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So kleidet sich Liestal, Stardesigner Yannik Zamboni, die Vielfalt von Schweizer Brands; ein Modespezial
So kleidet sich Liestal, Stardesigner Yannik Zamboni, die Vielfalt von Schweizer Brands; ein Modespezial

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Ihre Vorteile:
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Oh la la
«So gehst du mir nicht aus dem Haus», hiess es gestern, «oh la la» heute Morgen. Es ist kompliziert, denn ich muss beides glauben. Ob nämlich, was morgens beim Gehen zählte, im Licht des Abends noch Bestand hat, ist für mich genauso schleierhaft wie Bauchtaschen und Pullunder.
Sie können sich vorstellen, wessen Urteil mein Outfit mit – zugegeben meistens schon nicht ganz ungerechtfertigter –Unverblümtheit strafte. Und ich muss ihr glauben, denn weder ihre Autorität noch ihr Geschmack lassen im Grunde Zweifel zu. Man schläft, wie man sich bettet. Oder um im Modejargon zu bleiben: Man wandelt, wie man sich gewandet.
Man wandelt, wie man sich gewandet.
Ums Gewanden dreht sich dieses Heft übrigens so ziemlich vollumfänglich. Mit Designer Yannik Zamboni posiert ein internationaler Star der Branche auf unserer Titelseite. Dazu haben wir sieben Menschen gefunden, die sich für uns in ihren liebsten Klamotten ablichten liessen.
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In den Gesprächen mit ihnen kam ein Thema immer wieder auf, als wiese ihm ein Kompass mit der Moral als Nadel den Weg: Fast Fashion. Nachhaltigkeit spielt ganz offensichtlich eine grosse Rolle in Liestal, derweil die Verkaufszahlen von Temu, Shein und Konsorten eine ganz andere Wahrheit verkünden. Seien Sie also wachsam: Fürs Schnäppchen zahlen gewöhnlich andere.
chsam: Fürs Sch näppchen len gewöh nlich an dere.
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PS: Sie halten gerade das 111. LiMa in Händen; schnapsiger kann eine Zahl kaum werden. Unsere Genussrubriken widmen sich also nicht ganz zufällig dem Hochprozentigen.
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Wir wünschen stilvolle Lektüre, vielleicht sogar ein Quäntchen Inspiration und vor allem das eine oder andere «Oh la la».

wünschen stilvolle Lek türe, leicht piration und vor allem oder an dere hlala»

Herzlich,





Lucas Huber, Chefredaktor lucas.huber@lima-magazin.ch



Ich trage …
Mütze: Risa Hutmanufaktur
Jacket: Harris Tweed
Weste: Hugo Boss
Hemd: Strellson
Jeans: Nudie
Sneakers: Adidas


U n s e re Kl e i n b rote.


















6 Porträt
Tradition verpflichtet: der Banntagshut
8 Aufgefallen
18 Mode
Schön gewandet
Fashionistas frohlocket: Liestal hat sich für uns in Schale geworfen. Ein Modeheft.
36 Irene Beeli
Plädoyer fürs Lieblingsstück
37 Dominik Muheim
Modisch gute Laune
40 Michi Durrer
Immer gut bemützt
Titelseite: Die Eventlocation Tonwerk in Lausen hat für uns ihre fotogenen Räume geöffnet, um Designer Yannik Zamboni ins beste Licht zu rücken.
Titel- und Editorialbild: Linda Schier
Das nächste LiMa erscheint am 9. Juni 2026
20 Mann mit weisser Weste: Stardesigner Yannik Zamboni
28 Yvonne Hänzi
Auf Mass geschneidert
29 Stefan Lanz
Der Mann mit Holster
32 Filipa Lüthy
So kann es nicht weitergehen
33 Bea Schmidt
Stil ist, was Frau draus macht

43 Shortlist
46 Zum Schwelgen: Mode aus der ganzen Schweiz
51 Kulturagenda
58 Interview
Selina Catania bringt die BScene nach Liestal
60 Food Corner
Andi Gerbers Single Malt hätte seinen Opa entzückt
62 Beigemüse
65 Top Five
Statt Gin und Wodka: die besten Schnäpse von hier

Whisky aus Arisdorf
Zuber brennt jetzt Whisky – und schliesst einen historischen Kreis
68 Genau meins
Bienen- oder Sonnenstich?
Samariterin Caroline Häring ist zur Stelle
72 Exklusive Leserreise Preussens Königsschlösser
76 Argumente
78 Rätseln & Knobeln
81 Vorschau, Lösungen, Impressum
82 Kolumne
Selina Catania Über die Expansion ihres Musikfestivals nach Liestal
Willi Näf über Freuwilligkeiten und Fichtenknicks





Liestals höchster Feiertag ist auch ein Tag der Mode. Am Banntag geht’s nämlich nicht nur um den Mann im Bann, um Grenzerfahrung, Brauchtum, Geselligkeit und Wanderlust; es geht auch um Symbole. Das Wichtigste davon ist der Hut, an dessen linke Seite traditionell der Maien gehört, ein Sträusschen aus Tulpenblüte, Fliederästchen und Welschgrasschweifen.



Die Tradition will es, dass der Banntägler das Grün für den Maien aus einem Garten stibitzt. Daran hält sich Domenic Schneider, Bürgerrat und Chef der 3. Banntagsrotte, geflissentlich. Der Vorteil: «Wer erwischt wird, muss ein, zwei Bierchen zur Strafe trinken.» Vor allem Filzhüte sind weit verbreitet, daneben Stroh und Stoff. Form und Stil sind dem Träger überlassen; Fedora, Trilby, Homburger – erlaubt ist, was gefällt (und vor Regen oder Sonne schützt). Schneider etwa trägt stets jenen Lederhut, den er als Zwölfjähriger
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Wenn, je nach Saison, der Flieder schon verblüht ist, greift Schneider auf ein Alternativgewächs zurück, er sehe das nicht ganz so eng. Umso grösseren Respekt hat er vor jenen, die eigens ins Bünderland fahren; in höheren Lagen blüht er später. Höchster Feiertag eben. luc
Fe F ie


Deer f 2 A U
Der Banntag Liestal findet am 11. Mai 2026 statt, Abmarsch ist um 8 Uhr im Stedtli.






Ich trage …
Offizielle Banntagsbluse der Bürgergemeinde Liestal; Filzhut mit Maien aus Tulpen, Welschgras und Flieder
Die Tipps auf diesen Seiten sind von der Redaktion ausgewählt und verfasst. Es handelt sich nicht um bezahlte Werbung. Wir sind jederzeit hungrig nach Newsfutter: willkommen@lima-magazin.ch.


Nicht mehr lieferbar? Gibt’s nicht!
Da soll noch einer behaupten, die Jungen seien zu faul zum Arbeiten. In Bennwil hat Jan Hisam (25) nämlich gerade eine GmbH gegründet; mit seinem Startup R3KO Solutions rekonstruiert und fertigt er Bauteile, die nicht mehr lieferbar sind: fehlende Oldtimerteile, exakt angepasste Zusatzkomponenten, individuelle Sonderlösungen. Mithilfe von 3D-Scans rekonstruiert er nicht nur defekte Bauteile digital, sondern passt auch neue Teile exakt an bestehende Komponenten an, bevor er diese im CAD aufbereitet und per 3D-Druck oder klassisch fertigt. Bennwil | r3ko-solutions.ch luc
Das Jagdhornblasen ist die grosse Leidenschaft von Thekla Homberger aus Füllinsdorf. Ganz besonders freut sich die Präsidentin der Jagdhornbläser Schweiz auf den 30. Mai 2026, wenn in Liestal das 32. Eidgenössische & Internationale Jagdhornbläserfest über die Bühne geht. Was einst als Ruf durch die Wälder hallte, ist heute klingender Ausdruck von Verbundenheit, Handwerkskunst und Brauchtum. Liestal | eijbf26.ch zen
Gabor Tornoczky, Inhaber vom «Rocket Ciclista e Barista» in Liestal, ist mit seinem kantigen Äusseren nicht nur ziemlich fotogen; er fotografiert auch hingebungsvoll. Und weil er das am liebsten in Gemeinschaft tut (aber irgendwie immer die richtigen Mitstreiter fehlten), hat er nun eine Art Fotoclub gegründet, das «Blende 4410 Photography Collective». Bei dem geht’s nicht um Bewertung, sondern Austausch auf Fotowalks – mit Kamera, Kaffee und Zeit. luc

Foto: zVg


Die in Liestal wohnhafte Soulsängerin Ira May begibt sich auf neues Terrain: Nachdem sie bereits vor über drei Jahren das Präsidium des Theatervereins Rampenlicht in Frenkendorf-Füllinsdorf übernommen hat, führt sie seit 2025 bei den Produktionen dieser Laienbühne auch Regie und setzt sich somit auf die andere Seite der Bühne. Premiere des diesjährigen Stücks «Séance um Mitternacht» ist am 18. April im «Wilden Mann» in Frenkendorf. Weitere Spieldaten: 19./24./25./26. April sowie 1./2. Mai 2026. Frenkendorf | theater-rampenlicht.ch red

«Mir mache d’Fenster sälber» lautet das Motto der Wisler Holzbau AG. Und der Name ist Programm: Im Hölsteiner Familienunternehmen werden die Fenster sowie auch Türen ganz nach Kundenwunsch von A bis Z hergestellt.
Dass Holz die Leidenschaft der Familie Wisler ist, lässt sich eindrücklich in Erfahrung bringen, wenn man sich mit Junior-Chef Florian Wisler auf eine Tour durch das Familienunternehmen begibt. Ein Projekt nimmt hier seinen Lauf mit der Planung im Büro und der Anlieferung der Materialien. Mit viel Handarbeit und einem modernen Maschinenpark fertigt das Fachpersonal aus dem ursprünglichen Werkstoff Schritt für Schritt den passenden Rahmen.
Dessen Oberfläche wird nach Wunsch behandelt. Anschliessend wird der Rahmen mit den weiteren Materialien versehen und das hochwertige Fenster bzw. die Türe fertiggestellt. «Wir haben die Möglichkeit, unsere Produkte ganz nach den Vorstellungen der Kunden herzustellen», sagt Florian Wisler. Die Besucher geraten jeweils ins Staunen, wenn sie sich vor Ort davon überzeugen, dass tatsächlich sämtliche Arbeitsschritte hier vor Ort stattfinden – und dies ausschliesslich mit Materialien aus der Schweiz.
Eine Lösung für alles
Die Wisler Holzbau AG darf auf eine über 120-jährige Firmengeschichte zurückblicken.
Heute fokussiert sich der Familienbetrieb mit 14 Mitarbeitenden stark auf die Produktion von Fenstern und Türen. «Unsere Stärken liegen bei der Sanierung von älteren oder denkmalgeschützten Bauten. Da weisen wir einen grossen Erfahrungsschatz auf und können nicht alltägliche Wünsche erfüllen. Wir finden für alles eine Lösung», sagt Simone Wisler, die gemeinsam mit ihrem Mann Paul das Unternehmen in dritter Generation führt.
«Wir stellen Produkte ganz nach den Vorstellungen der Kunden her.»
Die beliebteste Variante beim Fensterbau ist die Kombination von Holz und Metall: Drinnen sorgt das Holz für ein heimeliges Ambiente – draussen ist das Metall resistent gegen die Witterung und kann farblich der Fassade angepasst werden. Auf Wunsch werden auch reine Holzfenster wie auch Kunststofffenster angeboten.
Wärme drinnen – Lärm draussen
Der Zeitpunkt für eine Sanierung von Fenstern
und Türen ist günstig: In den kommenden zwei Jahren lassen sich die Sanierungskosten noch von der Steuerlast abziehen, bevor die neue Regelung ohne Eigenmietwert zum Zug kommt. Überdies lassen sich in Altbauten mit neuen Fenstern und Türen die Energiebilanz respektive die Heizkosten merklich optimieren: Die Wärme bleibt drinnen – und der Lärm draussen. Überdies kann der Einbruchschutz verbessert werden.
Die Leidenschaft für Holz wird bei der Wisler Holzbau AG auch über die Herstellung von Fenstern und Türen hinaus gelebt. Angeboten werden auch weitere Schreiner- und Innenbauarbeiten sowie auf Wunsch auch der Bau von Schränken nach individuellen Vorstellungen.
Zum hohen Qualitätsanspruch des Unternehmens gehört auch ein erstklassiger Service. So ist eine Service-Schreinerin ausschliesslich unterwegs für kleinere Ausbesserungsarbeiten, die direkt beim Kunden vor Ort vorgenommen werden. «Dieser Service wird von der Kundschaft sehr geschätzt und soll in Zukunft noch ausgebaut werden», sagt Simone Wisler.
Wisler Holzbau AG
Hauptstrasse 13, 4434 Hölstein T 061 951 17 57 wisler.holzbau@wisler-ag.ch wisler-ag.ch

Neu bei «Ayayay Secondhand»: Zur bestehenden
Auswahl an Kleidung für Frauen, Männer und Kinder ist nun auch eine Pflanzenbrocki dazugekommen.
Inhaberin Çagla Nzeyimana bekommt dafür Unterstützung von Noemi Eisenring, die mit viel Liebe und Kreativität Pflanzen aufwertet und für den Verkauf vorbereitet. Damit wächst das nachhaltige Kreislaufkonzept von Ayayay auch im grünen Bereich. Liestal | ayayaysecondhand.ch red
Im Mai eröffnet Wei Sun an der Industriestrasse in Liestal ihre Spielgruppe Kiekebu für Kinder ab zwei Jahren bis zum Kindergarteneintritt. Kiekebu, das ist ein Indoorspielplatz mit 170 kinderfreundlich eingerichteten Quadratmetern zum Spielen, Entdecken und Wohlfühlen. «Denn bei uns», sagt Wie Sun, die ausgebildete Spielgruppenleiterin und selbst Mutter von drei Töchtern ist, «stehen die Kinder immer im Mittelpunkt.» Erstmals zu erleben ist das anlässlich des Tags der offenen Tür am 19. April 2026. Liestal | kiekebu.com red



Nach der Gesamtsanierung für 1,4 Millionen Franken bietet der Stadtsaal Liestal seit dem 1. März eine moderne Infrastruktur. Im früheren Engelsaal wurden Lüftung, Brandschutz, Bühnentechnik, Eingang, Foyer, Bar und Küche rundum erneuert. Der Saal rundet das breite Raumangebot der Stadt ab und eignet sich mit seinen 600 Stehplätzen, 349 Konzertsitzplätzen oder 240 Plätzen bei Bankettbestuhlung vor allem für grössere Anlässe. zen

Drei Damen bereichern den Liestaler Wellness- und Gesundheitsmarkt: Yoga, Massagen, Achtsamkeit und Meditation. An der Kasernenstrasse schenken
Joana Siegenthaler, Lioba Schneemann und Petra Häring innere Ruhe und wecken Lebensenergie: das Prana. Und das bei Yoga oder Breathwork, bei Sound-Healing-Sessions, Achtsamkeitsstunden, MBSR-Kursen oder Massagen – klassisch oder Lomi Lomi. Liestal | pranaliestal.ch red
Für alle, die miteinander weiterkommen möchten, hat Mediatorin Nicole Gaignat ein Angebot: «Gewöhn dich an anders». Darin geht es um Konfliktlösungen auf den unterschiedlichsten Ebenen; Gaignat vermittelt als neutrale Drittperson in festgefahrenen Situationen, und zwar in privatem wie auch beruflichem Umfeld. Das Erstgespräch ist kostenlos. getusedtodifferent.ch luc

Die vierte Auflage der Biennale «Ville des Arts» in Waldenburg startet zwar erst am 6. Juni 2026. Einen Vorgeschmack hat Künstler Pavel Schmidt allerdings schon enthüllt: «Leitungen» heisst die Skulptur vor dem Gemeindehaus, die die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft verkörpert. Schmidt stammt aus Solothurn und ist international als Bildhauer und Schriftsteller bekannt. Die grösste Kunstausstellung der Nordwestschweiz dauert dann bis Ende Oktober. Waldenburg | villedesarts.ch red

Die ehemalige «Heimatbüez» in Liestal hat einen neuen Anstrich erhalten: Inhaberin Eva Lehmann verkauft die nachhaltigen Produkte nun unter dem Namen «Hummelliebi». Seit dem 1. April gibt’s im heimeligen Geschäft Ausgefallenes wie Murmeli kräutersalbe oder «Hanf Chnübi», aber auch zahlreiche Alltagsartikel, Delikatessen und Pflegeprodukte zu entdecken. Liestal | hummelliebi.ch jos


Der Fachkräftemangel steht – wenn nicht zualleroberst, dann doch ziemlich –toppositioniert auf der Sorgenskala der Schweizer Wirtschaft. Schön, gibt’s trotzdem positive Meldungen an dieser Front. So eine vermeldet das atelier.wäsche.schniide.föööhne in Liestal. Das hat nämlich Verstärkung gefunden, was ihm ermöglicht, einen Tag die Woche zusätzlich zu öffnen. Auch so eine freudige Nachricht? Lassen Sie uns teilhaben. willkommen@lima-magazin.ch. luc
Diese Woche haben die Verantwortlichen der Psychiatrie Baselland in Liestal den Grundstein für den Neubau des Wohnheims «inclusioplus» gelegt –mitsamt Zeitkapsel und Neo-Regierungsrat Markus Eigenmann. Das Projekt bietet Menschen mit psychischer und mehrfacher Beeinträchtigung ein Zuhause sowie Arbeitsmöglichkeiten. Das neue, dreistöckige Gebäude in der Form eines Ahornblatts deckt den Bedarf nach zusätzlichem inklusivem Wohnraum. Liestal | pbl.ch jos
Foto: zVg


Über 20 Fair Trade Towns kennt die Schweiz bereits, Basel ist dabei, Arlesheim, Köniz. Und eben Liestal. Respektive: Wir sind auf dem Weg dazu; 80 Prozent des Ladebalkens bilanziert die Website als erledigt, ausstehend ist noch die Zusage von oberster Stelle. Die Organisation fördert Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung, indem sie ihren Mitgliedsgemeinden das Rüstzeug zur Auseinandersetzung mit Konsum und fairem Handel an die Hand gibt. fairtradetown.ch/liestal luc

