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Dorf-Blitz März 2014

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Nr. 3 27.03.2014 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Im Überblick

Am 1. November wird Migros ihren definitiven Standort eröffnen

Ordnung und Sauberkeit

Endspurt für Zentrum Bassersdorf Die Bauarbeiten für das neue Dorfzentrum in Bassersdorf sind weit fortgeschritten. Bereits per 1. Mai sind die ersten 31 Wohneinheiten im Baufeld A bezugsfertig, viele davon sind schon vermietet. Seit kurzem wird auch der Dorfplatz erstellt. Zeit, wieder einmal mit einer Bestandaufnahme über die Bautätigkeiten zu informieren.

neuen Coop. «Im Frühling 2015 sollte dann auch der Coop eingerichtet und betriebsbereit sein», erklärt Projektleiter Domagoj Beslic.

Sechstagewoche Seit 28 Jahren ist Walter Zihlmann bei den Gemeindewerken Bassersdorf als stellvertretender Strassenmeister angestellt. Unter anderem trägt er hier die Verantwortung für den Maschinenpark. Ende Mai geht er in den wohlverdienten Ruhestand. Seiten 4 / 5

Wahl-Podium In einem überparteilich geführten Wahlpodium haben sich die Bassersdorfer Exekutiv-Kandidaten dem Publikum vorgestellt. Um sieben Sitze bewerben sich acht Anwärter; eine interessante Ausgangslage. Seiten 11 + 13

Genügend Kandidaten

von Mano Reichling Im Baufeld A, dem östlichen Teil der Zentrums-Überbauung, sind derzeit die Arbeiten an der Fassade und letzte Montagearbeiten im Gange. Grosse Nachfrage ist für die Mietwohnungen auszuweisen: Am 1. Mai werden bereits die ersten 31 Wohnungen bezogen. Sieben Mieter werden gar schon am 25. April einziehen, sie wären sonst mit Terminschwierigkeiten konfrontiert gewesen. Diesen Mietern kam die HRS Real Estate AG grosszügig entgegen.

71 Mietwohnungen Im kommenden Mai werden dann noch die Umgebungsarbeiten fertig

gestellt. In beiden Gebäudeteilen schaffen weiträumige Dachgärten fliessende Übergänge zwischen Aussen- und Innenraum. Diese grünen Oasen sind begehbar und laden die Bewohnerinnen und Bewohner zum Verweilen und Beisammensein ein. Auch am ebenerdigen Dorfplatz haben die Arbeiten begonnen, diese sollen bis zur Eröffnung der Migros im Baufeld B – am 1. November dieses Jahres – fertig erstellt sein. Die 40 Wohnungen oberhalb des MigrosEinkaufcenters sind per 1. Februar 2015 bezugsbereit. Insgesamt werden dann 71 Mietwohnungen zur Verfügung stehen. Ab November, wenn die Migros eröffnet ist, beginnen im jetzigen Provisorium die Rückbauarbeiten und die Einrichtung des

Auffallend bei den Bautätigkeiten im Bassersdorfer Zentrum ist, dass oft an Samstagen gearbeitet wird. «Vor allem nutzt die Baumeisterunternehmung Streuli AG die Samstage für Vorbereitungsarbeiten. Auch werden die Fassaden am Samstag montiert, dort gab es einige Schwierigkeiten mit der Lieferung von Elementen. Dank der Sechstagewoche sind wir trotz der eng berechneten Terminplanung und ehrgeizigen Vorgaben genau im Zeitplan», erklärt Projektleiter Beslic. Die ganze bisherige Bauzeit sei ohne Probleme und vor allem ohne Unfälle vorüber gegangen, ist weiter zu erfahren.

Fortsetzung auf Seite 2

Zum ersten Wahlgang am kommenden Sonntag muss bei den Wahlen in die sechsköpfige Brüttener Exekutive nun doch keine Vakanz hingenommen werden: Die sechste Kandidatin heisst Erika Schäpper Trüb. Seite 21

Präsidium-Kampfwahl In Nürensdorf steht eine Kampfwahl bevor: Als Gemeindepräsident bewerben sich der bisherige Vizepräsident Christof Bösel (SVP) sowie Urs Buchegger (parteilos, neu). Seite 29

Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf

ab Seite 7 ab Seite 17 ab Seite 27

Projektleiter Domagoj Beslic bei der Stelle in der Tiefgarage, an der noch eine offene Stelle sichtbar ist. Dort führten wichtige Leitungen durch die Baustelle. (Bilder: Mano Reichling)


Thema des Monats

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Dorf-Blitz

03/2014

Spitze Feder Es muss anscheinend unheimlich anstrengend sein, höflich und zuvorkommend sein zu können, aber dies nicht zu wollen. Wäre es nicht viel einfacher, auf eine Person zuzugehen und die besagte Sitzgelegenheit anzubieten, als krampfhaft in die entgegengesetzte Richtung zu blicken und angestrengt abzuwarten, dass sich die Situation von selbst lösen möge? Als wichtig stufe ich auch ein, der nächsten Generation bezüglich Verhaltensregeln ein gutes Vorbild zu sein. Vor allem dann, wenn es um Alltagsmomente geht, welche nicht unter grosser Beobachtung und Anteilnahme anderer Menschen stehen, ist Zuvorkommenheit eine gute Sache. Wer einmal seine Sitzgelegenheit jemand Anderem verfügbar gemacht hat weiss, dass es sich lohnen

kann. Für eine solche Aktion bekommt man zwar weder Lohn oder Anerkennung noch Lob; es resultiert einzig ein angenehmes Gefühl der Zufriedenheit.

«Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.» Dieses Sprichwort hat seine Berechtigung. Es muss jedoch – und korrekterweise –

angefügt werden, dass auch Hans von Hänschen lernen kann. Beispiel gefällig? Kindern wird beigebracht, dass sie in einem öffentlichen Verkehrsmittel von ihrem Sitzplatz aufstehen sollen, sobald sich eine Person nähert, welche entweder eine körperliche Einschränkung hat oder grundsätzlich als «eine betagte Person fortgeschrittenen Alters» zu erkennen ist. Zu beobachten ist jedoch: Viele Erwachsene erinnern sich in einer solchen Situation anscheinend nur schwach oder gar nicht mehr an erzieherische Ratschläge von damals. Oft konzentrieren sie sich just in diesem Moment auf das Display ihres Mobiltelefons oder auf den Inhalt der vielleicht nicht mehr ganz aktuellen Tageszeitung.

Charakteristisch für das neue Zentrum Bassersdorf sind unter anderem der Pavillon und das Flachwasserbecken auf dem neuen Dorfplatz. Wird das Wasser abgelassen, entsteht eine grosszügige Nutzfläche, beispielsweise für den Wochenmarkt sowie andere Anlässe und Veranstaltungen. Wie von der zuständigen Stelle der Gemeinde zu erfahren ist, sind in diesen Wochen die Gespräche mit einem möglichen Pächter für den Pavillon im Gange.

Das neue Migros-Einkaufszentrum wird am 1. November eröffnet.

«Obwohl zum Teil viele Komponenten zusammen passen mussten. Beispielsweise wurde in der Tiefgarage eine Trafostation eingebaut. Bevor diese fertiggestellt war, führten mehrere EKZ- und Swisscom-Leitungen, deren ununterbrochener Betrieb immer gewährleistet werden musste, quer durch die Baustelle; wir konnten sie erst nach der Neuinstallation der Trafostation entfernen», so Beslic weiter. Eine Ecke in der Tiefgarage ist aus diesem Grund noch nicht zubetoniert. Dort laufen auch sämtliche Leitungen zwischen Flachwasserbecken und Zisterne zusammen, doch die können erst nach den erwähnten Abschlussarbeiten angeschlossen werden.

Seite der Unterniveaugarage wurde gebaut, auf der anderen Seite musste sie für die Kunden zuverlässig funktionieren, ausgestattet mit sämtlichen Brandschutz- und Sicherheitsvorkehrungen. Daneben bewegte sich die Kundschaft – natürlich gut geschützt – durch die Baustelle, während in der Höhe des Gebäudes die Ausbauarbeiten vonstatten gingen. Diese Umstände führten unter anderem dazu, dass verschiedene Arbeiten in der Nacht durchgeführt werden mussten. «Die ganze Koordination war und ist sehr aufwendig, aber dank der grossen Unterstützung der Unternehmer reibungslos abgelaufen», sagt Domagoj Beslic. ◾

Tobias Jäger

IMPRESSUM

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Chefredaktion · Susanne Reichling Dorf-Blitz Lättenstrasse 25 8308 Illnau Telefon 052 343 68 77 Natel 079 258 55 79 Fax 086 052 343 68 77 E-Mail redaktion@dorfblitz.ch Sekretariat: Inserate | Allgemeines · Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 Fax 044 836 30 67 E-Mail inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8

Webmaster · Reto Hoffmann

Erschwernisse kamen mit der Eröffnung des Migros-Provisoriums auf die Baufachleute zu. Auf der einen

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Produktionsleitung · Susanne Reichling | Annamaria Ress Redaktion · Nadja Bächi · Susanne Gutknecht · Reto Hoffmann · Tobias Jäger · Kevin Knecht · Sandra Lanz · Daniela Melcher · Yvonne Müller · Mano Reichling · Susanne Reichling · Annamaria Ress · Konrad Schwitter

Erschwerte Bedingungen

Wenn nun also das nächste Mal eine ältere Dame auf den bereits startbereiten Bus stürmt und sich unter Anstrengungen in die Fahrgastzelle wuchtet: Weshalb nicht aufstehen und ihr freundlich den eigenen Sitzplatz anbieten? Es kommt einem grossartigen Luxus gleich, dieses unerwartete Erfolgserlebnis geniessen zu dürfen. Das gegenseitige freundliche Zunicken vermag sogar, persönliche Genugtuung zu verbreiten. Ein überaus angenehmes Gefühl. Tobias Jäger

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Satz/Druck · Zehnder Print AG Hubstrasse 60 9500 Wil SG Mattstrasse 4 9532 Rickenbach TG Telefon 071 913 47 51 Fax 071 913 47 99 E-Mail dorfblitz@zehnder.ch Internet www.zehnder.ch

Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 24. April 2014.

Auflage 18. Jahrgang | 9100 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement Fr. 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.

Dorf-Blitz online


Dorf-Blitz 03/2014

Thema des Monats

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1 1 Die Grösse der Baustelle ist aus der Luft gut sichtbar. 2 Im Baufeld A sind die Installationen weit fortgeschritten. 3 Beispiel einer farbenfroh gestalteten Nasszelle in einer der Mietwohnungen. 4 Die Gebäude nehmen zusehend imposante Masse an.

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Der nächste Dorf-Blitz erscheint am Donnerstag, 24. April 2014

Der Inserate- und Redaktionsschluss ist ausnahmsweise (wegen der Ostertage) bereits am

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Monatsinterview

Dorf-Blitz 03/2014

Walter Zihlmann: 28 Jahre im Dienste der Gemeinde Bassersdorf

«Ich schätze den Umgang mit der Bevölkerung» Seit 28 Jahren ist der stellvertretende Strassenmeister Walter Zihlmann fast täglich in seinem orangen «Übergwändli» im Dorf unterwegs. Er kümmert sich um Ordnung und Sauberkeit auf den Bassersdorfer Strassen und Plätzen. Ende Mai geht der gelernte Landwirt nun in Pension. Im Interview blickt der 64-jährige Familienvater auf ein abwechslungsreiches Arbeitsleben zurück. von Reto Hoffmann

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang verlaufen? Am 1. März 1986, also vor 28 Jahren, bin ich zur Gemeinde Bassersdorf gestossen und habe als Strassenwärter, wie es damals hiess, angefangen. Nach fünf Jahren wurde ich dann zum Vorarbeiter, also zum stellvertretenden Strassenmeister ernannt; das bin ich bis heute geblieben. Aufgewachsen und zur Schule gegangen bin in Gattnau (Luzern). Nach der Volksschule habe ich eine Lehre absolviert und war dann Traktorführer in einem Bauern-Grossbetrieb. Doch dieser wurde später verkauft und ich zog mit meinen Eltern ins Zürcher Unterland. Mein Vater hatte in Oberembrach einen Gutsbetrieb übernommen. Doch ich habe nicht lange auf dem Hof gearbeitet, sondern wurde von der Metzgerei Angst in Zürich angestellt. Für diesen Grossbetrieb war ich 18 Jahre als Chauffeur unterwegs, bevor ich zur Gemeinde Bassersdorf kam. Ich bin dann zu dieser Zeit auch von Oberembrach nach Nürensdorf gezogen, wo ich noch heute wohne.

Welches ist Ihr Verantwortungsbereich bei den Gemeindewerken? Wir sind hier ein Team von sieben Leuten, plus einem Auszubildenden. Jeder von uns hat seinen Bereich, welchen er betreut. Als stellvertretender Strassenmeister habe ich den ganzen Maschinen- und Wagenpark in der Verantwortung. Ich bin unter anderem auch für die Beschaffung von Ersatzfahrzeugen und Neuwagen zuständig und er-

Zu Walter Zihlmanns Arbeiten gehört auch der Unterhalt der Signaltafeln. (Bilder: Reto Hoffmann)

abeite Offert-Unterlagen für neue den kostenpflichtigen Flughafen-WetGerätschaften. terdienst konsultieren müssen. 2014 musste bis jetzt, Mitte März, noch nie Was gehört sonst noch zu Ihren Schnee geräumt und nur vier Mal getäglichen Arbeiten? salzen werden. Der letzte Pfadeinsatz Ich sorge dafür, dass die Kommunal- war am 31. Dezember des vergangefahrzeug-Flotte sich immer in gutem nen Jahres. Zustand befindet und alles einwandfrei funktioniert. Wenn ein Wagen Sie haben es angesprochen: oder Gerät defekt ist, kümmere ich Bis jetzt hatten wir ja einen mich um die Reparatur. Mein Bereich sehr bescheidenen Winter. ist weiter auch der Strassenunterhalt Hatte das Auswirkungen auf und die Reinigung auf Gemeindege- Ihre Arbeit? biet. Das beinhaltet beispielsweise Dank des warmen Wetters konnten auch das Wechseln von Signalisati- wir Anfang März, also einen Monat onstafeln sowie das Entfernen von früher als sonst, bereits die SchneeGraffiti-Sprayereien und Klebern an pfähle entlang der Strassen einsamSignaltafeln und an öffentlichen Bau- meln, die Strassenmarkierungen reiten. Oder, ich kümmere mich um die nigen und defekte Leuchtlinsen ersetReparatur von Schlaglöchern in den Strassenbelägen, welche im Winter «Dank des warmen durch den Frost entstanden sind.

Welches sind die klassischen Arbeiten im Winter? Da steht natürlich der Winterdienst im Vordergrund. Wir haben im Turnus Pikett-Dienst, das heisst, wir müssen um drei Uhr morgens eine Kontrollfahrt auf dem Gemeindegebiet machen, um zu entscheiden, ob eine Schneeräumung oder das Salzen der Strassen nötig ist. Dafür holen wir uns die Wetterinformationen neuerdings via Wetter App von Meteo Schweiz. Früher haben wir jeweils

Wetters konnten wir Anfang März, also einen Monat früher als sonst, bereits die Schneepfähle entlang der Strassen einsammeln»

vorziehen konnten. Für mich heisst es um diese Zeit auch: Die Sommergeräte – zum Beispiel die Rasenmäher – aus der unteren Einstellhalle des Werkhofes heraufholen und die

«Damals mussten wir auch noch in den gemeindeeigenen Wald, um selber Strassenpfähle zu schlagen» Wintergeräte wie Schneepflüge reinigen, instand stellen und in der Halle versorgen. Weiter holen wir die Pfadschlitten zurück, die wir an unsere privaten Vertragsfahrer, welche uns bei der Schneeräumung unterstützen, ausgegeben haben.

Ist dieser Winter aus Ihrer Erfahrung nun aussergewöhnlich mild, oder kam das schon öfters vor?

Das ist eigentlich keine Seltenheit. Den letzten strengen Winter hatten wir 2006, wenn ich mich richtig erinnere. Früher, als ich als Strassenwart angefangen habe, da gab es eigentlich jede Wintersaison einmal zen. Ein anderes Team konnte bereits richtig Schnee. Damals mussten wir die Spiel-Sandkästen bei verschiede- auch noch in den gemeindeeigenen nen Schul- und Kindergartenanlagen Wald, um selber Strassenpfähle zu herrichten. Das sind klassische Früh- schlagen. Diese bekommen wir heute lingsarbeiten, welche wir dieses Jahr von einem Zulieferer.


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Monatsinterview

Was steht denn bei Ihnen im Frühling und Sommer an?

bxa oder im katholischen Kirchgemeindehaus.

Im Frühling kümmern wir uns um die Unkrautbeseitigung an den Strassenrändern. Diese können wir mit einem speziellen Abrandgerät be-

Sind Sie auch für die Pflanzenpflege zuständig?

«Eine Aufgabe, welche ebenfalls in unseren Bereich fällt, ist die Bestuhlung bei Gemeindeanlässen, zum Beispiel bei einer Gemeindeversammlung in der bxa oder im katholischen Kirchgemeindehaus» arbeiten, die unerwünschten Wucherungen wegschneiden. Ausserdem müssen die Strassen und Wege vom restlichen Herbstlaub gereinigt werden, das liegen geblieben ist. Jedes Jahr reinigen wir nach der Fasnacht auf den Strassen und Plätzen die vielen Konfettis weg. Wir legen auch den Spezialboden in der Turnhalle Mösli für den Maskenball. Dies ist eine Unterstützung, welche die Gemeinde dem Fasnachts-OK bietet. Eine Aufgabe, welche ebenfalls in unseren Bereich fällt, ist die Bestuhlung bei Gemeindeanlässen, zum Beispiel bei einer Gemeindeversammlung in der

Bäume zurückschneiden oder die Blumen im Dorf pflegen, ist nicht mein Bereich. Das erledigt in der Regel unsere Gärtnergruppe. Diese kümmert sich im Frühling auch um den Holzschnitt entlang der Bachläufe. Ich hingegen kümmere mich jeweils montags, mittwochs und freitags um die Leerung der öffentlichen Abfallkörbe und Robidog-Kästen. Jeweils am Montag steht auch die Kontrolle der Gemeindefeuerstellen auf dem Tagesplan. Nach den Wochenenden sind diese durch die nächtlichen Partys oft in einem schlimmen Zustand. Wenn ich dabei jemanden erwische und ihn zur Rede stelle, höre ich die Antwort: «Das Aufräumen und Putzen ist ja Ihr Job.» Eine solche Einstellung finde ich ziemlich respektlos; jedoch, was will man da machen? Mein Auftrag ist, für Ordnung zu sorgen und das erledige ich auch so.

Das Verhalten der Bevölkerung punkto Ordnung und Sauberkeit hat sich in Ihrer Zeit demnach bemerkbar verändert? Ja, das würde ich schon sagen. Wenn ich beispielsweise am Sonntag um drei Uhr meine Pikettrunde drehe, ist

es traurig zu sehen, wie rücksichtslos die Partygänger, welche mit einem Nachtzug nach Hause gekommen sind, ihren Abfall einfach auf der Strasse entsorgen. Auch beim Thema Hundekot sind ähnliche Probleme feststellbar. Beispielsweise liegt in den Wiesen entlang des Baches in Richtung Kloten oft viel Hundekot, der nicht aufgenommen wurde. Spricht man die Hundehalter darauf an, reagieren Einzelne ungehalten. Schliesslich würden Sie Hundesteuer bezahlen, rechtfertigen sie ihr Verhalten.

Welche Erlebnisse sind Ihnen, aus diesen fast drei Jahrzehnten besonders in Erinnerung geblieben? Es ist vor allem der Kontakt mit der Dorfbevölkerung, der mir immer grossen Spass bereitet. Beispielsweise im Winter während der Schneeräumung, welche ich im Quartier Schatzacker immer selber

«Ich bin nicht einer, der zu Hause einfach nur rum hocken kann» übernahm, kennen mich die Leute mittlerweile. Sie bedankten sich oft für meine Arbeit. Ein eher trauriges Ereignis ist mir auch noch immer in Erinnerung. Nach dem Flugzeugabsturz einer Crossair-Maschine im

5 Jahr 2001 oberhalb des Dorfes wurde ich aufgeboten, um den Rettungskräften im unwegsamen Gelände eine Zufahrt zu ermöglichen. Wir beschafften mehrere Lastwagen Holzschnitzel, mit denen wir einen Weg zum Unfallort erstellten.

