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Regio aktuell 8/20

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DIE GRÖSSTE ZEITSCHRIFT DER NORDWESTSCHWEIZ

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AUGUST 2020

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CHF 8.–

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Ivor Bolton Der Chefdirigent und das Sinfonieorchester Basel zurück im Stadtcasino

HEI. FERIE DE R Ü F . IZ E HW DWESTSC R O N M RHY N U Z ATIO S I IN T B S E E D 23 LCH FERIEN AB SEITE VOM BÖ


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AUFTAKT

Editorial Liebe Leserinnen Liebe Leser

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ie wissen es: Basel ist nicht erst seit dem Bau des ersten Roche-Turms reich an architektonisch herausragenden – und nicht selten auch kontrovers diskutierten – Gebäuden. Mit dem Titel «Architekturstadt» schmückt sich unsere Kleinstmetropole zu Recht. Die Dichte an hochkarätigen Bauten unterschiedlichster Art ist bemerkenswert. Die Antonius-Kirche von Karl Moser aus dem Jahr 1927, die Wohnüberbauung Hammerstrasse von Diener & Diener anfangs der 80er-Jahre oder der NovartisCampus mit seinen modernsten Büro- und Industriebauten sind als Beispiele aus den letzten hundert Jahren zu nennen. Die Liste ist lang – und wird laufend erweitert. Jetzt ist mit dem aufwendigst renovierten und erweiterten Stadtcasino Basel am Steinenberg eine weitere Perle hinzugekommen. Wobei korrekt ist: Eine bestehende, aber über die Jahre etwas eingetrübte Perle wurde im Rahmen eines mehrjährigen Renovationsund Erweiterungsprojekts von Herzog & de Meuron neu geschliffen und aufpoliert. Das dank seiner bestechenden Akustik Weltruf geniessende Konzerthaus bereichert auch den Reichtum der Kulturstadt Basel und erhöht damit die Attraktivität einer ganzen Region. Der architektonischen wie kulturellen Strahlkraft des Stadtcasinos Basel wird man so richtig gewahr, wenn man seinen Fuss in sein Inneres setzt. Im neuen Foyer fällt der extravagante Mix aus neobarocken, klassizistischen und zeitgenössischen Elementen ins Auge. Das Zusammenspiel aus Brokat, Holz und Stahl erstaunt und fasziniert vom ersten Moment an und kontrastiert damit eine protestantische, basisdemokratische Nüchternheit, der man in der Schweiz – etwa auf der gegenüberliegenden Seite des Steinenbergs im Theater Basel – oft begegnet. Das Stadtcasino bewegt sich hier ganz in der Tradition des weltstädtisch-bürgerlichen Theaters, das nicht nur Bühne für die Künstlerinnen und Künstler sein möchte. Der Teppich wird genauso für das Publikum ausgerollt. Se-

IMPRESSUM

hen und gesehen werden, Smalltalk, Cüpli, Canapé. Ganz bewusst haben die Architekten auf diese Wirkung hingearbeitet: «Das Publikum soll sich als Teil einer Inszenierung fühlen, die dann letztlich in das Konzerterlebnis mündet», sagte Jacques Herzog anlässlich einer Medienpräsentation vor den Sommerferien. Will heissen: Im Stadtcasino sind alle der Star: die Künstler, die Besucher – und hier im besonderen Masse das Konzerthaus selbst. Das Stadtcasino erinnert aber auch nochmals daran, dass jede Gesellschaft ihre öffentlichen Orte braucht, an denen sich die gleichgesinnte Menschen treffen, austauschen und nicht zuletzt auch inszenieren können. Der Fussballfan präsentiert sein rotblaues Herz im Joggeli, der Hipster zeigt seinen neusten Style in der Szenebar in der Steinenvorstadt, das neuste Tattoo zeigt man am Basler Rheinbord. Falls Sie nach einem Ort suchen, ihr umwerfendes Designerkleid oder den eleganten Massanzug zu präsentieren, dann liegen Sie mit dem Stadtcasino genau richtig. ■ Glauben Sie mir, sie werden strahlen!

Thomas Kramer

Chefredaktor thomas.kramer@regioaktuell.com

REGIO

www.regioaktuell.com

Tarife: www.regioaktuell.com

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Gestaltung Guido Frefel, Denise Vanne Korrektorat: Katharina Schäublin Medienberatung und Anzeigenverkauf Raphael Schoene, Leitung 061 690 77 06 raphael.schoene@birsforum.ch Mario Ricciardi, 061 690 77 08 mario.ricciardi@birsforum.ch Ueli Gröbli, 061 690 77 05 ueli.groebli@birsforum.ch Administration Patricia Sterki, 061 690 77 09 patricia.sterki@birsforum.ch

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Verlagsleitung Thomas Bloch, Thomas Kramer, L UE L AK T Bruno Steiger Erscheint monatlich Redaktionsleitung Thomas Kramer (tok) Herausgeberin thomas.kramer@regioaktuell.com BirsForum Medien GmbH Mitwirkende Autor/innen Malsmattenweg 1, 4144 Arlesheim und Fotograf/innen dieser Ausgabe 061 690 77 77 Cédric Bloch (ceb), Thomas Brunnredaktion@regioaktuell.com schweiler (bru), Simon Eglin (sfe), Auflage: 145 000 Exemplare Michael Gasser (mig), Tobias Gfeller (tg), Lucas Huber (luc), Béatrice Copyright: Alle Rechte bei Koch (bk), Christian Jaeggi (cj), BirsForum Medien GmbH Martin Jenni (mj), Mimmo Muscio ISSN-Nummer 1424-3369 (mim), Isabelle Pryce (ip), StephaAbonnement: Preis für zwölf Ausga- nie Weiss (swe), Dominique Zahnd ben postalische Zustellung: CHF 90.– (doz), Rolf Zenklusen (zen.)

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Autoberufe haben Zukunft ! Bei der hoffmann automobile ag läuft der Lehrlingsmotor, 8 junge Menschen beginnen ihre Ausbildung jetzt. Die Ausbildung von Fachkräften ist uns ein grosses Anliegen. Da die Marken des VW Konzerns bei den jungen Leuten beliebt sind und das Bedürfnis nach individueller Mobilität ungebrochen ist, können wir jedes Jahr topmotivierten Schulabgängern mehrere Ausbildungsplätze bei uns anbieten. Die Berufe in unserer Branche eröffnen vielfältige Perspektiven und gute Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Neue Antriebsmodelle – Stichwort e-Mobilität – werden zukünftig immer wichtiger. In modernen Fahrzeugen sind viele elektronische Systeme verbaut, entsprechend haben die Elektronik und IT bei der Ausbildung einen hohen Stellenwert. Schmutzige Hände wird es bei der Arbeit an den Fahrzeugen jedoch immer geben. Zurzeit absolvieren bei uns Lehrlinge folgende Ausbildungsgänge: ■ ■ ■ ■ ■ ■

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Automobil-Mechatroniker Automobil-Fachmann Automobil-Assistent Carrosserie-Lackierer Carrosserie-Spengler Detailhandelsfachmann Autoteile-Logistik Kaufmann / Kauffrau Büroassistentin

Wir begrüssen die neuen Lehrlinge und Praktikanten in unseren Betrieben und freuen uns, alle auf ihren Wegen zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss begleiten zu dürfen. Das ganze Team der hoffmann automobile ag PS: Wir gratulieren Ivan Russel zum besten Lehrabschluss 2020 als Automobil-Mechatroniker im Kanton BL.

Unsere Auszubildenden mit ihren Ausbildungsbetreuern (11 Lehrlinge waren beim Fototermin abwesend).

Wir sind Ihre offizielle Markenvertretung für VW, Audi, Škoda und VW Nutzfahrzeuge in der Region Basel. Dank unseren qualifizierten Mitarbeitern erfüllen wir die höchsten Qualitätsstandards (ISO zertifiziert). Mit über 150 Mitarbeitern – davon 25 Auszubildende – an 5 Standorten sind wir Ihr Mobilitätspartner in der Region. www.hoffmann-automobile.ch

Aesch, Hauptsitz hoffmann automobile ag Butthollenring 1–3, 4147 Aesch Tel. 061 706 84 84 info@hoffmann-automobile.ch


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Foto: Christian Jaeggi

Basel, Garage für alle Marken hoffmann automobile ag Hardstrasse 62, 4052 Basel Tel. 061 319 94 00 basel@hoffmann-automobile.ch

Binningen, offizielle VW Vertretung hoffmann automobile ag Baslerstrasse 51, 4102 Binningen Tel. 061 421 87 57 binningen@hoffmann-automobile.ch

Dornach, Garage für alle Marken Occasionscenter hoffmann automobile ag Bahnhofstrasse 2, 4143 Dornach Tel. 061 706 84 10 dornach@hoffmann-automobile.ch

Laufen, offizieller Servicepartner für VW, Audi, Škoda und VW Nutzfahrzeuge hoffmann automobile ag Delsbergerstrasse 61, 4242 Laufen Tel. 061 706 84 60 laufen@hoffmann-automobile.ch


VERSICHERUNGEN

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Stephan Hohl, Generalagent Aesch.

Beat Herzog, Generalagent Basel.

Wer sät, der erntet.

Die Mobiliar beteiligt Kunden auch in diesem Jahr am Erfolg Aus den drei Generalagenturen in der Region fliessen 7 Millionen Franken an die Versicherten zurück: Von der freiwilligen Erfolgsbeteiligung profitieren heuer Kundinnen und Kunden mit einer Betriebsversicherung, Fahrzeug- und Reiseversicherung. Ihnen gewährt die Mobiliar während eines Jahres eine Prämienreduktion.

A

ls genossenschaftlich verankertes Unternehmen lässt die Mobiliar ihre Kundinnen und Kunden am Erfolg teilhaben. Jährlich fliesst rund ein Drittel des Gewinns an die Versicherten zurück. Das ist auch in diesem Jahr so. Denn die Mobiliar blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 zurück. In den beiden Basel erhöhten die Generalagenturen Aesch, Basel und Liestal das Prämienvolumen um 4,7 Prozent auf 154,4 Millionen Franken.

Diesmal gibt es gleich für drei Versicherungsgruppen eine Prämienreduktion während eines Jahres, nämlich für die Fahrzeug- und die Betriebsversicherung sowie erstmals auch für

Sicherheit in schwierigen Zeiten Die genossenschaftlich verankerte Mobiliar betreibt das Versicherungs- und Vorsorgegeschäft seit jeher mit langfristiger Optik und ist zu 100 Prozent selbst finanziert. Die Gewinne müssen den Fortbestand und die Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe aus eigener Kraft sicherstellen. In Bezug auf die

Fotos: zVg

Eigenmittelausstattung belegt die Mobiliar unter den Schweizer Erstversicherern einen Spitzenplatz. Die Solvenzquote, das Verhältnis von verfügbarem zu erforderlichem Kapital, beträgt über 500 Prozent. Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA fordert mindestens 100 Prozent. Das bietet Sicherheit – auch in schwierigen Zeiten.

Die Mobiliar in Ihrer Nähe Aktuell beschäftigen die drei Generalagenturen in den beiden Basel 132 Mitarbeitende – darunter 17 Lernende. Sie gehören zu den 79 Unternehmergeneralagenturen der Mobiliar in der Schweiz. Mit Standorten in Aesch, Basel, Laufen, Liestal, Pratteln und Sissach sind sie nah bei ihren Kundinnen und Kunden. ■

Generalagentur Aesch Stephan Hohl Hauptstrasse 70 4147 Aesch Tel. 061 756 56 56 aesch@mobiliar.ch

Generalagentur Basel Beat Herzog Aeschengraben 9 4051 Basel Tel. 061 266 62 70 basel@mobiliar.ch

mobiliar.ch

Generalagentur Liestal Roger Kamber Burgstrasse 6 4410 Liestal Tel. 061 927 22 22 liestal@mobiliar.ch

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PR

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7 Millionen für die Region

die Reiseversicherung. In den beiden Basel fliessen so 7 Millionen Franken an die über 100 000 Kunden zurück. Sie erhalten von Juli 2020 bis Juni 2021 eine Prämienreduktion von 10 Prozent auf die Fahrzeug- und Betriebsversicherungen sowie 20 Prozent auf die Reiseversicherung.

Roger Kamber, Generalagent Liestal.

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8–9

Gesehen!

70–74

Eingewandert

die schönsten Liegenschaften der Region

AUFTAKT

Sagen Sie doch mal

22

7-Zimmer Landhausvilla an bester Panoramaaussicht in Arboldswil CHF 2200000.—

Inhalt Editorial

Thomas Kramer

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Sagen Sie doch mal Sabine Horvath

8–9

Community

Tierpark Lange Erlen

Titelgeschichte

Ivor Bolton

11 12–15

Juli-Kalender Im Fluss

58–50

Events &Tipps

60–67

Rätselspass

68–69

Sinfonieorchester Basel Stadtcasino

Wiedereröffnung

Eingewandert

Magdalena Getreuer

Getestet

SportamTag-Challenge 47

Lokaltermin

Farnsburg

Sportportrait

Pascal Buser

51

Gesundheit

40–46

Engagiert

«Stärnstunde»

49

Handwerk & Immobilien

52–57

16–21 22

38–39

Gesehen!

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REGIO A

ELL KTU

Die grösste Zeitschrift der Nordwestschweiz

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23–32

Empfehlungen

Titelbild: Christian Jaeggi

Die grösste Zeitschrift der Nordwestschweiz Jeden Monat für 300 000 Leserinnen und Leser im Briefkasten.

Arlesheim

13. Oktober 2020

Liestal

10. November 2020 08. Dezember 2020 12. Januar 2021 09. Februar 2021 09. März 2021 13. April 2021

Sissach Laufen Waldenburg

Freie Strasse 105 4051 Basel Telefon 061 273 70 00 www.immoline.ch

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Weitere Ausgaben am:

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Basel

8-2020

Die nächste Nummer erscheint am 15. September 2020.

Historische Liegenschaft mit Laden inkl. Wohnung am Spalenberg in Basel Preis auf Anfrage

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SAGEN SIE DOCH MAL

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«Die Gefahr von Langeweile liegt bei null Prozent» Sabine Horvath setzt sich seit 20 Jahren für den Standort Basel ein.

Sagen Sie doch mal… In dieser Rubrik stellen sich Persönlichkeiten aus der Nordwestschweiz den Fragen von Regio aktuell. In dieser Ausgabe antwortet Sabine Horvath, Leiterin Aussenbeziehungen und Standortmarketing beim Kanton Basel-Stadt.

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Sabine Horvath, die Herbstmesse wurde abgesagt. Wie stark hat Sie das persönlich getroffen? Auch wenn wir eine Absage nie ausschliessen konnten: der Entscheid war sehr emotional. Das letzte Mal wurde die Herbstmesse wegen Pest und Cholera abgesagt. Vor allem für die Kinder wird es ein trauriges Jahr ohne Mässbatzen, Bahnen und Mässmogge.

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Wie haben Sie die direkt betroffenen Schausteller und Marktfahrer unterstützt? Mein Team hat über Monate alles versucht, um eine Durchführung möglich zu machen. Wir standen im Austausch mit Vertretern der Schausteller- und Marktfahrerverbände und dem Messeglöckner und haben stets über die Situation informiert. Die Gespräche wurden sehr geschätzt, sind aber für Direktbetroffene,

Foto: Mimmo Muscio

die in ihrer Existenz bedroht sind, natürlich nur ein kleiner Trost. Die Schausteller waren bereit, ein Schutzkonzept auszuarbeiten. Wieso hat das nicht gereicht? Die Schausteller und Markthändler haben sich sehr vorausschauend eingebracht und unsere Überlegungen gingen sehr weit. Leider war es unter Berücksichtigung von Covid 19 aber nicht möglich, eine praktikable Besucherführung für ein Millionenpublikum durch die sieben Messestandorte gewährleisten zu können. Im Herbst beginnt das Jubiläumsjahr «550 Jahre Basler Herbstmesse». Wird das nicht gefeiert?


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Wo sehen Sie die grössten Erfolge Ihrer Arbeit? Als ich vor 20 Jahren angefangen habe, mussten wir den Nutzen und die Aufgaben eines Standortmarketings fassbar machen und Resultate vorweisen. Heute sind wir an einem anderen Ort und können mit breiter Unterstützung Marketingaktivitäten im In- und Ausland realisieren und Städtepartnerschaften fördern. Als gelungene Beispiele sehe ich die Auftritte an den Weltausstellungen in Shanghai oder Mailand, die in Zusammenarbeit mit Zürich und Genf realisiert wurden. Zudem hat sich Basel als Host City von Grossveranstaltungen profilieren können und haben wir unsere Eigenveranstaltungen wie die Herbstmesse und den Weihnachtsmarkt weiterentwickelt, beispielsweise mit dem stimmungsvollen Weihnachtsmarkt auf dem Münsterplatz. Wie kennt man Sie im Ausland, z. B. in den Partnerstädten Massachusetts, Toyama, Miami Beach und Shanghai? «Mrs Basel»? Ich hoffe, dass sie nicht über mich reden, sondern sich an die Standortqualitäten von Basel erinnern. Wird Basel innerhalb der Schweiz genügend wahrgenommen? Ja. Basel ist in Bundesbern in den wichtigsten Gremien überdurchschnittlich vertreten, ist die Kulturhauptstadt der Schweiz und trägt wesentlich zur Innovationskraft der Schweiz bei. Das wird im Rest der Schweiz sicher stärker wahrgenommen und geschätzt. Vielleicht haben dazu auch die verschiedenen Gastauftritte in der ganzen Schweiz beigetragen,

Sabine Horvath, geboren 1967, hat eine Grundausbildung in Journalismus und eine Ausbildung zur Mediensprecherin absolviert. Danach hat sie sich zur eidg. dipl. PR-Beraterin weitergebildet und an der Universität Lugano den Executive Master of Science in Communications Management (MSCom) gemacht. Sabine Horvath arbeitet seit dem Jahr 2000 im Standortmarketing für den Kanton Basel-Stadt, seit 2008 ist sie Leiterin Aussenbeziehungen und Standortmarketing beim Kanton Basel-Stadt. Vor ihrer Karriere beim Kanton war sie in der Unternehmenskommunikation bei der MCH Messe Schweiz tätig. Von 1988 bis 1991 gehörte sie der Schweizer SkiakrobatikNationalmannschaft an, seit 2018 ist sie Vizepräsidentin des Ruderverbands Swiss Rowing. etwa beim Basler Auftritt am Zürcher Sechseläuten 2018, der stark beachtet wurde. Diesen Sommer machen die Schweizer hierzulande Ferien. Profitiert auch Basel davon? Kaum. Basel hat einen hohen Anteil an Geschäftstourismus, der stark eingebrochen ist. Auch im Freizeittourismus haben es stark frequentierte Städte schwer in Corona-Zeiten. Die touristischen und kulturellen Einrichtungen beziffern die Einbrüche zwischen 30 und 80 Prozent.

Wann sind Sie als Zürcherin in Basel wirklich angekommen? Es überrascht mich immer wieder, diese Frage gestellt zu bekommen (lacht). Ich lebe seit einem Vierteljahrhundert in Basel und fühle mich hier zuhause. Gleichzeitig habe ich mir eine gewisse Aussensicht bewahrt, was ich als Vorteil für meine Tätigkeit sehe. Was zeigen Sie einem Touristen in Basel zuerst? Den Rhein. Und das Rheinschwimmen, das die hohe Lebensqualität zum Ausdruck bringt. Wie und wo können Sie am besten entspannen? Mit meinem Lebenspartner und im privaten Umfeld. Und beim Sport. Was treibt Ihnen regelmässig Tränen in die Augen? Da fallen mir spontan nur tragische Kinofilme ein. Sabine Horvath in einen Slogan verpackt: Wie würde dieser lauten? Da ich zum Glück nicht Politikerin bin, kann ich mir diesen Gedanken sparen. ■ Interview: Rolf Zenklusen Foto: zVg

Sie üben Ihre Tätigkeit seit 20 Jahren aus. Wieso macht es immer noch Spass? Weil sich die Ausgangslage für das Standortmarketing und die Aussenbeziehungen ständig verändert. Die Gefahr von Routine oder Langeweile liegt bei null Prozent.

Zur Person

SABINE HORVATH

Doch. Das Jubiläumsjahr wird vom Herbst 2020 bis zum Herbst 2021 gefeiert. Wir planen verschiedene Aktivitäten, um die Tradition des Anlasses und Tätigkeit der Marktfahrer und Schausteller gebührend zu würdigen – unter anderem mit einem Jubiläumswochenende vom 9. bis 11. Juli 2021. Am 11. Juli 1471 erhielt die Stadt Basel vom deutschen Kaiser Friedrich III. per Urkunde das Messeprivileg «für alle Zeiten», dies gilt es würdig zu feiern.

Wo haben Sie dieses Jahr die Sommerferien verbracht? Am Lago Maggiore. Sie reisen oft beruflich. Wo liegt Ihre private Traumdestination? Weil ich beruflich viel reise, schätze ich privat die nähere Umgebung, die bei mir in der Regel bis zum Lago Maggiore reicht. Sie helfen bei der Organisation der Ruderregatta «Mirabaud BaselHead» mit. Wie sind Sie als frühere Skiakrobatin zu diesem Sport gekommen? Immerhin bin ich dem Element Wasser treu geblieben (lacht). Als ich nach Basel kam, wurde ich auf die Ruderclubs aufmerksam und habe einen Ruderkurs gemacht. Seitdem rudere ich aktiv. Die Ruderregatta «Mirabaud BaselHead» ist der einzige internationale Sportanlass auf dem Rhein. Da helfe ich gerne bei der Organisation mit.

Sabine Horvath auf Dienstreise in Tallin (Estland).

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Der Tierpark Lange Erlen gehört zu den beliebtesten Naherholungszielen in und um Basel. Höchste Zeit also, dass Regio aktuell zu einer Leserführung einlädt, bei der wir Wissenswertes über die tierischen Bewohner, aber auch über die Institution erfahren.

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as frisst der Fuchs? Kann man an einem Hirschgeweih das Alter des Tieres ablesen? Wie wild ist eine Wildkatze wirklich? Und wie sieht eigentlich der Alltag eines Tierpflegers aus? Falls Sie auf solche Fragen schon immer mal eine fundierte Antwort hören wollten, sind Sie auf dem geführten Rundgang durch den Tierpark Lange Erlen am richtigen Ort. Nebst vielen Tierbegegnungen werfen wir auch einen Blick hinter die Kulissen. Wir schauen in einen Wisentstall, besichtigen die Futterküche und machen einen Rundgang durch die Tierarztstation.

Leserbrief Die heile Welt von EuroAirport-Direktor Suhr

Schliesslich werfen wir auch einen Blick in die Zukunft. 150 Jahre alt wird der Tierpark Lange Erlen im Jahr 2021. Wie weit fortgeschritten sind die Planungen für die Jubiläumsfeierlichkeiten? Wie wird sich der Tierpark weiterentwickeln? In diesem Kontext werden wir einiges zum Jubiläumsprojekt «Wolf» erfahren.

10 x 2 Plätze zu gewinnen Regio aktuell ermöglicht zehn Leserinnen und Lesern mit Begleitung diese exklusive Führung durch den Tierpark Lange Erlen. Der Anlass findet am Dienstag, 6. Oktober 2020 statt. Start ist um 18 Uhr und endet mit einem Umtrunk im Betriebshof. Einfach einloggen unter der Adresse www.regioaktuell.com/wettbewerb und mitmachen. Teilnahmeschluss ist Sonntag, 30. August. Viel Glück! ■ Thomas Kramer

Glückliche Gewinner In der letzten Ausgabe hat Regio aktuell wiederum Tickets verlost. Die Redaktion bedankt sich bei allen Leserinnen und Lesern für die so rege Teilnahme an unseren Aktionen und Wettbewerben und gratuliert den glücklichen Gewinnerinnen und Gewinnern.

2 Tickets für Allianz Drive-in Cinema ■ Käthy Meyer, Röschenz ■ Louis Rippstein, Oberwil

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Schreiben Sie uns Liebe Leserin, lieber Leser Was gefällt Ihnen am Regio aktuell, worüber haben Sie sich gefreut, was vermissen Sie und was können wir noch besser machen? Wir freuen uns über Ihre Anregungen per Post oder E-Mail. BirsForum Medien GmbH Regio aktuell, Malsmattenweg 1, 4144 Arlesheim redaktion@regioaktuell.com

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10x 2 Plätze Frauenstadtrundgang Basel ■ Claudia Gass, Muttenz ■ Barbara Jahn, Pratteln ■ Martin Moser, Basel ■ Monika Ruckstuhl, Oberwil ■ Vreny Schepperle, Reinach ■ Lukas Schmidt, Münchenstein ■ Carmen Sidler, Birsfelden ■ Sonja Weidmann-Frey, Füllinsdorf ■ Olena Yeshchenko, Dornach ■ Martina Zulauf, Pratteln

3 Kinderbücher «Dino und Donny» ■ Christa Guggisberg, Waldenburg ■ Samuel Hefti, Seltisberg ■ Susanne Pletscher, Münchenstein

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«EasyJet kompensiert den CO2-Ausstoss bereits vollständig», so Herr Suhr in der Juli-Ausgabe von Regio aktuell. Doch EasyJet kompensiert weniger als einen Fünfzehntel (BaZ 28.11.2019). «Der Luftverkehr trägt weltweit nur 2 bis 2,5 Prozent zum CO2-Ausstoss bei.» Nur: Alle Klimagase des Luftverkehrs entsprechen weltweit 7 bis 8 Prozent der Klimagasemissionen. Weiter: «Alle ‹geplanten› Starts von 23 bis 24 Uhr werden verboten», nicht die Landungen. Damit reduzieren sich laut EAP von 23 bis 24 Uhr die Flüge um 40 Prozent, was den Durchschnittslärm nur minimal reduziert. Die Zahl sehr lauter Überflüge mit mehr als 70 Dezibel von 22 bis 6 Uhr hat zwischen 2012 und 2018 von 194 auf 1634 zugenommen (EAP). Das Verhältnis der Anrainerorganisationen zum EAP ist nicht «gut», sondern angespannt. Madeleine und Hans Göschke, Binningen

Nebst den tierischen Bewohnern wird auch die Institution im Fokus stehen. So werden wir erfahren, dass der Erlen-Verein Basel mit seinen rund 8300 Mitgliedern Träger des Tierparks ist. Oder dass sich die Kosten für den Unterhalt der Tiere und der Parkanlage auf 1,6–1,8 Millionen Franken pro Jahr belaufen, während auf der anderen Seite der Eintritt kostenlos ist – und zwar 365 Tage im Jahr. Wie also finanziert sich der Tierpark? Erhält der Tierpark Subventionen und wieso sind die Einnahmen aus Spenden, Legaten und Mitgliederbeiträgen so wichtig?

