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Dorf-Blitz April 2015

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Nr. 04 30.04.2015 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Im Überblick

Bassersdorf sagt Vandalismus und Littering den Kampf an

Aktiv für die Gemeinschaft

Der Brüttener Hubert Scherer hat drei Jahre als Arbeitsagoge bei der Asyl-Organisation Zürich mit Asylbewerbern gearbeitet. Die Diskussionen um die Betreuung der Asylsuchenden in Brütten und die Ängste der Bevölkerung beurteilt er heute differenziert. Seiten 4 / 5

Sechseläuten-Knall Wenn es nach dem Böögg des 12. Bassersdorfer Sechseläuten geht, wird es ein miserabler Sommer. Nach 20 Minuten und 49 Sekunden explodierte der Kopf der Ökostrom-Dame, unter Beifall der rund 1000 Schaulustigen. Seiten 13

Patrouillen auf Schulanlagen Gesprayte Schulhauswände, Knallkörper in Briefkästen, achtlos weggeworfener Abfall: Seit Jahren kämpft die Gemeinde Bassersdorf gegen Vandalismus und Littering auf ihren Schularealen. Ein Pilotversuch mit Patrouillen einer privaten Sicherheitsfirma soll nun zeigen, ob man die Situation so in den Griff bekommen könnte. von Reto Hoffmann Das Problem ist nicht neu. Seit Jahren kämpfen die Schulhausabwarte der beiden Schulhäuser Mösli/Steinlig und Geeren gegen unachtsam weggeworfenen Abfall und für die Sauberkeit auf ihren Schularealen. Besonders nach wärmeren Abenden und nach Wochenenden haben sie alle Hände voll zu tun, die Plätze, Unterstände und Eingangsbereiche auf dem Schulgelände zu reinigen. Petflaschen,

Glasscherben von Bierflaschen, Zigarettenkippen, Fastfoodpackungen oder halbvolle Energy-DrinkDosen müssen regelmässig in mühsamer Handarbeit zusammengelesen werden. Achtlos weggeworfen von mehrheitlich Jugendlichen, welche an diesen Orten ihre nächtlichen Gelage abhalten.

Hundekot und Graffitis Doch nicht nur das so genannte Littering ist ein Dauerthema für die

Behörden und die Schulleitungen, sondern auch der Vandalismus, sagt Hans Dübendorfer, Bereichsleiter Liegenschaften bei der Gemeindeverwaltung Bassersdorf. «So wurde schon Hundekot an die Fensterscheiben des Schulhauses Mösli geschmiert, ein Briefkasten mit Knallpetarden gesprengt und ganze Betonblöcke verschoben.» Doch das grösste Problem seien mittlerweile die gesprayten Fassaden der Schulhäuser und Velounterstände, so Dübendorfer. Diese würden nach einer polizeilichen Be standes aufnahme sofort entfernt, um Nachahmer zu verhindern. Doch der Aufwand auch in Fortsetzung auf Seite 2

Turner in Helsinki Die Schweiz reist dieses Jahr mit einer Delegation von rund 3900 Teilnehmern nach Helsinki zur Gymnaestrada. Mit dabei sind dieses Mal auch 21 Turnerinnen und Turner des Turnvereins Brütten. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Seite 29

Kunst im Dorf Was von langer Hand geplant und sorgfältig vorbereitet wurde, ist nun im Ortsmuseum Nürensdorf zu sehen: Die Ausstellung «Kunst im Dorf» mit Werken von 32 einheimischen Ausstellern ist bis September an verschiedenen Daten geöffnet. Seite 35

Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf

ab Seite 7 ab Seite 26 ab Seite 32

Drei Mal pro Woche patrouillieren seit Mitte April zwei Personen einer privaten Sicherheitsfirma auf den Bassersdorfer Schulhausarealen, um nach dem Rechten zu sehen. (rh)


Thema des Monats

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Dorf-Blitz

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Spitze Feder

Yvonne Müller Vor kurzem ist am Wochenende – wie könnte es auch anders sein – unser Geschirrspüler ausgestiegen. Ein Piepton erklang aus dem eingebauten Gerät. Zuerst wusste ich gar

finanzieller Hinsicht sei beträchtlich. Und oft: Kaum sind die Graffitis weg, leuchten schon die nächsten von der Wand. Ein wahres Katz-und-Maus-Spiel. Besonders Anfang dieses Jahres sei eine vermehrte Verunstaltung der Schulinfrastruktur festgestellt worden. Man wolle nun nicht mehr länger zuschauen, meint der Bereichsleiter Liegenschaften. Es hätten zwar in der Zwischenzeit per Zufall zwei der Verursacher identifiziert werden können. Diese hätten sich später auch der Polizei gestellt, sagt Dübendorfer. Doch das Problem sei damit noch nicht aus der Welt geschafft.

nicht, woher der kam. Dann zeigte das Display die Fehlermeldung «F14» an. Nach Konsultation der Gebrauchsanweisung wusste ich, dass mit dieser Fehlermeldung sofort der Kundenservice anzurufen ist. Gleich am Montag habe ich dies als Erstes an die Hand genommen. Die nette Dame am andern Ende der Leitung sagte mir, diese Fehlermeldung bedeute, dass der Motor vermutlich defekt sei und ausgewechselt werden müsse. Es könne vor Donnerstag jedoch niemand vorbeikommen. Ich insistierte, dass ich den Geschirrspüler wirklich dringend benötige und er schon seit dem Wochenende kaputt sei. Das berührte sie überhaupt nicht. Deshalb habe ich dann beschlossen, alle Firmen anzurufen, die Haus-

haltsgeräte reparieren und denjenigen zu nehmen, der am schnellsten kommt.

spruch nahm. Am Ende hatten wir sogar über Ostern keinen Geschirrspüler in Betrieb.

Nach mehreren Telefonaten fand ich eine Firma in der Nähe. Schon am nächsten Tag kam ein wirklich netter und sympathischer junger Mann, der mir meinen Geschirrspüler ausgebaut und gleich einen neuen Motor wieder eingebaut hat. Ich war richtig glücklich. Beim Testlauf erklang aber nach einer kurzen Pause wieder dieser fiese, aggressive Piepton und die bereits bekannte Fehlermeldung «F14» erschien. Ich konnte diesen Ton schon nicht mehr hören! Nun musste der Monteur zuerst mit dem Hersteller telefonieren und neue Ersatzteile bestellen, was eine Menge Zeit in An-

Bis zu diesem Zeitpunkt war mir nicht bewusst, wie wichtig mein Geschirrspüler im täglichen Leben ist. Ich dachte immer, ich wasche eine Menge von Hand ab, während ich am Kochen bin. Aber als ich dieses wundervolle Gerät nicht mehr hatte, merkte ich erst, wie viel Arbeit es mir immer abgenommen hat. Zudem musste ich wieder lernen, richtig abzuwaschen und nicht nur unter laufendem Wasser abzuspülen. Nach langen zwei Wochen konnten wir endlich den Geschirrspüler wieder in Betrieb nehmen. Yvonne Müller

Videoüberwachung gefordert

Doch einstweilen wurde entschieden, mit einer anderen Massnahme das leidige Thema anzupacken. Um weiteren Schäden vorzubeugen, wurde für eine Versuchsphase von drei Monaten ein Ordnungsdienst verpflichtet. Eine private Sicherheitsfirma aus Wallisellen hat den Auftrag erhalten, in unterschiedlichen Abständen und zu unterschiedlichen Tagesund Nachtzeiten auf den Schularealen zu patrouillieren. Die Sicherheitsleute in Uniform sollen sicherstellen, dass keine weiteren Sachbeschädigungen rund um die Schulanlagen stattfinden und die Hausordnung eingehalten wird.

«Auf den Schulanlagen dürfen wir fehlbare Personen auch festhalten, der Polizei übergeben und anzeigen», sagt Sascha Bühler, Geschäftsführer der Forrer Verkehrsdienste AG Wallisellen, über die Befugnisse seiner Sicherheitsleute. Über Vorkommnisse wird regelmässig ein Rapport zuhanden des Auftraggebers, der Gemeinde Bassersdorf, erstellt.

Auch seitens der Schulhausabwarte und der Lehrerschaft wurde der Ruf nach Massnahmen immer lauter. Einige Lehrer würden schon lange eine Videoüberwachung der Schulhausplätze und Velounterstände fordern, sagt Dübendorfer. Doch dies sei aus rechtlichen und Datenschutzgründen nicht so einfach umzusetzen. «Es braucht dazu Grundlagen, welche zuerst geschaffen werden müssen. Wir schauen uns dies im Zusammenhang mit der Sanierung der Schulhäuser Mösli/Steinlig jedoch an», erläutert Dübendorfer.

IMPRESSUM Chefredaktion · Annamaria Ress Dorf-Blitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon 044 940 85 94 Natel 079 258 55 79 E-Mail redaktion@dorfblitz.ch Sekretariat: Inserate | Allgemeines · Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 Fax 044 836 30 67 E-Mail inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Produktionsleitung · Annamaria Ress | Susanne Gutknecht Redaktion · Nadja Bächi · Susanne Gutknecht · Reto Hoffmann · Tobias Jäger · Kevin Knecht · Sandra Lanz · Daniela Melcher · Yvonne Müller · Philipp Rahm · Mano Reichling · Susanne Reichling · Annamaria Ress · Konrad Schwitter Webmaster · Reto Hoffmann

Dieser Pilotversuch mit den uniformierten Patrouillen hat am 15. April begonnen und dauert bis am 15. Juni. Kostenpunkt für die Gemeinde rund 8000 Franken. Nach Ablauf dieser Versuchsphase

(nb) (sg) (rh) (tj) (kk) (sl) (dm) (ym) (ph) (re) (sr) (ar) (ks)

Satz/Druck · Zehnder Print AG Hubstrasse 60 9500 Wil SG Mattstrasse 4 9532 Rickenbach TG Telefon 071 913 47 68 Fax 071 913 47 99 E-Mail dorfblitz@zehnder.ch Internet www.zehnder.ch

Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 28. Mai 2015.

Auflage 20. Jahrgang | 9150 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement Fr. 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.

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Thema des Monats

Mit einer Knallpetarde wurde der Briefkasten des Schulhauses MösliSteinlig beschädigt. (Bilder: Schule Bassersdorf)

wird die Wirksamkeit dieser Massnahme überprüft und bei Erfolg ein permanenter Patrouillendienst erwogen.

Gemeindeordnungsdienst patrouilliert Mit dem Thema Vandalismus und Littering steht die Gemeinde Bassersdorf jedoch nicht alleine da. Auch Nürensdorf hatte lange Zeit mit den Auswüchsen unserer Konsumgesellschaft zu kämpfen. Dort beschränkten sich Vandalismus und Littering jedoch nicht hauptsächlich auf die Schulanlagen, sondern betrafen das ganze Gemeindegebiet. Der Gemeinderat hat dem nächtlichen Treiben jedoch bereits vor zwei Jahren einen Rie-

gel geschoben mit einem Gemeindeordnungsdienst, durchgeführt von einer privaten Sicherheitsfirma. Der definitiven Einführung per Gemeindeversammlungsbeschluss vom 21. November 2012 mit einem jährlichen wiederkehrenden Kredit von 35 000 Franken, war 2011 und 2012 eine zweijährige Versuchsphase vorausgegangen. Diese verlief positiv. Seither sind die uniformierten Patrouillen in unregelmässigen Abständen und zu verschiedenen Zeiten an neuralgischen Punkten wie den Schulhäusern, dem Reservoir, dem Schlosspark oder in der wärmeren Jahreszeit auch bei den öffentlichen Grillstellen unterwegs. «Im Moment ist es ruhig», bestätigt der Nürensdorfer Ge-

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Der Velounterstand des Pavillons an der Steinligstrasse wurde von EHC-Fans «verziert».

Auch dieses Schulhausgebäude bekam sein Graffiti ab.

meindeschreiber Heinz Stauch auf Anfrage. Die Patrouillen zeigen offenbar Wirkung.

viert worden, was sicher auch präventiv wirke, ist die Leiterin der ◾ Schulverwaltung überzeugt.

Präventiv wirken

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Mit einem roten «Meldeknopf» auf der Bassersdorfer Gemeindewebseite können Bewohner, welche Verunreinigungen oder Beschädi-

gungen von öffentlichen Einrichtungen festgestellt haben, eine Meldung erstatten. Die entsprechenden Angaben können detailliert direkt in einem Onlineformular auf der Webseite eingetragen werden. Die zuständigen Stellen gehen dann der Sache nach.

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Vandalismus und Littering findet jedoch nicht nur auf dem Schulhausplatz statt.

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Meldeknopf auf Gemeindewebseite

Derzeit keine Probleme mit Vandalismus und Littering kennt die Schule Brütten, wie Barbara Schweizer, die Leiterin der Schulverwaltung, auf Anfrage erklärt. Deshalb könne auch auf Massnahmen wie ein solcher Ordnungsdienst verzichtet werden. Mit dem Schulhaus Chapf verfügt Brütten nur über eine Primarschule. Alle Oberstufenschüler gehen nach Nürensdorf in die Schulanlage Hatzenbühl zur Schule. Barbara Schweizer sieht darin mit einen Grund, warum für Brütten Vandalismus und Littering auf Schulanlagen derzeit kein Thema ist. Ausserdem sei auf Anfang Jahr die Aufsuchende Jugendarbeit (Ajuga) wieder reakti-

Der nächste Dorf-Blitz erscheint am Donnerstag, 28. Mai 2015

Der Inserate- und Redaktionsschluss ist ausnahmsweise (wegen Auffahrt) bereits am

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Monatsinterview

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Hubert Scherer hat mit Asylbewerbern gearbeitet

«Integrieren müssen wir uns alle» Der Brüttener Hubert Scherer hat drei Jahre als Arbeitsagoge bei der Asyl-Organisation Zürich mit Asylbewerbern gearbeitet. Die Diskussionen um die Betreuung der Asylsuchenden in Brütten und die Ängste der Bevölkerung beurteilt er differenziert aufgrund seiner Erfahrungen mit Personen aus verschiedensten Ländern. von Susanne Gutknecht Sie haben drei Jahre beim Technischen Hausdienst der Asyl-Organisation Zürich gearbeitet und waren für rund 120 Wohnungen, in denen Asylbewerber lebten, zuständig. Wo waren genau Ihre Berührungspunkte? Mit meinem Team waren wir für die Betreuung und Begleitung der Asylbewerber in den gemieteten Liegenschaften der Stadt Zürich zuständig. Da ging es um Fragen des Unterhaltes wie Treppenhausreinigung, Waschküchenordnung, Kehrichtbeseitigung und Ordnung rund um die Liegenschaften. Wir stellten verschiedene Arbeitsteams zusammen, leiteten sie bei der Arbeit an und kontrollierten dann natürlich auch, wie die Arbeit ausgeführt wurde. Gab es keine Verständigungsschwierigkeiten oder sprechen Sie selber so viele verschiedene Sprachen? (lacht) Nein, nein. Manchmal waren Dolmetscher dabei oder die anderen Hausbewohner halfen aus. Und natürlich mit Händen und Füssen. Auch die Kinder von Familien sind als Dolmetscher eine grosse Hilfe, da sie die Sprache in der Schule sehr schnell erlernen. Ich erinnere mich noch an eine Lehrerin bei den Asylbewerbern, die in kürzester Zeit Deutsch sprechen konnte und die man mit einbeziehen konnte. Welche Erfahrungen haben Sie mit der Arbeitsweise gemacht? Solche alltäglichen Hausdienstaufgaben waren eigentlich sehr beliebt und erwünscht bei den Asylbewerbern. Sie hatten eine Aufgabe und wurden dafür auch entlohnt. Natürlich konnten wir nicht für alle Bewohner eine

Hubert Scherer hat durch seine Arbeit viel über andere Länder und Kulturen erfahren. (Bilder: Susanne Gutknecht)

Arbeit hervorzaubern, sondern fragten solche an, die wir für geeignet hielten. Damit hatten wir auch ein Druckmittel in der Hand, damit die Arbeiten gut ausgeführt wurden. Waren wir mehrmals unzufrieden, konfrontierten wir sie damit und im schlimmsten Fall wurde dann die Arbeit einer anderen Person übertragen.

«Einige Nationalitäten haben Mühe mit einer offenen Kritik an ihrer Arbeit» Gab das Probleme? Manchmal schon, ja. Es war abhängig von der Nationalität des Asylbewerbers. Einige Nationalitäten hatten Mühe mit einer offenen Kritik an ihrer Arbeit, werteten es als Gesichtsverlust und das führte zu Spannungen – auch innerhalb der Wohngemeinschaft, wenn plötzlich jemand anders diese Arbeit macht. Dieses mögliche Minenfeld sprachen wir jedoch mit der Person an, die die Aufgaben übernommen hat, und begleiteten sie darin.

Sehr oft hört man in der Bevölkerung, dass nicht verstanden wird, weshalb die Asylbewerber nicht arbeiten dürfen. Ist die Arbeit ein zentraler Punkt für eine gute Integration? Aus meiner Erfahrung sicher. Überlegen Sie selber – ein Tag frei findet jeder von uns toll, aber über Monate nur freie Tage zu haben, kehrt ins Gegenteil. Arbeit gibt Struktur in den Tag, man steht auf am Morgen und stellt sich darauf ein; sieht einen Sinn im Leben. Das sind wichtige Faktoren, um sich wohl zu fühlen. Aber es gibt viele Gründe dafür, warum es von Gesetzes wegen nicht erlaubt ist. Ein wichtiger Grund ist sicher, dass das Lohngefüge unterwandert würde. Es gibt einige Asylbewerber, die gut ausgebildet sind und solche Gesetze nicht verstehen. Ich habe einen somalischen Arzt gekannt, der sich als Pfleger einen Job suchen wollte, um seine Familie zu ernähren und um nicht nur abhängig zu sein. Aber das Gesetz verbietet es. Entweder gilt es für alle, oder nicht. Machen wir Ausnahmen für einige, denen wir gerne einen Job übertragen würden, dann wären wir eine Bananenrepublik.

Sie haben sicher auch einiges über die Schicksale der Asylbewerber erfahren. Hat das Ihre eigene Haltung beeinflusst? Mit Sicherheit. Ich bin ein Beziehungsmensch und die Geschichten und Erzählungen aus deren Heimat haben mich interessiert. Es ist definitiv eine Chance für uns, näher an die Wahrheit heranzukommen. In den Medien werden nur Fragmente geschrieben; woher die Informationsquellen stammen, wissen wir oft nicht so genau. In Gesprächen mit Asylbewerbern erfährt man auch von Emotionen, vom Alltag in Krisengebieten und von kleinen Dingen, die für diese Menschen sehr wichtig sind. Es half auch mit, Eigenarten der verschiedenen Nationalitäten besser zu verstehen und damit umzugehen. Da gab es viel Erschütterndes zu hören und zu verarbeiten.

«Es ist definitiv eine Chance für uns, näher an die Wahrheit heranzukommen»


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Wie konnten Sie das verarbeiten? Indem ich beide Seiten gesehen habe. Es gibt auch diejenigen Asylbewerber, die randalieren, plötzlich mit einem Mercedes vor der Asylunterkunft vorfahren – auch das ist Realität. Aber diese Fälle sind selten. Einmal mussten wir eine Wohnung ausräumen, die ein abgewiesener Asylbewerber nach der Ausschaffung hinterlassen hat. Alles war mutwillig zerstört, es sah furchtbar aus. Solche Situationen machen mich sehr wütend. Da wurde zu nichts Sorge getragen, wir mussten die Wohnung total renovieren. Da besteht die Gefahr, dass man voreingenommen wird. Aber die Fälle, bei denen die Menschen dankbar sind, dass sie aufgenommen werden und ein Leben mit sehr wenig Geld bestreiten müssen, sind definitiv häufiger anzutreffen. Ich habe einen Asylbewerber in Wollishofen einmal gefragt, warum er denn nicht einen Ausflug in die Stadt mache, um eine Abwechslung zu haben. Nachdem er mir vorgerechnet hat, dass die Tramfahrt und etwas zu trinken sein Budget überbelaste, war ich beschämt. Also sind die Vorurteile und Bilder, die wir Schweizer manchmal im Kopf haben, falsch?

Monatsinterview Das eigene Menschenbild, das wir in uns tragen, ist ein wichtiger Bestandteil für die Beurteilung solcher Situationen. Wir vergessen oft, dass Kulturen und Staatssysteme verschieden sind, wir aber auch nicht die ersten waren, die ein Staatssystem erfunden haben. Asylbewerber aus dem Osten und Asien sind vertraut mit einer Obrigkeit und Regeln. Bei Afrikanern ist es schwieriger. Sie leben in einer Stammesorganisation und ihre Denkweise ist völlig anders. Da tauchen Fragen auf, wie man sich als Bürger eines Staates zu benehmen hat. Was ist ein Gesetz und wozu sind Regeln gut? Nur, weil wir es einmal erklären, heisst es noch lange nicht, dass es auch verstanden oder sofort umgesetzt wird. Da ist eine gute Betreuung wichtig.

«Was ist ein Gesetz und wozu sind Regeln gut?» Denken Sie demnach, dass das Herkunftsland eine grosse Bedeutung hat für eine Integration in der Schweiz? Das ist sicher so. Ist die Struktur im Herkunftsland ähnlich der unseren,

ist es auch für die Asylbewerber einfacher. Sehr oft vernetzen sie sich schnell untereinander und das Buschtelefon funktioniert gut. Als Betreuer muss man Sorge tragen, was man wem gibt oder zuteilt. Schwieriger sind sicher Einzelpersonen, die aus Ländern kommen, bei denen die Pole <ganz reich> und <ganz arm> dominieren. Diese Asylbewerber kommen nach Europa, um an unserem Reichtum teilzuhaben. Dass man dafür eben auch viel tun muss, ist den wenigsten bewusst. Die Schweiz als Schlaraffenland? Nein, aber in ihren Heimatländern gibt es oft keinen Mittelstand, zu dem sie als Ziel hinstreben könnten. <Ganz reich> ist bei den Meisten nicht möglich. Aber was es eben bedeutet, in der Schweiz zu leben, welche finanziellen Abgaben und Verpflichtungen wir als Bürger haben, das kennen sie nicht und können es nicht einschätzen. Das Wort Schlaraffenland impliziert für mich nichts Gutes. Der Fortschritt findet überall statt auf der Welt, das vergessen wir oft. Es gibt auch in Afrika oder Asien Städte mit moderner Infrastruktur und Hochhäuser. Es ist nicht so, dass alle ums Feuer tanzen und mit Lendenschurz bekleidet herumlau-

Der Arbeitsagoge begleitete und führte die Asylbewerber in ihre Arbeiten ein.

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fen. Es gibt auch dort Handys und schöne Autos. Das weckt Begehrlichkeiten, die man befriedigen will. Kommt dann Krieg dazu oder andere politische Missstände, sehen einige eher eine Chance, ihre Träume in Europa verwirklichen zu können.

«In ihren Heimatländern gibt es oft keinen Mittelstand» Worauf muss man achten, wenn man Asylbewerber möglichst gut integrieren möchte in eine Gemeinde in der Grösse unserer Dorf-Blitz-Gemeinden? Integrieren müssen wir uns alle im täglichen Leben. Bei uns läuft das sehr oft über Vereine, über die Arbeit und die Kollegen, die wir dort kennenlernen. Kontakte zu anderen Personen sind für uns Menschen essentiell. Einerseits ist die Sprache und die Verständigung ein absoluter Schlüssel, andererseits auch die Offenheit der Leute. Vielleicht würde es helfen, sich zu überlegen, was uns selber helfen würde. Den umgekehrten Gedanken einmal ernsthaft durchzuspielen. Wichtig ist auch der Respekt, den man ihnen und ihren Kulturen entgegenbringt. Gewisse Verhaltensmuster kann man nicht einfach weglegen. Aber falls man sich zum Beispiel am Ordnungsverhalten stört, könnte man als Ansatz mit ihnen durch die Gemeinde spazieren. Dabei erklärt man anschaulich, wie es bei uns gehandhabt wird und dass man es auch schätzen würde, dass sie sich da Mühe geben rund um ihre Wohnungen. Wo könnte das Asylwesen noch helfen? Indem die Entscheidung für ein Verbleiben in der Schweiz oder eine Rückweisung des Asylantrages beschleunigt wird. Dass jemand nach vielen Jahren in der Schweiz wieder zurückgeschafft wird, ist einfach unmenschlich. Damit schürt man die Unzufriedenheit und ein Aufenthalt auf Zeit ohne die Gewissheit, bleiben zu können, hilft nicht bei der Integration. Diese Asylbewerber können sich geistig nicht einrichten und ein Zuhause schaffen. ◾


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Aus Behörde und Verwaltung

Flugzeugabsturzstelle Hintermoos Ergänzung der kommunalen Objektliste Gemäss kantonalem Planungsund Baugesetz ist der Gemeinderat für die Schutzmassnahmen von kommunal bedeutenden Schutzobjekten sowie für den Erlass einer Schutzverordnung zuständig. Seit längerem ist das Gebiet der Crossair-Flugzeugabsturzstelle 2001 zur Neuaufnahme in Diskussion. Im Rahmen der Wiederherstellung nach dem Absturz wurde das Gebiet zu einer Gedenkstätte und zu einem Nass-Standort aufgewertet. Auf Antrag der Fachkommission Landwirtschaft + Naturschutz beschliesst der Gemeinderat die Aufnahme der Flugzeugabsturzstelle im Ahorn-Eschenwald Hintermoos in die Objektliste des kommunalen Reglements über die Naturschutzobjekte. Die jährlichen Bewirtschaftungsmassnahmen werden dem Forstrevier Hardwald übertragen.

Jahresrechnung 2014 Die Jahresrechnung 2014 der Politischen Gemeinde Bassersdorf weist einen Aufwandüberschuss von 2,39 Millionen Franken aus. Die Ver-

schlechterung gegenüber dem Budget über 1,3 Millionen Franken resultiert hauptsächlich aus tieferen Steuereinnahmen. Bei einem Aufwand von 62,22 und einem Ertrag von 59,82 Millionen Franken schliesst die Jahresrechnung mit einem Aufwandüberschuss von 2,39 Millionen Franken ab. Budgetiert wurde ein Aufwandüberschuss von 1,08 Millionen Franken. Bei einem Aufwandüberschuss von 2,39 Millionen Franken, Abschreibungen von 4,73 Millionen Franken und der Einlagen in die Spezialfinanzierungsfonds von 409 000 Franken wurde ein Cashflow von 2,74 Millionen Franken erzielt.

