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Teatime
Tee: Kulturgut, Ritual und Kostbarkeit. Und genussvolles Lebensgefühl zwischen Tradition und Innovation. ÇÞÈÖ ÇÞÈ ÈÖ ÈÖ ¼êèÜÖ×Ú ! " ¼ ¼ê êèÜ èÜÖ ÜÖ Ü Ö×Ú ×Ú × Ú ! Ú ! " "
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Musical Premiere 23.10.2026
Musikalische Leitung: Thomas Wise Inszenierung: Barrie Kosky, Otto Pichler
West Side Story THEATER BASEL
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Fasst euch ein Herz!
Vielleicht, entgegne ich ihr dann, hätte ich mit meiner Oberlehrerhaftigkeit schon den einen oder anderen Unfall verhindert. Oder sogar Leben gerettet. Was wohl eher der Fall wäre, fasste ich mir selbst ein Herz und spräche die Parkplatzraser meinerseits an.
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or ein paar Jahren, Migros Schönthal, Tiefgarage. Wahrscheinlich hatte ich es eilig, denn ich war ziemlich zügig unterwegs. So zügig, dass sich ein älterer Herr ein Herz fasste, auf mich zukam und mich darauf hinwies, dass auf Parkplätzen, zumal geschlossenen und schlecht beleuchteten wie jenem hier, Schritttempo gelte. Nicht belehrend, sondern mahnend-freundlich. Seither halte ich mich strikt ans Schritttempo auf Parkplätzen. Ich denke jedes Mal an den Mann, wenn ich selbst über einen Parkplatz schlendere und Autos an mir vorüberblochen, als könnte nicht jederzeit ein Kind hinter einem Auto hervorspringen. Manchmal beschleunige ich dann oder bremse ab, sodass die Blocher ihr Tempo in jedem Fall drosseln müssen.
Dass nicht nur auf dem Parkplatz, sondern auch auf dem Highway die Hölle los ist, ist das Gesprächsthema mit Verkehrspolizeichef Christian Egeler. Sein Appell an die Entspanntheit schliesst den Kreis zu unserem Schwerpunkt. Der widmet sich nämlich dem Tee: Genuss, Kultur, Zeremonie – und Ritual des Innehaltens und der Achtsamkeit.
Oberlehrer ohne Bildungsauftrag.
Was mich persönlich betrifft, trinke ich Tee fast nur, wenn ich krank bin. Oder mich die Männergrippe anfällt. Was übrigens nicht nur gemäss besagter Frau zweierlei ist. Bleiben Sie also gelassen. Und fassen Sie sich gelegentlich ein Herz; vielleicht rettet es nämlich hie und da ein Leben.
Herzlich
Die Frau unterstellt mir dann, ich benähme mich mal wieder wie der Oberlehrer.
Lucas Huber, Chefredaktor lucas.huber@lima-magazin.ch
Annette Ballier
Ursula Jeremias
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Unser Marroni-B Bro ot.
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Foto: stock.adobe.com
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Eifach busfahre. Teatime Von Zeremonien, blubbernden Trends und einer Sommelière in Ausbildung
Foto: Linda Schier
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Wenn Sie Ihre Teatime in einem Restaurant im AAGLLiniennetz verbringen möchten, fahren Sie mit unseren Bussen bequem hin und wieder zurück.
18 Teatime 21 Xiaoxia Duan hat sich ein Teehaus in den Garten gebaut
26 Nicht nur die Jungen fahren auf Bubble Tea ab
29 Ein Tag ohne Tee wäre
50 Ran an die Löffel Suppe auf Knopfdruck
für dieses Liestaler Paar undenkbar
34 Shortlist
Solaris Elektrobus
44 Interview
Was wir ausserdem noch zu sagen hätten
37 KulturPur
Sogar Christian Egeler reckt gelegentlich die Faust
50 Food Corner
Kulturagenda in neuem Kleid
Marroni oder Rüebli? Hauptsache Suppe!
Foto: Linda Schier
53 Beigemüse 54 Genau meins
Mercedes Elektrobus
Gregor Sutter ist verrückt nach Klemmbausteinen
60 ¼çÜêâÚãéÚ 62 Rätseln & Knobeln 65 Vorschau, Lösungen, Impressum
44 Entspannung bitte
66 Kolumne
Der Chef der Verkehrspolizei mahnt zur Gelassenheit
MAN Diesel-Hybridbus
Titelseite: Auf ein Tässchen Tee mit unserem «Covergirl» Irene Zeller, 91 Jahre alt, aus Liestal. Titel- und Editorialbild: Linda Schier, KI-unterstützt bearbeitet durch Denise Vanne. Das nächste LiMa erscheint am 8. Dezember 2026
Mercedes Dieselbus ÇÞÈÖ ¼êèÜÖ×Ú ! "
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Die Lebhafte beschichtet gereinigt korrodiert
Trinkwasserleitungen sanieren . Rostwasserr? . Dünner Wasserstra ahl? . Wenig Druck? . Rohrbruch?
Bei rostigen Wasserleitungen gibt’s Bessere es als herkömmliche ErsattzVerfahren. Das patentie erte und preisgünstige Prom motec®-Rohrsanierungssysstem mit gesundheitlich unb bedenklicher Beschichtung. Gaanz ohne lärmiges Aufklopfen de er Wände und ohne Wasserunterbruch. Promotec Rohrsanierung ist innovativ, schnell und preisattraktiv: eine saubere, sanfte und nachhaltige Lösung ohne bauliche Massnahmen.
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Über 315 000 sanierte n Rohrleitunge seit 1993
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Eigentlich würde sie ja auch noch âÖáÚã ¼×Úç Ûǿç ÎéÖĚ ÚáÚÞ êãÙ ËÞãèÚá fehlt die Zeit zurzeit nun wirklich. Denn Daniela Tribelhorn, 52, ist vielbeschäftigt. Einerseits wegen ihres Berufes als operative Leitung beim Roten Kreuz Baselland, wo sie für gleich zwei Integrationsprogramme die Verantwortung trägt. Und andererseits, weil sie sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich engagiert, früher bei der Elternbildung Baselland, heute im «Marabu», Gelterkindens legendärem Kulturzentrum, das sie sogar als ihr erweitertes Wohnzimmer beschreibt. Weil sie in Sichtweite lebt; und weil sie jede Menge Konzerte und andere Events organisiert und regelmässig auch hinter der Bar steht. Daniela Tribelhorn ist Mutter dreier erwachsener Kinder, sie liest lieber zwei Bücher je Woche als eins, wandert, stand-up-paddelt und gärtnert, und eine Weiterbildung hat sie auch grad im Sinn. Apropos: weitergebildet hat sie sich immer wieder – von der Kinderkrankenschwester zur Onkologieschwester zur Spielgruppenleiterin zur Kursleiterin. Da ist es nur logisch, dass sie selbst ihr ehrenamtliches Engagement als Weiterbildung versteht. Und als prägend für ihr Leben. ÏÚíé ÇêØÖè Ãê×Úç Áäéä ÇÞãÙÖ ÎØÝÞÚç
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Foto: zVg
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Mehr als Haare
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Herzliche Gratulation
Die Vermittlerinnen
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Die Personalvermittlung AbsolutLiv, kürzlich an der Rathausstrasse in Liestal eingezogen, bringt Menschen und Unternehmen zusammen. Das Team um Vanessa Limani (l.) und Nadja Lehner berät, vermittelt, rekrutiert und bietet daneben weitere Dienstleistungen wie Coaching, Payrolling und Outsourcing an. ÇÞÚèéÖá çÚÙ Ö×èäáêé áÞë ØÝ red
Weltpremiere
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Mangelnde Umtriebigkeit braucht sich Liestals bekannteste Schauspielerin Regula Grauwiller nun wirklich nicht unterstellen zu lassen. Am 1. Oktober feierte «111 – Echoes from Halifax» Kinopremiere (läuft im Kino Sputnik), die ARD zeigt sie gerade in der Thrillerserie «Das Vergessen», und ein Theaterprojekt bringt sie auch noch auf die Bühne. Und das nicht irgendwo, sondern im Stadtsaal Liestal. «Jahre später, gleiche Zeit» feiert an Silvester Premiere, im Herbst soll’s dann auf Schweiztournee gehen. ÇÞÚèéÖá çÚÜêáÖÜçÖêìÞááÚç ØÝ luc
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Samstag, 17. Oktober 2026, 10–16 Uhr Kantonsspital Baselland, Rheinstr. 26, 4410 Liestal Eintritt frei, kostenlose Parkplätze
Zu Fuss durch den Darm – das begehbare Darmmodell der Felix Burda Stiftung.
Tumortag 2026
KREBSMEDIZIN ERLEBEN UND VERSTEHEN Wie lässt sich Krebs früh erkennen, und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es heute? Am Tumortag am Samstag, 17. Oktober 2026, macht das Kantonsspital Baselland in Liestal moderne Krebsmedizin verständlich und erlebbar. Wie entsteht Krebs? Welche Möglichkeiten der Früherkennung gibt es? Wie wird heute operiert, und wie wirken moderne Krebstherapien? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es beim Tumortag am Sams-
«KREBS BETRIFFT NICHT NUR EIN ORGAN, SONDERN DEN GANZEN MENSCHEN UND SEIN UMFELD.» Prof. Dr. med. Marcus Vetter, Leiter Tumorzentrum
tag, 17. Oktober 2026 am KSBL in Liestal. Unter dem Motto «Informieren. Verstehen. Vorsorgen.» richtet sich der Anlass an die gesamte Bevölkerung. Auch wer nicht selbst von Krebs betroffen ist, kann sich informieren, Fragen stellen und erfahren, was jede und jeder zur Vorsorge und Früherkennung beitragen kann. «Krebs betriff t nicht nur ein Organ, sondern den ganzen Menschen und
sein Umfeld. Mit dem Tumortag möchten wir Wissen vermitteln, Vorsorge und Früherkennung verständlich machen und zeigen: Betroffene und Angehörige sind auf diesem Weg nicht allein», sagt Prof. Dr. med. Marcus Vetter, Leiter Tumorzentrum. Das Programm verbindet Information mit konkreten Einblicken in den Spitalalltag. Fachvorträge widmen sich verschiedenen Krebserkrankungen und zeigen, was moderne Diagnostik und Therapie heute leisten können. Bei Führungen lernen Besucherinnen und Besucher Bereiche kennen, die normalerweise nicht öffentlich zugänglich sind. So zeigt die Radiologie unter anderem, wie Mammografien durchgeführt werden. In der Spitalapotheke lässt sich aus nächster Nähe erleben, wie Zytostatika für Krebstherapien hergestellt werden. Besonders anschaulich wird es bei den dreidimensionalen Grossmodellen von Brust und Prostata sowie Europas grösstem begehbaren Darmmodell der Felix Burda Stiftung. Sie machen sichtbar, wie gut- und bösartige Veränderungen aussehen und wo Vorsorge und Früherken-
Informationen rund um die Krebsmedizin und Vorsorge Europas grösstes begehbares Darmmodell der Felix Burda Stiftung Dreidimensionale Grossmodelle von Brust und Prostata Austausch mit Fachexpertinnen und Fachexperten Vorträge Führungen hinter die Kulissen Virtuelle Entdeckungsreise durch den Körper mit der VR-Brille Sportangebote für Krebsbetroffene kennenlernen Besichtigung Rettungswagen Besichtigung Rega-Helikopter Kinderprogramm der KITA Feldsäge ksbl.ch/tumortag
nung ansetzen. Mit einer VR-Brille lassen sich zudem Organe virtuell erkunden. Weitere Angebote reichen von Sportangeboten für Krebsbetroffene über Ernährungsberatung und Psychoonkologie bis zu Palliative Care.
Kommen Sie mit uns ins Gespräch An zahlreichen Informationsständen stehen Fachpersonen des KSBL und des Kooperationspartners Universitätsspital Basel für persönliche Gespräche zur Verfügung. Mit dabei sind auch externe Partner wie die Krebsliga beider Basel und verschiedene Selbsthilfeorganisationen. Besucherinnen und Besucher können sich unkompliziert und ohne Zeitdruck informieren – unabhängig davon, ob sie sich für Vorsorge interessieren, selbst erkrankt sind oder einen nahestehenden Menschen begleiten. Der Tumortag vermittelt nicht nur Wissen über Krebs, sondern schaff t auch Raum für Fragen, die im Alltag häufig keinen Platz finden. Auch Familien sind willkommen: Die Kita Feldsäge bietet ein Kinderprogramm an. Wer mit dem Auto anreist, kann am Tumortag kostenlos im Parkhaus des KSBL Liestal parkieren.
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CarreseKestenholz-Feeling
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Versicherungen müssen nicht kompliziert sein. Das beweisen Alexandra Kestenholz und Claudio Carrese. Mit ihrem noch jungen Unternehmen «Carrese Kestenholz Versicherungsbroker» begleiten sie Unternehmen, Stiftungen, Schulen, Heime und die öffentliche Hand als unabhängiger Versicherungspartner mit klaren Lösungen und kurzen Wegen. Und zwar ohne Warteschlaufen, anonyme Hotlines oder unnötige Bürokratie. Wer einen Broker mit dem gewissen Etwas suche, werde das Carrese-Kestenholz-Feeling lieben. ÇÞÚèéÖá Øàë× ØÝ red
Back on Track ÎÞÚ àÚÝçÚã ïêçǿØà ãÖØÝ ÇÞÚèéÖá ÙÞÚ ½ÖÝãÝäÛåÖéÞããÚã êãÙ åÖéÚã Öáè ÏÚÞá ÙÚè ËçǻëÚãéÞäãèåçäÜçÖââè ÍÖÞáÁÖÞç Õêç ÎéÚÞÜÚ çêãÜ ÙÚç ¼êÛÚãéÝÖáéèæêÖáÞéǻé êãÙ ÙÚè èê×ßÚàéÞëÚã ÎÞØÝÚçÝÚÞéè Úâåě ãÙÚãè ìÞÚ ÙÖè ÖêÛ ½ÚÝǾçÙÚãÙÚêéèØÝ ÝÚÞèèé ÊÙÚç ÚéìÖè ÜçÞĝ ÜÚç ìÚÜÚã ÑÖãÙÖáÞèâêè ËÖéÞããÚã êãÙ ËÖéÚã èÚÝÚã ÝÞã ÝÚáÛÚã ÍÚÞèÚãÙÚã ÛǾçÙÚçã ÙÞÚ ÍǿØàèÞØÝéãÖÝâÚ êãÙ âÚáÙÚã ÑÖãÙÖáÚã êãÙ ïìÖç ÚÝçÚãÖâéáÞØÝ ÒÚç èÞØÝ ÚãÜÖÜÞÚçÚã âÖÜ Î½½ êãÙ ÇÞÚèéÖá èêØÝÚã ÏÖéàçǻÛéÞÜÚ ïêç ÑÚçèéǻçàêãÜ ÇÞÚèéÖá è×× ØÝ çÖÞáÛÖÞç áÞÚèéÖá ØÝ luc
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Publireportage Christian Bärenfaller, neuer Leiter der Spenglerei bei der Schneider AG, beurteilt auf einem Flachdach einen Dachaufbau.
Christian Bärenfaller bespricht die Arbeiten mit einem Mitarbeiter.
EIN BLICK AUFS DACH LOHNT SICH Der Hitzesommer 2026 hat gezeigt, was ein Dach leisten muss. Die Spenglerei der Schneider AG in Pratteln verbindet seit 1907 Erfahrung, Fachwissen und echtes Handwerk. Frühling und erste Sommerhälfte gehörten laut Bundesamt für Umwelt zu den trockensten seit Messbeginn. In der Region stieg das Thermometer im Juni über 35 Grad. Ein Dach ist Sonne, Hitze und Witterung direkt ausgesetzt – und das über Jahrzehnte. Seit Oktober 2026 leitet Christian Bärenfaller die Spenglerabteilung mit sechs ausgebildeten Spenglern und einer Lernenden. Sie ist im ganzen Baselbiet unterwegs für klassische Spenglerarbeiten von der Dachrinne bis zur Einfassung, Flachdachsanierungen, komplette Dachsanierungen und der Verkleidung von Gauben und anderen Gebäudeteilen mit Blech. Gerade nach einem Sommer wie diesem lohnt es sich, ältere Liegenschaften genauer anzuschauen. Abdichtungen altern; Isolierungen entsprechen nicht mehr dem heutigen Standard. Eine zeitgemässe Sanierung schützt die Gebäudehülle dauerhaft, ver-
bessert die Wärmedämmung und wertet das Erscheinungsbild auf. Bei Steildächern wird zuerst der bestehende Aufbau beurteilt und mit der Bauherrschaft eine sinnvolle Lösung erarbeitet. Denn nicht alles, was alt ist, muss ersetzt werden. Wie viel Handwerk in der Spenglerei steckt, zeigt sich bei Blechverkleidungen, etwa an älteren Dachgauben. Statt Holzverkleidungen immer wieder zu streichen, werden sie bei einer Sanierung dauerhaft mit Blech geschützt – individuell ausgemessen, zugeschnitten, gekantet und von Hand angepasst. Auf Wunsch übernimmt die Schneider AG die Koordination und Bauleitung der gesamten Sanierung und zieht für weitere Gewerke bewährte Fachbetriebe bei. Für die Bauherrschaft heisst das: ein Ansprechpartner von der ersten Beurteilung bis zur Fertigstellung.
