeichneten Erhaltens- und Fördergebiete bewahrt oder neu anlegt und durch gezielte Massnahmen natur­ kundlich aufwertet, hat er Anspruch auf Entschädigung. Er verpflichtet sich, die Ökofläche für mindestens sechs Jahre zielgerecht zu bewirtschaften. Aufgrund solcher vertraglichen Vereinbarungen werden für die zusätzlichen Leistungen Bonuszahlungen ausgerichtet. Die Gemeinde muss mit Mehrkosten inklusive Entschädigung des Ackerbaustellenleiters von rund 14 000 Franken jährlich rechnen. Ausserdem hat der Gemeinderat dem Entwurf der revidierten kommunalen Naturschutzverordnung im Grundsatz zugestimmt. Die Naturschutz-

Finanzen Der Gemeinderat hat davon Kenntnis genommen, dass sich das budgetierte Steuersoll 2012 nicht erwartungsgemäss einstellen wird. Eine verwaltungsinterne Analyse hat ergeben, dass sich die Anzahl Steuerpflichtigen und das steuerbare Einkommen/Vermögen zwar wie angenommen positiv entwickeln werden, der zu erwartende Steuerertrag trotzdem bedeutend geringer ausfallen wird. Der Grund sind beschlossene Steuererleichterungen (qualifizierte Beteiligungen und steuerfreie Ausschüttungen von Kapitalreserven), welche erstmals sehr deutlich durchschlagen werden. Dazu kommt der Minderertrag zufolge Ausgleichs der kalten Progression. Der Steuerertrag muss vermutlich um rund 1 Million Franken nach unten revidiert werden. Es wurden 58 Steuerveranla­ gungen im Bereich Grundsteuern vorgenommen. In 23 Fällen ­re­sultieren Grundstückgewinne mit Steuerbetreffnissen von total 1 322 390 Franken. Der grösste Teil davon (rund 1,04 Millionen Franken) betrifft die Grundstückverkäufe der Gemeinde selbst.

kommission wird nun mit den Grund­ eigen­tümern die beabsichtigten Ände­ rungen gegenüber der bisherigen Fas­ sung besprechen und dem Gemeinde­rat die definitive Version zur Verabschiedung unterbreiten. Die revidierte Naturschutzverordnung wird alsdann publiziert und öffentlich aufgelegt.

Arbeitspensum wird auf die drei weiteren Mitarbeiterinnen, nämlich Rita Schwender, Amirdini Panchalingam und Rebecca Matzinger aufgeteilt. Deren Arbeitspensen hat der Gemeinderat entsprechend erhöht.

Die Jahresrechnung 2011 des Zweckverbandes Friedhof Bassersdorf-Nürensdorf schliesst mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 309 057.60 (Voranschlag Fr. 316 300.00) ab. Der auf die Gemeinde Nürensdorf entfallende Anteil am Aufwandüberschuss beträgt Fr. 100 829.30. Die Jahresrechnung hat der Gemeinderat genehmigt.

Der Gemeinderat hat ferner eine Arbeitsgruppe «Personalvorsorge» aus je zwei Vertretern des Gemeinderates und des Personals gebildet, um die Fragen rund um die BVK Personalvorsorgeeinrichtung sorgfältig zu prüfen. Die Arbeitsgruppe soll Antrag auf Verbleib bei der BVK beziehungsweise Wahl einer neuen Vorsorgeeinrichtung stellen. Seitens des Gemeinderates gehören der Arbeitsgruppe Gemeindepräsident Franz Brunner und Schulpräsident Roland Burri an.

Zweckverband

Liegenschaften

Die von der Delegiertenversammlung des Zweckverbandes verabschiedeten neuen Zweckverbandsstatuten werden der Gemeindeversammlung mit dem Antrag auf Zustimmung zur Genehmigung unterbreitet. Die Anpassung ist aufgrund des neuen Spital­finanzierungssystems nötig.

Die Bauabrechnung über die Absperrung des Fussball- und Skaterplatzes und Einrichtung einer Überwachung zeigt Gesamtkosten von Fr. 68 409.25. Gegenüber dem bewilligten Kredit sind Minderkosten von Fr. 1590.75 zu verzeichnen. Der Gemeinderat hat die Abrechnung genehmigt.

Wasserversorgung

In der Turnhalle Hatzenbühl muss die Sportanzeigetafel ersetzt werden. Dafür hat der Gemeinderat gestützt auf den Antrag der Liegenschaftenkommission eine Ausgabe von 13 500 Franken bewilligt.

Friedhof

Für den Ersatz der Wasserleitung im Mösli (Hatzenbühlstrasse bis Hydrant Nr. 85) hat der Gemeinderat den erforderlichen Objektkredit von 40 000 Franken bewilligt und die Arbeiten gestützt auf das Submissionsergebnis der Bassersdorfer Firma Spaltenstein Gartenbau AG (Tiefbauarbeiten) respektive an die Firma Glauser Illnau AG (Lieferung und Montage der Wasserleitung) ­vergeben.

Personelles Weil bei der Gemeindeverwaltung verschiedene personelle Engpässe zu überbrücken sind hat der Gemeinderat Natalie Bühler, Lernende im dritten Lehrjahr, im Anschluss an ihre Lehrzeit befristet angestellt; sie wird in den Bereichen Steueramt und Einwohnerkontrolle eingesetzt. Lilly Hottiger, Mitarbeiterin im Reinigungsdienst der Schulanlage Ebnet, wurde per Ende April 2012 in den wohlverdienten Ruhestand entlassen. Ihr

Gemeinderat Nürensdorf

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Rundgang um Nürensdorf (Schluss)

Die vielen Schönheiten des Eigentals geniessen Der zweite Teil des Umgangs um Nürensdorf führt dem Wanderer die komplizierten Grenzverhältnisse der Gemeinde vor Augen. Diese lassen den Verfasser der folgenden Zeilen den Wunsch hegen, dass die Büelhofer und die Obholzer eines Tages auch einmal Nürensdorfer werden dürfen. von Christian Weiss Vom Ursprung des Altbachs geht der zweite Teil der Wanderung rund um Nürensdorf weiter zu einem weiteren «Dreiländereck». Wo die Strassen von Oberwil nach Brütten und jene von Breite her zusammenkommen, treffen auch die Gemeinden Brütten, Oberembrach und Nürensdorf zusammen. Von hier aus geht der Weg

weiter über die Steinmüri nach dem Weiler Büelhof. Sowohl Steinmüri wie auch Büelhof sind in gewisser Weise ein Kuriosum. Wer auf der Karte nachschaut, wird erkennen, dass die Nürensdorfer Gemeindegrenze eigenartige Haken um den Bauernhof Steinmüri schlägt, der zur Gemeinde Oberembrach gehört. Tatsächlich wurde der «Blätz», auf dem der Hof steht, einst eingemeindet, damit der damalige Gemeindeschreiber von Oberembrach, der dort seine neue Heimstätte baute, seiner zu früheren Zeiten noch bestehenden Wohnsitzpflicht nachkommen konnte.

Gewisse Komplikationen Wer nun hier weiter der Grenze folgt, durchschreitet ein Waldstück, von

wo aus man den Weiler Büelhof erblickt. Auch er liegt zwar ganz auf der Oberwiler Anhöhe, gehört aber wie die Steinmüri zu Oberembrach. Diese Gemeindezugehörigkeit bringt nicht nur wegen des deutlich höheren Oberembracher Steuerfusses für die Bewohner gewisse Komplikationen mit sich. Seit Jahr und Tag gehen die Büelhofer Kinder nämlich im Schulhaus Sunnerain in Birchwil, also in der Gemeinde Nürensdorf, zur Schule. Bis vor wenigen Jahren gehörte Büelhof darum zwar zur politischen Gemeinde Oberembrach, aber zur Schulgemeinde Nürensdorf. Im Zuge der Schaffung der Einheitsgemeinde Nürensdorf und auch auf kantonalen Druck wurde eine Vereinheitlichung von politischer Gemeinde und Schule erwirkt, so dass Büelhof inzwischen auch schulisch zu Oberembrach gehört. Dieser Weg erschien einfacher, als der von einigen Büelhofer Einwohnern auch ins Auge gefasste Wechsel zur politischen Gemeinde Nürensdorf. Um weiterhin ins wesentlich näher gelegene Schulhaus Sunnerain in die Schule gehen zu können, bestehen seither zwischen Nürensdorf und Oberembrach befristete Verträge, die nach Hoffnung der Büelhofer auch weiterhin bestehen sollen.

Die zweite Waldhütte Vom Rande von Büelhof geht nun die Reise weiter zum Golfplatz BreitenDas Dreiländereck zwischen Nürensdorf, Brütten und Oberembrach.

Waldstück oberhalb des Golfplatzes Breitenloo. (Bilder: Christian Weiss)

Die Waldhütte Oberwil.

loo. Dabei durchquere ich auf meinem Grenzumgang auch jenes Waldstück, in dem der berühmt-berüchtigte Zapfenclub und die Bassersdorfer Karnivoren zu Pfingsten jeweils ihr Unwesen treiben. Was genau, darüber jedoch legt der Autor den Mantel der Diskretion. Ein Blick vor Ort zeigt das Waldstück allerdings in gutem Zustand. Ein paar Meter weiter treffe ich auf den Besitzer des betreffenden Waldes, der gerade dabei ist, den enormen Brennholzbedarf jener Zapfenclübler und Karnivoren sicher zu stellen. Auf dem weiteren Weg rächt es sich jetzt, dass ich auf der Internetseite des Geoinformationssystems des Kantons Zürich eine Karte mit kleinem Massstab und entsprechend rudimentärer Bezeichnung ausgedruckt habe. Um nicht viel Zeit und Umweg in Kauf zu nehmen, kürze ich ab und steige ausserhalb offizieller Wege ins Gebiet Cholgrueb, gehe wieder ein Stück zurück zum Pumpwerk Steichel, um darauf erneut wieder in nördlicher Richtung auf Oberembrach zuzuhalten. Ich streife die Waldlichtung Grosswis und stosse schliesslich auf die zweite Waldhütte auf dem Gebiet der Gemeinde Nürensdorf – jene von Oberwil. Die Waldhüttenreglementierung war ja schon im ersten Teil der Nürensdorfer Umgehung ein Thema, weshalb diese sich hier erübrigt.


