Nürensdorf zieht den Entscheid zur definitiven Schliessung der Eigentalstrasse ans Verwaltungsgericht weiter. Oberembrach schert aus.
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BASSERSDORF
AUSTAUSCH
Gewerbetreibende und Vertreter des Gemeinderates und der Verwaltung haben am jährlichen Stelldichein Informationen ausgetauscht.
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BRÜTTEN
GESTALTUNGSPLAN
Mit der Gestaltungsplanerarbeitung für die Zentrumsüberbauung soll ein jahrelanges Verfahren nun Klarheit schaffen.
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NÜRENSDORF
GOLDENER PUCK
An der gut besuchten Sommerabendfeier durfte Nürensdorfs Eishockeyaner Simon Knak einen goldenen Puck in Empfang nehmen.
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Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten, Nürensdorf
Bundesrat Albert Rösti (Mi.) flankiert von Regierungsrat Martin Neukom und den Gemeindepräsidenten und Gemeindepräsidentin der am Projekt betroffenen Gemeinden. (Bilder: Susanne Gutknecht)
Politprominenz gibt Startschuss
Am 2. Juli traf sich die Politprominenz auf dem Baufeld Eich zum offiziellen Startschuss des grössten Infrastrukturprojektes der SBB «MehrSpur Zürich–Winterthur» im Auftrag des Bundes. Im Beisein von Bundesrat Albert Rösti und Regierungsrat Martin Neukom wurde das Projekt angestossen.
von Susanne Gutknecht
In der Mitte des 30 Kilometer langen Bauperimeters, der sich von Zürich bis Winterthur erstreckt, rund 20 Meter oberhalb des Bahntrassees, wurde der symbolische «Spatenstich» vollzogen. Jedoch war kein Spaten zu sehen, sondern Bundesrat Albert Rösti (SVP), der Zürcher Regierungsrat Martin Neukom (Grüne) und SBB-CEO Vincent Ducrot enthüllten gemeinsam mit den Gemeindepräsidenten der Anreiner-
Gemeinden feierlich eine Tafel. Rund 100 Personen wohnten diesem Anlass bei. Seit einigen Wochen bleibt es der Bassersdorfer Bevölkerung jedoch kaum verborgen, dass die Bauarbeiten längst begonnen haben rund um Bassersdorf und Dietlikon. Auch auf dem Baufeld Eich stehen Bagger in Reih und Glied und warten auf den Einsatz.
Projekt der Superlative
Der Aufmarsch des höchsten Verkehrspolitikers der Schweiz und sei-
nes Kantons-Pendants deutet auf die Wichtigkeit des Projektes «Mehrspur Zürich-Winterthur» hin: Kapazitätserhöhung um 30 Prozent, rund 900 Züge, 150 000 Reisende pro Tag, Viertelstundentakt, eine Million Franken wird pro Tag verbaut, 16 Gemeinden sind beteiligt. Vincent Ducrot nennt es ein Projekt der Superlative und die grösste Baustelle der Schweiz. Bis zu 1000 Personen werden auf der 30 Kilometer langen Strecke arbeiten.
WIRD DIE DIREKTE DEMOKRATIE ÜBERSTRAPAZIERT?
Die direkte Demokratie in der Schweiz ist eine tolle Sache. Wir können auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene abstimmen und wählen sowie Anliegen mit Initiativen, Postulaten und weiteren Instrumenten aufs politische Tapet bringen. An Gemeindeversammlungen kann jede Stimmbürgerin und jeder Stimmbürger mit persönlichen Vorstössen unmittelbar ins kommunalpolitische Geschehen eingreifen und oft auch etwas bewirken kann. Ein jüngstes Beispiel ist die Einzelinitiative von Tanja Bernhard, die mit ihrem Vorstoss ein ganzjähriges «Verbot von lärmendem Feuerwerk» forderte. Darüber wurde an der Sommergemeindeversammlung im Juni in Bassersdorf engagiert debattiert (siehe auch Seite 15). Bei der anschliessenden Abstimmung befand eine Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten das Anliegen für sinnvoll und stimmte der Einzelinitiative mit 113 zu 94 Stimmen zu. Ein demokratischer Entscheid war gefällt. Doch dann verlangte ein Stimmbürger, dass über dieses Geschäft zusätzlich an der Urne abgestimmt wird. Die Gegner des Feuerwerksverbots witterten ihre Chance, das Geschäft doch noch zu Fall zu bringen, und konnten dafür eine Mehrheit gewinnen. Nun kommt die Vorlage im September an die Urne. Dies ist kein Einzelfall. Auch der positive Entscheid der Gemeindeversammlung zum Kredit für das Centrumshüsli im vergangenen
Das rund 3,3 Milliarden schwere Projekt ist Teil der nationalen Strategie «Verkehr 45», die Kapazitätserweiterung auf Hauptstrecken vorsieht. Albert Rösti erwähnt, dass es der ganzen Schweiz diene und die Hauptstrecke Lausanne nach St. Gallen aufwerte und ebenso einen Kapazitätsengpass für Personen- und Güterverkehr auflöse. Zürich sei der Wirtschaftsmotor der Schweiz und generiere die grössten Verkehrsströme, auch mit dem Flughafen Zürich als Einfallstor in die Schweiz für Geschäftsleute wie für Touristen. Man investiere viel in den nächsten 20 bis 25 Jahren in die Infrastruktur,
Grossteil geht nach Zürich Nach dem freundlichen Eingangsgeplänkel äusserte der Magistrat seinen Unmut über die scharfe Kritik des Zürcher Regierungsrates an seinen kürzlich vorgestellten Verkehrsprioritäten und einem Interview mit Vertretern des Regierungsrates, welches just an diesem Tag in Zeitungen von CH Media erschienen war. «Ich habe Verständnis für Kritik, aber es fliesst bereits ein Grossteil der Investitionsgelder in den Kanton Zürich, neben dieser Baustelle in den Zimmberberg-Basis-
Jahr wurde durch einen Antrag auf eine Urnenabstimmung relativiert. Der Kredit musste anschliessend noch an die Urne und wurde dort prompt verworfen.
Da stellt sich doch die Frage: Werden unsere Möglichkeiten zur politischen Mitbestimmung damit nicht überstrapaziert? Welchen Sinn macht es, an einer Gemeindeversammlung verbindlich über ein Geschäft abzustimmen, wenn dieser Entscheid umgestossen werden kann? Der Stimmbürger fühlt sich dabei für dumm verkauft, und für die Gemeindebehörden entsteht unnötiger Mehraufwand.
Reto Hoffmann
Was ist Ihre Meinung? Finden Sie eine nachträgliche Urnenabstimmung sinnvoll, oder fühlen Sie sich als regelmässige Teilnehmerin oder regelmässiger Teilnehmer an Gemeindeversammlungen verschaukelt? Reden Sie mit und schreiben Sie uns Ihre Meinung an mitreden@dorfblitz.ch.
tunnel II und die Doppelspuranpassung im Bahnhof Stadelhofen.» Es stünden Zusatzwünsche von 60 Milliarden Franken schweizweit im Raum – aber nur 36 Milliarden Franken seien möglich. Sein Appell war klar: es braucht eine geeinte Achse Bern-Zürich, um dem Verkehrskonzept 2045 zum Durchbruch zu verhelfen und keine Kritik des Kantons, der ausgerechnet den grössten Betrag aus dem Kässeli erhalte und bei dem 90 Prozent der Bedürfnisse befriedigt würden, stellte Albert Rösti klar.
Anschliessend versuchte Regierungsrat Martin Neukom die Wogen zu glätten und bestätigte als regel-
mässiger Pendler nach Zürich, wie wichtig dieser Ausbau sei und erklärt: «Mit der Mehrspur Zürich–Winterthur legen wir sozusagen einen Bypass am ÖV-Herzen der Schweiz.» Man brauche diesen Kapazitätsausbau um rund 30 Prozent, um das Wachstum im Grossraum Zürich stemmen zu können. Zudem lobte Neukom, dass dieses Projekt ein gutes Beispiel für eine koordinierte Planung zwischen Bund und Kanton sei: «Es ist für uns eine gute Gelegenheit, das Velowegnetz im Kanton entlang der Geleise zu erweitern. Diesen Aspekt haben wir von Beginn an mitgedacht und gemeinsam realisiert.»
Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.
Nächste Ausgabe: 27. August 2026.
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Ansonsten sei jedoch der Anteil der Mitsprache an diesem Bundesprojekt auch für den Kanton gering.
Symbolträchtige Quadratmeter In Szene gesetzt wurden die acht direkt betroffenen Gemeinden mit einem Kunstprojekt. Eine Tafel von einem Quadratmeter Grösse zeigt ein Ort, den die Gemeindeverant-
wortlichen als symbolträchtig für das Mehrspur-Projekt in ihrer Gemeinde auslasen und von den Künstlern Peter und Stefan von Arb fotografisch umgesetzt wurde. Das sind bei den einen ein Stück Wiese, bei anderen wiederum Stromkabel oder Teile einer Unterführung. Diese Tafeln sollen dereinst im Informationszentrum, welches im Gebiet Eich
geplant ist, für die Bevölkerung zugänglich sein. Bassersdorfs Gemeindepräsident Christian Pfaller erklärte dem Publikum das gewählte Sujet und betonte, dass die Gemeinde Bassersdorf wohl den grössten Anteil am Baufeld dieses Projektes mittrage. «Ich war die letzten zehn Jahre bereits in der Planungsphase mit dabei. Ich hoffe nun, dass auch das Bau-
Bassersdorfs Gemeindepräsident Christian Pfaller im Interview:
projekt für unsere Bevölkerung künftig weiterhin so gut funktioniert wie in der Planungsphase.» Nürensdorfs Gemeindepräsident Hannes Schärer erklärte, dass das gewählte Bild ein Stück der Blätzwisen zeige. «Nürensdorf ist nur am südlichen Rand betroffen und ich denke, dass dieser Quadratmeter auch nach dem historischen Projekt wieder so aussieht.»
«Wir müssen alle in den sauren Apfel beissen»
Welchen Eindruck hinterliess dieser Anlass bei Ihnen? Es zeigt sicher auf, welche Flughöhe dieses Projekt Mehrspur beim Bund und der SBB geniesst – eine sehr hohe! Als Gemeindepräsident einer der betroffenen Gemeinden habe ich den Fokus auf Bassersdorf.
Welche Rolle sehen Sie für sich und die Gemeinde?
Ich sehe mich als Stimme der Bevölkerung, die betroffen ist. Daher müssen wir gut abschätzen, wo wir intervenieren sollen und können, welche Probleme wir beeinflussen können und welche nicht. Es ist ein Spagat zwischen der SBB als Projektleiter und uns einerseits als betroffene Partner in Bereichen der rechtlichen Fragen wie Durchgangs- und Grundstückrechte oder beim Verkehr. Andererseits sind wir als Gemeinde und unsere Bevölkerung direkt von den Auswirkungen dieses Bauprojekts betroffen. Gerade deshalb ist es unsere Aufgabe, die Interessen Bassersdorf einzubringen und dort Verbesserungen zu erreichen, wo dies möglich ist.
Wenn Albert Rösti als Bundesrat antritt sowie ein Regierungsrat, der CEO der SBB und man die Milliarden an Kosten dahinter sieht, ist unschwer erkennbar, dass es um ein Projekt geht, bei dem eine betroffene Gemeinde wenig Mitspracherecht geniesst – oder täuscht dieser Eindruck? In der Tat ist es ein nationales Projekt und damit verbunden die grösste Baustelle, welche die SBB zurzeit betreibt. Das zeigt, wo wir stehen. Natürlich sind die Einflussmöglichkeiten einer einzelnen Gemeinde begrenzt. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Anliegen frühzeitig, sachlich und beharrlich einbringen. Ich nehme war, dass unsere Anliegen oder Probleme für die SBB-Projektleitung leider nicht immer dieselbe Priorität haben wie die Gesamtziele des Projekts. Mehrere Beispiele haben die Bassersdorfer bereits erlebt: Der Wunsch nach einem Lift auf die Perrons wurde von Seiten der SBB zwar abgelehnt, beim Erhalt der Unterführung bei der bxa konnte jedoch gemeinsam eine Lösung gefunden werden.
Wieviel Mehrarbeit generiert dieses Projekt auf der Verwaltung der Gemeinde? Für einzelne Bereiche innerhalb der Gemeinde ist es ein grosser Zusatzaufwand. Neben der Thematik der Verkehrssicherheit müssen beispielsweise die Umlegungen der Leitungen kontrolliert werden, da wir als Eigentümer auch nach dem Bau für diese zuständig sind. Denn die SBB baut und bezahlt zwar einiges für Änderungen an der Infrastruktur. Dennoch ist die Gemeinde gesetzlich verpflichtet, diese Arbeiten zu kontrollieren und abzunehmen. Dies gilt für jede Änderung an Strassenabschnitten oder Umlegungen von Strassen oder jeder Baute in unserem Besitz, welche im Zuge des Projektes entsteht. Das ist tatsächlich ein grosser Mehraufwand für uns als Gemeinde. Ich denke jedoch, dass trotz dieser Einschränkungen in den nächsten Jahren, für uns als Gemeinde im Bahnhofsbereich und der Umlegung der Kantonsstrasse ein Mehrwert entstehen kann. (sg)
Christian Pfaller (li.) und Hannes Schärer erklären ihre Bilder.
Bundesrat Albert Rösti zeigte die Dimension des Projektes auf.
«Nürensdorf ist wirklich ein attraktiver Wohnort»
Christoph Bösel tritt nach 20 Jahren in Gemeindediensten ab
von Susanne Gutknecht
Christoph Bösel: Ihrem Dienst an der Öffentlichkeit haben Sie mit 20 Jahren Genüge getan… Begonnen habe ich als Bezirksschulpfleger – dieses Amt hatte ich sieben Jahre inne. Anschliessend wurde ich in den Gemeinderat Nürensdorf gewählt und habe vier Jahre als Vizepräsident geamtet, bevor ich jetzt die letzten zwölf Jahre Gemeindepräsident war. Eine schöne Zeit liegt hinter mir.
Macht es in der Aussenwahrnehmung einen Unterschied, ob man Präsident oder ein Mitglied des Gemeinderates ist? Es ist in der Tat ein wesentlicher Unterschied. Man ist als Gemeindepräsident bei vielen Anlässen viel präsenter und das nimmt die Bevölkerung wahr. Manchmal entsteht dabei das Gefühl, dass der Gemeindepräsident alles entscheiden kann und das möchten sich wohl einige Bürgerinnen und Bürger zu Nutze machen, wenn sie für ihre Anliegen auf dich einreden. Aber man ist als Gemeindepräsident in den Gemeinderat eingebunden. Ich habe als politisch Bürgerlicher gegolten in den Augen der Bevölkerung – was ich auch bin –, der sich mit den Leuten hinsetzt und das Gespräch sucht. Manchmal wurden solche Gespräche gar zu einer Beratung in Lebensfragen.
Drei Legislaturen sind für Präsidenten nicht ungewöhnlich. Wie sehen Sie das?
Das Präsidialamt sollte man sicher mit der Absicht angehen, es zwei oder drei Amtsperioden lang auszuführen. Diese Dauer macht Sinn, damit man Ideen und Vorstellungen umsetzen kann. Es ist aber sicher auch abhängig, wie lange man im Gemeinderat tätig war und bereits einige Erfahrung in der Exekutive mitbringt. Ich sah das deutlich bei meiner Absicht, Nürensdorf ins digitale Zeitalter zu führen. Verwaltungstools mit den nötigen Sicher-
Christoph Bösel trat nach langen Jahren Behördentätigkeit auf Ende Juni zurück. (sg)
manchmal nicht mehr um die Sache ging, sondern nur noch um Parteihaltungen. Dies ist eine andere Philosophie, die meiner Meinung nach viel Energie verpufft und von wesentlichen Lösungsansätzen ablenkt. Früher kandidierten zudem weniger Personen als Parteiunabhängige. In Nürensdorf haben wir das Glück, gute Personen zu haben im Gemeinderat, ungeachtet ihrer politischen Ausrichtung.
Als Präsident steht man der Gemeindeverwaltung vor. Wie intensiv redeten Sie mit?
Wir hatten einen Generationenwechsel auf der Verwaltung. Als Gemeindepräsident bin ich bei der Stellenvergabe mit zuständig und gebe mich aktiv ein. Mir war wichtig, dass die Mitarbeiter mehr Kompetenzen erhalten in ihrer Arbeit. Das steigert die Verantwortung und ist für die Zufriedenheit am Arbeitsplatz wichtig. Wie in allen KMUs haben wir Mitarbeitende mit Coachings nach Bedarf gezielt unterstützt. Das Schöne: Die Verwaltungsabteilungen sind zu Teams zusammengewachsen und unterstützen sich gegenseitig.
«Man lernt unheimlich viel bei der Arbeit in einem solchen Amt»
heits- und Datenschutzanforderungen kosten viel Geld und die Evaluation und Einführung in den Verwaltungsbereich braucht Zeit. Solche Projekte laufen neben vielen anderen Projekten, daher ist es wichtig, dass man dranbleiben kann über mehrere Jahre.
Man hört Kritik, ob das Milizsystem in der Schweiz immer noch eine gute Variante sei? Definitiv ja! Auch als Gemeindepräsident ist man eingebettet in den Gemeinderat und fällt gemeinsam Entscheide.«Es ist immer ein Team – allein macht niemand etwas». Genau diese Breite an Ansichten flies-
sen in Entscheide ein. In meiner Amtszeit waren der Gemeinderat bürgerlich zusammengesetzt und das hat sehr gut funktioniert. Wir politisierten um die Sache, nicht um die Parteizugehörigkeit.
«Es ist immer ein Team – allein macht niemand etwas»
Das tönt so, als ob ein Gremium mit Mitgliedern aus dem linken Parteispektrum dies nicht tut? Nicht per se, aber ich habe es in meiner Politlaufband erlebt, dass es
Was nehmen Sie persönlich aus Ihren 20 Jahren im Dienst mit? Es war über das ganze Band hinweg erfreulich, so sehe ich es. Man lernt unheimlich viel bei der Arbeit in einem solchen Amt. Trifft auf ungewohnte Situationen, die man lösen muss und erhält tiefe Einblicke in das Leben vieler Personen. Dies kann auch belastend sein. Ich bin dankbar, dass wir nie einen schweren Unfall zu beklagen hatten – ausser einem heruntergestürzten Balkon, bei dem aber niemand verletzt wurde.
Für mich war die Behördentätigkeit eine Horizonterweiterung, die ich
nicht missen möchte. Schön ist am Ende, wenn einem die Bevölkerung wertschätzend begegnet und wie sich Personen in Projekte eingaben und diese aktiv mittrugen. Grundsätzlich ist es so, dass einem mit einem Behördenamt das Prädikat ‹Einsatz für eine öffentliche Sache› anhaftet. Es wird wahrgenommen, dass man sich für das Gemeinwohl einsetzt.
