

























hlklang Harmo Sound|Stimmgewal



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hlklang Harmo Sound|Stimmgewal



Wohlklang | Musik | Harmonie | Vogelzwitschern | Sound | Stimmgewalt | Klangtherapie


Letzte Flächen für Büro, Praxis, stilles Gewerbe (400 bis 1600 m2)


Ihre Vorteile:
•Repräsentative Mietflächen
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Jammeri
Haben Sie ein Lieblingslied? Ich schon.
Respektive: ganz viele! Die ändern nämlich ständig, zum Glück manchmal schon nach ein paar Minuten, manchmal erst nach zwei Wochen. Die Liste ist also lang, Springsteen war schon drauf und Cash, Dylan, Lorde, Childs und Mey. Und erst kürzlich Lucio Dallas «Caruso» in einer Liveversion, gesungen von Faber.
Freuen Sie sich auf ein Heft mit Tonspur.
Doch sie strotzt eben auch vor «guilty pleasures», man war schliesslich mal jung, und auch gewisse Substanzen könnten die Wahrnehmung beeinflusst haben, was Einträge wie «The Ketchup Song» oder «Gangnam Style» zwar nicht entschuldigt, aber doch immerhin erklärt. Aber lassen wir das, die innere Stimme mahnt schon an die Frau, die ihrerseits mahnen würde, dass er sich mal wieder um Kopf und Kragen rede.
Respektive: Sie würde mich als Jammeri bezeichnen, womit wir bei der Misophonie wären, einer Empfindlichkeit gegenüber gewissen eigentlich alltäglichen (und oft sich wiederholenden) Geräuschen. Bei mir: Löffel in Porzellantasse oder WhatsApp-Nachrichteneingangstöne in der Standardeinstellung. Auch Fingerknacken und das lautstarke Hacken auf Tastaturen sollen darunterfallen, aber das ist ein Liedchen, das Ihnen meine Redaktionskollegen besser vorsingen können.

Womit sich der Kreis dieses Hefts schliesst. Denn wir stimmen natürlich keine falschen Töne an, sondern wollen Sie mit Harmonien verwöhnen. Deshalb haben wir viele Beiträge mit Audioaufnahmen versehen oder mit einer Playlist ergänzt. So wie diesen hier. Ein klassisches LiMa zum Lesen also, klar. Aber eben auch eins mit Tonspur. Einfach dem horchenden Männli auf Gelb folgen.
Herzlich,

Lucas Huber, Chefredaktor lucas.huber@lima-magazin.ch













14. Februar 2026
Love Story*







Erzähl uns deine Liebesgeschichte und gewinne einen Shopping-Tag im Bücheli Center am Samstag, 21. Februar 2026, im Wert von insgesamt 500.– Franken.
Anmeldeschluss: Samstag, 14. Februar 2026

*Der/Die Gewinner:in wird persönlich informiert. Mit der Teilnahme erklärst du dich mit der Veröffentlichung auf Instagram und TikTok einverstanden.





buecheli-center.ch



6 Porträt
Ohrenschmaus
Einer strebt auf, einer stampft wie ein junger Hüpfer, einer kennt keine tonalen Grenzen: Sounds von hier.
Larvenmacher Res Loosli
8 Aufgefallen
14 Ohrenschmaus
17 Linda Wehrs Klangbadi bringt in Schwingung
20 60 Jahre stampfen – und lange nicht müde: Hansi Rudin
24 Radio Grenzenlos sendet aus Liestal ohne Unterlass und Scheuklappen
26 Der sehbehinderte Andrea Bagnato wäre eigentlich auf sein Gehör angewiesen ...
30 Abflug: Sänger JET hebt ab

Vreni Thommen
Die ehemalige Präsidentin der Frauenzentrale im Interview
34 Fasnachtskalender 2026 zum Herausnehmen
41 Kulturagenda
48 Interview
Vreni Thommens Engagement fürs Frauenstimmrecht
50 Food Corner
Die Geschwister Minni und ihr Olivenöl
52 Beigemüse
53 Top Five Fünf Klassiker fürs Olivenöl
56 Genau meins
Sibylla Dreiszigacker und Pt Whitfield bringen grosse Kunst nach Waldenburg
Titelseite: Die «Wäberei» in Liestal hat das Spotlight angeknipst für unsere
Titelhelden Marina Bader vom Jodlerklub Spitzeflüeli Waldenburg, Hansi Rudin (l.), Frontmann der legendären Steppin Stompers, und Sänger JET.
Titel- und Editorialbild:
Mimmo Muscio
Das nächste LiMa erscheint am 21. April 2026.

50
50
Olivenöl aus Bubendorf
Die Minnis vertreiben das Öl vom Familienhain in Molise
60 Rätseln und Knobeln
62 Argumente
65 Vorschau, Lösungen, Impressum
66 Kolumne Willi und die alten Männer

Duschverglasungen
Glasabdeckungen
Spiegel
Spezialgläser
Acrylglas
Expressfertigungen
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Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne!
W. Wolfgang AG
Bächliackerweg 14, Frenkendorf, T 061 906 85 85 info@glasbauwolfgang.ch www.glasbauwolfgang.ch
Notfallnummer für Reparaturen ausserhalb der Geschäftszeiten: 079 644 08 71


Der Traditionalist











Gut möglich, sagt Res Loosli und zuckt mit den Schultern, dass sich kaum jemand so viele Gedanken zur Fasnacht gemacht habe wie er. Loosli, 59, ist Larvenmacher. Und als dieser: Gestalter, Bildhauer, Formenmacher und vor allem auch Logistiker. Schliesslich will die Herstellung von 200 bis 300 Larven zwischen Oktober und Januar wohlkoordiniert sein. Den Rest vom Jahr, sagt er augenzwinkernd, erhole er sich dann davon.





e Jan vom e alis s Gera Ch e a K trad i b k d listi Durchs
Gerade hat er die letzte Charge von 68 Larven für eine Basler Clique vollendet. Und zwar nach alter Väter Sitte aus Papiermaché und Kleister. Jemals von der traditionellen Herstellungsweise abzuweichen, ist für ihn keine Option, schliesslich sieht er sich auch als Bewahrer eines Kulturguts. Apropos: Genau das bedeutet auch die Fasnacht für ihn. «Ausserdem habe Fasnacht etwas Hinterlistiges, sei eine Sabotage an der Durchstrukturiertheit unseres Alltags. Res Loosli wuchs in Seltisberg auf und machte eine Ausbildung zum Grafiker. Bis zum grossen Schnitt, als er sich als Larvenbauer 2008 neu erfand, arbeitete er als Werber. «Wenn ich bis zur Fasnacht nicht im Koma liege, nehme ich mir eine alte Larve aus meinem Fundus, werfe ein Kostüm über und bin als Einzelmaske unterwegs. Ganz für mich allein. Und nur hier in Liestal.» luc


























Die Tipps auf diesen Seiten sind von der Redaktion ausgewählt und verfasst. Es handelt sich nicht um bezahlte Werbung. Wir sind jederzeit hungrig nach Newsfutter: willkommen@lima-magazin.ch.
Kerzenblumenstrauss
Kerzen aus Soja? Gibt’s, und zwar aus Frenkendorf. «Agnes Candle» heisst die Marke, und die Dame, die diese ästhetischen Sojakerzen von Hand fertigt, ist Agnieszka Oleszczyszyn. Nicht nur als Einzelkerze, sondern auch als Kerzenblumenstrauss, und bald ist ja Valentinstag. agnescandle.myshopify.com luc





Mobile Rätselräume für Kids
Escape Rooms schulen Teamgeist und Kommunikation und fördern die Kreativität. Denn nur gemeinsam löst man die Rätsel und schafft die Flucht. Und wen könnte das mehr begeistern als Kinder? Gut, gibt’s Escape Rooms auch für den Nachwuchs, und das sogar mobil. «Escaperoom Kids» heisst das knifflige Rätsellöseangebot aus Bubendorf. Mit Settings wie «Zauberlehrling» oder «Dschungel» – für Freundeskreise, Geburtstagspartys, Ferienpässe, Schulklassen.
Bubendorf | escaperoom-kids.com luc
Pferde begleiten Nadine Frei seit ihrer Kindheit. Mittlerweile ist die Seltisbergerin als Bodenarbeits- und Reittrainerin unterwegs. Bodenarbeit ist die Grundlage der Pferdeausbildung, hier gedeiht eine gesunde Pferd-Mensch-Beziehung – oder eben: Horsemanship. Der Weg dazu sind schonendes Training (in BL, BS, AG und SO oder bei ihr in Känerkinden) mitsamt Einblicken in die Pferdepsychologie. «Es ist mir wichtig, nicht nur mich und meine Pferde weiterzubilden, sondern auch mein Wissen weiterzugeben und Pferden und ihren Menschen zu helfen, ihre Beziehung zu stärken.» rainbowhorsemanship.ch luc


…
Strickmaschine.ch ist der grösste Onlineshop der Schweiz für Strickmaschinen, Wolle, Ersatzteile und Zubehör. Und der ist in Liestal seit zwei Monaten mit eigenem Ladenlokal zuhause. Hier gibt’s nicht nur ein grosses Sortiment des Genannten sowie die Stücke des eigenen Strickwaren-Labels, sondern auch Kurse, etwa am 7./8. April 2026: Raglan-Pullover stricken.
Liestal | strickmaschine.ch luc


Aufgrund der nahenden Abschaffung des Eigenmietwerts und dem Zustupf aus dem Baselbieter Energiepaket ist der Zeitpunkt für eine Dachsanierung goldrichtig. Die PBS Zimmerei Schreinerei AG ist der richtige Partner für «Alles unter einem Dach».
Im Baselbiet sind viele Liegenschaften in die Jahre gekommen, und eine Sanierung der Gebäudehülle drängt sich auf. Dementsprechend sind die auf Bedachungen spezialisierten HolzbauFachkräfte der PBS Zimmerei Schreinerei AG im ganzen Kanton unterwegs, um Dächer mit den passenden Materialien zu bedecken; hier mit Tonziegeln, dort mit Profilblech oder Wellplatten –auf jeden Fall aber mit viel Leidenschaft für den Unterbau aus Holz. «Wer sich für eine energetische Dachsanierung entscheidet, verleiht seinem Haus nicht nur faktisch und optisch einen Mehrwert, sondern profitiert dank der zeitgemässen Dämmung von deutlich weniger Wärmeverlust», sagt Geschäftsführer Patrick Gerber.

Das zehnköpfige PBS-Team – vom Routinier über den Zimmermann bis hin zum Lernenden – vereint eine langjährige Expertise für sämtliche Arbeiten rund ums Dach inklusive Gauben und Dachfenster sowie für Bodenbeläge und weitere Holzkonstruktionen wie Carports, Pergola etc. Viele Projekte kann man auf der Website (pbs-ag.ch) bewundern.
Optimaler Zeitpunkt
«Der Zeitpunkt für eine Dachsanierung ist zurzeit gleich aus mehrerlei Hinsicht optimal», weiss Leo Di Matteo, seit vielen Jahren Holzbau-Techniker bei PBS. Nach dem Volksentscheid zur Abschaffung des Eigenmietwerts können voraussichtlich nur noch bis ins Jahr 2027 Steuerabzüge für Sanierungen vorgenommen werden. Dementsprechend heiss laufen zurzeit die Drähte in der Branche. Ebenfalls attraktiv sind momentan noch die Beiträge des kantonalen Förderprogramms Baselbieter Energiepaket (energiepaket-bl.ch) für Sanierungen der Gebäudehülle. Hinzu kommen die zukünftige Minderung der Heizkosten im Winter und im Sommer der Schutz vor der Hitze durch die verbesserte Dämmung.
Auf das neue Jahr hin hat sich die PBS AG dazu entschieden, den Fokus getreu dem Firmenmotto «Alles unter einem Dach» noch stärker auf den Bereich Zimmerei zu legen. «Hier sind wir stark und können unserer Kundschaft ein Rundum-Sorglos-Paket anbieten», sagt Patrick Gerber. Damit meint er, dass das Gesamtprojekt von den ersten Plänen bis hin zur Fertigstellung von der Bauleitung von Seiten PBS organisiert und koordiniert wird.
Zu diesem Zweck arbeitet das Seltisberger Unternehmen mit starken und zuverlässigen Partnern zusammen – auf Wunsch auch für ein Upgrade mit einer Photovoltaik-Anlage. «Termintreue und Transparenz bei den Kosten sind weitere Eigenschaften, die uns auszeichnen», ergänzt Leo Di Matteo. Kommt hinzu, dass die Fachkräfte der PBS AG grossen Wert darauf legen, dass die Bauherrschaft während der Umbauarbeiten nicht auf Wohnkomfort verzichten muss: Die Bauarbeiten werden möglichst vollständig von aussen her durchgeführt.


Rennen nach dem Trennen, frittierter Tofu und ein Pouletbrutzler an historisch bedeutsamer Lage als grösste Veränderung: «Das Auflösen der Enden», Erstling des Schreibkollektivs «Liter» (weil flüssig und in die Zwischenräume fliessend), ist eine Mischung aus Heimatroman und wildem Punkrock, der auch vor der Auseinandersetzung mit Hyperkapitalismus und Körperhass nicht zurückschreckt. Hinter «Liter» stecken übrigens die drei Autorinnen (v.l.) Caterina John, Sina Aebischer, die beide in Bubendorf aufwuchsen, und Nina Hurni. liter.ch luc
Den sprichwörtlichen Tod als Teil des Lebens anerkennen, ist einfacher geschrieben als geschafft. Nina Glanzmann-Felber, ausgebildetes «Schlusslicht», hilft mit ihrem Troststudio himmelgelb in Bubendorf dabei – als Stütze und mit der nötigen Mischung aus Nähe und Distanz.
In ihrem Trostbistro lädt sie ausserdem einmal im Monat dazu ein, die Trauer zu malen, das nächste Mal am 22. Februar 2026.
Bubendorf | himmelgelb.ch luc



19. FebruarJassen Oberarth
5. MärzWinterzauber Schwägalp

Platzieren von Natursteinen für den Bau eines stabilen und ästhetischen Terrassengartens
ÖKO-JOB gestaltet Räume, in denen Natur, Nachhaltigkeit und soziales Engagement zusammenwirken.


Aufwärmung an kalten Tagen:

Unser Wellness-Becken!
Seit bald 30 Jahren setzt sich ÖKO-JOB für die Pflege von Wald, Wiese und Garten ein und wertet in der Nordwestschweiz Grünflächen ökologisch auf. Gemeinsam mit Menschen, die wir auf ihrem Weg zurück in den ersten Arbeitsmarkt begleiten, setzen wir unsere Projekte um. So entsteht ein ökologischer und sozialer Mehrwert:
«Die Arbeit für die Natur gibt mir das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun.»
«Die Arbeit für die Natur gibt mir das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun. Das stärkt mein Selbstvertrauen.» (Lea, 36, Programmteilnehmende)
Wir gestalten Privatgärten und Firmengelände nach ökologischen Kriterien, um die Biodiversität im Siedlungsraum zu stärken. Mit regionalen Pflanzen, nachhaltigen Materialien und sorgfältiger Pflege schaffen wir lebendige Grünräume, welche Natur und Ästhetik verbinden.
Alltags-Stress ablegen an kalten Wintertagen aufwärmen warmen kalten
wohlig warmen Wellness-Becken
Strömungskanal
Massagedüsen Schwall-Duschen
Wir stärken STÄRKEN und auch Ihren Garten. Interessiert?
Wir beraten Sie gerne und freuen uns auf Ihre Anfrage!

ÖKO-JOB
Sissacherstrasse 20, 4460 Gelterkinden
T 061 985 44 50, info@oeko-job.ch, oeko-job.ch




Alles aus


Alyeska Flow ist das Bewegungs- und Gesundheitsangebot von Personal Trainerin Regula Reist. Körper und Geist in Einklang, darum geht es in Gruppenkursen im Chraft-Chäller in Hölstein (Pilates und Yoga), beim Personal Training mit fein abgestimmten Fitness- und Gesundheitszielen oder beim Reiki. Für mehr Bewegung, bessere Regeneration und persönliches Wachstum. Hölstein | alyeska-flow.ch luc
Rait Emini ist der Glanzmeister. Oder wie er es schreibt: GlanzMeister. So heisst nämlich auch seine Liestaler Reinigungsunternehmung für Private und Geschäfte, gegründet hat er sie erst im Januar. Die Dienstleistungen umfassen Reinigung, Abbruch, Maler- sowie kleinere Umbauarbeiten. «Unser Fokus liegt auf Zuverlässigkeit, Qualität und fairen Preisen.» Liestal | glanzmeister.ch red Foto:


Learning a language can be fun. Or is even greater fun when learning at The Little English Hut in Sissach.
Teacher is Victoria Siegrist who is specialised in teaching children. She moved from the south coast of England to beautiful Baselbiet 14 years ago. She welcomes children of all ages to classes such as «English Playtime» (Ages 0 – 4 with mum and dad), «Tea and a Chat» or «English Storyline». Sissach | thelittleenglishhut.ch luc
Die Einführung des Geldwesens in Mitteleuropa hat viel mit Arisdorf zu tun, davon jedenfalls geht die Archäologie aus. In einem Moor ausserhalb des Dorfes sind Späher nämlich auf zwei güldene Münzen gestossen, datiert aufs dritte Jahrhundert vor Christi Geburt, noch ältere keltische Münzen wurden in der Schweiz kaum je gefunden. Ihr Avers zeigt den Gott Apollon, Söldner haben sie wohl aus Griechenland mitgebracht – und damit eben entscheidend zur Verbreitung des Bargeldes in Europa beigetragen. Die Münzen wurden übrigens umgehend in die Ausstellung «Schatzfunde» im Historischen Museum Basel integriert. Liestal | archaeologie.bl.ch luc sie woh l rden




Sie finden: interessante Stellen in verschiedenen
Bereichen und Funktionen. Besuchen Sie unsere
Website oder rufen Sie uns an. Mit Freude bei der Arbeit. Das sind wir. Die ESB.
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Wir unterstützen Sie im Alltag
Unser erfahrenes Spitex-Personal ermöglicht Ihnen, liebgewonnene Gewohnheiten und Vorlieben weiter zu pflegen.
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Renate Fluri, Telefon: 061 921 07 00 info@spitex-alacarte.ch, www.spitex-alacarte.ch

Die Fachleute von Stohler Bett sorgen stets für entspannten, schmerzfreien Schlaf. Die Schlaf-Gut-Garantie ist einzigartig.
Wer wirklich gut schläft und schön ausgeruht aufwacht, kommt viel besser durchs Leben. Dabei hilft Stohler Bett, das Kompetenzzentrum Schmerzfrei Schlafen in Pratteln.
über Liegen und Schlafen
•Donnerstag, 12. März 2026
14 Uhr oder 18.30 Uhr
•Mittwoch, 25. März 2026
14 Uhr oder 18.30 Uhr
Brigitte Frei und Roland Stohler sind zertifizierte Liege- und Schlaftherapeuten und verfügen über ein fundiertes Fachwissen. Liegt es am Kissen, dass ich morgens wie gerädert aufwache? Oder war das neue Boxspring-Bett doch keine so gute Idee? «Was auch immer für Bedürfnisse da sind: Wir setzen uns dafür ein, dass Sie einen erholsamen, entspannten Schlaf bekommen», sagt Brigitte Frei.
•Donnerstag, 23. April 2026
14 Uhr oder 18.30 Uhr
Anmeldung erforderlich. Platzzahl beschränkt.
Sie bietet mit Roland Stohler eine Schlafberatung an, die wirklich ihren Namen verdient und im Schnitt eine gute Stunde oder mehr dauert. So entwickeln die Experten gemeinsam mit den Kundinnen und Kunden ein komplettes Schlafsystem, das genau auf deren Bedürfnisse zugeschnitten ist – von A bis Z ein Stohler-Bett.
Ausgeprägte Nachbetreuung
Ist das Schlafsystem installiert, hört die Arbeit der Experten von Stohler Bett nicht auf. Das Kompetenzzentrum Schmerzfrei Schlafen ist weitherum bekannt für die ausgeprägte Betreuung auch nach dem Verkauf. «Ich bin überrascht, was gutes Liegen und Schlafen wirklich bringen kann», sagt Doris Fähndrich aus Basel stellvertretend für viele zufriedene Kundinnen und Kunden.
Alltagsbegleitung
Gesellschaft leisten
Haushaltshilfe
Rundum-Begleitung
Grundpflege
Demenz

Palliative Care
Stohler Bett
Hauptstrasse 32, 4133 Pratteln, 061 821 53 95 stohler-bett.ch









... bedeutet zuerst einmal: Musik. Das Spektrum könnte mit dem aufstrebenden JET und einem gewissen Hansi, dessen Band gerade ihr 60-Jähriges feiert, nicht breiter sein. Um Geräuschvolles geht es auch in der Klangbadi von Linda Wehr ‒ und in einem grenzenlosen Liestaler Radiosender, der das Web seit über zehn Jahren dauerbeschallt. Die Ohren spitzen muss derweil Andrea Bagnato (im Bild). Der wäre aufgrund seiner Sehbehinderung eigentlich besonders auf sein Gehör angewiesen. Nur ist auch dieses versehrt.