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Hoch über dem Eigental Mein Weg führt mich nun immer weiter gegen die Ortschaft Oberembrach. So wie die Gemeinde Oberembrach mit den Weilern Stürzikon, Madlikon und Büelhof weit auf die Oberwiler und Brüttener Anhöhe vordringt, drängt sich das Gemeindegebiet von Nürensdorf zwischen Kloten und Oberembrach. Während die Talsohle des Eigentals und die Gerlisberger Anhöhe zum Gebiet von Kloten gehören, nimmt Nürensdorf einen Grossteil der anderen Talseite ein. Das gibt mir nun die Möglichkeit zu einer Wanderung hoch über dem Eigental. Irgendwann lande ich schliesslich in Obholz. Dieser Weiler gehört zur Stadt Kloten, obwohl es von hier gerade mal 250 Meter bis nach Birchwil sind. Zum Birchwiler Schulhaus Sunnerain wären es übrigens etwa 1000 Meter. Ein den Büelhofern entsprechendes Arrangement haben die Obholzer aber nicht, weshalb die Kinder von Obholz bisher nach Gerlisberg zur Schule gingen. Zum Unwillen der Obholzer will die Stadt Kloten die Gesamtschule Gerlisberg, wo rund ein Dutzend Kinder aus den Weilern Gerlisberg, Obholz, Bänikon, Rank und Eigental der ersten bis vierten Klasse unterrichtet werden, schliessen. Die Schüler müssten dann von Obholz ins mehr als vier Kilometer entfernte Schulhaus Nägelimoos in Kloten gehen. Noch besteht für die Obholzer Hoffnung, hat doch eine Art Landsgemeinde in Kloten mit über 300 Teil-

nehmern am 14. April beschlossen, die Gesamtschule Gerlisberg zu unterstützen. Diese Landsgemeinde hat zwar keine verbindliche Entscheidungskraft, aber vielleicht hilft es doch.

Energieholzdepot Mit Blick auf den Eigentalweiher sinniere ich auf meinem weiteren Weg darüber nach, weshalb im Falle von Obholz und Büelhof die Gemeindezugehörigkeit nicht überdacht wird. Bereits komme ich in Birchwil an. Ab jetzt folge ich der Grenze zur Gemeinde Bassersdorf und stelle fest, dass ich wie schon bei jener Grenzumgehung einen entscheidenden Fehler gemacht habe: Es ist Mittwoch. Das Restaurant Kreuzstrasse hat geschlossen. Na, wenigstens ist der Güggeli-Wagen da und ich kann mich dort verpflegen. Ein kurzes Stück gehe ich der Verbindungsstrasse zwischen Nürensdorf und Birchwil entlang, bevor ich in Richtung Homberg und Bassersdorf abbiege und mich in einem ziemlich beachtlichen Holzdepot wieder finde. Ich vermute, dass das hier gelagerte Holz der Energiegewinnung in einer Holzschnitzelanlage dienen soll. Auch nur ein kleiner Beitrag für die von Bundesrat und Parlament angestrebte Energiewende, denke ich mir. Von hier steige ich zum Homberg empor, darüber sinnierend, wie viele Kubikmeter Holz wohl nötig wären, um das Kernkraftwerk Gösgen zu ersetzen. Wobei «steigen» doch etwas übertrieben

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ist: Der Grenz-«Berg» zwischen Nürensdorf und Bassersdorf ist kein Monument im hochalpinen Mass­ stab und weil dieser dicht bewaldet ist, hat man von oben auch keine Aussicht, aber schön ist es allemal hier. Nach dem Homberg geht es auf einem schmalen Pfad hinunter zum Holzdepot der Sägerei Raschle und schliesslich bin ich beim Getränkehandel Bösch und somit wieder am Ausgangspunkt der Umgehung Nürensdorfs. Die zweite Hälfte des Rundgangs führt mehrheitlich durch den Wald. Besonders schön ist der Abschnitt, der hoch über dem Eigental entlang lenkt. Die meist gut ausgebauten Wege erlauben es, die Route auch mit einem Kinderwagen zu begehen. Die acht Kilometer lange Wanderung dürfte für durchschnittliche Läufer in zwei Stunden zu bewälti◾ gen sein.

Ein Hochsitz im Wald bei Oberwil.

Ein Holzdepot zwischen Nürensdorf und Bassersdorf.

Blick auf Hof Eigental.

Von Obholz sieht man den Eigentalweiher.


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Energiestadt mit Auszeichnung

«Fit für die Zeit nach der Verschwendung» Anfang Mai durfte der Gemeinderat, stellvertretend für die rund 5200 Einwohner, das Ökolabel «Energiestadt» entgegen nehmen. Seit Herbst 2007 hat die Arbeitsgruppe «Ökologie in Nürensdorf» auf ein nachhaltiges Verhalten der ganzen Gemeinde in Energiefragen hin gearbeitet.

Bausekretär und Beauftragter Energiefragen, ist erklärtes Ziel, der Bevölkerung aufzuzeigen, was alles machbar ist. Bereits seien erfreuliche Resultate festzustellen. Seit 2011 führt die Gemeinde Nürensdorf eine Energiebuchhaltung und hat damit neben den energetischen Zustandsanalysen der Gebäude ein weiteres Planungs- und Kontrollsystem für ihre Liegenschaften. Und eine weitere Massnahme, die Zeichen setzen wird: Der Gemeinderat hat Ende letzten Jahres für die Gemeindewerke und die Verwaltung zwei Elektrovelos angeschafft. ◾

von Annamaria Ress «Mit einfachen Massnahmen ist es uns gelungen, ein langfristig und nachhaltig orientiertes Denken einzuleiten», freute sich Gemeindepräsident Franz Brunner anlässlich der Label-Übergabe Anfang Mai vor dem Gemeindehaus. «Jetzt warten ein nächstes Stück Arbeit und ein langer Weg auf uns, denn die Bevölkerung muss weiterhin davon überzeugt werden, Sinn und

Gemeindepräsident Franz Brunner erhält das Ökolabel «Energie­stadt» aus den Händen von Walter Kubik (2.v.r.) überreicht. (ar)

Zweck von Investitionen in die Nachhaltigkeit zu überdenken.» Dieselben Überlegungen machte auch sein Nachredner Walter Kubik, Vertreter des

Erfolgreicher Badmintonclub

Trägervereins Energiestadt, der eigens aus Bern mit dem öffentlichen Verkehr und energiefreundlich «in nur zweieinhalb Stunden» angereist war. Er lobte die freiwillige Verpflichtung der Gemeinde, Energie und nachhaltige Entwicklung dauerhaft auf ihrer Traktandenliste zu behalten. «Dies verdient hohen Respekt. Sie sind jetzt fit für die Zeit nach der Verschwendung», stellte er abschliessend fest. Wie aus dem Jahresbericht der Arbeitsgruppe Ökologie zu erfahren ist, hat Nürensdorf bereits einiges in die nun vorgegebene Richtung geleistet: Sämtliche Neubauten der Gemeinde (Zentrumsgebäude, Zentrum Bären) sind nach Minergie-Standard erstellt. So verfügen die Gebäude etwa über Komfortlüftung, thermische Sonnenkollektoren sowie Wärmepumpen oder Pelletsheizung. Gemäss Christian Meierhans,

Die Gemeinden schaffen ein gutes Klima Energiestadt ist ein Programm von EnergieSchweiz und ein ­Pa­radebeispiel dafür, wie mit ­verantwortungsvollem Handeln die Lebensqualität gesteigert und das Klima geschont werden kann. Das Label ist eine Auszeichnung für konsequente und ergebnisorientierte Energiepolitik. Gemeinden, die das Label «Energiestadt» tragen, durchlaufen einen umfassenden Prozess, der sie zu einer nachhaltigen Energie-, Verkehrs- und Umweltpolitik führt, denn Behörden, Unternehmer und Bevölkerung ziehen am gleichen Strang. Weitere Informationen über die 285 schweizerischen Energiestädte sind im Internet unter www.energiestadt.ch zu ­finden. (ar)

Freiwillige Fahrer gesucht Kurz nacheinander wurden die Senioren- und Junioren-Schweizermeisterschaften im Badminton durchgeführt. An beiden Anlässen konnten Mitglieder des Badminton Clubs Nürensdorf einige Erfolge erzielen. Bei der Senioren-Schweizermeisterschaft in Genf erreichte Silvia Wettstein (vorne r.) in der Kategorie S50 den dritten Rang und zusammen mit Hanspeter Zwahlen (hinten l.) im Mixed ebenfalls die Bronzemedaille. Zudem konnte Hans­ peter Zwahlen im Herren-Doppel in der Kategorie S45 dieselbe Platzie-

rung holen. Bei den Junioren-Schweizermeisterschaften in Lausanne war Jonas Schwarz (vorne l.) in der Kategorie U15 mit dem dritten Rang sehr erfolgreich; mit seinem Zwillings­ bruder Timon (hinten r.) erspielte er sich im Doppel den guten fünften Platz. Der Badminton Club Nürensdorf trainiert jeden Montag und Freitag von 20 bis 22 Uhr in der Turnhalle Hatzenbühl. Das Juniorentraining findet jeden Mittwoch von 17 bis 18.30 Uhr statt; neue Mitglieder sind willkommen. (e)

Im Rotkreuz-Fahrdienst werden kranke, rekonvaleszente, betagte und b­ ehinderte Menschen von Freiwilligen mit dem eigenen Fahrzeug zum Arzt, zur Ärztin, zur Therapie oder zu einem Kur- und Erholungsaufenthalt ­gefahren. Der Rotkreuz-Fahrdienst Nürensdorf sucht neue freiwillige ­Fahrerinnen und Fahrer, die sich für benachteiligte Menschen einsetzen wollen sowie gerne Kontakte knüpfen und ihr Netzwerk erweitern. Die persönliche und sorgfältige Betreuung im Fahrdienst trägt wesentlich zur Erhaltung der Selbständigkeit von Patientinnen und Patienten bei, schafft Lebensqualität und immer auch interessante soziale Kontakte für alle ­Beteiligten. Die Freiwilligen sind während ihres Einsatzes gut versichert und erhalten eine Kilometer-Entschädigung. Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) Kanton Zürich bietet zudem ein interessantes Weiterbildungsangebot für freiwillig Engagierte. Informationen erteilt Emmi Büsser, ­Einsatzleiterin Rotkreuz-Fahrdienst, unter Telefon 044 836 62 75. (e)


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Kevin allein beim Verein

In dieser Rubrik schildert Dorf-Blitz-Redaktor Kevin Knecht im 2012 in freier Berichterstattung regelmässig über seine Besuche und Erfahrungen bei willkürlich ausgewählten Vereinen in Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.