Erst am Ende bei den verschiedenen Verabschiedungen, die ich jetzt geniessen durfte mit den Abteilungen, Mitarbeitenden, im Gemeinderat, bei den Personen, die bereits pensioniert wurden, realisiert man, was man geleistet hat. Diese Verabschiedungen haben mich sehr gerührt.
Gibt es einen Führungsstil «typisch Bösel»?
Schwierig zu beantworten aus meiner Sicht: Ich lasse meine Mitarbeitenden arbeiten und schenke ihnen Vertrauen. Wichtig war mir, dass sie auf mich zählen konnten und ebenso wichtig, hinter den Leuten zu stehen, auch bei schwierigen Entscheiden. Aber ich mache mir nichts vor: Gutes wie Schlechtes – alle werden es mir vielleicht in den nächsten Monaten erst sagen. (lacht)
Als öffentliche Person wird man ebenso kritisiert... Sie sprechen die Ebnetgeschichte an? Aus tiefstem Herzen kann ich nur wiederholen, was ich an der Gemeindeversammlung gesagt habe. Ich bewundere den Ressortleiter Bildung, wie er diese Situation gemeistert hat. Es braucht sehr viel Kraft. Bei brisanten Geschäften habe ich Vereinen oder Parteien immer offeriert, vorbeizukommen und miteinander darüber zu sprechen. Das wird in der Regel gut aufgenommen. Gedanken und Gerüchte laufen zu lassen in der Bevölkerung geht sehr oft in die falsche Richtung. Besonders, wenn nicht alle Fakten bekannt sind. Jeder hatte plötzlich eine Meinung dazu. Eine Realität ist, dass es Themen gibt, die
man aus rechtlichen und Datenschutzgründen nicht kommunizieren darf und kann. Am Ende ist es so: Behördenmitglieder müssen bei der Wahrheit bleiben – andere Personen können erzählen, was sie wollen.
«Behördenmitglieder müssen bei der Wahrheit bleiben»
Ein grosses Thema während Ihrer Amtszeit war das Eigental. Wie schauen Sie nun als Privatperson darauf?
Es war in der Tat ein Thema, welches mich über die ganzen Jahre hinweg beschäftigte. Zuerst war die Eigentalstrasse zwei Jahre geschlossen, dann initiierten wir den Runden Tisch. Dabei war es bereits ein Wunder, dass die Strasse nochmals geöffnet wurde. Nun ist der Auftrag klar definiert: unsere Bürgerinnen und Bürger haben 750 000 Franken an der Urne gesprochen und wollen mit allen rechtlichen Mitteln gegen die Schliessung kämpfen – wenn nötig bis vor Bundesgericht. Als Behördenmitglied ist dies nicht verhandelbar, sondern ein klarer Auftrag, obwohl ich dies persönlich als sehr schwieriges Unterfangen sehe. Das Mittelstück der Eigentalstrasse gehört dem Kanton und da glaube ich nicht daran, dass sie es je offenhalten werden. Als Privatperson sehe ich viel Geld, welches man besser in Massnahmen für Altersstrukturen oder Spielplätze für Kinder einsetzen könnte. Aber der Weg ist eingeschlagen und für die Behörde nun eine Rechtssache. Es zeigt sich auch bei anderen Themen wie beispielsweise der Piste28-Verlängerung am Flughafen, dass der Leidensdruck am höchsten bei denjenigen ist, die nahe dran sind wie die Anreinergemeinden. Dass jetzt mehr Fahrzeuge durch die Weiler und Quartiere fahren, belastet wiederum die Bevölkerung. Eine Verteilung der Lasten würde Druck wegnehmen von
Christoph Bösel war an vielen Anlässen präsent – wie hier bei der Feier im Weiler Obholz. (Archiv)
einigen wenigen. Das wäre für mich der Ansatz. Und ganz wichtig: Nur weil man in einigen Punkten dagegen ist, heisst es nicht, dass man alles ablehnen will. Das wird oft sehr vereinfacht. Gegen eine Piste-28-Verlängerung zu sein, heisst nicht, dass man gegen den Flughafen per se ist. Und gegen die Schliessung der Eigentalstrasse zu sein, heisst eben auch nicht, dass einem die Natur nicht wichtig ist. Das sollte man besser differenzieren in der öffentlichen Wahrnehmung.
Für den Kenner: Was macht Nürensdorf lebenswert?
Der Filmdreh für den Imagefilm von Nürensdorf hat mir nochmals die Augen geöffnet. Mit schönsten Bildern ein Werbefilm hoch zehn! Ich kann mir keinen schöneren Wohnort vorstellen. Die Schweiz ist sowieso eines der schönsten Länder – so finde ich. Dies widerspiegelt sich auch in Nürensdorf: Die Gemeinde ist facettenreich mit Hügeln, der Landwirtschaft, eigenem Quellwasser, dem nahen Golfplatz, mit Finnenbahn und Sportplätzen. Nürensdorf hat alles! Zudem braucht es nur wenige Schritte ins Grüne, trotzdem ist man dank dem
öffentlichen Verkehr schnell in der Stadt oder am Flughafen – auf dem Land, aber mitten drin. Ich würde frech sagen: der Nabel der Welt!
Haben Sie einen Anteil an dieser Gestaltung?
Ich habe jahrelang mein Bestes gegeben für Nürensdorf – ich durfte umsetzen und kämpfen für zwei Doppelkindergarten, einen Aussichtspunkt; Spielplätze, Finnen- und Skaterbahn für die Jugend, habe Bäche offengelegt für die Natur und mit dem Kreisel das Zentrum gestaltet und das Dorfbild geprägt. Gemeinsam mit dem Gemeinderat sind wir mit der Zeit gegangen und haben Nürensdorf noch schöner gemacht, davon bin ich überzeugt.
Was wünschen Sie Nürensdorf in Zukunft?
Ich habe die Gewissheit, dass mit dem neuen Gemeinderat fähige Leute am Werk sind und neue Ideen umgesetzt werden. Fromme Wünsche wären dann wohl eher, dass das Eigental offenbleibt und uns keine weiteren Flugrouten überwälzt werden. Wie gesagt … fromme Wünsche!
Nöd verchaufä ohni eusi Offertä. Mir freued eus uf Sie. Autos für den Schweizer Markt oder für Export. Seit über 35 Jahren in Baltenswil.
ERHÖHUNG STELLENPLAN IM BEREICH DER SCHULSOZIALARBEIT
Der Gemeinderat genehmigte eine Stellenplanerhöhung für eine unbefristete Aufstockung von zehn Prozent in der Schulsozialarbeit per 1. August 2026. Die Gemeinde Bassersdorf ist gesetzlich verpflichtet, an den vier Schulstandorten ein bedarfsgerechtes Angebot an Schulsozialarbeit sicherzustellen. Aufgrund steigender Schülerzahlen und zunehmend anspruchsvoller Beratungssituationen steigt der Bedarf an Schulsozialarbeit. Ein Teil davon kann durch eine interne Umverteilung von Stellenprozenten gedeckt werden. Für den verbleibenden Bedarf wurden nun die zusätzlichen Stellenprozente bewilligt.
GEMEINDEBEHÖRDEN, KOMMISSIONEN UND FUNKTIONÄRE
Per 1. Juli konstituierten sich die im März neu gewählten Mitglieder des Gemeinderats, der Schulpflege, der Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission sowie der weiteren von den Stimmberechtigten gewählten Behörden. Im Anschluss an die Erneuerungswahlen hat der Gemeinderat die Mitglieder der Grundsteuerkommission, der Fachkommission Bau, der Fachkommission Landwirtschaft und Naturschutz, der Kulturkommission sowie des Wahlbüros für die neue Amtsdauer gewählt.
SOLL-STELLENPLAN GEMEINDEPERSONAL
PER 1. JULI 2026
Der per 1. Juli 2026 nachgeführte Stellenplan, exklusive Alters- und Pflegezentrum Breiti, Zweckverband ARA Eich und kommunale Stellen der Schule, weist ein Volumen von 10 306.93 Stellenprozente aus. Das entspricht einer Zunahme um 340 Stellenprozente seit der letzten Beschlussfassung des Gemeinderates für den Stellenplan per 1. Juli 2025.
«GLOW. DAS GLATTAL» –GENEHMIGUNG BUDGET 2027
Das Budget 2027 von «glow. das Glattal» wird vom Gemeinderat genehmigt. Es sieht einen Gesamtaufwand von 54 500 Franken und einen Gesamtertrag von 20 000 Franken vor. Der budgetierte Aufwandüberschuss beträgt 34 500 Franken. Der Anteil der Gemeinde Bassersdorf beläuft sich auf 2082.50 Franken.
AUFLÖSUNG DER SPITEX
BASSERSDORF, NÜRENSDORF UND BRÜTTEN (BNB)
Die Auflösung und Liquidation des Vereins Spitex Bassersdorf, Nürensdorf und Brütten (BNB) ist abgeschlossen. Das verbleibende Vereinsvermögen wird gemäss den Statuten dem Spitex-BNB-Fonds des KZU
AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
überwiesen und kommt weiterhin der Bevölkerung von Bassersdorf, Nürensdorf und Brütten zugute. Den drei Gemeinden entstehen aus der Liquidation keine Kosten.
LOTSENDIENST: ZUSTÄNDIGKEIT NEU BEI DER ABTEILUNG BILDUNG
Der Verkehrslotsendienst sorgt für einen sicheren Schulweg und wird bereits heute grösstenteils durch die Schule organisiert. Deshalb übernimmt neu die Abteilung Bildung die Zuständigkeit von der Abteilung Dienste + Sicherheit. Für die Bevölkerung ändert sich dadurch nichts: Die bisherigen Lotsenstandorte, der Umfang des Angebots sowie die Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Zürich bei Bewilligungen, Ausbildung und Schulwegsicherheit bleiben unverändert.
ERHÖHUNG DES STELLENPLANS IM BEREICH SOZIALES
Der Gemeinderat genehmigte die Erhöhung des Stellenplans der Abteilung Soziales per 1. Januar 2027 um netto 190 Stellenprozente. Die Arbeitsbelastung ist aufgrund zunehmend komplexer Fälle, höherer gesetzlicher Anforderungen sowie der anhaltenden Herausforderungen im Asyl- und Notwohnungswesen deutlich gestiegen. Mit der Stellenplanerhöhung soll die gesetzeskonforme
Erfüllung der Aufgaben langfristig sichergestellt und die Organisation auf die künftigen Anforderungen ausgerichtet werden.
BAHNHOF SÜD: RICHTPROJEKT ABGESCHLOSSEN
Für das Gebiet Pöschen/Gmeindwisen südlich des Bahnhofs Bassersdorf ist eine Wohn- und Gewerbeüberbauung geplant. Mit dem Abschluss des Richtprojekts ist ein weiterer Meilenstein erreicht. Der Gemeinderat hat die Schlussdokumentation zur Kenntnis genommen und das weitere Vorgehen beschlossen. Es folgen die Erarbeitung des Gestaltungsplans und die weiteren Planungsschritte.
NEUE WEIHNACHTSBELEUCHTUNG
An der Gemeindeversammlung wurden 100 000 Franken für eine neue Weihnachtsbeleuchtung ins Budget 2026 aufgenommen. Gestützt auf den Ideenwettbewerb und die Konsultativabstimmung an der Gemeindeversammlung vom Juni 2026 entschied sich der Gemeinderat für die Variante «Wintersonnen». Die Anschaffungskosten belaufen sich auf 108 000 Franken.
Gemeinderat Bassersdorf
EINLADUNG ZUR INFORMATIONS- UND DISKUSSIONSVERANSTALTUNG «BIG PICTURE»
Am 15. September informiert der Gemeinderat die Bevölkerung und das Gewerbe über aktuelle Themen und den Stand wichtiger Projekte.
Folgende Themen stehen am kommenden Anlass im Fokus:
• «100 Tage im Amt»: Vorstellungsrunde des Gemeinderats und Kurzüberblick über die laufenden Themen in den Ressorts
• Infrastrukturprojekte: Update und Ausblick
• Hochwasserschutz
Der Gemeinderat freut sich, die Bevölkerung am Dienstag, 15. September, von 19 bis 20.30 Uhr im Schulhaus Chrüzacher (Aula) zu begrüssen.
Der anschliessende Apéro bietet Gelegenheit zum persönlichen Austausch.
Gemeinderat Bassersdorf
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WIR SUCHEN
Festgottesdienst Dorffest Brütten Freiwillige für den «Breiti-Zmittag»
Im ökumenischen Gottesdienst am Dorffest Brütten spüren die beiden Pfarrer Felix Hunger (röm.kath.) und Marc Burger (ref.) dem Brüttemer Lebensgefühl nach. Für den richtigen Groove am Gottesdienst sorgt der bekannte Sänger MG Grace mit berührendem Gospel und ausgelassenem Rock`n’Roll.
Aktuell suchen wir dringend Unterstützung für den beliebten Breiti-Zmittag für Seniorinnen und Senioren. Für die Gäste ist das gemeinsame Mittagessen ein wichtiger Ort für Austausch und Gemeinschaft. Damit wir diesen Treffpunkt weiterhin ermöglichen können, sind wir auf freiwillige Helferinnen und Helfer angewiesen, die uns regelmässig am 2. Dienstag im Monat von ca. 11 bis 14 Uhr im Service unterstützen. Weitere Auskunft erteilt unsere Sozialdiakonin Evelina Els: Tel. 079 607 88 03
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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
NACHRUF AUF CHRISTOPH ISLER
Mit grosser Betroffenheit und tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem ehemaligen Gemeinderatskollegen und Ressortvorsteher Christoph Isler. Sein Tod, nur wenige Tage nach dem Ende seiner achtjährigen Amtszeit, erfüllt uns mit grosser Traurigkeit.
Von 2018 bis 2026 gehörte Christoph Isler dem Gemeinderat Bassersdorf an und engagierte sich mit grossem Einsatz für die Weiterentwicklung unserer Gemeinde. Während sechs Jahren stand er dem Ressort Soziales vor. Mit viel Herz, Augenmass und Menschlichkeit setzte er sich für Menschen in schwierigen Lebenssituationen ein. Für ihn standen nicht Zahlen, sondern die Menschen im Mittelpunkt. Gleichzeitig war es ihm wichtig, nachhaltige Lösungen zu schaffen, die den Betroffenen neue Perspektiven eröffneten und die Gemeinde langfristig entlasteten.
Sein Wirken fiel in herausfordernde Zeiten. Während der Corona-Pandemie sorgte er mit seinem Ressort dafür, dass der Sozialdienst jederzeit für die Bevölkerung da war. Nach dem Ausbruch des Ukraine-Krieges engagierte er sich mit grossem Einsatz für die Unterbringung und Integration zahlreicher Schutzsuchender. Dabei setzte er auf Zusammenarbeit, Solidarität und das grosse Engagement der Bassersdorfer Bevölkerung, der Kirchen sowie vieler Freiwilliger. Die Förderung der Integration in den Arbeitsmarkt, der Ausbau geeigneter Unterkünfte und die Stärkung der sozialen Infrastruktur waren ihm ein grosses Anliegen.
Im letzten Jahr seiner Amtszeit übernahm Christoph Isler trotz seiner bereits angeschlagenen Gesundheit das Ressort Sicherheit. Mit der Eröffnung des neuen Kommunalpolizeipostens konnte er einen weiteren wichtigen Meilenstein für die Gemeinde mitgestalten und die Voraussetzungen für eine starke und bürgernahe Polizeiarbeit weiter verbessern.
Wer Christoph Isler kannte, erinnert sich an einen Menschen mit viel Humor, Kreativität und Lebensfreude. Er war ein engagierter Teamplayer, ein verlässlicher Kollege und ein geschätzter Gesprächspartner. Seine offene und herzliche Art sowie sein feiner Humor bereicherten die Zusammenarbeit im Gemeinderat.
Der Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung Bassersdorf danken Christoph Isler von Herzen für seinen grossen Einsatz zugunsten der Gemeinde, für seine Kollegialität und für die vielen bereichernden Begegnungen. Sein Wirken und sein Engagement werden in dankbarer Erinnerung bleiben.
Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.
Gemeinderat und Gemeindeverwaltung Bassersdorf
HERZLICHE GRATULATION AN UNSERE ABSOLVENTEN
Ein Meilenstein ist geschafft!
Loris Gwerder, Fachmann Betriebsunterhalt EFZ (li.) und Luan Shabani, Kaufmann EFZ (re.) haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.
Wir gratulieren herzlich und wünschen für die Zukunft viel Erfolg und einen guten Start ins Berufsleben!
Gemeindeverwaltung Bassersdorf
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«Dein Platz bleibt leer, doch in unseren Herzen lebst du weiter»
Mit grosser Trauer und tief betroffen nehmen wir Abschied von unserem geschätzten Kollegen
ANDY LEEGER
Andy Leeger war seit dem 1. Oktober 2018 als Pfändungsbeamter beim Betreibungs- und Gemeindeammannamt Bassersdorf-Nürensdorf tätig. Mit ihm verlieren wir einen engagierten und lebensfrohen Mitarbeiter, der sowohl bei seinen Kolleginnen und Kollegen als auch bei der Bevölkerung grosse Wertschätzung genoss.
Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Angehörigen sowie bei den Mitarbeitenden des Betreibungsamtes, die mit Andy Leeger nicht nur ein wertvolles Teammitglied, sondern auch einen liebenswerten Menschen verloren haben.
Wir werden Andy Leeger in dankbarer Erinnerung behalten.
In stillem Gedenken und aufrichtiger Anteilnahme
Gemeinderat und Gemeindeverwaltung Bassersdorf
1. AUGUST FEIER
Herzliche Einladung zum offiziellen Festakt auf dem Karl-Hügin-Platz
Der Gemeinderat lädt Sie herzlich zum offiziellen Festakt anlässlich der 1. August Feier ein. Programm
10.30 Uhr Eröffnung mit The Dixie Corporation 10.45 Uhr Begrüssung durch Christian Pfaller, Gemeindepräsident Ansprache von Nebojsa Racic, Zentrumsleiter APZ Breiti
gemeinsames Singen des Schweizerpsalms
Die Feier findet bei jeder Witterung statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Kulturkommission Bassersdorf
AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
Mit grosser Betroffenheit, aber auch Dankbarkeit, nehmen wir Abschied von unserem ehemaligen Gemeinderatskollegen
CHRISTOPH ISLER
Christoph Isler gehörte von 2018 bis 2026 während zweier Legislaturen dem Gemeinderat Bassersdorf an. Während sechs Jahren führte er das Ressort Soziales, in den letzten zwei Jahren das Ressort Sicherheit.
Mit grossem Engagement, Verantwortungsbewusstsein und persönlichem Einsatz setzte er sich für das Wohl unserer Gemeinde ein. Sein Wirken wird in dankbarer Erinnerung bleiben.
Wir werden Christoph Isler ein ehrendes Andenken bewahren. Den Angehörigen sprechen wir unser tief empfundenes Beileid aus.
