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dorfblitz Januar 2024

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25.1.2024 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

1 REGION SONDIERBOHRUNG Mittels Sondierbohrungen, die zurzeit im Raum Bassersdorf getätigt werden, wollen die SBB Erkenntnisse über den Untergrund für den Brüttenertunnel gewinnen.

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BASSERSDORF BESUCHSDIENST

Die Trägerinstitutionen des niederschwelligen Besuchsdienstes «va bene» haben ihre finanziellen Beiträge für die nächsten drei Jahre zugesagt. Seite 15

BRÜTTEN GENOSSENSCHAFT

Verträge und Vereinbarungen unterschrieben, Architekt bestimmt – der Vorstand der Genossenschaft Zentrum drückt aufs Gaspedal. Seite 21

Zwischen dem Schulhaus Chrüzacher und der Zürichstrasse wäre noch Land verfügbar für allfällig geplante Tagesstrukturbauten. (rh)

Schülerzahlprognose als Leitwert Wie in vielen Gemeinden wachsen die Schülerzahlen auch in den dorfblitz-Gemeinden stetig an und bringen die Schulraumkapazität ins Wanken. Neben den Schulräumen für den Unterricht sind Räume für die Tagesstrukturen jedoch genauso gefordert von der Bildungsdirektion – und hier hapert es erst recht.

NÜRENSDORF

von Susanne Gutknecht

FREIZEITKURSE

Der Blick auf die Schülerzahlen des Volksschulamtes des Kantons Zürich zeigt auf, dass die Schülerzahlen kontinuierlich über die Jahre hinweg anwachsen. 2016/17 waren es noch 141 631 Lernende auf den Stufen Kindergarten bis Sekundarschule, 2023/24 steht die Prognose bereits auf 160 416. Diese dreizehn Prozent Anstieg auf Stufe Kanton widerspiegeln sich auch im Bezirk Bülach, zu dem Bassersdorf und

Viele Jahre gibt es die Freizeitkurse. Seit einem Jahr ist das Organisationsteam neu aufgestellt und hat Neuerungen eingeführt. Seite 27

Nürensdorf gehören. Seit 2017/18 mit 15 440 Lernende stieg die Zahl auf 17 768 Lernende für 2023/24, was einem Wachstum von fünfzehn Prozent entspricht. Aufgeteilt sind diese 17 768 Lernenden in 19 Prozent auf Stufe Kindergarten, 58 Prozent auf Stufe Primarschule und 23 Prozent auf Stufe Sekundarschule. Das Volksschulamt schreibt dazu, dass dieser Anstieg der Schülerzahlen auf das Bevölkerungswachstum und die Geburtenzunahme zurückzuführen ist.

Schülerzahlen im Blick Wo auch immer die Zunahme herkommt, für Bassersdorfs Gemeinderat Hans Stutz, zuständig für das Ressort Bildung, ist es gegeben, dass man die Schülerzahlen und deren Prognosen genau studiert. Die Schulraumplanung basiert zu einem grossen Teil auf den Schülerzahlen, die man bereits hat, summiert mit den zu erwartenden Kindern, die bei der Gemeindeverwaltung gemeldet sind. Fortsetzung auf Seite 2


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THEMA DES MONATS

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Spitze Feder

Nach der Veröffentlichung der Resultate der PISA-Studie im Dezember titelten NZZ und TagesAnzeiger etwa gleich: Ein Viertel der fünfzehnjährigen Jugendli-

chen verstünde einfache Texte nicht beim Lesen. Der Tagi sah die Gründe dafür nicht nur bei den Lehrpersonen, sondern auch bei den Eltern. Der Sonntags-Zeitung hatte drei Tage zuvor ein Bassersdorfer Sekundarlehrer seine Sicht der Dinge kundgetan: Dieser wählte seine Worte zwar mit Bedacht, doch seine Botschaft schien klar: «Eltern: fördert eure Kinder stärker, was das Lesen angeht.» So sagte er beispielsweise, er ginge mit den Jugendlichen in die Bibliothek. Was er nicht erwähnte, scheint mir genauso wichtig: Viele Eltern tun es

anscheinend nicht (mehr). Eine vergebene Chance. Deshalb sollten Mitgliederschaften in Bibliotheken für Kinder grundsätzlich kostenlos sein, auch dann, wenn es die Eltern sind, die in den Anfangsjahren Bücher für sie ausleihen. Viele Bibliotheken ermöglichen dies bereits – auch die drei der dorfblitz-Gemeinden. Meines Erachtens liegt es zu einem grossen Teil an den Eltern, dass ihre Sprösslinge kaum lesen und das Gelesene nicht verstehen. Ich war fünf Jahre lang teilzeitlich als Lehrer tätig und kann nur bestätigen, was der Bassersdorfer Lehrer beobachtete.

Deshalb mein Aufruf an die Eltern: lest euren Kindern vor! Vorlesen ist der erste und allerwichtigste Schritt, dass diese später selbst zu Büchern greifen. Wichtig dabei ist natürlich, wie bei allen Tätigkeiten, die Eltern vor den Augen ihres Nachwuchses ausüben, die Vorbildfunktion: Lesen Eltern, werden es ihre Kinder mit grosser Wahrscheinlichkeit auch tun. Das wäre doch mal ein Vorsatz für 2024…

«Alle sieben bis zehn Jahre erheben wir die Zahlen sehr detailliert, die Jahre dazwischen führen wir die Datenbasis nach. Mit Sicherheit kann ich sagen, wie es in vier Jahren aussieht», sagt Hans Stutz. Zu- und Wegzüge heben sich prozentual fast auf. Einen Einfluss auf die Schülerzahlen haben auch neue Bauvorhaben. Stutz sagt dazu: «Bei den Grosserhebungen schauen wir uns alle Baugesuche genauer an. Welches sind familienfreundliche Neubauten, welche nicht. Daraus können wir anhand eines

Faktors von etwa neun bis elf Prozent hochrechnen, was auf uns zukommen wird». Das sei nicht hundertprozentig gesichert, aber im Quercheck mit den vom Kanton gelieferten Zahlen auf Bezirksebene lasse sich eine recht gesicherte Aussage treffen. Auch Bauund Zonenordnungsrevisionen, wie soeben geschehen in Bassersdorf, hätten Auswirkungen auf die Schule. Man rechne aktuell mit einer Verdichtung von 1500 bis 1700 Einwohnern, das Gebiet Bahnhof Süd sei hier ausgeklammert, weil «wir nicht wis-

sen, was dort genau passiert.» Dennoch behalte man es sicher im Hinterkopf.

che Defizite im Vordergrund, welche aufgrund der wiederum steigenden Schülerzahlen ziemlich sicher auf die Schulverantwortlichen zukommen werden. «Diese fundierte Zahlenerhebung der letzten Jahre hilft uns bei der Prognose, dann gibt es noch einige Unklarheiten, mit denen wir uns arrangieren müssen», sagt Stutz. So wisse man nie, wie hoch der Anteil an Gymnasialschülern sei und wie viele zurückkommen nach der Probezeit. Dies habe Einfluss auf die Klassenbildung. Daher sei es klar eine «rol-

Redaktion Frédéric Bettosini (fb) Urs Burger (ub) Nadia Casserini (nc) Birgit Günter (bg) Aisha Gutknecht (ag) Susanne Gutknecht (sg) Reto Hoffmann (rh) Tobias Jäger (tj) Daniela Melcher (dm) Ute Müller (um) Nadine Plüss (np) Philipp Rahm (ph) Fabian Rahm (fr) Dunja Rhyner (dr) Astrid Steinbach (as) Fabienne Walker (fw)

Produktion Staffel Medien AG Binzstrasse 9 8045 Zürich

Basis Schulbelegungskonzept Seit 2014 arbeitet die Schule Bassersdorf zudem mit der Fachfirma Landis AG zusammen, welche ein Schulbelegungskonzept erarbeitete. Dieses war bereits die Basis für zahlreiche schulische Bauprojekte und wurde 2022 überarbeitet mit einem neuen Zeithorizont bis 2040. Dabei standen bei der letzten Überprüfung räumli-

Frédéric Bettosini

IMPRESSUM Chefredaktion | Produktionsleitung Susanne Gutknecht | Birgit Günter Telefon E-Mail

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Auflage 27. Jahrgang | 9800 Exemplare

Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 29. Februar 2024.

Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement CHF 58.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen. dorfblitz online


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THEMA DES MONATS

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lende Planung», man geht von Tendenzen aus. Fünf Klassenzimmer 2032 nötig Neben viel Zahlenmaterial steht im Schulbelegungskonzept jedoch auch das Fazit drin: 2032 ist zusätzlicher Schulraum nötig in der Grössenordnung von fünf Klassenzimmern, 2040 werden nochmals fünf Klassenzimmer benötigt. Eine zusätzliche Turnhalle ist Gegenstand der aktuellen Abklärungen. «Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir auf die nächsten Jahre hin gesichert sind. Das lässt uns Zeit für die strategische Planung auf der Flughöhe der Verwaltungs-Fachleute und der Schule». Denn: nicht nur neue Räume werden benötigt, gleichzeitig müssen auch die älteren Schulhäuser saniert werden – beispielsweise das in der Mitte der 70er-Jahre gebaute Schulhaus Geeren entspreche den Schulhausvorgaben der Bildungsdirektion bei weitem nicht mehr. Neue Schulformen verlangen heutzutage nach Gruppenräumen, welche vor 50 Jahren noch kein Thema waren. Stutz sagt dazu: «Bei solch älteren Bauten müssen wir uns fragen, wie wir in der bestehenden Gebäudehülle möglichst geschickt viel herausholen können. Schulräume sollten möglichst flexibel gestaltet sein, damit verschiedenste Nutzungen möglich werden.» Flexibel bauen Werden neuste und modern gedachte Arten des Unterrichts in die Betrachtungen mit einbezogen? Stutz präzisiert: «Aus unserem Schulalltag hören wir von nichts Weltbewegendem – es sind eher Einrichtungsfragen, die unsere Lehrerschaft umtreiben. Also beispielsweise Lernmuscheln als Rückzugsorte oder flexibel nutzbare Räume und Orte um das Klassenzimmer.» Nicht alle Ideen seien mit dem Brandschutz oder mit Fluchtwegfragen vereinbar, gibt Hans Stutz zu bedenken. Er sieht diese Frage noch von einer anderen Warte aus: «Es geht in der Schulkultur nicht nur ums Lernen, sondern auch um das soziale Gefüge. In der heutigen Zeit wird dieser Aspekt immer wichtiger». Jugendliche sollen ein Wir-Gefühl erleben,

Ein Projekt für Tagesstrukturen beim Chrüzacher wurde dem Souverän 2014 erstmals vorgelegt. (Quelle: Weisung 2014 Gemeinde Bassersdorf)

das sie stärkt; spüren, dass es positives freisetzt, wenn man miteinander etwas erarbeitet hat. Solche Aspekte in den Schulalltag auch räumlich zu integrieren innerhalb eines vernünftigen Kostenrahmens, sei wertvoll. Genau diese Fragen miteinander abzuwägen und vertieft abzuklären, wie man die Bassersdorfer Schulgebäude optimal nutzen kann, klärt dieexterne Landis AG ab. «Wir beginnen nicht auf der grünen Wiese, daher beschäftigen uns die Sanierungen mindestens genauso», gibt Stutz zu Bedenken. «Ist es möglich, in laufendem Schulbetrieb Teile des Schulhaus Geeren zu sanieren? Ist es zumutbar und wenn ja, wie geht das vor sich?» Viele Schulgemeinden behelfen sich mit Containern. Hans Stutz kann sich dafür nicht erwärmen: «Container sind teuer und am Ende hat man nichts in der Hand, daher möchten wir nur so wenig wie möglich Container einsetzen – das Geld ist weg und das reut mich, ehrlich!» Aufstockung vorgesehen Weitblick hat man beim Bau der Schulanlage Chrüzacher von 2017 bewiesen: der Schulhauskörper wurde bereits auf eine Aufstockung ausgelegt und könnte mit sechs Klassenzimmern erweitert werden. Dazu sind detaillierte Abklärungen im Gange. Ohne Einschnitt in den Schulalltag ist jedoch auch eine Aufstockung nicht zu haben. «Das Gesamtbild und die strategische Planung sind entscheidend für alle Sanierungen und Neubauten und ganz wichtig: wie können wir es planen, damit es finanziell geglättet werden kann», sagt Stutz deutlich.

Mittlerweile habe man Know-how aufbauen können durch die Umbauten im Steinlig und Mösli. «Die Bauprojekte wurden bis dato kosten- und zeitgerecht erledigt mit erträglichen Mängeln – da war kein grober Bock drin – das soll so bleiben. Der Souverän steckt die Grenzen, in denen wir uns bewegen müssen.» Nicht zu vergessen sei, dass Schulen ein wichtiger Faktor in der Gesellschaft seien. «Wir übernehmen mittlerweile viele Zusatzaufgaben,

die wir nicht suchen, aber wahrnehmen. Wichtig auch zu sehen, dass die Schule ein Lernort für Schüler aber auch Arbeitsplatz für Lehrer ist.» Die Schule Bassersdorf sei ein KMU und beschäftige über hundert Lehrer und Lehrerinnen in 75 Vollzeitstellprozenten, daneben noch Anstellungen für Heilpädagogische Dienste, Schulsozialarbeit oder Klassenassistenzen. «Ihnen allen müssen wir vernünftige $UEHLWVSOlW]H ELHWHQ ª Ŷ

Ausserfamiliäre Betreuung im Fokus Wähnen sich die Schulverantwortlichen beim Thema Schulraum noch in Sicherheit, sieht es bei den Tagesstrukturen anders aus. Eine Bedarfsanalyse, die von einer externen Firma 2023 erarbeitet wurde, zeigt klar auf, dass die bestehende Infrastruktur den Bedarf nicht mehr abdeckt. Hans Stutz sagt dazu: «Bei den Tagesstrukturen haben wir kein adäquates Angebot, auch keines wie vom Kanton vorgeschrieben.» Der Druck ist gross – das Projekt kann nicht auf die lange Bank geschoben werden. Zurzeit sind Abklärungen im Gange, wo und wie Tagesstrukturen bereitgestellt werden können. Zudem sind die familienergänzenden Tagesstrukturen in den Stossrichtungen des Gemeinderates genannt. Durch die auseinanderliegenden Schulliegenschaften stellt sich die Frage, wo diese Infrastruktur zu liegen kommen soll. «Machen wir uns nichts vor – es reicht nicht an einem Standort, wir müssen in allen Schulhäusern, zumindest im Chrüzacher und im Geeren, mittelfristig eine solche Infrastruktur mitdenken.» Dabei ist bei Tagesstruktur nicht nur ein Mittagstisch gemeint, sondern Morgen- und Nachmittagsbetreuung bis 18 Uhr. Wehmut klingt in Hans Stutz Stimme mit, wenn er an die Abstimmung 2014 denkt: «Wir hatten dort ein fix-fertiges Projekt als Option, das vom Souverän mit 53 Stimmen Differenz abgelehnt wurde. Zehn Jahre später stehen wir wieder am selben Ort.» Das Projekt werde man sicher nochmals in die Analyse mit einbeziehen. Tagesstrukturen sind jedoch kein leichtes Unterfangen und daher tendieren die Schulverantwortlichen auf eine klare Trennung des ausserfamiliären Angebotes zu den Schulstrukturen. (sg)


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MONATSINTERVIEW

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«Die spannendsten sechs Monate meines Lebens» Brüttens neuer Gemeindeschreiber Yves Anthon mag Druck am Arbeitsplatz von Birgit Günter

War der Wechsel kein Kulturschock? Embrach war fast eine Stadt mit 10 000 Einwohnern, jetzt sind Sie in einem Dorf mit 2000 Einwohnern. Im Gegenteil – mir gefällt das Ländliche. Ich bin in Freienstein aufgewachsen, das ist von der Grösse her vergleichbar. In Brütten sagt man sich im Unterschied zu Embrach auf der Strasse noch ‹Hoi› und ‹Grüezi›. Das finde ich toll.

