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Smart Future

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SMART FUTURE

GRUSSWORT

Mut zur Umsetzung

Deutschland steht an einem Wendepunkt. Schwache Konjunktur, steigende Kosten, marode Infrastruktur und internationaler Wettbewerbsdruck stellen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft vor Aufgaben, die keinen Aufschub mehr dulden. Gleichzeitig sind nach wie vor die Energie- sowie die Mobilitätswende und die Digitalisierung große Herausforderungen – nicht als ferne Vision, sondern als konkrete Gestaltungsaufgabe mit hoher Dringlichkeit. Die gute Nachricht: An Konzepten mangelt es nicht. Was zählt, ist der Mut zur Umsetzung – mit Tempo, Investitionen

und einem besseren Zusammenspiel aller Beteiligten. Genau davon erzählt diese Publikation. Auf den folgenden Seiten zeigen wir, wie Unternehmen die Transformation aktiv gestalten, wie sich Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit verbinden lassen und welche technologischen Lösungen schon heute neue Wachstumschancen eröffnen. Wir wollen damit ein Impulsgeber sein: praxisnah, differenziert und mit Blick für das Machbare. Denn zukunftsfähig wird, wer heute die richtigen Weichen stellt. Wir wünschen Ihnen eine inspirierende Lektüre.

LEITARTIKEL

WETTBEWERBSFÄHIGKEIT

MOBILITÄT

ENERGIEWENDE

INHALTSVERZEICHNIS

Zwischen Rückstand und Aufbruch — 3

Tempo für den Standort — 4

Dienstweg der Zukunft — 7

Strom wird schlau — 9

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Zwischen Rückstand und Aufbruch

LEITARTIKEL | VON MICHAEL GNEUSS

Um seinen Wohlstand zu bewahren, muss Deutschland wieder wettbewerbsfähiger werden. Neben Innovation, Investition und Motivation darf ein weiterer Erfolgsfaktor dabei nicht vergessen werden – die Kommunikation. Denn neue exportfähige Produkte und Dienstleistungen sowie Lösungen für die großen Herausforderungen dieser Zeit werden nur entstehen, wenn im Schulterschluss aller Akteure geeignete Rahmenbedingungen am Standort geschaffen werden.

Es gibt eine Vielzahl von Wirtschaftsforschenden, die darauf verweisen, wie wichtig die Kommunikation zwischen Politik und Unternehmen im Standortwettbewerb ist. Beispielsweise meint Klaus Schwab, der Gründer des World Economic Forum (WEF), dass die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gar nicht anders gelöst werden können. Und Marcel Fratzscher, der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin, betont, dass die deutsche Wirtschaft in den letzten 80 Jahren immer dann erfolgreich war, wenn Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Politik vertrauensvoll zusammengearbeitet haben.

Es gilt, neue Labels zu kreieren, deren Werte zu kommunizieren und Vertrauen für sie zu schaffen.

In der Zukunft wird dieser Aspekt noch wichtiger werden. Denn die Herausforderungen am Standort Deutschland im Hinblick auf die geopolitische Lage, neue Technologien und den Klimaschutz sind deutlich komplexer geworden. Innovation wird daher immer weniger hinter einzelnen Werkstoren, sondern in Ökosystemen aus zahlreichen Partnern stattfinden. Die Politik spielt dabei eine entscheidende Rolle, denn sie muss die nötigen Rahmenbedingungen schaffen.

Rahmenbedingungen für Dekaden

Diese Rahmenbedingungen können nur im Dialog entstehen. Und der Austausch zwischen Gesetzgebung und Wirtschaft darf dabei nicht nur die nächsten zwei oder drei Jahre thematisieren, sondern die Chancen und Risiken einer ganzen Dekade oder eines noch längeren Zeitraums. Zum Beispiel wird für die Zukunft der Autoindustrie letztlich nicht die Elektromobilität zur Überlebensfrage, sondern das autonome Fahren. Dafür müssen Anwendungen und Märkte rechtlich möglich gemacht werden. Für die künstliche Intelligenz gilt Ähnliches.

Heute bremsen oder stoppen wir Innovation durch Überregulierung oder Untätigkeit. Dabei ist nicht nur die Fähigkeit zu kommunizieren abhandengekommen, sondern auch die zuzuhören. Das war mal anders. Mit „Made in Germany“ ist über Jahrzehnte hinweg eine Marke

für den Standtort Deutschland entstanden, zu der ein breites Bündnis von Akteuren beigetragen hat. Qualität aus den Unternehmen, Bildung aus dem staatlichen Sektor, Innovation aus der Wissenschaft und der soziale Frieden aus der Tarifautonomie machten unter anderem die Werte aus, die hinter dem Label standen, das letztlich auch für das deutsche Wirtschaftswunder stand.

