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Juli 2016 ■
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Constanze von Grafenstein
DAS GRÖSSTE MAGAZIN DER NORDWESTSCHWEIZ UND DER REGION
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24.6.2016
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28.6.2016
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INHALTSVERZEICHNIS LEUTE
WIRTSCHAFT, POLITIK, WEITERBILDUNG
Anlässe des Monats E.E. Zunft zu Rebleuten präsen-
Rund um Wirtschaft und Weiterbildung
Titelstory
14–15
Rheinaufwärts
20–21
5
Oberbaselbiet
27–29
Eröffnung Roter Bären
7
Laufental
32–33
Mynt Style Lab
7
Grillhappening
7
tiert den neuen Staatswein
5
«Rhyblitz»-Taufe
Constanze von Grafenstein
10–11
Gemeinden
VERANSTALTUNGSKALENDER Rock, Blues, Jazz, Klassik, Diverses
34–37
Ausstellungen, Galerien
38–39
Viktoria Staufenegger
13
Singoh Nketia
25
REGIO EMPFEHLUNGEN
Hobbyköchin
Elsbeth Mathis
17
Traumhochzeit
8–9
Junge Talente
Jason Brügger
23
Susannes Welt
15
Ausgewandert
Christine Ferrari
31
Gastrotipps
Leute
16–19
Beizentipp WOHNEN & BAUEN
Ausflugstipp
18 Tierpark Lange Erlen
36
Rund ums Wohnen
46–49
Spital-Guide
40–41
Immobilien
50–51
Rund um die Gesundheit
42–45
Seniorenratgeber
44
Regio aktuell, die grösste Zeitschrift der Region. Jeden Monat kostenlos für ca. 400 000 Leser. Verteilung: jeweils am Donnerstag, direkt in Ihren Briefkasten
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IMPRESSUM Regio aktuell: erscheint monatlich Herausgeber: Robert Gloor r.gloor@regioaktuell.com Redaktion und Verlag: Regio Nachrichten AG Seewenweg 5, 4153 Reinach Tel. 061 690 77 77, Fax 061 690 77 88 redaktion@regioaktuell.com www.regioaktuell.com Redaktion/Publireportagen: Brigitte Ballmer Veranstaltungskalender/Korrektorat: Katharina Schäublin Administration: Estelle Gloor admin@regioaktuell.com
Brigitte Ballmer 061 690 77 90 (Redaktion /Verkauf) b.ballmer@regioaktuell.com Michael Kohler 061 690 77 89 (Gesundheit, Sport, Mode, Innerstadt) m.kohler@regioaktuell.com Gabi Lacourcière 061 690 77 95 (Aesch, Münchenstein, Oberbaselbiet, Rheinfelden, Energie & Umwelt) g.lacourciere@regioaktuell.com Willy Minnig 061 690 77 72 (Südbaden, Lausen, Riehen, Tourismus) w.minnig@regioaktuell.com Mario Ricciardi 061 690 77 23 (Muttenz, Pratteln, Immobilien, Garagen) m.ricciardi@regioaktuell.com Réto Scarpatetti 061 690 77 44 r.scarpatetti@regioaktuell.com Katharina Schäublin 061 690 77 02 (Veranstaltungen) k.schaeublin@regioaktuell.com
Hans Studer 061 690 77 91 (Bau und Wohnen, Energie, Immobilien) h.studer@regioaktuell.com Annelis Zimmerli 061 690 77 87 (Oberbaselbiet) a.zimmerli@regioaktuell.com Autoren und Fotografen dieser Ausgabe: Simon F. Eglin (sfe), Christian Fink (cf), Tobias Gfeller (tg), Martin Jenni, Thomas Maschijew (tm), Susan Stoppa, Bruce Wayne (bw), Dominique Zahnd (doz), Rolf Zenklusen (zen.) Druckvorstufe und Technik: www.frefeldigital.com Verteilung: DMC Abonnemente: Preis pro Jahr Fr. 50.– Inserate und PR: verkauf@regioaktuell.com Tel. 061 690 77 77 Fax 061 690 77 88 Druckvorlagen an: grafik@regioaktuell.com
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Die E.E. Zunft zu Rebleuten überbringt den Basler Staatswein ins Rathaus
10:15 Uhr
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Mir 2 Lisa Moser mit Martin Buck als Photograph. Zusammen betreuen sie die wichtigsten Anlässe der Region. Lisa Moser
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mir2@regioaktuell.com
Martin Brau, Igmar Raith und Walti Wüest
Dieter Sommer, Franco Cecere mit Laura Sommer
Die Kellermeister und Kellermeisterin aus dem Markgräflerland
Bannherr und Statthalter Stefan Martin und Fabian Bebler
Ob das Pferd wohl falsch geparkt ist? Genaue Kontrolle muss sein!
Francesca Di Stefano, Mario Faé und Daniela Jovic
Kurt Lienhard und Hansjörg Gerschwiler
Simon Moser und Urs Hermann
Sandra Metz und Nicole Rüdlin
Guggemuusig Gülleschlüch
Das neue Flaggschiff Rhyblitz
Die 3 bestehenden Rhytaxi Rhymugge, Rhyperle und Rhydampferli
Regierungsrätin Eva Herzog tauft das neue Rhytaxi auf den Namen Rhyblitz
Eva Herzog tauft das neue Rhytaxi auf den Namen «Rhyblitz»
Eva Herzog und René Didden beim Anstossen nach der Schiffstaufe
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Mir 2
Eröffnung Restaurant Roter Bären
Lisa Moser mit Martin Buck als Photograph. Zusammen betreuen sie die wichtigsten Anlässe der Region. Lisa Moser
Karim Frick, Robi Schroeder und Anwar Frick
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mir2@regioaktuell.com
Cécile Grieder, Thomas Rutishauser und Madeleine Grieder
Das Küchenteam von Roger von Bühren
Maureen Yarham mit dem legendären Robi
Susanne Hueber und Yves Hofer
Susanne Hueber, Yves Hofer&Stargast
Bruce French und Richard Wherlock
Mynt Style Lab bei Coiffeur Mynt Yves Hofer
Breisgau-klinik bad krozingen
Wir sind für Sie da: Patrick Zanini und Ann Steiger-Lötscher
Larissa Wyss und Kevin Lütolf
Grillhappening am Ostquai im Rheinhafen, organisiert von BaselMarketing
freundlich und kompetent nach Operationen oder bei schweren und chronischen Erkrankungen Marcel Portmann, Markus Wenger, Lorenz Beyeler, Thomy Beckmann
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Jean-Luc Maier, Beatrice Guiminot und Jean Barbosat, Eiche Metzgerei
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28.6.2016
Endlich war es soweit: Juliane Kemper und Alex Brand haben geheiratet – eine Traumhochzeit.
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Der Schwingklub Pratteln
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Die Hochzeit Fotograf Roger Fiechter von Diffrent GmbH Pratteln mit Bruder Mario Fiechter
Die Feuerwehr Pratteln
Das Wystübli Leuengrund mit Festzelt der Schwingklubs Pratteln und Liestal
Das Grill-Team der Metzgerei Brand aus Pratteln
Ein Teil des Teams «Bielser Hof Pratteln», das für den Apéro sorgte
Der Trauzeuge Simon Schärer mit Freundin Tanja Mühlbauer
Die Guggenmusik CB Schnooger Prattele
Das Brautpaar mit den Eltern
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28.6.2016
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Jule und Alex Brand vor dem Schloss Pratteln
Das Team des Wystübli Leuengrund Pratteln sorgte für das leibliche Wohl
Die zwei Schmaddis mit dem Brautpaar Jule und Alex
Jule&Alex Brand
«Zivilstandsbeamter Buume» alias Bruno Helfenberger
Einmarsch ins Schloss Pratteln zur Trauung
Fotograf Markus Portmann mit Freundin Anita Häring
Die Guggenmusik CB Schnooger Prattele
Sina Kurz und Cyrill Widmer
Silvia und Rene Huber aus Pratteln
Ausmarsch aus dem Schloss Pratteln
Simon Schärer, Martin Lüscher, Matthias Nebiker, Alex Brand, Roland Kuny, Markus Portmann, Rolf Handschin
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Super Unterhaltung mit den «Schloss-Buam» aus Aesch BL
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Das Brautpaar im Ford Mustang der Garage Emil Frey, Münchenstein
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TITELSTORY
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Egal, welche Wünsche betreffend Wohnund Immobilien-Projekte an sie herangetragen werden, Constanze von Grafenstein passt sich der Situation an und bietet flexible und auf die Wünsche zugeschnittene Dienstleistungen.
«Ich lege Wert auf klare, verbindliche Kommunikation, die Vertrauen schafft» Die Immobilienspezialistin Constanze von Grafenstein blickt mit ihrer Firma auf zehn erfolgreiche Jahre zurück. Das Erfolgsrezept beruht vor allem auf dem Rundum-Service, mit dem die Kundinnen und Kunden von sämtlichen Aufgaben rund um den Verkauf oder den Kauf einer Immobilie entlastet werden. vor zehn Jahren Ihre eigene Immobilienfirma gegründet. Erzählen Sie uns, wie es dazu gekommen ist? Constanze von Grafenstein: Gern. Sie müssen wissen, dass mich Immobilien immer fasziniert haben. Ich bin auf einem Bauernhof in Bayern aufgewachsen; die Entwicklung und Bewirtschaftung des Hofguts hat mich schon als Kind sehr beschäftigt. So ha-
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Regio aktuell: Frau von Grafenstein, Sie haben
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Persönlich Constanze von Grafenstein, Immobilien-Beraterin und Fachfrau mit qualifizierter Ausbildung in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft, ist seit 16 Jahren in der Immobilien-Branche tätig. Seit 2004 arbeitet sie im Raum Basel und hat sich umfassende Marktkenntnisse angeeignet. Kraft für den oftmals hektischen Alltag tankt sie an der frischen Luft, beim Sport, beim Kochen oder beim Zusammensein mit Freunden und Familie.
be ich den Beruf als Immobilienberaterin und Fachfrau mit qualifizierter Ausbildung in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft gewählt. 2004 bin ich durch einen Zufall in die Schweiz gekommen. Zuerst habe ich zwei Jahre für eine ortsansässige Bauunternehmung gearbeitet, bevor ich 2006 meine eigene Immobilienfirma in Basel gegründet habe. Was fasziniert Sie an Immobilien? Das ist doch – wenigstens auf den ersten Blick – eine trockene Materie. Immobilien sind mitnichten eine trockene Materie. In den Immobilien stecken Gefühle; Immobilien haben eine Seele. Hinter Immobilien stehen immer Menschen mit ihrer individuellen Situation, mit ihren Wünschen, Ideen und ihrer persönlichen Geschichte. Das macht meinen Beruf so spannend und abwechslungsreich: Es ist eine Tätigkeit, bei der viele Berufsfelder ineinander fliessen. Schön ist auch, mit ganz verschiedenen Menschen zusammenzuar-
beiten: Meine Kunden sind Verkäufer, Käufer und Eigentümer von Liegenschaften. Sie haben ganz vielfältige Hintergründe, befinden sich in unterschiedlichen Lebensphasen und kommen aus allen Bereichen der Bevölkerung.
«Es braucht ein gutes Gespür und die nötige Menschenkenntnis, um die richtigen Leute zusammenzubringen.»
Sie haben in Basel schnell Fuss gefasst – Respekt. Wie haben Sie das geschafft? Am Anfang war für mich in Basel alles fremd. Dann habe ich sehr viele offene, sympathische Menschen getroffen, die es mir leicht gemacht haben, mich wohl zu fühlen. Mit Fleiss, Disziplin, einer gewissen Beharrlichkeit und Menschenkenntnis konnte ich viele wertvolle Kontakte aufbauen. So verfüge ich heute über ein sehr gut funktionierendes Netzwerk mit zahlreichen ausgewiesenen Fachpersonen, die ich bei Bedarf beiziehen kann – Anwälte, Treuhänder, Steuer- und Finanzexperten, Architekten, Bauingenieure und Handwerker. Wie lautet Ihr Erfolgsrezept? Ich biete einen Rundum-Service, der meine Kundinnen und Kunden von sämtli-
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chen Aufgaben rund um den Verkauf oder den Kauf einer Immobilie entlastet. Es ist mir wichtig, meine Kunden und ihre Beweggründe für den Verkauf oder Kauf einer Immobilie zu kennen und zu verstehen. Nur dann kann ich passende Lösungen entwickeln und das bestmögliche Ergebnis erzielen. Ich lege Wert auf klare und verbindliche Kommunikation, die Vertrauen schafft. Lieber distanziere ich mich von einem Auftrag, als den Kunden falsche Versprechungen zu machen. Sehr wichtig ist mir auch, dass Käufer und Verkäufer gut zusammenpassen – wie der passende Deckel auf den Topf. Es braucht ein gutes Gespür und die nötige Menschenkenntnis, um die richtigen Leute zusammenzubringen. Ich engagiere mich persönlich dafür, das Vertrauen meiner Kunden jeden Tag wieder zu gewinnen – mit Fachkompetenz, Kreati-
Auszug aus einer Kundengeschichte «Ohne Ihren professionellen, kompetenten Einsatz und die charmante Art würden wir vermutlich noch heute versuchen, unsere Liegenschaft zu verkaufen. Wir erlebten, wie ein in unverblümter Authentizität gemachtes Versprechen trotz aller Widrigkeiten gehalten und unsere Wünsche und Anforderungen bestmöglich umgesetzt wurden.» Constanze von Grafenstein Immobilien Wettsteinplatz 8, 4058 Basel Tel. 061 561 70 72, Fax 061 561 70 71 www.vongrafenstein.ch info@vongrafenstein.ch
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Wo sehen Sie die grössten Herausforderungen in Ihrem Beruf? Zuerst einmal liebe ich Herausforderungen, sie beflügeln mich bei der täglichen
Lassen Sie uns über die 10 Jahre hinausblicken. Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihrer Firma? Ich blicke positiv in die Zukunft, mein Konzept ist auf langsames Wachstum und auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Seit einiger Zeit entlastet mich meine Assistentin von vielen administrativen und organisatorischen Aufgaben, so dass ich meine Zeit vor allem im persönlichen Kontakt mit meinen Kunden einsetzen kann. Das entspricht meinem wichtigsten Ziel, nah bei meinen Kunden zu sein.
Zum Schluss noch eine etwas indiskrete Frage: Werden Sie oft auf Ihren speziellen Namen angesprochen? (lacht) Ja, es gibt Kunden, die mich liebevoll «Äpfelchen» oder «Frau von Zauberzweig» nennen. Das nehme ich natürlich mit Humor. Interview: zen. ■
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vität, Transparenz, Aufrichtigkeit und Einfühlungsvermögen.
In Ihrer Broschüre zum 10. Geburtstag stehen Geschichten, die Sie gemeinsam mit Ihren Kunden erlebt haben. Ja, zum zehnjährigen Bestehen meiner Firma haben einige Kunden ihre Geschichte, die sie mit mir erlebt haben, zu Papier gebracht. Ich war ziemlich beeindruckt von den eingesandten Texten. Wenn ich sie lese, zaubern sie mir ein Lächeln auf die Lippen und erfüllen mich mit Stolz – einige Geschichten haben mir auch ein paar Tränen entlockt.
Was genau meinen Sie damit? Ich pflege zu allen Kunden eine aufrichtige, vertrauensvolle, faire und vor allem langfristig ausgerichtete Partnerschaft. Ich bin auch nach der Schlüsselübergabe oder der Unterzeichnung des Kaufvertrags noch für meine Kunden da. Was ich tue, wie ich es tue und warum ich es tue, ist für meine Kunden jederzeit transparent und nachvollziehbar. Anders gesagt: Ich kann meinen Kunden jederzeit in die Augen schauen.
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«Es gibt Kunden, die mich liebevoll ‹Äpfelchen› oder ‹Frau von Zauberzweig› nennen.»
Arbeit. Im Immobilienwesen gibt es viele Stolpersteine, die Infrastruktur- und Verkehrsprojekte, Grundbuch- und Vertragswesen oder Finanzierung mit sich bringen können. Meine Erfahrung hilft mir, Stolpersteine früh zu erkennen und zu beseitigen, ich baue sozusagen Brücken darüber – auch wenn das manchmal kräftezehrend und nervenaufreibend sein kann. Am Schluss bleibt eine tiefe Befriedigung, wenn ich für meine Kunden eine optimale Lösung finden konnte.
CONSTANZE VON GRAFENSTEIN IMMOBILIEN
Gemeinsam mit den Kunden setzt Constanze von Grafenstein alle Pläne um, die mit Immobilien zu tun haben.
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Ein Schweizer Star-Fotograf entdeckte die damals 14-Jährige. Mittlerweile ist Viktoria Stauffenegger 18 Jahre alt und ein international gefeiertes Topmodel. Jüngster Erfolg: eine Fotostrecke in einem New Yorker Mode-Magazin. Scout Agency. In den letzten vier Jahren stand sie vor allem an den Wochenenden vor der Kamera. «Ich wollte die Schule nicht vernachlässigen», sagt sie. Durch das Modeln reist sie viel. Stundenlang vor der Kamera zu posieren, macht ihr nichts aus. «Ich bin niemand, der schnell zu meckern anfängt.» Darum muckt sie auch nicht auf, wenn der Shoot zwei Stunden länger als geplant dauert. Oder wenn sie knapp bekleidet in der Kälte ausharren muss. «Wer diesen Job macht, braucht Biss, Leidenschaft und Durchsetzungsvermögen.» Wandlungsfähig: Model Viktoria Stauffenegger (18). Fotos: Dominique Zahnd -
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odel-Agenturen und Fotografen nutzen heutzutage Facebook und Instagram, um neue Talente aufzuspüren. So war das auch bei Viktoria Stauffenegger. Ein gemeinsamer Bekannter machte den renommierten Mode- und Promi-Fotografen Dominique Zahnd auf sie aufmerksam. Der Schweizer hat in seiner mehr als 20-jährigen Karriere rund 2000 Hollywoodstars getroffen. Er arbeitet für internationale LifestyleMagazine, besitzt aber auch ein Fotostudio in Basel und fotografiert öfters Titelstories fürs Regio aktuell. Zahnd lud das fotogene Mädchen für ein Testshooting in sein Atelier ein. «Damit ging mein grösster Wunsch in Erfüllung, denn ich wollte schon immer ein Model sein», sagt Viktoria Stauffenegger. Sie war damals 14 Jahre alt. Das ist das gängige Einstiegsalter für Nachwuchs-Models. Ihre Familie war zu Beginn allerdings noch skeptisch. «Doch ich hatte Glück», sagt die Baslerin. «Unangenehme Erlebnisse gab es nie bei meinen Fotoshootings. Alle Fotografen waren seriös und professionell.» 2013 unterschrieb sie bei Time, einer der grossen Schweizer Model-Agenturen. Nach einem Jahr wechselte sie zur bekannten
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Robinson-Club-Werbung Ihre Aufträge sind abwechslungsreich. Sie lief schon für Vero Moda über den Laufsteg. 2012 spielte sie im Videoclip eines EurovisionsTeilnehmers mit. Und 2015 fungierte sie als Werbegesicht der Robinson-Club-Resorts. Die Dreharbeiten für den Spot fanden in Apulien in Italien statt. Für Fotoshootings sagt sie mittlerweile nur noch zu, wenn die Bilder anschliessend in einem ModeMagazin veröffentlicht werden. Ihr jüngster Coup: In Deutschland posierte sie in Kleidern der vietnamesischen Designerin TuTu für ein New Yorker Highfashion-Magazin. Ihre Vorbilder? Das sind Social-Media-Stars wie Gigi Hadid und Cara Delevingne. Die hübsche Schweizerin hat allerdings auch schon selber viele Fans. Und diese kontaktieren sie via Instagram. «Viele Mädchen träumen von einer Modelkarriere und fragen mich nach Tipps», sagt Viktoria Stauffenegger. Diese gibt sie ihnen gerne. Allerdings: Beim Thema «Idealmasse» lässt sie immer Vorsicht walten. «Die Gesundheit ist wichtig. Man sollte sein Leben nicht an den Standard-Massen 90-60-90 ausrichten.» Sie sei der beste Beweis dafür – mit einer Grösse von knapp 1.70 m –, dass man viele Kunden einfach mit seiner positiven Ausstrahlung für sich gewinnen kann. bw ■
DAS NEUE TOPMODEL
Basler Model startet durch
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FINANZEN
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Die Auswirkungen der finanziellen Repression Die Zinsen bleiben rekordtief. Das hat grosse Auswirkungen aufs Sparen. Lesen Sie dazu unsere Analyse.