Interclub-Spiel des Tennisclubs Airport Bassersdorf

Mit viel Schweiss und Herzblut zum 6:0 Das frisch in die Nationalliga B aufgestiegene Veteranen-Team des Tennisclubs Airport Bassersdorf (TCAB) kämpft in der laufenden Interclubsaison um den LigaErhalt. Dorf-Blitz-Redaktor Kevin Knecht war dabei, als gegen ­Steffisburg ein wichtiger Heimsieg errungen wurde. Der in Strömen fallende Regen und die kalte Luft machten eines klar: An diesem Samstag würde der Sand der Aussenplätze keinen Fuss zu Gesicht bekommen. Glücklicherweise gehört der TCAB zu den wenigen Tennisclubs, die in diesen Fällen auf Hallenplätze ausweichen können.

Flotter Start Nach einem mehrminütigen Irrweg durch die Gänge der Bassersdorfer Sport- und Freizeitanlage bxa finde ich schliesslich den Eingang zur Tennishalle. Dort werde ich von Clubpräsident Jean-Pierre Porlezza begrüsst und mit Kaffee und Gipfeli eingedeckt. Da in der Halle noch eingespielt wird, zeigt der Birchwiler mir die Clubanlage. Fünf Aussenplätze und die Halle mit drei Plätzen stehen dem Club das ganze Jahr über zur Verfügung. Erbaut wurde die Anlage zu jener Zeit, als der TCAB noch ein Swissair-Club war – heute steht er

allen Interessenten offen. Nach dem «Grounding» der Fluggesellschaft gingen Halle und Plätze an die bxa über, von welcher der TCAB die Anlage «zu gerade noch finanzierbaren Preisen» mietet. Das Clublokal ist direkt an die Halle angebaut, von der Terrasse aus können sämtliche Aussenplätze überblickt werden und der Innenraum verfügt über Fenster hin zu den Spielflächen.

Wichtige Begegnung In der Veteranenkategorie (55+) werden jeweils vier Einzel- und zwei Doppelmatches ausgetragen. Total können also sechs Siege errungen werden. «Heute ist es wichtig, einige Punkte zu holen», meint Porlezza, selbst Mitglied der Veteranenmannschaft, der heute aber nicht antritt. Letztes Wochenende mussten die «Airportler» eine 6:0-Niederlage einstecken. Um die Abstiegsspiele zu umgehen, müssten die heutige und die nächste Begegnung gewonnen werden. Der Sieg scheint heute jedoch machbar, gehen die ersten Sätze auf Platz zwei und drei doch klar an die Heimmannschaft, die wohl auch davon profitiert, dass sie die Plätze in «ihrer» Halle bestens kennt.

Strahlende Tennis-Sieger: Mit 6:0 in einem Heimmatch in der bxa besiegte das Airport-Team den Gegner aus Steffisburg. (Bilder: Kevin Knecht)

Nur auf Platz eins muss Christoph Sturm den ersten Satz nach hartem Kampf verloren geben.

Erste Siege Der TCAB verfügt über rund 350 Mitglieder. Neben den Veteranen stellt er sieben weitere Mannschaften, zwei davon sind Frauenteams. Doch das Clubleben besteht nicht nur aus Interclub-Begegnungen: «Wir veranstalten auch ein grosses Clubturnier und ein offizielles Swiss-Tennis-Turnier», erzählt Porlezza, der seit den 1970er Jahren Mitglied und seit 2000 Präsident des Clubs ist. Ausserdem werden auch Grill- und Spaghetti­abende durchgeführt und Jassturniere abgehalten. Auf Platz zwei hat Lucièn Sulloway seinen Gegner mittlerweile geschlagen. Kurz darauf ringt Jürg Diener sein Gegenüber im Tiebreak nieder und gewinnt. Während auf Platz zwei das letzte Einzel begonnen wird, gesellen wir uns zum Spiel von Christoph Sturm, der den zweiten Satz im Tiebreak für sich entscheiden konnte und nun im dritten steht. Er scheint vollends ins Spiel gefunden zu haben, jedenfalls donnern seine Aufschläge mit grosser

Genauigkeit auf den Platz nieder. Wer sich Veteranentennis als gemütliches hin und her vorstellt, wird hier eines Besseren belehrt – das Niveau ist hoch.

Zitterpartie Mit viel Einsatz gewinnt schliesslich auch Christoph Sturm als dritter «Airportler» mit 4:6, 7:6 und 6:4. Nun gilt die Aufmerksamkeit der Zuschauer der letzten Einzelpartie von Janos Kovacs. Wieder und wieder rückt er ans Netz vor und erspielt sich dort mit millimetergenau platzierten Volleys Punkt um Punkt. Es kommt wie es kommen muss: Kovacs gewinnt souverän 6:2 und 6:2. Nach kurzer Pause werden die Doppelpartien in Angriff genommen. Das Duo Diener/Sulloway spielt überlegen auf und fegt den Gegner 6:3 und 6:0 vom Platz. Die andere Doppelpartie wird zum Nervenspiel: Der erste Satz geht mit 2:6 klar verloren. Dann aber dreht sich das Blatt: Die «Airportler» holen sich dank Kovacs Volleys und Sturms heftigen Anschlägen den zweiten Satz mit 6:3. Nach einem weiteren, nervenaufreibenden Satz (6:4) können sich die Veteranen schliesslich gegenseitig beglückwünschen. Sechs von sechs Spielen haben sie für sich entschieden – besser geht es nun wirklich nicht! Kevin Knecht

Janos Kovacs: Bei jedem Schlag ist volle Konzentration nötig, bereits kleinste Fehler im Bewegungsablauf und in der Reaktion rächen sich.


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Region

Bild des Monats

Kein Gfrörli: Die Hummel gehört zu den staatenbildenden Insekten. Ein Hummelstaat besteht je nach Hummelart aus etwa 50 bis 600 Tieren und einer Königin. Die Mehrzahl der Tiere sind Arbeiterinnen, daneben hat das Volk auch Drohnen (Männchen) und Jungköniginnen. Ein Volk überlebt in Europa nur einen Sommer und geht am Jahresende zugrunde. Drohnen und Arbeiterinnen leben etwa drei bis vier Wochen, die Königin wird bis zu einem Jahr alt und verbringt von dieser Zeit bis zu acht Monate im Winterschlaf. Die Hummel ist sehr früh im Jahr unterwegs, und sie erzeugt die zum Fliegen notwendige Körpertemperatur durch Vibrationen der Brustmuskulatur. So kann die Königin bei Temperaturen ab 2 Grad Celsius fliegen und Arbeiterinnen ab 6 Grad. Zum Vergleich: Eine Honigbiene braucht eine Mindesttemperatur von 10 Grad. (re)

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Zirkus und Risotto Am Samstag, 2. Juni findet schweizweit ein Tag der offenen Tür der ­Serviceclub-Organisation Lions statt; die Vereinigung ist ein gemeinnütziger Verein und möchte damit auf die aktuellen Aktivitäten aufmerksam machen. Im Rahmen dieser Aktion bietet der Lions Club Glattal auf dem Stadtplatz in Kloten zwischen 11 und 15 Uhr einen Risottoplausch für die ganze Familie an. Zudem wird vor Ort die «Zwirni-Band» der Stiftung Pigna spielen. Der Lions Club Kloten veranstaltet im Glattpark Zirkus­ vorstellungen mit «Valentino». Die Vorstellung um 13 Uhr ist für Kin­der gratis, die Bankettkarte für die Abendvorstellung um 19 Uhr inklusive Verpflegung jedoch ist ­normal kostenpflichtig. Die Schweizer Lions Clubs sind ein Teil der ­globalen Lions-Bewegung, welche eine doppelte Funktion pflegt: Freundschaft und Dienst an der ­Gemeinschaft. Im vergangenen Jahr haben die Schweizer Lions-Clubs in mehreren zehntausend unentgelt­lichen Arbeitsstunden rund vier ­Millionen Franken für gemeinnützige Projekte gesammelt. (e)

Die Brüll-Brauerei hat neu jeweils freitags eine eigene Bier-Bar Seit einem Jahr braut der in Bassersdorf wohnhafte Andreas Brüllmann (2.v.l.) in Tagelswangen (Lindau) mit beachtlichem Erfolg sein Brüll-Bier. Zum ersten Geburtstag eröffnete Brüllmann zusammen mit der Neer­a cher Bier-Sommelière Diana Fry (l.) als logische Konsequenz seiner Brau-Erfolge in der Brauerei an der Lindauerstrasse 21 für seine Gäste nun eine Bar. Neben den hauseigenen und ausländischen Spezialitätenbieren sind verschiedene Speisen im Angebot, die alle zu Bier passen oder mit Bier hergestellt sind. Die BrauiBar ist jeweils am Freitag von 17.30 bis 23 Uhr geöffnet, auf Anfrage aber auch an anderen Tagen. Die Eröffnung der Bar sowie der erste Geburtstag der Brauerei Brüll wurde mit einem Konzert der irischen Folk Band ­Inish und im Beisein von mehr als 100 Gästen gefeiert. (re)


Region / Leserbriefe

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Dorf-Blitz

05/2012

Blitzableiter

Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.

Die Stimmberechtigten «für dumm verkauft» An der letzten Gemeindeversammlung haben die Stimmberechtigten das Projekt «Sanierung und Redimensionierung der Staatsstrassen im ­Zentrum Nürensdorf» kontrovers ­diskutiert und den beantragten Kredit von 1,89 Millionen Franken verworfen. Die Mehrheit der Stimmberechtigten sprach sich vor allem gegen den projektierten Verkehrskreisel aus. Zu meinem grossen Erstaunen lese ich nun in der März-Ausgabe des Dorf-Blitz auf einer Seite der Gemeinde Nürensdorf, dass das Amt für Verkehr die vom Stimmbürger bevorzugte Variante mit einer Lichtsignalanlage verworfen hat und nun also trotzdem ein Kreisel gebaut wird,

denn «gemäss Strassengesetz sind die Staatsstrassen vom Kanton zu erstellen und auszubauen. Die Gemeinde kann deshalb die Frage Kreisel oder Lichtsignalanlage nur beeinflussen, aber nicht entscheiden.» Ich möchte nun wissen, ob dem Gemeinderat diese Tatsache nicht bekannt war oder ob er dem Stimmbürger einfach verschwiegen hat, dass die ganze Vorlage nur konsultativen Charakter hatte und der Kanton abschliessend entscheiden wird? Beide Möglichkeiten sind für mich nicht akzeptabel: Als engagierte Stimmbürgerin fühle ich mich für dumm verkauft!