Gemeinderat und Gemeindeverwaltung Bassersdorf
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Kommen Sie im öffentlichen Kundendienst der SVA Zürich vorbei. Wir sind Montag bis Freitag, von 8 bis 17 Uhr, durchgehend für Sie da. Eine Terminreservation ist nicht notwendig. Die Beratung ist kostenlos.
In einem anderen Land gearbeitet?
Falls Sie im Ausland, nicht aber in Deutschland, Österreich oder Liechtenstein gearbeitet haben, informieren Sie sich am besten bei der jeweiligen Botschaft. Dort erfahren Sie, welche Stelle Ihnen Auskunft zu Ihrem Leistungsanspruch geben kann.
Gemeinde Bassersdorf / Bereich Gesundheit + Alter
NEU AB SEPTEMBER 2026: SPIELGRUPPE SCHERESTEIPAPIER
Kinder ab zwei Jahren bis zum Kindergarteneintritt sind herzlich willkommen. Die Spielgruppe bietet Kindern einen geschützten und liebevollen Rahmen, in dem sie erste Erfahrungen ausserhalb der Familie sammeln und sich spielerisch weiterentwickeln können.
Beim freien Spiel, Basteln, Singen, Malen, Bewegen und gemeinsamen Entdecken werden die Kinder in ihrer Sprache, Kreativität, Selbstständigkeit und sozialen Entwicklung gefördert. Sie lernen, mit anderen Kindern in Kontakt zu treten, erste Freundschaften zu knüpfen und sich Schritt für Schritt auf den Kindergarten vorzubereiten. Die Spielgruppe ist ein Ort, an dem Kinder spielen, entdecken, lernen und gemeinsam mit anderen wachsen dürfen.
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag
8.30 bis 11.30 Uhr
Anmeldung und weitere Informationen
info@scheresteipapier.ch
Gemeinde Bassersdorf / Bereich Integration + Frühförderung
AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
NEUORGANISATION IM BEREICH JUGEND DER ABTEILUNG GESELLSCHAFT
Die Bereichsleitungsstelle Jugend war in den vergangenen Jahren wiederholt von personellen Wechseln betroffen und ist aktuell erneut vakant. Diese Situation hat die Abteilung Gesellschaft zum Anlass genommen, die bestehende Führungsstruktur gemeinsam mit den Teams der Schulsozialarbeit und der Jugendarbeit vertieft zu analysieren. Dabei zeigte sich, dass beide Teams von einer fachlich näheren Führung profitieren würden.
Vor diesem Hintergrund wird per August respektive September 2026 ein neues Führungsmodell eingeführt. Ziel ist es, die Teams gezielt zu stärken und die fachliche sowie operative Zusammenarbeit weiter zu fördern.
• Valeska Senn übernimmt per 1. August die fachliche und personelle Leitung des Teams Schulsozialarbeit. Sie ist seit über zehn Jahren als Schulsozialarbeiterin in Bassersdorf tätig und bringt langjährige Erfahrung sowie fundiertes Fachwissen mit.
• Irene Pace übernimmt per 1. September die Funktion als Jugendbeauftragte (JUBE). Sie arbeitet seit mehreren Jahren in der Jugendarbeit in Bassersdorf und ist mit den Fachthemen, den Strukturen und den Anspruchsgruppen bestens vertraut.
• Marc Eberhard erhöht sein Arbeitspensum in der Jugendarbeit um 20 Prozent und stärkt damit die operative Arbeit des Teams zusätzlich.
• Die personelle Führung des Teams Jugendarbeit übernimmt Doris Neuhäusler, Abteilungsleiterin Gesellschaft.
Das neue Führungsmodell ist zunächst auf zwei Jahre befristet. Während dieser Zeit wird es laufend evaluiert und bei Bedarf weiterentwickelt. Die Abteilung Gesellschaft ist überzeugt, mit diesem Modell die vorhandenen Kompetenzen gezielt zu nutzen und die Schulsozialarbeit sowie die Jugendarbeit nachhaltig zu stärken.
Den beiden Teams danken wir herzlich für ihre konstruktive Mitarbeit bei der Erarbeitung dieser Lösung. Valeska Senn und Irene Pace gratulieren wir herzlich zu ihren neuen Funktionen und wünschen ihnen viel Freude und Erfolg.
Gemeinde Bassersdorf, Abteilung Gesellschaft
BEHÖRDENAPÉRO
ZUM AUFTAKT DER NEUEN LEGISLATUR
Mit dem Beginn der neuen Legislaturperiode trafen sich die Mitglieder des Gemeinderates, der Schulpflege, der Sozialbehörde, der Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission (RGPK) sowie die Geschäftsleitung der Gemeindeverwaltung zum traditionellen Behördenapéro.
Bei sommerlichem Wetter konnten am 7. Juli im Restaurant Frieden in Bassersdorf nahezu alle neu gewählten Behördenmitglieder begrüsst werden. Der Anlass bot eine gute Gelegenheit, sich persönlich kennenzulernen, erste Kontakte zu knüpfen und sich über die verschiedenen Aufgaben und Verantwortlichkeiten auszutauschen.
Gerade zu Beginn einer neuen Legislatur sind der persönliche Austausch und das gegenseitige Kennenlernen besonders wertvoll. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Behörden und der Verwaltung bildet eine wichtige Grundlage, um die vielfältigen Aufgaben der kommenden Jahre gemeinsam anzugehen. Beim anschliessenden Apéro riche wurde deshalb nicht nur auf die neue Legislatur angestossen, sondern auch auf eine offene und konstruktive Zusammenarbeit – zum Wohl der Gemeinde Bassersdorf.
Gemeinderat Bassersdorf
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Rufen Sie uns an: tel. 044 836 30 60 oder inserate@dorfblitz.ch
Nach über 40 Jahren Betriebsamkeit möchten wir Sie informieren, dass unser Betrieb auf Ende Juli eingestellt wird, da sich unser Chef pensionieren lässt.
Für die vielen, lieben Aufmerksamkeiten in diesen Jahrzehnten und die guten Gespräche möchten wir uns herzlich bedanken. Diese werden wir vermissen. Ihr Vertrauen in uns haben wir immer geschätzt und es war zugleich unser Ansporn. Wir haben viele lustige, traurige, sonnige, regnerische, winterliche und heisse Arbeitstage erlebt und sind dankbar dafür.
Mit Freude möchten wir Ihnen mitteilen, dass in unserer Werkstatt an der Birchwilerstr. 24 in Bassersdorf weiterhin Betrieb herrscht und diese von der
Bauspenglerei Rüdisser AG und Etter Dach GmbH
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übernommen wird. Wir sind überzeugt, dass Sie hier in guten Händen sind und hoffen, dass Sie auch ihnen Ihr Vertrauen schenken werden.
Wir bedanken uns nochmals für alles und wünschen Ihnen alles Gute.
Bereits zum siebten Mal fand die Juni-Gemeindeversammlung auf dem Dorfplatz statt. Diesmal mit genügend Sonnenschirmen. (rh)
Initiative Feuerwerksverbot kommt an die Urne
Open-Air Gemeindeversammlung mit Rekordbeteiligung
von Reto Hoffmann
Annahme der Jahresrechnung und des Geschäftsberichtes 2025 sowie ein Ja zur Einzelinitiative für ein Feuerwerksverbot: So entschieden die Stimmberechtigten am 23. Juni auf dem Dorfplatz.
Einmal mehr herrschten hochsommerliche Temperaturen an der Gemeindeversammlung vom 23. Juni. Bereits zum siebten Mal fand die Open-Air-Veranstaltung auf dem Dorfplatz statt. Unter grossen Sonnenschirmen versammelten sich 238 Stimmberechtigte, um über die traktandierten Geschäfte zu befinden. Im Mittelpunkt stand jedoch nicht die Jahresrechnung oder der Geschäftsbericht, sondern die Einzelinitiative von Tanja Bernhard für ein ganzjähriges Verbot von lärmendem Feuerwerk. Dies erklärte auch den grossen Aufmarsch.
Mensch und Tier im Dauerstress
In der rund 50-minütigen Debatte sprachen sich neben der Initiantin neun weitere Votanten für ein Verbot aus, vier Personen waren dagegen. Zur Diskussion stand, ob lärmendes Feuerwerk künftig auch am 1. August und
an Silvester verboten werden soll. Während es im restlichen Jahr gemäss Polizeiverordnung bereits untersagt ist, argumentierten die Befürwortenden, die «heftige Knallerei» belaste Mensch und Tier und löse Angst und Stress aus. Ein Landwirt widersprach und erklärte, sein Vieh bleibe dabei stets ruhig. Weitere Argumente waren die Umweltbelastung durch Feinstaub und Littering sowie der Trend zu Feuerwerksverboten in umliegenden Gemeinden. Bassersdorf könne dabei eine Vorreiterrolle unter den Hardwald-Gemeinden übernehmen.
Die Gegnerinnen und Gegner sahen hingegen ihre persönliche Freiheit zunehmend eingeschränkt. «Unsere Gesellschaft wird immer freudloser», meinte ein Votant. Zudem wurde bezweifelt, dass ein Verbot an den beiden Feiertagen durch die Polizei wirksam durchgesetzt werden könne. Gemeinderat Daniel Hofmann bekräftigt dies: «Solange Feuerwerk frei erhältlich ist, lässt sich ein Verbot kaum vollständig kontrollieren.
Die Initiative wurde schliesslich mit 113 zu 94 Stimmen angenommen. Ein Antrag von Roland Eberhard auf eine Urnenabstimmung erreichte jedoch mit 98 Stimmen das notwendige Quorum von 80 Stimmen. Damit werden die Stimmbe-
rechtigten am 27. September an der Urne endgültig über das Feuerwerksverbot entscheiden müssen.
Gesunde Finanzen
Zum dritten Mal in Folge präsentierte der Gemeinderat eine positive Jahresrechnung. Das Finanzjahr 2025 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 11,4 Millionen Franken bei Einnahmen von 121 Millionen und einem Aufwand von 110 Millionen Franken ab. Davon flossen 15,2 Millionen Franken in die finanzpolitische Reserve. Das Ergebnis liegt über Budget, das von einem ausgeglichenen Abschluss ausgegangen war.
Finanzvorsteher Adrian Hediger erklärte, das gute Resultat sei wesentlich auf die gesetzlich vorgeschriebene Neubewertung des Finanzvermögens zurückzuführen. Dies bedeute jedoch nicht, dass der Gemeinde mehr Liquidität zur Verfügung stehe. Deshalb müsse der eingeschlagene finanzpolitische Kurs konsequent weitergeführt werden.
Auch RGPK-Präsident Lukas Müller zeigte sich erfreut über das Ergeb-
«Unsere Gesellschaft wird immer freudloser»
nis und verwies darauf, dass sogar Schulden hätten abgebaut werden können. Gleichzeitig erinnerte er daran, dass sich der Gemeinderat in der vergangenen Legislatur in einer «Findungsphase» befunden habe. «Wenn man nachdenkt, gibt man kein Geld aus», sagte er augenzwinkernd. Künftig werde wieder mehr investiert werden müssen – jedoch mit Sorgfalt und Bedacht. Die Versammlung genehmigte die Jahresrechnung ohne Diskussion und mit wenigen Gegenstimmen. Auch der Geschäftsbericht 2025 wurde ohne Wortmeldungen grossmehrheitlich angenommen.
Zum Schluss behandelte die Versammlung eine Anfrage gemäss Paragraph 17 des Gemeindegesetzes. Hans Rudolf Egli thematisierte den Lärm auf dem Dorfplatz bei Veranstaltungen. Anfrage und Antwort des Gemeinderates wurden von Gemeindepräsident Christian Pfaller verlesen. Zum Abschluss wurden die beiden scheidenden Gemeinderäte Selina Stampfli und Christoph Isler (krankheitshalber abwesend) offiziell verabschiedet. Gemeindepräsident Pfaller blickte auf ihre Amtszeit und die wichtigsten Meilensteine zurück. Beide wurden von den Anwesenden mit herzlichem Applaus verabschiedet.
«Wintersonne» macht das Rennen
Neue Weihnachtsbeleuchtung bereits diesen Dezember im Einsatz
von Reto Hoffmann
Die Würfel sind gefallen: Ab dem Advent 2026 sorgen 45 «Wintersonnen» für eine stimmungsvolle Weihnachtsbeleuchtung entlang der Strassen.
Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 7. Juli beschlossen, die neue Weihnachtsbeleuchtung zu beschaffen und entschied sich für die Variante «Wintersonne». Ausschlaggebend war die Konsultativabstimmung an der Gemeindeversammlung vom 23. Juni, an der sich die anwesenden Stimmbürger ebenfalls für dieses Modell aussprachen.
Fünfzehn Ideen eingereicht Dem Entscheid gingen ein Antrag an der Gemeindeversammlung im Dezember 2025 sowie ein mehrstufiges
Auswahlverfahren voraus. Im Rahmen eines Ideenwettbewerbs reichte die Bevölkerung rund fünfzehn Gestaltungsvorschläge ein. Daraus wurden sieben Varianten entwickelt, für drei davon entstanden Modelle. Diese konnten im Vorfeld der Gemeindeversammlung auf dem Karl-HüginPlatz besichtigt werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 108 000 Franken. Darin enthalten sind die Leuchtelemente, die zusätzlich erforderlichen Elektroanschlüsse an den Kandelabern sowie Lagerboxen. Die Installation der «Wintersonnen» ist für November geplant, damit die neue Weihnachtsbeleuchtung rechtzeitig zum Advent in Bassersdorf und Baltenswil erstrahlt.isabeth «Sternenkübel» werden verlost Die bisherigen «Sternenkübel» –welche immer wieder medial als
Eine Sitzbank mit «Power»
hässlichste Beleuchtung taxiert wurde – wird der Gemeinderat im Herbst im Rahmen einer Verlosung der Bevölkerung und dem Gewerbe von Bassersdorf zum Kauf anbieten, wie der Gemeinderat verlauten lässt.
Auch der dorfblitz fragte seine Leserschaft, welche der drei Varianten
ihnen am besten gefalle. 39,3 Prozent der Teilnehmenden entschieden sich für den Traditionsstern, gefolgt von der Wintersonne mit 33,9 Prozent und dem Modell Kronux mit 26,8 Prozent.
Einweihung der ersten E-Bank auf Gemeindegebiet
Am letzten Mittwochabend im Juni weihten Jugendliche, Behördenvertretende und Anwohnende gemeinsam auf dem Bassersdorfer Dorfplatz eine spezielle Sitzbank ein.
Der Dorfplatz Bassersdorf war an diesem heissen Abend ungewohnt belebt. Rund um die neue Sitzbank mit integrierter Ladestation versammelten sich Jugendliche, Passanten, Anwohnende und Vertretende der Gemeinde. Die neue «E-Bank» stand im Mittelpunkt, doch gefeiert wurde auch ein Stück gelebte Jugendpartizipation.
Die Idee zur E-Bank stammte von Jugendlichen aus Bassersdorf selbst. Sie haben das Projekt erdacht, mit-
geplant und begleitet. Finanziert wurde das Vorhaben über den Jugendkredit der Gemeinde, einem jährlichen Fonds von 10 000 Franken für nicht gewinnorientierte Projekte zugunsten von Kindern und Jugendlichen. Begleitet zudem durch die Jugendkommission, die das Projekt von Beginn an unterstützt hat.
Entspannte Stimmung und echte Freude
Die Jugendkommission versteht sich als Verbindung zwischen der Gemeindepolitik und der jungen Generation. Sie vergibt Beiträge, begleitet Projekte und sorgt dafür, dass Jugendliche entscheiden können und sollen. Strukturen wie die Jugendkommission schaffen Handlungsräume.
Von alldem bürokratischen Hintergrund war auf dem Dorfplatz an
diesem Abend kaum etwas zu spüren, und das im besten Sinne. Die Stimmung war entspannt, die Freude echt. Die «E-Bank» tat von der ersten Stunde an, was sie soll:
Verweilen ermöglichen, Gespräche fördern, Handys aufladen. Die «EBank» steht auf dem Dorfplatz Bassersdorf und ist ab sofort öffentlich zugänglich. von Tobias Jäger
Die Wintersonne darf bereits im Dezember 2026 erstrahlen. (rh)
Robin
Offene Türen fürs Gewerbe
Gewerbetreibende tauschen sich mit Gemeindevertretern
aus
von Susanne Gutknecht
Am traditionellen Sommeranlass im Lienis Kafi in Bassersdorf treffen jeweils anfangs Juli die Gewerbetreibenden aus Bassersdorf und Nürensdorf auf Vertretende aus Gemeinderat und Abteilungsleitende der Gemeinde Bassersdorf.
Jedes Jahr anfangs Juli treffen sich Gewerbetreibende aus Bassersdorf und Nürensdorf mit Gemeinderäten und Abteilungsleitenden der Gemeinde Bassersdorf. Gemeindepräsident Christian Pfaller (SVP) betonte die Wichtigkeit dieses Anlasses und dass man mit einem solchen lockeren Austausch den Boden schaffe, einfacher und unkomplizierter aufeinander zuzugehen, sollte es einmal brennen. Davon machten viele Mitglieder des Gewerbevereins Bassersdorf Nürensdorf (GVBN) Gebrauch und fanden sich bei heissen Temperaturen im Kafi Lienis ein, wo sie mit kühlen Getränken willkommen geheissen wurden.
Projektflut
So gaben jeweils der Ressortvorstand und die abteilungsleitende
Person kurz Auskunft über die wichtigsten anstehenden Geschäfte. Personell ist sicher der Wechsel vom bisherigen Verwaltungsdirektor Christian Pleisch per 1. November ins zweite Glied als Abteilungsleiter «Dienste + Sicherheit» zu benennen. Franziska Spörri werde ab dann ihre Stelle als neue Verwaltungsdirektorin antreten. Spörri kommt vom Staatssektretariat für Wirtschaft (SECO) und verfüge über langjährige Führungs- und Managementerfahrung, führte Gemeindepräsident Christian Pfaller aus. Mirjam Hilty, bisherige Abteilungsleiterin ad interim, werde dann ausscheiden. Chris-
tian Pleisch erzählte weiter, dass rund 110 Projekte in der letzten Legislatur bearbeitet wurden. 40 seien erledigt, die restlichen übernehme man in die neue Legislatur. Daniel Hofmann (FDP) wird wieder in sein angestammtes Ressort Sicherheit zurückkehren, welches er zwischenzeitlich wegen des krankheitsbedingten Ausfalles von Christoph Isler wechselte.
Entscheidungsgrundlagen erarbeitet
Christian Pfaller (SVP) erklärte, dass man in der ersten Legislatur unter seiner Führung viele Ent -
Ein Austausch legt den Boden für eine zukünftige Zusammenarbeit. (sg)
scheidungsgrundlagen erarbeitet habe, so dass man nun die Zukunft anpacken könne. Es stünden mit den Entwicklungsgebieten rund um den Bahnhof einiges an. Er verwies auch auf die Umfrage im Gewerbe, die stattfand und an der sich 90 Gewerbetreibende beteiligt hätten. Diese Inputs werde man nun einfliessen lassen. Aber: «Wenn ihr wegen Gewerbeflächen oder anderen Themen Fragen habt, kommt auf uns zu!»