Weniger Aufwand Gegenüber dem Budget fiel der Aufwand um 0,6 Millionen Franken tiefer aus. Nicht realisierte Investitionen im Verwaltungsvermögen führen zu 0,98 Millionen tieferen Abschreibungen. Aufgrund von Stellenvakanzen fällt der Personalaufwand um rund 450 000 Franken geringer aus. Dem gegenüber stehen Mehrkosten beim Sachaufwand sowie höhere Ausgaben bei den Betriebs- und Defizitbeiträgen wie beispielsweise Beiträge für Kleinkinderbetreuung und Beiträge an Institutionen im Bereich Jugend.

Weniger Ertrag Die Erträge verringerten sich gegenüber dem Budget um 1,9 Millionen Franken. Wichtigster Grund dafür sind 0,94 Millionen Franken tiefere Steuererträge. Des Weiteren reduzierten sich der Gebührenertrag für Baubewilligungen um 209 000 Franken und die Alimentenrückerstattungen um 152 000 Franken.

Investitionsrechnung und Bilanz Von den budgetierten Investitionsausgaben von 10,7 Millionen Franken wurden 5,84 Millionen Franken und somit rund 54,6 Prozent realisiert. Die tieferen Ausgaben im Vergleich zum Budget entstanden hauptsächlich durch die Zentrumsüberbauung (1,6 Millionen Franken), da im Jahr 2014 weniger Investitionen anfielen als bei der Budgetierung angenommen. Durch den Verzicht auf die Planung der bxa-Erweiterung (300 000 Franken), durch verringerte Aufwendungen bei Werterhaltungsprojekten (1,7 Millionen Franken) und durch tiefere Investitionsbeiträge an den Zweckverband Ara Eich (0,51 Millionen Franken) sind weitere Minderausgaben entstanden. Nach Verbuchung des Rechnungsergebnisses reduziert sich das Eigenkapital von 49,37 auf 46,98 Millionen Franken. Das Nettovermögen weist Ende

Jahr 12,64 Millionen Franken (Vorjahr 15,73 Millionen Franken) aus.

Einbürgerungen In das Bürgerrecht der Gemeinde Bassersdorf wurden aufgenommen: • Arsani Anita, geb. 31.10.1994, Staatsangehörige von Mazedonien, wohnhaft Holzacherweg 6, Bassersdorf; • Bragatto Omar, geb. 13.2.1979, Staatsangehöriger von Italien und Bragatto-Hess Nadja, geb. 15.7.1981, deutsche Staatsangehörige, wohnhaft Im Steinacher 26, Bassersdorf; • Buhurcu Fatih, geb. 10.5.1979, türkischer Staatsangehöriger, und Söhne Kemal Jiyan, geb. 17.2.2008 sowie Aras, geb. 2.8.2011, wohnhaft Hinteracherweg 13, Bassersdorf; • Levinta Stettler Carmelia, geb. 11.6.1974, Staatsangehörige von Rumänien, wohnhaft Breitistrasse 69d, Bassersdorf; • Sumanit Thared, geb. 23.2.1969, Staatsangehöriger von Thailand, wohnhaft Im Waldacher 56, Bassersdorf. Die Einbürgerungen erfolgen unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung. Gemeinderat Bassersdorf

Was ist im Todesfall zu tun?

Wo Leseratten Neues erfahren

Im Rahmen der Kampagne «Hochaltrigkeit – alles hat seine Zeit» findet am

Am Dienstag, 5. Mai, 20 Uhr, stellt Buchhändlerin Daniela Binder aus Winterthur in der Bibliothek Frühjahrsneuheiten vor. Viel Neues gibt es dabei auch diesen Frühling wieder zu entdecken.

Dienstag, 5. Mai 2015, um 14.30 bis 16 Uhr im Franziskuszentrum Bassersdorf eine Informationsveranstaltung statt. Das Bestattungsamt Bassersdorf-Nürensdorf informiert unter Mitwirkung der Landeskirchen über die amtlichen Abläufe sowie die Dienstleistungen für Hinterbliebene und stellt den neuen Leitfaden für die Angehörigen vor. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, Anmeldungen sind nicht erforderlich. friedhofzweckverband bassersdorf-nürensdorf

Seit Mitte März erscheinen Neuheiten auf dem Büchermarkt, so wie Krokusse aus dem Boden schiessen. Die Büchertische in den Buchhandlungen sind voll mit tollem Lesestoff und verlocken zum Innehalten, Schmökern und Kaufen. Daniela Binder hat aus dem grossen Angebot eine Auswahl getroffen und wird die Bücher in der Bibliothek vorstellen. Nach der Veranstaltung besteht während eines Apéros die Möglichkeit, in den vorgestellten Büchern zu schmökern und nach Lust und Laune auch gleich das eine oder andere Exemplar auszuleihen. Anmeldung erwünscht (bibliothek@bassersdorf.ch). Eintritt: 10 Franken. Bibliothek Bassersdorf


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Aus Behörde und Verwaltung

Bassersdorf 2030 – Der Gemeinderat hat die Arbeiten aufgenommen

Was Einwohner an ihrem Wohnort schätzen

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Wir gratulieren zum 98. Geburtstag am 30. Mai Margarete Frei-Schiesser Hubstrasse 40

zum 85. Geburtstag am 29. Mai Imre Vadas Auenring 27

zum 80. Geburtstag am 6. Mai Barbara Tobler-Scherb Hubring 48 am 19. Mai Marlene Schoenbeck-Stocker Altersheim Breiti am 19. Mai Lydia Sala-Molteni Gerlisbergstrasse 24 am 19. Mai Wilhelm Kägi Geisslooweg 29 am 21. Mai Christian Caviezel Bodenacherring 33 am 22. Mai Marcellina Frei-Gollini Innere Auenstrasse 18 am 24. Mai Agnes Stapel-Bäuml Spranglenstrasse 34

Anfang Jahr hat der Gemeinderat die Erarbeitung der Entwicklungsstrategie Bassersdorf 2030 an die Hand genommen. An seiner Klausur im März hat sich der Gesamtgemeinderat intensiv mit der künftigen räumlichen Entwicklung von Bassersdorf beschäftigt. Parallel dazu wurden Bassersdorferinnen und Bassersdorfer in Interviews befragt, was sie an ihrem Wohnort schätzen und wo möglicherweise noch Handlungsbedarf besteht. Mit der Erarbeitung der Entwicklungsstrategie Bassersdorf 2030 will der Gemeinderat aufzeigen, in welche Richtung sich Bassersdorf künftig entwickeln soll – dies auch mit Blick auf die anstehende Revision der Bauund Zonenordnung (Dorf-Blitz vom Februar). In einem ersten Schritt wurden die heutigen Stärken und Schwächen von Bassersdorf analysiert.

«Man kennt sich und kümmert sich umeinander» In 18 Interviews wurden Einwohnerinnen und Einwohner zu Themen wie Wohnen, Arbeiten und Identität in Bassersdorf befragt. Die Antworten zeigen, dass der Wohnstandort Bassersdorf mit seiner zentralen Lage, seinem guten Versorgungsangebot und den nahen Grünräumen geschätzt wird: «Es gibt alles, was man zum Leben braucht», lautet die Aussage einer befragten Person. Mit dem starken Wachstum der letzten Jahre hat Bassersdorf die Grösse einer Stadt erreicht. Trotzdem sprechen die meisten Interview-Partner vom Dorf und vom Dorfleben, das man sehr schätzt: «Man kennt sich und kümmert sich umeinander.» Die Entwicklung vom Dorf zur Stadt wird zum Teil kritisch hinterfragt. Als Herausforderung sieht ein Grossteil die künftige Entwicklung von Bassersdorf als Wirtschaftsstandort: «Mehr Arbeitsplätze wären schon gut, aber welche Firmen kommen denn nach Bassersdorf?», fasste eine Person die Haltung zusammen. Auch auf diese Frage sollen mit der Entwicklungsstrategie Bassersdorf 2030 Antworten gefunden werden.

Aussagen aus den geführten Interviews: die Grösse der Worte widerspiegelt die Anzahl Nennungen. (zvg)

Kenntnis von Qualitäten und Defiziten Auf Basis dieser Interviews und weiterer Analysen hat sich der Gemeinderat an seiner Klausur mit den heutigen Stärken und Schwächen in den Themenbereichen Wohnstandort, Wirtschaftsstandort, Gesellschaft/ Identität sowie Landschaft/Landwirtschaft beschäftigt. Dabei wurden beispielsweise Räume oder Plätze mit besonderer Qualität und Bedeutung für die Naherholung identifiziert. Ebenso wurden diejenigen Räume bezeichnet, in denen Defizite bezüglich Lärmsituation oder Gestaltung bestehen. Die Kenntnis der heutigen Qualitäten und Defizite ist wichtig für die künftige Entwicklung. So sind zum Beispiel grosse Veränderungen in einem sehr beliebten und hochwertigen Wohnquartier nicht erwünscht, während an einem anderen Ort eine qualitative Verdichtung zu einer Aufwertung des Gebiets führen kann. Auch das Thema Verkehr brennt Bassersdorferinnen und Bassersdorfern unter den Nägeln. Mit der Entwicklungsstrategie Bassersdorf 2030 soll aufgezeigt werden, welches die Handlungsspielräume sind und wie diese genutzt werden können.

lokalen Gewerbe treten. Im Juni und September finden je ein Anlass zur Mitarbeit für die Entwicklungsstrategie Bassersdorf 2030 statt, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Am Montag, 29. Juni 2015 um 18.30 Uhr findet die erste Planungswerkstatt statt. In Arbeitsgruppen werden anschliessend einzelne Themen vertieft und an einer zweiten Planungswerkstatt (24. September 2015) vorgestellt, bevor der Gemeinderat die Entwicklungsstrategie verabschiedet. Über weitere Termine sowie die Ergebnisse wird im Dorf-Blitz und auf der Website der Gemeinde informiert.

Anmeldungen

Dialog mit der Bevölkerung

Zur Planung dieser Anlässe nehmen wir gerne Ihre Anmeldung unter E-Mail: sabrina.bruggmann@bassersdorf.ch entgegen. Fragen zum Verfahren und den Inhalten beantwortet Ihnen Patrik Baumgartner, Abteilung Bau + Werke, Telefon 044 838 85 51 oder patrik. baumgartner@bassersdorf. ch.

Nun wird der Gemeinderat in einen Dialog mit der Bevölkerung und dem

Abteilung Bau + Werke


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Dorf-Blitz

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Aus Behörde und Verwaltung

41 Jahre im Dienste der Gemeinde

Schlüsselwechsel in der Wasserversorgung Bassersdorf Der April 2015 ist ein bedeutender Monat für die Wasserversorgung der Gemeinde Bassersdorf – nach rund 41 Jahren Tätigkeit in der Gemeinde übergibt Brunnenmeister Sepp Kälin seinen Hydrantenschlüssel im Rahmen seiner Pensionierung seinem Nachfolger Guy Vuilliomenet. Im Rückblick auf diese lange Dienstzeit möchten wir von Sepp Kälin wissen:

Schlüsselübergabe von Sepp Kälin an den neuen Brunnenmeister Guy Vuilliomenet. (zvg)

Wie sehen Sie die Entwicklung der Gemeinde in den letzten 41 Jahren? 1974 lebten in Bassersdorf rund 5500 Einwohner. Wenige Jahre zuvor durchlief die Gemeinde mit der Erschliessung des Auenrings und dem Bau von 15 Mehrfamilienhäusern sowie drei Hochhäusern einen Wachstumsschub. Neben den Strassen standen aber noch zahlreiche Miststöcke, die Bahnlinie führte mitten durchs Dorf und die drei Barrieren wurden durch die Wärterin bei der Durchfahrt der wenigen Züge geschlossen. Seither entwickelte sich die Gemeinde vom Dorf an der Strasse zu einer Kleinstadt im Grünen.

Kurz vor meinem Stellenantritt musste die Wasserversorgung Bassersdorf ihre Pumpwerke und Reservoire auf Anordnung des damaligen kantonalen Amtes für Gewässerschutz und Wasserbau (heute Awel) der Gruppenwasserversorgung Lattenbuck übergeben. Das Unverständnis in Teilen der Bevölkerung war gut spürbar, gab man damit doch einen Teil der Gemeindeautonomie auf. Aus heutiger Sicht war es der richtige Weg, konnte doch dadurch die langfristige Versorgungssicherheit gewährleistet werden.

Sie waren für die Versorgung der Bevölkerung mit Wasser von hoher Qualität und in ausreichender Menge zuständig – welche Funktionen umfasste dies? Als ausgebildeter Heizungsmonteur habe ich mich damals auf eine Ausschreibung als Kläranlagenwart beworben. Ich durfte die Unterhaltsarbeiten in der Wasserversorgung übernehmen. Dank der guten Unterstützung durch meine Vorgesetzten wuchs ich ab den frühen 1980er-Jahren in die Aufgaben des Brunnenmeisters hinein. Als Mitte der 1990er-Jahre dieser Beruf eidgenössisch anerkannt wurde, entschied ich mich als einer der Ersten in der Schweiz, den entsprechenden Lehrgang und die Berufsprüfung zu absolvieren. Welches waren die bedeutenden Schritte und Meilensteine Ihrer Tätigkeit?

Das Verteilleitungsnetz der kommunalen Wasserversorgung wies 1974 eine Länge von knapp 30 Kilometern auf, seither wuchs es auf über 41,5 Kilometer Länge. Von den Leitungen gab es zu Beginn meiner Tätigkeit Papierpläne oder kleine Handskizzen, sofern sie überhaupt eingemessen waren. Die 700 Wasserzähler waren auf Karteikarten mittels mechanischer Schreibmaschine eingetragen.

Heute sind alle Leitungen digital erfasst und die Wasserbezüge über die rund 1700 Wasserzähler werden über das Verrechnungszentrum St. Gallen (VRSG) abgerechnet. Über das Netz wurden 1974 rund 790 000 Kubikmeter Trinkwasser verteilt – heute sind es nur 100 000 Kubikmeter mehr, obwohl sich die Einwohnerzahl seither mehr als verdoppelt hat. Der Pro-Kopf-Verbrauch sank von 396 auf 214 Liter pro Tag. Der Wasserverlust konnte dank der konsequenten Netzerneuerung und akustischer Lecküberwachung von anfänglich 24 auf unter 5 Prozent gesenkt werden. Was umfasst Ihre Arbeit im Einzelnen? Mit wem arbeiten Sie zusammen? Als erstes prüfe ich am Morgen die Verbrauchzahlen vom Vortag. Diese geben wichtige Hinweise auf mögliche Leitungsdefekte, die geortet und behoben werden müssen. Dann folgt die Vorberei-

tung der anfallenden Unterhaltsarbeiten, je nach Jahreszeit sind dies Hydranten- oder Schieberkontrollen, Zählerauswechslungen und die jährliche Ablesung. Im Weiteren müssen Hausanschlüsse, Bauprovisorien und Verteilleitungssanierungen geplant und ausgeführt werden. Bei all den Arbeiten werde ich von meinem langjährigen Mitarbeiter Willy Messmer, dem Sekretariat und den beiden temporären Zählerableserinnen unterstützt. Einmal monatlich leiste ich für eine Woche rund um die Uhr Pikettdienst, um bei Störungen in der Versorgung eingreifen zu können. Wie beurteilen Sie Ihre langjährige Tätigkeit in Bassersdorf insgesamt und was erwartet Sie inskünftig? In all den Jahren ergaben sich viele Erlebnisse; schöne mit zufriedenen Kunden, aber auch herausfordernde, zum Beispiel bei einigen der über 500 Leitungsbrüchen. Aber immer hatte ich das Gefühl, den schönsten Beruf zu haben, nämlich die Einwohner von Bassersdorf mit einwandfreiem Trinkwasser zu versorgen. Nun nach über 40 Jahren ist die Zeit gekommen «meine» Wasserversorgung in neue Hände zu geben. Mit der Überzeugung, dass sie weiterhin gut betreut wird, kann ich mich nun bei guter Gesundheit und einem Rucksack voller schöner Erinnerungen in meine geliebten Berge zurückziehen. Patrik Baumgartner / Sepp Kälin Abteilung Bau + Werke

Der neue Brunnenmeister stellt sich vor Es ist eines der Gesetze der Natur, dass man alles rein halten muss. Besonders das Wasser. Das Wasser rein zu halten ist eines der ersten Gesetze des Lebens. Wer Wasser zerstört, zerstört Leben. Ganz im Sinne dieser alten indianischen Weisheit freue ich mich, mich als neuer Brunnenmeister in Bassersdorf vorstellen zu dürfen: Mein Name ist Guy Vuilliomenet und ich lebe als dreifacher Familienvater in Dübendorf. In meiner bisherigen

Arbeitslaufbahn bin ich dem Wasser immer treu geblieben und habe die Ausbildungen zum Brunnenmeister und Rohrnetzmonteur mit Eidgenössischem Fachausweis absolviert. Meine freien Stunden – wen wundert’s – verbringen die Kinder und ich wiederum gerne und häufig am und im Wasser am Greifensee. Als Nachfolger von Sepp Kälin freue ich mich, Ihnen das wohl kostbarste Lebensgut weiterhin in hygienisch einwandfreier Qualität liefern zu können. Guy Vuilliomenet

Guy Vuilliomenet: Der neue Brunnenmeister stellt sich vor. (zvg)


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Aus Behörde und Verwaltung

Rubrik 65plus Bedürfnisse und Erwartungen von Seniorinnen und Senioren Im Dezember 2014 hat der TagesAnzeiger eine Umfrage in der Stadt Zürich lanciert, um herauszufinden, welche Bedürfnisse die älteren Einwohner der Stadt Zürich haben. Die Resultate dieser Umfrage waren insofern interessant, als einige Anliegen spezifisch für die Stadt waren, andere hingegen durchaus auch auf unsere Gemeinde zutreffen. Senioren und Seniorinnen wünschen sich zum Beispiel mehr Sitzgelegenheiten in der Öffentlichkeit, weniger Fahrräder auf den Trottoirs und öffentliche WCs. Wenn man sich in Bassersdorf umhört, kommen noch

einige Besonderheiten hinzu: Die Kopfsteinpflaster sind für Senioren mit Rollator ein grosses Hindernis, Fussgängerstreifen wünscht man sich teilweise an anderen Stellen und gewisse Bushaltestellen sollten eine Bedachung haben. Diese Anliegen haben viel mit dem Anspruch von älteren Menschen an die Sicherheit zu tun. Mit der Einweihung des neuen Zentrumsplatzes werden einige der Anliegen befriedigt. Massnahmen betreffend Kopfsteinpflaster, Fussgängerstreifen und Buswartehäuschen hingegen erfordern einen ausgewiesenen Bedarf und eine

Aktion von Behörden, Polizei und Verwaltung. Die Arbeitsgruppe «Sicherheit im öffentlichen Raum» nimmt sich derzeit einigen dieser Themen an. Weitere Anliegen von Senioren wie beispielsweise Gelegenheiten, sich spontan zu treffen, Aktivitäten für rüstige Senioren und kulturelle Angebote sind bereits gut abgedeckt. Die Angebote sind jeweils im Dorf-Blitz im Veranstaltungskalender und auf der Webseite der Gemeinde publiziert.

Hansruedi Egli Redaktionsteam Rubrik 65plus

Baumfällung aus Sicherheitsgründen Der Spitzahorn im Garten des Gemeindehauses A wird in der ersten Hälfte Mai 2015 gefällt werden müssen. Vor zwei Jahren fand eine letzte Baumsanierung mit Rückschnitten statt. Aufgrund der angetroffenen Schäden wurde eine regelmässige Beurteilung des Zustandes vereinbart. Der letzte Winter hat den Baum weiter geschädigt, seine Fällung wurde nun aus Sicherheitsgründen (untenliegende Gehwege und Fussgängerstreifen, Fahrbahn) beschlossen. Im Herbst 2015 wird an gleicher Stelle ein neuer Baum gepflanzt werden. Abteilung Bau + Werke

Für eine reichhaltige Pflanzen- und Tierwelt mit einer vielfältigen Amphibienfauna

Baggereinsatz im ehemaligen Kiesgrubenbiotop Gubel Das ehemalige Kiesgrubengebiet Gubel erfuhr in den 1950er- bis 1990er-Jahren während des Kiesabbaus und der anschliessenden Wiederauffüllung der Grube andauernde Eingriffe und Veränderungen. Dabei konnten sich viele seltene und bedrohte Tier- und Pflanzenarten sowie eine grosse und vielfältige Amphibienpopulation ansiedeln. Als eines der zehn bedeutendsten Amphibienbiotope im Kanton Zürich wurde das Gebiet unter Schutz gestellt und ins Inventar der Amphibienlaichgebiete von nationaler Bedeutung aufgenommen. Nach Einstellung der Arbeiten auf dem Kiesgrubenareal kam es trotz verschiedener Pflegemassnahmen zu einem Rückgang der Amphibien- und Pionierartenvielfalt. Zudem breiteten sich invasive Neophyten wie die Goldrute und die Geissraute aus und konnten wegen der für die Pflege ungünstigen Topographie des Gebietes nur schwer bekämpft werden. Aus diesem Grund beschloss die Fachstelle Naturschutz des Kantons Zürich mit verschiedenen Eingriffen die Dynamik einer Kiesgrube wiederher-

zustellen, so dass insbesondere die Amphibien und andere Pionierarten wieder einen idealen Lebensraum vorfinden.

Exkursion ins Naturschutzgebiet Die Fachkommission Landwirtschaft + Naturschutz der Gemeinde Bassersdorf möchte anlässlich ihrer traditionellen jährlichen Exkursion der Bevölkerung vor Ort zeigen, welche

Massnahmen im Gubel geplant sind und welche Ziele dabei verfolgt werden. An drei Posten werden Fachpersonen das Gesamt-Projekt vorstellen und zu den Themen Amphibien und weitere Pionierarten sowie zu artenreichen Magerwiesen, seltenen Pflanzenarten und invasiven Neophyten im Naturschutzgebiet informieren. Die Exkursion beginnt am 4. Juni 2015 um 19 Uhr beim Landwirt-

schaftsbetrieb Brunner KA-GE an der Zürichstrasse 70 in Bassersdorf und dauert rund 90 Minuten. Anschliessend offeriert die Gemeinde einen Apéro mit Imbiss. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht notwendig. Weitere Informationen sind bei Beatrice Tschirky unter Telefon 079 763 80 44 oder per Mail b.tschirky@gmx.ch erhältlich. Fachkommission Landwirtschaft + Naturschutz

Zahlreiche Eingriffe sollen das kantonale Naturschutzgebiet Gubel beleben. (zvg)


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RPK, Kirchenpflege und Friedensrichter

Ersatzwahlen und zweiter Wahlgang Ein Jahr nach den Gesamterneuerungswahlen der Gemeindebehörden kommt es in Bassersdorf bereits zu zwei Ersatzwahlen. In der Rechnungsprüfungskommission (RPK) und in der reformierten Kirchenpflege muss je ein Sitz neu besetzt werden. Für das Amt des Friedensrichters ist ausserdem ein zweiter Wahlgang nötig.

Wahl an der Urne zu einer Kampfwahl kommen. Zur Verfügung stellen sich für den Rest der Amtsdauer 2014-2018: Ömer Dursun (SP), François Fardel (parteilos), Andrej Hladik (parteilos) und Dieter Scheuermeier (Ortsparteipräsident der SVP).

von Reto Hoffmann

Auch bei der reformierten Kirchenpflege muss ein Mitglied neu bestimmt werden. Dies als Ersatz für die zurücktretende Simone Disch. Laut Auskunft von Kirchenpflegepräsidentin Vreni Hofmann konnte jedoch bis heute noch keine geeignete Kandidatin oder Kandidat für den freien Sitz gefunden werden. Man wolle sich Zeit lassen, diese Person

In der RPK wird die Ersatzwahl nötig, weil das bisherige RPK-Mitglied Daniel Tretheway (SVP) aus der Gemeinde weggezogen ist und auf Ende Februar seinen Rücktritt gegeben hat. Für den freigewordenen Sitz haben sich vier Kandidaten beworben. Demnach wird es am 14. Juni bei der

Nur OnlineAnmeldung Auch dieses Jahr findet das traditionelle Dorf- und Schülerturnier des FC Bassersdorf wieder auf der Sport- und Freizeitanlage bxa statt, vom Freitag, 3. Juli bis Sonntag, 5. Juli. Der Anmeldeschluss für die Teilnahme ist der 18. Mai, die Anmeldungen können nur noch online erfolgen unter www.fcbassersdorf.ch. Vom 25. bis 31. Mai werden die Gruppeneinteilungen auf der Homepage des FC Bassersdorf publiziert. Angemeldete Mannschaften sollten deshalb sofort überprüfen, ob ihr gemeldetes Team aufgeführt ist. Der Club meldet, dass es immer wieder vorkomme, dass Anmeldungen aufgrund technischer Probleme nicht korrekt übermittelt werden. Nach dem 31. Mai sind keine Nachmeldungen mehr möglich. Das Turnierreglement kann ausserdem direkt im Anmeldebereich heruntergeladen werden. Spielpläne werden auch dieses Jahr nicht per Post versandt. Diese können ab 15. Juni ebenfalls auf der Homepage eingesehen werden. (ar)

Noch kein Ersatz bei Kirchenpflege

www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch

sorgfältig auszuwählen. Somit wäre eine allfällige Urnenwahl erst im Herbst möglich. Angestrebt sei jedoch eine «stille Wahl», so Vreni Hofmann.

Zweiter Wahlgang Friedensrichter Am 14. Juni kommt es ausserdem zu einem zweiten Wahlgang des Friedensrichters für die Amtsdauer 20152021, da keiner der Kandidaten an der Urnenwahl vom 8. März das absolute Mehr erreichte. In der Zwischenzeit hat der dritte Kandidat seine Bewerbung zurückgezogen. Demnach stellen sich der bisherige Hansruedi Seiler und der parteilose Daniel Scheitlin ein zweites Mal zur Wahl. ◾

Dorf-BLITZ Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

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Zwölftes Sechseläuten mit einer neuen Zunft

Verlorener Kopf explodierte nach 20,49 Minuten Wenn es nach dem Böögg des 12. Bassersdorfer Sechseläuten geht, wird es ein miserabler Sommer. Nach 20 Minuten und 49 Sekunden explodierte der Kopf der Ökostrom-Dame, zehn Sekunden nach dem grossen «Chlapf» der Zürcher Ausgabe. Die Dame auf dem Scheiterhaufen ähnelte Helvetia, nur war das Schutzschild aus einem Solarpanel und anstelle der Lanze in der rechten Hand drehte sich ein Windrädchen. Chrigel Weiss, Zeremonienmeister des Vereins Bassersdorfer Zünfte, stellte die Böögg-Dame als die Schweizer Energieministerin vor. Besonders erwähnenswert ist, dass sich eine neue Zunft, die «Zunft zum alten Bach», um Punkt sechs Uhr mit den anderen zwölf Formationen auf den Rundgang um die Ökodame auf dem Scheiterhaufen begab.