Yves Anthon, ein Gemeindeschreiber ist laut Statistik durchschnittlich 50 Jahre alt. Sie sind 26 Jahre jung. Ja, es braucht schliesslich auch Leute, die den Durchschnitt drücken. Zudem ist die Welt der Gemeindeschreiber im Wandel begriffen. Mir scheint, es gibt zunehmend einige jüngere. Ist Ihre Jugend nicht ein Nachteil – zum Beispiel, was die Führungskompetenz anbelangt? Die klassische Führung ist ein Auslaufmodell. Für mich stehen die Mitarbeiter im Zentrum, nicht ich als Führungsperson. Wichtig ist, dass wir als Team alle anstehenden Aufgaben bewältigen.

«Der Gemeindeschreiber ist ein Feuerwehrmann»

«Die klassische Führung ist ein Auslaufmodell» Welche Fähigkeiten muss ein Gemeindeschreiber denn mitbringen? Er oder sie muss reflektiert und verständnisvoll auftreten und eine gute Vertrauensbasis zu Bevölkerung und Gemeinderat schaffen. Ausserdem sollte er gut zuhören können, und zwar seinen Mitarbeitenden, dem Gemeinderat und der Bevölkerung. Zudem sollte er speditiv Lösungen suchen. Wichtig ist auch, dass er richtig priorisieren kann. Der Gemeindeschreiber ist ein Feuerwehrmann, der manchmal überall gleichzeitig Brände löschen sollte. Da muss man die grossen Brände von den kleineren unterscheiden können – das ist etwas, das ich zuerst lernen musste.

als Gemeindeschreiber fasziniert, weil sie sehr abwechslungsreich ist. Als die Stelle als Brüttener Gemeindeschreiber frei wurde, hat das für mich gepasst. Ich kannte Brütten bereits, weil der Götti meiner Schwester hier wohnt. Brütten ist eine sympathische Gemeinde, und von der Grösse her passt sie für einen jungen Gemeindeschreiber.

Sie haben vorher als Stellvertreter des Finanzleiters im Rechnungswesen gearbeitet. Was zog Sie nach Brütten? Schon während meiner Verwaltungslehre in Rümlang hat mich die Arbeit

Wie haben Sie die ersten sechs Brüttener Monate seit Ihrem Stellenantritt im Juli erlebt? Das waren die spannendsten sechs Monate meines Lebens! Ich bin das Bindeglied zwischen Bevölkerung,

Der Brüttener Gemeindeschreiber Yves Anthon schätzt die Vielseitigkeit in seinem neuen Job.

Gemeinderat und Verwaltung, und ich habe mit ganz unterschiedlichen Personen zu tun, was mir sehr gefällt. Der Job ist so vielseitig, wie ich mir das gewünscht habe. Sozialbereich, Finanzen, Personal; alles Mögliche läuft bei mir zusammen. Neben der normalen Büroarbeit bin ich schon im Telefondienst eingesprungen, habe am Schalter Identitätskarten ausgestellt oder mit der Sozialvorsteherin Erika Schäpper Trüb in einer Unterkunft für Asylbewerber Betten verschoben. Ausserdem habe ich ein super Team angetroffen und konnte auf die volle Unterstützung des Gemeinderates zählen.

Welche Nachteile hat es, als Gemeindeschreiber in einem eher kleinen Ort tätig zu sein? Man darf sich mit fast allen Tätigkeiten befassen. Es ist schwieriger, Dinge zu delegieren. Bei grösseren Gemeinden ist zusätzlich Know-how von anderen Mitarbeitenden vorhanden, und man kann sich eher von einem Kollegen oder einer Kollegin beraten lassen oder etwas reflektieren. Hier lastet der ganze Druck grösstenteils auf mir. Aber ob das wirklich ein Nachteil ist, ist Ansichtssache. Für mich ist das eine Herausforderung, die mir Spass macht. Was war der Höhepunkt in diesem ersten halben Jahr? Dass wir im Asylwesen eine super Lösung mit Bassersdorf finden konnten, nachdem die Asylorganisation Zürich AOZ die Zusammenarbeit gekündigt hatte. Da fiel mir ein Stein vom Herzen. Weitere Höhepunkte waren die Gemeinderatssitzungen, die Jungbürgerfeier oder der Neuzuzügerapéro. Was sind Brüttens Baustellen? Da ist zum einen die IT-Software, die teilweise veraltet ist. Um effizient zu bleiben, müssen wir dieses Thema angehen. Das Zweite ist die Zusammenarbeit mit der Finanzabteilung


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MONATSINTERVIEW

25.1.2024, Nr. 1

Springermarkt. Da muss ich meine Position finden und schauen, wie ich mich in dieser Zusammenarbeit optimal einbringen kann. Stichwort Finanzen: Die Rechnung 2021 war wegen Unstimmigkeiten ein Debakel, und sie war an der Rechnungs-GV vor einem halben Jahr noch immer Thema. Ist Brütten in Sachen Rechnungserstellung jetzt auf gutem Weg? Es ist immer noch ein Weg und nicht das Zielgelände, aber ja, wir sind auf gutem Weg. Wir müssen noch kleine Fehler im System beheben und die Kommunikation verbessern. Mit dem Gewerbegebiet Chätzler und der Zentrumsüberbauung stehen weitere Grossprojekte an. Kann die Gemeinde solche Projekte stemmen? Ich sehe noch nicht überall hinter die Kulissen; dafür reicht ein halbes Jahr nicht. Doch Bausekretär Daniel Spiess und Gemeindepräsident Fritz Stähli sind in den verschiedenen Gemeindeprojekten immer sehr involviert. Ich spüre viel Elan und Willen seitens des Gemeinderats und von der Bevölkerung. Allgemein sind die Brüttener stolz, dass sie Brüttener sind; sie kümmern sich um ihr Dorf. Unter diesen Voraussetzungen bin ich überzeugt, dass die Gemeinde diese Herausforderungen gut bewältigt. Welchen Herausforderungen muss sie sich zudem stellen? Wie anderswo ist das der Finanzhaushalt, also die Investitionsplanung und die Steuerfussthematik. Zudem stellen uns die Zuweisungen von Asylbewerbern durch den Kanton vor grosse Herausforderungen. Wo drückt die Bevölkerung der Schuh? Hier in Brütten scheint der bereits sehr attraktive Steuerfuss besonders wichtig. Und sonst gelangen ganz

verschiedene Anfragen an uns, beispielsweise in Sachen Naturschutz, aber das sind meist engagierte Einzelpersonen. Mir ist wichtig, dass wir offene Türen haben, wenn jemanden irgendwo der Schuh drückt. Wo sehen Sie die Gemeinde in zehn Jahren? Der Dorfcharakter wird trotz den Bauprojekten erhalten bleiben; Brütten wird immer ein wenig ein Bauerndorf bleiben. Auf jeden Fall wünsche ich den Brüttenern und Brüttenerinnen, dass sie zufrieden sind mit der Verwaltung und ihrem Wohnort. Dazu gehört, dass das Dorf lebt und dass es die Gewerbe und all die Vereine behält.

«Die Brüttener sind stolz, dass sie Brüttener sind und kümmern sich um ihr Dorf» Der Hausarzt fehlt aber neuerdings bereits. Ja, da ist der Gemeinderat dran. Er prüft, wie die Gemeinde Hausärzte anlocken kann. Doch diese sind bekanntlich Mangelware, und wir können keine Ärzte herzaubern. Wir versuchen jedenfalls, gute Voraussetzungen zu schaffen und jederzeit bereit zu sein. Kürzlich kam eine Anfrage zu einer Apotheke mit Arzt. Wir haben innert 24 Stunden einen Termin freigeschaufelt, um die Sache mit Gemeinderat und Verwaltung zu besprechen. Eine Lösung können wir aber noch nicht bieten. Neben dem Arzt suchen Sie derzeit auch einen Assistenten oder eine Assistentin. Die bisherige Assistentin hat leider gekündigt wegen ihres zu weiten Arbeitsweges. Das bedauere ich sehr. Ziel ist, die Stelle so schnell wie möglich zu besetzen. Es wird jedoch kein nahtloser Übergang möglich sein. Darum unterstützt mich zum

«Mir ist wichtig, dass wir offene Türen haben, wenn jemanden irgendwo der Schuh drückt.» (Fotos: Birgit Günter)

Glück in den nächsten Wochen die Lernende. Aber es wird sicher auch in den nächsten Monaten keine lockere Zeit werden. Neben Ihrem 100-Prozent-Job machen Sie zudem berufsbegleitend den Master in Public Management. Wie bringen Sie das alles unter einen Hut? Mit guter Organisation, ausserdem unterstützen mich daheim meine Familie und meine Freundin. Für die Schule setze ich die angehäuften Überstunden ein. Die Schulzeit habe ich aber grösstenteils hinter mir; jetzt muss ich noch die Master-Arbeit schreiben. Je nachdem, wie es mit der Assistenz-Stelle aussieht, werde ich diese im März oder im Oktober anpacken. Wenn es nach mir geht, lieber gleich im März – ich bin jemand, der Anstehendes gern sofort erledigt, auch wenn es streng wird. Das tönt nach Stress. Aber nicht negativ. In Embrach hat mir dieser Stress fast ein bisschen gefehlt. Ich bin einer, der belastet wer-

den möchte. Gerade im Alter zwischen 20 und 30 Jahren ist es cool, ein wenig Druck zu spüren. Wichtig ist, dass bei einer intensiven Phase wieder ein Ende absehbar ist, damit der Stress nicht ins Negative kippt. Wie verbringen Sie Ihre Freizeit? Da treibe ich viel Sport, spiele Tennis und treffe mich mehrmals wöchentlich im Fitness mit Freunden. Auch Ski fahre ich gerne. Zudem spiele ich oft Gesellschaftsspiele mit Freunden, betätige mich als DJ oder ich koche gern mit meiner Freundin zusammen etwas Feines. Und am Sonntag besuche ich oft meine Familie. Also auch da viel Programm? Ja, es fällt mir schwer, bei meinen Hobbys zurückzustecken. Ich muss mir jeweils selbst sagen, dass ich halt nie Tennis spielen werde wie Roger Federer. Im Januar nehme ich mir das erste Mal Ferien. Man hält sich selbst zwar gern für unersetzlich, aber ich bin sicher, dass der Ball auch ohne PLFK UROOW Ŷ


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BASSERSDORF

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

RECHTSKRAFT DER GESAMTREVIDIERTEN, KOMMUNALEN BAU- UND ZONENORDNUNG (BZO) Nach der Publikation der Festsetzungs- und teilweisen Nicht-Genehmigungsbeschlüsse von Gemeindeversammlung und Baudirektion, konnte der Eintritt der Rechtskraft der neuen BZO festgestellt werden. Baugesuche werden ab sofort gemäss den neuen Regelungen bewilligt. Am 21. Dezember 2023 wurde die Rechtskrafterreichung der neuen BZO in seiner teilweisen Nicht-Genehmigung durch die Baudirektion publiziert. Aufgrund eines Rekurses gegen die Umzonung eines Gebietes entlang der Klotenerstrasse von der Wohn- in eine Wohn-Gewerbezone, beides dreigeschossig, ist dieser Bereich von der Rechtskraft noch ausgeschlossen. Damit konnten die rund fünfjährigen Arbeiten am kommunalen Richtplan und der Gesamtrevision der Bauund Zonenordnungen grösstenteils ihren Abschluss finden. Bereits 2023 wurden Baugesuche nach neuer Ordnung eingereicht MEHR und seitens des Bauamtes vorgeprüft, INFO! die nun bewilligt und – nach Erhalt der Baufreigabe – umgesetzt werden können.

GEMEINDEVERSAMMLUNG Donnerstag, 14. März, 19 Uhr bxa, Sport- und Freizeitanlage Grindelstrasse 20, Bassersdorf Traktanden 1. Projektierung und Bau Solarenergieanlagen, Genehmigung Rahmenkredit 2. Sanierung Umnutzung Baltenswilerstrasse 10, Kreditgenehmigung (Vorberatung) 3. Anfragen nach § 17 des Gemeindegesetzes Nach dem offiziellen Teil orientiert der Gemeinderat über den geplanten Sozialbau im Ufmattenquartier. Die Akten liegen in den Fachabteilungen zur Einsicht auf und es kann in der Gemeinderatskanzlei Auskunft über die Stimmberechtigung einer Person verlangt werden. Der Beleuchtende Bericht wird spätestens zwei Wochen vor der Versammlung auf der Gemeindewebseite www. bassersdorf.ch/gemeindeversammlung und in der App «VoteInfo» publiziert.

MEHR INFO!

Gemeinderat Bassersdorf Gemeinde Bassersdorf

GEMEINDERAT INFORMIERTE ÜBER DIE GEMEINDEENTWICKLUNG

ASYLBETREUUNG: KOOPERATION ZWISCHEN BRÜTTEN UND BASSERSDORF

Am Dienstag, 23. Januar, fand in der bxa eine informative Veranstaltung statt, bei der die Bürgerinnen und Bürger von Bassersdorf aus erster Hand Einblicke in die Zukunft ihrer Gemeinde erhielten. Der Gemeinderat präsentierte den aktuellen Stand der Gemeindeentwicklung sowie die strategisch und politisch relevanten Vorhaben. Als Basis galten die im Frühling 2023 definierten Legislatur-Schwerpunkte, welche einen langfristigen, stabilen Rahmen bilden. Der Gemeinderat ist davon überzeugt, dass die geplanten Projekte mittel- und langfristig zu einer positiven Entwicklung von Bassersdorf beitragen. Der Gemeinderat beabsichtigt, die Bevölkerung auch in Zukunft regelmässig über seine Vorhaben zu informieren und schätzt das anhaltende Interesse und die aktive Beteiligung der BevölkeMEHR rung sehr. Detaillierte Informationen zu INFO! den geplanten Entwicklungen sind auf der Gemeindewebsite verfügbar.