K Nicht verpassen!
Kursort: Rotes Kreuz BL, Fichtenstrasse 17, 4410 Liestal
Kurse im Bereich «psychiatrische Begleitung» von Betroffenen für Laien und Fachpersonen für jeweils CHF 210.– pro Person:
Diverse Kurse ab 5. März 2026

Anmeldung: srk-baselland.ch/psychiatrische_begleitung
Kurs für pflegende & betreuende Angehörige für jeweils CHF 10.– pro Person: «Ich will nicht ins Pflegeheim –Ablösung unterstützen»
Samstag, 11.04.2026, 09.00 – 11.30 Uhr
Anmeldung: srk-baselland.ch/demenz-kurse

Bleiben Sie geistig fit und leistungsfähig mit Fitness für Ihr Gehirn ab CHF 34.– pro Doppelstunde.
Gedächtnistraining ab 13. April 2026
Interessieren Sie sich für eine Schnupperstunde? Dann melden Sie sich unverbindlich.
Anmeldung: srk-baselland.ch/gedaechtnistraining


Wir probieren mit Pinsel und Händen, was in der Welt der Farben möglich ist. Auf dieser spielerischen Entdeckungsreise werden Maltechniken erkundet, z.B. Drucktechnik mit Verpackungsmaterial (Upcycling). Welche Bilder entstehen an einer Malwand? Termine sind wöchentlich oder alle 14 Tage buchbar. Ich freue mich auf Sie!


Gesundheit-Kunsttherapie
Jacqueline Saladin
Benzburweg 18, Liestal T 079 380 30 76 www.jacqueline-saladin.ch

Handwerk erleben und erlernen
Für Anfänger:innen und Fortgeschrittene: Im Keramikatelier Liestal lernst oder vertiefst du das Drehen auf der Töpferscheibe. Neu: Grafik meets Keramik – ein Kurs ohne Vorkenntnisse, bei dem du das Zusammenspiel von Grafik und Keramik erforschst.
T 079 914 58 47 fasolinceramic.ch

Dass Schwingungen Wohlbefinden herbeiführen können, oft in der gerade benötigten Art, erlebt Klangtherapeutin Linda Wehr immer wieder. Ein guter Grund, das Klangbaden auszuprobieren.
In Linda Wehrs «Klangbadi» in Bubendorf wartet zwar keine Badewanne auf mich, wohl aber ein riesiger Gong, zwei schulterhohe Klangstäbe, mehrere golden schimmernde Klangschalen und das Herzstück des schlichten Praxisraums, die Monochord-Klangliege: Ein schmales, 66 Zentimeter hohes
Möbel, das die Klangtherapeutin selbst gebaut hat.
Zum Klingen bringt sie die Liege durch Anspielen der 55 Saiten, die längs auf deren Unterseite gespannt und alle auf den Ton F gestimmt sind, und zwar auf die natürliche Frequenz von 432 Hertz. Ob dieses riesige Instrument nicht etwas
gar eintönig klingt? Auf den Klang ist die pensionierte Familienberaterin Wehr, die eine zweijährige Ausbildung zur Klangtherapeutin absolviert hat, nach längerer Suche gekommen. «Klang ist für mich ein Erlebnis von Weite und gleichzeitig Verbundenheit mit der Natur, mir selber, meinen Mitmenschen; nach einem Klangbad fühle ich mich lebendig und
Ein Gong fürs Wohlbefinden: Klangtherapeutin Linda Wehr sorgt mit Schwingung für Entspannung.
«Es braucht Offenheit, dass in Bewegung kommt, was darf.»
Linda Wehr
in meiner Mitte.» Bei den meisten sorgen die Schwingungen für tiefe Entspannung, ein besseres Körpergefühl oder Schmerzlinderung, andere stärken sie. «Es kann alles Mögliche passieren. Einzige Voraussetzung ist, dass man offen ist und darauf vertraut, dass die eigenen Selbstheilungskräfte ans Werk gehen.» Nun, das bringe ich mit, und gerade Entspannung käme mir als mittelalter Familienmanagerin stets gelegen.
Erdende Töne
Klang wirke ganzheitlich, also auf körperlicher, seelischer und geistiger
Ebene, erklärt Wehr weiter. «Eigentlich ist es pure Physik: Alles, was lebt, schwingt.» So habe auch jeder Mensch seine eigene Schwingung mit ihrer spezifischen Ordnung. Sei diese gestört, könne das zu Beschwerden führen. Einton-Instrumente wie die Klangliege können Durcheinandergeratenes wieder ordnen.
Annelore Blatter-Cattin (44) kann diese Wirkung bestätigen. Sie hat Klangtherapie wiederholt als grosse Stärkung erfahren. «Diese Töne geben mir Boden.» Die Hebamme begleitet etwa Eltern nach
Eine Klangtherapie in Bubendorf dauert vom ersten bis zum letzten Klang etwa eine Stunde.

Wir verlosen eine Klangbehandlung à 60 Minuten bei Linda Wehr in Bubendorf. Mitmachen: lima-magazin.ch/ wettbewerb, Teilnahmeschluss ist am 1. März 2026. Die Gewinner werden benachrichtigt. Viel Glück.

Bei Klangpatientin
Annelore Blatter-Cattin löst die Therapie Verspannungen.

dem Verlust ihres Kindes, eine Arbeit, die emotional fordert. Die Klangtherapie ist ein wichtiger Ausgleich für sie. «Hier muss ich nicht denken, nicht reden – ich kann einfach empfangen.» Nach einer Behandlung bleiben Verspannungen aus. «Unmöglich, noch die Stirn zu runzeln oder den Kiefer zu versteifen.» Und dank der heilsamen Töne fand Blatter-Cattin in einer herausfordernden Zeit wieder zurück zum Schlaf und in ein neues Gleichgewicht. Von gutem Schlaf berichten übrigens auch Kinder, die gut auf die Klangliege ansprechen – wie übrigens auch Babys.


55 Saiten verlaufen unter der Monochord-Liege; sie sind alle in Ton F gestimmt.
Völlig entspannt: «Nicht mal Stirnrunzeln geht mehr.»
Annelore Blatter-Cattin
Kitzeln, rieseln, sprudeln
Nun bin ich an der Reihe. Gespannt strecke ich mich auf der Klangliege aus und schliesse die Augen. Wohlig eingepackt horche ich auf ein helles Bimmeln, das Anfang und Ende des Klangbads anzeigt. Die nächsten Töne kommen von einer Klangschale, die mir auf Magenhöhe auf den Bauch gesetzt und weich angeschlagen oder mit einem Lederklöppel gerieben wird. Das kitzelt angenehm. Dann kommen die Klangschalen hinter meinem Kopf dazu und schliesslich, intensiv und klar, die Klangstäbe beidseits der Ohren.
Sie sind fast gleich gestimmt, was zuerst ein leichtes Flirren erzeugt, das aber bald eins wird. Angeregt durch
diesen kleinen Frequenzunterschied können sich laut Wehr die Hirnhälften aktiv miteinander verbinden. Dann installiert sich die Klangtherapeutin auf einem Kissen neben der Liege und bespielt mich vom Rücken her allzu kurze 20 Minuten mit allen 55 Saiten.
Ihr Klang hüllt mich ein und nimmt mich mit, wie ein warmer Strom, und bald sehe ich stille Landschaften vor meinem inneren Auge vorbeiziehen, wobei der ganze Körper vibriert und es von Kopf bis Fuss rieselt und gluckert. Kann man inwendig Gänsehaut haben? Wider Erwarten klingt diese sphärische Urmusik alles andere als monoton: Über dem unaufgeregten, tiefen Saitengesang perlt und sprudelt es munter bis wild. Als ob ein Geysir Anlauf nähme.
«Das klingt bei jedem Menschen anders und ist Ausdruck der individuellen Schwingungsresonanz in einem bestimmten Moment», erläutert Linda Wehr, nachdem der Gong mit freundlicher Macht die anregende Klangreise beschlossen hat. Erstaunlich – genau wie die Tatsache, dass ich mich dank wohlig kribbelnder Haut noch drei Tage später überdurchschnittlich gut gelaunt an mein erstes Klangbad erinnere. fho
Mit seinen «Steppin Stompers» steigt Mitbegründer Hanspeter «Hansi» Rudin ins 60. Bandjahr. Doch der Liestaler Vollblut-Musiker hat nicht nur im Jazz seine Spuren hinterlassen; er singt beim «Chäller Chörli» und ist Gründer der legendären «Stedtli Singers» im Rotstab-Cabaret.
Gleich in doppelter Hinsicht nahm das Doppelkonzert der «Steppin Stompers» von Ende Januar in der Stadtkirche Liestal bei Hanspeter Rudin eine Sonderstellung ein. Das Zweitens zuerst: Am Konzert wirkte der Jodlerklub Hohwacht aus Rudins Heimat-
gemeinde Lauwil mit. Auch wenn er seit seiner Geburt 1952 im Orishof stets in Liestal gelebt hat, bedeutet Lauwil für den Klarinettisten mehr als bloss einen Eintrag im Reisepass.
Nun aber zum Erstens: Mit diesem Auftritt eröffnete die bedeutendste
Baselbieter Jazz-Formation ein weiteres, nämlich ihr 60. Jubiläumsjahr. Hanspeter Rudin, seit jeher für alle einfach Hansi, ist neben Banjo-Spieler Andy Spinnler das einzige verbliebene Gründungsmitglied. Die «Stompers» scheinen bei ihm damals eine regelrechte Gründerlust entfacht zu

haben. Jedenfalls hob Hansi Rudin als Fasnächtler 1974 die Pfeiferclique «Kanonegässler» sowie die Liestaler Kinderfasnacht im Engel-Saal aus der Taufe, und beim «Rotstab-Cabaret» rief er die berühmten «Stedtli Singers» ins Leben.
Chor, Singers, Stones 1991 schliesslich entstand mit ihm als Mitinitiant das Liestaler «Chäller Chörli», in dem er seit der Gründung mit Ehefrau Monika singt. Später stiess Tochter Eva hinzu, und auch seine beiden anderen Kinder, Christian und Andrea, sind in der Musik engagiert. Am Anfang aber standen die «Steppin Stompers», die zunächst als Schülerband unter dem Namen «Steppin Stones» auftraten; ihr
Hansi Rudin als Gastgeber (am Kirchenkonzert im Januar in Liestal, l.), Saxofonist (r. oben) und im musikalischen Schlagabtausch mit Violinist Adam Taubitz (u.)


Premierenkonzert in der Aula des Burgschulhauses fand vor vollen Rängen statt.
Nachdem die jungen Hobbymusiker die Dixieformation «Piccadilly Six» live gehört hatten, passten sie Stil und Name dieser musikalischen Erweckung an. Es folgten 60 Jahre voller Höhepunkte: ihr erster Jazz-Ball 1970 im vollen KV-Saal, dem 43 weitere folgen sollten; die Kirchenkonzerte, die daran anschlossen und die eben ihre 29. Auflage erlebten; das

Eine rasante Abfahrt ins Tal mit dem Trottinett, Klettervergnügen in luftiger Höhe oder eine Fahrt in der Panoramagondel? Ein schöner Ausflug ist immer ein tolles Geschenk!
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Musikalische Nebenbühne: Hansi Rudin (5.v.r.) inmitten seines Chäller Chörlis.
Openair in der Liestaler Altstadt in den 90er-Jahren mit internationalen Grössen wie Chris Barber und Mr. Acker Bilk; schliesslich der Baselbieter Kulturpreis 2002.


Es gibt keiine e scchllecchhtten Figguurren en –nur schleccht angezzogogene Bea Schmiddt t |
Der legendäre Chris Barber war mit seiner Band auch Stargast, als die Baselbieter Formation 2016 im vollbesetzten Theater von Augusta Raurica ihren 50. Geburtstag feierte. Statt in Augst werden die «Steppin Stompers» ihr diesjähriges Jubiläumskonzert am 15. November im Stadtcasino Basel geben. Einen Monat davor befinden sie sich auf einer Jazz-Kreuzfahrt, womit sie eine Tradition aufnehmen, die sie und ihren treuen Anhang schon 28 Mal an die Costa Brava geführt hat.
Der Chris Barber war mit seiner Band au a ls die Baselbiete vollbesetzte i feierte. St a werden die S i hr Jubiläu am Sta Basel Einen M befi nden Jazz-Kreuzfa h r t ei ne Tradit ion a men, die sie u treuen An ha Brava gef

Klarinet t Saxofon,
Klarinette,
In dieser langen Zeit änderte sich die Besetzung der Band mehrfach. So musste sie den Tod ihres Trompeters André «Bob» Hägler verkraften, der 49 Jahre lang den Sound der Stompers mitgeprägt hatte. An seine Stelle rückte 2020 Rolf Niederhauser, der bereits
In dieser la ng ä nder te d zung der Band m de ih res Trompeter ve der 49 Ja h re Sound der Stomp m itgepräg t hatte 202 de



Anstossen nach getaner Arbeit: Am Kirchenkonzert der Stompers gastierte der Jodlerklub Hohwacht Lauwil.
von 1968 bis 1971 für die Stompers gespielt hatte.
Er wehrt sich vehement, als Bandleader bezeichnet zu werden.
Aktuell zählt die Band acht Musiker. Mit Teufelsgeiger Adam Taubitz, der 2013 hinzustiess, und zuvor schon mit E-Gitarrist René Hemmig an Bord, veränderte sich auch der Sound. Unverändert hingegen sind die beiden Gründungsmitglieder Andy Spinnler und Hansi Rudin. Der Klarinettist ist zugleich Saxofonist und Sänger, zudem wuchs er bei Konzerten
schon früh in die Rolle des Moderators. Vehement wehrt er sich dagegen, deshalb als «Bandleader» bezeichnet zu werden. «Was Andy Spinnler alleine im technischen Bereich und auch gesanglich für uns leistet, ist mindestens ebenso wertvoll.» Hinter diesem scheinbar nebensächlichen Hinweis verbirgt sich auch ein wesentlicher Grund dafür, weshalb die Band ein gerade für die Musikszene aussergewöhnliches Jubiläum feiern kann.
Eintracht dank «Lämpesitzige»
Selbst die durch die Coronapandemie ausgelöste Zwangspause konnte ihr nichts anhaben. «Ein offener Umgang auf Augenhöhe war uns immer wichtig»,
verrät Hansi Rudin. In ihren intensiven Jahren mit teilweise drei Konzerten an einem Wochenende wäre die Band ohne regelmässige «Lämpesitzig» wohl zerbrochen. «Heute richtet das die Gelassenheit des Alters für uns», fügt er lächelnd an.
Das Alter der Band und ihrer Mitglieder wirkt sich auch auf ihre Musik aus. «Wenn ich mir alte Aufnahmen anhöre, staune ich immer wieder über die Soli von damals; wow! Heute setzen wir die virtuosen Soli gezielter ein, spielen dafür umso empathischer.» Auch ist der Mann, der für die Band den Slogan «Jazz mit Spazz» kreierte, überzeugt, dass seine Freunde und er ihre Auftritte heute ganz anders auskosten. Ihnen allen ist bewusst: Selbst die verrückte Geschichte der «Steppin Stompers» wird eines Tages ihr letztes Kapitel schreiben. jg
steppinstompers.ch | chaellerchoerli.ch
SO KLINGEN DIE STEPPIN STOMPERS:
Ausverkaufte Hütte: Das traditionelle Kirchenkonzert fand in diesem Jahr sogar an zwei Abenden statt. Von der Gründungsformation sind noch Hansi Rudin und Andy Spinnler (am Banjo, 4.v.r.) übrig.