Der angezündete Holzstoss begann rasch lichterloh zu brennen. Ab und zu explodierten Kracher, aber es fehlte der ultimative «Chlapf». Die brennende Dame verlor ihren Kopf – was natürlich Anlass zu einigen Kommentaren unter den rund 1000 Schaulustigen und den Zöiftern führte. Es wurde sogar gerätselt, ob die Böögg-Konstrukteure gar den lautesten Feuerwerkskörper vergessen hätten. Endlich: Nach 20,49 Minuten explodierte der Kopf dann aber doch noch. Nur zehn Sekunden früher war der Kopf des Zürcher Bööggs zerrissen worden. Im Vorjahr war der Bassersdorfer Böögg früher explodiert, bekanntlich war der Sommer danach aber seines Namens nicht würdig. Text und Bilder: Mano Reichling


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Jugend-Hallenwinterwettkampf in der Nürensdorfer Turnhalle Hatzenbühl

Hüpfen, Stossen und Laufen Zum sechsten Mal war der Turnverein Bassersdorf (TVB) Gastgeber der alljährlich stattfindenden Jugend-Hallenwinterwettkämpfe der Region Ost des Zürcher Turnverbandes. 488 Mädchen und Knaben massen sich Ende März in verschiedenen Disziplinen; die Bassersdorfer Turnerinnen waren ganz vorne mit dabei. von Reto Hoffmann Der jährlich stattfindende Jugend-Hallenwinterwettkampf bildet den Abschluss riegeninterner Ausscheidungen, welche in den Vereinen der Region GLZ (Glatt-Limmattal und Stadt Zürich) des Zürcher Turnverbandes während der Wintermonate durchgeführt werden. Die stärksten Knaben und Mädchen jeder Kategorie qualifizieren sich für diesen finalen Wettkampf. Im Turnverein Bassersdorf wurden diese Vorausscheidungen im Dezember ausgetragen, wie von OK-Präsidentin Corinne Anderegg zu

erfahren war. 27 jugendliche Turnerinnen und Turner aus Bassersdorf hatten sich dafür qualifiziert. Aus Nürensdorf traten 20 Kinder und Jugendliche gegen ihre Turnerkollegen aus den 26 teilnehmenden Riegen der Region GLZ an.

Ehrgeiz und Spass Die Nürensdorfer Turnhalle Hatzenbühl glich an diesem letzten Samstag im März einem wahren Bienenhaus.

Mit strengem Zeitplan zirkulierten die verschiedenen Gruppen von Posten zu Posten. Ausgetragen wurden sechs Disziplinen, bei denen die Erstbis Neuntklässler unter anderem Schnelligkeit, Ausdauer und Geschicklichkeit unter Beweis stellen mussten. Dabei standen Hindernislauf, Pendellauf, Kastenweitsprung, Ball-Wandprellen, Medizinballstossen und Springseilen auf dem Programm. Es war beeindruckend zu sehen, wie die Kinder und Jugendlichen mit sportlichem Ehrgeiz und Spass diese Aufgaben anpackten –lautstark angefeuert von ihren Turnerkameraden und Zuschauern.

Gastrecht in Nürensdorf Der TVB war bereits zum sechsten Mal Gastgeber dieses Anlasses. In Ermangelung einer geeigneten Halle in Bassersdorf fand die Durchführung bisher jedes Mal im Nürensdorfer «Hatzi» statt. Doch dass man durch die Grösse des Anlasses über den Wech-

Bildergalerie unter www.dorfblitz.ch sel auf eine grössere Sportanlage nachdenken müsste, zeigte sich vor allem um die Mittagszeit, als sich die Schlange vor dem Verpflegungsstand bis in den Eingang zog und ein geordnetes Durchkommen der neu ankommenden Wettkampfteilnehmenden im Innern kaum mehr möglich war.

Bassersdorfer ganz vorne Vor allem aus sportlicher Sicht konnten die Bassersdorfer jedoch eine positive Bilanz ziehen. Beim Riegenwettkampf schafften es die Mädchen gar zuoberst aufs Podest. Das freute natürlich auch OK-Präsidentin Anderegg: «Die intensive Trainingsphase und das Hoffen haben ein freudiges Ende genommen! Endlich darf der hart umkämpfte Pokal in Bassersdorf bleiben! Wir sind mächtig stolz auf unsere Mädels». Auch in der Einzelwertung gab es einige vordere Plätze. So erreichte Vanessa Schmid bei den Mädchen des Jahrgangs 2001/02 den ersten Platz. ◾


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Bassersdorfer treten gegen Klotener an

Dorfrundgänge sollen zur Bewegung animieren Zum zweiten Mal findet in der ersten Maiwoche das Gemeindeduell Bassersdorf gegen Kloten im Rahmen des nationalen Programmes für mehr Bewegung und gesunde Ernährung «schweiz.bewegt» statt. Die Organisatoren haben ein vielfältiges Programm zusammengestellt, das allen Altersklassen genug Möglichkeiten eröffnet, sich freiwillig zu bewegen. von Susanne Gutknecht Roland Wittmann ist als Veranstalter des Gemeindeduells zufrieden mit dem erarbeiteten Bewegungsprogramm für die Bassersdorfer. «Es ist ein vielfältiges und spannendes Programm, an dem wir gefeilt haben», sagt Wittmann, Geschäftsführer der Sportanlage bxa, der im Auftrag der Gemeinde diese Duellwoche organisiert. Ziel ist es, möglichst viele Bewegungsminuten für die eigene Gemeinde zu sammeln, die sich in einem freundschaftlichen Wettstreit

mit einer anderen Gemeinde misst. Wittmann findet diese Variante einer Bewegungswoche eine gute Idee: «Wir haben gemerkt, dass ein wettkampfmässiges Bewegen die Leute offensichtlich mehr motiviert, als eine reine Aufforderung, sich bewusst mehr zu bewegen.» Die Bassersdorfer Vereine beteiligen sich ebenfalls in dieser Woche und führen einige Trainings öffentlich durch oder organisieren Spezielles wie zum Beispiel das Fakoba mit einer Velotour. Wittmann dazu: «Die Vereine übernehmen eine wichtige Rolle. Allerdings wollen wir eben bewusst auch Nicht-Vereinsmitglieder ansprechen und sie zur Bewegung animieren. Die anderen tun dies ja bereits.» Neben Tennis für Senioren, Bewegungslandschaften für Kinder, Schwimmen im Hallenbad und etlichen Gymnastik- und Turnvarianten stehen auch neue Aktivitäten auf dem Programm, mit denen die Bassersdorfer Bewegungszeit sammeln können,

um am 9. Mai als Sieger aus dem Duell hervorzugehen. Das detaillierte Programm ist unter www.coopgemeindeduell.ch publiziert.

Kritikpunkte eliminiert Die Verantwortlichen legen dieses Jahr einen Schwerpunkt auf die Dorfrundgänge und das Zentrum von Bassersdorf. «Ein Kritikpunkt letztes Jahr war, dass die Leute gerne direkt vom Dorf aus starten und nicht zuerst in die bxa-Sportanlage kommen wollen», erklärt Wittmann. Mit den bereits vorhandenen und ausgeschilderten Dorfrundgängen will die Gemeinde diesem Wunsch Rechnung tragen und zugleich auch die Rundgänge besser bekannt machen. Somit ist für ambitioniertere Sportler die Halbmarathonstrecke der Gemeindegrenze entlang offen, während die Rundgänge für Spaziergänger gedacht sind, die Bassersdorf aus verschiedenen Blickwinkeln erkunden wollen.

Endspurt mit Zumba Melden kann man seine zurückgelegten Bewegungsminuten einfach per Email an rw@bxa.io unter Angabe der Anzahl Teilnehmer und der zurückgelegten Bewegungszeit, die dann dem Konto Bassersdorf zugerechnet werden. Mit einer EndspurtVeranstaltung – einem schweisstreibenden Zumba-Event auf dem Parkplatz Schmitte – will Wittmann das Duell entscheiden: «Mit dem ZumbaEvent können wir je nach Spielstand auch noch kräftig Minuten sammeln. Dort sind wir auf alle Bassersdorfer angewiesen.» Beim Wetteinsatz geht es wie letztes Jahr um die Bewegung der Behördenvertreter. Die Verlierergemeinde muss einen Unihockeymatch samt Apéro riche für die Gemeinde- und Verwaltungsvertreter organisieren. Aber bis dahin lautet das Motto vom 1. bis 9. Mai: Jede Person und jede ◾ Minute zählt.

«Old Kitchen Rockers» geben ein Konzert in der Region

«In erster Linie wollen wir Spass haben» Knackiger Rock: Die vor neun Jahren gegründete Band «Old Kitchen Rockers» spielt am 2. Mai wieder einmal in der Region. Das Konzert im Restaurant Kreuzstrasse in Baltenswil findet am Vorabend zum diesjährigen Love-Ride statt und beginnt um 20 Uhr. von Mano Reichling «Old Kitchen Rockers» ist ein nicht alltäglicher Name für eine Band. Wie dieser entstanden ist, erklärt der in Bassersdorf wohnhafte Bandleader «Mac» Markus Eichholzer wie folgt: «Ich hatte einen Traum, in dem ich neben anderem ein Schlagzeug sah, auf dessen Pauke der Schriftzug <Old Kitchen Rockers> geschrieben stand. Lustig dabei ist, dass sowohl ich als auch meine Bandkollegen Joe (Lead-Gitarre) und Schlagzeuger Mitsch gerne kochen. Ich habe den Traum meinen Kollegen erzählt. Die fanden die Geschichte lustig, und so tauften wir unsere Band auf

diesen Namen.» Später dazu gestossen sind die beiden Sängerinnen Mandy und Maggie und Imrich als Gitarrist. Mac Eichholzer hat mit sieben Jahren mit dem Gitarrenspiel begonnen, spielte in Schülerbands und später folgten richtige Gruppen. Mit einigen seiner früheren Kollegen spielt Eichholzer noch heute zusammen, beispielsweise im Duo mit Heinz Glanzmann unter dem Namen «Harris Music». Zum Bass kam er eher

zufällig, weil in einer der Gruppen ein Bassist wegen Militärdienst ausgefallen war. In früherer Zeit sang Mac zu den meisten Stücken, heute singt er nur noch ab und zu. Mit «Harris Music» tritt er fünf bis sechsmal im Jahr auf, mit den «Old Kitchen Rockers» rund zehn Mal.

Mitreissender Rocksound Immer am Donnerstag ist Probe angesagt. Eisern. Manchmal sei es schwer,

Die «Old Kitchen Rockers» in ihrem Bandkeller mit Bandleader Markus Eichholzer (3.v.l.) in voller Aktion. (re)

am Freitag darauf bereits um 4.15 Uhr aufzustehen, erklärt Mac. Er ist Lastwagen-Chauffeur und muss deshalb sehr früh aus den Federn. Umso mehr freut er sich auf seine Pensionierung, die er Ende dieses Jahres antreten wird. «Der Spass an unserer Musik steht bei uns immer im Vordergrund», betont Markus Eichholzer. Das rund zweistündige Repertoire umfasst in erster Linie RockOldies querbeet durch die Höhepunkte der Geschichte aller bekannten Musikgrössen. Die CD der «Old Kitchen Rockers» mit dem Titel «Cook Book one» zeugt vom guten, mitreissenden Sound der Rockformation: Rock, Hardrock und Blues der 1970er, 1980er und 1990er Jahre. Im Baltenswiler «Häxehüsli», wie das Restaurant Kreuzstrasse an der Neuen Winterthurerstrasse 15 auch genannt wird, geben die «Old Kitchen Rockers» ein nächstes Konzert. Eine Anmeldung unter Telefonnummer 044 836 31 11 ◾ ist empfohlen.


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Dorf-Blitz

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Gelungener Festakt in der Bibliothek Bassersdorf

Der Wortakrobat umringt von Büchern Das 50-Jahr-Jubiläum der Bibliothek Bassersdorf wurde mit Simon Chen, einem Sprachkünstler der Neuzeit, würdig gefeiert. Der Wortzirkus passte Anfang April gut in die Örtlichkeiten der Bibliothek und zwischen die mit Buchstaben gefüllten Bücher.

durch die Bibliotheksleiterin Suzanne Ronner-Klingler, kramte der Künstler eine Jubiläumsansprache hervor und nahm geschickt das Wort an sich, in dem er etliche lyrische Kurztexte und kleine Gedichte vortrug. Ein Einblick in die Titel zeigen bereits, was die Sprache für Bilder zu zeichnen vermag: Redewendungen des Lebens, Dialog zwischen Ex-Ehepartnern in einer Bibliothek, Zahnarzt- und Dentalgeschichten, Musik und Mädels, die Schönheitskönigin Sarah Rotblatt fährt an einer Tankstelle vor. Die Sprache sei der Realität hoch überlegen, denn was real nicht möglich sei, werde mit der Wahl der Worte und mit der Fantasie der Zuhörer plötzlich real.

von Sandra Lanz Der grosse Zulauf an Besuchern anlässlich des speziellen Jubiläumsaktes zeigte das grosse Interesse an Slam Poetry. Simon Chen, ein brillanter Unterhalter, verstand es, mit viel Witz gesellschaftskritische Texte mit dem Jonglieren von Wörtern und Buchstabenverdrehungen vorzutragen. Seine Schauspielausbildung kommt ihm beim Rezitieren zu gute.

Geistreich, schnell und pointiert jonglierte der Spoken-Word Künstler Simon Chen in der Bibliothek. (sl)

Zwischen Buchrücken

Literarische Strömung Simon Chen, mit taiwanesischen Wurzeln in Fribourg aufgewachsen und zurzeit in Zürich beheimatet, bezeichnete sich selbst als «Kindskopf auf dem Wortspielplatz». Slam Poetry sind Texte oder Gedichte, die eigens für die Bühne geschrieben werden. Diese Vorträge

(Performance-Poesie) leben aber gleichzeitig von der Inszenierung des Werkes. Simon Chen verstand es an diesem Abend meisterhaft, das Publikum mit schnellen, präzisen Wortmischungen auf einem geistig hohen Niveau zu unterhalten. Viele den Zuhörern gegenwärtige und absurde Realitäten werden

auf komödiantische Art und Weise durchleuchtet und dabei den Zuhörern gehörig um die Ohren geworfen.

Trapezakt mit Salto Parola Nach der Begrüssung und einigen Worten zur Person Simon Chens

Nach diesen sprachgewandten Einschlägen lud die Bibliotheksleiterin zur Entspannung zum Buffet und Apéro ein. Reger Austausch unter den Gästen und mit dem Wortjongleur Chen bereicherten diesen humorvollen und ebenso philosophischen Abend. ◾

Generalversammlung des Gemeinnützigen Frauenvereins

150 Jahre sind nicht genug Wie dem Monatsinterview in der Februar-Ausgabe des Dorf-Blitz zu entnehmen war, feiert der Gemeinnützige Frauenverein Bassersdorf dieses Jahr das 150-jährige Jubiläum. Das war wohl mit ein Grund, dass Präsidentin Rosa Feierabend an der GV vom 10. April über 100 Mitglieder, Gönner und Gäste begrüssen durfte. Speziell konnte sie die Zentralpräsidentin des Dachverbandes Schweizerischer Gemeinnütziger

Frauen, Priska Stalder, willkommen heissen sowie die Präsidentin des Gemeinderates, Doris Meier, und die Präsidentin der reformierten Kirchgemeinde, Verena Hofmann. Nach einem feinen Nachtessen in der bxa-Anlage eröffnete die Präsidentin die GV und führte zügig durch die Traktanden. Der Jahresbericht und die Jahresrechnung 2014 wurden einstimmig angenommen.

Zwei Vorstandsmitglieder legten ihr Amt nach langjährigem Einsatz für

den Frauenverein nieder. Es sind dies Präsidentin Rosa Feierabend nach insgesamt 16-jähriger Vorstandsarbeit sowie Maja Brunner nach 11-jähriger Tätigkeit im Ressort Altersarbeit. Zum Glück konnten zwei neue Vorstandsmitglieder gefunden werden: Claudia Rabadzijev und Denise Cavicchiolo. Inskünftig wird das Vorstandsmitglied Ulla Bosshard-Brunner dem Frauenverein (e) als Präsidentin vorstehen.

Kräftigung und zur Förderung der Beweglichkeit und der Koordination. Im dritten Teil werde dann gespielt, erzählt Gmeiner. Neben dem wöchentlichen Turnen unternehmen die Turner gemeinsam verschiedenste Tätigkeiten wie Wandern,

Skisport oder Velotouren. Weitere Auskünfte erteilt Peter Gmeiner unter Telefon 044 836 64 03 oder per Email an peter.gmeiner@bluewin.ch. Auch die Homepage www.mr-basi.ch enthält zusätzliche Informationen. (e)

Rosmarie Gilgen als Finanzverantwortliche konnte wieder ein gutes Resultat präsentieren. Allen freiwilligen Helferinnen und dem LädeliTeam ist es zu verdanken, dass der Frauenverein auch dieses Jahr wieder Beiträge in der Höhe von 58 300 Franken zu sozialen Zwecken spenden konnte.

Männerriege sucht Turner Die Männerriege Bassersdorf sucht noch Männer im Alter über 40 Jahre zur Verstärkung. Sie ist in zwei Gruppen aufgeteilt, einer Senioren- und Männerturngruppe, die jeweils am Donnerstagabend in der Turnhalle Mösli ein Fitnessprogramm absolvie-

ren. «Man braucht kein Rang- oder Spitzenturner zu sein», beteuert Präsident Peter Gmeiner. «Wir sind eine muntere Männergruppe, die sich gerne in der Gruppe bewegt und die Kameradschaft pflegt.» Nach einem Aufwärmen folgen Übungen zur


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Kirchenerweiterung gestartet Am letzten Montag im März hat die Grundsteinlegung für die mit rund sieben Millionen Franken projektierte Erweiterung der katholischen Kirche St. Franziskus stattgefunden. Infolge starker Regengüsse wurden die Ansprachen ins Innere des Gotteshauses verlegt; Kirchenpräsidentin Susanne Rotondo bezeichnete den Übergang von der langjährigen Planungsphase hin zum jetzigen Ausführungsstatus als «Abschluss und Anfang» zugleich. Die Referentin bedankte sich bei allen beteiligten Verantwortungsträgern; erhofft wird eine Fertigstellung im Rohbau per Ende Sommer. Den zahlreich erschienenen Besuchern erläuterte sie das traditionelle Bauherrenritual der Grundsteinlegung; im Anschluss

wurde die mit aktuellen Zeitungen (darunter auch ein Dorf-Blitz), Bauplänen, Zeitdokumenten und schriftlich festgehaltenen Wünschen von Kirchenmitgliedern gefüllte Metallbox im Boden der Baugrube versenkt. Nachdem Priester René Aebischer, Pfarradministrator der katholischen Kirchgemeinde Kloten – zu welcher die Bassersdorfer Fastenopferkirche gehört –, und Ute van Appeldorn (Pfarreibeauftragte der Pfarrei St. Franziskus Bassersdorf/Nürensdorf; mit grauem Foulard, Bildmitte oben rechts) die festliche Zeremonie eingeleitet und die Stätte gesegnet hatten, durften grosse und kleine Kirchenmitglieder beim Einmauern der Box persönlich (sr) Hand anlegen.

Planungsperspektiven und der Halbstundentakt bleiben bestehen

Neue S-Bahn-Linie für Bassersdorf Die zu erwartenden Fahrplanänderungen im Zürcher S-Bahn Netz greifen weit. Eine Weiterführung der S24 via Zürich-Flughafen und Bassersdorf nach Winterthur ist ab 13. Dezember 2015 geplant. Die S16 fällt entsprechend weg, die S7 bleibt. Grundsätzlich bleibt so der Halbstundentakt bestehen. von Tobias Jäger Der Lebens- und Wirtschaftsraum Zürich verändert sich und wächst rasant. Die dadurch entstehenden Engpässe im Schienen-Nah- und -Fernverkehr verlangen nach kontinuierlichen Verbesserungen und Anpassungen. Bereits während der Umsetzung der dritten Teilergänzung der Zürcher S-Bahn gingen die Planungen unvermindert weiter. Die Problemstellungen seit dem grossen Fahrplanwechsel von 2008 waren klar: Einer künftigen Nachfrage muss genauso Rechnung getragen werden wie einer Verkürzung der allgemeinen Reisezeiten. Zudem sollen mehr Direktverbindungen sowie häufigere Fahrmöglichkeiten angeboten werden. Um diesen Bedürfnissen Rechnung zu tragen, sollen vor allem bestehende und neue Synergien genutzt sowie Kosten eingespart werden.

Die vierte Teilergänzung Die neue Durchmesserlinie führt bekanntlich von Zürich Altstetten/Wiedikon via den unterirdischen Durchgangsbahnhof Löwenstrasse und den Weinbergtunnel nach Oerlikon. Sie wurde im Juni 2014 sowie im Dezember 2015 in Betrieb genommen. Die entstehenden Kapazitäten sind aber nur dann voll nutzbar, wenn auch die Zufahrtsstrecken für den Fernverkehr und die Zürcher S-Bahn ausgebaut werden. Darauf zielen der ZVV und die SBB mit dem Megaprojekt der vierten Teilergänzung der S-Bahn ab. Die Ost- und die Westschweiz werden an das europäische Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsnetz angeschlossen. Auf dem Netz der Zürcher S-Bahn bedeutet dies Ausbauten zwischen Bülach und Schaffhausen sowie zwischen Zürich und Winterthur. Schliesslich soll auch das Konzept ZEB (Zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur) eine Verbesserung der Bahninfrastruktur im Personen- und Güterverkehr bringen. Dazu sind zahlreiche Bauprojekte im Gebiet der Zürcher S-Bahn, insbesondere zwischen Zürich und Winterthur, vorgesehen (der Dorf-Blitz berichtete).

Streckenplan der neuen S-Bahnen. (zvg)

Direkte Zugverbindung Neu wird sein, dass Bassersdorf eine direkte Zugverbindung über Winterthur nach Schaffhausen oder nach Weinfelden erhält. In der Gegenrichtung wird der Fahrgast ab Dezember voraussichtlich direkt und via Flughafen, Zürich-Wiedikon, Thalwil und Horgen nach Zug geführt. Die S24 bedient bekanntlich den Bahnhof Zürich-Wipkingen und das Nadelöhr rund um den Bahnhof Hardbrücke wird so zukünftig umfahren. Die S7 fährt weiter wie bisher von Winterthur nach Rapperswil und es sind keine Ände-

rungen geplant. Die genauen Abfahrtszeiten sind zurzeit noch nicht bekannt.

Beschränktes Einsichtsrecht Die Bevölkerung hat ein beschränktes Einsichts- und Einspracherecht, was die Änderungen im Schienennetz betrifft. «Ab Ende Mai 2015 können die Fahrpläne, welche ab Dezember 2015 Gültigkeit erlangen, unter der Seite www.fahrplanentwurf.ch eingesehen und allfällige Kommentare dazu mitgeteilt werden», so die Kundendienstabteilung der SBB auf ◾ Anfrage.


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Coop Bassersdorf zieht ins Dorfzentrum um

Eröffnung der neuen Coop-Filiale am 12. Mai In knapp zwei Wochen eröffnet der Grossverteiler Coop an der Breitistrasse in Bassersdorf eine neue und moderne Verkaufsstelle. Der neue Standort ersetzt die Filiale an der Klotenerstrasse, welche am Montag, 11. Mai, die Türen schliessen wird. von Philipp Rahm Der Coop Bassersdorf zieht von der Klotenerstrasse an die rund 500 Me-

ter entfernte Breitistrasse 32. An diesem Standort steht Coop mit der neuen Filiale mehr als doppelt so viel Verkaufsfläche wie früher zur Verfügung. Auf den 1162 Quadratmetern kann der Grossverteiler den Kunden ein vielfältigeres Angebot bieten. Im neuen Supermarkt wird besonders den Frischprodukten viel Platz eingeräumt und den Kunden soll neu eine bediente Metzgerei mit vielfältigem Fleischangebot sowie frischem Fisch

zur Verfügung stehen, wie eine Medienmitteilung verrät. Zusätzlich wird der Lebensmittelbereich auch mit einem grossen Weinsortiment ergänzt. Die Filiale soll auch im Non-Food Bereich viele Neuerungen bieten. Flächen- und sortimentsmässig wurde insbesondere die Kosmetik- und Papeterieabteilung sowie das Angebot an Produkten für Babys erweitert. Neu gibt es einen Tchibo-Shop und eine Annahmestelle der umweltschonenden Textilreinigung. Die Gesamtinvestitionen der Genossenschaft belaufen sich auf 4,2 Millionen Franken. Diese Summe beinhaltet auch energieeffizientere Kühlgeräte und Beleuchtungskörper.

Eröffnungsfeier

Die Tage der Coop-Filiale an der Klotenerstrasse sind gezählt. (ph)

Die Neueröffnung wird ab dem 12. Mai während den ersten vier Verkaufstagen gefeiert und auf die Kun-

den sollen attraktive Halbpreisangebote und zehn Prozent Rabatt auf das ganze Sortiment warten. Zur Einführung der Coop Oecoplan-Textilreinigung gibt es ab dem Eröffnungstag zudem 20 Prozent Rabatt. Auch die Jüngsten dürfen sich freuen: Kinder können die neue Verkaufsstelle mit bunten Einkaufswägeli erkunden. Am Mittwoch, 13. Mai und Samstag, 16. Mai sorgt ein Zirkusprogramm für Kinderunterhaltung. Die Kleinen können sich schminken lassen, Zirkusbilder malen und Ballone modellieren lassen, zudem gibt es eine Clownshow sowie Glittertattoos. An allen vier Eröffnungstagen erhalten Kinder ein Jamadu-Geschenk. Die alte Coop Filiale an der Klotenerstrasse schliesst am 11. Mai. Der Eigentümer der Liegenschaft ist bereits in Verhandlung mit möglichen Nachfolgern. Sobald ein geeigneter Nachmieter fest steht, wird die Öffentlich◾ keit informiert werden.