Heidi Gygax, Nürensdorf

Der Kanton will Eigental sperren Die von motorisierten Fahrzeugen stark befahrene Strasse durch das Eigental ist vielen ein Dorn im Auge. Gemäss Ankündigungen in den Medien prüft der Kanton nun die Möglichkeit, für die Sicherheit der Velofahrer diesen Verkehr aus dem Naturschutzgebiet zu verbannen und plant eine neue Route über Madlikon und Stürzikon. Die dort bestehende Strasse ist schmal und zum Teil eng, für ein grösseres Verkehrsaufkommen sicher ungenügend. Für den Ausbau der neuen Umfahrung müsste einmal mehr wieder wertvolles Kulturland geopfert werden. Da wundere ich mich über engagierte Naturschützer: Einerseits sind sie sehr darauf bedacht, die Natur und die Amphibien im Eigental zu schützen, andererseits

aber stört es sie nicht, wenn wertvolles Ackerland und sattgrüne Wiesen einem sinnlosen Strassenprojekt zum Opfer fallen. Schützen wir auch unsere Bauern: Die Aussage, dass der Zeitgewinn über Stürzikon nicht mehr gegeben und die neue Route wenig attraktiv sei, wirft bei mir die Frage auf: Weshalb will der Kanton dieses Projekt vorantreiben? Ein neuer Radweg durch das Eigental, angelegt vorweg zum Teil im bewaldeten, unwegsamen, landwirtschaftlich nicht nutzbaren Gebiet, erfordert den geringeren Verlust von Kulturland. Zudem: Ein Lastwagenfahrverbot durch das Naturschutzgebiet wäre angebracht.

Ruth Bürkler, Nürensdorf

Die goldenen Jahre sind vorbei Infolge der Finanzkrise und der Bankdepotgebühren abgezogen, immer noch bestehenden Euro- resultiert oft eine Nullrendite. WeKrise verharren die Geld- und Ka- gen der bestehenden Verunsichepitalmarkt-Zinsen auf historisch rung im Euroraum bleiben die tiefem Niveau. Die Kapitalver- Zinsen voraussichtlich weiterhin schiebung in sichere sehr tief. Für alle KunSchweizer Franken-Anden, welche solche Geldlagen hat diesen Trend markt- und Obligationoch zusätzlich vernenfonds halten, empstärkt. Kunden mit fehlen wir darum einen Schweizer-Franken-Ansofortigen Verkauf. leihenfonds konnten daIn den meisten Fällen durch in den letzten Jahren eine hohe Rendite André Schmidhauser wird beim Fondsverkauf ein steuerfreier Kursgeerzielen. Bei genauer Betrachtung wird aber ersichtlich, winn erzielt und die Banken verdass die Performance, welche sich rechnen bei ihren eigenen Anlageaus Zinserträgen und Kursgewin- fonds keine Rücknahme- oder Vernen zusammensetzt, nicht von kaufsgebühr. Als Alternative bieten Dauer ist. Da die Renditen nahe bei sich auf Schweizer Franken lauNull liegen, können schon rein tende Unternehmensanleihen an, ­rechnerisch kaum mehr Kursge- die je nach gewählter Qualität und winne erzielt werden. Die goldenen Laufzeit zwischen 1 und 7 Prozent Jahre sind vorbei. rentieren. Fortan müssen sich die Anleger mit den mageren Verfallrenditen begnügen. Werden bei diesen Fonds noch die jährlich wiederkehrenden Verwaltungskosten (Total Expense Ratio TER) und die

Ihr Anlageberater unterstützt Sie gerne bei Ihrem Anlageentscheid. Ihre Raiffeisenbank Oberembrach-Bassersdorf André Schmidhauser

Wo bleibt der Schuhmacher? «Eine ideale Wohn- und Arbeitsgemeinde» im Dorf-Blitz vom 26. April Erweiterung des Versorgungsangebotes bedeutet für mich mehr als die Vergrösserung der Ladenfläche der Grossverteiler Coop und Migros. Eine Kleinstadt sollte meiner Meinung nach mit einem gut durchmischten Angebot an Läden alle Bedürfnisse des Alltags abdecken. Und dazu gehört unter anderem auch ein Schuhmacher. Ich bedaure sehr, dass Salvatore Cuno seinen Laden im Zentrum räumen musste. Bassersdorf sei eine ideale Wohngemeinde, erklärt die Gemeindepräsidentin im erwähnten Zeitungsartikel. Meine Ansicht: Zum Wohnen gehört Einkaufen. Zum «idealen Wohnen» gehört eine gut durchmischte Vielfalt an Einkaufsmöglichkeiten. Mit der Schliessung der Schuhmacherei ist erneut ein Teil dieser Vielfalt verloren gegangen.

Beatrice Eggmann, Nürensdorf

Leserbrief-Regeln

• Keine Einsendungen ohne An-

gaben der genauen Absender- adresse (Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); dies gilt auch für Zusendungen per E-Mail.

• Je kürzer ein Leserbrief, desto besser; als oberste Grenze gelten 1700 Zeichen inklusive Leerschläge. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offensichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organisierte «Kampagnenbriefe», Wahl- oder Abstimmungspropaganda, Dankes­abstattungen, sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden.

• Die Bearbeitung von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt.

Leserbriefe an redaktion@dorfblitz.ch oder per Post an Sekretariat Dorf-Blitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, senden. (DB)


Dorf-Blitz

Region

05/2012

Fotowettbewerb

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Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?

Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Anita Signer aus Birchwil (Nürensdorf) beantwortet. Wo befindet sich dieses farbenfrohe Gebäude? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung bitte bis am Montag, 11. Juni, an die E-Mail-Adresse sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DB-Ausgabe publiziert und kann bei der DorfDrogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.

Auflösung Der Fotowettbewerb im letzten Dorf-Blitz zeigte den Spazierweg an der Ortsausfahrt Nürensdorf in Richtung ­ omberg. Leider hat niemand diesen Ort erkannt; die Frage war wohl etwas schwierig. H (dm)

Zwei Jahrzehnte «Love Ride»

Einmal mehr gehörte das Gelände des Militärflugplatzes Dübendorf am ersten Maiwochenende den muskelkranken und behinderten Mitmenschen. Die aus der Motorradszene entstandene Wohltätigkeitsveranstaltung feierte heuer ihr 20-Jahr-Jubiläum. Trotz schlechten Wetterprognosen besuch-

ten rund 5500 Gäste den Grossanlass und ermöglichten einen Erlös von rund 250 000 Franken. Nach einer Flugvorführung des Swiss Air Force PC-7-Teams machten sich von den etwa 3400 motorisierten Gästen rund 2500 auf den «Rideout», welcher unter anderem auch durch den Bass-

ersdorfer Gemeindeteil Baltenswil (im Bild) sowie vorbei an Nürensdorf und Brütten führte. Der Freude aller Beteiligten konnten auch die teils heftigen Niederschläge nichts anhaben; der Tag wird ihnen als beglückendes und unvergessliches Abenteuer in Erinnerung bleiben. (sb)

Was hat Sie gefreut? Mit unserer kleinen, zehn Monate alten Tochter Alina auf dem Arm fällt mir diese Antwort sehr leicht, es ist einfach wundervoll, jeden Tag neue Fortschritte zu beobachten und die ganze Entwicklung, die in den ersten zwölf Monaten ja immens ist, mitzuerleben. Ich erachte unser Kind auch als grosses Geschenk, denn wir wissen aus dem eigenen Umfeld, dass es alles andere als selbstverständlich ist, dass die Babys gesund zur Welt kommen und sich ganz normal entwickeln. Gerade deshalb schätzen und geniessen wir unser Glück umso mehr und zwar jeden Tag aufs Neue. Was hat Sie geärgert? Wir suchen schon seit einigen Monaten in dieser Region ein Einfamilienhaus, aber der Immobilienmarkt gestaltet sich derart überteuert, dass Wohneigentum für eine junge Familie kaum erschwinglich ist. Im Moment verdient ja nur mein Mann Geld, weil ich meine «Mutter-Rolle» gerne Vollzeit wahrnehme. Es ist mir wichtig, selbst für unsere Tochter zu sorgen, was die Sache jedoch nicht einfacher macht. Und wenn man ein Inserat schaltet, dann melden sich viele, die erst recht versuchen, ihr Haus mit einem möglichst grossen Gewinn zu veräussern. Ich finde das sehr schade, vor allem weil wir – und wohl auch andere junge Familien – gerne in dieser Region bleiben würden. (mp)


Sport

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Dorf-Blitz

05/2012

Walter Mattenberger (Nürensdorf) fährt am ältesten Ballonrennen der Welt mit

Ein Abenteuer mit jeweils unbestimmtem Ausgang Wenn am 1. September im toggenburgischen Ebnat-Kappel der diesjährige Ballonsportanlass «Gordon Bennett» beginnt, ist auch der Nürensdorfer Walter Mattenberger mit seinem Kollegen Max Krebs am Start. Ziel des Wettbewerbes ist, ohne Zwischenlandung mit dem Gasballon möglichst weit zu fahren. von Marianne Oberlin Bereits zum fünften Mal ist Walter Mattenberger am Start des prestigeträchtigen Anlasses, welcher seinen Anfang im Jahr 1906 hatte. «Das Siegerland darf jeweils die übernächste Austragung des Wettbewerbes durchführen. 2010 gewann das Team mit Kurt Frieden und Pascal Witprächtiger. Eigentlich wollte ich dieses Jahr nicht teilnehmen, aber einen Start in der Schweiz bei einem solch imposanten Anlass konnte ich mir nicht entgehen lassen», schmunzelt der Hobbyballonfahrer. Im Toggenburg werden heuer 17 Mannschaften aus elf Ländern starten und um den Sieg kämpfen.