Steppin Stompers: Spielen, was Spazz macht
Aus Liestal sendet «Radio grenzenlos» seit 15 Jahren 24/7, und das werbefrei. Der Mann hinter dem Webradio ist Alex Meier, der eigentlich in der Verwaltung der SBB in Bern arbeitet.
Seine Musik ist ein wilder Mix über Klassik, Rock und Schlager – und seine Themen recht queer.
Manche sagen, Alex Meier habe eine Radiostimme, zu der er switche, sobald er auf Sendung geht. Sie sagen, sie würden ihn dann bisweilen nicht mal erkennen. Und das, wo Meier zwar Radiomoderator ist, aber eben nur nebenbei. Er lacht: «Ich mache das wirklich nur hobbymässig. Und wie alle Hobbies kostet es nur.»
Es, das ist «Radio grenzenlos», sein Webradiosender, mit dem er 2012 auf Sendung ging und der seither nur einmal kurz stumm

einem Spielmischpult. Als Jugendlicher nahm er seine Lieblingsmusik auf Tonbändern auf und stellte sich die eigenen Radioshows zusammen, allein für sich und einfach aus Spass. Dann gingen die ersten Internetradiostationen ans Netz. «Da packte es mich wieder.»
Das Resultat ist sein eigenes Webradio. Dessen Name geht übrigens auf eine queere Basler Jugendgruppe zurück, die sich «Grenzenlos» nannte und deren Website Meier gestaltet hatte. So blieb die Domain bei ihm hängen – und die Begeisterung für diesen Namen. Der stehe nämlich nicht nur für die thematische Offenheit





rach Das k ann schon mal geschehen, wenn sich das S tudio im Obergeschoss des Privat uses befindet und über einen gewöhnlichen schluss mit der Welt v er bunden ist.




Radio grenzenlos sendet ohne thematische und musikalische Scheuklappen.

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Alex Meiers Radiostudio befindet sich im Dachgeschoss seines Wohnhauses in Liestal.

des Senders für alle und alles und natürlich die Unbegrenztheit von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität; grenzenlos ist auch die musikalische Breite, die über den Kanal läuft. Und das bedeutet: Electro-House wechselt mit Oldies, Schlager mit Pop, Jazz mit 80ies, Blues und Klassik.


Ohne Grenzen sind auch die moderierten Sendungen, die er über seinen Sender streamt. Erst kürzlich hat er eine neuseeländische Musiksendung aufgenommen, schon seit ein paar Jahren ist die «Schwule Welle» im Programm, eine Livesendung, die eine befreundete Freiburger Station produziert. 2016 lief die Premiere seines eigenen Formats «Que(e)rBeet».





Dieses wiederum ist Teil von «QueerUp Radio». Der Verein, dessen Vorstand Meier angehört, betreibt sein eigenes Webradio, die wöchentlichen Livesendungen strahlen auch die Partnerkanäle RaBe (Bern), Lora (Zürich), Kanal K (Aarau) und natürlich grenzenlos aus; Alex Meier gehört dem Moderationsteam an. Als Podcast sind diese Sendungen übrigens via Websites (Textende) und Spotify rund um die Uhr hörbar. Auch die Open-Mic-Sessions im Ziegelhof überträgt Meier seit 2018 fast ohne Ausnahme. Bereits seit 2015 produziert er ein Special zum Liestaler Schnitzelbanksingen.
Wider den Einheitsbrei
Man hört: Das Spektrum ist tatsächlich üppig. «Ich bin wirklich für alle und alles offen», betont Meier. Und das gilt eben auch für die Musik: «Ich bin zwar kein Musikprofi. Aber es ist mir wichtig, dass ich bei Radio grenzenlos nicht einfach einen Mainstream-Einheitsbrei ausstrahle.» Deshalb lege er Wert auf ein breites Spektrum und eine


Alex Meier streamt auf seinem Radiosender selbstproduzierte Programme, aber auch Sendungen aus Deutschland und Neuseeland.
umfassende Playlist, die auch unbekannteren und lokalen Künstlern Airtime einräumt. Support dabei leistet die Musikplattform Mx3.ch der SRG, mit der er vor vier Jahren eine Kooperation einging. Thematisch liegt Meiers Fokus hingegen schon auf queeren Inhalten, schliesslich nehmen diese überhaupt eine gewichtige Rolle in seinem Leben, seinem Alltag ein. Darauf deutet auch das Regenbogenfähnchen in seinem Studio hin. Übrigens bezeichnet Meier dieses zwar als lediglich semiprofessionell; für den Laien macht es aber eher einen vollprofessionellen Eindruck: mehrere Bildschirme, Mischpult, Regler, das Mikrofon an einem beweglichen Arm und blinkende Lichter überall. Meier winkt ab: Da gäb’s ganz Anderes. Aber er müsse halt die Kosten einigermassen im Zaum halten, sagt er. «Gleichzeitig bin ich Perfektionist. Es ärgert mich, wenn ich Quatsch erzähle oder den falschen Song spiele. Oder gar keinen.
Das kam auch schon vor; zum Glück nur ein Mal bis jetzt.» Deshalb sei der Stress vor seinen moderierten Sendungen relativ gross – trotz oder eben gerade wegen der minutiösen Vorbereitung und
den eigenen Ansprüchen an sich selbst. «Aber diesen Stress nehme ich gern in Kauf, denn ich liebe das einfach.»
So sendet Alex Meier seit 15 Jahren praktisch unterbrechungsfrei Jazz und Pop und eine Message in die Welt, die für Pluralismus, Toleranz und Aufgeschlossenheit steht. Unterbrechungen gab’s übrigens auch keine, als er vergangenes Jahr mit seinem Partner während drei Monaten durch Neuseeland reiste. Nur seine Livemoderationen entfielen. Und die Musik streamte von einem externen Server, auf den Meier vorgängig seine Playlists lädt. Wenn in Liestal also mal wieder der Strom ausfällt, wäre die Übertragung seines Radios trotzdem – nun ja – grenzenlos. luc radio.grenzenlos.ch queerupradio.ch
Als Andrea Bagnatos Sehkraft nachliess, wurde sein Gehör umso bedeutender. Dann wurde auch dieses immer schwächer. Das hindert ihn trotzdem nicht daran, ein selbstbestimmtes Leben zu führen – und gegen die Gedankenlosigkeit der Gesellschaft anzukämpfen.
Ich bin nicht blind», stellt Andrea Bagnato schon bei der Begrüssung klar; «ich bin sehbehindert.» Was er mir damit sagen möchte, wird im Laufe des Gesprächs immer deutlicher. Selbstbestimmtheit, soweit es seine Situation zulässt, geht ihm über alles. Das unterstreicht auch seine Ehefrau Gabi, die ihn zum Treffpunkt begleitet. Aber sie habe ihn nicht hergebracht: «Wir sind gemeinsam gekommen.»
Mit 15 Jahren wurde bei Bagnato Diabetes 1 diagnostiziert, er lebte damals mit seiner Familie – der Vater Italiener, die Mutter Schweizerin – in Rimini. Nach dem Abschluss in Elektrotechnik zog er 1988 in die Schweiz. 1995 dann die Diagnose Diabetische Retinopathie und Makulopathie, eine Erkrankung der Netzhaut, in deren Folge es zu Blutungen im Auge kam, die nur mit einem Laser gestoppt werden konnten.


2001 löste sich im linken Auge die Netzhaut ab. Die Operation brachte nicht das gewünschte Resultat und musste sechs Monate später wiederholt werden. Wieder kam es zu Komplikationen mit erheblichen Folgen für sein Sehvermögen. Bagnato sieht seine Umwelt nur in Wellen und stark fragmentiert. Die Laserbehand-
Narben auf der Netzhaut hinterlassen, die zu Brüchen im Sehen führten.
Die Lust am Leben 2016 entschied sich Bagnato dazu, eine IV-Rente zu beantragen. «Ich habe meinen Beruf geliebt», sagt er; «natürlich

Wer wie Andrea Bagnato visuell stark eingeschränkt ist, ist umso mehr von seinem Gehör abhängig. Wegen seiner Krankheit hört er nur etwa die Hälfte dessen, was unversehrte Ohren wahrnehmen.
fiel es mir zunehmend schwer, die Arbeiten auszuführen, doch ganz aufzugeben war für mich nie eine Option.» Schliesslich wurde er dazu gezwungen. Ohne therapeutische Behandlung hätte er all diese Schicksalsschläge nicht verarbeiten können.
Wenn Bagnato heute zurückblickt, dann schaut er auf eine bewegte und leicht verrückte Jugendzeit. «Ich habe fast alles gemacht, mich regelrecht ausgetobt», erinnert er sich. Er fuhr Töff, spielte Tennis, fuhr Ski, reiste, feierte – «ich habe wenig ausgelassen.» Diese Lust am Leben hat Bagnato nicht verloren, trotz der schweren Jahre, die hinter ihm liegen.
Auf Sport zu verzichten, das kam für ihn aber nie infrage: Hometrainer und Schwimmen gehören zu seinem Alltag.
Der roten Weste hinterher
Nur das Skifahren fehlte lange. «Eines Tages schaute ich die Paralympics und dachte mir: Was andere können, das sollte auch für mich gehen.» Schliesslich fand er einen Skilehrer, der sich auf sehbehinderte Menschen spezialisiert hatte. Es dauerte eine Weile, bis Bagnato den Rhythmus fand; heute funktioniert es gut. Ganz ohne den Skilehrer geht es allerdings nicht. Der fährt in seiner roten Weste voraus und gibt Bagnato Anweisungen per Headset.
Auch eine neue Aufgabe hat er gefunden: Er arbeitet im Blindenheim Basel in der Sesselflechterei für einen symbolischen Lohn. Doch darum geht es
ihm nicht: «Es ist so schön, wieder etwas mit den Händen schaffen zu können.» Zudem unterstützt er die Blindenhundeschule in Liestal in der Öffentlichkeitsarbeit.
Hier geht es ihm um die Sensibilisierung der Gesellschaft auf Menschen, die wie er mit Beeinträchtigungen leben –stellvertretend für alle, die den Mund nicht aufmachen, selbst wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen. Auch seine Assistenzhündin Janne wurde dort ausgebildet und ist heute ein unverzichtbarer Teil seines Lebens.
Dann hat auch sein Gehör wegen der Diabetes Schaden genommen.




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Vogelzwitschern und Lichtschalter Seit zehn Jahren lebt Andrea Bagnato nicht nur mit einer eingeschränkten Sehleistung; auch sein Gehör hat durch Diabetes Schaden genommen, bei rund 50 Prozent liegt sein Hörvermögen noch, hohe Töne hört er gar nicht mehr. «Wenn sich mir ein E-Trottinett oder ein Elektroauto nähert, höre ich das nicht.» Das erschwert es ihm, sich draussen zu bewegen.
«Aufzugeben war für mich nie eine Option.»
Ein gehöriges Stück Freiheit brachte ihm sein Hörgerät zurück, dank dem er wieder Vögel zwitschern hört, den Klang des Lichtschalters, wenn er ihn denn betätigt – das Rauschen des Laubs in den Baumwipfeln. «Es ist eine grosse Bereicherung für mich.»
Gleichwohl machen die Menschen um ihn herum die Sache oft nicht besser, sei es aus mangelndem Respekt oder schierer Gedankenlosigkeit. Jene etwa, die in der Stadt ihre Trottinetts auf dem Leitstreifen abstellen. «Was denken die sich bloss?» Oft genug sei er deshalb schon gestürzt. «Ich wünsche mir einfach mehr Respekt.»
Doch es gibt auch die Menschen, die ihn beim Einkauf beraten, auch ungefragt – oder sich sogar anerbieten, Jannes Häuflein von der Strasse wegzuputzen. Grosse Gesellschaften meidet er, auch ins Restaurant geht er nicht mehr gerne. Dafür ist er mindestens sechs Kilometer am Tag mit seinem Hund unterwegs. «Da gebe ich ihr ein wenig von dem zurück, was sie mir täglich gibt.» Andrea Bagnato hadert nicht mit seinem Schicksal; er freut sich an den kleinen Dingen des Lebens. dog

Andrea
sich mehr Rücksichtnahme in der Gesellschaft.









Allein der Text eines Songs kann die ganz grossen Gefühle auslösen.

Als JET startet Janis Eric Thommen aus Oberdorf gerade durch.
Gut möglich, dass man noch viel hören wird von dem Gesangslehrer und Sänger, der unterrichtet, auftritt, Songs schreibt – und schon bald im Radio zu hören ist. Wenn denn alles glatt läuft.
Dass er seinen Lebensunterhalt eines Tages im Musikbusiness verdienen würde, wusste Janis Eric Thommen irgendwie schon immer.
Nimmt man nun die Initialen seines Namens, fügen sie sich zum Akronym JET, und genauso nennt sich Thommen heute, wo er seinen Lebensunterhalt zumindest teilweise tatsächlich im Musikbusiness verdient.
Obwohl er im Echo solcher Aussagen zur Zurückhaltung mahnt, denn noch sei das alles im Aufbau. JET, 25, ist Master of Arts, 2025 hat er seine Ausbildung zum Musikpädagogen abgeschlossen, er ist also Gesangslehrer, einerseits. Andererseits ist er ausgebildeter Sänger. Davor hat er allerdings noch einen kleinen Umweg eingelegt: Er hat eine Lehre zum Orgelbauer begonnen, davon existieren lediglich zwei im Land. Irgendwie auch Musik, aber halt weniger künstlerisch als handwerklich. «Letztlich war mir der Beruf dann aber eben tatsächlich zu wenig musikalisch», erklärt er. Er brach die Lehre ab.
Nun aber hat er sein Ding gefunden: Während er als Eventsänger an Hochzeiten, Geburtstagen, Firmenfeiern und Abdankungen auftritt, schreibt er Songs, um eines Tages eigene Konzerte zu geben. Wie gross die Bühnen dereinst sein werden, das ist die grosse Unbekannte. Karrieren, gerade im Unterhaltungssektor, lassen sich nicht einfach so planen. Aber sie lassen sich zumindest anschubsen. Bedeutet in JETs Fall: «Sobald ich eine Single bereit habe, gehe ich auf die Radiostationen zu. Und eines Tages nehme ich dann hoffentlich mein eigenes Studioalbum auf. Mein Traum ist es, meine Musik einem breiten Publikum zu präsentieren.» Vielleicht hören wir ihn also schon bald im Radio, manch eine Karriere kam exakt so in Schwung, Bruce Springsteen etwa, Jay-Z oder Radiohead.
Vor allem Pop, Jazz und Rock Janis Thommen schlägt auch andere Wege ein. Im Rahmen des ESC vergangenes Jahr in Basel nahm er am diesjährigen Rekrutierungscamp des Schweizer Fernsehens teil, und bei dem zumindest im deutschsprachigen Raum fast ebenso bekannten TV-Format «The Voice» ist seine Bewerbung noch hängig. Er lacht: «Mal schauen, was daraus wird, ich bin gespannt.»
Das ist die eine Seite: JET, der Sänger, der übrigens auch Chorleiter der Sunshine Singers aus Hölstein ist. Doch dieser Sänger ist eben auch Gesangslehrer, und der hat sich im vergangenen Jahr den Traum vom eigenen Gesangsstudio erfüllt. Im Erdgeschoss seines Elternhauses in Oberdorf unterrichtet er seit vergangenem Frühjahr Talente, spezialisiert ist er auf Pop, Rock und Jazz. «Ich will eine fundierte Gesangstechnik weitergeben.»
Da geht es ums Schleifen der Stimme, um Harmonielehre und Atemtechnik. Denn der Körper, sagt er, sei ein Resonanzraum, den es zu schulen gilt, es gehe dabei um Stabilität und die Bündelung von Energie. «Als es noch keine Mikrofone gab, mussten die Sänger das Orchester mit reiner Energie und ihrer Technik übertönen. Das ist bis heute Teil einer klassischen Gesangsausbildung.»
JANIS THOMMENS LIEBLINGSSONGS ENTDECKEN. ZUR PLAYLIST:


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Gesang als Kraftquelle
Janis Thommen sang schon als Jugendlicher. Seine ersten Gesangsstunden nahm er aber erst mit 14. Es war seine Lehrerin, die ihn motivierte, auf den Gesang zu setzen und das Studium anzugehen. Doch diese Lektionen spurten nicht nur seinen Weg; «sie halfen mir mental und stärkten mich als Mensch». Denn Musik, sagt er, sei so viel mehr als Klang und Harmonie.
Apropos Harmonie: Fragt man Thommen nach seinen musikalischen Vorbildern, nennt er drei
Bei Celloklängen in Verbindung mit Klavier ist er hin und weg.
Namen: James Arthur, Sam Smith und Callum Scott. Sie hätten ihn am meisten geprägt, sie träfen seinen eigenen Musikgeschmack und auch seinen Gesangsstil am besten. Und tatsächlich: Arthur, Smith und Scott singen Lieder, in denen es um die grossen Themen geht – mit grossen Stimmen und grossen Emotionen: «Biblical» (Callum Scott), «You will be Found» (Sam Smith), «Bitter Sweet Love» (James Arthur). Denkt JET an Ohrenschmäuse, dann denkt er genau an diese Songs. An deren Melodien und Arrangements, die Stimmen der Sänger – und die Texte. «Für mich kann wirklich allein schon der Text eines Songs ein Ohrenschmaus sein.» Die Bedeutung der Worte und die Gefühle, die sie vermitteln. Denn darum drehe sich Musik schliesslich: «Ein Song muss Emotionen wecken, ich muss ihn fühlen.»
Streicher, Piano, Technobeat Wenn ein Lied das schafft, dann steige eine wahrhafte
Freude in ihm hoch. Auch Streichersätze kriegen ihn




fast immer, überhaupt Orchester. Und wenn irgendwo ein Cello mit Klavier erklingt, dann ist er gewöhnlich hin und weg. Aber man dürfe das nicht zu eindimensional sehen. «Auch elektronische Tanzmusik mit einem Beat, den man fühlt, und einem Bass, der vibriert, kann ein Ohrenschmaus sein.» Die Krönung sei dann, wenn das auch noch dem Publikum gefalle. «Das sieht man ihm an. Und das macht es dann für mich gewissermassen zu einem Augenschmaus.» luc
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• Kinderumzug Gelterkinden anschliessend Kinderball in der Mehrzweckhalle; 14 Uhr
• Wagenburg Sissach Begegnungszone; mit Guggenkonzert;18Uh
• Fackelumzug und Fasnachtsfeuer Hölstein ab Schulhausplatz; 19 Uhr • Fackelumzug und Fasnachtsfeuer Waldenburg, Schulhaus Holde; 19 Uhr




• Schnitzelbankabe Niederdorf19Uh
• Fackelumzug Sissach Begegnungszone; 19.30 Uhr • Chienbäse Liestal,