Bei Ihrer Arbeit sind sie oft im Freien tätig. Sind Sie ein Naturmensch? Das stimmt, meine Arbeit findet mehrheitlich draussen statt. Auch meine Freizeit verbringe ich oft im Freien. Zum Beispiel bin ich noch nebenamtlicher Hauswart für drei Mehrfamilienhäuser in Nürensdorf. Dort gibt es auch immer viele Aussenarbeiten zu erledigen. Für mein Alter fühle ich mich deshalb recht fit und gesund. Das hat sicher damit zu tun, dass ich mich körperlich betätige und viel an der frischen Luft bin. Ja: So gesehen bin ich schon ein Naturmensch.

Was machen Sie sonst noch in Ihrer Freizeit? Ich bin nicht einer, der zu Hause einfach nur rum hocken kann. Bei mir muss immer etwas «laufen». Das Grillieren ist meine Leidenschaft. Dieses Interesse stammt noch aus meiner Zeit bei der Metzgerei Angst. Beim Dorfturnier hier an meinem Wohnort bin ich zum Beispiel immer am Grill im Einsatz, oder früher beim Nürensdorfer Fussball-Hallenturnier, bei dem ich zehn Jahre als Festwirt agierte.

«Das Grillieren ist meine grosse Leidenschaft» In den Ferien fahre ich oft ins Südtirol. Auch dort bin ich jeden Tag auf den Beinen. Es sind dies nicht die grossen Wanderungen, sondern eher ausgedehnte Spaziergänge in den Rebbergen, verbunden auch mit gemütlichen Pausen.

Am 27. Mai gehen Sie nun in Pension. Was sind Ihre Pläne?

Das Grillieren ist Walter Zihlmanns grösste Leidenschaft, nicht nur privat, sondern auch an öffentlichen Anlässen, wie hier bei einer Wahlveranstaltung in Nürensdorf.

Ich werde weiterhin einem guten Kollegen bei seinem Eventbusiness im Gastrobereich mithelfen. Die Hauswartung der drei Liegenschaften werde ich natürlich ebenfalls weiterhin machen, künftig nun halt nicht mehr nur abends, sondern auch tagsüber. Auch am Dorfturnier des Fussballclubs werde ich sicher wieder am Grill stehen, wenn es mich braucht. ◾


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Aus Behörde und Verwaltung

Diverse Sanierungsarbeiten mit Verkehrsumleitungen

Bautätigkeiten auf den Gemeindestrassen In diesen Wochen und Monaten werden diverse Strassen und Werkleitungen auf Gemeindegebiet in Etappen saniert; die Verkehrsumleitungen sowie örtliche Sperrungen sind signalisiert.

Gebiet Hub-/ Gyrhaldenstrasse Die Wasser- und Kanalisationsleitungen in der Hubstrasse sind teilweise bereits über 70 Jahre alt und müssen ersetzt werden. Weiter werden das Elektrizitätswerk des Kantons Zürich (EKZ) und die Swisscom entsprechende Werterhaltungsarbeiten an ihren Infrastrukturanlagen ausfüh-

ren. Im Zuge der Werkleitungserneuerungen werden auch die Strassenabschlüsse und die Strassenoberflächen instand gestellt. Die Sanierungsarbeiten auf der Hub- und Gyrhaldenstrasse sowie die zeitgleiche Sanierung der Werkleitungen werden etappenweise ausgeführt und führen zu Umleitungen und örtlichen Sperrungen der Strasse.

Sanierung Spranglenstrasse

Termine und Verkehrsführung Die Bauarbeiten im Gebiet Hub-/Gyrhaldenstrasse und Reckholderweg beginnen Ende April und dauern voraussichtlich bis Ende September Baustelle Hub- und Gyrhaldenstrasse

Zentrum

2014. Für den Durchgangsverkehr müssen die Strassen gesperrt werden. Die Zu- und Wegfahrt zu den Liegenschaften ist im Baustellenbereich mit Einschränkungen gewährleistet. Der Verkehr in Richtung Norden wird über die Gutrainstrasse, Geisslooweg und Schatzacker- sowie Rigistrasse umgeleitet.

Umleitung

Bereits am 17. März haben die Bauarbeiten an der Spranglenstrasse begonnen. Die Gruppenwasserversorgung Lattenbuck (GWL) ersetzt eine ihrer Hauptwasserleitungen. Auch die gemeindeeigene Wasserversorgung nimmt kleinere Anpassungen an ihrem Versorgungsnetz vor. Gleichzeitig werden der Strassenoberbau und Teile der Strassenbeleuchtung ersetzt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis anfangs Juli

2014. Die Spranglenstrasse wird für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Zu- und Wegfahrt zu den Liegenschaften ist im Baustellenbereich mit Einschränkungen gewährleistet. Die Zufahrt zur Lägern- und zur Spranglenstrasse Nr. 30 bis 67 erfolgt über die Opfikonerstrasse. Die direkt betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner werden vor Baubeginn detailliert über die Bauarbeiten, die Etappierungen und die allfälligen Strassensperrungen informiert. Alle am Bau Beteiligten werden bestrebt sein, die Lärmbelästigungen und Verkehrsbehinderungen möglichst gering zu halten. Danke für Ihr Verständnis. Bei Problemen, Anregungen und Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die Abteilung Bau + Werke unter Telefon 044 838 85 20. Bau + Werke Bassersdorf Baustelle Spranglenstrasse

Opfikonerstrasse Sanierungsbereich Zufahrten via Opfikonerstrasse

Umleitungen Sanierungsarbeiten Hub- und Gyrhaldenstrasse. (zvg)

Seite Mitte März: Verkehrsführung auf der Spranglenstrasse. (zvg)

Veranstaltungshinweis

Aufträge erfüllt: Schlüssel wieder in der Hand der Gemeinde

Am 8. April um 20 Uhr findet im Franziskuszentrum unter dem Patronat von glow-das Glattal und ZPG Zürcher Planungsgruppe Glattal eine öffentliche Veranstaltung zum Thema

Wie jedes Jahr wurde auch 2014 während der Fasnacht vom 27. Februar bis 3. März die Regierung an die Fakobaner abgetreten. Zusammen mit der symbolischen Übergabe des Gemeinde-Schlüssels wurden dem Fakoba drei Aufträge erteilt.

Glattal – eine Stadt im Werden statt. Details zu diesem Anlass finden Sie unter www.glow.ch und www.zpg.ch. Gemeinderat Bassersdorf

Anlässlich der Schlüsselrückgabe am Giigelizyschtig präsentierte der Obernarr in Erfüllung einer dieser Aufträge ein umfangreiches Bewerbungsdossier für die Austragung der olympischen Winterspiele in Bassersdorf 2022. Das Konzept war gespickt mit ideenreichen Austragungsorten, einem sympathischen Logo und einem durchdachten Verkehrskonzept: So soll eine Städte-Gondelbahn den Personentransport gewährleisten, wodurch eine zusätzliche Belastung des Verkehrs entfällt. Ebenso erfolgreich wurde «The Voice of Bassersdorf» präsentiert. Nun warten wir nur noch gespannt auf die Erfüllung des dritten Auftrages: Schafft es die Kookaburra, am 30. März nach Vorliegen der Wahlergebnisse vor dem Gemeindehaus eine eigens für dieses Ereignis komponierte Hymne zu präsentieren? Doris Meier-Kobler Gemeindepräsidentin

Logo für die Winterolympiade in Bassersdorf mit dem «Basi Blacky» als Olympia-Maskottchen. (zvg)


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Aus Behörde und Verwaltung

Beliebte Bibliotheksbücher Jugendliche aus der ersten Sekundarschule haben sich spannende Bücher aus der Bibliothek ausgeliehen und geben auch diesen Monat wieder einige Buchtipps. Weitere Feedbacks folgen in der nächsten Ausgabe.

Top Secret 6 (Robert Muchamore) Ich finde die Bücher «Top Secret» allgemein spannend. An diesem Band gefällt mir die Zusammenarbeit von James und Kyle. Ich finde es schade, dass die Kapitel keine Titel haben. Mir gefällt, dass die Jugendlichen nur ein bis zwei Jahre älter sind als ich. So kann ich mich besser in ihre Lage hineinversetzen. Nick Meier

In den Fängen des Werwolfs (A.F. Morland) Ich habe dieses Buch ziemlich schnell gelesen. Es ist spannend geschrieben und eigentlich nie langweilig. Ich finde, es hat ein paar gute Gruselszenen, aber es ist nicht so, dass man danach Albträume hat. Die Geschichte über die Jugendlichen könnte echt sein. This Scherler

man selber entscheiden kann, welche Fortsetzung oder welches Ende man nehmen will. So kann man es nämlich achtmal oder etwas weniger durchlesen. Was ich auch toll finde, ist, dass es zum Teil um Abenteuer und um die Liebe geht. Sarah Bieri

tion

Gratula

Wir gratulieren

Macho Alarm: Wer mit wem? (Judith Allert) Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. Ich finde aber, es ist eher für Mädchen gedacht. Gut finde ich, dass

Ordentliches eisenbahnrechtliches Plangenehmigungsverfahren

zum 96. Geburtstag am 28. April Ernst Schlegel-Wegmann Breitistrasse 34

Gegenstand der Planvorlage der Schweizerischen Bundesbahnen sind: Künftige Entwicklung der Bahninfrastruktur ZEB, Dorfnest, Entflechtung und Zugfolgezeitverkürzung.

zum 85. Geburtstag

Die heutige niveaugleiche Verzweigung im Bereich Dorfnest – Linien 750 sowie 752 – beeinträchtigt wesentlich die Kapazität und die Fahrplanstabilität auf der Strecke zwischen Zürich und Winterthur. Dieser Konflikt wird mit dem Bau des Überwerfungsbauwerks Dorfnest und damit der Führung der Strecke 752 über die Flughafenlinie gelöst. Weiter wird der Abschnitt Kloten/Dorfnest auf Doppelspur ausgebaut, und es werden Signalisierungsmassnahmen für die Realisierung einer Zugfolgezeit von zwei Minuten erstellt.

am 6. April Ida Senn-Vogt Pflegezentrum Embrach

Einzelheiten des Bauvorhabens können bis zum 8. April 2014 auf der Gemeindeverwaltung, Abteilung Bau + Werke, eingesehen werden. Abteilung Bau + Werke

Gesucht: Stellvertretende Leitung Rotkreuz-Fahrdienst Haben Sie Zeit, vielfältige Ressourcen und Lust auf eine neue Herausforderung? Ab sofort wird eine stellvertretende Leitung für den Rotkreuz-Fahrdienst in Bassersdorf gesucht.

am 19. April Werner Baumann Auenring 51 am 28. April Hans AndereggNussbaumer Steinligstrasse 4

Der Rotkreuz-Fahrdienst Bassersdorf ist seit Jahrzehnten vor Ort verankert und bei Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, und deren Angehörigen nicht mehr wegzudenken. Die Dienstleistung wird vorwiegend für Therapien und Arztkonsultationen beansprucht und von 30 engagierten und freiwilligen Fahrerinnen und Fahrern erbracht. Im letzten Jahr wurden über 1000 Einsätze gefahren.

am 28. April Jakob ZimmermannWalthert Altersheim Breiti

Um diese wichtige Dienstleistung in Bassersdorf auch künftig zuverlässig anbieten zu können, bedarf es Personen, welche diese Fahrten organisieren und koordinieren. Der steigende Bedarf an dieser von der Gemeinde unterstützten Dienstleistung führt dazu, dass die Leiterin des Rotkreuz-Fahrdienstes nebst der möglichst regelmässigen Telefonablösung (zum Beispiel ein Tag pro Woche sowie für Ferienablösungen) per sofort eine Stellvertretung zur Entlastung und Ergänzung benötigt.

zum 80. Geburtstag

Möchten Sie uns bei der Koordination und einigen administrativen Aufgaben unterstützen? Melden Sie sich für weiterführende Informationen bitte bei anitacaglia@hotmail.com oder beim SRK-Fahrdienst in Bassersdorf unter Telefon 079 519 10 83. Abteilung Soziales + Alter

Gesucht: Bettgestelle und Matratzen Für die Einrichtung von Asyl- und Notwohnungen werden immer wieder Bettgestelle und Matratzen benötigt. Sind Sie im Besitz eines gut erhaltenen Bettgestelles und/oder einer sauberen Matratze, welche Sie nicht mehr brauchen? Gerne nehmen wir diese entgegen. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme: Silvia Honegger, Asylkoordination Bassersdorf, Telefon 044 838 85 92 oder silvia.honegger@ bassersdorf.ch. Danke für Ihre Unterstützung! Abteilung Soziales + Alter

am 6. April Hans Siber-Kuhn Klotenerstrasse 10 am 19. April Walter Griessen Auenring 27 am 21. April Brigitta FiechterBurkhard Breitistrasse 42


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Aus Behörde und Verwaltung

Eine Gemeindeverwaltung – verschiedenste Berufe

Steuern: Komplexe Aufgaben und stetige Neuerungen Im Rahmen unserer Vorstellung der verschiedenen Aufgabenbereiche der Verwaltung gibt Dario Trusgnach, Sachbearbeiter Steuern, einen Einblick in sein Arbeitsgebiet.

Seit mehr als zwei Jahren arbeiten Sie auf dem Gemeindesteueramt Bassersdorf. Was beinhaltet die Hauptaufgabe auf dem Steueramt? Unsere Aufgaben auf dem Steueramt sind sehr vielseitig und komplex. Man hat auf diesem Gebiet nie ausgelernt, da regelmässig Neuerungen oder Anpassungen in der Gesetzgebung erfolgen. Unsere Haupttätigkeit ist sicherlich die Bearbeitung der Steuererklärungen, welche die Pflichtigen jedes Jahr einreichen. Zur Steuererklärung gehört natürlich auch die Steuerrechnung. Die Erteilung von Auskünften im Zusammenhang mit den Steuerunterlagen gehört zu unseren Hauptaufgaben. Wir versuchen, die Fragen der Steuerpflichtigen zu klären und ihnen die Grundlagen

aufzuzeigen, so, dass sie unser Handeln nachvollziehen können. Unser Bereich mit fünf Mitarbeitern betreut insgesamt 6940 Steuerpflichtige; davon sind rund 95 Prozent natürliche und rund 5 Prozent juristische Personen. Von den natürlichen Personen sind 862 der Quellensteuerpflicht unterstellt.

Was ist das eKonto? Das eKonto ist unsere neueste Dienstleistung aus der Palette der elektronischen Angebote (eServices) für die Steuerpflichtigen. Mit dem neuen elektronischen Service eKonto können die Steuerpflichtigen rund um die Uhr online ihr Steuerkonto einsehen und haben Zugang zu folgenden Dienstleistungen: • Kontoauszug: Detaillierte Anzeige der Steuerkonti mit Buchungen wie Rechnungsbeträge, Zahlungen, Gutschriften sowie deren Saldi. Zusätzlich werden die ausstehenden Zahlungen mit den dazu gehörigen Fristen ausgewiesen.

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Kann eine Fristerstreckung für die Einreichung der Steuererklärung auch telefonisch beantragt werden? Diese Frage wird uns immer wieder gestellt. Leider müssen wir dies jedoch verneinen. Wir benötigen gemäss Weisung des Kantonalen Steueramtes Zürich das Gesuch um Fristerstreckung schriftlich, und zwar spätestens bis 31. März. Ein entsprechendes Antragsformular kann am Schalter bezogen oder online heruntergeladen werden und ist entweder per Briefpost oder per eMail (steuern@bassersdorf.ch) einzureichen, damit wir die Fristerstreckung gutheissen können. Zusätzlich steht im Rahmen der eServices auch die eFristverlängerung zur Verfügung, mit der die Steuerpflichtigen online die Fristerstreckung beantragen können.

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Brot für alle Für die Rosenaktion vom Samstag, 29. März werden in Bassersdorf und Nürensdorf Rosen verkauft. Der Erlös ist für Projekte von Brot für alle bestimmt. Der Gottesdienst vom 30. März um 10.30 Uhr in der reformierten Kirche Bassersdorf hat das Buch Rut und Solidarität zum Thema. Anschliessend gibt es für alle ein Suppen-Zmittag im Kirchgemeindesaal. Musik und Bilder zu Ostern Das Osteroratorium von Bach erzählt die Osterereignisse. Wir hören die Musik und sehen zu den einzelnen Szenen an die Kirchenwand projizierte Werke aus der Kunstgeschichte. Am Dienstag, 22. April um 19.30 h, in der reformierten Kirche Bassersdorf mit Pfarrer Clemens Bieler.

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Überparteiliche Podiumsdiskussion im Franziskuszentrum

Gemeinderatskandidaten auf den Zahl gefühlt

Wie soll sich Bassersdorf in der Zukunft entwickeln, wie bekommt man die Finanzen in den Griff und wie soll das Schulraumproblem für längere Zeit gelöst werden? Zu diesen Themen argumentierten Mitte März die acht Gemeinderatskandidaten an einer überparteilichen Podiumsdiskussion im Franziskuszentrum. von Reto Hoffmann Insbesondere für die beiden neuen Kandidaten Michael Fenaroli (FDP) und Christoph Füllemann (parteiunabhängig), welche sich um den frei werdenden Sitz der zurücktretenden Ruth Bösch bewerben, war diese von der SVP initiierte Podiumsveranstaltung eine willkommene Gelegenheit, sich bei den Stimmberechtigten bekannt zu machen. Doch auch die sechs Bisherigen, welche erneut antreten, nutzten die Chance, ihre bisherige Politik den rund 80 Anwesenden zu erläutern und ihre Standpunkte zu bekräftigen.

Leidige Finanzen Geleitet wurde der Abend von Christian Wüthrich, Redaktor beim «Zürcher Unterländer». Er stieg nach einer kurzen Vorstellungsrunde mit einem Thema in die Diskussion, das die Gemeinde derzeit am meisten beschäftigt: Die Finanzen. Dass ein gesunder Finanzhaushalt wichtig ist, waren sich die Podiumsteilnehmer einig, doch wichtig sei ganz besonders, die richtigen Prioritäten zu setzen. Nicht wie kürzlich in Kloten sei aus Sparwut gar der «Schulweggen» aus dem Budget zu streichen, wurde auf dem Podium argumentiert. «Bei uns wird es den ‹Schulweggen› weiterhin geben», meinte Schulvorsteher Hans Stutz (FDP) lachend. Auch der neue

Das Podium der Gemeinderatskandidaten (v.l.): Bruno Muff (parteiunabhängig), Michael Fenaroli (FDP), Hans Stutz (FDP), Richard Dunkel (FDP), Moderator Christian Wüthrich vom «Zürcher Unterländer», Doris Meier-Kobler (parteiunabhängig), Christian Pfaller (SVP), Mario Peverelli (SVP) und Christoph Füllemann (parteiunabhängig). (rh)

Kandidat Michael Fenaroli plädierte, nicht am einzelnen Bleistift zu sparen, sondern die Investitionen gut überlegt zu tätigen.

Nichts vergolden Bauvorsteher Christian Pfaller (SVP) bestätigte, dass man die Laufende Rechnung mehrmals durchgekämmt habe, um zu optimieren. Es gehe darum, zweckmässig zu investieren und nichts zu vergolden. Richard Dunkel (FDP) betonte, dass der Handlungsspielraum einer Gemeinde ohnehin klein sei, weil ein Grossteil der Investitionen von Bund und Kanton vorgegeben sei. Demgegenüber hielt Finanzvorsteher Mario Peverelli (SVP) fest, dass es in der Laufenden Rechnung durchaus noch Optimierungspotential gebe. Zum Beispiel beim Stellenplan der Gemeinde. Bruno Muff (parteiunabhängig) warf ein, dass es ja nicht unbedingt ein primäres Ziel einer Gemeinde sei, zu sparen. Es genüge, eine ausgeglichene Rechnung zu präsentieren, argumentierte der Sicherheitsvorsteher. Ein wichtiges Thema sei vielmehr die Steuerkraft; und dies könne beispielsweise durch die Ansiedlung von Firmen erreicht werden. «Diese brauchen auch keine Schulen und Wohnungen», hielt Muff trocken fest. Dort

sieht Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler (parteiunabhängig) jedoch ein Problem. «Den Megasteuerzahler möchte jeder haben», meinte sie. Doch da die Gemeinde fast kein eigenes Land mehr besitze, sei man auf private Grundeigentümer angewiesen, was die Sache auch nicht einfacher mache.