Über die Grenzen «Meine beste Rangierung an diesem Rennen war der dritte Platz im Jahr 2005. Damals starteten wir in Albu-

querque (USA) und landeten knapp über der Grenze in Kanada. Wir flogen mehr als 2400 Kilometer weit und brachten unser Begleitteam am Boden mächtig ins Schwitzen», blickt Mattenberger stolz zurück. Die Bodencrew verfolgt den Ballon und gewährleistet unter anderem den Rücktransport der Piloten und des Materials. «Vor zwei Jahren verbrachten wir vier Nächte und drei Tage im Korb», schildert der Nürensdorfer dieses Abenteuer. «Man muss sich vorstellen, der Weidekorb hat eine Fläche von ungefähr 1,5 Quadratmetern und in diesem haben wir das ganze Material für Navigation und Reisezeit verstaut. Auch müssen wir für die ganze Fahrzeit Strom haben. Dank meiner Erfahrung als Elektrofachmann konnte ich für uns eine Stromversorgung bauen, welche den gesamten Bedarf abdeckte.

Ballastabwurf Das Prinzip des Gasballons basiert darauf, dass Gas leichter als Luft ist und somit zum Auftrieb des Ballones führt. Ist die Hülle gefüllt, entsteht die sogenannte Prallhöhe. Ab hier kann der Ballon nicht mehr steigen und die Höhe kann nur noch durch Gewichtsverminderung beeinflusst werden. «Der Ballon reagiert auf kleinste Gewichtsveränderungen, ist jedoch sehr träge», er-

Walter Mattenberger freut sich auf das Gordon Bennett-Rennen mit Start am ersten Samstag im September im Toggenburg. (mo)

läutert der 64-jährige Pilot. «Werfe ich eine Bananenschale aus dem Korb, steigt er in die Höhe. Wenn die Luft nachts abkühlt, sinkt der Ballon und wir müssen, wenn wir die Höhe halten wollen, mit Ballastabwurf ausgleichen. Wird es tagsüber wieder wärmer, steigen wir automatisch auf, da sich das Gas erwärmt und dadurch ausdehnt.»

bewahrt und als Ballaststoff verwendet. «So erhalten wir quasi gratis AbwurfMaterial.» Auch das Schlafen sei nicht einfach auf dieser kleinen Fläche, man beschränke sich abwechslungsweise auf «Powernaps» während etwa 30 Minuten. «Um das Thromboserisiko klein zu halten, bewegen wir uns ständig und laufen im Stehen.»

Vorbereitung ist wichtig

Die Begeisterung

Beim Start am «Gordon Bennet»-Anlass erhalten die Piloten umfangreiche Meteodaten und müssen damit ihre Strategie definieren. Dazu Mattenberger: «Ein wichtiger Punkt beim Ballonfahren ist die Vorbereitung. Weiss ich ungefähr, in welche Richtung der Wind weht, kann ich mir die topographischen Verhältnisse zu Nutze machen.» Weiter nicht erstaunlich, dass die beiden Piloten Mattenberger und Krebs bereits heute die Luftfahrkarten von ganz Europa studieren und sich markante Merkmale einzuprägen versuchen. Ebenfalls wichtig ist, die Flugbeschränkungsgebiete zu kennen.

Angesprochen auf die Faszination des Ballonfahrens schwärmt der Nürensdorfer: «Das Spiel mit der Natur finde ich absolut genial. Die Ruhe ist einmalig. Man muss mit den Naturkräften zusammenarbeiten, der Wind bestimmt die Geschwindigkeit und den Drift, so liegt es an uns, diesen nach unseren Wünschen und Zielen zu nutzen. Ich kann ja den Ballon nicht steuern, nur die Höhe verändern und mich dadurch in andere Windströme lenken und die Richtung ändern. Ich muss immer die Wetterlage beobachten und neue Entscheidungen treffen. Nicht zu vergessen ist natürlich auch die Aussicht aus dem Korb. Bei einer Meeresüberquerung sahen wir Delfine springen oder über Spanien wurden wir plötzlich von einem Kampfjet begrüsst. Das sind Momente, die man nie mehr vergisst.» Und zum Schluss des Gesprächs präzisiert Mattenberger: «Am diesjährigen Gordon Bennett hat jeder Ballon einen Live-Tracker dabei. Die einzelnen Flugrouten können unter www.gordonbennett2012.ch mitver◾ folgt werden.

Keine Privatsphäre

Mit dem Ballon «Ajoie» bestreiten die beiden Piloten das Rennen. (zvg)

Nicht zu unterschätzen sei auch der mentale Bereich, sagt der Nürensdorfer. «Man muss sich sehr gut kennen, um eine solch lange Zeit auf kleinstem Raum zusammen durchzustehen. Auch darf man sich nicht schämen, vor den Augen seines Partners seine Notdurft zu verrichten», erzählt er weiter. Die Flüssigkeit wird übrigens separat auf­


Dorf-Blitz

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Sport

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Kulturverein Fenerbahçe Bassersdorf mit Basketballteam

«Eine sinnvolle Investition in die Jugend» Schon fast zehn Jahre engagiert sich der türkische Kulturverein Fenerbahçe Bassersdorf neben seinem normalen Vereinsleben auch im sozialen Bereich. Seit vergangenem Jahr betreibt er neu auch ein eigenes Basketballteam. Damit will man im Dorf einen Beitrag zur Jugendarbeit leisten. von Reto Hoffmann «Unsere Aktivitäten beabsichtigen in sozialen, kulturellen und sportlichen Bereichen die Bedürfnisse der in Bassersdorf und Umgebung wohnhaften Jugendlichen zu erfüllen», sagt Fenerbahçe-Präsident Sansal Caglar. Bis jetzt habe sich der 2003 gegründete Verein vor allem bei sozialen Projekten engagiert. So leisten die Mitglieder auch finanzielle Unterstützung für Familien, welche sich zum Beispiel eine höhere Schulausbildung für ihre Kinder nicht leisten können. Oder auch schon wurde eine Hilfsaktion für Erdbebenopfer in der Türkei durchgeführt. Seit vergangenem Jahr betätigt sich Fenerbahçe nun auch im Bereich Jugendsport. So wurde der Basketball Club Fenerbahçe Basserdorf ins Leben gerufen. «Basketball ist eine gute Ergänzung zum bestehenden Sportangebot für Jugendliche in der Gemeinde», meint Vereins­ präsident Caglar.

Erstmals an Meisterschaft In der Saison 2011/12 hat das Team des BC Fenerbahçe nun erstmals an

Das Basketball-Team Fenerbahçe Bassersdorf freut sich nach erfolgreichem Final­ spiel ausgelassen über den Aufstieg in die dritte Liga. (Bilder: Reto Hoffmann)

Patrick Steiner kann sich gegen die St. Gallen Huskies durchsetzen.

der Nord-Ostschweizer Meisterschaft in der vierten Liga der Senioren teilgenommen. Dem Team, das aus 12 Nationen besteht und sich aus 18 ­lizenzierten Spielern aus den Gemeinden Bassersdorf und Nürensdorf zusammensetzt, glückte der Einstieg auf Anhieb. Von den zwölf Spielen, welche ausgetragen wurden, konnten sie zehn für sich entscheiden. Ende April fanden dann die Play-Off-­ Runden statt. Auch hier lief es wie am Schnürchen. Auswärts bezwangen die Bassersdorfer im zweitletzten Spiel den BC Uni St. Gallen Huskies mit 61 zu 45 Punkten.

das ganze Finalspiel mitverfolgte, zeigte sich begeistert über den Spieleinsatz des Teams, aber auch über das Engagement des Vereins Fenerbahçe, sich für die Anliegen der Jugend in Bassersdorf einzusetzen.

Schon nach diesem Spiel war klar, dass Fenerbahçe den Aufstieg in die dritte Liga schaffen würde. Denn selbst mit 15 Punkten Rückstand wäre ihnen der Platz in der nächst

Gemeinderat Richard Dunkel übergibt dem Trainer von Fenerbahçe, Ekrem Gönueltas, den begehrten Pokal.

höheren Liga sicher gewesen. So konnten die Basserdorfer beim Finalspiel, das am letzten Sonntag im April in der Turnhalle des Schulhauses Geeren ausgetragen wurde, locker ans Werk gehen. Trotzdem liessen die Meisterschaftsneulinge auch hier nichts anbrennen. In einem packenden Finalspiel vor rund 50 Fans gegen die Uni St. Gallen Huskies erspielten sie sich ein komfortables 59:44 Schlussresultat.

Pokal zum Aufstieg Entsprechend gross war dann auch die Freude, als die Mannschaft im ­Anschluss aus den Händen des Basserdorfer Gemeinderates Richard Dunkel den verdienten Pokal in Empfang nehmen durfte. Der Vorsteher des Ressorts Gesellschaft + Kultur, welcher

Weitere Mannschaften Dieser Aufstieg ist nun dem Vereinspräsidenten sowie dem Trainer von Fenerbahçe Motivation genug, in ­der nächsten Zeit weitere Mannschaften ins Leben zu rufen, um auch ­jüngeren Basketballinteressierten in Bassersdorf die Möglichkeit zu ­bieten, diese Sportart zu betreiben. Auch Richard Dunkel begrüsst dieses Vorhaben. «Wenn wir so die Jugendlichen von der Strasse holen können, ist das eine sinnvolle Sache», meinte der Gemeinderat. ◾

Tolga Seringen von Fenerbahçe gelingt, es die gegnerische Mauer zu durch­ brechen.


Gesundheit

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Dorf-Blitz

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Naturmineralien – Schätze für unsere Gesundheit Zeolith zählt zu den für den Menschen bedeutsamsten Naturmineralien. Es existieren über 100 erforschte Zeolith-Arten, eine davon heisst Klinoptilolith. Entstanden ist sie vor Jahrmillionen nach Vulkanausbrüchen, bei denen Lava und Asche – angereichert durch Mineralstoffe – aus den Tiefen der Erde oder dem Meerwasser zu Vulkangestein erstarrten. Der hohe Siliziumgehalt, die Ionenaustauschfunktion und die Adsorptionseigenschaften sowie die Katalysatorfunktion in biologischen Prozessen sind besonders charakteristisch. Der Natur-Klinoptilolith hat diese Funktionen bis heute beibehalten, wodurch eine stark antioxidative Wirkung erzielt wird und die Absorption von stark belasten-

den Stoffen verbessert wird. Der Klinoptilolith ist das Mineral mit dem höchsten Anteil an Sauerstoffatomen. Für den gesundheitsbewussten Menschen ist es wesentlich, dass er wieder zu einer regelmässigen Entgiftung findet. Umso mehr, da die Summe der Giftbelastungen ständig zunimmt. Hier sei als Beispiel auf die chemischen Rückstände aus der Nahrung hingewiesen. Dadurch werden im Körper «freie Radikale» ausgestossen, die Zellen und wichtige Proteine zerstören können und damit zu Krankheit und vorzeitiger Alterung führen. Das Vulkanmineral Klinoptilolith kann als Nahrungsergänzungsmittel zur Entgiftung einen wertvollen Beitrag leisten.