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Migros Bank Basel, Guido Holzherr, Leiter Premium Banking Nordwestschweiz guido.holzherr @migrosbank.ch
ie Zinswelt steht Kopf. Die Leitzinsen in der Schweiz und in vielen weiteren Ländern sind negativ. Was bedeutet das nun für die Sparer: Wie stark sind sie von dieser finanziellen Repression, also einem schleichenden Sparverlust, betroffen?
Zur Beantwortung haben wir anhand von historischen Daten seit 1925 den realen, inflationsbereinigten Zins der Schweizerischen Staatsobligationen analysiert. Der reale Zins sagt uns, wie hoch der effektive Wertzuwachs für den Sparer ausfällt. Das Resultat: Im historischen Durchschnitt erreichte die reale Verzinsung 1,7 Prozent. Aktuell aber liegt der Zins viel tiefer, bei nur 0,2 Prozent (vgl. Grafik). Somit rentieren Staatsanleihen zurzeit um ganze 1,5 Prozent schlechter als im langjährigen Mittel.
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Die realen Zinsen bleiben tief Dass sich die SituaMassiver Zinsrückgang bei den Staatsanleihen tion der Sparer bald verbessert, ist leider nicht zu erwarten – im Gegenteil. Für das nächste Jahr rechnen wir mit einer Zunahme der Teuerungsrate von aktuell minus 0,6 Prozent auf plus 0,2 Prozent. Denn die Wirkung des Frankenschocks, der die InReale, inflationsbereinigte Verzinsung von Schweizer Staatsobligationen. flation tief ins Minus geDer historische Durchschnitt bezieht sich auf die Zeit seit 1925.
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drückt hat, lässt nun wieder nach. Dadurch schrumpfen die realen Zinsen weiter. Die Sparer müssen sich deshalb auf eine lang andauernde Zinsflaute einstellen. Um dieser finanziellen Repression zu entgehen, bleibt ihnen somit keine andere Wahl, als vermehrt Aktien als Geldanlage zu berücksichtigen. Zwar kommt es an der Börse kurzfristig immer wieder zu starken Kursausschlägen. Dafür werden die Aktionäre mit rekordhohen Dividenden entschädigt. Mittlerweile liegt die nominale Dividendenrendite der Schweizer Aktien bei 3,5 Prozent. Allein im laufenden Jahr schütten die 20 SMI-Aktien 38 Milliarden Franken an ihre Besitzer aus. Die Gewinnentwicklung der Konzerne bleibt erfreulich. Eine Kürzung der Dividende zeichnet sich nur in wenigen Einzelfällen ab. Die meisten Unternehmen können ihre Ausschüttungen halten oder gar steigern. Gerade im aktuellen Tiefzinsumfeld sollten Anleger ihren Fokus deshalb vermehrt auf die Dividendenrendite ■ richten.
Die Migros Bank in der Nordwestschweiz: Basel: Aeschenplatz, Gundelitor; Aarau; Frick; Lenzburg, Liestal; Olten; Reinach; Riehen; Zofingen. Tel. Service Line 0848 845 400
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23.6.2016
14:34 Uhr
Unsichtbare Klammern
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eder zehnte ist betroffen, d.h. 800 000 Menschen in der Schweiz sind mindestens einmal im Leben mit Ängsten oder Depressionen konfrontiert, und die Anzahl der Betroffenen steigt in unseren Breitengraden rasant an. Diese hohe Zahl gibt zu denken und die Stigmatisierung der Betroffenen sollte der Frage, was da falsch läuft, Platz machen. Eine gesunde Angst ist wichtig und kann uns in gefährlichen Situationen das Leben retten und die Sinne schärfen. Wenn aber Menschen nicht mehr frei in einen Zug einsteigen, kein Konzert besuchen, über die Strasse laufen oder sich mit Freunden treffen können, weil Angstattacken oder die bleierne Schwere in der Seele ihnen dies verunmöglichen, ist das krankhaft und weit entfernt von normaler Angst oder Befindlichkeit. Der Lebensradius wird klein und kleiner, die Angst vor der Angst tritt ein. Situationen, in denen diese lähmende Angst
aus heiterem Himmel aufgetreten ist, werden fortan gemieden. Das Leben wird mehr als tägliches Überleben denn als Erleben empfunden und die Wohnung als vermeintlich einziger sicherer Ort kaum oder gar nicht mehr verlassen. Bei der Depression, die oft auch mit Ängsten verbunden ist, sind Betroffene von tiefer Traurigkeit erfüllt, diese können bis zu Selbstmordgedanken oder gar zur Selbsttötung führen. Obwohl die Menschheit in vielen Bereichen sehr aufgeschlossen ist, wird über Arbeitskollegen oder Freunde, die durch eine Talsohle der Angst oder Depression gehen, hinter vorgehaltener Hand getuschelt. «Der oder die hat nicht alle Tassen im Schrank» oder «der oder die könnte sich zusammenreissen» sind nach wie vor unüberlegte Äusserungen, die tatsächlich fallen. Der Nachteil von psychischen Störungen wie eben Angst oder Depression ist, dass man den Betroffenen nichts oder zumindest fast nichts ansieht. Ein gebrochener Arm oder ein lädiertes Bein lösen selbstverständlich Mitgefühl aus, weil der Gips oder Verband unweigerlich anzeigt, dass da wirklich etwas vorgefallen ist. Anders verhält es sich bei unsichtbaren Krankheiten. Der oder die Kranke muss nicht nur enorme Kraft aufbringen, sich tagtäglich mit dem Leiden herumzuschlagen, vielmehr muss zusätzliche Energie aufgebracht werden, um das persönliche Umfeld zu überzeugen, dass es einem miserabel schlecht geht. Man schämt sich, weiss anfänglich selbst nicht, wie ei-
nem geschieht – wie soll man sich da noch glaubhaft erklären können. Zu den lähmenden, unsichtbaren Zuständen kommt die Angst um den Arbeitsplatz hinzu, die Angst, dass «es nie mehr besser wird». Selbstverständlich ist es für das Umfeld auch sehr schwer, mit den genannten Krankheiten umzugehen. Hilf- und machtlos steht man einer betroffenen Person gegenüber. Mit einer nassen Essigsocke ist dieser Art von Leiden leider nicht beizukommen. In letzter Zeit ist mir aber aufgefallen, dass sich die Medien vermehrt mit der Thematik befassen und aufklären. Letzthin war sogar die Headline «Angst und Depression, Volkskrankheit?» zu lesen. Wenn wir mit diesen unsichtbaren Krankheiten offener umgehen, fühlen sich die Betroffenen ernst genommen und können ihre arg strapazierten Kräfte für Therapien, ohne die man nicht auskommt, aufbringen. Nicht zuletzt sind Druck und Stress im Beruf, Mobbing, Gruppendruck bei jungen Menschen und das sich immer schneller drehende Rad des Daseins ebenso Ursachen wie nicht verarbeitete, prägende Erlebnisse aus der Vergangenheit. Weshalb sollten wir offener über die hintersten Winkel des Sexuallebens usw. diskutieren und mehr darüber lesen als über eine Krankheit, die mittlerweile sehr verbreitet, aber nicht sichtbar ist? Mehr Mut ■ zu Angst und Co.!
DIE MOTZKOLUMNE
Susans Welt
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(Susans Ansichten müssen sich nicht mit denen der Redaktion decken.)
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Elsbeth Mathis in ihrem herrlichen Blumengarten
Als Bäuerin ist Elsbeth Mathis von morgens bis abends vollauf beschäftigt. Am Mittag wollen Familie und Mitarbeiter verpflegt werden. Dazu meint sie: «Kochen ist meine Leidenschaft. Ich koche gerne, jedoch nicht unter Zeitdruck.»
Der köstlich duftende Fleischkäse mit Mayonnaise
HOBBYKÖCHIN
«Beim Kochen verwende ich die Produkte vom eigenen Hof»
Erfolg dank Innovations- und Teamgeist Oberhalb von Bottmingen liegt eingebettet in die malerische Landschaft des Bruderholzes der Mathis-Hof. Bewirtschaftet wird der Bauernhof von Elsbeth und Toni Mathis sowie ihren Söhnen Sämi und Roman und Mitarbeitern. Elsbeth Mathis ist auf einem Bauernhof gross geworden. Nachdem sie zuerst in der kaufmännischen Branche tätig war, erlernte sie später den Beruf der Bäuerin; sie erlangte das Meisterdiplom. Ihren Mann lernte sie auf dem elterlichen Hof kennen. Elsbeth Mathis er-
Fleischkäse mit hausgemachter Mayonnaise Zutaten Fleischkäse: 1 kg Kalbsbrät 1 Ei je ½ Peperoni, rot, grün, gelb, klein gewürfelt 1 gehäufter EL Paniermehl etwas Senf Curry oder Chili Aromat Pfeffer
Die Zutaten für den Fleischkäse
Zubereitung: Ei, Senf und Gewürze mit dem Schwingbesen vermischen. Das Kalbsbrät, die Peperoni und das Paniermehl von Hand gut vermengen. Die Masse in eine ca. 28–30 cm lange Cakeform oder Aluschale zu drei Vierteln füllen. Mit einem nassen Teigschaber glattstreichen. Im Ofen bei 160 Grad ca. eine Stunde backen. Vor dem Anschneiden etwas ruhen lassen. Der Fleischkäse kann kalt oder warm genossen werden.
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Zubereitung: Alle Zutaten ausser Öl und Magerquark in einem Massbecher mit dem Stabmixer verrühren. Rapsöl im Faden sorgfältig dazugeben und weiter mixen, bis die Masse fest ist. Den Magerquark beigeben und nur noch kurz durchmixen, jedoch nicht zu lange, sonst wird die Mayonnaise wieder dünn.
«Kochen ist meine Leidenschaft» Danach gefragt, wie sie alle anfallenden Aufgaben in Haus und Hof meistere, meint sie: «Zum einen fallen ja nicht alle Arbeiten gleichzeitig an, und ich kann mich gut organisieren. Dann arbeiten die Söhne mit. Zudem haben wir sehr gute Mitarbeiter. So habe ich auch genügend Zeit zum Kochen; das ist meine Leidenschaft. Wir sind weitgehend Selbstversorger. Gemüse, Obst, Fleisch und Eier sind vom Hof. Ich koche gerne, doch nicht unter Zeitdruck. Daher bereite ich alles, was möglich ist, schon am Morgen oder am Vorabend vor.» Woher sie denn die Inspirationen zum Kochen nehme? «Die Ideen hole ich mir von Kochsendungen, Büchern oder im Austausch mit Freundinnen. Die Herausforderung für viele Leute zu kochen besteht darin, dass es auch alle mögen. Persönlich mag ich die thailändische Küche, die verschiedenen Currys und die Zubereitung der Gemüse. In moderater Schärfe koche ich das auch ab und an zu Mittag.» Sie lacht: «Was jedoch alle mögen, ist mein Fleischkäse mit Mayonnaise.» tm ■ 17
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Zutaten Mayonnaise: 1 Ei 1 gestrichener KL Salz 1 gestrichener KL Paprika mild 1 gestrichener KL Pfeffer gemahlen 1 gehäufter EL Senf 1 EL Essig 1 KL Zitronensaft 2,5 dl Rapsöl 250 g Magerquark
zählt: «Ursprünglich betrieben wir Milchwirtschaft. Doch da unser Milchkontingent viel zu klein war, stellten wir um auf Mutterkuhhaltung und begannen zusätzlich mit der Produktion von Blumen und Kürbissen. Daneben haben wir auch viele Tiere. Alle unsere Produkte verkaufen wir direkt ab Hof. Im Herbst bieten wir gegen 300 Kürbissorten an. Zu den Speisekürbissen geben wir auch die passenden Verwendungshinweise und Rezepte ab.»
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Wer hat’s erfunden? Griechen, Römer, Jesus: Sie alle haben im Gras gelagert und gegessen. Doch kein Volk zelebriert das Picknick so stilvoll wie die Briten. Auch nicht die Franzosen, obwohl Édouard Manet das berühmteste Bild zum Picknick gemalt hat – Le déjeuner sur l’herbe.
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ie Engländer lieben es, über das Wetter zu sinnieren und über den Kontinent zu scherzen. Sehr gerne beim Picknick an der Kanalküste mit Blick nach Frankreich. Dabei fragen sie sich, wann sie sich – wenn nicht in diesen Tagen – von der Europäischen Union verabschieden. Keine Fragen haben sie zur letzten Abstimmung ihrer schottischen Landsleute. Durch das deutliche «Ja» Schottlands zum Verbleib im Vereinigten Königreich tragen die englischen Politiker ihre Oberlippe wieder einen Zacken steifer. Das führt dazu, dass sie die aktuellen autonomen Gedankenspiele ihrer cornischen Landsleute lächelnd ignorieren. Dies, obwohl sich Cornwall (keltisch Kernow) ideologisch als eine Insel sieht. Es ist die nordwestliche Landverbindung zur Grafschaft Devon, die das geologisch verhindert. Umso mehr zeigen die «Cornish» zu jeder Gelegenheit ihre Flagge (St Piran, ein weisses Kreuz auf schwarzem Grund) und zu offiziellen Anlässen tragen sie stolz ihren Kilt. Da verwundert es nicht, dass ihre
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Huhn, Port und Stilton
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(weitere Tipps: www.regioaktuell.com) MARTIN JENNIS BEIZENTIPP
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«Buttenmost und Ochsenschwanz» 84 Originale und ihre kulinarischen Geheimnisse, von Martin Jenni und Marco Aste AT Verlag/AZ Fachverlage AG, Gabi Carvalho, Bahnhofstr. 41, 5000 Aarau oder per Mail an versand@at-verlag.ch
Picknickdecke aus dem Tartanmuster Cornwalls gewoben ist. Mehr gewöhnungsbedürftig als die Trennungsgelüste einzelner britischer Gebiete (siehe auch Wales) sind die Spleens diverser Insulaner, die auch bei einem Picknickausflug ans Meer zum Tragen kommen. Dann, wenn sie, womöglich noch in einem alten Austin, zur Klippe vorfahren, im Auto sitzen bleiben, Zeitung lesen, ab und zu verklärt aufs Wasser blicken, an ihrem Sandwich knabbern und Tee schlürfen. Sonnenuntergang hin oder her. Dass es auch anders geht, ist klar. Nur spielt das Auto bei einem Picknick bei fast allen Engländern eine tragende Rolle. Denn Bürger wie Aristokrat fahren ihr Vehikel direkt vor den auserwählten Picknickplatz. Den Unterschied dabei macht die Kleidung, der Inhalt des Picknickkorbs und die Tatsache, dass sich die Oberschicht den Tisch eindecken lässt. Natürlich stilecht mit Stofftischtuch und Stoffserviette, mit Porzellangeschirr, Kristallgläsern und Champagnerkübel. Der Mittelstand legt derweil die karierte Decke ins Gras, bevor er sie eindeckt und sich dann neben die Decke legt. Zwar legt die Oberschicht auch eine Decke ins Gras – diese nutzt sie aber eher für eine frivole Spielerei nach der zweiten Flasche Champagner. Pimm’s wäre auch noch ein zivilisiertes Getränk für den Bonvivant, der in England zahlreich vertreten ist. Und sonst? Huhn darf genauso wenig fehlen wie die Erbsen-
omelette oder der Gemüsesalat mit viel Minze, eine luftige Hühnerleberterrine oder die dreieckigen Sandwiches, gefüllt mit Rindsbraten und Meerrettich, geräucherter Forelle mit Ei, Roastbeef mit Remoulade, Beinschinken mit Colman’s (Senf), Thon mit Mayonnaise oder Kresse mit Meerrettichcreme. Zu guter Letzt wird dem «Summer Pudding» gefrönt, bevor der Blue Stilton mit Port und einigen Crackers den Magen schliesst. Eine weitere kulinarische Variante könnte, womit wir wieder bei der Oberschicht wären, auch ein pochierter und glasierter Lachs sein, beträufelt mit einer Sauce Hollandaise. Dazu kredenzen «My Lord» und «My Lady» eine Flasche Lynch Bages (Bordeaux), was die Stimmung hebt. Das mag alles etwas exzentrisch klingen und ist es auch. So verwundert es nicht, dass am beliebten Opernfestival von Glyndebourne in der Grafschaft Sussex die von bis zu anderthalb Stunden lange dauernden Aufführungspausen dazu genutzt werden, dem Picknick im Park zu frönen. Soupiert wird allerdings nur auf hohem Niveau und in der Abendgarderobe. Kurz, nicht nur der Verkehr verläuft auf der Insel anders, sondern eben auch der Ablauf eines Picknicks oder eines Früh-
Der freie Journalist und Autor Martin Jenni schreibt für diverse Zeitungen und Magazine der Schweiz. Unter anderem für die Basler Zeitung, Transhelvetica, Salz & Pfeffer und Regio aktuell. Seine Genussbücher erscheinen im AT-, Werd- und Oase-Verlag und bei Ringier Axel Springer Schweiz.
Picknick einmal anders: Seitensprung www.glyndebourne.com Knigge www.etikettenschule.ch/picknick Kleidung www.the-british-shop.ch und www.english-house.de Am Anfang war das Feuer www.schweizerfamilie.ch/ unterwegs/feuerstellen.html
stücks, bei dem der Engländer oft sehr gerne pochierten Haddock (geräucherter Schellfisch), gebratenen Kipper (Hering) oder Kedgeree (geräucherter Schellfisch mit Reis und Curry) isst. Das ist aber nun eine völlig ■ andere Geschichte.
Wer sich diesen Sommer eine Prise Great Britain ohne Ameisen einfangen will, dem empfehle ich folgende drei Adressen in der Region: www.flanagans.ch Ja, ich weiss. Ein irisches Pub. Aber mit Scottish Eggs und Fish and Chips www.mactanner.ch Teatime at its best www.hauptstross100.ch Das Nirwana für jeden Single-Malt-Freund
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Hochgenuss in R(h)einkultur In Rheinfelden gibt es einen Platz, der das mediterrane Gefühl des Südens, von Ferien und Freizeit in den Alltag holt. Die grosszügige Terrasse des Park-Hotels am Rhein, direkt über dem Rhein gelegen, ist ein echtes Bijou, das in der Region seinesgleichen sucht. Auf der Rheinterrasse wird nicht nur der Gaumen verwöhnt, sondern auch dem Auge einiges geboten.