Viele kleine, aber auch grössere, global tätige Firmen zählen auf die ESB. Sie erhalten Produkte und Dienstleistungen von hoher Qualität und schaffen gesellschaftlich wertvolle Arbeitsplätze für Menschen mit Unterstützungsbedarf.
Rund 30 000 Schritte legt Nicola Passarini an einem durchschnittlichen Arbeitstag zurück. Davon profitieren die im Geschäftshaus am Christoph Merian-Ring 29 – 31 eingemieteten Unternehmen auf dem Gewerbe- und Industrieareal Kägen in Reinach. Passarini ist Teil des fünfköpfigen Teams des Facility Managements, das von der ESB geleistet wird. Ob es Offerten einzuholen gilt, ob sanitäre oder elektrische Installationen vorgenommen werden müssen oder Reinigungsarbeiten:
«Viele Kunden sind zu Partnern geworden.»
Nikola Kafadar, Leiter Betriebe ESB
Langweilig wird es bei dieser Tätigkeit mit Bestimmtheit nicht. Von den eingemieteten Firmen aus verschiedenen Branchen kommen die unterschiedlichsten Anliegen. «An meiner Arbeit mag ich die grosse Vielfalt der Tätigkeiten und die Selbstständigkeit, mit welcher wir unseren Tagesablauf organisieren können», sagt Nicola Passarini. Nach rund zehn Jahren beim ESB-Betrieb MePro hat
sich der Mitarbeiter mit Unterstützung darauf gefreut, hier im Kägen eine neue Herausforderung angehen zu dürfen.
Den Auftrag für das Facility Management übernahm die ESB im Januar 2025 von der Immobilienverwaltung des Gebäudes, nachdem mehrere Anbieter geprüft worden waren. «Dies ist ein Beispiel für die vielen unterschiedlichen Aufträge, welche die ESB für Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen vom KMU bis hin zum global operierenden Konzern entgegennehmen darf», sagt Nikola Kafadar, der bei der ESB für die Leitung Betriebe zuständig ist. Das Spektrum der Einsatzgebiete ist breit – und wird auch laufend erweitert: Werkteile werden für Industrieunternehmen in Lohnfertigung vorbereitet oder veredelt. Die unterschiedlichsten Produkte werden verpackt. Garten- und Reinigungsarbeiten für Private und Unternehmen oder eben neu auch das Facility Management werden besorgt. Rund 580 Menschen mit Unterstützung sind für die ESB in unterschiedlichen Pensen im Einsatz.
Hinzu kommen weitere 130 Betreuungsmitarbeitende der ESB sowie rund 50 Lernende. «Viele unserer Kunden sind über die Jahre hinweg zu Partnern geworden. Gleichzeitig arbeiten wir kontinuierlich daran, neue Kunden zu gewinnen. Vielleicht sind auch Sie bald Teil dieses Netzwerks?», sagt Nikola Kafadar.
Der Kundschaft der ESB erwachsen mehrere Vorteile. Einerseits dürfen sie auf eine hohe Qualität und Termintreue bei der Abwicklung der Aufträge zählen. Überdies tragen sie die soziale Verantwortung mit und leisten einen wichtigen Beitrag, dass Menschen mit Unterstützungsbedarf eine sinnstiftende Arbeit finden und im Idealfall an den regulären Arbeitsmarkt herangeführt werden können. Bei Bedarf gehen Teams der ESB oder Einzelpersonen unter Betreuung auch für Einsätze direkt zur Kundschaft vor Ort. «Wer auf uns zählt, sorgt nicht zuletzt auch dafür, dass die Arbeit in der Schweiz respektive in der Region bleibt», nennt Nikola Kafadar einen weiteren Pluspunkt.
Schauenburgerstrasse 16, Liestal T 061 905 14 84, esb-bl.ch, esb@esb-bl.ch
Philipp Schoch will am 14. Juni in den Baselbieter Regierungsrat gewählt werden. Der 52-Jährige aus Pratteln setzt auf ein verständnisvolles Miteinander und gemeinsame Ziele, die für alle erstrebenswert sind.
Sein Arbeitsalltag als Leiter im Notfall des Kantonsspitals Baselland ist oft hektisch, herausfordernd und unvorhersehbar. Was für andere nach belastendem Stress klingt, ist für Philipp Schoch die Grundlage, um zu Hochform aufzulaufen: «Mein Job erfordert einen kühlen Kopf in hitzigen Situationen und die Fähigkeit, neben allem Pragmatismus auch ein gutes Gespür für das Bedürfnis von Menschen zu haben.» Um in diesem Beruf zu arbeiten, müsse man die Menschen mögen. Ein Grundsatz, den man 1 : 1 in den politischen Betrieb übersetzen kann.
«Jetzt passt’s»
Schoch war massgeblich beteiligt am Erfolg der Grünen in Baselland. Mit 38 war er Parteipräsident und verhalf damals dem nun zurücktretenden Isaac Reber in die Regierung. Er hätte auch schon früher Möglichkeiten gehabt, einen Sitz in der
«Wir können uns parteipolitische Streitigkeiten nicht leisten.»
Regierung anzustreben, nun sei aber der perfekte Zeitpunkt: «Jetzt passt’s. Ich habe die Kapazität, den familiären Rückhalt und die Erfahrung, die ich brauche, um einen wirklich guten Job als Regierungsrat zu machen», sagt Schoch, der von 2003 bis 2018 Landrat war und seit 2020 im Gemeinderat von Pratteln tätig ist.
Stark im Team
Schoch tritt mit einer klaren Vision an, wie er als Regierungsrat agieren möchte: «Wir können uns

Mit Weitblick für die ganze Region Basel.
parteipolitische Streitigkeiten nicht leisten. Wir streben alle –im Unter- und im Oberbaselbiet –nach einer lebenswerten und wirtschaftlich starken Region. Da gilt es Gemeinsamkeiten zu finden, nicht Unterschiede.» Deswegen läuft die Wahlkampagne von Schoch auch unter dem Motto «Stark im Team». Denn die Themen Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit würden zwar oft den Grünen zugeschrieben, seien aber für alle wichtig. Was die Ausgestaltung und die Herangehensweise angehe, müsse man sich zuhören können, um dann Interessen auszugleichen.
ZÄMME. VORWÄRTS. BASELBIET.
Im Dialog mit einer Mitarbeiterin der Gemeinde.



Vom ESAF begeistert
Dass es Schoch mit allen gut kann, hat er mit seinem Engagement am Eidgenössischen Schwingund Älplerfest ESAF 2022 in Pratteln bewiesen. Als Leiter der Stabsstelle Nachhaltigkeit war er dafür verantwortlich, den traditionellen Gross-
Hier entstehen 400 genossenschaftliche Wohnungen direkt beim Bahnhof Pratteln.
«Ich bin ein sehr leidenschaftlicher Typ und dialogfreudig.»
anlass möglichst umweltverträglich mitzugestalten. «Es war eine irre Erfahrung zu sehen, was wir da auf die Beine gestellt haben. Ich war vorher selten an einem Schwing- und Älplerfest und ich muss gestehen, dass mich das echt in den Bann gezogen hat.» Pratteln habe das Schaufenster ESAF perfekt genutzt und bewiesen, dass das Baselbiet ein toller Gastgeber ist.
Ehrenamtlich ist Philipp Schoch auch Präsident von Wald beider Basel, dem Verband der Waldeigentümer. Wenn er von der Natur erzählt, macht er das mit Ernsthaftigkeit und Leidenschaft zugleich: «Ein naturnaher und gesunder Wald ist so schampar wichtig, um mit den Folgen des Klimawandels umgehen zu können. Es ist eine Investition für die zukünftigen Generationen.» Auch privat
Philipp Schoch ist 1973 in Pratteln geboren und aufgewachsen. Er absolvierte zunächst eine Lehre als Möbelschreiner. Später wechselte er in den Gesundheitsbereich und arbeitet seither als Leiter Pflege am Notfallzentrum des Kantonsspitals Baselland.
Politische Laufbahn
Schoch wurde 2003 in den Landrat des Kantons Basel-Landschaft gewählt und gehörte diesem bis 2018 an. Im Amtsjahr 2016/2017 wurde er zum Landratspräsidenten gewählt und war damit für ein Jahr höchster Baselbieter. Seit 2020 ist Schoch Mitglied des Gemeinderats von Pratteln und als Departementsvorsteher für die Themen Hochbau, Quartierplanung und Energiestadt zuständig.
Seit 2019 ist Philipp Schoch mit seinem Partner verheiratet.
philippschoch.ch
nutzt Schoch den Wald zum Ausgleich. «Beim Spazieren im Wald kann ich meine Gedanken sortieren. Ich bin ein sehr leidenschaftlicher Typ und dialogfreudig», sagt Schoch, der nichts von Schnellschüssen hält. «Die beste Lösung für alle findet man oft nur mit etwas Ruhe und Zeit», fügt Schoch hinzu.
Das klingt nach einer Eigenschaft, die gut zu einem Regierungsrat im Baselbiet passt.
Zusammen leben –Zusammen wachsen

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Mentoring für Kinder und Geflüchtete
Für die Integration eines Kindes (4 bis 10 Jahre) oder einer erwachsenen Person mit Fluchterfahrung, die in Liestal und Umgebung wohnen. Die wöchentlichen oder 14-täglichen Treffen gestaltest du selber.
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Unser Angebot richtet sich an pflegeund betreuungsbedürftige Menschen. Unser Ziel ist eine ganzheitliche, bedürfnisgerechte und liebevolle Betreuung im eigenen Zuhause.
Bei uns stehen Sie im Mittelpunkt.

Die Notfallstationen des KSBL sind rund um die Uhr geöffnet.
Notfallzentrum Kantonsspital Baselland
Gewöhnlich ist Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt die erste Anlaufstelle, wenn es Ihnen gesundheitlich nicht gut geht. Doch wohin, wenn Beschwerden ausgerechnet dann auftreten oder sich verstärken, während die Hausarztpraxis geschlossen ist?
Gesundheitliche Probleme halten sich selten an Sprechstundenzeiten. Seien es Fieber, Rückenschmerzen oder eine Sportverletzung –ausgerechnet dann, wenn die Hausarztpraxis geschlossen ist, verstärken sich die Beschwerden. In solchen Situationen ist eine der Notfallstationen des Kantonsspitals Baselland (KSBL) an den Standorten Liestal, Bruderholz und Laufen die ideale Anlaufstelle.
Nach der Anmeldung an der Notfallporte erfolgt die Erstbeurteilung, die sogenannte Triage. Dabei beurteilt das medizinische Fachpersonal nicht nur die Art der Beschwerden, sondern auch deren Dringlichkeit. So wird sichergestellt, dass jede Patientin und jeder Patient genau die Behandlung erhält, die in diesem Moment notwendig ist – vom lebensbedrohlichen Notfall bis zur leichteren Verletzung.
Behandlung nach Dringlichkeit
Die Reihenfolge der Behandlung von Patientinnen und Patienten richtet sich nach der Schwere der Verletzung oder Erkrankung. Es wird unterschie-
den zwischen «sofort», «sehr dringend», «dringend», «weniger dringend» und «nicht dringend». «Entscheidend ist nicht, wer zuerst da war, sondern wer zuerst Hilfe benötigt», erklärt Dr. med. Nicolas Geigy, Chefarzt Notfallzentrum.
«Entscheidend ist nicht, wer zuerst da war, sondern wer zuerst Hilfe benötigt.»
Dr. med. Nicolas Geigy, Chefarzt Notfallzentrum
«Deshalb kommt es regelmässig vor, dass jemand bevorzugt behandelt wird, obwohl andere zuerst da waren,» so Geigy weiter. Der Herzinfarkt wird also vor dem Hexenschuss medizinisch versorgt. Letzterer ist zwar schmerzhaft, aber nicht lebensbedrohlich.
Wenn die Hausarztpraxis geschlossen ist
Für akute, aber nicht lebensbedrohliche Beschwerden gibt es in Liestal und am Standort
Wer hilft bei medizinischen Problemen?
• Nicht lebensbedrohliche Situation:
– Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt zu den Praxisöffnungszeiten
– Medizinische Notruf zentrale (MNZ) für ein beratendes Gespräch: T 061 261 15 15
• Dringender Notfall: Notfallstationen des Kantonsspitals Baselland
• Lebensbedrohlicher Notfall: Notruf 144.
ksbl.ch/notfall
Bruderholz zusätzlich eine Hausärztliche Notfallpraxis (HNP). Dort kümmern sich Hausärztinnen und Hausärzte aus der Region ausserhalb der regulären Praxisöffnungszeiten (abends, an Wochenenden und an Feiertagen) um leichtere gesundheitliche Probleme wie grippale Infekte, Blasenentzündungen, Verstauchungen oder kleinere Wunden. Diese Praxen betreibt das KSBL in Zusammenarbeit mit der Ärztegesellschaft Baselland. Sie ergänzen das Angebot der Notfallzentren und richten sich an Patientinnen und Patienten mit Beschwerden, die normalerweise in der Hausarztpraxis behandelt würden.
Die Erstbeurteilung erfolgt in jedem Fall durch das medizinische Personal des KSBL, das die Patientinnen und Patienten danach entweder ins eigene Notfallzentrum oder in die HNP überweist.
Wir haben sieben Fahsionistas gefragt, ob sie für uns in ihren Lieblingsoutfits posieren mögen. Sie mochten. Posterboy ist aber einer, der auszog, um die Modewelt zu erobern: Designer Yannik Zamboni, der drauf und dran ist, zu den ganz Grossen der Szene aufzusteigen. Fotografiert hat die gesamte Modestrecke Linda Schier aus Liestal. Sie modelte früher selbst.
Wir haben sieben Fashionistas gefragt, ob sie für uns in ihren Lieblingsoutfits posieren mögen. Sie mochten. Posterboy ist aber einer, der auszog, um die Modewelt zu erobern: Designer Yannik Zamboni, der drauf und dran ist, zu den ganz Grossen der Szene aufzusteigen. Fotografiert hat die gesamte Modestrecke Linda Schier aus Liestal. Sie modelte früher selbst.










Yannik

kleidet die Star ist mit seiner Förderin befr Heidi Klum. Was ist das fü der auszog, um sein Din machen, M nun als Modeschöp – un und dran ist, die g grossen Bühnen z erobern? hrsche sc S tarapp hat. Man t en, zeigt e seinem neuen Fr e – räkelnd im Be Freund von He un Kali f ornien, vals der W Rit ual
Yannik Zamboni, 39, kleidet die Stars ein und ist eng mit seiner Förderin befreundet:
Heidi Klum. Was ist das für einer, auszog, um sein Ding zu plötzlich Model war, nun als Modeschöpfer durchstartet – und drauf und dran ist, die ganz grossen Bühnen zu


ahrscheinlich ist Yannik Zamboni jetzt schon der Modedesigner mit dem grössten Starappeal, den die Region je hervorgebracht hat. Man kennt ihn aus den Klatschspalten, kürzlich zeigte er sich im «Blick» erstmals mit seinem neuen Freund, einem Model aus Portugal – räkelnd im Bett. Ausserdem ist er ein enger Freund von Heidi Klum, die beiden feiern gemeinsam, und der Besuch des Coachella in Kali fornien, eines der grössten Musikfestivals der Welt, ist jährlich wiederkehrendes

Um einen Eindruck davon zu bekommen, welchen Stellenwert sein Name in der schillernden Modewelt hat, dem könnten die Namen jener weiterhelfen, die seine Sachen tragen, Heidi Klum eben oder der ghanaische Sänger Black Sherif. Er könnte sich aber auch einfach eine Zahl auf der Zunge zergehen lassen: 800.
Um ein welche schiller könnte die seine oder der g könn te sic der zerg Legende


Der Name seines Labels, Maison Blanche, lässt sich nicht schützen; zu vieles heisst so. Deshalb hat Yannik Zamboni seine Firma kurzerhand nach seiner Mehrwertsteuernummer benannt und sie sich mitsamt Webdomain auf den Hals tätowiert.


Auf Zehenspitzen: Hemd und Leggings stammen aus Zambonis aktueller Kollektion. Ich trage …

So viele Bewerbungen hat Yannik Zamboni nämlich erhalten, als er kürzlich eine Stelle in seinem Unternehmen ausschrieb – innerhalb von läppischen 24 Stunden notabene. «Dann mussten wir die Anzeige vom Netz nehmen.» Schliesslich bedeuten 800 Bewerbungen auf einen Job in der Modebranche: 800 CVs, 800 Motivationsschreiben, 800 Portfolios mit Mustern, Skizzen und Designs. «Das kannst du unmöglich handeln.» Seither arbeitet er mit einer Agentur zusammen. Und das ist auch nötig, denn Ende 2025 beschäftigte er zwei Personen, wovon eine er selbst war; aktuell sind sie zu siebt, bis Ende Jahr werden sie wohl zehn sein im «Weissen Haus». Ein Wachstum um den Faktor fünf in einem Jahr, das lässt sich sehen.

Also tat
Dass dieses Unternehmen respektive sein Label eben «Maison Blanche» heisst, ist weder Zufall noch ironischer Seitenhieb auf einen nachweislich homophoben Bewohner eines ziemlich bekannten weissen Hauses. Nein: Weiss ist Zambonis Farbe, sein Markenzeichen, Look und Mantra. Er trägt es ausschliesslich. Nun ist Weiss ja nicht gerade jene Farbe, die besonders viel Ungeschick verzeiht. Doch Flecken sind ihm nicht nur egal; sie sind Konzept, weshalb er sie im Grunde sogar ungeschminkt abfeiert: «Was ich trage, hat Patina; jedes Kleidungsstück, jeder Fleck erzählt einen Teil meiner Geschichte.»
Gut möglich, dass das da auf dem linken Bein Tomatensauce war, an den Waden Spritzer aus einer Pfütze, an den Säumen der Ärmel jene Spuren, die Menschen auf weissen Kleidungsstücken mit Hautkontakt nun mal hinterlassen – und auf dem Hintern der Staub vom Boden des Tonwerks in Lausen, wo wir ihn zum Fototermin treffen.
Hier wirft sich der Stardesigner für uns in Pose. Vielleicht ist das der richtige Zeitpunkt, um einen kurzen Blick zurückzuwerfen. Yannik Zamboni wuchs
Beanie: Maison Blanche
Jacke: Maison Blanche (Prototyp)

Hose: Maison Margiela Schuhe: Balenciaga
Yannik Zamboni
im Oberbaselbiet auf, die Familie zog ziemlich oft um: Böckten, Diepflingen, Füllinsdorf, Ormalingen. Er versteht sich zwar als Mann, verweigert allerdings, die gesellschaftlichen Erwartungen an einen Mann zu erfüllen.
Er bezeichnet sich selbst als ambivertiert und tanzte schon als Kind aus der Reihe. Einfach war das sicher nie. Als es um die Berufswahl ging und er Coiffeur werden wollte, intervenierten die Eltern. Also tat er, was statistisch die meisten tun – und machte das KV, in seinem Fall bei einer Krankenkasse.
Zamboni hat einnehmende Augen und einen krassen Blick, man kann das kaum treffender formulieren – mit fein definierten Zügen, markanten Wangenknochen, einem trainierten Body, kurzum: Er sieht nicht nur gut aus und hat mit fast zwei Metern Modelgrösse; er hat jenes Charisma, das Menschen haben, die Räume einnehmen, wenn sie sie betreten.
Es verblüfft ihn trotzdem, als ihn eines Tages ein Modelscout auf der Strasse anspricht. «Zwei Wochen später lief ich in Mailand meine erste Modeschau.» Das
Modeln erwächst schnell zum Nebenjob, und der läuft: immer weitere Reisen, schickere Hotels, glamourösere Laufstege, bekanntere Designer – Jetset. Dann fällt Zamboni jene Entscheidung, die nicht nur den Beginn seiner Karriere markiert; sie charakterisiert diesen Mann auch so ungemein treffend, wie es selbst eine seitenlange Abhandlung nicht besser könnte. Es ist 2017, und ihm winkt das, wovon viele träumen: sein Arbeitgeber, in dessen Marketingabteilung er mittlerweile arbeitet, will ihn befördern. Was be Wert schätzung, Verantwortung – Kohle. Die Stelle wäre eine Absicherung, wenn er wollte womöglich bis zur Rente. Also sitzt er seinem Chef gegenüber, vor ihm der Vertrag, an dessen Ende nur seine Unterschrift fehlt. Gemachtes Nest. «Aber als ich den Lohn sah, wusste ich: Wenn ich diesen Job annehme, werde ich da nie wieder wegkommen.»
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Diese Jacke trägt Zamboni seit fast drei Jahren. Es ist ein Prototyp. Als Teil seiner nächsten Kollektion soll sie nun endlich erscheinen.