Jetzt handeln – und profitieren Unterhaltskosten für selbstgenutztes Wohneigentum lassen sich von den Steuern abziehen, soweit sie als Liegenschaftsunterhalt gelten. Mit der Abschaffung des Eigenmietwerts entfällt dieser Abzug per 1. Januar 2029. Wer ohnehin eine Dach- oder Flachdachsanierung plant, prüft deshalb auch den Zeitpunkt. Welche Kosten im Einzelfall abzugsfähig sind, ist mit der Steuerbehörde oder der Steuerberatung abzuklären. Moderne Materialien und Maschinen erleichtern vieles. Das Wissen, die Erfahrung und das Geschick eines guten Spenglers ersetzen sie nicht. Darum bildet die Schneider AG seit vielen Jahren eigene Nachwuchskräfte aus.
SCHNEIDER AG, PRATTELN Sanitär • Heizung • Spenglerei Hauptstr. 14, 4133 Pratteln T 061 827 92 92 info@schneider-shs.ch schneider-shs.ch
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Das wilde Baselbiet gedeiht, und zwar auch im LiMa-Gebiet. Die Dauerausstellung im Museum.BL in Liestal wächst ab 30. Oktober 2026 nämlich um die Gemeinden Buckten, Langenbruck und Füllinsdorf, entschieden wurde per Publikumsvoting. Damit umfasst die Ausstellung neu 45 Naturschätze aus fast ebensovielen Gemeinden. Dazu gehören etwa der Waldenburger Wald, die Lausner Leuchtkäfer oder die Eisvögel von Füllinsdorf. ÇÞÚèéÖá âêèÚêâ ×á ØÝ red
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Die Palliative Care der Klinik Arlesheim bündelt medizinische Kompetenz und menschliche Wärme.
PALLIATIVE CARE GANZ MENSCHLICH Schwerkranke in akuten Situationen werden auf der Palliativstation der Klinik Arlesheim so weit stabilisiert, dass sie in ein Hospiz oder eine allgemeine Palliativpflege verlegt oder nach Hause entlassen werden können.
pflegerische Bedürfnisse zu ihrem Recht kommen, garantiert die Tandemleitung durch Dr. Jörg Eberhardt und Lara Meier, diplomierte Pflegefachfrau und Fachexpertin für Onkologie-Pflege.
Künstlerische Therapien Was tut die Palliativmedizin? Oft reduziert man den Begriff auf die medizinische Betreuung hoffnungsloser Fälle im Endstadium. Doch der Alltag auf der Palliativstation eines Spitals wie der Klinik Arlesheim sieht anders aus. «Zu uns kommen Patientinnen und Patienten in jeder Phase einer schweren, meist unheilbaren Erkrankung», erklärt Dr. Jörg Eberhardt, Leitender Arzt der Palliativmedizin der Klinik Arlesheim. «Sie kommen mit akuten Problemen wie Atemnot, massiver Angst oder heftigen Schmerzen – und oft hohen Erwartungen an die Behandlung.»
PALLIATIV-WOCHE BS + BL ‘26 Die Klinik Arlesheim beteiligt sich an der Palliativ-Woche bs+bl ‘26 zum übergreifenden Thema «Miteinander – Füreinander». Freitag, 30. Oktober, 13 – 17.30 Uhr, Kulturhaus Setzwerk, Arlesheim. Erfahren Sie mehr über Palliative Care aus ärztlicher, pflegerischer und therapeutischer Sicht. Vorträge und Info-Tische geben Einblicke in die verschiedenen Aspekte der palliativen Begleitung. Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.
Genau darauf ist die spezialisierte Palliative Care der Klinik Arlesheim ausgerichtet. Sie zielt darauf, den Leidensdruck zu mindern, den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen und die Lebensqualität zu verbessern. Dabei kann die Anthroposophische Medizin alle ihre Trümpfe ausspielen.
Die anthroposophische Pflege Eine Spezialität der anthroposophischen Pflege bilden die äusseren Anwendungen. Dazu gehören Wickel und Kompressen, Fussbäder und andere Teilbäder sowie rhythmische Einreibungen, die auf die Klinikgründerin Ita Wegman zurückgehen. Bei einem Wickel werden die Patientinnen und Patienten sorgsam in Tücher gewickelt. Sie geniessen die wohlige Wärme und nehmen über die Haut angstlösende und beruhigende pflanzliche Wirkstoffe auf. Gleichzeitig erfahren sie menschliche Zuwendung und Präsenz. Gerade weil Pflegende viel Zeit mit den Patientinnen und Patienten verbringen, bieten äussere Anwendungen auch viel Raum für persönliche Gespräche. In der entspannten Atmosphäre fällt es oft leichter, anzusprechen, was einen bewegt. Dass in der Palliative Care sowohl medizinische als auch
Die Anthroposophische Medizin legt einen weiteren Schwerpunkt auf künstlerische Therapien wie Musiktherapie, Maltherapie oder Therapeutische Sprachgestaltung. Die entsprechenden Aktivitäten und Übungen lassen sich anpassen und im Spitalbett durchführen. Auch die Heileurythmie kann man auf eine passive Form adaptieren. Solche Therapien wecken oft innere Kräfte, die den Betroffenen helfen, mit ihrer Situation besser klarzukommen. «Entwicklung ist immer möglich», betont Dr. Eberhardt. «Es können sich in jedem Stadium, auch ohne Aussicht auf Heilung, neue Perspektiven auftun.»
KLINIK ARLESHEIM Pfeffingerweg 1, 4144 Arlesheim klinik-arlesheim.ch Sprechstunde Palliative Care T 061 705 71 72 palliativecare@klinik-arlesheim.ch ÇÞÈÖ ¼êèÜÖ×Ú ! "
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WG 2.0
Ausverkauft Sieben Vorstellungen hatte Filmemacher Stefan Krause für seine cineastische Reminiszenz an den Chienbäse anberaumt, wir haben das im Augustheft angekündigt. Nun waren sämtliche Vorführungen im dafür eigens wiedereröffneten Kino Oris ausverkauft. Weshalb der Dokumentarfilm nun an weiteren Daten bis im Januar läuft – wiederum im Oris und ebenso im Kino Palace in Sissach. ÇÞÚèéÖá ÛçÖâÚÜÖéÚ ØÝ red
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Fotos: zVg
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Beim Grauen Star nimmt die Sehkraft kontinuierlich ab. Die Erkrankung lässt sich jedoch sehr gut behandeln.
Grauer Star
WENN DIE SICHT ZUNEHMEND VERSCHWIMMT Unscharfe Schrift, grelles Licht, blasse Farben – oft ein Zeichen für Grauen Star. Dank moderner Operationsverfahren lässt sich die Erkrankung sehr gut behandeln. Das Sehen verändert sich meist nicht von heute auf morgen. Vielmehr entsteht nach und nach der Eindruck, dass die Welt an Schärfe verliert. Farben erscheinen matter, Konturen weniger deutlich und Tätigkeiten, die früher selbstverständlich waren, fallen schwerer. Zahlreiche Betroffene halten dies zunächst für eine normale Begleiterscheinung des Älterwerdens. Häufig steckt jedoch der Graue Star dahinter, medizinisch Katarakt genannt. Dabei trübt sich die natürliche Augenlinse nach und nach ein, wodurch das Sehen zunehmend unscharf wird. Weil ähnliche Beschwerden auch andere Ursachen haben können, braucht es eine augenärztliche Abklärung.
Wann operieren? Wird ein Grauer Star diagnostiziert, stellt sich oft die Frage nach dem passenden Zeitpunkt für eine Behandlung. Entscheidend ist nicht ein bestimmter Messwert, sondern die persönliche Lebensqualität. Wer beim Lesen, Autofahren oder bei alltäglichen Tätigkeiten zunehmend eingeschränkt ist, profitiert von einer Operation. Eine Alternative dazu gibt es derzeit nicht: Die Trübung
der natürlichen Linse lässt sich weder durch Medikamente noch Augentropfen rückgängig machen. Viele Betroffene fragen sich, ob sie mit der Operation zu lange warten. Diese Sorge ist meist unbegründet: Ein Grauer Star kann grundsätzlich auch in einem späteren Stadium operiert werden. Wird jedoch sehr lange zugewartet, kann die Linse verhärten, was den Eingriff anspruchsvoller macht.
Routineeingriff Die Katarakt-Operation zählt zu den sichersten und erfolgreichsten Eingriffen der Augenheilkunde. Dabei wird die getrübte natürliche Linse entfernt und durch eine klare Kunstlinse ersetzt. Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant und ist normalerweise von kurzer Dauer. Moderne Operationsverfahren ermöglichen eine präzise und schonende Behandlung. Bereits in den ersten Tagen nach der Operation stellen viele Patientinnen und Patienten eine deutliche Verbesserung ihres Sehvermögens fest. Liegen keine zusätzlichen Augenerkrankungen vor, wird oft eine sehr gute Sehschärfe erreicht. Betroffene
gewinnen dadurch ein grosses Stück Selbstständigkeit und Lebensqualität zurück.
Individuelle Lösungen Ein wichtiger Teil der Behandlung ist die Wahl der Kunstlinse. Die Entscheidung hängt von den individuellen Sehbedürfnissen und Lebensgewohnheiten ab. Während einige Betroffene möglichst unabhängig von einer Brille sein möchten, bevorzugen andere eine Lösung, bei der beispielsweise zum Lesen weiterhin eine Brille getragen wird. Neben den von den Krankenkassen übernommenen sogenannten Monofokallinsen stehen heute verschiedene Speziallinsen zur Verfügung. Diese können das Sehen in mehreren Distanzen ermöglichen und den Bedarf an einer Brille reduzieren. Eine ausführliche und individuelle Beratung gehört deshalb zu den wichtigsten Bestandteilen der Behandlung.
VISTA AUGENKLINIK LIESTAL Bahnhofplatz 11 4410 Liestal T 061 926 70 00 augenklinik.liestal@vista.ch vista.ch
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Jedes Stück Frisch-Schoggi eröffnet eine neue Genusswelt.
DIE NEUE SCHOGGI VOM LÄCKERLI HUUS Ein feiner Schokoladenduft, ein zarter Knack – ein Moment, der bleibt. Im Läckerli Huus beginnt Genuss jetzt mit einem Ritual: Man wählt sein Stück Frisch-Schoggi – und es wird direkt vor den eigenen Augen frisch gebrochen. Man spürt es sofort beim Betreten des Läckerli Huus. Etwas ist anders, etwas überrascht, etwas zieht einen magisch zur Theke. Dort liegen sie: grosse, kräftige, sinnliche Schokoladenplatten, jede ein kleines Kunstwerk. Der Blick wandert über zwölf Sorten Frisch-Schoggi – mal knusprig, mal fruchtig, mal samtig – und die Entscheidung fällt schwer.
EIN STÜCK FÜR SICH, EIN MOMENT ZUM VERWEILEN Dann kommt der Moment, der hängen bleibt. Die Mitarbeiterin greift zur Platte, setzt an – und bricht genau das Stück heraus, das man sich ausgesucht hat. Ein feiner Knack – und das Stück ist bereit zum Geniessen. Vielleicht nimmt man noch ein zweites Stück. Oder ein
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drittes. Denn wie gross oder wie schwer das persönliche Genussstück sein darf, bestimmt jede Kundin und jeder Kunde selbst – ein Stück für sich, ein Moment zum Verweilen oder zum Teilen mit den Liebsten.
Hochwertige Chocolatier-Arbeit Das Läckerli Huus präsentiert die neuen Produkte in ausgewählten Filialen – insbesondere in Basel an der Gerbergasse und an der Greifengasse sowie im Laden des Produktionsbetriebs in Frenkendorf, wo die FrischSchoggi entsteht. Dahinter steckt sorgfältiges Chocolatier-Handwerk, das sich deutlich von der industriellen Herstellung abhebt. In Frenkendorf werden die Platten von Hand gegossen, mit hochwertigen Zutaten und mit viel Erfahrung veredelt. Jede Sorte ist fein abgestimmt und zeigt die Chocolatier-Kompetenz, für die das Läckerli Huus neben dem Original Basler Läckerli seit Jahren steht. Die
Platten sind gross, schwer, sinnlich – und genau dafür gemacht, frisch gebrochen zu werden.
Für die Schoggi kommen nur die besten Zutaten in Frage.
Fotos: zVg Wie viel darf es sein? Die Kundin bestimmt, wie gross das persönliche Stück Genuss sein soll.
Jede Sorte Frisch-Schoggi eröffnet eine neue Genusswelt. • Für Nussliebhaber/innen – reich belegt, aromatisch, mit gerösteten Zutaten, die sichtbar und spürbar bleiben. • Für alle, die es fruchtig mögen – mit leuchtenden Farben, feinen Fruchtstücken und einer frischen Note. • Für Caramel-Fans – samtig, süss, mit feinen Rahmtäfeli-Stücken
Die Schokoladenplatten werden von Hand veredelt.
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Für Liebhaber/innen dunkler oder milder Schokolade – von kräftig bis weich und cremig.
Besonders stolz ist das Läckerli Huus auf die Sorte Rahmtäfeli aus Milchschokolade, Rahmtäfeli-Stücken und Fleur des Alpes – eine Kreation, die im Kundenprogramm «Saveurs» zur Favoritin unter drei Sorten gewählt wurde. Diese kleine Geschichte
zeigt, wie eng Kundinnen und Kunden in die Genusswelt des Läckerli Huus eingebunden sind.
MAL KNUSPRIG, MAL SAMTIG, MAL FRUCHTIG Wer neugierig ist, probiert die neue FrischSchoggi jetzt direkt in der Filiale, lässt sich beraten und findet vielleicht sein neues Lieblingsstück – frisch gebrochen, persönlich ausgewählt, sinnlich im Moment.
LÄCKERLI HUUS AG Flachsackerstrasse 50 4402 Frenkendorf T 061 264 23 00 info@laeckerli-huus.ch laeckerli-huus.ch
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Mach’s gruselig! Halloween Malwettbewerb Hol dir den Talon beim Kundendienst im 2. Stock. Zeichne auf der Rückseite dein gruseligstes Monster. Gib den Talon danach wieder beim Kundendienst ab. Die beiden besten Bilder gewinnen jeweils einen Center-Gutschein im Wert von CHF 50.00. Teilnahmeberechtigt sind Kinder bis 10 Jahre. Mitmachen kannst du bis zum 31. Oktober 2026
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Teetrinken ist Kopfsache Àè ÜÞ×é ãÞØÝé ëÞÚáÚ ¿ÞãÜÚ ÙÞÚ Ûǿç ÓÞÖäíÞÖ ¿êÖã ìÞØÝéÞÜÚç èÞãÙ Öáè ÏÚÚ ¿ÞÚ ÜÚ×ǿçéÞÜÚ ¾ÝÞãÚèÞã ÚçáÚçãé ÙÚã ÕÖê×Úç ÙÚç ¾ÝÖãäîê ÙÚç ßÖåÖãÞèØÝÚã ÏÚÚïÚçÚâäãÞÚ ÙÞÚ èÞÚ Öáè ¼êè×ÞáÙêãÜ Þã ÎÖØÝÚã ÎØÝǾãÝÚÞé ëÚçèéÚÝé ÄÝçÚ ÏÚÚèÖââáêãÜ êâÛÖèèé ïìÚÞ àäâåáÚééÚ ÍǻêâÚ ÏÚíé ÇêØÖè Ãê×Úç Áäéäè ÇÞãÙÖ ÎØÝÞÚç
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orgens im Büro trinkt selbst Xiaoxia Duan Kaffee. Sie, die ein eigenes Teehaus im Garten stehen hat, die sich zur Teemeisterin ausbilden lässt und deren Teesammlung sich über zwei komplette Räume ihres Hauses erstreckt. Denn in ihrer Heimat, erzählt sie, sei Kaffee am Arbeitsplatz ein Indikator für Fleiss. Tee zu trinken hingegen
bedeute Entspannung, und die könne einem der Chef schnell einmal zum Vorwurf machen. Besagte Heimat ist China, das Land, in dem Duan aufgewachsen ist und bis vor 21 Jahren lebte; und das Land, das die Wiege der Teekultur darstellt – nicht Grossbritannien mit seiner Teatime, nicht Japan mit dem ganzen Zeremoniellen, nicht Indien mit dem Chai – und
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schon gar nicht die Schweiz, wo sogar überbrühte Pfefferminze als Tee gilt, obwohl die ja eigentlich nichts mit Camellia sinensis gemein hat: der Teepflanze, diesem Strauch, der sich bis zum Baum auswachsen kann, immergrün und kultiviert seit Tausenden von Jahren. Xiaoxia Duan, 46, ihren Vornamen spricht man übrigens ungefähr «Schioscha» aus, wuchs nicht mit dieser Kultur auf; Tee, erzählt sie, habe keine grosse Rolle in ihrer Familie gespielt. Und es sollte bis zu ihrem Umzug nach Schanghai dauern, bis sie sich erstmals richtig für Tee interessierte. Bezeichnenderweise war es ihr erster Chef, der das Feuer entfachte – mit einem taiwanesischen Oolong-Tee. Dieses Feuer brennt bis heute in Duan – so dermassen lichterloh übrigens, dass sie, als sie 2012 mit ihrem Ehemann in Füllinsdorf baute, ihre Liebe zum Tee mitdachte, und zwar in Form eines traditionellen japa-
Tee ist Harmonie, Respekt, Reinheit und Stille.