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in Holzplankendeck, modern möbliert und gegliedert in eine Lounge mit einladenden Sesseln und Chaiselongues, der Apéro-Bereich mit trendigen Stehtischen und Barhockern und schliesslich die beiden Restaurants mit ihren weiss gedeckten Tischen. Luftige Sonnensegel und grossflächige Sonnenschirme lassen die Phantasie auf Kreuzfahrt gehen. Von der Reling aus sieht man vier, fünf Meter unter sich den Fluss – willkommen an Bord der MS Rheinterrasse. Zum ausgiebigen Frühstücksbuffet lädt die Rheinterrasse in den Sommermonaten jeden Sonntag bei schönem Wetter von 10.00 bis 13.30 Uhr ein, bei schlechtem Wetter wird in die Restaurants im Innenbereich ausgewichen. Aber auch zum Lunch, zum Feierabend-Apéro in der Lounge-Ecke oder zum feinen 4-Gang-
GASTRONOMIE MIT AUSSICHT
Mit einem Apéro zum Feierabend lädt die Rheinterrasse zum Abschalten und Geniessen ein.
Menü bei Sonnenuntergang: Hier vergeht die Zeit wie im Fluge, jenseits von Alltagshektik. Neben der Rheinterrasse erwarten die Gäste im Park-Hotel am Rhein im Parkresort Rheinfelden zwei erstklassige Restaurants in stilvoller Ambiance. Wer Fischspezialitäten mag, wird den Küchenchef lieben. Er zaubert ausgefallene Kreationen aus der mit dem «Goldenen Fisch» ausgezeichneten Fischküche. Im lichtdurchfluteten Restaurant Bellerive mit Rheinblick wird der ganze Fisch direkt vom Fischwagen gewählt und die fangfrischen Forellen aus dem eigenen Forellen-Bassin serviert. Auf der umfangreichen Weinkarte ist auch manches gute Tröpfchen in kleinen Flaschen erhältlich. Den Rhein im Blick, den herrlichen Park gleich vis-à-vis, erwartet Sie im Park-Café Kleines und Feines, saisonal Variiertes. Zum Apéro an der Bar oder zu hausgemachten Kreationen des Patisseurs beim Nachmittagskaffee in der Lounge oder auf der Parkterrasse wird Live-Pianomusik gespielt. An 365 Tagen werden die Gäste hier herzlich empfangen und nach allen Regeln der Kunst verwöhnt. Das Park-Hotel am Rhein ist auch ein idealer Ort für Festlichkeiten jeder Art: Ob Hochzeit, Firmenanlass oder Seminar – die modern ausgestatteten Räumlichkeiten bieten Platz für bis zu 120 Personen. Ein perfekter Rundumservice mit eingespielten Teams sorgt dafür, dass sich die Gastgeber voll und ganz auf ihre Gäste konzentrieren können. Das Haus ist durch eine Galerie direkt mit der Wellness-Welt sole uno ver■ bunden.
Park-Hotel am Rhein im Parkresort Rheinfelden Roberstenstrasse 31, 4310 Rheinfelden Tischreservation unter Tel. 061 836 66 33 park-hotel@parkresort.ch ■ www.park-hotel.ch Park-Café: Täglich von 9.00–23.00 Uhr Bellerive: Tägl. 12.00–14.00, 18.30– 23.00 Uhr Rheinterrasse: Bei schönem Wetter täglich von 11.30–23.00 Uhr Parkplätze stehen zur Verfügung.
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Das Restaurant Bellerive mit seinem sensationellen Blick auf den Rhein
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VON RHEINFELDEN NACH BASEL
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Der Rhein verbindet die zwei Städte Basel und Rheinfelden
Immer schön nahe am Wasser Menschen lieben es, nahe am Wasser zu leben. Einerseits, weil das Leben an Gewässern besondere Ausblicke und landschaftliche Weitsicht ermöglicht, eine vielfältige Tierwelt aufweist, es sich auf Wasserstrassen erhaben von einem Ort zum anderen bewegen lässt, oder weil hier gute Voraussetzungen für Handel und Geschäfte bestehen. Dies verdeutlicht die Rheinebene zwischen Rheinfelden und Basel.
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asser übt eine grosse Anziehungskraft auf uns aus. An den Gestaden von Seen, Meeren und Flüssen lässt sich wunderbar leben. Das Risiko, dass sich Wasser höchst unterschiedlich verhält und die Uferpartien bisweilen überspült, mehr noch, eigentliche Naturkatastrophen verursachen kann, nehmen wir auf uns. Das haben sich auch die Zähringer gedacht, als sie Vorzüge der Lage am Rhein erkannten und im Mittelalter damit begannen, das Städtchen Rheinfelden auszubauen. Heute ist Rheinfelden ein Bijou, das eine hohe Lebensqualität bietet. Und dies nicht nur im alten Stadtkern: Auch die Entwicklung rund um den Stadtpark mit seinen Wellnessoasen und Rehabilitationszentren darf als glücklich bezeichnet werden, ebenso wie der in den vergangenen Jahren ent-
standene Salmenpark auf dem Gelände der ehemaligen Salmenbräu. Nur wenige hundert Meter rheinaufwärts befindet sich das Wasserkraftwerk Rheinfelden. Der Neubau, seit drei Jahren in Betrieb, kommt nebst seinem eigentlichen Zweck, der Energiegewinnung, auch den Fischen zugute. Keine Selbstverständlichkeit. Denn in früheren Zeiten achteten die Ingenieure kaum darauf, was ein solches Werk für die Fischpopulation und deren Gewohnheiten, zu den Laichplätzen hochzuwandern, bedeutet. Mit dem mittlerweile ökologisch sensibilisierten Sachverstand gehören Fischtreppen heute zum festen Bestand einer solchen Anlage. Das Projekt «Lachs 2000» beabsichtigte, Versäumtes nachzuholen. Sämtliche Kraftwerke am Rhein sollten mit Fischtreppen
nachgerüstet werden – was nicht geschah. Mittlerweile heisst das Projekt «Lachs 2020». Dannzumal, mit zwei Jahrzehnten Verspätung, soll es dem Lachs und allen anderen Wanderfischen möglich sein, den Rhein hochzusteigen. Die Auswertungen im Wasserkraftwerk Rheinfelden in den Monaten April und Mai zeigen, dass Fischtreppen von den Fischen rege genutzt werden. Trotz kühler Wassertemperaturen wurden in den beiden Monaten bereits 2000 Fische gezählt, welche die Treppe passierten. Dabei wurden insgesamt 26 Arten registriert: Vor allem viele Weissfische wie Barben, Döbel und Rotfedern. Aber auch Bachforellen, Schleien oder Barsche wurden gesichtet. Römische Blütezeit Etwas weiter rheinabwärts gefiel bereits den Römern die Lage in der Rheinebene, wo sie vor über 2000 Jahren die Kolonie Raurica gründeten. Die Stadt entwickelte sich zu einer regionalen Metropole und einem blühenden Handelsplatz. Denn hier trafen die Nord-Süd-Verbindungen von Italien ins Rheinland und die West-OstVerbindung von Gallien an die Donau und nach Rätien auf den Rhein. Von der ehemaligen Blütezeit zeugen im Gebiet der Dörfer heute noch eine Ausgrabungsstätte, ein Forschungszentrum sowie ein Museum mit eindrücklichen Ruinen und reichen Funden. Diese werden gerne aufgesucht. Alleine im vergangenen Jahr zählte Augusta Raurica 152 000 Besucherinnen und Besucher. Das Salz und die Industrie Auf der Höhe von Schweizerhalle finden sich grossräumige Produktionsstätten der chemischen Industrie direkt am Rhein. Kein Ort zum Verweilen. Dafür läuft hier die Arbeit auf Hochtouren. Das Interesse
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Wohn- und Staulagen In Birsfelden bietet die Rheinlage auf nordwestlicher Seite attraktive Wohnlagen. Auf nordöstlicher Seite befindet sich der Birsfelder Hafen, der zu den Schweizer Rheinhäfen gehört. Die Dominanz des Industriehafens ist öfters mal ein Thema in der Gemeinde. Denn Viele können sich vorstellen, dass im heutigen Hafengebiet weitere attraktive Wohnlagen möglich wären. Derzeit haben die Birsfelder jedoch andere Probleme: Da die Staulage vor allem im Abendverkehr unerträglich wurde, machte die Gemeinde die Schotten dicht. Mit anderen Worten: Der von der A2 kommende Ausweichverkehr, der seinerseits weiteren Ausweichverkehr in die Seitenstrassen verursachte, wurde mit einem neuen Verkehrsregime verdrängt, indem in den Seitenstrassen nach Arbeitsschluss Fahrverbote erlassen wurden. Jetzt staut sich der Verkehr nur noch durch die Hauptstrasse.
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VON RHEINFELDEN NACH BASEL
der Chemiekonzerne wurde jedoch nicht beziehungsweise nicht hauptsächlich durch die Lage am Rhein geweckt. Entscheidend war vielmehr, dass das Salz, das in der dortigen Saline seit 1837 gefördert wird, in der Chemie eine wichtige Rolle spielt. Deshalb siedelten sich auf der Höhe von Pratteln und Muttenz aus der Region Basel stammende Chemieunternehmen an. Mit dem Namen Schweizerhalle ist keine «Halle» gemeint; er ist vielmehr eine ältere Bezeichnung für Salinen. «Halle» ist der Plural von «Hall», ein heute nicht mehr gebräuchliches Wort für Saline, das aber immer noch in Stadtnamen wie Schwäbisch Hall, Bad Reichenhall oder Hallstadt zu finden ist. Salz wird für die Herstellung zahlloser Produkte gebraucht. Über sechzig Prozent des Salzes verwendet die Industrie vorwiegend für die Produktion von Soda, Säuren, Laugen und Chlor. Aber auch unterschiedlichste Produkte wie Waschmittel, Farbstoffe, Glas, Backpulver, Medikamente, PVC-Kunststoffe, Seife oder Aluminium kommen bei der Herstellung nicht ohne Salz aus.
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Altstadt von Rheinfelden Parkresort Rheinfelden
Dies, so hofft die Gemeinde, soll potenzielle Ausweichler gar nicht erst dazu bewegen, die A2 frühzeitig zu verlassen. Von der Birsfelder Hauptstrasse führt der Weg weiter ins St. Alban-Quartier, wo die Verkehrsbelastung auch nicht ohne ist. So wird der östliche Teil des Quartiers von der Autobahn-Osttangente durchschnitten. Und die südlichen und westlichen Bereiche sind in Richtung Innenstadt stark belastet.
Grosszügige Wohnbauten im Gellert
Das St. Alban-Quartier verfügt andererseits über viele Grünflächen. Hohe Wohnqualität bietet der nördlich gelegene Quartierteil Gellert. Hier finden sich grosszügige Villen mit ausgedehnten Gartenanlagen. Zu den reizvollsten Seiten des Quartiers gehören jedoch die St. Alban-Vorstadt und das St. Alban-Tal, das gegen den Rhein hin verläuft. Womit wir wieder beim Wasser und den bevorzugten Wohnlagen wären. cf ■
Skyline von Rheinfelden
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JUNGE TALENTE
Endlich ganz oben
Der Baselbieter Jason Brügger wurde vom Publikum zum Sieger der Fernsehshow «Die grössten Schweizer Talente» gewählt. Wir stellen den sympathischen Akrobaten aus Allschwil vor.
Der Allschwiler liebt seinen Job. Foto: Dominique Zahnd
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oche für Woche begeisterte er die Zuschauer. Bis er schliesslich in der spannenden Finalsendung die entscheidenden zwei Worte hörte: seinen Namen. Der Gewinner der vierten Staffel von «DGST» («Die grössten Schweizer Talente») zu sein – irgendwie kann der Allschwiler das auch heute noch nicht richtig fassen. Aber hart für seinen Erfolg arbeiten, das tut er schon lange. Mit der Zirkuswelt kam er als Fünfjähriger in Kontakt. Auf Tournee ging er das erste Mal mit Sieben. «Ich durfte mir ein ‹Zirkusmami› aussuchen. Dank ihr war das Heimweh aushaltbar», erinnert er sich. Die Manege, die Scheinwerfer, der Publikumsjubel: das alles ist ihm vertraut. Doch die Art seiner Darbietungen wechselte immer wieder. Einrad, der chinesische Mast, Partnerakrobatik, Trapez – er hat alles ausprobiert. Seine Trainerin beim Jugendzirkus Basilisk animierte ihn dazu, sich bei der renommierten Zirkusschule in Montreal zu bewerben. Jedes Jahr wollen 1000 Artisten dort einen Studienplatz, doch nur 25 kriegen einen. Jason Brügger gehörte einst zu den Auserwählten. Mit 19 packte er die Koffer und wanderte aus. Seine Zeit in Kanada beschreibt er als «äusserst lehrreich». Und die Wesensart der Kanadier war ihm sofort sympathisch, weil die Menschen so «offen, warmherzig und hilfsbereit sind».
Akrobat Jason Brügger begeisterte die TV-Zuschauer. Foto: SRF/Mirco Rederlechner
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Als Lehrer in Brasilien Jason Brüggers Weg war steinig. Oft musste er Misserfolge wegstecken. Doch seine Leidenschaft brachte ihn auch in der Welt herum: So unterrichtete er auch mal zwei Monate lang Schüler in Brasilien. Bei «DGST» meldete er sich an, damit mehr Leute auf ihn aufmerksam werden. «Jungen Artisten fehlt es oft an Auftrittsmöglichkeiten, da muss man jede Chance ergreifen.» Teil einer Fernsehproduktion zu werden machte ihm grossen Spass. Doch immer und überall von einer Kamera begleitet zu werden, das sei «gewöhnungsbedürftig gewesen». Dank der Show ist sein Bekanntheitsgrad riesig. Selfies mit Fans machen, Autogramme schreiben – das ist jetzt Teil seines Alltags. Die Auftragslage hat sich ebenfalls geändert. Der 23-Jährige wird nun überhäuft mit Anfragen aus der Schweiz und Deutschland. Das motiviert den Baselbieter, aber nicht nur ihn. Seine Familie ist ebenfalls happy, dass es mit seiner Karriere steil bergauf geht. «Sich gemeinsam freuen zu können ist ein wunderschönes Gefühl», sagt Jason Brügger. doz ■
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DER SIEGER
Singoh Nketias grosse Stärke ist die Vielseitigkeit. Entsprechend viele Projekte entstanden in seinem Studio.
Geboren für das Kreative Der Liestaler Singoh Nketia alias DJ Flink ist der aktuell beste Discjockey der Schweiz. Er gewann im Mai die nationale Ausscheidung für die «Red Bull thre3style»-DJ-Weltmeisterschaften in Chile. Der langjährige DJ der Rap-Gruppe TAFS gehört zu den vielseitigsten Musikern der Region. Seit dem 1. Juli ist er Liestaler Einwohnerrat.
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m 28. Februar wurde Singoh Nketia für alle überraschend in das Liestaler Stadtparlament gewählt. Knapp drei Monate später holte sich der Baselbieter in Zürich den «Red Bull thre3style»-Schweizermeistertitel der DJs und vertritt damit die Schweiz an den Weltmeisterschaften im Dezember in Chile.
Das Mikro ist bereit für den nächsten Sänger. In seinem Studio44 in Liestal sorgt Singoh Nketia für die optimale Stimme. Fotos: Tobias Gfeller
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Geboren für das Kreative Singoh Nketia hat das DJ-Handwerk von der Pike auf gelernt und hat noch beste Erinnerungen an die Anfänge seiner Karriere. «Ich begann bereits während meiner Zimmermannslehre mit dem Musikproduzieren.» Die Leidenschaft für die Musik ist bei Nketia kein Zufall. Beeinflusst durch das
Der Vielseitige Die ghanaischen Wurzeln spielen im Leben des Familienvaters eine tragende Rolle. Nicht zuletzt in seiner Musik ist der afrikanische Einfluss spürbar. Das Kreative im Leben widerspiegelt sich auch in seiner Musik. Die Vielseitigkeit ist dabei seine Stärke. Er spielt in verschiedenen Bands Perkussion und begleitet musikalisch Tanzkurse. Dazu arbeitet er als Musikproduzent, Tontechniker und entwickelt Sounds für Theaterproduktionen im Jungen Theater Basel. Bekannt wurde Singoh Nketia vor allem als Produzent des ersten Albums «Dedicated To» des Soulsängers Seven und als DJ der Rap-Gruppe TAFS, die vor rund zehn Jahren grosse Erfolge feierte und noch heute zusammen aktiv ist. Zuletzt produzierte er das Alpin Project Album «Eigernordklang». Hier treffen traditionelle Schweizer Instrumente auf moderne Beats.
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Publikum und Jury überzeugt An den meisten DJ-Wettbewerben geht es ausschliesslich um die Technik. Nicht so am Event in Zürich. «Es geht neben der Technik auch stark um das Kreative und Musikalische.» Mindestens drei Musikgenres mussten die DJs in ihrem 15-minütigen Set präsentieren. Nketia packte unter anderem Funk, Hip-Hop, Reggae, Pop und Drum ’n’ Bass in seinen Auftritt und begeisterte damit Publikum und Jury.
Elternhaus mit dem musizierenden Vater, der tanzenden Mutter und dem Figurentheater spielenden Stiefvater war das Flair für die Kunst schon früh gegeben. «Ich merkte schon früh, dass es auch mich in diese Richtung ziehen würde und ich mich nicht langfristig als Zimmermann sehe.»
Als Listenfüller gedacht Über die Kulturszene hinaus bekannt wurde Singoh Nketia am 28. Februar, als er in den Einwohnerrat gewählt wurde. Auch er selber rechnete nicht damit. «Ich war an diesem Tag mit der Familie im Verkehrshaus in Luzern, als plötzlich ein Anruf kam, ich sei gewählt.» Er selber sah sich mehr als Listenfüller, der vielleicht ein paar zusätzliche Stimmen von Jungen und Kulturschaffenden holen kann. Vor dem Amt als Einwohnerrat hat Singoh Nketia Respekt. «Ich freue mich sehr auf mein Amt. Die Kultur in Liestal liegt mir speziell am Herzen.» Frisch im Politbetrieb läuft man schnell Gefahr, in den Politkuchen hineinzugeraten. Dies möchte er verhindern. Zu sehr liege ihm die Musik am Herzen. «Ich will nicht irgendwann der Politiker sein, der nebenbei noch Musik macht. Ich bin Musiker, der politisiert.» tg ■
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IHRE SPEZIALISTEN
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Die Seidenband-Weberei ist weit mehr als nur Oberbaselbieter Folklore. Die Produktion der begehrten Luxus-Modeaccessoires zündete die industrielle Entwicklung des ländlichen Teils des Kantons und ist Ursprung der heutigen Chemiemultis in der Nordwestschweiz. Wenngleich der industrielle Sektor im oberen Kantonsteil stark geschrumpft ist, sind hier auch heute noch namhafte Vertreter anzutreffen. Gelebte Geschichte: Die Webstühle im Kantonsmuseum Liestal werden immer auch wieder mal in Betrieb genommen.
«Vom Seidenband können sich alle begeistern lassen, denn es vereint Wirtschafts-, Technik-, Mode- und Sozialgeschichte.» Historikerin Therese Schaltenbrand in der Ausstellung des Kantonsmuseums BL.
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band. Kapital, Kunst & Krise». Nirgendwo im Baselbiet ist im Überblick so viel zu erfahren über den Aufstieg und Niedergang der Seidenbandindustrie im 19. und 20. Jahrhundert. Das Kantonsmuseum zeigt neben einer Vielzahl der damals als Luxusgut
Uhren aus der Not heraus Nach der Wende ins 20. Jahrhundert verschlechterte sich die Situation der Bandindustrie, weil die aktuelle Mode nüchterner wurde. Auf Seidenbänder wurde mehr und mehr verzichtet und somit der Niedergang des Industriezweigs eingeläutet. Bereits Mitte 19. Jahrhundert war aber der Impuls für die heute mit Abstand wichtigste Industrie in der Region gegeben worden: «Die heutige Chemie- und Life Sciences-Branche ist als Nebenprodukt der Seidenbandweberei entstanden. Sie hat ihren Ursprung in der Produktion von synthetischen Färbemitteln für Textilien», sagt Therese Schaltenbrand. Die Historikerin weiss auch über den Ursprung der Uhrenindustrie im Waldenburgertal zu berichten: «Durch den Bau der Eisenbahnlinie Basel–Olten entfiel der wirtschaftlich wichtige Passverkehr über den Oberen Hauenstein für das Waldenburgertal. Aus der Not heraus entstanden die Uhrenindustrie und weitere verwandte Zweige», so Schaltenbrand.