Stattdessen kündet er und schreibt sich fürs Studium an der Kunsthochschule der FHNW in Basel ein, Fachrichtung «Doing Fashion». Yannik Zamboni war schon im Handarbeitsunterricht in der Schule ein eifriger Schneider, seine Grossmutter war ausserdem ausgebildete Schneiderin und Strickerin. Hier hält das Weiss Einzug in sein Leben. Für einen Prototypen setzt er auf eine Rohbaumwolle, ungefärbt und ungebleicht. «Ich wollte die Farbe weglassen, damit nichts vom Design ablenkt. Von da an arbeitete ich nur noch mit diesem Material; es gefiel mir so gut, dass ich damit bis heute nicht mehr aufhören konnte.» Und das dürfte sich auch in Zukunft nicht so schnell ändern.
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Bewusster Bruch mit den Konventionen der Branche: Yannik Zambonis Models überwinden vermeintliche Ideale – und zeigen die Menschen, wie sie sind, nämlich mal mollig, mal rank, mal jung und mal alt.
Einen Tag vor dem Lockdown im März 2020 schliesst er das Studium mit dem «Bachelor of Arts in Fashion Design» ab. Zamboni, der einstige KV-Stift und Marketingfachmann, der nebenbei modelt, ist jetzt Modedesigner, und der ist bereit durchzustarten. Doch die Welt um ihn herum, die steht still: Pandemie. «Der Plan war Paris, Mailand und New York; stattdessen sass ich in Diepflingen fest.» Schliesslich liegt auch das Modeln auf Eis.

Er beginnt damit, Einzelanfertigungen auf Auftragsbasis zu schneidern – für Kunden, die allerdings viel zu rar sind. Noch hat er etwas Geld, aber bald würde das nicht mal mehr für die Miete reichen. Diepflingen ist zwar nicht Paris, aber eben auch nicht gratis. Gleichwohl löscht er jene Mail, die Anfang 2021 in seiner Inbox aufploppt, wie man das halt mit Mails von möglicherweise dubiosen Absendern tut.
«Doch zum Glück waren die hartnäckig.» Denn kurze Zeit später schreiben ihn die gleichen Leute, die für eine amerikanische Castingagentur arbeiten, auch via Instagram an. Zamboni liest die Zeilen wieder und wieder, hadert und zaudert und schaut schliesslich einen Trailer der
Fernsehshow, für die sie ihn gern casten würden. «Als ich sah, dass das seriös ist, und dass es da wirklich um Modedesign geht, sagte ich zu.»
Die ersten Skizzen und Zeichnungen reicht er eine Woche später ein, bevor er auf rund 1000 weitere Anwärter in Los Angeles trifft. Zamboni, der Oberbaselbieter, der kaum seine Miete bezahlen kann, übersteht die Vorauswahl und schliesslich auch den finalen Schnitt der letzten 50, den der Sender zieht, und wird einer von den zehn Kandidaten der RealityTV-Show «Making the Cut» vom Streamingdienst «Amazon Prime».
Weil er auch hier Runde um Runde übersteht, ins Finale einzieht und das Ding schliesslich gewinnt, ist er plötzlich in aller Munde. Auch auf dieser Redaktion tuschelte man fast schon ehrfürchtig, einer aus dem LiMa-Gebiet hätte so eine Show in den USA gewonnen, der Name Heidi Klum fiel, die die Show co-hostete, doch das war alles weit weg und deshalb fürs Erste auch erledigt. Das war im September 2022. Es ist nicht nur die TV-Präsenz, die Yannik Zamboni, seine Maison Blanche und schliesslich auch seine Karriere in der Folge zünftig boostet, nicht nur das Preisgeld von einer Million US-Dollar und die Mentor-Partnership mit Amazon, die zum Sieg gehören. Es ist auch die Bekanntschaft mit Klum, die vom Fan zur Mentorin wird. Mit ihr gedeiht eine enge Freundschaft. Zamboni lacht: «Ich habe sie mir sogar tätowiert», sagt er, knöpft seine Bluse auf und zeigt auf einen Wurm auf seiner linken Brust; «das ist Heidi in einem ihrer legendären Halloweenkostüme.»

Nun startet Zamboni durch – genauso, wie er das schon nach der Diplomfeier zweieinhalb Jahre zuvor geplant hatte: Für Amazon produziert er eine Kollektion mit 70 000 Teilen, und sein Umsatz steigt von praktisch null auf dreieinhalb Millionen Franken. Er wohnt jetzt in Zürich, wo auch sein Label zuhause ist. Paris und New York klingeln noch immer in seinen Ohren, und er wird dort auch seine Spuren hinterlassen, fraglos. «Doch Zürich ist für mich fix, ich will gar nicht in eine grössere Modemetropole.»
Es gab noch einen Bruch in Zambonis Laufbahn, das war 2024. Da trennte er sich von seinem Vertriebspartner Amazon. Dazu muss man wissen, dass sich der Modeschöpfer auf keinen Fall den Standards und Mechanismen der Branche unterwerfen will. Nicht nur die Unabhängigkeit seiner Firma sind ihm wichtig und deren integrative Wirkung, sondern auch die stete Lust, Tabus ganz bewusst zu brechen; Maison Blanche soll auch nachhaltig sein. Was für ihn bedeutet: keine tierischen Materialien, kein Anteil an der gigantischen Umweltbelastung, die die Modeindustrie verursacht –keine Ausbeutung der Menschen, die für ihn arbeiten.
Deshalb entstehen seine Teile nicht in fernen Niedriglohnländern, sondern in Portugal. Und deshalb arbeiten seine Praktikanten nicht zu Gottes Lohn, wie das in der Branche und selbst in den bekanntesten Modehäusern üblich ist («ich selbst musste in London durch die Scheisse eines unbezahlten Praktikums»), sondern gegen eine faire Bezahlung. Zamboni könnte kotzen: «Die gesamte Modebranche ist auf Ausbeutung aufgebaut.» Er schüttelt den Kopf: «Mit unserem Einkaufsverhalten unterstützen wir ganz bewusst Kinderarbeit; das ist inakzeptabel.» Wäre er bei Amazon geblieben, dem grössten Vertriebspartner, den man auf diesem Planeten überhaupt haben kann, hätte er seine Ideale verraten müssen; der-




massen riesige Auflagen zu massentauglichen Preisen in der kurzen Zeit, die eine Kollektion benötigen darf, sind nicht möglich. Wieder verlässt er das gemachte Nest, setzt alles aufs Spiel, büsst 90 Prozent seines Einkommens ein und kann die Verträge seiner Praktikanten und Temporärangestellten nicht verlängern. Aber er bleibt sich und seinen Idealen treu.
Seither wächst Maison Blanche wieder, Zamboni arbeitet an einer Schuhkollektion aus veganem Leder, und im Juni erscheinen gleich drei Düfte (siehe Box), an denen er seit ebenso vielen Jahren tüftelt. Im Fokus stehen aber seine Kollektionen von T-Shirts, Hemden, Hosen, Beanies, Sweaters und Hemden mit ihren sichtbaren Nähten und den rohen Kanten, die traditionelle Schönheitsideale lautstark infrage stellen.
Deren Stil lässt sich am ehesten als subversiv beschreiben, als nonkonform, avantgardistisch, antiästhetisch, genderfluid. Gleichzeitig ist er zutiefst politisch, lehnt sich mit ihren klaren, übergrossen Formen und den dramatischen Kontrasten gegen Normen, Konsum und Konformität auf. Seine Pieces verschickt er mittlerweile nicht mehr vorwiegend in die USA, sondern nach Deutschland, Italien, die Niederlande – und immer mehr bleiben auch in der Schweiz.
Wichtigste Einnahmequelle seien aktuell aber Collabs mit anderen Brands und Firmen, Red Bull etwa oder Zürich Tourismus, Miele oder Philip Morris, dessen Verkaufspersonal er zum Teil einkleidet. Oder die Kooperation mit der Schweizer Manufaktur ManuFucktur, die Sexspielzeug aus Holz fertigt. Für sie hat Zamboni drei Designs gestaltet, Release ist noch dieses Jahr. Was genau es sein wird, verrät er nicht; Geheimniskrämerei und Starappeal gehen Hand in Hand. Was den einen oder anderen Klatschkolumnisten auf jeden Fall freuen wird. luc
Noch verrät Yannik Zamboni nichts zu seinen drei Düften, die im Juni nach dreijähriger Entwicklung erscheinen sollen. Doch die ersten Flacons jeden Perfume Intenses hat er für eine Verlosung reserviert. Gewinnen Sie einen der drei Maison-Blanche-Düfte. Mitmachen: limamagazin.ch/wettbewerbe, Teilnahmeschluss ist der Sonntag, 30. Juni 2026, die Gewinner werden im Anschluss benachrichtigt. Viel Glück.

Nein, die Schuhe hat Yannik Zamboni gekauft. Schon bald wird er allerdings auch hier ein eigenes Modell vorstellen.

Ich trage …
Lederholster und Filzhut: Etsy
Tweedweste: no name
Hose: C&A
Gürteltasche: aus der Brocki
Kiltnadel: aus Schottland
Stefan Lanz






MEin Nähmaschinchen und ein Bügeleisen, mehr braucht eine Bekleidungsgestalterin eigentlich nicht.» Nicht zuletzt deshalb könnte Yvonne Hänzi nicht zufriedener sein mit ihrer Profession oder eben dem schönsten Beruf der Welt: Bekleidungsgestalterin.
Mit 19 zog sie nach Zürich, um sich weiterzubilden, schneiderte in Ateliers und am Luzerner Theater, kehrte zurück nach Liestal und gründete ihr eigenes Label «selfmaids», das für Reduziertheit und klare Schnitte steht. Im eigenen Atelier kreiert sie Taschen, Kostüme für Theaterproduktionen, erfüllt Kundenwünsche nach Mass (von Bademode über Alltagskleidung und Hochzeitskleidern bis hin zu Herrenanzügen mitsamt den passenden Accessoires) oder setzt Projekte mit Auszubildenden oder Menschen mit Beeinträchtigungen um.
Kurzum: Yvonne Hänzi hat so ziemlich alles ausprobiert – und wird nicht müde,

Dieser Mann ist ein Eyecatcher: Tweedweste, karierte Hose, der orange Homburger auf dem Kopf, die mittelalterliche Gürteltasche, die Broschen und Anstecknadeln – das Holster. Dieses ist aus Leder, und Stefan Lanz führt so nicht etwa seinen Revolver spazieren, sondern bringt darin seine elektronischen Helfer unter, das Smartphone und das

das auch weiterhin zu tun. Dazu zählt auch ihr Fokus auf Nachhaltigkeit. Mit ihren Schützlingen von den Couture Ateliers, an der sie seit fünf Jahren ausbildet, hat sie Berge an Altkleidern durchwühlt, sortiert und den teils ungetragenen Woll- und Kaschmirpullovern durch handgestickte Motive neues Leben eingehaucht.
Hänzi lebt Mode, auch wenn sie keinen Fashionströmungen erliegt. Kleidungsstücke gibt’s bei ihr einzig auf Bestellung und massgeschneidert. Sie ist überzeugt, dass sich jede Körperform so umhüllen lässt, dass sich der Mensch wohlfühlt, optimal zur Geltung kommt und es nicht als verkleidet empfindet.

Stilmittel Tasche; dieser besondere Schnitt zieht sich wie ein roter Faden durch Hänzis Kleidungsstücke.
Hänzis Kleiderschrank ist reduziert («Meine Kinder haben mehr Klamotten als ich»), dafür lässt sich ihre Kleidung umso vielfältiger kombinieren. Einige Stücke davon stammen übrigens noch

Stilmittel Sneakers; Yvonne Hänzi trägt sie zu fast jedem Outfit, weshalb sie ziemlich viele in allen Farben hat.
von ihrer Grossmutter, hochwertige Materialien, die Yvonne Hänzi mit Vorliebe umschneidert. Nur die Auswahl an Sneakers ist vergleichsweise gross und bunt; «sie sind so etwas wie mein Markenzeichen».
Yvonne Hänzi, 50, unterrichtet noch bis im Sommer an den Couture Ateliers der Berufsfachschule in Basel. Sie ist ausserdem freischaffende Damen- und Theaterschneiderin mit dem eigenen Label «selfmaids», auf der Textilpiazza im Hanroareal und ab Sommer mit Nähkursen tätig. Sie ist in Liestal zuhause. luc

portable Multimediagerät, das massive 750 Gramm wiegt. Eigentlich trüge er auch noch einen Flanierstock bei sich, doch zu dieser Kombi, sagt er, passe der nicht wirklich.
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0 Jahren en f e immer nders.»

Lanz steht auf jene Modestile, wie sie vor 100 oder 120, ja 130 Jahren en vogue waren. Und das nicht nur dann, wenn ihm danach ist: «Ich laufe immer so rum; ich fühle mich einfach wohl so, man kennt mich gar nicht anders.» Ausnahmen gibt’s selbstredend trotzdem. Immer dann etwa, wenn er sich als Wikinger verkleidet – mit Schwert und allem Drum und Dran, um an Mittelalterfesten für Aufsehen zu sorgen.
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Stefan Lanz, 60, arbeitet im Hausdienst der Schulen kvBL in Liestal. Wenn er nicht gerade auf Brockitour oder Mittelalterfesten ist, übt er sich im Dynamischen Schiessen. Er ist in Lausen zuhause. luc

In seinem Lederholster transportiert Stefan Lanz Smartphone und Multimediagerät.


Ich trage …
Schuhe: no name
no name
Baggyhose: no name


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s t Generationen reichen würde. t von Fast Fashion, von billigs t und Kollektionen, die alle paar er eines davon. Die anderen: schen, entsetzliche A r bei ts


ie Welt, empört sich Filipa Lüthy, schmeisst gerade mit Kleidung um sich, die für sieben Generationen reichen würde. Das ist das Resultat von Fast Fashion, von billigst Produziertem also und Koll Tage wechseln. Oder eines davon. Die anderen: ausgebeutete Menschen, entsetzliche Arbeitsbedingungen, verseuchte Umwelt und der Verlust jeglichen Gespürs für den Wert eines Produkts.


Zu direkt? Vielmehr zu wichtig! Augenverschliessen ist nämlich keine Lösung. Lüthy jedenfalls treibt die Modeindustrie um, die mehr zur Zerstörung des Planeten beiträgt als Schifffahrt und Flugverkehr zusammen, von bis zu zehn Prozent aller
uchte Umwelt und der Verürs für den Wert eines elmehr zu n ist nämlich keine en f alls treibt die die mehr zur Zert en bei träg t als verkehr zusamn Prozent aller


Schmidt steht auf schnelle Schlitten und gebrauchte Kleidung.




-Emissionen ist die Rede – wel tw «Deshalb ist Mode für mich zutiefst tisch.»

«Deshalb ist Mode für mich zutiefst poli-



er schlicht perfekt sei und wie angegossen passe; oder die Uhr, eine Omega Automatic, graviert 1977 für einen gewissen Fredy.








So kommt es, dass sie – mit A nahme von Unterwäsche – seit eini Jahr en nun schon ausschliesslich br auch tes trägt. Mode mache n lich trotzdem grosse Freude, expressiv zu kleiden, Farbtupf e Br ockenstuben zu entdecken sich mi ttels Kleidung zu einer ma t ischen Silhouette zu st ilisie ein Riesenspas s.

Filipa Lüthy, 20, aufgewachsen und zuhause in Liestal, studiert Philosophie und Mathematik an der Uni Basel, hobbymässig handelt sie mit VintageHandtaschen.
luc


Für unseren F otoshoot sie ihre Lieblingsstücke heraus such t: den Mantel den sie als ih grössten Glücksfall bezeichnet,


Nützliches Accessoire: Das Tanktop aus einem Kleidertausch ist eigentlich zu gross; die Brosche im Rücken gleicht das aus.
Wenn du schon bei der Anprobe rumzupfst, kommt’s sicher nicht gut.» Bea Schmidt, hauptberuflich in der Medizin tätig, betreibt die Modeboutique Chamäleon in Liestal, «der Ort, den man anders verlässt, als man ihn betritt». Wichtigstes Credo: «Du musst dich wohlfühlen in deiner Kleidung.»
Schmidt appelliert an body positivity. Es gäbe, das müsse man genauso schreiben, keine «schlechten» Figuren, nur schlecht
gekleidete. Sie verurteilt die Entwicklung in den Social Media, die eine falsche Wahrnehmung erzeugten und die Realität verzerrten.

«Mode ist gegeben; Stil und Wohlbefinden sind, was Frau daraus macht.»
Bea Schmidt, fühlt sich manchmal wie 30, manchmal wie 60, studierte in Florenz, wo sie auch modelte. Mit 19 fuhr sie ihren ersten Sportwagen. Schliesslich: Nachhaltigkeit! «Less is more!» luc

Pullover: Wollust Zunzgen
Bluse: Couture Handschin Liestal
Hose: Modewerk Liestal Mütze: no name (zwei ineinander, weil es für eine einzelne zu kalt war); der Schal (aus Indien) war ein Geschenk.
Irene Beeli
Schuhe: Dr. Martens
Socken: Tarzan
Baggyhose: Carhartt
Hemd: vom Flohmarkt in Berlin
Jacke: Faguo
Dominik Muheim


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Ich freue mich auf Ihren Besuch
Sabine Martin
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ch bin überhaupt keine modische Person, das müssen Sie unbedingt schreiben.» Aber Irene Beeli brennt für Mode. Nicht für Trends oder eine fancy Extravaganz, sondern für bequeme, qualitative Stücke, die halten und gerade deswegen umso mehr Freude machen. Deshalb sei ihr oberstes Credo, sich so zu kleiden, wie sie sich wohlfühle.
ch bin ü Person, schr eiben.» Mode. Nich t Extravaganz S t de deswege De s wohl
«Schl er Wert , we hat, wen nen L e chel sc f u we s

«Schliesslich haben Kleidungsstücke erst dann einen besonderen Wert, wenn man etwas darin erlebt hat, wenn sie ein Stück vom eigenen Leben widerspiegeln.» Sie lächelt: «Kleidung erzählt Geschichten.» Doch das funktioniere natürlich nicht, wenn der Umgang mit Mode so weitergehe, wie er das seit einigen Jahren tue: «Der aktuelle Umgang mit
Dominik Muheims unvergesslichste Modestory spielte sich in Liestal ab. Er stand auf der Bühne, um die Schultern ein Vintagehemd, wie er sie fast ausnahmslos trägt, immerhin sind sie sein Markenzeichen, worauf er auch regelmässig angesprochen werde.