COMMUNITY

Zu Besuch im Tierpark Lange Erlen

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TITELGESCHICHTE

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Fotos: Christian Jaeggi


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Am 22. August hebt Chefdirigent Ivor Bolton den Taktstock erstmals wieder zum Heimspiel im Stadtcasino. Der sympathische, bodenständige Maestro und Fussballfan freut sich auf vier weitere Jahre mit dem Sinfonieorchester Basel.

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espannt betritt Dirigent Ivor Bolton an diesem Sommertag das Stadtcasino Basel und spaziert zum ersten Mal durch das frisch renovierte und erweiterte Gebäude. «Die Baustelle habe ich einmal besichtigt. Das ist einige Monate her. Es ist schön geworden», sagt er anerkennend zum grosszügigen, eleganten Foyer. Bolton scheint nicht der Mann der grossen Worte, der Superlativen zu sein. Der Meisterdirigent wirkt äusserst höflich, zuvorkommend und bescheiden. Am wichtigsten sind für ihn die beiden Konzertsäle. Diese wurden historisch renoviert. Die Akustik soll deshalb noch von gleicher Qualität sein wie vor vier Jahren, als nicht nur die Arbeiten am Stadtcasino begannen, sondern auch Ivor Bolton seinen Auftakt als Chefdirigent des Sinfonieorchesters Basel (SOB) feierte. Bolton musste mit dem Orchester von Beginn weg ins Exil. Das Basler Münster, das Theater Basel und das Musical Theater Basel seien gute Alternativen gewesen. Trotzdem: «Es ist schön, zurück zu sein. Wir freuen uns auf das Eröffnungskonzert.» Am 22. August ist es soweit: Ivor Bolton

wird sich im Dirigentenzimmer für das Konzert umziehen, konzentriert ein letztes Mal die Partituren studieren und dann, wenn Orchester und Publikum bereit sind, die Bühne betreten. Das Sinfonieorchester Basel und das Stadtcasino Basel feiern diesen epochalen Mo-

Persönlich Ivor Bolton ist 1958 in England in eine Arbeiterfamilie geboren. Er lernte Klavier, Keyboard und später Cembalo spielen, studierte Musik an der Universität von Cambridge, am Royal College of Music und beim National Opera Studio in London. Bolton war zwölf Jahre Chefdirigent und ist seither Ehrendirigent des Mozarteumorchesters Salzburg und leitet seit 1994 Produktionen an der Bayerischen Staatsoper. Seit September 2015 ist er Chefdirigent am Teatro Real in Madrid, seit 2016 Chefdirigent des Sinfonieorchesters Basel. Bolton ist mit der Musikwissenschafterin und Kritikerin Tess Knighton Bolton verheiratet. Sie haben einen erwachsenen Sohn und leben in Barcelona.

IVOR BOLTON

«Es ist schön, zurück zu sein»

ment mit einem ganz besonderen Programm: Ausschnitte aus dem Eröffnungskonzert von 1876 treffen auf Auftragswerke von Basler Komponistinnen und Komponisten der Gegenwart. Der Anlass ist ausschliesslich für geladene Gäste. Die Neukompositionen werden aber einzeln an anderen Konzertabenden der Saison zu hören sein.

Kein typischer Maestro Das Eröffnungskonzert ist nicht das erste Konzert Boltons im Stadtcasino. Bevor der Brite den Posten als Chefdirigent antrat, war er ein paar Mal als Gastdirigent engagiert. HansGeorg Hofmann, der künstlerische Direktor des SOB, hatte ihn auf seiner Favoritenliste als potenziellen Nachfolger von Dennis Russell Davies. «Die Wahl war ziemlich klar. Ivor Bolton hinterliess beim Orchester den stärksten Eindruck», erzählt Hofmann. «Er ist nicht der typische Maestro. Er hat eine natürliche Autorität, weil er unglaublich musikalisch ist.» Auch der Dirigent schwärmt von seinem Orchester: «Das Sinfonieorchester Basel ist ausserge-

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www.regioaktuell.com Dirigiert gerne auch ohne den Taktstock: Ivor Bolton bei einem der letzten Kammermusikkonzerte der Saison 2019/20 im Münster und bei einer Probe im wunderbaren neuen Proberaum in der umgebauten und renovierten, denkmalgeschützten Kirche am Picassoplatz.

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TITELGESCHICHTE

wöhnlich. Das ist einer der Gründe, warum ich hier bin. Die Musikerinnen und Musiker sind umfassend ausgebildet. Sie öffnen ihre Ohren für die Mitspieler, ihre Intonation und Stimmführung sind präzise. Das ist wichtig, sonst benötigt man als Dirigent zu viel Energie, um die einzelnen Musikerinnen und Musiker zu einem Orchester zu formen.» In den Augen und Ohren Hofmanns hat der engagierte Chefdirigent in den letzten vier Jahren einiges mehr erreicht. «Ivor Bolton hat das SOB auf ein neues Level gebracht. Er hat eine eigene Art des Musizierens, die das Orchester von ihm gelernt hat.» Vielleicht ist der Dirigent eines Orchesters ein bisschen wie der Coach eines Fussballteams? fragt Regio aktuell den bekennenden Fussballfan. Ivor Bolton schmunzelt: «Vielleicht ein bisschen. Ein Dirigent braucht ein starkes Gefühl für Harmonie, er muss eine Partitur lesen können und die Musik im Geiste hören. Die Musiker müssen verstehen, was er meint, was er von ihnen erwartet. Um ein guter Dirigent zu werden, muss man schliesslich die Kunst der persönlichen Interpretation entwickeln.»

Das Publikum überraschen

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Das imposante Goetheanum in Dornach schätzt Ivor Bolton wegen der schönen Aussicht und der guten Akustik des Konzertsaals. Hier hat er mit dem SOB mehrere CDs aufgenommen.

Zur Arbeit des Chefdirigenten gehört auch die Planung der Saison. «Hans-Georg Hofmann und ich versuchen, einen guten Mix aus Programmen und Formaten zu bieten. Musik, die das Publikum hören will, die zur Konzerthalle im Stadtcasino passt, aber je nachdem auch auf Tournee an verschiedenen Spielplätzen funktioniert. Manchmal müssen wir Kompromisse eingehen, aber wir überlegen uns sehr intensiv, wie wir das Publikum immer wieder überraschen können.» Hans-Georg Hofmann schätzt die Zusammenarbeit mit Ivor Bolton sehr, genauso wie Orchesterdirektor Franziskus Theurillat, mit dem der Dirigent vor allem per-

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Orchesterdirektor Franziskus Theurillat arbeitet mit Vergnügen mit dem unkomplizierten Maestro zusammen. Gerne auch bei einem Kaffee in der gediegenen Atmosphäre des Hotels Les Trois Rois.


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IVOR BOLTON

sonelle und organisatorische Fragen klärt. So verwundert es kaum, dass Boltons Vertrag für weitere vier Jahre bis und mit Saison 2024/2025 verlängert wurde.

Zwei Welten Neben seinem Chefposten in Basel ist Ivor Bolton seit 2015 ebenfalls Chefdirigent am Teatro Real in Madrid, arbeitet oft an der Bayerischen Staatsoper in München und ist als Gastdirigent auf fast allen Kontinenten unterwegs. Dem Erfolg und Applaus zum Trotz ist der Brite bodenständig geblieben und hält mit dem Portier des Les Trois Rois genauso gerne einen freundlichen Schwatz wie mit der Hoteldirektorin. «Ich bin in Blackrod, einer Kleinstadt im Schatten von Manchester, aufgewachsen. Damals schien es der Stolz einer Arbeiterfamilie zu sein, ein Klavier zuhause zu haben. Meine ältere Schwester mochte nicht Klavier spielen, ich hingegen sehr. Ich hatte das Glück, in Folge drei Lehrer zu finden – streng, manchmal beängstigend streng, aber sehr engagiert und inspirierend –, die mich in meiner Entwicklung so förderten, dass ich ein Stipendium für die Elite-Universität Cambridge erhielt. Dort habe ich meiner Meinung nach nicht mehr so viel gelernt wie vorher.» Ein wichtiger Katalysator für seine Entwicklung sei dann der ungarische Dirigent Georg Solti gewesen, der damals Musikdirektor des Chicago Symphony Orchestra und Chefdirigent des London Philharmonic Orchestra war. «Nach einer Lehrveranstaltung empfahl er mich unerwartet der National Opera als Korepetitor, das sind die Leute, die am Klavier mit den Sängerinnen und Sängern oder mit dem Tanzensemble ihren Part einüben. Hier kam ich mit grossartigen Dirigenten in Kontakt. Als ich ein paar Jahre später meine erste Anstellung an der Bayerischen Staatsoper in München erhielt, war meine Mutter

Mit dem Klavier hat Boltons Liebe zur klassischen Musik begonnen. Auch in der Wohnung in Bottmingen setzt er sich gerne an den Flügel.

etwas überrascht, dass ich offenbar keine Stelle in England finden würde», schmunzelt Ivor Bolton. «Meine Eltern sind einfache Menschen geblieben, auch wenn mein Vater mich schon auch gerne in München und anderswo besucht hat.» Wenn er in Basel weilt, wohnt der Dirigent inzwischen in einem ruhig gelegenen Appartement in Bottmingen. «Basel und die Region gefallen mir. Mein Zuhause ist aber dort, wo meine Frau und unser Sohn wohnen, in Barcelona. Tess hat dort eine Professur. Zudem ist der FC Barcelona aktuell wohl die beste Mannschaft von allen.» Eigentlich ist auch Tess Knighton Bolton immer wieder mal in Basel, an der Scola Cantorum Basiliensis, wo sie im wissenschaftlichen Beirat sitzt. «Bis jetzt waren wir leider nie zur gleichen Zeit hier. Es wäre schön, ■ gemeinsam die Region zu erkunden.» Isabelle Pryce

Das Sinfonieorchester Basel im Hoch Das Sinfonieorchester Basel gibt es seit der Fusion des Basler Sinfonie-Orchesters und des Radio-Sinfonieorchesters Basel im Jahr 1997. Doch zum heutigen Sinfonieorchester führt eine Orchestertradition, die vor mehr als dreihundert Jahren ihren Anfang nahm. Es ist eine Geschichte voller Höhen und Tiefen. Grosse Persönlichkeiten und künstlerische Ambitionen spielen darin eine Rolle, genauso wie Institutionen, Konzertsäle – das Stadtcasino – und Geld. Mit Ivor Boltons Vorgänger Dennis Russell Davies gewann das Sinfonieorchester bereits ein unüberhörbares künstlerisches Profil und an internationaler Reputation. Ivor Bolton führt das SOB auf diesem Weg weiter. Quelle: Sinfonieorchester Basel, Chronik 1708–heute

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Im neuen Pobezentrum Picassoplatz bereitet sich das Sinfonieorchester Basel auf die kommenden Auftritte vor: Ivor Bolton bespricht mit Konzertmeisterin Yulia Kopylova Feinheiten der Interpretation.

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Kulturtempel in neuem Glanz Im ausladenden Foyer des gegen die Barfüsserkirche hin erweiterten Musiksaals: Der kreisrunde Deckendurchbruch erlaubt einen Blick vom Parterre entlang eines opulenten Saalleuchters in den ersten Stock. Fotos: zVg/Stadtcasino Basel/Roman Weyeneth

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er mit der immer gleichen Routine vom Bankenplatz vorbei am Tinguely-Brunnen hinunter zum Barfi geht, sollte einmal den Kopf heben, um zu realisieren, was hier am Steinenberg eigentlich passiert ist. Zwischen dem Casino-Kopfbau von 1939, wo der FCB wieder einmal einen Pokal präsentieren will, und dem neobarocken Palazzo mit dem Stehlinschen Musiksaal von 1876 schlägt sich neuerdings ein offener Durchgang, die Konzertgasse. Über diese gelangt man nicht nur direkt auf den Barfi, sondern auch zum neu geschaffenen Eingangsbereich des quasi aus sich selbst herausgewachsenen Konzerthauses. Den Musiksaal freizuspielen und als auto-

nomen Körper zu begreifen, war für die ausführenden Architekten Herzog & de Meuron die überzeugendste Lösung für diesen mit 77 Mio. Franken veranschlagten Um- und Erweiterungsbau. Die Frontseite des Foyers und die Verlängerung der Seitenwände des Saales nehmen die Formensprache der bestehenden Bausubstanz auf, sind aber aus Holz gefertigt. Ganz anders im Inneren: Hier kontrastiert die historische Architektur mit radikalen zeitgenössischen Elementen: Polierter Stahl wird kombiniert mit dunkelrotem Samt und Brokat, linsenförmiges Parkettmuster trifft auf verspieltes Holzgeländer, an einem tropfenförmigen

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Nach vierjähriger Bau- und Renovationszeit öffnet das Stadtcasino Basel am 22. August wieder seine Türen. Während der Umbau von Basels bedeutendstem Konzerthaus äusserlich zurückhaltend erscheint, spielt architektonisch die Musik im Innern des Erweiterungsbaus, namentlich in den neuen Foyers.

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Neue Eingangssituation: Die aus Holz gefertigte Erweiterung des Musiksaals zwischen Barfüsserkirche und freistehenden Casino-Kopfbau.

Extravagentes Zusammenspiel aus Stahl, Samt und Holz: Im Untergeschoss des mehrstöckigen Foyers befinden sich die Garderoben.


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Deckenkegel funkelt die Replika eines Saalleuchters. Bis in kleinste Details konnten sich die Architekten im Foyer austoben. Im grossen Musiksaal mit seinen 1400 Sitzen galt es, die Sünden der 1980er-Jahre zu tilgen und den Saal möglichst in den ursprünglichen Zustand zurückzuführen. Fenster und Oberlicht sind wieder geöffnet, das einst dominierende Lachsrot ist verschwunden. Um die einzigartige Akustik zu erhalten, wurden die verwendeten Materialien – Stoffe, Holz, Farbe – auf diesen Aspekt hin untersucht. Ob’s gelungen ist, kann mit eigenen Ohren bei einem Konzertbesuch selbst überprüft werden. ■ Thomas Kramer

LESERAKTION

Die ursprüngliche Farbgebung wurde wiederhergestellt: der Hans Huber-Saal für Kammermusik.

Grosszügige, logenartige Ausbuchtungen laden im Treppenhaus zum Verweilen ein.

Führung und Konzert: Erleben Sie das Stadtcasino hautnah In Zusammenarbeit mit dem Sinfonieorchester Basel und dem Stadtcasino Basel ermöglicht Regio aktuell seinen Leserinnen und Lesern ein aussergewöhnliches Erlebnis:

Solo-Violinisten Patricia Kopatchinskaja und Pekka Kuusisto. Aufgeführt werden Werke von Rolf Liebermann, Helena Winkelman und Johannes Brahms.

Lernen Sie am Donnerstag, 10. September, ab 17.00 Uhr bei einer Führung von Basel Tourismus das Gebäude so richtig kennen und geniessen Sie nach einem Apéro einen entspannten Konzertbesuch. Es spielt um 19.30 Uhr unter der Leitung von Ivor Bolton das Sinfonieorchester Basel mit den beiden

Dieses exklusive Angebot für jeweils zwei Personen kostet insgesamt 90 Franken (Konzerttickets 1. Kategorie). Bitte beachten Sie, dass die Verfügbarkeit des Angebots limitiert ist; die Auswahl erfolgt per Losentscheid. Sind Sie interessiert? Dann bewerben Sie sich unter www.regioaktuell.com/wettbewerb. Teilnahmeschluss ist der Sonntag, 23. August.

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Weitestgehend in den Zustand von 1905 zurückgeführt: der für seine Akustik berühmte Musiksaal von Johann Jakob Stehlin.

Markantes Treppenhaus: Eigens entwickeltes Parkett trifft auf Brokattapete nach Vorbild der Pariser Oper.

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re Herausforderungen stellten im Musiksaal der Balkon mit den Stufenabtreppungen, die Bühnenverkleidungen sowie auch die 685 Stück Lüftungsauslässe im Boden dar. Das seien nicht einfach nur klassische Bodenlegerarbeiten, die aus der Schublade geholt werden können, verrät Andreas Stücker. «Da ist auch sehr viel Schreinerarbeit mit im Spiel.» Die Arbeiten im Stadtcasino waren dementsprechend komplex und mussten von langer Hand geplant werden. Die Stücker AG hat eine jahrzehntelange Verbindung zum Stadtcasino. Den ersten Boden im Musiksaal verlegte schon der Vater von Andreas Stücker, der wenig später dann das eigene Unternehmen gründete. In den 1970erJahren erneuerte die Stücker AG dann teilweise den bestehenden Boden für die neue Bestuhlung im Musiksaal. In den 1980er-Jahren verlegte die Stücker AG auch den Boden für den nun abgekoppelten Festsaal. Seit Jahrzehnten ist das Unternehmen mit Sitz in Basel und Reinach auch für die Unterhalts- sowie Reparaturarbeiten der Parkettböden zuständig.

Bereits die dritte Generation am Ruder

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Böden für das ganz Besondere Die Stücker AG ist seit Jahrzehnten mit dem Stadtcasino verbunden: Andreas Stücker und sein Sohn Christian.

Foto: Cédric Bloch

Das Stadtcasino ist längst nicht der einzige Bau mit internationaler Ausstrahlung, dessen Böden von der Stücker AG verlegt wurden. Auch die Architekten der Fondation Beyeler und des Kunstmuseums Basel | Neubau zählten auf die Dienste des Familienunternehmens. Die Qualität und die Zuverlässigkeit haben sich bei privaten und staatlichen Bauherrschaften herumgesprochen. Langjährige Mitarbeitende und der Verzicht auf Subunternehmen und Temporär-Angestellte seien ein wichtiger Erfolgsfaktor für Kontinuität und Vertrauen, ist Andreas Stücker überzeugt. Das schätzt auch der Kanton Basel-Stadt beim Unterhalt des Rathauses oder die Basler Denkmalpflege, die bei Restaurationen immer wieder auf die Dienste der Stücker AG zurückgreift. Das Motto von Andreas Stücker spricht Bände: «Je komplizierter, desto lieber.» Dieses Motto trägt auch Sohn Christian Stücker in sich, der in dritter Generation bereits einen grossen Teil der Verantwortung im Unternehmen trägt. «Das Erfüllen individueller Wünsche, egal, wie herausfordernd sie sind, treibt uns immer wieder an.» Diese Energie für Böden für das ganz Besondere ist auch in der Ausstellung vor Ort in Reinach sicht- und spürbar. Die Stücker AG hat sich längst als Garant für Qualität und Zuverlässigkeit bewiesen. Tobias Gfeller ■

Für die Stücker AG kann der Auftrag nicht speziell genug sein. Ihre Parkettböden verlegte sie unter anderem schon in der Fondation Beyeler, im Kunstmuseum Basel | Neubau und jetzt auch im Stadtcasino.

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s sind 3200 Quadratmeter Fläche und kein einziges Stück davon ist gewöhnlich. Im grossen Musiksaal und im kleineren Hans Huber-Saal müssen die Böden klanglich funktionieren, aber auch betreffend Denkmalpflege ihren historischen Wert bewahren. Im Erweiterungsbau mit dem Foyer und den beiden Treppenhäusern wünschten sich die Architekten von Herzog & de Meuron das von 18 ihnen entwickelte Linsenparkett aus Eiche.

Den Namen erhielt der Boden aufgrund der Linsenform der einzelnen Parkettstücke. Die Richtung der Holzmaserung muss dabei von Stück zu Stück wechseln, erklärt Andreas Stücker. «Wird ein Stück falsch verlegt, sind danach alle falsch.» Nicht nur funktional, sondern auch optisch sind die Böden im Stadtcasino von grosser Bedeutung. Die Anspruchshaltung der Architekten deckte sich mit jener von Andreas Stücker und seinem Team. Besonde-

Stücker AG Schönmattstrasse 8 4153 Reinach Tel. 061 378 90 30 www.stuecker.ch


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STADTCASINO BASEL Gut eingespieltes Team (von links): Pascal Suppiger, Siemens Regulierung; René Coupy, Projektleiter Lüftung; Maurizio Cartelli, Technische Dämmungen; Philipp Schmid, stellvertretender Projektleiter. Foto: Cédric Bloch

Millimeterarbeit auf der historischen Grossbaustelle Die Erstellung der neuen Lüftungs- und Klimaanlage im Stadtcasino hat dem Montage- und Projektteam der Meier-Kopp Service AG Reinach so einiges abverlangt. Dank grosser Erfahrung und Know-how wurden die täglich neu aufkommenden Hindernisse erfolgreich gemeistert.

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sozusagen täglich kurzfristige Entscheidungen vor Ort treffen.»

Leitungen aus Einzelstücken

Meier-Kopp Service AG Christoph Merian-Ring 23, 4153 Reinach BL Tel. 061 716 50 50 ■ Fax 061 716 50 60 service.bl@meier-kopp.ch ■ www.meier-kopp.ch 24-h-Service: 061 716 50 50

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Die Meier-Kopp AG mit Hauptsitz in Zürich eröffnete 2007 die Meier-Kopp Service AG in Reinach. Wenige Jahre später wurde der Reinacher Standort um die Meier-Kopp AG Anlagenbau erweitert. Innerhalb kürzester Zeit sicherten sich die beiden Unternehmen in der Region Basel mehrere Grossaufträge, wie jenen beim Grosspeter-Tower, beim Coop Hochhaus an der Thiersteinerallee, beim Meret Oppenheim-Hochhaus und aktuell beim Volkshaus Basel und dem Tropeninstitut in Allschwil. «Wir sind einerseits bei Grossprojekten wie Spitälern, Alters- und Pflegeheimen, Hotellerie und Gastronomie, der pharmazeutischen und chemischen Industrie involviert, andererseits aber auch bei kleineren Projekten, wie zum Beispiel in Einfamilienhäusern», beschreibt Kim Kuhn das Tätigkeitsfeld der Meier-Kopp Service AG und der Meier-Kopp AG in Reinach. Tobias Gfeller ■

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Die Montage des Lüftungssystems und von Teilen des Klimasystems bedingte nicht nur den Einbau der Zentralen im Erweiterungsbau, sondern auch den Transport der produzierten Frisch- und vorkonditionierten Luft sowie der Abluft durch die Räumlichkeiten vom Untergeschoss bis aufs Dach. Die dafür benötigten Kanäle wurden aufgrund der Komplexität des Baus nicht ab Stange, sondern als Form- und Passstücke extra dafür angefertigt und zusammengefügt. Hierbei galt es in Absprache mit dem Fachplaner die Akustik jederzeit zu berücksichtigen. Ein sogenanntes Strömungsgeräusch wäre für die geübten Ohren des Publikums störend und würde den Klanggenuss nachhaltig mindern. Die Vorgaben des Brandschutzes, die thermischen Dämmungen sowie die schalldämmtechnischen Ausführungen innerhalb des Gebäudes sind von zentraler Bedeutung. Insbesondere dann, wenn innerhalb weniger Minuten bis zu 1000 Personen in den Mu-

Für Gross- und Kleinprojekte/ Wartung und Unterhalt

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ie Platzverhältnisse waren für die neu einzubringenden Lüftungs- und Kanalkomponenten teils knapp», erinnert sich René Coupy, der als Projektleiter der Meier-Kopp Service AG an vorderster Front tätig war. Ein aktives Miteinander wurde von allen an der Sanierung und Erweiterung des Stadtcasinos Beteiligten gefordert. Denn nur wenn alle zusammenarbeiten, sei eine derart komplexe Aufgabe zu meistern. Dies bestätigt auch Kim Kuhn, Leiter Niederlassung der Meier-Kopp Service AG in Reinach. «Das ist matchentscheidend für das Gelingen eines solchen Grossprojekts.» Der Erfolgsfaktor aus Sicht der Meier-Kopp Service AG sei neben der optimalen Planung die Fähigkeit, auf Überraschungsmomente, die bei einem Umbau wie dem Stadtcasino vorkommen, richtig und schnell reagieren zu können, verrät René Coupy. Dabei kann die Meier-Kopp Service AG auf die Erfahrung und das Know-how der langjährigen Mitarbeitenden und des Projektleiters zurückgreifen. «Man kann schlichtweg nicht alles planen, weil gerade bei solch einem komplexen Projekt nicht alle Faktoren vorhersehbar sind. Wir mussten

siksaal strömen und sich das Raumklima zum Beispiel infolge regnerischen Wetters mit viel Feuchtigkeit anreichert, wird das Lüftungssystem stark gefordert. «Was dazu führt, dass nicht nur die Luft entfeuchtet, sondern auch die Temperatur möglichst konstant für die empfindlichen Instrumente sowie die Orgel gehalten werden muss», erklärt Kim Kuhn.

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Christoph Borer, Dipl. HLK-Ingenieur FH (links) und Goran Petkovic, Fachbauleiter HLK von der Firma Waldhauser +Hermann.

Jedem Zuschauer seine eigene Frischluft

Foto: Cédric Bloch

versprechend, frohlockt Christoph Borer. «Ich bin optimistisch. Letztendlich wird allerdings erst ein richtiges Konzert zeigen, ob sich das System bewährt.» Dementsprechend ist der Projektleiter vor der Eröffnung angespannt.

Virtuelle Planung

Die Ingenieure der Waldhauser + Hermann AG planten die neuen Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen des Stadtcasinos. Sie alle dürfen im Musiksaal keinesfalls zu hören sein.