Neues Schulhaus Ein weiteres Thema des Abends war der Bau des neuen Schulhauses Chrüzacher. Immerhin sechs der acht Kandidaten auf dem Podium sprachen sich klar für den Bau der neuen Schulanlage aus. Bruno Muff betonte, dass in einigen Schulanlagen die Obergrenze der möglichen Schülerzahlen erreicht sei. Eine neue Anlage sei deshalb unumgänglich. Christoph Füllemann (parteilos) sieht den geplanten Schulhausbau gar als gesellschaftspolitisches Thema. «Warum geht es uns hierzulande so gut?», fragte er in die Runde. «Weil die Menschen hier gut ausgebildet sind. Damit wir die Besten bleiben ist eine gute Infrastruktur notwendig. Mit diesem neuen Schulhaus bauen wir am Bildungsstand des Landes», ist Füllemann überzeugt. Zu diesem Thema weniger enthusiastisch zeigten sich jedoch die beiden SVP-Ver-

treter Mario Peverelli und Christian Pfaller. Er hege zwei Herzen in seiner Brust, gestand Finanzvorsteher Peverelli. Aus seiner Sicht wäre eine kostengünstigere Lösung machbar, doch respektiere er den Volkswillen. Für Pfaller hätte die Sanierung der bestehenden Anlagen ebenso hohe Prioriät wie der Bau einer Neuen.

Siedlungsgebiet Bahnhof Weit weniger Konsens bei den Kandidaten gab es beim dritten Brennpunkt-Thema, der Erschliessung des freien Gebietes beim Bahnhof. Eine visionäre Haltung vertrat Gemeindepräsidentin Doris Meier. Der Kantonsrat solle bei der aktuellen Überarbeitung des Richtplanes das betreffende Gebiet trotz Kulturlandinitiative dem Siedlungsgebiet zuschlagen. Es werde ja nicht gleich morgen gebaut, man solle sich die Chance jedoch nicht verbauen, dieses Gebiet für die künftige Entwicklung zu sichern. «Schliesslich werden die Richtpläne nur rund alle 20 Jahre überarbeitet», meinte die Gemeindepräsidentin. Derzeit kein Handlungsbedarf sieht dagegen Bauvorsteher Pfaller. «Lassen wir doch die Leute einmal ankommen und bewältigen wir zuerst die anstehenden Investitionen», meinte er. ◾


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«Unerhörte» Alpenmusik Spannende Ausgangslage zu den Wahlen 2014 Der Bassersdorfer Konzertzirkel lädt am 4. April um 20 Uhr zum Konzert in die reformierte Kirche ein. Das kleine Überland-Orchester des Schweizer Ausnahmegitarristen Max Lässer ist ein Destillat seines grossen Orchesters, das Schweizer Volks- und Tanzmusik zu Gehör bringt. Zusammen mit dem virtuosen und kreativen Schwyzerörgelispieler Markus Flückiger, dem Hackbrett-Virtuosen Töbi Tobler und dem Bassisten Philipp Küng pickt er Rosinen aus der Volksmusik-Enzyklopädie von Hanni Christen und entwickelt sie weiter. Die Musik zeichnet sich durch eine alpine Stimmung aus und präsentiert auf einzigartige Weise alte Schweizer Tanz- und Volksmusik. Nie gehörte, im doppelten Wortsinn «unerhörte» rhythmische Elemente mischen sich mit Melodien, die vor über 100 Jahren in unseren «Stubeten» zu hören waren. Selbst mannigfaltige Einflüsse der letzten vier Jahrzehnte Populärmusik sind gekonnt miteinbezogen. Hinter dem «Überland»-Konzept steht Lässers Suche nach einer Musik, die mit dem Ort verbunden ist, an dem wir leben, die unsere musikalische Identität hörbar machen kann. Es ist die Suche nach der Weltmusik des Alpenraumes, eng und weit, knorzig und luftig – ganz wie die Landschaft, in der sie entsteht. Vorverkauf in der Papeterie Gutenberg (Telefon 044 836 53 11); Abendkasse ab 19.30 Uhr. (e)

Mehr Kandidaten als Sitze in drei Behörden rung als ehemaliger reformierter Kirchenpfleger und jetziger Aktuar in der Rechnungsprüfungskommission (RPK). Michael Fenaroli kennt man als ehemaligen Filialleiter der örtlichen Kantonalbank und als Vorstandsmitglied des Gewerbevereins Bassersdorf Nürensdorf (GVBN).

Bei den Behördenwahlen vom kommenden Sonntag hat die Bassersdorfer Wählerschaft endlich wieder eine echte Auswahl an Kandidaten für die frei werdenden Sitze in drei Behördengremien. So bewerben sich für die sieben Sitze im Gemeinderat acht Kandidaten. Neben den bisherigen Richard Dunkel (FDP), Präsidentin Doris Meier-Kobler (parteiunabhängig), Bruno Muff (parteiunabhängig), Mario Peverelli (SVP), Christian Pfaller (SVP) und Hans Stutz (FDP) bewerben sich Michael Fenaroli (FDP) und Christoph Füllemann (parteiunabhängig, von der CVP portiert) um den frei werdenden Sitz der zurücktretenden Ruth Bösch. Christoph Füllemann hat bereits Behördenerfah-

Ebenfalls mehr Bewerber stellen sich für die sechs Sitze in die Schulpflege. Neben den bisherigen Bettina Bär (parteiunabhängig), Barbara Dorantani (SVP), Katja Mullis (SVP), Nicole Schlüssel (FDP), Jürg Suter (FDP) und Carmen Zemp (parteiunabhängig) versuchen neu Walter Bleuler (parteiunabhängig) und Ömer Dursun (SP) einen Sitz zu ergattern. Spannend wird es auch in der Sozialbehörde. Hier bewerben sich fünf Kandidaten für vier Sitze, darunter zwei neue. Es sind dies die bisherigen Regula Gähwiler (parteiunabhängig), Gary Roth (SVP), Brigitte Scholler Oppliger (SP) und neu Brigitte Aerne Scheuermeier (SVP) und Andrea Bösch (FDP).

Gedruckte Wahlzettel im Couvert finden die Wahlberechtigten dagegen für die reformierte Kirchenpflege und für die Rechnungsprüfungskommission (RPK). Hier stellen sich ebenso viele Kandidaten, wie Sitze zu vergeben sind. Bei der RPK wäre es jedoch beinahe ebenfalls zu einer Kampfwahl gekommen. Dort musste Hans Moser seine Kandidatur (auch für das Präsidium) aus gesundheitlichen Gründen wieder zurückziehen.

Reto Hoffmann

Kantorei singt Am Palmsamstag, den 12.April um 17.30 Uhr, singt die Kantorei Bassersdorf im Gottesdienst in der katholischen Kirche das Stabat Mater in g von Josef Gabriel Rheinberger mit Orgelbegleitung und Instrumentalisten. Alle Freunde der klassischen Musik sind herzlich eingeladen. (e)

Velobörse-Motto: «Mehr als Schrott»

Kindernachmittag Sportliche Spiele, eine Hüpfburg und Snacks sind einige der Attraktionen am Samstag, 5. April, im Auenring-Quartier. In Zusammenarbeit mit der Jungschar Bärenstark bietet die GvC Bassersdorf von 14 bis 17 Uhr ein Programm für Gross und Klein an. Dieser Quartiernachmittag ist kostenlos, benötigt keine Anmeldung und findet auf den Grünflächen rund um die drei markanten Auenring-Hochhäuser statt. Bereits im November veranstalteten die GvC und die Jungschar gemeinsam einen solchen Quartiernachmittag, mit Beteiligung von rund vier Dutzend Kindern. Weitere Informationen unter www.js-basi.ch. (e)

Am vergangenen Samstagmorgen führte die SP-Ortspartei ihre 22. Velobörse durch; der Anlass hinter der Bibliothek erfreut sich grosser Beliebtheit. Insbesondere Familien mit Kindern haben diese Tausch- und Kauf-Aktion fest in der Jahresagenda reserviert, um ihrem Nachwuchs den

Bedürfnissen entsprechende Zweiräder günstig ermöglichen zu können. Per Verkaufsstart um 11 Uhr hatten die Veranstalter 65 gemeldete Velos, eine stattliche Zahl, trotz regnerischem Wetter. Vom Dreirad bis hin zum exklusiven E-Bike war alles im Angebot. Das billigste Fahrrad kos-

tete 20 Franken, das teuerste Exemplar war mit 600 Franken angeschrieben; ein Fünftel des Erlöses fliesst in die Parteikasse. Einmal mehr bewahrheitete sich das Motto «Mehr als Schrott» und in der Warteschlange bei der Kasse (im Bild) waren rundum zufriedene Gesichter zu sehen. (re)


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Gemeindeversammlung zur Entschädigungsverordnung

Die RPK unterbreitet vier Änderungsanträge An der Gemeindeversammlung, welche heute Donnerstagabend stattfindet, steht ein einziges Geschäft auf der Traktandenliste, doch dieses birgt einigen Zündstoff. von Reto Hoffmann Die seit dem 14. Dezember 2006 gültige Entschädigungsverordnung soll einer Teilrevision unterzogen werden. Anlass dazu geben vor allem die pauschalen Entschädigungen der Behörden. Zudem sollen im Wesentlichen die Spesenpauschalen den aktuellen Gegebenheiten angepasst, die Tag- und Sitzungsgelder teuerungsbereinigt sowie eine Krankentaggeldversicherung integriert werden, schreibt der Gemeinderat in der Weisung zur heutigen Gemeindeversammlung.

Zeitintensive Arbeit Das Milizsystem bei Behördentätigkeit setze voraus, dass sich qualifizierte Personen in ausreichender

Zahl für ein Amt zur Verfügung stellten. In letzter Zeit sei jedoch die Suche nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten für öffentliche Ämter immer schwieriger geworden. Ein Weg, die Attraktivität der Behördenmitglieder zu erhalten, so findet der Gemeinderat, sei eine angemessene Entschädigung sowie die Abgeltung der Spesen. Zwar hätten die Mitglieder der Gemeindeexekutive durch die Verwaltungsreform eine Entlastung im operativen Bereich erfahren, doch die verstärkte strategische Arbeit sei äusserst zeitintensiv, heisst es weiter. Eine in der Weisung aufgeführte Übersicht zeigt, dass sich Bassersdorf im Vergleich mit anderen Gemeinden mit ähnlicher Grösse im unteren Bereich befindet, was die Kosten pro Einwohner betrifft. So entstehen heute im Bereich Entschädigungen pro Einwohner Kosten von 25 Franken. Neu würden die Entschädigungen 32 Franken pro Einwohner ausmachen, was im Durchschnitt liege, argumentiert die Exekutive. Im

Osterimpressionen

Für die kommenden Osterfeiertage hat das Lädeli des Gemeinnützigen Frauenvereins an der Gerlisbergstrasse 2 wieder eine farbenfrohe und ideenreiche Ausstellung mit österlichen Dekorationsgegenständen und Gebrauchsartikeln vorbereitet. Die Öffnungszeiten des Ver-

kaufsladens «Jm Centrum» sind folgende: Dienstag bis Freitag von 9 bis 11 Uhr, Dienstag und Freitag auch mittags von 14.30 bis 17 Uhr und am Samstagmorgen von 10 bis 12 Uhr; Montag geschlossen. Der Verkaufserlös dient gemeinnützigen Zuwendungen. (e)

oberen Bereich der Statistik liegt beispielsweise Nürensdorf mit 43 Franken; Pfäffikon ZH bewegt sich mit 24 Franken pro Einwohner im unteren Bereich, ist in der Weisung weiter nachzulesen. Bei Annahme soll die revidierte Entschädigungsverordnung rückwirkend per 1. Januar 2014 in Kraft treten.

RPK mit Vorbehalten Die Rechnungsprüfungskommission (RPK) hat das Geschäft geprüft und stellt fest, dass die Vorlage grundsätzlich den gesetzlichen Vorschriften entspricht, wie sie in ihrem Abschied schreibt. Trotzdem ist sie mit der Höhe der neuen Entschädigungen nicht einverstanden und wird an der Versammlung gleich vier Änderungsanträge zu diesem Geschäft stellen. Im ersten Änderungsantrag fordert sie bei den pauschalen Behör-

denentschädigungen eine Reduktion von 50 Prozent gegenüber dem Antrag des Gemeinderates. Die RPK begründet ihren Vorstoss mit der angespannten finanziellen Situation der Gemeinde. Im zweiten Antrag fordert sie, der Artikel 5 über Entschädigung für Mehrbelastung der Behördenmitglieder sei ersatzlos zu streichen. Eine Mehrbelastung sei kaum objektiv nachzuweisen, beziehungsweise zu berechnen, ist die RPK der Meinung. Auch bei den Pauschalspesen, findet die RPK, sei der Vorschlag des Gemeinderates überrissen; auch hier fordert sie eine Reduktion um 50 Prozent. Schliesslich beantragt die RPK den Stimmberechtigten, die neue Verordnung sei erst am 1. Januar 2015 in Kraft zu setzen, da eine rückwirkende Erhöhung einem Nachtragskredit zum Budget 2014 gleichkomme. Dies sei nicht vertretbar. ◾

11. Bassersdorfer Sechseläuten am 28. April

10 Jahre Volksfest für Pyromanen Eigentlich wollten Reto Wegmann, Markus und Christian Weiss ja nur einen einmaligen Scherzanlass durchführen, der ihnen zur Erlangung der Narrenfackel des Fasnachtskomitees Bassersdorf verhelfen sollte. Die Narrenfackel wurde ihnen dann auch tatsächlich verliehen. Das erste Bassersdorfer Sechseläuten erhielt aber so viel Zuspruch von den damals mehr zufällig anwesenden Zuschauern, dass das Sechseläuten auch in den Folgejahren stattfinden sollte. Inzwischen sind nun zehn Jahre ins Land gegangen, in denen sich der Anlass als beliebtes Volksfest etabliert hat. Heute besuchen gegen 1000 Zuschauer das pyrotechnische Spektakel im Dorfzentrum hinter der Bibliothek. Die Organisation durch das Zentralkomitee der Bassersdorfer Zünfte wird Jahr für Jahr professioneller. Seit der Austragung 2007 liegt eine ordentliche Veranstaltungsbewilligung der Gemeinde vor, nachdem 2006 die Hauptverantwortlichen Reto Wegmann und Christian Weiss noch wegen «Unfugs» gemeindepoli-

zeilich verwarnt wurden. Seit 2008 können sich die Besucher in drei Festwirtschaften verpflegen: Das Zentralkomitee der Bassersdorfer Zünfte, die Zunft zum Rostigen Anker und die Zunft zum Stumpfen Rüebli bieten Tranksamen und Grillspeisen an. Der grosse Andrang führt gelegentlich zu Engpässen und Warteschlangen, die Kapazität wird aber Jahr für Jahr verbessert. Auch kleinere Veränderungen am Festablauf sollen den Anlass für die Festbesucher weiterhin attraktiv halten. Wie in früheren Jahren dürfen die Gäste einen speziell gestalteten Böögg erwarten, der sich an zeitgeschichtlichen Ereignissen orientiert. Wen oder was der Böögg 2014 darstellen soll, sei an dieser Stelle noch nicht verraten. Am Montag, 28. April, um 18 Uhr wird er auf der Bassersdorfer Sechseläutenwiese wieder entzündet. Wie in den Vorjahren wird die Festwirtschaft ab 16.30 Uhr geöffnet. Die Veranstalter hoffen auf viele Zuschauer und natürlich auch auf schönes Wetter. Doch auch wenn es regnen sollte: Beim Böögg ist es immer warm. (e)


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Aus Behörde und Verwaltung Unterhalt Heissetrütiweg

Schnitzelheizung

Aufgrund des 750-Jahre-Jubiläums der Stadt Winterthur wird im Mai 2014 ein Fuss- und Veloweg rund um Winterthur eröffnet. Der Weg führt teilweise über das Gemeindegebiet von Brütten. Aufgrund des liegen gebliebenen Wassers auf dem Heissetrütiweg hat sich der Zustand in den letzten Jahren verschlechtert. Im Zusammenhang mit dem neuen Wanderweg wird ein Teilstück des Heissetrütiweges neu bekiest. Der Gemeinderat hat dafür einen Kredit von 12 000 Franken genehmigt. Der Arbeiten werden von der Firma Bussinger AG (Hüttwilen) ausgeführt.

Die Holzschnitzelheizung in der Liegenschaft Alpenblick 17 genügt den Vorschriften der Luftreinhalteverordnung nicht mehr und muss bis 2017 ersetzt oder abgestellt werden. Für die Ausarbeitung eines Projektes für die Sanierung der gesamten Heizungsinfrastruktur wurde die Firma MD-Plan beauftragt. Neben der Sanierung der Schnitzelheizung besteht die Möglichkeit, die Ölheizung wieder in Betrieb zu nehmen oder ein Energiecontracting mit der EKZ abzuschliessen. Der Gemeinderat hat die verschiedenen Varianten geprüft und sich für die Stilllegung der Schnitzelheizung und die Inbetriebnahme Ölheizung entschieden. Die notwendigen Kosten von 8000 Franken für die Demontage und Entsorgung des bestehenden Holzschnitzel-Heizkessels inklusive Zubehör werden im Voranschlag 2015 eingestellt. Gemeinderat Brütten

Billettautomat Für den Netzwerkanschluss des geplanten Billettautomaten bei der BusHaltestelle «Zentrum» wurde ein Kredit von 4800 Franken bewilligt.

Abschied

Geburten 2. Februar 2014 Juna Zoé Horisberger

Tochter von Petra und Yann Horisberger, Birch 4

3. Februar 2014 Lisa Lynn Lacarta

Tochter von Iria und Licey Lacarta, Chätzlerweg 8B

24. Februar 2014 Levin Simon Mehr

Sohn von Julia und Simon Mehr, Säntisstrasse 74 Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinde Brütten

Jahresbericht der Wasserversorgung Brütten 2013 Zahlenstatistik

Annemarie Sennhauser Hagenstrasse 9 ist am 24. Februar 2014 verstorben.

Im Jahr 2013 wurden 4822 Kubikmeter mehr Wasser verbraucht als im Vorjahr.

Wilfried Maag Moos 1 ist am 24. Februar 2014 verstorben.

Leitungsbrüche können in einer Wasserversorgung immer wieder auftre- Anteil Wasserförderung ten. Dies war auch im Jahr 2013 der Fall. Es wurden insgesamt neun Eigene Wasserförderung Lecks festgestellt. Fremdbezug Total Wasserverbrauch Brütten Das Wasserleitungsnetz von Brütten wird bei Bedarf auf Wasserverluste Eigene Wasserförderung geprüft. Aus der Messstelle konnte Eigene Wasserförderung man ersehen, dass keine Wasserver- Minderförderung luste vorliegen. Die Registrieranlage in Kleinikon zeichnet momentan Verbrauch Brütten über Wassermesser einen Nacht-Tiefwert von vier Kubik- Verbrauch Brütten über Wassermesser meter / Stunde auf. Bei diesem Wert Minderverbrauch ist das Leitungsnetz verlustfrei.

Peter Muraro Sunnehaldenstrasse 5 ist am 14. März 2014 verstorben.