Dieses hatte er erst ein paar Tage zuvor in einer Brocki gekauft. Nach dem Auftritt kam eine Frau auf ihn zu, schon während der Show war ihm ihr ungläubiges
Kleidung ist eine Katastrophe.» Beeli lebt das genaue Gegenteil, viele ihrer Stücke trägt sie seit 20 Jahren und länger. Sie kauft Secondhand und manchmal auch Stoffe, die ihr gefallen; aus beidem lässt sie sich dann von einer Schneiderin in der Region etwas Adrettes massanfertigen. Ein Beispiel ist dieser «irrsinnige, kunterbunte Rock im Hippielook», den sie an der Herbstmesse 1973 gekauft hat, lange trug und danach noch länger einmottete. Nun hat sie ihn selber umfunktioniert – «zu einem Pullover für mich, Amediesli, einem Gilet für mein Enkelkind – und es ist immer noch genug übrig für weitere Objekte». Nun lacht Irene Beeli: «Manchmal ist die Schere schampar hilfreich. Dieser Rock war eines meiner Lieblingsstücke, wie wir es alle unbedingt wieder bräuchten; und jetzt lebt er in neuen Formen weiter.
Beelis Haar war weiss, als sie 40 war. «Ich musste mein Modekonzept anpassen.» Schliesslich wollte sie nicht wie eine alte Frau ausschauen. «Beige geht da nicht. Aber so kam ich auf Blau, obwohl ich vorher nie gross Blau trug.» Geprägt haben sie Ikonen wie Coco Chanel, die endlich das Korsett verbannte; Vivienne Westwood, die ihr aber eigentlich zu üppig war; Issey Miyake, der die fernöstliche mit der westlichen Mode verschmolz; der kürzlich verstorbene Giorgio
Armani, der den Herrenanzug revolutionierte; schliesslich die androgyne und reduzierte Stilistik eines André Courrèges. Vielleicht ist Irene Beeli eben doch eine modische Person, auch wenn sie ihr Wissen und ihre Auseinandersetzung mit dem Thema nicht an die grosse Glocke hängt. Für sie ist Kleidung eine zweite Haut – «und die muss mir einfach gefallen».
Irene Beeli, 81, unterrichtete die angehenden Damenschneiderinnen an der Gewerbeschule in Liestal in Modegeschichte, Modischem Zeichnen und Farbenlehre. Sie war auch Werklehrerin und in der Weiterbildung von Lehrpersonen tätig. Eine gestalterische Funktion hat sie noch immer inne: Gemeinsam mit den Szenegrössen Margrit Gysin und Michael Huber führt sie seit über 20 Jahren den Kurs «Einführung ins Figurenspiel» durch. Sie wohnt in Liestal.
Lachen aufgefallen. Denn sie hatte das Hemd nur eine Woche vorher ausgemistet und in die Brocki gebracht – nachdem es während 30 Jahren ungetragen im Kleiderschrank ihres Mannes gehangen hatte. Und nun wird es wieder getragen, wie verblüffend und erfreulich.
Dominik Muheim, Slampoet, Kabarettist und SalzburgerStier-Träger, trägt immer schwarze Hosen – und meistens Carhartts. «Das sind die einzigen, die garantiert sitzen.» Dazu an den Füssen Dr. Martens, weil bequem für Alltag und Bühne. Und obenrum eben Vintage mit Knöpfen und Kragen, denn die Liebe zu bunten Hemden ist wirklich innig – und gross die Begeisterung, wenn er mal wieder eins findet auf einem Flohmi oder in einer Brocki. «Sie sind», sagt er, «meine Farbkleckse im Alltag.»

Dominik Muheim, 33, stammt aus Reigoldswil und ist heute in Basel zuhause. Aktuell tourt er mit seinem Kabarettprogramm «Soft Ice» durch die Schweiz. luc

Sicher kein Frosch, wer sich für unsere Fotografin in die Badewanne legt.

und bequem, so








Mchi D Ki Früher H
Wollmü tzen im f olg te. Und h kenn t man ih ausschliessl er träg t sie im zuhause, au f der S trasse. Ein f ach beq die Mütze inzwischen Nur bei o ff iziellen Anlässen und E verzich tet er. Und selbstredend ein pa auch für Krawatten, auc aus besi t z t . näm Anlass ent sprechend kleiden. «Aber ic

ichi Durrer trug schon als Kind stets was auf dem Kopf. Früher waren es Basecaps, bevor eine Hippiephase mit Wollmützen im Schulunterricht folgte. Und heute? Eigentlich kennt man ihn bis heute fast ausschliesslich mit Mütze; er trägt sie im Büro, im Pub, zuhause, auf der Strasse. Einfach bequem sei das. «Irgendwie gehört die Mütze inzwischen einfach zu mir.» Nur bei offiziellen Anlässen und Elterngesprächen verzichtet er. Und selbstredend ein paar weiteren. Das gilt allerdings auch für Krawatten, auch wenn er durchaus eine besitzt. Man solle sich nämlich schon dem Anlass entsprechend kleiden. «Aber ich werde mir weder Respekt noch Glaubwürdigkeit mit meinem Outfit erkaufen.»
Ansonsten greift er beim Kleiderkauf zu fair und anständig Produziertem, das er dann trägt, bis es auch wirklich ausgetragen ist: die immer gleichen Chinos in fünf Farben – keine Drucke, keine Markenlogos, alles eher unauffällig. Ausser die Socken, die dürften gern bunt und knallig sein.
Michi Durrer, 41, ist stellvertretender Leiter eines Kinder- und Jugendheims in Laufen und Präsident der Grünen Baselland. Er lebt in Liestal. luc
So eine Mütze wärmt nicht nur; sie ist auch behaglich – und passt sich mit leichten Justierungen auch fast allen Temperaturen an.


Ich trage …
Chino: Selected
Mütze: Nikin
Fleecepullover: Nikin
Hoodie: no name
Sneakers: Nike
Michi Durrer





Die Kollektion von Noorth umfasst modulare Systeme, die mit einer Auswahl an Waschtischen und Accessoires kombiniert werden, die zu den umfassendsten der
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Es gäbe einfach immer noch viel mehr zu erzählen als das, was wir tatsächlich in unserem Schwerpunkt unterbringen. In dieser Rubrik präsentieren wir Ihnen darum jeweils eine Auswahl an Fundstücken, Ideen, Impressionen, Tipps und Wissenswertem.

«Wir haben Kostüme aus allen Epochen bis in die 1990er-Jahre –von Kopf bis Fuss.» Cédric Gschwind ist der Juniorchef des führenden Schweizer Kostümverleihs: der Kostüm Kaiser AG in Aesch. Hier ist man überzeugt: Modische Veränderungen gibt es, seit Kleidungsstücke existieren. Entsprechend vertieft setzt man sich mit der Mode aus vergangenen Zeiten auseinander. Der Recherche dient übrigens mitunter eine eigene, umfassende Bibliothek. Zum Angebot gehört auch eine Schneiderei für massgeschneiderte Kostüme. Eine Ausnahme zum gigantischen, historisch akkuraten Fundus bilden moderne Smokings oder etwa Fräcke für festliche Anlässe. Besonders beliebt im Verleih sind allerdings Kleidungsstücke aus dem Mittelalter (das mit seiner rund 1000 Jahre umfassenden Periode ja auch zahllose Modestile hervorbrachte), der Belle Epoque und etwa auch den 1920er-Jahren. Gegründet wurde der Betrieb 1882, er hat also selber einige Modewechsel mit- und durchgemacht. Aus diesem Grund dienten zahlreiche Teile einst tatsächlich als Alltagskleidung. Das gesamte Sortiment umfasst über 40 000 Kostüme auf einer Lagerfläche von über 1000 Quadratmetern. kostuemverleih-kaiser.ch

Sieben auf einen Streich: Wenn am 9. und 10. Mai 2026 sieben Liestaler Ateliers ihre Pforten öffnen, ermöglicht das nicht nur einen Blick hinter die Kulissen von Strickkunst, Textildesign und Bekleidungsgestaltung; es verschafft auch einen Überblick über die hiesige Handwerksund Gestaltungsszene in all ihrer Reichhaltigkeit.
Neben Mode kommen weitere Sparten und Materialien zum Zug: Töpferei, Malerei, Schreiberei; Altholz, Keramik, Porzellan, Speckstein, Papier … den sieben teilnehmenden Ateliers geht es ums Handwerk und ihre Philosophie dahinter, selbstredend. Wie sieht nachhaltige Kreislaufwirtschaft in der Mode wirklich aus?
Wie verwandelt die Schneiderin ein Stück Stoff in ein Traumkleid nach Mass, wie die Töpferin einen Klumpen Lehm in eine wunderschöne Vase? Und wie sieht das eigentlich genau aus, wenn eine Strickmaschine strickt?
Schliesslich ergänzen die therapeutischen Ansätze des Gestaltens das Angebot, es geht etwa um die Förderung von Resilienz, Selbstwirksamkeit und Lebensfreude.
Offene Ateliers Liestal, 9./10. Mai 2026. Mit Werkatelier Palazzo, Ayayay, modewerk, strickmaschine.ch, NeuroGraphik, Keramikatelier, Textilpiazza. ateliers-liestal.ch























Schenk zum Muttertag etwas wirklich Besonderes: Wir verlosen einen Verwöhntag im Bücheli Center. Mit etwas Glück darf sich dein Mami neu einkleiden und rundum verwöhnen lassen. Das Umstyling beinhaltet:

Anmelden kannst du dein Mami bis zum 10. Mai 2026 mit dem im Center vorliegenden Talon.

teilnehmende Person mit der Veröffentlichung auf den Social Media Plattformen einverstanden.


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Die Modeindustrie produziert weltweit jährlich etwa 80 Milliarden Kleidungsstücke, das Gros davon in Bangladesch und China, wichtige Player daneben sind Vi etnam, Indien, Pakistan und die Türkei. Jedes vierte dieser Kleidungsstücke bleibt unverkauft, während weitere 25 Prozent zwar verkauft, aber nie getragen werden.
Beispiel Bangladesch: 40 Millionen Näherinnen arbeiten in der hiesigen Textilindustrie. Mutmasslich erhalten nicht einmal alle von ihnen den Mindestlohn von umgerechnet 70 Euro im Monat – bei einer Sechstagewoche und bis zu 14 Arbeitsstunden pro Tag. Das ergibt einen Stundenlohn von 20 Rappen, plusminus.
In der Endabrechnung ergibt das durchschnittliche 0,6 Prozent des Verkaufspreises eines Kleidungsstücks, den tatsächlich die Näherin erhält. Das rechnet «Clean Clothes Campaign» vor, eine Initiative, die sich für faire Bedingungen in der Bekleidungsindustrie einsetzt.
Vom Pulli «made in Bangladesh», den wir für 50 Franken kaufen, erhält dessen Schöpferin also läppische 30 Rappen.
Verdoppelte sich also ihr Lohn, würde der Pulli 50.30 Franken kosten? red

Boho
Boho oder Business Chic, Athleisure, Quiet Luxury, Soft Utility: Wer jetzt nur «Bahnhof» versteht, ist nicht allein. Wer allerdings weiss, dass es hier um Modestile geht, ist absolut auf der Höhe. Denn Boho, Athleisure und Co., behaupten einschlägige Fashionmedien, sind gerade der letzte Renner in Sachen Mode, ja sie würden sogar das Strassenbild prägen.
Und bei den Herren? Der Preppy-Style ist nicht totzukriegen, nun kombiniert er als Modern Preppy Elitäres mit Streetwear. Ausserdem ist es wohl gerade in, zünftig Haut zu zeigen, und zwar an den Füssen (Flip-Flops), an den Oberschenkeln (Short-Shorts) und an der Brust.
Farblich geizt 2026 nicht mit Naturtönen (auch beige ist nicht totzukriegen).
Dem übergeordnet offenbart sich der Trend, Mode vermehrt als Ausdruck der eigenen Persönlichkeit zu zelebrieren; man will nicht nur gut aussehen, sondern via Outfit Individualität, Emotion und Selbstbewusstsein verkünden.
Ob sich das aufs Hier und Jetzt beschränkt, sei dahingestellt. red
Kaum etwas hat die Region so geprägt wie das Seidenband. Was heute Bangladesch für Europa ist, war das Baselbiet für Basel: ein Niedriglohnland. Weberinnen woben in Heimarbeit, und das Fünflibertal erhielt so seinen Namen. Mitte April hat das Museum.BL seine Dauerausstellung «Seidenband. Kapital, Kunst & Krise» um einen neuen Bereich erweitert. Dieser ist Teil des Projekts «Seidenband jetzt!», das der Sicherung und Vermittlung des Wissens über die Seidenbandweberei dient. museum.bl.ch luc


Gemeinsam mit dem Berner Sockenlabel Thomas Jakobson verlosen wir 1 Paar «Koralas» aus der aktuellen Kollektion (Seite 49). Auf der tiefen Trendfarbe Teal wächst eine zartrosa Koralle filigran vom Fuss die Wade hoch. Die Socken mit frischer Meerbrise werden in einer Manufaktur in Deutschland hergestellt. Wir verlosen 1 Paar (Grössen 35 bis 46), mitmachen: lima-magazin.ch/wettbewerb, Teilnahmeschluss ist am 10. Mai 2026. Viel Glück. p-Flops), und rn). er . n h T a M 3 e ü









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2 Muntagnard ist ein Bündner Label für zeitlose Kleidung aus natürlichen Materialien, entwickelt mit Fokus auf Herkunft, Verarbeitung und Design. muntagnard.com
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3 Kleinbasel ist das Label der Basler Modedesignerin Tanja Klein. Für zirkuläre, nachhaltige und zeitgemässe Mode in Kleinstserien. kleinbasel.net Wickeljupe «Kara», Fr. 389.–, Shirt «Colarie» in pistazie, Fr. 249.–, Tasche «Linea L» in lamb, Rindsleder, Swiss made, Fr. 279.–
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7 Unaufdringliche Raffinesse, Lockerheit, Nachhaltigkeit und faire Produktionsbedingungen; dafür steht die Zürcherin Kathrin Wegmann mit ihrem Label Elfe 11. elfe11.ch
Blouse lila, 100% Biobaumwolle, Fr. 250.–, Wide-Leg-Hose gestreift, 100% Biobaumwolle, Fr. 375.–
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Die Hutmanufaktur Risa ist spezialisiert auf Strohhüte, die in Hägglingen AG in Handarbeit gefertigt werden. Raffia ist das getrocknete Blatt einer Palmenart. risa.ch
Cloche Raffia «Gisele» aus 100% Raffia, Fr. 199.–
Das Label Moya Kala aus Sarnen OW steht für ethisch produzierte Body Basics – puristisch, ästhetisch und langlebig für luxuriöse Haptik mit Alltagskomfort. Das Gewebe Cupro besteht aus regenerierter Zellulose. moyakala.com
Bluse: Woven Cupro, Farbe coriander, Fr. 220.–, Leisure-Hose: Woven Cupro, Farbe coriander, Fr. 190.–
3 Whitelea aus Gipf-Oberfrick verbindet nachhaltige, hautfreundliche Materialien mit zeitlosem, minimalistischem Design. whitelea.ch
Shirtkleid «Tessa», Tencel-Elasthan Mix, schlicht in der Form, stark in der Wirkung, Fr. 129.–










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Pfeffer/Verbeek steht für Kleidung, die Trends überdauert und dabei Raum lässt für Anpassungen an körperliche Veränderungen. Ein Kleidungsstück von Pfeffer/Verbeek soll nicht geschont werden, weil es eine Investition ist, sondern gerade deshalb intensiv genutzt werden. pfefferverbeek.com
Overall «Black Bloesems», der Print erinnert an einen Rorschachtest, Kimonokragen, Fr. 565.–, Strickjacke «Rice – frappe/black», oversized geschnittene Bomberjacke ErdbeerVanille-Frappés-Look für kühle Sommertage, gestrickt in Langenthal. Fr. 435.–
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Yadê Couture ist das Atelier der Bernerin Sadiye Demir. Sie entwirft Kleider, die Frauen ein Gefühl von Selbstbewusstsein und Sicherheit verleihen. yade-couture.ch
Deux-Pièce «Arya» aus taillierter Weste und weit geschnittener Marlene-Hose, Leinen-Baumwoll-Gemisch in Naturfarbe. Hose Fr. 398.–, Weste Fr. 698.–
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Das Label Oiu Oiu der Zürcher
Designerin Salome Rinderknecht verbindet traditionelle Strickkunst mit moderner Technologie – für personalisierte, nachhaltig produzierte Einzelstücke aus Merinowolle auf Bestellung. oiuoiu.ch
Random Rib Pullover aus 100% Merinowolle, subtiler Crinkle-Effekt, nahtlos dank 3D-Stricktechnologie, Kragen handgekettelt, Fr. 320.–(erhältlich in 12 Farben)


7 Das Berner Label Thomas Jakobson entwirft seit mehr als zehn Jahren farbige Socken mit originellen f ar bige S ocken mi t or iginellen Designs, inspir iert etwa vom Meer –f ür den coolen Twist im Alltag. thomasjakobson.com
Wadensocken «Koralas», designed in S witzerland, made in G erman y, Fr. 27.–