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in ohrenbetäubender Lärm herrscht im dritten Obergeschoss des Museum.BL in Liestal. Verantwortlich für den Krach ist die Inbetriebnahme eines mechanischen Webstuhles, ein wahrlich gewichtiger Bestandteil der Dauerausstellung «Seiden-
Familienbande Nach den Glaubenskriegen in der Reformationszeit siedelten sich viele protestantische Flüchtlinge aus Italien, den Niederlanden und Frankreich in der Schweiz an und importierten das Know-how der sogenannten Posamenterei. Bis ins frühe 20. Jahrhundert hinein blieb die Seidenbandweberei die dominierende Industrie in der Region Basel. Der Luxusartikel Seidenband wurde für die modische Kleidung der wohlhabenden Mittel- und Oberschicht in aller Welt produziert. Produziert wurde im Verlagssystem, d.h. die städtischen Bandherren vergaben die Produktion an Heimarbeiter im ländlichen Baselbiet, welche die Weberei zumeist als zweites Standbein neben der Landwirtschaft betrieben. Oft stand die ganze Familie bis hin zu den Jüngsten im Einsatz. Gegen Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden dann ergänzend zur Heimarbeit Bandfabriken mit grossen dampfund wasserbetriebenen Webstühlen. Um 1880 waren über ein Viertel aller Baselbieter Haushalte von Einkünften aus der Bandweberei abhängig. Rund 5000 Webstühle waren im Einsatz.
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geltenden Bänder auch verschiedene Webstühle. Eine Vielfalt von Medien sorgt dafür, dass das Thema ansprechend für Jung und Alt transportiert wird. «Vom Thema Seidenbandweberei können sich alle begeistern lassen, denn es ist nicht nur ein wichtiger Teil der Wirtschaftsgeschichte der beiden Basel, es vereint auch Elemente der Technik-, der Mode- und der Sozialgeschichte», sagt Therese Schaltenbrand, Kuratorin Sammlungen Europäische Ethnologie, Museum und Archäologie Baselland.
INDUSTRIEGESCHICHTE DES OBERBASELBIETS
Vom Sydebändel bis zur Chemie
Pendler-Pioniere Doch auch die Blüte der Uhren «Made in Baselbiet» ist mit den Jahren verwelkt wie 27
INDUSTRIEGESCHICHTE DES OBERBASELBIETS
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jene des Seidenbandes. Ein leuchtendes Beispiel und zeitgleich historisches Mahnmal ist noch geblieben: Das Unternehmen Oris, das 1904 in Hölstein von Paul Cattin und Georges Christian gegründet wurde. «Zwei Jahre danach war die Oris nach rasantem Wachstum mit 300 Mitarbeitenden bereits die grösste Arbeitgeberin der Region. 1925 hatte das Unternehmen Fabriken an sechs verschiedenen Standorten», wirft Rolf Studer, Co-CEO der Oris SA, einen Blick auf die rasende Entwicklung der Firma. Das Personal stammte aus dem ganzen Oberbaselbiet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Mitarbeitenden mit firmeneigenen Bussen zu Hause abgeholt und nach Feierabend wieder nach Hause chauffiert. Ab Mitte der 1950er-Jahre stellte Oris praktisch sämtliche Uhrenkomponenten selber her. Oberbaselbieter DNA Den Gipfel erreichte das Hölsteiner Unternehmen in den 1970er-Jahren, als es über 800 Mitarbeitende beschäftigte und rund 1,2 Millionen Uhren pro Jahr produzierte. «Wir gehörten zu den zehn grössten Uhrenherstellern der Schweiz», sagt Rolf Studer. Im Anschluss schlug dann die Stunde der schweizerischen Uhrenkrise, die auch die Oris hart traf. Nach einem ManagementBuyout ging es kontinuierlich wieder bergauf, und heute präsentiert sich die Oris als florierendes Unternehmen, das zu den wenigen noch unabhängigen Uhrenherstellern zählt und ausschliesslich mechanische Uhren produziert, die in über 80 Ländern verkauft werden. «Das Waldenburgertal gehört zur DNA von Oris. Wir stellen am gleichen Ort seit über 110 Jahren ohne Unterbruch mechanische Uhren her. Diese Tatsache gibt der Marke eine enorme Glaubwürdigkeit», sagt
Der Verein Textilpiazza möchte auf dem Areal der ehemaligen Textilfabrik Hanro in Liestal Bandwebstühle wieder zum Rattern bringen. Hier ein Bild der Hanro aus der Blütezeit (Staatsarchiv BL).
Rolf Studer zum damaligen wie heutigen Standort. Strukturwandel Fragt man Christoph Buser, Direktor der Wirtschaftskammer Baselland, nach den heute noch klingendsten Namen der hiesigen Industrie, ist es also nicht weiter verwunderlich, dass Oris sich unter den Erstgenannten befindet. «Die Oris ist ein gutes Beispiel für ein Industrie-Unternehmen, das sich nach einer Durststrecke gefangen und den Tritt wiedergefunden hat», so Buser. Weiter nennt die gewichtigste Stimme des Baselbieter KMU-Gewerbes die JRG Gunzenhauser in Sissach, die heute zur GFGruppe gehört, die Ronda in Lausen, Rego Fix in Tenniken und die Dero Feinmechanik in Liedertswil als namhafte Oberbaselbieter Industrieunternehmen. «Zweifellos hat sich in der Vergangenheit ein Struktur-
wandel vom Industrie- hin zum Dienstleistungssektor ereignet. Es gibt aber nach wie vor Unternehmen, die sich am Markt – auch international – behaupten können. Dies nicht zuletzt aufgrund der hohen Qualität ihrer Produkte und der Zuverlässigkeit der Unternehmen», sagt Buser. Der Zugang zur Infrastruktur, insbesondere die Autobahn und der Anschluss ans Schienennetz, machen das Oberbaselbiet auch heute noch interessant für die Industrie. «Das gilt vor allem für die Region Sissach. Was überall im Oberbaselbiet zählt, ist eine ausgesprochen wirtschaftsfreundliche Grundstimmung der Bevölkerung und die gute Verfügbarkeit von ausgezeichnet ausgebildeten Berufsfachleuten», so der Direktor der Wirtschaftskammer weiter. Unter den rund 10 000 Mitgliedern der Wirtschaftskammer befinden sich auch die meisten wichtigen Industrieunternehmen der Region. sfe ■
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Was ist Industrie?
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Der Stellenwert von Handarbeit war früher bedeutend grösser: Hier ein Bild vergangener Tage der Buchbinderei Lüdin in Liestal (Staatsarchiv BL).
Die Wirtschaft wird nach der klassischen Lehre in drei Sektoren unterteilt: den primären Sektor (Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Fischfang, Wasserkraft), den Sekundärsektor (Industrie) und den Dienstleistungssektor (Tertiärsektor). Der industrielle Sektor umfasst das produzierende Gewerbe einer Volkswirtschaft, also jene Unternehmen, die aus Rohstoffen Produkte anfertigen. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff «Industrie» oftmals verwischt und weicht von der ursprünglichen Definition ab, z.B. wenn von der «Musikindustrie» die Rede ist, die mit der Verarbeitung von Rohstoffen leidlich wenig am Hut hat. Typisch für den Industriesektor ist die materialund kostenintensive Verarbeitung von Rohstoffen. In den letzten Jahrzehnten haben in vielen westlichen Staaten die ersten beiden Sektoren an Bedeutung eingebüsst und der Dienstleistungssektor hat an Bedeutung gewonnen. Bei dieser Entwicklung geht oft vergessen, dass die Schweiz und auch das Baselbiet eine wichtige industrielle Vergangenheit haben und auch heute noch zahlreiche für die Volkswirtschaft wichtige Industrieunternehmen bei uns heimisch sind.
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Ausgewandert Ferrari:Layout 1
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Das eigene Paradies in Marokko Vor acht Jahren kündigte Christine Ferrari ihren sicheren Job als Gemeindeschreiberin, um in Marokko ihren Traum zu verwirklichen. Südlich von Marrakesch kultiviert sie Safran und unterhält mit Einheimischen einen botanischen Garten. Raus aus dem Alltagstrott Aufgewachsen ist Christine Ferrari in Riehen. Später war sie Gemeindeschreiberin im Kanton Basel-Land. Der Job war zeit-
Aus Brachland ein Paradies erschaffen Christine Ferrari blieb in Marokko. Inspiriert von der Erinnerung an das Risotto Milanese ihrer Mutter beschloss sie, selbst Safran anzubauen. Sie fand ein Grundstück im fruchtbaren Tal von Ourika südlich von Marrakesch. Hier zog sie in eine einfache Lehmhütte und fing an, mit Hilfe einiger Berber aus der Umgebung die 2,5 Hektar Pachtland zu bewirtschaften. Gefragt, woher sie denn das Know-how dazu hatte, meint sie: «Einen Teil habe ich mir aus Büchern angeeignet, ansonsten fragte ich Leute, die auch Safran anpflanzten. So bauten wir zuerst einen Brunnen und setzten 600 000 Safranknollen. Safran ist ausser während der Erntezeit im November nicht sonderlich pflegeintensiv.» Daneben baute sie einen botanischen Garten mit über 120 verschiedenen Pflanzen an. Dieser wurde im letzten Jahr von mehr als 3600 internationalen Gästen besucht. «Der Erfolg ist überwältigend, doch ich muss mich auch abschirmen und werde die Öffnungszeiten ein wenig reduzieren.»
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«Ich bin hier glücklich» Danach gefragt wie sie es empfinde, als Frau in Marokko Unternehmerin zu sein, meint Christine Ferrari: «Ich habe durchwegs gute Erfahrungen gemacht. Als Chefin werde ich akzeptiert. Gerade während der Safranernte arbeiten viele Frauen bei mir, die so ein Einkommen haben. Das wird auch von den Männern geschätzt. Zumal die Berber, mit denen ich arbeite, sehr respektvoll sind. Zudem sehen sie, dass ich aus Brachland ein fruchtbares Paradies erschaffen habe. Auch meinem Vater, der seine letzten Jahre hier verbracht hatte, wurde sehr viel Respekt und Fürsorge entgegengebracht. Die Menschen sind offen und gastfreundlich. Alles geht sehr viel unkomplizierter und man improvisiert viel. Das Wort ‹gibt es nicht› existiert nicht. Jeder kann ein wenig alles.» Sie schmunzelt: «Natürlich braucht es manchmal auch etwas Geduld. In Europa hat man Uhren, in Marokko hat man Zeit. Die nötige Gelassenheit und die Prise Humor habe ich mir in all den Jahren angeeignet.» Auf die Frage, ob sie denn daran denke, wieder in die Schweiz zurückzukehren, meint sie: «Never say never – vorerst denke ich nicht daran, zurückzukehren. Das hat vor allem mit dem Klima und der Hektik in der Schweiz zu tun. In Marokko ist es angenehmer und ich bin hier glücklich.» tm ■
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Das rote Gold: Safranernte, eine Geduldsarbeit
intensiv und stressig. Heute meint sie dazu: «Ich hatte zwar Geld und Statussymbole, doch für mich selbst hatte ich kaum Zeit und fühlte mich leer.» Vor zehn Jahren un-
ternahm sie ein erstes Trekking in die marokkanische Wüste. «Die Schlichtheit und Ruhe haben mich fasziniert. Da wurde mir bewusst, wie viel ‹Zuvielisation› wir in der Schweiz haben.» Zwei Jahre später ist sie nach Marokko ausgewandert. Sie kaufte ein Stück Land, welches sich im Nachhinein als ein völlig wertloses Grundstück erwies. Ihr wurde klar, dass sie über den Tisch gezogen wurde. Trotz dieses herben Rückschlages dachte sie nicht daran, in die Schweiz zurückzukehren.
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Wer in der wärmeren Jahreszeit auf eine Wanderung nicht verzichten möchte, findet im Kaltbrunnental optimale Bedingungen: Stark beschattet zwischen Felsen und Grün führt der Weg dem Ibach entlang nach Meltingen. Das Naturerlebnis, welches das Kaltbrunnental bietet, gehört zu den schönsten Erfahrungen, die das Laufental als touristisches Ziel zu bieten hat.
Das Kaltbrunnental versetzt Wanderer in eine andere Welt
Reichhaltige Fauna Dies hat der Schreibende, damals fokussiert aufs Fischen, als Bub erlebt: Als er in der Birs bei Grellingen mit seinem Anglerlatein nicht weiterkam, stieg er das Kaltbrunnental hoch, um mit seinem glitzernden Löffel die Forellen zu reizen, die sich in kleinen Unterständen des Ibachs versteckten. Dies durchaus erfolgreich und verbunden mit einem schlechten Gewissen, nachdem er darauf aufmerksam gemacht worden war, dass man im Kaltbrunnental nicht angeln dürfe.
Eisenbahnbrücke beim Stausee
Im Sommer bietet das Kaltbrunnental Erfrischung
Verschiedene Varianten Wer genügend Zeit hat, kann im Kaltbrunnental ohne weiteres einen ganzen Tag verbringen. Die Wanderdistanz von Grellingen, wo die S-Bahn hält, bis nach Meltingen ist knappe zehn Kilometer lang. Dabei sind rund vierhundert Höhenmeter zu bewältigen. Weil es so viel zu entdecken gibt, lässt sich die Wanderung beliebig ausdehnen. Bereits beim Einstieg ins Kaltbrunnental versetzt einen das Chessiloch ins Staunen: Hier malten während des Ersten Weltkriegs Soldaten, die nichts Besseres zu tun hatten, Wappen ihrer Bataillone auf den Fels und hauten Büsten von General Wille aus dem Stein. Wer möchte, kann das Kaltbrunnental auch zügiger durchlaufen, um anschliessend in einem der Restaurants von Meltingen Rast zu machen. Oder man lässt sich anschliessend mit dem Postauto nach Laufen fahren, um im alten Städtchen zu flanieren oder einzukehren, um sich zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Zug in Richtung Basel fahren zu lassen. cf ■
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er in der Region zur Schule ging, kennt das Tal mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von einem Schulausflug her. Das Kaltbrunnental ist eines jener Ziele, das Lehrerinnen und Lehrer besonders gerne anpeilen. Denn ein Besuch des Kaltbrunnentals ist mehr als die Befriedigung des reinen Wandertriebs in Gottes Natur: Der Ausflug bietet mannigfaltigen Anschauungsunterricht in biologischer, geologischer und historischer Hinsicht. Und auch die Tierkunde kommt hier nicht zu kurz.
Spannende Tallandschaft Wer das Kaltbrunnental, das seitlich bei Grellingen ins Laufental sticht, noch nie – auch nicht anlässlich eines Schulausflugs – besucht hat, sollte dies unbedingt tun. Die Wanderung gehört zu den schönsten Naturerlebnissen im Laufental. Gerade in der wärmeren Jahreszeit empfiehlt sich ein Ausflug durch die karstige, schattige Landschaft, die mit viel Grün, mit zahlreichen Höhlen, mit wackligen Brücken und Stegen, moosbedeckten Stellen und dem sprudelnden Ibach bestückt ist. Die Wanderung führt vorbei an kleinen Wasserfällen, engen Schluchten und hohen Felsen. Und immer wieder laden wunderschöne Feuerstellen dazu ein, mitgebrachtes Fleisch und Gemüse zu grillieren.
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LAUFENTAL
Ausflug ins zauberhafte Kaltbrunnental
Selbstverständlich erschöpft sich die Fauna im Kaltbrunnental nicht im Fischbestand des Ibachs: Hier finden sich Höhlentiere wie Flohkrebse oder Höhlenwasserasseln, Höhlenspinnen, Feuersalamander, Erdkröten und Fledermäuse. Die meisten Tiere sind allerdings nur «Gäste». Sie nutzen die Höhlen als Schlafplätze oder Winterquartier.