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nischen Teehauses, des sogenannten Chashitu. Duan lacht: «So traditionell es halt in der Schweiz möglich ist» – wenn man die Ausstattung hierzulande kauft und ausserdem die hiesigen Bauvorschriften einzuhalten hat.
Ichigo ichie Im Chashitu finden in Japan die traditionellen Teezeremonien statt, die bis zu fünf Stunden dauern können. So viel Zeit bringen wir leider nicht mit, als wir Xiaoxia Duan zum Gespräch treffen. Gleichwohl lässt sie es sich nicht nehmen, mit dem der Zeremonie zu Grunde liegenden Gedanken «Ichigo ichie» vertraut zu machen, dem Leitsatz des «eine Begegnung, ein Moment». Er bedeutet, dass jede Teezusammenkunft einzigartig ist, dass dieselben Menschen, derselbe Tee und derselbe Raum so nie wieder zusammenkommen werden. Sie lässt es sich nicht nehmen, an die vier Prinzipien des Chadō heranzuführen, des «Weg des Tees», wie man ihn in Japan bis ins allerkleinste Detail kultiviert. Die vier Prinzipien sind Harmonie, Respekt, Reinheit und Stille. Sie lässt es sich nicht nehmen, über die unregelmässig angeordneten Steine zu führen, die den Weg durch ein Kiesbett hin zum Teehaus weisen. Sie sorgen dafür, jeden Schritt mit Bedacht zu gehen. In dem Kies-
¿Öè ÚÞÜÚãéáÞØÝÚ Aufbrühen des Tees bildet einen lediglich kleinen Aspekt der japanischen Teezeremonie ÅÚÙÚè ÐéÚãèÞá wird in einer festgelegten Abfolge rituell gereinigt
bett liegt kein Laubblatt, kein abgebrochenes Ästchen – nichts. «Das gehört dazu», sagt sie, zuckt mit den Schultern, lächelt und zeigt auf einen Baum auf der anderen Strassenseite: «Vor allem seine Nadeln sind ziemlich anstrengend.» Und sie lässt es sich nicht nehmen, jedes Detail genau so anzuordnen respektive zu vollziehen, wie es die Tradition verlangt. Wo das Kissen des Gastes liegt, wie sie Teedose und Teelöffel in einer choreografierten Handbewegung rituell reinigt – und wie sie danach das Tuch, das sie dafür benutzt hat, mit ebenso präzisen wie behutsamen Hand-
griffen faltet. Es gehe darum, jedes Detail noch mehr zu vertiefen und die Schönheit all dessen, was die Teezeremonie vereint – Architektur, Blumensteckkunst, Kalligrafie – immer noch besser zu verstehen. Und dieses Erlernen, dieses Verstehen der Schönheit, das höre nie auf.
Dampfbild und Siedgeräusch Dann bemisst sie das Matcha-Pulver, gibt es in die Chawan, die Teeschale, öffnet den gusseisernen Kessel, schöpft das siedende Wasser und schlägt nun mit dem Bambusbesen den Tee zu einer cremigen Schaumigkeit auf, die für dieses ganz besondere, einzigartige Mundgefühl sorgt. Die Wassermenge hat die Teemeisterin übrigens im Gefühl – genauso wie sie die Temperatur anhand des Geräuschs und des Dampfbilds des siedenden Wassers erkennt.
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«Richtig wäre nun übrigens, den Matcha in dreieinhalb Schlucken zu trinken», sagt Xiaoxia Duan und lacht: «Aber alles richtigzumachen könnt ihr ohnehin vergessen.» Selbst sie, die seit vier Jahren in Ausbildung ist, mache längst nicht alles richtig. Genau genommen steht sie sogar noch ziemlich am Anfang. Wann ihre Ausbildung abgeschlossen ist, wird ihr ihre Teemeis-
Auf ihre Teesammlung hat sie eigens eine Versicherung abgeschlossen. terin verraten, die sie übrigens auch beim Bau und der Einrichtung des Teehauses beraten hat. Vielleicht sei es in zehn Jahren soweit, vielleicht etwas früher, vielleicht etwas später, doch das spiele für sie keine Rolle. Auf jeden Fall wolle sie ihr Wissen und ihre Leidenschaft danach der nächsten Generation weitergeben.
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lassen. «Teegenuss bedeutet für mich Ruhe, ich komme dann ganz zu mir; Teetrinken ist Kopfsache.» Hier in Europa, sagt sie, sei Tee ein Getränk; in China und Japan sei es Kulturgut. Und genau diese Bedeutung ist es auch, die sie dem Tee beimisst: «Tee hat für mich oberste Priorität.» Was sich auch auf einer ganz materiellen Ebene zeigt. Xiaoxia Duan nennt nämlich eine stolze Teesammlung ihr Eigen. Die ist in den vergangenen Jahren so dramatisch angewachsen, dass sie mittlerweile zwei komplette Räume in ihrem Wohnhaus einnimmt. «Und wir haben sogar eigens eine Versicherung darauf abgeschlossen.» Einzelne Sorten entwickeln tatsächlich beachtlichen Wert, besonders lagerbare PuErh-Tees beispielsweise. Ihr ältester wurde 2002 geerntet.
ÏÚÚ Þã ÙÚç ÉÚ×ÚãçäááÚ Wenn Xiaoxia Duan Tee trinkt, und das ist eigentlich allabendlich der Fall, dann tut sie das eher auf chinesische Art. Sie holt sich dann einen Oolong aus ihrer Sammlung oder einen Pu-Erh, giesst auf, lässt ziehen und geniesst an dem kleinen Teetischen, das in diesem Kleinod zwischen Wohn- und Teehaus steht, das feinsäuberlich entnadelte Kiesbett zu ihren Füssen. Nun schlägt sie einen verschwörerischen Unterton an, rückt etwas näher und spricht sogar etwas leiser: Geschmacklich fände sie chinesischen Tee übrigens deutlich interessanter und vor allem vielseitiger als den japanischen. Bei der japanischen Teezeremonie gehe es um das Ritual, um Achtsamkeit und eben die vier Prinzipien, um Harmonie, Respekt, Reinheit und Stille. Der Tee selbst spielt im Grunde eine Nebenrolle. Tee auf Chinesisch zu trinken bedeutet, den Fokus voll und ganz auf den Tee zu legen, sein Aroma und die Nuancen darin wahrzunehmen, dabei zurückzulehnen und die Welt für einen Moment lang sich selbst zu über-
zur person Xiaoxia Duan Öç×ÚÞéÚé Þã ÙÚç ÇäÜÞèéÞà×çÖãØÝÚ èÞÚ Þèé ÖêÛ ÙÚã ÏçÖãèåäçé ëäã ËÝÖçâÖåçäÙêà éÚã èåÚïÞÖáÞèÞÚçé ÄÝç ËÚãèêâ ÝÖé èÞÚ ïìÖç ãÞØÝé ãêç Ö×Úç ëäç ÖááÚâ Ûǿç ÞÝçÚ ÏÚÚÖêè×ÞáÙêãÜ ÖêÛ ëÞÚç ÏÖÜÚ Þã ÙÚç ÒäØÝÚ çÚÙêïÞÚçé ÎÞÚ ìêØÝè ÖêÛ ÝÖá×Úâ ÒÚÜ ïìÞèØÝÚã ÎØÝÖãÜ ÝÖÞ êãÙ ÃäãÜàäãÜ ÖêÛ ÞÝçÚã ÈÖãã ÚÞãÚã ½ÖèÚá×ÞÚéÚç áÚçãéÚ èÞÚ Þã ¾ÝÞãÖ Þã ÚÞãÚâ ÐçáÖê× àÚããÚã ! ïäÜ èÞÚ Þã ÙÞÚ ÎØÝìÚÞï ëÚçÝÚÞçÖéÚé èÞãÙ èÞÚ èÚÞé "
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wei Gehminuten vom Bahnhof Liestal entfernt liegt der kleine Laden «Lunar Dreams». Die Wände sind rosa gestrichen, Manga-Bücher und bunte Snacks aus Südostasien zieren die Theke. Besonders auffallend sind jedoch die zahlreichen Sirupflaschen im Regal. Kein Wunder: «Lunar Dreams» ist ein BubbleTea-Shop, und für das ausgefallene Süssgetränk ist Sirup zentral. Inhaber Alexander Andreazzi, 28, muss nicht selten Eltern beruhigen, die sich um die Gesundheit ihrer Kinder sorgen. Diese sind nämlich die Zielgruppe Nummer eins. «Es ist halt ein Dessert», erklärt er, «das hat in vielen südostasiatischen Ländern eine ähnliche Stellung wie Glacé bei uns in der
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Schweiz». Und Zucker und Kalorien gehören nun mal zu einem Dessert.
«Mein Plan B ist, dass es keinen Plan B braucht.»
¼çäâÖ êãÙ ÆäãèÞèéÚãï Bubble Tea stammt aus Taiwan und besteht klassischerweise aus einer Basis aus Schwarz- oder Grüntee, braunem Zucker, Milch und Tapioka-Bubbles, das sind kleine, leicht zähe Kügelchen aus Tapiokastärke. Mittlerweile sind Bubble Teas weltweit verbreitet, und ihr Aromenspektrum ist schier unendlich. So auch bei Andreazzi, der neben den traditionellen Milchtee-Mischungen auch zahlreiche fruchtige Varianten oder welche mit Kaffee kreiert. Sogar alkoholhaltige Cocktail-Bubble-Teas sind dabei. «Wahrscheinlich habe ich schweizweit das grösste Angebot an Bubble-Teas», sagt Andreazzi. Die meisten Rezepte seien Eigenkreationen, und es sind so viele, dass er
nicht diese gummiartige Konsistenz, sondern zerplatzen im Mund, kaum beisst man darauf. Andreazzi schweisst sämtliche Becher zu. Das habe vor allem einen praktischen Grund: «Dann kannst du den Bubble Tea schütteln, damit sich alles besser vermischt.» Anschliessend sticht man mit einem breiten Strohhalm in die Plastikfolie, sodass sich mit einem befriedigenden «Ratsch» ein Loch bildet. Vielen Kindern mache dieser Teil besonders Spass: «Das ist für sie zu einem Ritual geworden.»
Zeitloser Trend?
Alexander Andreazzi in seinem Laden am Bahnhof ¿ÞÚ ½ê××áÚè áÖÜÚçã Þã ÁáǿèèÞÜàÚÞé ¼çäâÖ ÙÞëÚçèÚ ÎǿèèèéäĚ Ú Tee und Kügelchen werden zu Bubble Tea Zutat für Zutat zum Bubble Tea
manchmal selbst den Überblick verliert. Das könnte auch am Tempo liegen, das ihm bisweilen abgefordert wird: «Wenn viel läuft, produziere ich einen Bubble Tea pro Minute.» Für uns fabriziert er zwei Sorten. Für die klassische Variante mixt er AssamTee-Konzentrat mit Milch, Zuckersirup und Tapioka-Bubbles. Es macht Spass, das zuckersüsse Getränk zu schlürfen und sich dabei immer wieder von den Kügelchen überraschen zu lassen. Nach dem halben Becher ist jedoch erstmal Pause angesagt, um den drohenden Zuckerschock zu vermeiden. Da ist uns die zweite Variante lieber: Der «Galaxy Aesthetics» schmeckt nach Blaubeeren und Passionsfrucht, fühlt sich leichter an, und auch die Bubbles haben
Bubble Tea hat in Südostasien eine Stellung wie hier Glacé.
Unversehens öffnet sich die Ladentür. Wider Erwarten betritt allerdings keine Horde Teenager den Shop, sondern eine ältere Dame, die sich einen Bubble Tea mit Mango bestellt. Unerwartetes Bild: Die Frau schlürft ganz selbstverständlich ihr Getränk, durch den Strohhalm rauschen die Kügelchen, die sie genüsslich zerbeisst. Sie sei eine Stammkundin, erklärt mir Andreazzi. Ein Sinnbild dafür, dass der Teenietrend seinen Kinderschuhen entwachsen ist? Momentan, bilanziert er, sei der Hype tatsächlich nicht mehr so gross wie vor einigen Jahren. Doch in der Gastronomie veränderten sich Strömungen und Gewohnheiten manchmal schnell. Auch Andreazzi geht mit der Zeit – und plant eine Erweiterung seines Sortiments, und zwar in Richtung gesunder Bubble Teas mit Vitaminen und Mineralien, sogenannter Tech-Drinks. «Das ist noch kein Trend momentan, aber ich habe vor, es zu einem Trend zu machen.» An Selbstvertrauen fehlt es dem jungen Unternehmer nicht. So hat er sich auch nie einen alternativen Plan überlegt, falls das Bubble-Tea-Business doch nicht funktionieren sollte: «Mein Plan B ist, sicherzugehen, dass es keinen Plan B braucht.»
Bläschentee ÒÞÚ ÙÞÚ Àçě ãÙêãÜ èä ëÞÚáÚç ÎåÚïÞÖáÞéǻéÚã ×ÚÖãèåçêØÝé ÖêØÝ é ÖêØÝ ßÚãÚ ÙÚè ½ê××áÚ ÏÚÖè ÜáÚÞØÝ âÚÝçÚçÚ ËÖçéÚÞÚã Äã ÙÞÚèÚâ â ÁÖáá èÞãÙ ÙÞÚè ïìÚÞ éÖÞìÖãÚèÞèØÝÚ ÏÚÚÝǻêèÚç ÁÖàé Þèé ½ê××áÚ ÏÚÖè ÚãéèéÖãÙÚã Þã ÙÚã %$ Úç ÅÖÝçÚã Þã ÏÖÞìÖã ëäã ìä èÞÚ ãÖØÝ êãÙ ãÖØÝ ÙÞÚ ÒÚáé Úçä×ÚçéÚã ¿Úç ÚçèéÚ Ú ¼ã×ÞÚéÚç Þã ÙÚç ÎØÝìÚÞï èéÖçéÚéÚ âêéâÖèèáÞØÝ ¿Öè ÂÚéçǻãà ÖêÛ ½ÖèÞè ëäã Âçǿã äÙÚç ÎØÝìÖçïéÚÚ ìÞçÙ âÞé âÞé Ú ÈÞáØÝ ÎÞçêå êãÙ ÕêØàÚç ÖãÜÚçÚÞØÝÚçé êãÙ âÞé ÙÚã èäÜÚ ãÖããéÚã ½ä×Ö ËÚçáÚã ëÚçèÚéïé ¿ÞÚèÚ ½ê××áÚè äÙÚç Ú×Úã Úã ½áǻèØÝÚã ×ÚèéÚÝÚã êçèåçǿãÜáÞØÝ Öêè ÏÖåÞäàÖèéǻçàÚ ÙÞÚ Ú Úç ìÞÚÙÚçêâ Öêè ÙÚç ÈÖãÞäàìêçïÚá ÜÚìäããÚã ìÞçÙ ÈÞééáÚç ìÚÞáÚ ÚíÞèéÞÚçÚã ÖááÚçÙÞãÜè ÖêØÝ ½ê××áÚè Öêè ÖãÙÚçÚã ÎéǻçàÚã âÖãØÝÚ èÞãÙ ÖêØÝ âÞé ÁçêØÝéèǻÛéÚã ÜÚÛǿááé
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Jede Tasse Tee erzählt eine eigene Geschichte ÏÚÚéçÞãàÚã èÖÜÚã ¾ÖçäáÞãÚ ÏèØÝêÙÞã êãÙ ½çêãä ÎØÝìÖ× ×ÚÙÚêéÚ ÙÚã Çǻçâ ÙÚç ÒÚáé ïê ëÚçÜÚèèÚã ÂÚâÚÞãèÖâ ïÚáÚ×çÞÚçÚã èÞÚ ÙÚã ÂÚãêèè ÚçÜçǿãÙÚã ÙÞÚ ÑÞÚáÛÖáé ÚçàêãÙÚã ÙÞÚ àêáéêçÚááÚã ÏÞÚÛÚã êãÙ ×ÞáÙÚã èÞØÝ âÞé ÀÞÛÚç ìÚÞéÚç ¼êÛÜÚïÚÞØÝãÚé ëäã ÇêØÖè Ãê×Úç Áäéäè ÇÞãÙÖ ÎØÝÞÚç
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ch erinnere mich noch gut an meine Kindheit, als Tee schon eine wichtige Rolle in meinem Leben spielte. Es gab selbstgemachten Lindenblüten- oder Hagebuttenaufguss, und wenn Besuch kam, wurde Schwarztee auf einem Stövchen serviert. Die Wärme und der Duft des Tees schufen eine Atmosphäre des Wohlbefindens und der Gemeinschaft. Schon damals zog mich frischer Kräuteraufguss an. Später entdeckte ich die Welt der losen Teeblätter und begann,
meine Tees in Fachgeschäften zu kaufen, wo ich die Besonderheiten der verschiedenen Tees und Aufgüsse kennenlernte. Mit der Zeit ist mein Interesse für Tee immer mehr gewachsen. Ich erkannte, dass Teetrinken für mich mehr bedeutet als das Durstlöschen; Tee verbindet für mich Genuss, Wissen, Harmonie, Achtsamkeit und Gemeinschaft. Es ist eine kleine Kunst, ein Ritual – und manchmal sogar eine Form der Meditation.
