Skip to main content

Dorf-Blitz Juli 2015

Page 1

Nr. 07 30.07.2015 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Im Überblick

Erste Werkstatt zur Entwicklungsstrategie Bassersdorf 2030

Wichtige Prävention

Die Suchtprävention Zürcher Unterland betreut 44 Gemeinden aus den Bezirken Bülach und Dielsdorf. Sozialpädagogin Gabriela Jegge legt viel Wert auf fachliche Hilfe und Information, die von Behörden und Amtsstellen sowie Vereinen und Privaten in Anspruch genommen wird. Seiten 4 / 5

Fussball in der Hitze Am letzten Juni-Wochenende suchten sich viele Abkühlung im Schatten oder Wasser. Dennoch fanden sich über 150 fussballbegeisterte Teams zum Dorfturnier zusammen. Seiten 10 / 11

Sanierung

Zukunft der Gemeinde gemeinsam planen Wie soll Bassersdorf im Jahr 2030 aussehen? Mit dieser Frage beschäftigte sich die erste Planungswerkstatt mit Bevölkerungsbeteiligung zur Entwicklungsstrategie 2030 der Gemeinde. Dieser Gesamtplan soll dann die Grundlage bilden für die kommunale Bau- und Zonenordnung (BZO), welche in den kommenden zwei Jahren gesamtrevidiert wird.

dieser Veranstaltung. Gut 100 Personen fanden sich an diesem hochsommerlichen Abend in der Turnhalle der bxa ein, um sich in die Diskussion einzubringen.

von Reto Hoffmann

Stärken und Schwächen

Die Gemeinden sind verpflichtet, eine Bau- und Zonenordnung (BZO) zu erlassen. Sie sind dabei an die kantonalen Vorgaben des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Zürich (PBG) und der dazugehörigen Verordnung gebunden. Diese regelt vor allem die Überbaubarkeit und die Nutzweise der Grundstücke. Die räumliche Darstellung der Festlegung erfolgt im Zonenplan, die sachliche Regelung in der Bauordnung. Die BZO legt also auch fest, wie sich ein Dorf in Zukunft entwickeln kann. Wo

beispielsweise Wohnzonen verdichtet werden dürfen, wo und wie sich das Gewerbe noch ansiedeln kann und wie und wo Landschaft und Landwirtschaft erhalten werden muss. Diese wegweisenden Fragen will der Gemeinderat nun bei der anstehenden Gesamtrevision breit abstützen. Deshalb lud er die Bevölkerung Ende Juni zur ersten von zwei Planungswerkstätten ein. Dass den Bassersdorferinnen und Bassersdorfern die Zukunft ihrer Gemeinde nicht gleichgültig ist, zeigte das rege Interesse an

Durch den Abend führten zwei Vertreter des Ingenieurbüros Ernst Basler + Partner. Sie werden dieses Grundlagenpapier zuhanden des Gemeinderates erarbeiten. In einem ersten Teil der Werkstatt ging es darum, eine Standortbestimmung vorzunehmen, aufzulisten wo die Stärken von Bassersdorf liegen und herauszufinden, wo der Schuh drückt. An neun Ti-

Fortsetzung auf Seite 2

Mit den Informationsveranstaltungen zu geplanten Vorlagen für die Gemeindeversammlung scheint der Gemeinderat ein gutes Gefäss gefunden zu haben, um die Bürger für Dorfanliegen zu sensibilisieren. Auch die Info über die Sanierung der Dorfstrasse lockte rund 60 Brüttener und Brüttenerinnen in den Gemeindesaal. Seite 27

Polizeimusik in England Die Polizeimusik Zürich-Stadt, das aus Amateurmusikern bestehende Orchester, repräsentierte die Schweiz an den Gedenkfeierlichkeiten zum 200. Jahrestag der Schlacht von Waterloo. Aus der Region dabei: Markus Baumann und Beat Zöllig sowie Tobias Jäger. Seite 37

Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf

ab Seite 6 ab Seite 24 ab Seite 32

Die Zukunft von Bassersdorf ist den Bewohnerinnen und Bewohnern nicht gleichgültig: Über 100 Personen nahmen an der ersten Planungswerkstatt teil. (Bilder: Reto Hoffmann)


Thema des Monats

2

Dorf-Blitz

07/2015

Spitze Feder

Annamaria Ress Nun ist es also doch soweit: Mein langjähriger Begleiter hat mich verlassen. Um es vorweg zu nehmen und allen Gerüchten entgegen zu wirken: Nein, es ist nicht mein Liebster, an dessen

schen diskutierten die Teilnehmenden die verschiedenen Punkte und schrieben sie auf rote und gelbe Postit-Zettel. Anschliessend wurde versucht, die Stichworte zu ordnen. Zu den positiven Nennungen gehörten unter anderem die Naturnähe des Dorfes und dennoch zentrale Lage sowie die gute Infrastruktur und Erschliessung durch den öffentlichen Verkehr. Auch das aktive Dorfleben und die Vereinskultur wurden genannt. Die Anwesenden fanden auch, dass die Bevölkerung gut durchmischt sei und man Interesse zeige für die ältere Generation. Negativ bewertet wurden hingegen die starke Verkehrsbelastung des Dorfes, die

Seite ich schon viele Jahre gehen darf. Alles begann damit, dass ein kurzer Ausflug nicht mehr möglich war. Ständig war ein Knurren, Knirschen und Knacksen zu hören. Ein Gemotze sondergleichen, dass er einfach keine Lust darauf hatte. Ich redete ihm täglich wieder zu, es doch nochmals zu versuchen und mich nicht im Stich zu lassen. Manchmal hatte ich Glück und es klappte. Ich bat ihn in Gedanken inbrünstig, durchzuhalten. «Ich brauche Dich – jeden Tag von neuem!», rief ich ihm sinnbildlich zu. Und erinnerte ihn gleichzeitig an alle Reisen, die wir zusammen unternommen hatten, zum Teil auch zu dritt, als mein Sohn als kleiner Bub mitreiste. Als mir dann die Wehwechen zu bunt wurden, suchten wir zusammen den

Schieflage der Finanzen und die schlechte Steuerkraft sowie die schwierigen Rahmenbedingungen für Industrie und Gewerbe, unter anderem durch die schlechte Erschliessung des Industriegebietes Grindel.

Vier Schlüsselfragen Im zweiten Teil des Abends beschäftigten sich die Anwesenden dann mit der Zukunft von Bassersdorf. An seiner Strategietagung im vergangenen März hat der Gemeinderat vier Bereiche definiert, welche er für die zukünftige Entwicklung als zentral erachtet: Identität, Wohnstandort, Wirtschaftsstandort sowie Landschaft

IMPRESSUM

www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Chefredaktion ·  Annamaria Ress Dorf-Blitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon 044 940 85 94 Natel 079 258 55 79 redaktion@dorfblitz.ch E-Mail Sekretariat: Inserate | Allgemeines ·  Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 Fax 044 836 30 67 E-Mail inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Besuche nach Voranmeldung PC 87-42299-8

Webmaster ·  Reto Hoffmann

Also entschied ich mich schweren Herzens, einen Nachfolger zu suchen. Statt lila ist mein Begleiter jetzt grün. Statt 21 flotten Bewegungsmöglichkeiten sind es nunmehr deren sieben, die genauso gut reichen für meine Zwecke.

und Landwirtschaft. Über diese Bereiche und entsprechende «Schlüsselfragen» dazu mussten die Anwesenden nun diskutieren und ihre Ergebnisse präsentieren. Beim Thema Identität fragte der Gemeinderat beispielsweise: «Wie integrieren wir Neuzuzüger? Mit welchen Mitteln kann eine gemeinsame Identität gefördert werden? Und wie steigern wir die Teilnahme am politischen Gemeindeleben?» Hier schlugen die Teilnehmenden beispielsweise vor, einen Video über die Gemeinde zu drehen, elektronische Werbetafeln am Dorfrand aufzustellen mit aktuellen News und Ver-

Dafür fällt mir der Auf- und Abstieg leichter, ist doch seine Form auf meine (zugegebenermassen auch altersentsprechend veränderte) Konstitution zugeschnitten. Der lila Bursche fristet nun ein Dasein im Keller. Eigentlich nur noch ein kurzer Aufenthalt, bevor ich ihn zum Schafott begleiten muss. Danach werde ich Platz nehmen in einer nahe gelegenen Gartenwirtschaft, ein Glas kühlen Weissweins auf ihn erheben und mich herzlich bedanken: «Danke, du tolles lila Velo, das mich über 15 Jahre täglich begleitet und mich sicher zu meinen Zielen und wieder nach Hause gebracht hast. Es war schön mit dir!» Annamaria Ress

anstaltungshinweisen oder «die Festhütte Bassersdorf» weiter zu fördern. Ernsthaftere Vorschläge kamen dagegen beim Thema Landschaft/Landwirtschaft. Hier fragte der Gemeinderat: «Wie gehen wir mit den grossen Infrastrukturprojekten und ihren landschaftlichen Auswirkungen um und welche Rolle spielt die Landwirtschaft in Bassersdorf künftig?» Die Diskussionsrunde plädierte für eine 20-jährige Pause bei Neueinzonungen, damit auch für zukünftige Generationen Platz stehen bleibe. Beim Brüttener Tunnel und der Glatttalautobahn plädierten die Anwesenden dafür, diese Grossprojekte weitgehend unterirdisch zu führen, damit

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Produktionsleitung ·  Annamaria Ress | Susanne Gutknecht  Redaktion ·  Nadja Bächi ·  Susanne Gutknecht ·  Reto Hoffmann ·  Tobias Jäger ·  Kevin Knecht ·  Sandra Lanz ·  Daniela Melcher ·  Yvonne Müller ·  Philipp Rahm ·  Annamaria Ress ·  Konrad Schwitter

Fachmann auf, der ein gröberes Leiden diagnostizierte, dessen «Heilung» wohl nur mit dem Einsatz von hohen finanziellen Mitteln möglich sein werde. Und dies, trotz regelmässigen Wellness-Aufenthalten. Ich überlegte, wägte ab, diskutierte in der Familie, suchte nach einer Möglichkeit, das Leben meines treuen Freundes zu retten. Alles war umsonst, denn auch dieser Aufwand hätte ihn nicht vor neuen Leiden und Schwachstellen bewahren können.

(nb) (sg) (rh) (tj) (kk) (sl) (dm) (ym) (ph) (ar) (ks)

Satz/Druck ·  Zehnder Print AG Hubstrasse 60 9500 Wil SG Mattstrasse 4 9532 Rickenbach TG 071 913 47 68 Telefon Fax 071 913 47 99 E-Mail dorfblitz@zehnder.ch Internet www.zehnder.ch

Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat ­gratis in alle Haushaltungen der ­Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 3. September 2015.

Auflage 20. Jahrgang | 9150 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement Fr. 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.

Dorf-Blitz online


Dorf-Blitz

07/2015

Thema des Monats

3

Bassersdorf nicht auseinandergerissen werde.

Wirtschaftsstandort Bassersdorf Beim Thema Wirtschaftsstandort fragte der Gemeinderat, warum eine Firma ihren Sitz in Bassersdorf einrichten solle und wie Bassersdorf den Sprung zum Dienstleistungs- und Wissensstandort schaffen könne. Die Teilnehmenden wünschten sich dabei mehr Unternehmen, die Arbeitsplätze und Lehrstellen schaffen und dabei viel Umsatz und Gewinn machten, was wiederum Steuererträge bringen würde. Eine gute verkehrstechnische Erschliessung der Gewerbezone wurde weiter als wichtig erachtet. Kreative Ideen, wie ein Technopark für Jungunternehmer oder die Errichtung eines Alzheimerzentrums wurden ebenfalls vorgeschlagen. Beim Stichwort Wohnstandort stellte der Gemeinderat gleich vier Fragen: «In welchen Wohngebieten wollen wir eine weitere Entwicklung ermöglichen? Wie gross soll Bassersdorf noch werden? Was zeichnet Bassersdorf als Wohnstandort künftig besonders aus? Welche Veränderungen sollen in den Einfamilienhausgebieten künftig möglich sein?» Die Bevölkerung solle massvoll wachsen, fanden die Teilnehmenden. Doch massvoll wurde verschieden interpretiert. Während bei den einen 13 000 Einwohner genug sind, ist bei den anderen die Grenze erst bei 15 000 oder 18 000 Einwohnern erreicht. Ein verdichtetes Bauen in den bestehenden Wohnquartieren solle grundsätzlich mög-

Zu Beginn erläuterte Gemeindepräsidentin Doris Meier im Plenum die Ziele dieser Planungswerkstatt.

lich sein, aber neue Bauzonen müsste es keine mehr geben, fanden die Teilnehmenden. Ein Thema war auch das Siedlungsgebiet Bahnhof Süd. Die einen sprachen sich für eine gemischte Nutzung mit Gewerbezone und Wohnanteil aus, die anderen plädierten für eine reine Gewerbezone.

Wie geht es weiter Was geschieht nun mit den zahlreichen guten Inputs und Ideen, welche an diesem Abend zusammengetragen wurden? Diese wurden von den Vertretern des Planungsbüros aufgenommen und ausgewertet. An zwei Nachfolgeveranstaltungen, so genannten Arbeitsgruppen, werden am 2. und 9. September die vier Themen Wohnstandort, Wirtschaftsstandort, Landschaft und Landwirtschaft sowie Gesellschaft und Identität weiter vertieft. Interessierte konnten sich bereits am Abend dafür einschreiben.

Ihre Ideen konnten die Diskussionsgruppen auch auf einem Ortsplan skizzieren.

Engagiert diskutierten die Teilnehmenden über die Stärken und Schwächen von Bassersdorf, welche sie zuvor auf Post-it-Zettel geschrieben hatten.

Weitere Teilnehmer sind erwünscht. Am 24. September kommt es dann zu einer weiteren Planungswerkstatt, wo die konkreten Massnahmen präsentiert werden, welche ins Strategiepapier einfliessen werden. Die «Entwicklungsstrategie Bassersdorf 2030» soll dann vom Gemeinderat im kommenden Dezember verbschiedet werden und dann in die Gesamtrevision der Bau- und Zonenordnung einfliessen. Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler zeigte sich zufrieden über die erste Planungswerkstatt: «An diesem Abend sind viele gute Ideen zur Sprache gekommen. Es zeigt aber auch, wie viele unterschiedliche Meinungen es gibt», so die Gemeindepräsidentin. «Viele Ideen sind dem Gemeinderat zwar schon bekannt, doch es hat durchaus auch noch neue Ansätze gegeben.» Der Gemeinderat verstehe deshalb die Werkstatt auch als so genanntes «Soundingboard», um die eigenen Ideen in der Bevölkerung zu spiegeln, so Meier. ◾

August-Ausgabe erscheint am 3. September Bald ist es soweit: Das grosse Gwerblerfäscht unter dem Motto «z‘Fuess dur s‘Gwerb» findet im Dorfzentrum von Bassersdorf statt. Da es sich bei diesem Anlass um einen der grössten im aktuellen Jahreskalender handelt, wird die August-Ausgabe des Dorf-Blitz ausnahmsweise erst eine Woche später verteilt. Sie werden den Dorf-Blitz also erst am Donnerstag, 3. September im Briefkasten vorfinden, dafür mit topaktuellen Bildern und Reportagen über das Gewerbefest. Redaktionsschluss bleibt jedoch der 16. August, auch der Insertionsschluss. Wir danken für das Verständnis und hoffen, Sie an unserem Stand am Gwerblerfäscht kennenlernen zu (ar) dürfen.


4

Monatsinterview

Dorf-Blitz

07/2015

Die Suchtprävention geht alle etwas an

«Unsere Aufgabe ist nicht eine abstinenzorientierte» Gabriela Jegge arbeitet als Sozialpädagogin bei der Suchtpräventionsstelle Zürcher Unterland. Sie betreut 44 Gemeinden aus den Bezirken Bülach und Dielsdorf. Besonders viel Wert wird auf fachliche Hilfe und Information gelegt, die oft von Behörden, Amtsstellen aber auch Vereinen in Anspruch genommen wird. von Annamaria Ress Welche Gemeinden gehören in das Wirkungsrayon der Suchtprävention Zürcher Unterland? Unser Zuständigkeitsbereich erstreckt sich über die beiden Bezirke Bülach und Dielsdorf, das sind je 22 Gemeinden. So gehören auch die Gemeinden Bassersdorf und Nürensdorf dazu. Und was wird genau in Ihrem Ressort «Gemeinden» gemacht? Ich bin seit August letzten Jahres hier angestellt, also bald ein Jahr. Ich arbeite hauptsächlich mit Behörden zusammen, das heisst Stadt- und Gemeinderäte, auch Delegierte. Dazu muss man wissen, dass wir von zwei Vereinen getragen werden, nämlich der Fachstelle für Alkoholprobleme im Bezirk Bülach und der Zweckverband Sozialdienste im Bezirk Dielsdorf. Behörden sind für uns sehr wichtige Partner, weil sie innerhalb der Gemeinden eine öffentliche Aufgabe wahrnehmen und mit den verschiedensten Menschen in unterschiedlichen Organisationen zu tun haben. Strukturell können sie auch gewisse Weichen stellen. Dazu können sie die Suchtprävention auf ihre Agenda setzen. Wir unterstützen sie fachlich bei diesen Tätigkeiten. Es werden Runde Tische zu verschiedenen Themen organisiert, wir laden einmal jährlich die Behördenmitglieder zu einer Präventionskonferenz ein. Hier werden Vergleiche mit anderen Gemeinden möglich und natürlich die Netzwerkpflege. Zudem bieten wir bei Bedarf Informationen zu diversen Suchtthemen an. Wir unterscheiden stoffgebundene Süchte von nicht-stofflichen Süchten. Bei stoffgebundenen ist man abhängig von einer bestimmten Sustanz wie Alkohol, Tabak oder Cannabis, bei

Viel Informationsmaterial findet sich bei der Suchtpräventionsstelle Zürcher Unterland in Glattbrugg. (Bilder: Annamaria Ress)

nicht-stofflichen leidet man an einem zwanghaften Verhalten wie bei der Spielsucht, der Arbeits-, Kauf- oder Magersucht. Hinzu kommen öffentliche Veranstaltungen und Vorträge sowie Weiterbildungen. Übrigens auch für Vereine, denn diese sind ja enorm wichtig in den Gemeinden. Hier besteht meine Aufgabe darin, mit den richtigen Leuten in Kontakt zu treten. Anders gesagt: Meine Aufgaben sind sehr dienstleistungsorientiert. Denn immerhin sind wir von den Gemeinden und vom Kanton finanziert. Daher haben sie auch etwas zugut von uns.

«Meine Aufgaben sind sehr dienstleistungsorientiert» Im Jahresbericht ist der Arbeitsaufwand pro Ressort publiziert. Sie betreuen mit 34 Prozent das arbeitsintensivste Ressort «Gemeinden». Wie muss man sich das vorstellen? Ich gehe davon aus, dass sich diese Zahl auf die durchgeführten Aktivi-

täten und Ereignisse stützt, die in diesem Ressort stattgefunden haben. Aber natürlich wird in anderen Ressorts genau so viel geleistet. Es sind dies die folgenden Bereiche: Öffentlichkeitsarbeit, Femmes-Tische, Kantonale Schulen, Volksschulen, Arbeitswelt und Suchtprävention im Alter. Letzteres auch in Zusammenarbeit mit der Spitex. Auch in diesem Bereich ist Suchtprävention nötig, zum Beispiel inAlters- und Pflegezentren, besonders für einen risikoreichen Konsum von Suchtmitteln, insbesondere Alkohol. Es geht nicht darum, älteren Menschen etwas ausreden zu wollen, was sie immer gemacht haben, also zum Beispiel den Genuss eines Glas Wein zum Nachtessen. In erster Linie geht es um eine Sensibilisierung, etwa in Sachen Alkohol in Kombination mit Medikamenten. Denn es ist erwiesen, dass die Wirkung von Alkohol im Alter verstärkt ist. Und trotz all dem: Unsere Aufgabe ist nicht eine abstinenzorientierte. Prävention ist grundsätzlich etwas sehr Wichtiges, Notwendiges und Sinnvolles. Wie aber ist es mit dem

Einsatz der einzelnen Akteure, Eltern, Jugendliche, oder Behörden und Verwaltungsstellen? Einbringen heisst ja, aktiv und bewusst unterwegs sein. Man weiss heute sehr viel mehr darüber, was gut und was weniger gut tut. Es ist sehr viel Wissen und Information darüber vorhanden. Ob der Einzelne dann auch Zugang zu diesem Wissen hat, ist sehr unterschiedlich. Das hat mit Bildungsstand zu tun, mit Schichtzugehörigkeit, kulturellem Hintergrund. Bildung ist ein ganz wichtiger Faktor, auch in der Gesundheitsförderung und Prävention. Dass sich dann jemand auch diesem Wissen entsprechend verhält, bedingt noch einen Schritt mehr. Es braucht in vielen Fällen zusätzlich einen emotionalen Auslöser, der allenfalls eine persönliche Betroffenheit auslöst, dazu.

«Es ist sehr viel Wissen und Information darüber vorhanden» Gehört der Verzicht auf den Verkauf von alkoholischen Geträn-


Dorf-Blitz

07/2015

ken während sämtlichen Spielen der Juniorenteams im FC BuchsDällikon auch dazu? Dafür braucht es wie in vielen Bereichen Persönlichkeiten, die sagen ‹das machen wir jetzt einfach so›. Im FC Buchs-Dällikon hat der Vorstand in einer Retraite beschlossen, mit diesem Vorgehen ein Zeichen zu setzen. Ideal war auch, dass das Restaurant nicht gewinnorientiert geführt wird. Es gibt auch die Organisation ‹cool and clean›, bei der sich sogar einzelne Mannschaften anmelden können, die in diesem Bereich etwas tun möchten. In dieser Aktion gehen die Teams – oder auch ganze Vereine – Verpflichtungen im Bereich Sensibilisierung und damit Prävention ein.

«Es geht ja nicht darum, allgemeine Verbote auszusprechen» Welche Erfahrungen haben Sie mit anderen Sportvereinen gemacht? Sollten diese nicht auch eine Vorbild-Funktion übernehmen? Bis jetzt habe ich keine anderen Anfragen oder Mitteilungen erhalten. Aber ich weiss, dass vor einigen Jahren in Wallisellen eine Kampagne durchgeführt wurde, in der zahlreiche Vereine mitgemacht haben, nicht nur Sportvereine. Aber es geht ja nicht darum, allgemeine Verbote auszusprechen, das ist nicht immer der goldene Weg. Ich könnte mir vor-

Monatsinterview stellen, dass Vereine auch einen Infoabend für ihre Trainer durchführen könnten, um die Sensibilisierung zu erhöhen. Wir bemühen uns, gerade die Trainer, die oft allein einen super Job machen, zu unterstützen und zu motivieren. Wenn man nicht allein ist, kann man allenfalls eher einen Schritt auf den Betroffenen zu machen. Im Sinn von ‹wir machen uns Sorgen und nehmen wahr, dass…›. Können sich alle bei der Suchtprävention melden, um entsprechende Hilfe oder Informationen zu erhalten? Ja sicher, es melden sich auch Einzelpersonen, die zum Beispiel in Institutionen arbeiten, wo solche Raster oder Checklisten erarbeitet wurden. Solche Aktionen sind sehr erfolgsversprechend. Was ist mit Privatpersonen, melden die sich auch? Ja, zum Beispiel besorgte Eltern. Wir bieten Beratung, erste Abklärungen und Vermittlungen an die richtigen Stellen. Die Sommerzeit ist auch die Jahreszeit, in der sich Jugendliche vermehrt ohne elterliche Aufsicht im Freien bewegen. Wird in diesem Bereich etwas gemacht? Wir haben keinen Stand an einem Open Air, wie zum Beispiel die Aidshilfe. Wir vermitteln zum Beispiel für die ‹Blue Cocktail Bar› ein Getränkeangebot ohne Alkohol. Oder wir ge-

Gabriela Jegge ist zuständig für das Ressort «Gemeinden», wo sie vielfältige Aufgaben wahr nimmt.

ben spezielle Becher mit Aufschrift ab, Bändel für Jugendschutz, mit denen das Alter erkennbar ist oder Tafeln für Alkoholausschank. Das wird übrigens rege benutzt. Früherkennung und Frühintervention sind zwei Begriffe, die immer häufiger auftauchen. Was verstehen Sie persönlich darunter? Das ist eigentlich ein Modell, das in der ganzen Prävention angewendet werden kann, bei verschiedenen Zielgruppen. Es ist ein Instrument, das mir ermöglicht, anhand eines Rasters mit dem Thema Sucht oder problematischem Verhalten Beobachtungen festzuhalten und Schritte in die Wege zu leiten, um überhaupt zu erkennen, ob etwas im Argen liegt. Und dann eventuell auch ein Gespräch oder eben weitere Schritte einzuleiten. Also vorbeugen, bevor sich eine Sucht entwickelt.

«Ein Kind oder eine Jugendliche, die gestärkt ist, wird auch widerstandsfähiger» Worauf sollen Eltern achten, wenn sie gute Vorbilder sein möchten? Es gibt Faktoren, die enorm ressourcen-stärkend wirken. Ein Kind oder eine Jugendliche, die gestärkt ist, wird auch widerstandsfähiger. Es gibt Risiken und es gibt Schutzfaktoren. Hier können Eltern viel bewirken, sind aber natürlich nicht für alles verantwortlich. Ein familiäres Klima, das wertschätzend, konstruktiv ist, Emotionen Platz haben dürfen, wirkt sicher stärkend. Dann aber auch die Erfahrung des Kindes, dass es mit seinem Handeln und Tun etwas bewirken kann. Das stärkt ebenso. Zudem eine gewisse Ausdrucksfähigkeit, die eine Kommunikation erlaubt sowie der persönliche Umgang mit Konflikten. Anders gesagt: Eine optimale Einbettung in ein tragendes System, wozu auch die Schule oder der Ausbildungsplatz gehören. Sind Verbote hilfreich und sinnvoll? Es gibt natürlich schon Verbote, die von Gesetzes wegen wichtig sind. Ich denke da an Bereiche, die an die Illegalität grenzen. Regeln sind in einem gewissen Mass schon nötig. Also

5

zum Beispiel, dass ein Schulhausplatz ein suchtfreier Ort ist – das macht absolut Sinn. Auch anderes, wie Altersgrenzen bei der Abgabe von Alkohol oder ähnliches. Totale Verbote sind eher kontraproduktiv. Was machen die einzelnen Gemeinden in diesem Bereich? Bisher sind vor allem vermehrte Polizeipräsenz und ähnliches bekannt. Es gibt aber auch Rückmeldungen von Jugendlichen und Erwachsenen, die Polizeipräsenz gar nicht als etwas Negatives empfinden. Hier spielen auch die Erfahrungen mit, die man persönlich mit der Polizei macht. Zum Teil wird die Polizei auch als Schutz- und Sicherheitsfaktor wahrgenommen und nicht nur als jene, die wegweist und den ganzen Spass verderben will. Man weiss übrigens, dass Jugendliche, die zuhause die ‹grenzenlose Freiheit› geniessen, diese meist gar nicht wollen und schon gar nicht schätzen. Es kann auch in einer Überforderungen gipfeln. Vielfach wird diese Freiheit auch interpretiert als ‹man kümmert sich nicht um mich›. Eine gewisse Struktur und Kontrolle ist ganz wichtig – das ist die Rückmeldung, die wir von Jugendlichen bekommen. Entsprechend werden Struktur und Kontrolle auch als eine Wertschätzung interpretiert, auch wenn die Jugendlichen es den Eltern gegenüber natürlich nicht ganz so formulieren. Verraten Sie mir bitte noch, wie Sie sich persönlich vom beruflichen Alltag erholen. Können Sie gut abschalten? Ja, sehr gut. Ich erhole mich in meinem familiären Umfeld, mit meinem Partner und bei sportlichen Aktivitäten in der Natur. Ich halte mich sehr gerne in den Bergen auf, wo ich lange Wanderungen unternehme. Die Natur gibt mir sehr viel, aber auch das gemütliche Zusammensein mit Freunden und überhaupt das Pflegen von sozialen Kontakten. ◾

Suchtpräventionsstelle Zürcher Unterland Europastrasse 11 8152 Glattbrugg Telefon 044 872 77 33 (Mo bis Do) info@praevention-zu.ch www.praevention-zu.ch


Bassersdorf

6

Dorf-Blitz

07/2015

Aus Behörde und Verwaltung

gemeinde bassersdorf

1. August 2015 Offizieller Festakt auf dem neuen Dorfplatz 10.30 Uhr

Eröffnung Musikverein Bassersdorf

10.45 Uhr

Begrüssung und Ansprachen Doris Meier-Kobler, Gemeindepräsidentin Helen Freiermuth, «Betrachtung der Schweiz mit dem Blickwinkel von aussen»

anschliessend Schweizerpsalm Alphorn-Darbietung Wurst, Brot und «öppis z‘Trinke»

Die Feier findet bei jeder Witterung statt

Konrad Schwitter

Daniela Melcher

Musikalische Früherziehung

«Klangzauberwerkstatt» Die «Klangzauberwerkstatt» ist das Einstiegsangebot für Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren. Erstes Ziel in diesem Kurs ist es, bei den Kindern die Freude an der Musik und am aktiven Musizieren zu wecken und zu fördern. Singend und spielend tauchen die Kinder in die Welt der Töne, Rhythmen und Klänge ein. Sie erleben und musizieren Geschichten des Alltags durch alle Jahreszeiten hindurch. In Spielformen mit Musik und Bewegung, Rhythmusspielen und Gehörbildung, erlernen die Kinder spielerisch die Basis der Musik. Im Vordergrund dieses Kurses stehen: Rhythmuserfahrung, Instrumentalspiel, Bewegung, ein spielerisches Kennenlernen von Notationsformen und kreatives Gestalten von Musikstücken. Auch Lieder aus anderen Kulturen ergänzen das Programm. Die Musikschule freut sich sehr, diesen Kurs durch Drittmittel preislich sehr günstig anbieten zu können. Die Semestergebühr beträgt Fr. 60.00.