«Kommt auf uns zu!»
Dies war das Credo des Anlasses und wurde auch von allen Gemeindevertretern bekräftigt: «Lernt uns kennen, kommt auf uns zu. Wenn es brennt, sind wir für Euch da.» Somit ist das Ziel des Anlasses, Bedürfnisse der Gewerbetreibenden zu spüren und sich gegenseitig kennenzulernen, erfüllt. Die beiden soeben ins Amt eingetretenen neuen Gemeinderätinnen Alexandra Lukas (FDP, Soziales) und Linda Maduz (SP, Gesellschaft) waren ebenfalls anwesend und konnten bereits erste Aussagen zu ihren Ressorts beisteuern. Wichtig war jedoch, sich nachher zu vernetzen.
ERWARTETE ÄMTERVERTEILUNG
Am 1. Juli hat sich der Gemeinderat zur Konstituierung für die neue Legislatur 2026/30 getroffen. Wie erwartet beerben die neu gewählten Damen Alexandra Lukas (FDP, 3.v.li.) und Linda Maduz (SP, re.) die frei werdenden Ämter. Alexandra Lukas wird das Ressort Soziales zugesprochen, Linda Maduz übernimmt das Ressort Gesellschaft. Die restlichen Ressortleiter behalten ihre bisherigen Bereiche. Daniel Hofmann (FDP) wird sich wieder dem Ressort Sicherheit widmen, welches er kurzzeitig mit Christoph Isler tauschte. (sg)
Bassersdorf baut sein Sport-Angebot aus Grünes Licht für Outdoor-Gym-Anlage
von Birgit Günter
Eine mit 59 Unterschriften gezeichnete Petition treibt die Idee einer Outdoor-Gym-Anlage voran.
Bassersdorf soll um eine sportliche Attraktion reicher werden. Geplant ist eine Outdoor-Gym-Anlage, ein frei zugänglicher Fitnessbereich im Freien. Die Idee kam von Jugendlichen. Eine bei der Jugendkommission eingereichte Petition mit 59 Unterschriften unterstreicht nun das Anliegen und das öffentliche Interesse daran. Der Gemeinderat hat die Jugendkommission und die Abteilung Finanzen + Liegenschaften daraufhin beauftragt, das Projekt weiter auszuführen und einen Kreditantrag vorzulegen.
Standorte prüfen
Bis Ende Jahr sollen nun die Details geklärt werden. «Wir prüfen derzeit verschiedene Standorte innerhalb des Siedlungsgebietes», teilt Corinne Altorfer von der Verwaltung mit. Kriterien dafür sind: Die Anlage muss gut erreichbar und sichtbar sein; dabei sollen auch die Auswirkungen auf das nähere Umfeld und mögliche Synergien berücksichtigt werden. Aktuell werden die Kosten nach einer groben Schätzung auf einen Betrag zwischen 40 000 und 75 000 Franken veranschlagt. Darin inbegriffen sind Geräte, Transport und Montage, notwendige Umgebungsarbeiten sowie die Schilder und ein möglicher Einweihungsanlass. Die Jugendkommission hat beschlossen, den für 2027 vorgesehenen Jugendkredit von 10 000 Franken dafür einzusetzen. Der Rest soll im Rahmen
des GESAK finanziert werden oder allenfalls kantonale Fördermittel beantragt werden.
Die Gemeinde hofft, mit der Outdoor-Gym-Anlage eine Lücke im Angebot der Gesundheits- und Bewegungsförderung zu schliessen. Obwohl Bassersdorf bereits vieles biete wie Sportanlagen, Hallen- und Freibad, Fitnessangebote, Vitapar-
cours oder SportBox, fehle eine öffentlich zugängliche Fitnessanlage. Bis Ende Jahr soll das Ausführungsprojekt erarbeitet werden und ein Kreditantrag vorgelegt werden. «Der weitere Zeitplan hängt vom politischen Prozess ab. Aus heutiger Sicht ist eine Realisierung im Verlauf des Jahres 2027 denkbar», so Corinne Altorfer.
So ähnlich könnte die geplante Outdoor-Gym-Anlage dereinst aussehen. (zvg Sportamt
TV verlagert Training nach draussen
TV Bassersdorf hat ein Sondertraining mit der Sportbox organisiert
von Aisha Gutknecht
Während die einen den Grill anfeuern, verwandelt der TV Bassersdorf die Mösliwiese in ein Freiluft-Fitnessstudio.
Ein laues Lüftchen weht an diesem Freitagabend und angenehme 25 Grad laden zum Verweilen draussen ein. Während die einen auf der Mösliwiese den Grill auspacken und picknicken, trifft sich eine Gruppe des TV Bassersdorf zum Sportmachen mit der Sportbox.
BasiFit-Leiterin Daniela Siber hat bereits vorgängig das Inventar der vor zweieinhalb Jahren installierten Sportbox unter die Lupe genommen. Gerätschaften wie Gymnastikmatten, Kettlebells, TRX-Bänder, Blackrolls, Springseile, Medizinbälle oder Hüt-
chen stehen für App-Besitzer zur Verfügung. Die «SportBox», beziehungsweise ein Slot dafür, lässt sich über den Account in der App reservieren und öffnen, in der Termine gebucht werden können. Dank jahrelanger Erfahrung und Vorschlägen von der App hat Siber schliesslich ein Programm für das Sondertraining zusammengestellt.
Rundum trainiert
Nach einem Aufwärmen im Plenum im Kreis folgt dann der Trainingsteil: ein Postenlauf, der immer in Zweiergruppen absolviert werden kann. Es werden alle Muskelgruppen trainiert – Beine, Arme, Bauch, Po. Das Programm ist passend für jung und alt –es hat nämlich auch ein paar TV-Urgesteine dabei, die aber trotz ihres hohen Alters fleissig Lunges, Liege-
stütze oder Linienlauf absolvieren. Die Sportler haben immer 50 Sekunden lang Zeit, bevor das nächste Gerät angegangen werden muss. Das Fazit: «Es isch nöd lang, aber heavy!»
Nach einer Stunde ruft das Wochenende und nach einem kurzen Ausdehnen nimmt ein Kern der Gruppe noch
gemeinsam ein Getränk ein. Denn, einmal mehr: Es steht nicht der Sport im Vordergrund, sondern die Gemeinschaft. Schliesslich gesellten sich auch ein paar fremde Kinder vom Spielplatz dazu und dehnten fleissig mit – wenn auch nicht immer ganz synchron.
Zürich)
Die Turnerinnen und Turner des TV Bassersdorf im Training mit der Sportbox. (ag)
Bei Starkregen wie Ende Juni schwillt der Altbach kurz vor dem Kreisel gefährlich an. (zvg)
Nadelöhr
Altbach
Starkregen lassen Altbach stark ansteigen
von Susanne Gutknecht
Am 19. Juni wüteten heftige Gewitter über der Region. Zu spüren bekam das die Feuerwehr Bassersdorf, welche den Altbach zu zähmen versuchte.
Von 30 auf 9000: Anstelle der 30 Liter pro Sekunde, die an der Messstelle nahe bei der Brückenquerung Sidewegli normalerweise gemessen werden, flossen plötzlich 9000 Liter Wasser pro Sekunde den Altbach hinunter. «Ab 8000 Litern pro Sekunde wird es bei den Brückenquerungen problematisch», sagt Stefan Vogler, Bassersdorfs Feuerwehrkommandant. Dies war innerhalb einer halben Stunde von Beginn des starken Regens an so. Zeit also, um zu handeln.
Dass Bassersdorf zu einer der vier gefährdetsten Hochwassergebiete im Kanton zählt, ist den wenigsten bekannt. Der Feuerwehr jedoch schon. Bereits 2007 bedrohte ein Hochwasser das Dorf, woraufhin die Feuerwehr ein erstes grösseres Sicherheitskonzept erarbeitete. Der Kanton lieferte 2016 neue Berechnungen und ergänzte die Gefahrenflächen im Dorfgebiet. «Früher war in Birchwil und der Breite noch Moorgebiet und
grössere Regenmassen wurden daher von der Natur besser absorbiert», erzählt Stefan Vogler. «Durch die Entwicklung hin zu landwirtschaftlichen Flächen fliessen diese Mengen Wasser nun den Altbach hinunter.»
Nadelöhr beim Kreisel
Das Nadelöhr befindet sich inmitten von Basserdorf, beim Kreisel Winterthurerstrasse und Lisboa Bar. Der Altbach wird auf Höhe des Rütli Pub respektive Häuptli Coiffeurgeschäftes in einen Tunnel unter den Kreisel geführt. Dieser ist tiefer als die Brücken vorher und eine Verengung in der Bachbettverbauung soll den Wasserdurchfluss erhöhen. Bei zu viel Wasser oder durch mitgeführtes Geröll und Äste kann der Durchgang zusätzlich verstopft werden und sich das Wasser anstauen. «Der Tunnel kann vielleicht ausreichend Wasser abführen, wir müssen jedoch erreichen, dass alles Wasser vor der Einmündung wieder zurück ins Bachbett gebracht werden kann», erklärt Stefan Vogler. «Durch die zu niedrigen Uferränder und tiefen Brücken gelangt das Wasser auf die Winterthurerstrasse und auf die Strassen.»
Kurz vor 19 Uhr ist zu viel dann zu viel und die beiden Offiziere im Feuerwehrdepot entscheiden, die roten
LOS JETZT!
Hochwasserelemente aufzubauen. Der Alarm geht raus und die Feuerwehrmannen kommen bereits völlig durchnässt durch den Regen im Depot an. Beim Aufbau der Elemente sperren die Feuerwehrverantwortlichen die Winterthurerstrasse für den Verkehr. Die vor drei Jahren angeschafften Elemente verhindern, dass bei einem übertretenden Altbach das Wasser ungehindert weiter in die anliegenden Liegenschaften oder Quartiere fliessen kann.
Überblick behalten
Derweil sitzt Einsatzleiter Stefan Vogler im Feuerwehrdepot und dirigiert den Einsatz – zwölf Meldungen treffen in kurzer Zeit ein. «Wir haben mit den Hochwasserelementen in den drei Jahren gute Erkenntnisse gewonnen und weitere Elemente hinzugekauft, ebenso wie 7500 Sandsäcke. Die Gemeinde hat uns hier sehr gut unterstützt.»
Über Nacht wurden Zivilschützer aufgeboten, welche die Situation bis am nächsten Morgen um zehn Uhr weiter bewachten und bei Gefahr die Feuerwehr alarmiert hätten. Am Samstagmorgen brannte die Sonne vom Himmel und freiwillige Feuerwehrleute bauten die roten Elemente ab und verstauten sie im Depot.
Als Bassersdorf das erste Mal über Hochwasserschutz-Massnahmen diskutierte, lag ich noch in den Windeln. Seit den 1970er Jahren ist viel passiert. Nur in Bassersdorf nicht: Bezüglich Hochwasserschutz kommt man nicht vom Fleck. Im Juni ist die Gemeinde einmal mehr knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt, als der Altbach innert Minuten zu einem Strom anschwoll. Mit der Klimaveränderung werden solche Starkregen-Ereignisse tendenziell immer häufiger. Höchste Zeit also, zu handeln. Es ist der Gemeinde zugute zu halten, dass sie das Thema vor wenigen Jahren wieder aufgriff, nachdem es jahrzehntelang darnieder lag, weil Mitte der 1980er ein Millionenkredit für ein Hochwasserschutzbecken mit 94 Prozent abgeschmettert wurde. Doch nach diesem Anschub scheint das Projekt erneut zu stocken – denn seit Jahren stehen mögliche Varianten im Raum. Natürlich kosten solche Vorhaben Zeit. Sie sind oft komplexer, als das Aussenstehende für möglich halten. Trotzdem: Man bekommt das Gefühl nicht los, dass niemand das Thema vorantreibt. Noch im Jahr 2022 war geplant gewesen, im Jahr 2026 ein Konzept umzusetzen. Davon ist derzeit wenig zu hören.
So steht es in den Sternen, wann Bassersdorf sich gegen Hochwasser wappnet. Klar ist hingegen: Das nächste Hochwasser, es wird kommen.
Birgit Günter
Braune Rasen sorgen für Gesprächsstoff Bewässerungsverbot stösst auf unterschiedliche Reaktionen
von Ute Müller
Seit dem Bewässerungsverbot prägen vielerorts braune statt grüner Rasenflächen das Ortsbild. Während sich viele Einwohner an die Vorgaben halten, zeigt eine Befragung im Dorf, dass das Verbot nicht allen bekannt ist – oder aber bewusst missachtet wird.
Viele Rasenflächen dürften in Bassersdorf ähnlich aussehen: braun statt sattgrün. Wer sich an das vom Kanton angeordnete Bewässerungsverbot gehalten hat, musste seinen Rasen während der heissen Tage sich selbst überlassen und zusehen, wie er sich zusehends braun verfärbte.
Auf das Bewässerungsverbot angesprochen, geben einige Passanten auf dem Dorfplatz an, nichts davon gewusst zu haben. Andere ärgern sich darüber, dass sich offenbar nicht alle an die Vorgaben halten – schliesslich seien weiterhin saftig grüne Rasen zu sehen. Wieder andere geben offen zu, das Verbot bewusst zu ignorieren. Eine Anfrage bei der Gemeinde bestätigt diese Aussagen. Allgemeine Rückmeldungen zum Bewässerungsverbot seien zwar nicht eingegangen, vereinzelt sei die Verfügung jedoch missachtet worden. Als Gründe nennt die Gemeinde sowohl Unkenntnis als auch bewusste Verstösse. Bussen seien noch keine ausgesprochen worden. Die Kommunalpolizei verwarne beim ersten Verstoss, erst bei einer erneuten Missachtung werde gebüsst.
Kanton appelliert
Die Medienstelle der Baudirektion des Kantons Zürich gibt folgende Rückmeldung: Zu Beginn des Bewässerungsverbots habe es vor allem Anfragen aus Gemeinden gegeben, die seit diesem Sommer neu zum Befallsherd gehören. Viele meldeten verdächtige Käfer oder erkundigten sich nach deren Bestimmung, da der Japankäfer leicht mit ähnlichen Arten verwechselt werden könne.
Daneben habe es zahlreiche Fragen und auch Beschwerden zum Bewässerungsverbot gegeben – insbesondere wegen austrocknender Rasen. Der Kanton zeigt Verständnis für den Unmut, betont jedoch den Nutzen der Massnahme: Trockene Böden sind für die Eiablage des Käfers weniger attraktiv, zudem entwickeln sich Eier
Blasmusik sucht die nächste Generation
und Larven schlechter. Erfahrungen aus Norditalien hätten gezeigt, dass trockene Sommer die Käferpopulation im Folgejahr verringern könnten. Der Kanton appelliert deshalb an die Bevölkerung, das Bewässerungsverbot konsequent einzuhalten und so die Ausbreitung der Schädlinge einzudämmen.
Was einmal grün war … (um)
Präsident Martin Knecht kämpft für Instrumentenvorstellung an der
von Fabienne Walker
Anfangs Juli organisierte die Stadtjugendmusik und die Stadtmusik Kloten ein Konzert auf dem Stadtplatz in Kloten. Neben der Musik stand auch die Zukunft der Blasmusik im Mittelpunkt – denn die Stadtjugendmusik ist auf Nachwuchs angewiesen.
Die Stadtjugendmusik und die Stadtmusik Kloten luden Anfang Juli zu einer Matinée auf dem Stadtplatz in Kloten ein. Mit einem abwechslungsreichen Programm boten die Formationen dem Publikum einen stimmungsvollen musikalischen Vormittag. Hinter dem Konzert stand jedoch nicht nur die Freude am gemeinsamen Musizieren, sondern auch das Anliegen, auf die Nachwuchsförderung aufmerksam zu
machen. Derzeit zählt die Stadtjugendmusik nur rund zehn Mitglieder im Alter zwischen 10 und 25 Jahren. Die Hälfte der jungen Musizierenden ist in Bassersdorf wohnhaft. Auch Martin Knecht, Präsident der Formation, stammt aus Bassersdorf. Er trat vor über 20 Jahren der Stadtjugendmusik Kloten bei, nachdem sich die Jugendmusik Bassersdorf-Nürensdorf aufgelöst hatte.
Aktuelle Herausforderungen
Für den stetigen Rückgang des Nachwuchses in der Stadtjugendmusik Kloten sieht Knecht verschiedene Ursachen: Einerseits erfordere das Erlernen eines Instruments Ausdauer und regelmässiges Üben. Dies seien Eigenschaften, die in der heutigen schnelllebigen Zeit zunehmend seltener würden, so Knecht. «Zudem wird derzeit weder in Kloten noch in Bassersdorf in der Schule das Fach Klas-
senmusizieren angeboten – daher kommt ein Grossteil der Kinder gar nie mit Blasinstrumenten in Kontakt.» Entsprechend sei es umso wichtiger, aktiv Werbung zu machen: mit Konzerten, Instrumentenvorstellungen oder der Möglichkeit, Instrumente selbst auszuprobieren. Solche Angebote sollen künftig insbeson-
Schule
dere auch an Schulen in Bassersdorf durchgeführt werden. Desweiteren setzt die Stadtjugendmusik Kloten auf eine enge Zusammenarbeit mit Musikschulen und den Schulen in der Region, um Kinder für das gemeinsame Musizieren zu begeistern und ihnen den Zugang zu Blasinstrumenten zu erleichtern.
Die Stadtjugendmusik und Stadtmusik spielen vereint. (zvg)
Schnell, nass, «cool»
Basi-Fische schwammen auch dieses Jahr
von Tobias Jäger
Beim «Basi-Fisch» im bxa Freibad Hasenbühl gingen rund 150 Kinder an den Start – auch bei grosser Hitze.
Ab 13.30 Uhr herrschte am Mittwoch, trotz brütender Hitze, konzentrierte Stimmung auf den Startblöcken des Schwimmbeckens im Freibad Hasenbühl: die «BasiFisch» waren los. Manche mit ausgeprägter Wettkampfroutine, andere sichtlich aufgeregt, aber nicht weniger entschlossen, den begehrten Titel zu gewinnen.