ÉÚÝâÚã èÞØÝ täglich Zeit fürs Teekränzchen: Caroline Tschudin êãÙ ½çêãä ÎØÝìÖ×
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Besonders interessant finde ich die eigentliche Teepflanze, denn ob weisser, grüner, gelber oder schwarzer Tee; ob Oolong oder Pu-Erh: Sie alle stammen von der einen Pflanze. Und doch liegen zwischen den einzelnen Sorten Welten. Diese Vielfalt und die Geschichten dahinter faszinieren mich.
Momente nur für mich Ich trinke täglich Tee. Bereits morgens brühe ich zu Hause den ersten auf oder fülle mir einen Kräuteraufguss in meine Teeflasche. An heissen Tagen darf es auch mal ein Cold Brew sein. Im Büro habe ich meine Teeflasche immer dabei und giesse mehrmals auf. Zwischendurch gönne ich mir bewusst eine kleine Teepause und bereite mir einen frischen Tee zu. Die wenigen Minuten bedeuten für mich eine kurze innere Ruhe, einen Moment nur für mich, in dem ich den Alltag und den Lärm um mich herum für einen Augenblick vergessen kann. Besonders schön ist das gemeinsame Teetrinken mit meinem Partner Bruno. Wir tauschen uns über neu gekaufte Tees aus, bereiten sie gemeinsam zu und versuchen, möglichst viel von jedem Tee zu erfahren, möglichst viel aus ihm herauszuschmecken. Dabei achten wir auf das Erscheinungsbild der Blätter, den Duft, das Aroma des Aufgusses und das Mundgefühl. Wir machen unsere eigene kleine Teeverkostung und dokumentieren unsere Eindrücke.
ÀÞã êãÙ ÙÞÚèÚá×Ú ËĜ ÖãïÚ ÙÞÚ ëÞÚáÚã Gesichter des Tees ¿Úâ ¿çÖØÝÚã ÖêÛ dem Tablett gehört jeweils der erste ÎØÝáêØà Öáè àáÚÞãÚ Opfergabe ¿Úç ÏÖÞåÞãÜ ÃäàêÞ ist ein Grüntee, dessen getrocknete und gepresste Blätter bis zu 15 Zentimeter messen ÂÚãêèè ×ÚÙÚêéÚé für Caroline Tschudin nicht nur Teetrinken, sondern auch Teeriechen
«Tee verbindet Genuss, Wissen, Harmonie, Achtsamkeit und Gemeinschaft.»
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Manchmal passen wir beim nächsten Aufguss die Wassertemperatur oder die Menge des Tees an und beobachten, wie sich dadurch das Aroma verändert. Und wenn eine Sorte unseren Geschmack für einmal nicht trifft, buchen wir das als Teil des Entdeckungsprozesses ab. Wenn wir Zeit haben, machen wir auch kleine Teezeremonien, die sogenannte Gōng Fu Chá, das ist die traditionelle chinesische Variante der Teezeremonie. Auch Kräuteraufgüsse sind nicht zu verachten; allein wofür die einzelnen Pflanzen alles Verwendung finden, ist äusserst faszinierend.
Mehr als ein Getränk In jeder Tasse Tee steckt eine eigene Geschichte über Herkunft, Botanik, Herstellung, Verarbeitung und die Menschen dahinter. Besonderes Augenmerk lege ich auf die drei wesentlichen Faktoren, die die Eigenschaf-
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Das Teepaar Caroline Tschudin, ! êãÙ Bruno Schwab, !# éÚÞáÚã ÞÝçÚ ÁÖèïÞãÖéÞäã Ûǿç êãÙ ÞÝçÚ ÇÞÚ×Ú ïê ÏÚÚ ÐãÙ ãÖéǿçáÞØÝ ïêÚÞãÖã ÙÚç ÂÚâÚÞãèÖâ âÞé ÙÚç ßǿãÜÚçÚã ëäã ÏèØÝêÙÞãè ×ÚÞÙÚã ÏǾØÝéÚçã áÚ×Úã èÞÚ Þã ÇÞÚèéÖá ÎÞÚ Öç×ÚÞéÚé Öáè ÁÖØÝÛçÖê ÁÞãÖãïÚã ×ÚÞ ÚÞãÚç èäïÞÖáÚã ÎéÞÛéêãÜ êãÙ ÚÞãÚç ÂÖçÖÜÚ êãÙ éçǻêâé ëäâ ÚÞÜÚãÚã ÏÚÚáǻÙÚáÞ Úç Þèé ÇÖèéìÖÜÚãØÝÖêĚ Úêç Äã ÙÚã ÁÚçÞÚã ÝÖ×Úã èÞÚ ãÞØÝé ãêç ÞÝçÚ ÉÚØÚèèÖÞçÚè ÙÖ×ÚÞ èäãÙÚçã ÖêØÝ ÛÚÞãèǻê×ÚçáÞØÝ àêçÖéÞÚçéÚ áäèÚ ÏÚÚ×áǻééÚç êãÙ ÀæêÞåâÚãé ìÞÚ ÚÞã ÚíéçÖàáÚÞãÚè ÍÚÞèÚâÖéØÝÖ×ǻèÚáÞ ÎØÝáÞÚèè áÞØÝ ìÞèèÚ âÖã ãÞÚ ìÖè ÚÞãÚã éÚÚâǻèèÞÜ êãéÚçìÚÜè ÚçìÖçéÚ ¿Úãã ìÚãã Úè êâ ÏÚÚ ÜÚÝé èÖÜé Úç ìäááÚã ìÞç àÚÞã ÍÞèÞàä ÚÞãÜÚÝÚã
«Wir versuchen, möglichst viel aus jedem Tee zu erfahren.» ten eines Tees ausmachen: die Sorte respektive das Kultivar der Pflanze, die Verarbeitung der Blätter und das Terroir. Dazu kommen die Pflückung und die Art der Herstellung. Jeder einzelne Schritt beeinflusst den späteren Charakter eines Tees. So bringt eine einzige Teepflanze die unterschiedlichsten Sorten mit ganz unterschiedlichen Aromen hervor. Das Wissen darum macht das Teetrinken für mich noch emotionaler. So wird jede Tasse Tee zu einem ganz persönlichen Moment der Ruhe – oder zu einem Anlass, mit anderen Menschen zusammenzukommen, sich auszutauschen und Zeit miteinander zu verbringen.
Meine Teereise Vor zwei Jahren erfüllten wir uns einen lange gehegten Traum: Wir reisten nach China, ins Mutterland der Teekultur, um die Ursprünge des Tees in den Regionen Yunnan und Sichuan zu erkunden. Die Reise führte uns tief in die jahrtausendealte Teekultur Chinas und liess uns die vielfältigen Facetten des Anbaus und Genusses erleben. Wir
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besuchten traditionelle Teehäuser, genossen Teeverkostungen, wanderten auf der «Tee- und Pferdestrasse», einem historischen Teehandelsweg, erklommen den Mengding Shan, der als Geburtsort der weltweiten Teekultur gilt, erkundeten Teeplantagen, durchstreiften Teegärten, besichtigten Teefabriken, liessen uns von betörenden Teekeramiken genauso verzücken wie von über 1000 Jahre alten Teebäumen, lauschten den lautstarken Händlern auf Teemärkten und erwarben natürlich selbst eine reichhaltige Teeauswahl. Meine Begeisterung für die Welt des Tees brachte
ÉÞØÝé äÝãÚ ÞÝçÚ ÏÚÚ becher: Tschudin und ÎØÝìÖ× åÖØàÚã ÞÝçÚ Taschen, wenn es morgens zur Arbeit geht
mich schliesslich dazu, mich noch intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen. Deshalb bin ich seit drei Jahren Mitglied des Teeclubs Schweiz. 2024 habe ich ausserdem mit der Ausbildung zur Tee-Sommelière begonnen. Und eine weitere Teereise nach China steht ebenfalls auf unserer Wunschliste.
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Teefamilie Diese Familie lebt Tee mit allen Fasern: Die Bisangs, Inhaber der ältesten Teemanufaktur respektive der ältesten Teemarke der Schweiz, London Tea. Der Hauptsitz liegt zwar in Münchenstein und also knapp ausserhalb der LiMa-Kernzone. Aber wer Pionier ist, in vierter Generation wirtschaftet und auf exakte 130 Jahre Teeerfahrung zurückblickt, dem mag dieses kleine Kränzchen gewunden sein. Und eine Verbindung nach Liestal gibt’s übrigens durchaus: Die Herberia, jenes Lädchen im Stedtli mit Liestals grösstem Teesortiment, führt eine üppige Auswahl an London Teas. Die Bisangs derweil betreiben eigene Shops in Basel, Münchenstein und Zürich, importieren selbst, kennen ihre Teebauern persönlich, entwickeln eigene Produktlinien und Mischungen, haben sogar die eigene Matcha-Marke am Start und führen auch exklusivste Sencha- und Gyokuro-Qualitäten. Und: London Tea veranstaltet Schulungen. áäãÙäã éÚÖ ØÝ luc
Teeseminare ÇÞÈÖ ëÚçáäèé ßÚ ËáÖéï Ûǿç ÛäáÜÚãÙÚ ÏÚÚèÚâÞãÖçÚ ÀØÝéÚç ÏÚÚ Öâ ÉäëÚâ×Úç " $ ÐÝç êãÙ ÅÖåÖã ÈÖéØÝÖ Öâ $ ÉäëÚâ×Úç " $ ÐÝç ÈÞéâÖØÝÚã áÞâÖ âÖÜÖïÞã ØÝ ìÚéé×ÚìÚç× ÏÚÞáãÖÝ âÚèØÝáêèè Þèé ÙÚç ¿äããÚçèéÖÜ Êàéä×Úç " ÑÞÚá ÂáǿØà
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Tee ist kein Instantgetränk Liebe Gastronomie, wir müssen reden. Über Tee. Den bekommt man nämlich regelmässig als Tasse heissen Wassers serviert, wahlweise mit einem Unterteller als Deckel darauf. Hitzekonservierung. Den Teebeutel daneben soll man nun eintunken, die Ziehzeit einhalten und ja: geniessen. Doch Tee ist kein Instantgetränk; er gehört überbrüht, die Temperatur des Wassers spielt dabei eine Schlüsselrolle. Und das Kaffeekränzchen am Nebentisch feiert die Latte-Art mit religiöser Inbrunst. red
Aufguss! Mehr als alle zusammen ¾ÝÞãÖ Þèé ãÞØÝé ãêç ÒÞÚÜÚ ÙÚç ÏÚÚàêáéêç ¾ÝÞãÖ Þèé ÖêØÝ ÜçǾèèéÚç ÏÚÚ åçäÙêïÚãé êãÙ ïìÖç âÞé àäáäèèÖáÚâ ¼×èéÖãÙ ÈÞé ǿ×Úç " ÈÞááÞäãÚã ÏäããÚã ÙÞÚ ÕÖÝá èéÖââé Öêè ÙÚâ ÅÖÝç åçäÙêïÞÚçéÚ ÙÖè ÇÖãÙ âÚÝç Öáè ÙÚç ÍÚèé ÙÚç Ïäå ÏÚã ïêèÖââÚã ¿Öè èÞãÙ ǿ×çÞÜÚãè ÄãÙÞÚã ÆÚãÞÖ ÎçÞ ÇÖãàÖ ÏǿçàÚÞ ÑÞÚéãÖâ ÐÜÖãÙÖ ÈÖáÖìÞ ÍêÖãÙÖ êãÙ ÉÚåÖá ¿ÞÚ ÎØÝìÚÞï Þèé ÚÞãÚ âäÙÚçÖéÚ ÏÚÚàäãèêâÚãéÞã ÙÚç ÑÚç×çÖêØÝ áÞÚÜé ÝÞÚçïêáÖãÙÚ ×ÚÞ çêãÙ $ ÂçÖââ åçä ËÚçèäã êãÙ ÅÖÝç ìä×ÚÞ Þã ÙÞÚèÚ ÎéÖéÞèéÞà ÖêØÝ ÆçǻêéÚç êãÙ ÁçêØÝéÖêÛÜǿèèÚ ÚÞãĜ ÞÚèèÚã ¿ÚçÚã ¼ãéÚÞá ×ÚéçǻÜé ǿ×çÞÜÚãè ÜÚèØÝǻéïéÚ " ËçäïÚãé ÃÞãïê àäââÚã ÙÖãã ãäØÝ % ÇÞéÚç ÀÞèéÚÚ åçä ÂÖêâÚã êãÙ ÅÖÝç ìÖè ÚêçäåǻÞèØÝÚç ÎåÞéïÚãìÚçé Þèé luc
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Sechs Teeklassiker
Sechs Teeklassiker
Weisser Tee
Schwarztee
Grüntee Die Blätter werden direkt nach der Ernte gedämpft, um eine Oxidation zu unterbinden. Ergibt ein frisches, grasig-herbes Aroma. Klassischer Alltagstee.
Gelber Tee Ähnlich wie Grüntee, aber aufwändiger (Lagerung sorgt für Nachoxidation). Dadurch milder und runder als Grüntee. Eine Rarität für besondere Anlässe.
Vollständig oxidiert; kräftiges Aroma, viel Gerb-
Neben stoff, viel Koffein. Zum Afternoon Tea in London diesen sechs genauso gereicht wie als Masala Chai in Mumbai. «Haupt»Pu-Erh-Tee Teesorten Nachfermentierter Tee, oft zu Scheiben oder Ziegeln existieren gepresst. Reift über die Jahre wie guter Wein, was unzählige ihn weicher und komplexer macht; er unterscheidet sich am meisten von allen anderen Teesorten. weitere Varietäten von Camellia sinensis.
Oolong-Tee Halbfermentiert respektive teiloxidiert und deshalb sehr aufwändig. Charakter von blumig bis röstig. Die Blätter werden oft aufwändig gerollt und mehrfach erhitzt. Wahrscheinlich die vielfältigste Sorte.
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Minimal verarbeitet, mild im Aroma, da die Blätter lediglich welken und trocknen. Süsslich bis blumig, wenig Gerbstoffe. Für alle, die Bitteres nicht mögen.