Eine neue Marke für den Standort Auch heute stehen wir in Deutschland vor großen Herausforderungen. Die Wettbewerbsfähigkeit sinkt, neue Technologien verschieben Märkte, der Klimawandel erfordert Lösungen, die demografische Entwicklung schränkt unsere Möglichkeiten ein. „Made in Germany“ ist abgegriffen. Einzelne Standorte in den Regionen, Deutschland insgesamt und auch die EU müssen sich neu erfinden. Es gilt, neue Labels zu kreieren, deren Werte zu kommunizieren und Vertrauen für sie zu schaffen.

Am Beispiel der Nachhaltigkeit erkennt man, wie die unzulängliche Kommunikation zwischen Politik und Wirtschaft die Chancen für Unternehmen ausbremst. Laut dem Sustainable Economy Barometer 2026, einer repräsentativen Befragung von 2.500 privatwirtschaftlichen Entscheidungsträgern, wird Nachhaltigkeit mittlerweile von den befragten Unternehmern mehrheitlich als Chance begriffen. Fast zwei Drittel, 65,1 Prozent, sehen sie als Treiber für langfristigen Unternehmenserfolg, ein Plus von sieben Prozentpunkten gegenüber der letzten Befragung im Jahr 2023. Mehr als die Hälfte, 53,7 Prozent, sind überzeugt, dass Unternehmen ohne Nachhaltigkeitsstrategie langfristig nicht wettbewerbsfähig bleiben. Und 56,4 Prozent messen einer klimaneutralen Wirtschaft hohe Bedeutung für den Standort Deutschland bei, zehn Punkte mehr als noch 2023.

Politische Debatte als Hindernis

So klar dieses Bekenntnis ausfällt, so deutlich benennen die Befragten aber auch die Hindernisse: 56,6 Prozent halten die wiederkehrende politische Debatte über eine Verschiebung der Klimaziele für wirtschaftlich schädlich, 64,1 Prozent wünschen sich Verlässlichkeit der Klimaziele bis 2045 als Grundlage

Der Standort Deutschland braucht zuverlässige und günstige Energie.

für Investitionsentscheidungen. Besonders gravierend: 72,5 Prozent geben an, dass rechtliche Unsicherheiten rund um Nachhaltigkeitsberichterstattung und Sorgfaltspflichten Investitionen verzögern. Und 59,3 Prozent fühlen sich bei der Transformation nicht ausreichend unterstützt. Nicht fehlende Ambition also bremst die Wirtschaft, sondern fehlende Kommunikation und mangelndes Vertrauen zwischen den Sektoren.

Gerade bei der Mobilitätswende ist dies zu spüren. Hier ist der grundsätzliche Wandel längst eingeleitet, doch Ladeinfrastruktur, Netzanschlüsse und regulatorische Leitplanken hinken dem Bedarf hinterher. Für eine Industrie, die über Jahrzehnte ihre Stärke aus dem Verbrennungsmotor bezogen hat, ist der Umbau eine Zäsur – wirtschaftlich wie kulturell. Zugleich eröffnet gerade dieser Umbruch neue Chancen: für Zulieferer, die sich neu erfinden, für Software- und Batteriekompetenz made in Europe sowie für eine Mobilität, die stärker vernetzt, effizienter und CO2-ärmer wird, wenn Politik und Wirtschaft an einem Strang ziehen.

Bei der Energiewende war es zunächst der Schulterschluss zwischen Gesetzgebung und Realisierung in der Wirtschaft, die dafür gesorgt hat, dass die erneuerbaren Energien, allen voran Sonne und Wind, kontinuierlich ausgebaut wurden. Doch der Ausbau und vor allem die Digitalisierung der Netze sowie der Aufbau ausreichender Speicherkapazitäten sind nicht in gleichem Tempo mitgewachsen, sodass die Infrastruktur für die dezentralen, schwankungsanfälligen Energiequellen noch weit hinter den Erfordernissen zurückbleibt. Je länger es aber dauert, Deutschland unabhängig von fossilen Energieträgern zu machen, desto länger bleiben wir anfällig für geopolitische Verwerfungen. Damit bleiben wir auch als Wirtschaftsstandort verwundbar. Hier besteht eine Chance, mit besserer Kommunikation für bessere Standortbedingungen zu sorgen. 

Privatwirtschaftliche Entscheidungstragende in Unternehmen mit über 50 Mitarbeitenden Inwiefern stimmen Sie der Aussage zu: „Nachhaltige Geschäftsmodelle sind Treiber für langfristigen Unternehmenserfolg”?

stimme eindeutig zu

stimme eher nicht zu unentschieden

stimme eindeutig nicht zu stimme eher zu

Tempo für den Standort

WETTBEWERBSFÄHIGKEIT | VON JENS BARTELS

Deutschland steht an einem Kipppunkt: Im internationalen Ranking fällt das Land zurück. Doch zwischen Krisenstimmung und Aufbruch zeigt sich, mit welchen Hebeln Unternehmen zukunftsfähig bleiben. Entscheidend sind Innovationskraft, Resilienz, Digitalisierung und eine Kommunikation, die Vertrauen schafft.