Viele helfende Hände nötig Hinter dem reibungslosen Ablauf steht das sechsköpfige Organisationskomitee unter der Leitung von Natalie van der Mark. Unterstützt wird es von
zahlreichen freiwilligen Helfenden sowie vom bxa Freibad Hasenbühl, Partnerin der ersten Stunde vor fünfzehn Jahren. Auf den Tribünen fieberten Eltern, Geschwister und Lehrpersonen mit, im Wasser feuerten sich Kinder gegenseitig an. Am Ende dieses sportlichen Nachmittags sassen müde und strahlende Schülerinnen und Schüler nebeneinander im Schatten. Für diesen Moment braucht es
keine Wettkampfregeln. Kurz vor 17 Uhr fand die Rangverkündigung statt. Medaillen für die Podestplätze, Finisher-Preise für alle, die ihre Distanz geschwommen hatten. Die fünf Tagesschnellsten schwammen im Final gegeneinander: Bei den Knaben war es Felix Asch, bei den Mädchen Inna Jakupi, welche sich in die ewige Bestenliste eintragen lassen konnten. www.basi-fisch.ch
Kämpfe beim
Leinwand unterm Himmel
Balti-Openair-Kino hat alles für Freiluftkinogenuss
von Fabienne Walker
Das traditionelle Balti-OpenairKino begeisterte die Gäste mit Filmvorführungen inmitten der Natur.
Während vier aufeinanderfolgenden Abenden verwandelte sich eine Weide des Lindenhofs, direkt hinter der Landi in Baltenswil, in einen Treffpunkt für Filmbegeisterte. Das abwechslungsreiche Filmprogramm wurde so ausgewählt, dass ein breites Publikum angesprochen werden konnte: Dank professioneller Technik und einer grossen Leinwand konnten die Filme in bester Qualität angeschaut werden. An den vier Abenden besuchten jeweils bis zu 170 Personen das Freiluftkino. Ne-
ben dem Filmvergnügen kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz mit Popcorn, Würsten oder Glacés. Zudem gab es eine lokale Spezialität: Black Angus Burger mit Fleisch vom Lindenhof.
Das OK des Vereins besteht aus fünf Personen: Christian Casserini (Präsident), Alain Rickenbacher (Technik), Biagio Rizzo (Logistik),
Sabine Meier-Dreher (Gastronomie) und Walter Steinmann (Kasse), ergänzt durch zahlreiche Helfende, damit der Ablauf des Kinos reibungslos funktioniert. «Monatelange Planung und unzählige Stunden Freiwilligenarbeit liegen hinter uns. Bestes Kinowetter und viele Gäste, welche ihre Wertschätzung kundtaten, freut uns als OK sehr», meint Casserini.
ALLES KOSMETIK, ODER WAS?
Kürzlich nahm ich an einem Fachvortrag eines namhaften Professors für Dermatologie teil. Thema: Sonne, Hautkrebs und Prävention. Es war nicht meine erste Weiterbildung zu diesem Thema und ja, man liest oft darüber. Dennoch habe ich einige neue Inputs erhalten.
In der Schweiz erkranken 16 000 Personen pro Jahr an weissem Hautkrebs. Dieser entsteht primär durch chronische Sonnenschäden. Sonnenschäden entstehen, wenn ich mich der Sonne aussetze und bräune, nicht erst bei Sonnenbrand. Es gibt keine gesunde Sonnenexposition, Sonnenschutz ist fundamental.
Auf die Frage, ob es nicht wichtig sei, täglich einige Minuten Sonne zu tanken, um genügend Vitamin-D im Körper zu produzieren, meint er kurzum: Die UVB-Strahlen induzieren die Vitamin-D-Produktion im Körper, sind jedoch auch die, welche die Haut schädigen und zu weissem Hautkrebs und vorzeitiger Hautalterung führen. Es ist viel gesünder, regelmässig einige Tropfen Vitamin-D einzunehmen und die Sonnenexposition zu meiden.
Zudem synthetisieren wir ab 60 nur noch ein Drittel so viel Vitamin-D, wie eine junge Person mit 20. Von schwarzem Hautkrebs sind in der Schweiz 2500 Personen pro Jahr betroffen – meist jüngere. Dieser kann genetisch oder durch Sonnenschäden entstehen. Fazit: Bräune darf nicht wieder zu einem Synonym für Gesundheit, Schönheit und Ferienfeeling werden.
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REVISIONSBERICHT KVG
Die KVG-Abrechnungen für das Jahr 2025 wurden durch eine externe Revisionsfirma geprüft. Die stichprobenweise Überprüfung hat ergeben, dass die Abrechnungen den massgeblichen Bestimmungen entsprechen. Es wurden keine Differenzen festgestellt. Der Gemeinderat hat den Revisionsbericht zur Kenntnis genommen.
VERWALTUNGSRAT DER BRÜEL AG BRÜTTEN
PER 1. JULI 2026
Der Verwaltungsrat der Brüel AG Brütten wird turnusgemäss alle zwei Jahre neu gewählt. Mit Wirkung rückwirkend auf den 1. Juli 2026 setzt sich der Verwaltungsrat aus folgenden Personen zusammen: Fritz Stähli, Stefan Kammerlander und Sandra Winiger. Stefan Kammerlan-
der nimmt Einsitz im Verwaltungsrat und tritt die Nachfolge von Florian Küng an. Dieser ist per 30. Juni aus dem Gemeinderat ausgeschieden und scheidet damit auch aus dem Verwaltungsrat der Brüel AG Brütten aus.
AUFRÜSTUNG
NOTFALL-TREFFPUNKT
Der Gemeinderat hat für die Ausrüstung des Notfalltreffpunkts einen Kredit von knapp 3 000 Franken bewilligt. Mit diesem Betrag werden unter anderem Scheinwerfer, Kabeltrommeln, Verlängerungskabel und Faltsignale für den Notfalltreffpunkt angeschafft. Mit dieser Infrastruktur ist die Gemeinde Brütten gut ausgerüstet, um den Notfalltreffpunkt im Ereignisfall rasch in Betrieb nehmen und dessen Funktion sicherstellen zu können.
SANIERUNG PUMPWERKE BUCHMES UND IFANG
AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
Die Abwasserpumpwerke Buchmes und Ifang der Gemeinde Brütten sind in die Jahre gekommen. Die Steuerungen entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen, und die Pumpen sind zunehmend störungsanfällig. Zudem müssen die Pumpschächte optimiert werden, um die aktuellen Sicherheitsstandards zu erfüllen. Für die Sanierung des Abwasserpumpwerks Buchmes wurde ein Kredit von 45 000 Franken bewilligt, für die Sanierung des Pumpwerks Ifang ein Kredit von 23 000 Franken. Die Kosten sind im Budget 2026 enthalten.
Gemeinde Brütten
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ZUM 95. GEBURTSTAG
am 11. August
Minnie Bänninger Gernstrasse 8
GEBURTEN
5. 6. 2026
NICHT VERPASSEN!
Der Geschichten-Automat ist am Dorffest mit neuen Geschichten gefüllt
Kinder der Schule Brütten haben selbst Geschichten erfunden und geschrieben. Diese Geschichten können nun am Dorffest für einen Franken erworben werden, und zwar an einem Automaten, der vor drei Jahren schon einmal im Einsatz war.
Bitte beachten: es ist ein Zufall, welche Geschichte zu Ihnen gelangt, lassen Sie sich überraschen!
Wir danken den Schreibenden herzlich und wünschen viel Spass und tolle Geschichten.
S’Biblio-Team
Leon Schwitter Sohn von Cynthia und Marc Schwitter
Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs!
Gemeinde Brütten
ABSCHIED
Walter Meili ist am 16.6.2026 verstorben.
Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.
Gemeinde Brütten
AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
VIEL PASSIERT IN VIER JAHREN –RÜCKBLICK DER SCHULPFLEGE BRÜTTEN AUF DIE LEGISLATUR 2022/26
Die vergangenen vier Jahre waren von wichtigen Weichenstellungen geprägt. Die Schule Brütten nutzte die Legislatur 2022/26, um zentrale Vorhaben in den Bereichen Schulentwicklung, Infrastruktur, Digitalisierung und Betreuung voranzutreiben. Damit wurden wichtige Grundlagen für eine zukunftsgerichtete Schule geschaffen. Am Examensessen vom 26. Juni in der Waldhütte Breite wurde unter anderem den beiden zurücktretenden Schulpflegemitgliedern Daniela Rüsch und Urs Knecht herzlich für ihren langjährigen Einsatz gedankt.
Anlässlich des jeweils zu Ende des Semesters stattfindenden Schuljahresschlussessens der Schule Brütten bedankten sich Corina Kurz‑Kugler und Martin Kuhn von der Schulpflege herzlich beim Schulleitungsteam Manuela Arnet und Gian Decurtins und bei der Schulverwalterin Natalie Bründler. Durch ihren unermüdlichen Einsatz tragen sie täglich dazu bei, dass die Schule Brütten auch in ausserordentlichen Situationen immer gut funktioniert.
Verabschieden musste sich die Schule am sehr warmen Sommerabend von den Lehr und Assistenzpersonen Kathrin Stähli, Tobias Massat, Nicole Dürsteler und Oxana Boscheri. Ebenfalls einen Abschied gab es leider mit Daniela Rüsch, welche während drei Legislaturen als Schulpflegerin tätig war und mit Urs Knecht, der während zwei Legislaturen in der Schulpflege war.
Ausbau des schulergänzenden Angebots
Mit der Einführung des Mittagstischs sowie der Schaffung eines Hortangebots im Schulhaus durch das Kinderhaus Chrüsimüsi konnte man auf gestiegene gesellschaftliche Bedürfnisse reagieren und dadurch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Brütten stärken. Diese Angebote ergänzen den Unterricht sinnvoll und schaffen für Kinder und Eltern verlässliche Strukturen im Alltag. In die vergangene Legislatur fiel auch der neue Anschlussvertrag für die Se kundarschule mit der Gemeinde Nürensdorf. Die Schulpflege Brütten steht ein für Kontinuität und eine partnerschaft liche Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinaus.
Grosse Fortschritte bei den Liegenschaften
Ein weiterer Schwerpunkt lag in den vergangenen vier Jahren auf der Weiterentwicklung der Infrastruktur. Mit der raschen Realisierung des Schulhausanbau mit drei neuen Schulzimmern mit Gruppenräumen wurde wichtiger zusätz licher Raum geschaffen. Hinzu kamen die Renovation von Pausenplatz, der Passerelle und der Eingangsbereiche sowie die erste Phase des Projekts Spielraum. Diese Investitionen verbessern die Lern und Aufenthaltsqualität spürbar und tragen dazu bei, dass sich Kinder und Mitarbeitende in einer zeitgemässen Umgebung bewegen können. Die zahl reichen zusätzlichen Bäume auf dem Pausenplatz sorgen für wichtige Beschattung.
Digitale Infrastruktur bleibt auf hohem Niveau
Auch die digitale und organisatorische Entwicklung wurde konsequent vorangetrieben. Die Einführung der Schulsoft ware Escola mit Servern in der Cloud erleichtert administrative Abläufe, die Kommunikation und verbessert Prozesse in der Schulorganisation. Gleichzeitig wurden sämtliche Schulzimmer mit modernen Wandtafeldisplays ausgerüstet. Damit wurde eine wichtige Voraussetzung geschaffen, um den Unterricht zeitgemäss, flexibel und anschaulich zu ge stalten. Besonders zukunftsweisend ist zudem der ebenfalls in der Legislatur umgesetzte Wechsel der IT Systemland schaft zu einer Open Source basierten Lösung für Office Anwendungen, Datenablage, Datensicherung, Kommunika tion und KI Dienste mit Datenspeicherort in der Schweiz. In dieselbe Richtung weist auch der Startpunkt für ein neues Datenschutzkonzept, mit dem die Schule den verantwortungsvollen Umgang mit Daten weiter stärkt.
Laufende Weiterentwicklung des pädagogischen Angebots Neben Infrastruktur und Digitalisierung standen auch zahlreiche pädagogische Fragen im Zentrum der letzten vier Jahre. Mit der Erarbeitung und Umsetzung des Schulprogramms 2024–2027 wurde wichtige Weichenstellungen vor genommen. Schwerpunkte wurden dabei in der Weiterentwicklung der Schulgemeinschaft, der Partizipation sowie im gemeinsamen pädagogischen Handeln gesetzt. Ergänzt wurde das pädagogische Angebot durch das neue Projekt «Ruggewind», welches mittels zusätzlicher Räume für die Förderung von Schülerinnen und Schülern neue Impulse für die Schulentwicklung gibt. Ein weiterer Meilenstein war die Umstellung des altersdurchmischten Lernens auf Lern gruppen mit zwei Jahrgängen. All diese Schritte zeigen auf, dass die Schule Brütten nicht stehen geblieben ist und ihre Organisationsform laufend an sich verändernde pädagogische und strukturelle Anforderungen anpasst.
AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
Insgesamt zeigt die Bilanz der Legislatur: Die Schule Brütten hat die vergangenen vier Jahre genutzt, um ihre Angebote auszubauen, ihre Infrastruktur zu modernisieren und ihre pädagogische Arbeit weiterzuentwickeln. Viele der reali sierten Projekte wirken über den Moment hinaus. Sie stärken die Schule als Lern , Lebens und Arbeitsort und schaffen gute Voraussetzungen dafür, dass sie auch in Zukunft den Anforderungen einer modernen Volksschule gerecht wird.
Schulpflege Brütten
Schulpflege-Präsident
SPERRUNG STRUBIKONERSTRASSE EICH–OBEREICH
Aufgrund von Belagsarbeiten wird die Strubikonerstrasse zwischen Eich und Obereich (Ausserortsbereich) vom 17. August, 6 Uhr, für rund zwei Wochen ge sperrt.
Die Weiler Obereich, Sonnenbühl, Stigen etc. können währen dieser Zeit nicht über die Strubikonerstrasse erreicht werden. Die Umfahrung wird grossräumig signalisiert.
Besten Dank für Ihr Verständnis.
Gemeinde Brütten
Martin Kuhn dankt der abtretenden Schulpflegerin Daniela Rüsch. (zvg)
Nach zwei Legislaturen in der Schulpflege und viele Jahre bei der Feuerwehr Altbach hört Urs Knecht nun auf. (zvg)
AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
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Gemeindeverwaltung
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• Ab 19 Uhr wird jedem Einwohner von der Gemeinde eine Wurst und ein Getränk offeriert
1. August 2026
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Wichtiger Hinweis
1. August 2024
Aufgrund des ausgesprochenen Feuerverbots vom 23. Juli ist das Abbrennen von Feuerwerk auf dem gesamten Gemeindegebiet nicht gestattet!
Gemeinde Brütten
Umweg mit hohen Kosten
Erarbeitung
eines Gestaltungsplanes für Zentrumsüberbauung
von Susanne Gutknecht
Der Entscheid des Baurekursgerichtes zu den Rekursen der Zentrumsüberbauung hallt nach. Die Gemeinde erarbeitet nun einen Gestaltungsplan.
Für Gemeindepräsident Fritz Stähli ist der vom Gemeinderat eingeschlagene Weg mit einem Gestaltungsplan der richtige und abschliessende Weg. «Wir erhalten dadurch von der Gemeindeversammlung eine klare Legitimation – oder eben nicht. Sollte es im Planverfahren erneut zu rechtlichen Schritten oder Rekursen kommen, haben wir eine deutlich bessere Ausgangslage mit einem gültigen Gestaltungsplan, als sie es jetzt war.» Zudem werde ein Gestaltungsplan vom Amt für Raumentwicklung des Kantons geprüft und abgenommen, so dass viele Fragen bereits ausgemerzt werden.
Fehlender Augenschein
Fritz Stähli sagt deutlich, dass er es immer noch nicht verstehe, warum das Baurekursgericht keinen Augenschein vorgenommen hat: «Der Augenschein wäre sehr wichtig gewesen, um die Lage und die Eigenschaften der Brüelgasse als Strasse wahrzunehmen.» So wurde einfach entschieden, ohne die tatsächlichen Verhältnisse einzubeziehen. Man wisse in den Gemeinden schon um die Belastung des Amtes, aber das könne kein Grund sein. Er
habe sich seither immer mal wieder geachtet, wie andere Verkaufsläden die Problematik mit Trottoirüberfahrungen gelöst hätten und er komme zum Schluss: «gar nicht!» Da sei die Gefahr für Unfälle in Brütten, welche angeprangert werde, bedeutend tiefer. Es sei am Ende meistens auch Sache des Chauffeurs, ob er die nötige Sensibilität habe.
Auf die Frage, warum man nicht von Beginn weg einen Gestaltungsplan erarbeitet habe und diese Rechtssicherheit gesucht habe, antwortet Fritz Stähli: «Die Ausarbeitung eines Gestaltungsplans hätte das Projekt zeitlich verzögert und wäre mit erheblichen Kosten verbunden gewesen. Bereits vor der Gründung der Genossenschaft lag dem Gemeinderat eine Offerte einer renommierten Fachfirma für die Erarbeitung eines Richtkonzepts, eines Richtplans sowie eines Gestaltungsplans im Umfang von rund 142 000 Franken vor. Angesichts dieser Kosten, der damals noch offenen Projektkonzeption sowie der Einschätzung, die später auch von der Genossenschaft nach der Projektübernahme geteilt wurde, dass eine Planung auf Grundlage der geltenden Bau- und Zonenordnung ausreichend und rechtlich tragfähig sei, wurde bewusst auf eine sofortige Ausarbeitung eines Gestaltungsplans verzichtet.
Ungewisse Verzögerung
Gemäss Einschätzung von Stähli dürfte die Erarbeitung eines entspre-
chenden Richtprojekts und Gestaltungsplans rund eineinhalb Jahre in Anspruch nehmen und Kosten in der Grössenordnung von etwa 65 000 Franken verursachen. Aufgrund der zusätzlichen Verfahrensschritte, einschliesslich der vorgesehenen Auflagen, Fristen und allfälliger Rechtsmittelverfahren, ist mit einer weiteren zeitlichen Ausdehnung des Baustarts zu rechnen, deren Ausmass derzeit nicht abgeschätzt werden kann. «Sehr schade!», meint er lakonisch
Rekurrenten in der Pflicht Fritz Stähli erhofft sich bei der Erarbeitung einer Lösung auch die Mitarbeit der Rekurrenten. «Wir ändern am ursprünglichen Projekt nicht viel: es entspricht der Bau- und Zonenordnung und wurde mit Fachleuten erarbeitet. Diese Arbeit ist jetzt nicht plötzlich nichts mehr wert.» Er spüre sehr wohl auch den Eigennutz, der mitspiele.
Aber beim Betriebskonzept eines Bistros könne man Auflagen machen, die zu einer guten nachbarschaftlichen Lösung beitrage. «Diese Offenheit für eine Lösungserarbeitung möchte ich einfordern.» Da der Gestaltungsplan eigentümerverbindlich festgelegt sei, könne man im Nachhinein auch die Spielregeln nicht ändern.
Tiefgarage im Wartemodus Für die Tiefgarage wäre eigentlich die nötige Bewilligung vorhanden und das Baurekursgericht hat die Rekurse dazu abgelehnt. Dennoch wird in naher Zukunft sicher kein Baustart erfolgen. «Es macht keinen Sinn, jetzt eine Tiefgarage zu bauen.»
Trotz der vielen Ungereimtheiten ist Fritz Stähli immer noch positiv eingestellt: «Ich bin zuversichtlich, dass ich mein Bier mal auf dem Zentrumsplatz im Bistro trinke, aber sicher nicht vor 2029.»