Seit dem 1. Januar 2024 wird die Betreuung von Geflüchteten in der Gemeinde Brütten in enger Kooperation mit der Fachstelle Asylkoordination der Gemeinde Bassersdorf durchgeführt. Diese Veränderung kam zustande, nachdem die Gemeinderäte beider Gemeinden im Dezember 2023 einer gemeinsamen Leistungsvereinbarung zugestimmt hatten. Die Unterbringung der Geflüchteten bleibt weiterhin in Brütten bestehen, während Bassersdorf ab sofort die Aufgabe der beratenden und administrativen Betreuung übernimmt. Die erbrachten Dienstleistungen werden entsprechend in Rechnung gestellt. Die Gemeinde Bassersdorf freut sich, dass es zu einer weiteren Zusammenarbeit mit der Gemeinde Brütten kam. Das bestehende Fachwissen wird somit auch für eine andere Gemeinde nutzbar gemacht. Gemeinde Bassersdorf

Gemeinderat Bassersdorf


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BASSERSDORF

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

ERGEBNISSE BEVÖLKERUNGSUMFRAGE ZUM THEMA «LEBEN IN BASSERSDORF» Im Herbst 2023 wurde in der Gemeinde Bassersdorf eine Bevölkerungsumfrage durchgeführt. Ziel war es herauszufinden, wie zufrieden die Einwohnerinnen und Einwohner mit den Lebensbedingungen in Bassersdorf und Baltenswil sind, was aus ihrer Sicht gut läuft und wo Anpassungen vorgenommen werden sollten. Insgesamt wurden 10 197 Personen ab 16 Jahren mit einem persönlichen Schreiben eingeladen, sich an der Befragung zu beteiligen. An der Befragung haben insgesamt 1885 Personen, demnach fast jede fünfte Person, teilgenommen. Die Resultate der Bevölkerungsbefragung wurden am Informationsanlass vom 23. Januar der Bevölkerung gespiegelt. Hohe Zufriedenheit mit dem Leben in Bassersdorf Die Befragung in Bassersdorf zeigt eine generell hohe Lebenszufriedenheit der Einwohnerinnen und Einwohner. Besonders zufrieden sind die Befragten mit der Abfallentsorgung, der Sauberkeit und dem Zustand von Strassen, Plätzen und Wegen. Verbesserungspotenzial gibt es bei den Themen Gestaltung öffentlicher Plätze, Verkehr und Kulturangebot. Zudem verfügen die Befragten über ein hohes Zugehörigkeitsgefühl und ein sehr hohes subjektives Sicherheitsempfinden. Besonders geschätzt wird in Bassersdorf die Nähe zum Flughafen, zur Natur und zu grösseren Städten. Aus gesellschaftlicher Sicht interessierten die Hauptgründe für ein allfälliges Fernbleiben von der Gemeindeversammlung, welche in einer Verhinderung zum Zeitpunkt der Gemeindeversammlung, in fehlendem Interesse oder in einem kürzlichen Zuzug bestehen. Aus Sicht der «Raumentwicklung» besteht beim öffentlichen Verkehr und bei Fussgängerangeboten die höchste Zufriedenheit bei den Befragten. Am schlechtesten schneiden der motorisierte Individualverkehr und die Verkehrsberuhigungszonen ab. Die Sport- und Freizeitanlagen kommen bei den Befragten generell gut an. Am zufriedensten sind sie mit dem Vitaparcours und dem Freibad Hasenbühl. Im Themenblock «Verwaltung» interessierten die Schalteröffnungszeiten. Eine Mehrheit der Befragten ist der Ansicht, dass diese nicht reduziert werden könnten, auch wenn im Gegenzug die digitalen Dienstleistungen der Gemeinde ausgebaut würden. Die wichtigsten Kommunikationskanäle mit der Gemeinde sind gemäss den Befragten E-Mail, persönliche Kommunikation am Schalter sowie die Gemeindewebseite. Die Umwelt-Themen nachhaltige Abfallwirtschaft, Naturschutzgebiete und Foodwaste werden als besonders relevant eingestuft. Als weniger relevant schätzen die Befragten die Förderung privater Initiativen, nachhaltige Mobilität und Biodiversität ein.

Resultate als wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung Der Gemeinderat freut sich über die hohe Umfrage-Beteiligung und bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmenden. Die hohe Teilnehmerzahl zeigt auf, dass die Bürgerinnen und Bürger von Bassersdorf engagiert sind und sich für die Gestaltung ihrer Gemeinde interessieren. Die positiven Resultate bestätigen den Gemeinderat in seinem bisherigen Handeln und bestärken ihn, die erfolgreichen Bereiche weiterhin zu pflegen. Gleichzeitig werden die verbesserungswürdigen Themen sorgfältig analysiert, um geeignete Massnahmen zur Optimierung zu ergreifen. In diesem Prozess legt der Gemeinderat grossen Wert darauf, die Bevölkerung aktiv in die Weiterentwicklung von Bassersdorf einzubeziehen und freut sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit der Bevölkerung. Die Präsentation und den ausführlichen Bericht finden Sie hier:

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Zufriedenheit nach Themen


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Seniorennachmittag «Ragtime» An diesem Seniorennachmittag spiele ich einige Lieblingsstücke am Klavier und erzähle, was Ragtime ist, wie er entstanden ist und wie er sich weiterentwickelt hat. Pfarrer Clemens Bieler Donnerstag, 15. Februar, 14.00 Uhr, Kirche Bassersdorf Anmeldung zum Zvieri bis Dienstag, 13. Februar an: sekretariat@ref-breite.ch oder Tel. 044 836 68 00

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

ERSATZWAHL EINES MITGLIEDS DER SOZIALBEHÖRDE

Für die Abteilung Gesellschaft suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/n

Aufgrund eines Rücktrittes aus der Sozialbehörde muss der frei werdende Sitz neu besetzt werden. Nach Ablauf des gesetzlichen Wahlvorbereitungsverfahrens stehen drei Kandidatinnen zur Wahl. Die Ersatzwahl findet am 3. März 2024 an der Urne statt. Zur Wahl stehen:

KINDERBETREUER/IN IM STUNDENLOHN (CA. 13 STUNDEN PRO WOCHE)

– Doko Jeta, w, 1996, Bürokauffrau, Winterthurerstrasse 44, parteiunabhängig – Gerlach Mellita, w, 1967, Sachbearbeiterin, Bodenacherring 3, parteiunabhängig – Riklin Sandra, w, 1978, Jugendarbeiterin, Talgüetlistrasse 25, GLP Sollte das absolute Mehr im ersten Wahlgang nicht erreicht werden, findet der zweite Wahlgang am 9. Juni 2024 statt.

Für den Familientreff und die Kinderbetreuung während der Deutschkurse für fremdsprachige Erwachsene suchen wir eine bis zwei Betreuungspersonen mit Erfahrung im Umgang mit Kindern, Offenheit und Einfühlungsvermögen. Darüber hinaus sind viel Kreativität und Fantasie für eine gelungene Kommunikation gefragt. Eine interessante, anspruchsvolle und weitestgehend selbständige Tätigkeit in einem abwechslungsreichen Arbeitsgebiet erwartet Sie. Unterstützung erhalten Sie durch erfahrene Teamkollegen/innen.

Gemeinderat Bassersdorf Den genauen Stellenbeschrieb finden Sie auf unserer Homepage unter «Offene Stellen». Abteilung Gesellschaft

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EINMAL ABONNIEREN UND INFORMIERT BLEIBEN Mit dem Newsletter erhalten Sie das Wichtigste aus der Gemeinde Bassersdorf immer direkt in Ihr Postfach. Abonnieren Sie jetzt den Newsletter und bleiben Sie informiert! www.bassersdorf.ch/newsletter

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Drei Frauen wollen in die Sozialbehörde Zwei Parteiunabhängige und ein GLP-Mitglied stehen zur Wahl von Birgit Günter Jeta Doko, Mellita Gerlach und Sandra Riklin kandidieren für den nach dem Rücktritt von Regula Gähwiler freiwerdenden Sitz in der Sozialbehörde. Gewählt wird am 3. März.

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utes tun für die Gesellschaft und sich für soziale Gerechtigkeit einsetzen: Das wollen alle drei Kandidatinnen, die sich

zu stehen.» Ihr Alter sieht sie als Trumpf: «Ich kann auch junge Leute gut repräsentieren.» In ihrer Freizeit trifft sie sich gern mit Freunden oder betätigt sich kreativ; sie malt und zeichnet beispielsweise gern. Politische Erfahrung hat sie keine und kandidiert als Parteiunabhängige. Der Name Doko ist in politischen Kreisen in Bassersdorf allerdings bekannt: Ihr Bruder ist Präsident der lokalen FDP. Ebenfalls als Unabhängige ins Rennen geht Mellita Gerlach. Die

«Ich kann gut mit sozial Benachteiligten umgehen» Jeta Doko, Bürokauffrau

für den freiwerdenden Sitz in der Sozialbehörde bewerben. «Ich kann gut mit sozial Benachteiligten umgehen und habe bei meiner Arbeit im Familienbetrieb schon viel mit Behörden zusammengearbeitet», sagt Jeta Doko, die mit 27 Jahren jüngste Kandidatin. Sie ist Bürokauffrau mit Berufsmatura, hat albanische Wurzeln und seit ihrer Geburt eine leichte körperliche Behinderung – sie hinkt. «Ich weiss, wie es ist, nicht immer nur auf der Sonnenseite des Lebens

56-jährige Sachbearbeiterin ist bereits Mitglied des Wahlbüros und interessiert sich für die Arbeit in der Sozialbehörde: «Ich finde die einzelnen Fälle spannend, und wie man sich da einbringen und etwas bewirken kann», sagt sie. Zudem würde sie gern mit den anderen Behördenmitgliedern zusammenarbeiten. Die Chance, gewählt zu werden, sieht sie bei allen drei Kandidatinnen gleich hoch. Als Einzige der Kandidatinnen hat sie nicht vor, Werbung für die

Wahl zu betreiben, sondern möchte im Hintergrund bleiben.

Sozialhilfebezügerin. Ich weiss, wie es ist, mit dem Taschenrechner ein-

«Ich finde die einzelnen Fälle spannend» Mellita Gerlach, Sachbearbeiterin

Die im Dorf bekannteste Persönlichkeit dürfte Sandra Riklin sein. Die 45-jährige Jugendarbeiterin und Katechetin bei der reformierten Kirche Breite setzt sich «seit vielen Jahren für soziale Gerechtigkeit und das Wohlergehen unserer Gesellschaft ein», sagt sie. Zudem arbeitet sie seit Beginn des Ukrainekrieges mit der Asylkoordination und dem Sozialamt Bassersdorf zusammen und war für drei Monate zur Unterstützung bei der Gemeinde angestellt. Ausserdem

kaufen zu gehen und welche Anstrengungen es braucht, um da wieder herauszukommen», erzählt sie. Durch diese zwei Blickwinkel könne sie «andere besser verstehen und zu praktischen Lösungen beitragen». Riklin ist die einzige mit einer Partei im Rücken: der Grünliberalen Partei (GLP). Sie ist Mutter dreier Kinder im Alter zwischen 12 und 19 Jahren. Ihre beiden älteren Kinder stammen aus erster Ehe; ihr erster Ehemann war verstorben. In ihrer Freizeit fährt

«Ich weiss, wie es ist, mit dem Taschenrechner einkaufen zu gehen» Sandra Riklin, Jugendarbeiterin kennt sie das Sozialamt aus eigener Erfahrung: «Nach einen Schicksalsschlag war ich selbst vorübergehend

sie Ski und geht tauchen, liest Thriller, werkelt im Garten oder trifft sich PLW )DPLOLH XQG )UHXQGHQ Ŷ

BÖSARTIGE SPRAYEREIEN Unbekannte haben anfangs Januar den Aufenthalts- und Geräteschuppen der Genossenschaft «Pro Sagi Bassersdorf» mit Sprayereien verunstaltet. Die in vielen Stunden Fronarbeit vor drei Jahren aus Arvenholz errichtete Scheune wurde mutwillig besprayt, sehr zum Ärger der Genossenschaftsmitglieder, deren Arbeit entwürdigt ist. Sie haben denn auch Anzeige bei der Polizei erstattet. Die Baute ist im Eigentum der Gemeinde, das Sagi-Gelände ist öffentlicher Grund. (rh)


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Spatenstich für neuen Kreiselschmuck Rostiges Riesenkonfetti soll bis zum Fasnachtsbeginn stehen von Reto Hoffmann Als spezieller Auftakt zur Bassersdorfer Fasnacht am 8. Februar erfolgte dieses Jahr bereits drei Wochen vorher der Spatenstich eines neuen (Fasnachts)-Kreiselschmuckes.

A

m Freitag, 19. Januar, war es endlich so weit. Nach über zwölfmonatiger Planungsund Vorbereitungszeit erfolgte der Spatenstich für die Errichtung eines Kreiselschmuckes auf dem kleinen Dorfkreisel an der Baltenswiler-/ Dietlikonerstrasse. Läuft alles rund, soll dieser kurz vor der diesjährigen Fasnacht, die vom «Schmutzige Dunschtig», 8. Februar bis zum Nachtumzug am 12. Februar dauert, feierlich enthüllt werden. Eine sportliche Ansage des Fakoba.

Am 11. 11. 2022 wurde von Mitgliedern des Fakoba die Idee geboren, den Kreisel mit einem Symbol der traditionellen Bassersdorfer Fasnacht zu schmücken. Ein Riesenkonfetti sollte in Zukunft über dem Kreisel thronen. Über ein Jahr später nach verschiedenen Projektanpassungen liegen nun die Bewilligungen von Kanton und Gemeinde endlich vor und das Riesenkonfetti von drei Metern Durchmesser aus rostigem Stahl darf nun errichtet werden. Allerdings nur für fünf Jahre. Denn dann, so sehen es die Bestimmungen der Gemeinde vor, hat ein anderer Verein oder eine Institution der Gemeinde das Recht, dort «ihr Wahrzeichen» zu HUULFKWHQ Ŷ Das Fasnachtsprogramm ist auf www.dorfblitz.ch ersichtlich oder auf der letzten Seite dieser Ausgabe.

Mit dem Zerplatzen eines Luftballons und anschliessendem Konfettiregen wurde der «Spatenstich» für das neue Wahrzeichen symbolisch vollzogen. (rh)

Pumptrack als erste Massnahme aus dem Gesak Fördergelder beim Kanton beantragt von Susanne Gutknecht Das Gemeindesportanlagenkonzept (Gesak) wurde an der Gemeinderatssitzung anfangs Dezember 2023 genauer unter die Lupe genommen und erste vorgeschlagene Massnahmen des extern hinzugezogenen Fachbüros diskutiert.