Ein Köfferchen voll mit Düften mittragen

Düfte als lebenslange Erinnerungen Düfte sind mächtig

Der Frauenapéro Ende März im Kirchgemeindehaus Bassersdorf stand diesmal ganz unter dem Motto «Düfte». Yvonn Schärer ist im Alter von sieben Monaten an Netzhautkrebs erblindet. Sie erzählte über die Macht der Düfte und dass die Erinnerung an einen Duft nur sehr schwer wieder gelöscht werden kann. von Yvonne Müller Düfte lassen sich nicht in ein Album kleben oder anfassen. Und trotzdem verbinden wir Düfte mit Erinnerungen, die uns ein Leben lang begleiten. Yvonn Scherrer studierte Theologie und Journalismus und arbeitet heute beim Schweizer Radio SRF1. Zusätzlich ist sie Autorin und hat eine Ausbildung als Aromatherapeutin absolviert. Das Besondere an Scherrer ist, dass sie im Alter von sieben Monaten bereits an Netzhautkrebs erblindet

Mit ihrer offenen und spontanen Art fesselte Yvonn Scherrer das Publikum. (ym)

ist. Mit ihrer sympathischen spontanen Art und dem urchigen Berndeutsch gewann sie vom ersten Moment an die Aufmerksamkeit der zahlreichen Besucherinnen des Frauenapéros.

«Jeder kann lernen, Düfte besser wahrzunehmen und zuzuordnen. Wenn wir das nicht bewusst machen, dann geschieht es unbewusst», erklärte Scherrer. «Düfte erwarten nichts und sind willkürlich. Düfte können betören und sind mächtig, sie öffnen Türen zu Erinnerungen, ohne uns vorher darauf vorzubereiten. Düfte können sowohl ein Geschenk oder auch eine Last sein. Nicht alle Düfte erfreuen uns», so Scherrer. «Das böhmische Volk zum Beispiel isst schon zum Frühstück getrockneten Fisch, was für unser Näschen kaum vorstellbar ist», erzählte sie lachend. Düfte verbinden uns mit Erinnerungen an Orte, Gegebenheiten und mit Gefühlen. «Wir tragen alle ein Köfferchen voll Erinnerungen an Düften mit auf unserem Lebensweg. Erinnerungen an Düfte lassen sich sehr schwer

löschen. Sofort sind sie vorhanden, wenn ein gewisser Duft in unsere Nase steigt. Auch entscheiden wir spontan mit einem Schnaufer, ob uns eine Person sympathisch ist oder nicht. Düfte sind gedankenlos und unparteiisch. Die Nase lässt sich schlecht umstimmen. Spontan verknüpfen wir einen Duft mit Orten und mit Gefühlen», erzählte Scherrer aus ihrem Erfahrungsschatz. Mit viel Witz erzählte die blinde Autorin ihre Erlebnisse mit den zahlreichen Düften und entführte das Publikum in diese geheimnisvolle Welt. «Wenn ich neben einer Pflanze stehe, ihren Duft einatme und sie auch noch berühren kann, dann hilft mir diese Erinnerung sehr bei meiner Arbeit als Aromatherapeutin», erzählte Yvonn Scherrer. Deshalb reise sie gerne in ferne Länder, um die Düfte direkt von den Bäumen, Sträuchern oder Blättern zu erfassen. ◾


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Lienis Kafi und Annina’s Frisurästop eröffneten am Dorfplatz

Frisieren und «Käfele» unter einem Dach Seit dem 9. April ist Bassersdorf um ein Café und einen Coiffeursalon reicher. Denn an diesem Tag öffnete im Pavillon auf dem neuen Dorfplatz das Lienis Kafi und der Annina’s Frisurästop erstmals ihre Türen. Damit wurde dem kalten Betonkubus definitiv Leben eingehaucht. von Reto Hoffmann Für Renate Lienhart vom gleichnamigen Bassersdorfer Transportunternehmen und ihre Tochter Annina ging damit ein Traum in Erfüllung. Vor knapp einem Jahr haben die beiden von der Gemeinde, der Besitzerin des Pavillons am Dorfplatz, den Zuschlag erhalten, ihr Laden- und Gastrokonzept realisieren zu können. Sie erfüllten die Vorgaben nach Ansicht der Verantwortlichen am Besten, wonach sich dieser eingeschossige Pavillon östlich des Flachwasserbeckens

als Begegnungs- und Aufenthaltsort für Menschen aller Interessens- und Altersgruppen entwickeln und so aktiv zur Belebung des neuen Dorfplatzes beitragen soll.

Kaffee als Spezialität Entstanden ist ein modern gestaltetes Café mit rund 35 Sitzplätzen. Mit Stühlen in roter und beiger Farbe wurde dem eher kühlen Interieur ein frischer und dennoch gemütlicher Look verliehen. Kleinere und grössere Bistrotische, eine Loungeecke und ein Hochtisch bieten dabei verschiedene Sitzvarianten. Ein grosser gedeckter Aussenbereich mit Blick auf das Flachwasserbecken lädt an warmen Tagen zudem zum Verweilen ein. Vom Angebot hat sich Renate Lienhart für ein klassisches Café-Konzept entschieden. Auf der Getränkekarte

Strahlende Gesichter am Eröffnungstag: Das Team des Lienis Kafi mit Chefin Renate Lienhart (mit rotem Schal). (Bilder: Reto Hoffmann)

sind beispielsweise neun verschiedene Kaffeearten aufgeführt, welche in der Tasse oder im Kännchen bestellt werden können. «Wir wollen mit unseren Kaffees und Tees eine Geschichte erzählen», sagt die gelernte Köchin. «Mein Team hat dafür eigens Barista-Kurse besucht, um unsere Kunden noch fachmännischer bedienen zu können. Bei unseren Produkten legen wir grossen Wert auf beste Qualität», erklärt Lienhart. «Deshalb bieten wir bei den Kaffeesorten ausschliesslich Fair-TradeProdukte an und die meisten anderen Waren beziehen wir von lokalen Geschäften und Produzenten.»

Das Interieur des Lokals strahlt Moderne aber auch Gemütlichkeit aus.

Selbstgemachte Snacks

Freuen sich auf Kundschaft (v.l.): Danka Geissbühler, Annina Lienhart und Tina Colona.

Das Café bietet für den kleinen Hunger ein täglich wechselndes Angebot an selbstgemachten warmen und kalten Snacks wie Quiches, Toasts, Kanapees, Salate, Birchermüesli oder Suppen. Über Mittag können diese Speisen auch von einer Take Away-Theke gekauft werden. Im Sommer ergänzt eine grosse Glacékarte das Angebot. Zubereitet werden die Speisen vor Ort von einer gelernten Köchin mit Patissier-Zusatzausbildung. Betrieben wird das Café von drei Festangestellten und zwei Aushilfen und dies sechs Tage in der Woche von 8 Uhr bis mindestens 20 Uhr, wie Renate Lienhart betont.

Kopfmassage und heisse Tüchlein Im hinteren Teil des Pavillons hat sich Tochter Annina Lienhart mit ihrem Coiffeursalon und einer Kosmetikecke eingerichtet. Im lichtdurchfluteten Raum können die Kunden auf sieben Coiffeurstühlen bedient werden. Angeboten werden traditionelle und moderne Haarschnitte für Damen und Herren. Für den Herrn gibt’s ausserdem die klassische Nassrasur wie zu «Grossvaters Zeiten», so Annina Lienhart. Und wie hebt sich der Salon von den zahlreichen anderen Coiffeurgeschäften in der Gegend ab? «Wir wollen uns Zeit nehmen für unsere Kunden», erklärt Annina Lienhart, «und ihnen in unserem Geschäft auch einen Moment der Ruhe und Entspannung bieten. Deshalb erhält jeder Kunde auch eine Kopfmassage und ein heisses Tüchlein», verrät die gelernte Coiffeuse. Natürlich im Preis inbegriffen. In einer speziellen Kosmetikecke, betreut von der Kosmetikerin Tina Colona, kann der Kunde ausserdem ein breites Angebot an Kosmetikbehandlungen von Maniküre, Pediküre bis zum Färben von Augenbrauen oder Gelnägeln in Anspruch nehmen. Und wenn es unter der Haube mal etwas länger dauern sollte, dann ist in Mutters Café ◾ schnell «es feins Käfeli» geholt!


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Aus Behörde und Verwaltung

Vereine

Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Textinhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.

Brütten tv

brütten

jugendsportriege

KINDERTURNEN 2015/2016 BLS/AED Grundkurs oder Wie bediene ich einen Defibrillator? In der Schweiz ereignet sich jede Stunde ein Herznotfall, davon vier von fünf Fällen ausserhalb des Spitals. Allgemein reagieren die Beteiligten nicht oder zu spät. Innerhalb der kritischen Frist von drei bis fünf Minuten soll idealerweise die sofortige Wiederbelebung mit BLS (Basic Life Support) und AED (automatische externe Defibrillation) durchgeführt werden. Mit jeder verlorenen Minute aber sinkt die Chance, ohne wesentlichen Hirnschaden zu überleben um sieben bis zehn Prozent. Der Samariterverein Brütten vermittelt im neuen sechsstündigen BLSAED-Grundkurs, wie man einen Herznotfall erkennt und welche Massnahmen eingeleitet werden müssen, bis der Patient in professionelle Hände kommt. Nächster Kurs in Brütten: Samstag, 16. Mai 2015, Dauer 6 Stunden, 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr. Kurskosten Fr. 120.–. Anmeldung per Mail an rudolf.staedeli@naegelsee.ch oder direkt unter www.svwu.ch / Brütten, Kurse. (e)

Falls auch Du gerne turnst, Spass hast, lachst und zusammen mit anderen Kindern Neues ausprobieren möchtest, dann ist das Kinderturnen genau das Richtige für Dich! Nach den Sommerferien startet unser neues Turnerjahr Beginn Für Wann Dauer Ort Kosten

Dienstag, 18. August 2015 alle Kindergärtler (4- bis 7-jährig) dienstags, zwischen 15.45 bis 17.50 Uhr 60 Minuten Schulhaus Chapf, untere Turnhalle Fr. 100.– / Jahr

Anmeldungen an: Daniela Kappeler Tel. 078 825 14 24 oder 052 335 12 87 E-Mail: daniela.kappeler@gmail.com Anmeldeschluss ist der 31. Mai 2015 Es müssen alle Kinder neu angemeldet werden. Bei vielen Anmeldungen werden wir die Kinder in zwei Gruppen einteilen. Wir freuen uns auf Dich -

Daniela Kappeler und Nicole Dürsteler

Jugendsportriege TV Brütten

Gemeinderat durch Wahl von FDP-Präsident wieder vollzählig

Martin Kuhn ersetzt André Imhof An den Wahlen vom 12. April wurde Martin Kuhn mit 286 Stimmen gewählt und nimmt somit Einsitz im Brüttener Gemeinderat. Am 5. Mai erfolgt die Ressortverteilung an der ersten gemeinsamen Gemeinderatssitzung. Der neu gewählte Gemeinderat Martin Kuhn ist mit dem Resultat von 286 Stimmen zufrieden, wie er sagt. Da niemand sonst kandidierte, durfte er fast mit einer Wahl rechnen. Dass die Stimmbeteiligung tief war, sieht er im fehlenden Kreis der Kandidaten. Die anderen Brüttener Parteien fanden den kurz angesetzten Ersatzwahltermin unglücklich und auch Martin Kuhn hätte sich gerne «länger bekannt gemacht.» Obwohl er bereits als RPKMitglied tätig ist und als FDP-Präsident amtet, gebe es doch einige, die ihn nicht kennen. «Das muss ich mir sicher zu Herzen nehmen und versuchen, auch diejenigen Leute anzusprechen, die mich nicht vom politischen Alltag

Art des Politisierens etwas ändern im neuen Gremium? «Ich bin natürlich im Kollektiv eingebunden und daher auch verpflichtet, die Entscheide mitzutragen, die vielleicht nicht hundertprozentig auf meiner Linie liegen», erklärt er und fügt an: «Aber man kennt mich nicht als Duckmäuser, also wird sich an meiner Art nichts ändern.» Er kenne die Gemeinderatsmitglieder ja alle bereits seit längerer Zeit und jetzt werde der Dialog noch intensiver.

Martin Kuhn freut sich auf die Arbeit im Gemeinderat. (sg)

her kennen», nimmt sich Kuhn vor. Als Gemeinderat sei es wichtig, ein Sensorium für die verschiedensten Stimmen in der Gemeinde zu entwickeln. Am 5. Mai werden die Ressorts verteilt. Präferenzen hat Kuhn keine: «Mir lie-

gen viele Themen nahe, daher ist es für mich nicht so wichtig, welches Ressort es ist.» Kuhn ist als FDP-Präsident und RPK-Mitglied an den Gemeindeversammlungen präsent und nimmt jeweils pointiert Stellung zu den einzelnen Geschäften. Wird sich an seiner

Das Amt in der Rechnungsprüfungskommission muss er abgeben, dasjenige des Ortsparteipräsidenten will er weiterhin ausüben. «Das ist für mich aktuell kein Thema und ich sehe keine Überbeanspruchung bei der Ausübung beider Ämter», erklärt er und fügt an: «Sofern ich denn wiedergewählt werde von den Parteimitgliedern.» Er habe seit vielen Jahren verschiedene Vereinsämter gleichzeitig ausgeübt und entsprechende Erfahrungen gesammelt. Susanne Gutknecht


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Aus Behörde und Verwaltung Sanierung im Kanalisationsnetz Nachdem die erste Phase (System A) im Kanalisationsnetz der Gemeinde Brütten abgeschlossen wurde, steht im Jahr 2016 die zweite Phase der Sanierung (System B) an. In der Investitionsrechnung sind dafür 40 000 Franken vorgesehen. Der Gemeinderat hat für die Ausführungen nun die Walter Leisinger AG und die Mökah AG mit dem Gesamtbetrag von Fr. 41 254.65 beauftragt. Alle Eigen-

tümer der betroffenen Hausanschlüsse werden angeschrieben und separat informiert.

Strassensanierung und Teilersatz Wasserleitung An der Säntisstrasse stehen eine Strassensanierung und der Teilersatz der Wasserleitung an. Die Arbeiten werden diesen Sommer 2015 ausgeführt. Der Gemeinderat hat die Installateurarbeiten an die H.P. Hebeisen aus Lindau für Fr. 60 161.10 und die Tiefbauarbeiten an die Hüppi

AG aus Winterthur für Fr. 314 616.60 vergeben.

Instandstellen der Flur- und Waldstrassen Die jährliche Flur- und WaldstrassenInstandstellung wird im Laufe des Jahres 2015 ausgeführt. Der Gemeinderat lässt diese Arbeiten durch die Bussinger AG aus Hüttwilen ausführen. Der Betrag beläuft sich auf 20 000 Franken. Gemeinderat Brütten

Selbsthilfegruppe? – Selbsthilfegruppe! «Die Gruppe hilft mir zu wissen, dass ich mit meinem Problem nicht alleine bin. Auch die ständigen Selbstzweifel werden abgebaut. Das tut gut. Das Problem können wir leider ohne die Kinder nicht lösen. Und doch gibt es beim einen oder anderen hin und wieder Positives zu berichten. Das stärkt die Hoffnung und hilft, zu warten und positiv zu denken. In der Gruppe herrscht grosse Verbundenheit. Das Gegenüber hat dieselbe Geschichte, dasselbe Leid, denselben Kummer. Es entwickeln sich Freundschaften. Die Gruppe ist für mich eine Bereicherung geworden, die ich nicht missen möchte.»

So beschreibt eine Mutter ihre Erfahrung in der Selbsthilfegruppe für Eltern, deren Kinder den Kontakt mit ihnen abgebrochen haben. Eine sehr schmerzhafte Situation, verlieren die betroffenen Eltern, meist ohne den Grund zu kennen, doch nicht nur den Kontakt zu ihrem Kind sondern auch zu ihren Enkelkindern. 2014 sind mit der Unterstützung des Selbsthilfe Zentrums Region Winterthur gleich zwei Selbsthilfegruppen zu diesem Thema entstanden. Das Selbsthilfe Zentrum Region Winterthur vermittelt Kontakte

zu rund 75 Selbsthilfegruppen mit den unterschiedlichsten Themen, unterstützt die Gründung neuer Gruppen und stellt Räume für Gruppentreffen zur Verfügung. In einer Selbsthilfegruppe bearbeiten die Teilnehmenden ein gemeinsames Problem, welches sie im Alltag belastet. Entweder sind sie persönlich von einer Krankheit, sozialen oder psychischen Problemen betroffen, oder sie sind Eltern oder Angehörige einer betroffenen Person und suchen den Austausch mit anderen Angehörigen. Wenn eine neue Selbsthilfegruppe gebildet wird, steht eine Fachmitarbeiterin des Selbsthilfe-Zentrums unterstützend und beratend zur Seite. Sie übernimmt das Networking, begleitet die ersten drei Gruppentreffen und berät auf Wunsch die Gruppe auch später. Die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe wirkt. Bei der Bewältigung einer schwierigen Lebenssituation oder beim Umgang mit einer ernsthaften Erkrankung hilft der Austausch von Erfahrungen und Wissen oftmals ganz konkret im Alltag und kann stabilisieren oder neue Perspektiven vermitteln. Zu erleben, dass andere das gleiche Schicksal teilen, tut gut, entlastet und gibt Kraft für Veränderungen.

Weitere Informationen zur Gründung neuer Gruppen oder bestehenden Selbsthilfegruppen erhalten Sie beim Selbsthilfe Zentrum Region Winterthur, Holderplatz 4, 8400 Winterthur, Telefon 052 213 80 60 oder info@selbsthilfe-wint er thur.ch, www.selbsthilfe-winterthur.ch.

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tio Gratula

Wir gratulieren zum 99. Geburtstag am 7. Mai Catharina Fischer Heimstätte Rämismühle Mühlestrasse 8 8487 Rämismühle

zum 96. Geburtstag am 1. Mai Johannes Baltensperger Gernstrasse 7 zur goldenen Hochzeit

Geschwindigkeitsmessungen auf Gemeindegebiet Die Kantonspolizei Zürich hat mitgeteilt, dass die Verkehrsabteilung Zürich auf dem Gemeindegebiet von Brütten eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt hat:

am 22. Mai Annamarie und Wilhelm Bänninger-Jucker Harossenstrasse 24E

Messort: 8311 Brütten, Unterdorfstrasse, Höhe Kandelaber Nr. 8

Abschied

Fahrtrichtung: Zentrum Brütten

Hans Adolf Eichenberger

Datum und Zeit der Messung: 4.3.2015, 18.50 bis 20.51 Uhr

Pfarrgasse 4

Signalisierte Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h

ist am 13. März 2015 verstorben.

Gemessene Höchstgeschwindigkeit: 69 km/h

Den Angehörigen sprechen

Gemessene Fahrzeuge: 64 Anzahl Übertretungen: 3 Sicherheitssekretariat Brütten

wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinde Brütten


Brütten

26

Dorf-Blitz

04/2015

Aus Behörde und Verwaltung

Jahresbericht der Wasserversorgung Brütten 2014 Im Jahr 2014 wurden 18 065 Kubikmeter weniger Wasser verbraucht als im Vorjahr. Leitungsbrüche können in einer Wasserversorgung immer wieder auftreten. Dies war auch im Jahr 2014 der Fall. Es wurden insgesamt fünf Lecks festgestellt. Das Wasserleitungsnetz von Brütten wird bei Bedarf auf Wasserverluste geprüft. Aus der Messstelle war ersichtlich, dass keine Wasserverluste vorliegen. Die Registrieranlage in Kleinikon zeichnet momentan einen Nachttiefwert von vier Kubikmeter/ Stunde auf. Bei diesem Wert ist das Leitungsnetz verlustfrei.

Anteil Wasserförderung 2014 49 370 m3 95 599 m3 144 969 m3

Eigene Wasserförderung Eigene Wasserförderung Minderförderung

2013 2014 2014

51 655 m3 49 370 m3 2285 m3

Verbrauch Brütten über Wassermesser Verbrauch Brütten über Wassermesser Minderverbrauch

2013 2014 2014

134 753 m3 135 772 m3 1019 m3

134 753 m3 490 m3 5835 m3

135 772 m3 80 m3 4400 m3

Dies ist ein Angebot der Gemeinde Brütten.

280 m3

940 m3

Gemeinderat Brütten

1705 m3 19 971 m3 163 034 m3

1326 m3 2451 m3 144 969 m3

Eigene Wasserförderung Fremdbezug Total Wasserverbrauch Brütten

Übersicht Wasserverbrauch von Brütten Abgabe über Wasser Bauwasser Öffentliche Brunnen Bezug ab Hydranten und Leitungsbau (geschätzt) Verluste an den Wassermessern 1 % Leitungsbereiche Verluste 2014, 1.7 % Total Wasserverbrauch

Tochter von Martin und Leena Genser Dorfstrasse 18

26. März 2015 Severin Hiestand Sohn von Georg und Claudia Hiestand Zelglistrasse 2 Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinde Brütten

• Bassersdorf nach Seuzach (Linie 660 bzw. 674) • Seuzach nach Bassersdorf (Linie 660 bzw. 674) liegen ab sofort auf der Gemeindeverwaltung auf und können während den Öffnungszeiten bezogen werden. Auch zum Herunterladen auf der Homepage.

297 471 Kubikmeter Wasser bereitgestellt werden. Das sind 35 122 Kubikmeter weniger als im Jahr 2013. Rolf Müller, Wasserversorgung Brütten

Neuheiten vom Büchermarkt

11. Februar 2015 Oona Martina Genser

Die Fahrpläne des Stadtbusses Winterthur mit den Direktverbindungen

2013 51 655 m3 111 379 m3 163 034 m3

Das Eigenwasser von der Quelle Steighäuli hat gegenüber dem Vorjahr um 2285 Kubikmeter abgenommen. Um den Gesamtverbrauch inklusive Vertragspartnern zu decken, mussten

Geburten

Info des Gemeinderates Brütten

Daniela Binder präsentiert die neusten Bücher dieser Saison. Donnerstag, 7. Mai 2015 um 9 Uhr in der Bibliothek Brütten. Bei einer gemütlichen Tasse Kaffee entführen wir unsere Gäste in die Welt der Bücher. Wir laden Sie ein zu einer kurzweiligen und spannenden Präsentation mit Daniela Binder. Die Buchhändlerin aus Winterthur stellt Neuheiten und Neuentdeckungen im Büchermarkt vor. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Bibliothek Brütten, Brüelgasse 7, 8311 Brütten, Telefon 052 345 10 37

Ausflug mit dem Altersforum Die Innerschweiz ist die Wiege der Eidgenossenschaft und das Ziel unserer diesjährigen Ausfahrt mit Knöpfel Reisen. Kommen Sie mit und lernen Sie ein paar interessante Ecken am Vierwaldstättersee und in der schönen Stadt Luzern kennen. Reservieren Sie sich für den Ausflug der Seniorinnen und Senioren der Gemeinde Brütten den Donnerstag, 11. Juni 2015 ganztags Die entsprechende Einladung mit allen Details wird in der DorfBlitz Mai-Nummer publiziert.

Im Namen des Altersforums Lotti Mettler und Anette Wälti


Dorf-Blitz

Brütten

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Motivierte Turnerinnen und Turner an der Gymnaestrada in Helsinki

Weltturnfest der besten Nationen im Breitensportturnen Die Gymnaestrada ist ein Weltturnfest, welches alle vier Jahre in einer anderen Stadt in Europa stattfindet. 21 000 Turnerinnen und Turner aus 50 Nationen treffen sich vom 12. bis 18. Juli in Helsinki. Gruppen aus Australien bis Brasilien zeigen dort ihre Showvorführungen. Diese beinhalten Geräteturnen, Kunstturnen, Sportgymnastik, Trampolin, Gymnastik, Tanz und Akrobatik.

dem TV Stein zusammengetan und sich für die Teilnahme am Schweizer Abend beworben. Die zusammengewürfelte Gruppe mit dem Namen «EinSteiner GmbH», durfte sich tatsächlich zu den glücklichen Auserwählten des Castings zählen. Zu diesem Namen kam es aufgrund des ursprünglichen Showthemas: Professor Einstein forscht an grünen Würmchen, welche sich nicht ganz nach Plan entwickeln.

Intensives Training von Nadja Bächi Die Schweiz reist wie immer mit der grössten Delegation von rund 3900 Teilnehmern nach Helsinki. Mit dabei sind dieses Mal auch 21 Turnerinnen und Turner des TV Brütten. Es konnten sich sieben Turnerinnen aus der Damenriege, zwölf Turnerinnen aus dem GymTeam und je eine Turnerin respektive ein Turner aus der Frauenund Männerriege für die Gymnaestrada begeistern. Die Truppe hat sich unter der Leitung von Katharina Egli mit den zwei Vereinen STV Wil und

Die Brüttener-Crew der Gymnaestrada-Gruppe. (zvg)

Die total 45 «EinSteiner» trainieren seit September fleissig. An Details wird gefeilt und das Outfit optimiert. Am 16. Mai wird in Rapperswil die Premiere des Schweizer Abends mit allen Gruppen stattfinden. An der Hauptprobe werden auch alle die offizielle Bekleidung für Helsinki erhalten. Gegen 4000 Schweizerinnen und Schweizer werden im gleichen Outfit in Helsinki ins Stadion einmarschieren oder auch mal ganz leger durch die Stadt flanieren. Nach ein paar Tagen werden die Nationen bunt ge-

mischt sein, da erfahrungsgemäss ein grosser Tauschhandel mit der Bekleidung stattfindet. In Helsinki geht einzig der Schweizer Abend zweimal über die Bühne, dies im 7000 Zuschauer fassenden Eisstadion.

Unvergessliches Erlebnis Alle «EinSteiner» reisen am 11. Juli nach Helsinki. Da dieser Event einmalig ist, werden viele von ihren Familien begleitet oder verlängern so-

gar den Aufenthalt danach und verbringen zum Beispiel Ferien in einer Blockhütte an einem der wunderschönen Seen in Finnland. Während der Gymnaestrada übernachten einige Sportler im Hotel in der Nähe des Kongressgeländes. Jene, die es etwas abenteuerlicher mögen, schlafen ganz unkompliziert auf einer Luftmatratze in Schulunterkünften. Helsinki ist kein günstiges «Pflaster», das Erlebnis aber bestimmt unvergess◾ lich.

Zweites Konzert der Kulturkommission

Eine Rosine aus dem Jahresprogramm Das zweite Konzert stand Ende März auf dem Jahresprogramm der Kulturkommission. Schweizer Ländler aus dem Toggenburg mit Willi Valotti und der Wyberkapelle. Auch dieses Mal durfte sich das Publikum auf einen aussergewöhnlichen Musikgenuss im Gemeindesaal Brütten freuen.