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Waldhauser +Hermann AG Florenzstrasse 1D, 4142 Münchenstein Tel. 061 336 94 94 mail@waldhauser-hermann.ch www.waldhauser-hermann.ch

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Die dafür vom Projektteam erarbeitete Lösung sah vor, die Lüftungsanlage in zwei Zentralen unterzubringen. Die Zuluftanlage ist im Untergeschoss des Erweiterungsbaus, die Abluftanlage an gleicher Stelle im dritten Obergeschoss platziert. Mit der Grundidee war es aber noch lange nicht getan, musste doch die frische Luft auch noch in den Musiksaal geführt werden, um in diesem mit einem Fassungsvermögen von 1400 Zuschauern ein an-

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Luftschlitze unter den Stühlen

genehmes Raumklima zu gewährleisten. Der Projektleiter und Partner der Waldhauser + Hermann AG, Christoph Borer, und sein Team berechneten und modellierten die dafür nötigen Anlagen. Die Idee war, dass die frische Luft von der Zentrale unterhalb des Erweiterungsbaus über Lüftungskanäle in den Hohlboden im Musiksaal geführt wird. Von dort strömt die konditionierte Luft über kleine Schlitze, die sich im Parkettboden unter jedem Stuhl befinden, sanft in den Saal. «So erhält quasi jeder Zuschauer seine eigene Frischluft», erklärt Christoph Borer. Das Lüftungssystem muss funktionieren, darf aber nicht zu hören sein. «Die Zuschauer bezahlen, um auch die leisesten Töne des Orchesters zu hören», weiss Borer um die diffizile Aufgabe. Schon nur ein leichtes Rauschen der Lüftung wäre deshalb störend; und darauf legte der verantwortliche Fachbauleiter Goran Petkovic während der Bauphase ein ganz besonderes Augenmerk. Für das gute Gelingen war eine enge Zusammenarbeit mit den Architekten und vor allem auch mit den Akustikern nötig. Dabei wurden verschiedene Varianten in Betracht gezogen, geprüft und die Geräuschpegel jeweils berechnet. Die Testergebnisse sind viel-

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amit ein Musiksaal bei Künstlern und Zuschauern für Begeisterung sorgt, braucht es vor allem eine hervorragende Akustik. Und die hatte der Musiksaal des Stadtcasinos vor der Sanierung und der Erweiterung. Dementsprechend schwer lag der Druck auf den Ingenieuren, die dafür sorgen mussten, dass neu auch das Raumklima angenehm sein wird. Denn dieses sorgte bei den Verantwortlichen des Stadtcasinos in der Vergangenheit immer wieder für Sorgenfalten, da eine wirkliche Lüftungsanlage fehlte. So lautete der Auftrag, bei knappen Platzverhältnissen und hohen Anforderungen an die Akustik eine komplett neue Anlage zu planen.

Die Waldhauser + Hermann AG wirkte beim Stadtcasino nicht nur als Planer der Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlage, sondern sie koordinierte auch sämtliche haustechnischen Anlagen inklusive Elektro und Sanitär. Dabei half ein 3D-Modell der haustechnischen Anlagen des ganzen Stadtcasinos. Damit wurde geprüft, ob und wie die verschiedenen Installationen Platz haben und zusammengefügt werden können. Auch für die erfahrenen Ingenieure war das Projekt Stadtcasino in Bezug auf die Komplexität eine besonders spannende und spezielle Herausforderung. Nur selten müssen sie in ihrem Berufsalltag derart penibel darauf achten, dass die geplanten Anlagen nicht zu hören sind. In anderen Bauten sind die Erwartungen an das Raumklima zwar ähnlich, doch die Anforderungen an die Geräuschkulisse von Installationen sind nicht derart hoch. ■ Tobias Gfeller

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Aufs Herz gehört An Basel schätzt Magdalena Getreuer (29) insbesondere die Rheinnähe und das öffentliche Leben.

Magdalena Getreuer hatte sich den diplomatischen Dienst und Italien zum Ziel gesetzt – doch dann kam die Liebe dazwischen. Mittlerweile lebt die gebürtige Polin in Basel, hat eine Familie und arbeitet als Bloggerin und Eventorganisatorin.

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uf Instagram bringt es Magdalena Getreuer – mit einem Schuss Humor – gleich selbst auf den Punkt: In die Schweiz gezogen sei sie der Liebe wegen, geblieben sei sie dank Schokolade, Käse und den Bergen. Geplant war jedoch alles ganz anders. Die aus der ostpolnischen Stadt Bialystok stammende Tochter eines Zöllners studierte internationales Recht sowie Verfassungsrecht und hatte eine Karriere im diplomatischen Dienst im Sinn. «Ursprünglich wollte ich Journalistin werden, doch mein Vater überzeugte mich von den Vorzügen der Jurisprudenz», erinnert sie sich bei einem Espresso in der Basler Innenstadt.

Von der Vespa zur Liebe

Um Erfahrung auf internationalem Terrain zu sammeln, entschied sie sich zu Studienaufenthalten erst in den USA, wohin ihre beiden Schwestern ausgewandert waren, dann in Florenz. «Ich verliebte mich im Nu in diese Stadt», sprudelt es aus der 29-Jährigen heraus. Angetan hatte es ihr insbesondere das dorti22 ge «dolce vita». Um dieses Lebensgefühl ad-

äquat zu inszenieren, erschien es ihr nur passend, eine alte Vespa aufzutreiben. Womit sie nicht gerechnet hatte, war, dass deren Eigentümer ein in der Schweiz arbeitender Holländer war, in den sie sich alsbald verliebte. Bereits nach wenigen Monaten folgte sie ihm nach Basel. «Inzwischen hatte ich mein Diplom, aber die Jobsuche in der Schweiz war herausfordernder als gedacht. Zwar konnte ich mich diverse Male vorstellen, aber mein damals noch eher rudimentäres Deutsch entpuppte sich als zu grosse Hürde», erzählt sie. Kam hinzu, dass ihr Umfeld von ihrer Entscheidung alles andere als begeistert war. «Man erklärte mich für verrückt. Einzig meine Mutter sagte, ich solle auf mein Herz hören.»

Ziel: Integration Im Vergleich zu ihrer polnischen Heimat sei der Lebensstandard in der Schweiz merklich höher, so die Bloggerin und Eventorganisatorin. «Zudem klappt hier alles wie am Schnürchen» – was ihr die Angewöhnung sehr erleichtert habe. An ihrem ersten Wohnort mitten im

Foto: Mimmo Muscio

Kleinbasel wusste sie nicht zuletzt die Nähe zum Rhein und das öffentliche Leben zu schätzen. So sehr, dass sie betont: «Für mich ist es mittlerweile eine Herzensangelegenheit, mich in Basel zu integrieren.» Inzwischen wohnt sie mit ihrem Mann, ihrer im Januar zur Welt gekommenen Tochter plus Hund im familienfreundlichen HirzbrunnenQuartier. «Es ist wunderbar, im Zentrum Europas und in Basel leben zu dürfen», schwärmt sie. Keimt bei ihr mal Heimweh auf, dann kocht die selbsterklärte Feinschmeckerin Rezepte aus der Heimat. «Aber auch Schweizer Schoggi und Käse stimmen mich glücklich.» Michael Gasser ■

«Girl in Basel» 2016, einige Monate nachdem Magdalena Getreuer nach Basel gezogen war, entschloss sie sich, unter dem Titel «Girl in Basel» einen Blog ins Leben zu rufen. Um aus der Sicht einer Expat über das Leben und ihre Erfahrungen in der Schweiz zu berichten. In ihren Beiträgen erzählt die Polin nicht nur über «7 Arten, den Herbst in Basel zu verbringen», sondern auch über ihre Erfahrungen beim Zopfbacken oder ihre Abenteuer beim Ballonfahren. https://girlinbasel.wordpress.com https://www.instagram.com/girlinbasel


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Entspannung pur: Nichts spült den Arbeitstag so nachhaltig weg wie ein Schwumm im Rhein zum Feierabend.

Der perfekte Feierabend Rein in den Fisch mit Klamotten, Portemonnaie und Sonnenbrille, kurz abklatschen, und hinein geht es in die kühlen Fluten des Rheins. Den optimalen Einstieg verorten Enea, Claudio und Ivan, unsere drei Test-Feierabend-Schwimmer, unterhalb des Tinguely Museums. Die Stelle geniesst einen hervorragenden Ruf unter Rheinschwimmern, denn sie ist unkompliziert zu erreichen, der Sprung ins kühle Nass ist bequem. Die Sonne steht bereits tief über der Basler «Skyline», und das Wasser kräuselt sich golden, als die drei die Strömung hinabtreiben. Die pure Entspannung dank dem Auftrieb ihrer Wickelfische. Auf Höhe der St.Alban-Fähre beschliessen sie spontan, sich einen Augenblick in der Sonne zu baden. Vom Fährsteg springen sie schliesslich wieder ins Wasser. Etwas Action darf es ruhig sein nach einem langen Tag im Büro.

Stimmung wie an der italienischen Riviera 24

«Herrlich», ruft Enea, als sie unterhalb der Mittleren Brücke schliesslich aus dem Wasser steigt, sich mit dem Badetuch tro-

Fotos: Mimmo Muscio

Der Urlaub ist vorbei, doch der Sommer dauert an. Regio aktuell hat mit Enea, Claudio und Ivan den perfekten Feierabend getestet – springend, schleckend, schwimmend und geniessend. Nachahmen empfohlen. ckenreibt und ein T-Shirt überstreift: «Und jetzt: Gelati!» Die kurze Schlange am Eiswagen unterhalb der Kaserne ist gerade lang genug, um sich für den richtigen Glacégeschmack zu entscheiden. Mango, Pistacchio oder doch Vanille? Die Stimmung am Rheinbord entspricht dem, was man sich von der italienischen Riviera verspricht: Viel Gelächter, strahlende Menschen, Ausgelassenheit, ein gewisser Coolness-Faktor, Entspannung. Sonnenanbeter beten die Sonne an, Paare liegen sich in den Armen, Spaziergänger weichen spielenden Kindern aus, Jugendliche lassen sich von Musik berieseln, kurz: Man trinkt und nascht, man schwatzt und lacht und lässt es sich gutgehen. Rundum. Enea, Claudio und Ivan entscheiden sich dennoch, «ein Haus weiterzugehen» – und verabschieden sich in Richtung Dreiländereck. Nach einem kurzen Aufstylen geniessen sie den Sonnenuntergang in der «Sandoase», wo ihnen Barkeeper Tommy zum krönenden Abschluss des Tages eine Reihe spektakulärer Cocktails kredenzt.


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Eis Eis Baby: Glacé ist noch immer das beste Kühlmittel an heissen Tagen in der Stadt.

Der friedlich dahinfliessende Rhein, das schwindende Licht, der Sand zwischen den Zehen: «So könnte jeder Tag ausklingen», sagt Claudio. Und Enea kommt aus dem Schwärmen ob ihres Frozen Mojitos gar nicht mehr heraus.

Rheinschwimmen als Kulturerbe

Wickelfische gewinnen Ob Routinier oder Einsteiger, für alle Rheinschwimmer verlost Regio aktuell 5 Wickelfische. Einfach einloggen unter www.regioaktuell.com/wettbewerb und mitmachen. Teilnahmeschluss ist der Sonntag, 30. August. Viel Glück!

Nicht nur spektakulär gut, sondern auch spektakulär schön: Cocktails in der Sandoase.

REGIO AKTUELL SONDERBEILAGE

Das Rheinschwimmen ist aus der Basler Stadtkultur nicht wegzudenken. Nicht zuletzt deshalb figuriert es auf der «Liste der lebendigen Traditionen der Schweiz», womit es auch für die Aufnahme auf die Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO nominiert ist. Rheinschwimmen ist nicht per se gefährlich, doch gilt es, aufmerksam, vorsichtig und respektvoll zu schwimmen, dem Schiffsverkehr den Vortritt zu lassen und die Kraft des Flusses nicht zu unterschätzen. Lucas Huber ■

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Vor einem Monat hat Christoph das Picknick für Barbara vorbereitet, heute ist es Barbara, die den Grill-Abend für Christoph über den Dächern von Arlesheim inszeniert.

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Fotos: Christan Jaeggi

Currywurst von der Legehenne, Säulizunft-

Selbst das Dessert gelingt auf dem Grill.

Es muss nicht immer Fleisch sein. Zerflossener

Schüblig und Gewürzspeck.

Im Weck-Glas geht Jenzers Schoggiträumli auf.

Tomme de Rougemont auf Kartoffeln.


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FERIE DEHEI

Warten auf Christoph Immer nur ein Picknick im Grünen kann es ja auch nicht sein. Vornehmlich dann nicht, wenn das Gute so nah liegt, was in diesem Fall der Grill ist. Bei der Familie Jenzer steht aber nicht der Mann am Grill, sondern die Frau. Ein Augenschein über den Dächern von Arlesheim.

Vom Kunden her denken, zum Kunden hin handeln Barbara Jenzer zeigt in ihren Grillkursen plausibel, wie es geht. Praktisch, unkompliziert und so, dass jede Person, die sich am Grill versucht, entspannt bleibt. Egal, was für ein Grill es ist.

Als Flexetarierin zeigt sie, wie ein Grillfest auch ohne Fleisch auskommt. Zum Beispiel mit einem über den Kartoffeln zerflossenen Tomme de Rougemont oder mit einer mit Kräutern gefüllten Forelle oder einem Stück saftigen Wildlachs auf einem Peperoni-Tomatenragout. Fleischtiger können aber beruhigt weiterlesen, schliesslich liegt die Kernkompetenz der Metzgerei Jenzer beim Fleisch. Wie wäre es mit einem Secreto vom Freilandsäuli (marmorierter Muskel), einem Shoulder Tender vom Rind (zartes Schulterstück), einer Kalbshuft-Spitz oder einfach einer aromatischen Auswahl an diversen exzellenten Würsten? Die Produktepalette ist gross. Da hat es eine Herkules vom Kalb, ein Merguez ohne Schweinanteil, eine Currywurst aus 100 Prozent Poulet usw. Ja, und dann gäbe es für die Connaisseurs dieser Welt noch das Côte de Bœuf, das Edelstück für besondere Fleischbissen. Sie sehen, die letzten Sommertage versprechen Gutes zwischen den Zähnen. Martin Jenni ■ www.goldwurst.ch

Fleisch,wie es vom Grill sein muss. Die Kruste knusprig, das Innenleben rosa und saftig. Metzgerstückli/Shoulder Tender at its best.

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Da soll noch einer den Überblick haben. Laien sind von Beginn an überfordert. Das Angebot an Grill-Modellen und Grill-Utensilien ist immens, und die Tipps der selbsternannten Grill-Profis – das schlägt nun endgültig dem Fass den Boden aus. Auch die Fantasie der Werber und PR-Strateginnen ist grenzenlos. Da gibt’s Grillfässer, grüne Eier, Outdoor-Chef, Genesis, und, und... dann wäre da noch die Glaubensfrage. Muss es ein Gas-Grill sein? Blödsinn, wenn, dann nur ein elektrischer. Nein, Holzkohle, nein, nein, nur bestes Buchenholz ist das einzig Wahre. Da gibt’s Ratgeber, die wissen ultimativ, welcher Grill der Beste ist, gehen aber nicht auf die Bedürfnisse der Interessenten ein. Andere erzählen vom rauchfreien Vergnügen – und so geht das weiter.

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Am Fluss Was tun, wenn das Rendez-vous in die Hosen geht, nur weil das Benzin im Auto ausgeht und der Akku des Handys leer ist? Was tun. Singen? Ein Flusslied, und schon ist alles wieder im Fluss! Auch wenn er staut. Einige Fluchttipps hin zum Fluss. Was gibt es Schöneres, als an Hundstagen eine Länge im Rhein zu schwimmen und danach am Aperitif zu nippen? Eben! Dort, wo Lastkähne sich das Wasser mit Möwen und Enten teilen, liegt der «Rostige Anker». Wer zu ihm will, schwimmt nicht hin, sondern fährt mit dem «Rhyschiffli» direkt vor. Was aus der Küche kommt, hat Qualität und schmeckt. Hafen, Sonnenuntergang und Stimmung machen den Rest. Das «Supplément» sind Möchtegern-Matrosen, die an den Tischen

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Seemannsgarn spinnen. An der Wiese ist die «Schliessi» nicht motorisiert zu erreichen. Gesegnet mit einem sonnigen Freiluftplatz ist es eine stimmungsvolle Einkehr. Der langjährige Gastgeber Marco Mazzotti hat den Betrieb seiner Mitarbeiterin Andrea Marti übergeben, die neu mit Raphael Jost den Laden schmeisst. Wer kommt, freut sich über den Flammkuchen und mittwochs über die zarten «Läberli». Das Team im «Le Rhin bleu» im Rheinbad Breite bewältigt den Ansturm der Gästeschar mühelos und bietet eine sorgfältig zubereitete Küche. Skyline, Rhein und Wind sorgen für die Leichtigkeit des Seins. Um einiges ruhiger und einfacher, aber nicht minder sympathisch geht es in der Café Bar la Strada auf der Kraftinsel in Birsfelden zu und her. Ein Aperitif, einige Crêpes unter Freunden, eine kalte Platte mit Käse und Trockenfleisch, eine Flasche Wein, viel mehr braucht es nicht für entspannte Momente in angespannten Zeiten.

Schiff ahoi! Der Landgasthof Adler in Kaiseraugst hat mit Barbara Nebiker die perfekte Gastgeberin, die ihren Gästen gerne spezielle Weine ausschenkt. Der Freisitz befindet sich vor, der Rhein hinter dem Haus, nicht einsehbar und spürbar. Gastgeber und Kapitän Toni Brüderlin hat sich aber ein Rheinboot zugelegt, auf dem er für Genussmenschen Aperitifs organisiert. Mit Weinen, Zigarren und Single Malts, mit guter Laune und Schnittchen. Wer nicht am, sondern auf dem Wasser geniessen will, reserviert mit seinen besten Freunden eine Bootstour. Wechsel im


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FERIE DEHEI «Fabriggli» in Wallbach. Die neuen Gastgeber, Evelien Reukers und Simon Hauri bringen mit einem Mix aus holländischen und helvetischen Ingredienzen frischen Wind ins Haus. Übrigens! Roher Hering (am Stück) mit Zwiebeln und die «Lekkerbekje», (ausgebackene Fischfilets vom Kabeljau) wären auch noch eine Übelregung wert. Vier Gästezimmer warten für Ausflügler, die den Rhein länger spüren wollen und sich beim Frühstück wagemutig mit «Hagelslag» (Brotaufstrich aus gefärbtem Zucker oder Schokolade) auseinandersetzen. Zu guter Letzt sei der romantischste Platz der Region am Wasser erwähnt, der mit dem PW von Basel aus in 75 Minuten erreichbar ist. Die Auberge de la Bouège liegt direkt am Doubs mitten im Naturschutzgebiet und bietet alles, was eine Auberge bieten muss. Gastfreundschaft, Forelle, Beinschinken, Pilzschnitte, Fondue, Boot, Sonnenplatz und einige Zimmer. Hingehen, ankommen, zurücklehnen und bleiben. ■ Martin Jenni, Genussjournalist und Buchautor

Tipps und Infos Basel Rostiger Anker Basler Hafenbecken 1 www.rostigeranker.ch Tipp: Der Fünfgänger mit Sonnenuntergang Schliessi Wiese www.restaurant-schliessi.ch Tipp: Die Mittwoch-«Läberli» Le Rhin Bleu Basel, Breite www.lerhinbleu.ch Tipp: Frittierte Calamaretti mit Tomaten-Dip Birsfelden

Fricktal Adler Kaiseraugst www.adler-kaiseraugst.ch Tipp: Aperitif auf dem hauseigenen Rheinboot Fabriggli Wallbach www.gasthof-fabriggli.ch Tipp: Bitterballen (Fleischkroketten) Doubs Auberge de la Bouège Le Noirmont www.aubergedelabouege.ch Tipp: Natürlich die Forelle

REGIO AKTUELL SONDERBEILAGE

Café Bar La Strada Kraftwerkinsel www.vulcanelli.ch Tipp: Die Crêpes

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FERIE DEHEI

Matteo Meloni pflegt die sardische Küche.

Fotos: Mimmo Muscio

Variazione di mare.

Restaurant Dornacherhof

Authentische italienische Küche unter dem Kastanienbaum Im Restaurant Dornacherhof verwöhnt Küchenchef Matteo Meloni die Gäste mit ehrlicher italienischer Küche, geprägt von seiner Heimat Sardinien. Das Restaurant Dornacherhof zelebriert die italienische Gastfreundschaft in seiner gesamten Breite. Der Gast kann ein feines Menu von der vielfältigen, saisonal geprägten Karte auswählen. Oder man lässt sich auf etwas Neues, vielleicht noch Unbekanntes ein – auf eine Entdeckung, welche die Gastgeber beim täglichen Einkauf gemacht haben. Das kann etwa ein marktfrischer Schwertfisch sein, der komplett verwertet wird. Oder wunderbare Calamari. Je nachdem, was gerade verfügbar ist. «Jedes Menu hat seine Geschichte. Und die erzählen wir gern unseren Gästen», sagt Gastgeber Dusan Petkovic, der das Restaurant Dornacherhof mit seiner Frau Sarah Rohner führt. Im Oktober 2018 haben sie die schöne Lokalität an der Amthausstrasse 21 in Dornach entdeckt, liebevoll umgebaut und Anfang 2019 eröffnet.

der Schweiz», wie der Gastgeber schmunzelnd sagt, und bringt somit mehr als einen Hauch von Sardinien in den Dornacherhof. Meloni stammt aus Fluminimaggiore, einem malerischen Ferienort auf Sardinien. Dorthin zu fahren, ist aber nicht nötig, wie Petkovic ausführt: «Unsere Gerichte sind so authentisch gekocht, dass sich die Gäste unweigerlich wie in den Ferien fühlen – vor allem, wenn sie im Hofgarten unter dem grossen Kastanienbaum sitzen und zum Essen ein Glas erfrischenden Sommerwein trinken.» Zu wissen, dass das Gemüse auf dem Teller mit hoher Wahrscheinlichkeit aus dem eigenen Garten hinter dem Kastanienbaum stammt, macht das kulinarische Erlebnis im Dornacherhof vollkommen. Rolf Zenklusen ■ Restaurant Dornacherhof Amthausstrasse 21, 4143 Dornach Tel. 061 703 13 33

Kulinarisch noch nicht integriert

info@dornacherhof.com, www.dornacherhof.com

«Alles, was wir anbieten, haben wir selber ausprobiert», erklärt Dusan Petkovic. Stark geprägt wird die Küche von Küchenchef Matteo Meloni. Er ist «kulinarisch noch nicht integriert in

Öffnungszeiten:

Vorspeise: Polpo grigliato su crema di piselli con mousse di burrata e gocce di rapa rossa – Grillierter Tintenfisch auf Erbsencreme mit Burrata-Mousse und Randen

Hauptgang: Linguine allo scoglio con vongole, cozze scampetti e gamberi – Linguine allo scoglio mit Muscheln, Miesmuscheln und Garnelen

Samstag: 18–24 Uhr

Die Gastgeberfamilie Dusan Petkovic und Sarah Rohner mit ihren Kindern.

REGIO AKTUELL SONDERBEILAGE

Tipp von Küchenchef Matteo Meloni

Montag bis Freitag: 10–14 Uhr und 18–24 Uhr

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FERIE DEHEI

Baselbieter Genusswochen vom 1. bis 30. September 2020

Die köstlichsten Wochen des Jahres Mit mehr als 100 Veranstaltungen sorgen die Baselbieter Genusswochen vom 1. bis 30. September 2020 für kulinarische Höhenflüge. Ob vielseitige Genuss-Menüs oder Tapas-Kurs, ob Trüffelmarkt oder den Kürbis als Spezialität des Jahres: Genuss in allen Facetten ist garantiert. Baselland geniesst landauf, landab einen hervorragenden Ruf bei Feinschmeckern. Die hiesigen Köstlichkeiten begeistern, und das weit über Zwetschgen, Kirsch und Schnitz und Drunder hinaus. Die diesjährigen Baselbieter Genusswochen starten am 29. August 2020 anlässlich des Genussmarkts in Liestal. Dabei wird unter anderem auch die «Spezialität des Jahres», der Kürbis, in Szene gesetzt.

kocht, püriert und zu Muffins gebacken, als Abrundung eines Risottos, zu Gratin, Gnocchi oder Spätzli verarbeitet. Unzählige Köche haben sich der vielseitigen Beere verschrieben und spannende Menüs entwickelt. Baselland Tourismus ■ Eine Übersicht der teilnehmenden Restaurants, ihre Kürbisgerichte sowie alle anderen Veranstaltungen finden Sie auf baselbieter-genusswochen.ch/ veranstaltungen

Kürbis, der Tausendsassa der Küche Was auf den Eröffnungsanlass folgt, sind die vier köstlichsten Wochen des Jahres. Mit Köchinnen und Köchen, die exklusive Menüs kreieren und dabei nichts dem Zufall überlassen. Mit Kochkursen, Kulinarikvorträgen und etwa einem Wurstseminar, bei dem Sie Ihre eigene Wurst herstellen. Und natürlich mit der «Spezialität des Jahres», dem Kürbis. Es gibt ihn als Suppe, in Spalten geröstet, zu Püree gestampft, gewürfelt und gekocht als Salat oder zu einem Chutney ver-

Genusswochen und Corona Aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus und den damit verbundenen Regeln und Empfehlungen des BAG und des Kantons empfiehlt Baselland Tourismus, das Programm der Baselbieter Genusswochen 2020 regelmässig unter baselbieter-genusswochen.ch /veranstaltungen zu prüfen.

Baselbieter Wine& Dine

Lernen Sie die besten Baselbieter Weine des Jahres 2020 bei einem mehrgängigen Baselbieter Genuss-Menü kennen. Die drei Köche Darren Benhar, Flavio Fermi und Dominic Lambelet haben ein Menü rund um die Gewinner des Weinwettbewerbs «Baselbieter Weine 2020» kreiert. Lassen Sie sich beim Geniessen in die Welt des Weins entführen und lauschen Sie den spannenden Geschichten rund um die vier Gewinnerweine. Die Winzer sind vor Ort und präsentieren ihre Weine. ■

Baselbieter Wine & Dine

Die Baselbieter Weine des Jahres kommen aus Maisprach, Liestal und Muttenz.

4. September 2020, 18.30 Uhr, Bad Bubendorf Hotel, Fr. 129.– inkl. Apéro, 4 Gänge, Weinbegleitung, Eptinger Mineralwasser und Kaffee. Reservation: 061 935 55 55, hotel@badbubendorf.ch

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Vier Weine, drei Köche und unzählige Genussmomente

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Ob nach einer Wanderung, einer Velotour oder einer Ausfahrt im Auto: Die Baselbieter Ausflugsrestaurants sorgen fürs leibliche und visuelle Wohl.

Bergbeiz in Sicht

Fotos: zVg

Bodenständige Leckereien, freundliche Bedienung, grandiose Aussicht – drei überzeugende Argumente für jeden Berggasthof. Doch es gibt noch viele mehr. Denn das Baselbiet ist ein Hotspot der gepflegten Ausflugsverpflegung.

Das Wandern ist zwar bekanntlich des Müllers Lust. Doch Herr und Frau Schweizer wandern mindestens genauso gern. Wer gern wandert, der weiss: Das Schönste am Wandern ist die Rast nach der Anstrengung. Und da kommt das Ausflugsrestaurant da vorne, das mit den Sonnenschirmen, der flinken Bedienung und der grandiosen Aussicht auf den geschmeidigen Baselbieter Jura, gerade recht. Die Baselbieter Ausflugsrestaurants sind nicht nur zahlreich. Sie sprühen auch vor Charme, ob nun rustikal, familiär oder elegant. Und sie setzen auf regionale Spezialitäten, zubereitet aus Produkten von praktisch vor der Haustür. In Perfektion lebt das der Bergmattenhof in Dittingen vor. Der Biohof verarbeitet in seinem Restaurant Bergmattenhof am Südhang des Blauen nämlich vorwiegend Selbstproduziertes. bergmattenhof.ch

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Klassiker der Bergbeizenküche: Bratwurst, Zwiebelsauce, Kroketten.