FR 13. FEBRUAR 2026
• Schulfasnacht Liestal im Stedtli; 14 Uhr SA 16. FEBRUAR 2026
• Rotstab-Cabaret Liestal; 19.30 Uhr, täglich bis2 im KV-Saal • Spränge Tu





18 Uhr
Oberdorf/
diverse Beizen;
19 Uhr
MI 25. FEBRUAR 2026

• Kinderumzug Liestal, ab Allee; anschliessend Kinderplausch und Guggenkonzert; 13.45 Uhr
• Kinderfasnacht Langenbruck Umzug und Fasnachtstreiben; 13.50 Uhr
• Kinderumzug Frenkendorf, anschliessend Kinderparty; 14 Uhr
• Waagebalaari Gelterkinden auf dem Dorfplatz; 18 Uhr
• Fackelund Laternenumzug Gelterkinden und Schnitzelbänke; 19.30 Uhr MO 23. FEBRUAR 2026
bis 21.2. Spränger-Party Waldenburg Turnhalle; ab 19 Uhr; Fr. 15.–; ab 16 Jahren| gassespraenger.ch
SO 22. FEBRUAR 2026

• Dr Ursprung Sissach, Maskentreiben und Beizenfasnacht; 20 Uhr
• Chluriverbrennung Sissach Allmend; vorgängig Marsch ab Begegnungszone; 19.30 Uhr
FR 27. FEBRUAR 2026
• Morgenstreich Gelterkinden ab Dorfplatz;4 Uhr
• Morgenstreich Sissach; 4 Uhr
• Umzug Frenkendorf anschliessend Guggenkonzert, Wagenburg und Fasnachtsparty; 14 Uhr
• Cherus Frenkendorf, Dorfplatz; 19 Uhr
• Galaabend Schnitzelbängg Liestal, Elefantehuus; 19 Uhr
• Guggenkonzert Reigoldswil auf dem Schulhausplatz; 19 Uhr
SA 28. FEBRUAR 2026
• Umzug Gelterkinden ab Allmend bis Dorfplatz; 14 Uhr
• Gugge-Session Hölstein Turnhallenareal; 19 Uhr

• Schnitzelbanksingen Liestal diverse Beizen; 18.30 Uhr Schnitzelbanksingen Sissach diverse Beizen; 19 Uhr

• Umzug Oberdorf, 14 Uhr
• Umzug Sissach ab Rheinfelderstrasse bis Postplatz; 14 Uhr
• Fackelumzug Oberdorf

• Cherusgälti mit Guggenparade Gelterkinden; 18 Uhr
• Cherus Liestal, parade; ab Törli; 19.07 Uhr
• Obestraich Liestal, Rathausstrasse, Gässle mit Guggen und Cliquen, 21.30 Uhr
DI 24. FEBRUAR 2026

• Kinderfasnachtsumzug Bubendorf, ab Schulhausplatz;
• Laternenausstellung Liestal Rathausstrasse; 14 Uhr
• Kinderfasnacht Füllinsdorf ab Migros Schönthal; 14 Uhr

Es gäbe einfach immer noch viel mehr zu erzählen als das, was wir tatsächlich in unserem Schwerpunkt unterbringen. In dieser Rubrik präsentieren wir Ihnen darum jeweils eine Auswahl an Fundstücken, Ideen, Impressionen, Tipps und Wissenswertem.



Foto: zVg

Liestal ist nicht Zürich, schon klar. Aber was in der Schweizer Musikszene Rang und Namen hat, trat schon in Liestal auf. Das hat vor allem mit dem «Guggenheim» zu tun, in dem übers ganze Jahr hinweg immer wieder grosse Namen auftreten. Die Konzert-Location ist aber auch Musikschule, fördert also den Nachwuchs, führt regelmässige Songwriter-Circles durch (z.B. am 12.2. oder 12.3.2026) und hat ausserdem ihre eigene All-Star-Band. | guggenheimliestal.ch luc
ROBOTERKLÄNGE FRÜHERER SONIC-HACKINGWORKSHOPS
Klingende Roboter, und das auch noch aus Liestal? So ist es. Sie entstehen gerade in der Kunsthalle Palazzo, jeden Mittwochnachmittag basteln Kids ab 8 an ihren wahnwitzigen Kreationen, «Sonic Hacking» nennt sich das dann. Hinter dem Projekt steckt die gemeinnützige Kulturorganisation Tönstör aus Basel, die mit komplexen Klangprojekten wie diesem Workshop Musik in den wildesten Formen für alle zugänglich machen will.
Performance der Klangautomaten: 11. März 2026, 17.30 Uhr, Kunsthalle Palazzo, Liestal; es sind alle willkommen, der Eintritt ist frei
Samuel Hagmann ist zertifizierter Musiktherapeut mit eigener Praxis in Liestal. Er bietet Einzel- und Gruppentherapien an, Klang- und Entspannungsangebote wie Monochord-Behandlungen, Kristallklangschalen, Klangbäder sowie musikalische Begleitung im Songwriting. Im Zentrum steht Musik als therapeutisches Mittel: Durch Klang, Rhythmus und gemeinsames Musizieren finden seine Patienten Worte, Ruhe und Wohlbefinden – körperlich und emotional. musigtherapie.ch luc
Es gibt zwei Theorien, weshalb die Posaune als Instrument der Götter gilt. Einerseits: Ihr Klang ist mächtig genug, um Himmel und Erde zu verbinden, und doch fähig zu feinster Ausdruckskraft. Schon in der Bibel kündigen Posaunen göttliche Erscheinungen an, in der Mythologie rufen sie zum Jüngsten Gericht, bei Bach bis Mahler stehen sie für Erhabenheit. Die Posaune ist ein Instrument, das nicht nur spielt, sondern verkündet. Und andererseits? Der Mensch bläst hinein; nur die Götter wissen, was am anderen Ende herauskommt. luc


Es sind leider die Vorlautesten, die am ehesten Gehör finden, auch wenn die Kraft doch eigentlich in der Ruhe läge. «Denn die wesentlichen Dinge ertönen jedoch sanft und nicht minder deutlich», verkündet die evangelische Freikirche «Bewegungplus Liestal». Und das lebt sie eben auch – mit dem «Raum der Stille». Es ist eine Einladung, Stille individuell oder in begleiteter Meditation zu erfahren. Besuche sind jederzeit auf Anfrage möglich | bewegungplus-liestal.ch luc

Körpermusik ist ein musikalischer Ansatz, der den Körper selbst zum Instrument macht – etwa durch Rhythmus, Stimme, Klang, Bewegung und Improvisation. Sie verbindet Elemente wie Rhythmuspädagogik, Bodypercussion, Circlesinging und stimmliche Improvisation und schafft so eine lebendige, sinnliche Erfahrung in der Gemeinschaft. Ziel ist es, Musik als körperliche, soziale und kreative Erfahrung zu erleben und Verbindung, Achtsamkeit und Ausdruckskraft zu fördern. Dahinter stecken Karin Enz Gerber und Andreas Gerber mit ihrem Atelier in Liestal. koerpermusik.ch luc

JODLERKLUB
HOHWACHT
LAUWIL MIT «D’LIEBI»



Ende Juni steht Basel ganz im Zeichen des Jodels.
Dann nämlich ist die Schweiz zu Gast, um das 32. Eidgenössische Jodlerfest abzuhalten, der grösste Anlass, den die Jodelwelt kennt. Mit dabei ist nicht nur Jodlerin Marina Bader, die wir auf der Titelseite dieses Magazins sehen, sondern auch ihre Mutter Sabine. Mit dem Jodlerklub Hohwacht Lauwil und dem Jodlerklub Spitzenflüeli Waldenburg will sie gleich zwei Ensembles zu nationalen Ehren dirigieren, daneben jodelt sie im «Quartett Windstill» auch selbst, und schliesslich amtet sie auch noch als Jurorin. Punkto Ohrenschmäusen macht ihr also niemand etwas vor. luc




Eidgenössisches Jodlerfest
Basel, 26. – 28. Juni 2026
Das Jodlerdorf befindet sich auf dem Petersplatz, die Jodlermeile reicht zu Rümelins- und Marktplatz. jodlerfestbasel.ch spitzeflueliwaldenburg.ch | jkhohwacht.ch



Auf der einen Seite: das Elefantehuus, das sich vom Fleck weg als eine der beliebtesten Konzert-Locations Liestals etabliert hat. Auf der anderen Seite: Anna Rossinelli, Sängerin aus Basel, die mit neuem Album, supererfolgreicher Single und einer eigenen «DOK» auf SRF gerade auf einer waschechten Erfolgswelle reitet. Am 7. März 2026 treffen die beiden aufeinander – oder eben: Anna Rossinelli spielt im Elefantehuus. Dafür haben wir Ihnen zwei Plätze auf der Gästeliste reserviert. Mitmachen: lima-magazin.ch/ wettbewerb, Teilnahmeschluss ist am 22. Februar 2026. Viel Glück luc
WIR LAUSCHEN DEN STADTGESPRÄCHEN
Liestal hat seit vergangenem Jahr seinen eigenen Podcast: Das «Hauptstadtstudio Lieschtel» ging im Juli auf Sendung, seither erscheint praktisch wöchentlich ein neuer Beitrag innerhalb der Gesprächsreihe «Stadtgspröch». Zentrumsmanagerin Marion Ernst kam darin schon zu Wort, Caritas-Chef Domenico Sposato oder die Baselbieter Kulturchefin Esther Roth. Der Mann, der das Ganze aufbaut und die Gespräche führt, ist Journalist Daniel Aenishänslin. Einfach mal reinhören. hauptstadtstudio.ch. luc



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Der Neubau der Klinik Arlesheim Ita Wegman um 1935: Klinikgründerin und Mitentwicklerin der Anthroposophischen Medizin
Die Klinik Arlesheim feiert 2026 den 150. Geburtstag ihrer Gründerin Ita Wegman. Ihr fortschrittliches Denken prägt uns bis heute – als führende Klinik für Integrative Medizin in der Schweiz.
Hervorgegangen ist die heutige Klinik Arlesheim aus einer kleinen anthroposophischen Klinik, die 1921 von Ita Wegman gegründet wurde. Die auf Java geborene und in Zürich ausgebildete Ärztin leistete Pionierarbeit in Medizin, Therapie und Pflege. Was sie angeregt und aufgebaut hat, wird heute in über sechzig Ländern unter dem Begriff «Anthroposophische Medizin» praktiziert und ist aktueller denn je.
Warum Anthroposophische Medizin?
«Die Anthroposophische Medizin ist integrativ unterwegs: Sie ergänzt die Schulmedizin», erklärt Dr. med. Lukas Schöb, Ärztlicher Leiter der Klinik Arlesheim. «Die Anthroposophische
Willkommen zum nächsten Gesundheitsforum der Klinik Arlesheim
Philipp Busche, Chefarzt Innere Medizin, und Denis Pfeiffer, Leiter Lebensstilmedizin, sprechen über Integrativmedizinische Wege aus der Schlaflosigkeit
Mittwoch, 11. März, 18.30 Uhr, Villa Crescenda, Basel
Ohne Anmeldung, Eintritt frei Mehr Informationen:
Medizin inspiriert uns, den einzelnen Menschen in seiner Lebenssituation zu sehen, Komplexität anzuerkennen und Entwicklung zu fördern.» Ergänzt wird die medizinische Behandlung durch individuelle Pflege und vielfältige Therapien. Themen wie Naturverbundenheit, Individualität und Sinnorientierung, die heute gesellschaftlich stark an Bedeutung gewinnen, sind seit je Teil dieses Ansatzes.
«Ich bin für Fortschreiten»
Am 22. Februar 2026 ist der 150. Geburtstag der Klinikgründerin Ita Wegman. Sie war eine pragmatische Pionierin, für die Stillstand keine Option war. Ihr Leitsatz «Ich bin für Fortschreiten» prägt die Klinik bis heute. Davon zeugen unter anderem die moderne Lebensstilmedizin sowie «Hospital at Home» («Spital zuhause»): Als erste Institution in der Region bietet die Klinik Arlesheim eine spitaläquivalente akutmedizinische Versorgung zuhause an. Zu Ehren Ita Wegmans werden im Jubiläumsjahr verschiedene Veranstaltungen stattfinden.
Das erste Spital aus Vollholz
Der Neubau der Klinik ist ein weiteres Zeichen unseres Pioniergeistes. Ende 2026 wird das
europaweit erste Spital aus Vollholz fertiggestellt und Anfang 2027 bezogen. Der Bau nach dem System «Holz100» verbindet moderne Technik mit Ökologie und Handwerkskunst. Verwendet wurde naturbelassenes Mondholz, verarbeitet ohne Leim oder Lösungsmittel. Die Patientinnen und Patienten erwartet ein Zusammenspiel aus Massivholz, Lehmputz und viel Tageslicht – zentrale Elemente der Heilenden Architektur.
Die Klinik Arlesheim bietet Platz für bis zu 90 stationäre Patientinnen und Patienten aller Versicherungsklassen. Zum Angebot gehören eine onkologische Tagesklinik, hausärztliche Medizin, neun fachärztliche Ambulanzen sowie ein 24-Stunden-Notfall mit Walk-in und IMC (Intensivüberwachungspflege). Hinzu kommen eine Spital- und öffentliche Apotheke sowie ein Heilmittellabor, in dem Arzneimittel und Kosmetika in sorgfältiger Handarbeit hergestellt werden.