KANTONSRATSLUST
Der 47 jährige FDP Gemeinderat Martin Kuhn wurde von der FDP Bezirk Winterthur Land als Kantonsratskandidat erkoren. Kuhn war fünf Jahre Mitglied der Rechnungsprüfungskommission und ist seit 2015 im Ge meinderat, nun in der zweiten Legislatur als Schulpflegepräsident. Sein Wahlkampf soll das Thema «Bildungspolitik, die fördert und fordert» in den Vordergrund stellen. (sg)
Stein des Anstosses der Rekurse ist das Trottoir entlang der Brüelgasse. (sg)
Grossen Gewinn für viel Gutes einsetzen
Lukas Grossert (glp) möchte Gemeindeüberschuss in
von Birgit Günter
Trotz Steuersenkung fährt Brütten einen Gewinn von 2,4 Millionen Franken ein. Die Grünliberalen haben Ideen, wie man diesen nutzen könnte.
Normalerweise sind Gemeinden finanziell nicht in der Lage, über Wünsche zu diskutieren. In Brütten ist das etwas anders. Denn obwohl der Steuerfuss auf niedrige 85 Prozent gesenkt worden war, hat die Gemeinde bei einem Aufwand von 14,1 Millionen Franken im vergangenen Jahr einen Ertrag von 16,5 Millionen Franken erwirtschaftet. Das ergibt einen rekordverdächtigen Gewinn von 2,4 Millionen Franken. «Das ist eine einmalige Chance», findet Lukas Grossert von den lokalen Grünliberalen. «Dieser finanzi-
elle Handlungsspielraum bietet uns die Möglichkeit, gezielt in Projekte zu investieren, die der Bevölkerung einen langfristigen Mehrwert bringen.» Es wäre viel sinnvoller, das Geld zu nutzen, statt auf eine erneute Steuersenkung hinzuarbeiten, sagt er.
Projekte im Köcher Konkret denkt er an die vier Bereiche Bildung, Verkehr, Gewerbe oder Nachhaltigkeit. Die glp unterstützt dabei das Projekt einer grossen Solaranlage auf dem Schulhaus, die von einer lokalen Elektrizitätsgemeinschaft (LEG) betrieben würde. «Diese würde den Einwohnern den Zugang zur Solarenergie ermöglichen, ohne dass jedes Haus eine eigene Anlage hat. Das schont auch das Dorfbild», so Grossert. Oder die Gemeinde könnte prüfen, «wie sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten die
Projekte investieren
Klassengrössen reduzieren und damit die Qualität der Volksschule optimieren könnte». Eine weitere Anregung der Grünliberalen: dass mit einem Teil des Gewinns die Rahmenbedingungen für das lokale Gewerbe verbessert und im Arbeitsplatzgebiet Chätzler gezielt investiert würde. Und zur Verbesserung der Sicherheit im Strassenraum könnte ein Ingenieurbüro mit einem Verkehrskonzept beauftragt werden.
Gemeinde zurückhaltend
Auf seine Anfrage nach Paragraf 17 antwortete der Gemeinderat an der Gemeindeversammlung im Juni allerdings zurückhaltend. Er verwies auf den Finanz- und Aufgabenplan 2025/29, der wegen eines Rechnungsresultats nicht grundlegend überarbeitet würde. Zudem: «Der ausgewiesene Gewinn von 2,4 Milli-
Zeit für Geselligkeit und Gemütlichkeit
onen Franken ist zu relativieren», gibt Gemeindepräsident Fritz Stähli zu bedenken. «Rund 900 000 Franken entfallen auf eine einmalige Neubewertung von Liegenschaften und stehen nicht im Zusammenhang mit der laufenden Rechnung.» Ausserdem, so Stähli weiter, beinhalte das Ergebnis auch Sondereffekte aus ausserordentlichen Steuereinnahmen, insbesondere aus Kapitalleistungen, «mit denen leider nicht jährlich gerechnet werden darf».
Investieren, sparen oder Steuern senken: Brütten hat die Wahl. «Der Gemeinderat blickt dem Budgetprozess und der Festsetzung des Steuerfusses mit grossem Interesse entgegen», bilanziert Stähli. «Wir freuen uns auf eine engagierte und kontroverse Diskussion über die zukünftige finanzielle Ausrichtung der Gemeinde und die Höhe des Steuerfusses.»
Veteranen des Turnvereins Brütten feiern ihr 45-jähriges Bestehen
von Aisha Gutknecht
Die ältere Garde der Männerriege im Turnverein Brütten feiert mit einem gebührenden Anlass ihre Vereinigung. Doch auch über das Jubiläum hinaus lockt die Gruppe mit einem geselligen Vereinsleben.
Sie können zwar nicht mehr an den Ringen oder am Reck überzeugen, dennoch wollen sie sich noch nicht vom Vereinsleben im TV Brütten verabschieden. Die sogenannten Turnveteranen haben sich vor 45 Jahren zusammengetan, um die Werte des Vereins auch nach dem sportlichen Teil weiterzuführen. Mittlerweile zählt die Gruppe über 60 Mitglieder ab einem Alter von 40 Jahren, wobei der Altersdurchschnitt
weitaus höher bei 74 Jahren liegt. Das älteste Mitglied ist stolze 97 Jahre alt.
Sozial engagiert
«Wir sehen uns als soziales Engagement vom Dorf», sagt Präsident Heinz Ehrsam. Er ist seit zwei Jahren Präsident, war zuvor schon zwölf Jahre als Kassier tätig. Laut seinen Aussagen bieten die Veteranen eine Möglichkeit, auch nach dem Turnen noch zusammenzukommen, sich auszutauschen und den Kontakt nicht zu verlieren. Es gehe um Geselligkeit und Gemütlichkeit. «Viele der Mitglieder sind schon zusammen zur Schule gegangen, aber wir versuchen auch Nicht-TurnendeNeuzuzüger anzusprechen, um ihnen Anschluss im Dorf zu ermöglichen», so Ehrsam. «Wir feiern Geburtstage der Mitglieder und kommen hin und wieder bei Beerdigungen zusammen.»
Viele Anlässe als Treffpunkt Ehrsam und seine zwei Vorstandskollegen organisieren jährlich rund zwölf Events, wie Minigolfen oder die allseits beliebte Metzgete. Der monatliche Jasstreff im Sternen oder der wöchentliche Kaffeetreff im Steighof bedürfen keiner grossen Organisation, erfreuen sich aber dennoch wiederkehrender Besucher. Der diesjährige Sonderanlass, ein Ausflug nach Ravensburg, war dann doch eine etwas
grössere Nummer, hat aber das 45-jährige Bestehen gebührend gefeiert. Mit der Fähre ging es nach Deutschland, die Stadt Ravensburg wurde erkundet und eine Degustation in der Adrian Essigmanufaktur rundete den Tag ab. Der Anlass war selbstverständlich altersgerecht geplant, nach dem Motto: «Der Schwächste entscheidet.» Zum jährlichen Grillfest oder zum Jahresausflug werden jeweils auch die Partnerinnen eingeladen.
GEMEINDEVERSAMMLUNG
Die vorsorglich auf den 16. September terminierte Gemeindeversammlung fällt aus. Die nächste Versammlung findet am 11. November statt.
Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 17. Juni wurde vom Gemeinderat genehmigt.
VERSCHIEDENE GEMEINDEBEHÖRDEN
Nebst der Konstituierung des Gemeinderats wurden auch die übrigen Behörden und Abordnungen vom Gemeinderat wie folgt gewählt:
Kultur- und Freizeitkommission
Präsident: Gemeindepräsident Hannes Schärer
Mitglieder: Roman Brauchli
Barbara Landolf
Regula Pfister
Roshina Watti
Der Kommission gehört mit beratender Stimme weiter an:
Im Plangenehmigungsverfahren der Pistenverlängerung der Pisten 28 und 32 hat der Gemeinderat Einsprache hoben.
KREDITBEWILLIGUNGEN/ ARBEITSVERGABEN
Für die Installation einer Klimatisierung für den oberen Stock des Werkgebäudes hat der Gemeinderat einen Kredit von CHF 9 596.05 bewilligt.
Die Aufträge gehen an die Scheco AG, Winterthur und die Elektro Neidhart AG, Nürensdorf.
Für die Sanierung des Trottoirs der Brunnackerstrasse und der Tiefbauarbeiten für den Ersatz der öffentlichen Beleuchtung im gleichen Bereich hat der Gemeinderat einen Kredit von 109 000 Franken bewilligt. Die Aufträge gehen an die Cellere Bau AG, Bassersdorf und das Ingenieurbüro Zobrist + Räbsamen AG, Zürich.
Für die Umrüstung der zweiten Etappe der fluoreszierenden Leuchtmittel durch LEDLeuchten und den Ersatz der öffentlichen Beleuchtung an der Brunnackerstrasse hat der Gemeinderat einen Kredit von 120 000 Franken bewilligt. Der Auftrag gehen an die EKZ AG, Seuzach.
Für die Sanierung der Schmittenacker und der Rietbachstrasse inklusive Ersatz der öffentlichen Beleuchtung und der Wasserleitung hat der Gemeinderat Kredite von 715 000 Franken bewilligt. Die Aufträge gehen an die Toldo Strassen und Tiefbau AG, Wil, die Glauser AG, Illnau, die TPS AG, Heldswil, die EKZ, Seuzach und an das Ingenieurbüro Zobrist + Räbsamen AG, Zürich.
GEMEINDELIEGENSCHAFTEN
Die Liegenschaft Kanzleistrasse 5 wurde vom Gemeinderat als strategische Reserve erworben. Die neue Liegenschaft im Finanzvermögen ergänzt in idealer Weise das Ensemble der Hinterdorfstrasse 2 und der Liegenschaften der GZB. Vorerst werden die bisherigen Bewohner in der Liegenschaft verbleiben.
FINANZEN
Die Baumgartner und Wüst GmbH hat gemäss Bericht vom 26. Mai 2026
ihre Revision im Bereich KVGAbrechnung des Jahres 2025 vorgenommen und stellt die ordnungsgemässe Durchführung des Abrechnungswesens fest. Der Gemeinderat dankt der Abteilung Soziales für die fehlerlose Arbeit und hat den entsprechenden Revisionsbericht abgenommen.
Für sieben Handänderungen wurden Grundstückgewinnsteuern im Betrage von CHF 428 855.90 veranlagt. In acht Fällen gewährte der Gemeinderat Steueraufschub.
Drei weitere Handänderungen wurde ohne Grundstückgewinnsteuern veranlagt.
Gemeinderat Nürensdorf
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Weitere Informationen findest du auf unserer Website unter www.nuerensdorf.ch
Noch Fragen?
Sandra Winiger, Abteilungsleiterin Präsidiales Telefon 044 838 40 65 sandra.winiger@nuerensdorf.ch
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Gemeinderat Nürensdorf
FEUERVERBOT AUF DEM GANZEN GEMEINDEGEBIET
Das Ausbleiben von nachhaltigen Niederschlägen haben seit mehreren Wochen zu einem sehr grossen Austrocknen der Bodenstreu, des Dürrholzes sowie des Waldbodens geführt. Die aktuelle Wetterentwicklung lässt keine ausgiebigen und flächendeckenden Regenfälle erwarten, die zu einer deutlichen Entspannung der Waldbrand-Gefahrenlage führen würden. Bereits der Funkenwurf eines offenen Grillfeuers oder ein unachtsam weggeworfenes Zündholz könnte zu einem Feuer führen, das sich rasch ausbreitet.
Das allgemeine Feuerverbot tritt AB SOFORT in Kraft!
Übertretungen werden nach § 38 des Gesetzes über die Feuerpolizei und Feuerwehrwesen bestraft. Vielen Dank für Ihr Verständnis und die Einhaltung dieser Anordnung.
Gemeinderat Nürensdorf
AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
GEMEINSAM SIND WIR STÄRKER
Treffpunkt für Angehörige von demenzerkrankten Personen
Die Gemeinde Nürensdorf bietet neu einen begleiteten Angehörigentreff von demenzerkrankten Personen an, um Sie bei alltäglichen Herausforderungen zu unterstützen:
• neue Kraft zu schöpfen
• aus der Isolation auszubrechen
• zu erzählen und zuzuhören- dies mit Respekt und Wertschätzung
• Erfahrungen austauschen
• von Fachleuten profitieren
Wann: jeden ersten Mittwoch im Monat
Zeit: 9 – 11 Uhr
Wo: Schlosssaal Nürensdorf
Moderation: Edith Betschart und Brigitte Huber
Start: 5. August 2026
Weitere Daten: 2. 9., 7. 10., 4. 11. und 2. 12. 26
Die Bevölkerung ist zur Teilnahme an der diesjährigen Bundesfeier herzlich eingeladen.
Offizielle Feier
Die Feier findet in Oberwil, oberhalb der Breitenloostrasse, statt.
Beginn: um 20.45 Uhr
Rede: Elisabeth Peter, Gemeinderätin Nürensdorf
Dorffest des Knabenvereins
ABSCHIED
Hitz, Rudolf geb. 1943 verstorben am 14. Juni 2026
Giantomaso, Angelo geb. 1938 verstorben am 23. Juni 2026
Gäumann, Annemarie geb. 1946 verstorben am 13. Juli 2026
Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.
Bestattungsamt Nürensdorf
Das Dorffest des Knabenvereins beginnt bereits ab 18 Uhr im Dröschschopf an der Kleinhausstrasse. Am Freitag, 31. Juli, ist die Bar des Knabenvereins ab 18 Uhr geöffnet.
Gratisbus:
Zur Anreise steht innerhalb der Gemeinde ein Entlastungsbus zur Verfügung. (Zeiten siehe versendetes Flugblatt)
Gemeinderat Nürensdorf und die Mitwirkenden
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Sommerabendfeier mit WM-Glanz
Start für Gemeindepräsident Hannes Schärer
von Ute Müller
Die Sommerabendfeier war einer der ersten öffentlichen Auftritte des neuen Gemeindepräsidenten. Mit Simon Knak durfte er einen Vizeweltmeister aus den eigenen Reihen ehren.
Der frisch gewählte Gemeindepräsident Hannes Schärer bestritt den offiziellen Teil der anfangs Juli stattfinden Sommerabendfeier in der vollbesetzten Gemeindehausarena gemeinsam mit seinem Vizepräsidenten André Meier und freute sich über die vollbelegten Tische. Er würdigte die Arbeit der Kultur und Freizeitkommission, die mit der diesjährigen Feier ihren letzten Anlass in der bisherigen Zusammensetzung organisierte. Ein grosser Dank ging an die zahlreichen Helfen
den, darunter den Männerchor am Grill, Mitglieder des «NüeriNetz» mit dem reichhaltigen Kuchenbuffet sowie das Team der Schlossbrauerei, das für die Getränke sorgte.
Goldener Puck für Simon Knak Im Mittelpunkt des offiziellen Teils stand die Ehrung von Simon Knak. Der in Nürensdorf aufgewachsene 24jährige Eishockeyprofi bestritt im Mai seine erste Weltmeisterschaft für die Schweiz und gewann mit dem Nationalteam die Silbermedaille.
Hannes Schärer gratulierte Knak im Namen der Gemeinde und bezeichnete ihn als Vorbild für viele junge Sportlerinnen und Sportler. Unter dem Motto «Auf dem Eis Silber – für Nürensdorf Gold» überreichte André Meier dem geehrten Sportler unter grossem Applaus einen goldfarbenen Puck. Sichtlich gerührt
über die Auszeichnung nahm Knak diesen mit Freude an.
Im kurzen Interview zu seinen Eindrücken von der Weltmeisterschaft blickte Knak mit Stolz aber auch mit Wehmut zurück. Die Niederlage im Final nach Verlängerung sei schmerzhaft gewesen, sagte er. Aber es überwiege der Stolz auf die Leistung des Teams, das dem grossen Druck an der HeimWM standgehalten habe. Für die Unterstützung und den Rückhalt der Fans bedankte er sich herzlich. Nach der Ehrung sorgte die regionale Coverband «The Panhandles» mit Party und Rockklassikern für Stimmung. Bei Bratwurst, kühlen Getränken und Livemusik genossen die Nürensdorfer einen gemütlichen Sommerabend. Viele waren sich einige: «Dieses Fest gehört einfach zu Nürensdorf».
Offene Türen, offene Begegnungen
Ein Blick hinter die Kulissen der Asylunterkunft
von Ute Müller
Wer wissen wollte, wie die Asylunterkunft an der Eigentalstrasse aussieht, konnte am Samstag, 20. Juni, einen Blick hineinwerfen. Mitarbeitende der Fachstelle Soziales sowie Bewohnerinnen und Bewohner luden zum Tag der offenen Tür ein.
Bereits beim Eingang gibt es kühle Getränke und Nihat Halis, CoLeiter der Fachstelle Soziales, bietet einen Rundgang durch die Unterkunft an. Der helle Gang, grosszügige Sanitäranlagen, Waschküche sowie die geräumige Gemeinschaftsküche hinterlassen einen freundlichen Eindruck. Die Unterkunft wurde vor drei Jahren
aufgestockt. Beide Geschosse bieten weitgehend dieselben Einrichtungen.
Organisierter Alltag
Die Küche zeigt, wie der Alltag organisiert ist. Jeder Bewohner verfügt über ein abschliessbares Kästchen für persönliche Dinge. Auch der grosse Kühlschrank ist in einzelne, verschliessbare Fächer unterteilt. Gekocht wird selbstständig, und für warme Sommertage steht zusätzlich ein grosser Tiefkühler zur Verfügung.
Die Unterkunft bietet Platz für maximal 40 Personen und ist derzeit nicht vollständig ausgelastet. In Nürensdorf leben Asylsuchende aus fünfzehn Kulturen. Auch an der Eigentalstrasse ist die Vielfalt gross. Alle besuchen Deutschkurse, aber die Sprache sei schwierig zu lernen, wie viele sagen. «Mit Händen und
Füssen» funktioniere die Verständigung aber erstaunlich gut, erklärt Nihat Halis. Gegenseitiger Respekt sei für das Zusammenleben besonders wichtig.
Die Gäste erwartet ein Apéro mit gefüllten Auberginenröllchen, Fladenbrot, Fleischgerichte und feinen
Desserts. Auch Beat Schönwitz, CoLeiter der Fachstelle Soziales, und die abtretende Gemeinderätin Edith Betschart geniessen die lebhafte Stimmung. Beide betonen die Bedeutung solcher Begegnungen für das gegenseitige Verständnis und das Gemeinschaftsgefühl.
Freude bei Simon Knak über den goldenen Nüeri Puck. (um)
Lesespass und tolle Preise Vorbeischauen, Lesestoff sichern und mitmachen
von Astrid Steinbach
Der beliebte SommerLeseClub lockt auch dieses Jahr wieder mit einer Challenge. Die ersten fleissigen Leseratten haben ihre Lesekarten bereits abgegeben. Wer mitmachen will, hat noch bis zum 29. August Zeit dazu.