Der Landgasthof Farnsburg oberhalb Ormalingens erfreut nicht nur mit einer Küche, die von Tradition bis Gourmet reicht, sondern auch mit der nahen Ruine Farnsburg, die gerade saniert wird. farnsburg.swiss


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FERIE DEHEI

Eine Waldwanderung für heisse Tage

Von Anwil bis Rothenfluh.

Nur einen Steinwurf ausserhalb Basels und im Naherholungsgebiet Bruderholz liegt das Restaurant Predigerhof. Was hier auf den Teller kommt, stammt aus nächster Nähe – und wurde naturnah produziert. restaurant-predigerhof.ch Eine richtige Ausflugsoase ist das Restaurant Egglisgraben in Pratteln. Neben einer gutbürgerlichen Küche gibt es für die Gäste auf dem Reithof so manches Tier zu sehen. Und der Kinderspielplatz tut das Übrige. egglisgraben.ch Mit neuem Pächterpaar startete die Bergwirtschaft Stierenberg oberhalb Bretzwils in den Sommer. Das Traditionshaus im Gebiet Wasserfallen garantiert Entspannung von den Alltagsstrapazen, nötigenfalls auch mitsamt Übernachtung im Stroh. stierenberg.ch Die Region hat zudem eine ganze Palette weiterer Ausflugsrestaurants zu bieten, vom familiären Heidi-Stübli direkt bei der Bergstation der Gondelbahn, bis etwa zum Bergrestaurant Vogelberg, das mit einem «urchige Rösti-Buure-Zmorge» lockt. region-wasserfallen.ch Bier-, Rotwein- oder Steinpilzfondue? Das Restaurant Sissacherfluh lädt zum Fondueplausch à discrétion und bietet daneben einen verblüffenden Blick auf Basel. sissacherfluh.ch An alle Nichtwanderer: Berggasthöfe lassen sich übrigens getrost ohne vorgängige Wanderung besuchen. Ihre Gastgeber freuen sich über alle gutgelaunten Besucherinnen und Besucher, egal, ob diese per Velo, hoch zu Ross, zu Fuss oder teils gar mit dem Auto eintrudeln. Lucas Huber ■

Im Sommer locken zwar speziell die Berge für Wanderungen, doch finden sich auch in unserer Region attraktive Wanderrouten abseits der brennenden Sonne. Zum Beispiel eine Wanderung von Anwil (Bus) über die bewaldeten Höhen des Tafeljuras zum Aussichtspunkt «Roti Flue» und weiter nach Rothenfluh (Bus). Die Wanderung liegt im Zentrum unserer neuen Wanderkarte «Region Basel Ost», die Ihnen auch im Wald eine gute Orientierung und viele Zusatzinformationen (Feuerstellen, Schutzhütten, ÖV-Haltestellen, etc.) bietet. Sie können die Karte bei uns im Shop (www.wanderwege-beider-basel.ch) oder bei Bider&Tanner in Basel beziehen. Unterwegs bieten Ihnen die vertrauten Wegweiser die Bestätigung, dass Sie sich auf dem richtigen Weg befinden. Diese wertvolle Unterstützung für alle Wandernden wird von Wanderwege beider Basel im Auftrag der beiden Kantone stets aktuell und in gutem Zustand gehalten. ■ Möchten Sie mehr Informationen oder uns als Mitglied unterstützen? Besuchen Sie uns unter www.wanderwege-beider-basel.ch oder kontaktieren Sie unsere Geschäftsstelle 061 922 19 44.

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E Guete: Käseplättchen in der Bergwirtschaft Waldweide.

NEU

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Ab in die Schweizer Berge…


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FERIE DEHEI

Der nagelneue Spielplatz auf dem Schleifenberg macht selbst junge Wandermuffel zu waschechten Enthusiasten.

Foto: zVg

Per Bus ins Spielparadies Aussichtsturm, Bergwirtschaft und vor allem der nagelneue Spielplatz: Der Schleifenberg ist das Ausflugsziel Liestals schlechthin. Und bequem mit dem Bus erreichbar.

Grandioses Panorama, moderate Anstrengung Jeweils sonntags hat übrigens auch die Turmwirtschaft geöffnet, eine urchige Beiz, die von Freiwilligen mit viel Herzblut ge-

führt wird. Als Erkennungszeichen hissen sie die Schweizerfahne auf der Aussichtsplattform des Turms. Weht das Kreuz, blubbert auf dem holzfeuerbetriebenen Herd die Suppe. Versprochen. Die Renner sind derweil Klassiker der rustikalen Verpflegung: Suppe mit Spatz (Eintopf) oder etwa das Waldfescht (Wurst mit Brot). Daneben stehen die sogenannten Spezialsonntage im Zeichen jeweils einer Spezialität. Am 20. September 2020 etwa findet der Güggeli-Sonntag statt. Wenn’s nun noch in den Füssen kribbelt: Die Wanderung hinüber zur Sissacherfluh verspricht ein grandioses Panorama bei moderater Anstrengung – oder eben: kindergerecht. Und vor allem: Die Buslinie 106 bringt sie wohlbehalten nach Sissach oder Wintersingen. Lucas Huber ■ autobus.ag aussichtsturm-liestal.ch

Anfahrt ab Liestal oder Pratteln mit der Buslinie 83 bis Haltestelle «Abzweigung Hersberg». Das Gipfelplateau des Schleifenbergs mit Aussichtsturm, Spielplatz und Turmwirtschaft ist in rund 30 Minuten zu Fuss erreichbar, sonntags ist das Fahrverbot für PW jeweils aufgehoben. Tickets via sbb.ch, die Apps der SBB, Fairtiq, Tickets oder lezzgo, ausserdem an allen Ticket-Automaten.

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Wer den Nachwuchs zum Wandern motivieren muss, dem sei hier eine Geheimwaffe an die Hand gegeben, die garantiert funktioniert: Spielplatz! Das Gipfelplateau des Schleifenbergs ist mit seinem spektakulären Aussichtsturm und der gigantischen Aussicht ohnehin das Liestaler Ausflugsziel schlechthin. Mit der Eröffnung seines nagelneuen Spielplatzes diesen Frühsommer hat dieses Ausflugsziel an zusätzlichem Reiz gewonnen. Auf 250 Quadratmetern erwarten die Jungmannschaft Schaukeln, Wippen, Spielhaus, Kletterpark und Balancieranlage, kurzum: Der Spielplatz ist nicht nur ein Bijou, er ist ein waschechtes Spielparadies. Dieses ist bequem mit der AAGL-Busline 83 ab Liestal und Pratteln erreichbar. Nun gut: Der Bus fährt nicht ganz auf den Gipfel hoch. Aber die Wanderung ab der Haltestelle «Abzweigung Hersberg» führt bei lieblicher Steigung in rund 30 Minuten ans Ziel. Der Aussichtsturm selbst – oder der Liestaler Eiffelturm, wie man hier oben gerne sagt – ist täglich von 6 bis 20 Uhr geöffnet. Wer ihn erklimmen will, sollte allerdings etwas Kleingeld mit sich tragen: Der Gang hinauf kostet nämlich ein symbolisches «Füfzgi». Der ursprüngliche Turm wurde 1891 eingeweiht, brannte aufgrund eines Blitzeinschlags aber schon bald nieder; er war aus Holz. Der heutige Stahlturm stammt aus dem Jahr 1900; 2007 wurde er generalsaniert.

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Sehnsuchtsort unter dem Skalpell

Oberbaselbieter Wahrzeichen im Facelifting: Rund drei Jahre lang dauert die Sanierung der Farnsburg.

Die Farnsburg gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen im Baselbiet. Über drei Jahre hinweg leitet die Archäologie Baselland eine umfassende Sanierung des historischen Gemäuers. Teile der Ruine bleiben während der ganzen Bauphase für die Öffentlichkeit zugänglich. toph Reding. Dementsprechend beliebt sind die historischen Zeitzeugen auch als Ausflugsziele. Geschätzt werden sie jährlich von über 160 000 Menschen von nah und fern besucht.

m Landrat wird leidenschaftlich gerne debattiert und disputiert. Naturgemäss selten sind die Baselbieter Parlamentarier einer Meinung – schon gar nicht, wenn es sich um eine stattliche Summe von rund 5 Mio. Franken dreht. Soviel kosten die momentan laufenden Sanierungsarbeiten der Farnsburg, deren Fläche sich über die Dörfer Ormalingen, Buus und Hemmiken erstreckt. Dass der politische Beschluss ohne Gegenstimme erfolgt ist, zeigt eindrücklich, welch hohe Wertschätzung der mittelalterliche Bau geniesst. Geht es um das historische Erbe, scheint im Baselbiet Eintracht und Minne zu herrschen. «Die Baselbieter Burgen, Schlösser und Ruinen sind historische Landmarken und Freizeitsowie Sehnsuchtsorte, mit denen sich die Bevölkerung identifiziert», sagt denn auch der stellvertretende Kantonsarchäologe Chris-

Im Spätmittelalter im Jahr 1330 – in der ausgehenden Blütezeit des Burgenbaus – wurde die Farnsburg von den Grafen von Thierstein erbaut. Auf sie folgten die Freiherren von Falkenstein und nach deren wirtschaftlichem Niedergang übernahm die Stadt Basel das Zepter. Über Jahrhunderte hinweg residierten deren Landvögte auf der Farnsburg. Doch der Druck durch die geknechtete ländliche Bevölkerung wuchs und 1798 wurde der verhasste Vogt schlussendlich vertrieben und die Burg als Herrschaftssymbol in Brand gesteckt. Diese historische Episode

Entdeckung: Hohlraum unter der Treppe.

Stein um Stein wird das Mauerwerk saniert.

Von der Burg zur Ruine

und die vielen sich darum rankenden Sagen gehören zum Pflichtstoff in den umliegenden Primarschulen. Nach dem Brand diente der Bau lediglich noch als Steinbruch – der Verfall nahm seinen Lauf. Doch im 20. Jahrhundert kehrte das Bewusstsein über das historische Erbe wieder zurück. In den 1930er-Jahren wurde eine umfassende Restaurierung vorgenommen, die bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges andauerte. Mehrere weitere Sanierungen folgten. Das macht nun die aktuelle Sanierung auch zu einer Reise durch die historischen Bauschichten. «Nach der Sanierung einer Burgruine und der damit verbundenen bauarchäologischen Dokumentation und Erforschung wird ihre Geschichte oftmals neu geschrieben» so Christoph Reding.

Mehr Sicherheit Seit April zeugt nun ein grosser Kran vom regen Baubetrieb. Neben den täglich acht bis zehn Bauarbeitern sind auch Archäologen einer auf Bauuntersuchungen spezialisierten Firma im Einsatz. Hand in Hand wird zusammengearbeitet, um das kulturelle Erbe des

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Fotos: Cédric Bloch

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Filigran kartografiert der Archäologe das Mauerwerk.


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«Es ist das Gesamtpaket, das überzeugt»

FARNSBURG

Nachgefragt

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ie Farnsburg zieht jährlich Tausende Besucherinnen und Besucher an. Regio aktuell hat Christine Mangold, Präsidentin von Baselland Tourismus, zum Publikumsmagneten Farnsburg befragt.

Christine Mangold, Was macht den Reiz der Präsidentin BaselRuine aus? land Tourismus.

Das sind aus meiner Sicht mehrere Dinge. Natürlich ist es die Ruine selbst, die mit imposanten Überresten der Schildmauer, Türmen und Ringmauer punktet. Dann ist es aber auch die Lage der Ruine. Von der Farnsburg aus geniessen die Besucherinnen und Besucher eine wunderbare Aussicht. Und natürlich laden etliche Grillstellen zum Verweilen ein. Es ist also das Gesamtpaket, das überzeugt und den Ausflug zum Erlebnis macht.

Arbeit mit Aussicht: Der Weitblick reicht von der Farnsburg bis weit in den Schwarzwald und zu den Alpen.

Baselbiets zu erhalten, das Objekt für die Nachwelt zu dokumentieren und die künftige Sicherheit für Besucherinnen und Besucher zu gewährleisten. Denn: In den vergangenen 200 Jahren haben Wind und Wetter dem nicht frostresistenten Hauptrogenstein, der Felsuntergrund und Baustein der Burgruine zugleich bildet, stark zugesetzt. Oft kommt der marode Zustand erst zum Vorschein, wenn der betreffende Mauerabschnitt in Angriff genommen wird. «Mit Laufentaler Kalkstein und GisibergStein aus Tenniken ziehen wir nun das schadhafte Mauerwerk wieder möglichst authentisch auf», kommentiert Peter Saladin eine aktuelle Szenerie. Der Polier des Bauunternehmens Rofra ist das personifizierte Know-how für Sanierungsarbeiten an mittelalterlicher Bausubstanz in der Region. Er war bereits an mehreren Burgsanierungen im Raum Basel aktiv beteiligt. Für die Farnsburg hat er nun sogar seinen beruflichen Ruhestand kurzfristig auf Eis gelegt.

Für die Sanierung wird ein spezieller Mörtel eingesetzt.

Tag für Tag werden die nächsten Schritte geplant.

Bewegende Ursprünglichkeit

Die kostspieligen Sanierungsarbeiten wurden ohne Gegenstimme vom Landrat verabschiedet. Wie erklären Sie sich den einstimmigen Entscheid? Zum einen sind die Schlösser, Burgen und Ruinen wichtige Wahrzeichen des Baselbiets. Sie gehören zu unserem Kulturgut. Zum anderen verbinden wir diese historischen Bauten aber auch mit unvergesslichen Familienausflügen oder spannenden Schulprojekten. Oftmals haben uns gerade diese Orte durch die Kindheit begleitet und fasziniert. Und auch heute geniessen wir es, diese eindrücklichen historischen Bauten zu besichtigen. Was erhoffen Sie sich von den Sanierungsarbeiten? Dass wir die Farnsburg für weitere Generationen erhalten und erlebbar machen. Es ist nicht selbstverständlich, dass wir bei uns die Geschichte frei zugänglich erleben können. An dieser Stelle bedanken wir uns auch im Namen von Baselland Tourismus nochmals ganz herzlich beim Kanton für die wertvollen Arbeiten und den Einsatz.

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Und so arbeitet man sich kontinuierlich von Norden nach Süden durch die Ruine. Wäh-

rend der ganzen Bauzeit ist die Burg in einen Baustellenperimeter und in einen öffentlichen Bereich aufgeteilt. Ein Teil der Burg bleibt also für Besucher immer begehbar. «Vor sieben Jahren wurde der Zugang für einige Monate aus Sicherheitsgründen nicht gewährt. Das ist offenbar gar nicht gut angekommen bei der Bevölkerung», sagt Christoph Reding. Die Website der Kantonsarchäologie www. archaeologie.bl.ch informiert nicht nur laufend über die öffentlich zugänglichen Bereiche der Burg, sondern bietet auch einen attraktiven Einblick ins Sanierungsprojekt. Beim herrlichen Weitblick von der Aussichtsplattform auf der Schildmauer – wahlweise bis zu den Alpen oder weit in den Schwarzwald – nennt der Leiter archäologische Stätten und Bauforschung noch einen weiteren Grund, warum unsere Burgen das Prädikat «Sehnsuchtsort» verdienen: «Unsere Landschaft ist heute durch und durch reglementiert. Jede Zone hat eine definierte Nutzung. Die Ruine und ihre Umgebung aber strahlen eine Ursprünglichkeit aus, die es heute nicht mehr gibt», sagt Christoph Reding und ergänzt: «Das bewegt.» Simon Eglin ■

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Sie sind persönlich in Gelterkinden zu Hause. Trifft man Sie auch hin und wieder auf der Farnsburg an? Auf jeden Fall. Allerdings konnte man mich früher öfter auf der Farnsburg antreffen – da kam es schon mal vor, dass wir hier den Sonnenaufgang oder auch die Mondfinsternis bestaunt haben. Als unsere Kinder noch klein waren, gehörte eine Wanderung auf die Farnsburg mit einem Picknick selbstverständlich ins Programm. Nach meinem Rücktritt als Gemeindepräsidentin von Gelterkinden werde ich künftig noch mehr auf den Baselbieter Wanderwegen und den Ruinen unterwegs sein. Ich freue mich darauf! sfe ■ 39

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GESUNDHEITTOTAL

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Sport treiben bringt viele Vorteile – vor allem, wenn man es richtig angeht.

Sport

Länger und gesünder leben Auch wenn es einige nicht gerne hören: Wer Sport treibt, ist allgemein gesünder und altert langsamer. Mit regelmässiger Bewegung geht es Körper und Geist merkbar besser.

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Unser Rubrikpartner:

port bringt’s – dies beweisen etliche Studien. So etwa die Langzeitstudie des Karlsruher Instituts für Technologie, bei der während 25 Jahren mehrere Hundert Menschen kontinuierlich auf ihre Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit untersucht wurden. Die Forscher analysierten regelmässig Blutwerte, Körperfett und die Herzfunktionen der Probanden. Die Resultate waren eindeutig und werden von vielen anderen Studien bestätigt: Sport reduziert das Risiko für Beschwerden und Krankheiten wie Übergewicht, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes II, Knochenschwund sowie Darm- und Brustkrebs. Bewegung wirkt sich ausserdem positiv auf das psychische Wohlbefinden und die Lebensqualität aus. Körperlich Aktive leben länger und sind im Alter geistig fitter und weniger pflegebedürftig.

Auf die Dosis kommt es an Gemäss den Empfehlungen des Bundesamts für Sport, des Bundesamts für Gesundheit und

dem Netzwerk Gesundheit und Bewegung Schweiz sollten sich Erwachsene während mindestens 2½ Stunden an mehreren Tagen der Woche bei mittlerer Intensität bewegen. Dies können auch intensivere Alltagsaktivitäten sein. Wer Sport bei hoher Intensität betreibt, kann sich auch mit 1¼ Stunden begnügen. Sportlich Aktive sollten zusätzlich Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit trainieren. Für ältere Menschen gilt es, sich so viel wie möglich zu bewegen und, sofern möglich, Kraft, Gleichgewicht, Beweglichkeit und Ausdauer zu trainieren. Diese Massnahmen helfen massgeblich dabei, Gesundheit, Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Selbständigkeit zu erhalten. Junge Menschen sollten sich 1 Stunde pro Tag bewegen, jüngere Kinder deutlich mehr. Bei der Auswahl der richtigen Sportart spielen konstitutionelle und konditionelle Voraussetzungen eine wichtige Rolle. «Wenn man beispielsweise Fussball spielen möchte, ist es von Vorteil, wenn ich gerade Beinachsen oder eher O-Beine habe (Konstitution), um Kreuzbandverletzungen


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GESUNDHEITTOTAL

zu vermeiden. Genau so wichtig ist aber eine gute Beinachsen- und Rumpfstabilität (Kondition)», sagt Patrik Bürgin, leitender Physiotherapeut am KSBL. Wichtig für die Motivation sei auch der Spassfaktor. «Für viele ist es unvorstellbar, in einem Fitnessstudio an Geräten zu trainieren. Wenn ich Spass haben will, gehe ich eher in den Mannschaftssport, wo ich mich auch mit anderen messen kann. Wenn ich gerne in der Natur bin, kommt eher Joggen oder Velofahren in Frage.» Ein wichtiger Aspekt sei zudem die Trainingserfahrung. «Wer schon Sport gemacht hat, geht anders in ein Training rein. Anfänger sollten langsam steigern.»

Der richtige Treibstoff

Welche Sportart passt zum Corona-Sommer?

Wer zu Hause trainieren muss oder will, findet hier gute Vorschläge: www.hepa.ch

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Fitnessangebote im Freien bietet etwa Gsünder Basel an: www.gsuenderbasel.ch

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Sportarten, die in der freien Natur stattfinden, wie etwa Velofahren, Wandern, Vita Parcours oder Joggen erhöhen kaum das Risiko für eine Ansteckung. Bei Trainings in geschlossenen Räumen oder in der Mannschaft gilt es, die Abstands- und Hygieneregeln zu beachten.

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Wer Leistung erbringen möchte, sollte auf die Ernährung achten. Hobbysportler müssen ihren Menüplan jedoch nicht komplett umstellen. «Auch bei der Sporternährung können die allgemeinen Richtlinien der Schweizer Lebensmittelpyramide auf einfache Art umgesetzt werden. Sie gewährleistet eine ausreichende Zufuhr von Energie und lebensnotwendigen Nähr- und Schutzstoffen», sagt Natalie Furler-Stöckli, dipl. Ernährungsberaterin HF am Kantonsspital Baselland, KSBL. Ein wichtiger Faktor aus ernährungsphysiologischer Sicht sei einerseits die ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. «Eine Dehydration von 1–2% kann die Leistungsfähigkeit messbar vermindern.» Pro Stunde Sport liegt der zusätzliche Flüssigkeitsbedarf bei 4–8 dl. Bei Aktivitäten unter einer Stunde kann der Flüssigkeitsverlust

nachher ausgeglichen werden, bei mehr als einer Stunde Sport sollte man während der Aktivität trinken. «Bei längeren und leistungsorientierten Aktivitäten machen kohlenhydrathaltige Getränke mit etwas Kochsalz Sinn. Gesüsster Kräuter- oder Früchtetee, verdünnte Fruchtsäfte 1:3 und Isostar sind ebenfalls ideal.» Des Weiteren gelte es, auf eine ausgeglichene Bilanz von Energieverbrauch und Energiezufuhr zu achten. «Ein Mehrbedarf an Energie besteht ab 5 Stunden Training pro Woche. Dabei stellen Kohlenhydrate die wichtigste Energiequelle für die körperliche Leistung dar. Der Bedarf erhöht sich ab einer Stunde und mehr Sport pro Tag.» Ein weiterer wichtiger Baustein ist das Protein. «Während und nach dem Sport steigt der Proteinbedarf an. Mit einer ausgewogenen Ernährung und der gesteigerten Energieaufnahme kann dieser erhöhte Proteinbedarf bei Hobbysportlern abgedeckt werden. Die Proteine sollten regelmässig über den Tag verteilt aufgenommen werden.» Sport ist zudem eine ideale Variante, um das Gewicht unter Kontrolle zu halten. «Eine gesteigerte körperliche Aktivität hilft, die Nahrung besser zu verbrennen und die Fettreserven abzubauen. Ebenso hat die Bewegung einen positiven Einfluss auf den Erhalt der Muskelmasse. Je mehr Muskelmasse ein Körper besitzt, umso mehr Energie verbrennt dieser auch.» Schwere Mahlzeiten vor dem Training, Alkohol und Light/Zero-Getränke seien zu vermeiden. Stephanie Weiss ■

REGIO AKTUELLTIPP

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GESUNDHEIT

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Je nach Verletzung kommen unterschiedliche radiologische Untersuchungen zum Zug. Foto: KSBL

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Es kann alle treffen

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Als Leiter der Sportorthopädie behandelt Dr. Julian Röhm viele Knieverletzungen. «Am häufigsten kommen beim Sport Verstauchungen und Prellungen vor, welche jedoch meist glimpflich verlaufen. Bänderrisse und Brüche sind schwerwiegendere Verletzungen.» Sehnen- und Muskelverletzungen kommen beim Sport ebenfalls oft vor, nicht selten entstehen sie durch Überlastung. Da Sport sehr verbreitet ist, kann es jeden treffen. «Männer zwischen 18 und 50 sind am häufigsten betroffen. Es kommen aber auch immer mehr Senioren mit Sportverletzungen zu uns.» Auffällig sei die Zunahme von Kreuzbandverletzungen bei Jugendlichen, insbesondere Mädchen, bei denen Ballsportarten immer populärer und intensiver gespielt werden. Aus medizinischer Sicht werde prinzipiell kaum ein Unterschied gemacht, ob es sich um einen Profi- oder Hobbysportler handle. «Das oberste Prinzip lautet, die vollumfängliche Funktion des Bewegungsapparats so effizient wie möglich wiederherzustellen. Natürlich muss man die Behandlungsstrategie individuell auf den Leistungsanspruch des Sportlers abstimmen. Wenn sich jemand beim Plauschfussball einen Kreuzbandriss zugezogen hat, muss dieser nicht zwingend operiert werden. Dies ist abhängig vom Anspruch des Verletzten, den Begleitverletzungen und der Gelenksstabilität. Auf Leistungsniveau wird ein Kreuzbandriss in der Regel operiert, weil hier dem Körper Spitzenleistung abverlangt wird.» Ob man nach einer Verletzung wieder Sport treiben kann, hängt von der Art und der Schwere der Verletzung ab. «Bei Überlastungsschäden, wie etwa Muskelverletzungen, ist das Heilungspotential sehr hoch. Bei einem Kreuzbandriss kommen nicht alle wieder auf das gleiche Niveau zurück. Laut einer Studie sind es bei Profisportlern rund 80%.» Für Breitensportler fällt diese Rate geringer aus. «Das ist damit zu begründen, dass die athletischen Fähigkeiten und das Fitnesslevel beim Profisportler höher sind, ebenso der Druck, schnell wieder einzusteigen. Zudem haben diese Zugang zu einer hochprofessionellen medizinischen Infrastruktur.» stw ■

Dr. med. Julian Röhm Oberarzt für Knieorthopädie am KSBL www.ksbl.ch/sportorthopaedie

Sportverletzungen

Vorbeugen ist besser als heilen Sportler tun viel Gutes für ihren Körper. Weil jede Sportart jedoch ein gewisses Verletzungsrisiko birgt, gilt es sowohl für ambitionierte Hobbyals auch Leistungs-Sportler, sich vor Unfällen zu schützen.

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rävention ist ein wichtiger Aspekt beim Sport. Doch wie gelingt diese am besten? «Es macht einen grossen Unterschied, ob jemand noch nie Sport gemacht hat oder ein erfahrener Sportler ist. Wenn ich gut trainiert bin, kann ich den Sport mit ganz anderen Voraussetzungen angehen», erklärt Patrik Bürgin, leitender Physiotherapeut am Kantonsspital Baselland, KSBL. «Mit einem guten Körpergefühl und den Bewegungserfahrungen kann ich besser antizipieren, was passieren könnte. Es hilft, wenn ich die Verletzungsmuster kenne und sie zu vermeiden weiss. Wenn ich diese Erfahrung nicht habe und gleich mit 30 Minuten Joggen beginne, ist das nicht unbedingt ideal.» Eine Verletzung kann auch durch Überbelastung entstehen. «Deshalb muss man es als Anfänger langsam angehen und sehen, dass man zu einem guten Verhältnis zwischen Kraft, Stabilität und Dehnbarkeit kommt, bevor man in eine hochbelastende Sportart einsteigt.» Auch beim Skifahren lohne sich eine gute Vorbereitung. «Auch hier kommen sehr hohe Belastungen vor, die man muskulär auffangen muss. Wer eine Verletzung vermeiden will, soll-

te sich drei Monate vorher mit einem sportartspezifischen Training vorbereiten.» Der sehr beliebte Laufsport bringt ebenfalls Spitzenbelastungen mit sich. «Joggen ist meistens nicht die beste Einstiegssportart. Wenn jemand beispielsweise Probleme mit den Knien hat, ist unter Umständen Velofahren geeigneter.» Bürgin betont die Wichtigkeit des Aufwärmens vor dem Training. Mindestens 15 Minuten müssten es sein, um das Herz-Kreislauf-System und die Muskeln spezifisch auf die Belastung vorzubereiten.