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Hendrix-Bistro Z33 Jimi Hendrix Jubiläums-Photoausstellung «West Coast Seattle Boy». Über 250 Exponat: Fotos, Bilder… Zeughausgasse 33 Do – Sa 16 – 24 Uhr, Führungen auf Voranmeldung: 077 429 29 95.
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Badekuren im Entdeckerland. Zur Geschichte des Fremdenverkehrs zwischen Jura und Rhein 3.1.27 Ein Streifzug durch die Tourismusgeschichte von den internationalen Kurgästen des 19. Jh. bis heute
25.4. BIS Kunsthalle Palazzo Körpersprache | palazzo.ch
Sofía Durrieu, Pawel Ferus, Thomas Hauri, Anastasia Müller. Vernissage Fr 24.4., 18 Uhr BIS Museum.BL Fix it! Vom Glück des Reparierens | museum.bl.ch
3.1.27 In die Kulturgeschichte des Reparierens eintauchen und lernen, wie man Gegenständen ein 2. Leben schenkt
DAUER- DISTL Überraschend neu! Das Dichter:innen- und Stadtmuseum DISTL | distl.ch
AUSSTEL- Komplett neu gestaltete Dauerausstellung zu Geschichte, Literatur und Brauchtum der Stadt Liestal. LUNGEN LUNGEN LUNGEN
Galerie Altbrunnen Bilder Paul Degen. Liestal – New York Grammetstr. 20. Liselotte Lüthi-Degen zeigt jeden 1. Sonntag im Monat von 14 –18 h Bilder von ihrem Bruder. Museum.BL Seidenband. Kapital, Kunst & Krise | museum.bl.ch Aufstieg und Niedergang der Seidenbandindustrie in der Region Basel. Wildes Baselbiet. Tieren und Pfl anzen auf der Spur | museum.bl.ch Die Naturschätze der Region entdecken.
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MO 9 17.45 Uhr Kino Sputnik
Vorpremiere in Anwesenheit der Filmschaffenden: Ewigi Liebi | palazzo.ch Nach dem erfolgreichsten Schweizer Musical. Regie: Pierre Monnard. Mit Luca Hänni, Susanne Kunz, CH 2025
DI 10 15.45 – Kantonsbibliothek Schenk mir eine Geschichte – Ein Leseförderungsangebot für Familien auf Albanisch/Shqip | kbl.ch 16.45 Uhr Baselland Një projekt për nxitjen e leximit në gjuhën shqipe në familje. Për fëmijë të moshës 2 – 5 vjeçare.
MI 11 14 u. 17 Uhr Theater Palazzo
Figurentheater Margrit Gysin: «Pu der Bär» | palazzo.ch/theater Pu, der honighungrige Bär erlebt mit Ferkel, Hase, Esel, Eule und Känguru verrückte Abenteuer.
14.30 – Kantonsbibliothek ElternZeit | kbl.ch Dauer 2 Std., ab 3 – 8 J. in Begleitung eines Erwachsenen
16.30 Uhr Baselland Medienerziehung ist eine fordernde Aufgabe. Neues auszuprobieren und miteinander ins Gespräch zu kommen. 14 – Kunsthalle Palazzo Kinderworkshops: Baue deinen Klangroboter! | palazzo.ch ab 8 J., durchgeführt von Tönstör 17 Uhr In Kooperation mit Tönstör. Am Ende der Reihe werden die Arbeiten in der Kunsthalle Palazzo präsentiert.
DO 12 18 – 20 Uhr Kantonsbibliothek «Liestal schreibt» mit Daniela Dill | kbl.ch freier Eintritt, ab 14 J., o. Anmeldung, keine Vorkenntnisse notw. Baselland Die Autorin und Spoken-Word-Künstlerin Daniela Dill begleitet dich beim Schreiben deines Textes.
18 Uhr Kulturhotel
SongwriterCircle Liestal | fl aviangraber.com, annagosteli.com Guggenheim Anna Gosteli & Flavian Graber laden zum Austausch mit anderen Songwriter:innen ein.
19.30 – Uhr Kantonsbibliothek Themenabend: Gemeinsam mit KI | kbl.com freiwilliger Unkostenbeitrag, Anmeldung erforderlich. 21 Uhr Baselland Gemeinsam entdecken wir, wie Künstliche Intelligenz sinnvoll integriert werden kann.
20.15 Uhr Kino Sputnik Landkino: B-Movie: Lust & Sound in West-Berlin 1979 – 1989 | landkino.ch Ein Jahrzehnt Westberliner Subkultur. Regie: Jörg A. Hoppe, Heiko Lange, Klaus Maeck. Deutschland 2015
FR 13 16.30 – Kantonsbibliothek Shared Reading in English | kbl.ch keine Vorbereitung oder Vorkenntnisse notwendig 18 Uhr Baselland Nehmen Sie sich eine kurze Auszeit, um in ein Stück Literatur einzutauchen. Anmeldung erwünscht.
19.30 Uhr Hilmig Open Mic Ziegelhof | openmic-ziegelhof.ch Meyer-Wiggli-Str. 15 Barbetrieb ab 19.30 Uhr, Auftritte starten zwischen 20 und 20.30 Uhr
SA 14 11 – 12 Uhr Kantonsbibliothek Schenk mir eine Geschichte – Ein Leseförderungsangebot für Familien auf Türkisch/Türkçe | kbl.ch
Baselland Aileler için Türkçe okuma alışkanlığı kazandırma projesi. Çocukları 2 – 5 yaş arasında olan aileler için.
Datum Zeit Ort Veranstaltung
SO 15 11 – Kantonsbibliothek Buchstart «Buch, Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Alexandra Lerch | kbl.ch 11.30 Uhr Baselland Für unsere Kleinsten mit Erwachsener Begleitperson. freiwilliger Unkostenbeitrag, ab 1–3 J.
MI 18 10.15 – Kantonsbibliothek Shared Reading ® – Zusammen lesen | kbl.ch keine Vorbereitung/Vorkenntnisse notwendig, Anm. erw 11.45 Uhr Baselland Nehmen Sie sich eine kurze Auszeit, um in ein Stück Literatur einzutauchen.
MI 16 – Kantonsbibliothek Geschichtenkoffer | kbl.ch freier Eintritt, ab 4 J. 16.30 Uhr Baselland Mitarbeitende der Kantonsbibliothek erzählen jeden Monat eine Kindergeschichte aus dem Koffer
DO 19 20.15 Uhr Kino Sputnik
Landkino: Night on Earth | landkino.ch
Regie: Jim Jarmush; mit W. Ryder, A. Mueller-Stahl, I. De Bankolé, R. Benigni, USA 1991, 127’ E/d
MO 23 18 Uhr Kulturhotel Fasnacht – Schnitzelbangg-Obe im Guggenheim
Guggenheim Verbringen sie einen unterhaltsamen Schnitzelbangg-Obe und geniessen sie ein köstliches 4-Gang Menü.
DO 26 20 Uhr EBL Elefantehuus Oesch’s die Dritten – Händmade im Club | oeschs-die-dritten.ch
FR 27 19.30 Uhr Kantonsbibliothek
Die Spiel- und Lebensfreude dieser einzigartigen Familienband ist einfach ansteckend.
Christian Haller «Einfallende Dämmerung» | kbl.ch freiwilliger Unkostenbeitrag.
Baselland Der Mikrobiologe Paul Bálint wird 80 und sieht im Alter neue Möglichkeiten. Caffè livro bis 19.30 Uhr geöffnet.
19 Uhr EBL Elefantehuus
Gala-Abend Schnitzelbangg Liestal 2026 Freuen sie sich auf einen Höhepunkt der Fasnacht Liestal mit gutem Essen und scharfen Pointen.
Datum Zeit Ort Zahl s. Plan Veranstaltung
SO 1 11 Uhr Kantonsbibliothek Bobby-Car Bilderbuchkino | kbl.ch freiwilliger Unkostenbeitrag, ab 3 J., Dauer ca. 30 Min. Baselland Schnapp dir dein Lieblingsfahrzeug, parkiere vor dem Bildschirm und lausche der Geschichte.
MI 4 10.15 – Kantonsbibliothek Shared Reading ® – Zusammen lesen | kbl.ch keine Vorbereitung oder Vorkenntnisse notwendig 11.45 Uhr Baselland Nehmen Sie sich eine kurze Auszeit, um in ein Stück Literatur einzutauchen. Anmeldung erwünscht. 13.45 Uhr Kino Sputnik Zauberlaterne. Der internationale Filmklub | zauberlaterne.org/liestal für Kinder von 6 – 12 J. Bei der Zauberlaterne können Kinder jeden Monat einen Film im Kino entdecken.
14 – 17 Uhr Kunsthalle Palazzo Kinderworkshops: Baue deinen Klangroboter! | palazzo.ch ab 8 J., durchgeführt von Tönstör In Kooperation mit Tönstör. Am Ende der Reihe werden die Arbeiten in der Kunsthalle Palazzo präsentiert.
16 Uhr Kantonsbibliothek Geschichtenkarussell – Portugiesisch | kbl.ch freier Eintritt, ab 4 J. Baselland Freiwillige erzählen bunte Geschichten in ihrer Erstsprache.
18 Uhr ESB Kulturrestaurant: Live im L’ambiente | esb-bl.ch Kulinarisches aus dem Boden & Freestyledrummers, Konzert 19.30 Uhr
18 – 19 Uhr Hanro-Areal Die Hanro-Sammlung. Öffentliche Führung im Depot | museum.bl.ch freier Eintritt, Eintauchen in über hundert Jahre Textilgeschichte der Region Basel. Auf Anm.: T 061 552 59 86, museum@bl.ch
18 – Museum.BL NGBL: Phagentherapie – Die Medizin geht viral. Referent: Dr. Thomas Häusler | museum.bl.ch
19.30 Uhr Wie Phagen bei Antibiotikaresistenz helfen können und über den aktuellen Therapiestand in der Schweiz.
DO 5 20 Uhr Kulturhotel
James Gruntz – solo | jamesgruntz.com Guggenheim Er hat sich als eine der Stimmen im Schweizer Pop etabliert. Seine Musik bleibt – im Ohr und im Herzen.
20.15 Uhr Kino Sputnik
FR 6 20 Uhr EBL Elefantehuus
FR 6. BIS
Landkino: Down by Law | landkino.ch
Regie: Jim Jarmush Mit: John Lurie, Tom Waits, Roberto Benigni, USA 1986, 109’ E/d
Invivas – Chasing Chords Tour | invivas.ch
Die Acapella-Show von Invivas : Gänsehaut-Momente und eine fette Lichtshow treffen auf fünf Stimmen.
Baselbieter Konzerte: Classic Night – Gipfelstürmer Wochenende 2026
SO 8.3. Fr 6.3, 20 Uhr Kulturscheune; Sa 7.3, 19.30 Uhr Klavierwerkstatt Waldhauser, So 8.3., 11 Uhr Kirchgemeindehaus Saal
Nach dem erfolgreichen Start 2024 wird Liestal zum 3. Mal Hotspot hochbegabter junger Musiker:innen. Während einer Woche werden gemeinsam Programme erarbeitet, welche an drei Konzerte ihren ersten Höhepunkt erlebbar machen.
Hoch talentierte Kandidat:innen aus aller Welt spielen mit international etablierten Musiker:innen zusammen in der athmosphärischen Kulturscheune, der KlavierWerkstatt und dem Kirchgemeindesaal der Ref. Kirche.


Die aufgeführten Sponsoren engagieren sich dafür, dass das reichhaltige Angebot in der breiten Region kommuniziert werden kann.

An welchen Anlass Sie auch gehen, wir fahren Sie hin und wieder zurück. www.autobus.ag
Das Magazin für Liestal und Umgebung


Datum Zeit Ort Veranstaltung
SA 7 11 – 12 Uhr Kantonsbibliothek Schenk mir eine Geschichte – Ein Leseförderungsangebot für Familien auf Serbisch/Srpski | kbl.ch Baselland Čitanje i pričanje priča za celu porodicu na srpskom jeziku. Animacija za porodice sa decom od 2 do 5 godina.
13 – 16 Uhr Kantonsbibliothek Make together-Workshop: Fotostory! | kbl.ch freier Eintritt, ab 8 J., Anmeldung erforderlich Baselland Bei «make together» arbeiten Kinder mit und ohne Beeinträchtigung zusammen und lernen neue Fähigkeiten.
20 Uhr EBL Elefantehuus Anna Rossinelli – Heat Tour 2026 | annarossinellimusic.com «Ich will, dass man für zwei Stunden alles andere vergisst. Dass es leicht sein darf. Und echt.»
SO 8 13 – Kantonsbibliothek Gwunderhaas «Damit zerlegte man ein ganzes Mammut?!» | kbl.ch freier Eintritt, ab 6 J., Anm. erford. 15.30 Uhr Baselland Gemeinsam mit Andi und Caroline reist Gwunderhaas in die Ära von Mammuts und Säbelzahntiger.
SO 8 13 – Museum.BL Gwunderhaas repariert! | museum.bl.ch 15.30 Uhr Start: 13 Uhr, Museum.BL, Ende: 15.30 Uhr, Kantonsbibliothek Baselland Gwunderhaas staunt nicht schlecht über den Faustkeil. Sofort will er alles über die Menschen aus der Urzeit wissen. Zum Glück gibt es Andi den Archäologen und Caroline mit der Zeitmaschine. Sie nehmen euch mit in die Zeit, als man Mammuts und Säbelzahntiger noch als Nachbarn hatte. Begleite Gwunderhaas auf seinen Entdeckungstouren durch das Museum.BL und die Kantonsbibliothek Baselland. Ab 6 Jahren, Eintritt frei, erwachsene Begleitpersonen willkommen. Anmeldung erforderlich: kantonsbibliothek@bl.ch Illustration: Kathrin Schärer

SO 8 14 – 15 Uhr Museum.BL Führung: Fix it! Vom Glück des Reparierens | museum.bl.ch In die Kulturgeschichte des Reparierens eintauchen und lernen, wie man Gegenständen ein 2. Leben schenkt
MO 9 18 Uhr Kino Sputnik Premiere in Anwesenheit der Regisseurin: Melodie | palazzo.ch Eine CH-Dokumentation über die Kraft des Singens. Regie: Anka Schmid. CH 2025
DI 10 15.45 – Kantonsbibliothek Schenk mir eine Geschichte – Ein Leseförderungsangebot für Familien auf Albanisch/Shqip | kbl.ch 16.45 Uhr Baselland Një projekt për nxitjen e leximit në gjuhën shqipe në familje. Për fëmijë të moshës 2 – 5 vjeçare.
DI 10 17.30 – Museum.BL Museumsbar: Feldscheunen. Warum sie im Baselbiet entstanden | museum.bl.ch 18 Uhr Ein umfangreiches Geflecht von Entwicklungen im 18. und 19. Jahrhundert spiegelt sich in den zahlreich erhaltenen «Feldscheunen» des Oberbaselbiets wider. Und welche Rolle spielen diese Gebäude heute? Diesen Themen und Fragen geht Jakob Steinmann, Vorstand des Vereins Baselbieter Feldscheunen, an der Museumsbar auf den Grund. Ohne Anmeldung, kostenlos, exkl. Konsumation. Barbetrieb bis 19.30 Uhr. Illustration: Archäologie Baselland
DI 10 19.30 Uhr Kantonsbibliothek Beatrix Gerstberger «Die Hummerfrauen» | kbl.ch freiwilliger Unkostenbeitrag.

Baselland Mina kehrt nach 20 Jahren in ihr Heimatdorf zurück und muss sich ihrer Vergangenheit stellen.
MI 11 14–17 Uhr Kunsthalle Palazzo Kinderworkshops: Baue deinen Klangroboter! | palazzo.ch ab 8 J., durchgeführt von Tönstör In Kooperation mit Tönstör. Am Ende der Reihe werden die Arbeiten in der Kunsthalle Palazzo präsentiert.
16 – Kantonsbibliothek Geschichtenkoffer | kbl.ch freier Eintritt, ab 4 J.
16.30 Uhr Baselland Mitarbeitende der Kantonsbibliothek erzählen jeden Monat eine Kindergeschichte aus dem Koffer.
17.30 – Kunsthalle Palazzo Klangroboter-Performance | palazzo.ch
18 Uhr Die Kinder präsentieren ihre Klangroboter in einer öffentlichen Performance in der Kunsthalle Palazzo.
DO 12 18 Uhr Kulturhotel SongwriterCircle Liestal | fl aviangraber.com, annagosteli.com Guggenheim Anna Gosteli & Flavian Graber laden zum Austausch mit anderen Songwriter:innen ein.
18.30 Uhr Kantonsbibliothek Kinder und Haushalt gemeinsam – und die finanzielle Absicherung? | kbl.ch Anmeldung erforderlich Baseland Ein Sozialversicherungsexperte gibt Auskunft über die soziale Absicherung bei der Familiengründung.
DO 12. BIS 19.15 Uhr EBL Elefantehuus Magic Dinner mit Daniel Kalman | danielkalman.ch
DI 13.3. Ein Fest für alle Sinne.
DO 12 20.15 Uhr Kino Sputnik
FR 13 18 Uhr DISTL

Landkino: Ghost Dog | landkino.ch
Regie: Jim Jarmush Mit: Forest Whitaker, John Tormey, Cliff Gorman, USA 1999, 116’ E/d
Vernissage der Ausstellung «Badekuren im Entdeckerland» | distl.ch
Feierliche Eröffnung mit Regierungsrat Anton Lauber und Dominik Wunderlin. Anschliessend Apéro 18.30 Uhr Stadtkirche
19.30 Uhr Hilmig
Heure Mystique: Orgelmusik im Spannungsfeld zwischen Improvisation und Interpretation Die Gelegenheit, die Stadtkirchenorgel als vielseitiges romantisches Instrument kennenzulernen.
Open Mic Ziegelhof | openmic-ziegelhof.ch Meyer-Wiggli-Str. 15 Barbetrieb ab 19.30 Uhr, Auftritte starten zwischen 20 und 20.30 Uhr
20 Uhr Kulturscheune
Peter Schärli Trio feat. Glenn Ferris – Jazz: Melodiös, entspannt, transparent | kulturscheune.ch Die 4 Musiker spielen Musik strotzend von den Früchten der Erfahrung und die Seele streichelnd.
SA 14 19.30 Uhr Stadtkirche Neues Orchester Basel: Tanz und Träume | neuesorchesterbasel.ch Eine musikalische Reise durch die Geschichte des Tanzes – vom folkloristisch geprägten Ungarn über die eindrücklichen Tänze von Rachmaninow und Brahms bis hin zum swingenden Jazz-Dance von Duke Ellington. Wir erzählen ihre Geschichten – und bringen sie schwungvoll zum Klingen. Lili Szutor, Fagott; Neues Orchester Basel; Christian Knüsel, Dirigent. Kinder und Jugendliche bis 18 J. gratis.

SA 14 20 Uhr Kulturhotel Carlos Martinez – Zugabe! | carlosmartinez.es/de/ Guggenheim Nach mehr als vier Jahrzehnten auf der Bühne präsentiert der Meister der Pantomime seine finale Show.
SO 15 11 Uhr Kino Sputnik
11 – Kantonsbibliothek
Landkino: Coffee and Cigarettes | landkino.ch
Regie: Jim Jarmush Mit: Roberto Benigni, Steve Buscemi, Iggy Pop, Tom Waits, USA 2003, 95’ E/d
Buchstart «Geschichtenzeit» mit der Leseanimatorin Jenni Payer-Stäheli | kbl.ch ab 2 – 3 Jahre
11.30 Uhr Baselland Für unsere Kleinsten mit Erwachsener Begleitperson, freiwilliger Unkostenbeitrag
Datum Zeit Ort Zahl s. Plan Veranstaltung
MO 16 20 Uhr Kulturscheune Stossseufzer in bewegter Nacht – Lieder und Texte von Kurt Tucholsky | kulturscheune.ch
Rachel M. Kessler (Gesang), Andrea Suter (Gesang), Alexander Ruef (Piano), Robert Schmid (Schauspiel)
DI 17 19 Uhr EBL Elefantehuus Compagnia Due – Humordinner | compagniadue.com Zwei skurrile Zeitgenossen, die ohne viel Worte, die Welt auf den Kopf drehen.
19.30 Uhr Kantonsbibliothek Nelio Biedermann «Lázár» | kbl.ch freiwilliger Unkostenbeitrag. Caffè livro bis 19.30 Uhr geöffnet. Baselland Eine bewegende Familiensaga aus der Feder des jungen Schreibtalents aus Zürich.
DO 17. BIS Museum.BL Osterwerkstatt | museum.bl.ch ohne Anm., kostenlos.Di – Fr, 13.30 –15.30 Uhr, Sa –So 10 –16.30 Uhr
DI 5.4. Komm mit deinen Freunden oder deiner Familie zum Ostereierbemalen ins Museum.BL.
MI 18 10.15 – Kantonsbibliothek Shared Reading ® – Zusammen lesen | kbl.ch keine Vorbereitung oder Vorkenntnisse notwendig 11.45 Uhr Baselland Nehmen Sie sich eine kurze Auszeit, um in ein Stück Literatur einzutauchen. Anmeldung erwünscht.
DO 19 17 – Kantonsbibliothek Basler Geschichtstage: Stadtrundgang «Migration und Industriegeschichte» | kbl.ch, museum.bl.ch 18.45 Uhr Baselland Ein Spaziergang entlang der «Migrationslinien» von Liestal. Start Hanro-Areal. Anm.: baslergeschichtstage.ch 18 – 20 Uhr Kantonsbibliothek «Liestal schreibt» mit Daniela Dill | kbl.ch freier Eintritt, ab 14 J., o. Anmeldung, keine Vorkenntnisse notw. Baselland Die Autorin und Spoken-Word-Künstlerin Daniela Dill begleitet dich beim Schreiben deines Textes.
19.30 – Kantonsbibliothek Basler Geschichtstage. Migrationsbiografien – Ein Blick in Lebensgeschichten | kbl.ch, museum.bl.ch
21 Uhr Baselland Menschen mit Migrationsgeschichte berichten von ihren Erfahrungen und geben Einblick in ihre Lebenswege.
20 Uhr Kulturhotel
Retto Jost – Ke Panik | rettojost.ch Guggenheim Nach Ke Panik sind sie nicht nur gewappnet für das Leben, sondern auch wahnsinnig gut gelaunt. Versprochen!
20.15 Uhr Kino Sputnik
FR 20 19.30 Uhr DISTL

Landkino: A bout de souffle | landkino.ch Regie: Jean-Luc Godard. Mit: Jean-Paul Belmondo, Jean Seberg, Daniel Boulanger, Frankreich 1960 90’, F/d
Der Baselbieter Giacometti | distl.ch
Vortrag von Tomas Lochman zu Leben und Werk des Bildhauers Jakob Probst
SA 21 10 – 13 Uhr Regionale Musikschule Tag der offenen Tür I rm-liestal.ch Wir laden herzlich ein zum Tag der offenen Tür an unserer Musikschule. Komm, lausche, mach mit und finde dein Instrument. Nutze die Gelegenheit, unser vielfältiges Unterrichtsangebot kennenzulernen. Von Klassik bis Pop, von Gitarre bis Schlagzeug: Unsere Lehrkräfte präsentieren alle Instrumente. Mit Grill, Getränken und Kuchen.