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Der Wappenfelsen beim Chessiloch
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ROCK POP BLUES
OPENAIR
Pratteln, Z7
Laufen, Helye-Platz
Warren Haynes
11. Stedtli-Blues Laufen
Mi 13.7., 20 h | Gitarrenlegende. Grammygewinner. Mitglied der Allman Brothers, von Gov’t Mule und Greatful Dead. Tausende Konzerte, Millionen verkaufte Alben. Blues. Rock. Bluesrock. All das stimmt, doch das gilt es beim ersten Hören von Warren Haynes’ drittem Soloalbum mit dem Titel «Ashes & Dust» beiseite zu schieben. Das Album beginnt untypisch, für HaynesFans vielleicht verwirrend, mit Akustikgitarre, Fiddle und Banjo. Warren Haynes hat schon einiges geschafft: Er hat im Weissen Haus gespielt, mit Gov’t Mule Musik der Stones oder von Pink Floyd aufgenommen. Aber ein Album mit Folk, mit Bluegrass und Newgrass? Dies ist keine typische Platte, doch sie macht grossen Spass. Tickets: CHF 45 | www.z-7.ch
Sa 9.7., ab 16 h: Musikschule Laufental-Thierstein. Am späten Nachmittag heisst es «Bühne frei» für die jungen und begabten SchülerInnen der Musikschule Laufental-Thierstein. Auch dieses Jahr präsentieren junge SolistInnen und Bands mit enorm viel Spielfreude ihr solides, teils freches und spannendes musikalisches Können. 18.30 h: Mojo New Line. In ihrer Stammformation als Trio ist diese Band seit 20 Jahren auf vielen Bühnen in Frankreich, Deutschland und der Schweiz unterwegs. Ihre musikalischen Anleihen finden sie bei Künstlern wie Popa Chubby, Alvin Lee und JJ Milteau. Um ihr 20-jähriges Bestehen gebührend zu feiern, wird Mojo New Line Verstärkung von drei weiteren Musikern erhalten und ihr Repertoire mit Soul und Rythm ’n’ Blues à la Lucky Peterson, B.B. King und Albert King würzen. 20.30 h: Boo Boo Davis & Band. James Boo Boo Davis ist ein Überlebender und gehört zur letzten Generation von Musikern, die den Blues basierend auf den direkten Erfahrungen des harten Lebens im Mississippi Delta spielen. Ohne Zweifel entwickelte Boo Boo seine laute, bellende Stimme basierend auf dem Gesang, den er als kleiner Junge auf den Baumwollfeldern hörte. Anders als viele moderne Blues Bands, konzentriert er sich mit seiner Band auf den Groove, das Gefühl und die grundlegenden Wahrheiten, die man im Blues findet. 22.30 h: Joe Louis Walker & Band. The Blues Foundation hat ihn kürzlich zum 4. Mal mit einem Blues Music Award – Contemporary Blues Male Artist of the Year – gewürdigt. Nebst weiteren über 50 Nominationen in diversen Kategorien wurde er 2013 in die Blues Hall of Fame aufgenommen. Joe Louis Walker ist einer der grössten Bluesmusiker seiner Generation. Er ist weltweit bekannt als Vorreiter des Genres, und als begnadeter Gitarrenvirtuose, Sänger und Songschreiber fusioniert er seine Gospel-, Jazz-, Soul-, Funk- und Rock-Einflüsse zu seiner Art des Blues. Tickets Abendkasse: CHF 40 Für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre ist der Eintritt frei www.stedtli-blues.ch
Warren Haynes auf neuen Pfaden. Pratteln, Z7
Whitesnake Di 9.8., 20 h | Er hat eine der markantesten Stimmen der ganzen Rockgeschichte: David Coverdale. Auf der Greatest Hits Tour 2016 lässt es der alternde GentlemanRocker noch einmal richtig krachen und beschert uns ein lautes Wiederhören mit den schönsten Nummern aus seiner mehr als vier Jahrzehnte dauernden Karriere. Die begann im Jahr 1973. Damals wurde der blutjunge Teilzeit-Musiker vom BoutiqueVerkäufer zum Frontmann einer der angesagtesten Bands der damaligen Zeit: Deep Purple. Nach der Auflösung der legendären Rockformation im Jahr 1976 veröffentlichte Coverdale zwei Soloalben. 1978 gründete er die Gruppe Whitesnake. Mit der klassischen Besetzung Micky Moody, Bernie Marsden, Jon Lord, Neil Murray und Ian Paice gelang in den goldenen 80er-Jahren der Aufstieg an die Spitze der internationalen Hardrock-Szene. Die Karriere der Band war durch viele Besetzungswechsel gezeichnet. Unter den rund vierzig Instrumentalisten, die auf dem Besetzungskarussell mitfuhren, befanden sich so illustre Namen wie John Sykes, Vivian Campbell, Adrian Vandenberg, Steve Vai, Doug Aldrich, Rudy Sarzo, Don Airey, Cozy Powell oder Brian Tichy. Im Vorprogramm: The Answer Tickets: CHF 75 | www.z-7.ch
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wuchsbands The Clamp Closures, The Bernhard und Nyffi auf. Abends spielen The Pelicans mit Sound vom Feinsten. Creedence Clearwater Revival, The Eagles, Johnny Cash und Eric Clapton sind nur einige wenige Interpreten, welchen sich die Pelicans verschrieben haben. Im Stil des Roots- und Country-Rock der 60er- und 70er-Jahre sorgen die fünf Musiker für ein abwechslungsreiches und unvergessliches Vergnügen. Als weiterer Höhepunkt wird die Band «dustyboots» auftreten, eine der meistgefragten und erfolgreichsten LiveBands der Schweiz überhaupt. 1991 gegründet, ist die Formation bis heute gegen 700 (!) Mal aufgetreten. Ihr Sound ist inspiriert durch Künstler und Bands wie Calvin Russell, Tom Petty, John Fogerty, Georgia Satellites oder Steve Earle. Eintrittspreise: CHF 20 an der Tageskasse, CHF 16 für Jugendliche unter 18 Jahren (Ausweis), Gratis für Jugendliche unter 16 Jahren (Ausweis), unter 14 nur in Begleitung der Eltern Vorverkauf: CHF 4 Rabatt Tickets: www.riedbach-openair.ch
dustyboots haben sich dem amerikanischen Roots-Sound verschrieben. Münchenstein, Park Im Grünen
Summerstage Basel Do 14.7. bis Sa 16.7. | Auch die sechste Auflage des Summerstage Festivals in Basel bietet wieder internationale und nationale Acts der Sonderklasse. Der Deutsche Rapper Cro, dem es gelingt, die Fans aller Musikrichtungen zu begeistern, wird dieses Jahr mit Malky das Festival eröffnen. Mit grossen nationalen und internationalen Namen wie Joe Bonamassa, der sein Konzert dem britischen Blues widmet und 77 Bombay Street im Programm, ist für musikalische Qualität gesorgt. Das Schweizer Reggae-Urgestein Dodo wird garantiert für gute Vibes und noch bessere Musik sorgen. Auch die Schweizer Künstlerinnen Anna Rossinelli und Jaël sowie die Basler Pop Band Blush werden mit ihrer Performance die Zuschauer begeistern. www.summerstage.ch Tickets: www.actnews.ch
Joe Louis Walker © Foto: Chuck Ryan Bubendorf, auf dem Gemeindeareal rund um das Schützenhaus
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Der wichtigste Kultur-Veranstaltungskalender der Region
Juli-Kalender
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Auf der Greatest Hits Tour ist David Coverdale mit Reb Beach (Gitarre), Joel Hoekstra (Gitarre), Tommy Aldrige (Drums) und Michael Devin (Bass) unterwegs, um noch einmal mit den Fans auf die ebenso wechselhafte wie auch erfolgreiche Geschichte von Whitesnake zurückzublicken.
1. Country Rock Openair Bubendorf
Joe Bonamassa tritt am Freitag auf.
Sa 9.7., ab 16 h | Die Feldschützengesellschaft Bubendorf und die renommierte Baselbieter Roots Rock Band «The Pelicans», zwei engagierte Vereine aus Bubendorf, organisieren ein Country & Roots Rock Openair-Konzert für die ganze Region. Die Besucher erhalten nebst musikalischen Höhepunkten ein gluschtiges kulinarisches Angebot an diversen Ständen und Bars. Es wird eine wunderbare Festival-Atmosphäre geboten. Am Nachmittag treten die Nach-
32. Jazz uf em Platz
Muttenz, Dorfplatz und Mittenza-Parkplatz Sa 16.7., Bühne bei der Kirche, 17.30–19.00: Jazz Tube. Die Freude an der Musik steht bei den sieben Instrumentalisten an oberster Stelle. 20.15–21.15 und 22.15–23.15: Othella Dallas & Band. Bis heute brennt das Feuer des Soul und des Jazz in ihr. Ihre Auftritte reissen das Publikum aus den Sitzen und begeistern Fans genauso wie Newcomer.
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dürfen sich auf einen Galaabend mit Reiner Kirsten, Verena Rose Ruder und dem berühmten Fernseh-Moderator Andy Borg am 21. Juli freuen. Klassik gibt es mit Justus Frantz und der Philharmonie der Nationen am 26. Juli. Rocken werden den Kurpark in diesem Jahr Umberto Tozzi am 22. Juli mit Ohrwürmern wie «Ti Amo», «Gloria» und «Tu» und The Hooters am 29. Juli mit Welthits wie «All You Zombies», «Johnny B» und «500 Miles». Zum Abschluss des diesjährigen Open Air im Park spielt das Glenn Miller Orchestra am 3. August. Tickets: www.bad-krozingen.info und Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. 0049 7633 /4008-64
Sa 23.7., ab 11.45 h | Mit Inner Sanctum, Nervosa, Istapp, Misery Index, Månegarm, The Ocean, Rage, Tiamat, Enslaved. Eintritt: 39 € Tickets: www.metal-maniacs.eu Rheinfelden, Rhein-Parking Areal
River Nights 2016 Die Konzertfabrik Z7 veranstaltet in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Rheinfelden die erste Ausgabe der River Nights. Das Open Air findet vom Freitag, 5. bis Sonntag, 7. August auf dem Rhein-Parking Areal im Herzen der wunderschönen Altstadt von Rheinfelden statt. Die Erstausgabe der River Nights trumpft mit einem bunten Line-up auf. International und national renommierte Acts aus dem Pop- und Rock-Bereich werden die Rheinstadt in eine Musikhochburg verwandeln. Fr 5.8., ab 17 h: Alina Amuri, Candy Dulfer, Marlon Roudette, Selah Sue. | Sa 6.8., ab 16 h: The Drops, Death By Chocolate, The Subways, Garbage, Richard Ashcroft. | So 7.8., ab 15 h: Scarves But No Shoes, Ira May, Nneka, Charlie Winston, Ronan Keating. Infos und Tickets: www.z-7.ch
Ronan Keating wird alte Hits und Neues aus seiner aktuellen CD präsentieren.
it seinem Messe-Freilichttheater mit einer Kapazität von 10 000 Personen, das bei den Musikern sehr beliebt ist, bildet die «Foire aux Vins d’Alsace» eine unverzichtbare Etappe bei den Sommertourneen. Die Auftritte von Peter Doherty, Manu Chao La Ventura, Louane, Amy Macdonald, The Cranberries, Robin Schulz und The Avener gehören zu den Höhepunkten der diesjährigen Konzerte. Ausserdem gibt es tägliche Kochshows und Events, u.a. «Atelier de Yann» am 8. August (Patisserie-Workshop mit Yann Navarro) und «Le Zahnacker Ribeauville, Joseph Leiser» am 10. August sowie Tanz- und Kabarettshows, und selbstverständlich Weindegustationen. ■ Manu Chao La Ventura
Verlosung Wir verlosen je 5x2 Tickets für die Konzerte vom 8. und 12. August. E-Mail mit dem Stichwort «Foire aux Vins», Wunschdatum und Adresse senden an: k.schaeublin@regioaktuell.com Einsendeschluss: So 31. Juli
Foire aux Vins d’Alsace 5. bis 15. August 2016 Colmar, Messegelände «Parc des Expositions»
Tickets: an allen ReservixVorverkaufsstellen und reservix.de www.foire-colmar.com
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Fr 5.8.: Peter Doherty Sa 6.8.: Les Insus So 7.8.: Vianney, Josef Salvat, Hyphen Hyphen, Jain Mo 8.8.: Manu Chao La Ventura Di 9.8.: Alain Souchon, Laurent Voulzy Mi 10.8.: Hard Rock Session mit Mass Hysteria, Arch Enemy, Slayer, Limp Bizkit Do 11.8.: Louane (ausverkauft) Fr 12.8.: Amy Macdonald, The Cranberries Sa 13.8.: Elektro-Nacht mit Robin Schulz, Feder, Orlinski, Antoine Davila So 14.8.: Pascal Obispo avec orchestre symphonique, Cœur de pirate Mo 15.8.: The Avener, Frero Delavega
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16.7. bis 3.8. | Auftakt-Veranstaltung ist das traditionelle Lichterfest am Sa 16. und So 17. Juli mit über 15 000 Kerzen und 1000 japanischen Bambuslaternen. Die Fans der Schlager- und Volksmusikszene
Fr 12.8. und Sa 13.8. | Fr ab 14 h: NomiDance! Ab 19 h: Serafyn, The Cinematic Orchestra, Battles, Aftershow. Sa ab 14 h: NomiDance! Ab 19 h: The Benjamin Keys Show, Talib Kweli, Beginner, Aftershow. Auf dem Festivalareal sorgt eine kleine, aber feine Gastromeile mit ausgewählten lokalen Betreibern für ein reichhaltiges kulinarisches Angebot aus regionalen Produkten. Besonderes Augenmerk wird auf die Nachhaltigkeit gerichtet. So werden alle Gastrobetreiber Mehrweg-Geschirr verwenden. Dieses Jahr gibt es handgemachte Pizzas vom Atreju Kollektiv mit eigenem Pizza-Ofen und zwei asiatische Food-Stände: das Restaurant Nordbahnhof und eine Familie, die ebenfalls alles selber macht. Tickets und Infos: www.openairbs.ch
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7-2016
Open Air im Park
The Cranberries
«Baden in Blut» – Metal Open Air
Open Air Basel mit Viva con Agua
D-Bad Krozingen, Kurpark
Die Wein- und Verbrauchermesse «Foire aux Vins» auf dem Colmarer Messegelände «Parc des Expositions» bietet vom 5. bis 15. August viel mehr als «nur» Wein: Gastronomie, Konsum- und Verbrauchsgüter, Tanz und Tanzshows, Variété, Konzerte im Freigelände und Pop-/Rockkonzerte im überdachten Freilufttheater laden zu einem grossen Sommertreffpunkt.
D-Weil am Rhein, Basler Strasse 49, Gelände der Landesgartenschau 1999
Basel, Kasernenareal
Chris Conz: Der Musiker aus Uster gewann unter anderem 2013 den «Swiss Jazz»Award und 2011 den «Kleinen Prix Walo».
Foire aux Vins d’Alsace
WEINMESSE COLMAR
Bühne Gemeindehaus, 19.15–20.15 und 21.15–22.15: Chris Conz Trio & Friends. Der Pianist Chris Conz wird begleitet von Mario Von Holten am Schlagzeug und Arno Schulz am Bass. Für das «Jazz uf em Platz» verstärkt sich die Band mit zwei «Friends»: Der bekannte Tenorsaxophonist und Blues-Shouter Duke Seidmann und der grossartige Posaunist und Sänger John Service aus Schottland werden das Trio mit ihren Klängen hervorragend ergänzen. 23.15–0.45: Flagstaff & The Horn Connection. Inspiriert durch verschiedenste Rock ’n’ Roll-Interpreten der letzten fünf Jahrzehnte, hat Flagstaff ein fetziges Repertoire im eigenen Flagstaff-Stil entwickelt. Am «Jazz uf em Platz» performen sie zusammen mit den drei Bläsern der Horn Connection, die für zusätzliche musikalische Highlights sorgen werden. Bühne auf dem Mittenza Parkplatz, 17.30–20.00: Steppin Stompers. Wer die Steppin Stompers heute erlebt, kann sich schlecht vorstellen, dass da eine Band am Werk ist, die mittlerweile 50 Jahre auf dem Buckel hat. Seit 1989 sind Gitarristen mit an Bord und die Band hat seither die Möglichkeit, ihr Spektrum mit Blues und Gospels zu erweitern. 20.00–22.30: Nico Brina Trio. 1996 schaffte Nico Brina den Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde mit dem schnellsten Boogie Woogie. Am «Jazz uf em Platz» wird Nico Brina von seinem Top-Schlagzeuger Charlie Weibel und dem Hexenmeister auf der Gitarre, Pete Borel, begleitet. Die beiden geniessen zusammen mit Nico immer öfters den humorvollen und durchaus gerechtfertigten Insider-Ruf als «Die Teufelskerle». 22.30–01.00: Mr. Blue & The Tight Groove. In den 1960erJahren tourte Blue Rivers mit Blues- und Soul-Grössen wie Ike und Tina Turner, Otis Redding und Sam & Dave durch Europa. Seit über 20 Jahren ist Mr. Blue mit seiner 5köpfigen Truppe «The Tight Groove» in der Schweizer Bluesszene und im benachbarten Ausland eine bekannte Grösse. Die Solisten der Band, Gitarrenvirtuose René Hemmig, Saxophonist Beat Riggenbach sowie Keyboarder François Kaech sind Meister ihres Faches, die bereits mit verschiedenen internationalen Künstlern in diversen Bands Erfolge feierten. Bassist Jürg Frei und Schlagzeuger Paul Buser sind für den sprichwörtlich satten «Groove» verantwortlich, der zur Namensgebung der Band führte. Der Musikstil von Mr. Blue & The Tight Groove hat sich vom klassischen Chicago Blues à la B.B. King hin zu den funkigrockigeren Klängen der modernen schwarzen Bluesinterpreten entwickelt. Bei jedem Wetter, Eintritt frei www.jazzufemplatz.ch
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AUSFLUGSTIP
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Tierpark Lange Erlen
DISCO&CLUBBING
Vor einigen Wochen ist mit dem Eurasischen Kranich, auch Grauer Kranich genannt, eine neue Tierart in den Tierpark Lange Erlen eingezogen. Die beiden schönen Vögel kamen aus dem Zoo Zürich in die Langen Erlen. Nachdem sie sich in einem internen Gehege an die neue Umgebung gewöhnen konnten, werden sie nun bald zusammen mit den wildfarbenen Damhirschen zu sehen sein.
danzSOMMeria
Basel, diverse Orte Fr 15.7., 21–02 h: danzeria disco mit DJ Sunflower. Ort: Halle2west / Corrientes c /o Gundeldinger Feld-Areal, Dornacherstrasse 192. Fr 5.8., 21–01 h: danzSOMMeria mit DJ Matthias Völlm. Ort: am oder im Pavillon Parkrestaurent Lange Erlen, Erlenparkweg 55, Basel.
JAZZ Basel, Bird’s Eye, Kohlenberg 20
Clovis Nicolas Quintet
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Tanz der Vögel Typisch für Kraniche sind ihre spektakulären Tänze. Sie finden das ganze Jahr über statt, am intensivsten aber während der Balzzeit. Der Kranichtanz beginnt meist in der Morgendämmerung auf einem freien Feld. Männchen und Weibchen laufen mit ausgebreiteten Flügeln umher, trompeten laut,
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ie eleganten Schreitvögel schreiten auf ihren langen Beinen durch das hohe Gras. Typisch für ihre Art sind die weiss-schwarze Kopf- und Halszeichnung und der rote Fleck auf dem Kopf. Dies sind nicht etwa rote Federn, sondern die kahle rotgefärbte Kopfplatte. Etwa 5 bis 7 kg wiegen die Vögel und weisen eine Flügelspannweite von bis zu 220 cm auf. Weibchen und Männchen sind äusserlich nur schwer zu unterscheiden.