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17 Uhr | Kulturscheune
20 Uhr | EBL Elefantehuus
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18.30 Uhr, Stadtkirche
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19 Uhr | Theater Palazzo
11 und 16 Uhr | Theater Palazzo
20 Uhr | EBL Elefantehuus
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11 Uhr | Kantonsbibliothek
20 Uhr | Kulturscheune
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20 Uhr | EBL Elefantehuus
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19 Uhr | Theater Palazzo
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10.30 Uhr | Kino Sputnik
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19.30 Uhr | Kantonsbibliothek
AUSSTELLUNG PETER BRUNNER BRUGG
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10 Uhr | Stadtkirche
ORGELVORMITTAG: EIN MUSIKABENTEUER FÜR KINDER UND FAMILIEN
15 Uhr | Kunsthalle Palazzo żƂż 9LV ` /ERXSRWFMFPMSXLIO
TRIBUTE 4410 NIGHTS – THE TARANTINOS
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18 Uhr | Museum.BL
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SA | 07.11. SO | 08.11.
Sa 19 Uhr, So 17 Uhr | KV-Saal
SA | 14.11. SO | 15.11.
FR | 20.11.
19.30 Uhr | Kantonsbibliothek
FRANZ HOHLER «DER SCHREI ()7 )0)/86-/)67|
Sa 19.30 Uhr, So 17 Uhr | Stadtkirche
KAMMERCHOR : DARK NIGHT OF THE SOUL
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SA | 15.11.
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DI | 17.11.
19.30 Uhr | DISTL
NEUE WEGE ZU JONAS BREITENSTEIN
ZAUBERLATERNE. DER INTERNATIONALE FILMKLUB &IM HIV >EYFIVPEXIVRI OˋRRIR /MRHIV NIHIR 1SREX IMRIR *MPQ MQ /MRS IRXHIGOIR ŵ ŷ^auberlaterne.org/
SO | 22.11.
11 Uhr | Kantonsbibliothek
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JOACHIM B. SCHMIDT m/%01%22 7',;)-+8| 0IWYRK YRH +IWTVʺGL ŵ ŷkbl.ch ŵ
MEDIEN-SPIELPLATZ ŵ
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10.30 Uhr | Kino Sputnik
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RESONANZEN
HEURE MYSTIQUE: GERMAN AND FRENCH MUSIC WITH A GREEK TOUCH
SHARED READING® – ZUSAMMEN LESEN 2ILQIR 7MI WMGL IMRI OYV^I %YW^IMX YQ MR IMR 7XˏGO 0MXIVEXYV IMR^YXEYGLIR ŵ ŷkbl.ch
SA | 21.11.
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18.30 Uhr | Stadtkirche
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MÄRCHENKLÄNGE MIT DEM ORCHESTER LIESTAL
18 Uhr | Museum.BL
NATURVERLAICHUNG DER BACHFORELLE IM UNTERLAUF DER ERGOLZ
DI | 24.11.
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SCHENK MIR EINE GESCHICHTE )MR 0IWIJˋVHIVYRKWERKIFSX JˏV *EQMPMIR EYJ %PFERMWGL 7LUMTŵ ŷkbl.ch
19.30 Uhr | Hilmig, Meyer-Wiggli-Strasse 15
19.30 Uhr | DISTL
20 Uhr | Kino Sputnik
OPEN MIC ZIEGELHOF
DIE NORDWESTSCHWEIZ IN DER REISELITERATUR
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TO MY SISTERS 7SRHIVZSVWXIPPYRK QMX )MRJˏLVYRK 6IKMI *EIO *EPEOŵ ŷpalazzo.ch
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20 Uhr | EBL Elefantehuus
ZIAN – SILENCE TOUR 2026 ŵ
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SA | 14.11.
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SCHENK MIR EINE GESCHICHTE
MI | 18.11.
16 Uhr | Kantonsbibliothek
GESCHICHTENKOFFER «AUGE RYYBE, 3,6) 1%77-)6)żƐ| 1MXEVFIMXIRHI HIV /ERXSRWFMFPMSXLIO IV^ʺLPIR IMRI RIYI +IWGLMGLXI ŵ ŷkbl.ch
DO | 19.11.
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SCHENK MIR EINE GESCHICHTE )MR 0IWIJˋVHIVYRKWERKIFSX JˏV *EQMPMIR EYJ 4SVXYKMIWMWGL 4SVXYKYˀWŵ ŷkbl.ch
16.30 Uhr | Kantonsbibliothek
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LANDKINO: KUKUSHKA
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BEATBOX-KONZERT MIT MIGUEL CAMERO ;MV FVEYGLIR YRWIVI 7XMQQI YQ ^Y IV^ʺLPIR YRH JˏV YRW IMR^YWXILIR ŵ ŷkbl.ch
BASELBIETER KONZERTE: BAPTISTE LOPEZ, VIOLINE, ANGELA HEWITT, KLAVIER, KAMMERORCHESTER BASEL
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20.15 Uhr | Kino Sputnik
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DI | 17.11.
19.30 Uhr | Stadtkirche
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20 Uhr | Kulturscheune
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11 Uhr | Kantonsbibliothek
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THEMENFÜHRUNG: WINTERSCHLAF
17 Uhr | Stadtkirche
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KONZERT DER STADTMUSIK UND BRASS BAND LAUSEN
17 Uhr | Aula Sekundarschule Frenke
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WEIHNACHTSKONZERT )W WTMIPIR 7GLˏPIV YRH 7GLˏPIVMRRIR HIV 6IKMSREPIR 1YWMOWGLYPI ŵ ŷrm-liestal.ch ŵ
MI | 02.12.
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DIE HANRO-SAMMLUNG: FÜHRUNG IM DEPOT (MI *ˏLVYRK PʺWWX MR ˏFIV LYRHIVX .ELVI 8I\XMPKIWGLMGLXI HIV 6IKMSR &EWIP IMRXEYGLIR ŵ ŷmuseum.bl.ch
DO | 10.12.
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Foto: Mathias Bothor
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SO | 06.12.
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19.30 Uhr | Stadtkirche
ESB KULTUR-RESTAURANT: LIVE IM L`AMBIENTE
KAMMERCHOR MUNZACH, CHOR GEMPEN HOCHWALD UND DAS KESSELBERG ENSEMBLE
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DO | 03.12.
MI | 25.11.
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GESCHICHTE FÜR GROSS UND KLEIN
20.15 Uhr | Kino Sputnik
LANDKINO: WAS AN EMPFINDSAMKEIT BLEIBT 8EKI KIKIR +I[EPX 0IXƆW (SG 6IKMI (ERMIPE 1EKRERM ,ˏPPIV 1MX +IWTVʺGLŵ ŷlandkino.ch ŵ
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19.30 Uhr | Kantonsbibliothek
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SCHENK MIR EINE GESCHICHTE
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BASELBIETER KONZERTE: TRADITIONELLE TANGOS AUS DEN 30ER- UND 40ER-JAHREN MIT DEM CUARTETO SOLTANGO
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ʴFIV /YV^ZIVERWXEPXYRKIR ER VYRH 3VXIRŵ ŷlichtblicke-liestal.ch
SO | 29.11.
Ƃ 9LV ` /MRS 7TYXRMO
ZUM TAG DER MENSCHEN MIT BEHINDERUNG ŵ
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FR | 27.11.
20 Uhr | Klavierwerkstatt, Hanroareal
DI | 1.12.
19.30 Uhr | Stadtkirche
Foto: Andrej Grilc
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KULTURFÖRDERER ;MV HEROIR HIR LMIV EYJKIJˏLVXIR 4EVXRIVR JˏV MLV )RKEKIQIRX 1MX MLVIQ [IVXZSPPIR &IMXVEK YRXIVWXˏX^IR WMI HMI /YPXYV MR YRH XVEKIR HE^Y FIM WMI WMGLX FEV YRH PIFIRHMK ^Y QEGLIR
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Silvester 21 Uhr, Neujahr 19 Uhr Stadtsaal
weitere Infos
Kunstmarkt mit
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regionalen Kunstschaffenden
Freitag, 13. November bis Sonntag, 22. November 2026 Schild-Areal, Eichenweg 4, 4410 Liestal Öffnungszeiten
Der Eintritt ist für alle Besucher gratis Weitere Infos unter www.artliestal.ch
Fr. 13.11.26 18 – 21 Uhr Vernissage 18 Uhr Sa. 14.11.26 12 – 17 Uhr So. 15.11.26 11 – 16 Uhr öff. Führung 14 – 15 Uhr mit Monika Biermann Mo. 16.11.26 17 – 20 Uhr Di. 17.11.26 17 – 20 Uhr Mi. 18.11.26 17 – 20 Uhr Workshop 17 – 20 Uhr «Gestalte dein eigenes Bild» Do. 19.11.26 17 – 20 Uh 19 – 20 Uhr Fr. 20.11.26 17 – 21 Uhr Sa. 21.11.26 12 – 17 Uhr So. 22.11.26 11 – 14 Uhr Konzert mit 12:30 – «Duo DACAPO» 13:30 Uhr und Schlusswort
Kunstausstellung Vielfalt in der Kunstwelt ԏԖռڑ՞ڑԐԔռԏԎռԐԎԐԖ Vernissage ԏԘՑԐԎڑƥʔͅ ƋǸՑƋ̇ڑڑڑڑԏԐՑԏԖڑƥʔͅڑ ģ̇ՑṪڑڑԏԖՑԏԘڑƥʔͅڑ ͅڑڑڑڑڑڑڑڑڑڑڑԏԗՑԐԎڑƥʔͅ ESB · Schauenburgerstr. 16 · Liestal
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Geschwindigkeitskontrollen
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«Bleiben Sie entspannt, Herr Huber» ¿Úç ÑÚçàÚÝç ëÚççäÝé ïêãÚÝâÚãÙ êãÙ ÖêÛ ÙÚâ ÃÞÜÝìÖî Þèé ÙÞÚ ÃǾááÚ áäè ě ãÙÚé êãèÚç ¼êéäç ¿ÚèìÚÜÚã éçÞĚ é Úç èÞØÝ âÞé ¾ÝçÞèéÞÖã ÀÜÚáÚç ¾ÝÚÛ ÙÚç ½ÖèÚá×ÞÚéÚç ÑÚçàÚÝçèåäáÞïÚÞ êãÙ ÛäçÙÚçé âÚÝç ÆäãéçäááÚã ÏÚíé ÇêØÖè Ãê×Úç Áäéäè ÇÞãÙÖ ÎØÝÞÚç Herr Egeler, ich muss etwas ausÝäáÚã ¼êÛ ÙÚâ ÒÚÜ ïê ÄÝãÚã ÝÖ×Ú ich Rollstopps beobachtet, MittelèåêçèØÝáÚÞØÝÚç ×áäØàÞÚçÚã ÙÚã ¼êéä bahnverkehr, einer fährt mir so nah auf, dass ich seine Lichter nicht mehr sehe, und viele scheinen gar nicht zu ìÞèèÚã ÙÖèè èÞÚ ÚÞãÚã ½áÞãàÚç ÝÖ×Úã ÒÖè Þèé ÙÖ áäè ÖêÛ êãèÚçÚã ÎéçÖèèÚã Also erst einmal: Bleiben Sie entspannt, Herr Huber. Ich kann Ihnen versichern, dass wir nicht mehr Vergehen feststellen und allgemein keine Verschlimmerung der Situation. Aber ich verstehe Ihren Unmut: Viele Verkehrsteilnehmer halten sich nicht an die Regeln, und das ist natürlich gefährlich. ¼êÛ ÙÞÚ ÂÚÛÖÝç ÝÞã ÙÖèè ÞØÝ âÞØÝ jetzt bei vielen Lesern unbeliebt mache: Müssten Sie nicht viel mehr kontrollieren und büssen? Ich staune zum Beispiel, wie oft ich auf verengten Spuren in Baustellen von SUVs êãÙ ÇÞÚÛÚçìÖÜÚã ǿ×ÚçÝäáé ìÚçÙÚ ¿ÞÚ èÞãÙ ÙäØÝ ÖááÚ ×çÚÞéÚç Öáè ïìÚÞ ÈÚéÚç Wir gewähren da eine gewisse Marge, und vor allem geht es darum, dass auf diesen Spuren keine Lastwagen fahren. Aber ernsthaft: Wir sind keine faulen Sieche und würden selbstverständlich gern mehr kontrollieren. Und ich hätte auch gerne doppelt so viele Leute dafür, aber das habe ich nicht. Unsere Kapazitäten sind limitiert; unsere Patrouillen sind zwar gut, aber wir können und wollen nicht immer und überall sein. Denn um die Vergehen, die Sie ansprechen, zu sanktio-
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nieren, müssten wir vor Ort dabei sein. Und selbst dann müssen wir abwägen, ob sich der Aufwand lohnt.
Verkehrsunfälle ¿ÞÚ ½ÖèÚá×ÞÚéÚç ÎéçÖèèÚã ìÚçÙÚã ÞââÚç èÞØÝÚçÚç %%! ìÖç âÞé ÐãÛǻááÚã ÙÖè ÍÚàäçÙßÖÝç Þã ÙÚç ÆÖãéäãèèéÖéÞèéÞà ÙÞÚ ÑÚç àÚÝçèêãÛǻááÚ ×Þè Þãè ÅÖÝç %$% ÚçÝÚ×é ÏÞÚÛèéèéÖãÙ ìÖç ìÖÝçèØÝÚÞãáÞØÝ ÖêØÝ åÖãÙÚâÞÚ×ÚÙÞãÜé âÞé $" ÐãÛǻááÚã ! ìÖçÚã Úè $ ÐãÛǻááÚ Þã ½ÖèÚááÖãÙ Äã ÙÚçèÚá×Úã ÕÚÞé èÖãà ÖêØÝ ÙÞÚ ÕÖÝá ÙÚç ÂÚéǾéÚéÚã ëäã %%! ÖêÛ ÙÚçÚã èÞÚ×Úã ! êãÙ ÑÚçáÚéïéÚã %%! # ! $
ÒÞáá ÝÚÞèèÚã Dass wir den Einsatz unserer Ressourcen einteilen und abwägen müssen, wie viel Aufwand wir in die Verfolgung kleinerer Vergehen stecken. Die Auswertung von Aufnahmen der Verkehrskameras etwa bindet Ressourcen, die der Verkehrssicherheit draussen gegebenenfalls mehr dienen würden. Ausserdem wollen wir punkto Überwachung ja auch nicht wie China werden. ¼×Úç ìǻçÚ Úè ÙÚãã ãÞØÝé èÞããëäááÚç ïêâ Beispiel anstatt der Geschwindigkeitsübertretungen dieses saugefährliche Gedrängle zu ahnden? Das ist leider nicht so einfach, denn auch hier gilt: Wir müssten dabei sein. Und tatsächlich ist das Nichteinhalten des Abstands zum Vordermann unsere grösste Schwäche. Da aber immer die Geschwindigkeit schadenmassgebend ist, sind die Radarkontrollen unbedingt nötig. Nun wird es Sie sicher freuen, dass wir ÖêØÝ ÙÞÚ ½ÚèØÝÖĚ êãÜ ÚÞãÚè ãÚêÚã âä×ÞáÚã Æäãéçäáá geräts prüfen. Dann werden wir in der Lage sein, den Abstand zweier Fahrzeuge zu bemessen – und jene, die dagegen verstossen, zu ahnden. ÈǾÜÚã ÎÞÚ ïêç ¼×èØÝçÚØàêãÜ ÙÖè ÎéçÖÛâÖèè benennen? Es ist kein Bagatelldelikt, sondern zieht immer ein Strafund Administrativverfahren nach sich. Bei leichteren Fällen erfolgt eine einmalige Verwarnung, sonst erfolgt immer ein Ausweisentzug für mindestens einen Monat bei mittleren und mindestens drei Monate bei schweren Vergehen. Die Busse ist einkommensabhängig und kann schnell in die Tausende gehen.