SA 21 11 – 12 Uhr Kantonsbibliothek Schenk mir eine Geschichte – Ein Leseförderungsangebot für Familien auf Serbisch/Srpski | kbl.ch
Baselland Čitanje i pričanje priča za celu porodicu na srpskom jeziku. Animacija za porodice sa decom od 2 do 5 godina.
SO 22 10 – 16 Uhr Kantonsbibliothek Books & Dragons | kbl.ch ab 14 J., Anmeldung erforderlich, Kosten: CHF 5.Baselland Abenteuer erleben, Rätsel lösen, Gegner besiegen– nur mit Stift, Papier, Würfeln und viel Kreativität. 11 Uhr DISTL Kuratorenführung durch die Ausstellung «Badekuren im Entdeckerland» | distl.ch Der Kurator Dominik Wunderlin führt durch die Sonderausstellung zur Geschichte des Tourismus
SO 22 17 Uhr Stadtkirche
SO 22 17 Uhr Kulturscheune
Flow our Tears: Neue Musik für eine und zwei Viole da Gamba von Paolo Pandolfo Duo Pandolfo-Chemin: Amélie Chemin und Paolo Pandolfo (Viole da Gamba), Eintritt frei, Kollekte. Weitere Aufführungen: 28. Februar und 1.März 2026, 17 Uhr, Krypta der Leonhardskirche Basel (begrenzte Platzzahl, Ticketvorverkauf); 21. März 2026, 19 Uhr, Klosterkiche Dornach (Eintritt frei, Kollekte); labyrinto-chemin-pandolfo.com
Ensemble ApérOHR & Josh Doughty – «Kora» | kulturscheune.ch
Das Programm entführt nach Mali auf dem afrikanischen Kontinent. Der Gast-Musiker Josh Doughty erlernte das Spiel auf der Kora (harfenartiges Instrument) auf Mali bei einem der grössten Kora-Meister. Die traditionelle Musik Malis mit westlichen Einflüssen, Doughty’s Feuer für die Kora und die Kombination mit Ens. ApérOHR verspricht einen tollen Abend. Ens. ApérOHR: Chr. Bösch (fl), T. Sakakibara (cl), C. Giulianelli (Harfe), M. Grandinetti (g) & J. Doughty (Kora)


DI 24 15.45 – Kantonsbibliothek Schenk mir eine Geschichte – Ein Leseförderungsangebot für Familien auf Albanisch/Shqip | kbl.ch
16.45 Uhr Baselland Një projekt për nxitjen e leximit në gjuhën shqipe në familje. Për fëmijë të moshës 2 – 5 vjeçare.
19.30 Uhr DISTL Fun fact – Powerpoint-Erzählkabarett im Indikativ | distl.ch Unterhaltsames und tiefsinniges Kleinkunstprogramm von Remo Zumstein, Kabarettist und Poetry-Slammer
MI 25 16 – Kantonsbibliothek Geschichtenkoffer | kbl.ch freier Eintritt, ab 4 J.
16.30 Uhr Baselland Mitarbeitende der Kantonsbibliothek erzählen jeden Monat eine Kindergeschichte aus dem Koffer.
20 Uhr Kulturhotel Helga Schneider – Ich Weiss | helgaschneider.ch Guggenheim Comedy ganz in weiss – mit schwarzem Humor und altklugen Weisheiten.
18 Uhr Museum.BL NGBL: Klimawandel u. alpiner Wasserkreislauf: Heisser, trockener und trotzdem mehr Starkniederschläge Referent: Dr. Christoph Schär, Prof.em. für Klima und Wasserkreislauf am Dep. Umweltwissenschaften ETH ZH
DO 26 20 Uhr EBL Elefantehuus Troubas Kater – live 2026 | troubaskater.ch Mundart, Rap, Chanson, Folk, Rock, Pop, Hiphop und alles was sich der Band sonst noch so in den Weg stellt.
20 Uhr Kulturscheune
JEM3 Jazztrio – «APICES» – Improvisationstrio aus New York | kulturscheune.ch
Elliott Sharp (g, cl, electronics), Marco Cappelli (g, electronics) & J.T. Lewis (dr, perc)
FR 27 16.30 – Kantonsbibliothek Shared Reading in English | kbl.ch keine Vorbereitung oder Vorkenntnisse notwendig
18. Uhr Baselland Nehmen Sie sich eine kurze Auszeit, um in ein Stück Literatur einzutauchen. Anmeldung erwünscht.
18.30 Uhr Stadtkirche
Heure Mystique: Orgelmusik im Spannungsfeld zwischen Improvisation und Interpretation
Die Gelegenheit, die Stadtkirchenorgel als vielseitiges romantisches Instrument kennenzulernen.
20 Uhr EBL Elefantehuus Pedro Lenz & Simon Ho – «mit linggs» | pedrolenz.ch
Ein Abend, der nachhallt – nicht nur für Fussballfans, sondern für alle, die melancholische Geschichten lieben.
Datum Zeit Ort Zahl s. Plan Veranstaltung
SA 28 20 Uhr EBL Elefantehuus Hilgard lernt fliegen – Celebrating 20 years | hildegardlerntfliegen.com 20 Jahre Hildegard lernt fliegen
SO 29. ab 11 Uh Kantonsbibliothek 5. BiblioWeekend «Lasst die Spiele beginnen!» | kbl.ch freier Eintritt, ab 6 J. Baselland Stelle dich gemeinsam mit deiner Familie oder Freunden den Disziplinen unserer Bibliotheksolympiade.
Datum Zeit Ort Zahl s. Plan Veranstaltung
MI 1 10.15 – 1 Kantonsbibliothek Shared Reading ® – Zusammen lesen | kbl.ch keine Vorbereitung oder Vorkenntnisse notwendig 11.45 Uhr Baselland Nehmen Sie sich eine kurze Auszeit, um in ein Stück Literatur einzutauchen. Anmeldung erwünscht. 18 Uhr ESB
DO 2. 20 Uhr

Kulturrestaurant: Live im L’ambiente | esb-bl.ch Kulinarisches aus dem Baselbiet & Jazzy James, Konzert 19.30 Uhr
Kulturhotel Sam himself – Moonsongs Solo Tour | samhimself.com/ Guggenheim Sam himself ist zurück – persönlicher denn je.
FR 3 18.30 Uhr Stadtkirche
SO 5 14 – 15 Uhr Museum.BL
Heure Mystique: Orgelmusik im Spannungsfeld zwischen Improvisation und Interpretation Die Gelegenheit, die Stadtkirchenorgel als vielseitiges romantisches Instrument kennenzulernen.
Theaterführung «Fix it!»: Immer dem Faden nach. | museum.bl.ch Mit Araneus, der Kreuzspinne, in der Reparaturwerkstatt In der Ausstellung «Fix it! Vom Glück des Reparierens» hangeln wir uns mit der Kreuzspinne Araneus durch ihr Netz und schauen, wo wir überall hängenbleiben. Wie reparieren Spinnen ihr Netz und womit flicken wir Menschen, wenn etwas kaputtgeht? Freier Museumseintritt, ohne Voranmeldung. Foto: Museum.BL MI
13 – 17 Uhr Kantonsbibliothek Let’s Podcast! | kbl.ch freier Eintritt, ab 11 J., Anmeldung erforderlich Baselland Produziere einen eigenen Podcast – von der Idee bis zur Aufnahme.
16 – Kantonsbibliothek Geschichtenkoffer | kbl.ch freier Eintritt, ab 4 J.

16.30 Uhr Baselland Mitarbeitende der Kantonsbibliothek erzählen jeden Monat eine Kindergeschichte aus dem Koffer.
19.30 Uhr Stadtkirche Arche im Klang: Lesung mit der Schweizer Autorin Damaris Kofmehl | arche-liestal.ch Martinshof Damaris Kofmehl schrieb ihr erstes Buch mit 15 Jahren. Seither hat sie zahlreiche Bücher veröffentlicht.
19.30 – Kantonsbibliothek Künstliche Intelligenz: Eine Einführung mit Reto Vogt | kbl.ch freiw. Unkostenbeitrag, Anm. erforderlich. 21 Uhr Baselland R. Vogt, Studienleiter «Digitale Medien und KI» am Inst. f. Journalismus/Kommunikation, führt in die Thematik ein.
DO 9. BIS 10–12 Uhr Regionale Musikschule Ferien-Spass mit der Harfe I rm-liestal.ch
SA 11.4. Harfe kennenlernen und ausprobieren. Für Kinder ab der 1. Klasse. Teilnahme nur mit Anmeldung.
DO 9 20.15 Uhr Kino Sputnik Landkino: Der Film steht noch nicht fest | landkino.ch Infos dazu finden sie ab Ende März auf unserer Website.
FR 10 16.30 – Kantonsbibliothek Shared Reading in English | kbl.ch keine Vorbereitung oder Vorkenntnisse notwendig 18 Uhr Baselland Nehmen Sie sich eine kurze Auszeit, um in ein Stück Literatur einzutauchen. Anmeldung erwünscht.
SO 12 10 – 16 Uhr Kantonsbibliothek
Books & Dragons | kbl.ch ab 14 J., Anmeldung erforderlich, Kosten: CHF 5.-
Baselland Abenteuer erleben, Rätsel lösen, Gegner besiegen– nur mit Stift, Papier, Würfeln und viel Kreativität.
11 Uhr Kantonsbibliothek Literaturperlen mit Luzia Stettler | kbl.ch freier Eintritt. Caffè livro durchgehend geöffnet. Baselland Die SRF-Literaturredaktorin und freie Literaturvermittlerin Luzia Stettler stellt Neuerscheinungen vor.
DI 14 20 Uhr Kino Sputnik Premiere in Anwesenheit von Gästen: Barbara Buser – Pionieren der Nachhaltigkeit | palazzo.ch Dokumentation über die preisgekrönte Basler Architektin (Ziegelhof Areal). Regie: Gabriela Schärer. CH 2025
MI 15 10.15 – Kantonsbibliothek Shared Reading ® – Zusammen lesen | kbl.ch keine Vorbereitung oder Vorkenntnisse notwendig 11.45 Uhr Baselland Nehmen Sie sich eine kurze Auszeit, um in ein Stück Literatur einzutauchen. Anmeldung erwünscht.
13.45 Uhr Kino Sputnik Zauberlaterne. Der internationale Filmklub | zauber-laterne.org/liestal für Kinder von 6 – 12 J. Bei der Zauberlaterne können Kinder jeden Monat einen Film im Kino entdecken.
14.30 – Kantonsbibliothek ElternZeit | kbl.ch Dauer: 2 h, ab 3 – 8 J. in Begleitung eines Erwachsenen
16.30 Uhr Baselland Medienerziehung ist eine fordernde Aufgabe. Neues auszuprobieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.
19.30 Uhr Kantonsbibliothek Elisabeth Bronfen «Kochen nach Laune – Meine Stimmungsküche» | kbl.ch freiwilliger Unkostenbeitrag. Baselland Für die Kultur- und Literaturwissenschaftlerin steht fest: Zu jeder Gefühlslage gibt es ein passendes Rezept. DO 16 18 Uhr Kulturhotel SongwriterCircle Liestal | fl avi-angraber.com, annagosteli.com/ Guggenheim Anna Gosteli & Flavian Graber laden zum Austausch mit anderen Songwriter:innen ein.
18 – 20 Uhr Kantonsbibliothek «Liestal schreibt» mit Daniela Dill | kbl.ch freier Eintritt, ab 14 J., o. Anmeldung, keine Vorkenntnisse notw. Baselland Die Autorin und Spoken-Word-Künstlerin Daniela Dill begleitet dich beim Schreiben deines Textes.
DO 16. BIS 20 Uhr EBL Elefantehuus Lunik – Reunion-Tour | lunik.com
FR 17.4. Lunik feiert Comeback: die Berner Kultband ist zurück auf der Bühne.
DO 16 20.15 Uhr Kino Sputnik Landkino: Der Film steht noch nicht fest | landkino.ch Infos dazu finden sie ab Ende März auf unserer Website.
Datum Zeit Ort Zahl s. Plan Veranstaltung
FR 17 19.30 Uhr Stadtkirche
19.30 Uhr DISTL
Stimmen zu Gast: «Ich denke Dein» – Lieder und Duette von Schumann, Brahms, Zemlinsky u.a. Andrea Suter, Sopran; Jan Petryka, Tenor; Riccardo Bovino, Klavier, stimmen-zu-gast.com
Liestal als Kurort. Vortrag von Dominik Wunderlin | distl.ch
Die faszinierende Geschichte des historischen Bädertourismus in Liestal
19.30 Uhr Hilmig Open Mic Ziegelhof | openmic-ziegelhof.ch
SA 18 11 – 12 Uhr
Meyer-Wiggli-Str. 15 Barbetrieb ab 19.30 Uhr, Auftritte starten zwischen 20 und 20.30 Uhr
Kantonsbibliothek
Schenk mir eine Geschichte – Ein Leseförderungsangebot für Familien auf Serbisch/Srpski | kbl.ch Baselland Čitanje i pričanje priča za celu porodicu na srpskom jeziku. Animacija za porodice sa decom od 2 do 5 godina.
20 Uhr EBL Elefantehuus
80’s Party mit der Liveband «Au Revoir Legs» | aurevoirlegs.com
Das mitreissende Repertoire der 80s Tribute Band kitzelt in den Tanzbeinen und lässt die Herzen höher schlagen. 20 Uhr Kulturscheune Blue Note Quartet – Jazz der frühen Blue Note Epoche | kulturscheune.ch
SO 19. 11
Kantonsbibliothek
S. Schönhaus (saxes), R. Köppel (p), R. Koch (b) und Michi Wipf (dr) mit ihrer Lieblingsmusik.
Buchstart «Buch, Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Sandra Hirt | kbl.ch
– 11.30 Uhr Baselland Für unsere Kleinsten mit Erwachsener Begleitperson. freiwilliger Unkostenbeitrag, ab 1 – 3 J. 14 – 15 Uhr Museum.BL
17 Uhr Kulturscheune
Führung: Seidenband. Kapital, Kunst & Krise | museum.bl.ch ohne Voranmeldung
Thematisiert werden der Alltag von Heimposamenter:innen und die Entstehung der kostbaren Bänder
Blue Note Quartet – Jazz der frühen Blue Note Epoche | kulturscheune.ch
S. Schönhaus (saxes), R. Köppel (p), R. Koch (b) und Michi Wipf (dr) mit ihrer Lieblingsmusik.













Die legendäre BScene findet 2026 erstmals auch in Liestal statt, Venues sind das «Guggenheim» und das «Hilmig» in den alten Ziegelhof-Gemäuern.

Aktomungg, experimentelles Electro-Popduo aus Basel
Kultur lebt vom Austausch – ein Gedanke, den die Organisatoren mit diesem Schritt nicht nur inhaltlich, sondern auch geografisch weitertragen und den Claim des Festivals «Basel wird BScene» konsequent weiterdenkt. Als Ort für Musik erweitert das Festival seinen Wirkungskreis und schafft neue Räume für Begegnungen, in denen Musik Menschen verbindet.

aus
Der Wunsch, die BScene weiterzuentwickeln, war nach der Absage im vergangenen Jahr und dem anstehenden Jubiläum (30 Jahre) immens. Die Organisation fand dafür starke Partner, passende Venues und ein Publikum, das für neue musikalische Impulse offen ist.
Die Hoffnung sind neue Begegnungen, neue Perspektiven und eine Erweiterung des Dialogs zwischen Stadt und Land. Die BScene soll dort stattfinden, wo Menschen Musik erleben wollen, und das ohne Grenzen. Der Schritt nach Liestal ist ein wichtiges Zeichen der Öffnung. Das Festival bleibt seinen Wurzeln treu, gewinnt zeitgleich Reichweite, Vielfalt und stärkt die Beziehung zum Kanton und seinen Menschen.
Dem Baselbieter Publikum verspricht das Festival dieselbe kuratierte Qualität, für die die BScene seit Jahrzehnten steht –mit spannenden Acts, intimen Konzertmomenten und der Möglichkeit, Musik in vertrauter Umgebung neu zu entdecken.
BScene
22. – 25. April 2026, bscene.ch
Ab März auf Europatournee:

Wir verlosen!
Gewinnen Sie 3 × 2 Tagespässe für den 23. April 2026. Mitmachen: lima-magazin.ch/ wettbewerb, Teilnahmeschluss ist am 15. März 2026. Viel Glück.
Line-up Liestal; Donnerstag, 23. April 2026
Kulturhotel Guggenheim:
– Robot Dog Funeral – The Basement
Hilmig: – typefluss – Berenice
Vor 80 Jahren beschlossen die Baselbieter Männer an der Urne, den Frauen das Stimmrecht zu verwehren. So dauerte es noch über 20 Jahre, bis sie ab 1968 (kantonal) und 1971 (eidgenössisch) endlich mitbestimmen durften. Doch eine tatsächliche Gleichstellung blieb Illusion. Das sind die Hintergründe, vor denen Vreni Thommen politisch aktiv wurde.
Vreni Thommen: Ich frage mich ja schon, was in mich gefahren ist, dass ich sie angerufen habe.
«Unseren Vater zu Abstimmungen zu begleiten, war schon für uns Kinder etwas Feierliches.»
LiMa: Sie sagten, es ginge um etwas Wichtiges. Das müssen Sie beurteilen. Für mich war es wichtig.
Es war sogar für alle Baselbieterinnen wichtig. Wir konnten sicher dazu beitragen, ja. Wissen Sie, ich bin jetzt 95 Jahre alt und möchte damit langsam abschliessen. Es beschäftigt mich zu sehr. Ein Zeitungsartikel über den steinigen Weg der Frauen in die Baselbieter Regierung hat mich auf die Idee gebracht, Kontakt mit Ihnen aufzunehmen.
Vreni Thommen übernahm 1972 die Präsidentschaft der Frauenzentrale Baselland. Der Verein, der seinen Sitz nach wie vor in Liestal hat, heisst heute «frauenplus». Damals war sein Fokus politischer als heute.
Ich kannte die Frauenzentrale vorher gar nicht. Mein Mann und ich kamen gerade aus den USA zurück, wo wir drei Jahre gelebt hatten.
Was aus dieser Zeit geblieben ist: Vreni Thommen zählt bis heute auf Englisch. In New York arbeitete sie für eine Versicherung, nach der Rückkehr nach Liestal schmiss sie das Büro ihres Ehemannes, der ein Architekturbüro im Stedtli betrieb.
Ich wurde an ein Vorstandstreffen mitgenommen, wurde aufgenommen und übernahm ein Jahr später das Präsidium, das ich da nn neun Jahre ausübte.
Und das zu dieser spannenden Zeit
Das war sie wirklich. Wir hatten ja gerade das Stimmrecht erhalten und freuten uns natürlich. Ich wusste ja, wie man wählt, denn mit meiner Schwester hatte ich unseren Vater schon als Kind zu Wahlen und Abstimmungen begleitet. Wir gingen voller Stolz mit, das war immer etwas Feierliches.
Haben Sie sich später als junge Frau dennoch nie empört, dass Sie nicht abstimmen durften? Nie! Ich war nie eine Feministin. Erst mit meinem Engagement bei der Frauenzentrale stieg ich nach und nach in das Thema ein – und merkte schnell, dass ich etwas bewegen konnte. Die Zeit war reif!