Produktionszahlen oder Exportquoten allein reichen längst nicht mehr, um die Zukunftsfähigkeit eines Landes zu beschreiben. Das aktuelle IMD World Competitiveness Ranking macht deutlich, dass starke Institutionen, verlässliche Regeln und Anpassungsfähigkeit in einer fragmentierten Welt zu zentralen Standortvorteilen werden. Die Bundesrepublik verliert im aktuellen Vergleich von 70 Volkswirtschaften vier Plätze und liegt nur noch auf Platz 23. An der Spitze stehen Singapur, Hongkong und die Schweiz. Schwach schneidet der Standort Deutschland bei öffentlichen Finanzen, internationalen Investitionen und der Infrastruktur ab, während hohe Arbeitskosten und überbordende Regulierung das Bild zusätzlich eintrüben.

Für Unternehmen heißt das: Sie können nicht warten, bis alle Rahmenbedingungen ideal sind. Wer bestehen will, muss Produktivität anheben, Prozesse verschlanken und sich unabhängiger von einzelnen Märkten, Lieferanten und Technologien machen. Zugleich bleibt der Staat gefordert: Investitionen entstehen dort, wo Genehmigungen schneller, Netze belastbar, Steuern berechenbar und digitale Verwaltung selbstverständlich sind. Der Standort braucht also weniger Klagen über Schwächen als vielmehr einen klaren Blick auf wirksame Hebel.

Innovation braucht Struktur

Dazu zählt die Innovationskraft. Ausgerechnet hier gerät Deutschland ins Stocken. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass nur noch 13 Prozent der Unternehmen zur innovationsstarken Spitze zählen; 2019 waren es noch rund ein Viertel. Zugleich ist der Anteil

innovationsschwacher Betriebe auf fast 40 Prozent gestiegen. Das ist gefährlich, weil Innovation nicht erst im Labor beginnt, sondern im Alltag: bei besseren Produkten, neuen Services, effizienteren Abläufen und Geschäftsmodellen. Das German Innovation Spotlight 2026 zeigt, wo es hakt. Zwar halten 85 Prozent der befragten Unternehmen Innovation für wichtig oder sogar überlebenswichtig und 72 Prozent haben sie in ihrer Strategie verankert. Doch nur gut die Hälfte steuert Innovation über klar definierte Prozesse, nur ein Drittel über Kennzahlen. Der Wille ist also größer als die Umsetzungskraft. Unternehmen brauchen deshalb Innovationsroutinen: Budgets,

Wer Digitalisierung strategisch führt, verändert Wertschöpfung.

Verantwortliche, Testfelder, Kooperationen mit Start-ups und Hochschulen sowie eine Kultur, die Pilotprojekte skaliert. Aus Ideen müssen belastbare Systeme werden. Doch selbst gute Ideen helfen wenig, wenn Betriebe schon an unerwarteten Störungen scheitern.

Resilienz zeigen

Damit rückt ein zweiter Hebel in den Fokus, und zwar die Fähigkeit, Störungen auszuhalten. Gemeint ist Resilienz: die Expertise, nach Krisen nicht nur wieder handlungsfähig, sondern besser vorbereitet zu sein. Das betrifft Energie, Rohstoffe, IT, Logistik oder Personal. Besonders deutlich wird dies bei der Cybersicherheit. Das Beratungsunternehmen PwC verweist in die Digital Trust Insights 2026 darauf, dass 89 Prozent der deutschen Unternehmen in den vergangenen drei Jahren von einem Datenangriff betroffen waren. Dennoch investieren nur etwa 15 Prozent gezielt in proaktive Sicherheitsund Resilienzmaßnahmen. Denn Prävention

ZAHL ZUM STAUNEN

410

Milliarden Euro veranschlagt der BDI allein für den Umbau des Energiesystems – eine zentrale Voraussetzung für die Transformation der deutschen Industrie bis 2030.

Quellen: IW Köln; BCG, 2024

allein reicht nicht mehr. Unternehmen brauchen Notfallpläne, klare Verantwortlichkeiten, Backups, Übungen und Transparenz über Abhängigkeiten. Ein weiterer Baustein mit Blick auf das Thema Resilienz ist das Thema Kreislaufwirtschaft. Eine aktuelle Untersuchung des Bundesverbands der deutschen Industrie (BDI) und der Boston Consulting Group zeigt, dass Recycling und Wiederverwendung bis 2045 etwa 20 bis 40 Prozent strategischer Rohstoffimporte ersetzen könnten. Wer repariert, Materialien wiederverwendet, aufbereitet und digital verfolgt, schützt nicht nur Ressourcen, sondern auch Margen und Lieferfähigkeit.