LAUFEND 12.15 Uhr Kino Sputnik

Mittagskino im Sputnik | palazzo.ch
Aktuelle Filmauswahl und Infos unter palazzo.ch
Hendrix-Bistro Z33 Jimi Hendrix Jubiläums-Photoausstellung «West Coast Seattle Boy». Über 250 Exponat: Fotos, Bilder… Zeughausgasse 33 Do – Sa 16 – 24 Uhr, Führungen auf Voranmeldung: 077 429 29 95.
25.4. BIS Kunsthalle Palazzo Körpersprache | palazzo.ch
28.6.26 Sofía Durrieu, Pawel Ferus, Thomas Hauri, Anastasia Müller. Vernissage Fr 24.4., 18 Uhr
3.6. BIS 15 – 17 Uhr Sportbad Gitterli
Kantonsbibliothek: Bücher-Welle: Vorlesenachmittag im Gitterlibad | kbl.ch ab 4 J.
5.8.2026 Mitarbeitenden der KBL laden jeden Mittwoch (bei Badewetter) zum gemütlichen Vorlesen ein.
BIS Museum.BL Fix it! Vom Glück des Reparierens | museum.bl.ch
3.1.27 In die Kulturgeschichte des Reparierens eintauchen und lernen, wie man Gegenständen ein 2. Leben schenkt BIS DISTL Badekuren im Entdeckerland. Zur Geschichte des Fremdenverkehrs zwischen Jura und Rhein
3.1.27 Ein Streifzug durch die Tourismusgeschichte von den internationalen Kurgästen des 19. Jh. bis heute DAUER- DISTL Überraschend neu! Das Dichter:innen- und Stadtmuseum DISTL | distl.ch
AUSSTEL- Komplett neu gestaltete Dauerausstellung zu Geschichte, Literatur und Brauchtum der Stadt Liestal. LUNGEN LUNGEN LUNGEN Galerie Altbrunnen Bilder Paul Degen. Liestal – New York Grammetstr. 20. Liselotte Lüthi-Degen zeigt jeden 1. Sonntag im Monat von 14 –18 h Bilder von ihrem Bruder. Museum.BL Seidenband. Kapital, Kunst & Krise | museum.bl.ch Aufstieg und Niedergang der Seidenbandindustrie in der Region Basel. Wildes Baselbiet. Tieren und Pfl anzen auf der Spur | museum.bl.ch Die Naturschätze der Region entdecken.
Datum Zeit Ort Zahl s. Plan Veranstaltung
SA 18 10.30 – Kantonsbibliothek Schenk mir eine Geschichte – Ein Leseförderungsangebot für Familien auf Serbisch/Srpski | kbl.ch 11.30 Uhr Baselland Čitanje i pričanje priča za celu porodicu na srpskom jeziku. Animacija za porodice sa decom od 2 do 5 godina.
20 Uhr EBL Elefantehuus 80’s Party mit der Liveband «Au Revoir Legs» | aurevoirlegs.com Das mitreissende Repertoire der 80s Tribute Band kitzelt in den Tanzbeinen und lässt die Herzen höher schlagen.
20 Uhr Kulturscheune Blue Note Quartet – Jazz der frühen Blue Note Epoche | kulturscheune.ch
S. Schönhaus (saxes), R. Köppel (p), R. Koch (b) und Michi Wipf (dr) mit ihrer Lieblingsmusik.
SO 19. 11 – Kantonsbibliothek Buchstart «Buch, Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Sandra Hirt | kbl.ch 11.30 Uhr Baselland Für unsere Kleinsten mit Erwachsener Begleitperson. freiwilliger Unkostenbeitrag, ab 1 – 3 J. 14 – 15 Uhr Museum.BL Führung: Seidenband. Kapital, Kunst & Krise | museum.bl.ch ohne Voranmeldung
Thematisiert werden der Alltag von Heimposamenter:innen und die Entstehung der kostbaren Bänder
17 Uhr Kulturscheune Blue Note Quartet – Jazz der frühen Blue Note Epoche | kulturscheune.ch
S. Schönhaus (saxes), R. Köppel (p), R. Koch (b) und Michi Wipf (dr) mit ihrer Lieblingsmusik.
MI 22 16 – Kantonsbibliothek Geschichtenkoffer | kbl.ch freier Eintritt, ab 4 J.
16.30 Uhr Baselland Mitarbeitende der Kantonsbibliothek erzählen jeden Monat eine Kindergeschichte aus dem Koffer.
20 Uhr Kulturscheune Raga Ecstasy – Indische klassische Musik | kulturscheune.ch
Rohan Dasgupta (Sitar) & Udai Mazumdar (Tabla) – Konzert-Reihe «CulturALL zu Gast in Kulturscheune»
DO 23
18.30 Uhr EBL Elefantehuus Wine & Dine Österreich | siebe-dupf.ch
Genuss für Leib und Seele. Die perfekte Einstimmung für das Weinfestival der Siebedupf Kellerei.
20.30 Uhr Kulturhotel BScene im Guggenheim – Robot Dog Funeral | bscene.ch Guggenheim Ihre wachsende Bekanntheit untermauern sie mit energiegeladenen Auftritten bei Festivals.
21.45 Uhr Kulturhotel BScene im Guggenheim – The Basement | bscene.ch Guggenheim The Basement ist eine alternative Rock/Indie Punk Band aus Basel.
Datum Zeit Ort Veranstaltung
FR 24 16.30 – Kantonsbibliothek Shared Reading ® – Zusammen lesen | kbl.ch keine Vorbereitung oder Vorkenntnisse notwendig
18 Uhr Baselland Nehmen Sie sich eine kurze Auszeit, um in ein Stück englische Literatur einzutauchen. Anmeldung erwünscht.
18 Uhr Kino Sputnik
18 – 21 Uhr Kunsthalle Palazzo
19.30 Uhr DISTL
Premiere in Anwesenheit der Filmschaffenden: Der Tod ist ein Arschloch | palazzo.ch Kein trockener Dokumentarfilm, sondern ein mutiges Porträt über das Sterben. Regie: Michael Schwarz
Vernissage: Körpersprache | palazzo.ch
Sofía Durrieu, Pawel Ferus, Thomas Hauri, Anastasia Müller.
Lesung von Regula Grauwiller zu Adelheid Duvanels 90. Geburtstag | distl.ch
Die bekannte Schauspielerin liest Texte des kürzlich wiederentdeckten literarischen Ausnahmetalents
SA 25 11 – 12 Uhr Kantonsbibliothek Schenk mir eine Geschichte – Ein Leseförderungsangebot für Familien auf Türkisch/Türkçe | kbl.ch
Baselland Aileler için Türkçe okuma alışkanlığı kazandırma projesi. Çocukları 2 – 5 yaş arasında olan aileler için.
12.30 – Kantonsbibliothek Comic-Video: Kreativworkshop mit KI | kbl.ch freier Eintritt , ab 11 J., Anmeldung erforderlich 16 Uhr Baselland Lerne ein Comic-Video zu produzieren.
15.30 Uhr Mandiram Hanro Best Of Us-Uplifting Version, Singschule-Liestal-MartinBodyVoice | martinbodyvoice.ch Emotion,Intimität,Freude,Raclette-Stübli, Details: martinbodyvoice.ch
18 Uhr Kulturhotel unplugged@mooi: Camelin & Byjence freier Eintritt, Kollekte. Guggenheim Frech, dynamisch, träumerisch, nachdenklich – ein Musik-Erlebnis voller Facetten und Emotionen.
SA 25 20 Uhr Kulturscheune
SUSPIROS – Fado & lateinamerikanische Lieder | kulturscheune.ch Die aus Costa Rica stammenden Künstlerin Phoebe Violet präsentiert ihr neues Projekt «SUSPIROS» – auf Deutsch «Seufzer» – ein Repertoire bestehend aus Originalliedern für Gesang, Gitarre und Violine, die auf Spanisch gesungen werden. Die Musik erinnert an Fado und lateinamerikanische Lieder des 20. Jahrhunderts, gepaart mit zeitgenössischer Schlichtheit. Phoebe Violet (Musik, voc, violine) und Andreas Haidecker (g)

SA 25 20 Uhr EBL Elefantehuus Les Touristes – live | lestouristes.ch Komm und geniesse Les Touristes ein letztes Mal in dieser Besetzung, bevor Benj uns verlässt!
SO 26 10.45 Uhr Kino Sputnik Sondervorstellung in Anwesenheit der Filmschaffenden: Hirschfeld | palazzo.ch Anschliessendes Gespräch mit Stina Werenfels und Samir. Dokfilm. CH 2026
SO 26 13 – Museum.BL Gwunderhaas «Verspinnt nochmal» | museum.bl.ch 15.30 Uhr Start: 13 Uhr, Museum.BL, Ende: 15.30 Uhr, Kantonsbibliothek Baselland Zwischen Gwunderhaas Ohren spannt ein kecker Achtbeiner sein Netz ausgerechnet zwischen seine Löffel. Frechheit! Aber eigentlich auch genial: So ein Netz wäre doch perfekt, um Futter zu fangen. Eine Rüebli-Falle deluxe! Nur welches Material wäre dafür am geeignetsten? Am besten fragt er Holger, den Spinnen-Profi und Caroline die Geschichtenspinnerin. Begleite Gwunderhaas auf seinen Entdeckungstouren durch das Museum.BL und die Kantonsbibliothek Baselland. Ab 6 Jahren, Eintritt frei, erwachsene Begleitpersonen willkommen. Anmeldung erforderlich: kantonsbibliothek@bl.ch Illustration: Kathrin Schärer
SO 26 17 Uhr Viva-Kirche Regionale Musikschule Liestal: Resonanzen – Landschaften I rm-liestal.ch Die Konzertreihe der Regionalen Musikschule Liestal. Eine Reise für Sinne und Fantasie.

MI 29 10.15 – Kantonsbibliothek Shared Reading ® – Zusammen lesen | kbl.ch keine Vorbereitung oder Vorkenntnisse notwendig 11.45 Uhr Baselland Nehmen Sie sich eine kurze Auszeit, um in ein Stück englische Literatur einzutauchen. Anmeldung erwünscht.
15 – Kunsthalle Palazzo Familienworkshop Körpersprache | palazzo.ch von 5 – 12 J. mit ihren Eltern, Grosseltern, Götti oder Gotti. 16 Uhr Rundgang mit Kurator Michael Babics
16 Uhr Kantonsbiblithek Geschichtenkarussell – Portugiesisch | kbl.ch freier Eintritt, ab 4 J. Baselland Freiwillige erzählen bunte Geschichten in ihrer Erstsprache.
19 Uhr Museum.BL NGBL: Verleihung des Franz-Leuthard-Preises | ngbl.ch mit Vortrag des Preisträgers Dr. Urs Pfirter, Geologe
19.30 Uhr Kantonsbibliothek Felicitas Hoppe «Reisen» | kbl.ch freiwilliger Unkostenbeitrag Baselland Das Leben ist eine Reise ohne klares Ziel. Lesung und Gespräch.
DO 30 20 Uhr EBL Elefantehuus Dodo – Einmal mit Profis-Tour | dodomusic.ch Dodo ist ein Garant für «Good Vibes», für Mitsing-Momente, für unvergessliche Live-Konzerte.

Die aufgeführten Sponsoren engagieren sich dafür, dass das reichhaltige Angebot in der breiten Region kommuniziert werden kann.

























































Datum Zeit Ort Veranstaltung
SO 3 14 – 17 Uhr Museum.BL Webstuhl-Vorführung | museum.bl.ch ohne Anmeldung, freier Museumseintritt. Die Weberin zeigt an verschiedenen Bandwebstühlen, wie Schmuckbänder entstehen.
14 – 15 Uhr Museum.BL Führung: Wildes Baselbiet. Tieren und Pflanzen auf der Spur | museum.bl.ch ohne Anm., freier Eintritt. Es blüht, wächst, krabbelt, fliegt. Eine Entdeckungsreise zu den Naturschätzen des Baselbiets.
17 Uhr Stadtkirche

Martino Chor: THE ROSE – Nordische Chormusik | martino-chor.ch Kollekte: Richtpreis 25.-
DI 5 17.30 – Museum.BL Museumsbar: Spinnen. Seide, Sex und Sinne | museum.bl.ch ohne Anmeldung, kostenlos 18 Uhr Den verborgenen Alltag der Spinne erleben. Sehen, wie sie Netze bauen, Insekten fangen, Partner finden…
MI 6 16 – Kantonsbibliothek
16.30 Uhr Baselland
Geschichtenkoffer | kbl.ch freier Eintritt, ab 4 J.
Mitarbeitende der Kantonsbibliothek erzählen jeden Monat eine Kindergeschichte aus dem Koffer. 18 – 19 Uhr Hanro-Areal Die Hanro-Sammlung. Öffentliche Führung im Depot | museum.bl.ch freier Eintritt, Eintauchen in über hundert Jahre Textilgeschichte der Region Basel. Auf Anm.: T 061 552 59 86, museum@bl.ch 18 Uhr ESB
Kulturrestaurant: Live im L’ambiente | esb-bl.ch
Schauenburgerstr. 16 Kulinarisches zum Frühling und Streetbandits, Konzert 19.30 Uhr
MI 6. UND 20 Uhr EBL Elefantehuus Charles Nguela – Timing | charles-nguela.com DO 7.5. Timing is everything. Nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Leben. DO 7 20.15 Uhr Kino Sputnik
FR 8 15 Uhr Kunsthalle Palazzo
Landkino: What’s Eating Gilbert Grape| landkino.ch Regie: Lasse Halström Mit: Johnny Depp, Juliette Lewis, Leonardo DiCaprio. USA 1993
Körpersprache | palazzo.ch
Rundgang mit Kuratorin Olivia Jenni
14 – 15 Uhr Museum.BL Time Slips für Privatpersonen | museum.bl.ch ohne Anmeldung, kostenlos, exkl. Konsumation. Gemeinsam erfinden Menschen mit Demenz Geschichten zu Kunstwerken.
16.30 – Kantonsbibliothek Shared Reading ® – Zusammen lesen | kbl.ch keine Vorbereitung oder Vorkenntnisse notwendig 18 Uhr Baselland Nehmen Sie sich eine kurze Auszeit, um in ein Stück Literatur einzutauchen. Anmeldung erwünscht.
20.15 Uhr EBL Elefantehuus Jazzfestival Basel – offbeat: «funky & groovy» | offbeat-concert.ch Die US-Pianistin Rachel Z gibt ihr Debüt am Jazzfestival Basel.
SA 9. UND 10 – 17 Uhr div. Orte Offene Ateliers Liestal | ateliers-liestal.ch
SO 10.5. 11 – 16 Uhr Entdecke und erlebe verschiedene Handwerke und Kunstformen in den Ateliers von Liestal.
SA 9 11 Uhr Kantonsbibliothek Atlant Bieri «Globi und die Mikroben» | kbl.ch freiwilliger Unkostenbeitrag, ab 6 J., Anm. erforderlich. Baselland Globi will herausfinden, was Mikroben eigentlich sind und wieso sie eine wichtige Rolle in unserer Welt spielen. 11 – 12 Uhr Kantonsbibliothek Schenk mir eine Geschichte – Ein Leseförderungsangebot für Familien auf Türkisch/Türkçe | kbl.ch Baselland Aileler için Türkçe okuma alışkanlığı kazandırma projesi. Çocukları 2 – 5 yaş arasında olan aileler için.
SA 9 20 Uhr Kulturscheune Trio Julia Schröder - Marcelo Nisinman – Roberto Koch –Nächtliche Tango Musik In der Kulturscheune Liestal gibt’s wieder einmal ein Wiederhören mit Kompositionen von Astor Piazzolla, Osvaldo Tarantino, Johann S. Bach und anderen. Julia Schröder, leitende Konzertmeisterin des Kammerorchester Basel, und der Bassist Roberto Koch treffen am heutigen Abend auf Marcelo Nisinman. Julia Schröder (Violine), Marcelo Nisinman (Bandoneon) und Roberto Koch (Kontrabass). kulturscheune.ch
SA 9. UND 19 Uhr Mehrzweckhalle Frühlingskonzerte Orchester Liestal | orchesterliestal.ch
SO 10.5. 17 Uhr Zunzgen «Junges Feuer – Neue Welt» verbindet jugendliche Energie mit musikalischem Aufbruch – von romantischer Leidenschaft bis hin zu Dvořáks visionärer Klangwelt. Das Orchester Liestal präsentiert in der Mehrzweckhalle Zunzgen beim Schulhaus Bündten die Ouvertüre zu «Der Freischütz» von von Weber, Concertino für Posaune von David mit der Solistin Sophie Bright und die Sinfonie Nr. 9 «Aus der Neuen Welt» von Dvořák. Weitere Informationen: www.orchesterliestal.ch.


SA 9 19.30 Uhr EBL Elefantehuus Jazzfestival Basel – offbeat: «Balkan & Greece» | offbeat-concert.ch Joel Lyssarides & Georgios Prokopiou und das Elina Duni Balkan Quartett geben uns die Ehre im Elefantehuus.
DI 12 19.30 Uhr Kantonsbibliothek Lesung und Gespräch: Dorothee Elmiger «Die Holländerinnen» | kbl.ch freiwilliger Unkostenbeitrag Baselland Eine Schriftstellerin erzählt von der Teilnahme an einem Theaterprojekt, das die Gruppe in den Urwald führt.
MI 13 10.15 – Kantonsbibliothek Shared Reading ® – Zusammen lesen | kbl.ch keine Vorbereitung oder Vorkenntnisse notwendig 11.45 Uhr Baselland Nehmen Sie sich eine kurze Auszeit, um in ein Stück Literatur einzutauchen. Anmeldung erwünscht.
SA 16 11 – Kantonsbibliothek Buchstart «Buch, Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Alexandra Lerch | kbl.ch ab 1 – 3 J. 11.30 Uhr Baselland Für unsere Kleinsten mit Erwachsener Begleitperson. Freiwilliger Unkostenbeitrag
SO 17 17 Uhr Kulturscheune
19 19.30 Uhr
Spinnler-Meyer-Faragalli Trio – Jazz, Ethno und zeitgenössische Musik
Das illustre Trio geht auf eine Entdeckungsreise nach Tiefe und Menschlichkeit. Durch ihre Improvisationen treten die Drei in Kontakt. Ein meditativer Moment kann dabei plötzlich in Chaos ausbrechen, um dann in eine lyrische Stimmung zurückzukehren. Dabei achten die Musiker:innen stets darauf, einander Raum zu lassen und authentisch zu bleiben. Lisette Spinnler (Gesang), Björn Meyer (E-Bass) & Michele Faragalli (Gitarre) kulturscheune.ch
Der Jurist als Schriftsteller: Peter Noll (1926 – 1982) | distl.ch Lorenz Degen erinnert an den vor 100 Jahren geborenen, bekannten Rechtsprofessor.