Näf und Martina Rohrer (Klarinette und Saxofon, Akkordeon, Bass).

Vielseitige Musiker Ein wirklich beeindruckendes Repertoire wurde den Zuhörern geboten. Nebst bekannten Ländlern aus dem Toggenburg oder der Innerschweiz wurde den Instrumenten ein Pot-

pourri mit rassigen fremdländischen Klängen aus Argentinien, Frankreich und Brasilien entlockt. Einige bekannte Titel wie «Wybergschtürm» von Kaspar Muther, «Basler Leckerli» von Walter Grob, «de Trülliker-Schottisch» von Toni Huser oder «Nüd überhole» von Franz Schmidig aus der Volksmusik luden die Anwesenden sogar zum Mitsummen ein.

Die äusserst virtuose und fingerfertige Spielkunst der Musikanten imponierte auch durch die fliegenden Wechsel an den Instrumenten. Klavier, Akkordeon, Klarinette und Bass wurden in allerlei Formationen neu belegt und zeigte dem Publikum die grosse Vielseitigkeit der KapellenMitglieder.

von Sandra Lanz

Buntes Bouquet

Schweizer Ländler vom Feinsten boten die Volksmusiker Willi Valotti & Wyberkapelle. Der Gemeindesaal füllte sich erstaunlich schnell. Gemeinderat Fritz Stähli, Präsident der Kulturkommission, begrüsste die Gesellschaft und stellte die Musizierenden vor. Willi Valotti, ein Original auf der ganzen Linie, bekannt als Musiker der Kapellen Alderbuebe oder Heirassa und anderen Formationen der Volksmusik, die Wyberkapelle-Musikerinnen Andrea Ulrich, Gaby-Isabelle

Nach einer kurzen Pause mit Rotwein der Brüttener Familie Gross versetzte das Quartett die Zuhörer weiter in Staunen. Eigene Kompositionen jedes einzelnen Mitglieds wurden gespielt. So persönlich und mannigfaltig die Arrangements, so ausnehmend stark wurden diese vorgetragen. Präzision an den perlmuttenen Tasten, die Hingabe der Künstler und der musikalische Reichtum blitzten wie Scheinwerferlicht in die Zuhörerschaft. ◾

Willi Valotti inmitten der Musikerinnen Gaby-Isabelle Näf (Klavier), Andrea Ulrich (Akkordeon) und Bassistin Martina Rohrer. (sl)


Freibad Hasen

Frisches Wasser ... Grüne Wie Saisoneröffnung 09. Mai 2015

Sommer-Aquafitness Freibad Ab 5. Juni bis 10. Juli 2015 Freitag 11:00 - 11:45 Uhr (bei fast jeder Witterung)

In den Sommerferien, 13. Juli bis 15. August 2015 Montag 12:00 - 12:50 Uhr (nur bei guter Witterung) Mittwoch 18:00 - 18:50 Uhr (nur bei guter Witterung) Samstag 10:00 - 10:50 Uhr (bei fast jeder Witterung) Die Kurse sind kostenlos und für jedermann und jedefrau geeignet. Das Trainingsmaterial ist vorhanden. Auskunft über die Durchführung gibt das Freibadtelefon 044 836 52 31. bxa-Freibad Hasenbühl • Hasenbühlweg 8 • 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 52 31 • E-Mail info@bxa.io • www.bxa.io


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Ab September Mo bis So 09:00 bis 19:00 Uhr Bei Schlechtwetter (die Beurteilung der Wetterlage liegt im Ermessen des Bademeisters) 09:00 bis 12:00 Uhr

Abo-Vorverkauf Freibad Hasenbühl: Mi, 06.05.2015, von 15 bis 19 Uhr Do, 07.05.2015, von 10 bis 14 Uhr und von 17 bis 19 Uhr

Eintrittspreise Bäder: Jahresabo Bäder

Sauna Geeren Jahresabo inkl. Bäder

10er-Abo Bäder

Saisonabo Freibad

Einzeleintritte Bäder

Erwachsene

170.00

430.00

50.00

90.00

6.00

Schüler, Lehrlinge, Vollzeitstudenten, AHV, IV

130.00

390.00

40.00

70.00

5.00

80.00

-

30.00

50.00

4.00

Jahresabo Bäder

Sauna Geeren Jahresabo inkl. Bäder

10er-Abo Bäder

Saisonabo Freibad

Einzeleintritte Bäder

Erwachsene

250.00

490.00

60.00

130.00

7.00

Schüler, Lehrlinge, Vollzeitstudenten, AHV, IV

190.00

430.00

50.00

100.00

6.00

Kinder (6. bis 16. Lebensjahr)

120.00

-

40.00

70.00

5.00

Preise Einheimische, wohnhaft in Bassersdorf (wie bisher) in CHF und inkl. MWST

Kinder (6. bis 16. Lebensjahr) Preise Auswärtige gültig seit 1. Mai 2013 in CHF und inkl. MWST


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Dorf-Blitz

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Verein Kinderhaus Chrüsimüsi in den Startlöchern

Spielerische Einstimmung auf den Umzug Obwohl der Umzug des Kinderhauses Chrüsimüsi noch einige Monate entfernt liegt, ist die Vereinsleitung bereits mit den Vorbereitungen dazu beschäftigt und schmiedet Pläne, wie man das erweiterte Platzangebot möglichst sinnvoll nutzen könnte. Die Kinder allerdings beschäftigt das zurzeit noch wenig. von Susanne Gutknecht An einem Informationsmorgen Ende März hat die Vereinsleitung des Kinderhauses Chrüsimüsi den anwesenden Eltern die Grundsätze und Arbeitsweise der Betreuerinnen näher gebracht. Dabei ging es auch darum, Vertrauen zu schaffen für eine grosse Veränderung, die das Kinderhaus mit dem Umzug anfangs 2016 bewältigen muss. Nicht nur die Räume werden grösser und das Angebot dehnt sich aus, die heute betreuten Kinder müssen sich in den neuen Räumen wohlfühlen. Auch auf die zehn Angestellten der Krippe kommen Veränderungen zu und Unsicherheiten seien vorhanden. Kinderhausleiterin Fränzi Galo nennt es jedoch ein «spannendes Projekt.»

Raumkonzept erarbeiten Während an der Unterdorfstrasse 38 das Gebäude mit den betreuten Kindern aus allen Nähten platzt und jeder Winkel bis unters Dach ausgenutzt wird, ist im neuen Gebäude an der Brüelgasse plötzlich Raum vorhanden. An der Planung, wie die Räume am besten genutzt werden, welche Altersklasse wo Ruhe findet oder sich austoben darf, ist Fränzi Galo intensiv dran. «Wir zügeln nicht einfach und räumen neu ein, sondern anhand eines Raumkonzeptes tragen wir im neuen Kinderhaus verschiedenen pädagogischen Grund- und Ansätzen Rechnung.»

Stimmiger Wirrwarr Was im heutigen Gebäude viele Besucher als stimmig und schön taxierten, war in Wirklichkeit für die

Kinderhausleiterin Fränzi Galo tüftelt am Raumkonzept für das neue Kinderhaus. (sg)

Betreuerinnen eng und mit viel improvisieren verbunden. Die BetreuerTeams waren in allen Räumen zuhause, mussten sich ihr Material jeweils zusammensuchen. Die älteren Kinder ärgerten sich, dass die Kleineren ihre Werke zerstörten oder man sich nirgends zurückziehen konnte, ohne vom Spieltrieb der anderen tangiert zu werden. Dank der Absprachen lief es trotzdem rund. Fränzi Galo dazu: «Die Einrichtung der Räume sowie eine klare Trennung helfen uns beim Alltag wie auch beim Betreuen. Auch mit ausgewählten Farben an den Wänden können wir Einfluss auf die Gemütslage der Kinder nehmen. Oder die Höhe der Bänke und Stühle ist wichtig für die Sicherheit und Stabilität.» Was an der Unterdorfstrasse wild zusammengewürfelt war, wird am neuen Ort sorgfältig ausgesucht. Von Luxus will Galo nichts wissen: «Natürlich haben wir ein schmales Budget, das wir einhalten müssen. Da-

rum heisst es, sorgfältig zu planen und zu evaluieren, damit Preis und Qualität stimmen.» So sind auch Ideen in Diskussion, dass man durch Sponsoring einige Einrichtungsgegenstände fürs Kinderhaus anschaffen könnte.

Spielhausbauer gesucht Vor allem der Garten sei wichtig, sagt Galo. Der Sandkasten, in dem man sich treffen und taktile Erfahrungen sammeln kann. Ein Wunschtraum von Galo ist zudem ein Spielhaus für drinnen. «Solche Spielhäuser sind sehr beliebt bei den Kindern und ermöglichen unglaublich viele Bewegungserfahrungen», schwärmt sie. «Billigere Varianten halten der Beanspruchung jedoch oft nicht stand», weiss sie aus Erfahrung. Sie hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass sie bis 2016 eine

Schreinerei findet, die ihren Traum für die Kinder wahrmachen könnte. Die genaue Planung mit der Anzahl Kinder im Hort, der Krippe, der ausserschulischen Betreuung und beim Mittagstisch wird Galo erst im Sommer sehen, wenn die Anmeldungen erfolgt sind. Dazu spürt sie eine Erwartungshaltung in der Bevölkerung, die das teure Haus auch gefüllt sehen will. «Wir werden es etappenweise angehen müssen. Wir können nicht auf einmal viel mehr Säuglinge aufnehmen. Dazu fehlen uns auch die Personen», stellt sie klar. Galo freut sich darauf, die Kinder auf das Thema Umzug zu sensibilisieren. «Wir werden sicher die Baustelle besuchen und es in den einzelnen Gruppen altersgerecht thematisieren», sagt sie. «Vielleicht auch visuell erarbeiten mit zwei Häusern…» Fränzi Galo werden die Planungsarbeiten bis anfangs 2016 ◾ nicht ausgehen.


Nürensdorf

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Dorf-Blitz

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Aus Behörde und Verwaltung

Öffnungszeiten Auffahrt Am Mittwoch, 13. Mai 2015 (vor Auffahrt) sind die Büros der Gemeindeverwaltung ab 15 Uhr geschlossen. Die Büros der Gemeindeverwaltung sowie der Werkbetrieb bleiben am Donnerstag, 14. Mai 2015 und Freitag 15. Mai 2015, den ganzen Tag geschlossen. Für das Bestattungswesen und die Gemeindewerke besteht ein Pikettdienst. Telefon 044 838 40 50 (Tonband) gibt darüber Auskunft. Gemeindeverwaltung

Harfe, Fagott oder doch Violine? Oder eines der anderen 25 Instrumente, die Kinder und Jugendliche bei uns lernen können. An unserer Schule unterrichten rund 160 qualifizierte Lehrpersonen in allen Stadtkreisen in Winterthur und in den umliegenden Gemeinden. Für das Herbstsemester ist am 31. Mai 2015 Anmeldeschluss. Kontaktieren Sie uns unter Telefon 052 213 24 44 oder mail@jugendmusikschule.ch.

Bibliothek Nürensdorf Dienstag, 19. Mai 2015, 20 Uhr: Büchervorstellung mit Daniela Binder Endlich ist der Frühling eingekehrt. Überall spriesst und blüht es. Auch auf dem Buchmarkt sind viele interessante Neuheiten erschienen. Daniela Binder arbeitet als Buchhändlerin in Winterthur. Sie präsentiert uns an diesem Abend spannend und unterhaltsam Neuerscheinungen des Frühjahrs. Anschliessend können die Bücher ausgeliehen oder reserviert werden. Bestimmt finden Sie für sich das richtige Buch! Zu diesem Anlass und dem anschliessenden Apéro sind Sie herzlich eingeladen. Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen. Bibliothek Nürensdorf

Bibliothek Nürensdorf Regelmässige Veranstaltungen Jeden ersten Mittwoch im Monat (ausser in den Schulferien) erzählt unser Bär Otto Kindern ab 4 Jahren von 14 bis 14.30 Uhr Geschichten. Nächster Vorlesetag: 6. Mai 2015. Jeweils am letzten Donnerstag im Monat (ausser in den Schulferien) findet der «Donnerstagstreff» statt. Der «Donnerstagstreff» beinhaltet – nebst gemütlichem Beisammensein – Diskussionen, Lesungen oder Präsentationen. Die speziellen Themen werden vorgängig ausgeschrieben. 28. Mai 2015, 20 Uhr «Make-up für jede Frau: Spass an Make-up von 13 bis 99 Jahre», Susanne Lamprecht präsentiert ihr neues Buch, mit anschliessendem Apéro. Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf. Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen. Bibliothek Nürensdorf

Weitere Informationen finden Sie bei www.jugendmusikschule.ch Bis bald! Jugendmusikschule Winterthur und Umgebung

Sommerkurse 2015 Starte musikalisch in die Ferien und sichere dir jetzt deinen Platz in den Sommerkursen – alleine oder mit Kumpels, Freundinnen oder der ganzen Familie (für Kinder, Jugendliche und Erwachsene), vom 13. bis 16. Juli 2015, täglich 9 bis 13 Uhr im Schulhaus Wyden, Espenstrasse 16, 8408 Winterthur. • Gesangsbegleitung auf der Gitarre • Pop-/Rock-Chor • Perkussion • Die Oboe entdecken • Die Klarinette entdecken • Blaswerk (…Gartenschläuche, Hörner, Posaune …)

• Pop-/Rock-Band Workshop (Kursort: Turbenthal)

• Band-Kurs für Kinder (Blasinstrumente) • Musik-Improvisationstheater (Mini-Musical)

• Big Band-Workshop (abends 19 bis 21.30 Uhr)

• Perkussionskurs Street Drumming • I like the Flowers (Kanon singen) • Das Akkordeon entdecken Infos und Anmeldung unter www.jugendmusikschule.ch (unser Angebot, besondere Angebote, Sommerkurse 2015) oder info@jugendmusikschule.ch oder Telefon 052 213 24 44 – bis bald!

Goldener erster Auftritt Zum ersten Mal beteiligte sich die Effretiker Firma Liwatec dieses Jahr mit einem Stand an der Giardina – und gewann den GoldAward. Firmeninhaber Urs Peyer wohnt seit zehn Jahren in Nürensdorf, seine Tochter Perrine Giuga (Administration und Buchhaltung) in Birchwil. Ein moderner, urbaner Begegnungsort war die Idee – und wurde auch zur Begegnung von zwanzig Unternehmen, die sich für einen unkonventionellen Messestand zusammen gefunden hatten. «So etwas gab es noch nie», beschreibt Urs Peyer den Auftritt der Liwatec an der Gartenausstellung Giardina, die Mitte März in Zürich stattfand. Zusammen mit der Projektgruppe «Les Urbanistes» wurde der Stand «Treff.Hof» gestaltet. Die Installation mit Sitzlounges, Gartenbeleuchtung und Pumptrack sollte aufzeigen, wie öffentlicher Raum optimal für Begegnungen genutzt werden kann. Mit Erfolg: Die Gruppe gewann für ihren Auftritt in der Kategorie «Sonderschau Garten» den ersten Preis. Überzeugt habe die Dimension des Projekts, sagt Peyer. «1200 Tonnen Material wurden verarbeitet.» Mit 570 Quadratmetern war es der grösste Stand der Messehalle. Zudem haben die Lichteffekte im abgedunkelten Raum für ein stimmiges Ambiente gesorgt. Zu den «Urbanistes» gehörten Unternehmen der Bereiche Planung, Grün, Holz, Licht, Baustoffe, Accessoires und Kommunikation. (e)


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Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung Jahresrechnung 2014 Die Jahresrechnung 2014 schliesst in der Laufenden Rechnung bei einem Aufwand von Fr. 28 397 633.82 und einem Ertrag von Fr. 28 188 659.19 mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 208 974.63 ab. Budgetiert war ein Ertragsüberschuss von 247 400 Franken. Zurückzuführen ist die Abweichung vor allem auf die hinter den Erwartungen gebliebenen Steuererträge, welche den budgetierten Zielwert um rund 0,45 Millionen Franken unterschritten. Die budgetierte Nettoinvestition im Verwaltungsvermögen konnte fast vollständig realisiert werden. Die detaillierten Zahlen mit Begründung können der Broschüre für die Gemeindeversammlung vom 24. Juni 2015 entnommen werden.

Strassen In der Mittelinsel des geplanten Kreisels im Dorfzentrum wird das Gestaltungselement «Karussell» realisiert. Das Resultat der nicht repräsentativen Abstimmung anlässlich der Informationsveranstaltung für die Bevölkerung vom 4. März 2015 bestätigte die entsprechende Empfehlung des Fachgremiums. Der Gemeinderat hat sich deshalb für dieses Projekt entschieden und die eingesetzte Projektorganisation für den Strassenbau mit der Ausarbeitung des Detailprojekts beauftragt. Dieses ist, sobald es vorliegt, der Baudirektion zur Genehmigung und Konzessionserteilung einzureichen. Der Gemeinderat bewilligte einen Kredit von 135 000 Franken für die Verlängerung des Fuss-/Radweges entlang der Hatzenbühlstrasse, Einmündung Zufahrt Fussballplatz bis Schulhaus. Der Fuss-/Radweg weist eine Breite von 2 Metern auf und geht 1.50 Metern zu Lasten der Fahrbahn. Mit der getroffenen Lösung kann das Verkehrskonzept bei Grossanlässen in der Turnhalle Hatzenbühl mit Einbahnsystem und Parkieren entlang der Hatzenbühlstrasse beibehalten werden. Die Strassen und Tiefbauarbeiten wurden gestützt auf die durchgeführte Submission der Firma Cellere AG (Zürich) vergeben.

Bürgerrecht Der Gemeinderat hat gestützt auf das Bürgerrechtsgesuch und den positiven

Antrag des Bürgerrechtsausschusses die Eheleute Schwartz Yvan und Virginie sowie ihre drei Kinder Léon Jules, Axel Oscar und Louis Carl, von Frankreich, wohnhaft Morgenackerstrasse 16, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen.

Gesundheit Mit dem KZU-Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit wurde eine Leistungsvereinbarung für hausinterne Spitexleistungen im Zentrum Bären unterzeichnet. Das KZU als Betreiberin der Pflegewohnungen konnte bisher keine Spitexleistungen ausserhalb der Pflegewohnungen erbringen, weil die dazu notwendige Bewilligung fehlte. Nachgefragte Spitexleistungen der Bewohner von Seniorenwohnungen können damit neu hausintern erbracht werden. Bezüglich Wahl der Spitexorganisation sind die Bewohner frei.

Soziales Der Gemeinderat hat das bestehende Beschäftigungsprogramm für Sozialhilfeempfänger und Asylsuchende für weitere fünf Jahre verlängert und dafür einen Rahmenkredit von jährlich 10 000 Franken freigegeben.

gelagert. Der Vertag wird für eine Laufzeit von zwei Jahren abgeschlossen. Die Massnahme führt zu Ertragsausfällen von jährlich 12 000 Franken. Der dafür erforderliche Kredit wurde bewilligt. Die öffentlich zugänglichen Bauten und Anlagen der Gemeinde sind im Sinne des Bundesgesetzes über die Beseitigung von Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen (BehiG) sukzessiv saniert respektive angepasst worden. Die Anpassungspflicht besteht unter dem Vorbehalt der Verhältnismässigkeit der konkreten baulichen Massnahmen. Nicht behindertengerecht nachrüstbar sind die historischen Liegenschaften Schloss, das alte Schulhaus Oberwil sowie das Ortsmuseum. Sodann kann die Schulanlage Sunnerain mit verhältnismässigen Kosten nicht vollständig behindertentauglich umgebaut werden. Dafür steht alternativ die vollständig behindertengerechte Primarschulanlage Ebnet zur Verfügung. Der Gemeinderat nimmt mit Genugtuung davon Kenntnis, dass die verlangten Massnahmen umgesetzt sind, möchte aber, dass im Einzelfall noch eine bessere Kennzeichnung der Wege zu Behinderten-WCs und ähnlichem erfolgt.

Bauwesen

Öffentlicher Verkehr

Zur Neuorganisation der Feuerpolizei in der Gemeinde hat sich der Gemeinderat Gedanken gemacht. Mit Wirkung ab 1. Januar 2015 gelten neue VKF Brandschutzrichtlinien. Brandschutzexperten müssen entsprechend geschult werden und die neuen Vorschriften stellen erhöhte fachliche Anforderungen an den kommunalen Brandschutzbeauftragten. Der Aufwand für die Ausbildung steht gemessen am Einsatz für die Gemeinde in einem ungünstigen Verhältnis, weshalb sich eine Auslagerung der Aufgabe an ein spezialisiertes Ingenieurbüro aufdrängt. Dem Trend zur Auslagerung von Aufgaben möchte sich der Gemeinderat jedoch widersetzen und er prüft Möglichkeiten der Kooperation mit anderen Gemeinden oder die wieder eigenständige Führung der Feuerpolizei bei entsprechenden personellen Voraussetzungen. Mit Wirkung per 1. Juli 2015 werden die Arbeiten der Feuerpolizei vorerst an die Firma Gossweiler Ingenieure AG (Dübendorf) aus-

Die Auflage des Fahrplanentwurfs 2016/17 des ZVV hat zu diversen Eingaben aus der Bevölkerung geführt. Der Gemeinderat begrüsst die verbesserte Erschliessung durch die neue Linie 659. Die Verkürzung der Linie 658 dagegen, wodurch die Haltestellen Oberwil und Breite wegfallen würden, kann er nicht mittragen. Er beantragt, dass auf die vorgesehene bessere Erschliessung des Dorfs Birchwil zugunsten der bestehenden Linienführung verzichtet wird. Für eine nächste Fahrplanperiode wünscht sich der Gemeinderat den Ausbau der Linie 658 im Stundentakt über den ganzen Tag. Der Anschluss an den Bahnhof Effretikon ist im Interesse der Benützerinnen und Benützer des öffentlichen Verkehrs zu forcieren. Die Eingaben werden der zuständigen VBG Verkehrsbetriebe Glattal AG eingereicht.

Bildung Auf Antrag der Schulpflege wurde eine Änderung der Schülerzuteilungsverträge mit Brütten, Oberembrach und Embrach-Lufingen-Oberembrach beschlossen. Inskünftig soll für das zu entrichtende Schulgeld auf die Empfehlungen der Bildungsdirektion abgestellt werden. Als Stichtag für die Ermittlung der massgeblichen Schülerzahl gilt jeweils der 15. Januar.

Finanzen Für sechs Handänderungen wurden Grundsteuern im Betrage von 291 971 Franken veranlagt. Der Rat behandelte ferner 14 Rechtsgeschäfte ohne Grundstückgewinn. Gemeinderat Nürensdorf

Abschied Ryser-Rüegg Elfriede Sunnerainstrasse 10 am 19. März 2015 Dalla Corte Hugo Tobelwiesstrasse 27 am 31. März 2015 de Paulis-Meier Maria Berta Alte Winterthurerstrasse 34 am 4. April 2015 Müller Bruno Ebnetstrasse 5 am 9. April 2015 Bauer Kurt Ebnetstrasse 4 am 11. April 2015 Stillhard-Häuptli Margaritha Bühlwiesenstrasse 15 am 16. April 2015

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinde Nürensdorf


Nürensdorf

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Einsatzwillige engagieren sich für Mitmenschen: Neu auch in Altersbetreuung

Unterstützung gegen Spesenentschädigung Der Verein Nüeri-Netz, im November 2009 als Selbsthilfeorganisation gegründet, zählt heute bereits rund 300 Mitglieder. Im Angebot sind Hilfeleistungen in Haushalt und Garten, Fahr- und Hütedienste sowie neu auch Beratung in Altersfragen und Unterstützung im Umgang mit Amtsstellen und Pflegeorganisationen. von Susanne Reichling Hauptziel des Vereins ist die Vernetzung von freiwillig und nur gegen bescheidene Spesenentschädigung zur Verfügung stehender Personen und Hilfesuchender. Verbindlich für die Inanspruchnahme und das Erbringen der vermittelten Leistungen ist die Mitgliedschaft im Verein; Einzelpersonen bezahlen 30 Franken, für Paare kostet die Jahresmitgliedschaft 50 Franken. Im vergangenen Vereinsjahr sind 40 neue Mitglieder dem Nüeri-Netz beigetreten, was per Ende Dezember 2014 einen Totalbestand von 298 Mitgliedern (146 Einzelpersonen und 10 Paare) ergibt.

Viele verschiedene Einsatzmöglichkeiten Wie von Vereinspräsidentin Edith Betschart auf Anfrage zu erfahren ist, konnten 2014 insgesamt 663 Einsätze oder insgesamt rund 1300 Stunden Freiwilligenarbeit vermittelt werden. Die Kontakte zwischen Helfern und Hilfeempfängern, die Organisation der Angebote und der Veranstaltungen werden seitens Nüeri-Netz unentgeltlich erbracht; bewirtschaftet werden sie im Internet unter www.nueri-netz.ch durch Vizepräsident Toni Bühler. Dies stets aktuell zu halten, beschäftigt den Webmaster mehrere Stunden wöchentlich. Hier ergänzt Präsidentin Betschart: «Die Hilfsbereitschaft unserer einsatzwilligen Mitglieder ist gross. Im Angebot sind leichte Haushaltarbeiten, Unterstützung im Umgang mit Handys und Computern oder bei Büroarbeiten und der Erledigung monatlicher Zahlungen, Mithilfe beim Einkaufen und Kochen, beim Bilder aufhängen oder auch mit Autofahrten zum Arzt oder Coiffeur. Als weitere Beispiele kann Unterstützung angefordert werden beim Zeitungen zusammenbinden,

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beim Sperrgut entsorgen oder beim Pflanzen giessen und Briefkasten leeren bei Abwesenheit. «Die vermittelten Helfereinsätze werden auf Basis einer moderaten Gebührenempfehlung entschädigt; oft können wir freiwillige Spenden verdanken», ist weiter zu erfahren. Dass mehr Arbeitseinsätze im Angebot sind, als vermittelt werden können, setzt den Vorstand immer wieder in Erstaunen. Dazu Toni Bühler: «Wir könnten mehr Aufträge vergeben; das Angebot ist da. Dazu können wir nur als Vermutung einbringen, dass ältere Menschen oft Hemmungen haben, um Hilfe und Unterstützung zu bitten. Um eine Anfrage zu starten, brauche es nicht zwingend einen Computer, hakt Betschart nach; man nehme Anfragen gerne auch per telefonischer Einsatzzentrale unter 079 914 74 13 oder per Briefpost (Nüeri-Netz, Postfach 204, 8309 Nürensdorf) entgegen.