Wie haben Sie das genau gemacht?
Es war wichtig, dass die Frauen nun auch tatsächlich an die Urne gingen. Deshalb verfassten wir eine Broschüre für alle Frauen – als Anleitung. Die haben sie dann gratis erhalten. Nein, stimmt nicht: Sie kostete einen Franken. Wir haben uns auch stark für die Gleichstellung eingesetzt.
1981 wurde der Gleichstellungsartikel in der Schweizer Verfassung verankert. Alle seien gleich, stand darin – nur Frauen waren es dennoch
nicht. Ehefrauen durften nämlich weder Verträge unterschreiben noch ein eigenes Bankkonto eröffnen. Und einer Erwerbsarbeit durften sie lediglich mit der Einwilligung ihres Gatten nachgehen
Wir haben reihum alle Regierungsräte angeschrieben, um unsere Anliegen zu platzieren. Ich traf mich zu Vernehmlassungen mit René Rhinow (später Ständeratspräsident und Präsident des SRK, d. Red.) und Bundesrat Kurt Furgler. Plötzlich arbeitete ich an Verfassungsrevisionen mit, koordinierte 17 Frauengruppen und konnte viele Mitstreiterinnen für unsere Anliegen begeistern, auch Freundschaften entstanden daraus viele. Aber es war ein langer, zäher Weg.
Nehmen Sie Ihr Stimmrecht nach wie vor wahr?
Mein Mann und ich verpassen keine Abstimmung; nur stimmen wir per Brief ab. Ausserdem wissen unsere fünf Enkel, was die Grossmutter einst gemacht hat – und dass man sein Stimmrecht wahrnehmen muss. luc




Der Olivenhain der Familie Minni diente stets dem Eigenverbrauch. Dann kamen die Geschwister Luana und Michele aus Bubendorf zurück nach Molise, im Gepäck ihr Label Milua. Seit 2024 vertreiben sie ihr italienisches Familienöl.


igentlich ist Michele Minni, 26, ja Bauführer in Ausbildung. Und seine jüngere Schwester Luana, 24, studiert Betriebswirtschaft, während sie nebenher im Marketing eines grossen Onlinehändlers arbeitet. Doch die Familie Minni hat da eben auch diesen Olivenhain in Roccavivara in der Region Molise, gelegen an der Adria zwischen den Abruzzen und Apulien. Diese ist jetzt
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zwar nicht gerade als Olivenhochburg bekannt – überhaupt dürfte sie wahrscheinlich den wenigsten ein Begriff sein –, geniesst in Olivenöl-Insiderkreisen aber durchaus ein gewisses Standing. Ausserdem ist die Gegend bergig, will heissen: Im Unterschied zu vielen grösseren und bekannteren Olivengebieten ist Molise nicht von künstlicher Bewässerung abhängig.
Bild links: Mehr als eine Scheibe Ciabatta brauchen
Luana und Michele nicht unter ihrem Olivenöl.
Bild unten: Fruchtige Töne dominieren das Aroma des Milua-Öls.
Kultur, Emotion, Kulinarik
Italien ohne Olivenöl wäre undenkbar –historisch, kulturell, emotional, kulinarisch und gesundheitlich gleichermassen. Ohne Olivenöl kämen auch die Geschwister Minni nicht durch den Tag. «Also natürlich würden wir das überleben», sagt Luana lachend, «aber uns würde schon was fehlen.» Olivenöl ist für sie ein Geschenk der Natur. Da verblüfft auch die Menge Olivenöl nicht, die die Familie pro Woche verbraucht: «Auf einen Liter pro Woche kommen wir zu viert problemlos.» Luana und Michele wohnen noch bei ihren Eltern.
Es ist nicht nur Genuss, sondern auch Herzensangelegenheit.
Der Schweizer Verbrauch liegt übrigens bei etwa zwei Litern je Jahr; die Minnis kommen auf über zwölf – pro Person.

Kein Wunder: «Wir träufeln es über alles: Salat, Pasta, Brot – wir benutzen es einfach für alles.» Und das war schon so, als sie noch Kinder waren: «Andere schmierten Nutella aufs Brot, wir träufelten unser Olivenöl drauf.»
Es war der Urgrossvater der beiden, der einst in einer Ölmühle arbeitete und den Familienhain anlegte, 250 Bäume für den Eigenverbrauch, Freunde – das Dorf.
Später pflegte der Opa die Oliven, aber noch immer ging es darum, zu produzieren, was man selbst benötigte. Der Familienzweig in der Schweiz half jeweils bei der Ernte, ein jährliches Happening, das die Minnis mehr als alles andere zusammenschweisste. Als der Grossvater allmählich in ein gewisses Alter kam, liess Michele keinen Zweifel daran aufkommen, ob es mit dem Olivenhain weitergehen würde: «Für mich war irgendwie schon immer klar, dass ich die Bäume eines Tages übernehmen wollte.»
Mit Schwester Luana fand er seine kongeniale Partnerin, um aus den Oliven nicht nur Öl für die eigene Küche zu machen, sondern dieses auch erstmals zu vertreiben, wofür sie 2024 das Label Milua gegründet haben.
Tradition und Vermächtnis
Klar soll das auch wirtschaftlich rentieren, niemand legt gerne drauf. Doch wenn man Michele so zuhört, dann ist es vor allem eine Herzensangelegenheit, die Familientradition und das Vermächtnis seiner Ahnen weiterzuführen. Und für Marketingexpertin Luana stellt Milua zusätzlich eine Herausforderung in ihrem Fachgebiet dar, der sie sich einfach stellen musste.
Je 200 Liter Olivenöl verkaufte das Geschwisterpaar in den ersten beiden Jahren, selbstgeerntet jeweils im November gemeinsam mit Freunden und Familie. Dafür nehmen sie eigens eine Woche Urlaub. Gepresst wird in der Ölmühle im Nachbardorf, um die Pflege der Bäume kümmern sich das Jahr über befreundete Bauern. Sie werden ihnen auch Oliven liefern, wenn die eigene Produktion die Nachfrage eines Tages übersteigen wird.
Und wie schmeckt es nun, dieses InsiderOlivenöl aus Molise, das eigentlich Bio wäre, würden es die Minnis zertifizieren lassen? Fruchtig mit einer leichten Bitterkeit, auch etwas Schärfe schwingt mit. Wie es sich am treffendsten geniessen lässt, lesen Sie auf der nächsten Seite. luc


Doch bevor das Öl in die Flasche kommt, ...
Die Geschwister Minni und ihre
... werden die Oliven sortiert ...
... um die heruntergeschüttelten Oliven aufzufangen.


... und natürlich kaltgepresst.

Die Tipps auf dieser Seite sind von der Redaktion ausgewählt und verfasst. Es handelt sich nicht um bezahlte Werbung. Wir sind jederzeit hungrig nach Newsfutter aus der Gastroszene: willkommen@lima-magazin.ch.


Das Kirchgemeindehaus Martinshof lädt zum Suppentag. Natürlich soll’s schmecken, schliesslich wird hier mit Herzblut gekocht, und neben Suppe gibt’s auch Chäs- und Zibelewähen. Im Fokus steht aber der Benefizcharakter der Veranstaltung. Der Erlös fliesst nämlich «Children’s Future International zu», einer Hilfsorganisation, die aktuell rund 1000 Schulkinder in Kambodscha fördert. Suppentag, 12. Februar 2026, ab 11.30 Uhr, Martinshof Liestal | childrensfuture.org luc

Sie spriessen wieder, die intensiven Blätter, und färben den eben noch vorwiegend braunen Waldboden schon bald in zartes Grün. Und erst sein Duft. Natürlich ist von Bärlauch die Rede, der sich als Kraut im Salat genauso eignet wie als Füllung von Quiches oder Ravioli. Auch in Frischkäse oder einem Risotto macht er sich vorzüglich. Hier aber noch eine fesche Variante: Nicht die Blätter ernten, sondern die noch geschlossenen Blüten. In einem Sud aus Essig und Wasser mit Salz, Pfeffer und allenfalls Senfkörnern und Lorbeerblatt eingemacht, halten sie sich über Wochen. luc
Das Kochbuch zum Thema
Reichtum der Schlichtheit
In «alla buona» findet sich schon das eine oder andere Rezept, das ohne Olivenöl auskommt. Die Torta di Pane etwa, eine Brottorte, die darauf abzielt, Reste zu einer Schlemmerei zu veredeln. Überhaupt geht es im neuesten Werk des Binninger Starkochbuchautors Claudio Del Principe um die nachhaltige Seite der traditionellen italienischen Küche. Das wurde übrigens beim Deutschen Kochbuchpreis mit Gold geehrt. Claudio Del Principe: alla buona, erschienen 2024, 254 Seiten, ca. Fr. 42.–




In Zusammenarbeit mit dem at Verlag verlost das LiMa 1 Exemplar des Buches. Mitmachen: lima-magazin.ch/wettbewerb, Teilnahmeschluss ist am 1. März 2026. Viel Glück.
Der Schulmeisterkeller in Arisdorf ist ein behagliches Lokal, das eigentlich viel zu selten geöffnet hat. Nun aber steht eine ganze Reihe schmackhafter Tage an; Gastgeber ist das Winzerpaar Regula und Martin Locher, dessen Reben in Itingen, Oberdorf und Arisdorf gedeihen. Nun aber hinab in den Schulmeisterkeller, wo an ausgewählten Wochenenden eine Besenwirtschaft mit Treberwurst und Spanferkel à discrétion zu genussreichen Stunden lädt – natürlich mit Locher-Weinen. luc

In dieser Rubrik stellen wir in jeder Ausgabe unsere Top 5 vor, passend zum Genussthema auf den vorangehenden Seiten. Dieses Mal: jene fünf Gerichte, bei denen Olivenöl am besten zur Geltung kommt. Die Auswahl getroffen haben die Geschwister Luana und Michele Minni, ihres Zeichens Olivenölproduzenten aus Bubendorf.

BRUSCHETTA OLIO E ORIGANO
Geröstetes Brot mit etwas Olivenöl, Oregano und natürlich Salz, am besten flockig.

SPAGHETTI AGLIO, OLIO E PEPERONCINO
Einfacher geht Pasta nicht. Doch der Star ist hier das Olivenöl.
PEPERONI CRUSCHI
Die bis zur Knusprigkeit getrockneten, süsslichen Peperoni gelten als das rote Gold der Basilikata; mit einem Schluck Olivenöl beträufelt als Chips wegsnacken.






ORECCHIETTE
ALLE CIME DI RAPA
Die Öhrchen gehen mit Stengelkohl und Olivenöl die perfekte Harmonie ein.

Klassischer geht’s kaum: Tomate, Mozzarella und natürlich: Olivenöl extra vergine.


Aus dem Swisslos Sportfonds des Kantons Basel-Landschaft flossen im Jahr 2025 rund 4,6 Millionen Franken in Infrastruktur, Veranstaltungen, Talent- und Leistungssportförderung, Material und weitere Sportprojekte im Baselbiet. Mit 929 Gesuchen wurden so viele Beitragsanträge wie noch nie gestellt.
Im Geschäftsjahr 2025 wurden aus dem Swisslos Sportfonds des Kantons Basel-Landschaft Unterstützungsbeiträge von 4 586 485 Franken ausbezahlt. Insgesamt wurde im vergangenen Jahr eine Rekordzahl von 929 Gesuchen behandelt, 2024 waren es 889 Gesuche. Damit wurde
Jahresbilanz Swisslos Sportfonds
Kanton Basel-Landschaft 2025
Bereich Beiträge in CHF
Jahresbeiträge 895 918
Jugendsportlager 353 823
Sportveranstaltungen 1 098 316
Stützpunkttraining 655 200
Talent- und Leistungssport 254 850
Internationale Wettkämpfe 46 947
Jubiläum/Starthilfe 18 000
Verbandskurse 26 050
Sportmaterial 323 673
Sportanlagen 750 209
Spezielle Projekte 163 500
Total 4 586 485
Mehr Informationen und Zahlen
das bisherige Spitzenjahr 2019 mit 902 Anträgen übertroffen. Auffallend ist die erstmals über 300 gestiegene Anzahl der Beiträge für Sportveranstaltungen im Kanton.
und Gleichgewichtsweg
Aus dem Bezirk Liestal gingen grössere Beiträge an das neue Clubhaus des FC Pratteln, die Erneuerung des Dojos von Budokai Liestal (siehe Kasten), die Sanierung des Schwingkellers in Liestal, neue Startblöcke für den Schwimmclub Liestal, den Liestaler Stedtlilauf, den Hallenmehrkampf und die kantonalen Staffelmeisterschaften des SC Liestal sowie die regionalen Leistungszentren im Schwimmen, Kunstturnen und Trampolin sowie im Karate.
Im Rahmen der Breitensportaktion des Sportamts Baselland wurden mit Mitteln aus dem Swisslos Sportfonds unter anderem zwei neue Sportmobile angeschafft und ein öffentliches Pickleballfeld in Giebenach erstellt. Im Jahr 2024 wurde dem Swisslos Sportfonds einmalig ein Anteil aus dem Liquidationserlös der ehemaligen Sport-Toto-Gesellschaft in Höhe von knapp 737 000 Franken zugewiesen. Als erstes
Projekt wurde daraus der Baselbieter Gleichgewichtsweg im Prattler Erlihölzli ermöglicht.
Der Swisslos Sportfonds wird aus dem Reingewinn von Swisslos gespiesen, der für gemeinnützige Zwecke eingesetzt wird. Der zu verteilende Reingewinn hat sich seit 2015 stark entwickelt und erreichte 2024 einen Rekordwert von 596 Millionen Franken. Ein Grossteil davon kommt den kantonalen Swisslos-Fonds zu. Für den Kanton Basel-Landschaft standen 2025 etwas über 23 Millionen Franken zur Verfügung. Davon flossen 30 Prozent (2025: 7,1 Millionen Franken) in den Swisslos Sportfonds Baselland.
«Durch die positive Entwicklung der Reingewinne von Swisslos profitiert auch der kantonale Swisslos Sportfonds. Dies ermöglicht uns, die Sportförderung im Baselbiet nachhaltig mit substanziellen Mitteln zu unterstützen», sagt Christian Saladin, stellvertretender Leiter des Sportamts Baselland und verantwortlich für die Verwaltung des Swisslos Sportfonds.
sportfonds.bl.ch
Der Budokai Liestal leistet umfassende und wertvolle Arbeit in der Förderung des regionalen Judosports. Seit Anfang 2026 im rundum erneuerten Dojo, das auch dank Unterstützung des Swisslos Sportfonds modernisiert werden konnte. Präsidentin Daniela Schmidhauser im Interview.
Was zeichnet den Budokai Liestal aus?
Daniela Schmidhauser: Es ist die Mischung aus familiärer Herzlichkeit und pädagogischer Exzellenz. Schon ab dem Kindergartenalter finden Kinder hier einen Ort, an dem sie nicht nur Judo lernen, sondern gemeinsam wachsen – ganz nach unserem Motto «Lachen, Lernen, Fallen und wieder Aufstehen». Wertschätzung, Achtsamkeit und das soziale Miteinander stehen im Vordergrund, während der Spass an der Bewegung stets der Motor bleibt. Auch für die Eltern sind wir ein verlässlicher Partner: Wir setzen auf transparente Kommunikation und haben für jedes Anliegen ein offenes Ohr. Wer über den Breitensport hinauswachsen möchte, findet bei uns den idealen Nährboden bis hin zur Förderung im Kantonal- oder Stammkader des Kantonalen Judoverbandes beider Basel. Getreu unserem Leitsatz «Ji-ta-kyo-ei» (Gemeinsames Wachsen zum Wohle Beider) öffnen wir jeden Donnerstagabend unsere Türen für Judokas der gesamten Region zum gemeinsamen Randori.