Leitungsbrüche

inklusive Vertragspartnern zu decken, mussten 332 593 Kubikmeter Das Eigenwasser von der Quelle Wasser bereitgestellt werden. Das Steighäuli hat gegenüber dem Vor- sind 13 034 Kubikmeter mehr als im jahr um 618 Kubikmeter (m3) abge- Jahr 2012. nommen. Um den Gesamtverbrauch Wasserversorgung Brütten

2012 52 273 m3 105 939 m3 158 212 m3

2013 51 655 m3 111 379 m3 163 034 m3

2012 2013 2013

52 273 m3 51 655 m3 618 m3

2012 2013 2013

138 824 m3 134 753 m3 4071 m3

138 824 m3 171 m3 5100 m3

134 753 m3 490 m3 5835 m3

60 m3

280 m3

1810 m3 12 247 m3 158 212 m3

1705 m3 19 971 m3 163 034 m3

Übersicht Wasserverbrauch von Brütten

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinde Brütten

Abgabe über Wasser Bauwasser Öffentliche Brunnen Bezug ab Hydranten und Leitungsbau (geschätzt) Verluste an den Wassermessern 3 % Leitungsbereiche Verluste 2013, 12.2 % Total Wasserverbrauch


Brütten

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Dorf-Blitz 03/2014

Aus Behörde und Verwaltung

Eine Winterlesereise

Wie eine Schulklasse lesend nach Brasilien reiste Zwischen den Weihnachts- und Sportferien nahm eine Unterstufenklasse an einem Projekt zur Förderung der Lesekompetenz in der Bibliothek teil. Die Schülerinnen und Schüler haben während dieser Zeit unglaublich viel gelesen, gemeinsam ein Reiseziel definiert, Neues über fremde Länder und Kulturen erfahren, ihre Lieblingsbücher weiterempfohlen und sogar ein klein wenig gerechnet. «Wir haben diese Woche in der Lerngruppe gemeinsam 2155 Seiten gelesen, also schaffen wir es jetzt nach Brasilien!», erzählt uns ein Zweitklässler stolz in der Bibliothek. Er ist Schüler der altersdurchmischten Lerngruppe Unterstufe B und nahm mit seinen Klassenkolleginnen und -kollegen in den ersten Wochen dieses Jahres am Bibliotheksprojekt «Winterlesereise» teil. Während der Schulwoche bekamen die Kinder den Auftrag, selbständig zu lesen und die Anzahl der gelesenen Buchseiten zu protokollieren.

war schnell ermittelt. Brasilien, das Austragungsland der diesjährigen Fussball-Weltmeisterschaft, wurde schlussendlich nach einer fünfwöchigen Reise via Algerien, Mauretanien und über den Atlantik erreicht.

Beeindruckend: 13 309 Seiten in fünf Wochen Ob mit Gregs Tagebuch, Mariella Meermädchen, dem Drachen Kokos-

nuss, der Hexe Lilli oder Galaxy Force: Mit Hilfe vieler Geschichten schaffte es die Lerngruppe UB, gemeinsam 13 309 Seiten zu lesen; eine beeindruckende Zahl. Die Schulkinder spornten sich gegenseitig an, tauschten ihre Lieblingsbücher aus und zeigten grosses Interesse an fernen Ländern und Kulturen. «Mir hat die Vorstellung gefallen, mit der Klasse eine Reise zu machen», meint eine Drittklässlerin. Und ihr Klassenkamerad fügt an: «Dass wir es bis nach Brasilien geschafft haben, freut mich besonders. Auch, dass wir zum Abschluss ein brasilianisches Getränk und eine typische Süssigkeit von dort probieren durften, fand ich super.» «Hätte ich selber entscheiden können,

wäre ich nicht nach Brasilien gereist; ich hätte eine andere Richtung gewählt», erklärt ein anderes Mädchen. Ein Erstklässler lässt uns wissen, dass das viele Lesen jeden Tag furchtbar anstrengend gewesen sei. Die beteiligten Schulkinder konnten eine abwechslungsreiche, spannende sowie interessante Zeit in der Bibliothek erleben, das Bibliotheksteam einmal auf eine etwas andere Art kennenlernen und ganz nebenbei auch noch an ihrer Lesefertigkeit feilen. Uns Bibliothekarinnen hat die Zusammenarbeit mit der Klassenlehrerin Renate Ender und das Zusammensein mit den Kindern viel Freude bereitet. Bibliothek Brütten

Via Algerien und Mauretanien nach Brasilien Ende Woche wurden in der Klasse jeweils die gemeinsam gelesenen Seiten ermittelt; dabei addierten die Schüler alle Seitenzahlen. Jede gelesene Buchseite hatte nun den Wert eines Kilometers. Die «erlesenen» Kilometer entsprachen einer Reiseetappe auf der Weltkarte; wohin und in welche Richtung die Reise gehen soll, bestimmte die Lerngruppe demokratisch. Über die bereisten Länder berichtete jeden Dienstag eine der Bibliothekarinnen. Das Wunschziel

Jedes Kind der Lerngruppe Unterstufe B präsentierte zum Abschluss sein Lieblingsbuch. (zvg)

Wechsel in der Schulleitung Geschwindigkeitsmessungen Nach 17 Jahren an unserer Schule wird Sya Tiziani als Schulleiterin die Schule Brütten Ende März verlassen. Sie hat unsere Schule nachhaltig geprägt und durch viele entscheidende Projekte geführt. Die Umsetzung des neuen Volksschulgesetzes und die Einführung vom altersdurchmischten Lernen sind nur zwei wichtige Projekte. In den vergangenen Wochen hat die Übergabe an ihre Nachfolgerin Suzanne Thörig bereits angefangen. Am

Montag 31. März 2014 werden wir Suzanne Thörig bei uns im Schulhaus begrüssen. Sya Tiziani danken wir für den professionellen und zukunftsweisenden Einsatz an unserer Schule. Wir wünschen ihr an dieser Stelle viel Erfolg in ihrer neuen Tätigkeit. Einen ausführlichen Bericht zur Verabschiedung, wird im nächsten Dorf-Blitz erscheinen. Suzanne Thörig heissen wir an dieser Stelle herzlich willkommen. Schulpflege Brütten

Die Kantonspolizei Zürich hat mitgeteilt, dass die Verkehrsabteilung Zürich auf dem Gemeindegebiet von Brütten eine Geschwindigkeitskontrolle durgeführt hat: Messort: 8311 Brütten, Zürcherstrasse, Höhe Ifang 2 Fahrtrichtung: Nürensdorf Datum und Zeit der Messung: 1. Februar 2014, 11.52 bis 14.20 Uhr Signalisierte Höchstgeschwindigkeit: 80 km / h Gemessene Höchstgeschwindigkeit: 106 km / h Gemessene Fahrzeuge: 322 Anzahl Übertretungen: 18

Sicherheitssekretariat Brütten


Brütten

Dorf-Blitz 03/2014

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Aus Behörde und Verwaltung

Menschen im Einsatz für unsere Dorfbewohner

Kurt Hunziker Eine bewegte Lebensgeschichte schreibt der 90-jährige Kurt Hunziker. Seine Schul- und Jugendzeit verbrachte er in Biel. Nach der Lehre zum Feinmechaniker und Abschluss der Rekrutenschule begann er 1943 das Ingenieurstudium. Nach dem zweiten Weltkrieg arbeitete er bei der Firma Sulzer Winterthur als Maschineningenieur (Thermodynamik) und lernte dort seine Frau kennen. Die Sulzer rief dannzumal den Flughafenbus für seine Kunden und die Bevölkerung ins Leben. Die Lage der Gemeinde Brütten sowie deren Erschliessung mit öffentlichen Verkehrsmitteln gaben Hunziker den Anstoss, hier sein Zuhause zu bauen. Der neue Wohnort wuchs

der Familie schnell ans Herz und sie engagierte sich aktiv am Dorfleben. Acht Jahre hatte Kurt Hunziker das Amt als Kirchengutsverwalter inne und war bei etlichen Projekten aktiv beteiligt. So zum Beispiel bei der Rettung der alten Kirchenmauer oder bei der Installation des in einer Gemeinschaftsarbeit von Brüttener Frauen gestickten Teppichs, welcher noch heute die Kirche schmückt. Der Pensionär erinnert sich auch heute noch an die Pflanzung der Linde beim Chapf, welche infolge der damaligen Satellitenmessung nur mit Standortgenehmigung des Bundes und Kantons erfolgen konnte. Hunziker schmunzelt beim Zurückdenken an die regelmässi-

gen Spritztouren mit Postmeister Paul Baltensperger per Leiterwagen und geladenen Spritzkannen zur Hege des frisch gepflanzten Baumes. Aktiv engagiert er sich bis heute in der Heimatschutzgruppe. Die auf dem Buck platzierte Panoramakarte mit den Namen aller Bergspitzen gehe auf seine Initiative zurück, erzählt er zufrieden. Sein liebstes Kind war ihm das Mitteilungsblatt, später «d‘Sichle» genannt. Aufgrund seiner Besorgnis, dass das Projekt «Bau der neuen Turnhalle» im

Der Gemeinderat bedankt sich für diese uneigennützige Mitarbeit.

Geschichtenmorgen in der Bibliothek Brütten Herzlich laden wir alle 2- bis 4-jährigen Kinder in Begleitung zum Zuhören und Mitmachen in die Bibliothek ein. Frühlingsgeschichte: Mittwoch, 2. April 2014 10 bis 11 Uhr Sommergeschichte: Mittwoch, 18. Juni 2014 10 bis 11 Uhr Wir freuen uns sehr auf euer Kommen! Das Bibliotheksteam Bibliothek Brütten, Brüelgasse 7, 8311 Brütten, Tel: 052 / 345 10 37

Kurt Hunziker. (sl)

1970 nicht mehrheitsfähig sein könnte, verfasste er innert einer Woche die Dorfblatt-Erstausgabe im Juli 1970. Dem Herausgeber Kurt Hunziker war es ein grosses Anliegen, das gegenseitige Verständnis, die Verbundenheit des Dorfes und des soliden Bürgersinns zu erhalten und zu fördern. Dies sei ihm mit der monatlich erschienenen «Sichle» bis zum letzten Erscheinungsdatum im Dezember 2004 gelungen, blickt Hunziker zufrieden zurück. Sandra Lanz

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung Die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und des Gemeindebetriebes über die Osterfeiertage sowie am Tag der Arbeit sind wie folgt: Donnerstag, 17. April 2014 Karfreitag, 18. April 2014 Ostermontag, 21. April 2014

ab 11.30 Uhr geschlossen ganzer Tag geschlossen ganzer Tag geschlossen

Donnerstag, 1. Mai 2014

ganzer Tag geschlossen

Pikettdienst Bestattungsamt: Bei einem Todesfall während den Feiertagen ist das Bestattungsamt jeweils zwischen 9 und 11 Uhr unter der Telefon 079 598 81 22 erreichbar. Die Wasserversorgung ist bei Notfällen oder bei Leitungsbrüchen unter Telefon 079 327 95 53 zu erreichen. Gemeindeverwaltung und Gemeindebetrieb Brütten


Brütten

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Vereine

Brütten

Joachim Rittmeyer: «Frisch ab Tisch» Morgen Freitag, 28. März, offeriert der bekannte deutsche Kabarettist Joachim Rittmeyer seinem Publikum ab 20.15 Uhr im Gemeindesaal das neue Programm «Frisch ab Tisch». Auf Einladung der Kulturkommission darf sich die Zuhörerschaft auf eine abendfüllende kabarettistisch-literarische Lesung freu- en, geprägt durch humorvolles, geistreich-witziges Vergnügen. «Edeljokers» nennt sie der Fussballer: Spieler, die trotz Hochwertigkeit

nicht ins Gefüge einer Mannschaft passen. Bei einem Kabarettisten sind dies Texte, Geschichten, Szenen und Nummern, die zu gut und zu teuer sind, um auf der Ersatzbank zu bleiben. Mit «Frisch ab Tisch» wird ein abwechslungsreiches Programm präsentiert, das existenzielle Komik in allen Facetten freisetzt und die Hohlräume des Alltäglichen auf überraschende Art veredelt. Der Eintritt ist frei; zur Kostendeckung gibt es eine Kollekte. (e)

Einladung zum Wahlapéro Sonntag, 30. März 2014, um 17 Uhr im Gemeindesaal Brütten Die gesamte Bevölkerung ist herzlich eingeladen, mit allen gewählten Behördenmitgliedern der Politischen Gemeinde und der Reformierten Kirchgemeinde anzustossen.

Dorf-Blitz 03/2014

Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text­ inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.

12. GV Kinderhaus Chrüsimüsi Am 11. März 2014 fand die 12. Generalversammlung des Vereins Kinderhaus Chrüsimüsi statt. Die Mitglieder wurden informiert, dass die Rechnung des Jahres 2013 mit einem Verlust von 33 145 Franken abgeschlossen wurde. Dank der umsichtigen Geschäftsführung fiel der Verlust geringer aus als budgetiert und wird vollumfänglich durch die Defizitgarantie der Gemeinde Brütten getragen. Elterngrillfest, Räbeliechtli-Umzug, Adventsfenster: Auch im 2013 fanden die beliebten Anlässe des Kinderhauses Chrüsimüsi wieder grossen Zuspruch. Anlässlich des Bildungsprojektes «Bauernhof» wurde im Herbst zudem ein Bauernmarkt veranstaltet. Das Chrüsimüsi bildet regelmässig Lernende Fachperson Kinderbetreuung aus. So hat im Sommer 2013 Patricia Morf ihre Lehre erfolgreich beendet und Tatjana Ruf ihre Lehre begonnen. Zudem hat Petra Cammarota das Validierungsverfahren zur Fachperson Betreuung erfolgreich absolviert.

Im Rahmen des Projektes «Haus des Kindes» gab der Vorstand eine Absichtserklärung zuhanden des Gemeinderates ab, in welcher sich der Verein Kinderhaus Chrüsimüsi bereit erklärt, die Führung des Kinderhauses im Auftrag der Gemeinde zu übernehmen. Über das Projekt «Haus des Kindes» wird an der Gemeindeversammlung vom 12. Juni 2014 abgestimmt. Der Verein Kinderhaus Chrüsimüsi würde einen positiven Ausgang der Abstimmung sehr begrüssen. Eltern und interessierte Einwohnerinnen und Einwohner von Brütten finden weitere Informationen zum Kinderhaus Chrüsimüsi im Internet unter www.kinderhaus-chruesimuesi.ch; Kontakte unter Telefon 052 347 17 79 oder E-Mail krippenleitung. (e) chruesi@bluewin.ch.

Seniorenferien in Klosters Vom 6. bis 13. September weilen wir Pensionierten in unseren alljährlichen Seniorenferien. Im weltbekannten Bündnerdorf Klosters wohnen wir im Hotel Sport, mitten im Grünen, unweit von der Bushaltestelle. Die Aussicht von der grossen Hotel-Terrasse, weit hinunter ins Tal, ist überwältigend. Geniessen Sie eine freundliche Bedienung, feines Essen in gemütlichen Räumen und lassen Sie sich forttragen, aus dem Alltag ins süsse Nichtstun oder ins Hallenbad oder wohin auch immer Sie möchten. Ich habe allerhand vorbereitet für jede Wetterlage und freue mich, Sie nach Klosters-Dorf einzuladen und mit Freunden erholsame Tage zu erleben. Übrigens sind die RhB von Küblis bis Davos, der öffentliche Bus und alle Bergbahnen gratis. Bitte melden Sie sich spätestens Freitag 11. April 2014 an, auch wenn Sie noch nicht sicher sind! Mit Vorfeude auf viele schöne Tage und grüsse ich Sie ganz herzlich. Brigitta Junker, Eich 7, Brütten; Telefon 052 345 22 00 / Fax 052 345 35 90


Brütten

Dorf-Blitz 03/2014

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Sechs Bewerber für sechs Sitze

Neue Kandidatur für die Exekutive Bezüglich Erneuerungswahlen ist Brütten ein Spezialfall: Es existieren keine Bewerbungsfristen. Kandidatinnen und Kandidaten können auch kurzfristig – theoretisch bis am Wahltag selbst – noch ins Wahlkarussell einsteigen. Dank der Kandidatur von Erika Schäpper Trüb gibt es per Mitte März im Gemeinderat für die sechs Sitze nun sechs Bewerbungen. von Susanne Reichling

tik interessierten Stimmbürgern klar. Möglich seien ja auch «organisierte Kampagnen», um jemanden ins Amt zu befördern, wurde als «Worst Case»-Szenario nicht nur am Stammtisch diskutiert.

Zuerst nur fünf Kandidaten

Die bis Anfang März bestehende Vakanz gab im Dorf viel zu reden: Fünf Kandidaten bei sechs zu besetzenden Sitzen in der Exekutive. «Wie wird das wohl ausgehen bei uns in Brütten?», fragten sich viele Einwohner, oft fast besorgt. Unter den gegebenen Umständen werde wohl ein zweiter Wahlgang nötig und dann entscheide das Einfache Mehr. Dann rutsche möglicherweise jemand in die Exekutive, dem ein solches Amt gar nicht zusage, wurde den an Poli-

Bis Ende Februar hatten nur vier Bisherige und ein neuer Kandidat ihr Interesse an einem Exekutivamt gemeldet (der Dorf-Blitz hat diese in seiner Februar-Ausgabe vorgestellt); ein Sitz blieb vakant. «Eigentlich wollte ich nach achtjähriger Mitarbeit für eine weitere Legislatur in der Sozial- und Gesundheitsbehörde kandidieren», erzählt Erika Schäpper Trüb. Die 64-jährige Primarlehrerin und langjähriges PGV-Mitglied (Politischer Gemeindeverein) hat sich am zweiten März-Wochenende und nach reiflicher Überlegung für

eine Kandidatur in die Exekutive entschieden. «Das hat sich so ergeben, weil ich erfahren habe, dass sich innerhalb des Gemeinderates voraussichtlich kein Ressortwechsel abzeichnet und für das Sozialamt keine Kandidatur in Aussicht war», erzählt Schäpper auf Anfrage.

Doch noch eine Frauen-Kandidatur Sie habe eine Exekutiv-Kandidatur mit ihrem Ehemann Christian Trüb – in früheren Jahren selbst Gemeinderat, Schulvorstand und PGV-Präsident – eingehend diskutiert und nun sei der Entschluss definitiv gefasst. «Ich musste mich da in keiner Weise ‹durchringen›; dass ich weiterhin einen Teil meiner Zeit für das politische Geschehen in unserer Gemeinde einsetze. Neu ist ja eigentlich nur die Ebene: Ich kandidiere als Gemeinderätin», erzählt Erika Schäpper Trüb. Und schiebt schmunzelnd nach, dass im Falle einer Wahl dann gewährleistet wäre, dass der Brüttener Gemeinderat – nach dem Ausscheiden von Sozialvorsteherin Karin Schäuble per Ende der Legislatur

Erika Schäpper Trüb kandidiert als Gemeinderätin. (sr)

2010 /14 – nicht eine reine MännerDomäne werde. Ab Schulbeginn im kommenden Sommer wird sie – das hat sie im vergangenen Herbst bereits so geplant, als eine Gemeinderatskandidatur noch kein Thema war bei der Familie Schäpper Trüb – ihr Vollzeitpensum als Mittelstufenlehrerin in Nürensdorf auf 60 Prozent reduzieren. «Zeit, sich in Dossiers reinzuknien, wäre ab Frühsommer dann also genügend vorhanden», sinniert die Brüttener Gemeinderatskandidatin zum Schluss des Ge◾ sprächs.

Streichmusik für Charly Hobi

Treffen der Turnerobmänner

Der Gemeinderat organisierte zu Ehren von Charly Hobi kurzfristig ein Konzert mit der Streichmusik Alder aus Urnäsch. Über 30 Jahre hat Hobi in der Brüttener Kulturkommission grossartige Verdienste geleistet und der Bevölkerung viele Leckerbissen auf allen kulturellen Gebieten ermöglicht. Gemeindepräsident Martin Graf (r.) bedankte sich bei ihm mit diesem Konzert; der Aufmarsch im Gemeindesaal war gross: Rund 150

Eine der letzten Amtshandlungen des scheidenden Gemeindepräsidenten Martin Graf bildete der Willkommensgruss der Gemeinde Brütten anlässlich der Tagung der Obmänner der Veteranenvereinigung des Zürcher Turnverbandes ZTV. Graf rückte die interessantesten Fakten «seiner» Gemeinde ins Zentrum seiner Rede, blickte aber auch in die Zukunft und erklärte Wesentliches, das auf Brütten baulich und

Zuhörer erschienen, um der Appenzellermusik zu lauschen. Bei der Streichmusik Alder spielt bereits die dritte, vierte und fünfte Generation mit. Bekannt bis weit über die Landesgrenze hinaus sind sie auch in der Schweiz eine Perle der Musikszene. Sie verstehen es, das Publikum zum Mitsingen einzuladen; die humorvollen Einlagen von Jakob Freund brachten die Audienz nicht nur einmal zum Lachen. (sl)

finanziell zukommen wird; beispielsweise die Problematik mit dem Wasserdruck. Darauf führten die Obmänner der Veteranen der Region Winterthur und Umgebung – eine der drei ZTV-Regionen – ihre Versammlung durch. Organisiert wurde die jährlich stattfindende Tagung von Werner Altorfer und seinen fleissigen Helferinnen und Helfern, welche die Gäste im Mehrzwecksaal bewirteten. (re)


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Brütten

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Vertrag mit Plattform Glattal ist auf Ende Juni gekündigt

Eltern wehren sich für Jugendarbeit Die Einstellung der aufsuchenden Jugendarbeit Ajuga auf Ende Juni zeigt Wirkung bei einigen Betroffenen. So hat der Verein Plattform Glattal, der die Ajuga betreibt, viel Erklärungsarbeit bei den Jugendlichen leisten müssen. Doch auch einige Erwachsene machen mobil gegen das Ende der Jugendarbeit. von Susanne Gutknecht Es war eine bittere Pille, die Sozialvorsteherin Karin Schäuble am 5. Dezember 2013 schlucken musste. Obwohl die aufsuchende Jugendarbeit Ajuga in der Gemeinde verankert ist und einige Projekte wie das Bandprojekt «Ajugastars» mit guter Beteiligung der Brüttener Jugendlichen stattfanden, wurde der Betrag um die Hälfte gekürzt. Geärgert hat sich Schäuble vor allem über die Art, wie der Frontalangriff der SVP an der Gemeindeversammlung geführt wurde. «Sie haben vorher nie das Gespräch gesucht oder auch nur verlauten lassen, dass eine Unzufriedenheit herrscht. Das finde ich kein guter Stil.»