Ort: Zeit: Kontakt:

Schulhaus Steinlig, Singsaal jeweils donnerstags 16 bis 16.45 Uhr Telefon 044 815 12 80 www.musikschule-bassersdorf.ch

Annamaria Ress

Susanne Gutknecht

www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Reto Hoffmann

Doris Baggenstoss Ein motiviertes Team berichtet aus Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf: Politisches mit Tiefgang, unterhaltsame Reportagen, überraschende Informationen und Geschichten mit Hintergrund sind unsere täglichen Antriebsfedern. Jeden letzten Donnerstag zu lesen im Dorf-Blitz. Mit Werbung in unserer Publikation erreichen Sie übrigens 100 Prozent Streudichte in allen Haushaltungen (Telefon 044 836 30 60).

Tobias Jäger

Sandra Lanz

Yvonne Müller

Kevin Knecht

Nadja Bächi

Philipp Rahm


Dorf-Blitz

Bassersdorf

07/2015

7

Aus Behörde und Verwaltung Kommandowechsel in der Feuerwehr

als Kommandant der Feuerwehr Bassersdorf zurück. Auf Antrag des Feuerwehrkommandos hat der Gemeinderat per 1. Januar 2016 Oberleutnant Stefan Vogler zum neuen Kommandanten der Feuerwehr Bassersdorf ernannt. Ebenfalls per 1. Januar 2016 wurde Oberleutnant Marcel Etter zum Kommandant-Stellvertreter ernannt. Leutnant Daniel Vogler wurde als Ausbildungschef bestätigt.

Abteilungsleitung Dienste + Sicherheit neu besetzt

Stefan Vogler ist ab 1.1.2016 neuer Kommandant der Feuerwehr Bassersdorf. (zvg)

Wie in der Mai-Ausgabe des Dorf-Blitz berichtet wurde, tritt Hauptmann Adrian Grimm per 31. Dezember 2015

n o i t a l u t Gra Wir gratulieren

zum 85. Geburtstag am 26. August Erika Zweifel-Sidler Hinteracherweg 5

zum 80. Geburtstag am 2. August Otto Rietmann Dietlikonerstrasse 30 am 14. August Hanna Kammer-Burgermeister Breitistrasse 34

Per 1. Juli 2015 wurde Elvira Venosta vom Gemeinderat zur neuen Abteilungsleiterin Dienste + Sicherheit gewählt. Elvira Venosta ist seit September 2012 in der Gemeindeverwaltung tätig und für den Bereich Kommunikation + Controlling zuständig. Mit dem Funktionswechsel übernimmt

sie gleichzeitig die Stellvertretung des Verwaltungsdirektors.

Baubewilligungen Es wurden folgende Baubewilligungen im ordentlichen Verfahren erteilt: • BG-Nr. 2015-0007, Gut Hans und Gertrud, Schneckenmannstrasse 9, 8044 Zürich, Abbruch Einfamilienhäuser (Assek. 1019, 1021, 1023), und Neubau Mehrfamilienhaus mit 8 Wohneinheiten und Tiefgarage Dietlikonerstrasse 3+5, Kat.-Nr. 134+135; • BG-Nr. 2015-0009, Feller Jürg, Schatzackerstrasse 76, 8303 Bassersdorf, Abbruch bestehendes Einfamilienhaus (Assek. 840) und Neubau Mehrfamilienhaus mit vier Wohneinheiten Schatzackerstrasse 76, Kat.-Nr. 897.

Einbürgerungen In das Bürgerrecht der Gemeinde Bassersdorf wurden aufgenommen: • Barcella, Nives Antonella, Staatsangehörige von Italien; • Doko, Jeta, Staatsangehörige von Mazedonien; • Gvozdenovic, Snezana, Staatsangehörige von Serbien; • Aslivar, Sevil, Staatsangehörige der Türkei; • Kamal, Hamza, Staatsangehöriger von Ägypten. Die Einbürgerungen erfolgen unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung. Gemeinderat Bassersdorf

Globi zu Besuch am Tag der offenen Tür Am Samstag, 22. August, lädt das Bibliotheksteam Gross und Klein ein, das 50-jährige Bestehen der Bibliothek Bassersdorf mitzufeiern.

Als Überraschung für die Kleinen kommt Globi von 12 bis 15 Uhr zu Besuch. Globi verteilt Autogramme und nimmt sich Zeit für Fotoaufnahmen.

Für einmal kann von 9.30 bis 15 Uhr in den Medien geschmökert und auch ausgeliehen werden. Auch kulinarisch wird einiges geboten: Kaffee und Gipfeli für die Frühaufsteher, Festwirtschaft mit Grillwürsten und Getränken ab 11 Uhr, Kaffee und hausgemachter Kuchen am Nachmittag. Bei schönem Wetter wird auf dem Platz hinter der Bibliothek ein kleiner Flohmarkt «Alles für einen Franken» aufgestellt. Bei schlechtem Wetter wird der Eingang des Bibliothekgebäudes zur «Markthalle» umfunktioniert.

Diese Bilder können dann später auf der Homepage der Künstler (www.wendolina.ch) als Andenken heruntergeladen werden. Wenn die Begleitperson von Globi um 12.30, 13.30 und 14.30 Uhr eine Geschichte erzählt, wird Globi ebenso aufmerksam dasitzen und zuhören wie die kleinen Gäste. Die Bibliothek feiert Geburtstag mit Globi. (zvg)

Bibliothek Bassersdorf


Bassersdorf

8

Dorf-Blitz

07/2015

Aus Behörde und Verwaltung

gemeinde bassersdorf

Rubrik 65plus Nicht alle Seniorinnen und Senioren sind finanziell auf Rosen gebettet. Insbesondere Frauen, die aufgrund von Beitragslücken mit einer bescheidenen AHV-Rente und Pension leben, können im Alter von Armut betroffen sein. Ergänzungs- und Zusatzleistungen (EL/ZL) helfen dort, wo die Rente und das Vermögen die minimalen Lebenskosten nicht mehr decken. Obwohl die EL/ZL individuell berechnet werden, sind sie keine Almosen. Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, besteht ein gesetzlicher Anspruch darauf. Sie sollen Seniorinnen und Senioren ein Leben in Würde ermöglichen. Was viele nicht wissen: Über die EL/ZL werden auch Krankheits- und Behinderungskosten (Transport, Hilfsmittel, Betreuung) vergütet, sofern sie nicht durch eine andere Sozialversicherung gedeckt sind. Doch wie verhält es sich mit dem Anspruch auf EL/ZL, wenn

auf den sommer 2016 suchen wir zwei

Wohneigentum vorhanden ist? Und wie lässt sich der Heimaufenthalt des Lebenspartners finanzieren? Paul Wettstein, ehemaliger Leiter des Sozialversicherungsamts der Stadt Uster, geht im Rahmen der Kampagne «Alles hat seine Zeit – Hohes Alter» auf diese und weitere Fragen ein. Er informiert Sie am Donnerstag, 28. August 2015, um 14.30 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus Bassersdorf über alle wesentliche Dinge, die Sie über ZL/EL wissen sollten. Auf den Webseiten der SVA Zürich und dem Fachverband Zusatzleistungen sind weitere nützliche Informationen abrufbar. Bei finanziellen Problemen können Sie sich auch an die Altersbeauftragte der Gemeinde Bassersdorf wenden. Sie kann Ihnen in einem vertraulichen Gespräch weiterhelfen. Esther Diethelm Redaktionsteam Rubrik 65plus

lernende als kauffrau / kaufmann (profil e oder m) Die Kaufmännische Lehre in der öffentlichen Verwaltung bietet dir einen interessanten Einstieg ins Berufsleben. Du wirst in sechs verschiedenen Bereichen umfassend und praxisnah ausgebildet und erhältst dabei Einblick in die vielfältigen Arbeitsprozesse der Gemeinde. Du bringst mit: •

Sekundarschule A

•

Freude am direkten Kontakt mit der Bevölkerung und

•

Interesse an den vielfältigen Verwaltungsarbeiten

an Teamarbeit •

Freude im Umgang mit Zahlen und Sprachen

•

Computerkenntnisse, Nachweis Tastaturkurs

Wir bieten: •

eine umfassende und interessante Ausbildung

•

abwechslungsreiche Tätigkeiten mit Kundenkontakt

•

ein freundliches, kollegiales und fortschrittliches Arbeitsumfeld

•

eine gute Betreuung

•

überbetriebliche Kurse mit den KV-Lernenden anderer Gemeinden

Deckbelagsarbeiten im August

Gerne kannst du dir am Informationsnachmittag vom 26. August 2015 ein Bild von der Gemeinde als Arbeitgeberin machen – nähere Angaben dazu findest du im Flyer auf www.bassersdorf.ch. Deine schriftlichen Bewerbungsunterlagen mit Lebenslauf, Zeugniskopien, Multicheck und einem Foto sendest du bitte bis am 4. September 2015 an die Gemeinde Bassersdorf, Samira Stadtmann, Postfach, 8303 Bassersdorf.

Vom 10. bis 14. August 2015 sind im Abschnitt Postplatz bis Im Lindenacher abschliessende Deckbelagsarbeiten vorgesehen. Die einzelnen Strassenabschnitte müssen etappenweise gesperrt werden. Auch die Strasse Im Lindenacher muss im Einmündungsbereich der Breitistrasse für den Verkehr gesperrt werden.

Wir freuen uns, dich kennen zu lernen.

Bei schlechter Witterung können Verzögerungen entstehen (Verlängerung der Bauzeit). Für die unumgänglichen Behinderungen und Lärmemissionen wird die Bevölkerung um Verständnis gebeten. Alle am Bau Beteiligten werden bestrebt sein, diese möglichst gering zu halten. Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die Abteilung Bau + Werke, Patrik Baumgartner, Telefon 044 838 85 51.

Im Zusammenhang mit der Aufnahme von Asylsuchenden sucht das Sozialamt Bassersdorf gut erhaltene, saubere Einzelbetten mit Matratzen. Ebenfalls gefragt sind Pfannen und Deckenleuchten sowie gut erhaltene Fahrräder. Wer kann solche Gegenstände gratis abgeben?

Abteilung Bau + Werke

Gesucht wird …

Bitte melden Sie sich beim Sozialamt Bassersdorf, Silvia Honegger, Telefon 079 289 70 22


Dorf-Blitz

Bassersdorf

07/2015

9

Gemeindeversammlung genehmigt Kredit für Freifächer

Jahresrechnung 2014 schliesst mit Minus Das Sorgenkind Nummer Eins in Bassersdorf ist und bleibt der Finanzhaushalt. Die Stimmberechtigten genehmigten an der Gemeindeversammlung von Ende Juni erneut einen negativen Rechnungsabschluss. Trotzdem winkten sie auch einen wiederkehrenden jährlichen Kredit für schulische Zusatzangebote durch. von Reto Hoffmann Die Jahresrechnung 2014 schliesst bei einem Aufwand von Fr. 62 215 493.93 und einem Ertrag von Fr. 59 821 330.93 mit einem Minus von knapp 2,4 Millionen Franken ab. Finanzvorstand Christoph Füllemann versuchte sich an der Gemeindeversammlung in Erklärungen, warum das um 1,3 Millionen Franken schlechtere Ergebnis zustande gekommen ist. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 1 083 760 Franken. Als Hauptgrund nannte der Gemeinderat tiefere Steuereinnahmen. «Wir haben nach Begründungen gesucht», so Füllemann. «Sicher spielt die Wirtschaftslage eine Rolle. Tiefere Einkommen geben auch weniger Steuereinnahmen. Sorgen bereiten uns ausserdem die ordentlichen Steuern aus früheren Jahren, welche noch nicht beglichen worden sind.» Schliesslich schob Füllemann den Schwarzen Peter auch noch dem kantonalen Steueramt zu: «Durch personelle Unterbesetzung warten

53 000 Steuerrechnungen derzeit darauf, bearbeitet zu werden.»

Weniger investiert Von den budgetierten Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen von 10,7 Millionen Franken wurden 5,84 Millionen Franken realisiert. Die tieferen Ausgaben im Vergleich zum Budget entstanden hauptsächlich durch Minderausgaben von 1,6 Millionen Franken bei der Zentrumsüberbauung. Durch den Verzicht auf die Planung der bxa-Erweiterung (300 000 Franken), durch verringerte Aufwendungen bei Werterhaltungsprojekten (1,7 Millionen Franken) und durch tiefere Investitionsbeiträge an den Zweckverband ARA Eich (0,51 Millionen Franken) sind zusätzliche Minderausgaben entstanden.

Wenig begeistert

strengungen erhöht werden müssen», so Fallegger. «Das war aber nicht der Fall und man ist auf dem aklten Kurs weitergefahren.» Der RPK-Präsident forderte deshalb einmal mehr ein formalisiertes internes Kontrollsystem (IKS). Finanzvorsteher Füllemann bestätigte, dass Bassersdorf ein Kontrollsystem anwende, zudem wolle man ein solches formalisiertes System des Gemeindeverbandes zirka 2017 einführen. In der anschliessenden Diskussion äusserten zahlreiche Stimmberechtigte ebenfalls ihre Sorge zur Finanzsituation. Trotzdem wurde bei der Abstimmung die Jahresrechnung mit 81 Ja-Stimmen mit einer Enthaltung genehmigt.

Schulische Zusatzleistungen Die schulischen Zusatzleistungen/ Freifächer stiegen seit 2009 von 21

auf 46 angebotene Kurse. Die Kurse reichen von Klöppeln, Selbstverteidigung, Curling bis Jassen mit System. Die Kurse sollen jedoch die Angebote der Vereine nicht konkurrenzieren. Aus Sicht der Schule mache ein solches Angebot Sinn, sagte Schulpräsident Hans Stutz, «wenn damit die Kinder von Handy, Computer und Fernseher ferngehalten werden.» Anderer Ansicht war dagegen SVPPräsident Dieter Scheuermeier. Mit Verweis auf die schlechte Finanzlage stellte er den Antrag, den jährlich wiederkehrenden Kredit auf 100 000 Franken zu begrenzen. Ein weiterer Votant forderte gar, den Betrag von 150 000 Franken zu halbieren. Die Anwesenden im Saal sahen es jedoch anders und stimmten dem Betrag von 150 000 Franken schliess◾ lich mehrheitlich zu.

Den Abschied der Rechnungsprüfungskommission trug deren Präsident Georg Fallegger vor. Die RPK zeigte sich nicht besonders begeistert von diesem negativen Ergebnis. Aus Sicht der Buchführung sei die Rechnung zwar korrekt und einer Empfehlung zur Annahme stehe deshalb nichts entgegen, meinte er. Doch die RPK habe sich gefragt, warum man das tiefere Einlaufen der Steuern nicht rechtzeitig gesehen habe. «Spätestens im dritten oder vierten Quartal hätten die Sparan-

Frage- und Orientierungsabend Im Anschluss an die Gemeindeversammlung lud der Gemeinderat noch zum Frage- und Orientierungsabend. Die Behördenmitglieder stellten sich den Anliegen der Bevölkerung. Die Fragen drehten sich mehrheitlich um die Themen Verkehrs-, Orts- und Siedlungsplanung, Schule und Alter. Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler gab einen kurzen Überblick über die Entwicklungsstrategie Bassersdorf 2030 im Zusammenhang mit der Totalrevision der Bau- und Zonenordnung (siehe auch Artikel auf der Frontseite) und Christoph Füllemann, Vorsteher des Ressorts Finanzen + Liegenschaften, berichtete über den Stand der Projekte im Bereich Liegenschaften, insbesondere zum Bau des Schulhauses Chrüzacher und den Schulhaussanierungen. Einige Bürger im Saal kritisierten in diesem Zusammenhang das vorgesehene Zufahrtskonzept zur Baustelle des Schulhauses Chrüzacher, welches über die Quartierstrassen geplant ist. (rh)

Entspannter entsorgen Der wöchentliche Gang zur Wertstoffsammelstelle Ufmatten ist stressfreier geworden. Seit kurzem stehen den Kunden 14 zusätzliche Parkplätze zur Verfügung. Die Stimmberechtigten von Bassersdorf hatten an der Gemeindeversammlung vom vergangenen Dezember einen entsprechenden Kredit von knapp 100 000 Franken für den Bau bewilligt. Innerhalb eines halben Jahres habe dieses Projekt nun bereits umgesetzt werden können, freut sich Christian Pfaller, Gemeinderat und Ressortleiter der Abteilung Bau+ Werke. «Die Verkehrs- und Parksituation vor der Sammelstelle hat sich seither vor allem in Spitzenzeiten am Samstag deutlich entschärft», so Pfaller. Die neuen Parkplätze kommen jedoch nicht nur den Besuchern der Sammelstelle zugute, sondern können ausserhalb der Öffnungszeiten von Zivilschutz und Feuer(rh) wehr und für Anlässe im dortigen Theoriesaal genutzt werden.


10

Bassersdorf

Dorf-Blitz

Dorfturnier mit über 150 Fussballbegeisterten

Bildergalerie unter www.dorfblitz.ch

«Heisses» Dorfturnier des FCB In der Gluthitze von Bassersdorf standen sich am letzten Juniwochenende wieder eine grosse Anzahl Fussballmannschaften beim traditionellen Dorfturnier des FC Bassersdorf gegenüber. Insgesamt waren über 150 Teams bereit, im friedlichen Kampf um den Ball gegeneinander anzutreten. Eingeteilt in eine der vier Hauptkategorien, wurden die ersten Spiele bereits am Freitagabend angepfiffen. Neben dem beliebten Schülerturnier wurde auch in den Kategorien Open, Dorf oder Plausch hart um jeden Ballbesitz gerungen. Am Samstag wie auch am Sonntag wähnte man sich

aufgrund der Temperaturen in südlichsten Gefilden: Flirrende Hitze herrscht über dem Penaltypunkt. Der Spieler konzentriert sich auf seinen bevorstehenden Schuss, der Goalie auf die darauffolgende Parade. Der Schütze wischt sich ein letztes Mal den Schweiss von der Stirn und läuft an. Er schiesst, hofft und nimmt dieses Mal enttäuscht zur Kenntnis, dass der Torwart die richtige Ecke vor- ausgeahnt hat. Dieser jubelt und kann sein Gesicht erst jetzt mit seinen Handschuhen trocknen. Die Zuschauer und Fans jubeln zu und muntern auf.

Der hervorragenden Organisation war es zu verdanken, dass der minutengenaue Spielplan bestmöglich eingehalten wurde. Aufgrund der hohen Temperaturen hatte man sich entschieden, die Spiele um jeweils eine Minute zu kürzen. Es war dann wohl auch niemand böse, diese gewonnene Zeit als Abkühlungsintermezzo unter der Sprinkleranlage oder im nahegelegenen Bach nutzen. Viele Mannschaften hatten sich einen Platz zum zwischenzeitlichen Ausruhen eingerichtet. Die mitgebrachten Partyzelte wurden so zu unverzichtbaren Schat-

07/2015

tenspendern. Der Sanitätsdienst hatte grundsätzlich wenig zu tun, war aber mit einer stärkenden Bouillon-Portion jederzeit zur Stelle. Der rundum gelungene Anlass ging am frühen Sonntagabend mit den Finalpartien erfolgreich zu Ende. Das Organisationskomitee darf auch dieses Jahr mit grosser Zufriedenheit auf ein tolles Turnier zurückblicken und hat bereits jetzt die Gewissheit, dass sich im nächsten Jahr wieder viele Männer, Frauen und Schüler auf das im Dorfkalender fest eingeplante Sportereignis freuen und anmelden werden.

Text: Tobias Jäger Bilder: Reto Hoffmann


Dorf-Blitz

07/2015

Bassersdorf

11


Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 11.30 – 14.00 / 17.30 – 24.00 Uhr Samstag 17.30 – 24.00 Uhr Sonntag geschlossen (bis Ende September)

Wir haben Betriebsferien ab dem 10. August sind wir gerne wieder für Sie da.

Immer da, wo Zahlen sind.

Wir freuen uns auf Sie. Steakhouse acht 3 null 3-Team

KIBAG R e c yc lin g un d E ntso rg un g

KI BAG RE AG Z ü rich s t ras s e 4 5 • 8 3 0 3 B a s s e r s d o r f Telefon 058 38 7 1 3 0 0 • Fa x 0 5 8 3 8 7 1 3 1 0 e M ail re.bas s ers d o r f @ k i b a g. c h • www. k i b a g. c h KIBAG . Aus g ute m G run d.

Das volle Fussballspektakel mit 50 % Rabatt. Jeden Sonntag als Raiffeisen-Mitglied profitieren. Sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket unter: raiffeisen.ch/fussball

Das volle Fussballspektakel mit 50 % Rabatt.

Raiffeisenbank Oberembrach-Bassersdorf Jeden Sonntag als Raiffeisen-Mitglied profitieren. 8303 Bassersdorf 8425unter: Oberembrach Sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket 8307 Effretikon 8304 Wallisellen raiffeisen.ch/fussball Tel. 044 888 66 55

Elektroinstallation Gebäudeautomation Elektroinstallation Telematik/IT Gebäudeautomation Service 24h-Pikett Telematik/IT l. Service 24h-Pikett ssionel

Wir haben neue Öffnungszeiten: So / Mo

geschlossen

Di – Fr

08.00 bis 19.00 Uhr

Sa

08.00 bis 18.00 Uhr

Wir machen den Weg frei Wir machen den Weg frei

nell. ah. Sch

www.eltop.ch www.eltop.ch

Sie z ie he n u m o d e r r ä u m e n a u f ? K I BAG R E b i e te t I h n e n Sp e rrg ut m u l d e n , Kran - u n d Kl e i nt ra n s p o r te.

Profe

8el8 7 l. 8 n 8 o i 8 s s e f 8 o r 4 P 08 chnell. 8 8 Nah. S 7 8 8 0848 8 N

LIENIS KAFI AG im Pavillon, am Dorfplatz 1, 8303 Bassersdorf Telefon 044 833 01 01

Elektrizitätswerke des Kantons Zürich Eltop Bassersdorf Branziring 2, 8303 Bassersdorf Elektrizitätswerke Kantons Zürich Direkt 058 359 45 40,des bassersdorf@ekzeltop.ch Eltop Bassersdorf Branziring 2, 8303 Bassersdorf Direkt 058 359 45 40, bassersdorf@ekzeltop.ch

• Energetische Sanierung • Innenausbau • Um- und Ausbauten • Dachaufstockungen • Dachfenster • Terrassen • Elementbau

www.spaltensteinholzbau.ch Bassersdorf 044 838 57 80


Dorf-Blitz

07/2015

Bassersdorf

13

Viele Kinder warten auf ein Fussballtraining

Verzettelte Fussballplätze Der Bau des neuen Schulhauses Chrüzacher, das die Bassersdorfer letzten November genehmigten, hatte für den Fussballclub Bassersdorf Folgen. Die Verlegung des Fussballplatzes Acherwies in die Sportanlage bxa wurde für voraussichtlich zehn Jahre auf Eis gelegt.

und Jüngere auf der Liste, die sich früh einschreiben, um auf der Warteliste nach oben zu klettern», erklärt List. Aber nicht nur die Infrastruktur ist ein Sorgenkind, auch die Trainer bereiten Kopfzerbrechen. «Gute Trainer zu finden und zu halten ist schwierig, man muss ihnen eine Perspektive bieten können.» Dazu benötigt der FCB genügend Plätze und genügend Geld, um es finanzieren zu können. «Sponsoren von Susanne Gutknecht zu finden, ist heutzutage ein schwieDie Verantwortlichen des Fussball- Die C-Junioren des Fussballclubs Bassersdorf feiern ihren Gewinn des Cup- riges Unterfangen», sagt List, «und wir clubs Bassersdorf (FCB) bedauerten finals gegen den FC Embrach.(zvg) sind natürlich sehr dankbar, dass zuim November 2014 an der IG Pro Versätzlich zu unserer Supporter-Vereinieine-Versammlung in einer Stellung- Acherwies ein Damoklesschwert, geht auch ungeahnte Ideen, da sie es von gung mit dem Bassersdorfer Business nahme, dass Investitionen in die Sport- doch die geplante Linienführung der einer anderen Sicht aus betrachten.» Circle eine neue Vereinigung entstaninfrastruktur um rund zehn Jahre zu- Bahnlinie über dieses Gebiet. «Wir ste- Stehen diese Lösungsansätze, möchte den ist, die sich für die Sportförderung rückstehen müssten. Betroffen war cken Geld in eine schwache Struktur, der FCB diese mit der Gemeinde so gezielt einsetzt.» Dennoch hat der der FCB mit einem lang ersehnten anstatt in die Zukunft zu investieren, diskutieren. «Wir bauen auf kleine FCB auch eigene Ideen und mit dem Projekt: Der Verlegung des Fussball- wie es bei der bxa-Variante möglich Schritte und Ansätze», sagt List. Anfang Juni ausgetragenen Sponplatzes Acherwies in die bxa-Sportan- wäre.» sorenlauf konnte ein namhafter Betrag Guter Unterbau lage. Für den FCB ein schwerer Schlag, in die Kasse erwirtschaftet werden. erhoffte man sich doch, der Verzette- Kommission gebildet Dass die Infrastruktur ein zentrales Traum Clubhaus lung mit drei Standorten ein Ende zu setzen. «Diese Trendwende haben wir Der Vorstand des FCB bildet zurzeit Thema im Verein ist, zeigt sich auch im Verein so nicht erwartet», erklärt eine Projektgruppe mit vier bis fünf an der Warteliste der angehenden Eine weitere Einnahmequelle, mit der Vorstandsmitglied Daniel List auf An- Personen, die mögliche Lösungsan- Fussballer, die mit über 100 registrier- die Verantwortlichen schon länger frage. «Wir sind seit Jahren daran, eine sätze ausarbeiten sollen. «Das kön- ten Kindern lang ist. Für den Club sei liebäugeln, wäre ein eigenes ClubLösung zu finden, da es für den Club nen durchaus auch Personen sein, die eine breite Juniorenbasis ein wich- haus. «Das ist unser Traum – ein eigemühselig ist, an drei Standorten in Nü- nicht im Vorstand oder eng mit dem tiger Faktor, um später Talente für die nes Clubhaus!» Sie hätten bei anderen rensdorf, in der bxa und im Acherwies Club verknüpft sind», so List. «Viel- höheren Ligen auswählen zu können. Clubs gehört, dass es einerseits eine zu spielen.» Auch hängt über dem leicht bringen uns diese Personen «Bei uns sind bereits Siebenjährige gute Einnahmequelle sei, aber in erster Linie auch das Zusammenleben im Verein stärke. «Aber mit drei Standorten ist dieser Traum schwierig zu verwirklichen. Wir verkaufen Kleinigkeiten an Meisterschaftsspielen über einen Kiosk. Aber das ist natürlich nicht dasselbe wie ein Clubhaus.» Sogar Pläne wären vorhanden und Ideen, wie so ein Clubhaus aussehen könnte. Aber die haben sich vorerst zerschlagen.

Gedenkstätte der Crossair wird Schutzgebiet Von der Verwüstung, die der Absturz einer Crossair-Maschine im Jahr 2001 hinterliess, hat sich die Natur in den letzten 14 Jahren erstaunlich gut erholt. Ausser der Gedenkstätte mit ihren zwei Holzbänken, einem grossen Stein und einer Gedenktafel mit den Namen der 24 Opfer, weist nichts mehr auf das Unglück hin. Die Ge-

denkstätte im Hintermoos wurde auf Antrag der Fachkommission Landwirtschaft + Naturschutz vom Gemeinderat zu einem neuen Schutzgebiet erklärt. In der kleinen Waldlichtung mit dem Biotop fanden in den letzten Jahren zahlreiche Amphibien wie Laub-, Gras- und Wasserfrösche, Erdkröten, aber auch verschiedene Libel-

lenarten und andere Wasserlebewesen ein neues Zuhause. Der Spaziergänger, der sich mit geschlossenen Augen auf der Bank ausruht, hört nur fröhliches Vogelgezwitscher und das Quaken der Frösche. Eingebettet mitten in der Natur ist dieser Gedenkplatz im wahrsten Sinn des Wortes ein Ort der Ruhe und des Friedens. (ym)

Nach dem ersten Schock geht das Vereinsleben weiter, Matches werden gespielt und zwei Mannschaften erreichten dieses Jahr den Cup-Final: Die Junioren C und die erste Mannschaft. «Wir waren nie und sind auch heute nicht gegen den Schulhausbau», erklärt List mit Nachdruck. «Wir werden weiterhin alles daran setzen, das Optimum für unsere Junioren herauszuholen und machen keine Faust im Sack.» Weiterträumen vom Clubhaus und einem Standort dürfen aber alle Club◾ mitglieder.


Reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf Bassersdorf-Nürensdorf Reformierte Kirchgemeinde Macht Gott auch auch Ferien? Macht Gott Ferien? Grillplausch für Jung und Alt

Badi-Gottesdienst

Partnerschaft und Familie Familie –– Partnerschaft und Jungschar Arassari

aus Männersicht Männersicht Manchmal haben haben wir wir den den Eindruck, Eindruck, Gott sei weit Manchmal weit Amsei Sonntag, 23. August feiern wir aus Die Jungschar ist für alle Kinder ab der Familien undGott weg, habe uns vergessen oder sei eben gerade in Wer schon mehrere mehrere Jahre in in der der gleichen gleichen Gottesdienst unter freiem Him- Wer weg, habe uns vergessenEinzelpersooder sei ebeneinen gerade in schon ersten Klasse, dieJahre etwas erleben und den Ferien. Ferien. Partnerschaft lebt, weiss, weiss, dassAlter die VerliebtVerliebtden lebt, dass die nen sind mel mitten in Bassersdorf. Diese Partnerschaft Spass mit anderen in ihrem haben familienfreundliche Feier mit Taufen heit Aber da da heisst heisst es es im im Psalm Psalm 121, eindass Gott Gott weder weder heit irgendwann abflacht,Geländespiele, Konfliktthemen Aber 121, dass irgendwann abflacht, Konfliktthemen herzlich wollen. Geschichten, beginnt um 10 Uhr. schläft noch schlummert. Er macht sicher auch keine sichtbar werden, unliebsame Schuldzuweigeladen schläft noch schlummert. Er macht zum sicher auch keine Lager,werden, Spiel- unliebsame und Sportturniere und SchuldzuweiSingen,Weg beten und eine Geschichte sichtbar Ferien. Nein! Er begleitet uns auf unserem sungen auftauchen, Reife Liebe nicht einj ä uns h r l i cauf hen Ferien. Nein! Er begleitet unserem Weg vieles mehr steht auf dem Programm, stehen im Zentrum. Gross und klein sungen auftauchen, Reife Liebe nicht eindurchs Leben über Höhen und Tiefen und auch wenn fach geschenkt wird, sondern erarbeitet Grillplausch. dasgeschenkt jeden zweiten durchs Leben über Höhen und Tiefen undsind auchherzlich wenn eingeladen, mitzufeiern. fach wird,Samstagnachmittag sondern erarbeitet wir in in die die Ferien Ferien verreisen, verreisen,Am ist er erDiensan unserer unserer Seite. werden muss. stattfindet. wir ist an WerSeite. nur den Gottesdienst besucht, werden muss. In diesem diesem Sinn: Sinn: Bhüet Bhüet Sie Sietag, Gott11. undAuschöne Ferien! muss keinen Eintritt für die Badi bezah- Wie Wie könnte die Beziehungsdynamik Beziehungsdynamik in einer einer Schau einfach mal rein. Am 22. August In Gott und schöne Ferien! könnte die in gust, von len. geht es nach den Sommerferien wieder langjährigen Partnerschaft aussehen? Wie langjährigen Partnerschaft aussehen? Wie 11.30 bis ca. 15.30 h. Treffpunkt ist im Bei schlechtem Wetter findet der können los. Stolpersteine frühzeitig frühzeitig erkannt erkannt Stolpersteine in der reformierten können Zentrumsbau Nürensdorf an der LinGottesdienst mitGottesdienst dem Musikverein Musikverein WeitereWie Informationen und Auskunft bei werden? können wir einander als PartGottesdienst mit dem werden? Wie können wir einander als Partdauerstrasse 1, im Saal im 3. Stock. Kirche in Bassersdorf statt. Simon Hagen «DoopeyH» per Mail an ner auffangen? auffangen? Nebst köstlichen Grilladen erwartet Sie Tel. 044 836 93 23 gibt am Sonntag ner doopeyH@gmx.ch oder aufmitNatel Am 5. 5. Juli Juli um um 9.30 9.30ab Uhr 08.00 begleitetUhr der Musikverein Musikverein Bas- Eine Eine humorvolle Auslegeordnung Auslegeordnung liebebei zweifelhafter Uhr begleitet der Bashumorvolle mit liebeein vielseitiges Salat- Am und Dessertbuf079 124 87 14. Witterung Aus kunft. sersdorf den Gottesdienst mit Blasmusik. voller Aufforderung zur Veränderung. sersdorf den Gottesdienst mit Blasmusik. voller Aufforderung zur Veränderung. fet. Kosten pro erwachsene Person Das Motto Motto des Musikvereins Musikvereins «Musik «Musik macht macht Mit Mit Cornel Cornel Rimle, Rimle, PaarPaar- und und Männerberater, Männerberater, CHF 12.-, Kinder bis 16jährig in Beglei-des Das Vater von von vier vier Jugendlichen, Jugendlichen, Präsident Präsident Freu(n)de!», wird wird auch auch in in dieser dieser Gottesdienstfeier Gottesdienstfeier mit mit Vater tung eines Elternteils gratis. Freu(n)de!», «Forum Mann», Vorstandsmitglied Anmeldung bis am Mittwoch, 5. August, vier Taufen erklingen und überspringen. «Forum Mann», Vorstandsmitglied vier Taufen erklingen und überspringen. an Rös und Paul Käsermann, Nürens«maenner.ch» und und Pfarrer Pfarrer Clemens Clemens Bieler. Bieler. «maenner.ch» dorf, Tel. 044 836 89 53 oder per Mail Mit Diskussion Diskussion und und einem einem Apéro Apéro mit mit Mit Beachten Sie unsere unsere Homepage Homepage info@rosesbeauty.ch. Beachten Sie Nürensdorfer Bier und anderen MännergeNürensdorfer Bier und anderen MännergeNach dem Mittagessen unterhält der tränken. tränken. Trachtenchor mit bekannten Liedern, Freitag, 3. 3. Juli Juli um um 19.30 19.30 Uhr Uhr im im Freitag, die einem in Erinnerung «schwelgen» Zentrumsbau Nürensdorf, Lindauerstrasse Zentrumsbau Nürensdorf, Lindauerstrasse 11 lassen und zum Mitsingen einladen.

www.basinueri.ch

Reformierte Kirchgemeinde Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf Bassersdorf-Nürensdorf Gerlisbergstrasse Gerlisbergstrasse 44 8303 8303 Bassersdorf Bassersdorf www.basinueri.ch www.basinueri.ch Reformierte Bassersdorf www.basinueri.ch


Dorf-Blitz

Bassersdorf

07/2015

15

Bevölkerung in den Prozess «Älterwerden in Bassersdorf» einbeziehen

Fachliche und finanzielle Unterstützung Anfang Juli fanden trotz hohen Temperaturen rund 60 Besucher den Weg zum Franziskuszentrum in Bassersdorf, wo erneut ein Bevölkerungsanlass zum Thema Alter stattfand. Die Ergebnisse der verschiedenen Arbeitsgruppen wurden präsentiert und in einer Diskussionsrunde offen diskutiert. von Yvonne Müller «Die Bevölkerung wird immer älter und es braucht neue bedürfnisorientierte Unterstützung. Wir haben den Vorteil, dass wir sowohl ein Altersheim als auch ein Pflegeheim in unserer Gemeinde haben», sagte Felix Goldinger, Abteilungsleiter Soziales + Alter, in seiner Einleitungsrede. Bassersdorf habe sich auf eine Ausschreibung für das Förderprogramm «Socius - wenn Älterwerden Hilfe braucht» der Zürcher Age-Stiftung beworben und wurde mit ihrem Projekt «BasiviA – Bassersdorf vernetzt im Alter» aus 50 eingesendeten Projekten von Gemeinden und Regionen in der Deutschschweiz in das Förderprogramm gewählt. Zehn Gemeinden arbeiten im Informations- und Wissensaustausch eng zusammen und werden von 2015 bis 2018 fachlich und finanziell von der Age-Stiftung unterstützt. Das Projekt hat zum Ziel, den Zugang zu Angeboten und Informationen für ältere Menschen und ihren Angehörigen zu verbessern. Die Angebote für die ältere Bevölkerung sollen besser koordiniert und auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet werden. Die Unterstützung von pflegenden und betreuenden Angehörigen soll gefördert werden.

Steter Tropfen höhlt den Stein Über den Stand der «Rubrik 65 plus», informierte Denise Azzini, Projektleiterin der Arbeitsgruppe «Kommunikation / Rubrik 65 plus». Der Auftrag dieser Gruppe war die zeitgerechte Information über verschiedene Kanäle auszuarbeiten. Rasch wurde festgestellt, dass es immer noch viele ältere Menschen gibt, die keinen Zugang zum Internet haben. Die grundlegende Überarbeitung des Werbeauftrittes werde deshalb zuerst zurückgestellt. «Grosse Hoffnung setzen wir aber auf

Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitsgruppen und der Verwaltung (v.l.): Felix Goldinger, Katharina Berweger, Richard Dunkel, Esther Diethelm, Patrik Baumgartner, Denise Azzini, Andy Felder, Eduard Hofmann (ym)

die ‹Rubrik 65 plus›, welche seit Anfang Jahr regelmässig im Dorf-Blitz auf der Gemeindeseite Bassersdorf erscheint. Wie die Resonanz wirklich ist, wird uns erst eine Umfrage zeigen. Wichtig für uns ist jedoch die stete Präsenz, die uns diese ‹Rubrik 65 plus› beim Dorf-Blitz bietet», meinte Denise Azzini.

Nachbarschaftliche Unterstützung Vom Juli bis Dezember 2014 leisteten zwölf Freiwillige insgesamt 112 Stunden Freiwilligenarbeit. «Die Nachbarschaftshilfe soll dazu beitragen, dass ältere oder betagte Menschen länger zu Hause bleiben können, dank Unterstützung bei Arbeiten, die sie nicht mehr alleine verrichten können», berichtete Katharina Berweger, Sozialdiakonie reformierte Kirche Bassersdorf-Nürensdorf und Mitglied von «Runder Tisch Alter».

Offene Diskussionsrunde In der offenen Diskussionsrunde zwischen den Vertretern der Gemeinde und den Leitern der verschiedenen Projekte, konnte herausgehört werden, dass es noch einiges an Abklärungen bedarf, um die geplanten Projekte umzusetzen. Gerade die neuen Modelle in der ambulanten und sta- tionären Pflege müssten noch über- arbeitet werden. Für altersgerechtes Wohnen und das Einrichten von zusätzlichen Pflegeplätzen wurde als möglicher Standort das alte Feuer- wehrgebäude vorgeschlagen. «Wieso die Gemeinde so dagegen ist, hat verschiedene Gründe. Vor allem sind dies

die Kosten und das fehlende Land», nahm Richard Dunkel, Gemeinderat Bildung + Kultur dazu Stellung. Es wurde von den Anwesenden allgemein als positiv erachtet, dass die Bevölkerung nun zum Thema «Älterwer-

den in Bassersdorf» mit einbezogen wird. Nicht alle Projekte können gleich schnell umgesetzt werden. Die demografischen Herausforderungen werden die Gemeinden jedoch auch in ◾ Zukunft beschäftigen.

Gwerblerfäscht: Countdown läuft Am Freitag, 28. August, wird das diesjährige Gwerblerfäscht nach sieben Jahren ohne ähnlichen Anlass offiziell eröffnet. Zwei Schüsse sollen um 18 Uhr fallen, die das ganze Dorf dazu einladen werden. Gegen 90 Aussteller an sieben Standgemeinschaften im Zentrum von Bassersdorf präsentieren sich auf einer Gesamt-Ausstellungsfläche von zirka 4000 Quadratmetern. Erwartet werden 20 000 Besucher und Besucherinnen aus der ganzen Region. Viel Aufwand hat das zwölfköpfige Organisationskomitee seit seiner ersten Zusammenkunft im November 2013 betrieben. Viele Sitzungen wurden abgehalten, Dorfbegehungen unternommen und unzählige Abklärungen gemacht. Aber: Es habe sich gelohnt, wie aus dem OK zu erfahren ist, denn das Fest werde einzigartig. 71 Firmen und 16 Vereine sind als Aussteller vermerkt, unzählige Meter Kabel werden verlegt, Zelte aufgestellt, Sonnenschirme positioniert, Mobiliar und Dekomaterial organisiert, Helfer-Einsatzlisten erstellt und vieles weitere mehr. Das Motto «z’Fuess dur s’Gwerb», das mit kleinen Fussspuren im Logo, auf Flyern und ähnlichem verdeutlicht

wird, bezieht sich in erster Linie darauf, dass es sieben Standgemeinschaften gibt, die im ganzen Dorfzentrum verteilt sind. Die Besucher sollen mit dem Motto dazu animiert werden, zu Fuss durch das Gewerbe zu gehen. Zu den Höhepunkten über die drei Tage, die es keinesfalls zu verpassen gilt, zählen neben den zahlreichen Ständen, die sich alle etwas Besonderes einfallen liessen, viele Attraktionen für Besucher jeden Alters. Es gibt viel zu sehen und zu erleben: Information, Unterhaltung, das Auffrischen von Bekanntschaften oder das Schliessen von neuen Freundschaften. Das detaillierte Programm wird auf der Webseite www.gwerblerfäscht.ch zu finden sein. (ar)

Das Logo des Anlasses. (rh)


Residenz Oberwil GmbH

SENIORENRESIDENZ Wir verfügen über fünf Dauer- und ein Ferien-Zimmer. sowie Ferien-, Übergangsund Anfrage! Erholungsheim Wir freuen uns auf Ihre

Ein Bijou Ein Bijouim imZürcher ZürcherUnterland Unterland Residenz Oberwil8309 GmbH, 8309 SENIORENRESIDENZ, Oberwil ZH Oberwil ZH HeidiGertsch, Gertsch, Rainstrasse 12,044 Telefon 044 Heidi Rainstrasse 12, Telefon 837 10 87 837

10 87

Uhren-Reparatur-Atelier Versierter Uhrmacher mit langjähriger Erfahrung, spezialisiert auf Pendulen und Wanduhren, repariert Ihre Uhren prompt und zuverlässig mit Garantie. Die Uhren werden abgeholt und gebracht. Gratis-Offerte. Telefon 079 739 58 02 oder 044 371 58 88 9. Musikfesttage Wallisellen 2015

044 833 40 88 · GANZ Möbeltransport AG

Glatti Talänt

11. bis 20. September 2015

Wir empfehlen uns zum

«Zügle»

Saal zum Doktoarhaus, Wallisellen w

a

l

l

i

s

e

l

l

e

Roland Raphael – Intendanz

n

Ein Schlüssel zum globalen Musikerlebnis

Saal zum Doktorhaus Wallisellen FR 11.9. 19.30 Uhr First-Talent – Salut Salon

und für Möbellagerung

SA 12.9. 11.00 Uhr Child-Talent – Ueli Schmezer 19.30 Uhr Klassik-Talent – Spark

www.ganz-moebeltrans.ch · 8305 Dietlikon

SO 13.9. ganzer Tag Glatt-Talente Vereine & Musikschulen

MO 14.9. 19.30 Uhr Swiss-Talent – Oesch’s die Dritten DI 15.9. 19.30 Uhr Country-Talent – Suzanne Klee

Sonnenschutz

MI 16.9. 19.30 Uhr Humor-Talent – Peach Weber

DO 17.9. 19.30 Uhr Wallisellen-Talent – Dodo Jud / Baba Shrimps

Reparatur- und

FR 18.9. 19.30 Uhr Dance-Talent – Ballett & Tango mit Stars

Montageservice Lamellenstoren . Rollladen . Sonnenstoren Fensterladen . Insektenschutz

Rolf Meli . 8304 Wallisellen Mobil 079 236 45 16 . Fax 044 321 76 58 . meli-roll@hotmail.com

HEV Region Winterthur: SA 19.9. Inserat 19.30 Uhr Verkauf Jung-Talent – Luca Hänni SO 20.9. 10.30 Uhr Spiritual-Talent – oek. Gottesdienst

Format 100 x 94mm farbig an allen Poststellen

www.musikfesttage.ch

Wir haben unser Sortiment vergrössert. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich begeistern.

Neu: Casa Sinfonia – ab sofort Schönes für Frau und Heim Kirchgasse 14 • 8302 Kloten • Tel. 043 255 68 79

Sie wollen Ihre Liegenschaft verkaufen? Jetzt profitieren und bis zu CHF 6‘000.– sparen. Für Ihre Liegenschaft erfolgreich im Einsatz. Ihr Immobilien-Dienstleister für einen seriösen Verkauf . Roger Salzmann & Martin Klement

Telefon 052 212 67 70 www.hev-winterthur.ch

Trend Boutique

Filiale Kloten befindet sich neu an der

Filiale Kloten: Schaffhauserstrasse 139 • 8302 Kloten • Tel. 044 813 10 08 neuer Standort

Schaffhauserstrasse 136

Filiale Bülach: Kasernenstrasse 8 • 8180 Bülach • Tel. 043 444 07 90 www.moda-sinfonia.ch. • sinfonia@bluemail.ch


Dorf-Blitz

Bassersdorf

07/2015

17

Dossier «Ortsbus Bassersdorf» an Gemeinderat übergeben

Ein Ortsbus für die «Kleinstadt im Grünen»? Mitte Juli übergab die private Projektgruppe ÖV (öffentlicher Verkehr) dem Gemeinderat ein dickes Dossier zum Thema Ortsbus und Mobilität in der Gemeinde. Gefordert wird nun, den Versuchsbetrieb voranzutreiben und danach die Einführung vor die Gemeindeversammlung zu bringen. von Annamaria Ress Eduard Hofmann liegt der Ortsbus sehr am Herzen. Schon im März berichtete der Dorf-Blitz von seinen Absichten, mit einer privaten Projektgruppe im Frühjahr 2016 einen Versuchsbetrieb mit einem Ortsbus zu starten. Entstanden war die Idee anlässlich eines Bevölkerungsanlasses zum Thema «Älter werden in Bassersdorf», an dem Interessierte eingeladen waren, sich aktiv einzubringen. Zusammen mit Emil Engler und Helmut Buchser entstand so die private Projektgruppe ÖV, die sich seither intensiv mit den Evaluationsarbeiten für einen Ortsbus-Einsatz beschäftigt. Seitens der Gemeinde erhielt die Projektgruppe administrative Unterstützung durch Patrik Baumgartner, Abteilungsleiter Bau + Werke. Mitte Juli war es soweit: Die Planungsunterlagen, Resultate und Erkenntnisse wurden in einem feierlichen Akt dem Gemeinderat übergeben. Zuvor jedoch wurden Gäste und Interessierte mit einem Elektrobus auf einen kleinen Rundkurs eingeladen. Zur Vervollständigung der «Vision Ortsbus» war sogar eine temporäre Haltestelle «Post» erstellt worden.

Flächendeckend erschliessen Die «Kleinstadt im Grünen» weise doch etwas über 11 500 Einwohner auf, erläuterte Eduard Hofmann den Ursprung der Idee. Vom Bahnhof an der Peripherie der Gemeinde erreiche man in kurzer Zeit Zürich und Winterthur respektive den Flughafen. Im Umkreis von 400 Metern rund um den Bahnhof und die vorhandenen Bushaltestellen in Bassersdorf und Baltenswil sei auch die Busversorgung einigermassen gut gesichert. Jedoch ganz davon ausgeschlossen

seien die Quartiere Friedhof, Steinlig, Schatzacker und Mösli. Die Distanzen zum Bahnhof lägen zwischen ein- einhalb bis zwei Kilometern, zu den Haltestellen über 400 Meter ohne Höhenmeter gerechnet. Die von den Initianten gewünschte «Alternative zum Auto» würde eine möglichst flächendeckende Erschliessung des Bassersdorfer Siedlungsgebietes ermöglichen sowie gute Verbindungen vom und zum Bahnhof. Der Rundkurs soll sich über 4,5 Kilometer erstrecken. Die Projektgruppe hat diverse Testfahrten – auch im Ausland – unternommen und es habe sich gezeigt, dass die VBG-Busse von zwölf Metern Länge keine Chance hätten, in den Quartieren mit vielen Blaue-ZonenParkplätzen durchzukommen, so Hofmann. Neuere, so genannte «MidiBusse» mit einem engen Wendekreis und rund 20 Sitzplätzen wären dafür besser geeignet. Auf Anregung hin haben die Projekt-Teilnehmer auch Elektrobusse getestet, die sich nicht nur sehr leise fortbewegen, sondern umweltfreundlich geladen werden.

Gemeinde als Konzessionärin Weitere Abklärungen beim ZVV sowie VBG hätten zudem ergeben, dass ein Verkauf von Tickets im Bus nicht erwünscht sei, aufgrund der Unfallgefahr und des Zeitverlustes, erklärte Hofmann bedauernd. Zudem – so ZVV und VBG – sei Bassersdorf durch öffentlichen Verkehr genügend versorgt. Die Projektgruppe wünscht sich nun vom Gemeinderat, dass dieser beim Bundesamt für Verkehr eine Konzession beantragen soll, damit die Einführung schliesslich von der Gemeindeversammlung gutheissen werden kann. Die Anschaffung der Busse soll mittels Sponsoren finanziert werden.

Eduard Hofmann (l.) übergibt das Planungsdossier Doris Meier-Kobler und Christian Pfaller unter der temporären Haltestellen-Tafel. (ar)

gen dem Ressortvorstand Bau + Werke, Christian Pfaller übergeben. Sein Ressort ist für den öffentlichen Verkehr verantwortlich. Die zuständigen Personen werden die Unterlagen sichten und dem Gesamtgemeinderat

zur Kenntnisnahme und Diskussion vorlegen. Welche Schritte danach unternommen werden, wird der Gesamtgemeinderat unter Berücksichtigung der finanziellen Lage von Bassersdorf ◾ noch besprechen müssen.

Viel Herzblut Bei der anschliessenden Übergabe des Dossiers an den Gemeinderat bedankte sich Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler. Es sei viel Herzblut darin enthalten und unglaublich viele Details habe die Gruppe bereits abgeklärt. Nun werden die Unterla-

Hitzewelle im Dorf Die Sommerhitze hat auch Bassersdorf nicht verschont. Mitte Monat hat ein Anwohner eine originelle Idee zur persönlichen Abkühlung umgesetzt: Er setzte sich gleich in den Brunnen gegenüber der Drogerie Hafen beim Löwen-Kreisel. Dem Vernehmen nach handelte es sich nicht um die Einlösung einer verlorenen Wette. (ks)


Kennen Sie Sie IhreIhre Spitex? Kennen Spitex? Besuchen Sieam unsGewerbefest am Gewerbefest Bassersorf, Besuchen Sie uns Bassersorf, 28.-30. August Standgemeinschaft 4. 28.-30. August 2015,2015, Standgemeinschaft 4. freuen unsSie! auf Sie! Wir Wir freuen uns auf Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten

Gebr. Baltensperger AG Brütten Rasenmäher+Motorgeräte Reparaturen aller Marken Verkauf Abholservice Geräte-Vermietung

• • • • www.gebaltag.ch

Tel.052/345 26 22

Heizung

Sanitär

8303 Bassersdorf

www.schaeppi-meier.ch

Telefon 043 266 22 88

Der Atomausstieg ist beschlossen Sie haben das Dach, wir die Lösung Photovoltaik-Anlagen

Wärmepumpen

Solaranlagen

Haben Sie den passenden Sonnenschutz für Ihre Augen? Wir beraten Sie gerne. Eine Bank, auf der Sie sich zurücklehnen können. Besuchen Sie uns auf www.zkb.ch

LIENHART TRANSPORTE AG und Greiferarbeiten • KranAbfallentsorgungen • Mulden-Service • Container-Reinigungen • www.lienhart-transporte.ch

Birchwilerstrasse 44 8303 Bassersdorf Tel: 044 837 16 44 Fax: 044 837 16 55 admin@lienhart-transporte.ch

Praxis Praxis für für Praxis für Fusspflege Fusspflege Praxis für Fuss-Reflexzonenmassage Fusspflege Fuss-Reflexzonenmassage Energy-Balance-Massage Fusspflege Fuss-Reflexzonenmassage Energy-Balance-Massage Akupressur Fuss-Reflexzonenmassage Energy-Balance-Massage Akupressur Energy-Balance-Massage Rücken-Nackenmassage Akupressur Rücken-Nackenmassage Akupressur refl. Rücken-Nackenmassage refl. Lymphdrainage Lymphdrainage Rücken-Nackenmassage refl. Lymphdrainage refl. Lymphdrainage

Termine Termine nach nach telefonischer telefonischer Vereinbarung: Termine nach telefonischer Vereinbarung: Termine nach telefonischer Telefon Vereinbarung: Telefon 044 044 836 836 92 92 82 82 Vereinbarung: Telefon 044 836 92 82 Telefon 044 836 92 82 Maria Giger

Maria Giger Talwiesenstrasse 5

Maria Giger Talwiesenstrasse 5 Maria Giger 8309 Talwiesenstrasse 8309 Nürensdorf Nürensdorf55 Talwiesenstrasse 8309 Nürensdorf Nürensdorf 8309

Inserate bringen Ihnen neue Kunden! inserate@dorfblitz.ch 044 836 30 60


Dorf-Blitz

07/2015

Bassersdorf

19

Hochsommer belebt das neue Dorfzentrum

Entwicklung der Begegnungszone Mit dem Einweihungsfest Mitte Juni wurde der neue Zentrumsplatz als Begegnungsort richtig gefeiert und gewürdigt. Nun ist der Alltag eingekehrt und das Zusammensein wird in verschiedensten Facetten ausgelebt. Die Testphase mit ersten Erfahrungen der Nutzung ist auch für den Gemeinderat spannend. Sowohl Christian Pfaller, Gemeinderat des Ressorts Bau + Werke, wie auch dem zuständigen Abteilungsleiter Patrik Baumgartner gefällt es, in unmittelbarer Nähe des neuen Dorfzentrums ihren Arbeitsplatz zu haben. Das erste halbe Jahr nimmt sich die Gemeinde intensiv Zeit für Anregungen und Kritik. Gemeinderat Pfaller meint mit einem Schmunzeln auf den Lippen: «Über Lob, welches wir entgegennehmen können, freuen wir uns natürlich ganz besonders.» Ende Jahr wird sich der Gemeinderat zusammensetzen und darüber entscheiden, was allenfalls abgeändert und verbessert werden soll und kann. Im August 2015 wird die zweite Feuerprobe mit dem Gewerbefest stattfinden. Aus diesen Erfahrungen sollen bereits Schlüsse gezogen werden.

Kein Sonnenschutz Bereits eingegangene Vorschläge, wie zum Beispiel eine Begrünung mit Bäumen, können jedoch nicht berücksichtigt werden. Die Tiefgaragen verunmöglichten ein solches Vorhaben, so Baumgartner. Der Platz soll wie geplant ohne grosses Sonnensegel bestehen, damit für Konzerte, die Chilbi und andere Veranstaltungen genug freier Raum in die Höhe für Beleuchtungen und Lautsprecher besteht. Auch für einen allfälligen Aufbau eines Riesenrades für ein paar Tage soll der Platz ausreichen. Der derzeit noch sehr dunkle Asphaltbelag werde in einem Jahr ausgebleichter sein, so dass er dann mit grauer Farbe die Wärme weniger speichere, erklärt Baumgartner weiter.

Aktives Leben Bevor die Mieter der neuen Überbauung einzogen, wurden sie vom Ver-

Christian Pfaller (l.) und Patrik Baumgartner gefällt es auf dem Zentrumsplatz. (Bild: Susanne Beck)

mieter darüber informiert, dass sich auf diesem Platz ein beachtlicher Teil des gesellschaftlichen Lebens der Einwohner abspielen wird. Die neuen Bewohner um den neuen Zentrumsplatz stehen der Ausgestaltung und der Nutzung eher wohlwollend gegenüber, wie sich aus den wenigen Reaktionen schliessen lässt. Die soziale Kontrolle scheint mit den belegten Wohnungen und den Einkaufsmöglichkeiten über weite Zeiträume abgedeckt zu sein. So könnte Littering eher ein Problem sein, jedoch sonst keine gröberen Verstösse. Die politische Haltung zum Thema Verhaltensregeln ist daher sehr zurückhaltend und die Verantwortlichen der Gemeinde sind überzeugt, dass es auch ohne Verbotstafeln funktionieren wird. Sie gehen davon aus, dass ein respektvoller Umgang zwischen den verschiedenen Nutzern, den Gewerbetreibenden und den Anwohnenden auch in Zukunft möglich ist. Seitens der beiden

Grossisten Migros und Coop seien zur Platznutzung bis anhin keine Reklamationen oder Beanstandungen bei der Gemeinde eingegangen, erläutert Baumgartner.

rin des Kaffees, ist überzeugt, dass auf die Handzettel künftig verzichtet werden kann und ein gemütliches Miteinander bald für alle auf dem Platz herrscht.

Gastgewerbe innovativ

Wenig Verschmutzungen

Während sich die meisten Besucher des Platzes vergnügen, oder sich mit ihren Einkäufen beschäftigen, werden im «Lienis Kafi» fleissig die Wünsche der Gäste erfüllt. Ganz einfach ist die Arbeit nicht. Bei den heissen Temperaturen wird nicht nur das Flachwasserbecken zum Freibad umfunktioniert; einige Besucher scheinen es beinahe mit einer Poolbar oder dem Badestrand zu verwechseln. Die Betreiber des Lienis Kafi haben darauf reagiert und Flyer mit einfachen Verhaltensregeln auf die Tische gelegt. Mit sieben grossen Blumenkisten und Sonnenschirmen wurde das Kaffee nun innert kurzer Zeit zusätzlich optisch zum Wasserbecken hin abgegrenzt. Renate Lienhart, Inhabe-

Der Sommer ist auch eine Herausforderung für die Wasserqualität. Kleinkinder, Schüler, Hunde und Teenager nutzen das Wasserspiel für eine Abkühlung. Um Verschmutzungen zu verhindern, zirkuliert das Wasser: Es wird über eine Filteranlage gereinigt, mit Chlor angereichert und wieder dem Wasserspiel respektive den Zustromdüsen zugeführt. Fix installierte Messinstrumente prüfen laufend die Wasserqualität. Bei sommerlichen Temperaturen werden in kurzen Abständen auch immer wieder Handproben entnommen und bei Bedarf die Chlorzufuhr reguliert oder das Becken mit Frischwasser gefüllt, um eine gute Qualität halten zu können. Susanne Beck


Herzliche Gratulation zur bestandenen Prüfung Herzliche Gratulation! Wir gratulieren unseren Lernenden Jan Schwinnen & Micha Hagen zur erfolgreich bestandenen Lehre als Elektroinstallateur!

Wir gratulieren Michael Graf und Pascal Ebinger ganz herzlich zur erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung als Möbel-Schreiner.

Alte Winterthurerstrasse 88 • 8309 Nürensdorf Telefon 044 838 30 10 • www.weiss-kuechen.ch

Die Filiale Bassersdorf gratuliert Robin Schmid ganz herzlich zur bestandenen Lehrabschlussprüfung.

Herzlichen Glückwunsch!