D

er erste Teil des Gesak beschäftigte sich primär mit der Analyse der bestehenden Hallen- und Sportanlagen – sowohl für die schulische Nutzung als auch für die Vereine (wir berichteten). Im zweiten Teil des Berichtes werden sieben Handlungsfelder definiert, die das externe Büro in Zusammenarbeit mit der vom Gemeinderat gebildeten Arbeitsgruppe und Vertretern von Vereinen erarbeitete. Nun

sollen diese in einem nächsten Schritt priorisiert werden, wie die Gemeinde mitteilt. Ideenskizzen und Kostenschätzungen lägen vor, müssten jetzt durch die Abteilung Finanzen und Liegenschaften genauer geprüft werden. Zu den Handlungsfeldern gehören eine Sporthalle mit Tribüne und Festwirtschaft, Fussballspielfelder und Garderoben, die Sanierung des Freibades, die Nutzung des Hallenbades, die Schulsportanlage Geeren sowie eine Tennis-Indoor-Anlage und Freizeit- und Sportanlagen für Sportaktivitäten ausserhalb von Vereinsstrukturen. Zeitliche Staffelung Sieht man sich die Schlagwörter in den sieben Handlungsfeldern an, ist unschwer zu erkennen, dass dahinter massive Investitionen in neue Gebäude und Sportanlagen stehen. Da-

her erstaunt nicht, dass im Beschluss klar festgehalten ist, dass man Schwerpunkte setzen und die Massnahmen zeitlich staffeln müsse. Der Entscheid für eine PumptrackAnlage wurde bereits getroffen. Da das Sportamt des Kantons Zürich solche Errichtungen mit 30 Prozent der Baukosten respektive maximal 75 000 Franken unterstützt, sofern ein

Antrag bis Ende 2023 vorliegt, hat die Gemeinde neben einem Projektbeschrieb und einem Budget den möglichen Standort nahe der bxa entlang des Baches festgelegt. Somit hat sich die Gemeinde die Fördergelder gesichert, kann aber immer noch Projektänderungen eingeben, sollte der Gemeinderat Änderungen vorsehen RGHU GDV 3URMHNW YHUZHUIHQ Ŷ

Pumptrack-Anlagen sind zurzeit hoch im Kurs bei Jugendlichen. (Bild: Sportamt Zürich)


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Wichtiges Verbindungsglied «va bene» geht in die nächste Betriebsphase von Susanne Gutknecht Der niederschwellig angesetzte Besuchsdienst «va bene» hat grünes Licht erhalten für die Finanzierung von weiteren drei Jahren. Der Trägerausschuss mit vier Parteien sieht in der Vermittlungsstelle ein wichtiges Früherkennungssystem im Bereich der Altersarbeit.

B

asierend auf einem freiwilligen Engagement von Personen, die Zeit mit Seniorinnen und Senioren verbringen und ihnen Gesellschaft leisten wollen, ist der niederschwellige Besuchsdienst mit Namen «va bene» nach einer zweijährigen Pilotphase 2019 und 2020 in einen ordentlichen Betrieb überführt worden. Anscheinend kam dieses Angebot gut an und die Zahlen stiegen auf rund 20 Besuchsmandate in den letzten Jahren. Dafür stehen rund sechzehn Freiwillige im Einsatz, die vorbereitet und geschult wurden vor ihrem ersten Einsatz. Sorgenetzwerk bilden Neben den regelmässigen Besuchen, welche auch gegen die Vereinsamung von älteren Personen ankämpfen sollen, bietet das Netzwerk stundenweise Entlastung im Alltag von betreuenden und pflegenden Angehörigen. In den vergangenen drei Jahren hat sich «va bene» zudem als wichtiges Verbindungsglied in der Versorgungkette etabliert, wie die Gemeinde in einem Gemeinderatsbeschluss wissen lässt. So verknüpfe er das ehrenamtliche und das professionelle Sorgenetzwerk an der Schnittstelle Alter und Gesundheit. Durch die professionelle Begleitung und den Erfahrungsaustausch mit dem Freiwilligenteam könne ein zusätzlicher Unterstützungsbedarf frühzeitig erkannt werden. Gezielt würden so weitere ambulante Dienste vermittelt, wo nötig. Dabei können die

Fachdienste in der Gemeinde Hilfestellung leisten. Das Interesse reisst nicht ab und so haben auch Zuweiser wie die Spitex oder Hausärzte einen wachsenden Bedarf an weiteren Mandaten ausgewiesen. Bis Ende 2026 gesichert Die Trägerinstitutionen, also die Gemeinde Bassersdorf, die Spitex Bassersdorf sowie die katholische Kirche Kloten Bassersdorf und die reformierte Kirche Breite scheinen ebenfalls überzeugt vom Angebot und beteiligen sich finanziell an den gemeinsamen Kosten von rund 93 500 Franken an die nächsten drei Betriebsjahre 2024 bis 2026. Dabei gehen sie von rund 30 Besuchsmandaten aus. Die Vermittlungsstelle für das «va bene»Angebot bleibt bei der Gemeinde bei der Fachstelle für Altersfragen ange-

sundheit jedes Menschen unabdingbar. Im Alter nimmt der Freundesund Bekanntenkreis jedoch meistens ab und die Kontakte werden weniger. Mithilfe eines solchen Besuchsdienstes, den Angehörigen und dem sozialen Umfeld dieser Person kann man frühzeitig erkennen, wo mehr Unterstützung nötig ist.» Damit könne stufenweise der Unterstützungsbedarf angepasst werden, ohne dass eine Person in eine Pflegeeinrichtung gehen müsse – ob kurzzeitig oder nicht. Das verzahnte Angebotsgeflecht, welches in Bassersdorf bereits vorhanden sei (siehe auch Interview im dorfblitz Dezember 2023), könne so für die Personen verträglich angewendet werden. «Va bene ist ein weiterer Puzzlestein für die Sorgekultur LQ XQVHUHU *HPHLQGH ª Ŷ

«Mithilfe eines solchen Besuchsdienstes kann man frühzeitig erkennen, wo mehr Unterstützung nötig ist.» Selina Stampfli, Gemeinderätin Bassersdorf, Ressort Gesellschaft

siedelt und wird ab 2025 mit 30 Stellenprozenten dotiert – 2024 sind es noch 25 Stellenprozente. Geregelt wird das Ganze durch einen Kooperationsvertrag, und ein Vertreter jeder Trägerinstitution nimmt Einsitz im Trägerausschuss. Frühzeitig Bedarf erkennen Selina Stampfli, zuständige Gemeinderätin im Ressort Gesellschaft, erklärt den Wert von «va bene» wie folgt: «Beziehungen und wiederkehrende Kontakte und Gespräche sind für die physische und psychische Ge-

INFORMIERT IM ALTER Das freiwillige Redaktionsteam greift monatlich einen Aspekt des Älterwerdens auf. Die Beiträge gründen auf Lebenserfahrung und beinhalten interessante Informationen und ermutigende Gedanken. Die Themen sind breit gefächert, umfasst die Lebensphase nach der Pensionierung doch satte 30 Jahre. Dies lässt viel Raum für persönliche Entwicklung und neue Sichtweisen, die wir hier gerne mit Ihnen teilen. Wir gehen mit der Zeit. Ab sofort präsentieren wir uns in neuem Kleid. Künftig erscheint «Informiert im Alter» als eigenständige Kolumne in moderner Aufmachung, mit ansprechendem Foto als Blickfang und lesbarer Schrift. Der farbige Hintergrund entspricht den Broschüren unseres politischen Auftrages, den Anliegen älterer Menschen Raum zu geben. Wir danken der Gemeinde Bassersdorf für diesen Kanal, der die digitale Kommunikation ergänzt. Dem Anspruch auf Themenvielfalt und Aktualität hoffen wir weiterhin gerecht zu werden. Wie erleben Sie das Älterwerden, was erleichtert Ihnen das Alter(n)? Schreiben Sie uns und schon bald beleuchten wir hier ein Thema Ihrer Wahl. Esther Diethelm informiert-im-alter@ bassersdorf.ch


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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

SCHULEVALUATION IN BRÜTTEN MIT AUSGEZEICHNETEM ERGEBNIS Die Fachstelle für Schulbeurteilung der Bildungsdirektion des Kantons Zürich (FSB) hat in den vergangenen Monaten die Schule Brütten geprüft. Die Beurteilung anhand von gesamthaft neun Qualitätsansprüchen fällt sehr positiv aus. Die Schulpflege möchte die Bevölkerung gerne über diese guten Ergebnisse informieren und allen am sehr zeitaufwendigen Evaluationsprozess Beteiligten ihren Dank für die gute Zusammenarbeit aussprechen. Seit der letzten FSB-Evaluation der Schule Brütten sind fünf Jahre vergangen. Die Kinderzahlen wie auch die Anzahl an Lehr- und Fachpersonen sind in der Zwischenzeit gestiegen. Mit Manuela Arnet und Gian Decurtins hat auch ein neues Schulleitungsteam seine Arbeit aufgenommen. Entsprechend gross war das Interesse aller Beteiligten an der Evaluation und deren Ergebnissen. Zwischen April 2023 und Januar 2024 hat die FSB Interviews mit Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrpersonen, der Schulleitung sowie der Schulpflege geführt, bei Schulbesuchen ausführliche Beobachtungen gesammelt, eine schriftliche Befragung bei Lehrpersonen, Eltern und Schulkindern durchgeführt sowie eine umfassende Analyse von bereitgestellten Unterlagen der Schule vorgenommen. Das Evaluationsteam kam dabei zu folgendem Ergebnis: Der Evaluationsbericht stellt eine gute Zusammenfassung der Arbeit der Schule Brütten dar. Er ist gespickt mit statistischen Informationen, wie auch mit zahlreichen Details zur konkreten Gestaltung des Unterrichts und der Kommunikation zwischen den verschiedenen Anspruchsgruppen der Schule. Für die Schulleitung und die Schulpflege ist er eine wertvolle Bestätigung und ein wichtiges Grundlagendokument für ihre Arbeit in den kommenden Jahren. Martin Kuhn Präsident Schulpflege Brütten

Der Evaluationsbericht ist online verfügbar unter: www.schulebruetten.ch/ links-downloads/download/

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BRÜTTEN

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

BEURKUNDUNG BAURECHTSVERTRAG PARZELLE 1067 An der Urnenabstimmung vom 3. September 2023 wurden den beiden Baurechtsverträgen an die Genossenschaft Zentrum Brütten über die KatasterNr. 1008 und 1067 zugestimmt. Am 30. November 2023 wurde der erste Baurechtsvertrag für die Parzelle 1067 von beiden Vertragsteilnehmern beim Notariat unterzeichnet.

VERTRAG ASYLWESEN MIT GEMEINDE BASSERSDORF AB 1. JANUAR 2024 Der Dienstleistungsvertrag mit der AOZ wurde per 31. Dezember 2023 aufgelöst. Ab 1. Januar 2024 wird die Gemeinde Bassersdorf die Asylkoordination für die Gemeinde Brütten übernehmen. Dies bedeutet, dass Bassersdorf per sofort die Aufgabe der beratenden und administrativen Betreuung übernimmt, Brütten jedoch weiterhin für die Unterbringung der Geflüchteten zuständig ist. Die Dienstleistungen werden entspre-

chend von Bassersdorf in Rechnung gestellt. Der Gemeinderat sowie die Gemeindeverwaltung Brütten sind mit der Lösung äusserst zufrieden und freuen sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Gemeinde Bassersdorf.

LIEGENSCHAFTEN MIETZINSERHÖHUNG Der hypothekarische Referenzzinssatz wurde per 2. Dezember 2023 auf 1,75 Prozent erhöht. Für die gemeindeeigenen Liegenschaften, die vermietet sind, werden Mietzinserhöhungen gemäss den Anpassungskomponenten per 1. April 2024 vorgenommen.

BAUPROJEKT SANIERUNG HAROSSENSTRASSE UND STRUBIKONERSTRASSE An der Gemeindeversammlung vom 7. November 2023 wurde den Strassenbauprojekten zur Sanierung der Strubikonerstrasse und Harossenstrasse zugestimmt. Die Offertöffnung ist am 4. respektive am 5. De-

zember erfolgt und die Aufträge konnten daraufhin wie folgt vergeben werden: •Tiefbauarbeiten Harossenstrasse: Toldo Strassen- und Tiefbau AG • Installateurarbeiten Harossenstrasse: Petrig AG • Tiefbauarbeiten Strubikonerstrasse: Brossi AG • Installateurarbeiten Strubikonerstrasse: H. P. Hebeisen AG

BIBLIOTHEK: ÄNDERUNG DER RICHTLINIEN PER 1. JANUAR 2024 Wie bereits in der dorfblitz-Ausgabe im Dezember verkündet wurde, hat der Gemeinderat die Richtlinien über den Gebührentarif der politischen Gemeinde Brütten per 1. Januar 2024 angepasst. Hierbei wurde der Artikel 10 Bibliothek angepasst und Brüttener Einwohner und Einwohnerinnen erhalten das Jahresabo ab sofort kostenlos. Für Kunden der Bibliothek, die in einer anderen Gemeinde wohnen, beträgt die Jahresgebühr neu 50 Franken.

GEBURTEN 27. Oktober 2023 Maximilian Otto Schuster Sohn von Barbara und Eric Schuster Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinde Brütten

Gemeinderat Brütten

Druckumstellung im Wassernetz AM 13. FEBRUAR 2024 Der Bau der neuen Druckerhöhungsanlage im Reservoir Chapf ist auf der Zielgeraden. Die Druckumstellung erfolgt nun ab dem 13. Februar in Etappen. Der Druck wird am 13. Februar zuerst um 2 bar erhöht. Danach wird der Druck jeweils montags um weitere 0,5 bar erhöht bis der Zieldruck erreicht ist (voraussichtlich am 18. März 2024). Wir bitten Sie, nach der Druckerhöhung zu kontrollieren, dass der Wasserzähler stillsteht, wenn Sie kein Wasser benötigen. Andernfalls bitte der Gemeinde Brütten melden. Während und nach der Druckumstellung wird eine Pikett-Mannschaft bereitstehen, um allfällige Wasserrohrbrüche der öffentlichen Versorgungsleitungen oder der privaten Anschlussleitungen sofort in den Griff zu bekommen. Für Wasserrohrbrüche an den privaten Anschlussleitungen haften die jeweiligen Eigentümer. Falls Sie noch Fragen zur Druckerhöhung haben, dürfen Sie sich gerne an Brunnenmeister Urs Altorfer unter 079 327 95 53, oder Tiefbausekretär Daniel Spiess unter 052 355 03 53 wenden. Gemeinde Brütten


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Gespannt hören die Mitglieder der Genossenschaft Zentrum Brütten den Ausführungen von Präsident Ueli Arn zu.