uto «Das A ist die ichste l r h ä f e g m Waffe i .» Kanton
Äèé ÙÚç ÏÚçâÞãêè ½ÚèØÝÖĚ êãÜ åçǿÛÚã ãêã nicht ein Freipass für alle Drängler, weiter zu drängeln, bis das Gerät da ist? Vielleicht steht es ja zu Ihrem Publikationstermin bereits im Einsatz. Und unsere zivilen Einheiten sind jeden Tag unterwegs. Darf ich Ihnen meine Theorie verraten? Bitte. ¼â ÇÚãàçÖÙ ìÞçÙ ÙÚç ÈÚãèØÝ ìÖÝáìÚÞèÚ ïêâ ËèîØÝäåÖéÝÚã äÙÚç ÑäááÞÙÞäéÚã Diesen ganzen Road Rage gab es wohl schon immer. ÈÖã Úâåě ãÙÚé Öâ ÎéÚêÚç ëÞÚáÚè ÚâäéÞäãÖáÚç âÞç åÚç sönlich geht das nicht anders. Ich habe auf dem Velo auch schon einem Autofahrer die Faust hinterhergeïÚÞÜé êãÙ ÜÚĜ êØÝé Äâ ÑÚçàÚÝç Þèé âÖã ÝÖáé ÚÞã ×ÞèèØÝÚã
Verkehrsschulung ¿ÞÚ ÑÚçàÚÝçèÞãèéçêàéÞäã ÙÚç ½ÖèÚá×ÞÚéÚç ËäáÞïÚÞ ×ÚèêØÝéÚ ! ! ÎØÝêáàáÖèèÚã ¿ÞÚ ½ÚèêØÝÚ ě ãÙÚã Þã ßÚÙÚâ ÆÞãÙÚç ÜÖçéÚã ÖêÛ ÙÚç ïìÚÞéÚã êãÙ ëÞÚçéÚã ÎéêÛÚ ÙÚç ËçÞâÖçèØÝêáÚ èäìÞÚ Þã ÙÚç ÙçÞééÚã ÎÚàêãÙÖçèØÝêáÚ èéÖéé ÃÞãïê àäââé ÙÞÚ åçÖàéÞèØÝÚ ÑÚçàÚÝçè èØÝêáêãÜ ÖêÛ ÙÚâ ÁÖÝççÖÙ Þã ÙÚç ÛǿãÛéÚã ËçÞâÖç èéêÛÚ
anonymer, ausserdem sitzen wir immer dichter beieinander. Die Verdichtung des Verkehrs spielt eine grosse Rolle. Deshalb appellieren wir an alle: Nutzen Sie Ihre Assistenzsysteme. Sie machen nicht nur Ihre Fahrt sicherer, sondern den gesamten ÑÚçàÚÝç Ĝ ǿèèÞÜÚç ÍÚÞã ÝîåäéÝÚéÞèØÝ ÄØÝ ě áâÚ Öáè Beifahrer durchs Heckfenster, wie uns ein Drängler in Lebensgefahr bringt, und maile Ihnen dieses Video ïê ÒÖè ÜÚèØÝÞÚÝé Wenn Nummernschild und Gesicht gut zu erkennen sind, ist es gut möglich, dass wir diesen Film mit den Aufnahmen unserer Verkehrskameras abgleichen und der gute
ÇÞÈÖ ¼êèÜÖ×Ú ! "
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Mann bald Post von uns bekommt. Wenn Sie aber als Fahrer selbst ein solches Video erstellen, müssen Sie sich allenfalls selbst einem Strafverfahren stellen.
zeigen und diese darauf anzusprechen. Aber sie meint sicherlich, dass Sie Gegenreaktionen und Provokationen unterlassen sollen. Damit hat sie natürlich recht.
ÄØÝ ÚçáÚ×Ú äÛé ÙÖèè ¼êéäè ÖêÛ ËÖçàåáǻéïÚã umherblochen, obwohl da doch Schritttempo ÝÚççèØÝé ÒÞÚ ëÚçÝÖáéÚ ÞØÝ âÞØÝ Öâ ×ÚèéÚã Am besten machen Sie die entsprechenden Lenker darauf aufmerksam; entweder mit Handzeichen, dass langsamer gefahren werden solle, oder noch besser: den Lenker anständig darauf ansprechen. Kommt
¼áè ÅäêçãÖáÞèé Þèé âÖã ïÞÚâáÞØÝ ëÞÚá Öã ¼åŹçäè êãÙ dergleichen; ist Ihnen bewusst, wie viele Menschen angetrunken rumfahren? Können Sie einschätzen, ob jemand nach drei Bier tatsächlich über dem Grenzwert von 0,5 Promille liegt? Wir kontrollieren regelmässig auf Alkohol, die Zahlen bewegen sich für uns auf einem èéÖ×ÞáÚã ÉÞëÚÖê ¼×Úç ÙÖè ¼êéä Þèé ÙÞÚ ÜÚÛǻÝçáÞØÝèéÚ ÒÖĚ Ú Þâ Kanton; im Baselbiet sterben mehr Menschen bei Autounfällen Öáè ÙêçØÝ ÈÚèèÚç äÙÚç ÎØÝêèèìÖĚ Úã ¿ÞÚèÚ ÏäéÚã èÞãÙ ìäÝá ÜÚèÚáá schaftlich akzeptierter, weil wir da alle potenzielle Täter sind.
e auf b a h h c «I auch o l e V dem utoA m e n i schon e Faust ie fahrer d ezeigt erg hinterh flucht.» e g d n u
diese Situation sehr oft vor, sollte der Eigentümer gentümer oder Betreiber des Parkplatzes informiert ert werden. Mit einer besseren Signalisierung oder Bodenschwellen lässt sich die Einhaltung sicherlich erlich verbessern. ¼áèä ãÞØÝé ÚíéçÖ áÖãÜèÖâ âÖØÝÚã damit sie abbremsen müssen? Gegenseitig zu provozieren, ist immer eine schlechte Lösung und bringt einen nicht selten auch in KonĜ Þàé âÞé ÙÚâ ÂÚèÚéï ÑÞÚááÚÞØÝé ×çÞãÜÚã das Handzeichen oder das Gespräch ja das nötige Verständnis. Ist keine Einsicht ht vorhanden oder kommt gar kein Gespräch ch zustande, können Sie die Situation auch h dokumentieren und bei der Polizei eine Anzeige erstatten. Meine Frau hat also recht, wenn sie ie behauptet, ich hätte keinen Bildungsngsauftrag auf der Strasse? Die Frau hat natürlich immer recht … nein, n, ernsthaft, ich würde es so formulieren: Es ist durchaus sinnvoll, Fahrzeuglenkern ihr Fehlverhalten ten aufzu-
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ÒÞÚ çÚÖÜÞÚçÚ ÞØÝ ìÚãã ÞØÝ ×Úä×ÖØÝéÚ ìÞÚ ÚÞã ¼ãÜÚéçêãàÚãÚç èÚÞãÚã ¼êéäèØÝáǿèèÚá ïǿØàé Am besten sprechen Sie die Person darauf an. Jemandem, den ich kenne, würde ich den Schlüssel wegnehmen. Mit unserer Kampagne versuchen wir zusätzlich, den gesellschaftlichen Druck zu erhöhen. Die Jungen sind übrigens seriöser unterwegs als unsere Generation. Dafür sind da eher andere Drogen im Spiel. Auch die Poserszene und sogenannte Trendfahrzeuge wie E-Scooter sind grosse Herausforderungen. Es ist beängstigend, wie leicht die sich manipulieren lassen. Und wie is ist das jetzt eigentlich genau mit dem Rechtsvorbeifahren? Knallhart ausgelegt dürfen Sie rechts nur an aus Fahrzeugen v vorbeifahren, wenn der Verkehr wirklich stock stockt. Wir legen es so aus: Wenn Sie vorbeigleiten – ich betone: gleiten, nicht rechts vorbeig blochen – ahnden wir das nicht. Sobald es ein erkennbares Überholmanöver mit Linkseinscheren ist, sieht das aber abe anders aus.
zur person Christian Egeler, !" Þèé êçèåçǿãÜáÞØÝ ÑÚçàÚÝçè Þèé ÞãÜÚãÞÚêç ¾ÝÚÛ ÙÚç ½ÖèÚá×ÞÚéÚç ÞãÜÚã ÑÚçàÚÝçèåäáÞïÚÞ Þèé Úç èÚÞé ÑÚçàÚ èÚÞã ÏÚÖâ ×ÚèéÚÝé Öêè è ! ËÚçèäãÚã Àç Þèé ëÚçÝÚÞçÖéÚé ! ËÚ êãÙ ÑÖéÚç ëäã ëÞÚç ÆÞãÙÚçã êãÙ
Foto: zVg.
Publireportage Auch mit Demenz kann man die vielen kleinen Freuden im Leben geniessen.
LEBEN MIT DEMENZ Das Rote Kreuz Baselland veranstaltet am Mittwoch, 11. November 2026, die öffentliche Informationsveranstaltung «Rendez-Vous Demenz». Demenz betriff t nicht nur die erkrankten Menschen, sondern auch ihre Angehörigen und ihr Umfeld. Mit «Rendez-vous Demenz» schaffen das Rote Kreuz Baselland und das Netzwerk Demenz beider Basel einen Treffpunkt für An- und Zugehörige, Betroffene sowie Fachpersonen aus Gesundheit, Wissenschaft und Politik. Die kostenlose Veranstaltung bietet zwei Schwerpunkte. Im Martinshof in Liestal präsentieren sich von 15:30 bis 17:30 Uhr zehn Fachorganisationen und Leistungserbringer aus dem Gesundheitswesen. Sie informieren im persönlichen Gespräch über Unterstützungsangebote und Hilfen im Alltag für Menschen mit Demenz. Um 17.30 Uhr beginnt das Abendprogramm mit der Begrüssung durch Esther Freivogel, Präsidentin Rotes Kreuz Baselland, und einem Grusswort vom Regierungspräsidenten des Kantons Basel-Landschaft, Thomi Jourdan. Anschliessend geben drei ausgewiesene Fachpersonen in Referaten Einblick in unterschiedliche Aspekte rund um das Thema Demenz. In der folgenden Podiumsdiskussion Weitere d diskutieren die Referierenden über aktun u n e n Informatio elle Fragen und Herausforderungen im : Anmeldung Zusammenhang mit Demenz. Moderiert wird der Anlass von Cornelia Kazis. Es stehen 250 Plätze zur Verfügung. Eine Anmeldung ist erforderlich. Der Anlass klingt bei einem Apéro aus.
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Mittwoch, 11. November 2026 ࡲࡶऴࡴࡱ৹eǞȍ৹/ǷΡǽȐȗƶǷLJNj ࡲࡸऴࡴࡱ৹eǞȍ৹XNjΡNjȍƲȗNj৹ઠ৹UǽLJǡȚǶ <ǡȍǁǞǘNjǶNjǡǷLJNjǞƲȚȐ BƲȍȗǡǷȐǞǽΡ৹ǡǷ৹=ǡNjȐȗƲDZ Initiiert und veranstaltet durch das Rote Kreuz Baselland und dem Netzwerk Demenz beider Basel.
Programm 15:30 7¾U¸QXQJ ΖQIRVW¦QGH LP )R\HU Für alle Interessierten
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17:30 (U¸QXQJ $QODVV Esther Freivogel, Präsidentin Rotes Kreuz Baselland *UXVVZRUW von Thomi Jourdan, Regierungspräsident BL 17:45 5HIHUDWH $O]KHLPHU ]ZLVFKHQ 9HUOXVW XQG +RQXQJ Neue Diagnostik und Therapien Prof. Dr. Marc Aurel Busche, Departementsleiter & Chefarzt Felix Platter-Spital sowie Leiter der Memory Clinic Basel 'LH 5HLVH LQ GHQ 6RQQHQXQWHUJDQJ Der uneindeutige Verlust demenzerkrankter Menschen Birgit Sachweh, Geschäftsleiterin Basler Wirrgarten 'D XQG GRFK VR IHUQ Der uneindeutige Verlust aus der Perspektive von Angehörigen Dr. Irène Bopp Kistler, Buchautorin, Demenzexpertin und Geriaterin 18:45 3RGLXPVGLVNXVVLRQ PLW )DFKSHUVRQHQ XQG 3XEOLNXP Cornelia Kazis, Moderation, Journalistin 19:30 $EVFKOXVV PLW DQVFKOLHVVHQGHP $S«UR
ROTES KREUZ BASELLAND Fichtenstrasse 17, 4410 Liestal, T 061 905 82 00 info@srk-baselland.ch, srk-baselland.ch
Detailliertes Programm und Anmeldung für Referate & Podium ZZZ VUN EDVHOODQG FK UHQGH] YRXV GHPHQ]
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ÇÞÈÖ ¼êèÜÖ×Ú ! " Ein Projekt von
STP Steiger, Partner GmbH Basel
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20 JAHRE AKUSTIK MIT ERFAHRUNG UND HERZ Mit «Tagen der offenen Ohren» feiert Koppelmann in Liestal das 20-JahrJubiläum der Hörakustik. Vom 19. bis 21. November 2026 gibt es interessante Angebote wie Rabatte auf Akustik-Dienstleistungen und Arbeitsplatzbrillen. Vor 20 Jahren eröffnete Koppelmann in Liestal die Akustikabteilung. Was mit der Weiterbildung von Inhaberin Stephanie Bayer-Frei zur Hörakustik-Meisterin begann, ist heute ein fester Bestandteil des Unternehmens – mit Standorten in Liestal, Pratteln, Sissach und Gelterkinden (ohne Akustikabteilung). Im Mittelpunkt steht dabei nicht das Hörgerät, sondern der Mensch. Eine professionelle Höranalyse schaff t zunächst Klarheit über das persönliche Hörvermögen. Denn erste Anzeichen einer Hörminderung werden häufig im Alltag sichtbar: Gespräche in geräuschvoller Umgebung werden anstrengender, Stimmen weniger deutlich oder der Fernseher zunehmend lauter.
«Jeder Mensch hört anders» ist deshalb mehr als ein Grundsatz. Ob häufig telefoniert wird, viele Besprechungen stattfinden oder Gespräche mit Familie und Freunden besonders wichtig sind – die Anforderungen an ein Hörsystem sind so individuell wie der Alltag selbst. Da Koppelmann herstellerunabhängig arbeitet, können Sie dort verschiedene moderne Hörgeräte vergleichen und 30 Tage kostenlos und unverbindlich testen.
Erfahrung trifft Nachwuchs Auch beim Team setzt Koppelmann auf Kontinuität und Nachwuchsförderung. Vérane Vonaesch kam 2011 als erste Auszubildende im Bereich Hörakustik zum Unternehmen
Foto: zVg
Die Fachleute für gutes Hören bei Koppelmann (v.l.): Nadja Kerscher, Vérane Vonaesch, Rafael Gomes, Michaela Bucher.
Moderne Hörgeräte – hier ein Beispiel von Oticon – sind diskret und kaum sichtbar.
«TAGE DER OFFENEN OHREN» Das 20-Jahr-Jubiläum feiert Koppelmann Optik und Akustik mit spannenden Angeboten.
Vom 19. bis 21. November 2026 finden in Liestal die «Tage der offenen Ohren» statt. An den drei Tagen können Sie sich unverbindlich mit dem Thema Hören auseinandersetzen, die heutigen Möglichkeiten der Hörakustik 30 Tage lang testen und Arbeitsplatzbrillen kennenlernen. Während des Jubiläums erhalten Sie eine Ermässigung auf die Akustik-Dienstleistungspauschale sowie auf Nahkomfortgläser. Bedingungen und weitere Details auf koppelmann.ch
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Fotos: Oticon Das Hörgerät Zeal von Oticon wird von der bisher fortschrittlichsten KI-Technologie unterstützt.
und ist heute Akustikmeisterin und Berufsbildnerin. Rafael Gomes absolvierte bereits seine Lehre bei Koppelmann und steht vor seinem nächsten Abschluss zum Hörsystemspezialisten. Nadja Kerscher befindet sich im zweiten Lehrjahr zur Hörsystemakustikerin EFZ. Ergänzt wird das Team in Liestal durch Michaela Bucher, Fachberaterin für Augenoptik und Hörakustik. Seit Sommer 2026 leitet Andrea Winterhalter die Akustikabteilung in Pratteln. Die Filiale in Sissach wird von Stephanie BayerFrei geführt. Seit dem Umzug von Liestal an den Bahnhofplatz 11 sind alle Standorte barrierefrei.
Technik, die sich dem Alltag anpasst In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich die Hörtechnik rasant entwickelt. Moderne Systeme analysieren ihre Umgebung, unterscheiden Sprache von Geräuschen und pas-
sen das Klangbild automatisch an. KI-basierte Funktionen können dabei helfen, Sprache verständlicher und störende Hintergrundgeräusche weniger präsent zu machen. Über Bluetooth lassen sich Hörsysteme direkt mit Smartphone oder Fernseher verbinden.
beste: Denn gutes Hören bedeutet mehr als technische Unterstützung: Es bedeutet, Gesprächen folgen zu können, sich zu orientieren und mit anderen verbunden zu bleiben. Und genau darum geht es bei Koppelmann – seit mehr als 20 Jahren.