Besuchen Sie uns auf www.zkb.ch

Das KZU Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit gratuliert seinen Lehrabgängerinnen und -abgängern ganz herzlich zu den bestandenen Prüfungen. Fachfrauen und Fachmänner Gesundheit Estefania Crespo Aurela Gjocaj Dajana Grkinjic Tobias Huwyler Nancy Kiptalam Corinne Kislig Lisa Kunfermann Vanessa Liniger Silvan Lobeto Anita Mangalathe Fachmann Betriebsunterhalt Mirco Fritschi

Assistentinnen Gesundheit und Soziales Melanie Arias Gabian Ardita Mehmedi Vjollca Qehaja-Murina Julia Sebastiao Andrijana Stojkovic Fachfrauen Kinderbetreuung Jenny Bott Kara Zecchin Fachfrauen Betagtenbetreuung Jessica Marin Nicole Viamonte

Herzliche Gratulation

Dominique Meister Dominique Meister

Dominique Meister

hat die alsals hatLehrabschlussprüfung die Lehrabschlussprüfung hat die Lehrabschlussprüfung als Kauffrau E-Profil Kauffrau E-Profil Kauffrau E-Profil

mit Erfolg bestanden. mit Erfolg bestanden. mit Erfolg bestanden.

Fachfrau Hauswirtschaft Priska Schmid Koch Cyril Betz

Herzliche Gratulation Herzliche Gratulation

)KZU(

( ( ( ( ( ( ( ( KZU Kompeten zzentrum Pflege und Ge sundhei t

Das renius-Team gratuliert dir dir Das renius-Team gratuliert dir Das renius-Team gratuliert herzlich und wünscht dir dir ganzganz herzlich und wünscht dir ganz herzlich und wünscht alles Gute für die Zukunft. alles Gute für die Zukunft. alles Gute für die Zukunft. Postplatz 3 | 8303 Bassersdorf www.renius.ch Postplatz 3 | 8303 |Bassersdorf | www.renius.ch

Postplatz 3 | 8303 Bassersdorf | www.renius.ch


Dorf-Blitz

Bassersdorf

07/2015

21

Erweiterungsarbeiten in der ARA Eich

Regenbecken für verbesserten Klärvorgang Der Klärvorgang in der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Eich soll weiter optimiert werden. Derzeit wird ein 1000 Kubik fassendes Regenbecken gebaut, das bei starken Regenfällen das Wasser auffangen kann und so verhindert, dass der Klärvorgang durch die grossen Mengen beeinträchtigt wird. von Reto Hoffmann Pro Jahr wird in der Abwasserreinigungsanlage 3 012 962 Kubikmeter Wasser gereinigt. Das Schmutzwasser fliesst über ein rund 50 Kilometer langes Kanalisationsnetz aus den drei im Zweckverband angeschlossenen Gemeinden Bassersdorf, Nürensdorf und Lindau in die Anlage und wird dort geklärt. Doch in die ARA gelangt nicht nur ordentliches Brauchwasser aus den Haushalten, sondern auch viele Feststoffe wie

Ein Regenbecken, das sich derzeit im Bau befindet, soll ein Überfluten der Anlage verhindern. (rh)

Textilien, Wegwerfwindeln, Verpackungen, grobe Speisereste, Rasierklingen oder Strassenmüll. «Das macht pro Jahr rund 104 Tonnen aus, welche in den Rechen hängen bleiben und speziell entsorgt werden müssen. Bei starken Regenfällen wird die Anlage dann noch zusätz-

lich mit Feststoffen belastet, da die Abflussrohre durchgespült werden», erklärt Gemeinderat Christian Pfaller, Ressortverantwortlicher der Abteilung Bau + Werke. Damit die Anlage in solchen Fällen nicht überlastet und den Klärvorgang stört, soll nun ein vorgelagertes Regenbecken Ab-

hilfe schaffen. Das Regenbecken fängt die hängengebliebenen Feststoffe aus den Rohren auf. Diese setzen sich dann auf dem Grund ab und das vorgereinigte Wasser kann in die Anlage geleitet werden kann. Die Arbeiten an dem 1000 Kubik- meter grossen Becken sind derzeit im Gang und sollen Ende Jahr ab- geschlossen sein. «Dieses Überlaufbecken ist eine Auflage des Kan- tonalen Amtes für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel)», sagt Christian Pfaller. «Alle zehn Jahre werden bei den Kläranlagen die Einleitbedingungen überprüft und wo nötig angepasst», so der Gemeinderat weiter.

Teil eines grösseren Projektes

Ehemaliger Coop wird im Herbst Denner Seit kurzem ist es offensichtlich: Es passiert etwas mit dem ehemaligen Coop-Ladengeschäft an der Klotenerstrasse. Was genau entstehen soll, war erst nach etlichen Telefonaten zu erfahren. Im Spätherbst dieses Jahres soll eine Filiale des Lebensmitteldiscounters Denner eröffnet werden, wie die Kommunikationsabteilung des Unternehmens auf Anfrage bestätigt. Bald wird also die Bassersdorfer Kundschaft neben den Grossverteilern Migros und Coop auch einen Denner mit seinem Angebot zur Verfügung haben. Wann genau die Eröffnung sein wird, wird in den nächsten Wochen (ar/rh) bekanntgegeben, so teilt Denner weiter mit.

Der Bau dieses Regenbeckens ist jedoch nur ein Teil eines grösseren Ausbaues der Anlage. Bis ins Jahr 2020 müssen die 50 grössten Anlagen im Kanton auch noch mit ei- ner Ozonierungsanlage ausgerüstet werden. Das heisst eine weitere Klärstufe, um das Wasser von Rückständen aus Medikamenten und anderen Mikroschadstoffen zu reinigen. Diese gelangen heute praktisch noch ungefiltert durch die Kläranlagen in Flüsse und Seen und beeinträchtigen nachweislich die Wasserlebe-wesen. In Dübendorf wurde eine solche Anlage bereits in Betrieb genommen. Die Gesamtsanierung in Bassersdorf beläuft sich auf rund 15 Millionen Franken und wird zum grössten Teil vom Kanton subventio◾ niert.


Herzliche Gratulation!

Herzliche Gratulation!

Vanessa da Silva

Liebe Vanessa! Wir gratulieren dir zu deinem Liebe LiebeVanessa, Vanessa! erfolgreichen Lehrabschluss wir gratulieren Dir zu WirFachfrau gratulieren dirDeinem zu Wir deinem als Gesundheit. erfolgreichen Lehrabschluss als erfolgreichen Lehrabschluss wünschen dir alles Gute für Fachfrau Gesundheit und wündeine nächste Weiterbildung als Fachfrau Gesundheit. Wir schen Dir alles Gute für Deine zur Pflegefachfrau HF. Gute für wünschen dirPflegefachfrau alles Ausbildung zur HF.

deine nächste Weiterbildung Deine Kolleginnen von der zur Pflegefachfrau HF.

Gärtnerei Bachtobelstrasse 5 Tel. 044 836 56 20 8303 Bassersdorf www.blumen-zweerus.ch

Wir empfehlen uns für: Blumen – traditionelle und exklusive Sträusse – Hochzeitsfloristik – Dekorationen – Pflanzen für Haus und Garten – Trauerbinderei – Fleuropservice – Balkon- und Gartenbepflanzungen – Gartenunterhalt

Spitex Bassersdorf/Nürensdorf/ Brütten Deine von der DeineKolleginnen Kolleginnen vonSpitex der Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten Spitex Bassersdorf/Nürensdorf/

Brütten

Blumenladen Klotenerstrasse 11 Tel. 044 836 62 44 8303 Bassersdorf

Besuchen Sie uns am Gewerblerfäscht, Standgemeinschaft Nr. 6

engagiert und naheliegend

Die Erstberatung und eine Verkehrswertschätzung sind gratis.

Te l : 0 4 4 8 0 3 0 3 0 4 Birchwilerstrasse 4 | 8303 Bassersdorf mail@egger-immobilien.ch w w w . egger-immobilien.ch

LIENIS KAFI und ANNINA‘S FRISURÄSTOP

händ Betriebsferiä vom 1. bis 8. August.

Jetzt aktuell:

Sommer, Sonne & Gartenwetter! Kulinarischer Feriengenuss für Daheimgebliebene ... Lassen Sie sich von uns verwöhnen. Wir freuen uns auf Sie! geöffnet MO – FR ab 8.30 SA ab 17.00 / SO Ruhetag Tel 044 836 51 01 www.frieden-bassersdorf.ch

EUROBUS Buszentrum Glattal Tag der offenen Tür Samstag, 15. August 2015, 10.00 – 17.00 Uhr EUROBUS öffnet Tür und Tor im neuen Buszentrum Glattal in Bassersdorf. Der Eintritt ist frei. Das erwartet Sie unter anderem: Feel the bus, fahren Sie selber Bus + Reisebus-Ausstellung + Einzigartige Modellbaustelle + Bagger- und Kran-Erlebnis, steuern Sie selber einen Bagger oder Kran + Unterhaltsame Kinderattraktionen + Wettbewerb + Festwirtschaft Weitere Informationen finden Sie unter www.eurobus.ch/offenetuer

Busreisen vom Spezialisten.

Kontakt: Tel. 044 444 14 44 www.eurobus.ch


Dorf-Blitz

07/2015

Bassersdorf

23

Dölf Stöcklin bewahrt musikalisches Wissen und Geschichte

Sammler von Tönen und Melodien Ein Sammler von Musik, insbesondere von Schweizer Interpreten, widmet ein Grossteil seiner Zeit seinem Hobby. Aus seiner Feder stammt auch die «Teddy Stauffer Biographie». Der ehemalige Tontechniker Dölf Stöcklin lebt für seine grosse Leidenschaft, die Musik auf Schallplatten, und hat dies in einer Publikation festgehalten. von Annamaria Ress Seit Anfang der 1980er-Jahre lebt Dölf Stöcklin in Bassersdorf. «Mein damaliger Arbeitgeber, das Schweizer Fernsehen, setzte einen nahe gelegenen Wohnort voraus», sagt er. Er wurde schnell heimisch in der Gemeinde. Als engagierter Fasnächtler war er in der Hochburg der Narrenzeit am richtigen Ort. Beim Dachverband Hefari (Helvetischer FasnachtsRing) war er sogar eine Zeit lang als Regionalvertreter für den Kanton Zürich unterwegs.

Töne sammeln Und doch sind es nicht die schrägen Töne allein, die den ehemaligen Tontechniker begeistern, denn das Bewahren von professionell gespielter Musik aller Art gehörte schon seit frühester Jugend zu seinen Hobbies. «Dass ich dies schlussendlich auch zu meinem Beruf machen konnte, hat mich immer sehr glücklich gemacht», sagt er rückblickend. In seinem kürzlich erschienenen Büchlein «Die Geschichte der Schallplatte in der Schweiz» geht er eingehend darauf ein. So ist zum Beispiel über die Anfänge der Schallplatten zu lesen, dass Emile Berliner die erste Platte hergestellt hatte. Als Aufnahmeplatte verwendete er eine mit dünnem Wachs beschichtete Zinkscheibe. Die Tonspur wurde entsprechend der Schwingungen der Aufnahmemembran als Rille eingeritzt. Da das abgeschabte Wachs an der Nadel Klumpen bildete, was zu Tonstörungen führte, wurde die Zinkplatte auf eine gefässartige Drehscheibe gelegt und mit Wasser oder Alkohol bedeckt. Die leichten Wachsspäne schwammen dann in der Flüssigkeit und störten

Dölf Stöcklin lagert seine goldene Schallplatte zwar im Keller, erfreut sich aber dennoch immer noch daran. (ar)

nicht mehr beim Schneiden der Rillen. Danach wurde die Platte in Säure getaucht, die das Metall da, wo das Wachs bei der Aufzeichnung entfernt worden war, ätzte. Durch Galvanisieren entstand ein negatives Abbild des Originals, eine sogenannte Matrize, mit deren Hilfe die eigentlichen Platten gepresst wurden.

Goldene Schallplatte Solches und ähnlich detailliertes Hintergrundwissen ist es, das den begeisterten Sammler einer beträchtlichen Anzahl Schallplatten dazu führte, auch Fachschriften für die Nachwelt zu verfassen. «Es ist doch schade, dass die heutigen jungen Leute nicht mehr wissen, wie eine Schallplatte überhaupt entstanden ist», bedauert Stöcklin. «Wie schwierig es war, einen Knacks auf dem Tonband, das zu schneiden war, richtig zu eliminieren, damit es auf der Platte nicht mehr hörbar war.» Schon in den 1990erJahren organisierte er erklärende Ausstellungen in grösseren Einkaufszentren wie etwa im Tivoli Spreitenbach, im Volkiland in Volketswil oder im Seedamm-Center Pfäffikon/SZ, zusammen mit Musik von Schweizer

Künstlern. Darunter Artur Beul, Paul Burkhard, Vico Torriani, Lys Assia, die Geschwister Schmid oder Teddy Stauffer. Besonders das Schaffen der Schweizer Musiker hatte es Dölf Stöcklin immer angetan. Alles, was über Populärmusik in der Schweiz veröffentlicht wurde, hat er gesammelt. Mitte der 1970er-Jahre erstellte er zusammen mit Joachim Schütte eine umfangreiche und einzigartige Discographie des Orchesters Teddy Stauffer her. Sein umfangreiches Wissen verhalf ihm schliesslich auch zum Kontakt mit dem Riediker Unternehmen Turicaphon. Während dieser Zusammenarbeit entstanden unter Stöcklins Produktion über 50 Langspielplatten, für die ihm 1985 sogar eine goldene Schallplatte verliehen wurde, überreicht von Wysel Gyr. Reto Parolari, Dirigent, Komponist und Verleger von Stöcklins neuester Publikation, sagt in seinem Vorwort: «Dölf Stöcklin, der schon die ‹Teddy Stauffer Biographie› sowie Hunderte von Fachartikeln verfasst hat, gibt hier eine Übersicht sowohl über Schweizer Künstlerinnen und Künstler wie auch detailliert zur Erfindung der Schallplatte grundsätz-

lich und später zur Schweizer Schallplatten-Produktion.»

Lauf der Zeit Nun könnte der Verdacht aufkommen, Dölf Stöcklin sei ein «Ewiggestriger», der nur für sein gesammeltes Kulturgut lebt. Doch keineswegs, denn er sagt: «Es ist eine neue Generation entstanden, mit den CDs hat alles begonnen. Das ist der Lauf der Zeit, denn die Industrie ist immer bestrebt, Neues zu entwickeln, wenn das Alte nicht mehr gefragt ist.» Dass er kein Problem damit hat, zeigt auch die Tatsache, dass er viele seiner Schallplatten als MP3Dateien speichert, bevor er sie der Landesphonothek in Lugano übergibt. Und welche Träume oder Wünsche stecken noch im umtriebigen Bassersdorfer? «Wissen Sie, in meinem Alter hat man keine grossen Träume oder Wünsche mehr. Vieles habe ich mir schon erfüllen können. Jetzt möchte ich eigentlich nur noch mein Wissen weitergeben. Mit dem Büchlein möchte ich einem interessierten Publikum etwas nicht mehr so Aktuelles erklären, das nicht vergessen gehen sollte», wünscht er sich. ◾


Brütten

24

Dorf-Blitz

07/2015

Aus Behörde und Verwaltung

1. August-Feier in Brütten Die vom Schiessverein Brütten organisierte Feier zum Nationalfeiertag findet beim Aussichtspunkt «Buck» in Brütten mit folgendem Programm statt: 18 Uhr

Festwirtschaft 20.30 Uhr Festansprache von Jürg Stahl, Nationalrat 21.30 Uhr Höhenfeuer

Bitte beachten Sie, dass aus Sicherheitsgründen das Abbrennen von privatem Feuerwerk ausschliesslich auf dem gekennzeichneten Abbrandplatz gestattet ist. Sollte der Kanton Zürich ein Feuerwerksverbot für unsere Region auferlegen, so bitten wir darum, dieses zu respektieren. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Gemeinderat Brütten

Die Gemeinde Brütten vergibt auf August 2016 eine Lehrstelle als

Kaufmann / Kauffrau (Profil E oder M) Die kaufmännische Lehre bei einer öffentlichen Verwaltung ist ein interessanter Einstieg in die Berufswelt. Denn die Lehre führt dich über den Büroalltag hinaus – mitten hinein ins Leben. Dank dem Einblick in verschiedene Abteilungen ist die dreijährige Ausbildung vielseitig und abwechslungs­reich.

Gemeindesaal Brütten Samstag, 19. September 2015,

Wenn du die Sekundarschule A oder die Gegliederte Sekundarschule E besuchst, zuverlässig und engagiert bist sowie Kundenkontakt magst, freuen wir uns, dich kennenzulernen.

von 9 bis 11 Uhr

Sende deine Bewerbungsunterlagen bis spätestens 15. September 2015 an Gemeindeverwaltung Brütten, Brüelgasse 5, 8311 Brütten. Weitere Auskünfte erteilt dir gerne Corinne Dabin, Telefon 052 355 03 55 oder corinne.dabin@bruetten.ch. Mehr über die Gemeinde Brütten erfährst du unter www.bruetten.ch.

Hier könnte Ihr Inserat stehen!

rofi P m vo che ü K Die

inserate@dorfblitz.ch 044 836 30 60

Türen Fenster Küchen Innenausbau

Tel. 052 345 24 33 info@meili-schreinerei.ch www.meili-schreinerei.ch 152x45_DB-01_Farbe.indd 1

15.09.11 16:00


Dorf-Blitz

Brütten

07/2015

25

Aus Behörde und Verwaltung Umbau Bibliothek Für die Erstellung einer internen Treppe zur Galerie der Bibliothek waren 24 000 Franken im Budget 2015 eingestellt. Aus drei vorliegenden Offerten hat der Gemeinderat den Auftrag für die Erstellung einer viertelgewendelten Treppe samt den Maurerarbeiten an die Firma tech-nick gmbh (Lindau), für Fr. 16 718.40 inklusive Mehrwertsteuer vergeben. Weiter hat der Gemeinderat für die teilweise an der Gemeindeversammlung bewilligten Renovationen und Umbauten folgende Arbeiten vergeben:

Renovation Gemeindesaal •Audio Videoanlage MGM Audio AG Fr. 14 408.70 (Voranschlag Fr. 14 500); •Vorhänge Beat Berger Fr. 20 000.00 (Voranschlag Fr. 20 000); •H&T Raumdesign AG Fr. 17 626.70 (Voranschlag Fr. 17 400).

Malerarbeiten Werkhof (ohne Feuerwehrgebäude) • Innenbereich Maler Wegmann Fr. 10 454.80 (Voranschlag Fr. 15 000).

Umbau Kinderhaus Für den Umbau im Kinderhaus wurden folgende Arbeiten zum Preis von insgesamt Fr. 566 596.10 (Voranschlag Fr. 629 500.00) vergeben:

Baumeister, Gipserarbeiten, Montagebau in Holz, Fassadengerüst, Fenster Holz, Kücheneinrichtungen, äussere und innere Malerarbeiten, Sanitär- und Elektroanla­gen, Natursteinarbeiten, Gastro-Aufzug und Treppenlift.

Geburten

15. Mai 2015 Leonie Spack

Beleuchtung Gemeindeplatz

Tochter von Toni und Sandra Spack Harossenstrasse 32D

Die anfang dieses Jahres vom Gemeinderat eruierten Leuchtkörper für die Gemeindeplatzbeleuchtung mussten aufgrund ihrer starken Blendung verworfen werden. Inzwischen hat der Gemeinderat eine neue Beleuchtung ausgesucht: Das Leuchtmittel Osram DL 20 LED ist modern und gewährleistet einen optimalen Lichtfall für die zu bescheinenden Flächen.

27. Mai 2015 Jana Selina Rüsch

Tochter von Michael und Daniela Rüsch Steinlerstrasse 24

23. Juni 2015 Lorena Zollinger

Tochter von Peter und Bettina Zollinger Forbüel 2 Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinde Brütten

Obwohl das Auswahlverfahren auf das untere Preissegment begrenzt wurde, konnte der damalige Aktionspreis der ursprünglich eruierten Leuchtkörper nicht mehr erreicht werden. Die insgesamt 17 Leuchten belaufen sich inklusive Material- und Montagekosten, Aufwendungen für Rohrverlegungen, Fundationsarbeiten, Kandelaberfundamente und Grabarbeiten auf knapp 85 000 Franken.

Abschied

n

o i t a l u t a Gr

Wir gratulieren zum 85. Geburtstag

Nach den Sommerferien werden die Leuchtmittel installiert und in Betrieb genommen.

am 1. August Gottfried Kürner Harossenstrasse 4

Fritz Pestalozzi Säntisstrasse 2, ist am 17. Juni 2015 verstorben. Catharina Fischer mit Aufenthalt in der Heimstätte Rämismühle, ist am 5. Juli 2015 verstorben.

Gemeinderat Brütten

Vernehmlassung: Soll Brütten eine Nachtparkverordnung erhalten? Eine unverbindliche Anfrage aus der Bevölkerung hat den Gemeinderat dazu veranlasst, über die Ein­führung einer Nachtparkverordnung nachzudenken. Es werden vermehrt Motorfahrzeuge auf öffent­lichem Grund abgestellt. Oft deshalb, um kostenpflichtige Park- oder Garagenplätze zu umgehen. Auf der Strasse parkierte Autos und abgestellte Fahrzeuge behindern ausserdem im Winter den Winterdienst. Öffentlicher Grund soll für alle zugänglich sein und von allen zu

gleichen Massen beansprucht werden können. Wer öffentlichen Grund überdurchschnittlich in Anspruch nehmen möchte, soll dafür eine Bewilligung beantragen und diese nach dem Verursacherprinzip entschädigen. Gerne lädt der Gemeinderat Sie ein, geschätzte Brüttener Einwohnerinnen und Einwohner, sich mit dem Thema Nachtparkverordnung auseinander zu setzen und eine Stellungnahme einzureichen. Die Nachtparkverordnung ist auf der Homepage

der Gemeinde Brütten unter www.brütten.ch/News abruf­bar. Sie kann auch auf der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Die Vernehmlassung begann am Freitag, 26. Juni 2015, und dauert insgesamt acht Wochen. Für die schriftliche Einreichung Ihrer Stellung­nahme bis zum 21. August 2015 danken wir Ihnen. Wir freuen uns über Ihr Interesse und viele interessante Anregungen. Gemeinderat Brütten

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinde Brütten


Chilbi Chilbi Lindau Lindau

wFällarbeit wHackarbeit wStockfräsen Verlangen Sie unsere detaillierten Unterlagen

23.-24. 23.-24. August August

Spezialfällarbeiten Neuhofstrasse 521 Brüttenerstrasse CH - 8315 Lindau / Zürich Tel. 052 / 345 21 22 www.faellag.ch Wo andere an ihre Grenzen stossen, beginnt unser Alltag

VersicherungsRatgeber der Mobiliar Entspannt in den Urlaub Einen gelungenen Urlaub kann auch die beste Reiseversicherung nicht garantieren – aber sie hilft beim Entspannen: Sie kann Sie nämlich vor unerwarteten Kosten bewahren, die das Reisebudget sprengen würden.

Wer öfter oder länger verreist, fährt mit einer Jahres-Reiseversicherung besser als mit Kurzfristversicherungen. Sie bietet das ganze Jahr Schutz im In- und Ausland – in den Ferien und auf Reisen, aber auch bei Tages- und Wochenendausflügen. Anullationskosten-Versicherung Die Annullationskosten-Versicherung übernimmt die Mehrausgaben, wenn Sie eine Reise nicht antreten können, zum Beispiel weil Sie krank werden oder einen Unfall erleiden. Die Versicherung springt

auch ein, wenn eine Ihnen nahe stehende Person verunfallt oder erkrankt oder Ihr Chef ausfällt und Sie am Arbeitsplatz benötigt werden. Bei den meisten Versicherungen wie etwa bei der Mobiliar, ist eine 24-Stunden-Hilfe in Notsituationen inbegriffen. Diese Versicherung übernimmt die Kosten für Rettungs- und Suchaktionen, Transporte ins Spital oder unvorhergesehene Aufenthalte. Pannenhilfe Wenn Ihr Auto stehen bleibt, brauchen Sie Pannenhilfe und allenfalls ein Ersatzfahrzeug. Hier hilft die Reiseversicherung: Sie bezahlt die Kosten fürs Abschleppen, Bergen und Heimschaffen des verunfallten Gerne beantworte ich Ihre Fragen. Fahrzeuges sowie für einen Ersatz- oder Sie erreichen mich unter Mietwagen. Telefon 052 320 90 54 oder via E-Mail auf patrick.marroni@mobi.ch Reisegepäck Bei wertvollem Gepäck ist eine Reisegepäckversicherung sinnvoll. Sie kommt zum Zug, wenn Ihr Gepäck gestohlen wird. Auch wenn es zu spät ankommt, während des Transports verloren geht oder beschädigt wird, sind die Kosten gedeckt.


Dorf-Blitz

Brütten

07/2015

27

Breiteres Trottoir soll Verkehr verlangsamen

Umfassende Umgestaltung der Dorfstrasse Mit einer Informationsveranstaltung Ende Juni hat der Gemeinderat seine Pläne einer Umgestaltung der Dorfstrasse offen gelegt. Rund 60 Personen besuchten die Veranstaltung und holten sich mehr Details für die geplante Veränderung. von Susanne Gutknecht Mit den Informationsveranstaltungen zu geplanten Vorlagen für die Gemeindeversammlung scheint der Gemeinderat ein gutes Gefäss gefunden zu haben, um die Bürger für Dorfanliegen zu sensibilisieren. Auch Ende Juni hat eine Info über die Sanierung der Dorfstrasse rund 60 Brüttener und Brüttenerinnen in den Dorfsaal gelockt.

Granitpoller verschwinden Im Zuge der geplanten Sanierung der Wasser- und Abwasserleitungen der Dorfstrasse, von der Unterdorfstrasse bis zur Bäckerei, will der Gemeinderat auch eine Neugestaltung des Strassenabschnittes vornehmen. Der intensiv als Schulweg genutzte Gehbereich ist schmal und teils überhöhte Geschwindigkeiten führen immer wieder zu Reklamationen und Forderungen nach Massnahmen zur Temporeduktion aus der Bevölkerung. Deshalb hat der Gemeinderat vor einigen Jahren eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Diese definierte

eine Verbreiterung des Gehweges und damit eine Verschmälerung der Fahrbahn als sinnvolle Massnahme. In der Zwischenzeit wurden als Sofortmassnahme Granitpoller entlang der Strasse platziert. «Damit konnten die gefahrenen Durchschnittsgeschwindigkeiten signifikant gesenkt werden», sagt Tiefbau- und Sicherheitsvorstand Beat Lanz.

Keine Zone-30 Für einige Informations-Besucher wäre eine Tempo-Zone-30 das richtige Mittel dazu, wie man einzelnen Voten entnehmen konnte. «Da wir die Geschwindigkeit mit den Pollern bereits auf durchschnittlich 34 Stundenkilometer reduzieren konnten», erklärt Lanz, «macht Tempo-30 keinen Sinn.» Auch erachte der Gemeinderat eine solche Zone für den Unterhalt, den Winterdienst und den Vollzug sowie aus Kostengründen für die Gemeinde Brütten nicht als die ideale Lösung. Externe Fachleute bestärken den Gemeinderat in dieser Einschätzung. Es seien oft keine Fremden, die zu schnell fahren, merkt Präsident Rudolf Bosshart an, sondern sehr oft ortskundige Lenker, die den Strassenverlauf genau kennen und eigentlich wissen, dass damit Gefahr drohe. «Zum Beispiel Eltern, die ihre Kinder zur Schule hoch fahren, spät dran sind und darum schneller fahren.»

Die Visualisierung der Kurve bei der Ankengasse zeigt die Neugestaltung mit einem Baum. (zvg)

Appell an Fahrzeuglenker Das Konzept des Gemeinderates sieht vor, an die Eigenverantwortung der Fahrzeuglenker zu appellieren und nicht, sie mit zusätzlichen Regeln einzuengen. Ein probates Mittel, dies zu erreichen, sieht das zugezogene Planungsbüro in einer Verschmälerung der Fahrbahn zugunsten des Fussweges. Die Trennung zwischen der Fahrbahn und des Fussweges soll durch einen flachen Randstein erfolgen, so wie sich dies im westlichsten Abschnitt der Säntisstrasse bereits seit einigen Jahren bewähre, so Lanz. «Im seltenen Fall, dass sich ein Lastwagen und Personenwagen kreuzen, kann ein solcher Randstein mit der gebotenen Vorsicht überfahren werden.» Das Misstrauen gegenüber einer solchen Lösung war spürbar, Lanz versuchte es zu entkräften: «Die Strassenbreite ist so ausgelegt, dass sich zwei Fahrzeuge normal auf der Fahrbahn kreuzen können. Passieren sie auf gleicher Höhe auch noch einen Fussgänger, ist das normale Verhalten, abzubremsen und dem Fussgänger acht zu geben.» Diese Unsicherheit mache man sich in diesem Konzept zu Nutze, so Lanz. Bei der Kurve Ankengasse und vor dem Haus des Kindes werden zusätzlich je ein Hochstammbaum gepflanzt, die den Strassenbereich op-

Betonpoller und weisse Schraffierungen reichen nicht für ein langsames Befahren der Dorfstrasse. (sg)

tisch schmälern und zum rücksichtsvollen Fahren führen sollen. Die dominanten weissen Schraffierungen vor der Bäckerei werden entfernt und der Oberdorfplatz soll so vermehrt auch als dörfliche Begegnungszone genutzt werden können. Der Gemeinderat wird aufgrund der Feedbacks und der vorhandenen Pläne ein Vor- und Bauprojekt erarbeiten, über dessen Kredit die Bürger dann im Dezember an der Gemeindeversammlung abstimmen können. Weitere Informationen sind auf der Homepage der Gemeinde er◾ sichtlich.

Die Kurve bei der Ankengasse wird heute noch mit Betonpollern verschmälert. (sg)


Fitness Das effizienteste Training aller Zeiten:

20% weniger Zeitaufwand 30% mehr Trainingserfolg bxa-Kraft-und-Kardioraum

einmalig-effizient-gesund-zeitsparend-spassig

Kostenloses Probetraining: Telefon 044 836 77 77 Jahresabo CHF 490.00

bxa • bassersdorf x aktiv ag • Grindelstrasse 20 • 830 Telefon bxa-Sportanlage 044 836 77 77 • Im Netz www


Schwimmschule

Baby-Schwimmen, ELKI-Schwimmen, Kinderkurse, Kurse für Erwachsene: Für die 3. Kursperiode ab Ende August 2015 sind noch Plätze frei. Alle Informationen auf www.bxa.io Kursort:

Hallenbad Geeren Opfikonerstrasse 25 Bassersdorf

03 Bassersdorf w.bxa.io • E-Mail info@bxa.io


Die ganze Zentralschweiz zum halben Preis.