Während die einen lauschen, sind andere bereits an der Vorbereitung des Neujahrsapéros. (Fotos: Susanne Gutknecht)

Erste Verträge unterschrieben Genossenschaft Zentrum Brütten kommt voran von Susanne Gutknecht Am gut besuchten Neujahrsapéro der Genossenschaft Zentrum Brütten Mitte Januar wurde viel Zuversicht verströmt. Nach der Zusage an der Urne waren die Vorstandsmitglieder sehr aktiv und konnten erste Verträge abschliessen.

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enossenschaftspräsident Ueli Arn beruhigt die rund 50 anwesenden Genossenschafterinnen und Genossenschaftern: «Wir bewegen uns auf sicherem Terrain.» Die Hypothekenkreditzusage der ZKB sei verlängert worden und mit dem Gemeinde-Darlehen und dem Genossenschaftskapital sei man finanziell abgesichert. Architekt bestimmt Die Vorstandsmitglieder haben die Zeit seit der Urnenabstimmung im September 2023 genutzt und sind kräftig vorangeschritten mit den Aufgaben. So hätten sie den Entscheid gefällt, keine weiteren ArchitekturOfferten einzuholen, sondern mit dem Architekten des Vorprojektes einen Vertrag abzuschliessen. «Bis und mit der Baueingabe zum Fest-

preis», sei der Vertrag abgeschlossen, so Arn. So sollte es finanziell zu keinen Überraschungen kommen. Leise schwang hier die Erkenntnis aus dem Zentrumsvertrag mit ein, bei dem am Ende noch Forderungen des Architekten auf den Tisch kamen. Sportlich hingegen der Zeitplan: bis Mitte Jahr soll das Bauprojekt so weit bereit sein für die Baueingabe – das hat selbst dem Vorstandsmitglied Marc Bähler ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Zinssatz noch fixiert Ebenfalls wurde einer der beiden Baurechtsverträge für die Parzelle 1067 (Volg) mit der Gemeinde zum Zinssatz von 1,5 Prozent abgeschlossen. «In letzter Minute», wie Arn ausführt, «zum günstigeren Zinssatz für die gesamte Dauer.» Der Referenzzinssatz wurde kurz darauf auf 1,75 Prozent angehoben. Bei der zweiten Parzelle ist der Zugang zum Schutzraum der Knackpunkt. Ist dieses Thema gelöst, kann auch der zweite Baurechtsvertrag mit der Gemeinde unterzeichnet werden. Aufruf zum Einkauf In seinen humorigen Ausführungen erwähnte Ueli Arn auch den Vertrag mit der Volg Detailhandels AG. «Kleine Nuancen müssen wir noch

bereinigen, dann können wir den Vorvertrag unterzeichnen.» Gemeint sind damit planerische Punkte, welche die Architekten mit den VolgVerantwortlichen klären müssen. Der Vertrag soll für zehn bis 15 Jahre Dauer abgeschlossen werden und der Genossenschaft einen monatlichen Mietzins sichern. Den «umsatzabhängigen Zustupf» hätten die Brüttener selbst in der Hand, so Arn, also «gehen Sie in Zukunft im Volg einkaufen und generieren Sie Umsatz!», forderte er die Anwesenden auf. Anschliessend bedankte sich der Präsident noch bei der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit ebenso wie bei den Genossenschafterinnen und Genossenschaftern für die Zeichnung der Anteilsscheine und erklärte schelmisch, dass die Genossenschaftsan-

teile eine gute Geldanlage seien. 1,75 Prozent respektive zwei Prozent für 15-jährige Laufzeiten erhalte man nicht überall. «Ein solch gutes Gewissen bei einer Anlage erhalten Sie nicht jederzeit.» Die Zeitfrage wurde gestellt und sehr optimistisch beantwortet: Wenn alles gut laufe, hoffe man auf Frühling 2026 mit dem neuen Zentrumsgebäude. Dann werde nahtlos das alte Volggebäude abgerissen und der Wohnblock gebaut, was wiederum rund fünfzehn Monate dauere. Da seien Rekurse jedoch nicht eingerechnet. Anfragen von künftigen Mietern trudeln bereits ein, dies sei jedoch verfrüht. Was man jedoch wisse: Zum Spatenstich gibt’s Bier XQG :XUVW Ŷ

Florian Küng wird Delegierter Gemeinderat Florian Küng wird auf die GV hin aus dem Vorstand ausscheiden, wie Ueli Arn mitteilte. Da er zwei Hüte auf hatte – als Vorstandsmitglied und als Gemeinderat –, werde dies entflechtet. Neu wird er Delegierter des Gemeinderates ohne Stimmrecht. «So kann er uns auf die Finger schauen und wir können ihm hinten das Geld aus dem Sack ziehen», erwähnte Ueli Arn mit einem Zwinkern. (sg)


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Suche nach neuem Hausarzt gestaltet sich schwierig Verschiedene Möglichkeiten für Gesundheitsversorgung prüfen von Birgit Günter Nach der abrupten PraxisSchliessung von Franz Baumann hat Brütten bis auf Weiteres keinen Hausarzt mehr. Gefragt ist nun Offenheit für diverse Varianten der Gesundheitsversorgung.

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ie Nachricht war ein Schock für ganz Brütten. Anfang Dezember war via Patienten bekannt geworden, dass der langjährige Hausarzt Franz Baumann seine Praxis aus gesundheitlichen Gründen per sofort schliessen werde. Zwar war schon länger klar, dass er altershalber mittelfristig einmal aufhören würde und dass die Suche nach einem Nachfolger bisher erfolgslos war – doch niemand hatte damit gerechnet,

dass dies von einem Tag auf den anderen passieren würde. Kurz davor hatte Baumann sogar noch seinen Mietvertrag erneuert. Darum steht Brütten nun unvermittelt ohne Hausarzt da, was insbesondere für ältere oder weniger mobile Menschen «extrem mühsam ist», wie Sozialvorsteherin Erika Schäpper Trüb von vielen Betroffenen gehört hat. Sie müssen bei Gesundheitsproblemen jetzt nach Nürensdorf, Bassersdorf oder Winterthur fahren. Ändern wird sich diese Situation bis auf Weiteres kaum, denn der schweizweite Mangel an Hausärzten erstickt eine diesbezügliche Hoffnung im Keim. «Es ist derzeit schwierig bis unmöglich, einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin für eine einzelne Hausarztpraxis zu finden», sagt Schäpper. Sie kennt den Fall einer Hausarztpra-

xis am Zürcher Bellevue, bei der die Suche nach einem Nachfolger vergebens war. «Da wäre es vermessen von uns auf dem Land zu denken, dass wir da einfach so erfolgreich sind.» Unkonventionelle Lösungen Wichtig sei jetzt eine Auslegeordnung zu machen und für Überlegungen in alle Richtungen offen zu sein, betont sie. Denkbar sei beispielsweise, im neuen Zentrumsbau eine multifunktionale Praxis einzurichten – das bedeutet, dass beispielsweise an zwei Tagen ein Hausarzt anwesend ist, an weiteren zwei Tagen ein Kinderarzt, und an weiteren zwei Tagen nochmals ein anderer Arzt. «Wir dürfen nicht auf der Schiene Hausarzt allein fahren, sondern müssen auch unkonventionelle Lösungen in Betracht ziehen», so Schäpper.

Am Neujahrsapéro der Genossenschaft Zentrum Brütten war das ebenfalls Thema. Präsident Ueli Arn erklärte dort, dass man eine Anfrage einer Apotheke erhalten habe für eine Praxismöglichkeit für zwei oder drei Tage oder Nachmittage die Woche. Neue Ärzte scheuten die Initialinvestitionen für eine Praxis, welche sich schnell mal auf eine halbe Million Franken belaufen, so Arn. Ein Votant, der selbst Arzt ist, hat diese Möglichkeiten jedoch nach seiner Einschätzung als «Jahrtausendwunder» bezeichnet und erstickte somit sämtliche Hoffnungsschimmer im Gemeindesaal. An der Gemeindeversammlung Mitte Dezember hatte Gemeindepräsident Fritz Stähli zudem angekündigt, kurzfristig den Ausbau der RotNUHX] )DKUWHQ ]X SU IHQ Ŷ

Planung für Tiefgarage begonnen Projektierung in Angriff genommen von Susanne Gutknecht Nicht nur die Genossenschaft Zentrum Brütten hat nach der Urnenabstimmung im September 2023 die Zentrumsüberbauung an die Hand genommen, auch der Gemeinderat hat einen Projektierungskredit gesprochen.

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ach der Absegnung der gemeinsamen Pläne der Genossenschaft Zentrum Brütten und des Gemeinderates an der Urne anfangs September 2023 haben die beiden Partner im alten Jahr gehörig aufs Gaspedal gedrückt. Neben der Unterzeichnung eines der Baurechtsverträge, hat der Gemeinderat einen Kredit über 70 000 Franken für die Projektierung der Tiefgarage, die unter dem Zentrumsplatz zu liegen

kommt, also zwischen dem Gemeindehaus, der Bibliothek und dem geplanten Zentrumsbau, genehmigt. Die Einfahrt erfolgt links der Feuerwehreinstellhalle mit direktem Ausgang für Personen Richtung Gemeindehaus und Dorfladen. Aufwendige Planung Das Gemeindeingenieurbüro Ingesa wird nun die Projektierung vorantreiben und die beteiligten Fachplaner für die Gebiete Bauphysik, Brandschutz und Elektro koordinieren. Im Auftrag eingeschlossen sind auch die Erstellung der Baubewilligungsunterlagen sowie die anschliessend durchzuführende Ausschreibung. Das Projekt Tiefgarage ist mit 1,3 Millionen Franken Kosten veranschlagt und soll 31 Einstellplätze enthalten. Darin eingeschlossen sind auch die heutigen 17 Parkplätze des

Gemeindeparkplatzes, die durch den Zentrumsbau aufgehoben werden. Die Garage sollte genügend Platz bieten für die Besucher des Gemeindehauses, der Bibliothek sowie der neuen Baute mit Volg, Bistro und den Mietwohnungen. Ebenfalls sollen fünf Parkplätze mit Ladestationen für E-Autos ausgerüstet werden – allenfalls auch mit einer Erweiterungsmöglichkeit. Keine Ressourcen Wie Gemeindeschreiber Yves Anthon ausführt, sind der Zentrumsbau der Genossenschaft Brütten und die Tiefgarage zwei separate Bauten und müssen daher beide für eine Baubewilligung vorgelegt werden. «Wahrscheinlich wird es einen Verbindungsgang zwischen den beiden Bauten geben – das werden wir bei der Baueingabe sehen.» Da es sich

um ein komplexes Projekt handle, welches doch einiges an Know-how für die Planung brauche, habe man es extern vergeben. «Wir haben auf der Gemeinde die Ressourcen für solche Projekte schlicht nicht», erklärt Anthon. Zu klären ist zurzeit noch die Einbindung des Schutzraumes, dessen Eingang auf den Parkplatz hinführt. Die Lage des Schutzraumes ist für die geplante Überbauung nicht optimal und muss vom Geometer nochmals gesondert geprüft werden. Dies ist mit ein Grund dafür, dass der zweite Baurechtsvertrag zwischen Gemeinde und der Genossenschaft noch nicht XQWHUVFKULHEHQ ZHUGHQ NRQQWH Ŷ


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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

BEHÖRDEN Der Gemeinderat hat den Bereichsleiter Asylwesen, Nihat Halis, als neues Mitglied der Fachstelle Soziales für den Rest der Amtsdauer 2022/26 gewählt. Er ersetzt in dieser Funktion Ulrich Vogler.

KREDITBEWILLIGUNGEN/ ARBEITSVERGABEN

muss, um weiteren Brüchen vorzubeugen. Für den Ersatz des 210 Meter langen Abschnitts hat der Gemeinderat einen Kredit von 140 000 Franken als gebundene Kosten bewilligt. Die Arbeiten gehen an die Firmen Hofer Tiefbau AG, Oberembrach, und Petrig AG, Volketswil sowie an das Ingenieurbüro Zobrist + Räbsamen AG, Zürich.

SOZIALES Für die Beschaffung eines zusätzlichen Transporters mit Ladefläche für die Abteilungen Werke, Liegenschaften und Soziales hat der Gemeinderat einen Kredit von 45 000 Franken bewilligt. Der Auftrag geht an die Garage Schenk AG, Nürensdorf. Im Hinterzelgli, östlich der Grünenwaldstrasse, ist 2023 eine Wasserleitung aus dem Jahre 1953 mehrere Male gebrochen. Bei den Reparaturen wurde festgestellt, dass die Leitung in einem sehr schlechten Zustand ist und dringend ersetzt werden

Die Firma Baumgartner & Wüst GmbH hat am 8. November 2023 eine Sachbereichsprüfung der Sozialhilfe durchgeführt. Der Bericht gibt grundsätzlich zu keinen grösseren Beanstandungen Anlass. Er formuliert Hinweise und Empfehlungen, die von den zuständigen Abteilungen bereits weitgehend umgesetzt sind. Der Gemeinderat hat den Bericht und die Massnahmen abgenommen.

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

BIBLIOTHEK NÜRENSDORF Veranstaltungen Sonntag, 4. Februar von 14 bis 17 Uhr – Spielnachmittag mit Sonntagsausleihe Baue mit an einer der diversen Kugelbahnen und staune, wie die Kugel rollt! Oder doch lieber ein Gesellschaftsspiel? Auch Lesestoff kann an diesem Nachmittag ausgeliehen werden. Mittwoch, 7. Februar um 10 Uhr – Gschichtezug Geschichten und Versli hören, zuschauen, mitmachen, spielen – für Kinder ab zwei Jahren mit Begleitung Dienstag, 13. Februar, 16 Uhr Spannende und unterhaltsame Kurzgeschichten für Erwachsene liest das Team der Bibliothek im Foyer des Zentrum Bären. Geniessen Sie eine kurzweilige halbe Stunde. Eintritt frei. Während den Sportferien vom 12. bis 24. Februar ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 15 bis 19 Uhr und am Samstag von 9.30 bis 12 Uhr geöffnet. MEHR Schöne und erholsame Ferien wünscht Ihnen das Bibliotheksteam!

INFO!

Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf.

ABSCHIED Hüni, Hans ist am 15.12.2023 verstorben. Berliat-Odermatt, Elisabeth ist am 22.12.2023 verstorben. Studer, Wilhelm ist am 25.12.2023 verstorben. Büsser-Morf, Emma ist am 2.1.2024 verstorben.

Bibliothek Nürensdorf

Hugelshofer, Evelyne ist am 9.1.2024 verstorben.

WELCHES INSTRUMENT PASST ZU MIR?

Sägesser, Heidi ist am 9.1.2024 verstorben.