Digitalisierung wird Chefsache

Aus dieser Robustheit folgt der nächste Hebel: der gezielte Einsatz digitaler Lösungen. Der Digitalverband Bitkom meldet in diesem Jahr, dass 41 Prozent der Unternehmen ab 20 Beschäftigten bereits künstliche Intelligenz nutzen, weitere 48 Prozent planen oder diskutieren den Einsatz. Binnen eines Jahres hat sich der Anteil der aktiven Nutzer damit mehr als verdoppelt. Von den KI-nutzenden Unternehmen sagen 77 Prozent, ihre Wettbewerbsposition habe sich verbessert; 52 Prozent berichten von einem messbaren Beitrag zum Unternehmenserfolg. Doch die Studie zeigt auch eine Lücke: Große Unternehmen nutzen KI deutlich häufiger als der klassische Mittelstand, der oft an Datenschutzfragen, Fachkräftemangel und fehlenden Strukturen scheitert. Eine smarte Zukunft gelingt dabei jedoch nicht durch den

In der Digitalisierung der Industrie liegen große Chancen für Deutschland.

bloßen Einkauf von Software, sondern durch kontinuierliche Investitionen in Datenqualität, Schnittstellen, Automatisierung, Cloud und Kompetenzen. Wer Digitalisierung nur punktuell betreibt, optimiert Insellösungen. Wer sie strategisch führt, verändert Wertschöpfung.

Sichtbarkeit schafft Vertrauen

Am Ende zählt auch, ob Kunden, Partner und Mitarbeitende begreifen, wofür ein Unternehmen steht. In einer Zeit knapper Aufmerksamkeit reicht es nicht, innovativ, nachhaltig oder digital zu sein. Man muss es glaubwürdig erklären können. Kommunikation wird damit Teil der Strategie. Neukundengewinnung, Kundenbindung und Vertrauensaufbau zählen hierbei zu den zentralen Zielen. Unternehmen sollten außerdem genauer auswählen, wo sie sichtbar sind: Fachmedien, regionale Wirtschaftsformate, Podcasts, Newsletter, Events, LinkedIn oder auch im Radio. Ein konsistenter Auftritt in sorgfältig ausgewählten Medien schafft genau diese mentale Verfügbarkeit. Zukunftsfähigkeit entsteht damit aus dem Zusammenspiel aller vier Hebel: Innovation, Resilienz, Digitalisierung und Kommunikation. Deutschland hat die Substanz. Es kommt darauf an, sie entschlossen zu nutzen. 

Als Marke unüberhörbar werden

Marken stehen vor einem Paradox: Noch nie gab es so viele Möglichkeiten, Menschen zu erreichen. Und noch nie war es so schwer, wirklich bei ihnen anzukommen. Jeder Kanal ist bespielbar, jede Zielgruppe adressierbar, jeder Kontakt messbar. Trotzdem fragen sich Markenverantwortliche immer häufiger, ob reine Sichtbarkeit überhaupt noch die gewünschte Wirkung erzielt. Stefan Mölling, CEO RMS. Der Audiovermarkter, ordnet dieses Spannungsfeld ein.

Marken sind heute überall präsent – im Feed, im Stream, im Suchergebnis, neben Inhalten. Wirklich verankert sind sie deshalb aber noch lange nicht: Sie tauchen auf und verschwinden genauso schnell wieder in den Weiten des Nachrichtenstroms. In der digitalen Sphäre wird Kommunikation immer schneller, kleinteiliger und automatisierter. Doch je mehr Content entsteht, desto weniger bleibt hängen. Aus Präsenz wird Hintergrundrauschen.

Die Beziehungen stärken Diese Entwicklung wird sich weiter verschärfen. Künstliche Intelligenz erhöht die Menge an Inhalten, Plattformen personalisieren und automatisieren Kommunikation noch stärker. In einer von KI getriebenen Welt konkurrieren Marken künftig nicht nur mit Wettbewerbern,

Länder mit der besten Wettbewerbsfähigkeit Ranking 2025 (wettbewerbsfähigstes Land = Indexwert 100)

Schweiz

Dänemark Singapur

Schweden

sondern auch mit synthetischem Content, Creator-Formaten, Nachrichtenfragmenten, Unterhaltung, Empörung und Ablenkung.

In dieser Welt reicht es nicht mehr, nur sichtbar zu sein. Stattdessen müssen Marken wiedererkennbar werden – mit einer eigenen Stimme, einem verlässlichen Kontext und wiederholter Präsenz in Momenten, in denen Menschen offen für Botschaften sind. Wer morgen noch gehört werden will, darf Kommunikation nicht nur als technische Ausspielung verstehen. Er muss sie wieder als Beziehung begreifen.