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Klinoptilolith wird vom Körper nicht aufgenommen, er durchwandert den Körper und wirkt bei Einnahme als Pulver in Wasser sowohl durch Adsorption als auch durch Ionenaustausch. Das bedeutet, dass zum Beispiel freie Radikale angesogen und ausgeschieden, überschüssige belastende Stoffe durch Ionentausch ausgewechselt und aus dem Körper ausgeschieden werden. Da wo herkömmliche Mineralien vom Körper nicht aufgenommen werden können, weil deren Platz im Organismus von Schadstoffen besetzt sind, kann der Klinoptilolith diese Schadstoffe wie ein Schwamm aufsaugen und ausleiten.

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Dorf-Blitz

Alltag im Dorf

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Nach neun Jahren die Verantwortung als Präsidentin weiter gegeben

Elisabeth Peter bleibt dem Frauenverein erhalten Vor über zehn Jahren trat sie dem Frauenverein Oberwil-Birchwil bei, der bereits 1892 gegründet wurde. Ein Jahr lang war sie als buchhalterisch ausgebildete Fachfrau die Kassiererin des Vereins. Ein Jahr später wurde sie bereits zur Präsidentin gewählt. In den neun Jahren ihrer Amtszeit verjüngte sich der Altersdurchschnitt der 288 weiblichen Mitglieder. von Susanne Beck Die dreifache Mutter und Hausfrau meint sinnierend: «Ich übernahm vor neun Jahren das Amt der Präsidentin mit optimalen Konditionen; sämtliche Mitglieder und der ganze Vorstand waren mir wohlgesinnt.» Ihrer Nachfolgerin, Monika Kuipers-Kuster, übergab sie daher anlässlich der diesjährigen GV Ende März die Position im selben idealen Umfeld. Die Loyalität unter den verschiedenen Frauen ist gross, was nicht selbstverständlich ist. Die jüngste Frau ist 32 Jahre, die Älteste jedoch bereits 94 Jahre alt. Über all die Jahre schätzte die Gattin eines Bauern in Oberwil den Zusammenhalt nicht nur unter den Damen des Vorstandes. Es haben sich einige Freundschaften entwickelt, die sie nicht entbehren möchte.

Abwechslung Anlässe wie der Suppenzmittag im November, die Chilbi in Nürensdorf oder beispielsweise einen Kochkurs unter «gleichgesinnten Küchenfeen» möchte sie nicht missen. Als Vereinsmitglied ohne Charge wird es in Zukunft viel unbeschwerter für sie sein. Dann ist da auch noch die Ludothek in Nürensdorf, welche ebenfalls unter dem Patronat des Vereins steht und deshalb auch finanziell über diese Institution abgesichert ist. Auf die Frage, weshalb der Verein so viele Mitglieder habe, meint die ehemalige Präsidentin, dass es für ortsansässige Frauen beinahe so etwas wie eine Selbstverständlichkeit sei, wenn man dazugehöre. Oberwil und Birchwil zählen zusammen etwa 1850 Einwohner, davon ist ein Zehntel mindestens Mitglied und Gönner des Frauenvereins. Einige ehemals Aktive, welche nicht mehr in Oberwil oder Birchwil wohnen, be-

Im Drei-Generationen-Wohnhaus in Oberwil fühlt sich Elisabeth Peter wohl. (sb)

trachten es jedoch noch immer als Ehre, den Verein zu unterstützen.

Zusammenhalt Zum 120-jährigen Bestehen des Vereins im 2012 hatten die Frauen vor einem Jahr bereits die Idee, ein Kochbuch mit verschiedenen Rezepten aus aller Welt zusammenzutragen. 62 kreative Vereinsfrauen plus Rezepte des Restaurants Linde (Oberwil) und der «Kreuzstrasse» (Birchwil) ergaben letztlich110 Kochkreationen. Die Vielfalt reicht von alltäglichen Saisongerichten bis hin zu gewagten exotischen Köstlichkeiten, von scharfen bis zu süssen Versuchungen. «Beim Überarbeiten des Kochbuches durfte ich nicht mit leerem Bauch dahinter sitzen», meint die 41-Jährige lachend, «zu sehr wurde ich dann vom Knurren meines Magens abgelenkt.»

Mehr Zeit Nun freut sich die Oberwilerin zuerst einmal darüber, dass sie künftig etwas mehr Zeit für sich, ihren zehnjährigen Sohn Lukas, ihre sechseinhalbjährige Tochter Linda und ihren dreijährigen Sohn Pascal hat. So kann Elsabeth Peter unbelasteter mit ihren Kindern zum Schwimmen fahren oder den Jüngsten zur Spielgruppe bringen. Der Bauernhof, auf dem sie mit ihrem Mann, ihren Kindern und den Schwiegereltern wohnt, ist etwas abgelegen und soziale Kontakte erfordern Mobilität; sie ist entweder mit

Fahrrad, Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. In ihren Jugendjahren habe sie nie damit gerechnet, einen Bauer zu heiraten, verrät Elisabeth Peter. An einem Anlass der Landjugendgruppen lernte sie jedoch Martin kennen und sämtliche Vorhaltungen waren schnell vergessen. Seit bald sechs Jahren führt er zusammen mit einem Nachbarn eine Tierhaltergemeinschaft. Diese Lösung macht es möglich, dass jeder zweite Sonntag arbeitsfrei ist und auch Ferien möglich sind. Weitere Abwechslung hat die Familienfrau auf der Gemeindeverwaltung Winkel: Hier widmet sie sich einen Tag pro Woche der Bearbeitung von Grundstückgewinnsteuern; für sie ein willkommener Ausgleich zum Muttersein. ◾

«Gluschtige» Rezepte Das Kochbuch des Frauenvereins Oberwil-Birchwil kann unter anderem im Volg in Oberwil und auch im Lädeli «Jm Centrum» des gemeinnützigen Frauenvereins Bassersdorf bezogen werden. Das liebevoll zusammengestellte Ring-Buch mit dem Titel «Unsere Lieblingsrezepte» gibt es zum Preis von 30 Franken zu kaufen. (sb)

Unsere

Produktion Die beiden Restaurants haben sich auch finanziell an der Produktion der Bücher beteiligt. Hauptsponsoren sind die Raiffeisenbank Oberembrach-Bassersdorf-Wallisellen und die Kulturkommission der Gemeinde Nürensdorf. Claudia Eichmann, seit Jahren eines der 288 Mitglieder, hat zudem unentgeltlich das Layout des Buches gestaltet. Elisabeth Peter hat auch Rezepte eines Kochkurses, den einige Frauen des Vereins gemeinsam bei Maria Wyss-Lal im Oktober 2010 besuchten, integriert. Die dreifache Mutter liebt besonders indische Rezepte und auf ausgewogene und saisonale Küche legt sie grossen Wert.

Lieblingsrezepte

frauenverein

oberwil • birchwil

Das Kochbuch mit attraktiv gestaltetem Umschlag lädt zum Stöbern und Ausprobieren ein. (zvg)


Reisen

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Dorf-Blitz

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An den Ufern des Lago Maggiore: So nah und so wunderschön

Klares Wasser, sonnige Terrassen und hohe Berge «Auf der Alpennordseite regnerisches und kühles Wetter; auf der Alpensüdseite mehrheitlich sonnig und angenehm warm bei etwa 21 Grad.» Diese Durchsage des Radio-Meteorologen erleichtert uns die Entscheidung für unser Reiseziel. Gepackt ist schnell und so fahren wir mit viel Freude der Sonne entgegen, Richtung Süden nach Italien. von Monica Plüss Dass wir für einmal erst am Montag in die Ferien fahren, erweist sich in diesem Fall als klarer Vorteil, wurde doch sowohl am Samstag wie auch am Sonntag der übliche Stau vor dem Gotthard gemeldet. Anscheinend sind doch nicht alle Familien mit dem Flieger in die Ferien verreist. Am Montag rollt der Verkehr gemächlich und so stehen wir nach gut drei Stunden bereits am Zoll von Ponte Tresa. Respektive: Wir werden durchgewinkt, von stehen kann keine Rede sein. Wir haben keine Unterkunft gebucht, also sind wir sehr flexibel und offen für Neues. Wir passieren die Ortschaft Luino, europaweit bekannt für den am Mittwoch stattfindenden Markt. Nach weiteren sieben Kilometern an der Ostküste des Lago Maggiore fahren wir in das kleine Dörfchen «Porto Valtravaglia», direkt am Lago Maggiore gelegen. Auf der linken Strassenseite entdecken wir ein modernes und ansprechendes Hotel, in welches wir zehn Minuten später auch einchecken.

Fähre zwischen Laveno und Verbania; die direkte Verbindung auf dem Lago Maggiore. (Bilder: Monica Plüss)

Die Seilbahn: Liebevoll «FarbeimerBahn» genannt.

Wandergebiet. Viel mehr an touristischen Attraktionen bietet «Porto Valtravaglia» allerdings nicht; auch Einkaufsläden gibt es kaum. So fahren wir am nächsten Tag in das nahegelegene Laveno.

Schiff erreicht werden; zudem erübrigt sich mit einer Anreise auf dem Wasser die notorisch schwierige Parkplatzsuche. Aus ganz Europa reisen Touristen an, um hier Schnäppchen zu erlangen. Auslagen mit Lederwaren dominieren, aber auch Stände mit regionalen Lebensmitteln und Blumen, Strickwaren, Jeans und Modeschmuck säumen die Strassen und Gässchen. Überall herrscht ein emsiges Treiben. Leider gibt es auf dem Markt in Luino auch immer mehr Taschendiebe, wie wir selbst erfahren müssen: «Es kommt hier immer häufiger vor», erklärt uns ein «carabiniere» etwas später. Ärgerlich. Trotzdem aber vermag dieses negative Erlebnis nicht, uns den wunderschönen Gesamteindruck dieser Region zu vermiesen. ◾

Wie Farbeimer Laveno ist ein kleineres Städtchen, in dem am Dienstag jeweils reges Treiben herrscht, weil sich im Zentrum ein Marktstand an den anderen reiht. Leder- und Strickwaren, Modeschmuck und Lebensmittel aus der Region sind im Angebot, und sogar auch lebende Tiere. Mehr als für den Markt ist Laveno aber bekannt, weil von hier aus eine Autofähre in die Stadt Verbania führt, die über 30 000 Einwohner zählt. Diese Verbindung ist die einzige Fährverbindung über den Lago Maggiore.

wunderschöne Aussicht über den Lago Maggiore bis in die Walliser Alpen und südlich bis nach Mailand. Das Ausflugsziel wird auch von Paragleitern sehr geschätzt, welche die Absprungplattform auf dem Berggipfel gerne nutzen oder von Hotelbesuchern, um die Ruhe und den Sonnenuntergang zu geniessen.