Neu: Erstmals Beiz am Martinimärt Mitte März genehmigten 91 anwesende Stimmberechtigte die vom

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Vorstand überabeiteten Vereinsstatuten. Neu im Angebot sind nun auch Hilfe, Abklärungen und Beratung in Altersfragen, bei Bedarf unter Beizug von zuständigen Amtsstellen und Vermittlung von Pflegediensten. Im Jahresbericht wurde mit grosser Zufriedenheit Rückschau gehalten auf die regelmässig durchgeführten und sich steigender Beliebtheit erfreuenden NüeriNetz-Anlässe. So unter anderem die Jassnachmittage, der Kochplausch für Männer, der Morgenkafi mit Gipfeli, Velotouren, Wanderungen und nicht zuletzt die Treffen mit Gedankenaustausch und Kontaktpflege unter Gleichgesinnten. Jeweils einmal jährlich an der Sommerabendfeier in der Gemeindehausarena führt der Verein NüeriNetz das Kaffee- und Kuchenbuffet und am Martinimärt im kommenden November wird erstmals die bisher vom Sportclub geführte Vereinsbeiz übernommen. Hoffnungsvoll meint Edith Betschart: «Hier hoffen wir natürlich, dass unser soziales Netzwerk zum Tragen kommt und uns genügend Vereinsmitglieder ihre Mithilfe im Service anbieten.» ◾


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Im Ortsmuseum ist lokales Kunsthandwerk k ausgestellt ll

«Kunst ist für jeden etwas anderes» Was von langer Hand geplant und sorgfältig vorbereitet wurde, ist nun im Ortsmuseum zu sehen: «Kunst im Dorf» ist bis September zu sehen. Bestaunt werden können Werke von 32 Ausstellern, die sich unterschiedlicher nicht präsentieren könnten. Spannend, was da in heimischen Stuben entstanden ist.

E Einführung in das T Thema «Kunst» bei D Drittklässlern dabbei sein durfte. A Als ein Schüller zwei Karttonschachteln aaufstellte und siee ihn fragte, w ier sehe, antwas genau er hier w wortete er, dass das Besondere d attenwurf in der daran der Schattenwurf e el sei. sei «Kunst ist einen Schachtel h für jeden etwas anderes, das ist halt d Schöne daran», schmunzelte die das u umtriebige Nürensdorferin.

Mario de Pian ist 17 Jahre alt und der jüngste Aussteller, Edi Tobler zählt 93 Lenze und ist damit der Älteste. Was ihnen und allen anderen Künstlerinnen und Künstlern gemeinsam ist: Die Liebe zur einen oder anderen künstlerischen Tätigkeit, aus der interessante, lustige, spannende oder berührende Werke entstehen. Im O Ortsmuseum sind sie alle zu sehen, oob aus Stein und Holz, aus Metall od oder Glas, Kalligrafien, Skulpturen, K Klöppel-Bilder oder Fotografien sow wie Malereien. R Ruth Meyer, Präsidentin der Ortsgeschichtlichen Kommission Nürenssc dorf, brachte es anlässlich der Verd nissage Mitte April auf den Punkt: n «Ich fühlte mich fast erschlagen, als «I tatsächlich 32 Anmeldungen vorlata ggen. Damit hätte ich nicht gerechnet.» Also machte sie sich zusamn men mit ihren Kommissions-Kollem ginnen und -Kollegen daran, die Obgi jekte, Werke und Bilder auch so in je

das Museum zu integrieren, dass möglichst wenig aus der permanenten Ausstellung weggeräumt werden musste. Dies ist gelungen, wie zu sehen ist. Die Idee zur aktuellen Ausstellung ist Ruth Meyer wie ein Blitz eingefahren, als sie bei einer schulischen

D Ausstellung im Ortsmuseum ist Die bis zur Chilbi im September zu sehen: Samstag, 9. Mai, 14 bis 17 Uhr; Sonntag, 31. Mai, 14 bis 17 Uhr; Sonntag, 14. Juni, 11 bis 14 Uhr; Samstag, 27. Juni, 14 bis 17 Uhr; Samstag, 5. September, 14 bis 16 Uhr; Sonntag, 6. September, 11 bis 13 Uhr. Annamaria Ress


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Neue Sitzbänke werden von der Gemeinde anstelle VVN unterhalten

Aussicht geniessen auf neuen roten Bänken Die Sitzbänke an aussichtsreichen Plätzen in der Gemeinde haben kein schönes Bild mehr ergeben. Die früher vom Verkehrs- und Verschönerungsverein VVN unterhaltenen «Bänkli» waren verwittert und verlottert. Seit Auflösung des VVN werden die 41 Ruhebänke nun von der Gemeinde und der Kultur- und Freizeitkommission unterhalten. von Mano Reichling Verwittert, veraltet, verwaist. Seit dem Ende des Verkehrs- und Verschönerungsvereins VVN im November 2013 (der Dorf-Blitz berichtete) kümmerte sich niemand mehr um die Ruhebänke der Gemeinde Nürensdorf. 42 Jahre lang war der Unterhalt der Bänke eine der Haupttätigkeiten des VVN gewesen. Am Schluss kümmerten sich nur noch die übrig gebliebenen Vorstandsmitglieder ehrenamtlich darum. Der VVN musste mangels Nachwuchs, aber auch wegen Überalterung, aufgelöst werden.

Ersatz günstiger als Reparatur Bald einmal wurde sichtbar, dass es nicht ohne regelmässige Unterhalts- und Reparaturarbeiten geht und die verlotterten Bänke dem Image der Gemeinde nicht unbedingt förderlich sind. So musste die Gemeinde notgedrungen in die Bresche springen. Neu ist die Kulturund Freizeitkommission für den Unterhalt und die regelmässige Pflege der neu in leuchtendem Rot gemalten «Bänkli» verantwortlich. Eine Überprüfung hatte nämlich ergeben, dass die komplette Neuausstattung effizienter und kostengünstiger ist als eine Demontage mit Abschleifen, Grundieren und Neubemalen. Nach dem Vergleich von Offerten konnten zwei Firmen – ein Holzlieferant und ein Malergeschäft – aus der nächsten Umgebung berücksichtigt werden, die nicht nur im Rahmen des budgetierten Betrages lagen, sondern auch garantieren,

Das «Bänkli-Team» bei der Montage der neuen Sitzbänke. Von links: Patrick Kull, Albert Schweizer, Alfred Hauri und Willi Kobel. (re)

dass das Holz ausschliesslich aus der Region stammt. Die 41 neuen Sitzbänke kosten 17 500 Franken, gibt Willi Kobel als Verantwortlicher für die Kultur- und Freizeitkommission bekannt. Er hat die rot lackierten und nun mit dem Logo der Gemeinde Nürensdorf beschrifteten Bänke zusammen mit Werkmitarbeiter Patrick Kull und den freiwilligen Helfern Alfred Hauri und Albert Schweizer in Rekordzeit montiert.

gleich einer betonte, dass Pink ihm besser gefalle.» Das «Bänkliteam» hatte offensichtlich Spass, bei diesem Projekt aktiv dabei zu sein und nahm die durchwegs positiven Reaktionen der Bevölkerung gerne entgegen. «Wir waren einmal mehr überwältigt, wie attraktiv unsere Gemeinde ist und wie viele mar-

Freude bei Alt und Jung

Am 25. März fand im Restaurant Linde in Oberwil die jährliche Generalversammlung des Frauenvereins Oberwil-Birchwil mit 100 anwesenden Frauen statt.

Insgesamt zählte man vor der Erneuerung vier verschiedene Sitzbank-Modelle. Die «Bänkli», die nun einheitlich mit zwei Rücklehnen und drei Sitzbrettern ausgestattet sind, gefallen offensichtlich allen Altersgruppen. «Kaum war die erste Bank fertig, kam ein Spaziergänger daher und zeigte sich begeistert. Vor lauter Freude über das gelungene Werk überreichte er uns ein <Nötli> mit der Bemerkung, das sehe aber toll aus», erzählt Willi Kobel begeistert. «Und selbst die Knirpse des Waldkindergartens zeigten sich über das schöne Rot erfreut, wenn-

kante Aussichtspunkte sich als Standorte anbieten», sagt Kobel abschliessend. Bei guter Sicht lädt der Blick auf die Berge vom Säntis bis zu Eiger, Mönch und Jungfrau zum Verweilen ein. Im Sommer soll auf der Homepage der Gemeinde ein Plan mit den Koordinaten aller Sitzbänke aufgeschaltet werden. ◾

Wechsel im Frauenverein-Präsidium

Neben den üblichen Traktanden wie Abnahme des letztjährigen Protokolles, Jahresbericht und Jahresrechnung sowie Budget für das Jahr 2015 standen auch Neuwahlen an. Nach drei Jahren als Präsidentin trat Monika Kuipers zurück und stellte Yvonne Weilenmann (Breite) als ihre Nachfolgerin vor. Die zweifache Mutter ist seit einem Jahr Mitglied im Vorstand des Frauenvereins und

nahm ihre Wahl durch die Mitglieder an. Ebenfalls mussten die Ressortverantwortlichen Finanzen und Ausflüge/PR ersetzt werden, da Ruth Wagner und Marianne Oberlin nach über 17 Jahren Vorstandsarbeit zurücktraten. Dank spontanen Zusagen von Corinne Ammann und Gabi Zwyssig konnten die beiden Posten bereits besetzt werden. Der neue Vorstand möchte mit neuen Ideen und Anlässen die Mitglieder motivieren und eine sanfte Modernisierung herbeiführen. Anlässe sind auf der Homepage unter www.fv-oberwil-birchwil.ch aufgelistet. (e)


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Dorf-Blitz

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Baubeginn für den Kreisel in Nürensdorf

Gestaltung Ortsdurchfahrt dauert bis Sommer 2016 Die kantonale Baudirektion teilte diesen Monat mit, dass in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Nürensdorf die Ortsdurchfahrt erneuert werde. Anstelle der lichtsignalgesteuerten Kreuzung soll ein Kreisel erstellt werden (Dorf-Blitz vom März). Die verschiedenen Busbuchten werden zu einer leistungsfähigen Haltestelle zusammengeführt. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit sollen die Fussgängerstreifen mit einer

Mittelinsel versehen werden und die kommunalen Zufahrtsstrassen eine Trottoirüberfahrt erhalten. Im Zentrumsbereich werden die Trottoirs und die Vorplätze beim Restaurant Bären, bei der Bäckerei und dem Einkaufszentrum mit Post/Volg einheitlich gestaltet. Der Dorfbach wird – wo möglich – offen gelegt und neu gestaltet. Im Zuge dieser Bauarbeiten werden auch die im Boden verlegten Werkleitungen (Trinkwasser, Energie und Kommunikation) ersetzt oder ergänzt.

Bauarbeiten Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 4. Mai 2015 und dauern bis im Sommer 2016. Die Arbeiten sollen gemäss Baudirektion mit der Erneuerung der Eindolung des Dorfbachs (Kreuzung Alte Winterthurerstrasse/Lindauerstrasse) und der Instandstellung der Lindauerstrasse beginnen. Danach folgen die Arbeiten für den neuen Kreisel und an der Alten Winterthurerstrasse. Die Verkehrsführung für den motorisierten Verkehr, Velofahrende und Fussgänger sind im Bild enthalten.

entsprechend kann die Verbindung Alte Winterthurer- und Lindauerstrasse früher für den Verkehr wieder freigegeben werden. Auch die Hinterdorfstrasse wird von der Alten Winterthurerstrasse abgetrennt. Die Zufahrt erfolgt über die Lebern- und Eigentalstrasse. Die Zufahrt für Anwohnende im Baubereich ist meistens möglich. Ist dies nicht der Fall, sollen sie gemäss Medienmitteilung direkt informiert werden. Aufgrund der Lichtsignalanlage und dieser Verkehrsführung kann es insbesondere zu den Stosszeiten zu Rückstaus kommen. Aus diesem Grund wird der Durchgangsverkehr grossräumig umgeleitet.

Verkehrsführung Bus-Informationen

Die Verkehrsführung durch Nürensdorf wird temporär geändert. (zvg)

Vom 4. Mai bis Ende 2015 wird der Verkehr auf der Alten Winterthurerstrasse zwischen den Einmündungen Kanzleiund Hauswiesenstrasse mit einer Lichtsignalanlage einspurig durch den Baustellenbereich geführt. Die Lindauerstrasse wird von der Alten Winterthurerstrasse abgekoppelt. Die Zufahrt erfolgt in beiden Richtungen via Hauswiesen-/ Baltenswilerstrasse. Dem Baufortschritt

Vom 4. Mai bis 12. Dezember 2015 können die Buslinien 660 und 767 die Haltestelle Sennhütte normal bedienen. Für die Linien 658 und N78 wird südlich der Haltestelle Zentrum eine Ersatzhaltestelle eingerichtet. Fahrgäste sollten auch die entsprechenden Fahrgastinformationen an den Haltestellen und in den Bussen beachten. (e)

Kunterbunte Abendunterhaltung der Nürensdorfer Chöre

Diamanten und Bettsocken im Liederkorb Unter dem Motto «Us eusem Liederchratte» präsentierten der Männerchor Nürensdorf und der Gemischte Chor Oberwil-Birchwil im Rahmen der gemeinsamen Abendunterhaltung ein Potpourri bekannter Melodien. Die Einlagen der Theatergruppe «Chrüz und Quer» zwischen den musikalischen Blöcken lockerte die Stimmung auf. «Chrüz und Quer» auf der Bühne. (tj)

von Tobias Jäger Mit Spannung erwarteten die Besucher des sehr gut besetzten Ebnetsaals die ersten Töne aus den Kehlen der beiden Chöre. Unter der Leitung von Freya Utta eröffnete der Gesamtchor den bunten Liederreigen mit «Let’s joyfully raise our voices», der bekannten Eurovisions-Erkennungsmelodie. Nach drei Beiträgen des Gemischten Chors, der volkstümliche Noten sowie einen AbbaKlassiker zum Besten gab, folgte der Männerchor mit deutschsprachigem Liedgut aus vergangenen Zeiten. Für

die musikalische Begleitung waren zwei Pianisten sowie ein Perkussionist verantwortlich, welche die Stimmen auf der Bühne akustisch unterstützten.

Hallelujah in der Sauna Nach «Wochenend’ und Sonnschein» und «Hallelujah» von Leonard Cohen betrat der in Bademäntel gekleidete und in UV-Licht leuchtende Männerchor die Bühne. Zusammen mit Tabea Herzog, der musikalischen Leiterin, sangen die Herren «I de Sauna»,

welches an diesem Abend sicherlich der musikalisch-komödiantische Höhepunkt war. Das letzte Stück des ersten Programmteils war ein vom Gesamtchor vorgetragenes volkstümliches Quodlibet. Dies ist ein Musikstück, welches Melodien kombiniert, die eigentlich nicht zusammengehören.

Raubgut in Bettsocken Nach der Pause freute sich ein gut gelauntes Publikum auf das traditionelle und unterhaltsame Lustspiel

der Theatergruppe «Chrüz und Quer» mit dem verheissungsvollen Titel «Diamante und Bettsocke». Als Bühnenbild diente der Aufenthaltsraum eines streng geführten Altersheims, dessen Bewohner und Angestellte zu mehr oder weniger Beteiligten eines Diamantenraubs gemacht wurden. Ein Einbrecher versteckte seine Beute nämlich in Bettsocken, wobei es im Anschluss an diese Tat zu diversen Verwechslungen und Missverständnissen kam. Unter der Regie von Susanne Illi lief die gesamte Schauspielgruppe während dem Spiel zur Hochform auf. Der teils cholerisch wirkende, überforderte Heimleiter, gespielt von Daniel Brunner, darf aufgrund seiner schauspielerischen Leistung speziell erwähnt werden. Der abschliessend grosse Applaus rechtfertigte die Leistung auf der Bühne vollends und schloss den Abend gebührend ab. ◾


Gesundheit

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Dorf-Blitz

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Gesund durch das Jahr mit Heilpflanzen â&#x20AC;&#x201C; Schafgarbe Der Sage nach heilte Achilles, der Held des trojanischen Krieges, die Wunde des KĂśnigs Telephos mit Achillea millefolium â&#x20AC;&#x201C; der Schafgarbe. In einer anderen Sage heisst es, dass beim Kampf ein Pfeil die Ferse des Achilles verwundete, genau an der Stelle, die heute noch als Achillessehne bezeichnet wird. Dieser Sage zufolge gab ihm die GĂśttin Aphrodite den Rat, seine Verletzung mit der Schafgarbe zu heilen. Die Bezeichnung ÂŤmillefoliumÂť verweist auf die vielen (tausend = mille) fein zerteilten Blätter. Lange Zeit war die Pflanze als Zimmermannskraut oder Soldatenkraut bekannt und wurde als Wundheilmittel bei Verletzungen aller Art eingesetzt. Heute ist die Schafgarbe in der Heil-

kunde als Mittel gegen Frauenleiden und aufgrund der krampflÜsenden Eigenschaften auch gegen Verdauungsbeschwerden bekannt. Junge Blätter kÜnnen in Pfannkuchenteig ausgebacken, getrocknete Blätter und Blßten als Gewßrz eingesetzt oder zu Kräutersalz verarbeitet werden. Fette Speisen werden durch die Beigabe von Schafgarbe leichter verdaulich; Salate, Suppen und EintÜpfe erhalten einen pfefferigen Geschmack. Auch lässt das Kraut sich zu Tee, Schnaps und LikÜr verarbeiten. Zur Herstellung von Schafgarbenschnaps werden 50 Gramm frische Blßten und Blätter auf einen Liter Schnaps gegeben und vier bis sechs Wochen an einen warmen Platz ge-

ÂŤSchlank sein ist lernbar, richtig

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stellt. Bevor die Benediktiner MĂśnche Hopfen als BierwĂźrze eingesetzt haben, verwendeten sie dazu die Schafgarbe. Dass ein Aufguss mit Schafgarbe, der mit der Nase hochgezogen wird, gegen Nasenbluten wirkt, ist auch in neueren HeilpflanzenbĂźchern vermerkt. Ă&#x153;ber Jahrhunderte war es bei Schulkindern beliebt, sich Blätter der Schafgarbe in die Nase zu stecken und mit dem Finger auf die Nase zu schlagen denn dadurch wird Nasenbluten ausgelĂśst. Auch hier macht die Dosis das Heilmittel! Mit diesem Trick wurde so manch eine Schulstunde versäumt. Wir beraten Sie gerne. Ihr Dorf-Drogist Serge Hafen

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Dorf-Blitz

Sport

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Fussballtalent aus Bassersdorf spielt beim FC St. Gallen

Am Anfang einer grossen Fussballerkarriere Der 19-jährige Roy Gelmi aus Bassersdorf steht nach vier Jahren beim FC St. Gallen vor dem grossen Durchbruch seiner Karriere als Fussballer. Seit Februar hat er die Möglichkeit, seine Qualitäten Cheftrainer Jeff Saibene zu zeigen und hofft, im Sommer seinen ersten Profivertrag zu erhalten. von Philipp Rahm Im Leben von Roy Gelmi spielte Fussball schon früh eine wichtige Rolle. Bereits mit fünf Jahren war er Spieler beim FC Bassersdorf, bei dem er die ersten Juniorenstufen durchlief. Bis auf einen kurzen Aufenthalt beim FC Zürich spielte er insgesamt neun Jahre in Bassersdorf und besuchte dort auch die Primarschule sowie die ersten zwei Jahre der Sekundarschule. Ein ehemaliger Scout des FC Zürich holte Roy Gelmi 2009 nach St. Gallen. Bei einem Testspiel konnte der damals 14-Jährige die Verantwortlichen des FC St. Gallen von seinem Potential überzeugen. Doch auch der damalige Testspielgegner FC Basel wurde auf ihn aufmerksam und wollte ihn nach dem Spiel für Basel gewinnen. Nach Probetrainings in Basel und St. Gallen entschied sich Gelmi aber aufgrund der besseren Bedingungen für die Ostschweiz. Ausschlaggebend für seinen Entscheid war hauptsächlich das sehr grosse Engagement des FC St. Gallen. Die Verantwortlichen im Club

Roy Gelmi in der AFG-Arena von St. Gallen. (Bilder: Philipp Rahm)

kümmerten sich um seinen Übertritt ins Gymnasium und gaben ihm einen Platz in der Jugendakademie. Das Leben von Roy Gelmi veränderte sich nach dem Wechsel schlagartig. Er besuchte die Kantonsschule am Burggraben in St. Gallen, welche ihm sehr entgegenkam bezüglich Koordination von Training und Schule. Roy Gelmi bewohnte während den letzten vier Jahren ein Zimmer in der Jugendakademie. Die Zimmer befinden sich in der AFG Arena, dem Fussballstadion des FC St. Gallen. So konnte er sich unter besten Bedingungen auf Sport, die Schule und den Fussball konzentrieren. «Die Zeit in der Jugendakademie war für mich enorm wertvoll und ich musste mich neben der Schule und dem Fussball um nichts anderes kümmern. Und dies während einer Zeit, in der alles sehr schnell ging», sagt der junge Bassersdorfer dazu.

Ziel Profifussballer

Gelmi im Trikot des FC St. Gallen.

Im vergangenen Winter gelang Roy Gelmi der Sprung von der U21 in die erste Mannschaft des FC St. Gallens. Nach dem Trainingslager in der Türkei wollte St. Gallens Trainer Jeff Saibene den jungen Spieler in der ersten Mannschaft einsetzen. Seitdem absolviert Gelmi sämtliche Trainings

mit den Profispielern, um sich so an das Niveau des Spitzenfussballs gewöhnen zu können. «Die Härte und das Tempo, mit der Fussball gespielt wird, ist nicht zu vergleichen mit meinen bisherigen Nachwuchsteam-Erfahrungen», meint Roy Gelmi. Weiter verläuft auch der ganze Trainingsbetrieb mit einer enorm hohen Professionalität. Keine Mühe hatte Gelmi mit den Mannschaftskollegen: Er integrierte sich ohne Probleme in die Mannschaft. Im Trainingslager im türkischen Belek lernte Gelmi die Spieler erstmals kennen. Er wurde von seinen neuen Mitspielern sehr freundlich aufgenommen und war sofort fasziniert vom starken Zusammenhalt im Team. Seine Ziele für die nahe Zukunft beschreibt das Fussballtalent wie folgt: «Ich will in jedem Training alles geben, um mit guten Leistungen im Sommer einen Profivertrag zu erhalten.» Erst damit verdient ein Spieler genügend Geld, um sich ein eigenes Leben finanzieren zu können. Deshalb hat Gelmi auch noch keine eigene Wohnung in St. Gallen. Er ist aber sehr häufig bei seiner Freundin, die in St. Gallen wohnt. Die restliche Zeit übernachtet er in der Jugendakademie, in welcher er immer noch ein Zimmer belegt oder geht zu seiner Familie nach Bassersdorf. In ferner

Zukunft ist sicher auch die Nationalmannschaft ein grosses Ziel von Roy Gelmi. Er konnte bereits drei Spiele für die Schweizerische U19-Mannschaft bestreiten: Zwei Spiele gegen Rumänien und eines gegen Liechtenstein.

Sportbegeisterte Familie Mit dem Schritt nach St. Gallen war für Roy Gelmi klar, dass der Weg in Richtung Profifussball gehen wird. Dies ist wenig erstaunlich, wenn man seine sportliche Familie kennt. Seine in Bassersdorf wohnhaften Eltern sind Sportlehrer und auch die beiden Brüder sind sportlich. Der ältere Bruder ist beim FC Gossau als Fussballer aktiv. Der andere Bruder spielt in der höchsten Schweizer Spielklasse Volleyball. Die Mutter stammt ursprünglich aus den Niederlanden, von wo auch Roys holländischer Namen stammt. Gelmi besucht seine Familie beinahe jedes Wochenende, sofern dies mit den Anspielzeiten seiner Spiele zu vereinbaren ist. Die Zukunft wird zeigen, ob Bassersdorf über einen Profifussballer in der Raiffeisen Super League verfügen wird. Falls Roy Gelmi seinen Traum nicht verwirklichen könnte, wäre er mit der abgeschlossenen Matura dennoch in einer guten Ausgangslage und könnte ◾ ein Studium beginnen.


Treffpunkt

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d apps and links doppelgänger finden

Mehr als sieben Milliarden Menschen tummeln sich mittlerweile auf diesem Planeten. Mit einem Grossteil davon weist man keinerlei Ähnlichkeiten auf, mit anderen bis zu einem gewissen Grad. Und weshalb sollte sich in einer solchen Menge an Kandidaten nicht auch ein Doppelgänger finden lassen? Genau das ist der Zweck der Webseite «ilooklikeyou.com»: Nachdem man ein Foto hochgeladen hat, berechnet ein Algorithmus, welche Mitglieder der Seite die grösste Ähnlichkeit mit dem eigenen Porträt aufweisen. Die Resultate reichen je nach Person von ziemlich amüsant bis zu fast schon etwas beängstigend. Mit den gefundenen Personen kann man auch Kontakt aufnehmen und so eine Art von Selbstgespräch führen.

www.ilooklikeyou.com campen in der schweiz

Irgendwo hinzureisen und dort kaum angekommen ein kleines Eigenheim aufzubauen, fast unter freien Himmel zu schlafen, von den Geräuschen der Natur geweckt zu werden und für ein paar Tage einmal ein etwas einfacheres Leben zu leben – die Faszination, welche das Zelten ausübt, hat viele Gründe. Eine grosse Hilfe beim Planen der nächsten Campingferien ist die Webseite «camping.ch». Hier sind die meisten Zeltplätze der Schweiz mitsamt ihres Angebots und Komfortlevels erfasst. Auch Informationen zu Kosten, Lage, Aktivitäten in der Umgebung oder saisonalen Öffnungszeiten können abgerufen werden, und häufig sind auch noch Bildergalerien vorhanden. So macht Ferienplanung Spass!