Leidtragende Jugendliche Dass daraufhin auch der Verein Plattform Glattal als Leistungserbringer der Ajuga mitteilt, sie könne für den Betrag von 42 000 Franken kein sinnvolles Angebot mehr gewährleisten, war eine weitere Pille, aber für Schäuble verständlich. «Aufsuchende Jugendarbeit kann nur funktionieren, wenn sie regelmässig betrieben wird. Es geht hier um ein Vertrauensverhältnis und um Beziehungspflege und nicht nur um den Standort eines Busses.» Es sei naiv anzunehmen, dass nichts mehr passiere, nur weil Das Angebot Ajugabus ist für viele Jugendliche ein gerne benütztes und man zur Ajuga ja gesagt habe, kon- attraktives Freizeitziel. (Themenbild: zvg) tert sie an die Adresse der SVP und Und das wäre mit diesem Budget da ja die Brüttener nach Nürensdorf deren Vorwürfe. nicht möglich.» Das Brüttener Ange- in die Oberstufe gehen. Die Cliquen Innovatives Angebot bot sei innovativ gewesen und habe haben sich durchmischt und sind gute Ansätze mit der teilautonomen beim ‹Ajugastars› als gemischte Auch Mathias Brühwiler, Bereichslei- Führung des Jugendtreffs und spezi- Bands aufgetreten, was ideal ist», ter Jugend beim Verein Plattform Glat- fischer Angebote für Primarschüler meint Brühwiler abschliessend. Die tal, bedauert die Kündigung. «Die De- geboten. «Da ist viel Herzblut von uns Nürensdorfer Exekutive zeigt Herz. mokratie hat gespielt und wir respek- mit eingeflossen», sagt Brühwiler. Ein Der Gemeinderat hat an seiner Sittieren den Entscheid. Unser Standard Problem sieht er in den gemeinsamen zung vom 12. März entschieden, dass bedingt, dass wir als Dienstleister Projekten von Brütten und Nürens- den Schülern aus beiden Oberstufen professionelle Jugendarbeit anbieten. dorf: «Wir haben Synergien genutzt, – Nürensdorf wie Brütten – die bisherigen Leistungen offenstehen sollen, wie er in einer Mitteilung schreibt.

Gemeinderatskandidaten im Gespräch

Obwohl die Wahl der neuen Mitglieder des Brüttener Gemeinderates nur eine Formsache werden dürfte, stellten sich die sechs Kandidaten (für die sechs Sitze) Mitte März den Fragen aus der Bevölkerung. Im Rahmen eines Wahlpodiums organisiert von den Ortsparteien und der Gewerbegruppe äusserten sich

die vier Bisherigen und die beiden neuen Kandidaten zu ihrer Motivation und erläuterten, was ihnen bei der künftigen Arbeit in der Exekutivbehörde wichtig ist. Martin Kuhn, Präsident der FDP-Ortspartei fühlte als Moderator den Anwesenden mit verschiedenen Fragen zu den Themen Attraktivität der

Wohngemeinde, Gewerbe und Landwirtschaft sowie Schule und Soziales auf den Zahn. Auf dem Podium dabei war auch Erika Schäpper Trüb, welche sich eine Woche zuvor kurzfristig für eine Kandidatur als Nachfolgerin der zurücktretenden Karin Schäuble entschieden hat. (rh)

Eltern nicht einverstanden Für einige Brüttener Eltern ist das Thema noch nicht vom Tisch. Bettina Caflisch Vogt, Marilyn Vaccaro Link und Jürgen Link haben ein Komitee gegründet, das mit einer Initiative nochmals auf den Entscheid zurückkommen will. Sie sind sich sicher, dass einige Brüttener bei der Abstimmung nicht mit einer solchen Tragweite gerechnet hätten. Die Aufgabe der Ajuga sei es nicht alleine, Freizeitangebote für Jugendliche zu erbringen. «Das wirkliche Ziel ist die Kontaktherstellung und Beratung. Wir wissen von einigen Fällen, in denen sie wirklich helfen konnten», sagt Jürgen Link. Es gehe auch um Präsenz und Prävention. Schäuble freut sich über das Engagement der Eltern und sieht es ähnlich: «Es hat sich vieles zum Guten geändert. Vielleicht vergessen einige die Probleme mit Vandalismus und Littering sowie auch den Alkohol- und Drogenkonsum, die wir hatten.» ◾


59. Bassersdorfer Fasnacht: Höhepunkt war der Umzug am Sonntag mit 44 Gruppen

Fünftägige Dorfherrschaft und fast 15 000 Besucher Auch in diesem Jahr hat die fünftägige Narrenfreiheit in Bassersdorf wieder – nicht unerwartet, sondern erwünscht – viel Publikum angelockt. Die Festivitäten für die sogenannte «fünfte Jahreszeit» begannen wie immer am Abend des «Schmutzige Dunschtig» im Festzelt hinter der Bibliothek. Pünktlich um 20.21 Uhr eröffnete die einheimische Gugge Kookaburra die Festivitäten; im Rahmen der anschliessenden fest-

lichen Schlüsselübergabe an das Fasnachtskomitee Bassersdorf (Fakoba) übergab Gemeindepräsidentin Doris Meier die «Politische Hoheit» an den seit 1999 amtierenden Obernarr Rolf Zemp ab. Dies jedoch nicht, ohne dem Vorsteher der Narrenzunft die drei obligaten Pflichten zur Erfüllung per Giigeli-Zyschtig, dem traditionellen Fasnachtsende, zu verkünden. Dies aus Tradition und gleichzeitig als Gegenleistung für die gewährte tem-

poräre Abtretung der politischen Hoheit, inklusive Narrenfreiheit und Dorfherrschaft. Per Fasnachtsende erwarte sie eine speziell für den kommenden Wahlsonntag komponierte Hymne, ein Konzept für eine 2022 in Bassersdorf möglicherweise geplante Winterolympiade sowie eine effektreiche Planung für die Durchführung eines Gesangswettbewerbs «The Voice of Bassersdorf», verlangte Meier vom Fakoba-Präsidenten, als

Gegenleistung für die Abtretung der Amtsgeschäfte. Am Freitagmorgen marschierten die Narrenkrieger los; ihr «Bubenfastnachts»-Marsch führte sie in diesem Jahr zum Römerkastell im zürcherischen Pfäffikon. An den beiden nachfolgenden Abenden entpuppten sich die Mösli-Turnhalle, das grosse Festzelt hinter der Bibliothek, der Kreisel und nicht zuletzt auch diverse Dorf-


beizen und Vereinszelte als Hochburgen des diesjährigen Treibens. Den Höhepunkt des Maskentreibens bildete einmal mehr – und von kleinen und grossen Fans so auch herbeigesehnt – der grosse Umzug am Sonntagnachmittag, bei glücklicherweise trockenem Wetter. Zu Tausenden standen junge und ältere Liebhaberinnen und Liebhaber des fasnächtlichen Treibens entlang der Umzugsroute in mehreren Reihen dicht an dicht Spalier. 44 Gruppen machten ihre Aufwartung, vorwiegend lautstark, auffällig, schrill und bunt, fauchend, zischend oder kichernd und «gfürchig». Immer mal wieder wur-

den die Schaulustigen mit einer Ladung Konfetti «belohnt»; zum Trost gab es hier und dort auch Naschereien als Wurfgeschosse. Wer gar zutraulich war, riskierte eine «Tünklette» in einer mit bunten Papierschnipseln gefüllten Badewanne oder eine Verfolgungsjagd mit dem Teppichklopfer. Nach dem rund zweistündigen Umzug durch das Dorfzentrum versammelten sich die Guggen traditionsgemäss am Kreisel zum viel beachteten und enthusiastisch applaudierten Monsterkonzert. Im nahen Festzelt vergnügten sich dann die Sprösslinge – unter ihnen Giraffen, Pinguine, Tiger und Prinzessin-

nen – am Kindermaskenball. Am Montagabend feierten dann insbesondere die Einheimischen bei ausgelassener Stimmung die letzten närrischen Stunden der diesjährigen Bassersdorfer Fasnachtstage. Text: Susanne Reichling; Fotos: Reto Hoffmann und Mano Reichling


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Traktanden: 1. Begrüssung 2. Wahl eines Stimmenzählers 3. Jahresbericht des Präsidenten 4. Abnahme der Rechnung 2013 5. Voranschlag 2014 6. Unterhaltsprogramm 7. Wahlen 8. Verschiedenes Der Vorstand


Dorf-Blitz

Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung Jugendarbeit Jahresrechnung 2013 mit Ertragsüberschuss von 1,6 Millionen Franken Die Jahresrechnung 2013 schliesst um rund 2,9 Millionen Franken besser ab als budgetiert. Der Ertragsüberschuss der Laufenden Rechnung beträgt 1 604 946.73 Franken (Voranschlag: Aufwandüberschuss 1 286 200 Franken). Der Nettoaufwand in den einzelnen Funktionen hält sich weitgehend im Rahmen des Voranschlages. Namhafte Mehrerträge resultierten bei den Steuern, insbesondere aus Vorjahren. In der Rechnung enthalten sind Rückstellungen für die Ressourcenabschöpfung im Rahmen des Finanzausgleichs von 970 000 Franken. In der Investitionsrechnung sind um 0,7 Millionen Franken geringere Ausgaben getätigt worden. Die Details zur Jahresrechnung können die Stimmberechtigten aus der Weisung an die Gemeindeversammlung, welche rechtzeitig vor der Versammlung in jede Haushaltung zugestellt wird, entnehmen.

Abschied Blattmann Nyffenegger Iris Heidi Alte Bühlhofstrasse 13 Nürensdorf am 28. Februar 2014 Weiss Marie Altersheim Breiti Bassersdorf am 11. März 2014

Nach Kündigung der Leistungsvereinbarung mit der Plattform Glattal durch die Gemeinde Brütten hat der Gemeinderat beschlossen, das Angebot in Nürensdorf weder auszubauen noch zu reduzieren. Den Schülern der Oberstufe (auch aus Brütten) sollen die bisherigen Leistungen wie beispielsweise Ajugabus, Ajugastars und Fusspräsenzen in der Gemeinde weiterhin offen stehen.

Personelles Die Gemeindewerke bieten zwei Ausbildungsplätze für Fachleute im Bereich Betriebsunterhalt an. Für die offene Lehrstelle 2014 der Fachrichtung Werkdienst wurde Nicola Baltensperger, wohnhaft in Brütten, angestellt; er beginnt seine dreijährige Ausbildung am 18. August 2014.

Beschaffungswesen Die energetische und soziale Nachhaltigkeit im Beschaffungswesen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Der Gemeinderat hat beschlossen, für die Bewertung der Zuschlagskriterien «Nachhaltigkeit» auf die Beschaf-

fungsrichtlinien und -standards der Energie Schweiz abzustellen. Zudem werden für die Herkunft der Produkte und zur Förderung der Produkte aus fairem Handel Bestimmungen in die Zuschlagskriterien aufgenommen. Die Bauabteilung wurde beauftragt, die Richtlinien der Gemeinde über die Gesetzesanwendung im öffentlichen Beschaffungswesen vom 1. Juni 2004 entsprechend zu überarbeiten respektive zu ergänzen.

Liegenschaften Der Gemeinderat hat die Bauabrechnung für den Neubau Zentrumsgebäude (Anteil der Gemeinde) genehmigt; sie wird der nächsten Gemeindeversammlung unterbreitet. Die Abrechnung schliesst bei bewilligten Krediten im Verwaltungsvermögen von 2 276 805 Franken mit Minderkosten von Fr. 28 617.53 sowie Krediten von 2 679 920 Franken im Finanzvermögen mit Mehrkosten von Fr. 72 319.93 ab.

Statutenänderung Gemeinderat und Schulpflege beantragen der nächsten Gemeindeversammlung, die Änderung der Statu-

Strassen Die bereits provisorisch signalisierten Parkfelder auf der Dorfstrasse sollen definitiv werden. Ausserdem sind neue Parkfelder auf der Bohnacker- / Oberackerstrasse zwecks Ordnung und Verkehrsberuhigung geplant. Auf Antrag der Sicherheitsabteilung hat der Gemeinderat der zuständigen Kantonspolizei Zürich (Verkehrstechnische Abteilung) die entsprechenden Gesuche eingereicht. Es handelt sich um weisse, zeitlich nicht limitierte Parkfelder (siehe auch Information der Sicherheitsabteilung in dieser Dorf-BlitzAusgabe).

Finanzen Für drei Handänderungen wurden Grundsteuerveranlagungen im Betrag von Fr. 48 332.60 vorgenommen. Gemeinderat Nürensdorf

Bibliothek Nürensdorf Regelmässige Veranstaltungen Jeden ersten Mittwoch im Monat (ausser in den Schulferien) erzählt unser Bär Otto den Vorschulkindern von 15 bis 15.30 Uhr Geschichten. Nächster Vorlesetag: 2. April 2014. Jeweils am letzten Donnerstag im Monat (ausser in den Schulferien) findet ab 19 Uhr der «Donnerstagstreff» statt. Der beinhaltet – nebst gemütlichem Beisammensein mit einem Glas Wein – Diskussionen, Lesungen oder Präsentationen. Die speziellen Themen werden vorgängig ausgeschrieben.

27. März 2014 um 19 Uhr: !HEUTE! Öffentliche Bibliotheksführung mit Apéro ♦ Kein Platz im Bücherregal? ♦ Keine Zeit, um Bücher abzustauben? ♦ Keine Lust, weiteres Geld für Filme und Musik auszugeben? ♦ Nutzen Sie Ihre Bibliothek im Dorf: Mit wenig Geld sind Sie dabei!

Überzeugen Sie sich anlässlich der Bibliotheksführung selbst vor Ort. Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net / nuerensdorf. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Bestattungsamt Nürensdorf

ten des Zweckverbandes Heilpädagogische Schule Bezirk Bülach (HPS) zu genehmigen. Es handelt sich um zwei kleine Anpassungen; sie betreffen die Regelung bei Publikationen sowie die Vertretung in der Schulkommission.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Bibliothek Nürensdorf

tion

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Wir gratulieren zum 95. Geburtstag am 15. April Elly Antonietti-Steinhoff Morgenackerstrasse 21 Nürensdorf


Nürensdorf

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Dorf-Blitz

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Aus Behörde und Verwaltung

Neue Parkfelder: Verkehrsberuhigung

Lust auf Musik? Unsere Instrumentenvorstellungen mit musikalischer Instrumentenpräsentation bieten Gelegenheit, verschiedene Instrumente auszuprobieren und das Angebot kennenzulernen: Region Nord-West in Nürensdorf am Samstag, 29. März 2014: 9.30 bis 10 Uhr: Anhand eines Märchens spielen unsere Lehrpersonen verschiedenste Instrumente; 10 bis 13 Uhr:

alle Interessierten können die gewünschten Instrumente ausprobieren,

im Schulhaus Hatzenbühl, Hatzenbühlstrasse 25, Nürensdorf, für die Gemeinden Brütten, Seuzach, Hettlingen, Pfungen, Neftenbach, Nürensdorf und Interessierte. Die dritte Sek Nürensdorf sorgt für Speis und Trank. Der Gemeinderat hat auf Antrag der Sicherheitsabteilung an der Bohnacker- und Oberackerstrasse das Einrichten von Parkfeldern beschlossen. Automobilisten parkieren ihre Fahrzeuge teilweise behindernd und missachten die strassenverkehrsrechtlichen Vorschriften. Das Anbringen von Parkfeldern an der Oberacker- und an der Bohnackerstrasse soll die Situa-

tion verbessern und gleichzeitig auch zur Verkehrsberuhigung im Quartier beitragen. Die Massnahmen wie Lage und Grösse der Parkfelder wurden vor Ort mit der Kantonspolizei, Verkehrstechnische Abteilung, besprochen und für in Ordnung befunden. Die Parkfelder sind zeitlich nicht limitiert. Gemeindeverwaltung Nürensdorf, Sicherheitsabteilung

Lust auf ein neues Buch?

Weitere Termine: 15. März 2014 in Elgg für die Gemeinden Wiesendangen, Rickenbach, Schlatt, Dinhard, Elsau, Elgg und Interessierte; 22. März 2014 in Wila für die Gemeinden Kyburg, Turbenthal, Zell, Weisslingen, Wila und Interessierte; 5. April 2014 in Winterthur für alle Stadtkreise und Interessierte. Weitere Infos finden Sie unter www.jugendmusikschule.ch oder 052 213 24 44 oder info@jugendmusikschule.ch Wir freuen uns auf Sie; bis bald!

Am Donnerstag, 10. April um 20 Uhr laden wir ein zur Büchervorstellung mit Daniela Binder. Die Winterthurer Buchhändlerin stellt uns an diesem Abend die Frühlingsneuheiten auf dem Buchmarkt vor. Ihre Präsentationen sind spannend und unterhaltsam. Sicher ist auch ein Lieblingsbuch für Sie dabei! Anschliessend können die Bücher ausgeliehen oder reserviert werden. Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen. Zu diesem Anlass mit anschliessendem Apéro sind Sie herzlich eingeladen! Bibliothek Nürensdorf

Unaufmerksamkeiten vermeiden

Keine Ablenkung – weniger Unfälle Unaufmerksamkeit und Ablenkung sind auf Schweizer Strassen die Unfallursache Nummer eins. Die Benutzung des Handys (Telefonieren, Schreiben von Nachrichten, Kontakte suchen) lenkt ab und ist wie das Hantieren am Navigationsgerät gesetzlich verboten. Auch das Bedienen von Autoradio oder MP3-Player, intensive Gespräche mit Passagieren oder Ablenkungen ausserhalb des Autos wie auffällige Personen oder ein attraktives Panorama, verhindern, dass Lenkende ihr Fahrzeug jederzeit im Griff haben. Deshalb vor der Fahrt: • Handy ab-, Combox einschalten. • Navigationsgerät programmieren. • MP3-Player anschliessen und Musik auswählen, Radiosender einstellen. Deshalb während der Fahrt: • Ablenkende Aktivitäten unterlassen, Blick auf das Verkehrsgeschehen richten. • Telefonieren, Nachrichten lesen / schreiben nur im stillstehenden Auto, abseits der Fahrbahn. • Auch mit Freisprecheinrichtung lenken Gespräche ab; verzichten Sie darauf. • Halten Sie an einem sicheren Ort, wenn Sie etwas erledigen müssen, das Sie ablenken könnte. Weitere Informationen finden Sie auf www.bfu.ch oder auf www.lenken-statt-ablenken.ch. bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung Hodlerstrasse 5a, 3011 Bern, Telefon 031 390 22 22, info@bfu.ch / www.bfu.ch


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Spannende Ausgangslage der Kommunalwahlen

Für alle Behörden genügend Kandidaten

Bis kurz vor Ende der Meldefrist war noch keine Spannung für die Kommunalwahlen 2014 zu spüren. Und doch bietet sich den Wählerinnen und Wählern eine Auswahl an motivierten Kandidatinnen und Kandidaten, besonders für die Gemeinderatssitze. Neun Frauen und Männer möchten in die nächste Amtsperiode der Exeku-

tive gewählt werden. Es sind dies Edith Betschart (SVP, neu), Christof Bösel (SVP, bisher), Urs Buchegger (parteilos, neu), Marco Demarmels (FDP, neu), Yvonne Guggenbühler (SVP, bisher), Esther Holzer (parteilos, bisher), Henry Lehnherr (SVP, bisher), Daniel Neukomm (FDP, neu) und Felix Weiss (parteilos, neu). Der bisherige SVP-Politiker Christof Bösel möchte Gemeindepräsident werden. Urs Buchegger strebt dieses Amt ebenfalls an. Roland Burri (FDP, bisher) stellt sich für eine weitere Amtsperiode als Schulpräsident zur Verfügung. Wird er gewählt, vertritt er weiterhin die Bildungsanliegen im Gemeinderat.