Wenn’s trotzdem passiert Nach einem Sportunfall durchlaufen Patienten meist ein ähnliches Prozedere: Nachdem ein Arzt die Erstuntersuchung vorgenommen hat, folgt eine Röntgenuntersuchung, um das Ausmass der Verletzung zu bestimmen. «In der Sportmedizin können wir nicht immer vollständig auf Röntgenbilder verzichten, auch wenn viele Fragen bereits mit dem Ultraschall gut beurteilbar sind», erklärt Dr. Jürgen Ederer, Leitender Arzt Muskuloskelettale Radiologie am KSBL. Einen tieferen Einblick bei den Ge-


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GESUNDHEIT

Nach einer Verletzung braucht es Physiotherapie.

Foto: KSBL

Foto: Shutterstock

Es braucht Geduld

lenken bietet ein MRI. Angst vor den grossen Geräten und der Strahlenbelastung müsse man keine haben, versichert der Diagnostiker. «Beim MRI arbeitet man mit Magnetfeldern, das ist eine strahlungsfreie Methode. Hier könnte es höchstens Probleme geben, wenn jemand magnetisierbare Teile, wie etwa ein Metallimplantat, im Körper hat.» Beim Ultraschall kommen Schallwellen zum Einsatz, welche ebenfalls strahlenfrei sind. «Das ist eine exzellente Methode, wenn es um Verletzungen der Hautoberfläche, Bänder, Sehnen oder

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Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen.

Kantonsspital Baselland Bruderholz, Laufen, Liestal www.ksbl.ch

Patrik Bürgin leitender Physiotherapeut am KSBL www.ksbl.ch/physiotherapie

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Haben Sie Beschwerden oder Fragen? Kontaktieren Sie uns: www.ksbl.ch/sportorthopaedie

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Mit Zunahme der sportlichen Aktivitäten kommt es auch häufiger zu Verletzungen des Bewegungsapparates. Für eine rasche Rehabilitation und Rückkehr zum Sport ist eine schnellstmögliche Diagnostik und individuelle medizinische Betreuung essenziell. Am Standort Bruderholz bietet das KSBL eine individuelle und interdisziplinäre Spezialsprechstunde für die Behandlung und Betreuung von Sportverletzungen an.

Dr. med. Jürgen Ederer Leitender Arzt Muskuloskelettale Radiologie am KSBL www.ksbl.ch/radiologie

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Probleme? Kommen Sie zu uns in die Sprechstunde.

Muskeln geht.» Wenn bei komplizierteren Knochenverletzungen eine Computertomographie zur Anwendung kommt, bestehe dabei zwar eine gewisse Strahlenbelastung, der Bewegungsapparat sei aber deutlich weniger empfindlich für Strahlenschäden, versichert Ederer. «Wir versuchen immer, einen vernünftigen Mittelweg zu nehmen zwischen dem, was wir herausfinden wollen und dem, was wir dem Patienten zumuten können. Wir wollen mit der besten Diagnose den Weg zur optimalen Therapie unterstützen.» Stephanie Weiss ■

Damit nach der Operation die Wunde heilen und die Muskulatur sich wieder aufbauen kann, braucht es diszipliniertes Training und Physiotherapie. «Nach der Verletzung ist wichtig, dass der Patient aufgeklärt ist, wie lange er für die Heilung braucht», so Physiotherapeut Bürgin. So dauert es etwa nach einem Kreuzbandriss rund ein Jahr, bis man wieder Fussball spielen kann. Profisportler steigen früher ein. «Diese starten oft schon nach einem halben Jahr, weil sie täglich mehrere Stunden Aufbauprogramm absolvieren und auch viel fitter in die Operation hinein gehen. Zudem geht der Profisportler auch immer ein gewisses Risiko ein.» Für alle Betroffenen gibt es einen Aufbauplan. «Im KSBL haben wir das Returnto-Sport-Programm, mit dem man fortlaufend kontrolliert, in welcher Phase der Rehabilitation der Patient sich befindet. Wir haben dafür spezielle digitale Messsysteme.» In der Sportsprechstunde besprechen der Arzt und Physiotherapeut gemeinsam mit dem Patienten die weitere Therapie. «Meistens wird Einzelphysiotherapie zweimal die Woche verordnet. Zusätzlich bekommen die Patienten ein Übungsprogramm für zu Hause.» Geht es am Anfang darum, die Schwellung zu reduzieren und Bewegungsübungen ohne Widerstand zu absolvieren, folgt nach 3–6 Monaten der Muskelaufbau mit Zusatzgewichten. «In jeder Phase muss der Patient selbständig Übungen in der Medizinischen Trainingstherapie und bei sich zu Hause durchführen.» Mit der Zeit tritt der Physiotherapeut immer mehr in den Hintergrund. Die Rehabilitation und der Aufbau nach einer Sportverletzung erfordern viel Eigeninitiative. «Dabei ist es wichtig, auf den eigenen Körper zu hören, sich gesund zu ernähren und nicht zu rauchen, denn das schadet der Wundheilung.» stw ■

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Hoffnung für Augenerkrankte

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ie Augenakupunktur wurde von Prof. John Boel aus Dänemark entdeckt und während Jahrzehnten mit diversen Studien in Zusammenarbeit mit Augenärzten und weiteren Fachleuten verifiziert. Dieses neue Akupunktursystem ist einzigartig und äusserst effizient. Die spezielle Augenakupunktur wirkt nicht über die Meridiane, sondern über das zentrale Nervensystem direkt über den verschiedenen Zonen des Gehirns. Die Behandlungspunkte befinden sich primär in den Endgelenkspalten an Händen und Füssen. Die Naturärztin Yunzhi Günzel-Yuan empfiehlt, je nach Krankenbild, die Therapie noch mit einer Kräutermischung zu kombinieren. Nach zwölf Sitzungen schickt

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Yunzhi Günzel-Yuan studierte in China und arbeitet nun seit über 20 Jahren erfolgreich als TCM-Therapeutin und Naturärztin. Nach einer Weiterbildung 2011 bei Prof. John Boel, dem Entdecker der Augenakupunktur, absolvierte sie vor drei Jahren in China eine Weiterbildung zur Behandlung von Augenbeschwerden nach der Philosophie des «Yi Jing Ba Gua»-Prinzips auf dem Bauch. Die Kombination beider Augen-Akupunkturmethoden lohne sich, verrät Yunzhi Günzel-Yuan. «Gemäss meiner Erfahrung ist das Resultat nicht nur für die Augen, sondern auch für das allgemeine Wohlbefinden des Körpers noch besser, wenn beide Methoden kombiniert werden.» Neben der TCM-Akupunktur und der Kräutertherapie bietet die Therapeutin und Naturärztin Massagen und Schröpfen an.

Die erfahrene TCM-Therapeutin und Naturärztin Yunzhi Günzel-Yuan bietet in Liestal und Sissach Akupunktur für die Augen an, die von einem dänischen Professor entdeckt wurde. Die Methode wirkt erfolgreich bei diversen Augenleiden.

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Akupunkturmethoden kombinieren

sie ihre Patienten zu deren Augenarzt zur Kontrolle. «Erfahrungsgemäss hat die Augenakupunktur-Therapie nach Boel eine Erfolgsquote von mehr als 80 Prozent und lindert die Augenleiden des Patienten massiv.»

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Mit der Akupunktur-Therapie können folgende Leiden behandelt werden: ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■

Trockene und feuchte Makuladegeneration Trockene oder tränende Augen Erhöhter Augendruck Grauer Star im Anfangsstadium Netzhauterkrankungen Augeninfarkt (Augenthrombose) Altersweitsichtigkeit

Sehstörungen durch Operationen Virale Erkrankung der Augen Computer Vision Syndrom (CVS)

TCM-Fit, Hauptstrasse 39, 4450 Sissach Tel. 061 971 69 88 ■ sissach@tcm-fit.ch Wasserturmplatz 2, 4410 Liestal Tel. 061 922 28 28 ■ liestal@tcm-fit.ch www.tcm-fit.ch


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QR-Code scannen und ab in die Challenge!

da. Doch die Freude weicht schnell der Ernüchterung: Da die Aktion zu diesem Zeitpunkt erst gerade lanciert wurde, bin ich gerade mal einer von zwei Teilnehmern…

Motivation aktiviert

Endspurt einer SportamTag-Strecke vor malerischem Oberbaselbieter Panorama.

Fotos: Cédric Bloch

Interaktiv auf der Strecke Alleine unterwegs und trotzdem im Wettstreit mit anderen Läufern – oder mit sich selber? Die SportamTag-Challenge machts möglich. Das Sportamt Baselland bietet sieben Strecken mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden im ganzen Kanton.

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Silber oder Letzter?

REGIO SportamTag-Challenge des Sportamts Baselland

Tätigkeit: Effekt: Landschaft:

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Eckwerte ■ Aktivitäten: Running, Walking oder Nordic Walking ■ Testumgebung: Strecke «blau» ab Sissach ■ Vorbereitung: Registrierung zu Hause oder vor Ort ist erforderlich, die Standort-Funktion auf dem Handy muss aktiviert sein ■ Tester: Simon Eglin (vermisst schmerzlich weitere Gelegenheitssportler ohne Lauf-Affinität bei der Challenge!)

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Und so fand ich mich für meine Premiere im Juni bei der Sportanlage Tannbrunn in Sissach ein, wo die grosse Infotafel den Startpunkt von drei Routen markiert: Wie auf der Skipiste steht «blau» für Gelegenheitsläufer, «rot» für Fortgeschrittene und «schwarz» für alles zwischen Turnverein-Primus und Viktor Röthlin. Per QR-Code vor Ort oder vorgängig am heimischen PC muss man sich registrieren, wählt die Variante Running, Walking oder Nordic Walking, aktiviert die Stoppuhr und los geht’s! Als Konditionsmuffel entscheide ich mich für die blaue Strecke und folge den Wegweisern und Rauten. Diese führen mich dem Diegterbach entlang nach Zunzgen, wo die Talseite gewechselt wird. Im Hardwald wartet mit einem leichten Aufstieg die grösste Herausforderung, bevor es anschliessend wieder nach unten geht. Via Schloss Ebenrain komme ich nach 4,91 km und 106 Höhenmetern beim Tannbrunn an und blicke gespannt aufs Smartphone-Display: 34:14 Min., 2. Platz, steht

ge te st et 8-2020

n Sachen Sport kann der Mensch in zwei Typen unterschieden werden: Jene, die gerne alleine körperliche Ertüchtigung treiben, und solche, die zu diesem Zweck andere Menschen um sich scharen. Okay: dann gibt es noch jene, für die der Gang vom Bett zum Briefkasten und anschliessend zur Couch schon als Hochleistung zählt. Ich selber zähle mich zu den Herdentieren: Basketball am Freitag, hin und wieder Fussball mit Freunden und im Fitness-Center des Vertrauens einen Gruppenkurs am Montagmittag. Nun war meine Spezies in den vergangenen Lockdown-Wochen vor die Wahl gestellt: Auf Sport verzichten und zusehen, wie das Bäuchlein sich rundet, oder halt doch zum ungeliebten Ego-Sport wechseln? Mässig motiviert habe ich mich auf Vita Parcours oder Waldwegen per pedes und mit dem Velo abgemüht. Nun hat aber das Sportamt Baselland mit der SportamTag-Challenge ein Angebot lanciert, bei dem man zwar alleine unterwegs ist, sich aber virtuell mit anderen messen kann.

Gleichwohl: Der grundlegende ChallengeGedanke wurde geweckt. Ich ersetze meine Oldtimer-Laufschuhe durch zeitgemässeres Schuhwerk und siehe da: Vier Tage später schaffe ich die «blaue Piste» in 32:35 Min. und mache somit immerhin anderthalb Minuten auf meine letzte Zeit gut. Der Vergleich mit anderen Läufern zeigt auf, dass noch viel Luft nach oben besteht, aber die Motivation ist schon mal aktiviert. Obwohl in der Zwischenzeit der Gruppensport wieder möglich ist, nehme ich mir vor, mich der Strecke und dem Vergleich bald wieder zu stellen. Oder warum nicht mal eine der sechs anderen Strecken im Oberbaselbiet, in Liestal oder im Birs- und Birsigtal ausprobieren? Denn abgesehen vom sportlichen Aspekt hat sich das Sportamt sehr darum bemüht, mit den Strecken auch die landschaftlichen Schönheiten des Baselbiets zu zeigen. Simon Eglin ■

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Dieses Jahr wird aufgrund der Corona-Pandemie kein grosser «Stärnstunde»-Anlass stattfinden. Ariane Laeuchli ist aber bereits mit der Planung fürs kommende Jahr beschäftigt – und hofft auf neue Sponsoren, die sich für diese Idee begeistern lassen. «Mein Traum ist es, dass wir mit den Familien einmal eine Zirkusvorstellung besuchen oder bei einer Probe des Tattoo Basel dabei sein können.»

ENGAGIERT

COVID-19

gesagt: Es muss mehr solche Erlebnisse für schwerkranke Kinder und ihre Angehörigen geben. Momente, in denen sie ihre Sorgen einfach ganz vergessen können.» Das war die Geburt der «Stärnstunde».

Nicht alleine mit ihren Sorgen

«Stärnstunde» für Kinder und Jugendliche mit Einschränkungen: Auch dieses Kind genoss auf der «Rhystärn» ein lustiges Piratenfest.

Foto: Marc Gilgen

Glücksmomente in einem schwierigen Alltag

ter sich sind und einfach nur geniessen können», erklärt Initiantin Ariane Laeuchli. Die Mitinhaberin einer Treuhandfirma in Basel hatte vor fünf Jahren ein Schlüsselerlebnis: Ein schwerkranker Schulfreund ihres Sohns lud seine Klassenkameraden zum Pizzaessen ein. Die grosse Überraschung folgte aber nach dem Essen, als die Kinder von einer Stretchlimousine zur Spritztour durch Basel abgeholt wurden. «Es war ein echter Pink Cadillac, mit Musik und Getränken», erzählt Laeuchli. Wie der kranke Junge vor Freude gestrahlt habe, sei unbeschreiblich gewesen. «Da habe ich mir

«Stärnstunde» C ⁄O Dufour Treuhand AG Tiergartenrain 3 4054 Basel Tel. 061 560 88 88 sternstunden@dufour-treuhand.ch

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emeinsam etwas erleben, entspannen, unter sich sein: Was einfach klingt, stellt Familien mit Kindern mit einer Langzeitkrankheit oder einer Behinderung vor besondere Herausforderungen. Sie sind auf eine sichere, teils barrierefreie Umgebung angewiesen, zudem fallen kranke und körperlich oder geistig eingeschränkte Kinder und Jugendliche in der Öffentlichkeit auf und werden angestarrt. Aus diesen Überlegungen entstanden die «Stärnstunde». «Wir möchten den betroffenen Familien einen kostenlosen Anlass bieten, an dem sie un-

Neben den genannten Rotary Clubs und der Stiftung «Pro UKBB» des Kinderspitals beider Basel werden die «Stärnstunde» von Firmen und privaten Sponsoren getragen und unterstützt. Ansonsten steckt vor allem viel Herzblut und freiwillige Arbeit dahinter: «Die Organisation ist zeitaufwändig», meint Laeuchli. «Ohne die Hilfe der genannten Institutionen und der Dufour-Mitarbeiter, welche die administrative Arbeit bewältigen, wäre dies nicht zu schaffen.» Béatrice Koch ■

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Viel Herzblut und Freiwilligenarbeit

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Unter dem Namen «Stärnstunde» organisiert eine Gruppe von Mitgliedern regionaler Rotary Clubs wie auch der Stiftung «Pro UKBB» und weitere Freiwillige jedes Jahr einen Anlass für Familien mit schwerkranken und geistig oder körperlich eingeschränkten Kindern. Hier dürfen sie für ein paar Stunden in sicherer Umgebung dem schwierigen Alltag entfliehen.

Auf der Suche nach Unterstützung wurde Laeuchli, selbst Mitglied des Rotary Clubs Allschwil-Regio Basel, im Netzwerk der Rotarier fündig. «Der Dienst an der Gemeinschaft, gerade auch vor Ort, liegt uns am Herzen», sagt Fabian Eckenstein, Mitglied des RC Angenstein und Chef der Eckhirsch Immobilien AG in Arlesheim. «Insofern entspricht das Projekt genau unserer Gesinnung.» Beim Kinderchirurgen Conrad Müller, Mitglied im RC Bottmingen-Birseck, Mitinhaber der Praxis «BauchKids» und Präsident der Stiftung «Pro UKBB», stiess Laeuchli ohnehin auf offene Ohren: «Die Stiftung und Stärnstunde haben das gleiche Ziel, nämlich kranke Kinder und ihre Angehörigen zu unterstützen und ihnen zu zeigen, dass sie mit ihren Problemen nicht alleine sind.» Der erste grosse Anlass fand 2018 statt: 200 Kinder, Jugendliche, Eltern, Geschwister sowie über 30 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer hatten den Basler Zolli nach den offiziellen Öffnungszeiten für sich allein und erlebten beim Eindunkeln zahlreiche Überraschungen. Ein Jahr später ging es mit Unterstützung der Basler Rheinschifffahrt auf grosse Fahrt: 250 Gäste genossen ein lustiges Piratenfest auf der «Rhystärn». Für die Familien sei ein solcher Anlass auch eine Gelegenheit, um sich in Ruhe auszutauschen, meint Müller. Eckenstein ergänzt: «Auch die gesunden Geschwister, die ihre Bedürfnisse oft zurückstellen müssen, dürfen so einmal etwas Tolles erleben.»

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Hütete bis diesen Frühling das Tor der Senioren des FC Bubendorf, als Geschäftsführer des Fussballverbands Nordwestschweiz bleibt Pascal Buser dem organisierten Fussball erhalten.

Seit vier Jahren führt der Frenkendörfer Pascal Buser die Geschäfte des Fussballverbands Nordwestschweiz (FVNWS). Die Coronakrise warf auch seinen Berufs- und Sportalltag über den Haufen. Den Saisonstart am Wochenende kann er kaum erwarten.

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Nicht nur Tausende Amateurkicker freuen sich auf das Wochenende vom 22./23. August und damit auf den Re-Start des Spielbetriebs. Auch als Funktionär ist Pascal Buser «heiss» darauf, dass der Ball wieder rollt. In einigen Monaten wird sich dann zeigen, ob sich während des Lockdowns bei einzelnen Spielern oder Trainern die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass es auch ohne Fussball geht. Pascal Buser ist zuversichtlich, dass die hohe Anzahl von Ak-

Neue Spielform im Kinderfussball Ab der neuen Saison werden bei den G-, F- und EJunioren vereinzelt Turniere in der neuen Spielform «play more football» ausgetragen. Die für viele Kinder sehr grossen, fünf Meter breiten Tore werden in der Variante vier gegen vier durch kleinere 1,5-Meter-Tore ersetzt. Einen Torhüter gibt es dort nicht mehr. Ziel ist es, dass jedes Kind mehr zum Spielen kommt und mehr Ballkontakte hat. «Die Kinder werden individuell profitieren», ist Pascal Buser überzeugt. Technik, Ballkontrolle, Sprints und das schnelle Umschalten werden wichtiger. «Die Kinder müssen im Spiel mehr Entscheidungen treffen, sich öfter an neuen Aufgaben und Spielsituationen orientieren und weniger positionsspezifisch spielen.» Im deutschen Bundesland Bayern wurde diese Spielform bereits vor zwei Jahren eingeführt. Die Rückmeldungen seien positiv, bestätigt Pascal Buser.

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So oder so bleibt der 36-Jährige mit dem Fussball verbunden. Als Geschäftsführer des Fussballverbands Nordwestschweiz ist das Spiel ums runde Leder sein tägliches Brot. Langeweile? «Auf keinen Fall!», sagt Pascal Buser mit

Rücktritte wegen Corona?

tiven gehalten werden kann, schliesslich habe gerade die Coronakrise gezeigt, wie bedeutend soziale Kontakte und Kollegialität sind. Auf diese Momente – intensive Trainingsspiele, das gemeinsame Einstimmen in der Garderobe und das Anstossen nach Siegen oder Niederlagen – muss der 36-jährige Fussballpensionär zwar künftig verzichten. Den Puls des Fussballs wird er aber weiterhin spüren – im Büro und als Zuschauer am Spielfeldrand. ■ Tobias Gfeller

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«Job ist mehr als von acht bis fünf»

voller Überzeugung. «Im Gegenteil. Ich kann meiner grössten Leidenschaft auch beruflich nachgehen.» Zwar sitzt er während seiner Arbeit zumeist im Büro in Pratteln, regelt unter anderem den Spielbetrieb und erledigt die Buchhaltung, doch der Kontakt zur regionalen Fussballszene ist für ihn essenziell. 20 000 Fussballerinnen und Fussballer sind unter dem Dach des Fussballverbands Nordwestschweiz zusammengefasst. Buser will den Puls der Basis spüren, ihre Bedürfnisse und Anliegen abholen. Dementsprechend oft trifft man ihn auf den Fussballplätzen der Region an. Spätabends unter der Woche und vor allem an den Wochenenden. «Mein Job ist definitiv mehr, als von acht bis fünf Uhr im Büro zu sitzen.» Doch genau das liebe er daran.

Foto: Mimmo Muscio

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ei den Senioren des FC Bubendorf werden sie ihren zumeist sicheren Rückhalt vermissen. Aufgrund mehrerer Bänderrisse in den Fussgelenken musste Pascal Buser im Frühling seine Fussballschuhe und seine Torwarthandschuhe an den Nagel hängen. Zuvor hütete er während Jahren die Tore des Oberbaselbieter FCB und des FC Frenkendorf. Dazwischen war er eine Zeit lang auch an der Seitenlinie als Trainer aktiv. Dem aktiven Fussball wird Pascal Buser aber nicht gänzlich den Rücken kehren. «Ich kann mir gut vorstellen, ab und zu am Samstagmorgen mit ein paar Kollegen spasseshalber zu kicken.» Denn die Leidenschaft für den Fussball können auch die instabilen Gelenke nicht bremsen. Am meisten werde er aber nicht die Trainings und die Spiele vermissen, sondern das Kameradschaftliche rundherum. Das versuche er mit seinen ehemaligen Teamkollegen weiterhin zu pflegen, wenn er ihre Trainings oder Spiele besucht und danach mit ihnen das verdiente Bier trinkt.

SPORTPORTRAIT

Am Puls des regionalen Fussballs

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Foto: zVg

Je grösser der emotionale Wert der Immobilie, desto schwerer fällt die endgültige Trennung durch eine Veräusserung. Auch wenn es so aussieht, handelt es sich meist nicht einfach nur um einen mehr oder weniger kunstvoll aufeinandergestapelten Haufen Steine, sondern um etwas, dem auch Seele, schöne Erinnerungen und Geborgenheit innewohnen – dem Zuhause.

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Vertriebskanäle sowie die sorgfältig gepflegte Kundendatei mit vorgemerkten Interessenten tragen massgeblich dazu bei, dass bei Veräusserungen zeitnahe Ergebnisse erzielt werden – selbst in schwierigen Zeiten wie diesen. «Das Bedürfnis nach Sicherheit und einem schönen

«Wir haben es uns zur Aufgabe

Leidenschaft zum Erfolg zu führen.» Wohnumfeld erhält durch die aktuelle Corona-Krise vermehrt Auftrieb, was die Attraktivität und Beliebtheit von Wohneigentum weiter erhöht», so Carole Zumsteg-Sacher. Die eigenen vier Wände haben momentan bei vielen wieder einen hohen Stellenwert, sind sozusagen ein Fels in der Brandung. «Der Immobilienmarkt wird zurzeit nicht mit zahlreichen Objekten ge-

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st die Entscheidung jedoch gefallen, kommen einige Fragen auf. Welche Schritte müssen unternommen werden, um die Immobilie erfolgreich zu verkaufen? Wie hat sich der Markt in der Corona-Krise verändert? Welche Dokumente werden benötigt und wie findet sich der passende Käufer? Die Inhouse Immobilien GmbH bietet bei diesem Vorhaben mit Verhandlungsgeschick, profunder Marktkenntnis und Empathie für beide Parteien wertvolle Unterstützung. «Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, jeden Immobilienverkauf individuell, professionell und mit Leidenschaft zum Erfolg zu führen», berichtet Carole Zumsteg-Sacher, Inhaberin von Inhouse Immobilien, und fügt hinzu: «Dazu braucht es ein breitgefächertes Fachwissen, solide Erfahrung, feinfühlige Beratungskompetenz und vor allem eine Passion für Immobilien!» Gute Kontakte, Integrität, das weitreichende Netzwerk, ein innovatives Marketingkonzept unter Einbeziehung aller relevanten

flutet, was den Verkaufschancen zuträglich ist – schliesslich steht Qualität über Quantität. Egal, aus welchem Grund auch immer man sich dazu entschliesst eine Immobilie zu verkaufen, Inhouse geht individuell auf das jeweilige Anliegen und die persönlichen Umstände ein. «Wir beraten, selbstverständlich unter Wahrung von Diskretion, auch bei schwierigen Themen, wie einem Todesfall, einer Scheidung oder Erbschaft – diese Themen gehören zu unserer täglichen Arbeit», erzählt die Inhaberin und weiter: «Für unsere Klientinnen und Klienten nehmen wir uns Zeit und entwickeln massgeschneiderte Konzepte – von der Vermarktungsstrategie über das Interessentenmanagement bis hin zur Kaufvertragskoordination mit dem Notar.» Inhouse verfügt über eine umfangreiche Datenbank, mit deren Hilfe auf eine Vielzahl von potenziellen Käufern zugegriffen werden kann, die jeweils genau zu der Immobilie passen. «Zahlen und Fakten sind zwar wichtig, doch wir berücksichtigen auch den emotionalen Wert einer Immobilie. Jedes Haus ist so viel mehr wert als die Summe seiner Wände, weil in unserer Branche weniger der Wohnraum, sondern vielmehr der Mensch im Mittelpunkt stehen sollte.» Durch eine enge Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Banken kann der Käuferschaft wegleitend zu einer Finanzierung verholfen werden – die Grundlage jeder erfolgreichen Immobilientransaktion. ■

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Hochwertiger urbaner Wohn- und Lebensraum für individuelle Bedürfnisse

Fassade Hofbebauung.