Entdecke an der Instrumentenvorstellung dein Lieblingsinstrument Samstag, 9. März, Schulhaus Auenrain, Neftenbach 09.30 – 10.00 Uhr: Musikmärchen 10.00 – 13.00 Uhr: Ausprobieren der Instrumente nach Herzenslust Weitere Vorstellungen: 16. März in Rikon | 23. März in Rickenbach | 6. April in Winterthur Weitere Infos: www.jugendmusikschule.ch

Baltensperger-Bösiger, Ursula ist am 10.1.2024 verstorben. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinde Nürensdorf

Jugendmusikschule Winterthur und Umgebung

Fasnacht Nürensdorf, Samstag 27. Januar Treffpunkt für Umzug und Einschreibung Kindermaskenball: 13 Uhr Schlossbraui Umzugsstart: 14.05 Uhr an der Kanzleistrasse – Hinterdorfstrasse zum Kreisel –MZH Ebnet. Kindermaskenball: MZH Ebnet, nach Umzug mit Kindermusik, Konfetti und Guggenmusik. Im Aussenbereich mit Grill, Raclette und Kafi-Stube. Maskenball: 20 Uhr mit Guggenpower, DJ Mark und Barbereichen – auch neue Shotbar. Der Shuttlebus ist ab 19.30 Uhr gratis unterwegs. www.gugge-kookaburra.ch


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FREIZEITKURSE FÜR KINDER UND ERWACHSENE

Drahtkorb-/ Drahtschalen Kurs Aus verzinktem Eisendraht und mit Hilfe einer Zange wird ein Grundgerüst geformt. Mit feinem Draht wird das Gerippe umflochten, mit Hilfe einer Zange der Rand geformt und weiter mit Draht umflochten. Lernschwerpunkte in diesem Kurs: • Flechttechnik mit Draht lernen und üben • Formgebung vom Grundgerüst bis zum fertigen Objekt Kursleitung: Maja Hochuli Kursdauer: Samstag, 9 – 13 Uhr Kursdaten: 13.4.2024 Kursort: Naturkundezimmer, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 40.00 exkl. Material ca. Fr. 10.00 (Einwohner Gemeinde Nürensdorf) Fr. 50.00 exkl. Material ca. Fr. 10.00 (Auswärtige) Einsteiger Fotografie Kurs Schluss mit Automatikmodus – rein in die manuelle Bildgestaltung! Blende, Verschlusszeit, und ISO-Empfindlichkeit einmal gelernt – Ein Leben lang profitieren. Falls ihr den Automatikmodus verlassen wollt, aber den Weg zur manuellen Bildgestaltung noch nicht gefunden habt, bietet euch dieser Kurs die Basis, um alles Weitere darauf aufzubauen, bei der Erforschung der vielen Möglichkeiten der Bildgestaltung, die eure Kameras euch bieten. Voraussetzung: Ihr besitzt eine Spiegelreflex-, System- oder eine Bridgekamera. Andernfalls kann gegen eine Gebühr von Fr. 30.00 eine Spiegelreflexkamera für die gesamte Kursdauer ausgeliehen werden. Bitte melden Sie uns das mit der Kursanmeldung. Der Kurs ist begrenzt auf maximal 6 Personen. Kursleitung: Walter Böni, Fotograf Kursdauer: Samstag und Sonntag, 10 – 15.30 Uhr Kursdaten: 27.4. und 28.4.2024 Kursort: Naturkundezimmer, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: CHF 150.00 inkl. Kursunterlagen (Einwohner) CHF 180.00 inkl. Kursunterlagen (Auswärtige) Anmeldungen und erweiterte Kursbeschriebe unter: https://shop.e-guma.ch/freizeitkurse-nuerensdorf/de/events Anmeldeschluss: 2 Wochen vor Kursbeginn

Kursleitung: Manuela Schwab Kursdauer: Mittwoch, 13.30 – 16.00 Uhr Kursdatum: 27.3.2024 Kursort: Schulküche, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Mitbringen: Zvieri und Tasche, um die Sachen nach Hause zu nehmen Kurskosten: Fr. 15.00 exkl. Material Fr. 20.00 (Einwohner Gemeinde Nürensdorf) Fr. 25.00 exkl. Material Fr. 20.00 (Auswärtige)

KINDERKURSE

Zopfhasen / Has-im-Glas backen (2.-6.Klasse) An Ostern wird sehr oft mit einem Brunch gefeiert. Am besten schmeckt dazu Zopf. Den Zopfteig werden wir zusammen in Hasenform oder kleinen Häsli ausformen und backen. Was kann man ausser Schoggi Hasen und Zuckereili noch zum Brunch mitbringen? Schoggicake? Wir backen diesen im Weckglas, dann ist er auch Wochen später noch fein!

Hip-Hop Freestyle (Battle) (4.-6.Klasse / 9–12 Jahre) Wenn du gerne tanzt, aber keine festgelegten Choreografien lernen möchtest, dann ist dieser Kurs das Richtige für dich. Trainiere unter der Leitung eines Hip-Hop Profis und Schweizermeisters. Lerne dich besser kennen, entwickle deinen eigenen Tanz-Charakter und lerne coole und abwechslungsreiche Moves. Massimo Calabrese Montag, 9 – 11.30 Uhr 22.4.2024 Turnhalle, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Lange Trainerhosen/Leggins, Saubere Hallen-/Turnschuhe, Wasserflasche Kurskosten: Fr. 15.00 (Einwohner der Gemeinde Nürensdorf) Fr. 30.00 (Auswärtige) Kursleitung: Kursdauer: Kursdatum: Kursort: Mitbringen:

Schatzsuche mit Metalldetektoren (1.-6.Klasse) Ausgerüstet mit richtigen Metalldetektoren, Schaufel und Taschenlampen suchen wir das Gelände ab nach verborgenen Schätzen und Münzen ab. Technik, Spannung und Natur pur. Kursleitung: Markus Zinniker Kursdauer: Montag, 10 – 15 Uhr Kursdatum: 29.4.2024 Kursort: Reservoir Stählibuck, Hertenstrasse, 8500 Frauenfeld (nicht Spielplatz bei Rest. Stählibuck) Mitnehmen: 1 Trinkbecher für warmes Getränk, Znüni, etwas aus dem Rucksack, es kann grilliert werden (wir machen ein Feuer) und etwas zum Trinken Ausrüstung: Wetterfeste Kleidung, Gartenhandschuhe, Sonnenschutz, Zeckenspray Kurskosten: CHF 35.00 (Einwohner) CHF 70.00 (Auswärtige)


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Das Team mit Mehrnaz Mele (v.l.), Doris Salzmann, Thomas Sigrist und Raffaela Spicher kümmert sich engagiert um das Freizeitkursangebot. (zvg)

Von Brotbacken bis zum Brandlöschen Freizeitkurse für alle Altersklassen funktionieren gut von Susanne Gutknecht Vier Personen organisieren das Angebot an Freizeitkursen für die Nürensdorfer Bevölkerung. Was in anderen Gemeinden stiefmütterlich läuft, findet in Nürensdorf Anklang. Mittlerweile werden auch Kurse für Kinder angeboten.

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reizeitkurse sind nichts Neues und wurden schon viele Jahre von der hauswirtschaftlichen Fortbildungskommission organisiert. Damals nur für Erwachsene, während parallel dazu die Arbeitsgruppe Schule und Eltern Kurse in den Frühlingsferien für die Schulkinder organisierte. Letztes Jahr nun wurden die Kommission und die Arbeitsgruppe aufgelöst und neu die Arbeitsgruppe «Freizeitangebote für Kinder und Erwachsene» gegründet. Diese besteht aus vier Personen, welche das FreizeitkursProgramm zusammenstellen, dies sind die Schulpfleger Doris Salzmann und Thomas Sigrist sowie Raffaela Spicher und Mehrnaz Mele. Ein vielseitiges Programm zusammenzustellen, das ankommt beim Publikum, ist ein «Hoselupf», wie

Thomas Sigrist als Hauptverantwortlicher erzählt. Frisch aus der Brainstorming-Sitzung, sind er und Doris Salzmann noch voller Ideen. «Wir orientieren uns jeweils auch am vorhergehenden Programm: was lief gut, was ist zurzeit hoch im Kurs», erklärt Doris Salzmann. So sind beispielsweise Brotbacken und Hatha Yoga schon seit Jahren Renner. Auch wenn man von aussen jeweils Feedback erhalte, heisse das noch lange nicht, dass ein Kursangebot auch gebucht werde. So waren beide erstaunt, dass der Kinderkurs mit dem Besuch der Regabasis abgesagt werden musste wegen mangelnden Teilnehmern. Das Credo sei jedoch, dass man rund zehn Teilnehmer haben sollte. «Verdienen wollen wir nicht mit den

«Verdienen wollen wir nicht mit den Kursen, aber Verlust machen auch nicht, es soll sich die Waage halten»

Kursen, aber Verlust machen auch nicht, es soll sich die Waage halten», sagt Sigrist. Dies ist mit ein Grund, dass auch Personen aus anderen Gemeinden zugelassen sind. «Wenn wir einen Kurs füllen können, hilft das allen», sagt Doris Salzmann. Bevorzugt würden Nürensdorfer Personen, da es ein Angebot der Gemeinde sei, daher habe man auch zwei Preise definiert. Der eine geringfügig höher für die Auswärtigen. Effizienz verbessern Bei der Neuformierung des Organisationsteams vor rund einem Jahr hat man versucht, Effizienz einzubringen und klarere Strukturen zu schaffen – Aufwand und Ertrag sollten in etwa ausgeglichen sein. «Zu Beginn des Jahres ist der Aufwand am grössten mit der Suche nach Themen und dem groben Organisieren der Details», sagt Doris Salzmann, die seit 2018 dabei ist und am meisten Erfahrung hat im Viererteam. Neue Kurse müssen mit Kursleitern besetzt werden, was einige Telefonate nach sich zieht. Zudem sind die Räumlichkeiten zu mieten, mit den verantwortlichen Personen Rücksprache zu halten und der Kurs abzurechnen – viel Arbeit für die vier Freiwilligen.

Aktive Kurse für Kinder Vermehrt sind auch Kinderkurse im Angebot: Kurse, die auf Kinder zugeschnitten sind und nur von ihnen besucht werden dürfen. Diese finden primär in den Ferienzeiten statt. «Es soll die Eltern auch mal entlasten, aber nicht als Kinderkrippe missbraucht werden, daher sind die Kurse für das Schulalter ausgeschrieben», erklärt Sigrist. So lief beispielsweise das Kerzenziehen für Kinder sehr gut, auch der Besuch des Feuerwehrdepots scheint ein Renner zu werden, allerdings auch nur der Termin am Mittwochnachmittag, der Samstag hat noch freie Plätze. «Es gibt in der Tat wenig Hinweise, welches Thema zu welchem Zeitpunkt das richtige ist. Da müssen wir uns auf Erfahrungen verlassen und halt einfach auch mal etwas ausprobieren», sagt Doris 6DO]PDQQ Ŷ

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Alte Erinnerungen und neue Begegnungen Ortsmuseum Nürensdorf auf Erfolgskurs von Nadine Plüss Der Betrieb im Ortsmuseum Nürensdorf ist so richtig in Gang gekommen seit dem zweijährigen Bestehen des Vereins.

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m Dezember 2021 tat sich für das Ortsmuseum Nürensdorf durch eine Vereinsgründung eine neue Ära auf. Dem Staub sollte der Garaus gemacht und dem Anwesen wieder Leben eingehaucht werden. Heute hat Vizepräsident Willi Kobel, der damals nach Helfern gesucht hat, ein wertvolles Team um sich. Unter den sechs Vorstandsmitgliedern befinden sich die Vereinspräsidentin Yvonne Guggenbühler und Myrta Märki. Sie alle sind von Stolz und Zuversicht geprägt. «Es läuft sehr gut», so Guggenbühler. Die Pflege des Anwesens erfordere Zeit – und Freiwilligenarbeit. Trotz grosszügiger Unterstützung der Gemeinde bei aufwändigeren Projekten wie Wasserleitungen oder elektrischen Installationen gibt es viel zu tun.

Neue Bekanntschaften Der Verein zählt heute 120 Mitglieder, davon 15 bis 20 aktive Helfende. Und es braucht noch mehr: «Neben der Instandhaltung und der Gartenpflege müssen wir vor allem entsorgen. Wir nehmen gerne antike Gegenstände an, doch alles doppelt und dreifach können wir nicht gebrauchen», erklärt Willi Kobel. Am ersten Sonntag von April bis November, wenn das Museum für alle geöffnet hat, muss zudem Personal vor Ort sein, das Führungen leitet und im Kaffeestübli serviert. Myrta Märki sagt: «Trotz der provisorischen Einrichtung ist es zum Ort der Begegnung geworden. Wir haben bereits Stammgäste.» Darauf fügt Kobel gleich an: «Beispielsweise Leute, denen es an Bekanntschaften in Nürensdorf gemangelt hat und die sie bei uns nun gefunden haben.» Interessierte Jungmannschaft Unter der Woche werden Schulklassen herumgeführt. Der Leistungsvertrag mit der Gemeinde besagt, dass

jeder Schüler das Dorfmuseum einmal besucht haben sollte. Die Jungen zeigten gemäss Guggenbühler grosses Interesse, während die Älteren sich manchmal auf den alten Klassenfotos wiedererkennen würden. «Ein absoluter Renner», so die Vereinspräsidentin. Neu wolle man jeden Sonntag mit einem Thema bestücken und den landwirtschaftlichen Teil des Muse-

ums öffnen. Ebenfalls freuen sich die Mitglieder auf die üblichen Anlässe wie die Chilbi oder das Erntedankfest, wo unter anderem lokales Obst und Süssmost oder Käse gekauft werden kann. Aber auch Premieren wie die Vorführung des Gemeindefilms am 5. Mai werden wieder Leute anORFNHQ Ŷ

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Myrta Märki (v.l.), Yvonne Guggenbühler und Willi Kobel sind dankbar für die Arbeit des gesamten Vorstands und alle helfenden Hände. (np)

Wiedergeboren im neuen Kostüm Fasnacht steht unter Motto «Vier Elemente» von Susanne Gutknecht Am 27. Januar fliegen wieder Konfetti durch die Luft und die fetzigen Klänge der Guggenmusik Kookaburra begleiten den Umzug durch Nürensdorfs Strassen. Die letztjährigen Neuerungen scheinen zu greifen.