Medienerziehung ist eine fordernde Aufgabe. Neues auszuprobieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.
«Liestal schreibt» mit Daniela Dill | kbl.ch freier Eintritt, ab 14 J., o. Anmeldung, keine Vorkenntnisse notw. Baselland Die Autorin und Spoken-Word-Künstlerin Daniela Dill begleitet dich beim Schreiben deines Textes.
Datum Zeit Ort Zahl s. Plan Veranstaltung
DO 21 18 Uhr Kulturhotel

SongwriterCircle Liestal | fl aviangraber.com, annagosteli.com/
Guggenheim Anna Gosteli & Flavian Graber laden zum Austausch mit anderen Songwriter:innen ein.
20.15 Uhr Kino Sputnik
Landkino: Misfits | landkino.ch
Regie: John Huston Mit: Marilyn Monroe, Clarke Gabel, Montgomery Clift, USA 1961, 125’ E/d
FR 22 16.30 – Kantonsbibliothek Shared Reading ® – Zusammen lesen | kbl.ch keine Vorbereitung oder Vorkenntnisse notwendig 18 Uhr Baselland Nehmen Sie sich eine kurze Auszeit, um in ein Stück Literatur einzutauchen. Anmeldung erwünscht.
18.30 Uhr Stadtkirche Heure Mystique: Der Prophet | ref-liestal-seltisberg.ch
Ilja Völlmy spielt Werke von Franz Liszt 20 Uhr Kulturhotel Caroline Chevin im Duo |carolinechevin.com
Guggenheim Auf der Bühne präsentiert sie, sympathisch wie eh und je, ihre neuen Songs und ihre bekannten Hits.
DI 26 ab 19.30 Uhr Kantonsbibliothek KI-Tools entdecken: Mehr als nur Chatgpt | kbl.ch freiwilliger Unkostenbeitrag
27.5. BIS
Baselland Dieser Themenabend bietet eine Einführung in verschiedene KI-Werkzeuge und deren praktische Anwendung.
Zeughausplatz
Wanderausstellung: «Ich bin einfach niemand gewesen» – Fürsorge und Zwang in der Schweiz 14.6. vor Museum.BL Die Ausstellung beleuchtet die fürsorgerischen Zwangsmassnahmen, von denen viele Menschen betroffen waren.
MI 27 10.15 – Kantonsbibliothek
Shared Reading ® – Zusammen lesen | kbl.ch keine Vorbereitung oder Vorkenntnisse notwendig 11.45 Uhr Baselland Nehmen Sie sich eine kurze Auszeit, um in ein Stück Literatur einzutauchen. Anmeldung erwünscht.
13.30 Uhr Kino Sputnik
FR 29 15 Uhr Kunsthalle Palazzo
19.30 Uhr DISTL
SA 30 20 Uhr Kulturhotel
Zauberlaterne: Der internationale Filmklub | zauberlaterne.org/liestal für Kinder von 6 – 12 J. Bei der Zauberlaterne können Kinder jeden Monat einen Film im Kino entdecken.
Körpersprache | palazzo.ch
Familienworkshop «Körpersprache»
Daniela Dill: Trotz däm | distl.ch
Das erste Kabarett-Soloprogramm der Spoken-Word-Autorin mit pointierten, autofiktionalen Geschichten
Laessig – live | laessig-music.com
Guggenheim Man nehme ganz viel Pop, Rock, gebe etwas Folk hinzu, und schmecke das ganze mit einer Prise Americana ab.
SO 31 17 Uhr Kulturscheune
Ensemble ApérOHR – «Fotos und Musik» | kulturscheune.ch
Die heutige Bilderflut überfordert und macht das einzelne Bild wertlos. Musik verkommt als ‚Bildbegleitung‘ oft zu reinem Hintergrundrauschen. Mit unserem Programm schaffen wir eine Gegenbewegung dazu: Eigene Fotos werden mit eigener Musik unterlegt: Die Bilder erhalten durch Musik Kontur und zusätzliche Dimension – die Musik durch Bilder Farbe und Körperlichkeit. Ens. ApérOHR: Chr. Bösch (fl), T. Sakakibara (cl), C. Giulianelli (Harfe), M. Grandinetti (g)

Datum Zeit Ort Zahl s. Plan Veranstaltung
MI 3 15 Uhr Kunsthalle Palazzo
15 – 17 Uhr Gitterlibad
Körpersprache | palazzo.ch
Rundgang mit Kurator Michael Babics
Bücher-Welle: Vorlesenachmittag im Gitterlibad | kbl.ch ab 4 J. Mitarbeitenden der KBL laden jeden Mittwoch (bei Badewetter) zum gemütlichen Vorlesen ein.
18 Uhr ESB Kulturrestaurant: Live im L’ambiente, Openair| esb-bl.ch Schauenburgerstr. 16 Kulinarisches vom Grill und Femtastix, Konzert 19.30 Uhr
18 – 19 Uhr Hanro-Areal Die Hanro-Sammlung. Öffentliche Führung im Depot | museum.bl.ch freier Eintritt, Eintauchen in über hundert Jahre Textilgeschichte der Region Basel. Auf Anm.: T 061 552 59 86, museum@bl.ch
DO 4 17.30 Uhr Pfarrei Bruder Klaus Regionale Musikschule Liestal: Theatervorführung I rm-liestal.ch Theaterstück der RML Bühnenminions «Emojis gegen den Streit».
19.30 Uhr Pfarrei Bruder Klaus Regionale Musikschule Liestal: Theatervorführung I rm-liestal.ch Theaterstück der RML Theaterkids «die magische 7».
20.15 Uhr Kino Sputnik
Landkino: Wolves | landkino.ch
Regie: Jonas Ulrich Mit: Selma Kopp, Bartosz Bielenia, Judith Hoffmann, Schweiz 2025, 97’ CH/d
FR 5 18 Uhr Pfarrei Bruder Klaus Regionale Musikschule Liestal: Theatervorführung I rm-liestal.ch
Der Film der RML Stagestars «Wir haben kein Geschenk».
18.30 Uhr Stadtkirche Heure Mystique: Orgel und Oboe | ref-liestal-seltisberg.ch Das Orgelspiel von Benedikt Schwarz ergänzt mit Oboenklängen
19.30 Uhr DISTL ‹Brüderleben›. Lesung von Kaspar Lüscher | distl.ch
Der aus Liestal stammende Schauspieler liest aus seinem Roman über zwei grundverschiedene Brüder. 20 Uhr Pfarrei Bruder Klaus Regionale Musikschule Liestal: Theatervorführung I rm-liestal.ch
SA 6 19 Uhr Stadtkirche
Der Film der RML Theaterbande «Stadt, Land, Fluss».
Messiah von Händel | oratorienchor-bl.ch
«Messiah» ist eines der beliebtesten Werke von Georg Friedrich Händel. Es nimmt die Zuhörenden mit auf eine fast dreistündige emotionale Reise. Unter der Leitung von Fritz Krämer musizieren, in englischer Originalsprache, Ulrike Hofbauer (Sopran), Seda Amir-Karayan (Alt), Michael Feyfar (Tenor) und Dominik Wörner (Bass), der Oratorienchor Baselland und die Camerata Vivaldiana. Vorverkauf ab 21. April 2026. Zusätzliches Konzert: So, 7. Juni 2026, 17 Uhr, Dom zu Arlesheim

Datum Zeit Ort Zahl s. Plan Veranstaltung
SO 7 14 – 15 Uhr Museum.BL Führung: Fix it! Vom Glück des Reparierens | museum.bl.ch ohne Anmeldung, freier Museumseintritt.
MI 10 15 – 17 Uhr Gitterlibad
FR 12 19.30 Uhr DISTL
MI 17 13.30 Uhr Kino Sputnik
FR 26 15 Uhr Kunsthalle Palazzo
SO 28 13 – 17 Uhr Kunsthalle Palazzo

In die Kulturgeschichte des Reparierens eintauchen und lernen, wie man Gegenständen ein 2. Leben schenkt
Bücher-Welle: Vorlesenachmittag im Gitterlibad | kbl.ch
Mitarbeitenden der KBL laden jeden Mittwoch (bei Badewetter) zum gemütlichen Vorlesen ein. Kinder ab 4 J.
«Nächster Halt: Liestal!» Vortrag von Dominik Wunderlin | distl.ch
Dominik Wunderlin erzählt die Geschichte des Liestaler Bahnhofs, der einer der ersten der Schweiz war
Zauberlaterne: Der internationale Filmklub | zauberlaterne.org/liestal für Kinder von 6 – 12 J. Bei der Zauberlaterne können Kinder jeden Monat einen Film im Kino entdecken.
Körpersprache | palazzo.ch
Rundgang mit Kuratorin Olivia Jenni
Finissage: Körpersprache | palazzo.ch
15 Uhr Rundgang mit den Kurator:innen Michael Babics und Olivia Jenni





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Nach einer Pause im Jahr 2025 feiert das Basler Musikfestival BScene dieses Jahr 30. Geburtstag. Erstmals finden an einem Abend Konzerte auch in Liestal statt. Weshalb gerade Liestal, erklärt Geschäftsführerin Selina Catania.
WARUM FIEL DIE WAHL AUF LIESTAL? Wir haben uns in der Retraite 2025 sehr intensiv damit auseinandergesetzt, was das Festival BScene ausmacht und in welche Rich tung es sich entwickeln soll. Dabei kam der Gedanke auf, dass Basel nicht allein Basel-Stadt, sondern auch Baselland ist, und wir uns die ganzen Jahre auf die Stadt fokussiert haben. Dabei hat beispielsweise Liestal so viel zu bieten, und es gibt dort wichtige Kulturhäuser.
GIBT ES WEITERE AUSTRAGUNGSORTE IN BASELLAND? Nein, zunächst möchten wir mit Liestal testen, ob das Konzept so funktioniert. Wir hoffen, dass wir die Menschen mobilisieren können, an dem Donnerstag, an dem dort die Konzerte stattfinden, nach Liestal zu kommen.
WIE WURDEN DIE BEIDEN VENUES IN LIESTAL AUSGESUCHT? Das Kulturhotel Guggenheim hat eine tolle Bühne, und da wir den Wunsch hatten, auch kleinere Venues im Programm zu haben –so wie das «Schall & Rauch» in Basel – kamen wir auf das «Hilmig».
WIE HAT LIESTAL AUF IHRE ANFRAGE
REAGIERT? Durchweg positiv. Alle Stellen sind sehr kooperativ, wir sind sehr willkommen, und auch für Werbung ist man offen. Das macht es für uns leicht.
WAS DARF DAS PUBLIKUM ERWARTEN?
Wir haben dieses Jahr ein sehr diverses Programm mit Acts aus Basel sowie dem französischen Sprachraum. Die Lovebugs sind das erste Mal nach zehn Jahren wieder dabei, das freut uns sehr. Wir haben rund 300 Bandbewerbungen erhalten und bei der Auswahl sehr genau auf unsere qualitativen Kriterien geachtet.
WELCHE ACTS HABEN SIE FÜR LIESTAL
GEPLANT? Die Produktion ist etwas sehr Komplexes, es muss passen von den Anforderungen der Bands und denen der Venues. Für das «Hilmig», einem sehr liebevollen Kulturort, haben wir bewusst zwei Basler Acts ausgewählt, die in der Szene bekannt sind: typefluss und Berenice. Für das Guggenheim werfen wir mit Robot Dog Funeral einen Blick aus Basel hinaus in Richtung Solothurn und Aarau,

Hier legt die Chefin noch selbst Hand an: Geschäftsführerin Selina Catania bringt Ende März Plakate an.
um dann mit The Basement wieder in Basel zu landen. Es ist wichtig für die Zukunft des Festivals, dass es ausserhalb der kantonalen Grenzen wahrgenommen wird.
WAS ERHOFFEN SIE SICH VOM HIESIGEN PUBLIKUM UND LIESTAL ALS VERANSTALTUNGSORT? Liestal hat uns mit offenen Armen empfangen, und man kommt uns sehr entgegen. Nun wünschen wir uns vom Liestaler Publikum Offenheit und gleichzeitig auch Vertrauen, dass sich unsere 30 Jahre Erfahrung in einem runden Programm abbildet.
KÖNNEN SIE SICH VORSTELLEN, DASS DIE
BEIDEN LIESTALER VENUES ZU KONSTANTEN SPIELORTEN DER BSCENE WERDEN? Wenn das eintritt, was wir uns erhoffen, können wir uns das sehr gut vorstellen. Es ist zunächst sehr wichtig, dass wir Erfahrungen sammeln. Je länger man mit einem Partner zusammenarbeitet, desto besser kann man die Zusammenarbeit schleifen und verbessern und die Identität des Festivals platzieren. Der Wiedererkennungswert ist wesentlich.
Bluse: Cos (Secondhand)
Pulli: Uniqlo
Selina Catania
FOLGT EINE WEITERE EXPANSION INS BASELBIET? Wenn es funktioniert, dann ist das nicht ausgeschlossen. Aber dazu kann man heute noch nichts sagen. Wir werden jetzt die erste Ausgabe mit dem neuen Konzept durchführen, auswerten und dann weiter planen. dog
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30 JAHRE BSCENE
1996 gegründet, entwickelte sich das Musik festival BScene respektive der Non-ProfitTrägerverein schnell zu einem festen Bestandteil in der Basler Kultur landschaft. Selina Catania amtet als Geschäftsführerin. Die BScene versteht sich als Förderin der lokalen Musikszene und Schnittstelle zwischen aufstrebenden Acts und den grossen Bühnen. Faber, Brandhärd, Nemo oder Soft Loft spielten in ihrer Frühphase alle an der BScene.

Brennmeister und Edelbrandsommelier Andreas Gerber schliesst mit seinem ersten Whisky einen historischen Kreis. Seine Brennerei Zuber in Arisdorf war ursprünglich nämlich eine Getreidemühle, gegründet von seinem Grossvater.
Brennmeister und Edelbrandsommelier Andreas Gerber schliesst mit seinem ersten Whisky einen historischen Kreis. Seine Brennerei Zuber in Arisdorf war ursprünglich nämlich eine Getreidemühle, gegründet von seinem Grossvater.
Prost oder eben Sláinte: Andreas Gerber weiss einen guten Whisky nicht nur als Brennmeister zu schätzen, sondern auch als Edelbrandsommelier.
Whisky ist so etwas wie die Spirituose der Stunde. Kaum zu glauben, dass die Destillierung von Getreide in der Schweiz bis Mitte 1999 untersagt war; das Verbot war ein alter Zopf zum Schutz der Bevölkerung vor Alkoholmissbrauch. (Der erste Whisky nach Verbotsende war übrigens der «Hollen» aus Lauwil.)
Seither entstand eine Vielzahl junger Destillen – wozu die Zuber Spezia litätenbrennerei in Arisdorf nicht zählt. Die ist und bleibt auf Obstbrände fokussiert. Aber Andreas Gerber, Brennmeister und Co-Inhaber, macht nun eben auch Whisky. Zwei Abfüllungen hat er kürzlich in den Handel gebracht, einen samtigen Single Malt und einen floralen Single Cask.
Die Magie des Holzes
Wenn die Herstellung von Whisky jemals für eine Brennerei Sinn ergab, dann für Zuber. Denn es war Andreas Gerbers * Sláinte (sprich: slawn-cha), Trinkspruch in Schottland und Irland. Trinkempfehlung: Pur, aus dem Nosing Glass, bei Zimmertemperatur, allenfalls mit einem Tröpfchen Wasser aus der Pipette verdünnt.
Grossvater, der die heutige Familien-AG 1933 als Getreidemühle gegründet hatte. 1958 legte er die Mühle still, um voll auf die Bereiche Obsthandel und Brennerei zu setzen. «Für uns als Unternehmen und Familie schliesst sich damit ein schöner Kreis; uns bedeutet das viel.»

Auch die Getreidemühle, die er sich eigens für seine Getreidedestillate angeschafft hat, erzählt eine ganz besondere Geschichte. Die stammt nämlich, man hätte das nicht zu einem schöneren Erzählbogen spannen können, vom Sohn eines der letzten Müller, der noch unter Gerbers Vater gemahlen

Weste und Sakko: Im Stil der 1920er-Jahre, zur Verfügung gestellt von Kostüm Kaiser in Aesch. Andreas Gerber

hatte. Für den Brennmeister stand noch etwas fest, lange bevor er 2022 die erste Gerste destillierte: Das Getreide müsste in Arisdorf heranwachsen.
Damit ein Getreidebrand überhaupt Whisky heissen darf, muss er mindestens drei Jahre im Holzfass reifen, so will es das Gesetz. Erst die Lagerung im Eichenholz verleiht dem Whisky Tiefe, Komplexität und Farbe. Wobei jedes Detail zählt: das Holz, dessen Behandlung (es wird
Diese Ausgabe ist nicht nur die 111. dieses Magazins, und Andreas Gerber ist auch nicht «nur» Brennmeister der Brennerei Zuber. Er ist auch Inhaber mehrerer Brennkonzessionen in der ganzen Schweiz. Die vielleicht bekannteste: die Störbrennerei des Freilichtmuseums Ballenberg. Und die feiert 2026 111. Geburtstag. Gerber wird sie während des grossen Herbstmarktes am 12. und 13. September 2026 vorführen. zuber-ag.ch, ballenberg.ch

Das Nosing Glass füllt der Fachmann bis zur ausgewölbtesten Stelle des Glases. Und auf keinen Fall schwenken; im Gegensatz zum Wein verflögen die Aromen bei Spirituosen lediglich.
eines, das einst Portwein fasste; und schliesslich ein neues direkt vom Küfer. Was diese bis dato mit seinem Whisky gemacht haben, freut Andreas Gerber: blumig der Single Cask mit einer zarten Bananennote, illustre Dörraromen dominieren den Single Malt. In den Fässern reifen derweil künftige Whiskys vor sich hin. Wann der Brennmeister abfüllt, lässt er noch offen. Nur einen hat er fix eingeplant. Es soll der beste werden, 2033 kommt er in die Flasche –zu Zubers 100-Jährigem. luc
mehr oder weniger stark ausgebrannt), Klima, Umgebung, Fassungsvermögen und Vorbelegung des Fasses – die Zeit.
Dörrobst und Banane
Kein Wunder also, werden Whiskyfässer heiss gehandelt, besonders Eichenfässer aus der Sherry- und Portweinproduktion erzielen hohe Preise. Gerbers Auswahl: ein stark getoastetes Bourbonfass; eines aus Kastanienholz für exotische Noten;
Das LiMa verlost 1 Tageseintritt für eine Familie für das Herbstfest des Freilicht museums Ballenberg am 12. oder 13. September 2026, gültig für Eltern mit ihren Kindern oder Grosseltern mit ihren Enkelkindern. Mitmachen unter lima-magazin.ch/wettbewerbe, Teilnahmeschluss ist der Sonntag, 13. Mai 2026, die Gewinner werden benachrichtigt. Viel Glück.
Die Tipps auf dieser Seite sind von der Redaktion ausgewählt und verfasst. Es handelt sich nicht um bezahlte Werbung. Wir sind jederzeit hungrig nach Newsfutter aus der Gastroszene: willkommen@lima-magazin.ch.


Die Liestaler Gastronomie wächst zusammen. Einen schönen Anteil daran hat der Gastrotreff, der vor einem Jahr Premiere feierte und seither quartalsweise stattfindet.