Plattformeffizienz stößt an Grenzen Die vergangenen Jahre waren geprägt von der Hoffnung, mehr Daten würden durch genaueres

Targeting, mehr Automatisierung, mehr Effizienz automatisch zu besserer Wirkung führen. Und natürlich hat Big Data vieles verbessert. Aber es löst nicht das zentrale Problem moderner Markenführung. Denn Vertrauen entsteht nicht allein durch Präzision.

Plattformen optimieren auf Reaktion. Sie berechnen, was Aufmerksamkeit erzeugt. Aber Aufmerksamkeit ist nicht gleich Bedeutung. Ein Kontakt kann billig sein und trotzdem folgenlos bleiben. Wer nur auf kurzfristige Effizienz schaut, riskiert langfristige Austauschbarkeit. Dazu kommt: Je stärker Marken in Plattformlogiken stattfinden, desto weniger kontrollieren sie den Kontext. Sie erscheinen neben Inhalten, deren Ton, Herkunft und Wirkung kaum planbar sind. 64 Prozent der Nutzer stoßen in sozialen Netzwerken auf problematische Inhalte. Ein Drittel würde ein Produkt eher nicht kaufen, wenn es in einem unsicheren Umfeld beworben wird. In einer Zeit, in der Glaubwürdigkeit knapper wird, ist das ein strategisches Risiko.

Audio als Vertrauensmedium der nächsten Dekade Genau hier gewinnt Audio an Bedeutung. Nicht als nostalgischer Kanal, sondern als Zukunftsmedium in einer überreizten Kommunikationswelt. Audio ist nah, wiederkehrend

und alltagstauglich. Es begleitet Menschen morgens, unterwegs, am Arbeitsplatz, zu Hause. Über 75 Prozent der Menschen in Deutschland hören täglich Audioangebote – im Schnitt mehr als vier Stunden am Tag. Audio drängt sich nicht in den Vordergrund und kann gerade deshalb wirken.

Privates Radio und digitale Audioangebote verbinden Reichweite mit Vertrautheit. Stimme erzeugt Nähe. Wiederholung schafft Erinnerung. Regionale Verankerung schafft Relevanz. Und journalistisch verantwortete Umfelder schaffen Sicherheit. Gerade in Deutschland, wo Vertrauen, Verlässlichkeit und Qualität zentrale Währungen bleiben, kann Audio Marken helfen, präsent zu bleiben, ohne beliebig zu werden.

Was Marken jetzt ändern müssen

Marken müssen ihre Mediastrategien neu ausbalancieren. Performance bleibt wichtig; Daten und Plattformen ebenso. Wer morgen noch gehört werden will, braucht mehr als Reichweite. Er braucht Erinnerung, Vertrauen und Kontext. Denn die Marken von morgen werden nicht die lautesten sein. Es werden diejenigen sein, denen Menschen zuhören. Genau deshalb wird Audio für Marken in Deutschland nicht weniger relevant. Es wird strategischer.

Stefan Mölling, CEO RMS. Der Audiovermarkter
©ChristinaKörte
Quelle: IMD, 2025

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Dienstweg

MOBILITÄT | VON JENS BARTELS

der Zukunft

Vom vernetzten E-Auto über das Mobilitätsbudget bis zum autonomen Shuttle: Mobilität wird neu organisiert. Wer als Unternehmer flexible Angebote schafft, verbessert nicht nur Klimabilanz und Kostenkontrolle, sondern stärkt auch die Arbeitgeberattraktivität. Aus dem klassischen Dienstwagen wird ein System, das Mitarbeitende, Standorte und Verkehrsträger intelligenter verbindet.

Konzepte für eine smarte Mobilität sind gefragt.

oder zählen es zu den wichtigsten Alternativen zum Firmenwagen. Statt eines festen Fahrzeugs erhalten Mitarbeitende einen Betrag, den sie flexibel für Deutschland-Ticket, Carsharing oder Bike-Leasing einsetzen können. Treiber sind auslaufende Leasingverträge, die Berichtspflicht zu CO2-Emissionen und jüngere Beschäftigte, für die das eigene Auto kein Statussymbol mehr ist. Digitale Plattformen machen die Abrechnung dabei nahezu aufwandsfrei.

Neue Möglichkeiten schaffen

Smarte Mobilität wird zum strategischen Wettbewerbsfaktor.