Immer da, wo Zahlen sind.

Raiffeisen-Mitglieder erhalten 50 % Erm채ssigung auf die Zugfahrt, auf eine Hotel체bernachtung sowie auch auf Bergbahn und Schiff.

Die ganze Zentralschweiz zum halben Preis.

Raiffeisen-Mitglieder erhalten 50 % Erm채ssigung auf die

Raiffeisenbank Zugfahrt, auf eineOberembrach-Bassersdorf Hotel체bernachtung sowie auch auf Bergbahn und Schiff. 8425 Oberembrach 8303 Bassersdorf raiffeisen.ch/zentralschweiz 8307 Effretikon 8304 Wallisellen Tel. 044 888 66 55

Wir machen den Weg frei Wir machen den Weg frei


Dorf-Blitz

Brütten

07/2015

31

Fehlende Besucher wiegen schwer

Dorffest steht mangels Interesse vor dem Aus Fehlende Mitglieder im Organisationskomitee und abnehmende Besucherzahlen bei den letzten Austragungen könnten eine neuerliche Durchführung des Dorffestes zum Scheitern bringen. von Susanne Gutknecht Jürg Wegmann stehen Sorgenfalten auf der Stirn, wenn er über ein nächstes Dorffest 2016 nachdenkt. Im Februar 2015 hat er sich als Präsident der vergangenen Feste mit den restlichen OK-Mitgliedern zusammengesetzt und diskutiert, wie es in Sachen Dorffest weitergehen soll. Die Lage ist ernüchternd: Obwohl das Fest das nächste Jahr zum fünften Mal stattfinden soll, finden sich nicht genügend OK-Mitglieder, die den Anlass organisieren wollen. «Wir haben viele Vereine angeschrieben, Leute angesprochen, die wir kennen – aber gefunden haben wir niemanden.» Auch sein Job als OK-Präsident steht zur Disposition.

Anregungen aufgenommen Eine Erklärung dafür könne nicht nur das Wetter oder das zeitliche Engagement sein für einen solchen OK-Job, auch nicht ein Überangebot an Festen in der Gegend, sagt Wegmann. Die Besucherzahlen waren bei den letzten beiden Austragungen rückläufig, obwohl man einiges auf die Beine gestellt hatte mit der Austragung des kantonalen Steinstossens, Konzerten verschiedener Stilrichtungen und etlichen Festwirtschaften, bei denen sich die Brüttener zum gegenseitigen Austausch hätten treffen können. «Wir haben auch auf Anregungen gehört und die Ideen in neue Feste mit eingebracht. Beispielsweise dem Fest ein Motto gegeben und Angebote für verschiedene Altersgruppen gehabt.» Trotzdem hätten die Festgänger nur kurz einen der Anlässe besucht und seien nachher nicht in die Festzelte gegangen um sich mit anderen zu treffen, sondern hätten das Fest verlassen. Das sei den Vereinen, die oft

Vereine abgewunken – «zu wenig attraktiv für den Aufwand» sei der Tenor.

Ideelle Hilfe

Jürg Wegmann sucht Helfer für das nächste Brüttener Dorffest. (sg)

die Festwirtschaften betreiben und es als zusätzliche Einnahmequelle für ihre Vereinskasse machen, am Umsatz abgegangen. Daher hätten die

Schuldige zu suchen, bringe nichts, ist Wegmann überzeugt. Ein Dorffest lebe von einem «miteinander anpacken». Werbung habe man genug gemacht, denkt er. Eine leise Kritik tönt an, wenn er von der Unterstützung der Gemeinde spricht. Die Gemeinde habe das Dorffest diskussionslos jeweils finanziell unterstützt und auch einen Gemeindearbeiter für die elektrischen Anschlüsse, Wasserleitungsanschlüsse und sonstige Arbeiten zur Verfügung gestellt. «Wir hätten uns einfach eine intensivere ideelle Rückendeckung gewünscht, die vielleicht mehr Zug in ein solches Fest gebracht hätte.» Wegmann wartet noch bis Ende August ab, dann werde er die Ordner der letzten Feste der Gemeinde übergeben und das Dorf◾ fest beerdigen.

Erste Gespräche Beat Lanz neu bei der FDP Wie Kirchenpflegepräsident Martin Egli an der letzten Kirchgemeindeversammlung von Mitte Juni erklärte, hat ein erstes vertieftes Gespräch über einen Zusammenschluss der beiden Kirchgemeinden Lindau und Brütten innerhalb des Projektes «KircheGemeindePlus» im Juli stattgefunden: «Die erste Brautschau ist tatsächlich über die Bühne gegangen.» Wie Egli auf Anfrage erklärt, sei aus dem Gespräch herausgekommen, dass sich die beiden Gemeinden Lindau und Brütten durchaus eine weitere Annäherung vorstellen können. «Um eine für beide Kirchgemeinden tragbare Lösung zu finden, bedarf es noch weiteren und sicher vielen Gesprächen in der Zukunft.» Jedenfalls sei eine erste Annäherung erfolgt und «niemand stand einander auf die Füsse», so Egli. Somit bewerte er den Stand der Dinge als sehr positiv und schaue mit Interesse den weiteren Begegnungen entgegen. (sg)

Der seit fünf Jahren als Gemeinderat und Mitglied der ggb GewerbeGruppe Brütten politisierende Beat Lanz, hat sich neu der FDP Brütten angeschlossen. Nach acht Jahren Mitglied als RechnungsprüfungsKommissionsmitglied und fünf Jahren im Gemeinderat habe er sich stets von seinen persönlichen Empfindungen und Überzeugungen leiten lassen, erklärt Beat Lanz auf Anfrage. Er empfinde die Arbeit als Gemeinderatsmitglied als äussert lehrreich und intensiv: «Manchmal fühlt es sich zwar an wie ein Stahlbad, aber mit meinem Rucksack aus lebens- und unternehmerischer Erfahrung konnte ich meine Aufgaben bisher meistern.»

Grosser Erfahrungspool Ein Wechsel der Parteizugehörigkeit erschien ihm sinnvoll, da er in der FDP seinen liberalen und auf Eigenverantwortung basierenden Überzeugungen am besten nachleben könne, so Lanz in seiner Stel-

lungnahme. In vielen Dörfern im Kanton Zürich stünden ähnliche Herausforderungen und Projekte an. Ein Netzwerk und Erfahrungspool in einer derart breit abgestützten Partei könne er so zum Vorteil aller nutzen, ist er überzeugt. Er freue sich deshalb auch auf kontroverse und bereichernde Diskussionen innerhalb der Partei. «Ich denke, dass ich in dieser Partei einen ziel- und lösungsorientierten Austausch mit erfahrenen und ganzheitlich denkenden Parteikollegen pflegen kann.»

Engagement notwendig Das Engagement eines jeden Einzelnen im Gemeinwesen sei mehr denn je notwendig, ist Lanz überzeugt. «Nach unzähligen Reisen in Länder mit unterschiedlichsten historischen, wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Herausforderungen schätze ich unser Land und unser hochentwickeltes Gesellschaftssystem ausserordentlich»,

Beat Lanz hat sich neu der FDPPartei angeschlossen. (sg)

erklärt Lanz. «Ein Einsatz dafür lohnt sich in jedem Fall – auch aus Respekt vor den umsichtigen Leistungen unserer Vorfahren und aus Achtung den nachfolgenden Generationen gegenüber.» (sg)


Nürensdorf

32

Dorf-Blitz

07/2015

Aus Behörde und Verwaltung

Untergrundcontainer

Bibliothek Nürensdorf

für Alu/Dosen und Glas in Breite und Oberwil

Regelmässige Veranstaltungen

Wir freuen uns, dass die 2012 erstellten Untergrundcontainer für Alu/Dosen und Glas in Breite und Oberwil so rege benützt werden. Es kommt allerdings vor, dass auch ausserhalb der Benützungszeiten Glas und Dosen deponiert werden.

Jeden ersten Mittwoch im Monat (ausser in den Schulferien) erzählt unser Bär Otto Kindern ab 4 Jahren von 14 bis 14.30 Uhr Geschichten. Nächster Vorlesetag: 2. September 2015. Jeweils am letzten Donnerstag im Monat (ausser in den Schul­ ferien) findet der «Donnerstagstreff» statt. Der «Donnerstagstreff» beinhaltet – nebst gemütlichem Bei­sammensein – Diskussionen, Lesungen oder Präsentationen. Die speziellen Themen werden vorgängig ausgeschrieben.

Die mit der Entsorgung verbundenen Lärmimmissionen sind für die Anwohner sehr störend; beachten Sie bitte deshalb unbedingt die offiziellen Benützungszeiten dieser Sammelstellen:

Donnerstag, 27. August 2015, 20 Uhr «Unsere Gedanken bestimmen unser Leben»: Vortrag von Sandra Waldspurger und Dr. med. Christina Ebert. Mit anschliessendem Apéro.

Montag bis Samstag, 7 bis 18 Uhr An Sonn- und Feiertagen ist die Benützung der Sammelstellen verboten!

Samstag, 15. August 2015, 10 bis 14 Uhr Geburtstag Zentrumsgebäude mit Spielparcours der Ludothek auf dem Schlosspark und Basteltisch für Kinder in der Bibliothek.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf.

Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen. Werkabteilung Nürensdorf

Bibliothek Nürensdorf

Donnerstagstreff, 25. Juni 2015

Lesung mit Autorinnen des «Schreibtisch 3» «Jeder Tag ist anders», «Wellness in Weggis», «Sport muss sein», «Lieber mehr sehen als schlafen» oder «Familie H reist ans Meer». Das ist eine Auswahl an Sommergeschichten, die am letzten Donnerstag im Juni auf dem Schlossplatz vorgelesen wurden. Sarah Becker, Margrit Brunner, Franziska Löpfe, Dorothe Zürcher und Béatrice Stössel sind fünf Autorinnen von «Schreibtisch 3». Sie schreiben vorwiegend Kurzgeschichten. Etwa vierzig Personen lauschten bei einem Drink und in gemütlicher Umgebung den abwechslungsreichen Geschichten und Gedichten. Anschliessend an die Lesung wurde bei sommerlichen Temperaturen noch etwas geplaudert oder ein Drink-Rezept eingesteckt, bevor man sich in aufgeräumter Stimmung auf den Heimweg machte.

Bücher von Dorothe Zürcher und Franziska Löpfe sind bereits im Handel erhältlich. Im Herbst erscheint ein Gemeinschaftswerk mit Kurzge-

schichten von «Schreibtisch 3» mit dem Titel «Dreiundsechzig». Wir sind auf diese Anthologie sehr gespannt. Das Buch kann zu gege-

benem Zeitpunkt in der Bibliothek ausgeliehen werden. Bibliothek Nürensdorf


Dorf-Blitz

Nürensdorf

07/2015

33

Aus Behörde und Verwaltung Gemeindeversammlung Der Gemeinderat hat die Gemeindeversammlung vom 23. September 2015 mangels entscheidungsreifer Geschäfte abgesagt. Die nächste Gemeindeversammlung findet somit am 25. November 2015 statt.

wird festgelegt, wie mit den erhaltenswerten Teilen des Gebäudes umgegangen werden muss. Im Rahmen dieses Schutzes lässt der Gemeinderat als nächsten Schritt ein Vorprojekt für einen Umbau und die Erneuerung der Liegenschaft erarbeiten.

Verkehr

Personal

Die Kantonspolizei Zürich hat am 16. Juni 2015 auf der Alten Winterthurerstrasse, Höhe Bushaltestelle Breite in Fahrtrichtung Bassersdorf, Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Bei insgesamt 637 kontrollierten Fahrzeugen fuhren 18 zu schnell. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug bei Tempo 50 innerorts 70 Stundenkilometer.

Mit Bedauern hat der Gemeinderat die per 30. September 2015 eingereichte Kündigung von Alessia Quintieri, Mitarbeiterin Einwohnerkontrolle, zur Kenntnis genommen. Die Lehrstelle Fachmann Betriebsunterhalt konnte mit Elvan Krasniqi besetzt werden. Elvan Krasniqi ist in Nürensdorf wohnhaft und wird die Lehre nach den Sommerferien beginnen.

Liegenschaften Der Gemeinderat hat für die Liegenschaft Kanzleistrasse 4/6 eine Schutzverfügung erlassen. Damit

Jamie Schneider, Lernende Kauffrau und Edon Jakupi, Fachmann Betriebsunterhalt haben beide ihr Fähigkeitszeugnis erhalten. Der Gemeinderat

gratuliert den beiden zu ihrem erfolgreichen Lehrabschluss.

Da während dem auf ein Jahr befristeten Probebetrieb mit hinausgeschobener Schliessungsstunde im Lokal «Love Inn» keine Reklamationen eingegangen sind, hat der Gemeinderat die Hinausschiebung der Schliessungsstunde unbefristet bewilligt.

Der Gemeinderat hat folgende Kredite bewilligt respektive Arbeiten vergeben: • 25 000 Franken für ein Vorprojekt Umbau und Erneuerung Liegenschaft Kanzleistrasse 4/6; • 106 000 Franken für den Ersatz Schanzlin Traktor und Salzstreuer. Der Auftrag geht an die Zimmermann AG (Domat-Ems); • 149 000 Franken für den Gemeindeanteil an die Erstellung eines Eingangstors und einer Fussgängerschutzinsel auf der Alten Winterthurerstrasse in der Breite.

Der Rat behandelte drei Handänderungen ohne Grundstückgewinn. Gemeinderat Nürensdorf

Die Bevölkerung ist zur Teilnahme an der diesjährigen Bundesfeier herzlich eingeladen. Die Feier findet um 20.45 Uhr in Oberwil, oberhalb der Breitenloostrasse, statt. Ansprache: Heinz Stauch, ehemaliger Gemeindeschreiber Musikalische Umrahmung: Musikverein Bassersdorf Dorffest des Knabenvereins: ab 18 Uhr im Dröschschopf an der Kleinhausstrasse

Mosimann Markus Tobelwiesstrasse 21 am 10. Juli 2015 Stahel Hans Schmittenackerstrasse 2 am 14. Juli 2015

Kreditbewilligungen

Finanzen

B U N D E S F E I E R 2 015

Abschied

Gastgewerbe

Mäder Eugen Alois Steinackerstrasse 1 am 15. Juli 2015

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinde Nürensdorf

Öffnungszeiten am 21. August 2015 Die Büros der Gemeindeverwaltung sowie der Werkbetrieb bleiben am Freitag, 21. August 2015, den ganzen Tag geschlossen, da sich das gesamte Personal auf dem Geschäftsausflug befindet. Bei einem Todesfall wenden Sie sich bitte an das Bestattungsamt Bassersdorf (Telefon 044 838 86 70, Öffnungszeiten 7.30 bis 14 Uhr).

Gratisbus: innerhalb der Gemeinde (siehe Flugblatt)

Betreffend Pikettdienst der Gemeindewerke gibt Telefon 044 838 40 50 (Tonband) Auskunft.

Gemeinderat Nürensdorf und die Mitwirkenden

Gemeindeverwaltung Nürensdorf


Nürensdorf

34

Dorf-Blitz

07/2015

Aus Behörde und Verwaltung

im Dorfzentrum von Nürensdorf an der Hinterdorfstrasse 5. bis 7. September 2015 Samstag, 5. Sept.

ab 12.00 Uhr

Eröffnung sämtlicher Festwirtschaften, Spiele etc., Chilbibetrieb mit Rösslireitschule, Schifflischaukel und Kasperlitheater

18.00 Uhr

Auftritt der Steelband «Pantaloni»

20.00 Uhr

Guggenmusik Kookaburra

Polizeistundenverlängerung

Sonntag, 6. Sept.

09.00-17.00 Uhr

Flohmarkt

10.30 Uhr

ökumenischer Gottesdienst im Zelt des Skiclubs Altbach, unter Mitwirkung des Männerchors Nürensdorf, anschliessend Konzert der «Buffalo Band Bassaville»

11.00-13.00 Uhr

Ortsmuseum offen

ab 12.00 Uhr

Festwirtschaften, Spiele Chilbibetrieb ab 14.00 Uhr

15.00 Uhr

Dixie-Konzert mit «Porky-Valley Dixieband» Vorplatz Hinterdorfstrasse 16

19.00 Uhr

Auftritt des Handharmonika-Orchesters Kloten Vorplatz Hinterdorfstrasse 16

21.00 Uhr

Guggenmusik Kookaburra

ab 17.00 Uhr

Festwirtschaften, Spiele etc., Chilbibetrieb

20.30 Uhr

Guggenmusik Kookaburra

normale Polizeistunde

Montag, 7. Sept.

Polizeistundenverlängerung Rehpfeffer im Restaurant Bären während der Dorf-Chilbi!


Dorf-Blitz

07/2015

Nürensdorf

35

Landi-Verkaufsfläche in Birchwil soll wachsen

Gestaltungsplan soll Vergrösserung ermöglichen Ende Juni fand in der Mehrzweckhalle Ebnet die Rechnungs-Gemeindeversammlung statt. Auf der Traktandenliste stand unter anderem die Festsetzung des privaten Gestaltungsplanes «Landi Nürensdorf». Genehmigt werden soll der Gestaltungsplan anschliessend durch die Baudirektion des Kantons Zürich. von Annamaria Ress Die rund 300 in der Deutsch- und französischen Schweiz angesiedelten Landi-Läden sind mehrheitlich genossenschaftlich organisiert. Eine Verkaufsstelle steht in Birchwil. Die Landi Schweiz AG möchte schon seit längerer Zeit die Verkaufsflächen des Birchwiler Ladens vergrössern. Das Grundstück, auf dem sich der Laden befindet, liegt in der Kernzone. Die Bau- und Zonenordnung erlaubt jedoch keine Vergrösserungen von überbauten Flächen mehr. Die Grundeigentümerin hat deshalb gemäss Weisung zur Gemeindeversammlung einen privaten Gestaltungsplan aufgestellt. Damit soll unter den städtebaulichen, architektonischen und landschaftlichen Aspekten eine op-

timale Überbauung möglich werden. Das Grundstück wird im Norden durch die Eigentalstrasse, östlich und südlich durch die Bauzonengrenze und westlich durch den Grenzverlauf zum Nachbargrundstück begrenzt. Die Erschliessung soll weiterhin wie heute über eine Ein- und Ausfahrt der Eigentalstrasse erfolgen. Im Aussenbereich stehen 40 Parkplätze zur Verfügung (siehe Bild).

Ausgewiesenes Interesse Während der öffentlichen Auflage zwischen Dezember 2014 und Februar 2015 sind keine Einwendungen oder schriftliche Anmerkungen eingegangen. Die Vorprüfung durch die kantonale Baudirektion sei ebenfalls positiv ausgefallen, teilte der Gemeinderat in seiner Weisungsbroschüre mit. Zudem ist der Gemeinderat überzeugt, dass die Genehmigung des Gestaltungsplans unerlässlich sei, um den Standort für den Betrieb der Landi Nürensdorf zu erhalten. Es bestehe hierfür ein ausgewiesenes öffentliches Interesse. Das sah auch der Souverän so und bestätigte das Geschäft mit grossem Mehr.

Im Aussenbereich der Landi sollen 40 Parkplätze (hellgrau) zur Verfügung stehen. (zvg)

Defizit statt Gewinn Die Laufende Rechnung schliesst mit einem Ertrag von Fr. 28 188 659.19 und einem Aufwand von knapp 28,4 Millionen Franken mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 208 974.63 ab, statt eines budgetierten Ertragsüberschusses von 247 400 Franken. Zurückzuführen sei dies vor allem auf die hinter den Erwartungen gebliebenen Steuererträge, die den

budgetierten Wert von 0,45 Millionen Franken unterschritten haben. Eine grössere Korrektur bei den Steuernachträgen aus früheren Jahren und den Steuerausscheidungen sei durch Steuermehrerträge des laufenden Jahres und höheren Grundstückgewinnsteuern nicht aufgefangen worden, wurden die Stimmbürger informiert, die die Rechnung dennoch mit grossem Mehr durch◾ winkten.

Ärger wegen Roma In Nürensdorf campieren laut Tagespresse Roma in rund 70 Wohnwagen. Mit einem Landwirt sollen sie eine Vereinbarung abgeschlossen haben und dürfen bis spätestens am 2. August bleiben. Im Dorf regt sich jedoch Widerstand in der Bevölkerung aufgrund von menschlichen Fäkalien und Abfall, die die Waldwege verschmutzen. Gemäss Tageszeitungen soll ein Anwohner eine Anzeige gegen unbekannt sowie gegen die Roma erstattet haben. Die Gemeinde selbst habe keine Handhabe, wird Gemeinsammen. Einmal wöchentlich, am Mon- depräsident Christof Bösel zitiert, tagabend, wird geübt. Über Neuzu- denn das Gelände gehöre dem Landgänge – vor allem auch jüngeren Seme- wirt und sei ein Privatgrundstück. sters – würden sich sowohl die Chor- Dennoch hat die Behörde als erste mitglieder wie auch der Vorstand Massnahme fünf mobile Toiletten auffreuen. Weitere Informationen finden gestellt sowie eine Wasserleitung ersich unter www.gemchor-obiwil.ch. stellt. Eine Kaution der Roma soll an Karen Brem fallende Kosten decken. (ar)

Coole Rhythmen an Hitze-Samstag An einem der heissesten Samstagnachmittage Anfang Juli dieses Jahres, trafen sich Seniorinnen, Senioren und Chorfreunde zur jährlichen Sommerserenade des gemischten Chors OberwilBirchwil im Schulhaus Oberwil. Bei Kuchen und ausreichend Wasser lauschten sie den äusserst vielseitigen

Gesängen. Ob volkstümlich, klassisch oder gar afrikanisch – die Sängerinnen und Sänger präsentierten sich bestens eingeübt und freuten sich über die zahlreich erschienenen Gäste. Der Chor besteht seit rund 125 Jahren. Seine 24 Mitglieder setzen sich aus 60 Prozent Frauen und 40 Prozent Männern zu-


Hch. Albrecht-Klöti AG

Hch. Albrecht-Klöti AG Bauunternehmung Tannenstrasse 89 Embrach Bauunternehmung Tannenstrasse 89 Embrach

Hch. Hch. Albrecht-Klöti Albrecht-Klöti Albrecht-Klöti AG AG AG •Hch. Neubauten Bauunternehmung Bauunternehmung Bauunternehmung Tannenstrasse Tannenstrasse Tannenstrasse 8989 Embrach 89 Embrach Embrach Umbauten • •Neubauten Renovationen •• ••Umbauten Neubauten •Neubauten Neubauten • Kundenarbeiten •• •Renovationen Umbauten •Umbauten Umbauten • Aussenwärmedämmungen Renovationen •Renovationen Renovationen •• ••Kundenarbeiten Bohr- und Fräsarbeiten

Kundenarbeiten •Kundenarbeiten Kundenarbeiten •• •Aussenwärmedämmungen Tel. 044 865 04 02 Fax 044 865 50 10 info@albrecht-kloeti.ch Aussenwärmedämmungen •Aussenwärmedämmungen Aussenwärmedämmungen •• •Bohrund Fräsarbeiten • • Bohr•BohrBohrund und und Fräsarbeiten Fräsarbeiten Fräsarbeiten

Tel. 044 865 04 02

Fax 044 865 50 10

info@albrecht-kloeti.ch

Tel.Tel. 044 Tel. 044 865 044 865 04865 04 02 02 04 02FaxFax 044 Fax 044 865 044 865 50865 50 10 10 50 10info@albrecht-kloeti.ch info@albrecht-kloeti.ch info@albrecht-kloeti.ch

Andreas Müller Nürensdorf Tel. 044 / 836 61 23 www.malermüller.ch

BU N ER von

ert sw

einfa

ch

G

W

Starke Alltagswerbung - dauerhaft!

& pre

i

• Magnetschilder / Fahrzeugbeschriftungen • Firmentafeln / Werbebanner / Kleber • Plakate / Schaufensterbeschriftungen • 3D-Kleber / 3D-Graphic / 3D-Digitaldruck • bedruckte Shirts / bedruckte Industrieteile • Hinweisschilder / Signale

MIT ABSTAND KLASSENBESTER. DER NEUE TOYOTA AURIS HYBRID.

Weiss Siebdruck & Schriften AG 8309 Birchwil-Nürensdorf, Dorfstrasse 38b Tel. 044 837 10 40 www.wemedia.ch

Haushaltgeräte

W. Schippert AG Reparaturen, Service, Verkauf www.schippert.ch

Jetzt Probe fahren! 3,6 l/100 km, 84 g/km CO₂, Energieeffi zienz-Kategorie A.

toyota-hybrid.ch

044 836 48 01

Auris Hybrid Luna 1,8 VVT-i Hybrid Synergy Drive®, 100 kW (136 PS), Ø Verbrauch 3,6 l/100 km, Ø CO₂-Emissionen 84 g/km, Energieeffizienz-Kategorie A. Ø CO₂-Emissionen aller in der Schweiz immatrikulierten Fahrzeugmodelle: 148 g/km. Abgebildetes Fahrzeug: Auris Hybrid Sol 1,8 VVT-i Hybrid Synergy Drive®, 100 kW (136 PS). Toyota Free Service beinhaltet kostenlose Servicearbeiten bis 6 Jahre oder 60’000 km (es gilt das zuerst Erreichte).

Für Haushaltgeräte, die Freude machen. Ihr Fachgeschäft in Ihrer Region


Dorf-Blitz

Nürensdorf

07/2015

37

Polizeimusik Zürich-Stadt nimmt an Waterloo-Gedenkfeier teil

Schweizer Polizeimusik spielte vor englischem Palast Die Polizeimusik Zürich-Stadt (PMZH) musizierte schon an vielen Orten dieser Welt. Das aus Amateurmusikern bestehende Orchester durfte beispielsweise bei der Generalaudienz des Papstes in Rom oder an der «Rose Parade» im amerikanischen Pasadena teilnehmen. Mitte September 2014 erhielt sie eine schriftliche Einladung aus London: Sie solle die Schweiz als offizielles Repräsentationsorchester an den Gedenkfeierlichkeiten zum 200. Jahrestag der Schlacht von Waterloo vom 19. bis 21. Juni vertreten. **** Dazu ein geschichtlicher Exkurs: Das belgische Dorf Waterloo liegt ungefähr 15 Kilometer südlich von Brüssel und erlangte geschichtliche Bedeutung, weil am 18. Juni 1815 Napoleon Bonaparte den alliierten Truppen unter der Führung von General Wellington unterlag. Dies war gleichzeitig das Ende der Napoleonischen Herrschaft und des ersten Französischen Kaiserreichs. Die Siegesnachricht über diesen militärischen Grosserfolg wurde mit einer von Wellington entsandten Kutsche von Waterloo nach London überbracht. Diesen Anlass feierte man auch 200 Jahre später noch. **** Die Reise begann am Mittwoch, 17. Juni, frühmorgens am Flughafen Kloten. Mit dabei waren neben Markus Baumann, dem in Nürensdorf wohnhaften Präsidenten der PMZH auch Beat Zöllig, Mitglied des Musikvereins Bassersdorf, sowie der Schreibende: Tambour Tobjas Jäger. Die Instrumententransporter waren zu diesem Zeitpunkt bereits schon auf dem Landweg

Die Polizeimusik Zürich Stadt paradiert vor dem Buckingham-Palast in London. (zvg)

an unseren Zielort unterwegs. Die Reise nach London verlief problemlos. Im Hotel angekommen, wurden sofort die Zimmer bezogen. Die darauffolgende Stadtrundfahrt im traditionellen englischen Doppeldeckerbus führte uns auch an jene Orte, welche wir in den kommenden Tagen bei Platzkonzerten wiedersehen würden. Am Abend stand bereits der erste offizielle Empfang in der «Guildhall», dem früheren Ratshaus, auf dem Programm. **** Der Donnerstag stand zu unserer freien Verfügung und war ohne musikalische Verpflichtungen. Am Freitag durften wir sowohl in den «Jubilee Gardens» neben dem imposanten Riesenrad sowie vor dem «Tower of London» bei der monumentalen «Tower Bridge» vor viel Publikum ein erstes Mal auftreten. Das Wetter war schön,

Die repräsentative Ehren- und Fahnengarde voller Stolz. (zvg)

obwohl sich zu Beginn des Tages das typische englische Wetter kurz zeigte. Der nächste musikalische Auftrag stand am Samstag auf dem Programm. Zur Mittagszeit stellten wir uns mitten im Bahnhof der «Waterloo Station» in Konzertformation auf und unterhielten die Reisenden, die sich mit viel Freude unser durch mitgebrachte Alphörner verstärktes Musikprogramm anhörten. Viele von ihnen waren auf dem Weg ans legendäre Pferderennen von Ascot und dementsprechend traditionell gekleidet und herausgeputzt, so dass auch wir etwas fürs Auge zurück erhielten. **** Der Höhepunkt war die grosse Jubiläumsparade am Sonntagabend. Es war ein spezieller Moment, als wir mit den Bussen durch die gut sichtbaren Sicherheitskontrollen in den abgesperrten Bereich rund um den königlichen Buckingham-Palast gefahren wurden. Neben der Polizeimusik Zürich-Stadt nahmen das holländische und das norwegische Militärorchester sowie die Französische Artillerie Band an der Parade teil. Ergänzt wurde der festliche und nach strengen britischen Regeln durchgeführte Umzug durch das weltbekannte Spiel der Britischen Armee – unverkennbar in ihren hohen, schwarzen Pelzhüten und den roten Jacken. Dazu kamen die Kutsche, die die Siegesnachricht aus Waterloo 1815 überbracht hatte, sowie über 200 Schul-

kinder. Der erste Trommelschlag zum Start der Parade ertönte dann auf die Sekunde genau. Höchste Konzentration war angesagt, wollten wir uns als musikalischer Vertreter der Schweiz doch von der besten Seite zeigen und hören lassen. **** Es war – so wurde uns gesagt – eine Première, dass ausländische Orchester auf der roten Paradestrasse vor dem Buckingham-Palast aufmarschieren durften. Dieses Privileg war bis zu diesem Tag nur britischen Bands vorbehalten. Die zahlreichen Zuschauer waren sich dessen offenbar bewusst und wir hörten viel Beifall und spontane Zurufe. Die Queen selbst haben wir (als einzigen Wermutstropfen) nicht gesehen. **** Am Abend lud unsere Reiseveranstaltung zum Gala Dinner im 28. Stock des «Millbank Tower» in der Innenstadt. Neben einer hervorragenden Aussicht stand hier ein Queen-Double für eine Fotosession bereit. Unten auf der Themse wurde gleichzeitig eine Szene des neuen James Bond Filmes gedreht, was für viel Gesprächsstoff und Aufregung sorgte. Am Montag hiess es Abschied nehmen. Viele Eindrücke, Erfahrungen und Geschichten bleiben in unseren Köpfen haften: Wir sind alle stolz, diesen historischen Moment der britischen Geschichte ein Stück mitge◾ staltet zu haben. Tobias Jäger