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«Es gibt nicht das geringste Anzeichen, dass wir jemals Atomenergie entwickeln können.» – Von wem stammt diese Aussage? Richtig, dieses Zitat aus dem Jahre 1932 geht auf Albert Einstein zurück. Mit seiner komplett falschen Prognose steht er aber nicht alleine da. Auf der Seite «nebelbank.de» finden sich Dutzende weiterer Beispiele von genialen, hochintelligenten Pionieren, welche sich mit ihren Voraussagen schlicht verschätzt haben. Ansonsten bietet die etwas chaotische Seite unter anderem noch eine Sammlung dämlicher Antworten aus Fernsehquizshows, eine Auswahl abstruser Schadensersatzklagen und ein bitterernster Versuch, das Butterbrot vor dem Aussterben zu retten.

www.nebelbank.de

online-mangas

Bei «Mangas» handelt es sich um japanische Comics, die in Schwarz-Weiss gezeichnet sind und von rechts nach links gelesen werden. Sie erfreuen sich mittlerweile auch in Europa grosser Beliebtheit und werden von diversen Verlagen übersetzt. Viele Mangas erscheinen aber nicht auf Deutsch, bei anderen hinkt die Übersetzung gegenüber dem Stand in Japan stark hinterher. Zum Glück gibt es Seiten wie «wiemanga.com», auf denen ganze Heere von Amateur-Übersetzern die Fortsetzungen der mitreissenden Bildgeschichten hochladen. Auf der angegebenen Seite finden sich deutsche Ausgaben hunderter Mangas, per Google lassen sich ähnliche Seiten auch für englische Übersetzungen finden.

www.wiemanga.com

windprognose

Bei gewissen Sportarten geht ohne Wind gar nichts, beispielsweise beim Segeln, Wind- oder Kitesurfen. Wind- und Wetterprognosen sind für diese Aktivitäten entscheidend, denn nichts ist frustrierender, als weite Wege auf sich zu nehmen, nur um dann eine komplette Flaute vorzufinden. Normale Wetterberichte eignen sich jedoch nicht für diesen Zweck, da die Daten nicht im benötigten Detaillierungsgrad vorliegen. Ein echter Geheimtipp in Windsportkreisen ist die Seite «windguru.cz», auf der Prognosen jeweils in verschiedenen Auflösungen und nach verschiedenen Modellen aufgeschaltet werden. Auch Windstatistiken, Informationen zu Tiden und Bewertungen von anderen Nutzern sind vorhanden.

www.windguru.cz

Texte: Kevin Knecht/Fotos: www


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Ein nationales Streetdance-Netzwerk für Mädchen und junge Frauen

Durch Tanzen Einzigartigkeit erkennen «Roundabout BasiNueri» gehört zu einem Streetdance-Netzwerk, das über die ganze Schweiz verteilt ist. Es wurde ausschliesslich für junge Frauen zwischen 12 und 20 Jahren gegründet. Die Freude am Tanzen, an der Bewegung und Musik, gemütliches Zusammensein, Freundschaften schliessen – all das ist Roundabout. von Yvonne Müller «Roundabout BasiNueri» wird von der reformierten Kirche Bassersdorf-Nürensdorf unterstützt. Trägerschaft ist der Zentralverband «Blaues Kreuz Prävention und Gesundheitsförderung». Ein Streetdance-Netzwerk, das auf grosse Begeisterung stösst. In der ganzen Schweiz verteilt existieren gegen 100 Gruppen mit über 1000 Teilnehmerinnen und 230 engagierten Gruppenleiterinnen. Getanzt wird eine Mischung aus Streetdance und Hip-Hop.

«Die Tanzstunden beginnen immer mit einem Warm-up, anschliessend folgt das Einüben einer neuen Choreografie. Danach werden zur Auflockerung – je nach Zeit – noch ein paar bereits bekannte Choreografien getanzt. Schliesslich geht es in den gemütlichen Teil über mit Plaudern und Snacks. Wir reden über aktuelle Themen oder über Dinge, die

Im Mai findet wieder das jährliche Tanzfest in Zürich statt. Unter dem Motto «Zürich tanzt» wird das Streetdance-Netzwerk von Roundabout einen «Flashmob» starten. Als «Flashmob» bezeichnet man einen scheinbar spontanen Menschenauflauf auf öffentlichen Plätzen. Die Auftritte von Roundabout sind alle bewilligt. Rund 250 bis 300 Tänzerinnen aus den Kantonen Zürich, Glarus, Thurgau und Graubünden werden erwartet. Die Choreografie für solch grosse Gruppenanlässe wird über die regionale Leitung in Zürich zusammengestellt. Jede Gruppe bereitet sich aber selber für dieses grosse Ereignis vor. Erst am Tag des Auftrittes treffen sich alle an einem vereinbarten Treffpunkt. Viele Tänzerinnen haben sich vorher noch nie gesehen. Ihren Tanz führen sie dann an verschiedenen öffentlichen Plätzen auf. Das kann in der Halle des Hauptbahnhofes in Zürich, am Paradeplatz oder am Bellevue sein, die Orte der Auftritte sind noch streng geheim. «Die Tänzerinnen mischen sich in ihrer ganz normalen Alltagskleidung unter die Leute, wie Passanten. Plötzlich fängt jemand an zu tanzen und es stossen immer mehr Tänzerinnen dazu, bis eine grosse Gruppe entsteht. Manchmal kann es passieren, dass Fussgänger auf einmal mitten in der Tanzgruppe stehen und gar nicht wissen, was mit ihnen geschieht», erzählt Bargetzi lachend. Das angespannte Warten auf solche gemeinsamen Events fördert die Gruppenzusammengehörigkeit; und die Auftritte stärken ein gesundes Selbstbewusstsein bei den Tänzerinnen.

Grosses nationales Netzwerk Das Spezielle an Roundabout ist, dass es sich um ein nationales Netzwerk handelt,

Die jungen Tänzerinnen üben fleissig an der Choreographie ihres neuen Tanzes. (ym)

das Mädchen und junge Frauen in ihrer Einzigartigkeit unterstützt und sie dazu ermutigt, sich und ihren Körper zu schätzen. Das Tanzen und der gemeinsame Austausch soll den jungen Frauen helfen, sich mit ihrem verändernden Körper besser auseinander zu setzen und ihnen ermöglichen, ein gesundes Selbstbild aufzubauen. Dabei werden neue Freundschaften geknüpft und die heranwachsenden jungen Frauen können in Gesprächen Halt und Orientierung finden. Ende Januar hat Roundabout an der

nationalen GesundheitsförderungsKonferenz in Luzern den Gesundheitskompetenzpreis 2015 gewonnen. Die Gesundheitsprävention ist am wirkungsvollsten und effektivsten im jungen Alter. In diesem Lebensabschnitt sei die Bereitschaft für die Umgestaltung der Gewohnheiten noch am grössten. «Gerne dürfen interessierte Mädchen und junge Frauen spontan bei uns reinschauen und gleich bei einem Streetdance-Training mitmachen. Roundabout ist für alle offen» sagt Bargetzi. ◾

g un

Chillen gehört dazu

«Flashmob»-Auftritt

8-

Die Streetdance-Gruppe Bassersdorf Nürensdorf trifft sich jeden Donnerstagabend um 19 Uhr zum Training im Zentrumsbau Nürensdorf. Geleitet wird die Gruppe von Simona Bargetzi aus Bassersdorf, zusammen mit den beiden Hilfsleiterinnen Cecil und Jennifer Schnyder aus Nürensdorf. «Wir drei sind ein eingespieltes Team und stellen abwechslungsweise die Choreografien zusammen. Diejenige, welche die Choreografie gemacht hat, leitet auch den Tanz. So haben wir ein stets abwechslungsreiches Programm und das macht unsere Tanzabende interessanter», erklärt Bargetzi. Um eine neue Choreografie einzustudieren, besuchen sie Workshops oder stellen selber etwas zusammen anhand von Videos, die ihnen vom Roundabout-Netzwerk kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

einen beschäftigen», erzählt Bargetzi. Die Leiterinnen werden speziell dazu ausgebildet, auf Probleme einzugehen und, wenn nötig, diese zur Unterstützung weiter zu leiten. «Im Vordergrund stehen immer der Spass und die gemeinsame Freude am Tanzen. Wir erarbeiten auch gemeinsam mit anderen Gruppen Choreografien und können so an Anlässen zusammen tanzen. Alle dürfen ihre Wünsche mit einbringen und mitbestimmen, wenn sie es wollen.»

Der nächste Dorf-Blitz erscheint scheint am Donnerstag, 28. Mai 2015 015 Der Inserate- und Redaktionsschluss ist ausnahmsweise (wegen Auffahrt) bereits am

CH O W I T T 2015

M 13.

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Kantonsratswahl: Keine Gewinner im Dorf-Blitz-Gebiet

Gute Resultate, aber keinen Sitzgewinn «Das Ende einer neuen Mitte» und «Rechtsrutsch der Politik» titelten die Tageszeitungen am Montag nach den Regierungs- und Kantonsratswahlen Mitte April. Für die total 19 Kandidierenden aus Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf heisst es nun analysieren und (vielleicht) in vier Jahren wieder kandidieren. von Annamaria Ress Es ist nicht zu leugnen: Die Stimmbeteiligung für die Regierungs- und Kantonsratswahlen war schlecht. Sie erreichte mit 32,7 Prozent einen historischen Tiefststand. Vor vier Jahren betrug sie 35,5 Prozent. Die bisher schlechteste Beteiligung gab es 2007 mit 34 Prozent. 16 Frauen und Männer aus Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf, die gerne im Kantonsrat mitarbeiten möchten, stellte der Dorf-Blitz mit Kurzantworten auf drei Fragen in der Ausgabe vom Februar vor. Am Ende waren es sogar

19 Personen aus der DB-Region, wie sich nach den Wahlen herausstellte. Für bürgerliche Kandidaten entschieden die Wähler auch in dieser Region. Das beste Wahlresultat im Vergleich der Kandidierenden erzielte Christian Pfaller (SVP) mit 8466 Stimmen, dicht gefolgt von Georg Fallegger (SVP), mit 8397 Stimmen. Die dritte im Bunde, wie die beiden Herren aus Bassersdorf, ist Doris Meier-Kobler (FDP), auf die 4469 Stimmen entfielen. Die ganze Bandbreite der Resultate variierte zwischen 704 und den erwähnten 8466 Stimmen. Neben der Enttäuschung über das Verfehlen des über lange Zeit anvisierten Zieles konnte man auf den Kanälen der Sozialen Medien doch auch über die Freude lesen, die diverse Kandidaten über ihre guten Resultate hatten.

Bürgerliche Mehrheit Die FDP konnte mit acht Sitzgewinnen ihre Fraktion gleich auf 31 Vertreter aufstocken. Sowohl SVP als auch CVP

Die Kräfteverhältnisse im Kantonsrat zeigen den Willen der Wähler. (zvg)

konnten ihre Sitzzahl halten und so verfügen die drei Parteien im Kantonsrat neu wieder über eine Mehrheit von 94 Sitzen. Zweitstärkste Partei bleibt die SP. Sie gewinnt ein Mandat hinzu und hat neu 36 Sitze – genau gleich viel wie vor acht Jahren. Die Alternative Liste (AL) konnte ihren Wähleranteil fast verdoppeln und erzielte zwei Sitzgewinne, was zum erstmaligen Erreichen der Fraktionsstärke führte. SP, Grüne und AL zusammen kommen damit neu

auf 54 Sitze (bisher 57). Auch die EVP hat ein zusätzliches Kantonsratsmandat (neu: 8), dafür verlor die BDP wiederum einen Sitz (neu: 5). Die EDU stellt weiterhin fünf Vertreter. Gewonnen hat auch Dorf-Blitz-Redaktor und -Fotograf Mano Reichling. Seine Akkreditierung als Fotograf im Kantonsrat wurde dem ältesten Mitglied der Berichterstatter wieder genehmigt. ◾

65. GV des Gewerbevereins Bassersdorf Nürensdorf

Im Zeichen des Gwerblerfäscht 2015 52 stimmberechtigte Mitglieder fanden sich Ende März im Pflegezentrum Bächli zur Generalversammlung des Gewerbevereins Bassersdorf Nürensdorf (GVBN) ein. Neben den üblichen Traktanden waren auch Mutationen im Vorstand zu bestätigen. Auf dem Jahresprogramm ist als Höhepunkt das Gwerblerfäscht Ende August bestimmt. von Annamaria Ress Die Mutationen im GVBN halten sich positiv, denn die elf Austritte konnten mit 17 Neueintritten kompensiert werden. Damit zählen sich derzeit 175 Aktivmitglieder, die den GVBN zum drittgrössten Gewerbeverein im Bezirk machen. Ebenso positiv gestaltete sich das letzte Vereinsjahr, von dem die bunten Fensterläden über dem Altbach besonders in Erinnerung geblieben sind, wie auch die Mittagsveranstaltungen, der Berufserkundungspar-

cours und andere Anlässe. Die Rechnung 2014 präsentiert sich positiv: Bei einem budgetierten Aufwand von rund 46 950 Franken wurden lediglich 36 737 Franken eingesetzt. Ebenso wurden mit 38 397 Franken mehr Erträge eingenommen als budgetiert (37 000 Franken).

Géraldine Koradi (Kommunikation und Marketing). Ebenso gewählt wurde Lotti Schütz (Ladengruppe), die jedoch rund drei Wochen nach der Versammlung verstorben ist.

Gwerblerfäscht 2015

fenden Vorbereitungen für das diesjährige Gwerblerfäscht, das vom 28. bis 30. August stattfindet. Unter dem Motto «z’Fuess dur s’Gwerb» werden sich rund 65 Gewerbetreibende zusammen mit 24 Vereinen im Zentrum von Bassersdorf präsentieren. Informationen sind bereits jetzt im Internet unter www.gwerblerfäscht.ch zu finden. ◾

Wechsel im Vorstand

Ehrenmitglied und OK-Präsident Thedi Brunner informierte über die lau-

Nach mehr als zehn Jahren im Vorstand gaben Kassier Michael Fenaroli und Vizepräsident Dani Bleuler ihren Rücktritt bekannt. Ihre Nachfolger, Beat Stadler als Kassier und Stefan Hertach als Vizepräsident wurden von der Versammlung einstimmig gewählt. Für den vakanten Platz «Beisitzer Politik Nürensdorf» wurde einstimmig der Nürensdorfer Gemeinderat Urs Buchegger gewählt. Weiterhin im Vorstand bleiben Roger Bösch (Präsident), Edith Stamm (Aktuarin), Christian Pfaller (Beisitzer Politik Bassersdorf), Martin Siber (Beisitzer Veranstaltungen) und

Wechsel im Vorstand (v.l.): Neuer Vizepräsident Stefan Hertach, Dani Bleuler (bisher), Michael Fenaroli (bisher), neuer Kassier Beat Stadler. (zvg)


Region

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«Desperate Banking»

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04/2015

Fotowettbewerb

Die Gewinnmargen im Banking fallen stetig. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht. Angesichts der niedrigen Zinsen, den verschärften rechtlichen Auflagen und der Herausforderungen durch die zunehmende Digitalisierung müssen die Banken ihren Gürtel enger schnallen.

fähigkeit. Verknüpfungen von Bankdienstleistungen und OnlineAngeboten über Internet und Smartphones werden forciert. Die digitale Delegation von privater Geld- und Vermögensverwaltung entlasten die Kostenbudgets der Geldhäuser und ermöglichen ihnen, grosse Kundensegmente rund um die Uhr kosteneffizient zu Philippe Kaufmann bewirtschaften.

«Desperate Banking» ist der neue Begriff im Schweizer Banking. Mittels extremen und erbitterten Aktivitäten entwickeln die Bankobrigkeiten straffe Kostensenkungsprogramme und suchen verbissen nach Möglichkeiten, die Einnahmen zu steigern. Einschnitte im Filialnetz, Straffung und Teilauslagerungen von IT-, Administrations- oder Personaleinheiten sind bereits an der Tagesordnung. Gerüchteweise hört man zwischendurch auch von verzweifelten Anstrengungen, mittels Discountangeboten die Volumen im Hypothekar- oder Vermögensverwaltungsgeschäft zu maximieren. Gleichzeitig läuft weltweit die digitale Revolution im Bankenwesen auf Hochtouren und beeinflusst die künftige Wettbewerbs-

Ob der Druck auf die Gewinnmargen mit «Desperate Banking» aufgehalten werden kann, ist unklar. Viel offensichtlicher sind die Nebenwirkungen dieses fundamentalen und digitalen Strukturwandels auf unseren Alltag und unser Wohlbefinden. Der Verlust von persönlichen Beziehungen und das technologische Sklaventum sind nicht zu unterschätzen und machen unseren Alltag nicht lebenswerter. Für mich haben die guten, alten Beratungsgespräche noch lange nicht ausgedient. Wetten, dass persönliche und lebendige Kontakte auch in Zukunft sehr geschätzt werden? Ihre Raiffeisenbank Oberembrach-Bassersdorf Philippe Kaufmann

Auch einheimische Pflanzen schmücken Balkon und Garten Der Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf NBN organisiert am Samstag, 9. Mai, einen Anlass zum Thema «Mehr Natur im Siedlungsraum». Der Referent, Edi Schindler, diplomierter Gärtnermeister aus Baltenswil, gibt Tipps zur standortgerechten Auswahl der Pflanzen, zur Auswahl des Erdmaterials und des Pflanzgefässes sowie zur Pflege der Pflanzen. Im zweiten Teil können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einheimische Pflanzen erwerben und ins mitgebrachte Gefäss unter fachkundiger Anleitung setzen. Das Erdmaterial wird kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Anlass

ist öffentlich. Er findet statt beim Jugendtreff in Bassersdorf, auf dem grossen Parkplatz hinter der Bibliothek und dauert von 14 bis 16 Uhr. (e)

Wo befindet sich dieser Brunnen? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung zusammen mit Ihrer kompletten Adresse bitte bis am Montag, 11. Mai per E-Mail an sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DBAusgabe publiziert und kann gegen Vorlage des Dorf-Blitzes bei der DorfDrogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.

Auflösung Das Bild im Fotowettbewerb des letzten Dorf-Blitz zeigte die Stelen vor dem Schulhaus Hatzenbühl in Nürensdorf. Als Gewinner des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Remo Wegmann aus Brütten. (dm)

Muttertagskonzert Der Musikverein Bassersdorf und der Männerchor Nürensdorf bieten Ehepaaren und Familien für den diesjährigen Muttertag das passende Vormittagsprogramm. Im Kreise der Familie erleben alle Mütter einen festlichen Höhepunkt an ihrem Ehrentag. Das Konzert findet am Sonntag, 10. Mai um 10.30 Uhr hinter der Bibliothek Bassersdorf statt. Das Patronat übernimmt die Gemeinde Bassersdorf, die auch den anschliessenden Apéro offeriert. Der Anlass wird nur bei gutem Wetter durchgeführt; bei zweifelhafter Witterung gibt Telefon 1600 am Sonntagmorgen Auskunft. (e)


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Region

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Drei Mannschaften erreichen Gruppensieg

Erfolgreiches Jahr für Unihockey Bassersdorf Nürensdorf

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Swiss führt neue Cockpitregelung ein Aufgrund der aktuellen Ereignisse des Absturzes einer Passagiermaschine der Fluggesellschaft Germanwings im März hat die Swiss beschlossen, ihre bereits hohen Sicherheitsmassnahmen im Cockpit vorsorglich ab sofort anzupassen. Neu muss sich bei Abwesenheit eines der Piloten während des Fluges immer auch ein weiteres CrewMitglied nebst einem Piloten im Cockpit aufhalten. (e)

Flughafenregion am Wachsen

Überschwängliche Freude der ersten Mannschaft. (zvg)

Der Dachverein Unihockey Bassersdorf Nürensdorf blickt auf ein sportlich sehr erfolgreiches Jahr zurück. Neben dem sensationellen Aufstieg des Fanionteams in die erste Liga überzeugten auch die Nachwuchsmannschaften in ihren Ligen und feierten grosse Erfolge. von Philipp Rahm Am Freitag, 27. März war die Freude in der Nürensdorfer Turnhalle Hatzenbühl unermesslich. Die erste Mannschaft gewann das entscheidende Spiel mit 8:5 gegen Laupen und realisierte somit den Wiederaufstieg. Dieser kam für die meisten Mitglieder sehr überraschend, da selbst eine Klassierung unter den ersten drei, das vorgenommene Saisonziel, für viele sehr optimistisch war. Nach dem Abstieg vor zwei Jahren brach die Mannschaft grösstenteils auseinander und musste einige schwerwiegende Abgänge verkraften. Auf diese Saison hin formte Cheftrainer Andy Schneider das Team zu einer Einheit mit gutem Teamgeist und sorgte mit seinen taktischen Anweisungen für ein gepflegtes und gutes Unihockeyspiel seiner Mannschaft. Weiter wurde die Zusammenarbeit mit dem eigenen Nachwuchs gezielt verbessert, um auch in den wichtigen Spielen einige U21-Junioren einsetzen zu können.

Starker Nachwuchs Bereits zwei Wochen früher beendeten die U21-Spieler die Saison. Sie gewannen ihre zwei letzten Spiele und qualifizierten sich für die Aufstiegsspiele. Nach einem durchzogenen Saisonbeginn steigerte sich das Team von Rolf Pfeiffer kontinuierlich und war in den entscheidenden Spielen jeweils die bessere Mannschaft. Die erreichten Aufstiegsspiele mussten die U21-Junioren nicht bestreiten, da sich ein Team zurückzog und deshalb der Aufstieg in die höhere Leistungsklasse am grünen Tisch Tatsache

wurde. Die U18 konnte sich trotz vielen Abgängen in einer sehr guten Liga im Mittelfeld etablieren und viele junge U16-Spieler ins Team integrieren. Der U16 gelang in ihrer erst zweiten Saison der bereits zweite Gruppensieg und sie hätte die Möglichkeit gehabt, um den Aufstieg in die beste Schweizer Liga zu spielen. Aus strategischen und personellen Gründen im Hinblick auf die nächste Saison musste auf die Aufstiegsspiele verzichtet werden. Die UBN-Verantwortlichen hoffen, nächstes Jahr erneut eine erfolgreiche und erfreuende Saison in allen Leistungsstufen spielen zu können. ◾

Strassenstück geöffnet Die Fachstelle Naturschutz der Baudirektion des Kantons Zürich hat Mitte April in einer Medienmitteilung bekanntgegeben, dass die Strassenverbindung BirchwilGerlisberg wieder uneingeschränkt befahrbar sei. Wegen der Sperrung hätten Tausende von Kröten und Fröschen gefahrlos zum Eigentalweiher wandern und sich dort fortpflanzen können. Das Eigental gilt als eines der bedeutendsten kantonalen Naturund Landschaftsschutzgebiete

mit einer sehr grossen Vielfalt an seltenen Tier- und Pflanzenarten. Die Strassensperrung dauerte fünf Wochen und wurde bereits zum 16. Mal durchgeführt. Zahlreiche freiwillige Helfer sind jeweils im Einsatz, wenn es darum geht, an den Orten für die Amphibienwanderung rund 20 Kilometer temporäre Schutzzäune aufund wieder abzubauen. Ohne diese Freiwilligenarbeit wäre der Schutz der Amphibienwanderung vor dem Verkehr nicht möglich, betonte die Fachstelle Naturschutz in ihrer Mitteilung. (ar)

In der Bassersdorfer bxa-Sportanlage fand Mitte März die dritte Generalversammlung des Vereins «Flughafenregion Zürich – Wirtschaftsnetzwerk und Standortentwicklung» (FRZ) statt. Rund 160 Mitglieder, darunter 91 stimmberechtigte, aus Wirtschaft, Behörde und Politik waren anwesend und lauschten dem pointierten Referat des Verlegers und Chefredaktors der Weltwoche Roger Köppel. Unter dem Motto «Durchbruch der Wirklichkeit – Ein optimistischer Blick auf die Gegenwart» ging er der Frage nach, was die Schweiz inklusive Flughafenregion wirklich prägt. Der gebürtige Klotener erzählte, dass er schon als Kind in Kloten bemerkt habe, wie nahe der weltoffene Flughafen und die damalige bäuerliche Beiz, der Sternen, sich seien. Die Schweiz sei das nationalste und internationalste Land der Welt – und diese Gegensätze sollte man nicht gegeneinander ausspielen, so Köppel. «Wir sollten eine gewisse Distanz und unsere Unabhängigkeit wahren», präzisierte er. Vorgängig hatte bereits die Bassersdorfer Gemeindepräsidentin Doris Meier am Beispiel «ihrer» Gemeinde angedeutet, dass die Entwicklung der Flughafenregion steil nach oben gehe. FRZPräsident René Huber sprach das erfreuliche Vereinswachstum in den letzten Monaten an: bald dürften es 200 Mitglieder sein. Die eigentlichen GVGeschäfte waren speditiv erledigt. Ohne Gegenstimmen wurden die Jahresrechnung sowie das Budget von der Versammlung gutgeheissen und alle Vorstandsmitglieder und die Revisoren in ihren Ämtern bestätigt. Nur die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge der tiefsten Kategorien gab zu kurzen Diskussionen Anlass, bevor die Stimmberechtigten auch diese durchwinkten. (e)


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Bassersdorf Dietlikon NĂźrensdorf Opfikon Wallisellen Zweckverband Forstrevier Hardwald Umgebung FRHU Einladung zur 1. Delegiertenversammlung 2015 Datum: Donnerstag, 28. Mai 2015 Zeit: 19.00 Uhr Ort: Feuerwehr- und Werkgebäude Ufmatten, Gemeinde Bassersdorf Traktanden 1. BegrĂźssung 2. Protokoll der Delegiertenversammlung vom 2. Oktober 2014 3. Mitteilungen des Zweckverbandes 4. Abnahme Jahresrechnung 2014 Bericht der RechnungsprĂźfungskommission 5. Bericht des FĂśrsters 6. Verschiedenes 7. Termine 8. Referat ÂŤRĂźckkehr des Bibers â&#x20AC;&#x201C; Chancen und HerausforderungenÂť von Urs Wegmann, Leiter Biberfachstelle Kanton ZĂźrich Die Versammlung ist Ăśffentlich. Zweckverband Forstrevier Hardwald Umgebung FRHU Die Präsident: Christian Pfaller

Der Sekretär: Andreas Frei

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Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?

Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Emanuel Morf aus Birchwil beantwortet. Was hat Sie gefreut? Es freut mich, wenn ich genug Zeit habe, um meinen vielen Interessen nachzugehen. Ich investiere auch als Pensionär noch viel Zeit und Arbeit in neue Technologien, weil es einfach eine freudige Herausforderung für mich ist. So bin ich viel unterwegs, denn für mich ist der Weg das Ziel. Im Frühling werden die Tage länger, die Natur erwacht zu neuem Leben und alles wird wieder grüner und bunter. Wir sollten uns anstecken lassen von der Schönheit der Natur und hinausgehen, um sie zu geniessen. Ist das nicht pure Freude – was will man mehr? Was hat Sie geärgert? Meiner Meinung nach sollte es sowas wie Ärger und Verdruss grundsätzlich nicht geben, vor allem nicht in meinem fortgeschrittenen Alter. Das versuche ich wirklich zu vermeiden, indem ich meinen Fokus auf die Freude richte. Mein Ziel ist es, immer weiser und gelassener zu werden. Ärger lässt uns blind werden für das Schöne und das Wesentliche im Leben. Ärger schadet vor allem unserer Gesundheit. Diese Gesundheit ist aber das Kostbarste, was wir haben und darum sollten wir alles unternehmen, um uns nicht zu ärgern, sondern uns zu freuen. (ym)

GEWERBEGEFLÜSTER Die Residenz Oberwil ist eine privat geführte Institution, die von Heidi Gertsch 1994 gegründet wurde und fünf Seniorinnen und Senioren als fixer Wohnsitz, als Übergangslösung, Ferien- und Erholungsresidenz dient. Die erstklassige, persönliche Betreuung hat die heute 58-jährige Hotelfachfrau bei ihrer Mutter erlernt, die in Zürich ein privates Seniorenheim führte. Heidi Gertsch lebte zehn Jahre am Persischen Golf und war acht Jahre lang als Gouvernante der Königsfamilie von Zayed bin Sultan Al Nahyanin in Abu Dhabi für die Haushaltführung angestellt. Die ersten Jahre führte Heidi Gertsch die Residenz alleine und war verantwortlich für die Reinigung, Betreuung und Verköstigung ihrer Mitbewohnerinnen und Mitbewohner, die oftmals

bis zum letzten Atemzug in Oberwil lebten. Sogar Beerdigungsfeiern habe sie in der geräumigen Villa an der Rainstrasse 12 abgehalten, erzählt sie. Per Gesetz ist verfügt, dass Pflegefälle professionell versorgt werden müssen; darum betreut seit dieser Auflage eine Pflegefachfrau der Spitex die Residenten bei Bedarf. Gertsch ist mit Leib und Seele für «ihre» Seniorinnen und Senioren praktisch rund um die Uhr im Einsatz. Ihr ist auch der gute Kontakt zu den Familienangehörigen wichtig. Zurzeit ist ein Platz frei in der Villa, die über grosszügige Gemeinschaftsräume und eine wunderschöne Gartenanlage verfügt. Zudem ist das Haus rollstuhlgängig und jedes Zimmer mit WC und Dusche, Telefon und TV-Anschluss ausgestattet. Mano Reichling

Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

Bild des Monats Er komme sich vor wie an Weihnachten, freute sich Ausbildungschef Hauptmann Pascal Eichmann anlässlich der Übung des Feuerwehr-Zweckverbandes Altbach nach Ostern. An dieser haben alle 70 Angehörigen der Feuerwehr – darunter 13 Frauen – eine neue Uniform erhalten. Gelb die Farbe der Offiziere, rot der Mannschaft (Mitte). Und leicht ist das neue Arbeitskleid, dank neuester Technologie. Denn, so präzisiert Kommandant Urs Knecht (l.), zu etwa 95 Prozent stecken die Jünger Sankt Florians in der Uniform für Ausbildung oder Sondereinsätze, aber nur zu fünf Prozent im Brandeinsatz. Die Kleidung ist natürlich in erster Linie für genau diesen Zweck geschaffen und hat den Vorteil, dass das Material nach aussen atmungsaktiv ist, so dass Hitzestaus innen nicht mehr oder viel später vorkommen. Gut erhaltene Teile der alten, 15-jährigen Ausrüstung (r.), sollen bei Bedarf weiterhin als Ersatzkleidung dienen. An der Neu-Uniformierung im Feuerwehrdepot Nürensdorf haben auch Gemeinderätin Edith Betschart (Nürensdorf) und Beat Lanz (Brütten) teilgenommen. (re)


Asiatische GanzkĂśrpermassage Kurs fĂźr Jedermann Schon als Kind wurde ich von meiner Grossmutter Ăźber Heilmassage und Heiltechnik trainiert und beigebracht. Seitdem beschäftige ich mich damit. Als diplomierter und Krankenkassen anerkannter Thai Massage & Shiatsu Therapeut mit Ăźberliefertem Wissen und langjähriger Erfahrung mĂśchte ich diese in Form eines Abendkurses weitergeben. Der Kurs beinhaltet folgendes: â&#x20AC;&#x201C; â&#x20AC;&#x201C; â&#x20AC;&#x201C; â&#x20AC;&#x201C; â&#x20AC;&#x201C; â&#x20AC;&#x201C;

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Dorf-Blitz

Region

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Frühlingskonzerte des Musikvereins Bassersdorf

Von den Helden der (Film-)Zeit Dieses Jahr nahm das Orchester seine Zuschauer mit auf eine Reise durch die Geschichte der Filmmusik. Die Stücke, die zwischen 1854 und 1957 geschrieben wurden, wurden mit Engagement gespielt. Moderne und klassische Kompositionen ergänzten sich und boten ein abwechslungsreiches Programm.

Platz im Reigen der grossen Namen. Das aufgrund der schnellen Läufe und einigen ungewohnten Tonfolgen herausragende Stück hinterliess einen bleibenden Eindruck. Dies ist vor allem auch der omnipräsenten und souverän agierenden Dirigentin zu verdanken. Nach einem weiteren Klassiker von Hans Zimmer verabschiedete sich das Orchester in die Pause und auch das Publikum gönnte sich eine Erfrischung.

von Tobias Jäger Am letzten Wochenende im März lud der Musikverein Bassersdorf am Samstag zur grossen Abendunterhaltung sowie dem – bei den älteren Blasmusikliebhabern besonders beliebten – Sonntagskonzert. Die Popcorn-Maschine im Foyer liess es bereits erahnen. Unter der bewährten Leitung von Valeriya Bernikova und unter dem Motto «Helden der Zeit» wurde das Publikum auf eine Reise durch die Filmgeschichte entführt. Eine Grossleinwand sorgte neben der Bühne für die jeweils passende visuelle Untermalung der gespielten Klänge. Der Moderator Urs Keller führte elegant durchs Programm, wobei er seine Ansagen jeweils mit interessanten Hintergrundinformationen bereicherte.

James Bond zum Schluss Dirigentin Valeriya Bernikova im Element. (tj)

Zeugen der Geschichte Das Konzert wurde mit dem geschichtsträchtigen Marsch «Liberty Bell» von John Philip Sousa eröffnet. In der Historie noch weiter zurück musste man sich für das nächste Stück begeben. Die Melodie zum epischen Monumentalfilm «Ben Hur» bestach insbesondere aufgrund des anspruchsvollen Arrangements für Trompeten, Saxophon und Klarinette. Um bei den Sandalenfilmen zu bleiben folgte darauf «The Gladiator» von Hans Zimmer, welches sich durch

den imposanten Einsatz der Kesselpauken dramatisch in Szene zu setzen vermochte. Passend zum Motto erwähnte Corinne Brunner, Präsidentin des MVB, die grossen und kleinen Helden des Alltags und ehrte eine verdiente Musikerin für ihre geleistete Arbeit im Verein.

Moderne Fortsetzung Natürlich wurden nicht nur historische Heldenstücke gespielt. Neuzeitlich und aktuell hatte auch die Titelmusik zu «Spiderman» ihren

Mit dem traditionellen Schweizermarsch «Patrouille Suisse» wurde der zweite Teil des Konzerts eröffnet. Die wohl eindrücklichste Komposition war aber «Eiger – A Journey to the Summit». Die bedrohlich wirkenden, tiefen Strophen verkörperten die kalten, imposanten Felswände, wo hingegen die leichten, hellen und beschwingten Töne ein eher fröhliches Bild skizzierten. Nach «La vita e bella» von Nicola Piovani folgte mit einem bestbekannten Medley von James Bond-Titelmelodien ein passender Abschluss. Natürlich durften die vom Publikum geforderten Zugaben kei◾ nesfalls fehlen.

Neuer Roman von Werner Alex Walser

Spannende Geschichte mit ungewöhnlichem Ausgang Der früher in Nürensdorf wohnhaft gewesene Pilot Alex Walser hat seinen fünften Roman unter dem Titel «Fahrwasser» veröffentlicht. Der Roman handelt von einer Schlauchbootfahrt mit ungewöhnlichem Ausgang. von Mano Reichling

Der packende neue Roman ist eine fiktive, in der Ich-Perspektive geschriebene Geschichte. Die Erzählzeit erstreckt sich über 35 Jahre. Hauptthemen sind Gerechtigkeit, Boshaftigkeit und Fatalismus; bei der Themenwahl sei er von Kleist’s Novelle «Michael Kolhaas» inspiriert worden, sagte Walser anlässlich der Buchvernissage.

Werner Alex Walser war lange in Nürensdorf wohnhaft und lebt heute in Bronschhofen (SG). Er erlebte eine Karriere als Swissair-Captain und Militärpilot. Seit vielen Jahren schreibt er nun Romane. Ende Oktober ist sein letztes Buch unter dem Titel «Fahrwasser» in der CMS-Verlagsgemeinschaft erschienen.

Walsers Figuren sind der Protagonist Andreas Wieland. Ein feiner, korrekter Typ; als Antagonist agiert Jo Fetz, ein Herrensöhnchen und Ekel sondergleichen. Weitere Personen im Roman sind Wielands Eltern, die Schwester Felicitas, Andreas Götti Justus Widmer und weitere mehr. Der Roman beginnt mit einem Anruf, den Felicitas mit ihrem neuen Freund Jo Fetz führt. Eine Bezie-

hung, welche keinem der anderen Familienangehörigen wirklich gefällt. Ein Kinobesuch und die Einladung für eine Schlauchbootfahrt gibt Anlass zu Diskussionen im Familienkreis. Schliesslich wird die Bootsfahrt auf dem Fluss erlaubt, allerdings unter der Auflage, dass Andreas mit von der Partie ist und dass Schwimmwesten getragen werden. Dieses Abenteuer endet katastrophal: Felicitas ertrinkt. Und hier beginnt für die Leser die Hochspannung. Der Roman ist in der Ostschweiz angesiedelt mit Städte- und Ortsnamen, die der Leser mit einiger Fantasie zuordnen kann. Störend sind hier Ausdrücke wie «Sosse» oder «Jause», die schlicht nicht in die Sprache der Geschichte passen. ◾

Werner Alex Walser: Fahrwasser; CMS-Verlag; 299 Seiten. 17 Franken.


Region/Leserforum

52

PUBLI-REPORTAGE

Wohlbefinden für Körper, Geist und Seele

Dorf-Blitz

Blitzableiter Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.

Bissige Jagdhunde

Ein gemeinsames Ziel vor Augen hat das Team an der Jakob Spaltensteinstrasse 12 in Bassersdorf (von links nach rechts):

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Suche nach HEV-Präsident Der Hauseigentümerverband Kloten, Opfikon-Glattbrugg, Bassersdorf und Nürensdorf (HEV Kloten) führte am 30. März seine Generalversammlung durch. Dabei stellte der wiedergewählte Präsident Jürg Egger klar, dass er in einem Jahr zurücktreten werde, wie er schon im letzten November bekannt gegeben hatte. Die Vorstandsmitglieder Barbara Zika, Heinrich Schmid, Franz Abplanalp und Brigitte Fäh wurden einstimmig wiedergewählt. Neu in den Vorstand treten Henry Lehnherr, Immobilien-Treuhänder aus Nürensdorf und Marcel Emmanouilidis, Bankfachmann aus Kloten, ein. Anstelle des zurücktretenden Bruno Früh rückt Steve Zurschmitten als erster Revisor nach. Roland Ehrensperger wird zweiter Revisor.

Prominenter Gast war Nationalrat Hans Egloff, Präsident des HEV Schweiz und des Kantons Zürich. Er schilderte die Kriterien der Initiative «Pistenverlängerung vors Volk», ging aber auch auf Aktuelles der präsidierten Hauseigentümerverbände ein. Höhepunkt des HEV Schweiz werden die Feierlichkeiten auf dem Rütli zum 100-jährigen Bestehen sein. In seinem Jahresbericht erläuterte Jürg Egger, inwieweit eine Abflachung des Immobilienmarktes eingetreten ist. Zudem habe es wegen der Initiative vermehrt Austritte gegeben, so dass der HEV Kloten aktuell nur noch 2018 Mitglieder zähle. Vom 28. bis 30. August ist der Verein mit einem Stand an der Gewerbeausstellung in Bassersdorf vertreten. (e)

04/2015

Ich ging mit meiner Mischlingshündin Lana und einer Begleiterin mit zwei Hunden am Waldrand in Brütten spazieren. Plötzlich kam ein grosser, hellbrauner Jagdhund direkt auf unsere Hunde zu. Sie waren nicht an der Leine. Er bestieg die Berner Sennenhündin, worauf meine Begleiterin den Jagdhund am Halsband herunter riss und verjagen wollte. Schon erschien ein zweiter Jagdhund. Wir hörten den Besitzer rufen, das interessierte die beiden nicht. Sie wendeten sich meinem Hund zu. Ich wollte Lana noch an die Leine nehmen, was mir aber in der hektischen Situation nicht gelang. Der in Brütten wohnhafte Besitzer erschien, nachdem ich ihm zugerufen hatte, er solle seine Hunde abrufen. Er kommentierte dies mit den Worten, sie wollten «nur spielen». Lana hatte Angst und nahm Reissaus – beide Jagdhunde hinterher. Meine Begleiterin konnte ihre Hunde an die Leine nehmen. Der Jagdhund-Besitzer hatte keine Hundeleinen dabei und rief seine Hunde nicht zurück. In meiner Verzweiflung forderte ich ihn lautstark dazu auf. Dieser kam zornig auf mich zu und blieb nahe vor mir stehen. Lana überliess er der Willkür seiner zwei Hunde. Zur gleichen Zeit hörte ich, wie meine Hündin voller Schmerzen aufschrie. Ich war konsterniert und geschockt. Der Jagdhund-Besitzer belehrte mich: Ich hätte keine Ahnung von Hunden; ein Rufen nütze nichts, wenn Hunde schon weg seien. Wenn meine Hündin Angst hätte, so müsse ich sie halt in einem Körbchen

in die Stadt tragen, um dort mit ihr zu laufen. Irgendwann liessen die beiden Bestien von Lana ab. Der Besitzer ging seines Weges, kümmerte sich nicht darum, ob sie verletzt war. Mein Hund hinkte und blutete am rechten Oberschenkel, konnte kaum mehr gehen. Ich ging notfallmässig zum Tierarzt, wo mehrere Bisswunden, teilweise sehr tiefe, festgestellt und genäht wurden. Da stellt sich mir einfach die Frage: was ist das für ein Mensch? Können wir in Brütten nicht mehr friedlich einen Spaziergang machen, weil man mit solchen Bestien rechnen muss? Wer ist der Nächste, der angefallen wird? Helen Preindl, Brütten

Verkehrsampel bevorzugt Da Nürensdorf bald einen Kreisel im Dorfzentrum baut, könnte die Verkehrsampel von dort nach Bassersdorf verlegt werden. Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, von den Seitenstrassen in die Klotenerstrasse abzubiegen. Ich fahre täglich mit dem Velo zum Bahnhof. Da bleibt mir nur die Möglichkeit, vom Velo abzusteigen, aufs Trottoir zu wechseln und den Fussgängerstreifen zu benutzen, um auf die Klotenerstrasse zu kommen. Das nützt dann auch den Autofahrern, die abbiegen wollen, weil dann endlich der Verkehrsfluss stehen bleibt. Warum hat eigentlich Bassersdorf mit diesem hohen Verkehrsaufkommen keine einzige Verkehrsampel? Béatrice Tardent, Bassersdorf

Leserbrief-Regeln • Keine Einsendungen ohne Angaben der genauen Absenderadresse (Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); dies gilt auch für Zusendungen per E-Mail.

• Je kürzer ein Leserbrief, desto besser; als oberste Grenze gelten 1700 Zeichen inklusive Leerschläge. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offensichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organi-

sierte «Kampagnenbriefe», Wahloder Abstimmungspropaganda, Dankesabstattungen, sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden.

• Die Bearbeitung von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. Leserbriefe an redaktion@dorfblitz.ch oder per Post an Sekretariat Dorf-Blitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, senden. (DB)


Dorf-Blitz

Veranstaltungen

04/2015

Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Fr – Sa

01.05. – 09.05.

Sa

03.05.

Di

53

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

bxa

2. «Coop Gemeindeduell schweiz.bewegt» – Bassersdorf kämpft gegen Kloten

www.coopgemeindeduell.ch, siehe auch Beilage dieser Zeitung

10.00 – 14.00

Elternforum

Familienbrunch auf dem Aentschberghof

Aentschberghof 1

05.05.

14.30 – 16.00

Kampagne Hochaltrigkeit

Vortrag: Was ist im Todesfall zu tun?

Franziskuszentrum

Di

05.05.

20.00

Bibliothek

Bücherpräsentation mit Daniela Binder

Bibliothek

Mi

06.05.

19.00 – 20.00

Tagesfamilien Ba/Nü

Vortrag «Mut zur Erziehung»

Aula Schulhaus Mösli

Sa

09.05.

14.00 – 16.00

Naturschutz Ba/Nü

Gärtnern in Theorie u. Praxis mit Edi Schindler

Jugendtreff Jam, Klotenerstr. 3, Ba

So

10.05.

10.30

Musikverein Ba Männerchor Nü

Muttertagskonzert mit anschliessendem Apéro

Schulhausplatz (hinter Kreisel)

Sa

16.05.

10.00 – 16.00

Genossenschaft Pro Sagi

Schweizerischer Mühlentag

Alte Sagi im Wisental

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, Vorträge

Infos siehe www.afobasi.ch oder Margrit Hanselmann, Tel. 043 266 00 57

Regelmässig

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2. / 4. Do)

Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch

Sagi und Schmitte

Öffentliche Vorführungen

Sagi im Wisental, Schmitte Ba

Jeden 1. Sa

10.00 – 12.00

Weitere Details zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Fr

01.05.

09.00 – 12.00

Schiessverein

Obligatorische Übung

Schützenhaus

Sa

02.05.

08.00 – 16.00

Schiessverein

Bezirksschiessen

Schiessstand Rikon

So

03.05.

Damenriege

Gym Cup Elgg

Sportanlage «im See», Elgg

Do

07.05.

09.00

Bibliothek

Bücherpräsentation mit Daniela Binder

Bibliothek

Do

07.05.

20.00 – 22.00

Samariterverein

Vereinsübung Sportverletzungen

Schulhaus Chapf

Fr

08.05.

Turnverein

Fiirabig-Cup

Sportanlage Fehraltdorf

Sa

09.05.

Naturschutz Ba/Nü

Gärtnern in Theorie u. Praxis «auch einheimische Pflanzen schmücken Balkon und Garten» mit Edi Schindler, Gärtnermeister

Jugendtreff Jam, Klotenerstr. 3, Ba www.nbn.ch

Di

12.05.

Tennisclub

Eröffnungsapéro

Tennisclubhaus

Sa

16.05.

09.00

Samariterverein

Reanimation Grundkurs (BLS-AED)

Schulhaus Chapf

Mo

18.05.

18.00 – 20.00

Schiessverein

Freie Übung 3

Schützenhaus

Do

21.05.

14.00 – 17.00

Frauenverein

Vortrag «Alles über Zuchtperlen» mit Ueli Rathgeb

Gemeindesaal

Do

28.05.

20.00 - 22.30

PGV

PGV-Höck

Rest. Sonnenhof

Fr

29.05.

20.00

FDP Ortsgruppe

Hauptversammlung

Café Blätzwisen

Sa

30.05.

14.00 – 16.30

Naturschutz Ba/Nü, (NBN Kids Kiga bis 3. Kl.)

Wald-Exkursion m. Heike Niemand «Was Emil, der Eichelhäher über die Vögel im Wald verrät»

PP Schulhaus Hatzenbühl, Nü www.nbn.ch

14.00 – 16.00


Veranstaltungen

54

Dorf-Blitz

04/2015

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Mo/Di/Do Sa

15.00 – 19.00 10.00 – 12.00

Bibliothek

Ausleihe Bibliothek

Bibliothek

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Jeden Mo – Fr Jeden Di

ab 12.00

Altersforum Brü

Mittagstisch Seniorinnen und Senioren

Gemeindesaal

Jeden Di

14.00 – 15.00

Altersforum Brü

Fit-Gym für ältere Damen/Herren (leicht) Leitung Ursula Müller

Gemeindesaal

Jeden Mi

16.30 – 17.30

Altersforum Brü

Fit-Gym, vital (Frauen) Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf

Jeden 2. Do

20.00

Samariterverein

Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm

Schulhaus Chapf

Jeden 2. + 4. Do

09.30 – 11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter / Väter mit 0- bis 4-Jährigen

Dachraum Gemeindezentrum

Jeden letzten Do

14.00 – 17.00

Altersforum Brü

Treffen für spielfreudige Frauen

Gemeindesaal

Jeden Fr

16.00 – 16.50

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Claudia Kindschi

Gemeindesaal

Jeden 2. Fr

14.00 – 16.00

Jugendsekretariat Winterthur-Land

Mütter- / Väterberatung mit Barbara Portmann

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00 – 17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Infos: www.pfadinepomuk.ch

Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Fr

01.05.

09.00 – 12.00

Schützenverein

Obligatorisches Schiessen

Schützenhaus Nü

Di

05.05.

14.30 – 16.00

Kampagne Hochaltrigkeit

Vortrag: Was ist im Todesfall zu tun?

Franziskuszentrum Ba

Sa

09.05.

Werkabteilung Nü

Altpapiersammlung

Bereitstellung vor 8 Uhr

Sa

09.05.

10.00 – 16.00

Frauenverein Ob/Bi

1. Nürensdorfer Koffermarkt

Schlosssaal

Sa

09.05.

14.00 – 16.00

Naturschutz Ba/Nü

Gärtnern in Theorie u. Praxis «auch einheimische Pflanzen schmücken Balkon und Garten» mit Edi Schindler, Gärtnermeister

Jugendtreff Jam, Klotenerstr. 3, Ba www.nbn.ch

Sa

09.05.

14.00 – 17.00

Ortsmuseum

Ausstellung «Kunst im Dorf»

Ortsmuseum

So

10.05.

10.30

Musikverein Ba Männerchor Nü

Muttertagskonzert mit anschliessendem Apéro

Schulhausplatz Ba (hinter Kreisel)

Mi

13.05.

10.00

Nüeri-Netz

Spaziergang

Infos www.nueri-netz.ch

Mo

18.05.

18.00 – 20.00

Schützenverein

Freie Übung

Schützenhaus Nü

Di

19.05.

20.00

Bibliothek

Büchervorstellung mit Daniela Binder

Bibliothek

Do

21.05.

09.30

Nüeri-Netz

Morgen-Kafi

Pfarrhaussaal, Lebernstr. 10

Do

28.05.

20.00

Bibliothek

Donnerstagstreff: Büchervorstellung: «Make-up für jede Frau: Spass an Make-up von 13 bis 99 Jahre» mit Susanne Lamprecht

Bibliothek

Sa

30.05.

14.00 – 16.30

Naturschutz Ba/Nü, (NBN Kids Kiga bis 3. Kl.)

Wald-Exkursion m. Heike Niemand «Was Emil, der Eichelhäher über die Vögel im Wald verrät»

PP Schulhaus Hatzenbühl, Nü www.nbn.ch

So

31.05.

14.00 – 17.00

Ortsmuseum

Ausstellung «Kunst im Dorf»

Ortsmuseum

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anm. 044 836 80 83)

Gemeindehaus

Jeden Mo

09.15 – 10.15

Muki-Turnen Bi

Muki / Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Mo, Di, Do, Fr

11.30 – 14.00

Mittagstisch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9 Uhr, Tel. / Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien

Altes Schulhaus Ob

Jeden Mo

15.30 – 17.00

Frauenverein Ob/Bi

English Conversation (Ausk.-Tel. 044 836 53 93)

Altes Schulhaus Ob


Dorf-Blitz

Veranstaltungen

04/2015

55

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf

Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Jeden Mo

20.00 – 22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Di, Mi, Do, Fr Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob/Bi

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü Angebot: www.ludopingpong.ch

Jeden Di

18.00 – 19.30

Jugendriege Nü

Jugendriege

Schulhaus Ebnet

Jeden Di

20.00 – 22.00

Volleyballclub Nü

Training: 1.+ 2. Mannschaft (1. / 2. Liga)

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden 2. Di

19.30 – 21.00

Ref. Kirche

Meditatives Tanzen

Zentrumsbau, 3. Stock

Jeden Mi

13.30 – 16.30

Offene Jugendarbeit Nü

Kidstreff (Mittelstufe)

Kidstreff-Hotline 044 836 31 38

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Rest. Bären

Jeden Mi

17.00 – 21.00

Offene Jugendarbeit Nü

Offener Jugendtreff authentic mit Nachtessen (Oberstufe) Simon Merki 079 262 35 81

Jeden Mi

17.00 – 19.00

Offene Jugendarbeit Nü

«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler / innen und Lehrlinge

Isa Tacheron 079 773 10 55

Jeden Mi

19.00 – 23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27

Jeden 1. Mi

09.30 – 11.30

Kiz-Kloten

Mütter- / Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Mi möglich)

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob / Bi

Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Ob

Jeden 1. Mi

14.00 – 14.30

Bibliothek

Vorlesegeschichten in Mundart mit Bär Otto für Kinder im Vorschulalter

Bibliothek Nü

Jeden Do

08.45 – 09.45

Frauenverein Ob / Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 – 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming / Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

09.15 – 10.15

MuKi Turnen Nü

MuKi-Turnen

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

17.30 – 19.00

Mädchenriege Nü

Mädchenriege

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

20.00 – 22.00

Männerchor Nü

Proben / Leitung: Tabea Herzog

Singsaal Ebnet

Jeden letzten Do

19.00

Bibliothek

Donnerstagstreff (ausser Ferien)

Bibliothek Nü

Jeden Fr

15.00 – 17.00 17.00 – 18.00

Ajuga Mirjam Ebertshäuser Tel. 079 626 45 10

Ajuga-Bus beim Schulhaus Hatzenbühl Ajuga-Bus bei der Landi Nü

Schulhaus Hatzenbühl Landi Nü

Jeden letzten Fr

14.30

Nüeri-Netz

Spielen macht Spass

Restaurant Bären, 1. Stock

Jeden letzten Fr

19.00

Töffair Nü

Musikveranstaltung im Clubhaus

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27

Andere Gemeinden Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Jeden Mi

14.30

Regionaler Seniorinnen- und Seniorenverband Winterthur

Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Senioren

Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch)

Jeden 2. Mi

14.00 – 17.30

Kulturkommission Kloten

Tanznachmittag für ältere Menschen

Stadtsaal Kloten

Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp / Min.) Wichtige Nummern: Notruf 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale 145 Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


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Dorf-Blitz April 2015 by dorfblitz - Issuu