Touristen aus ganz Europa Am nächsten Tag nutzen wir die Gelegenheit und fahren mit dem Schiff zum Markt in Luino. Nach einer halben Stunde legt das vollbesetzte Schiff in der Hafenstadt an und schon werden die Besucher mit der ganzen Menschenmasse auf den Markt geschoben. Auch von Ascona, Locarno und Brissago kann Luino bequem per

Kulinarisch perfekt Nach der Reise und knurrendem Magen entschliessen wir uns, das hoteleigene Restaurant zu testen. An einem Tisch mit Seesicht lassen wir uns kulinarisch verwöhnen. Die Küche erweist sich als ausgezeichnet und so trägt unser verspäteter Lunch klar das Prädikat «perfekt». Frisch gestärkt gehen wir auf Entdeckungstour; schnell zieht es uns an den wunderschönen See; die Promenade lädt zum Flanieren ein, oder auch zum Velofahren. Velos und Elektrobikes könnten im Hotel gemietet werden; die Gegend gilt auch als beliebtes

Nach einem kurzen Rundgang durch den Markt, entscheiden wir uns für etwas mehr Ruhe und besteigen die nahegelegene Seilbahn, die auf den 1062 Meter hohen «Sasso del Ferro» führt. Die Seilbahn wird von den Einwohnern «Farbeimer-Bahn» genannt, weil die kleinen Gondeln auch tasächlich so aussehen. Die Kabinen der «Farbeimerbahn» haben keine Sitzplätze, denn sie fassen nur gerade zwei aufrecht stehende Personen. Es gibt offene und überdachte Kabinen. Die Fahrt dauert rund eine Viertelstunde und lohnt sich allemal; denn oben angekommen, bietet sich eine

Überwältigend schöne Aussicht bis weit in die Berge.


Dorf-Blitz

Veranstaltungen

05/2012

Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag Datum

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Zeit

Veranstalter

Anlass

Fr 01.06. 06.45 - 17.30 Waldverein Ba/Nü Exkursion mit dem Waldverein nach Langenthal

Ort/Kontakt

Sa 02.06. 08.00 - 17.00 OK Flohmarkt Flohmarkt Sa 02.06. 14.00 - 16.30 Naturschutz Ba/Nü (NBN Kids) Kinderexkursion: «Schmetterlinge im Pantliried» Sa 02.06. 18.00 FC Ba Heimspiel FC Bassersdorf 1 – FC Niederweningen 02.06. 10.00 - 17.00 Sa-So Schützengesellschaft Feldschiessen 03.06. 09.00 - 11.00 Sa 09.06. 13.30 - 16.00 Naturschutz Ba/Nü (NBN) Exkursion: «Die faszinierende Welt der Käfer» 15.06. 17.00 - 02.00 Fr-So 16.06. 12.00 - 02.00 OK Chilbi Chilbi 17.06. 12.00 - 24.00 So 17.06. 14.00 FC Ba Heimspiel FC Bassersdorf 1 – FC Embrach Mi 20.06. Komitee Basi-Fisch Basi-Fisch 2012 (Ausweichdatum 27.6.) Di 26.06. 19.30 Gemeinde Gemeindeversammlung Exkursion für Erwachsene u. Kinder: «Wild- und Sa 30.06. 14.00 Naturschutz Ba/Nü (NBN) Honigbienen brauchen blühendes Land»

Infos: Johannes Graf 044 836 71 52, johannes.graf@bluewin.ch Parkplatz hinter dem alten Dorfschulhaus (Bibliothek) Treffpunkt Parkplatz Rest. Kreuzstrasse, Bi bxa Schützenhaus Bettensee, Kloten Infos: www.nbn.ch Parkplatz altes Dorfschulhaus bxa Freibad Hasenbühl (www.basi-fisch.ch) bxa, Mehrzweckraum Pausenplatz Schulhaus Hatzenbühl, Nü (www.nbn.ch)

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Datum Zeit Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Nach Bedarf Gemeindepräsidentin Jeweils Mo Altersforum Ba Jeden 1. Fr Jeden Do 08.00 - 12.30 Polizei Ba Regelmässig Gemeinn. Frauenverein Jeden 1. Sa 10.00 - 12.00 Sagi und Schmitte

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00) Regelmässige Spaziergänge und Wanderungen Vorträge Bassersdorfer Wochen-Frischmarkt Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2./4. Do) Öffentliche Vorführungen (April-Oktober)

Gemeindehaus C Info: Tel. 044 837 08 24 oder 044 836 91 89 Vorplatz Migros Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch Sagi im Wisental, Schmitte Ba

Weitere Details zu Vereinseinträgen/Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag Datum Sa

02.06.

Zeit

Veranstalter

Anlass

09.00 - 11.30 Arbeitsgruppe «Wohnen im Alter» Austausch-Forum «Wohnen im Alter in Brütten» 10.00 - 12.00 Freie Übung 4 Sa 02.06. Schiessverein 13.30 - 16.00 Jungschützenkurs 6 So 03.06. 08.00 - 12.00 Schiessverein Eidg. Feldschiessen So 03.06. Samariterverein Samariter-Reise Di 05.06. 20.15. Pol. Gemeinde Gemeindeversammlung Fr 08.06. 20.15 Kulturkomission Liederabend mit Dodo Hug und Efisio Contini Fr 08.06. Gemeinderat Jungbürgerfeier Fr - So 08.06. - 10.06. ZTV Regionalmeisterschaft Sa/So 09.06. - 10.06. Schiessverein Kant. Schützenfest Graubünden Fr 15.06. 10.00 Altersforum Seniorenausflug zum Seleger Moor Sa 16.06. 08.00 - 16.00 Frauenverein Antiquitäten- und Flohmarkt mit Dorfplatzkafi Sa 16.06. 13.00 - 16.30 Schiessverein Jungschützentag Sa/So 16.06. - 17.06. KSTV Kantonalturnfest Schwyz Einzel Sa/So 23.06. - 24.06. KSTV Kantonalturnfest Schwyz Verein

Ort/Kontakt Gemeindesaal Schützenhaus Brü Schiessplatz Guldital in Rickenbach Mehrzweckhalle Chapf Mehrzweckhalle Chapf Wettkampfanlage Auf einem Schiessplatz in Mittelbünden Gemeindehausparkplatz, Anm. bis 4.6.: Anette Wälti, Tel. 052 345 24 16 oder Lilly Salzmann, Tel. 052 345 23 33. Gemeindeplatz und -saal, Infos R. Dünki, 079 347 69 39, rosmarie.duenki@hispeed.ch Schiessstand Dinhard Wettkampfanlage Wettkampfanlage

Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp/Min.) Wichtige Nummern: Notruf ☎ 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale ☎ 145 / Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


Veranstaltungen

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Dorf-Blitz

05/2012

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Datum Zeit Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Jeden Mo Jeden Di Jeden Di

Frauenriege Mittagstisch Seniorinnen und Senioren Turnen für ältere Frauen mit Ruth Hegner

Turnhalle Chapf Gemeindesaal Gemeindesaal Turnhalle Chapf, Anm. bis 17.6. bei Tina Huber 052 345 08 85, hubschu@gmx.ch Turnhalle Chapf

19.30 - 21.00 ab 12.00 14.00 - 15.00

Turnverein Brü Altersforum/Pro Senectute Altersforum/Pro Senectute

Jeden Di 16.30 - 17.30 Turnverein Brü KiTu (Turnen für Kindergartenkinder) ab 21.8. Jeden Di 18.00 - 19.30 Turnverein Brü Juspo-Knaben (1.-4. und 5.-9. Klasse) Jeden Di 19.30 - 21.45 Turnverein Brü Aktivriege (Herren ab 16 Jahren) und Fr 20.00 - 21.45 18.15 - 19.30 Juspo-Mädchen (1.-4. Klasse) Jeden Mi Turnverein Brü 18.15 - 19.45 Juspo-Mädchen (5.-9. Klasse) Jeden Mi 20.00 - 21.30 Turnverein Brü Damenriege (Damen ab 16 Jahren) und Fr 20.00 - 21.45 Jeden Do 20.00 - 21.45 Turnverein Brü Männerriege Jeden 2. Do 20.00 Samariterverein Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm Jeden 2. + 4. Do 09.30 - 11.00 MuKi-Team MuKi-Treff für Mütter/Väter mit 0- bis 4-Jährigen Jeden letzten Do 14.00 - 17.00 Altersforum/Pro Senectute Seniorinnen-Spielnachmittag Jeden 2. Fr 14.00 - 16.00 Jugendsekr. Winterthur-Land Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann Jeden Sa 14.00 - 17.00 Pfadi Nepomuk Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Turnhalle Chapf Turnhalle Chapf Turnhalle Chapf Turnhalle Chapf Schulhaus Chapf Dachraum Gemeindezentrum Gemeindesaal Gemeindesaal Infos: www.pfadinepomuk.ch

Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe Tag Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Sa

10.00 - 12.00

Schützenverein Nü

Freie Übung 4

Schützenhaus Brütten Treffpunkt Parkplatz Rest. Kreuzstrasse, Bi

02.06.