Treffpunkt

38

Dorf-Blitz

07/2015

digital world

internet apps and links reisekarten

Manche mögen sich vielleicht noch an Zeiten erinnern, in denen man Routen nur durch mühselige Arbeit und mehrstündiges Studium von unterschiedlichen Reisekarten planen konnte. Anschliessend galt es, diese dann während der Autofahrt im ausgebreiteten Papierwirrwarr wieder zu finden. Heutzutage vereinfachen Apps wie «Maps.Me» die Reiseplanung enorm. Die App beinhaltet Karten aller Länder, die zunächst heruntergeladen und dann von jedem Ort aus ohne Internetverbindung wieder aufgerufen werden können. Zusätzlich kann man gezielt nach Sehenswürdigkeiten, Spitälern, Tankstellen und vielem mehr suchen oder sich automatisch Routen planen lassen. Ein Muss für alle Reisebegeisterten! App

wissenstraining

«QuizUp» ist eine der vielfältigsten Wissens-Apps, die durch ihre zahlreichen Kategorien für jeden etwas bereithält. Um die App zu nutzen, muss zunächst ein Konto erstellt werden, was kostenlos ist und in nur wenigen Schritten erfolgt. Danach kann in über 100 Kategorien zu unterschiedlichsten Themen wie Wissenschaft, Geschichte oder Sport das eigene Wissen in Echtzeit mit anderen Nutzern gemessen werden. Die Quiz-Duelle bestehen aus Multiple Choice-Fragen und werden auf Zeit gespielt. Die App bietet zudem eine Chat-Funktion, um neue Kontakte zu knüpfen. Ausserdem kann der Account mit Facebook verknüpft werden, um gegen eigene Freunde antreten zu können.

persönliche postkarten

App «Touchnote», verfügbar für Android und iOS

Wer sich gerne unterwegs künstlerisch betätigen möchte, jedoch keine Lust auf zerbrochene Farbstifte, Radiergummi-Krümel oder das Gewicht des Malkastens hat, für den ist die Gratis-App «Drawing Desk» genau das Richtige. In den Kategorien «Foto-Studio», «Graffiti-Studio», «Kinder-Studio» und «MeisterStudio» kann mit unterschiedlichen Utensilien wie Pinsel, Farbstift oder Füllfederhalter drauflos gekritzelt werden. Zusätzlich kann man seine Kunstwerke mit Stickern und Mustern verschönern. Es ist zu empfehlen, sich einen «Touchpen» anzuschaffen, um mit grösserer Präzision zeichnen zu können, schliesslich sind nicht alle mit dem Fingerspitzengefühl eines Künstlers gesegnet.

flaggen-quiz

App «QuizUp», verfügbar für Android und iOS

Postkarten sind seit jeher ein beliebtes Mittel, um Verwandten und Bekannten einen Gruss aus den Ferien zu senden. Mit Hilfe der App «Touchnote» kann man ganz leicht eigene Fotos in Post- und Grusskarten verwandeln. Man wählt lediglich ein passendes Urlaubsfoto, versieht es mit einer kurzen Nachricht und schon kann man einen persönlichen Gruss in die ganze Welt versenden. Die App ist kostenlos, das Versenden der Postkarte kostet jedoch etwa Fr. 2.70, von wo aus man sie auch schickt. Bezahlt werden kann entweder per Kreditkarte oder via PayPal. Die App bürgt sogar mit einer Geldzurück-Garantie, sollte die Karte verloren gehen oder beschädigt sein.

virtuelles zeichnen

«Maps.Me», verfügbar für Android und iOS

App «Drawing Desk», verfügbar für Android und iOS

Es scheint, als ob sich fast jeder im Verlaufe des Sommers eine Auszeit gönnt und sich für einige Wochen ins Ausland verabschiedet. Natürlich geben sich Herr und Frau Schweizer dabei die grösste Mühe, auch etwas über ihr Gastland in Erfahrung zu bringen und die lokalen Sitten kennen zu lernen. Links liegen bleibt aber häufig ein zentrales Element des patriotischen Stolzes: die Nationalflagge. Dem können politisch korrekte Reisende jedoch mit einem intensiven Trainingsprogramm in der App «Flaggen aller Länder der Welt» vorbeugen. Wer sich in den verschiedenen Spielmodi regelmässig übt, wird schon bald in alle Welt verreisen können, ohne jemals in Banner-Fettnäpfchen zu treten.

App «Flaggen aller Länder der Welt», verfügbar für Android und iOS

Texte: Kevin Knecht/Fotos: www


Dorf-Blitz

07/2015

Nürensdorf

39

Beliebtes Sommernachtsfest zog viele Besucher an

Sommernachtsfest mit lüpfiger Volksmusik Anfang Juli fand zum siebten Mal die beliebte Sommerabendfeier in der Gemeindearena in Nürensdorf statt. Zahlreiche Besucher genossen den warmen Sommerabend bis in die späte Nacht. Mit einer «züchtigen Prise Schalk» brachte die volkstümliche Musikgruppe Schabernack eine gelöste und fröhliche Stimmung in die Arena. von Yvonne Müller Anfang Juli hatte die Kultur- und Freizeitkommission wieder zum fröhlichen Beisammensein eingeladen. In diesem Jahr mit einem volkstümlichen Musikhintergrund. Wie jedes Jahr wurde den Besuchern von der Gemeinde eine Grillwurst und ein Getränk offeriert. «Wir führen dieses Fest nun schon zum siebten Mal durch und ich

Auch in diesem Jahr wurde das Sommerabendfest in der Gemeindearena gut besucht. (ym)

freue mich richtig über die schöne Stimmung und dass so viele Nürensdorfer den Weg zu uns in die Gemeindearena gefunden haben», sagte Gemeindepräsident Christof Bösel.

Ausgelassene Stimmung Die Sommerabendfeier hat mit den Jahren an Beliebtheit zugenommen und um einen guten Sitzplatz zu ergattern, muss man sich rechtzeitig

auf den Weg machen. Wenn die Feier um 18 Uhr beginnt, sind schon die meisten Plätze besetzt. Überall herrschte eine ausgelassene und fröhliche Stimmung an diesem warmen Sommerabend und immer wieder standen Einzelne auf, um Bekannte zu begrüssen. Sitzplätze wurden getauscht, um mit Nachbarn und Bekannten ein paar Worte wechseln zu können. Auch in der Schlange vor den Getränken oder beim Grill wurde das Warten mit einem kleinen Schwätzchen verkürzt.

Schwyzerörgeli-Formation

Die Natur muss dem Kreisel weichen Im Zentrum von Nürensdorf haben kürzlich die Arbeiten für den Kreiselbau begonnen. Auch zwei Linden wurden von der Fällag AG (Lindau) gefällt, die letzte am 7. Juli (Foto: zvg). Sie wurden im Jahr 1986 zusammen mit dem neuen Zentrum Volg gepflanzt. Die Bauarbeiten für den Kreisel, den die Plastik «Karussel» zieren wird, ziehen sich ab jetzt über min-

destens ein Jahr hin. Sie beinhalten auch die unterirdische Anpassung von Strom-, Wasser- und Kabel-Installationen. Die Arbeiten sollen gemäss Baudirektion mit der Erneuerung der Eindolung des Dorfbachs und der Instandstellung der Lindauerstrasse beginnen. Danach werden die Arbeiten für den neuen Kreisel und an der Alten Winterthurerstrasse folgen.

Die Stimmbürgerschaft hatte sich vorgängig gegen den Bau gestellt, weil davon ausgegangen wurde, dass über die Gestaltung der Kreuzung oder eines Kreisels die Gemeinde entscheiden würde. Dass dem nicht so ist, machte der Kanton vor drei Jahren klar, als mitgeteilt wurde, dass notfalls auch gegen den Willen der Gemeinde ein Kreisel erstellt werden könne. (ar)

Den musikalischen Hintergrund legten «Schabernack im Viererpack». Dabei handelte es sich um vier Musikanten, die aus vier verschiedenen Kantonen der Schweiz stammen und erst 2012 zusammengefunden haben. Ein ideenreiches Repertoire liess ihre langjährige musikalische Erfahrung erahnen. Mit der Schwyzerörgeli-Formation und dem Motto «Volkstümlich, lüpfig und mit einer züchtigen Prise Schalk» sorgte Schabernack auch in Nürensdorf für eine gute Stimmung und begeisterte das Publikum restlos. Die instrumentale Vielseitigkeit der vier hochkarätigen Ländlermusikanten verleitete automatisch dazu, mit den Füssen zu wippen und mit den Hüften zu wackeln. Bei der anhaltenden Wärme bis spät in die Nacht kam in diesem Jahr das Tanzen ein wenig zu kurz. Nur Einzelne trauten sich dann zu später Stunde doch noch auf die Bühne, um ◾ das Tanzbein zu schwingen.


Region

40

Dorf-Blitz

07/2015

Ein heisser Sommer

1.-August-Feuerwerk und Tiere Damit der Nationalfeiertag für Mensch und Tier als ein freudiger Tag in Erinnerung bleibt, nachfolgend einige Hinweise zu Knallkörpern, Feuerwerk und Höhenfeuern.

Erst am Feiertag Zünden von Feuerwerk ist nur am 1. August und beim Jahreswechsel gestattet (Polizei­verordnung). Somit besteht eine geringere Belastung für Mensch und Tier.

Lieber bunt als laut Um die Umwelt zu schonen, ist das Abbrennen von Feuerwerken, die nicht knallen (Vulkane, Sonnen) empfehlenswert. Es sind vor allem die lauten Knaller, welche Tiere in Angst und Panik versetzen. Feuern Sie Raketen, Luftheuler, Böllerschüsse und dergleichen nicht zwischen Gebäuden oder sogar von Balkonen ab. Richten Sie Feuerwerkskörper nie gegen Menschen, Tiere oder auf Gebäude und sorgen Sie vor der Zündung für einen guten und sicheren Standplatz. Beachten Sie dabei auch stets die Windverhältnisse.

Dem Tier zuliebe Schützen Sie Ihre Haustiere während des Feuerwerks, indem Sie diese bei geschlossenen Fenstern sicher zu Hause halten.

Aufgepasst beim Abbrennen von Ästen oder anderen Materialien Haufen aus Ästen oder anderen Materialien sind in den Augen eines Igels und anderer Kleintiere ideale Schlaf- oder Aufzuchtplätze. Zum Verbrennen bestimmte Holzbeigen sollen deshalb erst unmittelbar vor dem Abbrennen aufgeschichtet werden, damit keine Igel oder andere Kleintiere, die darin Unterschlupf gesucht haben, in den Flammen sterben müssen. Andernfalls sollte der Haufen vor dem Anzünden vorsichtig umgesetzt werden. Wir wünschen Ihnen und Ihren Tieren einen schönen und unbeschwerten 1. August.

Bitte beachten Sie auch die Medienmitteilung des Kantons Zürich betreffend allfälligem Feuer- und Feuerwerksverbot. Ihre Sicherheitsabteilung

Nicht nur auf das Wetter bezogen storen und eine beispiellose Kampakann derzeit von einem heissen Som- gne der Regierung, die Bevölkerung mer gesprochen werden, auch an den zu Aktienkäufen zu bewegen. Die globalen Finanzmärkten Goldgräberstimmung könnten die Sommerwofand allerdings ein jähes chen für hitzige Tage sorEnde und die Börsen gen. Auf das Marktumsind wieder über 30 Profeld bezogen stellt man zent eingebrochen. Die derzeit fest, dass die NerSituation ist unübervosität der Anleger hoch sichtlich und die Reaktion der panikartig reaist und die Schwangierenden Verkäufer unkungsintensität von berechenbar. Betrachtet praktisch allen Anlagedeutlich zugeman die wirtschaftlichen klassen nommen hat. Im Juli ist Dimensionen dieser beiYves Buffi den Krisenherde, steht immer auch der Start in eine neue Berichtssaison der Unter- eine laue Sommerbrise einem Orkan nehmen, in welchem die Zahlen für gegenüber. das zweite Quartal präsentiert werden. Diese hat gerade erst begonnen Eine erhöhte Volatilität ist aber nicht und die Erwartungen sind sehr opti- einfach per se als schlecht einzustumistisch. Das erhöht die Gefahr von fen. Sie bedeutet lediglich, dass dem Enttäuschungen, sofern die Gewinne investierten Portfolio mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. nicht überzeugen. Zudem bieten Kurskorrekturen imWährend sich Europa in erster Linie mer auch neue, interessante Investimit der Rettung Griechenlands be- tionsmöglichkeiten. Vor dem nicht schäftigt, lohnt sich ebenfalls ein absehbaren Ende des NiedrigzinBlick in den Fernen Osten. Was an sumfelds bleibt der Grundtenor klar: den Aktienmärkten in China, der wo sich Möglichkeiten zur Investition zweitgrössten Volkswirtschaft der bieten, sollte zugegriffen werden. UnWelt, aktuell los ist, sieht man auch sere Anlagespezialisten stehen Ihnen nicht alle Tage. Seit Jahresbeginn ist gerne mit Rat und Tat zur Seite. ein regelrechtes Börsenfieber ausgebrochen. Angefeuert wurde die BörIhre Raiffeisenbank senrallye durch die weitere Öffnung Oberembrach-Bassersdorf Yves Buffi des Marktes für ausländische Inve-

HEV: Waldrundgang

Bild des Monats Sommerzeit – Beerenzeit. Das heurige Sommerwetter lässt reiche Früchte tragen. Diese Fülle findet man beim Beerenparadies «Zelglihof» in der Breite. Diese farbigen, fruchtigen Perlen können heute nicht mehr selber von Hand in den Mund gesteckt oder in den Korb geerntet werden, dafür steht eine reiche Auswahl im Hofladen zur Verfügung. Diese Vitaminbomben sind nicht nur zum Anbeissen schön, sie stehen gekühlt auch ausser Konkurrenz zum Glacésortiment. Süss und prall gefüllt mit Sonne verkörpern all diese Bee(sl) renköstlichkeiten den Reichtum der Natur und sind erst noch äusserst gesund.

Trotz regnerischen Wetters liessen sich über sechzig Mitglieder den Waldrundgang des HEV Kloten im Hardwald nicht entgehen. Auf dem Programm des traditionellen Sommeranlasses standen Fragen der Bewirtschaftung und der Pflege des Waldes. Die Tendenz geht dahin, den früheren Rottannen-Nutzforst durch Mischwald zu ersetzen. Das Forstrevier mit den Gemeinden Wallisellen, Opfikon-Glattbrugg, Dietlikon, Bassersdorf und Nürensdorf umfasst 920 Hektaren. Das sind fast zehn Quadrat- kilometer. Kloten gehört zu einem separaten Forstareal. 415 Hektaren gehören Privatpersonen, 225 Hektaren Korporationen und 280 Hektaren verschiedenen Gemeinden. (e)


Dorf-Blitz

Region

07/2015

41

Neue Erkenntnisse aus dem «Runden Tisch Eigental»

Wird die Eigentalstrasse in 20 Jahren gesperrt? Drei Vorschläge von Fachleuten wurden an einem zweiten Runden Tisch Eigental Kloten diskutiert. Die Lösungsansätze reichen von einer weiteren Nutzung mit Gegenverkehr und einigen Einschränkungen über das Einbahnregime inklusive Rad- und Fussweg bis zu einer Vollsperrung.

Eine Eigentalstrasse, wie sie sich momentan zeigt, dürfte heute gar nicht mehr so gebaut werden, darin waren sich die Rechts- und Fachexperten am Runden Tisch einig. Die Mehrheit der Anwesenden schloss aus den präsentierten Ansätzen sogar, dass das Eigental für den motorisierten Individualverkehr langfristig nicht mehr zur Verfügung stehen werde.

gungen, die die grosse Bedeutung des Eigentals für den Naturschutz in der Richtplanung und durch die Aufnahme in verschiedene Schutzinventare des Bundes wiedergeben, ging eine Mehrheit der Teilnehmenden davon aus, dass das Eigental langfristig vom motorisierten Verkehr befreit werde. Natürlich würde dies nicht ohne flankierende Massnahmen einhergehen, da eine Sperrung zu unliebsamem Ausweichverkehr, hauptsächlich durch Oberembrach sowie die Weiler Madlikon und Stürzikon führen würde. Im Verkehrskonzept, das von der Kerngruppe «Runder Tisch Eigental» in Auftrag gegeben wurde (siehe Illustration), sind die Alternativrouten bereits aufgezeichnet worden. Werktags sollen gemäss einer Verkehrszählung knapp 3500 Fahrzeuge betroffen sein.

Alternativrouten

Von Verkehr befreit

Die zweite Tageshälfte des Anlasses in Kloten nutzten die Anwesenden, um sich mit der Frage auseinander zu setzen, welche Bedeutung dem Eigental in 20 Jahren im Agglomerationsraum Kloten-Embrach-Nürensdorf zukommen sollte. Besonders wegen den gesetzlichen Rahmenbedin-

Eine der Ideen wurde vom Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf (NBN) eingebracht: Vorgeschlagen wird ein sogenannter «Gesellschaftsvertrag»: Aufgrund der stark auseinanderliegenden Interessen dürfe es unrealistisch sein, mit den bislang diskutierten Lösungsvorschlägen eine Mehr-

von Annamaria Ress

«Flankierende Massnahmen» bei einer Sperrung der Eigentalstrasse würden auch Vorschläge für Umfahrungen nötig machen. (zvg)

heit zu finden. Es sei deshalb ein neuer Weg zu beschreiten, der die Naturschutzinteressen wie auch die Interessen der Bevölkerung nach Mobilität berücksichtige, so die Ausführungen des NBN. Kurz vor Drucklegung dieser Ausgabe des Dorf-Blitz teilte die Kerngruppe Runder Tisch Eigental mit, dass ein Grundsatzentscheid gefällt worden sei: Die Eigentalstrasse soll mit ausgeweiteten Fahrverboten und

Tempobeschränkungen angemessen saniert und so lange offen gelassen werden, bis durch flankierende Massnahmen der schon heute während der Sperrzeiten herrschende Verkehr in Oberembrach und auf der Route über Madlikon und Stürzikon anwohnerverträglich und verkehrssicher geführt werden kann. Wenn dies realisiert ist, soll die Eigentalstrasse der Bevölkerung nur noch als ◾ Radweg zur Verfügung stehen.

Der Osten lässt nicht locker

Gegenseitige Bereicherung

An einer Podiumsdiskussion der Region Ost, eines Zusammenschlusses der Exekutiven von 81 Gemeinden im Osten des Flughafens Zürich, zu denen auch die Dorf-Blitz-Gemeinden gehören, und der Regio Wil wurde gefordert, dass der Süden einen Teil des Fluglärms übernehmen muss.

Am letzten Sonntag im Juni fand im Rahmen der Alterskampagne «Alles hat seine Zeit» ein dreiteiliger Anlass in Bassersdorf statt, der am Morgen in der Reformierten Kirche mit einem abwechslungsreichen Gottesdienst zum Thema «Herzenssache» begann.

Rund 200 Personen hörten sich die Argumente der Parteien anfangs Juni im Stadtsaal Wil an. Für die Region Ost und Regio Wil ist offensichtlich: Das Ostkonzept wird forciert, um die Kapazität des Flughafens Zürich zu erhöhen und für weitere Einschränkungen von Seiten Deutschland gerüstet zu sein. Das lasse sich der Osten jedoch nicht gefallen, sind sich die beiden Vereine einig. Der Tenor: Der Osten ist nicht bereit, die

Rolle des Lärmabfallkübels zu spielen. An der Diskussion beteiligt waren Max Schulthess vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL), Hansjörg Bürgi, Chefredaktor SkyNews. ch, Ralph Weidenmann vom Bürgerprotest Fluglärm Ost, die St. Galler Nationalrätin Yvonne Gilli und die Thurgauer Regierungsrätin Carmen Haag. Der Vertreter des BAZL hatte alleine einen schweren Stand gegen seine Gegner. Das Ostkonzept solle neben der Sicherheit mehr An- und Abflüge zu Spitzenzeiten garantieren. Er sehe, dass der Osten schon heute viel Fluglärm zu ertragen habe. Neben dem historisch gewachsenen Nordkonzept brauche es aber eine weitere kapazitätsstarke Anfluglösung, und das sei das Ostkonzept. Das Südkonzept werde als dritte Variante benötigt. (e)

Dabei stand die Frage im Zentrum «Wie können die jüngeren den älteren Menschen eine Bereicherung sein und umgekehrt?». Mit einer Fotopräsentation, Musik, Tanz, Anspiel, Predigt, Gebet, «B’haltis» wurde aufgezeigt, wie wertvoll der Kontakt unter den Generationen ist. Vor grosser Besucherzahl überbrachte die Präsidentin der Reformierten Kirchgemeinde, Vreni Hofmann, wertschätzende Grussworte.

Ebenso die Nürensdorfer Gemeinderätin Edith Betschart sowie der Bassersdorfer Gemeinderat Richard Dunkel. Anschliessend genossen im Kirchgemeindehaus über 70 Personen den feinen Spaghetti-Plausch mit Dessert. Am Nachmittag spielten Kinder und Jugendliche unter der Anleitung des Ludothek-Teams im Freien begeistert, während im Cheminéeraum zu lässigen Brett- und Kartenspielen eingeladen wurde. Die engagierte Mitarbeit der vielen motivierten Freiwilligen und die grosse Teilnahme der Bevölkerung bestätigten die Wichtigkeit solcher und ähnlicher Anlässe. (e)


www.TrauerkartenDruck.ch

Wir bauen, sanieren und unterhalten alle Arten von Hausdächern

8303 BASSERSDORF • Birchwilerstrasse 24 Telefon 044 830 20 80 • Fax 044 830 24 26 Ammann.pdf

1

30.05.13

Auf der Internetseite und in unserem Geschäft unterstützen wir Sie bei der Auswahl der Trauerkarten, der Formulierung der schmerzlichen Nachricht und der späteren Dankesworte. Verlag Spross AG, Gerbegasse 2 8302 Kloten, Tel. 044 800 11 11

14:59

C

M

Y

FürSie Sie- Für Sanitär und Sanitär und Service Service

CM

MY

CY

CMY

K

Fabrikation, Montage und Reparaturen von Rollläden, Sonnen- und Lamellenstoren, Alu-Jalousieläden

8406 Winterthur

Telefon 052 203 12 52

Teppich-Restaurierung www.teppichdoktor.ch Galerie Bano GmbH Orientteppiche Gratis Abhol- und Lieferservice

Brunner Partner AG Haustechnik · info@brunnerpartner.ch · www.brunnerpartner.ch Brunner Partner AG info@brunnerpartner.ch Neue Winterthurerstrasse 20 Haustechnik · 8305 Dietlikon · Tel. 01 835 30 30 · Fax 01 835· www.brunnerpartner.ch 30 31 Plattenstrasse 14 · 8032 Zürich 01 251 59 82 · ·Fax 251835 51 11 Neue Winterthurerstrasse 20 ··Tel. 8305 Dietlikon Tel.01044 30 30 · Fax 044 835 30 31

Plattenstrasse 14 · 8032 Zürich · Tel. 044 251 59 82 · Fax 044 251 51 11

Wir reinigen (waschen von Hand) auf ökologischer Basis, restaurieren und flicken Ihre beschädigten und verfleckten Teppiche in Handarbeit. Ankauf alter Teppiche !

Samadi

Rikonerstr. 12, 8307 Effretikon Telefon/Fax 052 343 39 38, (Notfalldienst 24 h)


Dorf-Blitz

Region

07/2015

43

Gute Wasserqualität sprudelt aus den Wasserhähnen

Hahnenburger mit Mineralwasserqualität Die Gruppenwasserversorgung Lattenbuck (GWL) wurde 1954 als einfache Gesellschaft gegründet und ist seit 1974 ein Zweckverband der Gemeinden Bassersdorf, Wangen-Brüttisellen, Dietlikon, IllnauEffretikon und Lindau, Nürensdorf und Wallisellen. Für Gruppen und Einzelpersonen werden kostenlose Führungen angeboten, die zirka zwei Stunden dauern. von Yvonne Müller Für die Wasserbeschaffung und die Speicherung in den Dorf-Blitz-Gemeinden ist die Gesellschaft Gruppenwasserversorgung Lattenbuck (GWL) zuständig. Elf Grundwasserpumpwerke und fünf Quellanlagen sorgen dafür, dass die Wasserbezugsmöglichkeiten gewährleistet sind. Diese bestehen aus 95 Prozent Grundwasser, vier Prozent Quellwasser und einem Prozent Fremdwasser. Damit das Wasser auch in höhere Regionen befördert werden kann, braucht es Stufenpumpwerke, die das Wasser in die Gemeindereservoire verteilen. Das Wasser für Brütten wird zum Beispiel über drei Stufenpumpwerke hochgepumpt: Von Baltenswil ins Reservoir und Stufenpumpwerk Lattenbuck bei Nürensdorf und dann hoch ins Reservoir und Stufenpumpwerk Uttenbüel, Höhe Breite, und von dort aus weiter nach Brütten ins Reservoir Chapf.

Eine Führung gibt Einblick in eines von zwei Speicherbecken im Reservoir und Stufenpumpwerk Lattenbuck bei Nürensdorf. (Bilder: Yvonne Müller)

Im letzten Jahrhundert wurden verschiedene Materialen in den unterschiedlichsten Qualitäten für die Wasserrohrleitungen verwendet. «Die Leitungen, die in den sechziger und siebziger Jahren verlegt wurden, waren jedoch die Schlimmsten. Die Rohre wurden damals einfach in den offenen Graben gelegt und dann mit Abfall und Bauschutt zugedeckt. Heute werden die Rohre sauber eingebettet und sorgfältig zugedeckt. Im Durchschnitt wird die Lebensdauer der neu verlegten Wasserrohrleitungen auf 75 bis 100 Jahre geschätzt», so Kunz.

Wasserleitung aus Holz «Damit eine einwandfreie Wasserqualität bis in die Haushalte fliesst, muss das Wasserleitungsnetz gut funktionieren. Heute werden bei Strassensanierungen die Wasserleitungen bei Bedarf gleich erneuert», sagt Ronnie Kunz, Bereichsleiter der Gemeindewerke Nürensdorf. «Diese werden nicht etwa durch Steuergelder finanziert, wie vielfach irrtümlich angenommen wird, sondern aus dem Ertrag der Wasserrechnung und den Anschlussgebühren», ergänzt Reto Beurer, Betriebsleiter der Gemeindewerke Nürensdorf. Der älteste Fund einer Wasserleitung wurde 1991 beim Bau des Löwenkreisels in Bassersdorf ausgegraben. Diese Leitung war aus Holz und stammte aus dem 18. Jahrhundert.

Holzleitung aus dem 18. Jahrhundert.

Frisches Wasser Jede Nacht wird der Bedarf für den nächsten Tag in die jeweiligen Gemeindereservoirs gepumpt. Es wird speziell darauf geachtet, dass das Wasser nicht steht, damit sich keine Keime bilden können und die Wasserqualität bis zum Hausanschluss einwandfrei ist. Das Grundwasser ist von

so ausgezeichneter Qualität, dass es nicht mehr behandelt werden muss und direkt ins Verteilernetz eingespiesen werden kann. «Das Quellwasser fliesst jedoch noch durch einen separaten Sandfilter und wird aus Sicherheitsgründen anschliessend mit Ultraviolettbestrahlung entkeimt», erklärt Rolf Müller, Brunnenmeister von Brütten.

Mineralwasserqualität Chemische Analysenwerte von Hahnen- und Mineralwasser haben ergeben, dass GWL-Hahnenwasser bezüglich Mineralien manchem Mineralwasser ebenbürtig ist», sagt Beurer. GWL-Trinkwasser ist sehr günstig, ein Liter Hahnenburger kostet nicht mal einen Rappen und ist immer frisch, was man von den gekauften Mineralwassern, auf deren Flaschen Haltbarkeitsdaten bis über ein Jahr aufgedruckt sind, nicht gerade behauptet werden kann. Zudem stammt das Hahnenwasser aus der Region und hat keine langen Transportwege hinter sich. «Kein Lebensmittel wird in der Schweiz so stark kontrolliert wie das Wasser. Die Kontrollen der Wasserwerke finden in regelmässigen Abständen durch unabhängige Inspektionen der Kantonslabore statt, die so für eine zusätzliche Sicherheit sorgen. Das Kontrollsystem ist ähnlich hoch wie in den Lebensmittelbetrieben», sagt Andri Guidon, Betriebsleiter der GWL.

Bewusst konsumieren Jeder Mensch verbraucht im Privathaushalt durchschnittlich 160 Liter frisches Trinkwasser pro Tag. Das meiste Wasser wird für die Toilettenspülung verbraucht. Gleich an zweiter Stelle kommen Baden und Duschen, gefolgt von der Waschmaschine. «Wer wo wie viel Wasser verbraucht, dass sollte jeder selber bestimmen können», sagt Beurer. Doch schon kleine Massnahmen hätten eine grosse Wirkung. «Auch ein bewusster Wasserkonsum hilft, Wasser zu sparen, ohne dabei auf den gewohnten Komfort verzichten zu müssen.»