Die Offenheit für innovative Mobilitätslösungen ist in Deutschland groß. Laut einer Befragung des Branchenverbands Bitkom würden 72 Prozent der Deutschen in eine selbstfahrende Soder U-Bahn einsteigen und 70 Prozent in einen autonomen Bus. Als größte Vorteile des autonomen Fahrens nennen die Befragten weniger Verkehrslärm (50 Prozent) und einen flüssigeren Verkehr (47 Prozent). Fast ein Drittel würden die Fahrtzeit auch für Büroarbeit nutzen, während das autonome Vehikel eigenständig lenkt. Smarte Mobilitätslösungen sind dabei aber viel mehr als autonom fahrende Fahrzeuge. Sie stehen für

das intelligente Zusammenspiel von Verkehrsträgern, Antrieben und Wegen zu einem flexiblen Gesamtsystem.

Vom Dienstwagen zum Budget Im Unternehmensalltag zeigt sich der Wandel am deutlichsten beim Abschied vom klassischen Dienstwagen. Laut dem Fuhrpark- und Mobilitätsbarometer des Arval Mobility Observatory haben bereits 36 Prozent der deutschen Unternehmen ein Mobilitätsbudget eingeführt

Bis 2030 dürfte sich das Bild noch grundlegender ändern. Das Bundesverkehrsministerium strebt an, dass fahrerlose Fahrzeuge dann schon zum Alltag gehören. Für Unternehmen eröffnet das neue Möglichkeiten: Autonome Shuttles für den Werksverkehr, Robotaxis als On-Demand-Ergänzung zum ÖPNV oder selbstfahrende Lkws in der Lieferlogistik sollen die Straßen erobern. Gleichzeitig verschmelzen einzelne Angebote zu nahtlosen Mobilitätsketten, in denen Buchung, Abrechnung und CO2-Nachweis über eine einzige App laufen. Wer Mobilität schon heute als vernetztes Gesamtsystem denkt, schafft die Grundlage dafür. Die Botschaft ist klar: Smarte Mobilität wird zum strategischen Wettbewerbsfaktor, für die Klimabilanz ebenso wie im Wettbewerb um Fachkräfte. 

Gesund pendeln, Teamgeist stärken

Die deutsche Wirtschaft stellt die Weichen für die Zukunft. Um die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken, setzen zukunftsorientierte Unternehmen auf smarte Investitionen. Gefragt sind Lösungen, die wirtschaftliche Effizienz und moderne Mitarbeiterförderung verbinden. Ein besonders wirkungsvoller Hebel liegt direkt vor der Bürotür: das Dienstrad.

Prävention statt

Produktivitätsverlust

In einer dynamischen Arbeitswelt ist die Vitalität der Belegschaft ein wertvolles Fundament. Denn starke und gesunde Teams sichern die langfristige Leistungsfähigkeit von Unternehmen. Dienstrad-Leasing unterstützt beides: auf der einen Seite die Gesundheit der Mitarbeitenden und auf der anderen den Team-Zusammenhalt.

Beim Fahrradfahren fördern Mitarbeitende präventiv ihre Gesundheit und das ganz nebenbei. Denn

die wöchentliche Sporteinheit wird automatisch Teil des Tages und nicht zur Zusatzaufgabe. Die Bewegung kann sich positiv sowohl auf den Körper als auch auf den Geist auswirken.

Eine Studie der University of Edinburgh zeigt 1: Menschen, die regelmäßig motorisierte Fahrten durch Radfahren ersetzen, erhalten im Schnitt seltener Medikamente gegen Angststörungen oder Depressionen. Solche Ergebnisse lassen sich nicht auf einen einzigen Effekt reduzieren. Sie deuten aber in eine klare Richtung: Aktive Mobilität kann das psychische Wohlbefinden stärken.

Der Arbeitsweg als sozialer Klebstoff

Eine lebendige Unternehmenskultur lebt von starken Teams. Doch in einer hybriden Arbeitswelt mit Homeoffice und digitalen Meetings leidet oft der informelle Austausch. Wenn Kolleginnen und Kollegen

gemeinsam in den Tag starten, Kilometer sammeln und sich ungezwungen abseits von Videokonferenzen austauschen, fördert das Vertrauen und stärkt den Teamgeist. Das Fahrrad wird so zum verbindenden Element einer modernen, aktiven Unternehmenskultur.

Smarte Mobilität ohne Verwaltungsaufwand Für Unternehmen, die Innovationen schnell und unkompliziert umsetzen wollen, bietet Lease a Bike einen vollständig digitalen, administrativ schlanken Prozess. Mitarbeitende erhalten Zugang zu hochwertigen Rädern und E-Bikes, ein echter Premium-Benefit, der die Attraktivität als Arbeitgeber auch auf dem Bewerbermarkt deutlich steigert.

Wer das Angebot mit fahrradfreundlicher Infrastruktur vor Ort verbindet, leistet einen sichtbaren Beitrag zum langfristigen Wohlergehen der Mitarbeitenden und

Dienstrad-Leasing macht Gesundheitsförderung ganz einfach zum Teil der täglichen Routine.

positioniert sein Unternehmen als klaren Unterstützer alternativer Mobilität. Auf diese Weise wird das Dienstrad zu einer zukunftsweisenden Investition in Mensch und unternehmerischen Erfolg. www.lease-a-bike.de

Jetzt spenden!