Die gesamte Schulbehörde kandidiert wiederum für eine weitere Legislatur: Elisabeth Bär (SVP), Roland Burri (FDP), Denis Chappuis (parteilos), Karin Homberger (SVP), Sandra Keller (SVP), Padmaja Spätli (FDP) und Günter Stessel (FDP). Auch für die Rechnungsprüfungskommission bewerben sich alles Bisherige: Max Brunner (FDP), Beat Cassani (FDP), Jürg Schnyder (SVP), Walter Spaltenstein (SVP) sowie Cornelia Weiss (SVP). Beat Cassani möchte gleichzeitig als Präsident die Behörde leiten. Auf die Möglichkeit einer Mitarbeit in der Baukommission hoffen Raphael Bühler (FDP, bisher), Rocco Campignano (FDP, neu),

Ramon Roger (SVP, bisher), Christian Schwendener (SVP, bisher). Die Reformierte Kirchenpflege Bassersdorf-Nürensdorf ist mit neun Mitgliedern aktiv. Als Präsidentin kandidiert Vreni Hofmann (Bassersdorf, bisher). Weiter stellen sich zur Verfügung: Simone Disch, (Bassersdorf, neu), Tamara Grämiger (Bassersdorf, bisher), Elisabeth Grossglauser (Nürensdorf, bisher), Christine Knecht (Bassersdorf, neu), Janine Leimbert (Bassersdorf, bisher), Rahel Rageth (Nürensdorf, bisher), Cornelia Wickihalder (Nürensdorf, bisher), Jürg Zürcher (Nürensdorf, neu) sowie Vreni Hofmann. Annamaria Ress

Schräge Töne, Tanz und Gedichte im Schlosskeller

Witzige Dialoge und poetischer Gesang «Schwäfu» heisst das neue Programm von «Schertenlaib & Jegerlehner», zwei schrägen Kabarettisten, die das Publikum begeisterten. Witzige Dialoge, Musikeinlagen und poetischer Gesang fesselten die Zuschauer und brachten sie immer wieder zum Lachen. von Yvonne Müller Es gelang «Schertenlaib & Jegerlehner» von der ersten Minute weg, das

Nürensdorfer Publikum zu fesseln. Auf der kleinen Bühne zeigten sie am letzten Freitag im Februar eine grandiose Darbietung, welche die Besucher immer wieder zum Lachen brachte: Unerwartete Einlagen und schräge Dialoge, die bis zum Absurden verdreht wurden. Tanzeinlagen und Gedichte wechselten sich in einem rasanten Tempo ab. Sie hänselten sich und stritten wie ein altes Ehepaar, um dann, peinlich berührt, sich nur noch anzuschweigen. Durch den ständigen

Wechsel waren die Zuschauer gefesselt von den vielen Eindrücken und musikalischen Leistungen.

Viele Instrumente Schertenlaib spielte Schlagzeug, Ukulele, Melodika und Kuhglöckchen. Jegerlehner brillierte mit seiner Handorgel, Mundharmonika, Trompete und Tuba. In rasantem Tempo wechselten Blues, Tango und Schlager sich ab; die beiden Künstler überzeugten mit einer grossen musi-

«Schertenlaib & Jegerlehner» zeigten Freude am Spiel mit perfekt dargebotenem Sinn und Unsinn. (ym)

kalischen Bandbreite, sehr zum Vergnügen des Publikums. «Schertenlaib & Jegerlehner» griffen in die Beziehungskiste, sangen über das Leben, jonglierten mit Witzen und Worten, jodelten, gurgelten und zwitscherten. Immer wieder war Bewegung auf der Bühne und hemmungslos spontane schauspielerische Talente kamen zum Vorschein. Das Duo zeigte eine gesunde Selbstironie und machte sich lustig über die alltäglichen Peinlichkeiten. Das Publikum war gefesselt von den zwei verspielten Berner Kabarettisten; ein Team wie «Päch & Schwäfel» eben. Diese Vertrautheit der beiden Interpreten Michel Gsell und Gerhard Tschan, wie «Schertenlaib & Jegerlehner» mit bürgerlichem Namen heissen, hat Basis: Schon als Schulbuben standen gemeinsam auf der Bühne. Harmlos-witzig und originell, boten die zwei Sprachschauspieler ein hervorragendes Clown-Theater. Dachshaarpinsel und Hagebuttenöl, diese Begriffe müssen zuerst einmal untergebracht werden; für die beiden Wortund Musik-Virtuosen eine willkommene Gelegenheit, sich im Spiel mit Sinn und Unsinn gekonnt und humorvoll zu präsentieren. ◾


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Birchwiler Eishockey-Cracks kehrten als Vize-Weltmeister aus Kanada zurück

«Grosser Bahnhof» für müde Moskitos in Kloten 6.10 Uhr. Mittwoch, 26. Februar 2014: Der Flughafen Zürich ist am Aufwachen. Langsam beginnen sich die Hallen mit Reisenden zu füllen. Bei der Ankunft 2 treffen die ersten Mütter und Väter ein, die ihre Schützlinge vom Abenteuer PeeWee 2014 im kanadischen Québec zurück erwarten. Zum Teil werden sie begleitet von weiteren Kindern. Die Maschine aus Montreal ist gelandet. Nun geht die Warterei los. Immer mehr Leute versammeln sich am Treffpunkt beim Ausgang nach der Passkontrolle ein. Einige haben Glocken mitgebracht. Der Schweizer CountryStar Marco Gottardi ist ebenfalls eingetroffen, er holt seinen Cousin mit der ganzen Familie ab. Diese hat ihren Sohn, Neffen und Enkel zum «PeeWee 2014» begleitet; der Cousin hat für ZSC-Lions am Turnier teilgenommen.

haben sie absolviert; die meisten Begegnungen wurden erfolgreich, teils auch knapp, abgeschlossen.

Früh morgens besammeln sich die ersten Familienangehörigen beim Treffpunkt im Flughafen Zürich. (Bilder: Mano Reichling)

Vize-Weltmeister sind sie geworden, die Jungs der Swiss Eastern Selects, dem die beiden Birchwiler Denny Enderli und Simon Knak angehören; der Dorf-Blitz hat die beiden Eishockey-

Mit Glocken werden die jugendlichen Vize-Weltmeister empfangen.

Die müden, aber erfolgreichen Moskitos der Swiss Eastern Selects.

Spieler in der Februar-Ausgabe portraitiert. Und der Titel «Zwei Moskitos auf Weltmeisterschafts-Kurs» hat sich erfreulicherweise nun auch bewahrheitet: Zwölf Spiele innert zehn Tagen

Diszipliniert und aufopferungsvoll hätten sie gespielt, ist im vorletzten Update auf der Internetplattform der Begleiter zu lesen. Das Finalspiel in der «Colisée Pepsi»-Arena vor rund 15 000 Zuschauern begann für die Schweizer verheissungsvoll, aber das übermächtige Team aus Columbus USA konnte den 2:0-Rückstand in das klare 2:4 Endresultat kehren. VizeWeltmeister ihrer Stärkeklasse geworden zu sein ist ein Erlebnis, von dem die Jungs sicher noch ihren Enkelkindern vorschwärmen werden. Noch einmal ein Erinnerungsbild der ganzen – sichtbar müden, aber glücklichen – Mannschaft kann am Flughafen «geschossen» werden, dann löst sich die Gruppe auf. ◾

Stolz wird der gewonnene Pokal in die Halle geführt.

Simon Knak (l.) und Denny Enderli.


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Puppentheater Vreni und Hanspeter Stephan in der Bibliothek

«Vorhang auf» für Chasperli und seine Freunde Mit Ortsbezug

Die Bibliothek lud die Grossen und die Kleinen anfangs März zu sich ins Puppentheater ein. Das Birchwiler Chasperli-Ensemble spielte zwei verschiedene Stücke mit den verheissungsvollen Titeln «De Chasperli hät frei» sowie «De Chasperli und d’Schneefee». Vreni und Hanspeter Stephan liessen die hölzernen Figuren tanzen. von Sandra Lanz

Die Handpuppen-Spieler Hanspeter und Vreni Stephan. (sl)

Im verdunkelten Raum wartete vor dem zugezogenen roten Vorhang sitzend eine Schar Kinder sowie auch Erwachsene voller Spannung auf das vertraute Eröffnungslied «Tri Tra Trallalla» vom Hauptdarsteller mit der roten Zipfelmütze. Die Puppenspieler führten die Zuhörerschaft in die Geschichten ein und verteilten

die benötigten Requisiten (feine Würstchen), welche das Publikum während des Stücks einbringen konnten. Jetzt hiess es «Hau ruck, hau ruck» und der rote Vorhang wurde aufgezogen. Die detailgetreuen farbigen Bühnenbilder sowie auch die in Handarbeit

vom Ensemble selbst hergestellten Chasperlifiguren und die von den Initianten geschrieben Geschichten wurden mit ideenreichen Geräuschen umgesetzt. Die Aufführungen fanden bereits zum zweiten Mal in der Bibliothek Nürensdorf statt und sollen bereits im kommenden Herbst fortgesetzt werden.

Beliebter Anlass, organisiert durch den Jugendtreff «authentic»

«Friday Night Action – mir rocked d'Turnhalle» Gemeinsam Sport und Spass erleben ist im Projekt der Jugendkommissionen Nürensdorf und Brütten für Jugendliche ab 13 Jahren enthalten. Die Teilnehmenden entscheiden selbst, wie sie den Abend gestalten möchten und werden dabei von Jugendarbeitern unterstützt. von Yvonne Müller Bereits zum zweiten Mal wurde die «Friday Night Action» im Schulhaus Sunnenrain erfolgreich durchgeführt. Diese Anlässe sind eine Serie von Aktionen, die jeweils am Freitagabend für Jugendliche zur Verfügung gestellt werden. Zum zweiten sportlichen Anlass kamen rund vier Dutzend Teenager in die Turnhalle nach Birchwil; sie durften selbst bestimmen, wie sie den Abend gestalten wollten. Gemeinsam wurde diskutiert, es wurden auch Kompromisse ausgehandelt und das demokratische Handeln dadurch gelernt und gefördert. Es gab kein vorgefertigtes Programm, das sie einfach konsumieren konnten; die Jugendlichen haben

diese Aufgabe gut gemeistert. Auch der Wettkampf am 11. April wird von den Jugendlichen selbst gestaltet und organisiert.

Abends war eine Tombola mit tollen Preisen für die Teilnehmenden.

Selbständig entscheiden

Die nächste «Friday Night Action» findet bereits morgen Freitagabend, 28. März unter dem Motto «Aktion frei» wieder statt. Um die Projekte für die Jugendlichen in Zukunft besser bekannt zu machen, wurde eine neue Webseite www.jugi51.ch eingerichtet. Sie soll auch ein Informationsportal für Eltern sein und informiert nun detaillierter über die Aktionen der Nürensdorfer Jugendarbeit. ◾

Die Turnhalle Sunnenrain war in zwei Bereiche geteilt; die Stimmung ausgelassen und doch harmonisch. Die einen spielten Fussball und die anderen hatten zwei Trampoline in Aktion. Später spielten alle gemeinsam Keulen-Völkerball, ohne Gedränge oder riskante Manöver, jedoch merkbar mit Spass. Das Highlight des

Neue Webseite

Sport und Spass in der Sunnerain-Turnhalle. (ym)

Es wurden zwei Stücke aufgeführt. Viele Gesichter erschienen sogar zweimal, um sich von den Figuren in die munteren Erzählungen entführen und in die Handlungen mit einbeziehen zu lassen. Viel Spannung, lustige Begebenheiten; trotz allerlei Turbulenzen kamen die Erzählungen stets zu einem guten Ende. Der Bezug zu bekannten Schauplätzen, wie etwa der Eigentalstrasse mit ihren Fröschen und dem dazugehörenden Weiher, machten die Handpuppen-Geschichten zusätzlich unterhaltsam. ◾

Abendunterhaltung Auch im laufenden Jahr findet wieder die traditionelle Abendunterhaltung der beiden Nürensdorfer Chöre an zwei aufeinander folgenden Abenden im Ebnetsaal Nürensdorf statt. Unter dem Motto «Singe macht Spass» haben der Gemischte Chor OberwilBirchwil unter der Leitung von Freya Utta und der Männerchor Nürensdorf mit Dirigentin Tabea Herzog ein abwechslungsreiches Liederprogramm einstudiert. Am Flügel werden die Gesangsvorträge von Sevill Klöti und Thomas Jäggi begleitet. Mit dem Lustspiel «De Unggle Wunibald» wird die Theatergruppe »Chrüz und Quer» für Unterhaltung sorgen. Am Freitag, 11. April, ist Türöffnung um 19 Uhr; dann wird auch die Festwirtschaft geöffnet. Programmbeginn ist um 20 Uhr , mit gemütlichem Beisammensein bis Mitternacht. Zudem können Besucherinnen und Besucher mit einem Schöggelilos schöne Preise gewinnen. Am Samstagabend, 12. April, ist die Türöffnung um 18.30 Uhr (mit Verpflegungsangebot); das Programm startet um 20 Uhr und auch dieses Jahr lockt wieder eine reichhaltige Tombola. Nach Programmschluss ist bis um 2 Uhr Musik und Tanz mit den «Winti-Fäger» angesagt. Platzreservationen am 4. und 5. April von 16.30 bis 18 Uhr und vom 7. bis 10. April von 17.30 bis 19.30 Uhr unter Telefonnummer 076 282 08 57. (e)


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www.dorfblitz.ch Auswahl der Pflanzen (beispielsinserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch weise Standort und Besonnung des Balkons beachten), die Wahl der Erde und auch um die Pflege der Pflanzen (Wasser- und Düngerbedarf, Überwintern). Im praktischen Teil können die Teilnehmenden, welche ein Pflanzgefäss mitgebracht haben, gleich selbst mit dem Gärtnern beginnen: Erde und eine kleine Auswahl an einheimischen Pflanzen sind vorhanden. Der NBNAnlass findet von 14 bis 16 Uhr beim Jugendtreff in Bassersdorf statt, auf dem grossen Parkplatz hinter der Bibliothek; die Teilnahme ist kostenfrei. (e)

Farbe und Volumen

Filmmelodien

Aus der Idee einer einzelnen Malerin, ihre Bilder in der historischen «alten Kaserne» in Wallisellen zu präsentieren, resultierte ein künstlerisches Team aus drei Malerinnen von Bassersdorf – Susan Kunz, Erika Kurmann und Nora Rozek – sowie drei Skulpturschaffenden aus verschiedenen Regionen. Nach der Besichtigung dieses faszinierenden Gebäudes an der Opfikonerstrasse 29 mit der hölzernen Treppe war nur eine einzige Sitzung notwendig, diese Ausstellung ins Leben zu rufen. Schnell war sich die Gruppe einig, wer was zu tun hat. Die Ausstellung «Farbe und Volumen» wird vom 5. bis 13. April durchgeführt; an der Vernissage von 17 bis 20 Uhr am 5. April sowie am Freitagsapéro am 11. April von 18 bis 20 Uhr sind auch die drei Künstlerinnen aus Bassersdorf vor Ort anwesend. Die Öffnungszeiten der Ausstellung nach dem Eröffnungstag: Sonntage 6. und 13. April jeweils 10 bis 18 Uhr und wochentags Montag bis Samstag (7. bis 12. April) von 10 bis (e) 20 Uhr.

Der Musikverein Bassersdorf MVB und Magier Pad Alexander bieten am kommenden Wochenende ein besonderes Erlebnis. Der Magier wird an der Abendunterhaltung und am Sonntagskonzert mit seiner magischen Moderation, Tricks und Überraschungen das Publikum gekonnt verzaubern. MVB-Dirigentin Valeriya Bernikova wird ihre Musikerinnen und Musiker virtuos durch stimmungsvolle und abwechslungsreiche Filmmelodien führen. Zu hören sind viele bekannte Melodien aus Filmen wie Aladdin, Dragonheart, Alice in Wonderland, The Wizard of Oz oder Highlights from Harry Potter (von John Williams). Die Abendunterhaltung am Samstag, 29. März beginnt um 20 Uhr, das Sonntagskonzert vom 30. März um 14.30 Uhr. Für Verpflegung ist gesorgt: Am Samstag lädt die Küchenmannschaft des MVB bereits ab 18.30 Uhr zum Nachtessen; am Sonntag gibt es ab 13.30 Uhr feine Kuchen und Torten. Der Eintritt ist frei; eine Kollekte dient der Deckung der Unkosten. (e)

«Fiire mit de Chliine» in der Kapelle Am Palmsonntag, 13. April findet, auf Einladung der reformierten Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf, um 16.30 Uhr in der Kapelle Breite der Gottesdienst «Fiire mit de Chliine» für Angehörige mit jüngeren Kindern statt. In einer fei-

erlichen Atmosphäre hören die Kinder eine passende Geschichte; singen, basteln und ein feines Zvieri gehören ebenfalls zu diesem Anlass. Sozialdiakonin Katharina Berweger und ihr Team freuen sich auf zahlreiche Teilnehmende. (e)

g

Der Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf NBN organisiert am Samstag, 12. April, unter Leitung von Edi Schindler, diplomierter Gärtnermeister, Baltenswil, einen Anlass zum Thema «Einheimische Pflanzen auf dem Balkon». Wie in einem naturnahen Garten können einheimische Pflanzen auch in Kistchen und Töpfen auf Balkon und Terrasse gesetzt oder ausgesät werden: So bieten sie verschiedenen Insekten Nahrung und verschaffen den Bewohnern von Haus oder Wohnung zudem viel Freude und interessante Naturbeobachtungen im Kleinen. Im theoretischen Teil geht es um die

un 8-

Einheimische Balkonpflanzen

Der nächste Dorf-Blitz erscheint am Donnerstag, 24. April 2014 Der Inserate- und Redaktionsschluss ist ausnahmsweise (wegen der Ostertage) bereits am

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Fotowettbewerb

Wo befindet sich dieser spezielle Baum? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung zusammen mit Ihrer kompletten Adresse bitte bis am Montag, 31. März per E-Mail an sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DB-Ausgabe publiziert und kann gegen Vorlage des Dorf-Blitzes bei der Dorf-Drogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.

Auflösung Der Fotowettbewerb im letzten Dorf-Blitz zeigte den Blick von der Holzbrücke auf den Bach hinter der Sägerei Raschle in Nürensdorf. Als Gewinner des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Heinz Flamm aus Nürensdorf. (dm)


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Die Pflege unserer Gesundheit ist eine Investition in die Zukunft und sollte auf unserer Prioritätenliste ganz oben stehen. In ihrer Praxis Lotus TCM in Bassersdorf setzt Franziska Kronig seit sechs Jahren das naturheilkundliche Wissen der östlichen und westlichen Medizin für Ihre Therapien ein. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) besteht aus fünf Disziplinen. Sie alle werden bei Lotus TCM eingesetzt. Im Vordergrund stehen dabei Akupunktur und Kräutertherapie, aber auch Massagen, Ernährungsberatung, Moxa und Schröpfen kommen zum Einsatz. Zunehmendes Interesse findet die Behandlung mit Vitalpilzen. Dieser uralte Wissensschatz wird seit einigen Jahren dank der «Gesellschaft für Vitalpilze Schweiz» wieder einem breiteren Publikum näher gebracht. Als Mitglied dieser Gesellschaft besitzt Franziska Kronig das entsprechende Wissen, um Vitalpilze sowohl zur Gesundheitsförderung als auch für Behandlungen einzusetzen. Nebst der östlichen Medizin wird auch das Wissen der westlichen Heilkunde berücksichtigt. Wussten Sie zum Beispiel, dass die Lehren von Paracelsus oder Hildegard von Bingen sehr viele Parallelen zur Traditionellen Chinesischen Medizin aufweisen? Es werden westliche Heilpflanzen oder Schüsslersalze in den Therapieempfehlungen von Franziska Kronig berücksichtigt. Die Behandlungsmöglichkeiten der TCM sind sehr umfassend. Seien es Verspannungen oder Schmerzen des Bewegungsapparats, Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Menstruationsprobleme, der Wunsch nach Rauchstopp und vieles mehr. Es ist «gegen alles ein Kraut gewachsen». Machen Sie doch einen Schritt Richtung Gesundheit – mit einem Termin bei Lotus TCM. Franziska Kronig Tel. 044 836 34 77

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Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?

Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Inge Brunner aus Bassersdorf beantwortet. Was hat Sie gefreut? Mein Mann ist ein passionierter Imker und hat fünf Bienenvölker. Wir freuen uns sehr, dass alle den milden Winter der vergangenen Monate gut überlebt haben und jetzt schon fleissig fliegen und sammeln. Bei Temperaturen von acht bis zehn Grad Celsius werden Bienen bereits aktiv und diese Wärme haben wir schon seit mehreren Wochen. Wir hoffen natürlich, dass wir im Mai dann viel Honig haben werden. Bienen produzieren einerseits Honig, andererseits sorgen sie für eine gute Ernte in der Landwirtschaft. Was hat Sie geärgert? Es ärgert mich sehr, ansehen zu müssen, wie unsere Wälder lieblos mit grossen Maschinen gerodet werden. Oft wird ein riesiges Chaos hinterlassen, alles bleibt liegen und die Wege werden nicht wieder instand gestellt. Die zum Teil tiefen Mulden im Waldboden, die durch die grossen Fahrzeuge entstehen, werden dann einfach so zurückgelassen. Für mich ist das respektlos gegenüber der Natur. Es tut mir richtig weh, dies mit anzusehen. Sicher ist es manchmal nötig, einen Kahlschlag zu machen, jedoch muss heute alles kostengünstig und schnell erledigt sein. Es sollte doch möglich sein, beispielsweise Lehrlinge einzusetzen, um einzelne Bäume von Hand zu fällen. (ym)

GEWERBEGEFLÜSTER «Unser Service ist Trumpf!» Diesem Motto ist die Bassersdorfer Firma Lienhart Transport AG verpflichtet und sagt auch schon aus, was die Kundschaft am Familienbetrieb schätzt. Felix Lienhart übernahm in dritter Generation den Betrieb im Jahr 2000, mit zwei Angestellten und drei Fahrzeugen. Heute beschäftigt das seit drei Jahren in eine Aktiengesellschaft umgewandelte Unternehmen 22 Angestellte, betreibt einen grossen Entsorgungs- und WertstoffWerkhof und verfügt über 25 Fahrzeuge. Darunter sind vier Kehrichtwagen im Einsatz der Gemeinden Bassersdorf und Nürensdorf, Oberembrach, Freienstein-Teufen und Rorbas. «Mit Kehricht haben wir begonnen und den Betrieb sukzessive erweitert», erzählt Lienhart. Kran- und Greiferarbeiten, neben normalen Transporten sowie Schwertransporte sind weitere Spezialitäten der

55-jährigen Firma. Bei rund 500 Restaurants werden zudem Speisereste und Kartonabfälle abgeholt und entsorgt. Der gelernte Landwirt Felix Lienhart ist neben seinem grossen Engagement im Geschäft ein Tüftler. So hat er ContainerWaschanlagen entwickelt, ein neues Reinigungsfahrzeug reinigt die Container mit heissem Wasser, das im Fahrzeug selbst wieder aufbereitet wird. Hilfe erhält der 50-jährige Felix Lienhart von seiner Frau Renate, die das Büro führt; eine 22-jährige Tochter und ein 20-jähriger Sohn, der in den Betrieb einsteigen will, ergänzen die Familie. Die Firma unterstützt eine grosse Anzahl Vereine in den Gemeinden, in der Kehricht entsorgt wird. Ein kleines Präsent erhalten Kunden in Form von Jasskarten; die Anspielung auf das Motto ist perfekt. Mano Reichling

Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

Bild des Monats

Zweimal am Tag können wir bei klaren Verhältnissen eindrückliche Momente erleben: Beim Sonnenauf- und untergang. In Brütten ist der Sonnenuntergang oft besonders schön; im Bild eine Mitte März gemachte Aufnahme. Der Begriff Sonnenuntergang ist ein sprachliches Relikt des geozentrischen Weltbildes: Denn nicht die Sonne bewegt sich, sondern der Betrachter wird aufgrund der natürlichen Erdrotation über die Tag-NachtGrenze auf unserer Erde bewegt. Der Untergang gehört mit Sonnenaufgang, Meridiandurchgang und Kulmination zu den wichtigsten Aspekten der astronomischen Phänomenologie, weshalb alle astronomischen Kalender oder Jahrbücher entsprechende Daten für Sonne und Mond enthalten. Der späteste Sonnenuntergang fällt wegen der Zeitgleichung nicht mit der Sommersonnenwende zusammen, sondern tritt erst um den 25. Juni ein. Analog erfolgt der früheste Sonnenuntergang in der Schweiz schon um den 11. Dezember. (re)


PUBLI-REPORTAGE

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Exkursion unter fachkundiger Leitung quer durch den Wald

Auf der Suche nach Spechthöhlen in den Baumstämmen Der Verein Naturschutz Bassersdorf-Nürensdorf NBN hat Mitte März Erwachsene und Kinder zu einer Streiftour quer durch den Wald eingeladen. Unter fachkundiger Leitung von Revierförster Güst Erni suchten die Teilnehmenden nach Spechtlöchern in den Bäumen, um diese mit einer Markierung zu schützen.

Welt der Spechte

dig zu machen. Adleraugen und ein Bäume vor dem Abholzen geschützt Feldstecher erleichterten die Auf- und die Spechte verlieren ihre Begabe wesentlich. Jedes Kind durfte hausung nicht», erklärte Erni. Im Anmit Unterstützung von Erni seinen schluss an die Exkursion Spechthöhlen-Baum mit der wurde in gemütlichem Kreis Spraydose und der Spechtschabdas Beisammensein an der lone orange besprühen. «Mit Feuerstelle gedieser Bezeichnung sind die nossen. ◾

Güst Erni führte die Gruppe in den Ablauf der Waldexkursion ein und nach dem Eintreffen aller angemeldeten Personen machte sich die Gruppe auf den Weg ins Holz. Der Förster informierte die Zuhörer mit verschiedenen Anschauungsmaterialien und Ausführungen über die Lebensweise der im Wald lebenden von Sandra Lanz Spechtarten. Stammt das Loch im Baumstamm vom Bunt- oder dem Eine Gruppe interessierter Erwachse- Schwarzspecht? Wer bewohnt diese nen und Kinder traf sich an jenem Behausung ausserdem noch? Samstagnachmittag gut ausgerüstet bei eher kühlem aber trockenem Wet- Spähtrupp ter beim ausgeschriebenen Treffpunkt. Mit dabei waren Beatrice Tschirky, wel- Die Teilnehmenden teilten sich in che den Anlass im Auftrag des NBN drei kleinere Suchtrupps auf. Der organisierte und für das leibliche Wohl Förster teilte jeder Gruppe das zu beim Anschluss sorgte und Heike Nie- arbeitende Waldrevier zu. Dann bemand (NBN Kids), welche sich ganz gann die schwierige Aufgabe, die Löcher in den Baumstämmen ausfin- Das Markieren der bewohnten Bäume bereitete den Kindern viel Spass. (sl) besonders den Jüngsten widmete.

Im Ebnetsaal Nürensdorf: Märchenhaftes Musical

Die lehrreiche Geschichte im «Schnäggeloch» Das Märli Musical Theater führte in Nürensdorf erstmals im Auftrag der Zürcher Kantonalbank das von Andrew Bond geschriebene Musical «Hans im Schnäggeloch» auf. Das Publikum im Mehrzwecksaal war begeistert. von Sandra Lanz

drückliche schauspielerische Leistungen, verbunden mit ausdruckstarken Singstimmen, perfekt passenden Bühnenbildern und detailreichen Kostümen präsentiert.

Vieh. Die verwitwete Mutter bekocht ihren Hans und teilt sein Glück. Wenn da nur nicht das Gezanke der guten und der schlechten Gedanken in seinem Kopf wäre. Der Bösewicht und der Liebewicht machen Hans das Der glückliche Hans lebt im «Schnäg- Leben schwer und der Bösewicht sagt geloch» in einem einzigartigen Para- dem Liebewicht den Kampf an. Mit dies, einem Idyll mit Garten und dem «Mistkerl» gewinnt der Böse-

Mit Spannung warteten die zahlreich erschienenen kleinen und grossen Zuschauer auf die Darbietung des Musicals; die sechs mitwirkenden Schauspieler wurden am Eingang in den Ebnetsaal mittels Plakat vorgestellt.

Die Geschichte zum bekannten Kinderlied Das Kinderlied «De Hans im Schnäggeloch hät alles was er will. Und was er will, das hät er nöd und was er hät, das will er nöd» ist jedem geläufig. Aber, sind die Geschichte und Inhalt dieses Liedes ebenso bekannt? In einer berührend inszenierten Darbietung wurden dem Publikum ein- Hans ist hin- und hergerissen zwischen Liebewicht und Bösewicht. (sl)

wicht immer mehr an Raum in seinen Gedanken und Hans lässt sich zu unglaublichen Taten hinreissen. Aber: Durch Besitz und Geld allein wird man nicht glücklich. Diese Botschaft wurde dem jungen Publikum mit diesem Musical eindrücklich vermittelt; die vielen zustimmenden Zurufe vermittelten, dass die Nachricht angekommen sei.

Der Zauber der Musik Bei einem Musical wird natürlich auch der Musik eine wichtige Botschaft zugeordnet. Der bekannte Schweizer Kinderlieder-Interpret Andrew Bond hat mit diesem Werk überaus melodiöse Kompositionen geschaffen; rhythmisch und schwungvoll. Die Akteure setzten diese Gefühlswelten meisterhaft um und die Stimmen beeindruckten Jung und Alt. Lachen, Mitmachen, Nachdenken, Mitsingen; die Vorstellung entpuppte sich als ein märchenhaftes und auch lehrreiches Ereignis für Augen, Ohren und Gemüt. ◾


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Frühlingsausstellung in Brütten

Der Mega-Rentenklau Von Zeit zu Zeit, wenn Parameter Kosten von 1,5 Prozent, und einer im Bereich der Pensionskasse ge- geschätzten Rendite auf festverändert werden, dann zinslichen Anlagen geistert das Schreckvon 1 Prozent, ist ein gespenst des RentenVerlustgeschäft vorklaus umher. Dabei programmiert. Die verfindet ein veritabler gangenen guten AkRentenklau nicht bei tienjahre haben diese der beruflichen, sonernüchternde Situation dern bei der privaten bestens kaschiert, änVorsorge statt. Viele dern aber nichts daran, Sparer nutzen Gelddass in der FondsinRalph Kleeb markt-, Obligationen- dustrie jedes Jahr fast und Strategie-Fonds für der ganze Zinsertrag ihre Altersvorsorge. Und genau beim Sparer abgeschöpft wird und hier findet der in der Öffentlichkeit in den Kassen der Anbieter landet. kaum bemerkte Rentenklau statt. Während sich die Renditen im Gemäss neuesten Zahlen beträgt Geldmarkt und bei Obligationen das Fondsvolumen in der Schweiz gegen Null bewegen, besteht bei 754 Milliarden Franken; eine den Fondsgebühren die genau um- schier unglaubliche Summe. Magekehrte Tendenz zur Steigerung. nagement und Verwaltung verursachen Kosten von etwa 1,5 ProViele MoneyMarket- oder Geld- zent oder 10 Milliarden Franken marktfonds weisen nach Abzug jährlich. Ein unverschämt gutes aller Kosten eine negative Rendite Geschäft – aber nur für die beteiaus. Bei Obligationenfonds darf ligten Banken und Versicherunder Sparer auf eine schwarze Null gen. Eine Überprüfung der perhoffen, doch auch hier sind wie- sönlichen Fonds-Situation tut Not. derholt Minusrenditen vorhanden. Eine besonders bittere Pille müsIhre Raiffeisenbank sen die Anleger mit Strategiefonds Oberembrach-Bassersdorf schlucken. Bei durchschnittlichen Ralph Kleeb

Am Samstag, 29. und am Sonntag, 30. März findet im Gartencenter GarteHändsche in Brütten die grosse Frühlingsausstellung statt. Auf einem Rundgang durchs Gartencenter werden liebevoll gestaltete Pflanzenarrangements, eine bunte Blütenpracht für Zimmer, Balkon oder Garten sowie fantasievoll gearbeitete Werkstücke mit Schnittblumen oder auch diverse Dekorationsartikel gezeigt.

sentiert Bilder und Kunstobjekte zum Thema «Danach-anders», Jacqueline Hansen aus Lufingen ist mit ihrer Schmuckkollektion vor Ort und fürs Familien-Album gibt es vom Fotografen Giuseppe Di Cristo ein gratis Portrait-Foto.

Für die kulinarischen Wünsche sind die Frauenriege und das Gym-Team Brütten im «Gwächshuus»-Beizli im Einsatz. Das ganze Garte-HändscheDie Künstlerin Nicole Obrist aus Team freut sich von 9 bis 16 Uhr auf dem aargauischen Schupfart prä- ein interessiertes Publikum. (e)

Gastfamilien gesucht Der Verein Tschernobylhilfe Hardwald (Sitz in Opfikon-Glattbrugg, rund 140 Mitglieder) organisert zum bereits 15. Mal drei- bis vierwöchige Aufenthalte für Kinder aus der 1986 durch eine Nuklearkatastrophe verseuchten Region Tschernobyl, im Süden von Weissrussland. 30 Kinder zwischen 9 und 13 Jahren stehen 2014 auf der Liste derer, die am 22. Mai zu einem Erholungsaufenthalt in die Schweiz kommen dürfen.

enorm wichtig und hilft, ihren Gesundheitszustand zu stabilisieren. Sie leben mit einem fünf Mal höheren Risiko, beispielsweise an Lymphdrüsenkrebs zu erkranken, einige haben Wachstumsprobleme, denn sie leben in einer Umgebung, in der sowohl der Boden, die Pflanzen, die Nahrungsmittel und das Wasser immer noch hoch belastet sind, auch bald drei Jahrzehnte nach der Katastrophe. Radioaktivität ist nicht ansteckend und so muss niemand Angst Gesucht werden nun Gasteltern, die haben, sich zu infizieren. bereit sind, eines oder zwei dieser Kinder bei sich aufzunehmen. Der Der Verein Tschernobylhilfe HardAufenthalt (bis 20. Juni) in unver- wald unterstützt die Familien und strahlter Umgebung ist zur Stärkung bietet jeweils montags, mittwochs des Immunssystems dieser Kinder und freitags ganztägige und vom Verein betreute Ausflüge für die Kinder an. Die Verständigung mit den Jugendlichen dürfte kaum Sorgen bereiten, da in der Schule Deutsch und Englisch gelehrt Wir verfügen über fünf Dauer- und ein Ferien-Zimmer. wird. Weitere Informationen und sowie Ferien-, Übergangsund Anfrage! Erholungsheim Wir freuen uns auf Ihre Kontaktnahme sind unter www. tschernobylhilfe.ch oder direkt bei der Vereinspräsidentin unter v.reuschenbach@tschernobylhilfe.ch möglich. (e) Residenz Oberwil8309 GmbH, 8309 SENIORENRESIDENZ, Oberwil ZH Oberwil ZH

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Gesundheit

42

Dorf-Blitz 03/2014

Blutdruckmessen ist gar nicht so einfach Damit unser Körper mit Blut und somit mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird, muss es im Kreislauf verteilt werden. Diese wichtige Funktion übernimmt das Herz, welches mit jedem Schlag kontinuierlich Blut in die Gefässe pumpt. Dabei wird Druck auf die Gefässwände ausgeübt (systolischer, oberer Wert) und diese dehnen sich aus. Fliesst das Blut weiter, ziehen sich die Gefässe wieder zusammen (diastolischer, unterer Wert). Zuhause selbst Blut messen: Setzen Sie sich auf einen Stuhl und vermeiden Sie vorher etwelche Anstrengungen. Wichtig ist, dass der Messpunkt ungefähr auf derselben Höhe wie das Herz ist. Bei der Oberarmmessung ist dies automatisch der Fall. Wird am Handgelenk

gemessen, sollten Sie den Ellenbogen auf einem Tisch leicht abstützen und den Unterarm etwas anheben. Wird am Oberarm gemessen, sollte der Unterarm locker aufliegen. Verhalten Sie sich während der Messung ruhig, denn Husten, Lachen oder Sprechen kann die Ergebnisse verfälschen. Vermeiden Sie es ausserdem, die Beine übereinander zu schlagen.

wachsene sind: 140 mmHg (systolisch) und 90mmHg (diastolisch). Stellen Sie regelmässig Blutdruckwerte über diesen Grenzwerten fest, sollten Sie eine Fachperson aufsuchen. Verfallen Sie nicht in Panik, wenn zu hohe Wert angezeigt sind; messen Sie in den nächsten Tagen regelmässig, um zu überprüfen, ob sich der erhöhte Wert bestätigt. Fragen Sie vor dem ersten Einsatz des Blutdruckmessgerätes bei einer Fachperson nach, ob die Manschettenbreite des Gerätes für Ihren Arm geeignet ist. Ist die Manschette zu breit oder zu schmal, können nämlich falsche Messwerte entstehen.