Er bringt Wirte, Lieferantinnen und Offizielle zusammen, um den Austausch zu befeuern, die Vernetzung zu pushen, Ideen zu entwickeln und konkrete Projekte aufzugleisen. Wie das Festivalbier: Sechs Betriebe schenken bereits jetzt ein Spezialbier aus, um auf das Bierfestival am 9. Mai 2026 im Stedtli aufmerksam zu machen. bierfestival-liestal.ch | erlebnis-liestal.ch luc


Nach drei Jahren Leerstand wurde einem der ältesten Gasthöfe im Baselbiet wieder Leben eingehaucht. Der «Schlüssel» in Waldenburg ist bekannt dafür, General Napoleon Bonaparte im Jahr 1797 beherbergt zu haben, damals noch als «Hôtel des Clefs». Unter der Leitung der neuen Pächterin Thusanthy «Dusha» Sinniah freut man sich heute auf experimentelle Kombinationen aus der europäisch-asiatischen Fusionsküche. Napoleon wäre dem womöglich skeptischer begegnet als unsereins heute. jos


Das Kochbuch zum Thema Er liebt’s

Schnaps in der Küche kann mehr als Tatar und Flambieren. Ein verheissungsvolles Beispiel hat TV- und Sternekoch Alexander Herrmann in seinem neuen Werk «Ich lieb’s» parat. Und zwar ein Dessert, das ordentlich was hermacht, ohne Hexenwerk zu sein: ein Quarksoufflé aus dem Kaffeetässchen mit geschnapsten Himbeeren. Als Spirituose empfiehlt er Caipirinha oder natürlich Himbeergeist.
Alexander Herrmann: Ich lieb’s, erschienen 2025, 255 Seiten, ca. Fr. 35.–In Zusammenarbeit mit dem Dorling Kingsley Verlag verlost das LiMa 1 Exemplar des Buches. Mitmachen: lima-magazin.ch/wettbewerb, Teilnahmeschluss ist am 24. Mai 2026. Viel Glück. e-






Gesucht: Präsidentin … oder natürlich Präsident. Und zwar für den Verein Gnussmärt Lieschtel, der den gleichnamigen Markt mit viel Hingabe und Erfolg organisiert. Schliesslich hat sich dieser innerhalb weniger Jahre zu einem Fixstern auf dem kulinarischen Firmament Liestals entwickelt. Vonnöten sind Organisationsgeschick, Entscheidungsfreude, Führungsstärke – und die Idee, die grossen Fussstapfen des scheidenden Präsidenten Ueli Vögtlin auszufüllen. genussmarkt-liestal.ch red




Kellerei zieht um

Nostalgie ist was Schönes. Aber wenn die Gegebenheiten das Leben verkomplizieren, ist Veränderung angesagt, und so eine strebt Siebe Dupf nun an. Am aktuellen Standort in Liestal platzt die nämlich aus allen Nähten. Gelingt der Plan – respektive das Bewilligungsverfahren –, zieht die grösste Kellerei des Kantons schon bald nach Lausen um, das entsprechende Grundstück für den Neubau ist bereits erworben. Bleibt zu hoffen, dass Liestal zumindest der Laden erhalten bleibt. siebe-dupf.ch red

Seit «Unser Bier» ihre Spezialsude in Liestal produziert, sind wir wieder richtige Bierstadt. Die Auswahl ist mittlerweile zünftig: Baltic Porter, Leckerly Bier oder holzgereifte Doppelböcke. Besonders an der alkoholfreien Front tut sich gehörig was, das «Amber ohni» etwa hat einen starken Start hingelegt – und bekommt nun mit dem Pepibier fruchtige Gesellschaft. Amber mit kultigem Pepita, das hebt das gute alte Panaché auf die nächste Stufe. eptinger.ch | unserbier.ch luc








In der Küche der Wirtschaft zum Rössli in Oberdorf, dieser behaglichen Landbeiz von historischer Relevanz, dampft und schmort und brutzelt es wieder. Über ein Jahr standen Herd und Töpfe still. Nun hat Hugo Buser das Haus als Gastgeber und Küchenchef wiedereröffnet. Er hat sich vor allem in Basel einen Namen gemacht, etwa als Betreiber des Restaurants im Hotel Krafft oder der GrenzwertBar. Die Küche: wohlbekömmlich, saisonal, frisch und innovativ mit Weitblick. «Und alles ist hausgemacht», fügt der Chef noch an. Geöffnet vorerst jeweils Freitag bis Sonntag. roessli-oberdorf.ch red





In dieser Rubrik stellen wir in jeder Ausgabe unsere Top 5 vor, passend zum Genussthema auf den vorangehenden Seiten.

Ge
Diese L
Dieses Mal: die fünf Spirituosen mit dem grössten Lokalkolorit – mitsamt einer Idee für einen passenden Drink. Bei der Auswahl half Edelbrandsommelier und Brennmeister Andreas Gerber. luc


Die Baselbieter Variante des «Appenzellers», der auch einem Absinthe nicht ganz unähnlich ist. Doppelt gebrannter, klarer Kräuterschnaps mit Anisnote. Drink: Burgermeister Mojito.

Der Klassiker schlechthin, denn nirgends spielt Kirsch eine so grosse Rolle wie hier. Übrigens: Arisdorf hatte einst die höchste Kirschbaumdichte der gesamten Schweiz. Drink: Professor Langnickel.

Und noch ein Obstbrand. Aber was will man machen: Baselland ist Obstbauland, und die Quitte ist eine unverschämt brennfähige Frucht mit herb-würzigen, komplexen Aromen. Drink: Quitten-Bellini.
Apfel, Birne, Himbeere, Aprikose: Aus ihnen allen entstehen hervorragende Edelbrände mit ganz eigenen Aromaprofilen. Drink: à la Gin Tonic.
Jede dritte Schweizer Zwetschge stammt aus der Region, kein Wunder spielt auch der Zwetschgenbrand eine fulminante Rolle in der hiesigen Spirituosenauswahl. Drink. Zwetschgenbrand Fizz.



Wir sind unterwegs zu Ihnen.
Dienstag,28.April 2026 | 15.00–19.00 Uhr
Samstag,9.Mai 2026 | 10.00–13.00 Uhr
Dienstag,12.Mai 2026 | 15.00–19.00 Uhr
Dienstag,26.Mai 2026 | 15.00–19.00 Uhr
Dienstag,9.Juni 2026 | 15.00–19.00 Uhr
Samstag,13.Juni 2026 | 10.00–13.00 Uhr
Dienstag,23.Juni 2026 | 15.00–19.00 Uhr
Dienstag,14.Juli 2026 | 15.00–19.00 Uhr
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Wie beschwert sich das Herz und was ist zu tun?

Öffentlicher Vortrag für alle Interessierten
Referent:
Prof. Dr. med. et phil. nat. Rolf Vogel, Leiter Kardiologie, Ergolz Klinik
Herzspezialisten verstehen das Herz als elektrisch gesteuerte Blutpumpe und haben damit grosse Erfolge in der Behandlung von Herzleiden erzielt. Ob dieser mechanistische Ansatz dem symbolträchtigen und geheimnisvollen Organ jedoch vollständig gerecht wird, ist fraglich, denn das Herz r seelische Belastungen.
Herzbeschwerden sind vielfältig und weisen nicht immer eindeutig auf eine Ursache hin. Die Abklärung möglicher Herzbeschwerden und die richtige Reaktion darauf stellen daher eine Herausforderung dar.
Fragen aus dem Publikum sind willkommen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die neue Herzklinik zu besichtigen.



Donnerstag 07.0 5.26 von 18 bis 19 Uhr Ergolz Klinik, Hammerstr. 35, Liestal
Eintritt frei.
Wir bitten um Anmeldung unter: j .le u @cardiance.com

Die Fachleute von Stohler Bett sorgen für ein komplett entspanntes Schlaferlebnis.
Wer wirklich gut schläft und schön ausgeruht aufwacht, kommt viel besser durchs Leben. Dabei hilft Stohler Bett, das Kompetenzzentrum Schmerzfrei Schlafen in Pratteln. Brigitte Frei und Roland Stohler sind zertifizierte Liege- und Schlaftherapeuten und verfügen über ein fundiertes Fachwissen. Liegt es am Kissen, dass ich morgens wie gerädert aufwache? Oder war das neue Boxspring-Bett doch keine so gute Idee? «Was auch immer für Bedürfnisse da sind: Wir setzen uns dafür ein, dass Sie einen erholsamen, entspannten Schlaf bekommen», sagt Brigitte Frei.
über Liegen und Schlafen
• Donnerstag, 23. April 2026 14 Uhr oder 18.30 Uhr Anmeldung erforderlich. Platzzahl beschränkt. Weitere Daten zu unseren nächsten Fachvorträgen finden sie auf unserer Website.
Sie bietet mit Roland Stohler eine Schlafberatung an, die wirklich ihren Namen verdient und im Schnitt eine gute Stunde oder mehr dauert. So entwickeln die Experten gemeinsam mit den Kundinnen und Kunden ein komplettes Schlafsystem, das genau auf deren Bedürfnisse zugeschnitten ist – von A bis Z ein Stohler-Bett.
Ausgeprägte Nachbetreuung
Ist das Schlafsystem installiert, hört die Arbeit der Experten von Stohler Bett nicht auf. Das Kompetenzzentrum Schmerzfrei Schlafen ist weitherum bekannt für die ausgeprägte Betreuung auch nach dem Verkauf. «Ich bin überrascht, was gutes Liegen und Schlafen wirklich bringen kann», sagt Doris Fähndrich aus Basel stellvertretend für viele zufriedene Kundinnen und Kunden.

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Ob Bienenstich oder Atemstillstand: Caroline Häring weiss, was zu tun ist. Weshalb die Präsidentin von Samariter Ergolz schon über ein Vierteljahrhundert für Erste Hilfe brennt.

Ich kann nicht stillsitzen», beschreibt sich Caroline Häring, 57, australisch-schweizerische Doppelbürgerin und leidenschaftliche Samariterin. Und glaubt man der grossen, energischen Frau mit der weissen Mähne und dem freundlichen Lachen sofort, wenn sie schwungvoll an die lange Tafel in ihrer geräumigen Wohnküche bittet. 1999 trat Häring dem damaligen Samariterverein Liestal bei, ein Jahr später wurde sie Präsidentin. Seit Anfang Jahr präsidiert sie nun auch dessen Nachfolgeverein «Samariter Ergolz», der aus der Fusion mit dem Samariterverein Lausen hervorgegangen ist.
Zu ihrem Amt kam Caroline Häring per Zufall und Humor. Auf der Verabschiedung ihrer Vorgängerin fragte sie, was sie tun müsse, um auch so schöne Blumen zu erhalten. Der Rest ist Sama riter-Geschichte.
Ihre ehrenamtliche Aufgabe beflügelt Häring bis heute, «ich helfe einfach gerne». Den Patientinnen und Patienten genauso wie ihrer betagten Tante oder

Als Präsidentin des Samaritervereins Ergolz rettet Häring nicht nur Leben; sie trägt auch organisatorische Verantwortung.
Einsatzhose und -jacke: gestellt vom Verein
Caroline Häring

den Nachbarn mit der 17-jährigen Katze, die gerade vorbeischaut und mit einem liebevollen «Hello, Darling!» begrüsst wird. Härings Montagabende und etliche Wochenenden sind für die Samariter reserviert. Nicht nur für Einsätze und die Vorstandsarbeit: Wer bei den Samaritern Sanitätsdienst leistet, muss sich regelmässig weiterbilden und mindestens fünf Fachübungen pro Jahr absolvieren.
«Ich wurde zum Zupacken erzogen.»
Mit Herz, Hirn und Hand
Den heftigen Wunsch, helfen zu können, verspürte Caroline Häring erstmals mit etwa elf Jahren, als sie auf einem Spiel-
Klassisches Einsatzgebiet der Samariter sind Sportanlässe; hier versorgt Häring eine Patientin an einem Lauf, aufgenommen im vergangenen Herbst im Laufental.
platz einem Unfall ohnmächtig zuschauen musste. Das habe sie geprägt, «denn ich bin zum Zupacken erzogen worden». Da man in Australien für den Autofahrausweis keinen Nothelferkurs absolvieren muss, belegte Häring mit 18 einen Samariterkurs und erlangte das «St. John Ambulance Certificate». Diese Zielstrebigkeit kommt nicht von ungefähr: Häring stammt aus einer lebhaften Familie. Ihre
92-jährige Mutter unterrichtet noch heute Deutsch, und ihr Schweizer Vater lebte ihr den unbedingten Willen zum steten Lernen vor.
Nesthäkchen Caroline lernte gleich zwei Instrumente, was sie zum Pädagogischen Studium in Musik und Mathematik führte – eine stimmige Wahl für einen «Herzensmenschen, der analytisch denkt». Der Musik frönt Häring heute mit Hingabe als Sängerin beim Chäller Chörli Liestal und der Coverband «Viertel four», und ihre psychologischen und analytischen Stärken kann sie als Samariterin gut gebrauchen. So gilt es bei einem Notfall als Erstes zu prüfen, ob weiterhin Gefahr besteht, und auch

Kompetenz und Selbstvertrauen
«Es ist ein gutes Gefühl, richtig reagieren zu können.»
bei der Patientenversorgung gehe man systematisch vor. Dazu gehört, Betroffene abzuholen, zu beruhigen und effiziente Hilfe zu ermöglichen. Wobei die Bedürfnisse sehr unterschiedlich seien, «ein Schnitt im Finger haut den einen um, die andere braucht einfach ein Pflaster», schmunzelt Häring.
Kurz nach dem Studium begleitete sie eine Gruppe Schüler in die Schweiz. Geplant waren sechs Monate, daraus geworden ist ein ganzes Leben. Denn die Arbeit bei «Mövenpick» – «ohne GastroAusbildung, die nahmen mich wohl wegen meines australischen Temperaments» – führte sie an eine Stelle an der Hotelfachschule, wo sie ihren künftigen Mann kennenlernte.
Ihre Erste-Hilfe-Fähigkeiten sind Caroline Häring auch im Berufsleben nützlich. Seit über 20 Jahren arbeitet sie an einer grossen Sprach- und Handelsschule in Basel, wo sie für das Wohlergehen der Studierenden zuständig ist.
Die Samariter von damals sind mit jenen von heute nicht vergleichbar: «Wir sind nicht mehr die ‹Lismerinnen› mit dem Eispack aus dem Tiefkühler.» Will heissen: Struktur, Weiterbildung, Ausrüstung und Organisation wurden stark professionalisiert.
Dies vereinfacht die Zusammenarbeit, insbesondere bei Grossanlässen wie dem ESAF 2022 in Pratteln, wo rund 90 Samariterinnen und Samariter in langen Schichten die Sanitätsbetreuung gewährleisteten. Doch auch bei kleineren Anlässen wie Blutspenden, internen Weiterbildungen und Erste-Hilfe-Kursen funktioniert der Betrieb der kompetenten Ersthelfenden.
Ihr Engagement als Samariterin ist Caroline Häring eine Herzensangelegenheit, für die sie auch Nachwuchs begeistern will. «Von jedem Patienten bekommen wir viel zurück, und wir Samariter arbeiten nicht nur Hand in
Hand, wir haben auch einen tollen Zusammenhalt im Verein.» So sind die Samariter Ergolz nun auch auf Social Media aktiv, und Häring freut sich über den wachsenden Zulauf bei den Jugendsamaritern. Wer also den Ersthelfern in ihrem gelb-blauen Look irgendwo begegnet: «Ungeniert ansprechen; wir geben gerne Auskunft!» fho
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Bienenstich, elektrischer Schlag, Verbrennungen: Samariter wissen, was zu tun ist. Was nicht nur die medizinische Versorgung von Gross- und Kleinanlässen garantiert, sondern auch in Familie und Freundeskreis von unschätzbarem Wert sein kann.
Deshalb: jetzt engagieren! samariter-basel.ch
Unsere Samaritervereine sind
• Ergolz (Liestal und Lausen)
• Delta (Thürnen, Diepflingen, Böckten)
• Frenkendorf/Füllinsdorf
• Gelterkinden & Umgebung
• Fünflibertal
• Ormalingen
• Waldenburgertal

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KÖNIGSSCHLÖSSER –POTSDAM & UMGEBUNG

1. – 5. OKTOBER 2026
1. – 5. OKTOBER 2026


Erleben Sie eine einzigartige fünftägige
Kulturreise von Basel nach Potsdam –eine faszinierende Entdeckungstour durch die Welt der Könige von Preussen.
Die elegante Residenzstadt Potsdam verzaubert mit ihrem einzigartigen Zusammenspiel aus prachtvollen Schlössern und idyllischen Gärten. Einst Rückzugsort und Wirkungsstätte von Friedrich dem Grossen und Friedrich Wilhelm IV., atmet die Stadt bis heute den Glanz preussischer Geschichte und lädt dazu ein, in eine Welt voller Eleganz und kultureller Blüte einzutauchen.
Weltberühmt: die Gartenansicht von Schloss Sanssouci, Sommerresidenz des legendären Friedrich dem Grossen.
TAG 1
ANREISE & ERSTE EINDRÜCKE
Abfahrt am Morgen in Basel in Richtung Deutschland. Nach einem gemeinsamen Mittagessen erwartet Sie eine spannende Führung durch das eindrucksvolle Schloss Wilhelmshöhe in Kassel. Anschliessend Weiterfahrt nach Potsdam, Zimmerbezug in Ihrem Hotel beim Brandenburger Tor Potsdam und gemeinsames Nachtessen.
TAG 2
PREUSSISCHE KÖNIGE HAUTNAH
Ganztägige Führung mit Dr. Samuel Wittwer, Direktor der Stiftung Preussische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Sie entdecken bedeutende Wirkungsstätten mehrerer preussischer Könige: den idyllischen neuen Garten mit dem Marmorpalais, das elegante Schloss Glienicke, den Park von Schloss Babelsberg sowie
die romantische Pfaueninsel. Das Mittagessen fi ndet an einem besonderen Ort statt. Der Abend steht Ihnen zur freien Verfügung in Potsdam.
TAG 3
AUF DEN SPUREN
FRIEDRICH WILHELM IV.
Heute widmen Sie sich Friedrich Wilhelm IV. Auf dem Programm

DIE PLATZZAHL
IST BESCHRÄNKT
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IHRE REISE-HIGHLIGHTS:
• Komfortable Reise ab/bis Basel
• Fachkundige Begleitung durch Dr. Samuel Wittwer, Direktor der Stiftung Preussische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
• Exklusive Einblicke in die Welt preussischer Könige
• Eindrucksvolle Schlösser, Gärten und Kulturlandschaften
Tauchen Sie ein in die glanzvolle Geschichte Preussens – eine Reise voller Kultur, Eleganz und unvergesslicher Momente!


stehen das prachtvolle Neue Palais, das Schloss Charlottenhof sowie ein Ausflug auf den Pfi ngstberg. Mittag- und Abendessen gestalten Sie individuell.
TAG 4
SANSSOUCI & FESTLICHER ABSCHLUSS
Ein weiterer Höhepunkt: die Besichtigung von Schloss
Sanssouci mit der Bildergalerie, den Neuen Kammern und dem charmanten Chinesischen Haus. Ein Spaziergang durch den Park rundet den Tag ab. Herrliches Nachtessen im Höfts in der Villa Kellermann. Anschliessend erwartet Sie ein musikalischer Abschluss im privaten Palais Lichtenau.