Erdbeben Venezuela

Zwei schwere Erdbeben haben Venezuela erschüttert.

Aktion Deutschland Hilft leistet Nothilfe – mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Notunterkünften und medizinischer Versorgung.

Helfen Sie den Menschen jetzt – mit Ihrer Spende!

Aktion-Deutschland-Hilft.de

Bündnis der Hilfsorganisationen

Strom wird schlau

ENERGIEWENDE | VON JENS BARTELS

Deutschland produziert immer mehr Strom aus Sonne und Wind. Doch die nächste Etappe einer grünen Energieversorgung entscheidet sich nicht allein an neuen Anlagen, sondern am Zusammenspiel von Netzen, Speichern, E-Autos, intelligenten Geräten und digitalen Plattformen. Je besser Erzeugung, Verbrauch und Daten ineinandergreifen, desto robuster und alltagstauglicher wird das Energiesystem.

In einer geopolitisch unsicheren Lage ist die Energiewende längst mehr als ein Klimaschutzprojekt: Sie ist Voraussetzung für Energiesouveränität, Resilienz und die Modernisierung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Der Fortschrittsmonitor des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und der Beratungsgesellschaft EY zeigt: Die Energiewende ist auch 2025 weiter vorangeschritten,

Die Energiewende braucht mehr Tempo und Verlässlichkeit.

braucht aber mehr Tempo und Verlässlichkeit. So stieg der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch 2025 auf rund 56 Prozent. Vor allem die Photovoltaik (PV) treibt den Ausbau: Mit knapp 18 Gigawatt Zubau wurde erneut ein Rekord erreicht. Die Windenergie gewinnt zwar an Dynamik, bleibt aber hinter den nötigen Zielwerten zurück; an Land kamen

Diese Fische erzeugen Strom

Man muss genau hinsehen, um sie zu entdecken: Knapp unter der Wasseroberfläche des Rheins bei St. Goar schwimmen Energyfische – verankert im Flussbett, kaum sichtbar, unermüdlich. 124 von ihnen wurden hier als weltweit erstes großes Schwarmkraftwerk genehmigt. Kein Damm, kein Beton, kein Eingriff in den Fluss. Während Schiffe passieren und der Rhein bleibt, was er ist, wird Strömung zu Strom. Tag und Nacht, im Sommer wie im Winter.

Die Energiewende muss mit mehr intelligenter Vernetzung der Sektoren einhergehen.

netto 4,6 Gigawatt hinzu, auf See 0,5 Gigawatt. Zugleich sanken die Treibhausgasemissionen gegenüber 2024 aber nur noch um 0,1 Prozent. Für das Klimaziel 2030 wären ab 2026 jährliche Rückgänge von mehr als sieben Prozent nötig. Die Studie macht damit deutlich: Mehr Ökostrom ist ein Erfolg, doch Netze, Speicher, Genehmigungen, Wasserstoff, Wärme und Verkehr müssen nun stärker zusammengedacht werden.

Wenn Häuser mitdenken

Im Alltag ist die smarte Energiewende schon länger sichtbar. Photovoltaikanlagen auf Dächern liefern Strom, Batteriespeicher horten ihn für den Abend, Wärmepumpen ersetzen fossile Heizungen, Wallboxen laden E-Autos, und Energiemanagementsysteme steuern Geräte dann, wenn Strom günstig oder besonders klimafreundlich ist. Aus dem Haus wird damit ein kleiner Knoten im Energiesystem. Eine Studie des Thinktanks Agora Energiewende zeigt, wie eng PV, E-Auto, Wärmepumpe und Speicher bereits zusammenwachsen: Von den Haushalten mit PV-Anlage besitzen 58 Prozent auch einen Batteriespeicher, 32 Prozent eine Wärmepumpe und 27 Prozent eine Wallbox.

Damit dieses Zusammenspiel funktioniert, braucht es jedoch Daten. Smart Meter, dynamische Tarife und digitale Plattformen machen Verbräuche sichtbar und steuerbar. Laut dem Branchenverband Bitkom wünschen sich 90 Prozent der befragten Haushalte, den aktuellen

Stromverbrauch ähnlich einfach sehen zu können wie den Spritverbrauch im Auto; 58 Prozent fänden es hilfreich, per App zu erkennen, welche Geräte besonders viel Strom ziehen. Zugleich sehen 89 Prozent die Digitalisierung eher als Chance für die Energiewende. KI kann hier zum Taktgeber werden: Sie prognostiziert Erzeugung und Verbrauch, optimiert Speicher, glättet Lastspitzen und hilft, Netze stabiler zu betreiben.