Ob Leistungssportler oder Breitensportler –wir entwickeln uns gemeinsam weiter.
Der Budokai Liestal konnte Ende Dezember 2025 neue Matten in seinem Dojo verlegen. Wie wichtig war diese Massnahme für den Club? Diese Massnahme war nach 18 Jahren sehr wichtig. Wöchentliche Trainings, regionale Wettkämpfe und diverse Kurse hatten ihre Spuren hinterlassen. Die Matten waren stellenweise eingesunken, der federnde Boden an einzelnen Stellen durchgebrochen – das Verletzungsrisiko stieg. Deswegen war der Handlungsbedarf gegeben. Dank tatkräftiger Fronarbeit aus den eigenen Reihen konnten wir die Reparaturarbeiten zwischen Weihnachten und Neujahr durchführen. Nicht nur das Mattenfeld wurde erneuert, auch die Musik- und Mikrofonanlage ist jetzt auf dem neuesten Stand. Ein paar frische Malerarbeiten sorgen für neuen Glanz im Dojo. Auf der neuen Mattenfläche ist


das Gefühl beim Werfen und Fallen wieder sicher und angenehm. Die Wettkämpfe, Freundschaftsturniere und Kurse können nun wieder auf einem perfekten Untergrund stattfinden.
Inwiefern profitiert der Budokai Liestal ansonsten von der Unterstützung aus dem Swisslos Sportfonds?
Die Durchführung unserer beiden jährlichen Freundschafts-Judoturniere, die jeweils über 100 Teilnehmende anziehen, ist mit einem erheblichen organisatorischen und finanziellen Aufwand verbunden. Dank der Unterstützung durch den Swisslos Sportfonds können wir diese Kosten tragen. Über den Breitensport hinaus profitieren auch unsere Spitzensportlerinnen und -sportler von der kantonalen Förderung: Bei Teilnahmen an internationalen Wettkämpfen wie Europa- oder Weltmeisterschaften konnten wir bereits mehrfach Fördergelder beantragen und direkt an die Athletinnen und Athleten weiterleiten. Hervorheben möchten wir die Qualität der Zusammenarbeit. Der Dialog ist schnell, direkt und unkompliziert. Diese verlässliche Partnerschaft bildet das Fundament, auf dem wir uns weiterhin erfolgreich auf unsere Kernaufgabe konzentrieren können: die Förderung des Judosports. budokai.ch

Waldenburg beginnt, fliesst zwar noch viel Wasser die Frenke hinab. Doch das erste Objekt wird schon im März enthüllt. Dass es das alles überhaupt gibt, haben wir Sibylla Dreiszigacker und Pt Whitfield zu verdanken.
Der Kunstbetrieb, das sagen die beiden unumwunden, sei in Gefahr, fraglos. «Als Künstler wird es immer schwieriger», sagt Pt Whitfield, der eigentlich Pete heisst und in den USA zur Welt kam. «Dass sie nebenbei arbeiten müssten, hält motivierte, junge Menschen davon ab, sich der Kunst ganz zu verschreiben», ergänzt Sibylla Dreiszigacker. Was man dabei heraushört, ist einerseits ihre Leidenschaft für die Kunst, die Menschen dahinter, ja die ganze Szene.
Genauso hört man auch heraus, dass die beiden eben auch selbst Künstler sind. Sie, Dreiszigacker, 65, deren Urgrossvater Bildhauer war, besuchte einst die Kunstgewerbeschule in Zürich. Heute ist sie freischaffende Künstlerin, erschafft Bilder, Installationen und Skulpturen,
aktuell malt sie Gemälde auf grossflächigen PVC-Planen.
Und er, Whitfield, 64, der via Theatermaler und Hochbauzeichner zur Kunst fand. Heute ist er als Künstler und Kurator unterwegs und vor allem für seine Motive oxidierter Kupferplatten mit goldenen Pyramiden bekannt.
Und schliesslich sind sie die Erfinder der «Ville des Arts», dieser OpenairKunstausstellung, die alle zwei Jahre die Strassen Waldenburgs belebt, die Premiere fand 2020 inmitten der Coronapandemie statt. Dieser Umstand führte dazu, dass Schweizer Künstler, die sonst vor allem international unterwegs sind, an die heimischen Gefilde gefesselt waren. «So konnten wir die Crème de la

Crème für Waldenburg gewinnen.» Und weil es denen hier gut gefiel, sind der Biennale manche von ihnen treu geblieben. Oder neu dazugekommen. MARCK etwa, ein international gefeierter Videokünstler; Pavel Schmidt, der


sich als Maler und Bildhauer einen Namen gemacht hat; Plastiker und Schriftsteller Gian Pedretti, der vergangenen Mai fast hundertjährig verstarb; oder Lokalmatador Rudolf Tschudin.
42 Künstlerinnen und Künstler haben bis heute zugesagt, je zwei Objekte zur Ville des Arts beizusteuern. Whitfield ruft sie alle persönlich an, besucht sie, verhandelt, überzeugt – begeistert. «Unser Ziel sind mindestens 100 Objekte», sagt Pt Whitfield. Die Standorte dafür überlässt er nicht dem Zufall: Gemeinsam führten er und Dreiszigacker in kleinen Gruppen ein ums andere Mal durchs Stedtli, um die perfekten Standorte zu ermitteln.
Die meisten Künstler kommen mit konkreten Vorstellungen zur Besichtigung nach Waldenburg, andere
lassen sich von den Gegebenheiten inspirieren. Pt Whitfield hat ein ziemlich gutes Gespür dafür entwickelt, was wo am besten zur Geltung kommt – und was nicht funktioniert. Einer, erzählt er, wollte eine betretbare Kabine installieren. Ich sagte: «Vergiss das! Die wird als Toilette zweckentfremdet.» Er sattelt nun um. Die Künstler kommen praktisch aus der gesamten Schweiz: Bündner, Ostschweizerinnen, Tessiner. Sibylla Dreiszigacker, deren Vorfahren einst tatsächlich aus Dreißigacker in Thüringen erst nach Hannover und später nach
Die «Ville des Arts» ist die grösste und längste Ausstellung der Nordwestschweiz.
Bern auswanderten und dabei die Schreibweise des Namens anpassten, ergänzt: «Sogar aus Österreich und Deutschland sind Kunstschaffende dabei.»
Der Anspruch der beiden Kuratoren ist einerseits, den Künstlern eine Plattform zu bieten; die Schwierigkeiten der Branche wurden eingangs erwähnt. Es geht ihnen aber auch darum, Kunst für alle zugänglich zu machen. Wenn dafür eine so grosse Sache in einem so kleinen Ort nötig ist, dann ist das halt so. Denn vor Galerien hätten viele eine Schwellenangst. Hier, wo die Kunst entlang der Strasse stattfindet, entstünde diese Schwellenangst gar nicht erst.

Pt Whitfield und Sibylla Dreiszigacker sind nicht nur die Erfinder der Waldenburger Biennale; sie leben auch hier.
info
Ville des Arts, 6. Juni bis 31. Oktober 2026. Vernissage: 6. Juni 2026, 18 Uhr, Pfarrhaus Waldenburg. Monatliche Führungen mit Sibylla Dreiszigacker; weitere Führungen für Gruppen ab 4 Personen auf Anfrage. villedesarts.ch
Zurück mit dem Glanz Entsprechend vielfältig soll die Ville des Arts sein, die von der Gemeinde mit Maschinerie und Manpower unterstützt wird. Das macht sie zur grössten und längsten Ausstellung in der Nordwestschweiz, in der Klang- mit Video- und Lichtinstallationen wechseln und Graffiti Skulpturen ergänzen. Jedes Exponat ist mit Plakette und QR-Code versehen – für Hintergründiges zu Kunst und Künstler und natürlich dem Preis, denn die Ausstellung dient auch dem Verkauf. Die Kosten tragen die Ausstellenden übrigens selbst.
Pt Whitfield ist überzeugt, dass dies zur Qualitätssicherung beiträgt. «Keiner sagt kurzfristig ab, wenn er im Vorfeld für seine Teilnahme bezahlt hat.»
Bereits im März läuten Dreiszigacker und Whitfield die Biennale mit der Enthüllung der ersten Skulptur von Pavel Schmidt vor dem Gemeindehaus ein, das haben sie schon in den Vorjahren so gemacht. «Sie dient als Ansage und Symbol», sagt die Kuratorin, «dass es ab Sommer in Waldenburg künstlerisch spannend wird.» Und es bringt eben auch Leben in die Gemeinde, Gäste – und etwas vom Glanz ruhmreicherer Zeiten. luc

«Snooze» heisst dieses Werk des Aargauer Künstlers Marc

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Schwedenrätsel

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3 × 3-Blöcke nur einmal vorkommen.
mittel
Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren, auch nicht diagonal, und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.
Die Lösungen finden Sie auf Seite 65

In dieser Rubrik äussern sich die Liestaler Einwohnerratsfraktionen SVP, FDP/die Mitte, glp/EVP, SP und Grüne zu einem aktuellen Thema.


In Zeiten der Zuspitzung, gerade im Politischen, ist ein Parlament ein Segen, dessen Mitglieder sich die Argumente nicht um die Ohren hauen, sondern auch zuhören. So geht’s doch im Liestaler Einwohnerrat zu und her, stimmt’s?
Ohrenschmaus …
… ist für mich Erholung: Zum Beispiel zum Jahreswechsel und -einklang das Neujahrskonzert hören, oder einem Chor mit seinen gemischten Stimmen und dem daraus erfolgenden musikalischen Volumen zu lauschen; das ist Erholung für mich. Und natürlich passend dazu, was bald bevorsteht: die Fasnacht mit einzigartigen Pfeifer-Melodien zu erleben, dem energiebringenden Getrommel oder den fetzigen Guggenmusiken zuhören zu dürfen, das ist mein Ohrenschmaus. Dass es weiterhin Menschen gibt, die sich gegenseitig respektieren und schätzen und zusammentun, um gemeinsam solche Glücksmomente für uns zu kreieren, dafür bin ich dankbar. Und es bringt mir die Hoffnung, dass diese Bereitschaft zur Vereinigung sich auch in anderen Bereichen unseres Lebens wieder mehr entfalten wird.
Frech und g’scheit
Bald hör ich wieder Ohrenschmaus, für and’re jedoch ist’s ein Graus: Wenn Trommeln, Piccolos ertönen und Guggen durch die Strassen dröhnen. Wenn der Waggis, roh und laut, dir Räppli um die Ohren haut, und eine alte Tante säuselt, dass sich das Nackenhaar dir kräuselt, sich Rauch im Stedtli bald verbreitet, der jeden Chienbäse begleitet, im Feuerschein das Törli leuchtet, das die Feuerwehr befeuchtet.
Wenn es im Keller dann passiert, ein Schnitzelbank sich präsentiert: Mit träfen Versen, frech und g’scheit, den Vogel zeigt der Obrigkeit. Dann weisst Du: Es ist Fasnachtszeit, die Narren machen sich hier breit! Dies Treiben ist, so sieht es aus, mein Ohren- und auch Augenschmaus!


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Gemeinsamer Klang
Der Begriff Ohrenschmaus steht für Worte, die nicht nur gehört, sondern erlebt werden. Genau solche Momente entstehen, wenn der Einwohnerrat Liestal zusammenkommt und Stimmen, Anliegen und Ideen zu einem gemeinsamen Klang verschmelzen. In den Debatten treffen Vielfalt und Verantwortung aufeinander: Jede Wortmeldung setzt eine eigene Nuance, jede Perspektive erweitert den Horizont. So entsteht ein Dialog, der weit über formale Politik hinausgeht und zu einem hörbaren Ausdruck gelebter Demokratie wird.
Wenn Argumente klar formuliert, Entscheidungen transparent begründet und Visionen engagiert vertreten werden, wird Politik zum echten Ohrenschmaus – nicht, weil alles harmonisch ist, sondern weil der Austausch lebendig, offen und respektvoll bleibt. Diese Diskussionskultur ist in Liestal nahezu einzigartig, und ihre Bewahrung sollte uns ein grosses Anliegen sein.



Peter Küng, Fraktion SP
Akzeptanz schafft Genuss
Ein Ohrenschmaus ist etwas, das besonders angenehm klingt und nachklingt. Politische Reden sind selten ein Genuss. Es wäre aber wünschenswert, wenn wir in politischen Gremien nach einer Diskussion sagen könnten: Das war eine Debatte zum Geniessen. Vielleicht könnten wir das erreichen, wenn wir einander stärker zuhören oder offener für Neues sind? Für Unbekanntes?
Wie damals, als ich mit über 50 Jahren zum ersten Mal in der Oper war – zwei Stunden Ohrenschmaus und Gänsehaut. Ich glaube fest daran: Mit Offenheit wird Vieles viel schöner. Akzeptanz schafft Genuss, gute Gespräche und Lösungen. Darum freue ich mich auf offene, genussvolle Gespräche mit Ihnen im Stedtli Liestal.
Michael Durrer, Grüne-Fraktion
Raum für leise Töne
Ein Ohrenschmaus ist nicht immer laut. Manchmal ist es das leise Summen einer Biene, das Zwitschern eines Vogels, das Rascheln der Blätter im Wind oder ein Gespräch, bei dem wirklich zugehört wird. Eine lebenswerte Stadt braucht genau diese stillen Qualitäten: Räume, in denen Natur Platz hat, Begegnung möglich ist und unterschiedliche Stimmen gehört werden. Für die Grünen heisst das, Liestal so zu gestalten, dass ökologische Vielfalt und soziales Miteinander im Einklang sind. Wer Grünflächen schützt, fördert nicht nur die Artenvielfalt, sondern auch Orte der Erholung. Wer Mitsprache ernst nimmt, sorgt dafür, dass politische Entscheidungen kein Monolog bleiben. Eine Stadt, die zuhört – ihren Menschen und ihrer Umwelt – ist ein echter Ohrenschmaus.

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Schön war er, der LiMa Jass 2026. Respektive: die LiMa Jasse, denn aufgrund der grossen Nachfrage führten wir unser beliebtes Turnier gleich an zwei Abenden durch. Das führte dazu, dass unser Moderator (und selbst passionierter Jasser) Michi Durrer endlich auch mal selber mitspielen konnte – und gemeinsam mit seinem Vater als «Father & Son» auf Anhieb den zweiten Rang belegte.
Der Sieg derweil ging ans Team «Buuresammler», ebenfalls Neulinge.


Am zweiten Abend bahnte sich schon nach zwei Runden das Duell zweier Teams an, die man aufgrund der Erfahrungen aus den Vorjahren immer auf der Rechnung haben muss: «tambas», die Sieger des Premierenturniers 2024, und die «Pajasse», die irgendwie immer oben mitmischen.
Die herzlichen Glückwünsche gibt’s dafür nicht nur vom ganzen LiMa-Team, sondern auch von unseren Sponsoren, dem paf in Liestal und dem Öpfelhüsli in Hölstein.










Den LiMa Jass wird’s auch 2027 geben, wir müssen uns allerdings wieder auf einen Abend beschränken, der Aufwand ist doch beträchtlich. Sich beizeiten anzumelden dürfte sich also noch entscheidender auf eine allfällige Teilnahme auswirken als ehedem. Merkt euch also unbedingt den 21. Januar 2027 vor; wir freuen uns auf euch. SAVE THE DATE LiMa Jass IV 21. Januar 2027 Anmeldung: event@lima-magazin.ch




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In unserem Aprilheft dreht sich alles um Mode. Stil, Haltung und die Geschichten hinter Schnitten, Trends und Stoffen. Und die Inspiration, die unsere Protagonisten aus der Mode ziehen. Freuen Sie sich auf Porträts, Einblicke, Ideen – und natürlich jede Menge Fashion. Inputs? Melden Sie sich. lucas.huber@lima-magazin.ch
19. Jahrgang, Nr. 110
Herausgeberin: BirsForum Medien GmbH Malsmattenweg 1, 4144 Arlesheim, T 061 923 05 16 willkommen@lima-magazin.ch, lima-magazin.ch
Verlagsleitung: Thomas Bloch, Thomas Kramer Redaktionsleitung: Lucas Huber (luc) lucas.huber@lima-magazin.ch
Mitwirkende dieser Ausgabe: Texte: Lucas Huber (luc), Fabienne Hohl (fho), Dorothea Gängel (dog), Jürg Gohl (jg)
Fotografie: Mimmo Muscio, Guido Schärli
Gestaltung und Produktion: Denise Vanne
Korrektorat: Katharina Schäublin
Produktmanagement: Patricia Sterki
Medienberatung und Anzeigenverkaufsleitung:
Ueli Gröbli, 061 690 77 05 ueli.groebli@birsforum.ch
Andreas Kunle, 061 690 77 08 andreas.kunle@birsforum.ch
Paul Wisler, 061 690 77 04 paul.wisler@birsforum.ch
Tarife: lima-magazin.ch
Erscheinung: LiMa erscheint 6 mal pro Jahr: Unser nächster Erscheinungstermin: 21. April 2026
Inserateschluss: 2. April 2026
Weitere Erscheinungstermine: lima-magazin.ch

DIE GLÜCKLICHEN GEWINNER AUS DER LETZTEN NUMMER:
Weihnachtsbäume Rita Etienne, Liestal Sylvia Lüdin, Lausen Edith Lustenberger, Füllinsdorf
SCHREIBEN SIE UNS willkommen@lima-magazin.ch Redaktion: lucas.huber@lima-magazin.ch lima-magazin.ch Unsere nächste Ausgabe erscheint am 21. April 2026
Auflage: 29 300 Ex. kostenlos an alle Haushaltungen und Post fächer in Liestal, Arboldswil, Arisdorf, Böckten, Bubendorf, Frenkendorf, Füllinsdorf, Gelterkinden, Hölstein, Itingen, Lampenberg, Lausen, Liedertswil, Lupsingen, Niederdorf, Oberdorf, Ormalingen, Ramlinsburg, Reigoldswil, Seltisberg, Sissach, Titterten, Waldenburg, Ziefen.
Abonnement: Preis für sechs Ausgaben: CHF 45.00
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«Zahnstumpen im Mund wie so mancher alte Appenzeller» – hier einmal kein Foto unseres Kolumnisten, sondern eins von dessen Vater selig.
Die Türklingel geht. (Nein, sie bleibt, aber sie klingelt.) Ich öffne. Draussen steht ein äusserst sympathischer Leser, streckt mir ein Säckli selbstgebackener Guetzli entgegen und dankt mir für die Kolumne über das Brotpf ünderli für 99 Rappen. Wir sind uns einig, dass der Wert eines Lebensmittels sich nicht am Preis bemisst, den man dafür bezahlt. Das Pfünderli hat mich an das Manndli erinnert . «S’Manndli» war Teil meiner Kindheit, ein kleingewachsener, buckliger, geistig und körperlich behinderter Hausierer. Er trug eine Chrènze am Rücken, einen Tragkorb aus Holz, höher als er selber, stapfte von Appenzeller Hèèmetli zu Hèèmetli, präsentierte an der Haustüre oder in der Küche stolz seine Ware: Brot, Zimtfladen, Russenzopf. Man verstand ihn kaum, wenn er sprach, gab ihm das Münz gerade richtig und einen Fünfziger dazu.
Von Haus zu Haus wurden ihm Chrènze und Herz leichter. Es war streng, man sah es ihm an, doch er fühlte sich willkommen, jedenfalls bei uns. Er tat halt, wozu er in der Lage war und was er geheissen wurde. Ich bin sicher, dass er am Abend mit Rückenweh ins Bett stieg. Und mit der Gewissheit, dass es ihn brauche auf der Welt.
«Alte Maa» heisst übrigens ein altes Appenzeller Rezept für die Brotverwertung, das man auch hinunterbringt, wenn man nur noch Zahnstumpen im Mund hat wie so mancher alte Appenzeller: Altes Brot würfeln, mit geraffeltem Appenzeller Käse in Milch und Rahm ziehen lassen und dann mit gehörig Butter anbraten. Als Bub habe ich das Gericht trotz Zähnen kaum hinuntergebracht und bin prompt mit 16 von daheim fort in die Kochlehre; manchmal braucht man einfach eine Zäsur im Leben.
Hartes Brot sei nicht hart, pflegte mein Vater zu sagen, aber kein Brot, das sei hart. Stimmt. Und trotzdem werden in der Schweiz pro Nase und Jahr 14 Kilo Brot und Gebäck weggeworfen oder Haustieren verfüttert. Gut, wir selber essen auch nie hartes Brot. Ich mache vorher Käseschnitten draus. Oder knusprige Croûtons zum Schnöchse. Die sind besser als Cashews aus Afrika für zwölf Franken das Pfund. Und vom gesparten Geld gönnen wir uns dafür, hurra: gutes Brot vom Beck.
WILL NÄFS KOLUMNE VERTONT

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