Der Blutdruck sollte immer an dem Arm bestimmt werden, an dem er höhere Werte misst. Idealerweise wird das Blutdruckprofil am Morgen vor der Einnahme von Medikamenten erstellt. Der Blutdruck gilt als erhöht, wenn einer der beiden TR A DITIONA L PATCHWOR K A N D QUILTING Werte bei mehreren Messungen zu Wir beraten Sie gerne. hoch liegt. Schwellenwerte für Er- Ihr Dorf-Drogist Serge Hafen

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Dorf-Blitz 03/2014

Alltag im Dorf

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Thomas Stadelmann (Brütten) im Einsatz als Extremartist

Weltrekord der «Wahnsinnigen» in der «Todeskugel» Extremartist Freddy Nock konnte seiner Sammlung an Weltrekorden eine Trophäe beifügen. Nicht wie meistens auf dem Seil, sondern auf dem Motorrad: Zusammen mit sechs Laien-Fahrern kreiste er an der Töff-Messe Swiss Moto während einer Minute in der «Todeskugel». Einer der sechs Begleiter ist der in Brütten wohnhafte Thomas Stadelmann. von Mano Reichling

Bewegtes Berufsleben Nebst seinem grossen Hobby Motorradfahren ist Stadelmann Konditionstrainer der Unihockey-Damenmannschaft «Hot Chilis» RümlangRegensdorf, die in der Nationalliga B erfolgreich ist. Dort sei er ebenfalls sehr engagiert. Beruflich hat sich der Weg Stadelmanns vom Autolackierer, Maurer über die Berufsarmee mit zwei Auslandeinsätzen im Kosovo über die Securitas hin zum Sicherheitsassistent Polizeigefängnis und grenzpolizeiliche Massnahmen bewegt, wie die berufliche Bezeichnung offiziell heisst. Jährlich werden auf dem Gebiet des Kantons Zürich rund 10 000 Personen verhaftet. Jede dieser Festnahmen führt als erstes in das Polizeigefängnis der Kantonspolizei auf dem Kasernenareal in Zürich. Dort werden die Festgenommenen registriert und dem Haftrichter vorgeführt; je nach Entscheid werden sie inhaftiert und müssen in ein Untersuchungsgefängnis überführt werden. Das Polizeigefängnis untersteht der Sicherheitspolizei und bildet dort eine eigene Abteilung. Thomas Stadelmann ist im Rotationsprinzip in den drei Arbeitsbereichen der Sicherheitsassistenz eingesetzt, also in der Haftkoordination, im Transport und im Gefängnisdienst. Für ihn ist der Einsatz in Schichten ideal. «Das gibt mir Freiheiten, meine Freizeitbetätigungen auch tagsüber ausüben zu können», betont er abschliessend. ◾

Die Ausschreibung für den Weltrekordversuch war in der Zeitung «20 Minuten». Rund 150 «Wahnsinnige», wie der Speaker am Anlass die Bewerber betitelte, haben sich für das waghalsige Unternehmen beworben, zu siebt mindestens eine halbe Mi- Weltrekord: Freddy Nock (Bildmitte) brettert mit seinen sechs Begleitern nute lang in der «Todeskugel» herum- durch die «Todeskugel». (Bild: Keystone, Steffen Schmidt) zukurven. Der Versuch gelang, die geforderten 30 Sekunden wurden durch konnte ich sehr intensiv trai- öffnete, war das eine Sache, die wir ja problemlos verdoppelt. nieren», erzählt Thomas Stadelmann. trainiert hatten. Jeder musste seine Position halten; ich sah und spürte Motorrad-Fan Am «Äquator» der Kugel auch die oberen schnelleren Fahrer, aber die Konzentration war fixiert auf Drei schwere Motorräder nennt der Bis Februar wurde im «Tägipark» trai- meine Gruppe», erzählt der Brüttener Brüttener sein Eigen: Eine Suzuki niert, dann folgte der Aufbau der weiter. Auf die Frage, ob in der nicht (USA) VL 1500, eine Honda 1100 Pan «Globe of Speed» in der Zürcher einmal fünf Meter grossen Kugel und eine KTM 990 Adventure. Tho- Messe. Dort erfolgte auch der Um- noch ein weiterer Fahrer Platz hätte, mas Stadelmann bezeichnet das Mo- stieg von Elektro- zu den Benzinmoto- lächelt Thomas Stadelmann vielsatorradfahren als sein grosses Hobby. ren, ein zusätzlicher Faktor. Die Ge- gend. Wer weiss, ob der Hunger nach Von den 150 Bewerberinnen und Be- schwindigkeiten am «Äquator» der Weltrekorden Freddy Nock dazu brinwerbern wurden im September ver- Kugel betragen rund 50 und im unte- gen kann, seinen eigenen Weltrekord gangenen Jahres 30 Auserwählte zu ren Bereich – in dieser Gruppe war in der «Todeskugel» selbst zu übereinem Casting im «Tägipark» Wettin- auch Stadelmann eingeteilt – 30 bis bieten? Leider konnte Freddy Nock gen eingeladen. Mit Elektrotöffs 35 Stundenkilometer. Das Lastvielfa- bis zum Redaktionsschluss nicht ermusste ein Slalom gefahren werden. che betrug 4 bis 5 g; diese Kräfte eine reicht und dazu befragt werden. Elektro-Motorräder deshalb, weil zu- Minute lang durchstehen zu können erst in Einkaufszentren trainiert und dabei hundertprozentige Konwurde. Bald folgten die ersten Ver- zentration zu halten, ist keine einfasuche in der Kugel. «Wenn die Kugel che Sache. Denn hätte einer der Fahgeschlossen ist, entsteht ein sehr spe- rer einen anderen touchiert, hätte es zielles Gefühl», beschreibt der 38-Jäh- in einer Katastrophe enden können. rige seine ersten Eindrücke im 4,90 Die Zwischenräume der Töffs massen Meter Durchmesser grossen Eisen- oben etwa 80 Zentimeter, unten eher gitter. Schliesslich wurden 13 Fahrer etwas weniger. – darunter zwei Frauen – für das Training auserkoren. Die beiden Frauen Adrenalinspiegel gaben jedoch auf, ihnen sei der Job zu nervenaufreibend gewesen, zitierte 20. Februar, es galt ernst. Der Adreder «Landbote» den Extremartist nalinspiegel stieg. «Mental kann ich Freddy Nock. «Dank meinem Beruf glücklicherweise gut abschalten, und als Sicherheitsassistent war mir we- so war es mir echt egal, wie viele gen verschiedenen Schichtarbeits- Leute in der Kugel waren. Klar, dass Zeiten ein Vorsprung gegenüber mei- der Spielraum mit einer Person grös- Der Brüttener Thomas Stadelmann in seiner Uniform als Sicherheitsassistent nen Team-Kollegen beschieden, da- ser ist als mit sieben. Als sich das Tor vor dem Offiziersposten Winterthur. (re)


Treffpunkt

44

Dorf-Blitz 03/2014

digital world

internet apps and links kuscheliges rätselspiel

«Fling!» ist ein kniffliges Puzzle-Spiel, bei dem es flauschige Stoffmonster vom Feld zu rollen gilt. Das mag sich im ersten Moment nicht sonderlich schwierig anhören, eine Zusatzregel jedoch macht es aber zur echten Herausforderung: Ein Stoffball darf nur dann angerollt werden, wenn sich auf seiner Bahn ein anderes Plüschmonster befindet. Beim Aufprall übernimmt der zweite Kuschelknäuel die Bewegung und rollt vom Feld, der erste Ball bleibt stehen. Auf diese Art gilt es die Stoffmonster bis auf ein Einziges wegzuräumen. Durch verschiedene Schwierigkeitsstufen und Spielmodi bietet die App für lange Zeit Herausforderung und kann als Testversion gratis heruntergeladen werden.

www.miniclip.com/games/fling/de

wörterbuch

«LEO», eines der beliebtesten deutschen Wörterbücher des Internets, gibt es auch als kostenlose App (im Store nach LEO suchen). Das Werkzeug kann zwischen Deutsch und acht anderen Sprachen übersetzen: Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Chinesisch, Russisch, Polnisch und Portugiesisch. Die Bedienung ist einfach und nutzerfreundlich gestaltet. Sogar auf den LEO-Worttrainer kann zugegriffen werden. Dazu ist allerdings ein Account nötig, den man auf der Webseite erstellen kann. Der einzige Wehrmutstropfen der App ist wohl, dass sie auf eine Internetverbindung angewiesen ist und nicht wie andere Wörterbücher offline benutzt werden kann.

dict.leo.org

quiz-könig werden

«Quizduell» ist eine Gratis-App mit Suchtpotential. In sechs Runden mit jeweils drei Fragen muss man sein Wissen unter Beweis stellen. Bei den Gegnern handelt es sich dabei meist um Fremde, man kann aber auch explizit Freunde herausfordern. Abwechslungsweise darf nun das Thema der Runde festgelegt werden, wobei Dinge wie «Worte und Bücher», «Sport und Freizeit» oder «Die 2000er» zur Auswahl stehen. Vier Antworten stehen je Frage zur Verfügung, und manchmal hilft nur raten – schliesslich kann der Gegner auch Kategorien wählen, in denen man nicht die geringste Ahnung hat. Deshalb kann im Quizduell nur der- oder diejenige bestehen, die oder der sich irgendwie «durch seichte Gewässer mogeln» kann und seine persönlichen Stärken gnadenlos nutzt.

www.quizduell-game.de

bergerkennung

In der Schweiz gehört es fast schon zum guten Ton, dass man einige der mitunter sehr seltsamen Namen kennt, welche Berge, Hügel und mit Bergnamen versehene Hügel so tragen. Im Zeitalter der Smartphones ist das jedoch leichter denn je, denn natürlich gibt es eine App, welche den mühseligen Vorgang der Berggipfelmemorisierung überflüssig macht. «PeakFinder» heisst das raffinierte Tool, welches mittels Standortbestimmung und Handyausrichtung innert weniger Sekunden die «Skyline» auf den Bildschirm zaubert und jeden noch so kleinen Hügel beschriftet. Eingebunden sind die Alpen, die USA und der Westen Kanadas. Die App kostet einen einstelligen Frankenbetrag und ist auf allen Betriebssystemen erhältlich.

www.peakfinder.org

sicher durch den öv-dschungel

Das Netz des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz ist von ausserordentlicher Qualität und enormer Dichte. Das bringt uns zwar neidische Blicke aus dem Ausland ein und lässt uns schnell vorankommen, doch die Anzahl an Verbindungen und Haltestellen überfordert manchmal selbst den erfahrensten ÖV-Nutzer. Vor allem um und in den «Hotspots» des Netzes – den Städten – greifen deshalb auch die Cracks auf Hilfsmittel wie die SBB-App zurück. Mit ihr lassen sich schnell und bequem Verbindungen heraussuchen, und durch die Standortbestimmung des Smartphones braucht man nicht einmal den Namen der nächsten Station zu kennen. Die nützliche Gratis-App bietet so ÖV-Wege aus jeder noch so brenzligen Situation.

www.sbb.ch

Texte: Kevin Knecht/Fotos: www


Veranstaltungen

Dorf-Blitz 03/2014

45

Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Do

27.03.

19.30

Pol. Gemeinde

Gemeindeversammlung

Franziskuszentrum

Fr

28.03.

19.00 – 22.00

Gemeinde von Christen GvC

Perlenworkshop

Freihof, Winterthurerstrasse 21

Gemeinn. Frauenverein

Secondhand-Frühlings- und Sommerkleiderbörse (Zeiten siehe Homepage)

Bungertstube www.frauenverein-bassersdorf.ch

Musikverein Ba

Abendunterhaltung «Musik und Magie» Sonntagskonzert

Ebnetsaal, Nü

28.03. – Fr – Mi 02.04. Sa So

29.03. 30.03.

18.30 – 01.00 13.30 – 17.00

Mi

02.04.

08.00 – 10.00

Gemeinn. Frauenverein

Zmorge für alle

Ref. Kirchgemeindehaus

Fr

04.04.

20.00

Konzertzirkel

Konzert «Max Lässer und das kleine Überlandorchester»

Ref. Kirche

Sa

05.04.

08.00 – 16.00

OK Flohmarkt

Flohmarkt

Parkplatz altes Dorfschulhaus

Sa

05.04.

14.00 – 17.00

GvC und Jungschi Bärenstark

Quartiernachmittag für Gross und Klein

Grünflächen bei den drei Auenring-Hochhäusern

Di

08.04.

20.00

glow. das Glattal und Zürcher Planungsgruppe Glattal (ZPG)

Öffentliche Veranstaltung: «Glattal – eine Stadt im Werden»

Franziskuszentrum

Sa

12.04.

14.00 – 16.00

Naturschutz Ba / Nü (NBN)

Gärtnern in Theorie und Praxis mit Edi Schindler: «Einheimische Pflanzen auf dem Balkon»

Jugendtreff, Klotenerstr. 3, Ba

Sa

12.04.

17.30

Kantorei

«Sabat Mater in g» von Josef Gabriel Rheinberger

Franziskuszentrum

18.00

Zentralkomitee der Bassersdorfer Zünfte

11. Bassersdorfer Sechseläuten, Festwirtschaft ab 16.30 Uhr

Bassersdorfer Sechseläutewiese hinter der Bibliothek

Mo

28.04.

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Zeit

Nach Bedarf

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Gemeindepräsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelmässige Spaziergänge und Wanderungen Vorträge

Info: Tel. 044 837 08 24 oder 044 836 91 89

Regelmässig

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2. / 4. Do)

Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch

Sagi und Schmitte

Öffentliche Vorführungen (April – Oktober)

Sagi im Wisental, Schmitte Ba

Jeden 1. Sa

10.00 – 12.00

Weitere Details zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt Gemeindesaal

Fr

28.03.

20.15

Kulturkommission

Brüttemer Literatur- und Theaterabende: «Frisch ab Tisch» Lesung von Joachim Rittmeyer

Sa

29.03.

09.30 – 10.00 10.00 – 13.00

Jugendmusikschule

Instrumentenvorstellungen mit musikalischer Instrumentenpräsentation, selber ausprobieren

Schulhaus Hatzenbühl, Nü

Sa So

29.03. – 30.03.

09.00 – 16.00

Garte-Händsche

Frühlingsausstellung

Garte-Händsche

So

30.03.

Pol. Gemeinde

Erneuerungswahlen 1. Wahlgang

So

30.03.

17.00 – 19.30

PGV

Öffentlicher Wahlapéro

Gemeindesaal

Mi

02.04.

09.30 – 10.30

Bibliothek

Geschichtenmorgen für unsere kleinen Bibliotheksbesucher (2 – 4 Jahre)

Dachraum Gemeindesaal

Mo

14.04.

Frauenverein

Carfahrt zur Insel Mainau

Infos: www.frauenverein-bruetten.ch

Fr

25.04.

Gemeinde

Jungbürgerfeier

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Jeden Mo – Fr Jeden Mo

13.30 – 14.20

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Andrea Reutimann

Gemeindesaal

Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp/Min.) Wichtige Nummern: Notruf ☎ 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale ☎ 145 / Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


Veranstaltungen

46

Dorf-Blitz 03/2014

Jeden Di

ab 12.00

Altersforum Brü

Mittagstisch Seniorinnen und Senioren

Gemeindesaal

Jeden Di

14.00 – 15.00

Altersforum Brü

Seniorenturnen, Leitung Ursula Müller

Gemeindesaal

Jeden Mi

14.40 – 18.00

Ajuga

Jugendtreff Impuls (Mittelstufe)

Jugendtreff «Jugi Impuls» Mirjam Ebertshäuser 079 626 45 10

Jeden Mi

16.30 – 17.30

Altersforum Brü

Gesundheitsturnen, Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf

Jeden 2. Do

14.00

Altersforum Brü

Altersnachmittag

Gemeindesaal

Jeden 2. Do

20.00

Samariterverein

Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm

Schulhaus Chapf

Jeden 2. + 4. Do

09.30 – 11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter/Väter mit 0- bis 4-Jährigen

Dachraum Gemeindezentrum

Jeden letzten Do

14.00 – 17.00

Altersforum Brü

Seniorinnen-Spielnachmittag

Gemeindesaal

Jeden 2. Fr

14.00 – 16.00

Jugendsekretariat Winterthur-Land

Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00 – 17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Infos: www.pfadinepomuk.ch

Betriebsgruppe Jugendtreff

Jugendtreff Impuls – Öffnungszeiten gem. Anhang am Anschlagbrett vor dem Treff

Jugendtreff Impuls

Jeden Sa

Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt Bibliothek Nü

Do

27.03.

19.00

Bibliothek

Donnerstagstreff: Öffentliche Bibliotheksführung mit Apéro

Fr

28.03.

18.30 – 22.00

Jugendarbeit Nü, Projektteam Jugendkommission

«friday night action» – offene Turnhalle

Schulhaus Sunnerain (Oberstufe) Isa Tacheron 079 775 10 55

Sa

29.03.

09.30 – 10.00 10.00 – 13.00

Jugendmusikschule

Instrumentenvorstellungen mit musikalischer Instrumentenpräsentation , selber ausprobieren

Schulhaus Hatzenbühl, Nü

Sa So

29.03. 30.03.

18.30 – 01.00 13.30 – 17.00

Musikverein Ba

Abendunterhaltung «Musik und Magie» Sonntagskonzert

Ebnetsaal, Nü

So

30.03.

Gemeinde

Erneuerungswahl der Gemeindebehörden, 1. Wahlgang

So

30.03.

17.00

Felix Weiss

Wahlapéro mit der Musikformation «die Stehgreifler»

Gelände der Aweka AG

Fr

04.04.

20.00

Flurgenossenschaft Nü

Generalversammlung

Rest. Linde, Ob

Sa

05.04.

10.00 – 12.00

Schützenverein Nü

Freie Übung (mit Gruppenmeisterschaft 1. + 2. Runde)

Schiessstand Brütten

So

06.04.

11.30

Sportclub Nü

Jugendlauf

Schulhaus Ebnet

Mo – Do

07.04. – 10.04.

Werkabteilung Nü

Häcksel-Service

Di

08.04.

19.00

Frauenverein Ob / Bi

Line Dance

Tanzstudio Marciano, Ba

Do

10.04.

14.00

Nüeri-Netz

Nüeri-Netz-Treff

Restaurant Bären, 1. Stock

Do

10.04.

20.00

Bibliothek

Büchervorstellung mit Daniela Binder

Bibliothek Nü

Abschlussevent «friday night action» - offene Turnhalle

Schulhaus Sunnerain (Oberstufe) Isa Tacheron 079 775 10 55

Fr

11.04.

18.30 – 22.00

Jugendarbeit Nü, Projektteam Jugendkommission

Fr / Sa

11.04. 12.04.

20.00

Männerchor Nü / Gem. Chor Ob / Bi

Abendunterhaltung

MZH Ebnet

Fr / Sa

11.04. 12.04.

19.00 - 22.00 09.00 - 15.00

Samariterverein Ba / Nü

Notfälle bei Kleinkindern

Feuerwehrgebäude Ufmattenstr. 3, Ba, www.abc-samariter.ch Link Ba / Nü

Sa

12.04.

14.00 – 16.00

Naturschutz Ba / Nü (NBN)

Gärtnern in Theorie und Praxis mit Edi Schindler: «Einheimische Pflanzen auf dem Balkon»

Jugendtreff, Klotenerstr. 3, Ba

Mi

16.04.

Nüeri-Netz

Wanderung

Infos: Ruth Meyer, Tel. 044 836 58 13

Sa

26.04.

Schützenverein Nü

Freie Übung (mit Gruppenmeisterschaft 1. + 2. Runde)

Schiessstand Brütten

10.00 – 12.00

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anmeldung 044 386 80 83)

Gemeindehaus

Jeden Mo, Di, Do, Fr

11.30 – 14.00

Mittagstisch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 09.00 Uhr, Tel. / Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien

Altes Schulhaus Ob

Jeden Mo

15.30 – 17.00

Frauenverein Ob / Bi

English Conversation (Ausk.-Tel. 044 836 53 93)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Mo

20.00 – 22.00

Gemischter Chor Ob / Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Frauenverein Ob / Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Ob

Frauenverein Ob / Bi Frauenverein Nü / Br / Ha

Ludothek Ping Pong

Im Schloss, Nü; Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Jeden Di, Mi, Do, Fr Jeden Di, Mi Jeden 1. Sa


Veranstaltungen

Dorf-Blitz 03/2014

47

Jeden Di

13.15 – 14.15

Muki-Turnen Bi

Muki / Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Di

18.00 – 19.30

Jugendriege Nü

Jugendriege

Schulhaus Ebnet

Jeden Di

20.00 – 22.00

Volleyballclub Nü

Training: 1.+ 2. Mannschaft (1. / 2. Liga)

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Mi

13.30 – 16.30

Offene Jugendarbeit Nü

Kidstreff (Mittelstufe)

Kidstreff-Hotline 044 836 31 38

Jeden Mi

17.00 – 21.00

Offene Jugendarbeit Nü

Offener Jugendtreff authentic mit Nachtessen (Oberstufe)

Simon Merki 079 262 35 81 Isa Tacheron 079 773 10 55

Jeden Mi

17.00 – 19.00

Offene Jugendarbeit Nü

«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler / innen und Lehrlinge

Jeden Mi

19.00 - 23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27 Altes Schulhaus Ob Bibliothek Nü

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob / Bi

Seniorenzmittag (Anm. Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Jeden 1. Mi

15.00 – 15.30

Bibliothek

Vorlesegeschichten in Mundart mit Bär Otto für Kinder im Vorschulalter

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Restaurant Bären

Jeden 2. + 4. Mi

14.00 – 16.00

Kiz-Kloten

Mütter- / Väterberatung

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden Do

08.45 – 09.45

Frauenverein Ob / Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 – 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming / Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

09.00 – 10.00

MuKi Turnen Nü

MuKi-Turnen

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

15.15 – 17.00

Chrabbelgruppe Nü

Mütter + Väter mit Kleinkindern ausser Sommerferien

Ref. Kirchgemeindesaal

Jeden Do

17.30 – 19.00

Mädchenriege Nü

Mädchenriege

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

20.00 – 22.00

Männerchor Nü

Proben / Leitung: Tabea Herzog

Singsaal Ebnet

Jeden letzten Do

19.00

Bibliothek

Donnerstagstreff (ausser Ferien)

Bibliothek Nü

Jeden Fr

15.00 – 17.00 17.00 – 18.00

Aufsuchende Jugendarbeit Ajuga-Bus beim Schulhaus Hatzenbühl Mirjam Ebertshäuser Ajuga-Bus bei der Landi Nü Tel. 079 626 45 10

Schulhaus Hatzenbühl Landi Nü

Jeden letzten Fr

19.00

Töffair Nü

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27

Musikveranstaltung im Clubhaus

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Dorf-Blitz März 2014 by dorfblitz - Issuu