Mit dem Beginn der Sommerferien startet auch in diesem Jahr wieder der traditionelle «SommerLeseClub». Bereits seit 2018 ist die Aktion in der Bibliothek Nürensdorf fester Bestandteil des Ferienangebots und erfreut sich immer wieder grösster Beliebtheit. Der Anlass richtet sich an Schülerinnen und Schüler der ersten bis neunten Klasse. Im letzten Jahr wurden erstaunliche 183 Bücher von 39 Teilnehmenden gelesen.
Und so funktioniert der «SommerLeseClub». Wer teilnehmen möchte, holt sich einfach die «SommerLeseClub»Karte direkt in der Bibliothek oder druckt diese bequem zu Hause aus. Dann gilt es mindestens zwei Bücher dem eigenen Alter entsprechend auszuleihen und aufmerksam zu lesen. Auf der Lesekarte werden anschliessend Autor, Buchtitel und die wichtigsten Hauptpersonen festgehalten. Dazu kommt noch eine Beschreibung der Lieblingsszene und wie das Buch gefallen hat. Zum Schluss erfolgt die Bewertung des Buchs mit einem bis sechs Sternen.
Viele tolle Preise warten
Die ersten Leseratten haben bereits jetzt schon ihre ausgefüllten Lesekarten abgeliefert und die Bibliothek freut sich auf viele weitere ausgefüllte Karten, denn fleissig lesen
lohnt sich für alle und niemand geht leer aus. Wer seine Karte bis spätestens 29. August in der Bibliothek abgibt, erhält garantiert einen tollen Preis, der aus einer persönlichen Urkunde, einem Glacé vom Volg und einem Überraschungspräsent der Bi
bliothek besteht. Doch das ist noch nicht alles. Am 5. September um 11 Uhr findet direkt in der Bibliothek die Verlosung der drei Hauptgewinne statt. In diesem Jahr winken drei attraktive Winterthurer Altstadtgutscheine.
auf viele Leseratten. (as)
Blockflötenklänge im Ortsmuseum Nürensdorf
Junge Musiktalente bereichern den kulinarischen Rahmen
von Fabienne Walker
Anfangs Juli gestalteten Musikschülerinnen und Musikschüler beim Ortsmuseum Nürensdorf einen stimmigen Konzertnachmittag.
Musikschülerinnen und Musikschüler von Stefano Lai, Blockflötenlehrer der Jugendmusikschule Winterthur und Umgebung, konzertierten anfangs Juli beim Ortsmuseum Nürensdorf. «Diese jungen Talente sind unsere Botschafter. Sie tragen den Klang unserer Heimat weiter und geben ihm eine ganz eigene Note», sagte Yvonne Guggenbühler, Präsidentin des Ortsmuseums, als sie den Auftritt der Jugendmusik ankündigte. In zwei Konzertblöcken präsentierten die Kinder
ihr Können mit grosser Konzentration und sichtbarer Spielfreude. Alissia Keller, Amelia Ciceri, Lydia Keller, Jonathan Keller, Lukas Bloch und Neva Frick spielten auf der Sopranoder Altblockflöte, während Franco Ciceri das Ensemble mit der Gitarre ergänzte. Begleitet wurden sie von Lai am Klavier. Für die Kinder bot der Auftritt eine wertvolle Gelegenheit, Konzerterfahrung zu sammeln. Das abwechslungsreiche Programm wurde schliesslich vom Publikum mit herzlichem Applaus belohnt.
Miteinander der Generationen Bei sonnigem Wetter und angenehmen Temperaturen konnten die Besuchenden an den Tischen vor dem Ortsmuseum Platz nehmen und die sommerliche Stimmung geniessen. Zwischen den beiden Konzertblö
cken blieb genügend Zeit, um Gespräche zu führen und sich zu verpflegen. Parallel zum Konzert waren sowohl das Museumsbeizli als auch das Ortsmuseum geöffnet. So nutzten rund 80 Gäste die Möglichkeit, den musikalischen Nachmittag mit einem feinen Mittagessen zu kombinieren. Als Mittagsmenu gab es Bratwurst an Zwiebelsauce, Pommes frites und Salat. Insgesamt erwies sich der Anlass als eine schöne Nachmittagsveranstaltung, die Menschen verschiedener Generationen zusammenbrachte. So vereinte der Anlass musikalische Förderung, Geselligkeit und kulturelles Engagement auf gelungene Weise.
Zahlreiche Leute besuchten das Konzert der Musikschülerinnen und schüler beim Ortsmuseum Nürensdorf. (fw)
Leiterin der Bibliothek, Katja Steinmann, freut sich auch in diesem Jahr wieder
Süsse Träume in Las Vegas Fachliche Weiterbildung fernab der Heimat bringt
von Frédéric Bettosini
Confiseurin Michaela Röll besuchte im Frühjahr einen Meisterkurs von Starpatissier Amaury Guichon in Las Vegas. Sie möchte die Erfahrungen in ihre Arbeit einfliessen lassen.
Wer sich für die Welt der Schokolade begeistert, kennt seinen Namen: Amaury Guichon zählt zu den bekanntesten Chocolatiers der Gegenwart. Mit spektakulären Schokoladenskulpturen begeistert der französischschweizerische Chocolatier Millionen Menschen auf Social Media und wurde durch die NetflixSerie «School of Chocolate» weltweit bekannt. Für Michaela Röll aus Birchwil wurde er zum Auslöser eines besonderen Abenteuers. Im Frühjahr 2026 absolvierte die gelernte KonditorinConfiseurin einen siebenwöchigen Kurs an Guichons Pastry Academy und kehrte mit neuen Techniken, frischen Ideen und viel Inspiration zurück.
Störende Mehlallergie
Dabei hatte Röll nicht geplant, beruflich nochmals in die Welt der Confiserie einzutauchen: «Eigentlich
wollte ich wieder klein anfangen und für den Kollegenkreis Kreationen entwerfen», sagt Röll. «Zehn Jahre habe ich auf dem Beruf gearbeitet und habe ihn wegen einer Mehlallergie an den Nagel gehängt. Ich habe als Quereinsteigerin in die Versicherungsbranche gewechselt», so die zweifache Mutter. Die Leidenschaft für Süsses blieb jedoch bestehen. Heute ist sie selbstständige Confiseurin und gestaltet Schokoladenkreationen sowie Dessertbuffets für ihre Kundschaft.
Den entscheidenden Anstoss für die Weiterbildung gab Instagram. Dort verfolgt Röll seit Jahren die Arbeiten von Guichon. Je häufiger sie dessen Schöpfungen sah, desto stärker wuchs der Wunsch, ihr Fachwissen aufzufrischen und zu erweitern. Nach Gesprächen mit ihrem Ehemann entschloss sie sich, den Schritt zu wagen und sich für den renommierten Kurs zu bewerben.
Lange, vollgepackte Tage
Die Ausbildung erwies sich als ebenso anspruchsvoll wie lehrreich.
Gemeinsam mit zwölf Teilnehmenden aus verschiedenen Ländern verbrachte Michaela Röll intensive Wochen in Las Vegas. Geleitet wurden die Kurse von Guichon und dem bel
neue Erkenntnisse
gischen Chocolatier Michel Ernots. «Die Tage waren sehr vollgepackt», erinnert sich Röll. Jede Woche stand unter einem neuen Thema, das Theorie und Praxis miteinander verband. Neben der Herstellung von Desserts und Pralinen standen auch Fachkunde, Materialwissen und moderne Techniken im Mittelpunkt. «Dass man mit der Mikrowelle Couverture schmelzen kann, war neu für mich», so Röll.
Besonders beeindruckt war sie von den neuen Arbeitsmethoden. «Dank meiner Schweizer Ausbildung kannte ich vieles bereits. Trotzdem habe ich zahlreiche neue Techniken kennengelernt», sagt sie. Zu den besonderen Herausforderungen gehörte die Anfertigung eines SchokoladenSchaustücks. Die Aufgabe bestand darin, einen Pandabären aus Schokolade zu gestalten – ein Projekt, welches handwerkliches Können ebenso wie Kreativität erforderte.
Ideale Temperatur
Die neu gewonnenen Erfahrungen möchte sie nun in ihre eigene Arbeit einfliessen lassen. Produziert wird derzeit noch im Atelier zu Hause. Gerade im Sommer stösst sie dabei allerdings an Grenzen. «Bei den heissen Temperaturen ist es schlicht nicht möglich, mit Schokolade zu arbeiten. Temperaturen zwischen 18 und 20 Grad sind ideal», erklärt Röll. Auch wird sie zusätzliche Räumlichkeiten mieten, um die Produktion auszubauen.
Ein weiteres Ziel ist es, die starke Abhängigkeit von den saisonalen Höhepunkten rund um Ostern und Weihnachten zu verringern. Hoffnung setzt sie dabei in eine Zusammenarbeit mit einer Floristin. «Es bereitet mir einfach grosse Freude, Menschen glücklich zu machen», sagt Röll.
«Bei den heissen Temperaturen ist es schlicht nicht möglich, mit Schokolade zu arbeiten. Temperaturen zwischen 18 und 20 Grad sind ideal»
Michaela Röll war in Las Vegas in ihrem Element und lernte viel dazu. (zvg)
Das ersehnte Diplom in den Händen vom Starpatissier. (zvg)
Garage Harlacher AG Neu: in Winkel und Bülach www.
Us Nüeri – für Nüeri
Da war es nur noch einer …
Nürensdorf zieht Entscheid weiter – Oberembrach gibt auf
von Susanne Gutknecht
Nun steht Nürensdorf alleine da: die Gemeinde Oberembrach hat entschieden, das Urteil des Baurekursgerichts vom 11. Juni dieses Jahres zur definitiven Schliessung der Eigentalstrasse zu akzeptieren.
Nach dem Entscheid des Baurekursgerichtes Mitte Juni war man gespannt auf die Reaktion der beiden Gemeinden Nürensdorf und Oberembrach (wir berichteten). Während die Naturschutzorganisationen frohlockten, wurde in den Gemeindebüros diskutiert. Oberembrachs Gemeinderat zieht nun einen anderen Schluss als derjenige von Nürensdorf. Den Ausschlag für das Aussteigen von Oberembrach sei die Aussichtslosigkeit auf ein anderes Urteil durch eine nächste gerichtliche Instanz, erklärt Oberem-
brach in ihrer Medienmitteilung. Zudem sehe man sich in der Pflicht, verantwortungsvoll mit öffentlichen Geldern umzugehen und ein Weiterzug würde erhebliche zusätzliche Kosten verursachen. Der beigezogene Rechtsvertreter werte das Urteil des Baurekursgerichtes so, dass eine Beschwerde an das Verwaltungsgericht faktisch keine Erfolgsaussichten habe.
Dieselbe Ausgangslage –zwei Wege
Demgegenüber steht die Einschätzung des Gemeinderates von Nürensdorf. Auch dieser hat das besagte Urteil mit einem Rechtsvertreter geprüft und «die bisherige gerichtliche Beurteilung zur Kenntnis genommen», wie die Gemeinde in ihrer Medienmitteilung schreibt, die in vielen Teilen derjenigen von Oberembrach entspricht. Wie schon öfter vom Gemeinderat betont, sieht er sich dem
klaren Auftrag der Initiative Morf verpflichtet, sämtliche demokratischen und rechtlichen Möglichkeiten für die Offenhaltung der Eigentalstasse auszuschöpfen.
Vollständige Sperrung nötig?
Die Gemeinde sieht jedoch eine zentrale Frage im Mittelpunkt: Erfordert der Schutz des betroffenen Gebiets zwingend eine vollständige Sperrung für den motorisierten Individualverkehr oder gäbe es Alternativen ähnlich dem heutigen Regime. Dabei stelle der Gemeinderat den Naturschutz nicht infrage, er möchte dennoch ausloten, ob dieses Ziel mit weniger einschneidenden Massnahmen erreicht werden könne, beispielsweise mit Teilschliessungen oder anderen verhältnismässigen Lösungen. Der Gemeinderat ist überzeugt, dass Naturschutz und die berechtigten Anliegen der Bevölkerung sorgfältig gegeneinander abzuwägen seien.
Klarer politischer Auftrag
Daher zieht der Gemeinderat Nürensdorf das Urteil weiter ans Verwaltungsgericht des Kantons Zürich und will eine vertiefte gerichtliche Beurteilung der für Nürensdorf wesentlichen Sach- und Rechtsfragen erreichen, insbesondere hinsichtlich der Verhältnismässigkeit einer vollständigen Sperrung und der rechtlichen und tatsächlichen Voraussetzungen.
Kanton in der Pflicht Einig sind sich die beiden Gemeinden, dass der Kanton seiner Aufgabe ebenso nachkommen sollte. Sollte es am Ende doch zur Schliessung kommen, sei der Kanton für wirksame flankierende Massnahmen zuständig, um die Verkehrsflüsse vernünftig zu lenken und Quartiere und Weiler rund ums Eigental gegen den zu erwartenden Ausweich- und Schleichverkehr zu schützen.
André Meier, Vize-Präsident Gemeinderat Nürensdorf
Mittlerweile haben sich alle Gemeinden zurückgezogen mit der Begründung der Aussichtslosigkeit und der hohen Kosten. Warum macht Nürensdorf partout weiter?
In der Urteilsbegründung gibt es Nürensdorf-spezifische Aspekte, welche wir als zu oberflächlich beurteilt betrachten. Wir beabsichtigen, diese vertieft gerichtlich beurteilen zu lassen. Dies auf Basis, dass alle drei Gemeinden denselben Auftrag erhalten haben. Das WIE wurde jedoch durch die Stimmbürger unterschiedlich ausgeführt. In Nürensdorf verlangt der Initiativtext explizit «...unter Ausschöpfung sämtlicher demokratischen und rechtlichen Mittel...». Dafür wurde vom Nürensdorfer Souverän ein Budget von 750 000 Franken als Handlungsrahmen gesetzt. Der Gemeinderat wird zukünftig neue Ausgangslagen kritisch beurteilen und über das weitere Vorgehen befinden.
Was könnten solche «verhältnismässigen Lösungen» als Alternative zu einer Vollsperrung sein, wie Sie sie erwähnen?
Weitere Ideen und Möglichkeiten sind noch nicht konkret ausgearbeitet. Diese drehen sich um die weitere Ausgestaltung der zeitlich begrenzten Sperrung, mögliche weitere Einschränkungen anstelle von Verboten wie beispielsweise der Fahrzeugkategorie, sowie technische Schutzmassnahmen entlang der Strasse.
Oberembrach und Nürensdorf betonen die Pflicht des Kantons für flankierende Massnahmen. Was sind solche flankierende Massnahmen, welche die Gemeinden konkret im Auge haben?
Der Hauptfokus liegt auf der Bündelung und Verkehrslenkung ins übergeordnete Strassennetz. Für Nürensdorf ist insbesondere die Achse BassersdorfKloten sowie die östliche Umfahrung des Eigentals relevant. Ausser der Zusicherung eines substantiellen Beitrags an die Umfahrungsstrecke in Oberembrach ist uns keine weitere konkrete Massnahme seitens des Kantons bekannt, welche umgesetzt wurde.
Was passiert nun mit der Allianz «unser Eigental»?
Der Gemeinderat Nürensdorf möchte mit der Allianz «unser Eigental» die erfolgreiche Zusammenarbeit weiterführen und die Interessen der involvierten Gemeinden gemeinsam vertreten. Über die zukünftige Ausgestaltung und Funktion wird Ende August gemeinsam entschieden. (sg)
Das KZU gratuliert zum bestandenen Lehrabschluss!
Fachfrau/-mann Gesundheit
Ronja Albrecht
Lesia Bühlmann
Art Jashari
Angjeli Morina
Sarah Oliveira
Sara Petrovic
Gabriela Reis
Melanie Rüedi
Barbara Schmid
Ajithiga Sivananthan
Elina Sweeting
Ipek Yavuz
Assistentin Gesundheit und Soziales
Edona Kasami
Yomairis Paredes
Fachmann
Betriebsunterhalt
Leon Kovacevic
Fachfrau
Betreuung Kinder
Melissa Bovard
Fachfrau/-mann
Betreuung MiA
Tobias Graf
Luna Matalone
Informatik
Yannick Hirschfeld
LEHRSTELLEN 2026
HERZLICHE GRATULATION ZUM LEHRABSCHLUSS
Ein Schatz an Informationen
Geschichten und Fakten in den Jahresberichten 2025
von Aisha Gutknecht
Der dorfblitz hat den Geschäftsbericht von Bassersdorf und Brütten unter die Lupe genommen und lässt das Jahr Revue passieren – mit einigen spannenden Zahlen und erinnerungswürdigen Anekdoten.
Mit ihren Geschäftsberichten 2025 ziehen die Gemeinden Bassersdorf und Brütten Bilanz über die vergangenen zwölf Monate und zeigen, welche Themen Politik, Verwaltung und Bevölkerung beschäftigt haben.
Politische Projekte nehmen Fahrt auf
Von der Zukunft des Centrumshüslis bis zur Entwicklung des Bahnhofs Süd: In Bassersdorf wurden 2025
zahlreiche Projekte konkretisiert, nachdem im Vorjahr die Grundlagen geschaffen worden waren. Nach mehr als 20 Jahren Engagement für Bassersdorf – davon 15 Jahre als Gemeinderat und Schulpräsident – trat ausserdem Hans Stutz zurück, der von Tim Gelmi abgelöst wurde.
Auch in Brütten wurden wichtige Vorhaben vorangetrieben. Mit dem Arbeitsgebiet Chätzler, dem neu gestalteten Pausenplatz sowie den geplanten Verbesserungen der ÖV-Verbindungen nach Winterthur und Effretikon wurden bedeutende Schritte für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde eingeleitet. Zudem beschäftigte die Genossenschaft im Zentrum weiterhin die Gemüter.
Wachstum bedeutet Arbeit
Ende 2025 zählte Bassersdorf 12 317 Einwohnende, Brütten kam auf 2275.
In Bassersdorf wurden 98 Geburten registriert sowie 1758 Zu- und Wegzüge verzeichnet. Gleichzeitig mussten 128 Todesfälle aus Bassersdorf und Nürensdorf bearbeitet werden.
In Brütten wurden 16 Geburten und fünf Eheschliessungen verzeichnet.
Die Gemeinde registrierte 175 Zuzüge und 135 Wegzüge, während 20 Personen verstarben. Aus tierischer Sicht waren vergangenes Jahr 126 Hunde in der Gemeinde heimisch.
Für die Einsatzkräfte verlief das Jahr in Bassersdorf arbeitsreich. Die Feuerwehr rückte 64-mal aus, während sich auf dem Gemeindegebiet 17 Verkehrsunfälle ereigneten. Der Winterdienst leistete 424 Einsatzstunden und auch die Polizei hatte alle Hände voll zu tun.