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as Geheimnis der neuen Kostüme bleibt unter Verschluss: erst mit der Saisoneröffnung vom 20. Januar in Dallenwil, wenn die Guggenmusik Kookaburra losschmettert, zeigen sich die Mitglieder im neuen Kostüm

«Reborn» – wiedergeboren wie ein Phönix aus der Asche, erklärt Nadine Schenk vom OK der Fasnacht Nürensdorf. Das Motto der diesjährigen Nürensdorfer Fasnacht ist «4 Elemente», ein Motto, das Spielraum lasse für Kostümideen, ob im Kindergarten oder für Erwachsene. Die letztjährigen Veränderungen wie die verkürzte Umzugsroute und der Aussenbereich im Ebnet mit Bühne und Raclette-Stube kamen anscheinend gut an und wurden von den Fasnachtsbesuchern rege besucht. Daher hält das OK nun daran fest. Die Anzahl der Umzugsgänger ist in etwa gleichgeblieben, wie Nadine Schenk ausführt. «Was uns besonders

freut ist, dass wir einen Kindergarten mehr zum Mitlaufen begeistern konnten. Auch mit vier auswärtigen Guggenmusiken, die am Nachmittag

und am Abend bei uns sind, sind wir sehr zufrieden.» Da steht einer gelungenen Nürensdorfer Fasnacht nichts PHKU LP :HJH Ŷ

Die Gugge Kookaburra zeigt sich bald in neuen Kostümen. (Archiv)


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1947 war Bassersdorf noch ein Dorf mit vielen Weilern und Einzelgehöften. (ETHBibliothek, Werner Friedli)

Als Bassersdorf sich Besserstorf nennen wollte GIS-Browser des Kantons Zürich verrät Kurioses zu Orts- und Flurnamen von Birgit Günter Flur- und Siedlungsnamen lassen oft tief in die Geschichte blicken. Dank den digital verfügbaren Karten kann man auch in den dorfblitz-Gemeinden auf Spurensuche gehen.

H

akab, Juchen oder Strubikon: Im dorfblitz-Gebiet tummeln sich allerhand kuriose Orts- und Flurnamen. Wer wissen will, wo diese Namen herkommen und was sie bedeuten, findet zumindest teilweise Antworten auf dem kostenlosen GIS-Browser des Kantons Zürich. Dazu im Internet maps.zh.ch eingeben und in der linken Spalte hinunterscrollen bis zu den Siedlungsnamen. Bassersdorf – das bessere Dorf Dabei gibt es neben viel Interessantem auch Amüsantes zu entdecken. Beispiel Bassersdorf: Viele Einheimische wissen möglicherweise, dass Bassersdorf ursprünglich Dorf oder Siedlung des Bazzil hiess. Daraus entwickelte sich mit der Zeit über Formen wie Bazzilstorf und Basselstorf das heutige Bassersdorf. Im 18. Jahrhundert kursierte jedoch auch

die Form Besserstorf – also das «bessere Dorf». Die Namensforscher vermuten, dass diese Namensänderung volksetymologische Gründe hat. In der Volksetymologie werden Wörter, deren Bedeutung nicht mehr verstanden wird, von den Menschen nach Gutdünken umgedeutet. Ein Beispiel für eine solche Umdeutung ist das «Guter Rutsch», welches nichts mit Rutschen zu tun hat, sondern vermutlich vom hebräischen «Rosch ha-Schana» kommt, was «Anfang des Jahres» bedeutet. «Rosch» wurde dabei zu «Rutsch» umgedeutet. Im Fall von Bassersdorf hat sich das «bessere» Dorf aber nicht durchsetzen können. Ortsnamen oft Männernamen Wie Bassersdorf geht Nürensdorf auf einen Personennamen zurück, allerdings ist hier nicht ganz klar, wie der damalige Herr hiess. Nuoli, Nüeli oder Niwil stehen unter anderem zur Debatte. Im Laufe der Zeit wurde daraus Nürensdorf. Auch am Anfang von Brütten steht ein Name, aber vermutlich ein lateinischer und damit ein vordeutscher Siedlungsname. Die Forscher nehmen an, dass der Ortsname auf «villa Britta» zurückgeht, also Landgut des Brittus’,

was auch zu den Funden einer spätrömischen Villa im Gebiet passt. Auch Baltenswil war ursprünglich das «Gehöft des Baldin». Und Strubikon heisst nicht so, weil es da besonders strub zu und her geht, sondern weil vor vielen Jahrhunderten ein Mann namens Strubo da siedelte. Ebenso bergen die Namen Oberwil und Breite keine grossen Überraschungen: Oberwil bezeichnete schlicht das höher als Birchwil gelegene Gehöft, und Breite bedeutete eine Siedlung auf einer breiten Ebene. Keine Birken in Birchwil Bei Birchwil zeigt sich aber wieder, wie die ursprüngliche Namensherkunft vergessen ging und die Leute selbst etwas fabulierten – denn die Birchwiler zierten sich im Wappen mit einer Birke, obwohl Birchwil nichts mit Birken zu tun hat. Vielmehr bezeichnete der Name das «Gehöft des Piricho». Birch hingegen, eine alte Hofsiedlung nordwestlich von Brütten, soll tatsächlich auf ein Waldgebiet mit Birken verweisen. Tiere als Namensgeber Schwieriger zu erraten ist die Wortherkunft des Weilers Hakab bei Nü-

rensdorf. Der Name erschien erstmals im 13. Jahrhundert als «Habechekke» und bezeichnete vermutlich eine «Habichts-Ecke», also einen Ort, an dem sich viele Habichte aufhielten. Das Gebiet Juchen zwischen Bassersdorf und Birchwil lässt sich auf eine Art Flächenmass zurückführen; es bezifferte eine Fläche so gross, wie sie ein Joch Rinder an einem Tag umackern kann. Der GIS-Browser listet noch weitere Flurnamen auf, und es lohnt sich allemal ein Blick darauf. Das Herumstöbern auf der Seite fühlt sich an wie eine Reise in entfernte Zeiten, als die Männer noch Piricho und Strubo hiessen, als die Felder mit Tieren beackert wurden und als auf den Feldern Habichte in Scharen nach MäuVHQ MDJWHQ Ŷ

MEHR INFO!


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REGION

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Geologische Untersuchungen für Brüttenertunnel Horizontale Bohrungen sollen Bild der Gesteinsschichten geben von Reto Hoffmann Beim Untereigenweg im Gebiet Geissloo in Bassersdorf sind bis Ende Februar geologische Sondierbohrungen im Gang. Die SBB unternehmen dort weitere Abklärungen zur Beschaffenheit des Untergrundes für den Bau des Brüttenertunnels.

B

ereits 2018 und 2022 wurden im Bereich des Bahnhofs, des späteren Tunneleingangs und des einstigen Streckenverlaufes so genannte vertikale Sondierbohrungen durchgeführt. Dies, um punktuell ein genaueres Bild von den Erd- und Gesteinsschichten im einstigen Streckenverlauf zu erhalten.

Basierend auf diesen Erkenntnissen will man nun noch genauer wissen, in welchen Bereichen beim späteren Tunneleingang mit besonderem Untergrund gerechnet werden muss und dementsprechende Massnahmen beim Tunnelbau nötig werden. Zudem hat dies konkret Auswirkungen auf die Grösse der Rodungen des Waldbestandes, auf die Schutzvorkehrungen für das dortige Grundwasser der Wasserversorgung Lattenbuck und am Ende auf die Baukosten, erklärt Luca Borio, Projektleiter Tunnelbau der SBB im Grossprojekt MehrSpur Zürich–Winterthur. Seit Anfang Jahr ist man nun daran, witterungsbedingt unter einem grossen Festzelt, mit Spezialmaschinen zwei parallel verlaufende horizontale

Spezialmaschinen für horizontale Sondierbohrungen und für die Bohrspülung kommen zum Einsatz.

Bohrungen im vertikalen Abstand von 15 Metern auf einer Länge von 670 Metern vom künftigen Tunnelportal Bassersdorf bis zur Abzweigung Mühlberg durchzuführen. Dabei wird ein Bohrkopf, an dem sechs Meter lange Stangen befestigt sind, in die Gesteinsschichten hineingetrieben. So entsteht eine Röhre von 25 Zentimeter Durchmesser, welche mit einer Kunststoffröhre ausgekleidet wird. Durch die obere Röhre wird in einem weiteren Schritt ein Messgerät durchgeführt, das Schallwellen aussendet, die in der zweiten Röhre von den dort installierten Geophonen aufgefangen werden, erklärt Simon Roth, Projektgeologe der Firma Jäckli Geologie, welche diese geologischen Abklärungen durchführt.

Detailliertes Bild Die Auswertung erlaubt dann, im fünfzehn Meter breiten Bereich zwischen den beiden horizontalen Röhren ein detailliertes Bild der geologischen Schichten in diesem Gebiet zu erhalten. Es zeigt, wo Sand und Kies vorhanden sind und wo der Fels beginnt. «Mit diesen Erkenntnissen können geologische Unsicherheiten minimiert und die Planungssicherheit für die spätere Ausschreibung der Projektarbeiten erhöht werden», sagt Geologe Roth dazu. Die Arbeiten werden noch bis Ende Februar dauern, dann wird die Installation abgebaut und der heutige ZuVWDQG ZLHGHUKHUJHVWHOOW Ŷ

Solche Bohrköpfe werden an der Spitze der Rohre befestigt und im Untergrund vorgetrieben. (Fotos Reto Hoffmann)

NEUES GEBURTSHAUS Das Spital Bülach eröffnet am 4. März ein Geburtshaus auf dem Spital-Campus. Es bietet Frauen die Möglichkeit, ihr Kind unter der Leitung einer Hebamme ausserhalb des Klinikbetriebs zu gebären. Die hebammengeleitete Geburt sei beliebt, bei medizinischer Notwendigkeit stehe jedoch durch die Lage am Rande des Spitalcampus die gesamte Infrastruktur der spitalinternen Geburtshilfe inklusive Neonatologie unmittelbar zur Verfügung. Das Geburtshaus verfüge über zwei wohnlich eingerichtete Geburtenzimmer, einen gemeinsamen Aufenthaltsraum, eine Küche und einen grosszügigen Garten mit Sitzplatz. Die Hebammen im Geburtshaus arbeiten als Beleghebammen und stehen in einem Vertragsverhältnis mit dem Spital Bülach. (sg)


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SPORT

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KURZNEWS UNIHOCKEY UBN (1.Liga) Resultate Herren Egg vs. UBN: 5:1 UBN vs. Uri: 2:5 UBN vs. Flames: 4:5 n.P. Spielplan Herren 27.1.: UBN vs. Rheintal 4.2.: Red Devils vs. UBN Resultate Damen UBN vs. Bremgarten: 7:5 Zug vs. UBN: 3:7 Spielplan Damen 27.1.: UBN vs. Chur 10.2.: UBN vs. Laupen 17.2.: Pumas vs. UBN

Die ZCS Lions sind die spielerische Heimat von Renée Ariana Lendi geworden. (zvg)

Brüttenerin will ins Eishockey-Nationalkader Von klein auf dem Eishockeyspiel verfallen von Frédéric Bettosini

EISHOCKEY EHCB (2. Liga) / EHCB Ladies (SWHL B) Resultate Herren EHCB vs. Bellinzona: 2:1 Küssnacht vs. EHCB: 5:1 EHCB vs. Zug: 1:2 Sursee vs. EHCB: 2:1 Urdorf vs. EHCB: 1:0 Resultate Damen Lyss vs. EHCB: 2:6 EHCB vs. Zunzgen: 5:2 GCK Lions vs. EHCB: 4:5 (ph)

ACHTUNG! SENDEN SIE UNS IHRE SPORTNEWS AN: sport@dorfblitz.ch

Die 19-jährige Renée Ariana Lendi durchlief verschiedene Stationen in ihrer bisher jungen Eishockey-Karriere. Seit vier Spielzeiten kurvt sie als «Grosse» bei den Zürcher ZSC Lions mit.

Z

um Eishockey kam die Brüttenerin Renée Lendi eher zufällig: Etwa sieben Jahre alt war sie bei den anfänglichen Versuchen zusammen mit einer Freundin. Mit wenig Erfolg, fühlte sie sich eher zum Eiskunstlauf hingezogen. Doch nach einer kurzen Pause entschloss sie sich aufgrund der Freundschaftsbande, es noch einmal zu versuchen. Und da war es um sie geschehen: das Eishockeyfieber hatte sie gepackt. Lendi durchlief mehrere Stationen, bevor sie vor ein paar Jahren, zuerst über deren Farmteam, den GCK Lions, zu den ZSC Lions wechselte. Ein erster Riesenschritt in ihrer sportlichen Laufbahn war der Wechsel von Illnau-Effretikon nach Winterthur, verbunden mit dem Besuch der Sekundarschule in einer Sportschule. Ab diesem Zeitpunkt war Hockey mehr als ein Hobby, erzählt Lendi: «Das Trainingspensum war viel hö-

her.» Gespielt wurde immer noch mit den Jungs. Dies war normal, gab es doch zu wenige Mädchen. Dazu Lendi: «Dass ich lange Zeit in meiner Laufbahn zum Teil nur an Vormittagen mit den Jungs gespielt habe, hat mich weitergebracht.» Frauen und Eishockey Ob der Gewinn der Bronzemedaille der Schweizer Frauen bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi für mehr weiblichen Nachwuchs sorgte, kann sie nicht beurteilen. Aber es gab immer wieder Bemühungen, das weibliche Eishockey zu fördern: «Komm, lass uns ein Girl-Event organisieren!» hiess es in ihrem Umkreis, berichtet sie. Sie erinnert sich an ihre Anfangszeiten: «Beim EHC Illnau-Effretikon waren wir einmal acht Mädchen!» Mit 13 Jahren ins Natikader Seit sie dreizehn Jahre alt war, war sie Mitglied in den Nationalkadern. Als U16-Spielerin durfte sie an den Olympischen Jugendspielen 2020 in Lausanne teilnehmen – der erste Höhepunkt ihrer Karriere. Zwei Jahre später folgte der nächste: bei allen fünf Spielen der U18 Frauen-Weltmeisterschaften im amerikanischen Madison durfte sie mitwirken. Der

einzige Rückschlag – von Verletzungen ist sie bis heute verschont geblieben – waren pandemiebedingte Absagen von Spielen. Nach erfolgreich abgeschlossener Sekundarschule absolviert Renée Lendi nun eine kaufmännische Lehre bei der Berufsfachschule «united school of sports». Diese Lehre mit zweijährigem Berufspraktikum, das sie zurzeit beim Sportbekleidungsunternehmen «On» absolviert, dauert vier statt drei Jahre. Dank dieser Sportlehre bleibt viel Zeit, um intensiv zu trainieren und an ihrer Sportkarriere zu arbeiten. Berufliche und sportliche Ziele Die Wochen von Lendi sind durchgetaktet: Lehre, Arbeit und Trainings. Auch Erholung gehört dazu, dies ist am ehesten am Freitag gegeben, weil dieser trainingsfrei sei, erzählt Lendi. Auch nach der Lehre möchte sie nach wie vor Hockey spielen und sich weiterentwickeln: Die Nati-A ist ihr Ziel und sie hofft, es eines Tages zu schaffen. Was beruflich folgt, ist noch ungewiss. «Ich würde gerne studieren», ergänzt die Stürmerin. Die junge Frau steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden, so gewichtet sie Beruf und Eishockey beide als sehr wichtig für ihr Leben und man spürt ihre LeidenVFKDIW LQ LKUHP 7XQ Ŷ


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SPORT

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Erleichtert nach dem Finalspiel: Simon Knak mit seinen Eltern und der Trophäe. (zvg)

Birchwiler Eishockeytalent gewinnt beim Spengler Cup Simon Knak über den grossen Erfolg mit dem HC Davos von Fabian Rahm Das Jahr hätte für Simon Knak aus Birchwil kaum besser enden können. Zusammen mit seinen Teamkollegen durfte er die Trophäe der hundertsten Ausgabe des Spengler Cups in Davos in die Höhe stemmen.