DIE PERSÖNLICHE BERATUNG BLEIBT ENTSCHEIDEND. Trotz oder gerade wegen der vielen technischen Möglichkeiten bleibt die persönliche Beratung entscheidend. Auch bei Fragen rund um die Kostenübernahme durch AHV und IV unterstützt Koppelmann – unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Hörgeräteversorgung ohne Eigenbeteiligung möglich. Premium- und Luxusmodelle stehen für besondere Ansprüche zur Verfügung. Das teuerste Hörgerät ist nicht unbedingt das
KOPPELMANN OPTIK UND AKUSTIK Bahnhofplatz 11, 4410 Liestal T 061 921 91 80 akustik@koppelmann.ch koppelmann.ch Weitere Filialen in Pratteln, Gelterkinden und Sissach
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Suppenkasper im Marronimodus ÎêååÚã èÞãÙ ÙÖè ÎÖáï ÙÚè ÃÚç×èéÚè ä× ãêã Öêè Æǿç×Þè ÍÖãÙÚã äÙÚç ÎÖêÚçàçÖêé ÒÞç âÖØÝÚã Úè êãè ÜÖãï ÚÞãÛÖØÝ êãÙ ïÞÚÝÚã ÙÚã ÆäØÝâÞíÚç ëäã ÆǾãÞÜ ïêçÖéÚ Ê× ìÞç ÙÞÚèÚè èØÝÞÚç êãÚççÚÞØÝ×ÖçÚ ÈÖççäãÞèǿååØÝÚã âÞé ÞÝâ ÝÞãàçÞÚÜÚã ÏÚíé ÇêØÖè Ãê×Úç Áäéäè ÇÞãÙÖ ÎØÝÞÚç
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s soll ja Menschen geben, die das ganze Jahr über Suppen essen, sogar im Sommer. Und in anderen Ländern ist das ja auch ganz und gar normal, man denke bloss an Vietnam (Pho), Italien (Minestrone), Japan (Ramen) oder Europas Osten (Borschtsch). Wir sind da eher traditionalistisch geprägt – und feiern den Herbst als Suppensaison oder eben die Suppe als Krönung des Herbstes. Dafür haben wir uns nicht nur zwei Rezepte für zwei herbstlich-saisonale Suppen zusammengesucht, sondern auch das passende Gerät dafür, und zwar einen Kochmixer, der die Suppenzubereitung quasi zum macht. Spoiler: Das verspricht um Klacks K das Gerät nicht nur; das hält es auch. Doch bleiben wir in der Reihe, und die beginnt im Grunde vor ein paar Jahren im Allgäu. Da bekam man nämlich ein Marronim süppchen kredenzt, das einen seither nicht mehr losliess. Weil es sein Marroniaroma so vortrefflich, ja schon unverfast sc
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schämt inszenierte; und weil es so köstlich war in seiner rustikalen Süsse. Natürlich sprach man das Persorsonal damals noch nicht auf Zutaten und Rezepte an, was man sich heutzutage bisweilen traut.
ÃÚç×èéáÞØÝÚ Bereicherung: Marroni, zuckersüss und aromareich Ñäç ÙÚâ ËǿçÞÚçÚã und … ÙÖãÖØÝ ÙÞÚ Messer brauchen nur ÚÞã åÖÖç ÎÚàêãÙÚã
Ein Marronisüppchen als Chimäre, soweit sind wir also. Deshalb scheiterte man in der Folge beim Versuch, das Ersehnte nachzukochen, ein ums andere Mal. Ein Marronisüppchen als Chimäre, soweit sind wir also. Doch nun stand dieser Kochmixer in der Redaktion, um Gelegenheit zu bieten, einen neuerlichen Versuch zu starten.
Die Suppe, Krönung des Herbstes. Wir entscheiden uns für gefrorene Marroni, weil die schon geschält sind. Hinzu kommen eine Zwiebel, kaum Knobli, Gemüsebouillon, gehackter Rosmarin, etwas Pfeffer und ein ordentlicher Schluck Portwein. Der Rest erzählt sich im Grunde in einem Satz: Gerät auf Suppenzubereitungsvollautomationsmodus stellen, es die vorgegebenen 30 Minuten seine Arbeit tun lassen, die Püriertaste für ein paar Sekunden gedrückt halten, allenfalls mit einer Prise Salz abschmecken, ausgiessen, anrichten, fertig.
Schmackhaft und unerreichbar Hinzu kommt eine Rüebli-Curry-Suppe. Weil Rüeblisuppen einfach schmecken einerseits; und andererseits, weil so eine bräunlich-beige Marronisuppe den visuellen Ansprüchen allenfalls nicht ganz genügen könnte. Also: Rüebli, Zwiebel, etwas mehr Knobli, mildes Currypulver, Kokosmilch, Gemüsebouillon, Kurkuma und Suppenzubereitungsvollautomationsmodus rein, 30 Minuten, pürieren, angiessen, dekorieren, e Guete. Die Vorzüglichkeit des Allgäuer Süppchens bleibt übrigens unerreicht, zumindest fürs Erste. Aber das haben Chimären ja so an sich. Schmackhaft war’s jedoch allemal. Rüebli in Suppenform gehen ausserdem immer. Und unser Kochmixer hat sich bewährt. Nicht nur als One-PotZubereiter mit erfreulich läppischem Spülaufwand. Sondern auch als Küchenhelfer, der den Koch in der Küche praktisch überflüssig macht. Und das wiederum freut bekanntlich die Gäste. Suppenkasper hin oder her.
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Eine kleine Welt für sich
Ob als wärmender Rückzugsort nach einem stürmischen Herbstspaziergang, für ein geselliges Fondue über der winterlichen Nebeldecke oder beim ersten Frühlingskaffee an der Sonne: Die historische Bärgbeiz auf dem Gempenturm ist Ihr gemütliches Ausflugsziel auf 753 Metern. Regionale Klassiker, herzliche Gastfreundschaft und der schönste Weitblick der Region erwarten Sie.
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Völlig losgelöst
Fassgereifte Genusskultur
Sechs Minuten war die Hefe im All, mit der «Unser Bier» ihre neueste Kreation braute, in die Schwerelosigkeit geschossen am 31. Mai 2026 in Schweden. Das «Spacebier» Þèé ÚÞã Ýäåě ÜÚè Þã ÇÞÚèéÖá gebrautes IPA, und der ÜÖáÖàéÞèØÝÚ ¼êèĜ êÜ ïìÖç auch Marketinggag, vor allem aber Forschung. Denn das gemäss Geschäftsführer Felix Labhardt «bisher wildeste Projekt» seiner Brauerei ist eine Collab mit der Space Biology Group der Hochschule Luzern, und die forscht an den Auswirkungen von Schwerelosigkeit auf Zellen. êãèÚç×ÞÚç ØÝ luc
Holz spielt eine entscheidende Rolle im Wirken des Vereins für fassgereifte Genusskultur mit Sitz in Lausen. Den Mitgliedern geht es darum, den Genuss fassgelagerter Spirituosen und Weine als Teil des immateriellen Kulturerbes zu feiern, Traditionen zu bewahren, Wissen zu teilen und Raum für BegegãêãÜÚã ïê èØÝÖĚ Úã ÒÞááàäââÚã èÞãÙ ÉÚêâÞéÜáÞÚÙÚç ab 18. ÇÖêèÚã ÛÖèèÜÚçÚÞÛéÚ ÜÚãêèèàêáéêç ØÝ luc
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«Überall het’s Pilzli ...» ÀÞã ÆáÖèèÞàÚç ÙÚç ÎêååÚãìÚáé Þèé ÙÞÚ ËÞáïçÖÝâèêååÚ Äâ ÙçêØàÛçÞèØÝÚã ÎéÖãÙÖçÙ ìÚçà ËÞáïÚ ËÞáïÚ ËÞáïÚ ëäã ËÞáïÚíåÚçéÚ ÈäçÞéï ÎØÝâÞÙ ×ÚèéÚÝé èÞÚ Öêè ÙçÚÞ ÀáÚâÚãéÚã ÙÚç ÎéÚÞãåÞáï ÎêååÚ ÚÞãÚç ÎéÚÞãåÞáï ¿êíÚááÚè êãÙ ÜÚ×çÖéÚãÚâ ÎéÚÞãåÞáï ÈÚÝç ÜÚÝé Þâ ÂçêãÙÚ ãÞØÝé ¿Öè ½êØÝ ëÚçæêÞØàé ËÞáïìÞèèÚã âÞé ÞããäëÖéÞëÚã ÍÚïÚåéÚã Þã ÙÚãÚã ÖêØÝ êã×ÚàÖããéÚçÚ ÂÖééêã ÜÚã ìÞÚ ÙÚç ÑÞäáÚééÚ ÇÖØàéçÞØÝéÚçáÞãÜ äÙÚç ÙÚç ÀÞØÝÚã ÇÚ×ÚççÚÞèØÝáÞãÜ ¼ãìÚãÙêãÜ ě ãÙÚã áêØ ÈäçÞéï ÎØÝâÞÙ ËÞáïÚ ËÞáïÚ ËÞáïÚ ÚçèØÝÞÚãÚã " ¿Æ ÑÚçáÖÜ ÈǿãØÝÚã # ÎÚÞéÚã ØÖ Áç Äã ÕêèÖââÚãÖç×ÚÞé âÞé ÙÚâ ¿Æ ÑÚçáÖÜ ëÚçáäèé ÙÖè ÇÞÈÖ ÀíÚâåáÖç ÙÚè ½êØÝÚè ÈÞéâÖØÝÚã áÞâÖ âÖÜÖïÞã ØÝ ìÚéé×ÚìÚç× ÏÚÞáãÖÝâÚèØÝáêèè Þèé ÙÚç ÎäããéÖÜ ÉäëÚâ×Úç " ÑÞÚá ÂáǿØà
Jäger und Fleischverkäufer: Raphael Dunkel (r.) und Christoph Ratavaara
Saumässig rehgional Kein Schreibfehler hat sich in unseren Titel eingeschlichen, sondern ein kleines Wortspiel. Und zwar von Christoph Ratavaara und Raphael Dunkel, zwei passionierten Jägern aus Ramlinsburg respektive Lupsingen, die eben nicht nur hiesiges Wildschwein erlegen, sondern auch Reh. Das verkaufen sie jeweils am letzten Freitag des Monats auf der Rampe der Brauerei Unser Bier an der Gerberstrasse – und das nicht nur als halbes Tier oder Mischpaket, sondern auch in Form einzelner Stücke oder Würste. Und den Grill heizen sie für den ersten Hunger jeweils auch ordentlich ein. ÇÞÚèéÖá èÖêâÖÚèèÞÜ çÚÝÜÞäãÖá ØÝ luc
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Vereinsvorstand (v.l.) David Keller, Julian Lehner und Jasmin Gill
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as für eine Frisur Gregor Sutter unter seiner Cap trägt, weiss keiner seiner 16 600 Abonnenten. Legendenbildung. Oder einfach der Versuch, ein kleines bisschen Anonymität zu bewahren in einer Welt, in der Anonymität immer rarer wird. Andererseits hat er sich sein Schicksal ja selbst erwählt. Denn Sutter, 55 und in Arboldswil zuhause, ist das, was man Influencer nennt. Oder Content Creator. Oder YouTuber. Oder einfach einer, der sein Hobby zwar nicht zum Beruf, aber doch zu einem Teil seines Lebens gemacht
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hat, das mehr ist als Freizeitbeschäftigung mit etwas Endorphin hie und da. Denn so ein YouTube-Kanal will regelmässig bespielt sein, sonst endet man ziemlich schnell in der Versenkung. Druck verspürt der gebürtige Deutsche aus Schopfheim, der seit 2001 in der Schweiz lebt und längst Schweizer ist, aber trotzdem nicht die Bohne. «Dafür macht es zu viel Spass.»
ÀãéèØÝáÚêãÞÜÚãÙÚ ¼êèèéÚááêãÜèä×ßÚàéÚ Doch zum Thema, und das sind Klemmbausteine. Wer nun von einer Nische ausgeht, sollte sich mal durchs In-
ÜÚãÖê âÚÞãè
Tube-Kanal rezensiert, jede Woche ein Set, jede Woche ein Video. Er macht das nicht allein: Ein Kumpel aus Jugendtagen, über Jahre aus den Augen verloren, hatte den Kanal mit Namen «Brickfreaks» (Brick ist im Englischen der Begriff für die Bausteine) schon 2019 gegründet und ihn vor vier Jahren dazugeholt. «Ich bin jetzt quasi unser Schweiz-Ableger.» Gemeinsam haben sie bis jetzt mehr als 1800 Videos gedreht und online gestellt.
Er ist lieber konstruktiv, anstatt in seinen Videos zu schimpfen.
Kampf dem Staub Vier bis fünf Stunden investiert Gregor Sutter in ein Video, das dann rund 20 Minuten dauert. «Manchmal benötige ich bis zu sechs Takes, bis ich zufrieden bin.» Geld verdient er damit keins, sämtliche Einnahmen spenden die beiden gemeinnützigen Institutionen. Nur die Bausets, die erhalten er und sein Partner kostenlos von den Herstellern oder Händlern. Gleichwohl seien sie unabhängig und frei in ihrer Kritik. Dafür schaffte er sich eine Kamera an und zwei Lampen, fuchste sich in eine Software für den Schnitt ein, brachte sich bei, wie man Einspieler einspielt und Szenen mit
ternet klicken. Es ist nämlich kaum zu glauben, welchen Boom die Kunststoffsteine seit einigen Jahren erleben. Und zwar nicht, weil viel mehr Kinder damit spielen als früher; sondern weil die Kinder von einst nun als Erwachsene das Bauen als Freizeitbeschäftigung für sich entdeckt haben – und Bausteine nicht mehr als Spielzeug verstehen, sondern als Ausstellungsobjekte mit Entschleunigungsqualitäten. Nun war Gregor Sutter nie ein sogenanntes Lego-Kind, sondern frönte den Spielwelten des Konkurrenten Playmobil. «Vor fünf Jahren wusste ich nicht einmal, dass es vorkonfektionierte Sets gibt.» Doch mittlerweile existiert eben so gut wie alles als Klemmbauset, ob Zengarten oder Jukebox oder Achterbahn mit Elektroantrieb. Es sind ebensolche Sets, die Sutter erst zusammenbaut und dann auf seinem You-
ÎéÚéè âÞé ¾Öå êãÙ einer Prise Punkrock: ÂçÚÜäç ÎêééÚç ÙÚç online Klemmbausteinsets rezensiert ¿Úç ÔäêÏê×Úç ě áâé seine Videos allein und mit handelsüblichem ÀæêÞåâÚãé ÆÖâåÛèåäçéáÚç âÞé ÁÚÞãâäéäçÞà êãÙ Geduld
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Hauptstrasse Haauppt Hau pts t s tr ts tra asse s se 82, 8 2,, 4411 82 4 41 4411 1111 Seltisberg Se S elti t isb ti ssbe bbe errg erg g T 061 0 6611 973 06 9 73 97 7 3 82 8 2 82, 8822 , pbs@pbs-ag.ch pbbs@ bsss@ @ pb ppbs bbs -ag -a aagg .c ..ch ch ch
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W. Wolfgang AG Bächliackerweg 14, Frenkendorf, T 061 906 85 85 info@glasbauwolfgang.ch www.glasbauwolfgang.ch Notfallnummer für Reparaturen ausserhalb der Geschäftszeiten:
079 644 08 71
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Musik unterlegt, und richtete sich im Dachgeschoss des Bauernhauses, das er mit Gattin Irene bewohnt, ein Studio ein. Meistens dreht er sonntags, während sie daneben ihrem Herzenshobby frönt: dem Puzzeln. Sutter wird ausschliesslich für seine Videos zum Baumeister; und er baut einzig Sets, die er sich auch kaufen würde, die ihn also ansprechen. Jene, die das am überzeugendsten tun, behält er, sie verteilen sich mittlerweile so ziemlich aufs gesamte Haus, leuchten in einem passgenauen Regal im Wohnzimmer (ja, gewisse Sets sind komplett verkabelt und mit LEDs bestückt), verschönern den Treppenaufgang, lagern im Dachstock. Wobei der verfügbare Platz genauso ausgereizt ist wie die sich unweigerlich bildende Staubschicht auf den Ausstellungsstücken hartnäckig ist.
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ÎéÚÞã ÖêÛ ÎéÚÞã çÚÜäç ÎêééÚç èåÞÚáé Â nicht; er ist Baumeister ÃÚêéÞÜÚ ÆáÚââ bausteinsets sind aufwendig beleuchtet Äâ ¿ÖØÝèéêÙÞä wird es vor allem im ÎäââÚç ïÞÚâáÞØÝ warm; die Beleuchtung heizt zusätzlich
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Dem Clickbait die kalte Schulter Damit es soweit kommt, muss er allerdings erst einmal bauen. Dabei macht er sich Notizen, gefilmt wird dann erst das fertige Set. Davor zeigt er sich selbst für die Begrüssung – unter Baseballcap und Brille zur Entfremdung, und in einem seiner 50 Metal-Shirts. «Ich stehe auf Punk und Metal, und ein bisschen Punkrock dürfen auch meine Videos sein.» Und damit meint er nicht etwa eine Anti-Haltung oder Sticheleien, sondern schlichtweg seinen frechen Stil, in den er sich nicht reinreden lässt.