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Neuer Bewohner im Tierpark Lange Erlen: der Kranich
knicken mit den Beinen ein, drehen sich und schleudern Pflanzenteile vom Boden in die Luft. Ein unglaubliches Spektakel! Eleganter Jäger Als Allesfresser sind Kraniche nicht wählerisch. Mit dem keilförmigen, über 10 cm langen Schnabel gehen sie aktiv auf Jagd. Sie schreiten mit grossen Schritten über Wiesen und Weiden und erbeuten kleine Wirbeltiere, Schnecken und Frösche. Mit dem Schnabel wühlen sie das Erdreich auf und suchen dort nach Würmern und Insekten. Sie fressen aber auch Samen, Getreidekörner, Sonnenblumenkerne, Bohnen, Erbsen, Erdnüsse, Oliven, Beeren, Eicheln, Gemüse und Kartoffeln. Verehrt und faszinierend Die Schönheit der Kraniche und ihre spektakulären Balztänze haben die Menschen schon in früher Zeit fasziniert. In der griechischen Mythologie war der Kranich ein Symbol der Wachsamkeit und Klugheit und galt als «Vogel des Glücks». In der Heraldik gilt der Kranich als Symbol der Vorsicht und der schlaflosen Wachsamkeit und in der Dichtung wird er symbolisch als etwas «Erhabenes» in der Natur verwendet. Tamara Arnold ■
Mi 13.7. bis Sa 16.7., 20 h | Der aus Paris stammende, seit 2002 in New York lebende Clovis Nicolas gehört auf beiden Seiten des Atlantiks zu den gefragtesten Bassisten. Dies fand seinen Ausdruck in Zusammenarbeiten mit Brad Mehldau, Branford Marsalis, Jane Monheit und anderen mehr. In einem weit gespannten Repertoire aus packenden eigenen Kompositionen und einigen ausgesuchten, von ihm speziell arrangierten Standards brilliert der Bandleader nicht nur als fabulöser, inspirierter Bassist. Mit seinen vier auf Augenhöhe agierenden, grandiosen Mitstreitern weiss er einen kontemporären, transparenten Sound voller Druck, Power, Intelligenz und Raffinesse zu kreieren, der sich auf das Wesentliche beschränkt, ohne knapp zu wirken. Mi / Do: Einmaliger Eintritt CHF 14 / 8 Fr / Sa: Eintritt pro Set (20.30 und 21.45) CHF 12 / 8 | www.birdseye.ch
Clovis Nicolas Basel, Bird’s Eye, Kohlenberg 20
Horace-Scope Mi 20.7. bis Sa 23.7., 20 h | Fünf europäische Jazzschwergewichte präsentieren den schöpferischen Mikrokosmos des 2014 verstorbenen Hard-Bop-Pioniers Horace Silver. Über fünfzig Jahre lang bereicherte der Piano-Genius, Komponist und Blue-NoteStar die Jazzwelt; seine eigenwilligen, stilistisch farbenfrohen, spannenden Kompositionen und Interpretationen gehören zum unvergänglichen Kern des Jazzerbes. Dieses grandiose Quintett präsentiert uns Musik aus verschiedenen seiner Schaffensperioden, interpretiert unter Wahrung der ursprünglichen Gestalt und Ästhetik und klanglichen Nuancen, aber mit einem individuellen Zugang, frischen Ideen und wachem Geist. Respektvoll und mit furiosem Können führen sie das musikalische Erbe Horace Silvers fort. Mi / Do: Einmaliger Eintritt CHF 14 / 8 Fr / Sa: Eintritt pro Set (20.30 und 21.45) CHF 12 / 8 / www.birdseye.ch Basel, Bird’s Eye, Kohlenberg 20
Balakumbala Duo & Friends Mi 10.8. bis Sa 13.8., 20 h | Mit einem bunten Repertoire repräsentiert dieses Quintett auf unwiderstehliche Weise die musika-
lische «alma brasileira» – die wahre Seele Brasiliens. Die intimen Duo-Duelle zwischen Viviane de Farias grossem, ausdrucksstarkem Gesang und Mauro Martins pulsierendem E-Bass-Spiel werden um drei beeindruckende Stimmen bereichert. Gemeinsam mit dem aus Minas Gerais stammenden Pianisten Ricardo Fiuza und den beiden in Bahia beheimateten Perkussionisten Zé Luíz Nascimento und Marco Lobo setzen sich die beiden mit der Musik des legendären Perkussionisten Naná Vasconcelos auseinander. Fünf Musiker, die mit ihrer Leidenschaft und ihrem Können überzeugen und mit ihrem Tiefgang bezaubern. Mi / Do: Einmaliger Eintritt CHF 14 / 8 Fr / Sa: Eintritt pro Set (20.30 und 21.45) CHF 12 / 8 www.birdseye.ch D-Lörrach, Jazztone, Beim Haagensteg 3
The Big Sound Orchestra So 10.7., 11 h | Schon seit 17 Jahren leitet der gebürtige Hamburger David Grottschreiber nun die Big Band und hat daraus ein überaus erfolgreiches Unternehmen geformt. Immer wieder wird man überrascht von neuen Arrangements, diesmal im Besonderen von Thad Jones und Peter Herbolzheimer. Das 19-köpfige Big Sound Orchestra wird zusammen mit ihrer Sängerin Isa Morgenstern für einen swingenden Sonntagmorgen sorgen als Saison-Abschluss einer hochkarätigen Konzertreihe. Die Jazztone-Crew präsentiert dabei Secco und Gugelhupf. Tickets: Burghof Lörrach; Buchhandlung Müller, Hauptstrasse 292, Weil am Rhein www.jazztone.de
Big Sound Orchestra
KLASSIK Basel, Münster
Orgelmusik über Mittag 9.7. | Lara Schaffner (Stadtkirche Glarus). Werke von Franck, Vierne, Reger, Demessieux (Te Deum). 16.7. | Prof. Roland Maria Stangier (Essen). Bach, Reger, Dupré und Improvisationen. 23.7. | Andreas Liebig (Münsterorganist Basel). Meisterwerke von J. S. Bach. 30.7. | KMD Christoph Bogon (Schopfheim). Froberger, Bach, Faulkes, Reger und Vierne. 6.8. | Andreas Liebig (Münsterorganist Basel). Froberger, Bach, Reger (Straf mich nicht in deinem Zorn) und Liebig. Jeweils Sa, 12.05 h Eintritt frei, Kollekte Mariastein, Klosterkirche
Mariasteiner Konzerte Abendklänge für Alphorn und Orgel Fr 15.7., 20 h | Vu dä Aelggialp bis Rio – Tänzigs für Bläser und Orgel mit Wolfgang Sieber, Orgel und Heinz de la Torre. Werke von Heiri Kuhn, Rodrigo Botter Maio, Pixinguinha, Heinz della Torre und Wolfgang Sieber. Eintritt frei, Kollekte
Rock 7-16:Layout 1
28.6.2016
10:21 Uhr
Die Orgel im Dialog mit Frankreich Mo 18.7., 19.30 h | Michel Bouvard (St.Sernin de Toulouse) und Yasuko BouvardUyama. Französische Orgelmusik zu zwei, drei und vier Händen von Couperin bis Duruflé. Eintritt frei, Kollekte Basel, Anleger Schifflände bei der Mittleren Brücke D-Weil am Rhein, Anleger beim Rheinpark Friedlingen D-Breisach, Rhein-Anleger Nr. 4 beim Weinbrunnen
Rüdiger Oppermann and The Global Players «Rheingold» Fr 8.7., 19 h in Basel; Sa 9.7., 20 h in Weil; Mo 11.7., 20 h in Breisach | Für den bekannten Harfenisten und Weltmusikpionier Rüdiger Oppermann – selber zeitlebens Rhein-Anwohner! – ist die Zeit reif, das historisch belastete Thema «Rheingold» neu zu interpretieren, die wahren Schätze zu heben! Mit frischem Blick beansprucht er die musikalische Deutungshoheit und erweckt das Bild eines weltoffenen Flusses, der Menschen aus allen Kulturen zusammengebracht hat und bis heute zum Austausch inspiriert. Oppermanns 20-köpfiges Orchester spiegelt in Herkunft und instrumentaler Vielfalt all die Facetten, die den Reichtum des Rheins ausmachen, und führt die Zuhörenden auf eine Reise von der Quelle bis zur Mündung, von der Eiszeit bis zur Postmoderne. Gastmusiker, die schon bei der Einspielung der Rheingold-CD mitgewirkt
haben, bereichern das Ensemble und tragen lokales Kolorit in die musikalische Flussreise. Tickets und Infos: www.klangwelten.com
Rüdiger Oppermann, der Meister der keltischen Harfe, präsentiert eine musikalische Zeitreise am Strom. © Foto: B. Bertram Basel, Museum Kleines Klingental
Altstadt-Serenaden Trio Oréade Mi 10.8., 18.15 h | Yukiko Ishibashi, Violine; Ursula Sarnthein, Viola; Christine Hu, Violoncello. Werke von Haydn, Beethoven und Dvorˇák. Eintritt frei
Aufgaben nicht zu vernachlässigen. Das Kissen erweckt bei Alexander Taubenloch, genannt Colt, Strassenräuber und Spitzbube, Begehrlichkeiten. Denn Taubenloch hat Schlafprobleme und ist ständig unausgeschlafen, mürrisch und launisch. Dies bekommt auch sein Kollege Franz Bäärlauch, genannt Pinsel, täglich zu spüren. Der Plan ist schnell gemacht, die Spitzbuben möchten das Schlafkissen von König Schnarrch und setzen alles daran, dieses möglichst schnell in ihren Besitz zu bekommen. Doch die beiden haben die Rechnung ohne Prinzessin Steffi gemacht, welche das Kissen ihres Vaters mit Geschick verteidigt. Dass es trotz allem zu einem guten und schlafendem Schluss kommt, verdanken die Spitzbuben dem Grossmut von König Maximilian. Und wenn sie nicht gestorben sind, schlafen sie noch heute! Der Eintritt ist gratis – Austritt nach Belieben. Bei unsicherem Wetter gibt Tel. 061 331 68 56 (ab 13 h) oder www.theater-arlecchino.ch Auskunft über die Durchführung.
FREILICHTTHEATER
Thun, Seebühne
«Sugar – Manche mögen’s heiss» 13.7. bis 27.8. | Komödie nach Billy Wilders legendärem Film «Some Like It Hot». Mit Maximilian Mann, Franz Frickel, MarieAnjes Lump und Walter Andreas Müller. www.thunerseespiele.ch
KONZERTE
Basel, Peterskirche
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VORTRAG UND RITUAL Basel, Hotel Bildungszentrum 21, Missionsstrasse 21
Tibetisch buddhistische Weisheit mit S. E. dem 7. Dzogchen Rinpoche Fr 15.7., Türöffnung 19.00 h, Beginn 19.30 h | Vortrag: Emotionen – nimm sie nicht zu ernst!
Medizin Buddha Ermächtigung und Belehrung Sa 16.7., 10.00–16.00 h | Die Weisheit der Emotionen erkennen. Anmeldungen und Tickets unter basel@shenpensuisse.org 077 404 10 63, www.ticketino.com www.shenpensuisse.org
Münchenstein, Arena im Park im Grünen
«Köönig & Spitzbueb» Bis So 14.8., täglich 15 und 17 h | König Maximilian der Elfte, genannt König Schnarrch, ist glücklich. Sehr glücklich. Dank seinem wunderbaren Schlafkissen schläft er gut und tief und viel. Zuviel für einen König, meint seine Tochter Prinzessin Stefania und motiviert ihn, die königlichen
Das Theater Arlecchino spielt während den Sommerferien (bis So 14.8.) täglich um 15 und 17 h in der ehemaligen Grün 80 «Köönig&Spitzbueb», ein Theaterstück von Peter Keller.
H.E. Dzogchen Rinpoche
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GALERIE HILT BASEL
Ausstellungen 7-16:Layout 1
23.6.2016
15:19 Uhr
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Sonja Sekula
AUSSTELLUNGEN
Die Basler Galerie HILT zeigt bis am 22. Oktober Arbeiten auf Papier der 1963 verstorbenen Künstlerin.
D-Weil am Rhein, Galerie Stahlberger, Pfädlistrasse 4
«Linienzeichen» Bis 17.7. | Gabriela Morschett zeigt Werke auf Leinwand und Papier, Matthias Kohlmann Zeichnungen und Collagen. Öffnungszeiten: Di–Sa 16–18 h www.galerie-stahlberger.de
anfänglich belächelte Hirngespinste entpuppten sich als innovative Lösungen für die Zukunft – die Welt lebt von guten Ideen und das Erfinden kann jeden treffen. Installativ, interaktiv und gefüllt mit einem bunten Strauss an zusätzlichen Veranstaltungen taucht die Basler Papiermühle ein in die Zeit der industriellen Revolution und macht die Aufbruchsstimmung der Jahrhundertwende im Museum erlebbar. Öffnungszeiten Museum und Shop: Di–Fr und So 11–17 h, Sa 13–17 h www.papiermuseum.ch Basel, Galerie Carzaniga, Gemsberg 8
Niklaus Stoecklin Julius Bissier Flavio Paolucci
Bild von Gabriela Morschett Basel, Kunstmuseum
Bis 13.8. | Nebst Bildern dieser drei Künstler sind auch Werke von Gerhard Richter, Antoni Tàpies und Anselm Kiefer aus privaten Sammlungen ausgestellt. Offen: Mo–Fr 9–18 h, Sa 10–16 h www.carzaniga.ch
Barnett Newman Zeichnungen und Druckgrafik
Sonja Sekula: «Mandala», 1959, Gouache/Sand/Collage auf Papier, 29,5x21 cm
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onja Sekulas Name wird in vielen Büchern erwähnt, und manche Kunstbeobachter erinnern sich noch an ihre scheue Präsenz im Zürich der ausgehenden fünfziger und frühen sechziger Jahre. Doch eigentlich ist ihr Werk kaum bekannt, und ihre Biographie eine Mischung aus Gerüchten und lückenhaft kolportierten Erinnerungen. Sonja Sekula wird am 8. April 1918 in Luzern geboren. Ihre Eltern sind Bertie Sekula-Huguenin, aus der bekannten Luzerner Confiserie- und Kaffeehausdynastie, und Béla Sekula, ein erfolgreicher ungarischer Briefmarkenhändler. Die Familie siedelt 1936 nach New York über, wo Sonjas Begabung für das Malen und Schreiben schon früh zutage tritt. Sie besucht Kunstakademien in Florenz und New York. Bald stellt sie in den renommierten Galerien von Peggy Guggenheim und Betty Parsons aus. 1943 ist sie an der «Exhibition by 31 Women» neben Frida Kahlo, Meret Oppenheim und Sophie Taeuber-Arp zu sehen. Sie stellt auch mit Robert Motherwell, Jackson Pollock 38 und Ad Reinhardt aus. Nam-
hafte Vertreter der damaligen Kunstavantgarde, des Surrealismus und der Dada-Bewegung wie John Cage, Merce Cunningham, Max Ernst und Marcel Duchamp sind Gäste im Haus der Familie Sekula. Die Ursache für ihren Zusammenbruch 1951 lässt sich heute schwer ausmachen. Es folgen viele Klinikaufenthalte, bis sie am 25. April 1963 in Zürich freiwillig aus dem Leben scheidet. Nebst Gemälden hinterlässt Sonja Sekula auch Gedichte und Piktogramme. ■
Sonja Sekula Arbeiten auf Papier Basel, Galerie HILT, St.Alban-Vorstadt 52 Ausstellung bis 22. Oktober 2016 Öffnungszeiten: Mi–Fr 10–12 und 14–18 Uhr, Sa 12–16 Uhr Sommerpause: 18. Juli bis 30. August www.galeriehilt.ch
Bis 7.8. | Der Amerikaner Barnett Newman (1905–1970) ist ein prominenter Vertreter des Abstrakten Expressionismus. Das Kupferstichkabinett besitzt sein gesamtes druckgrafisches Oeuvre und seit 2014 auch bedeutende Zeichnungen, ein grosszügiges Geschenk der Barnett Newman Foundation. Die farbig ausgeführten Blätter von 1944– 1945 überraschen durch ihre Verspieltheit. Die anschliessend entstandenen schwarzen Pinselzeichnungen mit vertikalen Streifen bereiten die zweite Zeichnungsphase von 1959–1960 vor, die sich der Beziehung zwischen Flächen und «Zips» widmet. Von 1961 an schuf Newman Druckgraphik, mit der er an die Zeichnungen und Gemälde anknüpft, aber auch eigene Fragen, etwa zur Serialität und Proportionalität, stellt. Ergänzt durch ausgewählte Leihgaben zeigt die Ausstellung einen Überblick über das gesamte grafische Schaffen des Künstlers. Offen: Di–So 11–18 h Das Museum ist rollstuhlgängig www.kunstmuseumbasel.ch
Niklaus Stoecklin: Frauenportrait mit orangen Ohrringen, 1930, Mischtechnik auf Papier, 34 × 26 cm Basel, Museum für Geschichte, Barfüsserkirche
«Watch this!» Genfer Uhren in Basel Bis 28.8. | Sie sind klein, edel und bunt, glänzen und bestehen aus wertvollsten Rohmaterialien. Ihr Inneres zeugt von einer ausgefeilten technischen Leistung, ihr Äusseres von feinstem Kunsthandwerk. Anhand von ausgewählten Meisterwerken des Historischen Museums Basel setzt sich die Ausstellung intensiv mit der Uhr an sich wie auch der Geschichte dahinter auseinander. Offen: Di–So 10–17h, Mo geschlossen Riehen, Fondation Beyeler, Baselstrasse101
Alexander Calder & Fischli / Weiss
«Tüftler, Spinner & Erfinder»
Bis 4.9. | Die Fondation Beyeler zeigt eine umfassende Ausstellung zu Alexander Calder und dem Künstlerduo Peter Fischli und David Weiss. Im Zentrum der Ausstellung steht das Moment des fragilen Gleichgewichts, eines prekären und gleichzeitig glücksverheissenden, immer nur temporären Zustands. Offen: täglich 10–18 h, Mi 10–20 h
Bis 14.8. | Wissen Sie, was einen armen sächsischen Weber mit einem ungarischen Versicherungsangestellten, der Autorennen fuhr, oder mit einem Universalgelehrten aus Regensburg verbindet? Sie alle waren leidenschaftliche Erfinder und haben Dinge geschaffen, die aus unserem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken sind: In diesem Fall sind es Papier aus Holzschliff, der Kugelschreiber und die Waschmaschine. Bis am 14. August 2016 stehen diese quirligen Erfindertypen mit ihren aussergewöhnlichen Biographien im Fokus. Manche ihrer guten Ideen blieben fantastische Tollerei, andere
Peter Fischli/David Weiss, Gleichgewichtsorgan, 1986, aus der Serie der grauen Skulpturen, Polyurethan und Tuch, bemalt, 65 × 83 × 52 cm Courtesy of Fischli Weiss
Barnett Newman, Ohne Titel, 1944, Foto: Kunstmuseum Basel, Martin P. Bühler Basel, Basler Papiermühle, St.Alban-Tal 37
Ausstellungen 7-16:Layout 1
Yngve Holen – «Verticalseat» Bis 14.8. | In seiner bislang grössten institutionellen Ausstellung «Verticalseat» wird der norwegisch-deutsche Künstler Yngve Holen neue Arbeiten vorstellen, die genau diese Themen aufgreifen. Die Skulpturen enthüllen bizarre Materialien und verkörpern so die Faszination für alltägliche Gegenstände: Mundgeblasene, talismanähnliche Glasscheiben in Form von Boeing-Dreamliner-Flugzeugfenstern, in Massenproduktion hergestellte Absperrungen, leuchtende Autobus-Scheinwerfer mit fast menschlichen Zügen, und sogar das ultimative Wunschobjekt einer sich nach Luxus und Geschwindigkeit sehnenden Kleinfamilie: der Porsche Panamera. Offen: Di / Mi / Fr 11–18 h, Do 11–20.30 h, Sa / So 11–17 h www.kunsthallebasel.ch Basel, Museum für Geschichte, Basler Stadtraum und online
Erasmus MMXVI Schrift als Sprengstoff Bis 25.9. | Basel spielte im Leben des Erasmus von Rotterdam eine zentrale Rolle. Insgesamt über zehn Jahre verbrachte der grosse Humanist am Rheinknie, wo er 1536 verstarb und im Münster begraben wurde. Für die Ausstellung setzt das HMB erstmals auf Virtual und Augmented Reality. Sie durchlaufen die Stationen seines Lebens, begegnen einigen seiner Freunde und lernen seine Haltung kennen. Mittels punktueller Interventionen in der Dauerausstellung und zusätzlicher Exponate entsteht ein Rundgang entlang von Leben und Werk. Ein besonderes Augenmerk kommt der Ästhetik seiner Schriften zu, weshalb eigens für die Ausstellung eine neue Schrift entwickelt wurde. Für den Basler Stadtraum wurde ein 60-minütiger Audiowalk entwickelt – ein Trail, bei dem Sie in eine literarische Auseinandersetzung rund um das Gedankengut des Erasmus eintauchen. Für den Besuch der Ausstellung und den Trail kann eine App auf das eigene Smartphone heruntergeladen werden. An der Kasse des Museums für Geschichte stehen auch vorinstallierte Leihgeräte zur Verfügung. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Offen: Di–So 10–17 h | www.hmb.ch
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te Johannes Froben die von Erasmus zusammengestellte griechische Fassung des Neuen Testaments. Das Haus zum Sessel am Totengässlein, wo vor 500 Jahren die Druckerpressen von Johannes Froben standen, wird im Rahmen dieser Sonderausstellung wieder zur Druckerstätte. Offen: Di–Fr 10–18 h, Sa 10–17 h Veranstaltungsprogramm: www.pharmaziemuseum.ch
Die Riehener Galerie Mollwo zeigt Werke des 1960 geborenen Künstlers Thomas Baumgärtel.