Mit dem Baustart der Wohnanlage SH3 an der Sennheimerstrasse/ Herrengrabenweg wird ein attraktives Neubauprojekt in unaufgeregter, zurückhaltender Schönheit lanciert. Es entstehen 37 durchdachte Eigentumswohnungen sowie eine Einstellhalle und als Bezugstermin ist das Frühjahr 2022 vorgesehen. it dem Bauprojekt SH3 bricht das Gotthelf-Quartier in die Neuzeit auf. Ende des 19. Jahrhunderts als Wohnquartier geplant und im 20. Jahrhundert flächendeckend überbaut, wird das Quartier nun mit viel Zeitgeist aufgewertet. Für das Areal, das vom Herrengrabenweg bis zur Sennheimerstrasse fliessend verläuft, und seine räumlichen Besonderheiten haben Degelo Architekten eine architektonisch überzeugende Lösung gestaltet. Die Hinterhöfe bleiben dabei als viel-

fältig nutzbarer Lebensraum erhalten und sind als grüne Oase in dieses zukunftsweisende Projekt integriert. Die Vision ist grundsätzlich von der Gestaltung von drei Baukörpern mit durchdachten Wohnungstypen für unterschiedlichste Ansprüche ausgegangen. Das Resultat ist eine Blockrandbebauung am Herrengrabenweg, die in einer Abfolge von weitgefassten Bewegungen mit der Bebauung an der Sennheimerstrasse zusammentrifft.

Die Strassenfassaden an der Sennheimerstrasse und am Herrengrabenweg liegen ganz im Trend der modernen Architektur und sind in Weissbeton gehalten. Die Natürlichkeit und die Lebendigkeit dieses zeitlosen Baumaterials erzielen einen hohen Helligkeitsgrad. Weiss verlangt nach Perfektion, auf der sich das Erlebnis des Raumes aufbaut. Die hochwertigen Eichenfenster sind typisch für den städtischen Wohnungsbau und geben der Fassade ihre besondere Note. Im Gegensatz zur Strassenseite zeigen die Hoffassaden einen anderen Charakter. Die Betondecken zeichnen die einzelnen Geschosse nach und wechseln sich mit holzverkleideten Wandflächen und raumhohen Verglasungen ab. Im grosszügig angelegten Innenhof findet sich eine Oase mitten in der

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Der architektonische Charakter

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Innenausbau Küche.

Innenausbau Wohnbereich.


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Fassade Herrengrabenweg.

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Stadt – ein Ort der Ruhe und der Entspannung. Zwischen zwei verkehrsberuhigten Strassen sind die drei Baukörper harmonisch in die Umgebung eingebettet. SH3 überzeugt insgesamt mit hoher Lebensqualität. Angenehme Nachbarschaft und gute Einkaufsmöglichkeiten sind garantiert. In kurzer Gehdistanz sind ebenfalls Bus, Tram, Post, Schule und Kindergarten erreichbar. Damit sind die vielschichtigen Anforde-

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rungen an ein zentrumsnahes urbanes Wohnumfeld optimal erfüllt.

Herausragendes Design Die überdurchschnittlichen Raumhöhen erlauben, im SH3 durchzuatmen und seinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Obwohl das Projekt zwölf unterschiedliche Wohnungstypen bietet (2 ½- bis 5 ½-Zimmer-Wohnungen), haben alle Wohnungen eines gemeinsam: den

welcome home immobilien AG Wuhrmattstrasse 23, 4103 Bottmingen Mobil 077 533 10 10 ■ Telefon 061 481 80 00 sh3@whimmo.ch ■ www.sh3.ch SH3 Showroom Wanderstrasse 7, 4054 Basel

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BAUEN & WOHNEN

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Innenaufgestellte Sole/Wasser-Wärmepumpenheizung mit Photovoltaikanlage.

Foto: zVg

Wärmepumpe installieren und doppelt profitieren Luft/Wasser-Wärmepumpen sind die erste Wahl, wenn Heizkosten gespart und die Umwelt geschont werden sollen. Denn die Energie, die eine Wärmepumpe nutzt, wird von der Luft, der Erde oder vom Wasser unbegrenzt und kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Betriebskosten sind bis zu 50 Prozent tiefer als beim Heizen mit fossilen Brennstoffen.

as vollwertige Heizsystem benötigt nur einen geringen Anteil Strom für Antrieb und Pumpe, um die erneuerbare Energie nutzbar zu machen: Aus einer kWh Strom lässt sich mehr als die dreifache Menge an Wärme erzeugen. Wussten Sie, dass Wärmepumpen sehr leise sind und nicht nur für Einfamilienhäuser, sondern auch für Mehrfamilienhäuser eingesetzt werden können? Bei Mehrfamilienhäusern werden anstelle einer einzelnen, grossen Luft/ Wasser-Wärmepumpe zwei bis drei kleine installiert, so dass die Lärmemissionen die einer kleinen Anlage nur leicht übersteigen. Bei bereits bestehenden Ölheizungen kann auch eine innenaufgestellte Wärmepumpenheizung im Tankraum eingebaut werden. Wir von der Tarag AG übernehmen dabei sämtliche Baumeister-Arbeiten und fordern alle nötigen Bewilligungen für Sie an. Ganz besonders profitieren Sie in den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt: je nach Leistung liegen bis zu CHF 12 000 Förderbeiträge drin. Rufen Sie uns an – wir beraten Sie kostenlos und zeigen Ihnen die besten Möglichkeiten für Ihr Objekt auf. ■

Tarag AG Sonnenweg 14, 4153 Reinach BL Tel. 061 711 33 55 www.tarag.ch ■ info@tarag.ch

Leben an ruhiger und bevorzugter Wohnlage in Lupsingen

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Zu verkaufen: freistehendes 5½ Zimmer-Einfamilienhaus mit 3 Garagen und grossem Vorplatz.

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Pz.-Grösse: 503 m2, Wohnfläche inkl. Disponibelraum im UG 180 m2 (weitere Räume im UG/DG nicht eingerechnet), mit Gebäudevolumen 767 m3. Verkaufspreis: CHF 990000.–. Im originell konzipierten Erdgeschoss befinden sich der zum Gartensitzplatz öffnende, beheizbare Wintergarten, das grossflächige Wohnzimmer, die Küche sowie das Arbeitszimmer. Alle 3 Räume führen zum Entrée, dem WC und dem hellen offenen Treppenaufgang. Das OG besteht aus 3 Schlafzimmern, einem geräumigen, hellen Badezimmer mit Dusche, grosszügiger Badewanne sowie einem Wintergartenbalkon mit herrlicher Aussicht. Über eine Aufzugstreppe gelangt man in den Dachstock mit 2 Veluxfenstern. Das UG beinhaltet einen beheizbaren Disponibelraum, eine Waschküche mit Waschmaschine und Tumbler, einen Duschraum, Heizungsraum, Luftschutzkeller, Werkraum mit einem Ausseneingang. In die Immobilie (BJ 1997) wurde mehrmals investiert, wie die Wärmepumpe für die Bodenheizung im Jahr 2017. Auf eine reine Pinselsanierung wurde verzichtet, damit der neue Eigentümer die Räume nach seinen Wünschen gestalten kann. Vereinbaren Sie einen Besichtigungstermin unter: Mobile 079 324 57 72


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Kennen Sie das Energiesparpotenzial Ihrer Liegenschaft? Das berechnet man ganz einfach auf www.sun2050.ch. Und wie man dazu mit der neuen Energie-Hypothek der BLKB Energie und Geld sparen kann, erklärt Christian Staudenmann, Leiter Niederlassung Sissach, im Interview. Herr Staudenmann, was hat die BLKB mit Solarenergie zu tun? Als zukunftsorientierte Bank sind wir der Nachhaltigkeit verpflichtet. Da liegt es auf der Hand, dass wir mit unserer Energie-Hypothek einen Beitrag dazu leisten, dass das Energiesparpotenzial im sonnenverwöhnten Baselbiet richtig ausgeschöpft wird. Zum Beispiel durch den Bau von Photovoltaikanlagen.

Christian Staudenmann, Leiter der Region Sissach der BLKB. Foto: zVg

Wie ermittelt man das Energiesparpotenzial seiner Liegenschaft? Auf der Plattform www.sun2050.ch kann man ganz präzise das persönliche Energiesparpotenzial berechnen. Zudem hat man Zugang zu Fachexperten, die genau aufzeigen können, wie die perfekte Solarlösung aussieht. Falls sich die eigene Liegenschaft dafür eignet, tragen wir als führende Finanzierungspartnerin mit der neuen Energie-Hypothek gerne unseren Teil dazu bei.

BANKING

Wie bringt man die eigenen vier Wände auf einen neuen Energie-Level? Was sind denn die Vorteile der Energie-Hypothek? BLKB-Kunden kriegen sozusagen den Batzen und das Weggli: Sie sparen Energie und erst noch Geld. Mit der Energie-Hypothek kann man einfach und unkompliziert energiesparende Gebäudeinvestitionen finanzieren, und das zu attraktiven Festzinskonditionen. Wie halten Sie es persönlich mit Energiesparen? Manchmal sind es auch die kleinen Dinge, die Wirkung zeigen. Kennen Sie die grossen und kleinen Stromfresser bei Ihnen zu Hause? Jeder Ersatz eines elektrischen Geräts ist eine Chance, den Energieverbrauch nachhaltig zu reduzieren. Und so für sich und die Umwelt etwas Gutes zu tun. ■

Weitere Informationen: www.blkb.ch/energie-hypothek Tel. 061 925 94 94

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Der wichtigste Kultur-Veranstaltungskalender der Region

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August-Kalender

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Aufs Floss ist Verlass

Wer einen Platz auf sicher haben möchte, sollte sich früh zum Floss begeben. Wegen Corona wird das Publikum – anders als in früheren Jahren – mit Einschränkungen leben müssen. Dazu gehört auch die Maskentragpflicht.

Verschoben, aber nicht aufgehoben: Statt im August legt das Festival «Im Fluss» dieses Jahr erst im September los. Im Interview erklärt Floss-Kapitän Tino Krattiger die Gründe, warum er Corona zum Trotz an den Konzerten festhalten will.

REGIO U AKT

ELL

Statt wie gewohnt ab Ende Juli findet Ihr Festival «Im Fluss» dieses Jahr Covid-bedingt im September statt. War es der richtige Entscheid, den Event um rund einen Monat zu verschieben? Aus administrativer Sicht war es der richtige Entscheid, weil zuvor ja ein Verbot oder zumindest die Aussicht auf ein solches bestand. Fakt ist, dass man sich irgendwann zu einer Entscheidung durchringen muss. Wir haben für einen Festivalbeginn am 1. September votiert. Im Wissen, dass es dann schon nass und kalt sein kann. Im Vordergrund bei unserem Entschluss stand für mich insbesondere die Frage nach der Bedeutung des Flosses und was dieses in den 20 Jahren seines Bestehens alles erkämpft hat. Tatsache ist, dass den Baslerinnen und Baslern derzeit kaum etwas geboten wird. Wenn sie immerhin

die Flosskonzerte haben, dann ist es vielleicht genau das, was die Menschen momentan brauchen – Kultur für ein schmales Portemonnaie. Was auch heisst, dass «Im Fluss» weiterhin keinen Eintritt kostet und unsere Mitarbeitenden, die Matrosen, wie gewohnt die Kollekte einsammeln gehen werden. Selbst wenn das mit sich bringt, dass wir nun auf unsere finanziellen Reserven zurückgreifen müssen. Was hat Sie im Gegensatz zu anderen Veranstaltern dazu bewogen, die Konzerte trotz Covid unbedingt durchführen zu wollen? Der feste Glaube, dass unser Festival notwendig ist. Die Geschichte des Flosses ist ursprünglich eine kämpferische, bei der es nicht zuletzt darum ging, das Fenster des Events stets offen zu behalten. Wir gehören zu den we-

nigen Festivals, die sich über drei Wochen erstrecken. In dieser Zeit bieten wir einen Ort, an dem man sich treffen kann. Unsere Aufgabe ist angesichts des grassierenden Pessimismus derzeit äusserst anspruchsvoll. Wie bei all meinen Unternehmungen höre ich auch in Sachen Floss auf mein Bauchgefühl. Und dieses sagt, dass sich «Im Fluss» – Stand heute – verantworten lässt. Erfreulich ist zudem, dass wir bei unseren Bemühungen durch den Basler Kantonsarzt und das hiesige Gesundheitsdepartement stets umfassend unterstützt worden sind. Wie sehr stand denn die 2020erAusgabe von «Im Fluss» auf der Kippe? Eigentlich überhaupt nicht. Möglich ist unsere Haltung auch, weil wir ein sehr kleines Festival mit wenigen Mitarbeitenden sind. Dadurch sind wir hochflexibel. Kommt hinzu, dass wir nicht an internationale Bands, die möglicherweise gar nicht hätten einreisen dürfen, gebunden waren. Unser Booker, Gaetano Florio, musste aber aufgrund der Verschiebung des Festivals ein fast


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Im Fluss – Highlights 2020 S

päter als üblich – dafür mit zahlreichen Schweizer Künstlerinnen und Künstlern – legt das Floss zwischen dem 1. bis 18. September 2020 erneut am Kleinbas-

ler Rheinbord an. Regio aktuell stellt vier ausgewählte Highlights vor, die während der drei Festivalwochen für gute Musik und Stimmung sorgen:

EVENTS &TIPPS

1.–18.9.2020 Rheinbord, Basel

8.9.2020 | 20 Uhr

CAROLINE CHEVIN Bevor sich Caroline Chevin 2002 dazu entschloss, vollends auf ihre Musikkarriere zu setzen, arbeitete sie – gut schweizerisch – nebenher auf einer Bank. Sich von dieser abzunabeln, war der richtige Entscheid, denn mit dem zweiten Album «Back In The Days» (2010) gelang ihr der Durchbruch. Die Luzerner Soulsängerin kommt mit ihrer im März veröffentlichten Platte «Enjoy The Ride» nach Basel, mit der sie den Tod ihres Mannes verarbeitet und dabei ihre musikalische Reife an den Tag legt. 10.9.2020 | 20 Uhr

NAOMI LAREINE

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Bis zu ihrem 19. Lebensjahr tat sich Naomi Lareine vor allem als Fussballerin hervor: Sie war Verteidigerin bei den Grasshoppers und Teil der U19-Nati. Doch der Ruf der Konzertbühne war stärker. Die Zürcherin mit senegalesischen, mauretanischen und Schweizer Wurzeln, die sich selbst als ehrgeizig bezeichnet, veröffentlichte 2019 ihre erste EP «Unchained». Seither gilt die Künstlerin mit der geschmeidigen Soulstimme und ihrem Flair für R ’n’ B-Beats als potenzieller Star von morgen.

Foto: zVg/Samuel Bramley

komplett neues Line-up generieren. Das war ihm auch möglich, weil bei uns die Entscheidungswege äusserst kurz sind. Für einmal war die überschaubare Grösse von «Im Fluss» sogar von Vorteil.

WE INVENTED PARIS Seit 2010 sorgt das Künstlerkollektiv um den Liestaler Flavian Graber für Indie-Pop der geschmackvollen und getragenen Sorte. Doch jetzt soll Schluss sein. Um das Projekt, das einst mit einer sechswöchigen Wohnzimmer-Tournee auf sich aufmerksam gemacht hatte, gebührend zu Grabe zu tragen, kosten We Invented Paris ihren Abschied aus – mit einer Platte namens «Lastone Inone Go» und finalen Konzerten. Wer eines von diesen erleben möchte, dem sei ein Floss-Besuch wärmstens empfohlen.

dem Problem konfrontiert sehen, dass wir aus Kapazitätsgründen vielen Leuten den Konzertbesuch verwehren werden müssen.

BAUM Von seinem radiofreundlichen Pop mit akustischer Gitarre hat sich Christoph «Baum» Baumgartner vor einigen Jahren verabschiedet. Dem früheren «Schweiz aktuell»Moderator ist es ein Anliegen, «kein Hintergrundgedudel» zu kreieren. Stattdessen fokussiert der Basler auf ehrliche Rocksongs. Diese sollen die Menschen ermutigen, ihre Ziele zu verfolgen. Sein neuer Liedwurf, «Change Everything», lässt sich aktuell auf Spotify nachverfolgen: Es ist ein Vorgeschmack, der Lust auf mehr macht.

www.regioaktuell.com

Wie sicher sind Sie, dass das Festival am 1. September tatsächlich wie geplant loslegt? Sicher ist nur der Tod, aber ich bin in Bezug aufs Floss äusserst zuversichtlich. ■ Interview: Michael Gasser

15.9.2020 | 20 Uhr

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Zeichnen sich denn nebst der eventuellen Zuschauerbeschränkung noch weitere Schutzmassnahmen ab, die es für das Festival zu ergreifen oder zu beachten gilt? Wir schenken allen Festivalbesuchern eine Maske. Und sollte jemand diese Maske nicht tragen wollen, dann wird er oder sie durch unsere Matrosen freundlich und kollegial daran erinnert, dass es bei «Im Fluss» dieses Jahr nun mal Pflicht ist, eine Maske zu tragen. Ich denke, es gibt Schlimmeres.

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Momentan diskutiert der Bundesrat wieder über eine maximale Zuschauerzahl von 1000 Besuchern für Konzerte. Könnten Sie respektive das Festival mit einer derartigen Einschränkung überhaupt leben? Wenn wir pro Abend 1000 Zuschauer hätten, dann wären das zwei Drittel weniger als in den Vorjahren. Das wirkt sich dementsprechend negativ auf die Gastronomie und auf die Kollekte aus. Ein Geschäft lässt sich unter diesen Voraussetzungen natürlich keines machen. Trotzdem muss man das Festival aus meiner Sicht durchführen. Aufgrund der Beschränkungen werden wir den Zuschauerperimeter allerdings erstmals absperren müssen. Wer also einen Platz auf sicher haben möchte, sollte sich möglichst früh zum Floss aufmachen. Denn wir dürften uns in diesem Jahr mit

14.9.2020 | 20 Uhr Festival-Kapitän Tino Krattiger will Kultur fürs schmale Portemonnaie bieten. Foto: mig

Das vollständige Programm von «Im Fluss» 2020 wurde erst nach Redaktionsschluss bekanntgegeben. Wer also erfahren will, welche weiteren Acts das Rheinbord bespielen werden, informiert sich am besten auf der Website des Festivals: www.imfluss.ch mig ■ 59


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EVENTS &TIPPS

ROCK POP JAZZ

macht der Baselbieter Lokalmatador Baschi, auch bekannt als «Rampensau des Schweizer Mundartpops». www.draussenmit.ch

18.8.2020 | 20 Uhr Dorfkirche Riehen

KEÏTA / BRÖNNIMANN / NIGGLI-TRIO

TIPP

Experimentierfreudig und weltoffen: Im Rahmen des Jazzfestival Basel sollte man den Auftritt von Aly Keïta, Jan Galega Brönnimann und Lucas Niggli nicht verpassen. www.offbeat-concert.ch

22.8.2020 | 21 Uhr Barock, Basel

TANZNACHT 40

19.–22.8.2020 | Sets 20.30 & 21.45 Uhr Bird’s Eye, Basel

«BYRD IN HAND» FEATURING STÉPHANE BELMONDO

Töfflibueb: Baschi gibt nicht nur auf der Bühne Vollgas.

Draussen mit Baschi Das Gelände vor dem Tierpark Lange Erlen wird in diesem Sommer zum Openair-Hotspot: Den Auftakt der neuen Konzertreihe «Draussen mit» macht Baschi.

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22.8.2020 | 21 Uhr Beim Waldheim Kipp, Gelterkinden

Foto: zVg

22.8.2020 | 18 Uhr Im Park, Basel

Wahre Bläsergiganten zollen Donald Byrds Blue-Note-Aufnahme einen atemberaubend schönen Tribut. Inspiriert zur Wiederauflage dieser herausragenden Musik wurden sie durch Pepper Adams, der auf «Byrd In Hand» mitwirkte. www.birdseye.ch 20.8.2020 | 20 Uhr Viertel Dach, Basel

Viel Wald, noch mehr Sounds, dazu Feuer, Mond und Drinks. Das gibt’s anlässlich der vierten Auflage der Marabu-Wald-Disco. Am Mischpult stehen die Marabu-Resident-DJs LeBeau, Di:DJ:Di und DJ N’Tunes. Achtung, nur bei schönem Wetter. www.marabu-bl.ch

KINGA GLYK & BAND Laune-Kombo Les Touristes. Ihr Motto: Wir spielen für alle, die nicht bei drei auf den Bäumen sind. Kann man so machen.

Strenges Schutzkonzept Damit das Openair-Konzert ein Covid-sicherer Ort wird, setzen die Organisatoren ein strenges Schutzkonzept um. Das Gelände wird in Zonen unterteilt sein, vor dem Betreten werden die Kontaktdaten aufgenommen und die Körpertemperatur gemessen. Und: In enger Zusammenarbeit mit dem Erlenverein wird dafür gesorgt, dass die Tiere im Tierpark nicht unter dem Openair leiden müssen. tok ■

Flink bemächtigen sich Tim Hüllstrungs Finger des Griffbretts und entlocken ihm die höchsten Töne. Dazu passt seine raue und fast hauchige Stimme, die ihren Charme durch die unausgebildete und doch feinfühlige Reife erhält. Klassisches Songwriting geht mit Pop und Jazz Hand in Hand. www.dasviertel.ch

TIPP

Nein, meint Kinga Glyk, Jazz sei nicht nur etwas für nostalgische alte Männer. Ganz im Gegenteil, es sei Musik, die mitreisst, mit ihr selbst als bestes Beispiel dafür. In diesen Tagen ist die Zwanzigjährige die jüngste und bekannteste Bandleaderin der polnischen Musikszene und zu Gast am Jazzfestival Basel. www.atlantis-basel.ch 26.8.2020 | 19 Uhr Pavillon, Schützenmattpark Basel

JAZZ IM PARK

21.8.2020 | 23 Uhr Balz Klub, Basel

DAVID JACH

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MARABUDISCO GOES FOREST 4

25.8.2020 | 20.30 Uhr Atlantis, Basel

TIM HÜLLSTRUNG

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und um den Musikpavillon des Parkrestaurants Lange Erlen – das sich seit diesem Sommer ganz einfach «Park» nennt – wird ein neuer Freiluftevent ins Leben gerufen. «Draussen mit» heisst diese Reihe. Den Anfang macht der Baselbieter Lokalmatador Baschi, auch bekannt als «Rampensau des Schweizer Mundartpops», Meister der mitreissenden Melodien und authentischen Songtexte. Auf seinem aktuellen Album «1986» zeigt Baschi seine nostalgische Seite, dreht sein innerstes Seelenempfinden nach aussen. Die Stimmung anheizen werden DJ Easy Yves (Schwellheim) und die Gute-

Die Reihe Tanznacht40 steht für einen unvergesslichen und unbeschwerten Abend für alle ab 40 Jahren. Tanzen, plaudern und feiern, ob mit Freunden, als Single oder als Paar, es sind alle willkommen. www.Tanznacht40.ch

Für die zweite Ausgabe der Partyreihe «Backroom Jungle» kommt das Ausnahmetalent David Jach mit seinem BeatportHit «How Never» an die Regler des Hinterzimmers. Flankiert wird der Klubmusiker aus Dresden vom Lokalmatador DJ CMC. www.balzklub.ch 22.8.2020 | 18 Uhr Im Park, Basel

DRAUSSEN MIT BASCHI

TIPP

Den Anfang der neuen Openair-Reihe «Draussen mit» beim Tierpark Lange Erlen

Jeweils jeden letzten Mittwoch im Monat gibt’s im Pavillon Schützenmattpark ein stündiges Jazz-Konzert, anschliessend folgt eine Jam-Session. Diesmal an den Instrumenten: Take the 55 Band. Die fünfköpfige Liveband führt das Publikum geradewegs über die noch nicht gebaute Westtangente hinunter ins Mississippi-Delta. www.parkpavillon.ch 26.8.2020 | 19.30 Uhr Volkshaus, Basel

HILDEGARD LERNT FLIEGEN TIPP Keine Band, sondern ein Sturm. Das versteckt sich hinter der Formation mit dem etwas seltsam anmutenden Namen Hildegard lernt Fliegen. Man kauft ein Ticket und erwartet ein Konzert, doch was man bekommt ist ein theatralischer Anschlag auf das Musikverständnis, eine Dada-Party, eine ein-


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26.–29.8.2020 | Sets 20.30 & 21.45 Uhr Bird’s Eye, Basel

FEIGENWINTER – OESTER – PFAMMATTER

Projekt Tears for Esbjörn die musikalische Welt des 2008 verstorbenen, stilprägenden Schweden Esbjörn Svensson. www.offbeat-concert.ch 1.9.2020 | 20.15 Uhr Volkshaus, Basel

BIRÉLI LAGRÈNE GIPSY TRIO TIPP

Nach zehn Jahren Pause lassen die drei gestandenen Jazzpersönlichkeiten ihr 1996 entstandenes Trio wieder aufleben. Ihre feinsinnigen Interpretationen von eher selten gehörten Standards sind Stück für Stück echte Meisterwerke. CD-Taufe! www.birdseye.ch 27.8.2020 | 20 Uhr Parterre One Music, Basel

Seit über 30 Jahren ist Biréli Lagrène die herausragende Persönlichkeit des französischen Jazz, der von Django Reinhardt beeinflussten Jazzgitarre. Der grosse Virtuose hat sich schon als 14-Jähriger zusammen mit Paco De Lucía und John McLaughlin international einen Spitzen-Namen gemacht. www.volkshaus-basel.ch 1.–2.9.2020 | Sets 20.30 & 21.45 Uhr Bird’s Eye, Basel

77 BOMBAY STREET

THE T-BONECELLO QUARTET Ein exquisiter Musikmikrokosmos, kreiert von vier Individualisten mit etwas anderer Instrumentierung und neuen Ideen. Lukas Wyss’ Posaune bringt neue Elemente ein und allein schon das sechssaitige Cello Muneer Fennells ist eine besondere Attraktion. www.birdseye.ch

Anfangs März war es eines der ersten Konzerte, die wegen Corona abgesagt werden mussten. Jetzt wird nachgerockt. Das Quartett mit Basler Wurzeln geht in ihrer pursten Form auf Tour, akustisch, ohne Schnickschnack und so nah beim Publikum wie möglich. www.parterre-one.ch 28.8.2020 | 21.30 Uhr Atlantis, Basel

TIAGO BARROS QUINTETO Lebendig, originell, rhythmisch, melodisch, authentisch, abwechslungsreich – so klingt die Musik aus der Feder des Komponisten und Saxofonisten Tiago Barros. In seinen Stücken verschmelzen Elemente der brasilianischen Folklore mit denjenigen der Jazztradition. www.atlantis-basel.ch 29.8.2020 | 19 Uhr Stadtcasino, Basel

ANOUAR BRAHEM QUARTET TIPP Der wohl beste Oud-Virtuose aus Tunis, der spielerisch leicht Oriental-Music mit Jazz verknüpft, der Lyriker des Nahen Ostens präsentiert am Jazzfestival Basel eines der schönsten Projekte, die er je geschaffen hat: «The Astounding Eyes of Rita»! www.offbeat-concert.ch 29.8.2020 | 21 Uhr Stadtcasino, Basel

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1.–2.9.2020 | Sets 20.30 & 21.45 Uhr Bird’s Eye, Basel

OLGA KONKOVA TRIO FEATURING NAT SU Der bedauerliche Ausfall von Bokani Dyer infolge der Einreisebeschränkungen hat eine andere spannende Begegnung zur Folge. Vom Olga Konkova Trio erscheint pünktlich auf September die CD «Moscow Tears – live at bird’s eye Basel». Nat Su wird dieses Trio mit seinem unwiderstehlichen Sinn für Melodie und Harmonie aufs Beste ergänzen und bereichern. www.birdseye.ch 4.9.2020 | 21 Uhr Atlantis, Basel

DIEFFLIEGER Seit bald einmal dreissig Jahren sind die Diefflieger aus dem Kleinbasel aus dem regionalen Musikleben nicht wegzudenken. Songs wie «Säuli, Säuli, du kunnsch hütte dra», «Basler Rhyviera» oder «Fährimaa» sind Kult, das Ganze tönt nach Blues, Rock, Pop – und ein wenig Punk. Im Anschluss sorgt Schajawaja-DJ Tschibeetho für eine hochfliegende Afterparty. www.atlantis-basel.ch

FORMEL 80 TIPP

Jazzfestival Basel Das aufgrund von Covid-19 in die zweite Jahreshälfte verschobene Jazzfestival Basel bietet zum 30. Geburtstag hochkarätigen Jazz.