Rauschen melden «Ein Rauschen über längere Zeit in der Wasserleitung deutet meistens auf ein Leck hin, das bei zu langem Zuwarten zu grösseren Schäden führen kann. Deshalb sollten solche Störungen umgehend auf die Pikettnummer der Gemeinde oder der Feuerwehr gemeldet werden», erklärt Kunz mit Nachdruck. Vorsichtshalber solle auch der Hauptwasserhahn zugedreht werden, damit kein zusätzlicher Schaden entstehen könne. Die Führungen für Schulklassen, Familien, Vereine und Firmen bei der GWL geben einen vertieften Einblick über die komplexe Welt des Wassers. Über das Kontaktformular auf der Webseite der GWL können diese ◾ angemeldet werden. www.lattenbuck.ch


GENVORLAGE NVORLAGE EIGENVORLAGE

Zu verkaufen 45 g mm) (45 mm) xmm) 25 x 25 mm x 25 mmmm

Eigentumswohnungen in 8311 Brütten 4 1/2-Zimmer Dach-Maisonette-Wohnung 163 m2 4 1/2-Zimmer-Wohnung im OG 115 m2 4 1/2-Zimmer Garten-Wohnung EG 115 m2 Moderner Grundriss, im Minergiestandard gebaut, ab CHF 890.000.–

Annamarie Bänninger in 8311 Brütten Telefon 052 345 21 21 / 079 707 60 78 E-Mail: baenninger@jemako-mail.com

Säntisstr. 51

In IhIrneIrhIrneIrhrer NaheN!aheN!ahe! :

Balkonpflanzen Gehölze Stauden Orchideen Grünpflanzen Hydropflanzen Töpfe / Dünger Schnittblumen Gartenbau

:

:

:

:

In IhIrneIrhIrneIrhrer NaheN!aheN!ahe!

Verkauf: Meili Liegenschaften AG, 8311 Brütten Christian Meili, 079 704 72 50 info@meiliholzbau.ch

:

Anzeige Anzeige Anzeige blanko blanko blanko zurzur Beschriftung zur Beschriftung Beschriftung

Baubeginn: Oktober 2015 Bezug: Dezember 2016 Musteranzeige Musteranzeige Musteranzeige

GARTENCENTER

Melanie Melanie Musterfrau Melanie Musterfrau Musterfrau in Musterstadt in Musterstad in Muster GARTENBAU Telefon: Telefon: 01234-56789 Telefon: 01234-56789 01234-56789 8311 Brütten 052 - 345 35 33 www.garte-haendsche.ch

Selbständige Selbständige Selbständige JEMAKO JEMAKO Vertriebspartnerin JEMAKO Vertriebspartnerin Vertriebspart

selbständige JEMAKO-Vertriebspartnerin

Baumetall Storen Tip-Top und Freivogel AG Sonnen- und Wetterschutzsysteme NeueNreueNreuer oagta lKog lDEM a log VOR atFEUERWERK KataK dias!t dias!t da! istABKÜHLUNG DIE BEI UNS! Samstag l 1. August 2015 l von 11 bis 17 Uhr

Offertenerstellung gratis Melanie Melanie Musterfrau Melanie Musterfrau Musterfrau in Musterstadt in Musterstad in Muster Telefon: Telefon: Telefon: 01234-56789 01234-56789 Keine Anfahrtskosten im 01234-56789 Kanton Zürich

Selbständige Selbständige Selbständige JEMAKO JEMAKO Vertriebspartnerin JEMAKO Vertriebspartnerin Vertriebspart

Termine nur nach telefonischer Absprache.

Tel. 044 825 00 14 www.baumetall-storen-tip-top.ch www.freivogel-ag.ch Email: schleidt@freivogel-ag.ch

..

rarheNera!hNea!he! eIIhrnreN r h h I I n n I I Beratung – Verkauf – Montage – Reparaturservice ..

..

! ! ! IhrarheNerahNeahe In IIhnreIIhrnreN

Wintsch-Tonercote AG l Winterthurerstr. 9 l 8303 Bassersdorf l www.tonercote.ch

Inh. Z. Schleidt Alpenblick 10, 8311 Brütten

..

Nicht nur die Schweiz feiert am 1. August, auch wir haben allen Grund zum Feiern! Und zwar unsere komplett neue Bäderausstellung. Gönnen Sie sich vor dem abendlichen Fest Inspirierendes, Feines und Erfrischendes. Freuen Sie sich auf Neuheiten und Klassiker. Und wir freuen uns auf Sie!

..

• Mückenschutz er NeueNreueNreualler • Motorisierungen Storenhersteller loagta lKog ataK ata log •KAlu-Fensterläden dias!t mehr dias!t da! und ist vieles

Unser Materiallager ist in Kindhausen-Volketswil.

Einladung zum Apéro

..

• Rollläden • Faltläden • Sonnenstoren • Lamellenstoren

Melanie Melanie Musterfrau Melanie Musterfra Must in Musterstadt, in Musterstadt, in Musterstad Telefon: Telefon: 01234Telefon: 012340123


Dorf-Blitz

07/2015

Sport

45

Eintausend Sportler am Orientierungslauf in Brütten

Je nässer desto herausfordernder Anstelle der vom Wetterbericht angekündigten Sonne hingen graue Wolken über dem Startgelände und zum Teil Nebel im Chomberg, als am Mitte Juni knapp tausend Orientierungsläufer am Waldrand bei Brütten ihr «Camp» aufschlugen, um die traditionelle OL-5er-Staffel zu laufen. Als Aussenstehender konnte man Bedauern haben mit den Sportlern, die da ihre Zelte aufgeschlagen hatten, um sich vor der durchdringenden Nässe zu schützen. Doch die kam mit der Zeit auch von unten und im Aspenriet dominierten Sumpf und Dreck. Auch unterwegs stand der Wettkampf im Zeichen des Wassers. Es machte die Hänge glitschig und kaum einer kam ohne Rutschpartie durch. Entsprechende Spuren auf den Kleidern der Läuferinnen und Läufer waren leicht auszumachen: Dreckig und durchnässt eilten sie dem Ziel entgegen. Für die Orientierungsläufer sind solche Verhältnisse allerdings nichts Besonderes. Sie sind bei jedem Wetter unterwegs, ihre Kleider sind aus Materialien, die nur wenig Wasser aufnehmen. Sie freuen sich zwar, wenn am einzigen überregionalen

Gekämpft wurde auch am Schluss um jeden Meter – von Jung und Alt.

Blick auf die Karte – jetzt geht’s los mit einem Massenstart. Im Hintergrund die «OL-Zeltstadt». (Bilder: zvg)

Vereinsanlass während der ganzen Saison – der OL-5er-Staffel – die Sonne scheint. Sie nehmen aber auch den Regen hin und verlieren die gute Laune nicht. Schliesslich war es das erste Mal seit mehreren Jahren, dass an diesem Anlass durchgehend schlechtes Wetter war.

Schlechtwetterspezialisten Einige der Läuferinnen und Läufer sind sogar echte Schlechtwetterspezialisten – ihnen kann es nicht «gruusig» genug sein. Zu diesen Athletinnen zählt die Nürensdorferin Mirjam Pfister. Sie ist vor acht Jahren Jugend-Europameisterin geworden und läuft heute in der erweiterten Spitze der Schweizer OL-Frauen mit. Und sie engagiert sich in der Nachwuchsarbeit des OL-Vereins für das Glatttal, dem OLC Kapreolo, der auch die diesjährige Fünferstaffel organisierte. In Brütten war sie die Leaderin in einer sehr jungen Kapreolo-Staffel (die älteren Mitglieder waren als Helfer im Einsatz) und konnte von ihrem Schützling, Junior Sebastian Baumann, an achter Stelle übernehmen. Das tat sie mit Erfolg. Sie geriet in einen Pulk erfolgreicher Läuferinnen, wie der ehemaligen Staffel-Weltmeisterin Ines Brodmann, der Thurgauerin Martina Seiterle und der JuniorenWM-Teilnehmerin Kerstin Ullmann. Pfister konnte mithalten und die Kapreolo-Staffel gar auf den fünften

Rang voran bringen. Das motivierte ihren zweiten Schützling im Team, Thomas Curiger zum Sturm an die Spitze: Das Kapreolo-Team führte das Feld der 150 Staffeln nach der dritten Ablösung an. Die Position konnten die beiden verbleibenden Nachwuchsläufer auf der vierten und fünften Strecke nicht halten, sodass schlussendlich der 13. Rang resultierte. Mirjam Pfister stimulierten die misslichen Bedingungen: «So ein Wetter habe ich gern. Das motiviert mich zu kämpfen und den widrigen Bedingungen zu trotzen.» Gewonnen wurde die Staffel von der OL Regio Wil, die mit Martin und Daniel Hubmann zwei Weltmeister in ihren Reihen hatte. Beide werden anfangs August in Schottland an der nächsten Weltmeisterschaft erneut um Medaillen kämpfen. Sie hatten eine Woche zuvor die grösste OL-Staffel der Welt, nämlich die Jukola, in Finnland gewonnen.

Bewährtes Zentrum Für den OLC Kapreolo war die diesjährige Fünferstaffel trotz der schwierigen Bedingungen ein Erfolg. Dem früheren Nationaltrainer Pascal Vieser gelang es, technisch anspruchsvolle Bahnen, die dennoch von den meisten bewältigt werden konnten, zu legen, sodass auch die weniger stark besetzten Staffeln ihr OL-Vergnügen hatten. Und trotz der Nässe

Im Zieleinlauf: Weltklasseläufer Daniel Hubmann.

von oben bewährte sich das Wettkampfzentrum, das mit den vielen Zelten ein buntes Bild bot. Die Sonne beleuchtete die mittlerweile versumpfte Wiese erst, als die Helfer bereits am Abräumen waren und die vielen Läufer mit Entlastungsbussen der Winterthurer Verkehrsbetriebe die Hochebene von Brütten wieder verlassen hatten. Zwei Wochen nach dem kurzen OL-Intermezzo war schon fast nichts mehr zu sehen vom Anlass – das Gras wächst dem Emd entgegen, als ob da nie etwas gewesen wäre. Beat Meier


SOMMERKARTE Klassiker Vitello Tonnato Cervelatsalat Pouletsalat «Florida» Fischknusperli 2 knusprige Teigtaschen Gebratenes Kalbsmilkenschnitzel Roastbeef

CHF 24.50 CHF 16.50 CHF 19.50 CHF 19.50 CHF 19.50 CHF 20.50 CHF 24.50

FITNESSTELLER

mit verschiedenen Salaten garniert

Rind Rib-Eye Rindshuft Rindsfilet Rindsentrecôte Lamm Lammkoteletten Kalb Wiener-Schnitzel Schwein Schweinshalssteak Geflügel Maispoulardenbrust Fisch Riesencrevetten

250 g

CHF 31.50

200 g

CHF 28.50

200 g

CHF 43.50

250 g

CHF 39.50

250 g

CHF 36.50 CHF 38.50 CHF 26.50

Homberger Gartenbau & Unterhalt

www.homberger-gartenbau.ch Strubikonerstrasse 4, 8311 Brütten Tel. +41(0)52/ 345 30 08 Mobile +41(0)79/ 408 70 18

Gartenbau und Umänderungen Spezial: Bäume fällen Bäume und Sträucher schneiden Reparaturen und Service aller Marken

CHF 26.50 CHF 23.50

Unsere Fleischgerichte werden mit Kräuterbutter serviert

052 345 25 77 Garage Buchmoos H. Suhner • Buechmes 4 • 8311 Brütten www.garage-buchmoos.ch

Alte Winterthurerstr. 45 • Nürensdorf • 044 836 49 00 • www.baeren-nuerensdorf.ch

offizieller SUBARU-Partner

Elektroanlagen · Telecom · EDV · Beratung und Ausführung Elektro Neuhaus AG · Poststrasse 2 · 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 48 49 · Telefax 044 836 48 06 Web: www.neuhaus-ag.ch · E-Mail: info@neuhaus-ag.ch

Zur Unterstützung unseres Sekretariates suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/einen

Mitarbeiter/in Sekretariat (25–30%)

Sanitär Heizung – – – – –

Reparatur-Service Neubauten – Umbauten Technische Beratungen Projekt-Ausarbeitungen Boiler-Entkalkungen

DANIEL VOGT AG 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 60 86 vogt.sanitaer@bluewin.ch

(2 Vor- oder Nachmittage sowie Ferienvertretung)

Arbeitsort Bassersdorf

Darauf blicken Sie im Arbeitsalltag bei uns: • Büroadministration (Empfang, Postein-/ausgang, Kasse, Telefon, Ablage, Küche etc.) • Erstellen von Korrespondenzen • Materialeinkauf • Terminkoordination • Fakturierung & Rechnungsführung Darauf richtet sich unser Blick: • abgeschlossene kaufmännische Ausbildung • gute EDV-Kenntnisse • Zuverlässigkeit, Selbständigkeit • Stilsicheres Deutsch in Wort und Schrift • geeignet für Wiedereinsteiger/in

Ihre Bewerbung richten Sie bitte an: ITS Treuhand AG, Frau Claudia Nehring, Postplatz 3, 8303 Bassersdorf Die Leiterin Sekretariat erteilt Ihnen unter +41 (0)44 838 19 94 oder claudia.nehring@itstreuhand.ch auch gerne weitere Auskünfte. Wir freuen uns auf Sie!


Dorf-Blitz

07/2015

Region

47

Der Verein Pfadiheim Kloten feiert zehnjähriges Bestehen

Sommerliche Jubiläumsfeier am Waldrand Zu Ehren des zehnjährigen Bestehens des Vereins Pfadiheim Kloten, zu dem auch Nürensdorf und Bassersdorf gehören, hatten sich die Leiterinnen und Leiter sowie der Vorstand ein besonderes Festprogramm ausgedacht. Dass die Pfadi mehr als nur ein Abenteuer ist, war den zahlreichen Besuchern nicht erst nach diesem festlichen Anlass klar. von Tobias Jäger Die Pfadi Werdegg und Landskron haben ihr Heim schon seit vielen Jahren in Kloten. Sie nutzen die Infrastruktur gemeinsam und geniessen so die Zeit an Samstagnachmittagen oder während den zahlreichen Lagern. Am letzten Samstag im Juni wurde dieses Haus bereits zehn Jahre alt und die Pfadis feierten das runde Jubiläum gebührend. Im Jahr 2001 wurde den Pfadfindern mitgeteilt, dass sie nach einem neuen Standort ihres damaligen Heims suchen müssten. Diverse Gründe hatten die Stadt Kloten zu diesem Entscheid geführt. Das ehemalige Zivilschutzübungsgelände war schon seit vielen Jahren der Traumplatz für ein Gemeinschaftshaus. Diesem Wunsch wurde 2004 entsprochen und die Planungs- sowie Konstruktionsarbeiten konnten beginnen.

Einzigartiges entsteht Das zum Bau verwendete Holz stammte praktisch ausschliesslich aus

Das Pfadiheim in Kloten. (Bilder: Tobias Jäger)

dem Hardwald. Viele der zahlreichen Helfer waren sich nicht zu schade, auch Arbeiten zu erledigen, welche sie vorher noch nie gemacht hatten. Bettina Hug, Präsidentin des Pfadiheims Kloten, meint dazu; «Es war eine harte, ereignisreiche aber sehr spannende Zeit. Ohne die Mitarbeit der vielen freiwilligen Helfer und die grosse Unterstützung durch die Stadt hätten wir das Projekt wohl nicht geschafft.» Für die Leiter, welche am Samstag jeweils das bestbekannte Pfadfinderprogramm organisiert und durchgeführt

Bettina Hug, Präsidentin des Pfadiheimvereins erläutert die Entstehung des Hauses.

hatten, stand während des Baus noch zusätzliche körperliche Arbeit auf dem Programm.

Viele Stunden Fronarbeit Während der Bauphase von September 2004 bis im Mai 2005 wurden gegen 7000 Stunden Fronarbeit geleistet. Dies meist nach getaner Arbeit am Abend und natürlich an den Wochenenden. Das neue Haus wurde am 28. Mai 2005 feierlich eingeweiht. «Es ist super, dass wir hier Platz und Raum für unsere Aktivitäten und Spiele haben. Die Kinder, aber auch die Leiter, schätzen das sehr», so Céline Mathis, ehemalige Leiterin und Vorstandsmitglied im Pfadiheimverein. Die finanziellen Mittel, welche für den Betrieb und den Erhalt des Heims notwendig sind, werden grösstenteils durch private Vermietungen sowie durch einen Teil des jährlichen Mitgliederbeitrags generiert. Die SBB beginnt in Kürze mit den umfassenden Arbeiten zur Überwerfung «Dorfnest». Diese Baustelle hat grosse Auswirkungen auf das Pfadfinderleben. Bauten, wie beispielsweise die Grillstelle oder der Unterstand, müssen

den grossen Maschinen vorübergehend weichen.

Das Pfadiheim heute Während gut 13 Wochen im Jahr finden im Pfadiheim Kloten die altbekannten Lager statt. Das Haus kann aber auch für private Anlässe gemietet werden. Dies bietet sich an, da die Liegenschaft fern ab von Wohngegenden liegt und die möglicherweise entstehenden Lärmemissionen keiner Rechtfertigung bedürfen. Diesen Umstand nutzen viele private Mieter und zelebrieren Hochzeiten, Geburtstage oder Geschäftsanlässe im und um das Haus. An Samstagen bleibt das Heim jedoch den Pfadis vorbehalten. Sowohl die «Bubenpfadi Werdegg» als auch die Meitlipfadi «Landskron» haben mit schwindenden Mitgliederzahlen zu kämpfen. Wer aber im Pfadiheim Kloten am Werdeggweg oder in den umliegenden Wäldern den Pfadfindergeist erlebt hat, lässt sich sicherlich auf viele spannende Abenteuer am ◾ Samstagnachmittag ein. www.pfadi-werdegg.ch, www.landskron.pfadi.ch, www.pfadiheim-kloten.ch.


Region

48

Dorf-Blitz

07/2015

Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?

Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Margrit Lanz aus Bassersdorf beantwortet. Was hat Sie gefreut? Ich mache schon über 25 Jahren beim Lotsendienst in Bassersdorf mit. Ich freue mich jetzt schon auf den Schulanfang Mitte August, wenn die Kindergärtner und Erstklässler kommen. Am Anfang sind die Kleinen sehr scheu und schauen mich schüchtern von unten herauf an. Wenn ich dann meine Signalkellen strecke und die Autos anhalte, staunen sie mit grossen Augen, das ist so herzig. Es überrascht mich immer wieder, wieviel die Kleinen in der kurzen Zeit des Wartens aufnehmen. Sie sehen sofort, wenn ich andere Schuhe trage oder am Finger ein Pflaster habe. Früher haben mich die Kinder mit «Hallo Chelläfrau» begrüsst. Sogar in der Migros hat mich einmal ein Kind beim Einkaufen so angesprochen, worüber die Mutter dann ganz erschrocken war. Was hat Sie geärgert? Es ärgert mich, wenn die Eltern mit ihren Kindern nicht den offiziell vorgeschriebenen Schulweg gehen. Ich würde mich freuen, wenn die Erwachsenen beim Überqueren der Strasse, statt mit dem Stöpsel im Ohr und dem Blick auf dem Handy, den Kopf heben und auf den Verkehr achten. Für das nächste Schuljahr wünsche ich mir, dass mehr Mütter ihre Kinder alleine in die Schule gehen lassen, das fördert ihr Selbstvertrauen und die Kinder erleben so einiges mehr auf dem Schulweg. (ym)

GEWERBEGEFLÜSTER Die Weiss Siebdruck & Schriften AG hatte 1983 mit einer Textilsiebdruckerei sowie dem Schriftsatz in Augwil begonnen. «Aufgrund des wachsenden Geschäftsvolumens wurde ein Firmenumzug nach Kloten und anschliessend nach Nürensdorf realisiert», so Hans-Peter Weiss. Aufgrund der anhaltenden Marktveränderungen wurde die Produktionsstätte nach Birchwil verlegt, wo die Firma aktuell produziert. Das Unternehmen beschäftigte einst 16 Mitarbeiter und hat mehr als 20 Lehrlinge ausgebildet. Heute sind die Eheleute Weiss die einzigen beiden Festangestellten im Betrieb. Unterstützt werden sie von drei auf Abruf bereitstehenden Fachkräften. Die eindrücklichen Produktions- und Büroräumlichkeiten befinden sich im Wohnhaus des Ehepaares sowie im angrenzenden Gebäude. Neben dem traditionellen Papierdruck fertigt die Firma praktisch alle Arten von Beschriftungen, Schildern und vielen weiteren Werbeprodukten auf unterschiedlichsten Materialien an. Das Unternehmen ist zudem spezialisiert

auf die Veredelung von Papier und Karton mit UVEffektlack sowie auf umfassende Fahrzeugbeschriftungen. Produziert wird das individuelle Werbeprodukt in Birchwil, zur Anbringung ans Gefährt steht jedoch eine Montagehalle in Tagelswangen zur Verfügung. Die Firma bedient heute hauptsächlich Stammkunden aus der Region. «Mehrheitlich sind es langjährige Partnerschaften mit Firmen, welche auf Qualität setzen und deshalb unsere Dienstleistungen regelmässig gerne in Anspruch nehmen», sagt Therese Weiss. Bezüglich der Zukunft lässt Hans-Peter Weiss klar erkennen, dass es für den technischen, nicht aber für den grafischen Siebdruck sehr positive Aussichten gäbe. Er und seine Frau freuen sich auf die kommenden Jahre. Insbesondere die Umsetzung des 3D-Druckes möchte der Unternehmer gerne vermehrt anbieten und bleibt so dem Firmenmotto weiter treu. «Bei uns erhält der Kunde keine Ware ab der Stange – wir fertigen alles individuell und Tobias Jäger nach Mass an.»

Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

Musikfesttage

Fotowettbewerb

Vom 11. bis am 20. September finden in Wallisellen zum neunten Mal die Musikfesttage statt. Unter dem Titel «Glatti Talänt» sind viele bekannte Schweizer Künstler zu hören und zu sehen. So werden Dodo Hug, Baba Shrimps, Luca Hänni, Oeschs die Dritten, Suzanne Klee, Peach Weber und viele mehr täglich ihr Bestes geben und damit auch ihr Talent für die eine oder andere künstlerische Richtung beweisen. Alle Anlässe finden im Saal «zum Doktorhaus» an der Alten Winterthurerstrasse 31 statt. Der Vorverkauf startet am 10. August. Tickets sind unter www.starticket.ch erhältlich oder bei der Naturewell Drogerie an der Bahnhofstrasse 32 in Wallisellen. Infos über die Musikfesttage erhält man unter www.musikfesttage.ch. (e)

Auf welcher Wiese lädt dieses lustige Spielhaus zum Klettern ein? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung zusammen mit Ihrer kompletten Adresse bitte bis am Montag, 17. August per E-Mail an sekretariat@dorfblitz. ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DB-Ausgabe publiziert und kann gegen Vorlage des Dorf-Blitzes bei der Dorf-Drogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.

Auflösung Das Bild im Fotowettbewerb des letzten Dorf-Blitz zeigte die Sitzbank auf dem Aussichtspunkt Buck in Brütten. Als Gewinnerin des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Bettina Caflisch aus Brütten. (dm)


Dorf-Blitz

07/2015

Region / Leserforum

49

Armbrustschützen mit Bestresultat im Final Der Armbrustschützenverein ASV Nürensdorf organisiert am Sonntag, 23. August, auf der Armbrust Anlage im Ebnet (Nürensdorf) den diesjährigen Gruppenmeisterschafts-Final der 30-Meter Armbrustschützen. 15 Gruppen aus der ganzen Schweiz

nehmen an diesem Anlass teil. 120 Gruppen mit je fünf Schützen haben sich für den Wettkampf angemeldet, nach drei Heimrunden stehen die 15 Finalisten fest. Nürensdorf führt die Rangliste mit drei Punkten Vorsprung an, der Kanton Zürich ist mit fünf

Gruppen (Höngg, Rümlang, Embrach, Horgen und Nürensdorf) stark vertreten. Der diesjährige Final ist gleichzeitig der letzte, nachher wird dieser seit 1954 durchgeführte Traditionsanlass durch den Swiss-Cup abgelöst. Nürensdorf führt zum vierten Mal nach 1988,

1997, 2006 diesen Saison-Höhepunkt der Armbrustschützen durch und kann zum ersten Mal in seiner über 100-jährigen Vereinsgeschichte auf der Heimanlage starten. Zuschauer sind herzlich eingeladen, für Speis und Trank ist gesorgt. (e)

Blitzableiter Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.

Dorfkultur geht baden Die neu geschaffene Wasserfläche im Zentrum ist optisch sehr gut gelungen und wirkt gerade in diesen heissen Hochsommertagen auch klimatisch erfrischend. Aber geht auf dem neuen Dorfplatz nicht die Chance auf Kultur wortwörtlich baden? Gemäss Gemeindepräsidentin Doris Meier soll das neue Zentrum eigentlich ein Ort der Begegnung werden. Endlich gibt es in unserem Dorf ein richtiges Café, was bisher sehr vermisst wurde. Die Freude wird allerdings getrübt, weil Lienis Kafi seit neuestem am Montag geschlossen bleibt. Es soll zwar eine Dorfkultur geschaffen werden, aber am Montag ist dann Sendepause! Was auch erstaunt: Mit über 10 000 Einwohnern ist Bassersdorf eigentlich eine Stadt, aber es gibt im ganzen Ort keinen einzigen richtigen Kiosk mehr! Natürlich kann ich meine Einkäufe auch im «Avec» am Bahnhof erledigen, aber in der Hektik des alltäglichen Bahnverkehrs kommt eindeutig die Kultur abhanden. Schade, ist es nicht mehr wie vor dem Umbau: Man kritzelt seine Kreuzchen auf den Lottoschein oder versucht das Glück mit einem Los. Arbeiter kaufen ihre Zigaretten, Rentner besorgen sich Zeitungen und Magazine. Kinder fragen nach Eiscreme oder Schleckstengeln. Ein kurzer Schwatz mit der Kioskfrau oder dem Nachbarn von nebenan. Der Dorfkiosk war immer ein Ort der Begegnung und wird vermisst. Eine peinliche Fehlplanung, welche bei den grosszügigen Platzverhältnissen jederzeit noch korrigiert werden könnte. René Gyr, Bassersdorf

33 Grad und kein Wasser!

lig wurde – wir konnten es kaum glauben – erreicht uns die Nachricht, Wir hatten Anfang Juli am Oberhal- der Graben ist offen, die schlimmste denweg, nachts um zwei Uhr einen Stelle geflickt, das Wasser fliesst wieWasserrohrbruch, mit der Folge, dass der. am Morgen nur Luft aus den Hahnen kam. Wir sind dankbar für das so wichtige «Normale» (gemeint Wasser)! Wir Jeder konnte am eigenen Leib erfah- sind dankbar für die Rettung der ren, was es heisst, bei der aktuellen durstigen Blumen, die sonst kaputt Hitze ohne das begehrte Nass zu sein. gegangen wären. Wir sind dankbar, Man dreht automatisch immer wieder dass uns die Arbeiter bei der Hitze den Hahn auf: Kein Zähneputzen, so schnell geholfen haben. Darum keine Dusche, kein Kaffee, keine WC- ein ganz grosses Dankeschön an unSpühlung und vieles mehr. Dank Mi- sere Gemeinde, besonders Reto Beneralwasser und vollen Spritzkannen urer, Betriebsleiter der Gemeindekamen wir über die ersten Runden. werke. Gegen Mittag, als es langsam brenzMagi Schweizer, Birchwil

Regeln für Leserbriefe im Dorf-Blitz Das Dorf-Blitz-Team freut sich über Leserzuschriften, vor allem mit Meinungen und Ansichten zu erschienenen Artikeln oder Themen aus der Region. Wer sich im Leserforum äussern möchte, sollte die folgenden Vorgaben beachten: • Keine Einsendungen ohne Angaben der genauen Absenderadresse (Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); dies gilt auch für Zusendungen per E-Mail. • Je kürzer ein Leserbrief, desto besser; als oberste Grenze gelten 1700 Zeichen inklusive Leerschläge. Leserbriefschreiber sind gebeten, den Text elektronisch erfasst in einem Word-Dokument abzuliefern. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offensichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organisierte «Kampagnenbriefe», Wahl- oder Abstimmungspropaganda, Dankesabstattungen, sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden. • Die Bearbeitung (beispielsweise in Bezug auf Titelsetzung), die Kürzung und generell die Auswahl von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. Leserbriefe bitte per E-Mail an redaktion@dorfblitz.ch oder per Post an Sekretariat Dorf-Blitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, senden. (DB)

Formalisiertes Kontrollsystem An der Gemeindeversammlung vom 23. Juni 2015 forderte die Rechnungsprüfungskommission für die Gemeinderechnung ein formalisiertes Kontrollsystem. Was immer das auch heissen mag, kontrolliert wird schon jetzt. Im Jahr 2014 sind für die Rechnungsprüfung 79 468 Franken abgerechnet worden. In Bassersdorf liegt das Problem anderswo. In den letzten Jahren haben der Gemeinderat und die Verwaltung immer mehr Kompetenzen an sich gerissen. Die früher gut funktionierenden Kommissionen (Bau- und Werkkommission sowie auch die Finanzplanungskommission) sind abgeschafft und der Gemeindeversammlung werden kaum mehr Projektanträge und Abrechnungen vorgelegt. So lange auf Seite 9 der Gemeindeordnung geschrieben steht, dass für Ausgaben grösser als 250 000 Franken und für neue jährlich wiederkehrende Ausgaben grösser als 50 000 Franken die Gemeindeversammlung zuständig ist, steht die Wahrnehmung im Raum, dass der Gemeinderat die Stimmberechtigten laufend ignoriert. An der Budget-Gemeindeversammlung 2014 argumentierte der Gemeinderat: «Steuern auf Vorrat dürfen keine eingezogen werden.» Jetzt zeigt die Jahresrechnung, dass das Nettovermögen um mehr als drei Millionen Franken weiter geschrumpft ist. Wünschbare Korrekturschritte sind: Der Gemeinderat erinnert sich wieder an die gültige Finanzkompetenztabelle und in Bassersdorf werden wieder alle Stimmberechtigten mit den Unterlagen im Briefkasten zu den Gemeindeversammlungen eingeladen. Zusammen mit dem Budget wurde früher an alle Stimmberechtigten jeweils auch der aktuelle Finanzplan abgegeben. Fritz Maurer, Bassersdorf


50

Alltag im Dorf

Dorf-Blitz

07/2015

Rasenpflege in Sportstadien ist eine Wissenschaft

Visitenkarte für jedes Stadium Marco Visetti hat sich dreieinhalb Jahre als Head Greenkeeper um den Rasen im Zürcher Stadion Letzigrund gekümmert. Von den Fussballstars und Betreibern der Stadien wurde er mehrfach ausgezeichnet für die hohe Qualität seiner Arbeit.

gen Blick Visettis nicht. «Teilweise sind die Rasenabdeckplatten auf der Unterseite mit orangerötlichen Infektionen (Pilzen) bedeckt oder es haften Dreck-Kies Rückstände daran. Dann hat man nachher auf dem eigenen Rasen eingeschleppte Pilzinfekte.»

von Susanne Gutknecht

Wie diffizil das Grün ist, zeigt sich bei solchen Grossereignissen. «Ich muss das Wachstum des Rasen für die zwei Wochen bewusst zurücknehmen und mir überlegen, wie viel Stickstoff und Kalium ich zugeben soll, damit die Wurzeln und die Blattmasse stabil bleiben. Unter den Platten ist es teilweise wie in einem Backofen. Daher messe ich die Bodenfeuchtigkeit der Vegetationsschicht und treibe das Wurzelwachstum bewusst in die Tiefe, damit der Rasen diese Tortur übersteht.» Seine Pflegemassnahmen wie auch die Düngergaben und dessen Zusammensetzung dokumentiert Visetti akribisch im Computer, damit er beim nächsten Ereignis darauf zurückgreifen kann. Nicht jedes Mal liegt er richtig: Das Wetter und die Temperaturen sind unberechenbar, auch wenn Visetti im Vorfeld die Klimalage genau analysiert. «Nach dem Robbie-Williams-Konzert gab es nur noch die Variante, 500 Quadratmeter Rollrasen-Bahnen aus Holland kommen zu lassen. Der Rasen musste zwei Tage später spielbereit sein.»