Sa 02.06. 14.00 - 16.30 Naturschutz Ba/Nü (NBN Kids) Kinderexkursion: «Schmetterlinge im Pantliried» Sa 02.06. 16.00 Verein für Familiengärten Gartenfest Mi 06.06. 14.00 Nüeri-Netz Jassnachmittag Do 07.06. 19.30 Männerchor Singen im Altersheim Elternbildung: «Kinder bei Konflikten begleiten – Do 07.06. 19.30 - 21.30 Elternrat Sunnerain Frieden schliessen gewusst wie» mit Gabi Moser Sa 09.06. 10.00 - 20.00 ASV Ob Volksschiessen Sa 09.06. 13.30 – 16.00 Naturschutz Ba/Nü Exkursion: «Die faszinierende Welt der Käfer» Sa 09.06. 13.45 Gem. Chor Ob/Bi Maisingen für SeniorInnen und Chorfreunde 09.06. - 15.00 - 22.00 Sa/So ASV Nü Volksschiessen 10.06. 10.00 - 17.00 Di 12.06. Frauenverein Ob/Bi Tagesausflug nach Wil/SG Mi 13.06. 10.00 Nüeri-Netz Wanderung Do 14.06. 18.30 Feuerwehr Altbach Delegiertenversammlung Fr 15.06. 20.15 Ref. Kirchgemeinde Ba/Nü Sommerserenade So 17.06. Pol. Gemeinde Abstimmungstermin Mi 20.06. 14.00 Nüeri-Netz Jassnachmittag Do 21.06. 14.00 Nüeri-Netz Nüeri-Netz-Treffen Do 21.06. 20.00 Männerchor Geburtstagssingen 1. Halbjahr Sa/So 23.06. - 24.06. Kavallerie Verein Kl. u. Umgebung Concours Complet Mi 27.06. 20.15 Pol. Gemeinde Gemeindeversammlung Exkursion für Erwachsen u. Kinder: «Wild- und Sa 30.06. 14.00 Naturschutz Ba/Nü Honigbienen brauchen blühendes Land»

Zentrum Bären Altersheim Breiti Ba Singsaal Schulhaus Hatzenbühl Armbrustschützenhaus Ob Infotafel Gubel, ausgangs Ba Richtung Wallisellen (www.nbn.ch) Schulhaus Oberwil Armbrustschützenhaus Nü Wil www.nueri-netz.ch Singsaal Schulhaus Hatzenbühl Kapelle Breite Zentrum Bären Zentrum Bären Kapelle Br Im Säget MZH Ebnet Pausenplatz Schulhaus Hatzenbühl, Nü (www.nbn.ch)

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Datum Zeit Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Nach Bedarf

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00) Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anmeldung: 044 836 80 83) Kidstreff (13.30-17) – Jugendtreff (17-21 od. 14-20) Gourmetplausch (für Mittelstufe, alle 14 Tage) Jugendtreff Mittagstisch (Anm. am Vorabend bis 21 Uhr, Tel./Fax: 044 836 55 82)

Gemeindehaus

Gemeindepräsident

Nach Bedarf Schulpflege Nü Jeden Mi abwechselnd Jugendtreff Authentic Jeden 2. Do 17.00 - 21.00 Jeannine Kummer 079 773 10 55 Jeden Fr 19.00 - 24.00 Jeden 11.30 - 14.00 Mittagstisch Mo, Di, Do, Fr Jeden Mo 09.00 - 10.00 Muki-Turnen Bi Jeden Di 10.00 - 11.00 Jeden Mo 15.15 - 17.00 Chrabbelgruppe Nü Jeden Mo 15.30 - 17.00 Frauenverein Ob/Bi Jeden Mo 20.00 - 22.00 Gemischter Chor Ob/Bi

Gemeindehaus Jugendtreff Nü, Hatzenbühlstrasse 51 authentic@plattformglattal.ch Tel. 044 836 31 88 Altes Schulhaus Ob

Muki/Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Mütter + Väter mit Kleinkindern English Conversation (Ausk. 044 836 53 93) Proben

Ref. Kirchgemeindesaal Schulhaus Ob Singsaal Sunnerain, Bi


Dorf-Blitz

Veranstaltungen

05/2012

55

Fortsetzung regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Datum Zeit Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Jeden Di/Mi Frauenverein Ob/Bi Jeden 1. Sa Frauenverein Nü/Br/Ha Jeden Di 18.00 - 19.30 Jugendriege Nü Jeden Di 20.00 - 22.00 Volleyballclub Nü Jeden Mi 19.00 - 23.00 Töffair Nü Jeden letzten Fr 19.00

Ludothek Ping Pong Jugendriege Training: 1.+ 2. Mannschaft (1./2. Liga) Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder Musikveranstaltung Seniorenzmittag (Anm. Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21) Jassnachmittag Mütter-/Väterberatung Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger Tel. 044 836 51 21) Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann Tel. 044 836 69 22) Bodyforming/Pilates MuKi-Turnen Mädchenriege Proben/Leitung: Tabea Herzog

Im Schloss, Nü, Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch Schulhaus Ebnet Turnhalle Hatzenbühl

Jeden 1. Mi 12.00 Frauenverein Ob/Bi Jeden 1. + 3. Mi 14.00 Nüeri-Netz Jeden 2. + 4. Mi 14.00 - 16.00 Kleinkindberatung Kt. Zürich Jeden Frauenverein Ob/Bi Mo/Mi/Do/Fr Jeden Do 08.45 - 09.45 Frauenverein Ob/Bi Jeden Do 09.00 - 10.00 Gymnastikverein Nü Jeden Do 09.00 - 10.00 MuKi Turnen Nü Jeden Do 17.30 - 19.00 Mädchenriege Nü Jeden Do 20.00 - 22.00 Männerchor Nü

Clubhaus Töffair Hinterdorfstrasse 27 Schulhaus Ob Rest. Bären Neu: Zentrum Bären Schulhaus Ob Schulhaus Ob Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi Turnhalle Hatzenbühl Turnhalle Hatzenbühl Singsaal Ebnet

Andere Gemeinden Tag Datum

Zeit

Jeden Mi 14.30 Jeden 2. Mi 14.00 - 17.30

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Regionaler Senioreninnen- und Senioren-Verband Winterthur Kulturkommission Kloten

Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Senioren Tanznachmittag für ältere Menschen

Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch) Stadtsaal Kloten

Wir bringen Farbe in Ihre Küche.

Steaks von 200 - 500 Gramm

Besuchen Sie unsere Ausstellung im Zentrum Gewerbe 88

Alte Winterthurerstrasse 88 • 8309 Nürensdorf Telefon 044 838 30 10 • www.weiss-kuechen.ch


Treffpunkt

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Dorf-Blitz

05/2012

kontaktwelt

internet kontaktwelt internet

online-musik

«grooveshark.com» setzt neue Massstäbe im Feld der Online-Musik. Zum einen gibt es kaum Titel oder Interpreten, die man hier nicht findet. Zum anderen überzeugen sowohl die Tonqualität als auch die Datenübertragungsgeschwindigkeit und die Bedienungsoberfläche der Seite. Das Zusammenstellen von Wiedergabelisten geht fast wie von selbst, und beim Stöbern können die unfertigen Listen bereits angehört werden. Ausserdem schlägt «grooveshark.com» jeweils aufgrund der gehörten Musik weitere Interpreten und Titel vor, was das Entdecken neuer Songs enorm leicht macht. Nach einer kostenlosen Registrierung werden die zusammengestellten Wiedergabelisten gespeichert und können jederzeit durchgehört oder erweitert werden.

www.grooveshark.com

kreuzworträtsel

Auf «kreuzwortraetsel.net» können Schwedenrätsel-Fans rätseln, bis ihnen die Köpfe rauchen. Mehr als 100 000 Fragen in verschiedenen, teilweise exotischen Kategorien warten darauf, beantwortet zu werden. Und es kommen laufend neue dazu, weil die Spieler selbst Fragen vorschlagen können. Um die Qualität zu erhalten, werden die vorgeschlagenen Fragen dann durch weitere Spieler verifiziert. Die Rätsel können direkt online gelöst werden. Für knifflige Wörter hat man einige Buchstaben-Joker zur Verfügung, und wenn man gar nicht mehr weiterkommt, kann man das Rätsel auflösen lassen. Die eigene Rätselleistung wird dann in Punkten bewertet und in eine Highscore-Liste eingetragen – man kann sich also auch mit anderen Spielern messen.

webcomic

www.kreuzwortraetsel.net

Webcomics sind ein Produkt des Internetzeitalters. Zeichner sind mittlerweile nicht mehr darauf angewiesen, dass sich ihre Comicbücher verkaufen oder dass ihre Cartoons in Zeitungen abgedruckt werden. Sie benötigen lediglich ein Publikum, und das lässt sich auch über das Internet erreichen. Ein Beispiel dafür sind die Comics des Zeichners «Abstruse Goose». Sie unterstehen einer «Creative Commons»-Lizenz, können allesamt auf seiner Internetseite angesehen und als eBook gratis heruntergeladen werden. Die Zeichnungen sind bewusst einfach gehalten, das Spezielle ist der Humor, der sich um Dinge wie Wissenschaft, Computer, Internet und Beziehungen dreht.

www.abstrusegoose.com

humor-sammelstelle

«9gag.com» ist eine Art Sammelstelle für witzige Bilder, fotografisch festgehaltene Katastrophen und sonstige humoristische Beiträge. Es gibt Fotomontagen, amüsante Sprüche, Verschreiber auf Schildern und Werbeplakaten, Comicstrips und alles, was die Community sonst noch für sehenswert hält. Jeder, der sich auf «9gag» registriert, kann selbst Bilder hochladen und diese so mit den anderen Besuchern teilen. Mit «Facebook-Likes» können die anderen User die Bilder dann bewerten oder auf «Social Media»-Plattformen verbreiten. «9gag» ist eine unterhaltsame Seite, auf der man ohne Langeweile auch für längere Zeit verweilen kann – das letzte Bild wird man nie angesehen haben.

dass oder das?

www.9gag.com

«dassdas.com» ist eine Seite mit einer Mission: Sie will die «dass/das?»-Frage für jedermann verständlich beantworten. Das das nötig ist, wird jedem grammatikalisch versierten Surfer beim Lesen von Mails und Besuchen auf «Social Media»-Plattformen ziemlich schnell klar. Obwohl es klare Regeln gibt, fällt vielen die Unterscheidung zwischen der Konjunktion «dass» und dem Artikel – beziehungsweise dem Pronomen – «das» schwer. Diese Regeln sind deshalb auf «dassdas.com» genau erklärt, und mit einigen Übungsbeispielen kann dann getestet werden, ob die Anwendung eben dieser Probleme bereitet. Ausserdem gibt es Links zu Sammlungen ziemlich peinlicher Rechtschreibefehler in Zeitungen und anderen Medien – ab und zu passiert es eben auch den «Profis». PS: Haben Sie den «dass/das»-Fehler in diesem Text gefunden?

www.dassdas.com

Texte: Kevin Knecht/Fotos: www


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Dorf-Blitz Mai 2012 by dorfblitz - Issuu