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ereits wenige Minuten nach Anpfiff ins letzte Drittel am «Spengler Cup» Finale bebte das Eisstadion Davos – jeder wusste: Heute wird hier eine ordentliche Party gefeiert. Jesper Olofsson erzielte für den HC Davos das vorentscheidende Tor zum 5:2 im Finale gegen den tschechischen Gegner «Dynamo Pardubice». Die Tschechen konnten zwar um ein Tor verkürzen, doch die bereits seit Minuten jubelnden Fans durften sich schlussendlich in die Arme fallen. Damit konnte sich der HC Davos in der hundertsten Ausgabe des prestigeträchtigen Traditionsturniers «Spengler Cup» den Titel vor heimischer Kulisse sichern.

Mittendrin war Simon Knak aus Birchwil, welcher den ersten Titel seit seiner Juniorenzeit feiern durfte: «Es war eines der tollsten Turniere, welches ich je spielen durfte», blickt der 21-jährige Birchwiler zurück. Bei drei der vier absolvierten Turnierspiele des HC Davos setzte das Trainergespann auf einen Einsatz des jungen Eishockeytalentes. Beim Finale musste Knak allerdings auf der Spielerbank Platz nehmen. «Natürlich war ich enttäuscht darüber, nicht im Finale auflaufen zu dürfen. Doch ich bin sehr glücklich, dass ich bei allen vorherigen Spielen eingesetzt wurde und auch ein Tor geschossen habe. Als jüngster Spieler in einem erweiterten Kader kann ich mit meiner Einsatzzeit sehr zufrieden sein», erzählt der Stürmer. Spezielles Turnier Wenn Simon Knak vom einem «der tollsten Turniere» spricht, meint er damit: «Ich habe gespürt, dass ganz Davos mit uns mitgefiebert hat. Viele hatten Ferien und damit waren viele Fans im Dorf und überall ging es um

den ‹Spengler Cup›. Es herrschte eine einmalige Stimmung, diese strahlte weit über das Stadion hinaus. Der Gewinn der Trophäe sorgte schlussendlich für ein Beben durch ganz Davos», schwärmt Simon Knak. Doch wie spürt man eine solche Stimmung auf dem Eis? «Während dem Spiel auf dem Eis merkt man wenig davon, durch die Konzentration sieht und hört man nur das Spielgeschehen. Auf der Bank bekomme ich die laute Stimmung natürlich mit – es gibt mir einen kaum beschreibbaren Schub.» Vielbeschäftigt Simon Knak ist seit August 2021 für den HCD engagiert und besitzt dort einen Vertrag bis Mitte 2026. «Ich bin sehr glücklich hier oben in den Bergen. Natürlich dreht sich mein Leben hier fast ausschliesslich um das Eishockey, doch mir gefällt es hier sehr gut», erzählt Knak. Sofern es die Zeit zulässt, kehrt der Stürmer für einige Tage nach Birchwil zurück, um dort seine Familie und Freunde zu sehen. Neben den vielen Trainingseinheiten und Meisterschaftsspielen absolviert

der Stürmer seit vergangenem Herbst ein Fernstudium im Bereich Betriebswirtschaft. «Es ist mir wichtig, noch etwas neben dem Eishockey zu tun. Ein Teamkollege hat sich für den gleichen Studiengang angemeldet, so können wir zusammen lernen», erzählt Knak. Grosser Traum «Birchwiler mit einem Bein in der NHL» und «wenn der Lebenstraum zum Greifen nah ist», titelte der dorfblitz in vergangenen Artikeln über Simon Knak. Im Sommer 2021 wurde Knak vom NHL Team «Nashville Predators» gedraftet, dies bedeutet noch keinen Vertrag in der NHL, ist jedoch ein vielversprechendes Zeichen. «Ich glaube weiterhin an meinen Traum, es braucht dazu noch konstantere Leistungen von mir. Kurzfristig möchte ich jedoch vor allem für den HCD Vollgas geben und mit diesem Team Schweizermeister ZHUGHQª VR GHU ZLUEOLJH 6W UPHU Ŷ


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VERANSTALTUNGEN

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GEMEINDE BASSERSDORF

www.bassersdorf.ch

Einmalige Anlässe Tag Mi

Datum 31.01.

Zeit 14.30 u. 15.30

Veranstalter S. Disch, S. Klein

Anlass Chasperlitheater

Ort/Kontakt Bungertstube

Mi

16.00–19.30

Samariterverein Ba/Nü

Blutspenden

Fakoba

Fasnacht 2024 – Programm auf Rückseite d. Zeitung

Fr

31.01. 08.02.– 13.02. 09.02.

20.00

Kubiko

Sa

10.02.

09.30–11.00

Gemeinde

Classic meets World Music Entdecke die Faszination des mehrsprachigen Aufwachsens – für Familien mit Kindern von 1-5 J.

Turnhalle Mösli Im ganzen Dorf, TH Mösli, Fakoba-u. Vereinszelte Ref. Kirche

Do-Di

Schulhaus Türmli

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag Nach Bedarf Jeden Di und nach Bedarf Jeden Do

Zeit

14.00–16.15

Veranstalter Gemeindepräsident Präsidentin ref. Kirchgemeinde Breite kjz-Kloten

Anlass Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Ort/Kontakt Gemeindehaus C

Sprechstunde (tel. Anmeldung 079 129 49 94)

Ort nach Absprache

Mütter-/Väterberatung Türmli, Klotenerstr. 1 Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren Pflegezentrum Bächli, Jeden letzten Fr 12.15–14.30 Pflegezentrum Bächli Anm. Tel 044 838 51 21 oder gastronomie@kzu.swiss Cafeteria Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, Infos E. Moser, 044 836 Regelmässig Altersforum jeden 1. Fr Vorträge 72 95 www.afobasi.ch Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen www.frauenverein-bassRegelmässig Gemeinn. Frauenverein (4. Di), Zmorge (1. Mi), Stricktreff (2./4. Do) ersdorf.ch Fachstelle Alter, Verschiedene wiederkehrende Angebote gemäss Regelmässig Schulhaus Türmli Jugend, Integration Aushang (Schaukasten) und Gemeindehomepage Weitere Details und den tagesaktuellen Stand zu Vereinseinträgen/Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

GEMEINDE BRÜTTEN

www.bruetten.ch oder Telefon 052 355 03 55

Einmalige Anlässe Tag Mi Mi Mi Sa

Datum 31.01. 31.01. 31.01. 03.02.

Zeit 13.30–17.00 14.00–14.45 20.00–22.00 13.30–16.00

Veranstalter Bibliothek Bibliothek pgv Bibliothek

Anlass Manga Zeichnungsworkshop (Jugendl. ab Mittelstufe) De Chasperli chunnt (ab Kiga) pgv Generalversammlung Kurs mit Liliane Meier «Wickel und Kompressen»

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag Zeit Veranstalter Anlass Mo/Di/Do 15.00–19.00 Bibliothek Ausleihe Bibliothek Sa 10.00–12.00 Abenteuerspielgruppe Spielgruppe für abenteuerlustige Kinder ab 3 Jahren, Jeden Mo 08.45–11.15 Zwärgewirbel an versch. Erlebnisplätzen Fachstelle für Fachstelle für Altersfragen – Marianne Zwinger oder Jeden Mo 14.00–16.00 Altersfragen Tel. 044 838 85 73 Jeden Mo–Fr Turnverein Trainings diverser Riegen–Details siehe Homepage Jeden 1. Mo 14.30–16.30 Frauenver./Altersforum Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach Jeden Di 09.30–11.00 Verein Chäferliturnen Chäferliturnen für Kinder bis 4 Jahre Jeden Di 12.00–13.30 Altersforum Mittagstisch für alle Pilates (Di 18.30/19.45, Mi 08.30 und 17.45) Jeden Di/Mi Ursula Müller www.pilatesbruetten.com Zumba-Kids: Di 18-19, Zumba Kids Jr: Do 17-18, Jeden Di/Do Mirta Honegger Zumba Erwachsene Di 19-20, Do 8.30-9.30 Jeden Mi 10.00–11.00 Altersforum Tanzen für Körper, Geist und Seele (052 345 25 85) Jeden Do 14.00–17.00 Altersforum Kafi im Zentrumstreff im Erdgeschoss Jeden Do 18.30–19.30 Katharina Egli Gym-Move (Bodyforming, Pilates) 079 509 63 56 Jeden 2. + 4. Do 09.30–11.00 MuKi-Treff MuKi-Treff für Mütter/Väter mit Kindern bis 4 Jahre Jeden Fr 08.45–10.00 Bettina Caflisch Yoga (Anm. 076 387 07 00) Mütter-/Väterberatung mit Terminvereinbarung Jeden 2. Fr 14.00–16.00 kjz Winterthur Tel. 052 266 90 00 Jeden Sa 14.00–17.00 Pfadi Waldmann Pfadi-Treffen «Nepomuk»

Ort/Kontakt Bibliothek Bibliothek Gemeindesaal Bibliothek mit Anmeldung

Ort/Kontakt Bibliothek/bibliothek@ bruetten.ch Info/Anm. zwaergehuesli8311@gmail.com Gemeinschaftsraum Allmend www.tvbruetten.ch AziG, Abf. Brü 14.00 Turnhalle Chapf Gemeindesaal Dachraum Gemeindesaal Gemeindesaal (Di), Dachraum Gemeindeh. (Do) Dachraum Gemeindesaal Gem.raum Allmend Mehrzweckhalle Chapf Dachraum Gemeindesaal Dachraum Gemeindesaal Gemeinschaftsraum Allmend, Brühlstrasse 4 www. pfadiwaldmann.ch


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VERANSTALTUNGEN

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GEMEINDE NÜRENSDORF

www.nuerensdorf.ch oder Telefon 044 838 40 50

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Fr

26.01.

19.30

Bibliothek

Sa

27.01.

Sa Mo Di

04.02. 07.02. 13.02.

14.05 20.00 14.00–17.00 10.00 16.00

Gugge Kookaburra Bibliothek Bibliothek Bibliothek

Anlass «Wine & Crime» mit Michael Schraner und Archetti Vini d’Italia Fasnachtsumzug + Kindermaskenball, Maskenball mit Guggenpower, Motto: 4 Elemente Spielnachmittag mit Sonntagsausleihe Gschichtezug – für Kinder ab 2J. in Begleitung Spannende Kurzgeschichten für Erwachsene

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag Zeit Veranstalter Anlass Nach Bedarf Gemeindepräsident Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 38 38) Sprechstunde Schulpräsident Nach Bedarf Schulpflege (Tel. Anmeldung 044 836 80 83) Jeden Mo–Fr Sportclub Nürensdorf Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage Jeden Mo, Di, Mi, Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9.00 Uhr, 12.00–13.00 Mittagstisch Luftballon Do, Fr Tel 076 816 68 40) ausser Schulferien Turnen für ältere Damen und Herren, Jeden Mo 16.45–17.45 Pro Senectute Info Nelly Eigenmann 044 836 69 22 Jeden 1. Mo 13.30 Nüeri-Netz Lismitreff Jeden Di und nach Präsidentin ref. Sprechstunde (tel. Anmeldung 079 129 49 94) Bedarf Kirchgemeinde Breite Spielgruppe Oberwil-Birchwil Jeden Di, Mi, Do, Fr Spielgruppe Info: www.spielgruppe-oberwil-birchwil.com Jeden Di, Mi, Do Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten Ludothek Jeden 1. Sa siehe www.ludopingpong.ch Jeden Di

20.00–22.00

Volley Nüeri

Training Herren 1

Jeden 1. Di Jeden 2. Di

18.30 11.30

Nüeri-Chuchi Ref. Kirchgem. Breite

Männerkochclub «Nüeri-Chuchi» Senioren Kochtreff, Anm. 044 836 68 00 Ajuga-Bus, Mi 14-17 Sunnerain, Do 13.00-13.30 Ebnet, Do 14.15-16.45 Hatzenbühl

Jeden Mi/Do Jeden Mi Jeden Mi Jeden Mi Jeden Mi/Do/Fr

Ajuga 13.30–17.00 16.00–19.00 14.00 19.00

Jugendarbeit

Kidstreff (Mittelstufe) Oberstufentreff

Nüeri-Netz Töffair Nü Gymnastikverein

Jassnachmittag Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder Pilates-Training (Mi 19.30, Do 9.00, Fr 20.00) Mütter-/Väterberatung nur mit Voranmeldung 043 259 98 30 oder www.zh.ch/kjz-kloten Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22) Bodyforming/Pilates «Wunstig» Mittel- u. Oberstufentreff – Projektabend Gourmetplausch – Kochanlass, Termine s. Flyer Mädchen-Riege Proben/Leitung: Tabea Herzog, Auskunft: W. Tschannen 044 836 76 30

Ort/Kontakt Bibliothek, Anmeldung erwünscht Start Kanzleistrasse MZH Ebnet Bibliothek Bibliothek Foyer Zentrum Bären

Ort/Kontakt Gemeindehaus Gemeindehaus sportclub-nuerensdorf.ch Hort Ob, (altes Schulhaus) Hort Nü, (Weiherstr. 1) Turnhalle Ebnet Bibliothek Ort nach Absprache Altes Schulhaus Ob Im Schloss, Neuhofstr. 1 TH Hatzenbühl, www.volleynueri.ch Hatzenbühl Schulküche Zentrumsbau, 3. Stock Bei den Schulhäusern in Nürensdorf Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 www.jugi51.ch Restaurant Bären Clubhaus Hinterdorfstr. 27 Turnhalle Hatzenbühl Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden 1.+3. Do

09.30–11.30

kjz-Kloten

Jeden Do

09.15–10.15

Frauenverein Ob/Bi

Jeden Do Jeden 1. Do Jeden 2. Do Jeden Do

09.00–10.00 17.00–20.00 17.00–20.00 17.30–19.00

Gymnastikverein Jugendarbeit Jugendarbeit Turnverein

Jeden Do

20.00–22.00

Männerchor

Jeden Fr

15.30–18.00 18.00–23.00

Jugendarbeit

Kidstreff Jugendtreff (Oberstufe)

Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51

Jeden letzten Fr

14.00

Nüeri-Netz, Impuls Ökumene

Spielen macht Spass

Restaurant Bären

Jeden 1. Sa

15.00–17.00 17.00–19.00

Ajuga

Nüri-Action, Sportprojekt (Okt. – Mai) Mittelstufe 15-17, Oberstufe 17-19

div. Turnhallen in Nürensdorf, gem. Info

Altes Schulhaus Ob Unt. Turnhalle Sunnerain Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 Turnhalle Hatzenbühl Singsaal Ebnet mc-nueri.ch

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BASSERSDORF, BRÜTTEN, NÜRENSDORF

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