Denn es existieren durchaus Klemmbaustein-Review-Kanäle da draussen, deren Bewertungen vor allem Schimpftiraden sind, die auf den Schwächen der vorgestellten Sets herumreiten und mit Verve gegen Branchenprimus Lego wettern. Auch Sutter zieht andere Hersteller vor, weil sie innovativer, kreativer und vor allem auch viel günstiger seien als der grösste Spielzeughersteller der Welt. Gleichwohl: Klemmbausteine sind ein kostspieliges Hobby. Aber Hate um des Hates willen? Clickbait auf Kosten der guten Laune, die er eigentlich verbreiten will? «Ich könnte in meinen Videos auch schimpfen, und das würde sicherlich zu mehr Klicks führen. Aber das will ich nicht. Ich bin ein konstruktiver Mensch und präsentiere lieber Lösungsvorschläge, wenn mir etwas nicht passt.»
Gregor Sutter Þèé ëÚçÝÚÞçÖéÚé ÑÖéÚç ÚÞãÚç
«Meine Videos dürfen ein bisschen Punkrock sein.»
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Publireportage Am Puls Spitex bietet individuell auf den Menschen und seine Bedürfnisse zugeschnittene Pflege und Betreuung an.
WERTVOLLE ENTLASTUNG IM ALLTAG Persönlich, offen und herzlich: Das sind die wichtigsten Werte für die Fachkräfte der Am Puls Spitex GmbH. Das Grundangebot wird nach Standardtarif abgerechnet. Ferner werden weitere Dienstleistungen angeboten, die nicht zuletzt auch die Angehörigen entlasten. «Sie sind wirklich cool!» – ein solches Kompliment hört man nicht jeden Tag von einer 98-jährigen Dame. Diese netten Worte wurden an Sandra Mayer gerichtet, die im Team der Am Puls Spitex die stellvertretende Leitung Pflege und Betreuung innehat. Die positive Rückmeldung unterstreicht den offenen und herzlichen Umgang, den das mittlerweile achtköpfige Team mit seinen Kundinnen und Kunden pflegt, die zu Hause auf Pflege und Betreuung angewiesen sind. Ganz bewusst möchte das seit mittlerweile zweieinhalb Jahren aktive Unternehmen eine überschaubare Grösse nicht überschreiten, damit die wichtigste Eigenschaft nicht verloren geht – die individuell auf den Menschen und seine Bedürfnisse zugeschnittene Pflege und Betreuung, die Am Puls Spitex im Baselbiet, in Basel, im Fricktal sowie im Schwarzbubenland leistet.
Vertrauensverhältnis Kundschaft und Angehörige schätzen besonders, dass in der Regel immer die gleiche
Fachkraft pflegt und betreut. Durch diese Kontinuität kann schnell ein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden – denn nicht immer fällt es leicht, sich helfen zu lassen. «Wir nehmen uns Zeit für die Bedarfsabklärung beim Erstgespräch und vermitteln jene Fachkraft aus dem Team, die am besten die Bedürfnisse des Klienten erfüllen kann», sagt David Schaffner, Leiter Pflege und Betreuung bei der Am Puls Spitex. Angehörige sowie Partnerinnen und Partner der betroffenen Person werden von Anfang an mit ins Boot geholt. «Wir entlasten nicht nur die Kundschaft, sondern auch deren Angehörige, insbesondere auch während Ferienabwesenheiten», sagt Sandra Mayer.
selbst nass aufnehmen müssen», sagt David Schaffner. Im Kontakt mit der Kundschaft begegnet das Team immer wieder dem Irrglauben, dass eine private Spitex teuer sei. Dem ist nicht so: Als privat-rechtlich organisierte Spitexorganisation bietet die Am Puls Spitex die Pflegeunterstützung zu den gleichen gesetzlichen Tarifen an wie die öffentlichen SpitexOrganisationen. Lediglich darüber hinausgehende Dienstleistungen wie Unterstützung im Haushalt, Nachtwache, Begleitung bei Botengängen etc. sind je nach Zusatzversicherung privat zu finanzieren.
Abrechnung nach Tarif Über die übliche Pflege hinaus kann die Am Puls Spitex auf Wunsch zahlreiche weitere Dienstleistungen erbringen. «Oft beginnt das mit der Mithilfe bei kleineren Alltagsaufgaben. Die Leute stellen schnell fest, wie gut es tut, wenn sie etwa den Boden nicht mehr
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¼×ìÖçéÚã êãÙ ÏÚÚéçÞãàÚã ÜÞáé Ûǿç êãèÚçÚã Einwohnerrat nur bedingt. Der nimmt seinen Job nämlich ernst und arbeitet mit Schmiss und Enthusiasmus an Liestals Gegenwart und Zukunft.
Fotos: zVg
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Kultiviert
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Die britische Tea-Time von 15 bis 17 Uhr ist ein Ritual mit klaren Regeln und TraditioãÚã ÎÞÚ Þèé ÙÚç Äã×ÚÜçÞĚ ×çÞéÞèØÝÚç ÆêáéÞ viertheit. Unsere Einwohnerratssitzungen beginnen um 17 Uhr, vielleicht ist diese Gemeinsamkeit der Grund, dass es im Einwohnerrat von Liestal kultiviert, anständig und friedlich zugeht. Es wurde mir einmal von einem Journalisten gesagt, unser Einwohnerrat sei sehr harmoniebedürftig. Obwohl manchmal in der Sache hart diskutiert wird, bleibt der Ton stets kollegial. Konstruktiv werden Lösungen gesucht, mit der Absicht, zum Wohl von Liestal zu entscheiden. Auch wenn für Aussenstehende gewisse Themen etwas Zeit brauchen. Eine Demokratie ist nicht die schnellste Staatsform, aber aus meiner Sicht immer noch die beste. Es wird also nicht abgewartet und Tee getrunken.
Im Sommer ein Eistee in der Hängematte, im Winter eine heisse Tasse Tee auf dem Sofa: innehalten, durchatmen und über Gott und die Welt nachdenken. Solche MoâÚãéÚ èÞãÙ ìÞØÝéÞÜ ÎÞÚ èØÝÖĚ Úã ¼×èéÖãÙ ïêâ ¼ááéÖÜ êãÙ ÚçǾĚ ãÚã ãÚêÚ ËÚçèåÚàéÞ ven. Solche Pausen braucht auch die Politik. Sie darf sich nicht darauf beschränken, die täglichen Herausforderungen zu verwalten. Politik muss sich fragen: Wo stehen wir heute? Was gelingt uns? Und wohin soll sich Liestal entwickeln? Als Kantonshauptstadt, Wohn- und Wirtschaftsstandort verfügt Liestal über grosses Potenzial. Dieses zu nutzen, bedeutet, die Chancen von morgen bereits heute zu erkennen. Dafür braucht es Weitsicht, Verantwortung und den Mut, neue Wege zu gehen. Zukunft entsteht nicht zufällig, sondern durch aktives Gestalten.
Bye-bye Krampfadern Ganz ohne Schnitte Ganz ohne Narben Unsere minimalinvasiven Methoden hinterlassen keine Narben und ermöglichen eine sofortige Rückkehr in den Alltag. Wir nehmen uns Zeit für Ihre individuelle Beratung.
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Verantwortung
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Gemütliche Stunden
Eine Tasse Tee kann wärmen, erfrischen und einen ruhigen Moment im Alltag schaffen. Doch hinter diesem Genuss steckt schwere Arbeit am anderen Ende der Welt. ¼êÛ ÏÚÚåáÖãéÖÜÚã åĜ ǿØàÚã ÈÚãèØÝÚã ÙÞÚ Blätter oft von Hand und arbeiten unter schwierigen Bedingungen. Obwohl mit Tee weltweit Milliarden umgesetzt werden, merken die Arbeiter:innen kaum etwas davon.
Für eine Tasse Tee braucht es nicht viel: heisses Wasser, eine feine Teemischung und einen Ort, der zum Bleiben einlädt. In Liestal könnten davon künftig ein paar mehr entstehen. Zum Beispiel auf dem Fischmarkt. Heute vor allem Parkplatz, morgen ein Platz zum Teetrinken? Die vom Stadtrat präsentierten GestaltungsvariÖãéÚã áÖèèÚã Úè ïêâÞãÙÚèé ÝäĚ Úã ÅÚéïé heisst es, die nötigen Mittel für die weiteren Arbeiten in die Hand zu nehmen.
Hin und wieder braucht man eine kleine Auszeit. Gerade jetzt lohnt es sich, unsere lokale Gastronomie zu unterstützen und dabei gemütliche Stunden zu verbringen. Ob im «Törli» oder im «Chez Chouchou» bei einem Tee mit Schuss, im «Kanonechügeli» mit einem feinen Verdauungstee oder entspannt zurückgelehnt im «mooi». Auch im «herzlich» lässt sich wunderbar Zeit mit Freunden oder Familie verbringen.
Niedrige Löhne, mangelnde Gesundheitsversorgung, schmutziges Trinkwasser, der ÆäãéÖàé âÞé ËÚèéÞïÞÙÚã êãÙ ËĜ ÖãïÚã schutzmitteln belasten sie. Besonders daëäã ×ÚéçäĚ Úã èÞãÙ ÁçÖêÚã ¿ÚèÝÖá× Þèé Úè wichtig, beim Kauf von Tee genauer hinzuschauen. Fair gehandelte und nachhaltig produzierte Tees tragen dazu bei, bessere Arbeits- und Lebensbedingungen zu èØÝÖĚ Úã ÏÚÖéÞâÚ ÙÖçÛ ãÞØÝé êãÛÖÞç èÚÞã
Oder im ehemaligen Kindergarten Schwieri: Hier soll ein Begegnungszentrum für Familien entstehen und damit ein Ort, an dem Kinder und Eltern zusammenkommen. Vielleicht sollten wir bei der Stadtplanung öfter fragen, wo in Liestal die nächste TeaéÞâÚ èéÖééě ãÙÚã àÖãã ¿Úãã ÚÞãÚ áÚ×Úãè werte Stadt braucht Orte zum Verweilen.
Es geht dabei nicht nur ums Teetrinken, sondern ums Zusammensein. Solche kleinen Auszeiten zeigen, wie wertvoll und unterhaltsam Begegnungen sind. Zugleich halten sie unsere Lieblingsorte lebendig, damit uns diese noch lange Freude bereiten. Neu bietet auch der Stadtsaal Raum für Begegnungen – vorübergehend sogar für unsere Einwohnerratssitzungen. Deckensturz sei Dank! Zum Wohl.
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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun ½áǾØàÚ ãêç ÚÞãâÖá ëäçàäââÚã
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Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren, auch nicht diagonal, und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.
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Ikonisch: Blick vorbei am Dogenpalast über die Piazzetta auf
Kultur & Genuss im Veneto 5. – 9. April 2027
die Basilika San Giorgio Maggiore mit Campanile.
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115 | HYGGE
Gewinner aus der letzten ¼êèÜÖ×Ú ÒÚáéåçÚâÞÚçÚ èąÁǿǿç ëä ÇÞÚèØÝéÚá Priska Häsler, Liestal Thierry Hasenböhler, Nuglar Markus Widmer, Bubendorf Priska Wüthrich, Lausen Industrienacht ÍÚÜÞä ÇÞÚèéÖá " Sandra Kastl, Itingen Myrtha Ritter-Salathe, Lupsingen ÎÖ×çÞãÖ ÎØÝÖĚ ãÚç ¼ãìÞá Ursula Suter, Reigoldswil Kathy Winter, Liestal
Je kürzer die Tage, desto bedeutsamer werden Kerzenschein, Wolldecke und heisse Schoggi. Unsere Weihnachtsausgabe widmet sich der Kunst der Behaglichkeit: Wir besuchen Menschen, die ihr Zuhause zur Wohlfühloase machen, und stellen Orte vor, an denen Hygge ganz selbstverständlich zu Hause ist. Dazu gibt es Rezepte zum Nachkochen, Ideen für gemütliche Abende und Tipps aus der Region. Nehmen Sie sich Zeit, machen Sie es sich bequem – und lassen Sie sich inspirieren.
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Rätsellösungen
Schreiben Sie uns willkommen@lima-magazin.ch Redaktion: lucas.huber@lima-magazin.ch lima-magazin.ch Unsere nächste Ausgabe erscheint am 8. Dezember 2026
Impressum % ÅÖÝçÜÖãÜ Éç Herausgeberin: ½ÞçèÁäçêâ ÈÚÙÞÚã Ââ×à ÈÖáèâÖééÚãìÚÜ ¼çáÚèÝÚÞâ Ï " "% ## ìÞááàäââÚã¡áÞâÖ âÖÜÖïÞã ØÝ áÞâÖ âÖÜÖïÞã ØÝ Verlagsleitung: ÏÝäâÖè ½áäØÝ ÏÝäâÖè ÆçÖâÚç Redaktionsleitung: ÇêØÖè Ãê×Úç áêØ áêØÖè Ýê×Úç¡áÞâÖ âÖÜÖïÞã ØÝ ÈÞéìÞçàÚãÙÚ ÙÞÚèÚç ¼êèÜÖ×Ú Texte: ÇêØÖè Ãê×Úç áêØ ÅäãÞé ÎØÝâÞÙ ßäè ÍäáÛ ÕÚãàáêèÚã ïÚã ÁäéäÜçÖě Ú ÇÚÖ ÎéîÜÚç ÇÞãÙÖ ÎØÝÞÚç ÈÖçØ ÂÞáÜÚã
Gestaltung und Produktion: ¿ÚãÞèÚ ÑÖããÚ Produktmanagement: ËÖéçÞØÞÖ ÎéÚçàÞ
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LiMa online lesen:
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Mein All-time-Blödheits-Weltrekord
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eder Mensch hat ihn schon erlebt. Diesen Augenblick, in dem dir der Puls explodiert und das Herz in den Hals hinaufschlägt und es dich siedendheiss überfällt: Du hast es verbockt. Du kannst das Rad der Zeit nicht mehr zurückdrehen, der Mist ist geführt und der Tag ist gelaufen, das biegt keine Selbsthilfegruppe je wieder gerade. Nun lasst mich erzählen von meinem letzten grossen Blitzschlag im Leben. Ereignet hat er sich vor einer Stunde und neun Minuten. Meine herzallerlieblichste Frau weiss noch nichts davon. Ich werde es ihr beichten müssen, um Jahre gealtert und mit Verzweiflung im Blick, und ihre Herzallerlieblichkeit wird einen Aussetzer erleben. ÒÞááÞ ÉǻÛ èÖéÞçÞèØÝÚç ÍÚÙãÚç êãÙ ÎØÝçÚÞ×Úç Bubendorf, willinaef.ch
Als heute der Morgen dämmerte, stopfte ich meinen alten grauen Pulli in den Abfallsack – für die Altkleidersammlung war er zu zerschlissen – und stellte den Sack hinaus. Eine Stunde später war mir kalt und ich holte den andern Pulli, den ich bereits aufs Bett gelegt hatte. Meine Frau hatte ihn vom Verwandtenbesuch in den USA mitgebracht. Er hatte dasselbe Grau, war nagelneu, sehr flauschig, mit dem Schriftzug «Portland» auf der Brust. Ich ging also ins Schlafzimmer, griff nach dem Pulli, drehte ihn um, sah keinen Schriftzug, aber fühlte zerschlissenen Stoff. Und ich hörte das Zischen der hydraulischen Presse des Abfall-Lastwagens vor dem Haus. Ja, ich habe heute Morgen meinen nagelneuen Portland-Pulli ins Basler Fernwärmenetz geschickt. Mein All-time-Blödheits-Weltrekord. Der Weg zum Selbsthass ist verblüffend kurz. Ich musste mein Leid sofort per WhatsApp einer lieben alten Freundin klagen. Ihre Antwort war schnell und tröstlich: Sie hat mal die neue statt die alte Kreditkarte zerschnitten. Und letzte Woche hat sie den neuen statt den alten Lippenstift in den Abfall geschmissen. Den Dior, also den für die teuren Tage im Leben. Es erwischt wohl wirklich alle mal. Wer mich also diesen Winter dabei ertappt, wie ich keinen Portland-Pullover trage: Bitte keine dummen Sprüche, Fernwärme ist eine sinnvolle Energie. Was mich aber nicht stört, sind Komplimente für meine gepflegten Augenringe. Ich habe viel dafür getan.
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