Liestal, Dichter- und Stadtmuseum, Rathausstrasse 30
Golden Fifties – Groove und Mief eines Jahrzehnts Bis 18.9. | Wirtschaftswunder und Koreakrieg, Elvis Presley und Maria Callas, Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt, Western und Heimatfilme – die 1950er-Jahre rufen heute unterschiedlichste Assoziationen hervor. Die Besucherinnen und Besucher werden in sechs Etappen – Technik, Wohnen und Haushalt, Kino, Leihbibliothek, Kiosk, Kindheit – durch die Ausstellung geführt und tauchen dabei in die Welt der nicht nur goldenen 50er-Jahre ein. Im Zentrum der Sonderausstellung steht die breit gefächerte Dokumentensammlung des Psychiaters und Antiquars Peter Graf. Illustrierte Zeitschriften, Kalender, Benimm- und Aufklärungsbücher sowie Möbel und Alltagsgegenstände, Videostationen und Touchscreens sollen den Groove und den Mief dieser Zeit gleichermassen einfangen. Einen besonderen Fokus legt die Ausstellung mit Fotos und Videos auf Liestal und das Baselbiet der 1950er-Jahre. Offen: Mo geschlossen Di–Fr 10–18 h, Sa / So 10–16 h Basel, Cartoonmuseum, St.Alban-Vorstadt 28
Aline Kominsky-Crumb & Robert Crumb – «Drawn Together»
Szenen einer Ehe von Aline KominskyCrumb&Robert Crumb
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n der Kreuzigung einer Banane vor 33 Jahren hat Thomas Baumgärtels Karriere als Deutschlands berühmtester Sprayer ihren Ursprung. Im unermüdlichen Einsatz für die Freiheit der Kunst durchzieht darum das Motiv der gekreuzigten Banane seine Arbeit bis heute. «[...] Begonnen hat die Geschichte der Kunst-Banane mit einem sehr spontanen, sehr persönlichen Statement. Ein Holzkreuz war leer, der Korpus fehlte, war abgefallen und nur ein Nagel schaute aus dem Holz mahnend heraus. Thomas Baumgärtel nutzte die Gunst der Stunde und heftete seine Frühstücksbanane daran – fertig war das erste Bananenobjekt. Dass es sich bei dem Ort des Geschehens um die chirurgische Männerstation des katholischen Rheinberger Krankenhauses und es sich bei dem «Künstler» um einen jungen Zivildienstleistenden handelte, machte das Ganze nicht gerade weniger spektakulär. Das Bananenkreuz über dem Krankenbett wurde sehr kontrovers diskutiert und die allmählich vertrocknende Banane führte zu heftigen Reaktionen im katholischen Schwesternkonvent. Für Baumgärtel bedeutet die damalige Aktion heute noch ein
Auflehnen, eine kritische Distanz gegen eine kirchlich-institutionelle Haltung, mit der er im katholischen Rheinland bestens vertraut ist. Die Banane, Phallussymbol wie sinnliches Fruchtbarkeitssymbol gleichermassen, wurde zum Zeichen, zur «Marke» von Thomas Baumgärtel, für den sich daraus eine «eigene Religion», eine «Art persönliche Philosophie» ableitet. Mit dieser Aktion begann für Baumgärtel das Spiel von Aktion und Reaktion auf die Banane. Weniger das Sprühen selbst stellt die künstlerische Aktion dar, als vielmehr die Reaktion auf bestimmte Verhaltensmuster im Kunstmarkt und ■ der Kunstszene. [...]» Dr. Stephan Mann, in: Thomas Baumgärtel 1997–2007
Thomas Baumgärtel «Glaub doch, was Du willst!» Riehen, Galerie Mollwo, Gartengasse 10 Ausstellung bis 23. Juli 2016 Öffnungszeiten: Di–Fr 14–18 Uhr, Sa 11–17 Uhr www.mollwo.ch
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Setting Erasmus. Zu Besuch in der Druckerwerkstatt Johannes Frobens
Thomas Baumgärtel, Glaube, 2014, Acryl/Spraylack auf Papier, 52x43 cm, Werkverzeichnis-Nr. 1705, © des Künstlers (Ausschnitt)
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Bis 13.11. | Aline Kominsky-Crumb und Robert Crumb sind ein ungleiches Paar – im Leben und in der Kunst. Die Pionierin des autobiografischen Comics und der gefeierte Undergroundzeichner und Schöpfer von Charakteren wie Fritz the Cat und Mr. Natural bringen diese Spannung in wahnwitzigen, gemeinsam gezeichneten Geschichten zu Papier. Mit unbändiger Lust am Zeigen und ohne Tabus werden das eigene Leben und vor allem der Wechsel der beiden Zeichner von den Vereinigten Staaten nach Frankreich zu einem urkomischen Drama, in dem die einschneidenden gesellschaftlichen Umwälzungen der 1970er-Jahre, die Unterschiede von Mann und Frau sowie ein paar handfeste Neurosen die Hauptrollen spielen. Zum ersten Mal steht die Kooperation dieser beiden impulsgebenden Künstlerpersönlichkeiten im Zentrum einer umfassenden Ausstellung von Originalzeichnungen. Offen: Di–So 11–17 h www.cartoonmuseum.ch
Basel, Pharmazie-Historisches Museum der Universität Basel, Totengässlein 3
Bis 25.9. | Sonderausstellung im Rahmen des Projekts ERASMUS MMXVI. 1516 druck-
30 Jahre Bananensprayer
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Anlass zum Projekt «Erasmus MMXVI» ist das 500-Jahr-Jubiläum der 1516 bei Johannes Froben in Basel gedruckten Erasmus-Edition des griechischen Neuen Testaments (Novum Instrumentum). Dieses Werk beförderte die Reformation entscheidend und gilt als Meilenstein der Basler Buchdruckgeschichte.
15:19 Uhr
GALERIE MOLLWO RIEHEN
Basel, Kunsthalle, Steinenberg 7
23.6.2016
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REGIO SPITAL-GUIDE
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27.6.2016
8:37 Uhr
Freie Spitalwahl bringt viele Vorteile Wer ins Spital muss, kann in der Nordwestschweiz aus dem Vollen schöpfen. Neben fünf Zentrumsspitälern sorgen lokale Krankenhäuser und Spezialkliniken für das Patientenwohl. Aber aufgepasst: Die Spitalliste des Wohnkantons kann zum Spielverderber der Wahlfreiheit werden.
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ie Schweizerinnen und Schweizer haben mit 82,7 Jahren die zweithöchste Lebenserwartung der Welt; nur in Japan werden die Menschen noch älter. Die hierzulande hohe Lebenserwartung hängt auch mit der im internationalen Vergleich sehr guten medizinischen Versorgung in den Spitälern zusammen. Die Region Nordwestschweiz weist in der Schweiz die im Verhältnis zur Bevölkerung meisten Spitalbetten auf und profitiert so von breit gefächerten Dienstleistungen. Mit Ausnahme von bestimmten Eingriffen am Herzen, die man in Zürich oder Bern vornehmen muss, wird in den Nordwestschweizer Spitälern das gesamte medizinische Spektrum angeboten.
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Grundsätzlich freie Spitalwahl Viel zur hohen Qualität des Schweizer Gesundheitswesens trägt bei, dass man sich grundsätzlich in jedem Spital der Schweiz behandeln lassen kann. Seit Anfang 2012 haben Grundversicherte gemäss Krankenversicherungsgesetz (KVG) die Möglichkeit, für ihre Behandlung ein Spital in der ganzen Schweiz auszuwählen. Dies eröffnet den Grundversicherten neue Chancen und Möglichkeiten – zum Beispiel, sich im Universitätsspital Basel (USB) in Behandlung zu begeben,
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auch wenn sie nicht im Kanton Basel-Stadt wohnen. Diese Wahlfreiheit findet der Gesundheitsökonom Willy Oggier richtig und wichtig: «Überlasst doch den Patienten, wo sie hinwollen. Die werden ihre Wahl treffen.» Spitalliste als Stolperstein Die Wahlfreiheit funktioniert allerdings nur, wenn sich das betreffende Spital – dazu zählen auch Privatspitäler und Spezialkliniken – auf der Spitalliste des Wohnkantons befindet. Nur dann übernehmen Grundversicherung und Wohnkanton die vollen Behandlungskosten. Der Kanton Basel-Landschaft hat sich zum Beispiel entschlossen, das USB per 1. Januar 2014 auf die Spitalliste zu nehmen. In einigen Fällen steht jedoch ein auswärtiges Spital nicht für alle Behandlungen auf der Spitalliste des Wohnkantons. Eine Patientin aus Rheinfelden (AG) kann zwar für eine Geburt das USB in Basel auswählen. Weil dieses aber für Geburten nicht auf der Spitalliste des Kantons Aargau figuriert, wird ihr nur der aargauische Referenztarif für eine Geburt vergütet. Ist der Tarif des USB höher, muss die Aargauer Patientin die Differenz aus der eigenen Tasche zahlen. Bevor man das Spital auswählt, sollte man sich also vom behandelnden Arzt
oder vom Spital ausführlich beraten lassen. Auch bei der Krankenkasse kann man sich über die Kostengutschriften erkundigen, die man zugute hat. Schweizer Spitäler sind top Die Schweizer Spitäler spielen international in einer TopLiga, wie eine aktuelle Untersuchung zeigt. Hierzulande würden von rund 1000 angefragten Patienten 78 Prozent ihr besuchtes Spital mit Sicherheit Freunden und Angehörigen weiterempfehlen. Das ist ein absoluter Spitzenwert: In anderen Ländern schwankte dieser Anteil zwischen 53 Prozent (in Griechenland) und 74 Prozent (in Irland). Angesichts dieser Zahlen wissen die Schweizer, was sie an ihren Spitälern haben – und das alles ist ihnen auch etwas wert. Solange die Qualität stimmt, seien die Schweizer auch bereit, mehr für die Gesundheitsversorgung zu zahlen, sagt der Gesundheitsökonom Willy Oggier: «Das zeigen alle Abstimmungen zum Gesundheitswesen.» zen. ■
Der grosse Spital-Guide von «Regio aktuell» Grosse allgemeine Spitäler: ■ Universitätsspital Basel (USB): führendes medizinisches Zentrum mit hohem international anerkanntem Standard, sehr breites Angebot. www.unispital-basel.ch ■ Kantonsspital Baselland (KSBL): Zentrums- und Schwerpunktspital an den drei
Standorten Liestal, Bruderholz und Laufen. Die Kliniken und Institute bieten erstklassige medizinische Leistungen für das Baselbiet und darüber hinaus. www.ksbl.ch ■ Bethesda Spital, Basel: Privatklinik mit Zentrum Rheuma Rücken Schmerz und Frauenmedizin mit topmoderner Geburtsklinik. www.bethesda-spital.ch ■ St. Claraspital, Basel: Privates Akutspital mit erweiterter Grundversorgung, Bauch- und Tumorzentrum, spezialisiert auf Pneumologie, Urologie, Kardiologie, Orthopädie/Traumatologie, Referenzspital für Adipositas. www.claraspital.ch ■ Universitätsklinikum Freiburg: Tumorzentrum Freiburg, onkologisches Spitzenzentrum der Deutschen Krebshilfe, Centrum für Chronische Immundefizienz, UniversitätsHerzzentrum Freiburg Bad Krozingen. www.uniklinik-freiburg.de Lokale Spitäler: In der Nordwestschweiz gibt es verschiedene kleinere Spitäler, die vor allem die lokale Grundversorgung sicherstellen. Alle hier aufgeführten Einrichtungen verfügen über eine Notfallstation mit 24-StundenBetrieb. ■ Spital Dornach: Grundversorgung und Spezialgebiet Orthopädie. Das Spital Dornach stellt die stationäre medizinische und chirurgische Akutversorgung (Grundversorgung) der Bevölkerung in seinem Einzugsgebiet sicher. Ausserdem bietet das Spital Dornach einen 24 Std. Notfalldienst an.
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27.6.2016
8:37 Uhr
Palliativzentrum Hildegard, Basel: Klinik für Palliative Care. www.pzhi.ch ■ Hospiz im Park, Arlesheim: Klinik für Palliative Care. www.hospizimpark.ch ■
Geriatrie: Die Geriatrie, auch Altersmedizin genannt, hat zum Ziel, älteren oder sehr betagten Menschen zu einem besseren Leben zu verhelfen. Felix Platter Spital, Basel: Universitäres Zentrum für stationäre und ambulante Geriatrie. www.felixplatterspital.ch ■ Adullam Spital, Basel und Riehen: Geriatrie. www.adullam.ch/spital.html ■ ■
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Rehabilitation: Die Rehabilitation hat zum Ziel, gesundheitliche Beeinträchtigungen – etwa nach Unfällen oder Krankheiten – zu lindern oder ganz zu beseitigen. ■ Reha Rheinfelden: Rehabilitationszentrum für Neurologie, Orthopädie, Rheumatologie und Sport. www.reha-rheinfelden.ch
Orthopädie / Sportmedizin: ■ Merian Iselin, Basel: Privatklinik für Orthopädie und Chirurgie. www.merianiselin.ch ■ Crossklinik, Basel: Sportmedizinische Klinik, Partner Swiss Olympic. www.crossklinik.ch ■ Rennbahnklinik, Muttenz: Sportklinik, Partner von Swiss Olympic. www.rennbahnklinik.ch ■ Hirslanden Klinik Birshof, Münchenstein: Umfassende Versorgung im Bereich des Bewegungsapparates. www.hirslanden.ch ■ Orthoklinik Dornach: Kompetenzzentrum für Orthopädie bei Knie-, Hüft- und Schulterbeschwerden. www.orthodornach.ch
Palliativmedizin: Unter Palliativmedizin versteht man die Behandlung von Patienten mit einer bereits weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung. Bei Palliativpatienten geht es darum, Schmerzen und andere Krankheitsbeschwerden zu lindern, wobei die Wünsche und das Wohlbefinden im Vordergrund stehen.
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Psychiatrie / Sucht ■ Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel (UPK): Psychiatrie, Psychotherapie, SuchtEntzug. www.upkbs.ch ■ Psychiatrie Baselland, Liestal: Psychiatrie, Psychotherapie, Sucht-Entzug. www.pbl.ch ■ Klinik Sonnenhalde, Riehen: Psychiatrie, Psychotherapie. www.sonnenhalde.ch ■ Klinik Schützen Rheinfelden: Führende Privatklinik für Psychosomatik, Psychiatrie und Psychotherapie. Stationäre Klinik mit 100 Betten, Tagesklinik, 2 Ambulatorien Aarau/Rheinfelden. www.klinikschuetzen.ch
Rehab Basel: Zentrum für Querschnittgelähmte und Hirnverletzte. www.rehab.ch ■ Reha-Klinik Salina, Rheinfelden: Kompetenzzentrum für Prävention und Rehabilitation des Stütz- und Bewegungsapparates. www.parkresort.ch/de/salina/ ■
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Spezialkliniken: ■ KTK Kindertagesklinik, Liestal: Ambulante und tagesstationäre Kinder- und Jugendmedizin. Grundversorgung, Notfallversorgung, Chirurgische und zahnärztliche Eingriffe. 365 Tage offen. www.kindertagesklinik.ch ■ Universitätskinderspital beider Basel (UKBB), Basel: eigenständiges, universitäres Kompetenzzentrum für Kinderund Jugendmedizin sowie für Lehre und Forschung. www.ukbb.ch ■ Augenklinik, Basel: Referenzzentrum für Augenerkrankungen. www.unispital-basel.ch ■ Schmerzklinik, Basel: Interventionelle Schmerztherapie und -diagnostik, Anästhesie, Rheumatologie, physikalische und manuelle Medizin, Neurologie, Komplementärmedizin (Akupunktur, Neuraltherapie), Orthopädie, Traumatologie, Wirbelsäulenchirurgie, Psychiatrie, Psychologie. www.schmerzklinik.ch ■ Vista Klinik, Binningen: operative Eingriffe an den Augen. www.vistaklinik.ch ■ Augenzentrum, Basel: Augenärztliche Untersuchungen. www.augenzentrumbasel.ch ■ Ergolz Klinik, Liestal: Orthopädie, Kinderchirurgie, Gynäkologie, plastische und ästhetische Chirurgie. www.ergolz-klinik.ch
Frauen / Geburt: Vor, während und nach der Geburt stehen den Frauen folgende Institutionen mit Rat und Tat zur Seite: ■ Frauenklinik des Universitätsspitals Basel: Geburtshilfe, Gynäkologie, Kinderwunschsprechstunde. www.unispital-basel.ch/ frauenklinik ■ Frauenklinik Baselland (FKBL): Geburtsklinik (inkl. Pränataldiagnostik und -station), allgemeine und onkologische Gynäkologie inkl. Roboter- und Brustchirurgie, Dysplasiezentrum am Standort Liestal. Allgemeine gynäkologisch-geburtshilfliche Sprechstunde mit ambulant operativer Tätigkeit am Standort Bruderholz. www.ksbl.ch/frauenklinik ■ Bethesda Spital Basel: topmoderne Geburtsklinik, Gynäkologie und Brustzentrum in Parkanlage. www.bethesda-spital.ch ■ Kinderwunschzentrum, Basel: künstliche Befruchtungen. www.kinderwunsch-basel.ch ■ Geburtshaus Basel: Schwangerschaftskontrolle, Geburt, Wochenbett, Stillberatung. www.geburtshausbasel.ch ■ Geburtshaus Ita Wegman, Arlesheim: verbindet Schulmedizin mit anthroposophischen Grundsätzen. www.geburtshaus-iwk.ch
REGIO SPITAL-GUIDE
Des Weiteren haben wir seit 2013 einen orthopädischen Schwerpunkt mit der integrierten Orthoklinik und arbeiten in weiteren Fachdisziplinen eng mit Beleg- und Konsiliarärztinnen und -ärzten aus der Region zusammen. www.so-h.ch/spital-dornach ■ Gesundheitszentrum Fricktal, Rheinfelden: Stationäre und teilstationäre Versorgung in den Disziplinen Medizin, Chirurgie, Orthopädie und Sportmedizin, Urologie, HalsNasen-Ohren-Krankheiten, Frauenheilkunde, Radiologie, Notfall, sowie Therapien und Beratungen. www.gzf.ch ■ Klinik Arlesheim: Spezialisiert auf anthroposophische Medizin. Akutspital für Innere Medizin, Onkologie, Psychiatrie und Psychosomatik, internistischer Notfall, diverse ambulante Angebote wie Hausarztmedizin, Kinder- und Jugendmedizin. www.klinik-arlesheim.ch
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GESUNDHEIT
Immer gut aufgehoben Das Kantonsspital Baselland (KSBL), insbesondere die Standorte Bruderholz und Laufen sind immer wieder in den Schlagzeilen. Und so manch einer fragt sich, ob er im Notfall die benötigte Hilfe erhält. Regio aktuell: Herr Prof. Rosenberg, was darf eine Patientin, ein Patient von der Chirurgie an den unterschiedlichen Standorten erwarten? Prof. Dr. Robert Rosenberg: Wir gewährleisten an allen drei Standorten Liestal, Bruderholz sowie Laufen beste Versorgungsqualität, egal, ob der Patient als geplanter Eintritt oder als Notfall zu uns kommt. Sicherstellen können wir dies mit unserem neuen Konzept. An jedem Standort arbeitet ein erfahrenes und kompetentes Kernteam. Komplexe oder seltene Krankheitsbilder werden täglich standortübergreifend analysiert und von den jeweiligen Spezialisten beurteilt. So kann das optimale Vorgehen festgelegt werden und unsere Patienten profitieren vom Know-how des gesamten Chirurgie-Teams.