Vom
Nach dem Frühstück Rückfahrt mit Zwischenhalt im wunderschönen Bamberg inklusive Mittagessen. Am Abend erreichen Sie Basel mit vielen unvergesslichen Eindrücken.

DURCHFÜHRUNG
Eine Reise des Heimatschutz Basel in Zusammenarbeit mit Born Reisen AG, Olten, unterstützt von BirsForum Medien
REISEBEGLEITER
Andreas Häner, Geschäftsleiter des Heimatschutz Basel, ist während der ganzen Tour Ihr persönlicher Reisebegleiter. Er ist ein profunder Kenner der europäischen Kunst- und Kulturgeschichte, insbesondere der barocken und neoklassischen Epoche.

PAUSCHALPREIS PRO PERSON Im Doppelzimmer CHF 2490.–Im Einzelzimmer CHF 2830.–
AKS-SOS-Versicherung CHF 140.– pro Person (falls keine eigene Deckung vorhanden)
LEISTUNGEN
• Reisebus der Extraklasse Fahrt im modernen Komfort-Bus mit Bordküche. Inbegriff en sind alle Getränke. Ebenerdige Bordtoilette. Ladestation für elektrische Geräte an jedem Sitzplatz. Sitz verstellbar.
• Erstklassige Unterkunft Wir wohnen alle vier Nächte im Hotel Brandenburger Tor (****) im historischen Zentrum nur 500 Meter vom Park Sanssouci entfernt inkl. Frühstück, Service und Taxen, WiFi.
• Im Preis inklusive
– 4 Nächte im Hotel Brandenburger Tor, inkl. Frühstück
– Mittagessen am 1., 2. und 5. Tag
– Nachtessen am 1. und 4. Tag
– Alle Eintritte und Führungen gemäss Programm
– Abschlusskonzert im Palais Lichtenau
– Apéro des Heimatschutz Basel
• Mindestteilnehmerzahl 25 Personen
• Programmänderungen sind nicht vorgesehen, bleiben aber ausdrücklich vorbehalten.
ANMELDUNG
Born Reisen
Aarauerstrasse 114, 4600 Olten
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Hier anmelden:

Krebsbedingte Fatigue verstehen und bewältigen


Dienstag, 19. Mai 2026 17.00 – 20.15 Uhr

Ort: Hotel ODELYA (Auditorium) Missionsstrasse 21a, 4055 Basel Die Teilnahme ist kostenlos, Plätze sind limitiert.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Tumorzentrum, Unispital Basel statt.




Hexen, Seherinnen, Klagefrauen: Die drei Damen des Musiktrios TRËI vermischen Einflüsse aus den verschiedensten Kulturen.
Das Impulszentrum Holdenweid in Hölstein bietet inspirierende Räume für Seminare, Workshops und Retraiten, aber auch für Feste und Kultur. Im Rahmen der Reihe «Jahreszeiten feiern» spielt das Trio «TRËI» am 23. Mai 2026 ein öffentliches Konzert.
Das Trio «TRËI» mit Abélia Nordmann, Gizem Şimşek und Mara Miribung singt und spielt szenische Konzertprojekte und engagiert sich in interdisziplinären Kooperationen, die sich immer wieder um die Frage des Menschseins drehen. In ihren Arrangements und eigenen Kompositionen verweben sie Einflüsse aus verschiedenen Kulturen, wobei die Vielfalt ihrer unterschiedlichen Herkünfte klar zu erkennen sind. trei.ch Ihr neustes Programm «One’s For Sorrow Two’s For Joy» erzählt von Klagefrauen, Hebammen, Seherinnen, Hexen: TRËI singt Lieder der Frauen, die an den Betten der Lebenden und der Sterbenden wachen. Krähen, Raben und Elstern begleiten ihre Geschichten und Gesänge, sagen Krieg voraus, bringen frohe Kunde. Poetisch und ehrlich setzt sich TRËİ mit Verfolgung, Ermächti-
gung und Weiblichkeit auseinander und ehrt damit alle, welche die Menschen seit Jahrhunderten am Rande des Lebens singend begleiten.
Konzert am 23.
Ab 16 Uhr sind Bar und Gaststätte geöffnet und bieten sommerliche Drinks und unseren Holdenweid Signature Hot-Dog in diversen Variationen an. Um 17 Uhr findet eine inspirierende Führung durchs Haus statt. Das öffentliche Konzert von «TRËI» beginnt um 19 Uhr (Eintritt: Kollekte). In unserer Kultur-Reihe «Jahreszeiten feiern» wollen wir auf der Holdenweid gemeinsam den Jahreslauf erleben und würdigen, Bräuche zeitgemäss kultivieren und Begegnung ermöglichen. Das Konzert von TRËI liegt zwischen Frühling und Johanni und soll den Sommer willkommen heissen.
Das Impulszentrum Holdenweid ist ein Ort für Kultur, Genuss, Seminare, Weiterbildung und vieles mehr.


Auf der Holdenweid, dem historischen Hofgut von 1798 und dem ehemaligen Klinikgebäude aus dem 20. Jahrhundert, finden Sie mehr als nur das, was Sie suchen! Die Holdenweid ist Seminarzentrum und Gaststätte, ein Ort für eine Auszeit oder für rauschende Feste – ein Ort der Kultur, der Heilung und einer Wissenschaft des Lebendigen. Wir sprechen nicht nur darüber, dass sich vieles ändern sollte – wir leben, praktizieren und vermitteln es. Real. Das macht den Aufenthalt in der Holdenweid lebendig, überraschend, manchmal ungewohnt – aber immer unvergesslich und persönlich.
Das Impulszentrum Holdenweid befindet sich kurz vor dem Dorf Hölstein, von Liestal/Bubendorf herkommend auf der linken Seite der Strasse.
impulszentrum-holdenweid.ch
In dieser Rubrik äussern sich die Liestaler Einwohnerratsfraktionen Grüne, SVP, FDP/die Mitte, glp/EVP und SP zu einem aktuellen Thema.

Oliver Britt, Grüne-Fraktion
Bei der Jugend sei die Politik gerade schwer in Mode, besagt eine aktuelle Studie. Wir sind überzeugt, dass diese Seiten auch ihren Teil dazu beitragen. Und zur politischen Bildung (an der es gemäss derselben Studie mangle) hoffentlich auch.
Liestal ist modisch. Es gibt Kleidergeschäfte für die verschiedensten Ansprüche. Kinderkleidung, Kleidung für Feiern und Anlässe, Unterwäsche und eine grosse Auswahl für Schuhe im richtigen Stil. Besonders erfreulich am Modeangebot in Liestal ist, dass viele Geschäfte schicke Einzelstücke aus lokaler Handarbeit oder modische Secondhand-Kleidung anbieten. Damit tragen sie zu einem nachhaltig und gleichzeitig modisch gekleideten Liestal bei.
Sollte ein stylisches Kleidungsstück mit den Jahren etwas gelitten haben oder nicht mehr passen, oder sind doch die Schuhe etwas abgenutzt, helfen uns in Liestal viele Handwerksleute bei Reparatur und Pflege. Das lokale Angebot hilft uns dabei, etwas Alltägliches wie Kleidung nachhaltig zu gestalten und dabei auch noch gut auszusehen.


In und out
Tatsächlich liegen bei uns zuhause solche Modehefte rum, und ich habe kürzlich geschmunzelt, weil ich auf einer Rückseite wieder Trompetenhosen entdeckt habe, vergleichbar mit jenen, wie ich sie auf meinem Konfirmationsfoto stolz und cool trage. Ein bekannter Trend in der Mode: etwas ist «out», um dann nach einigen Jahren wieder total «in» zu werden.
Vielleicht ist eben das Aktuelle nicht immer das Schlechteste? Für mich passend im Vergleich, dass sich sämtliche Parteien im Einwohnerrat Liestal hinter die Resolution für den Erhalt des Standorts unseres Kantonsspitals in Liestal gestellt haben – mit positivem Entscheid. Damit öffnen sich alle Optionen, Spital und Arbeitskräfte, die stets für den Erhalt unseres Wohlbefindens da sind, bestmöglich und umfassend zu unterstützen.


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Christoph Löliger, FDP-Mitte-Fraktion
Wo Werte nicht aus der Mode kommen
Das Stedtli ist das Herz der Region. Unser lokales Gewerbe beweist, dass Tradition und modernes Unternehmertum kein Widerspruch sind. Wer heute durch die Rathausstrasse flaniert, spürt: Qualität, Verlässlichkeit und persönlicher Service sind die stärksten Antworten auf kurzfristige Trends und den Onlinehandel. Ein starkes Zentrum braucht aber auch attraktiven Lebensraum. Mit dem neuen Stadtpark am Orisbach schaffen wir Aufenthaltsqualität. Nicht weil es gerade in ist, sondern weil er für nächste Generationen einen Mehrwert schaffen wird. Denn unsere Altstadt lebt von Handwerk, Begegnung, Verantwortung und einer Identität, die sich nicht nach modischen Strömungen richtet. Schreiben wir weiter an der Geschichte Liestals – mit Selbstbewusstsein, Augenmass und dem Blick aufs Dauerhafte statt aufs Modische.


Zeynep Dogan, EVP, glp/EVP-Fraktion
Zwischen Professionalität und Persönlichkeit
Auch in der Politik spielt Mode eine grosse Rolle, nicht als Mittelpunkt, sondern als Teil der Kommunikation. Politikerinnen und Politiker wählen ihre Kleidung oft bewusst, um Offenheit, Bodenständigkeit und Respekt zu signalisieren. Es geht nicht um Perfektion oder um Marken, sondern darum, authentisch zu bleiben.
Die Menschen in Liestal schätzen Ehrlichkeit, und genau das kann auch ein schlichtes, gepflegtes Outfit vermitteln. Mode wird so zu einem kleinen, aber wichtigen Bindeglied zwischen Politik und Bevölkerung. Sie zeigt die menschliche Seite jener, die Verantwortung tragen. So entsteht ein Liestal, in dem jede und jeder seinen eigenen Stil leben kann – mit Respekt, Offenheit und einem Lächeln.

Anja Weyeneth, Fraktion SP
Für eine aktive Lokalpolitik braucht es engagierte Personen. Doch Lokalpolitik fällt je länger, je mehr aus der Mode. Es wird immer schwerer, Leute zu finden, die sich der aktiven Gemeindepolitik verschreiben. Für die Demokratie schweizerischer Prägung ist es jedoch unabdingbar, dass unser Milizsystem von engagierten Menschen lebt, und es nur durch sie aufrecht erhalten bleibt. Werden auch Sie ein Teil der Politik und sorgen Sie dafür, dass Lokalpolitik in Mode bleibt. Was zählt, sind Interesse an Themen für die Stadt, Freude am Gestalten und am Debattieren, gepaart mit einer Portion unkonventionellem Denken und Geduld. Abläufe und Vorgehensweisen in der Politik lernt man, während man dabei ist. Melden Sie sich bei einer Partei und schnuppern Sie Politikluft.



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Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren, auch nicht diagonal, und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.
Die Lösungen finden Sie auf Seite 81


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Die Augenakupunktur wurde von Prof. John Boel aus Dänemark entdeckt und während Jahrzehnten mit diversen Studien in Zusammenarbeit mit Augenärzten und weiteren Fachleuten verifiziert. Dieses neue Akupunktursystem ist einzigartig und äussert effizient.
Augenakupunktur und deren Erfolg
Die spezielle Augenakupunktur wirkt nicht über die Meridiane, sondern über das zentrale Nervensystem, direkt über den verschiedenen Zonen des Gehirns. Die Behandlungspunkte
punkturnadeln eingesetzt sind, lösen sie schon einen Heilungsprozess aus, bei welchem Hor-


Frau Günzel-Yuan ist eine Traditionelle Chinesische Medizin Therapeutin, welche ihr Studium in China absolviert und mehr als 20 Jahre Berufserfahrung hat. Zusätzlich hat sie im Jahr 2011 eine Weiterbildung bei Prof. Boel absolviert. Seither praktiziert sie neben der Traditionellen Chinesischen Medizin auch die Augenakupunktur in ihrer Praxis. TCM-Akupunktur und die Kräutertherapie machen den Hauptteil ihrer Tätigkeit aus, daneben gehören Massagen und Schröpfen zu ihrem Angebot dazu.
behandelt werden:
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Verschiedene Netzhauterkrankungen • Au-
Altersweitsichtigkeit
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der Augen
Patientenberichte
see zur Augenakupunktur überwiesen. Mit der
Routine-Kontrolle auch die Verbesserung der

Weitere Informationen:



LiMa 112

Unser Sommerheft geht hinaus in die weite Welt. Wir wandern mit einer Familie von Ziefen ins Wallis, testen ein Liestaler Hotel im Piemont und ... hoffen, dass auch Sie uns Ihre einzigartigste, unvergesslichste, spektakulärste, herzerwärmendste oder einfach nur süsseste Ferienerinnerung erzählen mögen. Freuen Sie sich auf Porträts, Einblicke, Ideen – und natürlich jede Menge Reiselust. Inputs? Melden Sie sich. lucas.huber@lima-magazin.ch
LÖSUNGEN
19. Jahrgang, Nr. 111
Herausgeberin: BirsForum Medien GmbH Malsmattenweg 1, 4144 Arlesheim, T 061 923 05 16 willkommen@lima-magazin.ch, lima-magazin.ch
Verlagsleitung: Thomas Bloch, Thomas Kramer Redaktionsleitung: Lucas Huber (luc) lucas.huber@lima-magazin.ch
Mitwirkende dieser Ausgabe: Texte: Lucas Huber (luc), Fabienne Hohl (fho), Jonit Schmid (jos), Rolf Zenklusen (zen), Dorothea Gängel (dog)
Fotografie: Lea Styger, Linda Schier,Mimmo Muscio, Lucas Huber
Gestaltung und Produktion: Denise Vanne
Korrektorat: Katharina Schäublin
Produktmanagement: Patricia Sterki
Medienberatung und Anzeigenverkaufsleitung: Ueli Gröbli, 061 690 77 05 ueli.groebli@birsforum.ch
Andreas Kunle, 061 690 77 08 andreas.kunle@birsforum.ch
Paul Wisler, 061 690 77 04 paul.wisler@birsforum.ch
Tarife: lima-magazin.ch
Erscheinung: LiMa erscheint 6 mal pro Jahr: Unser nächster Erscheinungstermin: 9. Juni 2026
Inserateschluss: 22. Mai 2026
Weitere Erscheinungstermine: lima-magazin.ch
DIE GLÜCKLICHEN
GEWINNER
AUS DER LETZTEN
NUMMER:
Anna Rossinelli, Liestal
Sandra Buess, Itingen
Klangbehandlung
Nina Glanzmann, Bubendorf
Italianità – Kochbuch «alla buona»
Patricia Waldner, Lausen
BScene trifft Liestal
Jean-Bernard Etienne, Liestal
Sarah Furrer, Liestal
Petra Pagan, Oberdorf
SCHREIBEN SIE UNS willkommen@lima-magazin.ch Redaktion: lucas.huber@lima-magazin.ch lima-magazin.ch Unsere nächste Ausgabe erscheint am 9. Juni 2026
Auflage: 29 300 Ex. kostenlos an alle Haushaltungen und Post fächer in Liestal, Arboldswil, Arisdorf, Böckten, Bubendorf, Frenkendorf, Füllinsdorf, Gelterkinden, Hölstein, Itingen, Lampenberg, Lausen, Liedertswil, Lupsingen, Niederdorf, Oberdorf, Ormalingen, Ramlinsburg, Reigoldswil, Seltisberg, Sissach, Titterten, Waldenburg, Ziefen.
Abonnement: Preis für sechs Ausgaben: CHF 45.00
Copyright: Alle Rechte bei BirsForum Medien GmbH
ISSN-Nummer 1663-6236

Wenn eine Gruppe von Menschen eine Geschichte erzählen will und dabei alle paar Minuten in Anfälle von Singen, Tanzen und Herumgumpen ausbricht, dann nennt man das Musical. Wer so etwas vorsätzlich oder gar mutwillig tut, hat einen Knick in der Fichte. Das habe ich schon als Appenzeller Bauernbub erkannt, und Erkenntnisse sollte man nicht ohne Not revidieren, sofern man in der frohen Überzeugung sterben möchte, recht behalten zu haben. Falls die Faktenlage einem doch irgendwann eine Revision nahelegt, ersetzt man die frühe Erkenntnis halt durch eine späte Erkenntnis, freuwillig oder unfreuwillig. Man liegt dann etwas weniger falsch im Sarg.
Was nun singende und tanzende Mitmenschen anbelangt: Ich schreibe diese Kolumne im ICE 73 von Hamburg nach Basel, im Ohr noch das zweieinhalbstündige Musical von vorgestern Abend, gespielt von einem Ensemble bemerkenswert ungeknickter Fichten auf der Bühne, unter ihnen unsere Tochter. Des Musical-Verächters Tochter studiert Musical. Das nennt man Karma. Aber seit ich weiss, wieviel Blut, Schweiss und Tränen diese schmerzhaft elastischen Mitmenschlein vergiessen, bis sie eine solche Show auf die Bühne bringen können, weiss ich auch, wie recht ich hatte: Sie haben wirklich Knicks in den Fichten. Nur sind die nicht der Grund für ihr absonderliches Leben. Grund ist eine ungeheure Begeisterung für diese besondere Form des Geschichtenerzählens. Eine Passion für das rauschhafte Glück, ein Publikum erzählend, singend, tanzend und spielend mitzureissen.
«Ich muss noch zwei Triggerwarnungen abgeben», sagte unsere Jüngste bei unserer Ankunft in Hamburg: «Ein paar Nummern sind laut und ein paar sind freizügig.» Nach der Show wollte sie eine detaillierte Manöverkritik. Und dann sagte sie: «Ab und zu, ganz selten, habe ich noch kurze Anflüge von Zweifeln, ob ihr gut findet, was ich mache. Aber dann erinnere ich mich daran, wie du mich nach meinem allerersten Musical unten an der Bühne in Empfang genommen hast, Papi, mit Tränen in den Augen». Sind Väter sehr peinlich, die sich von den Fichtenknicks und Begeisterungen ihrer Töchter freuwillig anstecken lassen?


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