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azzfans dürfen sich in den nächsten Wochen über diverse Leckerbissen freuen, die ihnen die Macher des Jubiläumsfestivals servieren. Energiegeladen geht’s etwa am 25. August zu und her. Kinga Glyk ist Gast im Atlantis. Mit ihrem energetischen Jazzfunk avancierte die erst 20-jährige Bandleaderin zum Shooting Star der polnischen Szene. Speziell hervorzuheben sind auch die Konzertabende im Stadtcasino Basel. Am 29. August steht das Anouar Brahem Quartet auf der Bühne und verknüpft spielerisch leicht Oriental Music mit Jazz. Anschliessend beweisen Nils Landgren, Michael Wollny, Lars Danielsson und Wolfgang Haffner, weshalb sie sich mit groovigen Sounds längst in den europäischen Jazz-Olymp gespielt

haben. Am 31. August steht das Stadtcasino ganz im Zeichen von Skandinavien. Zum einen verzaubert das Tingvall Trio das Publikum, zum andern wiederbelebt das Projekt Tears for Esbjörn die musikalische Welt des 2008 verstorbenen, stilprägenden Schweden Esbjörn Svensson.

Biréli Lagrène Gypsy Trio: 5 x 2 Tickets gewinnen Ein weiterer Höhepunkt ist der Auftritt des Biréli Lagrène Gypsy Trios am 1. September, 20.15 Uhr. Der Gitarrist Biréli Lagrène interpretiert Werke von Django Reinhardt, unternimmt aber auch Ausflüge in andere Spielarten des Jazz. Regio aktuell verlost 5 x 2 Tickets: www.regioaktuell.com/ wettbewerb. Teilnahmeschluss ist der Sonntag, 23. August. tok ■

Programm 18.8.20 | 20 h Dorfkirche Riehen AFRO-JAZZ – Keïta/Niggli Trio

1.9.20 | 20.15 h Volkshaus BS Biréli Lagrène Gypsy Trio

25.8.20 | 20.30 h Atlantis BS Funky Bass – Kinga Glyk & Band

16.9.20 | 20.15 h Guggenheim Kulturhotel Liestal Adam Ben Ezra solo performance

28.8.20 | 20.15 h Martinskirche BS Barbara Dennerlein solo & Duo

9.11. 20 | 19.15 h Volkshaus BS Jazz from Israel – SHALOSH

29.8.20 | 19 h Stadtcasino BS Anouar Brahem Quartet

22.11.20 | 20.30 h Atlantis BS Kyle Eastwood Quintet «Cinematic»

29.8.20 | 21 h Stadtcasino BS Landgren, Wollny, Danielsson, Haffner

27.11.20 | 20.00 h Gare duNord BS Julia Hülsmann Women Octett

31.8.20 | 19 h Stadtcasino BS Tingvall Trio & Tears for Esbjörn

27.1.2021 | 21.00 h Kaserne BS King Shabaka&The Ancestors

www.regioaktuell.com

11.10.20 | 20.15 h bir’d s eye BS Emmet Cohen Trio

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Sieben Stunden pure 80s mit DJ.R.Ewing & Das Mandat feat. DJ Dan-Kenobi. Das Beste aus zehn Jahren Musikgeschichte von 1980–1989. Abwechslungsreicher Mix zum Tanzen und Mitsingen. Dazu die jeweiligen Musikvideos präsentiert von Cpt. Pixel. Let's Dance! www.parterre-one.ch

Tickets unter: www.offbeat-concert.ch

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Ganz skandinavisch durchtränkt ist dieser Abend im Rahmen des Jazzfestivals Basel. Zum einen verzaubert das Tingvall Trio das Publikum, zum andern wiederbelebt das

Foto: zVg

18.8.2020 – 27.1.2021 Basel, Riehen, Liestal

26.8.20 | 19.30 h Volkshaus BS Lea Maria Fries «22halo» & Andreas Schaerer’s Hildegard lernt Fliegen

31.8.2020 | 19 Uhr Stadtcasino, Basel

TIPP

Highlight: Biréli Lagrène tritt im Volkshaus Basel auf.

4.9.2020 | 21 Uhr Parterre One Music, Basel

Der Name des Quartetts – unterdessen auch der Titel des Debütalbums – ist Programm. Denn es gibt keinen Leader, keinen Taktgeber. Nils Landgren, Michael Wollny, Lars Danielsson und Wolfgang Haffner agieren gleichberechtigt und inspirieren sich gegenseitig, zu erleben am Jazzfestival Basel. www.offbeat-concert.ch

TINGVALL TRIO & TEARS FOR ESBJÖRN

EVENTS &TIPPS

zige Aufregung aus Jazzrock, Tarantella, Zirkus-Blues, Swing und Oper. www.volkshaus-basel.ch

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EVENTS &TIPPS

6.9.2020 | 16 Uhr Bürger-Kulturhaus, Frenkendorf

BLUE CARPET Als Senkrechtstarter gingen Blue Carpet 2016 als Sieger des Bandcontests «Firewire» hervor. Seither sind die Jazz-Funker, die sich am Gymnasium Liestal gefunden haben, immer wieder live zu geniessen – das nächste Mal anlässlich der Reihe «Konzert unter der Laube» in Frenkendorf. www.buerger-kulturhaus-frenkendorf.ch

und Michael Wipfs sensibler Rhythmus runden das Klangbild perfekt ab. www.birdseye.ch

LINDA SIKHAKHANE QUARTET

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SILVAN JORAY TRIO

Machen den Anfang: Die Soundtüftler von Combineharvester experimentieren mit… Foto: zVg/C. Knoerr

12.9.2020–2.5.2021 Diverse Orte in Basel

KlangBasel 2020

10.9.2020 | Sets 20.30 & 21.45 Uhr Bird’s Eye, Basel

DEJAN TERZIC

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Zwei Glanzlichter Im ersten Doppelpack «Klassik meets Experimental» am 12. September im Stadtcasino Basel teilen sich das La Cetra Barockorchester und das Sinfonieorchester Basel nicht nur die Bühne, sondern auch die Dirigenten. Man erlebt, wie unterschiedliche Vorgehensweisen die Klänge von Beethovens Sinfonien verändern. Im Anschluss erklingt von einem grossen Ensemble eine Neuauflage des Drone-Stückes «Some Ditty, A Mountain II» von Combineharvester in analoger Form. Am 17.9. heisst es im Jazzcampus «Jazz meets Experimental» mit Nik Bärtsch und Studierenden und dem Basler reConvert Project. Weitere Events/Termine unter www.klangbasel.ch. bru ■

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ufgrund der sich ständig ändernden kantonalen Massnahmen zur Covid-19-Bekämpfung war an das geplante Programm der KlangBasel nicht zu denken. Ein neues Format soll einen Grossteil der Projekte «retten», indem es die Konzerte auf der Zeitachse horizontal auseinanderzieht. So kann eine Umsetzung der Covid-19-Massnahmen garantiert werden. Mit einem solchen Format können drei Viertel der angedachten Programme umgesetzt werden. Es gibt nicht Einzelkonzerte, sondern immer Paarungen unterschiedlicher Musikstile. Insgesamt werden acht Veranstaltungen durchgeführt, wobei eine Veranstaltung pro Monat die Wunschvariante ist.

19.9.2020 | 20 Uhr Freie Kirche Elisabethen, Basel

11.9.2020 | 20 Uhr Sommercasino, Basel

KLASSIK

YERNA Die Basler Folk-Truppe ist zurück aus ihrer verordneten Zwangspause und hat ein neues Album im Gepäck! «Notion» heisst das gute Stück und wird an diesem Abend gebührend getauft. Wer Yerna kennt, weiss, es lohnt sich. Wer Yerna noch nicht kennt, sollte sie unbedingt kennenlernen! Mit dabei ist Mono Mojo, dessen Songs irgendwo zwischen Bluesrock, Jazz und Rock ’n’ Roll liegen. www.sommercasino.ch

Ü30 BENEFIZ-PARTY Tanzen zur Musik aus den 70ern bis heute ist angesagt. DJ Esteban and Friends sorgen dafür, dass die steifen Hüften gelockert und auch der Rest des Körpers in Bewegung gebracht wird. www.ueparties.ch

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21.–24.8.2020 Rümlingen und Läufelfingen

FESTIVAL NEUE MUSIK RÜMLINGEN

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UNDER COVER

Das Ausschöpfen der expressiven Möglichkeiten eines Drum-Sets liegt Dejan Terzic hörbar und seit eh und je im Blut. In seinen drei exzellenten Weggefährten hat er Seelenverwandte, die mit ihm seine Kompositionen der ersten gemeinsamen CD «Prometheus» in ein dynamisches, unendlich spannendes und fantasievolles Klangerlebnis umsetzen. www.birdseye.ch

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12.9.2020 | 21 Uhr Atlantis, Basel

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TIPP

Das wichtige Festival feiert seinen 30. Geburtstag. Der Situation gemäss gibt es statt eines Konzerts in einem Innenraum einen Klangweg vom Bahnhof Läufelfingen auf den Hauensteinpass. www.neue-musik-ruemlingen.ch

11.9.2020 | 20 Uhr Kulturhotel Guggenheim, Liestal

23.8.2020 | 11 Uhr Heimatmuseum Schwarzbubenland Dornach

SOUSOUL

TATIANA RADKEWITSCH

Sousoul aus der Region Basel kombiniert meisterhaft melodiösen Soul mit groovigem Funk. Regelmässig bringt die achtköpfige Formation die Bühnen zum Erzittern. www.guggenheimliestal.ch

www.regioaktuell.com 62

Der Saxofonist Linda Sikhakhane gehört zu den starken neuen Stimmen der südafrikanischen Szene. Verankert in den Traditionen von KwaZulu Natal, wo Musik in Ritualen und Zeremonien zentral ist, betont er in seinen Kompositionen das Narrativ und orientiert sich dabei gleichermassen an John Coltrane und Winston Mankunku Ngozi. www.birdseye.ch

Mit zeitlos guten Songs von Manfred Mann’s Earth Band, ELO, Toto, Status Quo, Simple Minds, Eagles, Billy Idol, AC/DC und vielen mehr entführen Under Cover ihr Publikum auf eine musikalische Reise durch die 70erund 80er-Jahre. Für Partystimmung ist garantiert. www.atlantis-basel.ch

Basel ist eine dynamische Musikstadt. Die musikalische Kraft wird von KlangBasel präsentiert. Wegen Covid-19 dieses Mal im «Leuchtturm-Format».

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12.9.2020 | Sets 20.30 & 21.45 Uhr Bird’s Eye, Basel

8.–9.9.2020 | Sets 20.30 & 21.45 Uhr Bird’s Eye, Basel Das junge, exzellent aufeinander eingespielte Trio stellt sein Debut-Album «Cluster» vor. In den grossartigen Eigenkompositionen des Bandleaders schaffen die drei mit beeindruckendem Können und viel Sensibilität ihren ureigenen, fein gesponnenen und homogenen Musikmikrokosmos. www.birdseye.ch

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11.9.2020 | Sets 20.30 & 21.45 Uhr Bird’s Eye, Basel

DANIEL BLANC QUARTET

…dem La Cetra Barockorchester (Bild) und dem Sinfonieorchester Basel.

Foto: zVg/M. Chiang

Mit fühlbarer Spielfreude entwickelt dieses Quartett einen vibrierenden, vielseitigen Sound. Daniel Blancs ausdrucksstarkes Spiel und Walter Jauslins immense Virtuosität finden sich in intelligenten Dialogen; Giorgos Antonious pulsierende Bassklänge

Im Rahmen der Museumskonzerte interpretiert die mehrfach preisgekrönte Pianistin Tatiana Radkewitsch Ludwig van Beethovens Klaviersonate Nr. 6, Robert Schumanns freie Variationen über ein Thema von Beethoven und Stücke von Ravel. www.museumskonzerte-dornach.ch

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ORGELWEIHE-KONZERT

EVENTS &TIPPS

23.8.2020 | 17 Uhr Katholische Kirche Gelterkinden

2.9.2020 | 19.30 Uhr Stadtcasino Basel

NEUES ORCHESTER BASEL

TIPP

Unter dem Thema «Götterfunke» spielt das NOB unter Leitung von Christian Knüsel Mozarts Zauberflöte-Ouvertüre, Daniel Schnyder und Beethovens Sinfonie Nr. 9. Mit der Zürcher Sing-Akademie. www.neuesorchesterbasel.ch Die Organistin Christina Koch de Souza spielt Johann S. Bach, Gioachino Rossini, César Franck, Edward W. Elgar und Charles-Marie Widor. www.katholische-kirche-gelterkinden.ch

6.9.2020 | 19.30 Uhr Stadtcasino Basel

ORGELFESTIVAL SINFONIEORCHESTER BASEL

23.8.2020 | 19.30 Uhr Stadtcasino Basel

KAMMERORCHESTER BASEL Heinz Holliger dirigiert das Kammerorchester Basel. Auf dem Programm stehen Othmar Schoecks «Elegie» op. 36, Roland Mosers «Echoraum» zu Schuberts Nonett D 79 und Schuberts Nonett in es-Moll «Franz Schuberts Begräbnis-Feyer» D 79. Bariton: Christian Gerhaher. www.kammerorchesterbasel.ch 26.8.2020 | 19.30 Uhr Stadtcasino Basel

SINFONIEORCHESTER BASEL: NEUE WELT Das Sinfonieorchester Basel unter Ivor Bolton spielt Beethoven, Erik Satie / Claude Debussy, Felix Mendelssohn Bartholdi und Antonin Dvořáks «Aus der neuen Welt». Christina Landshamer interpretiert «Morgen» aus «Vier Lieder» von Richard Strauss. www.sinfonieorchesterbasel.ch 28.8.2020, 19.30 Uhr Stadtcasino Basel

COLLEGIUM MUSICUM BASEL Das Collegium Musicum unter Johannes Schlaefli spielt Les Préludes von Franz Liszt, Antonin Dvořáks Sinfonie «Die Englische» und mit Immanuel Richter (Trompete) J.N. Hummels Trompetenkonzert E-Dur. www.collegiummusicumbasel.ch

In diesem Spezialkonzert werden die Ouvertüre aus «Der fliegende Holländer» von Richard Wagner, Camille Saint-Saëns’ Orgelsinfonie op. 78 und als Uraufführung das Konzert für Orgel und Orchester von Guillaume Connesson präsentiert. Die Organisten: Martin Sander, Vincent Dubois und Thomas Trotter. www.sinfonieorchesterbasel.ch 7.9.2020 | 19.30 Uhr Stadtcasino Musiksaal Basel

RENAUD CAPUÇON & MARTHA ARGERICH Der Violinist Renaud Capuçon und die Pianistin Martha Argerich spielen die Violinsonate Nr. 8 G-Dur von Ludwig van Beethoven, die Violinsonate A-Dur von César Franck und Sergeij Prokofjews Violinsonate Nr. 2 D-Dur. www.konzertgesellschaft.ch 9./10.9.2020 | 19.30 Uhr Stadtcasino Basel

SINFONIEORCHESTER BASEL: DUELL

30.8.2020 | 15–16.30 Uhr Klosterkirche Dornach

LINZER STREICHQUARTETT Das Linzer Streichquartett interpretiert Werke von Franz Schubert, Claude Debussy und Raphael Simcic. Reservation verbindlich. www.klosterdornach.ch

ARC-EN-CIEL

KLANGBASEL 2020 Mitglieder des Sinfonieorchesters Basel spielen «Ein Sommernachtstraum» von Felix Mendelssohn Bartholdy und «Romeo und Julia» von Sergei Prokofjew. Bearbeitungen von Andreas N. Tarkmann. Eintritt frei. www.sinfonieorchesterbasel.ch

TIPP

Die musikalische Dynamik der Stadt Basel wird von KlangBasel präsentiert; wegen Covid-19 dieses Mal im «Leuchtturm-Format»: acht Veranstaltungen, jeden Monat ein Doppelkonzert mit spannenden Paarungen. www.klangbasel.ch

Seit 30 Jahren existiert das Festival für Neue Musik Rümlingen. 2020 passt es sich der Situation unter der Covid-19-Gefahr an und bleibt draussen in der Natur.

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as Festival unter dem Motto HauenSteinSchlag beginnt am 20. August um 18 Uhr im Silo 12 in Läufelfingen mit der Ausstellung zum Jubiläum, die auch am Freitag zu besuchen ist. Am Samstag wird ab 14 Uhr der Klangweg eröffnet, der vom Bahnhof Läufelfingen über die Alte Römerstrasse bis auf die Hauensteinpasshöhe führt. Gestartet wird jeweils in Gruppen von zehn Personen. Entlang des Weges gibt es Performances und Klanginstallationen von zwölf Komponistinnen und Komponisten. Als Interpretinnen und Interpreten treten neben den Profis auch Kinder der Musikschule Aesch-Pfeffingen und Basel auf.

Outdoor und jugendlich Am Sonntag findet in der Kirche Rümlingen um 10 Uhr ein Festakt statt, danach ist der Einlass zum Klangweg bis 14 Uhr wieder geöffnet. Mitten drin ist der Parc opera 2 von Wojtek Blecharz platziert, eine intelligente und sensible Sezierung des Operngenres für die Landschaft. Bei der 30. Aus-

gabe soll vor allem die junge Generation von Musizierenden und Komponierenden berücksichtigt werden. Das Festival Neue Musik Rümlingen ist das wichtigste Festival für Neue Musik im ländlichen Raum. Mit dem Outdoor-Konzept wurde auf die gesundheitliche Situation reagiert. Auch der gemütliche Abschluss im Silo 12 folgt einem speziellen Sicherheitskonzept. bru ■

Festivalpässe zu gewinnen Für das Jubiläumsfestival Neue Musik Rümlingen verlost Regio aktuell für Kurzentschlossene 2x2 Festivalpässe, gültig am Samstag, 22. August. Start zum geführten, dreistündigen Klangweg ist um 15 Uhr ab Bahnhof Läufelfingen. Die Festivalpässe erlauben zudem den individuellen Zugang zur Ausstellung und zum Silo. Einfach einloggen unter www.regioaktuell.com/wettbewerb und mitmachen. Teilnahmeschluss ist Donnerstag, 20. August, 12 Uhr. Viel Glück!

www.regioaktuell.com

12.9.2020–2.5.2021 Diverse Orte in Basel

Festival Neue Musik Rümlingen

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Unter Ivor Bolton spielt das Sinfonieorchester die 1. Sinfonie von Johannes Brahms, das Geigy Festival Concerto von Rolf Liebermann und als Uraufführung «Gemini», Konzert für zwei Violinen und Orchester von Helena Winkelman. Mit Patricia Kopatchinskaja und Pekka Kuusisto (Violinen). www.sinfonieorchesterbasel.ch

20.–24.8.2020 Läufelfingen

8-2020

2.9.2020 | 10 Uhr International School Reinach

Jürg Kienberger und Peter C. Zumthor im Bergbach am «Innehalten», Festival Rümlingen 2019 im Engadin. Foto: zVg

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EVENTS &TIPPS

THEATER 19.8.2020 | 19.30 Uhr Viertel Dach, Basel

12.9.2020 u.w., 19.30 Uhr / So 18 Uhr neuestheater.ch, Dornach

WARTEN AUF GODOT

MASSIMO ROCCHI Der Poet des Lachens serviert frisch zubereitete Nummern, aber auch Klassiker aus seiner Ideenküche. Das Menü umfasst Pantomime und Sprachakrobatik und präsentiert Hintersinniges über das Leben, die Götter und andere Verrücktheiten, sowie die Absurditäten des menschlichen Daseins. www.dasviertel.ch Christian Knüsel, Dirigent.

Foto: Ingo Hoehn

Ab 21.8.2020 | 19.30 Uhr / So 18 Uhr Förnbacher Theater, Basel

Wiederaufnahme der konzisen und eindrücklichen Inszenierung von Georg Darvas. Das Stück von Samuel Beckett wirft die Frage nach dem Sinn des Lebens und nach der Condition humaine auf. www.neuestheater.ch

2.9.2020 | 19.30 Uhr Stadtcasino Basel

EXTRAWURST MIT BISS!

Neues Orchester Basel

Die neue, unglaublich witzige und hochaktuelle Komödie der Comedy-Autoren Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob wird in der Basler Fassung von Helmut Förnbacher gespielt. Anhand des «Glöpfers» werden Themen wie Toleranz und Minderheitenrechte zur Sprache gebracht. www.foernbacher.ch

14.9.2020 | 20.30 Uhr Theater Teufelhof

22.8.2020 u.w., 19 Uhr Goetheanum-Bühne

16.9.2020 | 19.30 Uhr Foernbacher Theater, Basel

NOCH EINMAL DAVONGEKOMMEN

JULIUS CAESAR

Das Neue Orchester Basel (NOB) und der Architekt Andreas Fries, Partner Herzog & de Meuron, gestalten einen einzigartigen Konzertabend im Stadtcasino.

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as Stadtcasino Basel erstrahlt in neuem Glanz. Nach vierjähriger Bauzeit wird im Sommer der wunderbare Musiksaal wiedereröffnet, der weltweit für seine Akustik geschätzt wird. Zusammen mit Andreas Fries, Partner von Herzog & de Meuron, beleuchtet das NOB verblüffende Parallelen zwischen Musik und Architektur und stellt dabei den Saal ins Zentrum: Wie bei der Neueröffnung im Jahr 1876 erklingen Mozarts Zauberflöte-Ouvertüre und Beethovens monumentale Neunte Sinfonie. Darüber hinaus erhält das Publikum exklusive Einblicke in die Entstehung des Projekts «Erweiterung Stadtcasino Basel», welchen das Orchester Klangbeispiele aus Beethovens Entwurfsskizzen gegenüberstellt.

Eine Antwort auf Beethovens Vision Im Auftrag des NOB schreibt der renommierte, in New York lebende Schweizer Komponist Daniel Schnyder für diesen Anlass ein

neues Werk. «Architectonics of Joy» heisst seine zeitgemässe Antwort auf Beethovens visionäre Komposition. Wie klingt es, wenn Beethovens Neunte heute weitergedacht wird? Wie gelingt es den Architekten, historische Bausubstanz und eine zeitgenössische architektonische Vision in Einklang zu bringen? Ein Konzertabend mit überraschenden Perspektiven auf Musik und Architektur, herausragenden Solistinnen und Solisten und mit Freude, schöner Götterfunken! ■ Rachel Harnisch (Sopran) Marie-Claude Chappuis (Alt) Mauro Peter (Tenor) Dietrich Henschel (Bariton) Zürcher Sing-Akademie Neues Orchester Basel Leitung: Christian Knüsel Tickets: Bider &Tanner, 061 206 99 96 www.ticketino.com Abendkasse ab 18.30 Uhr www.neuesorchesterbasel.ch

SVEN GARRECHT «Wenn nicht jetzt, wo sonst» heisst das hintersinnige Programm des Siegers des Oltner Kabarett-Castings 2019. Garrecht ist frisch, frech und charmant. www.teufelhof.ch

Shakespeares Meisterwerk über Macht und Politik, Freundschaft und Verrat ist zeitlos und von brennender Aktualität. Inszenierung: Helmut Förnbacher. www.foernbacher.ch 16./17.9.2020 | 20 Uhr Fauteuil Theater, Basel Die Junge Bühne Dornach spielt ein Stück, das die Regisseurin Andrea Pfaehler in Anlehnung an Thornton Wilders «Wir sind noch einmal davongekommen» zur Aufführung bringt. www.goetheanum-buehne.ch 26.8.– 6.9.2020 Verschiedene Aufführungsorte

THEATERFESTIVAL BASEL An verschiedenen Standorten zeigen die Truppen des biennalen, internationalen Theaterfestivals Basel ihre Produktionen. Spielorte sind: Theater Basel, Kaserne Basel, Roxy Birsfelden, Theater Palazzo Liestal, neuestheater.ch, Zelt Cirque Trottola, Alts Schlachthuus Laufen. www.theaterfestival.ch

BRÖCKELMANN & BRÖCKELFRAU David Bröckelmann und Salomé Jantz sind ein Ehe- und Bühnenpaar. In ihrem Programm «19.57. Gleis 12» entdecken sie die Welt mit ironisch-satirischem Blick aus dem Zug. www.fauteuil.ch

AUSSTELLUNGEN Ab 9.8.2020 | 11 Uhr Museum Baselland, Liestal

MONDHÖRNER: RÄTSELHAFTE KULTOBJEKTE

Ab 7.9.2020 | 20 Uhr, So 18 Uhr Häbse Theater

www.regioaktuell.com

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8-2020

50 UND NID GANZ 100

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Das neue Foyer des Musiksaals.