Im Jahresbericht hebt der Gemeinderat drei besondere polizeiliche Ereignisse hervor: den Umgang mit un-
bewilligten Arbeitsangeboten zweier Personen aus Grossbritannien, die Festnahme von zwei Einbrechern auf frischer Tat, sowie den Fund eines scharfen Sprengsatzes in einer Kiste aus dem Nachlass eines Grossvaters.
Erfreuliche Jahresabschlüsse Finanziell schlossen beide Gemeinden das Jahr positiv ab. Das Bassersdorfer Jahresergebnis fiel 11,4 Millionen Franken besser aus als budgetiert. Brütten erzielte einen Ertragsüberschuss von 2,36 Mio Franken und schloss das Rechnungsjahr damit ebenfalls deutlich besser ab als erwartet.
BILD DES MONATS
Ein kühles Glacé kommt an heissen Sommertagen immer gut an – das zeigte sich auch bei der Raiffeisenbank in Bassersdorf. Kunden und Passanten konnten sich dort über ein kostenloses Glacé im Kübeli zum Mitnehmen freuen. Der Andrang war gross: Bereits kurz nach dem Start um 16 Uhr reichte die Warteschlange bis an die Strasse, wie Mitarbeiter der Bank lachend erzählten. Vier verschiedene Sorten des handgemachten Glacés eines Produzenten aus Dietlikon standen zur Auswahl, die beiden Herren am Glacéstand hatten alle Hände voll zu tun. Während einige Besucher die Gelegenheit für ein Gespräch mit den Bankmitarbeitenden nutzten, suchten sich andere ein schattiges Plätzchen und genossen ihr Glacé bevor es schmolz. (um)
Neue Vorschriften fordern Betriebe Japankäfer erzeugt Mehraufwand für Unternehmen
von Ute Müller
Nicht nur Privatpersonen sind von den Massnahmen gegen den Japankäfer betroffen, auch Gartenbau-, Gemüsebau- und Entsorgungsunternehmen müssen ihre Abläufe anpassen.
Die neuen Transportvorschriften für Grüngut führen zu zusätzlichem Aufwand und höheren Kosten. Pflanzenmaterial darf weder aus dem Befallsgebiet in die Pufferzone noch von dort in befallsfreie Gebiete transportiert werden, hat der Kanton verfügt.
Logistik wird umgestellt Für Walter Sommer, Geschäftsführer der Spaltenstein Gartenbau AG, bedeutet dies einschneidende Veränderungen. Weil die Zonengrenze zwischen Bassersdorf und Baltenswil verläuft, musste der Betrieb seine Logistik neu organisieren. Statt Grüngut wie bisher in Baltenswil zwischenzulagern, hat Sommer nun in Bassersdorf einen Lagerplatz ge-
ABRISS PARKTICKET
Nach vielen Jahren Einkauf im Migros / COOP Bassersdorf ist mir erstmals das Parkticket abhandengekommen. Die Information an der Kasse erklärte mir, dass die Migros für das Parkhaus zuständig sei und ein neues AusfahrtTicket kann für 50 Franken am Automat erworben werden. Dieser Betrag schlägt nun wirklich alles und ist im Vergleich zu den Parkgebühren von 50 Rappen ein totaler Abriss. Ausreden wie Umtriebe und «es gab schon mal Missbrauch…» kann mit diesem Betrag nicht geltend gemacht werden. Was schliesse ich daraus: Kundentreue und schweizerische Dienstleistungsqualität werden von der Migros in Bassersdorf mit Füssen getreten –offenbar kann man sich das leisten. Ich empfehle, ausschliesslich die an-
mietet. Dort wird das Material aus den Befallsgebieten gesammelt und anschliessend mit einem Lastwagen zum professionellen Kompostierbetrieb nach Winkel transportiert. Auch Winkel liegt in der Befallszone.
«Wir sind ein regional tätiger Betrieb und es ist ökologisch nicht sinnvoll, wegen jeder kleinen Menge Grüngut nach Winkel zu fahren», sagt Sommer. Hinzu kämen lange Fahrzeiten aufgrund häufiger Staus sowie dadurch resultierende höhere Transportkosten. Aber auch der zusätzliche Lagerplatz verursache Kosten und Aufwand. Trotzdem sei es für seinen Betrieb selbstverständlich, sämtliche Vorschriften einzuhalten. Ob die Mehrkosten künftig an die Kundschaft weitergegeben werden, müsse sich noch zeigen.
Schritt für Schritt anpassen Besonders anspruchsvoll sei die Situation bei Bauprojekten mit Aushubmaterial. «Wir müssen uns Schritt für Schritt an die neue Situation anpassen», sagt Sommer. Grundsätzlich steht er hinter den Massnahmen zur
deren ortsansässigen Geschäfte und den COOP für den Einkauf zu berücksichtigen: Die Migros möchte keine Kunden.
A. K. Bassersdorf
UNANGEKÜNDIGTER ZUGSAUSFALL
Erneut ist heute die Verbindung EV1 zwischen Kloten und Bassersdorf ohne Ankündigung ausgefallen, obwohl der Bus auf der Route zuvor im Einsatz war, seine Fahrt jedoch ausserplanmässig in Kloten beendet hat und wartende Gäste um Verlassen des Busses gebeten hat. Die Fahrt wurde bei der SBB und ZVV angezeigt. Diese Mal betraf es die Verbindung 17.52 ab Kloten, ist aber auch schon mit der 17.22-Verbindung so geschehen. Entsprechend wird auch
Eindämmung des Japankäfers, auch wenn sich deren Erfolg erst langfristig zeigen werde. Gleichzeitig wünscht er sich eine bessere Information der Bevölkerung. Immer wieder werde er gefragt, weshalb private Rasen nicht bewässert werden dürfen, Sportanlagen aber schon.
Mehraufwand auch bei anderen Auch die KIBAG RE AG sowie die BRUNNER KA-GE AG an der Zürichstrasse bestätigen, sich an die kantonalen sowie kommunalen Massnahmen zu halten.
Bei der KIBAG wird angeliefertes Grüngut separat gelagert und regelmässig nach Kloten transportiert. Die entstehenden Mehrkosten werden weiterverrechnet.
Der Transport von Erntegut wie Gemüse oder Früchten aus den Zonen bleibt weiterhin erlaubt. Voraussetzung ist jedoch, dass die Produkte sorgfältig kontrolliert werden, damit keine Japankäfer unbemerkt als «blinde Passagiere» mittransportiert werden. Auch diese Kontrollen bedeuten für die Betriebe zusätzlichen Aufwand.
der Anschluss in Bassersdorf zur SBahn nicht mehr erreicht, was sehr ärgerlich ist. Ich kann verstehen, dass es aufgrund der Verkehrslage in und um Bassersdorf zu Umplanungen kommen kann, um Busumläufe einzuhalten. Was ich jedoch nicht verstehe ist, dass es sich scheinbar um eine geplante Massnahme handelte, die jedoch nirgends kommuniziert wurde. Und dies zum wiederholten Male.
M. G. Bassersdorf
LESERBRIEFE
Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.
Das dorfblitz-Team freut sich über Leserzuschriften, vor allem mit Meinungen und Ansichten zu erschienenen Artikeln oder Themen aus der Region. Wer sich im Leserforum äussern möchte, sollte die folgenden Vorgaben beachten:
Keine Einsendungen ohne Angaben der genauen Absenderadresse (Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); (red)
Walter Sommer hat eine für ihn passende Lösung gefunden (um)
«Grümpi» trotz Gluthitze ein Erfolg
500 Kinder –
von Reto Hoffmann
Bei Temperaturen von zeitweise über 40 Grad auf dem Fussballfeld ging das traditionelle Bassersdorfer Dorf- und Schülerturnier Ende Juni erfolgreich und ohne grössere hitzebedingte Zwischenfälle über die Bühne.
Trotz Kritik besorgter Eltern im Vorfeld entschied sich das Organisationskomitee, das Turnier wie geplant durchzuführen –und wurde bestätigt. Vom Sanitätsposten gab es erfreuliche Nachrichten: neben den üblichen Schürfungen, Prellungen und Verstauchungen musste lediglich ein hitzebedingter Zwischenfall behandelt werden. «Wir haben mit deutlich mehr Fällen gerechnet», sagte eine erleichterte
Erwachsene – 68 Mannschaften
Sanitäterin. «Dass es kaum Probleme gab, ist sicher auch der guten Vorbereitung der Organisatoren und der Mannschaftsleiter zu verdanken.»
Umfangreiche Massnahmen
FCB-Präsident und OK-Mitglied Felix Pfister bestätigt verschiedene Vorkehrungen, um die Teilnehmenden bestmöglich vor der Gluthitze zu schützen. So wurde die Sprinkleranlage des Kunstrasens regelmässig eingeschaltet, damit sich die Kinder abkühlen konnten. Zusätzlich stand ein Trinkwasserbrunnen zur Verfügung, an dem jederzeit frisches Wasser bezogen oder der Kopf gekühlt werden konnte. «Wir haben deutlich mehr Zelte entlang des Hauptspielfeldes aufgestellt, damit die Zuschauenden Schatten finden konnten. Zudem verkürzten wir bei den Kindern die Spieldauer von zwölf auf zehn Minuten», so Pfister.
Auch die Teamleiter versorgten ihrer Spielerinnen und Spieler mit Getränken aus Kühlboxen. Immer wieder wurden Eimer mit kaltem Wasser herbeigeschafft, in denen sich die Kinder nach den Spielen mit Schwämmen abkühlen konnten. Zwischendurch sorgten frische Früchte für zusätzliche Erfrischung.
Sportlicher Einsatz trotz Hitze Von den hohen Temperaturen war auf dem Spielfeld kaum etwas zu spüren.
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Die Sportler zeigten vollen Einsatz, während Eltern, Freunde und Bekannte am Spielfeldrand mitfieberten. Überschattet wurde das Turnier von einer unschönen Szene: Nach einem Foul griff ein Spieler seinen Gegenspieler tätlich an. Der betreffende Spieler wurde gesperrt und der gegnerischen Mannschaft der Sieg zugesprochen.
Fazit zufriedenstellend Felix Pfister zeigte sich sehr zufrieden. «Es war schön, wieder so viele fröhliche Gesichter auf dem Platz zu sehen», sagte er. Auch mit dem Festbetrieb sei man zufrieden und sei ein wichtiger Teil der Einnahmen des FC Bassersdorf. Für einen reibungslosen Ablauf sorgten zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer, beim Auf- und Abbau, in der Festwirtschaft, auf dem Jurywagen oder als Schiedsrichter.
Brüttener Brüder erobern internationale BMX-Bühne
Nun wartet die Weltmeisterschaft in Brisbane
von Fabian Rahm
Seal und Shane Nünlist aus Brütten starten im Schweizer BMX-Nationalteam an der Weltmeisterschaft in Australien. Dank jüngsten Erfolgen dürfen die Brüder mit viel Zuversicht zur Startlinie treten.
Vor einigen Jahren berichtete der «dorfblitz» bereits über die drei Brüder Seal, Shane und Siro Nünlist aus Brütten, die mit grosser Leidenschaft BMX fahren. Heute treten die Geschwister an BMXWettkämpfen auf internationalem Niveau an. Seal und Shane gehören beide der Schweizer BMX-Nationalmannschaft von Swiss Cycling an. Ihr älterer Bruder Siro musste seine Karriere aus gesundheitlichen Gründen beenden,
verfolgt die Erfolge seiner Brüder aber weiterhin mit grossem Interesse.
Erster Podestplatz
Der 21-jährige Seal sorgte kürzlich für einen besonderen Moment in seiner Karriere: Beim UCI-BMX-Weltcup im holländischen Papendal, an dem 119 Fahrer am Start standen, fuhr er auf den dritten Platz. Gleichzeitig sicherte er sich damit sein erstes Podium auf Weltcup-Niveau. Bereits zuvor hatte er beim Weltcup im französischen Sarrians im Finale zwischenzeitlich auf Rang drei gelegen. «So wusste ich, dass ich die Voraussetzungen für einen Podiumsplatz in Papendal mitbringe. Es war eine schöne Erfahrung, im Ziel unter den ersten drei zu sein und aufs Podest steigen zu dürfen», erzählt der U23-Athlet Seal Nünlist.
Mit Selbstvertrauen an die WM
Das Resultat gibt ihm zusätzliches Selbstvertrauen im Hinblick auf die BMX-Weltmeisterschaft 2026 im australischen Brisbane, an der er derzeit im Einsatz steht: «Ich wusste schon vor dem Weltcup-Podium, dass ich die Fähigkeiten habe, an der Weltspitze mitzufahren. Das Podium war die Bestätigung dafür». Nicht ganz fürs Podium, aber doch in den Top 8 mit dem siebten Rang zeigte Seal an der WM ein gutes Rennen.
Auch der jüngere Bruder Shane ist in Brisbane am Start. Er fährt normalerweise in der Kategorie U19, musste an den Weltcup-Rennen jedoch in der U23-Kategorie antreten und erreichte dabei immerhin den Viertelfinal. In der laufenden Saison bestritt er sechs Europacup-Rennen, erreichte fünfmal den Final und stand
zweimal auf dem Podest. In Brisbane bestreitet er nun seine erste JuniorenWeltmeisterschaft. Mit ihren starken Leistungen unterstreichen die Brüder Nünlist, dass sie sich auch auf internationaler Bühne behaupten können. Die BMX-Weltmeisterschaft in Brisbane bietet ihnen nun die nächste Gelegenheit, ihr Können mit der Weltelite zu messen.
Mit grosser Leidenschaft wurde trotz der Hitze gespielt. (rh)
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GEMEINDE BASSERSDORF
Einmalige Anlässe Tag DatumZeit
Veranstalter Anlass
Sa 01.08. 10:30 Kulturkommission Bassersdorf 1. August Bundesfeier
Di 04.08. 09:30–11:30 Kjz Kloten
Sommerangebot Mütter- und Väterberatung
www.bassersdorf.ch
Ort / Kontakt
Karl-Hügin Platz, Bassersdorf
Spielplatz Tanzbuck Bassersdorf
Mi 05.08. 08:00–11:00 Gemeinnütziger Frauenverein Zmorge Ref. Kirchgemeindehaus
Sa 08.08. 10:00–12:00 Gen. Pro Sagi Öffentliche Vorführung (anstatt 1. 8 .) Sagi im Wisental
Sa 08.08. 10:00–12:00 Schmitte Bassersdorf Öffentliche Vorführung
Sa–Sa 08.08.–15.08 10:00–12:00 Naturschutz NBN NBN Kids 4.–6. K l.
Jeden Mi 19:30–21:30 Rainbow Chor Chorprobe Franziskuszentrum rainbow-chor.ch
Jeden Mi 19:30–21:30 Kantorei Bassersdorf Chorprobe Ref. Kirchgemeindehaus Jeden Do ausser Schulferien 14:00–16:30 Reformierte Kirche Breite Begegnungscafé Heiliger Bimbam Ref. Kirchgemeindehaus
Jeden Do Kjz-Kloten
Mütter-Väter Beratung 14:00–15:00 Uhr (mit Anmeldung), 15:00–16:30 Uhr (ohne Anmeldung) Wiegen und Messen sind ohne Anmeldung möglich
Türmli, EG, Aktionsraum mvb.kjzkloten@ajb.zh.ch
jeden 1. Do 14:00–16:00 Nachbarschaftshilfe Basi Offenes Haus für alle Interessierten und Engagierten Ref. Kirchgemeindehaus
Jeden 1. Sa 10:00–11:30 Pro Sagi Bassersdorf Öffentliche Vorführung der Sagi (April–Oktober)Sagi im Wisental
Jeden 1. Sa 10:00–12:00 Schmitte Öffentliche Vorführung der Schmitte (April–Dezember) Schmitte im Dorfzentrum Täglich 11:45–13:00 Pflegezentrum Bächli Mittagstreff ohne Anmeldung Im Bächli 1 (Cafeteria)
Regelmässig Mo 13:30–15:30 Di–Fr 9:30–11:30 Gemeinde Bassersdorf Familientreff-Türmli
Gemeinde Bassersdorf Deutschkurse für fremdsprachige Erwachsene deutschkurse@ bassersdorf.ch
Weitere Details und den tagesaktuellen Stand zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen
GEMEINDE BRÜTTEN
Einmalige Anlässe
www.bruetten.ch oder Telefon 052 355 03 55
Sa 01.08. FDP Brütten 1. August Ansprache von FDP Co-Präsidentin Susanne Vinzenz-Stauffacher
Mi 05.08. 14:00–16:00 Seniorennetz Computeria
Schulhaus Chapf
Zentrumstreff beim Gemeindehaus
Sa–Sa 08.08.–15.08. Naturschutz NBN NBN Sommerlager in S-chanf / G R S-chanf, Chesa Caratsch
Mi 12.08. 14:00–16:00 Seniorennetz Reparia
Fr–So 14.08.–16.08. OK Dorffest Dorffest 1150 J Brütten
Mi 19.08. 19:30–21:30 GLP
Offene Ortsgruppensitzung
So 30.08. 08.57–17:01 Naturschutz NBN Besichtigung Bachmuschel- und Steinkrebszucht Thalwil
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag Zeit Veranstalter Anlass
Zentrumstreff beim Gemeindehaus
Umgebung Schulhaus Chapf
Gemeinschaftsraum Allmend
TP 8.40 Bhf. Bassersdorf
Ort / Kontakt Mo / Di / Do Sa 15:00–19:00 10:00–12:00 Bibliothek Ausleihe Bibliothek
Bibliothek bibliothek@bruetten.ch
Jeden Mo 08:45–11:15 Spielgruppe Zwärgewirbel Spielgruppe für abenteuerlustige Kinder ab 2 Jahren, an versch. Erlebnisplätzen zwaergehuesli8311@ gmail.com
Jeden Mo 09:00–10:00 Verein Fitness & Gesundheitssport Pilates / Bodyforming Turnhalle Chapf
Jeden Sa 14:00–17:00 Pfadi Waldmann Pfadi-Treffen «Nepomuk» pfadiwaldmann.ch
Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar oder haben Sie keine Hausarztpraxis?
erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in der Region, an 365 Tagen im Jahr. Notruf: 144, Tox-Zentrum: 145, Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten: Telefon 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch
GEMEINDE NÜRENSDORF
Einmalige Anlässe
Tag DatumZeit Veranstalter Anlass
Fr 31.07. 18:00 Knabenverein Birchwil 1. August Fest
www.nuerensdorf.ch oder Telefon 044 838 40 50
Ort / Kontakt
Dröschschopf Sa 01.08. 20:45 Gemeinde Nürensdorf Bundesfeier 2026
Mo–Fr 03.08. –07.08.
Ref. Kirche Breite
Sommerplauschwoche
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf
Tag Zeit Veranstalter Anlass
Nach Bedarf
Nach Bedarf
Nach Bedarf
Jeden Mo–Fr
Gemeindepräsident
Schulpflege
Präsidentin ref. Kirchgem. Breite
Sportclub Nürensdorf (SCN)
Jeden Mo, Di, Mi, Do, Fr 12:00–13:00 Mittagstisch Luftballon