Können also auch in Laufen grössere oder kompliziertere Eingriffe durchgeführt werden? Ja, natürlich. Denn mit Dr. Schenkluhn haben wir einen erfahrenen Bauchchirurgen vor Ort. Selbstverständlich gibt es aber auch immer mal Spezialfälle. Auch dann können wir die Voruntersuchungen wohnortnah in Laufen durchführen, die Operation selbst erfolgt dann zeitnah im Bruderholz oder in Liestal. Während der gesamten Behandlung, inklusive allfälliger Nachkontrollen, bleibt der vertraute Chirurg an der Seite des Patienten. Sehen Sie, genau das ist der Vorteil bei uns. Ganz gleich, an welchem Standort der Patient aufgenommen wird, ihm
Zum Kantonsspital Baselland zählen die drei Standorte Liestal, Bruderholz und Laufen.
kommen das Know-how und die Stärke des gesamten Spitalverbundes zugute. Haben die einzelnen Standorte Spezialgebiete? Nebst dem breiten Basisangebot, welches wir standortneutral anbieten, gibt es auch einzelne Schwerpunkte. In Liestal ist dies die hochspezialisierte Tumorchirurgie sowie Eingriffe mit dem Operationsroboter DaVinci. Das Bruderholz ist bekannt für seine Stärke auf dem Gebiet der minimalinvasiven Chirurgie. Auch in Laufen bieten wir mittlerweile ein qualitativ hochstehendes minimalinvasives Grundangebot an. Zudem wird die frisch renovierte Rehabilitationsabteilung in Laufen immer beliebter, auch für Patienten aus dem Bruderholz. Sie erwähnten vorgängig, dass es sich um ein neues Konzept handelt. Ist es auch ein neues Team? Nein, erfreulicherweise haben wir in den letzten Jahren an allen Standorten ein Team aus Fachspezialisten aufgebaut. Neu ist die
standortübergreifende, einheitliche Führung und Organisation. Als Chefarzt kann ich nun Synergien nutzen, und spezielle Zusatzqualifikationen meiner Mitarbeiter kommen den Patienten so an allen Standorten zu gute. Kurz zusammengefasst, was dürfen die Baselbieterinnen und Baselbieter erwarten? Wir garantieren unseren Patienten eine persönliche und kompetente Behandlung, kurzfristige Sprechstundentermine, kurze Wartezeiten und rasche Operationstermine. ■ Wohnortnah, Tag und Nacht. Kantonsspital Baselland, Klinik für Chirurgie Sekretariat Liestal 061 925 20 51 Sekretariat Bruderholz 061 436 21 53 Sekretariat Laufen 061 400 84 85
Die sechs häufigsten Eingriffe werden standardmässig an allen drei Standorten Liestal, Bruderholz und Laufen durch erfahrene Fachspezialisten vorgenommen.
Minimalinvasive Darmchirurgie Gallenblasenentfernung
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Hernien- (Bruch-) Operationen
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Bei Operationen wird auf ein möglichst schonendes Verfahren geachtet. Wenn immer möglich mittels Schlüssellochtechnik, auf Wunsch auch narbenlos.
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Hämorrhoiden / Enddarmchirurgie Schilddrüsenchirurgie
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Krampfaderentfernung
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ÄLTER WERDEN MIT REGIO AKTUELL
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Alzheimervereinigung beider Basel
Ihre kompetente Anlaufstelle Eine Demenzerkrankung, Alzheimer zum Beispiel, wirft Fragen auf, verändert die Lebensgestaltung, verlangt nach Unterstützung. In den Kantonen Basel-Stadt und BaselLandschaft finden Menschen, die demenzkrank oder indirekt betroffen sind (Angehörige, Personen, die Pflege- und Betreuungsarbeit leisten, Interessierte) in der Alzheimervereinigung beider Basel die umfassend kompetente Anlaufstelle. Beratung Zu allen Themen, die im Zusammenhang mit einer Demenzerkrankung aktuell werden können, bietet Ihnen die Alzheimervereinigung eine fachlich fundierte Beratung an. Die Auskünfte erhalten Sie telefonisch (061 326 47 95), per E-Mail, bei einem Gesprächstermin auf der Geschäftsstelle oder, wenn es die Umstände erfordern, bei einem Hausbesuch. Diese Beratung ist kostenlos.
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Angehörigengruppen Angehörige von demenzkranken Menschen treffen sich einmal pro Monat in Gruppen von maximal zehn Personen. Der Erfahrungsaustausch unter fachkundiger Leitung trägt dazu bei, das Zusammenleben
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mit Demenzkranken besser bewältigen zu können. Gedächtnistraining Die wöchentlichen Gedächtnistrainingskurse richten sich an Menschen mit Demenz. Der Nutzen ist vielfältig: Geistige Fähigkeiten werden aktiviert und erhalten, Kommunikationsfähigkeiten gefördert, Interessen und Aktivitäten gesteigert, die Alltagskompetenz erhöht, das Selbstwertgefühl gestärkt und die sozialen Kontakte belebt. Dies alles führt zu einer besseren Lebensqualität. Um den individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden, gibt es drei Kurstypen: ■
Gedächtnistraining STANDARD, 1 Std.
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Gedächtnistraining PLUS, 2½ Std.
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Gedächtnistraining KREATIV, 2½ Std.
Ferien für Menschen mit Demenz und Angehörige Eine Ferienwoche für Demenzkranke und ihre Angehörigen dient der beidseitigen Erholung und bietet eine willkommene Abwechslung. Es stehen erfahrene Begleitpersonen zur Verfügung, welche die demenzbetroffenen Feriengäste tagsüber 1:1 betreuen, während die Angehörigen ent■ lastet sind. Alzheimervereinigung beider Basel Burgfelderstrasse 101 4012 Basel Hauptnummer Tel. 061 326 47 95 Mo–Fr 8.30–11.30 Uhr Beratungs-Tel. 061 326 47 94 Mo +Di 8.30–11.30, 14–17 Uhr Mi +Do 8.30–11.30 Uhr www.alzbb.ch
Bildung geht im Alter weiter
Für Ihre politischen Anliegen mitgliedschaft@grauepanther.ch kontakt@grauepanther.ch www.grauepanther.ch
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ie SeniorenUni bietet Einblick in die vielfältigen Forschungs- und Wissensgebiete der Universität Basel. Auf dem Programm stehen 43 Vorträge zu Themen, über die aktuell geforscht wird. Die Dozentinnen und Dozenten gehören in der Regel dem Lehrkörper der Universität an. Die SeniorenUni wird durchgeführt von der Universität Basel und von der Stiftung Volkshochschule und Seniorenuniversität beider Basel. Die SeniorenUni steht allen offen, die das 58. Altersjahr erreicht haben oder pensioniert worden sind sowie ihren Part■ nerinnen oder Partnern.
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Volkshochschule und Senioren Universität beider Basel Kornhausgasse 2, 4051 Basel Tel. 061 269 86 66
Graue Panther Nordwestschweiz 4000 Basel Tel. 061 701 80 59
ie Grauen Panther Nordwestschweiz sind eine Bewegung für die Grundrechte und das Zusammenleben aller Generationen. Einsamkeit, Langeweile und das Gefühl der Nutzlosigkeit sind die schlimmsten Feinde des Alters. Deshalb bringen sie sich aktiv in die Gesellschaft ein und lassen nicht über sich verfügen. Sie suchen den Kontakt mit allen Generationen, um gemeinsam die Probleme der Zeit angehen zu können. Die Grauen Panther bieten Platz für eigene Aktivitäten: Wer eine Idee hat, sucht Gleichgesinnte für eine Umsetzung. ■
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Zur Person Prof.Dr.med.Adam Czaplinski ist seit Februar 2016 für die Schmerzklinik Basel tätig. Er ist Facharzt für Neurologie FMH und ärztlicher Leiter des Neurozentrums Bellevue in Zürich. Adam Czaplinski studierte Medizin in Danzig und Basel. Seine Ausbildung zum Neurologen absolvierte er grösstenteils in der Neurologischen Universitätsklinik in Basel. Später bildete er sich in den USA weiter und habilitierte sich nach seiner Rückkehr an der Universität Basel. Professor Czaplinski ist Autor einer Vielzahl von wissenschaftlichen Publikationen und Mitglied der Schweizerischen, Europäischen und Amerikanischen Neurologischen Fachgesellschaften.
GESUNDHEIT
Prof. Dr. med. Adam Czaplinski schätzt die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Spezialisten an der Schmerzklinik Basel. Foto: Stefan Baumgartner
nicht ausreichen, kommen schmerztherapeutische Interventionen wie Infiltrationen einer Nervenwurzel in Frage. Ein grosser Vorteil ist, dass in der Schmerzklinik Basel sowohl ambulante wie auch stationäre Behandlungen möglich sind. Und bei Bedarf können wir weitere Spezialisten hinzuziehen – Rheumatologen, Schmerztherapeuten, Orthopäden. Das Konzept der Schmerzklinik Basel, in der verschiedene Fachspezialisten sehr eng und interdisziplinär unter einem Dach zusammenarbeiten, ist einmalig.
Schmerzklinik Basel
Rücken-Check-up für die Früherkennung Die Schmerzklinik Basel baut mit Prof. Dr. med. Adam Czaplinski ihre Kompetenzen bei den neurologischen Behandlungen aus. Der anerkannte Facharzt für Neurologie plädiert für die Früherkennung – zum Beispiel durch einen Rücken-Check-up.
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Hirschgässlein 11–15, 4010 Basel Tel. 061 295 89 89 ■ info@schmerzklinik.ch www.schmerzklinik.ch
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Welche Behandlungsmöglichkeiten bieten Sie an? Bei Rückenschmerzen genügen zumeist Medikamente oder eine Physiotherapie mit dem Ziel, dem Patienten ein Programm mit regelmässigen, systematischen Übungen anzubieten. Sollte der konventionelle Weg
Können durch die Früherkennung auch Operationen verhindert werden? Davon bin ich überzeugt. Sollte eine Operation nötig sein, hilft der Neurologe nach Absprache mit dem Patienten, den Zeitpunkt und die Indikation der Operation zu bestimmen. Dabei arbeitet der Neurologe eng mit Orthopäden und Neurochirurgen zusammen. Dazu bietet die interdisziplinär aufgestellte Schmerzklinik die besten Voraussetzungen. zen. ■
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Herr Czaplinski, welche Krankheitsbilder sehen Sie als Neurologe in der Schmerzklinik Basel am meisten? Prof. Dr. med. Adam Czaplinski: Die Schmerzklinik Basel behandelt viele Pa-
tientinnen und Patienten, die zum Beispiel nach mehreren Operationen immer noch chronische Schmerzen haben. Ein Schwerpunkt sind Rückenschmerzen. Gute Erfolge erzielen wir ebenfalls bei neuromuskulären Krankheiten wie Polyneuropathie, die sich durch Brennen in den Füssen, Kribbeln und Ameisenlaufen bemerkbar macht. Patienten mit Parkinson, mit Folgeerscheinungen nach einem Schlaganfall, mit spastischen Kontrakturen oder mit chronischen und hartnäckigen Kopfschmerzen sind in der Schmerzklinik Basel ebenfalls sehr gut aufgehoben. Für die Diagnose stehen uns moderne Geräte zur Verfügung, mit denen zum Beispiel die Nervenleitgeschwindigkeit gemessen werden kann.
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ie Schmerzklinik Basel ist die älteste ihrer Art in der Schweiz. Sie gehört zur Schweizer Privatklinik-Gruppe Swiss Medical Network (www.gsmn.ch) und ist auf die Behandlung von Schmerzen und Erkrankungen am Bewegungsapparat und den Kopfschmerz spezialisiert. Rund 30 Ärzte sowie etwa 70 medizinische Angestellte und administratives Personal kümmern sich mitten in Basel um grund- und zusatzversicherte Patienten, die unter Schmerzen leiden. Seit Februar 2016 verstärkt Prof. Dr. med. Adam Czaplinski, Facharzt für Neurologie FMH, das Ärzteteam. Im Interview betont er, dass die Früherkennung hilft, späteren Komplikationen und chronischen Verläufen vorzubeugen.
Gibt es neue Entwicklungen in der Neurologie, von denen die Patienten profitieren können? Ja. Neben neuen vielversprechenden Medikamenten, etwa gegen Multiple Sklerose, gibt es Fortschritte im Bereich der Prävention. Mit gezielten Untersuchungen der Symptome eines Schlaganfalls kann gefährlichen Situationen vorgebeugt werden. Zudem fand in der Neurologie ein Paradigmawechsel statt: Die Früherkennung wird immer wichtiger. Deshalb bauen wir hier an der Schmerzklinik Basel ein Kompetenzzentrum für Frühbehandlungen auf. Wichtig ist, den Patienten bereits zu helfen, bevor die chronischen Schmerzen beginnen – zum Beispiel mit einem Rücken Check-up. So kann in vielen Fällen späteren Komplikationen und chronischen Verläufen vorgebeugt werden, was auch Kosten spart.
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IHRE SPEZIALISTEN
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Sind Sie mit Ihrer Heizung zufrieden? Wenn nicht, sind Sie bei uns an der richtigen Adresse. Wir wissen alles über modernes Heizen, angenehmes Wohnen und wie Sie Ihr Budget und erst recht die Umwelt schonen! Tarag AG: Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach Viessmann: Luft/Wasser-SplitWärmepumpe
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er nachhaltige Umgang mit Ressourcen ist in der heutigen Zeit ein Gebot der Stunde. Gerade bei der Heizung bieten sich da unzählige Möglichkeiten in Sachen erneuerbare Energien. Techniken wie Solarenergie, Fotovoltaik, Öl- und Gasheizung, Wärmepumpen oder Pellet-Feuerung haben riesige Fortschritte gemacht. Pellets zum Beispiel sind umweltfreundlich, da sie eine Restenverwertung des nachwachsenden Rohstoffs Holz darstellen. Auch Öl- oder Gasheizungen können heutzutage effizient und umweltschonend eingesetzt werden. Mit modernen Heizanlagen lassen sich bis zu 40 Prozent Energie einsparen. Durch unsere langjährigen Er-
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fahrungen wissen wir, was sich bewährt hat und können Sie kompetent bezüglich Produktewahl beraten. Strom erzeugen und heizen Die Tarag AG ist seit eh und je am Puls der Zeit. So war man bei der Entwicklung der Fotovoltaik von der ersten Stunde an mit an Bord und hat daher auch in diesem Bereich einen weitreichenden Erfahrungsschatz. Die Tarag AG setzt sich aber nicht nur für die Stromproduktion auf dem Dach ein, sondern vermehrt auch im Keller. Die Energiegewinnung durch Blockheizkraftwerke wird in Gewerbeliegenschaften und Mehrfamilienhäusern schon länger prakti-
ziert. Mit der neusten Technik ist dies nun auch für Ein- und Zweifamilienhäuser interessanter geworden. Die kompakten, Strom erzeugenden Heizungen der neusten Generation verfügen über einen StirlingMotor und ein Gas-Brennwertgerät. Äusserst interessant und neu ist auch die Warmwasser-Aufbereitung mit einer sehr kostengünstigen Fotovoltaik-Anlage als Insellösung. Die Tarag AG in Reinach hat mehr als 50 Jahre Erfahrung in Sachen Heizungen, Tankanlagen und Tankrevisionen. Felix Kössler, Geschäftsführer der Tarag AG, dipl. Ing. ETH / SIA, GEAK-Experte, beantwortet gerne Ihre Fragen rund ums Heizen und über Fotovoltaik-Anlagen, Wärmepumpen, Blockheizkraftwerke etc. Für eine erste Übersicht finden Sie Preisbeispiele dieser Lösungen auf unserer ■ Homepage www.tarag.ch. Tarag AG, Sonnenweg 14, 4153 Reinach BL Tel. 061 711 33 55
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Der neue Ford Edge wird in der Frenken-Garage begeistert willkommen geheissen: v.l.n.r: Sophie Schaub (Tochter von Guido Schaub), Guido Schaub (Geschäftsführer), Philippe Schneider (im Fahrzeug, Disponent), Matthias Degen (Verkaufsberater).
Der neue Alleskönner in der Frenken-Garage
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Frenken-Garage AG, Wannenweg 1, 4133 Pratteln Tel. 061 826 25 25 ■ Fax 061 821 41 09 info@frenkengarage.ch www.frenkengarage.ch
Optisch ein klarer Amerikaner, innen ein zurückhaltender Europäer – das zeichnet den neuen Ford Edge aus.
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Grosszügig angelegte Garage mit direkten Kundenparkplätzen.
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Der neue Ford Edge ist ein Allrounder, der sich sowohl für die kurvenreiche Landstrasse als auch für die Innenstadt perfekt eignet.
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Aussen Amerikaner, innen Europäer Auch beim Ambiente im edel ausstaffierten und gut verarbeiteten Innenraum setzt Ford markante Akzente. Das amerikanischbullige Design mit dem grossen, vollverchromten Kühler lässt aufhorchen. Während optisch das Amerikanische klar ersichtlich ist, setzt Ford beim europäischen Modell beim Antriebssystem auf sportliche Zurückhaltung. Den Edge gibt es mit einem 2,0-Liter-Diesel-Motor, der wahlweise mit 132 kW/180 PS oder 154 kW/210 PS zu
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in jeder Fahrsituation einfach wahnsinnig Spass – vom Motorstarten bis zum Abschalten», schwärmt Guido Schaub, Geschäftsführer der Frenken-Garage in Pratteln. In Europa gibt es den Ford Edge serienmässig mit Allradantrieb.
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n den Fachzeitschriften in Europa wird der Ford Edge bereits kurz nach seiner Ankunft aus Übersee gefeiert. Als «familienfreundlicher Premium SUV» und «sanfter Riese» wird er unter anderem betitelt. Der neue Edge überzeugt durch seine räumliche und technische Ausstattung, in denen Ford voll auf Innovationen setzt, ohne dabei die traditionellen Stärken der Marke zu vernachlässigen. Die adaptive Steuerung, die für weniger Lenkarbeit sorgt und sich flexibel der Geschwindigkeit anpasst, garantiert mehr Fahrspass und Sicherheit. Dazu kommen der intelligente Allradantrieb, die Panoramakamera, um zu erkennen, was von beiden Seiten her kommt, das Verkehrsschild-Erkennungssystem, die Gurt-Airbags und der Tote-Winkel-Assistent (BLIS). «Der neue Ford Edge macht
Umfangreiches Ersatzteillager Die Frenken-Garage ist seit über 25 Jahren die Ford-Hauptvertretung der Region. Alle Neuwagen von Ford und viele Occasionen sorgen für ein grosses Fahrzeugangebot. Die eigene Werkstatt- und Karosseriemannschaft setzt alle Fahrzeugmarken instand. Zudem verfügt die Frenken-Garage über ein umfangreiches Ersatzteillager. Dies garantiert kurze Reparaturzeiten, da nicht lange auf Ersatzteile gewartet werden muss. Ein Familienbetrieb geblieben Die Frenken-Garage gehört zu den Grössten der Region. Von der kompletten Infrastruktur und vom langjährigen Knowhow profitieren die Kunden direkt. «Wir können flexibel auf die unterschiedlichsten Situationen reagieren», beschreibt Guido Schaub. Trotz ihrer Grösse ist die FrenkenGarage bis heute ein Familienbetrieb geblieben und sorgt mit einem persönlichen Umgang für ein angenehmes Ambiente bei Kunden und Mitarbeitern. Der neue Ford Edge steht in der Frenken-Garage zur Probefahrt bereit. Ein Anruf im Vornherein erleichtert den Mitarbeitern die Planung und garantiert eine umfassende Beratung. Die Frenken-Garage ist bequem mit Auto und Bus erreichbar. tg ■
Mit dem neuen Edge ist Ford ein grosser Wurf gelungen. Der SUV eignet sich sowohl für den dichten Stadtverkehr als auch für den holprigen Untergrund. Neueste Technologien sorgen für ein sicheres und komfortables Fahrvergnügen. In der Frenken-Garage in Pratteln wartet das neue FordHighlight auf eine Probefahrt. Eine umfassende Beratung ist garantiert.
NEUHEITEN
haben ist und zwischen fünfeinhalb und sechs Litern Kraftstoff auf 100 Kilometer verbraucht. Ford verzichtet beim neuen Edge beim Antrieb aufs Klotzen, was das Fahrgefühl besonders angenehm macht; der SUV eignet sich also auch für den dichten Stadtverkehr. «Für seine Grösse sind der Verbrauch und auch der CO2-Ausstoss sehr gering», betont Verkäufer Matthias Degen. Dank des überaus grossen und ebenen Laderaums eignet sich der Ford Edge hervorragend für Ferienreisen mit der Familie und Ausflüge zum Sport mit umfangreichem Material.
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