Energie wird vernetzt

Die nächsten Schritte dürften deshalb weniger von der einen großen Lösung geprägt sein als von vielen vernetzten Bausteinen. Bidirektionales Laden, virtuelle Kraftwerke, flexible Stromtarife oder lokale Energiegemeinschaften werden wichtiger. Wenn E-Autos Strom zwischenspeichern und zurückgeben, Wärmepumpen auf Preissignale reagieren und Heimspeicher gemeinsam vermarktet werden, entsteht Flexibilität dort, wo Energie verbraucht wird. Auch ungewöhnliche Ideen können Teil dieses Systems werden: Schwimmende MiniKraftwerke in Flüssen, Solarzäune oder Abwärme aus Rechenzentren können lokale Netze ergänzen. So wird aus grünem Strom ein intelligentes System. 

Damit erschließt die Energyminer GmbH aus Gröbenzell bei München eine Energiequelle, die bislang ungenutzt blieb: die kinetische Kraft frei fließender Flüsse. Grundlastfähig – auch dann, wenn Wind und Sonne pausieren. Und die Natur? Eine Studie der TU München gibt eine bemerkenswert klare Antwort: Über den gesamten Untersuchungszeitraum schwamm kein einziger Fisch in die Anlage hinein. Der Fluss bleibt Lebensraum, das Kraftwerk wird Teil von ihm.

Und der Schwarm lernt dazu: Im Forschungsprojekt RIVER, gefördert vom Freistaat Bayern, macht das mehrfach ausgezeichnete Unternehmen seine Kraftwerke gemeinsam mit dem Landesforschungsinstitut fortiss noch intelligenter – vom digitalen Zwilling bis zur KI-gestützten vorausschauenden Wartung.

Energyfische im Rhein aus der Vogelperspektive

Diese Dynamik überzeugt auch Investoren: Rund 7,5 Millionen Euro sind in der laufenden Pre-SeriesA-Runde bereits zugesagt. Sie ist in mehreren Closings strukturiert –und bleibt offen für alle, die eine neue erneuerbare Energiequelle von Anfang an begleiten möchten. Denn die nächsten Flüsse warten schon.

www.energyminer.eu

KOMMENTAR

Über den Zaun gucken

Dem Standort Deutschland geht es nicht gut. Zu viel Bürokratie lähmt die Wirtschaft, zu wenig Digitalisierung mindert die Wettbewerbsfähigkeit, zu wenig Bildung beeinträchtigt die Zukunftschancen, und zu wenige Fachkräfte verlangsamen das Wachstum. Nach Ansicht des Wirtschaftswissen schaftlers Jan Schnellenbach von der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg sind Lösungen erstaunlich nah. Wir müssten nur gucken, wie unsere europäischen Nachbarn die Probleme lösen,

meint der Professor. In Dänemark und der Schweiz können beispielsweise Infrastrukturinvestitionen durch verbindlichere Planungsverfahren deutlich schneller realisiert werden. Estland hat schlanke, digitale Verfahren in der Verwaltung eingeführt. Gegenüber dem deutschen gilt das finnische Bildungssystem als überlegen. Und Schweden erzielt durch staatliche Maßnahmen eine deutlich höhere Erwerbsbeteiligung. Es mangelt also nicht an guten Ideen; es mangelt an dem Willen zur Umsetzung.

IMPRESSUM

Projektmanagement Laura Colantuono, laura.colantuono@reflex-media.net

Redaktion Michael Gneuss, Katharina Lehmann, Jens Bartels Layout Anika Göhritz , grafik@reflex-media.net Fotos iStock / Getty Images, Coverbild iStock / Elena Merkulova Druck Badische Neueste Nachrichten Badendruck GmbH V.i.S.d.P. Redaktionelle Inhalte Michael Gneuss, redaktion@reflex-media.net Weitere Informationen Pit Grundmann, pit.grundmann@reflex-media.net, Reflex Verlag GmbH, Hackescher Markt 2–3, D-10178 Berlin, T +49 (0)30 / 200 8949 0, www.reflex-media.net

Diese Publikation des Reflex Verlages erscheint am 27. Juli 2026 im Handelsblatt. Der Reflex Verlag und das Handelsblatt sind rechtlich getrennte und redaktionell unabhängige Unternehmen. Inhalte von Werbebeiträgen wie Unternehmens- und Produktporträts, Interviews, Advertorials, Anzeigen sowie Gastbeiträgen und Fokusinterviews geben die Meinung der beteiligten Unternehmen beziehungsweise Personen wieder. Die Redaktion ist für die Richtigkeit der Beiträge nicht verantwortlich. Die rechtliche Haftung liegt bei den jeweiligen Unternehmen.

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