«Dein Job ist die Rasenpflege?». Ein Satz, der oft von einem milden Lächeln begleitet wird und Marco Visetti anzeigt, dass sein Gegenüber den Job nicht einordnen kann. Der Nürensdorfer kümmert sich seit bald 30 Jahren um städtische Sportanlagen. Der Höhepunkt bildeten die letzten dreieinhalb Jahre, in denen Visetti für das zarte Grün des Letzigrund-Stadions gemeinsam mit zwei Mitarbeitern verantwortlich war. «Rasenpflege in diesem Ausmass ist eine Wissenschaft», sagt Visetti deutlich. Er ist ein gefragter Experte in Europa, der sich mit Spezialisten aus der Düngerbranche, mit Chemikern und MähmaschinenHerstellern intensiv austauscht.

Blick für Pilze Einen Rasen ohne Hintergedanken zu betrachten, fällt Visetti mittlerweile schwer. Zu trainiert ist sein Auge auf kleinste Abweichungen, die er zu analysieren gewohnt ist. «Bei einem Sportrasen, der so beansprucht ist wie derjenige im Letzigrund, muss ich sofort reagieren, wenn ein Verdacht auf Pilzinfekte besteht.» Es gilt, den Pilz zu vernichten, bevor er sich grossflächig verbreiten kann. In den 30 Jahren seiner Berufstätigkeit hat sich Visetti ein grosses Wissen erarbeitet über ein-

Marco Visetti kennt jede Gräserart im Rasen. (zvg)

Nach einem Konzert gibt es für die Greenkeeper viel Arbeit, um den Rasen instand zu stellen. (zvg)

zelne Gräser und die besten Zusammensetzungen.

Topfeben und satt grün Das schärfste und unbarmherzigste Auge für den Stadionrasen ist die Fernsehkamera. Bei Fernsehübertragungen werde sofort die kleinste Ungereimtheit sichtbar, sagt Visetti. Dann zeige sich, wie man vorher gearbeitet habe. Dass die Spielfeldrandlinien schnurgerade gezogen sind, der Rasen sich in sattem Grün zeigt und topfeben ist, wird vorausgesetzt. «Es sind sehr hohe Anforderungen von der Uefa, die wir erfüllen müssen», sagt Visetti. Auch die Fussballstars sind Gradmesser für die Güte. Ist der Rasen uneben, springt der Ball im falschen Moment auf, somit ist die Kontrolle des Balles schwieriger und wird im Nachgang zum Spiel kritisiert. All diese Eindrücke finden dann bei der Bewertung zum Golden Pitch Award, einer Auszeichnung der schweizerischen Spielervereinigung, seinen Niederschlag. Visetti muss sich nicht fürchten: In der Saison 2013/14 hat er mit der Durchschnittsnote 5,53 die Bestnote erreicht. Marco Visetti freut sich darüber, ist aber kritisch genug, auch die Budgets für die Rasenpflege ins Feld zu führen: «Schweizweit sind die Gelder, die man in den Unterhalt der Stadien investiert, natürlich sehr unterschiedlich. Das hat einen Einfluss auf die Güte des Rasens.» Auch

der «Oscar» der Stadionrasen, der Stadium Business Award, eine internationale Auszeichnung, bei der der Gewinner aus 100 nominierten Stadien und Arenen der Welt erkoren wird, hat Visetti erhalten. «Dieser Prei rund 65 Events s hat mich sehr stolz gemacht.»

Konzerte setzen zu Doch nicht nur die Fussballer beanspruchen den Rasen. Das Letzigrundstation wird auch für rund 65 Events oder Konzerte belegt, seien dies Leichtathletik-Meetings, Fotoshootings oder Musikkonzerte, die dem Rasen zusetzen. Dann beginne die wahre Wissenschaft, sagt Visetti lachend. «Bei Konzerten ist die Wetterlage entscheidend und natürlich der Bühnenaufbau, der auch mal in die Rasenfläche ragen kann.» Rund zwei Wochen vor einem Konzert beginnt der Aufbau im Stadion. Bis zu siebzig 40-Tonnen Sattelschlepper fahren jeweils vor, 320 Personen bauen die Bühne auf. «Es ist sehr beeindruckend, so nah dabei zu sein», sagt Visetti. An ihm ist bei einem Aufbau auf der Rasenfläche kein Vorbeikommen. Er schaut sich die Konstruktionen genau an und gibt Anweisungen, auf welche Unterlagen diese gestellt werden müssen. Auch die Schwerlast-Abdeckplatten, die zum Schutz des Rasens und der Bahn benutzt werden, entgehen dem gestren-

Mit Leib und Seele Marco Visetti war früher selber Leichtathletik-Leistungssportler und doch hat der Job als Head Greenkeeper im Letzigrund an seinen Energiereserven gezehrt. «Ich war stark angespannt und geistig immer im Stadion. Freizeit hatte ich kaum mehr, weil viele Events und Fussballspiele am Wochenende stattfinden.» Mit 54 Jahren entschied sich Visetti nun, einen Gang zurückzuschalten und dem Letzigrund adieu zu sagen. Er betreut als Bereichsleiter die Aussenanlage der polysportiven Anlage Fronwald der Stadt Zürich. «Ich kann dort noch einiges bewegen und vor allem kann ich mich auch wieder meinen Hobbies widmen.» Davon gibt es genug: Specksteinschnitzen, Alphorn spielen oder im Gospelchor singen. ◾


Dorf-Blitz

Reisen

07/2015

51

Abseits der touristischen Pfade die Natur kennenlernen

Unendliche Weite und wilde Bisons Der Yellowstone National Park in den USA besticht durch seine abwechslungsreiche Landschaft und seinen Tierarten-Reichtum. Abseits der normalen Routen mit den Sehenswürdigkeiten finden sich nur noch wenige Touristen und die Natur zeigt sich in ihrer ganzen Grösse. von Susanne Gutknecht Es gibt viele Bilder des Yellowstone National Park in den USA. Meistens sind darauf die blubbernden Schlammlöcher und Wasser in die Höhe spritzenden Geysire dargestellt. Entlang des Rundkurses der Autostrasse innerhalb des Parks folgen die Besucher automatisch den grossen Sehenswürdigkeiten: Im Norden die Mammoth Hot Springs mit den Kalkterrassen und skurril anmutenden schwarzen Baumskeletten, im Nordosten beeindruckende Wasserfälle und Canyons, im Südosten die weiten Seenlandschaften und im Süden und Westen die in allen Farben schillernden Geysire. Überall sind Begegnungen mit Tieren möglich, die sich in der Weite des ältesten Parkes der USA zeigen. Gerät man zu Beginn noch wegen jedes Hirsches in grosse Aufregung, will jeder Tourist einmal einen Blick auf einen Bären in freier Wildbahn erhaschen. In den Touristen-Informationsbüros erhält jeder Reisende viel Wissenwertes und kann sich mit Kartenmaterial oder Bildbänden über die Tierwelt eindecken. Die Ranger, die Red und Antwort stehen, gehen auf jede Frage mit bewundernswerter Geduld ein. Eine multimediale Infowand zeigt jeweils,

wo die letzten Bären gesichtet wurden und die grösste Wahrscheinlichkeit besteht, sie anzutreffen.

Bärenspray im Gepäck Auch wenn es manchem Touristen lächerlich erscheinen mag, sich einen Bärenspray an den Gurt zu heften, wird in allen Informationsbüros nachdrücklich dieser «Pfefferspray für Bären» angepriesen. Im Park selber sehen jedoch die wenigsten einen Bären und wenn, dann sind die Ranger, die für Ordnung und die Einhaltung der Regeln im Park sorgen, sofort vor Ort und weisen die Touristen nachdrücklich darauf hin, im Auto zu bleiben. Leider scheinen viele der jährlich rund drei Millionen Touristen nicht zu wissen, wie man sich gegenüber Tieren zu verhalten hat. Am gefährlichsten sind die Bisons. Wie ein Tierschützer erklärt, verwechseln einige der Touristen diese grossen und furchteinflössenden Tiere mit Kühen in ihrer Heimat. Die grossen Herden sind atemberaubend. Sie scheinen friedlich zu Grasen und erst durch eine Störung setzen sie sich in Bewegung. Dann bebt die Erde unter den Füssen und die Kraft dieser Tiere lässt sich so richtig erspüren. Sieht man daraufhin Touristen nahe bei diesen wuchtigen Tieren stehen und mit ihren einfachen Kameras herumfuchteln, versteht man jeden Ranger, der in Rage gerät ob dieser Bedenkenlosigkeit.

Abseits der Touristenpfade Eine besondere Sicht auf die Grösse und die Schönheit dieses Nationalparks erschliesst sich bei einer mehr-

Grandiose Weitsicht beim Wandern im Hinterland des Parks.

Kalksteinterrassen bei den Mammoth Hot Springs im Norden des Parks. (Fotos: Susanne Gutknecht)

tägigen Wanderung im Hinterland. Im Yellowstone National Park ist freies Campieren verboten. Jeder Wanderer, der im Hinterland des Parks übernachtet, muss sich bei der Parkverwaltung anmelden. Die Zeltplätze sind klein, nummeriert und bieten nur einer bestimmten Anzahl Wanderern Platz, damit die Flora und Fauna möglichst wenig gestört wird. Kaum bewegt sich der Tourist ein wenig ausserhalb der gross in den Reiseführern angepriesenen Sehenswürdigkeiten, ist er alleine in der Natur unterwegs. Die Pfade sind eng und das Auge kommt kaum zur Ruhe, ständig auf der Suche nach Bären, Bisons und anderen Wildtieren. Im Laufe der Wanderzeit sind die vielfältigen Blumenarten zu entdecken, die mit ihren leuchtenden Farben auf sich aufmerksam machen. Die Liste der Parkverwaltung über die Regeln und die Verbote ist lang. Für geübte Schweizer Wanderer sind nur wenige Regeln mit drauf, die unverständlich sind: Den Abfall wieder einzupacken und nicht abseits der Wege sämtliche Fauna niederzutrampeln, ist eine Selbstverständlichkeit. Dass gutes Schuhwerk und ein Regenschutz dazugehört, da das Wetter im Park doch launisch ist, zeigt Ähnlichkeit zu den Schweizer Alpen. Neu sind der unverzichtbare Bärenspray und das Hochhängen des Rucksackes und sämtlicher duftender Artikel in der Nacht. Was anfangs noch mit einem Lächeln erledigt wird, ist mitten in der Nacht bei einem ersten un-

erklärlichen Laut doch sehr willkommen. Alleine das Wissen darum, dass Bären in der Nacht das Zeltlager besuchen könnten, zeigt Wirkung im Schlafverhalten. Trotz grosser Müdigkeit nach einer anstrengenden Etappe mit Gepäck auf dem Rücken, ist jedes Detailgeräusch zu hören. Wie gross das Tier wohl sein mag?

Beeindruckende Kulisse Jedoch ist die nur ab und zu von sonderbaren Geräuschen durchdrungene absolute Stille bereits ein Abenteuer. Kein Fremdlicht, keine Stimmen, da die nächsten Wanderer mit gebührendem Abstand untergebracht sind, geben eine beeindruckende Kulisse ab. In der Dämmerung wurde der Wanderer bereits mit einem beeindruckenden Farbenspiel bei einem Sonnenuntergang belohnt für die Strapazen des Tages. Die vielen Grüntöne, die im späten Sonnenlicht an Intensität gewinnen, sind Balsam für jede Seele. Ist dann in der Ferne noch ein Hirsch oder Pelikane am Wasser sichtbar, wird jeder Naturliebhaber reich belohnt. Eine Wanderung, die auf einen Berg führt, zeigt vor allem die beeindruckende Weite und Ausdehnung des Yellowstone Parks. Obwohl das Auge kaum den Horizont erfassen kann, hat der Wanderer nur einen winzigsten Bruchteil des fast 9000 Quadratkilometer grossen Parkes erspäht: Dimensionen, bei denen sich jeder Reisende klein und unbedeutend vorkommt. ◾


52

Gesundheit

REPORTERTELEFON REPORTERTELEFON

REPORTERTELEFON REPORTERTELEFON

Dorf-Blitz

07/2015

Gesund durch das Jahr mit HeilpflanzenEtwas – Fliegenpilz Interessantes Etwas Interessantes

oder gehört demgesehen Psychologen Rudolf Arndtin forgesehen oder gehört in unseren Gemeinden? Lehrsatz gibt einen Hinmulierte unseren Gemeinden? warum in der weis, Dann rufenGiftpflanzen Sie uns bitte an: Naturheilkunde oft und Erfolg Dann rufen Sie unsmit bitte an: eingesetzt werden können. Denn es bedeutet, dass ein feiner Reiz die Symptome zu lindern vermag, welche durch einen starken Reiz ausgelöst werden. Daher wird der REPORTERTELEFON Fliegenpilz bei folgenden Symptomen eingesetzt: Geistige Erschöpfungszustände, Krämpfe, Zuckungen, Unruhe in Armen und Beinen und unsicheres Sprechen und Gehen. Der Fliegenpilz heisst so, weilEtwas er zumInteressantes Vertreiben von FlieoderWarum gehört benutzt er in nun gen gesehen Etwaswurde. Interessantes gesehen oder gehört in Etwas Interessantes abergesehen ein Glücksbringer sein soll, unseren Gemeinden? oder gehört in unseren Gemeinden? gesehen oder in «Schwache Reize fachen die Lebens- gehörtunseren Seitdem ist dieser Pilz,gehört den Kinder ReichGemeinden? der Magie. Danninsrufen Sie uns bitte an: unseren Gemeinden? an, mittelstarke Reize försicher als ersten kennen lernen, tätigkeit Dann rufen Sie uns bitte an: Dann rufen Sie uns bitte an: aus der rufen Naturheilkunde nahezu Wir beraten Sie gerne. Dann Sie uns bitte an: dern sie, starke hemmen sie, stärkverschwunden. Der wunderschöne ste heben sie auf.» Der vom PharIhr Dorf-Drogist Friedrich Schulz und makologen Pilz ist in lichten Wäldern – besonSerge Hafen Unsere Etwas PflanzeInteressantes des Monats sollten Etwas gesehen oder gehört in Sie besser nichtInteressantes im Wald pflücken, gesehen oder gehört um daraus einen Tee zu ziehen. Der unseren Gemeinden?in Fliegenpilz ist zwar nicht ganz so unseren Gemeinden? Dann rufen Sie uns bitte an: giftig wie sein Ruf, aber auf keinen Dann rufen Sie uns bitte an: Fall ein harmloses Gewächs. Um amanita muscaria ranken sich viele fantastische Mythen und wissenschaftliche Spekulationen. Im dreiREPORTERTELEFON Jahrhundert wurde der zehnten Fliegenpilz zum ersten Mal schriftlich erwähnt. Als fungus muscarius beschrieb der Mönch Albertus Magnus den Pilz, welcher 1440 im Kräuterbuch von Johannes Hartlieb als «Mucken Swamm» weitere Befindet.Interessantes achtungEtwas

079 258 55 79 079 258 55 79

REPORTERTELEFON

ders unter jungen Birken, Kiefern und Eichen – zuhause. Der «Krötenstuhl» enthält das Gift Ibotensäure, sowie dessen Abbauprodukt Muscimol. Bereits der Genuss eines einzigen Pilzes kann eine psychotrope Wirkung zeigen. Der Rauschzustand zeigt sich mit Gehund Koordinationsstörungen, Erregung, Verwirrung, Wutausbrüchen, Muskelzuckungen sowie Angstzuständen. Diese Symptome macht man sich in der Naturheilkunde zunutze und stellt aus dem Pilz ungiftige und höchst wirksame spagyrische und homöopathische Heilmittel her.

079 258 55 79 079 258 55 79

REPORTERTELEFON REPORTERTELEFON

• TCM Oberland Traditionelle Chinesische Medizin

• Akupunktur Klotenerstrasse 17 • Tuina-Massage 8303 Bassersdorf • Kräutertherapie Tel. 044 836 30 46 Etwas Interessantes gesehen oder • Schröpfen www.tcmoberland.ch gehört in unseren Gemeinden?

Etwas Interessantes gesehen oder

Kommen vorbei wir freuen DannSie rufen Sie–uns bitte an:uns auf Ihren Besuch. gehört in unseren Gemeinden? Termine nach Vereinbarung. Von den meisten Krankenkassen anerkannt.

Dann rufen Sie uns bitte79 an: 079 258 55 079 258 55 79

079 258 55 79 079 258 55 79

REPORTERTELEFON

079 258 55 79 079 258 55 79

Wir suchen 15 Personen die mit einem tollen Konzept mit persönlicher Betreuung oder in der Gruppe

5 – 20 kg zu- oder abnehmen möchten!

REPORTERTELEFON REPORTERTELEFON Etwas Interessantes gesehen oder gehört in Etwas Interessantes unseren Gemeinden? gesehen oder gehört in unseren Dann rufen Gemeinden? Sie uns bitte an: Dann rufen Sie uns 079 258 55bitte 79an:

079 258 55 79

Yolanda Peter Dipl. Ernährungscoach Tel. 078 605 27 27

www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

REPORTERTELEFON REPORTERTELEFON Etwas Interessantes gesehen oder gehört in Etwas Interessantes unseren Gemeinden? gesehen oder gehört in

Dann rufen Gemeinden? Sie uns bitte an: unseren

Dann rufen Sie uns 079 258 55bitte 79an:

079 258 55 79

Das gesamte Dorf-Blitz-Team wünscht seinen Leserinnen und Lesern eine erholsame und schöne

Ferienzeit!


Dorf-Blitz

Veranstaltungen

07/2015

53

Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Sa

01.08.

10.30

Gemeinde

offizielle 1. August-Feier mit musikalischer Begleitung Dorfplatz und Festreden

Sa

01.08.

17.00

Dorfverein Baltenswil

1. August-Feier mit Festbeiz und Höhenfeuer

Altes Schützenhaus Baltenswil

Sa

15.08.

10.00 – 17.00

Eurobus

Tag der offenen Tür

Buszentrum Glattal, Grindelstrasse 8

Fr

21.08.

20.00 – 23.30

Dorfverein Baltenswil

Balti-Openair-Kino zeigt «Monsieur Claude und seine Töchter»

Altes Schützenhaus, Baltenswil

Sa

22.08.

09.30 – 15.00 12.00 – 15.00

Bibliothek

Tag der offenen Tür – 50 Jahr Jubiläum Besuch von Globi

Bibliothek

Sa

22.08

10.00 – 12.30

Elternforum

Kinderflohmarkt

Dorfplatz

Mi

26.08.

16.00 – 19.30

Samariterverein

Blutspenden

Turnhalle Mösli

Do

27.08.

14.30

Kamp. Hochaltrigkeit Abt. Soziales + Alter

Was sind Zusatzleistungen zur AHV/IV? Wer hat Anspruch?

Ref. Kirchgemeindehaus

Fr – So

28.08. – 30.08.

Gewerbeverein Ba/Nü

Gewerbeausstellung: Z’Fuess dur’s Gwärb

Im Dorfzentrum

Mi

02.09.

Kultur- u. Bibliothekskommission

Musikalische Lesung mit Pedro Lenz + Patrik Neuhaus «Hohe Stirnen»: «I bi meh aus eine»

Franziskuszentrum, Vorverkauf Bibliothek, Dorf-Drogerie Hafen

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Gemeindepräsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Altersforum Ba

Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, Vorträge

Infos siehe www.afobasi.ch oder Margrit Hanselmann, Tel. 043 266 00 57

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen Details unter (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2. / 4. Do) www.frauenverein-bassersdorf.ch

Sagi und Schmitte

Öffentliche Vorführungen

20.00

Ort/Kontakt

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Zeit

Nach Bedarf Jeweils Jeden 1. Fr

Mo

Regelmässig Jeden 1. Sa

10.00 – 12.00

Sagi im Wisental, Schmitte Ba

Weitere Details zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Sa

01.08.

18.00

Schiessverein

1. August-Feier mit Festwirtschaft, Festansprache von Jürg Stahl (20.30) und Höhenfeuer (21.30)

Aussichtspunkt Buck

Di

18.08.

15.45 – 17.50

Turnverein

Beginn Kinderturnen für Kindergärtner (4–7 J)

Schulhaus Chapf, untere Turnhalle

Mo

24.08.

08.30 – 19.00

Frauenverein

Ausfahrt nach Murten mit Besichtigung der Bretzeli-Fabrik Roland

Infos/Anmeldung bei M. Rathgeb, Tel. 052 345 26 10

Sa

29.08.

Tennisclub

Tennis-Doppelmeisterschaften

Tennisplätze im Chapf

Sa

29.08.

Schiessverein

Obligatorische Übung 2

Schützenhaus

14.00 – 16.30

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Mo/Di/Do Sa

15.00 – 19.00 10.00 – 12.00

Bibliothek

Ausleihe Bibliothek

Bibliothek

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Jeden Mo – Fr


Veranstaltungen

54

Dorf-Blitz

07/2015

Sa

01.08.

10.30

Gemeinde

offizielle 1. August-Feier mit musikalischer Begleitung Dorfplatz und Festreden

Sa

01.08.

17.00

Dorfverein Baltenswil

1. August-Feier mit Festbeiz und Höhenfeuer

Altes Schützenhaus Baltenswil

Sa

15.08.

10.00 – 17.00

Eurobus

Tag der offenen Tür

Buszentrum Glattal, Grindelstrasse 8

Fr

21.08.

20.00 – 23.30

Dorfverein Baltenswil

Balti-Openair-Kino zeigt «Monsieur Claude und seine Töchter»

Altes Schützenhaus, Baltenswil

Sa

22.08.

09.30 – 15.00 12.00 – 15.00

Bibliothek

Tag der offenen Tür – 50 Jahr Jubiläum Besuch von Globi

Bibliothek

Sa

22.08

10.00 – 12.30

Elternforum

Kinderflohmarkt

Dorfplatz

Mi

26.08.

16.00 – 19.30

Samariterverein

Blutspenden

Turnhalle Mösli

Do

27.08.

14.30

Kamp. Hochaltrigkeit Abt. Soziales + Alter

Was sind Zusatzleistungen zur AHV/IV? Wer hat Anspruch?

Ref. Kirchgemeindehaus

Fr – So

28.08. – 30.08.

Gewerbeverein Ba/Nü

Gewerbeausstellung: Z’Fuess dur’s Gwärb

Im Dorfzentrum

Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Fr

31.07.

20.00

Knabenverein Bi

Barbetrieb

Dröschschopf Oberwil

Sa

01.08.

20.45

Gem. Nü, Knabenverein Bi, Holzkorporation Ob

Bundesfeier in Oberwil, mit Dorffest im Dröschschopf (ab 18.00) Festrede von Heinz Stauch

Oberwil, oberhalb der Breitenloostrasse

Do

13.08.

14.00

Nüeri-Netz

Nüeri-Netz-Treff

Restaurant Bären, 1. Stock

Sa

15.08.

10.00 – 14.00

Bibliothek/Ludothek Ping Pong

Geburtstag Zentrumsgebäude mit Spielparcours der Ludothek und Basteltisch für Kinder

Schlosspark und Bibliothek

So

23.08.

10.00

Armbrustschützenverein Nü

Eidg. Gruppenmeisterschaftsfinal

Armbrustschützenhaus Nü

Mi

26.08.

10.00

Nüeri-Netz

Wanderung

Infos www.nueri-netz.ch

Do

27.08.

20.00

Bibliothek

Donnerstagstreff: «Unsere Gedanken bestimmen unser Leben», Vortrag von Sandra Waldspurger und Dr. med. Christina Ebert

Bibliothek

Fr – So

28.08. – 30.08.

Gewerbeverein Ba/Nü

Gewerbeausstellung: Z’Fuess dur’s Gwärb

Im Dorfzentrum Bassersdorf

Sa

29.08.

Schützenverein

Obligatorisches Schiessen

Schützenhaus Nü

Mo

31.08.

Nüeri-Netz

Boccia-Plauschturnier

Infos www.nueri-netz.ch

09.00 – 12.00

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anm. 044 836 80 83) Gemeindehaus

Jeden Mo

09.15 – 10.15

Muki-Turnen Bi

Muki / Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Mo, Di, Do, Fr

11.30 – 14.00

Mittagstisch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9 Uhr, Tel. / Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien

Altes Schulhaus Ob

Jeden Mo

15.30 – 17.00

Frauenverein Ob/Bi

English Conversation (Ausk.-Tel. 044 836 53 93)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Mo

20.00 – 22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Di, Mi, Do, Fr Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob/Bi

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü Angebot: www.ludopingpong.ch

Jeden Di

18.00 – 19.30

Jugendriege Nü

Jugendriege

Schulhaus Ebnet


Dorf-Blitz

Veranstaltungen

07/2015

55

Jeden Di

20.00 – 22.00

Volleyballclub Nü

Training: 1.+ 2. Mannschaft (1. / 2. Liga)

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden 2. Di

19.30 – 21.00

Ref. Kirche

Meditatives Tanzen

Zentrumsbau, 3. Stock

Jeden Mi

13.30 – 16.30

Offene Jugendarbeit Nü

Kidstreff (Mittelstufe)

Kidstreff-Hotline 044 836 31 38

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Restaurant Bären

Jeden Mi

17.00 – 21.00

Offene Jugendarbeit Nü

Offener Jugendtreff authentic mit Nachtessen (Oberstufe)

Simon Merki 079 262 35 81

Jeden Mi

17.00 – 19.00

Offene Jugendarbeit Nü

«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler / innen und Lehrlinge

Isa Tacheron 079 773 10 55

Jeden Mi

19.00 – 23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27

Jeden 1. Mi

09.30 – 11.30

Kiz-Kloten

Mütter- / Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Mi möglich)

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob / Bi

Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Ob

Jeden 1. Mi

14.00 – 14.30

Bibliothek

Vorlesegeschichten in Mundart mit Bär Otto für Kinder im Vorschulalter

Bibliothek Nü

Jeden Do

08.45 – 09.45

Frauenverein Ob / Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 – 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming / Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

09.00 – 10.00

MuKi Turnen Nü

MuKi-Turnen

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

17.30 – 19.00

Mädchenriege Nü

Mädchenriege

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

20.00 – 22.00

Männerchor Nü

Proben / Leitung: Tabea Herzog

Singsaal Ebnet

Jeden letzten Do

19.00

Bibliothek

Donnerstagstreff (ausser Ferien)

Bibliothek Nü

Jeden Fr

15.00 – 17.00 17.00 – 18.00

Ajuga Mirjam Eberts­häuser Tel. 079 626 45 10

Ajuga-Bus beim Schulhaus Hatzenbühl Ajuga-Bus bei der Landi Nü

Schulhaus Hatzenbühl Landi Nü

Jeden letzten Fr

14.30

Nüeri-Netz

Spielen macht Spass

Restaurant Bären, 1. Stock

Jeden letzten Fr

19.00

Töffair Nü

Musikveranstaltung im Clubhaus

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27

Andere Gemeinden Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

So/Mo 23.08. – 24.08.

OK Chilbi Lindau

Chilbi Lindau

Lindau

Jeden Mi

14.30

Regionaler Seniorinnen- und Seniorenverband Winterthur

Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Senioren

Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch)

Jeden 2. Mi

14.00 – 17.30

Kulturkommission Kloten

Tanznachmittag für ältere Menschen

Stadtsaal Kloten

Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp / Min.)

☎

Wichtige Nummern: Notruf ☎ 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale 145 Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


GWERBLERFÄSCHT 2015 Wir sind dabei am Stand Nr. 3 auf dem neuen Dorfplatz in Bassersdorf und freuen uns auf Ihren Besuch.

Huber Baugeschäft AG

Birchwilerstrasse 24, 8303 Bassersdorf Telefon 044 311 50 80, Fax 044 311 50 78 www.huberbaugeschaeft.ch


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Dorf-Blitz Juli 2015 by dorfblitz - Issuu