Foto: R. Weyeneth, Stadtcasino Basel

Die Dialektkomödie von Dani von Wattenwyl ist aktuell. Sie dreht sich um den plötzlichen Verlust des Arbeitsplatzes mit 50 und die Folgen. Am Ende läuft die Situation völlig aus dem Ruder. www.haebse-theater.ch

Mondhörner sind Kultobjekte aus der Bronzezeit. Seit über 160 Jahren zerbricht sich die Archäologie den Kopf über Sinn und Zweck dieser geheimnisvollen Kultgegenstände. www.museum.bl.ch

10./11.9.2020, 20 Uhr Fauteuil Theater, Basel

23.–30.8.2020 Kunsthaus Baselland, Muttenz

URBAN PRIOL

LIFE, LOVE, JUSTICE

In seinem neuen Programm äussert sich der brillante Schnelldenker und -sprecher Urban Priol zu Covid-19 und unserem Schutzkonzept. Alles Sein ist im Werden, alles im Fluss. «Im Fluss» ist auch der Titel des Programms. www.fauteuil.ch

Die Ausstellung mit dem Untertitel «Next Generation» ist die Diplomausstellung des Instituts Kunst HGK FHNW. Kuratiert wird die Schau von Nikola Dietrich, Direktorin Kölnischer Kunstverein und Chus Martinez, Leiterin Institut Kunst. www.kunsthausbaselland.ch


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5.–26.9.2020 Galerie Brigitta Leupin, Münsterberg Basel

CHRISTOPH FISCHER

ROMAN PETER

Mit der Ausstellung «Der Welt abgeschaut» präsentiert der 1976 in Luzern geborene Künstler Christoph Fischer seine Zeichnungen. Leitmotiv seiner Arbeit ist das Interesse an weniger Privilegierten und Gestrauchelten. www.cartoonmuseum.ch

EVENTS &TIPPS

Bis 30.8.2020 Cartoonmuseum Basel

Bis 30.8.2020 KunstRaumRhein, Dornach

IRINA BUGOSLAVSKA

Unter dem Titel «Persönliches» präsentiert der Basler Künstler und bekannte Larvengestalter Roman Peter seine subtilen Bilder und als Ergänzung Bronze-, Papier- und Keramikfiguren. Vernissage 5.9.2020, 15 Uhr. www.brigittaleupin.ch Bis 4.10.2020 Historisches Museum Basel, Barfüsserkirche

MITTELALTER & MODERNE Die Ausstellung «Zurückkunft» zeigt Ölgemälde in altmeisterlicher Manier von Irina Bugoslavska. Die Künstlerin zeigt moderne Gesichter in historischer Kleidung und lädt mit symbolistischen und realistischen und surrealen Mitteln zur Reflexion ein. www.kunstraumrhein.ch Bis 30.8.2020 Kloster Dornach, Kreuzgang

Gezeigt werden eindrucksvolle Fotografien aus der Sammlung Ruth und Peter Herzog. Sie lassen eine Zeit der Errungenschaften und der Hoffnung wieder auferstehen. www.hmb.ch Bis 4.10.2020 Kunstmuseum Basel, Neubau

THE INCREDIBLE WORLD OF PHOTOGRAPHY

TIPP

Die Bäuerin und Malerin Christine Engelhard malt Bilder voller Vitalität und Lebensfreude. Sie scheint sich mühelos in gewagten und überreichen Farbklängen zu bewegen. www.klosterdornach.ch

Das Kunstmuseum zeigt Fotografien aus der Sammlung Ruth und Peter Herzog, die rund 500 000 Fotografien besitzen, die von der Frühzeit der Fotografie bis in die 1970er-Jahre reichen. Es ist das erste umfassende Porträt der bedeutenden Fotosammlung. www.kunstmuseumbasel.ch

Bis 19.9.2020 Rappaz Museum

Bis 4.10.2020 Spielzeug Welten Museum Basel

ARTCONCRET

DER SPAZIERSTOCK MIT GEHEIMNIS

CHRISTINE ENGELHARD

Das Rappaz Museum zeigt Positionen von konkreter Malerei von 33 Künstlerinnen und Künstlern. www.rappazmuseum.ch Bis 20.9.2020 Fondation Beyeler, Riehen

EDWARD HOPPER

10.9.–10.10.2020 Leimgruberhaus und Gemeindehaus Reinach

BIZARRE SILKS, PRIVATE IMAGININGS ETC. Die von Nick Mauss gestaltete Ausstellung lässt verschiedene künstlerische Positionen aufeinandertreffen. Dabei ging Mauss auf die Bedingungen der Räume ein und entwickelte Hilfsmittel der Präsentation, die den Blick in neue Bahnen lenken sollen. www.kunsthallebasel.ch

Die Ausstellung zeigt zwölf künstlerische Positionen von Künstlerinnen und Künstlern der Kreativwerkstatt Bürgerspital Basel. Dieses Atelier arbeitet seit vielen Jahren hoch-

www.regioaktuell.com

Bis 20. 9.2020 Kunsthalle Basel

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WOLKENSAMMLER

8-2020

Vielleicht haben die Bildmotive von Edward Hopper noch nie so in eine Zeit gepasst wie in die Coronakrise. Die Einsamkeit und die Distanziertheit der Menschen erhalten im gegenwärtigen Augenblick eine neue Aktualität. Die verlängerte Ausstellung sollte man nicht verpassen. www.fondationbeyeler.ch

Die System- oder Funktionsstöcke sind etwas vom Faszinierendsten, das es in der westlichen Kulturgeschichte gibt. Klingen, Regenschirme, Flaschen oder gar Skalpelle versteckten sich hier. Ein Spaziergang durch eine Welt eines Gegenstandes, der heute fast keine Rolle mehr spielt. www.spielzeug-welten-museum-basel.ch

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EVENTS &TIPPS

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30.8.2020 | 14–17 Uhr Schmiedenhof, Basel

Literatur Openair Basel

professionell und hat sich auch im Ausland einen guten Ruf gemacht. www.kulturinreinach.ch

Fotos und Lieblingsobjekte aus dem Leben des Museumsgründers gezeigt. www.musikautomaten.ch

Bis 11.10.2020 Kunsthalle Basel

Bis 15.11.2020 Museum Tinguely Basel

DEANA LAWSON

PEDRO REYES. RETURN TO SENDER Pedro Reyes verwendet das Medium Skulptur in Projekten, die oft eine soziale Dimension entfalten. In seiner Ausstellung in Basel funktioniert er Waffenteile zu Musikspieldosen um. www.tinguely.ch 27.8.–15.11.2020 Haus der Elektronischen Künste, Basel

REAL FEELINGS In ihrer bisher grössten institutionellen Präsentation und der ersten Schau in der Schweiz zeigt Deana Lawson neue Arbeiten. Ihr gelingt es, einprägende fotografische Porträts vom gegenwärtigen Schwarzen Leben zu schaffen. Der Titel der Ausstellung lautet «Centropy». www.kunsthallebasel.ch Lesen unter freiem Himmel: Satu Blanc und Philipp Tingler.

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er Literaturevent des Sommers präsentiert Lesungen dreier gefeierter Grössen unter freiem Himmel. Literaturkritiker Philipp Tingler stellt seine Psychokomödie «Rate, wer zum Essen bleibt» vor – ein rasanter Roman in fünf Akten, der von einem verunglückten Abend erzählt. Satu Blanc, freischaffende Autorin, Schauspielerin und Historikerin,

Foto: zVg

liest aus ihrem Werk «Wohin so eilig, Johanna». Weiter präsentiert der kontrovers diskutierte Autor Thomas Meyer seinen neuen Roman «Wolkenbruchs waghalsiges Stelldichein mit der Spionin». Es moderiert Ann Mayer. Bei unsicherem Wetter findet der Event zwei Gehminuten vom Schmiedenhof entfernt im Zunftsaal, Rümelinsplatz 4, statt. bru ■

22.8.–11.10.2020 Kunsthalle Palazzo, Liestal

HANS WILHELM AUER

Emotionen sind der Kern menschlicher Erfahrung. Die internationale Gruppenausstellung untersucht die sich rasant verändernde Beziehung zwischen Technologie und Emotionen. Die Grenzen zwischen Mensch und Maschine scheinen sich zunehmend aufzulösen. www.hek.ch Bis 31.12.2020 Dichter- und Stadtmuseum Liestal

JONAS BREITENSTEIN Hans Wilhelm Auer (1847–1906) war der Architekt des Bundeshauses. Der Palazzo ist Ort und Objekt der Ausstellung, die erstmals das gesamte Werk Auers präsentiert. www.palazzo.ch 20.8.–17.10.2020 Galerie Carzaniga, Basel

STEFAN RÜESCH & ALBERT STEINER

Die Sonderausstellung «Zeitzeugen und Pioniere der Mundartdichtung. Jonas Breitenstein und sein Vorbild Johann Peter Hebel» stellt einen Dichterpfarrer vor, der nicht vergessen werden sollte. www.dichtermuseum.ch

www.regioaktuell.com

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8-2020

5.9.2020–24.1.2021 Kunstmuseum Basel

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Die Werke von Stefan Rüesch lassen sich stilistisch kaum einordnen. Ihre Charakteristik liegt im elementaren Umgang mit geometrischen Elementen und Formen. Albert Steiner gehört zu den herausragenden Schweizer Fotografen des 20. Jahrhunderts. www.carzaniga.ch Bis 1.11.2020 Museum für Musikautomaten Seewen

ISA GENZKEN Isa Genzken gehört zu den bedeutendsten lebenden Künstlerinnen. Mit ihrem Schaffen hat sie auch jüngere Generationen inspiriert. www.kunstmuseumbasel.ch Bis 31.1.2021 Cartoonmuseum Basel

BRECHT EVENS

100 JAHRE HEINRICH WEISS

Aus Anlass des 100. Geburtstags von Dr. h.c. Heinrich Weiss (1920–2020) werden

Unter dem Titel «Night Animals» zeigt das Cartoonmuseum Werke des mehrfach preis-


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21.8.2020–28.3.2021 Historisches Museum Basel, Barfüsserkirche

«GRENZFÄLLE» – BASEL 1933 –1945

sind Gast an dem Basler Literaturereignis dieses Sommers. Erleben Sie im idyllischen Schmiedenhof packende Lesungen und unterhaltsame Gespräche, moderiert von Ann Mayer. Bei schlechtem Wetter im Zunftsaal, Rümelinsplatz 4. www.stadtbibliothekbasel.ch

EVENTS &TIPPS

gekrönten Cartoonisten Brecht Evans. Es sind teilweise grossformatige Originale des aufstrebenden belgischen Künstlers. www.cartoonmuseum.ch

5.9.2020 | 19 Uhr St. Jakobshalle, Basel

NIGHT OF THE JUMPS

75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs beleuchtet das Historische Museum das Leben in der Region während der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland. Die Schau zeigt die Auswirkungen der Diktatur auf Basel. www.grenzfaelle.ch Bis 18.7.2021 | Di–So, 14–17 Uhr Forum Würth Arlesheim

Cliffhanger Flips, Heartattack Flips und Doublegrab Backflips: Nach einem Jahr Pause stürmen die Motocross-FreestyleFahrer wieder die St. Jakobshalle und messen sich anlässlich der extremsten FMXSportserie der Welt. www.stjakobshalle.ch 13.9.2020 | 16 Uhr Theater Palazzo, Liestal

SILBERBÜX

DIETER ROTH Corona ist auch am Gässli Film Festival ein Thema: «Dass niemand weiss» von Martin Guggisberg. Foto/Still: zVg

24.-30.8.2020 Basel, Allschwil, Gelterkinden, Liestal

Die Ausstellung «(na, fritze?) lakritze» bietet Einblicke in das Universum Dieter Roth, vor allem in sein Schaffen in den 60er- und 70er-Jahren. Eine zweite Schau ist Künstlerbüchern von A bis Z gewidmet. www.forum-wuerth.ch/arlesheim

Gässli Film Festival Das Detektivkonzert «Spure im Sinn» erzählt, wie alles begann mit Silberbüx, mit dem Geheimversteck, der Gründung der Detektivbande – und der Band. Ein Hoch auf die Freundschaft und das grosse Glück, miteinander Musik zu machen. Ab 5 Jahren. www.palazzo.ch

DIVERSES 24.–30.8.2020 Basel, Allschwil, Liestal, Gelterkinden

GÄSSLI FILM FESTIVAL

TIPP

Der Flohmarkt entlang der Bruderholzallee, zwischen Restaurant Stucki und dem Weg zur Primarschule, findet von 10 bis 18 Uhr statt. www.bruderholz.org 30.8.2020 | 14–17 Uhr Schmiedenhof, Basel

LITERATUR OPENAIR BASEL

TIPP

Philipp Tingler, Satu Blanc und Thomas Meyer: Diese drei gefeierten Autorengrössen

Ihre Veranstaltung im Regio aktuell Schicken Sie uns Datum, Zeit, Ort und eine kurze Beschreibung Ihrer Veranstaltung. Bitte beachten Sie, dass wir nicht alle Eingaben berücksichtigen können. Unsere Adresse: redaktion@regioaktuell.com Die Redaktion

Regio Special Bereits zum dritten Mal reist das Gässli Film Festival durch die Region und präsentiert in vier Kinos eine Corona-Kurzfilmkollektion. Im Anschluss berichten Kulturschaffende, wie sie mit den Schwierig-

keiten und Möglichkeiten rund um Corona umgehen. Die Liveübertragung wird im kult.kino Basel aufgezeichnet und im Fachwerk in Allschwil, Kino Marabu in Gelterkinden und im Kino Sputnik in Liestal auf die Leinwände übertragen. bru ■

Tickets zu gewinnen Regio aktuell verlost für Kurzentschlossene jeweils 3 x 2 Tickets für das im Gässli Film Festival eingebettete «Regio Special» vom Montag, 24. August an den Standorten Liestal (Kino Sputnik) und Gelterkinden (Kino Marabu). Ab 20.15 Uhr werden Kurzfilme gezeigt, die während der Corona-Zeit entstanden sind, im Anschluss gibt es eine Direktschaltung ins Kultkino Basel zu einem Diskussionspanel mit den Filmschaffenden. Einfach einloggen unter www.regioaktuell.com/wettbewerb und mitmachen. Teilnahmeschluss ist der Donnerstag, 20. August, 12 Uhr. Viel Glück!

www.regioaktuell.com

QUARTIERFLOHMARKT BRUDERHOLZ

as Gässli Film Festival versteht sich als «Schweizer Kurzfilmfestival mit internationalem Flair», welches den regionalen wie auch internationalen Nachwuchs fördert. Die neue künstlerische Leitung, Laura Frei und Marion Nyffenegger, stellte aus rekordverdächtigen 400 eingegangenen Kurzfilmen ein tolles Wettbewerbsprogramm zusammen. Mit dem Onlinelink kann man über die Liveübertragung auch von Zuhause aus oder an diversen Standorten in der Stadt mitfiebern. Der Fokus des Rahmenprogramms liegt auf dem Mentoring, wobei die Ehrengäste über ihr gemeinsames Schaffen berichten.

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29.8.2020 | 10 Uhr Bruderholzallee, Basel

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8-2020

Corona-konform, jugendlich und partizipativ geht das Gässli Film Festival in die 12. Runde! 41 Kurzfilme in 5 Wettbewerbskategorien aus 10 verschiedenen Ländern werden vom 24. bis 30. August im Filmhaus am Gerbergässlein 29 in Basel, auf der Gässli Piazza sowie an anderen Orten in Basel und der Region gezeigt. www.baselfilmfestival.ch

Das Festival findet zum 12. Mal statt und erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. Es werden über 41 Kurzfilme gezeigt.

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KULTUR & UNTERHALTUNG

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Rätselspass für die ganze Familie Suchbild Botticelli Das Werk «Geburt der Venus» gehört zu den bekanntesten Bildern von Sandro Botticelli (1445–1510). Wie in der Renaissance-Zeit üblich, malte er viele religiöse Bilder und Figuren aus der griechischen Mythologie. Finden Sie die 8 Unterschiede in den beiden Bildern? Original

Fälschung

Sudoku Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3 x 3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Mittel

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KULTUR & UNTERHALTUNG

Schwedenrätsel

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Vorher/Nachher

Lederfärberei Schmid AG Hauptstrasse 126, 4147 Aesch Tel. 061 721 91 00 info@leder-schmid.ch www.leder-schmid.ch

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Vorher/Nachher

Seit 1986 frischt die Lederfärberei und Autosattlerei Schmid AG Ledermöbel und Autolederinterieurs so auf, dass diese nach der Bearbeitung wieder nahezu dem Originalzustand entsprechen. Auch Polsterarbeiten, Neubezüge in Leder sowie Lederreparaturen erledigen die Lederfachleute. Ein prompter Lieferservice gehört selbstverständlich auch dazu.

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Jungbrunnen für strapazierte Ledermöbel

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GESELLSCHAFT

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Gesehen!

Crossklinik Tennis Open 2020 Margarethenpark, Basel, 19. Juli 2020

Bester Blick auf Spitzentennis: Aus dem lauschigen Schatten heraus beobachtete das Publikum, wie sich die Spielerinnen und Spieler schweisstreibende Duelle auf Sand lieferten.

Fotos: Dominique Zahnd

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8-2020

Ohne zynisch sein zu wollen: Im Nachhinein betrachtet, entpuppte sich der Coronavirus als Glücksfall für die diesjährige Ausgabe des viertägigen Crossklinik Tennis Open, das seinen Höhepunkt am Finalsonntag auf der Anlage des Basel Lawn Tennis Club (BLTC) erlebte. Weil sich die Organisatoren schon früh entschieden, das Pfingstturnier in die Sommerferien hinein zu verschieben, stand eine noch nie dagewesene sportliche Qualität auf dem Platz. Einsätze unter Wettkampfbedingungen sind auch für die Besten des Weissen Sports in diesem Jahr rar gesät, was dem Turnier nebst Spitzentennis mit 350 Anmeldungen auch ein Rekordteilnehmerfeld bescherte.

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Ohne Satzverlust zum Turniersieg: Die Zürcherin Viktorija Golubic (WTA 123) gewann den reinen Schweizer N1-Final gegen ihre Landsfrau Conny Perrin überzeugend mit 6:3, 6:2. Foto: Markus Peter

Vater und Sohn freuten sich über ein «Jahrhundertturnier»: Kurt (l.) und Steven Schudel brachten als Organisatoren hochklassigen Tennissport auf die Plätze in Riehen, Aesch und Basel.

Sieger eines packenden Endspiels: Im N-Final der Herren siegte der Argentinier Marco Trungelliti (ATP 231) gegen den Schweizer Johan Nikles mit 6:4, 7:6. Foto: Markus Peter


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GESELLSCHAFT

Aktiv im TC Füllinsdorf: Brigitte Thommen und Seppi Karrer, der nicht nur den gelben Filzball, sondern als Treuhänder mit seiner Taxag in Basel auch stets die Turnierfinanzen im Blick hat.

Familiär, sympathisch und attraktiv für zugewanderte Expats wie für Locals aus dem Gundeli: Marianne Eggenberger (l.) und Stella Dunn vom BLTC-Vorstand schwärmen für ihren Club.

Für Daviscupspieler Jérôme Kym (l.) aus Möhlin war in Runde 2 Endstation. Neben ihm Misel Milovanovic, der auch in Wimbledon oder Paris die Rackets der Weltelite bespannt.

Erfolgreiches Daumendrücken: Zusammen mit ihrem Freund Robin Weissenrieder feuerte Sandra Popovic aus Lörrach ihren Bruder Stevan Popovic an, den späteren Sieger des R-Tableaus.

Die Vorhand ist die stärkste Waffe von Herbert Hübscher (l.), während Sigi Joerg noch heute auf seine Rückhand Slice schwören kann. Beide haben noch nie ein so gutes Turnier erlebt.

Stehen regelmässig auf dem Tenniscourt – manchmal auch als Mutter-Tochter-Doppel auf der gleichen Seite der Netzkante: Friederike (r.) und Gesa Röllinger aus Riehen.

Sportorthopäde Thomas Schwamborn ist als Turnierarzt und Direktor der Crossklinik, die seit über zehn Jahren als Presenting Partner auftritt, mit Partnerin Domenica Zinsli vor Ort.

Blick ins Pop-up-Physiozelt der Crossklinik: Michaela Vogel, Siegerin des R2/R6-Tableaus, lässt sich vom Physiotherapeuten Fabian Böhme den bösen Tennisellbogen behandeln.

Schaffte es im R2/R6-Tableau bis in die dritte Runde, dann waren die Batterien leer: Oliver Meyer umschreibt seine Freundin Hannah Klotz als eine «gefährliche Linkshänderin».

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GESELLSCHAFT

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Gesehen!

Chill und Grill Birschöpfli, Basel/Birsfelden, 20. Juli 2020

Gehört am Birschöpfli einfach dazu: Ein erfrischender Gang ins kühle Nass ist gerade bei Temperaturen um 30 Grad das grosse Plus, das die Birsmündung bietet. Fotos: Dominique Zahnd

Einer der heissesten Tage im Juli brachte jede Menge Volk an einen der hochsommerlichen Hotspots der Region. Während die einen vor allem einen gemütlichen Liegeplatz im grosszügigen Schatten der Bäume bevorzugten, suchten andere auch die Bewegung: Fussball, Volleyball, Frisbee oder Kubb waren angesagt. Und immer wieder mal zog ein rauchiger Duft frisch grillierter Würste, Burger und anderer Barbecue-Leckereien durch die Nase. Regio aktuell nahm links und rechts der Birsmündung einen Augenschein und stellte fest: «Ferie dehei» ist in diesem Jahr tatsächlich in aller Munde.

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Lieber Birschöpfli als Basler Rheinbord (v.l.): Florence Guillod aus Liestal, Havilah Kurt aus Laufen und Dejana Pesic aus Birsfelden sind Fachfrauen Gesundheit im dritten Lehrjahr.

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«Das entspannende Geräusch der Blätter, wenn der Wind durch die mächtigen Baumkronen weht, findet man nur hier am Birschöpfli»: Jorge und Rahel Cartes aus dem Basler Gotthelfquartier.

Der erste Ferientag! Raffaela Klumpp und Michael Kitzmüller machen mit Tochter Eveline Ferien in Basel und in der Schweiz; der geplante OstseeUrlaub wird auf nächstes Jahr verschoben.

Hat das Grillieren über die Jahre perfektioniert: Grillchef Quang Tran aus Rheinfelden und Christian Dott aus Dittingen sind Arbeitskollegen am Universitätsspital Basel.


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GESELLSCHAFT

Die Robinsons aus Irland: Barkeeper Arron (l.) wohnt seit einem Monat in Basel und ist derzeit auf Jobsuche, Ethan arbeitet als Koch in Zürich und ist heute auf Bruderbesuch.

Heute erstmals auf dem Brett! Trix Bürki, Daniel Schällibaum und Tochter Kiki aus Birsfelden haben am Genfersee Stand-Up-Paddling entdeckt – und probieren es jetzt vor der eigenen Haustür aus.

Wenn irgendwie möglich soll es diesen September noch in die Ferien auf Sardinien gehen. Bis dahin kühlen sich Jannik Beugger und Carina Mangold aus dem Neubadquartier im Rhein ab.

Sind nach der Arbeit mit ihren zwei Hunden und dem sechs Monate alten Sohn Kalim an ihren Hausstrand gekommen: Manuela und Kerem Bolt aus dem Lehenmattquartier.

Kennen sich vom Ausgang: Sercan Semiz (l.) aus Riehen und Patrick Ammann aus Muttenz schätzen die grosse Liegewiese am Birschöpfli, die genug Platz zum Chillen und für Sport bietet.

Den Vereinsfussball musste Kemi Krapp (l.) aus Bottmingen wegen Knieproblemen aufgeben; Jonglieren am Birschöpfli, hier mit Sherilyn Stockinger aus Pratteln, geht noch immer.

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GESELLSCHAFT

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Gesehen!

Buurebrunch auf dem Neuhof in Lausen, 1. August 2020

Verwöhnten ihre Gäste mit selbstgebackenem Brot und über einem Dutzend Konfitüren aus dem eigenen Obstgarten: die Bauernfamilie Gysin mit den Betriebsleitern Myriam und Dieter und Tochter Ronja. Fotos: Mimmo Muscio

Schwitzt die Hitze an der Bratpfanne mit einem Grinsen weg: Hansueli «Hansi» Lüthi, seit eh und je der Speckbrater des Neuhof’schen 1.-August-Brunchs.

Wenn sie nicht in den Ferien sind, ist der 1.-August-Brunch Ehrensache: Neuhof-Stammgäste Markus Rothen (l.) und Gemeinderat Jan Wittlin.

Unterstützen das hiesige Gewerbe im Ort mit genussvollen Momenten: die Lausnerinnen Silvia Manna (l.) und Nicole Thüring, die zudem als Gemeinderätin amtet.

Lernten sich einst in der Musikschule kennen: das namenlose Alphorntrio mit den Lausnern Manuel (l.) und Michael Imhof und Chefbläser Pascal Altermatt (r.) aus Büsserach.

Immer da, wo es etwas Gutes zu essen gibt: die Lausner Alain Weber, Irina Henzmann, Nadine Bielmann und Jannis Wagner (v.l.).

Jara Kurz aus Gelterkinden absolvierte auf dem Neuhof einst eine Ausbildung. Heute geniesst sie die Früchte ihrer Arbeit mit ihrer zweijährigen Cousine Miade.

«Ich geniesse es, endlich wieder auf der Bühne zu stehen.» Der Wenslinger Manfred Steiner alias Fredy Solo hat nach fünf Monaten Coronapause endlich wieder «gut singen».

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Hier für eine Portion richtige Schweizer Folklore: die Venezolanerinnen Jeannine Meyer, Angelica Salvador und Felisa Hernandez aus Muttenz und Birsfelden (v.l.).

Rösti und Speck brutzeln in der Pfanne, darunter mischen sich Alphornklänge, Stimmengewirr, Lachen: die perfekte Idylle mit Kuhherde im Hintergrund. Die Brunches am Nationalfeiertag locken alljährlich Tausende auf die Bauernhöfe des Landes. Während viele Gastgeber absagten, passte die Familie Gysin ihr Konzept den Gegebenheiten an und verköstigte rund 100 Gäste mit den Köstlichkeiten ihres Neuhofs ob Lausen.

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Eigentlich steigt Thomas Buser für die Gysins in die Bäume. Beim 1.-AugustBrunch bestehen sie darauf, dass er es sich – mit seiner Frau Mäggi – gut gehen lässt.

Geniessen die Gesellschaft und das gute Essen: Raphael Erne und Sarah Gasser aus Lausen mit Tochter Yuna, die ihre Brunch-Premiere erlebt.


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